28 Tipps bei Mobbing am Arbeitsplatz

28 Tipps bei Mobbing am Arbeitsplatz

Umgang mit unterschiedlichen Angreifern und grundsätzliche Tipps (keinerlei Rechtsberatung!)

Mobbing: abgestellt statt angestellt?

Mobbing

 

Mobbing am Arbeitsplatz wird viel zu oft zu lange ertragen. Lassen Sie sich das nicht gefallen. Hier einige Anregungen.

Mobbing am Arbeitsplatz

 

Auszug aus einem Interview im Magazin Maxim auf Fragen zu Mobbing am Arbeitsplatz.

Hier ein paar Aussagen daraus:

„An der Theke gibt es zwar immer einen, der einem recht gibt, doch kaum die Chance, etwas konstruktiv zu verändern“, sagt Coach Noack und warnt davor, Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. … Ein Mobber muss frühzeitig erkennen, dass er seine Aktivitäten nicht ohne Folgen fortsetzen kann.“

„Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für den Betroffenen sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden anstatt vor sich hin zu leiden bzw. ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten.“

 

 

 

3 Typen von Angreifern

 

In einem eigenen Beitrag finden Sie eine grobe Unterteilung in 3 Typen von Mobbern:

 

1. Der Aggressive

2. Der Hinterhältige

3. Der Blockierer

 

Mehr dazu im Beitrag Typen von Mobbern am Arbeitsplatz

23 grundsätzliche Tipps bei Mobbing

 

Bei der Arbeit von Einzelpersonen oder Gruppen — Kollegen und Vorgesetzten — über längere Zeit schikaniert, benachteiligt, beleidigt oder ausgegrenzt werden: Mobbing!

Hier sind 23 grundsätzliche Tipps zum Umgang bei Mobbing am Arbeitsplatz. So gelingt es konstruktiv zu reagieren. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende juristische Experten.

 

 

 

1. Mobber erkennen

 

Nicht immer sind Mobber sofort als solche zu erkennen, doch das ist erforderlich. In einem eigenen Beitrag stelle ich die häufigsten 3 Typen von Mobbern vor.

 

 

 

2. Wehret den Anfängen

 

Packen Sie den Stier bei den Hörnern, denn Sticheleien gehören nicht zur Tagesordnung, sondern sind unprofessionell. Reagieren Sie auch bei kleinen Unverschämtheiten unverzüglich und stellen Sie gegebenenfalls Missverständnisse klar, die dazu geführt haben.

Lassen Sie sich nicht in die Ecke drängen. Es nützt nichts, Anspielungen zu überhören, Anfeindungen zu übersehen, sich wegzuducken. Stellen Sie Angreifer unter vier Augen zur Rede. Wenn jemand zum Beispiel ein Gerücht verbreitet hat, benennen Sie es und erfragen Sie die Absicht. Durch offensives Vorgehen zeigen Sie, dass Sie kein leichtes Opfer sind, Spiele hinter Ihrem Rücken durchschauen und sich zu wehren wissen. Je früher Sie sich wehren und damit zeigen, dass man sich mit Ihnen nicht alles erlauben kann, desto größer die Chance, den Konflikt im Keim zu ersticken.

 

 

 

3. Nicht schweigen

 

Viele Opfer schweigen aus Scham und werden durch ihr Nichtstun zunehmend angegriffen. Statt nur zu reagieren, können sie die Initiative ergreifen. Sorgen Sie dafür, dass es nicht im Verborgenen geschieht. Stellen Sie Öffentlichkeit her.

 

 

 

4. Bleiben Sie sich treu

 

Behalten Sie einen kühlen Kopf. Lassen Sie sich nicht von anderen die Spielregeln aufzwängen. Nur, weil Sie jemand mobbt und sich mies benimmt, müssen Sie das noch lange nicht. Nicht zurück mobben! Lassen Sie sich nicht auf das unterste Niveau hinabziehen. Schließlich wollen Sie sich doch auch weiterhin im Spiegel ansehen können, oder? Außerdem löst die Zunahme von Grabenkämpfen den Konflikt nicht, sondern erschwert die Konfliktbewältigung.

 

 

 

5. Dokumentieren

 

Machen Sie sich Notizen als Erinnerungsstütze. Halten Sie alle Vorfälle fest, gegebenenfalls mit Bild, Datum, Uhrzeit, Ort, Zeugen und Anwesenden. Notieren Sie in einer Spalte, was genau geschehen ist, in der nächsten, wie Sie es interpretiert haben. Eine solche Dokumentation kann später noch sehr nützlich sein. Es ist auch eine gute Grundlage, um über Ihre Erlebnisse zu sprechen, ob mit einem Anwalt, im privaten Rahmen, mit einem Coach oder Therapeuten.

 

 

 

6. Aussprache anstreben

 

Suchen Sie die Aussprache, klären Sie mögliche Missverständnisse. Greifen Sie den anderen im Gespräch nicht persönlich an, sondern denken Sie an die Grundlagen konstruktiver Gespräche.

Wenn das Gespräch nichts bringt, dann solltest du sich an eine höhere Stelle wenden.

 

 

 

7. Seien Sie versöhnlich

 

Stress nimmt zu durch das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein. Nutzen Sie Ihren Gestaltungsspielraum. Bewerben Sie sich intern und extern. Entwickeln Sie Pläne für eine Selbstständigkeit. Gehen Sie dabei mit Bedacht vor; Flucht ist die letzte Wahl. Vom Regen in die Traufe: Gerade den Schritt in die Selbstständigkeit haben schon viele bereut.

Bei einer Blutfehde gewinnt keiner: Weisen Sie den Angreifer in seine Schranken und lassen Sie es damit gut sein. Behandeln Sie ihn danach wie jeden anderen Kollegen. Ihre Versöhnlichkeit entzieht seiner Aggression eher die Nahrung, während Ihr feindliches Verhalten zu neuen Attacken anstachelt.

 

 

 

8. Beschweren Sie sich

 

Ihre Lösungsansätze haben bisher keine Früchte getragen? Sollte der Mobber nicht aufhören, melden Sie das bei dem Vorgesetzten. Falls dieser der Mobber ist, wenden Sie sich direkt an den Arbeitgeber oder Betriebsrat. Zeugen und Aufzeichnungen helfen Ihnen hier. Betonen Sie die Folgen für die Arbeit und für das Unternehmen.

 

 

 

9. Verbündete

 

Lassen Sie sich nicht zum Außenseiter machen. Wenn Sie Kollegen finden, die Ihnen beistehen, merkt der Mobber schnell, dass Sie nicht alleine sind. Haben Sie Kollegen, denen Sie vertrauen? Achten Sie darauf, nicht in Selbstmitleid abzugleiten, sondern formulieren Sie konkrete Unterstützungswünsche.

 

 

 

10. Gute Gespräche

 

Ein gutes Gespräch tut gut. Sprechen Sie mit vertrauten Personen über Ihre Situation. Das können Freunde sein, Bekannte oder noch förderlicher auch ein professioneller Gesprächspartner wie ein Coach.

 

 

 

11. Professionelle Hilfe

 

Google hilft: Es gibt heute viele Anlaufstellen, die sich auf Mobbing spezialisiert haben. In einschlägigen Foren finden Sie Hilfe und Unterstützung, können sich mit anderen Betroffenen austauschen.

Je nach Ziel sind andere Experten hilfreich; Gespräche vorbereiten, Entscheidungen treffen, den Kopf freibekommen,… Sie können auch auf einen Rechtsanwalt zurückgreifen. Vor allem dann, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und wenn Sie nicht aufgeben und Ihr Recht durchsetzen wollen.

 

 

 

12. Auf Ausgleich achten

 

Wenn der Konflikt am Arbeitsplatz immer mehr um sich greift, brauchen Sie einen Ausgleich. Tanken Sie Kraft in Ihrer Freizeit. Genießen Sie soziale Kontakte mit gleichgesinnten Menschen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Hobbys. Sport hilft Ihnen, Stress abzubauen und Ihr körperliches und seelisches Gleichgewicht zu verteidigen.

 

 

 

13. Jobwechsel als Ausweg

 

Schauen Sie sich rechtzeitig nach Möglichkeiten für einen Arbeitsplatzwechsel um. Es kostet viel Kraft und Energie, gegen Mobbing anzukämpfen. Manchmal ist der Ausweg ein Jobwechsel. Dann hat der Mobber zwar sein Ziel erreicht, doch es geht um Ihre Gesundheit, um Ihre Lebensqualität.

 

 

 

14. Professionelle Schlagfertigkeit

 

Üben Sie sich in Schlagfertigkeit. Das gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit; Sie wissen, Sie könnten, wenn Sie wollten. Doch wenden Sie es zurückhaltend und gezielt an. Schließlich müssen Sie nichts beweisen. Professionelle Schlagfertigkeit zeigt sich vor allem darin, dass sie möglichst Türen öffnet, anstatt sie zuzuschlagen. Und daran, dass sie selten anzuwenden ist, weil Sie sich nicht als lohnendes Opfer anbieten.

 

 

 

15. Körpersprache und Ausstrahlung

 

Es darf keine Entschuldigung für Mobber sein, doch fühlen sich Fieslinge von Menschen mit bestimmten Verhalten und daraus resultierender Ausstrahlung eingeladen. Ein Opfer, das signalisiert wenig Gegenwehr an den Tag zu legen, zieht Angreifer an. Der zu zahlende Preis scheint gering zu sein, das geringe Risiko lockt. Gerade die Körpersprache hat hier eine große Bedeutung. Eine selbstsichere Körperhaltung signalisiert etwas anderes, hier wird es nicht so leicht! Schon das hält viele Angreifer ab.

Zahlreiche Artikel zu diesem Thema finden Sie hier auf dieser Homepage.

 

 

 

16. Emotionale Erpressung

 

Eine weit verbreitete Form der Manipulation ist die emotionale Erpressung. Selbst, wenn sie sich im noch legalen Rahmen bewegt, ist sie sehr belastend. Im Artikel 12 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung finden Sie einige Anregungen.

 

 

 

17. Selbstanalyse

 

Schauen Sie sich die Situation genauer an:

  • Was sind die Ursachen und Zusammenhänge?
  • Was sind die Motive der Mobber?
  • Geht es wirklich um Sie?
  • Welchen Anteil haben Sie dran?

 

 

 

 

18. Die Kirche im Dorf lassen

 

Nicht jeder Frechheit ist gleich Mobbing. Wer vorschnell von Mobbing redet, wird unglaubwürdig, wenn es dann tatsächlich geschieht. Auch, wer andere des Mobbings bezichtigt, ohne es belegen zu können, der kann sich und andere in ungünstige Situationen bringen.

 

 

 

19. Unternehmensinteressen

 

Sorgen Sie dafür, dass die Nachteile für das Unternehmen deutlich werden. Das motiviert zu schnellem Handeln durch Vorgesetzte.

 

 

 

20. Unterstützen Sie Kollegen

 

Legen Sie Zivilcourage an den Tag und schützen Sie Kollegen, die von Mobbing bedroht sind. So legen Sie die Latte für Mobber höher. So zeigen Sie auch frühzeitig, dass Sie so etwas nicht mit sich machen lassen.

 

 

 

21. Burnout

 

Betroffene reagieren oft mit einer Übererfüllung von Aufgaben. Das führt dann mitunter ins Burnout und die Mobber haben so gewonnen.

 

 

 

22. Körperliche Reaktionen

 

Nehmen Sie körperliche Reaktionen ernst. Dauerhaftes Mobbing kann körperlich und geistig krank machen. Wenden Sie sich an einen Mediziner Ihres Vertrauens. Wenn Sie krank zur Arbeit erscheinen, werden Sie mehr Fehler machen und weniger Leistung an den Tag legen. Das werden Mobber gegen Sie verwenden.

 

 

 

23. Alternativen statt Flucht

 

Stress nimmt zu durch das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein. Nutzen Sie Ihren Gestaltungsspielraum. Bewerben Sie sich intern und extern. Entwickeln Sie Pläne für eine Selbstständigkeit. Gehen Sie dabei mit Bedacht vor; Flucht ist die letzte Wahl. Vom Regen in die Traufe: Gerade den Schritt in die Selbstständigkeit haben schon viele bereut.

 

 

 

Ja, und?

 

Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für Betroffene sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden, anstatt vor sich hin zu leiden beziehungsweise ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten. Ansonsten gerne an mich.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet der Begriff Mobbing?

Der Begriff „Mobbing“ aus der Soziologie bezeichnet das Schikanieren einer Person durch eine Gruppe in einem beliebigen Kontext, beispielsweise in der Familie, in einer Gruppe Gleichaltriger, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Gemeinschaft oder im Internet.

Was ist Mobbing am Arbeitsplatz?

Bei Mobbing am Arbeitsplatz handelt es sich um Gruppen von Personen, die einen Mitarbeiter isolieren, demütigen und angreifen. Die Auswirkungen auf die Mobbingopfer und das Unternehmen selbst können gravierend sein. Verantwortliche sollten auf die Anzeichen von Mobbing achten und Maßnahmen ergreifen, um ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern.

Was sind die Auswirkungen von Mobbing am Arbeitsplatz?

Die Auswirkungen von Mobbing am Arbeitsplatz können für die Opfer verheerend sein und im Laufe der Zeit die Moral der Mitarbeiter sowie den Ruf und die Rentabilität eines Unternehmens schädigen.

P.S.

 

Welche Erfahrungen hast du mit Mobbing gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Mut

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2016
Überarbeitung: 26. August 2021
AN: #4393376
K: CNB
Ü:

Lampenfieber bei Führungskräften | Executive Sparring Berlin

Lampenfieber bei wichtigen Auftritten: Auftrittscoaching und Executive Sparring in Berlin & online

Souverän auftreten, wenn viel auf dem Spiel steht
Auftrittscoaching in Berlin

Lampenfieber bei wichtigen Auftritten: Auftrittscoaching und Executive Sparring in Berlin & online

 

Souverän auftreten, wenn viel auf dem Spiel steht.

Du kennst dein Thema.

Du hast Erfahrung.

Du hast Verantwortung übernommen und schon viele anspruchsvolle Situationen gemeistert.

Und trotzdem gibt es vielleicht diesen einen Auftritt, bei dem dein Körper plötzlich anders reagiert.

Der Puls steigt.

Die Stimme fühlt sich weniger verlässlich an.

Gedanken werden schneller.

Die Aufmerksamkeit wandert zu dir selbst.

Und ausgerechnet dort, wo du besonders souverän auftreten möchtest, entsteht Lampenfieber.

Das kann vor einer Vorstandspräsentation geschehen.

Vor einer wichtigen Rede.

Bei einem Pitch.

Vor Investoren.

Bei einer Präsentation vor entscheidenden Kunden.

Auf einer großen Bühne.

Vor einer Kamera.

Oder in einem Moment, der für deine Karriere, dein Unternehmen oder deine öffentliche Wirkung besondere Bedeutung hat.

Genau hier setzt meine Arbeit an.

Ich unterstütze Führungskräfte, Geschäftsführer, Unternehmer, Selbstständige und andere Menschen mit Verantwortung dabei, ihre vorhandenen Fähigkeiten auch unter hohem Auftrittsdruck verfügbar zu haben.

In Berlin und online.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Die Zuordnung richtet sich nach deiner Rolle und nach der Tragweite des Auftritts.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im Executive Sparring.

Das gilt auch dann, wenn es um die grundsätzliche Entwicklung von Auftrittssicherheit, Executive Presence oder Präsentationskompetenz geht.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Auftrittssicherheit → Business 1:1.

Konkreter High-Stakes-Auftritt mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → Executive Sparring.

 

 

 

Lampenfieber trotz Erfahrung?

 

Lampenfieber sagt wenig darüber aus, wie kompetent jemand ist.

Gerade erfahrene Menschen sind manchmal überrascht, wenn ihr Körper vor einem bestimmten Auftritt plötzlich intensiv reagiert.

Das ergibt durchaus Sinn.

Je wichtiger ein Ereignis erscheint, desto größer kann die innere Bedeutung werden.

Vielleicht hängt eine Entscheidung davon ab.

Vielleicht sitzen Menschen im Raum, deren Urteil Gewicht hat.

Vielleicht geht es um viel Geld.

Um Reputation.

Um die nächste Karrierestufe.

Um das Vertrauen der Mitarbeitenden.

Oder um eine Botschaft, die dir persönlich wichtig ist.

Der Körper registriert diese Bedeutung.

Und manchmal entsteht daraus eine Aktivierung, die stärker ausfällt, als du sie für deinen Auftritt gebrauchen kannst.

 

 

 

Typische Situationen im Executive Sparring

 

Besonders häufig geht es um:

  • Vorstandspräsentationen
  • Aufsichtsratssitzungen
  • entscheidende Kundenpräsentationen
  • Pitches mit erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung
  • Präsentationen vor Investoren
  • Reden vor Mitarbeitenden in kritischen Situationen
  • Townhall Meetings
  • Keynotes und Konferenzauftritte
  • Podiumsdiskussionen
  • Medienauftritte und Interviews
  • öffentliche Stellungnahmen
  • strategisch wichtige Verhandlungen

Gemeinsam betrachten wir dabei weit mehr als die sichtbare Präsentation.

Es geht darum, wie du dich innerlich auf diesen Moment vorbereitest.

Wie du mit körperlicher Aktivierung umgehst.

Wohin du deine Aufmerksamkeit richtest.

Welche Gedanken den Druck erhöhen.

Wie du deine Botschaft strukturierst.

Wie du auf kritische Fragen reagierst.

Und wie du im entscheidenden Moment wieder stärker auf deine Erfahrung zugreifen kannst.

 

 

 

Lampenfieber kann Energie liefern

 

Ein gewisses Maß an Aktivierung gehört zu wichtigen Auftritten.

Der Körper stellt Energie bereit.

Die Aufmerksamkeit steigt.

Du bist wach.

Du reagierst schneller.

Diese Energie kann Präsenz fördern.

Entscheidend ist das Maß.

Wird die innere Aktivierung sehr stark, verändert sich das Erleben.

Dann fühlt sich der Körper womöglich angespannt an.

Die Atmung wird flacher.

Der Mund trocken.

Die Stimme enger.

Gedanken rasen oder scheinen plötzlich schwer erreichbar.

Die Aufmerksamkeit wandert zunehmend zur eigenen Wirkung.

Genau diese Selbstbeobachtung kann zusätzliche Energie binden.

 

 

 

Wenn Vorbereitung allein wenig verändert

 

Viele meiner Klienten sind hervorragend vorbereitet.

Sie kennen ihre Präsentation.

Sie beherrschen ihr Fachgebiet.

Sie haben Erfahrung.

Manche haben bereits Rhetoriktrainings besucht, Atemtechniken gelernt oder mentale Strategien ausprobiert.

Und trotzdem erscheint das Lampenfieber vor bestimmten Situationen immer wieder.

Dann lohnt sich ein genauerer Blick.

Denn fachliche Vorbereitung und innere Auftrittssicherheit sind zwei unterschiedliche Ebenen.

Wir schauen deshalb gemeinsam darauf, was deine konkrete Reaktion auslöst und aufrechterhält.

 

 

 

Executive Sparring bei Lampenfieber

 

Bei wichtigen beruflichen Auftritten verbinde ich die Arbeit am Lampenfieber mit der konkreten Auftrittsvorbereitung.

Wir können mehrere Ebenen miteinander verbinden:

1. Innere Selbststeuerung

Du lernst, deinen Zustand gezielter zu beeinflussen und mit hoher Aktivierung konstruktiv umzugehen.

 

2. Mentale Vorbereitung

Wir betrachten Gedanken, Erwartungen und innere Bilder rund um den Auftritt und entwickeln eine Vorbereitung, die zu dir und zur konkreten Situation passt.

 

3. Botschaft und Struktur

Wir schärfen Kernbotschaften, Argumentation und roten Faden, sodass du auch unter Druck Orientierung hast.

 

4. Umgang mit kritischen Fragen

Wir bereiten mögliche Rückfragen, Einwände und kritische Situationen gezielt vor.

 

5. Präsenz und Wirkung

Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen und sprachliche Präzision unterstützen eine souveräne Wirkung.

 

6. Realistische Simulation

Wenn es sinnvoll ist, simulieren wir zentrale Teile der tatsächlichen Situation.

So entsteht Sicherheit durch konkrete Erfahrung.

 

 

 

Was ist das Ziel?

 

Mein Ziel besteht weniger darin, dich künstlich zu entspannen.

Es geht darum, dass du im entscheidenden Moment möglichst guten Zugang zu dem hast, was längst vorhanden ist.

Deinem Wissen.

Deiner Erfahrung.

Deinem Urteilsvermögen.

Deiner Stimme.

Deiner Persönlichkeit.

Und deiner Botschaft.

Du sollst klar denken, präsent bleiben und flexibel reagieren können.

 

 

 

Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst unterscheiden

 

Für die passende Unterstützung lohnt sich eine genaue Unterscheidung.

Lampenfieber bezeichnet häufig eine situationsbezogene Aktivierung rund um einen Auftritt.

Redeangst oder ausgeprägte Auftrittsangst können deutlich weiter reichen.

Dann kann bereits die Vorstellung eines Auftritts starke Angst auslösen.

Manche Menschen beginnen, entsprechende Situationen zunehmend zu umgehen.

Andere erleben intensive körperliche Reaktionen oder eine ausgeprägte Angst vor Bewertung und Kontrollverlust.

Die passende Herangehensweise hängt davon ab, was tatsächlich geschieht.

→ Mehr zur Unterscheidung von Lampenfieber und Redeangst

 

 

 

Business 1:1 oder Executive Sparring?

 

Geschäftsführer, Vorstand, Inhaber oder vergleichbare unternehmerische Gesamtverantwortung → EXECUTIVE SPARRING.

Andere Fach- und Führungskräfte mit einem konkreten High-Stakes-Auftritt → EXECUTIVE SPARRING.

Andere Fach- und Führungskräfte mit allgemeinem Entwicklungsziel rund um Auftrittssicherheit und Präsentation → BUSINESS 1:1.

Du brauchst die Zuordnung bei deiner Anfrage weniger selbst vorzunehmen.

Beschreibe mir deine Rolle und die Situation. Ich ordne den passenden Rahmen ein.

 

 

 

Für Führungskräfte ist häufig mehr als der Auftritt entscheidend

 

Eine Vorstandspräsentation besteht selten allein aus Folien und Vortrag.

Oft geht es gleichzeitig um:

  • Positionierung
  • Vertrauen
  • Autorität
  • Entscheidungen
  • Widerstand
  • Interessen
  • kritische Fragen

Deshalb betrachten wir bei High-Stakes-Situationen die gesamte kommunikative Situation.

Welche Interessen sitzen mit am Tisch?

Welche Fragen sind wahrscheinlich?

Wo liegen mögliche Widerstände?

Welche Botschaft muss hängen bleiben?

Was braucht Klarheit?

Welche Antwort führt weiter?

So wird aus der Arbeit am Lampenfieber echtes Executive Sparring.

 

 

 

Auftrittscoaching für allgemeine Entwicklung

 

Wenn du als Fach- oder Führungskraft deine Auftrittssicherheit grundsätzlich weiterentwickeln möchtest, kann Business 1:1 passen.

Zum Beispiel:

  • freier sprechen
  • klarer strukturieren
  • mehr Sicherheit bei Präsentationen entwickeln
  • Stimme und Körpersprache verbessern
  • mit wiederkehrender Nervosität besser umgehen

→ Business 1:1

 

 

 

Persönliche Unterstützung statt Standardprogramm

 

Lampenfieber hat unterschiedliche Ursachen und Ausdrucksformen.

Deshalb arbeite ich im intensiven Auftrittscoaching überwiegend im Einzelsetting.

Wir können uns genau auf deine Situation konzentrieren.

Auf deinen Auftritt.

Deine Reaktionen.

Deine Persönlichkeit.

Deine Botschaft.

Und auf das, was du erreichen möchtest.

 

 

 

Berlin oder online

 

Executive Sparring und Auftrittscoaching sind online per Video sowie in Berlin möglich.

Online können wir:

  • Präsentationen durchgehen
  • Situationen simulieren
  • an Formulierungen arbeiten
  • kritische Fragen vorbereiten
  • den Umgang mit Lampenfieber trainieren
  • konkrete Sequenzen mehrfach erproben

Präsenz in Berlin bietet sich besonders an, wenn räumliche Wirkung, Bewegung, Bühnenpräsenz oder eine möglichst realitätsnahe Simulation eine größere Rolle spielen.

 

 

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor?

 

Dann schreib mir kurz:

  • Welche Rolle hast du?
  • Was steht an?
  • Wann findet der Auftritt statt?
  • Was möchtest du erreichen?
  • Welche Rolle spielt Lampenfieber dabei?
  • Welche Tragweite hat die Situation?

So kann ich den passenden Rahmen direkt einordnen.

Geschäftsführer, Vorstände und Inhaber → Executive Sparring.

High-Stakes-Auftritte → Executive Sparring.

→ Executive Sparring und Konditionen

→ Zusammenarbeit anfragen

 

 

 

Im entscheidenden Moment zählt Zugriff

 

Du bringst deine Erfahrung mit.

Deine Kompetenz.

Deine Botschaft.

Die Vorbereitung soll dafür sorgen, dass du gerade dann darauf zugreifen kannst, wenn es zählt.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009
Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:

16 + 18 Tipps zur Vorbereitung einer Antrittsrede als Führungskraft

16 + 18 Tipps zur Vorbereitung einer Antrittsrede als Führungskraft

Was Sie tun und was Sie lieber lassen sollten
Tipps zur Vorbereitung einer Antrittsrede als Führungskraft

Antrittsrede als Führungskraft

 

Die Bedeutung der Antrittsrede wird in der Regel unterschätzt, die Chancen bleiben zu oft ungenutzt. Die Chance den ersten Eindruck zu fördern: Entweder kommt es bei der Antrittsrede zum ersten Kontakt und somit dem ersten Eindruck oder es wird zeitnah darauf aufgebaut.

Nutzen Sie mit diesen Tipps und Unterstützung die Chance den ersten Eindruck konstruktiv zu gestalten.

Antrittsrede als Führungskraft, wozu, weshalb?

 

Die Bedeutung der Antrittsrede wird in der Regel unterschätzt. Schade, die Chancen der Gelegenheit bleiben zu oft ungenutzt. Es ist die Chance den ersten Eindruck zu fördern: Schließlich kommt es bei der Antrittsrede entweder zum ersten Kontakt und somit dem ersten Eindruck oder es wird zeitnah darauf aufgebaut. Da darf das Fundament ruhig etwas stabiler sein. Mit einer cleveren Antrittsrede können Sie Ihre Ausgangsposition deutlich verbessern. Innerhalb weniger Minuten können Sie die Aufmerksamkeit Ihres neugierigen Publikums nutzen, um es für sich zu gewinnen oder auch um sich um Kopf und Kragen reden.

Sie kommen in ein meist schon eine Weile existierendes Umfeld mit all den menschlichen Verflechtungen. Nicht alle hier aktuell geltenden Regeln sind offensichtlich und nicht alle müssen Ihnen gefallen. Trotzdem haben sie Auswirkungen! Gerade die verborgenen Fallstricke haben es in sich.

Gute Reden sind bewährte Führungsinstrumente!

 

 

 

16 Tipps für die Vorbereitung Ihrer Antrittsrede als Führungskraft

 

Bücher und Menschen werden maßgeblich nach dem ersten oberflächlichen Eindruck beurteilt. Ob uns das gefällt oder nicht, so ist das. Jeder darauffolgende Eindruck wird vom vorhergehenden beeinflusst. In meinem Blog auf www.karstennoack.de habe ich daher einige Artikel dem ersten Eindruck gewidmet. Oft geht es dort um Körpersprache und was wir mit ihr vermitteln. Wenn Sie tiefer in das Thema eintauchen wollen, empfehle ich Ihnen auch die Artikel zu Halo-Effekt, Primacy-Effekt und Rezenzeffekt. In diesem Artikel geht es um den ersten Eindruck, den Sie bei Ihrer Antrittsrede liefern.

Nichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel.

John Locke

 

 

Wenn Sie noch nicht wissen, worauf Sie achten sollen, habe ich einige Empfehlungen für Sie vorbereitet. Mit diesen Tipps und einer Auswahl an Redestrukturen sollte es Ihnen wesentlich leichter fallen, sich auf Ihre Antrittsrede vorzubereiten und sie zu präsentieren. Zu den Tipps gehören neben Empfehlungen auch Hinweise auf mögliche Stolpersteine. So können Sie sich besser vorbereiten und einige Risiken vermeiden.

 

 

 

1. Erwartungen der Mitarbeiter

 

Manche Informationen lassen sich im Vorfeld leichter als andere in Erfahrung bringen. Nicht alle Erwartungen und Bedenken der Mitarbeiter werden offen ausgesprochen. Je nach Unternehmenskultur wird mit solchen Informationen großzügiger oder vorsichtiger umgegangen. Also machen Sie sich vorher schlau. Umso besser Sie informiert sind, desto besser können Sie sich vorbereiten. Legen Sie Empathie an den Tag und werden Sie Ihrem Führungsanspruch gerecht.

Ihr offizieller Auftritt eröffnet Ihnen als neue Führungskraft die Chance, den Start der Zusammenarbeit positiv zu beeinflussen. Durch eine Rede ermöglichen Sie den Zuhörern eine bessere Einschätzung der Situation sowie der künftigen Ausrichtung. Es ist Ihre Chance, den Zuhörern Sicherheit zu vermitteln und sie für sich und Ihre Vorhaben zu gewinnen. Nutzen Sie die Chance, bei dieser Gelegenheit die Weichen in Ihrem Sinne zu stellen. Der Aufwand, den Sie hier betreiben, ist eine Investition, die sich lohnt.

 

 

 

2. Eigene Ziele

 

Die üblichen eigenen Ziele:

  • Gute Startbedingungen
  • Förderung der Zusammenarbeit und des dafür erforderlichen Vertrauens.
  • Unterstützung insbesondere während der Einarbeitungszeit.
  • Die Weichen stellen
  • Realistische Erwartungen fördern.

Hinzukommen können dann noch weitere eigene Ziele. Und, weil Sie später auch an diesen gemessen werden empfiehlt sich hier persönliche Klarheit.

 

 

 

3. Erwartungen anderer

 

Auch wenn Sie im Wesentlichen zu Ihren Mitarbeitern sprechen können Sie Botschaften an andere Empfänger senden, die davon ggf. indirekt erfahren. Sie spielen sozusagen über Bande. Dabei ist zu bedenken, dass bei derartigen Kommunikationswegen der Stille-Post-Effekt eine Rolle spielt. Wenn erforderlich, sprechen Sie auch schwierige Situationen an.

 

 

 

4. Gemeinsamkeiten

 

Gemeinsamkeiten verbinden: Fördern Sie den Rapport (die Beziehung), indem Sie Gemeinsamkeiten benennen. Verbindendes können geschäftliche Kontakte oder fachliche Erfahrungen von Messebesuchen, Kongressen usw. sein. Mehr Charme haben allerdings Verbindungen aus dem Privatbereich. Sie können Gemeinsamkeiten zum Beispiel auch über geografische Erfahrungen und Interessen herstellen.

Achten Sie auch hier auf Relevanz und Glaubwürdigkeit. Nicht das Sie am Ende noch mit solchen Politikern verglichen werden, die immer noch einen auf „Ich bin ein Berliner!“ machen und Berliner beliebig mit anderen Ortschaften und Gegebenheiten austauschen.

Was die Menschen zusammenführt und zusammenhält, sind gemeinsame Interessen, was sie entzweit, sind Sonderinteressen.

William Thierry Preyer

 

 

 

5. Glaubwürdigkeit

 

Kaum jemand überbringt gerne schlechte Nachrichten und dann schon gar nicht bei der ersten Zusammenkunft. Doch manchmal muss auch Unangenehmes ausgesprochen werden. Sollte schon entschieden worden sein, dass Mitarbeiter entlassen, Abteilungen geschlossen werden oder andere wesentliche Veränderungen anstehen, dann spielen Sie schon bei Ihrer Antrittsrede mit offenen Karten. Behalten Sie Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn Sie unehrlich sind, verspielen Sie Ihre Glaubwürdigkeit. Dann wird man Ihnen später vorwerfen, dass Sie nicht offen waren. Wenn Sie unangenehme Tatsachen sofort auf den Tisch legen, kann es Ihnen vielleicht den Ruf einbringen, ein harter Knochen zu sein. Aber Sie behalten Ihre Glaubwürdigkeit. Allerdings ist es selten hilfreich ein Thema an dieser Stelle schon in vollem Umfang auszubreiten. Es genügt meist darauf hinzuweisen, dass Sie sich dem Thema stellen werden und zu gegebener Zeit darüber sprechen.

 

 

 

6. Teilnehmer

 

Neben den direkten Mitarbeitern können Sie auch andere Personen wie Vorgesetzte und Kollegen einladen. Allerdings lohnt es sich gerade bei erweitertem Kreis darauf zu achten, dass sich dann niemand ausgeschlossen fühlt.

 

 

 

7. Zeitpunkt für die Antrittsrede

 

Halten Sie Ihre Antrittsrede möglichst am ersten Arbeitstag zu einer Zeit, an der möglichst viele Mitarbeiter teilnehmen können. Wenn Ihr Vorgesetzter oder der Inhaber daran teilnehmen will, stimmen Sie sich mit ihm ab.

 

 

 

8. Ort und Rahmen der Antrittsrede

 

Der Rahmen, den Sie wählen, hat große Bedeutung. Sie zeigen damit wer Sie sind und was von Ihnen zu erwarten ist. Wählen Sie überlegt.

Nehmen Sie sich Zeit und geben Sie Ihrem Publikum die volle Aufmerksamkeit. Das und das pünktliche Anfangen signalisieren Respekt. Ggf. gehören auch bestimmte Rituale dazu, deren Pflege von Ihnen erwartet wird.

Machen Sie sich mit dem Ort vertraut, an dem Sie Ihre Antrittsrede halten. Wenn es Ihr Büro hergibt, ist das der Ort an dem Sie zu diesem Zeitpunkt am ehesten als Gastgeber wahrgenommen werden. Ein anderer oft gewählter Ort für die Antrittsrede ist der Arbeitsplatz der Mitarbeiter.

Denken Sie daran, dass jeder Ort auch die Wahrnehmung Ihrer Person und Ihre Botschaften beeinflusst. Welcher verfügbare Raum unterstreicht die gewünschte Aussage?

Wenn Sie den Raum nicht vorher ausreichend erkunden können; stellen Sie sich vor, wie Sie dort Ihre Rede halten. Wenn Sie professionelle Unterstützung nutzen, wird die mentale Vorbereitung vermutlich dazugehören.

 

 

 

9. Dauer der Antrittsrede

 

Eine Dauer von 5 bis 15 Minuten liefert genügend Raum für Wirkung. Lieber knackig als langgezogen. Sie zeigen auch hier Ihren zukünftigen Stil.

 

 

 

10. Einführung

 

Je nach Situation und Zielen der Antrittsrede kann eine offizielle Begrüßung durch einen Vorgesetzten oder je nach Position auch ggf. Inhaber oder deren Stellvertreter sehr förderlich sein. Wenn diese die Bedeutung und das Vertrauen in Sie unterstreichen, fördert das Ihre Position. Allerdings kann es mitunter auch genau entgegengesetzt wahrgenommen werden; Sie brauchen Hilfe! Hier gilt es abzuwägen, was Ihren Zielen dienlicher ist.

 

 

 

11. Skript oder freie Rede?

 

Was für eine Frage? Freie Rede natürlich! Das Ablesen von einem Manuskript kostet Sie sonst eine Menge Respekt. Der Aufwand, um diesen schlechten Eindruck wieder zu korrigieren ist deutlich höher, als wenn Sie es gleich richtig machen.

Notfalls können Sie Stichworte notieren. Insbesondere für sehr spezifische Bezeichnungen ist das akzeptabel. Gut ist es nicht! Wenn Sie hier schon nicht frei reden können, wie sollen Sie dann zukünftig Ihre Position vertreten?

12. Mittendrin statt nur dabei

 

Halten Sie sich fern von Pulten oder ähnlichen Barrieren und suchen Sie die Nähe der Anwesenden. Ihre Körpersprache hat auch bei dieser Gelegenheit wesentlichen Anteil an der Wahrnehmung und Interpretation durch die Anwesenden. Mit einer entsprechenden offenen Haltung vermitteln Sie Sicherheit und Offenheit.

 

 

 

13. Augenkontakt, Körpersprache und Status

 

Schauen Sie im Laufe der Rede jeden Einzelnen freundlich an. Geben Sie jedem das berechtigte Gefühl, von Ihnen gesehen zu werden.

Nicht nur was Sie sagen, sondern auch wie Sie es sagen führt zur Einschätzung Ihrer Person. Achten Sie darauf, dass Ihre Körpersprache zu Ihrer Botschaft passt. Einige Anregungen zur Bedeutung der Körpersprache in diesem Zusammenhang finden Sie im Artikel Status und Statusspiele.

 

 

 

14. Struktur und Inhalt Ihrer Antrittsrede

 

Am wenigsten Arbeit macht der übliche Aufguss 08/15. Zumindest kurzfristig sparen Sie Zeit. Langfristig zahlen Sie dafür dann umso mehr. Machen Sie es richtig: Überraschen Sie positiv und wählen Sie eine individuelle Form der Antrittsrede. Auch sie wird alle wesentlichen Aspekte enthalten, die dazugehören. Doch wird sie sich von den meist üblichen Reden positiv abheben. Halten Sie sich fern von Musterreden und Standardformaten. Wenn wir in unserer Kultur nicht so oft schlechten Reden beiwohnen würden, wären wir  wohl häufiger beleidigt und nicht nur enttäuscht. Heben Sie die Standards!

 

Mögliche Redestrukturen finden Sie hier.

 

 

Typische Elemente

 

 

a.) Einleitung

 

Machen Sie das Publikum neugierig, holen Sie es ab; Schritt für Schritt. Eine angemessene Dramaturgie kann auch Ihre Rede wie ein roter Faden bereichern. Sie können beispielsweise mit einer Geschichte oder Anekdote beginnen, die Gemeinsamkeiten anklingen lässt.

 

 

b.) Würdigen was war

 

Würdigen Sie bisherige Erfolge. Zeigen Sie Respekt, auch gegenüber Ihrem Vorgänger.

 

 

c.) Informationen zur Person

 

Stellen Sie sich vor. Dazu müssen Sie allerdings nicht Ihren ganzen Lebenslauf schildern. Beleuchten Sie lieber einige wichtige Stationen und Spezialgebiete auf, die für die neue Aufgabe relevant sind. Sie brauchen zwar Ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, aber auf Eigenlob reagieren die meisten allergisch.

Ob und was Sie aus Ihrem Privatleben ausbreiten, bleibt Ihnen überlassen. Allerdings hat da jedes Unternehmen eigene Spielregeln, die Sie kennen sollten. Im Zweifel empfiehlt sich Zurückhaltung. Es spricht jedoch nichts dagegen – etwa in einem Nebensatz – ein Hobby zu erwähnen, am besten verknüpft mit einem Unternehmensziel. Eher skurrile Freizeitbetätigungen behalten Sie lieber für sich. Wobei das im Zeitalter des Internets nicht immer so einfach ist.

Bleiben Sie menschlich!

 

 

d.) Ziele

 

Wofür werden Sie sich einsetzen, hinsichtlich Ihrer Mitarbeiter und des ganzen Unternehmens? Hier werden keine Details erwartet, sondern die Richtung.

 

 

e.) Erwartungen an Mitarbeiter

 

Signalisieren Sie, dass Sie bereit sind, viel dazuzulernen. Werben Sie um Vertrauen. Bieten Sie persönliche Gespräche an, um sich kennenzulernen. Versuchen Sie gegebenenfalls, die mit Ihrem Antritt verbundenen Ängste der Mitarbeiter abzubauen.

 

 

f.) Stil

 

Deuten Sie Ihren Führungsstil und Ihre Führungsprinzipien an. Sagen Sie etwas zu Beteiligung und Transparenz, Rückendeckung nach außen, Anerkennung von Leistung, Hilfe und Unterstützung, Konfliktmanagement, Form des Informationsflusses etc. Denken Sie daran, dass Sie dem genannten Anspruch dann auch gerecht werden müssen.

 

 

 
g.) Ausblick

 

Ihre Antrittsrede sollte die Zuhörer davon überzeugen, dass Sie die richtige Person für den Posten und die anstehenden Aufgaben sind. Sie müssen klarmachen, dass Sie zum Erfolg beitragen werden.

Es mag verlockend sein, sich in einer Antrittsrede als großer Visionär zu präsentieren. Aber hüten Sie sich davor, Versprechungen zu machen, die Sie nicht halten können. Wenn Sie zu viel versprechen, leidet früher oder später Ihre Glaubwürdigkeit. Insbesondere, wenn die Belegschaft schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Sagen Sie in Ihrer Antrittsrede lieber, dass Sie sich in der ersten Zeit über die Situation informieren wollen, sich ein aussagekräftiges Bild von der Situation machen werden, um dann zügig fundierte Entscheidungen zu treffen. Spekulationen und nebulöse Andeutungen haben in der Antrittsrede nichts zu suchen.

Nichts ist besser geeignet, die Verschmelzung der widerstrebenden Elemente zu fördern, als gemeinsame Arbeit an gemeinsamen Aufgaben.

Otto von Bismarck

 

Was kommt als Nächstes? Wie werden Sie mit den Mitarbeitern in weiteren Kontakt kommen?

 

 

15. Formulierungen

 

Gesagt ist gesagt: Achten Sie darauf sich mit Ihren Formulierungen nicht selbst ein Ei ins Nest zu legen, indem Sie sich Ihren eigenen Entscheidungs- und Handlungsspielraum einengen.

 

 

16. Sehen Sie es als Investition

 

Bereiten Sie Ihre Antrittsrede gründlich vor. Mit der Antrittsrede legen Sie den Grundstein für die Zusammenarbeit. Umso wirksamer Sie dieses Fundament gestalten, desto leichter werden Sie es haben. Den Aufwand, den Sie hier sinnvoll investieren, holen Sie mit Zinseszins wieder heraus.

Nehmen Sie professionelle Unterstützung mit ins Boot und überzeugen Sie vom ersten Moment an.

 

 

 

18 Dinge, die Sie lieber lassen sollten

 

Wenn es nicht zu Ihrer Strategie gehört, sich zum Feindbild zu machen oder nicht mehr ernst genommen zu werden; lassen Sie mindestens die nachfolgenden Eigenbeschädigungen. Manche Gruben sind offensichtlicher als andere. Viele Fettnäpfchen lassen sich vermeiden, wenn Sie sich vorher ein genaues Bild machen.

 

 

1. Respektlosigkeit

 

So schlimm die Zustände aus Ihrer Sicht erscheinen mögen; Abwertung und Kritik gehören nicht in die Antrittsrede. Das wird ebenso als Respektlosigkeit empfunden, wie eine fehlende Würdigung des Vorgängers und des bisher Erreichten. Wenn Sie so tun, als ob alles bisherige Mist war und dass Sie von den Beteiligten nicht viel halten, brauchen Sie nicht auf freiwillige Unterstützung zu hoffen.

 

 

2. Arroganz und Schlaumeierei

 

Wenn Sie als Besserwisser auftreten, indem Sie beispielsweise übertrieben von Ihren umfangreichen Erfahrungen und Kompetenzen schwärmen, wirken Sie arrogant. Dann wissen die Mitarbeiter auch gleich, dass sie für unfähig gehalten werden und Dankbarkeit für Ihr Erscheinen – als Retter in der Not – zu zeigen haben. Das ist dann die Brille, aus der Sie zukünftig mehr verärgert als bewundert betrachtet werden.

 

 

3. Weihnachtsmann

 

Sie stellen umfangreiche Veränderungen bei der Übertragung von Aufgaben und Kompetenzen in Aussicht. Sie sichern verbesserte Rahmenbedingungen und den Himmel auf Erden zu und können dann später nicht liefern. Eine sehr beliebte Strategie in der Politik aber als Führungskraft – die etwas länger vor Ort verweilen möchte – nur bedingt empfehlenswert.

 

 

4. Buzzwords

 

Sie benutzen eine floskelhafte Sprache oder Managementschlagwörter. So beachtlich dann manche Formulierung klingt, so fluffig ist ihre Wirkung. Je nach Unternehmenskultur kann das den Rapport fördern oder den Ruf als Überflieger.

 

 

5. Unruhestifter

 

Sie kündigen rasche, radikale organisatorische Veränderungen an. Und vergessen dabei das Beharrungsvermögen von vorhandenen Strukturen. Umso länger eine Organisation Zeit hatte ihr Gleichgewicht zu finden, desto mehr eingefahrene Strukturen. Wer nicht wie Don Quijote erfolglos gegen Windmühlen kämpfen möchte, bereitet sich besser vor und gewinnt genügend Mitstreiter, bevor es ans Eingemachte geht.

 

 

6. Detailverliebtheit

 

Sie gehen in Ihrer Rede zu sehr ins Detail und entfalten nicht den großen Bogen, das große Ganze. So können Sie zwar zeigen, dass Sie auch die Einzelheiten zu würdigen wissen, aber das ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür. So ermüden Sie im besten Fall das Publikum und reduzieren die Aufmerksamkeit auf kurz vor Feierabend Niveau. Und den Stempel ERBSENZÄHLER wollen Sie doch nicht, oder?

 

 

7. Über das Ziel hinaus schießen

 

Nichts gegen Augustinus von Hippe und seinen leider ausgelutschten Satz; „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.“, aber wenn Sie es übertreiben und zu stark voranschreiten, kommt Ihre Mannschaft eventuell nicht schnell genug mit. Holen Sie die Menschen lieber schrittweise da ab, wo sie gegenwärtig sind und nehmen Sie angemessen Fahrt auf.

 

 

18. Fehlender Kontakt

 

Der Funke springt nicht über. Statt Rapport wächst der Abstand, die Kluft!

 

 

Nach der Antrittsrede

 

Je nach Rahmen, mit oder ohne Schnittchen und Umtrunk: Nach der Antrittsrede haben Sie die Gelegenheit für ein kurzes beiderseitiges Kennenlernen. Einzelgespräche mit Mitarbeitern und Kollegen sind eine gute Gelegenheit, sich über die Gepflogenheiten im Unternehmen und Erwartungen der Mitarbeiter zu informieren.

Als Führungskraft können Sie bei dieser Gelegenheit Small Talk nutzen, um Ihre Mitarbeiter auch persönlich näher kennenzulernen und Ihr Interesse an Ihnen zu zeigen.

Wenn Sie ein überschaubar großes Team führen, kann sich der Rede auch eine kurze Vorstellungsrunde der Mitarbeiter, ihrer Funktion und Aufgaben anschließen.

Unterstützung bei Ihrer Antrittsrede

 

Der Führungswechsel und der Eintritt in eine neue Tätigkeit ist ein kritischer Moment. Der Übergang kann reibungslos verlaufen oder auch nicht. Nicht immer ist sofort ersichtlich, wo die Stolpersteine lauern. Nicht alle Personen, auf die Sie treffen, müssen begeistert davon sein, dass Sie die Position einnehmen. Mitunter ist es deshalb schwierig, im neuen Verantwortungsbereich Fuß zu fassen. Nicht alles lässt sich vorhersehen, nicht alles planen. Doch einige Einflussfaktoren haben Sie selbst in der Hand. Die Antrittsrede ist eine Gelegenheit, die Sie für einen sehr guten ersten Eindruck nutzen sollten.

Interessiert? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Antrittsrede. Den Umfang der Unterstützung bestimmen Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antrittsrede auf Ihr direktes und indirektes Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Eine solche professionelle Unterstützung hat, ist bezahlbar. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden dabei sehr viele Menschen unter Lampenfieber und fühlen sich bei solchen Gelegenheiten nicht sehr gut. Dadurch verzichten sie auf Wirkung. Manche weichen der Antrittsrede in größerer Runde deswegen sogar aus. Schade, weil das mit entsprechender Unterstützung nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Antrittsrede?

Eine Antrittsrede ist eine Rede, die jemand hält, um seine neue Funktion oder sein neues Amt anzutreten. Es ist eine Gelegenheit, sich vorzustellen und die Ziele und Pläne für die zukünftige Arbeit vorzustellen. Sie wird häufig von politischen Führern, Unternehmensführern oder anderen Personen gehalten, die in eine neue Führungsposition kommen. Sie kann auch von Schülern oder Studenten gehalten werden, die eine neue Führungsposition in einem Schul- oder Studentenverband übernehmen.

Eine Antrittsrede sollte gut geplant und vorbereitet werden, um sicherzustellen, dass sie klar und eindeutig ist und dass sie die Ziele und Absichten der Person, die sie hält, vermittelt. Sie sollte auch dazu dienen, das Vertrauen und die Unterstützung der Zuhörer zu gewinnen und sie für die zukünftige Arbeit zu motivieren.

Welches Potenzial haben Antrittsreden?

Antrittsreden haben das Potenzial, eine wichtige Rolle bei der Einführung einer neuen Führungsperson zu spielen und dazu beizutragen, dass sie von den Zuhörern akzeptiert und unterstützt wird. Sie bieten die Möglichkeit, die Ziele und Pläne der neuen Führungsperson vorzustellen und das Vertrauen und die Unterstützung der Zuhörer zu gewinnen. Sie können die Motivation und das Engagement der Zuhörer steigern, indem sie ihnen Einblicke in die zukünftige Arbeit und die Ziele der neuen Führungsperson geben und sie dazu ermutigen, sich aktiv an der Arbeit zu beteiligen.

Gleichzeitig können Antrittsreden auch dazu beitragen, dass die neue Führungsperson ihre Visionen und Pläne klar und deutlich formuliert und dass sie ihre Fähigkeiten als Rednerin oder Redner zeigt. Sie bieten die Möglichkeit, sich als Führungsperson zu präsentieren und das Vertrauen der Zuhörer zu gewinnen.

 

Weshalb werden Antrittsreden so oft unterschätzt und unzureichend vorbereitet?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Antrittsreden oft unterschätzt und wenig vorbereitet werden:

  1. Zeitdruck
    In vielen Fällen wird die neue Führungsperson unter Zeitdruck gesetzt, um ihre Antrittsrede zu halten, und sie hat möglicherweise nicht genügend Zeit, um sich ausreichend vorzubereiten.

  2. Mangel an Erfahrung
    Wenn jemand noch nie zuvor eine Antrittsrede gehalten hat, kann es schwierig sein, sich vorzustellen, wie viel Zeit und Mühe die Vorbereitung einer solchen Rede erfordern kann.

  3. Mangel an Verständnis für die Bedeutung
    In manchen Fällen wird die Bedeutung einer Antrittsrede unterschätzt und sie wird als unwichtig angesehen. Dies kann dazu führen, dass sie wenig Aufmerksamkeit bekommt und dass sie wenig vorbereitet wird.

  4. Mangel an Ressourcen
    In manchen Fällen gibt es möglicherweise nicht genügend Ressourcen, um die Antrittsrede gründlich vorzubereiten. Zum Beispiel kann es an Zeit, Geld oder Personal fehlen, um die Rede gründlich zu planen und zu üben.

P.S.

 

Auf was achten Sie bei einer Antrittsrede?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. November 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #746389
K:
Ü: X

Mentoring: Von Erfahrung profitieren und den eigenen Weg klarer gestalten

Mentoring: Mentor finden & von Erfahrung profitieren

Erfahrene Unterstützung für die Karriere

Manche Erfahrungen lassen sich in keinem Lehrbuch finden.

Sie entstehen durch Entscheidungen, Umwege, Erfolge, Fehler, Verantwortung und viele Jahre Praxis.

Genau darin liegt der besondere Wert eines guten Mentors.

Ein Mentor gibt Orientierung, stellt Fragen, teilt Erfahrungen und eröffnet Perspektiven, die du aus deiner eigenen Position heraus vielleicht noch kaum sehen kannst.

Dabei geht es darum, deinen eigenen Weg klarer zu erkennen und bewusster zu gestalten.

Gutes Mentoring liefert weniger fertige Antworten. Es verbessert die Qualität deiner Fragen und deiner Entscheidungen.

 

 

 

Was ist Mentoring?

 

Mentoring ist eine persönliche Entwicklungsbeziehung zwischen einem erfahrenen Menschen und einer Person, die von dessen Erfahrung, Perspektive und Rückmeldung profitieren möchte.

Der Mentor bringt eigene Erfahrungen ein.

Er teilt Beobachtungen.

Er gibt Feedback.

Er macht auf Chancen und Risiken aufmerksam.

Er kann Türen zu neuen Denkweisen öffnen.

Und er unterstützt dabei, Situationen aus größerer Distanz zu betrachten.

Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt dabei immer bei dir.

Genau das macht gutes Mentoring aus.

 

 

 

Woher kommt der Begriff Mentor?

 

Der Begriff geht auf Homers Odyssee zurück.

Mentor war ein Freund des Odysseus und wurde mit der Begleitung seines Sohnes Telemachos betraut.

Aus diesem Namen entwickelte sich später die Bezeichnung für einen erfahrenen Begleiter, Ratgeber und Förderer.

Heute findet Mentoring in sehr unterschiedlichen Bereichen statt.

In Unternehmen.

In Wissenschaft und Forschung.

In der beruflichen Entwicklung.

Bei Führungskräften.

Bei Unternehmerinnen und Unternehmern.

Und überall dort, wo Erfahrung dabei helfen kann, den eigenen Weg bewusster zu gestalten.

 

 

 

Was kann ein Mentor leisten?

 

Ein guter Mentor kann dir etwas geben, das besonders wertvoll ist:

eine erfahrene Perspektive von außen.

Du siehst deine Situation aus deinem bisherigen Erfahrungshorizont.

Ein Mentor hat möglicherweise ähnliche Situationen bereits mehrfach erlebt.

Er erkennt Muster.

Er kennt typische Stolpersteine.

Er sieht Zusammenhänge, die aus größerer Distanz leichter erkennbar werden.

So kannst du von Erfahrungen profitieren, für die du selbst sonst Jahre brauchen würdest.

 

 

 

Mentoring kann Umwege verkürzen

 

Eigene Erfahrungen besitzen großen Wert.

Gleichzeitig braucht niemand jeden möglichen Umweg selbst zu gehen.

Vielleicht hat jemand vor dir bereits eine ähnliche berufliche Veränderung gestaltet.

Eine Führungsrolle übernommen.

Ein Unternehmen aufgebaut.

Schwierige Entscheidungen getroffen.

Konflikte erlebt.

Sich neu positioniert.

Oder gelernt, mit größerer Verantwortung umzugehen.

Diese Erfahrungen lassen sich zwar selten eins zu eins übertragen.

Sie können dir jedoch helfen, deine eigene Situation schneller und differenzierter einzuschätzen.

 

 

 

Mentoring und Coaching: Wo liegt der Unterschied?

 

Mentoring und Coaching können sich ergänzen.

Ihre Schwerpunkte unterscheiden sich.

 

Beim Coaching

steht dein eigener Denk- und Entwicklungsprozess im Mittelpunkt.

Ein Coach stellt Fragen, strukturiert, gibt Feedback, eröffnet Perspektiven und unterstützt dich dabei, eigene Lösungen zu entwickeln.

 

Beim Mentoring

spielt die persönliche Erfahrung des Mentors eine größere Rolle.

Der Mentor kann erzählen:

„So habe ich eine ähnliche Situation erlebt.“

Oder:

„Auf diesen Aspekt würde ich besonders achten.“

Oder:

„Diese Konsequenz wird häufig unterschätzt.“

Dadurch kommt eine zusätzliche Erfahrungsdimension hinzu.

 

Mentoring, Beratung und Sparring

In der Praxis lassen sich Mentoring, Beratung und Sparring manchmal kaum vollständig voneinander trennen.

Je nach Situation kann eine andere Rolle hilfreich sein.

Manchmal brauchst du Fragen.

Manchmal eine Einschätzung.

Manchmal Feedback.

Manchmal eine Gegenposition.

Und manchmal möchtest du wissen, wie ein erfahrener Mensch deine Situation beurteilt.

Entscheidend ist deshalb weniger das Etikett.

Entscheidend ist, welche Form der Unterstützung dir in deiner konkreten Situation weiterhilft.

 

 

 

Ein guter Mentor denkt mit dir statt für dich

 

Mentoring wird problematisch, sobald aus Erfahrung allgemeingültige Rezepte werden.

Was für den Mentor funktioniert hat, muss zu deiner Persönlichkeit, deiner Situation und deinen Zielen passen.

Ein guter Mentor versteht diesen Unterschied.

Er sagt weniger:

„So musst du es machen.“

Er sagt eher:

„So sehe ich die Situation. Schau, was davon für dich hilfreich ist.“

Das ist ein großer Unterschied.

Mentoring soll deine Eigenständigkeit stärken.

 

 

 

Was einen guten Mentor auszeichnet

 

Erfahrung allein macht noch keinen guten Mentor.

Entscheidend ist, wie jemand mit seiner Erfahrung umgeht.

Hilfreiche Eigenschaften sind beispielsweise:

  • Interesse an deiner Entwicklung
  • relevante praktische Erfahrung
  • die Fähigkeit zuzuhören
  • ein gutes Gespür für Menschen und Situationen
  • Offenheit für andere Wege als den eigenen
  • die Bereitschaft zu ehrlichem Feedback
  • Diskretion und Verlässlichkeit
  • Selbstreflexion
  • Respekt vor deiner Entscheidungsfreiheit
  • die Fähigkeit, gute Fragen zu stellen

Besonders wertvoll ist ein Mentor, der gleichzeitig unterstützen und widersprechen kann.

Denn Entwicklung braucht Ermutigung.

Und manchmal braucht sie einen respektvollen Widerspruch.

 

 

 

Ein Mentor darf dir widersprechen

 

Ein Mentor ist wertvoll, wenn du von ihm mehr bekommst als Zustimmung.

Vielleicht verliebst du dich gerade in eine Idee.

Vielleicht unterschätzt du ein Risiko.

Vielleicht überschätzt du eine Chance.

Vielleicht weichst du einer wichtigen Entscheidung aus.

Dann kann ein erfahrener Blick von außen besonders hilfreich sein.

Ein guter Mentor stärkt dich und fordert gleichzeitig dein Denken heraus.

Genau dadurch entsteht Entwicklung.

 

 

 

Vertrauen ist die Grundlage

 

Mentoring braucht Offenheit.

Dafür braucht es Vertrauen.

Du solltest über Zweifel sprechen können.

Über Unsicherheit.

Über Fehler.

Über Ideen, die noch unfertig sind.

Über Entscheidungen, bei denen du selbst noch keine klare Position gefunden hast.

Wenn du ständig darüber nachdenken musst, welchen Eindruck du auf deinen Mentor machst, bleibt ein großer Teil des Potenzials ungenutzt.

Eine gute Mentoringbeziehung bietet einen Raum, in dem du offen denken kannst.

 

 

 

Auch die Chemie muss stimmen

 

Ein Mentor kann fachlich hervorragend sein und trotzdem kaum zu dir passen.

Deshalb spielt die persönliche Ebene eine wichtige Rolle.

Kannst du offen sprechen?

Fühlst du dich ernst genommen?

Respektierst du die Erfahrung und Haltung dieser Person?

Kann sie dir widersprechen, ohne dass daraus ein Machtspiel entsteht?

Entsteht ein Austausch auf Augenhöhe?

Diese Fragen sagen häufig mehr über die Qualität einer möglichen Mentoringbeziehung aus als Titel und Lebenslauf.

 

 

 

Was ein Mentee mitbringen sollte

 

Auch Mentoring lebt von beiden Seiten.

Ein guter Mentee bringt vor allem Bereitschaft mit.

Bereitschaft zu lernen.

Bereitschaft, Fragen zu stellen.

Bereitschaft, eigene Annahmen zu überprüfen.

Bereitschaft, Feedback ernsthaft zu prüfen.

Und Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen.

Hilfreich sind außerdem:

  • klare Entwicklungsziele
  • Offenheit
  • Eigeninitiative
  • Verlässlichkeit
  • Selbstreflexion
  • Umsetzungsbereitschaft

Mentoring wirkt besonders gut, wenn aus Gesprächen konkrete Gedanken, Entscheidungen und Handlungen entstehen.

 

 

 

Welche Themen eignen sich für Mentoring?

 

Mentoring kann bei sehr unterschiedlichen Themen wertvoll sein.

Zum Beispiel bei:

  • beruflicher Entwicklung
  • Übernahme einer Führungsrolle
  • Karriereentscheidungen
  • unternehmerischen Fragen
  • Positionierung
  • Selbstmarketing
  • Kommunikation in anspruchsvollen Situationen
  • Umgang mit Verantwortung
  • strategischen Entscheidungen
  • persönlicher Weiterentwicklung

Besonders wertvoll wird Mentoring häufig in Übergangsphasen.

Wenn etwas Neues beginnt und frühere Erfahrungen allein kaum ausreichen.

 

 

 

Mentoring für Führungskräfte

 

Mit zunehmender Verantwortung verändert sich häufig auch die Qualität der Fragen.

Es geht weniger darum, wie eine Aufgabe technisch erledigt wird.

Es geht um Entscheidungen.

Prioritäten.

Menschen.

Einfluss.

Kommunikation.

Konflikte.

Wirkung.

Und um die Frage, welche Führungspersönlichkeit du sein möchtest.

Gerade dann kann ein erfahrenes Gegenüber wertvoll sein.

Jemand, mit dem du Gedanken sortieren kannst, bevor du sie im Unternehmen vertreten musst.

 

 

 

Mentoring bei wichtigen Entscheidungen

 

Ein Mentor sollte dir wichtige Entscheidungen kaum abnehmen.

Er kann dir helfen, sie besser vorzubereiten.

Zum Beispiel durch Fragen wie:

  • Was möchtest du mit dieser Entscheidung erreichen?
  • Welche Konsequenzen übersiehst du möglicherweise?
  • Welche Annahmen liegen deiner Einschätzung zugrunde?
  • Was spricht gegen deine bevorzugte Lösung?
  • Welche Erfahrung aus ähnlichen Situationen könnte relevant sein?
  • Welche Entscheidung passt zu deinen langfristigen Zielen?

So entsteht Klarheit.

Die Entscheidung bleibt deine.

 

 

 

Ein Mentor kann Türen öffnen – sein Netzwerk ist trotzdem kein Selbstbedienungsladen

 

Mentoring wird häufig mit Netzwerken verbunden.

Und tatsächlich können Mentoren wertvolle Kontakte herstellen.

Entscheidend sind Vertrauen und Passung.

Ein verantwortungsvoller Mentor überlegt genau, welche Verbindung für beide Seiten sinnvoll ist.

Das eigene Netzwerk ist schließlich über Jahre gewachsen.

Eine Empfehlung besitzt Gewicht.

Deshalb sollte sie gezielt eingesetzt werden.

 

 

 

Wie lange dauert Mentoring?

 

Eine feste Dauer gibt es kaum.

Manche Mentoringbeziehungen begleiten eine konkrete Übergangsphase.

Andere bestehen über viele Jahre.

Manchmal reicht ein intensiver Austausch über einige Monate.

Manchmal treffen sich Mentor und Mentee in größeren Abständen über einen langen Zeitraum.

Entscheidend ist der Nutzen.

Die passende Frage lautet deshalb:

Welcher Rhythmus unterstützt deine Entwicklung und dein aktuelles Anliegen?

 

 

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Mentor?

 

Mentoring kann besonders wertvoll sein, wenn du merkst:

  • Eine neue Rolle beginnt.
  • Deine Verantwortung wächst.
  • Du stehst vor einer weitreichenden Entscheidung.
  • Du möchtest dich beruflich neu positionieren.
  • Du bewegst dich in einem Umfeld, das für dich neu ist.
  • Du möchtest typische Umwege früh erkennen.
  • Dir fehlt ein unabhängiges Gegenüber für vertrauliche Gedanken.

Du brauchst dafür keine Krise.

Mentoring wirkt oft besonders gut, wenn genügend Gestaltungsspielraum vorhanden ist.

 

 

 

Wo findest du einen guten Mentor?

 

Manche Mentoringbeziehungen entstehen innerhalb von Unternehmen.

Andere entstehen über berufliche Netzwerke, Verbände oder persönliche Kontakte.

Manchmal entwickelt sich eine Mentoringbeziehung ganz informell.

Überlege:

Von wem würde ich gerne lernen?

Und dann etwas genauer:

  • Welche Erfahrungen dieser Person sind für mich relevant?
  • Welche Haltung schätze ich an ihr?
  • Kann diese Person zuhören und andere Perspektiven gelten lassen?
  • Entsteht Vertrauen?
  • Kann ich mir einen offenen Austausch vorstellen?

Es geht weniger darum, die prominenteste Person zu finden.

Es geht darum, ein passendes Gegenüber zu finden.

 

 

 

Du kannst mehrere Mentoren haben

 

Ein einzelner Mensch muss kaum sämtliche Fragen deines Lebens beantworten.

Oft ist es sinnvoll, von unterschiedlichen Menschen zu lernen.

Vielleicht schätzt du eine Person für ihre unternehmerische Erfahrung.

Eine andere für ihre Führungskompetenz.

Eine dritte für ihre kommunikative Stärke.

Eine weitere für ihre persönliche Haltung.

So entsteht im Laufe der Zeit ein persönliches Netzwerk aus Menschen, deren Perspektiven dich bereichern.

 

 

 

Mentoren können auch außerhalb deines persönlichen Netzwerks existieren

 

Du kannst ebenfalls von Menschen lernen, denen du persönlich nie begegnet bist.

Bücher, Vorträge, Interviews, Biografien und Podcasts ermöglichen Einblicke in Erfahrungen und Denkweisen anderer Menschen.

Natürlich ersetzt das keinen persönlichen Austausch.

Es kann trotzdem sehr inspirierend sein.

Die entscheidende Frage lautet:

Von wessen Denken möchte ich mehr lernen?

 

 

 

Gutes Mentoring stärkt deine Eigenständigkeit

 

Der Wert eines Mentors zeigt sich langfristig daran, dass du immer besser selbst denken, entscheiden und handeln kannst.

Du entwickelst eigene Maßstäbe.

Du erkennst Muster früher.

Du stellst bessere Fragen.

Du triffst bewusstere Entscheidungen.

Und du entwickelst deinen eigenen Stil.

Ein guter Mentor macht sich mit der Zeit weniger wichtig und deine eigene Urteilskraft wichtiger.

 

 

 

Vielleicht wirst du selbst zum Mentor

 

Wer lange von anderen Menschen gelernt hat, kann irgendwann selbst etwas weitergeben.

Erfahrung gewinnt zusätzlichen Wert, wenn sie anderen zur Verfügung steht.

Vielleicht kannst du jemandem helfen, einen Umweg früher zu erkennen.

Eine Situation gelassener einzuschätzen.

Eine mutige Entscheidung zu treffen.

Oder an einer Stelle weiterzugehen, an der du früher selbst gezögert hast.

So entsteht aus Erfahrung Entwicklung über Generationen hinweg.

 

 

 

Fazit: Ein guter Mentor erweitert deine Perspektive

 

Mentoring kann dir Jahre eigener Erfahrungen kaum vollständig ersparen.

Es kann dir jedoch helfen, Erfahrungen anderer Menschen klug für deinen eigenen Weg zu nutzen.

Ein guter Mentor teilt Wissen und Erfahrungen.

Er stellt Fragen.

Er gibt Rückmeldung.

Er widerspricht, wenn ein anderer Blick hilfreich ist.

Und er respektiert, dass dein Weg am Ende dein eigener bleibt.

Der Wert eines Mentors liegt deshalb weniger darin, dir den Weg zu zeigen. Er hilft dir, deinen eigenen Weg klarer zu sehen.

 

 

 

Mentoring, Coaching und Sparring mit Karsten Noack

 

Manche Anliegen brauchen Coaching.

Andere profitieren von Beratung, Erfahrung und einer klaren Einschätzung.

Und bei anspruchsvollen beruflichen Situationen ist häufig eine Verbindung aus Coaching, Mentoring und Sparring besonders hilfreich.

Ich begleite seit vielen Jahren Menschen bei beruflichen Entscheidungen, Führung, Kommunikation, Positionierung, wichtigen Gesprächen und Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht.

Dabei bringst du deine Erfahrung, deinen Kontext und deine Ziele mit.

Ich bringe eine unabhängige Perspektive, langjährige Erfahrung, analytisches Denken, psychologisches Verständnis und kommunikative Präzision ein.

Gemeinsam klären wir, was für deine Situation hilfreich ist.

Mehr über Coaching, Beratung, Mentoring und Sparring erfahren

 

 

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Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Damit Sie sich und Ihr Angebot für diew Karriere überzeugend präsentieren
Typische Fragen in Bewerbungsgesprächen

Vorstellungsgesprächen

 

Es gibt einige typische Fragen in Bewerbungsgesprächen, die so gut wie immer auftauchen. Aber Vorsicht vor Wischi-Waschi-Musterantworten! Finden Sie eigene Antworten, nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, überzeugt zusammen!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Karriere: Die häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

Zur Karriere gehören zahlreiche Schritte, Herausforderungen, die zu weiteren Herausforderungen führen. Dazu gehört auch der Bewerbungsprozess. Eine Hürde nach der anderen will genommen werden.

In der Regel können Bewerber:innen, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, davon ausgehen schon etwas richtig gemacht zu haben, sonst wären sie bei entsprechendem Wettbewerb ja auch nicht eingeladen worden. Wer so weit gekommen ist verschenkt doch keine Gelegenheit, oder?

 

 

 

Heikle Bewerbungsfragen

 

Was für eine Überraschung! Wer hätte denn so etwas ahnen können? Zumindest für unvorbereitete Bewerber:innen scheinen manche Fragen im Bewerbungsgespräch wie aus dem Nichts aufzutauchen. Dabei sind die meisten von ihnen absehbar. Das wissen auch die Personalverantwortlichen und trotzdem dürfen die sich öfters darüber wundern, wie unvorbereitet oder eigenartig manche Antworten ausfallen. Wobei nichtssagende Antworten auch keine Punkte bringen. Schließlich bieten die Antworten und die Qualität der Vorbereitung Einblick in das Wesen der Bewerber:innen. Wer schon für das Bewerbungsgespräch nicht willens oder in der Lage ist sich kompetent vorzubereiten, sortiert sich selbst aus. Außer, es ist auch nicht für die Stelle relevant. Aber, … wo ist das der Fall?

 

 

 

Eine wunderbare Gelegenheit für motivierte Bewerber:innen

 

Ob ein Bewerber:innen sich auskennt, ist an seinen Antworten zu erahnen. Wobei auch Bewerber:innen gute Fragen stellen sollten. Denn ob ein Mensch klug ist, lässt sich noch besser an seinen Fragen erkennen.

 

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

Lucius Annaeus Seneca

 

 

 

Vorbereitung auf wichtige Bewerbungsgespräche

 

Wie so oft ist der Erfolg von der entsprechenden Vorbereitung abhängig. Eine Reihe von Bewerbungsfragen dafür finden Sie auf dieser Seite. Sie können mit den Beispielen im Artikel passende Antworten finden oder sich mit meiner Unterstützung optimal vorbereiten.

 

 

 

 

Wie Sie antworten können

 

Manches überrascht, vieles in Vorstellungsgesprächen ist absehbar. Hier einige Tipps zum Umgang mit typischen Fragen in Bewerbungsgesprächen:

 

 

 

1. Standardantworten

 

Zahlreiche Ratgeber liefern Listen mit Fragen, die in Bewerbungsgesprächen häufig anzutreffen sind. Passend dazu sind auch mehr oder wenige durchdachte Musterantworten im Angebot. Sie zu kennen kann durchaus der Vorbereitung dienen, doch es birgt auch Gefahren, weil standardisierte Antworten leicht ins Abseits führen. Schließlich will der potenzielle Arbeitgeber etwas über die Bewerber:innen erfahren und nicht ständig Antworten aus der Retorte hören. Ein wesentliches Ziel eines Bewerbungsgesprächs ist das gegenseitige Kennenlernen. Wie soll das möglich sein, wenn Sie mit fremden Aussagen antworten?

 

 

 

2. Eigene Antworten

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, beides muss  überzeugend! Wenn es sich nicht um ein Verhör, sondern um ein echtes Gespräch handelt, haben sich alle Beteiligten gut vorbereitet, hören interessiert zu, fragen und antworten, tauschen sich aus, bilden sich eine Meinung voneinander. Ein gutes Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße.

Eine Vorauswahl hat stattgefunden und nun will der Vertreter des Arbeitgebers herausfinden, ob der bisherige Eindruck, der meist aus den Bewerbungsunterlagen und mitunter auch Empfehlungen oder Recherchen gewonnen wurde, sich mit dem persönlichen Eindruck deckt.

Dazu interessiert ihn beispielsweise:

  • Wie motiviert ist der Bewerber:innen?
  • Welches Engagement ist bei der Bewerbung zu erkennen?
  • Hat er oder sie sich vorbereitet?
  • Welche menschlichen Eigenarten und Fähigkeiten sind zu erkennen?
  • Passt der Bewerber:innen zu uns?

 

 

 

3. Vorbereitet oder unvorbereitet

 

Man sollte mangelnde Vorbereitung nicht in Bausch und Bogen kritisieren oder sogar verdammen, sondern vielmehr auch den Wunsch nach Herausforderung herauszulesen verstehen. Sie sind ein Meister der Stegreifrede? Hervorragend! Allerdings erinnere ich vorsichtshalber nochmals daran, dass es auch dann hilfreich ist, sich vorher darüber im Klaren zu sein, wohin die Reise gehen soll. Hoch lebe die Kunst der professionellen ImproRhetorik™. Allerdings…

Eine attraktive Position ist eine fundierte Vorbereitung wert. Es gilt eigene Antworten zu finden, die sowohl authentisch zur eigenen Persönlichkeit passen, der Aufgabe und Position und damit dem Arbeitgeber entsprechen. Dabei hat sich gezeigt, dass es am förderlichsten ist, wenn die Prinzipien für erfolgreiche Bewerbungsgespräche, Techniken und Strategien frühzeitig verinnerlicht werden.

 

Tipps zur Vorbereitung auf typische Fragen im Bewerbungsgespräch

 

Widmen Sie bei der Vorbereitung der eigenen Positionierung besondere Aufmerksamkeit. Wohin wollen Sie? Für was stehen Sie? Welche Schnittmengen gibt es bei den gemeinsamen Interessen? 
So können Sie Fragen authentisch beantworten, ohne sie auswendig zu lernen. 
Wobei sich Probeläufe sehr bewährt haben.

 

 

 

1. Typische Fragen

Eröffnungsfragen

 

  • Können Sie bitte etwas über sich erzählen?
  • Weshalb sollten wir Sie einstellen?
  • Weshalb haben Sie sich bei uns beworben?
  • Weshalb wollen Sie gerade diese Stelle?
  • Beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang.
  • Auf welche für diese Stelle relevanten Erfahrungen können Sie verweisen?
  • Wie beschreiben Sie Ihren idealen Vorgesetzten?
  • Was wollen Sie von mir wissen?

 

Fragen zur Motivation

 

  • Weshalb wollen Sie Ihren bisherigen Arbeitsplatz aufgeben?
  • Was für Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Welche Aufgaben verbinden Sie mit der Stelle?
  • Sind Sie bereit, Überstunden zu leisten?
  • Was würden Sie machen, wenn Sie diese Stelle nicht bekommen?
  • Haben Sie Fragen?

Fragen zum Arbeitsstil

 

  • Können Sie bitte Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Wie gehen Sie mit Druck um?
  • Beschreiben Sie einen Moment, in dem es nicht so lief, wie Sie es sich gewünscht haben und was Sie dann getan haben?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was würden Sie als Schwerpunkt der ersten 100 Tage betrachten?
  • Wie treffen Sie Entscheidungen?
  • Wie gehen Sie mit schwierigen Menschen um?
  • Wie verschaffen Sie sich den Respekt Ihrer Kollegen?
  • Wie überzeugen Sie andere Menschen?
  • Sehen Sie sich eher als Führungskraft oder als Mitarbeiter?
  • Woran erkennen Sie, ob Sie gute Arbeit geleistet haben?
  • Welche Rolle übernehmen Sie in Gruppen?
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
  • Welche Führungserfahrung haben Sie?
  • Was verstehen Sie unter Teamarbeit?

Fragen zur Persönlichkeit

 

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen? Die dahinter vermutlich verborgene Frage: Sind Sie ehrlich und selbstkritisch?
  • Wo möchten Sie in 3, 5, 10 Jahren stehen?
  • Was würde Sie am meisten demotivieren?
  • Wie gehen Sie mit Konflikten um?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Wie reagieren Sie auf Stress?
  • Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
  • Wie mache ich mich als Interviewer?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?

 

Persönliche Werte

 

  • Welche 5 Begriffe beschreiben am besten Ihre Persönlichkeit?
  • Welche Person hat den größten Einfluss auf Sie ausgeübt?
  • Welche Vorbilder haben Sie?
  • Was bedauern Sie am meisten und warum?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Was war die größte Lektion in Ihrem Leben?
  • Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben?
  • Möchten Sie in nächster Zeit eine Familie gründen?
  • Was würden Sie im Vergleich zur letzten Tätigkeit bei uns anders machen?
  • Welche Interessen haben Sie?

2. Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen

 

Punkten im Vorstellungsgespräch? „Erzählen Sie doch bitte etwas über sich!“, sagt der Personaler. Und Sie legen los mit einer sorgfältig auf das Unternehmen abgestimmten Präsentation Ihrer beruflichen Entwicklung. Sie präsentieren sich und Ihr Angebot so überzeugend, dass die Wahl nur noch auf Sie fallen kann. Noch Fragen?

3. Unterstützung

 

Nutzen Sie die Unterstützung von Experten, um Ihre Karriere voranzubringen. Dabei haben sich ganz unterschiedliche Bereiche als nützlich erwiesen. Ich bin Ihre Unterstützung, wenn es darum geht, wie Sie sich und Ihre Angebot überzeugend präsentieren. Wollen Sie die Gelegenheit beim Schopf packen und sich optimal vorbereiten, einen Probelauf mit konstruktivem Feedback?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Kennen Sie weitere Fragen, für die sich eine Vorbereitung lohnt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315

Symptome, Warnzeichen, Ursachen & rechtzeitig handeln

Burnout: Warnzeichen ernst nehmen, Ursachen verstehen und rechtzeitig handeln

Symptome, Warnzeichen, Ursachen & rechtzeitig handeln
Burnout

Foto von der Probe zum empfehlenswerten Musical Burnout von Sabine Haydn.

Burnout: Warnzeichen ernst nehmen, Ursachen verstehen und rechtzeitig handeln

 

Immer weitermachen.

Noch diese Aufgabe.

Noch dieses Projekt.

Noch ein Termin.

Erholung kommt später.

Nur:

Später kann irgendwann zu spät sein.

Burnout wird häufig mit völliger Erschöpfung gleichgesetzt.

Das greift zu kurz.

Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation beschreibt Burnout ein arbeitsbezogenes Phänomen, das mit chronischem, nicht erfolgreich bewältigtem Stress am Arbeitsplatz zusammenhängt.

Typisch sind drei Bereiche:

  • Erschöpfung
  • zunehmende mentale Distanz, Negativismus oder Zynismus gegenüber der Arbeit
  • verminderte berufliche Wirksamkeit

Burnout ist kein Orden für besonderen Einsatz.

Und auch keine Diagnose, die du dir selbst anhand einer Checkliste sicher stellen solltest.

Es ist ein ernstzunehmendes Signal dafür, genauer hinzuschauen.

 

 

 

Was Burnout nach ICD-11 bedeutet

 

Die Weltgesundheitsorganisation führt Burnout in der ICD-11 als:

arbeitsbezogenes Phänomen.

Es wird dort nicht als eigenständige Krankheit klassifiziert.

Die Definition bezieht sich ausdrücklich auf chronischen Stress im beruflichen Kontext, der nicht erfolgreich bewältigt wurde.

Beschrieben werden drei Dimensionen.

 

1. Erschöpfung

Das Gefühl:

Die Energie reicht nicht mehr.

 

 

2. Mentale Distanz zur Arbeit

Die Arbeit wird zunehmend erlebt mit:

  • Distanz
  • Negativismus
  • Zynismus

 

3. Verminderte berufliche Wirksamkeit

Die eigene Leistungsfähigkeit wird als deutlich geringer erlebt.

Diese drei Bereiche beschreiben das Phänomen besser als:

„Ich bin einfach sehr müde.“

 

 

Burnout ist nicht dasselbe wie Stress

 

Stress gehört zum Leben und zur Arbeit.

Eine zeitweise hohe Belastung führt nicht automatisch zu Burnout.

Menschen können intensive Phasen erleben und sich anschließend:

wieder erholen.

Problematisch wird es, wenn Belastung:

  • anhaltend hoch bleibt
  • kaum beeinflussbar erscheint
  • Erholung dauerhaft nicht ausreicht
  • Ressourcen und Anforderungen nicht mehr zusammenpassen

Dann kann aus vorübergehender Beanspruchung:

ein chronisches Problem werden.

 

 

 

Erschöpfung allein ist noch kein Burnout

 

Erschöpfung hat viele mögliche Ursachen.

Zum Beispiel:

  • Schlafmangel
  • akute Belastung
  • körperliche Erkrankungen
  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Medikamente
  • andere gesundheitliche Probleme

Deshalb ist es riskant, sich bei anhaltender Erschöpfung selbst die Diagnose:

„Burnout“

zu geben.

Eine medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Abklärung kann wichtig sein.

 

 

 

Burnout und Depression sind nicht dasselbe

 

Diese Unterscheidung ist besonders wichtig.

Burnout wird in der ICD-11 auf:

den beruflichen Kontext

bezogen.

Eine Depression kann:

alle Lebensbereiche

betreffen.

Gleichzeitig gibt es erhebliche Überschneidungen.

Zum Beispiel bei:

  • Erschöpfung
  • Konzentrationsproblemen
  • reduzierter Leistungsfähigkeit
  • Rückzug
  • negativer Stimmung

Deshalb lässt sich aus einzelnen Symptomen nicht zuverlässig ableiten:

„Das ist nur Burnout.“

Gerade bei stärkerer oder anhaltender Beeinträchtigung gehört die Frage:

Was liegt tatsächlich vor?

in fachkundige Hände.

 

 

 

Typische Warnsignale

 

Es gibt keine einfache Liste, mit der sich Burnout sicher diagnostizieren lässt.

Einige Veränderungen verdienen dennoch Aufmerksamkeit.

 

Anhaltende Erschöpfung

Du erholst dich auch nach freien Tagen kaum noch.

 

Zunehmende Distanz zur Arbeit

Aufgaben, Kolleginnen und Kollegen oder Kunden lösen zunehmend:

  • Abwehr
  • Zynismus
  • Gleichgültigkeit

aus.

 

Gefühl sinkender Leistungsfähigkeit

Selbst vertraute Aufgaben kosten:

ungewöhnlich viel Kraft.

 

Konzentrationsprobleme

Entscheidungen und fokussiertes Arbeiten werden schwieriger.

 

Erholung funktioniert schlechter

Freizeit wird nicht mehr als:

regenerierend

erlebt.

Einzelne dieser Signale beweisen keinen Burnout.

Ein anhaltendes Muster verdient jedoch:

Aufmerksamkeit.

 

 

 

Burnout entwickelt sich nicht bei allen Menschen gleich

 

Es gibt kein verbindliches Stufenmodell, das bei allen Betroffenen identisch abläuft.

Deshalb wäre ich vorsichtig mit populären Darstellungen wie:

„Burnout hat zwölf festgelegte Phasen.“

Menschen unterscheiden sich.

Auch Arbeitsbedingungen unterscheiden sich.

Bei manchen steht Erschöpfung im Vordergrund.

Bei anderen:

  • Zynismus
  • Leistungsabfall
  • Rückzug

Wichtiger als ein starres Phasenmodell ist:

Veränderungen früh wahrzunehmen.

 

 

 

Burnout ist nicht einfach persönliches Versagen

 

Manchmal wird das Thema zu stark individualisiert.

Dann lautet die Botschaft:

„Du musst besser mit Stress umgehen.“

Das kann einen Teil treffen.

Es kann jedoch zentrale Ursachen übersehen.

Arbeitsbezogene Erschöpfung kann beispielsweise begünstigt werden durch:

  • dauerhaft überhöhte Arbeitslast
  • geringe Einflussmöglichkeiten
  • unklare Rollen
  • Konflikte
  • fehlende Ressourcen
  • ungünstige Arbeitszeiten
  • mangelnde Unterstützung

Wenn die Arbeitsbedingungen dauerhaft problematisch sind, reicht:

mehr Entspannung nach Feierabend

möglicherweise nicht.

 

 

 

Auch persönliche Muster können eine Rolle spielen

 

Gleichzeitig lohnt sich die persönliche Ebene.

Zum Beispiel:

  • Wie gut erkenne ich meine Grenzen?
  • Wie gehe ich mit Erwartungen um?
  • Kann ich Prioritäten setzen?
  • Wie schwer fällt es mir, Nein zu sagen?
  • Wie stark verbinde ich Selbstwert mit Leistung?

Das bedeutet nicht:

„Du bist selbst schuld.“

Es bedeutet:

Einflussmöglichkeiten auch dort zu suchen, wo sie tatsächlich vorhanden sind.

 

 

 

Wenn Leistung zur Identität wird

 

Eine riskante Dynamik kann entstehen, wenn der eigene Wert stark daran gekoppelt wird:

wie viel jemand leistet.

Dann wird aus:

„Ich arbeite viel.“

schnell:

„Ich bin wertvoll, weil ich viel leiste.“

Und aus einer Grenze:

ein persönliches Versagen.

Dann fällt es schwerer:

  • Pausen zu machen
  • Aufgaben abzugeben
  • Hilfe anzunehmen

 

 

 

Burnout ist kein Statussymbol

 

Die ursprüngliche Fassung dieser Seite fragte:

„Gilt es als schick, einen Burnout zu haben?“

Dahinter steckt ein weiterhin interessanter Gedanke.

In manchen Leistungskulturen wird extreme Belastung tatsächlich:

als Beweis besonderer Einsatzbereitschaft

erzählt.

Zum Beispiel:

„Ich habe monatelang keinen freien Tag genommen.“

Oder:

„Ich bin trotz Krankheit weiter zur Arbeit gegangen.“

Solche Aussagen können als Leistungsbeweis gemeint sein.

Nur ist:

Selbstüberlastung kein Qualitätsmerkmal.

Nachhaltige Leistungsfähigkeit verlangt:

Belastung und Regeneration.

 

 

 

Engagement ist nicht dasselbe wie Selbstausbeutung

 

Menschen können:

hoch engagiert

arbeiten und trotzdem Grenzen respektieren.

Engagement bedeutet nicht:

immer verfügbar zu sein.

Oder:

Warnsignale zu ignorieren.

Langfristig ist eine Arbeitsweise stärker, die Leistung:

wiederholbar

macht.

 

 

 

Erholung ist kein Luxus

 

Erholung wird in leistungsorientierten Umgebungen manchmal behandelt wie:

der Rest, der nach der Arbeit übrig bleibt.

Das ist wenig sinnvoll.

Schlaf, Pausen und Freizeit sind keine:

Belohnung für erledigte Arbeit.

Sie gehören zu den Voraussetzungen dafür, dass Menschen über längere Zeit leistungsfähig bleiben.

Wenn Erholung dauerhaft verschwindet, sollte die Frage lauten:

Was muss sich an der Belastung verändern?

 

 

 

Urlaub löst nicht jedes Burnout-Problem

 

Ein Urlaub kann:

Erholung ermöglichen.

Wenn danach jedoch dieselben Bedingungen unverändert zurückkehren, kann die Entlastung:

kurzfristig bleiben.

Deshalb sollte eine nachhaltige Veränderung auch fragen:

  • Welche Arbeitsbedingungen müssen sich ändern?
  • Welche Aufgaben können reduziert werden?
  • Welche Verantwortlichkeiten sind unklar?
  • Welche persönlichen Muster tragen zur Überlastung bei?

Das Ziel ist nicht nur:

wieder Kraft zu sammeln.

Sondern:

eine tragfähigere Situation zu schaffen.

 

 

 

Burnout-Prävention ist nicht nur Privatsache

 

Unternehmen können Verantwortung nicht vollständig an Beschäftigte delegieren.

Ein Yogakurs oder Resilienztraining löst keine dauerhaft unrealistische Arbeitslast.

Organisatorische Ansätze können beispielsweise betreffen:

  • Arbeitslast
  • Arbeitsabläufe
  • Einflussmöglichkeiten
  • Rollen
  • Unterstützung

Die Forschung zu solchen Interventionen ist noch heterogen.

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Maßnahmen auf organisationaler Ebene:

Erschöpfung reduzieren können.

Besonders sinnvoll erscheint deshalb:

Person und Arbeitsbedingungen gemeinsam zu betrachten.

 

 

 

Was Führungskräfte beachten sollten

 

Burnout-Prävention gehört auch zu:

guter Führung und Arbeitsorganisation.

Hilfreiche Fragen sind:

  • Ist die Arbeitslast dauerhaft realistisch?
  • Sind Prioritäten klar?
  • Haben Mitarbeitende ausreichend Einfluss auf ihre Arbeit?
  • Werden Überlastungssignale ernst genommen?
  • Ist es möglich, frühzeitig Hilfe anzusprechen?

Besonders gefährlich ist eine Kultur, in der:

Überlastung als Loyalität interpretiert wird.

 

 

 

Frühe Signale verdienen frühe Reaktion

 

Du musst nicht warten, bis:

gar nichts mehr geht.

Wenn du über längere Zeit bemerkst:

  • deutliche Erschöpfung
  • zunehmende Distanz zur Arbeit
  • Leistungsabfall
  • anhaltende Konzentrationsprobleme

ist eine sinnvolle Frage:

Was brauche ich jetzt?

Vielleicht:

  • Entlastung
  • medizinische Abklärung
  • psychotherapeutische Unterstützung
  • ein Gespräch über Arbeitsbedingungen

Frühes Handeln ist meistens leichter als:

erst nach vollständiger Erschöpfung zu reagieren.

 

 

 

Wann ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe wichtig ist

 

Wenn Beschwerden:

  • deutlich zunehmen
  • über längere Zeit bestehen
  • mehrere Lebensbereiche beeinträchtigen
  • mit ausgeprägter Hoffnungslosigkeit verbunden sind

solltest du fachkundige medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Hilfe suchen.

Das gilt insbesondere, wenn zusätzlich auftreten:

  • anhaltend depressive Stimmung
  • starker Interessenverlust
  • ausgeprägte Angst
  • erhebliche Schlafprobleme
  • körperliche Beschwerden

Hier sollte nicht vorausgesetzt werden:

„Das ist eben Burnout.“

Es braucht eine sorgfältige Abklärung.

 

 

 

Bei akuter Selbstgefährdung braucht es sofort Hilfe

 

Wenn Gedanken auftreten, dir selbst etwas anzutun oder nicht mehr leben zu wollen, ist das:

eine akute Situation.

Dann solltest du sofort professionelle beziehungsweise notfallmedizinische Hilfe nutzen.

Bei unmittelbarer Gefahr:

Notruf 112.

 

 

 

Was Coaching leisten kann

 

Coaching kann sinnvoll sein, wenn keine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung im Vordergrund steht und es beispielsweise um folgende Fragen geht:

  • Wie gestalte ich meine Arbeit anders?
  • Welche Grenzen brauche ich?
  • Welche Aufgaben gehören wirklich zu meiner Rolle?
  • Wie setze ich Prioritäten?
  • Welche berufliche Veränderung ist sinnvoll?

Coaching ersetzt jedoch:

keine medizinische Diagnostik oder Psychotherapie.

Wenn relevante psychische oder körperliche Symptome vorliegen, sollte zunächst oder parallel fachkundig abgeklärt werden:

was tatsächlich behandelt werden muss.

 

 

 

Zurück in die Arbeit: Nicht nur die Person reparieren

 

Nach einer längeren Erschöpfungsphase ist die entscheidende Frage nicht nur:

„Bin ich wieder belastbar?“

Ebenso wichtig ist:

„In welche Bedingungen kehre ich zurück?“

Wenn dieselben Anforderungen unverändert bestehen, kann das problematisch sein.

Deshalb lohnt sich eine Rückkehr, die auch betrachtet:

  • Arbeitsumfang
  • Prioritäten
  • Zuständigkeiten
  • Unterstützung
  • Erholungsmöglichkeiten

Nachhaltige Rückkehr braucht mehr als wiederhergestellte Leistungsfähigkeit.

 

 

 

Sieben Fragen für eine erste Standortbestimmung

 

  1. Wie stark erschöpft fühle ich mich seit mehreren Wochen?
  2. Wie hat sich meine Haltung zur Arbeit verändert?
  3. Wie gut erhole ich mich außerhalb der Arbeit?
  4. Welche Arbeitsbedingungen belasten mich besonders?
  5. Welche davon kann ich beeinflussen?
  6. Welche gesundheitlichen Ursachen sollten abgeklärt werden?
  7. Welche Unterstützung brauche ich jetzt?

Diese Fragen diagnostizieren keinen Burnout.

Sie können jedoch helfen:

die Situation nicht länger zu verdrängen.

 

 

 

Fazit: Burnout ist kein Beweis dafür, besonders viel geleistet zu haben

 

Burnout sollte weder:

verherrlicht

noch:

bagatellisiert

werden.

Es ist ein arbeitsbezogenes Phänomen, das mit chronischem, nicht erfolgreich bewältigtem Arbeitsstress verbunden ist.

Und es überschneidet sich symptomatisch mit anderen gesundheitlichen Problemen.

Deshalb lohnt es sich:

  • früh hinzusehen
  • Belastungen realistisch einzuschätzen
  • Arbeitsbedingungen einzubeziehen
  • professionelle Hilfe rechtzeitig zu nutzen

Die entscheidende Frage lautet nicht:

„Wie lange kann ich noch durchhalten?“

Sondern:

„Was muss sich verändern, damit ich nicht dauerhaft gegen meine eigenen Grenzen arbeite?“

Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht darin, Warnsignale möglichst lange zu ignorieren. Sie zeigt sich auch darin, sie rechtzeitig ernst zu nehmen.

 

 

Der nächste Schritt

 

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→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Wer auf der Arbeit immer Vollgas gibt, hat irgendwann keinen Sprit mehr im Tank, um zuhause anzukommen. Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2015
Überarbeitung: 21. September 2026