Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

Unsympathische Körpersprache

12 Signale, die Distanz schaffen
Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren, verbal und nonverbal

Unsympathische Körpersprache: Was ungewollt Distanz schafft

 

Du sagst etwas Freundliches.

Und trotzdem entsteht Distanz.

Du bist fachlich kompetent.

Und trotzdem wirkst du auf andere kühl.

Du möchtest souverän erscheinen.

Und kommst möglicherweise dominant an.

Wie kann das passieren?

Ein Grund kann die Körpersprache sein.

Denn Menschen reagieren weniger ausschließlich darauf, was wir sagen.

Sie nehmen gleichzeitig wahr:

Wie schauen wir?

Wie bewegen wir uns?

Wie viel Raum nehmen wir ein?

Wie nah kommen wir?

Wie reagieren wir, während andere sprechen?

Und vor allem:

Passt unser nonverbales Verhalten zu unserer Botschaft?

 

 

 

Kann Körpersprache uns unsympathisch machen?

 

Ja.

Wobei ich mit dem Wort „unsympathisch“ vorsichtig umgehen würde.

Eine einzelne Geste macht einen Menschen kaum unsympathisch.

Menschen interpretieren ein Gesamtbild.

Körpersprache kann beispielsweise den Eindruck vermitteln:

distanziert,

desinteressiert,

angespannt,

arrogant,

dominant,

unsicher,

ungeduldig

oder wenig zugewandt.

Ob dieser Eindruck zutrifft, ist eine andere Frage.

Genau deshalb lohnt sich die Beschäftigung mit Körpersprache.

 

 

 

Körpersprache ist keine Geheimsprache

 

Eine wichtige Klarstellung vorweg:

Es gibt kaum ein zuverlässiges Wörterbuch nach dem Muster:

Arme verschränkt = Ablehnung.

Blick nach links = Lüge.

Berührung der Nase = Unsicherheit.

Zurücklehnen = Desinteresse.

So funktioniert Körpersprache weniger zuverlässig.

Menschen verschränken die Arme, weil ihnen kalt ist.

Weil es bequem ist.

Weil sie nachdenken.

Weil sie angespannt sind.

Oder tatsächlich, weil sie Distanz möchten.

Eine einzelne Geste ist ein Hinweis. Kein Beweis.

Entscheidend sind:

Kontext,

Ausgangsverhalten,

Situation,

Kultur,

Persönlichkeit

und mehrere gleichzeitig auftretende Signale.

 

 

 

Wirkung und Absicht sind zwei verschiedene Dinge

 

Das ist für mich einer der wichtigsten Gedanken beim Thema Körpersprache.

Du kannst etwas vollkommen anders meinen, als es beim Gegenüber ankommt.

Du möchtest konzentriert zuhören.

Dein Gesicht wirkt streng.

Du möchtest souverän auftreten.

Deine Haltung wirkt überlegen.

Du möchtest Zeit zum Nachdenken.

Dein Schweigen wird als Ablehnung interpretiert.

Das bedeutet weniger, dass jemand falsch liegt.

Es bedeutet:

Absicht und Wirkung können auseinanderfallen.

Gute Kommunikation interessiert sich für beides.

 

 

 

12 Formen von Körpersprache, die ungewollt Distanz schaffen können

 

 

1. Fehlende Resonanz

 

Jemand erzählt dir etwas.

Du schaust ruhig.

Sehr ruhig.

Dein Gesicht verändert sich kaum.

Du nickst wenig.

Es gibt kaum sichtbare Reaktion.

Vielleicht hörst du ausgesprochen aufmerksam zu.

Dein Gegenüber erlebt jedoch wenig Resonanz.

Menschen suchen im Gespräch kleine Signale:

„Kommt meine Botschaft an?“

Ein Nicken.

Eine passende Mimik.

Ein kurzer Laut.

Ein veränderter Blick.

Resonanz bedeutet weniger, ständig Zustimmung zu signalisieren.

Sie zeigt:

„Ich bin bei dir.“

 

 

2. Starren

 

Blickkontakt ist wertvoll.

Dauerhafter intensiver Blickkontakt kann unangenehm werden.

Dann fühlt sich Kontakt weniger nach Verbindung und stärker nach Beobachtung an.

Guter Blickkontakt lebt von Natürlichkeit.

Anschauen.

Kurz lösen.

Wieder Kontakt aufnehmen.

Das wirkt häufig angenehmer als der Versuch, möglichst permanent in die Augen zu schauen.

 

 

3. Zu wenig Blickkontakt

 

Auch das andere Extrem kann Distanz erzeugen.

Wer während eines Gesprächs überwiegend:

auf den Bildschirm,

auf Unterlagen,

auf das Smartphone

oder in den Raum schaut,

kann desinteressiert wirken.

Gerade wenn jemand etwas Persönliches oder Wichtiges sagt, besitzt Blickkontakt besondere Bedeutung.

Er signalisiert:

„Du hast gerade meine Aufmerksamkeit.“

 

 

4. Der Blick aufs Smartphone

 

Kaum eine kleine Bewegung kommuniziert so effizient:

„Etwas anderes könnte gerade wichtiger sein als du.“

Vielleicht möchtest du lediglich die Uhrzeit sehen.

Vielleicht erwartest du eine wichtige Nachricht.

Die Wirkung kann trotzdem eine andere sein.

Bei wichtigen Gesprächen lohnt es sich, dem Gegenüber sichtbare Aufmerksamkeit zu schenken.

 

 

5. Augenrollen

 

Augenrollen gehört zu den besonders starken nonverbalen Signalen.

Es kann vermitteln:

Geringschätzung.

Ungeduld.

Spott.

Überlegenheit.

Gerade in Konflikten kann diese kleine Bewegung erheblichen Schaden anrichten.

Wer anderer Meinung ist, darf widersprechen.

Respekt macht den Widerspruch stärker, weniger schwächer.

 

 

6. Ein dauerhaft abgewandter Körper

 

Du sprichst mit jemandem, während dein Oberkörper bereits Richtung Tür zeigt.

Oder du arbeitest weiter am Computer.

Vielleicht willst du Zeit sparen.

Beim Gegenüber kann ankommen:

„Eigentlich möchte ich hier weg.“

Bei einem wichtigen Gespräch lohnt es sich deshalb, sich auch körperlich zuzuwenden.

 

 

7. Zu wenig Abstand

 

Menschen besitzen unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich räumlicher Distanz.

Wer ungefragt sehr nah kommt, kann Grenzen überschreiten.

Das gilt besonders bei:

neuen Kontakten,

Hierarchieunterschieden,

Konflikten

und kulturell unterschiedlichen Erwartungen.

Beobachte die Reaktion des Gegenübers.

Wenn jemand zurückweicht, braucht es selten einen weiteren Schritt nach vorn.

Respekt zeigt sich auch im Raum.

 

 

8. Zu viel Raum einnehmen

 

Breit sitzen.

Gegenstände ausbreiten.

Andere körperlich zurückdrängen.

Sich demonstrativ größer machen.

Das kann Selbstbewusstsein vermitteln.

Es kann ebenso dominant oder rücksichtslos wirken.

Souveränität braucht weniger möglichst viel Raum.

Sie braucht die Freiheit, Raum einzunehmen und anderen ebenfalls Raum zu lassen.

 

 

9. Ungeduld sichtbar machen

 

Mit den Fingern trommeln.

Immer wieder zur Uhr schauen.

Mit dem Fuß wippen.

Bereits Unterlagen zusammenpacken.

Richtung Ausgang schauen.

Ein einzelnes Signal kann viele Ursachen haben.

In Kombination entsteht jedoch schnell eine Botschaft:

„Komm bitte zum Ende.“

Wenn du tatsächlich wenig Zeit hast, ist eine klare verbale Information häufig respektvoller als demonstrative Ungeduld.

 

 

10. Überlegenes Lächeln

 

Lächeln kann Nähe schaffen.

Es kann ebenso herablassend wirken.

