Visionen und Zukunftspläne: Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird

Visionen und Zukunftspläne

Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird
Visionen

Visionen und Zukunftspläne: Eine gute Zukunft braucht mehr als große Ziele

 

Manchmal wissen wir sehr genau, was wir erledigen müssen.

Der Kalender ist voll.

Die Aufgaben sind klar.

Wir funktionieren.

Und trotzdem fehlt etwas.

Eine Richtung.

Eine Vorstellung davon, wofür das alles eigentlich geschieht.

Genau dort beginnt der Wert einer Vision.

Eine gute Vision beschreibt mehr als ein Ziel.

Sie gibt eine Antwort auf die Frage:

Welche Zukunft möchte ich mitgestalten?

Das kann beruflich sein.

Persönlich.

Unternehmerisch.

Gesellschaftlich.

Und es muss keineswegs spektakulär klingen.

Entscheidend ist etwas anderes:

Die Vorstellung muss bedeutsam genug sein, dass sie Orientierung für Entscheidungen gibt.

 

 

 

Was ist eine Vision?

 

Ein Ziel beschreibt häufig einen konkreten Zustand.

„Ich möchte diese Position erreichen.“

„Ich möchte mein Unternehmen entwickeln.“

„Ich möchte dieses Projekt abschließen.“

Eine Vision geht einen Schritt weiter.

Sie beschreibt ein erstrebenswertes Zukunftsbild.

Wie soll etwas einmal sein?

Was soll dadurch möglich werden?

Welche Wirkung möchte ich erzeugen?

Wozu lohnt sich der Aufwand?

Eine Vision beantwortet deshalb weniger:

Was möchte ich erreichen?

Und stärker:

Wofür möchte ich mich einsetzen?

 

 

 

Ein gutes Wozu verändert das Wie

 

Viele Entscheidungen werden leichter, sobald das Wozu klarer ist.

Welche Projekte verdienen Zeit?

Welche Angebote passen?

Welche Aufgaben dürfen wegfallen?

Mit welchen Menschen möchte ich zusammenarbeiten?

Welche Fähigkeiten möchte ich entwickeln?

Welche Kompromisse sind sinnvoll?

Und welche würden mich zu weit vom eigentlichen Weg entfernen?

Ohne ein übergeordnetes Bild konkurrieren viele einzelne Ziele miteinander.

Mit einem klaren Wozu entsteht eher ein Maßstab.

Eine Vision nimmt dir Entscheidungen keineswegs ab. Sie hilft dir, sie einzuordnen.

 

 

 

Große Vision oder bescheidene Richtung?

 

Visionen werden gerne groß formuliert.

Die Welt verändern.

Eine Branche revolutionieren.

Etwas Außergewöhnliches schaffen.

Das kann inspirierend sein.

Es kann genauso gut vom Wesentlichen ablenken.

Eine Vision muss weder gigantisch noch öffentlich beeindruckend sein.

Vielleicht lautet sie:

Ich möchte Arbeit schaffen, auf die ich stolz sein kann.

Ich möchte Menschen dabei unterstützen, klarer zu entscheiden.

Ich möchte ein Unternehmen führen, in dem Leistung und Würde zusammenpassen.

Ich möchte mein Leben so gestalten, dass Beziehungen, Freiheit und sinnvolle Arbeit ausreichend Raum bekommen.

Das kann vollkommen ausreichen.

Eine gute Vision braucht Größe in der Bedeutung – nicht zwingend Größe in der Inszenierung.

 

 

 

Visionen sind keine Prognosen

 

Ein wichtiger Unterschied:

Eine Vision sagt keineswegs voraus, was geschehen wird.

Sie beschreibt, was du für erstrebenswert hältst.

Prognose:

„So wird die Zukunft wahrscheinlich aussehen.“

Vision:

„So möchte ich, dass Zukunft aussieht – und dafür möchte ich etwas beitragen.“

Das ist ein großer Unterschied.

Wer beide Dinge verwechselt, kann eine Vision schnell für unrealistisch halten.

Dabei darf eine Vision durchaus über den aktuellen Zustand hinausweisen.

Sie muss allerdings genügend Wirklichkeitskontakt besitzen, damit daraus Handeln entstehen kann.

 

 

 

Zwischen Luftschloss und Status quo

 

Es gibt zwei bequeme Extreme.

Das eine lautet:

„Sei realistisch.“

Und meint eigentlich:

Bleib möglichst nah an dem, was ohnehin schon existiert.

Das andere lautet:

„Träume groß.“

Und lässt offen, wie daraus jemals Realität werden soll.

Beides greift zu kurz.

Gute Zukunftsgestaltung braucht mindestens drei Perspektiven:

den Visionär,

der fragt:

Was wäre erstrebenswert?

den Realisten,

der fragt:

Wie könnte das funktionieren?

und

den Kritiker,

der fragt:

Was übersehen wir?

Diese drei Perspektiven gehören zusammen.

Eine Vision ohne Realismus bleibt leicht Wunschdenken.

Realismus ohne Vision verwaltet vor allem das Bestehende.

Kritik ohne Gestaltung erkennt hervorragend, warum etwas schwierig ist.

 

 

 

Die Visionär-Realist-Kritiker-Frage

 

Wenn du eine Idee prüfen möchtest, kannst du bewusst zwischen drei Rollen wechseln.

 

Der Visionär

Was wäre möglich, wenn wir großzügiger denken?

Was wäre wirklich erstrebenswert?

Welche Lösung würde mich begeistern?

 

Der Realist

Was müsste konkret geschehen?

Welche Ressourcen brauche ich?

Wer könnte beitragen?

Was wäre ein sinnvoller erster Schritt?

 

Der Kritiker

Welche Risiken übersehe ich?

Welche Annahmen könnten falsch sein?

Wo könnte das Vorhaben scheitern?

Diese Rollen bekämpfen einander keineswegs.

Sie verbessern gemeinsam die Qualität einer Idee.

 

 

 

Eine Vision muss Entscheidungen aushalten

 

Viele Zukunftsbilder fühlen sich gut an, solange sie abstrakt bleiben.

Interessant wird es, wenn sie Konsequenzen haben.

Wenn du sagst:

„Freiheit ist mir wichtig.“

Was bedeutet das für deine Arbeit?

Für deine Verpflichtungen?

Für Einkommen?

Für Status?

Für Entscheidungen?

Wenn du sagst:

„Ich möchte etwas Sinnvolles beitragen.“

Welche Projekte passen dann weniger?

Eine Vision wird erst dann wirklich relevant, wenn sie Entscheidungen beeinflusst.

Was kostet mich diese Vision?

ist deshalb eine ebenso wichtige Frage wie:

Was verspricht sie mir?

 

 

 

Vorsicht vor geliehenen Visionen

 

Manche Ziele sehen beeindruckend aus, weil sie gesellschaftlich anerkannt sind.

Mehr Umsatz.

Mehr Reichweite.

Mehr Status.

Mehr Verantwortung.

Mehr Wachstum.

Mehr Sichtbarkeit.

Vielleicht passt das.

Vielleicht hast du jedoch eine Vorstellung übernommen, die vor allem anderen Menschen einleuchtet.

Dann kann Erfolg erstaunlich leer wirken.

Deshalb lohnt sich die Frage:

Würde ich diese Zukunft auch wollen, wenn niemand davon beeindruckt wäre?

Das ist ein guter Test.

 

 

 

Die Vision hinter dem Ziel

 

Wenn ein Ziel sehr wichtig erscheint, frage:

Und wenn ich das erreicht habe – was soll dadurch möglich werden?

Du möchtest eine höhere Position.

Wozu?

Mehr Einfluss?

Mehr Gestaltung?

Mehr Einkommen?

Anerkennung?

Du möchtest selbstständig arbeiten.

Wozu?

Freiheit?

Verantwortung?

Kreativität?

Du möchtest deine Reichweite vergrößern.

Wozu?

Mehr Menschen erreichen?

Mehr Wirkung?

Mehr wirtschaftlichen Spielraum?

Je häufiger du nach dem Wozu fragst, desto eher gelangst du von einem äußeren Ziel zu dem, was dir tatsächlich wichtig ist.

 

 

 

Visionen brauchen Werte

 

Eine Vision, die gegen zentrale eigene Werte arbeitet, trägt selten lange.

Deshalb lohnt sich die Verbindung:

Was möchte ich gestalten?

und

Wie möchte ich dabei sein?

Vielleicht möchtest du erfolgreich sein.

Und zugleich integer.

Wirksam.

Und frei.

Ambitioniert.

Und menschlich.

Eine gute Zukunft darf mehrere Werte gleichzeitig berücksichtigen.

Natürlich entstehen Zielkonflikte.

Gerade deshalb helfen Werte als Entscheidungsmaßstab.

 

 

 

Eine Vision darf sich verändern

 

Menschen entwickeln sich.

Lebensphasen verändern sich.

Erfahrungen verändern Prioritäten.

Was mit dreißig verlockend wirkte, kann mit fünfzig an Bedeutung verlieren.

Das ist keineswegs ein Scheitern früherer Pläne.

Eine Vision darf wachsen.

Sie darf konkreter werden.

Kleiner.

Größer.

Oder vollkommen neu.

Die entscheidende Frage lautet:

Ist dieses Zukunftsbild heute noch meines?

Nicht:

„Habe ich es mir irgendwann einmal vorgenommen?“

 

 

 

Vorsicht vor Beharrlichkeit um jeden Preis

 

Durchhaltevermögen wird häufig gefeiert.

Zu Recht.

Viele wertvolle Vorhaben brauchen Geduld.

Doch Beharrlichkeit besitzt nur dann Wert, wenn das Ziel weiterhin sinnvoll ist.

Manchmal verändert sich die Lage.

Neue Informationen tauchen auf.

Ein Weg erweist sich als ungeeignet.

Dann kann Kurskorrektur klüger sein als heroisches Durchhalten.

Eine gute Vision gibt Richtung.

Sie verpflichtet dich nicht zu jedem einmal gewählten Weg.

 

 

 

Vom Zukunftsbild zum nächsten Schritt

 

Eine Vision entfaltet wenig Wirkung, wenn sie ausschließlich inspirierend klingt.

Deshalb braucht sie Übersetzung.

Frag:

Was müsste in den kommenden zwölf Monaten geschehen?

Was in den nächsten drei Monaten?

Was diese Woche?

Und:

Was ist der nächste Schritt, der meiner gewünschten Zukunft tatsächlich näherkommt?

Vielleicht ist er erstaunlich unspektakulär.

Ein Gespräch.

Eine Entscheidung.

Eine Absage.

Eine Recherche.

Ein Entwurf.

Eine Stunde konzentrierte Arbeit.

Visionen leben von solchen Schritten.

 

 

 

Der Unterschied zwischen Bewegung und Fortschritt

 

Du kannst ausgesprochen beschäftigt sein und dich trotzdem kaum in Richtung deiner gewünschten Zukunft bewegen.

Deshalb lohnt sich regelmäßig die Frage:

Was von dem, was ich gerade tue, dient tatsächlich meiner Richtung?

Manche Aufgaben sind erforderlich.

Andere haben sich angesammelt.

Einige fühlen sich produktiv an, verhindern jedoch wichtigere Entscheidungen.

Eine Vision hilft, Aktivität und Fortschritt auseinanderzuhalten.

 

 

 

Mitstreiter und Resonanz

 

Manche Vorhaben lassen sich allein beginnen.

Viele größere Ideen brauchen irgendwann andere Menschen.

Menschen bringen:

Kompetenzen.

Perspektiven.

Energie.

Kontakte.

Widerspruch.

Erfahrung.

Und manchmal genau die Fähigkeiten, die dir selbst fehlen.

Deshalb gehört zu einer starken Vision auch die Fähigkeit, sie so zu erklären, dass andere erkennen können:

Was soll entstehen?

Warum ist es wichtig?

Welche Rolle könnten sie dabei spielen?

Menschen schließen sich selten dauerhaft einer bloßen Aufgabe an.

Sie verbinden sich eher mit einer Bedeutung, die sie nachvollziehen können.

 

 

 

Eine Vision muss auch Widerspruch vertragen

 

Begeisterung ist wertvoll.

Doch Begeisterung kann blind machen.

