Murphys Gesetze (Murphy’s Law)… nicht nur für Redner

Murphys Gesetze (Murphy's Law)... nicht nur für Redner

Nichts ist so einfach, wie es aussieht?

Murphys Gesetze ... nicht nur für Redner

Murphy’s Law

 

Technik versagt im ungünstigsten Moment, die Präsentationssoftware vor Ort ist nicht kompatibel,… Wer oft genug vor Publikum redet, der kennt Murphys Gesetz aus eigener Erfahrung.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Murphys Gesetz

 

Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.

Murphys Gesetz

 

 

Murphys Gesetz (englisch Murphy’s Law) ist eine auf den US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy, jr. zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über menschliches Versagen bzw. über Fehlerquellen in komplexen Systemen macht.

Gelegentlich wird Murphys Gesetz fälschlicherweise dem Philosophen, Theologen und Amateurpsychologen Dr. Joseph Murphy zugeschrieben. Dessen Theorie lautete jedoch: „Was man dem Unbewussten als wahr übermittelt, wird wahr.“ Damit belastet sich Murphys Gesetz nicht. So oder so: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.

 

 

 

Grundsätze Murphys Gesetz (Auszug)

 

  • Wenn alles schiefgehen kann, geht es bestimmt schief.
  • Wer das Geld hat, macht die Regeln.
  • Nichts ist so einfach, wie es aussieht.
  • Alles wird teurer als zunächst geplant.
  • Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.
  • Alles Gute im Leben ist entweder ungesetzlich, unmoralisch oder es macht dick.
  • Jede Arbeit fordert mehr Zeit als vorgegeben.
  • Um ein Darlehen zu bekommen, muss man erst beweisen, dass man keines braucht.
  • Jeder hat ein System um reich zu werden, das nicht funktioniert.
  • In einer Hierarchie versucht jeder Untergebene seine Stufe der Unfähigkeit zu erreichen.
  • Man hat niemals Zeit, es richtigzumachen, aber immer Zeit, es noch einmal zu machen.
  • Sind Sie im Zweifel, murmeln Sie. Sind Sie in Schwierigkeiten, delegieren Sie.
  • Im Widerstreit zweier Meinungen ist es egal, auf welcher Seite man steht; es ist auf jeden Fall die, die am Schluss unterliegt.
  • Es ist ein Naturgesetz, dass nichts jemals so richtig auf Anhieb klappt.
  • Bevor man eine Sache beginnen kann, muss erst immer etwas anderes zeitaufwendig gemacht werden.
  • Alles lässt sich so lange verbessern, bis es schließlich zusammenbricht.
  • Jede neue Erklärung schafft neue Verwirrung und Lücken.
  • Wer anderer Meinung ist, wird als nicht logisch denkend abqualifiziert.
  • Je wichtiger eine Entscheidung, desto größer die Kommission und der Zeitaufwand.
  • Mit zunehmender Dringlichkeit einer Entscheidung sinkt die Anzahl der dafür Zuständigen und Verantwortlichen.
  • Das Provisorium hält am längsten und gestaltet sich am dauerhaftesten.

 

Mit anderen Worten; Murphys Gesetz ist die Präzisierung und logische Weiterentwicklung der Theorie, in der alle Teilchen des Universums bestrebt sind, sich in größtmöglicher Unordnung anzuordnen. Oder ganz praktisch: Die größte Attraktion für die Suppe ist eine saubere Krawatte.

Zutreffendes auf lebende Personen und Organisationen ist somit unausweichlich. Das ist so bei Gesetzen.

 

 

 

Murphys Gesetz für Redner

 

  • Auf dem eiligen Weg zum Vortragsort ist die andere Fahrzeugspur stets schneller als die gerade gewählte Spur. Der sonst freie Parkplatz ist wegen einer anderen Veranstaltung belegt.
  • Technik versagt im ungünstigsten Moment. Beispiel: Solange ein Ersatzleuchtmittel vorhanden ist, wartet der Beamer mit dem Ausfall. Überhaupt scheint in Präsentationstechnik Murphys Gesetz ab Werk eingebaut zu werden. Eine Jahres-Garantie garantiert dafür, dass sich das Produkt am 366. Tag selbst zerstört.
  • Wenn es nur eine seltene inkompatible Präsentationssoftware gibt, wird sie dann installiert sein, wenn der eigene Rechner nicht mit dabei ist.
  • Vergisst ein Redner sein Handy auszuschalten, weil ohnehin nie jemand anruft, dann klingelt es im ungünstigsten Moment vor Publikum. Besonders gerne geschieht das, nachdem ein Teilnehmer genau deshalb ermahnt wurde.
  • Der Präsentationsrechner startet im unpassendsten Augenblick mit einem Update, das ewig dauert.
  • Mitten im Vortrag meldet sich der verschollene Scherzkeks aus der Jugend unaufhörlich im Pop-Up-Fenster.
  • Die Batterie des Mikrofons verabschiedet sich, wenn die Stimme ohnehin schon lädiert ist. Wobei das auch andere Batterien gerne überraschend tun: die Fernbedienung der Präsentationssoftware, …
  • Vorführeffekt: Absurde Abweichungen sonst statistisch haltbarer Erwartungen gelten nicht, sobald es am wenigsten erklärbar ist.
  • Statt der vorbereiteten Fragen werden die abwegigsten Fragen gestellt.
  • Die gesuchten Notizen befinden sich, wo als letztes nachgesehen wird.
  • Wenn eine Rede gut vorbereitet wurde, fällt sie aus.

 

 

 

Theorie und Praxis

 

Da viele Menschen eher pessimistisch die Welt betrachten, registrieren und beurteilen sie vorwiegend die negativen Ereignisse. Selektive Wahrnehmung: Positive Ereignisse sind für sie selbstverständlich und fallen weniger auf. Wenn die Butterstulle nicht auf die Marmeladenseite fällt, prägt es sich nicht so ärgerlich ein. Wobei das Beispiel hinkt; laut Robert Matthews neigen Toastbrotscheiben dazu, genau das vorzuziehen. Ob der Schaden im Verhältnis zum Preis des Teppichs steht, wurde bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht.

 

 

 

So oder so:

 

Grund dafür ist unsere subjektive und selektive Wahrnehmung. Unerfreuliche Ereignisse brennen sich deutlicher in unser Gedächtnis ein als positive. Wenn wir selektiert wahrnehmen, wählt unser Gehirn also vermehrt die negativen Erinnerungen aus und wir vergessen, was zuvor Gutes geschehen ist. Zudem sind wir dabei oftmals sehr ichbezogen: Wenn wir also an der Supermarktkasse länger anstehen als andere, sind wir fest davon überzeugt, dass so etwas immer nur uns passiert. Sobald wir wieder etwas länger warten müssen, vergessen wir dabei jedoch, dass wir an anderen Tagen auch mal in der schnellen Supermarktschlange gestanden haben.

 

 

 

Und nun? Wie begegnen wir Murphys Gesetz?

 

a. Optimismus

 

Ein Unglück kommt selten allein. Doch meist findet sich jemand, der es wieder in Ordnung bringt. Also bitte positiv denken. Unglückliche Umstände passieren ohnehin von Zeit zu Zeit und vor allem jedem von uns. Wenn wir denen weniger Beachtung schenken und uns öfter erfreuliche Ereignisse ins Gedächtnis rufen, können wir Murphy ein Schnippchen schlagen.

 

 

b. Realismus

 

Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange, meinte Friedrich Hebbel. Also: Vorbereiten, was sich sinnvoll vorbereiten lässt! Gestalten, was sich gestalten lässt.

 

 

c. Flexibilität

 

Erwarten wir das Unerwartete! Gerade dann können wir zeigen, was wir können. Dann gibt es Freestyle-Jazz, statt das eingeübte Konzert. Das trennt die Spreu vom Weizen, das ist der Stoff, aus dem die Helden sind!

 

 

 

Vorbeugen ist besser als … Rhetorisches Karma?

 

Es gibt Menschen die dabei an kosmische Zusammenhänge denken: Manche Präsentationstechnik versagt stets nur im ungünstigsten Moment, die Präsentationssoftware vor Ort ist nicht kompatibel, das Mikrofon bockt, … Das ist aus Sicht mancher Menschen kein Zufall, sondern rhetorisches Karma oder Murphys Gesetz.

 

 

 

Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen

 

Wer oft genug vor Publikum redet, der kennt Murphys Gesetz aus eigener Erfahrung. Sie können sich nicht auf alles vorbereiten, das schiefgehen kann. Doch für viele Eventualitäten lässt sich vorbeugen. Aber nicht jeder Redner nutzt die Gelegenheit, die wahrscheinlichsten Risiken im Vorfeld auszuschalten. Wieso nur?

 

 

 

Vorbeugen ist besser, als sich nach der Rede ärgern

 

Ein paar Dinge, auf die Sie ganz praktisch achten sollten, um Murphy ein Schnäppchen zu schlagen:

  • Wo genau findet Ihr Auftritt statt und wie kommen Sie pünktlich dorthin?
    Erstaunlich oft gelingt an manchen Tagen nicht, was sonst immer gelang. Schade, wenn die Veranstaltung ohne Sie stattfindet, weil Sie an einem andern Ort sind.
  • Welche technische Ausrüstung ist vor Ort einhundertzehnprozentig vorhanden und was nehmen Sie selbst dann nochmals mit dorthin? Besonders gerne scheitern Präsentationen an kleinen Adaptern für die Verbindung von Notebook und Beamer.
  • Ladegerät für das Notebook
    Versehentlich und klammheimlich entleert es sich, um im entscheidenden Moment eine Pause zu machen.
  • Ist die Vorstellung durch einen Moderator abgesprochen und ohne miese Vorlage geplant?
  • Welche allergischen Reaktionen des Publikums sind bekannt und sollten umschifft werden?
  • Ist die Präsentationssoftware vor Ort kompatibel und was tun Sie, wenn sie es doch nicht ist?
  • Steht das Getränk für den Redner an der Stelle, an der es maximalen Schaden anrichtet, wenn es umfällt?
  • Sie wissen, wo die Bühnenkante oder der Orchestergraben beginnen?
  • Doppelte Stifte eingepackt, falls der vorhandene Moderatorenkoffer schon von Vorrednern geplündert wurde?
  • Ist die Beamerprojektion im hell beleuchteten Raum überhaupt sichtbar?
  • Sind es wirklich Whiteboardstifte, die Sie dort gerade benutzen oder sind es Permanentmarker und Sie nun dauerhaft verewigt?

Video

https://youtu.be/GiNrhjWImeM

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Murphy’s Gesetz gemacht?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. Januar 2014
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #23220
K:CNC
Ü:

15 Tipps für die Vorbereitung einer Dankesrede sowie Unterstützung in Berlin und online

Vorbereitung einer Dankesrede

Hilfe und 15 Tipps für deine Antwort auf eine Ehrung
Vorbereitung einer Dankesrede

Vorbereitung einer Dankesrede

 

Eine Dankesrede ist eine kurze Ansprache, mit der sich ein Redner für eine Ehrung oder Würdigung wie beispielsweise eine Preisverleihung bedankt. Mit diesen Tipps überzeugt auch Ihre Dankesrede. Nutzen Sie Unterstützung in Berlin und online mit Videounterstützung.

Dankesrede

 

Bei einer Dankesrede handelt es sich der Regel um eine kurze Ansprache, mit der sich der Redner für eine Ehrung oder Würdigung wie zum Beispiel für einen Preis oder ein Geschenk bedankt. Mit einer Dankesrede erwidert der Gefeierte auch auf eine Laudatio. Meist ist die Ehrung schon im Vorhinein bekannt und eine Vorbereitung möglich. Handelt es sich um eine Nominierung und es könnte auch ein anderer der Glückliche sein, bereiten Sie sich trotzdem vor. Wobei in einem solchen Fall eine perfekt ausgearbeitete Rede auswendig gelernt klingt und komisch wirkt, wenn wie so oft von einer solchen unerwartet überraschenden Überraschung gesprochen wird. Wenn es so unerwartet kommt, dann wirkt ein umfangreiches Redemanuskript unglaubwürdig.

 

 

 

15 Tipps für die Vorbereitung einer Dankesrede

 

 

1. Kurz und prägnant

 

Genug der Ehre: In der Kürze liegt die Würze! Wer sich zu lange zwischen Publikum und Buffet drängelt, macht sich nicht beliebt.

 

 

 

2. Roter Faden

 

Wer klar und präzise formulieren möchte, muss vorher strukturiert denken. Ein roter Faden, eine geeignete Redestruktur macht es sowohl Redner als auch Publikum einfacher. Selbst bei einer Stegreifrede nutzen geübte Redner eine der vielen Redestrukturen.

Eine Auswahl finden Sie hier:
Auswahl bewährter Redeformate

Wählen Sie die Struktur Ihrer Rede je nach Anlass und Absicht. Ein leicht einsetzbares Beispiel ist das G-H-M-Format: gestern, heute, morgen. Es beginnt in der Vergangenheit („Wie war es früher?“), über die Gegenwart („Wo sind wir jetzt?“) bis in die Zukunft („Was ist das Ziel?“).

 

 

 

3. Danksagung

 

Leider lässt sich eine wahrhaftige Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken. Das hat so zumindest der Goethe behauptet. Glücklicherweise haben wir ja auch noch die Körpersprache, um dem Ausdruck zu verleihen.

Wenn Sie schon – wie so oft bei der Oscar-Verleihung – vom Hölzchen aufs Stöckchen jedem Menschen danken wollen, den Sie jemals getroffen haben, dann vergessen Sie wenigstens keinen, der es Ihnen für immer übelnehmen würde. Sie haben damit angefangen? Dann richtig!

 

 

 

4. Flexibel bleiben

 

Gehen Sie gegebenenfalls kurz auf Vorredner ein, knüpfen Sie an. Zeigen Sie sich von Ihrer charmanten Seite.

 

 

 

5. Authentizität

 

Wenn Sie sich nicht verstellen, haben Sie es einfacher. Krampfhafte Kontrolle ist nur unnötig anstrengend. Wer authentisch ist, ist kongruent, sagt, was er meint und ist frei von Widersprüchen.

Authentizität bedeutet, dass wir sagen, was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht.

 

 

 

6. Offene und überzeugende Körpersprache

 

Seien Sie standhaft, im wahrsten Sinn des Wortes. Vermeiden Sie beispielsweise unnötiges Hin und Her, hibbelige Bewegungen oder überkreuzte Arme vor dem Körper. Nutzen Sie die Körpersprache, um sich mit Ihrem Publikum zu verbinden und es zu berühren.

 

 

 

7. Zeit nehmen

 

Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie für Ihre Dankesrede brauchen. Gerade, während Sie nichts sagen, können Sie besonders intensiv auf das Publikum wirken. Nehmen Sie Blickkontakt mit freundlichen Gesichtern auf. Tauschen Sie das eine und andere Lächeln aus.

Schiller: Wen die Dankbarkeit geniert, der ist übel dran. Also genießen Sie die Aufmerksamkeit – Sie gilt Ihnen! Scheinbar haben Sie etwas richtig gemacht. Deshalb flüchten Sie nach Ihrer Dankesrede auch nicht übereilt zurück auf Ihren Platz. Nehmen Sie den Applaus entgegen, genießen Sie den besonderen Moment.

 

 

 

8. Lampenfieber

 

So eine Ehrung und ganz besonders eine Nominierung kann da ganz schön erwärmen; und nicht nur das Herz. Ganz besonders, wenn davon eine Menge abhängt, liegen die Nerven schon mal blank.

Sie wollen auch in einer solchen Situation in einem guten Zustand sein? Hilfe bei Lampenfieber!

 

 

 

9. Nehmen Sie es mit Humor

 

Je nach Anlass und Persönlichkeit darf eine Prise Humor hinzugefügt werden. Bleiben Sie auch hier authentisch und seien Sie vorsichtig mit Zweideutigkeiten. Üben Sie sich frühzeitig in professioneller Schlagfertigkeit und somit sprachlicher Flexibilität.