Besonders dann, wenn jemand von einem Problem erzählt und die Mimik kaum zur Situation passt.

Entscheidend ist Kongruenz.

Passt dein Gesichtsausdruck zu:

Situation,

Botschaft

und Beziehung?

Menschen reagieren sehr sensibel auf Widersprüche zwischen Worten und Ausdruck.

 

 

11. Körpersprache, die das Gegenüber klein macht

 

Von oben herab sprechen.

Sich über jemanden beugen.

Sehr nah kommen.

Andere durch Gesten unterbrechen.

Den Blick demonstrativ entziehen.

Solche Verhaltensweisen können Hierarchie betonen.

Manchmal entsteht das vollkommen unbewusst.

Gerade Menschen mit viel Status oder Autorität profitieren deshalb von einer wichtigen Frage:

„Wie wirkt mein Verhalten auf jemanden, der in dieser Situation weniger Macht besitzt?“

 

 

12. Fehlende Kongruenz

 

Du sagst:

„Das interessiert mich sehr.“

Und schaust gleichzeitig auf die Uhr.

Du sagst:

„Ich freue mich.“

Dein Gesicht bleibt vollkommen unbewegt.

Du sagst:

„Nehmen Sie sich ruhig Zeit.“

Und rückst gleichzeitig unruhig auf dem Stuhl herum.

Dann konkurrieren verbale und nonverbale Botschaft miteinander.

Menschen werden häufig skeptisch, wenn beides wenig zusammenpasst.

Glaubwürdigkeit entsteht leichter, wenn:

Worte, Stimme und Körper eine ähnliche Geschichte erzählen.

 

 

 

Sind verschränkte Arme unsympathisch?

 

Nein.

Verschränkte Arme sind zunächst:

verschränkte Arme.

Erst der Kontext liefert Hinweise auf mögliche Bedeutung.

Vielleicht friert jemand.

Vielleicht denkt die Person konzentriert nach.

Vielleicht ist diese Haltung bequem.

Vielleicht fühlt sie sich tatsächlich unwohl.

Deshalb halte ich wenig von pauschalen Empfehlungen wie:

„Verschränke niemals die Arme.“

Interessanter ist:

Wie wirkt dein gesamtes Verhalten?

Bleibt dein Gesicht zugewandt?

Hörst du aufmerksam zu?

Wie ist deine Stimme?

Wie reagiert dein Gegenüber?

Körpersprache braucht Kontext.

 

 

 

Macht eine schlechte Körperhaltung unsympathisch?

 

Auch hier lohnt sich Differenzierung.

Eine zusammengesunkene Haltung kann beispielsweise als:

müde,

unsicher,

desinteressiert

oder wenig präsent

interpretiert werden.

Sie kann genauso schlicht bequem sein oder körperliche Gründe haben.

Für die eigene Wirkung ist deshalb weniger entscheidend, irgendeine perfekte Haltung einzunehmen.

Hilfreicher ist:

eine aufrechte, bewegliche und zur Situation passende Haltung.

Präsenz wirkt stärker als Pose.

 

 

 

Was ist mit dem erhobenen Kinn?

 

Ein deutlich angehobenes Kinn kann in bestimmten Situationen überlegen oder distanziert wirken.

Doch auch hier gilt:

Keine einzelne Kopfposition besitzt eine universelle Bedeutung.

Statt künstlich das Kinn zu senken, lohnt sich eine natürlich aufgerichtete Haltung.

Du möchtest deinem Gegenüber auf Augenhöhe begegnen?

Dann darf dein Körper genau das ausdrücken.

 

 

 

Körpersprache und Macht

 

Je größer der Statusunterschied, desto wichtiger wird Körpersprache.

Eine Führungskraft sagt:

„Ihre Meinung interessiert mich.“

Gleichzeitig sitzt sie hinter einem großen Schreibtisch, arbeitet am Bildschirm weiter und schaut kaum auf.

Die Worte laden ein.

Die Situation signalisiert Distanz.

Wer Verantwortung trägt, sollte deshalb gelegentlich prüfen:

„Welche Wirkung erzeugt meine Rolle bereits – und was füge ich durch meine Körpersprache hinzu?“

Manchmal braucht Souveränität sogar weniger Statussignale.

 

 

 

Körpersprache in Konflikten

 

Unter Stress verändert sich Körpersprache.

Muskeln spannen sich an.

Bewegungen werden schneller oder starrer.

Der Blick verändert sich.

Die Stimme wird höher, härter oder lauter.

Wir lehnen uns vor.

Oder ziehen uns zurück.

Das geschieht häufig automatisch.

Deshalb hilft in schwierigen Gesprächen weniger die Anweisung:

„Achte auf deine Körpersprache.“

Hilfreicher ist zunächst:

Achte auf deinen Zustand.

Denn Körpersprache entsteht wesentlich aus ihm.

 

 

 

Erst Zustand, dann Körpersprache

 

Wer angespannt ist und versucht, gleichzeitig vollkommen locker auszusehen, hat eine anspruchsvolle Aufgabe.

Deshalb arbeite ich lieber von innen nach außen.

Wie stehst oder sitzt du gerade?

Wie atmest du?

Wo hältst du unnötige Spannung?

Wie schnell sprichst du?

Kannst du dein Gegenüber noch wirklich wahrnehmen?

Schon kleine Veränderungen können helfen.

Ausatmen.

Schultern beweglicher werden lassen.

Boden unter den Füßen wahrnehmen.

Tempo reduzieren.

Aufmerksamkeit wieder zum Gegenüber bringen.

Dann verändert sich häufig auch die Körpersprache.

 

 

 

Sympathie lässt sich weniger herstellen als erleichtern

 

Es gibt viele Tipps, wie Menschen angeblich sofort sympathischer wirken.

Lächeln.

Offene Hände.

Blickkontakt.

Spiegeln.

Bestimmte Körperhaltung.

Solche Hinweise können nützlich sein.

Wer sie mechanisch anwendet, wirkt allerdings schnell künstlich.

Deshalb bevorzuge ich einen anderen Ansatz:

Schaffe Bedingungen, unter denen echte Zugewandtheit sichtbar werden kann.

Sei präsent.

Sei interessiert.

Lass dem anderen Raum.

Höre zu.

Zeige Resonanz.

Dann entsteht vieles, was wir als positive Körpersprache bezeichnen, von selbst.

 

 

 

Körpersprache lesen: Vorsicht vor schnellen Urteilen

 

Dieses Thema hat zwei Seiten.

Wir senden Körpersprache.

Und wir interpretieren die Körpersprache anderer.

Dabei entstehen schnell Fehlschlüsse.

„Sie verschränkt die Arme. Sie lehnt meine Idee ab.“

„Er schaut weg. Er lügt.“

„Sie lächelt kaum. Sie mag mich nicht.“

Vielleicht.

Vielleicht auch vollkommen anders.

Eine bessere Haltung lautet:

Beobachtung zuerst. Interpretation danach.

Und wenn es wichtig ist:

nachfragen.

Das schützt vor unnötigen Missverständnissen.

 

 

 

Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung

 

Wir erleben unsere eigene Körpersprache von innen.

Andere erleben sie von außen.

Deshalb unterscheiden sich Selbst- und Fremdwahrnehmung häufig.

Du empfindest dich als:

konzentriert.

Andere erleben dich als:

streng.

Du möchtest kompetent wirken.

Andere erleben dich als:

distanziert.

Du möchtest entschlossen sein.

Andere erleben dich als:

dominant.

Das lässt sich kaum vollständig vermeiden.

Doch es lässt sich untersuchen.

 

 

 

Die entscheidende Frage lautet weniger: „Wie wirke ich sympathisch?“

 

Diese Frage führt leicht zur Selbstinszenierung.

Ich finde eine andere stärker:

„Welche Bedingungen möchte ich für dieses Gespräch schaffen?“

Vertrauen?

Klarheit?

Augenhöhe?

Ruhe?

Offenheit?

Entschlossenheit?

Dann kannst du prüfen:

Unterstützt meine Körpersprache diese Wirkung?

Damit wird Körpersprache vom Trick zum Bestandteil bewusster Kommunikation.

 

 

 

Der Präsenz-Kompass

 

Vor einem wichtigen Gespräch, einer Präsentation oder einem öffentlichen Auftritt helfen fünf Fragen.

 

1. Zustand

Wie bin ich gerade da?

Ruhig?

Gehetzt?

Angespannt?

Konzentriert?

 

2. Aufmerksamkeit

Bin ich wirklich beim Gegenüber?

Oder hauptsächlich bei mir selbst?

 

3. Raum

Wie gehe ich mit Nähe, Distanz und Raum um?

Gibt es genügend Platz für beide Seiten?

 

4. Resonanz

Ist sichtbar, dass ich zuhöre und reagiere?

Passt meine nonverbale Reaktion zur Situation?

 

5. Kongruenz

Erzählen Worte, Stimme und Körper dieselbe Geschichte?

Je besser diese Ebenen zusammenpassen, desto leichter entsteht Glaubwürdigkeit.

 

 

 

Körpersprache in Präsentationen und wichtigen Gesprächen

 

Gerade wenn viel auf dem Spiel steht, richtet sich die Aufmerksamkeit häufig stark auf den eigenen Auftritt.

„Wie stehe ich?“

„Was mache ich mit meinen Händen?“

„Wie schaue ich?“

Das kann paradoxerweise steif machen.

Eine stärkere Orientierung lautet:

Was möchte ich hier ermöglichen?

Was soll mein Gegenüber verstehen?

Welche Beziehung möchte ich herstellen?

Welche Haltung möchte ich verkörpern?

Dann bekommt Körpersprache einen Zweck.

Sie unterstützt die Botschaft.

 

 

 

Souveränität ist mehr als selbstbewusst aussehen

 

Manche Körpersprachetipps zielen darauf, möglichst mächtig oder selbstbewusst zu wirken.

Breiter stehen.

Mehr Raum einnehmen.

Blick halten.

Große Gesten.

Das kann in bestimmten Situationen funktionieren.

Doch Souveränität ist etwas anderes.

Ein souveräner Mensch kann:

Raum einnehmen.

Raum geben.

Blickkontakt halten.

Blickkontakt lösen.

Klar widersprechen.

Aufmerksam zuhören.

Stärke zeigen.

Und sich trotzdem zugewandt verhalten.

Souveränität braucht weniger Dominanz als innere Beweglichkeit.

 

 

 

Wenn Körpersprache Beziehungen verbessert

 

Vielleicht ist das der wertvollste Perspektivwechsel:

Körpersprache dient weniger dazu, Menschen zu beeindrucken.

Sie kann dabei helfen, Begegnung zu erleichtern.

Ich bin da.

Ich höre dich.

Ich nehme dich ernst.

Ich kenne meinen Standpunkt.

Du darfst deinen ebenfalls haben.

Diese Haltung lässt sich schwer künstlich imitieren.

Und genau deshalb wirkt sie.

 

 

 

Individuelles Sparring für Präsenz und Wirkung

 

Gerade bei wichtigen Gesprächen, Präsentationen und öffentlichen Auftritten lohnt sich ein realistischer Blick auf die eigene Wirkung.

Wie erlebst du dich selbst?

Wie erleben dich andere?

Welche deiner nonverbalen Signale unterstützen deine Botschaft?

Wo entsteht unbeabsichtigt Distanz?

Wie verändert sich deine Körpersprache unter Druck?

Und wie kannst du präsent und souverän bleiben, ohne eine Rolle zu spielen?

Im individuellen Sparring können wir genau damit arbeiten.

Weniger mit einstudierten Gesten.

Mehr mit:

Wahrnehmung.

Zustand.

Präsenz.

Kongruenz.

Und bewusster Wirkung.

Denn überzeugende Körpersprache beginnt weniger bei den Händen.

Sie beginnt bei der Haltung, mit der du anderen Menschen begegnest.

Man kann nicht nicht kommunizieren.

Paul Watzlawick

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was macht Menschen unsympathisch?

Die meisten Menschen sind abgeneigt gegenüber Menschen, die verzweifelt nach Aufmerksamkeit streben. Um Menschen für sich zu gewinnen, hilft es, freundlich und rücksichtsvoll zu sein. Wenn Sie freundlich, selbstbewusst und prägnant sprechen, sind die Menschen viel aufmerksamer und zugänglicher als wenn versucht wird, ihnen zu zeigen, dass wir wichtiger als sie sind.

Was sind die Anzeichen für negative Körpersprache?

Beispiele für negative Körpersprache sind:

  • Schlechte Körperhaltung oder Nachlässigkeit
    Nimmt die Person, mit der Sie kommunizieren, eine geduckte Haltung ein oder ist angespannt, wird das beispielsweise als ein Zeichen dafür interpretiert, dass sie desinteressiert oder abgelenkt ist.
  • Vermeidung von Augenkontakt.
  • Starren
  • Verschränkte Arme oder Gegenstände vor dem Körper
  • Unruhige Bewegungen
  • Negativer Gesichtsausdruck

Welche Körpersprache gilt als unhöflich?

Folgendes Verhalten gilt beispielsweise als unhöflich: Heben wir unser Kinn über die neutrale waagerechte Ebene hinaus, können wir damit den Eindruck erwecken, dass wir aggressiv sind und die Führung übernehmen wollen oder dass wir unseren Mitmenschen gegenüber respektlos sind. Wenn Sie vermeiden wollen, jemandem zu drohen, solltest du die Augen senken und den Kopf nach unten halten. Die gegenteilige Bewegung vermittelt eine Bedrohung oder den Versuch der Dominanz.

Was ist defensive Körpersprache?

Negative Körpersprache wird oft als defensive Körpersprache bezeichnet. Dies ist der Fall, wenn Bewegungen und Gesten vermitteln, dass Sie unsicher, verschlossen, unnahbar, feindselig oder desinteressiert sind.

Was ist aggressive Körperhaltung?

Als aggressive Körperhaltung wird eine drohende Haltung empfunden, bei der beispielsweise die Füße auseinander stehen und Hände in die Hüften gestemmt werden. Diese Haltung lässt Menschen größer und damit bedrohlicher erscheinen. Menschen, die diese Haltung einnehmen, wollen ihre Dominanz demonstrieren. Ihr Brustkorb und ihre Kehle sind angreifbar und sie wissen es, doch sie sind bereit für die Herausforderung.

Was ist passiv-aggressive Körpersprache?

Die meisten Menschen, die passiv-aggressives Verhalten an den Tag legen, versuchen, unschuldig und gutmütig zu wirken, während sie Sie angreifen. Sie haben die Absicht, gemein zu sein oder Sie zu verletzen, doch sie geben das nicht zu. Deshalb kommt es häufiger zu Inkongruenzen von verbalen und nonverbalen Botschaften.

Passive Aggression ist eine ungesunde Art, Ärger auszudrücken. Zu den typischen Taktiken passiv-aggressiver Menschen gehören Sarkasmus, bissige Witze, Zusagen, die dann in letzter Minute wieder zurückgenommen werden, Schmollen, Ewigkeiten brauchen, um eine einfache Aufgabe zu erledigen, absichtlich Fehler machen oder Dinge „aus Versehen“ kaputt machen.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2015
Überarbeitung: 29. Juli 2019
AN: #45415
K:
Ü:

David-Goliath-Effekt: Braucht Positionierung einen Gegner?

David-Goliath-Effekt

Braucht Positionierung einen Gegner?
Das Feindbild für das Marketing - David gegen Goliath

David gegen Goliath: Braucht eine starke Positionierung einen Gegner?

 

David gegen Goliath.

Klein gegen groß.

Mutig gegen mächtig.

Außenseiter gegen Marktführer.

Solche Geschichten funktionieren.

Im Marketing.

In der Politik.

In Unternehmen.

In gesellschaftlichen Debatten.

Und in unserem persönlichen Denken.