Deshalb solltest du Menschen in der Nähe haben, die fragen:

Was spricht dagegen?

Was übersehen wir?

Welche unbequeme Information passt gerade schlecht zu unserer Geschichte?

Eine Idee wird keineswegs kleiner, weil sie geprüft wird.

Wenn sie trägt, wird sie stärker.

Und falls sie sich verändert, war die Prüfung ebenfalls wertvoll.

 

 

 

Visionen und Realität gehören zusammen

 

Eine tragfähige Vision bewegt sich zwischen zwei Kräften.

Sie ist weit genug entfernt, um Entwicklung anzuregen.

Und nah genug an der Realität, dass Entscheidungen möglich werden.

Zu wenig Abstand:

Du verwaltest vor allem den Status quo.

Zu viel Abstand:

Der Weg verliert jede Kontur.

Die Kunst liegt dazwischen.

Eine gute Vision zieht nach vorn und gibt zugleich dem nächsten Schritt eine Richtung.

 

 

 

Der Zukunfts-Kompass

 

Wenn du deine Zukunftspläne prüfen möchtest, helfen sieben Fragen.

 

1. Welche Zukunft wünsche ich mir wirklich?

Losgelöst davon, was besonders beeindruckend klingt.

 

2. Warum ist mir diese Zukunft wichtig?

Welches Wozu steckt dahinter?

 

3. Welche Werte sollen darin sichtbar werden?

Wie möchte ich leben, arbeiten und handeln?

 

4. Was würde diese Zukunft von mir verlangen?

Welche Entscheidungen, Fähigkeiten und Verzichtsmöglichkeiten gehören dazu?

 

5. Was könnte gegen meine Vorstellung sprechen?

Welche Risiken und Annahmen sollte ich prüfen?

 

6. Welche Menschen brauche ich?

Wer ergänzt meine Fähigkeiten, fordert mein Denken heraus oder trägt zum Vorhaben bei?

 

7. Was ist der nächste konkrete Schritt?

Was kann ich tun, statt ausschließlich weiter über die Zukunft nachzudenken?

 

 

 

Wenn du keine große Vision hast

 

Auch das ist vollkommen in Ordnung.

Manchmal ist die Vorstellung einer großen Lebensvision eher belastend als hilfreich.

Dann reicht eine Richtung.

Zum Beispiel:

Mehr von dem.

Weniger von jenem.

Mehr Freiheit.

Mehr Tiefe.

Mehr Gestaltung.

Mehr Zeit für wichtige Menschen.

Weniger Aufgaben, die längst ihren Sinn verloren haben.

Aus einer Richtung können konkrete Entscheidungen entstehen.

Und aus diesen Entscheidungen entwickelt sich manchmal erst später ein klareres Zukunftsbild.

 

 

 

Vision und Selbstführung

 

Vielleicht ist das der wichtigste Zusammenhang.

Eine Vision ist weniger ein schönes Bild von irgendwann.

Sie ist ein Werkzeug für heute.

Sie hilft bei Fragen wie:

Wozu sage ich Ja?

Wozu sage ich Nein?

Welche Schwierigkeit lohnt sich?

Welche Gelegenheit passt?

Was verdient meine Energie?

Und welcher Weg sieht attraktiv aus, führt jedoch in eine Richtung, die ich gar nicht möchte?

Dann wird Vision zu Selbstführung.

 

 

 

Fazit: Eine gute Zukunft beginnt mit einer Richtung

 

Wir brauchen keineswegs alle eine spektakuläre Vision.

Wir profitieren jedoch davon, eine Vorstellung davon zu haben, wohin wir unser Leben, unsere Arbeit oder ein wichtiges Vorhaben entwickeln möchten.

Frag dich:

Welche Zukunft ist für mich wirklich erstrebenswert?

Wozu möchte ich beitragen?

Welche Werte sollen darin erkennbar sein?

Was würde diese Zukunft von mir verlangen?

Welche Annahmen sollte ich prüfen?

Und was ist mein nächster konkreter Schritt?

Denn eine Vision ist besonders wertvoll, wenn sie mehr bewirkt als Begeisterung.

Wenn sie hilft, heute bessere Entscheidungen für morgen zu treffen.

Umfrageergebnis

 

Vision? Eine Vorstellung wohin ich will?

 

 

%

Nein. würde ich gerne haben.

%

Brauche ich nicht!

%

Ja, eine grobe Vorstellung.

%

Habe ich!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1477)

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt. Rainer Maria Rilke

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 1. September 2026

Ist Entscheidungsfreiheit nur eine Illusion?

Ist Entscheidungsfreiheit nur eine Illusion?

Die Frage nach der Freiheit: Sind wir wirklich unabhängig?

Ist Entscheidungsfreiheit nur eine Illusion?

 

Haben wir wirklich die volle Kontrolle über unsere Entscheidungen, oder sind wir Marionetten unserer Gene, Erfahrungen und des Gehirns? Stell dir vor, du stehst vor einem Labyrinth mit unzähligen Wegen. Du wählst einen Pfad, aber was, wenn der Ausgang längst von unsichtbaren Kräften vorgegeben wurde? Dieser Gedanke lädt uns ein, tiefer in die Frage einzutauchen, wie frei wir wirklich sind.

Dieser Beitrag untersucht, inwieweit Entscheidungsfreiheit Realität oder Illusion ist und wie wir bewusst Einfluss nehmen können.

Sind Entscheidungen nur eine Illusion?

 

Wie frei sind wir in unseren Entscheidungen? Werden wir von unserem Gehirn ferngesteuert? Diese Frage beschäftigte zuerst Philosophen, dann Psychologen und später auch Hirnforscher.

Experimente weisen darauf hin, dass unser Gehirn Entscheidungen vorwegnimmt. Noch bevor wir uns bewusst sind, wie unsere Wahl ausfallen wird, hat das Gehirn schon Schaltkreise für die Entscheidung aktiviert. Das lässt sich durch Messungen der Hirnströme nachweisen. Das Gehirn entscheidet selbständig und unbewusst, geprägt von Erfahrungen und Körpersignalen. Erst anschließend teilt es uns diese Beschlüsse mit.

Wie kann es sein, dass unser Gehirn schon vorab weiß, wie wir uns entscheiden werden, noch bevor es bewusst passiert? Für viele gilt der Nachweis dieser Hirnreaktion seither als Argument dafür, dass der freie Wille nur eine Illusion ist. Denn offenbar werden unsere Entscheidungen durch unbewusste Hirnmechanismen erzeugt und nicht durch unser bewusstes Ich gesteuert. Unsere Gene bestimmen, wie wir äußerlich aussehen und nun also wohl auch, wie es in uns aussieht. Alles nur eine Frage der Gene oder doch nicht?

 

 

 

Wie weit haben wir dann überhaupt noch bewussten Einfluss?

 

Sind unsere Charakterzüge vorgegeben? Was ist angeboren und was ist erlernt? Mittels Studien an eineiigen Zwillingen lassen sich Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf die menschliche Entwicklung erkunden. Diese Studien mit Zwillingen, die in der Kindheit räumlich getrennt aufwuchsen, zeigen, dass tatsächlich bestimmte Verhaltensweisen angeboren sind. Allerdings betrifft dies nicht alle Bereiche, denn trotz ihrer identischen genetischen Voraussetzungen zeigen auch Zwillinge kein identisches Verhalten.

 

 

 

Sind wir wirklich nicht mehr als die Summe unsere Gene?

 

Ein lohnenswerter Vortrag von Sebastian Seung widmet sich der Frage, ob wir als Menschen mehr sind als die Summe unsere Gene. Sein Vortragstitel beantwortet die Frage schon im Vorfeld, es lohnt sich trotzdem ihm zuzuhören. Video bei TED Talks: Wir sind mehr als die Summe unserer Gene!

 

Der Mensch kann wohl tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.

Arthur Schopenhauer

 

 

 

Persönlichkeitsbildung

 

Bei Entscheidungen reagiert das Gehirn blitzschnell und überprüft, ob uns eine der Alternativen bekannt vorkommt. Entscheiden wir uns für eine vertraute Option, dann wird der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet. Das auch als Glückshormon bekannte Dopamin sorgt dafür, dass Das ist schade, wenn tendenziell die vermeintlich risikoärmere, weil bekannte, Option gewählt wird. Das muss allerdings nicht tatsächlich die beste Wahl sein. Diesen Zusammenhang machen sich heute beispielsweise Marken zunutze.

In der Pubertät macht sich hingegen häufiger das Hormon Testosteron bemerkbar. Es sorgt für eine höhere Risikobereitschaft und eher unvernünftige Aktivitäten.

Weitere biochemische Prozesse beeinflussen Wahrnehmung, Denken und Handeln. Außerdem mischen auch noch einige kognitive Fehlfunktionen mit, die gute Entscheidungen nicht gerade einfacher machen. Allerdings sind wir auch ihnen nicht ausgeliefert.

Das menschliche Unbewusste ist kein Zufallsprodukt. Im Laufe der persönlichen Entwicklung macht es sich eine Vorstellung davon, was für uns welche Priorität hat. Insbesondere die Beschäftigung mit Werten prägt das Unbewusste. So fördern wir den Raum von Wahrnehmung, Denken und Handeln. Anfangs gescheit das noch weitgehend durch die Eltern und das Umfeld. Ab einem gewissen Punkt im Leben, also spätestens mit der Volljährigkeit, sind, wird selbst im Wesentlichen dafür zuständig. Leider wird dieser Form der Persönlichkeitsbildung in unserer Kultur nicht die erforderliche Aufmerksamkeit gewidmet. Das ist schade, denn wer bereit dazu ist, der wird auch unbewusst bessere Entscheidungen treffen und steigert die Wahrscheinlichkeit auf ein erfülltes Leben. Wir haben die Wahl!

Video

Echte Entscheidungsfreiheit: So erkennst du, ob du wirklich wählst

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Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

P.S.

 

Was meinst du, haben Menschen einen freien Willen?

Artikel

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Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2019
Überarbeitung: 24. November 2019
Englische Version:
AN: #8780
K: CNB
Ü:

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Steh zu deinen Fehlern

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Stehst du zu deinen Fehlern?

Wer Verantwortung übernimmt, nimmt auch mehr Einfluss!
13 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Stehen Sie zu Ihren Fehlern?

Verantwortung übernehmen und entschuldigen

 

Halbherzige Ausreden richten Schaden an. Ehrliche Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken. So gelingt es:

Video

Um Entschuldigung bitten – So machst du es richtig und authentisch

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Weshalb Menschen sich nicht entschuldigen

 

Dass ehrlich gemeinte Entschuldigungen einige Vorteile haben, ist kein Geheimnis und doch geschieht es vergleichsweise selten. Es gibt einige Gründe, weshalb sich Menschen nicht entschuldigen. 

 

 

a. Kognitive Dissonanz

 

Kognitive Dissonanz macht es nicht gerade einfacher sich zu entschuldigen. Wenn das ersehnte Selbstbild sich nicht mit der Realität deckt, fühlt sich das nicht gut an. Entsprechend groß ist das Bestreben schnellstens woanders hinzusehen, als dich dem zu stellen.

 

 

 

b. Scham und Schuldgefühle

 

Ein Sprichwort sagt; es ist immer Hoffnung für Menschen, die sich noch schämen können. Nur, wenn wir etwas vergeigt haben, obwohl wir es irgendwie besser wussten, kann es diese Scham auch erschweren, die betroffene Person darauf anzusprechen, sich zu entschuldigen. Es erscheint einfacher, so zu tun als, ob es nie geschehen wäre.

 

 

 

c. Stolz

 

Besonders Männer empfinden es oft, als sehr schwierig sich angemessen zu entschuldigen. Wer gibt schon gerne Fehler zu? Ein chinesisches Sprichwort sagt: Stolz ruft Unheil heben und Demut lässt die Ernte reifen.

 

 

 

d. Wut

 

Ein Wort führt zum anderen, Emotionen schaukeln sich schnell hoch. Manchmal wird die Wut so übermächtig, dass wir deshalb keine Entschuldigung aussprechen oder uns die Hand reichen. Mit geballter Faust lässt sich kein Händedruck wechseln.

 

 

 

e. Motivation

 

Der wesentlichste Grund dürfte fehlende Motivation sein, sich für eine Beziehung entsprechend einzusetzen.

Stehen Sie zu Ihren Fehlern?

 

Fehler machen, eine Verpflichtung nicht einhalten, einen Rückruf vergessen, … Auch Dinge, die nicht passieren sollten geschehen mitunter. Das ist nicht schön, doch Irren ist menschlich. So wichtig es ist dafür zu sorgen, dass sie nicht geschehen, so wichtig ist es, dann nicht noch die Augen zu verschließen oder anstatt Öl auf die Wogen sogar noch Benzin aufs Feuer zu gießen.

 

 

 

Verantwortung übernehmen

 

Ganz wichtig: Keine Ausreden!
Immer wieder erlebe ich, dass Leute denken, sie hätten sich entschuldigt – dabei haben sie nur eine Ausrede geliefert.

 

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, stellen Sie sich der Situation so schnell wie möglich, bringen sie in Ordnung und entschuldigen sich. 
Jetzt können Sie zeigen was für eine Persönlichkeit Sie tatsächlich haben. Aufrichtige Entschuldigung haben Aussicht darauf, akzeptiert und geschätzt zu werden. Es ist Ihre Chance, Integrität zu demonstrieren. Vorausgesetzt, Sie müssen sich nicht für die gleichen Fehler immer und immer wieder entschuldigen.

Uneinsichtige Rechtfertigungen richten leicht Schaden an. Echte Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.

Stehen Sie zu Ihren Fehlern!

Die sechs Schritte einer guten Entschuldigung.

 

Rein mechanisch lassen sich sechs Schritte für eine gute Entschuldigung skizzieren:

 

1. Den Fehler benennen und dein Bedauern ausdrücken
2. Erklären, was falsch gelaufen ist
3. Fehler eingestehen und Verantwortung dafür übernehmen
4. Reue zeigen
5. Wiedergutmachung beziehungsweise Verhaltensänderung anbieten
6. Um Vergebung bitten

 

So weit so nachvollziehbar. Doch es braucht oft etwas mehr, als nur das Abarbeiten einer Checkliste.

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen

 

„Es tut dir leid?“

„Es tut mir wirklich, wirklich leid, und ich entschuldige mich vorbehaltlos.“

„Du nimmst es zurück?“

„Das tue ich, ich biete einen kompletten und völligen Widerruf an. Den Beschuldigungen fehlte jegliche faktische Basis, und es hat sich in keinster Weise um einen fairen Kommentar gehandelt, und entsprang somit aus purer Bösartigkeit. Und aufs Tiefste bedauere ich das Unglück welches meine Kommentare bei Ihnen verursacht haben könnten, oder bei Ihrer Familie. Und hiermit versichere ich, dass ich mir nie wieder einen solchen Fehltritt erlauben werde, weder jetzt noch in Zukunft.“

Ein Fisch namens Wanda

 

Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Es folgen 15 Tipps für wirksame Entschuldigungen.

 

 

 

1. Aufrichtigkeit

 

Geben Sie lieber keine Entschuldigung ab, als eine unehrliche. Besonders Menschen, die uns kennen, merken recht schnell, ob wir meinen, was wir sagen. Asche aufs Haupt; entweder richtig oder gar nicht! Ich plädiere für richtig.

 

 

 

2. Betriebstemperatur beachten: Zeitnah entschuldigen

 

Guter Wein soll ja mit der Zeit besser werden. Entschuldigungen auf die lange Bank zu schieben, ist jedoch selten eine gute Idee. Das kann bitter enden! Haben Sie einen Fehler begangen oder jemanden verletzt, dann solltest du nicht lange warten. Wenn die Emotionen es erlauben, dann lieber möglichst umgehend auf die Person zugehen und sich entschuldigen.

Achten Sie auf die Betriebstemperatur: Der Empfänger sollte weder völlig erregt und damit auch wegen des Tunnelblicks für eine Entschuldigung nicht ansprechbar sein, noch die Angelegenheit längst abgehakt haben. Im Eifer des Gefechts liegen die Nerven mitunter blank. Das kann zu Reaktionen führen, die nur noch schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Also lieber kein zusätzliches Öl auf das Feuer gießen. Und sich erst nach einer Ewigkeit zu entschuldigen, würde nur erneut an den Ärger erinnern. Warten Sie also lieber bis die heftigsten Emotionen abgeklungen sind und setzen Sie dann zur Entschuldigung an.

 

 

 

3. Eigener Zustand

 

Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.

Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.

 

 

 

4. Persönlich entschuldigen

 

Machen Sie sich auf den Weg: Lassen Sie die Entschuldigung nicht von einer dritten Person übermitteln, sondern entschuldigen Sie sich unbedingt persönlich. Wenn Sie es nicht einmal für nötig halten sich persönlich zu bemühen, wird das oft negativ ausgelegt.

Eine schriftliche Entschuldigung ist besser als keine. Sie kann das Eingraben von Ärger beim anderen verringern oder sogar beenden. Hier kommt es auf die geeignete Wortwahl an. Da die Beziehung gerade belastet ist, braucht es hier sehr klare Botschaften ohne Risiko-vollen Interpretationsspielraum.

 

 

 

5. Glaubhaft entschuldigen

 

Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.

Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.​

 

 

 

Beispiele mit Beigeschmack

 

Beispiele, die Zweifel aufkommen lassen, sind das Geständnis von Lance Armstrong vor laufender Kamera bei Oprah Winfrey und der Auftritt des ehemaligen Bundespräsidenten Wulf. Wobei das Internet voller solcher Momente ist und die Interpretationen mitunter auch kontrovers sind. Ein G’schmäckle haben viele!

 

 

 

6. Auge in Auge

 

Von Angesicht zu Angesicht: Entschuldigen Sie sich in einem persönlichen Gespräch, nicht mit einem Brief, einer E-Mail, SMS oder Ähnlichem. Eine dieser Möglichkeiten kann auch zusätzlich gewählt werden. Also zuerst die persönliche Entschuldigung in einem Gespräch und dann zusätzlich schriftlich. Damit hat der Empfänger die Entschuldigung auch schwarz auf weiß und die Einsicht wird unterstrichen.

Die schriftliche Variante können Sie auch dann nutzen, wenn die Person nicht mehr mit Ihnen spricht. So kann die schriftliche Entschuldigung den Weg für das persönliche Gespräch ebnen.

 

 

 

7. Geeigneter Rahmen

 

Nicht zwischen Tür und Angel: Wählen Sie einen geeigneten Rahmen für die Entschuldigung, vorzugsweise in einem entspannten Umfeld, in dem Sie ungestört reden können.

 

 

 

8. Geste

 

Überraschen Sie die betreffende Person mit einer geeigneten Geste. Es muss nichts Großartiges sein, ein geht schon ein kleines Präsent, das diesem Menschen Freude bereitet und damit Wertschätzung vermittelt. Hier ist Gespür gefragt, damit die Geste ihr Ziel erreicht.

 

 

 

9. Keine Ausreden

 

Wer um den heißen Brei herumredet, anstatt die Angelegenheit beim Namen zu nennen, wirkt alles andere als glaubhaft, sondern umso uneinsichtiger.

Eine Entschuldigung mit einer Rechtfertigung verknüpfen? Das klingt dann nach einer Ausrede. Suchen Sie keine Ausreden für das Fehlverhalten. Anstatt unglücklichen Umständen oder anderen Personen die Schuld für das eigene Handeln zu geben; gestehen Sie Ihre Verantwortung ein. Empfänger wollen in dieser Phase überhaupt keine Begründung hören. Stattdessen wollen sie hören, dass derjenige versteht, dass es anders hätte laufen sollen.

 

 

 

10. Perspektivwechsel

 

Begeben Sie sich in der Vorstellung in die Perspektive der Person, bei der Sie sich entschuldigen wollen. Wie würden Sie die Situation betrachten, was erwarten, was befürchten? Dafür lassen sich einige Techniken nutzen, und die Intensität und Tiefe der Einsichten fördern.

 

 

 

11. Erklärungen

 

Entschuldigung bitten und dann: Klappe halten und wirklich zuhören.

 

Wenn eine Erklärung erforderlich ist, dann liefern Sie diese separat. „Ja, aber…“ ist ähnlich kritisch wie eine nicht ernst gemeinte Entschuldigung. Eine Ausrede im gleichen Satz wie die Entschuldigung ruiniert die Entschuldigung und nimmt ihr die Aufrichtigkeit. Was beim Gegenüber dann hängen bleibt ist ein erneuter Vorwurf, ein Sich-herauswinden. Schlucken Sie das „Aber“ hinunter. Machen Sie einen Punkt und übernehmen Sie die Verantwortung.

 

 

 

12. Fehler nicht aufrechnen

 

Die Versuchung ist groß: Wer einen Fehler begeht, erinnert sich oft spontan an die Fehler des anderen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Das mag menschlich sein, doch eine solche Aufrechnung führt so gut wie immer zum gleichen Ergebnis: Derjenige, bei dem man sich entschuldigen möchte, macht dicht. Er ist empört, weil Sie zum Angriff übergehen, statt sich reumütig zu zeigen. Wahre Entschuldigungen stehen immer für sich allein und verzichten auf eine Aufrechnung.

 

 

 

13. Fehler nicht zweimal begehen

 

Irgendwann verliert jede noch so dramatische Entschuldigung an Wirkung. Wenn Sie denselben Fehler wiederholt begehen, verlieren Sie trotz Entschuldigung, und mag sie noch so beeindruckend sein, an Glaubwürdigkeit.

Eine Entschuldigung ist nur dann glaubwürdig, wenn sie mit Konsequenzen, also einem anderen Verhalten verbunden ist. Und genau das sollten sie daher an den Tag legen. Sagen Sie Ihrem Gesprächspartner möglichst konkret, was Sie aus Ihrem Fehler ableiten und halten Sie sich daran!

 

 

 

14. Recht haben oder glücklich sein

 

Machen Sie den ersten Schritt, einen möglichst großen und ehrlichen. Recht zu haben fühlt sich meist weniger gut an, als gute Beziehungen zu pflegen. Das Ego ist oft nicht der beste Berater.

 

 

 

15. Entschuldigen und dann Zuhören

 

Sagen Sie, wofür Sie sich entschuldigen. Finden Sie klare und aufrichtige Worte für Ihr Bedauern. Und schweigen Sie dann! Jetzt hat Ihr Gesprächspartner das Wort. Hören Sie aufmerksam zu und unterbrechen Sie ihn nicht.

 

 

 

16. Konsequenzen ziehen

 

Fehler haben Folgen, sie ziehen Konsequenzen nach sich. Machen Sie deutlich, dass Sie sich dieser Konsequenzen bewusst und zur Besserung bereit sind. Klingt wie ein Widerspruch: Je mehr Bereitschaft Sie zeigen, die Konsequenzen zu tragen, desto weniger wird Ihnen letztlich auf die Schultern geladen. Sie profitieren vom Sympathiefaktor, denn Menschen, die uns sympathisch sind, verzeihen wir viel schneller.

 

 

 

17. Wiedergutmachung

 

Wir können das Geschehene zwar nicht rückgängig machen, doch wir können uns dafür einsetzen es auszugleichen. Das besänftigt den anderen und reduziert das schlechte Gewissen, noch in der Schuld des Gegenübers zu stehen. Im Zweifelsfall gilt meist; der Klügere gibt nach!

 

 

 

18. Unterstützung

 

Spielen Sie das Gespräch mit professioneller Unterstützung durch. Je nach Thema kann, das auch bedeuten, einen Juristen heranzuziehen – sicherheitshalber. Für den kommunikativen Teil finden Sie in mir Unterstützung.

 

 

 

Und nun?

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich wirksam zu entschuldigen. Machen Sie richtig, was an zu vielen Stellen nur halbherzig geschieht.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Stehen Sie zu Ihren Fehlern und worauf ist aus Ihrer Sicht bei Entschuldigungen zu achten?

