Spontaneität: Flexibel reagieren und souverän im Moment handeln

Spontaneität

Flexibel reagieren und souverän im Moment handeln
Spontaneität

Spontaneität: Warum gute Entscheidungen manchmal weniger Vorbereitung brauchen

 

Manche Menschen planen sehr gründlich.

Sie denken voraus.

Sie prüfen Möglichkeiten.

Sie bereiten Gespräche sorgfältig vor.

Das kann eine große Stärke sein.

Und trotzdem gibt es Situationen, in denen noch mehr Vorbereitung kaum mehr Klarheit bringt.

Dann braucht es etwas anderes:

Spontaneität.

Die Fähigkeit, im Moment wahrzunehmen, was gerade geschieht, und angemessen darauf zu reagieren.

Spontaneität bedeutet dabei keineswegs:

einfach irgendetwas tun.

Sie bedeutet auch nicht:

über Konsequenzen hinwegsehen.

Gute Spontaneität verbindet zwei Dinge:

Präsenz und Handlungsspielraum.

Du erkennst, was die Situation braucht.

Und du kannst darauf reagieren, ohne erst das vollständige Drehbuch zu kennen.

 

 

 

Was bedeutet Spontaneität?

 

Spontaneität bedeutet, auf eine Situation unmittelbar und flexibel reagieren zu können.

Du verlässt dich dabei auf:

Erfahrung,

Wahrnehmung,

Intuition,

Wissen,

und deine Fähigkeit, im Moment Entscheidungen zu treffen.

Das ist etwas anderes als planloses Verhalten.

Ein erfahrener Musiker improvisiert schließlich keineswegs deshalb gut, weil er keine Regeln kennt.

Er kann improvisieren, weil er sein Handwerk beherrscht.

Ähnlich ist es in Gesprächen, Präsentationen und Entscheidungen.

Vorbereitung schafft die Grundlage. Spontaneität nutzt sie im richtigen Moment.

 

 

 

Spontanität ist nicht Impulsivität

 

Diese Unterscheidung ist entscheidend.

Impulsivität bedeutet häufig:

Ein Reiz entsteht.

Eine Reaktion folgt sofort.

Dazwischen liegt wenig Prüfung.

Spontaneität kann ganz anders aussehen.

Du bemerkst den Impuls.

Du nimmst die Situation wahr.

Du entscheidest schnell.

Und deine Handlung bleibt trotzdem stimmig.

Deshalb könnte man sagen:

Impulsivität reagiert auf den Reiz. Spontaneität reagiert auf die Situation.

Das ist ein großer Unterschied.

 

 

 

Warum wir Spontaneität manchmal verlieren

 

Je wichtiger uns etwas ist, desto größer kann der Wunsch werden, alles richtig zu machen.

Dann beginnen wir:

zu planen,

zu kontrollieren,

Formulierungen vorzubereiten,

mögliche Reaktionen durchzuspielen,

und immer weitere Szenarien zu bedenken.

Das hilft bis zu einem bestimmten Punkt.

Danach kann Vorbereitung anfangen, Handlungsspielraum zu reduzieren.

Wir halten uns stärker an das Konzept als an die Situation.

Wir hören weniger genau hin.

Wir verpassen Möglichkeiten.

Und manchmal wird aus Sorgfalt Verkrampfung.

 

 

 

Gute Vorbereitung macht Spontaneität leichter

 

Spontaneität und Vorbereitung sind keineswegs Gegensätze.

Oft gilt sogar:

Je besser die Vorbereitung, desto freier kannst du im Moment reagieren.

Wenn du vor einem wichtigen Gespräch weißt:

Was ist mein Ziel?

Was ist mir wichtig?

Wo liegen meine Grenzen?

Welche Informationen brauche ich?

Dann brauchst du keineswegs jeden Satz vorher festzulegen.

Du hast einen inneren Kompass.

Das schafft Freiheit.

 

 

 

Das Skript und die Wirklichkeit

 

Viele Gespräche laufen anders als erwartet.

Du hast dir überlegt:

„Zuerst sage ich A. Dann kommt vermutlich B. Darauf antworte ich C.“

Und dann passiert D.

Jetzt zeigt sich Kommunikationskompetenz.

Hältst du am Plan fest?

Oder bemerkst du:

Die Situation verlangt gerade etwas anderes.

Spontaneität bedeutet, den Plan als Orientierung zu nutzen und die Wirklichkeit trotzdem ernst zu nehmen.

 

 

 

Wer spontan reagieren möchte, muss zuhören

 

Das klingt paradox.

Spontane Menschen werden häufig mit schnellem Sprechen verbunden.

Doch gute Spontaneität beginnt oft mit Wahrnehmung.

Was sagt mein Gegenüber wirklich?

Was verändert sich gerade?

Welche Information ist neu?

Welche Stimmung entsteht?

Was braucht dieser Moment?

Wer bereits die nächste Antwort vorbereitet, während die andere Person noch spricht, reagiert zwar schnell.

Spontan ist das keineswegs automatisch.

Gute Spontaneität braucht Aufmerksamkeit.

 

 

 

Präsenz statt Autopilot

 

Wir reagieren häufig aus Gewohnheit.

Auf Kritik mit Rechtfertigung.

Auf Druck mit Eile.

Auf Unsicherheit mit noch mehr Informationen.

Auf Konflikte mit Rückzug.

Solche Muster können sinnvoll entstanden sein.

Doch sie sind keineswegs immer passend.

Spontaneität schafft die Möglichkeit:

Heute könnte ich anders reagieren.

Vielleicht ruhig.

Vielleicht direkt.

Vielleicht humorvoll.

Vielleicht mit einer Frage.

Vielleicht mit Schweigen.

Dieser zusätzliche Handlungsspielraum ist wertvoll.

 

 

 

Spontaneität in Gesprächen

 

Stell dir vor, du führst ein wichtiges Gespräch.

Du hast gute Argumente vorbereitet.

Dann sagt dein Gegenüber plötzlich:

„Ich glaube, wir reden gerade am eigentlichen Problem vorbei.“

Du könntest dein vorbereitetes Argument fortsetzen.

Oder du hältst kurz inne und sagst:

„Was ist aus deiner Sicht das eigentliche Problem?“

Vielleicht verändert genau diese spontane Frage das gesamte Gespräch.

Denn jetzt reagierst du weniger auf deinen Plan und stärker auf das, was tatsächlich geschieht.

 

 

 

Spontaneität in Präsentationen

 

Auch bei Reden und Präsentationen entsteht Wirkung häufig außerhalb des Skripts.

Eine Reaktion im Publikum.

Eine unerwartete Frage.

Ein technisches Problem.

Ein spontanes Beispiel.

Ein Zwischenruf.

Wer vollständig an einem Manuskript hängt, erlebt solche Momente schnell als Störung.

Wer sein Thema wirklich verstanden hat, kann sie integrieren.

Das Publikum erlebt dann häufig etwas Besonderes:

Da spricht ein Mensch mit uns – kein abgespieltes Programm.

 

 

 

Spontaneität braucht Sicherheit im Thema

 

Das erklärt, weshalb Spontaneität trainierbar ist.

Je besser du ein Thema kennst, desto weniger musst du einzelne Sätze kontrollieren.

Du kennst:

den Kern,

die Zusammenhänge,

die wichtigsten Argumente,

die Beispiele,

und deine Position.

Dann kannst du Formulierungen im Moment entstehen lassen.

Wer dagegen vor allem auswendig gelernt hat, kann bereits durch eine kleine Unterbrechung den Faden verlieren.

Deshalb:

Lerne Gedanken – weniger Sätze.

 

 

 

Spontaneität und Intuition

 

Spontane Entscheidungen werden häufig intuitiv getroffen.

Intuition kann sehr wertvoll sein.

Besonders dort, wo viel Erfahrung vorhanden ist.

Ein erfahrener Mensch erkennt Muster oft schneller, als er sie bewusst erklären könnte.

Doch Intuition hat Grenzen.

Sie kann von Vorurteilen, Gewohnheiten und früheren Erfahrungen beeinflusst sein.

Deshalb lohnt sich die Frage:

In welchem Bereich ist meine Intuition tatsächlich gut trainiert?

Bei vertrauten Situationen kann sie hervorragend funktionieren.

Bei völlig neuen, komplexen oder folgenreichen Entscheidungen verdient sie zusätzliche Prüfung.

 

 

 

Spontaneität braucht einen inneren Maßstab

 

Wenn du im Moment entscheidest, hilft ein klarer innerer Maßstab.

Zum Beispiel:

Was ist mir wichtig?

Welche Werte möchte ich vertreten?

Welche Grenze gilt?

Was möchte ich mit diesem Gespräch erreichen?

Dann kann eine spontane Entscheidung schnell sein und trotzdem Orientierung besitzen.

Ohne diesen inneren Maßstab wird aus Spontaneität leichter Beliebigkeit.

 

 

 

Der Mut zur unperfekten Antwort

 

Manche Menschen verlieren Spontaneität, weil sie sofort die optimale Antwort suchen.

Den perfekten Satz.

Die eleganteste Reaktion.

Die klügste Formulierung.

Doch Gespräche funktionieren selten so.

Oft ist eine gute, echte Antwort wertvoller als eine perfekte Antwort, die erst fünf Minuten später entsteht.

Du darfst sogar sagen:

„Darüber habe ich bisher noch nicht nachgedacht.“

Oder:

„Das ist eine gute Frage. Mein erster Gedanke ist …“

Das kann sehr souverän wirken.

 

 

 

Spontaneität bedeutet auch, sich korrigieren zu dürfen

 

Wenn du spontan sprichst oder entscheidest, kann etwas ungenau sein.

Dann darfst du korrigieren.

„Ich möchte das anders formulieren.“

„Der Gedanke war gerade zu schnell.“

„Lass mich noch einmal neu ansetzen.“

Das ist keine Schwäche.

Es zeigt geistige Beweglichkeit.

Wer glaubt, jede spontane Aussage verteidigen zu müssen, verliert genau diese Beweglichkeit wieder.

 

 

 

Zu viel Kontrolle macht Kommunikation vorhersehbar

 

Wenn jedes Wort optimiert ist, kann Kommunikation technisch perfekt und trotzdem leblos wirken.

Menschen reagieren auf Lebendigkeit.

Auf echtes Interesse.

Auf Überraschung.

Auf einen Gedanken, der gerade im Gespräch entsteht.

Deshalb braucht überzeugende Kommunikation häufig beides:

Struktur und Freiheit.

Struktur gibt Halt.

Freiheit erzeugt Lebendigkeit.

 

 

 

Spontaneität kann man üben

 

Du kannst Spontaneität trainieren.

Zum Beispiel:

Sprich zwei Minuten über ein zufälliges Thema.

Erkläre einen komplexen Gedanken ohne Vorbereitung in einfachen Worten.

Beantworte eine Frage zuerst mit deiner Kernaussage.

Führe Gespräche gelegentlich ohne inneres Drehbuch.

Erzähle eine Geschichte aus dem Moment.

Oder frage dich:

„Was würde ich jetzt sagen, wenn ich keine perfekte Formulierung bräuchte?“

Solche Übungen reduzieren die Abhängigkeit vom vorbereiteten Text.

 

 

 

Eine hilfreiche Struktur für spontane Antworten

 

Wenn du spontan antworten musst, kann eine kleine innere Struktur helfen.

 

1. Was ist meine Kernaussage?

Was möchte ich eigentlich sagen?

 

2. Warum sehe ich das so?

Nenne einen oder zwei Gründe.

 

3. Welches Beispiel macht es verständlich?

Konkretheit erhöht Wirkung.

 

4. Was folgt daraus?

Eine Schlussfolgerung oder Empfehlung.

Damit entsteht auch spontan ein nachvollziehbarer Gedankengang.

 

 

 

Wann Spontaneität weniger geeignet ist

 

Spontaneität besitzt Grenzen.

Je größer die möglichen Konsequenzen, desto wichtiger wird Vorbereitung.

Bei:

rechtlichen Entscheidungen,

großen finanziellen Verpflichtungen,

schwer reversiblen Entscheidungen,

komplexen Verträgen,

oder Situationen mit weitreichenden Risiken

ist ein spontaner Entschluss häufig weniger klug.

Dann darf die spontane Reaktion lauten:

„Dazu möchte ich erst die notwendigen Informationen prüfen.“

Auch das ist Spontaneität.

Denn du reagierst angemessen auf die Situation.

 

 

 

Der Spontaneitäts-Kompass

 

Wenn du unsicher bist, ob du spontan handeln solltest, helfen fünf Fragen.

 

1. Was verlangt die Situation gerade?

Schnelligkeit?

Zuhören?

Eine Entscheidung?

Oder mehr Informationen?

 

2. Wie gut kenne ich dieses Feld?

Kann ich auf Erfahrung zurückgreifen?

 

3. Wie groß sind die Folgen?

Je schwerer reversibel, desto mehr Prüfung ist sinnvoll.

 

4. Was ist mein innerer Maßstab?

Welche Werte, Ziele oder Grenzen geben Orientierung?

 

5. Was wäre ein stimmiger nächster Schritt?

Spontaneität bedeutet selten, die gesamte Zukunft zu entscheiden.

Oft reicht der nächste passende Schritt.

 

 

 

Flexibilität statt Perfektion

 

Vielleicht ist das der wichtigste Gedanke.

Spontaneität ist weniger die Fähigkeit, jederzeit eine brillante Antwort zu haben.

Sie ist die Fähigkeit:

mit dem umgehen zu können, was tatsächlich geschieht.

Du bleibst aufmerksam.

Du nutzt deine Erfahrung.

Du korrigierst dich.

Du passt dich an.

Und du hältst genug inneren Raum, damit etwas Neues entstehen kann.

 

 

Fazit: Spontaneität braucht Freiheit und Orientierung

 

Spontaneität ist weder Planlosigkeit noch Impulsivität.

Sie entsteht aus einer Verbindung von:

Präsenz,

Erfahrung,

innerer Klarheit,

Flexibilität

und der Bereitschaft, im Moment zu entscheiden.

Frag dich:

Was geschieht gerade wirklich?

Was braucht diese Situation?

Welche Erfahrung kann ich nutzen?

Welcher Maßstab gibt mir Orientierung?

Und was ist jetzt ein stimmiger nächster Schritt?

Denn Vorbereitung ist wertvoll.

Pläne sind wertvoll.

Strukturen sind wertvoll.

Und manchmal zeigt sich echte Kompetenz genau dort, wo der Plan endet:

in der Fähigkeit, trotzdem klar, wach und handlungsfähig zu bleiben.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

9 Typen von schwierigen Kollegen

9 Typen von schwierigen Kollegen

Wege zu einem angenehmeren Miteinander im Büro
Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Typen von schwierigen Kollegen

 

Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch die folgenden 9 Typen von schwierigen Kollegen.

Video

https://youtu.be/_d2mX8G3Mr0

9 Typen von schwierigen Kollegen

 

Gibt’s denn niemand anderen, dem du auf die Nerven gehen kannst, Freunde, Familie, giftige Reptilien?

Ice Age

 

Vielfalt kann sehr bereichernd sein. Unterschiedliche Persönlichkeiten bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein. Ohne Kollegen wäre das Leben nur halb so verrückt. Im Ernst; an jedem Arbeitsplatz gibt es Menschen, mit denen sich nur schwer umgehen lässt und die einen negativen Einfluss auf die Umgebung haben können. Dennoch — oder gerade deswegen — ist es wichtig, sich mit diesen Typen von Menschen vertraut zu machen, damit Sie besser gerüstet sind, um Ihre Karriere zu managen und gleichzeitig Ihre eigenen Interessen zu schützen.

Im Allgemeinen lassen sie sich in die folgenden komplexen Persönlichkeiten unterteilen. Hier sind die Typen von Kollegen, die Sie kennen sollten, und einige Tipps, wie Sie mit ihnen umgehen können. Dauernörgler, Erbsenzähler, Trittbrettfahrer, Besserwisser, Intriganten: Wer solche Kollegen hat, braucht keine weiteren Feinde. Was für schwierige Kollegen gibt es? Hier folgt eine holzschnittartige Unterteilung häufiger Nervzwerge.

 

 

 

1. Choleriker

 

Manche nennen es Jähzorn. Der Choleriker explodiert von Zeit zu Zeit, fährt aus der Haut, selbst bei nichtigen Gründen. Mit dem Kopf durch die Wand. In manchen Situationen soll so ein Verhalten ja schon geholfen haben sich durchzusetzen. Das Umfeld sollte dann im Zweifelsfall aber lieber in Deckung gehen, als sich auf eine Diskussion einzulassen. Wer brüllt, muss nicht zuhören, selbst bei guten Argumenten der anderen nicht. Außerdem kann es dem eigenen Stressabbau dienen. Wer braucht schon diese Warmduscher: Diese Weicheier sollen sich nicht so haben.

Choleriker halten das für einen wirksamen Weg ihre Ziele zu erreichen. Den Schaden, den sie anrichten, erkennen sie meist erst, wenn es viel zu spät für eine Korrektur ist. Es grüßt der Elefant im Porzellanladen.

 

 

 

2. Leidende

 

Zugegeben, nicht jeder ist mit einem sonnigen Gemüt gesegnet. Die pausenlos gut gelaunten Kollegen hätten auch eine Erwähnung verdient, oder? Doch mancher ist so umringt von der Niedertracht des Universums, dass für nichts anderes Platz übrig ist. Das ist aber auch gemein, du armes Opfer in der Endlos-Schleife.

Die positive Absicht: Wer mit geringem Selbstbewusstsein ständig auf die angeblichen Fehler anderer Personen zeigt, will von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken. Nur selbst keine Verantwortung übernehmen. Bitte, bitte beachtet und bemitleidet mich: So wird Rücksicht eingefordert. Bitte googeln: „erlernte Hilflosigkeit“.

 

 

 

3. Kontrollfanatiker

 

Vertrauen ist gut, Kontrolle sehr viel besser. Menschen machen Fehler, außer Mutti. Weshalb könnte jemand einen solch überwältigenden Kontrollzwang haben? Es könnten Unsicherheit und fehlendes Vertrauen in sich und den Rest der Welt sein. 
Aber auch das Gegenteil ist möglich: Wer übertrieben kontrolliert und kommandiert, will so mitunter auch mehr Verantwortung und Einfluss gewinnen.

 

 

 

4. Zyniker

 

Zynische Miesepeter sind Leute von der ganz schlauen Sorte. Sie wissen, dass der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten nicht immer eine Gerade sein muss. Mit sarkastischem Tonfall und arrogantem Auftreten machen sie sich nur wenige Freunde. So lästig sie sind, so mancher tatsächliche Missstand wird durch ihr Misstrauen aufgedeckt. Und doch dankt es Ihnen niemand! Ignorante Welt! Spätestens das verbittert dann viele Missionare.

 

 

 

5. Mutter Theresa

 

Dieser mütterliche Typ, der auch ein Mann sein kann (so wie auch die anderen Typen mehr oder weniger der Quotenregelung unterliegen), legt eine übertriebene Hilfsbereitschaft an den Tag, hilft, wo es nur geht, lässt sich dadurch allerdings auch leicht ausnutzen und vernachlässigt dann die eigenen Aufgaben. Sie wollen von allen gemocht werden, koste es, was es wolle. Und was es kostet! Wer dessen Mechanismen kennt, hat eine Fernbedienung in der Hand und kann diese Zeitgenossen instrumentalisieren, auch um anderen Kollegen das Leben zu erschweren.

 

 

 

6. Intrigant

 

Der Ninja unter den Kollegen will im Verborgenen morden, Gerüchte streuen und heimtückisch an fremden Bürostühlen sägen. Sie verziehen keine Miene, während sie einem Knüppel zwischen die Beine werfen, wenn man gerade abgelenkt ist. Dann tun sie gekonnt so, als wenn sie kein Wässerchen trüben könnten.

Während der inkompetente Lästerer die destruktive Qualität seiner Arbeit dem Zufall überlässt, denkt der professionelle Intrigant strategisch.

 

 

 

7. Sonnenschein

 

Das Gegenstück zum Leidenden ist der ignorante Sonnenschein. Er verweigert sich mittels sturem Blick durch die allzu rosarote Brille der Realität. Besonders am Montagmorgen ist die überschäumend gute Laune schwer zu ertragen. Wobei die aufkeimenden Aggressionen ihm nur bedingt zum Vorwurf zu machen sind. Das ändert aber nichts am intensiven Wunsch, ihm die unverschämt gute Laune auszutreiben.

 

 

 

8. Blender

 

Viel Verpackung, wenig Inhalt, große Klappe, nichts dahinter! Das dafür aber auf einem so hohen Niveau, dass es überraschend lange dauert, bis es alle erkannt haben. Mit rhetorischem Glanz lenken sie von ihrer Unfähigkeit ab und sahnen so manchen Erfolg anderer, sehr viel zurückhaltenderer Kollegen ab.

 

 

 

9. Narzissten

 

Persönlichkeiten mit narzisstischen Tendenzen stellen eine besondere Herausforderung dar. Viele Empfehlungen für andere Menschentypen funktionieren hier nicht, verschlimmern sogar oft noch die Situation. Deswegen empfehle ich Ihnen den Beitrag 36 Hinweise, um Narzissten zu erkennen.

Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen

 

Was tun? Das erfahren Sie im Beitrag 20 Tipps zum Umgang schwierigen Kollegen und im Coaching.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Was für schwierige Kollegen sind Ihnen schon begegnet? Wie sorgen Sie für ein angenehmes Miteinander?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie von Ebner-Eschenbach

Artikel zum Thema Gespräche

Gesprächspausen: Warum Stille Gespräche besser machen kann

Gesprächspausen schaffen Raum für Denken, Zuhören und klare Entscheidungen. Erfahre, wie du Stille souverän in Gesprächen und Verhandlungen nutzt.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2015
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #989224
K: CNB
Ü:

Tägliche Übungen für überzeugende Reden und Präsentationen. Übung macht den …

Tägliche Übungen für überzeugende Reden und Präsentationen. Übung macht ...

...den Meister, die Meisterin bei Reden und Präsentationen, in Gesprächen und Verhandlungen.
https://www.karstennoack.de/praesentationstraining/

Übung macht gute Redner

 

Redner benötigen Übung und professionelles Feedback. Wie und wo gibt es dazu Gelegenheit?

Überblick

 

 

 

 

Übung macht den Meister, die Meisterin

 

Eine spitze Zunge ist der einzige Gegenstand, der durch ständigen Gebrauch nur noch spitzer wird.

Washington Irving

 

 

 

Trainieren? Hier sind Ideen

 

Hier sind Ideen, wie Sie Ihre Fähigkeiten als Rednerin oder Redner tagtäglich trainieren können.

 

 

 

1. Beherrschung der Stimme

 

Ihre Stimme ist das wichtigste Instrument, das Sie als einsetzen. Eine einfache Möglichkeit, Ihre Stimme zu verbessern, besteht darin, zu lernen, vollständig und tief zu atmen.

Die Zwerchfellatmung, auch Bauchatmung genannt, ist für den Zugang zu Ihrer kraftvollen Stimme unerlässlich. Es ist die Technik, die auch professionelle Sängerinnen und Sänger anwenden, um ihre Stimmen so gut wie möglich klingen zu lassen.

 

 

Zwerchfellatmung

 

Das Üben der Zwerchfellatmung verringert auch das Gefühl der Atemlosigkeit, das durch Anspannung, durch Ängste verursacht wird. Mit dieser Art der Atmung können Sie die folgenden Aspekte Ihrer Stimme besser steuern:

  • Tonfall (Qualität)
  • Tonhöhe (hoch oder tief)
  • Lautstärke

 

So gelingt es: Legen Sie vor dem Sprechen eine Hand auf Ihren Bauch und atmen Sie in Ihre Hand. Zählen Sie beim Einatmen bis 10 und füllen Sie Ihren Bauch, dann zählen Sie beim Ausatmen wieder bis 10. Denken Sie daran, bei Reden und Präsentationen aus dem Zwerchfell zu atmen.

Lesen Sie dazu den Beitrag Tiefvollatmung: Nehmen Sie sich Zeit zum Durchatmen, Seele und Stimme danken es!

 

 

 

2. Darbietung

 

Selbst wenn Sie eine tolle Stimme und eine gute Körpersprache haben, geht Ihre Botschaft verloren, wenn die Zuhörer Ihren Worten nicht folgen können. Hier sind einige Tipps, die Sie für eine überzeugende Darbietung üben können:

 

 

 

a. Redegeschwindigkeit

 

Sprechen Sie in einer angemessenen Geschwindigkeit, ruhig, doch nicht zu langsam. Wenn Sie zu schnell sprechen, werden Ihre Zuhörer Sie nur schwer verstehen können. Sprechen Sie zu langsam, besteht die Gefahr, dass sie einschlafen. Wenn Sie in der Öffentlichkeit sprechen, ist es am sichersten, im Konversationstempo zu sprechen.

Orientierung liefert der Beitrag Redegeschwindigkeit: Tipps für die richtige Sprechgeschwindigkeit in Gesprächen, Reden, Präsentationen.

 

 

 

b. Pausen

 

Machen Sie Pausen zwischen den Ideen. Große Redner halten oft zwei bis drei Sekunden oder sogar länger inne. Eine gut platzierte Pause gibt dem Publikum Zeit, das Gesagte zu verdauen. Außerdem wirken Sie dadurch selbstbewusster und souveräner.

Weitere Anregungen im Beitrag Wirkungsvolle Pausen in Reden und Präsentationen. Der Wert von Sprechpausen.

 

 

 

c. Füllworte

 

Vermeiden Sie Füllsel, wie Fülllaute und Füllwörter. Wörter wie „äh“, „ah“, „wissen Sie“ und „wie“ mindern Ihre Glaubwürdigkeit und lenken von Ihrer Botschaft ab. Ersetzen Sie stattdessen diese Füllwörter durch Pausen.

Mehr hierzu im Beitrag 11 Tipps bei Redeticks: Ähhs, Ähms, Mhhs, Fülllaute, Stammelsilben, Füllworte und andere Sprachparasiten.

 

 

 

d. Betonung

 

Artikulieren Sie Ihre Worte sorgfältig und sprechen Sie sie aus. Ein nuschelnder Redner ist schwer zu verstehen. Sie finden hierzu einige Übungen, wie beispielsweise Zungenbrecher im Beitrag A bis Z als Zungensport für Sprechfähigkeit, Artikulation und Konzentration.

 

 

 

3. Körpersprache

 

Der Körper spricht mittels Mimik, Gestik und Bewegungen, die vermitteln, was in Ihrem Kopf vorgeht. Üben Sie eine starke, selbstbewusste Körpersprache, um Ihre Präsentation zu unterstützen

 

 

 

a. Haltung

 

Stehen Sie aufrecht. Wenn Sie körperlich in der Lage sind, aufrecht zu stehen, dann stellen Sie sicher, dass Sie während Ihrer Präsentation aufrecht und gerade stehen.

 

 

 

b. Power-Posen

 

Nehmen Sie die kraftvolle Position ein. Einige sprechen von Power-Posen. Wenn Sie sich vor Ihrer Präsentation gestresst fühlen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um eine kraftvolle Haltung einzunehmen. Wenn Sie das für einen Moment tun, steigt Ihr Testosteronspiegel und Ihr Selbstvertrauen, während gleichzeitig Stress, Angst und Cortisol abgebaut werden.

Mehr im Beitrag Die Wirkung von Power-Posen: Alles Quatsch oder steigert es das Selbstvertrauen?

 

 

 

c. Mimik

Seien Sie ausdrucksstark im Gesicht. Ihre Mimik sollte zu der Botschaft passen, die Sie vermitteln wollen. Wenn Sie eine fröhliche Rede halten, versuchen Sie, einen entspannten und freudigen Gesichtsausdruck zu haben.

 

 

 

d. Stand

 

Stellen Sie Ihre Füße auf. Wenn Sie Ihr Gewicht von einer Seite auf die andere verlagern, wirken Sie wankelmütig und schaden Ihrer Botschaft. Stehen Sie aufrecht, sicher und ruhig.

Informationen hierzu finden Sie im Beitrag Körpersprache: Was Ihr Stand in Gesprächen, Präsentationen und Reden verrät.

 

 

 

4. Präsenz

 

Arbeiten Sie an Ihrer Präsenz. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es Ihnen an Bühnenpräsenz mangelt, analysieren Sie andere Redner und Rednerinnen.

Gedanken hierzu im Beitrag Ausstrahlung und Präsenz: Was strahlen Sie aus, wie präsent sind Sie?

 

 

 

Potenziale: Was trainieren?

 

Finden Sie heraus, wo Ihre Potenziale sind. Dann können Sie gezielter trainieren. Der beste Weg: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Wie pflegen Sie Ihre rhetorischen Kenntnisse und Fähigkeiten?

Artikel zu Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 9. September 2021
AN: #891
K:
Ü:

Typen von Mobbern am Arbeitsplatz

Typen von Mobbern am Arbeitsplatz

Umgang mit unterschiedlichen Angreifern und grundsätzliche Tipps (keinerlei Rechtsberatung!)

Mobbing: abgestellt statt angestellt?

Typen von Mobbern

 

Anregungen zum Umgang mit unterschiedlichen Angreifern bei Mobbing. Mobber unterscheiden und konstruktiv reagieren. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende juristische Experten.

Video

Videobeitrag im Schnitt!

Überblick

 

 

 

 

 

Mobbing am Arbeitsplatz

 

Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für den Betroffenen sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden anstatt vor sich hin zu leiden bzw. ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten.

 

 

 

Mobber

 

In Beiträgen liefere ich Anregungen zum Umgang mit unterschiedlichen Angreifern bei Mobbing. Wenn ich von Mobbern spreche, dann im Plural, denn Mobber können sowohl Frauen als auch Männer sein. Dieser Beitrag hilft dabei, Mobber zu unterscheiden und konstruktiv zu reagieren.

 

 

 

3 Typen von Angreifern

 

Dumme Sprüche, leere Floskeln, wohl dosierte Beleidigungen und Tritte unter der Gürtellinie gehören zum Berufsalltag wie die Wespen zum Hochsommer. Ihr Nutzen ist nur schwer nachvollziehbar, ihre Wirkung auf die Stimmung ist fatal. Kollegen aus der Hölle gibt es leider immer wieder mal, doch Mobber gehen einen Schritt weiter. Zu verbalen Attacken neigen in erster Linie Menschen, die nicht souverän in sich ruhen und emotionale Probleme haben. Menschen mit einem hohen Selbstwert bedienen sich nicht solcher Mittel. Mögliche Motive von Mobbern sind Neid, Machthunger, Versagensängste und Bosheit. Eine grobe Unterteilung in Typen:

 

 

1. Der Aggressive

 

Der Aggressive wartet mit scharfen Sprüchen, miesen Beleidigungen und im schlimmsten Fall mit Handgreiflichkeiten auf.

 

 

Mögliche Strategie: Setzen Sie auf Ruhe und Standhaftigkeit.

 

Scheuen Sie nicht vor deutlichen Zurechtweisungen zurück, aber erwarten Sie kein Mitleid. Sorgen Sie dafür, dass Zeugen anwesend sind. Wichtig: sachlich bleiben, klare Aussagen machen, Niveau halten. Hüten Sie sich vor Entgleisungen, auch wenn’s schwerfällt.

 

 

 

2. Der Hinterhältige

 

Der Hinterhältige treibt sein böses Spiel im Verborgenen. Er zieht andere auf seine Seite, streut Gerüchte und macht dabei ein freundliches Gesicht.

 

 

Mögliche Strategie: Nicht ins Bockshorn jagen lassen!

 

Bringen Sie Licht in dunkle Machenschaften, aber führen Sie keinen Rachefeldzug. Angesagt ist eine offensive Transparenz-Strategie: Weihen Sie möglichst andere Kollegen in laufende Vorgänge ein, formulieren Sie Richtigstellungen laut und deutlich vor Zeugen. Ein gewisser Kampfgeist kann jedoch nicht schaden. Lächelnder Triumph über abgewiesene Attacken kann als emotionales Polster für kommende Attacken dienen.

 

 

 

3. Der Blockierer

 

Der Blockierer verweigert Gespräche, vermeidet Grußformeln und provoziert durch vorenthaltene Informationen zu Fehlern.

 

 

Mögliche Strategie: Grüßen Sie weiter, als gäbe es kein Gestern.

 

Weisen Sie den Betreffenden auch vor Zeugen darauf hin, wenn Arbeitsabläufe durch einen Informationsstau gestört werden.

