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Eine tragfähige Stimme erreicht das Publikum. Dabei geht es nicht in erster Linie um die Lautstärke. Eine solche Stimme basiert auf einem optimalen Zusammenspiel von Atmung, Stimme und Artikulation und ist von jedem erlernbar.
Eine tragfähige Stimme erreicht das Publikum. Dabei geht es nicht in erster Linie um die Lautstärke. Viel mehr Tragfähigkeit liefert eine resonanzreiche, voluminöse Stimme. Eine solche Stimme basiert auf einem optimalen Zusammenspiel von Atmung, Stimme und Artikulation und ist von jedem erlernbar. Ein Redner dem es gelingt mit seiner Stimme auch das Publikum in der letzten Reihe zu erreichen, ohne sich dabei anstrengen zu müssen, verfügt über eine tragfähige Stimme. Und das Publikum honoriert sie mit erhöter Aufmerksamkeit.
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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
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Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2017
Überarbeitung: 07. November 2025
AN: #43313
K:CNB
Ü:X
Irgendetwas stimmt da nicht. Nur was ist die Ursache dieses komischen Gefühls in der Magengegend? Was weiß das Bauchgefühl schon über Vertrauen? Und sind Sie sich sicher, dass Ihre Körpersprache Vertrauen fördert? Worauf lohnt es sich zu achten?
Irgendetwas stimmt da nicht. Nur was ist die Ursache dieses komischen Gefühls in der Magengegend? Am Gesprächspartner kann es doch nicht liegen oder doch? Der hat einen renommierten Namen und besitzt ein bekanntes Unternehmen. Es wird wohl eher an der einen Tasse Kaffee zu viel liegen, denn so ein lukratives Angebot hat doch keine Zweifel verdient.
Später zeigt sich dann; es war doch nicht so gut, das Bauchgefühl zu ignorieren. Für die Entscheidungsfindung lohnt es sich solchen Hinweisen auf den Grund zu gehen und die Ursachen genauer zu betrachten. Das erspart Ihnen so manche unangenehme Erfahrung. Ein mindestens genauso wichtiger Grund sich mit den Mechanismen zu beschäftigen; auch ehrliche Menschen verhalten sich mitunter unabsichtlich so, dass sie Misstrauen fördern, obwohl es dazu keinen Anlass gibt.
Ich zeige Ihnen, worauf es sich lohnt zu achten. Das hilft Ihnen dabei, sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren.
Weshalb vertrauen wir einer Person, einer anderen hingegen nicht? Was steckt körpersprachlich dahinter? Woran meinen wir die Vertrauenswürdigkeit eines Menschen erkennen zu können?
Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade mehrere neue Bekanntschaften gemacht. Bei dem einem beschleicht Sie schnell ein mulmiges Gefühl im Bauch, während Sie sich mit einer anderen Person nach wenigen Augenblicken vertraut fühlen und ihr deshalb entsprechendes Vertrauen entgegenbringen.
In der Praxis gibt es einige Signale, die sich negativ auf das Vertrauen auswirken.
Zu den Misstrauen weckenden körpersprachlichen Signalen gehören:
Und all die als Hinweise für Lügen geltenden Verhaltensweisen gehören ebenfalls dazu. Ob berechtigt oder nicht; es hat Konsequenzen, wenn wir mit unserer Körpersprache Misstrauen erwecken.
Das vereinzelte Auftreten eines dieser Signale bleibt oft ohne negative Auswirkungen, bis sich die Signale häufen und sich wiederholen. Es handelt sich um Signale, die auch eine wesentliche Rolle beim Statusverhalten spielen. Berührungen des eigenen Gesichtes gehören beispielsweise zu den Tiefstatus-Signalen, während Zurücklehnen eher als Hochstatus-Signal gilt. Auch Inkongruenz ist daran beteiligt, weshalb solche Signale in Kombination Misstrauen auslösen.
Die gute Nachricht: Solche Signale basieren auf Verhaltensgewohnheiten und können als solche verändert werden. Und es lohnt sich unnötige und erschwerende Muster abzulegen, da Vertrauen in vielen Bereichen zu den notwendigen Voraussetzungen gehört.
Wer Vertrauen fördern will, unterlässt besser die entsprechenden Signale, die, selbst wenn sie nicht so gemeint sein mögen, Misstrauen wecken. Offenheit lässt sich sowohl verbal als auch nonverbal an den Tag legen. Entsprechend gilt es vorzugsweise eine offene und zugewandte Körpersprache zu pflegen. Also weder Arme noch Beine überkreuzen und nichts vor dem Körper halten. Die Hände und noch besser die Handflächen zu zeigen wirkt positiv. Ansonsten gilt der klassische Hinweis: Wir vertrauen am ehesten Menschen, die uns ähnlich sind. Vertrauen erweckend ist es deshalb beispielsweise Tonfall, Gestik und Mimik dem Gegenüber anzupassen. Wobei dabei wichtig ist authentisch zu bleiben. Wer es übertreibt, weckt stattdessen Argwohn.
Besonders, wenn Menschen aufgeregt sind, wissen sie meist nicht, was sie mit ihren Händen anstellen sollen. Als Folge werden diese oft in den Hosentaschen versteckt oder einfach vor der Brust verschränkt. Hände in den Hosentaschen wirken jedoch weder interessiert noch sicher. Verschränkte Arme werden als Abwehrhaltung interpretiert. Beides ist keine sonderlich gute Voraussetzung für ein Vertrauen erweckendes Gespräch.
Bei Begrüßungen kommt es sehr häufig zu einem Handschlag. Der perfekte Händedruck ist fest, dennoch sehr angenehm. Nein, es geht nicht darum die Hand des Gegenübers zu zerquetschen.
Wichtig: während der Begrüßung dem Gegenüber in die Augen blicken. Wer in diesem Moment wegschaut, wirkt respektlos, verschämt und könnte etwas im Schilde führen. Ein offener Blick ins Gesicht des anderen und ein freundliches Lächeln öffnen Türen.
O schaudre nicht!
Lass diesen Blick.
Lass diesen Händedruck dir sagen,
was unaussprechlich ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Wenn sich zwei Menschen sympathisch sind, passen sie unbewusst ihre Bewegungen und ihre Körperhaltung aneinander an. Das können Sie auch zur Einstimmung nutzen, um das Vertrauen zu fördern. Beispielsweise können Sie sich, wenn sich Ihr Gesprächspartner leicht nach vorn lehnt, ebenfalls leicht nach vorn lehnen. Sie können Ihre Stimme, Ihre Gesten, Ihre Körperhaltung und viele andere Verhaltensweisen, an die des anderen angleichen.
Achtung: Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie die andere Person auf angemessene Weise spiegeln und nicht imitieren oder ins Lächerliche ziehen. Sie spiegeln die Körpersprache aus Respekt vor der Person und der Kommunikation, um so eine tiefere Bindung herzustellen. Bleiben Sie dabei in Ihrer Komfortzone und authentisch.
Wer aufgeregt ist produziert Adrenalin. Das macht es schwerer ruhig zu sitzen. Wer die gesamte Zeit aufregt herumzappelt, tut sich und der eigenen Glaubwürdigkeit keinen Gefallen. Ruhe und Gelassenheit färbt hingegen ab und wirkt auf die Umgebung.
Gehen Sie locker und entspannt in Ihre Gespräche, auch hinsichtlich der Körpersprache. Vermeiden Sie Druck, geben Sie anderen angemessenen Raum, anstatt zu versuchen, augenblicklich die Kontrolle zu übernehmen.
Positionieren Sie Ihren Körper so, dass die Haltung Ihre gewünschte Wirkung unterstützt. Widmen Sie Ihrem Gesprächspartner die volle Aufmerksamkeit und wenden Sie sich ihm zu. Wer mit dem Körper in eine andere Richtung wie dem Ausgang zeigt, wirkt als, wenn er auf dem Sprung und fluchtbereit ist.
Was jemand denkt, merkt man weniger an seinen Ansichten als an seinem Verhalten.
Isaac Bashevis Singer
Der Blickkontakt gibt Hinweise darauf, was der Gesprächspartner denkt. Wer ihn vermeidet, wirkt so, als wenn etwas verborgen werden soll oder sich jemand schämt. Wir vertrauen eher Menschen, mit einem angenehmen Augenkontakt
Ein natürlicher Blickkontakt hat allerdings nichts mit Starren zu tun und auch ein Kräftemessen mit Blicken dient nicht der Beziehungspflege.