Artikel zum Thema Kommunikation

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Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. Konfuzius

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2015
Überarbeitung: 23. April 2020
AN: #656202
K: CNB
Ü:

13 Tipps, um die Tiefe deiner Stimme zu erkunden

13 Tipps, um die Tiefe deiner Stimme zu erkunden

Setze deine Stimme wirkungsvoll ein
Stimmtraining in Berlin

Ausdrucksstarke Stimme

 

Mehr Geld, mehr Attraktivität, Dominanz und Einfluss? Tiefe Stimmen sind nicht nur attraktiv, sondern sollen obendrein auch noch erfolgreich machen. Tipps, wie du deine Stimme noch wirkungsvoller einsetzen kannst

Überblick

 

 

 

 

Ausdrucksstarke tiefere Stimme, mehr Erfolg?

 

Mehr Geld, mehr Attraktivität, Dominanz und Einfluss? Und all das durch eine tiefe Stimme?

Eine tiefere Stimme klingt angenehmer, sympathischer, sicherer als eine hohe. Sie verbindet mit anderen Menschen, sie wirkt kompetenter. Das, was sie vermittelt ist nicht nur im Privatleben förderlich, sondern ist auch in vielen anderen Bereichen sehr nützlich.

Tiefe Stimmen sind nicht nur attraktiv, sondern sollen obendrein auch noch erfolgreich machen. Das klingt plausibel, doch stimmt es auch? Wer sich auf die Suche nach Beweisen dafür macht, findet im Internet einige Hinweise. Darunter ist eine Studie (Voice pitch and the labor market success of male chief executive officers) der University of California at San Diego. Ihr zufolge führen Männer mit tieferer Stimme die größeren Unternehmen und erhalten deutlich höhere Jahreseinkommen als andere. Auch seien solche Unternehmensführer deutlich länger in ihrer Position.

Hm, neu ist die These nicht. Tiefe Stimmen finden eher Gehör. Insbesondere tiefe, sonore Männerstimmen wirken ausgeglichener, selbstbewusster und kompetenter.

 

 

 

Und bei Frauen?

 

Ganz anders wirken da Frauen mit hohen, dünnen Stimmen; unsicher, unterlegen oder sogar inkompetent. Wenn weibliche Stimmen nach oben geführt werden, tendieren sie dazu, in die Kopfstimme zu kippen: dünn, piepsig, hektisch. Die Zuhörer haben den Eindruck übertriebener Emotionalität.

Eine hohe Klein-Mädchen-Stimme vermittelt „Ich suche einen Beschützer!“ Es spricht den Beschützerinstinkt an. Das muss jedoch nicht unbedingt Absicht sein, hat aber trotzdem unerwünschte Folgen, wenn es nicht mit dem eigenen Rollenverständnis im Einklang steht.

Hörer schließen von der Stimme auf Charakterzüge, weshalb Schauspieler, Politiker und Manager ihre Stimme trainieren, um sich selbst in einem positiven und dem eigenen Wunschbild entsprechenden Licht darzustellen. So wird behauptet, dass beispielsweise Premierministerin Margarete Thatcher intensiv an ihrer Stimme gearbeitet habe. Sie soll ihre Stimme mit professioneller Hilfe sogar dauerhaft um mehr als eine halbe Oktave gesenkt haben. Tiefe Stimmen bedeuten in der Wahrnehmung Dominanz und Kompetenz, während hohe Stimmen oft als unangenehm empfunden werden.

 

 

 

Woher nehmen und nicht stehlen?

 

Großmutter, warum hast du so ein großes Maul? Die Stimme ist beeinflussbar; schon der böse Wolf wusste durch die Einnahme von Kreide die Stimme zu verstellen und so die sieben Geißlein und schließlich das Rotkäppchen zu täuschen.

Tatsächlich werden mitunter haarsträubende Wege beschritten, um die Stimme zu mehr Tiefe zu zwingen oder gar eine Reibeisenstimme anzustreben. Im Artikel Sie wollen eine verlebte Stimme? sind einige von ihnen beschrieben.

So weit würde ich mit meinen Klienten nicht gehen. Stattdessen lohnt es sich, die individuelle Indifferenzlage zu finden und nutzen zu lernen. Es wird leider oft vergessen, dass auch bei tiefen Stimmen eine Modulation mit höheren Obertönen wichtig ist, um sympathisch zu wirken. Außerdem sollte die Stimme zur Persönlichkeit passen.

 

 

 

13 Tipps für eine ausdrucksstarke Stimme

 

 

1. Indifferwas?

 

Die Indifferenzlage ist die Tonhöhe, in der wir mühelos langanhaltend sprechen können. Die Stimmlippen im Kehlkopf sind dabei entspannt und schwingen gleichmäßig.

Wenn du in deiner Wohlfühlstimmlage sprichst, weckst du bei deinen Zuhörernden Vertrauen und vermittelst das Gefühl von Geborgenheit. In der Tonlage, in der du für dich die stärksten Vibrationen wahrnimmst, liegt deine wahre Stimmkraft!

Gerade Frauen sprechen oft deutlich über ihrer Indifferenzlage. Das strengt unnötig an und wirkt nicht sehr förderlich. Mit geeigneten Übungen und einer nachdrücklichen Sprechweise können selbst hohe weibliche Stimmen tiefer und tiefe weibliche Stimmen weicher klingen.

Wie du die Indifferenzlage (Wohlfühlstimmlage) findest, erfährst du hier.

 

 

 

2. Selbstsicherheit, innere Balance

 

Je sicherer sich jemand fühlt, desto entspannter und beweglicher sind auch die Sprechorgane, während Unsicherheit zu Stress und höherer Stimme führt.

 

 

 

3. Muskeltraining

 

Eine ausdrucksstarke Stimme ist nicht angeboren. Wer gut klingen will, kann auch etwas dafür tun. Doch im Alltag führen schlechte Angewohnheiten oft dazu, dass unsere Stimme dünn, rau oder schrill klingt. Was eine tiefe Atmung behindert, schwächt die Stimme – eine schlecht trainierte Muskulatur tut ein Übriges.

 

 

 

4. Atmen kann doch jeder, oder?

 

Tatsächlich setzen wenige Menschen ihre Atmung wirksam ein. Das ist auch deshalb schade, weil eine entspannte Ganzkörperatmung dabei hilft, die Stimmlage zu verbessern.

Bei Stress wird immer kürzer geatmet und das lässt auch die Stimme gepresst und höher klingen. Mit der richtigen Atemtechnik lässt sich das vermeiden.

Es lohnt sich, die tiefe Zwerchfellatmung zu trainieren. Hier wird die Luft nicht nur in den Brustkorb, sondern auch in den Bauch befördert. Das Zwerchfell ist der Motor der Stimme. Es drückt die Luft gleichmäßig aus den Lungen in die Luftröhre. Nur wenn es sich locker hebt und senkt, können wir auch im Kehlkopf entspannt unsere Stimme bilden. Dadurch wird mit wenig Aufwand mehr Luft eingeatmet und wir können als Folge lauter und deutlicher sprechen. Obwohl das Motto „Kopf hoch, Brust raus, Bauch rein“ soweit verbreitet ist, wird es eher vermieden und benötigt zur Aktivierung etwas Gewöhnung.

Zur Übung stelle dich hin, verschränk die Arme hinter dem Kopf und atme die Luft durch die Nase tief in den Bauch hinein, so dass die Bauchdecke sich nach außen wölbt. Anschließend ziehe ihn bei der Ausatmung wieder ein. Nach einer Weile wird dir diese Form der Atmung, möglichst als Ganzkörperatmung vollkommen natürlich und entspannt erscheinen.

 

 

 

5. A-r-t-i-k-u-l-a-t-i-o-n

 

Wer deutlicher betont bewegt die Lippen beim Sprechen mehr und bringt die Zähne auseinander. Die Stimme wird reicher an Ausdruck.

Verständliches und kraftvolles Sprechen lässt sich trainieren, indem gegen Widerungen angesprochen wird. Mit Kieselsteinen im Mund oder gegen die Meeresbrandung anzureden, soll schon vielen berühmten Rednern zum Erfolg verholfen haben. Risiken: Verschlucken und Überanstrengungen!

Der Übungsklassiker ist die Lautbildung mit einem Korken. Ein Korken wird dazu mit den Schneidezähnen gehalten, während gesprochen wird. So können beispielsweise Texte möglichst ausdrucksvoll vorgelesen werden.

Auch Zungenbrecher und Singen ﹣ nutzen Sie doch die Zeit im Auto oder unter der Dusche ﹣ helfen beim Training.

Nuscheln hat meist mehrere Ursachen, wie zu schnelles Sprechtempo, zu wenig Luft und fehlendes Sprechgefühl.

 

 

 

6. Gesten

 

Die Gestik beeinflusst die Art und Weise, wie wir sprechen. So fördert eine kraftvolle Gestik auch einen kraftvollen Stimmeinsatz.

 

 

 

7. Lächeln

 

Lächeln fördert die Bildung von Glückshormonen und hat auch ansonsten einige positive Nebenwirkungen, insbesondere auf die Spiegelneuronen. Lächeln fördert außerdem Obertöne und durch Augenkontakt wird die Stimme ansprechender.

 

 

 

8. Bogensätze statt Girlandensätze

 

Die sogenannten Girlandensätze klingen wie eine nicht enden wollende Aufzählung und ermüden Zuhörer und Sprecher.

Spreche lieber in Bogensätzen. Sie heben die Stimme während eines Satzes und senken sie zum Ende des Satzes. Deine Aussagen klingen dadurch lebendiger und klarer, denn es wird deutlich, wann ein Gedanke abgeschlossen ist. Und das vermittelt Sicherheit und Souveränität.

 

 

 

9. Sprechgeschwindigkeit

 

Etwas Schwung zeigt Dynamik, Anteilnahme und Begeisterung, zu viel Sprechgeschwindigkeit vermittelt Unsicherheit, Ungeduld, Ignoranz oder gar Desinteresse.

Gönne nicht nur Zuhörenden eine Chance mitzukommen, sondern auch deiner Stimme. Zunehmende Sprechgeschwindigkeit wirkt nicht nur gehetzt, sie stresst auch tatsächlich und treibt die Stimmhöhe nach oben. Kurze Sätze erleichtern es dir und Zuhörernden.

 

 

 

10. Pausen

 

Pausen gehören zu den wichtigsten rhetorischen Mitteln. Pausen stehen für Nachdenklichkeit, Disziplin, Selbstbewusstsein und Rücksichtnahme. Darüber hinaus geben dir Pausen nach jedem einzelnen Satz genügend Zeit, um sicher zu formulieren. Das vermeidet Stress, der wiederum die Stimme heben würde.

 

 

 

11. Resonanz statt Druck

 

Es gibt einige Möglichkeiten, damit der im Kehlkopf erzeugte Schall voll zur Entfaltung kommt. Schließlich kann der gesamte Körper als Resonanzraum genutzt werden.

Regelmäßiges Summen und Kauen beispielsweise entspannt Ihre Stimmlippen. Danach hört sich die Stimme tiefer an.

 

 

 

12. Brustton der Überzeugung

 

Die Körperhaltung hat hier ebenfalls großen Einfluss. In einer aufrechten, beweglichen und offenen Haltung kann sich die Stimme besser entfalten.

Immer schön locker bleiben! Achte auch im Sitzen auf eine entspannte, aufrechte Haltung. Verändere die Sitzposition, dehnen und lockere die Muskeln deines Oberkörpers immer wieder zwischendurch. Gerade im Schulter-Nacken-Bereich bilden sich schnell Verspannungen, die sich auf die Stimme auswirken.

 

 

 

13. Immer noch nicht genug?

 

Bleibe dran, es lohnt sich. Stimmtraining macht sich positiv bemerkbar, fördert Selbstsicherheit, ein stärkeres Auftreten, eine höhere Überzeugungskraft sowie mehr Kompetenz und Professionalität.

Hier (Artikel: Stimmt so! Wie du eine ausdrucksstarke Stimme bekommst und behälst) findest du weitere Übungsbeispiele und ansonsten komme zu mir ins Training. Schon einige wenige Übungseinheiten wirken Wunder ﹣ es sei denn, du möchtest klingen wie Pavarotti.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

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Räuspern: Frosch im Hals … nicht gut für die Stimme

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Jeder Mensch hat eine persönliche Wohlfühlstimmlage, in der besonders entspannt gesprochen wird. Wer sich bemüht, tiefer oder höher als in seiner natürlichen Art zu sprechen, klingt verkrampft. Finden Sie mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Ihrer Wohlfühlstimmlage (Indifferenzlage). 

