Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Lampenfieber: 14 häufige Fragen – und was wirklich hilft

Lampenfieber loswerden?
Tipps, mit denen Sie Lampenfieber loswerden

Lampenfieber: 14 häufige Fragen – und was wirklich hilft

 

Lampenfieber gehört für viele Menschen zu wichtigen Auftritten dazu. Entscheidend ist, ob die zusätzliche Energie dich unterstützt oder den Zugang zu deinen Fähigkeiten erschwert.

Vielleicht kennst du das:

Eine wichtige Präsentation steht bevor.

Eine Rede.

Ein Pitch.

Ein Auftritt vor Vorstand oder Geschäftsführung.

Ein Medieninterview.

Oder ein Gespräch, bei dem besonders viel auf dem Spiel steht.

Du bist vorbereitet.

Du kennst dein Thema.

Und trotzdem steigt die innere Aktivierung.

Der Puls wird deutlicher.

Die Stimme fühlt sich verändert an.

Gedanken werden schneller.

Vielleicht kreist ein Teil deiner Aufmerksamkeit immer stärker um die Frage:

Wie werde ich gleich wirken?

Auf dieser Seite beantworte ich häufige Fragen zu Lampenfieber und zeige, was bei der Vorbereitung auf wichtige Auftritte tatsächlich hilfreich sein kann.

 

 

 

1. Was ist Lampenfieber?

 

Lampenfieber beschreibt die körperliche und psychische Aktivierung vor einer Situation, in der wir sichtbar werden, Leistung zeigen oder von anderen bewertet werden.

Typische Situationen sind:

  • Reden und Präsentationen
  • Prüfungen
  • Pitches
  • Vorstellungsgespräche
  • Verhandlungen
  • Medienauftritte
  • Vorstandspräsentationen
  • Auftritte vor größeren Gruppen

Ein gewisses Maß an Aktivierung kann dabei hilfreich sein.

Du wirst wacher.

Aufmerksamer.

Konzentrierter.

Schwieriger wird es, wenn die Aktivierung so stark steigt, dass Denken, Stimme, Konzentration oder spontane Reaktionen beeinträchtigt werden.

 

 

2. Wer erlebt Lampenfieber?

 

Lampenfieber ist keineswegs auf unerfahrene Redner beschränkt.

Auch erfahrene Führungskräfte, Geschäftsführer, Unternehmer, Politiker, Moderatoren, Schauspieler und professionelle Redner können vor bestimmten Situationen eine ungewöhnlich starke Nervosität erleben.

Entscheidend ist häufig weniger die objektive Schwierigkeit.

Entscheidend ist die Bedeutung, die eine Situation für dich bekommt.

Vielleicht präsentierst du regelmäßig vor 200 Menschen und wirst trotzdem vor fünf Mitgliedern des Vorstands ungewöhnlich nervös.

Vielleicht sprichst du souverän mit Kunden und spürst bei einem bestimmten Investor plötzlich erheblichen Druck.

Vielleicht hältst du seit Jahren Vorträge und erlebst ausgerechnet bei einem bestimmten Auftritt starkes Lampenfieber.

Erfahrung schützt vor Lampenfieber. Sie macht uns keineswegs grundsätzlich immun dagegen.

 

 

3. Wie äußert sich Lampenfieber?

 

Lampenfieber kann sich sehr unterschiedlich zeigen.

Typische Reaktionen sind beispielsweise:

  • erhöhter Puls
  • flachere oder schnellere Atmung
  • trockener Mund
  • veränderte Stimme
  • Muskelspannung
  • feuchte Hände
  • Hitzegefühl
  • Zittern
  • Gedankenrasen
  • Blackout-Gefühl
  • starke Selbstbeobachtung
  • der Wunsch, die Situation möglichst schnell hinter sich zu bringen

Diese Reaktionen bedeuten keineswegs automatisch, dass dein Auftritt schlecht wird.

Oft nimmt die betroffene Person ihre innere Aktivierung wesentlich stärker wahr als das Publikum.

 

 

4. Warum entsteht Lampenfieber?

 

Unser Nervensystem reagiert auf Situationen, die wir als bedeutsam einschätzen.

Je größer die erwarteten Konsequenzen, desto höher kann die Aktivierung steigen.

Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle.

Zum Beispiel:

  • die Bedeutung des Auftritts
  • die erwartete Bewertung durch andere
  • eigene Leistungsansprüche
  • frühere Erfahrungen
  • fehlende Routine
  • Unsicherheit über den Ablauf
  • Angst vor Fehlern
  • starke Selbstbeobachtung
  • die Vorstellung möglicher negativer Folgen

Gerade vor wichtigen beruflichen Auftritten kommen häufig mehrere dieser Faktoren zusammen.

 

 

5. Ist Lampenfieber immer schlecht?

 

Nein.

Eine gewisse Aktivierung kann sogar sehr hilfreich sein.

Sie erhöht Wachheit und Aufmerksamkeit.

Du merkst:

Dieser Moment ist wichtig.

Das Ziel besteht deshalb selten darin, jede Aufregung zu beseitigen.

Viel hilfreicher ist ein Zustand, in dem genügend Energie vorhanden ist und du gleichzeitig Zugriff auf deine Fähigkeiten behältst.

Wach und präsent statt innerlich überflutet.

 

 

6. Kann ich auch zu entspannt sein?

 

Ja.

Ein vollkommen spannungsfreier Zustand ist vor einem wichtigen Auftritt keineswegs automatisch ideal.

Ein guter Auftritt braucht Präsenz.

Aufmerksamkeit.

Kontakt.

Und häufig auch eine gewisse Energie.

Deshalb gefällt mir als Ziel weniger:

„Ich möchte völlig entspannt sein.“

Hilfreicher ist:

„Ich möchte wach, klar und handlungsfähig sein.“

 

 

7. Welche typischen Fehler verstärken Lampenfieber?

 

Ein häufiger Fehler besteht darin, sich ausschließlich auf Inhalte vorzubereiten.

Die Präsentation wird perfektioniert.

Die Folien werden überarbeitet.

Formulierungen werden gefeilt.

Die eigentliche Auftrittssituation bleibt dabei weitgehend untrainiert.

Weitere typische Verstärker sind:

  • überhöhte Perfektionsansprüche
  • Katastrophenszenarien im Kopf
  • ständige Selbstkontrolle
  • zu wenig realistische Probeläufe
  • unklare Kernbotschaften
  • das Auswendiglernen jedes Satzes
  • zu viel Material
  • fehlende Vorbereitung auf kritische Fragen
  • der Kampf gegen jede körperliche Reaktion

Eine gute Vorbereitung berücksichtigt deshalb sowohl den Inhalt als auch die konkrete Auftrittssituation.

 

 

8. Was kann ich vor einem wichtigen Auftritt tun?

 

Eine hilfreiche Vorbereitung beginnt deutlich vor dem Termin.

Klare Antworten auf folgende Fragen schaffen Orientierung:

  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist meine Kernbotschaft?
  • Was braucht mein Publikum?
  • Welche Fragen sind wahrscheinlich?
  • Welche Einwände könnten kommen?
  • Was ist für mich persönlich der schwierigste Moment?
  • Was mache ich, wenn etwas anders läuft als geplant?

Je konkreter die Vorbereitung wird, desto weniger Raum bleibt für diffuse Unsicherheit.

 

 

9. Hilft Mentaltraining bei Lampenfieber?

 

Mentaltraining kann eine sehr hilfreiche Ergänzung sein.

Dabei geht es um wesentlich mehr als positives Denken.

Wir können beispielsweise den bevorstehenden Auftritt mental durchspielen.

Den Einstieg.

Den Blick ins Publikum.

Eine Unterbrechung.

Eine schwierige Frage.

Den Moment nach einem Versprecher.

Den Wiedereinstieg.

So entsteht bereits vor dem eigentlichen Termin eine größere Auswahl an vertrauten Handlungsmöglichkeiten.

Besonders hilfreich ist dabei eine realistische Vorstellung.

Wir trainieren weniger den perfekten Auftritt.

Wir trainieren Handlungsfähigkeit.

Mehr über Mentaltraining bei Lampenfieber

 

 

10. Was hilft unmittelbar vor dem Auftritt?

 

Kurz vor dem Auftritt braucht es selten noch mehr Inhalt.

Jetzt geht es stärker um deinen Zustand.

Hilfreich können sein:

  • ruhige und natürliche Atmung
  • ein kurzer körperlicher Ausgleich
  • bewusster Bodenkontakt
  • eine klare Erinnerung an deine Kernbotschaft
  • Kontakt mit dem Raum und den Menschen
  • ein ruhiger Beginn
  • eine bewusste erste Pause

Richte deine Aufmerksamkeit zunehmend weg von der Selbstbeobachtung und hin zu deiner Aufgabe.

Was möchtest du vermitteln?

Was brauchen die Menschen vor dir?

Was ist der erste Gedanke, den du mit ihnen teilen möchtest?

 

 

11. Was hilft während der Präsentation?

 

Bleib im Kontakt mit deinem Publikum.

Hör zu.

Schau Menschen an.

Atme weiter.

Lass Pausen entstehen.

Und erinnere dich:

Deine Aufgabe besteht weniger darin, dich selbst zu beobachten.

Deine Aufgabe besteht darin, etwas zu vermitteln.

Falls du kurz den Faden verlierst, darfst du anhalten.

Eine Pause wirkt für das Publikum häufig wesentlich unspektakulärer, als sie sich für dich anfühlt.

Du kannst einen Gedanken noch einmal aufnehmen.

Eine Frage stellen.

Oder kurz auf deine Struktur zurückgreifen.

 

 

12. Helfen Alkohol oder Beruhigungsmittel?

 

Alkohol kann kurzfristig das subjektive Gefühl von Anspannung verändern.

Gleichzeitig kann er Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Aussprache und Urteilsvermögen beeinträchtigen.

Für einen wichtigen beruflichen Auftritt ist das eine ungünstige Kombination.

Zudem kann schnell die innere Verknüpfung entstehen:

„Damit ich auftreten kann, brauche ich vorher etwas.“

Professionelle Auftrittssicherheit sollte reproduzierbar sein.

Deshalb lohnt es sich, Fähigkeiten zu entwickeln, auf die du aus eigener Kraft zugreifen kannst.

Mehr über Alkohol und Lampenfieber

 

 

13. Wann lohnt sich professionelle Unterstützung?

 

Professionelle Unterstützung kann besonders sinnvoll sein, wenn:

  • ein wichtiger Auftritt bevorsteht
  • du trotz guter Vorbereitung starkes Lampenfieber erlebst
  • deine Nervosität ungewöhnlich stark geworden ist
  • du bestimmte Auftritte zunehmend vermeidest
  • Lampenfieber deine beruflichen Möglichkeiten einschränkt
  • eine konkrete High-Stakes-Situation bevorsteht
  • du schnell und gezielt an einem realen Auftritt arbeiten möchtest

Je nach Anliegen können Auftrittscoaching, Mentaltraining, Executive Sparring oder ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

 

 

14. Wann ist es mehr als Lampenfieber?

 

Lampenfieber und ausgeprägte Redeangst sind unterschiedliche Phänomene.

Bei stark ausgeprägter Rede- oder Auftrittsangst kann bereits die Vorstellung einer entsprechenden Situation intensive Angst auslösen.

Vielleicht werden berufliche Möglichkeiten vermieden.

Vielleicht bestimmen Sorgen den Alltag bereits lange vor dem eigentlichen Auftritt.

Dann lohnt sich eine sorgfältige fachliche Einordnung.

Die passende Unterstützung richtet sich danach, was tatsächlich vorliegt.

Lampenfieber oder Redeangst? Mehr über den Unterschied

 

 

 

Lampenfieber bei Führungskräften, Geschäftsführern und Unternehmern

 

Eine Situation begegnet mir in meiner Arbeit besonders häufig:

Ein Mensch ist fachlich erfahren.

Er führt.

Trifft Entscheidungen.

Verhandelt.

Präsentiert regelmäßig.

Und dann gibt es diesen einen Auftritt.

Vor dem Vorstand.

Vor dem Aufsichtsrat.

Vor wichtigen Investoren.

Bei einem entscheidenden Pitch.

Auf einer großen Bühne.

Oder vor einer Kamera.

Plötzlich steigt die Nervosität deutlich stärker als gewohnt.

Das kann gerade deshalb irritieren, weil es wenig zum eigenen Selbstbild passt.

„Warum passiert mir das? Ich kann das doch.“

Genau darin liegt häufig ein wichtiger Hinweis.

Die Kompetenz ist vorhanden. Die Situation hat eine besondere Bedeutung bekommen.

 

 

 

Wenn besonders viel auf dem Spiel steht

 

Mit der Tragweite eines Auftritts verändert sich häufig auch der innere Druck.

Vielleicht geht es um:

  • eine strategische Entscheidung
  • eine Investition
  • einen bedeutenden Auftrag
  • die eigene Karriere
  • eine neue Führungsrolle
  • die Einschätzung wichtiger Entscheider
  • das Vertrauen von Mitarbeitenden
  • die öffentliche Wahrnehmung

Dann wird die Frage interessanter:

Was genau erzeugt den Druck?

Welche Bedeutung hat diese Situation für dich?

Welche Person oder welches Gremium bekommt innerlich besonders viel Gewicht?

Wohin wandert deine Aufmerksamkeit?

Was geschieht körperlich?

Und welche Vorbereitung hilft dir dabei, im entscheidenden Moment Zugang zu deinen Fähigkeiten zu behalten?

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Bei beruflichem Lampenfieber richtet sich der Rahmen nach deiner Rolle und nach der Tragweite der Situation.

 

Executive Sparring

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter sowie Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im Executive Sparring.

Das gilt sowohl für konkrete wichtige Auftritte als auch für längerfristige Entwicklungsziele wie:

  • Auftrittssicherheit
  • Executive Presence
  • C-Level-Kommunikation
  • Präsentationskompetenz
  • Selbststeuerung unter Druck

Executive Sparring gilt außerdem für andere Fach- und Führungskräfte, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite hat.

Zum Beispiel:

  • Vorstandspräsentationen
  • Auftritte vor dem Aufsichtsrat
  • Investorenpräsentationen
  • entscheidende Pitches
  • wichtige Verhandlungen
  • Keynotes mit hoher Sichtbarkeit
  • Medienauftritte

→ Mehr über Executive Sparring

 

 

Business 1:1

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann Business 1:1 passen, wenn es um die allgemeine Entwicklung beruflicher Auftrittssicherheit geht.

Zum Beispiel:

  • freier präsentieren
  • klarer strukturieren
  • sicherer vor Gruppen sprechen
  • besser mit wiederkehrender Nervosität umgehen
  • Stimme und Körpersprache entwickeln

Sobald eine konkrete High-Stakes-Situation hohe Tragweite hat, erfolgt die Zusammenarbeit im Executive Sparring.

→ Mehr über Business 1:1

 

 

 

Executive Sparring bei Lampenfieber

 

Bei einem wichtigen beruflichen Auftritt lohnt es sich häufig, Lampenfieber und konkrete Auftrittsvorbereitung miteinander zu verbinden.

Dann können wir beispielsweise arbeiten an:

  • deiner Kernbotschaft
  • deiner Argumentation
  • kritischen Fragen
  • Einwänden
  • deiner inneren Vorbereitung
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Stimme und Körpersprache
  • Executive Presence
  • realistischen Simulationen
  • dem Umgang mit unerwarteten Situationen

So betrachten wir sowohl deine innere Reaktion als auch die reale berufliche Herausforderung.

Das Ziel ist weniger ein künstlich entspannter Auftritt.

Das Ziel ist Souveränität unter realen Bedingungen.

 

 

 

Was tun bei einer Vorstandspräsentation?

 

Vorstand und Aufsichtsrat stellen eine besondere Präsentationssituation dar.

Die Zeit ist häufig knapp.

Fragen kommen früh.

Entscheidungen haben Gewicht.

Und eine Präsentation kann jederzeit vom vorbereiteten Ablauf in ein anspruchsvolles Gespräch wechseln.

Deshalb gehört die individuelle Vorbereitung von Vorstandspräsentationen und Auftritten vor dem Aufsichtsrat für mich in den Executive-Rahmen.

Wir verbinden:

  • Entscheidungsziel
  • Kernbotschaft
  • Argumentation
  • kritische Fragen
  • Präsenz
  • Selbststeuerung

→ Vorstandspräsentationen und Auftritte vor dem Aufsichtsrat vorbereiten

 

 

 

Auftrittscoaching bei Lampenfieber

 

Manchmal ist das Anliegen sehr konkret.

Ein Auftritt steht bevor.

Du möchtest dich gezielt vorbereiten.

Dann können wir direkt mit deiner realen Situation arbeiten.

Wir analysieren:

  • Was trägt bereits?
  • Wo entsteht Druck?
  • Welche Vorbereitung ist sinnvoll?
  • Welche Situationen verdienen besondere Aufmerksamkeit?
  • Was brauchst du im entscheidenden Moment?

Bei Geschäftsführern, Vorständen, Inhabern und vergleichbaren Rollen findet diese Arbeit im Executive Sparring statt.

Bei anderen Fach- und Führungskräften entscheidet die Tragweite der konkreten Situation.

→ Auftrittscoaching bei Lampenfieber in Berlin und online

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei wichtigen Auftritten

 

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

Dabei verbinde ich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Bei Führungskräften und Entscheidern geht es häufig um mehr als eine gute Präsentation.

Es geht um:

  • Wirkung
  • Verantwortung
  • Entscheidungen
  • Selbststeuerung
  • Präsenz unter Druck

Und darum, die eigene Kompetenz gerade dann verfügbar zu haben, wenn die Situation besonders wichtig ist.

→ Mehr über mich

 

 

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor?

 

Dann schreib mir kurz:

  • Welche Rolle hast du?
  • Welche Situation steht bevor?
  • Wann findet sie statt?
  • Was möchtest du erreichen?
  • Wie zeigt sich das Lampenfieber?
  • Welche Tragweite hat der Auftritt?
  • Bevorzugst du online oder einen Termin in Berlin?

Ich ordne den passenden Rahmen ein.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und vergleichbare Gesamtverantwortung → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei High-Stakes-Situationen → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei klassischen Entwicklungszielen → Business 1:1.

→ Konditionen ansehen

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Lampenfieber darf Energie sein

 

Ein wichtiger Auftritt darf sich wichtig anfühlen.

Du brauchst dafür keine völlige Ruhe und keine perfekte Performance.

Entscheidend ist etwas anderes:

Du bleibst mit dir, deiner Botschaft und den Menschen vor dir in Kontakt.

Du kannst denken.

Du kannst reagieren.

Du kannst gestalten.

Und du kannst auch mit spürbarer Energie souverän auftreten.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2015
Überarbeitung: 28. September 2026

Gute Redner erweitern die Perspektive ihres Publikums

Aus gutem Grund erweitern gute Redner und Rednerinnen das Sichtfeld des Publikums

Die Dinge selbst verändern sich nicht. Es sich verändert, ist die Sichtweise darauf.
Gute Redner erweitern das Sichtfeld des Publikums
Gute Redner erweitern das Sichtfeld des Publikums

Gute Redner erweitern die Perspektive ihres Publikums

 

Eine gute Rede erzählt dem Publikum weniger nur, was es bereits weiß.

Sie verändert, worauf Menschen schauen.

Vielleicht wird ein übersehener Zusammenhang sichtbar.

Eine vermeintliche Selbstverständlichkeit bekommt Risse.

Ein Problem erscheint plötzlich aus einer anderen Perspektive.

Oder eine Frage entsteht, die vorher niemand gestellt hat.

Gute Redner liefern nicht nur Antworten. Sie erweitern das Sichtfeld, in dem Antworten überhaupt möglich werden.

 

 

 

Warum Perspektive so wichtig ist

 

Menschen sehen dieselbe Situation unterschiedlich.

Unsere Perspektive wird beeinflusst durch:

  • Erfahrungen
  • Wissen
  • Interessen
  • Werte
  • Erwartungen
  • Rollen
  • Gewohnheiten
  • aktuelle Emotionen

Deshalb reicht es bei einer wichtigen Rede selten, Fakten lediglich aufzuzählen.

Das Publikum ordnet dieselben Informationen aus seinem bisherigen Blickwinkel ein.

Wenn du wirklich etwas bewegen möchtest, musst du häufig eine zweite Ebene erreichen:

Wie betrachten diese Menschen das Thema bisher – und welche zusätzliche Sichtweise könnte relevant sein?

 

 

 

Eine gute Rede verändert nicht die Welt – zunächst verändert sie den Blick darauf

 

Ein Sachverhalt bleibt möglicherweise derselbe.

Und trotzdem kann eine neue Perspektive viel verändern.

Ein Beispiel:

Eine Führungskraft präsentiert eine notwendige Veränderung.

Aus Sicht der Mitarbeitenden bedeutet sie zunächst:

„Noch mehr Arbeit.“

Die Führungskraft könnte jetzt zwanzig Folien lang erklären, warum das Projekt strategisch sinnvoll ist.

Oder sie erweitert die Perspektive:

„Was geschieht in zwei Jahren, wenn wir diesen Prozess unverändert lassen?“

Plötzlich verändert sich der zeitliche Rahmen.

Dasselbe Thema wird aus einer anderen Richtung betrachtet.

 

 

 

Perspektiverweiterung bedeutet weniger Überredung

 

Dieser Unterschied ist wichtig.

Ein guter Redner muss dem Publikum keine fertige Sichtweise aufzwingen.

Er kann etwas anderes tun:

eine zusätzliche Perspektive anbieten.

