Nach Lesen der FAQ: 01577 704 53 56 mail@karstennoack.de

Wir brauchen Zukunftspläne und Visionen: groß und verheißungsvoll

Wir brauchen Zukunftspläne und Visionen: groß und verheißungsvoll!

Mut zu Visionen
Visionen

Zukunftspläne

 

Es sind lockende Ziele, die uns Mut machen, uns motivieren und mit Erfolg belohnen. Es darf ruhig etwas größer sein, das Ziel, die Aufgabe, der wir uns widmen. Lassen Sie sich von mir Mut zu Visionen machen.

Video

Wir brauchen Zukunftspläne und Visionen: groß und verheißungsvoll

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Visionen, groß und verheißungsvoll

 

Kommen die passenden Menschen zusammen, dann motivieren und ergänzen sie sich. Um herausfordernde Ziele zu erreichen, ist es ideal, sowohl Träumer, Kritiker und Realisten als Macher im Boot zu haben. In einem Team können unterschiedliche Personen diese Rollen übernehmen und sich ergänzen. Die Kombination ermöglicht es, Visionen von der Idee in die Tat umzusetzen. Steve Jobs mag der Visionär gewesen sein, doch Steve Wozniak hat sie materialisiert. Er hat die Lösungen entwickelt. Und es gibt viele weitere solche Beispiele.

Visionen beeinflussen, wie wir leben und arbeiten, sie verändern uns und unsere Ausstrahlung. Es erfüllt uns mit einer besonderen Haltung, einer klaren Sichtweise, wenn wir wissen, dass wir einen Beitrag leisten zu etwas, mit dem wir uns identifizieren. So zeigt es sich im Denken und Handeln, es strahlt aus. Die Körpersprache und selbst die Stimme spiegeln es wider. Eine klare Vision inspiriert, liefert den Fokus, gerade bei größeren Herausforderungen. Ist Erfüllung überhaupt möglich ohne eine Vision, ohne eine verlockende Vorstellung, wie es sein könnte?

Wenn ich in Unternehmen und Organisationen unterwegs bin, frage ich nach deren Vision. Dort, wo die Antworten nicht enttäuschen zeigt sich auch an vielen anderen Stellen, dass hier etwas besonders geschieht.

 

 

 

Leider ist es oft anders, es fehlt zu oft der Mut

 

Nichts Besonderes zu berichten: Heute steht die Welt – Mal wieder! – an einigen Orten auf dem Kopf. Die Weltwirtschaft, Europa, Griechenland, USA, Ukraine, Ausschreitungen in London, … Das Übliche halt und wir haben uns daran gewöhnt wie an Kopfschmerzen. Zumindest tief in uns existiert noch eine Vorstellung davon, dass es auch anders sein könnte. Die Kraft und der Mut, sich dafür einzusetzen erfordern so viel Energie, dass die Batterien früher oder später entladen sind.

 

Es gibt mehr Menschen, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

Henry Ford

 

Ohne Vorstellungskraft werden Luftschlösser zu Plattenbauten. Es ist traurig zu sehen, wie viele Menschen so früh aufgeben. Manche machen sich gar nicht erst auf den Weg, weil sie glauben, keine Chance zu haben. Das ist nicht nur für diese Menschen selbst schade, denn viele Träume sind es wert, eine Chance zu bekommen. Von diesen Möglichkeiten erfahren wir dann nicht.

Leider empfinden sich viele Menschen heute selbst nur noch als ein unwesentliches Zahnrad in einem unübersichtlichen Getriebe. Die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele und schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Von Erfüllung im Leben ist dann keine Spur.

Diejenigen, die davon überzeugt, sind ohnehin nicht gehört zu werden, ziehen sich zurück oder meinen auf radikaleren Wegen ihrer Überzeugungen zur Geltung verhelfen zu müssen. Im Artikel Reden können die Welt verändern: Wer gehört wird, wirft weder Torten noch Steine widme ich mich dieser Arbeitsthese. Wer gehört wird, braucht nicht zu schreien, braucht keinen Dampf abzulassen dort, wo er doch nur verpufft, sondern wird da aktiv, wo die Stimme gehört wird. Dafür gilt es nicht nur wirksame Techniken zu erlernen, um besser gehört und verstanden zu werden. Es braucht auch ein stabiles Fundament von Überzeugungen, ein lockendes Ziel, das den Aufwand lohnt. Ohne diese Basis ist es eher wie eine Seereise auf einer einsam vor sich hinschmelzenden Eisscholle. In diesem Fall ist das Sichtreibenlassen weniger erstrebenswert.

Großen Ideen eine Chance geben

 

Mein Name ist Karsten Noack. Einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich damit Menschen dabei zu begleiten, sich und ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Dabei geht es um die Karriere, um Angebote wie Dienstleistungen und Produkte, es geht darum, dass Menschen persönlich ebenso überzeugen, wie ihr Angebot! Und das Angebot kann auch eine große Idee sein, die positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann.

Wer wie ich das Glück hat interessante Erfahrungen und diese zusammen mit den persönlichen Interessen zu einem Beruf, ja zu einer Berufung zu machen, der kennt die Bedeutung von Visionen. Ohne ein Wozu fehlt die wesentlichste Grundlage für ein erfüllendes Leben.

Den besten Gebrauch von seinem Leben macht derjenige, der es einer Sache widmet, die ihn überdauert.

William James

 

Wir brauchen mutige Utopien, den reine Prognosen der Zukunft durch Projektion der Gegenwart genügen nicht. Es darf ruhig etwas größer sein, das Ziel, die Aufgabe, der wir uns widmen, oder sogar die Vision, der wir uns verschreiben. Bei so vielen Gelegenheiten habe ich die Bedeutung präsenter übergeordneter Ziele kennen und schätzen gelernt.

Lockende Ziele sind es, die uns und anderen Menschen Mut machen, die motivieren und uns weiterbringen. Visionen führen mindestens einen Schritt weiter. Visionen wagen sich aus der Deckung des Üblichen.

Unterstütze ich Menschen dabei sich und ihr Angebot überzeugend zu präsentieren geht es oft um weit mehr als nur um Techniken. Es macht einen riesigen Unterschied, ob jemand sich auf die Tätigkeit oder das übergeordnete Ziel konzentriert, ob besonders präsente Lebensziele erkennbar sind oder nicht.

Da gibt es Menschen, die ihre Ziele umsetzen und auch jene, die davon lieber weiterhin genüsslich träumen, ohne jemals anzufangen. Sehr viele Menschen machen sich nie auf den Weg! Manche träumen noch eine Weile von den Möglichkeiten, um sich dann einzugestehen, dass es eine Nummer zu groß für sie ist. Es hat ja doch keinen Zweck! Wer meint ohnehin nicht gehört, nicht beachtet zu werden, macht sich gar nicht erst auf den Weg. Vieles versickert schon an der Quelle. Hier sind entsprechende Mutmacher und Reisebegleiter gefragt.

 

 

 

a. Visionäre als Vorreiter

 

Noch immer gibt es große Vorbehalte gegen visionäres Denken. Manch einer befürchtet bei dem Begriff Visionen mentales Glatteis, fromme Wünsche und Flucht aus der Realität. Tatsächlich stimmt bei Visionen, die diese Bezeichnung verdienen, genau das Gegenteil.

Ich bin davon überzeugt, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn jeder Mensch eine genauere Vorstellung davon hätte, wofür er sich einsetzen möchte. Und zwar mit der berechtigten Überzeugung, Einfluss nehmen zu können.

Bis zur einem gewissen Punkt lassen sich selbst große Aufgaben allein angehen. Das hat sogar mitunter anfangs einige Vorteile, wenn die Zeit genutzt wird. Eine erforderliche Kompetenz besteht dann darin verschiedene Rollen abwechselnd selbst einzunehmen. Um herausfordernde Ziele zu erreichen braucht es sowohl Träumer (Visionsträger), Kritiker („Worauf ist zu achten? Was steht im Wege?“) und auch Realisten („So geht es!“). Jede dieser Rollen liefert wichtige Beiträge und Perspektiven, die zur Umsetzung gebraucht werden.

Menschen fühlen sich tendenziell allerdings in bestimmten Rollen wohler, als in anderen. So werden manche Rollen gemieden und die jeweilige Perspektive vernachlässigt. Nicht jeder mit einer großen Idee ist auch gut darin sie selbst zu realisieren. Diese Rollen einzunehmen, kann geübt und im Coaching gefördert werden.

