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Manche Menschen genießen es, Wut bei anderen zu sehen

Manche Menschen genießen es, Wut bei anderen zu sehen. Menschen mit hohem Testosteronspiegel erinnern sich besser an Informationen, wenn sie mit einem wütenden Gesicht gepaart sind, als mit einem neutralen oder gar keinem Gesicht, was darauf hindeutet, dass sie den wütenden Blick als belohnend empfanden. Das könnte bedeuten, dass bestimmte Menschen es genießen, wenn sie von jemand anderem wütend angestarrt werden – solange das Aufblitzen der Wut nicht lange genug anhält, um eine Bedrohung darzustellen.

 

 

Kleinere Gruppen treffen bessere Entscheidungen

Es zeigt sich immer wieder, dass kleinere Gruppen mit größerer Wahrscheinlichkeit bessere Entscheidungen treffen als größere Gruppen.

Gruppenentscheidungen beruhen auf zwei Arten von Informationen:
a. Korrelierte Informationen, also Dinge, die von allen Teilnehmern akzeptiert werden oder ihnen bekannt sind und
b. unkorrelierte (Fakten, die nur von einigen Teilnehmern wahrgenommen werden).

Beide Arten von Informationen sind wichtig, doch je größer die Gruppe ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die korrelierten Informationen die unkorrelierten Informationen überdecken.

Praktische Beobachtungen sprechen dafür, dass die ideale Größe für ein Entscheidungsteam bei rund 8 Personen liegt.

 

 

 

Entscheidungsfindung ist morgens leichter als abends

Entscheidungsfindung ist morgens leichter als abends. Die meisten Menschen werden im Laufe des Tages müde, und das gilt auch für das Treffen von Entscheidungen.
Dann setzt eine Entscheidungsmüdigkeit ein. Je müder wir sind, desto weniger sind wir in der Lage, gute oder schwierige Entscheidungen zu treffen. Sind wir in einem guten körperlichen und geistigen Zustand, entscheiden wir außerdem wohlwollender. Sind wir müder, sind die Faktoren schwerer zu handhaben und wir neigen dazu, die für uns sicherste Entscheidung zu treffen. Und die muss nicht die wünschenswerteste Option sein.

Wollen Sie eine schwierige Entscheidung treffen haben, sollten Sie dies am Morgen tun, wenn Sie und die anderen Menschen noch frisch sind.

 

 

 

Transaktionsanalyse

Transaktionsanalyse

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Transaktionsanalyse

Transaktionsanalyse

 

Erfahren Sie, wie die Transaktionsanalyse ihren Beitrag für konstruktive Kommunikation leistet.

Überblick

 

 

 

 

Transaktionsanalyse

 

Eric Berne (10. Mai 1910 bis 15. Juli 1970) entwickelte das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse (TA). Es beruht auf der Annahme, dass jeder Mensch drei Persönlichkeitsanteile in sich trägt, die als „Ich – Zustände“ bezeichnet werden:

  • das Eltern-Ich: bevormundend, zurechtweisend, korrigierend, helfend, kritisch
  • das Erwachsenen-Ich: sachlich, respektvoll, konstruktiv, rational
  • das Kind-Ich: verspielt, trotzig (vorgegebenen Normen widersetzend), albern, emotional, spontan (natürlich und unbefangen), angepasst

Je nach Situation tritt einer dieser Anteile als Gedanke oder Verhalten hervor. Keiner der Zustände ist grundsätzlich gut oder schlecht. Bei überkreuzten Transaktionen kommt es zu Störungen zu deren Beseitigung einer der Teilnehmer den Ich-Zustand wechseln kann.

 

 

 

Wozu trägt die Transaktionsanalyse etwas bei?

 

Die auf wesentliche Aspekte reduzierte Transaktionsanalyse unterstützt Menschen dabei, ihre erlebte Wirklichkeit zu betrachten, auszuwerten und gegebenenfalls zu verändern.

Es gelten die folgenden Axiome:

  • Menschen werden „o.k.“ geboren.
  • Jeder Mensch hat die Fähigkeit, zu denken und Probleme zu lösen.
  • Jeder Mensch ist in all seinen Aspekten und in seiner Ganzheit in Ordnung.
  • Jeder Mensch ist in der Lage, Verantwortung für sein Leben und dessen Gestaltung zu übernehmen.
  • Jeder verfügt dazu über die Fähigkeit der bewussten Wahrnehmung und Steuerung seiner mentalen, emotionalen und sensorischen Vorgänge und der sich daraus ergebenden Handlungen und sozialen Interaktionen.
  • Jeder Mensch ist fähig, sein Lebenskonzept schöpferisch, zuträglich und konstruktiv zu gestalten.
  • Es ist jedem Menschen möglich, durch Nutzung seiner ihm innewohnenden Ressourcen eigenständige Entscheidungen zu treffen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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P.S.

 

Haben Sie mit der Transaktionsanalyse Erfahrungen gemacht?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 17. Mai 2007
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Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

Überzeugend präsentieren
Psychologie

Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

 

Welche hilfreichen Erkenntnisse liefert die Psychologie für wirkungsvolle Präsentationen?

Psychologie und wirkungsvolle Präsentationen

 

Erkenntnisse der Psychologie können dazu beitragen, Präsentationen noch wirkungsvoller zu machen. Darum geht es in diesem Beitrag.

 

 

 

1. Portionsgröße und Abwechslung

 

Laut Neurowissenschaftler John Medina neigen Menschen dazu, nach zehn Minuten die Konzentration zu verlieren. Ist die Präsentation länger, dann gilt es, für entsprechende Abwechslung zu sorgen. Sonst schaltet das Publikum ab beziehungsweise um. Schon ist das Smartphone gezückt und die Aufmerksamkeit ist anderswo.

Sorgen Sie für Kontrast in Ihren Präsentationen, damit Ihr Publikum Ihnen weitere 10 Minuten zuhört. Bringen Sie beispielsweise Humor ein, spielen Sie mit Ihrer Stimme, beteiligen Sie das Publikum, machen Sie etwas Unerwartetes, wechseln Sie das Medium.

 

 

 

 

2. Struktur

 

Bringen Sie Ihren Inhalt in eine geeignete Struktur ein. Matt Abrahams von der Stamford Graduate School of Business behauptet, dass strukturierte Präsentationen um 40 % leichter zu behalten ist, als Präsentationen, die keiner Struktur folgen. 

So kommen Sie zu einer Struktur: Sie wählen eine der beschriebenen Redestrukturen oder Sie beantworten einfach die folgenden drei Fragen:

  1. Was?
  2. Was bedeutet das?
  3. Was jetzt?

 

 

 

3. Alle guten Dinge sind DREI

 

Wenden Sie das Prinzip der Dreierregel an, denn die Zahl Drei wirkt magische. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die meisten Abkürzungen, die mir in den Sinn kommen, aus drei Buchstaben bestehen; CAD, CEO, CFO usw.

Was bedeutet das für unsere Präsentationen? Es bedeutet, dass Sie bei jeder Präsentation nicht mehr als drei Argumente anführen sollten. Und wenn Sie beispielsweise die Vorteile eines Produkts vorstellen, sollten Sie nicht acht, sondern die drei besten davon aufzählen. Im Durchschnitt merken sich Menschen nicht mehr als drei Ideen für etwas, also helfen Sie ihnen, sich die wesentlichsten zu merken, anstatt sie nicht mit einer Flut von Informationen zu überfordern.

 

 

 

4. Die Augen essen mit

 

Sprechen Sie alle Sinne. Nutzen Sie bei Präsentationen vor allem die visuellen Mittel.  Die meisten Menschen sind visuell geprägt und wir merken uns Informationen viel leichter und besser, wenn wir ein entsprechendes Bild gesehen haben. Anstatt also nur zu sprechen und Ihre Stimme zu benutzen, sollten Sie Bilder auf Ihren Folien verwenden, die das Gesagte unterstützen und Ihren Zuhörern helfen, sich Ihre Botschaft besser zu merken. Wobei Sie Bilder auch mit Sprache und Körpersprache entstehen lassen können.

 

 

 

5. Präsentieren statt vorlesen

 

Lesen Sie die Folien nicht vor. Folien sind dazu da, Sie zu unterstützen und nicht zu ersetzen. Erstens spricht das nur den auditiven Kanal, also die Ohren, an. Setzen Sie Folien als Ergänzung zu Ihrer bewegenden Rede ein, sprechen Sie sowohl den Audio- als auch den visuellen Kanal Ihres Publikums an. Das erhöht auch die Chance, dass Sie und Ihre Botschaft in eine gute Position, im Langzeitgedächtnis gespeichert zu werden. Wir haben übrigens mindestens fünf Sinne, die angesprochen werden können. Sorgen Sie für sinnliche Erlebnisse.

 

 

 

6. Überschriften

 

Nehmen Sie sich Zeit für die Überschriften. Aussagekräftige Überschriften helfen Ihnen, Ihre Folienbotschaft effizienter zu vermitteln. Sie können entweder ein einzelnes Wort, eine kurze Phrase oder sogar einen ganzen Satz verwenden. Bringen Sie es auf den Punkt. Weniger ist mehr, wenn es so besser haften bleibt.

 

 

 

7. Das Gehirn liebt Geschichten

 

Erzählen Sie relevante Geschichte. Eine der Untersuchungen, die diese Aussage bestätigen, stammt von Paul Zak. Er spielte ein Video ab, in dem eine Geschichte erzählt wurde. Bevor er es abspielte, nahm er seinen Probanden Blut ab. Anschließend nahm er erneut Blut ab. Es stellte sich heraus, dass als Folge der Geschichten zwei chemische Stoffe im Körper der Menschen freigesetzt wurden; Oxytocin und Cortisol. 

Oxytocin ist verantwortlich für Fürsorge, Verbundenheit und Einfühlungsvermögen. Cortisol ist für die für erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit verantwortlich ist, oder anders ausgedrückt. Wollen Sie das also bei Ihrem Publikum fördern, dann setzen Sie bei der nächsten Präsentation auf Storytelling.

 

 

 

Ja, und?

 

Haben Sie etwas Neues gelernt? Lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen.

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema?

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Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Eine herausragende Rede oder Präsentation als rhetorisches Meisterstück

Jeder Redner sollte zumindest einmal im Leben eine hervorragende Rede oder Präsentation halten. Die Erfahrung wird Sie verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichen rhetorischen Meisterstück.

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

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Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

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Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. März 2018
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Gähnen fördert Beziehungen

Warum gähnt ein Mensch, wenn ein anderer gähnt, auch wenn er nicht müde ist?

Es gibt einige Theorien darüber, weshalb Gähnen ansteckend ist. Eine der wichtigsten Theorien ist, dass es Empathie zeigt. Menschen, die seltener Einfühlungsvermögen zeigen, wie Kleinkinder, die es noch nicht gelernt haben, oder Menschen mit Autismus, gähnen auch seltener als Reaktion auf das Gähnen eines anderen. 

So lassen sich komplexe Entscheidungen erleichtern

Offiziell bevorzugen viele Menschen bei vielen Themen eine entsprechende Auswahlmöglichkeit. Bei genauerer Betrachtung wollen die meisten von uns jedoch nicht wirklich zu viele Optionen haben, denn das führt zu umfangreichen Entscheidungen. Das erzeugt Druck und ist auch ohne Decidophobie belastend.

Einige Entscheidungen erfordern komplexe Auswahlmöglichkeiten. Viele Menschen leiden dann darunter, mit derartig vielen Optionen und Informationen umzugehen. Das erschwert den Entscheidungsprozess und kann ihn sogar vollkommen blockieren.

 

 

 

So lassen sich komplexe Entscheidungen erleichtern

 

Es fällt Menschen leichter, komplexere Entscheidungen zu treffen, wenn wir bei komplexen Entscheidungen zuerst die einfachere Variante präsentiert bekommen.

 

 

 

Beispiel

 

Werden Interessenten beim Autokauf dazu gebracht, sich zuerst auf die drei verschiedenen Modelle zu konzentrieren ist das erfolgversprechender, als mit den fünfundsiebzig verschiedenen Farben zu beginnen, in denen die Fahrzeuge erhältlich sind.

 

 

 

 

Einzelschicksale gehen uns näher als große Gruppen

Wir kümmern uns mehr um eine einzelne Person als um große Tragödien für uns kaum zu überblickender Gruppen. Viele spricht dafür, dass wir Menschen dazu veranlagt sind, vorzugsweise konkreten Personen zu helfen. Einzelschicksale gehen uns näher als große Gruppen. Ist das Problem zu groß ist, denken wir, dass unser kleiner Beitrag nicht viel bringt.

Diese Erkenntnis hat immensen Einfluss darauf, welche Art der Präsentation die größte Chance hat Menschen zu bewegen sich zu engagieren.

 

Wir wollen einen Gefallen erwidern

Menschen sind bestrebt Gefallen zu erwidern. Das ist nicht nur gutes Benehmen, sondern geht tiefer. Die „Regel der Gegenseitigkeit“ legt nahe, dass wir darauf programmiert sind, jemandem zu helfen, der uns geholfen hat. Sie hat sich wahrscheinlich entwickelt, weil wir Menschen einander helfen müssen, damit die Gesellschaft reibungslos funktioniert. Leider wird das häufiger ausgenutzt.

 

 

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