Phasen der Veränderung: 6 Schritte für erfolgreichen Wandel

Phasen der Veränderung: Veränderungen verstehen und erfolgreich gestalten

6 Schritte für erfolgreichen Wandel
Schritt für Schritt durch die Phasen der Veränderung

Phasen der Veränderung: Veränderungen verstehen und erfolgreich gestalten

 

Veränderungen beginnen häufig lange vor dem ersten sichtbaren Schritt.

Da ist zunächst ein Gefühl.

Etwas passt nicht mehr.

Eine bisherige Lösung verliert ihre Wirkung. Eine Situation kostet zunehmend Kraft. Eine neue Möglichkeit wird sichtbar. Oder äußere Bedingungen verlangen eine Antwort.

Und dann beginnt Bewegung.

Veränderung bedeutet dabei weit mehr, als eine Entscheidung zu treffen und anschließend einen Plan umzusetzen. Menschen brauchen Zeit, um neue Situationen zu verstehen, einzuordnen, anzunehmen und schließlich aktiv zu gestalten.

Wer typische Phasen von Veränderungen kennt, kann diesen Prozess bewusster steuern.

 

 

 

Veränderung ist ein Prozess

 

Ein Entschluss kann innerhalb weniger Sekunden entstehen.

Eine tragfähige Veränderung braucht häufig länger.

Zwischen dem Gedanken „So soll es weitergehen“ und einem neuen stabilen Zustand liegen verschiedene innere und äußere Schritte.

Deshalb lohnt sich eine wichtige Unterscheidung:

Eine Entscheidung setzt die Richtung.
Veränderung entsteht durch das, was danach geschieht.

Das gilt für persönliche Veränderungen ebenso wie für Unternehmen, Teams und Führungskräfte.

 

 

 

Warum Veränderungen Widerstand auslösen können

 

Vertrautes vermittelt Orientierung.

Selbst eine unbefriedigende Situation besitzt einen Vorteil: Sie ist bekannt.

Eine Veränderung öffnet dagegen einen Raum mit Fragen.

  • Was kommt auf mich zu?
  • Was verliere ich?
  • Was gewinne ich?
  • Welche Rolle habe ich künftig?
  • Kann ich damit umgehen?
  • Was wird von mir erwartet?

Solche Fragen sind Ausdruck eines natürlichen Orientierungsprozesses.

Gerade in Unternehmen wird Widerstand deshalb schnell falsch interpretiert. Hinter kritischen Fragen können wertvolle Informationen liegen.

Vielleicht fehlen Informationen.

Vielleicht wurde der Sinn einer Entscheidung bisher kaum sichtbar.

Vielleicht bestehen praktische Hindernisse.

Vielleicht werden Folgen wahrgenommen, die bei der Planung übersehen wurden.

Oder Menschen brauchen schlicht Zeit, um sich innerlich auf eine neue Situation einzustellen.

Gute Führung hört deshalb genauer hin.

 

 

 

Welche Phasen der Veränderung gibt es?

 

Es existieren verschiedene Modelle für Veränderungsprozesse.

Ein verbreitetes psychologisches Modell beschreibt beispielsweise fünf Phasen:

  1. fehlende oder geringe Veränderungsbereitschaft
  2. Nachdenken und Abwägen
  3. Vorbereitung
  4. konkrete Handlung
  5. Stabilisierung

Für die Praxis ist dabei besonders wichtig:

Diese Phasen bilden eine Orientierung.

Das wirkliche Leben verläuft beweglicher.

Menschen können Schritte überspringen, zurückkehren, mehrere Phasen gleichzeitig erleben oder ihre Haltung nach neuen Erfahrungen verändern.

Deshalb arbeite ich lieber mit einer einfachen Frage:

Was braucht dieser Mensch, dieses Team oder dieses Unternehmen jetzt, damit der nächste sinnvolle Schritt möglich wird?

 

 

 

Phase 1: Etwas stimmt nicht mehr

 

Viele Veränderungen beginnen mit Irritation.

Ein Ergebnis überzeugt weniger als früher.

Eine Strategie trägt kaum noch.

Eine Zusammenarbeit fühlt sich zunehmend schwer an.

Eine berufliche Rolle passt weniger gut.

Oder eine neue Entwicklung verändert die Rahmenbedingungen.

In dieser Phase geht es zunächst um Wahrnehmung.

  • Was verändert sich?
  • Was funktioniert weiterhin?
  • Wo entsteht Spannung?
  • Welche Signale verdienen Aufmerksamkeit?

Eine frühe und klare Wahrnehmung schafft Handlungsspielraum.

Wer Veränderungen früh erkennt, besitzt mehr Möglichkeiten, sie aktiv zu gestalten.

 

 

 

Phase 2: Verstehen und einordnen

 

Jetzt bekommt die Veränderung Konturen.

Was genau geschieht hier?

Welche Ursachen spielen eine Rolle?

Welche Folgen sind wahrscheinlich?

Was bedeutet das für mich oder für uns?

Gerade Führungskräfte möchten an diesem Punkt häufig schnell zur Lösung kommen.

Dabei lohnt sich zunächst ein genauer Blick.

Denn eine falsche Diagnose führt selbst mit hoher Geschwindigkeit in die falsche Richtung.

Gute Fragen sind beispielsweise:

  • Was wissen wir?
  • Was vermuten wir?
  • Welche Informationen fehlen?
  • Welche Perspektiven sollten wir einbeziehen?
  • Was geschieht, wenn wir alles so lassen?
  • Was könnte entstehen, wenn wir handeln?

 

 

 

Phase 3: Abwägen und entscheiden

 

Veränderungen erzeugen Ambivalenz.

Ein Teil möchte losgehen.

Ein anderer Teil schätzt das Vertraute.

Das ist verständlich.

Nahezu jede bedeutsame Veränderung enthält Chancen und Kosten.

Ein neuer Job bringt Möglichkeiten und Abschied.

Eine neue Unternehmensstrategie eröffnet Perspektiven und verlangt Prioritäten.

Eine klare Entscheidung schafft Freiheit und schließt gleichzeitig andere Optionen.

In dieser Phase hilft Klarheit.

  • Was wollen wir erreichen?
  • Warum ist dieses Ziel relevant?
  • Welche Werte sollen dabei erhalten bleiben?
  • Welchen Preis sind wir bereit zu tragen?
  • Welche Konsequenzen akzeptieren wir?

Eine gute Entscheidung entsteht selten aus maximaler Sicherheit.

Sie entsteht aus ausreichender Klarheit.

 

 

 

Phase 4: Den Übergang gestalten

 

Jetzt wird aus der Entscheidung Bewegung.

Pläne werden konkret.

Verantwortlichkeiten entstehen.

Gespräche werden geführt.

Ressourcen werden verteilt.

Erste Schritte beginnen.

Gerade diese Phase entscheidet häufig darüber, ob eine gute Idee tatsächlich Wirkung entfaltet.

Denn zwischen Strategie und Realität liegt Umsetzung.

Menschen brauchen Orientierung:

  • Was verändert sich konkret?
  • Was bleibt erhalten?
  • Wer entscheidet was?
  • Welche Prioritäten gelten?
  • Was geschieht zuerst?
  • Woran erkennen wir Fortschritt?

Je klarer diese Fragen beantwortet werden, desto leichter entsteht Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Phase 5: Lernen und nachsteuern

 

Kaum ein Veränderungsprozess läuft exakt nach Plan.

Erste Schritte liefern neue Informationen.

Annahmen werden bestätigt oder korrigiert.

Unerwartete Möglichkeiten entstehen.

Hindernisse werden sichtbar.

Genau hier zeigt sich die Qualität eines Veränderungsprozesses.

Starres Festhalten an einem Plan kostet Energie.

Lernfähigkeit erhöht die Qualität.

Deshalb gehört regelmäßige Reflexion dazu:

  • Was funktioniert?
  • Was lernen wir?
  • Was braucht Anpassung?
  • Was sollten wir verstärken?
  • Was können wir vereinfachen?

Veränderung braucht Richtung und Beweglichkeit.

 

 

 

Phase 6: Das Neue stabilisieren

 

Eine Veränderung ist erst dann wirklich angekommen, wenn das Neue zunehmend selbstverständlich wird.

Neue Abläufe werden Routine.

Neue Fähigkeiten werden sicherer.

Neue Rollen werden vertraut.

Erste Erfolge stärken das Vertrauen.

Jetzt lohnt sich der Blick auf die Stabilisierung.

  • Welche neuen Gewohnheiten unterstützen uns?
  • Welche Strukturen passen zur neuen Realität?
  • Welche alten Routinen ziehen uns zurück?
  • Welche Fortschritte verdienen Anerkennung?
  • Was haben wir über uns gelernt?

Gerade dieser Schritt wird häufig unterschätzt.

Eine Veränderung braucht Energie.

Eine dauerhafte Veränderung braucht Verankerung.

 

 

 

Veränderung verläuft selten geradlinig

 

Ein verbreitetes Missverständnis lautet:

Wenn eine Veränderung richtig entschieden wurde, müsste es anschließend stetig vorwärtsgehen.

Die Praxis sieht lebendiger aus.

Fortschritt und Zweifel können sich abwechseln.

Nach einem großen Schritt folgt manchmal eine Phase der Orientierung.

Ein Rückschlag kann wichtige Informationen liefern.

Eine kritische Rückmeldung kann eine bessere Lösung ermöglichen.

Deshalb bedeutet ein schwieriger Moment nicht automatisch, dass die Richtung falsch ist.

Entscheidend ist die Frage:

Was sagt uns diese Erfahrung über den nächsten Schritt?

 

 

 

Widerstand kann wertvolle Informationen enthalten

 

Widerstand gilt in Veränderungsprozessen schnell als Störung.

Ich sehe ihn lieber zunächst als Signal.

Ein Mensch, der Bedenken äußert, beschäftigt sich mit der Veränderung.

Die entscheidende Frage lautet:

Was steckt hinter diesem Widerstand?

  • Fehlt Vertrauen?
  • Fehlt Information?
  • Besteht ein Interessenkonflikt?
  • Droht ein echter Verlust?
  • Passt die Lösung noch nicht?
  • Wurde jemand zu spät einbezogen?
  • Braucht der Übergang mehr Zeit?

Wer Widerstand verstehen kann, gewinnt Informationen für bessere Entscheidungen.

 

 

Veränderung braucht Kommunikation

 

Menschen können mit anspruchsvollen Veränderungen erstaunlich gut umgehen, wenn sie Orientierung erleben.

Dazu gehört klare Kommunikation.

  • Was wissen wir bereits?
  • Was ist derzeit offen?
  • Warum gehen wir diesen Weg?
  • Welche Auswirkungen erwarten wir?
  • Welche Entscheidungen stehen fest?
  • Wo besteht Gestaltungsspielraum?
  • Wann gibt es neue Informationen?

Gerade der Satz „Das wissen wir derzeit noch nicht“ kann Vertrauen schaffen, wenn anschließend deutlich wird, wie mit dieser offenen Frage umgegangen wird.

Glaubwürdigkeit entsteht durch Klarheit.

 

 

 

Veränderung und Führung

 

In Veränderungsprozessen schauen Menschen besonders genau auf Führungskräfte.

Worte zählen.

Verhalten zählt stärker.

Eine Führungskraft, die von Offenheit spricht und selbst Informationen zurückhält, erzeugt Irritation.

Wer Eigenverantwortung fordert und jede Kleinigkeit kontrolliert, sendet ebenfalls eine widersprüchliche Botschaft.

Deshalb beginnt Veränderungsführung bei der eigenen Haltung.

  • Welche Orientierung gebe ich?
  • Wie gehe ich selbst mit Unsicherheit um?
  • Wie treffe ich Entscheidungen?
  • Wie reagiere ich auf Kritik?
  • Wie spreche ich über Schwierigkeiten?
  • Welche Haltung lebe ich sichtbar vor?

Führung wird gerade in bewegten Zeiten besonders deutlich.

 

 

 

Persönliche Veränderungen

 

Auch persönliche Veränderungen folgen häufig solchen Übergängen.

Vielleicht steht eine berufliche Entscheidung an.

Vielleicht möchtest du eine Gewohnheit verändern.

Vielleicht geht es um eine Beziehung, eine neue Lebensphase oder eine grundsätzliche Neuorientierung.

Dann helfen ähnliche Fragen:

  • Was möchte ich hinter mir lassen?
  • Was möchte ich bewahren?
  • Wohin zieht es mich?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Welcher nächste Schritt ist konkret möglich?
  • Welche Unterstützung würde mir helfen?

Veränderung muss dabei selten mit einem radikalen Schnitt beginnen.

Oft beginnt sie mit einem klaren nächsten Schritt.

 

 

 

Sieben Fragen für Veränderungen

 

Wenn du selbst gerade vor einer Veränderung stehst, können diese sieben Fragen Orientierung geben:

1. Was verändert sich gerade?

Beschreibe die Situation möglichst konkret.

 

2. Was möchte ich erreichen?

Formuliere eine Richtung statt eines diffusen Wunsches.

 

3. Was soll erhalten bleiben?

Veränderung bedeutet auch, Wertvolles bewusst mitzunehmen.

 

4. Was hält mich derzeit fest?

Suche nach Interessen, Ängsten, Gewohnheiten und praktischen Hindernissen.

 

5. Was brauche ich für den nächsten Schritt?

Information, Entscheidung, Unterstützung, Kompetenz oder Mut?

 

6. Was ist jetzt konkret möglich?

Ein guter nächster Schritt ist häufig wertvoller als ein perfekter Fünfjahresplan.

 

7. Woran erkenne ich Fortschritt?

Definiere beobachtbare Zeichen für Entwicklung.

 

 

 

Veränderung Schritt für Schritt gestalten

 

Große Veränderungen wirken aus der Entfernung häufig gewaltig.

Aus der Nähe bestehen sie aus einzelnen Entscheidungen.

Aus einem Gespräch.

Einer Priorität.

Einem ersten Schritt.

Einer Korrektur.

Einer weiteren Entscheidung.

So entsteht Bewegung.

Die entscheidende Frage lautet deshalb häufig weniger:

„Wie bewältige ich die gesamte Veränderung?“

Hilfreicher ist:

„Was ist jetzt der nächste sinnvolle Schritt?“

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Veränderungen

 

Manche Veränderungen lassen sich leichter mit einem erfahrenen Sparringspartner gestalten.

Gerade bei beruflichen Entscheidungen, anspruchsvollen Gesprächen, strategischen Veränderungen und persönlichen Übergängen hilft ein Blick von außen dabei, Gedanken zu sortieren, Optionen zu prüfen und tragfähige Schritte zu entwickeln.

Im Coaching und Executive Sparring arbeite ich mit dir an den Fragen, die für deine konkrete Situation entscheidend sind.

Klar. Praktisch. Auf Augenhöhe.

Mit dem Ziel, dass du deine Entscheidungen selbstbewusst triffst und Veränderungen aktiv gestaltest.

 

 

 

Fazit: Veränderung braucht Orientierung und Bewegung

 

Veränderung ist selten ein einzelner Moment.

Sie ist ein Prozess aus Wahrnehmen, Verstehen, Entscheiden, Handeln, Lernen und Stabilisieren.

Wer diese Dynamik versteht, kann Veränderung bewusster gestalten.

Für sich selbst.

Für andere.

Und als Führungskraft für Menschen, die Orientierung suchen.

Der nächste Schritt muss selten spektakulär sein.

Er sollte sinnvoll sein.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

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Auch ohne Elefanten

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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wohin soll die Reise gehen, und wie wollen wir dorthin gelangen? Wie gehst du damit um, wenn deine Ideen nicht sofort auf offene Ohren und ausgebreitete Arme treffen?

Artikel

Ehrlichkeit: Wie viel Wahrheit ist wirklich hilfreich?

Wie ehrlich solltest du sein? Erfahre, wo Ehrlichkeit, Diplomatie und Rücksicht zusammengehören und wann radikale Ehrlichkeit mehr schadet als hilft.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2027

Sparring beim Spaziergang in Berlin | Karsten Noack

Sparring beim Spaziergang in Berlin

Manche Gedanken brauchen Bewegung
Lunch-Coaching in Berlin

Sparring beim Spaziergang in Berlin

 

Manche Gedanken brauchen Bewegung

 

Du sitzt seit Tagen über einer Entscheidung.

Drehst Argumente hin und her.

Führst Gespräche im Kopf.

Und kommst trotzdem kaum weiter.

Dann kann es hilfreich sein, genau das zu verändern, was wir bei schwierigen Fragen häufig tun:

sitzen und noch mehr nachdenken.

Ein Spaziergang schafft einen anderen Rahmen.

Wir gehen.

Wir sprechen.

Wir sortieren.

Wir prüfen Perspektiven.

Und häufig kommt dabei Bewegung in Gedanken, die vorher festgefahren wirkten.

 

 

 

1:1-Sparring in Bewegung

 

Für manche Anliegen ist ein konzentriertes Gespräch beim Gehen besonders geeignet.

Zum Beispiel, wenn du:

eine wichtige Entscheidung vorbereitest,

Gedanken sortieren möchtest,

vor einer beruflichen Veränderung stehst,

ein schwieriges Gespräch vorbereitest,

eine Präsentation oder einen wichtigen Auftritt durchdenken möchtest,

zwischen mehreren Möglichkeiten festhängst,

oder einen unabhängigen Blick von außen suchst.

Dabei geht es weniger darum, dass ich dir sage, was du tun sollst.

Ich frage.

Ich höre genau hin.

Ich prüfe Annahmen.

Ich widerspreche, wenn es hilfreich ist.

Ich öffne zusätzliche Perspektiven.

Und ich helfe dir dabei, aus vielen Gedanken wieder eine klare Linie zu entwickeln.

 

 

 

Warum beim Gehen?

 

Ein Ortswechsel verändert häufig mehr als die Umgebung.

Während wir gehen, entsteht eine andere Gesprächsdynamik.

Wir sitzen uns weniger frontal gegenüber.

Der Blick kann schweifen.

Gedanken dürfen sich entwickeln.

Pausen fühlen sich natürlicher an.

Und manches lässt sich leichter aussprechen, während wir gemeinsam unterwegs sind.

Für mich ist dieser Rahmen besonders wertvoll, wenn es weniger um Unterlagen und Präsentationsfolien geht und stärker um:

Klarheit, Perspektive und Entscheidungen.

 

 

 

Wo?

 

Meine Räume befinden sich in der Berliner City West, unmittelbar am Zoologischen Garten und Tiergarten.

Damit liegen verschiedene geeignete Wege direkt vor der Tür.

Je nach Anliegen, Zeit und Wetter können wir einen passenden Rahmen wählen.

Entscheidend ist weniger die Strecke.

Entscheidend ist das Gespräch.

 

 

 

Was in einem solchen Gespräch geschehen kann

 

Vielleicht kommst du mit fünf Möglichkeiten.

Und gehst mit zwei.

Vielleicht kommst du mit einer vermeintlich klaren Entscheidung.

Und bemerkst, dass die entscheidende Frage bisher eine andere war.

Vielleicht brauchst du eine Gegenposition.

Vielleicht eine Struktur.

Vielleicht jemanden, der einen Gedanken konsequent weiterverfolgt.

Oder die Frage:

Was willst du eigentlich wirklich?

Ein gutes Sparring liefert keineswegs zwangsläufig sofort eine fertige Antwort.

Es kann etwas Wertvolleres leisten:

die Qualität der Fragen und Entscheidungen verbessern.

 

 

 

Bewegung ersetzt keine Klarheit

 

Ein Spaziergang allein löst natürlich keine schwierige Entscheidung.

Der Rahmen ist ein Werkzeug.

Im Mittelpunkt steht die Qualität des Gesprächs.

Deshalb kann ein Treffen im Gehen ausgesprochen intensiv und fokussiert sein.

Wir können:

Optionen vergleichen,

Annahmen hinterfragen,

Risiken prüfen,

Prioritäten klären,

Entscheidungskriterien entwickeln,

Gesprächssituationen durchspielen,

Argumente schärfen,

oder einen konkreten nächsten Schritt bestimmen.

 

 

 

Wann ein anderer Rahmen besser passt

 

Manche Anliegen profitieren stärker von einem Gespräch in meinen Räumen oder online.

Wenn wir intensiv mit Dokumenten, Präsentationen oder umfangreichem Material arbeiten, kann ein fester Arbeitsplatz hilfreicher sein.

Auch dafür gibt es passende Möglichkeiten.

Der Rahmen soll dem Anliegen dienen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du ein konkretes Anliegen hast, beschreibe mir kurz:

Worum geht es?

Was möchtest du klären?

Bis wann ist das Thema relevant?

Und wünschst du dir ein Gespräch online, in meinen Räumen oder beim Spaziergang in Berlin?

Dann können wir schauen, welcher Rahmen am besten passt.

Manche Gedanken brauchen Ruhe. Andere brauchen Bewegung.