Im Artikel Was verraten die Augen? erfahren Sie mehr darüber.
Vom starren Blick erstarrt des Menschen Blut.
Johann Wolfgang von Goethe
Eine offene Körperhaltung wirkt vertrauenerweckender, als eine geschossene. Also solltest du lieber vermeiden Arme und Beine zu verschränken oder Gegenstände vor den Körper zu halten.
Widersprüchliche Botschaften, bei denen verbale und nonverbale Hinweise sich nicht decken, reduzieren das Vertrauen. Kennzeichen für kongruentes Verhalten sind Übereinstimmungen der verbalen Äußerungen mit Gestik, Mimik, Tonfall etc..
Sich selbst zu berühren kann sehr unterschiedlich gedeutete werden, je nachdem, wie es geschieht. Ein Griff an die Nase wird leicht als Hinweise auf eine Lüge gedeutet. Die Hand vor dem Gesicht halten manche für den Versuch eine Lüge zu vermeiden oder zumindest nicht dabei erwischt zu werden.
Lächeln ist ein häufig eingesetztes Signal, das Vertrauen herstellt und unsere Kooperationsbereitschaft fördert. Mit einem Lächeln gewinnt man mehr Freunde als mit einem langen Gesicht, glauben die Chinesen.
Ein einfaches Lächeln erfordert nur einen Muskel, den großen Jochbeinmuskel (lateinisch zygomaticus major). Der beginnt am Jochbogen und wirkt in die Mundwinkel hinein. Bei einem echten Lächeln werden zusätzlich die Augenringmuskeln (lat. orbicularis oculi) aktiviert. Es können sich bis zu 50 Gesichtsmuskeln an einem authentischen Lächeln beteiligen. Ein echtes Lächeln basiert auf einer entsprechenden Geisteshaltung. Dann geht es ganz leicht!
Kaum jemand mag es, wenn er von oben herab behandelt wird. Deshalb solltest du sich möglichst auf Augenhöhe begegnen.
Den meisten Menschen ist es sehr unangenehm, wenn jemand den sie nicht so gut kennen, ihnen bei einem Gespräch zu nahekommt. Die akzeptierte Nähe ist vom schon vorhandenen Vertrauen und anderen Faktoren bestimmt. Es empfiehlt sich, den persönlichen Freiraum anderer Menschen zu respektieren, auf sich selbst zu achten und das Gespür zu pflegen, was angemessen ist. Treten wir jemanden unerlaubt zu nahe und dringen in den persönlichen Intimbereich ein, macht uns das unsympathisch.
Die innere Einstellung sorgt dafür, dass sich der Körper entspannt und Sie natürlich wirken. Da kann ein oberflächliches Schauspieltraining nicht mithalten. Das wirkt sonst so glaubhaft wie in den Seifenopern im Nachmittagsfernsehen. Wenn es Ihrer persönlichen Haltung entspricht, werden Sie nicht nur freundlicher und zugänglicher wirken, sondern es auch tatsächlich sein. Sie brauchen sich nicht zu verstellen. Nicht förderliche Verhaltensweisen, die Sie sich angewöhnt haben, lassen sich durch Übungen in positive verwandeln. Ich zeige Ihnen gerne, wie Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren.
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Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 n=861)
Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen. Mehr als nur ein Mittel gegen Lampenfieber.
Wie wirkst dutatsächlich auf die Menschen die Sie treffen? Professionelles Feedback hilft.
Weshalb es keine gute Idee ist bei Gesprächen, Reden und in Präsentationen die Hände in die Hosentaschen zu stecken. Das halten dann viele Redeanfänger anfangs noch für durchaus „cool“, ich und meistens auch das Publikum weniger. Weshalb? Deshalb!
Den Kopf hängen lassen, fest im Leben stehen, ins Wanken geraten, aufrichtig sein. Der Körper spricht. Außerdem: Körpersprache ist keine Einbahnstraße, wer sie ändert, fühlt sich anders.