 

 

 

10. Redepult

 

Wenn Sie können, befreien Sie sich von einem behindernden Redepult. Wer sich dahinter versteckt, verzichtet auf positive Wirkung und vermittelt statt Nähe dadurch Distanz und Schutzbedürfnis.

 

 

 

11. Redemanuskript

 

Wer ein umfangreiches Manuskript herausholt, verrät damit, die Ehrung erwartet zu haben. Das steht ja oft noch nicht fest, wenn es sich bis dahin noch um eine Nominierung handelte. So oder so ist es besser frei zu reden.

 

 

 

12. Vorbereitung der Dankesrede?

 

Weshalb solltest du sich vorbereiten, wenn Sie bisher nur nominiert wurde und noch nicht wissen, ob Sie überhaupt geehrt werden? Weil es eine gute Gelegenheit ist sich zu zeigen und etwas anzusprechen, dass Ihnen am Herzen liegt.

 

 

 

13. Was ist Ihr Anliegen?

 

Auch in Kurzform und innerhalb des Rahmens können Sie die Gelegenheit dafür nutzen eine Botschaft abzugeben, die es verdient hat. Nutzen Sie die Chance!

 

Hilfreiche Fragen:

  • Was liegt Ihnen am Herzen?
  • Was passt gut zum Publikum?
  • Wie steht es mit der Presse?

 

 

 

14. Proben

 

Übung macht den Meister und vor allem lockerer, wenn es richtig geschieht. Es geht nicht darum, krampfhaft den Redetext auswendig zu lernen, sondern durch Proben die Möglichkeiten zu erkunden und die Sicherheit spürbar zu machen.

 

 

 

15. Und der Oscar geht an …

 

Unterstützung

 

Sie wollen eine gute Dankesrede halten, die bei Ihrem Publikum ankommt und sich dabei unterstützen lassen, sie vorzubereiten? Dann helfe ich Ihnen gerne bei der Vorbereitung Ihrer Rede. Den Zeitumfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Rede auf das Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso solltest du erst nach Ihrer tatsächlichen Rede solche Rückmeldungen erhalten, wenn es für Korrekturen zu spät ist?

Was der Preis dieser professionellen Unterstützung für Ihre Rede ist? Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei einer Dankesrede?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Mai 2002
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #676798
K: CNB
Ü:

Walt-Disney-Strategie: Schritt-für-Schritt-Anleitung, Tipps und Beispiele zur Kreativitätstechnik

Walt-Disney-Strategie: Schritt-für-Schritt-Anleitung, Tipps und Beispiele zur Kreativitätstechnik

Mehr Perspektiven für mehr Kreativität

Walt-Disney-Strategie

Walt-Disney-Technik

 

Die Walt-Disney-Methode hat sich in vielen Einsatzbereichen als sehr wirkungsvolle Kreativitätstechnik bewährt. Sie wird genutzt, um aus unterschiedlichen, sich hilfreich ergänzenden Perspektiven nützliche Erkenntnisse zu gewinnen. Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Walt-Disney-Methode

 

Die Walt-Disney-Methode hat sich als sehr wirkungsvolle Kreativitätsstrategie bewährt. Sie wird genutzt, um aus unterschiedlichen, sich hilfreich ergänzenden Perspektiven nützliche Erkenntnisse zu gewinnen.

 

 

 

Unterschiedliche Perspektiven nutzen

 

 

1. Der Rahmen

 

Sie können wahlweise die drei Sichtweisen Träumer, Kritiker und Realist einnehmen, für die auch ein eigener Raum bzw. eine Rolle geschaffen wird. Dies kann tatsächlich räumlich umgesetzt, mit entsprechenden Hilfsmitteln angedeutet werden oder virtuell geschehen. Dem Begründer dieser Kreativitätstechnik, Walt Disney, wird nachgesagt, dass er für jede dieser Rollen einen eigens ausgestatteten Raum eingerichtet hat, den er auch aufsuchte, wenn die entsprechende Rolle angebracht war.

Während der Raum des Realisten nüchtern und die Möblierung auf das Notwendigste beschränkt blieb, war der Raum des Träumers üppig, fantasievoll und auf das Bequemste eingerichtet. Der Raum des Kritikers soll dagegen lediglich mit 2 Reihen gegenüber angeordneten Stehpulten ausgestattet gewesen sein. Das jeweilige Ambiente dieser Räume sollte gewissermaßen auf die Einstellung der darin agierenden Personen abfärben.

Und wenn Sie nicht so reichlich mit Räumen ausgestattet sind; finden Sie die geeignetsten Plätze für die jeweiligen Rollen und markieren sie diese.

 

 

2. Die Rollen

 

 

a. Der Träumer

 

Auf den Spuren von Martin Luther King und Co. Der Träumer ist für Ideen, Richtungen und Visionen zuständig. Vor allem visuell orientiert, entwirft er entsprechende Zukunftsbilder. Er erlebt sich selbst im Zustand des Fantasten und imaginiert Zukunftsprojektionen, in denen er sich selbst in positive und wünschenswerte Situationen versetzt.

 

 

b. Der Realist

 

Dem Realisten obliegt dagegen die Umsetzung. Er vollzieht nach, was der Träumer sich als Zukunftsbild vorgestellt hat und simuliert dies, als wäre es schon in der Gegenwart geschehen. In seiner Simulation entwickelt er einen konkreten Plan für die Realisierung der Ideen und Visionen des Träumens. Er denkt systematisch und erstellt einen logisch strukturierten Plan, in dem er beispielsweise ein Ziel in Unterziele aufteilt, die wichtigsten Schritte ermittelt, Aufgaben festlegt und verteilt. Der Realist ist vor allem rational orientiert und überprüft das Zukunftsbild des Träumers.

 

 

c. Der Kritiker

 

Der Kritiker hinterfragt das Ganze, nimmt Ideen auseinander und setzt sie wieder zusammen. Der Fokus ist darauf gerichtet, was realistisch machbar ist und was nicht.

Er überprüft den bisher entwickelten Plan. Mit etwas Abstand zum eigenen Vorhaben wird nüchtern überprüft, ob irgendetwas vergessen wurde und ob es Umstände und Einflüsse gibt, die die Durchführung des Planes verhindern könnten. Er arbeitet vor allem auf dem auditiven Kanal und aktiviert den inneren Dialog. Das heißt, er hört dem Träumer und dem Realisten zu, nimmt seine inneren Stimmen wahr und fragt sich, was alles noch verbessert werden kann. Dieser Zustand hat viel mit der Vergangenheit zu tun, weil hier vor allem Erfahrungen aus der Vergangenheit aktiviert werden.

 

 

Bedeutung der Rollen

 

Jede dieser drei Rollen hat ihre ganz spezifische Bedeutung. Während im Alltagsleben die Rollen verschwimmen und sich gegenseitig behindern, gilt es hier, sie in Reinform zur Geltung kommen zu lassen. Jeder dieser Zustände kann als eigenständiger Teil des Unterbewusstseins definiert werden. Bei erfolgreichen Personen wurde festgestellt, dass sie die drei Zustände klar voneinander trennen und allen drei Rollen denselben Stellenwert zumessen.

Viele Menschen bevorzugen in bestimmten Kontexten eine dieser Rollen. Manche Menschen haben beispielsweise eine Affinität zur Rolle des Träumers, sodass es ihnen leicht fällt, viele Ideen zu entwickeln. Oft sind solche Menschen sehr begeisterungsfähig, werden jedoch seltener etwas praktisch umsetzen.

Andere Menschen bevorzugen dagegen eher den Realisten und sind sehr konsequent bei der Erledigung von Aufgaben, jedoch oft nicht so kreativ dabei neue Lösungen zu finden.

Die Rolle des Kritikers wird im Vergleich oft geringer geschätzt. Doch er ist es, der den Fokus auf entstehende Probleme richtet und schnell erkennt, wenn etwas nicht geht, was fehlt und was man noch besser machen könnte.

Im Rahmen der Teamarbeit ist dieses Wissen hilfreich, um die Beteiligten entsprechend ihren Fähigkeiten einzusetzen und zu fördern. Die Walt-Disney-Strategie hilft zum Beispiel den üblichen Streit zwischen Träumern und Kritikern zu verstehen, konstruktiv zu nutzen und jede Rolle zu würdigen.

 

 

d. Die Metaposition

 

Als eine zusätzliche Rolle empfiehlt sich die Metaposition. Aus dieser Perspektive ist es leichter, den gesamten Prozess im Auge zu behalten und ihn zu fördern.

 

 

e. Der Moderator

 

Sollte ein Moderator den Prozess begleiten, nimmt er trotz der Verlockungen nicht an der Diskussion an sich teil.

 

 

3. Aufzeichnung

 

Sichern Sie die Erkenntnisse: Zur Protokollierung kann beispielsweise ein Mindmap verwendet werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung Walt-Disney-Strategie

 

Entweder wird für jede Rolle ein passender eigener Raum vorbereitet oder im Rahmen der Möglichkeiten werden drei Plätze gewählt und gekennzeichnet.

 

 

 

Einstimmung

 

Nacheinander nehmen alle Teilnehmer die drei Plätze/Rollen im Verlauf ein.

Hilfreich ist es, sich mit folgenden Fragen auf die jeweilige Rolle einzustimmen:

  • An welche Situationen kann ich mich erinnern, in denen ich besonders kreativ, realistisch beziehungsweise kritisch war?
    Was habe ich da gesehen, gehört, gefühlt?
    Wie war meine Körperhaltung?
  • Nutzen Sie, was auch immer den Zustand intensiviert. Ein professioneller Moderator wird hier Mentaltechniken einsetzen, um die Intensität zu stärken und diese Zustände dann ankern, um sie auch zukünftig verfügbar zu machen.

 

 

 

1. Runde

 

In der ersten Runde geht es darum, zunächst einmal ein gemeinsames Problembewusstsein zu schaffen. Der Träumer beginnt und imaginiert wünschenswerte Zustände, die er den anderen Teilnehmern möglichst detailliert beschreibt. Der Vertreter des Realisten versetzt sich in den Zustand des Machers und teilt den anderen seine Überlegungen mit. Abschließend bekommt der Kritiker Raum und trägt den anderen seine Bedenken vor. Die Rolle des Kritikers ist zugleich eine Metaposition, die es ermöglicht zu beurteilen, ob alle drei Rollen gleichermaßen genutzt wurden oder ob es noch etwas hierfür braucht.

Zwischen den einzelnen Rollenübernahmen folgt jeweils eine kurze Pause, die auch als Separierung bezeichnet wird, da es hier darum geht, sich vor dem Einnehmen der nächsten Rolle von der vorherigen vollkommen zu trennen.

 

 

 

2. Runde

 

In der zweiten Runde definieren und präzisieren Sie das Problem bzw. die Zielstellung im Detail.

 

 

a. Träumer

 

Wenn Sie nun in den Raum des Träumers treten, aktivieren Sie alles, was Ihnen für diesen Zustand zur Verfügung steht. Nutzen Sie dazu die folgenden Fragen:

  • Welche Fantasien und Visionen habe ich hier?
    Was wünsche ich mir hier?
    Welches Zielszenario ist erstrebenswert?
  • Nehmen Sie alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt, ohne es zu bewerten. In dieser Phase ist einfach alles möglich!

… kurze Pause …

 

 

 

b. Realist

 

Betreten Sie nun den Raum des Realisten und intensivieren Sie den damit verbundenen Zustand mit folgenden Fragen:

  • Was für Fähigkeiten habe ich bereits, um das Ziel zu verwirklichen?
  • Welche Menschen oder Dinge benötige ich noch, damit auch wirklich alles funktioniert?
  • Welche Schritte sind konkret notwendig?

… kurze Pause …

 

 

 

c. Kritiker

 

Es folgt der Kritiker mit dem damit verbundenen Zustand.

Hilfreiche Fragen sind:

  • Was hält der Kritiker von den Vorstellungen des Träumers und des Realisten?
  • Was haben die anderen beiden übersehen?
  • Was muss ergänzt werden?
  • Was geschieht im schlimmsten Fall?

… kurze Pause …

 

 

 

d. Metaposition

 

Betrachten Sie aus der Metaposition, was Träumer, Realist und Kritiker entwickelt und gesagt haben. Prüfen Sie, ob die Positionen jeweils wirklich mit der eigenen Aufgabe beschäftigt (träumen, realisieren, kritisieren) waren und überlegen Sie sich gegebenenfalls Korrekturen.

 

 

 

3. Runde

 

In einer dritten Runde betreten Sie erneut vor dem Hintergrund der veränderten Sichtweisen und gewonnenen Erkenntnisse der Kritik den Raum des Träumers. Imaginieren dort eine veränderte und noch bessere Lösung.

Es folgt der Schritt in den Raum des Realisten, in dem Sie nun die notwendigen Schritte für die Umsetzung planen.

Dann gehen Sie wieder in den Raum des Kritikers, in dem noch einmal alles kritisch durchdacht und durchleuchtet wird.

 

 

 

X. Runde

 

Dieser Prozess wird so lange durchlaufen, bis eine befriedigende und realistische Lösung gefunden wurde.

 

 

 

Einsatzbereiche der Disney-Strategie

 

Die Disney-Strategie ist für Gruppen und Einzelpersonen für sehr viele Einsatzbereiche geeignet. Beispielsweise zur:

  • Ideensammlung
  • Teamentwicklung
  • Erkennung langfristiger Folgen
  • Gesprächsvorbereitung
  • Entscheidungsfindung
  • Verhandlungsvorbereitung

 

 

 

Vorteile und Nachteile der Disney-Strategie

 

 

Vorteile

 

  • sowohl für Einzel- als auch für Gruppenarbeit geeignet
  • Betrachtung von verschiedenen Blinkwinkeln

 

 

 

Nachteile

 

  • Anfangs kann ein Moderator erforderlich sein, damit die Rollenergebnisse sauber voneinander abgegrenzt werden und die jeweiligen Zustände intensiviert werden.

 

 

 

Fazit

 

Die Disney-Strategie hat sich sowohl in Gruppen als auch für Einzelpersonen bewährt. Der Zeitaufwand ist zwar etwas höher, doch er lohnt sich auch.

Walt-Disney-Strategie

Wo kann ich die professionelle Anwendung und Moderation lernen?

 

Wenn Sie diese Methode für sich und im Team anwenden wollen, dafür einen Moderator wünschen oder selbst lernen wollen, diese Funktion zu übernehmen, unterstütze ich Sie gerne.

P.S.

 

Haben Sie Erfahrungen mit der Walt-Disney-Strategie?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Antworten auf häufige Fragen

Wer hat die Walt-Disney-Strategie als erster beschrieben?

Die Walt-Disney-Strategie, auch bekannt als die Disney-Methode, wurde erstmals von Robert Dilts, einem führenden Entwickler und Trainer im Bereich der Neuro-Linguistischen Programmierung (NLP), in den 1980er Jahren beschrieben. Diese Methode basiert auf den angeblichen Denkstilen und -strategien von Walt Disney, die er nutzte, um kreative Ideen zu entwickeln und zu realisieren. Dilts analysierte und modellierte Disneys Ansätze und formulierte sie in einer systematischen Strategie um, die drei verschiedene Perspektiven umfasst: den Träumer, den Realisten und den Kritiker. Diese Methode wird verwendet, um Kreativität und effektive Planung in verschiedenen Kontexten, von der persönlichen Entwicklung bis zur Organisationsführung, zu fördern.

Welche unterschiedlichen Rollen gibt es beim Walt Disney Modell?

Das Walt Disney Modell, entwickelt von Robert Dilts innerhalb des Rahmens der Neuro-Linguistischen Programmierung (NLP), teilt den kreativen Prozess in drei spezifische Rollen auf, um Ideen effektiv von der Konzeption bis zur Realisierung zu bringen. Jede Rolle repräsentiert eine unterschiedliche Denkweise oder Perspektive:

1. Der Träumer (Dreamer): Diese Rolle fokussiert sich auf das Träumen und die Vision. Der Träumer denkt groß und stellt sich vor, was alles möglich wäre, ohne sich von aktuellen Realitäten oder Einschränkungen behindern zu lassen. Diese Phase ist entscheidend für die Generierung kreativer und innovativer Ideen.

2. Der Realist (Realist): Nachdem der Träumer Ideen entwickelt hat, übernimmt der Realist. Diese Rolle befasst sich mit der praktischen Umsetzung der Ideen. Der Realist plant das „Wie“ der Realisierung, setzt Ziele, organisiert Ressourcen und denkt über konkrete Schritte nach, um die Vision des Träumers Wirklichkeit werden zu lassen.

3. Der Kritiker (Critic): Der Kritiker evaluiert die vorgeschlagenen Pläne und Ideen kritisch. Diese Rolle betrachtet, was schiefgehen könnte, sucht nach potenziellen Problemen und Schwächen in den Plänen und schlägt Verbesserungen vor. Das Ziel des Kritikers ist es, sicherzustellen, dass das Endprodukt so robust und erfolgreich wie möglich ist.

Durch das Durchlaufen dieser drei Phasen oder Rollen ermöglicht das Modell eine umfassende und ausgewogene Herangehensweise an die Projekt- oder Produktentwicklung. Jede Rolle hilft dabei, die Ideen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und verbessert somit die Qualität und Durchführbarkeit des Endprodukts. Das Modell fördert eine iterative und dynamische Weise der Ideenentwicklung und -umsetzung, bei der die Stärken jeder Rolle genutzt werden, um Schwächen in anderen Bereichen auszugleichen.

Ist der Kritiker bei der Walt Disney Strategie eine hilfreiche Position?

Ja, die Rolle des Kritikers ist im Walt Disney Modell äußerst hilfreich und entscheidend für den Erfolg eines Projekts. Hier sind einige Gründe, warum die Position des Kritikers wichtig ist:

1. Risikominimierung: Der Kritiker hilft dabei, potenzielle Schwächen, Probleme oder Risiken in den Plänen und Ideen frühzeitig zu erkennen. Dies ermöglicht es, Probleme zu adressieren, bevor sie kostspielig oder schwer zu beheben sind.

2. Qualitätssicherung: Durch die kritische Bewertung aller Aspekte einer Idee oder eines Projekts trägt der Kritiker zur Qualitätssicherung bei. Dies stellt sicher, dass das Endprodukt den Anforderungen und Erwartungen entspricht.

3. Realitätsprüfung: Der Kritiker sorgt für eine Realitätsprüfung der vom Träumer generierten Visionen und der vom Realisten entwickelten Umsetzungspläne. Dies stellt sicher, dass die Pläne praktikabel sind und die Ressourcen effektiv genutzt werden.

4. Förderung von Innovation: Indem der Kritiker Schwachstellen identifiziert, fordert er das Team heraus, kreative Lösungen zu finden. Diese dynamische Spannung zwischen den Rollen fördert Innovation und führt oft zu besseren, durchdachteren Endprodukten.

5. Verbesserung der Entscheidungsfindung: Der Kritiker trägt dazu bei, dass Entscheidungen gut durchdacht und fundiert sind, indem er verschiedene Perspektiven und mögliche Auswirkungen berücksichtigt.

Insgesamt sorgt die Rolle des Kritikers dafür, dass die Visionen des Träumers und die Pläne des Realisten einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Projekt erfolgreich und nachhaltig ist. In einem gut geführten Prozess ergänzen sich diese Rollen gegenseitig und schaffen ein ausgewogenes und effektives Ergebnis.

Wie gelingt es, dem Träumer einen besonders guten Job zu machen?

Um als „Träumer“ in der Walt Disney Strategie besonders effektiv zu sein, sollte man sich auf einige Schlüsselpraktiken konzentrieren, die die Kreativität und die Generierung innovativer Ideen fördern. Hier sind einige Tipps, wie man in dieser Rolle besonders erfolgreich sein kann:

1. Freiraum schaffen: Es ist wichtig, eine Umgebung zu schaffen, in der man frei denken und ohne Einschränkungen brainstormen kann. Das kann bedeuten, sich physisch in eine inspirierende Umgebung zu begeben oder sich mental Raum zu geben, um ohne Druck kreativ zu sein.

2. Grenzen überschreiten: Der Träumer sollte ermutigt werden, über bestehende Grenzen und Konventionen hinauszudenken. Dies beinhaltet, unkonventionelle Lösungen zu erkunden und bestehende Annahmen in Frage zu stellen.

3. Inspiration suchen: Inspiration kann aus vielen Quellen kommen, einschließlich Kunst, Natur, Technologie oder anderen Branchen. Offenheit für neue Erfahrungen und das Sammeln unterschiedlicher Eindrücke können den kreativen Prozess bereichern.

4. Visualisieren: Die Verwendung von Visualisierungstechniken kann helfen, klare und lebendige Bilder der gewünschten Zukunft oder des Endprodukts zu erzeugen. Dies kann die Motivation und die Richtung für die weiteren Schritte stark beeinflussen.

5. Dokumentieren: Alle Ideen sollten festgehalten werden, egal wie unfertig oder „weit hergeholt“ sie erscheinen mögen. Dies ermöglicht es, später auf diese Ideen zurückzugreifen und sie weiterzuentwickeln.

6. Positives Denken: Es ist wichtig, eine positive Einstellung zu bewahren und sich auf das Potenzial und die Möglichkeiten zu konzentrieren, anstatt auf die Grenzen. Ein optimistischer Blickwinkel fördert die Kreativität.

7. Kollaborative Ansätze: Zusammenarbeit mit anderen kann neue Perspektiven und Ideen hervorbringen, die alleine vielleicht nicht entstanden wären. Der Austausch mit anderen Träumern kann sehr anregend sein.

8. Feedback einholen: Auch wenn die Rolle des Träumers hauptsächlich darin besteht, Ideen zu generieren, kann konstruktives Feedback dabei helfen, die Gedanken zu schärfen und weiterzuentwickeln.

Indem man diese Praktiken anwendet, kann der Träumer effektiv dazu beitragen, innovative und kreative Lösungen zu entwickeln, die die Grundlage für realistische Planungen und kritische Bewertungen im weiteren Prozess bilden.

Wie gelingt es dem Realisten, einen besonders guten Job zu machen?

Um als „Realist“ in der Walt Disney Strategie besonders effektiv zu sein, muss man darauf fokussiert sein, Ideen praktisch umzusetzen. Der Realist nimmt die Visionen des Träumers und entwickelt realisierbare Pläne, um diese Visionen in die Tat umzusetzen. Hier sind einige Schlüsselstrategien, um in dieser Rolle besonders erfolgreich zu sein:

1. Detaillierte Planung: Der Realist muss detaillierte, schrittweise Pläne entwickeln, die beschreiben, wie die Visionen des Träumers realisiert werden können. Dies umfasst Zeitpläne, Budgets, Ressourcenzuweisungen und spezifische Aktionsschritte.

2. Realitätsprüfung: Es ist entscheidend, die Vorschläge des Träumers einer Realitätsprüfung zu unterziehen, um sicherzustellen, dass sie praktisch und durchführbar sind. Dies beinhaltet die Bewertung der technischen Machbarkeit, der finanziellen Ressourcen und der verfügbaren Zeit.

3. Priorisierung: Der Realist muss Prioritäten setzen, um sicherzustellen, dass Ressourcen effizient genutzt werden und die wichtigsten Aspekte der Vision zuerst angegangen werden. Dies hilft, Überlastung zu vermeiden und den Fokus auf das Wesentliche zu halten.

4. Anpassungsfähigkeit: Flexibilität ist wichtig, da nicht alle Pläne wie vorgesehen verlaufen. Der Realist muss in der Lage sein, Pläne anzupassen und auf Herausforderungen und Veränderungen im Umfeld zu reagieren.

5. Kommunikation: Klare Kommunikation mit dem Team und Stakeholdern ist entscheidend, um Unterstützung zu gewinnen und sicherzustellen, dass alle Beteiligten die Pläne verstehen und ihre Rollen kennen.

6. Integration: Der Realist sollte in der Lage sein, verschiedene Teile des Projekts und Beiträge verschiedener Teammitglieder zu koordinieren, um eine kohärente und effiziente Umsetzung zu gewährleisten.

7. Zielerreichung: Der Realist setzt klare, messbare Ziele und verfolgt diese kontinuierlich, um den Fortschritt zu überwachen und sicherzustellen, dass das Projekt auf Kurs bleibt.

8. Lösungsorientierung: Bei Problemen muss der Realist lösungsorientiert vorgehen und praktische Lösungen entwickeln, um Hindernisse zu überwinden und die Projektziele zu erreichen.

Durch die konsequente Anwendung dieser Strategien kann der Realist sicherstellen, dass die Ideen des Träumers erfolgreich in die Realität umgesetzt werden, und trägt somit wesentlich zum Gesamterfolg eines Projekts bei.

Wie kann ich die Rollen am besten auseinander halten?

Um die Rollen im Walt Disney Modell — Träumer, Realist und Kritiker — effektiv auseinanderzuhalten und zu nutzen, kannst du einige klare Strategien und Methoden anwenden:

1. Rollenbewusste Meetings planen: Plane für jede der drei Rollen spezifische Meetings. Beginne mit einem Meeting für den Träumer, in dem du Ideen und Visionen frei entwickeln kannst. Plane anschließend ein separates Meeting für den Realisten, um die praktische Umsetzung dieser Ideen zu planen. Schließe mit einem Meeting für den Kritiker ab, um die Pläne zu evaluieren und mögliche Schwächen oder Verbesserungen zu identifizieren.

2. Visuelle Hilfsmittel verwenden: Erstelle für jede Rolle unterschiedliche visuelle Darstellungen wie Brainstorming-Boards, Flowcharts oder Listen, die jeweils die spezifischen Aufgaben und Ziele verdeutlichen. Dies kann helfen, den Fokus auf die jeweilige Perspektive zu richten und Verwechslungen zu vermeiden.

3. Rollenspezifische Checklisten entwickeln: Für jede Rolle kannst du spezifische Checklisten erstellen, die sicherstellen, dass alle notwendigen Schritte und Überlegungen berücksichtigt werden. Diese Checklisten können als Leitfaden während der jeweiligen Phase dienen.

4. Getrennte Dokumentation führen: Führe getrennte Aufzeichnungen für jede Rolle. Dies hilft, die Ideen und Pläne übersichtlich und getrennt zu halten, was die Organisation und spätere Überprüfung erleichtert.

5. Rollenwechsel bewusst machen: Mach dir und deinem Team klar, wann ein Rollenwechsel stattfindet. Dies kann durch verbale Ankündigungen oder durch den Wechsel des Raumes oder der Umgebung geschehen, um die unterschiedlichen Denkweisen zu fördern.

6. Feedbackrunden einbauen: Nachdem jede Rolle ihre Phase durchlaufen hat, führe Feedbackrunden durch, in denen das Ergebnis jeder Phase diskutiert wird. Dies kann helfen, ein tieferes Verständnis für die Beiträge jeder Rolle zu entwickeln und die Integration der verschiedenen Perspektiven zu verbessern.

7. Schulungen und Workshops: Biete Schulungen oder Workshops an, um dich und dein Team in der Anwendung des Walt Disney Modells zu schulen. Dies kann das Verständnis und die effektive Anwendung der verschiedenen Rollen fördern.

Indem du diese Methoden anwendest, kannst du nicht nur die Rollen klarer trennen, sondern auch deren effektive Umsetzung im Team fördern. Dies führt zu einer produktiveren und kreativeren Arbeitsumgebung, in der jede Rolle ihre Stärken optimal einbringen kann.

Artikel zu Kreativitätstechniken

8 häufige Verhandlungsfehler

In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43358
K:
Ü:

Tipps und Unterstützung bei der Vorbereitung einer Abschiedsrede für jemand anderen

Tipps und Unterstützung bei der Vorbereitung einer Abschiedsrede für jemand anderen

Redevorbereitung: Hilfe und 8 Tipps
Vorbereitung einer Abschiedsrede

Abschiedsrede für jemand anderen

 

Eine Abschiedsrede ist eine Ansprache, mit der jemand aus einem Team, von einem Amt oder aus einem Unternehmen verabschiedet wird. Sie ist meist verbunden mit dem Dank für die Zusammenarbeit in der zurückliegenden Zeit.

Sie wurden gebeten eine Abschiedsrede für jemanden zu halten? Hier erfahren Sie, was es bei einer Abschiedsrede zu beachten gibt.

Die Vorbereitung einer Abschiedsrede für jemanden anderen

 

Eine Abschiedsrede ist eine Ansprache, mit der Mitarbeitende aus einem Team, von einem Amt oder aus einem Unternehmen verabschiedet. Sie ist meist verbunden mit dem Dank für die Zusammenarbeit in der zurückliegenden Zeit.

Abschiedsreden haben über die verabschiedete Person hinaus Wirkung auf das Umfeld, je nach Gestaltung förderlich oder auch negative.

 

 

 

8 Tipps für eine Abschiedsrede

 

 

1. Wer ist als Redner für eine Abschiedsrede geeignet?

 

Redende sollten Vertraute der Adressaten sein und ein positives Verhältnis zu diesen haben. Ein Abschiedsredner sollte mit dem Adressaten verbunden sein, ein befreundeter Kollege, ein langjähriger Mitarbeiter. Und dieses positive persönliche Verhältnis sollte in der Rede auch zum Ausdruck kommen.

Wenn Sie gebeten werden, einen Kollegen zu verabschieden, mit dem Sie jahrelang im Streit gelegen haben, lassen Sie es. Sie sollten höflich unter einem Vorwand ablehnen und einen geeigneten Kollegen empfehlen. Ihre Abschiedsrede könnte sonst schnell frostig oder scheinheilig – auf jeden Fall peinlich berührend empfunden – werden.

 

 

 

2. Vorbereitung

 

Informationssammlung und Überblick

 

Rückblick: Lassen Sie die Vergangenheit auf der inneren Leinwand Revue passieren. Schöpfen Sie aus gemeinsamen Erfahrungen und Meilensteinen, die Sie in Erinnerung bringen können. Dazu gehören auch die relevanten Zahlen, Daten, Fakten. Selbst, wenn Sie nicht alle Informationen benötigen ist es hilfreich sie zu kennen, sich zu erinnern, um so bei der späteren Auswahl aus dem Vollen schöpfen zu können.

Mein Tipp: Wenn Sie Mindmaps zu nutzen wissen; erstellen Sie auf einem sehr großen Blatt eines für die Abschied nehmende Person. Das spart Zeit, geht in die Tiefe, liefert die Struktur und prägt sich ein.

 

Hilfreich Fragen:

  • Welche Anekdote gibt es zu erzählen?
  • Welche positiven Persönlichkeitsmerkmale gibt es?
  • Welches war das schönste, welches das lustigste gemeinsame Erlebnis?
  • Welches schwierige Erlebnis bzw. welche schwere Situation haben Sie gemeinsam gemeistert?
  • Welche Erfolge wurden für das Unternehmen oder die Organisation erreicht?
  • Was wird wer in Zukunft besonders vermissen?
  • Welche Fähigkeiten und Stärken haben die Persönlichkeit besonders ausgezeichnet?
  • Gibt es erwähnenswerte und liebenswerte Eigenarten?

 

 

Weitere Inspirationsquellen:

  • Soweit zugänglich; Personalakte
  • Auszüge aus der Firmengeschichte
  • Pressenotizen, Zeitungsausschnitte aus dem Archiv
  • Bücher oder Internetseiten zum Thema Was geschah an welchem Tag?
  • Aussagen von Kollegen und Freunden, Widersachern

 

 

 

3. Inhalt der Abschiedsrede

 

Was du willst, dass man dir tut … Die wichtigste Regel: Versetzen Sie sich in die Perspektive des Empfängers. Was würden Sie selbst gerne in seiner Situation über sich hören?

 

 

 

4. Dauer einer Abschiedsrede

 

10 Minuten dürften in der Regel die maximale Dauer für eine Abschiedsrede sein.

 

 

 

5. Passender Rahmen einer Abschiedsrede

 

Wählen Sie für die Rede einen angemessenen Rahmen, beispielsweise bei einem gemeinsamen Essen oder einem Umtrunk. Was ist angemessen für einen Menschen, der sich um gemeinsame Ziel verdient gemacht hat? Der Aufwand und die Aufmerksamkeit, die diesem Menschen entgegengebracht wird, wird von Beobachtern interpretiert. Sie schließen dann darauf, ob Einsatz anerkannt wird oder nicht. Insofern ist eine Abschiedsrede ein interessantes Führungsinstrument, mit Wirkung auf diejenigen, die sich weiterhin für die Sache einsetzen sollen.

 

 

 

6. Mittelpunkt der Abschiedsrede

 

Sprechen Sie den Empfänger immer wieder direkt an und widmen Sie ihm einen großen Anteil des Augenkontaktes und damit die Aufmerksamkeit.

 

 

 

7. Struktur der Abschiedsrede

 

Wählen Sie eine geeignete Redestruktur und einen roten Faden.

 

 

a. Redeeinstieg

 

Beginnen Sie mit einer kurzen Anekdote, die auf positive Weise die Persönlichkeit des Abschiedsnehmenden verdeutlicht. So wecken Sie auch das Interesse des Publikums.

 

 

b. Überblick

 

Erinnern Sie an einige Hintergrundinformationen zur Person. Halten Sie diesen Abschnitt knackig. Mitunter wird hier der gesamte Lebenslauf mit allerlei Einheiten zitiert. Das ermüdet alle Beteiligten. Beleuchten Sie stattdessen interessante Meilensteine, die möglichst auch für die anderen Anwesenden Relevanz haben.

Liebgewonnene Eigenarten dürfen mit einem Augenzwinkern erwähnt werden.

 

 

c. Danksagung

 

Danken Sie für alles Positive in der Zusammenarbeit und die Leistungen für das Unternehmen.

 

 

d. Zukunftswünsche

 

Einer kurzen Information über die zukünftige Tätigkeit folgen die besten Wünsche für die Zukunft. Schließlich ist es ja keine Trauerrede für einen Verstorbenen. Wobei leider so viele Abschiedsreden so klingen, als wenn das Leben nun vorbei ist.

 

 

e. Abschluss

 

Knüpfen Sie beispielsweise zum Abschluss nochmals am Einstieg an; das rundet die Rede ab.

Oft gibt es noch ein Abschiedsgeschenk, das nun überreicht wird. Mit dem Überreichen geht dann auch die gesamte Aufmerksamkeit von Ihnen als Redner zum Empfänger über. Häufig wird es ihm noch ein paar Dankesworte geben.

 

 

 

8. Präsentation

 

Tragen Sie die Abschiedsrede möglichst frei vor. Für Zahlen, Daten, Fakten können Sie sich eine Karteikarte erstellen.

Üben Sie die Rede vorher. So prägt sie sich den Inhalt ein und Sie erkennen, was noch zu verbessern ist.

Antworten auf häufige Fragen

Weshalb lohnt es sich eine Abschiedsrede für jemanden zu halten?

Die Welt ist klein, wir sehen uns oft wieder. Einen Menschen der geht resepektvoll zu verabschieden zeigt Charakter. Es ist ein Ausdruck guter Wünsche für die Menschen, die eine Institution oder einen Arbeits- oder Wohnort verlassen. Eine Verabschiedung wird organisiert, um sich zu verabschieden und den Menschen, die gehen, alles Gute zu wünschen. Sie dient dazu, auch dazu denjenigen, die sie bleiben, mitzuteilen, wie miteinander umgegangen wird.

Was gehört in eine Abschiedsrede eines Mitarbeitenden?

Machen Sie es positiv, wenn Sie die eine Abschiedsrede eines Kollegen oder Mitarbeitenden halten. Am wichtigsten sind Wünsche für die Zukunft und Dank für das, was geteilt wurde.

Was ist der Nutzen eine Rede zur Verabschiedung aus Sicht des Arbeitgebers?

Der Nutzen eine Rede zur Verabschiedung aus Sicht des Arbeitgebers:

  • Mit einer Abschiedsrede werden Dank und Wertschätzung geäußert.
    Das zeigt auch den bleibenden Personen, wie mit Mitarbeitenden umgegangen wird.
  • Eine Abschiedsrede kann wichtige Botschaften transportieren und zum Nachdenken anregen.
  • Die Welt ist klein und wir treffen uns oft wieder.

Was sind typische Elemente einer Abschiedsrede für Mitarbeitende

Eine Rede zur Verabschiedung eines Mitarbeitendes sollte eine respektvolle und würdige Atmosphäre schaffen. Hier ist eine mögliche Struktur:

1. Begrüßung:
– Beginnen Sie mit einer herzlichen Begrüßung der Anwesenden.
– Nennen Sie den Grund für die Versammlung.

2. Vorstellung des Mitarbeiters:
– Stellen Sie den Mitarbeiter vor, der verabschiedet wird.
– Erwähnen Sie seine beruflichen Erfolge und Beiträge.

3. Persönliche Anerkennung:
– Teilen Sie persönliche Erlebnisse oder Anekdoten, die die Arbeit des Mitarbeiters würdigen.
– Betonen Sie seine positiven Eigenschaften und Qualitäten.

4. Dank und Wertschätzung:
– Drücken Sie im Namen des Unternehmens Dankbarkeit für die geleistete Arbeit aus.
– Erwähnen Sie die Bedeutung des Mitarbeiters für das Team und die Organisation.

5. Zukunftspläne:
– Sprechen Sie über die Zukunftspläne des Mitarbeiters und wünschen ihm viel Erfolg.

6. Geschenkübergabe (optional):
– Wenn Sie ein Geschenk oder eine Erinnerung überreichen möchten, tun Sie dies an dieser Stelle.

7. Abschluss:
– Betonen Sie erneut den Dank und die Wertschätzung.
– Ermutigen Sie die Anwesenden, sich persönlich zu verabschieden.

8. Schlusswort:
– Beenden Sie die Rede mit guten Wünschen für die Zukunft des Mitarbeiters und einem Dank an alle für ihre Teilnahme.

9. Optional: Offene Mikrofone:
– Geben Sie den Anwesenden die Möglichkeit, sich ebenfalls zu äußern und Abschiedsworte zu teilen.

10. Sozialer Teil:
– Schließen Sie die Veranstaltung mit einem sozialen Moment, z.B. einem Empfang oder einem kleinen Snack.

Achten Sie darauf, dass die Rede respektvoll und positiv ist, und berücksichtigen Sie die Persönlichkeit des Mitarbeitendes sowie die Unternehmenskultur. Es ist wünschenswerte, wenn die Rede auch eine Botschaft für die Anwesenden enthält.

Unterstützung

 

Sie wollen auf eine Abschiedsrede halten? Dabei kann ich Sie unterstützen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Die Investition in professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn Sie etwas zu sagen haben.

Falls Sie nicht in Berlin sind, dann geht es auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. In diesem Zustand ist es nicht so einfach zu überzeugen. Gut zu wissen, dass ich Ihnen auch hier helfen kann, wenn Sie das wünschen. Nur, für den Fall … Damit Sie und Ihr Angebot überzeugen!

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei einer Abschiedsrede?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2008
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #65639
Ü:
K: 

10 Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede und Unterstützung

10 Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede

Tipps und Unterstützung für Ihre überzeugende Laudatio
Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede

Vorbereitung einer Laudatio (Lobrede)

 

Eine Laudatio ist eine Lobrede. Mit ihr werden Verdienste gewürdigt – am häufigsten die einer Persönlichkeit, mitunter auch einer Gruppe von Menschen oder einer Institution. Der Anlass kann eine Preisverleihung oder die Feier zum Jubiläum einer Persönlichkeit sein. Oft ist sie mit Glückwunsch und Dank verbunden.

Was ist bei einer Laudatio zu beachten?

Laudatio

 

Eine Laudatio ist eine Lobrede. Mit einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt – am häufigsten die einer Persönlichkeit, mitunter aber auch einer Gruppe von Menschen oder einer Institution. Der Anlass kann eine Preisverleihung oder die Feier zum Jubiläum einer Persönlichkeit sein. Oft ist sie mit Glückwunsch und Dank verbunden. Auf eine Laudatio wird meist mit einer Dankrede geantwortet.

 

 

 

10 Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio

 

 

1. Vorbereitung

 

Sammeln Sie Informationen

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie ist dieser Mensch so geworden, wie er ist?
  • Welche markanten Etappen haben ihn geprägt?
  • Was ist das Besondere an ihm?
  • Welche Anekdoten verdeutlichen das?

 

Gespräche im Umfeld sollten schnell zu einem umfangreichen Pool von Aussagen führen, aus denen Sie dann schöpfen können. Wenn Sie die wichtigsten Punkte für die Rede absehen können, fragen Sie im Umfeld nach Situationen, die das verdeutlichen.

 

 

 

2. Mittelpunkt der Lobrede

 

Der Redner nimmt sich als Person hier weitgehend zurück, um dem Geehrten nicht die Show zu stehlen. Sich als Redner bei einer Laudatio in den Vordergrund zu drängeln, gilt als grober Verstoß gegen die guten Sitten. Es kommt allerdings trotzdem immer wieder vor.

 

 

 

3. Sprache

 

Eine Lobrede hat die positiven Aspekte des Geehrten im Zentrum. Da braucht es keine Fremdwörter, lustigen Wortspiele oder negativen zweideutige Anspielungen.

 

 

 

4. Lob

 

Ja, es geht darum, jemanden zu loben, zu danken. Da darf schon recht deutlich aufgetragen werden. Nur zu sehr übertrieben werden sollte auch nicht, da es sich sonst ins Gegenteil verwandelt; es wirkt dann unglaubwürdig, ja sogar lächerlich. Dann kommt der Eindruck auf, Sie würden sich über den Geehrten lustig machen. Sollten doch problematische Themen angesprochen werden, so gilt es als guter Stil, diese so darzustellen, dass der Laureat dabei sein Gesicht nicht verliert.

 

 

 

5. Abstimmung

 

Wenn es weitere Redner gibt oder beispielsweise im Rahmen einer Preisverleihung eine Jury oder einen Moderator als Ansprechpartner, dann stimmen Sie sich ab.

 

 

 

6. Roter Faden

 

Für die Lobrede können Sie einen roten Faden wählen, an den Sie immer wieder anknüpfen können.

 

 

 

7. Inhalt

 

Typische Elemente einer Laudatio:

 

 

a. Persönliche Daten

 

Titel, Vorname und Familienname des Laureaten, ggf. auch Geburtsdatum und Geburtsort, soweit relevant.

 

 

b. Der Anlass

 

Erinnern Sie an den Anlass der Lobrede. Oft beginnt es mit einer kleinen Einleitung zum Grund der Ehrung.

 

 

c. Lebensweg

 

Der Lebensweg wird kurz umrissen, mit kleinen Zwischenstationen und langsam zum Kern einer Laudatio führt. Wichtige Momente und Verdienste des Laureaten. Hier können auch Anekdoten und Geschichten erzählt werden.

 

 

d. Tradition

 

Handelt es sich um eine Preisverleihung oder sonstige Tradition, wird auch an diese erinnert. Gegebenenfalls wird die grundlegende Philosophie beschrieben.

 

 

e. Zusammenfassung

 

Zum Schluss werden die Verdienste des Laureaten oft noch einmal zusammengefasst.

 

 

f. Anspruch und erneuter Dank

 

Handelt es sich um eine Ehrung für eine noch laufende Aufgabe, dann kann eine Ermunterung anknüpfen sich dieser weiterhin so erfolgreich zu widmen.

 

 

 

8. Humor

 

Ich werde häufiger gefragt, ob es möglich ist eine humorvolle Laudatio zu schreiben. Tatsächlich haben viele der mit mir entwickelten Reden auch unterhaltsame Elemente. Wo es passt, erfreut es alle Beteiligten und kann sehr clever gestaltet werden.

 

 

 

 

 

9. Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute am Inhalt der Laudatio gefeilt. So ist für ernsthafte Proben dann keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Reden nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden für mehr Sicherheit und Wirkung.

 

 

 

10. Unterstützung

 

Sie wollen eine Laudatio halten, die allen Freuden bereitet? Dabei kann ich Ihnen helfen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Die Investition in professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn Sie etwas zu bieten haben. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung. Und falls Sie nicht in Berlin sind, dann geht es auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. In diesem Zustand ist es nicht so einfach zu überzeugen. Gut zu wissen, dass ich Ihnen auch hier helfen kann. Nur, für den Fall … Damit Sie und Ihre Rede überzeugen!

Antworten auf häufige Fragen

Was gehört in eine Laudatio?

In einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt, meist einer Person, mitunter auch einer Gruppe oder einer Institution. In die Lobrede gehören in erster Linie die Verdienste, dann Dank und Wünsche.

Was ist eine Laudatio?

Eine Laudatio ist eine Lobreden in der die Verdienste einer Person, einer Gruppe oder einer Institution, gewürdigt werden. Im Mittelpunkt stehen die Verdienste, dann Dank und Wünsche. Anlass kann ein Jubiläum oder eine Preisverleihung sein.

Der häufigste Fehler bei einer Laudatio?

Bei einer Laudatio geht es um die Person, die Gruppe oder die Institution, die gewürdigt werden soll. Laudatoren neigen allerdings dazu, das zu vergessen und bringen sich selbst zu sehr ein. Das ist der häufigste Fehler, der bei Lobreden zu beobachten ist.

Wie lang sollte eine Laudatio sein?

Eine Laudatio sollte so lang sein, wie der Inhalt und die Botschaft erfordern und nicht länger. Selten gelingt es bei solchen Gelegenheiten, die Aufmerksamkeit mehr als 10 Minuten aufrechtzuerhalten. Wie so oft gilt, was nicht hilft, schadet.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg, um als Redner zu überzeugen, gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn du Wettbewerb hast, sorgen wir für deinen Vorsprung.

Du willst überzeugen, mit deiner Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich dir bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmst du. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich dir und deiner Botschaft. Dann weißt du, wie du und dein aufbereitetes Thema wirken, was du tun und was du besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso willst du erst im Anschluss an deinen echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitiere vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Du kannst selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier findest du die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir nach Berlin zu kommen?

 

Du bist gerade nicht in Berlin? Dann nutze Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit, wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb solltest du auf eine Chance verzichten, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Auf was achten Sie bei einer Laudatio?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. November 2015
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #4341349
K: CNB
Ü:

16 + 18 Tipps zur Vorbereitung einer Antrittsrede als Führungskraft

16 + 18 Tipps zur Vorbereitung einer Antrittsrede als Führungskraft

Was Sie tun und was Sie lieber lassen sollten
Tipps zur Vorbereitung einer Antrittsrede als Führungskraft

Antrittsrede als Führungskraft

 

Die Bedeutung der Antrittsrede wird in der Regel unterschätzt, die Chancen bleiben zu oft ungenutzt. Die Chance den ersten Eindruck zu fördern: Entweder kommt es bei der Antrittsrede zum ersten Kontakt und somit dem ersten Eindruck oder es wird zeitnah darauf aufgebaut.

Nutzen Sie mit diesen Tipps und Unterstützung die Chance den ersten Eindruck konstruktiv zu gestalten.

Antrittsrede als Führungskraft, wozu, weshalb?

 

Die Bedeutung der Antrittsrede wird in der Regel unterschätzt. Schade, die Chancen der Gelegenheit bleiben zu oft ungenutzt. Es ist die Chance den ersten Eindruck zu fördern: Schließlich kommt es bei der Antrittsrede entweder zum ersten Kontakt und somit dem ersten Eindruck oder es wird zeitnah darauf aufgebaut. Da darf das Fundament ruhig etwas stabiler sein. Mit einer cleveren Antrittsrede können Sie Ihre Ausgangsposition deutlich verbessern. Innerhalb weniger Minuten können Sie die Aufmerksamkeit Ihres neugierigen Publikums nutzen, um es für sich zu gewinnen oder auch um sich um Kopf und Kragen reden.

Sie kommen in ein meist schon eine Weile existierendes Umfeld mit all den menschlichen Verflechtungen. Nicht alle hier aktuell geltenden Regeln sind offensichtlich und nicht alle müssen Ihnen gefallen. Trotzdem haben sie Auswirkungen! Gerade die verborgenen Fallstricke haben es in sich.

Gute Reden sind bewährte Führungsinstrumente!

 

 

 

16 Tipps für die Vorbereitung Ihrer Antrittsrede als Führungskraft

 

Bücher und Menschen werden maßgeblich nach dem ersten oberflächlichen Eindruck beurteilt. Ob uns das gefällt oder nicht, so ist das. Jeder darauffolgende Eindruck wird vom vorhergehenden beeinflusst. In meinem Blog auf www.karstennoack.de habe ich daher einige Artikel dem ersten Eindruck gewidmet. Oft geht es dort um Körpersprache und was wir mit ihr vermitteln. Wenn Sie tiefer in das Thema eintauchen wollen, empfehle ich Ihnen auch die Artikel zu Halo-Effekt, Primacy-Effekt und Rezenzeffekt. In diesem Artikel geht es um den ersten Eindruck, den Sie bei Ihrer Antrittsrede liefern.

Nichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel.

John Locke

 

 

Wenn Sie noch nicht wissen, worauf Sie achten sollen, habe ich einige Empfehlungen für Sie vorbereitet. Mit diesen Tipps und einer Auswahl an Redestrukturen sollte es Ihnen wesentlich leichter fallen, sich auf Ihre Antrittsrede vorzubereiten und sie zu präsentieren. Zu den Tipps gehören neben Empfehlungen auch Hinweise auf mögliche Stolpersteine. So können Sie sich besser vorbereiten und einige Risiken vermeiden.

 

 

 

1. Erwartungen der Mitarbeiter

 

Manche Informationen lassen sich im Vorfeld leichter als andere in Erfahrung bringen. Nicht alle Erwartungen und Bedenken der Mitarbeiter werden offen ausgesprochen. Je nach Unternehmenskultur wird mit solchen Informationen großzügiger oder vorsichtiger umgegangen. Also machen Sie sich vorher schlau. Umso besser Sie informiert sind, desto besser können Sie sich vorbereiten. Legen Sie Empathie an den Tag und werden Sie Ihrem Führungsanspruch gerecht.

Ihr offizieller Auftritt eröffnet Ihnen als neue Führungskraft die Chance, den Start der Zusammenarbeit positiv zu beeinflussen. Durch eine Rede ermöglichen Sie den Zuhörern eine bessere Einschätzung der Situation sowie der künftigen Ausrichtung. Es ist Ihre Chance, den Zuhörern Sicherheit zu vermitteln und sie für sich und Ihre Vorhaben zu gewinnen. Nutzen Sie die Chance, bei dieser Gelegenheit die Weichen in Ihrem Sinne zu stellen. Der Aufwand, den Sie hier betreiben, ist eine Investition, die sich lohnt.

 

 

 

2. Eigene Ziele

 

Die üblichen eigenen Ziele:

  • Gute Startbedingungen
  • Förderung der Zusammenarbeit und des dafür erforderlichen Vertrauens.
  • Unterstützung insbesondere während der Einarbeitungszeit.
  • Die Weichen stellen
  • Realistische Erwartungen fördern.

Hinzukommen können dann noch weitere eigene Ziele. Und, weil Sie später auch an diesen gemessen werden empfiehlt sich hier persönliche Klarheit.

 

 

 

3. Erwartungen anderer

 

Auch wenn Sie im Wesentlichen zu Ihren Mitarbeitern sprechen können Sie Botschaften an andere Empfänger senden, die davon ggf. indirekt erfahren. Sie spielen sozusagen über Bande. Dabei ist zu bedenken, dass bei derartigen Kommunikationswegen der Stille-Post-Effekt eine Rolle spielt. Wenn erforderlich, sprechen Sie auch schwierige Situationen an.

 

 

 

4. Gemeinsamkeiten

 

Gemeinsamkeiten verbinden: Fördern Sie den Rapport (die Beziehung), indem Sie Gemeinsamkeiten benennen. Verbindendes können geschäftliche Kontakte oder fachliche Erfahrungen von Messebesuchen, Kongressen usw. sein. Mehr Charme haben allerdings Verbindungen aus dem Privatbereich. Sie können Gemeinsamkeiten zum Beispiel auch über geografische Erfahrungen und Interessen herstellen.

Achten Sie auch hier auf Relevanz und Glaubwürdigkeit. Nicht das Sie am Ende noch mit solchen Politikern verglichen werden, die immer noch einen auf „Ich bin ein Berliner!“ machen und Berliner beliebig mit anderen Ortschaften und Gegebenheiten austauschen.

Was die Menschen zusammenführt und zusammenhält, sind gemeinsame Interessen, was sie entzweit, sind Sonderinteressen.

William Thierry Preyer

 

 

 

5. Glaubwürdigkeit

 

Kaum jemand überbringt gerne schlechte Nachrichten und dann schon gar nicht bei der ersten Zusammenkunft. Doch manchmal muss auch Unangenehmes ausgesprochen werden. Sollte schon entschieden worden sein, dass Mitarbeiter entlassen, Abteilungen geschlossen werden oder andere wesentliche Veränderungen anstehen, dann spielen Sie schon bei Ihrer Antrittsrede mit offenen Karten. Behalten Sie Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn Sie unehrlich sind, verspielen Sie Ihre Glaubwürdigkeit. Dann wird man Ihnen später vorwerfen, dass Sie nicht offen waren. Wenn Sie unangenehme Tatsachen sofort auf den Tisch legen, kann es Ihnen vielleicht den Ruf einbringen, ein harter Knochen zu sein. Aber Sie behalten Ihre Glaubwürdigkeit. Allerdings ist es selten hilfreich ein Thema an dieser Stelle schon in vollem Umfang auszubreiten. Es genügt meist darauf hinzuweisen, dass Sie sich dem Thema stellen werden und zu gegebener Zeit darüber sprechen.

 

 

 

6. Teilnehmer

 

Neben den direkten Mitarbeitern können Sie auch andere Personen wie Vorgesetzte und Kollegen einladen. Allerdings lohnt es sich gerade bei erweitertem Kreis darauf zu achten, dass sich dann niemand ausgeschlossen fühlt.

 

 

 

7. Zeitpunkt für die Antrittsrede

 

Halten Sie Ihre Antrittsrede möglichst am ersten Arbeitstag zu einer Zeit, an der möglichst viele Mitarbeiter teilnehmen können. Wenn Ihr Vorgesetzter oder der Inhaber daran teilnehmen will, stimmen Sie sich mit ihm ab.

 

 

 

8. Ort und Rahmen der Antrittsrede

 

Der Rahmen, den Sie wählen, hat große Bedeutung. Sie zeigen damit wer Sie sind und was von Ihnen zu erwarten ist. Wählen Sie überlegt.

Nehmen Sie sich Zeit und geben Sie Ihrem Publikum die volle Aufmerksamkeit. Das und das pünktliche Anfangen signalisieren Respekt. Ggf. gehören auch bestimmte Rituale dazu, deren Pflege von Ihnen erwartet wird.

Machen Sie sich mit dem Ort vertraut, an dem Sie Ihre Antrittsrede halten. Wenn es Ihr Büro hergibt, ist das der Ort an dem Sie zu diesem Zeitpunkt am ehesten als Gastgeber wahrgenommen werden. Ein anderer oft gewählter Ort für die Antrittsrede ist der Arbeitsplatz der Mitarbeiter.

Denken Sie daran, dass jeder Ort auch die Wahrnehmung Ihrer Person und Ihre Botschaften beeinflusst. Welcher verfügbare Raum unterstreicht die gewünschte Aussage?

Wenn Sie den Raum nicht vorher ausreichend erkunden können; stellen Sie sich vor, wie Sie dort Ihre Rede halten. Wenn Sie professionelle Unterstützung nutzen, wird die mentale Vorbereitung vermutlich dazugehören.

 

 

 

9. Dauer der Antrittsrede

 

Eine Dauer von 5 bis 15 Minuten liefert genügend Raum für Wirkung. Lieber knackig als langgezogen. Sie zeigen auch hier Ihren zukünftigen Stil.

 

 

 

10. Einführung

 

Je nach Situation und Zielen der Antrittsrede kann eine offizielle Begrüßung durch einen Vorgesetzten oder je nach Position auch ggf. Inhaber oder deren Stellvertreter sehr förderlich sein. Wenn diese die Bedeutung und das Vertrauen in Sie unterstreichen, fördert das Ihre Position. Allerdings kann es mitunter auch genau entgegengesetzt wahrgenommen werden; Sie brauchen Hilfe! Hier gilt es abzuwägen, was Ihren Zielen dienlicher ist.

 

 

 

11. Skript oder freie Rede?

 

Was für eine Frage? Freie Rede natürlich! Das Ablesen von einem Manuskript kostet Sie sonst eine Menge Respekt. Der Aufwand, um diesen schlechten Eindruck wieder zu korrigieren ist deutlich höher, als wenn Sie es gleich richtig machen.

Notfalls können Sie Stichworte notieren. Insbesondere für sehr spezifische Bezeichnungen ist das akzeptabel. Gut ist es nicht! Wenn Sie hier schon nicht frei reden können, wie sollen Sie dann zukünftig Ihre Position vertreten?

12. Mittendrin statt nur dabei

 

Halten Sie sich fern von Pulten oder ähnlichen Barrieren und suchen Sie die Nähe der Anwesenden. Ihre Körpersprache hat auch bei dieser Gelegenheit wesentlichen Anteil an der Wahrnehmung und Interpretation durch die Anwesenden. Mit einer entsprechenden offenen Haltung vermitteln Sie Sicherheit und Offenheit.

 

 

 

13. Augenkontakt, Körpersprache und Status

 

Schauen Sie im Laufe der Rede jeden Einzelnen freundlich an. Geben Sie jedem das berechtigte Gefühl, von Ihnen gesehen zu werden.

Nicht nur was Sie sagen, sondern auch wie Sie es sagen führt zur Einschätzung Ihrer Person. Achten Sie darauf, dass Ihre Körpersprache zu Ihrer Botschaft passt. Einige Anregungen zur Bedeutung der Körpersprache in diesem Zusammenhang finden Sie im Artikel Status und Statusspiele.

 

 

 

14. Struktur und Inhalt Ihrer Antrittsrede

 

Am wenigsten Arbeit macht der übliche Aufguss 08/15. Zumindest kurzfristig sparen Sie Zeit. Langfristig zahlen Sie dafür dann umso mehr. Machen Sie es richtig: Überraschen Sie positiv und wählen Sie eine individuelle Form der Antrittsrede. Auch sie wird alle wesentlichen Aspekte enthalten, die dazugehören. Doch wird sie sich von den meist üblichen Reden positiv abheben. Halten Sie sich fern von Musterreden und Standardformaten. Wenn wir in unserer Kultur nicht so oft schlechten Reden beiwohnen würden, wären wir  wohl häufiger beleidigt und nicht nur enttäuscht. Heben Sie die Standards!

 

Mögliche Redestrukturen finden Sie hier.

 

 

Typische Elemente

 

 

a.) Einleitung

 

Machen Sie das Publikum neugierig, holen Sie es ab; Schritt für Schritt. Eine angemessene Dramaturgie kann auch Ihre Rede wie ein roter Faden bereichern. Sie können beispielsweise mit einer Geschichte oder Anekdote beginnen, die Gemeinsamkeiten anklingen lässt.

 

 

b.) Würdigen was war

 

Würdigen Sie bisherige Erfolge. Zeigen Sie Respekt, auch gegenüber Ihrem Vorgänger.

 

 

c.) Informationen zur Person

 

Stellen Sie sich vor. Dazu müssen Sie allerdings nicht Ihren ganzen Lebenslauf schildern. Beleuchten Sie lieber einige wichtige Stationen und Spezialgebiete auf, die für die neue Aufgabe relevant sind. Sie brauchen zwar Ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, aber auf Eigenlob reagieren die meisten allergisch.

Ob und was Sie aus Ihrem Privatleben ausbreiten, bleibt Ihnen überlassen. Allerdings hat da jedes Unternehmen eigene Spielregeln, die Sie kennen sollten. Im Zweifel empfiehlt sich Zurückhaltung. Es spricht jedoch nichts dagegen – etwa in einem Nebensatz – ein Hobby zu erwähnen, am besten verknüpft mit einem Unternehmensziel. Eher skurrile Freizeitbetätigungen behalten Sie lieber für sich. Wobei das im Zeitalter des Internets nicht immer so einfach ist.

Bleiben Sie menschlich!

 

 

d.) Ziele

 

Wofür werden Sie sich einsetzen, hinsichtlich Ihrer Mitarbeiter und des ganzen Unternehmens? Hier werden keine Details erwartet, sondern die Richtung.

 

 

e.) Erwartungen an Mitarbeiter

 

Signalisieren Sie, dass Sie bereit sind, viel dazuzulernen. Werben Sie um Vertrauen. Bieten Sie persönliche Gespräche an, um sich kennenzulernen. Versuchen Sie gegebenenfalls, die mit Ihrem Antritt verbundenen Ängste der Mitarbeiter abzubauen.

 

 

f.) Stil

 

Deuten Sie Ihren Führungsstil und Ihre Führungsprinzipien an. Sagen Sie etwas zu Beteiligung und Transparenz, Rückendeckung nach außen, Anerkennung von Leistung, Hilfe und Unterstützung, Konfliktmanagement, Form des Informationsflusses etc. Denken Sie daran, dass Sie dem genannten Anspruch dann auch gerecht werden müssen.

 

 

 
g.) Ausblick

 

Ihre Antrittsrede sollte die Zuhörer davon überzeugen, dass Sie die richtige Person für den Posten und die anstehenden Aufgaben sind. Sie müssen klarmachen, dass Sie zum Erfolg beitragen werden.

Es mag verlockend sein, sich in einer Antrittsrede als großer Visionär zu präsentieren. Aber hüten Sie sich davor, Versprechungen zu machen, die Sie nicht halten können. Wenn Sie zu viel versprechen, leidet früher oder später Ihre Glaubwürdigkeit. Insbesondere, wenn die Belegschaft schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Sagen Sie in Ihrer Antrittsrede lieber, dass Sie sich in der ersten Zeit über die Situation informieren wollen, sich ein aussagekräftiges Bild von der Situation machen werden, um dann zügig fundierte Entscheidungen zu treffen. Spekulationen und nebulöse Andeutungen haben in der Antrittsrede nichts zu suchen.

Nichts ist besser geeignet, die Verschmelzung der widerstrebenden Elemente zu fördern, als gemeinsame Arbeit an gemeinsamen Aufgaben.

Otto von Bismarck

 

Was kommt als Nächstes? Wie werden Sie mit den Mitarbeitern in weiteren Kontakt kommen?

 

 

15. Formulierungen

 

Gesagt ist gesagt: Achten Sie darauf sich mit Ihren Formulierungen nicht selbst ein Ei ins Nest zu legen, indem Sie sich Ihren eigenen Entscheidungs- und Handlungsspielraum einengen.

 

 

16. Sehen Sie es als Investition

 

Bereiten Sie Ihre Antrittsrede gründlich vor. Mit der Antrittsrede legen Sie den Grundstein für die Zusammenarbeit. Umso wirksamer Sie dieses Fundament gestalten, desto leichter werden Sie es haben. Den Aufwand, den Sie hier sinnvoll investieren, holen Sie mit Zinseszins wieder heraus.

Nehmen Sie professionelle Unterstützung mit ins Boot und überzeugen Sie vom ersten Moment an.

 

 

 

18 Dinge, die Sie lieber lassen sollten

 

Wenn es nicht zu Ihrer Strategie gehört, sich zum Feindbild zu machen oder nicht mehr ernst genommen zu werden; lassen Sie mindestens die nachfolgenden Eigenbeschädigungen. Manche Gruben sind offensichtlicher als andere. Viele Fettnäpfchen lassen sich vermeiden, wenn Sie sich vorher ein genaues Bild machen.

 

 

1. Respektlosigkeit

 

So schlimm die Zustände aus Ihrer Sicht erscheinen mögen; Abwertung und Kritik gehören nicht in die Antrittsrede. Das wird ebenso als Respektlosigkeit empfunden, wie eine fehlende Würdigung des Vorgängers und des bisher Erreichten. Wenn Sie so tun, als ob alles bisherige Mist war und dass Sie von den Beteiligten nicht viel halten, brauchen Sie nicht auf freiwillige Unterstützung zu hoffen.

 

 

2. Arroganz und Schlaumeierei

 

Wenn Sie als Besserwisser auftreten, indem Sie beispielsweise übertrieben von Ihren umfangreichen Erfahrungen und Kompetenzen schwärmen, wirken Sie arrogant. Dann wissen die Mitarbeiter auch gleich, dass sie für unfähig gehalten werden und Dankbarkeit für Ihr Erscheinen – als Retter in der Not – zu zeigen haben. Das ist dann die Brille, aus der Sie zukünftig mehr verärgert als bewundert betrachtet werden.

 

 

3. Weihnachtsmann

 

Sie stellen umfangreiche Veränderungen bei der Übertragung von Aufgaben und Kompetenzen in Aussicht. Sie sichern verbesserte Rahmenbedingungen und den Himmel auf Erden zu und können dann später nicht liefern. Eine sehr beliebte Strategie in der Politik aber als Führungskraft – die etwas länger vor Ort verweilen möchte – nur bedingt empfehlenswert.

 

 

4. Buzzwords

 

Sie benutzen eine floskelhafte Sprache oder Managementschlagwörter. So beachtlich dann manche Formulierung klingt, so fluffig ist ihre Wirkung. Je nach Unternehmenskultur kann das den Rapport fördern oder den Ruf als Überflieger.

 

 

5. Unruhestifter

 

Sie kündigen rasche, radikale organisatorische Veränderungen an. Und vergessen dabei das Beharrungsvermögen von vorhandenen Strukturen. Umso länger eine Organisation Zeit hatte ihr Gleichgewicht zu finden, desto mehr eingefahrene Strukturen. Wer nicht wie Don Quijote erfolglos gegen Windmühlen kämpfen möchte, bereitet sich besser vor und gewinnt genügend Mitstreiter, bevor es ans Eingemachte geht.

 

 

6. Detailverliebtheit

 

Sie gehen in Ihrer Rede zu sehr ins Detail und entfalten nicht den großen Bogen, das große Ganze. So können Sie zwar zeigen, dass Sie auch die Einzelheiten zu würdigen wissen, aber das ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür. So ermüden Sie im besten Fall das Publikum und reduzieren die Aufmerksamkeit auf kurz vor Feierabend Niveau. Und den Stempel ERBSENZÄHLER wollen Sie doch nicht, oder?

 

 

7. Über das Ziel hinaus schießen

 

Nichts gegen Augustinus von Hippe und seinen leider ausgelutschten Satz; „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.“, aber wenn Sie es übertreiben und zu stark voranschreiten, kommt Ihre Mannschaft eventuell nicht schnell genug mit. Holen Sie die Menschen lieber schrittweise da ab, wo sie gegenwärtig sind und nehmen Sie angemessen Fahrt auf.

 

 

18. Fehlender Kontakt

 

Der Funke springt nicht über. Statt Rapport wächst der Abstand, die Kluft!

 

 

Nach der Antrittsrede

 

Je nach Rahmen, mit oder ohne Schnittchen und Umtrunk: Nach der Antrittsrede haben Sie die Gelegenheit für ein kurzes beiderseitiges Kennenlernen. Einzelgespräche mit Mitarbeitern und Kollegen sind eine gute Gelegenheit, sich über die Gepflogenheiten im Unternehmen und Erwartungen der Mitarbeiter zu informieren.

Als Führungskraft können Sie bei dieser Gelegenheit Small Talk nutzen, um Ihre Mitarbeiter auch persönlich näher kennenzulernen und Ihr Interesse an Ihnen zu zeigen.

Wenn Sie ein überschaubar großes Team führen, kann sich der Rede auch eine kurze Vorstellungsrunde der Mitarbeiter, ihrer Funktion und Aufgaben anschließen.

Unterstützung bei Ihrer Antrittsrede

 

Der Führungswechsel und der Eintritt in eine neue Tätigkeit ist ein kritischer Moment. Der Übergang kann reibungslos verlaufen oder auch nicht. Nicht immer ist sofort ersichtlich, wo die Stolpersteine lauern. Nicht alle Personen, auf die Sie treffen, müssen begeistert davon sein, dass Sie die Position einnehmen. Mitunter ist es deshalb schwierig, im neuen Verantwortungsbereich Fuß zu fassen. Nicht alles lässt sich vorhersehen, nicht alles planen. Doch einige Einflussfaktoren haben Sie selbst in der Hand. Die Antrittsrede ist eine Gelegenheit, die Sie für einen sehr guten ersten Eindruck nutzen sollten.

Interessiert? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Antrittsrede. Den Umfang der Unterstützung bestimmen Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antrittsrede auf Ihr direktes und indirektes Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Eine solche professionelle Unterstützung hat, ist bezahlbar. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden dabei sehr viele Menschen unter Lampenfieber und fühlen sich bei solchen Gelegenheiten nicht sehr gut. Dadurch verzichten sie auf Wirkung. Manche weichen der Antrittsrede in größerer Runde deswegen sogar aus. Schade, weil das mit entsprechender Unterstützung nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Die ideale Basis: Probelauf und professionelles Feedback mit Optimierungsempfehlungen

 

Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?

Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.

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Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Antrittsrede?

Eine Antrittsrede ist eine Rede, die jemand hält, um seine neue Funktion oder sein neues Amt anzutreten. Es ist eine Gelegenheit, sich vorzustellen und die Ziele und Pläne für die zukünftige Arbeit vorzustellen. Sie wird häufig von politischen Führern, Unternehmensführern oder anderen Personen gehalten, die in eine neue Führungsposition kommen. Sie kann auch von Schülern oder Studenten gehalten werden, die eine neue Führungsposition in einem Schul- oder Studentenverband übernehmen.

Eine Antrittsrede sollte gut geplant und vorbereitet werden, um sicherzustellen, dass sie klar und eindeutig ist und dass sie die Ziele und Absichten der Person, die sie hält, vermittelt. Sie sollte auch dazu dienen, das Vertrauen und die Unterstützung der Zuhörer zu gewinnen und sie für die zukünftige Arbeit zu motivieren.

Welches Potenzial haben Antrittsreden?

Antrittsreden haben das Potenzial, eine wichtige Rolle bei der Einführung einer neuen Führungsperson zu spielen und dazu beizutragen, dass sie von den Zuhörern akzeptiert und unterstützt wird. Sie bieten die Möglichkeit, die Ziele und Pläne der neuen Führungsperson vorzustellen und das Vertrauen und die Unterstützung der Zuhörer zu gewinnen. Sie können die Motivation und das Engagement der Zuhörer steigern, indem sie ihnen Einblicke in die zukünftige Arbeit und die Ziele der neuen Führungsperson geben und sie dazu ermutigen, sich aktiv an der Arbeit zu beteiligen.

Gleichzeitig können Antrittsreden auch dazu beitragen, dass die neue Führungsperson ihre Visionen und Pläne klar und deutlich formuliert und dass sie ihre Fähigkeiten als Rednerin oder Redner zeigt. Sie bieten die Möglichkeit, sich als Führungsperson zu präsentieren und das Vertrauen der Zuhörer zu gewinnen.

 

Weshalb werden Antrittsreden so oft unterschätzt und unzureichend vorbereitet?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Antrittsreden oft unterschätzt und wenig vorbereitet werden:

  1. Zeitdruck
    In vielen Fällen wird die neue Führungsperson unter Zeitdruck gesetzt, um ihre Antrittsrede zu halten, und sie hat möglicherweise nicht genügend Zeit, um sich ausreichend vorzubereiten.

  2. Mangel an Erfahrung
    Wenn jemand noch nie zuvor eine Antrittsrede gehalten hat, kann es schwierig sein, sich vorzustellen, wie viel Zeit und Mühe die Vorbereitung einer solchen Rede erfordern kann.

  3. Mangel an Verständnis für die Bedeutung
    In manchen Fällen wird die Bedeutung einer Antrittsrede unterschätzt und sie wird als unwichtig angesehen. Dies kann dazu führen, dass sie wenig Aufmerksamkeit bekommt und dass sie wenig vorbereitet wird.

  4. Mangel an Ressourcen
    In manchen Fällen gibt es möglicherweise nicht genügend Ressourcen, um die Antrittsrede gründlich vorzubereiten. Zum Beispiel kann es an Zeit, Geld oder Personal fehlen, um die Rede gründlich zu planen und zu üben.

P.S.

 

Auf was achten Sie bei einer Antrittsrede?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. November 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #746389
K:
Ü: X

Tipps zur Vorbereitung einer Eröffnungsrede

Tipps zur Vorbereitung einer Eröffnungsrede

Redevorbereitung
Tipps zur Vorbereitung einer Eröffnungsrede

Vorbereitung einer Eröffnungsrede

 

Eine Eröffnungsrede ist meist eine Ansprache, die am Beginn einer Veranstaltung oder eines Festaktes zur Einstimmung der Teilnehmenden dient. Die Eröffnungsworte bei einer Rede wollen weise gewählt werden. Im Artikel warten Empfehlungen für eine erfolgreiche Eröffnungsrede.

Überblick

 

 

 

 

Eröffnungsrede

 

Eine Eröffnungsrede ist meist eine Ansprache, die am Beginn einer Veranstaltung oder eines Festaktes zur Einstimmung der Teilnehmer dient. Oft fällt sie in die Verantwortung des Gastgebers oder Veranstalters. Die Eröffnungsworte bei einer Rede wollen weise gewählt werden. Werden Sie gebeten, die Eröffnungsrede für eine Gebäudeeinweihung, zu einem Konzert oder anderem kulturellen Ereignis, einem Wettbewerb oder bei einer Geschäftseröffnung zu halten, helfen Ihnen die Anregungen in diesem Artikel.

 

 

 

Tipps zur Vorbereitung einer Eröffnungsrede

 

 

1. Zurückhaltung

 

Bei einer Eröffnungsrede solltest du etwas Zurückhaltung zeigen, um dem Hauptredner nicht die Show zu stehlen.

 

 

 

2. Typische Elemente einer Eröffnungsrede

 

a. Begrüßung

 

In welcher Reihenfolge werden die Gäste begrüßt? Vorsicht vor Fettnäpfchen. Selbst, wenn der Anlass locker stattfinden soll und Sie eigentlich keine Lust auf alte Bärte haben. Bei jeder offiziellen Veranstaltung existieren Regeln beispielsweise in welcher Reihenfolge Sie in Ihrer Eröffnungsrede die geladenen Gäste begrüßen. Wenn Sie hier niemanden verärgern wollen, können Sie sich an die folgende Reihenfolge halten:

1. Ist der Bürgermeister anwesend, hat er den Anspruch in Ihrer Eröffnungsrede als Erster genannt zu werden.

2. Das entscheidende Kriterium bei der Begrüßung ist der gesellschaftliche Rang. Gewählte sind vor Hauptamtlichen zu begrüßen. Ist also beispielsweise der gewählte Stadtrat vor Ort, wird dieser vor dem hauptamtlichen Verwaltungsangestellten begrüßt.

3. Bei gleichem gesellschaftlichen Rang werden Damen vor Herren und Ältere vor Jüngeren begrüßt.

4. Danken Sie in Ihrer Eröffnungsrede allen Anwesenden für ihr Kommen. Sagen Sie auch, wie wichtig sie für das Gelingen der Veranstaltung sind und wie sehr Sie sich über deren Anwesenheit freuen.

Ja, das klingt etwas nach Erbsenzählen, wird allerdings in der Regel eingehalten. Glücklicherweise gibt es zumindest in Deutschland, außer in Boulevardmagazinen, keine Adelstitel mehr. Beim Besuch der britischen Königin empfiehlt sich ein Anruf beim Zeremonienmeister.

 

 

b. Anlass

 

Nach der Begrüßung der Anwesenden gehen Sie zum Anlass der Veranstaltung über. Heben Sie die Besonderheit und das Ziel des Projekts hervor.

 

 

c. Ankündigungen

 

Kündigen Sie den Hauptredner und eventuelle weitere Redner an und stellen Sie diese vor. Weisen Sie gegebenenfalls auf anschließende Veranstaltungen hin.

 

 

d. Dank

 

Dank geht an alle, die beim Bau oder bei der Organisation geholfen haben. Bedanken Sie sich in der Eröffnungsrede bei Handwerkern, Bauleitung, Förderern, Spendern, den Mitarbeitern und allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Ihre Eröffnungsrede sollte so gestaltet sein, dass sie möglichst viele der Anwesenden einschließt.

 

 

e. Rückblick und Ausblick

 

Blicken Sie kurz zurück und dann nach vorn in die Zukunft.

 

 

f. Gemeinsamkeiten

 

Stärken Sie das Wir-Gefühl, indem Sie betonen, dass alle gemeinsam an etwas Bedeutsamen mitgearbeitet haben. Unterstreichen Sie neben der funktionalen auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltung oder des Projekts – etwa die Schaffung von Arbeitsplätzen oder andere Vorteile für die Stadt oder die Region.

Unterstützung

 

Sie wollen eine gute Eröffnungsrede halten, die bei Ihrem Publikum ankommt? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Rede. Den Umfang der Unterstützung wählen Sie.

Dringende Empfehlung: Zumindest einen Probelauf Ihrer Eröffnungsrede mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihre Eröffnungsrede auf das Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso solltest du erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen erhalten? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

Was der Preis dieser professionellen Unterstützung für Ihre Eröffnungsrede ist? Wie Sie sehen können, bin ich da sehr transparent. Ob sich das lohnt? Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall …

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei Vorbereitung und Durchführung einer Eröffnungsrede?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. November 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #232164
Ü:
K:

10+ Tipps für das Präsentieren mit Mikrofon

10+ Tipps für das Präsentieren mit Mikrofon

Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen, in Reden und Präsentationen

Präsentieren mit Mikrofon

Präsentieren mit Mikrofon

 

Präsentieren mit Mikrofon gehört zu den wesentlichen Kompetenzen von Rednern. Tipps zum Präsentieren mit Mikrofon und zur Wahl und Nutzung eines geeigneten Mikrofons.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Mit einem Mikrofon überzeugend präsentieren

 

Manche Redner fühlen sich mit einem Mikrofon wie Rockstars und andere wollen um jeden Preis auf diesen Fremdkörper verzichten. Dabei ist es ein Werkzeug wie viele andere; hilfreich bei kompetenter Nutzung und unvorbereitet voller Risiken.

 

 

 

Wann und weshalb ein Mikrofon?

 

Stellen Sie sich zuerst die Frage, ob Sie überhaupt ein Mikrofon brauchen. Die Antwort hängt von der Größe des Raumes, des Publikums und Ihrer Stimme ab.

 

 

1. Raum

 

Es gilt vorher einen Akustiktest zu machen. Jeder Raum hat ihre Eigenarten; sehr niedrige und sehr hohe Räume sprechen für den Einsatz eines Mikrofons. Ebenso dicker Teppich und andere Einrichtung, die den Schall schlucken. Die Akustik eines Raumes verändert sich außerdem sehr, sobald mehr Publikum im Raum ist. Die Menschen dämmen einerseits und erzeugen andererseits Nebengeräusche.

 

 

2. Publikum

 

Wenn es Raum und Stimme zulassen, empfehle ich erst ab rund 50 Teilnehmern die Stimme verstärken zu lassen. Der Kontakt zum Publikum ist persönlicher ohne Mikrofon. Zusätzlich verlockt eine zu starke Verstärkung die Teilnehmer zu Gesprächen untereinander.

 

 

3. Stimme

 

Wenn Ihre Stimme – wenn Sie ab und zu leise sprechen – bei normalem Geräuschpegel wie raschelndem Papier, nicht mehr in der letzten Reihe zu verstehen ist, dann brauchen Sie ein Mikrofon. Ebenso, wenn Sie durch eine Erkältung, Heiserkeit oder ähnliches stimmlich angeschlagen sind.

Wer stimmlich geübter ist, hat mehr Spielraum bei der Entscheidung. Wobei diese Erfahrung sich auch beim Einsatz von Mikrofonen bemerkbar macht.

Nur keine falsche Zurückhaltung. Sprint oder Marathon? Es ist ein Unterschied, ob Sie fünf Minuten oder vielleicht sogar Stunden sprechen. Wenn Sie den Zwang verspüren, besonders laut sprechen zu müssen, dient das nicht Ihrer Wirkung. Mal abgesehen von Joe Cocker und Co.: Die Attraktivität einer heiseren Stimme wird überbewertet, die Spiegelneuronen des Publikums lassen es mitleiden.

Typen von Mikrofonen und deren Eigenarten

 

1. Bügelmikrofon

 

Wenn Sie die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Mikrofonen haben, wählen Sie das Bügelmikrophon (Headset-Mikrofon). Mit einem Bügel über dem Kopf oder hinter dem Nacken wird das Mikro hier seitlich vom Mund positioniert. Da sie heute sehr klein und mitunter auch hautfarben sind, fallen sie selbst bei Bildaufnahmen kaum auf. Wenn die Qualität stimmt, haben Sie eine gute Wahl getätigt.

Insbesondere Brillenträger sollten den Sitz vorher ausgiebig testen, da es bei falscher Einstellung nach einer Weile recht unangenehm werden kann. Ein Tontechniker kann hier sehr hilfreich sein.

Sollten Sie gerade unter Husten leiden ist diese Wahl jedoch nicht sehr empfehlenswert, da Ihr Publikum akustisch sehr direkt daran teilhaben würde und darauf selten dankbar reagiert.

 

 

2. Ansteckmikrofone

 

Ansteckmikrophone, die an Kleidung oder Krawatte festgesteckt werden, sind ebenfalls gut, doch die Entfernung zum Mund ist größer und bei Bewegungen des Kopfes verändert sich schnell die Qualität und Lautstärke. Es erfordert Selbstdisziplin, um das zu kompensieren und schränkt den Freiraum ein.

Im Vergleich zum Bügelmikrofon können Sie sich bei Hustenreiz zumindest etwas vom Mikrofon abwenden.

Dass die Finger nichts in der Nähe des Ansteckmikrofons zu suchen haben, sollte sich von allein verstehen. Doch wenn die Nervosität steigt, gerät das leicht in Vergessenheit.

Gleiches gilt für den Hinweis, dass Ansteckmikrofone angesteckt werden und nicht abgenommen werden, um sie als Handmikrofon vor den Mund zu führen. Trotzdem ist es immer wieder zu beobachten, belastet die Nerven des Publikums und treibt die Tontechniker in den Wahnsinn.

 

 

3. Handmikrofon

 

Es gibt tatsächlich Redner, die ein Handmikrofon für eine gute Wahl halten. Der häufigste Grund ist, weil sie sich dann zumindest für eine Hand keine Gedanken mehr machen, was sie während des Auftritts mit ihr tun sollen.

Tatsächlich ist ein Handmikrophon die schlechteste aller beweglichen Möglichkeiten, denn es schränkt die Bewegungsfreiheit zu sehr ein. Es nimmt zu viele Ausdrucksmöglichkeiten. Gesten werden schwieriger und können nur noch asymmetrisch mit der freien Hand ausgeführt werden. Um weitere Nachteile zu vermeiden, gehört das Mikrofon in die nicht-dominante Hand! Nehmen Sie es als Rechtshänder also nicht in die rechte, sondern in die weniger aktiv linke Hand.

Dort bleibt es dann möglichst ruhig im immer gleichen Abstand vor Ihrem Mund. Halten Sie das Mikro in der Verlängerung Ihrer Nase und so tief, dass es ungefähr vor Ihrem Kinn platziert ist. Wenn Sie es sich direkt vor die Lippen halten hat führt das zu sehr störende Nebengeräuschen. Und das, was Atemwind und kleinere Berührungen mit den Lippen erzeugen passt meist nicht zur beabsichtigten Wirkung. Auch Ringe oder sonstiger Schmuck, sind recht klangvoll, wenn sie gegen das Mikro knallen.

Die Methode, sich das Mikrofon mit einem Band um den Hals zu hängen, ist eine Notlösung. Es erinnert an Marktschreier, die beide Hände für die Ware frei haben müssen. Die Gefahr dabei sind Geräusche durch Aufschlagen auf den Kragen, doch Sie haben beide Hände frei.

Hat das Handmikro auch noch ein Kabel, dann erinnert Ihre Bewegungsfreiheit an ein Schaf an einem Pflog.
Weil sich das Kabel in Ihren Beinen verfangen kann und irgendwann wie eine Leine zusende ist, werden Sie ungünstig oft nach unten sehen, sobald Sie gehen.

 

 

4. Fest angebrachtes Mikrofon

 

Ein fest angebrachtes Mikrofon solltest du nur in absoluten Ausnahmesituationen akzeptieren. Ob frei stehend oder am Pult angebracht; es hat zu viele Nachteile, um es freiwillig zu tun. So ein Pult nimmt Ihnen viel Wirkung! Wenn Sie es schon benutzen müssen achten Sie auf ein paar Dinge.

Die Hände haben dabei auf dem oder am Pult zu suchen. Sie werden für die Gestik gebraucht und nicht um dort vermeintliche Stabilität und Sicherheit zu suchen. Gute Redner haben einen sicheren Standpunkt, bei verkrampften Rednern verstärkt ein Pult es eher noch. Sich in das Material bohrende Fingernägel schmerzen nicht nur den Redner, sondern auch die Spiegelneuronen des Publikums.

Hier ist Vorbereitung besonders wichtig, denn sobald der Kopf zu weit gedreht wird, ist die Wirkung weg. Vor allem, wenn nur ein Mikro am Pult befestigt ist. Der Abstand zum Mikrofon beträgt möglichst zwei Handbreiten. Und weil bei Präsentationen mit Publikum üblicherweise kein Popschutz vorhanden ist, schützt das Mikrofon auch nichts vor feuchter Aussprache. Also Achtung!

Auch auf die passende Höheneinstellung gilt es zu achten, da sonst Verrenkungen drohen.

Also, Zeit nehmen und selbstbewusst alles so einstellen wie man es möchte. Erst dann beginnen.

 

 

5. Niere oder Kugel?

 

Eine weitere Unterscheidung: Niere oder Kugel?

Kugelausführungen von Mikrofonen sind empfindlicher und nehmen Geräusche der Umgebung aus allen Richtungen auf. Sie sind leichter anzubringen, da die Richtung keinen Unterschied macht.

Die Nierenform hat eine Richtung, aus der sie bevorzugt Schall aufnimmt (Richtcharakteristik). Richtig angebracht, ist sie unempfindlicher gegen Rückkoppelungen. Sie erlaubt es eher sich frei im Raum und ggf. auch mitten in das Publikum zu gehen, ohne Rückkoppelungen auszulösen.

10 generelle Tipps für die Verwendung von Mikrofonen

 

Kaum jemand bereitet sich ausreichend auf den Gebrauch von Mikrofonen vor. Das ist schade, denn der souveräne Umgang mit den gängigen Mikrofontypen gehört zum Grundwissen für alle, die regelmäßig präsentieren. Bei professionellem Anspruch gehört das zu den Kernkompetenzen, denn fehlende Erfahrungen mit der Technik sind der Hauptgrund für die weitverbreitete Abneigung gegenüber der Veranstaltungstechnik. Und das reduziert den Erfolg vieler Auftritte.

 

 

1. Eigenes Mikrofon

 

Wenn Sie Ihr eigenes Mikrofonset mit Funkübertragung benutzen wollen; denken Sie an die entsprechenden Adapter, da es viele unterschiedliche Anschlüsse gibt.

Einer der Vorteile ist, dass Sie mit dessen Eigenarten vertraut sind. So wird es zu einem selbstverständlichen Werkzeug, das Sie kennen. Jedes Mikrofon hat letztlich noch seine Eigenarten hinsichtlich Richtcharakteristik, Empfindlichkeit, Klangdynamik, … Bei einem eigenen Mikrofon wissen Sie, was Sie bekommen!

Lassen Sie sich ausführlich zu den Frequenzen bei Funkübertragung beraten. Hier hat sich einiges geändert.

 

 

 

2. Einschalten

 

Im Idealfall gibt es einen Tontechniker, der sich um Ihr Mikro kümmert. Dann solltest du das Mikrofon schon vor Ihrem Auftritt einschalten und der Techniker regelt es so lange ab, bis Sie beginnen zu sprechen. Auch die Lautstärke sollte Sie nun nicht weiter interessieren, darum wird sich der Techniker kümmern. Sprechproben oder die Frage „Bin ich zu hören?“ sind unnötig und solltest du unterlassen.

Haben Sie niemanden, der sich um die Technik kümmert, schalten Sie das Mikro möglichst unsichtbar für Ihr Publikum ein, wenn Sie aufstehen und nach vorne gehen. Die Funktion und Lautstärke haben Sie lang genug vorher überprüft, sodass Sie einfach beginnen zu sprechen.

Verzichten Sie auf Klopfen oder andere Funktionstests. Sollten Sie nicht zu hören sein – je nach Anordnung der Lautsprecher – meist können Sie das selbst nicht beurteilen – wird Sie das Publikum darauf aufmerksam machen.

Wobei:
Verzichten Sie möglichst auf ein Mikrofon mit zu leicht erreichbarem und möglichst noch uneindeutigem Ein- und Ausschalter, den Sie versehentlich betätigen können. Bei Aufregung kann das sonst zu eigenartigen Effekten oder zumindest dazu führen, dass Sie nicht zu hören sind.

 

 

 

3. Lautstärke des Verstärkers

 

Wenn Ihre Stimme alles übertönt, trauen sich die Teilnehmer eher Nebengespräche zu führen, es wird anonymer. Am besten ist es, wenn das Publikum nur beiläufig registriert, dass Sie ein Mikrofon verwenden.

Normalerweise ist hierfür ein Tontechniker zuständig.

 

 

 

4. Stimmeinsatz

 

Manche Menschen sprechen trotz Verstärker weiterhin sehr laut. Empfehlung: Sprechen Sie eher leise, Ihre Stimme klingt besser und wird trotzdem auf die richtige Lautstärke verstärkt.

Vermeiden Sie durch geeignete Platzierung und Aussprache störende Geräusche bei der Ausatmung.

 

 

 

5. Schmuck

 

So schön der Schmuck aussehen mag, wenn er für Störgeräusche sorgt lassen Sie ihn lieber zu Hause. Auch der Klang eines Piercings, das den Kontakt mit dem Mikrofon sucht, ist nicht sehr förderlich.

Lieber etwas paranoid: Doppelprüfung, ob das Mikrofon wirklich ausgeschaltet ist

 

 

 

6. Eigentlich sind Gedanken ja frei! Eigentlich!

 

Wer mit seinen privaten Gedanken allzu unbedacht umgeht, kann sich gleich selbst in den Fuß schießen. Zumindest dann, wenn dem Publikum gerade ein anderer Eindruck vermittelt wurde als mit der falschen Überzeugung, das Mikrofon wäre ausgeschaltet, nun deutlichste geäußert wird. „Endlich sind wir wieder unter uns!“, gefolgt von etwas zu offenen Meinungskundgebungen, die das vorher Gesagte etwas unglücklich ergänzen, gab es schon oft.

Was gab es da schon für unterhaltsame Zwischenfälle, insbesondere, wenn beispielsweise Politiker dachten, das Mikrofon wäre ausgeschaltet. So lustig und erhellend das für manch einen ist, so verheerend können die Folgen sein. Schlagartig verändern sich dadurch Beziehungen, es können Eiszeiten zwischen Staaten sich entwickeln.

„We begin bombing in five minutes …“. US-Präsident Ronald Reagan fand 1984 nach einer Rundfunkansprache die Ankündigung der Bombardierung Russlands, bei vermeintlich ausgeschaltetem Mikrofon, lustiger als viele andere. Ein mehr oder weniger geschmackvoller Scherz, der ziemlich in die Hose gehen kann.

Oft genug sind die Folgen zwar nicht so global, aber für Unbedachte persönlich umso schlimmer. Der Ruf kann so dauerhaft ruiniert sein. Im entgegengesetzten Verhältnis zum Bekanntheitsgrad geht das Ansehen den Bach hinunter.

Die Rettung der Ehre gelingt dann selbst unter großem Aufwand nur wenigen. Zu verlockend ist es für die Medien, dem öffentlichen Interesse an Fettnäpfchen nachzukommen und es auszuschlachten. Es empfiehlt sich den menschlichen Druck bei heiklen Themen nicht vor Publikum durch undurchdachte Äußerungen abbauen zu wollen. Aus dem Zusammenhang gerissen lassen sich selbst harmlose Äußerungen leicht gegen einen instrumentalisieren. Das selbst im vertrauten Gespräch unter vier Augen voller Risiken, so ein Mikrofon ermöglicht allerdings noch mehr Zeugen — gesagt ist gesagt! Da nutzen dann auch die ist Beteuerungen wenig, es nicht so gemeint zu haben.

Und selbst, wenn Sie nichts Verwerfliches sagen, ist das Mikrofon besser ausgeschaltet, wenn es nicht gebraucht wird. Denke Sie an Leslie Nielsen der in der Rolle des Polizisten Frank Drebin nach einer Pressekonferenz in den WC-Raum geht, vergisst, sein Mikrofon auszuschalten, und so den gesamten Saal unterhält. Darüber kann nicht jeder lachen!

 

 

 

7. Gewöhnung

 

Mikrofone sind gewöhnungsbedürftig. Je sorgfältiger Sie den Umgang mit dem jeweiligen Mikrofon und der weiteren Technik üben, desto vertrauter sind sie damit. So werden Sie nicht unnötig abgelenkt und können sich auf Ihren Auftritt konzentrieren. Außerdem nutzen Sie die Technik so gezielter für ihre Zwecke.

 

 

 

8. Publikumsmikrofon

 

Für Fragen aus dem Publikum stellen Sie mindestens ein extra Mikrofon zur Verfügung und jemand, der es schnell zu den Fragestellern bringt. Bei größerem Publikum sorgen mehrere Mikrofone dafür, dass keine unnötigen Pausen stören.

Steht kein Mikrofon für das Publikum zur Verfügung, wiederholen Sie deren Beiträge notfalls wortwörtlich und ohne Interpretation durch Ihr Mikrofon.

Sehr besitznehmenden Personen ein Mikrofon in die Hand zu geben ist mit dem Risiko verbunden, dass diese es nicht so ohne weiteres wieder aus der Hand geben.

 

 

 

9. Publikumsorientierung

 

Achten Sie darauf, dass Ihr Mikrofon Sie nicht so sehr ablenkt, dass es so wirkt, als würden Sie zu ihm sprechen und nicht zu Ihrem Publikum. Erinnern Sie sich, was Sie über Augenkontakt gelernt haben.

 

 

 

10. Handhabung

 

Wenn Sie kein Akustikspaßvogel sind; Finger weg vom aktiven Teil des Mikrofons. Es macht nicht nur Geräusche bei Berührung, sondern kann auch zu Rückkopplungen und Hall führen, die Kopfschmerzen verursachen.

Selbst, wenn es anders aussieht; Mikrofone sind empfindlich. Viele reagieren sehr allergisch auf Staub, Rauch und Feuchtigkeit. Ich lagere meine stets in entsprechenden Boxen, damit ihre Klangqualität möglichst lange erhalten bleibt.

Übrigens gilt auch hier bei den Befestigungen; nach ganz fest kommt ganz locker!

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was für Mikrofone gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von Mikrofonen, die für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Einige der häufigsten Arten von Mikrofonen sind:

  1. Dynamische Mikrofone
    Dynamische Mikrofone werden häufig für die Verwendung bei Live-Veranstaltungen wie Konzerte oder Reden verwendet. Sie sind robust und können hohe Schalldruckpegel aushalten.

  2. Kondensatormikrofone
    Kondensatormikrofone haben in der Regel eine bessere Klangqualität als Dynamikmikrofone und werden häufig für Aufnahmen in Studios verwendet. Sie sind jedoch empfindlicher und erfordern in der Regel eine externe Stromversorgung.

  3. Richtmikrofone
    Richtmikrofone sind dafür konzipiert, Schall von einer bestimmten Richtung aufzunehmen und andere Geräusche zu ignorieren. Sie werden häufig für Interviews oder Aufnahmen in lauten Umgebungen verwendet.

  4. Lavaliermikrofone
    Lavaliermikrofone sind kleine, tragbare Mikrofone, die häufig an der Kleidung befestigt werden und für Aufnahmen in Bewegung verwendet werden. Sie werden oft bei Fernsehinterviews oder für den Einsatz in Dokumentationen verwendet.

  5. Stereomikrofone
    Stereomikrofone werden verwendet, um Schall von mehreren Richtungen aufzunehmen und eine dreidimensionale Klangwiedergabe zu ermöglichen. Sie werden häufig für Aufnahmen in Naturumgebungen oder für die Aufnahme von Musik verwendet.

  6. USB-Mikrofone
    USB-Mikrofone sind Mikrofone, die direkt über eine USB-Schnittstelle mit einem Computer verbunden werden können. Sie sind bequem zu verwenden und eignen sich gut für Aufnahmen in Heimstudios oder für Podcasts.

 

 

Headset-Mikrofon: Headset-Mikrofone sind Mikrofone, die Teil eines Headsets sind und die über Ohr- oder Kopfbügel getragen werden. Sie werden häufig für Telefonate oder für den Einsatz in Callcentern verwendet.

Weshalb sollten sich Redner und Rednerinnen mit dem Mikrofon vertraut machen?

Es gibt mehrere Gründe, warum sich Redner und Rednerinnen mit dem Mikrofon vertraut machen sollten:

  1. Verständlichkeit
    Wenn Redner und Rednerinnen das Mikrofon richtig verwenden, können sie sicherstellen, dass ihre Stimme gut verständlich ist und dass ihre Botschaft deutlich rüberkommt.

  2. Klangqualität
    Die Verwendung eines geeigneten Mikrofons und die richtige Handhabung können dazu beitragen, dass die Klangqualität der Rede verbessert wird und dass sie professioneller wirkt.

  3. Sicherheit
    Das richtige Mikrofon und die richtige Verwendung können dazu beitragen, dass die Rede sicher abläuft und dass es nicht zu technischen Problemen oder Unfällen kommt.

  4. Vertrauen
    Wenn Redner und Rednerinnen das Mikrofon sicher und professionell handhaben, können sie das Vertrauen der Zuhörer gewinnen und ihre Glaubwürdigkeit stärken.

  5. Gestik
    Damit die Gestik die Botschaft unterstützt ist der vertraute Umgang mit dem Mikrofon grundlegend.

 

Insgesamt ist es wichtig, dass Redner und Rednerinnen sich mit dem Mikrofon vertraut machen, um sicherzustellen, dass ihre Rede erfolgreich und professionell ist und dass ihre Botschaft deutlich rüberkommt.

 

Welche Entfernung zum Mikrofon ist für Redende am besten?

Es kommt wie so oft darauf an … Als Orientierung für Redende ist am besten, wenn Sie etwa 20-30 cm von Ihrem Mikrofon entfernt sind, wenn Sie sprechen. Diese Entfernung ist optimal, um eine gute Klangqualität zu erzielen, ohne dass das Mikrofon zu viel Hintergrundgeräusche aufnimmt oder Ihre Stimme zu leise wird. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jedes Mikrofon unterschiedlich ist und Sie möglicherweise die optimale Entfernung anpassen müssen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

P.S.

 

Worauf achten Sie im Umgang mit Mikrofonen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2009
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #98765
K:
Ü:X

Burnout

Burnout

Perspektivwechsel: Burnout - Das Musical
BurnOut - Das Musical

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Burnout

 

Lange Arbeitszeiten, Stress und Zeitdruck prägen den Arbeitsalltag … und kann zum Burnout führen. Ein durchaus ernstes Thema. Und jetzt soll ein Musical zum Burnout aufgeführt werden? Wer will so etwas?

 

 

 

Das Musical BurnOut

 

Am 09. Oktober 2015 erlebt das Musical „BurnOut“ im Imperial Club / Admiralspalast Berlin seine Welturaufführung.

Sabine Haydn wagte sich an ein Thema, das sonst in Ratgebersendungen zu Hause ist, ein durchaus ernstes Thema: Ausgebrannt-sein, Burnout. Das Musical zeigt, wie schnell jeden die erschreckende Krankheit Burnout treffen kann, aber, noch viel wichtiger, wie groß die Chancen sind, die sich aus dieser Lebensphase ergeben.

Geschrieben und entwickelt wurde „BurnOut – Das Musical“ von der Autorin Sabine Haydn, die nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften ein Drehbuch-Aufbaustudium an der UCLA (Los Angeles) absolvierte und seitdem mehrere Konzepte für Fernsehen und Bühne entwickelt hat.

Die Musik stammt aus der Feder von Jens Uhlenhoff, Kulturpreisträger, Musiker und Dozent an der Musikhochschule Mannheim, sowie an der Musikhochschule für Kirchenmusik in Heidelberg.

Fotografien von Karsten Noack - Die Schöpferin von Burnout - Das Musical

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Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack
Fotografien von Karsten Noack

Kreativteam

Musik:
Jens Uhlenhoff

Buch / Texte:
Sabine Haydn

Regie:
Thomas Smolej

Bühne:
Sam Madwar

Besetzung

Ben:
Thomas Klotz

Rebecca:
Anna Miriam Pielhau

Clemens / Vater / Psychiater etc.:
Veit Schäfereien bzw. Sven Prüwer [10.10.2015]

Daniela / Mutter etc.:
Michaela Duhme

Fotografien von Karsten Noack

Gelegenheiten

 

Rein ins Vergnügen? Ist eine solche Formulierung bei diesem ernsten Thema in Ordnung? Nachdem ich bei den Proben zugehört habe lautet meine Antwort darauf; ja! Ja! JA!

„BurnOut – Das Musical“ wird nach der Welturaufführung am 09. Oktober 2015 noch am 10. und 11. Oktober im Imperial Club / Admiralspalast Berlin zu sehen sein. Anschließend geht das Stück auf eine Tournee. Es wird am 24. und 25. Oktober im ZfP Emmendingen, am 26. Oktober im Capitol Mannheim und am 29. und 30. Oktober im Theater Akzent in Wien gastieren. Tickets und weitere Informationen warten auf der Homepage www.BurnOutDasMusical.com.

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Haben Sie einen Mentor? Mentoring in Berlin

Haben Sie einen Mentor?

Erfahrene Unterstützung für die Karriere

Welchen Wert hat ein guter Mentor?

 

Fast jede erfolgreiche Führungspersönlichkeit hatte einen Mentor. Was ist zu beachten, was macht einen guten Mentor aus und welchen tatsächlichen Nutzen hat er oder sie?

Definition Mentor

 

Ein Mentor ist ein vertrauenswürdiger Berater, ein kluger, loyaler, und unterstützender Begleiter, ein Berater, Trainer oder ein Coach. Im Idealfall ist ein Mentor auch Vorbild und Vertrauter. Er hat selbst relevante Erfahrungen in der Praxis gesammelt.

Es handelt sich dabei meist um eine Art Patenschaft zwischen einer jungen, aussichtsreichen Führungskraft (dem Mentee) und einem erfahrenen Manager (dem Mentor). Damit diese Arbeitsbeziehung funktioniert, muss zwischen den Beteiligten jedoch vollstes Vertrauen herrschen. Außerdem muss der Mentee bereit sein Anregungen aufzunehmen sein und mit Feedback konstruktiv umzugehen. Mentoren verteilen nicht nur Streicheleinheiten, wenn sie ihre Schützlinge voranbringen wollen. Und, haben Sie auch einen Mentor?

 

 

 

Haben Sie einen Mentor?

 

Sie profitieren von einem Mentor, weil er Ihnen die Erfahrung zahlreicher Jahren innerhalb einer kurzen Zeitspanne vermitteln kann. Erfahren Sie, wie es bei ihm selbst funktioniert hat. Sie ersparen sich so Umwege, Zeit und Mühe, weil Sie aus seinen Fehlern lernen können und nicht unnötig Fehler begehen müssen.

Typische Funktionen eines Mentors:

  • Dem Mentee Einblicke in einen Bereich bieten.
  • Erforderliche Fähigkeiten fördern.
  • Sowohl Elemente des Coachings und der Beratung fließen ein.
  • Förderung der Weiterentwicklung des Mentee durch das Teilen von Erfahrungen, Ressourcen und Netzwerken.
  • Ermunterung bisherige Komfortzone zu verlassen.
  • Anregen zum eigenen Denken.
  • Konstruktiver Feedbackgeber.

Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Fast jede erfolgreiche Persönlichkeit hatte einen Mentor, der eine bedeutende Rolle gespielt hat.

 

 

 

Welcher Aufstieg gelingt schon ganz alleine?

 

Der Erfolg hat meist mehrere Väter oder besser gesagt Mentoren. Und das kann natürlich auch eine Frau sein. Mentorenprogramme sind seit einiger Zeit populär und unterscheiden sich vom klassischen Coaching.

Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie wichtig ein Mentor sein kann. Der Begriff „Mentor“ kommt aus Homers Odyssee. Odysseus bat seinen Freund Mentor auf seinen Sohn Telemach zu achten, während er weit weg im Trojanischen Krieg war. Mentorenschaft (Mentorship) gab es bei Sokrates, der Plato förderte, der wiederum Aristoteles förderte, der wiederum Alexander den Großen als Mentor förderte. Viele einflussreiche Persönlichkeiten wurden so selbst zu Mentoren.

Wenn ich keine Mentoren gehabt hätte, würde ich heute nicht hier sein. Von erfahrenen Männern und Frauen gefördert zu werden, hat einen enormen Unterschied in meinem Leben gemacht. Der Vorteil; aus Erfahrungen zu lernen und ich muss glücklicherweise nicht alle möglichen Fehler selbst machen. Andere Menschen haben schon früher vor ähnlichen Herausforderungen gestanden, haben Fehler gemacht, aus ihnen gelernt.

Suchen Sie nach Vorbildern, von denen Sie etwas lernen können. Nach Personen, die ein Interesse an Ihnen haben. Wenn wir den Mut und die Zeit aufbringen diese Menschen zu bitten uns an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen sind sie oft glücklich, das zu tun.

Weder die Idee des Mentoren, noch die Mentoren selbst haben zwangsläufig einen Bart. Sie müssen auch nicht steinalt sein, wobei eine gewisse Erfahrung durchaus ihren Wert hat.

 

 

 

Was macht einen guten Mentor aus?

 

Hilfreiche Eigenschaften und Fähigkeiten von Mentoren sind:

  • Interesse an Menschen und die Bereitschaft zu unterstützen.
  • Die Bereitschaft und Fähigkeit sich in die Perspektive des Mentee zu begeben.
  • Dem Mentee Angebote zu machen, ihm und seinen Gedanken zu folgen und so weit wie gewünscht zu begleiten.
  • Die Bereitschaft, das eigene Wissen und die Erfahrungen zu teilen.
  • Die Fähigkeit Lernprozesse konstruktiv zu gestalten, Ansichten und Sichtweisen aufzuzeigen und zu hinterfragen und bei allem die endgültigen Entscheidungen dem Mentee zu überlassen.
  • Die Urheberschaft und die Verantwortung für Entscheidungen dem Mentee zu überlassen.
  • Alternative Denk- und Handlungsmuster zu akzeptieren, kreativ neue Wege zu erkunden.
  • Selbstreflexion der eigenen Person und Rolle, zum Beispiel gefördert durch regelmäßige Supervision, wie sie auch für jeden guten Coach selbstverständlich ist.
  • Inspirieren statt vorzukauen: Die Fähigkeit der Versuchung zu widerstehen, zu schnelle Lösungen finden zu wollen oder eigene Lösungswege zu präsentieren.
  • Das eigene Wertesystem offen zu legen und seine Entwicklung deutlich zu machen.
  • Eine belastbare Beziehung zu pflegen und gegebenenfalls auch mit Krisen und Meinungsverschiedenheiten konstruktiv umzugehen.
  • Eine tatsächlich präsente Persönlichkeit einzubringen.

 

 

 

Voraussetzungen des Mentee

 

Rolle und Fähigkeiten eines Mentee:

  • Die Rolle der Mentee ergibt sich aus den Anforderungen, die vom Mentor an sie gestellt werden:
  • Der Mentee hat berufliche Ziele, möchte Erfolg haben und ist bereit, sich dafür aktiv einzusetzen.
  • Der Mentee ist in der Lage, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen.
  • Der Mentee ist bereit die bisherige Komfortzone zu vergrößern.
  • Der Mentee kann offen über eigene Ideen, Befürchtungen und Schwächen sprechen.
  • Der Mentee ist bereit, sich auch selbst kritisch infrage zu stellen, Empfehlungen von außen anzunehmen und umzusetzen.
  • Der Mentee ist ehrlich, vertrauenswürdig und dem Mentor gegenüber loyal.
  • Der Mentee trägt für sich selbst Verantwortung und fällt eigene Entscheidungen.

 

 

 

Wie lange dauert Mentoring?

 

Das kommt auf die Zielsetzung und die Entscheidung des Mentee an. In der Regel dauert eine Mentoring-Beziehung ein Jahr, wobei sie informell auch danach weiterbestehen kann. Üblicherweise treffen sich Mentee und Mentor alle vier Wochen.

 

 

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Mentoring?

 

Wenn die genannten Eigenschaften und die passende Chemie zwischen Mentor und Mentee vorhanden sind kann es losgehen. Umso früher, desto besser!

Frage mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Umfrageergebnisse

Einen Mentor …

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... habe ich.

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Coaching und Training für die Karriere: Ein Mentor kann die Karriere immens fördern

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