Sobald ein gemeinsamer Gegner auftaucht, wird vieles einfacher:

Wir wissen, wer „wir“ sind.

Und wer „die anderen“ sind.

Genau das macht Feindbilder kommunikativ so wirksam.

Und genau das macht sie gefährlich.

 

 

 

Der David-Goliath-Effekt

 

Die Geschichte von David und Goliath ist zu einem Sinnbild für ungleiche Auseinandersetzungen geworden.

Auf der einen Seite:

Macht.

Größe.

Ressourcen.

Dominanz.

Auf der anderen:

der Außenseiter.

Weniger Mittel.

Weniger Einfluss.

Und trotzdem eine Chance.

Menschen sympathisieren häufig mit dem vermeintlich Schwächeren.

Wir wünschen uns, dass David eine Chance bekommt.

Das lässt sich kommunikativ nutzen.

 

 

 

Der Underdog hat einen Sympathievorteil

 

Wer als Außenseiter wahrgenommen wird, kann leichter Unterstützung gewinnen.

Ein kleines Unternehmen tritt gegen einen mächtigen Konzern an.

Eine unbekannte Kandidatin gegen einen etablierten Amtsinhaber.

Ein kleines Team gegen den Branchenführer.

Eine neue Idee gegen ein etabliertes System.

Plötzlich geht es um mehr als Produkte, Personen oder Argumente.

Es entsteht eine Geschichte.

David gegen Goliath.

Und Geschichten bewegen Menschen.

 

 

 

Warum wir Außenseiter mögen

 

Der Underdog verkörpert etwas Attraktives.

Mut.

Hoffnung.

Aufstieg.

Unabhängigkeit.

Die Möglichkeit, dass Macht weniger alles entscheidet.

Wir können uns mit ihm identifizieren.

Vielleicht auch deshalb, weil viele Menschen Situationen kennen, in denen sie selbst weniger Einfluss hatten als andere.

Der Außenseiter wird dadurch zum Projektionsraum:

„Wenn David gewinnen kann, ist vielleicht mehr möglich, als es zunächst scheint.“

 

 

 

Reaktanz: Wenn Macht Widerstand erzeugt

 

Ein weiterer psychologischer Mechanismus kann hinzukommen.

Menschen möchten Wahlfreiheit.

Wenn wir den Eindruck bekommen, jemand wolle unsere Entscheidung stark kontrollieren, kann Widerstand entstehen.

In der Psychologie wird in diesem Zusammenhang von Reaktanz gesprochen.

Ein dominanter Anbieter kann dadurch ungewollt seinen kleineren Konkurrenten interessanter machen.

Der Kleine steht plötzlich für:

Alternative.

Freiheit.

Unabhängigkeit.

Widerspruch.

Das kann ausgesprochen wirkungsvoll sein.

 

 

 

Marketing liebt klare Gegensätze

 

Aus kommunikativer Sicht haben Gegensätze einen großen Vorteil:

Sie reduzieren Komplexität.

Alt gegen neu.

Groß gegen klein.

Teuer gegen günstig.

Tradition gegen Innovation.

Bürokratie gegen Freiheit.

Mensch gegen Maschine.

Wir gegen die anderen.

Das Publikum versteht sofort, worum es angeblich geht.

Doch genau hier beginnt die Verantwortung.

Denn Klarheit und Vereinfachung sind zwei unterschiedliche Dinge.

 

 

 

Ein Feindbild schafft Identität

 

Ein gemeinsamer Gegner verbindet.

„Wir sind diejenigen, die gegen X kämpfen.“

Das erzeugt Zugehörigkeit.

Menschen müssen weniger lange erklären, wofür sie stehen.

Es reicht beinahe zu sagen, wogegen sie stehen.

Das funktioniert bei Marken.

Bei Organisationen.

Bei politischen Bewegungen.

Und sogar in persönlichen Beziehungen.

Der Gegner wird zum Orientierungspunkt der eigenen Identität.

 

 

 

Das Problem: Wer sich über den Gegner definiert, braucht ihn

 

Genau hier liegt die Schwäche dieser Strategie.

Wenn meine Identität lautet:

„Wir sind gegen die anderen“

brauche ich die anderen, um zu wissen, wer ich bin.

Der Gegner bekommt damit erstaunlich viel Macht.

Er bestimmt:

meine Themen,

meine Aufmerksamkeit,

meine Sprache,

meine Emotionen,

meine Positionierung.

Das ist weniger Unabhängigkeit, als es zunächst aussieht.

 

 

 

Wogegen bist du – und wofür stehst du?

 

Deshalb finde ich eine Frage wesentlich stärker:

Wofür stehst du?

Es ist leicht zu sagen:

„Wir sind gegen schlechte Beratung.“

Interessanter ist:

„Was bedeutet gute Beratung für uns?“

Es ist leicht zu sagen:

„Wir kämpfen gegen die alten Strukturen.“

Interessanter ist:

„Welche besseren Strukturen möchten wir schaffen?“

Es ist leicht, einen Gegner zu benennen.

Anspruchsvoller ist eine eigene Position.

 

 

 

Positionierung braucht Unterschiede

 

Das bedeutet keineswegs, dass gute Positionierung konfliktfrei sein muss.

Im Gegenteil.

Wer für etwas steht, wird automatisch Dinge ablehnen.

Wenn du für Transparenz stehst, wirst du bestimmte Formen der Verschleierung kritisieren.

Wenn du für Selbstbestimmung stehst, wirst du Bevormundung anders bewerten.

Wenn du für Qualität stehst, wirst du bestimmte Kompromisse weniger attraktiv finden.

Eine klare Haltung erzeugt Unterschiede.

Der entscheidende Unterschied lautet:

Der Gegner ist die Folge deiner Haltung – weniger ihre Grundlage.

 

 

 

Menschen oder Probleme?

 

Für Marketing und Kommunikation ist diese Unterscheidung besonders hilfreich.

Statt Menschen oder Unternehmen zum Feind zu erklären, kann der Gegner ein Problem sein.

Zum Beispiel:

unnötige Komplexität,

Zeitverschwendung,

schlechte Verständlichkeit,

Bürokratie,

Intransparenz,

Verschwendung,

Angst,

Orientierungslosigkeit,

schlechte Kommunikation.

Dann entsteht weiterhin Spannung.

Doch die Geschichte bekommt eine konstruktivere Richtung.

 

 

 

Der bessere Gegner ist häufig ein Zustand

 

Das verändert Kommunikation erheblich.

Statt:

„Wir gegen die anderen.“

entsteht:

„Wir gemeinsam gegen ein Problem.“

Das Publikum wird weniger zum Mitstreiter gegen Menschen.

Es wird zum Mitgestalter einer besseren Situation.

Das ist eine wesentlich tragfähigere Form der Positionierung.

 

 

 

Was wäre Batman ohne Joker?

 

Geschichten brauchen Konflikt.

James Bond braucht Gegenspieler.

Sherlock Holmes braucht schwierige Fälle.

David braucht Goliath.

Ohne Hindernis entsteht wenig Spannung.

Das gilt auch für Storytelling.

Doch ein Konflikt braucht keineswegs einen bösen Menschen.

Der Gegner einer Geschichte kann ebenso sein:

eine schwierige Situation,

eine falsche Annahme,

eine Gewohnheit,

eine technische Grenze,

ein gesellschaftliches Problem,

eine innere Überzeugung.

Gutes Storytelling braucht Widerstand.

Es braucht weniger Feindseligkeit.

 

 

 

Feindbilder vereinfachen die Welt

 

Feindbilder sind attraktiv, weil sie Komplexität reduzieren.

Wenn jemand schuld ist, wird die Geschichte übersichtlich.

Der Gute.

Der Böse.

Ursache.

Wirkung.

Lösung.

Die Wirklichkeit ist häufig komplizierter.

Menschen haben unterschiedliche Interessen.

Organisationen handeln unter verschiedenen Bedingungen.

Entscheidungen entstehen aus mehreren Motiven.

Deshalb verdient jede sehr einfache Freund-Feind-Erzählung eine zusätzliche Frage:

„Was wird durch diese Geschichte ausgeblendet?“

 

 

 

Polarisierung erzeugt Aufmerksamkeit

 

Konflikt funktioniert kommunikativ.

Eine scharfe Position erzeugt Reaktionen.

Zustimmung.

Widerspruch.

Kommentare.

Reichweite.

Das macht Polarisierung attraktiv.

Doch Aufmerksamkeit und Wirkung sind verschiedene Dinge.

Die entscheidende Frage lautet:

„Welche Wirkung möchte ich langfristig erzeugen?“

Wer Vertrauen aufbauen möchte, braucht andere Mittel als jemand, der ausschließlich kurzfristige Aufmerksamkeit sucht.

 

 

 

Die Versuchung der Empörung

 

Empörung ist ein starker Aufmerksamkeitsverstärker.

„Unglaublich, was diese Menschen tun!“

„Jetzt reicht es!“

„Die Wahrheit über …“

Solche Botschaften erzeugen Energie.

Das Publikum weiß sofort, welche Emotion erwartet wird.

Das kann Reichweite bringen.

Doch wer dauerhaft Empörung verkauft, braucht immer neuen Anlass für Empörung.

Das Kommunikationsmodell beginnt, sich selbst zu füttern.

 

 

 

Haltung ist stärker als Feindseligkeit

 

Eine klare Position darf unbequem sein.

Sie darf widersprechen.

Sie darf Missstände benennen.

Sie darf sagen:

„Das halte ich für falsch.“

Haltung braucht jedoch weniger Abwertung.

Du kannst eine Idee entschieden kritisieren und dem Menschen dahinter weiterhin Würde zugestehen.

Du kannst Grenzen setzen.

Du kannst widersprechen.

Du kannst dich klar positionieren.

Und trotzdem differenziert bleiben.

Das ist anspruchsvoller als ein Feindbild.

Und häufig glaubwürdiger.

 

 

 

David kann selbst zu Goliath werden

 

Eine interessante Schwierigkeit der David-Goliath-Strategie zeigt sich beim Erfolg.

Was geschieht, wenn David gewinnt?

Das kleine Unternehmen wächst.

Der Außenseiter wird Marktführer.

Der Herausforderer wird Institution.

Plötzlich funktioniert die alte Geschichte weniger gut.

Wer weiterhin behauptet, der kleine Rebell zu sein, obwohl er längst erhebliche Macht besitzt, verliert Glaubwürdigkeit.

Erfolg verlangt deshalb manchmal eine neue Geschichte.

 

 

 

Macht verändert Verantwortung

 

Wer Einfluss gewinnt, sollte die eigene Rolle neu betrachten.

Welche Macht habe ich inzwischen?

Welche Verantwortung entsteht daraus?

Welche Kritik, die ich früher an anderen geübt habe, gilt inzwischen möglicherweise auch für mich?

Das ist eine anspruchsvolle Form von Selbstreflexion.

Und sie gilt weit über Marketing hinaus.

 

 

 

Der Feind meines Feindes ist noch lange kein Freund

 

Ein gemeinsamer Gegner kann Menschen schnell verbinden.

Doch diese Verbindung sagt wenig darüber aus, ob sie gemeinsame Werte haben.

Zwei Menschen können dasselbe ablehnen und vollkommen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was stattdessen entstehen soll.

Deshalb ist eine gemeinsame Ablehnung eine schwache Grundlage für langfristige Zusammenarbeit.

Die stärkere Frage lautet:

„Was wollen wir gemeinsam schaffen?“

 

 

 

Positionierung ohne Feindbild

 

Eine starke Positionierung kann auf vier Fragen beruhen:

 

1. Wofür stehe ich?

Welche Werte und Prinzipien sind wesentlich?

 

2. Welches Problem möchte ich lösen?

Was soll durch meine Arbeit besser werden?

 

3. Was mache ich bewusst anders?

Wo unterscheidet sich mein Ansatz?

 

4. Welche Zukunft möchte ich ermöglichen?

Was soll entstehen, wenn meine Arbeit erfolgreich ist?

Damit entsteht Profil.

Ganz ohne künstlichen Bösewicht.

 

 

 

Der Haltungs-Kompass

 

Wenn du überlegst, dich kommunikativ deutlich gegen jemanden oder etwas zu positionieren, helfen fünf Fragen:

 

1. Kritisiere ich einen Menschen oder ein konkretes Verhalten?

Präzision reduziert unnötige Feindseligkeit.

 

2. Welche meiner Werte begründen meine Position?

Dann wird sichtbar, wofür du stehst.

 

3. Würde meine Aussage auch ohne Empörung überzeugen?

Das ist ein guter Qualitätstest.

 

4. Was möchte ich stattdessen?

Kritik wird stärker, wenn eine Alternative sichtbar wird.

 

5. Kann ich meine Position vertreten und gleichzeitig differenziert bleiben?

Genau dort zeigt sich Souveränität.

 

 

 

Ein Gegner kann Orientierung geben – ein eigener Kompass ist stärker

 

Das ist für mich der wichtigste Gedanke.

Es ist einfach, sich an einem Gegner auszurichten.

Wenn er nach links geht, gehe ich nach rechts.

Wenn er dafür ist, bin ich dagegen.

Doch dann bestimmt weiterhin der Gegner die Richtung.

Eigenständigkeit beginnt dort, wo du einen eigenen Kompass hast.

Was halte ich für richtig?

Welche Werte möchte ich vertreten?

Welche Wirkung möchte ich erzielen?

Was möchte ich beitragen?

Dann darfst du widersprechen.

Auch entschieden.

Doch deine Richtung entsteht aus deiner Haltung.

 

 

 

Kommunikation braucht Konfliktfähigkeit

 

Souveräne Kommunikation bedeutet keineswegs, jedem Konflikt auszuweichen.

Manchmal braucht es klare Worte.

Manchmal ein Nein.

Manchmal deutlichen Widerspruch.

Manchmal eine öffentliche Position.

Die entscheidende Fähigkeit lautet:

Konflikt führen, ohne vom Konflikt geführt zu werden.

Das ist ein großer Unterschied.

 

 

 

David gegen Goliath neu gedacht

 

Vielleicht liegt die bleibende Faszination der Geschichte weniger darin, dass David einen Feind braucht.

Vielleicht liegt sie darin, dass ein Mensch trotz ungünstiger Ausgangslage seinen eigenen Handlungsspielraum erkennt.

Er akzeptiert weniger automatisch die Spielregeln des Stärkeren.

Er nutzt seine eigenen Möglichkeiten.

Er handelt.

Das ist die interessantere Botschaft.

Souveränität beginnt weniger mit der Größe des Gegners als mit Klarheit über die eigenen Möglichkeiten.

 

 

 

Wofür möchtest du stehen?

 

Vielleicht ist das die stärkere Alternative zum Feindbild.

Weniger:

„Gegen wen kämpfen wir?“

Mehr:

„Wofür lohnt es sich, einzutreten?“

Weniger:

„Wer ist schuld?“

Mehr:

„Was können wir verbessern?“

Weniger:

„Wie grenzen wir uns ab?“

Mehr:

„Was macht unsere Haltung erkennbar?“

So entsteht Positionierung aus Identität statt aus Feindschaft.

 

 

 

Individuelles Sparring für klare Positionierung

 

Gerade in exponierten Rollen entstehen Situationen, in denen eine klare Position gefragt ist.

Wie deutlich möchtest du dich äußern?

Wo lohnt sich Widerspruch?

Welche Auseinandersetzung dient deinem Anliegen?

Welche lenkt davon ab?

Welche Werte sollen in deiner Kommunikation erkennbar werden?

Und wie kannst du eine starke Position vertreten, ohne dich von der Gegenseite definieren zu lassen?

Im individuellen Sparring können wir genau diese Fragen klären.

Denn eine starke Position braucht Ecken und Kanten.

Sie braucht keinen künstlichen Feind.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel

 

David-Goliath-Effekt: Braucht Positionierung einen Gegner?

Warum David gegen Goliath im Marketing funktioniert, weshalb Feindbilder verbinden und wie klare Positionierung auch ohne künstliche Gegner gelingt.

15 Tipps für die Vorbereitung Ihrer Investorenpräsentation

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Mit einer Investorenpräsentation sollen Investoren für eine Beteiligung gewonnen werden. Dazu wird die Lage und Aussicht des Unternehmens ergänzend zu den schriftlichen Geschäftsplänen präsentiert. So sollen potenzielle Kapitalgeber davon überzeugt werden, dass sich eine Beteiligung lohnt. Vorbereitung lohnt sich, weil guter Inhalt eine gute Verpackung verdient. Tipps aus der Praxis als Pitch-Coach.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2014
Überarbeitung: 1. September 2026
AN: #4334

Limbisches System: Emotionen, Stress und Entscheidungen

Limbisches System

Emotionen, Stress und Entscheidungen
Limbisches System

Limbisches System: Warum unser Zustand Denken und Entscheiden beeinflusst

 

Du kennst wahrscheinlich diese Erfahrung:

In ruhigen Momenten kannst du differenziert denken.

Du siehst mehrere Möglichkeiten.

Du kannst abwägen.

Du kannst warten.

Unter starkem Stress verändert sich etwas.

Der Blick wird enger.

Gefahren wirken größer.

Bestimmte Erinnerungen werden schneller verfügbar.

Und Entscheidungen fühlen sich plötzlich dringlicher an.

Das hat mit komplexen Wechselwirkungen im Gehirn zu tun.

Der Begriff limbisches System wird häufig verwendet, um einige der daran beteiligten Strukturen zusammenzufassen.

 

 

 

Was ist das limbische System?

 

Das limbische System ist kein einzelnes Organ und auch kein klar abgegrenztes „Gefühlszentrum“.

Historisch wurde der Begriff verwendet, um verschiedene miteinander verbundene Hirnstrukturen zu beschreiben, die unter anderem an Emotion, Motivation, Lernen, Gedächtnis und Bewertung beteiligt sind.

Dazu werden je nach Modell beispielsweise gerechnet:

  • Amygdala,

  • Hippocampus,

  • Teile des cingulären Cortex,

  • hypothalamische Strukturen,

  • weitere verbundene Bereiche.

Heute wird der Begriff vorsichtiger verwendet, weil diese Funktionen auf verschiedene Netzwerke verteilt sind und kaum sauber einem einzigen System zugeordnet werden können.

 

 

 

Das Gehirn arbeitet in Netzwerken

 

Das ist ein wichtiger Punkt.

Emotionen entstehen weniger in einem einzelnen Zentrum.

Auch Entscheidungen.

Auch Erinnerungen.

Auch Motivation.

Viele Hirnregionen arbeiten gleichzeitig zusammen.

Deshalb ist die Vorstellung:

„Hier sitzt die Vernunft und dort sitzen die Gefühle“

zu einfach.

Denken und Fühlen beeinflussen sich gegenseitig.

Und genau das ist für den Alltag viel interessanter.

 

 

 

Die Amygdala

 

Die Amygdala spielt unter anderem eine Rolle bei der Verarbeitung emotional bedeutsamer Reize.

Besonders gut untersucht sind Zusammenhänge mit:

Angst,

Bedrohungsbewertung,

Lernen,

emotionaler Erinnerung.

Sie hilft dem Organismus dabei, Reize schnell auf Bedeutung zu prüfen.

Das ist ausgesprochen nützlich.

Wenn etwas möglicherweise gefährlich ist, braucht unser System Geschwindigkeit.

 

 

 

Der Hippocampus

 

Der Hippocampus spielt eine wichtige Rolle für Gedächtnis und Kontext.

Er hilft unter anderem dabei, Erfahrungen zeitlich und räumlich einzuordnen.

Vereinfacht:

Die Amygdala kann signalisieren:

„Das ist bedeutsam.“

Der Hippocampus hilft eher bei Fragen wie:

„Wann und wo habe ich etwas Ähnliches erlebt?“

Beide Funktionen beeinflussen sich.

 

 

 

Emotion verändert Aufmerksamkeit

 

Wenn etwas emotional bedeutsam wird, verändert sich unsere Aufmerksamkeit.

Unter Bedrohung richten wir sie stärker auf mögliche Risiken.

Das ist evolutionär sinnvoll.

Wenn ein Tiger vor dir steht, brauchst du weniger Kreativität als schnelle Orientierung.

Im modernen Alltag entsteht jedoch manchmal ein Problem:

Das System reagiert ähnlich stark auf soziale oder berufliche Situationen.

Kritik.

Konflikte.

Statusverlust.

Ablehnung.

Unsicherheit.

Dann verändert sich Wahrnehmung.

 

 

 

Unter Stress wird Denken enger

 

Hohe Aktivierung kann dazu führen, dass wir weniger Möglichkeiten sehen.

Wir reagieren schneller.

Wir greifen eher auf bekannte Muster zurück.

Wir interpretieren mehr als Gefahr.

Wir möchten die Spannung rasch reduzieren.

Das erklärt, weshalb Menschen unter Druck manchmal Entscheidungen treffen, die ihnen später selbst wenig nachvollziehbar erscheinen.

 

 

 

Zustand beeinflusst Entscheidung

 

Das ist für mich der wichtigste praktische Gedanke.

Eine Entscheidung entsteht weniger ausschließlich aus Fakten.

Auch der Zustand des entscheidenden Menschen spielt eine Rolle.

Müde.

Ängstlich.

Wütend.

Euphorisch.

Unter Zeitdruck.

Gut reguliert.

All diese Zustände können die Bewertung einer Situation verändern.

Deshalb lohnt sich bei wichtigen Entscheidungen eine zusätzliche Frage:

„In welchem Zustand entscheide ich gerade?“

 

 

 

Emotionen sind Informationen

 

Emotionen werden gelegentlich als Gegner rationaler Entscheidungen dargestellt.

Das greift zu kurz.

Gefühle liefern Informationen.

Angst weist auf mögliche Gefahr hin.

Ärger kann auf eine Grenzverletzung aufmerksam machen.

Freude kann zeigen, dass etwas bedeutsam ist.

Enttäuschung kann Erwartungen sichtbar machen.

Die entscheidende Frage lautet weniger:

„Wie werde ich dieses Gefühl los?“

Sondern:

„Was zeigt mir dieses Gefühl – und welche Handlung folgt daraus wirklich?“

 

 

 

Gefühl ist kein Befehl

Das ist die zweite wichtige Unterscheidung.

Ein Gefühl darf stark sein.

Es muss trotzdem keine Entscheidung diktieren.

Du kannst Angst spüren und trotzdem handeln.

Du kannst Ärger spüren und trotzdem ruhig bleiben.

Du kannst Begeisterung spüren und trotzdem Risiken prüfen.

Das schafft Handlungsspielraum.

 

 

 

Das Gehirn belohnt und bewertet

Motivation hängt auch mit Belohnungsprozessen zusammen.

Dabei spielen unter anderem dopaminerge Systeme und Strukturen wie der Nucleus accumbens eine Rolle.

Vereinfacht:

Unser Gehirn lernt, welche Erfahrungen sich lohnen.

Was erwarten wir?

Was fühlt sich attraktiv an?

Was möchten wir wiederholen?

Diese Prozesse beeinflussen Verhalten.

Auch hier gilt:

Es gibt weniger ein einziges „Belohnungszentrum“ als vernetzte Prozesse.

 

 

 

Erfahrung prägt Bewertung

 

Wenn du etwas wiederholt erlebt hast, beeinflusst das deine Erwartungen.

Ein Mensch, der häufig Kritik erlebt hat, reagiert möglicherweise schneller auf kritische Signale.

Ein Mensch mit vielen positiven Erfahrungen interpretiert dieselbe Situation anders.

Das bedeutet:

Wir reagieren weniger ausschließlich auf das, was jetzt geschieht, als auch auf das, was wir gelernt haben.

 

 

 

Wahrnehmung ist weniger neutral, als sie sich anfühlt

 

Menschen erleben ihre Wahrnehmung häufig als objektiv.

„Ich sehe doch, wie die Situation ist.“

Tatsächlich wird Wahrnehmung ständig gefiltert.

Aufmerksamkeit.

Erwartung.

Erfahrung.

Emotion.

Kontext.

Deshalb kann eine hilfreiche Frage lauten:

„Was beobachte ich tatsächlich – und was interpretiere ich bereits?“

Diese Unterscheidung kann in Konflikten ausgesprochen wertvoll sein.

 

 

 

Kommunikation unter Stress

 

Auch Gespräche verändern sich mit dem eigenen Zustand.

Unter hoher Aktivierung:

  • hören wir selektiver,

  • reagieren schneller,

  • rechtfertigen uns stärker,

  • nehmen Kritik schärfer wahr,

  • verlieren leichter den Überblick.

Deshalb beginnt gute Kommunikation weniger ausschließlich mit der richtigen Formulierung.

Sie beginnt auch mit dem eigenen Zustand.

 

 

 

Erst Zustand, dann Botschaft

 

Vor wichtigen Gesprächen kann es sinnvoll sein, kurz zu prüfen:

Wie aktiviert bin ich?

Wie atme ich?

Wie viel Spannung halte ich?

Kann ich mein Gegenüber noch wirklich hören?

Kann ich mehrere Perspektiven sehen?

Wenn die Antwort kaum lautet, braucht es vielleicht zunächst Regulation.

 

 

 

Selbstregulation schafft Wahlfreiheit

 

Selbstregulation bedeutet weniger, jede Emotion zu beseitigen.

Sie bedeutet:

genug innere Stabilität herstellen, um wieder wählen zu können.

Dann entstehen Möglichkeiten.

Antworten.

Warten.

Nachfragen.

Grenzen setzen.

Neu bewerten.

Eine Pause machen.

Oder die eigene Position korrigieren.

 

 

 

Entscheidungen unter hoher Aktivierung

 

Gerade bei weitreichenden Entscheidungen lohnt sich Vorsicht.

Wenn eine Situation stark aktiviert, können sich Risiken und Chancen anders anfühlen.

Deshalb hilft:

Zeit gewinnen.

Informationen prüfen.

Zustand regulieren.

Perspektiven wechseln.

Dann entscheiden.

Das bedeutet weniger, Gefühle zu ignorieren.

Es bedeutet, sie in einen größeren Kontext zu stellen.

 

 

 

Körper und Gehirn gehören zusammen

 

Auch der körperliche Zustand beeinflusst Denken.

Schlaf.

Erschöpfung.

Hunger.

Bewegung.

Atmung.

Stress.

All das verändert kognitive Leistungsfähigkeit.

Das zeigt:

Selbstführung ist auch körperliche Selbstführung.

Ein erschöpfter Mensch trifft andere Bewertungen als ein erholter.

 

 

 

Warum Atem und Bewegung helfen können

 

Langsame Atmung, Bewegung und Orientierung im Raum können den Zustand beeinflussen.

Das ist weniger ein magischer Trick.

Es sind Möglichkeiten, dem Organismus andere Signale zu geben.

Gerade bei hoher Aktivierung kann das helfen, wieder mehr Handlungsspielraum zu bekommen.

 

 

 

Limbisches System und Präsentationen

 

Der alte Marketinggedanke lautet oft:

„Sprich das limbische System deines Publikums an.“

Das klingt griffig.

Es ist wissenschaftlich zu simpel.

Menschen lassen sich kaum durch ein einzelnes „Emotionszentrum“ überzeugen.

Trotzdem bleibt ein wichtiger Gedanke:

Menschen hören Botschaften immer in einem emotionalen Zustand.

Eine Präsentation beeinflusst deshalb nicht nur über Fakten.

Auch über:

Vertrauen,

Relevanz,

Bedeutung,

Geschichten,

Unsicherheit,

Erwartung,

Beziehung.

 

 

 

Emotion ohne Manipulation

 

Wer Kommunikation versteht, kann Emotionen beeinflussen.

Damit entsteht Verantwortung.

Die Frage lautet weniger:

„Wie aktiviere ich das limbische System?“

Stärker ist:

„Wie schaffe ich Bedingungen, in denen mein Gegenüber eine Botschaft klar verstehen und selbst bewerten kann?“

Das ist eine wesentlich erwachsenere Form von Kommunikation.

 

 

 

Sicherheit erweitert den Denkraum

 

Wenn Menschen sich bedroht fühlen, wird ihr Denken häufig enger.

Wenn sie sich ausreichend sicher fühlen, können sie eher:

abwägen,

lernen,

zuhören,

Alternativen prüfen,

neue Ideen zulassen.

Deshalb ist psychologische Sicherheit so wertvoll.

Nicht als Kuschelfaktor.

Sondern als Voraussetzung für gutes Denken.

 

 

 

Der Zustands-Kompass

 

Vor einer wichtigen Entscheidung oder einem Gespräch helfen fünf Fragen:

 

1. Was spüre ich gerade?

Angst?

Ärger?

Anspannung?

Erschöpfung?

 

2. Was interpretiere ich daraus?

Welche Geschichte entsteht?

 

3. Welche Fakten habe ich tatsächlich?

Trenne Beobachtung und Bewertung.

 

4. Welche weiteren Möglichkeiten existieren?

Erweitere den Denkraum.

 

5. Welche Handlung kann ich später vertreten?

Dann entsteht Entscheidung statt Reflex.

 

Das limbische System als Metapher mit Vorsicht

 

Der Begriff ist weiterhin nützlich.

Er erinnert daran:

Emotion.

Gedächtnis.

Motivation.

Bewertung.

Körperlicher Zustand.

All das beeinflusst unser Verhalten.

Die Vorstellung eines einzelnen „Gefühlshirns“ ist jedoch zu einfach.

Der Mensch ist ein hoch vernetztes System.

Und genau deshalb lohnt sich differenziertes Denken.

 

 

 

Der wichtigste Gedanke

 

Vielleicht lautet die stärkste praktische Erkenntnis:

Dein Zustand verändert die Welt weniger – er verändert, wie du sie gerade wahrnimmst.

Das bedeutet keineswegs, dass Probleme eingebildet sind.

Es bedeutet:

Unter verschiedenen Zuständen sehen wir unterschiedliche Aspekte derselben Situation.

Deshalb kann es sinnvoll sein, wichtige Entscheidungen in mehreren Zuständen zu betrachten.

 

 

 

Souveränität beginnt mit Selbstwahrnehmung

 

Souveränität bedeutet weniger, immer ruhig zu sein.

Sie bedeutet, zu bemerken, was gerade geschieht.

In dir.

Im Gegenüber.

In der Situation.

Und dann genug Raum zu schaffen, um bewusst zu handeln.

Das ist Selbstführung.

 

 

 

Individuelles Sparring bei anspruchsvollen Situationen

 

Gerade bei wichtigen Entscheidungen, Konflikten und öffentlichen Auftritten beeinflusst der eigene Zustand die Qualität des Denkens.

Im individuellen Sparring können wir deshalb mehr betrachten als Argumente.

Welche Situationen aktivieren dich?

Was passiert dann mit deiner Wahrnehmung?

Welche Muster werden schneller?

Was hilft dir, wieder Orientierung zu gewinnen?

Und wie kannst du auch unter Druck mehr Wahlfreiheit behalten?

Denn Klarheit entsteht weniger ausschließlich durch bessere Gedanken.

Sie entsteht auch durch einen Zustand, in dem gutes Denken wieder möglich wird.

P.S.​

 

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Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Identifikation Mitarbeitender mit YouTube & Co. stärken

Identifikation Mitarbeitender mit YouTube & Co. stärken

Mit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — auch vor der Kamera
Medienkompetenz

Identifikation Mitarbeitender mit YouTube & Co. stärken

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie Unternehmen, mit YouTube & Co. ihre Mitarbeitenden motivieren können.

