Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren: Menschen überzeugen Menschen

Warum Persönlichkeit überzeugt
Wer will schon (Selbst-)Präsentationen von langweiligen Übermenschen?

Authentisch präsentieren: Menschen überzeugen Menschen

 

Perfekt vorbereitet.

Jede Formulierung sitzt.

Die Folien sehen makellos aus.

Die Körpersprache wurde eingeübt.

Die Stimme klingt professionell.

Und trotzdem passiert erstaunlich wenig.

Das Publikum hört zu.

Vielleicht nickt es sogar höflich.

Doch echte Verbindung entsteht kaum.

Woran liegt das?

Vielleicht daran, dass Menschen selten von perfekten Präsentationsmaschinen überzeugt werden.

Menschen überzeugen Menschen.

 

 

 

Professionell heißt nicht perfekt

 

Viele Menschen möchten bei einer wichtigen Präsentation möglichst souverän wirken.

Das ist verständlich.

Sie möchten kompetent erscheinen.

Sicher.

Vorbereitet.

Überzeugend.

Und irgendwann entsteht daraus leicht eine merkwürdige Vorstellung:

Eine gute Rednerin darf sich keinen Moment versprechen.

Ein guter Redner kennt auf jede Frage sofort die perfekte Antwort.

Unsicherheit darf niemand sehen.

Jede Geste muss stimmen.

Jeder Satz muss sitzen.

Das Ergebnis kann beeindruckend aussehen.

Und gleichzeitig erstaunlich unpersönlich wirken.

Professionalität braucht keine Unfehlbarkeit.

 

 

 

Warum perfekte Selbstdarstellung schnell langweilig wird

 

Perfektion hat ein Kommunikationsproblem.

Sie bietet wenig Reibungsfläche.

Alles stimmt.

Alles ist kontrolliert.

Alles wirkt richtig.

Und genau deshalb fehlt manchmal etwas Entscheidendes:

ein Mensch, zu dem das Publikum eine Beziehung aufbauen kann.

Wir interessieren uns für Haltung.

Für Erfahrungen.

Für Gedanken.

Für Überzeugungen.

Für jemanden, der erkennbar etwas zu sagen hat.

Eine makellose Fassade kann dagegen Distanz erzeugen.

 

 

 

Authentizität bedeutet nicht Spontaneität

 

Authentisches Präsentieren wird häufig missverstanden.

Authentisch bedeutet keineswegs:

„Ich bereite mich kaum vor und sage einfach, was mir gerade einfällt.“

Gerade gute Vorbereitung ermöglicht häufig einen besonders natürlichen Auftritt.

Du kennst deine Botschaft.

Du weißt, was dein Publikum braucht.

Du hast deine Argumentation geklärt.

Du hast kritische Stellen geprobt.

Dadurch kannst du während des Auftritts mehr Aufmerksamkeit beim Publikum lassen.

Vorbereitung schafft Freiheit.

 

 

 

Authentisch bedeutet: Es passt zusammen

 

Für mich bedeutet Authentizität bei Präsentationen vor allem Stimmigkeit.

Was du sagst, passt zu deiner Haltung.

Deine Sprache passt zu dir.

Dein Auftreten unterstützt deine Botschaft.

Du spielst keine Rolle, die dir fremd ist.

Und dein Publikum bekommt einen glaubwürdigen Eindruck davon, wofür du stehst.

Das heißt keineswegs, dass du auf der Bühne exakt so auftreten musst wie beim Frühstück.

Jede Situation hat ihren Rahmen.

Auf einer Bühne darfst du bewusster, klarer und präsenter auftreten.

Du bleibst trotzdem erkennbar du selbst.

 

 

 

Die Bühne braucht eine verstärkte Version deiner selbst

 

Eine Präsentation verlangt häufig etwas mehr Energie als ein Gespräch unter vier Augen.

Mehr Klarheit.

Mehr Struktur.

Deutlichere Betonung.

Bewusstere Gestik.

Klarere Botschaften.

Das ist keine Verstellung.

Es ist Übersetzung.

