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23 Tipps für erfolgreiche Stegreifreden: Reden aus dem Ärmel schütteln

23 Tipps für erfolgreiche Stegreifreden

Grundlagen für erfolgreiche Stegreifreden: Wie Sie Reden aus dem Ärmel schütteln
Tipps für erfolgreiche Stegreifreden

Stegreifreden

 

Stegreifreden sind einfach. Stegreifreden zu trainieren hilft Ihnen auch im Alltag. So können Sie bei Reden auf diese lästige Vorbereitung verzichten und spontan aus dem Handgelenk bzw. dem Ärmel eine Stegreifrede schütteln.

Wie wäre es ab und zu bei Redegelegenheiten auf die lästige Vorbereitungszeit zu verzichten und einfach spontan aus dem Handgelenk bzw. dem Ärmel (Off-the-Cuff) eine Stegreifrede schütteln? Wie wäre es, von jenen Rednern zu lernen, die hier geübt sind?

Überblick

 

 

 

 

 

Stegreifreden aus dem Ärmel schütteln

 

Um eine gute Stegreifrede zu halten,
brauche ich drei Tage Vorbereitungszeit.

Mark Twain

 

 

Viele Menschen erleben die Vorbereitungszeit einer Rede als sehr stressig. Oft gibt es genügend Zeit dafür sich vorzubereiten, aber die Redevorbereitung wird in vielen Fällen gerne auf den morgigen Tag verschoben. Irgendwann ist dann Morgen und Tag der Wahrheit, die vielen ungenutzten Tage werden vermisst.

Um wie viel schöner muss es dann doch sein, auf diese lästige Vorbereitungszeit verzichten zu können und einfach spontan aus dem Handgelenk eine Stegreifrede zu schütteln? Schließlich machen wir das tagtäglich bei anderen Gelegenheiten. Ohne allzu große Vorbereitung geht es in die meisten Gespräche hinein. In der Regel schaffen wir das auch ohne Vorbereitung. Wobei, an manche Besprechung denkend, einige Momente durchaus von etwas mehr Vorbereitung profitieren würden. Trotzdem geht das im Allgemeinen recht gut. Zumindest, wenn wir wissen, worum es geht.

Doch kaum werden die Umstände etwas verändert, wird aus einer harmlosen Gesprächssituation etwas ganz anderes. Der Redner bekommt die ganze Aufmerksamkeit und schon wird es nicht mehr als so einfach empfunden. Etwas, das gerade noch ganz einfach ging, wird zur persönlichen Herausforderung. Manche Menschen leiden bei solchen Gelegenheiten unter Lampenfieber und andere genießen sie.

Wie wäre es, von jenen zu lernen, die hier besonders erfolgreich ans Werk gehen? Es gibt beispielsweise spezielle Trainings für Stegreifreden.

 

 

 

23 Tipps für Ihre Stegreifreden

 

Hier schon mal ein paar Anregungen. Spontaneität will wohlüberlegt sein. Wer spontan einen Redebeitrag leisten will, profitiert von folgenden grundsätzlichen Tipps.

 

Inhalt

 

 

1. Das Ende von Anfang an im Auge behalten

 

Was wollen Sie anstreben? Was für eine Botschaft soll am Ende haften bleiben? Die Entscheidung liefert die Orientierung und das Finale der Stegreifrede: Tusch, Trommelwirbel, die Handlungsaufforderung!

 

 

 

2. Das Thema entführen

 

Die Politiker machen es uns vor. Die reden ohnehin ungehemmt über das, worüber sie reden wollen. Wer lässt sich schon von einer konkreten Frage einschränken? Wobei ich empfehle, hier etwas rücksichtsvoller ans Werk zu gehen und sich die Mühe zu machen einen nachvollziehbaren Anknüpfungspunkt zu finden.

Profis haben meist Themen in der Hinterhand über die sie gerne sprechen, sobald Publikum vorhanden ist. Weshalb wertvolle Redezeit mit unwichtigen Themen verschwenden?

 

 

 

3. Sprechdenken

 

Welche interessanten Aspekte verbinden Sie persönlich mit dem Thema? Welche Moral, welche Schlussfolgerung wollen Sie vermitteln Kennen Sie eine Anekdote oder Analogie, mit der Sie das in Ihrer Stegreifrede verdeutlichen wollen?

 

 

 

4. Struktur

 

Menschliches Denken ist selten geordnet und linear. Es wird eine Struktur benötigt, um sie zu kanalisieren. Selbst ein Redebeitrag mit wenigen Sätzen wird durch eine Redestruktur verbessert.

Erfahrene Stegreifredner greifen auf verschiedene Redestrukturen zurück, die ihnen so vertraut sind, dass sie auch spontan genutzt werden können.

 

Bewährte Redeformate sind:

 

 

a. Anfang

 

Es wird ein ansprechender Anfang für die Stegreifrede benötigt, der die Aufmerksamkeit fördert und der Botschaft dient.

 

 

b. Mitte

 

Einen mittleren Teil, der die wesentlichen Aspekte liefert. Ich persönlich strebe hier möglichst 3 Punkte an.

 

c. Abschluss

 

Eine Zusammenfassung, ein Fazit und möglichst eine Handlungsanforderung beenden die Stegreifrede auf dem Höhepunkt.

 

 

 

5. Humor

 

Wo es passt, bietet sich eine Prise Humor in der Stegreifrede an. Das macht Sie und das Publikum lockerer. Allerdings ist hier achtsam ans Werk zu gehen, denn das kann nach hinten losgehen.

 

 

 

6. Auf den Punkt kommen

 

In der Kürze liegt die Würze. Also kommen Sie auf den Punkt.

 

 

 

7. Storytelling

 

Knackige Geschichten, Anekdoten oder Analogien wirken Wunder. Tipps für das Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

 

 

 

Präsentation

 

8. Überzeugender Auftritt dank Zustandsmanagement

 

Es ist erforderlich, mit dem Auftritt das Publikum zu überzeugen und sich gleichzeitig selbst in einem förderlichen Zustand zu befinden. Ein gutes Zustandsmanagement macht sich hier sehr nützlich.

 

 

 

9. Körpersprache

 

Die Körpersprache hat nicht nur auf den ersten Eindruck großen Einfluss. Wenn Sie meinen, was Sie sagen, hat es auch Ihre Gestik leichter. Der Körper folgt dem Gedanken und wenn Sie dafür etwas Zeit brauchen, dann nehmen Sie sich diese Zeit. Wenn Sie etwas beschreiben, erleben Sie es zuerst auf Ihrer inneren Leinwand und mit allen Empfindungen. Das wirkt Wunder!

Haltung bewahren: Wer aufgefordert wird zu reden, nimmt diese Gelegenheit souverän entgegen! Ob im Sitzen oder Stehen; achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung.

 

 

 

10. Stimme und Ausdruck

 

Der Stimmeinsatz wird oft unterschätzt, doch er zählt besonders. Trainieren und pflegen Sie Ihre Stimme. Sprechen Sie in einem angemessenen Tempo und geben Sie den Worten so mehr Ausdruck

 

 

 

11. Blickkontakt

 

Bevor Sie das erste Wort sagen, nehmen Sie über die Augen mit dem Publikum Kontakt auf. So fördern Sie die Beziehung und legen Selbstsicherheit an den Tag. Haltern Sie den Augenkontakt.

 

 

 

12. Lächeln

 

Ja, ja, ja … Lächeln beruhigt Redner und Publikum. Vor allem, wenn es echt ist! Sie finden schon einen Grund, wenn es zu Ihrem Thema passt.

 

 

 

13. Anfangen

 

Beginnen Sie ruhig, betont und zuversichtlich Ihren Redebeitrag. Wenn Sie Zeit gewinnen wollen, wiederholen Sie die Fragestellung. So sortieren Sie die Gedanken und erkennen, wo Sie anknüpfen wollen.