Zum Beispiel:

„Schauen wir einmal auf die Folgen für diejenigen, die bisher kaum berücksichtigt wurden.“

Oder:

„Was verändert sich, wenn wir die Entscheidung nicht aus Sicht dieses Quartals, sondern der nächsten fünf Jahre betrachten?“

Oder:

„Welche Annahme behandeln wir hier gerade als selbstverständlich?“

Eine überzeugende Rede kann ein Angebot sein: Schau einmal von hier.

 

 

 

Die bisherige Perspektive zuerst verstehen

 

Bevor du das Sichtfeld deines Publikums erweitern kannst, solltest du wissen, von wo aus diese Menschen aktuell schauen.

Frage:

  • Was wissen sie bereits?
  • Welche Annahmen bringen sie mit?
  • Welche Interessen haben sie?
  • Welche Erfahrungen prägen ihre Sicht?
  • Welche Sorgen oder Hoffnungen spielen eine Rolle?
  • Welche Schlussfolgerung erscheint ihnen bisher selbstverständlich?

Das passt unmittelbar zu guter Publikumsanalyse.

Deine Präsentation wird stärker, wenn sie nicht im luftleeren Raum beginnt, sondern dort, wo das Publikum tatsächlich steht. Genau das gehört auch zu deiner aktuellen Präsentationsvorbereitung: Botschaft, Publikum, Einwände und Dramaturgie werden gemeinsam gedacht. 

 

 

 

1. Perspektive durch eine neue Frage erweitern

Fragen können stärker wirken als zusätzliche Informationen.

Zum Beispiel:

„Was übersehen wir gerade?“

„Welche Konsequenz würde uns erst in zwei Jahren auffallen?“

„Wie würde ein Kunde diese Entscheidung erleben?“

„Was würde gegen unsere bevorzugte Lösung sprechen?“

„Welche Alternative haben wir bisher kaum ernsthaft geprüft?“

Eine gute Frage verändert den Denkrahmen.

 

 

 

2. Perspektive durch Kontrast erweitern

 

Kontraste machen Unterschiede sichtbar.

Zum Beispiel:

Kurzfristig gegen langfristig.

Kosten gegen Folgekosten.

interne Sicht gegen Kundensicht.

Gewohnheit gegen tatsächlichen Nutzen.

Risiko des Handelns gegen Risiko des Nichthandelns.

Solche Gegenüberstellungen helfen dem Publikum, ein Thema aus mehreren Richtungen zu betrachten.

 

 

 

3. Perspektive durch einen Rollenwechsel erweitern

 

Eine der einfachsten Möglichkeiten lautet:

Wechsle die Position.

Frage:

„Wie sieht die Situation aus Sicht unserer Kunden aus?“

„Was sieht eine neue Mitarbeiterin, was wir längst kaum noch bemerken?“

„Wie würde ein Investor darauf schauen?“

„Welche Frage würde ein Kritiker stellen?“

Dieser Perspektivwechsel hilft besonders in Situationen, in denen eine Gruppe lange aus derselben internen Logik heraus denkt.

 

 

 

4. Perspektive durch einen anderen Zeithorizont erweitern

 

Viele Entscheidungen sehen unterschiedlich aus, je nachdem, welchen Zeitraum wir betrachten.

Frage:

„Was bedeutet diese Entscheidung nächste Woche?“

Dann:

„Was bedeutet sie in drei Jahren?“

Eine kurzfristig unangenehme Entscheidung kann langfristig sinnvoll sein.

Eine kurzfristig attraktive Lösung kann später hohe Kosten verursachen.

Der Wechsel des Zeithorizonts verändert deshalb häufig die Bewertung.

 

 

 

5. Perspektive durch Konsequenzen erweitern

 

Menschen beurteilen häufig die sichtbare Entscheidung.

Weniger sichtbar sind ihre Folgen.

Ein guter Redner kann fragen:

„Wenn wir diesen Weg wählen – was folgt daraus?“

Und anschließend:

„Und was folgt daraus wiederum?“

Diese zweite und dritte Konsequenz wird in Diskussionen leicht übersehen.

Gerade bei strategischen Entscheidungen ist sie oft entscheidend.

 

 

 

6. Perspektive durch Geschichten erweitern

 

Geschichten können abstrakte Sachverhalte in eine konkrete Erfahrungswelt übersetzen.

Ein Diagramm zeigt vielleicht:

„30 Prozent unserer Kunden brechen an diesem Punkt ab.“

Eine kurze Geschichte zeigt:

„So erlebt ein konkreter Kunde genau diesen Prozess.“

Die Zahl bleibt wichtig.

Die Geschichte verändert, wie wir sie betrachten.

 

 

 

7. Perspektive durch Größenverhältnisse erweitern

 

Zahlen brauchen Kontext.

„10 Millionen Euro“ können riesig oder klein sein.

Entscheidend ist der Vergleich.

Zum Beispiel:

„Das entspricht weniger als einem Prozent unseres Jahresumsatzes.“

Oder:

„Das entspricht den gesamten Investitionen der vergangenen drei Jahre.“

Dasselbe Datum bekommt durch den Bezugsrahmen eine andere Bedeutung.

 

 

 

8. Perspektive durch Weglassen erweitern

 

Auch die Frage nach dem Fehlenden kann ein Sichtfeld erweitern.

Zum Beispiel:

„Welche Information fehlt in dieser Präsentation?“

„Wessen Perspektive hören wir hier bisher gar nicht?“

„Welche Kosten haben wir noch nicht eingerechnet?“

Das Unsichtbare kann ebenso relevant sein wie das Sichtbare.

 

 

 

9. Perspektive durch Gegenpositionen erweitern

 

Ein Redner stärkt seine Argumentation nicht dadurch, dass er Gegenpositionen möglichst schwach darstellt.

Interessanter ist das Gegenteil.

Formuliere den stärksten ernsthaften Einwand.

Zum Beispiel:

„Der überzeugendste Einwand gegen meinen Vorschlag lautet …“

Dann prüfe ihn fair.

Das erweitert auch den Blick des Publikums.

Und es zeigt, dass die Argumentation mehr aushält als Zustimmung.

 

 

 

10. Perspektive durch neue Zusammenhänge erweitern

 

Manchmal besteht die größte Leistung einer Rede darin, zwei Dinge miteinander zu verbinden, die bisher getrennt betrachtet wurden.

Zum Beispiel:

„Dieses Qualitätsproblem ist gleichzeitig ein Recruitingproblem.“

Oder:

„Unsere Kundenbeschwerden sind weniger ein Servicethema als ein Problem unserer internen Prozesse.“

Solche Verbindungen können einen völlig neuen Denkraum öffnen.

 

 

 

Ein guter Redner zeigt mehr als eine Perspektive

 

Besonders bei komplexen Themen lohnt sich Vorsicht vor scheinbar einfachen Antworten.

Du kannst beispielsweise sagen:

„Aus finanzieller Sicht spricht viel für Variante A. Aus Sicht der Umsetzung entstehen jedoch zwei Risiken.“

Jetzt wird die Entscheidung komplexer.

Und zugleich besser.

Eine gute Rede macht komplexe Themen verständlicher, ohne ihre wichtigen Spannungen wegzuerklären.

 

 

 

Perspektiverweiterung braucht Vertrauen

 

Menschen öffnen sich leichter für neue Sichtweisen, wenn sie sich ernst genommen fühlen.

Wer das Publikum zunächst lächerlich macht oder ihm mangelnde Einsicht vorwirft, erschwert genau diese Offenheit.

Deshalb hilft es, die bisherige Perspektive zunächst fair anzuerkennen.

Zum Beispiel:

„Wenn wir ausschließlich auf die aktuellen Kosten schauen, wirkt Variante A tatsächlich attraktiver.“

Dann:

„Nehmen wir jetzt noch die Folgekosten hinzu.“

Das Publikum muss seine bisherige Sicht weniger verteidigen.

 

 

 

Neue Perspektive statt Publikum beschämen

 

Eine Rede verliert schnell an Wirkung, wenn sie vermittelt:

„Ihr habt bisher falsch gedacht.“

Stärker ist:

„Es gibt einen weiteren Aspekt, der unsere Bewertung verändern könnte.“

Damit entsteht Raum für Bewegung, ohne unnötig Status oder Selbstbild anzugreifen.

 

 

 

Überraschung kann den Blick öffnen

 

Ein unerwarteter Fakt, ein ungewöhnlicher Vergleich oder eine überraschende Frage kann Aufmerksamkeit neu ausrichten.

Zum Beispiel:

„Unser größter Wettbewerber ist möglicherweise gar kein anderes Unternehmen.“

Pause.

„Es ist die Entscheidung des Kunden, überhaupt nichts zu verändern.“

Eine solche Wendung funktioniert, wenn sie inhaltlich trägt.

Überraschung allein reicht kaum.

 

 

 

Perspektiverweiterung und Storytelling

 

Storytelling wird gelegentlich behandelt, als müsse jede Präsentation eine große emotionale Geschichte enthalten.

Das ist kaum erforderlich.

Eine kurze Szene kann bereits reichen.

Zum Beispiel:

„Stellen Sie sich den Kunden vor, der an diesem Punkt zum dritten Mal dieselben Daten eingeben muss.“

Jetzt erlebt das Publikum den Prozess aus einer anderen Perspektive.

Storytelling wird damit zum Werkzeug der Perspektivübernahme.

 

 

 

Perspektive ist besonders wichtig bei Veränderung

 

Veränderungen werden häufig aus Sicht derjenigen präsentiert, die sie planen.

Sie sehen:

  • Strategie
  • Ziele
  • Chancen
  • notwendige Schritte

Betroffene sehen möglicherweise:

  • zusätzliche Arbeit
  • Unsicherheit
  • Verlust vertrauter Abläufe
  • neue Anforderungen
  • Risiken

Eine gute Veränderungskommunikation braucht beide Perspektiven.

Sonst reden Redner und Publikum über dasselbe Projekt und erleben zwei unterschiedliche Welten.

 

 

 

Perspektiverweiterung bei Entscheidungen

 

Besonders wertvoll wird diese Fähigkeit bei Präsentationen, die eine Entscheidung vorbereiten.

Dann kannst du beispielsweise verschiedene Ebenen sichtbar machen:

  • Chancen
  • Risiken
  • Kosten
  • Folgekosten
  • kurzfristige Auswirkungen
  • langfristige Auswirkungen
  • Interessen verschiedener Beteiligter
  • Alternativen
  • Folgen des Nichthandelns

Damit hilfst du dem Publikum weniger nur bei der Zustimmung.

Du hilfst bei einer besseren Entscheidung.

 

 

 

Eine gute Rede darf die eigene Position hinterfragen

 

Perspektiverweiterung sollte keine Einbahnstraße sein.

Wenn du dem Publikum zusätzliche Sichtweisen anbietest, lohnt sich dieselbe Disziplin für die eigene Position.

Frage:

„Welche Perspektive könnte meine Argumentation verändern?“

„Welcher Einwand würde mich selbst nachdenklich machen?“

„Welche Information könnte meine Empfehlung korrigieren?“

Das stärkt Glaubwürdigkeit.

 

 

 

Neue Sichtweisen brauchen Substanz

 

Ein Perspektivwechsel ist kein rhetorischer Zaubertrick.

Er muss sachlich begründet sein.

Ein ungewöhnlicher Blickwinkel ist kaum automatisch ein guter.

Deshalb:

  • Belege prüfen
  • Zusammenhänge sauber herleiten
  • Vergleiche fair wählen
  • Unsicherheit kenntlich machen
  • Gegenargumente berücksichtigen

Sonst entsteht lediglich eine interessante Geschichte.

Noch keine belastbare Erkenntnis.

 

 

 

Perspektiverweiterung ist keine Manipulation

 

Eine Rede kann natürlich gezielt Wahrnehmung beeinflussen.

Deshalb ist Haltung wichtig.

Perspektiverweiterung bedeutet für mich:

relevante Informationen sichtbar machen.

Zusätzliche Fragen eröffnen.

Zusammenhänge erklären.

Und dem Publikum Raum lassen, selbst zu urteilen.

Problematisch wird es, wenn wichtige Informationen bewusst ausgeblendet werden, damit nur eine gewünschte Sicht übrig bleibt.

Eine faire Rede erweitert das Sichtfeld. Manipulation verengt es auf das, was dem Redner nützt.

 

 

 

Wie viele Perspektiven braucht eine Rede?

 

Mehr ist kaum automatisch besser.

Eine Präsentation kann auch an zu vielen Blickwinkeln zerfasern.

Entscheidend ist:

Welche Perspektiven helfen dem Publikum, dein Thema besser zu verstehen oder eine bessere Entscheidung zu treffen?

Diese gehören hinein.

Andere können draußen bleiben.

 

 

 

Eine praktische Vorbereitungsmethode

 

Nimm dein Thema und betrachte es nacheinander aus fünf Richtungen:

1. Meine Perspektive

Was halte ich für wesentlich?

 

2. Perspektive des Publikums

Was sehen diese Menschen?

 

3. Perspektive eines Kritikers

Was könnte gegen meine Position sprechen?

 

4. Perspektive der Zukunft

Wie sieht das Thema in drei oder fünf Jahren aus?

 

5. Perspektive eines Betroffenen

Wer erlebt die Konsequenzen besonders unmittelbar?

Danach frage:

Welche dieser Perspektiven verändert meinen Vortrag tatsächlich?

 

 

 

Der Einstieg kann bereits das Sichtfeld verändern

 

Eine gute Präsentation muss keineswegs erst zwanzig Minuten Anlauf nehmen.

Du kannst schon mit dem ersten Gedanken einen neuen Rahmen anbieten.

Zum Beispiel:

„Wir diskutieren diese Entscheidung bisher als Kostenfrage. Heute möchte ich zeigen, weshalb sie mindestens ebenso eine Frage unserer Geschwindigkeit ist.“

Jetzt weiß das Publikum sofort:

Hier wird der bisherige Blick erweitert.

 

 

 

Auch der Schluss darf die Perspektive verändern

 

Ein starker Schluss wiederholt weniger nur die Zusammenfassung.

Er kann den neuen Blick verdichten.

Zum Beispiel:

„Die Frage lautet deshalb weniger, ob wir uns diese Veränderung leisten können. Die wichtigere Frage ist, was es uns kostet, wenn wir sie weitere drei Jahre verschieben.“

Damit bleibt eine neue Perspektive im Raum.

 

 

 

Häufige Fragen

 

Was bedeutet Perspektivwechsel in einer Rede?

Ein Perspektivwechsel lädt das Publikum dazu ein, ein Thema aus einer zusätzlichen Sichtweise zu betrachten, beispielsweise aus Sicht anderer Beteiligter, eines anderen Zeitraums oder unter anderen Entscheidungskriterien.

 

Warum sind Perspektivwechsel überzeugend?

Sie können Informationen und Zusammenhänge sichtbar machen, die im bisherigen Denkrahmen kaum berücksichtigt wurden. Dadurch kann sich die Bewertung eines Themas verändern.

 

Ist Perspektivwechsel Manipulation?

Nein. Entscheidend ist die Art der Anwendung. Eine faire Perspektiverweiterung macht relevante Aspekte sichtbar und lässt dem Publikum Raum für eigenes Urteil. Manipulativ wird Kommunikation, wenn wichtige Informationen gezielt ausgeblendet oder verzerrt werden.

 

Wie kann ich meinem Publikum eine neue Perspektive anbieten?

Zum Beispiel durch Fragen, Kontraste, Rollenwechsel, andere Zeiträume, Geschichten, Gegenargumente oder neue Zusammenhänge.

 

Wie viele Perspektiven sollte eine Präsentation zeigen?

So viele, wie für Verständnis und Ziel relevant sind. Zu viele Blickwinkel können die Kernbotschaft verwässern.

 

Muss eine gute Rede die Meinung des Publikums verändern?

Nein. Eine Rede kann bereits wertvoll sein, wenn sie zusätzliche Informationen, Fragen oder Perspektiven liefert, mit denen das Publikum sein eigenes Urteil verbessern kann.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Ein Publikum braucht selten noch mehr Informationen um ihrer selbst willen.

Wertvoll wird eine Rede, wenn sie hilft, etwas klarer zu sehen.

Einen Zusammenhang.

Eine Konsequenz.

Eine Alternative.

Oder eine bislang übersehene Frage.

Gute Redner sagen dem Publikum weniger, wohin es schauen muss. Sie zeigen, was bisher außerhalb des Blickfelds lag.

 

 

 

Wenn deine Präsentation eine neue Perspektive eröffnen soll

 

Gerade bei wichtigen Präsentationen lohnt sich die Frage:

Welchen Blick auf das Thema soll das Publikum nach meinem Auftritt zusätzlich haben?

Im persönlichen 1:1 können wir deine konkrete Präsentation daraufhin prüfen:

  • Welche Perspektive bringt das Publikum bereits mit?
  • Welche Annahmen prägen seine Sicht?
  • Welche zusätzlichen Blickwinkel sind relevant?
  • Welche Beispiele und Geschichten machen sie verständlich?
  • Welche Gegenargumente verdienen Raum?
  • Wie entsteht daraus eine klare Dramaturgie?
  • Welche Kernbotschaft soll bleiben?
  • Wie wirken Sprache, Stimme und Präsenz?

Wir arbeiten an dem Auftritt, der tatsächlich vor dir liegt.

Online oder persönlich in Berlin.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.

 

Was ist dein Standpunkt dazu?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #6760
K:
Ü:

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

Auf der Suche nach dem Glück
Solange du nach dem Glück jagst, bist du nicht reif zum Glücklichsein. Hermann Hesse

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

 

Sind die grundsätzlichen Bedürfnisse im Leben befriedigt, gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Oft wird leider an den falschen Stellen gesucht, was zu Frust führt. Die vermeintlichen Kleinigkeiten im Leben sind es, die einen beachtlichen Beitrag leisten können, dass wir uns noch glücklich fühlen. Weshalb?

Video

Kleinigkeiten, die glücklich machen

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Glücklicher fühlen

 

In Anlehnung an Abraham Maslow und seine Pyramide der Bedürfnisse gilt es zuerst die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Und dann…

Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, dann gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Da Umfeld und Werbung nur das Beste von uns wollen, kommt des dabei zu einigen Umwegen. Häufig wird an den falschen Stellen gesucht und das führt zu Frust.

Vor allem der menschliche Umgang ist für spürbares Glück wesentlich. Doc hin diesem Beitrag widme ich mich den vermeintlichen Kleinigkeiten.

 

 

 

Kleinigkeiten?

 

Weshalb lohnt es sich, schönen Kleinigkeiten Aufmerksamkeit zu widmen? Weil die dazugehörige persönliche Haltung die Wahrnehmung, das Denken und Handeln positiv beeinflusst. Wir erkennen so besser, was es verdient hat, den Fokus zu bekommen, was uns und anderen Menschen guttut.

Ein Beispiel dafür sind für mich meine Einstecktücher; ich könnte auch ohne sie leben, doch ein Blick und sie entlocken mir ein Lächeln. Sie erinnern mich an die Menschen, denen ich sie verdanke. Und, wie ist das bei Ihnen, welche Kleinigkeiten zaubern Ihnen ein Lächeln ins Gesicht?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was bewegt uns, lockt uns aus dem Bett und was andere Menschen, wie Partner, Freunde, Gesprächspartner, die diversen Zielgruppe das Publikum bei Reden und Präsentationen?

Die jeweiligen Antworten helfen beim Meistern von vielen Herausforderungen, wie beispielsweise der Publikumsorientierung bei Reden und Präsentationen. In Anlehnung an Maslow gilt es sich auf die Menschen einzustellen, mit denen wir es zu tun haben, ihre wesentlichen Motive zu erkennen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

P.S.

 

Wie hältst du es mit den Kleinigkeiten im Leben?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Glück?

Eine simple Definition für Glück ist ein Zustand des Wohlbefindens und der Zufriedenheit. Es kann auch als das Erleben von Freude, Erfüllung oder positiven Emotionen verstanden werden, sowohl in Bezug auf momentane Erlebnisse als auch das allgemeine Gefühl über das Leben. Glück ist subjektiv und kann von Person zu Person unterschiedlich empfunden und definiert werden.

Was ist Glücksempfinden?

Glücksempfinden bezieht sich auf die Erfahrung oder Wahrnehmung von Glück in einem Moment oder über einen Zeitraum hinweg. Es umfasst das Gefühl von Freude, Zufriedenheit oder Positivität, das aus verschiedenen Gründen entstehen kann, wie etwa persönliche Erfolge, zwischenmenschliche Beziehungen, die Erfüllung von Wünschen oder das Erleben von Schönheit und Harmonie.

Glücksempfinden ist sehr subjektiv und wird durch individuelle Werte, Erwartungen und die persönliche Lebenssituation beeinflusst. Es ist ein zentraler Aspekt der menschlichen Erfahrung und spielt eine wichtige Rolle für das psychische Wohlbefinden.

Welche Hormone werden als Glückshormone bezeichnet?

Glückshormone

 

Als Glückshormone werden üblicherweise folgende Hormone und Neurotransmitter bezeichnet, da sie wesentlich zu unserem Gefühl von Glück, Wohlbefinden und Zufriedenheit beitragen:

 

 

 

1. Serotonin

 

Bekannt als das Wohlfühlhormon, spielt Serotonin eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Angst und Glück. Es beeinflusst auch den Schlaf, die Verdauung und den Appetit.

 

 

 

2. Dopamin

 

Oft als das „Belohnungshormon“ bezeichnet, ist Dopamin für das Gefühl von Befriedigung und Freude verantwortlich, das wir bei angenehmen Aktivitäten empfinden, z.B. beim Essen oder bei körperlicher Betätigung. Es ist entscheidend für das Motivations- und Belohnungssystem des Gehirns.

 

 

 

3. Oxytocin

 

Bekannt als das „Liebeshormon“, wird Oxytocin vor allem bei körperlicher Nähe, Berührungen, Umarmungen und während der Mutterschaft ausgeschüttet. Es fördert Bindung und Vertrauen zwischen Menschen.

 

 

 

4. Endorphine

 

Diese Gruppe von Peptiden wird vom Körper als Reaktion auf Schmerz und Stress produziert und hilft, Schmerzen zu lindern und das Gefühl von Euphorie zu fördern. Endorphine werden oft während des Laufens (der sogenannte „Runner’s High“) oder nach intensiver körperlicher Betätigung freigesetzt.

 

 

 

Zusammenfassung

 

Diese Chemikalien spielen eine komplexe Rolle in unserem Körper und beeinflussen unser emotionales Erleben auf vielfältige Weise. Ihre Freisetzung kann durch verschiedene Aktivitäten und Lebensstile positiv beeinflusst werden, wie durch Sport, eine ausgewogene Ernährung, soziale Interaktion und andere Formen der Selbstfürsorge.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2016
Überarbeitung: 19. Dezember 2020
Englische Version:
AN: #453
K: CNB
Ü:

Redestrukturen für deinen Redeaufbau: Gut für die Redner, gut für das Publikum

Redestrukturen für deinen Redeaufbau: Gut für Redner, gut für das Publikum

Roter Faden: Ein klarer Redeaufbau erfreut alle Beteiligten
Struktur für die Redevorbereitung

Redestrukturen für den Aufbau von Reden und Präsentationen

 

Mach es dir und deinem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Deine Vorteile sind der für dich leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Du und deine Botschaft überzeugen und wirken.

Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten jedoch sehr.

Video

https://youtu.be/_1BmpOa0Idg

Redeaufbau, Redestruktur, Redeformat, …

 

Entscheidend für eine gute Rede ist ein durchdachter Aufbau. Bewährte Redestrukturen helfen bei Ihrem Redeaufbau: Gut für Sie, gut für das Publikum

 

 

 

Roter Faden und Vorteile: Ein klarer Redeaufbau erfreut

 

Damit sich das Publikum zurechtfindet, braucht eine Rede einen roten Faden und eine klare Struktur. In der Schule lieferte die Einteilung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss die Struktur für Referate. Gegen diese Struktur ist nichts zu sagen, es existieren jedoch weitere. Viele Wege führen nach Rom. Und jeder Weg hat seinen ganz eigenen Reiz, je nach Zielsetzung und Situation. Bei einer Rede ist das nicht anders. Während sich über die Auswahl einer passenden Struktur für eine Rede stundenlang diskutieren ließe, ist deren Notwendigkeit eindeutig.

 

 

a. Damit das Publikum sich zurechtfindet

 

Ein roter Faden beruhigt und macht flexibler!

 

Der Redeaufbau sorgt dafür, dass  sich das Publikum zurechtfindet. Viel zu viele Reden und Präsentation versanden auf dem Weg zur Handlungsaufforderung, weil Redner vom Weg abkommen. So geht meist früher als später die Aufmerksamkeit der Zuhörer verloren und der Aufwand entfaltet keine positive Wirkung, verpufft!

 

 

 

b. Orientierung für Redner

 

Für die systematische Entwicklung und Ausgestaltung einer Rede liefert die Redestruktur den roten Faden und eine klare Struktur. So lässt sich mit geringerem Aufwand mehr Wirkung erzielen.

 

 

 

c. Mit der Botschaft systematisch überzeugen

 

Redestrukturen liefern logisch nachvollziehbare und überzeugende Schritte, damit das Publikum der Argumentation folgt. Ein durchdachter Aufbau sorgt für Ordnung in den Gedanken und dem Gesagten, wichtige Informationen werden von unwichtigeren abgegrenzt. Mit einem guten Plan bauen Sie den Inhalt der Rede auf dem auf, was die Zuhörer von Ihnen und Ihrer Botschaft wissen, fühlen und glauben sollen, um der Handlungsaufforderung zu folgen. Gekonnt werden die wesentlichen Perspektiven eingenommen und mögliche Einwände entkräftet.

 

 

 

d. Die Botschaft verankern

 

Schön, wenn das Publikum die Rede inhaltlich versteht. Eine wirksame Rede geht weiter, berührt die Zuschauer, rüttelt sie wach und sorgt dafür, dass der Redebeitrag im Gedächtnis bleibt. Das lässt sich durch Redeformate fördern, die dem menschlichen Denken entgegenkommen.

 

 

 

Hier kommt Ordnung für deine Rede: Auswahl an Redestrukturen

 

Wenn Napoleon I. meinte „Ordnung marschiert mit gewichtigen und gemessenen Schritten, Unordnung ist immer in Eile.“, dann klingt das eventuell etwas eingeengt. Doch tatsächlich liefert gerade die Ordnung, die Struktur in einer Rede engagierten Rednern eine gute Portion Gelassenheit und Flexibilität. Der Rahmen einer geeigneten Redestruktur erlaubt es sich in ihm freier zu bewegen, als es ohne der Fall wäre. Wo sonst sowohl Redner als auch Publikum verwirrt die Orientierung verlieren, bleibt der sichere Pfad durch die Redestruktur im Blickfeld. Gerade so kann flexibler auf Angebote des Umfeldes eingegangen werden, ohne zu weit vom Weg abzukommen.

 

Diese Strukturen liefern die Ordnung für deine Rede:

  • Antike Redegliederung
    Ideal, wenn die Glaubwürdigkeit des Redners besonders wichtig ist.
  • Dialektischer Fünfsatz
    In wenigen Sätzen den Standpunkt klarmachen und auf Angriffe reagieren.
  • Pro-und-Kontra-Redeformat
    Geeignet für kontrovers diskutierten Themen.
  • Drei-Punkte-Formel
    Ein schneller Weg, der Rede eine Struktur zu geben.
  • Fünf-Punkte-Gliederung
    Die klassische Redestruktur nimmt das Publikum Schritt für Schritt mit. Sie wird häufig für Überzeugungsvorträge verwendet, sie ist allerdings auch für Sachvorträge und Gelegenheitsreden einsetzbar.
  • AIDA-Redeformel
    Diese Redestruktur lernt von der Werbung.
  • Redeformel Gestern, Heute, Morgen
    Kurz und gut.
  • Problemlösungsformat
    Das Redeformat, wenn verschiedene Lösungen zur Auswahl stehen.
  • 5-Finger-Redestruktur.
    Jeder Finger steht für einen Schritt und ist besonders leicht zu erlernen und einzusetzen.
  • KaNo-Format
    Die fortgeschrittene Redeformel, die selbst bei heiklen Themen zum angestrebten Ziel führt. Mit diesem Redeaufbau lassen sich möglicherweise beim Publikum vorhandene Zweifel und Widerstände auflösen.

 

Jede Struktur hat ihre Eigenarten, Vor- und Nachteile. Wählen Sie die geeignetste Redeformel und passen Sie diese an Ihre Bedürfnisse, Ziele und Ihr Publikum an. Denken Sie daran, Redestrukturen sollen Ihnen helfen, sie dürfen sie verändern, weil sie sonst einengend wirken können. Weitere wirksame Redestrukturen lernen Sie beispielsweise in den Kursen Rhetorik & Präsentation I bis IV kennen.

 

 

 

Typischer Fehler bei der Redevorbereitung

 

Sehr oft wird sofort mit PowerPoint™ und Co. gestartet. Schnell rein mit den sofort greifbaren Elementen. So ist schon in kurzer Zeit eine Menge Material zusammengetragen. Doch, selbst wenn diese Elemente für sich eine gute Sache sind; die besten Strategien werden Sie so kaum wählen. Also machen Sie zuerst einen Schlachtplan, den Sie in eine Struktur bringen. Erst relativ spät solltest du mit der Umsetzung in PowerPoint beginnen. Werkzeuge sollen die Arbeit erleichtern und nicht einengen. Also; ein Schritt nach dem anderen.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Welche Redeformate gibt es?

Es gibt verschiedene Redeformate, die für verschiedene Zwecke und Zuhörerschaften geeignet sind. Hier sind einige der häufigsten Redeformate:

1. Informative Rede: Eine informative Rede ist darauf ausgelegt, dem Publikum neue Informationen zu vermitteln oder ihm Fakten und Hintergrundwissen zu einem bestimmten Thema zu vermitteln.
2. Persuasive Rede: Eine persuasive Rede ist darauf ausgelegt, das Publikum zu überzeugen, eine bestimmte Meinung oder Handlung zu unterstützen.
3. Begrüßungsrede: Eine Begrüßungsrede ist eine kurze Rede, die am Anfang einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu begrüßen und das Thema oder den Zweck der Veranstaltung vorzustellen.
4. Abschlussrede: Eine Abschlussrede ist eine Rede, die am Ende einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu verabschieden und die wichtigsten Punkte der Veranstaltung zusammenzufassen.
5. Trauerrede: Eine Trauerrede ist eine Rede, die anlässlich eines Todes oder eines anderen traurigen Ereignisses gehalten wird, um Trost zu spenden und Erinnerungen an den Verstorbenen zu teilen.
6. Ehrungsrede: Eine Ehrungsrede ist eine Rede, die gehalten wird, um jemanden zu ehren oder zu würdigen, zum Beispiel während einer Zeremonie zur Verleihung einer Auszeichnung.
Es gibt noch viele andere Redeformate, die für verschiedene Anlässe und Zwecke geeignet sind.

P.S.

 

Wie strukturieren Sie Ihre Redebeiträge? Kennen Sie weitere Redestrukturen, wie entscheiden Sie welche zum Einsatz kommt und worauf achten Sie?

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

Antike Redegliederung: Reden überzeugend strukturieren

Antike Redegliederung: Reden überzeugend strukturieren

Die Griechen und Römer haben die Redekunst gepflegt. Sie hatten ein hohes Ansehen. Dass die Glaubwürdigkeit des Redners, also sein Ethos, ein Pfund ist, mit dem er wuchern kann, das ist spätestens seit Aristoteles bekannt. Und auch sonst können wir einiges von ihnen lernen. Beispielsweise beim Aufbau von Reden.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #747112
K: CNB
Ü:

27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

Wie Sie Ihr Publikum Ihres Redebeitrags in den ersten 60 Sekunden beeindrucken
Redeeinstieg

Einstieg und erster Eindruck in Reden und Präsentationen

 

Während der ersten Sekunden einer Rede oder Präsentation entscheidet das Publikum, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen oder nicht. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben? So gelingt Ihnen der Einstieg, der erste Eindruck.

Das Publikum in den ersten 60 Sekunden gewinnen

 

Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt,
kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht.

Michel de Montaigne

 

Auf die Bühne, die Rede oder Präsentation ist an der Reihe und Sie am Zug. Die Zeit läuft! Die erste Minute Ihrer Präsentation ist entscheidend. Während dieses kurzen Zeitrahmens wird Ihr Publikum entscheiden, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit damit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben?

Werden Sie die Chance erhalten ein Publikum anzusprechen, das Ihre Angebote in Betracht zieht oder sich mit dem Smartphone zumindest geistig an einen anderen Ort geht?

 

 

 

Weshalb der Anfang so wichtig ist?

 

Was steht auf dem Spiel? Das Publikum! Ohne einen guten Anfang ist Ihr Redebeitrag beendet, bevor sie begonnen haben. Weshalb? Mit einem guten Einstieg gewinnen Sie Ihr Publikum. Ein guter Abschluss bewegt Ihr Publikum zum Handeln.

Anfang gut, Ende gut. Ohne aufmerksames Publikum handelt es sich um ein Selbstgespräch. Hört Ihnen niemand zu, können Sie sich Ihre Worte sparen. Ohne Handlung ändert sich nichts. Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft sind für jede erfolgreiche Präsentation erforderlich. Deswegen haben Einstieg und Abschluss solche große Bedeutung. Beide verdienen Beachtung.

Der erste Eindruck zählt. In diesem Artikel geht es um den Einstieg, darum, wie Sie das Vertrauen und die Aufmerksamkeit Ihres Publikums gewinnen oder verlieren, und zwar von dem Moment an, an dem Sie anfangen zu sprechen. Genaugenommen beginnt es schon in dem Moment, in dem Sie die Bühne betreten oder die Menschen erste Informationen über Sie erhalten.

Wie werden Sie sich dieses Vertrauen und diese Aufmerksamkeit verdienen?

 

 

 

6 Tipps, mit denen Sie sofort anknüpfen

 

Mit diesen Präsentationstipps gelingt es Ihnen, Ihr Publikum sofort zu begeistern:

 

1. Vorbereitung

 

Das Publikum spürt schnell, ob Sie gut vorbereitet sind. Wenn Sie nervös mit Ihren Stichpunktkarten oder am Ärmel herumspielen, Mühe haben das Präsentationsprogramm am und Ihre Folien zum Laufen zu bringen, sich ständig räuspern, bevor sie überhaupt zu sprechen etc., dann vermutet das Publikum zumindest unbewusst nichts Gutes.

Die Menschen wollen begeistert werden. Es möchte je nach Thema interessante Informationen, Unterhaltung, mal überrascht und mal bestätigt werden, nur kaltlassen darf es sie nicht. Also vermeiden Sie, was dem im Wege steht, schaffen Sie gute Voraussetzungen.

Ein Element zu einem guten ersten Eindruck ist es, Vertrauen auszustrahlen. Und das ist deutlich leichter, wenn Sie vorbereitet sind.

Einige Wochen vor Ihrer Präsentation solltest du Ihre Präsentation vorbereitet haben.

Sie haben geprobt und die verbalen und nonverbalen Elemente sitzen.

Einige Tage vor Ihrer Präsentation, planen Sie, was Sie tragen werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den gewünschten Eindruck vermitteln und sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen.

Wenn Sie können, nehmen Sie sich die Zeit, um sich mit dem Raum vertraut zu machen, in dem Sie sich präsentieren. Machen Sie sich mit dem Ort und der Technik vertraut.

 

 

 

2. Der Gang zum Redeort

 

Jeder Aspekt Ihrer Erscheinung, einschließlich Körpersprache beeinflusst, wie Sie wahrgenommen werden. Deswegen habe ich der Körpersprache auch einige Artikel gewidmet. Einer davon ist Körpersprache: Das sagt Ihr Gang über Sie und Ihren Zustand.

 

 

 

3. Sie beginnen, wenn alle Beteiligte bereit sind

 

Es geht gleich los. Durchatmen! Nehmen Sie sich die Zeit, um auf der Bühne anzukommen und beginnen Sie erst, wenn Sie und das Publikum tatsächlich bereit sind. Präsenz ist mehr als ein Modewort, es will gelebt werden. Im Artikel Ausstrahlung und Präsenz: Was strahlen Sie aus, wie präsent sind Sie? erfahren Sie mehr dazu.

 

 

 

4. Phrasen und Floskeln

 

Lassen Sie abgedroschen Phrasen lieber weg. Manche Floskel erzeugt allergische Reaktionen. Außerdem gilt, was nicht hilft, schadet. Arbeiten Sie mit frischen Elementen. Floskeln: Hier ist eine Liste zum Ausmisten

 

 

 

5. Öffnen Sie Ihre Präsentation mit etwas Interessantem.

 

Die Einführung in Ihre Rede hat unter anderem das Ziel Ihr Publikum davon zu überzeugen, Ihnen die wertvollsten und knappsten Ressourcen – ihre Zeit und Aufmerksamkeit – für die Dauer der Präsentationen zu widmen.

Ihr Einstieg muss nicht versprechen den Weltfrieden zu lösen oder wie Shakespeare klingen. Wobei das durchaus passen kann. Wesentlich ist es, dass es Ihnen gelingt Ihre Zuhörer davon überzeugen, dass Sie jemand sind, dem zuzuhören lohnt — und das schnellstens.

Dazu können Sie eine Geschichte erzählen, eine nachdenkliche Frage stellen oder sogar Humor einsetzen, wenn Ihnen das liegt. Für welche Methode auch immer Sie sich entscheiden, stellen Sie sicher, dass sie die Funktion erfüllt.

Versetzen Sie sich in die Rolle des Publikums: wie würden Sie sich dort fühlen, was würde Sie interessieren, überraschen, bewegen?

Sie finden auf dieser Seite 18 Ideen für den Einstieg. Viele Methoden und Ideen für den Einstieg in Reden und Präsentationen haben sich schon bewährt, es gibt unzählige. Manche sind noch nicht einmal erfunden, also beschreiten Sie neue Wege, sein Sie neugierig, experimentieren Sie. Finden Sie heraus, was zu Ihnen, Ihrem Thema und zum Publikum passt.

 

 

 

6. Improvisieren, wenn erforderlich

 

Gute vorbereiten und flexibel bleiben! Das ist eine gute Devise und macht nicht nur Präsentationen leichter. Unverhofft kommt oft. Was auch immer – insbesondere während der ersten 60 Sekunden – geschieht, machen Sie das Beste daraus.

Murphys Gesetz wartet nur darauf, Ihre Flexibilität zu testen:

  • Stromausfall oder Ausfall der Hardware
    Von wegen, die Beamerpräsentation als Orientierung nutzen. Weg ist sie, futsch. Freie Rede ist nun gefragt.
  • Inkompatible Software
    Die Präsentationen läuft gar nicht oder sieht jetzt etwas befremdlich aus.
  • Vorredner
    Die Vorlage des Vorredners kann die Planung in Schutt und Asche legen, egal ob das nun mit Ansicht oder aus Versehen geschieht.
  • Zwischenrufe
    Ein Zwischenrufer im hinteren Teil des Raumes will Ihnen ein Ei ins Nest legen, der geplante Einstieg passt jetzt nicht mehr.

 

Das ist die Chance: 

Was für eine wunderbare Gelegenheit, zu zeigen, was in Ihnen steckt. Bleiben Sie souverän und improvisieren Sie. Finden Sie Wege, wie Sie die unerwartete Situation zu Ihren Gunsten nutzen. Meine Teilnehmer am Workshop improRhetorik™ wissen, was ich meine. Solche Situationen sind voller Chancen.

18 Ideen für den Einstieg

 

Der Schlüssel zu einem außergewöhnlichen Einstieg in Reden und Präsentationen ist Neugier und die Bereitschaft dem Publikum schon durch einen entsprechenden Einstieg zu zeigen, dass es einem eine entsprechende Vorbereitung wert ist.

 

 

1. Selbstvorstellung

 

„Mein Name ist ….“ Ja, Sie könnten sich vorstellen und Ihren Namen nennen, doch das wäre vermutlich an dieser Stelle recht langweilig. Sorgen Sie erst für Aufmerksamkeit. Erst dann verdeutlichen Sie Ihrem Publikum, was Sie ihm zu bieten haben.

 

 

2. Persönliches Erlebnis

 

Erzählen Sie von einem persönlichen Erlebnis. So ziehen Sie das Publikum in den Bann und bauen eine Beziehung auf.

 

 

 

3. Demonstration

 

Führen Sie auf der Bühne etwas vor. Wenn das Publikum nicht sofort versteht, was geschieht, dann steigert es zusätzlich die Spannung.

 

 

 

4. Machen Sie dem Publikum ein Kompliment

 

Wohlwollen zu erzeugen, gehörte schon in der Antike zu einem wichtigen Thema und Einstieg in Reden. Tendenziell ist Publikum bereit, sich recht üppige Komplimente machen zu lassen. Übertreiben solltest du es trotzdem nicht, denn dann verlieren Ihre Worte die Glaubwürdigkeit.

.

 

 

5. Knüpfen Sie an ein aktuelles Thema an

 

Wenn Sie bei Ihren Ausführungen einen aktuellen Bezug herstellen können wird die Bedeutung Ihrer Botschaft gesteigert. Fast jedes Sachthema lässt sich an eine aktuelle Information oder Meldung anknüpfen.

 

 

 

6. Versprechen

 

Geben Sie dem Publikum ein Versprechen. Dann wird das Publikum genau zuhören, um herauszufinden, ob Sie Ihr Wort halten

 

 

 

7. Stellen Sie eine rhetorische Frage

 

Die rhetorische Frage ist eine elegante Möglichkeit für den Start in eine Rede oder Präsentationen. Auf die rhetorische Frage erwarten Sie keine Antwort, deswegen wird die ja auch so genannt. Nachdem Sie die Frage aufgeworfen haben, wird sie von Ihnen selbst beantwortet. Rhetorische Frage wecken die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

 

 

 

8. Provokation

 

Provozieren Sie zu einem Thema, nur achten Sie darauf nicht Ihr Publikum zu verärgern. Ist das Publikum gegen Sie aufgebaut haben, hilft Ihnen auch die inhaltlich beste Rede nicht mehr.

 

 

 

9. Betroffenheit

 

Erzeugen und steigern Sie die Betroffenheit. Ein Redeformat, das sich dafür anbietet, ist Hölle-Himmel-Weg.

 

 

 

10. Songtexte

 

Zitieren Sie einen Songtext, das machen Autoren, wie Don Winslow, auch sehr erfolgreich.

 

 

 

11. Umfrage

 

Eine Frage an das Publikum lässt sich gut mit einer Abfrage, beispielsweise mit Handabfrage, verbinden.

 

 

 

12. Zitat

 

Ein klug gewähltes Zitat verleiht dem Gesagten zusätzliche Glaubwürdigkeit, da deren Autorität abfärbt. Allerdings sind Zitate nicht ganz so einfach zu wählen, wie viele langweilige Beispiele tagtäglich zeigen. Selbst einst interessante Zitate verbrauchen sich und können sogar Allergien erzeugen.

 

 

 

13. Reime

 

Vielleicht ein Gedicht, damit sich das Publikum einen Reim aus Ihnen machen kann? Zwei- oder Vierzeiler bleiben den Zuhörern noch lange in Erinnerung.