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Stimme

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. April 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #835548
K:
Ü:X

Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Souverän mit einem Lächeln...

Wütend zu sein ist wie sich wegen der Fehler anderer an sich selbst zu rächen. (Alexander Pope)
Sanftmut als Stärke
Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Persönliche Gelassenheit

 

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

Video

Happy: Gute statt schlechter Laune

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Aufforderung zur Ignoranz?

 

Ignoranz ist in der Regel keine schöne Charaktereigenschaft. Doch, was, wenn uns wirklich fiese Zeitgenossen ein Ei ins Nest legen wollen? Dann müssen wir da aus meiner Sicht nicht mitspielen. Weshalb sollten wir uns in ein Spiel drängen wollen, auf das wir keine Lust haben? Weshalb sollten wir uns ärgern, nur weil andere Menschen das so wollen?

Dann dürfen wir ruhig zum Spielverderber werden und die Spielregeln ändern. Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt, stand auf einem Aufkleber. Wie weise!

 

 

 

Weitere Ideen

 

In einer spontanen Aktion habe ich hier ein paar Ideen zum Thema Ärger beziehungsweise den anstrebenswerten Gegenstücken gesammelt:

 

  1. Den Zustand registrieren statt ignorieren
    Ignorieren von Ärger ist keine gute Idee. Wer Ärger bei sich erkennt, ist weniger anfällig für gewaltsame Wutausbrüche.
  2. Eigene blaue Flecken
    Die Welt ist ein Spiegel. Wenn mich etwas bei anderen Menschen ärgert, kann das etwas mit mir zu tun haben.
  3. Tief durchatmen
    Mit tiefen Atemzüge können wir uns selbst beruhigen und den Ärger abschütteln. Langsame Atemzüge beruhigen auch den Puls.
  4. Nachdenken
    Stop, Breath, Action. Oder gibt es nicht doch eine einfache Lösung für das Problem? Hilfsmittel, wie ein Mind Map, helfen auch bei komplexen Themen den Überblick und die Verhältnismäßigkeit sicherzustellen. Spontanen Impulsen zu folgen ist nicht nur bei wütenden E-Mails keine gute Idee.
  5. Ressourcen
    Anker für gute Zustände helfen.
  6. Relevanz
    Die persönliche Relevanz einschätzen.- Oft lohnt sich kein weiterer Gedanke, wenn fremde Menschen sich anderes verhalten, als wir es uns vorstellen. Ist die Situation wirklich den Ärger wert?
  7. Klärung
    Vorsicht vor dem Hellsehen. Könnte nicht vielleicht auch ein Missverständnis vorliegen? Fragen hilft bei der Klärung.
  8. Ursachen
    Verhalten anderer Menschen nicht so persönlich nehmen. Oft hat deren Verhalten mit etwas ganz anderem zu tun, als auf den ersten Blick vermutet wird.
  9. Selbstreflexion
    Selbstreflexion ist auch hier sehr hilfreich. Wer sich selbst gut kennt, reagiert souveräner.
  10. Fremdschämen?
    Fremdschämen? Ich bin nicht für alle Fehler anderer Menschen zuständig,
  11. Bewegung
    Bewegung baut Stress ab.
  12. Ablenkung
  13. Entspannungstechniken
  14. Konstruktives Selbstgespräch
    Konstruktive innere Dialoge erfordern Übung.
  15. Coaching
  16. Frühzeitiger Nein-sagen
  17. Meditieren
    Ohmmmm.
  18. Gedanken auf das Papier bringen.
    Aber Achtung: Nicht so sehr auf den Ärger, sondern auf Überblick und Lösungen schauen.
  19. Darüber schlafen
    Das gibt uns die Gelegenheit gute Entscheidungen zu treffen, anstatt im Eifer des Gefechts dem Elefanten im Porzellanladen Konkurrenz zu machen.
  20. Kurs in konstruktiver Schlagfertigkeit
  21. Von 1 bis 10 zählen, oder wenn nötig bis 100.
  22. Vergeben
    Vergebung dient in erste Linie uns selbst, weil wir unnötigen Ballst und Einschränkungen beiseitelegen.

 

 

 

Anmerkung

 

Zu wissen, wann sich Einsatz lohnt und wann momentan nicht, verträgt sich gut damit, auch weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Ressourcen wollen gut durchdacht eingesetzt werden, wer ist schon omnipotent?

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2018
Überarbeitung: 18. Februar 2021
Englische Version:
AN: #654
K: CNB
Ü:

8 Tipps für Zuversicht: Es kommt der Tag, der alles lösen wird. (Friedrich von Schiller)

8 Tipps für Zuversicht: Es kommt der Tag, der alles lösen wird. (Friedrich von Schiller)

Die Welt gehört denen, die zu ihrer Eroberung ausziehen, bewaffnet mit Sicherheit und guter Laune. (Charles Dickens)
Sanftmut

Video


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Was tun, wenn es eng und schmerzhaft wird?

 

Wenn es eng wird und mit Schmerzen verbunden ist, wie gelingt es dann nicht zu verzweifeln? Überlebenswichtig sind dann wohl Zuversicht und Hoffnung. Wie sollen wir sonst uns selbst und andere Menschen motivieren?

 

 

 

 

Zuversicht?

 

Senkt sich das Rad und quetscht mich nieder, so denk ich: Nun, es hebt sich wieder!

Johann Wolfgang

 

 

Ob das gerade alle Zeitgenossen so empfinden? Wohl eher nicht. Der Gemütszustand ist deutlich angekratzt. Gerade habe ich mir eine Zeitung gegönnt und der Titel liefert mir ein Thema zum Nachdenken. Jetzt noch einen Kaffee und ich werde herausfinden, worum es in dem Zeitungsartikel geht. Vorher setze ich noch diesen eigenen Artikel mit ersten Gedanken online.

 

 

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt

 

Die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt. Und tatsächlich: Kaum etwas spornt Menschen so sehr an wie die Kraft der Zuversicht – die Aussicht, dass ihr Vorhaben gelingen kann, ihre Probleme beziehungsweise Herausforderungen überwunden werden. Mit dieser Aussicht gelingt es Menschen selbst Schicksalsschläge leichter und schneller zu überwinden und den Lebensmut nicht zu verlieren.

Zuversicht ist das Vertrauen auf eine positive Entwicklung in der Zukunft, auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen. Es ist eine Grundhaltung, die für eine gewisse Zeit beispielsweise hinsichtlich bestimmter Ereignisse und Themen oder langfristig als persönliche Geisteshaltung eingenommen wird. Aus einer anhaltenden und grundlegenden Zuversicht entwickelt sich schließlich Optimismus. Albert Schweitzer meinte; „Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel.“

 

 

 

8 Ideen für die Förderung von Zuversicht

 

Zuversicht ist kein Zufallsprodukt, wir können Einfluss auf unsere Gedanken und Gefühle nehmen.

 

 

 

1. Umfeld

 

Zuversicht wird durch ein Umfeld gefördert, das optimistische oder positive Gedanken auslöst. Sicherheitshalber: Damit ist keine Filterblase gemeint, die im eigenen Saft schmort.

 

 

 

2. Selbstwirksamkeitserwartung

 

Eigene Erfahrungen, die zu der Überzeugung führen, dass selbst schwierige Situationen sich meistern lassen, fördern Zuversicht. Es wird hier von der Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) gesprochen. Selbstwirksamkeitserwartung ist die Erwartung eines Menschen, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können.

 

 

 

3. Ausgeprägtes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl

 

Ein geringes Selbstwertgefühl ist wie Sand im Getriebe. Ein gepflegtes Selbstvertrauen beziehungsweise Selbstwertgefühl macht das Leben leichter. Gerade, wenn es eng wird, leidet der Glaube an sich selbst. Wer sich selbst mag, ich was, wer sich selbst liebt, gibt der Seele die erforderlichen Streicheleinheiten.

 

 

 

4. Ziele und Werte

 

Selbst in aussichtslos scheinenden Momenten wirkt ein lockendes Ziel wie ein Wunder. Am besten eine Vision, etwas Lockendes, das es verdient hat, dafür zu kämpfen. Werte liefern Orientierung.

 

 

 

5. Haltung

 

Wem das Wasser bis zum Hals steht, der sollte nicht auch noch den Kopf hängen lassen.

 

Die mentale und die körperliche Haltung haben immensen Einfluss, wie es mit uns vorangeht. Schon eine kraftvolle, aufrechte Körperhaltung verändert die Gedanken.

 

 

 

6. „Wie“ statt „Warum?“

 

Zuversicht kann beispielsweise durch Fragen gefördert werden, die den Fokus vom Problem hin zu möglichen Lösungen, verschiebt. Eine solche Technik ist die Wunderfrage. Aus Erfahrungen zu lernen ist wichtig, dann geht es an die Gestaltung.

 

 

 

7. Selbsterfüllende Prophezeiung

 

Eine mögliche Wirkung von Vorstellungen wünschenswerter Szenarien ist die, sich als eine sich selbsterfüllende Prophezeiung (engl. self-fulfilling prophecy) zu entpuppen. So ähnlich wie beim Placeboeffekt kann Zuversicht dazu beitragen, dass die Erfüllung der Erwartungen wahrscheinlicher wird, weil positive Ereignisse durch bewusste oder unbewusste Entscheidungen und Handlungen herbeigeführt werden.

 

 

 

8. Glaubenssätze

 

Negative Glaubenssätze, Überzeugungen über uns und die Welt, schränken uns ein. Das kostet Kraft, nimmt uns den Mut und die Zuversicht. Grenzen, Muster und Verallgemeinerungen wirken im Unterbewussten. Sie beeinflussen Wahrnehmung, Denken und Handeln. Es gilt sie zu erkennen, sie aufzulösen und förderliche zu pflegen.

Synonyme

 

Daseinsfreude, Glauben, gute Erwartung, Gewissheit, Glaube an das Gute, Gottvertrauen, Hoffnung, Lebensbejahung, Lebensmut, positive Lebenseinstellung, Vertrauen in die Zukunft, Zutrauen, Zukunftsglaube

Abgeschwächte Synonyme: Hoffnung, Lichtblick, Möglichkeit, Ausweg, Chance, Zufriedenheit

Ähnliche Begriffe: Vorfreude, Perspektive, positive Aussicht, Daseinsfreude, Heiterkeit, Lebensfreude

Steigerung: Optimismus Vertrauen

Ursprung des Wortes

 

Das Wort Zuversicht setzt sich zusammen aus den Begriffen „zu“ im Sinne von hinzu und „Sicht“, also der positive Blick nach vorne in die Zukunft.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2006
Überarbeitung: 18. Juli 2020
AN: #86745
K:
Ü:X

Mut haben, den Mund aufzumachen, wo andere schweigen

Mut haben, den Mund aufzumachen, wo andere schweigen

Haben wir den Mut, den Mund aufzumachen? Wenn wir eine Botschaft haben, dann ...
Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit.
Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit.

Video

Mutig für Überzeugungen einstehen – Wie du deine Meinung selbstbewusst vertrittst

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Wer sind die mutigen Menschen, die den Mund aufmachen?

 

„Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit“, behauptete der siebte Präsident der USA Andrew Jackson —zugegeben durchaus ein nicht ganz so unumstrittenerer Zitatlieferant. Die Geschichtsbücher berichten nicht nur Positives über den Indianerhasser Jackson. Für das Tagesmotto bietet das Zitat sich dennoch an; kann ein einziger Mensch mit Mut Einfluss nehmen?

 

 

 

Man müsste da mal was machen

 

Etwas ist nicht so, wie es aus Ihrer Sicht  sein sollte? Es wäre schön, wenn sich jemand dem Thema annimmt und ein Problem löst, eine Besserung herbeiführt? Weshalb macht den niemand etwas? Asche zu Asche, Staub zu Staub. Schließlich unternimmt niemand etwas.

 

 

 

Was, wenn Sie es sind?

 

Was, wenn Sie es sind? Wie steht es mit Ihrem Mut, den Mund aufzumachen, wenn die Mehrheit zögert? Haben Sie eine Botschaft und sind bereit, sie respektvoll zu vertreten? Wenn es Ihnen wirklich ein Anliegen ist, dann überlassen Sie es nicht irgendjemanden und dem  Zufall. Möglicherweise denken die anderen Menschen genauso und es geschieht nichts, weil jeder darauf zählt, es werde schon jemand angehen Tun Sie es selbst!

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen dir zu diesem Tagesmotto?

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2015
Überarbeitung: 29. März 2020
Englische Version:
AN: #9925
K: CNB
Ü:

10 Strategien, wie Sie garantiert berühmt werden!

10 Strategien, wie Sie garantiert berühmt werden!

Was Sie für Ihr Selbstmarketing lieber lassen sollten und was sich empfiehlt

Authentisches Selbstmarketing

Berühmtheit, Ansehen, Bekanntheitsgrad, Promi, …

 

Berühmt oder berüchtigt, Hauptsache bekannt? Na klar, wo und wie ist egal! Wer will sich schon mit Nebensächlichkeiten beschäftigen? Der Zweck heiligt die Mittel. Und wenn es nur 5 Minuten flüchtiger Ruhm sind; das ist doch besser als NICHTS, oder?

Video

Vorsicht Realsatire: Auf Teufel komm raus berühmt werden und die Nebenwirkungen.

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Berühmt oder berüchtigt, Hauptsache bekannt?

 

Na klar, wo und wie ist egal!
Wer will sich schon mit Nebensächlichkeiten beschäftigen?
Der Zweck heiligt die Mittel.
Und wenn es nur 5 Minuten flüchtiger Ruhm sind; besser als NICHTS, oder?

Das Streben nach Beachtung nimmt teilweise absurde Formen an, nicht nur in der talentfreien Zone. Um aufzufallen, gilt es, das Absurde auf die Spitze zu treiben und sich dann zu steigern.

Im Grunde ist das nicht wirklich so schwer, wenn die Folgen ignoriert werden.

Hier folgen einige Gedanken und praktische Anregungen, mit denen es sehr wahrscheinlich gelingen wird, wenn es denn sein muss. Nur, bitte lesen Sie die Hinweise zu den Nebenwirkungen!

 

 

 

1. Machen Sie sich zum Hassobjekt

 

Viel Feind, viel Ehre! Legen Sie Respekt und Rücksicht zur Seite. Weg mit dem Firlefanz. Alles Ballast und diese politische Korrektheit ist doch sowieso nicht erst gemeint, oder?

Suchen Sie sich jemanden, den oder etwas, dass Sie zum Gegner machen. Je nach Charakter wählen Sie einen Gegner, der sich wehren kann oder einen, der Ihnen ungeschützt ausgeliefert ist. Die Welt ist schlecht. Es findet sich schon ein Publikum, das Ihrer Meinung ist. Es existieren ja durchaus auch eigenartige Zeitgenossen da draußen.

Zerreißen Sie sich das Maul über andere Menschen. Die Welt ist voller Lästereien, Intrigen und Klatsch. Auch hier braucht es daher eine gute Portion Konsequenz, um noch Akzente zu setzen.

Dranbleiben! Suchen Sie sich jemanden, der zurück lästert, damit die 5 Minuten Ruhm eine Verlängerung erhalten. Geht der Gegner zu schnell zu Boden, dann ist es schnell zu Ende und das langweilt das Publikum.

Ein Schlagabtausch bringt Sie weiter. Wer langweilig ist, über den wird nicht gelästert. Doch der Erfolg wird Ihnen recht geben. So manche Skandalnudel lebt heute von ihren Werbeverträgen.

 

Nachteile:

  • Verzicht auf Respekt, Selbstachtung und wünschenswerte Freunde.
  • Es zieht mitunter Befürworter an, auf die andere gerne verzichten würden.
  • Anfeindungen bis hin zu Gefahr für Leib und Leben.
  • Der Hass bleibt oft länger als der kurze Ruhm.

 

 

 

2. Empören Sie sich

 

Suchen Sie sich jemanden oder ein Thema, über das Sie sich empören können. Spielen Sie möglichst die moralische Karte aus, die sticht am besten. Nicht, weil Sie das wollen, sondern weil es so wichtig ist.
Am besten, Sie machen sich zum Sprecher einer vermeintlichen Minderheit. Das gibt Ihrer Empörung noch mehr Gewicht.

 

Nachteile:

  • Die Glaubwürdigkeit kann darunter leiden. Es wirkt oft sehr durchsichtig und wird von anspruchsvolleren Beobachtern schnell erkannt.
  • Walk your Talk? Gerade bei moralischen Themen gelingt es nicht, jedem geforderten Anspruch gerecht zu werden. Und das hat schon so manchem früher oder später eigene Schmerzen verursacht. Wobei der Skandal wiederum einen Beitrag zur Bekanntheit leisten kann.

 

 

 

3. Sex sells

 

Ja, das stimmt auch und gerade heute noch. Der Voyeurismus der Massen kann sehr hilfreich sein. Und wenn die Zielgruppe einfach gestrickt ist, braucht es auch keine allzu komplexen intellektuellen Vorbereitungen.

 

Nachteile:

  • Da bei dieser Strategie großer Wettbewerb herrscht, ist nur mit kurzer Wirkung zu rechnen. Einen Ausweg stellen hier weniger attraktive Nischen dar, die noch unbesetzt sind oder bei denen die eigenen Aussichten auf Übernahme größer sind.
  • Insbesondere das Internet vergisst nie. Aus dieser Schublade wieder herauszukommen ist schwieriger, als hineinzukommen.

 

 

 

4. No Press is bad Press

 

Wer anstrebt, um jeden Preis in die Presse zu kommen, der findet dazu, unter Verzicht auf ein gutes Gefühl beim Blick in den Spiegel, ausreichend viele Wege. Die Veröffentlichung von Peinlichkeiten ist zwar kaum in einem seriöseren Medium zu erwarten, das muss aber kein Nachteil sein. Für manche Zielgruppe ist das ein Problem, für andere ist genau das der passende Ort.

 

Nachteile:

  • Ich bin ein Star und komm hier nicht raus!
    Später wird es schwer sein, sich von der peinlichen Vergangenheit zu trennen.
  • Anspruchsvollere Zielgruppen werden einen meiden.

 

 

 

5. Behaupten Sie das Blaue vom Himmel herunter

 

Sie sind ein Supermodel aus einem Land, das keinen Internetanschluss besitzt oder kennen eine gute PR-Abteilung, die Ihre Geschichte glaubhaft macht? Das haben zwar schon andere getan, lässt sich aber noch immer als Strategie lauwarm aufbrühen.

 

Nachteile:

  • Großer Wettbewerb, da diese Strategie weit verbreitet ist.
  • Neidische Zeitgenossen gönnen einem nicht den Erfolg und decken gnadenlos Lügen und abgeschriebene Doktorarbeiten auf. In manchen Bereichen interessiert das kaum jemanden, in anderen sorgt es für einen Skandal und das dient ja wiederum dem Bekanntheitsgrad.

 

 

 

6. Halleluja, eine Erleuchtung

 

Je nach Ziel mehr oder weniger geeignet ist die spontane Erleuchtung. Am besten mit einer tollen Heldengeschichte, die Sie aus schlimmsten Umständen wieder hat auferstehen lassen und Sie nun über sich hinauswachsen lässt. Früher Sex, Drogen und Gewalt und jetzt ist alles anders. Halleluja! Preiset den Herrn (oder was auch immer in Ihrem Bereich als Instanz angesehen wird)!

Asche auf das Haupt!
Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt; alles, was Sie vor der Erleuchtung gesagt und getan haben, war das alte ICH, und das haben Sie soeben ja hinter sich gelassen.

 

Nachteile:

  • Politiker und sonstige Geschichtenerzähler, insbesondere die Selbsthilfeliteratur ist voller solcher Erleuchtungen. Der Übergang von halbwegs glaubhaft zu skurril ist leicht zu überschreiten. Und dann kann es zu peinlich werden, selbst bei weniger anspruchsvollem Publikum.

 

 

 

7. Grenzen überschreiten: Eins drauf!

 

Nur keine falsche Zurückhaltung. Liefern Sie Sprengstoff oder zumindest Gesprächsstoff. Wo Aufmerksamkeit ist, folgt weitere Aufmerksamkeit. Über wen geredet wird, der ist bekannt.

Finden Sie einen Weg eine bisher geltende gesellschaftliche Grenze zu überschreiten. Der Bruch mit gesellschaftlichen Konventionen ist seit eh und je etwas, das Aufmerksamkeit erregt. Darüber wird geredet. Moralisch-ethische Grenzen? Wer braucht denn so etwas? Manchmal ist es so einfach. Je mehr Sie dabei schockieren, desto besser.

 

Nachteile:

  • Ich bezweifle, dass es heute noch ausreicht, wenn Sie es Madonna nachmachen und auf der Bühne noch so heftig jemanden Ihres Geschlechts küssen. Das lockt doch keinen Großstädter mehr hinter dem Ofen vor.
  • Nachhaltigkeit: Dem steilen Aufstieg folgt der noch schnellere Abstieg. Solche Inszenierungen greifen sich schnell ab. Wenn Sie weiterhin im Rampenlicht stehen wollen, brauchen Sie ständig etwas noch Krasseres zum Nachsetzen. Sonst gilt; berühmt, berüchtigt, vergessen!
  • Siehe: Machen Sie sich zum Hassobjekt.
  • Wer nach den Regeln spielt, fällt nicht so schnell auf. Deshalb sind dabei auch bald die Grenzen der Legalität überschritten.

 

 

 

8. Machen Sie es wie Brian

 

Filme bilden: „Ich bin nicht der Messias, hört mir doch zu! Ich bin nicht der Messias. Habt Ihr verstanden? Ehrlich!“, wiederholt Brian in seiner Lebensverfilmung und das Volk entgegnet; „Nur der wahre Messias leugnet seine Göttlichkeit“.

In der Praxis wird diese Strategie sehr häufig angewendet, selbst wenn noch kein Publikum zuhört. Daher ist hier zumindest etwas Beharrlichkeit erforderlich und die Bereitschaft, auftauchende Gelegenheiten zu nutzen. Leugnen Sie Ihre Großartigkeit, so laut und oft es geht. Es wird sich einschleifen.

 

Nachteile:

  • Brian wurde später gefoltert und landete am

 

 

 

Entscheidungen

 

Falls Sie eine der 9 beschriebenen Strategien wählen; trotzdem viel Erfolg! Bei Interesse an authentischem Selbstmarketing freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

9. Strategische Partnerschaften

 

Lebensabschnittsbegleiter mit Einfluss oder zumindest ausreichender finanzieller Ausstattung können den Weg zur Bekanntheit beschleunigen. Lassen Sie sich die Bühne schenken und wenn Sie talentfrei sind auch gleich noch ein klatschendes Publikum.

Sehr beliebte Partner sind zu beerbende Männer im fortgeschrittenen Alter. Die gute Nachricht: Im Zeichen der Gleichberechtigung steht diese Strategie zunehmend allen zur Verfügung.

 

Nachteile:

  • Diese Strategie eignet sich nur bedingt für echte Talente, da selbst bei guten Leistungen noch lange Zeit unterstellt wird, anders wäre es nicht möglich gewesen.

 

 

 

Und nun?

 

Wer bereit ist die beschriebenen Nachteile in Kauf zu nehmen, kann aus den doch recht zahlreichen Optionen für 5 Minuten Ruhm wählen. Wobei ich mich freuen würde, wenn dies möglichst wenige tun. Mir persönlich gehen die Extreme meist mehr auf die Nerven, als sie mich belustigen.

 

 

Inhalt oder Verpackung?

 

Soll Bekanntheit erzwungen werden geht das oft nach hinten los. Es gelingt zwar immer wieder bei bestimmten Zielgruppen, ist dann aber meist mit einem besonders geringen Ansehen bei anderen Gruppen verbunden. Wie so oft ist die Entscheidung, ob das eine gute Idee ist, von vielen Faktoren abhängig. So wie die Entscheidung, ob in Inhalt oder Verpackung investiert werden soll!

 

 

 

Substanz

 

Für mich keine Frage; Substanz zählt. Ein stabiles Fundament hält länger und kann mehr tragen. Wer die Voraussetzungen der eigenen positiven Bekanntheit langsam und stabil erarbeitet, macht das authentisch. Das gute Gefühl beim Blick in den Spiegel hat durchaus seinen Wert.

 

 

 

Relevanz

 

Viele meiner Klienten meiden – oft aus gutem Grund – die allzu breite Öffentlichkeit. Bei einigen von ihnen sind in deren Branche schillernde Wettbewerber so bekannt, dass sie extrem wichtig erscheinen. Außenstehende kann das täuschen, denn häufig sind es nicht die insgesamt bekanntesten Anbieter, die tatsächlich am erfolgreichsten sind. Was auf Dauer zählt, ist nicht irgendeine Bekanntheit, sondern die Bekanntheit und das Ansehen bei der relevanten Zielgruppe. Bei denen stehen andere Personen viel höher im Kurs, als diejenigen, die in der Öffentlichkeit am präsentesten sind. Bei Auftraggebern gefragt und gebucht werden diejenigen, die bewiesen haben, dass sie halten, was sie versprechen.

Ich empfehle daher authentisches Selbstmarketing. Da geht es nicht einfach nur darum, von irgendwem irgendwie beachtet zu werden, sondern von denen, die entscheidend sind, anerkannt zu werden.

 

 

 

Entscheidungen

 

Falls Sie eine der 9 beschriebenen Strategien wählen; trotzdem viel Glück im Leben! Bei Interesse an authentischem Selbstmarketing freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

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Gut hat gelebt, wer sich gut versteckt hat. Ich habe gar keine Lust, in der Welt angesehen zu sein, ich werde den Genuss ungestörter Muße stets für eine größere Wohltat halten als die ehrenvollsten Ämter der Erde. René Descartes

Artikel

 

Visionen und Zukunftspläne: Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird

Eine gute Vision braucht mehr als große Ziele. Erfahre, wie Zukunftsbilder Orientierung geben, Entscheidungen erleichtern und konkrete Schritte ermöglichen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Januar 2015
Überarbeitung: 7. April 2020
AN: #1523980
K: CNB
Ü:

Sympathie: 16 Eigenschaften sympathischer Menschen

Sympathie: Was macht Menschen sympathisch? 16 Eigenschaften

Diese Eigenschaften zeichnen sympathische Menschen aus
Sympathie

Eigenschaften sympathischer Menschen

 

Was macht Menschen sympathisch?​ Haben wir darauf Einfluss? Diese 16 Eigenschaften zeichnen extrem sympathische Menschen aus. Was können wir von welchen Personen lernen, was Menschen besonders sympathisch macht?

 

 

 

Übersicht

 

Video

So wirst du beliebt! 20 Wege

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Definition Sympathie

 

Sympathie: Zuneigung, beruhend auf gefühlsmäßiger Übereinstimmung; Gegenteil von Antipathie.

 

 

 

Was macht Menschen sympathisch?

 

Täglich treffen wir mit unzähligen Menschen zusammen. Innerhalb kürzester Zeit entscheiden wir, wen wir sympathisch finden und wen nicht. Das hat sehr viel mit der Körpersprache zu tun und wie wir sie deuten. Das alles findet in den ersten Sekunden des Zusammentreffens statt und schon ist der erste Eindruck entstanden. Interessiert uns jemand, dann schauen wir genauer hin, festigen das Bild.

Woran liegt es, wenn wir jemanden sympathisch finden?

 

 

 

Das macht sympathisch: 16 Tipps

 

Um sympathisch zu wirken, helfen Attraktivität, Intelligenz und Geselligkeit. Während an einigen Stellen Gene eine größere Rolle spielen, sind es weitgehend gestaltbare Faktoren, die Einfluss darauf haben, wie sympathisch wir wirken.

Hier sind die wichtigsten Faktoren:

 

 

1. Interesse zeigen

 

Sympathische Menschen interessieren sich für andere Menschen. Jenseits oberflächlicher Fragetechniken zur Gesprächslenkung wollen sie wirklich etwas über die Menschen erfahren, mit denen sie in Berührung kommen.

 

 

 

2. Nähe und Offenheit

 

Wir wollen wissen, mit wem wir es zu tun haben. Je mehr wir uns in die Gefühle, Gedanken und Handlungen eines anderen Menschen hineinversetzen und diese nachfühlen können, umso sympathischer ist er für uns. Deswegen ist es so wichtig sich zu zeigen, sich zu offenbaren.

 

 

 

3. Ganze Aufmerksamkeit

 

Sympathische Menschen lassen das Smartphone in der Tasche und widmen sich voll und ganz dem Gesprächspartner. Sie sind präsent und Gesprächspartnern wird die vollständige Aufmerksamkeit gewidmet.

Wirklich emphatisch zu sein und zuzuhören erfordert mehr als die meisten Menschen bereit zu leisten und fähig sind.

 

 

4. Glaubwürdigkeit

 

Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind Grundvoraussetzungen sympathischer Menschen. Wer mag schon hinterlistige oder unechte Personen? Wer viel verspricht und wenig hält, verliert an Glaubwürdigkeit. Schlecht über andere Menschen zu reden, geht ebenfalls nach hinten los. Fehlt das Vertrauen, fehlt die Basis für Beziehungen. Wo Misstrauen im Spiel ist, bleibt kein Raum für Sympathie.

 

 

 

5. Mut

 

Wir mögen Menschen, die unserer Meinung sind und wir bewundern diejenigen, die für eine Meinung gegebenenfalls auch mutig einstehen.

 

 

 

6. Körpersprache; allgemein

 

Die gesamte Körpersprache ist kongruent und offen. Und weil die Körpersprache so wesentlich ist, habe ich entsprechende Beiträge dazu vorbereitet. Ein eigener Beitrag widmet sich den Elementen der Körpersprache, die unsympathisch machen. Viele Menschen sind sich ihrer Wirkung nicht bewusst und unterschätzen die Bedeutung des ersten Eindrucks.

 

 

 

7. Ein echtes Lächeln

 

Ein echtes Lächeln wirkt Wunder. Überall auf der Welt wird dieses mimische Signal verstanden und besitzt positive Attribute.

Zur Erinnerung: ein echtes Lächeln — auch als Duchenne-Lächeln bezeichnet — bezieht ganz automatisch auch die Augen ein. Es kommt von innen, von Herzen. Und es ist ansteckend!

 

 

 

8. Direkter Blickkontakt

 

Die Augen gelten als Tor zur Seele. Blickkontakt verbindet. Bei Sympathie zeigen sich zusätzlich zum Blickkontakt mit mimischen Untermauerungen um die Augen und den Mund. Feine Muskelanspannungen rund um die Augen sorgen dafür, dass ein Gesicht freundliche und wohlwollende Signale aussendet.

 

 

 

9. Körperliche Nähe

 

Jeder Mensch hat eine bestimmte Intimzone. Wenn uns jemand zu nahe kommt, fühlen wir uns unbehaglich. Eine Fahrstuhlfahrt ist für viele eine Herausforderung. Menschen, die wir mögen, deren Nähe suchen wir. Was wir mögen, lassen wir ganz nahe an uns heran, alles, was wir nicht mögen, halten wir auf möglichst großem Abstand.

 

 

 

10. Angenehme Stimme

 

Sanfte Stimmen lösen bei anderen Menschen Wohlgefühl und positive Gefühle aus. Die Stimme wird weicher, vermittelt einen warmen Unterton.

 

 

 

11. Pupillenvergrößerung

 

Die Pupillenvergrößerung ist eine unbewusste Reaktion auf positive Assoziationen bei Wohlwollen und Zuneigung. Beim Anblick von Mensch, die wir mögen, vergrößern sich die Pupillen. Daraus resultiert keine Empfehlung, sich nun den Saft der giftigen Tollkirsche in die Augen zu träufeln, wie das in früheren Zeiten getan wurde.

 

 

 

12. Körperhaltung

 

Wir genießen Zuwendung. Eine offene und zugewandte Körperhaltung ist in den meisten Situationen am sympathischsten.

 

 

 

 

13. Körperkontakt

 

Jemanden während einer Unterhaltung zu berühren, setzt Oxytocin frei, wenn nichts dagegen spricht. Dieser Botenstoff ist unter anderem für Vertrauen und einige weitere positive Gefühle zuständig. Schon eine kleine Berührung an der Schulter, eine Umarmung oder ein freundlicher Handschlag, wirken mitunter Wunder. Auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit Missverständnisse vermieden werden.

 

 

 

14. Persönliche Ansprache

 

Sympathische Menschen sind aufmerksam. Deswegen merken sie sich auch die Namen von Gesprächspartnern und sprechen diese mit Namen an. Das kann erfordern, möglichst frühzeitig nochmals den Namen und die korrekte Betonung zu erfragen und abzuspeichern.

 

 

 

15. Leidenschaft und positiver Blick

 

Nörgler werden gemieden, es ist zu belastend in ihrer Nähe zu sein. Begeisterung und der Blick auf Möglichkeiten fühlen sich gut am. Leidenschaftliche Menschen wirken anziehend. Leidenschaft ist mitreißend, ist ansteckend. Sympathische Menschen ziehen sympathische Menschen an.

 

 

 

16. Ähnlichkeit

 

Soweit wir es anderen Menschen zugestehen, sind Gemeinsamkeiten ganz besonders wichtige Faktoren dabei, welche Menschen uns sympathisch sind: Aussehen, Interessen, Verhalten, Überzeugungen, Sprache … Menschen, die uns ähnlich sind, mögen wir mit höherer Wahrscheinlichkeit. Besonders offensichtlich wird das bei einem Flirt; da nähern sich die Beteiligten einander ganz automatisch an, wie bei einem Schwanentanz.

Dieses Phänomen lässt sich im Guten, wie im Schlechten nutzen, um sympathischer zu wirken. Deswegen habe ich dazu, also rund um das Thema Rapport, eigene Beiträge erstellt.

Synonyme

Zuneigung, Wohlwollen, Verbundenheit, Einheit, Gefallen, Gleichheit, Interesse, Hang, Neigung, Resonanz, Vorliebe, Vertrautheit, Begeisterung, Gefühl, Wohlgefühl, Schwäche (nicht abwertend). Ähnlich: Empathie Fremdwörter: Affinität, Konformität, Disposition, Faible, Inklination, Präferenz. Gegensatz: Antipathie

Ursprung des Wortes

Das Wort Sympathie wird unterschiedlich gedeutet und abgeleitet: aus lateinisch „sympathia“ oder aus altgriechisch „sympátheia“ und wird erstmals im 17. Jahrhundert im Deutschen verwendet. Es wird zusammengesetzt aus (griechisch) „sým“ (auch „sýn“) = „mit“, „zusammen“ und „páthos“ = „Leid“, „Schmerz“, „Leidenschaft“ oder insbesondere „starkes Fühlen“, „Gemütsbewegung“, „Seelenstimmung“ und auch „Zustand“, „Affekt“.

Von George Clooney lernen

 

Blick in die Runde. Welche Person ist besonders vielen Menschen sympatisch?

Aus Anlass der Berlinale habe ich in einem Beitrag für den RBB die Körpersprache von George Clooney analysiert. Es ging darum, wie er diese Ausstrahlung, diese Wirkung auf das Publikum zustande bringt.

Und weil es diesmal kein persönliches Treffen mit Herrn Clooney gab — er wollte ja lieber zu Frau Merkel, eigentlich schade, schließlich ist der Zoopalast gleich gegenüber meines Büros — nutzte ich für meine Thesen Anschauungsmaterial aus dem Internet. Da gibt es ja einige Videos mit ihm; darunter Interviews und Besuche bei ihm zuhause. Im Artikel finden Sie meine Interpretationen.

Hier können Sie den kompletten Artikel lesen: Was wir von George Clooney lernen können.

 

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Was macht Menschen für Sie sympathisch und wie lässt sich das beeinflussen?

Sympathie ist der wichtigste Faktor jedes Schicksals. Sympathie ist Kraft. Prentice Mulford

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2018
Überarbeitung: 27. Januar 2021
AN: #43370

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

Gelassenheit ist mehr als die Heiterkeit der Seele. Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst, aber nicht unnötig schwer.

Gelassenheit fördern

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit, denn das macht das Leben leichter und angenehmer. So geht es: Hier sind Tipps für mehr innere Ruhe, Fokus und Zufriedenheit.

 

 

 

Überblick

 

Video

24 Tipps für Gelassenheit So lässt sich Gelassenheit fördern

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Definition Gelassenheit

 

Gelassenheit ist die Fähigkeit, selbst in besonders heiklen Situationen ruhig und besonnen zu bleiben, sie konstruktiv zu betrachten. Das kann auch bedeuten, Dinge oder Situationen so „sein“ zu „lassen“, also zu akzeptieren, wie sie scheinbar oder tatsächlich sind.

Als Gelassenheit wird auch die Charaktereigenschaft der allgemeinen inneren Ruhe beschrieben. Sie ist meist mit der entsprechenden Ausstrahlung verbunden.

Mit anderen Worten: Gelassenheit ist eine Art Superkraft!

Gelassenheit fällt nicht jedem Menschen leicht

 

Unsichere Menschen tun sich schwer, Gelassenheit zuzulassen. Wer sich ständig in Gefahr sieht, ist selten gelassen. Und gerade ehrgeizige und engagierte Menschen haben oft wenig Talent (oder ist es nur fehlende Übung?) zur Gelassenheit. Sie sind streng mit sich und ihrer Umwelt, müssen unbedingt ihr gesteckten Ziel erreichen. Das erzeugt eine Menge Stress, Druck und schließlich Krampf. All das ist nicht sehr förderlich für einen überzeugenden Auftritt, der auch selbst Freude macht. Im Gegenteil, gerade das befeuert das Lampenfieber und erschwert es, die eigenen Fähigkeiten voll auszuschöpfen.

 

 

 

Wenn Perfektionismus zu Krampf führt

 

Wir werden früh darauf getrimmt, maximale Leistung an den Tag zu legen und besser zu sein als andere. Einfach gut zu sein, genügt in unserer Leistungsgesellschaft anscheinend nicht.

Perfektionismus klingt erstrebenswerter, als es ist. Es wird viel zu viel Aufmerksamkeit für unwichtige Details verschwendet, sodass für Wesentliches nicht mehr genug zur Verfügung steht. Die Gelassenheit spendet das Licht im Dunkel der Panik.

 

 

 

Mit Gelassenheit geht es leichter

 

Gelassenheit bringt einige Vorteile mit sich. Dazu gehören:

  • Gelassenheit hilft bei Angriffen, Kritik und Ablehnung konstruktiv umzugehen.
  • Aus Rückschlägen lässt sich leichter lernen.
  • Kommunikation wird erleichtert, wenn die innere Sicherheit erhalten bleibt.
  • Fehler durch Ablenkung unterbleiben.
  • Wir denken und handeln effektiver.
  • Stress wird reduziert.

 

 

 

a. Effektivität

 

Gelassenheit spendet Licht im Dunkel bewegter Momente.

 

Bei Gelassenheit sieht der Mensch deutlicher, welche Möglichkeiten verfügbar sind. Wir treffen bessere Entscheidungen und souveräner handeln. Dabei verbrauchen wir viel weniger Energie als bei einer unüberlegten emotionalen Reaktion.

Dank Gelassenheit wird auch weniger Porzellan zerschlagen, wie das sonst oft im Eifer des Gefechts geschieht. Entsprechend zufriedener sind wir mit uns, wir genießen unsere Selbstbestimmtheit.

Der Mensch mit einer positiven Grundspannung sind leistungsfähiger und kreativer. Druck schadet!

 

 

 

b. Gesundheit

 

Gelassenheit ist gut für das Immunsystem. Gelassene Menschen bekommen auch seltener Depressionen.

 

 

 

c. Lebensqualität

 

Gelassenheit bedeutet, bei sich und im Moment zu sein.

Ein gelassener Mensch nimmt seine momentane Situation an, macht das Beste daraus, verliert sich nicht in Erwartungen und schaut nicht ständig, was er alles haben könnte.

 

 

 

d. Attraktivität

 

Gelassene Menschen sind souveräner und wirken auf andere in der Regel attraktiv.

Umfrageergebnis

 

Ich fühle mich gestresst …

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1000)

17 Tipps für eine gesunde Gelassenheit

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit. Gelassenheit ist eine Superkraft. So gelingt es Ihnen, gelassen ans Werk zu gehen.

Gewohnheiten, wie Verhaltens- und Denkmuster, stehen mitunter der Gelassenheit im Weg, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Es lohnt sich deswegen, die persönlichen Verhaltensmuster und Denkfallen aufzudecken, um dann neue Wege zu beschreiten. Es dauert meist etwas, bis alte Gewohnheiten abgelegt worden sind und neue zur Routine werden.

Für den Anfang ist es ein hilfreicher Schritt, in kritischen Situationen erst einmal innezuhalten und in Ruhe durchzuatmen. Dafür ist wohl immer ausreichend Raum, auch bei heftigen Diskussionen und anderen Herausforderungen. Viele Schrecken entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als harmlos und der Aufregung nicht wert.

 

 

 

1. Sich selbst die Erlaubnis geben

 

Wie so oft beginnt die tatsächliche Veränderung mit einer Entscheidung. Die wichtigste Entscheidung beim Thema Gelassenheit; sich selbst diese Gelassenheit zu erlauben.

Veränderung ist in jedem Moment möglich, wenn wir das tatsächlich wollen. Im Grunde basiert auch Gelassenheit in erster Linie darauf, dass wir sie uns selbst erlauben. Es ist also weniger Handlung als viel mehr Entscheidung erforderlich. Entscheiden Sie sich für Gelassenheit, machen Sie eine Gewohnheit daraus.

 

 

 

2. Selbstvertrauen

 

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Wer sein positives Selbstwertgefühl und gesundes Selbstvertrauen pflegt, hat es leichter, Gelassenheit zu entwickeln.

 

 

 

3. Gut statt perfekt

 

Übertriebener Perfektionismus erzeugt Druck und der reduziert die Gelassenheit. Gelassenheit und Zielorientierung passen sehr gut zueinander, Perfektionismus schadet schnell. Eine gute Portion Wohlwollen macht es deutlich leichter.

 

 

 

4. Positive Einstellung

 

Optimismus ist die extremste Form der Verwegenheit.

Anatole France

 

Pessimisten finden zu jeder Lösung ein passendes Problem. Wer pessimistisch auf die Welt schaut, übersieht schnell die Potenziale, wird ängstlicher und angespannter.

 

 

 

5. Lösungsorientierung

 

Gehe ich zu weit, wenn ich finde, mitunter ist es besser, Probleme zu haben als eine schlechte Lösung? Zugegeben, wenn der Druck zu deutlich spürbar ist, wirkt selbst ein schwacher Kompromiss immer attraktiver. Nur, wie weit darf der Anspruch sinken?

Anstatt sich vom Problem überwältigen zu lassen, hilft der Blick auf die Optionen. Wer hingegen nur wie ein Kaninchen auf die Schlange schaut, wird unbeweglicher.

 

 

 

6. Konstruktive Überzeugungen

 

Die im Laufe des Lebens entwickelten Glaubenssätze und Überzeugungen haben immense Auswirkungen auf Wahrnehmung, Denken und Verhalten. Zuversicht lässt Flügel wachsen.

 

 

 

7. Ängste lösen statt ignorieren

 

Ängste drücken auf die Seele, der Druck steigt und mischt sich in vielerlei Weise ein. Innerlich aufgewühlt, stellt sich kaum von allein Ruhe und Gelassenheit ein. Umso mehr wir unangenehmen Themen aus dem Weg gehen, desto mächtiger werden sie. Und jenen Ängste, die es erfordern, können wir auch mit entsprechender Unterstützung begegnen.

 

 

 

8. Humor

 

Humor beeinflusst die Wahrnehmung und Interpretation. Sie sorgt für einen gelasseneren Umgang mit Herausforderungen. Wo sonst bald die Panik um sich greift, da baut herzhaftes Lachen den Druck frühzeitig ab und die Energie wird für Lösungen genutzt.

 

 

 

9. Überblick

 

Gelassenheit entsteht in der Konzentration auf das Wesentliche. Wer den Überblick behält, reagiert auch auf Umwege entspannter. Und für die Sicherstellung des Überblicks gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon ist das Mindmapping.

 

 

 

10. Fehler oder Feedback?

 

Fehler bei sich und anderen Menschen als Rückmeldungen zu betrachten, aus denen gelernt werden kann, ist konstruktiv und fördert Gelassenheit.

 

 

 

11. Grenzen setzen

 

Wer sich selbst, die Werte und Prioritäten kennt, kann sie auch eigenen Interessen gelassener vertreten. Dann ist es leichter entspannt und umso deutlicher „Nein!“ zu sagen und auch die Grenzen anderer Menschen zu respektieren.

 

 

 

12. Pausen

 

Achten Sie auf sich und machen Sie Pausen. Ein gesunder Körper signalisiert, wann er Ruhe braucht. Ignorieren wir die Signale, dann kommt so Einiges durcheinander. Körperlicher und mentaler Stress ist tödlich für Gelassenheit.

In Pausen können wir zu uns kommen, die Batterien aufladen und wieder zu Sinnen kommen. Wir können uns selbst und das Hier-und-jetzt besser wahrnehmen.

 

 

 

13. Bewegung

 

Von außen nach innen. Bewegung baut Stress ab. Ein Körper der ausreichende Bewegung genießt, kommt auch leichter ins Gleichgewicht, die wiederum für Gelassenheit so förderlich ist. Besonders bewährt hat sich hier Yoga.

 

 

 

14. Mentale Übungen

 

Ist der Körper entspannt, entspannen auch die Gedanken. Entspannungstechniken, Mediation, Mentaltraining und Hypnobalancing™ trainieren den Geist und die körperlichen Reaktionen auf Stress. So lässt sich Gelassenheit sogar in einem chaotischen Umfeld pflegen.

 

 

 

15. Durchatmen

 

Bei Stress entgleist die Atmung immer mehr, meist wird er flach und zu schnell. Das ist jedoch keine Einbahnstraße. Es geht auch andersherum, denn Atemtechniken beeinflussen den körperlichen und mentalen Zustand ziemlich direkt. Wer seinen Atem steuern kann, steuert den Geisteszustand. Selbst Ängste lassen sich wegatmen. Ohmmmmm.

 

 

 

16. Üben, üben, üben

 

Es gibt täglich Gelegenheit, um Gelassenheit zu üben, das Umfeld liefert sie. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen,….

 

 

 

17. Hilfe

 

Coaching und Mentaltraining helfen dabei Gelassenheit zu entwickeln und zu stärken. So ist sie auch dann verfügbar, wenn sie am meisten gebraucht wird.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Synonyme

Gemütsruhe, Ausgeglichenheit, Bedacht, Bedachtsamkeit, Fassung, Gefasstheit, Gleichmut, Haltung, Selbstbeherrschung, Besonnenheit, Zurückhaltung, Verwandt mit Geduld, Achtsamkeit, Charakterstärke, Gemütlichkeit.

Ursprung des Wortes

Der Begriff Gelassenheit ist das Nomen zum Adjektiv „gelassen“ (sein), das vom Partizip II des Verbs „lassen“ stammt. Es stammt vom mittelhochdeutschen Wort „lâʒen“, das die ursprünglichen Bedeutungen „schlaf oder matt“ hat. Früher wurde das Wort Gelassenheit mit „Gottergebenheit“ verknüpft.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit der Gelassenheit?

Zitate

Wo zwei zusammenstoßen, siegt der Besonnene.

Laotse

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Karl Paul Reinhold Niebuhr

Besonnenheit ist die seidene Schnur, die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft.

Thomas Fuller

Ein heiterer Tag ist wie ein grauer, wenn wir ihn ungerührt ansehen.

Johann Wolfgang von Goethe

Besonnenheit ist die unzertrennliche Begleiterin der Weisheit: aber mit dem Genius verbindet sie nicht einmal eine Grußbekanntschaft.

Charles Caleb Colton

Ein Ameisenhügel lässt sich von keinem Hund verbellen.

Sprichwort

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.

Sprichwort

Was in der Welt dir nicht gefällt musst du dir gelassen gefallen lassen.

Paul von Heyse

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Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst,
 aber nicht unnötig schwer.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Juni 2020
Englische Version:
AN: #913
K: CNB
Ü: