Was darf die Vorbereitung eines Gesprächs bzw. einer Verhandlung kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung eines Gesprächs bzw. einer Verhandlung kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand und ganz wichtig: Keinerlei Rechtsberatung!
Was darf die Vorbereitung eines Gesprächs kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Welchen Aufwand verdient ein Gespräch?

 

Wenn Sie etwas von einem Gespräch erwarten lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einem guten Gespräch sehr viel erreicht werden und Investitionen lohnen sich. Nur welcher tatsächliche Aufwand ist gerechtfertigt?

 

 

 

Übersicht

 

 

 

 

 

Wie wichtig ist das Gespräch?

 

Nicht jedes Gespräch erfordert umfangreiche Vorbereitungen, wobei etwas Vorbereitung wohl jedem Gespräch guttut. Welcher Aufwand empfehlenswert ist hat, ist eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer guten Gesprächsvorbereitung?

 

Gespräche können unterschiedliche Ziele verfolgen; informieren, inspirieren, klären,… Bei einem erfolgreichen Gespräch gelingt es sich gegenseitig die Sichtweise, Positionen und Optionen zu vermitteln und eine gemeinsame Lösung zu finden. Aus einem guten Gespräch gehen die Beteiligten zufriedener hinaus, als sie hineingegangen sind.

Gute Kommunikatoren sind bereit, Ihren Beitrag für ein erfolgreiches Gespräch zu leisten und die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Gesprächen

 

Manchmal reicht eine kurze Notiz als Vorbereitung und manchmal erfordert es recht großen Aufwand, um den Risiken und Chancen gerecht zu werden. Mitunter zahlen sich sogar beachtliche Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel aus.

Nicht jedem Menschen steht professionelle Unterstützung beziehungsweise die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung. Doch oft wird es bei Unachtsamkeit umso aufwendiger, die Nachteile wieder auszubügeln. Investitionen wollen im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei der Vorbereitung von Gesprächen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einem Gespräch erwarten, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Gesprächscoaching?

Gesprächscoaching ist Coaching, bei dem es um die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten geht. Es richtet sich an Menschen, die in ihrem Beruf oder im Privatleben gezieltere und wirksamere Gespräche führen möchten, um ihre Ziele zu erreichen oder Konflikte zu lösen.

Im Gesprächscoaching geht es darum, die eigenen Kommunikationsmuster und Verhaltensweisen zu reflektieren und gezielt zu verbessern. Dazu werden verschiedene Techniken und Methoden eingesetzt, wie zum Beispiel die Gewaltfreie Kommunikation, die Kommunikationspyramide oder die Transaktionsanalyse.

Ein Gesprächscoach trägt dazu bei, die eigenen Kommunikationsfähigkeiten zu erweitern und die Fähigkeit zu entwickeln, auf die Bedürfnisse und Perspektiven anderer einzugehen. Er kann auch dabei helfen, die eigenen Ziele und Bedürfnisse klar auszudrücken und effektiv zu vertreten.

Gesprächscoaching eignet sich für Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Leben besser mit anderen kommunizieren möchten und die ihre Kommunikationsfähigkeiten gezielt verbessern wollen. Es kann in Einzel- oder Gruppensessions stattfinden und wird oft von Coaches oder Therapeuten angeboten.

Wie wichtig ist gute Kommunikation?

Gute Kommunikation ist von großer Bedeutung für unser tägliches Leben und unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Sie hilft uns, unsere Bedürfnisse und Ziele zu äußern, die Perspektive anderer zu verstehen und Konflikte zu lösen. Sie kann auch dazu beitragen, dass wir uns in unserem Umfeld wohl und verstanden fühlen und dass wir uns besser mit anderen vernetzen.

Gute Kommunikation ist auch ein wichtiger Faktor in beruflichen Kontexten und kann dazu beitragen, dass wir effektiver zusammenarbeiten und unsere Ziele erreichen. Sie ist auch wichtig für die Führung von Teams und die Entwicklung von Unternehmen.

Grundsätzlich ist gute Kommunikation eine wesentliche Voraussetzung für gesunde Beziehungen und ein harmonisches Miteinander. Sie kann dazu beitragen, dass wir uns besser verstehen und uns in unserem Umfeld wohl fühlen.

Für wen ist Gesprächscoaching geeignet?

Gesprächscoaching eignet sich für Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Leben besser mit anderen kommunizieren möchten und die ihre Kommunikationsfähigkeiten gezielt verbessern wollen.

Welche Gespräche sind besonders wichtig?

Es gibt einige Gespräche, die besonders wichtig sind und die manchmal besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.

Beispiele:

  1. Konfliktgespräche:
    Konflikte sind ein normaler Bestandteil jeder Beziehung und es ist wichtig, sie auf eine gesunde Art und Weise zu lösen. Gute Kommunikation kann dabei helfen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen und dass der Konflikt auf eine gewaltfreie Art und Weise gelöst wird.
  2. Feedback-Gespräche:
    Feedback-Gespräche sind wichtig, um die eigene Leistung und das Verhalten zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen. Es ist wichtig, dass das Feedback konstruktiv und wertschätzend gegeben wird, damit es hilfreich ist und nicht verletzend wirkt.
  3. Entscheidungsgespräche:
    Entscheidungen treffen wir ständig, oft auch gemeinsam mit anderen. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten ihre Perspektive und ihre Bedürfnisse einbringen und dass die Entscheidung auf eine gerechte und transparente Art und Weise getroffen wird.
  4. Heikle Gespräche:
    Schwierige Gespräche sind beispielsweise solche, bei denen es um heikle oder belastende Themen geht, wie zum Beispiel Trennungen, Krankheiten oder Verluste. Sie erfordern besondere Fürsorge und Aufmerksamkeit, damit alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen. Es ist wichtig, dass man genügend Zeit für solche Gespräche einplant und dass man sich vorab gut überlegt, wie man seine Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken möchte.
  5. Verhandlungen:
    Verhandlungen finden häufig in beruflichen Kontexten statt und können umstritten sein. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten ihre Perspektive und ihre Bedürfnisse klar ausdrücken und dass eine Lösung gefunden wird, die für alle tragbar ist.

 

Dies sind einige Beispiele für Gespräche, die besonders wichtig sind und die besonderer Aufmerksamkeit verdienen. Gute Kommunikation ist in allen Gesprächen wichtig, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen und dass Konflikte auf eine gewaltfreie Art und Weise gelöst werden.

Was ist eine Verhandlung?

Eine Verhandlung ist ein Gespräch, bei dem es darum geht, eine Einigung oder eine Lösung für ein Problem oder eine Streitfrage zu finden. Verhandlungen finden häufig in beruflichen Kontexten statt, aber auch im privaten Bereich gibt es viele Gelegenheiten, in denen man verhandeln muss, zum Beispiel beim Kauf von Immobilien oder beim Abschluss von Verträgen.

Bei Verhandlungen gibt es in der Regel zwei oder mehrere Beteiligte, die ihre Interessen und Bedürfnisse aufeinander abstimmen wollen. Es geht darum, eine Lösung zu finden, die für alle tragbar ist und die alle Bedürfnisse berücksichtigt.

Verhandlungen können unterschiedlich ablaufen und es gibt verschiedene Techniken und Strategien, die dabei angewandt werden können, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Es ist wichtig, dass eigene Ziele und Bedürfnisse klar formuliert werden und dass die Perspektive anderer verstanden und berücksichtigt werden. Gute Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil von Verhandlungen und kann dazu beitragen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen und dass eine gute Lösung gefunden wird.

Was bedeutet Win-win?

Win-win bezieht sich auf eine Art von Lösung, bei der alle Beteiligten einen Nutzen haben. Es geht darum, dass alle Seiten zufrieden sind und ihre Ziele erreichen.

Win-win-Lösungen werden häufig in Verhandlungen angestrebt, bei denen es darum geht, Interessen und Bedürfnisse aufeinander abzustimmen. Sie können auch in anderen Kontexten angewendet werden, zum Beispiel in Teams oder in persönlichen Beziehungen.

Win-win-Lösungen basieren auf der Annahme, dass es möglich ist, Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten tragbar sind und die alle Bedürfnisse berücksichtigen. Sie setzen auf Kooperation und Kompromissbereitschaft und vermeiden es, eine Seite als Verlierer darzustellen.

Um eine Win-win-Lösung zu finden, ist es wichtig, dass alle Beteiligten ihre Ziele und Bedürfnisse klar formulieren und dass man miteinander kommuniziert und zuhört, um die Perspektive anderer zu verstehen. Es kann auch hilfreich sein, kreativ zu denken und alternative Lösungen zu entwickeln, die von allen Beteiligten mitgetragen werden können.

Welche Folgen können schlechte Gespräche haben?

Schlechte Gespräche können zahlreiche negative Folgen haben. Sie können zu Missverständnissen, Konflikten und Verletzungen führen und dazu beitragen, dass sich alle Beteiligten unverstanden und respektlos behandelt fühlen.

Schlechte Gespräche können auch dazu führen, dass man sich in seinem Umfeld unwohl fühlt und dass man sich von anderen zurückzieht. Sie können auch dazu beitragen, dass Beziehungen belastet werden und sich Vertrauen und Verbindung verlieren.

In beruflichen Kontexten können schlechte Gespräche zu ineffektiver Zusammenarbeit und zu unerreichten Zielen führen. Sie können auch dazu beitragen, dass man sich in seinem Job unwohl fühlt und dass man sich von seinen Kollegen und Vorgesetzten entfernt.

Es ist deswegen wichtig, auf gute Kommunikation zu achten und sicherzustellen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen, um negative Folgen zu vermeiden.

Wie häufig sind Missverständnisse?

Missverständnisse sind in der Kommunikation zwischen Menschen sehr häufig, selbst, wenn wir sie oft nicht sofort bemerken. Sie können aufgrund von unterschiedlichen Perspektiven, fehlenden Informationen oder unterschiedlichen Deutungen von Worten und Gesten entstehen.

Missverständnisse können zu Verwirrung, Verletzungen und Konflikten führen und dazu beitragen, dass sich alle Beteiligten unverstanden und respektlos behandelt fühlen. Sie können auch dazu beitragen, dass Beziehungen belastet werden und sich Vertrauen und Verbindung verlieren.

Es ist deswegen so wichtig, auf gute Kommunikation zu achten und sicherzustellen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen. Das bedeutet, dass man aufmerksam zuhört und versucht, die Perspektive anderer zu verstehen. Es ist auch wichtig, klar und deutlich zu kommunizieren und gegebenenfalls nachzufragen, um Missverständnisse zu vermeiden.

P.S.

 

Welcher Aufwand ist gerechtfertigt für die Vorbereitung von Gesprächen?

Eine gute Investition hat mehr relevante Vorteile als Nachteile, 
es kommt mehr dabei heraus als hineingesteckt wird.
 So einfach ist das und so oft wird es übersehen. Die Höhe an sich sagt wenig.

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2014
Überarbeitung: 20. April 2019
Englische Version: https://www.karstennoack.com/preparation-conversation-negotiation-effort
AN: #371
K:CNB
Ü:

Haben Sie einen Mentor? Mentoring in Berlin

Haben Sie einen Mentor?

Erfahrene Unterstützung für die Karriere

Welchen Wert hat ein guter Mentor?

 

Fast jede erfolgreiche Führungspersönlichkeit hatte einen Mentor. Was ist zu beachten, was macht einen guten Mentor aus und welchen tatsächlichen Nutzen hat er oder sie?

Definition Mentor

 

Ein Mentor ist ein vertrauenswürdiger Berater, ein kluger, loyaler, und unterstützender Begleiter, ein Berater, Trainer oder ein Coach. Im Idealfall ist ein Mentor auch Vorbild und Vertrauter. Er hat selbst relevante Erfahrungen in der Praxis gesammelt.

Es handelt sich dabei meist um eine Art Patenschaft zwischen einer jungen, aussichtsreichen Führungskraft (dem Mentee) und einem erfahrenen Manager (dem Mentor). Damit diese Arbeitsbeziehung funktioniert, muss zwischen den Beteiligten jedoch vollstes Vertrauen herrschen. Außerdem muss der Mentee bereit sein Anregungen aufzunehmen sein und mit Feedback konstruktiv umzugehen. Mentoren verteilen nicht nur Streicheleinheiten, wenn sie ihre Schützlinge voranbringen wollen. Und, haben Sie auch einen Mentor?

 

 

 

Haben Sie einen Mentor?

 

Sie profitieren von einem Mentor, weil er Ihnen die Erfahrung zahlreicher Jahren innerhalb einer kurzen Zeitspanne vermitteln kann. Erfahren Sie, wie es bei ihm selbst funktioniert hat. Sie ersparen sich so Umwege, Zeit und Mühe, weil Sie aus seinen Fehlern lernen können und nicht unnötig Fehler begehen müssen.

Typische Funktionen eines Mentors:

  • Dem Mentee Einblicke in einen Bereich bieten.
  • Erforderliche Fähigkeiten fördern.
  • Sowohl Elemente des Coachings und der Beratung fließen ein.
  • Förderung der Weiterentwicklung des Mentee durch das Teilen von Erfahrungen, Ressourcen und Netzwerken.
  • Ermunterung bisherige Komfortzone zu verlassen.
  • Anregen zum eigenen Denken.
  • Konstruktiver Feedbackgeber.

Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Fast jede erfolgreiche Persönlichkeit hatte einen Mentor, der eine bedeutende Rolle gespielt hat.

 

 

 

Welcher Aufstieg gelingt schon ganz alleine?

 

Der Erfolg hat meist mehrere Väter oder besser gesagt Mentoren. Und das kann natürlich auch eine Frau sein. Mentorenprogramme sind seit einiger Zeit populär und unterscheiden sich vom klassischen Coaching.

Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie wichtig ein Mentor sein kann. Der Begriff „Mentor“ kommt aus Homers Odyssee. Odysseus bat seinen Freund Mentor auf seinen Sohn Telemach zu achten, während er weit weg im Trojanischen Krieg war. Mentorenschaft (Mentorship) gab es bei Sokrates, der Plato förderte, der wiederum Aristoteles förderte, der wiederum Alexander den Großen als Mentor förderte. Viele einflussreiche Persönlichkeiten wurden so selbst zu Mentoren.

Wenn ich keine Mentoren gehabt hätte, würde ich heute nicht hier sein. Von erfahrenen Männern und Frauen gefördert zu werden, hat einen enormen Unterschied in meinem Leben gemacht. Der Vorteil; aus Erfahrungen zu lernen und ich muss glücklicherweise nicht alle möglichen Fehler selbst machen. Andere Menschen haben schon früher vor ähnlichen Herausforderungen gestanden, haben Fehler gemacht, aus ihnen gelernt.

Suchen Sie nach Vorbildern, von denen Sie etwas lernen können. Nach Personen, die ein Interesse an Ihnen haben. Wenn wir den Mut und die Zeit aufbringen diese Menschen zu bitten uns an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen sind sie oft glücklich, das zu tun.

Weder die Idee des Mentoren, noch die Mentoren selbst haben zwangsläufig einen Bart. Sie müssen auch nicht steinalt sein, wobei eine gewisse Erfahrung durchaus ihren Wert hat.

 

 

 

Was macht einen guten Mentor aus?

 

Hilfreiche Eigenschaften und Fähigkeiten von Mentoren sind:

  • Interesse an Menschen und die Bereitschaft zu unterstützen.
  • Die Bereitschaft und Fähigkeit sich in die Perspektive des Mentee zu begeben.
  • Dem Mentee Angebote zu machen, ihm und seinen Gedanken zu folgen und so weit wie gewünscht zu begleiten.
  • Die Bereitschaft, das eigene Wissen und die Erfahrungen zu teilen.
  • Die Fähigkeit Lernprozesse konstruktiv zu gestalten, Ansichten und Sichtweisen aufzuzeigen und zu hinterfragen und bei allem die endgültigen Entscheidungen dem Mentee zu überlassen.
  • Die Urheberschaft und die Verantwortung für Entscheidungen dem Mentee zu überlassen.
  • Alternative Denk- und Handlungsmuster zu akzeptieren, kreativ neue Wege zu erkunden.
  • Selbstreflexion der eigenen Person und Rolle, zum Beispiel gefördert durch regelmäßige Supervision, wie sie auch für jeden guten Coach selbstverständlich ist.
  • Inspirieren statt vorzukauen: Die Fähigkeit der Versuchung zu widerstehen, zu schnelle Lösungen finden zu wollen oder eigene Lösungswege zu präsentieren.
  • Das eigene Wertesystem offen zu legen und seine Entwicklung deutlich zu machen.
  • Eine belastbare Beziehung zu pflegen und gegebenenfalls auch mit Krisen und Meinungsverschiedenheiten konstruktiv umzugehen.
  • Eine tatsächlich präsente Persönlichkeit einzubringen.

 

 

 

Voraussetzungen des Mentee

 

Rolle und Fähigkeiten eines Mentee:

  • Die Rolle der Mentee ergibt sich aus den Anforderungen, die vom Mentor an sie gestellt werden:
  • Der Mentee hat berufliche Ziele, möchte Erfolg haben und ist bereit, sich dafür aktiv einzusetzen.
  • Der Mentee ist in der Lage, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen.
  • Der Mentee ist bereit die bisherige Komfortzone zu vergrößern.
  • Der Mentee kann offen über eigene Ideen, Befürchtungen und Schwächen sprechen.
  • Der Mentee ist bereit, sich auch selbst kritisch infrage zu stellen, Empfehlungen von außen anzunehmen und umzusetzen.
  • Der Mentee ist ehrlich, vertrauenswürdig und dem Mentor gegenüber loyal.
  • Der Mentee trägt für sich selbst Verantwortung und fällt eigene Entscheidungen.

 

 

 

Wie lange dauert Mentoring?

 

Das kommt auf die Zielsetzung und die Entscheidung des Mentee an. In der Regel dauert eine Mentoring-Beziehung ein Jahr, wobei sie informell auch danach weiterbestehen kann. Üblicherweise treffen sich Mentee und Mentor alle vier Wochen.

 

 

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Mentoring?

 

Wenn die genannten Eigenschaften und die passende Chemie zwischen Mentor und Mentee vorhanden sind kann es losgehen. Umso früher, desto besser!

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Umfrageergebnisse

Einen Mentor …

%

... habe ich nicht und will ich auch nicht.

%

... habe ich noch nicht, doch will ich.

%

... habe ich.

Nicht repräsentative Umfrage (n=100)
Coaching und Training für die Karriere: Ein Mentor kann die Karriere immens fördern

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Damit Sie sich und Ihr Angebot für diew Karriere überzeugend präsentieren
Typische Fragen in Bewerbungsgesprächen

Vorstellungsgesprächen

 

Es gibt einige typische Fragen in Bewerbungsgesprächen, die so gut wie immer auftauchen. Aber Vorsicht vor Wischi-Waschi-Musterantworten! Finden Sie eigene Antworten, nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, überzeugt zusammen!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Karriere: Die häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

Zur Karriere gehören zahlreiche Schritte, Herausforderungen, die zu weiteren Herausforderungen führen. Dazu gehört auch der Bewerbungsprozess. Eine Hürde nach der anderen will genommen werden.

In der Regel können Bewerber:innen, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, davon ausgehen schon etwas richtig gemacht zu haben, sonst wären sie bei entsprechendem Wettbewerb ja auch nicht eingeladen worden. Wer so weit gekommen ist verschenkt doch keine Gelegenheit, oder?

 

 

 

Heikle Bewerbungsfragen

 

Was für eine Überraschung! Wer hätte denn so etwas ahnen können? Zumindest für unvorbereitete Bewerber:innen scheinen manche Fragen im Bewerbungsgespräch wie aus dem Nichts aufzutauchen. Dabei sind die meisten von ihnen absehbar. Das wissen auch die Personalverantwortlichen und trotzdem dürfen die sich öfters darüber wundern, wie unvorbereitet oder eigenartig manche Antworten ausfallen. Wobei nichtssagende Antworten auch keine Punkte bringen. Schließlich bieten die Antworten und die Qualität der Vorbereitung Einblick in das Wesen der Bewerber:innen. Wer schon für das Bewerbungsgespräch nicht willens oder in der Lage ist sich kompetent vorzubereiten, sortiert sich selbst aus. Außer, es ist auch nicht für die Stelle relevant. Aber, … wo ist das der Fall?

 

 

 

Eine wunderbare Gelegenheit für motivierte Bewerber:innen

 

Ob ein Bewerber:innen sich auskennt, ist an seinen Antworten zu erahnen. Wobei auch Bewerber:innen gute Fragen stellen sollten. Denn ob ein Mensch klug ist, lässt sich noch besser an seinen Fragen erkennen.

 

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

Lucius Annaeus Seneca

 

 

 

Vorbereitung auf wichtige Bewerbungsgespräche

 

Wie so oft ist der Erfolg von der entsprechenden Vorbereitung abhängig. Eine Reihe von Bewerbungsfragen dafür finden Sie auf dieser Seite. Sie können mit den Beispielen im Artikel passende Antworten finden oder sich mit meiner Unterstützung optimal vorbereiten.

 

 

 

 

Wie Sie antworten können

 

Manches überrascht, vieles in Vorstellungsgesprächen ist absehbar. Hier einige Tipps zum Umgang mit typischen Fragen in Bewerbungsgesprächen:

 

 

 

1. Standardantworten

 

Zahlreiche Ratgeber liefern Listen mit Fragen, die in Bewerbungsgesprächen häufig anzutreffen sind. Passend dazu sind auch mehr oder wenige durchdachte Musterantworten im Angebot. Sie zu kennen kann durchaus der Vorbereitung dienen, doch es birgt auch Gefahren, weil standardisierte Antworten leicht ins Abseits führen. Schließlich will der potenzielle Arbeitgeber etwas über die Bewerber:innen erfahren und nicht ständig Antworten aus der Retorte hören. Ein wesentliches Ziel eines Bewerbungsgesprächs ist das gegenseitige Kennenlernen. Wie soll das möglich sein, wenn Sie mit fremden Aussagen antworten?

 

 

 

2. Eigene Antworten

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, beides muss  überzeugend! Wenn es sich nicht um ein Verhör, sondern um ein echtes Gespräch handelt, haben sich alle Beteiligten gut vorbereitet, hören interessiert zu, fragen und antworten, tauschen sich aus, bilden sich eine Meinung voneinander. Ein gutes Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße.

Eine Vorauswahl hat stattgefunden und nun will der Vertreter des Arbeitgebers herausfinden, ob der bisherige Eindruck, der meist aus den Bewerbungsunterlagen und mitunter auch Empfehlungen oder Recherchen gewonnen wurde, sich mit dem persönlichen Eindruck deckt.

Dazu interessiert ihn beispielsweise:

  • Wie motiviert ist der Bewerber:innen?
  • Welches Engagement ist bei der Bewerbung zu erkennen?
  • Hat er oder sie sich vorbereitet?
  • Welche menschlichen Eigenarten und Fähigkeiten sind zu erkennen?
  • Passt der Bewerber:innen zu uns?

 

 

 

3. Vorbereitet oder unvorbereitet

 

Man sollte mangelnde Vorbereitung nicht in Bausch und Bogen kritisieren oder sogar verdammen, sondern vielmehr auch den Wunsch nach Herausforderung herauszulesen verstehen. Sie sind ein Meister der Stegreifrede? Hervorragend! Allerdings erinnere ich vorsichtshalber nochmals daran, dass es auch dann hilfreich ist, sich vorher darüber im Klaren zu sein, wohin die Reise gehen soll. Hoch lebe die Kunst der professionellen ImproRhetorik™. Allerdings…

Eine attraktive Position ist eine fundierte Vorbereitung wert. Es gilt eigene Antworten zu finden, die sowohl authentisch zur eigenen Persönlichkeit passen, der Aufgabe und Position und damit dem Arbeitgeber entsprechen. Dabei hat sich gezeigt, dass es am förderlichsten ist, wenn die Prinzipien für erfolgreiche Bewerbungsgespräche, Techniken und Strategien frühzeitig verinnerlicht werden.

 

Tipps zur Vorbereitung auf typische Fragen im Bewerbungsgespräch

 

Widmen Sie bei der Vorbereitung der eigenen Positionierung besondere Aufmerksamkeit. Wohin wollen Sie? Für was stehen Sie? Welche Schnittmengen gibt es bei den gemeinsamen Interessen? 
So können Sie Fragen authentisch beantworten, ohne sie auswendig zu lernen. 
Wobei sich Probeläufe sehr bewährt haben.

 

 

 

1. Typische Fragen

Eröffnungsfragen

 

  • Können Sie bitte etwas über sich erzählen?
  • Weshalb sollten wir Sie einstellen?
  • Weshalb haben Sie sich bei uns beworben?
  • Weshalb wollen Sie gerade diese Stelle?
  • Beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang.
  • Auf welche für diese Stelle relevanten Erfahrungen können Sie verweisen?
  • Wie beschreiben Sie Ihren idealen Vorgesetzten?
  • Was wollen Sie von mir wissen?

 

Fragen zur Motivation

 

  • Weshalb wollen Sie Ihren bisherigen Arbeitsplatz aufgeben?
  • Was für Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Welche Aufgaben verbinden Sie mit der Stelle?
  • Sind Sie bereit, Überstunden zu leisten?
  • Was würden Sie machen, wenn Sie diese Stelle nicht bekommen?
  • Haben Sie Fragen?

Fragen zum Arbeitsstil

 

  • Können Sie bitte Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Wie gehen Sie mit Druck um?
  • Beschreiben Sie einen Moment, in dem es nicht so lief, wie Sie es sich gewünscht haben und was Sie dann getan haben?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was würden Sie als Schwerpunkt der ersten 100 Tage betrachten?
  • Wie treffen Sie Entscheidungen?
  • Wie gehen Sie mit schwierigen Menschen um?
  • Wie verschaffen Sie sich den Respekt Ihrer Kollegen?
  • Wie überzeugen Sie andere Menschen?
  • Sehen Sie sich eher als Führungskraft oder als Mitarbeiter?
  • Woran erkennen Sie, ob Sie gute Arbeit geleistet haben?
  • Welche Rolle übernehmen Sie in Gruppen?
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
  • Welche Führungserfahrung haben Sie?
  • Was verstehen Sie unter Teamarbeit?

Fragen zur Persönlichkeit

 

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen? Die dahinter vermutlich verborgene Frage: Sind Sie ehrlich und selbstkritisch?
  • Wo möchten Sie in 3, 5, 10 Jahren stehen?
  • Was würde Sie am meisten demotivieren?
  • Wie gehen Sie mit Konflikten um?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Wie reagieren Sie auf Stress?
  • Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
  • Wie mache ich mich als Interviewer?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?

 

Persönliche Werte

 

  • Welche 5 Begriffe beschreiben am besten Ihre Persönlichkeit?
  • Welche Person hat den größten Einfluss auf Sie ausgeübt?
  • Welche Vorbilder haben Sie?
  • Was bedauern Sie am meisten und warum?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Was war die größte Lektion in Ihrem Leben?
  • Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben?
  • Möchten Sie in nächster Zeit eine Familie gründen?
  • Was würden Sie im Vergleich zur letzten Tätigkeit bei uns anders machen?
  • Welche Interessen haben Sie?

2. Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen

 

Punkten im Vorstellungsgespräch? „Erzählen Sie doch bitte etwas über sich!“, sagt der Personaler. Und Sie legen los mit einer sorgfältig auf das Unternehmen abgestimmten Präsentation Ihrer beruflichen Entwicklung. Sie präsentieren sich und Ihr Angebot so überzeugend, dass die Wahl nur noch auf Sie fallen kann. Noch Fragen?

3. Unterstützung

 

Nutzen Sie die Unterstützung von Experten, um Ihre Karriere voranzubringen. Dabei haben sich ganz unterschiedliche Bereiche als nützlich erwiesen. Ich bin Ihre Unterstützung, wenn es darum geht, wie Sie sich und Ihre Angebot überzeugend präsentieren. Wollen Sie die Gelegenheit beim Schopf packen und sich optimal vorbereiten, einen Probelauf mit konstruktivem Feedback?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Kennen Sie weitere Fragen, für die sich eine Vorbereitung lohnt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315

Steve de Shazer und Insoo Kim Berg

Steve de Shazer, Insoo Kim Berg und die Kurzzeittherapie

Modelle - Stellen Sie sich vor, es wäre ein Wunder geschehen

 

Überblick

 

 

 

 

Kommunikation ist eine Kette mehr oder weniger nützlicher Missverständnisse.

Steve de Shazer

 

Steve de Shazer (1940 bis 2005) und seine Frau Insoo Kim Berg (1934 bis 2007) sind untrennbar mit der Entwicklung der Kurzzeittherapie verbunden. 1982 gründeten sie das Brief Family Therapy Center (BFTC) in Milwaukee/Wisconsin, USA.

Systemische Beratung

Problemtalk creates problems. Solutiontalk creates solutions.

Steve de Shazer

 

 

 

Steve de Shazer und Insoo Kim Berg

 

Stellen Sie sich vor, es wäre ein Wunder geschehen… Die bekannteste aus ihrer gemeinsamen Arbeit hervorgegangene Technik ist die sogenannte „Wunderfrage“. Die Grundannahme hierbei ist, dass schon die Beantwortung der Frage „Woran werden Sie merken, dass Ihr Problem gelöst ist?“ Veränderungen anregt, da durch sie Potenziale zur Lösungsfindung aktiviert werden. Bei Kurzzeitinterventionen befindet sich die Lösung von Konflikten und Problemen im Zentrum der Betrachtung. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch über die entsprechenden Ressourcen verfügt, die er für die Lösung seines Problems benötigt.

 

 

Gerade wenn man glaubt etwas ganz sicher zu wissen, muss man sich um eine andere Perspektive bemühen.

(Satz im Film „Der Club der toten Dichter)

 

Der Kreislauf immer wiederkehrender Schwierigkeiten wird durchbrochen, indem der Klient lernt, sich in typischen Situationen anders zu verhalten. Dies wiederum bewirkt eine Veränderung beim Klienten und auch bei seinem Umfeld. In der Zusammenarbeit wird besonderer Wert auf die Wahrnehmung und Förderung der Fähigkeiten und Ressourcen von Menschen gelegt. Diese Haltung findet sich in wirksamen Coachings und Therapien wieder, wie der Arbeit mit Hypnobalancing™. Inspiriert wurde sie maßgeblich von Milton H. Erickson.

 

 

 

Ja, und? Die Grundprinzipien

 

Wenn es funktioniert, dann mache mehr davon.
Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, dann mache etwas anderes.

Steve de Shazer

 

 

1. Lösungsfokussierung

 

Lösungsfokussierung bedeutet, die positiven Unterschiede zu erkennen, zu verstärken und gegebenenfalls gezielter zu nutzen.

  • Was nicht kaputt ist, muss auch nicht repariert werden.
  • Wenn etwas nicht funktioniert, sollte etwas anderes gemacht werden.
  • Das, was funktioniert, sollte häufiger getan werden.

 

 

2. Einfachheit (Simplicity)

 

  • Kleine Schritte können zu großen Veränderungen führen.
  • Die Lösung hängt nicht zwangsläufig direkt mit dem Problem zusammen.
  • Die Sprache der Lösungsentwicklung ist eine andere als die, die zur Problembeschreibung notwendig ist.
  • Kein Problem besteht ohne Unterlass. Es gibt üblicherweise Ausnahmen, die zur Orientierung genutzt werden können.
  • Die Zukunft ist sowohl etwas Geschaffenes als auch etwas Verhandelbares.

 

 

3. Perspektiverweiterung

 

10 Besprechungteilnehmer, 11 Meinungen, was vereinbart wurde. Paul Watzlawick erinnerte uns daran, dass jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist. Doch mit den Worten von Henry David Thoreau kommen mehr Lösungen ins Spiel; „Indem wir unser Denken verändern, verändern wir unser Leben.‟ Ein Sprichwort sagt; Mit der Drehung des Kopfes löst sich nicht das Problem, sondern es ergeben sich Blickwinkel, aus denen sich die Lösung ergibt.

 

 

Sie haben beide Eindruck hinterlassen

 

Nur weil ich lösungsorientiert bin, bedeutet das noch lange nicht, dass ich eine Problemphobie habe.

Insoo Kim Berg

 

Steve de Shazer und Insoo Kim Berg haben bei mir und vielen anderen Menschen einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ich hatte das Glück, sie mehrmals in Ausbildungen zu erleben und empfand sie als sehr inspirierend. Ihre Ideen werden in der Arbeit vieler Praktiker weiterleben, viele Klienten davon profitieren.

 

Wenn sie unzufrieden über ihre Beziehung sind, dann überlegen sie sich, bevor sie etwas verändern, was unbedingt nicht verändert werden sollte.

Steve de Shazer

 

 

 

Bücher von Steve de Shazer

 

Die Kraft des Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst.
Sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

Tolstoi

 

 

Wege der erfolgreichen Kurztherapie

 

Vorstellung der Methode der „Wunderfrage“ und anderer Interventionen. Wirklich leicht und gut lesbar ist dieses Buch nicht. Als Anschaffung für Interessierte ist es dennoch empfehlenswert.

 

 

„… Worte waren ursprünglich Zauber“. Lösungsorientierte Therapie in Theorie und Praxis

 

De Shazer untersucht in diesem Buch die therapeutische Konversation mit Bezugnahme auf Bateson, Freud, Lacan, Wittgenstein, Sherlock Holmes und andere. Hilfreich sind die detaillierten, kommentierten Transkripte lösungsorientierter Therapiesitzungen mit Anschauungsmaterial, Lernhilfen und Praxisbeispielen, die Neulinge wie erfahrene Therapeuten nutzen können.

 

 

Der Dreh: Überraschende Wendungen und Lösungen in der Kurzzeittherapie

 

Die Meinungen zu diesem Buch gehen weit auseinander. Er beschreibt hier die Verschmelzung hypnotherapeutischer Interventionen Milton Ericksons mit lösungsorientierten Vorgehensweisen der systemischen Kurzzeittherapie.

 

 

Das Spiel mit den Unterschieden. Wie therapeutische Lösungen lösen

 

Im Buches geht es um die Therapie als ein beobachtetes Gespräch zwischen Klient und Therapeut. In Fallbeschreibungen erläutert Steve de Shazer die Aspekte des lösungsorientierten therapeutischen Gesprächs als eine fortschreitende, sinnvolle Erzählung. Erzählen gelingt ihm in diesem Buch selbst allerdings nicht. Große Teile des Buches ziehen sich, bis es endlich kurz etwas interessanter wird. Unterhaltsam geht anders, der Experte hält beim Lesen durch.

 

 

Mehr als ein Wunder: Die Kunst der lösungsorientierten Kurzzeittherapie

 

Das Buch knüpft an die Titel „Der Dreh“ und „Das Spiel mit Unterschieden“ an. Es werden darin verschiedene Interventionen beschrieben. Auch hier ist das Ziel die Ressourcen von Klienten zu aktivieren, mit denen diese Lösungen für ihr Problem finden und umsetzen können. „Mehr als ein Wunder“ ist das letzte Buch, an dem Steve de Shazer mitgeschrieben hat.

P.S.

 

Hatten Sie Berührungen mit diesen Steve de Shazer und Insoo Kim Berg oder ihren Methoden?

 

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 17. Februar 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43340
K:
Ü:

Frank Farelly und die Provokative Therapie

Frank Farrelly und die Provokative Therapie

Modelle

 

Frank Farelly und Karsten Noack

Ein Lächeln kostet viel weniger als elektrischer Strom und gibt mehr Licht.

Schottisches Sprichwort

 

 

Frank Farrelly

 

Es gibt diese kostbaren Begegnungen mit Menschen, die einen verändern. Für mich war er einer davon: Frank Farrelly (1931 bis 2013), gebürtiger Amerikaner mit irischer Abstammung, ein Mann, der mich im positivsten Sinne an Santa Claus erinnert. Und das nicht nur, weil er mir optisch in dieser Rolle eine gute Besetzung erschien, sondern vor allem wegen seiner Ausstrahlung. Er konnte sagen, was er wollte, es klang stets wohlwollend. Manches, was er sagte, hätte anderen Zeitgenossen wohl gar ein blaues Auge eingebracht. Doch bei ihm war immer zu spüren, dass er es gut mit einem meinte.

 

 

 

Wie die Provokative Therapie entstand

 

Seine Ausbildung absolvierte Farrelly in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie bei Carl Rogers, begann aber schon bald darauf, seinen ganz eigenen Stil zu entwickeln: Frank Farrelly forderte seine Patienten humorvoll heraus; seine Grundhaltung dabei charakterisierte er als die eines Advocatus Diaboli. Die Rolle beherrschte er. Überraschung, Verwirrung, Einsichten: in das Weltbild des Klienten einsteigen, es ausleben, globalisieren, pauschalisieren, persiflieren und einen Zerrspiegel anbieten; für Symptome begeistern statt Ratschläge liefern; und wenn überhaupt Empfehlungen, dann solche, die nicht angenommen werden, sondern konstruktiven Widerspruch fördern. All das gelang ihm auf unerwartete Weise in hypnotischer Sprache. Unterschwellig legte er so die Basis für Veränderung, während er auf anderer Ebene Denkverkrustungen löste und so das gesamte System in Bewegung brachte. Innerhalb kürzester Zeit werden neue Perspektiven aus den tiefsten Tiefen an die Oberfläche befördert.

 

 

 

Was mich an Frank Farrelly so begeistert

 

Frank Farrelly gehört zu den Menschen, die mich bei meiner Arbeit besonders inspirieren. Es war stets eine Freude, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Es sind sicher einige hundert Stunden, die ich mit seinem Thema in Workshops, Sitzungen, mit Literatur, Videos und Tondokumenten verbracht habe, um herauszufinden, wie er arbeitet und wie ich die Provokative Therapie authentisch selbst einsetzen kann.

Mich begeisterte Frank Farrelly vom ersten Moment an mit seiner bei genauerem Hinsehen äußerst respektvollen Art, mit Menschen umzugehen. Wenn er mit Menschen arbeitete, sah er in ihnen immer deren Möglichkeiten, sich zu ändern und ihre Ziele zu erreichen. Genau das vermittelte er durch seine unkonventionelle Art stets glaubhaft. Diese ermutigende Grundhaltung ist weit mächtiger als das Verbale und zeigt dem Klienten, dass mit ihm gelacht anstatt über ihn gelacht wird. Frank Farrelly starb am 10. Februar 2013 und wird vielen Menschen unvergessen bleiben. Seine Arbeit hat die Welt ein Stück liebens- und lebenswerter gemacht.

 

 

 

Literatur zum Thema Provokative Therapie (externe Links)

 

Provokative Therapie
von Frank Farrelly, Jeffrey M. Brandsma

O-Ton Frank Farrelly, als ich ihm das Buch zum Signieren gab: „Ohh, thatʼs the book they want an arm in Germany for.“ Ein Buch, das seinen Preis wert ist. Es gibt einen guten Einblick in die Arbeit von Frank Farrelly.

 

Das wäre doch gelacht! Humor und Provokation in der Therapie
von Eleonore Höfner, Hans-Ulrich Schachtner

Eine anschauliche Einführung in das Thema mit zahlreichen Beispielen. Eleonore Höfner berichtet hier, wie sie selbst den Provokativen Stil einsetzt.

 

Lachen lernen. Einführung in die Provokative Therapie Frank Farrellys
von Jürgen Wippich, Ingrid Derra-Wippich

Neben den theoretischen Anmerkungen fesselt das Buch, insbesondere durch die Mitschriften der Sitzungen/Module. Diese Transkripte allein machen den Kauf schon lohnenswert.

 

P.S.​

 

Hatten Sie das Glück Frank Farelly oder die Provokative Therapie kennenzulernen oder davon gelesen? Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Heißer Stuhl

Heißer Stuhl

Bei der früher sehr beliebten Teamentwicklungsübung kündigte anschließend oft Mitarbeite
Heißer Stuhl

Heißer Stuhl

 

Was hat es mit dem sogenannten heißen Stuhl auf sich?

Heißer Stuhl

 

Der „Heiße Stuhl“ ist eine früher sehr beliebte Teamentwicklungsübung. Bei dieser begibt sich jemand in die Mitte einer Gruppe und erfährt dann, was diese tatsächlich über ihn denken. Fallen bei einer solchen Übung erst einmal die Schranken, geht es oft derartig heftig zur Sache, dass es schmerzhaft wird. Regelmäßig kündigen Mitarbeitende nach solchen Runden wohlgemeinter Teamentwicklung. Da die Übung eine Weile sehr beliebt war, wiesen Personaler die Trainer bei jeder Weiterbildung schriftlich darauf hin, dass der Heiße Stuhl nicht durchgeführt werden darf.

 

P.S.​

 

W ?

Artikel zum Themenbereich Leadership

Disruptive Innovation: Bedeutung, Beispiele und Strategie

Was bedeutet disruptive Innovation? – und welche Fragen Unternehmen bei Veränderung und strategischen Entscheidungen helfen.

Pygmalion-Effekt

Pygmalion-Effekt

Was hat es mit dem Pygmalion-Effekt auf sich? Weshalb bringen wir bessere Leistungen, wenn jemand hohe Erwartungen an uns stellt?

mehr lesen

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü: