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50+ Tipps für Zeitmanagement mit ausgeglichener Work-Life-Balance.

50+ Tipps für Zeitmanagement mit ausgeglichener Work-Life-Balance. Work-Life-Balance oder Work-Life-Integration?

Work-Life-Balance war gestern und heute ist Work-Life-Integration das Ziel? So geht es besser!
Work-Life-Balance oder Work-Life-Integration

Zeitmanagement mit ausgeglichener Work-Life-Balance

 

Work-Life-Integration statt Work-Life-Balance? So oder so; hier sind Tipps für Ihr Zeitmanagement, mit dem Ziel ein erfüllendes Leben zu genießen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Work-Life-Balance oder Work-Life-Integration

 

Work-Life-Balance widmet sich dem Einklang von Berufs- und Privatleben. Es gilt, eine individuelle Verteilung der vorhandenen Zeit zu pflegen. So soll eine subjektiv ausgewogene Priorisierung und Balance der Lebensbereiche erreicht werden. In der Praxis erweist sich das allerdings mitunter komplizierter als im Lehrbuch.

Wichtige Faktoren für das Erreichen einer Work-Life-Balance sind klare Ziele, ein gutes Selbstmanagement, Zeit- und Stressmanagement.

 

 

 

Work-Life-Integration

 

Mitunter wird kritisiert, dass die Bezeichnung Work-Life-Balance eine zu große Trennung zwischen den genannten zwei Bereichen hervorhebt. Es wird von Kritikern bemängelt, dass so eine Konkurrenzsituation zwischen Privat- und Berufsleben bekräftigt wird. Vielfach lässt sich heutzutage Arbeit und Privatleben nicht mehr eindeutig trennen. So soll versucht werden die Work-Life-Balance zur Work-Life-Integration werden zu lassen, denn das würde die Koexistenz erleichtern. Tatsächlich spiegelt das sehr gut den Alltag vieler Menschen wider, die Grenzen verschwimmen. Dank Cloud und Smartphone begleitet uns das Büro überall hin. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Möglichkeiten wirft Fragen auf. So verändert sich auch die Arbeitswelt; flexible Arbeitszeiten, Home-Office, Yoga am Arbeitsplatz, Kinderbetreuung, Rückzugsraum im Unternehmen und Jobsharing sind keine Seltenheit mehr. Wer als Arbeitgeber attraktiv sein will erkundet die Optionen.

Ziel guter Work-Life-Integration ist nicht der Rückfall in das Zeitmanagement der 1980er und 1990er, bei der jede Lücke mit Aktivitäten gefüllt werden sollte. Besser: Indem alle Bereiche des Lebens gestaltet und in Einklang miteinander gebracht werde, sinkt auch der Stress.

Was tun?

 

Acht Stunden Arbeit, plus Pause, plus Hin- und Rückfahrten inklusive Stau, verspätete Flieger oder überfüllte Züge, zu Hause angekommen warten weitere Verpflichtungen. Da ist es kein Wunder, wenn manchmal der Eindruck aufkommt, es ist kaum noch Zeit übrig, für andere, freudige Themen. Wo bleiben da der Spaß mit Freunden, mit dem Hobby und all den Dingen, die für das eigene, erfüllende Leben vermisst werden? Sich dann am Abend erschöpft vor den Fernseher abzulegen, genügt auf Dauer nicht. Wirkliches Leben geht anders.

 

 

 

50 Tipps für Zeitmanagement mit ausgeglichener Work-Life-Balance

 

Hier folgen einige Anregungen für die erfüllende Tagesgestaltung. Die Reihenfolge ist weitgehend dem Auftauchen des Gedankens geschuldet und kein Hinweis auf die Priorität. Letztlich geht es darum, die ganz eigene Balance zu finden und zu pflegen.

 

 

 

1. Überblick

 

Mind Mapping bietet sich dafür an, um den Überblick zu sichern. Arbeit, Körper und Gesundheit, Familie und Freunde, Selbstverwirklichung bekommen Hauptäste und somit die verdiente Aufmerksamkeit.

Unterschiedliche Darstellungen eröffnen unterschiedliche Einblicke. Für die grundlegende Planung empfehlen sich übergeordnete Darstellungen. Besonders Wochenpläne dienen dem Überblick und damit als Ausgangspunkt der ausführlicheren Tagesplanung.

 

 

 

2. Stress

 

Stress, jeder hat ihn, keiner will ihn. Wenn Stress nur eine kurze Zeit andauert, wie bei besonderen Herausforderungen, gehört das wohl dazu. Der Körper erhält für solche Situationen Unterstützung, vom Gehirn. Ansonsten auftauchende Bedürfnisse werden erst einmal zurückgestellt. Wenn anschließend eine Erholungsphase folgt, werden die Batterien wieder aufgeladen. Das geht ab und zu. Permanenter Stress führt allerdings zu physischer und seelischer Erschöpfung, macht krank.

 

 

 

3. Auf dem Laufen bleiben

 

Wie isst man einen Elefanten, wenn man so etwas Verwerfliches tun würde? Bissen für Bissen! So ist das auch mit alltäglichen und außergewöhnlichen Aufgaben; kleine Einheiten fallen leichter als riesig anmutende. Zu große Brocken bleiben öfter liegen. Wer dran bleibt, vermeidet sich auftürmende Stapel auf dem Schreibtisch und Baustellen, die größer und größer werden. Die werden dann bald schon von Weitem als so bedrohlich empfunden, dass ein Bogen um sie gemacht wird. Das Vermeidungsverhalten kostet Kraft und gute Laune. Also, dran bleiben.

 

 

 

4. Ordnung

 

Es ist schade um die Lebenszeit, die mit unnötigem Suchen verbracht wird. Es addiert sich zu beachtlichen Zeiten. Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten aber sehr. Also, pflegen Sie die Ordnung in Ihrem Alltag. Das spart Zeit, Nerven und frühzeitiges Ergrauen (was ja nicht jedem so gut steht). Am besten hat alles seinen festen Platz. Klingt das pedantisch? Wo ist eigentlich schon wieder mein Smartphone?

 

 

 

5. Pausen

 

Gönnen Sie sich regelmäßige Pausen, vorzugsweise an einem angenehmen Ort mit frischer Luft. Eine Empfehlung lautet, dies alle 90 bis 120 Minuten zu tun. Es entspricht dem natürlichen Rhythmus von Aktivität und Regeneration.

 

 

Entspannungstechniken

 

Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer, sagt ein Sprichwort. Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen, meinte François de La Rochefoucauld.

Wenn Sie Entspannungstechniken lernen, gelingt es Ihnen in kürzester Zeit die Batterien aufzuladen, Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen. Ich gönne mir regelmäßig meine 3 Minuten Selbsthypnose. Anschließend fühle ich mich wie neugeboren.

 

 

 

6. Gesunde Ernährung

 

Ernähren Sie sich bewusst und aufmerksam. Das ist nicht nur gesünder, es macht auch Freude, vor allem mit den richtigen Menschen. Gesunde Ernährung spielt eine große Rolle für eine erfüllende Work-Life-Balance. Weshalb?

Deshalb: Die Verbesserung der Lebensqualität durch gesündere Ernährung ist schnell zu merken. Täglich frisches Obst zu essen, viel zu trinken und ungesunde Elemente, wie Fastfood und Softdrinks zu vermeiden, zahlt sich aus. Und das in der besten Währung: Lebensqualität.

 

 

Kochen als Bereicherung

 

Die Entdeckung des Kochens hat mein Leben sehr bereichert. Es ist nicht nur gesund und lecker, sondern macht Spaß, besonders mit netten Gästen. An die Männer unter den Lesern (für Frauen kann ich das nicht beurteilen): Einen guten Charakter macht kaum etwas so attraktiv wie die Fähigkeit leckeres Essen zu erzeugen. Bei den attraktiven Eigenschaften kommt Kochen noch vor dem Six Pack, das durch gutes Essen übrigens auch leichter zu halten ist.

 

 

Frühstück

 

Der gelungene Schritt in das Tagesgeschehen. Für mich gehört heute ein gesundes leckeres Frühstück dazu. Es legt die Basis für den Tag und sollte so sein, dass es anhält, statt sofort zu verpuffen, wie fertige Zuckerklebekunstofffrühstücksflocken. Die meiste Zeit meines Lebens bestand mein Frühstück übrigens aus erstklassigem Kaffee. Damit habe ich mich gut gefühlt, doch heute fühle ich mich noch besser, weil zum Kaffee weitere Leckerbissen gekommen sind.

 

 

 

Genießen

 

Zu gutem Essen gehört das Genießen. Ob mit sich allein im Einklang oder gemeinsam mit bereichernden Menschen; das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen.

 

 

Wie anfangen?

 

Machen Sie einen Kurs, holen Sie sich einen Ernährungsberater, lesen Sie Ernährungsbücher, kochen Sie mit Freunden, experimentieren Sie.

 

 

Gesunde Leckerbissen

 

Verwenden Sie möglichst natürliche Produkte, die Sie zu Leckerbissen verwandeln. Dadurch werden Sie bald merken, dass Sie sich wohler und leistungsfähiger fühlen. Der Körper genießt das und Sie werden abends mit einem angenehmen Körpergefühl einschlafen, um morgens umso erholter wieder aufzustehen. Klingt das gut?

 

 

 

7. Gesunden Schlaf

 

Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.

Heinrich Heine

 

Sorgen Sie für ausreichend gesunden Schlaf. Wer nicht gut schläft, sollte genauer hinsehen, was es erfordert morgens frisch und munter aufzustehen.

 

 

Schlafqualität

 

Vieles hat auf die Schlafqualität Einfluss, wie der Ort, die Ernährung, Bewegung und das Seelenleben. Schlafhygiene bedeutet beispielsweise alles aus dem Schlafzimmer zu entfernen, was dort nichts zu suchen hat. Identifizieren Sie Störquellen und sorgen Sie für Abhilfe.

 

 

Einschlafen

 

Was mit Arbeit und Aktivität zu tun hat gehört nicht ins Schlafzimmer. Auch sollten dort keine ungeeigneten Aktivitäten stattfinden.  So prägt sich bald ein, wofür dieser Ort steht. Wer hier stundenlang im Bett mit dem Notebook arbeitet, muss sich nicht wundern, wenn die Gedanken nach dem Schließen der Augen nicht zur Ruhe kommen.

 

 

Durchschlafen

 

Der Römer Publilius Syrus behauptete „Gut schläft, wer gar nicht merkt, dass er schlecht schläft.“ und ignorierte dabei wohl das Resultat. Nach schlechtem Schlaf kommt am darauffolgenden Tag meist nur bedingt Freude auf.

Übrigens: Wer schlecht schläft sollte sich medizinisch durchchecken lassen. Schlafstörungen können Hinweise auf Krankheiten sein.

 

 

Sorgen

 

Wer Probleme mit in den Schlaf nimmt, schläft und träumt oft schlechter. Erst wird gegrübelt, um dann mit einem Schreck mitten in der Nacht aufzuwachen. Der Druck wieder einschlafen zu wollen, sorgt dann dafür, dass auch das nur schwer geschieht. Es setzt ein Teufelskreis ein.

Wo es möglich ist sollte der zeitliche Abstand zu unangenehmen Themen gehalten werden. So ist beispielsweise für manche einen Zeitgenossen schon der Blick in die Nachrichten so grauenhaft, dass es sich wie ein Horrorfilm auf die Träume auswirkt.

Mitunter hilft es Gedanken vor dem Zubettgehen aufzuschreiben und so auf den nächsten Tag zu vertagen.

 

 

Vorbereitung

 

Vor dem Zubettgehen noch eine Runde Yoga zum Herunterkommen, das wirkt Wunder.

8. Bewegung

 

Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Teresa von Ávila

 

 

Bewegung macht glücklich

Körper und Geist benötigen Bewegung. Bewegung macht den Kopf frei, löst Anspannungen und – Tusch, Applaus – es werden ganz legal Glückshormone ausgeschüttet. Bewegung sorgt auch für Stressabbau und Muskelaufbau, so dass Sie sich gesund und gestärkt zu fühlen.

Sport sorgt für die körperliche Ausgeglichenheit, die der Körper nach dem vielen Sitzen und vor dem Computer sehnsüchtig benötigt.

 

 

Alle guten Dinge sind 3

 

Denken Sie dabei an einen guten Mix für Muskeln, Cardio und Beweglichkeit. Probieren Sie mal Yoga.

 

 

In der eigenen Haut wohlfühlen

 

Das ein gesunder sportlicher Körper nicht nur dem Partner Freude macht, spürt jeder sehr schnell, der sich mit Spaß der Bewegung widmet. Ein Sixpack ist nicht lebenswichtig, doch er macht gute Laune. Nur bitte die Kirche im Dorf lassen. Sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen, ist nicht an die von den Medien propagierten Idealmaße gebunden.

 

 

Gelegenheiten

 

Wasserball ist ein harter Sport, besonders für Nichtschwimmer. Zum Glück gibt es ja viele Möglichkeiten sich zu bewegen und anstatt sich zu quälen, empfehle ich dabei Spaß zu haben.