Unvermeidlich: Zur eigenen Absicherung solltest du Abläufe sorgfältig dokumentieren, schriftliche Absprachen treffen und Informationsflüsse kontrollieren.

Tipps bei Mobbing

 

In einigen Beiträgen finden Sie Tipps und Anregungen zum Umgang mit Mobbern und Mobbing.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Mobbern und Mobbing gemacht? Welche Typen kennen Sie?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Mut

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2016
Überarbeitung: 8. Juli 2019
AN: #4333376
K: CNB
Ü:

20 Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

20 Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Wege zu einem angenehmeren Miteinander im Büro
Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen

Umgang mit schwierigen Kollegen

 

Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch schwierige Kollegen. Was tun? Hier sind 20 Tipps für den Umgang mit anstrengender Kollegen.

Video

https://youtu.be/cvGSunKZOzw

20 Tipps für den Umgang mit schwierigen Kollegen

 

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Ob Friedrich Schiller bei diesem Ausspruch (Wilhelm Tell) von seinen Kollegen inspiriert wurde?

So oder so: Feindselige und aggressive Kollegen können einen aus dem Gleichgewicht und in die Defensive drängen. Das ist nicht schön. Ob beabsichtigt oder nicht; es ist anstrengend. Dauernörgler, Erbsenzähler, Trittbrettfahrer, Besserwisser, Intriganten: Wer solche Kollegen hat, braucht keine weiteren Feinde.

Was tun? Ein Sprichwort soll einen Hinweis geben: Love it, change it or leave it! Schön und gut, aber gibt es auch konkretere Tipps? Ja, und sie folgen auf dem Fuße:

 

 

 

1. Selbstreflexion

 

Was genau stört Sie an der Person des Anstoßes und deren Verhalten?

Kratzt das Verhalten oder die alleinige Anwesenheit eines Kollegen an etwas, das Sie mit sich selbst klären sollten? Persönliche Unterschiede, Neid und negative Gefühle können Gründe dafür sein, dass Sie einem Kollegen gegenüber voreingenommen sind. Vielleicht ist die andere Person gar nicht so unausstehlich, wie Sie meinen. Machen Sie sich bewusst, dass es Charaktereigenschaften der anderen Person sein können, über die Sie sich ärgern. Doch die können Sie nicht wirklich ändern. Ein Teil des Konflikts könnte an Ihrer Wahrnehmung oder Ihren Vorurteilen liegen. Die Welt ist ein Spiegel! Ran an die Klärung.

 

Hilfreiche Fragen zur Klärung:

  • Welchen Anteil habe ich daran?
  • Was genau nervt mich an dieser Person?
  • Wie verhält sich die Person mir gegenüber?
  • Sind wir uns zu unähnlich oder etwa zu ähnlich?
  • Inwieweit entspricht wohl die Interpretation auch der Absicht des Kollegen?
  • Erinnert mich dieser Mensch an eine Person, mit der ich keine guten Erfahrungen gemacht habe?
  • Bin ich neidisch auf die Position des Anderen?

 

Klärung erfolgt? Das Universum hat manchmal eine sehr eigene Art von Humor. Vielleicht will es uns dabei helfen, ständig zu lernen. Wobei wir auf manche Lerngelegenheit wohl gerne verzichten würden, oder? Wie die Leute in der Gegend von Weingarten mit weichem „L“ so gerne sagen; „Nicht schlagen, schütteln!“. Nur das so etwas heute üblicherweise die Firmenpolitik nicht erlaubt. Spielverderber! Was tun?

 

 

 

2. Die positive Absicht sehen

 

Die Grundannahme: Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde. Bei einem Konflikt ist das allerdings schwerer zu akzeptieren. Trotzdem lohnt es sich, dieser Annahme zu folgen:. Was bezweckt der Kollege oder die Kollegin mit dem Verhalten? Wozu soll es gut sein? Ob bewusst oder unbewusst; hinter dem Verhalten steckt eine Absicht, ein vermeintlicher Nutzen – der oft einseitig ausfällt, wenn überhaupt. Allerdings bedeutet Verständnis für die positive Absicht hinter einem unangenehmen Verhalten nicht unbedingt auch die Bereitschaft, unangebrachtes Verhalten zu ertragen. Hilfreicher ist es herauszufinden, ob es Möglichkeiten gibt, andere Wege zu deren Realisierung zu finden, die weniger Schaden anrichten. Hinweise erhalten wir auch durch die Einteilung der Störenfriede in Kategorien.

 

 

 

3. Typen unterscheiden

 

Überhaupt, was für schwierige Kollegen gibt es? In einem eigenen Beitrag finden Sie eine holzschnittartige Unterteilung häufiger Nervzwerge: 9 Typen von schwierigen Kollegen. So können Sie deren Eigenarten berücksichtigen. Was bei einem Persönlichkeitstyp gut funktioniert, kann bei einem anderen nach hinten losgehen. Das gilt ganz besonders bei narzisstischen Persönlichkeiten.

 

 

 

4. Besondere Vorsicht bei Narzissten

 

Wieso her ein besonderer Hinweis auf Narzissten beziehungsweise Menschen mit narzisstischer Tendenzen? Weil es ein so unterschätztes Thema ist und viele ansonsten gute Empfehlungen bei solchen Personen oft nicht wirken, sondern die Situation noch verschlimmern. Deswegen finden Sie auch in zahlreichen Beiträgen Hinweise, wie Sie solche Leute erkennen und wie Sie sich schützen können.

 

 

 

5. Klärendes Gespräch

 

In einem gut vorbereiteten Gespräch können Sie Ihre Position in Form von Ich-Botschaften darlegen. Drohungen, Vorwürfe und Anschuldigungen stellen Sie lieber zurück, das wäre wie Benzin auf die Glut gießen. Es würde nur Widerstand fördern. Dann lieber aktives Zuhören auf Augenhöhe!

Wenn Sie im Gespräch nicht weiterkommen, vertagen Sie mit festem Folgetermin. Krampf führt zu mehr Krampf! Mitunter kann dann ein Moderator helfen.

Wenn Ihre bisherigen Anläufe wirkungslos waren, sagen Sie sachlich unter vier Augen oder in Anwesenheit eines neutralen Moderators, was genau Sie am Verhalten des Anderen stört und was Sie sich für Ihre Zusammenarbeit wünschen.

 

 

 

6. Kontern

 

Mit den hierfür geeigneten Techniken der Schlagfertigkeit sorgen Sie dafür, dass unfaire Angriffe sich nicht lohnen. Wer zulässt ständig verbal bzw. psychisch attackiert zu werden, lädt dadurch zu weiteren Angriffen ein.

Aber Achtung: In der Regel ist nicht die Hau-drauf-Schlagfertigkeit, sondern professionelle Schlagfertigkeit gefragt. Üblicherweise macht Vergeltung die Sache nicht leichter, sondern legt die Basis für eine schwelende Blutfehde im Büro.

Mehr zu professioneller Schlagfertigkeit erfahren Sie hier.

 

 

 

7. Respekt

 

Achten Sie darauf, dass Ihr Gegenüber nicht sein Gesicht verliert. Legen Sie Respekt an den Tag, selbst wenn Ihnen eine noch so clevere Entgegnung auf der Zunge liegt. Auf verbrannter Erde wächst lange Zeit nichts mehr.

Lieber sein lassen: Im Eifer des Gefechts werden alte Fehler hervorgekramt, die keine echte Relevanz haben, aber eine Klärung erschweren. Und auch der Druckabbau durch persönliche Beleidigungen wird im Vergleich zum Schaden oft überschätzt.

8. Zuerst durchatmen

 

Manches ist sogar dann schwer zu glauben, wenn es vor den eigenen Augen geschieht. Lassen Sie sich trotzdem nicht durch eine Antwort oder eine Reaktion der anderen Person provozieren, sondern nehmen Sie eine Bedenkzeit und reagieren Sie sachlich. Wenn Sie das Gefühl haben angegriffen worden zu sein, oder wenn Sie sich innerlich aufregen, dann atmen Sie erst einmal tief durch. Wenn in einer unerwarteten Konfliktsituation Stresshormone große Teile des vergleichsweise moderneren Gehirnbereichs lahmlegen und das Reptiliengehirn übernimmt, räumen Sie lieber das Sonntagsgeschirr zur Seite. Unbedachte Reaktionen können die Situation unnötig verschärfen.

 

 

 

9. Grenzen setzen

 

Lassen Sie den Kollegen wissen, dass es bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen gibt, die für Sie nicht akzeptabel sind. Signalisieren Sie ohne unnötig überzogene Drohungen, wann und wo welche Grenze überschritten wird. Achten Sie auf eine angemessene Einschätzung der Eskalationsstufe.

 

 

 

10. Lieber nicht Lästern

 

Verständlich ja, hilfreich nein. Es mag zwar ein menschlicher Impuls sein, durch etwas Lästern Druck abzulassen, doch förderlich ist das nicht. Das stört das Betriebsklima, ist somit wenig professionell und es verhärtet die Fronten. Außerdem senkt es Ihr Ansehen, da es als ein Zeichen fehlender Souveränität betrachtet wird. „Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt?“

 

 

 

11. Perspektive erkunden

 

Wie wäre es für Sie, wenn Sie Ihren schwierigen Kollegen besser und vor allem von einer anderen Seite kennenlernen? Nutzen Sie Situationen wie die Wartezeit am Fahrstuhl oder am Kopierer für einen Smalltalk. Versetzen Sie sich in die Lage der anderen Person. Erkunden Sie die Position. Die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln und sich in eine andere Person hineinzuversetzen, ist eine Grundkompetenz für gutes und respektvolles Miteinander. So erfahren Sie mehr über Ihren Störenfried und zeigen Interesse am Anderen. Dabei ist bei absichtlich bösen Zeitgenossen allerdings auch Vorsicht geboten! Reden Sie weniger und hören Sie mehr zu.
Die Einsichten sorgen nicht nur für mehr Verständnis, sondern helfen auch, die eigenen Interessen besser zu vertreten.

 

 

 

12. Konsistenz

 

Wenn erforderlich: Wiederholen Sie Ihren Standpunkt immer und immer wieder, unabhängig davon, was die andere Person behauptet. Lassen Sie sich nicht in die Defensive drängen. Beharren Sie möglichst gelassen auf Ihrem Standpunkt, bis es auch der ignoranteste Kollege versteht.

 

 

 

13. Abstand gewinnen

 

Die Bemühungen tragen keine Früchte? Dann lernen Sie Abstand zu nehmen! Wenn das räumlich nicht möglich ist; zumindest mental.

Auch wenn Sie schwierigen Kollegen angemessen distanziert gegenübertreten, solltest du sich respektvoll verhalten, selbst dann, wenn Sie meinen, dass er das nicht verdient hat. Respekt und Wertschätzung sind Investitionen, mit denen Sie die Grundlage für eine gute Beziehung schaffen und sich selbst treu bleiben.

 

 

 

14. Zustandsmanagement

 

Achten Sie auf Ihre Souveränität. Zu viel Adrenalin macht es nicht leichter. Gerade im Eifer eines Gefechts gilt es, in einem möglichst balancierten Zustand zu bleiben. Wir lassen uns doch nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen, oder? Also locker bleiben!

Leichter gesagt, als getan? Ja, gerade die Stimme und Körpersprache führen ihr Eigenleben. Anstatt so zu tun, als ob; achten Sie lieber auf Ihre innere Haltung. Das ist einfacher und glaubwürdiger!

Bewahren Sie Haltung: Ein sicherer Stand ist besser als gelebte Wankelmütigkeit. Achten Sie auf ruhige Bewegungen statt fahrige oder aggressive Gesten. Zu schnelles Sprechen ist ein Anzeichen von Nervosität und Schwäche. Ruhiges, betontes Sprechen vermittelt Sicherheit. All das funktioniert am besten von innen nach außen. Ihre innere Haltung zählt.

Im angestrebten Zustand haben Sie Ihr Gleichgewicht und kennen Ihren Standpunkt. Sie zu provozieren, funktioniert nicht. Angriffe sind zwecklos!

Je aufgeräumter Sie sind, desto weniger Chancen haben andere Menschen Ihre empfindlichen Knöpfe zu drücken, Sie zu manipulieren.

 

 

 

15. Verantwortung übernehmen

 

Übernehmen Sie Verantwortung. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, gestehen Sie ihn ein. Sorgen Sie für klare Verhältnisse. Wobei Verantwortung zu übernehmen nicht gleichbedeutend mit Schuldübernahme ist; es bedeutet in erster Linie die Bereitschaft zur Gestaltung.

 

 

 

16. Die eigenen Werte kenne und ihnen trau bleiben

 

Zugegeben, manche Zeitgenossen sind eine Herausforderung für die Fähigkeit Wohlwollen zu pflegen. Doch anstatt sich von solchen Testcharakteren dazu hinreisen zu lassen, es ihnen gleichzutun und sich zu revanchieren, ist das die Gelegenheit zu zeigen, wie wir tatsächlich zu unseren Werten stehen.

 

 

 

17. Halleluja

 

Glücklicherweise gibt es ja nicht nur die Kollegen aus der Hölle, sondern auch die anderen, die Geschenke des Himmels und die vielen im Zwischenfeld natürlich auch. Wie wäre es, den bereichernden Zeitgenossen häufiger die verdiente Wertschätzung zukommen zu lassen?

 

 

 

18. Reframing

 

Wie wäre es mit Reframing, also Umdeutung. Manchmal hilft schon so ein Gedanke, wie; „Wer im Leben den nächsten Level erreicht, bekommt anspruchsvollere Trainingspartner!“.

 

 

 

19. Fliegende Affen

 

Achten Sie darauf, wer möglicherweise fiesen Kollegen in die Hände spielt. Sogenannte fliegende Affen, englisch Flying Monkeys, dienen manipulativen Zeitgenossen als Handlanger. Um mehr über Sie zu erfahren und Sie zu beeinflussen, verkleiden sie sich als freundliche Kollegen. Bleiben Sie offen und aufmerksam.

 

 

 

20. Unterstützung

 

Lassen Sie sich unterstützen, dafür gibt es Experten.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
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Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

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Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

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BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

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Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

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Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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Wie sorgen Sie für ein angenehmes Miteinander?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins. Marie von Ebner-Eschenbach

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Die ersten 100 Tage als Geschäftsführer | 10 Tipps

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Karriere um jeden Preis?

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Rumpelstilzchen forderte für die Hilfe der jungen Frau ihr Erstgeborenes als Preis. Was bist du bereit für deine Karriere zu opfern?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2015
Überarbeitung: 8. Juni 2020
AN: #989224
K: CNB
Ü:

Rhetorik: Um jeden Preis Recht behalten

Rhetorik: Um jeden Preis Recht behalten

Gedanken zu den Folgen der Rabulistik

Unbedingt Recht haben

Um jeden Preis Recht behalten

 

Überreden ohne Argumente, Durchsetzungsvermögen ohne Basis, gewinnen ohne Rücksicht zu nehmen, K. o. durch fiese Tricks, schwarze Rhetorik, Manipulieren. Bis zum bitteren Ende, Reden ohne Ahnung zu haben… Es ist ein begehrtes Gefühl, recht zu behalten. Wobei es weniger darum geht, wer recht hat als vielmehr, wer die Oberhand behält. Lohnt sich das?

Video

Was ist Rhetorik? Was gute Rhetorik wirklich ausmacht und wie du sie lernst

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Immer und überall Recht behalten

 

Es ist ein begehrtes Gefühl, recht zu behalten. Wobei es weniger darum geht, wer recht hat als vielmehr, wer die Oberhand behält.

Sich um jeden Preis durchzusetzen scheint ein sehr altes menschliches Ansinnen zu sein. Schon sehr staubige esoterische Texte liefern Rezepte wie es möglich ist sich, um jeden Preis durchzusetzen. Die Vorgehensweise reicht vom Zaubertrank mit Fledermausflügeln und Rattenschwänzen bis zu Voodoopuppen aus dem Versandhandel.

Überreden ohne Argumente, Durchsetzungsvermögen ohne Basis, gewinnen ohne Rücksicht zu nehmen, K. o. durch fiese Tricks, schwarze Rhetorik, Manipulieren. Bis zum bitteren Ende, Reden ohne Ahnung zu haben… Auch Buchhandel und YouTube-Videos bedienen die Sehnsucht nach unfairer Durchsetzungskraft.

 

 

 

Wo ist das Problem?

 

Jetzt könnte ich es mit Arthur Schopenhauer halten. Der meinte, wenn jeder seiner Position unvorbehalten jegliche Unterstützung gibt, dann würde das der beste Weg sein. Schließlich wisse man selbst ja oft nicht, ob man tatsächlich recht hat oder nicht und würde es so herausfinden. Bis zu einer gewissen Stelle gebe ich ihm hier sogar recht. Allerdings geht es beim Wunsch, um jeden Preis Recht zu behalten, in der Regel nicht darum, am Ende tatsächlich beste Position zu ermitteln. Vielmehr geht es darum, sich um jeden Preis durchzusetzen. Es ist also schon von der Haltung her bedenklich. Was macht das mit der Welt und den Beziehungen, wenn Menschen so ans Werk gehen?

Wer wirklich von seiner Position überzeugt ist, braucht keine unfairen Tricks. Wobei es schon gut ist, sie als solche zu erkennen und aushebeln zu können. Doch wer meint, der Zweck heiligt die Mittel, schadet sich und der Botschaft.

 

 

 

Aber …

 

Es könnte jemand auf Beispiele aus der Politik hinweisen, wo es bedenklichen Person in beachtlich hohe Position verholfen hat, rücksichtslos und weitgehend ohne echte Argumente voranzukommen. Und ja, es kann sehr traurig machen.

Dass es Charaktere gibt, die das versuchen, ist eine Sache. Dass ein umfangreiches Publikum das mitmacht, ist eine andere. Wohin das in der Welt führt, kann jeder sehen, der die Nachrichten schaut.

 

 

 

Wir können uns entscheiden

 

Hier kann jeder selbst entscheiden, ob das eine wünschenswerte Vorgehensweise ist. Ich werde mich jedenfalls dafür einsetzen, dass möglichst viele Menschen solche unfairen Methoden erkennen und wissen, wie sie damit umzugehen haben. Wer dazu in der Lage ist, lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und entzieht Blendern die Bühne.

Setzen wir darauf, mit fairen Mitteln den Argumenten die verdiente Chance zu geben. Wer das wünscht, findet bei mir die passenden Tipps und Unterstützung.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Recht behalten, um jeden Preis, lohnt das?

 

 

Der nächste Schritt

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. März 2020
Überarbeitung: 4. September 2020
AN: #721
K: CNC
Ü:

Bei Angriffen zuerst durchatmen – Professionelle Schlagfertigkeit

Bei Angriffen zuerst durchatmen – Professionelle Schlagfertigkeit

Professionelle Schlagfertigkeit und Gesprächskompetenz
Schlagfertigkeit

Professionelle Schlagfertigkeit

 

Gerade bei Wut ist es besser sich vor einer Reaktion zuerst sammeln und erst dann zu handeln. Professionelle Schlagfertigkeit erinnert nicht an einen Elefanten im Porzellanladen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Weshalb Sie bei einem Angriff besser zuerst durchatmen

 

Autsch, das tat weh! Die Wahrscheinlichkeit, dass die erste Reaktion die Beste ist, sinkt mit dem Grad des negativen emotionalen Einflusses. Wut ist kein guter Berater.

Umso intensiver die Emotion, desto einflussreicher das Stammhirn, das aus gutem Grund auch als Reptiliengehirn bezeichnet wird. Adrenalin wird großzügig ausgeschüttet und wirkt gemeinsam mit anderen unaussprechlichen Stoffen. Dann geht es nur um den Moment und spätere Auswirkungen bleiben unberücksichtigt. Kein guter Zeitpunkt für die Entscheidungsfindung. Schnell kann ein kurzfristiger Sieg nach Punkten über das Ziel und den Achtungserfolg hinaus ins Abseits führen. Das macht Sie so beliebt, wie den Elefanten im Porzellanladen.

 

Nimmer hat die Wut sich gut verteidigt.

William Shakespeare

 

 

Professionelle Schlagfertigkeit und Gesprächskompetenz

Einmal tief ein- und ausatmen, bitte!

 

Respekt und Achtung gehen bei Wut schnell verloren. Gerade bei Wut ist es besser vor einer Reaktion zuerst wieder zu sich zu finden und erst dann zu handeln. Lucius Annaeus Seneca meinte: „Das beste Mittel gegen Zorn ist Aufschub; fordere von deinem Zorn anfänglich nicht, dass er verzeihe, sondern nur, dass er nachdenkt.“ Manchmal genügt dafür die Dauer eines Atemzugs, manchmal ist es erforderlich eine Nacht darüber zu schlafen und manchmal auch länger.

Damit ist nicht gemeint, die Wut herunterzuschlucken, sondern umso konstruktiver eine Lösung anzustreben. Und manchmal ist es besonders lohnenswert, dafür persönliche Unterstützung zu haben.

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Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

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PRIVAT 1:1

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BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

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EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

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Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. April 2017
Überarbeitung: 2. Juli 2019
AN: #2346
K:CNB
Ü:

Warum Schlagfertigkeit blockiert: 12 Hindernisse und Lösungen

Warum Schlagfertigkeit manchmal blockiert – und wie du schneller wieder handlungsfähig wirst

12 Hindernisse und Lösungen
Schlagfertigkeit

Warum Schlagfertigkeit manchmal blockiert – und wie du schneller wieder handlungsfähig wirst

 

Die passende Antwort fällt dir ein.

Leider erst später.

Im Auto.

Unter der Dusche.

Oder nachts im Bett.

In der eigentlichen Situation war plötzlich wenig verfügbar.

Vielleicht war dein Kopf leer.

Vielleicht kam nur eine schwache Antwort.

Vielleicht hast du geschwiegen und dich später darüber geärgert.

Das bedeutet keineswegs, dass dir Schlagfertigkeit fehlt.

Oft bedeutet es vielmehr:

Unter Druck hattest du gerade keinen guten Zugriff auf deine sprachlichen und gedanklichen Möglichkeiten.

 

 

 

Schlagfertigkeit scheitert häufig weniger am Wissen als am Zugriff

 

Viele Menschen besitzen genügend sprachliche Fähigkeiten.

Sie können argumentieren.

Sie haben Humor.

Sie erkennen durchaus, was in einer Situation schiefläuft.

Und trotzdem blockieren sie genau im entscheidenden Moment.

Der Grund liegt häufig darin, dass Druck den Zugriff auf diese Fähigkeiten erschwert.

Überraschung.

Ärger.

Verunsicherung.

Scham.

Empörung.

Oder die Angst, etwas Falsches zu sagen.

All das bindet Aufmerksamkeit.

Je stärker du innerlich mit der Situation beschäftigt bist, desto weniger Raum bleibt für eine flexible Antwort.

 

 

 

Warum Stress spontanes Denken erschweren kann

 

Unter Druck verändert sich deine Aufmerksamkeit.

Sie wird enger.

Du fokussierst stärker auf Gefahr, Bewertung oder mögliche Konsequenzen.

Das kann sinnvoll sein.

Für kreative Sprache ist es allerdings häufig ungünstig.

Denn Schlagfertigkeit braucht mehrere Fähigkeiten gleichzeitig:

  • Situation schnell erfassen,
  • Bedeutung einordnen,
  • eigene Emotion regulieren,
  • mehrere Reaktionsmöglichkeiten entwickeln und
  • eine passende Formulierung auswählen.

Je höher der innere Druck, desto schwieriger wird dieses Zusammenspiel.

Deshalb beginnt Schlagfertigkeit oft mit Selbststeuerung und erst danach mit Sprache.

 

 

 

Hindernis 1: Der Anspruch an die perfekte Antwort

 

Perfektionismus gehört zu den häufigsten Blockaden.

Du möchtest spontan etwas sagen, das gleichzeitig

  • intelligent,
  • witzig,
  • elegant,
  • souverän und
  • unangreifbar

ist.

Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Und während du nach der perfekten Antwort suchst, ist der Moment vorbei.

Hilfreicher ist ein anderer Maßstab:

Welche Antwort ist jetzt gut genug und dient meinem Ziel?

Das kann ein kurzer Satz sein.

Eine Frage.

Eine Grenze.

Oder ein ruhiges:

„Wie genau meinst du das?“

Schlagfertigkeit braucht deutlich weniger Perfektion, als viele Menschen glauben.

 

 

 

Hindernis 2: Konfliktscheue

 

Manche Menschen können sehr wohl schlagfertig reagieren.

Sie erlauben es sich nur selten.

Sie möchten Harmonie bewahren.

Sie möchten freundlich wirken.

Sie möchten niemanden verletzen.

Und sie möchten vermeiden, dass aus einer kleinen Situation ein größerer Konflikt entsteht.

Diese Haltung hat viele sympathische Seiten.

Problematisch wird sie, wenn du deshalb deine eigenen Grenzen zu spät wahrnimmst oder aussprichst.

Dann entsteht häufig innerer Ärger.

Nach außen bleibt alles freundlich.

Innen wächst der Druck.

Professionelle Schlagfertigkeit kann hier bedeuten, Klarheit und Respekt miteinander zu verbinden.

 

 

 

Hindernis 3: Der Wunsch, von allen gemocht zu werden

 

Eine klare Antwort kann Zustimmung kosten.

Genau das macht sie für manche Menschen schwierig.

Wer stark auf Anerkennung angewiesen ist, erlebt selbst kleine Spannungen schnell als Risiko.

Dann entstehen Gedanken wie:

Was denkt die Person jetzt von mir?

Wirke ich unfreundlich?

Was, wenn die Stimmung kippt?

Diese Fragen ziehen Aufmerksamkeit weg von der eigentlichen Situation.

Hilfreicher ist:

Was entspricht mir und meiner Rolle in diesem Moment?

Freundlichkeit und Klarheit passen sehr gut zusammen.

 

 

 

Hindernis 4: Alte Überzeugungen über Konflikte

 

Unsere Reaktionen entstehen selten erst im aktuellen Gespräch.

Viele Menschen haben früh gelernt:

Streit ist gefährlich.

Widerspruch führt zu Ärger.

Gute Menschen bleiben freundlich.

Autoritäten widerspricht man besser kaum.

Grenzen wirken egoistisch.

Solche Überzeugungen können später unbemerkt weiterwirken.

Dann weißt du rational, dass du etwas sagen möchtest.

Innerlich läuft gleichzeitig ein älteres Schutzprogramm.

Deshalb lohnt sich die Frage:

Welche Vorstellung über Konflikte beeinflusst meine Reaktion gerade?

 

 

 

Hindernis 5: Unsicherheit über die eigene Position

 

Schlagfertigkeit fällt leichter, wenn du weißt, wofür du stehst.

Wenn du deine eigene Position erst während des Angriffs suchst, wird die Situation deutlich anspruchsvoller.

Deshalb hilft Klarheit über:

  • deine Grenzen,
  • deine Werte,
  • deine Rolle,
  • dein Ziel und
  • deine Verantwortung.

Wer innerlich klar ist, braucht häufig weniger Worte.

Ein einfacher Satz kann dann genügen.

 

 

 

Hindernis 6: Geringes Vertrauen in die eigene Reaktion

 

Manche Menschen zweifeln bereits vor ihrer Antwort.

Sie prüfen innerlich:

Ist das klug genug?

Kann ich das wirklich sagen?

Wie wird das ankommen?

Diese innere Kontrolle verlangsamt die Reaktion.

Hilfreicher ist es, sich ein kleines Repertoire einfacher Antworten aufzubauen.

Zum Beispiel:

„Was genau möchtest du damit sagen?“

„Bleiben wir bitte bei der Sache.“

„So möchte ich das Gespräch nicht führen.“

Solche Sätze geben dir Sicherheit.

 

 

 

Hindernis 7: Persönliche Trefferflächen

 

Manche Bemerkungen treffen kaum.

Andere treffen sofort.

Das liegt häufig daran, dass sie ein Thema berühren, bei dem du selbst empfindlich bist.

Vielleicht betrifft es Kompetenz.

Aussehen.

Status.

Zugehörigkeit.

Alter.

Erfolg.

Oder eine frühere Erfahrung.

Dann reagierst du auf mehr als den aktuellen Satz.

Deshalb kann Selbstreflexion deine Schlagfertigkeit erheblich verbessern.

Je besser du deine eigenen empfindlichen Punkte kennst, desto weniger überraschend treffen sie dich.

 

 

 

Hindernis 8: Zu viel Ärger

 

Ärger kann Energie liefern.

Er kann dir zeigen, dass eine Grenze berührt wurde.

Zu viel Ärger verengt jedoch häufig deine Möglichkeiten.

Dann kommt vielleicht eine sehr schnelle Antwort.

Sie ist allerdings stärker vom Impuls als vom Ziel geprägt.

Später denkst du:

Das war zwar schlagfertig, hilfreich war es trotzdem kaum.

Deshalb ist eine kleine Pause oft wertvoll.

Sie nimmt dem Ärger kaum seine Information.

Sie gibt dir lediglich mehr Wahlfreiheit.

 

 

 

Hindernis 9: Überraschung

 

Manche Angriffe funktionieren vor allem deshalb, weil sie unerwartet kommen.

Du rechnest mit einem sachlichen Gespräch.

Plötzlich kommt eine persönliche Spitze.

Dein Gehirn braucht einen Moment, um den Wechsel einzuordnen.

Das ist normal.

Hilfreich ist es, diesen Moment anzunehmen.

Du musst keineswegs sofort reagieren.

Eine kurze Pause kann ausgesprochen souverän wirken.

 

 

 

Hindernis 10: Zu viele mögliche Antworten

 

Auch zu viel Wissen kann blockieren.

Vielleicht kennst du zwanzig Schlagfertigkeitstechniken.

Während du überlegst, welche davon perfekt passt, ist der Moment vorbei.

Deshalb lohnt sich ein kleineres Repertoire.

Zum Beispiel fünf Grundreaktionen:

  • nachfragen,
  • Grenze setzen,
  • versachlichen,
  • Humor nutzen,
  • bewusst weiterführen.

Diese Kategorien reichen bereits für viele Situationen.

 

 

 

Hindernis 11: Machtgefälle

 

Schlagfertigkeit gegenüber einem Freund fühlt sich anders an als gegenüber einem Vorstand, Vorgesetzten oder wichtigen Kunden.

Hier spielen Konsequenzen eine Rolle.

Dein Zögern kann deshalb völlig vernünftig sein.

Professionelle Schlagfertigkeit berücksichtigt diesen Kontext.

Es geht weniger darum, mutig zurückzuschießen.

Es geht darum, deine Position angemessen zu vertreten.

Manchmal sehr direkt.

Manchmal diplomatischer.

 

 

 

Hindernis 12: Die Situation falsch einschätzen

 

Nicht jede ungeschickte Bemerkung ist ein Angriff.

Nicht jede Ironie soll verletzen.

Nicht jede Kritik ist unfair.

Wenn du eine Situation sofort als Angriff bewertest, kann deine Reaktion stärker ausfallen als erforderlich.

Deshalb ist eine kurze Prüfung hilfreich:

Was geschieht hier tatsächlich?

Diese Frage schafft Abstand.

 

 

 

Schlagfertigkeit beginnt mit Wahrnehmung

 

Bevor du etwas sagst, brauchst du eine möglichst klare Einschätzung.

Geht es gerade um:

  • berechtigte Kritik,
  • eine Provokation,
  • einen persönlichen Angriff,
  • ein Missverständnis,
  • ein Statusspiel oder
  • einen misslungenen Scherz?

Diese Situationen brauchen unterschiedliche Antworten.

Je besser deine Diagnose, desto besser deine Reaktion.

 

 

 

Erlaube dir eine Pause

 

Viele Menschen glauben, Schlagfertigkeit müsse sofort erfolgen.

Das erzeugt unnötigen Druck.

Eine Pause von ein oder zwei Sekunden kann vollkommen ausreichend sein.

Atme.

Schau dein Gegenüber an.

Dann antworte.

Das wirkt häufig sogar souveräner als eine hektische Sofortreaktion.

 

 

 

Nutze einfache Standardsätze

 

Du brauchst für viele Situationen keine originelle Antwort.

Einige kurze Sätze reichen erstaunlich weit.

Zum Beispiel:

„Wie genau meinst du das?“

„Was möchtest du damit erreichen?“

„Welche konkrete Aussage steckt dahinter?“

„Bleiben wir bitte bei der Sache.“

„Das sehe ich anders.“

„Diese Formulierung geht für mich zu weit.“

Einfachheit erhöht die Verfügbarkeit unter Druck.

 

 

 

Trainiere Situationen statt Sprüche

 

Auswendig gelernte Konter helfen begrenzt.

Wirkungsvoller ist es, typische Situationen zu trainieren.

Zum Beispiel:

Jemand unterbricht dich.

Jemand macht eine persönliche Bemerkung.

Jemand stellt eine provokante Frage.

Jemand versucht dich vor Publikum zu verunsichern.

Trainiere mehrere Reaktionen.

Dadurch wächst deine Flexibilität.

 

 

 

Arbeite auch an deinem inneren Zustand

 

Schlagfertigkeit wird leichter, wenn du unter Druck besser bei dir bleiben kannst.

Hilfreich sind beispielsweise:

  • bewusstes Atmen,
  • ein stabiler Stand,
  • ruhiger Blickkontakt,
  • langsameres Sprechtempo und
  • eine kleine Pause vor der Antwort.

Diese einfachen Dinge wirken direkt auf deine Präsenz.

Und Präsenz schafft Handlungsspielraum.

 

 

 

Selbstvertrauen wächst durch Erfahrung

 

Selbstvertrauen entsteht selten dadurch, dass du dir sagst, du müsstest selbstbewusster sein.

Es wächst durch Erfahrung.

Du setzt eine Grenze.

Du hältst eine kurze Spannung aus.

Du bemerkst:

Ich kann damit umgehen.

Diese Erfahrung verändert etwas.

Beim nächsten Mal wird die Situation leichter.

 

 

 

Du brauchst keineswegs jeden Angriff zu gewinnen

 

Ein weiterer Druck entsteht durch die Vorstellung, du müsstest aus einer Situation als klarer Sieger hervorgehen.

Das ist selten erforderlich.

Manchmal reicht es vollkommen, deine Position zu halten.

Manchmal reicht eine Grenze.

Manchmal reicht eine sachliche Rückfrage.

Und manchmal ist die beste Reaktion, das Gespräch weiterzuführen.

Souveränität braucht keinen Triumph.

 

 

 

Was tun, wenn dir weiterhin erst später etwas einfällt?

 

Nutze genau diese späteren Antworten.

Schreibe sie auf.

Überlege:

Welche Situation war das?

Was hat mich blockiert?

Welche Antwort hätte gut gepasst?

Wie könnte ich sie kürzer formulieren?

Welche ähnliche Situation könnte erneut auftreten?

Damit wird aus dem späteren Einfall Trainingsmaterial.

Und beim nächsten Mal steht dir die Antwort schneller zur Verfügung.

 

 

 

Ein persönlicher Schlagfertigkeitsbaukasten hilft

 

Baue dir für wiederkehrende Situationen einige Reaktionsmuster auf.

Zum Beispiel:

Bei persönlichen Angriffen

„Lass uns bei der Sache bleiben.“

Bei unklaren Spitzen

„Wie genau meinst du das?“

Bei Unterstellungen

„Wie kommst du zu dieser Einschätzung?“

Bei Grenzüberschreitungen

„So möchte ich das Gespräch nicht führen.“

Bei Provokationen

„Was möchtest du damit erreichen?“

Je vertrauter dir diese Muster sind, desto leichter kannst du sie anpassen.

 

 

 

Schlagfertigkeit lässt sich trainieren

 

Spontane Reaktionsfähigkeit ist keine starre Eigenschaft.

Du kannst mehrere Bestandteile gezielt entwickeln:

  • Wahrnehmung,
  • Selbststeuerung,
  • sprachliche Flexibilität,
  • Timing,
  • Stimme,
  • Körpersprache und
  • innere Klarheit.

Besonders hilfreich ist realistisches Training.

Denn Schlagfertigkeit braucht Zugriff im Moment.

 

 

 

Fazit: Blockaden sind Hinweise, keine Urteile

 

Wenn dir eine gute Antwort erst später einfällt, sagt das wenig über deine sprachlichen Fähigkeiten aus.

Häufig zeigt es vielmehr, dass Druck, Überraschung oder innere Unsicherheit deinen Zugriff eingeschränkt haben.

Genau daran lässt sich arbeiten.

Reduziere den Anspruch auf Perfektion.

Kläre deine Position.

Erlaube dir eine Pause.

Trainiere einfache Reaktionsmuster.

Und entwickle mehr Vertrauen in deine Fähigkeit, auch unter Druck bei dir zu bleiben.

Schlagfertigkeit wird leichter, wenn du weniger um die perfekte Antwort kämpfst und mehr Handlungsspielraum entwickelst.

 

 

 

Schlagfertigkeit individuell trainieren

 

Wenn du in schwierigen Gesprächen, Meetings, Präsentationen oder Konflikten schneller wieder handlungsfähig sein möchtest, lässt sich genau das trainieren.

Wir arbeiten mit Situationen, die dir tatsächlich begegnen.

Wir schauen darauf, was dich bislang blockiert.

Und wir entwickeln Reaktionsmöglichkeiten, die zu deiner Persönlichkeit, deiner Rolle und deinem Ziel passen.

Dabei geht es um weit mehr als clevere Sprüche.

Es geht um Wahrnehmung, innere Stabilität, Sprache, Stimme, Körpersprache und Timing.

Mehr über individuelles Schlagfertigkeitstraining erfahren

 

 

Der nächste Schritt

 

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Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. April 2017
Überarbeitung: 30. August 2026

Kreativität fördern: 8 Faktoren mit Einfluss auf die persönliche Kreativität

Kreativität fördern: 8 Faktoren mit Einfluss auf die persönliche Kreativität

Ideen: Einfall oder Zufall?
Wie Sie Kreativität fördern

Was erfordert Kreativität, wie wird sie gefördert?

 

Wie werden Ideen zum Sprudeln gebracht? Einfall oder Zufall? Hier erfahren Sie, wie Sie ganz systematisch Ihre Kreativität fördern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ich brauche schnellstens eine Idee, wo ist die Eingebung?

 

Halt mir den Himmel frei.

Iron Man

 

In wenigen Tagen folge ich einer Einladung für eine Keynote-Rede. Eine kurze, sehr wichtige Rede, die den Auftakt für eine kleine Konferenz bildet. So sehr mich das nicht unerhebliche Honorar erfreut, so deutlich spüre ich mitunter den Druck, den ich mir selbst durch den hohen Anspruch meiner Auftraggeber mache. Sie erwarten jedes Mal einen überraschenden Impuls, der sich als roter Faden durch die Veranstaltung ziehen soll. Bisher ist mir das jedes Mal gelungen und daran will ich auch dieses Mal anknüpfen.

Nun darf ich schnellstens einige gute Ideen finden und dann kreativ verweben.

 

 

 

Ideen auf Bestellung: Basieren Ideen auf einem Einfall oder Zufall?

 

Das Wesentliche an jeder Erfindung tut der Zufall, aber den meisten Menschen begegnet dieser Zufall nicht.
Was er Zufall nennt, ist in Wahrheit der Einfall, und der begegnet jedem, der für ihn wach und bereit ist.

Friedrich Nietzsche

 

Einfach nur warten, bis sich eine Eingebung sich meldet?

Kreativität entsteht vorzugsweise im spielerischen Raum und der ist großzügig. Doch in der Praxis gestaltet sich das meist anders, da werden Lösungen schnellstens gebraucht, jetzt oder zumindest bald! Das kennen viele Menschen; Ideen werden dringend benötigt und das auch noch unter empfundenem Zeitdruck. Der Puls beschleunigt, der Adrenalinspiegel steigt, und die Nerven sind angespannt. Stress bildet keine ideale Voraussetzung für kreative Höchstleistungen.

 

 

 

Lässt sich Kreativität fördern?

 

Kreativ unter Druck? Wie lässt sich damit umgehen, wie lassen sich die Voraussetzungen für Kreativität beeinflussen? Lernen Sie Methoden und Techniken kennen, mit denen Sie selbst in schwierigen Alltagssituationen gute Ideen und Lösungen finden. Überhaupt; welche Faktoren begünstigen Kreativität?

 

Lässt sich Kreativität fördern?

 

Es ist leichter, Kreativität durch eine Veränderung äußerer Bedingungen zu fördern als durch den Versuch, das Individuum zu kreativerem Denken anzuregen.

Mihaly Csikszentmihalyi

 

Lernen Sie Methoden und Techniken, mit denen Sie selbst in schwierigen Alltagssituationen gute Ideen und Lösungen finden. Sorgen Sie für förderliche Bedingungen.

 

Für jene, die Einfälle nicht dem Zufall überlassen wollen, habe ich einige Übungen und Kreativitätstechniken beschrieben. Der Kreativität lässt sich darüber hinaus zusätzlich auf die Sprünge helfen, indem für förderliche äußere und innere Bedingungen gesorgt wird. So wird die Ausbeute quantitativ und qualitativ verbessert. Eine Portion Mentaltraining wirkt dabei Wunder.

Kreativität fördern

8 Faktoren, die Einfluss auf die persönliche Kreativität haben

 

 

1. Tageszeitliche Schwankungen

 

Die tageszeitliche Schwankung der Körperfunktionen bedingt, dass wir zu bestimmten Tageszeiten einfallsreicher oder eher eingeschränkt sind. Wir durchlaufen zahlreiche Zyklen, es geht hoch und runter. Eine davon ist der ultradiane Zyklus, bei dem Aktivität und Regeneration sich alle 90 bis 120 Minuten abwechseln. Ultradiane Rhythmen sind natürliche körperliche und seelische Zyklen, die sich mehrmals täglich wiederholen und die unter anderem auch unsere Leistungsfähigkeit, unsere Kreativität und unser Wohlbefinden beeinflussen.

Anstatt diese Zyklen zu ignorieren, beziehungsweise stolz darüber zu sein, sie zu bekämpfen, gilt es sie zu erkennen und zu nutzen. Sie haben einen guten Grund und stellen keine Fehlfunktion dar.

 

 

 

2. Ernährung

 

In unserer modernen Gesellschaft ist es leicht zu oft und zu viel zu essen. Besonders kreativ sind wir aber gerade dann, wenn wir etwas hungrig sind. Ein prall gefüllter Bauch sorgt dafür, dass Körper und  Geist genügend Beschäftigung haben.

 

 

 

3. Umgebung

 

Die physikalische Umwelt wirkt auf uns ein. Die Raumtemperatur, Lichtintensität, Geräuschpegel, Gerüche, die Architektur der Räume beeinflussen uns. Welche Inspiration geht von den Orten aus, an denen wir uns aufhalten? Gerade Büro- und Besprechungsräume liefern allzu oft nicht den möglichen Beitrag.

Besondere Beachtung hat hier der Arbeitsplatz verdient. Wir benötigen für die Entfaltung unserer Potenziale Sicherheit und diese Sicherheit finden wir dort, wo wir uns heimisch fühlen.

Ich persönlich bevorzuge einen Raum, aus dem ich hinausschauen kann. Der Blick über die Stadt regt meine Fantasie an. Und wenn ich beispielsweise mit einem Entwurf für eine Präsentation nicht vorankomme, wechsle ich hinüber zum Zoo oder in das Aquarium. Der Ortswechsel führt mich dann gedanklich wieder auf eine neue Spur.

 

 

 

4. Werkzeuge

 

Sowohl eher klassische Werkzeuge wie Karten, Flipchart etc. als auch unkonventionelle liefern Inspiration und helfen der Kreativität unter die Arme, indem weitere Sinne mit einbezogen werden.

Mit dem Wechsel der Werkzeuge und der Medien kommen zusätzliche Perspektiven hinzu. Bei einem mündlichen Austausch sind andere Schwerpunkte wahrscheinlicher, als bei einer schriftlichen oder einer grafischen Aufbereitung. Wer Bausteine verwendet, begreift, während virtuelle Modelle Einblicke fördern. Gerne bringe ich Ideen mit Tinte auf das Papier. Diese Texte weichen oft sehr von denen am Computer ab. Sie ergänzen sich.

Ich erinnere mich an eine Designerin, die darauf bestand, auf Rechnung des Unternehmens Ihren Tisch mit Spielzeugen in Beschlag zu nehmen. Die Ergebnisse gaben ihr recht.

 

 

 

5. Menschliche Kontakte

 

Die Interaktion mit anderen Menschen wirkt sich auf kreative Prozesse wesentlich aus. Daher sind Orte, an denen der Austausch gefördert wird, so hilfreich. Mangelnder Kontakt zu anderen Menschen lässt kreative Potenziale verkümmern. Wir profitieren von Zuhörern, Gleichgesinnten, Andersdenkenden, Kritikern, Träumern, Realisten, Provokationen.

 

 

 

6. Haltung

 

Die innere Haltung hat maßgeblichen Einfluss auf die Fähigkeit, kreativ zu sein. So wirken die Überzeugungen, die jemand über sich und die Welt gebildet hat, wie Filter. Ein Regelwerk, an dem wir uns orientieren, ohne uns darüber bewusst sein zu müssen.

Manche Menschen halten sich von Hause aus nicht für kreativ, andere driften bei Denkprozessen sehr schnell ins Negative. Letztere finden recht schnell Gründe, warum etwas nicht geht, anstatt ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Sie beenden die Suche, noch bevor sie richtig angefangen haben.

Mir hilft Musik dabei unterschiedliche Stimmungen zu fördern.

 

 

 

7. Motivation

 

Ohne Motivation sind Menschen selten kreativ. Kreativität lässt sich nicht vorschreiben. Das Gegenteil zeigt sich; gerade bei kreativen Menschen ist die intrinsische Motivation entscheidend. Überbewertete extrinsische Faktoren, wie ein gutes Gehalt oder Arbeitsplatzsicherheit spielen in der Praxis eine untergeordnete Rolle.

Wichtige Motivationsfaktoren für die Kreativität sind hingegen intellektuelle Herausforderungen und Freiräume bei der Arbeit. Lösungsideen für schwierige Probleme zu finden, kreativ zu sein und dafür Anerkennung zu bekommen steigert die Motivation.

Viel zu viele gute Ideen verkümmern und geraten in unverdiente Vergessenheit, weil sich niemand ihrer annimmt und sie voranbringt. Das demotiviert die Ideengeber. Ein weiterer Grund, weshalb es sich lohnt Ideen zur Beachtung zu verhelfen und Kommunikation- und Präsentationsfähigkeiten zu fördern.

 

 

 

8. Kultur

 

Damit Kreativität sich entfaltet, braucht es ein Umfeld in dem neue Ideen auch tatsächlich willkommen sind. Erst, wenn Kreativität Teil der jeweiligen Kultur und gelebt wird, haben auch anfangs noch zarte Ansätze eine Chance.

Noch immer gilt in vielen Bereichen übertriebene Angst vor unbequemen Lernerfahrungen. Schade, denn Fehlerkultur, die Angst provoziert, wirkt lähmend. Dann werden Potenziale ignoriert und Fehler unter den Teppich gekehrt. Solche Ignoranz mag bequem erscheinen. Aus den Augen aus dem Sinn. Doch das gilt nur für den Moment, denn auch ignorierte Problem bestehen und schaden weiterhin.

Aufgedeckte Fehler bergen hingegen ein großes Potenzial, wenn sie die verdiente Aufmerksamkeit erhalten und so zu bessere Lösungen führen. Doch dazu müssen sich Menschen sicher genug fühlen, um Fehler machen zu dürfen. Erst dann trauen sie sich, sie aufzudecken, sich kreativ dafür einzusetzen, dass sie behoben werden und dass daraus gelernt wird.

 

 

 

Setzen Sie sich für Kreativität ein

 

Ohne Fantasie ist das Leben wie ein Bild ohne Farbe. Achten Sie gut auf sich und diejenigen, deren Kreativität Sie fördern wollen. Schaffen Sie die Voraussetzungen, denn es lohnt sich!

 

 

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Wie fördern Sie Kreativität? Welche inneren und äußeren Bedingungen machen Kreativität leichter?

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Das erste Angebot bei Verhandlungen: annehmen oder nachverhandeln?

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Wortwolken

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Mit Wortwolken lassen sich Veränderungs- und Bewältigungsprozesse fördern, Perspektiven erkunden und Ideen finden.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2007
Überarbeitung: 19. Februar 2019
AN: #49415
K:
Ü: X

Redeanfang: Was tun, wenn Vorredner den eigenen Redeeinstieg verderben?

Redeanfang: Was tun, wenn Vorredner den eigenen Redeeinstieg verderben?

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, Können und Flexibilität sorgen für die andere Hälfte.
Wenn der Vorredner eine fiese Vorlage hinlegt

So ein Mist! — Wenn Vorredner Ihnen ein faules Ei ins Nest legen

 

Sie haben einen cleveren Einstieg hinein in Ihre Rede entwickelt. Anfang gut, alles gut. Und dann eine üble Vorlage vom Vorredner. Was Sie tun können.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Fiese Vorlage durch Vorredner:in

 

Es hätte eine so schöne Rede werden können, wenn nicht … oh, jetzt wäre ich fast schon zu weit in das Thema gesprungen. Zurück zu den anfänglichen Gedanken:

 

 

 

Ein gelungener Redeeinstieg ist Gold wert

 

Sie haben in langen Nächten einen cleveren Einstieg hinein in Ihre Rede entwickelt. Sie wissen, wie wichtig der Start ist und wollen nichts dem Zufall überlassen. Der vorbereitete Redeanfang soll den Weg bereiten, er provoziert Neugier, er verbindet, er baut möglicherweise vorhandene Vorbehalte ab ﹣ er ist perfekt vorbereitet. Das Publikum wird an Ihren Lippen kleben. Herrlich! Anfang gut, alles gut. Das hat auch der Redecoach immer wieder betont, dann wird es wohl stimmen. Es kann EIGENTLICH nichts mehr schiefgehen. So weit zumindest der durchdachte Plan. Wie das mit Plänen in der Realität allerdings oft so ist; die Dinge nehmen gerne einen anderen Verlauf als geplant. Die Vorlage, die Vorredner liefert einen vollkommen veränderten Ausgangspunkt. Der Ankopplungspunkt fehlt nun. Houston, wir haben ein Problem!

So manchem Redner wurde schon zu Beginn ein faules Ei ins Nest gelegt. Wenige Menschen reagieren darauf erfreut. Beim Golf beginnt ja auch niemand im Loch. Und, wenn der Ball später dort landet, ist es wenigstens die eigene Schuld.

Beabsichtigt oder aus Unbeholfenheit werden Redner so angekündigt, dass es schwer ist daraus wieder konstruktiv ans Werk zu gehen. Möglicherweise hat die Stimmung im Publikum sich nun geändert oder aus anderen Gründen sind die Rahmenbedingungen jetzt unerwartet unpassend.

 

 

 

Abseits!

 

Es ist manchmal wie bei Apollo 13. Was nutzt die beste inhaltliche Vorbereitung und Dramaturgie, wenn ein Vorredner das Publikum anders hinterlässt, als es für den eigenen Einstieg erwartet wurde? Nun liegt der Ball im Sandbunker, viel Spaß beim Abschlag! Ob es Ihnen gefällt oder nicht; das ist jetzt Ihre Vorlage. Weder beim Golf, noch auf der Bühne ist das üblicherweise ein Grund zur Freude. Guter Plan – falsches Gelände.

Dann braucht es sehr viel Flexibilität und Erfahrung, um zu retten, was zu retten ist. Ansonsten geht die Wirkung verloren, es passen die sorgfältig vorbereiteten Elemente einfach nicht mehr. Allerdings kann das sogar zu einem noch besseren Redebeitrag führen, wenn der Ball gekonnt aufgefangen wird.

 

 

 


Vom Besten ausgehen, auf das Schlechteste vorbereitet sein

 

In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.

Konfuzius

 

Klingt richtig, oder? Es kommt allerdings oft anders als geplant. Das wusste schon der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca:

Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herr des morgigen Tages sind.

 

Wie denn nun? Ich persönlich finde, die Kombination aus Plänen und Flexibilität hat sich in vielen Bereichen bewährt. Glück bedeutet; Vorbereitung trifft auf Gelegenheit. Ja, da gibt es ein paar unbekannte Variablen in der Erfolgsformel.

Was nutzt die beste inhaltliche Vorbereitung und Dramaturgie, wenn ein Vorredner das Publikum anders hinterlässt, als es für den eigenen Einstieg erwartet wurde? Ob es einem gefällt oder nicht; das ist die Vorlage! Dann braucht es sehr viel Flexibilität und Erfahrung, um zu retten, was zu retten ist. Ansonsten geht die Wirkung verloren, es passt unfachmännisch nicht mehr.

Viel besser ist es sich auf Vorredner einzustellen, sich, wo möglich abzustimmen, gegenseitig zu ergänzen. Meist legen die Vorredner einem nicht mit Boshaftigkeit ein faules Ei ins Nest, sondern aus Unwissenheit. Und selbst wenn eine Absicht dahinter steckt, sind Sie dem ja nicht hilflos ausgeliefert, sondern können gegebenenfalls mit kreativen Mitteln der ImproRhetorik, der Stegreifrede beziehungsweise professionellen Schlagfertigkeit punkten. Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist (Louis Pasteur). Eine gute Redevorbereitung ist die halbe Miete, Können und Flexibilität sorgen für die andere Hälfte. Doch dazu ist ein förderlicher Zustand erforderlich, um die Möglichkeiten gelassen auszuschöpfen.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, Können und Flexibilität sorgen für die andere Hälfte.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie bereiten Sie sich auf die Vorlage des Vorredners vor? Welchen Einfluss nehmen Sie darauf, was gesagt wird?

Wenn man das erste Knopfloch verfehlt, kommt man mit dem ganzen Zuknöpfen nicht zurecht. Goethe

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #878
K:
Ü: A