Gefährliche Ideen. Warum unbequeme Fragen wichtig sind

Gefährliche Ideen

Warum unbequeme Fragen wichtig sind
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Gefährliche Ideen: Warum unbequeme Fragen unser Denken weiterbringen können

 

Manche Ideen wirken gefährlich, weil sie provozieren.

Andere, weil sie lieb gewonnene Gewissheiten infrage stellen.

Und wieder andere, weil sie eine Möglichkeit eröffnen, die wir bisher lieber ausgeschlossen haben.

Der interessante Punkt ist:

Eine Idee wird manchmal gerade deshalb unbequem, weil sie sich als richtig erweisen könnte.

 

 

 

Was sind gefährliche Ideen?

 

Der Psychologe Steven Pinker hat den Ausdruck „dangerous ideas“ im Zusammenhang mit unorthodoxen, unbequemen oder provozierenden Fragen und Gedanken verwendet.

Gemeint sind Ideen, die verbreiteten Überzeugungen widersprechen, gesellschaftliche Tabus berühren oder bestehende Annahmen infrage stellen.

Gefährlich sind sie dabei weniger, weil sie automatisch falsch oder schädlich wären.

Gefährlich wirken sie, weil sie Konsequenzen haben könnten.

Sie könnten zeigen, dass eine vertraute Überzeugung zu einfach war.

Dass eine Regel überprüft werden sollte.

Dass eine bisherige Erklärung kaum trägt.

Oder dass eine unbequeme Veränderung notwendig wird.

 

 

 

Gefährliche Ideen brauchen Prüfung

 

Das ist mir wichtig:

Eine unbequeme Idee ist noch keine gute Idee.

Provokation ersetzt keine Wahrheit.

Querdenken ersetzt keine Qualität.

Und Widerspruch macht eine Behauptung noch lange nicht klug.

Deshalb braucht eine gefährliche Idee dasselbe wie jede andere gute Idee:

Belege.

Argumente.

Gegenargumente.

Kontext.

Folgenabschätzung.

Und die Bereitschaft, sie auch wieder zu verwerfen.

Die stärkere Haltung lautet deshalb:

Offen genug, um Unbequemes zu prüfen. Kritisch genug, um sich von Provokation nicht beeindrucken zu lassen.

 

 

 

Warum Menschen unbequeme Ideen meiden

 

Unbequeme Gedanken können innerlich teuer sein.

Vielleicht müssten wir unsere Meinung ändern.

Vielleicht eine Entscheidung korrigieren.

Vielleicht ein vertrautes Selbstbild überprüfen.

Vielleicht erkennen, dass wir lange etwas übersehen haben.

Deshalb verteidigen Menschen häufig weniger die Wahrheit als ihre bisherige Ordnung.

Das ist menschlich.

Und genau deshalb braucht gutes Denken eine besondere Fähigkeit:

Widerspruch aushalten.

 

 

 

Die gefährlichste Frage lautet oft: „Was, wenn ich mich irre?“

 

Diese Frage kann mehr verändern als viele Antworten.

Was, wenn meine Einschätzung falsch ist?

Was, wenn die andere Person einen Punkt hat?

Was, wenn das Problem woanders liegt?

Was, wenn meine bisherige Lösung Teil des Problems ist?

Solche Fragen verlangen Mut.

Denn sie öffnen einen Raum, in dem Gewissheit kleiner und Erkenntnis größer werden kann.

 

 

Gefährliche Ideen und Entscheidungen

 

Gerade bei wichtigen Entscheidungen lohnt sich manchmal eine unbequeme Frage.

Zum Beispiel:

Was, wenn ich diese Möglichkeit bisher ausgeschlossen habe, weil sie mir Angst macht?

Oder:

Was, wenn mein bisheriger Plan vor allem mein Selbstbild schützt?

Oder:

Was, wenn ich bereits weiß, dass sich etwas ändern muss?

Solche Fragen können unangenehm sein.

Sie können zugleich Klarheit schaffen.

 

 

 

Gefährliche Ideen in Organisationen

 

Auch Unternehmen brauchen gelegentlich Gedanken, die niemand gerne hört.

Zum Beispiel:

„Unser erfolgreichstes Produkt könnte in drei Jahren irrelevant sein.“

„Unsere Kultur belohnt Zustimmung stärker als gute Argumente.“

„Unsere besten Leute gehen aus Gründen, die wir bisher kleinreden.“

„Die Strategie funktioniert auf dem Papier und kaum noch im Markt.“

Solche Sätze können Spannung erzeugen.

Doch gerade dort beginnt oft echte Entwicklung.

 

 

 

Widerspruch braucht Kultur

 

Eine Organisation kann sich Innovation wünschen und gleichzeitig Widerspruch bestrafen.

Das passt schlecht zusammen.

Wenn Menschen lernen, dass unbequeme Gedanken Karrieren gefährden, werden sie irgendwann vorsichtiger.

Dann entsteht scheinbare Harmonie.

Und darunter möglicherweise Blindheit.

Eine gute Kultur braucht deshalb Räume, in denen jemand sagen darf:

„Ich sehe das anders.“

Noch besser:

„Ich sehe ein Risiko, das wir bisher unterschätzen.“

 

 

 

Gefährliche Ideen und Macht

 

Je größer die Macht, desto wichtiger wird unabhängiger Widerspruch.

Denn Macht verändert Rückmeldungen.

Menschen formulieren vorsichtiger.

Zustimmung wird häufiger.

Widerspruch wird seltener.

Genau deshalb brauchen Menschen mit Verantwortung Gesprächspartner, die weniger beeindrucken wollen und stärker prüfen.

Nicht aus Rebellion.

Aus Verantwortung.

 

 

 

Die Rolle des Sparrings

 

Gutes Sparring lebt von Fragen, die im Alltag zu selten gestellt werden.

Was übersiehst du?

Welche Annahme trägt deine Entscheidung?

Welches Gegenargument ist wirklich stark?

Welche Möglichkeit hast du bisher ausgeschlossen?

Wessen Perspektive fehlt?

Was wäre unangenehm wahr und trotzdem wichtig?

Das Ziel ist weniger Provokation.

Das Ziel ist bessere Klarheit.

 

 

 

Unbequeme Fragen ohne Zerstörung

 

Widerspruch kann hilfreich sein.

Er kann ebenso unnötig verletzen.

Deshalb braucht eine gefährliche Idee Haltung.

Eine gute Frage lautet weniger:

„Wie kann ich jemanden aus der Reserve locken?“

Interessanter ist:

„Welche Frage hilft uns, näher an die Wirklichkeit zu kommen?“

Das verändert Ton und Wirkung.

 

 

 

Gefährliche Ideen in Beziehungen

 

Auch in Beziehungen gibt es Gedanken, die Menschen lieber vermeiden.

„Vielleicht wollen wir unterschiedliche Dinge.“

„Vielleicht lösen wir dasselbe Problem seit Jahren auf dieselbe Weise.“

„Vielleicht braucht Nähe auch mehr Grenze.“

„Vielleicht reicht Liebe allein kaum aus.“

Solche Gedanken können erschrecken.

Sie können zugleich Voraussetzung für Ehrlichkeit und Entwicklung sein.

 

 

 

Nicht jede Wahrheit muss sofort ausgesprochen werden

 

Eine wichtige Einschränkung:

Erkenntnis und Kommunikation sind zwei verschiedene Dinge.

Du darfst etwas denken.

Du darfst es prüfen.

Und anschließend überlegen, wie und wann es ausgesprochen werden sollte.

Timing, Kontext und Beziehung spielen eine Rolle.

Mut braucht deshalb Besonnenheit.

 

 

 

Die drei Prüfungen einer gefährlichen Idee

 

Bevor du einer provozierenden Idee zu viel Bedeutung gibst, helfen drei Fragen:

1. Ist sie plausibel?

Welche Belege sprechen dafür?

 

2. Ist sie relevant?

Welche Konsequenz hätte sie tatsächlich?

 

3. Ist sie tragfähig?

Besteht sie auch gegenüber starken Gegenargumenten?

 

Diese drei Prüfungen schützen vor zwei Fehlern:

vorschneller Ablehnung

und vorschneller Begeisterung.

 

 

 

Der Reiz des Außenseiters

 

Menschen neigen manchmal dazu, eine Idee attraktiver zu finden, weil sie gegen den Mainstream gerichtet ist.

Das ist genauso unklug wie automatische Anpassung.

Eine Position wird weder richtig, weil viele sie vertreten, noch weil wenige sie vertreten.

Entscheidend bleibt:

Wie gut ist sie begründet?

 

 

 

Denkfreiheit braucht Disziplin

 

Frei zu denken bedeutet weniger, alles infrage zu stellen.

Es bedeutet, auch unbequeme Möglichkeiten prüfen zu können.

Dafür braucht es Disziplin.

Die Disziplin, Fakten von Vermutungen zu trennen.

Die Disziplin, gute Gegenargumente ernst zu nehmen.

Die Disziplin, die eigene Meinung zu ändern.

Und die Disziplin, eine Idee loszulassen, wenn sie der Prüfung kaum standhält.

 

 

 

Gefährliche Ideen und Identität

 

Besonders schwierig wird es, wenn eine Überzeugung Teil der eigenen Identität geworden ist.

Dann fühlt sich Kritik schnell persönlich an.

„Wenn diese Idee falsch ist, was bedeutet das über mich?“

Genau dort braucht es innere Beweglichkeit.

Du darfst eine Meinung verändern, ohne dich selbst zu verlieren.

Du darfst lernen.

Du darfst korrigieren.

Du darfst wachsen.

 

 

 

Eine hilfreiche gefährliche Frage

 

Wenn du gerade feststeckst, probiere diese Frage:

„Welche Möglichkeit möchte ich derzeit am wenigsten ernst nehmen – und weshalb?“

Manchmal führt sie ins Leere.

Manchmal öffnet sie einen blinden Fleck.

Beides ist wertvoll.

 

 

 

Gefährliche Ideen und ein gutes Leben

 

Ein gutes Leben braucht Orientierung.

Es braucht ebenso die Bereitschaft, Orientierung zu überprüfen.

Denn Werte, Rollen, Ziele und Lebensentwürfe verändern sich.

Was früher richtig war, kann später weniger passen.

Was früher undenkbar war, kann irgendwann genau der richtige Schritt sein.

Deshalb gehört zum guten Leben auch geistige Beweglichkeit.

 

 

 

Die stärkere Form von Mut

 

Mut bedeutet weniger, besonders provokant zu sein.

Mut zeigt sich darin, eine unbequeme Frage wirklich zu prüfen.

Auch dann, wenn die Antwort das eigene Denken verändert.

Auch dann, wenn eine vertraute Position wackelt.

Auch dann, wenn eine Entscheidung neu betrachtet werden muss.

Das ist anspruchsvoller als bloßer Widerspruch.

 

 

 

Gefährliche Ideen brauchen verantwortliche Menschen

 

Ideen verändern etwas.

Deshalb brauchen sie Verantwortung.

Wie wird eine Behauptung verwendet?

Wen betrifft sie?

Welche Folgen hat ihre Verbreitung?

Welche Unsicherheiten werden benannt?

Welche Grenzen sind bekannt?

Gerade bei starken Ideen gehört deshalb intellektuelle Redlichkeit zur Wirkung.

 

 

 

Widerspruch als Werkzeug

 

Vielleicht ist das der wichtigste Gedanke:

Widerspruch ist weniger ein Angriff auf gutes Denken als eine Voraussetzung dafür.

Wer sich regelmäßig mit starken Gegenpositionen auseinandersetzt, erkennt die eigenen Annahmen besser.

Manche Überzeugungen werden dadurch stärker.

Andere verändern sich.

Beides ist Fortschritt.

 

 

 

Eine letzte Frage

 

Wenn du eine wichtige Entscheidung triffst, eine Position vertrittst oder dich sehr sicher fühlst, frage dich:

„Welche unbequeme Idee müsste ich ernst nehmen, wenn ich wirklich klarer denken wollte?“

Das kann irritieren.

Und genau darin kann der Wert liegen.

Denn manchmal beginnt Entwicklung dort, wo eine Frage die vertraute Ordnung stört.

Nicht jede gefährliche Idee ist gut.

Doch jede gute Entscheidung verdient die Prüfung auch unbequemer Ideen.

P.S.​

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Frustrationstoleranz: handlungsfähig trotz Rückschlägen

Frustrationstoleranz

Handlungsfähig trotz Rückschlägen
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Frustrationstoleranz: Wie du handlungsfähig bleibst, wenn es schwierig wird

 

Du hast dich entschieden.

Du hast einen Plan.

Du investierst Zeit und Energie.

Und dann funktioniert es anders als erwartet.

Ein Gespräch läuft schwierig.

Eine Entscheidung bringt weniger Erleichterung als erhofft.

Ein Projekt stockt.

Jemand lehnt deine Idee ab.

Fortschritte bleiben zunächst aus.

Willkommen im wirklichen Leben.

Denn zwischen einer guten Absicht und einem guten Ergebnis liegt häufig etwas, das wir weniger gerne einplanen:

Frustration.

Die entscheidende Frage lautet:

Was machst du jetzt?

 

 

 

Was bedeutet Frustrationstoleranz?

 

Frustrationstoleranz bezeichnet die Fähigkeit, mit Enttäuschungen, Hindernissen und unerfüllten Erwartungen umzugehen und dabei möglichst handlungsfähig zu bleiben.

Vereinfacht:

Wie gut kannst du damit umgehen, wenn die Wirklichkeit gerade anders verläuft, als du es dir vorgestellt hast?

Das bedeutet mehr als Durchhalten.

Frustrationstoleranz umfasst die Fähigkeit,

Gefühle wahrzunehmen,

Impulse zu regulieren,

eine Situation neu einzuschätzen,

Alternativen zu erkennen

und bewusst über den nächsten Schritt zu entscheiden.

 

 

 

Frustration gehört zum Leben

 

Wir erleben Frustration, wenn zwischen Wunsch und Wirklichkeit eine Lücke entsteht.

Du möchtest etwas.

Und es geschieht anders.

Du erwartest Anerkennung.

Sie bleibt aus.

Du möchtest Fortschritt.

Er dauert länger.

Du möchtest verstanden werden.

Dein Gegenüber sieht die Sache völlig anders.

Du möchtest Kontrolle.

Die Situation bleibt unsicher.

Diese Lücke erzeugt Spannung.

Frustrationstoleranz entscheidet mit darüber, was anschließend geschieht.

 

 

 

Frustrationstoleranz bedeutet weniger „Zähne zusammenbeißen“

 

Der Begriff klingt leicht nach:

Aushalten.

Durchhalten.

Zusammenreißen.

Weitermachen.

Das greift zu kurz.

Hohe Frustrationstoleranz bedeutet keineswegs, jede schlechte Situation möglichst lange zu ertragen.

Manchmal besteht die klügste Reaktion darin, etwas zu verändern.

Eine Strategie aufzugeben.

Eine Grenze zu setzen.

Ein Ziel anzupassen.

Eine Zusammenarbeit zu beenden.

Oder einen neuen Weg zu wählen.

Die entscheidende Fähigkeit lautet deshalb:

Frustration aushalten können, ohne automatisch auf sie reagieren zu müssen.

Dadurch entsteht Wahlfreiheit.

 

 

 

Was geschieht bei geringer Frustrationstoleranz?

 

Wenn Frustration schwer auszuhalten ist, entsteht schnell Handlungsdruck.

Dann wollen wir die unangenehme Spannung möglichst rasch beenden.

Zum Beispiel durch:

Aufgeben.

Angreifen.

Rechtfertigen.

Schuldzuweisungen.

Rückzug.

Ablenkung.

Impulsive Entscheidungen.

Oder den Wechsel zu einem neuen Ziel.

Kurzfristig sinkt die Spannung.

Langfristig kann genau das problematisch werden.

Denn manche wertvollen Ziele brauchen Zeit.

 

 

 

Zwischen Reiz und Reaktion entsteht Freiheit

 

Frustration erzeugt häufig einen Impuls.

„Jetzt reicht es.“

„Dann mache ich eben etwas anderes.“

„Dem werde ich es zeigen.“

„Das hat sowieso keinen Sinn.“

Solche Gedanken können verständlich sein.

Sie müssen trotzdem keine Entscheidung werden.

Eine wichtige Fähigkeit besteht darin, einen kleinen Abstand zu schaffen:

„Ich bin gerade frustriert. Und ich entscheide später, was daraus folgt.“

Dieser Satz verändert viel.

Das Gefühl darf vorhanden sein.

Die Entscheidung bekommt Zeit.

 

 

 

Frustration ist Information

 

Frustration verdient Aufmerksamkeit.

Sie kann dir etwas zeigen.

Vielleicht ist dein Ziel unrealistisch.

Vielleicht funktioniert deine Strategie kaum.

Vielleicht fehlt dir eine Fähigkeit.

Vielleicht brauchst du Unterstützung.

Vielleicht erwartest du Ergebnisse zu schnell.

Vielleicht investierst du Energie in etwas, das dir inzwischen wenig bedeutet.

Oder vielleicht bist du einfach an einem Punkt angekommen, an dem Entwicklung anstrengend wird.

Die Frage lautet deshalb weniger:

„Wie werde ich meine Frustration los?“

Interessanter ist:

„Was möchte mir diese Frustration über meine Situation zeigen?“

 

 

 

Frustration oder falscher Weg?

 

Das ist eine wichtige Unterscheidung.

Manche Menschen geben zu früh auf.

Andere bleiben zu lange.

Beides kann teuer werden.

Deshalb lohnt sich die Frage:

„Ist der Weg schwierig, weil Entwicklung Zeit braucht – oder weil ich in die falsche Richtung gehe?“

Darauf gibt es selten sofort eine perfekte Antwort.

Einige weitere Fragen können helfen:

Ist mir das Ziel weiterhin wichtig?

Sehe ich trotz Schwierigkeiten Entwicklung?

Lerne ich etwas?

Kann ich meine Strategie verändern?

Welche Kosten entstehen durch weiteres Festhalten?

Welche Kosten entstehen durch Aufgeben?

So wird aus Durchhalten eine bewusste Entscheidung.

 

 

 

Frustrationstoleranz und Ziele

 

Jedes anspruchsvolle Ziel enthält Phasen, in denen Motivation sinkt.

Am Anfang trägt häufig Begeisterung.

Dann kommt Alltag.

Wiederholung.

Fehler.

Rückschläge.

Zweifel.

Genau dort entscheidet sich häufig, ob aus einer Idee eine Fähigkeit wird.

Wer ausschließlich handelt, wenn Motivation hoch ist, bleibt stark vom aktuellen Zustand abhängig.

Frustrationstoleranz ermöglicht etwas anderes:

Ich kann weiter handeln, obwohl sich der Weg gerade weniger gut anfühlt.

 

 

 

Lernen braucht Frustration

 

Wer etwas Neues lernt, erlebt zwangsläufig Momente des Scheiterns.

Eine Fremdsprache.

Ein Instrument.

Führung.

Freies Sprechen.

Verhandeln.

Eine neue berufliche Rolle.

Am Anfang stimmen Anspruch und Fähigkeit selten vollständig überein.

Fehler sind deshalb weniger Beweise mangelnder Eignung.

Sie sind häufig Informationen darüber, was als Nächstes gelernt werden darf.

Eine hilfreiche Haltung lautet:

„Was kann ich aus diesem Versuch mitnehmen?“

Das verändert die Bedeutung eines Fehlers.

 

 

 

Frustrationstoleranz und Perfektionismus

 

Perfektionismus und geringe Frustrationstoleranz können sich gegenseitig verstärken.

Wenn ein Ergebnis sofort sehr gut sein soll, fühlt sich jeder Fehler größer an.

Dann entsteht schnell:

„Ich kann das nicht.“

„Das funktioniert nicht.“

„Ich bin noch nicht weit genug.“

Eine realistischere Perspektive lautet:

„Ich bin gerade in einem Prozess.“

Entwicklung enthält Zwischenstände.

Manches funktioniert.

Manches braucht Anpassung.

Manches wird verworfen.

So entsteht Lernen.

 

 

 

Frustrationstoleranz in Gesprächen

 

Auch Kommunikation braucht Frustrationstoleranz.

Du erklärst etwas.

Dein Gegenüber versteht es anders.

Du formulierst deine Position.

Die andere Person widerspricht.

Du setzt eine Grenze.

Sie wird keineswegs begeistert aufgenommen.

Jetzt entsteht schnell der Wunsch, die Spannung sofort zu beseitigen.

Vielleicht erklärst du immer mehr.

Vielleicht gibst du nach.

Vielleicht wirst du schärfer.

Frustrationstoleranz ermöglicht eine andere Reaktion:

Du kannst die Spannung stehen lassen.

 

 

 

Eine Grenze braucht keine Begeisterung

 

Das ist besonders bei schwierigen Gesprächen wichtig.

Du kannst respektvoll kommunizieren.

Du kannst deine Position erklären.

Du kannst zuhören.

Und dein Gegenüber darf trotzdem enttäuscht sein.

Frustrationstoleranz bedeutet hier:

Ich kann bei einer wohlüberlegten Entscheidung bleiben, obwohl jemand anderes sie gerade unangenehm findet.

Das ist ein wichtiger Bestandteil von Selbstführung.

 

 

 

Führung braucht Frustrationstoleranz

 

Wer Verantwortung übernimmt, erlebt zwangsläufig Widerstand.

Entscheidungen werden kritisiert.

Projekte dauern länger.

Menschen reagieren anders als erwartet.

Strategien müssen korrigiert werden.

Informationen fehlen.

Einige Entscheidungen funktionieren erst im zweiten oder dritten Anlauf.

Dann braucht Führung mehr als Entschlossenheit.

Sie braucht die Fähigkeit, Enttäuschungen auszuhalten, ohne hektisch zu werden.

Denn unter Frustration entstehen leicht schlechte Entscheidungen.

 

 

 

Handeln unter Frustration

 

Ein hilfreicher Grundsatz lautet:

Je größer die innere Aktivierung, desto sorgfältiger sollte eine weitreichende Entscheidung geprüft werden.

Das bedeutet keineswegs, Entscheidungen endlos aufzuschieben.

Es bedeutet, zwischen Gefühl und Handlung einen Moment für Orientierung zu schaffen.

Was ist passiert?

Was fühle ich?

Was bedeutet das tatsächlich?

Welche Optionen habe ich?

Was möchte ich morgen noch vertreten können?

Diese Fragen schaffen Abstand.

 

 

 

Frustrationstoleranz und Selbstwirksamkeit

 

Jede bewältigte Frustration kann eine wichtige Erfahrung vermitteln:

„Ich kann mit Schwierigkeiten umgehen.“

Das ist etwas anderes als:

„Mir gelingt alles.“

Selbstwirksamkeit entsteht weniger aus einem Leben ohne Hindernisse.

Sie entsteht auch aus der Erfahrung:

Ich kann scheitern und neu ansetzen.

Ich kann enttäuscht sein und weiterdenken.

Ich kann einen Plan ändern.

Ich kann Unterstützung holen.

Ich kann aus Fehlern lernen.

Ich kann schwierige Gefühle erleben und trotzdem Entscheidungen treffen.

Das schafft Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Frustrationstoleranz und Souveränität

 

Souveränität zeigt sich besonders dann, wenn etwas anders läuft als geplant.

Solange alles funktioniert, ist Gelassenheit vergleichsweise einfach.

Interessant wird es bei:

Widerspruch.

Verzögerung.

Kritik.

Fehlern.

Ablehnung.

Unsicherheit.

Dann zeigt sich, wie viel Handlungsspielraum verfügbar bleibt.

Frustrationstoleranz bedeutet deshalb für mich:

Auch unter Enttäuschung Zugang zu den eigenen Möglichkeiten behalten.

 

 

 

Ein Frustrations-Kompass

 

Wenn du merkst, dass Frustration gerade deine Entscheidungen übernimmt, können fünf Schritte helfen.

 

1. Wahrnehmen

„Ich bin gerade frustriert.“

Das klingt schlicht.

Benennen schafft bereits etwas Abstand.

 

2. Regulieren

Gib deinem System einen Moment.

Atme.

Bewege dich.

Schaffe räumlichen Abstand.

Lass die erste Welle vorbeiziehen.

 

3. Prüfen

„Was genau frustriert mich?“

Das Ergebnis?

Das Tempo?

Die Reaktion eines Menschen?

Meine Erwartung?

Mein eigener Anspruch?

 

4. Unterscheiden

„Braucht dieser Weg mehr Geduld oder eine neue Richtung?“

Das ist häufig die entscheidende Frage.

