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20 Tipps für und Hilfe bei der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen bzw. Vorstellungsgesprächen

20 Tipps für und Hilfe bei der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen bzw. Vorstellungsgesprächen

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren im Bewerbungsgespräch bzw. Vorstellungsgespräch
Vorbereitung Bewerbungsgespräch bzw. Vorstellungsgespräch

Bereiten sie sich gut auf Bewerbungsgespräche vor

 

Bereiten Sie sich für Ihre Bewerbungsgespräche, auf schwierige Fragen und Fallen vor, wenn Ihnen an der Stelle etwas liegt. Hier erfahren Sie, wie Sie überzeugen und können auch Ihre eigenen Fragen stellen.

Überblick

 

 

 

 

Bewerbungsgespräch bzw. Vorstellungsgespräch

 

Zu überzeugen fällt keinem Überzeugten schwer.

Friedrich von Schiller

 

 

 

Vorbereitung lohnt sich

 

Sie wollen in Bewerbungssituationen überzeugen, souverän und sicher auftreten? Standardantworten und Floskeln bringen Sie nicht an Ihr Ziel. Sie sind daran interessiert, in einer sicheren Umgebung auf Fragen aus der Praxis souverän reagieren zu lernen und sind offen für Hilfestellungen? Oder haben Sie grundsätzliche Fragen? Wollen Sie ehrliches Feedback und Tipps? Erfahren Sie, wie Sie auf andere Menschen wirken, erweitern Sie Ihren Spielraum.

 

 

 

20 Tipps für Bewerbungsgespräche

 

Im Laufe der Zeit wurden mir zahlreiche Fragen von Bewerbern und Presse zu Bewerbungsgesprächen gestellt. An dieser Stelle finden Sie einige Fragen und Antworten. Sie können mir in den Kommentaren gerne weitere Fragen stellen.

 

 

 

1. Erster Eindruck

 

Der erste Eindruck hat Konsequenzen. Die Weichen dafür werden bei der Vorbereitung gestellt. Kleidung, Gesamteindruck, Körpersprache, Verhalten etc. Vieles spielt eine Rolle, das vorher geklärt werden möchte. Wer sich im Bewerbungsgespräch zu sehr um solche Faktoren kümmert, ist abgelenkt und nicht präsent.

 

 

 

2. Präsenz

 

Zeigen Sie sich präsent, von Anfang an. Schon bei der Ankunft gilt es, das Ziel zu berücksichtigen. Viele Bewerber sind erst sehr spät bei der Sache, wenn Sie meinen das Gespräch hätte nun angefangen. Tatsächlich können Sie ja schon vorher wahrgenommen werden.

 

 

 

3. Händedruck

 

Ob ein Händedruck tatsächlich so viel über eine Person aussagt, ist fraglich. Doch auch heute wird der Händedruck noch bei der Beurteilung von Menschen herangezogen. Vermitteln Sie Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit. Feuchte und schlappe Hände erinnern allerdings eher an einen toten Fisch.

 

 

 

4. Reihenfolge bei der Begrüßung

 

Beginnen Sie mit der Begrüßung bei der hierarchisch vermutlich am höchsten gestellten Person. Der Gastgeber wird üblicherweise selbst die Initiative ergreifen und so erhalten Sie wichtige Informationen. Achten Sie auf Merkmale wie Alter, Kleidung oder Sitzposition am Tisch. So zeigen Sie bei der Gelegenheit auch gleich, wie erfahren und aufmerksam Sie sind.

 

 

 

5. Bedanken

 

Bedanken Sie sich bei der Begrüßung für die Gelegenheit. Angemessene Freundlichkeit kommt meist gut an.

 

 

 

6. Umgangsformen

 

Die Klassiker der Etikette gelten auch heute noch. Beispielsweise setzen Sie sich erst, wenn Sie aufgefordert werden.

 

 

 

7. Smalltalk

 

Die Bedeutung von Smalltalk wird von Bewerbern häufig unterschätzt. Es ist mehr als ein Einstieg und Eisbrecher. Tatsächlich ist es eine gute Gelegenheit, um einiges über sich und die eigene Persönlichkeit mitzuteilen.

Zeigen Sie, dass Sie soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeiten mitbringen. Je gelungener Sie gemeinsame Interessen ansprechen, desto besser. Vorbereitung wird auch hier belohnt. Zeigen Sie Interesse und signalisieren Sie das auch durch Ihre Körpersprache. Besonders wichtig; pflegen Sie Blickkontakt.

Welches Thema bei Ihrem Gespräch wirklich ausgewählt wird, entscheidet häufig die Situation und ist abhängig von Unternehmen und Gesprächspartner. Heikle Themen haben hier nichts zu suchen.

 

 

 

8. Soll ich das Getränkeangebot annehmen?

 

Nehmen Sie ein Getränkeangebot an, weil es sonst als eine Zurückweisung gewertet werden könnte.

 

 

 

9. Welches Getränk wählen?

 

Sie haben ein Getränk angeboten bekommen? Mit der selbstbewussten Antwort „Einen Latte Macchiato mit Mandelmilch, wenig Rohzucker und einen organischen Magenbitter, bitte!“ bleiben Sie noch lange im Gedächtnis. Leider gibt das jedoch nur Punkte für Skurrilität.

Besser: Aus dem Angebot wählen, keine darüber hinausgehenden Wünsche äußern. Sonderwünsche werden seltener als Hinweis auf eine interessante Persönlichkeit gewertet, sondern führen zum Stempel „Kompliziert!“

Es sprechen Erfahrungen dafür, ein warmes Getränk zu wählen, da dies Einfluss auf den Zustand des Konsumierenden und desjenigen hat, der damit in Kontakt kommt.

Wer ohnehin schon aufgeregt ist, sollte auf die Menge des zugeführten Koffeins achten.

 

 

 

10. Was ist beim Getränk sonst noch zu beachten?

 

Das Getränk sollte am Ende des Gesprächs vollständig konsumiert worden sein.

 

 

 

11. Gute Antworten statt Standardantworten auf Standardfragen

 

Bereiten Sie sich auf die möglichen Fragen vor. Eine ganze Reihe von Fragen finden Sie im Artikel Karriere: Die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen. Die Vorbereitung lohnt. Dabei geht es nicht nur um die konkreten Antworten, sondern das Verständnis, wie Sie gute Antworten geben, selbst auf unerwartete Fragen.

 

 

 

12. Worauf sollte ich beim Thema Gehalt achten?

 

Bereiten Sie sich gut vor, auch um Ihren Spielraum und die üblichen Bedingungen zu kennen. Nennen Sie möglichst keine absoluten Zahlen und beherzigen Sie die Empfehlungen im Artikel 31 Tipps für clevere Gehaltsverhandlungen. Die meisten der Tipps gelten auch für Bewerbungssituationen.

 

 

 

13. Worauf ist auf die Körpersprache während Bewerbungsgesprächen zu achten?

 

Die Körpersprache ist wesentlich für den Eindruck, den Sie machen und hinterlassen. Deswegen habe ich dem Thema auch einen eigenen Artikel gewidmet: Mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten.

 

 

 

14. Was, wenn ich auf meine Selbstständigkeit angesprochen werde?

 

Personaler beurteilen Selbstständige kritischer. Bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie darauf angesprochen werden. Tipps finden Sie im Artikel 17 Tipps für den Weg von der Selbstständigkeit in die Anstellung.

 

 

 

15. Wie stelle ich mich selbst vor?

 

„Erzählen sie uns bitte etwas über sich“. Es ist unverständlich, weshalb so wenig Bewerber sich selbst gut vorstellen können. Die Fakten dürften schließlich bekannt sein und genügend Zeit sie in eine Struktur zu bringen hat auch jeder. Es kommt schließlich im Leben häufiger vor, sich vorstellen zu dürfen. Also bitte die Selbstvorstellung gut vorbereiten und Flexibilität bei der Anpassung üben.

Nehmen Sie dafür keine vorgefertigten Mustervorstellungen in denen Sie nur noch Ihre Daten eintragen. Widmen Sie der Selbstvorstellung die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat.

Der Aufwand lohnt sich. Mit einer gelungenen Selbstpräsentation können Sie punkten.

Sie können mit der Selbstpräsentation…

  • Kommunikationskompetenz beweisen,
  • geordnete Gedanken an den Tag legen,
  • überzeugend argumentieren,
  • auf interessante Aspekte hinweisen,
  • Ihre selbstbewusste Persönlichkeit präsentieren,
  • zeigen, dass Sie wissen, was relevant ist,

 

 

 

16. Was mache ich bei Lampenfieber in Bewerbungsgesprächen?

 

Etwas Energie darf ruhig im Spiel sein. Solange es Sie wach und aufmerksam macht, ist das in Ordnung. Wenn es überhandnimmt, finden Sie Empfehlungen im Artikel 5 Tipps bei Lampenfieber im Vorstellungsgespräch.

 

 

 

17. Was soll ich anziehen?

 

Mit Ihrer Kleidungswahl zeigen Sie, ob Sie die Spielregeln verstanden haben und ob Sie wohl in die Unternehmenskultur passen. Also informieren Sie sich über den Dresscode des potenziellen Arbeitgebers. Nur bitte verkleiden Sie sich nicht. Dann werden Sie sich unwohl fühlen und Ihren Auftritt nicht auf einer täglichen Basis wiederholen wollen.

Machen Sie sich vorher mit neuer Kleidung vertraut. Dann fühlen Sie sich wohler und sicherer darin.

 

 

 

18. Soll ich mir während des Bewerbungsgesprächs Notizen machen?

 

In der Regel ist es eine gute Idee, sich während des Gesprächs Notizen zu machen. So können Sie bei den eigenen Fragen wichtige Punkte aufgreifen. Außerdem zeugt es von ehrlichem Interesse und vermittelt eine strukturierte Arbeitsweise.

Im Nachgang helfen Ihnen die Notizen, das Gespräch zu reflektieren. Es hilft Ihnen bei Entscheidungen und Sie können zukünftige Einstellungsgespräche optimieren.

 

 

 

 

19. Muss ich eigene Fragen stellen?

 

Umso höhere die Position, desto größere Bedeutung haben die Fragen von Bewerbern. Wer keine Fragen stellt, wirkt entweder schüchter oder desinteressiert. Allerdings werden angemessene und relevante Fragen erwartet. Zu früh über das Gehalt und Urlaub verhandeln zu wollen, kommt nicht gut an. Bewerber können mit guten Fragen deutlich punkten. Es ist so möglich, durch gute Vorbereitung Engagement zu vermitteln.

 

 

 

20. Welchen Aufwand sollten Bewerber in die Vorbereitung stecken?

 

Es kommt darauf an, ob unter welchen Bedingungen Sie ihn bekommen wollen. Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für den Erfolg. Sie gibt Ihnen Sicherheit und bewahrt Sie davor, in Fallen zu tappen. Wenn Sie gezielt Ihre Chancen verbessern wollen, lassen Sie sich unterstützen und profitieren Sie von Coaching. Für Ihre konkrete Situation, vertraut mit Methoden, Techniken und den passenden rhetorischen Werkzeugen werden Sie von mir optimal vorbereitet. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren.

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Worauf achten Sie bei der Verbreitung von Bewerbungsgesprächen? Welche Fragen haben Sie?

Artikel zu Missverständnissen

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 30. April 2019
Englische Version:
AN: #371
K: CNA
Ü:

20+ Tipps für das Telefoninterview. Bewerbungsgespräche am Telefon.

20+ Tipps für das Telefoninterview. So gelingen Bewerbungsgespräche am Telefon.

Damit Sie sich und Ihr Angebot auch am Telefon überzeugend präsentieren
Das Telefoninterview meistern

Telefoninterviews meistern

 

Hier erfahren Sie, wie Sie sich und Ihr Angebot auch bei einem Telefoninterview überzeugend präsentieren. Nehmen Sie eine weitere Stufe zur angestrebten Anstellung.

Überblick

 

 

 

 

20+ Tipps für das Telefoninterview zum (Traum-)job

 

Anschreiben, Lebenslauf, mitunter auch eine Videobewerbung und dann persönliche Vorstellungsgespräche sind häufige Hürden zur angestrebten Anstellung. Mitunter ist ein Telefoninterview ein Zwischenschritt zur Vorauswahl oder bei Unklarheiten. So meistern Sie ihn:

 

 

1. Vorbereitung auf das Telefoninterview

 

Mögliche Fragen und Antworten wollen ebenso vorbereitet sein, wie die Recherche zu Unternehmen und Gesprächspartner.

 

 

a. Antworten auf typische Fragen

 

Eine Liste mit typischen Fragen bei Vorstellungsgesprächen finden Sie hier. Bei telefonischen Interviews geht es oft darum, Unklarheiten wie Lücken im Lebenslauf zu klären. Meist ist es die Stufe zum nächsten Schritt, dem persönlichen Vorstellungsgespräch. Manche Fragen, wie zum erwartenden Gehalt, sind in dieser Phase meist unpassend.

 

 

b. Selbstvorstellung

 

Damit Sie insbesondere bei der Selbstvorstellung nicht vom Hölzchen auf Stöckchen kommen, lohnt es sich solche typischen Elemente zu beherrschen.

 

 

c. Murphys Gesetz in Telefoninterviews

 

Und weil Murphys Gesetz immer im ungünstigsten Moment zuschlägt; Telefon immer gut geladen haben und sicherstellen, dass die Verbindung gesichert ist. Fahrstühle und Autobahnen sind keine gute Idee.

 

 

d. Vorhersehbares vorhersehen

 

Wenn Sie gut vorbereitet sind, kennen Sie die Rahmenbedingungen, können erahnen, welche Ziele der Arbeitgeber verfolgt und welche Eigenarten zu erwarten sind.

 

 

e. Einstimmen

 

Stimmen Sie sich auf das Gespräch ein, damit Sie dann ganz bei der Sache sind.

 

 

 

2. Anruf annehmen

 

Gehen Sie professionell an das Telefon, wenn es klingelt. Nur vorsichtshalber erinnere ich daran, dass noch so lustige Sprüche auf dem Anrufbeantworter selten gut ankommen.

 

 

 

3. Körpersprache

 

Sie sind zwar nicht zu sehen, trotzdem haben Haltung, Gestik und Mimik Einfluss darauf, wie Sie wirken.

 

a. Haltung

 

Eine aufrechte sichere Haltung wirkt positiv auf die Psyche, also Ihren Zustand und somit auch auf Ihre Stimme. Wenn Sie während des Telefoninterviews sitzen, dann aufrecht.

 

 

b. Gestik

 

Wildes Umherfuchteln der Arme wirkt unruhig, während ruhige sichere Bewegungen für die entsprechende Betonung sorgen.

 

 

c. Mimik

 

Ein Lächeln macht locker, verändert positiv die Stimme und Sie wirken sympathischer.

 

 

 

4. Kleidung

 

Kleidung hat große Auswirkungen auf unseren Zustand. Kleidung wirkt wie ein Anker, wir sind konditioniert uns auf eine bestimmte Weise bei bestimmter Kleidung zu verhalten. Am besten, Sie ziehen sich genauso an, als wenn Sie beim Vorstellungsgespräch im Unternehmen wären.

 

 

 

5. Stimme

 

Am Telefon hat die Stimme wegen der fehlenden visuellen Hinweise besonders große Auswirkungen. Sie kommen mit Ihrer Stimme am Telefon näher als sonst üblich.

 

 

a. Stimmvorbereitung

 

Bereiten Sie Ihre Stimme darauf vor. Schon etwas Pflege macht die Stimme angenehmer und überzeugender. Zumindest sollten Sie Ihre Stimme aufwärmen.

 

 

b. Betonung

 

Langsam und deutlich reden. Am angenehmsten ist eine warme, voll klingende Stimme. Tendenziell werden authentische, tiefere Stimmen bevorzugt. Die Stimme sollte jedoch möglichst der Wohlfühlstimme (Indifferenzlage) entsprechen.

 

 

c. Und überhaupt

 

Hier finden Sie 11+ Tipps für den Einsatz Ihrer Stimme am Telefon.

 

 

 

6. Nähe

 

Je nach Verwendung von Telefonhörer, Headset oder Freisprecheinrichtung klingt die Stimme deutlicher, näher oder entfernter.

 

 

 

7. Auf den Punkt kommen

 

Das Gespräch ist eine Art Arbeitsprobe. Zeigen Sie, dass Sie auf den Punkt kommen können, nehmen Sie aktiv am Gespräch teil.

 

 

 

8. Beziehung

 

Besonders gut läuft es für Sie, wenn Sie Gemeinsamkeiten mit dem Gesprächspartner finden.

 

 

 

9. Sprache

 

Sorgen Sie für einen angemessenen, aktiven Wortschatz. Das frühzeitig zu trainieren lohnt sich. Fülllaute, wie Hm, Ähs und Co. machen keinen guten Eindruck und lassen sich leicht ablegen. Auch starker Dialekt ist meist keine gute Idee. Und Weichmacher schaden dem Ansehen.

 

 

 

10. Englisch

 

Mitunter werden das Gespräch oder Teile davon in Englisch geführt. Stellen Sie sich darauf ein.

 

 

 

11. Eigene Fragen

 

Da Telefoninterview mehrheitlich kürzer gehalten werden als Vorstellungsgespräche vor Ort, ist für eigene Fragen meist nicht so viel Raum vorgesehen. Dennoch sollten Sie Fragen vorbereitet haben.

 

 

 

12. Charme

 

Legen Sie Charme an den Tag. Den haben Sie hoffentlich vorher schon gepflegt, damit er jetzt zum Einsatz kommen kann.

 

 

 

13. Ortswahl

 

Ein ungestörter ruhiger Ort an dem Sie sich wohl und souverän fühlen macht es leichter. So niedliche Haustiere und Kinder sein können, so irritierend sind derlei Geräusche während Gesprächen.

 

 

 

14. Vertagen

 

Werden Sie unvorbereitet angerufen und die Rahmenbedingungen sind gerade ungünstig, dann bitten Sie um Vertagung.

 

 

 

15. Präsenz

 

Nebenbei noch anderen Tätigkeiten nachzugehen ist keine so gute Idee, selbst wenn Sie sich für ein Multitaskingtalent halten. Präsenz erfordert Ihre vollständige Anwesenheit, körperlich und geistig. Ein Foto des Gesprächspartners kann es erleichtern und ist dank Internet größtenteils leicht zu beschaffen.

 

 

 

16. Konzentration

 

Telefoninterviews werden gerne unterschätzt und dann weniger konzentriert vorbereitet und durchgeführt.

 

 

 

17. Ausreden lassen

 

Es ist nicht nur eine Frage der guten Kommunikation, sondern auch des Respekts andere Menschen ausreden zu lassen.

 

 

 

18. Werkzeuge bereithalten

 

Gutes Werkzeug, halbe Arbeit

Ungarisches Sprichwort

 

 

a. Stift und Notizblock

 

Stift und Notizblock gehören zur Grundausstattung, damit Sie sich Notizen machen können. Oft werden die gleichen Fragen auch später während des Vorstellungsgesprächs vor Ort gestellt und Sie haben die Chance sich noch besser darauf vorzubereiten.

 

 

b. Visualisierung, Stichpunkte und Hintergrundinformationen

 

Das Profil des Gesprächspartners mit Foto darf auf dem Monitor oder einem Ausdruck in Sichtweite sein. Sehr routinierte Menschen haben Google oder andere Quellen geöffnet, um ggf. auch auf vorbereitete Informationen zurückgreifen zu können. Aber Achtung, das darf nicht auf Kosten der Aufmerksamkeit und Präsenz gehen. Auch das stupide Vorlesen vorbereiteter Antworten macht Zuhörern keine Freude.

 

 

 

19. Persönlich anreden und verabschieden

 

Menschen hören gerne ihren eigenen Namen, reagieren auf Verunglimpfungen allerdings sehr allergisch. Also immer schön aufmerksam bleiben, nicht nur beim Namen des Gesprächspartners.

 

 

 

20. Feedback

 

Lassen Sie sich doch vorher Feedback geben, wie Sie am Telefon wirken und wo Potenziale sind. Jeder Mensch hat blinde Flecken und der Abgleich von Selbst- und Fremdbild (Johari-Fenster) hilft.

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Worauf achten Sie bei Telefoninterviews?

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #541
K: CNB
Ü:

Mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten

Wie Sie mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten

Auf allen Ebenen beim Vorstellungsgespräch überzeugen

 

Wie Sie mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten

Körpersprache im Vorstellungsgespräch

 

Wie steht es mit Mimik und Gestik, Körperhaltung und Bewegungen im Vorstellungsgespräch? Erfahren Sie, wie Sie durch gezielten Einsatz der Körpersprache mehr Erfolg im Vorstellungsgespräch erzielen.

Körpersprache im Vorstellungsgespräch

 

Der erste Einruck ist schnell geformt. So mancher Bewerber hat schon verloren, bevor groß geredet wurde. Andere überzeugen in erster Linie durch Ihre Erscheinung. Woran liegt das?

Selbst wenn wir schweigen, gibt unser Körper immer noch vieles preis. Gerade im Vorstellungsgespräch beruht die Wirkung der Selbstpräsentation enorm von der Mimik und Gestik, also den Gesichtszügen, der Körperhaltung und den Bewegungen ab. Die Körpersprache kann Sympathie wecken und auch das Gegenteil. Wir kommunizieren ständig, selbst wenn wir es nicht beabsichtigen. Und dabei senden wir gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen eine Vielzahl von Informationen. Dabei sind die Botschaften auf der verbalen und nonverbalen Ebene nicht immer identisch. Schade! Erst dann, wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen und dem restlichen Bild des Bewerbers passen, entsteht ein stimmiges Bild und damit Glaubwürdigkeit und Authentizität, die bei einem Vorstellungsgespräch eine entscheidende Rolle spielen.

 

 

 

Manchmal sind wir besonders überzeugend

 

Manchmal gelingt es uns andere Menschen zu überzeugen und manchmal nicht. Häufig liegt es nicht daran, was wir sagen, sondern wie wir insgesamt auf den Zuhörer wirken. Und daran hat die Körpersprache einen wesentlichen Anteil. Doch viele Menschen sind sich dieser Zusammenhänge nicht bewusst oder ignorieren sie und wundern sich dann über die Ergebnisse.

 

 

 

Kommunikation in Bewerbungssituationen

 

Zu den Momenten, in denen Kommunikation von besonderer Bedeutung ist, gehören Vorstellungsgespräche. Wie in vielen anderen Situationen entscheidet auch hier die Körpersprache, ob wir authentisch wahrgenommen werden. Die nonverbalen Hinweise beeinflussen nun mal sehr, wie wir jemanden einschätzen. Personalverantwortliche sind auch Menschen. Auch Entscheider machen sich so ein Bild vom Bewerber. Aber der Druck und der kurze Zeitraum, der für die Bildung von Rapport zur Verfügung steht, macht das nicht so einfach. Doch der Interviewer kann für seine Entscheidung nur nutzen, was ihm zur Verfügung steht.

 

 

 

Gewohnheiten

 

Wenn wir aufgeregt sind oder uns unwohl fühlen, haben viele von uns Gewohnheiten (der Begriff Tick ist hier mitunter abgebracht), die andere Menschen irritieren können. Manche zupfen an sich herum, machen eigenartige Bewegungen und signalisieren unbewusst ihr Unbehagen, ihre Unsicherheit. Der Körper spricht ständig! So nachteilig manche Signale der Körpersprache sein können, so förderlich wirkt überzeugende Körpersprache. Mit Körpersprache können Aussagen verstärkt und der Eindruck vertieft werden. Diejenigen, die hier förderliche Gewohnheiten pflegen, sind im Vorteil.

 

 

 

Körpersprache, die bei Personalern nicht gut ankommt

 

Beispiele:

 

  1. Fehlender oder ausweichender Blickkontakt
  2. Fehlendes Lächeln oder unechtes Lächeln
  3. Unruhige Bewegungen
  4. Schlaffe Körperhaltung, fehlende Körperspannung
  5. Schlaffer Händedruck
  6. Geschlossene Körperhaltung, wie verschränkte Arme
  7. Unsichere Selbstberührungen
  8. In den Haaren spielen
  9. Hände in den Taschen

 

Im Artikel Körpersprache, die Ihnen schaden kann, erfahren Sie genauer, was Sie lieber sein lassen sollten. Nutzen Sie stattdessen förderliche Körpersprache für sich. Eine wirkungsvolle Körpersprache sorgt für mehr Selbstvertrauen. Und Selbstvertrauen sorgt für eine überzeugende Körpersprache, wirkt authentischer!

 

 

 

Positive Nebenwirkung

 

Wenn Sie sich mit Körpersprache beschäftigen, lernen Sie als willkommene Nebenwirkung auch besser, die Körpersprache anderer Menschen zu lesen. Sie erhalten zusätzliches Feedback, um Ihre Kommunikation zu gestalten und dadurch die Beziehungen zu fördern.

 

 

 

Nutzen Sie Körpersprache als Unterstützung

 

Die eigene Körpersprache zu pflegen, lohnt sich. Dabei ist darauf zu achten, das Repertoire so zu erweitern, dass es zur eigenen Person passt und es schließlich ﹣ nach entsprechendem Training ﹣ unbewusst einfließt. Ich helfe Ihnen dabei, sich verbal und nonverbal überzeugend zu präsentieren. Das Eine funktioniert nicht ohne das Andere!

9 Möglichkeiten

 

 

1. Begrüßung

 

Ein sicherer, angenehmer Blickkontakt, fester Händedruck und ein offenes Lächeln fördern einen guten Start in das Vorstellungsgespräch.

 

 

 

2. Haltung bewahren

 

Ob im Stehen oder Sitzen; bewahren Sie Ihre aufrechte, sichere Haltung. Wenden Sie sich Ihrem Gesprächspartner zu.

 

 

 

3. Stimmeinsatz

 

Wenn Sie deutlich, langsam, ruhig und angemessen tief sprechen, wirken Sie souveräner.

 

 

 

4. Offene Körperhaltung

 

Vermeiden Sie Barrieren.

 

 

 

5. Erscheinung

 

Kleider machen Leute, auch heute noch.

 

 

 

6. Augenkontakt

 

Auch während des Gesprächs lohnt es sich einen angenehmen Augenkontakt zu pflegen.

 

 

 

7. Lächeln

 

Ein freundliches Lächeln verbindet.

 

 

 

8. Gestik

 

Es empfiehlt sich offene Handflächen zu zeigen, ruhige und langsame Gesten verwenden, die an den richtigen Stellen unterstreichen.

 

 

 

9. Kopfnicken

 

Bestätigendes Kopfnicken an den richtigen Stellen ist ansteckend, solange Sie es nicht übertreiben und zu hektisch betreiben.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Welche Erfahrungen haben Sie mit der Rolle der Körpersprache in Bewerbungen gemacht? Was sagt Ihre Körpersprache in solchen Situationen?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2017
Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #234
K: CNB
Ü:

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Explizit angeforderte Arbeitsproben sind eher selten und die Bedeutung nimmt ab beziehungsweise verändert sich. So werden beispielsweise heute Dozenten häufiger aufgefordert, kurze Lehrvideos als Arbeitsprobe einzusenden.

Bei Positionen für jüngere Kandidaten sind nach wie vor Assessment-Center oder Praktika von größerer Bedeutung.

 

 

 

2. Woher nehmen?

 

Es gilt frühzeitig für Gelegenheiten zu sorgen und systematisch die Früchte des bisherigen Erfolgs aufzubereiten. Beispielsweise durch Praktika oder andere Formen der Teilnahme an angesehenen Vorhaben. Das Internet informiert über vieles und das kann befindet Selbstdarstellung sehr hilfreich sein. Erfolgreiches Selbstmarketing beginnt möglichst früh.

Durch tatsächlich gemachte Erfahrungen ist es möglich, aussagekräftige Arbeitsproben in Form präsenter Ergebnisse aus der Praxis zu liefern. Die können möglichst öffentlichkeitswirksam verfügbar sein, wie Bücher, Internetseiten, Artikel in Fachzeitschriften etc.

 

 

 

3. Arten von Arbeitsproben aussehen

 

Die Bewerbungsunterlagen und alles was seitens des Arbeitgebers und seiner Vertreter vom Bewerber wahrzunehmen ist, sind in gewisser Weise Arbeitsproben.

Der gesamte Prozess der Bewerbung ist eine Gelegenheit dafür, sich und die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu präsentieren.

Ein gepflegter Blog zum Thema ist heute, was früher ein Fachbuch war. Arbeitgeber schauen heutzutage häufiger ins Internet und recherchieren Bewerber. Schön, wenn dann nicht „nur“ positive Selbstaussagen über den Bewerber vom Bewerber zu lesen ist, sondern auch Veröffentlichungen oder andere Ergebnisse dort zu finden sind. Vielleicht berichten ja sogar angesehene Quellen über Arbeiten des Bewerbers.

Besonders im kreativen Bereich bietet sich eine entsprechende Homepage an.

Die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen kann bewusst als Arbeitsprobe genutzt werden. Dabei ist allerdings die Branche zu berücksichtigen. Nicht überall wird überbordende Kreativität an dieser Stelle gerne gesehen, sondern darauf geachtet, dass Formalien eingehalten werden.

 

 

 

4. Beweise

 

Arbeitsproben sollten nachweisbar zugeordnet werden können, sonst fehlt Ihnen die Glaubwürdigkeit. Behaupten lässt sich sonst viel!

Handelt es sich um Gruppenergebnisse, dann ist nachzuweisen, welchen Anteil der Bewerber daran hat.

 

 

 

5. Wenn keine Arbeitsproben vorhanden sind

 

Wer über keine Arbeitsproben verfügt und auch keine erzeugen kann, der kann ehemalige Arbeitgeber als Referenz angeben, damit sie Auskunft über die Arbeit geben. Es sollten in Absprache (!) allerdings geeignete Personen als Referenz genannt werden, die bereit sind über die persönlichen Qualitäten auf geeignete Weise Auskunft zu geben.

 

 

 

6. Arbeitsproben einsenden

 

Wer unaufgefordert Arbeitsproben einschickt, kann sich damit schaden. Die Sichtung der Bewerbung erfordert dadurch mehr Aufwand und das macht nicht unbedingt Freude. Im Zweifelsfall lieber nachfragen.

Der Hinweis auf Arbeitsproben mittels Link ist da leicht realisierbar. Der sollte bei leicht in den Browser einzugeben sein, wenn er nicht wie bei einer Bewerbung per E-Mail direkt anzuklicken ist. Wenn es nicht anders geht; URL-Shortener wie bitly.com helfen.

 

 

 

7. Original oder Kopie?

 

Versenden Sie keine Originale. Die Rücksendung erfordert für den Arbeitgeber zusätzlichen Aufwand und selbst bei pfleglicher Behandlung werden die Arbeitsproben dadurch nicht ansehnlicher.

 

 

 

8. Viel hilft viel?

 

Von wegen, viel hilft viel! Sie sollten lieber darauf setzen, neugierig zu machen, anstatt die Empfänger mit Masse zu überhäufen. Wählen Sie die besten, für die beabsichtigte Botschaft geeigneten Arbeitsproben aus. Relevanz statt nur eigene Begeisterung. Auch die Auswahl ist ein Statement, eine Arbeitsprobe an sich.

 

 

 

9. Wann gehören Arbeitsproben in die Bewerbungsunterlage

 

Üblich sind Arbeitsproben eher in bestimmten Branchen. Dies sind insbesondere jene, bei denen Design eine wichtige Rolle spielt, wie in der Architektur, Grafikdienstleistungen oder im Journalismus.

 

 

 

10. Diskretion

 

Achten Sie darauf, keine Betriebsgeheimnisse zu verraten oder berechtigt oder unberechtigt durch Ihre Darstellung als indiskret zu gelten. Sonst könnte das bei potenziellen Arbeitgebern Zweifel an Ihrer Zuverlässigkeit als Bewerbern wecken.

 

 

 

11. Strategie

 

Auch die Arbeitsproben sind Teil einer Gesamtstrategie für die Karriere. Also frühzeitig planen und immer schön den Überblick behalten. Strategie geht vor Aktionismus.

P.S.

 

Welche Erfahrungen und Empfehlungen haben Sie hinsichtlich Arbeitsproben bei Bewerbungen?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 8. April 2018
Überarbeitung: 2. Januar 2019
AN: #43363

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Bewerbung mit Video

 

Mache das Unmögliche möglich, das Mögliche einfach, und das Einfache elegant.

Moshé Feldenkrais

Videobewerbung: Hit oder Hype?

 

Aus den Gesprächen mit Personalentscheidern ist erkennbar, dass Videos bei der Bewerbung in Deutschland heute noch keinen Durchbruch verzeichnen. Das Interesse ist eher verhalten. Und was zu sehen ist, schadet oft mehr, als es hilft.

Das ist auch verständlich, denn kaum ein Bewerber hat die Erfahrungen, um das Medium Video vorteilhaft für sich einzusetzen. Angebote für Pakete mit Vorbereitung, Aufzeichnung und DVD-Covergestaltung liefern mitunter technisch bessere Ergebnisse. Doch steigt damit auch die Erwartung an den Inhalt, der jedoch in der Kürze der Zeit kaum Chancen hat.

Oft wird ein Video erstellt, um es an verschiedene potenzielle Arbeitgeber zu senden. Doch wie wird da eine gezielte Ansprache realisiert?

Branchenunterschiede

 

Im kreativen Bereich kann Video auch heute einen Vorteil im Wettbewerb liefern. Allerdings dürfte eine üblich verpackte DVD oder ein Link auf eine Webseite kaum jemanden vom Ofen hervorlocken. Da braucht es schon mehr Einfallsreichtum.

Fazit

 

Videobewerbung? Beim Berufseinstieg und im kreativen Bereich kann Video die Chancen erhöhen. Der physischen Bewerbung beigefügte DVDs werden jedoch von den meisten Entscheidern ignoriert. Bei Online-Bewerbungen eingefügte Links zu eingebetteten (also direkt verfügbaren) Videos werden schon etwas häufiger gestartet.

Für Führungspositionen haben eingereichte Videos gegenwärtig so gut wie keine Bedeutung.  Wobei von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, im Internet ja häufiger Videos existieren. Deren Auftritte haben ihre Folgen.

Die Zukunft wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Änderungen mit sich bringen.

19 Tipps für Videobewerbungen

 

 

1. Das Medium verstehen und dessen Eigenarten nutzen

 

Das Video hat in erster Linie die Aufgabe Emotionen zu transportieren und damit der Beziehung zu dienen. Es geht nicht um eine 1:1-Umsetzung von Bewerbung und Lebenslauf.

 

 

 

2. Äußerlichkeiten

 

Denken Sie an die passende Erscheinung, die zur angestrebten Stelle passt, Kleidung, Haarschnitt, Kosmetik etc.

 

 

 

3. Auf die richtige Weise glänzen

 

Zu glänzende Gesichtshaut vermeiden. Puder oder besser matte Creme verwenden.

 

 

 

4. Blickkontakt

 

Vor dem ersten Satz in die Kamera schauen und lächeln. Die Kamera repräsentiert Ihren Gesprächspartner.

 

 

 

5. Schokoladenseite

 

Die beste Gesichtsseite bzw. Haltung präsentieren.

 

 

 

6. Offene Körperhaltung

 

Achten Sie auf eine offene Körperhaltung, die zugewandt und sympatisch wirkt. Keine Körperteile wie Arme oder Beine über Kreuz.

 

 

 

7. Ins rechte Licht setzen

 

Bei Video spielt die Beleuchtung eine zentrale Rolle. Schatten durch hartes Licht oder weiches schmeichelhaftes Licht verändern die Erscheinung.

 

 

 

8. Rückblick

 

Passende Umgebung und einen Hintergrund, vor dem Sie erkannt werden. Ideal ist eine Umgebung, die einen Bezug zum Einsatzbereich hat.

 

 

 

9. KISS

 

Keep it simple s… Verständlich, einfach und authentisch auftreten.

 

 

 

10. Auf den Punkt bringen

 

Kurze Sätze wirken proaktiv und wirken professioneller.

 

 

 

11. Keine Überlänge

 

Die maximale Länge dürfte in der Regel bei 2 Minuten liegen.

 

 

 

12. Zweifel?

 

Im Zweifelsfall lieber nicht das Video verwenden.

 

 

 

13. Spielregeln kennen

 

Zeigen Sie, dass Sie die Spielregeln beherrschen und ggf. auch positiv mal aus der Reihe hervortreten können, wenn es angebracht ist!

 

 

 

14. Appetit machen!

 

Die Videobewerbung soll Interesse wecken und zu einem persönlichen Kennenlernen führen.

 

 

 

15. An die Folgen denken

 

Digitale Informationen führen leicht ein Eigenleben. Denken Sie daran, dass Ihre Botschaft in der Zukunft wieder auftauchen könnte und welche Wirkung dies haben kann.

 

 

 

16. Unterstützung nutzen

 

Das Medium Video hat seine Eigenarten. Experten kennen diese und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Doch Vorsicht; es gibt viele Angebote – insbesondere Paketangebote – die nicht halten, was sie versprechen. Nicht ohne Grund gibt es schließlich Experten in den jeweiligen Bereichen. Erst vorbereiten und dann die Kamera anschalten.

 

 

 

17. Auf Veröffentlichungen hinweisen

 

Wer aktives Selbstmarketing für die Karriere betreibt, kann auf frei verfügbare Videos mit Interviewbeiträgen etc. hinweisen.

 

 

 

18. Vorsicht bei Schnäppchenangeboten

 

Der Preis wird vergessen, die Qualität bleibt.

 

Da die Vorbereitung von Präsentation zu meinen regelmäßigen Aufgaben gehört, weiß ich, was machbar ist, und welcher Aufwand dafür erforderlich ist. Hereinkommen, hinsetzen, schminken, los reden, aufzeichnen und gleich die DVD mitnehmen … Und das in 2 bis 4 Stunden? Berechtigter Zweifel ist angesagt! Ein seriöses Videostudio konzentriert sich auf die technisch einwandfreie Aufnahme und den Schnitt. Den Inhalt der Videobewerbung klären Sie vorher und machen erst dann die Aufnahme, wenn Sie mit der Präsentation an sich berechtigterweise zufrieden sind.

 

 

 

19. Am Stück oder geschnitten?

 

Was ist besser: Das Video schneiden oder in einem Stück aufnehmen und zeigen? Hierzu gibt es verschiedene Meinungen. Wer in der Lage ist, sich ohne Schnitte kompetent zu zeigen, überzeugen jedoch mehr. Bei vielen Schnitten wirkt das Video oft spannender, doch Betrachter, die sich auskennen, unterstellen Bewerbenden, sie können nicht so gut frei reden.

Fragen und Antworten zu Videobewerbungen

 

Folgende Fragen zur Videobewerbung wurden mir per E-Mail gestellt und ich beantworte sie an dieser Stelle.

F: Bieten Sie die Aufnahme einer Videobewerbung auch selbst an?
A: Nein, nicht als finale Version! Ich habe zwar die Technik dafür, bin aber kein Kameramann und glaube an Spezialisierung.

F: Helfen Sie mir meine Kernaussagen am besten rüberzubringen?
A: Ja! Das gehört zu meinen Kernkompetenzen.

F: Akzeptieren Sie Gutscheine der Agentur für Arbeit?
A: Nein.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

4 + 8 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit Videobewerbungen gemacht?

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Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

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Damit Sie sich und Ihr Angebot für diew Karriere überzeugend präsentieren
Typische Fragen in Bewerbungsgesprächen

Vorstellungsgesprächen

 

Es gibt einige typische Fragen in Bewerbungsgesprächen, die so gut wie immer auftauchen. Aber Vorsicht vor Wischi-Waschi-Musterantworten! Finden Sie eigene Antworten, nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, überzeugt zusammen!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Karriere: Die häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

Zur Karriere gehören zahlreiche Schritte, Herausforderungen, die zu weiteren Herausforderungen führen. Dazu gehört auch der Bewerbungsprozess. Eine Hürde nach der anderen will genommen werden.

In der Regel können Bewerber, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, davon ausgehen schon etwas richtig gemacht zu haben, sonst wären sie bei entsprechendem Wettbewerb ja auch nicht eingeladen worden. Wer so weit gekommen ist verschenkt doch keine Gelegenheit, oder?

 

 

 

Heikle Bewerbungsfragen

 

Was für eine Überraschung! Wer hätte denn so etwas ahnen können? Zumindest für unvorbereitete Bewerber scheinen manche Fragen im Bewerbungsgespräch wie aus dem Nichts aufzutauchen. Dabei sind die meisten von ihnen absehbar. Das wissen auch die Personalverantwortlichen und trotzdem dürfen die sich öfters darüber wundern, wie unvorbereitet oder eigenartig manche Antworten ausfallen. Wobei nichtssagende Antworten auch keine Punkte bringen. Schließlich bieten die Antworten und die Qualität der Vorbereitung Einblick in das Wesen der Bewerber. Wer schon für das Bewerbungsgespräch nicht willens oder in der Lage ist sich kompetent vorzubereiten, sortiert sich selbst aus. Außer, es ist auch nicht für die Stelle relevant. Aber, … wo ist das der Fall?

 

 

 

Eine wunderbare Gelegenheit für motivierte Bewerber

 

Ob ein Bewerber sich auskennt, ist an seinen Antworten zu erahnen. Wobei auch Bewerber gute Fragen stellen sollten. Denn ob ein Mensch klug ist, lässt sich noch besser an seinen Fragen erkennen.

 

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

Lucius Annaeus Seneca

 

 

 

Vorbereitung auf wichtige Bewerbungsgespräche

 

Wie so oft ist der Erfolg von der entsprechenden Vorbereitung abhängig. Eine Reihe von Bewerbungsfragen dafür finden Sie auf dieser Seite. Sie können mit den Beispielen im Artikel passende Antworten finden oder sich mit meiner Unterstützung optimal vorbereiten.

 

 

 

 

Wie Sie antworten können

 

Manches überrascht, vieles in Vorstellungsgesprächen ist absehbar. Hier einige Tipps zum Umgang mit typischen Fragen in Bewerbungsgesprächen:

 

 

 

1. Standardantworten

 

Zahlreiche Ratgeber liefern Listen mit Fragen, die in Bewerbungsgesprächen häufig anzutreffen sind. Passend dazu sind auch mehr oder wenige durchdachte Musterantworten im Angebot. Sie zu kennen kann durchaus der Vorbereitung dienen, doch es birgt auch Gefahren, weil standardisierte Antworten leicht ins Abseits führen. Schließlich will der potenzielle Arbeitgeber etwas über die Bewerber erfahren und nicht ständig Antworten aus der Retorte hören. Ein wesentliches Ziel eines Bewerbungsgesprächs ist das gegenseitige Kennenlernen. Wie soll das möglich sein, wenn Sie mit fremden Aussagen antworten?

 

 

 

2. Eigene Antworten

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, beides muss  überzeugend! Wenn es sich nicht um ein Verhör, sondern um ein echtes Gespräch handelt, haben sich alle Beteiligten gut vorbereitet, hören interessiert zu, fragen und antworten, tauschen sich aus, bilden sich eine Meinung voneinander. Ein gutes Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße.

Eine Vorauswahl hat stattgefunden und nun will der Vertreter des Arbeitgebers herausfinden, ob der bisherige Eindruck, der meist aus den Bewerbungsunterlagen und mitunter auch Empfehlungen oder Recherchen gewonnen wurde, sich mit dem persönlichen Eindruck deckt.

Dazu interessiert ihn beispielsweise:

  • Wie motiviert ist der Bewerber?
  • Welches Engagement ist bei der Bewerbung zu erkennen?
  • Hat er oder sie sich vorbereitet?
  • Welche menschlichen Eigenarten und Fähigkeiten sind zu erkennen?
  • Passt der Bewerber zu uns?

 

 

 

3. Vorbereitet oder unvorbereitet

 

Man sollte mangelnde Vorbereitung nicht in Bausch und Bogen kritisieren oder sogar verdammen, sondern vielmehr auch den Wunsch nach Herausforderung herauszulesen verstehen. Sie sind ein Meister der Stegreifrede? Hervorragend! Allerdings erinnere ich vorsichtshalber nochmals daran, dass es auch dann hilfreich ist, sich vorher darüber im Klaren zu sein, wohin die Reise gehen soll. Hoch lebe die Kunst der professionellen ImproRhetorik™. Allerdings…

Eine attraktive Position ist eine fundierte Vorbereitung wert. Es gilt eigene Antworten zu finden, die sowohl authentisch zur eigenen Persönlichkeit passen, der Aufgabe und Position und damit dem Arbeitgeber entsprechen. Dabei hat sich gezeigt, dass es am förderlichsten ist, wenn die Prinzipien für erfolgreiche Bewerbungsgespräche, Techniken und Strategien frühzeitig verinnerlicht werden.

 

Tipps zur Vorbereitung auf typische Fragen im Bewerbungsgespräch

 

Widmen Sie bei der Vorbereitung der eigenen Positionierung besondere Aufmerksamkeit. Wohin wollen Sie? Für was stehen Sie? Welche Schnittmengen gibt es bei den gemeinsamen Interessen? 
So können Sie Fragen authentisch beantworten, ohne sie auswendig zu lernen. 
Wobei sich Probeläufe sehr bewährt haben.

 

 

 

1. Typische Fragen

Eröffnungsfragen

 

  • Können Sie bitte etwas über sich erzählen?
  • Weshalb sollten wir Sie einstellen?
  • Weshalb haben Sie sich bei uns beworben?
  • Weshalb wollen Sie gerade diese Stelle?
  • Beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang.
  • Auf welche für diese Stelle relevanten Erfahrungen können Sie verweisen?
  • Wie beschreiben Sie Ihren idealen Vorgesetzten?
  • Was wollen Sie von mir wissen?

 

Fragen zur Motivation

 

  • Weshalb wollen Sie Ihren bisherigen Arbeitsplatz aufgeben?
  • Was für Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Welche Aufgaben verbinden Sie mit der Stelle?
  • Sind Sie bereit, Überstunden zu leisten?
  • Was würden Sie machen, wenn Sie diese Stelle nicht bekommen?
  • Haben Sie Fragen?

Fragen zum Arbeitsstil

 

  • Können Sie bitte Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Wie gehen Sie mit Druck um?
  • Beschreiben Sie einen Moment, in dem es nicht so lief, wie Sie es sich gewünscht haben und was Sie dann getan haben?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was würden Sie als Schwerpunkt der ersten 100 Tage betrachten?
  • Wie treffen Sie Entscheidungen?
  • Wie gehen Sie mit schwierigen Menschen um?
  • Wie verschaffen Sie sich den Respekt Ihrer Kollegen?
  • Wie überzeugen Sie andere Menschen?
  • Sehen Sie sich eher als Führungskraft oder als Mitarbeiter?
  • Woran erkennen Sie, ob Sie gute Arbeit geleistet haben?
  • Welche Rolle übernehmen Sie in Gruppen?
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
  • Welche Führungserfahrung haben Sie?
  • Was verstehen Sie unter Teamarbeit?

Fragen zur Persönlichkeit

 

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen? Die dahinter vermutlich verborgene Frage: Sind Sie ehrlich und selbstkritisch?
  • Wo möchten Sie in 3, 5, 10 Jahren stehen?
  • Was würde Sie am meisten demotivieren?
  • Wie gehen Sie mit Konflikten um?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Wie reagieren Sie auf Stress?
  • Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
  • Wie mache ich mich als Interviewer?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?

 

Persönliche Werte

 

  • Welche 5 Begriffe beschreiben am besten Ihre Persönlichkeit?
  • Welche Person hat den größten Einfluss auf Sie ausgeübt?
  • Welche Vorbilder haben Sie?
  • Was bedauern Sie am meisten und warum?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Was war die größte Lektion in Ihrem Leben?
  • Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben?
  • Möchten Sie in nächster Zeit eine Familie gründen?
  • Was würden Sie im Vergleich zur letzten Tätigkeit bei uns anders machen?
  • Welche Interessen haben Sie?

2. Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen

 

Punkten im Vorstellungsgespräch? „Erzählen Sie doch bitte etwas über sich!“, sagt der Personaler. Und Sie legen los mit einer sorgfältig auf das Unternehmen abgestimmten Präsentation Ihrer beruflichen Entwicklung. Sie präsentieren sich und Ihr Angebot so überzeugend, dass die Wahl nur noch auf Sie fallen kann. Noch Fragen?

3. Unterstützung

 

Nutzen Sie die Unterstützung von Experten, um Ihre Karriere voranzubringen. Dabei haben sich ganz unterschiedliche Bereiche als nützlich erwiesen. Ich bin Ihre Unterstützung, wenn es darum geht, wie Sie sich und Ihre Angebot überzeugend präsentieren. Wollen Sie die Gelegenheit beim Schopf packen und sich optimal vorbereiten, einen Probelauf mit konstruktivem Feedback?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

5 + 12 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Kennen Sie weitere Fragen, für die sich eine Vorbereitung lohnt?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315

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