Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren: Menschen überzeugen Menschen

Warum Persönlichkeit überzeugt
Wer will schon (Selbst-)Präsentationen von langweiligen Übermenschen?

Authentisch präsentieren: Menschen überzeugen Menschen

 

Perfekt vorbereitet.

Jede Formulierung sitzt.

Die Folien sehen makellos aus.

Die Körpersprache wurde eingeübt.

Die Stimme klingt professionell.

Und trotzdem passiert erstaunlich wenig.

Das Publikum hört zu.

Vielleicht nickt es sogar höflich.

Doch echte Verbindung entsteht kaum.

Woran liegt das?

Vielleicht daran, dass Menschen selten von perfekten Präsentationsmaschinen überzeugt werden.

Menschen überzeugen Menschen.

 

 

 

Professionell heißt nicht perfekt

 

Viele Menschen möchten bei einer wichtigen Präsentation möglichst souverän wirken.

Das ist verständlich.

Sie möchten kompetent erscheinen.

Sicher.

Vorbereitet.

Überzeugend.

Und irgendwann entsteht daraus leicht eine merkwürdige Vorstellung:

Eine gute Rednerin darf sich keinen Moment versprechen.

Ein guter Redner kennt auf jede Frage sofort die perfekte Antwort.

Unsicherheit darf niemand sehen.

Jede Geste muss stimmen.

Jeder Satz muss sitzen.

Das Ergebnis kann beeindruckend aussehen.

Und gleichzeitig erstaunlich unpersönlich wirken.

Professionalität braucht keine Unfehlbarkeit.

 

 

 

Warum perfekte Selbstdarstellung schnell langweilig wird

 

Perfektion hat ein Kommunikationsproblem.

Sie bietet wenig Reibungsfläche.

Alles stimmt.

Alles ist kontrolliert.

Alles wirkt richtig.

Und genau deshalb fehlt manchmal etwas Entscheidendes:

ein Mensch, zu dem das Publikum eine Beziehung aufbauen kann.

Wir interessieren uns für Haltung.

Für Erfahrungen.

Für Gedanken.

Für Überzeugungen.

Für jemanden, der erkennbar etwas zu sagen hat.

Eine makellose Fassade kann dagegen Distanz erzeugen.

 

 

 

Authentizität bedeutet nicht Spontaneität

 

Authentisches Präsentieren wird häufig missverstanden.

Authentisch bedeutet keineswegs:

„Ich bereite mich kaum vor und sage einfach, was mir gerade einfällt.“

Gerade gute Vorbereitung ermöglicht häufig einen besonders natürlichen Auftritt.

Du kennst deine Botschaft.

Du weißt, was dein Publikum braucht.

Du hast deine Argumentation geklärt.

Du hast kritische Stellen geprobt.

Dadurch kannst du während des Auftritts mehr Aufmerksamkeit beim Publikum lassen.

Vorbereitung schafft Freiheit.

 

 

 

Authentisch bedeutet: Es passt zusammen

 

Für mich bedeutet Authentizität bei Präsentationen vor allem Stimmigkeit.

Was du sagst, passt zu deiner Haltung.

Deine Sprache passt zu dir.

Dein Auftreten unterstützt deine Botschaft.

Du spielst keine Rolle, die dir fremd ist.

Und dein Publikum bekommt einen glaubwürdigen Eindruck davon, wofür du stehst.

Das heißt keineswegs, dass du auf der Bühne exakt so auftreten musst wie beim Frühstück.

Jede Situation hat ihren Rahmen.

Auf einer Bühne darfst du bewusster, klarer und präsenter auftreten.

Du bleibst trotzdem erkennbar du selbst.

 

 

 

Die Bühne braucht eine verstärkte Version deiner selbst

 

Eine Präsentation verlangt häufig etwas mehr Energie als ein Gespräch unter vier Augen.

Mehr Klarheit.

Mehr Struktur.

Deutlichere Betonung.

Bewusstere Gestik.

Klarere Botschaften.

Das ist keine Verstellung.

Es ist Übersetzung.

Du übersetzt deine Persönlichkeit in eine Situation, in der mehrere Menschen gleichzeitig verstehen und spüren sollen, worum es dir geht.

 

 

 

Menschen dürfen Ecken und Kanten haben

 

Viele Präsentationen werden langweilig, weil alles Persönliche herauspoliert wurde.

Jede ungewöhnliche Formulierung verschwindet.

Jeder Humor wird vorsichtshalber gestrichen.

Jede persönliche Haltung wird neutralisiert.

Übrig bleibt eine Präsentation, gegen die sich kaum etwas sagen lässt.

Leider lässt sich häufig auch wenig für sie sagen.

Profil entsteht dort, wo etwas erkennbar wird.

Was ist dir wichtig?

Wie siehst du dieses Thema?

Welche Erfahrung bringst du mit?

Welche Schlussfolgerung ziehst du daraus?

Wer für alles anschlussfähig sein möchte, wird schnell austauschbar.

 

 

 

Verletzlichkeit braucht Dosierung

 

Auch über Verletzlichkeit wird heute viel gesprochen.

Ein persönlicher Einblick kann Nähe schaffen.

Eine Unsicherheit kann glaubwürdig wirken.

Ein Fehler kann eine wertvolle Geschichte ergeben.

Doch eine Präsentation ist weder Therapiesitzung noch öffentliches Tagebuch.

Die entscheidende Frage lautet:

Dient diese persönliche Information meiner Botschaft und meinem Publikum?

Wenn ja, kann sie ausgesprochen kraftvoll sein.

Wenn sie hauptsächlich der eigenen Entlastung dient, gehört sie möglicherweise an einen anderen Ort.

 

 

 

Du musst auf der Bühne niemandem beweisen, dass du überlegen bist

 

Gerade Experten geraten leicht in eine Falle.

Sie möchten zeigen, wie viel sie wissen.

Also präsentieren sie möglichst viele Informationen.

Fachbegriffe.

Modelle.

Studien.

Details.

Komplexität.

Das Publikum erkennt anschließend vielleicht die enorme Kompetenz.

Die eigentliche Botschaft bleibt trotzdem unscharf.

Eine Präsentation ist kein Wissenstest für den Redner.

Die zentrale Frage lautet:

Was braucht mein Publikum, damit meine Botschaft ankommt?

 

 

 

Kompetenz zeigt sich auch in Einfachheit

 

Wer ein Thema wirklich verstanden hat, kann häufig auswählen.

Was ist wesentlich?

Was kann draußen bleiben?

Welches Beispiel macht einen komplexen Gedanken verständlich?

Welche drei Aussagen reichen?

Das verlangt oft mehr Können als eine Präsentation mit 87 Folien.

Reduktion ist eine Form von Respekt.

Du respektierst die Zeit und Aufmerksamkeit deines Publikums.

 

 

 

Persönlichkeit ersetzt keine Substanz

 

Auch die andere Richtung führt in die Irre.

Ein sympathischer Auftritt allein macht noch keine überzeugende Präsentation.

Charme kann Aufmerksamkeit gewinnen.

Humor kann Nähe schaffen.

Persönlichkeit kann Vertrauen fördern.

Doch am Ende braucht eine Präsentation Inhalt.

Eine klare Botschaft.

Gute Argumente.

Eine nachvollziehbare Struktur.

Relevanz für das Publikum.

Persönlichkeit und Substanz verstärken sich gegenseitig.

 

 

 

Was bedeutet Nahbarkeit?

 

Nahbarkeit bedeutet keineswegs, jede Distanz aufzugeben.

Gerade Führungskräfte und Experten dürfen klar in ihrer Rolle bleiben.

Nahbarkeit entsteht vielmehr dadurch, dass dein Publikum einen Menschen erlebt.

Du sprichst verständlich.

Du reagierst auf Menschen.

Du kannst zuhören.

Du zeigst Interesse.

Du kannst auch einmal sagen:

„Das weiß ich gerade nicht.“

Oder:

„Darüber muss ich nachdenken.“

Solche Sätze können Kompetenz sogar stärken, wenn sie dort ausgesprochen werden, wo sie ehrlich sind.

 

 

 

Was Glaubwürdigkeit stärkt

 

Glaubwürdigkeit entsteht selten durch einen einzelnen Trick.

Sie entsteht aus Stimmigkeit.

Hilfreich sind unter anderem:

  • eine klare eigene Position
  • eine Sprache, die zu dir passt
  • eine erkennbare Haltung
  • konkrete statt aufgeblasene Aussagen
  • ein angemessener Umgang mit Unsicherheit
  • Respekt gegenüber dem Publikum
  • eine Körpersprache, die zur Botschaft passt
  • die Bereitschaft, auf Fragen wirklich einzugehen

 

 

 

Die Sache mit den Fehlern

 

Du versprichst dich.

Eine Folie erscheint zu früh.

Du brauchst einen Moment, um eine Antwort zu formulieren.

Willkommen bei den Menschen.

Das Publikum erwartet selten absolute Perfektion.

Viel wichtiger ist der Umgang mit solchen Momenten.

Bleib präsent.

Korrigiere dich.

Mach weiter.

Ein souverän behandelter kleiner Fehler kann sympathischer wirken als angestrengte Perfektion.

 

 

 

Humor darf Persönlichkeit zeigen

 

Humor kann Präsentationen lebendig machen.

Besonders gut funktioniert Humor, der zu dir passt.

Eine Beobachtung.

Eine kleine Selbstironie.

Ein überraschender Gedanke.

Ein spielerischer Perspektivwechsel.

Du brauchst weder Witze zu erzählen noch einen Entertainer zu spielen.

Humor wirkt am stärksten, wenn er aus der Situation entsteht.

 

 

 

Die drei Ebenen einer überzeugenden Präsentation

 

Ich betrachte überzeugende Präsentationen gerne auf drei Ebenen:

 

1. Botschaft

Was möchtest du vermitteln?

Was soll dein Publikum verstehen, fühlen oder tun?

 

2. Publikum

Was beschäftigt diese Menschen?

Was wissen sie bereits?

Welche Fragen und Einwände haben sie?

 

3. Persönlichkeit

Warum bist gerade du die richtige Person für diese Botschaft?

Welche Haltung bringst du mit?

Was soll dein Publikum von dir erleben?

Wenn diese drei Ebenen zusammenpassen, entsteht Wirkung.

 

 

 

Sieben Fragen für einen authentischen Auftritt

 

Vor einer wichtigen Präsentation kannst du dich fragen:

  1. Was ist meine zentrale Botschaft?
  2. Warum ist sie mir persönlich wichtig?
  3. Warum sollte sie meinem Publikum wichtig sein?
  4. Welche Sprache entspricht mir?
  5. Wo klinge ich derzeit noch nach Präsentation statt nach mir?
  6. Welche persönlichen Beispiele unterstützen meine Botschaft?
  7. Was darf mein Publikum am Ende über mich und meine Haltung verstanden haben?

 

 

 

Proben macht authentischer

 

Das klingt zunächst paradox.

Viele Menschen fürchten, durch Proben künstlich zu wirken.

Häufig geschieht das Gegenteil.

Wer seine Inhalte kennt, braucht während des Auftritts weniger Aufmerksamkeit für das Erinnern.

Dann bleibt mehr Aufmerksamkeit für das Publikum.

Du kannst reagieren.

Du kannst Blickkontakt halten.

Du kannst Pausen zulassen.

Du kannst Formulierungen im Moment entstehen lassen.

Eine gute Probe konserviert deinen Auftritt keineswegs.

Sie schafft Sicherheit für Lebendigkeit.

 

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Bei wichtigen Präsentationen erhöht sich schnell der innere Druck.

Vorstand.

Kunden.

Investoren.

Konferenz.

Presse.

Ein entscheidender Pitch.

Dann wächst die Versuchung, sich hinter Perfektion zu verstecken.

Mehr Text.

Mehr Folien.

Mehr Kontrolle.

Gerade dann lohnt sich die Rückkehr zum Wesentlichen.

Was ist meine Botschaft?

Was braucht dieses Publikum?

Wofür stehe ich?

Und wie kann ich beides klar miteinander verbinden?

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Präsentationen

 

Wenn eine Präsentation zählt, können wir genau daran arbeiten.

An deiner Botschaft.

An der Struktur.

An den Argumenten.

An Sprache und Dramaturgie.

An deiner Präsenz.

Und daran, dass du professionell auftrittst und dabei als Persönlichkeit erkennbar bleibst.

→ Unterstützung bei wichtigen Reden und Präsentationen

 

 

 

Fazit: Überzeuge als Mensch

 

Eine starke Präsentation braucht keine langweiligen Übermenschen.

Sie braucht Menschen mit etwas zu sagen.

Menschen mit Haltung.

Menschen mit Kompetenz.

Menschen, die ihr Publikum ernst nehmen.

Und Menschen, bei denen Persönlichkeit und Botschaft zusammenpassen.

Du darfst gut vorbereitet sein.

Du darfst professionell sein.

Du darfst ehrgeizig sein.

Und du darfst dabei als Mensch sichtbar bleiben.

Denn Menschen überzeugen Menschen.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wer will schon Selbstvorstellungen von langweiligen Übermenschen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

Je perfekter der Fake, desto wertvoller wird persönliche Kommunikation

Ein professioneller Eindruck allein schafft immer weniger Vertrauen
Storytelling

Je perfekter der Fake, desto wertvoller wird persönliche Kommunikation

 

Bilder wirken echt. Videos wirken echt. Stimmen klingen echt. Texte lesen sich professionell. Präsentationen sehen innerhalb kürzester Zeit beeindruckend aus.

Künstliche Intelligenz erweitert unsere Möglichkeiten in einem erstaunlichen Tempo.

Gleichzeitig verändert sich dadurch etwas, das für Unternehmen, Führungskräfte und Entscheider von großer Bedeutung ist:

Ein professioneller Eindruck allein schafft immer weniger Vertrauen.

Wenn nahezu jeder überzeugende Bilder, Texte und Präsentationen erzeugen kann, gewinnt eine andere Frage an Bedeutung:

Wem glaube ich?

Und genau hier bekommt persönliche Kommunikation einen neuen Wert.

 

 

 

Perfektion ist leichter verfügbar geworden

 

Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in ihre Außenwirkung.

Websites werden überarbeitet. Imagefilme produziert. Präsentationen gestaltet. Texte optimiert. Markenauftritte perfektioniert.

Das alles hat seinen Wert.

Gleichzeitig wird professionelle Gestaltung zunehmend verfügbar. Eine eindrucksvolle Präsentation sagt deshalb immer weniger darüber aus, wie kompetent die Menschen sind, die dahinterstehen.

Spannend wird es häufig an einer anderen Stelle:

Wenn ein Mensch vor anderen Menschen steht.

Wenn Fragen gestellt werden.

Wenn Erfahrungen konkret werden.

Wenn jemand erklärt, wie er eine schwierige Situation gelöst hat.

Wenn sichtbar wird, wie jemand denkt, entscheidet und Verantwortung übernimmt.

Hier entsteht eine Form von Glaubwürdigkeit, die weit über eine professionelle Oberfläche hinausgeht.

 

 

 

Von der Behauptung zur erlebbaren Kompetenz

 

Stellen wir uns eine typische Situation vor.

Ein Unternehmen möchte einen bedeutenden Auftrag gewinnen.

In der Präsentation stehen Aussagen wie:

„Langjährige Erfahrung.“

„Hohe Kundenorientierung.“

„Innovative Lösungen.“

„Zuverlässige Umsetzung.“

Solche Aussagen klingen positiv. Und Wettbewerber können sehr ähnliche Aussagen treffen.

Interessanter wird es, wenn ein potenzieller Auftraggeber fragt:

„Sie sagen, Sie können mit schwierigen Projektsituationen umgehen. Was bedeutet das konkret?“

Jetzt entscheidet sich viel.

Eine weitere Folie könnte folgen.

Oder eine konkrete Erfahrung.

Zum Beispiel:

„Wir hatten vor zwei Jahren ein Projekt, bei dem drei Wochen vor einem entscheidenden Meilenstein ein wichtiger Partner ausgefallen ist.“

Plötzlich entsteht eine andere Aufmerksamkeit.

Was ist passiert?

Wie wurde entschieden?

Welche Optionen gab es?

Was hat funktioniert?

Was wurde daraus gelernt?

Jetzt wird aus einer Behauptung eine nachvollziehbare Erfahrung.

Und damit kann etwas sichtbar werden, das auf einer Folie schwer zu vermitteln ist:

Wie dieser Mensch denkt und handelt.

 

 

 

Gute Präsentationen machen Kompetenz erlebbar

 

Eine gute Präsentation beweist fachliche Kompetenz selbstverständlich noch lange nicht.

Ein hervorragender Redner kann fachlich wenig Substanz bieten. Ein zurückhaltender Mensch kann über außergewöhnliche Erfahrung verfügen.

Gerade deshalb lohnt sich die Unterscheidung:

Präsentationsfähigkeit ergänzt Kompetenz. Sie hilft, vorhandene Kompetenz erlebbar zu machen.

Das ist ein wesentlicher Unterschied.

Bei der Vorbereitung wichtiger Präsentationen interessieren mich deshalb zunächst andere Fragen als Schriftgrößen, Animationen und Folienlayouts:

Was wollen Sie wirklich vermitteln?

Welche Erfahrungen belegen Ihre Aussagen?

Welche Beispiele zeigen, wie Sie denken und handeln?

Welche Fragen beschäftigen die Menschen im Raum?

Was müssen diese Menschen verstehen, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können?

Und welche Geschichte macht eine komplexe Erfahrung verständlich?

Erst danach wird interessant, welche Medien diesen Prozess unterstützen.

Denn eine Folie hat eine Aufgabe:

Sie unterstützt den Menschen.

 

 

 

Wenn die Präsentation perfekt wird und der Mensch verschwindet

 

 

 

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, Professionalität mit Perfektion gleichzusetzen.

Also wird weiter optimiert.

Noch eine Grafik.

Noch eine Animation.

Noch eine Formulierung.

Noch ein Übergang.

Irgendwann sitzt jedes Wort.

Und manchmal verliert die Präsentation dabei genau das, worum es geht:

die Verbindung zwischen Menschen.

Dann steht vorne jemand und trägt einen vollständig ausgearbeiteten Text vor. Inhaltlich stimmt alles. Die Folien sehen hervorragend aus. Und trotzdem entsteht wenig Resonanz.

Bis eine Frage aus dem Publikum kommt.

Der Vortragende hält kurz inne.

Er denkt nach.

Dann sagt er:

„Das ist eine wichtige Frage. Ich gebe Ihnen dazu ein konkretes Beispiel.“

Und plötzlich verändert sich die Atmosphäre.

Der Mensch ist wieder da.

 

 

 

Bei wichtigen Gesprächen gilt dasselbe

 

Diese Entwicklung betrifft weit mehr als Präsentationen.

Sie betrifft Verhandlungen.

Kundengespräche.

Führungsgespräche.

Pitches.

Gespräche mit Geschäftspartnern.

Und Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht.

Wir können uns heute hervorragend vorbereiten lassen.

Argumente strukturieren.

Informationen analysieren.

Einwände antizipieren.

Szenarien entwickeln.

Schwierige Fragen durchspielen.

Das erweitert unsere Möglichkeiten erheblich.

Und dann beginnt das tatsächliche Gespräch.

Das Gegenüber reagiert anders als erwartet.

Eine Frage verändert die Richtung.

Ein Einwand offenbart ein Thema, das vorher kaum sichtbar war.

Jetzt zeigt sich eine andere Qualität.

Kann jemand aufmerksam zuhören?

Erkennt er, worum es seinem Gegenüber gerade wirklich geht?

Kann er einen Gedanken verständlich formulieren?

Kann er eine passende Frage stellen?

Kann er flexibel reagieren und gleichzeitig seiner Position treu bleiben?

Gute Gesprächsführung zeigt sich besonders dort, wo das vorbereitete Skript endet.

 

 

 

Weshalb Vorbereitung gerade heute wertvoll ist

 

Es klingt zunächst paradox:

Je leistungsfähiger unsere technischen Werkzeuge werden, desto wichtiger kann die persönliche Vorbereitung werden.

Dabei ergänzt sich beides hervorragend.

KI kann Informationen strukturieren.

Sie kann Ideen liefern.

Sie kann Szenarien entwickeln.

Sie kann Texte und Präsentationen verbessern.

Die dadurch gewonnene Zeit lässt sich dort investieren, wo sie besonders wertvoll ist:

  • in Klarheit.
  • In Argumentation.
  • In konkrete Beispiele.
  • In den Umgang mit kritischen Fragen.
  • In die eigene Präsenz.
  • Und in die Fähigkeit, auch unter Druck aufmerksam und handlungsfähig zu bleiben.

Gerade bei wichtigen Präsentationen und Gesprächen lohnt sich deshalb eine Frage:

Wie viel investieren wir in die Unterlagen – und wie viel in den Menschen, der sie vertritt?

 

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Im Alltag dürfen Gespräche spontan entstehen.

Bei einer entscheidenden Präsentation, einem wichtigen Pitch, einer anspruchsvollen Verhandlung oder einem Gespräch mit großer Tragweite lohnt sich eine sorgfältigere Vorbereitung.

Dabei geht es aus meiner Sicht selten darum, einen Menschen auf Hochglanz zu polieren.

Es geht um etwas anderes:

Klarheit gewinnen.

Die eigene Botschaft schärfen.

Relevante Erfahrungen auswählen.

Argumente prüfen.

Kritische Fragen vorwegnehmen.

Unterschiedliche Gesprächsverläufe durchspielen.

Und eine Form finden, die zur eigenen Persönlichkeit passt.

Genau dabei begleite ich Führungskräfte, Unternehmer und andere Menschen, wenn Präsentationen und Gespräche besondere Bedeutung haben.

Im 1:1-Sparring arbeiten wir an der konkreten Situation.

An der Botschaft.

An Argumenten und Beispielen.

An möglichen Reaktionen des Gegenübers.

Und an der Frage, wie Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit in diesem entscheidenden Moment tatsächlich sichtbar werden.

 

 

 

Der Mensch bleibt entscheidend

 

Unsere technischen Möglichkeiten werden weiter wachsen.

Bilder werden überzeugender.

Videos werden realistischer.

Präsentationen lassen sich immer schneller erstellen.

Das ist eine enorme Chance.

Und gerade deshalb dürfte eine Fähigkeit weiter an Wert gewinnen:

glaubwürdige menschliche Kommunikation.

Ein Mensch hört zu.

Er denkt nach.

Er stellt eine gute Frage.

Er findet klare Worte für einen komplexen Gedanken.

Er reagiert auf sein Gegenüber.

Er macht Erfahrung nachvollziehbar.

Und andere Menschen können erleben, mit wem sie es zu tun haben.

Vielleicht ist das eine der interessantesten Entwicklungen unserer Zeit:

Je perfekter die Oberfläche werden kann, desto wertvoller wird die Substanz dahinter.

Und manchmal entscheidet sich ihre Wirkung in einer einzigen Präsentation oder einem einzigen Gespräch.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie siehst du das?

Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Storytelling hilft, einen Pitch zu gewinnen

Storytelling im Pitch: Wie Geschichten Ideen überzeugend machen

Gute Geschichten verbinden Fakten mit Bedeutung und helfen Menschen zu erkennen, weshalb eine Idee für sie relevant ist.
Storytelling

Gute Geschichten machen aus Informationen Bedeutung

 

Ein Pitch kann fachlich hervorragend sein und trotzdem wenig bewegen.

Die Zahlen stimmen.
Die Argumente sind nachvollziehbar.
Die Präsentation sieht professionell aus.

Und trotzdem bleibt beim Gegenüber eine entscheidende Frage offen:

Warum ist das für mich relevant?

Genau hier kann Storytelling einen erheblichen Unterschied machen.

Eine passende Geschichte verbindet Informationen mit einer konkreten Situation. Sie zeigt, was eine Idee bedeutet, welche Veränderung möglich wird und weshalb sich eine Entscheidung lohnt.

Das gilt bei einem Verkaufsgespräch ebenso wie bei einer Vorstandspräsentation, einem Investorengespräch, einer strategischen Initiative oder einem entscheidenden Kundenpitch.

Storytelling macht aus einer Botschaft eine Erfahrung, die Menschen leichter verstehen, einordnen und erinnern können.

 

 

 

Storytelling im Pitch: Fakten bekommen einen Kontext

 

Menschen entscheiden auf Grundlage verschiedener Ebenen.

Sie wollen verstehen:

Was genau wird angeboten?

Wie funktioniert es?

Was kostet es?

Welche Chancen entstehen?

Welche Risiken bestehen?

Und sie wollen erkennen:

Was bedeutet das konkret für mich, mein Unternehmen oder meine Situation?

Zahlen und Fakten liefern dafür wichtige Substanz.

Eine Geschichte liefert den Kontext.

Stell dir beispielsweise vor, jemand präsentiert eine neue Softwarelösung.

Variante eins:

„Unsere Lösung reduziert den durchschnittlichen Bearbeitungsaufwand um 27 Prozent.“

Interessant.

Variante zwei:

„Vor der Einführung verbrachte eine Mitarbeiterin unseres Kunden jeden Montagvormittag damit, Informationen aus vier verschiedenen Systemen zusammenzutragen. Heute stehen ihr diese Informationen innerhalb weniger Minuten zur Verfügung. Der Montagvormittag gehört wieder ihrer eigentlichen Arbeit.“

Die Zahl liefert Information.

Die Geschichte zeigt ihre Bedeutung.

Genau darin liegt eine wesentliche Stärke von Storytelling.

 

 

 

Menschen wollen erkennen, wie eine Idee ihr Leben verändert

 

Bei einem Pitch denkt dein Gegenüber häufig weiter als bis zu deinem Produkt.

Die eigentliche Frage lautet:

Wie sieht meine Situation aus, wenn ich mich dafür entscheide?

Eine gute Geschichte baut eine Brücke dorthin.

Sie macht eine mögliche Zukunft vorstellbar.

Aus einer abstrakten Leistung wird eine konkrete Veränderung.

Aus einem Produkt wird ein Nutzen.

Aus einer Strategie wird eine Konsequenz.

Aus einer Idee wird ein Bild davon, was anschließend anders sein könnte.

Das erleichtert Orientierung.

Und Orientierung erleichtert Entscheidungen.

 

 

 

Geschichten machen Komplexität verständlich

 

Gerade bei anspruchsvollen Angeboten entsteht häufig eine besondere Herausforderung:

Du kennst dein Thema sehr gut.

Dein Publikum kennt es wesentlich weniger tief.

Dadurch wächst die Versuchung, möglichst viele Informationen zu vermitteln.

Mehr Folien.

Mehr Argumente.

Mehr Details.

Mehr Fachbegriffe.

Dabei braucht ein Publikum häufig etwas anderes:

eine klare gedankliche Struktur.

Eine gute Geschichte kann diese Struktur liefern.

Ausgangslage.

Herausforderung.

Entscheidung.

Veränderung.

Ergebnis.

Plötzlich bekommen einzelne Informationen einen Platz.

Menschen erkennen Zusammenhänge.

Und aus einer Sammlung von Fakten entsteht eine nachvollziehbare Entwicklung.

 

 

 

Storytelling schafft Erinnerung

 

Nach einer Präsentation konkurriert deine Botschaft mit vielem.

Mit anderen Präsentationen.

Mit E-Mails.

Mit Terminen.

Mit Entscheidungen.

Mit dem Alltag.

Deshalb reicht es selten, während eines Pitches verständlich zu sein.

Eine starke Botschaft sollte auch später noch verfügbar sein.

Geschichten haben dafür einen großen Vorteil:

Sie besitzen Struktur.

Menschen erinnern sich an Situationen, Personen, Konflikte, Wendepunkte und Ergebnisse.

Vielleicht bleiben längst nicht alle Zahlen im Gedächtnis.

Die zentrale Geschichte kann hingegen weiterwirken.

Und mit ihr häufig auch die Botschaft, die du transportieren wolltest.

 

 

 

Gute Geschichten eröffnen Gespräche

 

Ein hervorragender Pitch ist mehr als eine überzeugende Präsentation.

Er eröffnet einen Dialog.

Eine passende Geschichte kann dazu beitragen.

Denn Geschichten regen eigene Erfahrungen und Gedanken an.

Jemand hört deine Geschichte und denkt:

„Das kennen wir.“

Oder:

„Bei uns sieht das etwas anders aus.“

Oder:

„Genau an dieser Stelle stehen wir gerade.“

Damit verändert sich die Situation.

Aus Zuhörenden werden Gesprächspartner.

Und genau dort entstehen häufig die wertvollsten Informationen.

Welche Prioritäten hat dein Gegenüber?

Welche Sorgen?

Welche Erfahrungen?

Welche Einwände?

Welche Kriterien bestimmen die Entscheidung?

Storytelling kann somit weit mehr leisten als Aufmerksamkeit.

Es kann den Weg zu einem echten Gespräch öffnen.

 

 

 

Der entscheidende Unterschied: Die Geschichte dient der Botschaft

 

Eine Geschichte allein macht noch keinen überzeugenden Pitch.

Entscheidend ist ihre Funktion.

Eine Geschichte sollte etwas sichtbar machen, das für dein Publikum relevant ist.

Dafür nutze ich gerne einen einfachen Storytelling-Pitch-Kompass.

 

1. Ausgangslage

Wo beginnt die Geschichte?

Was war die konkrete Situation?

 

2. Herausforderung

Was machte diese Situation bedeutsam?

Welches Problem, welcher Wunsch oder welche Spannung entstand?

 

3. Wendepunkt

Was veränderte die Situation?

Welche Entscheidung, Erkenntnis oder Handlung brachte Bewegung hinein?

 

4. Veränderung

Was wurde anschließend anders?

Welche konkreten Auswirkungen waren erkennbar?

 

5. Bedeutung

Was hat diese Geschichte mit deinem Publikum und deiner Botschaft zu tun?

Gerade der fünfte Punkt entscheidet über die Wirkung.

Denn eine unterhaltsame Geschichte bleibt Unterhaltung.

Eine relevante Geschichte unterstützt eine Entscheidung.

 

 

 

Wie lang sollte eine Geschichte im Pitch sein?

 

So lang, wie sie für ihre Aufgabe braucht.

Manche Geschichten benötigen mehrere Minuten.

Andere funktionieren in zwanzig Sekunden.

Zum Beispiel:

„Einer meiner Kunden hatte seine Vorstandspräsentation fachlich perfekt vorbereitet. Trotzdem entstand beim Probelauf kaum Spannung. Wir haben anschließend die Präsentation konsequent um eine einzige Frage herum aufgebaut: Welche Entscheidung soll am Ende dieses Raumes getroffen werden? Dadurch veränderten sich Struktur, Auswahl der Informationen und Dramaturgie. Aus einer Informationspräsentation wurde eine Entscheidungsvorlage.“

Das ist bereits Storytelling.

Eine Situation.

Eine Herausforderung.

Eine Veränderung.

Eine Bedeutung.

Dafür braucht es weder große Dramatik noch spektakuläre Heldengeschichten.

Es braucht Relevanz.

 

 

 

Glaubwürdigkeit schlägt Inszenierung

 

Besonders im beruflichen Umfeld wirkt Storytelling dann stark, wenn die Geschichte glaubwürdig zur Person und zur Situation passt.

Menschen spüren schnell, ob jemand eine Geschichte erzählt, weil sie tatsächlich etwas verdeutlicht.

Deshalb bevorzuge ich Geschichten, die nah an echten Erfahrungen liegen.

Ein Kunde.

Eine Beobachtung.

Eine Entscheidung.

Ein Fehler.

Eine überraschende Erkenntnis.

Eine Situation aus dem eigenen Berufsleben.

Oft liegt das stärkste Material bereits vor.

Die eigentliche Arbeit besteht darin, die passende Geschichte zu erkennen und sie so zu erzählen, dass ihre Bedeutung klar wird.

 

 

 

Storytelling bedeutet auch Haltung

 

Gerade bei wichtigen Entscheidungen gehört für mich noch etwas dazu:

Respekt vor dem Publikum.

Professionelles Storytelling unterstützt Menschen dabei, Zusammenhänge zu erkennen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Es schafft Klarheit.

Es macht Konsequenzen sichtbar.

Es verbindet Fakten und Bedeutung.

Das ist besonders wertvoll, wenn viel auf dem Spiel steht.

Denn ein guter Pitch versucht weniger, möglichst eindrucksvoll zu wirken.

Er hilft dem Gegenüber zu verstehen:

Worum geht es wirklich?

Warum ist das relevant?

Welche Entscheidung steht an?

Und was verändert diese Entscheidung?

 

 

 

Die stärkste Geschichte ist häufig bereits da

 

Wenn du einen Pitch vorbereitest, suche deshalb zuerst im vorhandenen Material.

Welche konkrete Erfahrung zeigt den Nutzen deiner Idee?

Welche Situation macht das Problem verständlich?

Welche Beobachtung verändert den Blick auf das Thema?

Welche Kundengeschichte zeigt eine Entwicklung?

Welche eigene Erfahrung erklärt, weshalb dir dieses Thema wichtig ist?

Und welche Geschichte würde dein Publikum vermutlich noch am nächsten Tag weitererzählen?

Genau dort kann der Kern deines Storytellings liegen.

 

 

 

Wenn von deinem Pitch viel abhängt

 

Bei wichtigen Präsentationen, Pitches und Auftritten lohnt sich ein genauer Blick auf das Gesamtbild.

Welche Entscheidung möchtest du ermöglichen?

Was ist deine Kernbotschaft?

Welche Argumente tragen?

Welche Informationen braucht dein Publikum?

Wo hilft eine Geschichte?

Welche Dramaturgie unterstützt deine Botschaft?

Und wie trittst du dabei souverän und glaubwürdig auf?

Bei einer individuellen Rede- und Präsentationsvorbereitung können wir unmittelbar an deinem tatsächlichen Pitch arbeiten.

Geht es um eine Situation mit besonders hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder öffentlicher Tragweite – beispielsweise einen entscheidenden Pitch, eine Vorstandspräsentation oder ein Investorengespräch – bietet EXECUTIVE SPARRINGeinen passenden Rahmen.

Wir arbeiten dann weniger an irgendeiner Präsentationstechnik.

Wir arbeiten an der Frage:

Was macht in genau dieser Situation den entscheidenden Unterschied?

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie stehst du zum Thema Storytelling bei einem Pitch?

Artikel zum Thema Storytelling

Storytelling hilft, einen Pitch zu gewinnen

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2019
Überarbeitung: 30. März 2026

Das braucht ein erstklassiger Elevator Pitch

Das braucht ein erstklassiger Elevator Pitch

Mit diesen Empfehlungen Appetit machen, sich und das Angebot überzeugend präsentieren
Im Jahr 2000 Referent Karsten Noack. Wenn Ihr Elevator Pitch davon profitieren soll ...

Die wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Elevator Pitch

 

In diesem Beitrag geht es darum, was ein erstklassiger Elevator Pitch beinhaltet.

Die 7 wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Elevator Pitch

 

Egal, ob du Unterstützung von einem Business-Angel oder von Risikokapitalgebern für dein Unternehmen bekommen willst, oder ob du einfach deine Geschäftsstrategie perfektionieren willst, ein solider Elevator Pitch ist ein wichtiges Instrument, um deine Ziele zu erreichen.

Ein Elevator Pitch, der dein Unternehmen kurz und bündig beschreibt, kann als Rede (idealerweise in 60 Sekunden oder weniger), als Präsentation oder als einseitiger Überblick über dein Unternehmen gehalten werden.
Du kannst dir deinen Elevator Pitch wie eine Zusammenfassung vorstellen, die einen schnellen Überblick über dein Unternehmen gibt und erklärt, warum du erfolgreich sein wirst.

So erstellst du einen erfolgreichen Elevator Pitch in 7 Schritten:

 

 

 

1. Definiere das Problem

 

Das Wichtigste ist, dass du ein Problem identifizierst, das es wert ist, gelöst zu werden. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung kein Problem löst, das potenzielle Kunden haben, hast du kein tragfähiges Geschäftsmodell. So einfach ist das.

Du musst kein großes Problem lösen, dessen Lösung die Welt verändern wird. Das ist toll, wenn du ein solches Problem angehst, aber für die meisten Unternehmen ist das nicht die Realität. Probleme können einfach sein – und das ist auch in Ordnung. Solange du als Unternehmer ein Problem löst, das die Kunden haben, kannst du ein Unternehmen aufbauen. Hier sind ein paar Beispiele für Problemstellungen, die in einem Pitch hervorgehoben werden könnten:

  • Das Übertragen von Fotos von Mobiltelefonen ist ein schwieriger und komplexer Prozess.
  • Es gibt keine veganen Bio-Kekse in Berlin“.
  • Die Vorbereitung von Präsentationen ist schwierig, zeitaufwändig und teuer.

 

Reduziere das Problem deines Kunden auf seine einfachste Form. Im Idealfall kannst du das Problem, das du löst, in ein oder zwei Sätzen oder vielleicht sogar in ein paar Aufzählungspunkten beschreiben. Langfristig kann dein Unternehmen mehrere Kundenprobleme lösen, doch anfangs wirst du erfolgreicher sein, wenn du dich nur auf ein Kernproblem konzentrierst.

 

 

 

2. Beschreibe deine Lösung

 

Zu viele Unternehmerinnen und Unternehmer beginnen ihren Elevator Pitch damit, ihre Lösung zu beschreiben: ein Produkt oder eine Dienstleistung, von der sie glauben, dass der Markt sie braucht. Sie überspringen Schritt 1 und nennen nicht das Problem, das sie lösen wollen. Als kluger Unternehmer kannst du diesen Fehler vermeiden, indem du zuerst sicherstellst, dass du ein echtes Problem löst, das die Kunden tatsächlich haben, bevor du deine Lösung definierst.

Sobald du das Problem, das du lösen willst, klar definiert hast, musst du deine Lösung erklären. Eine klare Problembeschreibung hilft dir, dich auf die Lösung dieses einen Problems zu konzentrieren und die Lösung nicht auf mehrere mögliche Probleme auszudehnen.

Auch hier solltest du versuchen, deine Lösungsbeschreibung auf so wenige Wörter wie möglich zu reduzieren. Du solltest in der Lage sein, deine Lösung in wenigen Sätzen oder Aufzählungspunkten auf einem hohen Niveau zu beschreiben.

 

 

 

3. Kenne deine Zielgruppe

 

Wenn du das Problem definierst, das du lösen willst, solltest du natürlich auch über die potenziellen Kunden nachdenken, die dieses Problem haben.

Im Abschnitt über den Zielmarkt deines Elevator Pitch legst du genau fest, wer das Problem hat, das du lösen willst, und findest heraus, wie viele potenzielle Kunden du ansprechen willst.

 

 

Marktsegmentierung

 

Du solltest deinen Zielmarkt in Segmente unterteilen – kleinere Gruppen von Menschen, die du ansprechen willst.
Es ist immer verlockend, einen möglichst großen Zielmarkt zu definieren, aber das macht dein Angebot nicht glaubwürdig.

Wenn du zum Beispiel ein neues Schulungsunternehmen hast, wäre es verlockend zu sagen, dass dein Zielmarkt „jeder“ ist. Schließlich hat ja jeder Bedarf und jeder braucht neue Kenntnisse, Wissen und Fähigkeiten, oder nicht?

Realistisch betrachtet richtet sich dein neues Schulungsunternehmen wahrscheinlich an eine bestimmte Zielgruppe, beispielsweise an Mitarbeiter von Unternehmen einer bestimmten Branche. Innerhalb dieser Gruppe von Unternehmen könntest du den Markt in weitere Gruppen wie unterteilen.

 

 

Wie groß ist dein potenzieller Markt?

 

Sobald du eine gute Liste mit Zielmarktsegmenten erstellt hast, musst du ein wenig Marktforschung betreiben und schätzen, wie viele Menschen zu jedem Segment gehören.

 

 

Was geben deine Kunden bereits aus?

 

Versuche als Nächstes zu schätzen, was eine durchschnittliche Person in jeder Gruppe derzeit pro Jahr für ihre aktuelle Lösung des Problems, das du lösen willst, ausgibt. Multipliziere nun einfach die Anzahl der Personen mit den aktuellen Ausgaben und du hast eine realistische Zahl für die „Marktgröße“ oder deinen Zielmarkt.

In deiner Präsentation solltest du über die Marktsegmente sprechen, auf die du abzielst, über die Anzahl der Personen in jedem Segment und über den Gesamtbetrag, den sie derzeit ausgeben. Diese Zahlen sind entscheidend und müssen Teil jeder guten Präsentation sein.
Wenn du mehr Hilfe bei diesem Abschnitt brauchst, sieh dir unseren Leitfaden zur Definition deines Zielmarktes an.

 

 

 

4. Beschreibe den Wettbewerb

 

Jedes Unternehmen hat Konkurrenz. Selbst wenn niemand eine ähnliche Lösung wie du entwickelt hat, lösen deine potenziellen Kunden das Problem, das sie haben, mit irgendeiner Alternative.

Zum Beispiel waren die Konkurrenten der ersten Personal-Computer keine anderen Rechner. Die Konkurrenz waren Schreibmaschinen, Taschenrechner, Karteikarten und dergleichen.

Wenn du über deine Konkurrenz und bestehende Alternativen nachdenkst, überlege, welche Vorteile deine Lösung gegenüber der Konkurrenz bietet.

Bist du schneller, billiger oder besser? Warum würde ein potenzieller Kunde deine Lösung der eines anderen Unternehmens vorziehen? Die Beschreibung deiner wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von der Konkurrenz ist eine gute Übung und stellt sicher, dass du eine einzigartige Lösung entwickelst, die die Kunden hoffentlich Alternativen vorziehen werden. Diese Unterscheidungsmerkmale helfen dir auch dabei, dein Marketing auf das wichtigste Wertversprechen zu konzentrieren, das du anbietest, aber deine Konkurrenten nicht.

 

 

 

5. Teile mit, wer in deinem Team ist

 

So toll deine Idee auch sein mag, nur das richtige Team kann sie effektiv umsetzen und ein großartiges Unternehmen aufbauen.

Im Teil „Team“ deines Elevator Pitch solltest du darlegen, warum du und deine Geschäftspartner das richtige Team für die Umsetzung deiner Vision sind und warum die Fähigkeiten deines Teams genau das sind, was du brauchst, um dein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Es wird oft gesagt, dass das Führungsteam eines Unternehmens wichtiger ist als die Idee – und das stimmt oft auch. Egal, wie großartig oder einzigartig deine Lösung ist, wenn du nicht die richtigen Leute an Bord hast, wirst du sie nicht verwirklichen können.

Es ist auch in Ordnung, kein ganzes Team zu haben. Wichtiger ist, dass du erkennst, dass du Lücken in deinem Führungsteam hast und dass du die richtigen Leute einstellen musst. Zu wissen, was deinem Team fehlt, und zu erkennen, dass du die richtigen Talente finden musst, um die Lücken zu füllen, ist eine wichtige Eigenschaft für jeden Unternehmer.

6. Füge eine Finanzübersicht hinzu

 

Für einen guten Pitch musst du nicht unbedingt eine detaillierte fünfjährige Finanzprognose vorlegen. Viel wichtiger ist, dass du dein Geschäftsmodell verstehst.

Das klingt vielleicht nach etwas Kompliziertem, ist es aber zum Glück nicht. Alles, was du wissen musst, ist, wer deine Rechnungen bezahlt und welche Ausgaben du haben wirst.

Wenn du zum Beispiel eine Online-Nachrichtenseite gründest, sind die Kunden, die die Rechnungen bezahlen, deine Anzeigenkunden. Deine Kosten sind Redakteure, Grafiker und Webhosting. Wenn du mehr über deine Branche erfährst, ist es sicherlich hilfreich, eine Umsatzprognose und ein Ausgabenbudget aufzustellen. Du willst sicherstellen, dass du auf der Grundlage deiner Annahmen ein rentables Unternehmen aufbauen kannst.

Für deinen Elevator Pitch brauchst du meist keine detaillierte Prognose. Du solltest aber auf jeden Fall eine Prognose erstellen, damit du über die Zahlen sprechen kannst, wenn du Fragen bekommst, und die Prognose vorlegen kannst, wenn deine potenziellen Investoren mehr über dein Unternehmen erfahren wollen.

 

 

 

7. Zeig mit Meilensteinen, dass du vorankommst

 

Das letzte Schlüsselelement deines Elevator Pitch ist die Darstellung der Meilensteine deines Unternehmens, also dein Zeitplan.
Hier sprichst du über deine bevorstehenden Ziele und wann du sie erreichen willst. Wenn du bereits bemerkenswerte Meilensteine erreicht hast, solltest du diese erwähnen. Wenn du zum Beispiel ein neues Produkt erfunden hast, werden potenzielle Investoren wissen wollen, wie weit du mit der Prüfung und notwendigen Zulassungen bist.

Wenn du Geschäftsräume benötigst, werden die Investoren wissen wollen, wie es um die Unterzeichnung des Mietvertrags, die Gestaltung der Inneneinrichtung und die Eröffnung des Geschäfts steht.

Wenn du in deinem Pitch über bevorstehende Meilensteine sprichst, wird dein Unternehmen zur Realität. Dieser Teil deines Pitches zeigt, wie gut du die einzelnen Schritte durchdacht hast, die nötig sind, um dein Geschäft zu eröffnen und Geld zu verdienen.

Wenn du das Glück hast, mit deinem Unternehmen voranzukommen und Beweise dafür hast, dass dein Unternehmen erfolgreich sein wird, solltest du auch darüber sprechen. Wenn du zum Beispiel Vorbestellungen für dein Produkt hast oder andere Belege für ein starkes Kundeninteresse, werden die Investoren von deinen Erfolgen hören wollen, das nennt sich Traktion.

 

 

 

Stelle alles in einer Präsentation zusammen

 

Wenn du Hilfe bei der Zusammenstellung deines Pitch Decks für eine Präsentation brauchst, schau dir meine Artikel dazu an, die genau beschreiben, welche Folien du in deine Präsentation aufnehmen solltest und was auf jeder Folie stehen sollte.

Du kannst auch einen Lean Plan erstellen, der sich hervorragend als Handout eignet, wenn du eine Elevator Speech hältst, und der auch eine gute Lösung ist, um einen Pitch per E-Mail zu versenden.

Professionelle Unterstützung

 

Die Gelegenheit nutzen und auf den Punkt überzeugen?

Bei der Vorbereitung deines Elevator Pitch helfe ich dir am besten 1:1. Den Umfang bestimmst du. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du dir und deiner Botschaft gönnen, weil du dann selbst schon vorher erfährst, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen solltest, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

Ich steige mit meinen Erfahrungen in Marketing, Psychologie und Rhetorik auch gerne mit in Ihr Boot. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat bei wichtigen Anliegen einen geringen Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer beliebigen Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung über das Internet.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was macht für dich einen erfolgreichen Elevator Pitch aus?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2011
Überarbeitung: 05. April 2024
AN: #493311
K: CNB
Ü:

Investorenpräsentation vorbereiten: 12 wichtige Tipps

Investorenpräsentation vorbereiten: 12 Tipps für einen überzeugenden Investorenpitch

Professionelle Vorbereitung in Berlin und online
Tipps für die Vorbereitung von Investorenpräsentationen

Investorenpräsentation vorbereiten: 12 Tipps für einen überzeugenden Investorenpitch

 

Du möchtest Investoren für dein Unternehmen oder ein wichtiges Vorhaben gewinnen? Erfahre, wie du deine Investorenpräsentation aufbaust, die richtigen Argumente entwickelst, kritische Fragen vorbereitest und beim Pitch souverän auftrittst.

Du hast einen Termin mit potenziellen Investoren.

Monatelang hast du an deinem Geschäftsmodell gearbeitet. Du kennst deine Produkte, den Markt und die Chancen deines Unternehmens.

Jetzt stehen dir möglicherweise 15 oder 20 Minuten zur Verfügung, um Interesse zu wecken und den nächsten Schritt im Finanzierungsprozess zu erreichen.

Die Herausforderung: Deine Gesprächspartner kennen dein Unternehmen längst nicht so gut wie du.

Sie möchten verstehen, welches Problem du löst, warum dein Geschäftsmodell attraktiv sein könnte und welche Risiken bestehen.

Und sie möchten wissen, ob du und dein Team die geplante Entwicklung erfolgreich umsetzen könnt.

Ein überzeugender Investorenpitch verbindet eine belastbare Geschäftsidee mit einer klaren Argumentation und einer glaubwürdigen persönlichen Präsentation.

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Vorhaben überzeugend zu präsentieren. Mein Hintergrund in Unternehmensberatung, Marketing, Psychologie und Rhetorik ermöglicht dabei unterschiedliche Perspektiven.

Hier erfährst du, worauf es bei der Vorbereitung besonders ankommt.

 

 

 

Was Investoren bei deiner Präsentation verstehen möchten

 

Bevor du dein Pitch Deck gestaltest, lohnt sich ein Perspektivwechsel.

Was ist für die Menschen wichtig, die du überzeugen möchtest?

Je nach Investor, Finanzierungsphase und Geschäftsmodell unterscheiden sich die Schwerpunkte erheblich.

Ein Venture-Capital-Investor bewertet ein wachstumsorientiertes Unternehmen möglicherweise anders als ein strategischer Investor oder ein langfristig orientierter Kapitalgeber.

Trotzdem stehen häufig ähnliche Fragen im Mittelpunkt:

  • Welches relevante Problem löst dein Unternehmen?
  • Wer sind deine Kunden und warum kaufen sie?
  • Wie groß und zugänglich ist der Zielmarkt?
  • Wodurch unterscheidet sich dein Angebot vom Wettbewerb?
  • Wie verdient das Unternehmen Geld?
  • Welche bisherigen Ergebnisse belegen die Annahmen?
  • Welche Kompetenzen besitzt das Team?
  • Welche Risiken und Unsicherheiten bestehen?
  • Wie viel Kapital wird benötigt?
  • Welche konkreten Fortschritte sollen damit erreicht werden?

Die Antworten bilden die Grundlage deiner Investorenpräsentation.

 

 

 

1. Formuliere deine zentrale Investmentthese

 

Wenn du dein Unternehmen in einem einzigen Satz überzeugend beschreiben müsstest: Was würdest du sagen?

Viele Gründer beginnen mit Produktfunktionen und technischen Besonderheiten.

Für Investoren ist jedoch zunächst entscheidend, welches wirtschaftliche Potenzial hinter der Idee steht.

Eine hilfreiche Struktur lautet:

„Wir lösen [konkretes Problem] für [klar definierte Zielgruppe] mit [unserem Ansatz]. Unsere bisherigen Ergebnisse zeigen [wesentlichen Beleg]. Mit der geplanten Finanzierung wollen wir [nächsten Entwicklungsschritt] erreichen.“

Diese Struktur ersetzt keine detaillierte Investmentthese. Sie hilft dir, die wichtigsten Elemente verständlich zusammenzuführen.

Besonders wichtig ist die Verbindung von Versprechen und belegbaren Ergebnissen.

 

 

 

2. Beginne mit dem Problem und seiner wirtschaftlichen Bedeutung

 

Ein interessantes Produkt ist noch kein überzeugendes Geschäftsmodell.

Investoren möchten verstehen, welches Problem du löst und warum eine ausreichende Zahl von Kunden dafür bezahlen könnte.

Beschreibe deshalb möglichst konkret:

  • Wer erlebt das Problem?
  • Wie wird es bisher gelöst?
  • Welche Kosten oder Nachteile entstehen dadurch?
  • Warum ist eine bessere Lösung relevant?
  • Welche Hinweise belegen die Nachfrage?

Vermeide dabei allgemeine Behauptungen wie „Unsere Lösung revolutioniert den gesamten Markt“.

Konkrete Beobachtungen, Kundendaten und nachvollziehbare Zusammenhänge sind häufig überzeugender.

 

 

 

3. Zeige, warum dein Geschäftsmodell funktionieren kann

 

Ein Pitch soll Begeisterung wecken und zugleich die wirtschaftliche Logik deines Vorhabens erkennbar machen.

Dazu gehört die Frage, wie dein Unternehmen dauerhaft Wert schafft und Einnahmen erzielt.

Je nach Geschäftsmodell können folgende Kennzahlen relevant sein:

  • Umsatz und Umsatzwachstum
  • Wiederkehrende Umsätze
  • Deckungsbeiträge und Bruttomarge
  • Kundengewinnungskosten
  • Kundenbindung
  • Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde
  • Vertriebszyklen
  • Kapitalverbrauch und Liquiditätsreichweite

Entscheidend ist, dass du die für dein Unternehmen relevanten Zahlen auswählst.

Erkläre ihre Bedeutung und die wichtigsten Annahmen.

Ein Geschäftsmodell wird durch nachvollziehbare wirtschaftliche Zusammenhänge überzeugend, nicht durch die größte Anzahl an Kennzahlen.

 

 

 

4. Stelle Marktpotenzial und Wettbewerb realistisch dar

 

„Wenn wir ein Prozent dieses riesigen Marktes gewinnen, werden wir sehr erfolgreich.“

Solche Aussagen sind leicht gemacht.

Investoren möchten verstehen, wie du deine tatsächlichen Kunden erreichen willst.

Deshalb lohnt sich eine differenzierte Marktbetrachtung.

 

Drei Fragen zum Markt

  • Wie groß ist der grundsätzlich relevante Markt?
  • Welcher Teil ist mit deinem Angebot und Geschäftsmodell erreichbar?
  • Welchen Marktanteil kannst du unter realistischen Annahmen gewinnen?

Auch der Wettbewerb verdient Aufmerksamkeit.

Wer bietet bereits alternative Lösungen an?

Welche Vorteile besitzen etablierte Anbieter?

Warum könnten Kunden sich trotzdem für dein Unternehmen entscheiden?

Eine glaubwürdige Wettbewerbsanalyse zeigt, dass du den Markt verstanden hast.

 

 

 

5. Mache deine bisherigen Fortschritte sichtbar

 

Investoren müssen einschätzen, welche deiner Annahmen bereits überprüft wurden.

Deshalb gehören bisherige Ergebnisse zu den wichtigsten Bestandteilen einer Präsentation.

Je nach Entwicklungsphase können das sein:

  • zahlende Kunden
  • Umsatzentwicklung
  • nachgewiesene Kundennachfrage
  • Pilotprojekte
  • Wiederkaufraten
  • strategische Partnerschaften
  • technologische Meilensteine
  • Ergebnisse aus Markttests

Ein Unternehmen in einer frühen Entwicklungsphase besitzt naturgemäß andere Nachweise als ein etabliertes Unternehmen.

Wichtig ist, die bisherigen Ergebnisse ehrlich darzustellen und ihre Aussagekraft angemessen einzuordnen.

 

 

 

6. Zeige, weshalb dein Team das Vorhaben umsetzen kann

 

Investoren beurteilen auch die Menschen hinter dem Geschäftsmodell.

Welche Kompetenzen sind vorhanden?

Welche Erfahrungen sind für die geplante Entwicklung besonders wichtig?

Wie ergänzen sich die Verantwortlichen?

Welche Fähigkeiten fehlen möglicherweise noch?

Stelle deshalb die Erfahrungen vor, die unmittelbar für die Umsetzung relevant sind.

Ein vollständiger Lebenslauf aller Beteiligten ist dafür selten erforderlich.

Überzeugender ist eine klare Verbindung zwischen den Anforderungen des Vorhabens und den vorhandenen Kompetenzen.

 

 

 

7. Erkläre deinen Kapitalbedarf und die nächsten Meilensteine

 

Die gewünschte Finanzierung sollte sich aus einer nachvollziehbaren Planung ergeben.

Investoren möchten wissen, welchen Fortschritt ihr Kapital ermöglichen soll.

Beantworte deshalb folgende Fragen:

  • Wie viel Kapital benötigst du?
  • Für welchen Zeitraum wird es benötigt?
  • Wofür soll es eingesetzt werden?
  • Welche Meilensteine sollen erreicht werden?
  • Welche Annahmen liegen der Planung zugrunde?
  • Welche wesentlichen Risiken bestehen?

Verknüpfe den Finanzierungsbedarf mit konkreten Entwicklungsschritten.

Je nach Unternehmen kann es beispielsweise um Markteintritt, Produktentwicklung, Vertriebsaufbau oder internationale Expansion gehen.

Vermeide den Eindruck, dass die gewünschte Finanzierung vor allem eine möglichst große finanzielle Reserve schaffen soll.

Die passende Kapitalhöhe und Finanzierungsstruktur sollten fachlich fundiert geplant werden.

 

 

 

8. Entwickle eine klare Dramaturgie für dein Pitch Deck

 

Eine Investorenpräsentation ist keine Sammlung aller verfügbaren Informationen.

Sie führt deine Zuhörer durch die wichtigsten Zusammenhänge.

Eine mögliche Struktur lautet:

  1. Unternehmen und zentrale Investmentthese
  2. Kundenproblem
  3. Lösung und Nutzen
  4. Markt und Wettbewerb
  5. Geschäftsmodell
  6. Bisherige Ergebnisse
  7. Strategie für Wachstum und Umsetzung
  8. Team
  9. Finanzplanung und Kapitalbedarf
  10. Nächste Meilensteine und gewünschter Schritt

Diese Reihenfolge ist eine Orientierung.

Je nach Finanzierungsphase, Investor und Gesprächsanlass können andere Schwerpunkte sinnvoll sein.

Entscheidend ist, dass deine Präsentation eine klare Argumentation besitzt.

 

Eine Kernaussage pro Folie

Jede wesentliche Folie sollte eine verständliche Aussage vermitteln.

Statt einer Überschrift wie „Umsatzentwicklung“ kann beispielsweise eine aussagekräftige Formulierung stehen:

„Der wiederkehrende Umsatz ist in den vergangenen vier Quartalen kontinuierlich gestiegen.“

Die entsprechende Grafik liefert anschließend den Beleg.

So helfen deine Folien dem Publikum, deiner Argumentation zu folgen.

 

 

 

9. Bereite kritische Investorenfragen vor

 

Eine überzeugende Präsentation ist wichtig.

Der anschließende Dialog kann mindestens ebenso bedeutsam sein.

Investoren prüfen die Belastbarkeit deiner Annahmen.

Sie möchten Risiken einschätzen und verstehen, wie du mit Unsicherheit umgehst.

 

Typische kritische Fragen

  • Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt?
  • Was hindert größere Wettbewerber daran, dein Geschäftsmodell zu kopieren?
  • Welche Annahme ist für deinen Erfolg besonders kritisch?
  • Wie belastbar sind deine Wachstumsprognosen?
  • Was passiert, wenn du weniger Kunden gewinnst als geplant?
  • Wie lange reicht die vorhandene Liquidität?
  • Welche Risiken werden bislang möglicherweise unterschätzt?
  • Warum ist dein Team besonders geeignet?
  • Welche Ergebnisse erwartest du bis zur nächsten Finanzierungsrunde?

Bereite fachlich belastbare Antworten vor.

Trainiere dabei, zuerst die eigentliche Frage zu beantworten und anschließend die wichtigsten Belege zu nennen.

Eine klare Grenze zwischen Daten, Prognosen und Annahmen stärkt deine Glaubwürdigkeit.

Weitere Tipps zum Umgang mit kritischen Fragen

 

 

 

10. Arbeite an deiner persönlichen Wirkung

 

Investoren erleben nicht allein dein Geschäftsmodell. Sie erleben auch dich als Unternehmer oder Geschäftsführer.

Wie erklärst du schwierige Zusammenhänge?

Wie reagierst du auf kritische Fragen?

Wie gehst du mit Unsicherheit um?

Kannst du deine Position klar vertreten und berechtigte Einwände aufnehmen?

Eine glaubwürdige persönliche Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Kompetenz, Haltung und Kommunikation.

Du brauchst dafür weder übertriebene Begeisterung noch künstliche Dominanz.

Hilfreich sind:

  • klare und verständliche Aussagen
  • ein angemessenes Sprechtempo
  • natürliche Körpersprache
  • aufmerksames Zuhören
  • präzise Antworten
  • ein sachlicher Umgang mit Risiken
  • sichtbare Überzeugung vom eigenen Vorhaben

Entscheidend ist, dass deine Aussagen und dein Auftreten zueinander passen.

 

 

 

11. Trainiere deinen Pitch unter realistischen Bedingungen

 

Eine Präsentation mehrfach durchzulesen, ersetzt keinen realistischen Probelauf.

Sprich deinen Pitch laut.

Trainiere mit der tatsächlichen Zeitbegrenzung.

Übe Übergänge zwischen den Themen.

Und lasse dir kritische Fragen stellen.

 

Drei besonders hilfreiche Proben

Die Kurzfassung: Erkläre deine Investmentthese in einer Minute.

Die vollständige Präsentation: Halte deinen Pitch unter realistischen Zeitbedingungen.

Die kritische Fragerunde: Lasse deine Annahmen, Zahlen und Schlussfolgerungen gezielt hinterfragen.

Die dritte Probe verdient besondere Aufmerksamkeit.

Sie zeigt dir, welche Argumente bereits tragen und wo du noch genauer vorbereiten solltest.

 

 

 

12. Bereite den nächsten Schritt im Investorenprozess vor

 

Ein erster Pitch führt häufig noch nicht unmittelbar zu einer Finanzierungsentscheidung.

Deshalb solltest du wissen, welches Ergebnis du mit dem aktuellen Gespräch erreichen möchtest.

Vielleicht möchtest du Interesse an einer vertieften Prüfung wecken.

Vielleicht geht es um ein weiteres Gespräch mit dem Investmentteam.

Oder um die Vereinbarung konkreter nächster Schritte.

Formuliere am Ende deiner Präsentation klar, was du vorschlägst.

Zum Beispiel:

„Wenn unser Geschäftsmodell grundsätzlich zu Ihrem Investitionsfokus passt, würde ich Ihnen im nächsten Gespräch gern unsere detaillierten Annahmen zur Marktentwicklung und Finanzplanung vorstellen.“

Eine klare nächste Handlung erleichtert es deinen Gesprächspartnern, den Prozess fortzusetzen.

 

 

 

Die häufigsten Fehler bei Investorenpräsentationen

 

Viele Schwächen lassen sich bereits vor dem entscheidenden Termin erkennen.

  • Die zentrale Aussage bleibt unklar.
  • Das Produkt erhält mehr Aufmerksamkeit als das Geschäftsmodell.
  • Marktpotenziale werden übertrieben dargestellt.
  • Wichtige Annahmen bleiben unbelegt.
  • Die Folien enthalten zu viele Informationen.
  • Der Kapitalbedarf wird unzureichend begründet.
  • Kritische Fragen werden zu wenig vorbereitet.
  • Die Redezeit wird überschritten.
  • Es fehlen realistische Probeläufe.
  • Der gewünschte nächste Schritt bleibt offen.

Eine sorgfältige Vorbereitung reduziert vermeidbare Schwächen und verbessert die Voraussetzungen für einen überzeugenden Auftritt.

 

 

 

Eine praktische Checkliste für deinen Investorenpitch

 

Prüfe vor deinem Termin die folgenden Fragen.

Geschäftsmodell und Argumentation

  • Kann ich meine Investmentthese verständlich formulieren?
  • Ist das Kundenproblem nachvollziehbar?
  • Habe ich relevante Marktannahmen belegt?
  • Sind Geschäftsmodell und Wettbewerb verständlich dargestellt?
  • Kann ich meine wichtigsten Kennzahlen erläutern?

Finanzierung

  • Ist der Kapitalbedarf nachvollziehbar?
  • Sind die geplanten Meilensteine konkret?
  • Kann ich Risiken und zentrale Annahmen erläutern?

Präsentation

  • Ist der Einstieg klar und interessant?
  • Unterstützen die Folien meine Aussagen?
  • Halte ich die vereinbarte Zeit ein?
  • Habe ich den Pitch laut geprobt?
  • Bin ich auf kritische Fragen vorbereitet?
  • Ist der gewünschte nächste Schritt klar?

 

 

 

Professionelle Vorbereitung deines Investorenpitchs

 

Du stehst vor einer wichtigen Präsentation vor Investoren?

Vielleicht befindet sich dein Unternehmen vor einer neuen Finanzierungsrunde.

Vielleicht möchtest du eine Wachstumsstrategie überzeugend darstellen.

Oder du hast bereits ein Pitch Deck und möchtest wissen, wie deine Argumentation und deine persönliche Präsentation wirken.

Dann können wir direkt an deinem bevorstehenden Auftritt arbeiten.

Im individuellen Executive Sparring betrachte ich deine Investorenpräsentation aus unterschiedlichen Perspektiven.

Welche Botschaft möchtest du vermitteln?

Was ist für deine Investoren relevant?

Wie überzeugend ist die Struktur?

Wo könnten kritische Fragen entstehen?

Und wie kannst du deine Kompetenz und deine persönliche Überzeugung glaubwürdig vermitteln?

 

 

 

Woran wir gemeinsam arbeiten können

 

  • Investmentthese und Kernbotschaft
  • Positionierung und Investorenzielgruppe
  • Struktur und Dramaturgie des Pitch Decks
  • Argumentationslogik und Verständlichkeit
  • Darstellung wirtschaftlicher Zusammenhänge
  • kritische Fragen und Einwände
  • persönliche Wirkung und Executive Presence
  • mentale Vorbereitung bei Lampenfieber
  • realistische Pitch-Simulationen
  • professionelles Feedback und konkrete Optimierungsschritte

Du kannst vorhandene Präsentationsunterlagen mitbringen.

Wir können eine frühe Fassung gemeinsam strukturieren oder einen nahezu fertigen Pitch einem anspruchsvollen Probelauf unterziehen.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf strategische Kommunikation, Argumentation und persönliche Präsentation.

Für spezialisierte Fragen zur Unternehmensbewertung, Finanzierungsgestaltung, rechtlichen Prüfung oder steuerlichen Strukturierung sollten die entsprechenden Fachberater einbezogen werden.

Executive Präsentationsvorbereitung – individuell und vertraulich in Berlin oder online.

Mehr über die individuelle Executive Präsentationsvorbereitung erfahren →

 

 

 

Warum deinen Investorenpitch mit Karsten Noack vorbereiten?

 

Mein beruflicher Hintergrund verbindet Ingenieurwissenschaften, Unternehmensberatung, Marketing, Psychologie, Coaching und Rhetorik.

Dadurch kann ich eine Investorenpräsentation sowohl aus strategischer als auch aus kommunikativer Perspektive betrachten.

Ich achte darauf, ob deine Argumentation nachvollziehbar ist.

Ob du die Perspektive deiner Zielgruppe berücksichtigst.

Ob deine Botschaft verständlich ankommt.

Und wie du persönlich auftrittst, wenn kritische Fragen gestellt werden.

Wir arbeiten an deinem konkreten Vorhaben und an den Aspekten, die für den anstehenden Termin besonders wichtig sind.

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

 

 

 

Häufige Fragen zur Investorenpräsentation

 

Wie lange sollte ein Investorenpitch dauern?

Die passende Dauer hängt vom Gesprächsanlass und den Vorgaben der Investoren ab. Häufig stehen lediglich wenige Minuten für eine erste Präsentation zur Verfügung. Bei vertiefenden Gesprächen kann deutlich mehr Zeit vorgesehen sein.

Bereite deine Kernaussage deshalb auch in einer sehr kurzen Fassung vor.

Wie viele Folien braucht ein Pitch Deck?

Eine allgemeingültige Anzahl gibt es nicht. Entscheidend sind Inhalt, Zielgruppe und Präsentationsformat. Jede Folie sollte einen klaren Beitrag zur Argumentation leisten.

Welche Fragen stellen Investoren besonders häufig?

Typische Fragen betreffen Marktpotenzial, Wettbewerb, Geschäftsmodell, Wachstum, Kapitalbedarf, Risiken und die Fähigkeiten des Teams.

Wie gehe ich mit kritischen Investorenfragen um?

Höre genau zu, beantworte die eigentliche Frage und belege deine Aussage. Unterscheide zwischen gesicherten Informationen und Prognosen. Bereite schwierige Fragen möglichst vorab vor.

Kann ich einen bestehenden Investorenpitch professionell prüfen lassen?

Ja. Wir können Aufbau, Argumentation, Verständlichkeit, persönliche Wirkung und mögliche Schwachstellen analysieren. Ein realistischer Probelauf liefert zusätzlich wichtige Erkenntnisse.

Ist auch eine kurzfristige Vorbereitung möglich?

Je nach Terminverfügbarkeit können wir uns auf die wichtigsten Verbesserungen konzentrieren. Gib bei deiner Anfrage den Termin und den aktuellen Vorbereitungsstand an.

Ist die Vorbereitung auch online möglich?

Ja. Wir können dein Pitch Deck besprechen, deine Argumentation überprüfen, den Vortrag proben und eine kritische Fragerunde simulieren. Persönliche Sitzungen sind ebenfalls in Berlin möglich.

Was kostet die Vorbereitung eines Investorenpitchs?

Die Zusammenarbeit erfolgt im individuellen Executive Sparring. Informationen zu den aktuellen Honoraren findest du auf meiner zentralen Honorarseite.

 

 

 

Bereite deinen wichtigen Investorenpitch gezielt vor

 

Du möchtest Investoren dein Unternehmen überzeugend vorstellen?

Du möchtest eine bestehende Präsentation verbessern, kritische Fragen vorbereiten oder deinen Auftritt unter realistischen Bedingungen proben?

Dann können wir direkt an deiner bevorstehenden Investorenpräsentation arbeiten.

Beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle im Unternehmen
  • den Anlass und das Ziel des Pitchs
  • die Art der Investoren
  • den geplanten Präsentationstermin
  • den aktuellen Stand deiner Unterlagen
  • die Aspekte, bei denen du Unterstützung möchtest

Auf dieser Grundlage lässt sich die passende Vorbereitung bestimmen.

Executive Sparring für Investorenpräsentationen – individuell, vertraulich, in Berlin und online.

Investorenpitch professionell vorbereiten →

Karsten Noack
Executive Sparring, Pitch-Vorbereitung und strategische Kommunikation.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Juli 2017
Überarbeitung: 28. September 2026

Pitch: Hab stets einen Prototyp zu Hand

Pitch: Hab stets einen Prototyp zu Hand

Ein Pitch steht bevor? Nutzen Sie die Chance…
Pitch

Prototypen beim Pitch

 

Beim Pitch eines Produkts oder einer Dienstleistung, ist es sehr hilfreich die Idee greifbar zu machen. Eine sehr effektive Möglichkeit sind Prototypen.

Pitch: Haben Sie immer einen Prototyp.

 

Wann immer es möglich ist, lohnt es sich einen Prototyp zu haben. So wird Ihre Idee greifbar. Die beste Art und Weise, eine Idee zu vermitteln, ist, anderen Menschen einen physischen Prototyp zu zeigen.

Ganz gleich, wie gut Ihre Idee durchdacht ist oder wie gut Sie sie präsentieren, der Großteil der Kommunikation wird trotzdem bei der Präsentation verloren gehen.
Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass die Zuhörer am Ende des Pitches genau das gleiche Bild im Kopf haben wie Sie selbst. Anstatt zu hoffen, dass Sie beide zu demselben Ergebnis kommen, solltest du einen Prototyp Ihrer Idee erstellen, genau so, wie Sie es sich vorstellen.

Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

 

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen? 10 Tipps!

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen?

Gestik richtig nutzen, in Reden und Präsentationen überzeugen

Singletasking

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen?

 

Fragen Sie sich manchmal wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen? Hier kommt die Antwort.

Video

https://youtu.be/GpzogV-caEE

Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen?

​

Menschen tun eigenartige Dinge mit ihren Händen, wenn sie vor Publikum stehen. Der Botschaft dient das leider selten. Woran liegt das und wie geht es besser?

 

 

 

Ursachen der Unsicherheit

 

Wenn Sie mit Begeisterung etwas beschreiben, wie beispielsweise einen ganz besonderen Moment in Ihrem Leben, denken Sie dann darüber nach wohin mit den Händen? Die meisten Menschen setzen in solchen Situationen ganz natürlich Hände und Füße dafür ein Geschehnis und Eindrücke zu vermitteln, die ihnen nahe gegangen sind. Und das entfaltet seine Wirkung. So einfach, so gut!

Und sonst? Haben wir nichts zu sagen, dürfen die Arme neben dem Körper eine Pause machen. Wer würde sich daran stören? Das ist deutlich besser als eigenartige Verrenkungen, die nicht zu Redner oder Rednerin, Thema, Kontext und Publikum passen.

Doch kaum meinen Menschen sie wären herausgehoben und unter Beobachtung machen sie es sich kompliziert. Auf einmal wird über Dinge nachgedacht, die sonst ganz natürlich sind.

 

 

 

Die Lösung: 10 Tipps

 

 

1. Ruheposition

 

So wie auch sonst dürfen die Hände neben dem Körper sein. Für den Anfang ist es ein guter Ausgangspunkt, sich daran zu gewöhnen, die Arme in ihrer Ruheposition zu lassen. Und bitte lassen Sie die Hände im sichtbaren Bereich. Wer seine Hände versteckt wirkt unehrlich und das führt zu Misstrauen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Hände nicht in die Hosentasche gehören.

Wo ist die Ruheposition? Für die meisten Menschen ist die beste Ruheposition auf der Höhe des Bauchnabels mit den Handflächen nach oben. Ohne individuelle Anpassung sieht das allerdings oft eigenartig aus.

 

 

 

2. Passiver Bereich

 

Haben wir gerade nichts mitzuteilen, dann dürfen die Arme und Hände auch neben dem Körper eine Pause machen. Wer würde sich daran stören? Das ist deutlich besser als eigenartige Verrenkungen, die nicht zu Redner oder Rednerin, Thema, Kontext und Publikum passen.

 

 

 

3. Sichtbare Hände

 

Bitte lassen Sie die Hände stets im sichtbaren Bereich. Wer die Hände versteckt wirkt unehrlich und das führt zu Misstrauen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Hände nicht in die Hosentasche gehören.

 

 

 

4. Handflächen

 

Tendenziell wirken Handflächen vertrauenerweckender als Handrücken. Das lässt sich nutzen.

 

 

 

5. Offenheit

 

Achten Sie auf eine offene Körperhaltung. Verschränkte Arme vor dem Körper oder der Versuch Sicherheit durch Gegenstände zu finden, die zwischen sich und dem Publikum zum Einsatz gebracht werden, schaffen Distanz. Dazu gleich mehr.

 

 

 

6. Aktiver Bereich

 

In den meisten Situationen ist das Quadrat vor dem Körper, zwischen Gürtel und Schultern für unterstützende Gesten geeignet.

 

 

 

7. Sehr emotionaler Bereich

 

Bewegen die Hände sich nach oben außerhalb des üblichen aktiven Bereichs, dann wird es dramatischer und emotionaler. Dafür kann es gute Gründe geben, die wohl gewählt sein sollten.

 

 

 

8. Gegenstände in der Hand

 

Rednerinnen und Redner suchen sich gerne etwas, an dem sie sich festhalten können. So ein Rettungsring ist nur bedingt eine gute Idee. Er schränkt beispielsweise die Gestik ein und lenkt leicht ab.

Nehmen Sie nur dann Gegenstände in die Hand, wenn das dem Redebeitrag dient. Beispielsweise haben Stifte, die nicht eingesetzt werden, nichts in den Händen zu suchen.

 

 

9. Gestik erlauben

 

Wer über eine aussagekräftige Gestik verfügt, braucht sie nur zu erlauben. Mit der entsprechenden Ruheposition lässt sich das fördern.

Denken Sie in realen Situationen nicht krampfhaft über Ihre Handposition nach. Das würde nur Stress erzeugen und unnatürlich aussehen. Entsprechende Anregungen finden Sie im Beitrag 30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen.

 

 

 

10. Training

 

Körpersprache einschließlich Gestik lässt sich trainieren. Ungeeignetes Training erzeugt allerdings beim Publikum den Eindruck schlechte Schauspieler:innen vor sich zu haben. Gutes Training inspiriert und ermutigt den gesamten Körper authentisch einzusetzen, sodass er im Einklang mit der verbalen Botschaft steht.

Trainieren Sie Körpersprache so, dass Sie ganz automatisch dafür sorgt, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen, in Reden und Präsentationen. Am besten beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme und einem professionellen Feedback.

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Was machen Sie mit Ihren Händen während Reden und Präsentationen?

 

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Artikel zu Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 31. Juli 2020
AN: #639
K: CNC
Ü:

Pitch-Coaching: Vorbereitung & Ablauf | Berlin & online

Pitch-Vorbereitung: Klar überzeugen, wenn es darauf ankommt

Pitch-Vorbereitung & Pitch Coaching
Pitch

Pitch-Coaching: So bereiten wir deinen Investorenpitch gemeinsam vor

 

Du stehst vor einer wichtigen Investorenpräsentation oder Finanzierungsrunde? Im individuellen Pitch-Coaching arbeiten wir an deiner Kernbotschaft, der Argumentation, dem Pitch Deck und deinem persönlichen Auftritt. Gezielt, vertraulich und mit Blick auf den bevorstehenden Termin.

Dein Unternehmen hat ein vielversprechendes Produkt entwickelt.

Vielleicht steckt jahrelange Entwicklungsarbeit darin.

Du kennst die technologischen Besonderheiten, die Anwendungsmöglichkeiten und das Potenzial.

Jetzt möchtest du Investoren überzeugen.

Und plötzlich tauchen Fragen auf, die sich durch zusätzliche Folien allein kaum beantworten lassen.

Welchen Teil unseres Geschäftsmodells stellen wir in den Mittelpunkt?

Welche Zielgruppe interessiert potenzielle Investoren besonders?

Wie erklären wir den wirtschaftlichen Nutzen unserer Technologie?

Wie bringen wir komplexe Inhalte verständlich auf den Punkt?

Und wie reagieren wir auf kritische Fragen?

Ein überzeugender Pitch entsteht aus einer klaren strategischen Botschaft, einer nachvollziehbaren Argumentation und einem glaubwürdigen persönlichen Auftritt.

Genau daran können wir gemeinsam arbeiten.

 

 

 

Wann ist professionelles Pitch-Coaching sinnvoll?

 

Ein Pitch kann entscheidende Auswirkungen auf die weitere Entwicklung eines Unternehmens haben.

Vielleicht geht es um eine Finanzierungsrunde.

Um die Gewinnung eines strategischen Investors.

Um eine bedeutende Unternehmenspartnerschaft.

Oder um eine Investitionsentscheidung, für die du Unterstützung gewinnen möchtest.

Professionelle Vorbereitung kann besonders hilfreich sein, wenn:

  • deine Präsentation eine hohe wirtschaftliche Bedeutung hat
  • du ein komplexes Geschäftsmodell verständlich darstellen möchtest
  • mehrere mögliche Märkte und Anwendungsbereiche zur Auswahl stehen
  • deine Investmentthese noch zu wenig prägnant ist
  • dein Pitch Deck viele Informationen enthält
  • du kritische Investorenfragen erwartest
  • du deine persönliche Wirkung verbessern möchtest
  • ein wichtiger Termin bereits feststeht

Wir konzentrieren uns auf die tatsächlichen Anforderungen deiner Situation.

Bei einem nahezu fertigen Pitch kann ein realistischer Probelauf den größten Nutzen bringen.

Bei einer frühen Präsentationsfassung lohnt sich möglicherweise zunächst die Arbeit an Botschaft und Argumentationsstruktur.

 

 

 

Ein typisches Beispiel: Eine Technologie, viele mögliche Märkte

 

Stell dir ein Unternehmen vor, das eine innovative Technologie entwickelt hat.

Sie eignet sich für die Industrie.

Für medizinische Anwendungen.

Für die Energiebranche.

Und möglicherweise für weitere Märkte.

Das Team ist begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten.

Doch genau diese Vielfalt erschwert die Investorenpräsentation.

Welche Anwendung steht im Mittelpunkt?

Welchen Markt wollen die Gründer zuerst erschließen?

Welche Annahmen sind bereits überprüft?

Und wie wird aus den technologischen Möglichkeiten eine überzeugende wirtschaftliche Perspektive?

Hier beginnt die Vorbereitung mit Priorisierung.

Die zentrale Frage lautet: Welche Geschichte über das Unternehmen ist zugleich relevant, glaubwürdig und durch belastbare Informationen gestützt?

Dafür betrachten wir mehrere Perspektiven.

 

Technologische Möglichkeiten

Was kann das Produkt bereits leisten?

Welche technischen Vorteile sind nachweisbar?

Welche weiteren Entwicklungen sind erforderlich?

 

Markt und Kunden

Welche Zielgruppen besitzen den größten konkreten Bedarf?

Wo gibt es bereits Nachfrage?

Welche Kunden sind bereit zu bezahlen?

 

Wirtschaftliche Perspektive

Welche Anwendungen besitzen ein attraktives wirtschaftliches Potenzial?

Wie unterscheiden sich Markteintritt, Wettbewerb und Skalierbarkeit?

Welche Annahmen müssen noch überprüft werden?

 

Investorenperspektive

Welche Informationen braucht der angesprochene Investor?

Wie passt das Vorhaben zu seinem Investmentfokus?

Welche Risiken und Entwicklungsschritte sind besonders relevant?

Aus diesen Perspektiven entwickeln wir eine klarere Grundlage für die Kommunikation.

Die wirtschaftliche Bewertung und die konkrete Finanzierungsstruktur bleiben dabei Gegenstand entsprechender Fachanalysen. Mein Schwerpunkt ist, daraus eine überzeugende und nachvollziehbare Präsentation zu entwickeln.

 

 

 

Was wir beim Pitch-Coaching gemeinsam bearbeiten

 

1. Ziel und Investorenperspektive klären

 

Zunächst betrachten wir die bevorstehende Situation.

Wen möchtest du erreichen?

Welches Ergebnis soll das Gespräch haben?

Welche Informationen liegen dem Investor bereits vor?

Welche Entscheidung steht tatsächlich an?

Ein Erstgespräch mit einem Investor stellt andere Anforderungen als eine fortgeschrittene Finanzierungsverhandlung.

Deshalb richten wir die Präsentation auf den konkreten Anlass aus.

 

 

2. Die Kernbotschaft entwickeln

 

Was ist die wichtigste Aussage über dein Unternehmen?

Warum ist dein Vorhaben interessant?

Welche überzeugenden Belege gibt es?

Wir verdichten komplexe Informationen zu einer klaren Argumentation.

Die fachliche Substanz bleibt erhalten. Ihre Bedeutung wird leichter verständlich.

 

 

3. Den Aufbau des Pitch Decks überprüfen

 

Wir betrachten die Struktur deiner Präsentation.

Welche Informationen gehören an den Anfang?

Wo entsteht Interesse?

Welche Belege unterstützen die Investmentthese?

Welche Folien enthalten zu viele Details?

Und an welcher Stelle wird der konkrete Kapitalbedarf verständlich?

Bei Bedarf arbeiten wir direkt mit deinen vorhandenen Unterlagen.

 

 

4. Wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich vermitteln

 

Ein Pitch soll komplexe Zusammenhänge so darstellen, dass Investoren ihre Bedeutung nachvollziehen können.

Wir betrachten die sprachliche und visuelle Darstellung relevanter Daten.

Dazu können Marktpotenzial, Geschäftsmodell, Umsatzentwicklung, Kapitalbedarf und geplante Meilensteine gehören.

Entscheidend ist, dass Aussagen, Zahlen und Schlussfolgerungen zusammenpassen.

 

 

5. Kritische Investorenfragen vorbereiten

 

Investoren möchten Annahmen überprüfen.

Deshalb gehören kritische Fragen ausdrücklich zur Vorbereitung.

Wir können beispielsweise Fragen zu Wettbewerb, Marktpotenzial, Wachstum, Risiken und Umsetzung trainieren.

Ich übernehme bei Bedarf die Rolle eines skeptischen Gesprächspartners.

Du erprobst Antworten und erhältst direktes Feedback.

 

 

6. Deinen persönlichen Auftritt verbessern

 

Die Qualität deiner Argumentation ist wichtig.

Auch die persönliche Präsentation verdient Aufmerksamkeit.

Wie wirkst du beim Einstieg?

Wie verständlich sprichst du?

Wie gehst du mit Unterbrechungen um?

Und wie überzeugend vertrittst du deine Position bei kritischen Fragen?

Wir können an Stimme, Körpersprache, Präsenz, Gesprächsführung und mentaler Vorbereitung arbeiten.

 

 

 

So nutzen wir die erste gemeinsame Sitzung

 

Die erste Sitzung ist bereits eine aktive Arbeitssitzung.

Wir steigen direkt in dein Anliegen ein und konzentrieren uns auf die wichtigsten Hebel.

Je nach Ausgangssituation kann die Sitzung unterschiedliche Schwerpunkte haben.

Schritt 1: Ausgangslage und Ziel

Du beschreibst dein Unternehmen, die bevorstehende Pitch-Situation und deine bisherigen Vorbereitungen.

Wir klären, welche Ergebnisse du erreichen möchtest.

Schritt 2: Die wichtigsten Herausforderungen erkennen

Wir betrachten deine bisherige Argumentation und gegebenenfalls dein Pitch Deck.

Wo ist die Botschaft bereits überzeugend?

Wo bestehen Unklarheiten?

Welche kritischen Fragen sind zu erwarten?

Schritt 3: Direkt an der Präsentation arbeiten

Abhängig von deinem Bedarf schärfen wir die Kernbotschaft, strukturieren wichtige Inhalte oder führen einen ersten Probelauf durch.

Du erhältst konkrete Rückmeldungen und erprobst Verbesserungen.

Schritt 4: Weitere Vorbereitung festlegen

Zum Abschluss halten wir fest, welche Schritte bis zum tatsächlichen Pitch besonders hilfreich sind.

Falls weitere Sitzungen sinnvoll erscheinen, können wir sie gezielt auf die verbleibenden Aufgaben ausrichten.

Der Umfang der Zusammenarbeit richtet sich nach deiner Präsentation, deinem Vorbereitungsstand und dem bevorstehenden Termin.

 

 

 

Wie bereitest du dich auf unsere Sitzung vor?

 

Für eine effiziente Zusammenarbeit sind einige Informationen hilfreich.

Du brauchst dafür keine zusätzliche umfangreiche Präsentation über dein Unternehmen zu erstellen.

Vorhandene Unterlagen können als Ausgangspunkt dienen.

1. Informationen zum Pitch-Termin

  • Wann findet die Präsentation statt?
  • Wie viel Redezeit steht zur Verfügung?
  • Wer wird teilnehmen?
  • Ist eine anschließende Fragerunde vorgesehen?
  • Welches Ergebnis möchtest du erreichen?

2. Informationen zum Unternehmen

  • Welches Produkt oder welche Leistung bietet das Unternehmen?
  • Welche Kunden und Märkte stehen im Mittelpunkt?
  • Wie verdient das Unternehmen Geld?
  • Welche bisherigen Ergebnisse liegen vor?
  • Welche besonderen Stärken sollen deutlich werden?

3. Vorhandene Präsentationsunterlagen

Falls bereits vorhanden, können wir mit folgenden Materialien arbeiten:

  • Pitch Deck
  • Executive Summary
  • Kernbotschaften
  • wichtige Kennzahlen
  • Informationen zum Investorenprofil
  • Liste erwarteter kritischer Fragen

Bei sensiblen oder vertraulichen Informationen klären wir vorab, welche Unterlagen für die gemeinsame Arbeit tatsächlich benötigt werden und auf welchem Weg sie bereitgestellt werden.

 

 

 

Probelauf: Erfahre, wie dein Pitch tatsächlich wirkt

 

Du hast bereits einen weitgehend fertigen Pitch?

Dann kann ein Probelauf besonders wertvoll sein.

Du präsentierst unter möglichst realistischen Bedingungen.

Ich achte auf die Verständlichkeit deiner Argumentation, die Dramaturgie und deine persönliche Wirkung.

Bei Bedarf unterbreche ich dich mit kritischen Fragen.

Anschließend erhältst du differenziertes Feedback.

Wir betrachten unter anderem:

  • Überzeugungskraft des Einstiegs
  • Verständlichkeit der Kernbotschaft
  • Argumentationsstruktur
  • Relevanz der dargestellten Informationen
  • Sprechtempo und Präsenz
  • Umgang mit kritischen Fragen
  • Wirkung des Abschlusses

Du erfährst, welche Elemente bereits gut funktionieren und wo gezielte Verbesserungen sinnvoll sind.

So kannst du die verbleibende Vorbereitungszeit wirksam nutzen.

 

 

 

Pitch-Coaching für technologieorientierte Unternehmen

 

Besonders anspruchsvoll können Präsentationen sein, wenn das Geschäftsmodell erklärungsbedürftig ist.

Beispielsweise bei:

  • technologischen Innovationen
  • industriellen Lösungen
  • wissenschaftsnahen Gründungen
  • komplexen B2B-Geschäftsmodellen
  • Produkten mit mehreren Anwendungsbereichen
  • neuen technischen Verfahren

Hier gilt es, fachliche Komplexität in eine wirtschaftlich relevante und verständliche Aussage zu übersetzen.

Mein Hintergrund als Diplom-Ingenieur sowie meine Erfahrungen in Unternehmensberatung, Marketing und Kommunikation sind dafür eine hilfreiche Grundlage.

Wir verbinden technisches Verständnis mit der Perspektive deiner Zielgruppe.

 

 

 

Pitch-Coaching oder Executive Präsentationstraining?

 

Beide Leistungen können sich ergänzen, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele.

Pitch-Coaching für einen konkreten Termin

Du möchtest einen bevorstehenden Pitch vorbereiten.

Wir konzentrieren uns auf die tatsächliche Präsentation, ihre Argumentation, die Investorenperspektive und den bevorstehenden Auftritt.

Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen der individuellen Executive Präsentationsvorbereitung.

Executive Präsentationstraining für langfristige Entwicklung

Du möchtest deine Präsentationsfähigkeiten generell weiterentwickeln?

Dann steht der nachhaltige Kompetenzaufbau im Vordergrund.

Hier geht es unter anderem um Klarheit, Präsenz, freie Rede, Argumentation und den souveränen Umgang mit Fragen.

Mehr über individuelles Executive Präsentationstraining erfahren

 

 

 

Pitch-Vorbereitung in Berlin und online

 

Wir können deine Investorenpräsentation online oder persönlich in Berlin vorbereiten.

Online eignen sich besonders die Arbeit an Argumentation, Struktur, Pitch Deck und kritischen Fragen.

Bei persönlichen Terminen können wir zusätzlich intensiv mit Stimme, Körpersprache und räumlicher Wirkung arbeiten.

Auch eine Kombination verschiedener Arbeitsschritte ist möglich.

Die Zusammenarbeit erfolgt individuell im 1:1-Format.

Informationen zu Honoraren und organisatorischen Rahmenbedingungen findest du auf meiner zentralen Honorarseite.

 

 

 

Häufige Fragen zum Pitch-Coaching

 

Kann ich auch mit einem unfertigen Pitch Deck kommen?

Ja. Wir können zunächst an deiner Kernbotschaft, Zielgruppe und Argumentationsstruktur arbeiten.

Du brauchst keine vollständige Präsentation, um mit der Vorbereitung zu beginnen.

Kann ich einen fertigen Pitch überprüfen lassen?

Ja. Ein Probelauf mit professionellem Feedback eignet sich besonders, wenn dein Pitch bereits weitgehend fertig ist.

Ist die Zusammenarbeit auch für technische Gründer geeignet?

Ja. Gerade erklärungsbedürftige Produkte und komplexe Geschäftsmodelle profitieren häufig von einer sorgfältigen kommunikativen Aufbereitung.

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

Das hängt vom Vorbereitungsstand, der Komplexität und dem bevorstehenden Termin ab.

Für einen gezielten Probelauf kann eine einzelne Sitzung geeignet sein. Umfangreichere Vorbereitungen können mehrere Termine erfordern.

Hilfst du auch bei den Finanzierungsunterlagen?

Ich unterstütze dich dabei, geschäftliche Informationen, Annahmen und Argumente klar und überzeugend zu präsentieren.

Die fachliche Erstellung und Prüfung von Finanzierungsstrukturen, Unternehmensbewertungen sowie rechtlichen oder steuerlichen Unterlagen gehört in die Hände entsprechend spezialisierter Fachleute.

Kann ich kurzfristig einen Pitch vorbereiten?

Je nach Terminverfügbarkeit ist eine kurzfristige Vorbereitung möglich.

Teile mir bitte mit, wann der Pitch stattfindet und wie weit du bereits vorbereitet bist.

Wie beginnt die Zusammenarbeit?

Du beschreibst mir deinen bevorstehenden Pitch und deinen Unterstützungsbedarf.

Anschließend vereinbaren wir eine passende individuelle Arbeitssitzung im Executive-Rahmen.

 

 

 

Bereite deinen Investorenpitch professionell vor

 

Du möchtest dein Unternehmen überzeugend präsentieren?

Du brauchst Klarheit über die Kernbotschaft, möchtest dein Pitch Deck verbessern oder kritische Investorenfragen trainieren?

Dann können wir direkt an deiner konkreten Präsentation arbeiten.

Für deine Anfrage sind besonders hilfreich:

  • deine Rolle im Unternehmen
  • das Produkt oder Geschäftsmodell
  • der Anlass und das Ziel des Pitchs
  • der geplante Termin
  • dein bisheriger Vorbereitungsstand
  • die Aspekte, bei denen du Unterstützung möchtest

So können wir die gemeinsame Arbeit gezielt vorbereiten.

Individuelles Pitch-Coaching und Executive Präsentationsvorbereitung – vertraulich, persönlich in Berlin und online.

Pitch-Vorbereitung anfragen →

Karsten Noack
Executive Sparring, strategische Kommunikation und professionelle Präsentationsvorbereitung.

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Auf sich aufmerksam machen: Schluss mit unnötiger Zurückhaltung, nutzen Sie Chancen

Schluss mit unnötiger Zurückhaltung, nutzen Sie die Chancen

Nutzen Sie die Gelegenheit, indem Sie und Ihre Botschaft überzeugen
Nutzen Sie die Gelegenheit, um auf sich und Ihr Angebot aufmerksam zu machen

Auf sich aufmerksam machen

 

Gemeinsam mit dem Vorstand oder interessanten Kunden im Flieger, im Fahrstuhl oder anderswo. Eine hervorragende Chance, um sich und das eigene Angebot zu präsentieren. Erstaunlicherweise kommt das für viele Menschen überraschend und sie sind unvorbereitet.

Gelegenheiten, ins Gespräch zu kommen: Unverhofft kommt oft

 

Gemeinsam mit einem Vorgesetzten oder potenziellen Arbeitgeber im Flieger, im Fahrstuhl, auf dem Flur oder anderswo. Wenn das keine Gelegenheit ist, auf sich und das eigene Angebot aufmerksam zu machen.

Doch für viele Menschen kommt die Gelegenheit zu überraschend und unvorbereitet. „Wenn ich das nur vorher gewusst hätte – ich hätte die Gelegenheit so gut nutzen können.“ Der gute Vorsatz: Nächstes Mal wird alles besser! Doch oft folgen selbst dann keine konkreten Vorbereitungen, um es beim nächsten Mal tatsächlich besser zu machen. Schade!

 

 

 

Elevator Pitch für die Selbstvorstellung

 

Lernen Sie von Start-ups, die Geldgeber für sich interessieren wollen. Bei der Kapitalakquisition wird der sogenannte Elevator-Pitch eingesetzt. Der Elevator Pitch (auch Elevator Speech genannt) ist ein kurzer appetitlicher Überblick einer Idee für eine Dienstleistung oder ein Produkt, also ein Angebot. Er darf die Dauer einer Fahrstuhlfahrt (je nach Gebäude 30 bis 120 Sekunden) haben.

 

 

 

Appetit machen, nicht satt machen!

 

Das Konzept des Elevator Pitch lässt sich auch gut auf andere Gelegenheiten übertragen. Dabei geht es in erster Linie darum, das Interesse und die Aufmerksamkeit unseres Gegenübers zu gewinnen. Einzelheiten können dann später geklärt werden.

 

 

 

Vorbereitung

 

Ein Elevator Pitch will nicht spontan in Angriff genommen werden! Je kürzer er ist, desto mehr Vorbereitung benötigt er. Um das nächste Mal die Gelegenheit wirksam zu nutzen ist es hilfreich, die Botschaft gut vorzubereiten. Eine gute Frage oder eine Geschichte wecken die Neugier, präzise Argumente und eine lebendige und bildhafte Sprache überzeugen. Verknüpfen Sie Ihren Namen mit Themen und erhöhen Sie so die Aussicht dort berücksichtigt zu werden.

Machen Sie auf sich aufmerksam. Und wenn Sie dabei Unterstützung haben wollen, gerne!

P.S.

 

Wem würden Sie gerne welches Angebot machen? Sind Sie darauf vorbereitet?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Ovid

Artikel

 

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Februar 2018
Überarbeitung: 30. Juli 2019
Englische Version:
AN: #898
K: CNB
Ü:

Setzen Sie auf ideale Kunden, andere solltest du sich nicht leisten

So konzentrieren Sie sich auf Ihre idealen Kunden, andere solltest du sich nicht leisten

Grundsätzliche Entscheidungen für das Marketing und die Nerven
Idealer Kunde? Das Leben ist ein Ponyhof. Wählen Sie Ihren idealen Kunden.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre idealen Kunden

 

Mit den passenden Kunden zu arbeiten verbessert die Zusammenarbeit, die Zufriedenheit, die Qualität, das Ergebnis, … Doch das halten viele Menschen für Luxus. Ich behaupte das Gegenteil; falsche Kunden schaden, trotz kurzfristigem Umsatz!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Idealer Kunde? Das Leben ist doch kein Wunschkonzert, oder?

 

Wenn es um Karriere und Selbstständigkeit geht, ist andauernd zu hören: Das Leben ist kein Ponyhof, schließlich geht es da ja nicht um das eigene Vergnügen. Dafür bezahlen andere nicht, weder Arbeitgeber noch Auftraggeber. Es interessiert sie nicht, ob Sie Spaß haben!

Oder doch?

Die dominierende Meinung: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt, jeder Auftrag ist so gut, wie der andere, jeder Kunde so willkommen, wie der andere.
Basta!

Als ich in den 90er Jahren Seminare für Marketing gab, verursachte meine Aufforderung, sich bei der Zielgruppenwahl auf den idealen Kunden zu konzentrieren, weitgehend Kopfschütteln. Die Zeit war noch nicht reif.

Mittlerweile ist mir die Idee immer wieder begegnet. Typisch; was gilt schon der Prophet im eigenen Land? Doch weil sie in den USA aufgegriffen wurde, gelangte die Idee durch Übersetzung dann ja irgendwann auch in unsere Breiten. Solche Ideen drehen dann meist ein paar mehr oder weniger spektakuläre Runden, bis viele von ihnen gehört haben und sie trotzdem nicht konsequent für sich umsetzen. Meist bleibt das Ergebnis an der Oberfläche aus Angst, sonst nicht genug Kunden zu haben.
Das ist schade!

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und Beharrlichkeit…

 

Ein Sprichwort sagt:

Wer es allen recht machen will, macht es niemandem recht!

 

 

 

Entscheiden Sie sich für Ihren idealen Kunden!

 

Wählen Sie Ihre idealen Kunden. Es gibt einige sehr gute Gründe, das zu tun! Unsere persönlichen Entscheidungen haben Konsequenzen.

Entscheiden Sie sich für Ihre idealen Kunden, sodass Sie mit Menschen arbeiten, die Sie inspirieren, die Ihre Arbeit schätzen und mit denen Sie gerne arbeiten. Wenn Sie mit Kunden arbeiten, die Sie mögen, dann genießen Sie die Arbeit, die Sie tun. Sie werden jede Minute schätzen. Und wenn Sie das tun, werden Sie Ihr Bestes geben. Und das führt dazu, das Sie mehr Nachfrage von idealen Kunden erleben. Und das ….
Hurra!

Ein weiterer guter Grund ist, dass Sie dadurch Ihren Kunden näher sind. Sie sind sich ähnlicher, vertrauter, angenehmer. Sie verstehen sich besser, können sehr schnell produktiv werden.

Wählen Sie Ihre Kunden sehr sorgfältig.

Vielleicht wissen Sie schon wer bzw. wie Ihr idealer Kunde ist. Wenn nicht; ich unterstütze Sie gerne dabei, ihren idealen Kunden auszuwählen. Lassen Sie uns herausfinden, wer Ihr idealer Kunde ist, mit wem Sie am besten zusammenarbeiten und wer somit auch am meisten von der Zusammenarbeit profitiert. Ich werde Ihnen helfen spezifische Merkmale Ihrer idealen Kunden zu identifizieren. Es braucht nur etwas Mut. Lassen Sie uns einen strengen Auswahlprozess starten, um für Sie mehr ideale Kunden zu finden.

Ich bin auch bereit dabei zu helfen, Ihre aktuelle Liste mit Nicht-so-idealen-Kunden zu verkleinern. Das muss nicht bedeuten sich von allen solchen Auftraggebern zu trennen. Einige lassen sich zu idealen Kunden entwickeln.

Hindernisse

Profitieren Sie von Praxiserfahrungen

 

Ich spreche aus Erfahrung, die auf ganz eigenen Entscheidungen, Folgen und Lernen – durchaus auch mit einigen blauen Flecken – beruhen.

Als ich meine selbstständige Tätigkeit begann, arbeitete ich mit den Auftraggebern, die sich meine Dienste leisten konnte. Damals dachte ich noch, dass Ziel wäre ein möglichst schnelles Wachstum. Übermäßig wählerisch zu sein erlaubte ich mir daher nicht. Ich konzentrierte mich auf die Sachebene und deren Erfolgsaussichten. Professionalität bedeutete hier vor allem, mit noch so unterschiedlichen Persönlichkeiten erfolgreich arbeiten zu können. Und ja; es geht! Nur, geht es halt noch besser, mit idealen Kunden.

Es lief gut an, nur waren die Aufträge unterschiedlich erfüllend. Nach manchen Projekten war es fast wie eine Trennung – für mich und meine Auftraggeber. Mit manchen verbindet mich noch Jahre später eine freundschaftliche Beziehung. Andere Projekte zogen sich eher mühsam dahin, wirkten eher wie ein Alibi und trugen aus meiner Sicht nicht andeutungsweise die zu erwartenden Früchte.

Damals begann ich zu überlegen, was es bedeuten würde mehr ideale Klienten anzuziehen. Und es hat etwas gedauert, bis ich bereit war. Zuerst galt es die inkompatiblen Interessenten nicht erst einzuladen. Dann galt es dafür zu sorgen, dass ich und mein Angebot für die Auftraggeber besonders attraktiv bin, wenn alle Beteiligten am meisten profitieren.

Heute konzentriere ich mich auf meine idealen Klienten. Es erhöht meine Produktivität und meine Zufriedenheit und bringt mich in einen Zustand, der es mir erleichtert mein Bestes zu geben. Ich habe Klienten, die meine Arbeit schätzen und einen großen Nutzen daraus ziehen. Und falls Sie das ansprechend finden…

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Kennen Sie Ihren idealen Kunden oder halten Sie das für Luxus?

Artikel rund um die Selbstständigkeit

Verantwortungsverschiebung im Unternehmen

Wenn Verantwortung nach einem Misserfolg plötzlich anders verteilt wird: Entscheidungsqualität, Rückschaufehler und Verantwortungsverschiebung erkennen.

Eine einfache Erfolgsregel: dem idealen Kunden mehr geben, als er erwartet. Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Februar 2015
Überarbeitung: 16. Juli 2019
AN: #6530
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