Welche Wirkung die Körpersprache und speziell der Stand bei Gesprächen, Rede und Präsentationen haben und worauf es zu achten gilt. Praxistipps.
Wie steht es mit der Körpersprache und der Rhetorik von Markus Söder? Wie lässt sie sich interpretieren und was wirkt wie im Hinblick auf eine Kanzlerkandidatur?
Wie steht es mit der Körpersprache der Kanzlerkandidaten der Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck?
Marotten werden weitgehend unbewusst ausgeführt und selber nicht mehr wahrgenommen. Sie können liebenswert oder nervig sein. Und selbst?
Thalamus? Wir werden den ganzen Tag lang mit Informationsangeboten bombardiert, die Reize können schon mal zu Überflutung führen. Der Thalamus will helfen.
Mitunter ist es schwer sich auf Redner oder Beamerpräsentation zu konzentrieren, zu wild flitzt der Lichtfleck über die Folien und zeichnet lustige Formen darüber. Bei aufgeregten Rednern wird auch gleich der Herzschlag visualisiert. Nicht, dass ich etwa gegen eine Retro-Lasershow hätte. Das ist so schön 70er. Nur ist das bisher noch kein Grund gewesen einer Präsentation beizuwohnen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2013
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #105149
K:
Ü:X
Stress verändert die Stimme und damit den Eindruck, den Sie vermitteln. Im Artikel erwarten Sie Tipps für die Stimmpflege bei Stress und 5 Stimmübungen.
Untrainierte Stimmen klingen nicht sehr stimmig. Und, obwohl das schon genug Glaubwürdigkeit kostet, es kommt noch schlimmer. Die Stimme verändert sich bei Stress. Mit hoher Wahrscheinlichkeit klingt sie dann höher. Bei sehr großem Stress werden im Kehlkopf die Stimmlippen unwillkürlich aneinander gepresst, was zu einer ebenso gepressten Stimme führt. Zusätzlich wird der Rachen zugeschnürt, was als der berüchtigte „Kloß im Hals“ bezeichnet wird.
Oft werden die Einzelheiten, die Auswirkungen auf die Stimme, selbst nicht bemerkt. Nutzen Sie Ihr Smartphone und machen Sie in verschiedenen Situationen Aufnahmen Ihrer Stimme. Hören Sie genau zu und Sie werden den Unterschied wahrnehmen.
Lernen Sie auf Ihre Stimme Acht zu geben. Im Artikel „Was in Ihrer Stimme mitschwingt!“ finden Sie gute Gründe dafür. Und das nicht nur, weil eine gestresste Stimme zusätzliche Unsicherheit signalisiert.
Machen Sie frühzeitig oder zumindest bei Bedarf eine der folgenden Stimmübungen, um Ihre Stimmwerkzeuge zu pflegen. Selbst das Erzeugen eines „Mhmmm!“ mit möglichst angenehmer Resonanz wirkt oft schon Wunder. So reduzieren Sie Ihren eigenen Stress und wirken positiver auf Ihre Gesprächspartner, sprechen mit einer angenehmen, vollen, klaren Stimme − sind stimmig und klingen nun auch so!
Gähnen ist eine der besten und effektivsten Maßnahmen, um sich und die eigene Stimme schnell zu entspannen. Gähnen entspannt den Gaumen, Rachen und sogar den oberen Nacken. Das lockert und dadurch kommt einiges wieder besser in Bewegung. Gähnen regt auch die Speichelbildung an, steigert die Serotoninproduktion im Gehirn und wirkt dadurch stimmungsaufhellend und -ausgleichend. Die Spiegelneuronen melden sich und ich fange schon beim Gedanken daran an zu gähnen.
Ihre Zunge ist wesentlich an der Lautbildung beteiligt. Mit dieser Übung aktivieren Sie Ihre Zunge besonders wirkungsvoll. Kreisen Sie mit Ihrer Zunge im Mundraum herum. Erkunden Sie mit Ihrer Zungenspitze Ihren Mund bis in die hintersten Winkel. Yoga für die Zunge!