Und manchmal reicht ein gutes Gespräch, damit aus vielen Gedanken wieder eine Richtung wird.

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2011
Überarbeitung: 27. August 2026
Englische Version:

Warum erfolgreiche Menschen Widerspruch brauchen | Karsten Noack

Warum erfolgreiche Menschen jemanden brauchen, der ihnen widerspricht

Erfolg verändert Gespräche.
Karriereentscheidungen: Für die Karriere gilt es gute Entscheidungen zu treffen - Karriere Coaching Berlin

Warum erfolgreiche Menschen jemanden brauchen, der ihnen widerspricht

 

Erfolg verändert Gespräche.
Je mehr Verantwortung du trägst, desto mehr Gewicht bekommen deine Worte.
Menschen fragen dich nach deiner Einschätzung.
Sie verlassen sich auf deine Erfahrung.
Deine Entscheidungen haben Konsequenzen.
Das ist Teil des Erfolgs.
Und genau darin liegt ein Risiko, das leicht übersehen wird:
Je erfolgreicher du wirst, desto seltener kann es werden, dass dir jemand wirklich widerspricht.
Kaum jemand sagt ausdrücklich: „Ab heute widerspreche ich lieber weniger.“
Es geschieht subtiler.
Menschen werden vorsichtiger.
Hierarchien wirken.
Abhängigkeiten spielen eine Rolle.
Manche wollen Konflikte vermeiden.
Andere denken schlicht:
„Er wird schon wissen, was er tut.“
So kann ausgerechnet mit wachsendem Erfolg etwas knapper werden, das für gute Entscheidungen ausgesprochen wertvoll ist:
ehrlicher Widerspruch.
Erfolg erzeugt einen Filter
Erfolg liefert gute Gründe, dem eigenen Urteil zu vertrauen.
Schließlich hat vieles funktioniert.
Entscheidungen waren richtig.
Strategien haben getragen.
Erfahrung ist gewachsen.
Das darf Selbstvertrauen schaffen.
Gleichzeitig kann daraus eine Annahme entstehen:
Was bisher funktioniert hat, wird auch künftig funktionieren.
Genau diese Annahme verdient gelegentlich eine Prüfung.
Denn während Erfahrung wächst, verändert sich die Welt weiter.
Märkte verändern sich.
Organisationen verändern sich.
Menschen verändern sich.
Prioritäten verändern sich.
Und wir selbst entwickeln uns ebenfalls weiter.
Eine Strategie kann hervorragend gewesen sein und heute eine neue Betrachtung verdienen.
Hierarchie verändert die Qualität von Rückmeldungen
Je größer der Unterschied in Status, Einfluss oder Verantwortung, desto stärker überlegen Menschen, was sie sagen.
Ein Mitarbeiter spricht mit einem Vorstand anders als mit einem Kollegen.
Ein Geschäftspartner wägt möglicherweise ab, welche Kritik der Beziehung dient.
Ein Teammitglied fragt sich, wie offen ein Zweifel ausgesprochen werden kann.
Das geschieht häufig ganz selbstverständlich.
So entsteht ein Filter.
Je weiter Informationen durch eine Hierarchie wandern, desto eher können Zweifel, Einwände und unangenehme Beobachtungen abgeschwächt werden.
Oben kommt dann eine geglättete Version an.
Und irgendwann kann der Eindruck entstehen:
Alle sind dafür.
Vielleicht stimmt das.
Vielleicht sind auch einige Menschen lediglich vorsichtiger geworden.
Dieser Unterschied ist wichtig.
Eine schlechte Idee kann sich in einem zustimmenden Raum erstaunlich vernünftig anfühlen
Das ist für mich einer der interessantesten Aspekte.
Wenn mehrere Menschen unsere Einschätzung bestätigen, steigt unser Vertrauen in sie.
Das ist grundsätzlich sinnvoll.
Schwierig wird es, wenn die Zustimmung weniger aus Überzeugung und stärker aus Anpassung entsteht.
Dann bestätigt das Umfeld eine Entscheidung, ohne sie ernsthaft zu prüfen.
Genau deshalb ist die Anzahl zustimmender Stimmen allein ein schwacher Qualitätsmaßstab.
Interessanter ist:
Wie frei waren diese Menschen, mir zu widersprechen?
Guter Widerspruch ist etwas anderes als Konfrontation
Widerspruch braucht weder Lautstärke noch Härte.
Er kann ausgesprochen ruhig sein.

Zum Beispiel:
„Ich sehe das anders. Lass uns prüfen, weshalb.“
Oder:
„Ich glaube, wir behandeln hier gerade eine Annahme wie eine Tatsache.“Oder:
„Was müsste passieren, damit du deine Einschätzung verändern würdest?“

Guter Widerspruch greift die Würde des anderen kaum an.
Er prüft Gedanken.
Annahmen.
Zusammenhänge.
Konsequenzen.
Das Ziel ist weder Sieg noch Rechthaberei.
Das Ziel ist ein klarerer Blick.
Widerspruch aus Ego hilft wenig
Natürlich ist keineswegs jeder Widerspruch wertvoll.
Manche Menschen widersprechen aus Gewohnheit.
Andere aus Konkurrenz.
Wieder andere genießen die Rolle des Gegenübers.
Das erzeugt Reibung.
Nur kaum Erkenntnis.
Konstruktiver Widerspruch hat eine andere Haltung:
„Lass uns herausfinden, ob diese Idee wirklich trägt.“
Damit wird aus Opposition Sparring.
Es geht weniger darum, wer recht hat.
Es geht darum, die Qualität des Denkens zu erhöhen.
Widerspruch macht gute Entscheidungen belastbarer
Stell dir vor, du möchtest eine wichtige Entscheidung treffen.
Die Argumente überzeugen dich.
Die Richtung fühlt sich stimmig an.
Nun prüft jemand deine Entscheidung ernsthaft.
Er sucht Schwachstellen.
Er hinterfragt Annahmen.
Er stellt Alternativen daneben.
Er fragt nach Konsequenzen.
Und anschließend bleibst du bei deiner ursprünglichen Entscheidung.
Dann war der Widerspruch keineswegs überflüssig.
Im Gegenteil.
Jetzt kennst du die Gegenargumente.
Du hast Risiken betrachtet.
Du hast Annahmen geprüft.
Und du weißt genauer, weshalb du diesen Weg wählst.
Guter Widerspruch muss deine Entscheidung nicht verändern. Er kann sie belastbarer machen.
Besonders schwierig wird es, wenn die eigene Identität beteiligt ist
Manche Überzeugungen sind eng mit unserem Selbstbild verbunden.
„So führe ich.“
„So arbeite ich.“
„Dafür stehe ich.“
„So habe ich es immer gemacht.“
Dann kann eine sachliche Frage schnell persönlicher wirken.
Genau hier wird ein unabhängiges Gegenüber besonders wertvoll.
Es kann helfen zu unterscheiden:
Was ist Erfahrung?
Was ist Gewohnheit?
Was ist Überzeugung?
Was ist Identität?
Und was passt heute tatsächlich noch?
Denn eine bisher erfolgreiche Strategie ist ein Teil deiner Erfahrung.
Sie ist keineswegs deine gesamte Identität.
Welche Geschichte erzählst du dir über dich selbst?
Noch spannender sind die Geschichten, die wir über uns selbst entwickelt haben.

Zum Beispiel:
„Ohne mich läuft es nicht.“
„Ich muss das selbst lösen.“
„Ich darf mir keinen Fehler erlauben.“
„Ich muss immer stark wirken.“
„Am Ende muss ich die Antwort kennen.“

Solche Überzeugungen können lange hilfreich gewesen sein.
Vielleicht haben sie sogar zum Erfolg beigetragen.
Und irgendwann können sie den Handlungsspielraum verkleinern.
Dann kann eine einzige Frage viel bewegen:
„Stimmt diese Geschichte heute noch?“
Erfolgreiche Menschen brauchen Räume, in denen ihre Rolle weniger wichtig ist
Wer viel Verantwortung trägt, erlebt viele Gespräche innerhalb einer Rolle.
Als Unternehmer.
Geschäftsführerin.
Vorstand.
Führungskraft.
Experte.
Entscheiderin.
Andere Menschen reagieren immer auch auf diese Rolle.
Deshalb kann ein Gespräch besonders wertvoll werden, in dem Status weniger Gewicht bekommt.
Ein vertraulicher Raum, in dem Gedanken unfertig sein dürfen.
In dem Zweifel ausgesprochen werden können.
In dem eine Idee getestet werden darf.
Und in dem das Gegenüber weder beeindruckt werden muss noch gefallen möchte.
Je größer Verantwortung und Erfolg werden, desto wertvoller kann ein Gegenüber sein, das unabhängig genug für Ehrlichkeit ist.
Ein guter Sparringspartner verkauft dir keine Zustimmung
Für mich ist das ein entscheidender Punkt.
Wer als Sparringspartner arbeitet, sollte keineswegs dafür sorgen, dass sich jede Idee anschließend besser anfühlt.
Manchmal ist Zustimmung richtig.
Manchmal braucht es eine Frage.
Und manchmal einen Satz wie:
„Das überzeugt mich noch nicht.“
Oder:
„Ich glaube, du weichst gerade der entscheidenden Frage aus.“
Oder:
„Vielleicht verteidigst du hier weniger die Lösung als dein bisheriges Selbstbild.“
Das kann kurzfristig Reibung erzeugen.
Genau darin kann der Wert liegen.
Denn ein guter Sparringspartner denkt weder für dich noch gegen dich.
Er denkt mit dir.
Woran erkennst du wertvollen Widerspruch?
Ein hilfreicher Widerspruch erweitert deinen Blick.
Er macht Annahmen sichtbar.
Er bringt relevante Gegenargumente ins Spiel.
Er hilft, Konsequenzen genauer zu betrachten.
Er trennt Person und Position.
Und er stärkt dein eigenes Urteil.
Nach einem guten Sparring kannst du durchaus dieselbe Meinung haben wie vorher.
Der Unterschied:
Du weißt genauer, weshalb.
Eine Frage, die sich für erfolgreiche Menschen lohnt
Wenn du viel Verantwortung trägst, kannst du dir gelegentlich eine einfache Frage stellen:
Wann hat mir zuletzt jemand ernsthaft widersprochen?
Und anschließend:
Haben die Menschen um mich herum wirklich genügend Freiheit, mir zu sagen, dass sie etwas anders sehen?
Wenn die Antwort interessant wird, lohnt sich ein genauerer Blick.
Denn Zustimmung kann bedeuten:
Deine Idee überzeugt.
Oder:
Dein Umfeld ist vorsichtig geworden.
Beides fühlt sich zunächst ähnlich an.
Für die Qualität deiner Entscheidungen macht es einen erheblichen Unterschied.
Sparring bedeutet gemeinsames Denken mit Reibung
Genau darin liegt für mich ein wesentlicher Wert von individuellem Sparring.
Du brauchst kein Gegenüber, das grundsätzlich dagegen ist.
Und auch keines, das deine Gedanken einfach bestätigt.
Wertvoll ist ein unabhängiger Mensch, der aufmerksam zuhört, Zusammenhänge erkennt, Annahmen prüft, Fragen stellt und dort widerspricht, wo Widerspruch hilfreich ist.
Vertraulich.
Respektvoll.
Direkt.
Mit dem gemeinsamen Ziel, klarer zu sehen.
Denn manchmal ist einer der wertvollsten Sätze, die ein erfolgreicher Mensch hören kann:
„Ich sehe das anders.“

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Warum erfolgreiche Menschen jemanden brauchen, der ihnen widerspricht

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Artikel

 

Demografischer Wandel: Was er für Unternehmen und Führung bedeutet

Alternde Belegschaften, Fachkräftebedarf und Wissenstransfer: Was der demografische Wandel für Unternehmen, Führungskräfte und die Arbeitswelt bedeutet.

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Erstveröffentlichung: 29. August 2026

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Geduld oder Aufschub? Wann Warten klug ist – und wann Handeln dran ist

Geduld kann eine große Stärke sein. Entscheidend ist, was während des Wartens geschieht.
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Manche Dinge brauchen Zeit.

Eine Idee muss reifen.

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Ein Baum wächst tatsächlich schneller durch gute Bedingungen als durch Ziehen an seinen Zweigen.

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Warten kann ausgesprochen klug sein.

Zum Beispiel, wenn sich Informationen erst entwickeln.

Wenn du beobachten möchtest, wie zuverlässig sich jemand verhält.

Wenn Emotionen sehr intensiv sind und etwas Abstand neue Perspektiven ermöglicht.

Wenn ein Markt, eine Verhandlung oder eine berufliche Situation gerade in Bewegung ist.

Oder wenn eine Entscheidung weitreichende Folgen hat und eine zusätzliche Perspektive ihren Wert erhöht.

Dann arbeitet die Zeit für dich.

Mit jedem Tag entsteht etwas:

mehr Information,

mehr Klarheit,

mehr Erfahrung,

mehr Orientierung.

Geduld besitzt dann einen konkreten Nutzen.

 

 

 

Wenn Warten zur eleganten Vertagung wird

 

Es gibt eine zweite Form des Wartens.

Du denkst weiter.

Du sammelst weitere Argumente.

Du spielst zusätzliche Szenarien durch.

Du hoffst auf den Moment vollkommener Gewissheit.

Und irgendwann wird aus sorgfältigem Nachdenken ein Kreisverkehr.

Gerade kluge, verantwortungsbewusste Menschen kennen dieses Phänomen.

Sie sehen viele Perspektiven.

Sie erkennen Risiken.

Sie verstehen Zusammenhänge.

Und genau diese Fähigkeit kann Entscheidungen anspruchsvoller machen.

Denn für fast jede Option findet sich ein weiteres Argument.

Dann braucht es häufig weniger zusätzliche Informationen und mehr Klarheit darüber, welche Kriterien wirklich zählen.

 

 

 

Der Gedulds-Kompass

 

Für solche Situationen nutze ich gerne einige einfache Fragen.

 

 

1. Was wird durch weiteres Warten konkret besser?

 

Welche Information entsteht?

Welche Entwicklung kann sich zeigen?

Welche Qualität gewinnt die Entscheidung durch zusätzliche Zeit?

Je konkreter deine Antwort, desto eher spricht vieles für Geduld.

 

 

2. Was kostet weiteres Warten?

 

Auch Vertagen hat einen Preis.

Zeit vergeht.

Möglichkeiten verändern sich.

Andere Menschen treffen Entscheidungen.

Energie bleibt gebunden.

Ein Thema begleitet dich weiter.

Manchmal kostet eine offene Entscheidung erstaunlich viel Aufmerksamkeit.

Die Frage lautet deshalb:

Welchen Preis zahle ich für weitere Zeit?

 

 

3. Worauf warte ich eigentlich?

 

Auf Informationen?

Auf Zustimmung?

Auf Sicherheit?

Auf den perfekten Zeitpunkt?

Auf ein Gefühl?

Auf die Entscheidung eines anderen Menschen?

Diese Frage bringt häufig erstaunlich schnell Klarheit.

Denn sobald du weißt, worauf du wartest, kannst du prüfen, welchen realistischen Wert dieses Warten besitzt.

 

 

4. Welche Unsicherheit gehört einfach dazu?

 

Bei wichtigen Entscheidungen bleibt fast immer ein Rest Unsicherheit.

Eine neue Position.

Eine unternehmerische Weichenstellung.

Eine Zusammenarbeit.

Ein großer beruflicher Schritt.

Eine persönliche Neuorientierung.

Die Zukunft liefert ihre Antworten schließlich erst später.

Entscheidungskompetenz bedeutet deshalb auch, mit einem angemessenen Maß an Unsicherheit souverän umgehen zu können.

 

 

5. Woran erkenne ich den Zeitpunkt zum Handeln?

 

Definiere diesen Punkt möglichst konkret.

Welche Information brauchst du?

Welches Ereignis soll eintreten?

Welche Frist erscheint sinnvoll?

Welches Kriterium entscheidet?

So bekommt Geduld einen Rahmen.

Und aus Warten wird eine bewusste Strategie.

 

 

Der richtige Zeitpunkt entsteht selten von allein

 

Viele Menschen hoffen bei schwierigen Entscheidungen auf diesen einen Moment:

Plötzlich fühlt sich alles eindeutig an.

Man weiß es einfach.

Das kommt vor.

Bei komplexen Entscheidungen entsteht Klarheit häufig auf einem anderen Weg.

Du sortierst.

Du gewichtest.

Du hinterfragst Annahmen.

Du unterscheidest Fakten von Befürchtungen.

Du erkennst, was dir wirklich wichtig ist.

Und irgendwann besitzt du ausreichend Klarheit für einen tragfähigen nächsten Schritt.

Das ist etwas anderes als absolute Sicherheit.

Es ist Entscheidungsreife.

 

 

Geduld und Mut gehören zusammen

 

Geduld wird gelegentlich mit Passivität verwechselt.

Dabei kann echte Geduld ausgesprochen mutig sein.

Es braucht Mut, eine Entwicklung reifen zu lassen, während andere bereits drängen.

Es braucht innere Stabilität, einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten.

Und ebenso braucht es Mut, irgendwann zu sagen:

Jetzt reicht die Information. Jetzt entscheide ich.

Reife Selbstführung kennt deshalb beide Fähigkeiten:

Warten können.

Und handeln können.

 

 

Eine Frage, die vieles verändert

 

Wenn du bei einer Entscheidung feststeckst, stelle dir folgende Frage:

Wenn ich die Entscheidung weiter vertage – welche Entscheidung entsteht dadurch faktisch?

Denn auch Zeit verändert Situationen.

Ein Angebot läuft aus.

Eine Beziehung entwickelt sich weiter.

Eine berufliche Rolle verfestigt sich.

Eine Gelegenheit verändert sich.

Eine Zusammenarbeit bekommt eine Richtung.

So betrachtet erhält auch das Warten eine Konsequenz.

Und genau diese Perspektive kann sehr klärend sein.

 

 

Aktionismus ist die andere Seite

 

Natürlich gibt es auch das andere Extrem.

Manche Menschen handeln vor allem deshalb schnell, weil sie die Spannung einer offenen Situation rasch beenden möchten.

Dann fühlt sich jede Entscheidung zunächst besser an als die Ungewissheit.

Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Eine gute Entscheidung beantwortet deshalb zwei Fragen:

Was gewinne ich durch weiteres Reifenlassen?

Und:

Was gewinne ich durch einen Entschluss?

Die Antwort liegt selten in einer allgemeinen Regel.

Sie liegt in deiner konkreten Situation.

 

 

Gute Entscheidungen brauchen Klarheit

 

Vielleicht besteht die eigentliche Kunst deshalb weniger darin, besonders geduldig oder besonders entschlossen zu sein.

Es geht um etwas anderes:

zu erkennen, was die Situation gerade verlangt.

Manchmal ist das Geduld.

Manchmal ein Gespräch.

Manchmal eine klare Grenze.

Manchmal eine Entscheidung.

Manchmal ein erster kleiner Schritt.

Und manchmal eine unabhängige Perspektive, die hilft, aus Gedanken wieder Klarheit zu machen.

 

 

Wenn viel auf dem Spiel steht

 

Gerade bei Entscheidungen mit weitreichenden persönlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Folgen kann ein Sparringspartner hilfreich sein.

Jemand, der mitdenkt.

Der Fragen stellt.

Der Annahmen prüft.

Der Zusammenhänge erkennt.

Der auch unbequeme Perspektiven einbringt.

Und der die Entscheidung bei dir lässt.

Denn am Ende geht es um eine Entscheidung, die zu deiner Situation, deinen Werten und deiner langfristigen Richtung passt.

Geduld ist eine Stärke, wenn sie einer bewussten Entscheidung dient.

Und manchmal besteht die klügste Form der Geduld darin, lange genug hinzusehen, um anschließend entschlossen handeln zu können.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn eine wichtige Entscheidung ansteht und du dir eine unabhängige Perspektive wünschst, können wir sie gemeinsam sortieren.

Je nach Tragweite eignet sich dafür Coaching, Beratung oder Executive Sparring.

→ Wichtige Entscheidungen treffen
→ Executive Sparring
→ Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Kontakt aufnehmen

Nicht zu schnell handeln: Geduld, vielleicht erledigt es sich von selbst!

 

Wie spießig klingt das denn? Kennen Sie den Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen“?

Wenn dieser Satz auch nicht absolut und uneingeschränkt gültig ist, so ist er doch zumindest ein Hinweis darauf, wichtige Dinge nicht unnötig vor sich herzuschieben oder nicht ständig zu verschieben, sondern diese zu erledigen.

 

 

 

Später: Eiersteinmal durchatmen und Tee trinken

 

Wie spießig klingt das denn? Kennen Sie den Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen“?

Wenn dieser Satz auch nicht absolut und uneingeschränkt gültig ist, so ist er doch zumindest ein Hinweis darauf, wichtige Dinge nicht unnötig vor sich herzuschieben oder nicht ständig zu verschieben, sondern sie zu erledigen.

E=mc² und „Vieles ist relativ!“, meinte Albert Einstein. Recht hat er! Tatsächlich erledigen sich viele Dinge von selbst oder waren dann doch nicht so wichtig, wie es anfangs schien. Dann lohnt es sich frühzeitig zu erkennen, dass zu schnelle Erledigung unnötig Ressourcen frisst. Machen oder lassen? Manchmal gilt das afrikanische Sprichwort; das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Wie so oft wird belohnt zu erkennen, welche Strategie zum Ziel führt.

 

 

Genug ist genug

 

Sammeln sich zu viele unerledigte Aufgaben an, führt dies leicht zu einer erdrückenden und lähmenden Grundstimmung. Das kostet viel Energie und Aufmerksamkeit, mitunter mehr, als die Erledigung benötigen würde. Es ist ein bisschen wie das Überziehen des Dispositionskredits; es fallen Zinsen an und auf die Zinsen folgen Zinseszinsen und …! Das kann einem irgendwann den Schlaf rauben.

 

 

 

Ursachenforschung

 

Später ist auch noch Zeit. Das Phänomen des Verschiebens kann vielerlei Ursachen haben. Oft ist Unentschlossenheit ein Grund dafür, dass Aufgaben nicht fertiggestellt werden. Der erforderliche Antrieb fehlt. Dann ist es hilfreich, sich über die eigenen Motive klarer zu sein.

  • Wie sieht es mit Vorbehalten aus?
  • Ist es mir den Aufwand wert?
  • Was erreiche ich mit der Fertigstellung bzw. welchen Ärger erspare ich mir gegebenenfalls?

 

 

 

Durchatmen und Tee trinken?

 

E=mc² und „Vieles ist relativ!“, meinte Albert Einstein. Recht hat er! Tatsächlich erledigen sich viele Dinge von selbst oder waren dann doch nicht so wichtig, wie es anfangs schien. Dann lohnt es sich frühzeitig zu erkennen, dass zu schnelle Erledigung unnötig Ressourcen frisst. Machen oder lassen? Manchmal gilt das afrikanische Sprichwort; das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Wie so oft wird belohnt zu erkennen, welche Strategie zum Ziel führt.

Synonyme

 

Langmut, Nachsicht, Beständigkeit, Kondition, Zähigkeit, Durchhaltevermögen, Beharrlichkeit. Ähnlich: Ausdauer, Gelassenheit Steigerung: Engelsgeduld

Ursprung des Wortes

 

Wortherkunft Eine Ableitung des Substantivs zum Verb „dulden“ (zulassen). Aus mittelhochdeutsch „gedult“, „gedulde“. Definition Ausdauer im ruhigen, nachsichtigen und kontrollierten Warten oder Ertragen eines Sachverhaltes.

Video

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #6560
K: CNB
Ü:

Flow und Flow-Pro für Redner und ihre Reden und Präsentationen

Flow und Flow-Pro für Redner und ihre Reden und Präsentationen

Kommt zum Flow-Erleben noch Resonanz zwischen den Beteiligten hinzu, dann nenne ich den Zustand Flow-Pro.
Flow und Flow-Pro

Flow und Flow-Pro für Redner und ihre Reden und Präsentationen

 

Kommt zum Flow-Erleben noch Resonanz zwischen den Beteiligten hinzu, dann nenne ich den Zustand Flow-Pro. In diesem Artikel geht es darum, weshalb sich für engagierte Redner lohnt sich mit diesen Zuständen zu beschäftigen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Kosmo Klein im A-Trane

 

Samstagabend in Berlin-Charlottenburg, 21 Uhr geht es los. Cosmo Klein & The Campers Motrioplus spielen im A-Trane Neo Soul & Funk. Cosmo Klein liefert Rahmen, Stimme, Stimmung und den Eindruck hat er Spaß bei der Arbeit. Bei der Gelegenheit bedient er auch noch das Schlagzeug und bezieht gekonnt das Publikum ein. Bereichert wird er von Thomas Stieger (Gitarre) und Chris Keymer (Keyboard). Special Guests sind Rhani Krija (Percussion) und Till Sahm (Klavier). Eine Kombination, die das Publikum mitreißt.

Mich begeistert nicht nur die Musik im A-Trane, meinem Lieblings-Jazzclub in Berlin. Die gesamte Atmosphäre, immer wieder einzigartig, inspiriert mich. Musiker sind für mich Metaphern für hingebungsvolle Leidenschaft, die auf Publikum trifft und das Potenzial hat jedes Mal etwas Neues zu erschaffen. Wenn Künstler und Publikum sich gegenseitig mit ihrer Begeisterung anstecken entsteht etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile.

Ich liebe diese Gänsehautmomente, die im Gedächtnis bleiben. Es erinnert mich an Mihály Csíkszentmihályi und seine Beschreibungen des Flow-Erlebens.

Flow? Flow-Erleben kann sich bei nahezu allen Tätigkeiten einstellen, diese Musiker sind im Flow. Kommt nun noch Resonanz hinzu, dann nenne ich den Zustand Flow-Pro. Flow-Pro beschriebt das Gefühl, als ob mehrere Menschen mit dem Moment oder der aktuellen Tätigkeit zu etwas Gemeinsamen verschmelzen.

Solch ein Zustand erfordert Flow-Erleben beim Künstler und die Bereitschaft des Publikums zur Hingabe. Zumindest für den Moment von ein paar der Konventionen lösen, sich einlassen. In schönen Momenten schöne Momente mit allen Sinnen und jeder Faser des Seins zu genießen, obwohl die Welt da draußen nicht überall ein Paradies ist. Vollständig im Hier-und-Jetzt präsent, um anschließend gestärkt und auf nur bedingt beschreibbare Weise verändert daraus aufzutauchen, während es noch wohlig nachklingt.

Das erlebe ich mitunter auch bei meinen Veranstaltungen. Ich genieße es, wenn es geschieht. Ob es geschieht, ist dort maßgeblich von der Resonanz zwischen Thema, mir und dem Publikum bestimmt. Es gibt auch gute Einzelsitzungen, Gruppentrainings und Reden, die ich gebe, bei denen die Teilnehmer und ich sehr zufrieden sind, ohne solch eine Gänsehaut. Doch, wenn es dazu kommt, bleibt etwas über dem Moment hinaus im Gedächtnis. Wer es kennt, entwickelt eine besondere Dankbarkeit für solch kostbare Geschenke.

 

 

 

Flow

 

Mihály Csíkszentmihályi beschreibt den Zustand des Flow mit folgenden Eigenschaften:

  • Ausgewogenes Verhältnis zwischen Anforderung und Fähigkeiten, also mit dem Gefühl verbunden, weder über- noch unterfordert zu sein.
  • Es kann ein angestrebtes Ergebnis durch das Ausführen der Aufgabe erreicht werden.
  • Absolute Konzentration auf die Handlung.
  • Gefühl, die natürliche Steuerung der Situation und Handlungen zu haben.
  • Zeitnahe Rückmeldung, ob die Handlung die gewünschte Wirkung erzielt.
  • Das subjektive Zeitempfinden verändert sich, als wenn die Zeit wie im Flug verfliegt.
  • Körperliche Bedürfnisse wie Hunger oder Müdigkeit werden kaum noch wahrgenommen.
  • Die Ausführung erfolgt wie von allein, nahezu mühelos, voller Leichtigkeit.
  • Intrinsische Motivation, die Ausführung der Aufgabe selbst ist Ansporn und Belohnung.

 

 

 

Flow-Pro

 

Kommt zum Flow-Erleben noch Resonanz zwischen den Beteiligten hinzu, dann nenne ich den Zustand Flow-Pro. Flow-Pro ist geprägt vom Gefühl, gemeinsam mit dem Moment oder der aktuellen Tätigkeit zu verschmelzen.

Video

Flow – Dein Weg zu mehr Glück und Erfüllung

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P.S.

 

Kennen Sie solche Moment des Flow-Erlebens oder gar des Flow-Pro?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

8 Tipps für Zuversicht: Es kommt der Tag, der alles lösen wird. (Friedrich von Schiller)

8 Tipps für Zuversicht: Es kommt der Tag, der alles lösen wird. (Friedrich von Schiller)

Die Welt gehört denen, die zu ihrer Eroberung ausziehen, bewaffnet mit Sicherheit und guter Laune. (Charles Dickens)
Sanftmut

Video


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Was tun, wenn es eng und schmerzhaft wird?

 

Wenn es eng wird und mit Schmerzen verbunden ist, wie gelingt es dann nicht zu verzweifeln? Überlebenswichtig sind dann wohl Zuversicht und Hoffnung. Wie sollen wir sonst uns selbst und andere Menschen motivieren?

 

 

 

 

Zuversicht?

 

Senkt sich das Rad und quetscht mich nieder, so denk ich: Nun, es hebt sich wieder!

Johann Wolfgang

 

 

Ob das gerade alle Zeitgenossen so empfinden? Wohl eher nicht. Der Gemütszustand ist deutlich angekratzt. Gerade habe ich mir eine Zeitung gegönnt und der Titel liefert mir ein Thema zum Nachdenken. Jetzt noch einen Kaffee und ich werde herausfinden, worum es in dem Zeitungsartikel geht. Vorher setze ich noch diesen eigenen Artikel mit ersten Gedanken online.

 

 

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt

 

Die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt. Und tatsächlich: Kaum etwas spornt Menschen so sehr an wie die Kraft der Zuversicht – die Aussicht, dass ihr Vorhaben gelingen kann, ihre Probleme beziehungsweise Herausforderungen überwunden werden. Mit dieser Aussicht gelingt es Menschen selbst Schicksalsschläge leichter und schneller zu überwinden und den Lebensmut nicht zu verlieren.

Zuversicht ist das Vertrauen auf eine positive Entwicklung in der Zukunft, auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen. Es ist eine Grundhaltung, die für eine gewisse Zeit beispielsweise hinsichtlich bestimmter Ereignisse und Themen oder langfristig als persönliche Geisteshaltung eingenommen wird. Aus einer anhaltenden und grundlegenden Zuversicht entwickelt sich schließlich Optimismus. Albert Schweitzer meinte; „Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel.“

 

 

 

8 Ideen für die Förderung von Zuversicht

 

Zuversicht ist kein Zufallsprodukt, wir können Einfluss auf unsere Gedanken und Gefühle nehmen.

 

 

 

1. Umfeld

 

Zuversicht wird durch ein Umfeld gefördert, das optimistische oder positive Gedanken auslöst. Sicherheitshalber: Damit ist keine Filterblase gemeint, die im eigenen Saft schmort.

 

 

 

2. Selbstwirksamkeitserwartung

 

Eigene Erfahrungen, die zu der Überzeugung führen, dass selbst schwierige Situationen sich meistern lassen, fördern Zuversicht. Es wird hier von der Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) gesprochen. Selbstwirksamkeitserwartung ist die Erwartung eines Menschen, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich selbst ausführen zu können.

 

 

 

3. Ausgeprägtes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl

 

Ein geringes Selbstwertgefühl ist wie Sand im Getriebe. Ein gepflegtes Selbstvertrauen beziehungsweise Selbstwertgefühl macht das Leben leichter. Gerade, wenn es eng wird, leidet der Glaube an sich selbst. Wer sich selbst mag, ich was, wer sich selbst liebt, gibt der Seele die erforderlichen Streicheleinheiten.

 

 

 

4. Ziele und Werte

 

Selbst in aussichtslos scheinenden Momenten wirkt ein lockendes Ziel wie ein Wunder. Am besten eine Vision, etwas Lockendes, das es verdient hat, dafür zu kämpfen. Werte liefern Orientierung.

 

 

 

5. Haltung

 

Wem das Wasser bis zum Hals steht, der sollte nicht auch noch den Kopf hängen lassen.

 

Die mentale und die körperliche Haltung haben immensen Einfluss, wie es mit uns vorangeht. Schon eine kraftvolle, aufrechte Körperhaltung verändert die Gedanken.

 

 

 

6. „Wie“ statt „Warum?“

 

Zuversicht kann beispielsweise durch Fragen gefördert werden, die den Fokus vom Problem hin zu möglichen Lösungen, verschiebt. Eine solche Technik ist die Wunderfrage. Aus Erfahrungen zu lernen ist wichtig, dann geht es an die Gestaltung.

 

 

 

7. Selbsterfüllende Prophezeiung

 

Eine mögliche Wirkung von Vorstellungen wünschenswerter Szenarien ist die, sich als eine sich selbsterfüllende Prophezeiung (engl. self-fulfilling prophecy) zu entpuppen. So ähnlich wie beim Placeboeffekt kann Zuversicht dazu beitragen, dass die Erfüllung der Erwartungen wahrscheinlicher wird, weil positive Ereignisse durch bewusste oder unbewusste Entscheidungen und Handlungen herbeigeführt werden.

 

 

 

8. Glaubenssätze

 

Negative Glaubenssätze, Überzeugungen über uns und die Welt, schränken uns ein. Das kostet Kraft, nimmt uns den Mut und die Zuversicht. Grenzen, Muster und Verallgemeinerungen wirken im Unterbewussten. Sie beeinflussen Wahrnehmung, Denken und Handeln. Es gilt sie zu erkennen, sie aufzulösen und förderliche zu pflegen.

Synonyme

 

Daseinsfreude, Glauben, gute Erwartung, Gewissheit, Glaube an das Gute, Gottvertrauen, Hoffnung, Lebensbejahung, Lebensmut, positive Lebenseinstellung, Vertrauen in die Zukunft, Zutrauen, Zukunftsglaube

Abgeschwächte Synonyme: Hoffnung, Lichtblick, Möglichkeit, Ausweg, Chance, Zufriedenheit

Ähnliche Begriffe: Vorfreude, Perspektive, positive Aussicht, Daseinsfreude, Heiterkeit, Lebensfreude

Steigerung: Optimismus Vertrauen

Ursprung des Wortes

 

Das Wort Zuversicht setzt sich zusammen aus den Begriffen „zu“ im Sinne von hinzu und „Sicht“, also der positive Blick nach vorne in die Zukunft.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit der Zuversicht und wie lässt sie sich fördern?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2006
Überarbeitung: 18. Juli 2020
AN: #86745
K:
Ü:X

Weltverbesserer vor: Machen wir die Welt ein Stück besser!

Weltverbesserer vor: Machen wir die Welt ein Stück besser!

Bist du ein Weltverbesserer? Dann helfe ich dir, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren.
Sind Sie ein Weltverbesserer? Dann helfe ich Ihnen sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren.

Willst du die Welt verbessern?

 

Du hast den Eindruck, es ist an der Zeit sich einzubringen und diese Welt mitzugestalten? Dann erfährst du hier, wie und unter welchen Umständen ich dir dabei helfe, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Machen wir die Welt gemeinsam lebenswerter. Wir brauchen mehr Menschen, die Verantwortung übernehmen, Heldinnen und Helden sowie Reisebegleiter für diese Persönlichkeiten.

Video

Video ist im Schnitt!

Weltverbesserer gesucht!

 

Als ich diese Aktion ins Leben rief, schrieb ich: „Nicht alles ist eitel Sonnenschein in unserer Welt. Doch weder Resignation, Nörgeln noch Aggression machen es besser. Weder Stein-, Farbbeutel- noch Tortenwurf liefern einen konstruktiven Beitrag. All das ist letztlich Ausdruck des Gefühls, keinen Einfluss nehmen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass eine Welt, in der auch die leisen Töne eine Chance haben gehört zu werden, für alle von Vorteil und lebenswerter ist.“

Nun ist durch die Coronakrise noch mehr in Bewegung – oder trifft es eher Erstarrung? – als vorher. Der Wunsch, möglichst bald wieder zur Normalität zurückzukehren, wird spürbarer und an vielen Stellen geäußert. Aber, wollen wir das wirklich? Oder mit anderen Worten; wie wäre es, Normalität neu zu definieren? Jetzt ist ein guter Moment, um die schon lange vorhandenen Probleme endlich anzugehen. Vieles wird aktuell nur überdeckt.

 

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.

Die Ärzte, Deine Schuld

 

Persönlich ziehe ich das Wort Verantwortung dem Wort Schuld vor. Schuld ist oft rückwärtsgewandt und es geht darum, jemanden zu finden, der den schwarzen Peter zieht. Der Lösung bringt es eher keinen Nutzen. Was wir brauchen, sind mehr Menschen, die Verantwortung übernehmen.

 

 

 

Du willst deinen Beitrag leisten?

 

Du willst dich engagieren? Doch du weißt nicht genau wo oder wie?

Die Möglichkeiten, sich zu engagieren, sind vielfältig. Allein das Internet ist voll von Initiativen, die tatkräftige Unterstützung brauchen. Vielleicht gibt es auch ein eigenes Thema, für das du dich einsetzen willst.

Die meisten von uns stolpern jeden Tag über Dinge, die verbessert werden könnten. Oder findest du etwas ungerecht?
Mach die Welt ein bisschen lebenswerter!

 

 

 

Walk your Talk

 

Ich selbst unterstütze Projekte von Gruppen und Einzelpersonen, indem ich ihnen helfe, auf respektvolle Art und Weise Gehör zu finden. Und wenn es die Sache aus meiner Sicht verdient hat, mache ich das bei fehlenden finanziellen Mitteln auch ehrenamtlich. Bei Interesse bitte das Projekt beschreiben und zusammen mit den Erwartungen an mich per E-Mail (mail@karstennoack.de) senden.

 

 

 

Welche Projekte ich auf diese Weise unterstütze

 

Die Voraussetzungen sind einfach; ich unterstütze ausgewählte Projekte, die respektvoll ans Werk gehen und die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Es liefert einen positiven Beitrag, von dem mehr Menschen (oder Tiere, der Planet Erde oder ….) profitieren.
  • Es werden dadurch nicht absehbar unangebrachte Nachteile hervorgerufen oder Grundwerte verletzt.

 

 

 

Wie ich unterstütze

 

Ich unterstütze mit dem, was ich am besten kann. Und darüber gibt es auf der Homepage www.karstennoack.de ja genügend Hinweise. Meist geht es darum, durch überzeugende Präsentationen in Gesprächen, vor Gruppen oder in den Medien für eine Idee einzutreten, etwas zum Besseren zu bewegen. Darauf bereite ich vor. Wer also eine Idee hat und nur noch auf eine Gelegenheit gewartet hat, es der Welt mitzuteilen, darf sich auf den Weg machen.

 

 

 

Wie weit die Unterstützung geht

 

Der zeitliche Rahmen richtet sich nach dem Projekt und meinen Ressourcen.

 

 

 

Wir brauchen mehr … Du bist ein Experte, eine Expertin und willst Helden:innen unterstützen?

 

Mache mit! Dazu braucht es kein Kostüm wie Superman oder Wonder Woman, sondern die Bereitschaft, sich einzubringen.

Bringe dich dort ein, wo du am besten bist. Melde dich bei mir, ich stelle den Kontakt her. Wir können etwas bewirken. Und es fühlt sich übrigens sehr gut an.

Umfrageergebnis

 

Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

Ergänzende Artikel

 

 

Reisebegleitung für Helden

Chancen ergreifen: Trauen statt später bereuen

Chancen ergreifen oder lieber warten? Diese Fragen helfen dir, Risiken realistisch einzuschätzen, Entscheidungsangst zu überwinden und bewusster zu handeln.

P.S.

 

 

Wie findest du die Idee?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 01. März 2024
Englische Version:
AN: #656
K: CNB
Ü:

Präsentationstraining: Einzeltraining oder Gruppentraining?

Kommunikations- und Präsentationstraining in der Gruppe oder lieber ein Einzeltraining?

Was ist besser; Kommunikations-, Präsentations- und Rhetoriktraining als Gruppentraining oder Einzeltraining?
Präsentationstraining in der Gruppe oder als Einzeltraining?

Präsentationstraining: 1:1 oder in der Gruppe?

 

Welcher Rahmen passt zu deinem Ziel?

 

Einzeltraining oder Gruppentraining?

Beides kann hervorragend funktionieren.

Und beides kann am eigentlichen Bedarf vorbeigehen.

Entscheidend ist weniger, welcher Rahmen grundsätzlich besser ist.

Entscheidend ist:

Was möchtest du erreichen?

Möchtest du grundsätzlich deine rhetorischen Fähigkeiten entwickeln?

Steht eine wichtige Präsentation bevor?

Geht es um ein vertrauliches berufliches Thema?

Soll ein ganzes Team seine Kommunikationskompetenz weiterentwickeln?

Oder möchtest du gezielt an deiner persönlichen Wirkung arbeiten?

Je konkreter das Ziel, desto leichter lässt sich der passende Rahmen wählen.

 

 

 

Wann eignet sich individuelles 1:1-Training?

 

Im 1:1 gehört die gesamte gemeinsame Zeit deinem Anliegen.

Das ist besonders wertvoll, wenn du sehr gezielt arbeiten möchtest.

Wir können unmittelbar an deinen tatsächlichen Situationen arbeiten.

An deiner Präsentation.

Deinen Folien.

Deiner Argumentation.

Deiner Stimme.

Deiner Körpersprache.

Deinen Fragen.

Deiner Wirkung.

Oder einem konkreten bevorstehenden Auftritt.

Der Inhalt richtet sich nach dir statt nach einem allgemeinen Trainingsplan.

 

 

 

1:1 bei einem wichtigen Auftritt

 

Je höher die Tragweite eines Auftritts, desto interessanter wird individuelle Vorbereitung.

Zum Beispiel bei:

  • Vorstandspräsentationen

  • wichtigen Kundenpräsentationen

  • Pitches

  • Investorenpräsentationen

  • Reden

  • Auswahlverfahren

  • Executive-Präsentationen

  • öffentlichen Auftritten

  • Präsentationen wichtiger Entscheidungen

Dann möchtest du weniger allgemeine Präsentationsübungen absolvieren.

Du möchtest wissen:

Funktioniert meine tatsächliche Präsentation?

 

 

 

Der Vorteil realitätsnaher Vorbereitung

 

Im individuellen Training können wir die Situation möglichst konkret simulieren.

Du präsentierst.

Ich höre zu.

Unterbreche gegebenenfalls.

Stelle Fragen.

Erhebe Einwände.

Übernehme unterschiedliche Perspektiven.

Anschließend bekommst du unmittelbares Feedback.

Wir verändern etwas.

Und probieren erneut.

Das schafft einen wesentlichen Vorteil:

Du sammelst Erfahrungen, bevor es darauf ankommt.

 

 

 

Vertrauliche Themen

 

Ein weiterer Vorteil des 1:1-Rahmens zeigt sich bei vertraulichen Inhalten.

Vielleicht geht es um:

eine Unternehmensstrategie,

Personalentscheidungen,

interne Zahlen,

einen Pitch,

eine bevorstehende Veränderung,

einen Konflikt,

oder eine noch unveröffentlichte Entscheidung.

Dann kann ein geschützter individueller Rahmen besonders sinnvoll sein.

 

 

 

Persönliche Themen

 

Manchmal liegt die größte Entwicklungsmöglichkeit weniger in den Folien.

Vielleicht möchtest du an:

Präsenz,

Stimme,

Nervosität,

Selbstsicherheit,

Körpersprache,

Sprechweise,

oder bestimmten Verhaltensmustern arbeiten.

Auch dafür bietet 1:1 viel Raum.

Feedback kann sehr konkret werden, ohne dass du dich vor einer Gruppe mit persönlichen Themen beschäftigen musst.

 

 

 

Wann eignet sich Training in einer Gruppe?

 

Gruppen bieten etwas, das im 1:1 schwer vollständig nachzubilden ist:

mehrere echte Menschen mit unterschiedlichen Reaktionen.

Du kannst erleben:

Wie reagieren verschiedene Zuhörer?

Was verstehen sie?

Welche Fragen entstehen?

Wie unterschiedlich wird dieselbe Botschaft wahrgenommen?

Wie gehe ich mit Gruppendynamik um?

Gerade für bestimmte Lernziele kann das ausgesprochen wertvoll sein.

 

 

 

Wenn ein Team gemeinsam besser kommunizieren möchte

 

Corporate- und Inhouse-Training hat eine weitere Stärke.

Menschen arbeiten anschließend miteinander weiter.

Sie können gemeinsam Fähigkeiten und Standards entwickeln.

Zum Beispiel:

Wie präsentieren wir im Unternehmen?

Wie vermitteln wir komplexe Inhalte?

Wie geben wir Feedback?

Wie gehen wir mit kritischen Fragen um?

Wie vertreten wir Entscheidungen?

Wie kommunizieren unsere Führungskräfte?

Wie treten wir gegenüber Kunden auf?

Dann geht es weniger um eine Ansammlung individueller Trainings.

Es entsteht gemeinsame Kommunikationskompetenz.

 

 

 

Reale Fälle im Team

 

Auch Corporate-Training muss weniger aus künstlichen Übungsfällen bestehen.

Teilnehmende können tatsächliche Situationen einbringen.

Eine bevorstehende Präsentation.

Ein Kundengespräch.

Eine typische Fragerunde.

Eine schwierige Führungssituation.

Ein Pitch.

Eine wiederkehrende kommunikative Herausforderung.

So kann ein Team miteinander und voneinander lernen.

 

 

 

Gruppendynamik als Lernchance

 

Menschen reagieren unterschiedlich.

Was eine Person überzeugt, löst bei einer anderen Rückfragen aus.

Was für jemanden vollkommen verständlich ist, bleibt für einen anderen abstrakt.

Gerade das macht Gruppen wertvoll.

Du bekommst mehr Perspektiven.

Und du erlebst unmittelbar:

Kommunikation findet weniger in deiner Absicht als in der Wahrnehmung deines Gegenübers statt.

 

 

 

Wo Gruppen an Grenzen kommen

 

Gemeinsame Zeit muss verteilt werden.

Je größer die Gruppe, desto weniger individuelle Trainingszeit steht für jede einzelne Person zur Verfügung.

Auch Themen und Lerngeschwindigkeit unterscheiden sich.

Eine Person möchte an Stimme arbeiten.

Eine andere an Folien.

Eine dritte an Lampenfieber.

Eine vierte braucht Unterstützung bei kritischen Fragen.

Deshalb braucht gutes Gruppentraining klare Ziele und eine sinnvolle Gruppengröße.

 

 

 

Und was ist mit offenen Seminaren?

 

Offene Seminare können sinnvoll sein, wenn Menschen einen allgemeinen Einstieg in ein Thema suchen und gleichzeitig vom Austausch mit anderen profitieren möchten.

Mein eigener Schwerpunkt liegt heute auf zwei anderen Formen:

individuellem 1:1-Training

und

maßgeschneiderten Corporate-/Inhouse-Formaten für Unternehmen, Teams und Führungskräfte.

So können Inhalte und Rahmen wesentlich genauer auf die tatsächlichen Anforderungen abgestimmt werden.

 

 

 

1:1 oder Corporate-Training?

 

Eine einfache Orientierung:

1:1 passt besonders, wenn …

du ein sehr individuelles Ziel hast.

ein konkreter wichtiger Auftritt bevorsteht.

Vertraulichkeit wichtig ist.

du intensiv an deiner persönlichen Wirkung arbeiten möchtest.

du in kurzer Zeit sehr gezielt vorankommen möchtest.

du deine tatsächliche Präsentation vorbereiten willst.

 

Corporate-/Inhouse-Training passt besonders, wenn …

mehrere Menschen ähnliche Herausforderungen haben.

ein Team gemeinsame Fähigkeiten entwickeln soll.

Führungskräfte miteinander lernen sollen.

unterschiedliche Publikumsreaktionen Teil des Trainings sein sollen.

gemeinsame Kommunikationsstandards entwickelt werden sollen.

das Lernen voneinander einen zusätzlichen Wert bietet.

 

 

 

Manchmal ist eine Kombination besonders sinnvoll

 

Die Entscheidung muss weniger immer entweder–oder lauten.

Ein Unternehmen kann beispielsweise mit einem gemeinsamen Format beginnen.

Anschließend erhalten einzelne Führungskräfte individuelles Sparring für besonders wichtige Situationen.

Oder:

Eine Führungskraft arbeitet zunächst 1:1 an einer entscheidenden Präsentation und anschließend wird ein entsprechendes Thema mit dem Team vertieft.

Der Rahmen darf dem Ziel folgen.

 

 

 

Präsentationstraining oder konkrete Präsentationsvorbereitung?

 

Auch diese Unterscheidung ist hilfreich.

Präsentationstraining

Du möchtest Fähigkeiten entwickeln, die du in vielen zukünftigen Situationen einsetzen kannst.

Zum Beispiel:

  • Struktur.
  • Rhetorik.
  • Präsenz.
  • Stimme.
  • Körpersprache.
  • Storytelling.
  • Umgang mit Fragen.

 

Präsentationsvorbereitung

Eine konkrete wichtige Präsentation steht bevor.

Dann arbeiten wir unmittelbar an:

  • Botschaft.
  • Dramaturgie.
  • Folien.
  • Argumentation.
  • Auftritt.
  • Fragen.
  • und Probelauf.

Training entwickelt Fähigkeiten. Vorbereitung dient einem konkreten Auftritt.

Beides kann ineinandergreifen.

 

 

 

Wie viel Training ist sinnvoll?

 

Eine pauschale Stundenempfehlung halte ich für wenig hilfreich.

Eine erfahrene Führungskraft mit einer konkreten Präsentation braucht etwas anderes als jemand, der seine rhetorischen Fähigkeiten grundsätzlich entwickeln möchte.

Ein Team mit acht Teilnehmenden braucht einen anderen Rahmen als ein Führungskreis mit drei Personen.

Deshalb klären wir zuerst:

  • Was soll sich verändern?
  • Wer ist beteiligt?
  • Welche Erfahrungen sind vorhanden?
  • Welche Situationen sind relevant?
  • Wie hoch ist die Tragweite?

Dann lässt sich ein sinnvoller Rahmen bestimmen.

 

 

 

Woran erkennst du gutes Präsentationstraining?

 

Unabhängig vom Format würde ich auf einige Dinge achten.

Gutes Training bietet Gelegenheit zum Tun.

Du präsentierst.

Sprichst.

Probierst.

Bekommst Feedback.

Veränderst etwas.

Und probierst erneut.

Denn Präsentieren ist eine praktische Fähigkeit.

Über Präsentationen zu sprechen ersetzt weniger das Präsentieren.

 

 

 

Feedback sollte konkret sein

 

„Das war schon ganz gut.“

Hilft wenig.

Ebenso wenig hilft eine lange Liste vermeintlicher Fehler.

Gutes Feedback beantwortet konkretere Fragen:

  • Was funktioniert bereits?
  • Was kommt beim Publikum an?
  • Wo entsteht Unklarheit?
  • Welche Veränderung hätte die größte Wirkung?
  • Was solltest du unbedingt behalten?
  • Was lohnt sich als Nächstes auszuprobieren?

So wird Feedback handlungsorientiert.

 

 

 

Video kann sehr hilfreich sein

 

Die eigene Wirkung fühlt sich von innen anders an, als sie von außen aussieht.

Video kann deshalb wertvolle Informationen liefern.

Wie ist mein Tempo?

Wie wirken Pausen?

Was macht meine Gestik?

Wie stehe ich?

Wie klingt meine Stimme?

Wie verändert sich meine Wirkung unter Druck?

Video ist dabei weniger Richter als zusätzliche Informationsquelle.

 

 

 

Welche Variante passt zu dir?

 

Wenn du individuell an deinen rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten arbeiten möchtest:

→ Rhetoriktraining 1:1

Wenn eine konkrete wichtige Präsentation bevorsteht:

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn es um eine Präsentation mit besonders hoher beruflicher oder wirtschaftlicher Tragweite geht:

→ Executive Präsentationsvorbereitung

Wenn du ein Format für ein Team, einen Führungskreis oder eine Veranstaltung suchst:

→ Rhetorik- und Kommunikationstraining für Unternehmen

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Die Frage lautet weniger:

Was ist besser – Einzeltraining oder Gruppentraining?

Die interessantere Frage lautet:

In welchem Rahmen kann ich genau das lernen und erproben, was ich in meiner tatsächlichen Situation brauche?

Manchmal lautet die Antwort 1:1.

Manchmal Team.

Und manchmal ist die Kombination besonders wirkungsvoll.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version: https://www.karstennoack.com/presentation-training-group-rather-one-one-training
AN: #676
K: CNB
Ü:

So verhilft die Sokratische Hebammenkunst zu Einsichten

So verhilft die Sokratische Hebammenkunst zu Einsichten

Sokratische Hebammenkunst, Sokratischer Dialog, Sokratische Gesprächsführung,.... Dank Mäeutik zu Einsichten gelangen
Sokratische Hebammenkunst

Sokratische Hebammenkunst

 

Was hat es mit der Sokratischen Hebammenkunst auf sich und wie funktioniert sie?

Video

Sokratischer Dialog, Sokratische Gesprächsführung, Sokratische Methode im Coaching ... wozu, wie?

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Wiedergeburt vorhandenen Wissens

 

Sokrates war davon überzeugt, dass wir durch das Hinterfragen und Er­kunden des eigenen, bereits vorhandenen Wissens zu tieferen Einsichten kommen. Er wollte sein Gegenüber zur Aufdeckung in der Tiefe des menschlichen Geistes verschütteter Einsichten verhelfen. Es geht bei der nach ihm benannten Sokratischen Hebammenkunst deshalb nicht um die Wissensvermittlung, sondern vielmehr um die Wiedergewinnung des bereits vorhandenen verschütteten Wissens.

Geburtshelfer

 

Platon beschreibt das als Mäeutik, als Hebammenkunst, weil Sokrates, wie eine Hebamme, nicht selbst neue Ein­sichten gebar, sondern anderen nur beim Hervorbringen ihrer eigenen, persön­lichen Wahrheiten behilflich war. Seitdem ist etwas Zeit vergangen, doch auch heute lassen sich seine Methoden sehr gut nutzen. Die Sokratische Hebammenkunst gehört zu den idealen Werkzeugen klassischen Coachings. Dabei darf es ruhig etwas freundlicher ans Werk gehen, als bei ihm damals. Er machte sich damit ja schließlich nicht nur Freunde und es verkürzte sein Leben. Prost!

Sokratischer Dialog, Sokratische Gesprächsführung, Sokratische Methode im Coaching

 

In der freundlichen Form hilft es dabei, Gesprächspartnern zu erkennen, welche Widersprüche sich zwischen ihren Vorstellungen und der Realität auftun. Dabei ist es wichtig als Fragender eine offene Haltung einzunehmen und sokratische Fragen zu stellen. Zeigen sich daraufhin konstruktive Einstellungen, Sichtweisen und Verhaltensweisen, werden diese vom Coach verstärkt. Auf diese Weise lassen sich Einsichten und Selbstvertrauen von Klienten fördern.

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist die Sokratische Hebammekunst?

Die Sokratische Hebammekunst ist eine Methode, die ursprünglich von dem griechischen Philosophen Sokrates entwickelt wurde, um Menschen dazu zu bringen, sich selbst zu erkennen und ihr eigenes Wissen und Verständnis zu vertiefen. Die Sokratische Hebammekunst ist eine Art des Gesprächs, bei der der Gesprächsführer Fragen stellt, um den Gesprächspartner dazu zu bringen, seine eigenen Gedanken und Ideen zu formulieren und sein eigenes Wissen und Verständnis zu vertiefen.

Die Sokratische Hebammekunst wird oft verwendet, um Menschen dazu zu ermutigen, selbständig zu denken und ihr eigenes Verständnis von verschiedenen Themen und Konzepten zu vertiefen. Es wird auch oft in der Psychotherapie und im Coaching verwendet, um Menschen dazu zu bringen, ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu erkennen und zu verstehen und ihre eigene Perspektive zu hinterfragen.

Wer war Sokrates?

Sokrates war ein griechischer Philosoph, der im 5. Jahrhundert v. Chr. in Athen lebte. Er ist vor allem dafür bekannt, dass er die Methode der Sokratischen Hebammekunst entwickelt hat, die darauf abzielt, Menschen dazu zu bringen, sich selbst zu erkennen und ihr eigenes Wissen und Verständnis zu vertiefen.

Sokrates war ein wichtiger Denker in der griechischen Antike und hatte einen großen Einfluss auf die Philosophie und das Denken der Menschen in dieser Zeit. Er war bekannt dafür, dass er Fragen stellte, um seine Gesprächspartner dazu zu bringen, ihre eigenen Gedanken und Ideen zu formulieren und ihr eigenes Wissen und Verständnis zu vertiefen.

Obwohl Sokrates selbst keine Schriften hinterlassen hat, wurde sein Denken und seine Philosophie von seinen Schülern, insbesondere von Platon, aufgezeichnet und weitergegeben. Seine Ideen und Lehren haben bis heute großen Einfluss auf das Denken und die Philosophie vieler Menschen.

Wie hilft die Sokratische Hebammekunst im Coaching?

In Coaching-Sitzungen kann die Sokratische Hebammekunst eine wertvolle Technik sein, um den Klienten dazu zu ermutigen, seine eigenen Gedanken und Ideen zu formulieren und sein eigenes Wissen und Verständnis zu vertiefen. Durch gezielte Fragen kann der Coach den Klienten dazu bringen, seine eigene Perspektive und seine eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen und zu erkennen, welche Schritte er unternehmen kann, um seine Ziele zu erreichen.

Die Sokratische Hebammekunst kann im Coaching auch dazu beitragen, dass der Klient seine eigenen Gedanken und Gefühle besser versteht und eine größere Selbstbewusstheit und Selbstbestimmung entwickelt. Sie kann auch dazu beitragen, dass der Klient seine eigene Perspektive hinterfragt und sich bewusster macht, welche Auswirkungen eigene Entscheidungen haben können.

 

Wozu können Vorgesetzte die Sokratische Hebammekunst einsetzen?

Vorgesetzte können die Sokratische Hebammekunst einsetzen, um ihren Mitarbeitende dabei zu unterstützen, ihr eigenes Wissen und Verständnis zu vertiefen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterzuentwickeln. Durch gezielte Fragen können sie Mitarbeitende dazu ermutigen, ihre eigenen Gedanken und Ideen zu formulieren und ihre eigene Perspektive zu hinterfragen.

Vorgesetzte können die Sokratische Hebammekunst auch einsetzen, um Mitarbeitenden dabei zu helfen, ihre eigenen Werte und Ziele besser zu verstehen und sich darauf zu konzentrieren, diese zu verfolgen. Sie können auch damit dazu beitragen, dass die Mitarbeiter mehr Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung entwickeln und sich bewusster machen, welche Auswirkungen ihre Handlungen und Entscheidungen auf andere Menschen haben.

Vorgesetzte und Mitarbeiter können eine bessere Verbindung und Kommunikation aufbauen und die Beziehungen innerhalb eines Teams kann mit so gestärkt werden. Sie kann auch dazu beitragen, dass Mitarbeitende ihre eigene Perspektive hinterfragen und sich bewusster machen, welche Schritte sie unternehmen können, um ihre Ziele zu erreichen.

 

P.S.

 

Ist Ihnen die Sokratische Hebammentechnik vertraut?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. Sokrates

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Februar 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #45445
K:
Ü:AA

Schreiben verändert

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Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben
Die Grenzen der Sprache ...

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So lassen sich Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben fördern.

Überblick

 

 

 

 

 

Schreiben verändert: Veränderungs- und Bewältigungsprozesse

 

Es gibt viele Gründe Gedanken aufs Papier oder auf die Tastatur zu bringen. Eine nicht von jedem Menschen ausreichend gewürdigte Möglichkeit; mit Schreiben Veränderungs- und Bewältigungsprozess unterstützen. Wenn es uns gelingt die Gedanken aufs Papier zu bringen, können wir sie dort ordnen, Zusammenhänge erkennen, klären und dabei zu Einblicken und Erkenntnissen gelangen. Etwas niederzuschreiben kann dabei helfen den Überblick zu bekommen, auch, weil wir mit unterschiedlichen Abständen spielen können.

 

 

 

Wie?

 

Es gibt viele Möglichkeiten sich mit kreativem Schreiben zu beschäftigen. Wer an und mit sich arbeiten möchte, findet im Buch „Selbstwirksam schreiben – Wege aus der Rat und Ratlosigkeit“ von Carmen C. Unterholzer zahlreiche Anregungen dafür. Das Büchlein liefert greifbare Ideen für Veränderungsinteressierte und Therapeuten.

 

 

 

Digital oder analog?

 

Auf welche Weise Sie Ihre Gedanken vom Kopf aus in lesbare Worte übertragen ist eine persönliche Entscheidung. Ich empfehle dafür einen klassischen Stift, vorzugsweise mit Feder und Tinte, für diesen speziellen Zweck zu reservieren. Irgendwie beeinflussen selbst Federform und Tintenfarbe den Prozess. Spielerisch ans Werk zu gehen lohnt sich.

 

 

 

Es lohnt sich

 

So oder so; wenn wir Dinge aussprechen, verändert sich etwas und wenn wir es aufschreiben ebenfalls. Wir gewinnen jedes Mal eine zusätzliche Sicht. Schreiben dient der Psychohygiene. Werden ein paar hilfreiche Prinzipien berücksichtigt, wirkt Schreiben entlastend und heilend.

P.S.

 

Was halten Sie von Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben?.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Mai 2019
AN: #87866
Englische Version:
K:
Ü:A