 

5. Entscheiden

Was ist jetzt der sinnvollste nächste Schritt?

Weitergehen?

Anpassen?

Unterstützung suchen?

Eine Pause?

Eine Grenze?

Loslassen?

Jetzt entsteht Handlung statt Reflex.

 

 

 

Frustration braucht manchmal eine Pause

 

Durchhalten wird häufig idealisiert.

Doch Erholung kann Teil von Ausdauer sein.

Ein erschöpfter Mensch bewertet Schwierigkeiten anders als ein erholter.

Manche Probleme werden nach Schlaf, Abstand oder einem guten Gespräch kleiner.

Deshalb kann eine Pause ausgesprochen produktiv sein.

Sie ist weniger das Gegenteil von Ausdauer.

Sie kann ihre Voraussetzung sein.

 

 

 

Wann Loslassen Stärke ist

 

Hohe Frustrationstoleranz darf keineswegs dazu führen, jahrelang an ungeeigneten Zielen festzuhalten.

Manchmal ist Loslassen die souveränere Entscheidung.

Vielleicht haben sich deine Werte verändert.

Vielleicht sind neue Informationen hinzugekommen.

Vielleicht ist der Preis inzwischen zu hoch.

Vielleicht existiert ein besserer Weg.

Die Frage lautet:

„Halte ich durch, weil mir das Ziel wichtig ist – oder weil ich mir schwer eingestehen kann, dass ich neu entscheiden möchte?“

Diese Unterscheidung verdient Ehrlichkeit.

 

 

 

Was möchtest du wirklich aushalten?

 

Frustrationstoleranz ist keine Einladung, alles zu tolerieren.

Eine schlechte Beziehung.

Respektlosigkeit.

Dauerhafte Überforderung.

Unfaire Bedingungen.

Sinnlose Aufgaben.

Hier kann Widerstand eine wichtige Information sein.

Deshalb gehört zur Frustrationstoleranz auch die Fähigkeit, Grenzen zu erkennen.

Nicht jede Belastung verdient Ausdauer.

Entscheidend ist, bewusst zu wählen, wofür du deine Ausdauer einsetzen möchtest.

 

 

 

Ein gutes Leben braucht Widerstandsfähigkeit und Beweglichkeit

 

Ein gutes Leben verläuft selten geradlinig.

Pläne verändern sich.

Menschen überraschen uns.

Möglichkeiten verschwinden.

Andere entstehen.

Wir irren uns.

Wir lernen.

Wir beginnen neu.

Dafür brauchen wir zwei Fähigkeiten:

Standfestigkeit und Beweglichkeit.

Standfestigkeit hilft uns, bei wichtigen Dingen dranzubleiben.

Beweglichkeit hilft uns, unsere Richtung anzupassen, wenn neue Erkenntnisse es sinnvoll machen.

Frustrationstoleranz verbindet beides.

 

 

 

Die stärkere Frage

 

Statt zu fragen:

„Wie halte ich noch mehr aus?“

frage:

„Wie bleibe ich handlungsfähig, wenn es gerade schwierig ist?“

Das verändert den Fokus.

Von Härte zu Selbstführung.

Von Durchhalten zu Wahlfreiheit.

Von Reflex zu Entscheidung.

 

 

 

Frustrationstoleranz bedeutet Wahlfreiheit

 

Vielleicht liegt darin der wichtigste Gedanke:

Du musst Frustration weniger lieben.

Du musst sie weniger wegmachen.

Du darfst lernen, sie für einen Moment auszuhalten.

Lange genug, um wieder entscheiden zu können.

Weitergehen.

Anpassen.

Nachfragen.

Eine Pause machen.

Eine Grenze setzen.

Unterstützung holen.

Oder loslassen.

Je weniger Frustration deine nächste Handlung diktiert, desto größer wird dein Handlungsspielraum.

 

 

 

Souveränität zeigt sich, wenn es anders kommt

 

Vor wichtigen Entscheidungen und in Übergangsphasen läuft selten alles nach Plan.

Gerade dann kann ein unabhängiger Blick hilfreich sein.

Im individuellen Sparring können wir sortieren:

Was ist gerade Frustration?

Was ist relevante Information?

Welches Ziel verdient weiteres Engagement?

Welche Strategie braucht Veränderung?

Und wo wäre Loslassen die klügere Entscheidung?

Das Ziel ist weniger, dich widerstandsfähig gegen alles zu machen.

Es geht darum, auch unter Widerstand klarer zu sehen und bewusst entscheiden zu können, was dein nächster Schritt sein soll.

P.S.​

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Seelisches Gleichgewicht trotz Nachrichten?

Seelisches Gleichgewicht trotz Nachrichten?

Auf der Suche nach Antworten und ...
Saure Gurken

Umgang mit bedrückenden Nachrichten

 

Ignorance is Bliss? Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß? Also lieber fernhalten von den täglichen Nachrichten, wir können ja sowieso nichts ändern. Ist das die beste Strategie?

Seelisches Gleichgewicht trotz Nachrichten?

 

Corona, Kriege und Klimakrise – Schlechte Nachrichten gibt es reichlich in TV, Print und Internet. Kurznachrichten und Überschriften spitzen zu, kratzen an der Oberfläche, wühlen das Gemüt auf und lassen uns hilflos zurück. Wie verkraften wir das, wie wirken sich die Hiobsbotschaften auf uns aus und würde es helfen den Kopf in den Sand zu stecken —was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß? Wie viele schlechte Nachrichten verträgt der Mensch?

 

 

 

Podcast

 

Der Beitrag ist eine als Episode von Karstens Welt.

Video

Genug schlechte Nachrichten? So bewältigst du die tägliche Informationsflut gesund!

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.​

 

Welcher Umgang mit schlechten Nachrichten ist empfehlenswert 

Antworten auf häufige Fragen

Können schlechte Nachrichten schaden?

Schlechte Nachrichten können schaden. Wir alle kennen die Gefühle von Emotionen, die durch eine schlechte Nachricht ausgelöst werden: Wut, Trauer, Enttäuschung, Angst, Scham und Einsamkeit. Wenn diese Gefühle nicht konstruktiv aufgearbeitet werden, kann es zu schwerwiegenden psychischen Problemen kommen. Es ist wichtig, dass wir uns in solchen Situationen nicht selbst verurteilen und aufmerksam auf uns selbst achten. Wir sollten unsere Gefühle annehmen und uns Zeit nehmen, wieder in Balance zu kommen. Indem wir uns mit Personen austauschen, die uns wertschätzen, unsere Unterstützung und unseren Rückhalt bieten, können wir schlechte Nachrichten leichter bewältigen.

Was machen schlechte Nachrichten mit dem Gehirn?

Schlechte Nachrichten können eine Reihe von Auswirkungen auf das Gehirn haben. Einige dieser Auswirkungen können sich in kurzer Zeit bemerkbar machen, während andere dazu führen, dass sich das Gehirn langfristig verändert. Zunächst einmal wird das Gehirn dazu neigen, eine stärkere emotionale Reaktion auf schlechte Nachrichten zu haben als auf positive Nachrichten. Im Gehirn werden Neurotransmitter wie Adrenalin und Cortisol freigesetzt, die eine Vielzahl von Stressreaktionen auslösen, die zu einem Gefühl des Unwohlseins und der Angst führen können. Schlechte Nachrichten können auch zu einer Veränderung der Gehirnchemie führen. Dies geschieht, wenn die ungünstigen Ereignisse den Körper dazu veranlassen, mehr Stresshormone als üblich zu produzieren. Diese Hormone helfen dem Körper, auf die schlechte Nachricht zu reagieren, aber langfristig können sie das Gehirn dazu veranlassen, sich anders zu verhalten oder zu denken. Schlechte Nachrichten können auch zu Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen führen. Wenn man sich Sorgen macht, ist es schwieriger, sich zu konzentrieren und die notwendigen Informationen zu speichern. Auch die Fähigkeit, kritisch zu denken, kann beeinträchtigt werden.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2023
Überarbeitung: 7. Februar 2023
AN: #245
K: CNC
Ü:

So beruhigen Sie sich selbst, körperlich und mental

So beruhigen Sie sich selbst, körperlich und mental

in einem guten Zustand gelingen die Dinge einfacher und besser

So beruhigen Sie sich selbst, körperlich und mental

 

In einem guten Zustand gelingen die Dinge einfacher und besser. In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie sich selbst beruhigen können.

Überblick

 

 

 

 

Alltägliche Katastrophen

 

Hoppla! So etwas kann schon mal passieren. Sie verschütten Ihren Kaffee auf der Tastatur und das genau vor einer wichtigen Onlinesitzung. Der Füllfederhalter läuft aus, während Sie auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch sind. Der Akku des Smartphones ist leer und es wäre jetzt Zeit den wichtigen Anruf zu tätigen.

Solche Mini-Katastrophen lösen einen ziemlichen Schreck in Ihrem Nervensystem aus. Das Stammhirn wird aus gutem Grund auch Reptiliengehirn genannt. Ein Adrenalinstoß bereitet Ihren Körper auf „Kampf oder Flucht“ vor, unsere natürliche Reaktion bei vermeintlichen Gefahren. Wenn Ihr Körper jedoch bei jeder Kleinigkeit, die im Leben schiefgeht, mit Adrenalin überschüttet wird, kann das Ihre Möglichkeiten einschränken, Körper und Geist belasten und die Erholung immer schwieriger machen.

 

 

 

Reaktionen

 

Glücklicherweise ist es möglich, die eigene körpereigene somatische Intelligenz zu stärken, um schnell auf jede Art von Bedrohung für Ihre Sicherheit oder Ihr Wohlbefinden zu reagieren und sich davon zu erholen.

 

 

 

Was ist somatische Intelligenz?

 

Was ist somatische Intelligenz? Das Leben ist mit einigen Widrigkeiten verbunden. Es geht darum, zu verstehen, wie der Körper auf relevante und vermeintliche Gefahren reagiert. Dann können Sie dieses Wissen nutzen, um konstruktive Zustände zu fördern.

Somatische Intelligenz bedeutet, zu verstehen, wie der Körper auf Gefahren reagiert, und dieses Wissen zu nutzen, um den Körper auf seinem Weg durchs Leben zu unterstützen.

 

 

 

So können Sie sich selbst beruhigen

 

Wir haben Möglichkeiten, um unsere Resilienz zu unterstützen. Die Entwicklung der somatischen Intelligenz ist der Schlüssel zu diesen Möglichkeiten. Ohne sie ist es schwierig, sich auf die Möglichkeiten einzulassen, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig. Das lässt sich nutzen. Um unsere natürliche somatische Intelligenz besser zu unterstützen, können wir unser Nervensystem durch körperbasierte Übungen beruhigen. Ein Beispiel dafür sind Atemtechniken. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Wahrnehmung von und die Reaktion auf Gefahren in unserem Gehirn zu beruhigen und uns ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Wenn wir einige dieser Techniken beherrschen, sind wir in der Lage, uns besser zu behaupten, zu lernen und zu wachsen.

Es folgen einige einfache Übungen, die ich empfehle und die alle auf neurophysiologischen Grundlagen beruhen:

 

 

 

1. Atmen

 

Atmen bedeutet, lebendig zu sein. Bei jedem Einatmen wird der sympathische Zweig Ihres Nervensystems ein wenig aktiviert oder sehr viel, wenn Sie überreagieren und hyperventilieren. Bei jedem Ausatmen wird der parasympathische Zweig ein wenig aktiviert oder sehr viel, wenn Sie sich zu Tode erschrecken und in Ohnmacht fallen. Das bedeutet, dass Ihr Atem natürliche Zyklen durchläuft, in denen er Sie anregt und entspannt.

Der Atem durchläuft natürliche Zyklen der Belebung und Entspannung. Wir können diesen Rhythmus des sanften Ein- und Ausatmens bewusst nutzen, um das Hoch- und Herunterfahren unseres Nervensystems zuverlässig zu regulieren. Halten Sie einfach einen Moment lang inne und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Atmung.

Achten Sie darauf, wo Sie das Ein- und Ausströmen Ihres Atems am besten wahrnehmen können. Ist es in den Nasenlöchern, im Hals, im Heben und Senken der Brust oder des Bauches? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Dankbarkeit für den Atem zu empfinden, der Ihr Leben erhält, jeden Moment Ihres Lebens.

 

 

 

2. Berührungen

 

Um das Nervensystem zu beruhigen und ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in den Moment wiederherzustellen, hilft es, die Kraft der Berührung zu nutzen. Berührungen rufen zusammen mit körperlicher Nähe und Augenkontakt das Gefühl der Bestätigung hervor, dass alles in Ordnung ist. Warme, sichere Berührungen aktivieren die Freisetzung von Oxytocin.

Oxytocin ist ein Hormon, das im Gehirn gebildet wird. Es spielt unter anderem bei der Paarbindung, Orgasmen, mütterlicher Bindung, Gruppen- und Angstverhalten eine Rolle. Es wird auch als Glückshormon bezeichnet, weil es zum Wohlbefinden beträgt und zwischenmenschliche Beziehungen stärkt.

Oxytocin ruft im Körper angenehme Gefühle hervor und ist das direkte und unmittelbare Gegenmittel des Gehirns gegen das Stresshormon Cortisol.

 

 

 

3. Hand aufs Herz

 

Die Forschung hat gezeigt, dass das Auflegen der Hand auf das Herz und das sanfte Atmen Geist und Körper beruhigen können. Und das Erleben von Berührungen mit einem anderen, sicheren Menschen, sogar das Erinnern an diese Momente, kann die Ausschüttung von Oxytocin aktivieren, das ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen hervorruft.

Diese Übung macht sich den Atem und die Berührung zunutze, aber auch die Erinnerung an das Gefühl der Sicherheit bei einer anderen Person. So wird es gemacht:

Legen Sie Ihre Hand auf Ihr Herz. Atmen Sie sanft, leise und tief in die Herzgegend. Wenn Sie möchten, atmen Sie ein Gefühl von Leichtigkeit, Sicherheit oder Güte in Ihr Herzzentrum.

Erinnern Sie sich an einen Moment, nur einen Moment, in dem Sie sich von einem anderen Menschen sicher, geliebt und geschätzt gefühlt haben. Versuchen Sie nicht, sich an die gesamte Beziehung zu erinnern, sondern nur an einen Moment. Das kann mit einem Partner, einem Kind, einem Freund, einem Therapeuten oder einem Lehrer sein; es kann mit einer spirituellen Person sein. Auch die Erinnerung an einen liebevollen Moment mit einem Haustier kann sehr gut funktionieren.

Wenn Sie sich an diesen Moment erinnern, in dem Sie sich sicher, geliebt und geschätzt gefühlt haben, lassen Sie die Gefühle dieses Augenblicks auf sich wirken. Verweilen Sie 20 bis 30 Sekunden lang bei diesen Gefühlen. Achten Sie auf die Vertiefung des Gefühls von Leichtigkeit und Sicherheit.

Wiederholen Sie diese Übung zunächst mehrmals am Tag, um die neuronalen Schaltkreise zu stärken, die sich dieses Muster einprägen. Üben Sie diese Übung dann jedes Mal, wenn Sie das erste Signal eines Schreckens oder einer Aufregung spüren. Mit etwas Übung werden Sie in der Lage sein, sich aus einer schwierigen emotionalen Reaktion zurückzuziehen, bevor sie Sie überfällt.

 

 

 

4. Seufzen

 

Ein tiefer Seufzer ist die natürliche Art und Weise, wie Ihr Körper und Ihr Gehirn Spannungen abbauen und Ihr Nervensystem neu einstellen. Atmen Sie einfach vollständig ein und atmen Sie dann vollständig aus, beim Ausatmen länger. Studien haben gezeigt, dass ein tiefer Seufzer das autonome Nervensystem von einem überaktiven Sympathikus in einen ausgeglicheneren Parasympathikus zurückbringt.

Selbst, wenn Ihre Aufgaben immer schwieriger werden, können Sie jeden Moment der Anspannung oder Frustration bewusst mit einem Seufzer verbinden, um sich in einen entspannten Zustand zu versetzen. So haben Sie bessere Chancen, klar zu sehen und klug auf die Geschehnisse zu reagieren.

 

 

 

5. Bewegung

 

Jedes Mal, wenn Sie Ihren Körper bewegen und Ihre Haltung verändern, verändern Sie Ihre Physiologie, was wiederum die Aktivität Ihres autonomen Nervensystems verändert. Durch Bewegung können Sie Ihre Emotionen und Ihre Stimmung tatsächlich verändern.

Wenn Sie sich zum Beispiel ängstlich oder nervös fühlen, nehmen Sie eine Haltung ein, die das Gegenteil davon ausdrückt: Hände in die Hüften stemmen, die Brust rausstrecken und den Kopf hochhalten. Auch Stellungen im Yoga, Asanas genannt, können Ihr Selbstvertrauen stärken. Jede Haltung hat eine andere Wirkung.

Wenn Sie Angst, Wut, Traurigkeit oder Abscheu empfinden, verändern Sie Ihre Haltung, um herauszufinden, welche Wirkung sich einstellt, was Ihnen guttut.

Lassen Sie Ihren Körper in eine Haltung gehen, die den emotionalen Zustand ausdrückt, den Sie in sich selbst entwickeln möchten, um dem entgegenzuwirken, was Sie fühlen. Ich habe festgestellt, dass die Arbeit mit meinen Klienten an dieser Technik wirklich etwas für sie verändern kann, da sie entdecken, dass sie tatsächlich die Mittel in sich selbst haben, um mit schwierigen Emotionen umzugehen.

Durch das Üben dieser Werkzeuge werden Sie nicht nur besser mit jeder Aufregung oder Katastrophe zurechtkommen und sich besser von jeder Widrigkeit erholen, sondern Sie werden auch lernen, sich selbst als jemanden zu sehen, der damit umgehen kann.

Und dieses Gefühl, sich nach Rückschlägen selbst beruhigen zu können, ist der Beginn der Entwicklung von Resilienz.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Oktober 2019
AN: #897
K:
Ü:

Stress, Stressmanagement, Stressbewältigung, Stressmanagementmethoden

Stress, Stressmanagement, Stressbewältigung, Stressmanagementmethoden

Stress besser bewältigen

Stressmanagement

 

Stressmanagement widmet sich der Handhabung von Belastungen durch Leistungsdruck im beruflichen und privaten Alltag.

Überblick

 

 

 

 

Stress

 

Ursprünglich wurde unter der Schutzreflex des Organismus als Stress bezeichnet. Heute steht der Begriff Stress als Bezeichnung für ein erhöhtes Erregungspotenzial und Ungleichgewicht im menschlichen Nerven- und Energiehaushalt. Umgangssprachlich wird Stress oft synonym und vereinfachend für Anspannung, Belastung, Überlastung verwendet.

Mitunter wird unterteilt in Eustress (positive Belastung als Überlastung) und Disstress (negative Belastung als Überlastung). Das Modell ist allerdings umstritten.

Stress kann durch viele Faktoren ausgelöst werden, die individuell wirken.

Ab einer gewissen Menge ist Stress ungesund. Bei Stress werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, wie Cortisol, Adrenalin und Dopamin, die das Immunsystem beeinträchtigen. Gelingt es dem Körper nicht schnell genug diese Hormone abzubauen, kann sich das nachteilig auf Körper und Seele auswirken. Zu den Folgen gehören Bluthochdruck, chronische Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Verspannungen und Schlafstörungen. Unter Stress kann die kreative Leistung sehr eingeschränkt werden und bis zur vollständigen Blockade führen. Durch Entspannung lassen sich Verspannungen lösen, Schmerzen lindern und die Muskulatur wärmen.

 

 

 

Stressmanagement

 

Stressmanagement widmet sich der Handhabung von Belastungen durch Leistungsdruck im beruflichen und privaten Alltag.

 

Wichtige Elemente des Stressmanagements:

 

Aus Sicht von Unternehmen sind die Ziele von Stressmanagement, insbesondere der Erhalt der Arbeitsproduktivität, mentale Gesundheit oder Stärkung der Belastbarkeit von Mitarbeitern. Sowohl Unternehmen und auch Mitarbeiter profitieren von gutem Stressmanagement.

 

 

 

Eu-Stress

 

Eu-Stress ist eine positive, aktivierende, bestärkende Form des Stresses. Es ist das Gegenteil von Dis-Stress.

 

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Gefährliche Ideen. Warum unbequeme Fragen wichtig sind

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Entspannungsverfahren, Entspannungstechniken

Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst oft sehr förderlich.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Oktober 2019
AN: #897
K:
Ü:

Entspannungsverfahren, Entspannungstechniken

Entspannungsverfahren

Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er. Francesco Petrarca

 

Entspannungsverfahren

Was bringen Entspannungstechniken?

 

Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst oft sehr förderlich.

Überblick

 

 

 

 

Entspannungstechniken. Stress lass nach.

 

Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst sehr förderlich, weil sie gestressten Menschen ermöglichen, selbst Einfluss zu nehmen.

Umfrageergebnis

 

Ich fühle mich gestresst …

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1000)

Beispiele für Entspannungsverfahren

 

 

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Was für Erfahrungen haben Sie mit Entspannungsverfahren?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er. Francesco Petrarca

Artikel

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. Dezember 2016
Überarbeitung: 8. Juli 2019
Englische Version:
AN: #6760
K: CNB
Ü:

Autogenes Training bei Lampenfieber und Redeangst

Autogenes Training bei Lampenfieber und Redeangst

Hilfe bei Lampenfieber und sogar Redeangst - Vorbereitung und Proben
Autogenes Training

Autogenes Training

 

Welchen Beitrag liefert autogenes Training bei Lampenfieber?

Überblick

 

 

 

 

 

Selbsthilfe bei Lampenfieber und …

 

Nicht nur Betroffene von Lampenfieber suchen nach Wegen, selbst etwas für gute Zustände zu tun. Eine der Möglichkeiten sind Entspannungstechniken, wie das Autogene Training. Jeder kann es in kurzer Zeit erlernen. Schon allein durch das Beherrschen der Grundstufe kann der Alltag gelassener erlebt werden, es fällt leichter zur Ruhe zu kommen und ein allgemeines Wohlbefinden wird gefördert. In der Mittelstufe können persönliche Ziele verfolgt werden, wie beispielsweise die Reduzierung von Ängsten und Konzentrationsstörungen. Fortgeschrittene Nutzer haben noch zahlreiche weitere Vorteile von dieser Methode. Die Oberstufe fördert Selbsterkenntnis, Problembewältigung und Persönlichkeitsbildung.

Der Mediziner Johannes Heinrich Schultz lebte von 1884 bis 1970 und entwickelte zwischen 1908 und 1912 das Autogene Training (AT). Es wird auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet. Schultz kombinierte Elemente aus der Selbsthypnose und dem indischen Raja-Yoga (Yoga der Beherrschung). Mit diesem sehr vereinfachten Verfahren der Selbsthypnose werden seitdem gute Erfahrungen gemacht. Inzwischen ist diese Methode als Entspannungsverfahren anerkannt und weit verbreitet.

Autogenes Training gilt in Deutschland als eines der am häufigsten durchgeführten Entspannungsverfahren. Doch obwohl es viele Studien und Untersuchungen über die Wirksamkeit gibt, bleibt es meist nur beim oberflächlichen Kontakt mit der Grundstufe. Für viele Menschen, denen das Autogene Training sehr hilfreich sein könnte, sind Gruppenerfahrungen hinsichtlich der Form und Anzahl der Teilnehmer nicht geeignet oder suspekt. Das ist sehr schade!

 

 

 

Stufen des Autogenen Trainings

 

Das Autogene Training wird in unterschiedliche Stufen eingeteilt.

 

1. Die Grundstufe des Autogenen Trainings

 

In der Grundstufe des Autogenen Trainings sind es Entspannungselemente, die mit sieben Übungen gefördert werden. Diese Übungen widmen sich nacheinander der Ruhe, Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, der Regulierung des Pulses und der Atmung. Außerdem werden Wärme im Bauch (Sonnengeflecht) und Stirnkühlung durch Autosuggestion gefördert. Weil sich die Ergebnisse der Selbstsuggestionen anfangs erst nach und nach einstellen, ist es hilfreich zu Beginn einen Trainer zu haben.

 

 

 

2. Die Mittelstufe des Autogenen Trainings

 

Regelmäßiges Üben der Grundstufe ist die Voraussetzung für das Erlernen der Mittelstufe. Die Mittelstufe verbindet die Grundstufe mit der Oberstufe. Zuerst wird die Grundstufe durchgeführt, um einen Entspannungszustand zu erlangen. In der Mittelstufe werden dann sogenannte formelhafte Vorsätze verwendet.

Die formelhaften Vorsätze werden kurz und prägnant formuliert. Vorzugsweise geschieht dies anfangs mit der Hilfe eines Therapeuten oder Trainers. Diese Sätze werden als Botschaften an das Unbewusste gesandt. Die Formeln sollten immer ganz individuell, nicht negativ und in der Gegenwart formuliert sein.

 

 

 

3. Die Oberstufe des Autogenen Trainings

 

Beherrschung der Grund- und Mittelstufe ist Voraussetzung für die Durchführung der Oberstufe. Die Grundstufe muss so automatisiert sein, dass sich der Übende spontan in einen Entspannungszustand begeben kann. Dann werden in der Oberstufe des Autogenen Trainings komplexere mentale Übungen für die Entwicklung und Heilung genutzt.

 

 

 

Kontraindikationen

 

Interessenten sollten vor der Anwendung unbedingt Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten. Das Autogene Training sollte bei bestimmten Krankheiten wie Epilepsie, Herzerkrankungen und psychischen Erkrankungen nur nach Absprache mit einem Arzt angewandt werden.

P.S.

 

Was kommt Ihnen bei diesem Begriff in den Sinn?

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Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum

 

Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.

 

 

 

1. Grundlagen

 

Schritte:

 

 

 

2. Techniken

 

Schritte:

 

 

 

3. Überzeugungen und Ängste

 

Schritte:

 

 

 

4. Zustandsmanagement

 

Schritte:

 

 

 

5. Förderlicher Fokus

 

Schritte:

 

 

 

6. Ärmel hoch

 

Schritte:

 

 

 

7. Vorbereitung auf Reden und Präsentationen bei Lampenfieber & Co.

 

Schritte:

 

 

 

8. Spontane Redegelegenheiten

 

Schritte:

 

 

 

9. Umgang mit Herausforderungen

 

Schritte:

 

 

 

10. Haltung bewahren

 

Schritte:

 

 

 

11. Gute Reise

 

Schritte:

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 28. Februar 2019
AN: #371

Burnout

Burnout

Perspektivwechsel: Burnout - Das Musical
BurnOut - Das Musical

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Burnout

 

Lange Arbeitszeiten, Stress und Zeitdruck prägen den Arbeitsalltag … und kann zum Burnout führen. Ein durchaus ernstes Thema. Und jetzt soll ein Musical zum Burnout aufgeführt werden? Wer will so etwas?

 

 

 

Das Musical BurnOut

 

Am 09. Oktober 2015 erlebt das Musical „BurnOut“ im Imperial Club / Admiralspalast Berlin seine Welturaufführung.

Sabine Haydn wagte sich an ein Thema, das sonst in Ratgebersendungen zu Hause ist, ein durchaus ernstes Thema: Ausgebrannt-sein, Burnout. Das Musical zeigt, wie schnell jeden die erschreckende Krankheit Burnout treffen kann, aber, noch viel wichtiger, wie groß die Chancen sind, die sich aus dieser Lebensphase ergeben.

Geschrieben und entwickelt wurde „BurnOut – Das Musical“ von der Autorin Sabine Haydn, die nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften ein Drehbuch-Aufbaustudium an der UCLA (Los Angeles) absolvierte und seitdem mehrere Konzepte für Fernsehen und Bühne entwickelt hat.

Die Musik stammt aus der Feder von Jens Uhlenhoff, Kulturpreisträger, Musiker und Dozent an der Musikhochschule Mannheim, sowie an der Musikhochschule für Kirchenmusik in Heidelberg.

Fotografien von Karsten Noack - Die Schöpferin von Burnout - Das Musical

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Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack

Kreativteam

Musik:
Jens Uhlenhoff

Buch / Texte:
Sabine Haydn

Regie:
Thomas Smolej

Bühne:
Sam Madwar

Besetzung

Ben:
Thomas Klotz

Rebecca:
Anna Miriam Pielhau

Clemens / Vater / Psychiater etc.:
Veit Schäfereien bzw. Sven Prüwer [10.10.2015]

Daniela / Mutter etc.:
Michaela Duhme

Fotografien von Karsten Noack

Gelegenheiten

 

Rein ins Vergnügen? Ist eine solche Formulierung bei diesem ernsten Thema in Ordnung? Nachdem ich bei den Proben zugehört habe lautet meine Antwort darauf; ja! Ja! JA!

„BurnOut – Das Musical“ wird nach der Welturaufführung am 09. Oktober 2015 noch am 10. und 11. Oktober im Imperial Club / Admiralspalast Berlin zu sehen sein. Anschließend geht das Stück auf eine Tournee. Es wird am 24. und 25. Oktober im ZfP Emmendingen, am 26. Oktober im Capitol Mannheim und am 29. und 30. Oktober im Theater Akzent in Wien gastieren. Tickets und weitere Informationen warten auf der Homepage www.BurnOutDasMusical.com.

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Gilt es als schick, einen Burnout zu haben?

Gilt es als schick, einen Burnout zu haben?

Der Glaube an eine größere und bessere Zukunft ist einer der mächtigsten Feinde gegenwärtiger Freiheit. Aldous Huxley
Burnout

Foto von der Probe zum empfehlenswerten Musical Burnout von Sabine Haydn.

Burnout als Beweis für Einsatzbereitschaft

 

Einen Burnout zu haben gilt als Beweis Einsatz gezeigt zu haben. In Wahrheit ist ein Burnout ein Hinweis darauf, dass es höchste Zeit ist etwas zu verändern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Wer hat behauptet Burnout ist gut für die Karriere?

 

Sie finden die Frage ist abwegig? Irgendwie schon! Nur, wie erklären sich die eigenartigen Beobachtungen in der Praxis?

Von den meisten psychischen Krankheiten distanzieren sich selbst Betroffene, als wenn es eine ansteckende Pilzinfektion oder Geschlechtskrankheit wäre. Eine Ausnahme ist ein Burnout bzw. Ausgebrannt-Sein. Das wird oft eher als Auszeichnung statt als Makel betrachtet und mitunter wie eine Trophäe präsentiert. Endlich ein Beweis dafür sich vorher mit aller Kraft engagiert zu haben. Alles geben, bis nichts mehr da ist! Jetzt wird es endlich die ersehnte Anerkennung geben. Ob das so clever ist?

So wie früher der Herzinfarkt, scheint heute der Burnout als eine Art Auszeichnung der Fleißigsten betrachtet zu werden. Das sind die Helden, die wie Bruce Willis in Die Hard alles gegeben haben. Für sie ist Aufopferungsbereitschaft keine leere Worthülse. Stress hat doch jeder, das zählt nicht. Da lebt jemand, was andere nur versprechen und dann nach der Arbeit ohne schlechtes Gewissen noch so viele noch Energie für die Freizeit mit nach Hause nehmen, diese Schummler!

So nicht. Alles geben, bis nichts mehr übrig ist; so geht das. Respekt!

So lässt sich danach auch eher eine wohlverdiente Auszeit ohne Gesichtsverlust ertragen. Es mag Teil des Zeitgeists sein, doch braucht ja nicht jeder Trend begrüßt zu werden, oder?

Und bevor ich böse Zuschriften erhalte; ja, Burnout ist ein ernstes Thema!

Weshalb es als schick gilt, einen Burnout zu haben

Anmerkung

 

Sicherheitshalber erwähnen ich, dass ich ein Burnout für eine sehr verzwickte, unangenehme Angelegenheit und ernst nehme. Worum es mir geht; wir müssen besser und früher auf uns acht geben. Viele Arbeitnehmer und Selbstständige warten viel zu lange, um sich Hilfe zu holen. Die ersten Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Besser frühzeitiger handeln anstatt verharmlosen. Stress durch den rastlosen Kampf mit der Zeit. Falscher Ehrgeiz kann einem teuer zu stehen kommen und es gibt dabei keine Gewinner. Die Dauer des Ausfalls ist oft lang und auch der Weg zurück ist oft sehr langwierig. Burnout ist ein Hinweis darauf, dass es höchste Zeit ist etwas zu verändern.

Auch wenn der Artikel darauf abzielt kritisch bzw. konstruktiv auf dieses Phänomen zu reagieren: Betroffene benötigen dringend kompetente Hilfe, um aus diesem Zustand herauszukommen. Der Druck des Burnouts lastet dabei so stark, dass Betroffene  glauben, sich diesem aus eigener Kraft nicht entziehen zu können. Hilfe zu suchen ist ein wichtiger Schritt. Doch danach muss sich etwas in der Praxis ändern bevor es sonst unverändert zurück ins Hamsterrad geht, sonst wird es wider besseres Wissen zum Teufelskreis. 

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Burnout gemacht? Wird es verharmlost oder überbewertet?

 

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Antworten auf häufige Fragen

Ws ist ein Burnout?

Ein Burnout ist ein Zustand emotionaler Erschöpfung, verminderter Leistungsfähigkeit und des Verlustes von Interesse oder Motivation. Es kann sich auf verschiedene Bereiche des Lebens auswirken, einschließlich der Arbeit, aber auch im persönlichen Leben oder in Beziehungen. Burnout wird oft als Folge von zu viel Stress und Überforderung erlebt und kann zu Depressionen, Angstzuständen und anderen emotionalen und körperlichen Problemen führen, wenn es nicht behandelt wird. Es ist wichtig, frühzeitig Anzeichen von Burnout zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um es zu vermeiden oder zu behandeln. Dazu können gehören: mehr Zeit für Entspannung und Freizeitaktivitäten einplanen, lernen, Nein zu sagen und Prioritäten setzen, um den Stress zu verringern, und professionelle Hilfe suchen, wenn nötig.

Ist ein Burnout ernst?

Ja, ein Burnout kann sehr ernst sein und hat negative Auswirkungen auf die körperliche und mentale Gesundheit. Es kann zu Depressionen, Angstzuständen und anderen emotionalen und körperlichen Problemen führen, wenn es nicht behandelt wird. Burnout kann auch Auswirkungen auf die Beziehungen und das persönliche Leben haben und die Leistungsfähigkeit und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Es ist daher wichtig, frühzeitig Anzeichen von Burnout zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um es zu vermeiden oder zu behandeln.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Burnout gemacht?

Wer auf der Arbeit immer Vollgas gibt, hat irgendwann keinen Sprit mehr im Tank, um zuhause anzukommen. Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2015
Überarbeitung: 21. September 2019
AN: #371
K:
Ü: BA

Hypnobalancing™

Hypnobalancing™

Mit Hypnobalancing™ lassen sich Altlasten ablegen, Stärken erkennen und aktivieren, Einsichten und Klarheit gewinnen, Zustand und Ausstrahlung fördern.
Hypnobalancing

Hypnobalancing™

 

Mit Hypnobalancing™ lassen sich Altlasten ablegen, Stärken erkennen und aktivieren, Einsichten und Klarheit gewinnen, Zustand und Ausstrahlung fördern. Hier erfahren Sie mehr.

 

 

Überblick

 

 

 

 

Hypnobalancing™

 

Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind.
Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.

Albert Schweitzer

 

Es gibt viele Beschreibungen für unangenehme Zustände und insbesondere einen, in dem wir nicht so recht auf unsere Ressourcen zugreifen können: neben sich stehen, nicht in der Mitte sein, nicht im Gleichgewicht sein, außer sich sein,…

Der wünschenswerte Zustand wird beschrieben mit: in der Mitte sein, bei sich sein, in sich ruhen, … Hypnobalancing™ widmet sich diesem Zustand. Mit Hypnobalancing™ lassen sich Altlasten ablegen, Stärken erkennen und aktivieren, Einsichten und Klarheit gewinnen, Zustand und Ausstrahlung fördern. Das erleichtert Vieles im Leben und lässt Sie den Moment genießen.

 

 

 

Wozu Hypnobalancing™

 

Hypnobalancing™ ist Anfang des Jahrtausends als eine lösungsfokussierte Psychotherapie entwickelt worden. Sie ist aus der Flexibel-kooperativen Hypnosetherapie und der Kombination mit zusätzlichen Methoden entstanden. Sie ist inspiriert von der sogenannten Teilearbeit, der für die Betrachtung der Lösungsebene hilfreichen Transaktionsanalyse, vom Focusing Gene Gendlin’s und der Selbstbeziehungstherapie von Stephen Gilligan, der Energetischen Psychologie, Atemtraining sowie bereichert von Elementen des NLP.

Heute wird Hypnobalancing™ auch erfolgreich im Mentaltraining eingesetzt.

 

 

 

Förderung der Selbstorganisationsfähigkeit

 

Wir dürfen sie nicht von uns weisen, aber wir müssen ihren Druck mindern, damit uns unter dem Druck der Umstände nichts zurückhält und daran hindert bereit zu sein, unverzüglich das zu tun, was einmal doch geschehen muss.

Seneca

 

Durch die Kombination bewährter Methoden wirkt Hypnobalancing™ harmonisierend auf Körper und Geist, bringt sie in Einklang, macht uns beweglicher. In diesem Zustand der Balance ist Gesundheit ein natürlicher innerer Zustand, ein Zustand in dem sich Herausforderungen leichter lösen lassen, weil die Wahrnehmung der eigenen Ressourcen gefördert wird.

Prägend ist die Überzeugung, dass die menschliche Psyche zu Selbstorganisationsprozessen in der Lage ist. Die Aufgabe der Sitzungen ist es diesen Selbstorganisationsprozessen den entsprechenden Raum zu geben. Werden einschränkende Erfahrungen gelöst, stehen die bisher hierfür eingesetzten Energien der konstruktiven Lebensgestaltung wieder zur Verfügung.

 

 

 

Wahrnehmung, Denken und Handeln

 

Maßgeblich für positive Veränderung ist die Art, in der ein Mensch innerlich mit sich umgeht; dazu gehört die Fähigkeit körperliche Empfindungen einzubeziehen und sich nicht nur verbal über vermeintlich logische Gedanken zu äußern. Wird diese Fähigkeit gefördert, hat das einen ganz wesentlichen Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln.

Hypnobalancing™ macht das Denken und Handeln produktiver, kreativer, trägt und ermutigt. Das dabei erreichte innere Gleichgewicht ist eine Ressource, die vielfach genutzt werden kann, da in dieser Haltung persönliche Veränderungen einfacher sind. Schon der erreichte Zustand der inneren Ausgeglichenheit für sich ist sehr hilfreich, da sich in ihm Lösungen bilden und Bewegung auf natürliche Weise ins Spiel kommt.

Ein chinesisches Sprichwort sagt; „Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten.“

 

 

 

Einsatzbereiche und Formen des Hypnobalancing™

 

Ursprünglich für den Einsatz bei Ängsten und Angststörungen entwickelt, hat sich Hypnobalancing™ auch in anderen Bereichen als sehr wirksam erwiesen. Es existieren heute verschiedene methodische Formen des Hypobalancing™, wie beispielsweise das 6 Phasen Hypnobalancing™ und Deep Hypnobalancing™.

 

 

 

Deep Hypnobalancing™

 

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

Nicolas Chamfort

 

Deep Hypnobalancing™ ist eine Technik des Hypnobalancing™. Es werden bei dieser Variante besonders tiefe Trancezustände erzeugt. Diese angenehmen Zustände werden genutzt für Lösungen auf tiefer Ebene und um auf harmonische Weise persönliches Gleichgewicht zu fördern.

Deep Hypnobalancing™ verwendet bei Erreichen dieses tiefen Trancezustandes wenige inhaltliche Suggestionen für Veränderung, es nutzt in erster Linie den Zustand als solchen. Die spürbare Balance wird als sehr angenehm erlebt. Das erreichte Gleichgewicht erschließt Ressourcen, die vielfach genutzt werden können, da in diesem Zustand eine Reorganisation leichter ist.

 

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P.S.

 

Wie steht es mit Ihrer inneren Mitte? Wie pflegen Sie Ihr inneres Gleichgewicht und laden die Batterien auf?

Antworten auf häufige Fragen

Was sind Autosuggestion?

Autosuggestion ist ein Einfluss nehmender Prozess auf das eigene Bewusstsein. Es hat das Ziel, einen Gedanken zum festen Bestandteil des unbewussten Denkprozesses werden zu lassen.

. Wenn wir Zufriedenheit nicht in uns selbst finden, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen. François VI. Duc de La Rochefoucauld

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2008
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #6564
K: CNB
Ü: