Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Lampenfieber: 14 häufige Fragen – und was wirklich hilft

Lampenfieber loswerden?
Tipps, mit denen Sie Lampenfieber loswerden

Lampenfieber: 14 häufige Fragen – und was wirklich hilft

 

Lampenfieber gehört für viele Menschen zu wichtigen Auftritten dazu. Entscheidend ist, ob die zusätzliche Energie dich unterstützt oder den Zugang zu deinen Fähigkeiten erschwert.

Vielleicht kennst du das:

Eine wichtige Präsentation steht bevor.

Eine Rede.

Ein Pitch.

Ein Auftritt vor Vorstand oder Geschäftsführung.

Ein Medieninterview.

Oder ein Gespräch, bei dem besonders viel auf dem Spiel steht.

Du bist vorbereitet.

Du kennst dein Thema.

Und trotzdem steigt die innere Aktivierung.

Der Puls wird deutlicher.

Die Stimme fühlt sich verändert an.

Gedanken werden schneller.

Vielleicht kreist ein Teil deiner Aufmerksamkeit immer stärker um die Frage:

Wie werde ich gleich wirken?

Auf dieser Seite beantworte ich häufige Fragen zu Lampenfieber und zeige, was bei der Vorbereitung auf wichtige Auftritte tatsächlich hilfreich sein kann.

 

 

 

1. Was ist Lampenfieber?

 

Lampenfieber beschreibt die körperliche und psychische Aktivierung vor einer Situation, in der wir sichtbar werden, Leistung zeigen oder von anderen bewertet werden.

Typische Situationen sind:

  • Reden und Präsentationen
  • Prüfungen
  • Pitches
  • Vorstellungsgespräche
  • Verhandlungen
  • Medienauftritte
  • Vorstandspräsentationen
  • Auftritte vor größeren Gruppen

Ein gewisses Maß an Aktivierung kann dabei hilfreich sein.

Du wirst wacher.

Aufmerksamer.

Konzentrierter.

Schwieriger wird es, wenn die Aktivierung so stark steigt, dass Denken, Stimme, Konzentration oder spontane Reaktionen beeinträchtigt werden.

 

 

2. Wer erlebt Lampenfieber?

 

Lampenfieber ist keineswegs auf unerfahrene Redner beschränkt.

Auch erfahrene Führungskräfte, Geschäftsführer, Unternehmer, Politiker, Moderatoren, Schauspieler und professionelle Redner können vor bestimmten Situationen eine ungewöhnlich starke Nervosität erleben.

Entscheidend ist häufig weniger die objektive Schwierigkeit.

Entscheidend ist die Bedeutung, die eine Situation für dich bekommt.

Vielleicht präsentierst du regelmäßig vor 200 Menschen und wirst trotzdem vor fünf Mitgliedern des Vorstands ungewöhnlich nervös.

Vielleicht sprichst du souverän mit Kunden und spürst bei einem bestimmten Investor plötzlich erheblichen Druck.

Vielleicht hältst du seit Jahren Vorträge und erlebst ausgerechnet bei einem bestimmten Auftritt starkes Lampenfieber.

Erfahrung schützt vor Lampenfieber. Sie macht uns keineswegs grundsätzlich immun dagegen.

 

 

3. Wie äußert sich Lampenfieber?

 

Lampenfieber kann sich sehr unterschiedlich zeigen.

Typische Reaktionen sind beispielsweise:

  • erhöhter Puls
  • flachere oder schnellere Atmung
  • trockener Mund
  • veränderte Stimme
  • Muskelspannung
  • feuchte Hände
  • Hitzegefühl
  • Zittern
  • Gedankenrasen
  • Blackout-Gefühl
  • starke Selbstbeobachtung
  • der Wunsch, die Situation möglichst schnell hinter sich zu bringen

Diese Reaktionen bedeuten keineswegs automatisch, dass dein Auftritt schlecht wird.

Oft nimmt die betroffene Person ihre innere Aktivierung wesentlich stärker wahr als das Publikum.

 

 

4. Warum entsteht Lampenfieber?

 

Unser Nervensystem reagiert auf Situationen, die wir als bedeutsam einschätzen.

Je größer die erwarteten Konsequenzen, desto höher kann die Aktivierung steigen.

Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle.

Zum Beispiel:

  • die Bedeutung des Auftritts
  • die erwartete Bewertung durch andere
  • eigene Leistungsansprüche
  • frühere Erfahrungen
  • fehlende Routine
  • Unsicherheit über den Ablauf
  • Angst vor Fehlern
  • starke Selbstbeobachtung
  • die Vorstellung möglicher negativer Folgen

Gerade vor wichtigen beruflichen Auftritten kommen häufig mehrere dieser Faktoren zusammen.

 

 

5. Ist Lampenfieber immer schlecht?

 

Nein.

Eine gewisse Aktivierung kann sogar sehr hilfreich sein.

Sie erhöht Wachheit und Aufmerksamkeit.

Du merkst:

Dieser Moment ist wichtig.

Das Ziel besteht deshalb selten darin, jede Aufregung zu beseitigen.

Viel hilfreicher ist ein Zustand, in dem genügend Energie vorhanden ist und du gleichzeitig Zugriff auf deine Fähigkeiten behältst.

Wach und präsent statt innerlich überflutet.

 

 

6. Kann ich auch zu entspannt sein?

 

Ja.

Ein vollkommen spannungsfreier Zustand ist vor einem wichtigen Auftritt keineswegs automatisch ideal.

Ein guter Auftritt braucht Präsenz.

Aufmerksamkeit.

Kontakt.

Und häufig auch eine gewisse Energie.

Deshalb gefällt mir als Ziel weniger:

„Ich möchte völlig entspannt sein.“

Hilfreicher ist:

„Ich möchte wach, klar und handlungsfähig sein.“

 

 

7. Welche typischen Fehler verstärken Lampenfieber?

 

Ein häufiger Fehler besteht darin, sich ausschließlich auf Inhalte vorzubereiten.

Die Präsentation wird perfektioniert.

Die Folien werden überarbeitet.

Formulierungen werden gefeilt.

Die eigentliche Auftrittssituation bleibt dabei weitgehend untrainiert.

Weitere typische Verstärker sind:

  • überhöhte Perfektionsansprüche
  • Katastrophenszenarien im Kopf
  • ständige Selbstkontrolle
  • zu wenig realistische Probeläufe
  • unklare Kernbotschaften
  • das Auswendiglernen jedes Satzes
  • zu viel Material
  • fehlende Vorbereitung auf kritische Fragen
  • der Kampf gegen jede körperliche Reaktion

Eine gute Vorbereitung berücksichtigt deshalb sowohl den Inhalt als auch die konkrete Auftrittssituation.

 

 

8. Was kann ich vor einem wichtigen Auftritt tun?

 

Eine hilfreiche Vorbereitung beginnt deutlich vor dem Termin.

Klare Antworten auf folgende Fragen schaffen Orientierung:

  • Was möchte ich erreichen?
  • Was ist meine Kernbotschaft?
  • Was braucht mein Publikum?
  • Welche Fragen sind wahrscheinlich?
  • Welche Einwände könnten kommen?
  • Was ist für mich persönlich der schwierigste Moment?
  • Was mache ich, wenn etwas anders läuft als geplant?

Je konkreter die Vorbereitung wird, desto weniger Raum bleibt für diffuse Unsicherheit.

 

 

9. Hilft Mentaltraining bei Lampenfieber?

 

Mentaltraining kann eine sehr hilfreiche Ergänzung sein.

Dabei geht es um wesentlich mehr als positives Denken.

Wir können beispielsweise den bevorstehenden Auftritt mental durchspielen.

Den Einstieg.

Den Blick ins Publikum.

Eine Unterbrechung.

Eine schwierige Frage.

Den Moment nach einem Versprecher.

Den Wiedereinstieg.

So entsteht bereits vor dem eigentlichen Termin eine größere Auswahl an vertrauten Handlungsmöglichkeiten.

Besonders hilfreich ist dabei eine realistische Vorstellung.

Wir trainieren weniger den perfekten Auftritt.

Wir trainieren Handlungsfähigkeit.

Mehr über Mentaltraining bei Lampenfieber

 

 

10. Was hilft unmittelbar vor dem Auftritt?

 

Kurz vor dem Auftritt braucht es selten noch mehr Inhalt.

Jetzt geht es stärker um deinen Zustand.

Hilfreich können sein:

  • ruhige und natürliche Atmung
  • ein kurzer körperlicher Ausgleich
  • bewusster Bodenkontakt
  • eine klare Erinnerung an deine Kernbotschaft
  • Kontakt mit dem Raum und den Menschen
  • ein ruhiger Beginn
  • eine bewusste erste Pause

Richte deine Aufmerksamkeit zunehmend weg von der Selbstbeobachtung und hin zu deiner Aufgabe.

Was möchtest du vermitteln?

Was brauchen die Menschen vor dir?

Was ist der erste Gedanke, den du mit ihnen teilen möchtest?

 

 

11. Was hilft während der Präsentation?

 

Bleib im Kontakt mit deinem Publikum.

Hör zu.

Schau Menschen an.

Atme weiter.

Lass Pausen entstehen.

Und erinnere dich:

Deine Aufgabe besteht weniger darin, dich selbst zu beobachten.

Deine Aufgabe besteht darin, etwas zu vermitteln.

Falls du kurz den Faden verlierst, darfst du anhalten.

Eine Pause wirkt für das Publikum häufig wesentlich unspektakulärer, als sie sich für dich anfühlt.

Du kannst einen Gedanken noch einmal aufnehmen.

Eine Frage stellen.

Oder kurz auf deine Struktur zurückgreifen.

 

 

12. Helfen Alkohol oder Beruhigungsmittel?

 

Alkohol kann kurzfristig das subjektive Gefühl von Anspannung verändern.

Gleichzeitig kann er Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Aussprache und Urteilsvermögen beeinträchtigen.

Für einen wichtigen beruflichen Auftritt ist das eine ungünstige Kombination.

Zudem kann schnell die innere Verknüpfung entstehen:

„Damit ich auftreten kann, brauche ich vorher etwas.“

Professionelle Auftrittssicherheit sollte reproduzierbar sein.

Deshalb lohnt es sich, Fähigkeiten zu entwickeln, auf die du aus eigener Kraft zugreifen kannst.

Mehr über Alkohol und Lampenfieber

 

 

13. Wann lohnt sich professionelle Unterstützung?

 

Professionelle Unterstützung kann besonders sinnvoll sein, wenn:

  • ein wichtiger Auftritt bevorsteht
  • du trotz guter Vorbereitung starkes Lampenfieber erlebst
  • deine Nervosität ungewöhnlich stark geworden ist
  • du bestimmte Auftritte zunehmend vermeidest
  • Lampenfieber deine beruflichen Möglichkeiten einschränkt
  • eine konkrete High-Stakes-Situation bevorsteht
  • du schnell und gezielt an einem realen Auftritt arbeiten möchtest

Je nach Anliegen können Auftrittscoaching, Mentaltraining, Executive Sparring oder ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

 

 

14. Wann ist es mehr als Lampenfieber?

 

Lampenfieber und ausgeprägte Redeangst sind unterschiedliche Phänomene.

Bei stark ausgeprägter Rede- oder Auftrittsangst kann bereits die Vorstellung einer entsprechenden Situation intensive Angst auslösen.

Vielleicht werden berufliche Möglichkeiten vermieden.

Vielleicht bestimmen Sorgen den Alltag bereits lange vor dem eigentlichen Auftritt.

Dann lohnt sich eine sorgfältige fachliche Einordnung.

Die passende Unterstützung richtet sich danach, was tatsächlich vorliegt.

Lampenfieber oder Redeangst? Mehr über den Unterschied

 

 

 

Lampenfieber bei Führungskräften, Geschäftsführern und Unternehmern

 

Eine Situation begegnet mir in meiner Arbeit besonders häufig:

Ein Mensch ist fachlich erfahren.

Er führt.

Trifft Entscheidungen.

Verhandelt.

Präsentiert regelmäßig.

Und dann gibt es diesen einen Auftritt.

Vor dem Vorstand.

Vor dem Aufsichtsrat.

Vor wichtigen Investoren.

Bei einem entscheidenden Pitch.

Auf einer großen Bühne.

Oder vor einer Kamera.

Plötzlich steigt die Nervosität deutlich stärker als gewohnt.

Das kann gerade deshalb irritieren, weil es wenig zum eigenen Selbstbild passt.

„Warum passiert mir das? Ich kann das doch.“

Genau darin liegt häufig ein wichtiger Hinweis.

Die Kompetenz ist vorhanden. Die Situation hat eine besondere Bedeutung bekommen.

 

 

 

Wenn besonders viel auf dem Spiel steht

 

Mit der Tragweite eines Auftritts verändert sich häufig auch der innere Druck.

Vielleicht geht es um:

  • eine strategische Entscheidung
  • eine Investition
  • einen bedeutenden Auftrag
  • die eigene Karriere
  • eine neue Führungsrolle
  • die Einschätzung wichtiger Entscheider
  • das Vertrauen von Mitarbeitenden
  • die öffentliche Wahrnehmung

Dann wird die Frage interessanter:

Was genau erzeugt den Druck?

Welche Bedeutung hat diese Situation für dich?

Welche Person oder welches Gremium bekommt innerlich besonders viel Gewicht?

Wohin wandert deine Aufmerksamkeit?

Was geschieht körperlich?

Und welche Vorbereitung hilft dir dabei, im entscheidenden Moment Zugang zu deinen Fähigkeiten zu behalten?

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Bei beruflichem Lampenfieber richtet sich der Rahmen nach deiner Rolle und nach der Tragweite der Situation.

 

Executive Sparring

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter sowie Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im Executive Sparring.

Das gilt sowohl für konkrete wichtige Auftritte als auch für längerfristige Entwicklungsziele wie:

  • Auftrittssicherheit
  • Executive Presence
  • C-Level-Kommunikation
  • Präsentationskompetenz
  • Selbststeuerung unter Druck

Executive Sparring gilt außerdem für andere Fach- und Führungskräfte, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite hat.

Zum Beispiel:

  • Vorstandspräsentationen
  • Auftritte vor dem Aufsichtsrat
  • Investorenpräsentationen
  • entscheidende Pitches
  • wichtige Verhandlungen
  • Keynotes mit hoher Sichtbarkeit
  • Medienauftritte

→ Mehr über Executive Sparring

 

 

Business 1:1

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann Business 1:1 passen, wenn es um die allgemeine Entwicklung beruflicher Auftrittssicherheit geht.

Zum Beispiel:

  • freier präsentieren
  • klarer strukturieren
  • sicherer vor Gruppen sprechen
  • besser mit wiederkehrender Nervosität umgehen
  • Stimme und Körpersprache entwickeln

Sobald eine konkrete High-Stakes-Situation hohe Tragweite hat, erfolgt die Zusammenarbeit im Executive Sparring.

→ Mehr über Business 1:1

 

 

 

Executive Sparring bei Lampenfieber

 

Bei einem wichtigen beruflichen Auftritt lohnt es sich häufig, Lampenfieber und konkrete Auftrittsvorbereitung miteinander zu verbinden.

Dann können wir beispielsweise arbeiten an:

  • deiner Kernbotschaft
  • deiner Argumentation
  • kritischen Fragen
  • Einwänden
  • deiner inneren Vorbereitung
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • Stimme und Körpersprache
  • Executive Presence
  • realistischen Simulationen
  • dem Umgang mit unerwarteten Situationen

So betrachten wir sowohl deine innere Reaktion als auch die reale berufliche Herausforderung.

Das Ziel ist weniger ein künstlich entspannter Auftritt.

Das Ziel ist Souveränität unter realen Bedingungen.

 

 

 

Was tun bei einer Vorstandspräsentation?

 

Vorstand und Aufsichtsrat stellen eine besondere Präsentationssituation dar.

Die Zeit ist häufig knapp.

Fragen kommen früh.

Entscheidungen haben Gewicht.

Und eine Präsentation kann jederzeit vom vorbereiteten Ablauf in ein anspruchsvolles Gespräch wechseln.

Deshalb gehört die individuelle Vorbereitung von Vorstandspräsentationen und Auftritten vor dem Aufsichtsrat für mich in den Executive-Rahmen.

Wir verbinden:

  • Entscheidungsziel
  • Kernbotschaft
  • Argumentation
  • kritische Fragen
  • Präsenz
  • Selbststeuerung

→ Vorstandspräsentationen und Auftritte vor dem Aufsichtsrat vorbereiten

 

 

 

Auftrittscoaching bei Lampenfieber

 

Manchmal ist das Anliegen sehr konkret.

Ein Auftritt steht bevor.

Du möchtest dich gezielt vorbereiten.

Dann können wir direkt mit deiner realen Situation arbeiten.

Wir analysieren:

  • Was trägt bereits?
  • Wo entsteht Druck?
  • Welche Vorbereitung ist sinnvoll?
  • Welche Situationen verdienen besondere Aufmerksamkeit?
  • Was brauchst du im entscheidenden Moment?

Bei Geschäftsführern, Vorständen, Inhabern und vergleichbaren Rollen findet diese Arbeit im Executive Sparring statt.

Bei anderen Fach- und Führungskräften entscheidet die Tragweite der konkreten Situation.

→ Auftrittscoaching bei Lampenfieber in Berlin und online

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei wichtigen Auftritten

 

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften überzeugend zu präsentieren.

Dabei verbinde ich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Bei Führungskräften und Entscheidern geht es häufig um mehr als eine gute Präsentation.

Es geht um:

  • Wirkung
  • Verantwortung
  • Entscheidungen
  • Selbststeuerung
  • Präsenz unter Druck

Und darum, die eigene Kompetenz gerade dann verfügbar zu haben, wenn die Situation besonders wichtig ist.

→ Mehr über mich

 

 

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor?

 

Dann schreib mir kurz:

  • Welche Rolle hast du?
  • Welche Situation steht bevor?
  • Wann findet sie statt?
  • Was möchtest du erreichen?
  • Wie zeigt sich das Lampenfieber?
  • Welche Tragweite hat der Auftritt?
  • Bevorzugst du online oder einen Termin in Berlin?

Ich ordne den passenden Rahmen ein.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und vergleichbare Gesamtverantwortung → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei High-Stakes-Situationen → Executive Sparring.

Andere Fach- und Führungskräfte bei klassischen Entwicklungszielen → Business 1:1.

→ Konditionen ansehen

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Lampenfieber darf Energie sein

 

Ein wichtiger Auftritt darf sich wichtig anfühlen.

Du brauchst dafür keine völlige Ruhe und keine perfekte Performance.

Entscheidend ist etwas anderes:

Du bleibst mit dir, deiner Botschaft und den Menschen vor dir in Kontakt.

Du kannst denken.

Du kannst reagieren.

Du kannst gestalten.

Und du kannst auch mit spürbarer Energie souverän auftreten.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2015
Überarbeitung: 28. September 2026

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Wenn Sie sich nicht vertrauen, weshalb sollten es dann andere Menschen tun?
Selbstvertrauen

Gesundes Selbstvertrauen

 

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Fördern Sie den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Selbstvertrauen steigern – wie du lernst, dir selbst zu glauben

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Definition Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen bedeutet: Sich-selbst-vertrauen. Bewusstsein, Sicherheit, Überzeugung im Hinblick auf die eigene Person. Vertrauen in die eigenen Kräfte, Fähigkeiten.

 

Unterschieden werden kann zwischen:

  • förderliches (gesundes) oder nachteiliges (ungesundes) Selbstvertrauen
  • hohes oder niedriges Selbstvertrauen
  • berechtigtes und unberechtigtes Selbstvertrauen

 

 

 

Wieso ich von GESUNDEM Selbstvertrauen schreibe?

 

Es gibt ja leider durchaus zahlreiche Fälle, in denen Menschen ein Selbstvertrauen an den Tag legen, das unangemessen ist. Solche Blender können schon recht nachteilig für das Umfeld sein und eine Korrektur beziehungsweise eine berechtigte Basis für das Selbstvertrauen ist wünschenswert.

Narzissten wirken beispielsweise auf viele Beobachter im ersten Moment als wären sie voller Selbstvertrauen, obwohl das tatsächlich nicht der Fall ist. Gerade deren Unsicherheit fördert ihr Verhalten. Andere Menschen legen sich eine Maske zu, tun so einiges an der Oberfläche oder mithilfe ungesunder Substanzen oder anderer Tricks.

 

 

 

Wozu soll Selbstvertrauen gut sein?

 

Alles, was man im Leben braucht, sind Ignoranz und Selbstvertrauen, meinte Mark Twain. Wie auch immer er das gemeint haben sollte; wirksames Selbstvertrauen sitzt tief und erfordert meiner Meinung nach keine Ignoranz. Im Gegenteil!

Wer Selbstvertrauen hat, schaut genauer hin, anstatt sich und anderen Menschen etwas vorzumachen. Wer Selbstvertrauen hat, geht die Dinge an und schaut auf die Lösungen.

 

 

 

Wie zeigt sich gesundes Selbstvertrauen?

 

Gesundes Selbstvertrauen zeigt sich in besseren Entscheidungen. Von außen zeigt es sich in einer entsprechenden Körpersprache mit Gestik, Mimik und Körperhaltung. Ausgeprägtes Selbstvertrauen wird mit einer aufrechten und offenen Körperhaltung sowie sicherem Blickkontakt verbunden.

Geringes Selbstvertrauen kann Wahrnehmung, Denken und Handeln einschränken. Personen mit geringem Selbstvertrauen wirken meist ängstlicher, unsicherer und gehemmter in Beziehungen. Das schränkt deren Leben ein. Menschen mit Selbstvertrauen kommunizieren klarer, weil sie wissen, wer sie sind, was sie wollen und dass sie es dürfen.

 

 

 

Sind Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein identisch?

 

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein werden oft wie Synonyme verwendet. Genaugenommen haben die Begriffe unterschiedliche Bedeutungen. Im Grunde ist Selbstvertrauen ein Aspekt von Selbstbewusstsein. Selbstbewusste Menschen kennen ihre Möglichkeiten und wissen, was sie sich zutrauen können.

Hindernisse und Ursachen bei mangelndem Selbstvertrauen

 

Wesentliche Hindernisse der Selbstentfaltung und somit Ursachen für mangelndes Selbstvertrauen sind Ängste, die Angst vor Ablehnung und die Angst vor Versagen. Vieles hat seine Ursachen in der Kindheit. Als Folge wird das Leben fremdbestimmter gelebt und Selbstvertrauen nur sehr schwer erworben. Da helfen auch die Maskierungen nichts, die sich manche Menschen im Laufe der Zeit erworben haben.

22+ Tipps: Wege zu gesundem Selbstvertrauen

 

Die Seele aller gelingenden Tätigkeit ist doch das tiefe Selbstvertrauen.

Wilhelm von Humboldt

 

 

 

1. Raus aus der Opferhaltung, hinein ins Gestalten

 

Ein wesentlicher Schlüssel zu gesundem Selbstvertrauen ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wer sich in der Opferhaltung gefangen fühlt, macht sich selbst kleiner.

 

 

 

2. Lernbereitschaft statt Perfektionismus

 

Lernbereitschaft ist deutlich förderlicher, als krampfhafter Perfektionismus. Wer meint, ständig anderen Menschen oder sich selbst etwas unbedingt beweisen zu müssen, macht sich das Leben schwer.

Wer neugierig und lernbereit ans Werk geht, darf auch mal Umwege machen.

 

 

 

3. Sport

 

Fehlende Bewegung macht körperlich und geistig träger und träger. Bewegung und Sport, die Vergnügen bereiten, wirken sich positiv auf das Selbstvertrauen aus. Und damit sind jetzt keine mit Anabolika beschleunigten Muskelaufbauaktionen gemeint. Ein gutes Körpergefühl ist schon spürbare Belohnung. Mehr Bewegung führt zu mehr Energie und Lebenslust, die Säfte kommen ins Fließen.

 

 

 

4. Bildung

 

Mitreden zu können, wenn es an der Zeit ist, stärkt das Selbstvertrauen.

 

 

 

5. Erfüllung

 

Ein erfülltes Leben macht nicht nur Freude, es formt auch den Charakter, die Persönlichkeit. Wer bewusst lebt und gestaltet, vertraut sich selbst mehr und mehr.

 

 

 

6. Haltung

 

Kopf hoch, Brust raus, gerade Rücken, Blick nach vorne. Aufrecht und doch beweglich, registriert das Gehirn; wir sind standhaft und kraftvoll. Die Körpersprache ist nicht nur Ausdruck des Innenlebens, sie wirkt auch andersherum. Das Seelenleben drückt sich in der Körpersprache aus. Die Seele hat Einfluss auf die Haltung, doch das gilt auch andersherum. Gehen und stehen Sie aufrecht, blicken ihrem Gegenüber in die Augen und bewegen Sie sich ruhig und gelassen.

 

Zur Orientierung:

  • Stehen oder sitzen Sie aufrecht.
  • Stehen Sie etwa schulterbreit und nehmen Sie einen festen Stand ein.
  • Nehmen Sie eine offene Körperhaltung ein.
  • Lassen Sie die Hände locker neben dem Körper hängen, wenn Sie nicht gestikulieren. Im Sitzen können Sie die Arme locker auf den Armlehnen ablegen.
  • Gehen Sie zügig und mit festen Schritten.

 

 

 

7. Überzeugungen

 

„Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.“ meinte Seneca. Auch Selbstvertrauen verträgt Pflege. Vor allem unbewusste Überzeugungen und Glaubenssätze nagen gerne in der Tiefe am Selbstvertrauen und nähren Zweifel. Selbst hartnäckige und schon lang anhaftende negative Glaubenssätze lassen sich schnell und gezielt auflösen.

Wir Menschen sind voller Überzeugungen und Glaubenssätze, die unsere Wahrnehmung, Denken und Verhalten beeinflussen. Einschränkende Überzeugungen lassen sich verändern, konstruktive fördern. Weshalb sollten wir das dem Zufall überlassen und Missverständnisse belassen?

 

 

 

8. Den Stärken widmen

 

Es lohnt sich, die eigenen Talente und Stärken erkunden, anstatt auf vermeintliche Schwächen zu starren. Das fördert das Selbstbewusstsein, also das Wissen um die persönlichen Eigenarten und das stärkt das Selbstvertrauen.

Machen Sie sich vertraut: Erfahren Sie mehr über sich und Ihre Wirkung. Wenn Sie sich Ihrer Stärken bewusst sind, können Sie sich selbst vertrauen und Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten und Talente aufbauen. Selbstvertrauen hängt ganz eng mit unserem Selbstwert zusammen. Selbstwert ist der Wert, den wir uns selber zuschreiben.

 

 

 

9. Mentales Training, Coaching, Therapie

 

Räumen Sie Ihr Oberstübchen auf. Legen Sie, gegebenenfalls mit Unterstützung in Form von Coaching oder Therapie, Altlasten ab. Arbeiten Sie an Überzeugungen und Glaubenssätzen.

Mentaltraining kann in vielerlei Hinsicht bei der Förderung eines gesunden Selbstvertrauens unterstützen.

 

 

 

10. Vergleiche lassen

 

Sich an Beispielen zu orientieren kann inspirierend sein, doch Vergleiche machen leicht unzufrieden. Es werden dann eigene Stärken übersehen. Anstatt sich ständig mit anderen Menschen zu vergleichen, empfiehlt es sich, die eigene Einzigartigkeit zu genießen. Eine gute Übung, um das zu pflegen, ist es, die Einzigartigkeit und Vielfalt bei den Mitmenschen genauer zu betrachten und zu würdigen.

 

 

 

11. Selbstakzeptanz

 

Ja, auch Selbstakzeptanz ist keine Selbstverständlichkeit. Die wenigsten Menschen erreichen einen vollständigen Abgleich von Fremd- und Selbstbild, doch an einigen Stellen ist das recht hilfreich. Je nach Thema können hier Therapeuten oder Coaches unterstützen.

 

 

 

12. Achtsamkeit

 

Achtsamkeit ist mehr als eine Modeerscheinung. Im Hier-und-Jetzt zu sein, hält uns auch im Kontakt mit unseren Möglichkeiten. Wer präsent ist, entfaltet mehr Wirkung, bekommt die entsprechenden ermunternden Rückmeldungen und fühlt sich berechtigterweise sicherer.

Achtsamkeit hilft dabei das Grübeln zu beenden, nehmen Sie lieber die Realität bewusst wahr. Gönnen Sie sich immer wieder einmal ein paar Minuten Ruhe und spüren Sie in sich hinein, wie es Ihnen wirklich geht. Ob Sie es Meditation oder Achtsamkeit ist sekundär.

 

 

 

13. Versagensängste und Co.

 

Mit Unterstützung lassen sich auch tief sitzende Ängste lösen. Ängste halten uns von so vielen wichtigen und schönen Schritten ab.

 

 

 

14. Rückmeldungen

 

Ehrliches und gar brauchbares Feedback zu bekommen, ist eine Seltenheit. Doch es hilft sehr konstruktives Feedback zu erhalten.

 

 

 

15. Visualisierungen

 

Nicht jeder Mensch verfügt über ein positives Selbstbild oder förderliche Zukunftserwartungen. Das kann dann schon mal im Weg stehen oder zumindest bremsen. Wie genau ist es, wenn es so ist, wie Sie es sich wünschen? Visualisierungen können sehr einflussreich sein. Gerade bei anspruchsvollen Zielen und einem einschränkenden Selbstbild lohnt sich das sehr.

 

 

 

16. Selbstliebe

 

Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend. Und dann steht da dieser Scheiß-Spiegel.

 

Sich selbst anzunehmen und sich zu lieben, fällt vielen Menschen nicht leicht. Doch das ist so wesentlich, um das Leben wahrlich erfüllend zu erleben. Schon in der Körpersprache schlägt es sich und die Seele nieder, wenn jemand sich diese Liebe selbst vorenthält.

Lernen Sie sich selbst besser kennen und sich vertrauen. Das ist ein häufiges und lohnenswertes Thema im Coaching, das deutliche positive Unterschiede in vielen Bereichen mit sich bringt.

 

 

 

17. Visionen

 

Wer etwas zu einer lebenswerten Welt beiträgt, tut sich selbst damit einen Gefallen. Menschen wachsen mit ihren Aufgaben. Visionen liefern die Orientierung, den Rahmen.

 

 

 

18. Lächeln

 

Umso tiefer ein Lächeln seinen Ursprung hat, desto mehr richtet es die Seele auf. Das führt dazu, dass wir uns augenblicklich besser fühlen. Das gesamte Gesicht, die Mimik und dann die restliche Körperhaltung verändern sich.

 

 

 

19. Atmung

 

Eine gleichmäßige Atmung wirkt Wunder und lässt sich mit einfachen Atemtechniken fördern.

 

 

 

20. Dankbarkeit

 

Wer übersieht, womit das Leben das eigene Sein schon beschenkt hat, der verzichtet darauf, wichtige Ressourcen zu erkennen und Stolz zu empfinden. Dankbarkeit fühlt sich gut an und setzt konstruktive Kräfte frei.

 

 

 

21. Nein und Ja

 

Es ist hilfreich, zu wissen, was einem selbst guttut. Dann braucht es auch die Fähigkeit, gegebenenfalls Nein zu sagen. Manches Thema verdient es lauter zu werden, zu kämpfen.

 

 

 

22. Schluss mit Bewertungen

 

Mit jeder Bewertung legen wir die Richtung unseres Denkens vor. Selbst harmlos wirkende Verurteilungen setzen uns selbst weitere Grenzen.

Synonyme

Innere Kraft, Moral, Mut, Selbstgewissheit, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Selbstgefühl, Selbstwertgefühl,Stolz.

Ursprung des Wortes

Das Wort Selbstvertrauen setzt sich aus den Worten „selbst“ und „Vertrauen“ zusammen.

Pflegen Sie Ihr Selbstvertrauen

 

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze Sie dabei, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Wie wollen Narzissten dein Selbstvertrauen zerstören? Verhindere das!

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Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie pflegen Sie Ihr Selbstvertrauen?

Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. Johann Wolfgang von Goethe

Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität als Perspektivenvielfalt: Wie Unterschiede unser Denken erweitern, blinde Flecken sichtbar machen und zu fundierteren Entscheidungen beitragen können.

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

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Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2018
Überarbeitung: 9. November 2020
Englische Version:
AN: #26219
K: CNB
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Die Wirkung von Powerposen: Alles Quatsch oder steigert es das Selbstvertrauen?

Die Wirkung von Powerposen: Alles Quatsch oder steigert es das Selbstvertrauen?

Was ist dran an Powerposen? 4 Übungen, mit denen Sie es herausfinden
Powerposen

Powerposen

 

Haben Sie die Wirkung von Powerposen schon für sich getestet? Hier sind vier Übungen für mehr Selbstsicherheit und weniger Stress.

Video

Powerposen: Mehr Präsenz durch Haltung – oder bloßer Showeffekt?

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Überblick

 

 

 

 

Haltung

 

Wer die Schultern hängen lässt und sich kleiner macht, wirkt geknickt. Von der Forderung Haltung zu bewahren ist das weit entfernt. Aber wenn mir danach ist, ist das halt so, oder? Weshalb verstellen?

 

 

 

Kleiner Ausflug ins Tierreich

 

Ein kurzer Blick zu unseren haarigen Verwandten. Bei Alphatieren ist innerhalb eines Rudels ein höherer Testosteron- und niedrigen Cortisolspiegel nachweisbar.  Sie strahlen nach außen Ruhe und Selbstsicherheit aus. Nimmt ein neues Tier die Rolle des Alphatiers ein, steigt innerhalb weniger Tage dessen Testosteronspiegel und sein Cortisolspiegel (Stresshormon) sinkt. Das Tier wächst in die Rolle des ruhigen, selbstsicheren Führers hinein.

Diese Beobachtung animierte die Sozialpsychologin Amy Cuddy und ihre Kollegen an der Harvard Business School zu prüfen, ob das bei Menschen auch so solche Zusammenhänge gibt. Und tatsächlich lassen sich schon nach 2 Minuten in machtvollen Posen, sogenannten High-Power Pose und auch Power Posen, zwei Ergebnisse erkennen: die Menschen fühlen sich selbstbewusster und das lässt sich auch anhand des Pegels von Testosteron und Cortisol messen.

 

 

 

Power Posen

 

Power Posen sind Körperhaltungen, die für Kraft, Macht und Sicherheit stehen. Wer sie an den Tag legt, wirkt kraft- und einflussreich. Doch Körpersprache ist keine Einbahnstraße; sie hat Einfluss auf die Psyche.

 

 

 

4 Beispiele für Powerposen

 

Den Testosteronspiegel erhöhen, den Cortisolwert senken und dadurch den Stress verabschieden, während sich Ihr Selbstvertrauen aufrichtet? Wenn Sie gleich eine wichtige Besprechung, eine Präsentation oder eine schwierige Verhandlung haben, dann können Sie durch kurzes Power Posing ihre Hormone zähmen und dann selbstsicher und gestärkt in die Situation gehen. Hier sind die Übungen dafür.

 

 

1. Wonder Woman und Superman

 

Die Beine werden mindestens schulterbreit auseinandergesetzt und die Arme in die Hüften gestemmt, dann mit tiefem Einatmen die Brust raus und das Kinn nach vorne oder sogar leicht nach oben recken. So sicher, wie ein Baum ist der Stand. An solch einem Menschen ist kein Vorbeikommen. Mehr zum Stand und der Erdung im Artikel Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen

 

 

 

2. Siegerpose

 

So sehen Gewinner aus: Dafür werden die Arme nach oben gerissen, der Brustkorb aufgebläht und der Blick geht nach oben. „Ja, gewonnen!“

 

 

 

3. Chef

 

Chef oder Chefin sein: Auf einem Stuhl bequem zurücklehnen und verschränke die Arme hinter den Kopf legen. Die Füße werden auf dem Tisch abgelegt. Das Gefühl: Zufriedenheit breitet sich aus, es Großes wurde geleistet!

 

 

 

4. Lässige Typen

 

Für die lässigen Typen: Lehnen Sie sich lässig an einen Tisch und stützen sich mit einer Hand darauf ab.

 

 

 

Booster

 

Mit geeigneten Atemtechniken lässt sich die Wirkung noch deutlich steigern. Lassen Sie sich entsprechende Tipps im Coaching geben.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Haben Sie die Wirkung von Powerposen schon für sich getestet? Und?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
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Ein Glas Wein vor der Präsentation. Ein Bier vor der Rede. Einfach etwas, um lockerer zu werden.

Der Gedanke klingt zunächst plausibel.

Alkohol kann Anspannung subjektiv dämpfen.

Genau darin liegt die Versuchung.

Du fühlst dich vielleicht entspannter.

Dein Auftritt kann gleichzeitig an Qualität verlieren.

Weniger Angst zu spüren bedeutet noch lange nicht, besser zu präsentieren.

 

 

 

Hilft Alkohol gegen Lampenfieber?

 

Die kurze Antwort lautet:

Alkohol kann das subjektive Gefühl von Angst kurzfristig reduzieren. Als Strategie für einen guten Auftritt ist er ungeeignet.

Das klingt zunächst widersprüchlich.

Es lässt sich leicht erklären.

Alkohol beeinflusst das zentrale Nervensystem.

Dadurch können Hemmungen und das Gefühl innerer Anspannung sinken.

Du erlebst dich möglicherweise als lockerer und mutiger.

Gleichzeitig können Fähigkeiten leiden, die du gerade bei einem wichtigen Auftritt brauchst:

  • Aufmerksamkeit
  • Reaktionsfähigkeit
  • Gedächtnis
  • Urteilsvermögen
  • Koordination
  • sprachliche Präzision
  • Selbstbeobachtung

Genau deshalb ist die entscheidende Frage weniger:

„Fühle ich mich mit Alkohol entspannter?“

Die wichtigere Frage lautet:

„Unterstützt das meine tatsächliche Leistungsfähigkeit und Wirkung?“

 

 

 

Das Interessante: Du kannst dich besser fühlen und schlechter wirken

 

Dieser Unterschied ist besonders wichtig.

Bei Untersuchungen mit Redeaufgaben berichteten sozial ängstliche Teilnehmer unter Alkoholeinfluss teilweise weniger subjektive Angst.

Unabhängige Beobachter bewerteten die Leistung unter Alkoholeinfluss zugleich schwächer.

Das ist für Redner eine wertvolle Erinnerung:

Deine eigene Wahrnehmung und deine tatsächliche Außenwirkung sind zwei verschiedene Größen.

Alkohol kann dir das Gefühl vermitteln:

„Jetzt läuft es viel besser.“

Das Publikum kann gleichzeitig erleben:

weniger Präzision.

weniger Präsenz.

weniger Konzentration.

weniger professionelle Wirkung.

 

 

 

Auch die Erwartung kann eine Rolle spielen

 

Spannend ist außerdem der sogenannte Erwartungseffekt.

In Studien zeigte sich, dass bereits die Überzeugung, Alkohol getrunken zu haben, das Angsterleben beeinflussen kann.

Das zeigt etwas Grundsätzliches:

Ein Teil der vermeintlichen Wirkung entsteht möglicherweise aus der Erwartung:

„Damit werde ich lockerer.“

Genau solche inneren Erwartungen lassen sich auch auf hilfreichere Weise nutzen.

 

 

 

Warum Alkohol vor einem wichtigen Auftritt besonders ungünstig ist

 

Vor einer wichtigen Präsentation brauchst du möglichst guten Zugriff auf deine Fähigkeiten.

Du willst:

  • schnell denken
  • auf Fragen reagieren
  • deinen roten Faden behalten
  • sprachlich präzise bleiben
  • die Reaktionen des Publikums wahrnehmen
  • deine Körpersprache steuern
  • situativ entscheiden

Ein professioneller Auftritt lebt gerade von diesen Fähigkeiten.

Deshalb ist eine Substanz, die Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit verändert, ein schlechter Tausch gegen ein kurzfristig entspannteres Gefühl.

 

 

 

Die größere Gefahr: Alkohol wird zur Voraussetzung

 

Noch wichtiger finde ich einen zweiten Aspekt.

Stell dir vor, das Glas vor der ersten Präsentation fühlt sich hilfreich an.

Beim nächsten Auftritt denkst du:

„Das hat letztes Mal funktioniert.“

Und irgendwann entsteht:

„Ohne Alkohol schaffe ich das kaum.“

Damit verändert sich die Funktion des Alkohols.

Aus einem Getränk wird eine Bewältigungsstrategie.

Genau solche Strategien können sich verstärken, weil kurzfristige Erleichterung das Verhalten attraktiv macht.

Eine hilfreiche Strategie gibt dir langfristig mehr Freiheit. Sie macht dich weniger abhängig von einem Hilfsmittel.

 

 

 

Lampenfieber ist zunächst etwas anderes als Redeangst

 

Ein gewisses Maß an Aktivierung vor einem Auftritt ist vollkommen normal.

Der Herzschlag steigt.

Die Aufmerksamkeit nimmt zu.

Der Körper stellt Energie bereit.

Das kann deinen Auftritt sogar unterstützen.

Viele erfahrene Redner kennen Lampenfieber.

Sie haben gelernt, diese Aktivierung zu nutzen.

Anders sieht es aus, wenn die Angst sehr stark wird.

Vielleicht entstehen:

  • intensive Vermeidung
  • Blackout-Angst
  • starke körperliche Symptome
  • ausgeprägte Angst vor Bewertung
  • lange Angst bereits Tage oder Wochen vor einem Auftritt
  • berufliche Einschränkungen

Dann reicht der Hinweis „Übe einfach mehr“ häufig kaum aus.

Hier lohnt sich eine genauere Betrachtung.

 

 

 

Was hilft bei normalem Lampenfieber?

 

Für viele Menschen reichen einige grundlegende Maßnahmen bereits erstaunlich weit.

 

 

1. Bereite dich auf den tatsächlichen Auftritt vor

 

Gute Vorbereitung bedeutet mehr als den Text mehrfach zu lesen.

Probe möglichst realistisch.

Stehend.

Laut.

Mit Präsentation.

Mit Technik.

Mit den Übergängen.

Und besonders mit Einstieg und Schluss.

Vertrautheit entlastet dein Nervensystem.

 

 

2. Kenne deine Botschaft

 

Wer jedes einzelne Wort erinnern möchte, erzeugt zusätzlichen Druck.

Viel wichtiger ist:

Was sollen die Menschen verstehen?

Welche drei Gedanken müssen sitzen?

Wie führt ein Gedanke zum nächsten?

Je besser du deine Botschaft kennst, desto freier kannst du sprechen.

 

 

3. Beginne bewusst langsam

 

Nervosität beschleunigt.

Gedanken werden schneller.

Die Stimme wird schneller.

Die Atmung wird flacher.

Deshalb lohnt sich ein bewusst ruhiger Einstieg.

Stabil stehen.

Publikum ansehen.

Ausatmen.

Ersten Satz sprechen.

Pause.

Damit gibst du deinem System Orientierung.

 

 

4. Nutze deine Atmung

 

Deine Atmung beeinflusst deinen körperlichen Zustand.

Vor dem Auftritt kann eine ruhige, angenehme Atmung helfen, die Aktivierung zu regulieren.

Besonders hilfreich ist häufig ein etwas längeres Ausatmen.

Es geht dabei weniger um eine komplizierte Atemtechnik.

Es geht um einen ruhigen Rhythmus, der zu dir passt.

 

 

5. Bewege dich sinnvoll

 

Anspannung erzeugt Energie.

Diese Energie darf sich bewegen.

Ein kurzer Spaziergang vor dem Auftritt kann hilfreich sein.

Auch auf der Bühne darfst du gestikulieren und dich sinnvoll bewegen.

Ziel ist keine starre Körpersprache.

Ziel ist eine natürliche Präsenz.

 

 

6. Reduziere unnötige körperliche Verstärker

 

Wenn dein Körper ohnehin stark aktiviert ist, kann sehr viel Koffein zusätzliche Unruhe erzeugen.

Beobachte deshalb, was dein Körper vor Auftritten gut verträgt.

Vertraute Abläufe sind häufig hilfreicher als Experimente am Tag einer wichtigen Präsentation.

 

 

7. Plane für mögliche Probleme

 

Was machst du, wenn die Technik ausfällt?

Was machst du bei einem Blackout?

Was machst du bei einer schwierigen Frage?

Ein guter Plan B beruhigt.

Du weißt:

„Auch wenn etwas schiefläuft, habe ich Möglichkeiten.“

 

 

8. Richte deine Aufmerksamkeit auf die Aufgabe

 

Lampenfieber zieht Aufmerksamkeit nach innen.

„Wie sehe ich aus?“

„Hört jemand meine Stimme zittern?“

„Was denken die über mich?“

Hilfreicher ist die Rückkehr zu deiner Aufgabe:

Was möchte ich diesen Menschen jetzt geben?

Eine Information?

Orientierung?

Eine Entscheidung?

Eine Idee?

Je stärker dein Fokus auf deiner Botschaft liegt, desto weniger Raum bekommt permanente Selbstbeobachtung.

 

 

9. Erlaube Aktivierung

 

Du brauchst vor einem wichtigen Auftritt keinen Zustand völliger Tiefenentspannung.

Du darfst Energie spüren.

Ein schnellerer Puls bedeutet keineswegs automatisch, dass etwas schiefläuft.

Vielleicht sagt dein Körper schlicht:

„Das hier ist wichtig.“

Diese Energie kannst du nutzen.

 

 

 

Was hilft bei stärkerer Redeangst?

 

Wenn Auftritte regelmäßig starke Angst auslösen, lohnt sich mehr als Auftrittstechnik.

Dann interessiert mich beispielsweise:

  • Was genau wird befürchtet?
  • Welche Situationen lösen die stärkste Reaktion aus?
  • Welche Gedanken halten die Angst aufrecht?
  • Welche Vermeidungsstrategien haben sich entwickelt?
  • Welche früheren Erfahrungen spielen möglicherweise eine Rolle?
  • Was geschieht körperlich?

Aus diesen Antworten ergibt sich ein individuelleres Vorgehen.

Der Unterschied ist wichtig:

Normales Lampenfieber braucht häufig gute Auftrittsvorbereitung. Ausgeprägte Redeangst kann therapeutische Unterstützung verdienen.

 

 

 

Warum „mehr üben“ allein manchmal wenig verändert

 

Übung ist wertvoll.

Entscheidend ist die Qualität der Übung.

Wer bei jeder Probe dieselbe Katastrophe erwartet und den eigenen Körper permanent kontrolliert, kann dabei genau die Angstschleife trainieren, die eigentlich kleiner werden soll.

Hilfreicher ist eine Übung, die schrittweise mehr Sicherheit und realistische Erfahrung ermöglicht.

Das kann bedeuten:

  • zunächst allein laut sprechen
  • eine Videoaufnahme erstellen
  • vor einer vertrauten Person präsentieren
  • kritische Passagen gezielt wiederholen
  • realistische Auftrittssituationen simulieren

So entsteht Erfahrung statt bloßer Wiederholung.

 

 

 

Was ich vor einem wichtigen Auftritt eher vermeiden würde

 

Besonders unmittelbar vor einem wichtigen Auftritt würde ich möglichst wenig experimentieren.

Dazu gehören für mich:

  • Alkohol zur Beruhigung
  • ungewohnte Medikamente oder Substanzen auf eigene Faust
  • extreme Mengen Koffein
  • nächtelanges Weiterarbeiten
  • das vollständige Auswendiglernen in letzter Minute
  • ständige Änderungen kurz vor dem Auftritt

Ein wichtiger Auftritt profitiert von einem Zustand, in dem du möglichst guten Zugriff auf deine vorhandenen Fähigkeiten hast.

 

 

 

Was ist mit einem Glas Sekt bei einem Empfang?

 

Hier lohnt sich eine einfache Unterscheidung.

Die Frage dieser Seite lautet weniger, ob Erwachsene gelegentlich Alkohol trinken.

Es geht um seine Funktion.

Wenn du vor einem Auftritt Alkohol trinkst, um Angst kontrollieren zu können, wird er zum Bewältigungsinstrument.

Genau diese Verbindung würde ich vermeiden.

Nach einem gelungenen Auftritt kann die Situation vollkommen anders aussehen.

Dann richtet sich die Entscheidung nach deinen persönlichen Umständen, deiner Gesundheit, deinen Verpflichtungen und einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol.

 

 

 

Alkohol und Medikamente

 

Bei Medikamenten verdient Alkohol besondere Vorsicht.

Wechselwirkungen können Wirkung und Nebenwirkungen verändern.

Wenn du Medikamente einnimmst, kläre den Umgang mit Alkohol im Zweifel mit Arzt, Ärztin oder Apotheke.

Gerade vor einer wichtigen beruflichen Situation ist Experimentieren eine schlechte Idee.

 

 

 

Die bessere Frage vor dem Auftritt

 

Statt:

„Wie bekomme ich dieses Lampenfieber irgendwie weg?“

frage:

„Was brauche ich, damit ich trotz meiner Aktivierung gut sprechen und handeln kann?“

Diese Frage verändert viel.

Du kämpfst weniger gegen deinen eigenen Körper.

Du richtest deine Aufmerksamkeit auf Handlungsfähigkeit.

Genau das ist vor einem Auftritt entscheidend.

 

 

 

Häufige Fragen zu Alkohol und Lampenfieber

 

Hilft Alkohol gegen Lampenfieber?

Alkohol kann subjektiv kurzfristig das Gefühl von Angst reduzieren. Gleichzeitig können Aufmerksamkeit, Koordination, Urteilsvermögen und die Qualität der sozialen beziehungsweise sprachlichen Leistung leiden. Für einen professionellen Auftritt ist Alkohol deshalb keine sinnvolle Strategie gegen Lampenfieber.

 

Kann ein Glas Alkohol vor einer Rede helfen?

Du kannst dich dadurch lockerer fühlen. Genau dieses subjektive Gefühl garantiert allerdings keine bessere Leistung. Studien mit Redeaufgaben zeigen, dass Menschen ihre Angst teilweise geringer erleben und von Beobachtern gleichzeitig schwächer bewertet werden können.

 

Warum fühlt sich Alkohol bei Angst hilfreich an?

Alkohol wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann kurzfristig Hemmungen und subjektive Anspannung reduzieren. Dieser kurzfristige Effekt erklärt, weshalb Alkohol als Bewältigungsstrategie attraktiv werden kann.

 

Was hilft besser gegen Lampenfieber?

Hilfreich sind eine realistische Vorbereitung, klare Struktur, gute Kenntnis der Botschaft, Atemregulation, sinnvolle Bewegung, ein Plan B und zunehmende Erfahrung mit Auftrittssituationen.

 

Wann ist Lampenfieber behandlungsbedürftig?

Wenn Angst zu starkem Leidensdruck, ausgeprägter Vermeidung oder erheblichen beruflichen beziehungsweise persönlichen Einschränkungen führt, lohnt sich eine fachliche psychotherapeutische Einschätzung.

 

Ist Lampenfieber eine Angststörung?

Lampenfieber allein ist keine Angststörung. Auftrittsnervosität gehört für viele Menschen zu bedeutsamen Situationen. Sehr ausgeprägte und anhaltende Angst vor öffentlichem Sprechen kann jedoch beispielsweise im Zusammenhang mit sozialer Angst oder einer spezifischen Redeangst auftreten.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Alkohol kann das Gefühl verändern.

Für einen guten Auftritt brauchst du mehr.

Du brauchst Zugang zu deinem Wissen.

Zu deiner Sprache.

Zu deinem Publikum.

Zu deiner Wahrnehmung.

Und zu deiner Fähigkeit, auf das zu reagieren, was im Moment geschieht.

Das Ziel ist weniger, vor einem wichtigen Auftritt möglichst wenig zu spüren. Das Ziel ist, mit deiner Energie klar, präsent und handlungsfähig zu bleiben.

 

 

 

Wenn Lampenfieber deinen Auftritt begrenzt

 

Wie wir daran arbeiten, hängt davon ab, was tatsächlich geschieht.

Bei normalem Lampenfieber können wir direkt an deinem konkreten Auftritt arbeiten:

  • Botschaft und Struktur
  • Probelauf
  • Stimme und Körpersprache
  • Umgang mit Nervosität
  • kritische Situationen
  • Fragen und Einwände
  • Plan B

Wenn die Angst deutlich tiefer reicht, schauen wir gezielt auf die Mechanismen, die sie aufrechterhalten, und wählen einen passenden therapeutischen Rahmen.

So bekommt das Problem genau die Unterstützung, die dazu passt.

Online oder persönlich in Berlin.

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Welche Erfahrungen hast du dazu?

 

 

Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

"Alkohol verstärkt den Effekt des Medikaments", 
steht in der Packungsbeilage.  Ist das jetzt ein Warnhinweis oder eine Empfehlung?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 30. März 2020
Englische Version:

Umgang mit Befürchtungen bei Lampenfieber und Redeangst

Umgang mit Befürchtungen bei Lampenfieber und Redeangst

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst - Vorbereitung und Proben
Katastrophe

Umgang mit Befürchtungen bei Lampenfieber und Redeangst

 

Bei der Vorbereitung auf eine Rede vor Publikum kann es leicht passieren, dass einem alles durch den Kopf geht, was schiefgehen kann. Nicht nur wegen der kognitiven Verzerrungen, sondern auch, weil wir oft nach Perfektion streben und die Messlatte unnötig hoch legen.

In diesem Beitrag geht es darum, wie sich konstruktiver mit Befürchtungen bei Lampenfieber und Redeangst umgehen lässt.

Umgang mit Befürchtungen bei Lampenfieber und Redeangst

 

Bei der Vorbereitung auf eine Rede vor Publikum kann es leicht passieren, dass einem alles durch den Kopf geht, was schiefgehen kann. Nicht nur wegen der kognitiven Verzerrungen, sondern auch, weil wir oft nach Perfektion streben und die Messlatte unnötig hoch legen.

Eine Rede in der Öffentlichkeit ist ein besonderes Ereignis, denn alles geschieht in Echtzeit: Sie haben keine Gelegenheit, sich gründlich zu überlegen, was Sie sagen werden, bevor Sie eine Antwort auf eine Frage aus dem Publikum geben.

Außerdem stehen Redner und Rednerinnen traditionell auf einer Bühne, und alle Blicke sind auf sie gerichtet, sodass es den Anschein hat, dass alles, was sie tun, leicht zu erkennen ist. Deshalb ist die Vorbereitung so wichtig, aber bevor wir dazu kommen, sollten wir uns mit dem größten Konkurrenten bei öffentlichen Reden befassen – dem „Was wäre wenn“.

 

 

 

Was, wenn es eine Katastrophe wird?

 

Seien wir ehrlich: Es ist möglich, dass es anders kommt, als wir es uns wünschen. Doch es gibt auch andere Szenarien, die wahrscheinlicher sind. Wenn wir über ein Ereignis nachdenken, das uns Angst macht, neigen wir dazu, uns die schlimmsten Szenarien auszumalen, während wir die positiven gar nicht erst in Betracht ziehen. Ich habe an vielen Stellen beschreiben, dass negative Denkmuster auf kognitive Verzerrungen zurückzuführen sind.

Wenn wir unsere Auftritte vor Publikum als etwas Furchterregendes betrachten, werden wir wahrscheinlich nicht gut genug sein – eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Die Lösung ist nicht, sich zu Optimismus zu zwingen, sondern sich gut vorzubereiten und Mitgefühl mit sich selbst zu haben. Die Chancen stehen gut, dass dein Auftritt keine Katastrophe wird, doch du wirst wahrscheinlich auch nicht absolut perfekt sein. Das wäre übrigens auch nicht unbedingt wünschenswert, weil unmenschlich.

Wenn du katastrophale Gedanken über deinen öffentlichen Auftritt hast, überlege, wie realistisch sie sind. Fast alles ist möglich, vieles ist nur sehr unwahrscheinlich. Sei ehrlich zu dir selbst und beantworte die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass es wirklich passiert.

 

 

 

Was ist, wenn meine Angst nicht verschwindet?

 

Ist es realistisch zu erwarten, dass die Angst sofort ganz verschwindet? Nein, die Angst wird wahrscheinlich noch eine Weile da sein, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Du wirst wissen, wie du damit umgehst und dir das Leben nicht noch schwerer machen, weil du dich zusätzlich ängstigst.

Deine Angst zu akzeptieren und an ihr zu arbeiten, ist ein Prozess und keine einmalige Aktion. Lasse dich entmutigen, denn mit jedem neuen Auftritt vor Publikum sammelst du wertvolle Erfahrungen und wirst mit jedem Mal besser.

 

 

Was ist, wenn jeder sieht, wie viel Angst ich habe? 

 

Und was ist dann objektiv das Schlimmste, was passieren kann? Du wirst vermutlich bemerken, dass du Angst hast, und was dann?

Werden die Menschen im Publikum dich für schwach oder inkompetent halten? Werden sie dich auslachen? Oder werden sie einen mutigen Menschen sehen, der zwar Angst hat, trotzdem vor ihnen steht und bereit ist, sein Bestes zu geben?

Statt sich vorzustellen, was andere denken könnten, solltest du dich auf deine Vorbereitung konzentrieren. Auch wenn einige Leute im Publikum schlecht über dich denken, macht dich das zu einem schlechteren Menschen? Brauchst du die Zustimmung aller Menschen auf der Welt für das, was du tust und wie du dich verhältst?

Natürlich nicht. Selbst wenn du es besser machst als je zuvor, wird eine noch so brillante öffentliche Rede einige Menschen nicht davon abhalten, Urteile zu fällen. Diejenigen, die über andere urteilen, tun dies unabhängig davon, was wir sagen oder tun. Du kannst es nicht allen recht machen, also konzentriere dich auf das, was wirklich wichtig ist.

 

 

 

Was ist, wenn ich einen Fehler mache?

 

Es ist möglich, dass du etwas vergisst oder einen Fehler machst?
Es besteht auch die Möglichkeit, dass du es nicht tust.

Angst kann zu solchen Fehlern beitragen, aber sie kann den Einfluss einer guten Vorbereitung nicht schmälern.

Bereite deine Präsentation sorgfältig vor, und wenn dir ein Fehler unterläuft, brauchst du nicht so zu tun, als wäre er nicht passiert: Du kannst ihn zugeben und korrigieren. Auf diese Weise werden deine Zuhörenden sehen, dass es für dich in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein, und dass du dich sicher genug fühlst, deinen Fehler zuzugeben und ihn zu korrigieren.

 

 

Entwickle dich, ohne krampfhaft nach Perfektion zu streben

 

Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, stehen die meisten dieser „Was wäre wenn“-Antworten in Zusammenhang mit Ihren Erwartungen. Sie drehen sich in der Regel um den Wunsch, alles perfekt zu machen. Das bedeutet nicht, dass Sie sich nicht um Ihre Leistung kümmern sollten, sondern vielmehr, dass Sie versuchen sollten, Ihre Vorstellungen an die Realität anzupassen.

Seien Sie wohlwollend mit sich selbst, denn Fehler passieren jedem, auch denjenigen, die so tun, als wären sie vor dem Publikum oder der Kamera geboren worden. Es scheint schwieriger für jemanden zu sein, der mit Angst oder Furcht vor öffentlichen Auftritten zu kämpfen hat, doch das Streben nach Perfektion und Makellosigkeit kann leicht kontraproduktiv werden.

Lassen Sie sich nicht von Ihren Ansprüchen sabotieren. Streben Sie stattdessen danach, sich ständig zu verbessern und das Beste zu geben, seien Sie sich bewusst, dass Perfektion eine schwer fassbare Idee ist, die nicht erreicht werden kann.

Video

Was verstärkt Redeangst und wie lässt sie sich abbauen?

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

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5. Förderlicher Fokus

 

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6. Ärmel hoch

 

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7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

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8. Spontane Redegelegenheiten

 

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9. Umgang mit Herausforderungen

 

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10. Haltung bewahren

 

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11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

P.S.

 

Wie steht es mit Kommentaren, Widerspruch, Fragen, Gedanken, …?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Es ist ein großer Fehler,
ständig Angst davor zu haben,
einen Fehler zu machen ...

... das bedeutet allerdings nicht Risiken zu ignorieren.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. November 2016
Überarbeitung: 8. Oktober 2022
Englische Version:
AN: #215
K: CNB
Ü:

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

Weshalb introvertierte Redner und Rednerinnen oft besonders überzeugend sind

Graue Zellen

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

 

Introvertierte Menschen überlassen lieber anderen die Bühne und das ist schade, denn gerade zurückhaltende Zeitgenossen haben oft interessante Beiträge, von denen wir so selten etwas erfahren. Es ist an uns allen, introvertierte Menschen zu ermuntern, sich einzubringen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Reden vor Publikum ist ein Albtraum für introvertierte Menschen

 

Die Bühnen werden von Extravertierten dominiert. Da wird schnell übersehen, dass einige Menschen nicht gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Schüchterne Personen haben ein echtes Problem, wenn sie aufgefordert werden, eine Präsentation vor Kollegen oder Kunden zu halten. Viele befürchten während der Rede oder Präsentation den Faden zu verlieren. Manche Menschen haben Angst davor, dass aus dem Publikum kränkende Bemerkungen fallen oder einzelne Teilnehmer nach und nach den Ort der Rede verlassen könnten. Das und den drohenden Blackout vor Augen beginnt der Stress oft schon lange, bevor es tatsächlich auf die Bühne geht. Schon eine Weile vor der Präsentation nehmen unangenehme Symptome zu.

Typisch sind ein sehr schlechter Schlaf und Appetitlosigkeit. Die Nacht vor der geplanten Präsentation wird auch ohne Schlaf zum Albtraum. Entsprechend vorbelastet geht es dann ans Werk, wenn sich nicht doch noch eine Fluchtgelegenheit ergibt. Ob der statistisch beachtlich hohe Anstieg von Magenverstimmungen und Co. an Auftrittstagen nur ein Vorwand ist oder psychosomatische Ursachen hat, das mag jemand anders beantworten. Dass es insgesamt sehr unangenehm ist, weiß jeder Betroffene aus eigener Erfahrung.

 

 

 

Überzeugende introvertierte Rednerinnen und Redner

 

Es gibt einige gute Gründe, weshalb introvertierte Menschen selbstbewusste Redner und Rednerinnen werden können, die überzeugen.

 

 

 

Introvertiert?

 

Für die meisten Menschen passen die Worte „introvertiert“ und „Reden halten in der Öffentlichkeit“ nicht gut zusammen. Vielleicht haben sie das Bild eines nuschelnden Redners vor Augen, der aussieht, als ob er vom Erdboden verschluckt werden möchte. Glauben Sie, dass die Annahme gerechtfertigt ist, dass alle Introvertierten öffentliches Reden hassen? Nein. Und ist es eine berechtigte Annahme, dass Introvertierte keine guten Moderatoren sind? Ganz und gar nicht. Introvertierte Menschen können selbstbewusste Redner werden.

Die Praxis hat mir immer wieder bewiesen, dass jeder Mensch das überzeugende Sprechen vor Publikum erlernen kann. Und ich spreche nicht davon, Introvertierten beizubringen, wie Extrovertierte zu präsentieren. Das wäre schade! Es ist keine Voraussetzung, dass Redende vor Selbstvertrauen strotzen und voller überschäumendem Enthusiasmus ans Werk gehen müssen, mitunter ist es sogar ein Nachteil.

Jeder, und somit auch introvertierte Menschen bringt einzigartige Talente und Fähigkeiten mit und die wollen genutzt werden. Gibt esse ein Anliegen, das es verdient hat, haben schon viele Introvertierten, den Schritt ins Rampenlicht getan um sich und der Botschaft Gehör zu verschaffen.

 

 

 

Stärken von introvertierten Rednern und Rednerinnen

 

Auch auf die Gefahr von Klischees hin: Nach meiner Erfahrung als Trainer und Berater für professionelle Präsentationen sind Introvertierte in einigen Punkten oft im Vorteil:

 

 

1. Lassen sich unterstützen

 

Introvertierte Menschen neigen dazu, zu erkennen, wenn sie Hilfe brauchen oder zumindest von Unterstützung zu profitieren. Typischerweise nehmen introvertierte Persönlichkeiten Empfehlungen leichter an und nehmen so auch aus Präsentationstrainings sehr viel mit.

 

 

 

2. Gute Vorbereitung

 

Introvertierte Menschen machen häufiger ernsthafte Gedanken über ihre Präsentation und bereiten sich gründlich vor. Dadurch wird ihre Botschaft deutlich und trifft den Nerv des Publikums.

 

 

 

3. Konzentration

 

Introvertierte sprechen nicht um des Redens willen und genießen es nicht, um jeden Preis im Rampenlicht zu stehen. Entsprechend neigen sie nicht dazu, vom Thema abzuschweifen und sich zu verzetteln. Das trägt zu einer verständlichen und strukturieren Präsentation bei.

 

 

 

4. Einfühlungsvermögen

 

Introvertierte Menschen verfügen häufig über ein ausgezeichnetes Einfühlungsvermögen und sind daher gut in der Lage, den Zuhörern die Informationen zu vermitteln, die diese auch wirklich hören wollen. Zuhörerorientierung liegt ihnen näher.

 

 

 

Nebenwirkungen

 

Introvertierte Menschen sind von Natur aus nicht besonders motiviert, sich bei der Arbeit zu profilieren und halten Selbstmarketing für unangenehm. Die Beherrschung des Redens vor Publikum ist auch deswegen ein hervorragender Weg, um diesen Menschen und Ihren Angeboten die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen. So werden sie eher wahrgenommen, befördert, deren Botschaften berücksichtigt. Davon profitieren dann viele.

 

 

 

Den Rücken stärken

 

Die größte Herausforderung für introvertierte Menschen besteht darin, sich selbstsicher genug zu fühlen, um ihre Präsentation gut zu halten. Einige sehr sympathische Überzeugungen erfordern mitunter etwas Klärung. Gelingt das, wachsen solche Menschen über sich hinaus — ganz authentisch.

 

 

 

 

Hilfe für introvertierte Menschen

 

Menschen, die introvertiert sind, und auch solche, die kaum über Selbstvertrauen verfügen, haben mit dem Halten von Reden, einer Präsentation oder anderen Auftritten vor Gruppen erhebliche Mühen. Sie stehen sich oft selbst im Wege.

Mitunter kann selbst der Besuch eines Rhetoriktrainings kann daran meist nicht viel ändern. Denn es geht dann oft anfangs nicht so sehr um rhetorische Techniken an sich, sondern um den eigenen Zustand, Überzeugungen und Wahrnehmungen. Schüchternheit ist keine Krankheit, sondern weitgehend antrainiertes Verhalten in Verbindung mit einer einschränkenden Selbstwahrnehmung. Schüchterne Menschen sind oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Es sind Ängste beteiligt, die sich abbauen und sogar auflösen lassen.

Hier bietet sich gezieltes Coaching in Kombination mit Hypnobalancing™ an, bei dem schüchterne Menschen lernen auch vor Publikum in einem guten Zustand zu bleiben – und das authentisch. Schluss mit der Selbstsabotage, denn selbst sehr schüchterne und von Nervosität gepeinigte Menschen können sehr gute Redner werden.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet introvertiert?

Introvertiert bedeutet, dass eine Person sich in sich selbst zurückzieht und sich in der Regel mehr für innere Gedanken und Gefühle interessiert als für äußere Ereignisse und Aktivitäten. Introvertierte Menschen sind oft nachdenklich und reflektierend und neigen dazu, sich weniger in sozialen Situationen zu engagieren. Sie ziehen es oft vor, Zeit alleine zu verbringen oder in kleineren Gruppen zu sein, anstatt sich in größeren Gruppen zu befinden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Introvertiertheit keine Anomalie oder Schwäche ist, sondern einfach eine andere Art, wie Menschen interagieren und sich in der Welt bewegen. Es gibt viele erfolgreiche und talentierte Menschen, die introvertiert sind, und es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Stärken von introvertierten Menschen nutzen und sie in ihren Berufen und persönlichen Beziehungen einsetzen kann.

Was ist extravertiert?

Extravertiert bedeutet, dass eine Person sich auf andere Menschen und äußere Ereignisse konzentriert und sich in der Regel mehr für soziale Aktivitäten interessiert als für innere Gedanken und Gefühle. Extravertierte Menschen sind oft gesellig und kontaktfreudig und neigen dazu, sich in größeren Gruppen zu engagieren. Sie ziehen es oft vor, Zeit in Gesellschaft anderer Menschen zu verbringen und neue Erfahrungen zu machen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Extravertiertheit keine Anomalie oder Stärke ist, sondern einfach eine andere Art, wie Menschen interagieren und sich in der Welt bewegen. Es gibt viele erfolgreiche und talentierte Menschen, die extravertiert sind, und es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Stärken von extravertierten Menschen nutzen und sie in ihren Berufen und persönlichen Beziehungen einsetzen kann.

Sind introvertiert oder extravertierte Menschen bessere Redner?

Es gibt keine definitive Antwort darauf, ob introvertierte oder extravertierte Menschen bessere Redner sind. Beide Persönlichkeitstypen haben ihre Stärken und Schwächen, die sich auf ihre Fähigkeiten als Redner auswirken können.

Introvertierte Menschen neigen dazu, gründlicher zu überlegen und sich mehr Zeit zu nehmen, um ihre Gedanken zu sammeln, was ihnen dabei helfen kann, gut vorbereitete und strukturierte Reden zu halten. Sie sind oft auch gut darin, tiefgründige Analyse und Reflexion in ihre Reden einzubringen.

Extravertierte Menschen neigen dazu, sich schneller zu äußern und sich mehr für soziale Interaktionen zu interessieren, was ihnen dabei helfen kann, bei ihren Reden die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten und es zu unterhalten. Sie sind oft auch gut darin, spontan auf das Publikum und dessen Reaktionen zu reagieren.

P.S.

 

Welche Freude machen Ihn Auftritte vor Gruppen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2007
Überarbeitung: 27. August 2019
AN: #43316
K: CNC
Ü:

Lampenfieber bei Führungskräften: Karriere & Executive Presence

Lampenfieber bei Führungskräften: Karriere & Executive Presence

Wenn Lampenfieber die Karriere ausbremst

Wenn Lampenfieber die Karriere ausbremst

 

Je größer die Verantwortung, desto häufiger entstehen Situationen, in denen du sichtbar wirst.

Du präsentierst.

Du vertrittst Entscheidungen.

Du sprichst vor Mitarbeitenden.

Du überzeugst Kunden.

Du pitchst.

Du beantwortest kritische Fragen.

Du stehst vor Vorstand, Geschäftsführung oder Aufsichtsrat.

Und irgendwann reicht fachliche Kompetenz allein weniger weit.

Andere Menschen müssen deine Kompetenz auch erleben können.

Genau deshalb kann starkes Lampenfieber beruflich relevant werden.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Die Zuordnung richtet sich nach deiner Rolle und nach der Tragweite der Situation.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im Executive Sparring.

Das gilt auch dann, wenn es um längerfristige Themen wie Sichtbarkeit, Executive Presence, Auftrittssicherheit oder Kommunikation geht.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine berufliche Entwicklung → Business 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → Executive Sparring.

 

 

 

Lampenfieber wird zum Karrierethema, wenn es Entscheidungen beeinflusst

 

Viele Menschen erleben vor wichtigen Auftritten Nervosität.

Interessant wird es dort, wo das Lampenfieber beginnt, Verhalten zu steuern.

Vielleicht kennst du Gedanken wie:

  • „Die Präsentation kann jemand anderes übernehmen.“
  • „Ich melde mich in diesem Meeting lieber später.“
  • „Die Keynote passt gerade zeitlich ohnehin schlecht.“
  • „Vor dem Vorstand soll lieber mein Kollege präsentieren.“

Jede einzelne Entscheidung kann nachvollziehbar wirken.

Über längere Zeit entsteht daraus möglicherweise ein Muster.

Andere Menschen werden sichtbarer.

Sie präsentieren ihre Ideen.

Sie vertreten Projekte.

Sie führen wichtige Gespräche.

Sie werden mit Themen verbunden.

Karriere entsteht auch durch Sichtbarkeit in relevanten Situationen.

 

 

 

Je höher die Verantwortung, desto wichtiger wird Kommunikation

 

Mit wachsender Führungsverantwortung verändert sich die Arbeit.

Du wirst zunehmend dafür bezahlt,

  • Orientierung zu geben
  • Entscheidungen zu vertreten
  • Menschen zu überzeugen
  • komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen
  • Konflikte auszuhalten
  • Veränderung zu kommunizieren
  • Vertrauen aufzubauen
  • und in schwierigen Situationen präsent zu bleiben.

Führung wird sichtbar.

 

 

 

Lampenfieber trotz großer Erfahrung

 

Gerade erfahrene Führungskräfte reagieren manchmal irritiert auf starkes Lampenfieber.

Denn das Selbstbild lautet:

„Ich habe schon wesentlich schwierigere Situationen gemeistert.“

Und trotzdem kann ein bestimmter Auftritt eine ungewöhnlich starke Reaktion auslösen.

Zum Beispiel:

  • die erste Präsentation vor dem Vorstand
  • eine wichtige Aufsichtsratssitzung
  • ein entscheidender Pitch
  • eine Investorenpräsentation
  • eine internationale Keynote
  • ein Medieninterview
  • eine Ansprache in einer Unternehmenskrise
  • die erste große Rede in einer neuen Führungsrolle

Die Kompetenz ist vorhanden. Die Situation hat eine besondere Bedeutung bekommen.

 

 

 

Wenn aus Nervosität Selbstbeobachtung wird

 

Ein entscheidender Mechanismus bei starkem Lampenfieber ist die Verschiebung der Aufmerksamkeit.

Statt bei deiner Botschaft und deinem Publikum zu sein, beobachtest du zunehmend dich selbst.

Wie klingt meine Stimme?

Sieht jemand meine Nervosität?

Rede ich zu schnell?

Was mache ich mit meinen Händen?

Wirke ich souverän?

Was geschieht, wenn ich den Faden verliere?

Das bindet Aufmerksamkeit.

Genau die Aufmerksamkeit, die du eigentlich für dein Publikum, deine Argumentation und deine Reaktion auf den Raum brauchst.

 

 

 

Karriere braucht Sichtbarkeit – Führung braucht Präsenz

 

Sichtbarkeit bedeutet weniger permanente Selbstdarstellung.

Es bedeutet:

Deine Kompetenz wird dort erlebbar, wo sie gebraucht wird.

Du vertrittst einen Gedanken.

Du stellst eine gute Frage.

Du präsentierst eine Entscheidung.

Du gibst Orientierung.

Du vertrittst deine Position.

Das ist für Führung entscheidend.

 

 

 

Wenn der nächste Karriereschritt mehr Sichtbarkeit verlangt

 

Manchmal wird Lampenfieber genau dann relevant, wenn eine berufliche Entwicklung ansteht.

Du wechselst ins Senior Management.

Du übernimmst Geschäftsführungsverantwortung.

Du wirst stärker nach außen sichtbar.

Du präsentierst vor neuen Gremien.

Du vertrittst größere Entscheidungen.

Dann ist die Frage weniger:

„Bin ich ein geborener Redner?“

Wichtiger ist:

„Wie entwickle ich die kommunikative Souveränität, die meine neue Rolle braucht?“

 

 

 

Executive Presence und Lampenfieber

 

Lampenfieber und Executive Presence schließen einander nicht aus.

Du kannst nervös sein und gleichzeitig präsent wirken.

Du kannst einen erhöhten Puls spüren und trotzdem klar sprechen.

Du kannst eine schwierige Frage bekommen und dir zunächst einen Moment zum Denken nehmen.

Executive Presence bedeutet für mich deshalb weniger permanente Gelassenheit.

Sie zeigt sich darin, auch unter Druck Zugang zu Klarheit, Haltung und Handlungsfähigkeit zu behalten.

→ Mehr über Executive Presence

 

 

 

Was hilft bei starkem Lampenfieber?

 

Die passende Strategie hängt davon ab, was deine Reaktion verstärkt.

Hilfreich können unter anderem sein:

  • realistische Vorbereitung
  • klare Kernbotschaften
  • Probeläufe unter realistischen Bedingungen
  • Vorbereitung kritischer Fragen
  • Aufmerksamkeitssteuerung
  • mentale Simulation
  • ein konstruktiver Umgang mit körperlicher Aktivierung
  • Feedback zu Stimme und Körpersprache
  • Arbeit an überhöhten Leistungsansprüchen

Entscheidend ist weniger die Anzahl der Techniken.

Entscheidend ist, welche Faktoren dein Lampenfieber tatsächlich beeinflussen.

 

 

 

Executive Sparring bei Sichtbarkeit und Karriere

 

Für Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und vergleichbare Gesamtverantwortung gehört die Arbeit an Sichtbarkeit, Präsenz und Auftrittssicherheit zum Executive Sparring.

Das kann sowohl konkrete Termine als auch längerfristige Entwicklung betreffen.

Zum Beispiel:

  • Executive Presence
  • Kommunikation auf C-Level
  • persönliche Positionierung
  • Auftrittssicherheit
  • öffentliche Sichtbarkeit
  • Führung unter Druck
  • wichtige Präsentationen und Reden

Bei anderen Führungskräften gilt Executive Sparring dann, wenn die konkrete Situation hohe Tragweite hat.

→ Executive Sparring

 

 

 

Business 1:1 bei allgemeiner Entwicklung

 

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann Business 1:1 passen, wenn es um die allgemeine Entwicklung beruflicher Auftrittssicherheit geht.

Zum Beispiel:

  • freier präsentieren
  • klarer kommunizieren
  • mehr Sicherheit in Meetings entwickeln
  • persönliche Wirkung verbessern
  • Schlagfertigkeit trainieren

Sobald eine konkrete High-Stakes-Situation vorliegt, erfolgt die Zusammenarbeit im Executive Sparring.

→ Business 1:1

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Für die passende Unterstützung ist diese Unterscheidung wichtig.

Lampenfieber beschreibt häufig eine erhöhte Aktivierung rund um konkrete Auftritte.

Bei ausgeprägter Rede- oder Auftrittsangst können die Reaktionen wesentlich weiter reichen.

Vielleicht entsteht intensive Angst bereits lange vor dem Termin.

Vielleicht werden Situationen konsequent vermieden.

Dann lohnt sich eine sorgfältige fachliche Einordnung.

→ Lampenfieber oder Redeangst?

 

 

 

Ein wichtiger beruflicher Auftritt steht bevor?

 

Dann schreib mir kurz:

  • Welche Rolle hast du?
  • Welche Situation steht bevor?
  • Was möchtest du erreichen?
  • Welche berufliche Bedeutung hat der Auftritt?
  • Wie zeigt sich das Lampenfieber?
  • Bis wann ist das Thema relevant?

Geschäftsführer, Vorstände und Inhaber → Executive Sparring.

High-Stakes-Situationen → Executive Sparring.

Allgemeine Entwicklung bei anderen Fach- und Führungskräften → Business 1:1.

→ Zusammenarbeit anfragen

 

 

 

Deine Kompetenz verdient Sichtbarkeit

 

Eine Karriere sollte weniger davon abhängen, wie erfolgreich du Nervosität versteckst.

Interessanter ist:

Kannst du auch in einem wichtigen Moment auf das zugreifen, was du kannst?

Kannst du Verantwortung sichtbar übernehmen?

Kannst du präsent bleiben, wenn andere hinschauen?

Mit wachsender Verantwortung wird die Fähigkeit, sich und die eigene Botschaft überzeugend zu vertreten, zunehmend Teil der Führungsaufgabe.

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Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2019
Überarbeitung: 18. Juni 2020
Englische Version:

Eine herausragende Rede oder Präsentation als rhetorisches Meisterstück

Wie Sie Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück als Redner voranbringt

Liefern Sie einen hervorragenden Redebeitrag. Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — in Reden und Präsentationen vor Publikum

Überdurchschnittliche Reden halten

Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück wird Sie verändern

 

Jede Rednerin und jeder Redner sollte zumindest einmal im Leben eine herausragende Rede halten. Die Wirkung reicht weit über das Ereignis hinaus. Diese Erfahrung wird zur mentalen Referenz, wird Sie als Redner oder Rednerin verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichem rhetorischen Meisterstück.

Es gibt Dinge, bei denen die Mittelmäßigkeit unerträglich ist: Dichtkunst, Tonkunst, Malerei und öffentliche Rede.

Jean de La Bruyèr

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Reden vor Publikum? Lieber nicht! Oder doch?

 

a. Karriereverzicht oder b. überzeugend vor Publikum reden? Noch immer wählen viele Menschen mehr oder weniger bewusst Option a. und die Vermeidung öffentlicher Reden. Schade, denn dadurch verzichten sie auf viele Chancen.

Es ist viel darüber geschrieben worden, weshalb so viele Menschen eine derartige Heidenangst davor haben, exponiert vor Publikum zu sprechen. Doch auch die beste Entschuldigung ändert nichts daran: Neben dem fachlichen Können ist der wesentlichste Erfolgsfaktor in vielen Bereichen; die Fähigkeit sich und das eigene Angebot überzeugend zu präsentieren. Und da ist es recht hilfreich, geeignete Redegelegenheiten wirksam zu nutzen. Also; Zeit sich dem Thema zu widmen, und zwar so, dass es sich lohnt. Wenn schon, denn schon!

 

 

 

Lampenfieber und Spiegelneuronen

 

Selbst Menschen mit intensivstem Lampenfieber kann geholfen werden. Die gute Nachricht: Das geht auch sanft, ohne gleich ins kalte Wasser geworfen zu werden! Selbst die mentale Vorbereitung kann Spaß machen. Überhaupt ist Spaß – oder ist Begeisterung hier ein besseres Wort? – nicht nur eine nette Begleiterscheinung, sondern grundlegend für überzeugende Auftritte. Das Publikum will jedem zuhören, der meint, was er sagt und sie mitnimmt in erstrebenswerte Zustände. So ist das mit den Spiegelneuronen: Leidet der Redner, leidet das Publikum! Ist der Redner begeistert, …

 

 

 

Referenzerfahrung: Ihr persönliches rhetorisches Meisterstück

 

Aller Anfang ist schwer? Viele erinnern sich an ihre ersten rhetorischen Gehversuche. Und nicht immer sind es erheiternde Erinnerungen. Das ewige Abmühen bei der Vorbereitung, die weichen Knie beim Gang nach vorne, die Angst etwas zu vergessen, die vielen, auf einen gerichteten Augen, einschränkende Gedanken, Körpersäfte und … Mit solchen Erinnerungen wird die nächste Redegelegenheit nicht gerade herbeigesehnt, sondern reflexartig abgeschüttelt.

Lassen Sie sich von Iwan Petrowitsch Pawlow und mir inspirieren, denn das pawlowsche Konditionieren geht aus andersherum: Wie wäre es den Spieß umzudrehen? Anstatt sich von negativen Erlebnissen belasten zu lassen, sorgen Sie für sehr gute Erfahrungen, die zukünftig als erbauliche Referenzerfahrungen dienen. Arbeiten Sie mit Unterstützung an einem persönlichen Meisterstück, einer Rede, die Ihnen und dem Publikum zeigt, was in Ihnen steckt. Der Aufwand, den Sie dafür auf sich nehmen, dient, dann nicht nur diesem einen Auftritt, sondern wird alle zukünftigen Präsentationen positiv beeinflussen.

Was ist eine ausgezeichnete Präsentation?

 

Langweilige und mittelmäßige Präsentationen sind begegnen einem täglich. Gute Präsentationen sind ungewöhnlich, aber hervorragende Präsentationen sind selten. Denn bei Präsentationen ist der Übergang von gut zu großartig größer als der Übergang von schlecht zu gut. Hier sind einige Beispiele, weshalb:

 

 

1. Emotionale Wirkung

 

Gute Präsentationen sind unvergesslich. Sie enthalten Grafiken, Bilder und Fakten so, dass sie leicht zu merken sind. Selbst nach einer Weile kann sich Ihr Publikum an Ihre Botschaft erinnern.

Die meisten Leute würden es vorziehen, Emotionen aus ihren Präsentationen herauszulassen. Die Wahrheit ist, dass, wenn Sie starke Emotionen wie Überraschung oder Ehrfurcht in Ihrem Publikum auslösen, Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Eindruck auf Ihr Publikum machen werden. Exzellente Präsentationen sind daher emotional und motivierend. Sie bringen die Zuschauer an den Punkt, an dem sie sofort eine Entscheidung treffen und handeln wollen.

 

 

 

2. Informationen

 

Überzeugende Daten und Fakten können Ihnen helfen, Ihre Argumente zu verdeutlichen. Gute Präsentationen enthalten valide Informationen. Alle Informationen werden sorgfältig geprüft, sie sind korrekt und präzise. Gute Präsentationen liefern ehrliche Inhalte auf ehrliche Weise.

Exzellente Präsentationen konzentrieren sich auf die relevanten Informationen und bereiten sie anschaulich auf. Alle Informationen, die nicht relevant sind, werden entfernt, auch Spielereien, die keine Funktion haben. Was bleibt, sind die Informationen, die die Botschaft unterstützen.

 

 

 

3. Storytelling: Geschichten erzählen

 

Geschichten fesseln das Publikum, sodass Sie sicher sein können, Ihnen wird zugehört. Deshalb beinhalten gute Präsentationen Geschichten. Im Gegensatz zu Fakten sprechen Geschichten das Herz an, und jede gute Präsentation verwendet Geschichten, um Punkte zu veranschaulichen und Menschen zu helfen, eine emotionale Verbindung zur Botschaft herzustellen. Eine gute Geschichte wird Aufmerksamkeit erregen und sie auf sich ziehen.

Ausgezeichnete Präsentationen sind Geschichten. In Geschichten verpackte Botschaften. Solche Präsentationen nehmen das Publikum mit auf emotionale Reisen, die einen Grund schaffen, sich hier und jetzt zu entscheiden und die Botschaften Realität werden zu lassen.

 

 

 

4. Engagement

 

Die Aufmerksamkeit des Publikums für die Dauer einer Präsentation zu sichern, ist eine Herausforderung. Gute Präsentationen beinhalten daher einige interaktive Elemente.

Exzellente Präsentationen beinhalten spezifische Präsentationstechniken, um das Engagement zu steigern. Einige der zuverlässigsten Faktoren sind:

  • Gemeinsamkeiten mit den Zuhörern betonen
  • direkte Interaktion mit Ihrem Publikum
  • sinnvolle visuelle Hilfsmittel
  • ausgezeichnete Präsentationsfähigkeiten
  • überzeugende Persönlichkeit als Redner

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

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Haben Sie schon eine solche bemerkenswerte Referenzerfahrung bei einer Rede oder Präsentation gemacht? Wie profitieren Sie davon?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Authentisch präsentieren: Warum Persönlichkeit überzeugt

Authentisch präsentieren statt perfekt wirken: Erfahre, wie Kompetenz, Persönlichkeit, Nahbarkeit und gute Vorbereitung gemeinsam überzeugen.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2016
Überarbeitung: 2. August 2019
AN: #7874
K: 2. August 2019
Ü:

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

 

Ist es Lampenfieber oder Begeisterung?

Ist es wirklich Lampenfieber?

 

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Aktionärs- oder  Hochzeitsrede? Wie Sie die Nervosität in den Griff bekommen.

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber oder Begeisterung?

 

Lampenfieber vor der Präsentation? Nervös vor der Vorstellungsrunde? Nervenflattern vor der Hochzeitsrede? So ergeht es vielen Menschen. Es gibt viele gute Hilfen, Redeangst zu überwinden und die Nervosität in den Griff zu bekommen.

In vielen Bereichen sprechen wir von einer positiven An- oder Aufgeregtheit, so wie bei Kindern Richtung Weihnachten, vor dem Urlaub, vor dem Spiel der Lieblingsmannschaft, vor einer Verabredung. Wir fiebern auf das besondere Ereignis hin und werden ganz unruhig bei dem Gedanken daran. Hier akzeptieren und genießen wir die Erregung, denn es geht ja um etwas Schönes, die Erwartung.

 

 

 

Körperchemie

 

Lampenfieber tritt besonders häufig in ungewohnten oder neuen Situationen auf. Durch Wiederholung können diese Momente zur Gewohnheit werden. Oft verschwindet das Lampenfieber dann. Es gibt Gründe, weshalb das mitunter nicht geschieht. Wer sie nicht kennt, sucht die Lösung mitunter an der falschen Stelle und der Frust nimmt weiter zu.

Interessanterweise gibt es auf der körperlichen Ebene keinen deutlichen Unterschied zwischen der begeisterten Aufregung oder der Nervosität vor einer Reise und dem unangenehmen Lampenfieber vor einer Rede oder Prüfung. Der einzige Unterschied: Wir bewerten diese nervliche Unruhe einmal positiv und einmal negativ. Und genau das ist ein hilfreicher Hebel, um mit Lampenfieber umzugehen.

Angst und Begeisterung sind geprägt durch starke körperliche Erregungszustände mit erhöhtem Puls, Schwitzen, Unruhe, hoher Muskelaktivität. Wenn Sie versuchen, sich vor einer Rede zu beruhigen, also all diese Symptome abzustellen, dann ist das sehr schwer bis unmöglich. Leichter ist es, die Symptome der Nervosität und Unruhe hinzunehmen und positiv zu deuten. Im NLP (Neurolinguistisches Programmieren) nennt sich das Reframing.

 

 

 

Lampenfieber ist keine Freude für Körper und Geist

 

Der Herzschlag beschleunigt sich, der Körper schüttet massenhaft Adrenalin aus, Energiereserven werden freigesetzt, die Pupillen weiten sich, der Blutdruck steigt, ebenso die Muskelanspannung. Der Körper läuft auf Hochtouren, wir schwitzen, die Atmung wird flacher. Sprachbildung und komplexes Denken sind nicht mehr möglich, die Wahrnehmung erfolgt durch einen Tunnelblick. Die Gedanken kreisen, um die Angst zu scheitern, bloßgestellt und zurückgewiesen zu werden

Lampenfieber ist mit den folgenden Symptomen verbunden, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Als angenehm werde sie wohl eher selten empfunden.

 

 

a.) Körperliche Symptome:

  • Feuchte Hände
  • Herzrasen
  • Verdauungsprobleme
  • Flaues Gefühl im Bauch
  • Unruhe oft schon eine Weile vor dem Auftritt
  • Schlafprobleme
  • Unkontrollierbares Zittern
  • Weiche Knie
  • Trockener Hals und Räusperzwang
  • Feuchte Hände
  • Druckgefühl auf der Brust bis hin zu Atembeschwerden
  • Harndrang und das häufige Bedürfnis, auf Toilette zu gehen

 

 

b.) Psychische Symptome:

 

  • Unsicherheit, sich vor anderen Menschen zu exponieren.
  • Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zum Blackout
  • Unsicherheit, im Mittelpunkt zu stehen
  • Ängste, Fehler zu machen
  • Befürchtung, sich lächerlich zu machen
  • Alles fühlt sich unwirklich an

 

 

Die Begleiterscheinungen des Lampenfiebers treffen üblicherweise auf wenig Begeisterung. Von wegen, dem Lampenfieber etwas Positives abgewinnen. Das Gegenteil ist der Fall; die meisten Betroffenen wollen das Lampenfieber einfach nur loswerden. Nur wie?

 

 

 

Umdeutung zur Linderung von Lampenfieber

 

Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.

Ralph Waldo Emerson

 

Also Augen zu und durch? Gut gemeinte Empfehlungen zum Umgang mit Lampenfieber gibt es eine Menge. Verschwindet Lampenfieber beispielsweise tatsächlich durch Abhärtung? Eine weitverbreitete Behauptung zu Lampenfieber: Mit jedem öffentlichen Auftritt wird die Angst etwas weniger. Die Schlussfolgerung: Sie müssen es nur oft genug überstehen und es wird von Mal zu Mal besser! Das Versprechen soll Mut machen, doch ist es wirklich so einfach? Tatsächlich kommt es sehr auf Persönlichkeit und Art der Ängste an, ob Routine hilft.

 

Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab, und eine Richtung, die wir früh genommen, kann wohl einige Zeit abgelenkt, aber nie ganz unterbrochen werden.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Die Sprüche des Goethe klingen überwiegend clever, doch hier widerspreche ich ihm. Lampenfieber kann sehr wohl dauerhaft abgelegt werden, wenn der passende Weg eingeschlagen wird. Bei eher leichtem Lampenfieber hilft Reframing.

Üben Sie sich im Reframing, im Umdeuten. Sagen Sie sich vor Ihrem Auftritt: „Ich bin begeistert, wie bei meiner …. (Lieblingsbeschäftigung).“ Oder: „Ich bin gespannt, wie vor der Weltreise.“ Statt vergeblich gegen die körperliche Unruhe zu kämpfen, deuten Sie die Nervosität in Begeisterung um. Meine Klienten nutzen hier auch Mentaltraining.

 

 

 

Tipps

 

Einige Empfehlungen zur Auflösung finden Sie in dem Artikel Tipps, mit denen Sie Lampenfieber loswerden. Oder wie wäre es damit? Schluss mit Lampenfieber, Redeangst & Co. (Selbsthilfekurs)

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 16. September 2019
AN: #571

Blackout bei Reden: 19 Tipps, wenn der Faden weg ist

Blackout bei Reden: 19 Tipps, wenn der Faden weg ist

Wenn es doch passiert ... Tipps, um das Beste aus einem Blackout zu machen
Blackout bei der Rede überwinden

Blackout bei Reden und Präsentationen: 19 Tipps, wenn der rote Faden weg ist

 

Plötzlich ist der nächste Gedanke weg.

Du stehst vor deinem Publikum.

Bis eben lief die Präsentation.

Und jetzt:

Leere.

Der rote Faden scheint verschwunden.

Genau dieser Moment fühlt sich für viele Redner wesentlich dramatischer an, als er von außen wirkt.

Die wichtigste Nachricht zuerst:

Ein kurzer Blackout muss deine Präsentation keineswegs ruinieren.

Du brauchst vor allem eines:

einen Weg zurück in die Orientierung.

 

 

 

Was du im Blackout weniger brauchst

 

Hektik.

Selbstkritik.

Den Gedanken:

„Jetzt ist alles vorbei.“

Genau das erhöht häufig den Druck.

Ein Blackout ist zunächst ein Moment, in dem der Zugriff auf deinen nächsten Gedanken erschwert ist.

Also behandeln wir ihn genau so:

Orientieren. Anschluss finden. Weiter.

 

 

 

19 Tipps bei einem Blackout

 

1. Mach eine Pause

 

Der einfachste Schritt wird häufig übersehen.

Hör kurz auf zu sprechen.

Eine Pause von zwei oder drei Sekunden wirkt für dich möglicherweise lang.

Für das Publikum kann sie vollkommen normal erscheinen.

Atme ruhig aus.

Schau in den Raum.

Und gib deinem Denken einen Moment.

 

 

2. Wiederhole deinen letzten Gedanken

 

Du musst weniger den exakt letzten Satz wortwörtlich wiederholen.

Greif seinen Inhalt noch einmal auf.

Zum Beispiel:

„Der entscheidende Punkt dabei ist …“

Während du den Gedanken neu formulierst, entsteht häufig wieder Anschluss an das, was folgen sollte.

 

 

3. Fass kurz zusammen

 

Wenn der nächste Punkt fehlt, geh einen Schritt zurück.

Zum Beispiel:

„Bis hierhin sind drei Dinge wichtig …“

Dann nennst du sie.

Das hilft dir.

Und gleichzeitig bekommt dein Publikum Orientierung.

 

 

4. Geh zu deiner Kernbotschaft zurück

 

Frag dich:

Was soll am Ende unbedingt verstanden werden?

Wenn dir der ursprünglich geplante nächste Satz fehlt, darfst du direkt zu diesem Gedanken zurückkehren.

Das Publikum kennt deinen ursprünglichen Ablauf kaum.

 

 

5. Nutze deine Stichworte

 

Eine kleine Stichwortkarte kann genau dafür sinnvoll sein.

Wenige Begriffe.

Große Schrift.

Klare Struktur.

Ein kurzer Blick genügt.

Weniger hilfreich ist ein dicht beschriebenes Manuskript, in dem du erst die richtige Stelle suchen musst.

 

 

6. Nutze die Folie als Orientierung

 

Wenn deine Präsentation visuell klar aufgebaut ist, kann die aktuelle Folie dir den Wiedereinstieg erleichtern.

Frag dich:

Was ist die Aussage dieser Folie?

Dann sprich genau darüber.

 

 

7. Stell eine inhaltlich passende Frage

 

Wenn es zum Format passt, kannst du das Publikum einbeziehen.

Zum Beispiel:

„Welche Erfahrung machen Sie damit?“

Oder:

„Was wäre aus Ihrer Sicht hier besonders relevant?“

Das sollte weniger wie eine Rettungsaktion wirken.

Wenn Interaktion ohnehin zum Format gehört, kann sie jedoch sehr natürlich sein.

 

 

8. Nimm einen Schluck Wasser

 

Wenn Wasser bereitsteht, kannst du einen Schluck trinken.

Nicht als Theater.

Sondern als kurze Unterbrechung.

Du gewinnst einen Moment.

Atmung und Sprechtempo können sich ebenfalls etwas beruhigen.

 

 

9. Sag offen, dass du kurz sortierst

 

Du musst weniger so tun, als wäre nichts passiert.

Du kannst ruhig sagen:

„Einen Moment, ich möchte den Gedanken gerade sauber sortieren.“

Dann Pause.

Weiter.

Das kann deutlich souveräner wirken als hektisches Füllen.

 

 

10. Geh einen Gedanken weiter

 

Vielleicht fällt dir der ursprünglich geplante Punkt weniger ein.

Dann frag dich:

Was wäre jetzt logisch als Nächstes?

Du musst weniger exakt an die Stelle zurückkehren, die in deinem Skript vorgesehen war.

Du musst sinnvoll weitergehen.

 

 

11. Überspring einen Teil

 

Ein geplantes Beispiel fehlt?

Eine Nebeninformation ist weg?

Dann lass sie weg.

Nicht jeder verlorene Gedanke muss gerettet werden.

Wenn deine Kernbotschaft erhalten bleibt, kann der Vortrag trotzdem vollständig wirken.

 

 

12. Stell deine Struktur laut her

 

Zum Beispiel:

„Es gibt dabei zwei Punkte.“

Oder:

„Entscheidend sind Ursache, Wirkung und nächster Schritt.“

Damit baust du eine neue mentale Schiene.

Und dein Publikum weiß ebenfalls, wohin die Reise geht.

 

 

13. Beweg dich bewusst

 

Wenn du körperlich völlig fest wirst, kann ein bewusster Schritt helfen.

Zum Beispiel zur anderen Seite des Präsentationsbereichs.

Nicht hektisch.

Nicht als Fluchtbewegung.

Sondern als bewusster Übergang.

Bewegung kann einen neuen Abschnitt markieren.

 

 

14. Nutze eine vorbereitete Übergangsformulierung

 

Einige Sätze funktionieren in vielen Situationen.

Zum Beispiel:

„Kommen wir zurück zum entscheidenden Punkt.“

„Was bedeutet das nun konkret?“

„Damit sind wir beim nächsten wichtigen Aspekt.“

Solche Formulierungen geben dir Zeit und Richtung.

 

 

15. Nutze Humor – wenn er zu dir passt

 

Ein leichter humorvoller Umgang kann Spannung reduzieren.

Zum Beispiel:

„Der Gedanke war gerade kurz schneller als ich.“

Dann weiter.

Wichtig:

Mach den Blackout weniger größer, indem du daraus eine Show machst.

Bei formellen High-Stakes-Auftritten ist ein ruhiger Wiedereinstieg häufig die bessere Wahl.

 

 

16. Hol dir weniger Hilfe vom Publikum, als du denkst

 

Ein älterer Tipp lautet:

„Wo war ich gerade?“

Das kann sympathisch wirken.

Ich würde es dennoch nur sehr gezielt einsetzen.

In vielen beruflichen Situationen ist es stärker, selbst wieder Orientierung herzustellen.

Zum Beispiel:

„Ich greife den zentralen Gedanken noch einmal auf.“

 

 

17. Denk in Botschaften statt in Sätzen

 

Wenn du nur deine exakten Formulierungen gespeichert hast, kann ein fehlender Satz zum Problem werden.

Wenn du dagegen weißt:

  • Was ist mein Punkt?
  • Warum ist er wichtig?
  • Was folgt daraus?

dann kannst du neu formulieren.

Gedanken sind robuster als auswendig gelernte Wortfolgen.

 

 

18. Nutze deine Geschichte

 

Wenn dein Vortrag eine klare Geschichte oder Argumentationslinie besitzt, kannst du dich fragen:

Was geschah als Nächstes?

Geschichten besitzen häufig eine natürliche Reihenfolge.

Ausgangslage.

Konflikt.

Entwicklung.

Lösung.

Diese Logik kann dir den Wiedereinstieg erleichtern.

 

 

19. Geh direkt zum nächsten starken Punkt

 

Wenn alle anderen Wege weniger tragen:

Mach einen bewussten Schnitt.

Zum Beispiel:

„Lassen Sie mich direkt zum entscheidenden Punkt kommen.“

Dann nennst du deine Kernbotschaft.

Das ist besser, als minutenlang nach einem verlorenen Detail zu suchen.

 

 

 

Was ich heute weniger empfehlen würde

 

Einige klassische Blackout-Tipps klingen kreativ, helfen jedoch weniger zuverlässig.

Zum Beispiel:

  • beliebig eine Übung einschieben
  • das Publikum fragen, wo du gerade warst
  • irgendetwas im Raum tun, nur um Zeit zu gewinnen
  • eine vorbereitete „Notfallanekdote“ unabhängig vom Inhalt erzählen

Der Grund ist einfach:

Ein Blackout braucht weniger Ablenkung als Orientierung.

 

 

 

Die beste Blackout-Strategie beginnt vor dem Auftritt

 

Du kannst vieles bereits vorher vorbereiten.

 

Kenne deine drei Kernbotschaften

Wenn alles andere weg wäre:

Welche drei Aussagen müssen bleiben?

Diese solltest du jederzeit kennen.

 

Kenne deinen Einstieg

Der Beginn sollte besonders stabil sein.

Weniger kompliziert.

Weniger überladen.

Ein klarer erster Gedanke bringt dich in den Vortrag.

 

Kenne deinen Schluss

Auch dein Schluss darf besonders gut vorbereitet sein.

Damit besitzt du immer ein Ziel.

Selbst wenn du unterwegs etwas überspringst.

 

 

 

Trainiere absichtlich Fadenverlust

 

Das klingt zunächst merkwürdig.

Es ist jedoch eine sehr nützliche Übung.

Während eines Probelaufs:

  1. Unterbrich dich an einer zufälligen Stelle.
  2. Mach drei Sekunden Pause.
  3. Fass den letzten Gedanken zusammen.
  4. Geh zur Kernbotschaft zurück.
  5. Setz den Vortrag fort.

Wiederhole das an verschiedenen Stellen.

Du trainierst damit weniger den perfekten Vortrag.

Du trainierst Wiederorientierung.

 

 

 

Lass dich beim Proben unterbrechen

 

Bitte eine Person:

  • Fragen zu stellen
  • nachzuhaken
  • zu widersprechen
  • einen Themenwechsel zu provozieren

Dann kehrst du anschließend zu deinem roten Faden zurück.

Genau diese Fähigkeit wird in echten Auftritten wertvoll.

 

 

 

Warum zu viel Auswendiglernen riskant sein kann

 

Ein vollständig auswendig gelernter Text wirkt zunächst sicher.

Er kann jedoch fragil werden.

Wenn ein Satz fehlt, fehlt möglicherweise die Brücke zum nächsten.

Deshalb:

Lerne weniger den Text.

Lerne die Gedankenstruktur.

 

 

 

Nutze eine einfache Notfallstruktur

 

Eine robuste Struktur kann beispielsweise sein:

Problem → Bedeutung → Lösung → nächster Schritt.

Wenn du irgendwann den Faden verlierst, frag dich:

Wo bin ich?

Problem?

Bedeutung?

Lösung?

Nächster Schritt?

Damit findest du leichter wieder Orientierung.

 

 

 

Was ist mit Karteikarten?

 

Karteikarten können hilfreich sein.

Wenn sie wirklich Stichwortkarten sind.

Wenige Worte.

Klare Gliederung.

Große Schrift.

Eine Karte pro Gedankeneinheit.

Weniger hilfreich:

vollständige Sätze auf zehn dicht beschriebenen Karten.

 

 

 

Was ist mit Folien?

 

Auch Folien können Orientierung bieten.

Wenn jede Folie eine klare Aussage besitzt.

Problematisch wird es, wenn du die Präsentation weniger kennst und die Folien dein Gedächtnis ersetzen sollen.

Folien unterstützen deinen roten Faden.

Sie sollten ihn weniger besitzen.

 

 

 

Blackout bei einer Frage

 

Manchmal kommt der Aussetzer weniger mitten im Vortrag.

Er kommt bei einer unerwarteten Frage.

Dann musst du weniger sofort antworten.

Du kannst sagen:

„Einen Moment, ich möchte das präzise beantworten.“

Oder:

„Wenn ich Ihre Frage richtig verstehe, geht es Ihnen um …?“

Damit gewinnst du Zeit.

Und gleichzeitig stellst du sicher, dass du die richtige Frage beantwortest.

 

 

 

Wenn du die Antwort nicht weißt

 

Das ist weniger automatisch ein Blackout.

Vielleicht kennst du die Antwort schlicht weniger.

Dann ist Ehrlichkeit professioneller als Improvisation.

Zum Beispiel:

„Das möchte ich prüfen, bevor ich Ihnen eine belastbare Antwort gebe.“

Oder:

„Dazu habe ich gerade keine verlässliche Zahl. Die liefere ich nach.“

 

 

 

Wenn die Technik den Faden unterbricht

 

Technische Probleme können ebenfalls einen Gedankengang zerreißen.

Deshalb solltest du deine wichtigsten Gedanken auch ohne Folien vermitteln können.

Frag dich vor dem Termin:

Wenn der Bildschirm ausfällt – kann ich meine Kernbotschaft trotzdem erklären?

Wenn ja, besitzt du einen echten Plan B.

 

 

 

Was das Publikum tatsächlich bemerkt

 

Du weißt, dass gerade ein Satz fehlt.

Das Publikum weiß es häufig weniger.

Es kennt dein Manuskript kaum.

Eine Pause kann wie eine Pause wirken.

Eine Zusammenfassung wie eine bewusste Zusammenfassung.

Ein Sprung zum nächsten Punkt wie eine normale dramaturgische Entscheidung.

Dein inneres Erleben ist häufig dramatischer als die sichtbare Situation.

 

 

 

Blackout und Lampenfieber

 

Wenn Blackouts vor allem unter hoher Aktivierung auftreten, lohnt sich auch ein Blick auf das Lampenfieber selbst.

Zum Beispiel:

  • Wie stark beobachtest du dich?
  • Wie hoch ist dein Perfektionsanspruch?
  • Wie atmest du unter Druck?
  • Wie sicher kennst du deine Struktur?
  • Wie realistisch probst du?

→ Blackout bei Präsentationen: Ursachen und Prävention

 

 

 

Wann ein Blackout weniger nur Lampenfieber ist

 

Ein gelegentlicher kurzer Fadenverlust unter Stress ist etwas anderes als deutliche Erinnerungslücken im Alltag.

Wenn Gedächtnisprobleme:

  • neu auftreten
  • zunehmen
  • auch außerhalb von Auftritten vorkommen
  • mit anderen körperlichen oder neurologischen Symptomen verbunden sind

sollten sie medizinisch abgeklärt werden.

 

 

 

Blackout-Sorge und Redeangst

 

Wenn die Angst vor einem Blackout bereits lange vor einem Auftritt sehr stark wird, du Präsentationen vermeidest oder berufliche Möglichkeiten ausschlägst, sollte genauer hingeschaut werden.

Dann kann mehr als gewöhnliches Lampenfieber beteiligt sein.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Coaching oder Therapie?

 

Bei beruflichem Lampenfieber und der Vorbereitung auf konkrete Auftritte können Coaching, Mentaltraining, Präsentationstraining und realistische Simulation sinnvoll sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Meine Coaching- und Therapieangebote halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

Blackout bei High-Stakes-Auftritten

 

Bei einem wichtigen Pitch, einer Vorstandspräsentation oder einer Keynote kann die Blackout-Sorge besonders viel Druck erzeugen.

Deshalb trainiere ich mit Klienten weniger nur den idealen Ablauf.

Wir trainieren auch:

  • Unterbrechungen
  • kritische Fragen
  • Widerspruch
  • Zeitdruck
  • Technikausfall
  • Fadenverlust
  • Wiedereinstieg

Das Ziel ist weniger Fehlerfreiheit.

Das Ziel ist Wiederorientierung unter Druck.

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn Blackout-Sorge, Lampenfieber oder Fadenverlust das konkrete Thema sind.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Präsentations- und Auftrittssicherheit → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen bei Reden, Präsentationen und wichtigen Auftritten.

Dabei ist mir ein Gedanke besonders wichtig:

Souveränität bedeutet weniger, dass nie etwas Unerwartetes passiert.

Sie zeigt sich darin, wie du dich wieder orientierst, wenn etwas Unerwartetes passiert.

 

 

 

Eine Übung für deine nächste Präsentation

 

Trainiere drei Situationen absichtlich:

  1. Du verlierst mitten im Satz den nächsten Gedanken.
  2. Jemand unterbricht dich mit einer Frage.
  3. Du überspringst bewusst einen ganzen Abschnitt.

Deine Aufgabe ist jeweils:

Pause.

Orientieren.

Kernbotschaft finden.

Weiter.

Wenn du Wiederorientierung trainierst, verliert der Blackout einen Teil seines Schreckens.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn ein wichtiger Auftritt bevorsteht und die Sorge vor einem Blackout dich deutlich belastet, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welche Situation bevorsteht
  • was du konkret befürchtest
  • ob du bereits Blackouts erlebt hast
  • wie du deine Präsentation bisher vorbereitest
  • wann der Termin stattfindet

Dann können wir genau diese Situationen realistisch vorbereiten.

→ Vorbereitung auf einen wichtigen Auftritt anfragen

 

 

 

Fazit: Der rote Faden darf kurz verschwinden

 

Ein Blackout kann unangenehm sein.

Er muss weniger das Ende deines Auftritts bedeuten.

Du kannst:

pausieren.

zusammenfassen.

zur Kernbotschaft zurückgehen.

einen Punkt überspringen.

und weiterreden.

Das entscheidende Können besteht weniger darin, niemals den Faden zu verlieren.

Es besteht darin, wieder einen zu finden.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Blackout

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Januar 2016
Überarbeitung: 24. Mai 2020
Englische Version: https://www.karstennoack.com/tips-overcome-blackout-speech-presentation/