Schon im Alltag gibt es so viele Gelegenheiten, sich etwas mehr zu bewegen. Die Rolltreppe und den Fahrstuhl beiseite lassen, zur Arbeit mit dem Fahrrad, der Pausenspaziergang,…

 

 

 

9. Termine

 

Eigene Vorhaben fallen zu häufig hinten runter, weil andere Anforderungen lauter schreien? Dann genügt es nicht Ihre Vorhaben in der Aufgabenliste zu haben. Vereinbaren Sie in solchen Fällen Termine mit sich selbst. Reservieren Sie sich auch Zeiten für eigene Themen, in denen Sie sich den Dingen widmen, die Ihnen persönlich wichtig sind.

 

 

 

10. Freundschaften pflegen

 

Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.

Otto von Bismarck

Wahre Freundschaft ist wie eine sehr langsam wachsende und dafür dankbare Pflanze. Freundschaften tun gut, doch selbst die besten Beziehungen benötigen Pflege. Bei hoher Arbeitsbelastung fällt das Sozialleben häufig hinten runter. Nach einem langen Arbeitstag sind viele Menschen einfach oft zu müde, um sich noch groß mit Freunden zu treffen. Schade, denn die Zeit die wir uns für uns und andere Menschen nehmen, ist Zeit, die uns weit mehr gibt.

 

 

Gelegenheiten

 

Wenn Ihr Zeitkonto nicht so freizügig ist, planen Sie Ihre Verabredungen mit kurzen Treffen. Auch das kann sehr schön sein, wenn es für alle Beteiligten in Ordnung ist. Nur vorher besprochen sollte es sein, damit sich alle darauf einstellen können.

 

 

 

11. Erfüllung definieren

 

Berufung und Privatleben sind wichtig für ein erfüllendes Leben. Partnerschaft, Freunde und Verwandte, Beruf, Selbstständigkeit, Bildung und Intellekt, Spiritualität,… Es lohnt sich genauer zu schauen, in welchen Bereichen, welche Bedürfnisse, wie berücksichtigt werden wollen.

 

 

 

12. Reflexion

 

Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

 

Erkenne dich selbst, ist eine klassische Forderung der Persönlichkeitsbildung. Halten Sie ab und zu inne und betrachten Sie sich und die gegenwärtige Situation. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Gibt es etwas, dass Sie in Ihrem Leben neu ausrichten wollen?

 

 

Wie und wo?

 

In vielen Berufen gehört Supervision zum Standard. Supervision fördert die Selbstreflexion, so wie gutes Coaching und Gespräche mit aufmerksamen Freunden.

 

 

 

13. Humor und Gelassenheit

 

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt, schrieb Joachim Ringelnatz. Stimmt, denn mit einem Lächeln im Gesicht und einer guten Portion Gelassenheit fällt vieles leichter. Look on the bright side of life. Reframing hilft!

 

 

 

14. Aufgaben und To-do-Listen

 

Acht Stunden Arbeit können verdammt lang sein, vor allem wenn der Stapel auf dem Schreibtisch anwächst und bedrohlich wackelt, wenn das Chaos zu übernehmen droht und der Stress unangenehme Formen annimmt.

 

 

System

 

Möglichst frühzeitig eine Aufgabenliste erstellen, auf die alle Aufgaben kommen, die erledigt werden müssen. Die Aufgaben werden nach Bereichen und Prioritäten geordnet. Was erledigt ist, bekommt einen Haken. Dann macht der Blick auf die Liste auch mehr Freude.

 

 

 

15. Aufgaben verzahnen

 

Vorausschauende Tagesplanung erspart nicht nur doppelte Wege. Ähnliche Aufgaben werden deswegen bei der Tagesplanung möglichst in Blöcken bearbeitet. Dabei lassen sich Wege und andere Aspekte aufeinander abstimmen, was Zeit und Kosten sparen hilft. Außerdem sind wir dann schon mal in der passenden Stimmung, beispielsweise bei den Telefongesprächen.

 

 

 

16. Ablenkung

 

Zeitdiebe und Unterbrechungen lauern überall. Aufgabenblöcke in der Tagesplanung helfen dabei, sich so wenig wie möglich von E-Mails, Handy, etc. ablenken zu lassen. Alles zu seiner Zeit!

 

 

Not-To-Do-Liste

 

Wie wäre es mit einer Liste aller Tätigkeiten, die heute auf keinem Fall Raum bekommen?

17. Prioritäten

 

Die Liste der Aufgaben ist ewig lang und ständig kommt etwas Neues dazu? Dringendes jagt voran, Wichtiges bleibt unerledigt. Es hilft, Prioritäten zu setzen, mit der Eisenhower-Regel.

 

 

Eisenhower-Regel

 

a. Wichtigkeit einer Aufgabe

 

Eine Aufgabe gilt dann als wichtig, wenn sie der Erreichung wesentlicher Ziele dient. Eine Aufgabe, die Sie keinem Ihrer am Herz liegenden Ziele näher bringt, gilt als unwichtig.

 

 

b. Dringlichkeit einer Aufgabe

 

Eine Aufgabe ist dringlich, wenn sie bald erledigt werden sollte.

 

 

Umgang mit Aufgaben

 

Der Beitrag den dieser Klassiker des Zeitmanagements liefern kann, wird wesentlich von der Qualität der Entscheidung geprägt was wichtig und was dringend ist.

 

1. Quadrant: Wichtig und dringlich

 

Diese Aufgaben sind von höchstem Wert hinsichtlich der Erreichung von Zielen. Sie sollten sie daher möglichst schnellstens selbst erledigen.

 

 

2. Quadrant: Wichtig, aber nicht dringlich

 

Diese Aufgaben sind wichtig für die Zielerreichung, die Erledigung ist jedoch nicht an einen bestimmten Fertigstellungstermin gebunden. Es genügt daher, sich einen genauen Zeitpunkt für die Erledigung dieser Aufgaben zu setzen.

 

 

3. Quadrant: Dringlich, aber nicht wichtig

 

Solche Aufgaben sind zeitnah zu erledigen, möglichst, indem sie delegiert werden.

 

 

4.Quadrant: Weder wichtig noch dringlich

 

Was bringt die Erledigung einer Aufgabe? Gibt es darauf keine stichhaltige Antwort, streichen Sie die Aufgabe und gewinnen so Zeit für Wichtigeres. Im 4. Quadranten sind die Aufgaben, die Sie Ihren Zielen nicht näher bringen und bei denen es unwichtig ist, wann sie erledigt werden. Solche Aufgaben können auch unerledigt bleiben. Deswegen nenne ich den 4. Quadranten auch Papierkorb.

 

 

Eisenhower-Prinzip

18. Die ekelige Kröte zuerst

 

Brian Tracy verglich die unangenehmste Aufgabe mit einem glibberig-schlüpfrigen Frosch, der durch sein Quaken zwar die Aufmerksamkeit auf sich zieht, aber schwer zu fassen ist. Was wir vor uns herschieben sammelt sich an, verstopft und bremmst insgesamt das Vorankommen. Gewissensbisse, Einschränkungen der Aufmerksamkeit und Unzufriedenheit nehmen dadruch zu. Die gebundene Energie lässt sich besser einsetzen.

Schluss mit Prokrastination. Zunächst die unangenehmsten Themen zu erledigen ist besser, als sie lange vor sich herzuschieben. Was anschließend kommt, ist dann umso einfacher.

19. Pareto-Prinzip

 

Das Pareto-Prinzip führt bei Beachtung zu mehr Effizienz und Produktivität. Es behauptet (abgewandelt von seiner ursprünglichen Anwendung), dass mit 20 Prozent Aufwand 80 Prozent der Ergebnisse erzielt werden.

Die Pareto-Regel hilft beim Setzen von Prioritäten. Was entscheidend für wichtige Ziele (siehe Eisenhower-Regel) ist, wird zuerst bearbeitet. Dabei wird nicht das maximale Ergebnis und Perfektionismus angestrebt, sondern effizient mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erreicht. Je nach Thema und erforderlicher Qualität dient das Pareto-Prinzip der Orientierung, schließlich gibt es auch andere Bereiche, in denen maximale Qualität gerade gut genug ist. Die Versuchung lauert überall und mag auch Vergnügen bereiten. Doch das bringt die Gefahr des Verzettelns bei der Erledigung von Aufgaben mit sich. Wir brauchen mehr Zeit und Energie, machen mehr Fehler und die Qualität bleibt hinter den Möglichkeiten.

20. Die 30-Sekunden-Regel

 

Was sich innerhalb von 30 Sekunden erledigen lässt, wird meist am besten sofort erledigt und ist vom Tisch. Das gilt vor allem im Privatleben. Es sind oft Kleinigkeiten, die sich sonst ansammeln. Beim Nachhausekommen gleich die Jacke in den Kleiderschrank, statt auf den Stapel, die Verpackung gleich getrennt in den Müll,…

 

 

 

21. Zeitschätzung

 

Schön, wenn ein Plan funktioniert, nur macht er das nicht immer. Doch so oder so gilt es den Aufwand für die Realisierung absehen zu können, um die Ressourcen einzuplanen. Es ist mitunter allerdings gar nicht so einfach den erforderlichen Zeitaufwand für eine Aufgabe zu schätzen. Wer sich angewöhnt, das vorher zu tun und anschließend Ist- und Sollzeiten vergleicht, wird immer realistischere Schätzungen abgeben.

 

 

 

22. Checklisten

 

Einmal richtig, statt andauernd neu

 

Wer einmal gründlich über wiederkehrende Prozesse nachgedacht hat, profitiert zukünftig von einer entsprechenden Checkliste. Auf die lässt sich dann jederzeit zurückgreifen. Aufgaben lassen sich dann schneller, leichter und besser organisieren und erledigen.

 

 

 

23. Arbeitsverteilung

 

Wenn einem die Arbeit über den Kopf wächst, hilft Umverteilen. Trauen Sie anderen Menschen ruhig auch etwas zu. Wer alles unbedingt selbst macht, wird bei erhöhtem Arbeitsanfall bald überlastet sein.

 

 

Unterstützung und Verantwortungsbewusstsein

 

Kollegen um Unterstützung bitten oder den Vorgesetzten, dass die Arbeit auch auf andere Mitarbeiter verteilt wird. Das ist kein Eingeständnis für Unfähigkeit, sondern Verantwortungsbewusstsein. Wenn Sie merken, dass es zu viel wird, zögern Sie nicht und teilen Sie die Arbeit auf. So können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und Fehler reduzieren.

 

 

 

24. Tür zu, Ruhe

 

Manche Aufgaben erfordern Ruhe für ganz besondere Konzentration. Ruhe ist allerdings zum raren Gut geworden. Dann kann der Rückzug in eine geschützte Zone ebenso hilfreich sein, wie Kopfhörer oder ein Schild an der Tür: „Bitte in Ruhe denken lassen!“

 

 

 

25. Pausen einlegen

 

Egal ob der Tag ruhig oder eher stressig ist, Pausen sind wichtig für Körper und Geist. Die längere Mittagspause, aber auch kurze Pausen zwischendurch, haben wichtige Funktionen.

 

 

Aufstehen

 

Um den Kopf freizubekommen, lohnt es sich in der Mittagspause den Schreibtisch hinter sich zu lassen, an die frische Luft zu gehen und sich etwas zu bewegen. Schon der räumliche Abstand zum Schreibtisch bewirkt wahre Wunder.

 

 

Pomodoro-Prinzip

 

Der Italiener Francesco Cirillo hat das Pomodoro-Prinzip beschrieben. Häufige Pausen sollen die geistige Beweglichkeit und die Produktivität erhöhen. Cirillo empfiehlt 30 Minuten-Einheiten, bei denen 25 Minuten konzentriert gearbeitet und dann fünf Minuten Pause gemacht werden.

 

 

 

26. Keine Hausaufgaben

 

Möglichst keine Arbeit mit nach Hause nehmen. Auch nebenbei zu arbeiten ist keine gute Idee. Irgendetwas leidet darunter.

 

 

 

27. Hausarbeit planen

 

Auch die Hausarbeit will geplant werden. Wer beispielsweise einen durchdachten Einkaufszettel schreibt und die Mahlzeiten plant, braucht seltener einkaufen zu gehen.

 

 

 

28. Verantwortung aufteilen

 

Ob beruflich oder privat; teilen Sie Verantwortung mit denen, die es ebenfalls betrifft. Viele Führungskräfte delegieren im Beruf und gerade Frauen unterlassen das dann häufiger im Privatleben. Auch die Familie lässt sich als Team verstehen.

 

 

 

29. Auszeiten

 

Sorgen Sie für regelmäßige Entspannungsmomente in Ihrem Leben. Ein gutes Buch lesen, eine Wellnessmassage, ein üppig-ausgedehntes Schaumbad,… Solche Auszeiten vom Alltag sind enorm wichtig für das Wohlbefinden. Machen Sie solche Termine wie die Verabredungen mit anderen Menschen und planen Sie die Zeiten fest ein, wenn sie sonst zu häufig ausfallen.

 

 

 

30. Wochenenden nicht verplanen

 

Endlich Wochenende, zwei freie Tage, an denen endlich das eigentliche Leben stattfinden kann. Manch einer füllt diese beiden Tage bis zum Bersten mit Verabredungen, Terminen und Verpflichtungen. Von Entspannung ist dann keine Spur. Nicht jeder kann sich dann im Büro vom Wochenendstress erholen.

 

 

 

31. Verantwortung übernehmen

 

Wer Verantwortung übernimmt, hat mehr Einfluss, gestaltet, statt sich den Umständen auszuliefern. Es hilft, zu erkennen, wo sich Einsatz in welcher Reihenfolge lohnt.

 

 

 

32. Eigene Bedürfnisse

 

Menschliche Beziehungen basieren auf einem gesunden Verhältnis von Geben und Nehmen. Sie müssen allerdings nicht immer jeden Kompromiss akzeptieren, weder privat noch beruflich, wenn es Ihre Bedürfnisse ignoriert.

Ein guter Anfang ist es sich erst einmal der eigenen Bedürfnisse klar zu werden. Dann gilt es, dafür einzustehen.

33. Quality Time

 

Stunden vor dem Fernseher oder im virtuellen Nirwana des Internets? Wie wäre es mit Quality Time im echten Leben? Raus aus dem passiven Konsummodus und hinein ins eigene Abenteuer. Besondere Momente in der Partnerschaft und mit Freundschaften sind unbezahlbar und noch lange kostbare Quelle angenehmer Gedanken.

 

 

Was, wie, wo?

 

Kochen Sie zusammen ein Süppchen, spielen Sie mit Freunden und Ihren Kindern, erleben Sie mit anderen Momente, an die Sie sich noch lange erinnern wollen. Es gibt nichts Gutes, außer Sie tun es.

 

 

 

34. Perfektion macht Druck

 

Lernbereitschaft und der Wille sich zu entwickeln sind dienen auch der Erfüllung. Doch Perfektionismus erschwert vieles, wenn die Latte zu hoch hängt. Ob privat oder beruflich; alles perfekt machen zu wollen, erzeugt Druck und kann so nicht gelingen. Planen Sie, bereiten Sie sich gut vor um und machen Sie das Beste aus den Herausforderungen des Lebens.

 

 

 

35. Ja-Sager und Nein-Sager

 

Die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

Nicolas Chamfort

 

 

Wissen, wann ein Nein angesagt ist

 

Nicht jeder hat gelernt auf geeignete Weise „Nein“ zu sagen, wenn jemand sie um etwas bittet oder eine Aufgabe gibt, die sie nicht in den Plan passt.

 

 

Selbstbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein

 

Tatsächlich ist „Nein“ zu sagen, kein Indiz für Unhöflichkeit, sondern für gesundes Selbstbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein. Es macht Sie nicht zum unsozialen Egoisten. Auf sich und den Verantwortungsbereich zu achten ist wichtig, denn es gehört zu gesundem erwachsenem Verhalten. Es schützt auch vor dem meist unbeabsichtigt einnehmendem Verhalten anderer Menschen. Ein Nein zur rechten Zeit erspart viel Widerwärtigkeit. Selbst auf eigenwillige Anfragen dürfen Sie ruhig souverän und weitgehend wohlwollend reagieren, indem Sie auf sich acht geben.

Bei Menschen, die auch mal „Nein“ sagen, hat dadurch auch das „Ja“ eine höhere Wertigkeit. Wäre nicht das Nein, so wäre das Ja ohne Kraft, meinte Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling.

 

 

 

36. Zeitmanagement

 

Bei vorhandenen Ressourcen bedeutet Work-Life-Balance auch einen bewussten Umgang mit der Zeit. Es geht ja nicht darum, möglichst viel von irgendetwas in den Tag zu stopfen, sondern Erfüllung zu fördern.

Einen geeigneten Zeitplan zu erstellen, der Orientierung liefert und dabei ein gutes Gefühl vermittelt, liefert dazu einen Beitrag.

 

 

 

37. Pufferzeiten

 

Voller Enthusiasmus und Übermaß an Ehrgeiz neigen viele Menschen dazu ihren Kalender viel zu voll zu packen. In der Praxis kommt es dann oft anders als geplant und der minutiöse Plan zerlegt sich. Damit hat dann keiner gerechnet!

In den Zeitplan gehören deswegen ausreichend Pufferzeiten für Unvorhergesehenes. Das reduziert den Stress und die Qualität des Zeitmanagements.

 

 

 

 

38. Achtsamkeit und Präsenz

 

Mehr Qualität

 

Achtsamkeit sorgt für mehr Tiefe im Leben. Mehr Zeit auf der Uhr ist nicht erhältlich, Qualität schon. Den Moment zu erkunden und zu genießen, bereichert. Die daraus resultierende Präsenz erfreut einen selbst und intensiviert die Zusammentreffen mit anderen Menschen. Mit den Gedanken oder dem Smartphone geistig mehr woanders als beim Gesprächspartner zu sein, lässt vieles an der Oberfläche stattfinden.

 

 

Präsenz wirkt Wunder

 

Präsenz geht in die Tiefe, Präsenz öffnet neue Türen. Präsenz verbindet.

39. Ablenkung

 

Wer zwei Hasen jagt, fängt keinen.

Ungarisches Sprichwort

 

 

Störquellen

 

Eine gründliche Analyse der Ablenkungen und Störungen hilft zu erkennen, wie sie reduziert werden können. Wirklich ablenken können wir uns vor allem selbst. Das liegt dann meist an Überzeugungen, die eine Inventur vertragen können. Müssen wir wirklich stets und ständig erreichbar sein, jede E-Mail und das lustige Video bei WhatsApp sofort beantworten?

 

 

Folgen

 

Die Versuchung lauert überall und mag auch Vergnügen bereiten. Doch das bringt die Gefahr des Verzettelns bei der Erledigung von Aufgaben mit sich. Wir brauchen mehr Zeit und Energie, machen mehr Fehler und die Qualität bleibt hinter den Möglichkeiten.

Nach Ablenkungen benötigen die meisten Menschen einige Minuten, um wieder konzentriert an die vorherige Tätigkeit anzuknüpfen.

 

 

 

40. Ziele, Szenarien, Visionen

 

Drei wesentliche Dinge, um in diesem Leben Glück zu erlangen, sind: etwas zu vollbringen, etwas zu lieben und auf etwas zu hoffen.

Joseph Addison

 

Was wollen Sie wirklich in diesem Leben erreichen, was ist Ihre Vision, welche Szenarien locken Sie aus dem Bett? Wer lockende übergeordnete Ziele oder sogar eine Vision hat, ist nicht nur fokussierter, sondern auch zufriedener, wenn der Weg dorthin bewusst gegangen wird. Dann wird der Weg tatsächlich schon zum Teil des Ziels und erfüllt.

Zusammen mit der Beschäftigung zu den eigenen Werten liefert die Vision die wesentliche Orientierung über die kurz und mittelfristige Planung hinweg. Es ist einer der roten Fäden, die dem Leben Richtung geben. Auf eine Art Vision zu verzichten ist schade, weil es so bereichernd ist. Dabei geht es nicht um die Größe und das, was die anderen Menschen zu ihr sagen, sondern dem, was wir selbst dabei spüren, wenn wir an sie denken.

Für die Persönlichkeit liefert eine Vision einen wesentlichen Aspekt; wir wachsen mit unseren Aufgaben, spüren unsere Bedeutung, unseren Beitrag zu einer lebenswerteren Welt. Mit Enthusiasmus geht vieles leichter.

 

 

 

41. Antizyklisch planen

 

Wo es möglich ist, sollten Sie antizyklisch ans Werk gehen. Wer genießt es schon im Stau zu stehen, im Vorweihnachtssonnabendstossgeschäft einzukaufen, am Flughafen im Schulurlaubssommersonnenchaos zu verreisen etc.? Stoßzeiten klingt zwar nach Abenteuer, besteht jedoch meist eher im ausdauernden Warten. Der Charme solcher Momente hält sich in Grenzen, auch, wenn ich mich gerne andere Menschen um mich herum mag.

 

 

 

42. Multitasking

 

Im Gehirn laufen ständig sehr viele Prozesse gleichzeitig ab, die meisten davon unbewusst. Von Multitasking wird dann gesprochen, wenn ein Mensch zwei oder mehr Aufgaben gleichzeitig ausführt.

Für Entscheidungen ist eine Art exklusive zentrale Aufmerksamkeit erforderlich. Diese Aufmerksamkeit ist unteilbar. Hören wir in einem bedeutsamen Gespräch dem gegenüber zu und wollten nebenbei auf eine überraschende Frage auf WhatsApp antworten ist unser System überfordert. Solche Prozesse können nur nacheinander erfolgen. Um mich einer solchen Aufgabe zuzuwenden, muss ich die andere unterbrechen. Zwischen Prozessen zu springen, erfordert zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Überschneiden sich Entscheidungsprozesse, erweitert sich die Zeit dür die Bearbeitung oder die Fehlerquote steigt. Oft ist beides der Fall.

Bei weitgehend unbewussten Tätigkeiten können Menschen weitere Aufgaben übernehmen, ohne bedeutend an Konzentration zu verlieren. Aufgaben, die bewusste Aufmerksamkeit erfordern können wir nicht wirklich gleichzeitig bedienen. Singletasking ist dann besser als Multitasking. Also, immer schön eine Aufgabe nach der anderen.

 

 

 

43. Was (jetzt) nicht geht, geht (jetzt) nicht

 

Wenn sie meinen den Gestaltungsspielraum ausgeschöpft zu haben oder keine begründete Hoffnung mehr auf Besserung haben, dann werden stehen  konsequente Entscheidungen an. Zugegeben, Veränderung erfordern Mut und kosten Kraft, doch die Alternative wollen sie doch nicht wirklich, oder? Was nicht geht, geht nicht!

 

 

Entscheiden und Konsequenzen ziehen

 

Wenn nur noch die Arbeit Ihr Leben bestimmt und Sie jeden Abend erschöpft ins Bett fallen, ziehen Sie einen Arbeitswechsel infrage.  Sie leiden in Ihrer beruflichen Situation? Dann suchen Sie sich einen neuen Job. Sind Sie mit Ihrem Arbeitgeber zufrieden, dann könnten Sie mit ihm auch über eine andere Stelle im Unternehmen reden. Das kann auch bedeuten, dass Sie etwas weniger Verantwortung, dafür aber mehr Lebensqualität anstreben. Karriere muss nicht immer mit dem Erklimmen möglichst vieler Stufen des Organigramms verbunden sein. Weder Dilbert noch Peter sind dort wirklich glücklich, wenn es nicht passt.

Ähnliches gilt für Beziehungen und andere Themen. Gehen oder bleiben? Wenn es passt, lohnt sich der Einsatz, lohnt sich Gestaltung. Ohne persönlichen Beitrag und Pflege läuft sich vieles früher oder später aus, das Aufmerksamkeit verdient hat. Menschen sind nicht wie austauschbare Accessoires, beziehungsweise sollten mehr sein. Oft halten wir jedoch an Zuständen fest, die uns nicht guttun. So sorgt die Angst vor dem Alleinsein häufig dafür, dass Menschen in Beziehungen verharren, die alles andere als erfüllend für die Beteiligten sind.

 

 

 

44. Dankbarkeit

 

Es erfordert oft eine ganze Weile, bis wir tatsächlich verstehen, wie kostbar ein Augenblick ist. Umso wichtiger ist es dankbar für die Menschen, Momente und Dinge zu sein, mit denen wir in Berührung kommen. Dankbarkeit eröffnet Einblicke und verbindet uns mit dem Guten und Schönen in der Welt. Sie reduziert so auch den empfundenen Stress.

Menschen, die dankbar sind haben, weniger Angst, Neid und überhaupt eine höhere emotionale Intelligenz. Einschränkende Gedanken und damit destruktive innere Dialoge haben neben Dankbarkeit einfach keinen Platz. Dankbarkeit führt zu mehr Zuversicht und Offenheit.

 

 

 

45. Gewohnheiten

 

Groß ist die Macht der Gewohnheit. So manche Gewohnheit wird mit der Zeit nicht mehr hinterfragt, obwohl sich die Umstände geändert haben. Wir gewöhnen uns an die Gewohnheiten. Es ist deshalb meist leichter neue Gewohnheiten zu etablieren als zu versuchen alte einfach nur sein zu lassen. Wie gut das auch alte Hunde noch neue Tricks lernen können. Mit dem passenden Belohnungssystem lassen sich alte Muster auflösen und vor allem neue stärken. Die Ausschüttung von Dopmain & Co. wirkt Wunder.

 

 

Heilige Kühe

 

Betrachten Sie auch heilige Kühe von Zeit zu Zeit genauer. Gewohnheiten lassen sich ändern, obwohl der Mensch ein Gewohnheitstier ist.

 

 

 

46. Aufschieberitis aufschieben

 

Fast alles ist unmöglich, man muss es nur lange genug nicht versuchen. Vor allem unangenehme Aufgaben werden gerne verschoben und das Vermeidungsverhalten ähnelt dann bald einer Phobie. Aufschieben kostet Energie und Aufmerksamkeit, insbesondere angefangene Aufgaben binden Energie und ihre Fertigstellung setzt welche frei. Aufschieberitis ist keine gute Idee. „Müde macht nur die Arbeit, die wir liegen lassen, nicht jene die wir tun“, behauptete Marie von Ebener-Eschenbach. Wer sich all die vielen Ausreden ausdenken kann, der kann auch kreativ an die Lösung und Erledigung von Herausforderungen gehen. Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen an denen wir in die Höhe steigen. (Friedrich Nietzsche)

 

 

 

47. Loslassen

 

Manchmal erledigt sich ein Ziel, vielleicht auch durch die Einsicht, dass etwas doch nicht so wichtig ist, wie es schien. Dann kann das Streichen von Ziele und damit Aufgaben ein sehr befreiender Akt sein. Schließlich soll die Vision und die abgeleitete Aufgabenliste ja der Orientierung und dem guten Gefühl auf dem Weg dienen. Beginnt sie zur Last zu werden, ist es Zeit, Ballast abzuwerfen.

 

 

 

48. Altlasten

 

Menschen holen sich im Laufe des Lebens blaue Flecken. Das gehört wohl dazu, wenn wir Erfahrungen zu machen. Doch manche Wunde heilt nicht so richtig und schmerzt bei Berührung. Das reduziert dann mitunter die Lebensqualität, weil Momente nicht in vollen Zügen genossen werden und Chancen ungenutzt bleiben. Besser früher als später sollten Sie sich der Heilung und Auflösung der draus entstandenen Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster widmen. Wer sich dem Moment, dem Vergnügen und Herausforderungen vollständig widmen will braucht dazu einen freien Kopf.  Es lohnt sich, mit leichtem Gepäck macht die Reise deutlich mehr Freude.

 

 

 

49. Pflegen

 

Die Zeiten und Umstände ändern sich, wir ändern uns. Deswegen ist es gut, die eigene Work-Life-Balance immer wieder zu überprüfen. Was für alle anderen Menschen so toll passt, muss nicht ideal für einen selbst sein.

 

 

Wochenrückblick

 

Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne sagen zu können, dass man an diesem Tag etwas gelernt hat.

Georg Christoph Lichtenberg

 

Am Ende der Woche, vor der Planung der nächsten Woche, ist es Zeit für einen Rückblick. Wie steht es mit dem Verhältnis von Planung und Ergebnis? Was hat funktioniert, was noch nicht so gut? Wie erfüllt war die Woche und was lässt sich daraus für die nächsten Wochen lernen?

 

 

 

50. Unterstützung

 

Lassen Sie sich bei Ihrem Zeitmanagement für ein erfüllendes Leben durch Coaching unterstützen.

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Eisenhower Matrix: Mehr durch das Richtige erreichen

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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

 

 

 

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Nachricht

 

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Was halten Sie von Work-Life-Balance oder Work-Life-Integration? Sollten Privat- und Berufsleben nicht besser strikt voneinander getrennt bleiben? Kennen Sie weitere Tipps für das Zeitmanagement und eine erfüllende Lebensgestaltung?

Zeitmanagement

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden mir doch eine Nachricht.

 

 

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. August 2008
Überarbeitung: 31. Januar 2024
AN: #54334
K: CNB
Ü:X

Hilfe, bin ich ein Narzisst? 8 Hinweise, dass Sie kein Narzisst, keine Narzisstin sind.

Hilfe, bin ich ein Narzisst?

8 Hinweise, dass Sie kein Narzisst, keine Narzisstin sind.

Hilfe, bin ich ein Narzisst?

Sind Sie ein Narzisst / eine Narzisstin?

 

Frage Sie sich, ob sie selbst ein Narzisst, eine Narzisstin sind? Hier sind 8 Hinweise, dass Sie kein Narzisst / keine Narzisstin sind.

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Bin ich ein Narzisst, eine Narzisstin? Selbstreflexion

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Narzissmus ist eine extreme Selbstüberschätzung, die ein Hindernis für ein ausgeglichenes Selbstwertgefühl und einen einfühlsamen Umgang mit anderen Menschen darstellt.

Hilfe, bin ich ein Narzisst?

 

Jene, die unter Narzissten zu leiden hatten und sich des Themas bewusst geworden sind, neigen dazu, sich zusätzliche Sorgen zu machen. Oft nagt die Frage an ihnen, ob sie selbst Narzissten sind.

Besonders häufig ist das, wenn ein Elternteil starke narzisstische Tendenzen hat. Im Grunde ist die Sorge schon ein gutes Zeichen, denn Narzissten empfinden das ja nicht als Problem.

 

 

 

Hinweise, dass Sie nicht zu den Narzissten gehören

 

Wohl jeder Mensch hat Eigenschaften an sich, die zu Narzissten passen. Menge und Kombination machen die Giftigkeit.

Hier in Kurzform ein paar Hinweise, dass Sie kein Narzisst sind:

 

1. Freunde

 

Sie haben ehrliche Freunde. Ihre Freunde dürfen Ihnen auch unbequeme Rückmeldungen geben, ohne aus der Kontaktliste gestrichen zu werden. Narzissten haben bestenfalls Bewunderer im Gefolge.

 

 

 

2. Sie hören zu

 

Sie hören zu, weil Ihnen andere Menschen und deren Bedürfnisse am Herzen liegen.

 

 

 

3. Authentizität

 

Sie sind authentisch. Narzissten verstellen sich, wenn es darauf ankommt und wissen als geübte Manipulatoren, wie sie ihr Umfeld dazu bekommen, nach ihrer Pfeife zu tanzen.

 

 

 

4. Sie mögen Menschen

 

Sie wissen, es gibt auch andere Menschen, die eine Bereicherung sind.

 

 

 

5. Hilfe erbitten

 

Sie bitten andere Menschen bei Bedarf um Hilfe und lassen sich unterstützen. Narzissten haben die Weisheit für sich gepachtet und akzeptieren nur Handlanger und keine Experten.

 

 

 

6. Wohlwollen und die Fähigkeit sich mit anderen zu freuen

 

Sie können sich für andere Menschen freuen. Narzissten reagieren neidisch darauf, wenn andere Menschen etwas erreichen oder besitzen, das aus ihrer Sicht nur ihnen selbst zusteht.

 

 

 

7. Kritikfähigkeit

 

Sie stehen zu Fehlern und können sich ehrlich entschuldigen. Narzissten erlauben nicht, dass ihr makelloses Selbst eine Delle bekommt.

 

 

 

8. Augenhöhe

 

Sie begegnen anderen Menschen auf Augenhöhe und können Verantwortung gegebenenfalls auch abgeben. Die Fähigkeit als Teamplayer zu handeln ist ein deutlicher Hinweis keine allzu dominanten narzisstischen Tendenzen zu haben.

 

 

 

Noch keine Entwarnung, fühlbare Erleichterung?

 

Einzelne Kriterien, die zum Gesamtbild eines Narzissten gehören, lassen sich bei vielen Menschen finden. Narzissten, unten denen Menschen zu leiden haben, bedienen meist eine Vielzahl oder sogar fast alle Kriterien.

Sie machen sich ehrliche Sorgen, eine Narzisstin oder ein Narzisst zu sein? Dann sind Sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht!

Lesen Sie 36 Hinweise, um Narzissten zu erkennen und 30 Tipps für die Kommunikation mit Narzissten. Wenn Sie Hilfe im Umgang mit Narzissten wünschen, dann finden Sie hier weitere Informationen.

P.S.​

 

Passen Sie auf sich auf! Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreiben und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Du hast Fragen und suchst Hilfe?

 

 

 

 

So gerne ich es würde — bei der Vielzahl von Anfragen halte ich ab sofort den Umfang der ehrenamtlichen Hilfe auf einem machbaren Niveau.

Wird professionelle Unterstützung (in den von mir angebotenen Bereichen und dazu gehört keinerlei Rechtsberatung) gewünscht, dann können wir gerne einen Termin vereinbaren. Entweder treffen wir uns in Berlin oder wir machen eine telefonische Sitzung beziehungsweise nutzen das Internet mit Videounterstützung. Das hat sich sehr bewährt. Dank Sofortüberweisung (Echtzeitüberweisung) ist die Reservierung von Terminen auch kurzfristig möglich.

Geht es um die seelischen Auswirkungen, biete ich therapeutische Hilfe für Menschen, die unter Narzissten leiden und bei anderen Themen Coaching. Die jeweiligen Honorare sind hier.

Nicht alle Betroffenen haben die finanziellen Mittel dafür, das ist mir klar. Dann können zumindest die Kommentarfunktion genutzt werden, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Mitunter beantworte ich dort auch Fragen, manchmal auch darüber hinaus. Mir ist bewusst, welcher Leidensdruck aus dem Kontakt mit Narzissten resultieren kann. Der Tag hat allerdings nur 24h und deshalb bitte ich um Verständnis für mein Vorgehen. Mir ist bewusst, welcher Leidensdruck oft aus dem Kontakt mit Narzissten resultiert. Deswegen biete ich jeden ersten Donnerstag im Monat von 9:00 bis 12:00 Uhr eine kostenlose telefonische Sprechstunde für erste Impulse an. Bitte hierfür ausschließlich die Telefonnummer +49 (0)30 864 213 65nutzen. Anrufe außerhalb dieser Zeiten und auf anderen Telefonnummern nur innerhalb der genannten professionellen Unterstützung.

Also: Fragen, die auch andere Menschen interessieren können, bitte in den Kommentarender passenden Beiträge stellen. Manche Themen sind eher privater Natur und ich biete dazu professionelle Unterstützung an. Kommen wir dazu ins direkte Gespräch. Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen bin ich persönlich per E-Mail (mail@karstennoack.de), Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56 und über dieses Kontaktformular erreichbar.

Hinweise zum Datenschutz hier.

 

 

Artikel zu Narzissten und Narzissmus

Narzissten als Mitgründer in Startups

Was tun, wenn Co-Gründer im Start-up eine narzisstische Persönlichkeit haben?

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 25. September 2020
AN: #738132
K: CNC
Ü:

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Wie Sie sich vor Manipulation schützen
Medien und Informationen

Manipulationstechnik: Worte im Mund umdrehen

 

Eine wesentliche Voraussetzung, um sich vor Manipulationen zu schützen, ist Manipulationsversuche zu erkennen. Deswegen stelle ich einige Manipulationstechniken vor. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. In diesem Beitrag geht es um das angebliche Gedankenlesen und Umdrehen von Äußerungen, von Worten im Mund.

Video

Wenn toxische Personen, wie Narzissten uns die Worte im Mund umdrehen wollen

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Manipulationstechniken

 

Es gibt zwei Arten von Beeinflussungsversuchen: solche, die wir bemerken, und solche, die wir nicht bemerken.

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen

 

Zu den fiesen Manipulationstechniken gehört das bewusste Verdrehen der Gedanken und Gefühlen anderer Menschen bis hin zur Absurdität.

Wenn Sie sich offen zeigen und sich frei äußern, dann nutzen einige fiese Zeitgenossen das aus. In den Händen bösartiger Menschen, insbesondere von Narzissten oder Soziopathen, werden Ihre abweichenden Meinungen, legitimen Emotionen und gelebten Erfahrungen hemmungslos verbogen und zu Beweisen dafür, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.

 

 

 

Ohne Rücksicht auf Verluste

 

Narzissten und andere Fieslinge spinnen Lügengeschichten, um das, was Sie tatsächlich sagen, so umzuformulieren, dass Ihre Meinung absurd oder abscheulich erscheint. Selbst, wenn Sie nichts anderes getan haben, als Ihre Gefühle auszudrücken, wird das gegen Sie verwendet. Aus Ihrer Äußerung wird eine unhaltbare Botschaft abgeleitet, Sie und Ihr Standpunkt ins Unrecht gesetzt. Das ermöglicht es Fieslingen, Ihre Interessen und selbst Ihr Recht, Gedanken und Gefühle über deren unangemessenen Verhalten zu haben, zu entkräften und flößt Ihnen ein Gefühl der Schuld ein, wenn Sie versuchen, Grenzen zu setzen.

 

 

 

Gedankenlesen

 

Es handelt sich um eine bei rücksichtslosen Menschen beliebte Form der Ablenkung und kognitiven Verzerrung, die auch als Gedankenlesen bezeichnet wird. Toxische Menschen behauten einfach, sie wüssten, was Sie denken und fühlen. Dann ziehen voreilige Schlüsse, die auf ihren eigenen Auslösern und Absichten beruhen, anstatt sich überlegt und fair ans Werk zu gehen. Solche Menschen handeln entsprechend ihrer eigenen Wahnvorstellungen und Trugschlüsse. Sich für den Schaden, den sie dadurch verursachen, zu entschuldigen liegt ihnen fern. Der Zweck heiligt die Mittel, nur die eigene Position zählt. Sie werden Ihnen Worte in den Mund legen, und so darstellen, als hätten Sie eine Absicht oder eine abwegige Sichtweise, die abzulehnen ist. Es soll Ihr Scham- und Schuldgefühl geweckt werden und Sie werden in eine defensive Position geschoben.

 

 

 

Achtung!

 

Insbesondere Narzissten sind oft geübt im perfiden Gaslighting und werden alles daran setzen Sie dazu zu bringen an Ihrer Wahrnehmung der Realität zu zweifeln. Wer da nicht gut auf sich acht gibt …

 

 

 

Was tun?

 

Machen Sie Ihre Position deutlich, vornehmlich vor Zeugen. Setzen Sie souverän Grenze, indem Sie auf Ihren guten Zustand achten. Aus gutem Grund wird bei Menschen mit solchem miesen Verhalten von toxischen Personen gesprochen. Wer dem in wichtigen Fällen oder gar länger ausgesetzt wird, entwickelt ungesunde Zweifel und Unsicherheit. Also; gehen Sie Ihren Weg und passen Sie gut auf sich auf!

Sie wollen Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern?

 

Kommen Sie zu mir ins Einzeltraining und ich zeige Ihnen, wie Sie selbst fortgeschrittene Manipulationstechniken erkennen, abwehren und sogar umdrehen können. Ich empfehle Ihnen 2 bis 5 Stunden für dieses lohnenswerte Thema.

 

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

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Aktuell ausschließlich in Ausnahmefällen für spezielle Fragen: Mobil 01577 / 704 53 56, Telefon 030 / 864 213 68. Telefonisch bin ich in Notfällen von montags bis donnerstags am ehesten in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen. Meist bin ich im Einsatz, hinterlasse dann bitte eine Nachricht mit deiner Telefonnummer in Deutschland. Denke unbedingt daran, sehr konkret den Anlass des Anrufs zu nennen. Ich rufe dann so schnell wie möglich zurück.

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Woran erkennen Sie Manipulationsversuche?

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Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige. Albert Schweitzer

Artikel zum Thema Manipulation 

Wieso lügen Narzissten so dreist?

Wieso lügen narzisstische Persönlichkeiten so häufig und so dreist?

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Eine wesentliche Voraussetzung, um sich vor Manipulationen zu schützen, ist Manipulationsversuche zu erkennen. Deswegen stelle ich einige Manipulationstechniken vor. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. In diesem Beitrag geht es um das angebliche Gedankenlesen und Umdrehen von Äußerungen, von Worten im Mund.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2018
Überarbeitung: 14. Mai 2021
AN: #891
Englische Version:
K: CNB
Ü:

Was tun, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht?

Was, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht?

Ohne Vision und WOZU fehlt etwas im Leben. Wie wichtig ist Verantwortung?

Leisten Sie einen Beitrag, der Ihnen guttut?

 

Wenn wir nicht mehr wissen, wozu wir aufstehen, wird das Leben mühsam. Sinn setzt Energie frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt, das Bett zu verlassen. Haben Sie eine Vision, eine Aufgabe? Wofür setzen Sie sich ein?

 

 

 

Überblick

Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.

Chinesisches Sprichwort

 

Auf die eine oder andere Art und Weise können wir direkt oder indirekt einen Beitrag liefern, um die Welt ein Stück besser zu machen.

Video

Was tun, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht?

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Verantwortung übernehmen, einen Beitrag für eine bessere Welt liefern

 

Einen positiven Beitrag leisten? Ob es uns gelingt, ist mal mehr und mal weniger offensichtlich. Doch schon allein die Überzeugung, einen Beitrag zu leisten, bereichert das eigene Leben. Sie setzt Energien frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt, das Bett zu verlassen. Das verändert das Leben, macht es lebenswert und erfüllend!

 

 

 

Und, wenn nicht?

 

Aber was ist, wenn jemand meint, er oder sie würde mit dem, was getan wird, nicht die Welt verbessern?

Die Vermutung hat viel mit der eignen Wahrnehmung und Überzeugungen zu tun. Vielleicht stimmt das, vielleicht auch nicht. Es könnte an eigenen Ansprüchen liegen. Möglicherweise gibt auch das Umfeld nicht die entsprechende Wertschätzung. Hier sind wir alle gefordert, aufmerksamer zu sein und weniger als selbstverständlich zu betrachten und Beiträge zu unterschätzen. Möglicherweise werden wir sie schmerzlich vermissen, wenn sie nicht mehr vorhanden sind.

Vielleicht ist das angefühlt für den Sinn auch verloren gegangen. Wenn dann die Vision fehlt, führt das, was wir tun, nicht zum Ziel. Wie auch, wenn wir es nicht im Blickfeld haben? Wir würden es dann nicht einmal bemerken, wenn wir daran vorbeikommen. Dann konzentrieren sich viele Menschen zunehmend auf das WAS und verzichten auf das WOZU.

 

 

 

Da war doch was. Erinnern Sie sich!

 

Mitunter ist es noch irgendwo im Hintergrund, dieses Gefühl, eine Mission zu haben. Manche Menschen spüren dann umso mehr die Sehnsucht nach etwas, dass sie nicht zu greifen vermögen. Es ist dann mehr eine Ahnung, dass es da mehr geben muss als gegenwärtig zu erkennen ist. Vielleicht ist es nur nicht präsent genug, eingestaubt? Mitunter wurde das WOZU mit der Zeit vergessen und es braucht eine Erinnerung, eine Auffrischung, etwas Farbe. Und manchmal hilft der Kontakt mit Menschen, die das Angebot nutzen, um sich zu erinnern.

 

 

Immer noch nicht?

 

Doch was, wenn dann immer noch nicht klar ist, wie ein wesentlicher Beitrag geleistet wird? Es bringt nichts, das Hamsterrad weiter zu beschleunigen, sondern zuerst das WOZU zu beantworten. Nur noch schneller auf der Stelle zu treten, frustriert nur umso mehr. Runter vom Gas! Dann lieber zurück zu den Wurzeln, um sich so wieder neu auszurichten. Der Sinn des Lebens ist ein Leben mit Sinn. Das Leben ist viel zu kostbar für Energieverschwendung. Wenn dann auch das Funkeln wieder in die Augen kommt, kann es mit Schwung vorangehen. Und zwar in die richtige Richtung!

 

Aus dem Gewicht der Dunkelheit flüchten.

Umfrageergebnisse

 

a. Ich weiß, welchen Beitrag ich mit meiner Arbeit an einer lebenswerten Welt leiste.

%

Stimmt nicht

%

Stimmt

%

Stimmt bedingt

Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 468)

b. Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

 

 

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Artikel zu Visionen

Was tun, wenn der eigene Beitrag die Welt nicht besser macht?

Wenn wir nicht mehr wissen, wozu wir aufstehen, wird das Leben mühsam. Sinn setzt Energie frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt das Bett zu verlassen. Haben Sie eine Vision, eine Aufgabe? Wofür setzen Sie sich ein?

Veränderungen beginnen bei Reformer:innen

Veränderungen beginnen bei Reformer:innen

Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe; „Denn es muss sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, dass ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, verschoben, verrückt und, wo nicht getilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.“ Das Verlässlichste ist der Wandel. Doch, selbst wer sich für den Wandel einsetzen will, hat es als Mensch nicht immer leicht. Wer sich für etwas einsetzt, braucht Glaubwürdigkeit, wenn andere folgen sollen. Da gilt es vorauszugehen, auch wenn es unbequem ist. Walk your Talk!

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Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

Persönlicher Umgang mit Grenzsituationen

In Grenzsituationen zeigt sich, wie unterschiedlich Menschen mit Unsicherheit umgehen. Einige reagieren panisch, andere gelassen. Die Covid-19-Krise hat viele Schattenseiten, auch sozial und ökonomisch. Was tun?

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Diskussionskultur und Debattenkultur

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Wir brauchen dringend eine lebendige und glaubhafte Diskussionskultur. Die Politik ist hier aufgefordert echte Debatten zu führen. Jeder einzelne Mensch ist gefordert sich respektvoll zu beteiligen. Und ganz besonders wichtig: Respektvoller Austausch mit Andersdenkenden auf Augenhöhe.

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Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel des Gewissens, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren. Immanuel Kant

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. September 2015
Überarbeitung: 21. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #787
K: CNB
Ü:

9 Typen von schwierigen Kollegen

9 Typen von schwierigen Kollegen

Wege zu einem angenehmeren Miteinander im Büro
Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Typen von schwierigen Kollegen

 

Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch die folgenden 9 Typen von schwierigen Kollegen.

Video

9 Typen von schwierigen Kollegen und wie sie sich nehmen lassen

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9 Typen von schwierigen Kollegen

 

Gibt’s denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?

Ice Age

 

Vielfalt kann sehr bereichernd sein. Unterschiedliche Persönlichkeiten bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein. Ohne Kollegen wäre das Leben nur halb so verrückt. Im Ernst; an jedem Arbeitsplatz gibt es Menschen, mit denen sich nur schwer umgehen lässt und die einen negativen Einfluss auf die Umgebung haben können. Dennoch — oder gerade deswegen — ist es wichtig, sich mit diesen Typen von Menschen vertraut zu machen, damit Sie besser gerüstet sind, um Ihre Karriere zu managen und gleichzeitig Ihre eigenen Interessen zu schützen.

Im Allgemeinen lassen sie sich in die folgenden komplexen Persönlichkeiten unterteilen. Hier sind die Typen von Kollegen, die Sie kennen sollten, und einige Tipps, wie Sie mit ihnen umgehen können. Dauernörgler, Erbsenzähler, Trittbrettfahrer, Besserwisser, Intriganten: Wer solche Kollegen hat, braucht keine weiteren Feinde. Was für schwierige Kollegen gibt es? Hier folgt eine holzschnittartige Unterteilung häufiger Nervzwerge.

 

 

 

1. Choleriker

 

Manche nennen es Jähzorn. Der Choleriker explodiert von Zeit zu Zeit, fährt aus der Haut, selbst bei nichtigen Gründen. Mit dem Kopf durch die Wand. In manchen Situationen soll so ein Verhalten ja schon geholfen haben sich durchzusetzen. Das Umfeld sollte dann im Zweifelsfall aber lieber in Deckung gehen, als sich auf eine Diskussion einzulassen. Wer brüllt, muss nicht zuhören, selbst bei guten Argumenten der anderen nicht. Außerdem kann es dem eigenen Stressabbau dienen. Wer braucht schon diese Warmduscher: Diese Weicheier sollen sich nicht so haben.

Choleriker halten das für einen wirksamen Weg ihre Ziele zu erreichen. Den Schaden, den sie anrichten, erkennen sie meist erst, wenn es viel zu spät für eine Korrektur ist. Es grüßt der Elefant im Porzellanladen.

 

 

 

2. Leidende

 

Zugegeben, nicht jeder ist mit einem sonnigen Gemüt gesegnet. Die pausenlos gut gelaunten Kollegen hätten auch eine Erwähnung verdient, oder? Doch mancher ist so umringt von der Niedertracht des Universums, dass für nichts anderes Platz übrig ist. Das ist aber auch gemein, du armes Opfer in der Endlos-Schleife.

Die positive Absicht: Wer mit geringem Selbstbewusstsein ständig auf die angeblichen Fehler anderer Personen zeigt, will von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken. Nur selbst keine Verantwortung übernehmen. Bitte, bitte beachtet und bemitleidet mich: So wird Rücksicht eingefordert. Bitte googeln: „erlernte Hilflosigkeit“.

 

 

 

3. Kontrollfanatiker

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle sehr viel besser. Menschen machen Fehler, außer Mutti. Weshalb könnte jemand einen solch überwältigenden Kontrollzwang haben? Es könnten Unsicherheit und fehlendes Vertrauen in sich und den Rest der Welt sein. 
Aber auch das Gegenteil ist möglich: Wer übertrieben kontrolliert und kommandiert, will so mitunter auch mehr Verantwortung und Einfluss gewinnen.

 

 

 

4. Zyniker

 

Zynische Miesepeter sind Leute von der ganz schlauen Sorte. Sie wissen, dass der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten nicht immer eine Gerade sein muss. Mit sarkastischem Tonfall und arrogantem Auftreten machen sie sich nur wenige Freunde. So lästig sie sind, so mancher tatsächliche Missstand wird durch ihr Misstrauen aufgedeckt. Und doch dankt es Ihnen niemand! Ignorante Welt! Spätestens das verbittert dann viele Missionare.

 

 

 

5. Mutter Theresa

 

Dieser mütterliche Typ, der auch ein Mann sein kann (so wie auch die anderen Typen mehr oder weniger der Quotenregelung unterliegen), legt eine übertriebene Hilfsbereitschaft an den Tag, hilft, wo es nur geht, lässt sich dadurch allerdings auch leicht ausnutzen und vernachlässigt dann die eigenen Aufgaben. Sie wollen von allen gemocht werden, koste es, was es wolle. Und was es kostet! Wer dessen Mechanismen kennt, hat eine Fernbedienung in der Hand und kann diese Zeitgenossen instrumentalisieren, auch um anderen Kollegen das Leben zu erschweren.

 

 

 

6. Intrigant

 

Der Ninja unter den Kollegen will im Verborgenen morden, Gerüchte streuen und heimtückisch an fremden Bürostühlen sägen. Sie verziehen keine Miene, während sie einem Knüppel zwischen die Beine werfen, wenn man gerade abgelenkt ist. Dann tun sie gekonnt so, als wenn sie kein Wässerchen trüben könnten.

Während der inkompetente Lästerer die destruktive Qualität seiner Arbeit dem Zufall überlässt, denkt der professionelle Intrigant strategisch.

 

 

 

7. Sonnenschein

 

Das Gegenstück zum Leidenden ist der ignorante Sonnenschein. Er verweigert sich mittels sturem Blick durch die allzu rosarote Brille der Realität. Besonders am Montagmorgen ist die überschäumend gute Laune schwer zu ertragen. Wobei die aufkeimenden Aggressionen ihm nur bedingt zum Vorwurf zu machen sind. Das ändert aber nichts am intensiven Wunsch, ihm die unverschämt gute Laune auszutreiben.

 

 

 

8. Blender

 

Viel Verpackung, wenig Inhalt, große Klappe, nichts dahinter! Das dafür aber auf einem so hohen Niveau, dass es überraschend lange dauert, bis es alle erkannt haben. Mit rhetorischem Glanz lenken sie von ihrer Unfähigkeit ab und sahnen so manchen Erfolg anderer, sehr viel zurückhaltenderer Kollegen ab.

 

 

 

9. Narzissten

 

Persönlichkeiten mit narzisstischen Tendenzen stellen eine besondere Herausforderung dar. Viele Empfehlungen für andere Menschentypen funktionieren hier nicht, verschlimmern sogar oft noch die Situation. Deswegen empfehle ich Ihnen den Beitrag 36 Hinweise, um Narzissten zu erkennen.

Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen

 

Was tun? Das erfahren Sie im Beitrag 20 Tipps zum Umgang schwierigen Kollegen und im Coaching.

 

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

 

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail bin ich zu erreichen: mail@karstennoack.de

Aktuell ausschließlich in Ausnahmefällen für spezielle Fragen: Mobil 01577 / 704 53 56, Telefon 030 / 864 213 68. Telefonisch bin ich in Notfällen von montags bis donnerstags am ehesten in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen. Meist bin ich im Einsatz, hinterlasse dann bitte eine Nachricht mit deiner Telefonnummer in Deutschland. Denke unbedingt daran, sehr konkret den Anlass des Anrufs zu nennen. Ich rufe dann so schnell wie möglich zurück.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

 

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

 

 

Nachricht

 

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.. 

 

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P.S.

 

Was für schwierige Kollegen sind Ihnen schon begegnet? Wie sorgen Sie für ein angenehmes Miteinander?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreiben und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie von Ebner-Eschenbach

Artikel zum Thema Gespräche

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2015
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #989224
K: CNB
Ü:

Der Wert von Wut und Zorn: Wenn der Elefant im Porzellanladen wütet

Wut und Zorn: Wenn der Elefant im Porzellanladen wütet

Lieber zuerst durchatmen und dann...
Wut und Zorn

Zorn und Wut

 

Zorn und Wut zerstören den inneren Frieden, das versperrt den Zugang zu hilfreichen Ressourcen. Zorn verzerrt die Sicht auf die Welt. Was wir im Zustand des Zorns wahrnehmen ist weit von der Wirklichkeit entfernt. Also sind Zorn und Wut unnütz? Was ist bei solchen Zuständen zu beachten?

 

 

 

Überblick

Zorn gleicht einem vorübergehenden Wahnsinn, denn er ist, ebenso wenig wie dieser, Herr über sich selbst.

Lucius Annaeus Seneca

Video

Wut ist kein guter Berater, oder doch?

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Zorn und Wut

 

Gefühle lassen sich nur bedingt kontrollieren, besonders bei Ärger gehen leicht die Pferde mit einem durch. Manchmal droht das Messer in der Tasche aufzugehen. Bei manchen Zeitgenossen kann deren Gesprächsverhalten sogar gelassene Menschen in sehr engen Kontakt mit dem eigenen Aggressionspotenzial bringen. Nicht jeder Mensch ist in der Lage dann auf ein gutes Zustandsmanagement zurückzugreifen.

Ist der Ärger sehr stark, dann kann er sich zur Wut steigern. Diese Wut will raus aus dem Bauch und früher oder später abreagiert werden. Dann werden mitunter nicht nur Türen zugeschlagen. Bei einem Wutanfall sind manche Menschen unkontrolliert. Sie richten Schaden für sich und bei anderen an.

Wut zerstört den inneren Frieden, versperrt den Zugang zu hilfreichen Ressourcen. Wut verzerrt die Sicht auf die Welt. Was wir im Zustand der Wut wahrnehmen, ist oft weit von der Wirklichkeit entfernt. Verletztheit, Schmerz, Ohnmacht, Frustration, Verwirrung, Angst – all das und viel mehr kann in Wut enthalten sein, den Geist vernebeln.

Wut ist ein schlechter Ratgeber

 

Wut ist eine destruktive emotionale Reaktion. Von allen Emotionen vernebelt sie den Blick am meisten, wird mit jeder Steigerung nur noch schlimmer. Die Lage des wütenden Zeitgenossen wird stetig schlechter. Wut ist ein schlechter Ratgeber. Blind ausgelebter Zorn und Wut helfen uns nicht weiter, sondern wirken nur verschlimmernd. Es gilt deshalb solche Emotionen frühzeitig zu erkennen und den Ursachen konstruktiv zu begegnen, anstatt sich den Körpersäften ausliefern.

Noch so viele Selbsterfahrungskurse, Selbsthilfebücher und gute Vorsätze schützen allerdings nicht davor, dass trotzdem mitunter der Druck ansteigt. Aber sie helfen dann, wenn wir gelernt haben, wie in solchen Situationen damit umzugehen ist.

Wut als ein Hinweis zu gestalten

 

Wut ist oft Ausdruck von Ausgeliefertsein, von fehlenden Einflussmöglichkeiten und somit ein beachtenswerter Hinweis endlich an der Gestaltung teilzunehmen, anstatt unkontrollierten Druck abzulassen. Es wurde etwas verletzt, dass sich durch Aggression nicht heilen lässt. Eigene Grenzen wurden überschritten, wesentliche Bedürfnisse wurden nicht geachtet und unterdrückte Wut staut sich auf. Wenn das nicht erkannt und gehandelt wird, nimmt der Druck gefährlich zu. Er wird zum Explosivgemisch. Anfangs ist Ärger noch wie eine Warnleuchte, die allerdings, wenn wir rot sehen und der Wut verfallen, wie ein defekter Leuchtturm gefährlich in die falsche Richtung weisen kann.

Wutanfälle in der Öffentlichkeit

 

So menschlich Emotionen sein mögen, so schnell geschieht es sich in Rage um Kopf und Kragen zu reden. Was zu viel ist, ist zu viel! Der Blutdruck steigt, der Kamm schwillt an, das Reptiliengehirn will übernehmen. Und es kommt zur Gefühlsexplosion. So menschlich, doch voller Risiken ist es sich vor Zeugen auszutoben, denn Souveränität sieht anders aus.

 

 

 

Besser

 

Selbstvertrauen ist wesentlich, um zu überzeugen. Begeisterung und Zuversicht wirken ansteckend, sie hinterlassen einen positiven Eindruck. Und das ist ja in der Regel bei öffentlichen Auftritten beabsichtigt. Zugegeben; das ist mitunter leichter gesagt, als getan. Einige Gedanken dazu finden Sie im Artikel Vorsicht vor ungezügelten Emotionen beim Medienauftritt.

 

 

 

Abschreckende Beispiele gefällig?

 

Nicht schön, doch auf verschämende Weise unterhaltsam: Das Internet ist voller Zeugnisse explosiver Entgleisungen in Interviews. Besonders häufig sind dort Sportler, insbesondere Fußballer, vertreten. Sie benehmen sich vor laufender Kamera zwar häufig daneben, doch ihnen schadet das in der Regel wenig. Ihre Anhänger erwarten keine geistigen Höhenflüge, sondern physische Leistungen. Anders sieht es bei Unternehmern, Politiker:innenn und Personen des öffentlichen Interesses aus. Bei ihnen kann es zu länger sichtbaren Blessuren kommen. Da hängt einem das Image eines Rumpelstilzchens gegebenenfalls länger an und verhindert zukünftige Höhenflüge.

 

 

 

Klischee

 

Die Ausnahmen sind wohl die Zeitgenossen, bei denen ein Ausbleiben von Ausrastern schon fast zur Publikumsenttäuschung führen würde. So manche Rockband macht eher durch ihre Anfälle bzw. Ausfälle von sich reden als mit ihrem Sound. Klaus Kinski war bekannt, gefürchtet und auch irgendwie gefragt, wegen seiner Wutausbrüche vor der Kamera.

 

 

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Wie stehen Sie zu Wutanfällen vor Zeugen und auch ohne? Was tun Sie vor Publikum, wenn die Emotionen überkochen?

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Wenn du aufgebracht bist, tue oder sage nichts. Atme nur ein und aus, bis du ruhig genug bist. Thich Nhat Hanh

Artikel zur Persönlichkeit

Respekt: Darf es etwas mehr sein oder kann das weg?

Respekt: Hat das noch Platz in der heutigen Zeit? Die Bedeutung von Respekt, wie wir ihn erhalten, wie wir ihn zeigen.

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze Sie dabei, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2015
Überarbeitung: 8. März 2019
AN: #67614
Ü:
K:

Durchsetzungsstärke und Albert Einstein statt Dornröschenschlaf

Albert Einstein und Durchsetzungsstärke statt Dornröschenschlaf

Wieviel Geduld ist genug Geduld?

Albert Einstein und Durchsetzungsstärke statt Dornröschenschlaf

Durchsetzungsstärke

 

Statt Begrüßungscocktails gibt es im Leben allzu oft Hindernisparcours mit allerlei Schikanen. Nicht Trinkfreudigkeit, sondern Durchsetzungsstärke ist gefragt.

Überblick

 

 

 

Durchsetzungsstärke: C’est comme ça?

 

Das Leben kann eine ganz schöne Bitch sein, wäre die vergleichsweise direkte Übersetzung dessen, was mir jemand aus NYC zu den Hindernissen im Leben gesagt hat. Und auch, wenn ich es freundlicher formulieren würde; auf manche Lernlektion würde auch ich gerne verzichten. Doch so sind die Regeln halt nicht. Da hilft weder Jammern noch Boykott. Wie Les Rita Mitsouko es so treffend, zwar nicht schön, aber dafür laut und schrill ausdrückt: „C’est comme ça.“ Nimm teil oder lass es!

Wer sich verwirklichen will, insbesondere, wenn neue Wege beschritten werden sollen, trifft selten auf den roten Teppich. Statt Willkommenscocktails gibt es allzu oft Hindernisparcours mit allerlei Schikanen. Dann ist nicht Trinkfreudigkeit, sondern Durchsetzungsstärke gefragt.

Wie unabdingbar Durchsetzungsvermögen für den Erfolg ist, wusste bereits Albert Einstein (1879 bis 1955). Trotz seines großen Talents musste sich der Physiker zu Beginn seiner Karriere immer wieder gegen widrige äußere Umstände durchsetzen, um sein Ziel zu erreichen.

 

 

E=mc²

 

Einstein fiel schon als Schüler durch seine enorme Begabung auf. Dennoch wurde es ihm nicht leichtgemacht: 1894, kurz vor seinem Abitur in München, emigrierten die Eltern nach Mailand. Dorthin sollte Albert nach dem Abitur nachkommen. Doch trotz sehr guter Noten wurde er vom Schuldirektor in München ungerechtfertigterweise angegriffen und antisemitisch beschimpft. Deswegen reiste er daraufhin den Eltern nach und machte erst ein Jahr später sein Abitur in der Schweiz. In einem Abituraufsatz schrieb er trotzdem unbeirrt, er wolle Professor für Physik werden.

Nach seinem Physikstudium fand er trotz großer Bemühungen keine Anstellung. An eine Doktorarbeit oder gar den Professorentitel war so nicht zu denken. Nach zweijähriger Suche stellte ihn das Berner Patentamt an. Das konnte ihn jedoch nicht bremsen. Er bahnte sich seinen Weg in die Physik. 1905 reichte er im Alter von 26 Jahren fünf Arbeiten bei wissenschaftlichen Zeitschriften ein, unter anderem seine Doktorarbeit. All das war in seiner spärlichen Freizeit entstanden. Ein Jahr später wurde ihm der Doktortitel verliehen, der Rest ist Teil der Weltgeschichte.

 

 

Raus aus dem Dornröschenschlaf

 

Blick in den Spiegel… Und, wenn Sie Ihre Träume nicht dem Dornröschenschlaf überlassen wollen, dann legen Sie los und bleiben Sie dran! Trainieren Sie Ihre Durchsetzungsstärke.

 

 

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Wie pflegen Sie Ihre Durchsetzungsstärke?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 31. Januar 2024
AN: #371
K:
Ü:

Narzissmus: Die Wut auf Narzissten ist ein wichtiges Warnsignal

Narzissmus: Die Wut auf Narzissten ist ein wichtiges Warnsignal

Schutz vor Narzissten & Co.

 

Ignorieren hilft nichts: Wut ist eher meist kein willkommener Zustand, doch er liefert einen wichtigen Hinweis, der uns daran erinnert, etwas zu ändern. Das kann doch alles nicht wahr sein, oder doch? Der offene Ausdruck von Wut gegenüber Narzissten wird das Problem nicht lösen und könnte gefährlich sein. Wut und Drohungen provozieren in der Regel weitere Feindseligkeit und Wut. Was hat es mit der Wut auf narzisstische Zeitgenossen auf sich, was tun?

Video

Die Wut auf Narzissten ist ein wichtiges Warnsignal

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Achtung

 

Dieser Beitrag gilt nicht der Diagnostik pathologischer Narzissten, sondern dem Ziel, fiesen Zeitgenossen aus dem Weg zu gehen und sich nicht ausnutzen zu lassen. Zur Vereinfachung nenne ich Frauen und Männer mit deutlich narzisstischen Tendenzen, die andere Menschen benachteiligen und verletzen, an dieser Stelle Narzissten und andere Fieslinge, meist Fieslinge.

Antworten auf häufige Fragen

Her mit Fragen!

Hier ist Raum für Antworten.

Her mit Fragen!

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Hilfe im Umgang mit Narzissten (keine Rechtsberatung!)

 

So gerne ich es würde — bei der Vielzahl von Anfragen halte ich ab sofort den Umfang der ehrenamtlichen Hilfe auf einem machbaren Niveau.

Wird professionelle Unterstützung (in den von mir angebotenen Bereichen und dazu gehört keinerlei Rechtsberatung) gewünscht, dann können wir gerne einen Termin vereinbaren. Entweder wir treffen uns in Berlin oder wir machen eine telefonische Sitzung beziehungsweise nutzen das Internet mit Videounterstützung. Das hat sich sehr bewährt. Dank Sofortüberweisung (Echtzeitüberweisung) ist die Reservierung von Terminen auch kurzfristig möglich. Wir können zuerst einen Termin vereinbaren oder noch einfacher und schneller; eine Sitzungsstunde buchen und sobald das Honorar eingegangen ist, finden wir den nächsten verfügbaren Termin.

Geht es um die seelischen Auswirkungen, biete ich therapeutische Hilfe für Menschen, die unter Narzissten leiden und bei anderen Themen Coaching. Die jeweiligen Honorare finden Sie hier. Bitte die reduzierten Honorare bei therapeutischer Unterstützung für Menschen beachten, die unter narzisstischem Missbrauch leiden.

Nicht alle Betroffenen haben die finanziellen Mittel dafür, das ist mir klar. Sie können dann zumindest die Kommentarfunktion nutzen, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Mitunter beantworte ich dort auch Fragen, manchmal auch darüber hinaus. Der Tag hat allerdings nur 24 Stunden und deshalb bitte ich um Verständnis für mein Vorgehen. Mir ist bewusst, welcher Leidensdruck oft aus dem Kontakt mit Narzissten resultiert. Deswegen biete ich jeden ersten Donnerstag im Monat von 9:00 bis 12:00 Uhr eine kostenlose telefonische Sprechstunde für erste Impulse an. Bitte hierfür ausschließlich die Telefonnummer +49 (0)30 864 213 65 nutzen. Anrufe außerhalb dieser Zeiten und auf anderen Telefonnummern ausschließlich im Rahmen der genannten professionellen Unterstützung.

Also: Fragen, die auch andere Menschen interessieren können, stelle bitte in den Kommentaren. Manche Themen sind eher privater Natur und ich biete dafür professionelle Unterstützung an. Kommen wir dazu ins direkte Gespräch. Bei Interesse an Unterstützung, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen bin ich am besten erreichbar per E-Mail (mail@karstennoack.de), bedingt auch per Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56.

 

 

 

 

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Gibt es Erfahrungen mit Narzissten, Tipps und andere respektvolle Kommentare? Was funktioniert und was nicht? Tauschen wir uns aus, unterstützen wir uns und machen wir uns Mut.

Artikel zu Narzissten und Narzissmus

Narzissten als Mitgründer in Startups

Was tun, wenn Co-Gründer im Start-up eine narzisstische Persönlichkeit haben?

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. September 2023
Überarbeitung: 11. September 2023
AN: #649
English version: 
Ü:
K:

Glücklich durch Musik

Glücklich durch Musik

Hinein in den Dopaminregen: Eine Episode von Karsten's Welt
Glücklich durch Musik

Glücklich durch Musik

 

Macht Musik das Leben besser und glücklicher? Hinein ins Dopaminbad den diese Episode von Karsten’s Welt anbietet.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Glücklich durch Musik

 

In dieser Episode von Karsten’s Welt geht es um die Wirkung von Musik, und wie wir sie gezielt einsetzen können. Zu Gast in diesem Podcast: Christine Noack, die für jedes Thema einen Song kennt. Kopfhörer auf …

 

Episode des Podcasts Karsten’s Welt

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Musik?

Musik ist eine Kunstform, die durch Klänge und Töne ausgedrückt wird. Es umfasst eine Vielzahl von Stilen, Genres, Instrumenten und Techniken, die oft kulturell oder regional geprägt sind. Musik kann von einzelnen Musikern oder Gruppen erstellt und aufgeführt werden und kann von Gesang, Instrumenten oder elektronischen Geräten erzeugt werden.

Musik hat eine universelle Sprache und kann eine Vielzahl von Emotionen und Stimmungen ausdrücken, von Freude und Glück bis hin zu Traurigkeit und Melancholie. Sie kann auch eine wichtige Rolle in vielen Aspekten des menschlichen Lebens spielen, von der Unterhaltung und Erholung bis hin zur spirituellen und therapeutischen Anwendung.

Macht Musik glücklich?

Musik kann definitiv dazu beitragen, Glück und positive Emotionen zu fördern. Studien haben gezeigt, dass Musik die Freisetzung von Endorphinen im Gehirn stimulieren kann, die für ein Gefühl des Wohlbefindens und der Glückseligkeit verantwortlich sind. Musik kann auch helfen, Stress abzubauen und eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem zu haben, was dazu beitragen kann, Angstzustände und Depressionen zu lindern.

Musik kann auch eine starke emotionale Verbindung zu bestimmten Ereignissen oder Erinnerungen haben, was dazu führen kann, dass sie als tröstlich oder aufmunternd empfunden wird. Wenn Menschen Musik hören, die sie mit positiven Erfahrungen oder Erinnerungen verbinden, kann dies dazu beitragen, ihre Stimmung zu verbessern und ihnen ein Gefühl von Freude und Glück zu geben.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jeder Mensch individuell ist und verschiedene Musikstile und -genres bevorzugt. Was für eine Person als glücklich empfunden wird, kann für eine andere Person möglicherweise nicht der Fall sein.

Was macht Musik mit dem Gehirn?

Musik hat viele positive Auswirkungen auf das Gehirn und kann dazu beitragen, seine Funktionsweise zu verbessern. Hier sind einige der Auswirkungen, die Musik auf das Gehirn haben kann:

 

 

1. Verbesserung der kognitiven Funktionen:

Musik kann dazu beitragen, die kognitiven Funktionen des Gehirns zu verbessern, einschließlich Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration und Sprachfähigkeiten.

 

 

 

2. Stimulierung der Gehirnaktivität

 

Musik kann dazu beitragen, die Aktivität im Gehirn zu stimulieren und die Gehirnwellenmuster zu verändern. Dies kann dazu beitragen, die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns zu verbessern und die neuronale Vernetzung zu fördern.

 

 

3. Emotionale Auswirkungen

 

Musik kann eine starke emotionale Wirkung haben und dazu beitragen, Stimmungen und Emotionen zu regulieren. Es kann auch helfen, Stress und Angstzustände zu reduzieren und ein allgemeines Gefühl von Wohlbefinden zu fördern.

 

 

4. Förderung der kreativen Fähigkeiten

 

Musik kann dazu beitragen, die kreativen Fähigkeiten des Gehirns zu fördern und die Fähigkeit zu verbessern, neue Ideen und Konzepte zu generieren.

 

 

5. Verbesserung der motorischen Fähigkeiten

 

Musik kann dazu beitragen, die motorischen Fähigkeiten des Gehirns zu verbessern und die Koordination und Feinmotorik zu fördern.

 

 

Fazit

 

Insgesamt hat Musik also viele positive Auswirkungen auf das Gehirn und kann dazu beitragen, seine Funktionsweise zu verbessern und zu optimieren.

Wie der Zusammenhang von Musik und Dopamin?

Dopamin ist ein Neurotransmitter, der im Gehirn für die Regulierung von Belohnungs- und Vergnügungszentren zuständig ist. Wenn wir etwas erleben, das uns Freude bereitet, wird Dopamin im Gehirn freigesetzt und löst ein angenehmes Gefühl aus.

Es gibt zahlreiche Studien, die gezeigt haben, dass Musik die Freisetzung von Dopamin im Gehirn stimulieren kann. Wenn wir Musik hören, die uns gefällt, wird Dopamin im Belohnungssystem des Gehirns freigesetzt und löst ein Gefühl des Wohlbefindens aus. Diese Freisetzung von Dopamin kann dazu führen, dass wir uns positiv und glücklich fühlen und ein Gefühl der Befriedigung und Erfüllung empfinden.

Interessanterweise zeigt Forschung auch, dass die Freisetzung von Dopamin beim Hören von Musik mit der Erwartungshaltung verbunden ist. Das bedeutet, dass, wenn wir eine bestimmte Melodie oder ein bestimmtes Lied hören, die Erwartung auf den nächsten Ton oder die nächste Passage eine wichtige Rolle dabei spielt, wie viel Dopamin freigesetzt wird. Wenn die Musik unsere Erwartungen erfüllt oder sogar übertrifft, wird mehr Dopamin freigesetzt, was zu einem stärkeren Gefühl von Freude und Vergnügen führen kann.

Insgesamt kann man sagen, dass Musik und Dopamin in engem Zusammenhang stehen, da das Hören von Musik dazu beitragen kann, Dopamin im Gehirn freizusetzen und ein Gefühl von Freude, Glück und Zufriedenheit auszulösen.

P.S.

 

Macht Musik das Leben besser?

Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich freuen zu können. Georg Bernhard Shaw

 

 

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Artikel

Glücklich durch Musik

Macht Musik das Leben besser und glücklicher? Hinein ins Dopaminbad!

Sie merken, dass Sie älter werden, wenn Sie bei dem Begriff "Tape" automatisch an Kinesiologie und nicht mehr an Musik denken.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2023
Überarbeitung: 2. März 2023
AN: #48712
K: CNA
Ü:

Bist du ein Hochstapler? Impostor-Syndrome bzw. Hochstapler-Syndrom

Bist du ein Hochstapler? Impostor-Syndrome bzw. Hochstapler-Syndrom

Wenn unangebrachte Selbstzweifel zu groß werden
Imposter-Syndrom

Imposter-Syndrome bzw. Hochstapler-Syndrom

 

Was hat es mit dem Imposter-Syndrom auf sich und wie lässt es sich bewältigen?

Video

Bist du ein Hochstapler? Impostor-Syndrom / Hochstapler-Syndrom u.a. nach narzisstischem Missbrauch

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Durch Narzissten als Hochstapler fühlen - Impostor-Syndrom, Hochstapler-Syndrom

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10 Tipps Umgang mit Impostor-Syndrom (Hochstapler-Syndrom)

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Impostor-Syndrom (Imposter-Syndrome) bzw. Hochstapler-Syndrom

 

Ein geringes Selbstwertgefühl kann dazu führen, dass selbst hoch qualifizierte Menschen denken, ihre Position nicht verdient zu haben. Das Phänomen hat einen Namen: Impostor-Syndrom. Was können Betroffene dagegen unternehmen?

Wenn du das Gefühl hast, unter dem Hochstapler-Syndrom oder etwas Ähnlichem zu leiden, solltest du wissen, dass es Möglichkeiten gibt, diese Gefühle auf gesunde und proaktive Weise zu bekämpfen. Hier sind 10 Tipps, die dir die ersten Schritte erleichtern.

 

 

 

Ursachen

 

Das Impostor-Syndrom bezieht sich auf die innere Erfahrung, zu glauben, nicht so kompetent zu sein, wie andere Menschen einen wahrnehmen. Diese Definition wird zwar in der Regel eng auf Intelligenz und Leistung angewandt, hat aber auch Verbindungen zum Perfektionismus und zum sozialen Kontext.

Vereinfacht ausgedrückt ist das Imposter-Syndrom die Erfahrung, sich wie ein Schwindler zu fühlen – man hat das Gefühl, dass man jeden Moment als Betrüger entlarvt wird, dass man nicht dorthin gehört, wo man ist, und dass man nur durch dummes Glück dorthin gelangt ist. Davon kann jeder betroffen sein, unabhängig von seinem sozialen Status, seinem beruflichen Hintergrund, seinen Fähigkeiten oder seinem Fachwissen.

Der Begriff wurde erstmals in den 1970er Jahren von den Psychologinnen Suzanna Imes und Pauline Rose Clance verwendet. Als das Konzept des Imposter-Syndroms eingeführt wurde, dachten viele, dass es vor allem auf hochbegabte Frauen zutrifft. Seitdem wurde erkannt, dass es sich um ein weit verbreitetes Phänomen handelt.

In diesem Beitrag geht es um die Anzeichen des Impostor-Syndroms und einige der Risikofaktoren für seine Entwicklung. Außerdem werden die verschiedenen Formen des Imposter-Syndroms und Möglichkeiten zur Bewältigung dieser Gefühle beschrieben.

 

 

 

10 Tipps zur Bewältigung des Hochstapler-Syndroms

 

Gehe es an, löse dich von unnötigen Einschränkungen. Hier sind 10 Tipps zur Bewältigung des Impostor-Syndroms.

 

 

 

1. Die Anzeichen erkennen

 

Wir übersehen oft die Anzeichen des Hochstapler-Syndroms, die in unserem täglichen Leben auftreten. Diese Anzeichen zu erkennen, ist jedoch der erste Schritt zur Überwindung des Syndroms.

Du könntest an einem Hochstapler-Syndrom leiden, wenn:

  • du das Gefühl hast, lediglich Glück gehabt zu haben, obwohl du dich in Wirklichkeit gut vorbereitet und hart gearbeitet hast.
  • Es fällt dir schwer, Lob und Anerkennung anzunehmen.
  • du dich oft entschuldigst, obwohl du eigentlich nichts falsch gemacht hast.
  • du an dich selbst unglaublich hohe, manchmal sogar unmögliche Anforderungen stellt.
  • du die Angst vor dem Versagen als lähmend empfindest.
  • du es vermeidest, Selbstvertrauen zu zeigen, weil du glaubst, dass andere das als überzogen oder unausstehlich empfinden würden.
  • du davon überzeugt bist, nicht gut genug zu sein.

 

Achte auf deine Ausdrucksweise, sowohl im Gespräch mit anderen Menschen als auch mit dir selbst und das, vor allem, wenn du über deine Arbeit sprichst. Wenn du deinen eigenen Erfolg oder das Lob, das du von anderen erhalten, als unangenehm empfinden, denke darüber nach, woher diese Gedanken kommen und was sie für dich und dein Berufsleben bedeuten.

 

 

 

2. Sei dir bewusst, dass du nicht allein bist

 

Wenn du unter dem Hochstapler-Syndrom leidest, kann es ermutigend wirken, wenn du erkennst, wie viele sehr erfolgreiche Menschen, sowohl Männer als auch Frauen, erstaunliche Karrieren gemacht haben, obwohl sie mit dem Impostor-Syndrom zu kämpfen hatten.

 

 

 

3. Unterschiede zwischen Demut und Angst

 

Es gibt die Demut vor der harten Arbeit, den Herausforderungen, dem Erreichten, und dann gibt es das Gefühl, von Angst überwältigt zu sein.

Manchmal kann allein die Gewohnheit, etwas gut zu können, dazu führen, selbst den Wert dieser Leistung zu unterschätzen. Eigene Kenntnisse und Fähigkeiten werden häufig nicht ausreichend gewürdigt.  Wenn jemand sich unwürdig fühlt, fühlt sich jedes positive Feedback oder jede Belohnung wie ein Trick, ein Betrug, das Glück der Manipulation an. Sowohl Bescheidenheit als auch Wertschätzung sind wichtig.

 

 

 

4. Schluss mit Perfektionismus

 

Perfektionismus mag zwar in bestimmten Situationen hilfreich erscheinen, ist jedoch oft ein zusätzliches Hindernis für exzellente Leistungen. Auch bei der Überwindung des Hochstapler-Syndroms kann Perfektionismus ein großes Hindernis sein.

Viele Menschen, die unter dem Hochstapler-Syndrom leiden, sind Leistungsträger; Menschen, die extrem hohe Ansprüche an sich selbst stellen und sich dafür einsetzen, ihr Bestes zu geben und die Besten zu sein. Perfektionismus verstärkt das Hochstapler-Syndrom zusätzlich. Wenn du dich wie ein Betrüger fühlen, liegt das meist daran, dass du dich mit einem perfekten Ergebnis vergleichst, das entweder unmöglich oder unrealistisch ist.

Niemand macht alles perfekt. Frage dich lieber, wann ist gut genug endlich gut genug?

5. Gehe wohlwollend mit dir um

 

Nimm den Druck von dir und höre auf, vom ersten Tag an Experte sein zu wollen.

Das Impostor-Syndrom äußert sich oft in Form innerer Dialoge. Es ist dann eine Stimme im Kopf, die uns mit negativen Botschaften wie „Du bist nicht intelligent genug“ oder „Du bist ein Betrüger“ beschimpft. Negative Selbstgespräche sind eine schlechte Angewohnheit und beeinflussen den Stress- und Angstpegel.

Sei wohlwollend mit dir. Gestalte die Art und Weise, wie du mit dir umgehst, indem du positive Selbstgespräche pflegst. Das hilft, Stress und Ängste abzubauen. Außerdem hilft es dabei, den Mut aufzubringen, Dinge zu tun, die dir mehr Erfolg versprechen.

Beginne damit, aufmerksam zu sein. Dann bemerkst du es, wenn du einen negativen Gedanken hast. Halte inne und stellen deine eigene Behauptung infrage beziehungsweise wiederhole den letzten Gedanken auf eine positive, konstruktive Weise. Verhalte dich so, als wenn du ein Potenzial entdeckt haben. Denn genau das ist der Fall. Nun kannst du den Gedanken auf förderliche Weise erneut denken oder aussprechen. So etablierst du hilfreichere innere Dialoge. Neue Gewohnheiten profitieren von Intensität und Wiederholung.

 

 

 

6. Verfolgen und messen deine Erfolge

 

Wenn du dich wie ein Hochstapler fühlst, ist es mit am schwierigsten zu begreifen, wie viel Anteil du an deinen eigenen Erfolgen hast. Vielleicht schiebst du es auf Glück oder die harte Arbeit anderer, obwohl in Wirklichkeit deine eigene Arbeit, dein Wissen und deine Vorbereitung viel damit zu tun hatten. Um sich selbst zu zeigen, dass es dir tatsächlich gut geht, solltest du deine Erfolge in einem privaten Dokument festhalten. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, diese Erfolge zu erfassen, und die von dir verwendeten Messgrößen hängen von deiner Tätigkeit ab.

Genauso wie Sie Ihre Erfolge im Auge behalten, sollten Sie in einem Notizbuch oder auf Ihrem Computer eine Datei mit Erfolgen und positiver Verstärkung sowohl bei der Arbeit als auch im Privatleben führen.

 

 

 

7. Rede mit einem Mentor und Vorgesetzten darüber

 

Niemand sollte im Stillen leiden. Wenn du deine Gedanken und Erfahrungen mit jemandem teilst, bist du besser gerüstet, um mit deinem Hochstapler-Syndrom umzugehen. Ich empfehle dir, sowohl mit einem Mentor als auch mit deinem direkten Vorgesetzten darüber zu sprechen.

Dein Mentor kann dir helfen, offen über deine Probleme mit dem Hochstapler-Syndrom zu sprechen, und dir gleichzeitig eine objektivere Sichtweise vermitteln – vor allem, wenn er in einem anderen Team oder in einem anderen Unternehmen arbeitet. Wenn du von deinen Erfahrungen berichtest, könntest du sie fragen, ob sie sich jemals so gefühlt haben oder ob sie jemanden kennen, dem es so ergangen ist.

Die besten Mentoren sprechen offen über die Schwierigkeiten und Fehler, die sie im Laufe ihrer Karriere gemacht haben, und du wirst feststellen, dass sie hilfreiche Geschichten oder Ratschläge haben, wie Sie mit Ihren Gefühlen umgehen können.

 

 

 

8. Sage „Ja“ zu neuen Gelegenheiten

 

Es ist wenig hilfreich, zu allem „Ja“ zu sagen, vor allem, wenn Sie sich gestresst oder überfordert fühlen. Es kommt allerdings viel zu oft vor, dass Menschen, die unter dem Hochstapler-Syndrom leiden, Karrierechancen ausschlagen, weil sie das Gefühl haben, dass sie keine gute Arbeit leisten würden.

Wenn sich Ihnen eine neue Chance bietet, ist es wichtig, zwischen der Stimme in Ihrem Kopf, die Ihnen sagt, dass Sie es nicht schaffen, weil Sie es nicht wert sind, und der Stimme, die Ihnen sagt, dass Sie es nicht schaffen, weil Sie zu viel zu tun haben, zu unterscheiden. Die erste Stimme ist das Hochstapler-Syndrom.

Denke daran: Wenn du eine herausfordernde neue Aufgabe annehmen und gut darin bist, kann dir das viele Türen öffnen. Lass es nicht zu, dass dein innerer Hochstapler diese Chancen ausschlägt, indem er dich entmutigt.

Wenn dir jemand eine großartige Chance bietet und du dir nicht sicher sind, ob du es schaffen kannst, halte inne und schauen genau hin. Du kannst dich bei der Entscheidung auch beraten lassen. Sage im Zweifelsfall zu. Dann lernst du schrittweise, wie es gemacht wird.

Auch wenn es einschüchternd sein mag, eine Aufgabe zu übernehmen, bei der du dich noch nicht sicher fühlst, nicht weißt, ob du sie bewältigen kannst, solltest du daran denken, dass du aus einem bestimmten Grund darum gebeten wurdest und dass es nicht verkehrt ist, auf dem Weg dorthin neue Dinge zu lernen und Fragen zu stellen.

 

 

 

9. Nimm das Gefühl an und nutze es

 

Bis es gelingt, das Hochstapler-Syndrom vollständig loszuwerden, geben Sie sich den Raum und die Zeit dafür. Die Tatsache, dass sehr erfolgreiche Menschen nach allem, was sie erreicht haben, immer noch so empfinden, beweist, dass es sich manchmal um einen lebenslangen Zustand handeln kann. Deshalb ist der beste Ansatzpunkt, um das Hochstapler-Syndrom zu bekämpfen, nicht, es ganz loszuwerden, sondern es davon abzuhalten, deinen Erfolg zu behindern.

 

 

 

10. Das Hochstapler-Syndrom mit Unterstützung angehen

 

Gehe es an, gegebenenfalls mit Unterstützung. Die Ursachen sitzen meist tief im Unbewussten und lassen sich dort sehr gut auflösen. Mit Hilfe von Hypnobalancing™ gelang es schon vielen Menschen. Es gelten bei Therapie diese Honorare.

 

 

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Welche Erfahrungen hast du mit dem Impostor-Syndrom gemacht?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist das Imposter-Syndrom?

Das Imposter-Syndrom wird grob definiert als Zweifel an den eigenen Fähigkeiten und das Gefühl, ein Betrüger zu sein. Es betrifft erstaunlich viele Menschen die überdurchschnittliche Leistungen hervorbringen, denen es jedoch schwerfällt, ihre eigenen Leistungen zu akzeptieren. Betroffene zweifeln an sich.

Wie zeigt sich das Imposter-Syndrom?

Das Impostersyndrom, beinhaltet Gefühle von Selbstzweifeln und persönlicher Inkompetenz, die trotz adäquater Ausbildung, Erfahrung und Leistungen anhalten. Um diesen Gefühlen entgegenzuwirken, arbeiten Sie vielleicht noch härter und stellen immer höhere Anforderungen an sich selbst.

Was löst das Imposter-Syndrom aus?

Es gibt zahlreiche Situationen, die diese Gefühle auslösen können. Unterscheidet sich jemand in irgendeiner Weise von den Menschen im Umfeld – durch Rasse, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Alter, Religion – kann das Gefühl entstehen, anders und ein Betrüger zu sein. Es wird verstärkt, wenn jemand gemessen oder bewertet wird. Was auch immer der Auslöser ist, diese Gefühle können zu destruktiven Gewohnheiten führen.

Ist das Imposter-Syndrom eine Form der Angst?

Das Gefühl, ein Hochstapler zu sein, geht in der Regel mit Ängsten und oft auch mit Depressionen einher.

Was ist das Gegenteil des Imposter-Syndroms?

Während der Dunning-Kruger-Effekt auftritt, wenn Menschen ihre Fähigkeiten überschätzen, ist das Gegenteil des Phänomens das Imposter-Syndrom. Menschen, die unter dem Imposter-Syndrom leiden, neigen dazu, ihre Fähigkeiten zu unterschätzen oder das Gefühl zu haben, dass sie ihren Erfolg nicht verdient haben.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2018
Überarbeitung: 12. Juni 2021
AN: #649
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