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Pecha Kucha in 8 Schritten vorbereiten und 9+ Tipps: Schluss mit Death by PowerPoint

Pecha Kucha in 8 Schritten vorbereiten und 9+ Tipps

Schluss mit Death by PowerPoint
Pecha Kucha

Pecha Kucha

 

Pecha Kucha bedeutet laut Übersetzer so viel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform. Hier finden Sie Informationen und Tipps.

Video

Besser präsentieren durch Pecha Kucha. Schritt für Schritt zur Präsentation

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Pecha Kucha*, ja und?

 

Die Bezeichnung klingt nach japanischem Essen. Pecha Kucha ausgesprochen „petscha-kutscha“ und in Japanisch geschrieben ペチャクチャ bedeutet laut Übersetzer allerdings so viel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform.

Pecha Kucha ist eine Vortragstechnik, bei der zu einem Vortrag 20 passende Präsentationsfolien mit Bildern gezeigt werden. Die Bilder werden jeweils für 20 Sekunden gezeigt. Taschenrechner raus: 20 Folien mal 20 Sekunden ergeben eine Gesamtdauer der Präsentation von 6 Minuten und 40 Sekunden. Das Format soll der menschlichen Aufnahmefähigkeit entgegenkommen.

 

Pecha Kucha auf den Punkt:

  • 20 Folien
  • 1 Bild pro Folie
  • 20 Sekunden pro Folie
  • Dauer des gesamten Vortrags: 6 Minuten und 40 Sekunden
  • Keinerlei Text

 

 

*Anmerkung:
Pecha Kucha ist in Deutschland und Österreich eine auf PechaKucha, Inc., Chicago Ill. eingetragene Wortmarke.

 

 

 

Schluss mit Death by PowerPoint

 

Möglicherweise bin ich nicht ganz unparteiisch; ich liebe solche Formate, wie Pecha Kucha, für das Training von Präsentationskompetenz. Diese Technik fördert bewegende, prägnante Präsentationen. Die strikte Zeitvorgabe soll von vornherein langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden unmöglich machen. Und bei etwas Vorbereitung funktioniert das recht gut!

 

 

 

So wird eine Pecha Kucha Präsentation in 8 Schritten vorbereitet

 

Die Schritte:

 

1. Thema wählen

 

Anstatt etwas Zufälliges zu wählen, darf es ruhig ein Anliegen sein, dass tatsächlich mit persönlichem Interesse verbunden ist. Es darf auch ruhig ein Stück anspruchsvoller sein. Weshalb sollten Sie die Gelegenheit versäumen, die Welt ein Stück besser zu machen?

Behalten Sie die Kernaussage im Auge!

 

 

 

2. Anfang

 

Wählen Sie einen guten Anfang. Bereiten Sie mit einem gelungenen Einstieg den Weg.

Beispiele:

  • Eine provokative These
  • Ein Zitat
  • Eine Geschichte
  • Eine Frage mit Abstimmung

 

Anregungen finden Sie im Artikel Mit diesen 11 Tipps fesseln Sie die Aufmerksamkeit des Publikums in Reden.

 

 

 

3. Ende

 

Wählen Sie einen guten Abschluss, der Ihr Publikum nochmals wachrüttelt und vorzugsweise zu einer Handlung animiert.

 

 

 

4. Inhalt

 

Legen Sie einen Inhalt fest, der dem Ziel des Themas und den Zeitvorgaben entspricht. Sammeln Sie, was Ihnen in die Finger kommt. Ich persönlich nutze dafür gerne Mindmaps.

Meist ist weit mehr Material vorhanden, als benötigt wird. Anstatt das als Last zu empfinden ist es doch wunderschön aus dem Vollen zu schöpfen und die besten Elemente nutzen zu können.

 

 

 

5. Struktur

 

Wählen Sie eine geeignete Redestruktur. Das macht Ihnen die Erstellung leichter und gibt allen Beteiligten Orientierung.

 

 

 

6. Bilder finden

 

Beginnen Sie nicht mit den Bildern, sondern erledigen Sie erst die vorhergehenden Schritte. Wer diese Empfehlung missachtet, braucht oft deutlich länger oder verschenkt Chancen. Anstatt mit Krampf anhand der schon gewählten Bilder eine Geschichte zu erzählen oder zumindest einen Spannungsbogen zu erzeugen, legen Sie lieber erst den Inhalt fest und lassen sich dann von den Bildern unterstützen.

Ich ziehe es vor meine eigenen Bilder zu nutzen, doch nicht jeder hat eine solch umfangreiche Sammlung zur Verfügung. Im Internet gibt es zahlreiche Fotodienste, die Bilder anbieten, die entweder lizenzfreie sind oder gegen Bezahlung in einem vorgegebenen Rahmen verwendet werden dürfen. Hier empfiehlt sich lieber zweimal nachzufragen.

Sicherheitshalber: Achten Sie auf die Auflösung der Bilder! Ein pixeliges Bild mit 640 x 480 Punkten sieht bei einem 4K-Beamer wie ein Mosaik aus.

 

 

 

7. Proben und optimieren

 

Machen Sie Probedurchläufe, um herauszufinden, ob Ihre Planung aufgeht und was es noch zu optimieren gibt. Es dauert oft eine Weile, bis die Zeitvorgabe eingehalten wird und die gewünschte Wirkung absehbar ist.

 

 

 

8. Üben, üben, üben!

 

Stellen Sie Ihr Präsentationsprogramm so ein, dass jeder Folie genau 20 Sekunden lang erscheint und losgeht es mit dem Üben. Das können Sie übrigens auch mit meiner Unterstützung.

Manche Veranstalter bieten sogar vorherige Probedurchläufe vor Ort an. So können Sie sich mit der Umgebung und der Technik vertraut machen. Und da kommen wir auch schon zu den Tipps:

 

 

 

9+ Tipps für Pecha Kucha

 

 

1. Vorbereitung

 

Es ist eine ganz ziemliche Herausforderung, 20 Folien für jeweils 20 Sekunden zu präsentieren. Es erfordert eine gute Vorbereitung, um genau 20 Sekunden einzuhalten. Gelingt es nicht, ist entweder eine unwillkommene Pause oder es fehlt ein wichtiger Hinweis, wenn die nächste Folie ins Bild springt.

 

 

 

2. Gesprächston

 

Es empfiehlt sich ein Gesprächston zu pflegen, um die entspannte Atmosphäre zu fördern, der zu einem solchen Ereignis passt. Das dient auch der Beziehung zum Publikum.

 

 

 

3. Spaßfaktor

 

Zu den wichtigsten Regeln gehört es, Spaß zu haben und sich zu begeistern.

 

 

 

4. Inhalt vor Verpackung

 

Keine noch so gute Folie rettet einen schlechten Vortrag!

 

 

 

5. Gesagt ist gesagt

 

Folie weg und weiter geht es. Unterlassen Sie das Nachreichen von Informationen, wenn sie nicht sicher anderorts, bei einer folgenden Folie unterzubringen sind.

 

 

 

6. Freie Rede

 

Reden Sie frei und ohne Notizen.

 

 

 

4. Lampenfieber

 

Eine Vielzahl von Tipps zur Reduzierung von Lampenfieber finden Sie bei den Artikeln auf www.karstennoack.de.

Artikel zur Reduzierung und dem Umgang mit Lampenfieber:

 

 

 

5. Ohmmm

 

Sorgen Sie für einen guten Einstieg, indem Sie in einem möglichst angenehmen körperlichen und seelischen Zustand sind.

Beispiele:

 

 

 

6. Storytelling

 

Pecha Kucha ist gut geeignet, um eine spannende Geschichte zu erzählen, die Wirkung hinterlässt. So haben Sie auch gleich einen schönen Spannungsbogen und das Publikum hängt an Ihren Lippen, statt am Smartphone.

Mehr im Artikel Tipps für das Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

 

 

 

7. An die Grundlagen erinnern

 

Es gelten auch bei Pecha Kucha die wesentlichen Empfehlungen für Präsentationen. Einige der Empfehlungen sind schon so alt, wie unsere Zeitrechnung und sind doch so hilfreich.

Zur Erinnerung:

 

 

 

8. Pecha Kucha Modus

 

Hier die Einstellung bei Microsoft PowerPoint™ und Apple Keynote™:

Entfernen Sie in der Rubrik Übergänge bei alles markierten Folien bei der Anzeigendauer die Einstellung „per Mausklick“ und geben Sie im Feld für die Dauer nach 20 Sekunden ein. Nun kann es losgehen!

 

 

 

9. Vorsicht

 

Nicht jedes Thema ist gleichermaßen für das Format geeignet. So kann das flotte Tempo bei einem heiklen Thema als unangemessen empfunden werden.

 

 

 

Ursprung

 

Pecha Kucha wurde in Tokio im Februar 2003 von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham erstmals im Rahmen einer Designveranstaltung verwendet.

 

 

 

Pecha Kucha Nights

 

In sogenannten Pecha Kucha Nights (PKN) gibt es mehrere dieser Vorträge hintereinander. Oft sind es rund 14 Präsentationen. Beliebte Themen sind bei solchen Veranstaltungen Design, Kunst, Mode und Architektur. Es können wunderbare Zusammenkünfte kreativer Menschen sein. Um eine offizielle Pecha-Kucha-Nacht zu organisieren, müssen die Organisatoren einen informellen Bewerbungsprozess durchlaufen und ein sogenanntes „Handshake Agreement“ austauschen. Pecha-Kucha-Nächte müssen ehrenamtlich, ohne Gewinnabsichten veranstaltet werden.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin
Von wegen wirres Geplapper:
 Pecha Kucha kommt auf den Punkt!

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2017
Überarbeitung: 6. September 2019
Englische Version:
AN: #2465
K: CNB
Ü:

27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

Wie Sie Ihr Publikum Ihres Redebeitrags in den ersten 60 Sekunden beeindrucken
Redeeinstieg

Einstieg und erster Eindruck in Reden und Präsentationen

 

Während der ersten Sekunden einer Rede oder Präsentation entscheidet das Publikum, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen oder nicht. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben? So gelingt Ihnen der Einstieg, der erste Eindruck.

Das Publikum in den ersten 60 Sekunden gewinnen

 

Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt,
kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht.

Michel de Montaigne

 

Auf die Bühne, die Rede oder Präsentation ist an der Reihe und Sie am Zug. Die Zeit läuft! Die erste Minute Ihrer Präsentation ist entscheidend. Während dieses kurzen Zeitrahmens wird Ihr Publikum entscheiden, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit damit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben?

Werden Sie die Chance erhalten ein Publikum anzusprechen, das Ihre Angebote in Betracht zieht oder sich mit dem Smartphone zumindest geistig an einen anderen Ort geht?

 

 

 

Weshalb der Anfang so wichtig ist?

 

Was steht auf dem Spiel? Das Publikum! Ohne einen guten Anfang ist Ihr Redebeitrag beendet, bevor sie begonnen haben. Weshalb? Mit einem guten Einstieg gewinnen Sie Ihr Publikum. Ein guter Abschluss bewegt Ihr Publikum zum Handeln.

Anfang gut, Ende gut. Ohne aufmerksames Publikum handelt es sich um ein Selbstgespräch. Hört Ihnen niemand zu, können Sie sich Ihre Worte sparen. Ohne Handlung ändert sich nichts. Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft sind für jede erfolgreiche Präsentation erforderlich. Deswegen haben Einstieg und Abschluss solche große Bedeutung. Beide verdienen Beachtung.

Der erste Eindruck zählt. In diesem Artikel geht es um den Einstieg, darum, wie Sie das Vertrauen und die Aufmerksamkeit Ihres Publikums gewinnen oder verlieren, und zwar von dem Moment an, an dem Sie anfangen zu sprechen. Genaugenommen beginnt es schon in dem Moment, in dem Sie die Bühne betreten oder die Menschen erste Informationen über Sie erhalten.

Wie werden Sie sich dieses Vertrauen und diese Aufmerksamkeit verdienen?

 

 

 

6 Tipps, mit denen Sie sofort anknüpfen

 

Mit diesen Präsentationstipps gelingt es Ihnen, Ihr Publikum sofort zu begeistern:

 

1. Vorbereitung

 

Das Publikum spürt schnell, ob Sie gut vorbereitet sind. Wenn Sie nervös mit Ihren Stichpunktkarten oder am Ärmel herumspielen, Mühe haben das Präsentationsprogramm am und Ihre Folien zum Laufen zu bringen, sich ständig räuspern, bevor sie überhaupt zu sprechen etc., dann vermutet das Publikum zumindest unbewusst nichts Gutes.

Die Menschen wollen begeistert werden. Es möchte je nach Thema interessante Informationen, Unterhaltung, mal überrascht und mal bestätigt werden, nur kaltlassen darf es sie nicht. Also vermeiden Sie, was dem im Wege steht, schaffen Sie gute Voraussetzungen.

Ein Element zu einem guten ersten Eindruck ist es, Vertrauen auszustrahlen. Und das ist deutlich leichter, wenn Sie vorbereitet sind.

Einige Wochen vor Ihrer Präsentation sollten Sie Ihre Präsentation vorbereitet haben.

Sie haben geprobt und die verbalen und nonverbalen Elemente sitzen.

Einige Tage vor Ihrer Präsentation, planen Sie, was Sie tragen werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den gewünschten Eindruck vermitteln und sich in Ihrer Kleidung wohlfühlen.

Wenn Sie können, nehmen Sie sich die Zeit, um sich mit dem Raum vertraut zu machen, in dem Sie sich präsentieren. Machen Sie sich mit dem Ort und der Technik vertraut.

 

 

 

2. Der Gang zum Redeort

 

Jeder Aspekt Ihrer Erscheinung, einschließlich Körpersprache beeinflusst, wie Sie wahrgenommen werden. Deswegen habe ich der Körpersprache auch einige Artikel gewidmet. Einer davon ist Körpersprache: Das sagt Ihr Gang über Sie und Ihren Zustand.

 

 

 

3. Sie beginnen, wenn alle Beteiligte bereit sind

 

Es geht gleich los. Durchatmen! Nehmen Sie sich die Zeit, um auf der Bühne anzukommen und beginnen Sie erst, wenn Sie und das Publikum tatsächlich bereit sind. Präsenz ist mehr als ein Modewort, es will gelebt werden. Im Artikel Ausstrahlung und Präsenz: Was strahlen Sie aus, wie präsent sind Sie? erfahren Sie mehr dazu.

 

 

 

4. Phrasen und Floskeln

 

Lassen Sie abgedroschen Phrasen lieber weg. Manche Floskel erzeugt allergische Reaktionen. Außerdem gilt, was nicht hilft, schadet. Arbeiten Sie mit frischen Elementen. Floskeln: Hier ist eine Liste zum Ausmisten

 

 

 

5. Öffnen Sie Ihre Präsentation mit etwas Interessantem.

 

Die Einführung in Ihre Rede hat unter anderem das Ziel Ihr Publikum davon zu überzeugen, Ihnen die wertvollsten und knappsten Ressourcen – ihre Zeit und Aufmerksamkeit – für die Dauer der Präsentationen zu widmen.

Ihr Einstieg muss nicht versprechen den Weltfrieden zu lösen oder wie Shakespeare klingen. Wobei das durchaus passen kann. Wesentlich ist es, dass es Ihnen gelingt Ihre Zuhörer davon überzeugen, dass Sie jemand sind, dem zuzuhören lohnt — und das schnellstens.

Dazu können Sie eine Geschichte erzählen, eine nachdenkliche Frage stellen oder sogar Humor einsetzen, wenn Ihnen das liegt. Für welche Methode auch immer Sie sich entscheiden, stellen Sie sicher, dass sie die Funktion erfüllt.

Versetzen Sie sich in die Rolle des Publikums: wie würden Sie sich dort fühlen, was würde Sie interessieren, überraschen, bewegen?

Sie finden auf dieser Seite 18 Ideen für den Einstieg. Viele Methoden und Ideen für den Einstieg in Reden und Präsentationen haben sich schon bewährt, es gibt unzählige. Manche sind noch nicht einmal erfunden, also beschreiten Sie neue Wege, sein Sie neugierig, experimentieren Sie. Finden Sie heraus, was zu Ihnen, Ihrem Thema und zum Publikum passt.

 

 

 

6. Improvisieren, wenn erforderlich

 

Gute vorbereiten und flexibel bleiben! Das ist eine gute Devise und macht nicht nur Präsentationen leichter. Unverhofft kommt oft. Was auch immer – insbesondere während der ersten 60 Sekunden – geschieht, machen Sie das Beste daraus.

Murphys Gesetz wartet nur darauf, Ihre Flexibilität zu testen:

  • Stromausfall oder Ausfall der Hardware
    Von wegen, die Beamerpräsentation als Orientierung nutzen. Weg ist sie, futsch. Freie Rede ist nun gefragt.
  • Inkompatible Software
    Die Präsentationen läuft gar nicht oder sieht jetzt etwas befremdlich aus.
  • Vorredner
    Die Vorlage des Vorredners kann die Planung in Schutt und Asche legen, egal ob das nun mit Ansicht oder aus Versehen geschieht.
  • Zwischenrufe
    Ein Zwischenrufer im hinteren Teil des Raumes will Ihnen ein Ei ins Nest legen, der geplante Einstieg passt jetzt nicht mehr.

 

Das ist die Chance: 

Was für eine wunderbare Gelegenheit, zu zeigen, was in Ihnen steckt. Bleiben Sie souverän und improvisieren Sie. Finden Sie Wege, wie Sie die unerwartete Situation zu Ihren Gunsten nutzen. Meine Teilnehmer am Workshop improRhetorik™ wissen, was ich meine. Solche Situationen sind voller Chancen.

18 Ideen für den Einstieg

 

Der Schlüssel zu einem außergewöhnlichen Einstieg in Reden und Präsentationen ist Neugier und die Bereitschaft dem Publikum schon durch einen entsprechenden Einstieg zu zeigen, dass es einem eine entsprechende Vorbereitung wert ist.

 

 

1. Selbstvorstellung

 

„Mein Name ist ….“ Ja, Sie könnten sich vorstellen und Ihren Namen nennen, doch das wäre vermutlich an dieser Stelle recht langweilig. Sorgen Sie erst für Aufmerksamkeit. Erst dann verdeutlichen Sie Ihrem Publikum, was Sie ihm zu bieten haben.

 

 

2. Persönliches Erlebnis

 

Erzählen Sie von einem persönlichen Erlebnis. So ziehen Sie das Publikum in den Bann und bauen eine Beziehung auf.

 

 

 

3. Demonstration

 

Führen Sie auf der Bühne etwas vor. Wenn das Publikum nicht sofort versteht, was geschieht, dann steigert es zusätzlich die Spannung.

 

 

 

4. Machen Sie dem Publikum ein Kompliment

 

Wohlwollen zu erzeugen, gehörte schon in der Antike zu einem wichtigen Thema und Einstieg in Reden. Tendenziell ist Publikum bereit, sich recht üppige Komplimente machen zu lassen. Übertreiben sollten Sie es trotzdem nicht, denn dann verlieren Ihre Worte die Glaubwürdigkeit.

.

 

 

5. Knüpfen Sie an ein aktuelles Thema an

 

Wenn Sie bei Ihren Ausführungen einen aktuellen Bezug herstellen können wird die Bedeutung Ihrer Botschaft gesteigert. Fast jedes Sachthema lässt sich an eine aktuelle Information oder Meldung anknüpfen.

 

 

 

6. Versprechen

 

Geben Sie dem Publikum ein Versprechen. Dann wird das Publikum genau zuhören, um herauszufinden, ob Sie Ihr Wort halten

 

 

 

7. Stellen Sie eine rhetorische Frage

 

Die rhetorische Frage ist eine elegante Möglichkeit für den Start in eine Rede oder Präsentationen. Auf die rhetorische Frage erwarten Sie keine Antwort, deswegen wird die ja auch so genannt. Nachdem Sie die Frage aufgeworfen haben, wird sie von Ihnen selbst beantwortet. Rhetorische Frage wecken die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

 

 

 

8. Provokation

 

Provozieren Sie zu einem Thema, nur achten Sie darauf nicht Ihr Publikum zu verärgern. Ist das Publikum gegen Sie aufgebaut haben, hilft Ihnen auch die inhaltlich beste Rede nicht mehr.

 

 

 

9. Betroffenheit

 

Erzeugen und steigern Sie die Betroffenheit. Ein Redeformat, das sich dafür anbietet, ist Hölle-Himmel-Weg.

 

 

 

10. Songtexte

 

Zitieren Sie einen Songtext, das machen Autoren, wie Don Winslow, auch sehr erfolgreich.

 

 

 

11. Umfrage

 

Eine Frage an das Publikum lässt sich gut mit einer Abfrage, beispielsweise mit Handabfrage, verbinden.

 

 

 

12. Zitat

 

Ein klug gewähltes Zitat verleiht dem Gesagten zusätzliche Glaubwürdigkeit, da deren Autorität abfärbt. Allerdings sind Zitate nicht ganz so einfach zu wählen, wie viele langweilige Beispiele tagtäglich zeigen. Selbst einst interessante Zitate verbrauchen sich und können sogar Allergien erzeugen.

 

 

 

13. Reime

 

Vielleicht ein Gedicht, damit sich das Publikum einen Reim aus Ihnen machen kann? Zwei- oder Vierzeiler bleiben den Zuhörern noch lange in Erinnerung.

 

 

 

14. Statistiken

 

Berichten Sie über eine schockierende Statistik. Decken Sie auf, was andere übersehen würden. Sorgen Sie für einen WOW-Moment.

 

 

 

15. Kunststück

 

Zaubern Sie etwas hervor, dass zum Thema gehört. Das gelingt auch auf eine erfrischende Weise ohne Kaninchen und Hut.

 

 

 

16. Humor

 

Wie wäre es mit Humor? Humor hilft das Eis zu brechen und selbst sachliche Themen können so etwas aufgelockert werden. Manchmal darf es sogar schwarzer Humor sein.

Aber Achtung: Geschichten, die Sie lustig finden, müssen es nicht für das Publikum sein. Auch mit witzig gemeinten Klischees können Sie kräftig daneben langen. Am sichersten ist mit dem Thema verknüpft Selbstironie.

Einige Empfehlungen finden Sie im Artikel 19 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen.

 

 

 

17. Überblick

 

Einen genaueren Überblick, über das, was das Publikum erwartet, sollten Sie ihm erst geben, wenn es dafür bereit ist und Sie sich vorgestellt haben.

 

 

 

18. Spontanes Anknüpfen

 

Knüpfen Sie an etwas an, das zeitnah zu beobachten ist. Machen Sie das möglichst so, dass Ihr Publikum erkennt, dass es eine spontane Vorgehensweise ist.

 

Beispiele:

  • An die Worte des Vorredners anknüpfen
  • An eine Beobachtung im Raum, wie einen Gegenstand
  • Einen Knall vor Tür einbeziehen

 

 

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

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Mit welchen Redeeinstiegen haben Sie Erfahrungen gesammelt? Wie sorgen Sie dafür gleich von Anfang an zu überzeugen, den ersten Eindruck zu meistern?

Artikel zu Missverständnissen

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin
Wer mit dem Anfang nicht zurechtkommt, kommt mit dem Ende erst recht nicht zurecht. Michel de Montaigne

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2017
Überarbeitung: 3. November 2019
Englische Version:
AN: #3567
K: CNB
Ü:

Handout oder nicht Handout bei Präsentationen?

Handout oder nicht Handout bei Präsentationen?

Ein Handout verteilen: Vorher, währenddessen, nachher oder gar nicht?

Handouts bei Präsentationen

 

Von den Teilnehmern an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Ist das eine gute Idee? Wie kommen Redner dem Wunsch am besten entgegen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wie hilfreich ist ein Handout bei Präsentationen?

 

Von den Teilnehmern an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Technisch ist es ganz einfach erledigt, beispielsweise indem Sie diese im Nachgang elektronisch versenden. Dazu bietet sich das PDF an. Die Konvertierung in das PDF können Sie beim Ausdruck aus Powerpoint™, Keynote™ und Co. wählen. Sie könnten auch an der Vernichtung des Waldes teilhaben, indem Sie Ausdrucke mit zur Veranstaltung bringen.

 

 

 

Wollen Sie das wirklich?

 

Nein, ich frage nicht, ob Sie Bäume lieben und schützen wollen, sondern ob Sie dem Wunsch nach einem Handout überhaupt entsprechen wollen. Das ist mindestens ebenso ein paar Gedanken wert, wie die Entscheidung, ob alles ausgedruckt werden muss oder nicht. Nicht nur bei brisanten Themen oder jenen, die der Geheimhaltung unterliegen, ist es besser kurz innezuhalten und die Vor- und Nachteile der Herausgabe abzuwägen.

 

 

 

Vor- und Nachteile von Handouts

 

Vorteile

 

  • Die Präsentation konzentriert sich auf das Wesentliche, das Handout liefert Einzelheiten und Hintergrundinformationen.
  • Das Publikum braucht nicht mitzuschreiben und kann an den Lippen guter Redner kleben.
  • Es dient der Auffrischung, wenn die Präsentation langsam in Vergessenheit gerät.
  • Ein ausführliches Handout dient der Dokumentation.
  • Selbst unaufmerksame Teilnehmer erhalten die Informationen zumindest schriftlich.

 

 

Nachteile

 

  • Gelingt es dem Redner nicht, das Publikum an sich zu fesseln, dann beschäftigt es sich lieber etwas mehr mit dem Ausdruck. Überzeugt er überhaupt nicht, nimmt es sich das Handout und zieht von Dannen. Beim nächsten Mal fordert es gleich ausschließlich das Handout an.
  • Wettbewerber haben es leichter, von der Vorarbeite anderer zu profitieren.
  • Sie wissen nicht, wohin Ihre Informationen gelangen.
  • Mitschreiben ist nicht sehr beliebt, doch es hat Vorteile. Motorisches Lernen durch handschriftliche Aufzeichnungen dient der Merkfähigkeit und dem Verständnis.

 

 

 

Handouts zum Anfassen

 

Wenn Sie Handouts zum Anfassen anbieten wollen, haben Sie erneut Entscheidungen zu treffen.

 

 

1. Verteilung nach der Präsentation

 

Bringen Sie Ausdrucke mit und bieten Sie zu Beginn an, dass sich jeder im Anschluss der Präsentation bedienen kann. So sichern Sie sich die Aufmerksamkeit, die durch Mitlesen und Blättern in den Unterlagen verloren gehen würde. Die Erstellung eigener Notizen kann allerdings wiederum Aufmerksamkeit kosten.

 

 

 

2. Verteilung vor der Präsentation

 

Je nach Komplexität Ihres Themas kann es aber hilfreich sein, dass Ihre Zuhörer die Informationen gleich vor sich und damit die Möglichkeit haben, sich Notizen in die Präsentationsfolien zu machen. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass sich die Teilnehmer nicht mehr im gleichen Maße an Ihnen als Redner orientieren, sondern sich zu sehr dem Material verschreiben.

 

 

 

3. Verteilung während der Präsentation

 

Die Verteilung der Unterlagen in Schritten, insbesondere bei Arbeitsmaterial, hat den Vorteil, die Teilnehmer besser zu steuern. Allerdings kostet das wertvolle Zeit und birgt die Gefahr, dass dabei Unruhe aufkommt.

 

 

 

4. Versendung nach der Präsentation

 

Ob als Ausdruck oder elektronisch; die Versendung im Nachgang bietet beispielsweise die Gelegenheit nachzulegen, beispielsweise indem Fragen der Teilnehmer beantwortet und Antworten ergänzt werden.

 

 

 

Was ist besser?

 

Um also zu entscheiden, ob Sie Handouts für Ihre Präsentation verteilen oder nicht, sollten Sie für sich geklärt haben, ob Vor- oder Nachteile überwiegen. Ich persönlich gebe meine Folien, die ohnehin üblicherweise untermalen und nicht ersetzen, so gut wie nie aus der Hand.

Stattdessen biete ich meist eine Teilnehmerunterlage, die dann im Anschluss der Vertiefung und Wiederholung dient. Häufiger setze ich vorbereitete Arbeitsblätter ein. Die lassen sich erst im entsprechenden Moment und im Zusammenhang mit meiner Präsentation verwenden. Mein Publikum will ich möglichst nah bei mir haben und nicht zum Lesen verführen, während ich am Werk bin. Vorne spielt die Musik!

Video

Handouts bei Präsentationen. Teilnehmerskript, oder nicht? Und wenn, dann wie?

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Umfrageergebnis

 

Die Leser dieses Blogs meinen:

Handouts sollten aus Sicht von Rednern ….

%

… vor ...

%

… während ...

%

… nach ...

der Präsentation verteilt werden.

 

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (n= 1652). Bei der Deutung ist darauf zu achten, dass nicht zwischen der Sicht als Redner und als Teilnehmer unterschieden wurde,

P.S.

 

Welche Haltung haben Sie als Redner und welche als Teilnehmer zu Handouts?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 25. April 2022
AN: #577104
Ü:
K:

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Überzeugend präsentieren
Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

10-20-30-Regel bei Präsentationen

 

Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

Video

Bessere Präsentationen mit der 10-20-30-Regel

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Die 10-20-30-Regel

 

Die 10-20-30-Regel besagt, dass Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Regel, von Guy Kawasaki formuliert, diente ursprünglich für Pitches vor Kapitalgebern. Sie ist darüber hinaus für Verkaufspräsentationen, Pressekonferenzen, die Vorstellung der Geschäftszahlen und viele weitere Präsentationen anwendbar.

 

 

 

10 Folien

 

Die menschliche Aufnahmefähigkeit hat ihre Grenzen. Und weil es gilt je Folie maximal einen wesentlichen Gedanken unterzubringen, dienen 10 Folien als Maximalanzahl.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum maximal zehn Powerpoint-Folien pro Präsentation empfohlen werden. Wer beispielsweise bei einem Pitch mehr als zehn Folien braucht, um die geniale Geschäftsidee zu beschreiben, ist vermutlich noch nicht bereit für die Präsentation. Klare Gedanken sind die Voraussetzung, die Dinge auf den Punkt zu bringen und eine klare Aussage zu liefern.

 

 

 

20 Minuten

 

Ein guter Elevator Pitch, dauert der Bezeichnung entsprechend, so lange, wie eine Fahrstuhlfahrt. Je nach Komplexität und Kontext darf eine Präsentation auch mal etwas länger sein. Als maximale Länge gelten bei der 10-20-30-Regel 20 Minuten.

 

 

 

Schriftgröße 30 Punkt

 

Eine Präsentationsfolie ist kein Spickzettel, wie er in der Schulzeit bei Prüfungen zum Einsatz gekommen sein mag. Alles Wissen an einem Ort, dichtgedrängte und weitgehend unübersichtlich. Das versuchen Redner dann mehr oder weniger gekonnt dem Publikum zu präsentieren. Meist wird der Text stur vorgelesen und die erforderlichen Fähigkeiten für gutes Vorlesens unterschätzt. Das Publikum liest dann doch lieber selbst. Was für eine Verschwendung der Gelegenheit!
Aus dieser Beobachtung resultiert die Forderung, auf Folien Schriftgröße 30 zu verwenden. Das zwingt dazu, die wichtigsten Punkte herauszufinden und auf den Punkt zu bringen.

 

 

 

Bringt die Regel etwas?

 

Präsentationen mit PowerPoint und Co. können für das Publikum zur Belastungsprobe werden. Da trösten auch Kaffee und Besprechungskekse nicht immer. Überschrittene Redezeit, unverständlich vorgelesene Zahlen und Buchstabenkombinationen von Präsentationsfolien, die Augenschmerzen verursachen und viele weitere Unarten lassen sich mithilfe der 10-20-30-Regel reduzieren. Sich an ihr zu orientieren, ist ein guter Anfang.

 

 

 

Wie ernst ist diese Regel zu nehmen?

 

Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich häufig noch striktere Prinzipien bei Präsentationen empfehle. Wobei es gilt, solche Angaben als Prinzipien und nicht als Gesetze zu betrachten.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Kannten Sie die 10-20-30-Regel schon?

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Artikel zu Missverständnissen

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

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Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

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Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Laserpointer und weshalb Sie lieber anders präsentieren sollten

Laserpointer und weshalb Sie lieber anders präsentieren sollten

Wieso veranstalten manche Redner eine Lasershow?
Laserpointer

Laserpointer

 

Tipps für überzeugende Präsentationen? Gerne. Thema: Laserpointer. Wie empfehlenswert ist der Einsatz von Laserpointern bei Präsentationen?

Überblick

 

 

 

 

Laserpointer

 

Mitunter ist es schwer, sich auf Redner oder Beamerpräsentation zu konzentrieren. Zu wild flitzt der Lichtfleck über die Folien und zeichnet lustige Formen darüber. Bei aufgeregten Rednern wird auch gleich der Herzschlag visualisiert. Nicht, dass ich etwas gegen eine Retro-Lasershow hätte. Das ist so schön, 70er. Nur ist das bisher noch kein Grund für mich gewesen, einer Präsentation beizuwohnen.

 

 

 

Lasershow: Wieso machen manche Redner das?

 

Endlich etwas in der Hand, damit die Frage „Wohin mit den Händen?“ beantwortet ist. Leider ist die Idee nicht so gut, wie es erscheint, denn darunter leidet meist die Gestik.

Im Bemühen, das gesamte Redemanuskript auf die Folien zu bringen, bleibt kaum eine Fläche ungenutzt. Nun soll mit einem Laserpointer versucht werden am Ball beziehungsweise Wort zu bleiben. Obwohl die Formulierung recht nah dran ist; auf den Punkt bringen geht auf anderen Wegen besser. Es erinnert eher an Karaoke, macht dem Publikum aber weniger Spaß!

Überfrachtete Folien werden durch das Beleuchten mit einem Laserstrahl nicht einleuchtender. Wer zwei Hasen jagt, fängt keinen. Schon nach kurzer Zeit verabschiedet sich das Publikum mental vom Redner.

 

 

 

Besser, viel besser

 

 

1. Foliengestaltung

 

Weg mit dem Schnickschnack. Übersichtliche Folien benötigen keinen zusätzlichen Hinweis, worum es gerade geht. Also; weniger ist mehr!

 

 

2. Ein Gedanke, eine Folie

 

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Publikum weiß, worum es gerade geht. Zeigen Sie nur das, worüber Sie auch gerade reden.

 

 

3. Auf Folien verzichten

 

Unpluged: Es geht auch ohne Präsentationsfolien! Auch wenn das in der heute dominanten Präsentationskultur kaum zu glauben ist; Sie können ohne Ablenkung viel überzeugender präsentieren. Folien sollen Sie unterstützen und nicht ersetzen. Wie wäre es live zu visualisieren, mit einem Whiteboard oder Flipchart?

Umfrageergebnis

 

Die Leser dieses Blogs verwenden Laserpointer in Präsentationen …

%

... oft.

%

... selten.

%

... nie.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage (n= 741)

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Laserpointern gemacht?

Artikel zu Hilfsmitteln bei Präsentationen

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

Laserpointer und weshalb Sie lieber anders präsentieren sollten

Laserpointer und weshalb Sie lieber anders präsentieren sollten

Mitunter ist es schwer sich auf Redner oder Beamerpräsentation zu konzentrieren, zu wild flitzt der Lichtfleck über die Folien und zeichnet lustige Formen darüber. Bei aufgeregten Rednern wird auch gleich der Herzschlag visualisiert. Nicht, dass ich etwa gegen eine Retro-Lasershow hätte. Das ist so schön 70er. Nur ist das bisher noch kein Grund gewesen einer Präsentation beizuwohnen.

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25 Tipps für professionelle Präsentationen mit Beamer

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Hoch lebe der Spieltrieb, nur bitte nicht übertreiben. Nachdem in der ersten Euphorie jeder verfügbare Beamer in sinnvollen und weniger sinnvollen Situationen zum Einsatz gekommen sind, wird er heute hoffentlich etwas durchdachter eingesetzt.

So setzen Sie Beamer wirksam ein, damit Sie und Ihre Botschaft überzeugen.

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. August 2014
Überarbeitung: 12. November 2021
Englische Version:
AN: #399
K: CNB
Ü:

Antworten auf 33 häufige Fragen zur Präsentationsvorbereitung

Antworten auf 33 häufige Fragen zur Präsentationsvorbereitung

FAQ's zu Reden und Präsentationen

FAQ Vorbereitung von Reden und Präsentationen

 

Aus Anlass eines Interviews, zur Vorbereitung von Reden und Präsentationen, habe ich auf dieser Seite begonnen einige der häufigsten Fragen zu beantworten.

Antworten auf häufige Fragen zur Rede- und Präsentationsvorbereitung

 

An dieser Stelle finden Sie erste Antworten auf die häufigsten Fragen, die ich rund um die Vorbereitung von Reden und Präsentationen schon bekommen habe. Für die meisten Themen finden Sie ausführliche eigene Beiträge. Wenn Sie weitere Fragen haben, die für andere Rednerin und reden interessant sind, dann stellen Sie diese bitte in den Kommentaren.

 

 

1. Was gilt es vorher zu klären?

 

Der Termin für den Redebeitrag steht und jetzt geht es an die Vorbereitungen. Nur wie? Welche Dinge sollten vorab auf jeden Fall abgeklärt werden?

Umso früher Sie beginnen, desto einfacher ist es sich systematisch vorzubereiten. Die wichtigsten Entscheidungen: Was sind die Ziele, Publikum, Risiken und Chancen, welchen Aufwand verdient die Präsentation? Danach richtet sich dann das Vorgehen und welche Unterstützung dafür die beste Wahl ist.

 

 

 

2. Helfen Checkliste für die Vorbereitung von Präsentation?

 

Checklisten haben sich sehr für die Vorbereitung von Präsentationen bewährt. Am besten ist es, sich selbst einen Plan zu machen und dabei auch die Meilensteine für deren Erledigung festzulegen.

Bei der Redevorbereitung setze ich eine ganze Reihe von Checklisten für meine Klienten ein. Das hat sich sehr bewährt.

Elemente von Checklisten:

  • Ziele
  • Chancen / Risiken
  • Zielgruppe
  • Inhalt: Sammlung und Auswahl
  • Argumente: Pro & Kontra
  • Ablauf
  • Aufbau
  • Medieneinsatz: Visualisierung und Gestaltung
  • Durchführung
  • Nacharbeitung

 

 

 

3. Welche weiteren Hilfsmittel gibt es für die Vorbereitung?

 

Es gibt so viele Möglichkeiten eine Präsentation vorzubereiten. Definitiv die schlechteste Option ist es sofort mit PowerPoint und Co. zu beginnen. Besser ist es PowerPoint geschlossen zu lassen. PowerPoint ist ein technisches Hilfsmittel. Zu Beginn einer Präsentation sollten Sie besser kreativ und konzeptionell denken, als sich mit Technik und Präsentationsdesign zu beschäftigen. Bleiben Sie in alle Richtungen geistig flexibel und kreativ. Oft die erste Wahl: Ein Storyboard auf Papier und erst später den Rechner anschalten und Folien gestalten.

 

 

 

4. Wie werden Reden und Präsentation aufgebaut?

 

Aus gutem Grund gibt es eine Vielzahl von Strukturen für Reden. Vom Klassiker Einleitung-Hauptteil-Schluss, der Gestern-Heute-Morgen-Redestruktur, der  Fünf-Punkte-Gliederung, das Pro-und-Kontra-Redeformat bis hin zur KANO-Redeformel gilt es die jeweils passendste Struktur zu wählen. Das spart Zeit und schafft Ordnung.

 

 

 

5. Was besagt die KISS-Regel?

 

Das KISS-Prinzip liefert eine hilfreiche Sicht bei der Vorbereitung von Redebeiträgen. KISS steht für Keep It Straight and Simple oder meinetwegen auch Keep It Simple and Stupid. Es ist sozusagen das Gegenteil des ILDUP-Prinzip: Ich liebe unnötiges Plaudern. Was nicht hilft; schadet!

Botschaft sollten so kurz und so einfach wie möglich gehalten sein. Ständig prasseln Informationen im Überangebot auf uns ein . Machen Sie es Ihren Zuhörern so leicht wie nur möglich. Je prägnanter Sie Ihre Botschaft formulieren, desto schneller kann sie vom Publikum angenommen werden und desto länger bleibt sie im Gedächtnis.

 

 

 

6. Was ist bei der Gestaltung der Folien zu beachten?

 

Auch bei der Gestaltung der Folien gilt: Weniger ist mehr! Ansammlungen von Bulletpoints gelten heutzutage als schwere Verfehlung und werden vom Publikum mit Gähnen geahndet.

Mehr hierzu im  Artikel Präsentationsdesign: 35 Tipps für Powerpoint, Keynote und Co. plus FAQ.

 

 

 

7. Was gehört definitiv nicht in Reden oder Präsentationen?

 

Was nicht hilft, schadet! Also raus mit allem Ballast. Da kommen Personen des Vertrauens ins Spiel, die dazu konstruktives Feedback liefern. Die eigenen Lieblinge wollen weder Schreiber noch Redner gerne loslassen und halten viel zu oft am Ballast fest.

Redebeiträge sind nur bedingt für die Übermittlung großer Mengen von Informationen geeignet. Das kann in geschriebener Form besser erfolgen. In Präsentationen gilt es sich zu fokussieren und Aspekte mit Leben zu füllen.

Bei einer Präsentation zählt nicht nur der Inhalt selbst, sondern auch die Art und Weise, wie er verpackt wird. Wer den Inhalt eines Vortrages in den Köpfen seiner Zuhörer verankern will, sollte nicht nur eine lange Liste an Stichpunkten, sondern eine zusammenhängende Dramaturgie vortragen. Viele einzelne Stichpunkte können dazu führen, dass Ihr Publikum den Überblick verliert.

 

 

 

8. Handout ja oder nein?

 

Handouts sind beim Publikum beliebt, obwohl ihnen später eher selten die entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wenn Handouts verteilt werden, dann ist es besser das in der Regel erst nach der Rede zu tun. Sonst ist das Publikum abgelenkt und sieht keinen Grund mehr nach vorne zu sehen.

Tipps für gute Handouts (Teilnehmerskripte) bei Präsentationen

 

 

 

9. Wie kann ein guter Abschluss einer Präsentation aussehen?

 

Zu einer guten Präsentation gehört ein klarer Abschluss, meist in der Form einer wirkungsvollen Handlungsaufforderung. Kurz vorher kann dann noch eine kurze Geschichte, eine Zusammenfassung oder Rückgriff auf den Anfang der Präsentation die Botschaft vertiefen.

 

 

 

10. Welche Aufmerksamkeit verdient Kleidung?

 

Zur Vorbereitungen gehört es auch sich Gedanken über die Kleidung während der Präsentation zu machen.

Kleidung wird beurteilt, ob wir das wollen oder nicht. Es hat Einfluss auf die Interpretation der Rede. Weshalb sollte ich das ignorieren? Wichtig. Nicht verkleiden, also authentisch bleiben. Wählen Sie etwas, das zu Ihnen und zum Anlass passt. Überlegen Sie, welche Art der Kleidung dem Anlass angepasst ist, erkundigen Sie sich, welche Kleidervorgaben das Publikum hat, und wählen Sie dann das Passende aus Ihrem Kleiderschrank aus.

Probieren Sie keinen neuen Stil vor wichtigem Publikum aus. Sie könnten sich unsicher und vor dem Publikum entsprechend unwohl fühlen.

 

 

 

11. Was kann ich gegen Lampenfieber tun?

 

Was hilft gegen Lampenfieber? Bei Lampenfieber wird das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet – die Hände zittern, Schweißausbrüche machen sich bemerkbar.

Im Artikel 14 häufige Fragen zu Lampenfieber und die Antworten darauf erfahren Sie mehr.

 

 

 

12. Wie lange dauert die Vorbereitung einer Präsentation?

 

Wie so oft ist die Entscheidung über den empfehlenswerten Aufwand eine Frage, die sich nur mit dem erwarteten Ergebnis beurteilen lässt. Umso mehr ich mir von einer Redegelegenheit erwarte, desto höher darf die Investition sein. Das ignorieren allerdings viel zu viele Redner und ärgern sich anschließend über die vergebene Chance.

Einige Gedanken hierzu finden Sie im Artikel Präsentationen verdienen Aufwand. Alles ganz einfach: Zwölfjährige als Faltencreme-Modells und Apple-Keynotes.

 

 

 

13. Wie bereite ich meine Stimme auf die Redegelegenheit vor?

 

Die Stimme braucht Training und Pflege, um ihr Potenzial zu entfalten. Kurz vor Redebeiträgen kann zumindest durch entsprechende Aktivierungsübungen und Aufwärmrituale positiv auf den Stimmeinsatz Einfluss genommen werden.

 

 

 

14. Helfen Tipps zu Lampenfieber bei Redeangst?

 

Auch Lampenfieber mag unangenehm sein, doch handelt es sich im Vergleich zur Redeangst nicht um eine Krankheit. Redeangst ist eine unangemessene Angst, die psychotherapeutische Unterstützung benötigt. Das erfordert mehr als Coaching, die Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie und Erfahrungen in diesem Bereich. Was bei Lampenfieber hilfreich ist, kann bei Redeangst die Ängste verstärken.

 

 

 

15. Sind klassische rhetorische Stilmittel heute noch relevant?

 

Vom Staub befreit und aktualisiert sind auch heut noch viele der klassischen rhetorischen Stilmittel sehr wirkungsvoll. Die wichtigsten rhetorischen Figuren und Stilmittel, um Ihre Reden und Präsentationen interessant und lebendig zu gestalten finden Sie unter anderem im Artikel Rhetorische Stilmittel Reloaded. Würze für Reden und Präsentationen.

 

 

 

16. Was hat es mit Storytelling auf sich?

 

Storytelling war, ist und bleibt ein wichtiges Element von Reden und Präsentationen. Storytelling ist die Kunst, eine gute Geschichte zu erzählen. Storytelling ist sehr wirksam, vorausgesetzt die Geschichte ist relevant, passt zum Thema, Redner und zum Publikum. Eine gute Geschichte unterstützt die Botschaft und bleibt im Gedächtnis.

Tipps für Ihr Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

 

 

 

17. Wie bereite ich meine Körpersprache vor?

 

Die Körpersprache mit Haltung, Gestik und Mimik hat große Bedeutung für die Wirkung von Redebeiträgen. Allerdings erfordert es Vorsicht bei der Veränderung der Körpersprache. Leicht wirken Redner unecht, wenn sie beispielsweise versuchen fremde Gestik nachzuahmen.

So beruhigt gute Körpersprache, so schadet Ihnen Körpersprache

 

 

 

18. Auf welche Weise präge ich mir den Redebeitrag ein?

 

Es gibt eine Reihe von Techniken, um sich einen Redebeitrag einzuprägen. Am bekanntesten dürfte die LOCI-Technik sein. Eine Alternative sind Stichpunktkarten.

Lesen Sie hierzu 15+ Tipps, mit denen Sie Ihre Reden und Präsentation verinnerlichen.

 

 

 

19. Was besagt die 10-20-30-Regel?

 

Die 10-20-30-Regel besagt, das Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren.

20. Womit beginne ich?

 

Beginnen Sie mit Ihrer Kernaussage. Schreiben Sie in die Mitte, eines Blattes, was Sie mit Ihrem Redebeitrag erreichen wollen. Definieren Sie Ihr Ziel, Ihre Botschaft. Entwickeln Sie daraufhin Ihre Argumente und den roten Faden. Wenn Sie Mind Mapping beherrschen, erstellen Sie eine Mindmap. Alle weiteren Präsentationsinhalte richten sich darauf aus, die Kernaussage zu unterstützen.

 

 

 

21. Wie lang sollten Reden und Präsentationen sein?

 

In der Kürze liegt die Würze. Und die Antwort befriedigt so wenig, wie die „42“ in Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Deswegen gibt eine ausführlichere Antwort im Artikel Die optimale Rededauer: Wie lange kann sich ein Publikum konzentrieren?

Wenige Sünder werden noch nach den ersten zwanzig Minuten einer Predigt gerettet.

Mark Twain

 

 

 

22. Was kann ich bei meiner Vorbereitung der Präsentation von Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen?

 

Ein guter Tipp: Stay Hungry. Stay Foolish. Bleibt hungrig, bleibt albern. (Steve Job während seiner Stanford Rede).

Ansonsten hat Apple frühzeitig die Bedeutung von Präsentationen und Ihre Wirkung als Marketinginstrumente erkannt. Soweit sind viele Unternehmen in Deutschland heute noch nicht.

Was es für eigene Präsentationen zu lernen gibt, erfahren Sie im Artikel 29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co. und weiteren Beiträgen auf dieser Homepage.

 

 

 

23. Wie lassen sich Reden und Präsentationen proben?

 

Viele wünschen sich eine tolle Rede abzuliefern, doch den dafür erforderlichen Aufwand betreiben nur wenige. Auch, wenn der Vorsatz vorhanden ist, hilfreiche Proben von Reden und Präsentationen kommen fast immer zu kurz. Meist beschränkt es sich bestenfalls auf die Beschäftigung mit den Bildschirmfolien.

Ideal sind Proben mit professionellem Feedback unter möglichst realen Bedingungen.

So proben Sie Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

 

 

 

24. Wie gelingt der Einstieg?

 

Der erste Eindruck ist entscheidend, und der letzte bleibt! Schon der erste Satz in einer Rede entscheidet mit darüber, ob Redner ihr Publikum für sich einnehmen oder nicht. Entsprechende Aufmerksamkeit hat der Anfang eines Redebeitrags verdient. Was Sie hier richtig machen erleichtert Ihnen die weitere Rede. Der Eindruck, den Sie am Anfang vermitteln, wirkt noch eine Weile nach.

Beispiele für Ihren Einstieg in Reden und Präsentationen:

  • Einleitung mit einem persönlichen Erlebnis
  • Verknüpfung mit einem aktuellen Ereignis
  • Historische Anknüpfung
  • Storytelling
  • Humor
  • Zitat
  • Demonstration
  • Fragen (Rhetorische Fragen oder tatsächliche Fragen mit Abstimmungen)
  • Provokation
  • Beziehungspflege für Steigerung des Wohlwollens des Publikums

 

Sie wünschen sich weitere Anregungen? Die finden Sie im Artikel 27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen.

 

 

 

25. Wie bereite ich mich auf Fragen des Publikums vor?

 

Zur Vorbereitung von Fragen des Publikums begeben Sie sich am besten in dessen Position. Suchen Sie den Kontakt, um dessen Wahrnehmen, Denken und Handeln zu verstehen. Welche Fragen beschäftigt Ihr Publikum?

Je nach verfügbaren Ressourcen erfolgt dann die Auswertung der Erkenntnisse. Finden Sie vorher Antworten, die hilfreich sind. Oft lassen sich so Redebeiträge nochmals verbessern, indem Fragen schon dort berücksichtigt werden. In besonders wichtigen Fällen helfen Experten bei der Vorbereitung und dem Umgang mit Fragen. Gerade bei heiklen Themen zählt jedes Detail.

Mehr? 22+ Tipps für den Umgang selbst mit unbequemen Fragen des Publikums bei Präsentationen

 

 

 

26. Wie viel Humor verträgt eine Rede?

 

In den meisten Redebeiträgen ist Humor ein willkommenes Element. Nur, bitte Vorsicht bei Witzen. Das geht leicht nach hinten los. Im Zweifelsfall holen Sie sich vor dem Auftritt lieber vielfältiges Feedback zur Wirkung Ihres Humors.

Während humorvolle Anekdoten leichter eingesetzt werden können, erfordern die meisten anderen Formen von Humor eine Menge Vorbereitung, damit sie die gewünschte Wirkung erzielen. Schon das richtige Timing benötigt Erfahrung und einige Durchläufe mit qualifizierten Rückmeldungen.

Hier sind 19 Tipps für Humor in Reden und Präsentationen.

 

 

 

27. Wie berücksichtige ich Emotionen während der Vorbereitung?

 

Während und gerade am Ende der Rede ist es sehr wirksam die passenden Emotionen ins Spiel zu bringen. Erfahrene Redner widmen den Emotionen des Publikums besondere Aufmerksamkeit, anstatt sie dem Zufall zu überlassen.

So lernen Sie als Redner Emotionen beim Publikum zu wecken

 

 

 

28. Was bedeutet die Forderung in Präsentationen alle Sinne einzubeziehen?

 

Während insbesondere wissenschaftliche Redebeiträge häufig staubtrocken abgeliefert werden, leiden viele Teilnehmer unter der Darbietungsform. Eine Freude ist es für das Publikum nicht. So etwas bewegt wenig und macht keinen Eindruck. Damit das Publikum nicht sofort flüchtet werden mitunter Belohnungen, wie Buffets eingesetzt.

Wer sich und der eigenen Botschaft die verdiente Chance geben will macht es dem Publikum leichter und spricht alle Sinne an. Lebendigen Beiträgen folgt das Publikum bereitwilliger.

Mehr dazu im Artikel VAKOG und Spiegelneuronen: Mit 5 Sinnen Ideen in Reden und Gesprächen eine Form geben.

 

 

 

29. Wie finde ich die Kernbotschaft?

 

Die Kernbotschaft zu finden und vor Augen zu behalten ist wesentlich für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen. So wirkungsvoll Storytelling sein kann, so leicht geht der rote Faden verloren. Viel zu häufig mäandern Redner herum. Viel zu oft wird im großen Bogen um den heißen Brei herumgeredet. Überzeugungskraft: Null!

Bringen Sie Ihre Botschaft auf den Punkt. Was Sie nicht in einem Satz zusammenfassen können, wird sich auch in ewig langen Auftritten nicht vermitteln lassen.

12+ Redetipps, um die Kernbotschaft zu finden, auf den Punkt bringen und beim Publikum verankern

 

 

 

30. Wie unbequem darf ein Redebeitrag sein?

 

Sie wollen Ihr Publikum überzeugen, es bewegen? Gut! Doch wie weit können Sie dabei gehen, bis der Bogen überspannt ist? Sind Sie zu vorsichtig, wird der Funken nicht überspringen. Sind Sie zu forsch, flüchtet das Publikum. Um hier gute Entscheidungen zu treffen braucht es je n nach Thema und Publikum mehr oder weniger Fingerspitzengefühl.

Mehr dazu im Artikel Wie unbequem dürfen Ihre Beiträge in Reden und Präsentationen sein?

 

 

 

31. Lässt sich Applaus planen?

 

Am besten Sie planen ersteinmal einen hervorragenden Redebeitrag. Dann ist die Wahrscheinlichkeit für Applaus deutlich höher. Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang, meinte der Dramatiker Friedrich Hebbel. Allerdings ist das kein Garant für Standing Ovations. Es ist leicht Applaus schon im Ansatz zu verhindern.

Viele Redner machen es dem Publikum unnötig schwer zu applaudieren. Wer sofort von der Bühne flüchtet oder durch anderes Verhalten die Belohnung für all den Aufwand der Vorbereitung und Darbietung verhindert, ist sich dessen oft nicht bewusst.

 

 

 

32. Soll ich die gesamte Rede als Manuskript vorbereiten, um sie mitzunehmen?

 

Die wenigsten Menschen haben gelernt so vorzulesen, dass es für das Publikum eine Freude ist. Das ist schon mal ein guter Grund, um nicht mit Redemanuskripten zu arbeiten. Zu oft geht dadurch der Kontakt zum Publikum verloren und alle Beteiligten warten nur noch auf das Buffet oder die Gelegenheit der Flucht. Ein paar Gedanken dazu finden Sie im Artikel Fertiges Redemanuskript: Was für eine gute Rede hätte das werden können.

Wobei, der Vollständigkeit halber, zu erwähnen ist, dass es Situationen gibt, bei denen es auf jedes Wort ankommt. In solchen Fällen ist ein Redemanuskript in Kombination mit entsprechender Vorbereitung besser, als ein größeres Risiko einzugehen.

Wenn Sie ein Redemanuskript erstellen wollen, dann finden Sie hier Anregungen: 11 Tipps für ein gutes Redemanuskript.

 

 

 

33. Gibt es Eigenarten bei der Vorbereitung von Auftritten bei Massenveranstaltungen zu berücksichtigen?

 

Redebeiträge auf Massenveranstaltungen sind speziell. Solche Situationen sind voller Chancen und Risiken. Dem sind sich nicht alle Redner ausreichend bewusst. Größere Gruppen verändern Menschen, die sich von ihrem individuellen Verhalten unter solchen Bedingungen entfernen.

P.S.​

 

Welche Anregungen und Fragen haben Sie zur Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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esehen werden. Gehört werden. Einen Unterschied machen.


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Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin
Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Juli 2016
Überarbeitung: 28. Februar 2020
Englische Version:
AN: #941
K: CNB
Ü:

PowerPoint Karaoke reloaded

PowerPoint Karaoke reloaded

Von wegen Death by PowerPoint
Schluss mit death by powerpoint: PowerPoint Karaoke

PowerPoint Karaoke

 

PowerPoint Karaoke ist weit mehr als nur Unterhaltung, es ist ein hervorragendes Training für ambitionierte RednerInnen. Es reduziert übrigens auch Lampenfieber, wenn es wiederholt wird. Bin ich zu schnell? Dann nochmals zum Anfang und Schritt für Schritt:

PowerPoint Karaoke reloaded

 

Von wegen Folien des Grauens und Death by PowerPoint; das macht wach: Die Kombination von PowerPoint-Präsentationen und dem japanischen Partyspiel Karaoke, bei dem hier allerdings nicht gesungen, sondern improvisiert präsentiert wird, hat es in sich. Oh, was für ein langer Satz!

PowerPoint Karaoke (PPT-Karaoke, auch als Battle Decks oder Battledecks bezeichnet) basiert auf PowerPoint-Präsentationen, die auf einer Leinwand auf eine Gruppe von Teilnehmern projiziert wird. Die Bilder sind völlig zufällig, ihr Sinn erschließt sich oft nicht ohne Weiteres und das ist durchaus hilfreich.

 

 

 

Wie funktioniert PowerPoint Karaoke?

 

Ein Moderator sorgt für den Rahmen des PowerPoint-Karaoke. Anfangs stellt er den Ablauf und die Redner vor. Für das Publikum wird nochmals verdeutlicht, dass die Teilnehmer die ihnen zugeteilten Folien vorher noch nicht kennen. Dabei vermittelt die Moderation die Energie, in denen die Teilnehmer auftreten sollen. Eine gute Portion Humor und wiederholter Applaus fördern den Rahmen für unterhaltsame Auftritte.

Schließlich braucht es bereitwillige Teilnehmer, die sich dieser Herausforderung der Stegreifrede stellen.

Die Teilnehmer haben die Aufgabe, eine Präsentation zu ihnen unbekannten Folien zu halten. Wichtig; bei der Auswahl der Folien wird darauf geachtet, dass es sich um ein Fachgebiet handelt, in dem sich die Teilnehmer nicht auskennen. Was auch immer dann auf dem Bildschirm erscheint, ist von ihnen so zu behandeln, als wenn es von ihnen so geplant war. Den besonders begabten Teilnehmern gelingt es dabei auch noch eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen.

Die Folien werden vorab per Zufall ausgesucht. Oft umfassen PowerPoint-Präsentationen mehr als 20 Folien. Für das PowerPoint Karaoke werden davon 10 bis 12 Folien mit möglichst vielen Bildern oder Grafiken und wenig Text gewählt. Die ausgewählten Folien passen inhaltlich zusammen, und ermöglichen einen Spannungsbogen.

Die Teilnehmer erfahren erst kurz vor Beginn ihrer Präsentation das eigene Thema. Danach geht es gleich los. Die meist 7 bis 10 Minuten Redezeit wollen genutzt werden. Eine Minute vor Ablauf der Zeit erklingt eine Glocke, damit es zum Finale der Darbietung kommt. Bei Wettbewerben gibt es mehrere Runden und die Zuschauer bestimmen anhand ihres Applauses den Gewinner, am Ende wird der Gewinner gekrönt. Die mehr oder weniger ernstgemeinte Wahl erfolgt in verschiedenen Varianten. Im Grunde hat jeder Teilnehmer gewonnen, der sich der Aufgabe stellt und dabei auch noch Spaß hat.

 

 

 

Wozu? Was hat das für einen Nutzen?

 

PowerPoint Karaoke ist nicht eine wirksame und unterhaltsame Möglichkeit rhetorischen Fähigkeiten zu erweitern. Es trainiert die Präsentationsfähigkeiten, die Improvisationsfähigkeiten und hilft Lampenfieber abzulegen.

Reloaded?

Wer sich durch PowerPoint Karaoke nicht mehr gefordert fühlt, bekommt Eins drauf. Durch zusätzliche Aufgaben wird die Latte höher gelegt und die Betriebstemperatur gesteigert. Einige Varianten wurden sogar in die Trainings mit improRhetorik™ aufgenommen.

 

 

 

Tipps für PowerPoint Karaoke

 

Es gelten die meisten der bewährten Regeln für Präsentationen und einige Regeln des Improvisationstheaters helfen auch hier. Hier noch ein paar Anregungen:

  • Mutig sein
  • Akzeptieren
  • Behaupten, selbst bei völliger Ahnungslosigkeit
  • Einsatz an den Tag legen
  • Wach, im Moment und flexibel sein
  • Verinnerlichte Redestrukturen helfen
  • Sich selbst und den Eingebungen Vertrauen
  • Ausrutscher feiern und weiter machen
  • Üben, üben, üben
  • To be continued…

 

 

 

Übrigens

 

Während bei einigen Veranstaltungen mit PowerPoint Karaoke vor jedem Auftritt alkoholische Getränke der Aufwärmung und Enthemmung dienen sollen (was insbesondere bei mehreren Runden zu unerwarteten Nebenwirkungen führen kann) gehen wir in meinen Veranstaltungen andere Wege. Warm wird den Teilnehmern dennoch und es hat neben dem Unterhaltungswert auch erkennbar positive Auswirkungen auf die Qualität nachfolgender professioneller Präsentationen. Na, dann…

P.S.

 

Haben Sie PowerPoint Karaoke schon erlebt, was halten Sie davon?

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Artikel zu Missverständnissen

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin
Mut und Können erleichtern Spontanität.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2017
Überarbeitung: 4. September 2019
Englische Version:
AN: #316
K: CNB
Ü:

28 Tipps für das Whiteboard: Präsentieren vor Publikum

28 Tipps für das Whiteboard

Präsentieren am Whiteboard
Whiteboard

Whiteboard: Eigenarten, Einsatz, Tipps

 

Erfahren Sie, wie Sie den Einsatz von Whiteboard beherrschen. Setzen Sie mit dessen Hilfe live Ihre Botschaft zu unterstützen. So überzeugen Sie auch am Whiteboard.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Whiteboard

 

Ein Whiteboard ist eine glatt beschichtete Wandtafel, auf der mit entsprechenden Stiften geschrieben und gezeichnet werden kann. Sie ist auch trocken leicht abwischbar. Hier erfahren Sie, worauf es sich lohnt zu achten, damit Sie und Ihre Botschaft überzeugen.

 

 

 

Handhabung

 

Die Handhabung ist grundsätzlich einfach, wenn auch professionelle Nutzer einige lohnenswerte Feinheiten trainieren. Dazu gehört es, so auf der Tafel zu schreiben, dass man den anderen Teilnehmern möglichst nicht unnötig den Rücken zeigt, sondern sich häufig dem Publikum zuwendet und so schreibt, dass auch dabei die Sicht auf das Geschriebene möglich ist. Dies erfordert meist einige Zeit der Übung. Am besten ist dieser Aspekt schon bei der Sitzplatzgestaltung zu berücksichtigen, da die Tafeln üblicherweise fest montiert sind.

Obwohl für Whiteboards meistens Stifte mit abgerundeter Spitze vorhanden sind, lohnt es sich, passende (farbige) Stifte mit abgeschrägter Kante zu besorgen. Mit etwas Übung wirken diese deutlich ansprechender und professioneller, was der Wirkung und Überzeugungskraft sehr förderlich ist. Besonders ungeübte Hände erzeugen vor allem mit runden Stiftspitzen eine wenig ansprechende, kritzelig und unsicher wirkende Schrift. So, jetzt Schritt für Schritt:

 

 

 

28 Tipps für den erfolgreichen Einsatz eines Whiteboards

 

 

1. Auswahl

 

Whiteboards sind überwiegend aus eisenhaltigen Blechen gefertigt, sodass beispielsweise Ausdrucke mit Magneten befestigt werden können. Dabei ist auf gute Magnete zu achten, da besonders bei den billigen Angeboten mit nur sehr geringer magnetische Haltekraft die Blätter schnell der Schwerkraft erliegen und im doppelten Sinne des Wortes bei den Betrachtern durchfallen.

Einfache Modelle sind mit Kunststoff oder dünnem Lack beschichtet. Dadurch sind Sie recht empfindlich.

Whiteboards mit Porzellan-, Emaille-Beschichtung oder sogar Glas besitzen eine besonders glatte und harte Oberfläche. Sie sind besonders unempfindlich gegen Kratzer. Selbst Permanentmarker lassen sich dort entfernen. Doch hat Qualität auch hier ihren Preis.

Matt emaillierte Whiteboards sind auch als Projektionsfläche für Beamer, Tageslichtprojektor etc. geeignet.

 

 

 

 

2. Stifte

 

In die eigene Grundausstattung gehört stets ein großzügiger Vorrat an geeigneten Stiften in verschiedenen Farben. In fremden Konferenzräumen oder Schulungsräumen mögen zwar Stifte vorhanden sein, nur in welchem Zustand? Wenn deswegen plötzlich beim Schreiben der Stift versagt oder deren Zustand nicht den Erfordernissen entsprechen, geht das Zulasten des eigenen Ansehens. Schöne Grüße von Murphy. Nur mit sehr guten Stiften sind anspruchsvolle Visualisierungen eine Freude.

 

 

 

3. Skizze

 

Erleichtern Sie sich das Leben. Machen Sie vorher einen Entwurf des Designs, dass Sie später auf dem Whiteboard Schritt für Schritt entwickeln wollen. Skizzieren Sie bei der Vorbereitung, was Sie an welcher Stelle auf das Whiteboard bringen wollen. Dann gehen Sie systematischer ans Werk und das Publikum spürt, Sie wissen, was Sie tun. Außerdem werden Zeichnungen so besser.

 

 

 

4. Position während der Verwendung

 

Wenn Sie zur Gruppe gewandt sind, sollten Sie als Rechtshänder rechts neben dem Whiteboard stehen. Dadurch verdecken Sie es nicht so sehr und können sich immer wieder zur Gruppe wenden.

 

 

 

5. Aufteilung

 

Weniger Fülle ist besser, als der Versuch, möglichst viel auf einem Whiteboard unterzubringen. Machen Sie es Ihrem Publikum leicht, sich zurechtzufinden. Lassen Sie dazu oben und unten sowie an den Seiten Ränder frei. Wenn Sie nicht alles bis an den Seitenrand quetschen, wirkt das Whiteboard aufgeräumter und großzügiger. Wenn Sie stets linksbündig schreiben, dann ist es am leichtesten zügig und ordentlich ans Werk zu gehen.

 

 

 

6. Überschrift

 

Verwenden Sie aussagekräftige Überschriften. Die Teilnehmer können die Inhalte dadurch besser nachvollziehen. Auf einen Blick ist ersichtlich, worum es geht.

 

 

 

7. Stichpunkte statt Textwüste

 

Weniger ist oft besser. Überladen Sie das Whiteboard nicht mit zu vielen Stichpunkten oder gar vollständigen Sätzen. Ihr Publikum soll Ihnen ja weiterhin zuhören und nicht mit Lesen beschäftigt sein. Wobei die Versuchung bei Whiteboards zumindest schon etwas geringer ist als bei Bildschirmfolien. Nutzen Sie auch hier lieber Stichworte, die Ihre Botschaft unterstützen und nicht ersetzen.

 

 

 

8. Schriftgröße

 

Damit die Schrift gut zu lesen ist verwenden Sie bei einer Gruppengröße mit bis zu 30 Teilnehmern und naher Bestuhlung lieber Großbuchstaben.

 

 

 

9. Groß- und Kleinschreibung

 

Für die Beschriftung von Whiteboards hat sich eine serifenlose Groß- und Kleinschreibung bewährt, die in guten Trainerausbildungen gelehrt wird. Die übertriebene Verwendung von Großbuchstaben macht selbst Überschriften schlechter lesbar und sie wirkt lautschreierisch.

10. Ober- und Unterlängen

 

Buchstaben wie f, g oder p bzw. Umlaute wie ä, ö oder ü benötigen aufgrund ihrer Darstellung etwas mehr Raum nach oben oder unten. Verkleinern Sie deswegen die Ober- und Unterlängen. Unterlängen sind die Bereiche von Buchstabens, unterhalb der Grundlinie. Oberlängen sind die Bereiche eines Buchstabens, der die Mittellinie nach oben überschreiten. Diese Bereiche sollten nicht übertrieben werden, da sonst zu viel Platz belegt wird oder die Buchstaben ineinander übergehen. Als Orientierung sollten die Ober- und Unterlängen maximal die Hälfte der Mittellänge haben.

 

 

 

11. Farbe

 

Gerade bei aufwendigeren Zeichnung sind Farben sehr nützlich. Verwenden Sie möglichst wenigstens drei kräftige und leuchtende Farben, um die Aufmerksamkeit zu fördern und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Bringen Sie etwas Farbe ins Spiel, aber treiben Sie es nicht zu bunt. Ich verwende für Text Schwarz und manchmal Blau, rote Stifte nur für Hervorhebungen. Für Strukturen verwende ich eine Vielzahl von Stiften.

 

 

 

12. Zwei Stiftarten

 

Für das Schreiben am Whiteboard haben sich zwei Stiftarten bewährt. Dünnere Stifte werden für die Beschriftung von Karten, für Gruppenarbeiten und schnelles Schreiben des Moderators verwendet. Dickere Filzstifte werden für professionelles Arbeiten am Whiteboard genutzt, weil dicke Stifte ein ansehnliches Schriftbild erleichtern.

 

 

 

13. Keilstifte

 

Verwenden Sie Keilstifte für das Schreiben am Whiteboard. Breitere Keilstifte erzeugen ein schönes Schriftbild, wenn sie richtig gehalten werden. Die richtige Stifthaltung am Whiteboard benötigt etwas Übung für ein einheitliches Schriftbild. Dazu gilt es den Stift mit seiner Schreibfläche vollkommen aufzusetzen und mit dieser Breitseite zu arbeiten. Keilstifte werden im Winkel von 45° gehalten. Wenn Sie darauf achten, den Stift beim Schreiben nicht zu drehen, wird das Ergebnis sofort gleichmäßiger. Die lange Stiftseite zeigt währenddessen zur Körpermitte des Nutzers. Den meisten Menschen geht eine etwas nach rechts gestellte Schrift leichter von der Hand.

 

 

 

14. Druckbuchstaben

 

Sie haben eine ansehnliche Schreibschrift? Fein! Verwenden Sie trotzdem lieber Druckbuchstaben. Druckbuchstabenschrift ist besser lesbar als saubere Schreibschrift. Mit etwas Übung der Druckschrift für Whiteboards können Sie Ihr Schriftbild und die Professionalität Ihres Auftritts verbessern.

 

 

 

15. Änderungen

 

Entdecken Sie auf einem vorbereiteten Whiteboard, in den Sie schon einigen Aufwand gesteckt haben, einen Fehler, dann überdecken Sie ihn mit einem Stück Papier. Im guten Moderatorenkoffer befindet sich Magnete, die Sie zur Befestigung verwenden können.

 

 

 

16. Ideen für Visualisierungen

 

Pablo Picasso: Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen. Also lassen Sie Ihre Ideen Gestalt annehmen!

Sammeln Sie Ideen für Visualisierungen. Sie können zur Inspiration auch einen Blick in Visualisierungswörterbücher werfen. Ich habe ein Notizbuch, in dem ich bei Bedarf Ideen herausfische. Visualisieren Sie Ihr Thema doch mittels Mind Mapping. Visualisieren können Sie trainieren. Je häufiger Sie sich von etwas ein Bild machen, desto leichter fällt es Ihnen.

 

 

 

17. Symbole

 

Machen Sie es anschaulich. Einfacher ist meist besser, auch bei der Illustration. Verwenden Sie einfache Symbole, die für sich sprechen und die Aussage unterstreichen. Beliebt sind beispielsweise Smileys, Blitze, Ausrufezeichen, Fragezeichen, Strichmännchen, Rahmen, Pfeile.

 

 

 

18. Eines nach dem anderen

 

Ordnung ist das halbe Leben. Wenn Sie aufwendige Elemente vorbereitet haben, sollten diese erst dann aufgedeckt werden, wenn Sie auch an der Reihe sind. Sonst ist das Publikum abgelenkt und es reduziert sich die Spannung. Um nicht sofort den gesamten Inhalt eines Whiteboards zu entblößen, können Sie Bereiche abdecken, beispielsweise mit selbstmehrfachhaftenden Notizzetteln.

 

 

 

19. Text und Grafik kombinieren

 

Auf dem Whiteboard machen sich Kombinationen von Text und unterstützender Grafik gut. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Geeignete Bilder ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, transportieren die Botschaft und bleiben länger im Gedächtnis.

 

 

 

20. Whiteboard als Pinwand

 

Präsentieren Sie Ihre Botschaften möglichst anschaulich und abwechslungsreich an. Sie können das Whiteboard wie eine Pinnwand einsetzen. Wenn Sie metallische Whiteboards einsetzen, geht das mit Magneten sehr gut. Auf diese Weise können Sie auf dem Whiteboard auch klassische Moderationskarten befestigen.

 

 

 

21. Besser eine Skizze als keine Grafik

 

Bitte … zeichne mir ein Schaf!“ Sie sind kein begnadeter Grafiker und Ihr Elefanten in einer Riesenschlange ähnelt eher einem Hut? Na und! Selbst eine Visualisierung mit deutlichem handwerklichen Entwicklungspotential ist besser als keine. Ohne Übung sieht die Schrift nun mal in der Regel nicht wie gedruckt aus. Der Einsatz eines Whiteboards ist trotzdem eine gute Idee, die Vorteile überwiegen. Und ein Strichmännchen bekommen Sie doch noch hin, oder?

 

 

 

22. Stiftablage

 

So mancher Redner mit Stift in der Hand erinnert mich an Loriots Szene mit der wandernden Nudel. Seine Gesprächspartnerin kann ihm nicht folgen, da die Nudel ihre Aufmerksamkeit vollkommen beansprucht. Unbewusst entwickeln die Hände mancher Redner Ambitionen zur Akrobatik. Der wandernde Stift wirkt dann wie eine Nudel. Das schränkt die Unterstützung durch Körpersprache ein und lenkt das Publikum ab. Eine Stiftablage ist von Vorteil, da sonst viele Nutzer dazu neigen die Stifte unnötig lange in den Händen zu halten.

 

 

 

23. Blickkontakt

 

Reden Sie möglichst nur dann, wenn Sie Blickkontakt haben, sonst verlieren Sie leicht das Publikum. Entwickeln Sie den Inhalt gemeinsam.

 

 

 

24. Reinigung

 

Reinigen lassen sich Whiteboards mit dem üblichen Löschschwamm. Genügt das nicht, dann helfen spezielle Whiteboard-Reiniger.

Permanentmarker sollten nicht in der Nähe gelagert werden. Zu oft hinterlassen sie Erinnerungen auf Whiteboards. Die Tinte richtiger Boardmarker enthält kein Xylol und Toluol (Methylbenzol), wie Permanentmarker.

 

 

 

25. Dokumentation

 

Da das Whiteboard für die weitere Nutzung wieder gewischt werden muss, ist frühzeitig an die Sicherung der Zwischen- und Endergebnisse zu denken. Fotos mit der Digitalkamera oder dem Smartphone haben sich dafür sehr bewährt. Mitunter kann so sogar auf Protokolle verzichtet werden beziehungsweise können diese sehr kurz gehalten werden, wenn die Teilnehmer diese farbigen Bilder beispielsweise per E-Mail erhalten.

Die Teilnehmer haben dann eine vertraute Dokumentation.

 

Tipps, die Ihnen Nacharbeit und somit Zeit sparen:

  • Ordnung
    Denken Sie an die Reihenfolge und Ordnung. Das setzt ein möglichst strukturiertes Vorgehen und gegebenenfalls Vorbereitung voraus.
  • Dick und dunkel
    Dicke dunkle Linien von ebensolchen Stiften sind auf Fotografien besser zu erkennen.
  • Belichtung
    Statt künstlichem Licht sorgt natürliches Licht für bessere Ergebnisse. Die Verendung von Blitz ist bei sehr glatten Whiteboards nicht empfehlenswert. Die Reflexionen spiegeln sich wider und machen die Bilder unansehnlich.
  • Weißabgleich
    Wer vorher an den Weißabgleich denkt, braucht später weniger zu korrigieren.
  • Perspektive
    Fotografieren Sie möglichst auf der Höhe der Whiteboards und senkrecht darauf, denn sonst kommt es zu perspektivischen Verzerrungen. Ist die Kamera waagerecht ausgerichtet, verlaufen die Kanten des Whiteboards parallel mit den Bildkanten.

 

 

 

26. Üben, üben, üben

 

Die Verwendung von Whiteboards wird mit entsprechender Übung durch noch überzeugendere Präsentationen belohnt. Es lohnt sich, machen Sie sich mit dem Medium vertraut!

 

 

 

27. Trickkiste

 

Schauen Sie in die Trickkiste von Kollegen und Trainern. Bereichern Sie Ihr Repertoire und füllen Sie den Werkzeugkoffer. Damit erfreuen Sie Ihr Publikum und sich selbst.

 

 

 

28. Unterstützung

 

Lassen Sie sich im Umgang mit dem Whiteboard unterstützen. Wissen ist mitunter käuflich und das ist auch gut so.

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

P.S.

 

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2005
Überarbeitung: 4. Juli 2019
AN: #52371
Ü:
K:

Präsentationsdesign: 35 Tipps für Powerpoint, Keynote und Co. plus FAQ

Präsentationsdesign: 35 Tipps für Powerpoint, Keynote und Co.

So erstellen Sie Bildschirmpräsentationen, die Sie und Ihre Botschaft gut aussehen lassen
Textwüsten auf Präsentationsfolien sind platzsparend, aber nervig

Präsentationsdesign

 

Was macht überzeugende Präsentationsfolien aus? Hier sind einige Empfehlungen, mit denen Ihnen ansprechende und überzeugende Präsentationen gelingen. Und das auch, wenn Sie keinen Abschluss als Grafiker haben.

Powerpoint™, Keynote™ & Co.

 

Vor dem größten Anteil der gehaltenen Powerpoint-Präsentationen sollte das Betäubungsmittelgesetz schützen. Für gefühlte Ewigkeiten erleidet das Publikum langatmige Ausführungen mit Einzelheiten die weder persönlichen Bezug oder Inspiration liefern und schon gar keine positiven Emotionen erzeugen. Typisch sind mit Zahlenfriedhöfe, Textwüsten und grauer Theorie. Es dominieren überfrachtete Folien, an denen sich unvorbereitete Vortragende entlanghangeln und sich so zu meist untrainierten Vorlesern verwandeln. Doch das Interesse der Zuhörer will geweckt sein, nicht eingeschläfert!

 

Anmerkung:
Powerpoint von Microsoft™ ist ein weit verbreitetes Computer-Präsentationsprogramm von Microsoft™. Ein anderes Produkt für diese Zwecke ist Keynote™ von Apple™ und es existieren weitere Programme beziehungsweise Apps. Präsentation können mittels solcher Programme erstellt und begleitet werden.

 

 

 

Kritik

 

Präsentationssoftware steht immer wieder mal in der Kritik. Wie jedes Werkzeug kann es gut und auch schlecht eingesetzt werden. Negative Beispiele basieren meist darauf, dass keine grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten zum Aufbau von Präsentationen erworben wurden. Dann werden Informationen lieblos in die Präsentationsfolien gequetscht.

 

PowerPoint ist, wenn jemand 4 Stunden arbeitet, damit er dann in 20 Minuten zeigen kann, was er auch in 5 Minuten sagen könnte.

 

 

 

Textwüsten auf Präsentationsfolien

 

Immer rauf mit dem Text, so eine Präsentationsfolie kann einiges ab. Was für das Publikum eine Textwüste ist für manchen Redner oder besser Vorleser so etwas wie der statische Ersatz eines Teleprompters. Das solche Textwüsten weder dem visuellen Empfinden Freude bereiten noch das wortwörtliche Vorlesen von prallvollen Präsentationsfolien, benötigt hoffentlich keine weitere Erwähnung, oder?

Aus eigener Erfahrung ist mir bekannt; es hinterlässt einen bleibenden Eindruck, wenn ein Vorstand eine lange Tagung damit bestreitet, eine vollgeschriebene Folie nach der anderen monoton vorzulesen. Staubtrocken, langatmig, schmerzhaft. Beachtenswert ist dabei nur, wie viel Text auf einer Folie Platz hat und wie viel Kaffee der Magen verträgt.

 

 

 

Besser

 

Weniger ist mehr, ich meine besser! Nur wie wenig ist gut? Kursteilnehmer fragen oft; „Wie viel Text darf denn auf eine Folie?“, und „Wie viele Aufzählungspunkte (Bullet Points) verträgt eine Folie?“. Aus meiner Sicht soll jeglicher Text nur Unterstützung sein, sonst wird er zur Ablenkung. Lesen und Zuhören gleichzeitig funktioniert nicht, die Präsentation leidet darunter. Also belassen Sie es bei Stichpunkten. Da kann dann ruhig mal ein einzelnes Wort auf einer Folie stehen. Und, wenn Sie ein Symbol oder Foto dafür finden, umso besser. Dann ersetzen Sie das Wort damit, wenn es der Botschaft dient.

Noch besser als der Einsatz von Technik ist es, als Persönlichkeit von sich und der Botschaft zu überzeugen. Emotionen sind der schnellste Weg zu den Herzen der Zuhörer. Nutzen Sie sie, um Ihr Publikum zu überzeugen, zu begeistern und für sich zu gewinnen.

35 Tipps für Präsentationsdesign und Präsentation

 

Powerpoint kann ein mächtiges Werkzeug sein, um die Präsentation zu unterstützten. Es kann aber bei den Zuhörern auch zum Sekundenschlaf führen, als Death by Powerpoint bezeichnet. Oder dazu, vom Wesentlichen abzulenken. Wie jedes Werkzeug liegt es in der Hand des Nutzers es sinnvoll zu nutzen oder bewusst darauf zu verzichten.

Zur Orientierung:

 

 

 

1. Anfangs Abstand vom Rechner

 

Beginnen Sie das Präsentationsdesign nicht mit einer Präsentationssoftware. Skizzieren Sie, nutzen Sie in der ersten Phase alle Sinne, treiben Sie es wild und bunt. Auch, wenn es schon konkreter wird, halten Sie Abstand vom Rechner und zeichnen Sie ein Storyboard, vorzugsweise auf Papier.

 

 

 

2. Bullet Points

 

Mit Aufzählungen geht die Erstellung von Präsentationsfolien schnell von der Hand. Deswegen sind Aufzählungspunkte (Bullet Points) auch so häufig zu sehen. Während der Präsentation hangeln sich Redner dann an den Stichworten entlang und ersparen sich entsprechende Vorbereitungen.

Für das Publikum ist das keine Freude! Setzen Sie Aufzählungspunkte so sparsam wie möglich ein.

 

 

 

3. Einfache Elemente

 

Grafiken sollten schnell zu erfassen sein. Komplexe Bilder binden die Aufmerksamkeit des Publikums zu lange und reduzieren die Wirkung des Redners.

 

 

 

4. Je Folie eine Kernbotschaft

 

Bleiben Sie konzentriert und fördern das auch bei Ihrem Publikum. Widmen Sie jeder Folie maximal eine Kernbotschaft.

 

 

 

5. Anzahl der Folien

 

Setzen Sie nur so viele Folien ein, wie erforderlich. Das Publikum soll sich schließlich an Ihnen orientieren und nicht ständig auf die Folien schauen.

 

 

 

6. Logo

 

Schön, wenn Sie stolz auf Ihr Logo sind. Nur, bitte übertreiben Sie es nicht. Es reicht das Logo auf der ersten und letzten Seite zu haben. Gleiches gilt für Domain und sonstige Kontaktdaten.

 

 

 

7. Visuelle Spielereien

 

Es flirrt und flattert und jede Animation, die Powerpoint bietet, will ausprobiert werden? Quälen Sie nicht die Augen und Nerven Ihrer Zuschauer.

 

 

 

8. Wirkung von Schriften

 

Die Wahl der Schriftart ist eine Aussage. Jenseits von Standardschriften, wie Times New Roman und Arial, gibt es lohnenswerte Entdeckungen zu machen. Neben der Lesbarkeit spielt die Aussage der Schrift eine große Rolle. Nur bitte: Halten Sie sich bei der Anzahl der verwendeten Schriften zurück. Schön, wenn Sie stolz über die riesige Anzahl von Schriften auf Ihrem Rechner sind. Auf den Folien orientieren Sie sich lieber an den für das Corporate Design festgelegten Schriften.

 

 

 

9. Lesbarkeit von Schriften

 

So gut Ihnen die vorgesehenen Schriften gefallen. Achten Sie darauf, dass diese auch vom Publikum gut zu lesen sind. Sehr schmale und zackige Schriftarten sind mit etwas Abstand schwer zu lesen. Und auch die Schriftgröße ist der Gegebenheit anzupassen. Sonst schläft das Publikum in den letzten Reihen ein oder es entsteht Unruhe, weil andauernd nachgefragt wird.

 

 

 

10. Schriften einbetten

 

Wenn die Präsentationssoftware es erlaubt, dann betten Sie Ihre Schriften in die Datei ein. Sonst kann es bei der Präsentation auf fremden System zu beeindruckenden visuellen Effekten kommen. Die tun Ihrer Botschaft selten gut.

 

 

 

11. Kontrast und Farbschema

 

Verwenden Sie einen hohen Kontrast zwischen Hintergrundfarbe und Textfarbe. Schauen Sie sich die Farben Ihrer Texte, Formen und Grafiken auf der Beamerprojektion oder auf dem Präsentationsmonitor an. Da kann es zu deutlichen Abweichungen und Effekten kommen.

Lassen Sie sich bei der Wahl eines geeigneten Farbschemas von einem grafisch bewanderten Menschen unterstützen.

 

 

 

12. Stichworte

 

Packen Sie auf Ihre Folien Stichworte, statt ausformulierten Text. Lange Texte verlocken Sie dazu ihn vorzulesen und das Publikum auch. Dann machen Sie sich überflüssig oder stören sogar das Lesen des Publikums. Und mal ganz ehrlich; wie gut können Sie vorlesen und würden Sie das selbst als Teilnehmer im Publikum erleben wollen?

 

 

 

13. Simple Grafiken oder Fotos statt viel Text

 

Visualisieren Sie Ihre Botschaften möglichst so, dass sie schnell und deutlich zu verstehen sind. Ein einfaches Foto, eine Skizze unterstreichen die Aussagen von Rednern.

 

 

 

14. Multimedia-Elemente einbetten

 

Damit die Multimedia-Elemente auch vor Ort funktionieren ist es sicherer sie einzubetten. Was im Büro noch funktionierte kann unterwegs ganz anders aussehen, wenn die Datei noch auf dem Server liegt.

 

 

 

15. Einheitsbrei

 

Eine große Überschrift, rund fünf Bullet Points und schnell noch ein nettes Bild daneben gesetzt. Fertig?

Die meisten Präsentationen mit PowerPoint und Co. sehen ähnlich aus. Beim Publikum führt das schnell zur Ermüdung. Wer seine Folien anders und ansprechender gestaltet, weckt und hält die Aufmerksamkeit des Publikums.

16. Rechtschreibung und Grammatik

 

Irren ist menschlich und in eigenen Texten sehen die meisten Menschen Fehler selbst zuletzt. Schnitzer kosten Glaubwürdigkeit und lenken das Publikum ab. Also lassen Sie sich dabei unterstützen, dem Fehlerteufel ein Schnippchen zu schlagen. Ein paar Tipps dafür finden Sie im Artikel Skitts Gesetz bzw. Skitt’s Law und 10 Tipps für das Lektorat eigener Texte.

 

 

 

17. Eigene Hardware für die Präsentation

 

Mal will der USB-Stick gerade nicht, die Softwareversionen stimmen nicht überein, der vorhandene Rechner ist aus dem 18. Jahrhundert etc. Das hat schon viele Präsentierende ins Schwitzen gebracht und zu Stegreifreden geführt. Verwenden Sie deswegen vorzugsweise Ihre eigene Hardware für die Präsentation. Sicher ist sicher! Murphy wartet schon darauf, sich in Erinnerung zu bringen.

 

 

 

18. Corporate Design

 

Stimmen Sie die Präsentation mit dem Corporate Design ab. Als Berater wünschte ich mir häufig, dass diejenigen, die mit guter Absicht ein einheitliches Folienlayout bestimmt haben, einen Experten mit ins Team geholt hätten. Sehr oft widersprechen die Vorgaben einem guten Rahmen und schaden.

Ja, fragen Sie mich ruhig!

 

 

 

19. Vorlagen

 

Damit Sie bei der Erstellung Ihre Präsentation schneller vorankommen, sind gute Masterfolien wesentlich. Also nehmen Sie die Layoutgestaltung vorwiegend auf den Masterfolien vor. So erhalten Sie auch ein konsistenteres Erscheinungsbild.

 

 

 

20. Präsentationsfolien sind Hilfsmittel

 

Mehr ist besser? Nein, auch bei Präsentationen bewahrheitet sich das Sprichwort „Weniger ist mehr!“. Mit Präsentationssoftware und Präsentationsfolien soll das jeweilige Ziel unterstützt werden. Auch die schönsten Folien sollen die Präsentation der Redner nicht ersetzen. Sonst könnte ja die Datei per E-Mail versandt werden. Nicht jede Information, die Sie vermitteln wollen, sollte auf den Folien zu finden sein. Die Folien sollen nicht die Präsentation ersetzen, sondern unterstreichen. Denken Sie daran, dass Sie als Persönlichkeit und Ihre Botschaft im Mittelpunkt stehen, nicht Ihre Präsentationsfolien.

 

 

 

21. Präsentationsfolien als Handout

 

Um Zeit zu sparen, werden Präsentationsfolien gleich so erstellt, dass sie als Handout dienen. Das üppige Ergebnis verwirrt dann das Publikum. Lesen Sie zu diesem Thema die folgenden Artikel:

 

 

 

22. Ausdruck

 

Murphy meldet sich am liebsten dort, wo es am spektakulärsten ist, denn das ist seine Natur. Also: Drucken Sie sich Ihre Folien aus! Der arme Wald? Ja, stimmt, doch es beruhigt.

 

 

 

23. Medienkombinationen

 

Selbst die besten digitalen Präsentationsfolien lassen sich mit vor Ort ergänzten analogen Skizzen ergänzen. Greifen Sie zwischendurch zum Stift und gehen Sie an das Flipchart. Das fördert die Aufmerksamkeit.

 

 

 

24. Emotionen

 

Sorgen Sie dafür, dass die gewünschten Emotionen auch über die Bildschirmpräsentation transportiert werden.

 

 

 

25. Bildschirmschoner

 

Schalten Sie vorher den Bildschirmschoner aus. Solcherlei Störungen im Hintergrund lenken nicht nur ab, weil die Folien entschwindet. Mitunter sind die Bildschirmschoner auch einen Lacher wert, der dann allerdings zu Ihren Lasten geht.

 

 

 

26. Qualität der Grafiken

 

Setzen Sie hochauflösende Grafiken ein. So ein Foto mit geringer Auflösung mag auf dem Handy noch nett anzuschauen sein, auf der riesigen 4K-Projektion dann allerdings so aussehen, als wenn es in den Regen gekommen ist.

 

 

 

27. Was Grafiker können, können vor allem Grafiker

 

Nicht jeder von uns hat stets das Budget für erstklassige Grafiker. Doch die können, was nur Grafiker können: hervorragendes Design!

Wenn es bei einer Präsentation darauf ankommt, dann planen Sie derlei Unterstützung ein.

 

Anmerkung:
Ich bin kein Grafiker und bin daher stets an Empfehlungen und Kontakten zu Grafikern interessiert, die ich für eigene Vorhaben und Kundenprojekte einsetzen beziehungsweise vermitteln kann. Wenn Sie jemanden kennen …?

 

 

 

28. Routine und Abkürzungen

 

Wenn Sie häufiger mit der gleichen Präsentationssoftware am Werk sind, lohnt es sich, die Tastatur, statt der Maus, zu verwenden. Prägen Sie sich die Tastenkombinationen ein und es geht deutlich schneller. Je nach Software können Sie auch eigene Abkürzungen und Prozesse erstellen. Das mag am Anfang etwas mehr Zeit brauchen, doch die Investition lohnt sich.

 

 

 

29. Notizen

 

Sammeln Sie Ideen in den Moderatorennotizen. Nein, die werden später nicht vorgelesen, sondern dienen der Vorbereitung.

Anmerkung:
In meinem Arbeitsablauf nutze ich das nur sehr selten.

 

 

 

30. Abwechslung

 

Setzen Sie auch andere Medien ein. Ich kombiniere beispielsweise gerne mit Flipcharts, auf denen Grafiken live entstehen. Entsprechende Anregungen finden Sie im Artikel Hoch lebe das Flipchart: 48 Tipps zur erfolgreichen Nutzung von Flipcharts.

 

 

 

31. Verdunklung

 

Lassen Sie die ab und zu mal die Folien beiseite. Dafür bietet sich eine Folie an, die leichte erfasst wird und dann in den Hintergrund tritt oder Sie pausieren die Projektion durch eine Schwarzfolie oder Weißfolie.

Bei PowerPoint und Keynote drücken Sie hierfür während der Präsentation die Taste B für Black oder W für Weiß. Soll es weiter gehen drücken Sie einfach eine Taste oder klicken mit der Fernbedienung.

 

 

 

32. Weniger Zahlen, mehr Bedeutung

 

Egal wie kompliziert die Zusammenhänge sind, Daten können immer eine Geschichte erzählen. Anstatt also Zahlen aufzulisten oder komplexe Diagramme zu erstellen, konzentrieren Sie sich stattdessen auf das, was sie bedeuten.

Weshalb ist eine Erhöhung um drei Prozent für Ihre Präsentation wichtig und eine Diskussion erforderlich? Was daran ist für Ihr Publikum von Bedeutung? Reduzieren Sie die Anzahl der Daten auf ein Minimum und fokussieren Sie sich auf Ihre Ziele.

 

 

 

33. Farben: Finden Sie die perfekte Farbpalette

 

Die Farbpsychologie beschreibt, das Farben beeinflussen, wie wir die Welt sehen. Farbe kann Auswirkungen auf unsere Stimmungen, Emotionen und Verhaltensweisen nehmen.

Anstatt komplizierte Animationen zu verwenden, können Sie Ihren Darstellungen durch die Wahl der richtigen Farben eine Dimension verleihen. Finden Sie dazu die Farbpalette, die zu Ihrer Präsentation passt, indem Sie an anderer Stelle nach Inspiration suchen. Farbe spielt eine wichtige Rolle für ein nahtloses visuelles Erlebnis, also wählen Sie Ihre Palette mit Bedacht.

 

 

 

 

34. Goldener Schnitt

 

Bei der grafischen Gestaltung sehr hilfreich: Der Goldene Schnitt, die Regel für einen harmonischen optischen Aufbau. Sie besagt, das kürzere Stück einer Strecke (Seiten-/Satzspiegelbreite) verhält sich zum längeren Stück (Seiten-/Satzspiegelhöhe) wie das längere Stück (Seiten-/Satzspiegelhöhe) zur Gesamtlänge (Breite und Höhe zusammengerechnet). Der Goldene Schnitt wird sowohl für die Gestaltung von Seiten als auch für die Wahl des Ausschnitts bei Fotografien verwendet.

 

 

 

35. Weiterbildung

 

Im Präsentationstraining PowerPoint und Co. für den professionellen Einsatz lernen Sie, was der Titel verspricht.

 

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

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Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

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Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Anmerkungen:

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Antworten auf häufige Fragen zum Präsentationsdesign

 

An dieser Stelle finden Sie Antworten auf Fragen, die ich immer wieder in meinen Kursen gestellt bekomme. Sie können in den Kommentare ebenfalls Ihre Fragen stellen.

 

 

1. Wie viele Folien sollte meine Präsentation haben?

 

Die Anzahl der Folien, die Sie verwenden sollten, hängt davon ab, wie viel visuelle Unterstützung Sie benötigen, um Ihr Thema zu unterstützen. Viele Profis schwören auf die PowerPoint-Regel des Risikokapitalgebers und Autors Guy Kawasaki. Es bezieht sich auf die Verwendung von 10 Folien innerhalb einer 20-minütigen Präsentation mit Schriften von nicht weniger als 30 pt. Diese Regel ist besonders nützlich, wenn es darum geht schnell auf den Punkt zu kommen, wie bei einem Pitch vor einem Risikokapitalgeber.

 

 

 

2. Welche Bilder sollte ich in meine Folien aufnehmen?

 

Wie bei jedem anderen PowerPoint-Design-Element sollten die von Ihnen verwendeten Bilder Ihr Thema unterstützen. Daher hängt Ihre Bildsprache von Ihrem Thema ab.

Hier noch ein wichtiger Hinweis: Wir Menschen neigen dazu, uns mit anderen Menschen zu verbinden. Fügen Sie also in Ihre Folien wo immer möglich menschliche Elemente ein, wie Gesichter, Augen, Hände usw.

Stellen Sie sicher, dass die Bilder eine entsprechend hohe Auflösung haben und professionell aussehen. Verzichten Sie kitschige ClipArts, die Sie in letzter Minute noch schnell gegoogelt haben.

 

 

 

3. Ist es ratsam Folienübergänge zu verwenden?

 

Sie können Folienübergänge verwenden, solange Sie diese sorgfältig einarbeiten. Ihre Übergänge sollten die visuelle Wirkung die sie anstreben verstärken oder zumindest einen reibungslosen Ablauf zwischen den Folien schaffen. Vermeiden Sie es, zu viele ausgefallene Übergänge zu verwenden. Andernfalls wird Ihre Präsentation amateurhaft und lächerlich aussehen.

 

 

 

4. Gibt es Trends beim Präsentationsdesign?

 

Das typische von Trends ist, dass sie in Bewegung sind. Was heute noch aktuell ist kann morgen Augenschmerzen verursachen. Außerdem sind Designtrends möglicherweise nicht auf Ihr spezifisches Thema anwendbar.

 

 

 

5. Sollte ich audio-visuelle Elemente in meine Präsentation einbeziehen?

 

Ja, allerdings gut durchdacht. Abgesehen vom ästhetischen Aspekt gilt es einige technische Aspekte wie beispielsweise die Wiedergabe zu beachten.

P.S.

 

Was macht eine überzeugende Präsentation mit Präsentationssoftware aus? Kennen Sie weitere Tipps für das Präsentationsdesign mit Powerpoint, Keynote und Co.?

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 sollen Sie unterstützen und nicht als Redner ersetzen. - Karsten Noack

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version: https://www.karstennoack.com/presentation-design/
AN: #34510
K: CNB
Ü:

29+ Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.

29+ Tipps: Dinge, die Sie als Redner von Apple lernen können

Apple-Keynotes und Präsentationstipps von Steve Jobs, Tim Cook und Co.
Apple-Keynote am 7. September 2016 - Präsentieren lernen von Apple, Steve Jobs, Tim Cook und Co.

Von Apple™-Keynotes, Steve Jobs, Tim Cook und Co. lernen.

 

Von diesen Präsentationstipps profitieren Sie auch ohne riesiges Budget.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was Sie als Redner von Apple-Keynotes lernen können

 

Seit Steve Jobs 2007 das erste iPhone präsentierte, ist deutlich geworden, dass die Keynote selbst ein bedeutender Faktor für den Erfolg eines neuen Produktes ist. Sein Nachfolger Tim Cook orientiert sich am gleichen Stil. Die Ereignisse sind unterhaltsam, begeistern und sind für jeden gut verständlich. Schon Ewigkeiten vorher brodelt die Gerüchteküche, und am Tage der Keynote berichten unzählige Journalisten wie von einem Happening.

Es gibt meist mehrere Apple-Keynote Jahr. Auch, wer sich für Präsentationstechniken interessiert, kann bei diesen Gelegenheiten etwas lernen. Nicht alle rhetorischen Elemente sind hier perfekt oder stellen die einzige Art und Weise dar, wie sich präsentieren lässt. Doch sind die Redner aus Cupertino bestrebt, solche Gelegenheiten zu nutzen und bereit, dafür einen immensen Aufwand zu betreiben. Für sie hat sich das bisher sehr gelohnt. Obwohl das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen den Wert von Präsentationen als Marketingelement bestätigt, ist es jenseits von Apple auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, wie die vielen ermüdenden Präsentationen tagtäglich weltweit zeigen.

 

 

 

Weshalb lohnt es sich, die Keynotes anzusehen?

 

Während viele Zuschauer sich in erster Linie darauf freuen, dass ein neues iPhone und andere Produktneuerungen vorstellt werden, achten Leute wie ich darauf, wie das geschieht. Bisher war das Vorgehen hier seit Steve Jobs sehr kontinuierlich. Es hat sich ja auch bewährt. Doch braucht es nicht irgendwann auch neue Impulse? Also, ich werde sie mir auch zukünftig ansehen, zuhören und auswerten. Und Sie?

 

 

 

29+ Tipps für überzeugende Präsentationen

 

Apple hat immer ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Präsentation zieht. So etwas hält die Zuschauer bei der Stange. Die Menschen mögen Heldengeschichten, deshalb ist ein Feindbild hilfreich. Das muss nicht immer ein Konkurrent sein, sondern kann auch eine Krankheit oder ein Problem sein. Es lohnt sich genau zu überlegen, was für das Publikum relevant ist. Zahlen, Daten, Fakten werden oft überbewertet. Statt eine Zahl nach der anderen in den Raum zu werfen, sollte sie in Beziehung gesetzt werden. Ein exzellentes Beispiel dafür lieferte der Slogan zum iPod mit „1000 Songs in deiner Tasche“, denn so etwas macht Zahlen greifbar. Wenn etwas auf das Wesentliche heruntergekocht wurde, kann die Essenz leichter weitergeben werden. Hoch lebe Twitter!

Selbst Kompliziertes lässt sich greifbar machen und das alles mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus. Es müssen ja nicht unbedingt die amerikanischen Superlative sein. Der Bundesbürger ist da etwas zurückhaltender. Enthusiasmus drückt sich am besten durch die entsprechende Körpersprache aus. Bleiben Sie dabei authentisch und locker.

Ganz wichtig sind prägnante Folien ohne Ballast. Auch da war Apple Vorbild und Wegbereiter. Viel zu häufig wird das ganze Redemanuskript auf die Folien gepackt. Das lässt sich dann vorlesen und das Publikum so lange quälen, bis es flüchtet oder einschläft.

Zu der seit Steve Jobs bei Apple üblichen Erfolgsrezeptur gehören:

1. Eine akribische Planung

 

Steve Jobs soll seine Präsentationen in allen Einzelheiten geplant haben und sich dabei an der Entwicklung von Filmen orientiert haben. Er griff zuerst zu Stift und Papier. Zufällen wollte er damit keinen Raum bieten. Also entwickelte er ein Storyboard und sicherte sich mit Geschichten die Aufmerksamkeit. So soll er bei der Entwicklung neuer Präsentationen nicht den weit verbreiteten Fehler gemacht haben von Anfang an direkt die Präsentationssoftware wie PowerPoint, Keynote oder Prezi zu verwenden. Er entwickelte seine Produktpräsentationen in einem dreistufigen Prozess, indem er sie zuerst aufschrieb, dann zeichnete und erst dann an die Gestaltung ging.

 

 

 

2. Ein Thema

 

„There is something in the air tonight“. Präsentationen profitieren von einem roten Faden. „Today Apple reinvents the phone.“

 

 

 

3. Storytelling

 

In seinen Präsentationen nutze Steve Jobs Ideen der Heldenreise mit Erinnerungseinblendungen als Struktur seiner Geschichten. So gibt es dort Helden und Bösewichte. Storytelling hat viele Formen.

 

 

 

4. Feindbild: Ein Held braucht einen Gegner

 

Helden brauchen Gegner, die der Welt Schwierigkeiten bereiten und nur der Held kann die Welt vor dem Bösewicht in Sicherheit bringen. So positionierte Steve Jobs Apple immer wieder.

Der Kleine tritt gegen den Großen an, David kämpft gegen Goliath, solche Geschichten liebt das Publikum. Erst war es IBM, dann Microsoft und nun Android; ein Held braucht Gegenspieler. Je bedrohlicher der Bösewicht, desto strahlender der Held. Die Anhänger der Marke Apple wurden so zu Mitstreitern. Mittlerweile ist Apple selbst ein Gigant und es wurde mit der Zeit immer schwieriger sich als David darzustellen.

 

Die Wir-gegen-die-Anderen-Strategie hat die folgenden Vorteile:

  • Anhänger statt Kunden
  • Hohe Loyalität
  • Kontroverser Gesprächsstoff
  • Identifikation
  • Markenbildung und -stärkung
  • Attraktivitätssteigerung

 

 

 

5. Reden über das, worauf es dem Publikum ankommt

 

Über jedes Produkt gäbe es tausend Dinge zu sagen. Dennoch konzentrieren sich die Keynotes auf wenige herausragende Eigenschaften. Was interessiert das Publikum tatsächlich, selbst wenn es das bis vor wenigen Augenblicken selbst noch nicht wusste? Die Anzahl der verbauten Transistoren ist es jedenfalls nicht. Produkteigenschaften, die ausführlich vorgestellt werden, lösen ein Problem, das die Zielgruppe hat. Je weniger die Menschen sich des Problems bisher bewusst sind, desto ausführlicher wird es erklärt. Mittels Analogien bekommen Zahlen und Statistiken einen Sinn. Wird über Technik gesprochen, dann vor allem, damit die Käufer darauf stolz sind. So werden aus den Käufern auch gleich die besten Verkäufer.

 

1,000 songs in your pocket.

 

 

 

6. Enthusiasmus

 

Alles ist „amazing“, „great“ und „incredible“. Steve Jobs vermittelte Leidenschaft und das Versprechen an etwas Besonderem teilzuhaben. Nicht nur bei eingefleischten Jüngern springt eine solche Begeisterung über.

Also; bitte etwas mehr Begeisterung! Wenn nicht mal Sie selbst überzeugt sind, wie wollen Sie dann die Zuhörer überzeugen und packen? Wählen Sie sich Themen, die Sie begeistern oder sorgen Sie dafür, dass sie Sie begeistern. Stanislavsky lässt grüßen. Begeisterung steckt an!

 

 

 

7. Übertreibung

 

Nicht nur Steve Jobs setzte auf Übertreibungen. Die Produkte bekommen eine Menge Lob. So manche Aussage geht über das üblicherweise Glaubhafte hinaus. Was andernorts zu viel wäre, wird von der Zielgruppe von Apple angenommen. Mit Hyperbeln und Häufungen wird bei solchen Präsentationen nicht gespart.

 

 

 

8. KISS

 

 

a. Folien

 

Noch heute stehen die Präsentationsfolien bei Apple-Keynotes im großen Kontrast zu den üblicherweise überfüllten Folien anderenorts. KISS – keep it small and simple!

Das Auge isst mit. Übersetzt auf die Gestaltung von Präsentationsfolien bedeutet das:

  • Ein neuer Gedanke bekommt eine eigene Folie.
  • Wenig Wörter
  • Besser als viel Text sind Grafiken als Abbild von Gedanken geeignet.
  • Möglichst nur ein grafisches Element je Folie.
  • Genügend Zeit, damit das Publikum die Folie erfassen kann.

 

Es hat sich langsam herumgesprochen. Gute Redner verwenden immer weniger Text und immer häufiger ausdrucksstarke Bilder.

 

 

b. Sprache

 

Apple erklärt die Dinge so einfach wie möglich. Sie verwenden einfache Sprache, geben den Dingen einfache Namen, die vermitteln, worum es geht: iPhone, Apple Pencil, iPad Pro als iPad für professionelle Nutzer, iPad mini… Sinnliche Beschreibungen statt trockenem Stoff. Je einfacher die Sprache, umso intensiver die Bilder bei den Empfängern, desto eher übernehmen diese die Botschaft.

 

 

 

9. Knackig formulieren

 

Apple lenkt mit jeder Keynote die öffentliche Diskussion über seine Produkte. Das geschieht sehr geschickt. Wer einfache und verständliche Formulierungen verwendet, wird eher zitiert. Und Twitter bevorzugt maximal 140 Zeichen. Solche Botschaften brauchen allerdings etwas mehr Vorbereitung als komplizierte.

 

 

 

10. Einprägsamkeit

 

In 1984, we introduced the Macintosh, it didn’t just change Apple, it changed the whole computer industry. In 2001, we introduced the first iPods, it didn’t just change the way we all listen to music, it changed the entire music industry.

Steve Jobs

 

Um die Botschaften einprägsamer zu machen, konzentrierte sich Steve Jobs nicht auf wesentliche Aspekte, sondern nutze beispielsweise Parallelismen. Mehrere Sätze oder Satzglieder werden grammatikalisch gleich formuliert, lediglich der Inhalt wird verändert. So hat es das Gehirn leichter, die Botschaft zu verstehen. Die Kernbotschaften werden eingängiger, einprägsamer und verständlicher.

 

 

 

11. One more thing!

 

Wie Inspektor Columbo drehte sich Steve Jobs gegen Ende nochmals um; “One more thing…” Anschließend wurden Produkte wie der iPod touch oder das MacBook Pro vorgestellt. Und genau diese Dinge blieben dann beim Publikum hängen. Überraschen Sie Ihr Publikum, liefern Sie mehr als es zu hoffen wagte.

 

 

 

12. Show

 

„Wir werden heute Geschichte schreiben!“ Präsentationen bei Apple sind wie eine gute Show. Es sind besondere Momente, die das Gefühl vermitteln, an einem besonderen Ereignis teilzunehmen. Sie bieten sowohl Spannung als auch Entspannung, Abwechslung, Übergänge und ein Finale. Für Abwechslung sorgen Demonstrationen, Musik, Videos, Wechsel der Redner und Gäste.

Bei eigenen Präsentationen können Sie Multimedia nutzen oder andere Personen zu Wort kommen lassen.

 

 

 

13. Locker bleiben

 

Trotz umfangreicher Vorbereitung kann es während einer Präsentation zu unerfreulichen Überraschungen kommen. Steve Jobs war in solchen Situationen meist locker. Dann hat er halt die Zeit bis zur Lösung dafür genutzt, noch einmal die wichtigsten Features zusammenzufassen. Wem es gelingt bei Problemen locker zu bleiben, Humor an den Tag zu legen und dann mit der Präsentation fortzufahren, der beeindruckt. Etwaige Probleme werden schnell vergessen, wenn nicht selbst nochmals darauf hingewiesen wird.

 

 

 

14. Ale guten Dinge sind DREI

 

Der Dreierregel ist bei Präsentationen von Apple häufig zu begegnen. Häufig wird in Einheiten von drei präsentiert. Drei Aspekte lassen sich von den meisten Menschen noch recht gut im Auge behalten. Mehr Dinge können schon weniger Menschen handhaben.

Gleich drei neue Produkte kündigt Jobs seinem auf der Macworld 2007 dem Publikum an: „ein iPod, der sich durch Berührung steuern lässt, dass zweite ist ein revolutionäres Mobiltelefon. Und das dritte ist ein bahnbrechendes Online-Kommunikationsgerät.“

Das Publikum jubelt, als die angeblichen drei neuen Produkte abwechselnd auf einer Kinoleinwand erscheinen

Steve Jobs, am 9. Januar 2007:

Well, today, we’re introducing three revolutionary products of this class.
The first one: is a widescreen iPod with touch controls.
The second: is a revolutionary mobile phone.
And the third is a breakthrough Internet communications device.
So, three things: a widescreen iPod with touch controls; a revolutionary mobile phone; and a breakthrough Internet communications device.
An iPod, a phone, and an Internet communicator. An iPod, a phone … Are you getting it?
These are not three separate devices, this is one device, and we are calling it iPhone.

 

„Wir nennen es iPhone“ Einen iPod mit Touchscreen, ein Mobiltelefon sowie einen Internet-Kommunikator vereint im ersten iPhone.

 

 

 

15. Üben, üben, üben

 

Wer sich einige der vielen Präsentationen von Steve Jobs bei YouTube anschaut, der wird feststellen, dass er seine rhetorischen Fähigkeiten im Laufe der Zeit erheblich gesteigert hat.

Seine Präsentationen wirkten deshalb so leicht und ungezwungen, weil er sie wieder und wieder geprobt hat und sich deswegen sicher fühlte. Nicht nur Steve Jobs hat immensen Aufwand betrieben, um bei Veranstaltungen so locker zu wirken.

Lassen Sie sich dabei unterstützen.

 

 

 

16. bis 29. Techniken

 

Immer wieder und wieder aufmerksam die Keynotes von Apple™ zu analysieren führt zu weiteren interessanten Erkenntnissen. Weitere sehr wirksame Techniken, die nicht so auffällig sind, erfahren Sie im Einzel- oder im Gruppentraining Rhetorik & Präsentation III.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Dran bleiben: Gather round. Auch die Welt dreht sich weiter!

 

Apple lädt ein, mehrmals im Jahr. Der Nutzer in mir sich interessiert sich dabei auch für die technischen Neuerungen, die es hoffentlich zu sehen gibt. Ansonsten widme ich mich als Berater für Präsentationen der Art und Weise, wie präsentiert wird und den Marketingstrategien.

Den einen magischen Trick gibt es nicht. Es geht wesentlich um die Identifikation, die sich bei so einer Veranstaltung bildet oder halt auch nicht. Menschen wollen Teil einer Gruppe sein, eines Stammes, möglichst eines glorreichen. Menschen wollen von Teil von etwas Großem sein. Da machen wir uns dann auch gerne mal etwas vor, den im Ernst: Bin ich wirklich kreativer mit einem Mac? Vermutlich nicht. Es fühlt sich jedoch so an, als wäre ich dem Ideal meines besten Selbst mit meinem MacBook pro etwas näher, als würde ich Teil von etwas Großen werden. Das gelingt im Übrigen auch anderen Unternehmen hervorragend, wie beispielsweise Adobe. Die sind mittlerweile in mancher Hinsicht Apple sogar etwas voraus.

 

 

 

Was hat sich seit Steve Jobs getan?

 

Steve Jobs hatte mit seiner Art der Präsentation die Latte für solche Ereignisse höher gehängt. Gerade Unternehmenspräsentationen in Deutschland sind davon meist noch meilenweit entfernt. Nun sind seine Nachfolger und insbesondere Tim Cook eine Weile dabei. Was hat sich seitdem getan?

Heute nutzen Tim Cook und seine Mitstreiter die Bühne, um Produkte, wie die neuen iPhones und Services zu präsentieren. Für Apple ist es der wichtigste Moment des Jahres, und entsprechenden Aufwand betreiben sie damit es wieder ein Erfolg wird. Gebannt schauen sich dann viele Menschen, wie ich, live die Show im Internet an. Das Popcorn steht bereit, das iPad für die Niederschrift der Analyse auch.

 

 

 

Für Apple lohnt es sich

 

Apple weiß, weshalb dieser Aufwand betrieben wird. Im Gegensatz zu vielen deutschen Unternehmen hat Apple verstanden, wie wichtig eine Keynote als Mittel des Marketings ist. Bei einer guten Präsentation steht nicht nur das Was – in dem Fall die neuen Produkte – im Vordergrund, sondern auch das Wie. Die Shows sind live und sie prägen das Image des Gastgebers entscheidend. Hier geht es um Glaubwürdigkeit, und die wird im Zeitalter von Influencern und Co. immer wichtiger. Klassische Werbung zieht immer weniger.

Die Strategie scheint aufzugehen, die Marke Apple ist kostbarer als je zuvor. Apple versteht es wie nur wenige andere Unternehmen, die Geschichten um sie herum zu beeinflussen. Sie bringen ihre Botschaften knackig auf den Punkt und sorgen dafür, dass alles gut zitierbar ist. Apple könnte bei einem neuen iPhone tausend Details erwähnen, doch sie konzentrieren sich meist bewusst auf drei, vier emotionale Aspekte. Die Leute aus Cupertino haben verstanden, dass mit einer Präsentation nicht in erster Linie um Informationen weitergibt, sondern sie mit Bedeutung verknüpft.

 

 

 

Ein großer Unterschied, zu deutschen Unternehmen

 

Deutsche Unternehmen versuchen meist, so viele Informationen wie möglich in einer Präsentation unterzubringen, zu stopfen und schließlich zu überfrachten. Dass so etwas nicht gut beim Publikum ankommt, scheint niemanden zu interessieren. Es ist wie bei Dinner vor One: The same procedure as every year, James!

Messe und Co. sind deutschen Unternehmen noch immer deutlich wichtiger. Sie sehen, trotz der Erfahrungen von Firmen wie Apple, in ihren Präsentationen nicht den Stellenwert, den sie haben könnten.

Die meisten Präsentationen sind immer hierzulande noch sehr traditionell aufgebaut. Präsentationen werden nicht als Mittel des Marketings betrachtet. Entsprechend fehlen Strategien, Dramaturgie und die Bereitschaft akribische Planung und Vorbereitung. Meist müssen sich die Redner selbst vorbereiten. Im besten Fall wird mal ein Probelauf vor Ort gemacht, und dann nicht einmal mit professionellem Feedback. Es ist ein Jammer, wie viel Potenzial da verschenkt wird. Von Apple heißt es, sie mieten den Veranstaltungsort eine Woche vorher und machen zahlreiche Probeläufe. Da wird nichts dem Zufall überlassen.

 

 

 

Lässt sich das übertragen?

 

Ich würde schon mehrmals gefragt, ob beispielsweise Siemens auch nur einen Kühlschrank mehr verkaufen würde, wenn sie aufwendigere Präsentationen ins Internet übertragen würden.

Meine Antwort lautet; es kommt ganz auf die jeweilige Zielgruppe an. Wenn ein Produkt mit Identifikation verbunden ist, jedenfalls „Ja!“. Die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, wie diese Identifikation erzeugt werden kann. Wer sich mit einem Produkt identifiziert, hat wenig Interesse als Kunde zu einem Mitbewerber abzuwandern.

Es geht ja nicht primär darum, Sachen zu verkaufen, sondern einen Sog zu erzeugen. Das macht Apple sehr geschickt. Asche über mein Haupt: Selbst wer, wie ich, schon ein iPhone besitzt, hat nach der Präsentation häufig das Gefühl, das eigene Modell sei veraltet. Es gelingt ihnen, eine Begierde zu erzeugen, von der wir vor wenige Minuten noch nicht wussten, dass wir sie haben. Mal schauen, was ich mir diesmal bestellt, um die mir gerade noch unbekannten Bedürfnisse zu befriedigen.

 

 

 

Entwicklung

 

Apples Präsentationen sind sehr gut. Aus meiner Sicht traben sie aber seit Jahren auf der Stelle. Es gab hier und da einige Veränderungen, die aber nicht wesentlich waren.

Es fehlt mittlerweile irgendwie der Charme des Underdogs. Apple profitierte schließlich lange vom Mythos David gegen Goliath. Mittlerweile ist Apple selbst das wertvollste Unternehmen der Welt. Da ist diese Strategie nicht mehr glaubhaft. Es wird Zeit, dass Apple neue Akzente setzt.

Apples Produkte sind immer noch gut, ich erfreue mich an einigen davon. Aber dieses Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein, das läuft sich bei Apple aus.

 

 

 

Tim Cook

 

Tim Cook ist seit 2011 Chef von Apple und prägt damit das Image des Konzerns. Ich finde, Tim Cook macht seine Sache gut und er vermittelt glaubhaft die Rolle des Anführers. Ab und zu erzählt er dann auch etwas Privates in den Medien und profiliert sich damit als jemand, der eine Meinung hat. Das ist heutzutage sehr wichtig. Dass er keine Rampensau ist, finde ich eher sympathisch.

 

 

 

Die Menschen auf der Bühne

 

Bei einigen der Menschen, die neben Tim Cook auf der Bühne stehen, fehlt mir etwas, dass ich nur bedingt benennen kann. Craig Federighi, dem Software-Chef, nehme ich ab, was er sagt. Er hat Ausstrahlung. Einige andere Redner scheinen sich aber auf der großen Bühne nicht wohlzufühlen. Nicht jedem Redner beziehungsweise jeder Rednerin gelingt es sich mit dem Publikum zu verbinden. Das ist in den letzten Jahren eher schlechter als besser geworden.

Mir wirkt das zu oft zu sehr auswendig gelernt und unter Druck abgeleiert zu werden. Von Steve Jobs heißt es auch, er hätte sich akribisch vorbereitet. Dennoch konnte er auch sauer werden. Er hat auf der Bühne schonmal das Publikum beschimpft – das ließ ihn als Menschen echt wirken. Ich würde jedem auf der Bühne raten, sich wieder daran zu erinnern, warum er dort steht und was ihn begeistert.

Ich meine damit echten Enthusiasmus und nicht den üblichen Gebrauch von Superlativen. Bei Apple ist alles „amazing“ und „magical“. Mit diesen Formulierungen soll die Begeisterung auf die Zuschauer überspringen. Das funktioniert, aber mit abnehmender Tendenz. Irgendwann muss sich auch Apple etwas Neues einfallen lassen, um auch bei Präsentationen vorne zu bleiben. Das Unternehmen hat genug Potenzial, immer mehr wert zu werden. Aber sie verschenken aus meiner Sicht etwas.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Welche rhetorischen Mittel werden bei der Keynote eingesetzt? Wird es Tim Cook und Co. auch zukünftig gelingen, zu überzeugen? Hat Tim Cook den Schatten von Steve Jobs verlassen und kann er den Vorwurf entkräften, es fehle ihm an Visionen? Wird es gelingen das Publikum zu begeistern? Wie haben sich Craig FederighiJonathan Ive und Co. entwickelt? Gibt es eine überzeugende Botschaft? Was bleibt, wenn Cook am Ende sagt; „Thanks for joining us!“? Fragen über Fragen.

Viel Spaß!

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Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

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Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. September 2016
Überarbeitung: 4. Februar 2020
AN: #43329

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