Stegreifrede: 23 Tipps für spontanes, souveränes Sprechen

Stegreifrede: 23 Tipps für spontanes, souveränes Sprechen

Wie du Gedanken schnell ordnest, auf den Punkt kommst und auch in unerwarteten Situationen überzeugend wirkst
Tipps für erfolgreiche Stegreifreden

Stegreifrede: 23 Tipps für spontanes, souveränes Sprechen

 

Wie du Gedanken schnell ordnest, auf den Punkt kommst und auch in unerwarteten Situationen überzeugend wirkst

 

„Können Sie dazu kurz etwas sagen?“

„Wie schätzen Sie die Situation ein?“

„Vielleicht ein paar Worte aus Sicht der Geschäftsführung?“

„Was empfehlen Sie?“

Und plötzlich schauen alle zu dir.

Solche Momente zeigen etwas Spannendes:

Kommunikative Souveränität zeigt sich besonders deutlich, wenn der vorbereitete Text fehlt und innerhalb weniger Sekunden etwas Eigenes entstehen soll.

Eine klare Einschätzung.

Ein Standpunkt.

Eine Antwort.

Eine kurze Rede.

Ein Gedanke, der Orientierung gibt.

Genau deshalb halte ich Stegreifreden für eine der wertvollsten Übungen der Rhetorik.

Denn hier trainierst du weit mehr als spontanes Reden.

Du trainierst, unter Aufmerksamkeit klar zu denken.

 

 

 

Stegreifreden begegnen dir häufiger, als du denkst

 

Der Begriff klingt zunächst nach Bühne und Publikum.

Im beruflichen Alltag sieht eine Stegreifrede häufig ganz anders aus.

Ein spontaner Beitrag im Meeting.

Eine Antwort vor einem Gremium.

Ein kurzes Statement gegenüber Mitarbeitenden.

Eine unerwartete Frage im Kundengespräch.

Eine Einordnung im Führungskreis.

Ein spontaner Kameraauftritt.

Eine Begrüßung.

Ein Toast.

Oder der Satz:

„Karsten, sagen Sie doch auch einmal etwas dazu.“

Mit wachsender Verantwortung nehmen solche Situationen häufig zu.

Menschen wollen deine Einschätzung.

Deine Haltung.

Deine Orientierung.

Und häufig wollen sie diese jetzt.

 

 

 

Was gute Stegreifredner wirklich können

 

Gute Stegreifredner besitzen selten einen geheimen Vorrat fertiger Reden.

Sie können etwas Wertvolleres:

Sie greifen schnell auf Erfahrungen, Wissen und Haltung zu.

Sie erkennen den wesentlichen Gedanken.

Sie geben ihm eine Struktur.

Und sie bringen ihn so zum Ausdruck, dass andere folgen können.

Das lässt sich entwickeln.

Hier sind 23 Anregungen dafür.

 

 

 

23 Tipps für überzeugende Stegreifreden

 

 

1. Kläre zuerst deinen Punkt

 

Bevor du nach schönen Worten suchst, frage dich:

Was möchte ich eigentlich sagen?

Ein klarer Gedanke trägt häufig mehr als fünf geschliffene Formulierungen.

Deine Botschaft gibt deinem Beitrag Richtung.

 

 

2. Denke vom Ende her

 

Was soll bei den Menschen hängen bleiben?

Eine Erkenntnis?

Eine Entscheidung?

Eine Empfehlung?

Ein nächster Schritt?

Wenn du dein Ziel kennst, findest du leichter einen Weg dorthin.

 

 

3. Gönn dir einen Moment

 

Du wirst angesprochen.

Alle Augen richten sich auf dich.

Jetzt darf ein kurzer Moment entstehen.

Blickkontakt.

Ein Atemzug.

Ein Gedanke.

Eine ruhige Sekunde wirkt häufig wesentlich souveräner als hektischer Aktionismus.

 

 

4. Beginne mit dem Wesentlichen

 

Ein guter Einstieg kann erstaunlich schlicht sein.

„Für mich sind dabei drei Punkte entscheidend.“

„Ich sehe darin vor allem eine Chance.“

„Der entscheidende Punkt liegt für mich an einer anderen Stelle.“

Damit entsteht sofort Orientierung.

 

 

5. Nutze eine einfache Struktur

 

Spontanes Sprechen wird leichter, sobald dein Denken eine Form bekommt.

Bewährte Möglichkeiten sind beispielsweise:

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

Situation – Bedeutung – nächster Schritt

These – Begründung – Beispiel

Problem – Lösung – Nutzen

Einfache Strukturen schaffen gedanklichen Freiraum.

 

 

6. Nutze die Drei-Punkte-Regel

 

Drei Punkte lassen sich gut merken.

Für dich.

Und für dein Publikum.

„Drei Dinge sind aus meiner Sicht wesentlich …“

Schon hast du eine Struktur und gleichzeitig etwas Zeit gewonnen, deine Gedanken zu sortieren.

 

 

7. Probiere P.R.E.P.

 

Eine besonders praktische Struktur für spontane Antworten ist P.R.E.P.:

Point: Was ist dein Standpunkt?

Reason: Weshalb siehst du es so?

Example: Welches Beispiel macht es verständlich?

Point: Was ist dein Fazit?

Damit lässt sich aus einem Gedanken sehr schnell ein vollständiger Beitrag entwickeln.

 

 

8. Entwickle Sprechdenken

 

Eine wichtige Fähigkeit heißt für mich Sprechdenken.

Du brauchst den kompletten Beitrag bereits vor dem ersten Satz im Kopf.

Der erste tragfähige Gedanke reicht als Ausgangspunkt.

Während du sprichst, entwickelst du den nächsten.

Pausen und klare Strukturen helfen dabei.

So entsteht sprachliche Beweglichkeit.

 

 

9. Bleibe bei deiner Botschaft

 

Spontane Situationen verführen leicht dazu, alles sagen zu wollen, was einem gerade einfällt.

Wirkung entsteht durch Auswahl.

Frage dich:

Was gehört jetzt wirklich hierher?

Damit wird aus Wissen Kommunikation.

 

 

10. Sprich über etwas, das dir etwas bedeutet

 

Persönliche Verbindung erleichtert spontanes Sprechen enorm.

Was findest du an diesem Thema interessant?

Welche Erfahrung hast du damit gemacht?

Was ist dir daran wichtig?

Wo du innerlich beteiligt bist, entstehen leichter lebendige Worte.

 

 

11. Nutze Beispiele

 

Abstrakte Aussagen verlangen Denkarbeit.

Beispiele erzeugen Bilder.

Ein kurzes Erlebnis.

Eine konkrete Situation.

Eine Beobachtung.

Ein Vergleich.

Schon wird deine Botschaft greifbarer.

 

 

12. Erzähle kleine Geschichten

 

Eine Stegreifrede braucht selten eine große Heldensaga.

Oft reichen drei Sätze:

Was geschah?

Was war daran bemerkenswert?

Was können wir daraus lernen?

Geschichten geben Gedanken Leben.

 

 

13. Mache Komplexes einfach

 

Gerade kompetente Menschen geraten leicht in eine Falle:

Sie wissen sehr viel.

Deshalb fällt die Auswahl schwer.

Eine hilfreiche Frage lautet:

Was müsste jemand verstehen, der sich mit diesem Thema bisher kaum beschäftigt hat?

Das führt häufig erstaunlich schnell zum Kern.

 

 

14. Verwende klare Sprache

 

Kurze Sätze helfen.

Konkrete Verben helfen.

Anschauliche Worte helfen.

Klarheit wirkt souverän.

Gerade spontane Beiträge gewinnen durch sprachliche Einfachheit.

 

 

15. Nutze Pausen

 

Eine Pause gehört zum Beitrag.

Sie gibt dir Zeit zum Denken.

Sie gibt deinen Worten Gewicht.

Und sie gibt deinem Publikum Gelegenheit, dir zu folgen.

Wer sich Pausen erlaubt, wirkt häufig präsenter.

 

 

16. Bestimme dein Tempo

 

Aufmerksamkeit kann Energie erzeugen.

Diese Energie beschleunigt leicht das Sprechen.

Gib deinen Gedanken Raum.

Ein etwas ruhigeres Tempo unterstützt Klarheit, Stimme und Wirkung.

 

 

17. Lass deine Stimme die Botschaft tragen

 

Worte vermitteln Inhalt.

Die Stimme vermittelt Haltung.

Nutze Betonung.

Tempo.

Pausen.

Lautstärke.

Und vor allem deine natürliche Stimme.

So wird aus Information Kommunikation.

 

 

18. Stehe zu deinem Standpunkt

 

Souveränes spontanes Sprechen bedeutet mehr als flüssiges Formulieren.

Es bedeutet auch:

Ich weiß, wofür ich stehe.

Gerade in Führungs- und Entscheidungssituationen ist diese innere Klarheit wertvoll.

Menschen hören Worte.

Und sie erleben Haltung.

 

 

19. Nutze deinen Körper

 

Ein ruhiger Stand unterstützt einen ruhigen Gedanken.

Richte dich auf.

Nimm Kontakt zu den Menschen auf.

Lass Gesten aus deinen Gedanken entstehen.

Dein Körper kann dir helfen, Präsenz zu entwickeln.

 

 

20. Sprich mit Menschen statt vor Menschen

 

Suche Blickkontakt.

Nimm Reaktionen wahr.

Bleibe in Beziehung.

Eine Stegreifrede ist kein sprachlicher Alleinflug.

Sie ist Kommunikation mit Menschen, die gerade wissen wollen, was du zu sagen hast.

 

 

21. Entwickle einen inneren Notfallkoffer

 

Für anspruchsvolle Situationen helfen einige vertraute Einstiege:

„Ich würde das aus zwei Perspektiven betrachten.“

„Der entscheidende Punkt ist für mich …“

„Lassen Sie mich dazu ein konkretes Beispiel geben.“

„Daraus ergeben sich aus meiner Sicht drei Konsequenzen.“

Solche Formulierungen schaffen Orientierung, bis dein Gedanke Fahrt aufnimmt.

 

 

22. Trainiere Überraschung

 

Spontaneität entwickelt sich durch Erfahrung.

Lass dir überraschende Fragen stellen.

Ziehe zufällige Themen.

Fasse komplexe Sachverhalte in 60 Sekunden zusammen.

Formuliere spontan Empfehlungen.

Begründe Positionen.

Je häufiger du erlebst, dass du etwas Tragfähiges entwickeln kannst, desto größer wird dein Vertrauen in diese Fähigkeit.

 

 

23. Bereite deine Spontaneität vor

 

Das klingt zunächst widersprüchlich.

Und genau darin liegt ein wesentlicher Schlüssel.

Menschen, die spontan besonders überzeugend wirken, verfügen häufig über einen großen inneren Fundus.

Geschichten.

Beispiele.

Standpunkte.

Erfahrungen.

Fachwissen.

Strukturen.

Sprachliche Bilder.

Wer diesen Fundus pflegt, kann im entscheidenden Moment daraus schöpfen.

Spontaneität profitiert von guter Vorbereitung auf das Unvorhersehbare.

 

 

 

Der Stegreif-Kompass

 

Wenn du spontan gefragt wirst und innerhalb weniger Sekunden Orientierung brauchst, helfen drei Fragen:

 

1. Was ist mein Punkt?

Was möchte ich wirklich sagen?

 

2. Weshalb ist dieser Punkt relevant?

Warum sollten die anderen zuhören?

 

3. Was folgt daraus?

Welche Erkenntnis, Empfehlung oder Handlung ergibt sich?

Diese drei Fragen reichen erstaunlich oft, um aus einem spontanen Gedanken einen klaren Beitrag zu entwickeln.

 

 

 

Die eigentliche Fähigkeit hinter der Stegreifrede

 

Für mich liegt der größte Wert dieser Fähigkeit weit jenseits einer spontanen Rede.

Es geht um etwas Grundsätzlicheres:

Kannst du auf dich und deine Fähigkeiten zugreifen, wenn plötzlich Aufmerksamkeit auf dir liegt?

Kannst du denken, während andere auf deine Antwort warten?

Kannst du Komplexität reduzieren?

Kannst du Haltung zeigen?

Kannst du einen Gedanken so formulieren, dass Menschen ihn verstehen?

Kannst du Orientierung geben?

Genau deshalb ist spontanes Sprechen gerade für Führungskräfte, Unternehmerinnen und Unternehmer, Experten und Menschen in verantwortungsvollen Positionen so wertvoll.

Viele entscheidende Kommunikationsmomente stehen schließlich in keinem Manuskript.

 

 

Souveränität entsteht vor dem entscheidenden Moment

 

Je bedeutender eine Situation wird, desto wertvoller ist es, die eigenen Reaktionsmöglichkeiten vorher kennenzulernen.

Wie denke ich unter Druck?

Was passiert mit meiner Stimme?

Wie schnell komme ich zum Kern?

Welche Formulierungen passen wirklich zu mir?

Wie wirke ich auf andere?

Und wie kann ich meine vorhandenen Fähigkeiten zuverlässiger abrufen?

Daran lässt sich sehr konkret arbeiten.

 

 

Individuelles Sparring für entscheidende Kommunikationssituationen

 

Wenn bei dir viel auf dem Spiel steht, arbeite ich am liebsten an den echten Situationen.

Ein wichtiges Meeting.

Ein Vorstandstermin.

Eine Präsentation.

Ein Medienauftritt.

Eine anspruchsvolle Gesprächssituation.

Eine spontane Rede.

Oder eine Rolle, in der zunehmend erwartet wird, dass du Orientierung gibst.

Im individuellen Sparring entwickeln wir keine künstliche Rhetorik.

Wir arbeiten daran, dass deine Gedanken, deine Haltung und deine Persönlichkeit auch unter anspruchsvollen Bedingungen zugänglich bleiben.

Damit du im entscheidenden Moment weniger nach der perfekten Formulierung suchst und stärker auf das zugreifen kannst, was bereits in dir steckt:

Erfahrung.

Kompetenz.

Urteilsvermögen.

Und deine eigene Stimme.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Stegreifrede?

Eine Stegreifrede ist ein spontaner Redebeitrag mit sehr kurzer Vorbereitungszeit. Typische Beispiele sind Statements, Beiträge in Meetings, spontane Begrüßungen und Antworten auf unerwartete Fragen.

Kann man Stegreifreden lernen?

Ja. Besonders gut trainierbar sind Struktur, Sprechdenken, Prägnanz, Zustandsmanagement, Stimme, Körpersprache und der Umgang mit überraschenden Fragen.

Was hilft bei einem spontanen Blackout?

Ein Atemzug, eine kurze Pause und eine vertraute Struktur geben Orientierung. Hilfreich ist beispielsweise der Einstieg: „Für mich sind dabei drei Punkte entscheidend.“

Welche Struktur eignet sich für spontane Antworten?

Sehr praktikabel sind die Drei-Punkte-Struktur sowie P.R.E.P.: Standpunkt, Begründung, Beispiel und abschließender Standpunkt.

Wie halte ich eine gute Stegreifrede?

Eine Stegreifrede ist eine Rede, die ohne vorheriges Skript oder Vorlage gehalten wird. Sie kann schwierig sein, da Sie sich auf das Improvisieren und die Fähigkeit verlassen müssen, sich schnell auf neue Themen einzustellen und diese zu präsentieren. Um eine gute Stegreifrede zu halten, gibt es einige Tipps, die Sie beachten können:

1. Vorbereitung

Obwohl Sie kein Skript haben, solltest du sich trotzdem auf die Rede vorbereiten. Überlegen Sie sich, welche Themen Sie voraussichtlich ansprechen werden und machen Sie sich Notizen, die Ihnen als Leitfaden dienen können.

 

2. Struktur

Auch bei einer Stegreifrede ist es wichtig, eine klare Struktur zu haben. Geben Sie Ihrer Rede eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss.

 

3. Körpersprache

Nutzen Sie Ihre Körpersprache, um Ihre Rede zu unterstreichen und das Publikum zu begeistern. Machen Sie Gebrauch von Gesten und Mimik, um Ihre Aussagen zu verdeutlichen.

 

4. Verbindung zum Publikum

Stellen Sie eine Verbindung zum Publikum her, indem Sie auf deren Bedürfnisse und Interessen eingehen. Fragen Sie das Publikum, welche Themen es interessieren und beziehen Sie diese in Ihre Rede ein.

 

5. Selbstvertrauen

Haben Sie Selbstvertrauen in Ihre Fähigkeiten und zeigen Sie dies auch nach außen hin. Atmen Sie tief durch und zeigen Sie Ihre Stärke und Kompetenz.

 

Wenn Sie diese Tipps beachten, werden Sie in der Lage sein, eine überzeugende und interessante Stegreifrede zu halten.

Weshalb sind Stegreifreden für Führungskräfte besonders relevant?

Mit wachsender Verantwortung entstehen viele wichtige Kommunikationsmomente spontan. Menschen erwarten Einschätzungen, Entscheidungen und Orientierung. Die Fähigkeit, Gedanken schnell zu ordnen und verständlich auszudrücken, unterstützt dabei erheblich.

P.S.

 

Wie meisterst du deine Stegreifreden und worauf gilt es aus deiner Sicht zu achten?

Spontaneität will wohlüberlegt sein.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. November 2014
Überarbeitung: 27. April 2022
AN: #45486
K: CNB
Ü: B

4 Ebenen der Kommunikation – Modell der vier Seiten. Was bringt es?

Ebenen der Kommunikation - Modell der vier Seiten

Grundlagen der Kommunikation. Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen – in Gesprächen und Präsentationen
Ebenen der Kommunikation

Die Ebenen der Kommunikation

 

Ersparen Sie sich Missverständnisse und Konflikte, indem Sie für bessere Gespräche und Präsentationen sorgen. Achten Sie auf die vier Ebenen der Kommunikation.

Video

Die 4 Ebenen der Kommunikation: Missverständnisse vermeiden und klarer kommunizieren

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Was ist hier los?

 

Ein Streit aus heiterem Himmel? Ein Konflikt ohne Ankündigung? Das Gefühl, aneinander vorbeizureden? Eine überraschende, beleidigte Reaktion bei Gesprächspartnern? Was ist hier los?

 

 

 

Empfänger entscheiden über den Inhalt einer Botschaft

 

Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation von den Empfängern bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Doch die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.

 

 

 

„Es ist doch wohl eindeutig, was ich damit sagen will!“

 

Denken Sie das auch manchmal, doch Ihr Gegenüber ist ein Spielverderber und denkt darüber ganz anders? Dann könnte es sein, dass der Empfänger Ihrer Botschaft auf einem anderen Kanal empfangen hat, als Sie es beabsichtigt haben.

 

 

Kommunikationsmodell mit vier Ebenen

 

Der vermutlich bekannteste Ansatz, dieses Phänomen zu beschreiben, ist das Kommunikationsmodell mit vier Ebenen. Es ist eng mit dem Namen Friedemann Schulz von Thun verbunden. Er hat es recht treffend beschrieben, indem vier Kommunikationsebenen unterschieden werden, auf denen Kommunikation stattfindet.

Eine Nachricht kann zur gleichen Zeit auf den einzelnen Ebenen mehrere verschiedene Botschaften des Senders vermitteln bzw. verschiedene Interpretationen beim Empfänger erlauben.

Dieses Modell hilft auch so wunderschön dabei viele der täglichen Missverständnisse zu erklären. Und auch ihnen zuvorzukommen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

 

 

Ebenen der Kommunikation - Modell der vier Seiten

Die 4 Ebenen der Kommunikation

 

Es werden bei diesem Modell die folgenden Ebenen unterschieden:

 

 

 

1. Die Sachebene

 

Diese Kommunikationsebene widmet sich dem Sachinhalt; dem, worüber informiert wird. Auf der Sachebene wird also der eigentliche Inhalt einer Nachricht transportiert. Vulkanier dürften diese Ebene bevorzugen. Kommunizieren zwei Vulkanier auf der Sachebene, hören beide genau die gleiche sachliche Information. Da gibt es doch nichts zu diskutieren, oder? Zahlen, Daten, Fakten; alles klar!

Allerdings findet in der Praxis optimale Kommunikation nur dann statt, wenn Einigkeit beim Inhalts- und Beziehungsaspekt herrscht oder Uneinigkeit auf der Sachebene nicht zu Beeinträchtigungen der Beziehungsebene führen.

 

 

 

2. Die Selbstoffenbarungsebene

 

Diese Kommunikationsebene widmet sich dem, was der Sender von sich kundgibt, der Selbstoffenbarung. Die Selbstoffenbarung in der Nachricht ist vielen Sendern nicht bewusst und doch geben Menschen mit Ihren Nachrichten auch etwas über sich preis. Bewusste und unbewusste Motive, positive und negative Emotionen schwingen mit. Auch das fließt in die Bewertung ein, wie Ihre Botschaft zu verstehen ist.

 

 

 

3. Die Beziehungsebene

 

Diese Kommunikationsebene transportiert die Beziehung; das, was der Sender vom Empfänger hält und wie sie zueinander stehen. Die Körpersprache spielt hier eine besonders große Rolle.

 

 

 

4. Die Appellebene

 

Die Appellebene ist die Kommunikationsebene, auf der gesendet wird, wozu der Empfänger veranlasst werden soll. Ein wesentliches Ziel von Kommunikation ist es etwas zu erreichen, also gehen die Empfänger auf die Suche nach der Aufforderung, raten was von ihnen erwartet wird. Auch auf dieser Ebene muss Absicht und Interpretation nicht automatisch zur Deckung kommen.

 

 

 

 

Kommunikationstipps

 

Der Sender meint, er wäre auf der richtigen Ebene und wundert sich deshalb, dass er nicht verstanden wird. „Die Botschaft kann doch nur so verstanden werden, wie ich sie gesagt habe!“ meint der Sender. Doch der Empfänger ist verärgert!

Bei der zwischenmenschlichen Kommunikation sind verschiedene Ebenen beteiligt, die Einfluss auf die Qualität des Kommunikationsprozesses haben. Schon das Wissen um das Vorhandensein dieser Ebenen ist hilfreich dabei, Kommunikationsstörungen zu lösen bzw. ihnen vorzubeugen. Deswegen füllen sie ja auch in so vielen Büchern so viele Seiten. Die vielen Tipps zu den Grundlagen der Kommunikation mögen oft wiederholt worden sein, doch bedeutet das leider nicht automatisch, dass sie auch stets ihre Wirkung entfalten. Sie wollen auch beachtet werden!

 

 

 

Sie sind an konstruktiver Kommunikation interessiert?

 

Was genau geht da gerade vor sich? Was braucht es für die Abstimmung? Einen wesentlichen Beitrag liefert die Klärung der Metakommunikation, also die Fähigkeit, auch jenseits des Themas zu erkennen, auf welche Weise gerade kommuniziert wird und was es braucht, um Missverständnisse zu vermeiden -, um sich zu verstehen! Das ist allerdings nicht immer so einfach; wer selbst emotional beteiligt ist, engt dabei mehr und mehr den Blick ein. Der Stresspegel steigt und die Wahrnehmung verändert sich dabei. Es ist dann nicht mehr so einfach, zu erkennen, was vor sich geht. Umso wichtiger ist es daher aufmerksam für die vier Ebenen zu bleiben. Gerade, wenn es heikler wird, werden die relevanten Perspektiven benötigt. Oscar Wilde meinte; an der Grenze zur Ungeduld beginnen die Konflikte. Deshalb braucht es ausreichend Training, damit der Überblick bei Bedarf auch weiterhin verfügbar ist. Und das selbst dann, wenn die Wellen höher schlagen.

Antworten auf häufige Fragen

Was sind die 4 Ebenen der Kommunikation?

Das Kommunikationsmodell der 4 Ebenen der Kommunikation geht davon aus, dass jede Nachricht vier Seiten, also Ebenen, hat: Sachebene, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.

Was wird unter Appellebene verstanden?

Die Appellebene beinhaltet, was der Sender beim Empfänger erreichen möchte, oder sie enthält die Aufforderung, etwas Bestimmtes zu tun oder zu lassen. Jede Nachricht enthält mehr als Informationen über die Sachinhalte. Hören Empfänger mit Appell-Ohr zu, werden diese sich zu einer Aussage oder Handlung veranlasst fühlen.

Was wird unter Selbsteoffenbarungsebene verstanden?

Die Ebene der Selbstoffenbarung beinhaltet, was Menschen von sich selbst offenbaren. Jede Nachricht enthält mehr als Informationen über die Sachinhalte. Sender geben bei einer Nachricht etwas von sich als Person preis, wie beispielsweise eigene Gefühle, Werte, Ansichten und Bedürfnisse.

Was wird unter Sachebene verstanden?

Die Sachebene beinhaltet reine Informationen mit Daten, Fakten und Sachverhalten. Der Sender drückt die Informationen klar und verständlich aus.

Was wird unter Beziehungsebene verstanden?

Jede Nachricht umfasst vier Kommunikationsebenen. Auf der Beziehungsebene macht jede Nachricht eine Aussage über das Verhältnis von Sender und Empfänger.

Wozu ist das Modell der 4 Ebenen gut?

Das Modell der 4 Ebenen der Kommunikation (4-Ohren-Modell) kann dabei unterstützen, Störungen in der Kommunikation zu finden und die Ursachen für Missverständnisse zu identifizieren. Die Einsatzbereiche sind vielfältig. Sender einer Nachricht können sich beispielsweise selbst hinterfragen und in den Gegenüber hineinversetzen, auf welcher Ebene welche Deutung wahrscheinlich ist.

Weshalb wird vom Vier-Ohren-Modell gesprochen?

Vom 4-Ohren-Modell einer Nachricht wird gesprochen, weil auf vier Ebenen kommuniziert und auf vier Ebenen gehört und interpretiert wird. Je nachdem welches Ohr (Ebene) sich angesprochen fühlt, hat das Konsequenzen auf die Deutung.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.

 

Wie stehen Sie zu den Ebenen der Kommunikation und dem Modell der vier Seiten? Ist es hilfreich für Sie?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

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Es hört doch jeder nur, was er versteht. Johann Wolfgang von Goethe

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YouTube-Kanal @karstennoack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.

Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)

YOUTUBE.COM/@KARSTENNOACK

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2005
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #645775
K:CNB
Ü:X

Antworten auf 14 häufige Fragen zu Lampenfieber. Was hilft wirklich?

Antworten auf 14 häufige Fragen zu Lampenfieber. Was hilft wirklich?

Tipps, mit denen Sie Lampenfieber loswerden. Wenn schon der Gedanke an den Auftritt zur übersteigerten Adrenalinausschüttung führt
Tipps, mit denen Sie Lampenfieber loswerden

Fragen und Antworten zu Lampenfieber

 

Kaum jemanden ist das Thema Lampefiebr wirklich fremd. Es reden halt nicht alle frei darüber. So denken viele Menschen sie wären allein mit ihren verwirrenden Reaktionen bei Aufritten vor Publikum.

Deswegen gibt es hier zu entsprechenden Fragen, Antworten und Tipps zum Thema Lampenfieber. Was hilft und was hält nicht, was es verspricht. Es gibt zu viele Mythen rund um Lampenfieber.

 

 

 

Überblick

 

 

Lampenfieber

 

Aus Anlass eines Radiobeitrages entstand dieser Artikel als Mitschrift der Fragen und Antworten zum Thema Lampenfieber:

Viele Menschen haben es mit dem ungeliebten Lampenfieber zu tun. Die Angst vor einem öffentlichen Auftritt, einer Präsentation, einer wichtigen Entscheidung reicht von Aufregung, Ängstlichkeit, unkontrollierten Schweißausbrüchen, vom Frosch im Hals bis hin zur Panik mit Fluchtgedanken. Betroffene haben Angst, sich zu blamieren oder zu versagen. Von Spaß an der Gelegenheit ist dann keine Rede mehr.

14 häufige Fragen zu Lampenfieber und die Antworten darauf

1. Definition: Was ist Lampenfieber?

 

Der Leistungsdruck vor anderen Menschen, deren Aufmerksamkeit sich auf einen richtet, wird als Lampenfieber bezeichnet. Klassischerweise wird er in einer herausgehobenen Situation erlebt, wie zum Beispiel im Scheinwerferlicht auf einer Bühne.

Lampenfieber ist eine spezielle Art von Stress. Stress, der sich positiv, aber auch negativ auswirken kann. Eine gewisse Wachheit ist für wichtige Situationen eher von Vorteil, während ein Zustand der einen weit aus der eigenen Mitte holt, weder angenehm noch konstruktiv ist. Betroffene fühlen sich oft als, wenn sie neben sich stehen würden, abgeschnitten von den eigenen Möglichkeiten.

 

 

 

2. Wer ist von Lampenfieber betroffen?

 

Lampenfieber kennen nicht nur Schauspieler, das gibt es auch vor Gesprächen mit dem Chef, bei Gehaltsverhandlungen, Präsentationen, Fahrprüfungen, Uni- oder Schul-Prüfungen.

Oft ist es nicht der tatsächliche Statusunterschied, der ausschlaggebend ist, sondern der empfundene. Beispielsweise, wenn Betroffene sich durch Teilnehmer an eine Situation aus der Vergangenheit erinnert fühlen. Ein Beispiel: Der souveräne Vorstand eines DAX-Unternehmens, der Schweißperlen auf der Stirn bekommt, weil eine Teilehmerin der Besprechung ihnen die autoritäre Lehrerin in der Grundschule erinnert.

 

 

 

3. Wie äußert sich Lampenfieber?

 

Die Symptome sind bei jedem anders gelagert; verbreitet sind Zittern, Herzrasen, feuchte Hände, Tropfen auf der Stirn, Vergesslichkeit, Stimme weg.

Hat da jemand heimlich die Heizung hochgedreht? Meist ist das nicht der Fall und das menschliche Gehirn steckt dahinter. Jener Teil des Gehirns, der sich seit den Anfängen der Menschwerdung kaum verändert hat, das Stammhirn, auch als Reptilienhirn bezeichnet. Es ist zuständig für Notsituationen und übernimmt die Führung, wenn es meint, dass keine „vernünftigen“ Alternativen mehr zur Auswahl stehen. Grundsätzlich eine tolle, weil flinke Angelegenheit, wenn es darum geht in gefährlichen Situationen eines der drei verfügbaren Automatikprogramme zu starten.

Programm 1: Kampf!
Programm 2: Flucht!
Spezialprogramm 3: Erstarren bzw. Tot stellen!
Während sich alle drei Programme zwar mehr oder weniger bei Säbelzahntigern bewährt haben, sind Beziehungen zu Chefs und sonstigem Publikum mit keiner der drei Möglichkeiten positiv zu gestalten.

Doch stuft unser Gehirn eine Situation als gefährlich ein, „Hilfe Publikum!“, schüttet es augenblicklich entsprechende Stoffe aus, die uns auf eine der Optionen vorbereiten und das verursacht die erwähnten körperlichen Symptome des Lampenfiebers. Ob die Gefahr real ist oder nicht, spielt dabei kaum eine Rolle, sondern vielmehr die eigenen Erwartungen.

 

 

 

4. Wenn das automatisch abläuft; bin ich dem ausgeliefert?

 

Nein, solange das Gehirn meint, wir hätten noch halbwegs aussichtsreiche Verhaltensalternativen zur Verfügung bleibt das „modernere“ Gehirn, der Cortex, die Gehirnrinde, am Ruder und das Stammhirn übernimmt nicht die Führung. Lampenfieber ist sozusagen ein Zustand, in dem die Führungsrolle nicht 100 % geklärt ist. Und deshalb gilt es, die persönliche Flexibilität deutlich wahrzunehmen und zu erhalten, also das Ruder sicher in der Hand zu behalten.

 

 

 

5. Gibt es typische Fehler, die zu Lampenfieber führen?

 

Vielfach wird sich nur auf den Inhalt vorbereitet, nicht aber auf die Vortragssituation bzw. Gedanken daran werden verdrängt. Und Verdrängen baut nur noch mehr Druck auf. Nehmen wir als Beispiel ein Studium; wie viele Jahre inhaltlicher Vorbereitung da im Verhältnis zur mentalen Prüfungsvorbereitung investiert werden, wenn es dort doch sozusagen um das Ernten geht.

 

 

 

6. Hat Lampenfieber auch eine positive Seite?

 

Der Ausstoß an Stoffen macht uns wacher und aufmerksamer. Wem es gelingt ausgeglichen zu bleiben, anstatt im Tunnelblick zu enden, der wird fokussierter dabei sein, also davon profitieren.

 

 

 

7. Kann jemand auch zu entspannt sein?

 

Ja, wer schon einmal einen Redner überlebt hat, der offensichtlich eine Überdosis Baldrian konsumiert hat, der weiß; unbeteiligte, weil betäubte Redner können einen zu Tode langweilen. Ich möchte einen Menschen erleben, der sich für sein Thema begeistert, der bei der Sache ist und der dazu steht.

 

 

 

8. Vorbeugung

 

Kann ich im Vorfeld etwas tun, damit ich in einer konkreten Situation kein Lampenfieber oder wenigstens weniger als sonst habe?

Atmen! Atmen verlängert nicht nur nachgewiesener Weise das Leben, sondern eine gute ruhige Atmung löst auch Stress. Da braucht es keine magischen Techniken, sondern eine entsprechende Haltung.

Wer sich mit der Situation, dem Ort und den Menschen im Vorfeld auseinandersetzt der geht sicherer in die Situation. Eine entsprechende praktische Vorbereitung gibt Sicherheit; inhaltlich – „Was gibt es noch zu lernen?„, mental – ‚Was begeistert mich am Thema?‘, und auch technisch; „Wie funktioniert dieser Hightechbeamer eigentlich?“.

 

 

 

9. Gibt es so etwas wie mentale Vorbereitung?

 

Lampenfieber kommt auch von mangelnder Routine, meist bei einem „ersten Mal“. Häufig wird gefragt: „Kann man da selbst etwas tun?“, „Gibt es so etwas wie mentale Vorbereitung?“ Tatsächlich macht Routine einiges leichter und deshalb ist Training eine gute Sache.

Mit einigen Klienten gehe ich die erwartete Situation in diversen Varianten – auch mental – durch. Wenn es so weit ist, steht schon eine Auswahl an Verhaltensmöglichkeiten zur Verfügung, die ggf. abgerufen werden können. Das verleiht Sicherheit!

Und in der konkreten Situation: Noch zehn Minuten bis zur Angstsituation. Was kann ich machen? Atmen! Atmen! Atmen! Ruhig, im eigenen Rhythmus und in die gefühlte Mitte hinein. Und dabei an förderliche Dinge denken, was immer einen in einen geeigneten guten ressourcevollen Zustand bringt.

Das fantasievolle Ausmalen des Super-GAU (ja, das ist eine Steigerung, die eigentlich nicht geht, doch so ist bei Lampenfieber), des maximal schlimmsten Ergebnisses, hat sonst leicht etwas von einer sich selbst realisierenden Prophezeiung. Eine angenehme Zielvorstellung hingegen macht uns besser!

Profis arbeiten mit sogenannten Ankern; einer Sammlung guter Zustände, die spontan aktiviert werden können, wie z. B. das gute Gefühl einer erfolgreichen Rede oder wie das Musikstück aus dem Traumurlaub uns in einen guten Zustand zaubert.

Oft wird geraten, mit dem Lampenfieber ein Stück weit mitzugehen, nicht krampfhaft locker sein zu wollen. Die beste Chance von etwas mehr zu bekommen ist – sich darauf zu konzentrieren. Bloß keinen Stress! Diesmal bloß nicht verkrampfen!

Doch Krampf ist Krampf! So wirkt sonst auch die Rede verkrampf! Besser ist ein natürlicher authentischer Zustand, in dem das persönliche Repertoire der Möglichkeiten verfügbar ist.

 

 

 

10. Was mache ich in der konkreten Situation, beispielsweise während einer Rede?

 

Ein freundlicher Kontakt mit den Teilnehmern, wenn es passt lächeln und von Zeit zu Zeit nicken; was immer dazu dient, um die Gemeinsamkeiten mit den Anwesenden zu unterstreichen ist hilfreich, da es auch positiv auf einen selbst wirkt.

Generell gilt; sicher wirkt, wer sicher ist und sicher ist, wer sicher wirkt! Die innere Haltung wirkt auf das Äußere und das Äußere auf das Innere. Also dafür sorgen, dass es so gemeint ist, anstatt so zu tun.

 

 

 

11. Ist Alkohol eine Lösung? Beruhigungsmittel?

 

Ich stelle mir gerade den Auftritt mit einer Bier- oder Rotweinfahne vor. Ob der Nutzen den negativen Eindruck ausgleicht?

Ein Glas Wein kann zwar manchmal auflockern. Aber was wäre die Botschaft, die bei Ihnen hängen bleibt, wenn es funktionieren würde?
Geht es dann zukünftig nur noch mit einem kräftigen Schluck Bordeaux? Für reproduzierbare – also professionelle – Ergebnisse ist das nicht empfehlenswert. Außerdem macht Alkohol ja nicht nur lockerer, sondern hat auch den ein oder anderen Nebeneffekt auf das Denken und die Artikulation.

 

 

 

12. Wiederholungstäter

 

Was kann ich machen, wenn ich sehr oft in vielen verschiedenen Situationen diese Angst habe und mir dadurch auch Chancen entgehen?

Manchmal ist Lampenfieber nur eine einmalige Sache: Vor der einen Fahrprüfung, vor dem einem Vorstellungsgespräch. Spätestens, wenn es wirklich wichtig ist, lohnt der Gang zum Profi.

In ein oder zwei Sitzungen kann mitunter Unglaubliches geleistet werden, ob es nun um eine Rede, das Staatsexamen, die Bewerbung oder den Fernsehauftritt geht. Es macht ebenso Spaß und bringt weiter.

 

 

 

13. Was sonst noch?

 

Gut zu wissen: Auch wenn der Puls noch so pocht und die Knie weich werden, die Zuschauer bekommen vom Lampenfieber oft nichts mit. Und, wer sich dem Lampenfieber stellt und die Herausforderung meistert, der geht gestärkt daraus hervor!

 

 

 

14. Wenn es einfach nicht besser wird?

 

Dann kann es sich um tiefliegende Ängste, wie die Redeangst, handeln. Dann hilft auch Coaching nicht wirksam. In diesem Fall können Sie sich ebenfalls an mich wenden. Nicht jeder kennt den Unterschied zwischen Lampenfieber und Redeangst, doch wenn es um die Auflösungen geht, ist er riesig.

Video

Gilt Lampenfieber als Phobie?

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Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
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Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

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Welche Fragen haben Sie zum Themenbereich Lampenfieber?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2015
Überarbeitung: 31. März 2024
AN: #7678
K: CNB
Ü:
ÜP

Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Souverän mit einem Lächeln...

Wütend zu sein ist wie sich wegen der Fehler anderer an sich selbst zu rächen. (Alexander Pope)
Sanftmut als Stärke
Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Persönliche Gelassenheit

 

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

Video

Happy: Gute statt schlechter Laune

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Aufforderung zur Ignoranz?