Bewegen Sie Ihre Zunge möglichst schnell hinein und hinaus aus Ihrem Mund, so als würden Sie jemandem die Zunge herausstrecken. Auch, wenn Sie das natürlich sonst nie tun würden. Dann die Zunge so weit wie angenehm hinausstrecken und von links nach rechts zwischen den Mundwinkeln hin und her flattern lassen.
Nichts gegen den Brustton der Überzeugung nur gehört noch weit mehr Atemvolumen zu einer vollen Stimme. Aktivieren Sie mehr Bereiche. Atmen Sie in Ihren Bauch ein und pusten Sie dann in Ihrer Vorstellung eine Kerze mit „P, P, P“ kräftig aus. Dadurch wird Ihre Zwerchfellatmung aktiviert.
Formen Sie einen Kussmund und versenden Sie Luftküsse. Und wenn Sie dabei herzhaft lachen müssen, lockern Sie dabei gleich die gesamte Körpermuskulatur: Ziel erreicht, gut gemacht!
Die Stimme ist ein wichtiges Instrument, um sich zu verständigen und um Gedanken und Emotionen auszudrücken. Sie ist aber auch empfindlich und kann leicht erschöpft werden, wenn sie nicht richtig gepflegt oder eingesetzt wird.
Um eine gesunde und kräftige Stimme zu haben, ist es wichtig, die Stimme regelmäßig zu üben und zu trainieren. Durch das Üben der Stimme werden die Stimmbänder gestärkt und die Stimme wird belastbarer. Auch die Atmung und die Körperhaltung, die für eine gute Stimme wichtig sind, werden durch das Üben verbessert.
Das Üben der Stimme kann zum Beispiel durch Gesangsübungen, das Sprechen von Texten oder das Nachsprechen von Sprachaufnahmen erfolgen. Auch Atemübungen und Entspannungsübungen können dazu beitragen, die Stimme zu stärken und zu verbessern.
Wichtig ist auch, die Stimme richtig einzusetzen und sie nicht zu überbeanspruchen. Dazu zählt zum Beispiel, dass man die Stimme nicht zu laut oder zu lang einsetzt, sondern sie regelmäßig pausiert und entspannt. Auch das Trinken von genügend Flüssigkeit und das Vermeiden von Rauchen und Alkohol können dazu beitragen, die Stimme gesund und kräftig zu halten.
Das Üben der Stimme ist insbesondere für Menschen, die viel sprechen oder singen müssen, wichtig, um die Stimme gesund zu halten und um eine gute Stimme zu entwickeln. Auch für Menschen, die Angst haben, vor anderen zu sprechen, kann das Üben der Stimme dazu beitragen, dass sie sich sicherer und selbstbewusster fühlen.
Es gibt keine festgelegte Regel, wie oft Stimmübungen gemacht werden sollten. Es hängt davon ab, wie viel die Stimme beansprucht wird und wie viel Zeit und Energie derjenige, der die Stimmübungen macht, dafür aufbringen möchte.
Grundsätzlich gilt: Je öfter Stimmübungen gemacht werden, desto schneller können Verbesserungen erzielt werden. Es ist jedoch wichtig, dass die Stimmübungen regelmäßig und kontinuierlich durchgeführt werden und nicht nur gelegentlich.
Es empfiehlt sich, Stimmübungen mindestens einmal pro Woche zu machen. Für Menschen, die viel sprechen oder singen müssen, kann es sinnvoll sein, die Stimmübungen häufiger zu machen, zum Beispiel täglich oder mehrmals pro Woche.
Wichtig ist, dass die Stimmübungen in einem angemessenen Umfang durchgeführt werden und dass sie nicht zu anstrengend oder belastend sind. Auch das Trinken von genügend Flüssigkeit und das Vermeiden von Rauchen und Alkohol können dazu beitragen, die Stimme gesund und kräftig zu halten.
Eine einfache Stimmübung, die Redner jeden Tag machen können, ist die Sirenenübung. Hier ist, wie es geht:
Diese Übung hilft dabei, die Stimmbänder zu dehnen und zu stärken und die Stimme insgesamt kraftvoller und kontrollierter zu machen. Probieren Sie es ein paar Minuten am Tag und Sie werden bald Fortschritte bemerken!
