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Wofür möchtest du beruflich stehen?
Und noch interessanter:
Wofür halten dich andere tatsächlich?
Vielleicht möchtest du wahrgenommen werden als:
Doch entsteht dieses Bild auch im Alltag?
In Gesprächen?
In Entscheidungen?
In Präsentationen?
Im Umgang mit Konflikten?
Genau dort beginnt für mich sinnvolles Personal Branding.
Nicht bei einem Slogan.
Nicht bei einer perfekten LinkedIn-Bio.
Und auch nicht bei einer künstlich konstruierten Fassade.
Personal Branding bedeutet, Klarheit darüber zu entwickeln, wofür du stehst – und dafür zu sorgen, dass dieser Kern für relevante Menschen erkennbar wird.
Der Begriff klingt schnell nach Selbstvermarktung.
Nach:
All das kann eine Rolle spielen.
Nur greift es zu kurz.
Eine glaubwürdige persönliche Marke entsteht aus mehreren Ebenen.
Wofür stehst du tatsächlich?
Welche Stärken, Werte und Kompetenzen sind real vorhanden?
Wie werden diese Eigenschaften im Alltag sichtbar?
Kannst du verständlich ausdrücken, wofür du stehst und welchen Wert du erzeugst?
Was kommt bei anderen tatsächlich an?
Erleben relevante Menschen diesen Kern überhaupt?
Erst im Zusammenspiel entsteht:
ein belastbares Profil.
Selbstdarstellung fragt:
„Wie möchte ich wirken?“
Personal Branding sollte zusätzlich fragen:
„Was davon ist durch mein Verhalten gedeckt?“
Genau dort trennt sich Marke von Fassade.
Du kannst dich öffentlich präsentieren als:
offen für Widerspruch.
Wenn Menschen im Alltag erleben, dass du Kritik abwertest, entsteht keine starke Marke.
Es entsteht:
eine Glaubwürdigkeitslücke.
Dasselbe gilt für:
Eine persönliche Marke wird langfristig stärker erlebt als behauptet.
Auch der Begriff Authentizität wird häufig missverstanden.
Authentisch zu sein bedeutet nicht:
jede Stimmung ungefiltert auszuleben.
Oder:
jede private Seite öffentlich zu machen.
Berufliche Rollen brauchen:
Eine glaubwürdige persönliche Marke entsteht deshalb nicht durch maximale Offenheit.
Sondern durch:
Stimmigkeit.
Zwischen:
Menschen bilden sich ohnehin ein Bild.
Auch wenn du selbst kein Personal Branding betreibst.
Andere nehmen wahr:
Die Frage lautet deshalb weniger:
„Brauche ich Personal Branding?“
Interessanter ist:
„Wie bewusst gestalte ich die Signale, die ohnehin entstehen?“
Vielleicht kommunizierst du kaum öffentlich.
Vielleicht postest du nicht auf LinkedIn.
Trotzdem entsteht ein Ruf.
Zum Beispiel:
„Bei komplexen Problemen fragt sie als Erste nach den entscheidenden Annahmen.“
Oder:
„Wenn es kritisch wird, bleibt er ruhig.“
Oder:
„Ihre Präsentationen bringen komplizierte Themen sehr schnell auf den Punkt.“
Das ist bereits:
persönliche Markenbildung durch Erfahrung.
Bevor du sichtbarer wirst, solltest du wissen:
Was soll sichtbar werden?
Das klingt selbstverständlich.
Ist es häufig nicht.
Viele Menschen können sehr viel.
Genau das macht Positionierung schwierig.
Sie sagen dann:
„Ich kann A, B, C, D, E und F.“
Das ist vollständig.
Es ist nur nicht zwingend:
merkfähig.
Hilfreiche Fragen sind:
Das Ziel ist kein:
Marketingetikett.
Es geht um:
erkennbare Schwerpunkte.
„Ich bin analytisch.“
„Ich bin kreativ.“
„Ich bin empathisch.“
Solche Aussagen beschreiben zunächst Eigenschaften.
Interessanter wird:
Was wird dadurch für andere besser?
Zum Beispiel:
Statt:
„Ich bin analytisch.“
könnte konkreter sein:
„Ich erkenne in komplexen Situationen schnell, welche Faktoren für die Entscheidung tatsächlich relevant sind.“
Jetzt entsteht:
Wert.
Frag deshalb bei jeder Stärke:
„Was ermöglicht diese Stärke?“
Zum Beispiel:
Was wird dadurch möglich?
Vielleicht:
„Ich erkenne früh, welche langfristigen Folgen eine kurzfristige Entscheidung haben kann.“
Vielleicht:
„Ich bringe unterschiedliche Interessen an einen Tisch und mache Konflikte besprechbar.“
Vielleicht:
„Wenn Situationen hektisch werden, helfe ich dabei, Prioritäten wieder sichtbar zu machen.“
So entsteht ein Profil, das:
mehr beschreibt als Persönlichkeit.
Viele Menschen nennen Werte wie:
Das klingt gut.
Nur:
Woran können andere das erkennen?
Integrität kann beispielsweise sichtbar werden darin:
Respekt kann sichtbar werden darin:
Werte werden erst durch Verhalten glaubwürdig.
Vielleicht möchtest du wirken als:
direkt.
Andere erleben dich als:
hart.
Du möchtest wirken als:
ruhig.
Andere erleben dich als:
distanziert.
Du möchtest:
Verantwortung übertragen.
Andere erleben:
fehlende Orientierung.
Das bedeutet nicht automatisch, dass eine Seite recht hat.
Es zeigt:
Wirkung entsteht zwischen Absicht und Wahrnehmung.
Feedback kann hilfreich sein.
Es ist trotzdem nicht automatisch:
die Wahrheit über dich.
Menschen interpretieren Verhalten unterschiedlich.
Deshalb lohnt sich eher:
Stärker als:
„Wirke ich souverän?“
ist:
„In welcher Situation habe ich besonders klar oder unklar gewirkt?“
Eine persönliche Marke ist nicht stark, weil sie besonders auffällig ist.
Sie ist stark, wenn relevante Menschen verstehen:
wofür du relevant bist.
Deshalb solltest du wissen:
Ein klares Profil verbindet:
Identität und Relevanz.
Das hängt von deiner Rolle ab.
Zum Beispiel:
Diese Gruppen brauchen nicht:
dieselben Botschaften.
Der Kern kann gleich bleiben.
Die Übersetzung verändert sich.
Angenommen, deine Stärke lautet:
„Ich mache komplexe Situationen entscheidbar.“
Für einen Vorstand könnte das bedeuten:
„Ich bringe Risiken, Optionen und Konsequenzen schnell auf eine entscheidbare Ebene.“
Für ein Team:
„Ich schaffe Klarheit darüber, was jetzt wirklich Priorität hat.“
Für einen Kunden:
„Ich helfe dabei, komplexe Anforderungen in tragfähige Entscheidungen zu übersetzen.“
Der Kern bleibt.
Die Relevanz wird:
zielgruppengerecht übersetzt.
Viele Personal-Branding-Ratgeber beginnen bei:
Das kann sinnvoll sein.
Nur sollte vorher klar sein:
Was soll dadurch sichtbar werden?
Mehr Sichtbarkeit für ein unklares Profil erzeugt:
mehr Sichtbarkeit für Unklarheit.
Nicht jede Person braucht eine große Öffentlichkeit.
Vielleicht reichen für deine Ziele:
Dann ist die bessere Frage:
„Bin ich für die richtigen Menschen sichtbar?“
Nicht:
„Wie viele Menschen sehen mich?“
Auch ohne öffentliche Plattformen entsteht eine persönliche Marke.
Zum Beispiel durch:
Vielleicht kennt dich ein Unternehmen als:
die Person, die schwierige Projekte rettet.
Oder:
die Person, die Konflikte früh anspricht.
Oder:
die Person, die komplexe Sachverhalte verständlich macht.
Das ist Personal Branding durch:
erlebte Leistung.
Bei Führungskräften wird Personal Branding komplexer.
Denn hier zählt nicht nur:
fachliche Positionierung.
Es zählt ebenfalls:
wie Führung erlebt wird.
Deshalb verwende ich hier gern den Begriff:
Leadership Brand.
Sie beschreibt, wofür deine Führung im Alltag steht.
Zum Beispiel:
→ Leadership Brand: Wofür stehst du als Führungskraft?
Mit wachsender Verantwortung entstehen mehr Kontaktflächen.
Du kommunizierst vielleicht gleichzeitig mit:
Überall exakt gleich aufzutreten wäre wenig sinnvoll.
Doch der Kern sollte:
wiedererkennbar bleiben.
Sonst entsteht der Eindruck:
Je nach Publikum steht diese Person für etwas anderes.
Eine starke persönliche Marke muss nicht:
immer gleich klingen.
Sie sollte vielmehr:
denselben Kern unterschiedlich übersetzen können.
Du darfst:
kommunizieren.
Solange erkennbar bleibt:
Wofür stehst du?
Ein klares Profil kann berufliche Entwicklung unterstützen.
Zum Beispiel weil andere leichter erkennen:
Das bedeutet jedoch nicht:
Personal Branding garantiert Karriere.
Karriere hängt von vielen Faktoren ab.
Zum Beispiel:
Personal Branding kann helfen:
relevante Leistung sichtbarer und verständlicher zu machen.
Dieser Satz ist unbequem.
Und häufig realistisch.
Menschen können ausgezeichnete Arbeit leisten.
Wenn relevante Entscheider davon nichts wissen oder nicht verstehen, worin der besondere Wert liegt, bleibt Wirkung begrenzt.
Deshalb gehört zur beruflichen Entwicklung auch:
die eigene Arbeit klar kommunizieren zu können.
Das ist etwas anderes als:
sich größer darzustellen, als man ist.
Eine gesunde Form von Selbstmarketing bedeutet:
relevante Leistungen sichtbar machen.
Zum Beispiel:
„Ich habe dieses Projekt geleitet und wir konnten dadurch die Durchlaufzeit um 18 Prozent reduzieren.“
Das ist klar.
Und überprüfbar.
Weniger hilfreich:
„Ich bin einer der führenden Experten für Effizienz.“
wenn dafür keine nachvollziehbare Grundlage existiert.
Belege sind stärker als Superlative.
Je größer die Differenz zwischen:
versprochener Wirkung
und:
erlebter Realität
wird, desto größer wird das Glaubwürdigkeitsproblem.
Deshalb sollte Personal Branding nicht fragen:
„Wie kann ich maximal beeindruckend wirken?“
Sondern:
„Wie kann ich das Relevante klar und glaubwürdig sichtbar machen?“
Eine persönliche Marke muss kein:
perfektioniertes Selbstbild
zeigen.
Menschen dürfen:
Das kann Glaubwürdigkeit sogar unterstützen.
Entscheidend ist:
wie du damit umgehst.
Auch Offenheit kann strategisch inszeniert werden.
Dann wird aus:
„Ich zeige mich menschlich.“
leicht:
„Ich setze Verletzlichkeit als Wirkungstechnik ein.“
Das kann schnell künstlich wirken.
Persönliche Offenheit sollte deshalb:
einen echten Anlass und eine klare Grenze haben.
Personal Brand und Reputation hängen zusammen.
Sie sind dennoch nicht identisch.
Personal Branding beschreibt stärker:
wie du dein Profil bewusst entwickelst und sichtbar machst.
Reputation beschreibt:
welchen Ruf du tatsächlich aufgebaut hast.
Du kannst deine Marke gestalten.
Deine Reputation entsteht:
in den Erfahrungen anderer.
Eine starke Reputation entsteht häufig über:
Deshalb lässt sie sich kaum:
über Nacht konstruieren.
Sichtbarkeit kann schnell wachsen.
Vertrauen braucht meist länger.
Heute existieren häufig viele öffentliche Spuren.
Zum Beispiel:
Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen vergleichen:
Passt das zusammen?
Ein künstlich konstruiertes Profil wird dadurch schwerer aufrechtzuerhalten.
Das ist aus meiner Sicht:
eher ein Vorteil.
LinkedIn kann hilfreich sein.
Nur sollte die Plattform nicht:
deine Positionierung bestimmen.
Stärker ist die Reihenfolge:
Vielleicht ist LinkedIn wichtig.
Vielleicht sind persönliche Gespräche, Vorträge oder Fachpublikationen wichtiger.
Der Kanal folgt dem Ziel.
Guter Content kann zeigen:
Das ist stärker als:
ständig zu behaupten, kompetent zu sein.
Zeige:
wie du Probleme betrachtest.
Dann können andere selbst beurteilen, ob das für sie relevant ist.
Wenn du heute über:
sprichst, kann jeder einzelne Beitrag interessant sein.
Nur wird möglicherweise unklar:
Wofür stehst du?
Wiedererkennbarkeit entsteht durch:
Schwerpunkte.
Du musst nicht ständig denselben Satz sagen.
Ein Kern kann sich in vielen Themen zeigen.
Zum Beispiel:
Wenn dein Thema:
Klarheit unter Druck
ist, kann das auftauchen bei:
Die Situationen wechseln.
Der rote Faden bleibt sichtbar.
Eine starke Positionierung entsteht nicht nur dadurch:
was du hinzufügst.
Sondern auch durch:
was du nicht in den Vordergrund stellst.
Vielleicht kannst du zehn Dinge sehr gut.
Trotzdem müssen nicht alle zehn:
Teil deiner öffentlichen Positionierung
sein.
Du darfst entscheiden:
Personal Branding bedeutet nicht:
das gesamte Leben zur Marke zu machen.
Eine persönliche Marke zeigt ihre Belastbarkeit besonders dann, wenn etwas schwierig wird.
Zum Beispiel:
Dann zeigt sich:
Was steckt tatsächlich hinter den schönen Aussagen?
Ein Fehler muss eine persönliche Marke nicht zerstören.
Interessanter ist:
Eine glaubwürdige Person braucht keine:
Fehlerlosigkeit.
Sie braucht:
einen glaubwürdigen Umgang mit Fehlern.
Frag drei bis fünf Menschen unabhängig voneinander:
„Wenn du mich beruflich in drei Sätzen beschreiben müsstest – was würdest du sagen?“
Dann vergleiche.
Interessant ist:
Damit bekommst du keine objektive Wahrheit.
Du bekommst:
wertvolle Daten über Wahrnehmung.
Schreib drei Eigenschaften auf, für die du stehen möchtest.
Dann frag für jede:
„Woran könnte jemand das letzte Woche konkret erkannt haben?“
Wenn dir kein Beispiel einfällt, ist die Eigenschaft vielleicht:
mehr Anspruch als gelebtes Profil.
Frag:
„Warum sollte diese Stärke für andere interessant sein?“
Wenn die Antwort lautet:
„Weil ich eben so bin“
fehlt möglicherweise die Übersetzung.
Eine starke persönliche Marke verbindet:
wer du bist
mit:
welchen Wert andere dadurch erleben.
Frag:
„Wer müsste dieses Profil kennen, damit meine Ziele wahrscheinlicher werden?“
Dann:
„Hat diese Person überhaupt Gelegenheit, es zu erleben?“
Wenn nicht, ist das vielleicht kein Brandingproblem.
Es ist:
ein Sichtbarkeitsproblem.
Das erzeugt langfristig Inkonsistenz.
Viele Fähigkeiten ergeben noch keinen klaren Schwerpunkt.
Reichweite ersetzt keine Substanz.
Unsichtbare Leistung wird möglicherweise nicht erkannt.
Was bei anderen glaubwürdig wirkt, passt nicht automatisch zu dir.
Belege wirken stärker.
Eine persönliche Marke braucht keine vollständige öffentliche Person.
Absicht allein entscheidet nicht über Wirkung.
Experten haben häufig ein besonderes Problem:
Sie können sehr viel.
Dadurch wird die Erklärung kompliziert.
Ein klares Expertenprofil braucht deshalb Antworten auf:
Das Ziel ist nicht:
künstlich einzigartig zu wirken.
Sondern:
relevante Unterschiede verständlich zu machen.
Bei Führungskräften verschiebt sich der Schwerpunkt.
Hier zählt weniger:
„Wie vermarkte ich mich?“
Und stärker:
„Wofür soll meine Führung erkennbar stehen?“
Deshalb gehören dazu unter anderem:
Je größer die Verantwortung, desto stärker prägt:
Verhalten die Marke.
Hier verschwimmen persönliche und unternehmerische Marke häufig stärker.
Kunden fragen:
„Mit wem arbeite ich da eigentlich?“
Deshalb können Persönlichkeit, Haltung und fachliche Positionierung eng verbunden sein.
Gerade dann ist wichtig:
Persönlichkeit sichtbar zu machen, ohne die gesamte Leistung an Selbstdarstellung zu binden.
Wenn du dein Profil schärfen möchtest, können wir beispielsweise betrachten:
Das Ziel ist keine künstlich konstruierte Marke.
Es geht darum:
klarer zu erkennen, wofür du stehst und wie dieser Kern für relevante Menschen glaubwürdig sichtbar wird.
Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.
Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Positionierung, berufliche Sichtbarkeit, Kommunikation oder persönliche Markenbildung geht.
Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.
Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn die Positionierung hohe berufliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.
Personal Branding ist mehr als:
sich gut zu verkaufen.
Und mehr als:
möglichst sichtbar zu sein.
Eine glaubwürdige persönliche Marke entsteht aus:
Deshalb würde ich nicht zuerst fragen:
„Wie möchte ich wahrgenommen werden?“
Die stärkere Frage lautet:
„Wofür möchte ich wirklich stehen – und woran können andere das erkennen?“
Eine starke persönliche Marke entsteht dort, wo Selbstbild, Verhalten, Kommunikation und erlebte Wirkung immer wieder zusammenpassen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 20011
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Mache das Unmögliche möglich, das Mögliche einfach, und das Einfache elegant.
Moshé Feldenkrais
Aus den Gesprächen mit Personalentscheidern ist erkennbar, dass Videos bei der Bewerbung in Deutschland heute noch keinen Durchbruch verzeichnen. Das Interesse ist eher verhalten. Und was zu sehen ist, schadet oft mehr, als es hilft.
Das ist auch verständlich, denn kaum ein Bewerber:innen hat die Erfahrungen, um das Medium Video vorteilhaft für sich einzusetzen. Angebote für Pakete mit Vorbereitung, Aufzeichnung und DVD-Covergestaltung liefern mitunter technisch bessere Ergebnisse. Doch steigt damit auch die Erwartung an den Inhalt, der jedoch in der Kürze der Zeit kaum Chancen hat.
Oft wird ein Video erstellt, um es an verschiedene potenzielle Arbeitgeber zu senden. Doch wie wird da eine gezielte Ansprache realisiert?
Videobewerbung? Beim Berufseinstieg und im kreativen Bereich kann Video die Chancen erhöhen. Der physischen Bewerbung beigefügte DVDs werden jedoch von den meisten Entscheidern ignoriert. Bei Online-Bewerbungen eingefügte Links zu eingebetteten (also direkt verfügbaren) Videos werden schon etwas häufiger gestartet.
Für Führungspositionen haben eingereichte Videos gegenwärtig so gut wie keine Bedeutung. Wobei von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, im Internet ja häufiger Videos existieren. Deren Auftritte haben ihre Folgen.
Die Zukunft wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Änderungen mit sich bringen.
Das Video hat in erster Linie die Aufgabe Emotionen zu transportieren und damit der Beziehung zu dienen. Es geht nicht um eine 1:1-Umsetzung von Bewerbung und Lebenslauf.
Denken Sie an die passende Erscheinung, die zur angestrebten Stelle passt, Kleidung, Haarschnitt, Kosmetik etc.
Zu glänzende Gesichtshaut vermeiden. Puder oder besser matte Creme verwenden.
Vor dem ersten Satz in die Kamera schauen und lächeln. Die Kamera repräsentiert Ihren Gesprächspartner.
Die beste Gesichtsseite bzw. Haltung präsentieren.
Achten Sie auf eine offene Körperhaltung, die zugewandt und sympatisch wirkt. Keine Körperteile wie Arme oder Beine über Kreuz.
Bei Video spielt die Beleuchtung eine zentrale Rolle. Schatten durch hartes Licht oder weiches schmeichelhaftes Licht verändern die Erscheinung.
Passende Umgebung und einen Hintergrund, vor dem Sie erkannt werden. Ideal ist eine Umgebung, die einen Bezug zum Einsatzbereich hat.
Keep it simple s… Verständlich, einfach und authentisch auftreten.
Kurze Sätze wirken proaktiv und wirken professioneller.
Die maximale Länge dürfte in der Regel bei 2 Minuten liegen.
Im Zweifelsfall lieber nicht das Video verwenden.
Zeigen Sie, dass Sie die Spielregeln beherrschen und ggf. auch positiv mal aus der Reihe hervortreten können, wenn es angebracht ist!
Die Videobewerbung soll Interesse wecken und zu einem persönlichen Kennenlernen führen.
Digitale Informationen führen leicht ein Eigenleben. Denken Sie daran, dass Ihre Botschaft in der Zukunft wieder auftauchen könnte und welche Wirkung dies haben kann.
Das Medium Video hat seine Eigenarten. Experten kennen diese und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Doch Vorsicht; es gibt viele Angebote – insbesondere Paketangebote – die nicht halten, was sie versprechen. Nicht ohne Grund gibt es schließlich Experten in den jeweiligen Bereichen. Erst vorbereiten und dann die Kamera anschalten.
Wer aktives Selbstmarketing für die Karriere betreibt, kann auf frei verfügbare Videos mit Interviewbeiträgen etc. hinweisen.
Der Preis wird vergessen, die Qualität bleibt.
Da die Vorbereitung von Präsentation zu meinen regelmäßigen Aufgaben gehört, weiß ich, was machbar ist, und welcher Aufwand dafür erforderlich ist. Hereinkommen, hinsetzen, schminken, los reden, aufzeichnen und gleich die DVD mitnehmen … Und das in 2 bis 4 Stunden? Berechtigter Zweifel ist angesagt! Ein seriöses Videostudio konzentriert sich auf die technisch einwandfreie Aufnahme und den Schnitt. Den Inhalt der Videobewerbung klären Sie vorher und machen erst dann die Aufnahme, wenn Sie mit der Präsentation an sich berechtigterweise zufrieden sind.
Was ist besser: Das Video schneiden oder in einem Stück aufnehmen und zeigen? Hierzu gibt es verschiedene Meinungen. Wer in der Lage ist, sich ohne Schnitte kompetent zu zeigen, überzeugen jedoch mehr. Bei vielen Schnitten wirkt das Video oft spannender, doch Betrachter, die sich auskennen, unterstellen Bewerbenden, sie können nicht so gut frei reden.
Folgende Fragen zur Videobewerbung wurden mir per E-Mail gestellt und ich beantworte sie an dieser Stelle.
F: Bieten Sie die Aufnahme einer Videobewerbung auch selbst an?
A: Nein, nicht als finale Version! Ich habe zwar die Technik dafür, bin aber kein Kameramann und glaube an Spezialisierung.
F: Helfen Sie mir meine Kernaussagen am besten rüberzubringen?
A: Ja! Das gehört zu meinen Kernkompetenzen.
F: Akzeptieren Sie Gutscheine der Agentur für Arbeit?
A: Nein.
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Was sind die Big Five?
Arbeitgeber müssen sich immer mehr anstrengen, denn Absolventen mit guten Abschlüssen sind begehrt und können sich in manchen Branchen die Stellen aussuchen. Ein attraktives Gehalt genügt nicht, sie für sich zu gewinnen, denn das bietet den High Potentials heutzutage nahezu jeder Arbeitgeber.
Zugegeben, nicht alles lässt sich vorhersehen und vorbereiten. Doch wo es uns gelingt, sind wir im Vorteil. Und hinsichtlich der Karriere ist so Einiges absehbar. So ist es beispielsweise im Bewerbungsgespräch und auch während einer Anstellung lohnenswert, die besten Argumente für Ihre Gehaltsverhandlung zu kennen und frühzeitig die Weichen zu stellen.
Mit diesen Tipps lassen sich grundlegende Fehler bei Gehaltsverhandlungen vermeiden und die Chancen erhöhen.
Hier erfahren Sie, wie Sie sich und Ihr Angebot auch bei einem Telefoninterview überzeugend präsentieren. Nehmen Sie eine weitere Stufe zur angestrebten Anstellung.
Wie wirkt Körpersprache im Bewerbungsgespräch? Erfahre, was bei Haltung, Blickkontakt, Gestik, Stimme und Nervosität hilft – ohne Körpersprache-Tricks.
Was bei Arbeitsproben in Bewerbungen zu beachten ist. Was hilft und was schadet.
Wie ist es bei Ihnen, wenn Sie auf die Frage antworten, womit Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen? Was antworten Sie auf diese absehbare Frage und sind Sie selbst damit zufrieden? Hinterlassen Sie den gewünschten Eindruck? Wie wäre es mit einem persönlichen Elevator Pitch?
Was bedeutet gutes Personal Branding? Erfahre, wie Positionierung, Stärken, Werte, Verhalten, Sichtbarkeit und Fremdwahrnehmung zu einem glaubwürdigen Profil werden.
Trends werden anfangs oft belächelt. Manche gehören später zur Normalität. Bei der Videobewerbung ist noch keine einheitliche Meinung auszumachen. Lohnt sich eine Videobewerbung? Was ist dabei zu beachten?
Als Coach war ich in diesem Jahr für ein Unternehmen tätig, dass sich vorgenommen hat, die definierten Werte auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Im Nachgang gab ich für deren Mitarbeiterzeitung ein Interview zum Thema Wertschätzung. Hier meine Antworten und ergänzenden Anmerkungen.
Der Begriff Wertschätzung verkommt zum Buzzword, er wird heute inflationär verwendet und selten ehrlich gemeint. Obwohl Wertschätzung oft mit Lob und der Anerkennung für Leistungen verwechselt wird, reicht echte Wertschätzung deutlich weiter. Sie betrachtet die Kollegen als Menschen, die schon aufgrund ihrer Fähigkeiten, Persönlichkeit und Einzigartigkeit wertvoll sind. Unabhängig von der Position im Unternehmen verfügt jeder Mitarbeiter über enormes Potenzial in unterschiedlichen Bereichen.
Zu gelebter Wertschätzung gehören Respekt, Anerkennung und Wohlwollen. Wertschätzung zeichnet sich durch Interesse, Aufmerksamkeit, Zugewandtheit und Freundlichkeit aus.
Wertschätzung ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis im Berufs- genauso wie im Privatleben. Wir wollen, mit dem, was wir sind, was wir tun und leisten, gesehen und anerkannt, also wertgeschätzt werden.
Geld ist ein flexibles Hilfsmittel für den Austausch von Leistungen. So gilt guter Verdienst für gute Arbeit als fair. Doch Geld allein genügt nicht für ein erfüllendes Berufsleben. Wir Menschen werden bewusst und unbewusst durch unsere Werte gesteuert. Unsere Werte treiben uns an, sie sind der Motor unserer Motivation. Sie stehen dafür, was uns im Privat- und Berufsleben besonders wichtig ist. Werden grundlegende Werte nicht befriedigt, fehlt etwas, das sich mit Geld nur bedingt ausgleichen lässt
Was kann oder besser noch sollte ein Unternehmen tun, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertzuschätzen?
Menschen verabscheuen das Gefühl, nur ein unbedeutendes Rädchen im Getriebe zu sein. Teil eines großen Ganzen zu sein, kann hingegen sehr motivierend sein.
Lob aus der Gießkanne schadet. Wertschätzung ist stets individuell. Ohne ehrliches Interesse bleibt es an der Oberfläche und perlt ab. Die tatsächliche Haltung dringt früher oder später durch.
Unternehmen, die es mit der Wertschätzung ernst meinen, sollten die kommunizierten Werte dann auch konsequent leben. Und das ist eher eine Seltenheit! Zu oft wird Wasser gepredigt und Wein gesoffen. Umso erfreulicher, wenn Unternehmen auch die nächste Stufe nehmen. Es gibt nur wenige glaubhafte Ausnahmen, denen ich als Berater begegnet bin. Allzu oft bleibt es bei Erklärungen auf dem Papier. Ein Slogan verbessert noch keine Unternehmenskultur. Zugegeben, die Werte vom Papier in den Alltag zu transportieren ist eine dauerhafte Herausforderung und keine leichte. Es erfordert einige Aufmerksamkeit, doch es lohnt sich für alle Beteiligten.
Das Thema ist ja nicht nur geeignet, sich das Verhältnis Arbeitgeber und Arbeitnehmer anzusehen, sondern auch das der Kollegen untereinander. Wie kann ich zeigen, dass ich meine Kolleginnen und Kollegen wertschätze?
Den Mund aufmachen und selbst Wertschätzung an den Tag legen. Übrigens sind auch Vorgesetzte nur Menschen. Es ist kaum möglich zu oft genug Danke zu sagen und es kostet so wenig. Mit Menschen, die sich geschätzt fühlen, arbeitet es sich besser zusammen. Wer andere Menschen mit Respekt behandelt, wird in den meisten Fällen ebenfalls mit Respekt behandelt. Dabei spielt übrigens auch die Körpersprache eine große Rolle, weil sie zeigt, ob das Gesagte auch tatsächlich gemeint ist.
Ruhig mal aussprechen, was aneinander geschätzt wird. Kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft; ob verbal oder durchaus mal symbolisch materiell. Schon ein ehrlich gemeintes Lächeln kann Bände sprechen. Und ungeteilte Aufmerksamkeit, so selbstverständlich sie sein sollte und doch nicht ist, ist ein kostbares Gut.
Viele Menschen tun sich schwer mit der Wertschätzung. Ein Grund dafür: Weil wir nicht geben können, was wir selbst nicht spüren. Ohne stabiles Selbstwertgefühl gibt es auch keine Wertschätzung für andere Menschen. Wer selbst glaubt, nicht wertvoll zu sein, ist kaum in der Lage, sich selbst und andere wirklich wertzuschätzen. Stattdessen dominieren Neid und Missgunst – ich bin zuerst dran -, die leider in unserer Gesellschaft zu viel Raum eingenommen haben. Wer Wertschätzung an den Tag legt, macht die Welt ein Stück lebenswerter.
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Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und bei Teilnehmern an Veranstaltungen von NOACK Training & Coaching Berlin (n= 633)
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de und bei Teilnehmern an Veranstaltungen von NOACK Training & Coaching Berlin (n= 645)
Im Anschluss an ein Projekt wurde ich interviewt. Hier die Fragen und meine Antworten:
Karsten Noack arbeitet seit fast 20 Jahren als Coach und Berater, für Unternehmen und Führungskräfte. Beim Mitarbeiterfest der STADT UND LAND hat er mit den Kolleginnen und Kollegen über wertschätzenden Umgang im Unternehmen gesprochen. Wir haben nachgefragt, was für ihn dahintersteckt:
Der Begriff Wertschätzung wird heute beinahe inflationär und leider viel zu oft falsch verwendet. Umgangssprachlich wird Wertschätzung oft mit Lob und der Anerkennung von Leistung gleichgesetzt. Echte Wertschätzung geht weiter, betrachtet die Kollegen als Menschen, die schon aufgrund ihrer Fähigkeiten, Persönlichkeit und Einzigartigkeit wertvoll sind. Unabhängig von der Position im Unternehmen verfügt jeder Mitarbeiter über enormes Potenzial in unterschiedlichen Bereichen. Zu gelebter Wertschätzung gehören Respekt, Wohlwollen und Anerkennung. Wertschätzung drückt sich in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit aus.
Unternehmen, die es mit der Wertschätzung ernst meinen, sollten die geteilten auch Werte konsequent leben. Leider ist das allerdings eher die Ausnahme! Umso erfreulicher, dass die STADT UND LAND bereit war, diesen nächsten Schritt weiterzugehen. Das ist eine der wenigen glaubhaften Ausnahmen, denen ich als Berater begegnet bin. Allzu oft bleibt es bei Absichtserklärungen auf dem Papier.
Jeder von uns kann den Mund aufmachen, sich in geeigneter Weise ausdrücken und selbst Wertschätzung an den Tag legen. Übrigens sind auch Vorgesetzte weiterhin Menschen. Danke können wir nicht oft genug sagen. Es kostet so wenig und bringt so viel.
Ruhig mal aussprechen, was aneinander geschätzt wird. Kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft; ob verbal oder ruhig mal symbolisch materiell. Schon ein ehrlich gemeintes Lächeln kann Bände sprechen. Und auch ungeteilte Aufmerksamkeit, so selbstverständlich sie sein sollte und doch nicht ist, ist ein kostbares Gut.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2017
Überarbeitung: 13. August 2019
Englische Version:
AN: #64160
K: CNB
Ü:
Selbstbewusst auftreten. Große Ziele verkünden. Verantwortung beanspruchen. Sich sichtbar machen. Einfluss suchen.
Viele dieser Eigenschaften können im Berufsleben ausgesprochen hilfreich sein.
Und genau hier beginnt ein interessantes Problem.
Denn einige Verhaltensweisen, die zunächst nach Führungsstärke aussehen, können ebenso mit ausgeprägten narzisstischen Tendenzen verbunden sein.
So entsteht ein bemerkenswertes Phänomen:
Eigenschaften, die Menschen beim beruflichen Aufstieg helfen können, machen sie keineswegs automatisch zu guten Führungskräften.
Wie kommt es dazu?
Narzissmus ist kein einzelnes Verhalten.
Menschen unterscheiden sich darin, wie stark bestimmte narzisstische Merkmale ausgeprägt sind. Dazu können beispielsweise ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung, ein ausgeprägtes Statusstreben, Selbstüberschätzung, Anspruchsdenken oder eine starke Beschäftigung mit der eigenen Wirkung gehören.
Eine klinische Diagnose ist etwas anderes als einzelne narzisstische Persönlichkeitszüge.
Gerade im beruflichen Umfeld ist diese Unterscheidung wichtig.
Entscheidend ist häufig weniger das Etikett als das konkrete Verhalten und dessen Auswirkungen.
Leistung allein sorgt selten automatisch dafür, dass sie wahrgenommen wird.
Wer beruflich aufsteigen möchte, braucht meist auch Sichtbarkeit.
Menschen mit stärker ausgeprägten narzisstischen Tendenzen können darin ausgesprochen geschickt sein.
Sie sprechen über ihre Leistungen.
Sie beanspruchen Aufmerksamkeit.
Sie präsentieren ihre Ideen mit Überzeugung.
Sie suchen die Nähe zu einflussreichen Personen.
Und sie vermitteln häufig sehr deutlich:
Ich bin bereit für mehr.
Zurückhaltende und gleichermaßen kompetente Kollegen können dadurch im direkten Vergleich weniger führungsorientiert erscheinen.
Menschen reagieren auf Sicherheit.
Wer schnell antwortet, entschlossen spricht und Zweifel kaum erkennen lässt, wirkt zunächst häufig kompetent.
Doch Selbstsicherheit und Kompetenz sind zwei verschiedene Eigenschaften.
Jemand kann eine Situation hervorragend einschätzen und trotzdem sorgfältig abwägen.
Ein anderer Mensch kann sich vollkommen sicher präsentieren und wesentliche Zusammenhänge übersehen.
Im Alltag bleibt für diese Unterscheidung häufig wenig Zeit.
Deshalb können Auftreten, Dominanz und Selbstgewissheit einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung von Führungspotenzial haben.
Eine Führungsposition bekommt häufig derjenige, der sie überhaupt haben möchte und diesen Anspruch sichtbar macht.
Status, Einfluss und Anerkennung besitzen für Menschen mit stark ausgeprägten narzisstischen Tendenzen häufig einen besonderen Reiz.
Entsprechend aktiv können sie Chancen auf Verantwortung und Aufstieg verfolgen.
Andere hochkompetente Menschen fragen sich währenddessen:
Selbstreflexion ist wertvoll.
Im Wettbewerb um eine Position kann ausgeprägtes Zögern gleichzeitig dazu führen, dass andere früher zugreifen.
Charisma wirkt.
Entschlossenheit wirkt.
Eine überzeugende Selbstdarstellung ebenfalls.
Gerade bei Bewerbungsgesprächen, Beförderungsentscheidungen oder kurzen Begegnungen mit höheren Führungsebenen steht häufig wenig Zeit zur Verfügung.
Dann können Menschen punkten, die schnell Präsenz erzeugen.
Sie wirken ambitioniert.
Sie sprechen groß.
Sie vermitteln Zuversicht.
Sie präsentieren Zukunftsbilder.
Das kann beeindruckend sein.
Die entscheidende Frage lautet:
Hält die langfristige Leistung, was der erste Eindruck verspricht?
Genau hier lohnt sich eine wichtige Unterscheidung.
Die Fähigkeiten, die jemanden in eine Führungsposition bringen, sind keineswegs vollständig identisch mit den Fähigkeiten, die dort langfristig gebraucht werden.
Für den Aufstieg helfen beispielsweise:
Für gute Führung kommen weitere Fähigkeiten hinzu:
Und genau dort können ausgeprägte narzisstische Muster Schwierigkeiten verursachen.
Ein gesundes Maß an Selbstvertrauen, Ehrgeiz und Freude an Sichtbarkeit kann im Berufsleben ausgesprochen hilfreich sein.
Kritisch wird es dort, wo Selbstwert zunehmend von Bewunderung, Status und Überlegenheit abhängig wird.
Dann können bestimmte Verhaltensmuster häufiger auftreten.
Zum Beispiel:
Ein einzelnes Verhalten erlaubt noch keine Diagnose.
Interessant wird das wiederkehrende Muster.
Unternehmen können narzisstisch geprägtes Verhalten sogar ungewollt belohnen.
Das geschieht besonders leicht, wenn Beförderungen stark von Sichtbarkeit, kurzfristigen Ergebnissen und überzeugender Selbstdarstellung abhängen.
Dann erhält möglicherweise derjenige Aufmerksamkeit, der Erfolge besonders wirkungsvoll präsentiert.
Die Person, die im Hintergrund dafür sorgt, dass das Team zuverlässig funktioniert, bleibt leichter unsichtbar.
Deshalb lohnt sich bei Beförderungsentscheidungen ein zweiter Blick.
Wer erzeugt Ergebnisse?
Wer beansprucht Ergebnisse?
Wie erleben Kollegen die Zusammenarbeit?
Wie verhält sich jemand bei Fehlern?
Wie reagiert die Person auf Widerspruch?
Was geschieht, wenn jemand keinen unmittelbaren Nutzen bietet?
Wie entwickelt sich ein Team über längere Zeit?
Solche Fragen liefern häufig wertvollere Informationen als ein beeindruckender Auftritt.
Eine Führungsrolle verstärkt Einfluss.
Dadurch werden auch problematische Verhaltensmuster bedeutsamer.
Eine Führungskraft entscheidet über Informationen, Ressourcen, Chancen, Anerkennung und häufig über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Wenn diese Macht hauptsächlich der eigenen Bestätigung dient, kann das erhebliche Auswirkungen auf ein Team haben.
Mitarbeitende beginnen möglicherweise, ihre Kommunikation anzupassen.
Kritische Informationen erreichen die Führungskraft später.
Widerspruch wird seltener.
Fehler werden verborgen.
Menschen investieren zunehmend Energie in politische Absicherung.
Und irgendwann entsteht eine gefährliche Situation:
Die Führungskraft hört immer häufiger genau das, was sie hören möchte.
Für Organisationen kann das teuer werden.
Ausgeprägte narzisstische Verhaltensweisen zeigen sich gegenüber verschiedenen Personen häufig unterschiedlich.
Nach oben kann jemand verbindlich, engagiert und überzeugend auftreten.
Gegenüber Menschen mit weniger Einfluss zeigt sich möglicherweise eine andere Seite.
Dadurch entstehen widersprüchliche Wahrnehmungen.
Die Geschäftsführung erlebt einen ehrgeizigen Leistungsträger.
Mitarbeitende erleben Kontrolle, Abwertung oder wechselnde Regeln.
Kollegen erleben Konkurrenz.
Kunden erleben Charme.
Alle sprechen über dieselbe Person und scheinbar über völlig unterschiedliche Menschen.
Gerade deshalb lohnt es sich, Verhalten aus mehreren Perspektiven zu betrachten.
Im Alltag fällt der Begriff „Narzisst“ inzwischen sehr schnell.
Damit geht häufig Präzision verloren.
Egoistisches Verhalten ist noch keine narzisstische Persönlichkeitsstörung.
Arroganz allein ebenfalls nicht.
Auch schwierige Führung, Konflikte oder mangelnde Empathie können zahlreiche Ursachen haben.
Eine Persönlichkeitsstörung gehört in professionelle diagnostische Hände.
Im Berufsleben reicht für wichtige Entscheidungen häufig eine praktischere Frage:
Welches Verhalten erlebe ich konkret, welche Auswirkungen hat es und wie gehe ich damit sinnvoll um?
Diese Perspektive schützt davor, sich in Diagnosen über andere Menschen zu verlieren.
Wenn du selbst betroffen bist, hilft Klarheit häufig mehr als die Suche nach der perfekten Erklärung.
Beobachte konkrete Verhaltensmuster.
Dokumentiere wichtige Vereinbarungen.
Kommuniziere präzise.
Setze Grenzen frühzeitig.
Unterscheide zwischen sachlichen Konflikten und persönlichen Machtspielen.
Überlege, welche Informationen du wann und mit wem teilst.
Pflege dein professionelles Netzwerk.
Und behalte deine eigenen Ziele im Blick.
Besonders wichtig:
Richte deine gesamte Aufmerksamkeit möglichst wenig darauf, die andere Person zu verändern. Stärke deinen eigenen Handlungsspielraum.
Die Situation wird anspruchsvoller, sobald ein deutliches Machtgefälle besteht.
Dann geht es häufig um mehrere Ebenen gleichzeitig:
Ein impulsiver Machtkampf verbessert die Situation selten.
Strategische Klarheit ist wertvoller.
Aus diesem Thema lässt sich noch etwas anderes lernen.
Du brauchst keine narzisstische Persönlichkeit, um sichtbar zu werden.
Kompetenz darf sichtbar sein.
Du darfst über deine Leistung sprechen.
Du darfst Verantwortung beanspruchen.
Du darfst ambitioniert sein.
Du darfst deine Position klar vertreten.
Du darfst lernen, souverän aufzutreten.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Haltung.
Gesunde Selbstbehauptung braucht keine Abwertung anderer Menschen.
Eine starke berufliche Präsenz verbindet Kompetenz mit Klarheit, Selbstvertrauen mit Reflexion und Durchsetzungsfähigkeit mit Verantwortung.
Vielleicht brauchen Unternehmen deshalb bei Beförderungen eine zusätzliche Frage.
Statt ausschließlich zu fragen:
„Kann diese Person führen?“
lohnt sich auch:
„Was geschieht mit anderen Menschen, wenn diese Person Macht bekommt?“
Diese Frage verändert den Blick.
Denn Führung zeigt sich weniger darin, wie eindrucksvoll jemand selbst erscheint.
Führung zeigt sich auch darin, was im Umfeld dieser Person entsteht.
Mehr Klarheit?
Mehr Verantwortung?
Mehr Vertrauen?
Mehr Leistung?
Mehr Entwicklung?
Oder zunehmend Vorsicht, Anpassung und politische Spiele?
Wenn du beruflich mit einer stark selbstbezogenen, manipulativen oder narzisstisch geprägten Person zu tun hast, können die richtigen Schritte stark von deiner Position, den Machtverhältnissen und deinen Zielen abhängen.
Dann lohnt sich eine nüchterne Analyse:
Im professionellen Sparring zum Umgang mit narzisstisch geprägten Personen unterstütze ich dich dabei, solche Situationen zu sortieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Für weitere Hintergründe findest du hier auch meinen Beitrag über Narzissten in Führungspositionen.
Narzisstische Tendenzen können Eigenschaften mit sich bringen, die beim beruflichen Aufstieg zunächst vorteilhaft wirken.
Sichtbarkeit.
Selbstsicherheit.
Ehrgeiz.
Statusorientierung.
Durchsetzungsbereitschaft.
Für nachhaltige Führung reicht das allein kaum aus.
Dort zählen zusätzlich Selbstreflexion, Verantwortung, Lernfähigkeit, Vertrauen und die Fähigkeit, andere Menschen wachsen zu lassen.
Deshalb lohnt sich bei beeindruckenden Persönlichkeiten immer ein genauerer Blick.
Entscheidend ist weniger, wie groß jemand erscheint.
Entscheidend ist, was im Umfeld dieser Person entsteht.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail bin ich zu erreichen: mail@karstennoack.de
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Anmerkungen:
In der Adresszeile des Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Namen eingeben, ist Ihnen überlassen.
Was bedeutet Hybris? Wie Erfolg, Macht und Selbstüberschätzung Entscheidungen beeinflussen können – und warum gute Führung Widerspruch und Korrekturfähigkeit braucht.
Wirst du für Probleme verantwortlich gemacht, die nicht allein bei dir liegen? So erkennst du Sündenbockmechanismen, klärst Verantwortung und reagierst souverän.
Wann wird Selbstmarketing zur Selbstbeweihräucherung? Wie du Leistungen sichtbar machst, ohne zu übertreiben – mit Beispielen für Führung, Karriere und Positionierung.
Was kannst du sagen, wenn narzisstisch geprägte Menschen provozieren, Druck machen oder Grenzen überschreiten? 16 klare Sätze für Selbstschutz und souveräne Kommunikation.
Warum können narzisstische Tendenzen die Karriere fördern? Erfahre, weshalb Selbstsicherheit und Sichtbarkeit den Aufstieg erleichtern können – und wo die Risiken liegen.
Sie können durchaus Charme ausstrahlen und auf den ersten Blick ganz nett wirken; Narzissten. Viele wirken redegewandt, humorvoll, selbstsicher und ziehen so die Aufmerksamkeit auf sich. Doch so gut der erste Eindruck sein mag; Narzissten entlarven sich selbst als Egomanen. Mit ihrer Selbstverliebtheit und Egozentrik strapazieren sie dann die Nerven mit ihren Star-Allüren. Meist lohnt der Inhalt die anspruchsvolle Verpackung zwar nicht, doch darüber wird vehement hinweggetäuscht.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Viele Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt, das nagt an Nerven und Gesundheit der Betroffenen, deren Umfeld. Grund: Demotivation durch Vorgesetzte.
Dem Menschen einen Glauben schenken, bedeutet seine Kraft verzehnfachen.
Gustave Le Bon
Ja, ja; ich weiß, auch negatives Verhalten beruht auf Motiven. An dieser Stelle meine ich damit die Motivation, die konstruktiv und in der Schnittmenge sowohl für Mitarbeiter als auch Unternehmen vorteilhaft ist. Dabei gewinnen alle Beteiligten!
Doch was tun die meisten Organisationen? Sie versuchen durch teure Seminare von der Stange zu motivieren. „Wenn du ein Schiff bauen willst, …!“
Es dominieren Floskeln, die nicht nur ihren Inhalt verloren haben, sondern mittlerweile sogar Juckreiz verursachen. Viel zu oft handelt es sich um Alibiveranstaltungen, ohne Einbindung in ein durchdachtes Konzept, mehr Kosmetik als gelebte Unternehmenskultur. Dann bleibt es im besten Fall bei einem kurzen Schub, dem der umso tiefere Fall folgt. Und schließlich versandet der Versuch, er ist zum Scheitern verurteilt. Motivation lässt sich nicht ohne Strategie an externe Dienstleister delegieren. Die kompetentesten Berater, Trainer und Coaches können dabei unterstützen, die Kultur zu pflegen, aber sie sind keine Zauberer.
Viele Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt. Das nagt an Nerven und Gesundheit der Betroffenen, sowie deren Umfeld. Den Unternehmen kostet das Geld und viele ungenutzte Chancen. Mitarbeiter kritisieren vor allem zu wenig hilfreiches Feedback und Anerkennung für Leistungen. Viele Führungskräfte sehen das anders.
Es ist wie beim Autofahren; da wird viel über die Fahrkünste und Kapriolen der anderen Autofahrer geschimpft, aber selbst halten sich fast alle für begabte Rennfahrer, die eigentlich in die Formel-1 gehören. So ähnlich ist das im Büro; fast alle Chefs halten sich für gute Führungskräfte. Doch auch Führungsqualitäten sind weder angeboren noch eine mit der Zeit von allein auftauchende Superkraft. Und selbst gute Anlagen brauchen Pflege, denn der Alltag wirkt auf viele Menschen wie Kryptonit auf Superman alias Clark Kent. Aber selbst haben wir nun mal blinde Flecken. Und, wenn Selbst- und Fremdbild so weit voneinander abweichen, fehlen Motivation und Einsicht zur Weiterentwicklung.
Tatsächlich braucht die Entwicklung und Pflege von Führungsqualitäten einiges an Bereitschaft zum Lernen und eine Menge qualitativ hochwertigen Feedbacks und wirksame Werkzeuge.
Konstruktive Rückmeldungen können helfen. In immer mehr Unternehmen gehören deshalb auch Rückmeldungen der Mitarbeiter zu ihren Vorgesetzten zur Feedbackkultur. Ob, und was daraus gelernt wird, entscheidet allerdings noch immer wesentlich jeder Einzelne für sich. Das gilt für Sender und Empfänger, für Führungskraft, wie Mitarbeiter. Wer sich wirklich entwickeln will, braucht ein aktiv gelebtes Selbstbild und somit die maximale Übereinstimmung mit dem Fremdbild. Erst dann lassen sich auf einer realistischen Basis wirklich gute Entscheidungen treffen.
Erkenne dich selbst!
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 840)
Das Phänomen der dominanten Alphamännchen gibt es bei allen sozialen Gesellschaften, bei Tieren ebenso, wie bei Menschen. Ja, es gibt auch Alphaweibchen. Erfahrungen aus Berufs- und Privatleben …
Was sind und tun Business Angels?
Was sind die Big Five?
Was bringt Diversity Management?
Menschen machen mitunter Dinge, die sie und andere schädigen, obwohl eine positive Absicht dahinter steckt. Was es zu beachten gibt.
Benchmarking ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem meist eigene Produkte und Dienstleistungen, mit denen des stärksten Mitbewerbers, verglichen werden.
Arbeitgeber müssen sich immer mehr anstrengen, denn Absolventen mit guten Abschlüssen sind begehrt und können sich in manchen Branchen die Stellen aussuchen. Ein attraktives Gehalt genügt nicht, sie für sich zu gewinnen, denn das bietet den High Potentials heutzutage nahezu jeder Arbeitgeber.
Empowerment stellt einen Begriff innerhalb der Auseinandersetzung mit Mitarbeiterführung und Motivation dar.
Balanced Scorecard hat das Potenzial als Management-System immense Wirkung zu entfalten. Leider werden die Möglichkeiten in der Praxis selten genutzt, weil sie als Softwarelösung empfunden wird und nicht als Steuerungssystem.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Juni 2017
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #7877
K: CNB
Ü:X
Wer mit neuen Ideen antritt und nicht aufpasst, tritt dabei früher oder später jemandem auf die Füße. Das ist mitunter unangenehm. Doch es kann auch ein gutes Zeichen sein. Wer nicht auf ausgetretenen Pfade im Rückenwind anderer Menschen unterwegs ist, darf sich über Gegenwind nicht wundern. Aber ist ein Feindbild wirklich erforderlich für das Marketing?
Das Genie erkennt man daran, dass es alle Dummköpfe gegen sich hat.
Jonathan Swift
Wer mit grundlegend neuen Ideen antritt und nicht aufpasst, tritt dabei schon mal jemandem auf die Füße. Das ist mitunter unangenehm. Doch es kann auch ein wichtiger Hinweis sein. Wer nicht auf ausgetretenen Pfade im Rückenwind anderer Menschen unterwegs ist, darf sich über Gegenwind nicht wundern. Es kann sogar ein gutes Zeichen sein!
Auch ohne Zigarre lässt sich auf den Spuren von Winston Churchill wandeln; „Wer die bessere Einsicht hat, darf sich nicht scheuen, Unpopularität in Kauf zu nehmen.“ Insofern kann Widerstand durchaus ein Hinweis darauf sein, den richtigen Weg zu beschreiten. Nur bitte die Kirche im Dorf lassen. Der Umkehrschluss, dass viel Feindschaft auch ein Garant für Erfolg ist oder zumindest Bestätigung ist, geht mir zu weit. Schließlich ist es auch möglich, anderen Menschen durch Unachtsamkeit und Respektlosigkeit unnötig auf die Füße zu treten. Solche Argumentation geht nicht auf. Der Elefant im Porzellanladen könnte es sonst ja auch auf die Einrichtung schieben, anstatt sich vernünftiger zu bewegen.
Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein, sagt ein Sprichwort. Die Offenheit, sich unterschiedlichen Sichtweisen zu widmen, halte ich für eine empfehlenswerte Tugend. Sie verträgt sich sehr gut mit einem eigenen Standpunkt, der standhaft vertreten wird.
Insofern empfiehlt sich aus meiner Sicht weitgehend freundlich und respektvoll sein. Und gegebenenfalls auch darauf zu verzichten, Jedermanns Liebling zu sein.
Übrigens sind Feindbilder nicht ohne Grund sehr beliebt im Marketing. Doch das ist ein Thema für einen eigenen Artikel.
Positionierung im Marketing bezieht sich auf die Art und Weise, wie ein Anbieter oder ein Produkt in den Köpfen der Verbraucher platziert wird. Es geht darum, eine eindeutige und einzigartige Marke oder ein einzigartiges Produktbild zu schaffen, das sich von der Konkurrenz abhebt und das den Verbrauchern einen klaren Nutzen oder einen klaren Mehrwert bietet. Positionierung kann auf verschiedene Arten erfolgen, zum Beispiel durch den Einsatz von Werbung, das Vermarkten von Eigenschaften oder Vorteilen des Produkts, das Schaffen von Partnerschaften oder das Erschließen neuer Märkte. Die Positionierung eines Unternehmens oder Produkts kann dazu beitragen, dass es in den Köpfen der Verbraucher eine führende Stellung einnimmt und dass es bevorzugt gekauft wird.
Eine klare Zielgruppe ist wichtig, weil sie dazu beitragen kann, dass Redner und Rednerinnen, ein Unternehmen oder ein Produkt erfolgreicher ist. Eine klare Zielgruppe hilft dabei, die Marketingstrategie und die Produktangebote auf die Bedürfnisse und Wünsche der relevanten Verbraucher auszurichten. Dies kann dazu beitragen, dass das Unternehmen oder das Produkt besser wahrgenommen wird und dass es eine höhere Nachfrage erfährt. Zudem kann die Identifikation einer klaren Zielgruppe dazu beitragen, dass das Unternehmen oder das Produkt besser verstanden wird und dass es leichter ist, die richtigen Marketingkanäle und -tools auszuwählen, um die Zielgruppe zu erreichen. Eine klare Zielgruppe kann auch dazu beitragen, die Ressourcen des Anbieters besser einzusetzen und die Kosten für Marketingaktivitäten zu senken.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:
Teams aus unterschiedlich geprägten Menschen, haben eine größere Innovationskraft, als homogene Teams. Die Kreativitätstechnik Walt-Disney-Technik hilft.
Täglich grüßt das Murmeltier und es ist nicht Bill Murray, der die Hauptrolle spielt. Leider erleben viel zu viele Menschen in ihrem Berufsalltag Besprechungen, in denen die Kekse das einzig Positive sind. Es ähnelt einem Trauerspiel: Viel zu viele Meetings laufen völlig uninspiriert und ohne Ergebnis ab. Das kann an uninspirierten und ineffektiven Teilnehmern liegen, die das Trauerspiel choreografieren oder über sich ergehen lassen. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass es an der Zusammensetzung des Teams liegt. Das ist heute nach wie vor die Hauptursache für gescheiterte Zusammentreffen. Das ist in mehrfacher Weise schade. Schließlich gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Modellen und Methoden, die strukturellen Bremsen zu lösen.
Hilfe naht: Eine dieser Möglichkeiten, die Perspektiven zu erweitern, ist die Walt-Disney-Technik. Das Walt-Disney-Modell baut auf unterschiedlichen Rollen innerhalb einer Gruppe auf. Die Erfahrungen zeigen, dass Teams umso kreativer zusammenarbeiten können, je unterschiedlicher (heterogener) sie insgesamt zusammengesetzt sind. Homogene Teams, in denen alle ähnlich oder gar im Gleichtakt ticken, stets einer Meinung sind und alle ähnliche Talente mitbringen, sind sehr viel harmonischer in ihrer Zusammenarbeit. Friede, Freude,… Das hat seinen Preis, denn etwas wirklich Neues oder Innovatives bringen solche Teams eher selten hervor.
Besser, viel besser: Werden Teams aus unterschiedlich geprägten Menschen zusammengesetzt, die unterschiedliche Erfahrungen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen mitbringen, ist ihre Innovationskraft, im Vergleich zu homogenen Teams, weit größer.
So weit die Theorie. In der Praxis kommt es allerdings höchst selten vor, dass Gruppen und Teams aus unterschiedlichen und sich ergänzenden Personen bestehen. Meist ist die Zusammensetzung von Teams relativ homogen. Bei der Zusammenstellung von Gruppen und Teams haben die fachliche Kompetenz der Mitglieder, Hierarchie und Verfügbarkeit großen Einfluss. Und die daraus resultierende Zusammensetzung erlaubt oft nicht ein breiteres Spektrum von Perspektiven zu nutzen. Mehr oder weniger starr bevorzugen wir bestimmte Sicht- und Kommunikationsweisen. Solche Rolle sind beispielsweise Träumer, Kritiker und Realisten.
Nicht jeder Mensch ist in der Lage beziehungsweise willens, zumindest in gewissem Maße in ergänzende Rollen zu schlüpfen. Den Perspektivwechsel verweigern Teilnehmer sehr häufig mit dem Hinweis, dann nicht mehr authentisch zu sein. „Ich bin, wie ich bin!“ Dann gibt es Klärungsbedarf, der Fingerspitzengefühl bevorzugt. Wenn sich die Mitglieder einig und gewillt sind, kann das Walt-Disney-Modell mit Unterstützung eines Moderators hier Wunder wirken.
Es kann erstaunlich einfach sein. Allerdings, bei aller Begeisterung; was viel zu oft unterschätzt wird, sind die Auswirkungen von Störfaktoren, wie Konkurrenzstreben, Sympathien und Aversionen zwischen den verschiedenen Teammitgliedern.
Kreativitätstechniken und -modelle wie die Walt-Disney-Technik bringen eine Reihe von Vorteilen mit sich. Sie schärfen die Selbstwahrnehmung und sensibilisieren dafür wahrzunehmen, welche Rollen im Team besetzt sind, welche noch benötigt werden und welche jedem persönlich am besten entspricht. Je geringer die Kluft zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung der einzelnen Teammitglieder ausfällt, desto besser. So lernt jedes Teammitglied seine optimale Funktion in der Gruppe kennen. Gegenseitige Wertschätzung für die unterschiedlichsten Beiträge macht die Zusammenarbeit nicht nur angenehmer, sondern auch fruchtbarer. Die Walt-Disney-Technik hilft dabei, dass jeder Teilnehmer gezielt mit seinen Stärken die Defizite der gesamten Gruppe ausgleicht beziehungsweise die Perspektiven erweitert. Was vorher als Nachteil empfunden wird, wandelt sich zum Vorteil. Und das führt zu den ersehnten Lösungen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
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→ Häufige organisatorische Fragen
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Eine kreative Denkblockade ist ein Zustand, in dem die Fähigkeit, neue Ideen oder Lösungen zu generieren, eingeschränkt ist. Kreative Denkblockaden können in verschiedenen Kontexten auftreten, zum Beispiel beim Schreiben, bei künstlerischen Tätigkeiten oder beim Lösen von Problemen. Sie können aus verschiedenen Gründen entstehen, zum Beispiel durch Zeitmangel, Stress, Überforderung oder mangelndes Selbstvertrauen. Um eine kreative Denkblockade zu überwinden, können verschiedene Techniken und Strategien angewendet werden, zum Beispiel Brainstorming oder eine andere der beschriebenen Kreativitätstechniken, das Verwenden von Visualisierungstechniken oder das Einbeziehen von Perspektiven anderer Personen. Es kann auch hilfreich sein, sich Zeit zum Entspannen und Abschalten zu nehmen, um den Kopf freizumachen und neue Ideen zu fördern.
Es gibt verschiedene Techniken und Strategien, die helfen können, eine Denkblockade aufzulösen:
Das 5-W-Verfahren, auch als 5-Whys“Verfahren bezeichnet, ist eine strukturierte Methode, die dazu dient, die Ursachen von Problemen oder Fehlern zu identifizieren und Lösungen dafür zu finden. Diese Methode besteht aus folgenden Schritten:
Identifizieren Sie das Problem oder den Fehler, den Sie lösen möchten.
Stellen Sie fünfmal die Frage „Warum?“ und notieren Sie die Antworten. Durch das Wiederholen der Frage „Warum?“ können Sie tiefer liegende Ursachen identifizieren und verstehen, warum das Problem oder der Fehler aufgetreten ist.
Finden Sie Lösungen für die identifizierten Ursachen.
Überprüfen Sie, ob die gewählten Lösungen das Problem oder den Fehler wirksam beheben.
Dieses Verfahren eignet sich besonders gut für Probleme oder Fehler, die sich bisher nicht leicht lösen ließen. Es trägt dazu bei, Denkblockade zu überwinden und konkrete Lösungen zu finden.
Das Problem-Lösungs-Modell ist eine strukturierte Methode, die dazu dient, Probleme zu identifizieren und Lösungen dafür zu finden. Diese Methode besteht aus folgenden Schritten:
1. Identifizieren Sie das Problem oder die Herausforderung, die Sie lösen möchten. Formulieren Sie das Problem möglichst klar und präzise.
2. Sammeln Sie Informationen zum Problem. Machen Sie sich ein Bild davon, wann und wo das Problem auftritt, welche Auswirkungen es hat und welche Faktoren möglicherweise dazu beitragen.
3. Erstellen Sie eine Liste möglicher Lösungen. Berücksichtigen Sie dabei möglichst viele Perspektiven und Ideen.
4. Bewerten Sie auch, welche Lösungen realistisch und umsetzbar sind und welche Ressourcen (z.B. Zeit, Geld, Personal) benötigt werden. Berücksichtigen Sie auch eventuelle Risiken oder negative Auswirkungen der Lösungen.
5. Wählen Sie die beste Lösung aus. Entscheiden Sie sich für die Lösung, die am besten geeignet ist, um das Problem zu lösen, und die realistisch und umsetzbar ist.
6. Implementieren Sie die Lösung. Setzen Sie die ausgewählte Lösung um und verfolgen Sie, ob sie das Problem erfolgreich löst. Anpassen Sie die Lösung gegebenenfalls, wenn sich herausstellt, dass sie nicht wirksam ist.
Das Problem-Lösungs-Modell eignet sich besonders gut für Probleme oder Herausforderungen, die sich nicht leicht lösen lassen. Es kann dazu beitragen, die Denkblockade zu überwinden und konkrete Lösungen zu finden.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Mai 2017
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4335
Ein Parteibuch enthält als Urkunde die persönlichen Daten eines Parteimitglieds. Dazu gehören Name, Anschrift und oft auch die Mitgliedsnummer. Es dient zum Nachweis der Mitgliedschaft in einer Partei.
Komiker Jerry Lewis lieferte eine aussagekräftigere Beschreibung:
Ein Parteibuch ist ein politischer Katechismus, begründet in den Glauben an die Wirksamkeit von Beziehungen, es festigt die Hoffnung auf ein sicheres Fortkommen und stärkt die Liebe zu wohldotierten Ämtern.
Ob Martin Sonneberg mit dem Buch „Wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt“ weitere erhellende Einsichten liefert, finden dessen Leser besser selbst heraus. Zumindest hat der sich für die Recherche eine große Anzahl von Parteibüchern zugelegt, um mitreden zu können.
Gender Mainstreaming widmet sich der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter. Ist das eine gute Sache, also hält es, was es verspricht? Und was ist der Unterschied zwischen Gender Mainstreaming und Frauen- und Gleichstellungspolitik?
Nicht schön und auch nicht selten: Als Wischiwaschi werden unpräzise und belanglose Aussagen bezeichnet. Wozu ist Wischiwaschi gut?
Bei Public Diplomacy nutzt ein Staat für die Gestaltung von Beziehungen in Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft die Kommunikation mit deren Bürgern. Beabsichtigt ist die positive Wahrnehmung des eigenen Staates oder einer Region im Ausland.
Es durchziehen zahlreiche Risse die Gesellschaft. Wir driften auseinander. Wer es sich dann auf der eigenen Scholle eingerichtet hat, kennt sich aus, oder meint zumindest die Wahrheit zu vertreten.
Miteinander in Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Europa verdient Aufmerksamkeit.
Das Publikum wirkt auf dem Parteitag ihr gegenüber nicht sehr begeistert. Der Applaus ist vergleichsweise verhalten. Sie wird von den 600 Delegierten zumindest mit 66 Prozent gewählt. Laut Internet das schlechte Ergebnis seit Oskar Lafontaine 1995 Rudolf Scharping bei einer Kampfabstimmung stützte.
Was misst der ökologische Fußabdruck? Erfahre, was globale Hektar, Biokapazität und Overshoot bedeuten, wo die Methode Grenzen hat und welche Rolle persönliche Verantwortung spielt.
Ich wurde gebeten vor der Kamera die Reden von Andrea Nahles und Martin Schulz auf dem Parteitag der SPD zu kommentieren. Da mein Kalender das Interview leider nicht hergab, folgen hier ein paar Anmerkungen zu Rhetorik und Körpersprache.
Achten Sie bei Ihren Beiträgen auf eine angemessene Sprachwahl, damit von Ihrer Botschaft keine unnötige Ablenkung ausgeht. Lernen Sie, wie der unfairen Instrumentalisierung des Prinzips begegnet wird. Fördern Sie die offene und faire Diskussion. Schluss mit übervorsichtigen inhaltsleeren Floskeln. Das ist so fade und steril wie die Debatten im Bundestag. Sich bei all den vielen Tabus ohne jegliches Anecken krampfhaft berührungslos durchzuschlängeln, geht am besten ohne Profil. Ähnlichkeiten mit zahlreichen öffentlichen Personen ist kein Zufall. Schluss damit!
Demokratie muss auch Widerspruch aushalten. Wir brauchen ergebnisoffene Debatten statt vorgeschriebener Denkschablonen. Utopien im Sinne der Erkundung möglicher Szenarien braucht Freiraum statt Feigheit. Ärmel hoch: Wenn Ihre Argumente gut sind, machen Debatten Sie nur noch besser.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:
Entscheidungsstrategien helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Welche Entscheidungsstrategien fördern unter welchen Umständen gute Entscheidungen?
Dieser Beitrag zeigt dir, wie du mit den richtigen Strategien Entscheidungen klarer, sicherer und effizienter treffen kannst. Du lernst, unterschiedliche Ansätze zu nutzen und die beste Strategie für jede Situation zu finden.
Unzählige Entscheidungen wollen getroffen werden, nur wie?
Täglich treffen wir unzählige Entscheidungen, mal bewusster und mal unbewusster. Erfahrungen und Intuition spielen dabei ebenso eine gewichtige Rolle, wie Werte und Überzeugungen. Was geschieht bei Nichtvulkaniern mit all den Elementen, die für Entscheidungen zur Verfügung stehen? Mit welchen Strategien und nach welchen Regeln geht es ans Werk?
Entscheidungsstrategien sind intern ablaufende Prozesse, die zu Handlungen führen. Menschen haben unterschiedliche Entscheidungsstrategien. Ich, Sie, all die anderen; jeder hat sein eigenes Regelwerk. Wir benötigen die Entscheidungsstrategien, um vor allem in komplexen Situationen eine Wahl zu treffen. Je nach Entscheidungssituation laufen dabei unterschiedliche und unterschiedlich aufwendige Entscheidungsprozesse der Informationsverarbeitung und Informationsbewertung ab. Es genügt bei einfachen Entscheidungen wenige Merkmale und Ausprägungen der Optionen heranzuziehen. Bei komplexeren müssen die Prioritäten der einzelnen Kriterien berücksichtigt werden.
Wirksame Entscheidungsstrategien in Anlehnung an das NLP orientieren sich am T.O.T.E.-Modell. Sie beziehen die wichtigsten Repräsentationsebenen – visuell, auditiv und kinästhetisch – ein und setzen mehr als eine Entscheidungsmöglichkeit (Wahlfreiheit) voraus.
Die weitgehend unbewussten Schritte der individuellen Entscheidungsstrategien können ergründet werden, um die Entscheidungsfähigkeit und Veränderungen zu fördern. Das hilft uns selbst bessere Entscheidungen zu treffen. Außerdem können wir andere so besser bei Entscheidungen unterstützen. Kennen wir deren Entscheidungsstrategien, können wir Angebote in der für Empfänger wirkungsvollsten Form präsentieren.
Entscheidungsstrategien, Entscheidungsmodelle, Entscheidungsregeln.
Es gibt verschiedene Entscheidungsstrategien, die man anwenden kann, um Entscheidungen zu treffen. Hier sind einige Beispiele:
Diese Strategie basiert auf dem Bauchgefühl und der Intuition und ist besonders dann sinnvoll, wenn es darum geht, schnell zu handeln oder wenn man sich in einer vertrauten Situation befindet.
Diese Strategie basiert auf logischen Überlegungen und Fakten und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um komplexe oder wichtige Entscheidungen geht.
Diese Strategie basiert auf den Gefühlen und Wünschen einer Person und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um persönliche oder emotionale Entscheidungen geht.
Diese Strategie kombiniert Elemente der anderen Strategien und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um komplexe Entscheidungen geht, die sowohl logische als auch emotionale Aspekte beinhalten.
Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Entscheidungsstrategie, sondern die richtige Strategie hängt von der Situation und den persönlichen Vorlieben einer Person ab. Es ist wichtig, dass man sich bewusst macht, welche Strategie angewendet wird und sich darüber im Klaren zu sein welche Vor- und Nachteile sie hat.
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
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Ursprünglich meinte Facelifting so etwas wie Gesichtsstraffung. Jedoch, durch die üblichen Ergebnisse solcher Verschlimmbesserungen änderte sich die Bedeutung. Außerdem findet Facelifting heute auch in der Politik und in Unternehmen statt. Statt am Inhalt wird an der Verpackung gefeilt.
Ruhm und Ehre mögen locken, doch einige Aha-Momente können auch den Kopf kosten. Lieber in der Deckung bleiben, oder …
Lügen haben kurze Beine. Was nicht schnellstens durch den Faktencheck enthüllt wird, wird später aufgedeckt. So oder so gibt die Körpersprache in viel zu vielen Interviews Hinweise darauf, dass mit den Aussagen etwas nicht stimmt.
Kein Übel ist so schlimm wie die Angst davor, meinte Seneca. Das ist ein wichtiger Hinweis. Das Leben liefert uns Probleme, an denen wir trainieren können. Hier sind einige Problemlösemethoden für den professionellen Einsatz.
Welche Gruppengröße sorgt für die besten Entscheidungen?
Der Tunnelblick bezeichnet Wahrnehmungseinschränkungen, die besonders häufig in Stresssituationen auftreten. Dann ist es Zeit, wieder den Überblick zu gewinnen.
Sind Sie auf dem Weg zum Märtyrer oder haben Sie gesündere Strategien, um Ihr Leben erfüllend zu gestalten? So angenehm ist das Berufsbild des Märtyrers nicht.
Ständig wird betont, wie wichtig Kreativität gerade im professionellen Bereich ist. Doch stimmt das überhaupt? Welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich zum wirtschaftlichen Erfolg? Bringt Kreativität auch Risiken mit sich? Unter welchen Voraussetzungen entfaltet sich Kreativität?
Geflunker, Weglassungen, Ablenkungsmanöver, Schwindel, Betrug, Täuschungen oder Lügen. Wenn wir sie nicht früh genug erkennen, kann das eine Menge Schaden anrichten und sehr schmerzhaft sein. Wir sind dem nicht ausgeliefert; wer wachsam ist und auch am Telefon die Antennen ausfährt, bekommt zahlreiche Hinweise.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43316
K:CNC
Ü:
Dummes Zeug: Mist, Gefasel und Geschwafel, Geschwätz und Gewäsch, Kokolores und Schnickschnack, Stuss und Humbug, Pipifax und kalter Kaffee, Mumpitz, …
Dummes Zeug: Mist, Gefasel und Geschwafel, Geschwätz und Gewäsch, Kokolores und Schnickschnack, Stuss und Humbug, Pipifax und kalter Kaffee, Mumpitz, Quatsch mit Sauce, Humbug oder Bockmist. Bullshit ist Blödsinn, der sogar professionell im Einsatz ist. Weshalb mit einer Lüge die unangenehme Wahrheit verbergen, wenn es auch mit Bullshit geht?
Es gibt Bullshit in den Medien, in der Politik, in der Partnerschaft, im Smalltalk, im Büro, … Blödsinn entfaltet sich im Niemandsland zwischen Wahrheit, Unwahrheit und Meinung. Dort, wo die Meinungen und Fakten ineinander übergehen oder die Grenzen absichtlich verwischt werden, kommt Bullshit heraus. Wer ihn sucht, findet ihn vielerorts. Leider auch, wer ihn nicht sucht.
Fällt es Ihnen schwer, Nein zu sagen? Hier bekommen Sie 5 Tipps und 7 Beispiele, mit denen es leichter fällt für sich einzustehen und auch mal Nein zu sagen
Weshalb Sie das limbische System Ihrer Zielgruppe interessieren sollte.
Manipulieren, verletzen, kontrollieren. Was tun, wenn Narzissten und Co. Doppelbindungen einsetzen?
Ironie in der Rhetorik ist ein mehr schneidiges Schwert. Was zu beachten ist und wo Sie lieber vorsichtig sein sollten.
Nutzen Sie diese Tipps für deinen Small Talk. Gekonnter Small Talk ist ein guter Ausgangspunkt, um Beziehungen zu pflegen, ein Netzwerk aufzubauen. In diesem Artikel erhalten Sie dazu ein paar Anregungen, damit Sie und Ihre Gesprächspartner solche Situationen angenehm nutzen.
Was hat es mit der Sokratischen Hebammenkunst auf sich und wie funktioniert sie?
Was hat sich beim Small Talk seit Corona geändert?
Druck durch Perfektion macht niemanden besser. In herausfordernden Situationen ist es besser, gelassen zu bleiben und somit effektiver und überzeugender aufzutreten.
Vorsicht vor Manipulation durch falsche Entrüstung, Aufgebrachtsein und Empörung. Falschspieler nutzen gespielte Empörung als Mittel der rhetorischen Manipulation. Lassen Sie sich nichts unterjubeln: Tipps, wie Sie damit umgehen.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
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