Doch irgendwann wird es auch hier erforderlich sein andere Menschen von der Idee zu begeistern. Kaum etwas hat im luftleeren Raum allein eine Chance. Es braucht die Fähigkeit, selbst anfangs noch so abstrakte Ideen in der Vorstellungskraft zum Leben zu erwecken. Springt der Funke über, kann sich eine Idee mit ihrer ganzen Wucht auf die Reise machen.

 

Jedes starke Bild wird Wirklichkeit.

Antoine de Saint-Exupéry

 

 

 

b. Gemeinsam geht es besser, doch was, wenn es noch kein Team gibt?

 

Einzelkämpfer haben es meist deutlich schwerer, zumindest auf Dauer. Es ist mitunter wie der Kampf gegen Windmühlen. Und weil viele nicht so unvernünftig erscheinen wollen wie Miguel de Cervantes Don Quichotte, reiten Sie erst gar nicht los. Wozu einer Idee nacheifern, die doch keine Aussicht auf Erfolg hat?

Doch gerade das brauchen wir heute umso mehr; Menschen, die sich einsetzen, die bereit sind Verantwortung zu tragen und sich auf den Weg machen. Davon profitieren wir alle, als Gesamtheit und jeder einzelne, der den Mut aufbringt. Wir wachsen mit unseren Aufgaben.

Ist jemand wirklich von einer Idee überzeugt, dann strahlt er diese Begeisterung aus. Das erzeugt bei Menschen, die dieser Idee Glauben schenken, Resonanz – es zieht sie magnetisch an. Ist schon ein Weg vorgezeichnet, werden sie ihn mitgehen wollen. Sie wollen teilhaben, ein Teil davon sein. Und selbst wenn noch nicht klar ist wie das Ziel erreicht werden kann, stoßen andere Menschen hinzu, die Beiträge zur Realisierung leisten. Viele sehr kompetente Zeitgenossen warten nur darauf ihre Fähigkeiten für etwas einzusetzen, dass es aus ihrer Sicht verdient hat.

Da darf die Idee dann schon groß genug sein, damit diese Menschen Raum in ihr finden. Gerade, wenn der Weg lang ist, hilft es, wenn sie verheißungsvoll ist und inspiriert!

Seit Ende der 80er Jahre widme ich mich dem Themenbereich. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass anspruchsvolle Ziele auch die persönliche Entwicklung fördern. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Nicht nur was wir tun, auch und gerade wofür wir es tun zählt! Sind Aufgabe und Persönlichkeit im Einklang nimmt die Ausstrahlung zu, dann sprechen Beobachter mitunter sogar von Charisma. Kommen Überzeugungskraft, Enthusiasmus, Durchhaltevermögen hinzunimmt diese Ausstrahlung zu. Das berührt und inspiriert andere Menschen.

 

Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen, dass man sich ein wenig über sie hinaus ins Unmögliche wagt.

Arthur C. Clarke

 

 

Als Manager, Trainer und vor allem als Coach habe ich die Bedeutung präsenter übergeordneter Ziele kennen und schätzen gelernt.

 

Wer keine Visionen hat, vermag weder große Hoffnungen zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen.

Thomas Woodrow Wilson

 

 

 

c. Das WOZU ist grundlegend!

 

Ja, ich bin überzeugt davon, dass es lockende Ziele sind, die uns ermutigen, motivieren und erfolgreich machen. Und das unabhängig davon, ob es sich um Unternehmen, Organisationen oder Einzelpersonen handelt.

Heute helfe ich Menschen dabei sich und ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Da zeigt es sich, was das für einen großen Unterschied macht, wenn es Wirkung entfaltet. Deshalb ist es so wichtig zu wissen ﹣ so deutlich wie möglich zu spüren und vor Augen zu haben ﹣ was die Ziele und die eigene Rolle anbelangt. Und das auch während des Alltags. Sonst konzentrieren sie sich zunehmend auf das, was sie tun und vergessen, wozu sie es tun.

Sorgen Sie dafür, dass Sie wissen, was Sie morgens aus dem Bett lockt und erinnern Sie sich immer wieder an das WOZU!

 

 

 

d. Lassen Sie uns Einfluss nehmen

 

Helfen Sie mit, sich und weitere Menschen zu ermuntern, sich einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Haben Sie den Mut, sich für Visionen einzusetzen!

Umfrageergebnis

 

Vision? Eine Vorstellung wohin ich will?

 

 

%

Nein. würde ich gerne haben.

%

Brauche ich nicht!

%

Ja, eine grobe Vorstellung.

%

Habe ich!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1477)

P.S.

 

Wie verlockend und groß sind Ihre Pläne? Arbeiten Sie allein oder mit anderen an der Realisierung? Wollen Sie Unterstützung oder wollen Sie andere Menschen unterstützen verheißungsvolle Visionen zu realisieren?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt. Rainer Maria Rilke

Artikel zu Visionen

Was tun, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht?

Wenn wir nicht mehr wissen, wozu wir aufstehen, wird das Leben mühsam. Sinn setzt Energie frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt das Bett zu verlassen. Haben Sie eine Vision, eine Aufgabe? Wofür setzen Sie sich ein?

Ärgern oder Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen

Ärgern oder Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen

Es gibt so viele Beobachtungen, die erst zu Kopfschütteln und dann zu Kopfschmerzen führen können. Wer eine Vorstellung davon hat, wie eine lebenswerte Welt aussehen könnte, passt besser auf nicht zu verzweifeln oder sich zu sehr zu ärgern.

mehr lesen
Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

In Grenzsituationen zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen mit Unsicherheit umgehen. Einige reagieren panisch, andere gelassen. Die Covid-19-Krise hat viele Schattenseiten, auch sozial und ökonomisch. Was tun?

mehr lesen
Diskussionskultur und Debattenkultur

Diskussionskultur und Debattenkultur

Wir brauchen dringend eine lebendige und glaubhafte Diskussionskultur. Die Politik ist hier aufgefordert echte Debatten zu führen. Jeder einzelne Mensch ist gefordert sich respektvoll zu beteiligen. Und ganz besonders wichtig: Respektvoller Austausch mit Andersdenkenden auf Augenhöhe.

mehr lesen
Macht, zwischen der Vorsicht vor der dunklen Seite und der Verantwortung

Macht, zwischen der Vorsicht vor der dunklen Seite und der Verantwortung

Wer Macht für etwas einsetzen will, braucht auf die eine oder andere Weise die Autorisierung derjenigen, deren Interessen vertreten werden sollen. Was ist dazu erforderlich und wer ist überhaupt in der Lage verantwortungsvoll mit Macht umzugehen? Euripides forderte: Du hast die Macht, so üb auch Tugend! Ein Sprichwort sagt: Gib jemandem Macht und du erkennst seinen Charakter. Sind wir so schlimm?

mehr lesen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 3. Juni 2022
AN: #37664
K: CNA
Ü:

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Rhetorik: Feilen Sie an Ihrer Wortwahl

Tagesmotto*: Rhetorische Kompetenz, damit Sie und Ihre Botschaft überzeugen — in Gesprächen und Präsentationen
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen. —Mark Twain

Wortwahl

 

Wie achtsam sind Sie bei der Wortwahl? Pflegen Sie Ihren Wortschatz?

Überblick

 

 

 

 

Wortwahl und Wirkung

 

Manchmal ist es Sisyphusarbeit, bis aus dem ersten Entwurf eine beachtliche Rede geworden ist. Und solch ein Aufwand lohnt wohl nicht immer in gleichem Maße. Er lohnt sich, wenn das erwartete Ergebnis im ansprechenden Verhältnis zum Aufwand steht. Es lohnt sich auch, wenn dadurch die sprachliche Kompetenz dauerhaft gesteigert wird.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie achtsam sind Sie bei der Wortwahl? Pflegen Sie Ihren Wortschatz?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

9 + 5 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2017
Überarbeitung: 25. Juli 2019
AN: #2310
Ü:
K:

Lampenfieber: 18 Tipps für sichere Reden und Präsentationen

Prost! Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber und 18 Alternativen für einen sicheren Auftritt

Tipps, die bei Lampenfieber helfen, ohne einen Kater zu verursachen
Prost! Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber

Mittel gegen Lampenfieber

 

Was hilft wirklich bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst? Was hilft, was schadet? Tipps auf dem Prüfstand. 18 Tipps, die tatsächlich helfen.

Nicht jeder freut sich über Lampenfieber

 

Regisseur Michael Bay kann ein Lied davon singen, wie sich vor Publikum das Lampenfieber selbstständig macht. In seinen Filmen, wie Transformers, geht es wild zur Sache. Doch bei der Präsentation eines Fernsehers flüchtete er wegen eines defekten Teleprompters von der Bühne. So ein Blackout macht selten Freude! Dieser urzeitliche Mechanismus steckt in jedem von uns. In Ausnahmesituationen soll uns das helfen, unser Überleben zu sichern. Es ist also gut von der Evolution gemeint, entpuppt sich in der heutigen Zeit allerdings selten als hilfreich. Redner im Gleichgewicht sind überzeugender. Ich werde Ihnen dabei helfen, dass Sie sich während Ihrer Präsentation wohlfühlen.

 

 

 

 

Was ist Lampenfieber?

 

Bei Lampenfieber werden von der Nebennierenrinde Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Ein nervöses Gefühl in der Magengegend meldet sich, das Herz klopft, die Knie werden weich, die Hände feucht. Ein unangenehmer Kreislauf kommt in Gang. Das Reptiliengehirn ahnt Gefahr und will unsere Überlebenschancen verbessern. Gut gemeint, aber…

Im Artikel Lampenfieber. Eine klassische Kampf- oder Fluchtreaktion erfahren Sie mehr über die körperlichen Auswirkungen. In diesem Artikel geht es in erster Linie um die Alternativen.

 

 

 

Symptome bei Lampenfieber

 

Typische Symptome, die Betroffene spüren:

  • Erhöhter Herzschlag
  • Feuchte Hände
  • Trockener Mund
  • Harndrang
  • Unwohlsein

 

 

Symptome, die von außen zu erkennen sein können:

  • Erröten
  • Hektisches Reden
  • Unruhige Bewegungen
  • Vermeidung von Blickkontakt
  • Zittrige Stimme

 

Meist bekommt das Publikum davon weit weniger mit, als Betroffene befürchten.

 

 

 

Ursachen von Lampenfieber

 

Mögliche Ursachen für Lampenfieber sind:

 

  • Perfektionismus
    Wer unbedingt perfekt sein will, erreicht durch den damit verbundenen Krampf in der Regel das Gegenteil. Druck und Angst vor Fehlern macht niemanden besser. Der Fokus verstärkt die Angst, zusätzliche Fehler steigern und steigern das Lampenfieber.
  • Schlechte oder gar keine angemessene Vorbereitung
  • Unerfahrenheit
    Fehlende Routine nimmt einen großen Teil der Aufmerksamkeit in Anspruch.
  • Ein unangenehmes Erlebnis in der Vergangenheit
    Gerade bei sehr intensivem Lampenfieber und bei Redeangst spielen frühe traumatische Erlebnisse oft eine Rolle. An sie müssen Sie sich nicht mehr bewusst erinnern und sie brauchen auch nicht in einer echten Auftrittssituation geschehen sein. Das menschliche Unbewusste hat oft seine ganz eigene Meinung und Wege, um uns vor vermeintlichen Gefahren zu schützen.
  • Angst vor Ablehnung
  • Geringes Selbstvertrauen
    Grübeln, Zweifel und Selbstabwertung ermuntern nicht gerade dazu, sich vor Publikum wohl zu fühlen.
  • Versagensangst
    Vor dem geistigen Auge konstruieren manche Menschen Katastrophenszenarien, mit denen selbst Horrorfilme kaum mithalten können.
  • Hinderliche Überzeugungen und Glaubenssätze
    Sie sind uns meist nicht bewusst und wirken umso einflussreicher im Hintergrund.
  • Selbstsabotage
    Glaubenssätze und Überzeugungen wirken im Unbewussten und haben Auswirkungen.
  • Schlechte Gewohnheiten
  • Zu viel Koffein und Co.
    Dadurch wird der Körper zusätzlich aufgeputscht und die Symptome verstärkt, die Nervosität nach einer Kanne Kaffee steigt.
  • Furcht vor Murphys-Gesetz

 

 

 

 

Hausmittel, um Lampenfieber und Redeangst den Schrecken zu nehmen

 

Es kursieren viele Geheimrezepte zum Lampenfieber. Manche davon schaden allerdings mehr, als dass sie nutzen.

 

Häufig zu hörende Empfehlungen:

  • Üben, üben, üben
    Ja, und bitte richtig, statt mit Gewalt. Es  ist weniger eine Frage der Menge als der Qualität.
  • Jedes Wort auswendig lernen
    Das wird dann für das Publikum keine Freude und macht Ihnen noch mehr Stress, wenn Sie nur kein Wort vergessen wollen.
  • Teleprompter
    Macht der Barack Obama ja auch. Nur ob sich das in Ihren Situationen angemessen realisieren lässt, bleibt zu prüfen.
  • Lampenfieber zulassen, sich mit ihm anfreunden
    Das dürfte seine Grenzen haben.
  • Frühzeitig und entspannt ankommen am Redeort
    Eine sehr gute Idee.
  • Gesamten Text auf PowerPoint-Folien schreiben.
    Dann können Sie Ihre Botschaft ja gleich per E-Mail verteilen und zu Hause bleiben.
  • Entspannungstechniken
    Ja, gute Idee zur Vorbereitung. Die Auswahl ist groß, da wird sich eine passende Entspannungstechnik finden lassen.
  • Meditieren
    Ja!
  • Kaugummi kauen
    Willkommen im wilden Westen. Vorsicht in Europa. Bewegung baut  zwar Stress ab, doch das ist der falsche Weg.
  • Die magische Hasenpfote mitnehmen.
    Hier fehlen mir eigene Erfahrungen und auch anerkannte Studien hierzu ließen sich nicht finden.
  • Lampenfieber ignorieren, einfach nicht daran denken.
    Leichter gesagt, als getan!
  • So tun, als hätte man kein Lampenfieber.
    Schauspieler Rudolf Platte meinte; „Lampenfieber ist der Versuch, so zu tun, als hätte man keins.“ Das darf dann allerdings nicht zu noch mehr Druck führen, weil Sie meinen, sich krampfhaft verstellen zu müssen.
  • Die Rede mit einem besonders lustigen Witz beginnen
    Vorsicht!
  • Viel vor dem Publikum hin- und herbewegen, um Stress abzubauen.
    Das wird weder dem Publikum gefallen, noch Ihrem Zustand zugutekommen.
  • Das Publikum nackt  vorstellen
    Eine lustige Idee. Spontan denke ich daran; es kommt auf das Publikum an. Tatsächlich bezweifle ich, dass solche Halluzinationen die Aufmerksamkeit, Präsenz und somit den mentalen Zustand positiv beeinflussen.

 

Es gibt viele Tipps dazu, was zu tun ist, auch im Artikel Tipps zum Umgang mit Lampenfieber. Eine der eindeutig bedenklichen Empfehlungen ist der Griff zu Rotwein und Co. Bevor es mir die Winzerlobby übel nimmt: Nein, ich habe nichts gegen Rotwein, im Gegenteil! Nur in diesem Zusammenhang halte ich das für eine weniger gute Idee.

 

 

 

Prost!

 

„Alkohol hilft ganz gut bei Lampenfieber, da wird man lockerer! Es muss ja nicht zu viel sein. Dann zittern auch die Hände nicht so.“ behauptet ein Teilnehmer im Forum und ich hoffe, es ist seine Form von Humor. Den teile ich dann zwar ebenso wenig wie den Inhalt der Behauptung; Wein auf Bier, das rat‘ ich dir. Bier auf Wein, das lass‘ sein. Nicht jede Empfehlung ist so gut, wie sie klingt!

 

 

 

 

Jetzt mal Tacheles

 

Es zeigt sich immer wieder, dass schon geringe Mengen Alkohol im Blut in Stresssituationen zu wesentlich mehr Fehlern führen. Und das fördert weder die üblicherweise beim Auftritt beabsichtigte Wirkung, noch erhöht es die persönliche Sicherheit. Es dürfte wohl eher das Gegenteil der Fall sein!

18 Alternativen, ohne betäubende Wirkung

 

Es gibt im Vergleich zum Alkohol deutlich bessere Tipps zum Umgang mit Lampenfieber. Allerdings werden sie vermutlich bei tiefer sitzenden Ängsten oft nur etwas Linderung bringen beziehungsweise kurzfristig wirken. Viel empfehlenswerter ist es, sich grundsätzlich der Auflösung von Lampenfieber und Redeangst zu widmen.

Tipps, die hilfreicher als Promille sind:

 

 

1. Übung

 

Intensives Lampenfieber führt oft zu Vermeidungsverhalten, nicht nur Redegelegenheiten werden möglichst vermieden, auch Übungsgelegenheiten.

Gute Vorbereitung ist das A und O bei Lampenfieber. Allerdings ist es keine reine Frage der Häufigkeit. Gerade sehr häufiges Proben kann die Situation zusätzlich verstärken, wenn es ungünstig gestaltet wird.

Der berechtigte Eindruck, gut vorbereitet zu sein, ist gut für das Selbstvertrauen. Druck und Perfektion schaden.

 

 

 

2. Routine entwickeln

 

Es hilft, Routine zu entwickeln und sich mit Auftrittssituationen vertraut machen. Das funktioniert bei Lampenfieber, jedoch nicht im gleichen Maße bei Redeangst.

 

 

 

3. Nicht verkleiden

 

Tragen Sie vertraute Kleidung. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen und verkleiden Sie sich nicht. Sonst fühlen Sie sich so wie mancher Konfirmand, der nur möglichst schnell wieder aus dem Samtsakko flüchten will. Wenn Sie sonst keine High Heels tragen, lassen Sie es besser auch auf der Rednerbühne. Sonst wird es zur Wackelpartie, an der die anderen vermutlich mehr Spaß haben als Sie.

 

 

 

4. Ruhe bewahren

 

Überstürzen Sie Ihre Rede oder Präsentation nicht. Fangen Sie langsam an und gönnen Sie sich Zeit, um in ein angenehmes Tempo zu kommen. Nehmen Sie sich Zeit, um sich an das Publikum zu gewöhnen, und bieten Sie dem Publikum die nötige Zeit, sich an Sie zu gewöhnen. Sie könnten dies tun, indem Sie mit einer Geschichte beginnen. Storytelling ist nicht nur in diesem Moment hilfreich.

 

 

 

5. Entschuldigen Sie sich nicht für Ihre Nervosität

 

Meistens wird niemand im Publikum bemerken, dass Sie nervös sind. Warum sollten Sie es ihnen sagen? Vermutlich spüren Sie Ihr Zittern und Schwitzen, während Ihre Zuhörer es nicht bemerken. Erwähnen Sie es nicht. Es wird auch Ihre Zuhörer nervös machen.

 

 

 

6. Unterstützung

 

Suche Sie sich professionelle Unterstützung. Lassen Sie sich dabei helfen, Ihr Zustandsmanagement zu pflegen, Ursachen aufzudecken und deren Einfluss zu reduzieren. Es gibt Coaches mit entsprechender psychologisch-therapeutischer Ausbildung und erforderlicher Zulassung.

 

 

 

7. Bewegung

 

Durch unterstützende Bewegungen, Gestik und Mimik lässt sich Stress abbauen. Der angemessene Einsatz der Körpersprache fördert sowohl den eigenen Zustand und die Wirkung auf das Publikum. Auch ein Standortwechsel kann der Botschaft dienen, wenn er einer Strategie dient.

 

 

 

8. Haltung bewahren

 

Körpersprache wirkt nicht nur auf Beobachter, sondern auch auf uns selbst. Setzen Sie auf Körperhaltungen, die dem Zustandsmanagement dienen. Ein guter Stand ist keine Selbstverständlichkeit, auch das erfordert Übung.

Außerdem gibt es einen Zusammenhang mit einer souveränen Körperhaltung und mentaler Sicherheit. Sogenannte „Power Postures“ sollen sogar Einfluss auf die Körperchemie haben. Nutzen Sie das!

 

 

 

9. Atmen

 

Von wegen, atmen kann jeder. Die Frage ist nur, wie. Der Einsatz geeigneter Atemtechniken ist sehr hilfreich. Setzen Sie auf Tiefvollatmung: Nehmen Sie sich Zeit zum Durchatmen, Seele und Stimme danken es!

 

 

 

10. Selbstprogrammierung

 

Autsch: Konstruktive Autosuggestionen und Selbstprogrammierungen sind deutlich förderlicher als negative Selbstgespräche. So manch innerer Dialog ist verletzender als die verheerendste Kritik anderer Personen.

 

 

 

11. Hypnobalancing™

 

Wenn sonst nichts hilft: Hypnobalancing™ bietet bewährte Techniken zur Auflösung von intensivem Lampenfieber und Redeangst bzw. Auftrittsangst sowie die Förderung hilfreicher Zustände.

Auswirkungen früherer traumatischer Erfahrungen können sich ewig negativ auswirken. Ohne Bearbeitung lösen sich manche Traumata niemals auf.

 

 

 

12. Professionelles Feedback

 

Die wenigsten Redner können tatsächlich ihre eigene Wirkung selbst realistisch einschätzen. Wie wirken Sie tatsächlich, welche Potenziale warten darauf, geweckt zu werden? Professionelles Feedback gibt Ihnen die erforderlichen Rückmeldungen und Hinweise, was Sie verbessern können.

 

 

 

13. Mentaltraining

 

Mentaltraining ist intensives virtuelles Training, bei dem Sie ohne Risiken Erfahrungen machen, Blockaden lösen und Ihre Sicherheit stärken.

 

 

 

14. Plan B

 

Ein paar Notfallstrategien in der Hinterhand zu haben, beruhigt. Zu wissen, was selbst bei Blackout noch möglich ist, gibt ein gutes Gefühl.

 

 

 

15. Sicherheit im Umgang mit der Technik

 

Es kann alles ganz einfach sein, ist es allerdings oft nicht. Selbst der Umgang mit einem Teleprompter ist nicht so einfach, wie es aussieht. Schlagen Sie Murphy ein Schnäppchen. Überprüfen Sie alles im Voraus.

 

 

 

16. Unterstützung im Publikum

 

Nehmen Sie eine Person des Vertrauens mit zur Redegelegenheit, tatsächlich oder virtuell. Das tut gut. Bei sehr wichtigen Redebeiträgen sitze ich schon mal im Publikum meiner Klienten.

 

 

 

17. Struktur

 

Ob Sie es Workflow, Struktur, Ablauf oder Rituale nennen, es macht die Sache einfacher. Vertraute Abläufe  entlasten den Kopf. Checklisten, gegebenenfalls auch in der Vorstellung, geben Sicherheit.

 

 

 

18. Positive Anker

 

Setzen Sie selbst oder mit Unterstützung Anker für gute Zustände. Sicherheit, Zuversicht, Schlagfertigkeit, Humor,.. Sie wählen selbst! Das durften die Hunde bei Pawlow nicht.

Das Prinzip wird in diesem Artikel beschrieben: Eine Idee bitte, jetzt! Setzen Sie Ihren Kreativitätsanker: Kreativität auf Bestellung!

Video

Alkohol bei Lampenfieber?

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Hilfe bei Lampenfieber & Co.

 

Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann sind Sie an vielen Stellen gefordert, effektiv zu sprechen und zu präsentieren, zu überzeugen und für Ihre Ideen zu kämpfen. Leider schweigen viele Menschen, weil sie unter enormem Lampenfieber leiden. Lampenfieber kann eine anregende Wirkung haben. Manchmal allerdings überwiegt die Angst und der Mensch verstummt. So halten sich viele Menschen mit ihren Beiträgen zurück. Das ist schade, besonders wenn jemand etwas Wertvolles beizutragen hat.

Blockiert Sie Lampenfieber oder Leistungsangst und vereitelt Ihre Ambitionen? Dann werden Sie aktiv! Es ist möglich, Ihre Angst vor öffentlichen Reden aufzulösen.

Seit 1998 helfe ich Menschen, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren. Während dieser Zeit habe ich viele Rednerinnen und Rednern mit intensivem Lampenfieber geholfen. Weil es manchmal mehr ist als nur Lampenfieber, bringe ich die erforderliche therapeutische Zulassung als Therapeut für die Ausübung von Psychotherapie mit. Bei mir – weil Sie Ihre Auftritte vor Ihrem Publikum genießen wollen – sind Sie in guten Händen.

Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung.

Falls Sie gerade nicht in Berlin sind, wählen Sie Termine mit mir per Telefon oder online mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

Profitieren Sie von meiner Erfahrung in Marketing, Psychologie und Kommunikation. Mehr über mich erfahren Sie in meinem Profil.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit dem Alkohol bei der Rede? Ruhig ein Glas vorher oder dann doch lieber warten, um nach dem Auftritt mit einem Cocktail auf den Erfolg anzustoßen? Gibt es bessere Wege und was sind Ihre Empfehlungen?

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

"Alkohol verstärkt den Effekt des Medikaments", 
steht in der Packungsbeilage.  Ist das jetzt ein Warnhinweis oder eine Empfehlung?

Artikel zu Lampenfieber

Eine herausragende Rede oder Präsentation als rhetorisches Meisterstück

Jeder Redner sollte zumindest einmal im Leben eine hervorragende Rede oder Präsentation halten. Die Erfahrung wird Sie verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichen rhetorischen Meisterstück.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

mehr lesen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 30. März 2020
Englische Version:
AN: #245115
K: CNB
Ü:

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Rhetorische Fragen als rhetorisches Stilmittel

Rhetorische Fragen

 

In diesem Beitrag geht es darum, ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und sein Potenzial zu überdenken. Worauf kommt es beim Einsatz rhetorischer Fragen an?

Rhetorische Fragen

 

Rhetorische Fragen sind Fragen, die der Fragensteller entweder selbst beantwortet oder die nicht beantwortet werden müssen. Es handelt sich um ein sehr wirksames Werkzeug für Reden und Präsentationen. Sie werden sehr häufig bewusst oder unbewusst in alltäglichen Gesprächen verwendet. In Politik und Werbung ist ihnen besonders häufig zu begegnen.

Äußerlich unterscheidet sich eine rhetorische Frage nicht von einer gewöhnlichen Frage. Der wesentliche Unterschied ist, dass mit ihr vom Gegenüber keine laut geäußerte Antwort erreicht werden soll.

 

 

 

Formen und Wirkung

 

 

1. Getarnte Aussage

 

Zur Beeinflussung werden rhetorische Fragen eingesetzt, indem die Frage lediglich als solche getarnt und in Wirklichkeit selbst eine Aussage ist.

Dann handelt es sich um eine Scheinfrage, denn sie beinhaltet die Antwort schon selbst. Sie wird so dafür verwendet, um eine Aussage besonders nachdrücklich zu äußern. Die Antwort auf die Frage wird vom Fragenden bestimmt, wodurch sie als selbstverständlich gilt. Auf diese Weise sollen Suggestivformulierungen annehmbarer werden.

 

 

 

2. Denkanregung

 

Das Publikum soll dazu gebracht werden, sich selbst eine Antwort zu wählen. So wird auch ein möglicher Widerstand reduziert. Wobei hier häufig durch den Aufbau und die Betonung der Fragestellung gelenkt.

 

 

 

3. Dramatik

 

Mit rhetorischen Fragen kann das Publikum aufgerüttelt werden, die Rede wird dramatischer. So soll die Aufmerksamkeit des Publikums gewonnen werden. Diese Form des Einsatzes ist legitim und kann sehr wirkungsvoll sein.

 

 

 

Beispiele

 

Willst du krank werden?

Eltern zum Kind

 

Sie glauben doch nicht, dass ich mir das gefallen lasse?

 

Wie lange willst du, Catilina, unsere Geduld noch missbrauchen?

Marcus Tullius Cicero, Reden gegen Catilina

 

Wären Sie nicht auch gerne glücklich?

 

Gibt es hier jemanden, der das Geheimnis der Gesundheit wissen will?

 

 

 

 

Verwandtschaft zu anderen rhetorischen Stilmitteln

 

Die Hypophora ist eng mit der rhetorischen Frage verwandt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Redner die selbst gestellte Frage im Anschluss auch selbst beantwortet. So wird die Aussage, die durch die Frage mitschwingt, nochmals betont, ohne das Publikum ernsthaft einzubeziehen.

 

 

 

8 Tipps für den Einsatz rhetorischer Fragen

 

 

1. Wirksame Pause

 

Machen Sie nach der Äußerung einer rhetorischen Frage eine Pause, in der sie wirken kann. Erzeugen Sie so den gewünschten Spannungsbogen. Timing erfordert Erfahrung und wo es sich lohnt, kann das während der Proben für Reden und Präsentationen optimiert werden.

 

 

 

2. Blickkontakt

 

Schauen Sie Ihr Publikum so an, dass es nicht zu einer lauten Antwort veranlasst wird. Sie wollen bei einer rhetorischen Frage einen inneren Dialog anstoßen und laut geäußerte Antworten sind oft nicht günstig für die Dramaturgie.

 

 

 

3. Betonung

 

Markieren Sie Ihre rhetorische Frage durch eine geeignete Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke und Betonung.

 

 

 

4. Wohldosierter Einsatz

 

Integrieren Sie rhetorische Fragen und andere rhetorische Stilmittel gekonnt in Ihren Redebeiträgen. Wenn Sie mit zu vielen Stilmittel die Rede unnötig in die Länge ziehen, leidet die Wirkung. Übertreiben Sie den Einsatz von rhetorischen Fragen lieber nicht. Das kommt nicht gut an, denn es kann belehrend wirken.

 

 

 

5. Kontext

 

Achten Sie beim Einsatz auf den jeweiligen Kontext. Die Wirkung der rhetorischen Frage wird vom Kontext beeinflusst, in dem sie gestellt wurde. Was in einer Situation sehr gut funktioniert, kann in einer anderen zum Schadensfall werden.

 

 

 

6. Vorsicht vor Floskeln

 

Werden rhetorische Fragen als Floskeln empfunden, wirkt das klischeehaft und einfallslos.

 

 

 

7. Nur bitte nicht zu provokativ

 

Eine gewisse Portion Provokation ist hilfreich, um die Aufmerksamkeit zu fördern. Wenn sich das Publikum allerdings bedrängt oder gar beleidigt fühlt, geht das nach hinten los.

 

 

 

8. Seien Sie kreativ

 

Bleiben Sie am Ball und experimentieren Sie mit diesem stilistischen Mittel, um dynamische und originelle Redebeiträge zu gestalten.

 

 

 

Fazit

 

Kaum ein anderes rhetorisches Stilmittel ist so bekannt wie die rhetorische Frage. Deswegen ist sie aber keineswegs ausgelutscht. Im Gegenteil: Sie ist deshalb so bekannt, weil sie so vielseitig ist wie kaum ein anderes Mittel der Rhetorik. Sie können der erste Schritt zur Lösung sein – vorausgesetzt, es sind die richtigen Fragen. Die Aufmerksamkeit lässt sich jedenfalls mit ihnen gewinnen.

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

13 + 4 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie stehen Sie zu rhetorischen Fragen? Welche rhetorischen Stilmittel setzen Sie in Reden und Präsentationen ein?

Artikel zu rhetorischen Stilmitteln

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

In diesem Artikel geht es darum ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und seinen Einsatz zu überdenken. So werden Reden und Präsentationen bereichert.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2013
Überarbeitung: 3. August 2020
Englische Version:
AN: #562
K: CNB
Ü:

Kleinigkeiten im Leben, die glücklich machen

Kleinigkeiten im Leben, die glücklich machen

Tagesmotto*
Solange du nach dem Glück jagst, bist du nicht reif zum Glücklichsein. Hermann Hesse

Kleinigkeiten im Leben, die glücklich machen

 

Sind die grundsätzlichen Bedürfnisse im Leben befriedigt, gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Oft wird leider an den falschen Stellen gesucht, was zu Frust führt. Die vermeintlichen Kleinigkeiten im Leben sind es, die einen beachtlichen Beitrag leisten können, dass wir uns noch glücklich fühlen. Weshalb?

Glücklicher fühlen

 

In Anlehnung an Abraham Maslow und seine Pyramide der Bedürfnisse gilt es zuerst die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Und dann…

Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, dann gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Da Umfeld und Werbung nur das Beste von uns wollen, kommt des dabei zu einigen Umwegen. Häufig wird an den falschen Stellen gesucht und das führt zu Frust.

Vor allem der menschliche Umgang ist für spürbares Glück wesentlich. Doc hin diesem Beitrag widme ich mich den vermeintlichen Kleinigkeiten.

 

 

 

Kleinigkeiten?

 

Weshalb lohnt es sich, schönen Kleinigkeiten Aufmerksamkeit zu widmen? Weil die dazugehörige persönliche Haltung die Wahrnehmung, das Denken und Handeln positiv beeinflusst. Wir erkennen so besser, was es verdient hat, den Fokus zu bekommen, was uns und anderen Menschen guttut.

Ein Beispiel dafür sind für mich meine Einstecktücher; ich könnte auch ohne sie leben, doch ein Blick und sie entlocken mir ein Lächeln. Sie erinnern mich an die Menschen, denen ich sie verdanke. Und, wie ist das bei Ihnen, welche Kleinigkeiten zaubern Ihnen ein Lächeln ins Gesicht?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was bewegt uns, lockt uns aus dem Bett und was andere Menschen, wie Partner, Freunde, Gesprächspartner, die diversen Zielgruppe das Publikum bei Reden und Präsentationen?

Die jeweiligen Antworten helfen beim Meistern von vielen Herausforderungen, wie beispielsweise der Publikumsorientierung bei Reden und Präsentationen. In Anlehnung an Maslow gilt es sich auf die Menschen einzustellen, mit denen wir es zu tun haben, ihre wesentlichen Motive zu erkennen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie halten Sie es mit den Kleinigkeiten im Leben?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

4 + 13 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2016
Überarbeitung: 19. Dezember 2020
Englische Version:
AN: #453
K: CNB
Ü:

Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt, weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen. –Georg Christoph Lichtenberg

Rhetorische Tricks erkennen, ehrliche Angebote würdigen

Tagesmotto*: Angebote statt Manipulation
Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt, weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen. –Georg Christoph Lichtenberg
Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt, weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen. –Georg Christoph Lichtenberg

Angebote statt Manipulation

 

Es ist eine gute Sache, Menschen zu lehren rhetorische Tricks zu erkennen. Wie unterscheiden Sie Spreu von Weizen, fiese von relevanten und ehrlichen Angeboten?

Relevante Angebote erkennbar machen

 

Die miesesten Angebote haben oft eine glänzende Verpackung, während viele gute Angebote nicht als solche zu erkennen sind. Umso wichtiger ist es, möglichst vielen Menschen zu zeigen, wie sie fiese rhetorische Tricks erkennen und ehrlichen Angeboten eine überzeugende Stimme zu geben.

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie unterscheiden Sie Spreu von Weizen, fiese von relevanten und ehrlichen Angeboten?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

11 + 10 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2016
Überarbeitung: 16. September 2020
Englische Version:
AN: #713
K: CNB
Ü:

 Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. –Franz Kafka

Reden ohne Vertrauensbasis?

Tagesmotto*
Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. Franz Kafka
Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. Franz Kafka

Video

Rein sachliche Kommunikation? Ohne tragfähige Beziehungen wird das nichts!

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Vertrauensbasis

 

Viel zu häufig reden Menschen aneinander vorbei. Viel zu häufig bekommen gute Angebote nicht die verdiente Chance. Viele zu häufig gelingt es nicht von sich und der eigenen Botschaft zu überzeugen.

Ohne ein Mindestmaß an Vertrauen ist Kommunikation schwierig. Was wäre Kommunikation ohne das Vertrauen, dass die gemachte Aussage der Wahrheit entspricht? Doch, um ein entsprechendes Vertrauen zu entwickeln, Aussagen überhaupt eine Chance zu geben, sind die Voraussetzungen dafür zu erfüllen.

Viel zu häufig wird diese Vertrauensbasis vorausgesetzt, ohne zu prüfen, ob sie tatsächlich vorhanden ist. Begnadete Kommunikatoren kennen und berücksichtigen die Bedeutung von Rapport.

 

 

 

Rapport

 

Definition Rapport:
Eine Beziehung, die durch Übereinstimmung, gegenseitiges Verständnis und Empathie gekennzeichnet ist und Kommunikation erleichtert.

 

Rapport ist die Bezeichnung für die jeweils mindestens ausreichende Vertrauensbasis. Sie zu fördern, beruht auf der Fähigkeit, die Welt anderer Menschen zu erkunden und so eine Brücke zu bauen. Das ermöglicht Menschen in ihrer Sprache anzusprechen und so verbal und nonverbal Vertrauen zu fördern.

 

 

 

Ja, und?

 

Es lohnt sich, die Vertrauensbasis nicht dem Zufall zu überlassen, sondern zu pflegen. Und es lohnt sich dem Vertrauen, als würdig zu erweisen!

Ist eine entsprechende Vertrauensbasis gegeben, bekommen Botschaften eine größere Chance anzukommen, gehört zu werden. Und von guter Kommunikation profitieren alle Beteiligten.

Also, wie können wir diesem Wissen die verdiente Aufmerksamkeit widmen?

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Pflegen Sie vor, während und nach Gesprächen die Vertrauensbasis?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

5 + 5 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Artikel zum Thema Kommunikation

Vorsicht Manipulation: Absichtliches Spiegeln in Gesprächen

Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann auch gegen die Interessen des Gespiegelten eingesetzt werden.

Lass das, ich hasse das: Die 15 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Lass das, ich hasse das: Die 15 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu überrumpeln.

mehr lesen
Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

mehr lesen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. January 2016
Überarbeitung: 28. August 2020
Englische Version:
AN: #321
K: CNB
Ü:

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Überzeugend präsentieren

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

10-20-30-Regel bei Präsentationen

 

Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

Video

Bessere Präsentationen mit der 10-20-30-Regel

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Die 10-20-30-Regel

 

Die 10-20-30-Regel besagt, dass Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Regel, von Guy Kawasaki formuliert, diente ursprünglich für Pitches vor Kapitalgebern. Sie ist darüber hinaus für Verkaufspräsentationen, Pressekonferenzen, die Vorstellung der Geschäftszahlen und viele weitere Präsentationen anwendbar.

 

 

 

10 Folien

 

Die menschliche Aufnahmefähigkeit hat ihre Grenzen. Und weil es gilt je Folie maximal einen wesentlichen Gedanken unterzubringen, dienen 10 Folien als Maximalanzahl.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum maximal zehn Powerpoint-Folien pro Präsentation empfohlen werden. Wer beispielsweise bei einem Pitch mehr als zehn Folien braucht, um die geniale Geschäftsidee zu beschreiben, ist vermutlich noch nicht bereit für die Präsentation. Klare Gedanken sind die Voraussetzung, die Dinge auf den Punkt zu bringen und eine klare Aussage zu liefern.

 

 

 

20 Minuten

 

Ein guter Elevator Pitch, dauert der Bezeichnung entsprechend, so lange, wie eine Fahrstuhlfahrt. Je nach Komplexität und Kontext darf eine Präsentation auch mal etwas länger sein. Als maximale Länge gelten bei der 10-20-30-Regel 20 Minuten.

 

 

 

Schriftgröße 30 Punkt

 

Eine Präsentationsfolie ist kein Spickzettel, wie er in der Schulzeit bei Prüfungen zum Einsatz gekommen sein mag. Alles Wissen an einem Ort, dichtgedrängte und weitgehend unübersichtlich. Das versuchen Redner dann mehr oder weniger gekonnt dem Publikum zu präsentieren. Meist wird der Text stur vorgelesen und die erforderlichen Fähigkeiten für gutes Vorlesens unterschätzt. Das Publikum liest dann doch lieber selbst. Was für eine Verschwendung der Gelegenheit!
Aus dieser Beobachtung resultiert die Forderung, auf Folien Schriftgröße 30 zu verwenden. Das zwingt dazu, die wichtigsten Punkte herauszufinden und auf den Punkt zu bringen.

 

 

 

Bringt die Regel etwas?

 

Präsentationen mit PowerPoint und Co. können für das Publikum zur Belastungsprobe werden. Da trösten auch Kaffee und Besprechungskekse nicht immer. Überschrittene Redezeit, unverständlich vorgelesene Zahlen und Buchstabenkombinationen von Präsentationsfolien, die Augenschmerzen verursachen und viele weitere Unarten lassen sich mithilfe der 10-20-30-Regel reduzieren. Sich an ihr zu orientieren, ist ein guter Anfang.

 

 

 

Wie ernst ist diese Regel zu nehmen?

 

Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich häufig noch striktere Prinzipien bei Präsentationen empfehle. Wobei es gilt, solche Angaben als Prinzipien und nicht als Gesetze zu betrachten.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Kannten Sie die 10-20-30-Regel schon?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

14 + 11 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Eine herausragende Rede oder Präsentation als rhetorisches Meisterstück

Jeder Redner sollte zumindest einmal im Leben eine hervorragende Rede oder Präsentation halten. Die Erfahrung wird Sie verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichen rhetorischen Meisterstück.

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

mehr lesen
Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

mehr lesen
Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

mehr lesen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Wollen Sie lieber eine Berühmtheit oder ein Held sein?

Wollen Sie lieber eine Berühmtheit oder ein Held sein?

Solange es Ungerechtigkeiten gibt, werden Helden gebraucht! Moderne Helden sind die Verbindung zwischen dem, was wir gegenwärtig sind und dem, was wir sein können.

Wollen Sie lieber eine Berühmtheit oder ein Held sein?

Berühmtheit oder Held?

 

Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Platz. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Erfahren Sie, wie Sie gehört werden.

 

 

 

Überblick

 

Video


Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Was ist der Unterschied zwischen Berühmtheiten und Helden?

 

Öffentlichkeit ist für Helden nicht das Ziel, sondern mitunter ein Verbündeter.

 

Habe nur ich den Eindruck, dass heutzutage das Wort „Held“ seine Bedeutung etwas verschoben hat und zu oft eher wie „Promi“oder „Berühmtheit“ verwendet wird? Hatte es nicht ursprünglich eine andere Bedeutung?

 

 

 

Promis

 

Promis suchen die Öffentlichkeit, wie die Motte das Licht. Das ist ihr Antrieb. Sie unternehmen einiges, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Aufzufallen, das ist ihr Antrieb. Berühmt oder berüchtigt? Egal! Es ist ihre Priorität bekannt zu sein, oft ist ihnen dabei weitgehend egal auf welchem Wege. Sie unternehmen einiges, um nur bemerkt zu werden. Oft genug wirken die krampfhaften Bemühungen grotesk. Die Mittel und Wege berücksichtigen dabei oft weder den guten Geschmack noch die Frage, ob es irgendeinen relevanten Beitrag für die Gesellschaft liefert. Das wird höchstens billigend in Kauf genommen, wenn die eigenen Vorteile dabei dominieren.

 

 

 

Helden

 

Helden sind Helden, weil sie sich für eine Sache einsetzen und dabei ein Risiko eingehen. Oft geschieht das, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Ruhm und Anerkennung, der Titel Held? Darum geht es Helden zumindest aus eigener Sicht nicht. Auf leisen Sohlen wandeln die Schönheit, das wahre Glück und das echte Heldentum. (Wilhelm Raabe)

Manchen Vorhaben kommt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zugute, weil es den Einfluss vergrößert und Unterstützung fördert. Öffentlichkeit ist für Helden nicht das Ziel, sondern ein Verbündeter.

 

 

 

Moderne Helden

 

In der Antike waren Helden die Verbindungsglieder zwischen den Menschen und den Göttern. Moderne Helden sind Frauen und Männer, die etwas tun, von dem viele andere Menschen denken, dass sie es tun würden, wenn sie etwas stärker, etwas schneller oder etwas selbstloser wären. Wenn, wenn, wenn nur….

Moderne Helden sind die Verbindung zwischen dem, was wir gegenwärtig sind und dem, was wir sein können.

 

Helden werden nicht geboren, sie bekommen manchmal einen kleinen Schubs und wachsen dann auf der Reise.

Karsten Noack

 

 

 

Folgen Sie dem Ruf: Erlauben Sie sich, ein Held oder eine Heldin zu sein!

 

Sie brauchen keine Rüstung, kein Pferd und keine Kampflanze, um heute ein Held zu sein. Zumal mit Gewalt ohnehin so gut wie nichts Wünschenswertes zu erreichen ist. Das ist etwas für Fanatiker.

Setzen Sie Ihre vorhandenen Talente ein und entstauben Sie die brachliegenden. So können Sie wirksam einen Beitrag leisten. Mit den richtigen Gefährten brauchen Sie auch nicht alles selbst zu können.

Es wird noch lange Ungerechtigkeiten geben und ungezählte Potenziale für eine ideale Welt warten darauf, aktiviert zu werden. In dem Sinne brauchen wir jede Menge Helden.

Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Ort. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Am besten so, dass Ihre Botschaft auch die verdiente Chance bekommt, gehört und verstanden zu werden.

Bringen Sie Ihre Angebote ein. Es gibt keinen Grund Ausreden zu finden, auch wenn die meisten Helden eine Weile gezögert haben, bis sie ihre Verantwortung angenommen und sich auf die Reise gemacht haben. Wenn Sie einen interessanten Beitrag für die Gesellschaft anzubieten haben, sind die Chancen gut Unterstützung zu bekommen. Selbst dann, wenn die finanziellen Mittel dafür nicht vorhanden sind, gibt es Wege. Ich unterstütze beispielsweise ehrenamtlich Projekt, indem ich dafür sorge, dass deren Botschaft überzeugend präsentiert wird.

Jeder kann einen Beitrag leisten. Helden werden nicht geboren, sie bekommen manchmal einen kleinen Schubs und wachsen dann auf der Reise.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

7 + 10 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Umfrageergebnis

 

Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

P.S.

 

Wollen Sie lieber eine Berühmtheit oder ein Held sein?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Artikel zum Thema Heldinnen und Helden

Wollen Sie lieber eine Berühmtheit oder ein Held sein?

Setzen Sie sich ein! Machen Sie die Welt zu einem besseren Platz. Wenn Sie etwas zu sagen haben, sagen Sie es. Erfahren Sie, wie Sie gehört werden.

Politik und Rhetorik

Politik und Rhetorik

Je nach Sichtweise führt das Gespann von Rhetorik und Politik zu Ablehnung oder Begeisterung. Wie so oft lassen sich wirksame Werkzeuge für das Gute und das Schlechte einsetzen. Was tun?

mehr lesen
Politisches Engagement

Politisches Engagement

Politisches Engagement kann viele Formen haben. Die gewaltsame Erstürmung von Reichstag und Kapitol zählen nicht dazu. Das ist keine politische Auseinandersetzung, die einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt liefert. Hetze und Gewalt dürfen keinen Raum bekommen. Doch solche Exzesse werden nicht weniger. Und wer Verantwortung übernehmen will, darf sich nicht nur angewidert zurückziehen.

mehr lesen
Ärgern oder Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen

Ärgern oder Zeichen setzen und Verantwortung übernehmen

Es gibt so viele Beobachtungen, die erst zu Kopfschütteln und dann zu Kopfschmerzen führen können. Wer eine Vorstellung davon hat, wie eine lebenswerte Welt aussehen könnte, passt besser auf nicht zu verzweifeln oder sich zu sehr zu ärgern.

mehr lesen
Rhetorik: Um jeden Preis Recht behalten

Rhetorik: Um jeden Preis Recht behalten

Überreden ohne Argumente, Durchsetzungsvermögen ohne Basis, gewinnen ohne Rücksicht zu nehmen, K. o. durch fiese Tricks, schwarze Rhetorik, Manipulieren. Bis zum bitteren Ende, Reden ohne Ahnung zu haben… Es ist ein begehrtes Gefühl, recht zu behalten. Wobei es weniger darum geht, wer recht hat als vielmehr, wer die Oberhand behält. Lohnt sich das?

mehr lesen
Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

In Grenzsituationen zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen mit Unsicherheit umgehen. Einige reagieren panisch, andere gelassen. Die Covid-19-Krise hat viele Schattenseiten, auch sozial und ökonomisch. Was tun?

mehr lesen
Diskussionskultur und Debattenkultur

Diskussionskultur und Debattenkultur

Wir brauchen dringend eine lebendige und glaubhafte Diskussionskultur. Die Politik ist hier aufgefordert echte Debatten zu führen. Jeder einzelne Mensch ist gefordert sich respektvoll zu beteiligen. Und ganz besonders wichtig: Respektvoller Austausch mit Andersdenkenden auf Augenhöhe.

mehr lesen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2016
Überarbeitung: 8. Februar 2022
Englische Version:
AN: #264
K: CNB
Ü:

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen. –Erich Kästner

Corona-Müdigkeit: 10 Ideen

Tagesmotto*
Corona-Müdigkeit
Auch aus Steinen,
die dir in den Weg gelegt werden,
kannst du etwas Schönes bauen.


 Erich Kästner

Corona-Müdigkeit

 

Der Corona-Müdigkeit hingeben oder wie darauf reagieren? Die andauernde Situation nagt an den Nerven. Was tun? Hier sind einige Ideen.

Video

Corona-Müdigkeit? 10 Ideen

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Corona, Covid-19

 

Die Situation hinterlässt Spuren. Da geht es mir wie vielen anderen Menschen. Dabei gehöre ich zu denjenigen, die noch Arbeit haben. Da geht es mir deutlich besser als vielen anderen Selbständigen, Künstlern und Musikern, Schauspielern, Veranstaltern, den Restaurants, Cafés, Bars und Club und den Menschen für die das zum Leben gehört.

Diejenige, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie persönliche Verluste erlitten haben, könnten eine Aufforderung, wie „Machen wir das Beste aus der Situation!“, schnell als Unverschämtheit und unangemessen empfinden. Zahlreiche Existenzen stehen auf dem Spiel und das geht ans Eingemachte. Doch, wenn wir uns den bisherigen und noch auf uns zukommenden Nachteilen nicht stellen, dann werden sie uns umso heftiger treffen.

 

 

 

Folgen

 

Fieber, Husten, Geschmacksverlust gelten als typische Symptome einer Corona-Infektion. Die meisten Menschen erholen sich körperlich vollständig nach einer Corona-Infektion. Einige Covid-Patienten berichten jedoch von einer monatelangen Müdigkeit, nachdem die Infektion längst überstanden ist. Auch wer nicht infiziert wird, lebt nicht so weiter, wie bisher. Die Corona-Müdigkeit ist nur eines der Phänomene. Viele Menschen berichten von physischer Abgeschlagenheit, Muskelverspannungen und Kopfschmerzen, sind unruhig und gereizt.

Arbeitsplätze, Selbstständigkeit, Beziehungen,… Vieles leidet unter der Situation. Die Nerven liegen bei vielen Menschen blank. Die Hoffnung geht verloren, wann Besserung zu erwarten ist weiß niemand so genau. Überhaupt sind Einschätzungen der Folgen noch nicht klar.

 

 

Homeoffice

 

Zu-Hause-Bleiben. Homeoffice. Weg mit der Stechuhr. Das klingt erst einmal gut. Doch auch die Freiheit jederzeit die Arbeit zu erledigen verursacht nicht nur Freude. Die Arbeitszeit zerfasert, ist nie zu Ende, schleicht sich hinein in das Privatleben und zersetzt es langsam von innen. Nicht jeder hat zu Hause einen ergonomischen Arbeitsplatz. Dauerstress.

 

 

 

Soziale Kontakte

 

Die sozialen Kontakte sind eingeschränkt, nicht nur wegen der Kontaktbeschränkungen. Videokonferenzen ersetzen die gewohnten Zusammentreffen nur bedingt. Unterschiedliche Position zur Situation, den Zusammenhängen und erforderlichen Maßnahmen haben zu tiefen Gräben in der Bevölkerung geführt. Vieles ist in Wanken gekommen, einiges wackelt. So eine Situation ist anstrengend, körperlich und seelisch. Gerade die mentale Belastung wird häufig unterschätzt. Ängste belasten den Schlaf und machen ihn eher zur Belastung als zum Quell der Freude. Die Müdigkeit nimmt zu. Es ist kognitive Flexibilität und emotionale Balance gefordert. Nur wie pflegen wir sie?

 

Anregungen:

 

 

 

Was tun? Der Corona-Müdigkeit ein Schnäppchen schlagen

 

Wie gut, dass es sich bei diesem Beitrag um ein Tagesmotto handelt. Eine fundierte Liste mit Tipps kann ich so noch etwas vertagen. Oder ist das schon eines der Symptome der Corona-Müdigkeit? Hilfe! Macht sich da Trägheit breit?

Zurück zur Frage des Tages: Wie umgehen mit der Corona-Müdigkeit? Los geht es mit der Ideensammlung, die Kommentarfunktion ist bereit. Ich mache jetzt einen Spaziergang durch den Tiergarten und mir meine Gedanken. Wie wäre es sich der Frage zu widmen, inwiefern kann sich die mit den vielen Nachteilen verbundene Situation schließlich auch als wertvolle Erfahrung erweist? Wie können wir gestärkt daraus hervorgehen? Fragen über Fragen.

 

 

 

Erste Gedanken: 10 Tipps!

 

Und schon melden sich die Ideen …

 

 

1. Neue Routinen und Strukturen

 

Alte Routinen und Strukturen fehlen. Sie hatten eine Funktion, sie haben unserem Tag Ordnung gegeben. Also ist es Zeit neue konstruktive Routinen zu entwickeln. Sorgen Sie für Struktur und optimieren Sie Ihre Tagesplanung, damit die Balance gefördert wird. Wie wäre es mit einem festen Feierabend und digitalen Pausen? Gestalten Sie ihre Work-Life-Balance. Wann werden Sie darauf wieder so viel Einfluss haben?

 

Anregungen:

 

 

 

2. Schlaf

 

Es liegt nahe bei Müdigkeit zu schlafen, doch wenn der Schlaf gestört ist, bringt er nicht das gewünschte Ergebnis. Ohne ausreichend erholsamen Schlaf ist es schwierig, die emotionale Balance zu halten. Ein gesunder Schlaf fördert körperliche und seelisches Gleichgewicht, hat Einfluss auf unsere Hormone.

Lassen Sie alles, das die Schlafqualität beeinträchtigen könnte. Alkohol, Koffein und schwere Mahlzeiten, erschweren die nächtliche Regeneration.

 

 

 

3. Pläne machen

 

Ungewissheit ist belastend, erzeugt ein mulmiges Gefühl, verängstigt. Ängste führen zu schlechten Entscheidungen und zu Erstarrung. Also gilt es dem etwas entgegenzusetzen. Machen Sie Pläne! Gestalten Sie, statt sich den Gegebenheiten nur auszusetzen.

 

Anregungen:

 

 

 

4. Pausen

 

Sorgen Sie für Pausen. Denken Sie auch an Bewegung in den Pausen. Und das nicht nur, damit das Smartphone die Ringe schließt. Wie wäre es mit einer Runde Pogo im Homeoffice. Sieht ja keiner!

 

Anregungen:

 

 

 

5. Bewegung

 

Gab es eine Zeit in der mehr Menschen über Rückenschmerzen und Muskelverspannungen berichtet haben? Der Lockdown bremst uns aus, beziehungsweise dient uns als Ausrede.

Gezieltes Training reduziert die Stresshormone reduziert und aktiviert die Produktion von Endorphinen, natürliche Schmerzmittel gelten. Ja, Bewegung macht kurzfristig müde, vor allem, wenn sie ungewohnt ist. Bewegung wirkt jedoch stimmungsaufhellend und stärkt die körperliche und seelische Widerstandskraft. Also, nicht erst warten, bis das Fitnessarmband nicht mehr um das Handgelenk passt.

 

 

 

 

6. Ergonomie

 

Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch. Je mehr Zeit sie dort verbringen, desto wichtiger ist die Gestaltung. Sorgen Sie für einen Ort an dem Sie produktiv und gut gelaunt ans Werk gehen.

Übrigens:
Besonders unterschätzt wird die Bedeutung von Licht.

 

 

 

7. Ernährung

 

Eine ausgewogene Ernährung hat immense Auswirkungen auf Körper und Geist. Außerdem macht Kochen ebenso wie Essen Spaß.

Übrigens:
Es gehört auch ausreichende Flüssigkeitszufuhr während es gesamten Tages dazu.

 

Anregungen:

 

 

 

8. Kontaktpflege

 

Die Situation verstärkt autistische Züge. Doch wir Menschen benötigen soziale Kontakte. Also lohnt es sich Wege zu finden, um auf sichere Weise die Interaktion mit anderen Menschen zu pflegen.

 

 

 

9. Umdenken, weiterdenken, über das Bestehende hinaus denken…

 

Wollen wir es einfach dabei belassen all das zu überstehen und dann möglichst schnell wieder so weitermachen, wie bisher? Oder werden wir endlich in Zusammenhängen denken und handeln?

 

Anregungen:

 

 

 

10. Fokus

 

Hoch lebe das Pareto-Prinzip. Das Richtige, statt einfach nur möglichst viele Aufgaben zu erledigen. Das erfordert die persönlichen Prioritäten zu kennen und für sich einzustehen.

 

Anregungen:

Umfrageergebnis

 

Vision? Eine Vorstellung wohin ich will?

 

 

%

Nein. würde ich gerne haben.

%

Brauche ich nicht!

%

Ja, eine grobe Vorstellung.

%

Habe ich!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1477)

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Wie gehen Sie mit der Corona-Müdigkeit um oder betrifft es Sie nicht? Was halten Sie von den bisherigen Gedanken und Ideen?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Februar 2021
Überarbeitung: 4. Februar 2021
AN: #736
K: CNA
Ü:

error: Copyright