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #34433
K: CNB
Ü:
Die Stimme verwenden wir am Telefon wie selbstverständlich. Welche immense Bedeutung die Stimme tatsächlich besitzt, darüber sind sich die wenigsten Menschen jedoch bewusst. So steigern Sie die Wirkung Ihrer Stimme am Telefon.
Das Telefon – für sehr viele Menschen ist es die wesentlichste Verbindung zur Welt. Einige machen keinen Gang, ohne dabei das Handy am Ohr zu haben. Unsere Stimme verwenden wir wie selbstverständlich. Welche immense Bedeutung die Stimme dabei allerdings tatsächlich besitzt, darüber sind sich die wenigsten Stimminhaber bewusst.
Gerade wer beruflich viel telefoniert, profitiert besonders davon, gut auf die eigene Stimme zu achten. Nur so klingt das, was gesagt wird, auch stimmig. Außerdem malt Ihre Stimme ein Bild von Ihnen. Vom Eindruck, den Ihre Stimme hinterlässt, schließen Zuhörer auf Ihr Aussehen und Ihre Persönlichkeit. So werden Menschen mit einem attraktiven Stimmklang auch attraktive Attribute zugeschrieben.
Je selbstbewusster Sie mit Ihrer eigenen Stimme auftreten, desto selbstbewusster und souveräner werden Sie insgesamt von Ihren Zuhörern eingeschätzt.
Adjektive wie warm, kraftvoll, sonor, weich, klangvoll, voluminös und tragfähig beschreiben positive Eigenschaften von Stimmen. Angestrengte, schrille, gepresste, leise und monotone Stimmen empfinden wir als unangenehm. Wie angenehm bzw. unangenehm eine Stimme klingt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend für eine eindrucksvolle Stimme ist zunächst eine bewusste Atmung. Merkmale einer Stimme sind ebenso deren Stimmlage, also die für uns charakteristische Tonhöhe, die beim entspannten Sprechen entsteht, die Lautstärke, die Dynamik der Sprechmelodie, der Tonfall, die Sprechgeschwindigkeit und die Aussprache.
Lernen Sie, die positiven Eigenschaften Ihrer Stimme zu fördern!
Beim Sprechen anzustreben ist die sogenannte Indifferenzlage, die Wohlfühlstimmlage. Das ist die jedem Menschen eigene Tonhöhe, in der er besonders leicht und mühelos sprechen kann. Da eine bezogen auf die persönliche Komfortzone, zu hohe Stimmlage die Stimme belastet, können daraus Spannungen bis hin zu Heiserkeit resultieren. In der Indifferenzlage ist der Kehlkopf entspannter und der Luftdruck aus der Lunge ausreichend, um die Stimmlippen zum Schwingen zu bringen. Der Kehlkopf sinkt ab und der Resonanzraum zwischen Stimmbändern und Lippen vergrößert sich. Die Stimmlippen schwingen leichter. Dadurch klingt die Stimme tiefer, voller und somit professioneller. Für Zuhörer nimmt so auch die Verständlichkeit, Festigkeit und Ausdrucksstärke der Stimme zu.
Mit der vermuteten Entfernung des Gesprächspartners erhöhen viele Menschen am Telefon ihre Lautstärke, was besonders oft bei Handytelefonierern in der Öffentlichkeit zu beobachten bzw. unüberhörbar ist. Wird die Lautstärke der Stimme erhöht, tendieren die meisten Menschen dazu, ebenfalls die Höhe ihrer Stimme anzuheben, was unangenehm für das Ohr am anderen Ende klingen kann. Denken Sie also daran, dass Sie während eines Telefonats besonders nahe bei Ihrem Gesprächspartner sind, quasi direkt an oder sogar schon in dessen Ohr (Freisprecheinrichtung bzw. Kopfhörer und Mikro).
Die Stimme ist eng mit unserer Atmung verbunden. Deshalb gehört zu einer guten Stimmentfaltung unweigerlich der Körper als Resonanzraum. In einer aufrechten Körperhaltung fällt das Sprechen leichter. So erhält die Stimme mehr Intensität und Überzeugungskraft. Rücken Sie also, wenn Sie sitzen, auf dem Stuhl nach vorne und sitzen Sie aufrecht und in Balance, am besten mit beiden Füßen fest auf dem Boden.