Du übersetzt deine Persönlichkeit in eine Situation, in der mehrere Menschen gleichzeitig verstehen und spüren sollen, worum es dir geht.

 

 

 

Menschen dürfen Ecken und Kanten haben

 

Viele Präsentationen werden langweilig, weil alles Persönliche herauspoliert wurde.

Jede ungewöhnliche Formulierung verschwindet.

Jeder Humor wird vorsichtshalber gestrichen.

Jede persönliche Haltung wird neutralisiert.

Übrig bleibt eine Präsentation, gegen die sich kaum etwas sagen lässt.

Leider lässt sich häufig auch wenig für sie sagen.

Profil entsteht dort, wo etwas erkennbar wird.

Was ist dir wichtig?

Wie siehst du dieses Thema?

Welche Erfahrung bringst du mit?

Welche Schlussfolgerung ziehst du daraus?

Wer für alles anschlussfähig sein möchte, wird schnell austauschbar.

 

 

 

Verletzlichkeit braucht Dosierung

 

Auch über Verletzlichkeit wird heute viel gesprochen.

Ein persönlicher Einblick kann Nähe schaffen.

Eine Unsicherheit kann glaubwürdig wirken.

Ein Fehler kann eine wertvolle Geschichte ergeben.

Doch eine Präsentation ist weder Therapiesitzung noch öffentliches Tagebuch.

Die entscheidende Frage lautet:

Dient diese persönliche Information meiner Botschaft und meinem Publikum?

Wenn ja, kann sie ausgesprochen kraftvoll sein.

Wenn sie hauptsächlich der eigenen Entlastung dient, gehört sie möglicherweise an einen anderen Ort.

 

 

 

Du musst auf der Bühne niemandem beweisen, dass du überlegen bist

 

Gerade Experten geraten leicht in eine Falle.

Sie möchten zeigen, wie viel sie wissen.

Also präsentieren sie möglichst viele Informationen.

Fachbegriffe.

Modelle.

Studien.

Details.

Komplexität.

Das Publikum erkennt anschließend vielleicht die enorme Kompetenz.

Die eigentliche Botschaft bleibt trotzdem unscharf.

Eine Präsentation ist kein Wissenstest für den Redner.

Die zentrale Frage lautet:

Was braucht mein Publikum, damit meine Botschaft ankommt?

 

 

 

Kompetenz zeigt sich auch in Einfachheit

 

Wer ein Thema wirklich verstanden hat, kann häufig auswählen.

Was ist wesentlich?

Was kann draußen bleiben?

Welches Beispiel macht einen komplexen Gedanken verständlich?

Welche drei Aussagen reichen?

Das verlangt oft mehr Können als eine Präsentation mit 87 Folien.

Reduktion ist eine Form von Respekt.

Du respektierst die Zeit und Aufmerksamkeit deines Publikums.

 

 

 

Persönlichkeit ersetzt keine Substanz

 

Auch die andere Richtung führt in die Irre.

Ein sympathischer Auftritt allein macht noch keine überzeugende Präsentation.

Charme kann Aufmerksamkeit gewinnen.

Humor kann Nähe schaffen.

Persönlichkeit kann Vertrauen fördern.

Doch am Ende braucht eine Präsentation Inhalt.

Eine klare Botschaft.

Gute Argumente.

Eine nachvollziehbare Struktur.

Relevanz für das Publikum.

Persönlichkeit und Substanz verstärken sich gegenseitig.

 

 

 

Was bedeutet Nahbarkeit?

 

Nahbarkeit bedeutet keineswegs, jede Distanz aufzugeben.

Gerade Führungskräfte und Experten dürfen klar in ihrer Rolle bleiben.

Nahbarkeit entsteht vielmehr dadurch, dass dein Publikum einen Menschen erlebt.

Du sprichst verständlich.

Du reagierst auf Menschen.

Du kannst zuhören.

Du zeigst Interesse.

Du kannst auch einmal sagen:

„Das weiß ich gerade nicht.“

Oder:

„Darüber muss ich nachdenken.“

Solche Sätze können Kompetenz sogar stärken, wenn sie dort ausgesprochen werden, wo sie ehrlich sind.

