20 Tipps für und Hilfe bei der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen bzw. Vorstellungsgesprächen

20 Tipps für und Hilfe bei der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen bzw. Vorstellungsgesprächen

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren im Bewerbungsgespräch bzw. Vorstellungsgespräch
Vorbereitung Bewerbungsgespräch bzw. Vorstellungsgespräch

Bereiten sie sich gut auf Bewerbungsgespräche vor

 

Bereiten Sie sich für Ihre Bewerbungsgespräche, auf schwierige Fragen und Fallen vor, wenn Ihnen an der Stelle etwas liegt. Hier erfahren Sie, wie Sie überzeugen und können auch Ihre eigenen Fragen stellen.

Überblick

 

 

 

 

Bewerbungsgespräch bzw. Vorstellungsgespräch

 

Zu überzeugen fällt keinem Überzeugten schwer.

Friedrich von Schiller

 

 

 

Vorbereitung lohnt sich

 

Sie wollen in Bewerbungssituationen überzeugen, souverän und sicher auftreten? Standardantworten und Floskeln bringen Sie nicht an Ihr Ziel. Sie sind daran interessiert, in einer sicheren Umgebung auf Fragen aus der Praxis souverän reagieren zu lernen und sind offen für Hilfestellungen? Oder haben Sie grundsätzliche Fragen? Wollen Sie ehrliches Feedback und Tipps? Erfahren Sie, wie Sie auf andere Menschen wirken, erweitern Sie Ihren Spielraum.

 

 

 

20 Tipps für Bewerbungsgespräche

 

Im Laufe der Zeit wurden mir zahlreiche Fragen von Bewerber:innenn und Presse zu Bewerbungsgesprächen gestellt. An dieser Stelle finden Sie einige Fragen und Antworten. Sie können mir in den Kommentaren gerne weitere Fragen stellen.

 

 

 

1. Erster Eindruck

 

Der erste Eindruck hat Konsequenzen. Die Weichen dafür werden bei der Vorbereitung gestellt. Kleidung, Gesamteindruck, Körpersprache, Verhalten etc. Vieles spielt eine Rolle, das vorher geklärt werden möchte. Wer sich im Bewerbungsgespräch zu sehr um solche Faktoren kümmert, ist abgelenkt und nicht präsent.

 

 

 

2. Präsenz

 

Zeigen Sie sich präsent, von Anfang an. Schon bei der Ankunft gilt es, das Ziel zu berücksichtigen. Viele Bewerber:innen sind erst sehr spät bei der Sache, wenn Sie meinen das Gespräch hätte nun angefangen. Tatsächlich können Sie ja schon vorher wahrgenommen werden.

 

 

 

3. Händedruck

 

Ob ein Händedruck tatsächlich so viel über eine Person aussagt, ist fraglich. Doch auch heute wird der Händedruck noch bei der Beurteilung von Menschen herangezogen. Vermitteln Sie Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit. Feuchte und schlappe Hände erinnern allerdings eher an einen toten Fisch.

 

 

 

4. Reihenfolge bei der Begrüßung

 

Beginnen Sie mit der Begrüßung bei der hierarchisch vermutlich am höchsten gestellten Person. Der Gastgeber wird üblicherweise selbst die Initiative ergreifen und so erhalten Sie wichtige Informationen. Achten Sie auf Merkmale wie Alter, Kleidung oder Sitzposition am Tisch. So zeigen Sie bei der Gelegenheit auch gleich, wie erfahren und aufmerksam Sie sind.

 

 

 

5. Bedanken

 

Bedanken Sie sich bei der Begrüßung für die Gelegenheit. Angemessene Freundlichkeit kommt meist gut an.

 

 

 

6. Umgangsformen

 

Die Klassiker der Etikette gelten auch heute noch. Beispielsweise setzen Sie sich erst, wenn Sie aufgefordert werden.

 

 

 

7. Smalltalk

 

Die Bedeutung von Smalltalk wird von Bewerber:innenn häufig unterschätzt. Es ist mehr als ein Einstieg und Eisbrecher. Tatsächlich ist es eine gute Gelegenheit, um einiges über sich und die eigene Persönlichkeit mitzuteilen.

Zeigen Sie, dass Sie soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeiten mitbringen. Je gelungener Sie gemeinsame Interessen ansprechen, desto besser. Vorbereitung wird auch hier belohnt. Zeigen Sie Interesse und signalisieren Sie das auch durch Ihre Körpersprache. Besonders wichtig; pflegen Sie Blickkontakt.

Welches Thema bei Ihrem Gespräch wirklich ausgewählt wird, entscheidet häufig die Situation und ist abhängig von Unternehmen und Gesprächspartner. Heikle Themen haben hier nichts zu suchen.

 

 

 

8. Soll ich das Getränkeangebot annehmen?

 

Nehmen Sie ein Getränkeangebot an, weil es sonst als eine Zurückweisung gewertet werden könnte.

 

 

 

9. Welches Getränk wählen?

 

Sie haben ein Getränk angeboten bekommen? Mit der selbstbewussten Antwort „Einen Latte Macchiato mit Mandelmilch, wenig Rohzucker und einen organischen Magenbitter, bitte!“ bleiben Sie noch lange im Gedächtnis. Leider gibt das jedoch nur Punkte für Skurrilität.

Besser: Aus dem Angebot wählen, keine darüber hinausgehenden Wünsche äußern. Sonderwünsche werden seltener als Hinweis auf eine interessante Persönlichkeit gewertet, sondern führen zum Stempel „Kompliziert!“

Es sprechen Erfahrungen dafür, ein warmes Getränk zu wählen, da dies Einfluss auf den Zustand des Konsumierenden und desjenigen hat, der damit in Kontakt kommt.

Wer ohnehin schon aufgeregt ist, sollte auf die Menge des zugeführten Koffeins achten.

 

 

 

10. Was ist beim Getränk sonst noch zu beachten?

 

Das Getränk sollte am Ende des Gesprächs vollständig konsumiert worden sein.

 

 

 

11. Gute Antworten statt Standardantworten auf Standardfragen

 

Bereiten Sie sich auf die möglichen Fragen vor. Eine ganze Reihe von Fragen finden Sie im Artikel Karriere: Die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen. Die Vorbereitung lohnt. Dabei geht es nicht nur um die konkreten Antworten, sondern das Verständnis, wie Sie gute Antworten geben, selbst auf unerwartete Fragen.

 

 

 

12. Worauf sollte ich beim Thema Gehalt achten?

 

Bereiten Sie sich gut vor, auch um Ihren Spielraum und die üblichen Bedingungen zu kennen. Nennen Sie möglichst keine absoluten Zahlen und beherzigen Sie die Empfehlungen im Artikel 31 Tipps für clevere Gehaltsverhandlungen. Die meisten der Tipps gelten auch für Bewerbungssituationen.

 

 

 

13. Worauf ist auf die Körpersprache während Bewerbungsgesprächen zu achten?

 

Die Körpersprache ist wesentlich für den Eindruck, den Sie machen und hinterlassen. Deswegen habe ich dem Thema auch einen eigenen Artikel gewidmet: Mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten.

 

 

 

14. Was, wenn ich auf meine Selbstständigkeit angesprochen werde?

 

Personaler beurteilen Selbstständige kritischer. Bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie darauf angesprochen werden. Tipps finden Sie im Artikel 17 Tipps für den Weg von der Selbstständigkeit in die Anstellung.

 

 

 

15. Wie stelle ich mich selbst vor?

 

„Erzählen sie uns bitte etwas über sich“. Es ist unverständlich, weshalb so wenig Bewerber:innen sich selbst gut vorstellen können. Die Fakten dürften schließlich bekannt sein und genügend Zeit sie in eine Struktur zu bringen hat auch jeder. Es kommt schließlich im Leben häufiger vor, sich vorstellen zu dürfen. Also bitte die Selbstvorstellung gut vorbereiten und Flexibilität bei der Anpassung üben.

Nehmen Sie dafür keine vorgefertigten Mustervorstellungen in denen Sie nur noch Ihre Daten eintragen. Widmen Sie der Selbstvorstellung die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat.

Der Aufwand lohnt sich. Mit einer gelungenen Selbstpräsentation können Sie punkten.

Sie können mit der Selbstpräsentation…

  • Kommunikationskompetenz beweisen,
  • geordnete Gedanken an den Tag legen,
  • überzeugend argumentieren,
  • auf interessante Aspekte hinweisen,
  • Ihre selbstbewusste Persönlichkeit präsentieren,
  • zeigen, dass Sie wissen, was relevant ist,
  • …

 

 

 

16. Was mache ich bei Lampenfieber in Bewerbungsgesprächen?

 

Etwas Energie darf ruhig im Spiel sein. Solange es Sie wach und aufmerksam macht, ist das in Ordnung. Wenn es überhandnimmt, finden Sie Empfehlungen im Artikel 5 Tipps bei Lampenfieber im Vorstellungsgespräch.

 

 

 

17. Was soll ich anziehen?

 

Mit Ihrer Kleidungswahl zeigen Sie, ob Sie die Spielregeln verstanden haben und ob Sie wohl in die Unternehmenskultur passen. Also informieren Sie sich über den Dresscode des potenziellen Arbeitgebers. Nur bitte verkleiden Sie sich nicht. Dann werden Sie sich unwohl fühlen und Ihren Auftritt nicht auf einer täglichen Basis wiederholen wollen.

Machen Sie sich vorher mit neuer Kleidung vertraut. Dann fühlen Sie sich wohler und sicherer darin.

 

 

 

18. Soll ich mir während des Bewerbungsgesprächs Notizen machen?

 

In der Regel ist es eine gute Idee, sich während des Gesprächs Notizen zu machen. So können Sie bei den eigenen Fragen wichtige Punkte aufgreifen. Außerdem zeugt es von ehrlichem Interesse und vermittelt eine strukturierte Arbeitsweise.

Im Nachgang helfen Ihnen die Notizen, das Gespräch zu reflektieren. Es hilft Ihnen bei Entscheidungen und Sie können zukünftige Einstellungsgespräche optimieren.

 

 

 

 

19. Muss ich eigene Fragen stellen?

 

Umso höhere die Position, desto größere Bedeutung haben die Fragen von Bewerber:innenn. Wer keine Fragen stellt, wirkt entweder schüchter oder desinteressiert. Allerdings werden angemessene und relevante Fragen erwartet. Zu früh über das Gehalt und Urlaub verhandeln zu wollen, kommt nicht gut an. Bewerber:innen können mit guten Fragen deutlich punkten. Es ist so möglich, durch gute Vorbereitung Engagement zu vermitteln.

 

 

 

20. Welchen Aufwand sollten Bewerber:innen in die Vorbereitung stecken?

 

Es kommt darauf an, ob unter welchen Bedingungen Sie ihn bekommen wollen. Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für den Erfolg. Sie gibt Ihnen Sicherheit und bewahrt Sie davor, in Fallen zu tappen. Wenn Sie gezielt Ihre Chancen verbessern wollen, lassen Sie sich unterstützen und profitieren Sie von Coaching. Für Ihre konkrete Situation, vertraut mit Methoden, Techniken und den passenden rhetorischen Werkzeugen werden Sie von mir optimal vorbereitet. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren.

 

 

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Worauf achten Sie bei der Verbreitung von Bewerbungsgesprächen? Welche Fragen haben Sie?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 30. April 2019
Englische Version:
AN: #371
K: CNA
Ü:

20+ Tipps für das Telefoninterview. Bewerbungsgespräche am Telefon.

20+ Tipps für das Telefoninterview. So gelingen Bewerbungsgespräche am Telefon.

Damit Sie sich und Ihr Angebot auch am Telefon überzeugend präsentieren
Das Telefoninterview meistern

Telefoninterviews meistern

 

Hier erfahren Sie, wie Sie sich und Ihr Angebot auch bei einem Telefoninterview überzeugend präsentieren. Nehmen Sie eine weitere Stufe zur angestrebten Anstellung.

Überblick

 

 

 

 

20+ Tipps für das Telefoninterview zum (Traum-)job

 

Anschreiben, Lebenslauf, mitunter auch eine Videobewerbung und dann persönliche Vorstellungsgespräche sind häufige Hürden zur angestrebten Anstellung. Mitunter ist ein Telefoninterview ein Zwischenschritt zur Vorauswahl oder bei Unklarheiten. So meistern Sie ihn:

 

 

1. Vorbereitung auf das Telefoninterview

 

Mögliche Fragen und Antworten wollen ebenso vorbereitet sein, wie die Recherche zu Unternehmen und Gesprächspartner.

 

 

a. Antworten auf typische Fragen

 

Eine Liste mit typischen Fragen bei Vorstellungsgesprächen finden Sie hier. Bei telefonischen Interviews geht es oft darum, Unklarheiten wie Lücken im Lebenslauf zu klären. Meist ist es die Stufe zum nächsten Schritt, dem persönlichen Vorstellungsgespräch. Manche Fragen, wie zum erwartenden Gehalt, sind in dieser Phase meist unpassend.

 

 

b. Selbstvorstellung

 

Damit Sie insbesondere bei der Selbstvorstellung nicht vom Hölzchen auf Stöckchen kommen, lohnt es sich solche typischen Elemente zu beherrschen.

 

 

c. Murphys Gesetz in Telefoninterviews

 

Und weil Murphys Gesetz immer im ungünstigsten Moment zuschlägt; Telefon immer gut geladen haben und sicherstellen, dass die Verbindung gesichert ist. Fahrstühle und Autobahnen sind keine gute Idee.

 

 

d. Vorhersehbares vorhersehen

 

Wenn Sie gut vorbereitet sind, kennen Sie die Rahmenbedingungen, können erahnen, welche Ziele der Arbeitgeber verfolgt und welche Eigenarten zu erwarten sind.

 

 

e. Einstimmen

 

Stimmen Sie sich auf das Gespräch ein, damit Sie dann ganz bei der Sache sind.

 

 

 

2. Anruf annehmen

 

Gehen Sie professionell an das Telefon, wenn es klingelt. Nur vorsichtshalber erinnere ich daran, dass noch so lustige Sprüche auf dem Anrufbeantworter selten gut ankommen.

 

 

 

3. Körpersprache

 

Sie sind zwar nicht zu sehen, trotzdem haben Haltung, Gestik und Mimik Einfluss darauf, wie Sie wirken.

 

a. Haltung

 

Eine aufrechte sichere Haltung wirkt positiv auf die Psyche, also Ihren Zustand und somit auch auf Ihre Stimme. Wenn Sie während des Telefoninterviews sitzen, dann aufrecht.

 

 

b. Gestik

 

Wildes Umherfuchteln der Arme wirkt unruhig, während ruhige sichere Bewegungen für die entsprechende Betonung sorgen.

 

 

c. Mimik

 

Ein Lächeln macht locker, verändert positiv die Stimme und Sie wirken sympathischer.

 

 

 

4. Kleidung

 

Kleidung hat große Auswirkungen auf unseren Zustand. Kleidung wirkt wie ein Anker, wir sind konditioniert uns auf eine bestimmte Weise bei bestimmter Kleidung zu verhalten. Am besten, Sie ziehen sich genauso an, als wenn Sie beim Vorstellungsgespräch im Unternehmen wären.

 

 

 

5. Stimme

 

Am Telefon hat die Stimme wegen der fehlenden visuellen Hinweise besonders große Auswirkungen. Sie kommen mit Ihrer Stimme am Telefon näher als sonst üblich.

 

 

a. Stimmvorbereitung

 

Bereiten Sie Ihre Stimme darauf vor. Schon etwas Pflege macht die Stimme angenehmer und überzeugender. Zumindest solltest du Ihre Stimme aufwärmen.

 

 

b. Betonung

 

Langsam und deutlich reden. Am angenehmsten ist eine warme, voll klingende Stimme. Tendenziell werden authentische, tiefere Stimmen bevorzugt. Die Stimme sollte jedoch möglichst der Wohlfühlstimme (Indifferenzlage) entsprechen.

 

 

c. Und überhaupt

 

Hier finden Sie 11+ Tipps für den Einsatz Ihrer Stimme am Telefon.

 

 

 

6. Nähe

 

Je nach Verwendung von Telefonhörer, Headset oder Freisprecheinrichtung klingt die Stimme deutlicher, näher oder entfernter.

 

 

 

7. Auf den Punkt kommen

 

Das Gespräch ist eine Art Arbeitsprobe. Zeigen Sie, dass Sie auf den Punkt kommen können, nehmen Sie aktiv am Gespräch teil.

 

 

 

8. Beziehung

 

Besonders gut läuft es für Sie, wenn Sie Gemeinsamkeiten mit dem Gesprächspartner finden.

 

 

 

9. Sprache

 

Sorgen Sie für einen angemessenen, aktiven Wortschatz. Das frühzeitig zu trainieren lohnt sich. Fülllaute, wie Hm, Ähs und Co. machen keinen guten Eindruck und lassen sich leicht ablegen. Auch starker Dialekt ist meist keine gute Idee. Und Weichmacher schaden dem Ansehen.

 

 

 

10. Englisch

 

Mitunter werden das Gespräch oder Teile davon in Englisch geführt. Stellen Sie sich darauf ein.

 

 

 

11. Eigene Fragen

 

Da Telefoninterview mehrheitlich kürzer gehalten werden als Vorstellungsgespräche vor Ort, ist für eigene Fragen meist nicht so viel Raum vorgesehen. Dennoch solltest du Fragen vorbereitet haben.

 

 

 

12. Charme

 

Legen Sie Charme an den Tag. Den haben Sie hoffentlich vorher schon gepflegt, damit er jetzt zum Einsatz kommen kann.

 

 

 

13. Ortswahl

 

Ein ungestörter ruhiger Ort an dem Sie sich wohl und souverän fühlen macht es leichter. So niedliche Haustiere und Kinder sein können, so irritierend sind derlei Geräusche während Gesprächen.

 

 

 

14. Vertagen

 

Werden Sie unvorbereitet angerufen und die Rahmenbedingungen sind gerade ungünstig, dann bitten Sie um Vertagung.

 

 

 

15. Präsenz

 

Nebenbei noch anderen Tätigkeiten nachzugehen ist keine so gute Idee, selbst wenn Sie sich für ein Multitaskingtalent halten. Präsenz erfordert Ihre vollständige Anwesenheit, körperlich und geistig. Ein Foto des Gesprächspartners kann es erleichtern und ist dank Internet größtenteils leicht zu beschaffen.

 

 

 

16. Konzentration

 

Telefoninterviews werden gerne unterschätzt und dann weniger konzentriert vorbereitet und durchgeführt.

 

 

 

17. Ausreden lassen

 

Es ist nicht nur eine Frage der guten Kommunikation, sondern auch des Respekts andere Menschen ausreden zu lassen.

 

 

 

18. Werkzeuge bereithalten

 

Gutes Werkzeug, halbe Arbeit

Ungarisches Sprichwort

 

 

a. Stift und Notizblock

 

Stift und Notizblock gehören zur Grundausstattung, damit Sie sich Notizen machen können. Oft werden die gleichen Fragen auch später während des Vorstellungsgesprächs vor Ort gestellt und Sie haben die Chance sich noch besser darauf vorzubereiten.

 

 

b. Visualisierung, Stichpunkte und Hintergrundinformationen

 

Das Profil des Gesprächspartners mit Foto darf auf dem Monitor oder einem Ausdruck in Sichtweite sein. Sehr routinierte Menschen haben Google oder andere Quellen geöffnet, um ggf. auch auf vorbereitete Informationen zurückgreifen zu können. Aber Achtung, das darf nicht auf Kosten der Aufmerksamkeit und Präsenz gehen. Auch das stupide Vorlesen vorbereiteter Antworten macht Zuhörern keine Freude.

 

 

 

19. Persönlich anreden und verabschieden

 

Menschen hören gerne ihren eigenen Namen, reagieren auf Verunglimpfungen allerdings sehr allergisch. Also immer schön aufmerksam bleiben, nicht nur beim Namen des Gesprächspartners.

 

 

 

20. Feedback

 

Lassen Sie sich doch vorher Feedback geben, wie Sie am Telefon wirken und wo Potenziale sind. Jeder Mensch hat blinde Flecken und der Abgleich von Selbst- und Fremdbild (Johari-Fenster) hilft.

 

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

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Worauf achten Sie bei Telefoninterviews?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #541
K: CNB
Ü:

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: souverän & natürlich wirken

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: souverän und glaubwürdig auftreten

Auf allen Ebenen beim Vorstellungsgespräch überzeugen
Wie Sie mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: souverän und glaubwürdig auftreten

 

Was mache ich mit meinen Händen?

Wie viel Blickkontakt ist richtig?

Darf ich die Beine überschlagen?

Was bedeutet es, wenn ich nervös wirke?

Solche Fragen begegnen mir häufig vor Bewerbungsgesprächen.

Die gute Nachricht:

Du musst keine perfekte Körpersprache spielen.

Du brauchst auch keine Liste mit Gesten, die angeblich immer:

  • souverän
  • unsicher
  • dominant
  • sympathisch

wirken.

Menschen funktionieren komplexer.

Stärker ist eine andere Frage:

Wie kann dein Auftreten deine Botschaft unterstützen, ohne künstlich zu wirken?

 

 

 

Körpersprache spielt im Bewerbungsgespräch eine Rolle

 

In einem Vorstellungsgespräch wird nicht nur bewertet, was du sagst.

Auch dein Auftreten prägt den Eindruck.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Körperhaltung
  • Blickverhalten
  • Mimik
  • Gestik
  • Stimme
  • Sprechtempo
  • Pausen

Das bedeutet jedoch nicht:

Ein einzelnes Signal verrät zuverlässig deine Persönlichkeit.

Der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel vieler Informationen.

 

 

 

Der erste Eindruck entsteht schnell

 

Menschen bilden früh Eindrücke voneinander.

Das geschieht auch in Bewerbungsgesprächen.

Dabei können unter anderem beeinflussen:

  • Erscheinung
  • Begrüßung
  • Stimme
  • Mimik
  • erste Antworten

Diese frühen Eindrücke können die weitere Wahrnehmung prägen.

Sie sind jedoch nicht unfehlbar.

Ein schneller Eindruck ist ein Eindruck. Noch kein belastbares Urteil über Kompetenz oder spätere Leistung.

 

 

 

Körpersprache ist kein Lügendetektor

 

Das ist eine wichtige Grundlage.

Eine einzelne Geste wie:

  • verschränkte Arme
  • weniger Blickkontakt
  • Selbstberührung
  • unruhige Hände

hat keine universelle Bedeutung.

Sie kann abhängig sein von:

  • Situation
  • Nervosität
  • Temperatur
  • Gewohnheit
  • Kultur
  • individueller Persönlichkeit

Deshalb sollte Körpersprache:

beobachtet

werden.

Nicht:

mechanisch gedeutet.

 

 

 

Auch Personalverantwortliche können Körpersprache überinterpretieren

 

Interviewer sind Menschen.

Sie bilden Eindrücke.

Und diese Eindrücke können hilfreich oder irreführend sein.

Besonders unstrukturierte Interviews sind anfälliger dafür, dass:

  • Sympathie
  • Selbstpräsentation
  • Auftreten
  • erste Eindrücke

stärker in die Bewertung einfließen.

Deshalb ist ein professionelles Interview idealerweise stärker auf:

jobbezogene Inhalte und strukturierte Kriterien

ausgerichtet.

 

 

 

Was bedeutet das für dich als Bewerber?

 

Du kannst nicht kontrollieren:

wie jede andere Person dich interpretiert.

Du kannst jedoch beeinflussen:

  • wie klar du antwortest
  • wie präsent du bleibst
  • wie gut du zuhörst
  • wie stimmig Inhalt und Auftreten zusammenpassen

Genau darauf lohnt es sich zu konzentrieren.

 

 

 

Das Ziel ist nicht perfekte Körpersprache

 

Wenn du während des gesamten Gesprächs denkst:

„Jetzt gerade sitzen.“

„Jetzt lächeln.“

„Jetzt Hände zeigen.“

dann steigt deine Selbstbeobachtung.

Und häufig sinkt:

deine Präsenz im Gespräch.

Deshalb trainiere lieber:

Haltung und Aufmerksamkeit.

Nicht:

eine Choreografie.

 

 

 

Eine gute Grundhaltung

 

Hilfreich ist eine Haltung, die dir erlaubt:

  • frei zu atmen
  • aufmerksam zuzuhören
  • natürlich zu gestikulieren
  • stabil zu sprechen

Das bedeutet häufig:

aufrecht, beweglich und entspannt genug.

Keine starre Haltung.

Und kein demonstratives „Power-Posing“.

 

 

 

Aufrecht bedeutet nicht steif

 

Eine übermäßig kontrollierte Haltung kann:

  • angespannt
  • unnatürlich
  • distanziert

wirken.

Das Ziel lautet:

stabil und beweglich.

Du solltest dich dem Gesprächspartner zuwenden können.

Und gleichzeitig natürlich bleiben.

 

 

 

Blickkontakt: Verbindung statt Dauerstarren

 

Blickkontakt kann Aufmerksamkeit und Interesse signalisieren.

Das bedeutet nicht:

Du musst permanent in die Augen schauen.

Natürliche Gespräche enthalten:

  • Blickkontakt
  • Blickwechsel
  • kurze Abwendungen

Das ist normal.

Der hilfreiche Maßstab lautet:

Bleib ansprechbar und präsent.

 

 

 

Wenig Blickkontakt bedeutet nicht automatisch Unsicherheit

 

Auch hier gilt:

Ein einzelnes Verhalten erlaubt keine sichere Interpretation.

Menschen unterscheiden sich deutlich darin:

  • wie viel Blickkontakt sie bevorzugen
  • wie angenehm sie ihn erleben
  • wie sie ihn kulturell interpretieren

Deshalb sollten Bewerbungstipps weniger auf:

„So viel Blickkontakt musst du halten.“

setzen.

Stärker ist:

ein natürlicher Kontakt zum Gegenüber.

 

 

 

Wenn mehrere Personen im Gespräch sitzen

 

Dann richte deine Aufmerksamkeit nicht ausschließlich auf die Person, die die Frage gestellt hat.

Beginne bei ihr.

Öffne deinen Blick anschließend auch für die anderen Beteiligten.

So entsteht:

Gespräch mit der ganzen Runde.

 

 

 

Mimik: Interesse zeigen, ohne ein Lächeln festzuhalten

 

Ein freundlicher Gesichtsausdruck kann Verbindung erleichtern.

Das bedeutet nicht:

ständig lächeln.

Wenn über:

  • schwierige Entscheidungen
  • Konflikte
  • Fehler

gesprochen wird, wäre permanentes Lächeln möglicherweise unpassend.

Mimik sollte zum Inhalt passen.

 

 

 

Ein echtes Lächeln lässt sich schlecht erzwingen

 

Wenn du dir ständig sagst:

„Ich muss sympathisch wirken.“

kann ein Lächeln schnell angespannt erscheinen.

Hilfreicher ist:

echtes Interesse am Gespräch.

Das beeinflusst Mimik häufig natürlicher als bewusste Gesichtskontrolle.

 

 

 

Gestik: unterstütze den Gedanken

 

Gestik kann helfen:

  • Strukturen sichtbar zu machen
  • Größen zu verdeutlichen
  • Gegensätze zu markieren
  • Kernaussagen zu betonen

Die Frage lautet nicht:

„Welche Geste wirkt besonders souverän?“

Sondern:

„Unterstützt meine Gestik das, was ich sage?“

 

 

 

Offene Handflächen sind kein Geheimcode

 

Der verbreitete Tipp lautet:

„Zeige offene Handflächen, dann wirkst du vertrauenswürdig.“

So einfach ist Körpersprache nicht.

Offene Gesten können freundlich und zugänglich wirken.

Sie sind jedoch kein zuverlässiger:

Vertrauensindikator.

Und sie müssen nicht bewusst inszeniert werden.

 

 

 

Verschränkte Arme sind nicht automatisch Ablehnung

 

Das ist eines der bekanntesten Körpersprache-Klischees.

Menschen verschränken ihre Arme aus vielen Gründen.

Zum Beispiel:

  • Bequemlichkeit
  • Kälte
  • Gewohnheit
  • Konzentration

Deshalb:

eine Haltung nie isoliert deuten.

Wenn du selbst merkst, dass du dadurch sehr geschlossen wirkst, kannst du deine Haltung verändern.

Nur bitte nicht aus Angst vor einer angeblich eindeutigen Bedeutung.

 

 

 

Was mache ich mit meinen Händen?

 

Eine häufige Frage.

Die einfachste Antwort:

Lass sie grundsätzlich das tun, was sie in einem guten Gespräch auch tun.

Du musst sie:

  • nicht verstecken
  • nicht künstlich fixieren
  • nicht permanent bewegen

Eine ruhige Ausgangsposition kann helfen.

Dann darf Gestik entstehen.

 

 

 

Selbstberührungen und Nervosität

 

Unter Anspannung verändern sich Bewegungen.

Manche Menschen:

  • berühren Gesicht oder Haare
  • spielen mit Gegenständen
  • bewegen Hände oder Füße stärker

Das ist zunächst:

menschlich.

Es beweist keine bestimmte Persönlichkeitseigenschaft.

Wenn ein Verhalten sehr stark wird und deine Präsenz beeinträchtigt, kann es sich lohnen, daran zu arbeiten.

 

 

 

Nervosität darf sichtbar sein

 

Ein Bewerbungsgespräch ist für viele Menschen bedeutsam.

Eine gewisse Anspannung ist normal.

Du musst nicht unbedingt so wirken, als wäre dir alles vollkommen gleichgültig.

Stärker ist:

trotz Nervosität handlungsfähig zu bleiben.

 

 

 

Die Stimme gehört zur Wirkung

 

Körpersprache im weiteren Sinn endet nicht bei Gestik und Haltung.

Auch Stimme beeinflusst, wie Aussagen ankommen.

Relevant sind beispielsweise:

  • Tempo
  • Lautstärke
  • Betonung
  • Pausen
  • Artikulation

Das Ziel ist weniger:

möglichst tief zu sprechen.

Das Ziel ist:

klar, verständlich und präsent zu sprechen.

 

 

 

Eine tiefe Stimme ist nicht automatisch souveräner

 

Der verbreitete Rat:

„Sprich tiefer, dann wirkst du kompetenter.“

ist zu einfach.

Künstliches Absenken kann:

  • angestrengt
  • unnatürlich

klingen.

Hilfreicher sind:

  • ruhige Atmung
  • angemessenes Tempo
  • klare Artikulation
  • natürliche Stimmlage

 

 

 

Pausen wirken häufig souveräner als hektisches Antworten

 

Eine schwierige Frage kommt.

Du musst nicht sofort antworten.

Eine kurze Pause kann helfen:

  • zu denken
  • die Antwort zu strukturieren
  • ruhiger zu beginnen

Das wirkt häufig stärker als:

eine schnelle Antwort ohne klare Richtung.

 

 

 

Sprechtempo unter Nervosität

 

Viele Menschen sprechen unter Druck schneller.

Dann können:

  • Satzenden verschwinden
  • Pausen fehlen
  • Kernbotschaften weniger klar werden

Hilfreich ist:

bewusst Gedanken abschließen.

Nicht:

möglichst langsam sprechen.

 

 

 

Die Begrüßung

 

Eine gute Begrüßung darf einfach sein.

Zum Beispiel:

  • aufmerksam
  • freundlich
  • klar

Ein Händedruck ist je nach Situation und Kultur möglich.

Er ist kein Test für:

Charakterstärke.

Ein künstlich besonders fester Händedruck bringt wenig.

 

 

 

Der Händedruck wird häufig überschätzt

 

Ältere Bewerbungstipps tun manchmal so, als entscheide sich hier bereits:

Selbstsicherheit oder Unsicherheit.

Das ist deutlich zu viel Bedeutung für wenige Sekunden.

Wenn ein Händedruck stattfindet:

angemessen und natürlich.

Mehr braucht es nicht.

 

 

 

Sitzen im Bewerbungsgespräch

 

Wähle eine Position, in der du:

  • gut atmen
  • aufmerksam zuhören
  • natürlich gestikulieren

kannst.

Du musst nicht wie eingefroren auf der Stuhlkante sitzen.

Eine leichte Orientierung zum Gespräch ist meist sinnvoll.

Das wichtigste Kriterium:

Du kannst präsent bleiben.

 

 

 

Bewegung ist erlaubt

 

Manche Bewerber versuchen, möglichst unbeweglich zu sitzen.

Das kann sehr kontrolliert wirken.

Menschen bewegen sich in normalen Gesprächen.

Deshalb darfst du:

  • die Sitzposition leicht verändern
  • gestikulieren
  • dich dem Gegenüber zuwenden

Das Ziel ist:

Ruhe ohne Erstarrung.

 

 

 

Kongruenz statt Körpersprache-Trick

 

Besonders überzeugend wirkt häufig, wenn:

Inhalt und Auftreten zusammenpassen.

Du sprichst beispielsweise begeistert über ein Projekt.

Dann darf diese Begeisterung:

  • in der Stimme
  • im Gesicht
  • in der Gestik

sichtbar werden.

Wenn du dagegen eine schwierige Erfahrung reflektierst, darf deine Wirkung ruhiger werden.

Glaubwürdigkeit entsteht weniger durch perfekte Gesten als durch stimmiges Verhalten.

 

 

 

Authentizität bedeutet nicht völlige Ungefiltertheit

 

Auch dieser Punkt ist wichtig.

Authentisch auftreten bedeutet nicht:

„Ich mache einfach alles so wie immer.“

Du kannst:

  • bewusst klarer sprechen
  • deine Haltung verbessern
  • Unruhe reduzieren
  • deinen Blick bewusster öffnen

und trotzdem du selbst bleiben.

Professionelles Auftreten ist:

entwickelte Natürlichkeit.

 

 

 

Körpersprache kann Kompetenz nicht ersetzen

 

Ein Bewerbungsgespräch dreht sich nicht hauptsächlich darum:

wie überzeugend du sitzt.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Erfahrung
  • Kompetenz
  • Motivation
  • Passung zur Aufgabe
  • Qualität deiner Antworten

Körpersprache unterstützt diese Inhalte.

Sie sollte nicht versuchen, fehlende Substanz zu verdecken.

 

 

 

Inhalt und Auftreten gemeinsam vorbereiten

 

Die beste Körpersprachevorbereitung beginnt deshalb häufig nicht mit:

„Wie soll ich sitzen?“

Sondern:

„Was möchte ich vermitteln?“

Zum Beispiel:

  • Welche Erfahrungen sind relevant?
  • Welche Leistungen möchte ich konkret machen?
  • Welche Fragen werden wahrscheinlich gestellt?
  • Welche Beispiele belegen meine Aussagen?

Je klarer du inhaltlich bist, desto leichter kann dein Auftreten folgen.

 

 

 

Typische Fragen vorbereiten

 

Viele Bewerbungsgespräche enthalten Fragen zu:

  • Motivation
  • Erfahrung
  • Stärken
  • Schwierigkeiten
  • Konflikten
  • Entscheidungen

Die Vorbereitung sollte weniger darin bestehen:

perfekte Sätze auswendig zu lernen.

Stärker ist:

gute Beispiele und klare Gedanken vorzubereiten.

→ Häufige Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

 

 

Auswendig gelernte Antworten können Körpersprache verschlechtern

 

Wenn du versuchst, einen perfekten Wortlaut abzurufen, wandert deine Aufmerksamkeit nach innen.

Dann können:

  • Blickkontakt
  • natürliche Mimik
  • Gestik

weniger spontan werden.

Deshalb lieber:

Gedanken sicher kennen.

Nicht:

Text perfekt reproduzieren.

 

 

 

Konkrete Beispiele wirken stärker als Selbstbeschreibungen

 

Statt:

„Ich bin sehr belastbar.“

ist häufig stärker:

eine Situation zu beschreiben, in der Belastbarkeit relevant war.

Dann kann dein Gegenüber:

Verhalten

beurteilen.

Nicht nur:

Selbstetiketten.

 

 

 

STAR kann bei Beispielen helfen

 

Eine einfache Struktur ist:

  • Situation – Was war los?
  • Task – Welche Aufgabe hattest du?
  • Action – Was hast du konkret getan?
  • Result – Was kam dabei heraus?

Die Struktur hilft:

prägnant und nachvollziehbar zu antworten.

Sie sollte nicht wie ein auswendig gelerntes Schema klingen.

 

 

 

Selbstpräsentation gehört zum Bewerbungsgespräch

 

Natürlich präsentierst du dich.

Das ist Teil der Situation.

Problematisch wird es, wenn Selbstpräsentation stärker wird als:

die tatsächliche Passung.

Ein gelungenes Gespräch sollte beiden Seiten helfen herauszufinden:

Passt diese Zusammenarbeit?

 

 

 

Bewerbungsgespräche sind keine Einbahnstraße

 

Auch du prüfst:

  • Wie wird hier kommuniziert?
  • Wie wird Führung beschrieben?
  • Welche Erwartungen bestehen?
  • Was bleibt unklar?

Diese Haltung kann deine Präsenz verändern.

Aus:

„Ich muss unbedingt überzeugen.“

wird:

„Wir prüfen gemeinsam eine mögliche Zusammenarbeit.“

 

 

 

 

Das kann Nervosität verändern

 

Wenn du dich ausschließlich als:

bewertete Person

erlebst, steigt leicht der Druck.

Wenn du dich gleichzeitig als:

Gesprächspartner mit eigener Entscheidung

erlebst, entsteht häufig mehr innerer Handlungsspielraum.

Das kann wiederum:

  • Stimme
  • Haltung
  • Blickkontakt

natürlicher werden lassen.

 

 

 

 

Körpersprache unter Druck

 

Ein schwieriger Moment kann kommen.

Zum Beispiel:

„Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“

Oder:

„Warum haben Sie die letzte Stelle verlassen?“

Dann geht es weniger darum:

deine Körpersprache zu kontrollieren.

Hilfreicher ist:

  1. kurz denken
  2. Frage verstehen
  3. Antwort strukturieren
  4. ruhig beginnen

Der Körper folgt häufig der inneren Klarheit.

 

 

 

 

Wenn du eine Frage nicht verstehst

 

Dann frag nach.

Zum Beispiel:

„Meinen Sie damit eher meine Führungserfahrung oder meine fachliche Erfahrung?“

Das ist kein Zeichen von Schwäche.

Es zeigt:

Du möchtest präzise antworten.

 

 

 

Wenn du etwas nicht weißt

 

Auch dann brauchst du keine Körpersprachetechnik.

Du kannst sagen:

„Dazu habe ich bislang noch keine praktische Erfahrung.“

Dann:

„Ich würde mich dem Thema folgendermaßen nähern …“

Eine klare Grenze wirkt häufig stärker als:

sichtbare Improvisation ohne Substanz.

 

 

 

 

Online-Bewerbungsgespräche

 

Bei Videointerviews verändern sich die Bedingungen.

Relevant sind beispielsweise:

  • Kameraposition
  • Tonqualität
  • Licht
  • Bildausschnitt
  • Blick zur Kamera

Die Kamera verändert, wie nonverbale Hinweise sichtbar werden.

Deshalb sollte ein Onlinegespräch vorher technisch getestet werden.

→ Tipps für Videobewerbungen und Videoauftritte

 

 

 

Blickkontakt vor der Kamera funktioniert anders

 

Wenn du dein Gegenüber auf dem Bildschirm ansiehst, schaust du häufig leicht unterhalb der Kamera.

Direkter Kamera-Blick erzeugt dagegen stärker den Eindruck:

Du schaust die andere Person an.

Du musst deshalb nicht dauerhaft in die Linse sehen.

Bei wichtigen Aussagen kann ein bewusster Kamerablick jedoch hilfreich sein.

 

 

 

Nonverbale Wirkung darf nicht zum Fairnessproblem werden

 

Auch Arbeitgeber sollten sich bewusst sein:

Menschen unterscheiden sich in ihrem nonverbalen Verhalten.

Das kann beispielsweise betreffen:

  • Blickkontakt
  • Mimik
  • Gestik
  • soziale Ausdrucksweise

Aus solchen Unterschieden sollte nicht vorschnell auf:

  • Kompetenz
  • Motivation
  • Vertrauenswürdigkeit

geschlossen werden.

Gerade strukturierte, jobbezogene Interviews können dabei helfen, Bewertungen stärker an relevante Kriterien zu binden.

 

 

 

Warum strukturierte Interviews auch für Bewerber hilfreich sind

 

Wenn alle Bewerber ähnliche:

  • Fragen
  • Kriterien
  • Bewertungsmaßstäbe

erhalten, bekommt die tatsächliche Antwortqualität mehr Gewicht.

Das reduziert zumindest einen Teil der Abhängigkeit von:

bloßem Eindruck.

Als Bewerber kannst du die Interviewstruktur zwar nicht bestimmen.

Du kannst jedoch deine Antworten:

konkret und jobbezogen

machen.

 

 

 

Die häufigsten Körpersprache-Fehler bei Bewerbungen

 

1. Körpersprache spielen

Das Auftreten wirkt choreografiert.

 

2. Permanent Selbstkontrolle betreiben

Die Aufmerksamkeit fehlt im Gespräch.

 

3. Blickkontakt erzwingen

Aus Verbindung wird Anstarren.

 

4. Gesten nach Rezept benutzen

Die Bewegung passt nicht zum Gedanken.

 

5. Jede Nervosität verstecken wollen

Dadurch steigt häufig die Anspannung.

 

6. Stimme künstlich absenken

Die Wirkung wird unnatürlich.

 

7. Inhalt vernachlässigen

Präsenz kann fehlende Substanz nicht ersetzen.

 

 

 

Was stattdessen hilft

 

  • gute inhaltliche Vorbereitung
  • klarer innerer Standpunkt
  • realistische Probe
  • konkretes Feedback
  • natürliche Haltung
  • aufmerksames Zuhören

Das verbessert Körpersprache häufig indirekt.

Denn:

Sicherheit entsteht eher aus Vorbereitung als aus einstudierten Gesten.

 

 

 

Mit Video üben

 

Eine kurze Aufnahme kann sehr aufschlussreich sein.

Beantworte beispielsweise:

„Warum interessieren Sie sich für diese Position?“

Dann schau die Aufnahme zunächst ohne Ton.

Beobachte:

  • Haltung
  • Blick
  • Mimik
  • Gestik

Danach nur den Ton.

Achte auf:

  • Tempo
  • Pausen
  • Betonung
  • Verständlichkeit

Dann beides zusammen.

 

 

 

Feedback sollte konkret sein

 

Feedback wie:

„Du wirkst unsicher.“

ist wenig hilfreich.

Besser:

„Bei schwierigen Fragen wirst du deutlich schneller.“

Oder:

„Während du über deine wichtigsten Erfolge sprichst, schaust du fast ausschließlich nach unten.“

Jetzt gibt es:

beobachtbares Verhalten.

Und damit:

eine Trainingsmöglichkeit.

 

 

 

Wirkung statt Interpretation trainieren

 

Im Training interessiert mich weniger:

„Was bedeutet diese Geste psychologisch?“

Stärker ist:

„Wie wirkt dein gesamtes Auftreten in diesem Moment?“

Und:

„Passt diese Wirkung zu deiner Botschaft?“

Das ist wesentlich belastbarer als Körpersprache-Orakel.

 

 

 

Eine Checkliste für dein Bewerbungsgespräch

 

  1. Kann ich meine wichtigsten Erfahrungen konkret beschreiben?
  2. Kenne ich meine Motivation für die Position?
  3. Habe ich gute Beispiele vorbereitet?
  4. Kann ich auch schwierige Fragen ruhig beantworten?
  5. Sitze ich stabil und beweglich?
  6. Bleibt mein Blick natürlich im Gespräch?
  7. Unterstützt meine Gestik meine Aussagen?
  8. Spreche ich verständlich und in angemessenem Tempo?
  9. Nutze ich Pausen?
  10. Höre ich wirklich zu?
  11. Stelle ich selbst gute Fragen?
  12. Wirkt mein Auftreten insgesamt stimmig?

 

 

 

Welche Fragen solltest du selbst stellen?

 

Gute eigene Fragen zeigen:

Du prüfst die Aufgabe ernsthaft.

Zum Beispiel:

  • Was wären in den ersten sechs Monaten die wichtigsten Ziele?
  • Woran würden Sie erkennen, dass jemand in dieser Rolle erfolgreich ist?
  • Welche Herausforderungen sind aktuell besonders relevant?
  • Wie werden Entscheidungen im Team getroffen?

Solche Fragen helfen gleichzeitig:

dir selbst bei der Entscheidung.

 

 

 

Die stärkste Körpersprache beginnt im Kopf

 

Wenn deine innere Haltung lautet:

„Bitte mögen Sie mich.“

entsteht eine andere Wirkung als bei:

„Ich möchte herausfinden, ob wir fachlich und menschlich gut zusammenpassen.“

Diese zweite Haltung ist häufig:

  • ruhiger
  • klarer
  • dialogischer

Und genau das wird oft auch körperlich sichtbar.

 

 

 

Vorbereitung auf ein wichtiges Bewerbungsgespräch

 

Gerade bei einer wichtigen beruflichen Veränderung kann ein realistischer Probelauf sehr hilfreich sein.

Dabei können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Selbstpräsentation
  • typischen Interviewfragen
  • kritischen Rückfragen
  • Körpersprache
  • Stimme
  • Präsenz
  • prägnanten Beispielen

→ Karriere-Coaching in Berlin und online

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Selbstpräsentation, berufliche Wirkung und die Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn ein konkretes Auswahlgespräch hohe berufliche, wirtschaftliche oder strategische Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

, 

Fazit: Körpersprache unterstützt – sie ersetzt keine Substanz

 

Im Bewerbungsgespräch wirkt mehr als der Inhalt.

Auch:

  • Haltung
  • Blick
  • Mimik
  • Gestik
  • Stimme

prägen den Eindruck.

Die Lösung ist jedoch nicht:

eine perfekte Körpersprache einzuüben.

Stärker ist:

Inhalt, innere Haltung und äußeres Auftreten miteinander in Einklang zu bringen.

Dann brauchst du weniger Regeln.

Du bist:

  • präsent
  • ansprechbar
  • klar

und kannst dich auf das konzentrieren, worum es wirklich geht:

ein gutes Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit.

Überzeugende Körpersprache entsteht weniger durch perfekte Gesten als durch Klarheit, Präsenz und ein Auftreten, das zu dir und deiner Botschaft passt.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2017
Überarbeitung: 1. August 2026

11 Tipps für überzeugende Arbeitsproben bei Bewerbungen

11 Tipps für überzeugende Arbeitsproben bei Bewerbungen

Karriere: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren
Arbeitsproben bei Bewerbungen

Arbeitsproben bei Bewerbungen

 

Was bei Arbeitsproben in Bewerbungen zu beachten ist. Was hilft und was schadet. Konkrete Empfehlungen für die Karriere.

Arbeitsproben bei Bewerbungen

 

Wer sich einen Namen in der Branche gemacht hat, wird mit den Erfolgen in Verbindung gebracht. Doch nicht jeder ist schon in einer solch angenehmen Situation, bei der ein guter Ruf für sich spricht.

11 Tipps für überzeugende Arbeitsproben bei Bewerbungen

 

 

1. Bedeutung von Arbeitsproben bei Bewerbung

 

Explizit angeforderte Arbeitsproben sind eher selten und die Bedeutung nimmt ab beziehungsweise verändert sich. So werden beispielsweise heute Dozenten häufiger aufgefordert, kurze Lehrvideos als Arbeitsprobe einzusenden.

Bei Positionen für jüngere Kandidaten sind nach wie vor Assessment-Center oder Praktika von größerer Bedeutung.

 

 

 

2. Woher nehmen?

 

Es gilt frühzeitig für Gelegenheiten zu sorgen und systematisch die Früchte des bisherigen Erfolgs aufzubereiten. Beispielsweise durch Praktika oder andere Formen der Teilnahme an angesehenen Vorhaben. Das Internet informiert über vieles und das kann befindet Selbstdarstellung sehr hilfreich sein. Erfolgreiches Selbstmarketing beginnt möglichst früh.

Durch tatsächlich gemachte Erfahrungen ist es möglich, aussagekräftige Arbeitsproben in Form präsenter Ergebnisse aus der Praxis zu liefern. Die können möglichst öffentlichkeitswirksam verfügbar sein, wie Bücher, Internetseiten, Artikel in Fachzeitschriften etc.

 

 

 

3. Arten von Arbeitsproben aussehen

 

Die Bewerbungsunterlagen und alles was seitens des Arbeitgebers und seiner Vertreter vom Bewerber:innen wahrzunehmen ist, sind in gewisser Weise Arbeitsproben.

Der gesamte Prozess der Bewerbung ist eine Gelegenheit dafür, sich und die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu präsentieren.

Ein gepflegter Blog zum Thema ist heute, was früher ein Fachbuch war. Arbeitgeber schauen heutzutage häufiger ins Internet und recherchieren Bewerber:innen. Schön, wenn dann nicht „nur“ positive Selbstaussagen über den Bewerber:innen vom Bewerber:innen zu lesen ist, sondern auch Veröffentlichungen oder andere Ergebnisse dort zu finden sind. Vielleicht berichten ja sogar angesehene Quellen über Arbeiten des Bewerber:innens.

Besonders im kreativen Bereich bietet sich eine entsprechende Homepage an.

Die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen kann bewusst als Arbeitsprobe genutzt werden. Dabei ist allerdings die Branche zu berücksichtigen. Nicht überall wird überbordende Kreativität an dieser Stelle gerne gesehen, sondern darauf geachtet, dass Formalien eingehalten werden.

 

 

 

4. Beweise

 

Arbeitsproben sollten nachweisbar zugeordnet werden können, sonst fehlt Ihnen die Glaubwürdigkeit. Behaupten lässt sich sonst viel!

Handelt es sich um Gruppenergebnisse, dann ist nachzuweisen, welchen Anteil der Bewerber:innen daran hat.

 

 

 

5. Wenn keine Arbeitsproben vorhanden sind

 

Wer über keine Arbeitsproben verfügt und auch keine erzeugen kann, der kann ehemalige Arbeitgeber als Referenz angeben, damit sie Auskunft über die Arbeit geben. Es sollten in Absprache (!) allerdings geeignete Personen als Referenz genannt werden, die bereit sind über die persönlichen Qualitäten auf geeignete Weise Auskunft zu geben.

 

 

 

6. Arbeitsproben einsenden

 

Wer unaufgefordert Arbeitsproben einschickt, kann sich damit schaden. Die Sichtung der Bewerbung erfordert dadurch mehr Aufwand und das macht nicht unbedingt Freude. Im Zweifelsfall lieber nachfragen.

Der Hinweis auf Arbeitsproben mittels Link ist da leicht realisierbar. Der sollte bei leicht in den Browser einzugeben sein, wenn er nicht wie bei einer Bewerbung per E-Mail direkt anzuklicken ist. Wenn es nicht anders geht; URL-Shortener wie bitly.com helfen.

 

 

 

7. Original oder Kopie?

 

Versenden Sie keine Originale. Die Rücksendung erfordert für den Arbeitgeber zusätzlichen Aufwand und selbst bei pfleglicher Behandlung werden die Arbeitsproben dadurch nicht ansehnlicher.

 

 

 

8. Viel hilft viel?

 

Von wegen, viel hilft viel! Sie sollten lieber darauf setzen, neugierig zu machen, anstatt die Empfänger mit Masse zu überhäufen. Wählen Sie die besten, für die beabsichtigte Botschaft geeigneten Arbeitsproben aus. Relevanz statt nur eigene Begeisterung. Auch die Auswahl ist ein Statement, eine Arbeitsprobe an sich.

 

 

 

9. Wann gehören Arbeitsproben in die Bewerbungsunterlage

 

Üblich sind Arbeitsproben eher in bestimmten Branchen. Dies sind insbesondere jene, bei denen Design eine wichtige Rolle spielt, wie in der Architektur, Grafikdienstleistungen oder im Journalismus.

 

 

 

10. Diskretion

 

Achten Sie darauf, keine Betriebsgeheimnisse zu verraten oder berechtigt oder unberechtigt durch Ihre Darstellung als indiskret zu gelten. Sonst könnte das bei potenziellen Arbeitgebern Zweifel an Ihrer Zuverlässigkeit als Bewerber:innenn wecken.

 

 

 

11. Strategie

 

Auch die Arbeitsproben sind Teil einer Gesamtstrategie für die Karriere. Also frühzeitig planen und immer schön den Überblick behalten. Strategie geht vor Aktionismus.

P.S.

 

Welche Erfahrungen und Empfehlungen haben Sie hinsichtlich Arbeitsproben bei Bewerbungen?

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 8. April 2018
Überarbeitung: 2. Januar 2019
AN: #43363

19 Tipps für deine Videobewerbung. Bewerbung per Video? Unsinn oder neuer Trend?

19 Tipps für deine Videobewerbung. Bewerbung per Video? Unsinn oder neuer Trend?

Videobewerbung: Hit oder Hype? Wie und wo Sie von einer Videobewerbung profitieren
 
18 Tipps für deine Videobewerbung

Bewerbung mit Video

 

Mache das Unmögliche möglich, das Mögliche einfach, und das Einfache elegant.

Moshé Feldenkrais

Videobewerbung: Hit oder Hype?

 

Aus den Gesprächen mit Personalentscheidern ist erkennbar, dass Videos bei der Bewerbung in Deutschland heute noch keinen Durchbruch verzeichnen. Das Interesse ist eher verhalten. Und was zu sehen ist, schadet oft mehr, als es hilft.

Das ist auch verständlich, denn kaum ein Bewerber:innen hat die Erfahrungen, um das Medium Video vorteilhaft für sich einzusetzen. Angebote für Pakete mit Vorbereitung, Aufzeichnung und DVD-Covergestaltung liefern mitunter technisch bessere Ergebnisse. Doch steigt damit auch die Erwartung an den Inhalt, der jedoch in der Kürze der Zeit kaum Chancen hat.

Oft wird ein Video erstellt, um es an verschiedene potenzielle Arbeitgeber zu senden. Doch wie wird da eine gezielte Ansprache realisiert?

Branchenunterschiede

 

Im kreativen Bereich kann Video auch heute einen Vorteil im Wettbewerb liefern. Allerdings dürfte eine üblich verpackte DVD oder ein Link auf eine Webseite kaum jemanden vom Ofen hervorlocken. Da braucht es schon mehr Einfallsreichtum.

Fazit

 

Videobewerbung? Beim Berufseinstieg und im kreativen Bereich kann Video die Chancen erhöhen. Der physischen Bewerbung beigefügte DVDs werden jedoch von den meisten Entscheidern ignoriert. Bei Online-Bewerbungen eingefügte Links zu eingebetteten (also direkt verfügbaren) Videos werden schon etwas häufiger gestartet.

Für Führungspositionen haben eingereichte Videos gegenwärtig so gut wie keine Bedeutung.  Wobei von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, im Internet ja häufiger Videos existieren. Deren Auftritte haben ihre Folgen.

Die Zukunft wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Änderungen mit sich bringen.

19 Tipps für Videobewerbungen

 

 

1. Das Medium verstehen und dessen Eigenarten nutzen

 

Das Video hat in erster Linie die Aufgabe Emotionen zu transportieren und damit der Beziehung zu dienen. Es geht nicht um eine 1:1-Umsetzung von Bewerbung und Lebenslauf.

 

 

 

2. Äußerlichkeiten

 

Denken Sie an die passende Erscheinung, die zur angestrebten Stelle passt, Kleidung, Haarschnitt, Kosmetik etc.

 

 

 

3. Auf die richtige Weise glänzen

 

Zu glänzende Gesichtshaut vermeiden. Puder oder besser matte Creme verwenden.

 

 

 

4. Blickkontakt

 

Vor dem ersten Satz in die Kamera schauen und lächeln. Die Kamera repräsentiert Ihren Gesprächspartner.

 

 

 

5. Schokoladenseite

 

Die beste Gesichtsseite bzw. Haltung präsentieren.

 

 

 

6. Offene Körperhaltung

 

Achten Sie auf eine offene Körperhaltung, die zugewandt und sympatisch wirkt. Keine Körperteile wie Arme oder Beine über Kreuz.

 

 

 

7. Ins rechte Licht setzen

 

Bei Video spielt die Beleuchtung eine zentrale Rolle. Schatten durch hartes Licht oder weiches schmeichelhaftes Licht verändern die Erscheinung.

 

 

 

8. Rückblick

 

Passende Umgebung und einen Hintergrund, vor dem Sie erkannt werden. Ideal ist eine Umgebung, die einen Bezug zum Einsatzbereich hat.

 

 

 

9. KISS

 

Keep it simple s… Verständlich, einfach und authentisch auftreten.

 

 

 

10. Auf den Punkt bringen

 

Kurze Sätze wirken proaktiv und wirken professioneller.

 

 

 

11. Keine Überlänge

 

Die maximale Länge dürfte in der Regel bei 2 Minuten liegen.

 

 

 

12. Zweifel?

 

Im Zweifelsfall lieber nicht das Video verwenden.

 

 

 

13. Spielregeln kennen

 

Zeigen Sie, dass Sie die Spielregeln beherrschen und ggf. auch positiv mal aus der Reihe hervortreten können, wenn es angebracht ist!

 

 

 

14. Appetit machen!

 

Die Videobewerbung soll Interesse wecken und zu einem persönlichen Kennenlernen führen.

 

 

 

15. An die Folgen denken

 

Digitale Informationen führen leicht ein Eigenleben. Denken Sie daran, dass Ihre Botschaft in der Zukunft wieder auftauchen könnte und welche Wirkung dies haben kann.

 

 

 

16. Unterstützung nutzen

 

Das Medium Video hat seine Eigenarten. Experten kennen diese und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Doch Vorsicht; es gibt viele Angebote – insbesondere Paketangebote – die nicht halten, was sie versprechen. Nicht ohne Grund gibt es schließlich Experten in den jeweiligen Bereichen. Erst vorbereiten und dann die Kamera anschalten.

 

 

 

17. Auf Veröffentlichungen hinweisen

 

Wer aktives Selbstmarketing für die Karriere betreibt, kann auf frei verfügbare Videos mit Interviewbeiträgen etc. hinweisen.

 

 

 

18. Vorsicht bei Schnäppchenangeboten

 

Der Preis wird vergessen, die Qualität bleibt.

 

Da die Vorbereitung von Präsentation zu meinen regelmäßigen Aufgaben gehört, weiß ich, was machbar ist, und welcher Aufwand dafür erforderlich ist. Hereinkommen, hinsetzen, schminken, los reden, aufzeichnen und gleich die DVD mitnehmen … Und das in 2 bis 4 Stunden? Berechtigter Zweifel ist angesagt! Ein seriöses Videostudio konzentriert sich auf die technisch einwandfreie Aufnahme und den Schnitt. Den Inhalt der Videobewerbung klären Sie vorher und machen erst dann die Aufnahme, wenn Sie mit der Präsentation an sich berechtigterweise zufrieden sind.

 

 

 

19. Am Stück oder geschnitten?

 

Was ist besser: Das Video schneiden oder in einem Stück aufnehmen und zeigen? Hierzu gibt es verschiedene Meinungen. Wer in der Lage ist, sich ohne Schnitte kompetent zu zeigen, überzeugen jedoch mehr. Bei vielen Schnitten wirkt das Video oft spannender, doch Betrachter, die sich auskennen, unterstellen Bewerbenden, sie können nicht so gut frei reden.

Fragen und Antworten zu Videobewerbungen

 

Folgende Fragen zur Videobewerbung wurden mir per E-Mail gestellt und ich beantworte sie an dieser Stelle.

F: Bieten Sie die Aufnahme einer Videobewerbung auch selbst an?
A: Nein, nicht als finale Version! Ich habe zwar die Technik dafür, bin aber kein Kameramann und glaube an Spezialisierung.

F: Helfen Sie mir meine Kernaussagen am besten rüberzubringen?
A: Ja! Das gehört zu meinen Kernkompetenzen.

F: Akzeptieren Sie Gutscheine der Agentur für Arbeit?
A: Nein.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
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  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
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→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

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Typische Fragen in Bewerbungsgesprächen

Vorstellungsgesprächen

 

Es gibt einige typische Fragen in Bewerbungsgesprächen, die so gut wie immer auftauchen. Aber Vorsicht vor Wischi-Waschi-Musterantworten! Finden Sie eigene Antworten, nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, überzeugt zusammen!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Karriere: Die häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

Zur Karriere gehören zahlreiche Schritte, Herausforderungen, die zu weiteren Herausforderungen führen. Dazu gehört auch der Bewerbungsprozess. Eine Hürde nach der anderen will genommen werden.

In der Regel können Bewerber:innen, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, davon ausgehen schon etwas richtig gemacht zu haben, sonst wären sie bei entsprechendem Wettbewerb ja auch nicht eingeladen worden. Wer so weit gekommen ist verschenkt doch keine Gelegenheit, oder?

 

 

 

Heikle Bewerbungsfragen

 

Was für eine Überraschung! Wer hätte denn so etwas ahnen können? Zumindest für unvorbereitete Bewerber:innen scheinen manche Fragen im Bewerbungsgespräch wie aus dem Nichts aufzutauchen. Dabei sind die meisten von ihnen absehbar. Das wissen auch die Personalverantwortlichen und trotzdem dürfen die sich öfters darüber wundern, wie unvorbereitet oder eigenartig manche Antworten ausfallen. Wobei nichtssagende Antworten auch keine Punkte bringen. Schließlich bieten die Antworten und die Qualität der Vorbereitung Einblick in das Wesen der Bewerber:innen. Wer schon für das Bewerbungsgespräch nicht willens oder in der Lage ist sich kompetent vorzubereiten, sortiert sich selbst aus. Außer, es ist auch nicht für die Stelle relevant. Aber, … wo ist das der Fall?

 

 

 

Eine wunderbare Gelegenheit für motivierte Bewerber:innen

 

Ob ein Bewerber:innen sich auskennt, ist an seinen Antworten zu erahnen. Wobei auch Bewerber:innen gute Fragen stellen sollten. Denn ob ein Mensch klug ist, lässt sich noch besser an seinen Fragen erkennen.

 

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

Lucius Annaeus Seneca

 

 

 

Vorbereitung auf wichtige Bewerbungsgespräche

 

Wie so oft ist der Erfolg von der entsprechenden Vorbereitung abhängig. Eine Reihe von Bewerbungsfragen dafür finden Sie auf dieser Seite. Sie können mit den Beispielen im Artikel passende Antworten finden oder sich mit meiner Unterstützung optimal vorbereiten.

 

 

 

 

Wie Sie antworten können

 

Manches überrascht, vieles in Vorstellungsgesprächen ist absehbar. Hier einige Tipps zum Umgang mit typischen Fragen in Bewerbungsgesprächen:

 

 

 

1. Standardantworten

 

Zahlreiche Ratgeber liefern Listen mit Fragen, die in Bewerbungsgesprächen häufig anzutreffen sind. Passend dazu sind auch mehr oder wenige durchdachte Musterantworten im Angebot. Sie zu kennen kann durchaus der Vorbereitung dienen, doch es birgt auch Gefahren, weil standardisierte Antworten leicht ins Abseits führen. Schließlich will der potenzielle Arbeitgeber etwas über die Bewerber:innen erfahren und nicht ständig Antworten aus der Retorte hören. Ein wesentliches Ziel eines Bewerbungsgesprächs ist das gegenseitige Kennenlernen. Wie soll das möglich sein, wenn Sie mit fremden Aussagen antworten?

 

 

 

2. Eigene Antworten

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, beides muss  überzeugend! Wenn es sich nicht um ein Verhör, sondern um ein echtes Gespräch handelt, haben sich alle Beteiligten gut vorbereitet, hören interessiert zu, fragen und antworten, tauschen sich aus, bilden sich eine Meinung voneinander. Ein gutes Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße.

Eine Vorauswahl hat stattgefunden und nun will der Vertreter des Arbeitgebers herausfinden, ob der bisherige Eindruck, der meist aus den Bewerbungsunterlagen und mitunter auch Empfehlungen oder Recherchen gewonnen wurde, sich mit dem persönlichen Eindruck deckt.

Dazu interessiert ihn beispielsweise:

  • Wie motiviert ist der Bewerber:innen?
  • Welches Engagement ist bei der Bewerbung zu erkennen?
  • Hat er oder sie sich vorbereitet?
  • Welche menschlichen Eigenarten und Fähigkeiten sind zu erkennen?
  • Passt der Bewerber:innen zu uns?

 

 

 

3. Vorbereitet oder unvorbereitet

 

Man sollte mangelnde Vorbereitung nicht in Bausch und Bogen kritisieren oder sogar verdammen, sondern vielmehr auch den Wunsch nach Herausforderung herauszulesen verstehen. Sie sind ein Meister der Stegreifrede? Hervorragend! Allerdings erinnere ich vorsichtshalber nochmals daran, dass es auch dann hilfreich ist, sich vorher darüber im Klaren zu sein, wohin die Reise gehen soll. Hoch lebe die Kunst der professionellen ImproRhetorik™. Allerdings…

Eine attraktive Position ist eine fundierte Vorbereitung wert. Es gilt eigene Antworten zu finden, die sowohl authentisch zur eigenen Persönlichkeit passen, der Aufgabe und Position und damit dem Arbeitgeber entsprechen. Dabei hat sich gezeigt, dass es am förderlichsten ist, wenn die Prinzipien für erfolgreiche Bewerbungsgespräche, Techniken und Strategien frühzeitig verinnerlicht werden.

 

Tipps zur Vorbereitung auf typische Fragen im Bewerbungsgespräch

 

Widmen Sie bei der Vorbereitung der eigenen Positionierung besondere Aufmerksamkeit. Wohin wollen Sie? Für was stehen Sie? Welche Schnittmengen gibt es bei den gemeinsamen Interessen? 
So können Sie Fragen authentisch beantworten, ohne sie auswendig zu lernen. 
Wobei sich Probeläufe sehr bewährt haben.

 

 

 

1. Typische Fragen

Eröffnungsfragen

 

  • Können Sie bitte etwas über sich erzählen?
  • Weshalb sollten wir Sie einstellen?
  • Weshalb haben Sie sich bei uns beworben?
  • Weshalb wollen Sie gerade diese Stelle?
  • Beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang.
  • Auf welche für diese Stelle relevanten Erfahrungen können Sie verweisen?
  • Wie beschreiben Sie Ihren idealen Vorgesetzten?
  • Was wollen Sie von mir wissen?

 

Fragen zur Motivation

 

  • Weshalb wollen Sie Ihren bisherigen Arbeitsplatz aufgeben?
  • Was für Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Welche Aufgaben verbinden Sie mit der Stelle?
  • Sind Sie bereit, Überstunden zu leisten?
  • Was würden Sie machen, wenn Sie diese Stelle nicht bekommen?
  • Haben Sie Fragen?

Fragen zum Arbeitsstil

 

  • Können Sie bitte Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Wie gehen Sie mit Druck um?
  • Beschreiben Sie einen Moment, in dem es nicht so lief, wie Sie es sich gewünscht haben und was Sie dann getan haben?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was würden Sie als Schwerpunkt der ersten 100 Tage betrachten?
  • Wie treffen Sie Entscheidungen?
  • Wie gehen Sie mit schwierigen Menschen um?
  • Wie verschaffen Sie sich den Respekt Ihrer Kollegen?
  • Wie überzeugen Sie andere Menschen?
  • Sehen Sie sich eher als Führungskraft oder als Mitarbeiter?
  • Woran erkennen Sie, ob Sie gute Arbeit geleistet haben?
  • Welche Rolle übernehmen Sie in Gruppen?
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
  • Welche Führungserfahrung haben Sie?
  • Was verstehen Sie unter Teamarbeit?

Fragen zur Persönlichkeit

 

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen? Die dahinter vermutlich verborgene Frage: Sind Sie ehrlich und selbstkritisch?
  • Wo möchten Sie in 3, 5, 10 Jahren stehen?
  • Was würde Sie am meisten demotivieren?
  • Wie gehen Sie mit Konflikten um?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Wie reagieren Sie auf Stress?
  • Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
  • Wie mache ich mich als Interviewer?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?

 

Persönliche Werte

 

  • Welche 5 Begriffe beschreiben am besten Ihre Persönlichkeit?
  • Welche Person hat den größten Einfluss auf Sie ausgeübt?
  • Welche Vorbilder haben Sie?
  • Was bedauern Sie am meisten und warum?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Was war die größte Lektion in Ihrem Leben?
  • Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben?
  • Möchten Sie in nächster Zeit eine Familie gründen?
  • Was würden Sie im Vergleich zur letzten Tätigkeit bei uns anders machen?
  • Welche Interessen haben Sie?

2. Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen

 

Punkten im Vorstellungsgespräch? „Erzählen Sie doch bitte etwas über sich!“, sagt der Personaler. Und Sie legen los mit einer sorgfältig auf das Unternehmen abgestimmten Präsentation Ihrer beruflichen Entwicklung. Sie präsentieren sich und Ihr Angebot so überzeugend, dass die Wahl nur noch auf Sie fallen kann. Noch Fragen?

3. Unterstützung

 

Nutzen Sie die Unterstützung von Experten, um Ihre Karriere voranzubringen. Dabei haben sich ganz unterschiedliche Bereiche als nützlich erwiesen. Ich bin Ihre Unterstützung, wenn es darum geht, wie Sie sich und Ihre Angebot überzeugend präsentieren. Wollen Sie die Gelegenheit beim Schopf packen und sich optimal vorbereiten, einen Probelauf mit konstruktivem Feedback?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Kennen Sie weitere Fragen, für die sich eine Vorbereitung lohnt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315