Die Sprechgeschwindigkeit beeinflusst die Verständlichkeit Ihrer Aussagen und die Aufnahmebereitschaft der Zuhörer. Passen Sie Ihre Sprechgeschwindigkeit an die Situation und Ihre Komfortzone an. Wenn Sie langsamer reden, werden Sie leichter verstanden. Auch die Stimme ist dann tendenziell niedriger und damit angenehmer für den Zuhörer. Indem Sie das Sprechtempo erhöhen, vermitteln Sie einen emotionalen Bezug zum Thema.
Die richtige Atmung ist die Basis für eine gesunde und wohlklingende Stimme. Eine falsche Atmung hingegen wie beispielsweise krampfartiges Einatmen vor jedem Satz, vermittelt dem Zuhörer den Eindruck: Da ist jemand, der sich unwohl fühlt und der unter Druck steht. So wirken Sie nicht sehr souverän und überzeugend. Konzentrieren Sie sich also auf ruhiges Ausatmen. Dadurch stellt sich automatisch ein natürlicher Atemrhythmus ein. Durch Atempausen werden Aussagen zudem strukturiert, was wiederum das Verständnis fördert.
Trainieren Sie die Beweglichkeit Ihrer Stimm-Muskulatur durch eine der vielen Übungen, die es hierzu gibt. Einige davon finden Sie in Artikeln in meinem Blog. Lesen Sie zum Beispiel einen beliebigen Text laut vor und betonen Sie diesen auf möglichst extreme Weise, um alle Muskeln der Stimmorgane zu aktivieren. Beginnen Sie dabei sehr sanft und mit Rücksicht auf Ihre Sprechwerkzeuge und steigern Sie Ihre Stimme erst nach und nach.
Ausreichend gesunde Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ist gut für die Stimme. Doch meiden Sie zu kühle Getränke, da diese die Stimme beeinträchtigen.
Scharfe Gewürze und aggressive Pastillen mit Menthol oder Eukalyptus reizen die Stimme. Daher bei leichten Halsschmerzen lieber Salbeibonbons lutschen oder Tee trinken.
Wenn die Stimme angekratzt ist, sollte sie lieber geschont werden, um schneller wieder voll einsatzbereit zu sein. Bei Heiserkeit also möglichst nicht telefonieren, auch nicht flüstern, sondern in dieser Situation besser auf dem schriftlichen Wege kommunizieren.
Die Sprechmelodie, auch Intonation genannt, kann das Gesagte in seiner Wirkung bekräftigen. Durch eine angemessene Variation der Sprechmelodie wird ein Gespräch lebhafter und interessanter, eine monotone Sprechweise hingegen ermüdet. Die Intonation ist abhängig von den Inhalten eines Gesprächs und der Intention, also dem, was durch Sprache und Sprechweise übermittelt werden soll.
Im richtigen Ton kann man alles sagen, im falschen nichts.
George Bernard Shaw
Bringen Sie sich vor Anrufen in eine möglichst gute Stimmung. Das verändert Ihre Körperchemie und hat auch positiven Einfluss auf das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Gesprächspartner. Auch wenn Ihr Lächeln nicht zu sehen ist, es wirkt durch den Hörer. Ihre Stimme transportiert auch unterschwellige Informationen.
Eine wohlklingende, gesunde Stimme ist nicht allein Veranlagung. Sie ist auch das Resultat von Übung und Pflege. Atemübungen und Übungen zur Körperspannung und Körperhaltung haben oft unmittelbar positive Auswirkungen auf den Stimmklang.
Weitere Tipps, Anregungen für die Ermittlung der Wohlfühlstimmlage und für Stimmübungen finden Sie im Artikel: Wie du eine ausdrucksstarke Stimme bekommst und behälst.
Wer seine Stimme unter professioneller Anleitung trainieren und noch gezielter einsetzen will, kann sich gerne bei mir melden. Ich helfe Ihnen dabei sich und Ihre Botschaft noch überzeugender zu präsentieren.
Setzen Sie Ihre Stimme bewusst ein? Hat Sie schon mal eine Stimme besonders beeindruckt?
Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?
Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.
Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #84564
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