 

 

 


14. Standpunkt

 

Bleiben Sie während der Rede lieber ruhig stehen, anstatt sich ohne Grund zu bewegen. Und flüchten Sie auch nach Ihrem Beitrag nicht überhastet auf Ihren Platz. Nehmen Sie Applaus an und auch die Fragen.

 

 

 

15. Publikumsansprache

 

Wenn Sie Ihre Zuhörer direkt ansprechen, dann steigert das in Aufmerksamkeit. Sie könnten beispielsweise mit einer Frage beginnen oder Abstimmungen einfügen.

 

 

 

16. Sie haben die Bühne

 

Es ist Ihre Gelegenheit, die Sie nutzen können. Wenn das kein Grund zur Freude ist? Nutzen Sie die Freiheiten, die Ihnen gegeben werden, anstatt sich über fehlende Vorgaben zu ärgern oder solche einzufordern. Lustig, ernst, sachlich, dramatisch, bewegt …. Ihre Bühne, Ihre Entscheidung! Ihre Stegreifrede!

 

 

 

17. Weg von Pulten und anderen Schutzeinrichtungen

 

Raus aus der Deckung: Zeigen Sie sich! Sorgen Sie dafür, dass der Kontakt zum Publikum gegeben ist. Treten Sie gegebenenfalls zur Seite und nach vorne. Mittendrin statt nur dabei. So ein Pult schränkt Sie nur ein.

 

 

 

18. Raus mit Weichmachern

 

Lassen Sie Weichmacher und Füllworte oder Fülllaute lieber beiseite. Das verwässert Ihre Aussage und Sie machen einen schwachen Eindruck. Ähhhhh! Konjunktive sind auch keine Freude: Müsste, könnte, sollte.

 

 

 

19. Pausen

 

Gekonnte Pausen erhöhen die Dramaturgie, den Ausdruck und geben Ihnen Zeit zum Nachdenken.

 

 

 

20. Locker bleiben!

 

Sie bestimmen die Geschwindigkeit. Also nehmen Sie die, die Ihnen am angenehmsten ist. Solange Sie die Zuhörer nicht erschöpfen, können Sie die Redezeit ausschöpfen. Wie Sie präsentieren ist mindestens genauso wichtig wie das, was Sie sagen.

 

 

 

21. Zustandsmanagement

 

Bei Spontaneität ist kein Platz für Angst. Deswegen ist Zustandsmanagement auch hier wesentlich. Dann lässt sich auf Erfahrungen und Ressourcen gelassen zugreifen. Überschäumendes Lampenfieber erschwert es deutlich spontan und gelassen zu bleiben. Andererseits gibt die Fähigkeit Stegreifreden halten zu können eine Menge berechtigter Gründe gelassener ans Werk zu gehen.

 

 

 

22. Notfallkoffer statt Blackout

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Blackout bei Reden und Präsentationen überwinden: 15 Tipps. Wo ist der rote Faden?

 

 

 

23. Erfahrungen und Vorbereitung

 

Rednerischer Erfahrung macht das Leben in vielen Bereiche leichter. Gerade Stegreifreden die besonders überzeugend und spontan wirken basieren oft auf fundierter Vorbereitung und Erfahrungen. Die Zeit in diese Fähigkeit zu investieren, ist in vielen Bereichen lohnenswert. Besuchen Sie den Workshop Stegreifreden oder noch viel besser; trainieren Sie direkt mit mir.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Wie meistern Sie Ihre Stegreifreden und worauf gilt es aus Ihrer Sicht zu achten?

Artikel zu Missverständnissen

Spontaneität will wohlüberlegt sein.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. November 2014
Überarbeitung: 27. April 2022
AN: #45486
K: CNB
Ü: B

Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Souverän mit einem Lächeln...

Tagesmotto*: Wütend zu sein ist wie sich wegen der Fehler anderer an sich selbst zu rächen. (Alexander Pope)
Sanftmut als Stärke
Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Persönliche Gelassenheit

 

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

Aufforderung zur Ignoranz?

 

Ignoranz ist in der Regel keine schöne Charaktereigenschaft. Doch, was, wenn uns wirklich fiese Zeitgenossen ein Ei ins Nest legen wollen? Dann müssen wir da aus meiner Sicht nicht mitspielen. Weshalb sollten wir uns in ein Spiel drängen wollen, auf das wir keine Lust haben? Weshalb sollten wir uns ärgern, nur weil andere Menschen das so wollen?

Dann dürfen wir ruhig zum Spielverderber werden und die Spielregeln ändern. Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt, stand auf einem Aufkleber. Wie weise!

 

 

 

Weitere Ideen

 

In einer spontanen Aktion habe ich hier ein paar Ideen zum Thema Ärger beziehungsweise den anstrebenswerten Gegenstücken gesammelt:

 

  1. Den Zustand registrieren statt ignorieren
    Ignorieren von Ärger ist keine gute Idee. Wer Ärger bei sich erkennt, ist weniger anfällig für gewaltsame Wutausbrüche.
  2. Eigene blaue Flecken
    Die Welt ist ein Spiegel. Wenn mich etwas bei anderen Menschen ärgert, kann das etwas mit mir zu tun haben.
  3. Tief durchatmen
    Mit tiefen Atemzüge können wir uns selbst beruhigen und den Ärger abschütteln. Langsame Atemzüge beruhigen auch den Puls.
  4. Nachdenken
    Stop, Breath, Action. Oder gibt es nicht doch eine einfache Lösung für das Problem? Hilfsmittel, wie ein Mind Map, helfen auch bei komplexen Themen den Überblick und die Verhältnismäßigkeit sicherzustellen. Spontanen Impulsen zu folgen ist nicht nur bei wütenden E-Mails keine gute Idee.
  5. Ressourcen
    Anker für gute Zustände helfen.
  6. Relevanz
    Die persönliche Relevanz einschätzen.- Oft lohnt sich kein weiterer Gedanke, wenn fremde Menschen sich anderes verhalten, als wir es uns vorstellen. Ist die Situation wirklich den Ärger wert?
  7. Klärung
    Vorsicht vor dem Hellsehen. Könnte nicht vielleicht auch ein Missverständnis vorliegen? Fragen hilft bei der Klärung.
  8. Ursachen
    Verhalten anderer Menschen nicht so persönlich nehmen. Oft hat deren Verhalten mit etwas ganz anderem zu tun, als auf den ersten Blick vermutet wird.
  9. Selbstreflexion
    Selbstreflexion ist auch hier sehr hilfreich. Wer sich selbst gut kennt, reagiert souveräner.
  10. Fremdschämen?
    Fremdschämen? Ich bin nicht für alle Fehler anderer Menschen zuständig,
  11. Bewegung
    Bewegung baut Stress ab.
  12. Ablenkung
  13. Entspannungstechniken
  14. Konstruktives Selbstgespräch
    Konstruktive innere Dialoge erfordern Übung.
  15. Coaching
  16. Frühzeitiger Nein-sagen
  17. Meditieren
    Ohmmmm.
  18. Gedanken auf das Papier bringen.
    Aber Achtung: Nicht so sehr auf den Ärger, sondern auf Überblick und Lösungen schauen.
  19. Darüber schlafen
    Das gibt uns die Gelegenheit gute Entscheidungen zu treffen, anstatt im Eifer des Gefechts dem Elefanten im Porzellanladen Konkurrenz zu machen.
  20. Kurs in konstruktiver Schlagfertigkeit
  21. Von 1 bis 10 zählen, oder wenn nötig bis 100.
  22. Vergeben
    Vergebung dient in erste Linie uns selbst, weil wir unnötigen Ballst und Einschränkungen beiseitelegen.

 

 

 

Anmerkung

 

Zu wissen, wann sich Einsatz lohnt und wann momentan nicht, verträgt sich gut damit, auch weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Ressourcen wollen gut durchdacht eingesetzt werden, wer ist schon omnipotent?

Video

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*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

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Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2018
Überarbeitung: 18. Februar 2021
Englische Version:
AN: #654
K: CNB
Ü:

Bei ihrem Smartphone wissen die meisten Menschen genau, wann sie den Akku aufladen müssen, nur bei sich selbst nicht.

Die eigenen Batterien aufladen, auf sich acht geben

Tagesmotto*
Singletasking
Bei ihrem Smartphone wissen die meisten Menschen genau, wann sie den Akku aufladen müssen, nur bei sich selbst nicht.

Batterien aufladen

 

Bei ihrem Smartphone wissen die meisten Menschen genau, wann sie den Akku aufladen müssen, nur bei sich selbst nicht. Stimmt das?

Achten Sie genug auf sich selbst?

 

Hoch lebe das Multitasking! Nur noch schnell … Dank Interdings und elektronischer Hilfsmittel ist die nächste Herausforderung stets in greifbarer Nähe. Ausruhen, haushalten mit den Reserven? Pustekuchen! Wer da nicht gut auf sich acht gibt, leert zu häufig die Reserven. Das tut nicht gut. Doch selbst bemerken wir eher  bei anderen Menschen als bei uns. Oder wir überschätzen uns. So oder so; unter dem Strich kommt dabei meist weniger heraus als wenn wir unsere Ressourcen clever einsetzen. Es lohnt sich genauer hinzuschauen und darum geht es heute.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

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  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
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  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
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Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Viele Menschen geben nicht gut auf sich acht. Stimmt das? Und wie sieht es mit Ihnen aus?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2014
Überarbeitung: 24. Januar 2021
AN: #854
K: CNC
Ü:

Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Der Tag will gefeiert werden

Tagesmotto*: Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen. Jean-Jacques Rousseau
Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Genießen

 

Genießen hat damit zu tun, es sich zu erlauben. Die schönsten Dinge im Leben sind meist unbezahlbar. Wie wäre es, sie heute noch aufmerksamer zu begrüßen?

Überblick

 

 

 

 

Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar

 

Verklärte Empfindungen? Mein Ingwertee spricht mit mir auf dem Weg zur Yogamatte, er flüstert. Der Pfad wird gesäumt von großen und kleinen Geschenken, so wie der Tag, der sich gerade noch nachtschwanger genüsslich entfaltet. Der Morgenhimmel gibt den Blick über die Dächer Berlins frei. Es liegt wohl an meiner Wahrnehmung, dass der Anblick etwas von einer Postkarte hat. Woher wohl die leichte Gänsehaut kommt? Zeit für den Morgengruß. Was für ein Start in den Tag.

Bei einem leckeren Kaffee erlaube ich mir anschließend mich auf die Momente vorzubereiten, die auf mich warten.

Guten Morgen!

 

 

 

Jeder Moment ist einzigartig, ist kostbar, hat etwas zu bieten

 

Genießen hat viel damit zu tun, sich den Genuss zu erlauben. „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ meinte Francis Bacon und es gibt Einiges für das wir dankbar sein können. Im Alltag übersehen wir leicht, was uns guttut, es ist dann wie mit dem Wald und den Bäumen. Vieles ist eine Frage der Perspektive, der persönlichen Bedeutung, die wir den Dingen und Momenten zusprechen. Glücksmomente wollen erkannt, genutzt und mit allen Sinnen gelebt werden. Viele der schönsten Dinge im Leben sind unbezahlbar. Sie sind da, ob wir sie sehen oder auch nicht. Doch erst die entsprechende Aufmerksamkeit verbindet uns mit dem Moment, mit dem Wert. Vielleicht erfordert es etwas Reife, um zu verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ lässt Autor Antoine de Saint-Exupéry seinen kleinen Prinzen sagen. Sobald wir tatsächlich bereit dazu sind, öffnen sich auch unsere Sinne für die Kostbarkeiten um uns herum und in uns selbst.

Wie wäre es, die Kostbarkeiten heute noch aufmerksamer zu begrüßen? Der Tag mag es, gefeiert zu werden.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie wollen Sie den Tag heute erleben? Sie könnten Ihn genießen!

Artikel zu Missverständnissen

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. August 2018
Überarbeitung: 17. Januar 2021
Englische Version:
AN: #121
K: CNB
Ü:

Nutzen Sie die Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress

Nutzen Sie die Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress

Schritt für Schritt Anleitung der Atemtechnik
Atembremse

Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress

 

Typische Einsatzfälle für die Atembremse sind Lampenfieber oder andere stressige Momente, bei denen über diese Atemtechnik eine Beruhigung angestrebt wird. So wird sie angewendet.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Hilfe bei Lampenfieber

 

Wer unter heftigem Lampenfieber leidet, sucht nach Auswegen. Angst und Nervosität vor und während Präsentationen sind ein weit verbreitetes Phänomen. So alleine exponiert vor einer Gruppe, geht es wenigen Menschen ohne entsprechende Routine richtig gut. Das menschliche Unterbewusstsein empfindet das als potenzielle Gefahrensituation. Als Reaktion darauf schüttet das Stammhirn Adrenalin aus, das dafür sorgen soll, dass wir sofort zusätzliche Kraftreserven verfügbar haben. Das Adrenalin sorgt für Bewegungsdrang, der Hauptgrund für zappelige Fingerspiele, unruhigen Stand und andere sichtbare Zeichen von Nervosität. Die Pupillen weiten sich. Der Blutdruck steigt, ebenso die Muskelanspannung. Der Körper gibt Gas und wir schwitzen.

All das bereitet uns auf Angriff oder Flucht vor, die in heutigen Auftrittssituationen allerdings keine idealen Optionen darstellen. Leider bringt es unsere Gedanken nicht zu Spitzenleistungen. Ganz im Gegenteil; Konzentration, Kreativität und Gedächtnisleistung nehmen ab. Die Atmung wird bei dieser körperlichen Reaktion schneller, flacher und unnatürlicher. Das verursacht weiteren Stress. Allerdings kann dieser Zusammenhang auch umgekehrt genutzt werden. Wird die Atmung ruhiger, nimmt auch die Stressreaktion ab.

 

 

 

Förderliche Atmung

 

Eine gute Atmung ist beim Sprechen aus mindestens zwei Gründen wichtig:

  1. Sie bildet die Grundlage für eine wohlklingende und leistungsfähige Stimme.
  2. Sie ist ein effektives Mittel, um Lampenfieber zu reduzieren.

 

 

 

Atembremse bei Lampenfieber

 

Die Atembremse wird in der Psychotherapie beispielsweise bei Angststörungen eingesetzt. So funktioniert die Atembremse bei Lampenfieber Schritt für Schritt:

 

1. Ort

 

Suchen Sie sich für diese Übung einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört praktizieren können.

 

 

 

2. Haltung

 

Lehnen Sie sich mit dem Rücken an eine Wand oder setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl.

 

 

 

3. Ruhe

 

Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie durch die Nase ein während Sie gedanklich von 1 bis 5 zählen.

 

 

 

4. Ausatmen

 

Verlängern Sie Ihre Ausatmungszeit durch die Atembremse, indem Sie von 1 bis 10 zählen. Am besten ist es, wenn die Ausatmung über die Atembremse dem Aufblasen eines Luftballons ähnelt.

 

 

 

5. Verlangsamen

 

Nach ein paar Durchläufen können Sie die Ausatmung weiter verlängern, indem Sie von 1 bis 15 oder sogar von 1 bis 20 zählen.

 

 

 

Einsatzbereiche

 

Typische Einsatzfälle für die Atembremse sind bei Lampenfieber und in anderen stressigen Momenten, bei denen über diese Atemtechnik eine Beruhigung angestrebt wird.

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Haben Sie mit der Atembremse Erfahrungen gesammelt oder eine andere Technik eingesetzt?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

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Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

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Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Der erste Atemzug schließet,
gleich dem letzten, eine alte Welt mit einer neuen zu. Jean Paul

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315

Wie Sie Lampenfieber wegatmen. Atemtechniken statt Stress bei Reden und Präsentationen.

Wie Sie Lampenfieber wegatmen. Atemtechniken statt Stress bei Reden und Präsentationen.

Hilfe bei Lampenfieber in Berlin und ...
Atemtechniken bei Lampenfieber

Atemtechniken statt Lampenfieber bei Reden und Präsentationen.

 

Mit Atemtechniken können Sie Lampenfieber abbauen. Allerdings sind nicht alle der Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt, längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Hier erfahren Sie, was zu beachten ist, was funktioniert.

Atmung

 

Sich des Atems bewusst zu werden ist eine Möglichkeit, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen.

Thich Nhat Hanh

Einatmen, ausatmen, Lampenfieber weg?

 

Atmen kann doch jeder, oder? Allerdings tun wir das nicht immer auf ideale Weise, sondern einschränkend, die sogar Lampenfieber fördert. Die gute Nachricht; das ist keine Einbahnstraße. Ein vermeintlich simpel klingendes und doch sehr wirkungsvolles Mittel bei Lampenfieber besteht in einer förderlichen Atmung. Bewusstes Atmen hilft präsent im Augenblick zu sein, uns zu beruhigen und zu fokussieren. Die Konzentration wird dabei auf die momentanen Gedanken gelenkt und wir setzen uns damit auseinander.

Der sprichwörtliche Hinweis, bei Stress erst einmal tief durchzuatmen, hat durchaus seine Berechtigung. Bei automatischen Stressreaktionen – wie bei Lampenfieber – beschleunigen sich sowohl die Atmung, der Puls und die Herzfrequenz. Der eigene Körper scheint zu entgleiten, Sie spüren Hitze und gleichzeitig Kälte, oftmals sogar kalten Schweiß auf der Stirn oder am Rücken. Die gut vorbereitete Rede und all das Wissen sind nicht mehr erreichbar, vieles ist in Sekundenschnelle wie gelähmt.

Um diesem Stresszustand vorzubeugen, lohnt es sich bereits vor einer bevorstehenden stressigen Situation die passende Atemtechnik zu beherrschen.

 

 

 

Atemtechniken bei Lampenfieber und Redeangst

 

Mit Atemtechniken kann Lampenfieber abgebaut werden. Allerdings sind nicht alle Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt; längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Besser:

 

 

Atemtechnik Nr. 1

 

Der Schwerpunkt dieser Technik liegt in der Ausatmung und der Konzentration auf die Entspannung. Besonders in Stresssituationen wird häufig zu schnell und hastig Atem geholt. Subjektiv wird dies als Atemnot erlebt. Es kommt also nicht so sehr darauf an erst mal tief Luft zu holen, sondern viel mehr darauf möglichst gleichmäßig und intensiv auszuatmen.

Atmen Sie entspannt bis in den Bauchraum hinein ein, so dass sich der Bauch dabei etwas hebt. Und dann atmen Sie gleichmäßig und zügig aus. Das machen Sie dreimal, gefolgt von einer kurzen Pause mit normaler Atmung, um es dann wieder dreimal zu wiederholen. Dadurch pendelt die Atmung sich wieder in einen natürlichen Rhythmus ein und das hilft Ihnen den nächsten Adrenalinschub abzuwenden.

 

 

Atemtechnik Nr. 2

 

Während die Atmung sonst ein automatisierter Prozess ist und keinerlei Konzentration auf sich lenkt, konzentrieren Sie sich während dieser Atemtechnik gezielt auf die Zeitspanne beim Ein- und Ausatmen und zählen die Sekunden mit. Indem Sie sich mit der Atemtechnik beschäftigen, geraten die Gedanken an das Lampenfieber zunehmend in den Hintergrund.

Zuerst atmen Sie tief und langsam bis in den Bauch ein, anschließend noch langsamer und ohne Pause ausatmen. Diese Übung wiederholen Sie mehrmals, wobei die Einatmung rund 4 Sekunden und die Ausatmung rund 6 Sekunden beträgt. Nein, dazu brauchen Sie keine Stoppuhr, viel wichtiger ist dabei möglichst ruhig zu atmen und sich weitestgehend auf die Atmung selbst zu konzentriert. So, als würden Sie mit jedem Ausatmen etwaige Anspannungen loslassen und mit jedem Einatmen Gelassenheit in sich aufnehmen.

Je nach Ausschüttung der Stresshormone kann sich die Besserung bereits nach einer Minute, bei intensivem Lampenfieber aber auch erst nach einigen Minuten einstellen.

Diese Atemtechnik ist in vielen Situationen hilfreich. Für Redner empfehlenswert ist es, sich kurz vor dem Auftritt ausreichend Zeit zu nehmen, um sich zu sammeln und mit Hilfe dieser Atemtechnik in einen guten Zustand zu versetzen.

 

 

 

Die Wirkung von Atemtechniken bei Lampenfieber

 

Atemtechniken tragen zur Beruhigung bei und lenken den körperlichen und mentalen Kreislauf in geregelte Bahnen. Jeder reagiert bei Lampenfieber anders auf Atemtechniken. Manche Betroffene sind begeistert über die Wirkung und andere spüren nur eine kleine Entlastung. Bei intensivem Lampenfieber, Rede- und Auftrittsangst bringt oft erst eine Kombination mit anderen Methoden wie beispielsweise Hypnobalancing™ die ersehnte spürbare Besserung. Das Publikum wird dann kaum ahnen, dass Sie noch vor Kurzem mit Nervosität und Lampenfieber zu kämpfen hatten.

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

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Umfrageergebnisse

 

Wer unter Lampenfieber leidet erlebt das im Detail auf ganz eigene Weise, doch es gibt einige typische Beobachtungen.

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

Bei Reden achte ich anfangs vor allem auf die …

%

Einatmung

%

Ein- und Ausatmung gleichermaßen

%

Ausatmung

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=1000)

P.S.

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2012
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #43359
K:
Ü:

10 Tipps bei innerer Kündigung: Raus aus der Falle

Raus aus der Falle: Tipps bei innerer Kündigung

Bei der inneren Kündigung gibt es keine Gewinner
 
Raus aus der Falle: Tipps bei innerer Kündigung

Innere Kündigung hat einen hohen Preis

 

Bei der inneren Kündigung gibt es keine Gewinner. Es wird selten von alleine wieder besser. Wenn das Nervenkostüm leidet und die Anzahl der Optionen stetig geringer wird, wird es Zeit zu handeln.

Hier finden Sie einige Empfehlungen und Hilfe, falls Sie morgens schon an den Feierabend denken.

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/o82s2IiFvbg

Innere Kündigung: Der Arbeitsplatz als Krisengebiet

 

Der Schwung, die Freude, der Sinn sind verloren gegangen. Der Gedanke an die Arbeit bringt zumindest in der gegenwärtigen Situation kein Funkeln in die Augen, sondern eher schon ein Grummeln im Magen?

Wer sich innerlich verabschiedet und nur noch körperlich anwesend ist leidet unter innerer Kündigung.
Bei der inneren Kündigung verbessert sich die Situation selten ohne aktives Zutun. Da gibt es keine Gewinner. Es ist ein Schuss ins eigene Knie. Deshalb folgen hier Anregungen für Maßnahmen bei innerer Kündigung:

 

 

 

10 Tipps bei innerer Kündigung

 

1. Vorsorge ist besser als …

 

Wehret den Anfängen: Sorgen Sie selbst dafür, dass es nicht erst soweit kommt. Wenn Sie erste Anzeichen bemerken, werden Sie aktiv.

 

 

2. Dienst nach Vorschrift?

 

Wer nur noch das Notwendigste tut, schadet vor allem sich selbst. Es schwächt die eigene Position und reduziert die Aussichten auf Besserung. Die Unzufriedenheit resultiert ja oft aus der als unzureichend empfundenen Anerkennung. Und die wird durch die innere Kündigung nicht besser, im Gegenteil! Sie verbaut Ihnen auch die Zukunft.

 

 

3. Überblick verschaffen

 

Betrachten Sie die Situation aus verschiedenen Perspektiven, sowohl hinsichtlich der Einflussfaktoren und Ziele als auch der Konsequenzen. Eine innere Kündigung führt zu einem zunehmend verengten Blickwinkel. Viele hilfreiche Optionen liegen dann außerhalb der Betrachtung.

 

 

4. Der ständige Blick auf die Uhr; wann ist endlich Feierabend?

 

Es fühlt sich nicht gut an, nagt zuerst an den Nerven, dann reizt es den Bauch, aus der klaffenden Lücke wird ein ganzes Jammertal, aus dem das Entkommen zunehmend schwerer fällt. Außerdem kostet es Sie Energie im Leerlauf unterwegs zu sein. Von morgens an nur an den Feierabend denken? Stolz werden Sie darauf selbst nicht sein. Ein Teufelskreis!

Die fehlende Erfüllung wirkt sich auch auf andere Lebensbereiche und somit das Privatleben aus. Konstruktivere Wege sind gefragt …

 

 

5. Vorgesetzte einbeziehen

 

Nutzen Sie ein konstruktives Gespräch, um Vorgesetzte bzw. Personalverantwortliche einzubeziehen. Achten Sie darauf, dass Sie in einer respektvollen Haltung in das Gespräch gehen. Gegebenenfalls kommen Sie vorher erst einmal wieder in einen konstruktiven Zustand.

Welche Form von Unterstützung könnte Ihnen helfen und ist im Interesse des Unternehmens? Bereiten Sie Ihr Gespräche sorgfältig vor.

Wesentlich für die Zufriedenheit im Beruf sind Anerkennung, Rückmeldungen, die Orientierung liefern und interessante Aufgaben. All das reduziert sich üblicherweise bei innerer Kündigung noch weiter. Finden Sie gemeinsam Wege, damit Sie bekommen, was Sie benötigen.

 

 

6. Klare Leistungsziele und Herausforderungen

 

Vom ursprünglichen Engagement sind nur die ersten drei Buchstaben geblieben. Aus den verlockenden Möglichkeiten wurde ein Schneckenhaus. Größere Ziele haben da bald keinen Platz mehr.
Frust resultiert häufig aus unklaren Leistungszielen. Sorgen Sie dafür, dass alle Beteiligten die gleichen Vorstellungen davon haben, wann Sie gute Arbeit geleistet haben. Setzen Sie auf das SMART-Modell bei der Zielformulierung.

 

 

7. Inspiration und zusätzliche Perspektiven

 

Reden Sie mit vertrauten Menschen über die Situation und sammeln Sie Ideen. Aber Achtung, das Heer der Lustlosen wächst. So naheliegend es ist, so wenig hilfreich ist es, ständig nur über die negativen Seiten zu sprechen. Sich gegenseitig die Ausweglosigkeit zu bestätigen ändert wenig. Führen Sie stattdessen Gespräche mit Menschen, die zuhören können und Ihnen helfen den Blickwinkel zu erweitern.

Ideal ist Unterstützung durch ein professionelles Coaching und wenn es erforderlich ist für rechtliche Fragen Rechtsanwälte.

 

 

8. Rückbesinnung und Selbstmotivation

 

Wenn es kein anderer Mensch macht, motivieren Sie sich selbst. Nix Tschakka-Tschakka; Grundlegendes, statt oberflächliche Kosmetik. Manchmal lohnt es sich daran zu erinnern, was Sie ursprünglich einmal an der Aufgabe interessiert hat und wohin sie Sie führen kann.

Gibt es Umstände, unter denen Sie sich dafür aktivieren würden?
Haben Sie schon einmal etwas von der Wunderfrage gehört? Nein, das ist kein esoterischer Regentanz, sondern eine Kreativitätstechnik. Probieren Sie diese aus!

 

 

9. Gestaltungsspielraum erkunden und nutzen

 

Verändern, was verändert werden kann … 
Wenn Sie sich unfair behandelt fühlen, nehmen Sie Einfluss, gestalten Sie.

Leider: Selbst mit bestem Willen gibt es Situationen, die sich mit den vorhandenen Ressourcen nicht wie gewünscht verändern lassen oder bei denen der Preis hierfür zu hoch ist.
In solchen Fällen ist der Blick auf Alternativen sinnvoll.

 

 

10. Kündigung als letzten Schritt

 

Die tatsächliche Kündigung ist in der Regel die letzte Wahl. Sie reduziert die Optionen. Also Vorsicht vor Schnellschüssen. Im Affekt werden selten gute Entscheidungen getroffen.

Und gerade der verlockende Ausweg in die Selbstständigkeit entpuppt sich zu oft als Sackgasse. Ein ganzer Markt offeriert vermeintliche Patentlösungen in die selig machende Freiheit. Ach ist das toll: All die glücklichen Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Doch es ist nicht alles Gold, das glänzt!

Entwickeln Sie lieber eine Strategie, die auch Aussicht auf Erfolg hat. Sonst kommen Sie vom Regen in die Traufe.

Oft ist es (selbst in ungastlicher Umgebung) besser zuerst mit sich selbst wieder auf Kurs zukommen. Sonst bleibt der Beigeschmack einer Flucht. Wechseln Sie später gegebenenfalls den Arbeitsplatz, wenn Sie wieder erfolgreich und in einer viel besseren Position sind.

Für rechtliche Fragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Experten. Und wenn Sie moralische Unterstützung wünschen, sich für Gespräche vorbereiten oder wichtige Entscheidungen treffen wollen dann wissen Sie, wo Sie mich finden.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 15. April 2019
AN: #371
K: CNA
Ü:

20 Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

20 Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

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Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Umgang mit schwierigen Kollegen

 

Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch schwierige Kollegen. Was tun? Hier sind 20 Tipps für den Umgang mit anstrengender Kollegen.

Video

20 Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen

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20 Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen

 

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Ob Friedrich Schiller bei diesem Ausspruch (Wilhelm Tell) von seinen Kollegen inspiriert wurde?

So oder so: Feindselige und aggressive Kollegen können einen aus dem Gleichgewicht und in die Defensive drängen. Das ist nicht schön. Ob beabsichtigt oder nicht; es ist anstrengend. Dauernörgler, Erbsenzähler, Trittbrettfahrer, Besserwisser, Intriganten: Wer solche Kollegen hat, braucht keine weiteren Feinde.

Was tun? Ein Sprichwort soll einen Hinweis geben: Love it, change it or leave it! Schön und gut, aber gibt es auch konkretere Tipps? Ja, und sie folgen auf dem Fuße:

 

 

 

1. Selbstreflexion

 

Was genau stört Sie an der Person des Anstoßes und deren Verhalten?

Kratzt das Verhalten oder die alleinige Anwesenheit eines Kollegen an etwas, das Sie mit sich selbst klären sollten? Persönliche Unterschiede, Neid und negative Gefühle können Gründe dafür sein, dass Sie einem Kollegen gegenüber voreingenommen sind. Vielleicht ist die andere Person gar nicht so unausstehlich, wie Sie meinen. Machen Sie sich bewusst, dass es Charaktereigenschaften der anderen Person sein können, über die Sie sich ärgern. Doch die können Sie nicht wirklich ändern. Ein Teil des Konflikts könnte an Ihrer Wahrnehmung oder Ihren Vorurteilen liegen. Die Welt ist ein Spiegel! Ran an die Klärung.

 

Hilfreiche Fragen zur Klärung:

  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was genau nervt mich an dieser Person?
  • Wie verhält sich die Person mir gegenüber?
  • Sind wir uns zu unähnlich oder etwa zu ähnlich?
  • Inwieweit entspricht wohl die Interpretation auch der Absicht des Kollegen?
  • Erinnert mich dieser Mensch an eine Person, mit der ich keine guten Erfahrungen gemacht habe?
  • Bin ich neidisch auf die Position des Anderen?

 

Klärung erfolgt? Das Universum hat manchmal eine sehr eigene Art von Humor. Vielleicht will es uns dabei helfen, ständig zu lernen. Wobei wir auf manche Lerngelegenheit wohl gerne verzichten würden, oder? Wie die Leute in der Gegend von Weingarten mit weichem „L“ so gerne sagen; „Nicht schlagen, schütteln!“. Nur das so etwas heute üblicherweise die Firmenpolitik nicht erlaubt. Spielverderber! Was tun?

 

 

 

2. Die positive Absicht sehen

 

Die Grundannahme: Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde. Bei einem Konflikt ist das allerdings schwerer zu akzeptieren. Trotzdem lohnt es sich, dieser Annahme zu folgen:. Was bezweckt der Kollege oder die Kollegin mit dem Verhalten? Wozu soll es gut sein? Ob bewusst oder unbewusst; hinter dem Verhalten steckt eine Absicht, ein vermeintlicher Nutzen – der oft einseitig ausfällt, wenn überhaupt. Allerdings bedeutet Verständnis für die positive Absicht hinter einem unangenehmen Verhalten nicht unbedingt auch die Bereitschaft, unangebrachtes Verhalten zu ertragen. Hilfreicher ist es herauszufinden, ob es Möglichkeiten gibt, andere Wege zu deren Realisierung zu finden, die weniger Schaden anrichten. Hinweise erhalten wir auch durch die Einteilung der Störenfriede in Kategorien.

 

 

 

3. Typen unterscheiden

 

Überhaupt, was für schwierige Kollegen gibt es? In einem eigenen Beitrag finden Sie eine holzschnittartige Unterteilung häufiger Nervzwerge: 9 Typen von schwierigen Kollegen. So können Sie deren Eigenarten berücksichtigen. Was bei einem Persönlichkeitstyp gut funktioniert, kann bei einem anderen nach hinten losgehen. Das gilt ganz besonders bei narzisstischen Persönlichkeiten.

 

 

 

4. Besondere Vorsicht bei Narzissten

 

Wieso her ein besonderer Hinweis auf Narzissten beziehungsweise Menschen mit narzisstischer Tendenzen? Weil es ein so unterschätztes Thema ist und viele ansonsten gute Empfehlungen bei solchen Personen oft nicht wirken, sondern die Situation noch verschlimmern. Deswegen finden Sie auch in zahlreichen Beiträgen Hinweise, wie Sie solche Leute erkennen und wie Sie sich schützen können.

 

 

 

5. Klärendes Gespräch

 

In einem gut vorbereiteten Gespräch können Sie Ihre Position in Form von Ich-Botschaften darlegen. Drohungen, Vorwürfe und Anschuldigungen stellen Sie lieber zurück, das wäre wie Benzin auf die Glut gießen. Es würde nur Widerstand fördern. Dann lieber aktives Zuhören auf Augenhöhe!

Wenn Sie im Gespräch nicht weiterkommen, vertagen Sie mit festem Folgetermin. Krampf führt zu mehr Krampf! Mitunter kann dann ein Moderator helfen.

Wenn Ihre bisherigen Anläufe wirkungslos waren, sagen Sie sachlich unter vier Augen oder in Anwesenheit eines neutralen Moderators, was genau Sie am Verhalten des Anderen stört und was Sie sich für Ihre Zusammenarbeit wünschen.

 

 

 

6. Kontern

 

Mit den hierfür geeigneten Techniken der Schlagfertigkeit sorgen Sie dafür, dass unfaire Angriffe sich nicht lohnen. Wer zulässt ständig verbal bzw. psychisch attackiert zu werden, lädt dadurch zu weiteren Angriffen ein.

Aber Achtung: In der Regel ist nicht die Hau-drauf-Schlagfertigkeit, sondern professionelle Schlagfertigkeit gefragt. Üblicherweise macht Vergeltung die Sache nicht leichter, sondern legt die Basis für eine schwelende Blutfehde im Büro.

Mehr zu professioneller Schlagfertigkeit erfahren Sie hier.

 

 

 

7. Respekt

 

Achten Sie darauf, dass Ihr Gegenüber nicht sein Gesicht verliert. Legen Sie Respekt an den Tag, selbst wenn Ihnen eine noch so clevere Entgegnung auf der Zunge liegt. Auf verbrannter Erde wächst lange Zeit nichts mehr.

Lieber sein lassen: Im Eifer des Gefechts werden alte Fehler hervorgekramt, die keine echte Relevanz haben, aber eine Klärung erschweren. Und auch der Druckabbau durch persönliche Beleidigungen wird im Vergleich zum Schaden oft überschätzt.

8. Zuerst durchatmen

 

Manches ist sogar dann schwer zu glauben, wenn es vor den eigenen Augen geschieht. Lassen Sie sich trotzdem nicht durch eine Antwort oder eine Reaktion der anderen Person provozieren, sondern nehmen Sie eine Bedenkzeit und reagieren Sie sachlich. Wenn Sie das Gefühl haben angegriffen worden zu sein, oder wenn Sie sich innerlich aufregen, dann atmen Sie erst einmal tief durch. Wenn in einer unerwarteten Konfliktsituation Stresshormone große Teile des vergleichsweise moderneren Gehirnbereichs lahmlegen und das Reptiliengehirn übernimmt, räumen Sie lieber das Sonntagsgeschirr zur Seite. Unbedachte Reaktionen können die Situation unnötig verschärfen.

 

 

 

9. Grenzen setzen

 

Lassen Sie den Kollegen wissen, dass es bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen gibt, die für Sie nicht akzeptabel sind. Signalisieren Sie ohne unnötig überzogene Drohungen, wann und wo welche Grenze überschritten wird. Achten Sie auf eine angemessene Einschätzung der Eskalationsstufe.

 

 

 

10. Lieber nicht Lästern

 

Verständlich ja, hilfreich nein. Es mag zwar ein menschlicher Impuls sein, durch etwas Lästern Druck abzulassen, doch förderlich ist das nicht. Das stört das Betriebsklima, ist somit wenig professionell und es verhärtet die Fronten. Außerdem senkt es Ihr Ansehen, da es als ein Zeichen fehlender Souveränität betrachtet wird. „Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt?“

 

 

 

11. Perspektive erkunden

 

Wie wäre es für Sie, wenn Sie Ihren schwierigen Kollegen besser und vor allem von einer anderen Seite kennenlernen? Nutzen Sie Situationen wie die Wartezeit am Fahrstuhl oder am Kopierer für einen Smalltalk. Versetzen Sie sich in die Lage der anderen Person. Erkunden Sie die Position. Die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln und sich in eine andere Person hineinzuversetzen, ist eine Grundkompetenz für gutes und respektvolles Miteinander. So erfahren Sie mehr über Ihren Störenfried und zeigen Interesse am Anderen. Dabei ist bei absichtlich bösen Zeitgenossen allerdings auch Vorsicht geboten! Reden Sie weniger und hören Sie mehr zu.
Die Einsichten sorgen nicht nur für mehr Verständnis, sondern helfen auch die eigenen Interessen besser zu vertreten.

 

 

 

12. Konsistenz

 

Wenn erforderlich: Wiederholen Sie Ihren Standpunkt immer und immer wieder, unabhängig davon, was die andere Person behauptet. Lassen Sie sich nicht in die Defensive drängen. Beharren Sie möglichst gelassen auf Ihrem Standpunkt, bis es auch der ignoranteste Kollege versteht.

 

 

 

13. Abstand gewinnen

 

Die Bemühungen tragen keine Früchte? Dann lernen Sie Abstand zu nehmen! Wenn das räumlich nicht möglich ist; zumindest mental.

Auch wenn Sie schwierigen Kollegen angemessen distanziert gegenübertreten, sollten Sie sich respektvoll verhalten, selbst dann, wenn Sie meinen, dass er das nicht verdient hat. Respekt und Wertschätzung sind Investitionen, mit denen Sie die Grundlage für eine gute Beziehung schaffen und sich selbst treu bleiben.

 

 

 

14. Zustandsmanagement

 

Achten Sie auf Ihre Souveränität. Zu viel Adrenalin macht es nicht leichter. Gerade im Eifer eines Gefechts gilt es, in einem möglichst balancierten Zustand zu bleiben. Wir lassen uns doch nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen, oder? Also locker bleiben!

Leichter gesagt, als getan? Ja, gerade die Stimme und Körpersprache führen ihr Eigenleben. Anstatt so zu tun, als ob; achten Sie lieber auf Ihre innere Haltung. Das ist einfacher und glaubwürdiger!

Bewahren Sie Haltung: Ein sicherer Stand ist besser als gelebte Wankelmütigkeit. Achten Sie auf ruhige Bewegungen statt fahrige oder aggressive Gesten. Zu schnelles Sprechen ist ein Anzeichen von Nervosität und Schwäche. Ruhiges, betontes Sprechen vermittelt Sicherheit. All das funktioniert am besten von innen nach außen. Ihre innere Haltung zählt.

Im angestrebten Zustand haben Sie Ihr Gleichgewicht und kennen Ihren Standpunkt. Sie zu provozieren, funktioniert nicht. Angriffe sind zwecklos!

Je aufgeräumter Sie sind, desto weniger Chancen haben andere Menschen Ihre empfindlichen Knöpfe zu drücken, Sie zu manipulieren.

 

 

 

15. Verantwortung übernehmen

 

Übernehmen Sie Verantwortung. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, gestehen Sie ihn ein. Sorgen Sie für klare Verhältnisse. Wobei Verantwortung zu übernehmen nicht gleichbedeutend mit Schuldübernahme ist; es bedeutet in erster Linie die Bereitschaft zur Gestaltung.

 

 

 

16. Die eigenen Werte kenne und ihnen trau bleiben

 

Zugegeben, manche Zeitgenossen sind eine Herausforderung für die Fähigkeit Wohlwollen zu pflegen. Doch anstatt sich von solchen Testcharakteren dazu hinreisen zu lassen, es ihnen gleichzutun und sich zu revanchieren, ist das die Gelegenheit zu zeigen, wie wir tatsächlich zu unseren Werten stehen.

 

 

 

17. Halleluja

 

Glücklicherweise gibt es ja nicht nur die Kollegen aus der Hölle, sondern auch die anderen, die Geschenke des Himmels und die vielen im Zwischenfeld natürlich auch. Wie wäre es, den bereichernden Zeitgenossen häufiger die verdiente Wertschätzung zukommen zu lassen?

 

 

 

18. Reframing

 

Wie wäre es mit Reframing, also Umdeutung. Manchmal hilft schon so ein Gedanke, wie; „Wer im Leben den nächsten Level erreicht, bekommt anspruchsvollere Trainingspartner!“.

 

 

 

19. Fliegende Affen

 

Achten Sie darauf, wer möglicherweise fiesen Kollegen in die Hände spielt. Sogenannte fliegende Affen, englisch Flying Monkeys, dienen manipulativen Zeitgenossen als Handlanger. Um mehr über Sie zu erfahren und Sie zu beeinflussen, verkleiden sie sich als freundliche Kollegen. Bleiben Sie offen und aufmerksam.

 

 

 

20. Unterstützung

 

Lassen Sie sich unterstützen, dafür gibt es Experten.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie sorgen Sie für ein angenehmes Miteinander?

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie von Ebner-Eschenbach

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2015
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #989224
K: CNB
Ü:

Lampenfieber und trockener Mund. Ursachen und Tipps.

Lampenfieber und trockener Mund. Ursachen und Tipps.

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren: Hilfe bei Lampenfieber und Redeangst in Berlin

Trockener Mund bei Lampenfieber

 

Ein trockener Mund bei einer Präsentation irritiert erst Redner und dann Publikum, steigert das Lampenfieber. Praktische Tipps für Redner.

Video

Lampenfieber und trockener Mund. Ursachen und Tipps.

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Übersicht

 

 

 

 

Prost!

 

Die Rednerin greift zum Wasserglas, das neben ihr steht. Immer wieder und wieder. Sie ist ziemlich aufgeregt, ihr Mund ist trocken, ihre Stimme zunehmend heiser. Sie fühlt, wie der berühmte Frosch im Hals größer wird und hat schweißnasse Hände. Was sie jetzt braucht, sind ein paar tiefe Atemzüge und etwas Geeignetes zu trinken. Damit die Stimmlippen geschmeidig bleiben, damit die Zunge nicht am Gaumen klebt und damit ihr die Botschaft flüssig über die Lippen kommt.

 

 

Ursachen

 

 

a. Atmung

 

Wer nervös, angespannt oder ängstlich ist, hat oft einen trockenen Mund. Viele Redner kennen das. Dann ist es nicht nur das Lampenfieber, auch das lange Sprechen trocknet die Schleimhäute aus. Die Luft, die durch den Mund einströmt, entzieht ihnen Feuchtigkeit. Mundatmung ist eine der Hauptursachen für Mundtrockenheit. Ist die Luft in einem Raum dazu noch warm und staubig, entsteht schnell das Verlangen etwas zu trinken, um Mund und Rachen wieder zu befeuchten.

 

 

b. Gewohnheiten

 

Mitunter sind ungünstige Gewohnheiten der Grund für einen trockenen Mund. Ich beobachte immer wieder Rednerinnen und Redner, die mit geöffnetem Mund atmen. Das trocknet den Mund- und Rachenraum zusätzlich aus.

 

 

 

c. Stressreaktion

 

Bei Stress mischt sich das Stammhirn ein. Aus gutem Grund wird es auch als Reptiliengehirn bezeichnet. Es bereitet den Körper auf Kampf oder Flucht vor, wenn es meint, es handle sich um eine lebensgefährliche Situation. In einer solchen Ausnahmesituation wird abgeschaltet, was für Flucht oder Kampf nicht unbedingt gebraucht wird. Deswegen wird typischerweise auch die Speichelproduktion gedrosselt. Wer Angst hat, gefressen zu werden, hat andere Sorgen.

In Zeiten, in denen Menschen von Säbelzahntigern gefressen wurden, war das eine nachvollziehbar gute Strategie, heute ist es weniger hilfreich.

 

 

d. Feuchtigkeitsmangel

 

Auch heftiges Schwitzen und hohe Temperaturen entziehen dem Körper Feuchtigkeit. Ein weiterer gewichtiger Grund für eine raue Kehle und einen angegriffenen Mundraum ist das Rauchen. Überheizte, staubige, schlecht belüftete Räume und eine zu geringe Luftfeuchtigkeit trocknen den gesamten Mundraum aus. Heiserkeit und Hustenreiz kommen dann oft dazu.

 

 

 

Folgen

 

Ein trockener Mund kann einige Ursachen haben. Sind Krankheiten durch einen Besuch beim Mediziner ausgeschlossen, dann kann es an den folgenden Ursachen liegen.

 

 

 

 

Ablenkung

 

Viele Menschen haben einen trockenen Mund bei ihrer Präsentation. Das wirkt sich nicht nur auf die Stimme aus, sondern lenkt den Redenden außerdem ab. Das Publikum registriert zumindest unbewusst, dass die Stimme sich nicht entspannt anhört. Darauf reagiert das Publikum recht deutlich; es fühlt sich unbehaglich.

 

 

 

Tipps

 

Es existieren einige Empfehlungen, mit denen der Mundraum feucht gehalten werden sollen. Beispielsweise:

1. Leicht auf die Zungenspitze zu beißen, um die Speichelbildung anzuregen.

2. Mit Übungen dafür sorgen, dass der Unterkiefer locker bleibt, damit der Speichel normal fließen kann.

3. Kaugummi kauen. Aber bitte nicht während des Vortrags!

4. Essen Sie vorher nichts Salziges und trinken Sie keinen Kaffee. Verzichten Sie lieber auch auf Milch oder süße Getränke. Sorgen Sie lieber dafür bei Ihrem Auftritt immer ein Glas nicht zu kaltes, vorzugsweise stilles oder zumindest kohlensäurearmes Wasser in Reichweite zu haben.

Es gibt einige individuelle Feinheiten zu beachten und jeder Trainer hat eigene hilfreiche Tipps.

 

 

 

Anmerkung

 

Mundtrockenheit kann auch andere körperliche Ursachen haben und einen Besuch beim Arzt erfordern! Wer beispielsweise erkältet ist, atmet vermehrt durch den Mund. Die Kehle wird trocken und kratzig.

Artikel zu Missverständnissen

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.

 

Kennen Sie das Phänomen?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Empfehlungen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Empfehlung Alkohol zur Minderung von Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst zu verwenden geht schnell nach hinten los. Hier sind 18 bessere Tipps.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2017
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #934104
K: CNB
Ü:X

16 Tipps für den Umgang mit Stress

16 Tipps für den Umgang mit Stress

Gestalten, statt ...
Atembremse

Tipps für den Umgang mit Stress

 

Wie wäre es mit einigen Ideen für den konstruktiven Umgang mit Stress?

 

 

 

Überblick

 

 

Video

16 Tipps für den Umgang mit Stress

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16 Tipps für den Umgang mit Stress

 

Stress macht auf Dauer krank, ist Gift für Körper und Geist. Stress ist auch an Ängsten beteiligt. Wenn Sie sich gestresst fühlen, können Ihnen die folgenden Tipps helfen:

 

 

 

1. Nehmen Sie eine Auszeit

 

Nehmen Sie eine Auszeit, selbst wenn der Kalender nur eine kurze Pause hergibt. Musik hören oder noch besser selber singen und um den Schreibtisch tanzen, einen Spaziergang machen, meditieren, eine Massage oder Entspannungstechnik genießen. Etwas Abstand hilft, einen klaren Kopf zu bekommen.

Achten Sie darauf, dass die Pause Ihnen guttut und keinen zusätzlichen Stress erzeugt. Nur mal schnell auf das Smartphone schauen …

 

 

 

2. Gesunde und regelmäßige Ernährung

 

Essen Sie regelmäßig ausgewogene Mahlzeiten. Lassen Sie keine Mahlzeiten ausfallen und ernähren Sie sich gesund.

 

 

 

3. Begrenzen Sie den Konsum von Alkohol und Koffein

 

Zugegeben; ich genieße guten Kaffee. Menschen reagieren unterschiedlich auf Koffein. Wie so oft macht die Menge das Gift. Begrenzen Sie den Konsum von Alkohol und Koffein. Beides kann Stress, Unruhe und Ängste vergrößern.

Achtung: Koffein ist heute in vielen Getränken enthalten.

 

 

 

4. Genügend erholsamer Schlaf

 

Sorgen Sie für genügend, erholsamen und gesunden Schlaf. Wenn Sie Stress haben, braucht Ihr Körper zusätzlichen Schlaf und Ruhe. Allerdings kann schlechter Schlaf den Stress noch erhöhen.

 

 

 

5. Bewegung

 

Achten Sie auf Bewegung. Ihr Körper braucht Bewegung, damit Sie sich wohlfühlen. Dabei geht es vor allem um Selbstbeherrschung und Gelassenheit, anstatt um Leistungsdenken. Pflegen Sie Ihre Gesundheit.

 

 

 

6. Atmung

 

Achten Sie auf Ihre Atmung. Wählen Sie eine für Sie geeignete Atemtechnik. Anregungen finden Sie auf meiner Homepage. Beispielsweise in den Artikeln Nutzen Sie die Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress, Atemtechniken und Tiefvollatmung: Nehmen Sie sich Zeit zum Durchatmen, Seele und Stimme danken es!

 

 

 

7. Nicht alles kontrollieren

 

Akzeptieren Sie, dass Sie nicht alles kontrollieren können. Nehmen Sie Einfluss, wo Sie können und wollen, setzen Sie Ihre Ressourcen gezielt ein. Üben Sie sich in Gelassenheit. Der folgende Artikel kann Sie dabei unterstützen. 17 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

 

 

 

8. Humor

 

Erlauben Sie sich etwas Humor. Humor bedeutet, die Perspektiven zu erweitern und Routinen zu durchbrechen. Humor trägt Sie ein gutes Stück. Wenn Sie es sogar zu einem herzhaften Lachen bringen, dann ist der gesamte Körper beteiligt. Lachen steigert das Wohlbefinden. Lachen entspannt seine Muskulatur, führt seinem Körper mehr Sauerstoff zu und lässt sein Gehirn Glückshormone ausschütten. So baut Lachen Stress und Spannungen ab, stärkt das Immunsystem und schafft zudem eine meditative Pause für das Gehirn.

 

 

 

9. Positive mentale Haltung

 

Pflegen Sie eine positive mentale Haltung. Üben Sie negative Gedanken durch positive zu ersetzen. Die schönen Dinge des Lebens zu sehen und zu genießen, setzt Glückshormone frei.

 

 

 

10. Singletasking statt Multitasking

 

Widmen Sie ihre Aufmerksamkeit konzentriert einer Aufgabe, anstatt sich beim Versuch von Multitasking zu zerfasern. Also ruhig mal das Smartphone ausschalten und die Tür schließen.

 

 

 

11. Körpersprache

 

„Kopf hoch und Brust raus“. Eine gute Körperhaltung richtet auch die Seele auf. Sogenannte Power Posen signalisieren Körper und Geist Kraft und Souveränität. Dadurch wird Testosteron ausgeschüttet und der Cortisolspiegel sinkt.

 

 

 

12. Entspannungstechniken

 

Anspannung macht unbeweglicher und verkrampfter. Erlernen und pflegen Sie eine Entspannungstechnik, die zu Ihnen passt. In Beiträgen stelle ich einige Entspannungstechniken vor. Es ist sehr angenehm den Geist zu befreien und Meditieren geht auch ohne Nadelkissen.

 

 

 

13. Überblick

 

Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen, erzeugt Stress. Also sorgen Sie für den Überblick. Nutzen Sie Werkzeuge, die Ihnen berechtigterweise den Eindruck vermitteln, den Überblick zu haben: ein persönliches System der Selbstorganisation. Eines meiner liebsten Werkzeuge dafür sind Mindmaps.

 

 

 

14. Teilnehmen

 

Nehmen Sie teil, anstatt sich zurückzuziehen. Pflegen Sie soziale Kontakte. Einfach unbeschwert und gelassen dabei sein … Für leistungsorientierte Menschen kann das schon eine immense Herausforderung sein. Die helfen auch dabei, sich daran zu erinnern, was das Leben versüßt und gepflegt werden will.

 

 

 

15. Ängste

 

Finden Sie heraus, was Ihren Stress und möglicherweise Ängste auslöst. Ist es die Arbeit, Selbstständigkeit, Familie, Schule oder etwas, das Sie nicht identifizieren können? Führen Sie ein Journal, wann Sie das Gefühl haben, gestresst oder ängstlich zu sein, und suchen Sie nach einem Muster. Achten Sie vor allem darauf, was Ihnen guttut.

 

 

 

16. Gute Gespräche und …

 

Sprechen Sie mit jemandem, der gut zuhören kann. Sagen Sie Freunden und Familie wie es Ihnen geht und lassen Sie sie wissen, wie sie Ihnen helfen können. Sprechen Sie mit einem Coach oder Therapeuten, um von professioneller Hilfe zu profitieren.

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie gehen Sie mit Stress um? In den Kommentaren ist genug Raum für viele weitere Ideen. Ich werde hier mit der Zeit weitere Gedanken hinzufügen.

Artikel zu Stress

So beruhigen Sie sich selbst, körperlich und mental

In einem guten Zustand gelingen die Dinge einfacher und besser. In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie sich selbst beruhigen können.

Entspannungsverfahren, Entspannungstechniken

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Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst oft sehr förderlich.

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Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Januar 2013
Überarbeitung: 17. Februar 2021
AN: #43315

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