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Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Überzeugend präsentieren
Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

10-20-30-Regel bei Präsentationen

 

Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

Video

Bessere Präsentationen mit der 10-20-30-Regel

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Die 10-20-30-Regel

 

Die 10-20-30-Regel besagt, dass Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Regel, von Guy Kawasaki formuliert, diente ursprünglich für Pitches vor Kapitalgebern. Sie ist darüber hinaus für Verkaufspräsentationen, Pressekonferenzen, die Vorstellung der Geschäftszahlen und viele weitere Präsentationen anwendbar.

 

 

 

10 Folien

 

Die menschliche Aufnahmefähigkeit hat ihre Grenzen. Und weil es gilt je Folie maximal einen wesentlichen Gedanken unterzubringen, dienen 10 Folien als Maximalanzahl.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum maximal zehn Powerpoint-Folien pro Präsentation empfohlen werden. Wer beispielsweise bei einem Pitch mehr als zehn Folien braucht, um die geniale Geschäftsidee zu beschreiben, ist vermutlich noch nicht bereit für die Präsentation. Klare Gedanken sind die Voraussetzung, die Dinge auf den Punkt zu bringen und eine klare Aussage zu liefern.

 

 

 

20 Minuten

 

Ein guter Elevator Pitch, dauert der Bezeichnung entsprechend, so lange, wie eine Fahrstuhlfahrt. Je nach Komplexität und Kontext darf eine Präsentation auch mal etwas länger sein. Als maximale Länge gelten bei der 10-20-30-Regel 20 Minuten.

 

 

 

Schriftgröße 30 Punkt

 

Eine Präsentationsfolie ist kein Spickzettel, wie er in der Schulzeit bei Prüfungen zum Einsatz gekommen sein mag. Alles Wissen an einem Ort, dichtgedrängte und weitgehend unübersichtlich. Das versuchen Redner dann mehr oder weniger gekonnt dem Publikum zu präsentieren. Meist wird der Text stur vorgelesen und die erforderlichen Fähigkeiten für gutes Vorlesens unterschätzt. Das Publikum liest dann doch lieber selbst. Was für eine Verschwendung der Gelegenheit!
Aus dieser Beobachtung resultiert die Forderung, auf Folien Schriftgröße 30 zu verwenden. Das zwingt dazu, die wichtigsten Punkte herauszufinden und auf den Punkt zu bringen.

 

 

 

Bringt die Regel etwas?

 

Präsentationen mit PowerPoint und Co. können für das Publikum zur Belastungsprobe werden. Da trösten auch Kaffee und Besprechungskekse nicht immer. Überschrittene Redezeit, unverständlich vorgelesene Zahlen und Buchstabenkombinationen von Präsentationsfolien, die Augenschmerzen verursachen und viele weitere Unarten lassen sich mithilfe der 10-20-30-Regel reduzieren. Sich an ihr zu orientieren, ist ein guter Anfang.

 

 

 

Wie ernst ist diese Regel zu nehmen?

 

Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich häufig noch striktere Prinzipien bei Präsentationen empfehle. Wobei es gilt, solche Angaben als Prinzipien und nicht als Gesetze zu betrachten.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Kannten Sie die 10-20-30-Regel schon?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

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Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Die häufigsten Fehler beim Storytelling

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Wirksame Kommunikation, die unter die Haut geht ...
Storytelling

Fehler beim Storytelling

 

So umschiffen Sie die häufigsten Fallgruben bei professionellem Storytelling. Was sind die typischen Fehler beim strategischem Erzählen von Geschichten und wie lassen sie sich vermeiden?

Storytelling

 

An so vielen Stellen wird für die Wirkung von Geschichten geworben. Bücher und Kurse für Storytelling sind gefragt. Es hat sich herumgesprochen, dass Geschichten einen größeren Eindruck bei den Zuhörern hinterlassen als pure Fakten, dass sie das Publikum zum Handeln bewegen und sich auch längerfristig einzusetzen.

 

 

 

Aber …

 

Blick in die Praxis: Sehr viele Menschen zögern, den Empfehlungen zu folgen. Weshalb? Meistens liegt es an persönlichen Beobachtungen, dass an der positiven Wirkung von Geschichten gezweifelt wird. Zu häufig sind die negativen Beispiele. Wer selbst erlebt hat, wie andere in einer Präsentation, einem Verkaufsgespräch oder einer Besprechung Geschichten erzählt haben, die bei den Zuhörern keinerlei wünschenswerten Eindruck hinterließen oder sogar die Hauptaussage des Sprechers vernebelten, will sich davon lieber fernhalten.

 

 

 

Wenn, dann richtig

 

Es ist eine gute Empfehlung, Geschichten zu erzählen, doch damit ist gemeint, relevante Geschichten gut zu erzählen. Es geht um die beabsichtigte Wirkung, nicht um eine Märchenstunde.

Die häufigsten Fehler beim Storytelling

 

Um Ihnen dabei zu helfen, wirkungsvolle Geschichten zu erzählen, beleuchtet dieser Beitrag 8 der häufigsten Gründe, weshalb Geschichten in einem professionellen Umfeld oft nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Und noch wichtiger; Sie erhalten Anregungen, wie es gelingt.

 

 

 

1. Sie machen sich zum Helden, zur Heldin

 

Ob Individuum oder Unternehmen: Es mag naheliegend sein, doch sich selbst zur Hauptperson und Helden zu machen ist selten eine gute Idee. Es ist möglich, wenn es richtig gemacht wird, doch voller Risiken. Viel besser ist es eine Geschichte zu erzählen, in der sich das Publikum wiederfindet. Geschichtenerzähler, die sich selbst als strahlende Helden präsentieren, die von Erfolg zu Erfolg durchmarschieren, wirken wenig sympathisch. Eitelkeit kommt nicht gut an.

 

 

 

2. Fehlende Verletzlichkeit

 

Alles Sonnenschein bei Allzeithoch? Insbesondere, wenn Sie sich entscheiden, sich selbst zum Helden beziehungsweise Heldin zu machen, verzichten Sie lieber auf Hochglanz und Oberflächlichkeit. Es ist unmenschlich immer auf der Sonnenseite unterwegs zu sein und wenn jedes Vorhaben sofort funktioniert.

Was ist mit den blauen Flecken, die Sie sich auf der Reise geholt haben, was für Widerstände haben Sie zweifeln lassen, was für Tiefpunkte erlebt? Berichten Sie von Ihrer Menschlichkeit, machen Sie Mut dranzubleiben, auch wenn es schwierig wird. Denken Sie an die erfolgreichsten Helden Hollywoods; die sympathischsten sehen ziemlich lädiert aus, bevor sie den Showdown meistern.

 

 

 

3. Die Geschichte hat keine Botschaft

 

Wie oft haben Sie schon erlebt, dass jemand eine Geschichte erzählt hat, und Sie sich im Anschluss gefragt haben, worum es ging? Die erstbeste Geschichte muss nicht die passendste sein.

Jede Geschichte, die Sie erzählen, sollte eine Pointe, eine Moral, eine Botschaft haben. Und die Botschaft sollte sich in eine hilfreiche Aussage verpacken lassen, die den Zuhörer zu einer hilfreichen Erkenntnis führt die nachwirkt.

 

 

 

4. Die Zuhörer können sich nicht mit der Geschichte identifizieren

 

Im Kern geht es in einer Geschichte um einen Helden beziehungsweise Heldin. Die Protagonisten streben ein Ziel an und überwinden dafür Hindernisse. Die drei Elemente — Held, Ziel und Hindernisse – sind die grundlegenden Elemente der Geschichte. Wenn Zuhörer Geschichten hören, sollen sie sich mit den Helden, den Zielen der Helden und den Hindernissen, die ihnen im Weg stehen, verbunden fühlen.

Zuhörer können sich in Helden hineinversetzen, deren Ziel als vertraut empfinden und wünschen das diese die Hindernisse überwinden. Wenn eine Geschichte nachvollziehbar ist, werden Zuhörer interessiert sein und eher mitfühlen. Wenn eine Geschichte nicht nachvollziehbar ist, fragen sich die Zuhörer, weshalb die Geschichte erzählt wurde. Was bleibt sind Fragezeichen. Solch eine Verwirrung lässt Botschafter und Botschaft nicht gerade überzeugender wirken.

All das bedeutet nicht, dass Helden, Ziele und Hindernisse absolut identisch mit den Zuhörern sein müssen. Doch es ist erforderlich, dass es an Hauptfigur, ihren Wünschen und Herausforderungen etwas gibt, das Zuhörern vertraut vorkommt. Erst, wenn sich die Zuhörenden mit den Protagonisten identifizieren, fühlen sie intensiv mit.

 

 

 

Wie nah dran?

 

Wenn Sie sich entschließen, eine Geschichte in einem professionellen Umfeld zu erzählen, dann denken Sie zuerst an Ihr Publikum, bevor Sie sich überlegen, welche Geschichte Sie erzählen wollen. Was für Eigenarten hat Ihr Publikum? Was will es? Mit welchen Herausforderungen ist es konfrontiert? Machen Sie sich mit den Menschen und deren Situation vertraut. Was für Analogien kommen Ihnen in den Sinn? Finden Sie dann eine Geschichte aus, in der diese sich wiedererkennen, weil sie sich mit dem Helden, dem Ziel oder den Hindernissen identifizieren können.

 

 

 

Beispiele

 

Wenn Sie mit potenziellen Kunden sprechen, denken Sie an andere Kunden, die vor ähnlichen Herausforderungen standen und wie Ihr Angebot dort geholfen hat. Sprechen Sie mit einem Projektteam, das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, können Sie ein Beispiel anführen, bei dem ein anderes Projekt, an dem Sie beteiligt waren, ähnliche Hindernisse überwunden hat. Wollen Sie jemanden davon überzeugen, dass Sie vertrauenswürdig sind, erzählen Sie, wie Sie sich in einer ähnlichen Situation bewährt haben. Ist eine Geschichte nachvollziehbar ist, fühlen sich die Zuhörer mehr verbunden und engagiert.

 

 

 

5. Der Geschichte fehlt es an Emotionen

 

Geschichten sind vor allem deshalb so wirkungsvoll, weil sie die Gefühle der Zuhörer ansprechen. Wenn es um Entscheidungen geht, dominieren unsere Gefühle eindeutig unsere Ratio. Menschen sind emotionale Wesen, die von ihren Bedürfnissen und Wünschen beeinflusst werden.

Menschen werden zum Handeln bewegt, wenn sowohl die logische Seite ihres Gehirns als auch die emotionale Seite angesprochen wird. Emotionen setzen Energie frei, geben Kraft und liefern die Ausdauer, was nötig sind, um von einer ersten Einsicht zu einer praktischen Handlung zu gelangen.

Wirksame Geschichten sprechen intensiv die emotionale Seite der Zuhörer an. Doch viele sprechen vor allem über Dinge anstatt von Menschen. Da wird jedes Detail des Produkts beschrieben, was es für die Zuhörer bedeutet kommt oft zu kurz. Das sollen die selbst erkennen, die Zahlen sprechen für sich, meinen viele Redner und irren sich.

 

 

 

Aber, mein Thema ist langweilig

 

Oft höre ich, dass Klienten aus ihrer Sicht ein Angebot machen, das zwar gut, doch weder sensationell noch einzigartig ist. Zumindest nicht so aufregend, dass sich jemand daran erinnern wird, sobald er einmal davon gehört hat. Die Angebote meisten haben viele Wettbewerber, die ein ganz ähnliches Angebot machen. Wer da in Erinnerung bleiben will, kann etwas erzählen, mit dem sich die Zuhörer emotional identifizieren können. So gut wie jedes Thema hat Aspekte, die begeistern können. Das übersehen auch Anbieter oft, doch wer selbst nicht begeistert ist, wird kaum andere Menschen begeistern. Gerade, wer schon eine Weile mit einem Thema in Berührung ist kennt mit hoher Wahrscheinlichkeit Geschichten, wie das Angebot einen positiven Unterschied im Leben eines Menschen gemacht hat.

 

 

 

6. Die Geschichte ist zu lang

 

Auch bei Geschichten gilt KISS: Keep it short and simple! Erfahrene Geschichtenerzähler wissen, dass gute Geschichten fesseln und auf dem Höhepunkt beendet werden. Wenn sie zu lange dauern, werden selbst engagierte Zuhörer ungeduldig.

 

 

 

Ungeduldiges Publikum

 

Viel beschäftigtes Publikum will schnell Informationen erhalten, sonst wird es unruhig. Kaum jemand ist zwar gegen den Charme einer gut erzählten Geschichte immun, doch gerade bei ungeduldigem Publikum funktioniert Storytelling am besten, wenn es prägnant ist. Sorgen Sie dafür, dass der Nutzen möglichst schnell deutlich wird. Wenn das Publikum nicht darauf vertraut, dass es für sie von wert ist, wird es nicht lange aufmerksam bleiben.

 

 

 

Wie lang darf eine Geschichte sein?

 

Bei einer umfangreicheren Präsentation haben Sie vielleicht fünf oder zehn Minuten Zeit, um eine lange, fesselnde Geschichte zu erzählen. Bei einem kurzen Pitch wäre das keine gute Idee.

Wenn Sie nur von kurzer Aufmerksamkeit ausgehen, dann erzählen Sie Ihre Geschichte lieber in einer verkürzten, gestrafften Version, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.

 

 

 

7. Fehlende Struktur

 

Sie nehmen das Publikum mit einer Geschichte auf eine Reise. Und die will interessant gestaltet sein.
Es ist wichtig, dass Ihr Publikum Ihnen vertraut, dass Sie als Reiseführer wissen, was Sie tun.
Mitunter verlaufen sich Geschichtenerzähler und das nimmt der Geschichte selbst dann Wirkung, wenn der Pfad wieder gefunden wird.

Nutzen Sie bewährte Strukturen für Geschichten oder erfinden Sie eine neue. Sie finden dazu einige Beiträge von mir.

 

 

 

8. Die Geschichte wird nicht erzählt

 

Die besten Tipps und Trainings verändern wenig, wenn die Geschichte dann nicht auch erzählt wird. Neue Wege zu beschreiten fällt nicht jedem Menschen leicht. Veränderung ist schwer. Wir alle haben Gewohnheiten, die für uns bequem sind. Wagen Sie sich doch langsam heran; erzählen Sie anfangs im sicheren Umfeld Geschichten und machen Sie Erfahrungen damit.

Fazit

 

Steve Jobs wusste; „Der mächtigste Mensch auf der Welt ist der Geschichtenerzähler“ und hat so eine Menge bewegt.

Wenn Sie aus Ihrer Komfortzone heraustreten und die Rolle des Geschichtenerzählers übernehmen — in einem Verkaufsgespräch, einer Teambesprechung, einem Update, einem Vieraugengespräch mit Vorgesetzten —, dann trainieren Sie Ihre Kommunikationskompetenz und pflegen Ihre Überzeugungskraft.

Ja, es ist möglich, beim Erzählen einer Geschichte Fehler zu machen. Das ist wahr. Aber lassen Sie sich nicht von der Angst vor diesen Fehlern davon abhalten, Risiken einzugehen, die richtige Geschichte für Ihr Publikum zu finden, sich in diese Geschichte hineinzuversetzen und sie so zu erzählen, dass Ihr Publikum zum Handeln angeregt wird.

Langfristig werden Ihre Zuhörer es Ihnen danken, wenn Sie eine Geschichte gut erzählen. Und es wird Ihnen selbst gut tun.

Professionelles Storytelling

 

Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining erlernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Nutzen Sie Storytelling?

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Storytelling: Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

Storytelling: Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

Wirksame Kommunikation, die unter die Haut geht ...
Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur

Wozu Storytelling?

 

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob und wann es sich lohnt Geschichten dafür einzusetzen, um Ihre Zuhörer zu erreichen, sind hier einige gute Gründe.

Überblick

 

 

 

 

Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

 

An so vielen Stellen wird seit Jahren herausgestellt, wie wirksam der Einsatz von Geschichten ist, um Zuhörer zu erreichen. Ist der Einsatz von Geschichten wirklich so empfehlenswert?

 

 

 

Was bringt das Erzählen einer Geschichte?

 

Anstatt diese Frage aus der eigenen Sicht zu beantworten, lohnt es, sie aus der Sicht der Zuhörer zu betrachten. Auf diese Weise können wir uns besser in die Wünsche und Bedürfnisse unserer Zuhörer hineinversetzen und ihnen das geben, wonach wir uns selbst auch als Zuhörer sehnen.

 

 

 

Geschichten fesseln Zuhörer

 

Haben Sie schon einmal einer Präsentation zugehört und Redner kündigten plötzlich an, dass sie Ihnen jetzt eine Geschichte erzählen werden? Die meisten Teilnehmenden spitzen daraufhin die Ohren, lösen den Blick vom Smartphone auf und schenken Rednern Aufmerksamkeit. Weshalb? Weil Menschen Geschichten lieben. Geschichten erreichen unser Gehirn auf eine Art und Weise, wie es allein mit Zahlen, Daten, Fakten. Studien selten gelingt.

Hören wir Geschichten, dann schaltet das Gehirn in einen anderen Modus. Dopamin wird freigesetzt, einer Geschichte zu folgen, erzeugt ein tiefes Gefühl der Freude. Schon die Ankündigung von Geschichten bewirkt eine Veränderung. Wie bei Pawlows berühmtem Hund läuft unserem Gehirn das Wasser im Mund zusammen, wenn wir eine Geschichte hören wollen. Wir sind konditioniert darauf Geschichten zu wollen und als positiv zu empfinden. Wie in Film-Serien wollen wir wissen, wie sie ausgehen. Gute Geschichten gehen uns nahe, sie fesseln uns, bewegen uns.

 

 

 

Zahlen, Daten, Fakten

 

Fakten, Daten, Fakten zu verwenden ist hilfreich, wenn die Bedeutung bei den Zuhörern ankommt. Sie sprechen die logische Seite des Verstandes der Zuhörer an. Mit Geschichten wird die emotionale Seite angesprochen und so lassen sich die Zahlen zum Leben erwecken. Geschichten machen Fakten menschlich und zugänglich

 

 

 

Geschichten schaffen Verbindungen

 

In vielen Redebeiträgen gibt es vor allem eine Menge Information und Anweisungen. Vieles davon perlt ab und lässt sich im Anschluss wieder auf, wenn es für unsere Gehirne keine ausreichende Relevanz hat. Mittels Geschichten können wir uns öffnen und mit den Zuhörern verbinden. Selbst Botschaften, die sonst trivial klingen, gehen unter die Haut und wirken noch eine Weile nach.

 

 

 

Geschichtenerzähler

 

Noch immer denken viele Menschen beim Thema Storytelling an das Erzählen von Märchen und meinen, das wäre doch nichts für den professionellen Kontext. Eine Klientel nennen anfangs sogar die Befürchtung dann nicht mehr ernst genommen zu werden. Bei guten Geschichten ist das Gegenteil der Fall. Vieles, das von Bedeutung ist, lässt sich gerade auf diesem Weg glaubhaft transportieren. Anstatt auf Hochglanzgeschichten zu setzen und sich als strahlenden Helden zu kostümieren, erlauben Sie lieber mutig Einblick hinter die Kulissen. Sein Sie ehrlich und menschlich, berichten Sie auch über Hindernisse, blaue Flecken, Rückschlägen, lassen Sie andere an Ihren Zweifeln ebenso teilhaben, wie an Erfolgen.

 

 

 

Mittels Geschichten Zielszenarien attraktiv zum Leben erwecken

 

Anstatt ausschließlich über Zahlen, Daten und Fakten zu reden, erzählen Sie eine Geschichte darüber, wie ein Protagonist sich auf die Reise macht, was auf diesem Weg erlebt wird und wie es am Ziel ist. Sprechen Sie alle Sinne an, damit Zuhörer verstehen, sehen, fühlen, was es bedeutet Ihren Gedanken zu folgen. Am intensivsten wirkt es, wenn es Ihnen gelingt, dass Zuhörende sich mit Protagonisten identifizieren.

 

 

 

Ja, und?

 

Fesseln Sie Ihre Zuhörer mit relevanten, gut erzählten und effektiv strukturierten Geschichten. Helfen Sie ihnen Ihre Botschaft aufzunehmen, zu verstehen und die persönliche Bedeutung zu spüren.

Professionelles Storytelling

 

Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining erlernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Nutzen Sie Storytelling?

Artikel zum Thema Storytelling

Die häufigsten Fehler beim Storytelling

So umschiffen Sie die häufigsten Fallgruben bei professionellem Storytelling. Was sind die typischen Fehler beim strategischem Erzählen von Geschichten und wie lassen sie sich vermeiden?

Anekdote

Anekdote

Rhetorisches Stilmittel: Es war einmal eine Anekdote als rhetorisches Element…

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Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

Sich und Ihre Botschaft auch bei Stegreifreden überzeugend präsentieren
Redeformate als Gerüst

Stegreifantworten auf Fragen

 

Reden und Präsentationen lassen sich nicht immer bis ins Detail vorbereiten. In diesem Beitrag geht es um 3 Tipps für die kompetente Beantwortung von unerwarteten Fragen aus dem Stegreif.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

 

Ihre Präsentation ist soweit gut gelaufen, und jetzt ist es Zeit für die Fragen und Antworten. Was tun, wenn jemand eine Frage stellt, auf die Sie nicht vorbereitet sind?

Mit einem stabilen Gerüst ist es leichter Gedanken und Worte zu ordnen. Strukturieren Sie auch Ihre Antworten auf Fragen, auf die Sie nicht vorbereitet waren. Setzen Sie auf Klarheit, Prägnanz und Wirkung.

 

 

 

Kompetente Antworten aus dem Stegreif

 

Wenn Sie auf eine spontane Frage antworten, strukturieren Sie Ihre Antwort so, dass sie klar, kurz und prägnant ist. Wenn Sie die folgenden 3 Strukturen für spontane Antworten erlernen und anwenden, werden Ihre Antworten immer durchdacht und souverän klingen.

 

 

 

1. P.G.B.S. (PREP)

 

Die englische Bezeichnung für dieses Vorgehen lautet P.R.E.P. und steht für Position, Reason, Example, Position. Übersetzt wird daraus Position, Grund, Beispiel, Standpunkt (PGBS). Mit der Struktur PGBS (P.R.E.P.) gelingt es leichter Gedanken in Worte zu fassen.

 

 

 

Schritt für Schritt:

 

a. Position

 

Geben Sie zunächst Ihre Position zum Thema an.

 

 

b. Grund

 

Begründen Sie, weshalb Sie diese Position vertreten.

 

 

 

c. Beispiel

 

Geben Sie ein Beispiel oder verwenden Sie eine Geschichte, um Ihren Standpunkt zu untermauern.

 

 

 

d. Standpunkt

 

Abschließend fassen Sie Ihren Standpunkt zusammen.

 

 

 

2. P.B.P.: Punkt, Beispiel, Punkt

 

Eine weitere einfache Struktur liefert P.B.P.: Punkt, Beispiel, Punkt, Diese Methode ist noch einfacher als P.G.B.S. (P.R.E.P.) und kann zur Beantwortung einer größeren Anzahl von Fragen verwendet werden. Wenn Sie nur wenig Zeit haben, ist dies eine geeignete Methode.

 

 

 

P.B.P. Schritt für Schritt:

 

 

a. Punkt

 

Beginnen Sie mit einer kurzen Stellungnahme oder der Nennung einer Schlüsselidee oder eines Ziels.

 

 

 

b. Beispiel

 

Dann geben Sie ein Beispiel oder erzählen eine Geschichte, um Ihren Standpunkt zu stützen.

 

 

 

c. Punkt

 

Abschließend wiederholen Sie den Hauptgedanken beziehungsweise Ihre Hauptaussage.

 

 

 

3. Aufteilen und antworten

 

Aufteilen und antworten. Bei dieser Struktur überlegen Sie sich schnell, wie Sie Ihre Antwort aufteilen. Dann gelingt die Strukturierung leichter. Es gibt einige klassische zwei- und dreiteilige Unterteilungen, die Sie sich einprägen können.

 

 

 

Beispiele

 

Hier sind einige Beispiele:

  • Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
  • Problem, Lösung
  • Kosten, Nutzen
  • wir, sie
  • ideal, real
  • niedrig, mittel, hoch
  • Pro, contra

 

 

 

Ja, und?

 

Mit geeigneten Strukturen wird es deutlich leichter kompetent und sicher auf Fragen zu antworten.

Weitere Strukturen dieser Art finden Sie in einigen Beiträgen und im Training mit mir bekommen Sie entsprechende Tipps und Gelegenheit die Strukturen zu üben, die zu Ihren Themen passen. Mit diesen Redeformaten lassen sich auch Reden und Präsentationen in Form bringen, ob als Stegreifredebeitrag oder ausführlich vorbereitet.

P.S.

 

Wie reagieren Sie auf spontane Fragen? Berichten Sie über Ihre Erfahrungen, ich freue mich auf Rückmeldungen.

Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie geben Sie Ihren Redebeiträgen Struktur?

Artikel

23 Tipps für erfolgreiche Stegreifreden: Reden aus dem Ärmel schütteln

Wie wäre es auf diese lästige Vorbereitungszeit zu verzichten und einfach spontan aus dem Handgelenk bzw. dem Ärmel (Off-the-Cuff) eine Stegreifrede schütteln. Wie wäre es von jenen Rednern zu lernen, die in spontanem Reden geübt sind?

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PowerPoint Karaoke ist weit mehr als nur Unterhaltung, es ist ein hervorragendes Training für ambitionierte Redner. Es reduziert übrigens auch Lampenfieber, wenn es wiederholt wird.

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9 + 5 = 14 Tipps zur Vorbereitung einer spontanen Rede mit kurzer Vorwarnzeit

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Eine spontane Rede vorbereiten? Wie soll das gehen, „spontan“ und „vorbereiten“ in einem Satz? Tatsächlich lassen sich selbst bei spontaner Aufforderung – anders als bei einer Stegreifrede – für den Redebeitrag zumindest noch ein paar Dinge vorbereiten, vorausgesetzt, es lässt sich noch etwas Zeit gewinnen. Zusätzlich zu den Tipps für Stegreifreden habe ich hier für Sie weitere Empfehlungen.

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Schmierentheater: Was bedeutet das und wer will es?

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So manche Erklärung in den Medien erinnert an ein billiges Schmierentheater. Im Wahlkampf bezeichnen Politiker Äußerung von Gegenspielern ebenfalls gerne als Schmierentheater. Nein, das ist nicht schmeichelhaft gemeint.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2013
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #431
K:CNC
Ü:

Tipps für wirkungsvolle Handlungsaufforderungen bei Reden und Präsentationen

Tipps für wirkungsvolle Handlungsaufforderungen bei Reden und Präsentationen

So gelingt die Handlungsaufforderung (engl. call to action, CTA), auch Appell genannt.

Appell, Handlungsaufforderung

 

Wenn Sie eine großartige Präsentation gehalten haben, werden Ihre Zuhörer wissen wollen, was sie als Nächstes tun sollen. Helfen Sie ihnen also – machen Sie einen aussagekräftigen Aufruf zum Handeln, damit sie sofort die besten nächsten Schritte unternehmen können. Welche Bedeutung hat die Handlungsaufforderung bei Reden und Präsentationen?

Überblick

 

 

 

 

Appell, Handlungsaufforderung

 

Jetzt aber! Handlungsaufforderung und im Grunde der Grund für eine Rede. Bitte lesen Sie weiter!

 

 

 

Schade, um die Ernte!

 

Lassen Sie uns Haare und Atome spalten, Erbsen zählen, Wurzeln ziehen und Buchstabensuppe essen. Schade, dass so viele Handlungsaufforderungen darauf verzichten relevante Wirkung zu entfalten.

Viele Rednerinnen und Redner zögern, wenn es darum geht am Ende ihrer Rede eine wirkungsvolle Handlungsaufforderung formulieren. Aus verschiedenen Gründen fühlen sich viele Redner unwohl, wenn sie ihren Zuhörern genau sagen sollen, was die nach ihrer Rede tun sollen. Häufig höre ich, als Begründung von Unbehagen als übermäßig aggressiver Verkäufer zu wirken. Andere bestehen darauf, dass sie keine Handlungsaufforderung anbieten müssen, da sie zuversichtlich sind, dass die Zuhörer in der Lage sein werden, selbst abzuleiten, was sie als Nächstes tun sollten. Das ist allerdings meist ein Irrtum.

Wenn Sie den Leuten nicht genau sagen, was sie tun sollen, können Sie davon ausgehen, dass sie es nicht tun werden. Verlieren Sie Ihre Scheu, zu offen zu sein. Sie können sicher sein, dass Ihre Wettbewerber oder Gegner nicht mit Aufforderungen zum Handeln geizen. Sie und Ihre Botschaft werden dadurch geschwächt.

 

 

 

Besser

 

Widmen Sie der Handlungsaufforderung die verdiente Aufmerksamkeit. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie das gelingt. 3-2-1.

 

 

 

 

Eigenschaften wirkungsvoller Handlungsaufforderungen

 

Handlungsaufforderungen müssen die folgenden Eigenschaften erfüllen:

  • Einfach – es wird um etwas gebeten, das jeder schnell tun kann.
  • Spezifisch – sie lässt keinen Zweifel daran, worum Sie Ihr Publikum bitten.
  • Symbolisch – es passt zu Ihrem übergeordneten Ziel als Redner.

 

 

 

 

Arten von Handlungsaufforderungen

 

Es gibt vier Arten von Aufrufen zum Handeln: ändern, stoppen, entmutigen und fortfahren:

 

 

 

1. Ändern

 

Sie fordern Ihr Publikum auf, etwas zu ändern. Sie wollen das Publikum davon überzeugen, auf eine neue Art zu denken oder eine neue Idee zu übernehmen, die ihr Verhalten beeinflusst.

 

 

 

2. Beenden

 

Sie fordern das Publikum auf etwas zu beenden. Sie wollen die Zuhörer davon überzeugen, etwas nicht mehr zu tun, wie beispielsweise die Batterien in den Hausmüll zu werfen.

 

 

 

3. Entmutigen

 

Sie wollen das Publikum von etwas abhalten, die Zuhörer davon überzeugen, etwas nicht zu beginnen, wenn sie es noch nicht getan haben.

 

 

 

4. Fortsetzen

 

Sie wollen, dass Ihr Publikum etwas fortsetzt. Es geht darum, die Zielgruppe davon zu überzeugen, mit dem fortzufahren, was sie bisher getan hat, beispielsweise ein Projekt weiter zu finanzieren, einen Kandidaten wiederzuwählen oder ein Produkt weiter zu kaufen.

 

 

 

Fokus

 

Verwenden Sie für jede Präsentation nur eine Art von Handlungsaufforderung. Andernfalls wird Ihre Botschaft verwässert. Schätzen Sie daher Ihr Publikum ein und entscheiden Sie, welche Art von Handlungsaufforderung am besten zu ihm passt.

Was am Ende der Präsentation gesagt wird bleibt wahrscheinlich noch im Kurzzeitgedächtnis (Recency-Effekt). Deswegen ist hier Sorgfalt so wichtig, weil es diese Punkte sind, an die sich die Menschen am ehesten erinnern und nach denen sie handeln werden. Daher ist der Schluss Ihrer Präsentation der entscheidende Zeitpunkt, um die Zuhörer zu überzeugen, eine Entscheidung zu treffen und Ihre Argumente zu unterstützen.

 

 

 

Tipps für wirkungsvolle Handlungsaufforderungen

 

Es lohnt Ihre Aufforderung zum Handeln und Ihr Ansatz, sie zu übermitteln, je nach Publikum und Ihrem Redestil anzupassen. Obwohl es keine feste Formel gibt, werden diese Anregungen die Wirksamkeit Ihrer Handlungsaufforderungen erhöhen:

 

 

1. Formulieren Sie Ihre Aufforderung zum Handeln spezifisch, klar und direkt

 

Halten Sie Ihren Handlungsaufruf kurz und bündig. Zur Orientierung; am besten mit maximal 15 Wörtern formulieren.

 

 

 

2. Fordern Sie Ihr Publikum auf, schnell zu handeln

 

Wenn Sie und Ihr Redebeitrag überzeugend waren und Ihr Publikum emotional beteiligt ist, dann ist der beste Zeitpunkt zum Handeln möglichst umgehend. Je länger es dauert, bis die Handlung eingeleitet wird, desto eher verliert Ihr Publikum die Motivation. Eine ideale Handlungsaufforderung ermöglicht es Ihrem Publikum, sofort zu handeln, möglichst sogar bevor es den Veranstaltungsort verlässt. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie Aktionen anstreben, die innerhalb von Stunden oder ein oder zwei Tagen abgeschlossen oder zumindest begonnen werden können. Setzen Sie sich, wenn möglich, umgehend mit den Schlüsselpersonen in Verbindung. Dies wird Ihnen helfen, eine wirkungsvolle Handlungsaufforderung zu machen.

 

 

 

3. Halten Sie die Hindernisse klein, die dem Handeln im Wege stehen

 

Damit Ihr Publikum schnell handeln kann, sollten Sie so viele vermeintliche Hindernisse wie machbar aus dem Weg räumen.

 

 

 

4. Konzentrieren Sie sich auf den Nutzen für Ihr Publikum

 

Formulieren Sie Ihre Aufforderung zum Handeln aus der Sicht und Motivation des Publikums. Redner neigen dazu sich bei großem Enthusiasmus, als Maßstab zu sehen.

 

 

 

5. Form

 

Verwenden Sie eine klare und direkte Sprache. Am besten mit einfache, kurzen Worten. Vermeiden Sie Begriffe, an den sich Ihr Publikum vermutlich reiben würde.

 

 

 

6. Zeitpunkt

 

Fragen Sie gegen Ende Ihrer Präsentation. Dann haben Sie Ihre Zuhörer bereits emotional gefesselt und logisch argumentiert, und sie sollten bereits für Ihre Meinung empfänglich sein. Beenden Sie Ihre Rede mit einem emotionalen Höhepunkt.

 

 

 

7. Passen Sie Ihren Aufruf zum Handeln an

 

Wenn die Personen, die Sie ansprechen, beispielsweise ähnliche Aufgaben haben, Überzeugungen teilen, in ähnlichen Hierarchien tätig sind, einen ähnlichen Wissenshintergrund haben, sich mit verwandten Fragen befassen oder andere Gemeinsamkeiten haben, sollten Sie sich in Ihrem Handlungsaufruf auf die Schnittmengen beziehen.

Wenn Sie ein relativ heterogenes Publikum haben, denken Sie daran, dass nicht das Publikum handelt, sondern der Einzelne. Anstatt sich an die Gruppe als Ganzes zu wenden, sollten Sie Ihren Aufruf zum Handeln auf Aspekte konzentrieren, mit denen jeder Einzelne in Ihrer Zielgruppe etwas anfangen kann.

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

P.S.​

 

Worauf achten Sie bei der Handlungsaufforderung?

Artikel zu Reden und Präsentationen

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin
Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. August 2014
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #241
K: CNB
Ü:

Drei-Punkte-Formel als Redestruktur. So kommt Ordnung in Reden und Präsentationen.

Drei-Punkte-Formel als Redestruktur

So kommt Ordnung in Reden und Präsentationen.
Drei-Punkte-Formel als Redestruktur - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Drei-Punkte-Formel als Redestruktur für Reden und Präsentationen

 

Die einfache Drei-Punkte-Formel eignet sich zum Aufbau von Redebeiträgen bei vielen Anlässen und Gelegenheiten.

Video

Bessere Reden: Drei-Punkte-Formel als Redestruktur für Reden und Präsentationen

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Drei-Punkte-Formel

 

Machen Sie es sich und Ihrem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Ihre Vorteile sind der für Sie leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Sie und Ihre Botschaft überzeugen und wirken.

Die einfache Drei-Punkte-Formel eignet sich zum Aufbau von Redebeiträgen bei vielen Anlässen und Gelegenheiten.

Aufbau

Drei-Punkte-Formel für Präsentationen

Auf dem schnellsten Weg einem Redebeitrag eine Struktur geben? Das gelingt am besten mit der Drei-Punkte-Formel. Dieses einfache Redeformat eignet sich für alle Anlässe und Gelegenheiten.

Schritt für Schritt zum Ziel. Die Drei-Punkte-Formel besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss:

 

1. Einleitung

 

Als Einleitung können Sie mit der Begrüßung beginnen, Interesse wecken und eine Übersicht geben. Je nach Thema darf da auch Humor eine Rolle spielen.

 

 

 

2. Hauptteil

 

Butter bei die Fische. Darum geht es! Den Hauptteil können Sie mit Zahlen, Daten, Fakten und Beispielen bereichern, um Ihre Thesen zu unterstützten. Zur Orientierung dient auch hier die Zahl DREI. Konzentrieren Sie sich auf drei Hauptpunkte. Lassen Sie weg, was nicht unbedingt gebraucht wird. Was nicht hilft, stört!

 

 

 

3. Schluss

 

Wie wäre es mit einer Zusammenfassung? Die ist optional, auf die Handlungsaufforderung sollten Sie nicht verzichten. Schließlich hat Ihr Beitrag doch ein Ziel, oder?

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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P.S.

 

Haben Sie mit dieser oder einer anderen Redeformel eigene Erfahrungen gemacht? Wie bringen Sie Struktur in Ihre Reden und Präsentationen?

Artikel zu Missverständnissen

Artikel

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

Reden und Präsentationen lassen sich nicht immer bis ins Detail vorbereiten. In diesem Beitrag geht es um 3 Tipps für die kompetente Beantwortung von unerwarteten Fragen aus dem Stegreif.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2002
Überarbeitung: 23. Juni 2020
AN: #43338
K: CNB
Ü:

5-Finger-Redestruktur. Handreichung: Fünf Finger für eine strukturierte Rede.

Handreichung: Fünf Finger für eine strukturierte Rede. 5-Finger-Redestruktur.

Damit Sie und Ihre Botschaft überzeugen, in Gesprächen, Reden und Präsentationen
5-Finger-Redestruktur

5-Finger-Redestruktur

 

Ein guter Grund für Redebeiträge; es soll eine bestimmte Botschaft vermittelt werden. In der Praxis geschieht es allerdings viel zu oft, dass für Zuhörer am Ende nicht klar ist, worum es ging. Ob in Reden, Präsentationen oder Gesprächen, es fragen sich Zuhörer sehr oft, worum es eigentlich ging.

Es liegt meist daran, dass Redner ihre Rede nicht durchdacht, strukturiert und den Inhalt nicht priorisiert gewählt haben. Wie wäre es mit einem Fingerzeig, mit dem es besser gelingt?

Besser ist es Redebeiträge so aufzubauen, dass die Zuhörer am Ende eindeutig verstanden haben, was Sie ihnen vermitteln wollten. Das erfordert entsprechende Vorbereitung. Allerdings ist dafür nicht immer viel Zeit verfügbar. Dann kann beispielsweise die 5-Finger-Redestruktur sehr hilfreich sein. Hier erfahren Sie, wie.

Video

5-Finger-Redeaufbau: Fünf Finger für eine überzeugende Rede.

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Redebeiträge strukturieren mit dem 5-Finger-Redeformat

 

Wenn den Zuhörern nicht spätestens am Ende eines Redebeitrags die beabsichtigte Botschaft verständlich ist, dann  liegt es meist daran, dass Redner ihre Rede nicht durchdacht, strukturiert und den Inhalt nicht priorisiert gewählt haben.

Viel besser ist es, Redebeiträge so aufzubauen, dass die Zuhörer am Ende eindeutig verstanden haben, was Sie ihnen vermitteln wollten. Das erfordert entsprechende Vorbereitung. Allerdings ist dafür nicht immer viel Zeit verfügbar. Beispielsweise in Besprechungen ist Spontaneität gefordert. Auch bei Stegreifreden kann die 5-Finger-Redestruktur sehr hilfreich sein. Hier erfahren Sie, wie.

 

 

 

Die 5-Finger-Redestruktur Schritt für Schritt

 

So geht es ganz einfach von der Hand. Jeder Finger einer Hand steht für einen Schritt. So haben Sie die Reihenfolge Ihrer Argumentation stets in Ihrer Hand:

 

 

1. Daumen

 

Der Daumen drückt den „Status quo“ aus. Geben Sie einen Überblick der Ist-Situation. Beschreiben Sie die Rahmenbedingungen und möglichen Konsequenzen.

Was ist daran positiv und welche Chancen damit verbunden sind. Wo sind Veränderungen dringend notwendig und welche Risiken sind erkennbar?

Was geschieht, wenn keine Veränderungen erfolgen. Sorgen Sie dafür, dass die Bedeutung der folgenden Aussagen verstanden werden. Ohne Betroffenheit fehlt die erforderliche Bereitschaft, aktiv zu werden.

 

 

 

2. Zeigefinger

 

Der Zeigefinger zeigt auf das Ziel. Orientieren Sie sich bei der Formulierung des Ziels am SMART-Modell und verwechseln Sie es nicht mit dem Nutzen.

Zur Erinnerung an die Eigenschaften SMARTer Ziel können Sie den Artikel „Lieber SMARTe Ziele als unerfüllte Wünsche. SMARTe Ziele erleichtern das Leben.“ lesen.

 

 

 

3. Mittelfinger

 

Der Mittelfinger beschreibt den Weg, also die Umsetzung, wie das Ziel erreicht wird.

Welche Maßnahmen sind notwendig, um das angestrebte Ergebnis zu erreichen.

Hilfreiche Fragen zur eigenen Klärung:

  • Wer kann bei der Verwirklichung des Ziels welchen Beitrag leisten?
  • Wann soll das Ziel erreicht sein?
  • Wo wird was erforderlich sein?
  • Wie soll das Ziel erreicht werden?
  • Welche Ressourcen sind dafür erforderlich und woher kommen sie?

 

 

 

4. Ringfinger

 

Den Ringfinger umfasst der Nutzen. Schildern Sie, welchen speziellen Nutzen das angestrebte Ziel und die von Ihnen präsentierte Lösung für die Zuhörer hat. Beschreiben Sie, wie sich die Situation dadurch kurz-, mittel- und langfristig positiv verändert.

 

 

 

5. Kleiner Finger

 

Der kleine Finger widmet sich der Handlungsaufforderung.

Beschreiben Sie zum Ende Ihrer Rede den ersten, leicht durchzuführenden Schritt und die dazugehörige konkrete Handlungsaufforderung. Sie sollte nicht zu klein und nicht zu groß ausfallen. Ist sie zu groß, kommt das Vorhaben nicht in Bewegung.

Der Redebeitrag wird mit dem Appell beendet.

 

 

 

Fazit

 

Die Fünf-Finger-Redestruktur ist eine schnell greifbare und wirkungsvolle Methode, um Redebeiträgen eine Form zu geben. Sie lässt sich leicht zu lernen und einprägen.

P.S.​

 

Kannten Sie die Fünf-Finger-Redestruktur. Wie strukturieren Sie Ihre Reden und Präsentation, wie Ihre Gesprächsbeiträge?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Artikel zu Missverständnissen

Artikel

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

Reden und Präsentationen lassen sich nicht immer bis ins Detail vorbereiten. In diesem Beitrag geht es um 3 Tipps für die kompetente Beantwortung von unerwarteten Fragen aus dem Stegreif.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. August 2012
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #632
K: CNC
German version: https://www.karstennoack.com/five-finger-speech-structure/
Ü:

Redestrukturen für Ihren Redeaufbau: Gut für die Redner, gut für das Publikum

Redestrukturen für Ihren Redeaufbau: Gut für Redner, gut für das Publikum

Roter Faden: Ein klarer Redeaufbau erfreut alle Beteiligten
Struktur für die Redevorbereitung

Redestrukturen für den Aufbau von Reden und Präsentationen

 

Machen Sie es sich und Ihrem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Ihre Vorteile sind der für Sie leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Sie und Ihre Botschaft überzeugen und wirken.

Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten jedoch sehr.

Video

Redeformeln (Redestruktur) für Reden und Präsentationen

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Redeaufbau, Redestruktur, Redeformat, …

 

Entscheidend für eine gute Rede ist ein durchdachter Aufbau. Bewährte Redestrukturen helfen bei Ihrem Redeaufbau: Gut für Sie, gut für das Publikum

 

 

 

Roter Faden und Vorteile: Ein klarer Redeaufbau erfreut

 

Damit sich das Publikum zurechtfindet, braucht eine Rede einen roten Faden und eine klare Struktur. In der Schule lieferte die Einteilung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss die Struktur für Referate. Gegen diese Struktur ist nichts zu sagen, es existieren jedoch weitere. Viele Wege führen nach Rom. Und jeder Weg hat seinen ganz eigenen Reiz, je nach Zielsetzung und Situation. Bei einer Rede ist das nicht anders. Während sich über die Auswahl einer passenden Struktur für eine Rede stundenlang diskutieren ließe, ist deren Notwendigkeit eindeutig.

 

 

a. Damit das Publikum sich zurechtfindet

 

Ein roter Faden beruhigt und macht flexibler!

 

Der Redeaufbau sorgt dafür, dass  sich das Publikum zurechtfindet. Viel zu viele Reden und Präsentation versanden auf dem Weg zur Handlungsaufforderung, weil Redner vom Weg abkommen. So geht meist früher als später die Aufmerksamkeit der Zuhörer verloren und der Aufwand entfaltet keine positive Wirkung, verpufft!

 

 

 

b. Orientierung für Redner

 

Für die systematische Entwicklung und Ausgestaltung einer Rede liefert die Redestruktur den roten Faden und eine klare Struktur. So lässt sich mit geringerem Aufwand mehr Wirkung erzielen.

 

 

 

c. Mit der Botschaft systematisch überzeugen

 

Redestrukturen liefern logisch nachvollziehbare und überzeugende Schritte, damit das Publikum der Argumentation folgt. Ein durchdachter Aufbau sorgt für Ordnung in den Gedanken und dem Gesagten, wichtige Informationen werden von unwichtigeren abgegrenzt. Mit einem guten Plan bauen Sie den Inhalt der Rede auf dem auf, was die Zuhörer von Ihnen und Ihrer Botschaft wissen, fühlen und glauben sollen, um der Handlungsaufforderung zu folgen. Gekonnt werden die wesentlichen Perspektiven eingenommen und mögliche Einwände entkräftet.

 

 

 

d. Die Botschaft verankern

 

Schön, wenn das Publikum die Rede inhaltlich versteht. Eine wirksame Rede geht weiter, berührt die Zuschauer, rüttelt sie wach und sorgt dafür, dass der Redebeitrag im Gedächtnis bleibt. Das lässt sich durch Redeformate fördern, die dem menschlichen Denken entgegenkommen.

 

 

 

Hier kommt Ordnung für Ihre Rede: Auswahl an Redestrukturen

 

Wenn Napoleon I. meinte „Ordnung marschiert mit gewichtigen und gemessenen Schritten, Unordnung ist immer in Eile.“, dann klingt das eventuell etwas eingeengt. Doch tatsächlich liefert gerade die Ordnung, die Struktur in einer Rede engagierten Rednern eine gute Portion Gelassenheit und Flexibilität. Der Rahmen einer geeigneten Redestruktur erlaubt es sich in ihm freier zu bewegen, als es ohne der Fall wäre. Wo sonst sowohl Redner als auch Publikum verwirrt die Orientierung verlieren, bleibt der sichere Pfad durch die Redestruktur im Blickfeld. Gerade so kann flexibler auf Angebote des Umfeldes eingegangen werden, ohne zu weit vom Weg abzukommen.

 

Diese Strukturen liefern die Ordnung für Ihre Rede:

  • Antike Redegliederung
    Ideal, wenn die Glaubwürdigkeit des Redners besonders wichtig ist.
  • Dialektischer Fünfsatz
    In wenigen Sätzen den Standpunkt klarmachen und auf Angriffe reagieren.
  • Pro-und-Kontra-Redeformat
    Geeignet für kontrovers diskutierten Themen.
  • Drei-Punkte-Formel
    Ein schneller Weg, der Rede eine Struktur zu geben.
  • Fünf-Punkte-Gliederung
    Die klassische Redestruktur nimmt das Publikum Schritt für Schritt mit. Sie wird häufig für Überzeugungsvorträge verwendet, sie ist allerdings auch für Sachvorträge und Gelegenheitsreden einsetzbar.
  • AIDA-Redeformel
    Diese Redestruktur lernt von der Werbung.
  • Redeformel Gestern, Heute, Morgen
    Kurz und gut.
  • Problemlösungsformat
    Das Redeformat, wenn verschiedene Lösungen zur Auswahl stehen.
  • 5-Finger-Redestruktur.
    Jeder Finger steht für einen Schritt und ist besonders leicht zu erlernen und einzusetzen.
  • KaNo-Format
    Die fortgeschrittene Redeformel, die selbst bei heiklen Themen zum angestrebten Ziel führt. Mit diesem Redeaufbau lassen sich möglicherweise beim Publikum vorhandene Zweifel und Widerstände auflösen.

 

Jede Struktur hat ihre Eigenarten, Vor- und Nachteile. Wählen Sie die geeignetste Redeformel und passen Sie diese an Ihre Bedürfnisse, Ziele und Ihr Publikum an. Denken Sie daran, Redestrukturen sollen Ihnen helfen, sie dürfen sie verändern, weil sie sonst einengend wirken können. Weitere wirksame Redestrukturen lernen Sie beispielsweise in den Kursen Rhetorik & Präsentation I bis IV kennen.

 

 

 

Typischer Fehler bei der Redevorbereitung

 

Sehr oft wird sofort mit PowerPoint™ und Co. gestartet. Schnell rein mit den sofort greifbaren Elementen. So ist schon in kurzer Zeit eine Menge Material zusammengetragen. Doch, selbst wenn diese Elemente für sich eine gute Sache sind; die besten Strategien werden Sie so kaum wählen. Also machen Sie zuerst einen Schlachtplan, den Sie in eine Struktur bringen. Erst relativ spät sollten Sie mit der Umsetzung in PowerPoint beginnen. Werkzeuge sollen die Arbeit erleichtern und nicht einengen. Also; ein Schritt nach dem anderen.

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

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Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Wie strukturieren Sie Ihre Redebeiträge? Kennen Sie weitere Redestrukturen, wie entscheiden Sie welche zum Einsatz kommt und worauf achten Sie?

Artikel

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

Reden und Präsentationen lassen sich nicht immer bis ins Detail vorbereiten. In diesem Beitrag geht es um 3 Tipps für die kompetente Beantwortung von unerwarteten Fragen aus dem Stegreif.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2014
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #747112
K: CNB
Ü:

Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur

Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur

Drei-Akte-Struktur für Geschichten in Reden und Präsentationen

 

Schnell eine Geschichte erzählen? So geht Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur. Dieser Artikel stellt den bewährten Aufbau für Geschichten vor.

Überblick

 

 

 

 

Drei-Akte-Struktur

 

Vielen Rednern dürfte noch die Drei-Akte-Struktur aus der Schulzeit bekannt, die Untergliederung der Story in drei Akte. Diese Art des Storytellings bietet Ihnen viel Raum für Handlungsmöglichkeiten.

 

 

 

1. Einleitung

 

Der Anfang der Geschichte dient dazu Ihre Hauptcharaktere, den Ort sowie den zentralen Konflikt einzuführen.

Die Einleitung nimmt meist rund ein Viertel der Geschichte ein.

 

 

 

Überleitung zum 2. Akt

 

Als Überleitung zum 2. Akt dient ein Wendepunkt, ein besonders wichtiges und möglicherweise Ereignis.

 

 

 

2. Hauptteil

 

Im weiteren Verlauf der Handlung spitzt sich der Konflikt immer weiter zu, bis er schließlich am Höhepunkt die Überhand ergreift und Ihr Protagonist seinen Tiefpunkt erleidet.

Der Hauptteil nimmt in etwa die Hälfte der Gesamtzeit ein.

 

 

 

Überleitung zum 3. Akt

 

Als Überleitung zum 3. Akt dient ein Wendepunkt, ein besonders wichtiges und möglicherweise auch überraschendes Ereignis des 2. Aktes.

 

 

 

2. Schluss

 

Zu guter Letzt wird der Konflikt von Ihrer Hauptfigur aufgelöst und der Tiefpunkt somit überwunden.

Der Schluss nimmt rund ein Viertel der Zeit für die Geschichte ein.

Professionelles Storytelling

 

Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining bei mir lernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Die ideale Basis: Professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Wie sehr überzeugen Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut sind Sie in den 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie sich von mir Feedback geben, dass Sie voranbringt. Sie bekommen grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Nutzen Sie Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur?

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Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Antike Redegliederung: Von wegen staubig! Schritt-für-Schritt-Anleitung und Tipps.

Antike Redegliederung: Von wegen staubig!

Das fügt sich, wie die Ziegel auf dem Dach.
Antike Redegliederung für Reden und Präsentationen - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Antike Redegliederung

 

Die wohl älteste Gliederungsformel stammt aus der Antike und funktioniert auch heute noch hervorragend für Reden und Präsentationen. So überzeugen Sie ganz klassisch.

Überblick

 

 

 

 

 

Zurück zu den Wurzeln

 

Die Griechen und Römer haben die Redekunst gepflegt. Sie hatte ein recht hohes Ansehen in diesen Kulturen. Dass die Glaubwürdigkeit des Redners, also sein Ethos, ein Pfund ist, mit dem er wuchern kann, das ist spätestens seit Aristoteles bekannt. Und auch sonst können wir einiges aus dieser Blütezeit der Rhetorik lernen. Beispielsweise beim Aufbau von zeitgemäßen Reden und Präsentationen.

Redestruktur

 

Die wohl älteste Gliederungsformel für Reden stammt aus der Antike; die antike Redegliederung. Sie eignet sich besonders für umfangreichere Reden. Da fügt es sich, wie die Ziegel auf dem Dach. Sie ist wie folgt aufgebaut:

Redeformeln - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

1. Wohlwollen gewinnen

 

Im ersten Schritt geht es darum, das Publikum darauf vorbereiten, sich die Sichtweise des Redners überhaupt anzuhören.

 

 

 

2. Ist-Situation beschreiben

 

Ohne Bewertung wird die bisherige Entwicklung und der aktuelle Stand beschrieben. Dadurch werden die Voraussetzungen für die kommenden Schritte vorbereitet.

 

 

 

3. Alternativen nennen

 

Welche weiteren Möglichkeiten existieren?

 

 

 

4. Begründen der Empfehlungen, Vorteile erörtern

 

Weshalb bevorzugen Sie Ihre Empfehlung?

 

 

 

5. Gegenargumente entkräften

 

Welche Gegenargumente könnte es geben und wie entkräften Sie diese?

 

 

 

6. Zusammenfassen

 

Fassen Sie zusammen und kommen Sie zur Schlussfolgerung.

 

 

 

7. Begeistern

 

Bringen Sie das Publikum in Bewegung.

 

 

 

8. Zum Handeln auffordern

 

Was soll das Publikum nun tun?

 

 

 

 

Anmerkung

 

Die Schritte 6. bis 8. werden in der klassischen Form als Schlussfolgerung (conclusio) bezeichnet.

Mehr?

 

Sie wünschen noch etwas mehr Hintergrundwissen zur antiken Redekunst? Gut! Hier ein paar Stichpunkte:

 

 

 

Antike Redegattungen

 

Es werden in der antiken Redekunst drei Formen der Rede nach ihren möglichen Wirkungen beim Publikum unterschieden:

 

 

 

1. Gelegenheitsrede

 

Die Gelegenheits- oder auch Festrede (genus demonstrativem) lobt oder (seltener) tadelt eine Person. Im Fokus steht die Gegenwart.

 

 

 

2. Beratende Rede

 

Die beratende Rede, politische Rede oder auch Staatsrede (genus deliberativum) beschäftigt sich mit dem pro und contra eines Themas. Sie wird in einer Versammlung beziehungsweise im Gerichtssaal gehalten, um eine Entscheidung herbeizuführen. In ihrem Fokus steht die Zukunft.

 

 

 

3. Gerichtsrede

 

Die Gerichtsrede (genus iudicale) wird auf der einen Seite zur Anklage und auf der anderen Seite zur Verteidigung eingesetzt. Im Fokus einer Gerichtsrede steht vergangenes Handeln.

 

 

 

 

Arbeitsphasen der antiken Redekunst

 

Arbeitsschritte des Redners (officia oratoris):

 

 

1. Auffinden der Hauptgesichtspunkte (inventio)

 

In der Phase der inventio sammelt der Redner die zum Redeanlass gehörenden Gedanken. Um die wichtigen Aspekte eines Themas zu erkennen, kann er sich der Fragemethode der Topik bedienen. Das systematisierte Frageraster der Topik ähnelt den 6 W-Fragen (Wer, wie, wo, was, warum, wann). So sammelt der Redner zunächst sogenannte Allgemeinplätze (griechisch Topoi und lateinisch loci).

 

 

 

2. Stoffgliederung (dispositio)

 

Im zweiten Schritt der Redeerstellung, der dispositio, werden die gefundenen Argumente in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht. Eine gute Rede hat einen klaren Aufbau mit einer Struktur, so dass das Publikum leicht folgen kann. Wenn die Argumente und Informationen willkürlich über die ganze Rede verteilt sind, steigt das Publikum aus.

 

 

 

3. Sprachliche Gestaltung (elocutio)

 

Hier geht es um die sprachliche Ausformulierung. In diesem dritten Schritt dreht sich alles um den passenden Stil (aptum). Welchen und wie viel Redeschmuck verwende ich? In welcher Stilebene möchte ich sprechen, welche passt zu meinem Publikum und zum Thema meines Textes? Diese Fragen stellt sich der Redner. Er kann sich wiederum an bestimmten Regeln orientieren, die bestimmen, welcher Stil der angemessene ist.

 

 

 

4. Auswendiglernen (memoria)

 

Vorgelesene Reden haben in der Regel keine besondere Wirkung. Zumal wenige Menschen gute Vorleser sind. Deshalb geht es an das Auswendiglernen der Rede. Als klassische Methode werden zwei Techniken kombiniert; die LOCI-Technik und als vertiefendes Hilfsmittel selbsterschaffene Gedächtnisbilder als Anker (Imagines).

Heute setze ich in der Redevorbereitung eher auf das Einprägen, das Verinnerlichen einer Rede, als auf das wortwörtliche Auswendiglernen. Wobei auch hier die genannten Techniken sehr hilfreich sind.

 

 

 

5. Vortrag (pronuntiatio, actio)

 

Die actio oder pronuntiatio, das Präsentieren der Rede vor Publikum, bildete bei all diesen Schritten das wesentliche Ziel des Redners. Dabei spricht er nicht nur mit der Stimme, die er laut, leise, schnell, langsam, den Umständen angemessen zu gebrauchen weiß. Auch die nonverbale Seite der Kommunikation mit dem Publikum ist in die Kunst des Vortragens mit einzubeziehen. Dazu zählen beispielsweise die Körpersprache, aber auch das Zeigen von Bildmaterial und das Präsentieren von Zeugen.

 

 

 

Redebereiche in der antiken Rede

 

In der antiken Rhetorik werden verschiedene Redebereiche (partes orationis) unterschieden:

 

 

1. Die Einleitung

 

Eine Rede sollte dieser Theorie nach mit der Einleitung (exordium) beginnen, die auf die Einstimmung des Zuhörers abzielt.

Im ersten Teil der Rede, dem (exordium), soll zunächst die Aufmerksamkeit der Zuhörer und deren Wohlwollen erweckt werden (attentum parare und capatio benevolentiae). Zugleich bereitet das exordium das Publikum in geeigneter Weise auf den restlichen Vortrag vor. Das kann durch einen direkten Einstieg (principum) oder, wenn das Thema brisant ist, durch einen indirekten Einstieg in die Rede (insinuatio) geschehen.
Obwohl sie am Anfang der Rede steht, wird empfohlen, die Einleitung als letzte zu formulieren, um das Publikum bestmöglich auf den späteren Inhalt vorzubereiten.

 

 

 

2. Der Sachverhalt

 

Weitergeführt wird die Rede mit der Darlegung des Sachverhaltes. Dieser Redeteil wird auch narratio genannt. Der Redner hat die Aufgabe, die Sachlage zu erörtern, wobei bereits hier die eigene Partei in ein möglichst gutes Licht gerückt wird. Um der Gefahr zu entgehen Langeweile (taedium) beim Publikum hervorzurufen, soll sich die narratio durch Kürze (brevitas) und Klarheit (perspicuitas) auszeichnen.

 

 

 

3. Die Argumentation

 

D
ie Einführung in die Argumente (Division).

 

 

 

4. Die Beweisführung

 

Die Beweisführung, also der Beweis der eigenen Argumente (confirmatio).

 

 

 

5. Die Entkräftung von Einwänden

 

Die Widerlegung der gegnerischen Argumente (confutatio).

 

 

 

6. Die Schlussfolgerung

 

Der Abschluss der Rede (conclusio). Im anfänglichen Beispiel in drei Schritte unterteilt:

  • Zusammenfassen
  • Begeisterung steigern
  • Handlungsaufforderung

 

 

 

 

Stilarten in der antiken Rede (genera dicendi)

 

Unterscheidung:

  • Schlichter Stil (genus subtile)
  • Mittlerer gemischter Stil (genus Medium, mixtum)
  • Erhabener Stil (genus grande, sublime)

 

 

 

 

Qualitäten

 

Wert wurde auf die folgenden Stilqualitäten (virtutes dicendi) gelegt:

 

  • Sprachrichtigkeit (lavinias)
  • Deutlichkeit (perspicuitas)
  • Angemessenheit (abtun, accommodatum)
  • Redeschmuck (ornates)
  • Kürze (brevitas)

 

 

 

 

Mehr für die Praxis?

 

Genug Theorie? Mehr zum praktischen Einsatz antiker Redekunst erfahren Sie im Kurs Rhetorik & Präsentation III. Und das ganz ohne Altgriechisch und Latein.

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P.S.

 

Haben Sie mit dieser Redestruktur Erfahrungen gemacht?

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Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. März 2015
Englische Version: https://www.karstennoack.com/ancient-speech-structure-speeches-presentations/
Überarbeitung: 15. August 2019
AN: #54395

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