 

Ignoranz ist in der Regel keine schöne Charaktereigenschaft. Doch, was, wenn uns wirklich fiese Zeitgenossen ein Ei ins Nest legen wollen? Dann müssen wir da aus meiner Sicht nicht mitspielen. Weshalb sollten wir uns in ein Spiel drängen wollen, auf das wir keine Lust haben? Weshalb sollten wir uns ärgern, nur weil andere Menschen das so wollen?

Dann dürfen wir ruhig zum Spielverderber werden und die Spielregeln ändern. Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt, stand auf einem Aufkleber. Wie weise!

 

 

 

Weitere Ideen

 

In einer spontanen Aktion habe ich hier ein paar Ideen zum Thema Ärger beziehungsweise den anstrebenswerten Gegenstücken gesammelt:

 

  1. Den Zustand registrieren statt ignorieren
    Ignorieren von Ärger ist keine gute Idee. Wer Ärger bei sich erkennt, ist weniger anfällig für gewaltsame Wutausbrüche.
  2. Eigene blaue Flecken
    Die Welt ist ein Spiegel. Wenn mich etwas bei anderen Menschen ärgert, kann das etwas mit mir zu tun haben.
  3. Tief durchatmen
    Mit tiefen Atemzüge können wir uns selbst beruhigen und den Ärger abschütteln. Langsame Atemzüge beruhigen auch den Puls.
  4. Nachdenken
    Stop, Breath, Action. Oder gibt es nicht doch eine einfache Lösung für das Problem? Hilfsmittel, wie ein Mind Map, helfen auch bei komplexen Themen den Überblick und die Verhältnismäßigkeit sicherzustellen. Spontanen Impulsen zu folgen ist nicht nur bei wütenden E-Mails keine gute Idee.
  5. Ressourcen
    Anker für gute Zustände helfen.
  6. Relevanz
    Die persönliche Relevanz einschätzen.- Oft lohnt sich kein weiterer Gedanke, wenn fremde Menschen sich anderes verhalten, als wir es uns vorstellen. Ist die Situation wirklich den Ärger wert?
  7. Klärung
    Vorsicht vor dem Hellsehen. Könnte nicht vielleicht auch ein Missverständnis vorliegen? Fragen hilft bei der Klärung.
  8. Ursachen
    Verhalten anderer Menschen nicht so persönlich nehmen. Oft hat deren Verhalten mit etwas ganz anderem zu tun, als auf den ersten Blick vermutet wird.
  9. Selbstreflexion
    Selbstreflexion ist auch hier sehr hilfreich. Wer sich selbst gut kennt, reagiert souveräner.
  10. Fremdschämen?
    Fremdschämen? Ich bin nicht für alle Fehler anderer Menschen zuständig,
  11. Bewegung
    Bewegung baut Stress ab.
  12. Ablenkung
  13. Entspannungstechniken
  14. Konstruktives Selbstgespräch
    Konstruktive innere Dialoge erfordern Übung.
  15. Coaching
  16. Frühzeitiger Nein-sagen
  17. Meditieren
    Ohmmmm.
  18. Gedanken auf das Papier bringen.
    Aber Achtung: Nicht so sehr auf den Ärger, sondern auf Überblick und Lösungen schauen.
  19. Darüber schlafen
    Das gibt uns die Gelegenheit gute Entscheidungen zu treffen, anstatt im Eifer des Gefechts dem Elefanten im Porzellanladen Konkurrenz zu machen.
  20. Kurs in konstruktiver Schlagfertigkeit
  21. Von 1 bis 10 zählen, oder wenn nötig bis 100.
  22. Vergeben
    Vergebung dient in erste Linie uns selbst, weil wir unnötigen Ballst und Einschränkungen beiseitelegen.

 

 

 

Anmerkung

 

Zu wissen, wann sich Einsatz lohnt und wann momentan nicht, verträgt sich gut damit, auch weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Ressourcen wollen gut durchdacht eingesetzt werden, wer ist schon omnipotent?

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

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Der nächste Schritt

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2018
Überarbeitung: 18. Februar 2021
Englische Version:
AN: #654
K: CNB
Ü:

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

 

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es wirklich Lampenfieber?

 

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Aktionärs- oder  Hochzeitsrede? Wie Sie die Nervosität in den Griff bekommen.

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber oder Begeisterung?

 

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

In vielen Bereichen sprechen wir von einer positiven An- oder Aufgeregtheit, so wie bei Kindern Richtung Weihnachten, vor dem Urlaub, vor dem Spiel der Lieblingsmannschaft, vor einer Verabredung. Wir fiebern auf das besondere Ereignis hin und werden ganz unruhig bei dem Gedanken daran. Hier akzeptieren und genießen wir die Erregung, denn es geht ja um etwas Schönes, die Erwartung.

 

 

 

Körperchemie

 

Lampenfieber tritt besonders häufig in ungewohnten oder neuen Situationen auf. Durch Wiederholung können diese Momente zur Gewohnheit werden. Oft verschwindet das Lampenfieber dann. Es gibt Gründe, weshalb das mitunter nicht geschieht. Wer sie nicht kennt, sucht die Lösung mitunter an der falschen Stelle und der Frust nimmt weiter zu.

Interessanterweise gibt es auf der körperlichen Ebene keinen deutlichen Unterschied zwischen der begeisterten Aufregung oder der Nervosität vor einer Reise und dem unangenehmen Lampenfieber vor einer Rede oder Prüfung. Der einzige Unterschied: Wir bewerten diese nervliche Unruhe einmal positiv und einmal negativ. Und genau das ist ein hilfreicher Hebel, um mit Lampenfieber umzugehen.

Angst und Begeisterung sind geprägt durch starke körperliche Erregungszustände mit erhöhtem Puls, Schwitzen, Unruhe, hoher Muskelaktivität. Wenn Sie versuchen, sich vor einer Rede zu beruhigen, also all diese Symptome abzustellen, dann ist das sehr schwer bis unmöglich. Leichter ist es, die Symptome der Nervosität und Unruhe hinzunehmen und positiv zu deuten. Im NLP (Neurolinguistisches Programmieren) nennt sich das Reframing.

 

 

 

Lampenfieber ist keine Freude für Körper und Geist

 

Der Herzschlag beschleunigt sich, der Körper schüttet massenhaft Adrenalin aus, Energiereserven werden freigesetzt, die Pupillen weiten sich, der Blutdruck steigt, ebenso die Muskelanspannung. Der Körper läuft auf Hochtouren, wir schwitzen, die Atmung wird flacher. Sprachbildung und komplexes Denken sind nicht mehr möglich, die Wahrnehmung erfolgt durch einen Tunnelblick. Die Gedanken kreisen, um die Angst zu scheitern, bloßgestellt und zurückgewiesen zu werden

Lampenfieber ist mit den folgenden Symptomen verbunden, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Als angenehm werde sie wohl eher selten empfunden.

 

 

a.) Körperliche Symptome:

  • Feuchte Hände
  • Herzrasen
  • Verdauungsprobleme
  • Flaues Gefühl im Bauch
  • Unruhe oft schon eine Weile vor dem Auftritt
  • Schlafprobleme
  • Unkontrollierbares Zittern
  • Weiche Knie
  • Trockener Hals und Räusperzwang
  • Feuchte Hände
  • Druckgefühl auf der Brust bis hin zu Atembeschwerden
  • Harndrang und das häufige Bedürfnis, auf Toilette zu gehen

 

 

b.) Psychische Symptome:

 

  • Unsicherheit, sich vor anderen Menschen zu exponieren.
  • Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zum Blackout
  • Unsicherheit, im Mittelpunkt zu stehen
  • Ängste, Fehler zu machen
  • Befürchtung, sich lächerlich zu machen
  • Alles fühlt sich unwirklich an

 

 

Die Begleiterscheinungen des Lampenfiebers treffen üblicherweise auf wenig Begeisterung. Von wegen, dem Lampenfieber etwas Positives abgewinnen. Das Gegenteil ist der Fall; die meisten Betroffenen wollen das Lampenfieber einfach nur loswerden. Nur wie?

 

 

 

Umdeutung zur Linderung von Lampenfieber

 

Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.

Ralph Waldo Emerson

 

Also Augen zu und durch? Gut gemeinte Empfehlungen zum Umgang mit Lampenfieber gibt es eine Menge. Verschwindet Lampenfieber beispielsweise tatsächlich durch Abhärtung? Eine weitverbreitete Behauptung zu Lampenfieber: Mit jedem öffentlichen Auftritt wird die Angst etwas weniger. Die Schlussfolgerung: Sie müssen es nur oft genug überstehen und es wird von Mal zu Mal besser! Das Versprechen soll Mut machen, doch ist es wirklich so einfach? Tatsächlich kommt es sehr auf Persönlichkeit und Art der Ängste an, ob Routine hilft.

 

Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab, und eine Richtung, die wir früh genommen, kann wohl einige Zeit abgelenkt, aber nie ganz unterbrochen werden.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Die Sprüche des Goethe klingen überwiegend clever, doch hier widerspreche ich ihm. Lampenfieber kann sehr wohl dauerhaft abgelegt werden, wenn der passende Weg eingeschlagen wird. Bei eher leichtem Lampenfieber hilft Reframing.

Üben Sie sich im Reframing, im Umdeuten. Sagen Sie sich vor Ihrem Auftritt: „Ich bin begeistert, wie bei meiner …. (Lieblingsbeschäftigung).“ Oder: „Ich bin gespannt, wie vor der Weltreise.“ Statt vergeblich gegen die körperliche Unruhe zu kämpfen, deuten Sie die Nervosität in Begeisterung um. Meine Klienten nutzen hier auch Mentaltraining.

 

 

 

Tipps

 

Einige Empfehlungen zur Auflösung finden Sie in dem Artikel Tipps, mit denen Sie Lampenfieber loswerden. Oder wie wäre es damit? Schluss mit Lampenfieber, Redeangst & Co. (Selbsthilfekurs)

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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→ Profil und beruflicher Hintergrund
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Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 16. September 2019
AN: #571

Blackout bei Reden und Präsentationen überwinden: 19 Tipps. Wo ist der rote Faden?

Blackout bei Reden und Präsentationen überwinden: 19 Tipps. Wo ist der rote Faden?

Wenn es doch passiert ... Tipps, um das Beste aus einem Blackout zu machen
Blackout bei der Rede überwinden

Einen Blackout vor Publikum überwinden

 

Eine wichtige Rede oder Präsentation läuft und dann passiert es: Faden verloren, Blackout, Brett vor dem Kopf, Tunnelblick. Na und? Erfahren Sie was Sie selbst dann tun können. So überwinden Sie einen Blackout.

Video

Video ist im Schnitt!

Blackout während einer Rede oder Präsentation?

 

Etwas Lampenfieber kann anregend wirken. Steigert sich Lampenfieber jedoch über einen gewissen Punkt hinaus, dann kann es zu einem Blackout kommen. Das sind diese Momente, in denen der Kopf wie leer gefegt scheint, wobei damit kein aufgeräumter Zustand gemeint ist – im Gegenteil!

Typische Situationen sind Prüfungen, Präsentation vor Publikum oder vor der Kamera. Trotz fundierter Vorbereitung ist dann das Erlernte nicht mehr erreichbar. Bei aller Anstrengung – und oft gerade deswegen – entgleitet, was vorher noch halbwegs entspannt greifbar war. Gerade das krampfhafte Bemühen, es unbedingt wieder in den Griff zu bekommen, führt zu intensiven Stressreaktionen. Was wollte ich noch sagen? Nur nichts vergessen, alles perfekt machen. Wie geht es weiter? Was war mein roter Faden? Oh, weg ist der Gedanke, Mist, es ist passiert; ein Blackout!

 

 

 

Na, und?

 

Stellen Sie sich vor: Sie haben schon die Hälfte Ihrer Präsentation hinter sich und sind zunehmend zuversichtlicher, weil Ihr Publikum positiv reagiert. Plötzlich jedoch wird Ihr Verstand leer und alles, was Sie sagen sollen, verschwindet hinter einer dunklen Wolke. Und dann wenden Sie sich in Richtung Ihres Publikums und denken sich: „Was wollte ich noch einmal sagen?“, doch die Antwort kommt nicht.

Den Faden verloren? Na und? Im Grunde ist ein kurzer Blackout während einer Rede kaum der Rede wert. Erstens kann das Publikum sich nach einem guten Redebeitrag in aller Regel nicht einmal mehr daran erinnern. Zweitens können Redner bei der Gelegenheit zeigen, wie sie mit einer solchen Situation umgehen.

Tatsächlich sind gravierende Blackouts vergleichsweise selten. Am schlimmsten ist die Angst vor einem Blackout. Sie richtet am meisten Schaden an, weil sie Redner davon abhält zu zeigen, was sie können.

 

 

 

Ursachen für einen Blackout

 

Aus den Augen aus dem Sinn: Es gibt viele Gründe, weshalb einem Redner der rote Faden reißen kann. Häufig genannte Gründe sind Lampenfieber, Müdigkeit, Ablenkungen durch private Themen oder Zwischenrufe aus dem Publikum. All das kann eine Menge Stress verursachen und der macht uns nun einmal nicht zu besseren Rednern.

Der sicherste Weg in den Blackout führt über die Angst davor. Bloß nicht den Faden verlieren, nur nicht scheitern, … Schreckensszenerien dominieren die Vorstellung. Derartig belastet auf die Bühne zu gehen ist generell die ungünstigste Voraussetzung für gute Redebeiträge. Tritt dieser Fall ein, helfen Ihnen die folgenden Tipps, die nicht nur die Situation retten, sondern Sie als Redner auch noch gut aussehen lassen.

19 Tipps bei Blackout. Wo ist der verlorene Faden?

 

 

Ein Blackout ist wie eine Art Blockade im Gehirn. Diese Blockade lässt sich auf mehreren Wegen begegnen:

 

 

 

1. Den letzten Satz wiederholen

 

Wiederholen Sie den letzten ausgesprochenen Satz, der Ihnen noch einfällt. Einen schon gesagten Satz oder eine Kernbotschaft zu wiederholen wirkt so, als wenn es darum geht dem Publikum nochmals etwas in Erinnerung zu rufen. Gleichzeitig hilft es selbst wieder den Faden zurückzugewinnen, indem ein Anknüpfungspunkt gefunden wird. So lässt sich leichter wieder auf die Spur kommen. Den letzten Satz zu wiederholen hilft oft schon, um an den letzten Gedanken anzuknüpfen, wenn wir aus der Spur geraten sind. Geschickt wieder eingefädelt und mit dem roten Faden weitermachen.

 

 

 

2. Blick auf die Stichwortkarte

 

Wenn Sie Karteikarten mit den wichtigsten Stichworten vorbereitet haben, sollte ein entspannter Blick darauf genügen und schon geht es weiter. Der verzweifelt suchende Blick auf einen Stapel Notizen hingegen wirkt weniger kompetent auf das Publikum.

 

 

 

3. Das Publikum fragen

 

Mal schauen, ob das Publikum zugehört hat; „Wo waren wir noch gerade?“, „Wer kann das Bisherige zusammenfassen?“, „Was ist bisher bei Ihnen angekommen?“. Es sollten doch genügend Zeugen verfügbar sein.

 

 

 

4. Zeit für eine Pause

 

Immer mit der Ruhe und besonders dann, wenn die Pferde mit einem durchgehen wollen. Eine mehrsekündige Pause wird in der Regel vom Publikum begrüßt und als Konzentration des Redners gedeutet. Das wirkt souverän, wenn es gut gemacht wird. Gönnen Sie sich einen Augenblick, gehen Sie dazu kurz in sich. In dieser Zeit können Sie in Ruhe entscheiden, wie Sie weitermachen. Wenn Ihnen wieder einfällt, was als Nächstes kommt, schauen Sie ins Publikum und fahren fort, als wenn nichts gewesen wäre. Auf diese Weise wird der Blackout als inszenierte Pause wahrgenommen.

Und wenn ohnehin eine längere Pause angesagt ist, nutzen Sie die Gunst des Moments.

 

 

 

5. Ortswechsel

 

Raus aus der Schreckstarre. Neben dem Beamer fällt Ihnen nichts mehr ein? Dann gehen Sie an einen anderen Ort im Raum. Schon der Ortswechsel kann Wunder wirken. Außerdem hängen geistige und körperliche Beweglichkeit zusammen. Mit etwas Bewegung kommen oft auch die Gedanken wieder in Schwung. Irgendein Grund für etwas Bewegung findet sich doch, oder?

 

 

 

6. Kurze Ablenkung

 

Das Fenster öffnen, ein Glas Wasser, …  Ommmmm! Und weiter geht es. Wo waren wir noch gerade? Ah, ja …

 

 

 

7. Zusammenfassen

 

Fassen Sie zusammen, was bisher gesagt wurde. Dann erinnern Sie sich wieder daran, was als Nächstes kommt und es hilft dem Publikum bei der Orientierung und Vertiefung.

 

 

 

8. Humor

 

Lächeln Sie und nehmen Sie es selbstironisch, wenn Ihnen im Moment einfach nicht einfallen will, wie es weitergeht. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Souveränität als Redner zu demonstrieren, indem Sie das Publikum trotz inhaltlicher Unterbrechung weiter unterhalten. Stegreifredner wissen solche Gelegenheiten zu schätzen und blühen regelrecht auf.

 

 

 

9. Kernbotschaften wiederholen

 

Formulieren Sie bei der Vorbereitung einer Rede oder Präsentation die wichtigsten Kernaussagen und prägen Sie sich diese gut ein. Dann können Sie diese immer wieder nutzen, um Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, während das Publikum die Kernbotschaften aufnimmt.

 

 

 

10. Machen Sie doch da weiter, wo Sie wollen

 

Was Sie ursprünglich sagen wollten, ist gerade nicht greifbar? Na und? Sagen Sie halt, was Sie wollen. Es ist doch Ihre Bühne. Knüpfen Sie dort an, wo Sie es für sinnvoll halten.

Falls Sie PowerPoint und Co. einsetzen, hoffe ich für Sie, dass Sie wissen, wie Sie gekonnt zur passenden Seite kommen.

 

 

 

11. Teilnehmerübung

 

Schicken Sie die Teilnehmer in eine Übung. Und wenn Ihnen keine bessere einfällt; fordern Sie doch die Teilnehmer auf, sich untereinander über die persönlichen Erfahrungen zum Thema auszutauschen.

 

 

 

12. Zugeben

 

Wo gibt’s denn noch so etwas: Hurra, der Redner ist ein Mensch, wie sympathisch! Gehen Sie offen mit Aussetzern um. Zeigen Sie sich aufrecht und auch sich selbst gegenüber wohlwollend, wie Sie mit sich umgehen. Das sagt eine Menge über Sie und Ihren Charakter, Ihre Persönlichkeit.

 

 

 

13. Notfall-Element

 

Sie könnten sich für einen solchen Moment etwas vorbereiten, dass Sie dann aus dem Hut zaubern können. Setzen Sie Anschauungsmaterial ein, nehmen Sie Schaustücke wie Prospekte, Produkte oder etwas anders mit. Wählen Sie etwas, für dass sich Ihr Publikum interessiert. Und ja, das darf gerne mit angemessenem Humor zu tun haben. Es soll sogar Redner geben, die gerade deswegen solche Momente begrüßen. Endlich eine Gelegenheit das Kaninchen hervorzuzaubern. Von Druck kann dann keine Rede mehr sein. So ein sicheres Netz macht den Auftritt deutlich entspannter.

 

 

 

14. Anker abfeuern

 

Wer beispielsweise im Mentaltraining entsprechende Techniken gelernt hat oder professionelle Hilfe in Anspruch nimmt, kann förderliche Zustände aktivieren. Die werden im Vorfeld installiert und so intensiviert, dass sie bei Bedarf den Zustand wie auf Knopfdruck verbessern.

 

 

 

15. Bewegung

 

Körperliche Bewegung baut Stress ab und bringt selbst die festgefahren Gedanken wieder in Bewegung. Es handelt sich also von der Absicht her, um eine gute Idee. Leider ist die Umsetzung meist nicht so hilfreich.

Ungeübte Redner verzichten auf ihren sicheren Standpunkt. Sie beginnen deshalb nach kurzer Zeit ihr Gewicht von einem Bein auf das andere zu verlagern, einen Schritt nach vorn oder dann wieder einen Schritt zurück, sie tänzeln. Auch im Sitzen wird andauernd die Position gewechselt. Manche vom Lampenfieber geplagten Menschen wackeln hin und her. Die meisten dieser Bewegungen erfolgen unbewusst, allerdings empfehlen auch manche Artikel sie zum Abbau von Lampenfieber. Es stimmt zwar, dass Bewegung Blockaden lockert und bei Blackout hilft, aber diese Bewegungen haben auch eine Menge Nachteile. Auf das Publikum wirken solche Bewegungen sehr unsicher. Es lenkt von den beabsichtigten Botschaften ab, nimmt ihnen die Wirkung, die Glaubwürdigkeit und oft wird sogar das Gegenteil der Absicht erreicht. Viel besser sind Bewegungen, die sowohl die Botschaft unterstützen als auch dem persönlichen Zustand dienen.

 

 

 

16. Genießen Sie das Gefühl der Energetisierung

 

Akzeptieren Sie einfach die Tatsache, dass Sie diese Schmetterlinge in Ihrem Bauch spüren werden, dass dies für die meisten Menschen vor Publikum dazugehört und Energie freisetzt.

 

 

 

17. Erinnern Sie sich an Ihre Geschichte, nicht an Ihr Drehbuch

 

Setzen Sie auf Storytelling und fokussieren Sie auf das Erlebnis, dass Sie vermitteln wollen. Auf diese Weise werden Sie nie wieder einen Blackout haben. In guten Gesprächen ist das ja auch kein Thema, oder?

 

 

 

18. Gesten

 

Gesten helfen Ihnen, flüssig zu sprechen und die entsprechenden Worte leichter wiederzufinden. Sie erleichtern es Ihnen, sich an das, was Sie sagen wollten, zu erinnern.

Weil das Erstarren ein Symptom der Kampf- und Fluchtreaktion ist, ist es so hilfreich, den Körper und den Geist in Bewegung zu bringen.

 

 

 

19. Vorbeugen: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

 

Der beste Schutz vor Blackout sind grundsätzlich rhetorische Übungen und eine gute Vorbereitung der Rede. Geht es um sehr intensives Lampenfieber, dann können die Tipps auf dieser Seite zumindest etwas den Druck reduzieren. Besser ist es dann jedoch den Ursachen ein für alle Mal an der Wurzel zu begegnen. Schließlich darf so eine Redegelegenheit ja auch Spaß machen. Weniger anzustreben wäre schade.

Umfrageergebnis

 

Blackout vor Publikum …

%

… habe ich noch nicht erlebt aber fürchte mich davor

%

… habe ich schon erlebt.

%

… ist kein Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 322)

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Was empfehlen Sie als Mittel zur Vorbeugung von Blackout oder für den Notfall?

Blackout

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Januar 2016
Überarbeitung: 24. Mai 2020
Englische Version: https://www.karstennoack.com/tips-overcome-blackout-speech-presentation/
AN: #45769
K: CNB
Ü:

Bei ihrem Smartphone wissen die meisten Menschen genau, wann sie den Akku aufladen müssen, nur bei sich selbst nicht.

Die eigenen Batterien aufladen, auf sich acht geben

Tagesmotto*
Singletasking
Bei ihrem Smartphone wissen die meisten Menschen genau, wann sie den Akku aufladen müssen, nur bei sich selbst nicht.

Batterien aufladen

 

Bei ihrem Smartphone wissen die meisten Menschen genau, wann sie den Akku aufladen müssen, nur bei sich selbst nicht. Stimmt das?

Achten Sie genug auf sich selbst?

 

Hoch lebe das Multitasking! Nur noch schnell … Dank Interdings und elektronischer Hilfsmittel ist die nächste Herausforderung stets in greifbarer Nähe. Ausruhen, haushalten mit den Reserven? Pustekuchen! Wer da nicht gut auf sich acht gibt, leert zu häufig die Reserven. Das tut nicht gut. Doch selbst bemerken wir eher  bei anderen Menschen als bei uns. Oder wir überschätzen uns. So oder so; unter dem Strich kommt dabei meist weniger heraus als wenn wir unsere Ressourcen clever einsetzen. Es lohnt sich genauer hinzuschauen und darum geht es heute.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

Video

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P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Viele Menschen geben nicht gut auf sich acht. Stimmt das? Und wie sieht es mit Ihnen aus?

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2014
Überarbeitung: 24. Januar 2021
AN: #854
K: CNC
Ü:

Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Der Tag will gefeiert werden

Tagesmotto*: Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen. Jean-Jacques Rousseau
Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Genießen

 

Genießen hat damit zu tun, es sich zu erlauben. Die schönsten Dinge im Leben sind meist unbezahlbar. Wie wäre es, sie heute noch aufmerksamer zu begrüßen?

Überblick

 

 

 

 

Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar

 

Verklärte Empfindungen? Mein Ingwertee spricht mit mir auf dem Weg zur Yogamatte, er flüstert. Der Pfad wird gesäumt von großen und kleinen Geschenken, so wie der Tag, der sich gerade noch nachtschwanger genüsslich entfaltet. Der Morgenhimmel gibt den Blick über die Dächer Berlins frei. Es liegt wohl an meiner Wahrnehmung, dass der Anblick etwas von einer Postkarte hat. Woher wohl die leichte Gänsehaut kommt? Zeit für den Morgengruß. Was für ein Start in den Tag.

Bei einem leckeren Kaffee erlaube ich mir anschließend mich auf die Momente vorzubereiten, die auf mich warten.

Guten Morgen!

 

 

 

Jeder Moment ist einzigartig, ist kostbar, hat etwas zu bieten

 

Genießen hat viel damit zu tun, sich den Genuss zu erlauben. „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ meinte Francis Bacon und es gibt Einiges für das wir dankbar sein können. Im Alltag übersehen wir leicht, was uns guttut, es ist dann wie mit dem Wald und den Bäumen. Vieles ist eine Frage der Perspektive, der persönlichen Bedeutung, die wir den Dingen und Momenten zusprechen. Glücksmomente wollen erkannt, genutzt und mit allen Sinnen gelebt werden. Viele der schönsten Dinge im Leben sind unbezahlbar. Sie sind da, ob wir sie sehen oder auch nicht. Doch erst die entsprechende Aufmerksamkeit verbindet uns mit dem Moment, mit dem Wert. Vielleicht erfordert es etwas Reife, um zu verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ lässt Autor Antoine de Saint-Exupéry seinen kleinen Prinzen sagen. Sobald wir tatsächlich bereit dazu sind, öffnen sich auch unsere Sinne für die Kostbarkeiten um uns herum und in uns selbst.

Wie wäre es, die Kostbarkeiten heute noch aufmerksamer zu begrüßen? Der Tag mag es, gefeiert zu werden.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Wie wollen Sie den Tag heute erleben? Sie könnten Ihn genießen!

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. August 2018
Überarbeitung: 17. Januar 2021
Englische Version:
AN: #121
K: CNB
Ü:

Nutzen Sie die Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress

Nutzen Sie die Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress

Schritt für Schritt Anleitung der Atemtechnik
Atembremse

Atembremse als Atemtechnik bei Lampenfieber und Stress

 

Typische Einsatzfälle für die Atembremse sind Lampenfieber oder andere stressige Momente, bei denen über diese Atemtechnik eine Beruhigung angestrebt wird. So wird sie angewendet.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Hilfe bei Lampenfieber

 

Wer unter heftigem Lampenfieber leidet, sucht nach Auswegen. Angst und Nervosität vor und während Präsentationen sind ein weit verbreitetes Phänomen. So alleine exponiert vor einer Gruppe, geht es wenigen Menschen ohne entsprechende Routine richtig gut. Das menschliche Unterbewusstsein empfindet das als potenzielle Gefahrensituation. Als Reaktion darauf schüttet das Stammhirn Adrenalin aus, das dafür sorgen soll, dass wir sofort zusätzliche Kraftreserven verfügbar haben. Das Adrenalin sorgt für Bewegungsdrang, der Hauptgrund für zappelige Fingerspiele, unruhigen Stand und andere sichtbare Zeichen von Nervosität. Die Pupillen weiten sich. Der Blutdruck steigt, ebenso die Muskelanspannung. Der Körper gibt Gas und wir schwitzen.

All das bereitet uns auf Angriff oder Flucht vor, die in heutigen Auftrittssituationen allerdings keine idealen Optionen darstellen. Leider bringt es unsere Gedanken nicht zu Spitzenleistungen. Ganz im Gegenteil; Konzentration, Kreativität und Gedächtnisleistung nehmen ab. Die Atmung wird bei dieser körperlichen Reaktion schneller, flacher und unnatürlicher. Das verursacht weiteren Stress. Allerdings kann dieser Zusammenhang auch umgekehrt genutzt werden. Wird die Atmung ruhiger, nimmt auch die Stressreaktion ab.

 

 

 

Förderliche Atmung

 

Eine gute Atmung ist beim Sprechen aus mindestens zwei Gründen wichtig:

  1. Sie bildet die Grundlage für eine wohlklingende und leistungsfähige Stimme.
  2. Sie ist ein effektives Mittel, um Lampenfieber zu reduzieren.

 

 

 

Atembremse bei Lampenfieber

 

Die Atembremse wird in der Psychotherapie beispielsweise bei Angststörungen eingesetzt. So funktioniert die Atembremse bei Lampenfieber Schritt für Schritt:

 

1. Ort

 

Suchen Sie sich für diese Übung einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört praktizieren können.

 

 

 

2. Haltung

 

Lehnen Sie sich mit dem Rücken an eine Wand oder setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl.

 

 

 

3. Ruhe

 

Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie durch die Nase ein während Sie gedanklich von 1 bis 5 zählen.

 

 

 

4. Ausatmen

 

Verlängern Sie Ihre Ausatmungszeit durch die Atembremse, indem Sie von 1 bis 10 zählen. Am besten ist es, wenn die Ausatmung über die Atembremse dem Aufblasen eines Luftballons ähnelt.

 

 

 

5. Verlangsamen

 

Nach ein paar Durchläufen können Sie die Ausatmung weiter verlängern, indem Sie von 1 bis 15 oder sogar von 1 bis 20 zählen.

 

 

 

Einsatzbereiche

 

Typische Einsatzfälle für die Atembremse sind bei Lampenfieber und in anderen stressigen Momenten, bei denen über diese Atemtechnik eine Beruhigung angestrebt wird.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Haben Sie mit der Atembremse Erfahrungen gesammelt oder eine andere Technik eingesetzt?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

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Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

mehr lesen
Der erste Atemzug schließet,
gleich dem letzten, eine alte Welt mit einer neuen zu. Jean Paul

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315

Wie Sie Lampenfieber wegatmen. Atemtechniken statt Stress bei Reden und Präsentationen.

Wie Sie Lampenfieber wegatmen. Atemtechniken statt Stress bei Reden und Präsentationen.

Hilfe bei Lampenfieber in Berlin und ...
Atemtechniken bei Lampenfieber

Atemtechniken statt Lampenfieber bei Reden und Präsentationen.

 

Mit Atemtechniken können Sie Lampenfieber abbauen. Allerdings sind nicht alle der Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt, längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Hier erfahren Sie, was zu beachten ist, was funktioniert.

Atmung

 

Sich des Atems bewusst zu werden ist eine Möglichkeit, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen.

Thich Nhat Hanh

Einatmen, ausatmen, Lampenfieber weg?

 

Atmen kann doch jeder, oder? Allerdings tun wir das nicht immer auf ideale Weise, sondern einschränkend, die sogar Lampenfieber fördert. Die gute Nachricht; das ist keine Einbahnstraße. Ein vermeintlich simpel klingendes und doch sehr wirkungsvolles Mittel bei Lampenfieber besteht in einer förderlichen Atmung. Bewusstes Atmen hilft präsent im Augenblick zu sein, uns zu beruhigen und zu fokussieren. Die Konzentration wird dabei auf die momentanen Gedanken gelenkt und wir setzen uns damit auseinander.

Der sprichwörtliche Hinweis, bei Stress erst einmal tief durchzuatmen, hat durchaus seine Berechtigung. Bei automatischen Stressreaktionen – wie bei Lampenfieber – beschleunigen sich sowohl die Atmung, der Puls und die Herzfrequenz. Der eigene Körper scheint zu entgleiten, Sie spüren Hitze und gleichzeitig Kälte, oftmals sogar kalten Schweiß auf der Stirn oder am Rücken. Die gut vorbereitete Rede und all das Wissen sind nicht mehr erreichbar, vieles ist in Sekundenschnelle wie gelähmt.

Um diesem Stresszustand vorzubeugen, lohnt es sich bereits vor einer bevorstehenden stressigen Situation die passende Atemtechnik zu beherrschen.

 

 

 

Atemtechniken bei Lampenfieber und Redeangst

 

Mit Atemtechniken kann Lampenfieber abgebaut werden. Allerdings sind nicht alle Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt; längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Besser:

 

 

Atemtechnik Nr. 1

 

Der Schwerpunkt dieser Technik liegt in der Ausatmung und der Konzentration auf die Entspannung. Besonders in Stresssituationen wird häufig zu schnell und hastig Atem geholt. Subjektiv wird dies als Atemnot erlebt. Es kommt also nicht so sehr darauf an, erst mal tief Luft zu holen, sondern viel mehr darauf möglichst gleichmäßig und intensiv auszuatmen.

Atmen Sie entspannt bis in den Bauchraum hinein ein, sodass sich der Bauch dabei etwas hebt. Und dann atmen Sie gleichmäßig und zügig aus. Das machen Sie dreimal, gefolgt von einer kurzen Pause mit normaler Atmung, um es dann wieder dreimal zu wiederholen. Dadurch pendelt die Atmung sich wieder in einen natürlichen Rhythmus ein und das hilft Ihnen den nächsten Adrenalinschub abzuwenden.

 

 

Atemtechnik Nr. 2

 

Während die Atmung sonst ein automatisierter Prozess ist und keinerlei Konzentration auf sich lenkt, konzentrieren Sie sich während dieser Atemtechnik gezielt auf die Zeitspanne beim Ein- und Ausatmen und zählen die Sekunden mit. Indem Sie sich mit der Atemtechnik beschäftigen, geraten die Gedanken an das Lampenfieber zunehmend in den Hintergrund.

Zuerst atmen Sie tief und langsam bis in den Bauch ein, anschließend noch langsamer und ohne Pause ausatmen. Diese Übung wiederholen Sie mehrmals, wobei die Einatmung rund 4 Sekunden und die Ausatmung rund 6 Sekunden beträgt. Nein, dazu brauchen Sie keine Stoppuhr, viel wichtiger ist dabei möglichst ruhig zu atmen und sich weitestgehend auf die Atmung selbst zu konzentriert. So, als würden Sie mit jedem Ausatmen etwaige Anspannungen loslassen und mit jedem Einatmen Gelassenheit in sich aufnehmen.

Je nach Ausschüttung der Stresshormone kann sich die Besserung bereits nach einer Minute, bei intensivem Lampenfieber aber auch erst nach einigen Minuten einstellen.

Diese Atemtechnik ist in vielen Situationen hilfreich. Für Redner empfehlenswert ist es, sich kurz vor dem Auftritt ausreichend Zeit zu nehmen, um sich zu sammeln und mithilfe dieser Atemtechnik in einen guten Zustand zu versetzen.

 

 

 

Die Wirkung von Atemtechniken bei Lampenfieber

 

Atemtechniken tragen zur Beruhigung bei und lenken den körperlichen und mentalen Kreislauf in geregelte Bahnen. Jeder reagiert bei Lampenfieber anders auf Atemtechniken. Manche Betroffene sind begeistert über die Wirkung und andere spüren nur eine kleine Entlastung. Bei intensivem Lampenfieber, Rede- und Auftrittsangst bringt oft erst eine Kombination mit anderen Methoden wie beispielsweise Hypnobalancing™ die ersehnte spürbare Besserung. Das Publikum wird dann kaum ahnen, dass Sie noch vor Kurzem mit Nervosität und Lampenfieber zu kämpfen hatten.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
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Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

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Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

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Umfrageergebnisse

 

Wer unter Lampenfieber leidet erlebt das im Detail auf ganz eigene Weise, doch es gibt einige typische Beobachtungen.

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

Bei Reden achte ich anfangs vor allem auf die …

%

Einatmung

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Ein- und Ausatmung gleichermaßen

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Ausatmung

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=1000)

Antworten auf häufige Fragen

Wie hilft die Progressive Muskelentspannung (PMR) bei Lampenfieber?

Lampenfieber, auch als Bühnenangst oder Prüfungsangst bekannt, ist eine Form von Angst, die vor allem vor öffentlichen Auftritten oder wichtigen Ereignissen auftritt. Atemübungen können dazu beitragen, die Symptome von Lampenfieber zu lindern, indem sie den Herzschlag verlangsamen und die Muskeln entspannen. Eine Technik, die bei Lampenfieber hilfreich sein kann, ist die sogenannte Progressive Muskelentspannung (PMR). Diese Technik wurde von Dr. Edmund Jacobson in den 1930er Jahren entwickelt und basiert auf der Idee, dass Anspannung und Entspannung miteinander verbunden sind.

Hier ist, wie die Progressive Muskelentspannung funktioniert:

1. Setzen Sie sich bequem hin und schließen Sie Ihre Augen. Atmen Sie tief ein und aus.

2. Beginnen Sie damit, eine Muskelgruppe nach der anderen anzuspannen und wieder zu entspannen. Zum Beispiel können Sie anfangen, indem Sie Ihre Zehen anspannen, dann Ihre Waden, Ihre Oberschenkel usw.

3. Spannen Sie jede Muskelgruppe für etwa fünf Sekunden an und entspannen Sie sie dann für 30 Sekunden. Achten Sie darauf, dass Sie beim Anspannen und Entspannen tief und langsam atmen.

4. Arbeiten Sie sich von den Füßen bis zum Kopf vor und entspannen Sie jede Muskelgruppe, während Sie tief atmen.

 

Die Progressive Muskelentspannung kann in jedem Alter und an jedem Ort durchgeführt werden und kann dazu beitragen, Lampenfieber und andere Formen von Angst zu lindern. Wie bei jeder Atemtechnik ist es jedoch wichtig zu beachten, dass Atemübungen alleine möglicherweise nicht ausreichend sind, um Lampenfieber oder andere Angststörungen erfolgreich zu behandeln. Wenn Sie unter Lampenfieber oder anderen Angststörungen leiden, solltest du sich an einen Arzt oder Psychotherapeuten wenden, der Ihnen helfen kann, die richtige Behandlung zu finden.

P.S.

 

Was halten Sie von Atemtechniken bei Lampenfieber?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43359
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