 

 

 

14. Statistiken

 

Berichten Sie über eine schockierende Statistik. Decken Sie auf, was andere übersehen würden. Sorgen Sie für einen WOW-Moment.

 

 

 

15. Kunststück

 

Zaubern Sie etwas hervor, dass zum Thema gehört. Das gelingt auch auf eine erfrischende Weise ohne Kaninchen und Hut.

 

 

 

16. Humor

 

Wie wäre es mit Humor? Humor hilft das Eis zu brechen und selbst sachliche Themen können so etwas aufgelockert werden. Manchmal darf es sogar schwarzer Humor sein.

Aber Achtung: Geschichten, die Sie lustig finden, müssen es nicht für das Publikum sein. Auch mit witzig gemeinten Klischees können Sie kräftig daneben langen. Am sichersten ist mit dem Thema verknüpft Selbstironie.

Einige Empfehlungen finden Sie im Artikel 19 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen.

 

 

 

17. Überblick

 

Einen genaueren Überblick, über das, was das Publikum erwartet, solltest du ihm erst geben, wenn es dafür bereit ist und Sie sich vorgestellt haben.

 

 

 

18. Spontanes Anknüpfen

 

Knüpfen Sie an etwas an, das zeitnah zu beobachten ist. Machen Sie das möglichst so, dass Ihr Publikum erkennt, dass es eine spontane Vorgehensweise ist.

 

Beispiele:

  • An die Worte des Vorredners anknüpfen
  • An eine Beobachtung im Raum, wie einen Gegenstand
  • Einen Knall vor Tür einbeziehen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

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→ Profil und beruflicher Hintergrund
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→ Honorare und Konditionen
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→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Mit welchen Redeeinstiegen haben Sie Erfahrungen gesammelt? Wie sorgen Sie dafür gleich von Anfang an zu überzeugen, den ersten Eindruck zu meistern?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt, kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht. Michel de Montaigne

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2017
Überarbeitung: 3. November 2019
Englische Version:
AN: #3567
K: CNB
Ü:

Man kann auf dem richtigen Weg sein, aber nicht der richtige Mensch für diesen Weg. –Chinesisches Sprichwort

Ist das wirklich die eigene Mission?

Tagesmotto*
Stimme
Man kann auf dem richtigen Weg sein, aber nicht der richtige Mensch für diesen Weg.  Chinesisches Sprichwort

Persönliche Mission

 

Die Gedanken des Tages widmen sich der Frage, woran zu erkennen ist, dass wir uns der richtigen persönlichen Mission widmen.

Eine persönliche Mission

 

Es lohnt sich herauszufinden, wofür wir uns, auf welchem Weg, einsetzen wollen. Woran erkennen wir die persönliche Mission?

 

 

 

Wer braucht schon eine Mission?

 

Wir müssen keine Mission für uns definieren. Die Freuden, die das Leben uns bringt, können wir auch genießen, wenn wir keine Mission haben. Wir können uns entscheiden, unseren Job, unsere Hobbys oder was auch immer wir die meiste Zeit tun, mehr oder weniger geplant zu wählen und zu genießen. Ob wir es als etwas betrachten, das uns Spaß mach oder als notwendiges Übel, als Mittel zu einem anderen Zweck, wie Geld verdienen, wir verbringen unser Leben damit. Das Leben vergeht so oder so.

 

 

 

Also, wozu verhilft mir eine Mission?

 

Wenn wir jedoch eine Mission annehme, werden wir eine größere Zufriedenheit im Leben genießen. Wir gewinnen etwas, das die Freude, die wir durch flüchtige Vergnügungen empfinden, nicht bieten kann. Es meldet sich etwas, das die meisten Menschen nicht mit einem starken Sinn für Ziele in Verbindung bringen, ein Antrieb, eine Energiequelle, die trägt, die aufrichtet und kräftigt.

 

 

 

Quellen und Risiken

 

Gehen Menschen die Aufgabe an, ihre Mission zu finden, indem sie zuerst entscheiden, was sie glauben, dass es sein sollte, kann das auf Irrwege führen. Die gewählte Mission ist dann oft von den Erwartungen der Eltern oder dem Bedürfnis, ein bestimmtes Bild auf andere zu projizieren, beeinflusst. Dann wird versucht, ein erforderliches Maß an Leidenschaft dafür zu wecken. Die Qualität einer solchen Mission hinkt überwiegend weit hinter einer wirklich selbst gewählten Mission hinterher. Solch ein Vorgehen ist sehr mit Disziplin und dem selbst auferlegten Zwang verbunden, etwas zu fühlen, was nicht gefühlt wird.

Ein besserer Ansatz bestehen darin, dass wir versuchen, eine wertschöpfende Aussage zu formulieren, für die wir uns schon in den Ansätzen begeistern. Solch eine wertschöpfende Aussage liefert, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, die Basis der Mission, der wir bereits tief drinnen verpflichtet fühlen. Die Mission ist wie ein wertvoller Schatz noch versteckt. Wenn wir diesen Schatz bergen, entfaltet er seine Wirkung auf uns.

Anstatt zu versuchen, uns Dinge vorzustellen, von denen wir glauben, dass sie uns begeistern würden, können wir unsere Erfahrungen nutzen. Wir können unsere Erfahrungen untersuchen, um herauszufinden, was uns schon begeistert hat. Vielleicht haben wir das vergessen. Oder wir können neue Erfahrungen machen, um zu sehen, ob sie etwas in uns wecken, uns begeistern.

 

 

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Finden der eigenen Mission

 

Viele Menschen, die eine Mission für sich haben wollen, wünschen sich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Finden der eigenen Mission. Tatsächlich habe ich Jahre damit verbracht mich diesem Thema zu widmen. Das Ergebnis; ein umfangreicher Prozess, den wenige Menschen bereit vollständig zu gehen sind. Viele Erkenntnisse sind in meine Arbeit eingeflossen und haben sich bewährt.

Hier ein paar Anregungen:

 

 

 

1. Am Anfang stehen die passenden Fragen

 

Beginnen Sie mit einer konstruktiven Frage. Sie könnten sich fragen: „Was will ich mit meinem Leben anfangen?“ und sich auf die Karriere konzentrieren. Doch das Ergebnis wäre vermutlich eine Strategie, keine Mission. Fragen Sie sich stattdessen: „Welche Art von Wert fühlt sich wie der wichtigste Wert an, dem ich mich widmen möchte?“

 

 

 

2. Sinn vor Leidenschaft

 

Suchen Sie nach Sinnhaftigkeit, anstatt nach Leidenschaft. Beide schließen sich zwar nicht gegenseitig aus, sie sind jedoch unterschiedlich. Leidenschaft hat in der Regel mehr mit den Strategien zu tun, die Sie einsetzen, um Ihre Mission zu erfüllen (beispielsweise mit der Medizin und nicht mit der Mission, die Gesundheit der Menschen zu fördern). Leidenschaft garantiert keinen Wert, Sinn fördert Leidenschaft (Enthusiasmus ist mir die angenehmere Bezeichnung) leichter.

 

 

 

3. Was macht Ihnen Freude?

 

Erstellen Sie eine Liste mit rund 50 Dingen, die Ihnen in der Vergangenheit große Freude bereitet haben, und rund 50 laufenden Aktivitäten, die Ihnen auch in der Gegenwart große Freude bereiten. Beziehen Sie Ihre derzeitige Arbeit mit ein. Notieren Sie die Aspekte Ihrer derzeitigen Arbeit, die Ihnen am meisten Spaß machen.

Ermitteln Sie anhand dieser Liste die Punkte, die Ihnen am meisten bedeuten. Am besten tun Sie dies nach Ihrem Bauchgefühl. Jeder Punkt, den Sie auswählen, sollte per Definition etwas sein, das in irgendeiner Weise auch zum Wohlbefinden anderer beiträgt.

Fassen Sie diese Punkte in verwandten Kategorien zusammen. Vielleicht beziehen sich einige Punkte darauf, anderen auf eine bestimmte Weise zu helfen (beispielsweise mit ihrer körperlichen oder geistigen Gesundheit, ihren Talenten oder ihren Beziehungen). Oder es geht es darum, Menschen in bestimmten Situationen zu helfen (beispielsweise Menschen, die in Armut leben, Opfer von Missbrauch sind oder eine Anstellung suchen).

 

 

 

4. Entwurf für Leitbild

 

Erarbeiten Sie aus diesen Kategorien einen ersten Entwurf für ein Leitbild. Beachten Sie zwei Dinge dabei:

a. Es handelt sich um eine Aussage, die auf Erfahrungen beruht, die Sie bereits gemacht haben, nicht auf solchen, die Sie gerne machen würden. Es geht darum, Ihre Mission zu entdecken, nicht zu erfinden. Sie wollen herauszufinden, was bereits vorhanden ist, was sich bereits als das Wichtigste anfühlt, was Sie in Ihrem Leben tun könnten, und nicht, was Sie denken oder wollen, dass es so ist

b. Stellen Sie sich vor, dass Sie bei Ihrem 80. Geburtstag für Ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden, weil Sie Ihr ganzes Leben damit verbracht hat, es zu erreichen. Trifft die Aussage, die Sie sich ausgedacht haben, den Nerv der Zeit? Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl heraus prüfen, fühlt es sich an wie das Sinnvollste, was Sie hätten tun können? Fühlt sich die Vorstellung gut an?

 

 

 

Tipps

 

 

1. Prozess

 

Mission Statements brauchen Zeit, um sich zu entwickeln. Das, womit Sie beginnen, ist nicht unbedingt das, was Sie am Ende herauskommt. Bringen Sie das ins Rollen. Entwerfen Sie einen groben Entwurf, starten Sie. Geben die Strategien, die Sie anwenden, um ihn zu erfüllen, Ihrem Leben das Gefühl von Sinn? Diese Frage lässt sich nur im Laufe der Zeit beantworten.

 

 

 

2. Präzision

 

Ihr Leitbild sollte so weit gefasst sein, dass Sie es auf viele verschiedene Arten verwirklichen können, dabei so konkret, dass es „Biss“ hat. Das heißt, dass es sich für Sie wirklich sinnvoll anfühlt

 

 

 

3. Anpassungen

 

Leitbilder können sich von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt ändern. Das Leitbild als junger Mensch möchte vielleicht aktualisiert werden, wenn das Alter voranschreitet. Vielleicht auch nicht.

 

 

 

Beobachtungen

 

Es kann sehr gut sein, dass Sie den Eindruck haben, dass Ihre Mission nicht mit Ihrem derzeitigen Job kompatibel ist. Vielleicht verabscheuen Sie sogar Ihren jetzigen Job. Eine häufige Beobachtung: Wenn Sie Ihre Mission gefunden haben, ist es (wie so oft von mir beobachtet) möglich, diesen Job in eine Strategie zu verwandeln, mit der Sie sie erfüllen können und vielleicht sogar Ihre Einstellung zu Ihrem Job zu ändern.

Vielleicht sind Sie tatsächlich nicht in der Lage, Ihre derzeitige Tätigkeit mit Ihrer Mission zu verbinden. In einem solchen Fall können Sie, so beängstigend es sich auch anfühlen mag, darüber nachdenken, sich eine neue Stelle zu suchen. Oder zumindest eine zusätzliche Tätigkeit im Leben, die Ihnen hilft, die Mission zu erfüllen, die Ihnen am wichtigsten ist. Lassen Sie sich nicht von der Angst davor abschrecken, ein erfülltes Leben zu führen. Gehen Sie einfach einen Schritt nach dem anderen. Gehen Sie Ihren Weg, passen Sie gut auf sich auf.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Sind Worte Waffen und wenn das so ist; was macht sie gefährlich, wo schaden sie, wo helfen sie? Was ist zu beachten? 

 

 

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Artikel zu Visionen

Chancen ergreifen: Trauen statt später bereuen

Chancen ergreifen oder lieber warten? Diese Fragen helfen dir, Risiken realistisch einzuschätzen, Entscheidungsangst zu überwinden und bewusster zu handeln.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2017
Überarbeitung: 25. Dezember 2021
Englische Version:
AN: #890
K: CNB
Ü:

Wer Ungerechtigkeit sucht, braucht nur die Augen aufzumachen.

Schauen Sie bei Ungerechtigkeiten nicht weg!

Tagesmotto*
Wer Ungerechtigkeit sucht, braucht nur die Augen aufzumachen. -Karsten Noack

Ungerechtigkeiten

 

Wie gehen wir mit Ungerechtigkeiten um?

Video

https://youtu.be/uGS0VTOdZEA

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

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  • Was löst das Zitat bei dir aus?
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Missstände in der Ferne und vor der eigenen Tür

 

Es ist leichter in den Nachrichten Missstände in fernen Ländern anzuprangern, als vor der eigenen Tür zu fegen. Schauen Sie bei Ungerechtigkeiten nicht weg!

Wie wäre es gerade heute genauer hinzusehen, wie wir etwas beizutragen haben für mehr Fairness in dieser Welt?

P.S.

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? 

 

 

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Artikel zum Thema Verantwortung

Veränderung beginnt bei dir: Selbstführung statt Selbstoptimierung

Veränderung beginnt im eigenen Einflussbereich: Muster erkennen, Handlungsspielräume nutzen und mit Selbstführung konkrete Veränderungen gestalten.

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Nicht jeder Redebeitrag will die Welt verändern und nicht jede Rede, die das anstrebt, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut sicher zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!

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Runter vom Sofa! Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Runter vom Sofa! Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.

mehr lesen

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. April 2021
Überarbeitung: 23. April 2021
Englische Version: https://www.karstennoack.com/injustice-open-your-eyes/
AN: #553
K: CNB
Ü:

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten. –Aldous Huxley

Lesen lohnt sich, es stärkt die Seele.

Tagesmotto*: 11 gute Gründe, weshalb es sich lohnt zu lesen
Bücher / Lesen
Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten. –Aldous Huxley

Gute Bücher lesen

 

Lesen bildet, inspiriert, … Doch ist diese Form der Informationsaufnahme überhaupt noch zeitgemäß?

.Lesen?

 

Lesen Sie gute Texte. Lesen Sie etwas, das von jemand Großartigem geschrieben wurde. Reiben Sie sich daran, bejahen Sie, halten Sie dagegen, saugen Sie ein, was Sie gebrauchen können. Von wegen Lesen ist nicht mehr zeitgemäß.

 

 

 

11 gute Gründe, weshalb es sich lohnt zu lesen

 

 

1. Informationsaufnahme

 

Wir können lesend deutlich mehr Informationen aufnehmen als zuhörend oder wenn wir beispielsweise Videos schauen. Wobei jedes Medium seine Stärken und Schwächen hat.

 

 

 

2. Gedächtnistraining

 

Durch Lesen wird das Gehirn gefordert und das Gedächtnis trainiert, sodass es auch im Alter noch leistungsfähig ist. Das Leben kann ganz schön herausfordernd sein und vielen fällt es schwer, nach einem stressigen Arbeitstag zur Ruhe zu kommen.

 

 

 

3. Persönlichkeitsbildung

 

Menschen zu fragen, welches Buch sie besonders geprägt hat, verspricht interessante Einblicke.

 

 

 

4. Erweiterung des Wortschatzes

 

Durch regelmäßiges Lesen erweitert sich der Wortschatz automatisch. Je häufiger man mit unterschiedlichen Wörtern konfrontiert wird, desto leichter prägen sie sich auch ein. Übrigens: Liest man Texte laut vor, gehen Wörter noch leichter vom passiven in den aktiven Wortschatz über.

 

 

 

5. Fördert einen guten Rede- und Schreibstil

 

Lesen hat Einfluss auf den persönlichen Schreibstil. Der Stil der Autoren färbt auf die Schreibfähigkeiten der Leser ab. Wir schauen uns Erzähltechniken ab und es inspiriert unser Reden und Schreiben.

 

 

 

6. Lesen fördert die Konzentration

 

Wo wir uns sonst meist hektisch mal hier mal da durch das Internet klicken, ist besinnliches Lesen von ganz andere Qualität. Die Lektüre eines Romans wirkt entschleunigend und fokussierend. Das trainiert die Konzentration.

 

 

 

7. Empathie

 

Leser lernen durch die Lektüre, sich in ihr Gegenüber hineinzuversetzen und vergrößern damit ihr Verständnis für das Leben anderer.

 

 

 

8. Stressreduzierung

 

Lesen hilft dabei den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Je nach Thema und Form geht es in andere Bereiche. So bieten sich Reisen in die Welt der Fantasie an, in der sich leichter Abstand zum eigenen Leben finden und entspannen lässt.

 

 

 

9. Vorstellungskraft

 

In andere Welten und Personen einzutauchen schult die Vorstellungskraft. Wir entwickeln unsere eigenen sinnlichen Bilder beziehungsweise Vorstellungen. Das menschliche Gehirn ist eine produktive VR-Einheit (virtuelle Realität).

 

 

 

10. Inspiration und Horizonterweiterung

 

Zusätzliche Perspektiven einnehmen, neues Wissen erkunden und selbst vertraute Themen durch eine andere Brille sehen. Das kann sehr inspirierend wirken. Lesen bildet! Theoretisches Wissen kann in Büchern lebendig werden.

 

 

 

11. Attraktivität

 

Belesene Menschen sind attraktiver, weil interessanter und bereichernder. So schnell geht ihnen nicht der Gesprächsstoff aus.

 

*Anmerkungen

 

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Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

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Video

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P.S.

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Ist Lesen noch zeitgemäß und gibt es besonders lohnenswerte Bücher?

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2016
Überarbeitung: 2. Januar 2021
Englische Version:
AN: #453
K: CNB
Ü:

Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. –Peter Ustinov

Sinn des Lebens

Tagesmotto*
Sinn des Lebens
Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. –Peter Ustinov

Sinn des Lebens

 

Die Frage aller Fragen, nach dem Sinn des Lebens…

Gedanken zum Sinn des Lebens

 

Was ist wirklich wichtig für uns? Wenn wir das erkennen und berücksichtigen, treffen wir bessere Entscheidungen und auf mehr schöne Momente. Was für Gedanken melden sich beim heutigen Tagesmotto? Erinnert es an einen beachtenswerten Aspekt?

Ich lege noch einen Gedanken drauf:

Wer bereut schon auf dem Sterbebett nicht mehr Zeit im Büro verbracht zu haben?

Stephen R. Covey

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Was ist der Sinn des Lebens? 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2017
Überarbeitung: 25. Dezember 2021
Englische Version:
AN: #890
K: CNB
Ü:

This is my voice, my weapon of choice. –Grace Jones

Sind Worte Waffen?

Tagesmotto*
Stimme
This is my voice, my weapon of choice. Grace Jones

Worte als Waffen

 

Die Gedanken des Tages widmen sich einem Zitat aus einem Songtext von Grace Jones.

Sprache als Waffe?

 

„This is my voice, my weapon of choice.“ Mit diesen Worten beginnt Grace Jones mit ihrer unnachahmlichen Stimme einen Song. Was für Gedanken melden sich beim heutigen Tagesmotto? Erinnert es an einen beachtenswerten Aspekt? Sind Worte Waffen und wenn das so ist; was macht sie gefährlich, wo schaden sie, wo helfen sie?

 

 

 

Schall und Rauch?

 

Worte sind nicht nur Schall und Rauch, behaupten manche Menschen und haben vermutlich entsprechende Erfahrungen gemacht.

 

 

 

Messerscharfe Worte

 

Beleidigungen und Provokationen lassen kaum jemanden ungerührt. Doch gerade die unterschwelligen sprachlichen Seitenhiebe sind besonders verheerend. Worte können ähnlich verletzend sein wie körperliche Gewalt. Die dabei erlittenen Verletzungen heilen oft nur sehr langsam, wenn überhaupt. Gewalt durch Sprache ist keine Seltenheit.

 

 

 

Deutungshoheit

 

Wer die Deutungshoheit hat, nimmt immensen Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln. Deswegen gibt es oft recht widerstrebende Bemühungen Worte und deren Bedeutung für sich zu vereinnahmen. Euphemismen sind nur ein Beispiel dafür.

 

 

 

Geistige Brandstiftung

 

Ideologien, Propaganda, zwischenmenschliche Boshaftigkeit,… Worte können eine Menge Unheil anrichten. Der Zweck soll die Mittel heiligen.

Aggressive Rhetorik wird auch als geistige Brandstiftung bezeichnet. Und wer aufstachelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn verwirrte Geister dem Ruf folgen und brandschatzen. Wer Hass sät, braucht sich nicht darüber zu wundern, wenn das Ergebnis missfällt. Ob beabsichtigt oder unwissend, schön ist anders.

 

 

 

 

 

Einfluss nehmen

 

Wie andere Werkzeuge ist auch Sprache ein zweischneidiges (mindestens!) Schwert. So kann sie für gute und bedenkliche Zwecke eingesetzt werden. Mit Worten kann friedlich Einfluss genommen werden. Worte können Türen öffnen, Berge versetzen, zu Tränen rühren, …

 

 

 

Verantwortung

 

Beim Thema Waffengesetze ist in den USA regelmäßig von der Waffenlobby zu hören; „Waffen verletzen keine Menschen, Menschen verletzen Menschen.“ Die Argumentation ist dort schon recht wackelig. Wobei Sprache ja durchaus auch sehr viele schöne Seiten hat und der Vergleich mit Waffen schnell auseinanderdriftet. Was bleibt ist die Gefahr des Missbrauchs.

Einfluss erfordert Verantwortung. Darum geht es im Beitrag Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Sind Worte Waffen und wenn das so ist; was macht sie gefährlich, wo schaden sie, wo helfen sie? Was ist zu beachten? 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2017
Überarbeitung: 25. Dezember 2021
Englische Version:
AN: #890
K: CNB
Ü: