Visionen und Zukunftspläne: Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird

Visionen und Zukunftspläne

Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird
Visionen

Visionen und Zukunftspläne: Eine gute Zukunft braucht mehr als große Ziele

 

Manchmal wissen wir sehr genau, was wir erledigen müssen.

Der Kalender ist voll.

Die Aufgaben sind klar.

Wir funktionieren.

Und trotzdem fehlt etwas.

Eine Richtung.

Eine Vorstellung davon, wofür das alles eigentlich geschieht.

Genau dort beginnt der Wert einer Vision.

Eine gute Vision beschreibt mehr als ein Ziel.

Sie gibt eine Antwort auf die Frage:

Welche Zukunft möchte ich mitgestalten?

Das kann beruflich sein.

Persönlich.

Unternehmerisch.

Gesellschaftlich.

Und es muss keineswegs spektakulär klingen.

Entscheidend ist etwas anderes:

Die Vorstellung muss bedeutsam genug sein, dass sie Orientierung für Entscheidungen gibt.

 

 

 

Was ist eine Vision?

 

Ein Ziel beschreibt häufig einen konkreten Zustand.

„Ich möchte diese Position erreichen.“

„Ich möchte mein Unternehmen entwickeln.“

„Ich möchte dieses Projekt abschließen.“

Eine Vision geht einen Schritt weiter.

Sie beschreibt ein erstrebenswertes Zukunftsbild.

Wie soll etwas einmal sein?

Was soll dadurch möglich werden?

Welche Wirkung möchte ich erzeugen?

Wozu lohnt sich der Aufwand?

Eine Vision beantwortet deshalb weniger:

Was möchte ich erreichen?

Und stärker:

Wofür möchte ich mich einsetzen?

 

 

 

Ein gutes Wozu verändert das Wie

 

Viele Entscheidungen werden leichter, sobald das Wozu klarer ist.

Welche Projekte verdienen Zeit?

Welche Angebote passen?

Welche Aufgaben dürfen wegfallen?

Mit welchen Menschen möchte ich zusammenarbeiten?

Welche Fähigkeiten möchte ich entwickeln?

Welche Kompromisse sind sinnvoll?

Und welche würden mich zu weit vom eigentlichen Weg entfernen?

Ohne ein übergeordnetes Bild konkurrieren viele einzelne Ziele miteinander.

Mit einem klaren Wozu entsteht eher ein Maßstab.

Eine Vision nimmt dir Entscheidungen keineswegs ab. Sie hilft dir, sie einzuordnen.

 

 

 

Große Vision oder bescheidene Richtung?

 

Visionen werden gerne groß formuliert.

Die Welt verändern.

Eine Branche revolutionieren.

Etwas Außergewöhnliches schaffen.

Das kann inspirierend sein.

Es kann genauso gut vom Wesentlichen ablenken.

Eine Vision muss weder gigantisch noch öffentlich beeindruckend sein.

Vielleicht lautet sie:

Ich möchte Arbeit schaffen, auf die ich stolz sein kann.

Ich möchte Menschen dabei unterstützen, klarer zu entscheiden.

Ich möchte ein Unternehmen führen, in dem Leistung und Würde zusammenpassen.

Ich möchte mein Leben so gestalten, dass Beziehungen, Freiheit und sinnvolle Arbeit ausreichend Raum bekommen.

Das kann vollkommen ausreichen.

Eine gute Vision braucht Größe in der Bedeutung – nicht zwingend Größe in der Inszenierung.

 

 

 

Visionen sind keine Prognosen

 

Ein wichtiger Unterschied:

Eine Vision sagt keineswegs voraus, was geschehen wird.

Sie beschreibt, was du für erstrebenswert hältst.

Prognose:

„So wird die Zukunft wahrscheinlich aussehen.“

Vision:

„So möchte ich, dass Zukunft aussieht – und dafür möchte ich etwas beitragen.“

Das ist ein großer Unterschied.

Wer beide Dinge verwechselt, kann eine Vision schnell für unrealistisch halten.

Dabei darf eine Vision durchaus über den aktuellen Zustand hinausweisen.

Sie muss allerdings genügend Wirklichkeitskontakt besitzen, damit daraus Handeln entstehen kann.

 

 

 

Zwischen Luftschloss und Status quo

 

Es gibt zwei bequeme Extreme.

Das eine lautet:

„Sei realistisch.“

Und meint eigentlich:

Bleib möglichst nah an dem, was ohnehin schon existiert.

Das andere lautet:

„Träume groß.“

Und lässt offen, wie daraus jemals Realität werden soll.

Beides greift zu kurz.

Gute Zukunftsgestaltung braucht mindestens drei Perspektiven:

den Visionär,

der fragt:

Was wäre erstrebenswert?

den Realisten,

der fragt:

Wie könnte das funktionieren?

und

den Kritiker,

der fragt:

Was übersehen wir?

Diese drei Perspektiven gehören zusammen.

Eine Vision ohne Realismus bleibt leicht Wunschdenken.

Realismus ohne Vision verwaltet vor allem das Bestehende.

Kritik ohne Gestaltung erkennt hervorragend, warum etwas schwierig ist.

 

 

 

Die Visionär-Realist-Kritiker-Frage

 

Wenn du eine Idee prüfen möchtest, kannst du bewusst zwischen drei Rollen wechseln.

 

Der Visionär

Was wäre möglich, wenn wir großzügiger denken?

Was wäre wirklich erstrebenswert?

Welche Lösung würde mich begeistern?

 

Der Realist

Was müsste konkret geschehen?

Welche Ressourcen brauche ich?

Wer könnte beitragen?

Was wäre ein sinnvoller erster Schritt?

 

Der Kritiker

Welche Risiken übersehe ich?

Welche Annahmen könnten falsch sein?

Wo könnte das Vorhaben scheitern?

Diese Rollen bekämpfen einander keineswegs.

Sie verbessern gemeinsam die Qualität einer Idee.

 

 

 

Eine Vision muss Entscheidungen aushalten

 

Viele Zukunftsbilder fühlen sich gut an, solange sie abstrakt bleiben.

Interessant wird es, wenn sie Konsequenzen haben.

Wenn du sagst:

„Freiheit ist mir wichtig.“

Was bedeutet das für deine Arbeit?

Für deine Verpflichtungen?

Für Einkommen?

Für Status?

Für Entscheidungen?

Wenn du sagst:

„Ich möchte etwas Sinnvolles beitragen.“

Welche Projekte passen dann weniger?

Eine Vision wird erst dann wirklich relevant, wenn sie Entscheidungen beeinflusst.

Was kostet mich diese Vision?

ist deshalb eine ebenso wichtige Frage wie:

Was verspricht sie mir?

 

 

 

Vorsicht vor geliehenen Visionen

 

Manche Ziele sehen beeindruckend aus, weil sie gesellschaftlich anerkannt sind.

Mehr Umsatz.

Mehr Reichweite.

Mehr Status.

Mehr Verantwortung.

Mehr Wachstum.

Mehr Sichtbarkeit.

Vielleicht passt das.

Vielleicht hast du jedoch eine Vorstellung übernommen, die vor allem anderen Menschen einleuchtet.

Dann kann Erfolg erstaunlich leer wirken.

Deshalb lohnt sich die Frage:

Würde ich diese Zukunft auch wollen, wenn niemand davon beeindruckt wäre?

Das ist ein guter Test.

 

 

 

Die Vision hinter dem Ziel

 

Wenn ein Ziel sehr wichtig erscheint, frage:

Und wenn ich das erreicht habe – was soll dadurch möglich werden?

Du möchtest eine höhere Position.

Wozu?

Mehr Einfluss?

Mehr Gestaltung?

Mehr Einkommen?

Anerkennung?

Du möchtest selbstständig arbeiten.

Wozu?

Freiheit?

Verantwortung?

Kreativität?

Du möchtest deine Reichweite vergrößern.

Wozu?

Mehr Menschen erreichen?

Mehr Wirkung?

Mehr wirtschaftlichen Spielraum?

Je häufiger du nach dem Wozu fragst, desto eher gelangst du von einem äußeren Ziel zu dem, was dir tatsächlich wichtig ist.

 

 

 

Visionen brauchen Werte

 

Eine Vision, die gegen zentrale eigene Werte arbeitet, trägt selten lange.

Deshalb lohnt sich die Verbindung:

Was möchte ich gestalten?

und

Wie möchte ich dabei sein?

Vielleicht möchtest du erfolgreich sein.

Und zugleich integer.

Wirksam.

Und frei.

Ambitioniert.

Und menschlich.

Eine gute Zukunft darf mehrere Werte gleichzeitig berücksichtigen.

Natürlich entstehen Zielkonflikte.

Gerade deshalb helfen Werte als Entscheidungsmaßstab.

 

 

 

Eine Vision darf sich verändern

 

Menschen entwickeln sich.

Lebensphasen verändern sich.

Erfahrungen verändern Prioritäten.

Was mit dreißig verlockend wirkte, kann mit fünfzig an Bedeutung verlieren.

Das ist keineswegs ein Scheitern früherer Pläne.

Eine Vision darf wachsen.

Sie darf konkreter werden.

Kleiner.

Größer.

Oder vollkommen neu.

Die entscheidende Frage lautet:

Ist dieses Zukunftsbild heute noch meines?

Nicht:

„Habe ich es mir irgendwann einmal vorgenommen?“

 

 

 

Vorsicht vor Beharrlichkeit um jeden Preis

 

Durchhaltevermögen wird häufig gefeiert.

Zu Recht.

Viele wertvolle Vorhaben brauchen Geduld.

Doch Beharrlichkeit besitzt nur dann Wert, wenn das Ziel weiterhin sinnvoll ist.

Manchmal verändert sich die Lage.

Neue Informationen tauchen auf.

Ein Weg erweist sich als ungeeignet.

Dann kann Kurskorrektur klüger sein als heroisches Durchhalten.

Eine gute Vision gibt Richtung.

Sie verpflichtet dich nicht zu jedem einmal gewählten Weg.

 

 

 

Vom Zukunftsbild zum nächsten Schritt

 

Eine Vision entfaltet wenig Wirkung, wenn sie ausschließlich inspirierend klingt.

Deshalb braucht sie Übersetzung.

Frag:

Was müsste in den kommenden zwölf Monaten geschehen?

Was in den nächsten drei Monaten?

Was diese Woche?

Und:

Was ist der nächste Schritt, der meiner gewünschten Zukunft tatsächlich näherkommt?

Vielleicht ist er erstaunlich unspektakulär.

Ein Gespräch.

Eine Entscheidung.

Eine Absage.

Eine Recherche.

Ein Entwurf.

Eine Stunde konzentrierte Arbeit.

Visionen leben von solchen Schritten.

 

 

 

Der Unterschied zwischen Bewegung und Fortschritt

 

Du kannst ausgesprochen beschäftigt sein und dich trotzdem kaum in Richtung deiner gewünschten Zukunft bewegen.

Deshalb lohnt sich regelmäßig die Frage:

Was von dem, was ich gerade tue, dient tatsächlich meiner Richtung?

Manche Aufgaben sind erforderlich.

Andere haben sich angesammelt.

Einige fühlen sich produktiv an, verhindern jedoch wichtigere Entscheidungen.

Eine Vision hilft, Aktivität und Fortschritt auseinanderzuhalten.

 

 

 

Mitstreiter und Resonanz

 

Manche Vorhaben lassen sich allein beginnen.

Viele größere Ideen brauchen irgendwann andere Menschen.

Menschen bringen:

Kompetenzen.

Perspektiven.

Energie.

Kontakte.

Widerspruch.

Erfahrung.

Und manchmal genau die Fähigkeiten, die dir selbst fehlen.

Deshalb gehört zu einer starken Vision auch die Fähigkeit, sie so zu erklären, dass andere erkennen können:

Was soll entstehen?

Warum ist es wichtig?

Welche Rolle könnten sie dabei spielen?

Menschen schließen sich selten dauerhaft einer bloßen Aufgabe an.

Sie verbinden sich eher mit einer Bedeutung, die sie nachvollziehen können.

 

 

 

Eine Vision muss auch Widerspruch vertragen

 

Begeisterung ist wertvoll.

Doch Begeisterung kann blind machen.

Deshalb solltest du Menschen in der Nähe haben, die fragen:

Was spricht dagegen?

Was übersehen wir?

Welche unbequeme Information passt gerade schlecht zu unserer Geschichte?

Eine Idee wird keineswegs kleiner, weil sie geprüft wird.

Wenn sie trägt, wird sie stärker.

Und falls sie sich verändert, war die Prüfung ebenfalls wertvoll.

 

 

 

Visionen und Realität gehören zusammen

 

Eine tragfähige Vision bewegt sich zwischen zwei Kräften.

Sie ist weit genug entfernt, um Entwicklung anzuregen.

Und nah genug an der Realität, dass Entscheidungen möglich werden.

Zu wenig Abstand:

Du verwaltest vor allem den Status quo.

Zu viel Abstand:

Der Weg verliert jede Kontur.

Die Kunst liegt dazwischen.

Eine gute Vision zieht nach vorn und gibt zugleich dem nächsten Schritt eine Richtung.

 

 

 

Der Zukunfts-Kompass

 

Wenn du deine Zukunftspläne prüfen möchtest, helfen sieben Fragen.

 

1. Welche Zukunft wünsche ich mir wirklich?

Losgelöst davon, was besonders beeindruckend klingt.

 

2. Warum ist mir diese Zukunft wichtig?

Welches Wozu steckt dahinter?

 

3. Welche Werte sollen darin sichtbar werden?

Wie möchte ich leben, arbeiten und handeln?

 

4. Was würde diese Zukunft von mir verlangen?

Welche Entscheidungen, Fähigkeiten und Verzichtsmöglichkeiten gehören dazu?

 

5. Was könnte gegen meine Vorstellung sprechen?

Welche Risiken und Annahmen sollte ich prüfen?

 

6. Welche Menschen brauche ich?

Wer ergänzt meine Fähigkeiten, fordert mein Denken heraus oder trägt zum Vorhaben bei?

 

7. Was ist der nächste konkrete Schritt?

Was kann ich tun, statt ausschließlich weiter über die Zukunft nachzudenken?

 

 

 

Wenn du keine große Vision hast

 

Auch das ist vollkommen in Ordnung.

Manchmal ist die Vorstellung einer großen Lebensvision eher belastend als hilfreich.

Dann reicht eine Richtung.

Zum Beispiel:

Mehr von dem.

Weniger von jenem.

Mehr Freiheit.

Mehr Tiefe.

Mehr Gestaltung.

Mehr Zeit für wichtige Menschen.

Weniger Aufgaben, die längst ihren Sinn verloren haben.

Aus einer Richtung können konkrete Entscheidungen entstehen.

Und aus diesen Entscheidungen entwickelt sich manchmal erst später ein klareres Zukunftsbild.

 

 

 

Vision und Selbstführung

 

Vielleicht ist das der wichtigste Zusammenhang.

Eine Vision ist weniger ein schönes Bild von irgendwann.

Sie ist ein Werkzeug für heute.

Sie hilft bei Fragen wie:

Wozu sage ich Ja?

Wozu sage ich Nein?

Welche Schwierigkeit lohnt sich?

Welche Gelegenheit passt?

Was verdient meine Energie?

Und welcher Weg sieht attraktiv aus, führt jedoch in eine Richtung, die ich gar nicht möchte?

Dann wird Vision zu Selbstführung.

 

 

 

Fazit: Eine gute Zukunft beginnt mit einer Richtung

 

Wir brauchen keineswegs alle eine spektakuläre Vision.

Wir profitieren jedoch davon, eine Vorstellung davon zu haben, wohin wir unser Leben, unsere Arbeit oder ein wichtiges Vorhaben entwickeln möchten.

Frag dich:

Welche Zukunft ist für mich wirklich erstrebenswert?

Wozu möchte ich beitragen?

Welche Werte sollen darin erkennbar sein?

Was würde diese Zukunft von mir verlangen?

Welche Annahmen sollte ich prüfen?

Und was ist mein nächster konkreter Schritt?

Denn eine Vision ist besonders wertvoll, wenn sie mehr bewirkt als Begeisterung.

Wenn sie hilft, heute bessere Entscheidungen für morgen zu treffen.

Umfrageergebnis

 

Vision? Eine Vorstellung wohin ich will?

 

 

%

Nein. würde ich gerne haben.

%

Brauche ich nicht!

%

Ja, eine grobe Vorstellung.

%

Habe ich!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1477)

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt. Rainer Maria Rilke

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 1. September 2026

Verantwortung übernehmen: Vom Ärgern zum Gestalten

Verantwortung übernehmen

Vom Ärgern zum Gestalten
Olof-Palme-Platz in Berlin

Verantwortung übernehmen: Was liegt wirklich in deiner Hand?

 

Es gibt vieles, worüber wir uns ärgern können.

Über Entscheidungen anderer Menschen.

Über gesellschaftliche Entwicklungen.

Über Zustände im Unternehmen.

Über Ungerechtigkeit.

Über Rücksichtslosigkeit.

Über Dinge, die längst anders sein sollten.

Manchmal ist dieser Ärger berechtigt.

Doch irgendwann stellt sich eine wichtigere Frage:

Was mache ich jetzt damit?

Denn zwischen Wahrnehmen und Verändern liegt ein entscheidender Schritt:

Verantwortung.

Nicht für alles.

Nicht für jeden.

Sondern für den eigenen Anteil und den eigenen Einflussbereich.

 

 

 

Eine Beobachtung am frühen Morgen

 

Zu meinen geschätzten morgendlichen Momenten gehört der Blick über Berlin.

Vor mir liegt der Tiergarten. Dazwischen der Zoologische Garten, das Aquarium und der Olof-Palme-Platz.

Eines Morgens beobachtete ich dort einen Mann.

Er sammelte Papier zusammen.

Mein erster Gedanke war wenig freundlich.

Auf dem Platz hatte es immer wieder Probleme mit offenen Feuerstellen gegeben. Also entstand in meinem Kopf schnell eine Geschichte:

Da bereitet jemand vermutlich das nächste Feuer vor.

Ich beobachtete weiter.

Der Papierhaufen wurde größer.

Auch mein Ärger.

Und dann geschah etwas, das meine Interpretation ziemlich gründlich zerlegte.

Der Mann holte große Müllsäcke hervor.

Er sammelte das Papier ein.

Er räumte den Platz auf.

Früh am Morgen.

Ohne Publikum.

Ohne Applaus.

Ohne Pressefoto.

Ein Mensch sah etwas, das aus seiner Sicht getan werden sollte.

Und tat es.

 

 

 

Wir sehen – und interpretieren

 

Diese kleine Begebenheit hat für mich zwei interessante Ebenen.

Die erste:

Wie schnell wir aus einer Beobachtung eine Geschichte machen.

Ich sah Papier.

Ich kannte frühere Erfahrungen.

Mein Gehirn ergänzte den Rest.

Die zweite Ebene ist für diesen Beitrag noch wichtiger:

Während ich oben stand und mich über einen vermeintlichen Missstand ärgerte, war unten jemand bereits dabei, etwas zu verbessern.

Das ist eine ziemlich gute Erinnerung daran, dass zwischen:

„Das müsste jemand ändern“

und

„Was kann ich beitragen?“

eine ganze Lebenshaltung liegt.

 

 

 

Ärger kann ein Hinweis sein

 

Ärger besitzt eine Funktion.

Er kann uns zeigen:

Hier stimmt etwas für mich nicht.

Hier wurde eine Grenze überschritten.

Hier wird ein Wert verletzt.

Hier wünsche ich mir Veränderung.

Damit liefert Ärger Information.

Interessant wird, was anschließend geschieht.

Wir können uns weiter ärgern.

Wir können Schuldige suchen.

Wir können kommentieren.

Wir können uns zurückziehen.

Oder wir fragen:

Was liegt jetzt in meinem Einflussbereich?

Damit wird aus emotionaler Energie möglicherweise Handlungskraft.

 

 

 

Verantwortung bedeutet keineswegs Schuld

 

Verantwortung und Schuld werden häufig miteinander verwechselt.

Dabei sind es unterschiedliche Fragen.

Die Schuldfrage blickt häufig zurück:

Wer hat das verursacht?

Die Verantwortungsfrage blickt nach vorn:

Wer kann jetzt etwas beitragen?

Manchmal ist dieselbe Person für beides zuständig.

Manchmal überhaupt nicht.

Du kannst für eine Situation keinerlei Verantwortung tragen und trotzdem Verantwortung dafür übernehmen, wie du jetzt damit umgehst.

Genau darin liegt eine große Form persönlicher Freiheit.

 

 

 

Du bist nicht für alles verantwortlich

 

Verantwortungsbereitschaft kann leicht überzogen werden.

Dann entsteht aus:

„Was kann ich beitragen?“

schnell:

„Ich muss alles lösen.“

Das führt kaum zu mehr Wirksamkeit.

Es führt eher zu Überforderung.

Du bist weder für sämtliche Probleme deiner Umgebung zuständig noch für die Entscheidungen anderer Menschen.

Deshalb gehört zu gesunder Verantwortungsübernahme auch eine Grenze.

Eine hilfreiche Unterscheidung lautet:

Was kann ich kontrollieren?

Was kann ich beeinflussen?

Was liegt außerhalb meines Einflusses?

Diese drei Bereiche verdienen unterschiedliche Aufmerksamkeit.

 

 

 

1. Was du kontrollieren kannst

 

Dazu gehören vor allem deine eigenen Entscheidungen und Handlungen.

Was sage ich?

Was tue ich?

Wofür setze ich meine Zeit ein?

Welche Grenze ziehe ich?

Welche Entscheidung treffe ich?

Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit?

Hier ist dein Einfluss besonders groß.

 

 

 

2. Was du beeinflussen kannst

 

Hier wird es interessanter.

Du kannst andere Menschen kaum kontrollieren.

Du kannst jedoch Einfluss nehmen.

Durch Gespräche.

Argumente.

Vorbild.

Entscheidungen.

Kooperation.

Engagement.

Oder dadurch, dass du eine Initiative beginnst.

Der Ausgang bleibt offen.

Trotzdem besitzt du Handlungsmöglichkeiten.

 

 

 

3. Was außerhalb deines Einflusses liegt

 

Es gibt Entwicklungen, auf die dein unmittelbarer Einfluss äußerst gering ist.

Wenn du deine gesamte Energie dort investierst, entsteht leicht Ohnmacht.

Das bedeutet keineswegs Gleichgültigkeit.

Es bedeutet, deine Kräfte dort einzusetzen, wo sie Wirkung entfalten können.

Verantwortung braucht auch Realismus.

 

 

 

Die Frage nach dem eigenen Anteil

 

In Konflikten beschäftigen wir uns besonders gern mit dem Anteil der anderen.

Was hat sie falsch gemacht?

Warum verhält er sich so?

Wer hätte etwas tun müssen?

Das kann berechtigt sein.

Für die eigene Handlungsfähigkeit ist jedoch eine andere Frage häufig wertvoller:

Welcher Teil davon gehört zu mir?

Vielleicht fünf Prozent.

Vielleicht fünfzig.

Vielleicht neunzig.

Die Zahl ist zweitrangig.

Entscheidend ist:

Diesen Anteil kannst du bearbeiten.

Der Anteil der anderen gehört ihnen.

 

 

 

Verantwortung schafft Handlungsspielraum

 

Solange die Lösung vollständig bei anderen liegt, bist du von deren Verhalten abhängig.

„Wenn mein Kollege endlich …“

„Wenn meine Partnerin endlich …“

„Wenn mein Chef endlich …“

„Wenn die anderen endlich verstehen würden …“

Vielleicht wäre deren Veränderung tatsächlich wünschenswert.

Doch solange sie ausbleibt, stellt sich die Frage:

Welche Möglichkeiten habe ich trotzdem?

Genau deshalb bedeutet Verantwortungsübernahme für mich weniger Last als Handlungsspielraum.

Du verlagerst Aufmerksamkeit von dem, was geschehen müsste, auf das, was du tun kannst.

 

 

 

Verantwortung bedeutet auch, Nein zu sagen

 

Verantwortungsübernahme wird leicht mit zusätzlichem Engagement verwechselt.

Noch mehr tun.

Noch mehr helfen.

Noch mehr tragen.

Manchmal sieht Verantwortung genau andersherum aus.

Eine Aufgabe zurückgeben.

Eine Grenze setzen.

Eine Zusammenarbeit beenden.

Eine Forderung ablehnen.

Eine Entscheidung treffen, die längst fällig ist.

Verantwortung bedeutet nicht automatisch:

mehr übernehmen.

Sie bedeutet:

das übernehmen, was tatsächlich zu dir gehört.

Und das andere dort lassen, wo es hingehört.

 

 

 

Verantwortung ohne Publikum

 

Die Szene am Olof-Palme-Platz beschäftigt mich auch aus einem anderen Grund.

Der Mann räumte dort auf, als kaum jemand zusah.

Das gefällt mir.

Denn manche Handlungen verlieren ihren Wert keineswegs dadurch, dass niemand davon erfährt.

Vielleicht ist sogar das Gegenteil interessant.

Was tun wir, wenn es dafür:

keinen Applaus,

keine Likes,

keine Anerkennung,

keinen Statusgewinn

und kein Publikum gibt?

Das ist ein guter Test für unsere Motive.

Charakter zeigt sich häufig dort, wo der Applaus ausbleibt.

 

 

 

Zeichen setzen bedeutet keineswegs, die Welt retten zu müssen

 

Der Gedanke „Ich kann die Welt ohnehin nicht verändern“ klingt zunächst vernünftig.

Schließlich kann ein einzelner Mensch tatsächlich vieles kaum beeinflussen.

Doch daraus folgt keineswegs, dass der eigene Beitrag bedeutungslos ist.

Wir beeinflussen Menschen.

Menschen beeinflussen andere Menschen.

Verhalten schafft Erwartungen.

Mut kann ansteckend sein.

Verantwortungsbereitschaft ebenfalls.

Eine Person spricht etwas an.

Eine andere schließt sich an.

Jemand beginnt.

Andere merken:

Es geht.

So entstehen Veränderungen häufig.

Weniger spektakulär, als wir uns Heldengeschichten vorstellen.

Und wesentlich alltäglicher.

 

 

 

Die Gefahr des moralischen Hochsitzes

 

Es gibt noch eine andere Form der Verantwortungslosigkeit.

Sie klingt ausgesprochen engagiert.

Wir wissen sehr genau, was andere tun müssten.

Die Politik.

Die Unternehmen.

Die Nachbarn.

Die Kollegen.

Die Gesellschaft.

Die jüngere Generation.

Die ältere Generation.

Je länger diese Liste wird, desto interessanter wird eine Frage:

Und ich?

Was lebe ich selbst von dem, was ich fordere?

Das ist manchmal unbequem.

Und genau deshalb wertvoll.

Denn Glaubwürdigkeit beginnt dort, wo Anspruch und eigenes Verhalten zusammenfinden.

 

 

 

Verantwortung für die eigenen Entscheidungen

 

Besonders deutlich zeigt sich Verantwortung bei Entscheidungen.

Wir können Entscheidungen hinausschieben.

Andere um ihre Einschätzung bitten.

Noch mehr Informationen sammeln.

Umstände verantwortlich machen.

Und irgendwann bleibt trotzdem eine Tatsache:

Bestimmte Entscheidungen kann uns niemand abnehmen.

Dann bedeutet Verantwortung:

Ich prüfe sorgfältig.

Ich berücksichtige Folgen.

Ich höre auf kluge Menschen.

Und schließlich sage ich:

Das ist meine Entscheidung.

Damit gehört auch der Umgang mit den Konsequenzen zu mir.

Diese Haltung schafft innere Klarheit.

 

 

 

Verantwortung bedeutet auch, Entscheidungen zu korrigieren

 

Verantwortung heißt keineswegs, an jeder einmal getroffenen Entscheidung festzuhalten.

Manchmal zeigen neue Informationen:

Das war ein Irrtum.

Dann kann Verantwortungsübernahme bedeuten:

den Fehler einzugestehen,

eine Entscheidung zu korrigieren,

sich zu entschuldigen,

Schaden zu begrenzen

und neu zu entscheiden.

Das verlangt häufig mehr Stärke als der Versuch, eine schlechte Entscheidung um jeden Preis zu verteidigen.

 

 

 

Der Verantwortungs-Kompass

 

Wenn dich eine Situation beschäftigt, helfen fünf Fragen.

 

1. Was geschieht tatsächlich?

Trenne Beobachtung und Interpretation.

Meine Geschichte vom vermeintlichen Feuer am Olof-Palme-Platz ist dafür eine brauchbare Erinnerung.

 

2. Was davon liegt in meinem Einflussbereich?

Was kann ich kontrollieren?

Was kann ich beeinflussen?

Was gehört außerhalb meines Handlungsspielraums?

 

3. Welcher Anteil gehört zu mir?

Welche Entscheidung, Handlung oder Unterlassung liegt bei mir?

 

4. Was wäre ein sinnvoller nächster Schritt?

Weniger:

„Wie löse ich das gesamte Problem?“

Mehr:

„Was kann ich jetzt konkret tun?“

 

5. Woran erkenne ich, dass meine Verantwortung endet?

Diese Frage schützt davor, fremde Verantwortung zu übernehmen.

 

 

 

Vom Ärgern zum Gestalten

 

Vielleicht ist das der entscheidende Wechsel.

Ärger schaut auf das, was falsch läuft.

Verantwortung schaut auf den eigenen Handlungsspielraum.

Das eine schließt das andere keineswegs aus.

Du darfst dich ärgern.

Du darfst Missstände benennen.

Du darfst deutlich werden.

Und dann kommt die Frage, die etwas verändert:

Was mache ich daraus?

Manchmal lautet die Antwort:

Ich spreche es an.

Manchmal:

Ich helfe.

Manchmal:

Ich setze eine Grenze.

Manchmal:

Ich treffe eine Entscheidung.

Manchmal:

Ich lasse etwas los, das außerhalb meines Einflusses liegt.

Und manchmal:

Ich nehme einen Müllbeutel und fange einfach an.

 

 

 

Fazit: Es wird auch, was wir daraus machen

 

Wir bestimmen keineswegs alles, was uns begegnet.

Wir entscheiden jedoch wesentlich mit, wie wir darauf reagieren.

Deshalb bedeutet Verantwortung für mich weder Selbstbeschuldigung noch die Verpflichtung, sämtliche Probleme zu lösen.

Sie bedeutet:

den eigenen Einflussbereich erkennen und ihn bewusst nutzen.

Frag dich:

Was sehe ich tatsächlich?

Was davon kann ich beeinflussen?

Welcher Anteil gehört zu mir?

Was ist der nächste sinnvolle Schritt?

Und welche Verantwortung gehört anderen?

Vielleicht verändert diese Haltung keineswegs sofort die ganze Welt.

Sie verändert jedoch den Punkt, an dem Veränderung überhaupt beginnen kann:

bei dem, was wir selbst tun.

P.S.

 

Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wie wäre es, wenn wir selbst mehr Verantwortung übernehmen und gestalten?

 

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2020
Überarbeitung: 01. September 2026

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Wie geht mein Leben weiter, wenn Arbeit weniger Raum einnimmt?

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Innerlich zeigt sich häufig ein anderes Bild: Unruhe, Erschöpfung, Leere, Orientierungslosigkeit. Manchmal auch die stille Sorge, an Bedeutung zu verlieren.

Gerade Menschen, die lange viel getragen haben, erleben diesen Übergang oft intensiver als erwartet. Das bisherige Leben war gefüllt mit Aufgaben, Terminen, Entscheidungen, Reisen, Gesprächen, Projekten und Verantwortung. Wenn all das kleiner wird, braucht das innere System Zeit, einen neuen Rhythmus zu finden.

 

 

 

Wenn Erfolg müde macht

 

Viele Menschen kommen zu mir, weil sie spüren:
So wie bisher fühlt es sich schwer an.
Der Körper sendet Signale.
Die Kraft lässt nach.
Die Freude wird leiser.
Der Kopf weiß viel, der innere Kompass sucht eine neue Richtung.

Manche möchten beruflich kürzertreten.
Manche stehen vor dem Ruhestand.
Manche haben nach intensiven Jahren das Gefühl, innerlich leerzulaufen.
Manche erleben freie Zeit eher als Herausforderung denn als Geschenk.

Dann geht es selten um ein neues Hobby.
Es geht tiefer.

Es geht um Identität.
Um Selbstwert.
Um Sinn.
Um Erschöpfung.
Um die Frage, was bleibt, wenn Leistung kleiner wird.
Und um die Möglichkeit, das eigene Leben in einer reiferen, ruhigeren und zugleich lebendigen Form weiterzuführen.

 

 

 

Coaching oder Therapie – je nach Anliegen

 

In meiner Arbeit klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für dich passt.

Coaching ist hilfreich, wenn du dein Leben bewusst neu ausrichten möchtest. Wenn du Entscheidungen treffen willst. Wenn du deine nächste Lebensphase gestalten möchtest. Wenn du neue Formen von Sinn, Beitrag, Beziehung, Kreativität und Freiheit entwickeln willst.

Therapeutische Begleitung ist sinnvoll, wenn Erschöpfung, innere Leere, Ängste, Schlafprobleme, Überforderung, depressive Verstimmung oder alte innere Muster stärker im Vordergrund stehen. Dann geht es zunächst um Stabilisierung, Entlastung, Selbstfürsorge und um ein behutsames Verstehen dessen, was innerlich wirkt.

Manchmal steht die Neuorientierung im Mittelpunkt.
Manchmal braucht zuerst das Nervensystem Ruhe.
Manchmal verbinden sich beide Perspektiven auf sinnvolle Weise.

Entscheidend ist: Dieser Übergang verdient einen geschützten Raum. Einen Ort, an dem du sortieren kannst, was gerade geschieht, was dein Körper dir mitteilt und welche nächsten Schritte wirklich zu dir passen.

 

 

 

Typische Fragen in dieser Lebensphase

 

Vielleicht erkennst du dich in einigen dieser Fragen wieder:

Was macht mein Leben sinnvoll, wenn Arbeit weniger Raum einnimmt?
Wer bin ich, wenn ich weniger leisten muss?
Wie finde ich Ruhe, wenn mein inneres System jahrelang auf Tempo eingestellt war?
Wie gestalte ich Partnerschaft, Nähe und Alltag neu?
Was möchte ich weitergeben?
Was darf leichter werden?
Welche Aufgaben passen noch zu mir?
Welche Form von Freiheit tut mir gut?
Wie entsteht Bedeutung in einem Leben, das ruhiger werden darf?

Diese Fragen verdienen Zeit, Respekt und eine klare, erfahrene Begleitung.

 

 

 

Wie ich dich begleite

 

Ich arbeite ruhig, klar und wertschätzend.
Wir schauen auf deine Biografie, deine aktuelle Belastung, deine Werte und deine innere Dynamik.
Wir würdigen, was du aufgebaut hast.
Wir nehmen ernst, was dich erschöpft.
Und wir entwickeln eine neue Lebensarchitektur, die zu deinem Nervensystem, deinen Beziehungen und deinem inneren Anspruch passt.

Dabei geht es um konkrete Schritte.
Und zugleich um Tiefe.

Denn Sinn entsteht selten durch Beschäftigung allein.
Sinn entsteht, wenn etwas innerlich stimmig wird.

Mögliche Schwerpunkte unserer Arbeit:

  • Erschöpfung verstehen und Kräfte regenerieren
  • Selbstwert von Leistung entkoppeln
  • den Übergang in eine ruhigere Lebensphase gestalten
  • neue Sinnquellen entdecken
  • innere Unruhe in freier Zeit verstehen
  • Partnerschaft und Nähe neu ausbalancieren
  • berufliche Aktivität klug reduzieren
  • persönliche Werte wieder spürbar machen
  • alte Leistungsprogramme erkennen
  • einen tragfähigen Wochen- und Lebensrhythmus entwickeln

 

 

 

 

Ein neuer Lebensabschnitt darf würdig beginnen

 

Eine ruhigere Lebensphase kann eine Einladung sein, bewusster zu wählen.

Weniger Getriebensein.
Mehr Gegenwart.
Weniger Dauerleistung.
Mehr Tiefe.
Weniger automatische Verpflichtung.
Mehr stimmige Verantwortung.

Vielleicht geht es jetzt darum, das eigene Leben freundlicher zu bewohnen.
Mit mehr Ruhe.
Mit mehr innerer Freiheit.
Mit einem Sinn, der trägt.

Wenn du an einem solchen Übergang stehst, begleite ich dich gerne.
Je nach Situation im Coaching oder im therapeutischen Rahmen.

In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, was du brauchst, welcher Weg passt und wie die nächsten Schritte aussehen können.

P.S.

 

Wie steht es mit Fragen, Erfahrungen etc.?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2019
Überarbeitung: 13. Juli 2026

Die zweite Lebenshälfte: Warum Klarheit wichtiger wird als Tempo

Die zweite Lebenshälfte

Warum Klarheit wichtiger wird als Tempo

Die zweite Lebenshälfte: Warum Klarheit wichtiger wird als Tempo

 

In der zweiten Lebenshälfte verändert sich häufig der Maßstab.
Früher ging es oft um Aufbau, Leistung, Verantwortung und Tempo. Ausbildung, Beruf, Beziehungen, Familie, Sicherheit, Anerkennung: Vieles wollte gestaltet, entschieden und getragen werden. Tempo hatte seinen Platz. Es brachte Bewegung, Ergebnisse und Orientierung.
Irgendwann taucht eine andere Frage auf.

 

Passt dieses Leben noch zu mir?

 

Diese Frage kommt selten laut. Sie zeigt sich eher in stillen Momenten. Nach einem Geburtstag. In einem Gespräch, das länger nachklingt. Auf einem Spaziergang. Nach einem erfolgreichen Termin, der äußerlich gut lief und innerlich seltsam leer blieb.
Dann geht es weniger darum, noch schneller zu werden. Es geht darum, klarer zu werden.

 

Erfolg und Stimmigkeit

 

In der ersten Lebenshälfte fragen viele Menschen:
Funktioniert es?
Funktioniert der Beruf?
Funktioniert die Beziehung?
Funktioniert der Alltag?
Funktioniert das Bild, das ich von mir zeige?
In der zweiten Lebenshälfte gewinnt eine andere Frage an Bedeutung:
Passt es wirklich zu mir?

Das ist ein entscheidender Unterschied. Etwas kann funktionieren und zugleich viel Kraft kosten. Eine Rolle kann erfolgreich wirken und innerlich eng werden. Ein Kalender kann gefüllt sein, während das Wesentliche zu wenig Raum bekommt.
Klarheit bedeutet dann: Ich nehme meine Erfahrung ernst. Ich achte meine Kraft. Ich erkenne meine Werte deutlicher. Ich wähle bewusster, wofür ich Zeit, Aufmerksamkeit und Lebensenergie einsetze.
Klarheit ist in dieser Lebensphase eine Form von Würde.

 

Richtung vor Geschwindigkeit

 

Tempo kann wertvoll sein. Es hilft beim Aufbauen, Umsetzen und Entscheiden.
Doch Tempo braucht Richtung.
Sonst wird Bewegung leicht zu Beschäftigung. Und Beschäftigung kann elegant davon ablenken, was innerlich längst gehört werden möchte.
Was hat wirklich Bedeutung?
Was schenkt Kraft?
Was zieht zu viel Energie?
Welche Beziehungen tun gut?
Welche Erfahrung soll Früchte tragen?
Welche Spuren möchte ich hinterlassen?
Solche Fragen brauchen Raum. Sie brauchen Ruhe. Sie brauchen eine wohlwollende Bilanz.
Es geht dabei um eine milde Inventur des eigenen Lebens.
Was war kostbar?
Was war teuer erkauft?
Was verdient Dankbarkeit?
Was darf sich wandeln?
Was möchte ich mitnehmen in den nächsten Abschnitt?
Aus Erfahrung kann Weisheit werden. Tempo sammelt Erlebnisse. Klarheit macht daraus Bedeutung.

 

Der Körper wird ehrlicher

 

Viele Menschen spüren in der zweiten Lebenshälfte auch körperlich deutlicher, was stimmig ist und was viel Kraft bindet.
Der Schlaf, die Spannung im Körper, das Nervensystem, die Regeneration, die innere Ruhe: All das wird zu einem wichtigen Hinweisgeber.
Der Körper fragt auf seine Weise:
Lebst du so, dass deine Kraft mitkommen kann?
Diese Frage verdient Aufmerksamkeit. Gute Entscheidungen entstehen leichter, wenn der Körper wieder atmen darf.
Beziehungen, Beruf und das nächste Kapitel
Auch Beziehungen verändern ihr Gewicht. Oberflächliche Kontakte verlieren an Bedeutung. Echte Begegnungen werden wertvoller. Ein ehrliches Gespräch kann mehr nähren als ein ganzer Abend voller Small Talk.
Beruflich taucht oft eine neue Schwelle auf:
Will ich meine Erfahrung weiter in dieser Form einsetzen?
Was möchte ich weitergeben?
Welche Aufgabe fühlt sich sinnvoll an?
Wo entsteht wieder Lebendigkeit?
Viele Menschen suchen an diesem Punkt Stimmigkeit. Einen nächsten Abschnitt, in dem Erfahrung, Sinn, Würde und Lebensfreude besser zusammenfinden.

 

 

Drei Fragen für mehr Klarheit

 

Für einen ersten Schritt können diese drei Fragen hilfreich sein:
Was gibt mir Kraft?
Was zieht zu viel Kraft?
Was verdient mehr Raum?
Die Antworten dürfen ein Anfang sein. Ein stiller Vertrag mit sich selbst. Eine Rückkehr zu dem, was wesentlich ist.
Die zweite Lebenshälfte kann ein ruhiger Aufbruch sein. Ein Aufbruch in ein Leben, das weniger beeindrucken muss und mehr zu dir passt.
Vielleicht reicht für heute ein Satz:
Ich wähle Richtung vor Geschwindigkeit.

 

Video ist im Schnitt

 

Das eingebundene Video vertieft diese Gedanken und lädt dazu ein, die eigenen Antworten in Ruhe zu erkunden.
Wer solche Fragen persönlich sortieren möchte, findet im 1:1 Sparring einen vertraulichen Raum für Klärung, Perspektivwechsel und stimmige nächste Schritte.
Mehr dazu: 1:1 Sparring für persönliche Klärung

P.S.

 

Wo kann jeder von uns heute bei sich selbst beginnen?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Gut informiert entscheiden

 

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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2007
Überarbeitung: 2. August 2020
AN: #565

Veränderung beginnt bei dir: Selbstführung statt Selbstoptimierung

Gewünschte Veränderungen beginnen bei uns selbst

Impulse für Führungskräfte, die wirklich etwas bewegen wollen
Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern. —Leo N. Tolstoi

Veränderung beginnt bei dir

 

Was du beeinflussen kannst, wenn du dir Veränderung wünschst

 

Es gibt Situationen, in denen wir uns dringend Veränderung wünschen.

Der Kollege sollte sich anders verhalten.

Die Führungskraft endlich zuhören.

Der Partner etwas verstehen.

Das Team Verantwortung übernehmen.

Die Organisation beweglicher werden.

Die anderen müssten doch nur …

Und manchmal stimmt das sogar.

Andere Menschen könnten sehr viel beitragen.

Trotzdem bleibt eine entscheidende Frage:

Was davon kannst du tatsächlich beeinflussen?

Hier beginnt Selbstführung.

Weniger mit Selbstbeschuldigung.

Mehr mit der Bereitschaft, den eigenen Handlungsspielraum zu erkennen.

 

 

 

Veränderung beginnt weniger mit Schuld

 

„Fang bei dir selbst an“ kann schnell so klingen, als seist du für alles verantwortlich.

Das bist du weniger.

Andere Menschen tragen Verantwortung für ihr Verhalten.

Organisationen für ihre Strukturen.

Führungskräfte für ihre Entscheidungen.

Und manche Situationen lassen sich durch dein Verhalten allein kaum lösen.

Selbstverantwortung bedeutet etwas anderes:

Ich unterscheide zwischen dem, was außerhalb meiner Kontrolle liegt, und dem, worauf ich Einfluss habe.

Genau dort investiere ich meine Energie.

 

 

 

Der eigene Anteil ist der interessanteste

 

Warum?

Weil du ihn verändern kannst.

Du kannst weniger bestimmen, ob dein Gegenüber:

einsichtig wird,

freundlich reagiert,

Verantwortung übernimmt,

oder deine Entscheidung begrüßt.

Du kannst beeinflussen:

wie klar du sprichst,

welche Grenze du setzt,

welche Entscheidung du triffst,

wie lange du dich auf eine Diskussion einlässt,

welche Erwartungen du überprüfst,

und welche Konsequenz du ziehst.

Der eigene Anteil ist weniger automatisch der größte. Er ist derjenige, mit dem du unmittelbar arbeiten kannst.

 

 

 

Selbstführung beginnt mit Beobachtung

 

Viele Reaktionen laufen automatisch.

Jemand kritisiert dich.

Du rechtfertigst dich.

Jemand wird laut.

Du wirst ebenfalls lauter.

Jemand zieht sich zurück.

Du versuchst, die Verbindung sofort wiederherzustellen.

Jemand erwartet etwas.

Du sagst zu, obwohl du eigentlich Nein meinst.

Der erste Schritt besteht weniger darin, sofort alles anders zu machen.

Zunächst:

Bemerken.

Was geschieht in mir?

Was tue ich automatisch?

Welche Wirkung hat das?

Und:

Welche andere Möglichkeit hätte ich?

 

 

 

Zwischen Reiz und Reaktion entsteht Freiheit

 

Eine der wertvollsten Fähigkeiten besteht darin, einen kleinen Raum zwischen Ereignis und Reaktion zu schaffen.

Manchmal sind es wenige Sekunden.

Ein Atemzug.

Eine Rückfrage.

Eine Pause.

Ein Satz wie:

„Darüber möchte ich kurz nachdenken.“

Diese kleine Unterbrechung kann verhindern, dass ein altes Muster automatisch die Führung übernimmt.

 

 

 

Du brauchst weniger eine neue Persönlichkeit

 

Veränderung wird schnell zu groß gedacht.

„Ich müsste selbstbewusster werden.“

„Ich müsste vollkommen gelassen sein.“

„Ich müsste endlich lernen, mich durchzusetzen.“

Das klingt nach einem Persönlichkeitsumbau.

Oft ist der nächste sinnvolle Schritt viel kleiner.

Zum Beispiel:

eine Antwort weniger rechtfertigen.

eine Frage mehr stellen.

fünf Sekunden länger zuhören.

eine Grenze einmal früher aussprechen.

eine Entscheidung weniger sofort treffen.

Kleine Veränderungen können die Dynamik eines ganzen Gesprächs verändern.

 

 

 

Was du vorlebst, wirkt

 

Besonders deutlich wird das in Führung.

Eine Führungskraft kann Offenheit verlangen und gleichzeitig auf Kritik defensiv reagieren.

Eigenverantwortung fordern und jede Entscheidung kontrollieren.

Ruhe erwarten und selbst permanent Druck erzeugen.

Menschen orientieren sich weniger ausschließlich an dem, was gesagt wird.

Sie beobachten:

Was geschieht tatsächlich?

Deshalb ist das eigene Verhalten ein wichtiges Führungsinstrument.

 

 

 

Führung beginnt mit Selbstführung

 

Wer andere Menschen führen möchte, braucht Zugang zur eigenen Handlungsfähigkeit.

Gerade unter Druck.

Wie reagierst du bei Unsicherheit?

Bei Widerstand?

Bei Kritik?

Bei Konflikten?

Bei Fehlern?

Bei Entscheidungen mit hoher Tragweite?

Selbstführung bedeutet weniger, immer ruhig oder vollkommen souverän zu sein.

Es bedeutet:

den eigenen Zustand wahrnehmen und trotzdem möglichst bewusst handeln können.

 

 

 

Veränderung braucht mehr als Einsicht

 

Vielleicht weißt du längst:

Ich sollte klarer Grenzen setzen.

Ich sollte früher sprechen.

Ich sollte weniger erklären.

Ich sollte Entscheidungen konsequenter treffen.

Und trotzdem geschieht im entscheidenden Moment wieder das alte Verhalten.

Das ist wenig überraschend.

Erkenntnis allein verändert Gewohnheiten selten vollständig.

Veränderung braucht:

Beobachtung.

Übung.

neue Erfahrungen.

Wiederholung.

und häufig einen konkreten Anlass, an dem du das neue Verhalten tatsächlich ausprobierst.

 

 

 

Beginne klein genug

 

Eine Veränderung scheitert häufig weniger am fehlenden Willen als an ihrer Größe.

Statt:

„Ab jetzt lasse ich mir nichts mehr gefallen.“

konkreter:

„Beim nächsten Gespräch werde ich diesen einen Punkt klar ansprechen.“

Statt:

„Ich werde ein völlig anderer Chef.“

konkreter:

„In der nächsten Besprechung frage ich zuerst nach den Einschätzungen meines Teams.“

Verhalten lässt sich leichter verändern als ein abstraktes Selbstbild.

 

 

 

Drei Fragen für mehr Selbstführung

 

Wenn du eine Situation verändern möchtest, helfen drei Fragen:

 

1. Was geschieht gerade?

So konkret wie möglich.

 

2. Was davon liegt in meinem Einflussbereich?

Weniger Wunschdenken. Mehr tatsächlicher Handlungsspielraum.

 

3. Was wäre mein nächster sinnvoller Schritt?

Weniger der perfekte Endzustand.

Der nächste Schritt.

 

 

 

Der Einfluss-Kompass

 

Ich finde vier Bereiche besonders hilfreich:

 

Direkt beeinflussbar

Deine Worte.

Deine Entscheidungen.

Deine Grenzen.

Deine Vorbereitung.

Deine Reaktion.

 

Indirekt beeinflussbar

Gesprächsklima.

Zusammenarbeit.

Vertrauen.

Motivation anderer.

 

Verhandelbar

Zuständigkeiten.

Prioritäten.

Ressourcen.

Vereinbarungen.

 

Außerhalb deiner Kontrolle

Entscheidungen anderer.

deren Persönlichkeit.

deren Zustimmung.

Vergangenheit.

Je klarer du diese Bereiche trennst, desto gezielter kannst du deine Energie einsetzen.

 

 

 

Selbstveränderung bedeutet weniger Anpassung

 

Es gibt einen wichtigen Unterschied.

Sich selbst zu verändern bedeutet weniger:

noch verständnisvoller werden.

noch mehr aushalten.

noch flexibler sein.

noch besser funktionieren.

Manchmal besteht die sinnvollste Veränderung gerade darin:

klarer Nein zu sagen.

weniger Verantwortung für andere zu übernehmen.

einen Konflikt anzusprechen.

eine Situation zu verlassen.

oder eine Entscheidung zu treffen, die anderen weniger gefällt.

Selbstentwicklung kann auch bedeuten, weniger angepasst zu werden.

 

 

 

Manche Situationen brauchen weniger Selbstoptimierung

 

Das ist mir besonders wichtig.

Wenn du in einer dauerhaft unfairen, manipulativen oder entwürdigenden Situation steckst, lautet die Lösung weniger:

„Wie kann ich mich noch besser darauf einstellen?“

Dann kann die entscheidende Veränderung heißen:

Grenzen setzen.

Unterstützung holen.

Rahmenbedingungen verändern.

Distanz schaffen.

oder gehen.

Selbstverantwortung bedeutet weniger, die Verantwortung anderer Menschen zu übernehmen.

 

 

 

Veränderung und Geduld

 

Neue Verhaltensweisen fühlen sich anfangs häufig ungewohnt an.

Ein klares Nein kann sich hart anfühlen.

Eine Pause unsicher.

Weniger Rechtfertigung unhöflich.

Ein neues Führungsverhalten künstlich.

Das bedeutet weniger automatisch, dass es falsch ist.

Ungewohnt und falsch sind zwei unterschiedliche Dinge.

Gib neuen Möglichkeiten genügend Gelegenheit, vertrauter zu werden.

 

 

 

Woran erkennst du Fortschritt?

 

Weniger daran, dass jede Situation plötzlich leicht wird.

Vielleicht bemerkst du:

Du erkennst ein Muster früher.

Du reagierst weniger automatisch.

Du brauchst kürzer, um dich wieder zu sammeln.

Du sprichst eine Grenze früher aus.

Du grübelst nach einem Gespräch weniger lange.

Du kannst einen Fehler eingestehen, ohne dich selbst abzuwerten.

Du triffst Entscheidungen klarer.

Das sind echte Veränderungen.

 

 

 

Veränderung beginnt bei dir – und endet weniger dort

 

Der eigene Anteil ist ein guter Ausgangspunkt.

Danach kann es um mehr gehen.

Ein Gespräch.

Eine neue Vereinbarung.

Andere Strukturen.

Eine Entscheidung.

Eine Trennung.

Ein neues Team.

Ein neuer beruflicher Weg.

Selbstführung bedeutet weniger Rückzug ins Private.

Sie schafft die Grundlage dafür, im Außen bewusster zu handeln.

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Veränderungen

 

Manche Veränderungen lassen sich allein gut gestalten.

Andere werden leichter, wenn eine unabhängige Perspektive hinzukommt.

Gerade wenn viel auf dem Spiel steht, können wir gemeinsam klären:

Was geschieht tatsächlich?

Was möchtest du verändern?

Was liegt in deinem Einflussbereich?

Welche Muster wiederholen sich?

Welche Optionen hast du?

Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen und Veränderungen

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Wir wünschen uns verständlicherweise, dass andere Menschen sich verändern.

Manchmal tun sie es.

Manchmal weniger.

Deine Handlungsfähigkeit sollte weniger davon abhängen.

Eine stärkere Frage lautet:

Was kann ich heute tun, damit ich meinem eigenen Anspruch ein Stück näher komme?

Vielleicht verändert sich dadurch auch dein Umfeld.

Vielleicht verändert sich vor allem deine Position darin.

Beides kann viel bewirken.

P.S.

 

Wo kann jeder von uns heute bei sich selbst beginnen?

 

 

Der nächste Schritt

 

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  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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→ Kennenlernen und erste Sitzung
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Datenschutz

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2007
Überarbeitung: 2. August 2020
AN: #565

Geduld oder Aufschub? Wann Warten klug ist | Karsten Noack

Geduld oder Aufschub? Wann Warten klug ist – und wann Handeln dran ist

Geduld kann eine große Stärke sein. Entscheidend ist, was während des Wartens geschieht.
Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer, Kraft.

Geduld oder Aufschub? Wann Warten klug ist – und wann Handeln dran ist

 

Geduld kann eine große Stärke sein. Entscheidend ist, was während des Wartens geschieht.

Manche Dinge brauchen Zeit.

Eine Idee muss reifen.

Eine Entwicklung braucht Raum.

Menschen brauchen Gelegenheit, sich zu zeigen.

Eine wichtige Entscheidung gewinnt durch Abstand an Klarheit.

Und manchmal sieht Warten von außen genauso aus – während innerlich längst eine Entscheidung ansteht.

Genau hier wird es interessant.

Denn Geduld und Aufschub können sich erstaunlich ähnlich anfühlen.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Klarheit.

Geduld ist mehr als Warten

 

Geduld bedeutet für mich:

Ich weiß, weshalb ich warte.

Ich beobachte.

Ich sammle relevante Informationen.

Ich lasse eine Entwicklung reifen.

Ich wähle einen passenden Zeitpunkt.

Und ich bleibe dabei innerlich handlungsfähig.

Das ist aktive Geduld.

Sie verbindet Gelassenheit mit Aufmerksamkeit.

Ruhe mit Richtung.

Zeit mit Verantwortung.

Ein Baum wächst tatsächlich schneller durch gute Bedingungen als durch Ziehen an seinen Zweigen.

Bei wichtigen Entscheidungen gilt etwas Ähnliches.

Manches braucht Reife.

Anderes braucht einen Entschluss.

Die Kunst besteht darin, den Unterschied zu erkennen.

 

 

 

Wenn Zeit tatsächlich für dich arbeitet

 

Warten kann ausgesprochen klug sein.

Zum Beispiel, wenn sich Informationen erst entwickeln.

Wenn du beobachten möchtest, wie zuverlässig sich jemand verhält.

Wenn Emotionen sehr intensiv sind und etwas Abstand neue Perspektiven ermöglicht.

Wenn ein Markt, eine Verhandlung oder eine berufliche Situation gerade in Bewegung ist.

Oder wenn eine Entscheidung weitreichende Folgen hat und eine zusätzliche Perspektive ihren Wert erhöht.

Dann arbeitet die Zeit für dich.

Mit jedem Tag entsteht etwas:

mehr Information,

mehr Klarheit,

mehr Erfahrung,

mehr Orientierung.

Geduld besitzt dann einen konkreten Nutzen.

 

 

 

Wenn Warten zur eleganten Vertagung wird

 

Es gibt eine zweite Form des Wartens.

Du denkst weiter.

Du sammelst weitere Argumente.

Du spielst zusätzliche Szenarien durch.

Du hoffst auf den Moment vollkommener Gewissheit.

Und irgendwann wird aus sorgfältigem Nachdenken ein Kreisverkehr.

Gerade kluge, verantwortungsbewusste Menschen kennen dieses Phänomen.

Sie sehen viele Perspektiven.

Sie erkennen Risiken.

Sie verstehen Zusammenhänge.

Und genau diese Fähigkeit kann Entscheidungen anspruchsvoller machen.

Denn für fast jede Option findet sich ein weiteres Argument.

Dann braucht es häufig weniger zusätzliche Informationen und mehr Klarheit darüber, welche Kriterien wirklich zählen.

 

 

 

Der Gedulds-Kompass

 

Für solche Situationen nutze ich gerne einige einfache Fragen.

 

 

1. Was wird durch weiteres Warten konkret besser?

 

Welche Information entsteht?

Welche Entwicklung kann sich zeigen?

Welche Qualität gewinnt die Entscheidung durch zusätzliche Zeit?

Je konkreter deine Antwort, desto eher spricht vieles für Geduld.

 

 

2. Was kostet weiteres Warten?

 

Auch Vertagen hat einen Preis.

Zeit vergeht.

Möglichkeiten verändern sich.

Andere Menschen treffen Entscheidungen.

Energie bleibt gebunden.

Ein Thema begleitet dich weiter.

Manchmal kostet eine offene Entscheidung erstaunlich viel Aufmerksamkeit.

Die Frage lautet deshalb:

Welchen Preis zahle ich für weitere Zeit?

 

 

3. Worauf warte ich eigentlich?

 

Auf Informationen?

Auf Zustimmung?

Auf Sicherheit?

Auf den perfekten Zeitpunkt?

Auf ein Gefühl?

Auf die Entscheidung eines anderen Menschen?

Diese Frage bringt häufig erstaunlich schnell Klarheit.

Denn sobald du weißt, worauf du wartest, kannst du prüfen, welchen realistischen Wert dieses Warten besitzt.

 

 

4. Welche Unsicherheit gehört einfach dazu?

 

Bei wichtigen Entscheidungen bleibt fast immer ein Rest Unsicherheit.

Eine neue Position.

Eine unternehmerische Weichenstellung.

Eine Zusammenarbeit.

Ein großer beruflicher Schritt.

Eine persönliche Neuorientierung.

Die Zukunft liefert ihre Antworten schließlich erst später.

Entscheidungskompetenz bedeutet deshalb auch, mit einem angemessenen Maß an Unsicherheit souverän umgehen zu können.

 

 

5. Woran erkenne ich den Zeitpunkt zum Handeln?

 

Definiere diesen Punkt möglichst konkret.

Welche Information brauchst du?

Welches Ereignis soll eintreten?

Welche Frist erscheint sinnvoll?

Welches Kriterium entscheidet?

So bekommt Geduld einen Rahmen.

Und aus Warten wird eine bewusste Strategie.

 

 

Der richtige Zeitpunkt entsteht selten von allein

 

Viele Menschen hoffen bei schwierigen Entscheidungen auf diesen einen Moment:

Plötzlich fühlt sich alles eindeutig an.

Man weiß es einfach.

Das kommt vor.

Bei komplexen Entscheidungen entsteht Klarheit häufig auf einem anderen Weg.

Du sortierst.

Du gewichtest.

Du hinterfragst Annahmen.

Du unterscheidest Fakten von Befürchtungen.

Du erkennst, was dir wirklich wichtig ist.

Und irgendwann besitzt du ausreichend Klarheit für einen tragfähigen nächsten Schritt.

Das ist etwas anderes als absolute Sicherheit.

Es ist Entscheidungsreife.

 

 

Geduld und Mut gehören zusammen

 

Geduld wird gelegentlich mit Passivität verwechselt.

Dabei kann echte Geduld ausgesprochen mutig sein.

Es braucht Mut, eine Entwicklung reifen zu lassen, während andere bereits drängen.

Es braucht innere Stabilität, einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten.

Und ebenso braucht es Mut, irgendwann zu sagen:

Jetzt reicht die Information. Jetzt entscheide ich.

Reife Selbstführung kennt deshalb beide Fähigkeiten:

Warten können.

Und handeln können.

 

 

Eine Frage, die vieles verändert

 

Wenn du bei einer Entscheidung feststeckst, stelle dir folgende Frage:

Wenn ich die Entscheidung weiter vertage – welche Entscheidung entsteht dadurch faktisch?

Denn auch Zeit verändert Situationen.

Ein Angebot läuft aus.

Eine Beziehung entwickelt sich weiter.

Eine berufliche Rolle verfestigt sich.

Eine Gelegenheit verändert sich.

Eine Zusammenarbeit bekommt eine Richtung.

So betrachtet erhält auch das Warten eine Konsequenz.

Und genau diese Perspektive kann sehr klärend sein.

 

 

Aktionismus ist die andere Seite

 

Natürlich gibt es auch das andere Extrem.

Manche Menschen handeln vor allem deshalb schnell, weil sie die Spannung einer offenen Situation rasch beenden möchten.

Dann fühlt sich jede Entscheidung zunächst besser an als die Ungewissheit.

Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Eine gute Entscheidung beantwortet deshalb zwei Fragen:

Was gewinne ich durch weiteres Reifenlassen?

Und:

Was gewinne ich durch einen Entschluss?

Die Antwort liegt selten in einer allgemeinen Regel.

Sie liegt in deiner konkreten Situation.

 

 

Gute Entscheidungen brauchen Klarheit

 

Vielleicht besteht die eigentliche Kunst deshalb weniger darin, besonders geduldig oder besonders entschlossen zu sein.

Es geht um etwas anderes:

zu erkennen, was die Situation gerade verlangt.

Manchmal ist das Geduld.

Manchmal ein Gespräch.

Manchmal eine klare Grenze.

Manchmal eine Entscheidung.

Manchmal ein erster kleiner Schritt.

Und manchmal eine unabhängige Perspektive, die hilft, aus Gedanken wieder Klarheit zu machen.

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Gerade bei Entscheidungen mit weitreichenden persönlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Folgen kann ein Sparringspartner hilfreich sein.

Jemand, der mitdenkt.

Der Fragen stellt.

Der Annahmen prüft.

Der Zusammenhänge erkennt.

Der auch unbequeme Perspektiven einbringt.

Und der die Entscheidung bei dir lässt.

Denn am Ende geht es um eine Entscheidung, die zu deiner Situation, deinen Werten und deiner langfristigen Richtung passt.

Geduld ist eine Stärke, wenn sie einer bewussten Entscheidung dient.

Und manchmal besteht die klügste Form der Geduld darin, lange genug hinzusehen, um anschließend entschlossen handeln zu können.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn eine wichtige Entscheidung ansteht und du dir eine unabhängige Perspektive wünschst, können wir sie gemeinsam sortieren.

Je nach Tragweite eignet sich dafür Coaching, Beratung oder Executive Sparring.

→ Wichtige Entscheidungen treffen
→ Executive Sparring
→ Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Kontakt aufnehmen

Nicht zu schnell handeln: Geduld, vielleicht erledigt es sich von selbst!

 

Wie spießig klingt das denn? Kennen Sie den Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen“?

Wenn dieser Satz auch nicht absolut und uneingeschränkt gültig ist, so ist er doch zumindest ein Hinweis darauf, wichtige Dinge nicht unnötig vor sich herzuschieben oder nicht ständig zu verschieben, sondern diese zu erledigen.

 

 

 

Später: Eiersteinmal durchatmen und Tee trinken

 

Wie spießig klingt das denn? Kennen Sie den Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen“?

Wenn dieser Satz auch nicht absolut und uneingeschränkt gültig ist, so ist er doch zumindest ein Hinweis darauf, wichtige Dinge nicht unnötig vor sich herzuschieben oder nicht ständig zu verschieben, sondern sie zu erledigen.

E=mc² und „Vieles ist relativ!“, meinte Albert Einstein. Recht hat er! Tatsächlich erledigen sich viele Dinge von selbst oder waren dann doch nicht so wichtig, wie es anfangs schien. Dann lohnt es sich frühzeitig zu erkennen, dass zu schnelle Erledigung unnötig Ressourcen frisst. Machen oder lassen? Manchmal gilt das afrikanische Sprichwort; das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Wie so oft wird belohnt zu erkennen, welche Strategie zum Ziel führt.

 

 

Genug ist genug

 

Sammeln sich zu viele unerledigte Aufgaben an, führt dies leicht zu einer erdrückenden und lähmenden Grundstimmung. Das kostet viel Energie und Aufmerksamkeit, mitunter mehr, als die Erledigung benötigen würde. Es ist ein bisschen wie das Überziehen des Dispositionskredits; es fallen Zinsen an und auf die Zinsen folgen Zinseszinsen und …! Das kann einem irgendwann den Schlaf rauben.

 

 

 

Ursachenforschung

 

Später ist auch noch Zeit. Das Phänomen des Verschiebens kann vielerlei Ursachen haben. Oft ist Unentschlossenheit ein Grund dafür, dass Aufgaben nicht fertiggestellt werden. Der erforderliche Antrieb fehlt. Dann ist es hilfreich, sich über die eigenen Motive klarer zu sein.

  • Wie sieht es mit Vorbehalten aus?
  • Ist es mir den Aufwand wert?
  • Was erreiche ich mit der Fertigstellung bzw. welchen Ärger erspare ich mir gegebenenfalls?

 

 

 

Durchatmen und Tee trinken?

 

E=mc² und „Vieles ist relativ!“, meinte Albert Einstein. Recht hat er! Tatsächlich erledigen sich viele Dinge von selbst oder waren dann doch nicht so wichtig, wie es anfangs schien. Dann lohnt es sich frühzeitig zu erkennen, dass zu schnelle Erledigung unnötig Ressourcen frisst. Machen oder lassen? Manchmal gilt das afrikanische Sprichwort; das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Wie so oft wird belohnt zu erkennen, welche Strategie zum Ziel führt.

Synonyme

 

Langmut, Nachsicht, Beständigkeit, Kondition, Zähigkeit, Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit. Ähnlich: Ausdauer, Gelassenheit Steigerung: Engelsgeduld

Ursprung des Wortes

 

Wortherkunft Eine Ableitung des Substantivs zum Verb „dulden“ (zulassen). Aus mittelhochdeutsch „gedult“, „gedulde“. Definition Ausdauer im ruhigen, nachsichtigen und kontrollierten Warten oder Ertragen eines Sachverhaltes.

Video

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #6560
K: CNB
Ü:

Politische Rhetorik: Teilnehmen statt den Kopf in den Sand zu stecken

Politische Rhetorik: Teilnehmen statt den Kopf in den Sand zu stecken

Wenn Sie etwas zu sagen haben, helfe ich Ihnen dabei sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren

Politische Rhetorik: Demokratie braucht Beteiligung

 

Nehmen Sie teil! Demokratien und erfolgreiche Unternehmen leben von Menschen, die sich einbringen und gestalten. Es lohnt sich Einfluss zu nehmen, statt den Kopf in den Sand zu stecken.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wir profitieren alle von Meinungsvielfalt

 

Demokratien ebenso wie erfolgreiche Unternehmen leben von Menschen, die sich einbringen und gestalten, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Letzteres Phänomen nimmt leider zu, und diejenigen, die sich äußern sind oft frustriert darüber, dass sie nicht gehört werden. Die Konsequenzen schaden nicht nur den Betroffenen, sondern uns allen. Wer meint nicht gehört zu werden, zieht sich entweder zurück oder wirft irgendwann Steine. Das zerstört, statt beizutragen und die Botschaft tritt in den Hintergrund. Wer sich für freie Meinungsäußerungen einsetzt, macht die Welt ein Stück besser, auch dann, wenn die Botschaften einem selbst nicht gefallen. Der Rahmen ist vorgegeben; Grundgesetz und andere anerkannte Grundlagen liefern Orientierung. Solange diese gemeinsame Basis respektiert wird, kann bei aller Bandbreite der Auslegung in Reden und Debatten darüber diskutiert werden. Außerhalb wird es etwas schwerer bis weitgehend unmöglich. Wer schon mit Fanatikern diskutieren wollte, kennt die Grenzen.

 

 

 

Training, damit Ihre politische Botschaft eine Chance hat

 

Politische Botschaften – im Sinne gesellschaftlicher Themen – sind nur so stark wie die Stimme, die sie vermittelt. Während ich selbst mich aus parteipolitischen Themen in der Öffentlichkeit heraushalte, setze ich mich für den regen Austausch ein. In Einzeltrainings und Workshop unterstütze ich Interessierte, indem die Grundlagen politischer Rhetorik und Kommunikation vermittelt, erkundet und trainiert werden. Statements und Diskussionsbeiträge, politische Debatten und Reden werden systematisch verbessert  und anschließend mit Videounterstützung ausgewertet.

Erfolgreiches und überzeugendes Reden vor Gruppen ist nicht angeboren, sondern das Resultat von Kenntnissen und Fertigkeiten, die zur zweiten Natur geworden sind. Die entsprechenden Werkzeuge, Übungsgelegenheiten und professionelles Feedback erhalten Sie in den Trainings mit mir.

Damit ein Auftritt nicht nur authentisch wirkt, sondern auch ist, muss auch die innere Haltung stimmen. Das wünscht sich, wer mit einem guten Gefühl in den Spiegel schauen und wirklich überzeugen will. Wenn Sie daran interessiert sind, lassen Sie uns zu Trainingszwecken konstruktiv disputieren. Mit Sparringspartner debattieren Sie über spannende politische Themen, stärken Ihre Argumentationskraft und Schlagfertigkeit sowie den souveränen Umgang mit unfairer Rhetorik.

 

 

 

Für wen ist das Angebot geeignet

 

Willkommen sind Teilnehmer, die trainieren wollen sich respektvoll und umso überzeugender an politischen Diskussionen zu beteiligen. Dazu gehört während des Trainings auch die Bereitschaft die Positionen Andersdenkender einzunehmen.

Video

Politische Rhetorik – Mach den Mund auf, statt den Kopf in den Sand zu stecken

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Der nächste Schritt

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

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Datenschutz

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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Umfrageergebnis

 

An gesellschaftlichen bzw. politischen Diskussionen…

%

... möchte ich mehr teilnehmen.

%

... will ich nicht teilnehmen.

%

... nehme ich nicht ausreichend teil.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 455)

P.S.

 

Was für eine Position haben Sie dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. November 2016
Überarbeitung: 19. Oktober 2021
AN: #671
K:
Ü:B

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Steh zu deinen Fehlern

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Stehst du zu deinen Fehlern?

Wer Verantwortung übernimmt, nimmt auch mehr Einfluss!
13 Tipps für wirksame Entschuldigungen: Stehen Sie zu Ihren Fehlern?

Verantwortung übernehmen und entschuldigen

 

Halbherzige Ausreden richten Schaden an. Ehrliche Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken. So gelingt es:

Video

Um Entschuldigung bitten – So machst du es richtig und authentisch

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Weshalb Menschen sich nicht entschuldigen

 

Dass ehrlich gemeinte Entschuldigungen einige Vorteile haben, ist kein Geheimnis und doch geschieht es vergleichsweise selten. Es gibt einige Gründe, weshalb sich Menschen nicht entschuldigen. 

 

 

a. Kognitive Dissonanz

 

Kognitive Dissonanz macht es nicht gerade einfacher sich zu entschuldigen. Wenn das ersehnte Selbstbild sich nicht mit der Realität deckt, fühlt sich das nicht gut an. Entsprechend groß ist das Bestreben schnellstens woanders hinzusehen, als dich dem zu stellen.

 

 

 

b. Scham und Schuldgefühle

 

Ein Sprichwort sagt; es ist immer Hoffnung für Menschen, die sich noch schämen können. Nur, wenn wir etwas vergeigt haben, obwohl wir es irgendwie besser wussten, kann es diese Scham auch erschweren, die betroffene Person darauf anzusprechen, sich zu entschuldigen. Es erscheint einfacher, so zu tun als, ob es nie geschehen wäre.

 

 

 

c. Stolz

 

Besonders Männer empfinden es oft, als sehr schwierig sich angemessen zu entschuldigen. Wer gibt schon gerne Fehler zu? Ein chinesisches Sprichwort sagt: Stolz ruft Unheil heben und Demut lässt die Ernte reifen.

 

 

 

d. Wut

 

Ein Wort führt zum anderen, Emotionen schaukeln sich schnell hoch. Manchmal wird die Wut so übermächtig, dass wir deshalb keine Entschuldigung aussprechen oder uns die Hand reichen. Mit geballter Faust lässt sich kein Händedruck wechseln.

 

 

 

e. Motivation

 

Der wesentlichste Grund dürfte fehlende Motivation sein, sich für eine Beziehung entsprechend einzusetzen.

Stehen Sie zu Ihren Fehlern?

 

Fehler machen, eine Verpflichtung nicht einhalten, einen Rückruf vergessen, … Auch Dinge, die nicht passieren sollten geschehen mitunter. Das ist nicht schön, doch Irren ist menschlich. So wichtig es ist dafür zu sorgen, dass sie nicht geschehen, so wichtig ist es, dann nicht noch die Augen zu verschließen oder anstatt Öl auf die Wogen sogar noch Benzin aufs Feuer zu gießen.

 

 

 

Verantwortung übernehmen

 

Ganz wichtig: Keine Ausreden!
Immer wieder erlebe ich, dass Leute denken, sie hätten sich entschuldigt – dabei haben sie nur eine Ausrede geliefert.

 

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, stellen Sie sich der Situation so schnell wie möglich, bringen sie in Ordnung und entschuldigen sich. 
Jetzt können Sie zeigen was für eine Persönlichkeit Sie tatsächlich haben. Aufrichtige Entschuldigung haben Aussicht darauf, akzeptiert und geschätzt zu werden. Es ist Ihre Chance, Integrität zu demonstrieren. Vorausgesetzt, Sie müssen sich nicht für die gleichen Fehler immer und immer wieder entschuldigen.

Uneinsichtige Rechtfertigungen richten leicht Schaden an. Echte Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.

Stehen Sie zu Ihren Fehlern!

Die sechs Schritte einer guten Entschuldigung.

 

Rein mechanisch lassen sich sechs Schritte für eine gute Entschuldigung skizzieren:

 

1. Den Fehler benennen und dein Bedauern ausdrücken
2. Erklären, was falsch gelaufen ist
3. Fehler eingestehen und Verantwortung dafür übernehmen
4. Reue zeigen
5. Wiedergutmachung beziehungsweise Verhaltensänderung anbieten
6. Um Vergebung bitten

 

So weit so nachvollziehbar. Doch es braucht oft etwas mehr, als nur das Abarbeiten einer Checkliste.

18 Tipps für wirksame Entschuldigungen

 

„Es tut dir leid?“

„Es tut mir wirklich, wirklich leid, und ich entschuldige mich vorbehaltlos.“

„Du nimmst es zurück?“

„Das tue ich, ich biete einen kompletten und völligen Widerruf an. Den Beschuldigungen fehlte jegliche faktische Basis, und es hat sich in keinster Weise um einen fairen Kommentar gehandelt, und entsprang somit aus purer Bösartigkeit. Und aufs Tiefste bedauere ich das Unglück welches meine Kommentare bei Ihnen verursacht haben könnten, oder bei Ihrer Familie. Und hiermit versichere ich, dass ich mir nie wieder einen solchen Fehltritt erlauben werde, weder jetzt noch in Zukunft.“

Ein Fisch namens Wanda

 

Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Es folgen 15 Tipps für wirksame Entschuldigungen.

 

 

 

1. Aufrichtigkeit

 

Geben Sie lieber keine Entschuldigung ab, als eine unehrliche. Besonders Menschen, die uns kennen, merken recht schnell, ob wir meinen, was wir sagen. Asche aufs Haupt; entweder richtig oder gar nicht! Ich plädiere für richtig.

 

 

 

2. Betriebstemperatur beachten: Zeitnah entschuldigen

 

Guter Wein soll ja mit der Zeit besser werden. Entschuldigungen auf die lange Bank zu schieben, ist jedoch selten eine gute Idee. Das kann bitter enden! Haben Sie einen Fehler begangen oder jemanden verletzt, dann solltest du nicht lange warten. Wenn die Emotionen es erlauben, dann lieber möglichst umgehend auf die Person zugehen und sich entschuldigen.

Achten Sie auf die Betriebstemperatur: Der Empfänger sollte weder völlig erregt und damit auch wegen des Tunnelblicks für eine Entschuldigung nicht ansprechbar sein, noch die Angelegenheit längst abgehakt haben. Im Eifer des Gefechts liegen die Nerven mitunter blank. Das kann zu Reaktionen führen, die nur noch schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Also lieber kein zusätzliches Öl auf das Feuer gießen. Und sich erst nach einer Ewigkeit zu entschuldigen, würde nur erneut an den Ärger erinnern. Warten Sie also lieber bis die heftigsten Emotionen abgeklungen sind und setzen Sie dann zur Entschuldigung an.

 

 

 

3. Eigener Zustand

 

Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.

Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.

 

 

 

4. Persönlich entschuldigen

 

Machen Sie sich auf den Weg: Lassen Sie die Entschuldigung nicht von einer dritten Person übermitteln, sondern entschuldigen Sie sich unbedingt persönlich. Wenn Sie es nicht einmal für nötig halten sich persönlich zu bemühen, wird das oft negativ ausgelegt.

Eine schriftliche Entschuldigung ist besser als keine. Sie kann das Eingraben von Ärger beim anderen verringern oder sogar beenden. Hier kommt es auf die geeignete Wortwahl an. Da die Beziehung gerade belastet ist, braucht es hier sehr klare Botschaften ohne Risiko-vollen Interpretationsspielraum.

 

 

 

5. Glaubhaft entschuldigen

 

Selbstmanagement: Wer nicht mit sich selbst im Reinen ist, dem gelingt keine glaubhafte Entschuldigung. Ehe Sie sich bei anderen entschuldigen solltest du zuerst wieder Ihr inneres Gleichgewicht herstellen. Solange Sie nicht mit sich selbst im Einklang sind, finden Sie kaum das notwendige Selbstbewusstsein und die Ruhe, ohne Beigeschmack zu sprechen.

Analysieren Sie Ihren Fehler, leiten Sie Konsequenzen daraus ab und verzeihen Sie sich. Wer sich selbst verzeiht, kann sich souveräner entschuldigen – und ihm wird leichter verziehen, wenn Einsicht erkennbar ist.​

 

 

 

Beispiele mit Beigeschmack

 

Beispiele, die Zweifel aufkommen lassen, sind das Geständnis von Lance Armstrong vor laufender Kamera bei Oprah Winfrey und der Auftritt des ehemaligen Bundespräsidenten Wulf. Wobei das Internet voller solcher Momente ist und die Interpretationen mitunter auch kontrovers sind. Ein G’schmäckle haben viele!

 

 

 

6. Auge in Auge

 

Von Angesicht zu Angesicht: Entschuldigen Sie sich in einem persönlichen Gespräch, nicht mit einem Brief, einer E-Mail, SMS oder Ähnlichem. Eine dieser Möglichkeiten kann auch zusätzlich gewählt werden. Also zuerst die persönliche Entschuldigung in einem Gespräch und dann zusätzlich schriftlich. Damit hat der Empfänger die Entschuldigung auch schwarz auf weiß und die Einsicht wird unterstrichen.

Die schriftliche Variante können Sie auch dann nutzen, wenn die Person nicht mehr mit Ihnen spricht. So kann die schriftliche Entschuldigung den Weg für das persönliche Gespräch ebnen.

 

 

 

7. Geeigneter Rahmen

 

Nicht zwischen Tür und Angel: Wählen Sie einen geeigneten Rahmen für die Entschuldigung, vorzugsweise in einem entspannten Umfeld, in dem Sie ungestört reden können.

 

 

 

8. Geste

 

Überraschen Sie die betreffende Person mit einer geeigneten Geste. Es muss nichts Großartiges sein, ein geht schon ein kleines Präsent, das diesem Menschen Freude bereitet und damit Wertschätzung vermittelt. Hier ist Gespür gefragt, damit die Geste ihr Ziel erreicht.

 

 

 

9. Keine Ausreden

 

Wer um den heißen Brei herumredet, anstatt die Angelegenheit beim Namen zu nennen, wirkt alles andere als glaubhaft, sondern umso uneinsichtiger.

Eine Entschuldigung mit einer Rechtfertigung verknüpfen? Das klingt dann nach einer Ausrede. Suchen Sie keine Ausreden für das Fehlverhalten. Anstatt unglücklichen Umständen oder anderen Personen die Schuld für das eigene Handeln zu geben; gestehen Sie Ihre Verantwortung ein. Empfänger wollen in dieser Phase überhaupt keine Begründung hören. Stattdessen wollen sie hören, dass derjenige versteht, dass es anders hätte laufen sollen.

 

 

 

10. Perspektivwechsel

 

Begeben Sie sich in der Vorstellung in die Perspektive der Person, bei der Sie sich entschuldigen wollen. Wie würden Sie die Situation betrachten, was erwarten, was befürchten? Dafür lassen sich einige Techniken nutzen, und die Intensität und Tiefe der Einsichten fördern.

 

 

 

11. Erklärungen

 

Entschuldigung bitten und dann: Klappe halten und wirklich zuhören.

 

Wenn eine Erklärung erforderlich ist, dann liefern Sie diese separat. „Ja, aber…“ ist ähnlich kritisch wie eine nicht ernst gemeinte Entschuldigung. Eine Ausrede im gleichen Satz wie die Entschuldigung ruiniert die Entschuldigung und nimmt ihr die Aufrichtigkeit. Was beim Gegenüber dann hängen bleibt ist ein erneuter Vorwurf, ein Sich-herauswinden. Schlucken Sie das „Aber“ hinunter. Machen Sie einen Punkt und übernehmen Sie die Verantwortung.

 

 

 

12. Fehler nicht aufrechnen

 

Die Versuchung ist groß: Wer einen Fehler begeht, erinnert sich oft spontan an die Fehler des anderen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Das mag menschlich sein, doch eine solche Aufrechnung führt so gut wie immer zum gleichen Ergebnis: Derjenige, bei dem man sich entschuldigen möchte, macht dicht. Er ist empört, weil Sie zum Angriff übergehen, statt sich reumütig zu zeigen. Wahre Entschuldigungen stehen immer für sich allein und verzichten auf eine Aufrechnung.

 

 

 

13. Fehler nicht zweimal begehen

 

Irgendwann verliert jede noch so dramatische Entschuldigung an Wirkung. Wenn Sie denselben Fehler wiederholt begehen, verlieren Sie trotz Entschuldigung, und mag sie noch so beeindruckend sein, an Glaubwürdigkeit.

Eine Entschuldigung ist nur dann glaubwürdig, wenn sie mit Konsequenzen, also einem anderen Verhalten verbunden ist. Und genau das sollten sie daher an den Tag legen. Sagen Sie Ihrem Gesprächspartner möglichst konkret, was Sie aus Ihrem Fehler ableiten und halten Sie sich daran!

 

 

 

14. Recht haben oder glücklich sein

 

Machen Sie den ersten Schritt, einen möglichst großen und ehrlichen. Recht zu haben fühlt sich meist weniger gut an, als gute Beziehungen zu pflegen. Das Ego ist oft nicht der beste Berater.

 

 

 

15. Entschuldigen und dann Zuhören

 

Sagen Sie, wofür Sie sich entschuldigen. Finden Sie klare und aufrichtige Worte für Ihr Bedauern. Und schweigen Sie dann! Jetzt hat Ihr Gesprächspartner das Wort. Hören Sie aufmerksam zu und unterbrechen Sie ihn nicht.

 

 

 

16. Konsequenzen ziehen

 

Fehler haben Folgen, sie ziehen Konsequenzen nach sich. Machen Sie deutlich, dass Sie sich dieser Konsequenzen bewusst und zur Besserung bereit sind. Klingt wie ein Widerspruch: Je mehr Bereitschaft Sie zeigen, die Konsequenzen zu tragen, desto weniger wird Ihnen letztlich auf die Schultern geladen. Sie profitieren vom Sympathiefaktor, denn Menschen, die uns sympathisch sind, verzeihen wir viel schneller.

 

 

 

17. Wiedergutmachung

 

Wir können das Geschehene zwar nicht rückgängig machen, doch wir können uns dafür einsetzen es auszugleichen. Das besänftigt den anderen und reduziert das schlechte Gewissen, noch in der Schuld des Gegenübers zu stehen. Im Zweifelsfall gilt meist; der Klügere gibt nach!

 

 

 

18. Unterstützung

 

Spielen Sie das Gespräch mit professioneller Unterstützung durch. Je nach Thema kann, das auch bedeuten, einen Juristen heranzuziehen – sicherheitshalber. Für den kommunikativen Teil finden Sie in mir Unterstützung.

 

 

 

Und nun?

 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich wirksam zu entschuldigen. Machen Sie richtig, was an zu vielen Stellen nur halbherzig geschieht.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Stehen Sie zu Ihren Fehlern und worauf ist aus Ihrer Sicht bei Entschuldigungen zu achten?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2015
Überarbeitung: 23. April 2020
AN: #656202
K: CNB
Ü:

Was tun, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht?

Was, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht?

Ohne Vision und WOZU fehlt etwas im Leben. Wie wichtig ist Verantwortung?

Leistest du einen Beitrag, der dir und der Welt guttut?

 

Wenn wir nicht mehr wissen, wozu wir aufstehen, wird das Leben mühsam. Sinn setzt Energie frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt, das Bett zu verlassen. Hast du eine Vision, eine Aufgabe? Wofür setzt du dich ein?

 

 

 

Überblick

Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.

Chinesisches Sprichwort

 

Auf die eine oder andere Art und Weise können wir direkt oder indirekt einen Beitrag liefern, um die Welt ein Stück besser zu machen.

Video

Einen Beitrag leisten: Wie du Verantwortung übernimmst und die Welt positiv beeinflusst

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Verantwortung übernehmen, einen Beitrag für eine bessere Welt liefern

 

Einen positiven Beitrag leisten? Ob es uns gelingt, ist mal mehr und mal weniger offensichtlich. Doch schon allein die Überzeugung, einen Beitrag zu leisten, bereichert das eigene Leben. Sie setzt Energien frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt, das Bett zu verlassen. Das verändert das Leben, macht es lebenswert und erfüllend!

 

 

 

Und, wenn nicht?

 

Aber was ist, wenn jemand meint, er oder sie würde mit dem, was getan wird, nicht die Welt verbessern?

Die Vermutung hat viel mit der eignen Wahrnehmung und Überzeugungen zu tun. Vielleicht stimmt das, vielleicht auch nicht. Es könnte an eigenen Ansprüchen liegen. Möglicherweise gibt auch das Umfeld nicht die entsprechende Wertschätzung. Hier sind wir alle gefordert, aufmerksamer zu sein und weniger als selbstverständlich zu betrachten und Beiträge zu unterschätzen. Möglicherweise werden wir sie schmerzlich vermissen, wenn sie nicht mehr vorhanden sind.

Vielleicht ist das angefühlt für den Sinn auch verloren gegangen. Wenn dann die Vision fehlt, führt das, was wir tun, nicht zum Ziel. Wie auch, wenn wir es nicht im Blickfeld haben? Wir würden es dann nicht einmal bemerken, wenn wir daran vorbeikommen. Dann konzentrieren sich viele Menschen zunehmend auf das WAS und verzichten auf das WOZU.

 

 

 

Da war doch was. Erinnern Sie sich!

 

Mitunter ist es noch irgendwo im Hintergrund, dieses Gefühl, eine Mission zu haben. Manche Menschen spüren dann umso mehr die Sehnsucht nach etwas, dass sie nicht zu greifen vermögen. Es ist dann mehr eine Ahnung, dass es da mehr geben muss als gegenwärtig zu erkennen ist. Vielleicht ist es nur nicht präsent genug, eingestaubt? Mitunter wurde das WOZU mit der Zeit vergessen und es braucht eine Erinnerung, eine Auffrischung, etwas Farbe. Und manchmal hilft der Kontakt mit Menschen, die das Angebot nutzen, um sich zu erinnern.

 

 

Immer noch nicht?

 

Doch was, wenn dann immer noch nicht klar ist, wie ein wesentlicher Beitrag geleistet wird? Es bringt nichts, das Hamsterrad weiter zu beschleunigen, sondern zuerst das WOZU zu beantworten. Nur noch schneller auf der Stelle zu treten, frustriert nur umso mehr. Runter vom Gas! Dann lieber zurück zu den Wurzeln, um sich so wieder neu auszurichten. Der Sinn des Lebens ist ein Leben mit Sinn. Das Leben ist viel zu kostbar für Energieverschwendung. Wenn dann auch das Funkeln wieder in die Augen kommt, kann es mit Schwung vorangehen. Und zwar in die richtige Richtung!

 

Aus dem Gewicht der Dunkelheit flüchten.

Umfrageergebnisse

 

a. Ich weiß, welchen Beitrag ich mit meiner Arbeit an einer lebenswerten Welt leiste.

%

Stimmt nicht

%

Stimmt

%

Stimmt bedingt

Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 468)

b. Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

 

 

Der nächste Schritt

 

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P.S.

 

Wie steht es mit Ihrem Beitrag? Was liefert Ihnen mehr Erfüllung im Leben?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel des Gewissens, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren. Immanuel Kant

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. September 2015
Überarbeitung: 21. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #787
K: CNB
Ü:

Nach einem emotionalen Ausbruch professionell bleiben

Nach einem emotionalen Ausbruch professionell bleiben

Lieber zuerst durchatmen und dann...
Wut und Zorn

Nach einem emotionalen Ausbruch professionell bleiben

 

Zorn und Wut zerstören schnell, was vorher einigen Aufwand erforderte, um Bestand zu haben. Was tun, wenn es doch zu einem emotionalen Ausbruch kommt?

 

 

 

Überblick

Die interne Kommunikation im Unternehmen zu verbessern

 

So lässt sich die interne Kommunikation in Unternehmen mit einfachen Mitteln verbessern.

Zorn gleicht einem vorübergehenden Wahnsinn, denn er ist, ebenso wenig wie dieser, Herr über sich selbst.

Lucius Annaeus Seneca

Video

https://youtu.be/q6YzNCQTWh0

Nach einem emotionalen Ausbruch professionell bleiben

 

Wie wichtig es ist, nach einem emotionalen Ausbruch professionell zu bleiben, zeigt sich oft erst, wenn es recht spät für die Einsicht ist.

Da haben wir eine Menge Aufwand betrieben, um an unser Professionalität zu arbeiten, und dann das.

Eines der Markenzeichen von Professionalität ist emotionale Zurückhaltung. Profis lernen, dass es eine gute Idee ist bei Bedarf den Mund halten zu können. Doch hin und wieder kann es zu kurzen Aussetzern kommen, wenn die Verzweiflung oder der Sarkasmus überhandnehmen und wir etwas sagen, das wir am liebsten zurücknehmen würden.

Seien wir ehrlich, wir sind auch nur Menschen. Es wäre toll, wenn es einen „Rückgängig“-Knopf für unsere Äußerungen gäbe, wie am Rechner.

 

 

Emotionaler Ausbruch, was dann?

 

Baue deine Professionalität mit einem Notfallplan wieder auf. Genauso wie Unternehmen dazu angehalten sind, einen Notfallplan zu haben, sollten das auch Fachkräfte tun.

Es gibt keinen „Strg+Z“-Befehl für einen verbalen Schlagabtausch, doch es ist möglich, sich mit einer Kollegin oder einem Kollegen zu versöhnen, die oder der unfreiwillig Empfänger deiner weniger taktvollen Antwort ist.

Weißt du nicht, wie du dich wieder versöhnen kannst?
Hier sind ein paar Sätze, die du vielleicht nützlich findest, wenn du gerade etwas gesagt hast, das du am liebsten zurücknehmen würdest.

  • „Es tut mir leid.“
  •  „Das kam nicht so rüber, wie ich es wollte. Lass es mich noch einmal versuchen…“
  • „Kann ich es noch einmal versuchen?“
  • „Ich bin wirklich frustriert und habe es an dir ausgelassen. Das ist nicht fair und ich bitte um Entschuldigung.“
  • „Das war unangebracht und ich entschuldige mich.“
  • „Das klang in meinem Kopf viel besser, als es laut ausgesprochen wurde.“
  • „Wow, das war ein bissiger Kommentar! Tut mir leid, ich habe es nicht so gemeint.so gemeint.“

 

Vor allem solltest du deine Botschaft aufrichtig vermitteln. Sonst gräbst du dir nur ein tieferes Loch und untergräbst das Vertrauen, das du wieder aufbauen willst. Denke auch daran: Du kannst diese Phrasen nur so oft verwenden, bis sie hohl klingen. Kommt es zu oft vor, wirst du irgendwann dein Konto überziehen, egal wie aufrichtig deine Entschuldigung ist.

Selbst den gefasstesten Menschen kann gelegentlich ein Versprecher unterlaufen. Es ist wichtig, dass wir unsere Fehler eingestehen und die Verantwortung für unsere Worte übernehmen. Wenn wir uns umgehend und aufrichtig entschuldigen, können wir das Vertrauen wiederherstellen und positive Beziehungen zu unseren Kolleg/innen aufbauen. Vergiss nicht, dass wir uns als Fachkräfte bemühen müssen, mit unseren Emotionen so umzugehen, dass ein gesundes Arbeitsumfeld entsteht. Wir sollten uns also um Selbsterkenntnis, emotionale Belastbarkeit und kontinuierliches Wachstum bemühen und sicherstellen, dass unser berufliches Verhalten nicht durch bedauerliche Ausbrüche beeinträchtigt wird.

Ich meine hier keine Tiraden, unangebrachten Gefühlsausbrüchen oder irgendeiner Form von Mobbing am Arbeitsplatz. Diese Verhaltensweisen haben in einem Arbeitsumfeld nichts zu suchen.

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie verhältst du dich, nachdem die Emotionen überkocht sind?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Wenn du aufgebracht bist, tue oder sage nichts. Atme nur ein und aus, bis du ruhig genug bist. Thich Nhat Hanh

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2015
Überarbeitung: 8. März 2019
AN: #67614
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