 

 

 

Was Glaubwürdigkeit stärkt

 

Glaubwürdigkeit entsteht selten durch einen einzelnen Trick.

Sie entsteht aus Stimmigkeit.

Hilfreich sind unter anderem:

  • eine klare eigene Position
  • eine Sprache, die zu dir passt
  • eine erkennbare Haltung
  • konkrete statt aufgeblasene Aussagen
  • ein angemessener Umgang mit Unsicherheit
  • Respekt gegenüber dem Publikum
  • eine Körpersprache, die zur Botschaft passt
  • die Bereitschaft, auf Fragen wirklich einzugehen

 

 

 

Die Sache mit den Fehlern

 

Du versprichst dich.

Eine Folie erscheint zu früh.

Du brauchst einen Moment, um eine Antwort zu formulieren.

Willkommen bei den Menschen.

Das Publikum erwartet selten absolute Perfektion.

Viel wichtiger ist der Umgang mit solchen Momenten.

Bleib präsent.

Korrigiere dich.

Mach weiter.

Ein souverän behandelter kleiner Fehler kann sympathischer wirken als angestrengte Perfektion.

 

 

 

Humor darf Persönlichkeit zeigen

 

Humor kann Präsentationen lebendig machen.

Besonders gut funktioniert Humor, der zu dir passt.

Eine Beobachtung.

Eine kleine Selbstironie.

Ein überraschender Gedanke.

Ein spielerischer Perspektivwechsel.

Du brauchst weder Witze zu erzählen noch einen Entertainer zu spielen.

Humor wirkt am stärksten, wenn er aus der Situation entsteht.

 

 

 

Die drei Ebenen einer überzeugenden Präsentation

 

Ich betrachte überzeugende Präsentationen gerne auf drei Ebenen:

 

1. Botschaft

Was möchtest du vermitteln?

Was soll dein Publikum verstehen, fühlen oder tun?

 

2. Publikum

Was beschäftigt diese Menschen?

Was wissen sie bereits?

Welche Fragen und Einwände haben sie?

 

3. Persönlichkeit

Warum bist gerade du die richtige Person für diese Botschaft?

Welche Haltung bringst du mit?

Was soll dein Publikum von dir erleben?

Wenn diese drei Ebenen zusammenpassen, entsteht Wirkung.

 

 

 

Sieben Fragen für einen authentischen Auftritt

 

Vor einer wichtigen Präsentation kannst du dich fragen:

  1. Was ist meine zentrale Botschaft?
  2. Warum ist sie mir persönlich wichtig?
  3. Warum sollte sie meinem Publikum wichtig sein?
  4. Welche Sprache entspricht mir?
  5. Wo klinge ich derzeit noch nach Präsentation statt nach mir?
  6. Welche persönlichen Beispiele unterstützen meine Botschaft?
  7. Was darf mein Publikum am Ende über mich und meine Haltung verstanden haben?

 

 

 

Proben macht authentischer

 

Das klingt zunächst paradox.

Viele Menschen fürchten, durch Proben künstlich zu wirken.

Häufig geschieht das Gegenteil.

Wer seine Inhalte kennt, braucht während des Auftritts weniger Aufmerksamkeit für das Erinnern.

Dann bleibt mehr Aufmerksamkeit für das Publikum.

Du kannst reagieren.

Du kannst Blickkontakt halten.

Du kannst Pausen zulassen.

Du kannst Formulierungen im Moment entstehen lassen.

Eine gute Probe konserviert deinen Auftritt keineswegs.

Sie schafft Sicherheit für Lebendigkeit.

 

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Bei wichtigen Präsentationen erhöht sich schnell der innere Druck.

Vorstand.

Kunden.

Investoren.

Konferenz.

Presse.

Ein entscheidender Pitch.

Dann wächst die Versuchung, sich hinter Perfektion zu verstecken.

Mehr Text.

Mehr Folien.

Mehr Kontrolle.

Gerade dann lohnt sich die Rückkehr zum Wesentlichen.

Was ist meine Botschaft?

Was braucht dieses Publikum?

Wofür stehe ich?

Und wie kann ich beides klar miteinander verbinden?

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Präsentationen

 

Wenn eine Präsentation zählt, können wir genau daran arbeiten.

An deiner Botschaft.

An der Struktur.

An den Argumenten.

An Sprache und Dramaturgie.

An deiner Präsenz.

Und daran, dass du professionell auftrittst und dabei als Persönlichkeit erkennbar bleibst.

→ Unterstützung bei wichtigen Reden und Präsentationen

 

 

 

Fazit: Überzeuge als Mensch

 

Eine starke Präsentation braucht keine langweiligen Übermenschen.

Sie braucht Menschen mit etwas zu sagen.

Menschen mit Haltung.

Menschen mit Kompetenz.

Menschen, die ihr Publikum ernst nehmen.

Und Menschen, bei denen Persönlichkeit und Botschaft zusammenpassen.

Du darfst gut vorbereitet sein.

Du darfst professionell sein.

Du darfst ehrgeizig sein.

Und du darfst dabei als Mensch sichtbar bleiben.

Denn Menschen überzeugen Menschen.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wer will schon Selbstvorstellungen von langweiligen Übermenschen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

19 Tipps für wirklich guten Small Talk: Von wegen nur BlaBla

19 Tipps für wirklich guten Small Talk: Von wegen nur BlaBla

Small Talk, Plauderei, Plausch, ...

Von wegen nur BlaBla: 14 Tipps für guten Small Talk

Small Talk

 

Nutzen Sie diese Tipps für deinen Small Talk. Gekonnter Small Talk ist ein guter Ausgangspunkt, um Beziehungen zu pflegen, ein Netzwerk aufzubauen. In diesem Artikel erhalten Sie dazu ein paar Anregungen, damit Sie und Ihre Gesprächspartner solche Situationen angenehm nutzen.

 

 

 

Überblick

 

Video

Smalltalk in professionellen Gesprächen – Warum belanglos oft bedeutsam ist

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Small Talk: Ach, ist der süß!

 

In der Freizeit gilt ein niedlicher Hund als der ideale Einstieg in zahlreiche unverbindliche Gespräche. Für das Büro ist er weniger geeignet. Andere Themen, gleiches Prinzip. Im professionellen Kontext wechseln die wirksamen Aufmacher außerdem häufiger. Als das iPhone neu war, förderte dessen Zurschaustellung die Gesprächsaufnahme selbst mit fremden Personen. Neugier und gemeinsame Interessen machen es einfacher, ins Gespräch zu kommen. Manch einer legt darauf allerdings keinen Wert, manche wissen nicht wie und andere pflegen und schätzen Small Talk. Und für Letzteres gibt es einige gute Gründe!

 

 

 

Small Talk, Plauderei, Plausch, …

 

Small Talk ist der gekonnte Start, um Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Egal ob privat, auf Messen, beim Geschäftsessen, auf der Reise oder beim Vorstellungsgespräch: Wenn andere Sie mögen, öffnen sich Ihnen viele neue Möglichkeiten. Doch worüber reden, wenn es nichts Dringendes zu sagen gibt? Wie mit Menschen ins Gespräch kommen, über die wir nichts wissen? Wie die Sprachlosigkeit überwinden? Gewusst wie; zeigen Sie sich spontan und gesprächsbereit. In diesem Artikel erhalten Sie dazu ein paar Anregungen, damit Sie und Ihre Gesprächspartner solche Situationen angenehm nutzen. Small Talk hat auch die Funktion sozialen Kits. Er hat einen besseren Ruf verdient und die damit verbundenen Ängste dürfen wir ablegen.

 

 

Ich kenne Menschen, die haben vor einem Small Talk genauso viel Angst, wie vor Präsentationen von Hunderten Leuten.

 

 

 

 

19 Tipps für guten Small Talk

 

Es folgen Techniken und Strategien für verschiedene informelle Gesprächssituationen. Da es sich um Prinzipien handelt, ist es an Ihnen zu wissen, wann und wie Sie diese einsetzen, ändern, ignorieren.

 

 

 

1. Alles kann, nichts muss

 

Vermeiden Sie hohe Erwartungen.
 Small Talk ist keine tiefschürfende Konversation, sondern zwangloses Sprechen. Seien Sie nicht zu streng mit sich. Tiefgründige Gespräche dürfen später entstehen, wenn die Beteiligten es wollen. Es geht um eine erste Annäherung, eine Aufwärmphase. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig eine Ansammlung von Belanglosigkeit und Oberflächlichkeiten. Alles kann, nichts muss.

 

 

 

2. Und los!

 

Den Anfang machen. Betretenes Schweigen entsteht häufig nur dadurch, dass sich keiner traut, als erster zu sprechen. Nehmen Sie sich ein Herz und durchbrechen Sie mit leisen Tönen die Schallmauer.

 

 

 

3. Der erste Eindruck

 

Denken Sie an die Bedeutung des ersten Eindrucks. Der erste Eindruck basiert fast ausschließlich auf oberflächlichen Faktoren. Er beruht auf der Wahrnehmungen dessen, was wir im ersten Moment voneinander wahrnehmen. Wirklich fundierte Aussagen über Charakter, Kompetenz oder Fachwissen liefert der Erstkontakt selten. Und doch liefert der erste Eindruck den Rahmen für die weiteren Interaktionen.

Zu den Faktoren, die den ersten Eindruck prägen, gehören vor allem die Erscheinung, mit Kleidung und Körpersprache inklusive Mimik mit Blickkontakt und Lächeln, sowie Gestik und Haltung. Accessoires und auch der Duft spielen dabei eine Rolle.

Je nach Situation können wir den ersten Eindruck auch aktiv mit unserem Verhalten und unserer Rhetorik beeinflussen.

 

 

 

4. Anknüpfungspunkte nutzen

 

Um den passenden Einstieg zu wählen, stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen. Was fast immer geht; ein Plausch über die gerade stattfindende Situation oder Themen aus den Massenmedien. Ausnahmen, siehe Punkt 5. Politik, Religion, Sexpraktiken. Wenn die Beteiligten Anknüpfungspunkte bieten, wird es ein Vergnügen.

 

 

 

5. Neurochirurgie

 

Ruhig Belangloses ansprechen. 
Sicherlich gibt es spannendere Themen als das Wetter. Wenn sich jedoch gerade nichts anderes anbietet, dann sprechen Sie lieber über Offensichtliches als gar nicht.

 

 

 

6. Politik, Religion, Sexpraktiken

 

Kritische Themen solltest du lieber auslassen.
 Smalltalk soll keine erschreckenden Erkenntnisse liefern, sondern Spaß machen. Tod, Sex, Krankheit, Politik, Geld, Religion und Gerüchte sowie mitunter eklige Kombinationen daraus sind tabu.

Sprechen Sie positive Themen an und jammern Sie nicht über sich oder die Welt. Dadurch können Sie Gesprächspartnern sehr schnell zu anstrengend werden und in ihnen negative Gefühle auslösen.

Zwängen Sie Gesprächspartnern keine Themen auf. Wenn Sie den Eindruck haben, dass jemand über ein Thema nicht sprechen möchte, reden Sie über etwas anderes.

Achtung: Beachten Sie kulturelle Unterschiede. Ein Beispiel? Europäische Gäste, die in den USA harmlos klingende Kommentare zu den Waffengesetzen machen, können schnell ihr blaues Wunder erleben. Für Deutsche sind Fragen nach dem Einkommen in einer lockeren Unterhaltung tabu, US-Amerikaner fragen Sie möglicherweise offen danach. Also immer schön vorsichtig bleiben.

 

 

 

7. Austausch

 

In der Praxis gibt es sehr viele Mitteilungsbedürftige, die bei einer solchen Gelegenheit alles loswerden wollen, das sich angesammelt hat. Besser: Lassen Sie Ihren Gesprächspartner reden. Noch besser: Lassen Sie Ihren Gesprächspartner gut aussehen!

 

 

 

8. Pausen sind in Ordnung

 

Pausen schaden nicht. 
Im Gespräch mit Fremden entstehen oft Pausen, die sich unangenehm anfühlen, aber normal sind. Bleiben Sie locker; nutzen Sie die Zeit, um das bisher Gesagte durchzugehen und interessante Fragen zum Anknüpfen zu finden!

 

 

 

9. Mimik: Machen Sie ruhig ein Gesicht

 

Sie dürfen ruhig Ihre Mimik einsetzen. 
Auch wenn Ihr Gesprächspartner eine kommunikative Herausforderung oder sogar ein Nervzwerg ist; ein nettes Lächeln während des Small Talks schadet nicht. Im Gegenteil, es schafft eine förderliche Atmosphäre. Vielleicht taut der Gesprächspartner dann schneller auf.

10. Stimme

 

Deutliches und selbstbewusstes Sprechen ist wichtig! Gerade beim Small Talk geht es oft auch um den ersten Eindruck. Und der hat ja bekanntlich eine Weile Bestand. So oder so!

 

 

 

11. Interesse

 

Gehen Sie auf Ihre Gesprächspartner ein. 
Sie können nur die richtigen Fragen stellen, wenn Sie konzentriert und interessiert zuhören. Beachten Sie auch die Körpersprache Ihres Gegenübers; so sammeln Sie weitere Information über dessen Befinden. Wer aufmerksam ist, erkennt den gemeinsamen Nenner, bietet Anknüpfungspunkte, hört zu.

 

 

 

12. Bleiben Sie Mensch

 

Kaum hat das Gespräch begonnen gibt es auch schon die erste Belehrung. Schön ist anders. Besserwisser sind unsympathisch.
 Wir nehmen Ratschläge nur von Menschen an, die wir mögen oder deren Kompetenz wir respektieren. Beim ersten Plausch fehlt beides. Also weg mit dem erhobenen Zeigefinger.

 

 

 

13. Übung macht den …

 

Üben, üben, üben. 
Smalltalk ist Übungssache. Bei zufälligen Begegnungen am Fahrstuhl, an der Kasse, beim Workshop, … Wenn Sie das in unverfänglichen Situationen üben, sind Sie für den Ernstfall gewappnet.

 

 

 

14. Fluchtwege offen halten

 

Wenn es passt, dann geht Smalltalk in spannende Gespräche über. Mitunter bleibt es bei ein paar belanglosen Sätzen oder der Smalltalkpartner erweist sich sogar als fürchterliche Nervensäge.

Auch der Ausstieg aus einem Small Talk will gelernt sein. Es gilt einen smarten Ausstieg zu finden, denn wer sich nach wenigen Sätzen fluchtartig entfernt, hinterlässt leicht einen wenig positiven bleibenden Eindruck. Und auch wenn das Gespräch keine Freude mehr ist, es gibt genügend Möglichkeiten, um es gekonnt zu beenden.

 

Optionen, um einen Smalltalk zu beenden:

  • Entschuldigen
  • Langweiliges Thema beginnen, an dem Gesprächspartner keine Freude haben.
  • Notfallstrategien
  • Einen anderen Gesprächspartner vorstellen und so ein Gesprächsduo initiieren.

 

 

 

15. Fragen

 

Gute Fragen, vorzugsweise offene, bitten sich dazu an einem Gespräch Gelegenheit und Richtung zu geben. Allerdings ist die Behauptung, es gäbe keinen dummen Fragen, umstritten. Folgendes Gespräch in Per Anhalter durch die Galaxis ist auch keine Freude:

„Normalität, klar. Darüber könnten wir zuhause bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag reden.“

„Was ist normal?“

„Was ist Zuhause?“

„Wer ist Sankt Nimmerlein?“

 

 

 

16. Und was machen Sie so beruflich?

 

Früher oder später kommt die Frage nach der beruflichen Tätigkeit. Machen Sie mit Ihrer kurzen Antwort Appetit, anstatt sich auszulassen. Es gibt typische Elemente beim Smalltalk, die kommen immer wieder. Entsprechend lohnt sich die Vorbereitung guter Antworten.

 

 

 

17. Daran erkennen Sie, dass jemand nicht mit Ihnen sprechen möchte

 

Selbst, wenn Sie sich noch so sehr für einen guten Smalltalk einsetzen, wird es Personen geben, die kein Interesse haben, sich mit Ihnen zu unterhalten. Hier sind einige Anzeichen dafür, woran Sie erkennen können, dass ein Gespräch mit Ihnen nicht erwünscht ist.

  • Wegdrehen des Vorderkörpers in eine andere Richtung
  • Ausweichender, abschweifender Blick mit Vermeidung des Augenkontakts
  • Geschlossene Körperhaltung beziehungsweise Einsatz von Gegenständen als Schutzschild
  • Die Füße zeigen weg vom Gesprächspartner (vor allem, wenn sie in Fluchtrichtung gerichtet sind?
  • Kurze abgehackte Antworten

 

 

 

18. Authentizität

 

Fast hätte ich „angemessene Authentizität“ geschrieben, weil mitunter darauf hingewiesen wird, dass es beim Small Talk schließlich nicht um einen tiefgründigen Seelenstriptease und Unverschämtheiten geht. Die Befürchtung ist mir so fremd, dass sie mich kurz beschäftigt, ich sie erwähne und zur Seite lege.

Bleiben Sie im Rahmen der Situation authentisch, schließlich entscheiden Sie, was Sie von sich zeigen und was nicht. Verstellen Sie sich, um zu gefallen, dann fällt das früher oder später auf Sie zurück.

 

 

 

19. Fettnäpfchen

 

Einst wollte eine Praktikantin den Small Talk mit einer Klientin in Gangbringen. Dazu wählte Sie die Frage „Wann ist es denn soweit?“. Zugegeben, der Bauch der ansonsten schlanken Frau hätte mich auch fast zu dieser Frage veranlasst. Als die Antwort „Was?“ zu hören war, wusste ich, weshalb ich solche Fragen nicht stelle. Halten Sie lieber Abstand vor derlei Fettnäpfchen. Und haben Sie ausreichend Humor und Wohlwollen sich selbst gegenüber, wenn es geschehen ist.

 

 

 

Und selbst?

 

Nutzen Sie diese Tipps für deinen Small Talk. Gekonnter Small Talk ist ein guter Ausgangspunkt, um Beziehungen zu beginnen und zu pflegen. Üben Sie oder wenn Sie das auch gleich mit Ihrem Selbstmarketing verbinden wollen, rufen Sie mich an.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Small Talk? Alles nur BlaBla oder wertvoller Bestandteil zwischenmenschlicher Kommunikation? Wie halten Sie es selbst mit Small Talk? Was tun Sie, damit er für Sie und Ihre Gesprächspartner angenehm ist?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Das ist die Kunst des Gesprächs:
alles zu berühren und nichts zu vertiefen. Oscar Wilde

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2013
Überarbeitung: 28. Juni 2020
AN: #4339
Ü:

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Small Talk seit Corona

 

Gekonnter Small Talk gilt als ein guter Ausgangspunkt, um Beziehungen zu pflegen, ein Netzwerk aufzubauen. Doch seit Corona hat sich hier einiges verändert. Es fiel vorher schon unterschiedlich leicht, doch jetzt … Was ist geschehen, was brauchen wir?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

Ooops

 

Leichter ist es nicht gerade geworden mit dem Small Talk. Eine harmlos klingende Frage an der falschen Stelle und Gespräche sind beendet, bevor sie richtig begonnen haben. Besonders schnell wird das deutlich bei Themen rund um Corona. Fragen nach der Boosterung und ähnlichen explosiven Themen, machen schnell deutlich, dass aus unverbindlicher Annäherung schnell eine dauerhafte persönliche Ablehnung werden kann. Oops!

 

 

 

Small Talk, Plauderei, Plausch, …

 

Im Grunde sollte  es ganz einfach sein: Small Talk ist der gekonnte Start, um Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Egal ob privat, auf Messen, beim Geschäftsessen, auf der Reise oder beim Vorstellungsgespräch: Wenn andere Sie mögen, öffnen sich Ihnen viele neue Möglichkeiten. Doch worüber reden, wenn es nichts Dringendes zu sagen gibt? Wie mit Menschen ins Gespräch kommen, über die wir nichts wissen? Wie die Sprachlosigkeit überwinden? Gewusst wie; zeigen Sie sich spontan und gesprächsbereit. Im Artikel17 Tipps für wirklich guten Small Talk: Von wegen nur BlaBla  erhalten Sie dazu ein paar Anregungen, damit Sie und Ihre Gesprächspartner solche Situationen angenehm nutzen. Allerdings scheint es heute schwerer geworden zu sein.

 

 

 

Small Talk seit Corona

 

Was ist geschehen, weshalb reagieren so viele Menschen beim Thema Small Talk so verkrampft?

 

 

 

Tabu

 

Schon vor Corona galten einige Themen als Tabu. Tod, Religion, Sex, Geld oder Politik stehen seit einer Weile auf der Warntafel. Themen, die Werte verletzen, Wut hervorrufen oder grundsätzlich Konflikte verursachen können, haben im Small Talk nichts zu suchen. Profis setzen beim Small Talk um Konsens, da haben Reizthemen und negative Bewertungen keinen Platz.

 

 

 

Entwöhnung

 

Hand aufs Herz; die Corona-Zeit hat mich nicht gerade extravertierter gemacht. Es geht wohl auch anderen Menschen so. Wie lange es dauert, bis ich leichte (oder untertreibe ich da?) autistische Züge abgelegt habe, steht noch in den Sternen. Soziale Kontakte sind für viele Menschen seltener geworden. Etwas Aufwärmtraining wird uns guttun.

 

 

 

Videokonferenzen statt Präsenz?

 

Viele Menschen haben sich an die Videokonferenzen gewöhnt. Doch anstatt die Möglichkeiten zu erkunden, werden Zusammenkünfte via Internet noch weitgehend als Ersatz empfunden. Schade, den es ginge deutlich besser, wenn die Vorteile und Eigenarten dieser Treffen genutzt werden würden. So wird häufig auf Small Talk verzichtet und mitunter ist zu hören, die Treffen auf dem Gang und an der Kaffeemaschine würden vermisst. Es wird einfach davon ausgegangen, dass so etwas nicht auch auf diesem Wege möglich wäre. Ist das so oder nur eine Ausrede?

 

 

 

Glaubensfragen

 

Viele Menschen empfinden Small Talk mittlerweile so angenehm, wie einen Spaziergang auf einem Minenfeld. Das Thema Corona und die unterschiedlichen Meinungen zum Umgang damit schweben selbst unausgesprochen über Gesprächen. Und wehe, es kommt zur Sprache. Dann drohen die aufgestauten Emotionen zu explodieren. Wer will das schon um die Ohren gehauen bekommen? Das ist dann kein Gespräch mehr über den besten Urlaubsort, sondern ein Glaubensbekenntnis. Seit dem ersten Lockdown haben viele Bundesbürger ihr Studium der Epidemiologie abgeschlossen und Widerrede wird mit allen verfügbaren Mitteln geahndet. Schnell kommt es zum dauerhaften Bruch. Von Leichtigkeit ist da keine Spur mehr.

 

 

 

Was noch?

 

Das sind meine bisherigen Gedanken zu den Veränderungen beim Small Talk seit Corona. Gibt es noch weitere Aspekte und was können wir tun, um die Chancen zu nutzen?

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Small Talk? Was hat sich seit Corona verändert, ist es schwieriger geworden? Was tun Sie, damit es für Sie und Ihre Gesprächspartner angenehm ist?

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Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Das ist die Kunst des Gesprächs:
alles zu berühren und nichts zu vertiefen. Oscar Wilde

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Februar 2022
Überarbeitung: 14. Februar 2022
AN: #9339
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