Video

Video ist im Schnitt!

Identifikation Mitarbeitender mit YouTube & Co. stärken

 

Wie kann YouTube dafür genutzt werden, Mitarbeitende für das Unternehmen zu motivieren und die Identifikation mit dem Arbeitgeber stärken? Kann so die Bindung an das Unternehmen gestärkt werden?

 

 

 

YouTube

 

YouTube kann ein leistungsfähiges Tool sein, um vorhandene Mitarbeiter zu motivieren, ihre Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken und die Bindung an das Unternehmen zu festigen. Hier sind einige Strategien, wie das erreicht werden kann:

 

 

 

Strategien zur Motivation und Stärkung der Unternehmensidentität durch YouTube

 

Hier sind einige Strategien, mit denen sich mitarbeitende motivieren lassen und die das Potenzial haben die Unternehmensidentität zu stärken.

 

 

 

1. Erfolgsgeschichten und Anerkennung

 

Erstelle Videos, die die Erfolge und Leistungen von Mitarbeitern hervorheben. Dies kann in Form von „Mitarbeitende des Monats“ Videos, Projekthighlights oder persönlichen Erfolgsgeschichten geschehen.

Anerkennung motiviert und vermittelt Mitarbeitenden den berechtigten Eindruck, dass ihre Arbeit geschätzt wird.

 

 

 

2. Unternehmens-Updates und Führungskommunikation

 

Veröffentliche regelmäßige Updates von der Geschäftsführung oder Führungskräften, die über Unternehmensneuigkeiten, Ziele und Erfolge informieren. Dies fördert Transparenz und zeigt, dass alle Mitarbeitenden wichtiger für das Unternehmen sind.

 

 

 

3. Kultur- und Teambuilding-Aktivitäten

 

Teile Videos von Firmenveranstaltungen, Teambuilding-Aktivitäten und sozialen Events. Solche Inhalte fördern ein Gefühl der Gemeinschaft und zeigen die menschliche Seite des Unternehmens.

 

 

 

4. Weiterbildung und Entwicklung

 

Biete Schulungsvideos, Webinare und Tutorials an, die die berufliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter unterstützen. Dies zeigt, dass das Unternehmen in die Entwicklung seiner Mitarbeiter investiert.

 

 

 

5. Interne Kommunikation und Feedback

 

Nutze YouTube für interne Kommunikation und um Feedback von Mitarbeitern zu sammeln. Q&A-Videos mit Führungskräften oder Diskussionen zu aktuellen Themen können Mitarbeiter einbeziehen und ihre Stimmen hören lassen.

 

 

 

6. Innovations- und Projektvorstellungen

 

Teile Videos über neue Projekte, Innovationen und Entwicklungen innerhalb des Unternehmens. Dies kann das Engagement und die Begeisterung der Mitarbeiter für die Arbeit fördern.

 

 

 

7. Unterstützung von Diversity und Inklusion

 

Erstelle Videos, die zeigen, wie sich das Unternehmen für Vielfalt und Inklusion einsetzt. Zeige, dass und wie verschiedene Kulturen und Perspektiven geschätzt und integriert werden.

 

 

 

Vorteile und Effekte

 

Geeignete Beiträge auf YouTube & Co. bringen eine Reihe von Vorteilen mit sich:

 

 

 

1. Erhöhte Motivation

 

Durch Anerkennung und das Teilen von Erfolgsgeschichten fühlen sich Mitarbeitende wertgeschätzt und motiviert, weiterhin ihr Bestes zu geben. Sie fühlen sich gesehen und spüren, dass die Anerkennung echt ist.

 

 

 

2. Verbesserte Kommunikation

 

Regelmäßige Updates und transparente Kommunikation bauen Vertrauen auf und stärken die Bindung zwischen Mitarbeitern und Unternehmensleitung.

 

 

 

3. Stärkeres Gemeinschaftsgefühl

 

Videos von kulturellen und sozialen Veranstaltungen fördern den Teamgeist und das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Hierzu trägt auch bei, wenn Mitarbeitende an der Gestaltung bei YouTube & Co. beteiligt sind.

 

 

 

4. Kontinuierliche Weiterbildung

 

Schulungsvideos und Weiterbildungsinhalte zeigen, dass das Unternehmen die berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden ernst nimmt, was zu höherer Zufriedenheit und Loyalität führt. Hierzu lassen sich Mitarbeitende einladen, teilzunehmen. Das fördert auch das Wissensmanagement.

 

 

 

5. Positive Unternehmensidentität

 

Regelmäßige, positive und inspirierende Inhalte helfen dabei, eine starke und positive Unternehmensidentität zu formen, mit der sich die Mitarbeiter identifizieren können.

 

 

6. Erhöhte Mitarbeiterbindung

 

Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass sie ein wichtiger und geschätzter Teil des Unternehmens sind, steigt ihre Loyalität und die Bindung an das Unternehmen. Mitarbeitende können so das Bedürfnis verspüren, sich aktiver für gemeinsame Anliegen einzusetzen.

 

 

 

Fazit

 

Indem Unternehmen YouTube & Co. strategisch nutzen, können sie nicht nur potenzielle Mitarbeiter ansprechen, sondern auch ihre bestehenden Mitarbeiter motivieren und deren Bindung und Identifikation mit dem Unternehmen stärken.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen oder Erwartungen sind mit Beiträgen auf YouTube & Co. verbunden? Welche Wirkung hat das auf Mitarbeitende? Was ist zu beachten? Welche Fragen gibt es dazu?

Unterstützung für YouTube & Co.

 

Du willst die Gelegenheit beim Schopf packen, dich den Fragen stellen, eigene stellen und überzeugende Antworten entwickeln? Dann unterstütze ich dich bei der Vorbereitung deiner Planung und Aktivitäten auf YouTube & Co. Über den Umfang der Unterstützung entscheidest du.

In zahlreichen Beiträgen findest du Anregungen, welche Optionen existieren und wobei ich unterstützen kann. Details findest du hier.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier findest du die Honorare. Du weißt selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor der Kamera unter intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

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→ Profil und beruflicher Hintergrund
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Datenschutz

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Artikel zu Videobeiträgen im Web bei YouTube™ und Co.

 

Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

Welche Körpersprache lässt uns unsympathisch wirken? 12 Signale, typische Missverständnisse und Tipps für mehr Präsenz, Sympathie und souveräne Wirkung.

Sprichst du zu schnell?

 

Wir bewegen und in einer schnelllebigen Zeit. Ob beispielsweise Textnachrichten oder Zusammenfassungen von Zusammenfassungen; Zeitgeist und Technologien tragen dazu bei, dass wir bei allem, was wir tun, zunehmend mehr Geschwindigkeit erwarten.

Der Einfluss der Geschwindigkeit auf unser Leben kann sich auch in der Art und Weise, wie wir sprechen, zeigen. Schnelles Sprechen ist ein häufiges Problem in der Kommunikation und verursacht Nachteile. Egal ob bei Präsentationen, Telefonaten, Meetings oder Einzelgesprächen; zu hohe Geschwindigkeit schadet auch dir.

Wenn du einem Kunden etwas erklärst oder versuchst, ein Publikum zu beeinflussen, kann zu schnelles Sprechen Zuhörende verwirren. Und wenn Menschen verwirrt sind, werden sie deine Botschaft wahrscheinlich nicht annehmen und adäquat berücksichtigen.

Hast du dich schon einmal gefragt: „Warum rede ich so schnell?“ oder wirst du oft gebeten, langsamer zu sprechen, wenn du eine Präsentation hältst? Dann ist es gut, wenn du die möglichen Folgen kennst und lernen, was du wie verändern kannst.

 

 

 

 

Redegeschwindigkeit

 

Gewohnheiten und Lampenfieber führen häufiger dazu, dass Redner zu schnell sprechen. Es erfordert Erfahrung, die passende Redegeschwindigkeit für sich zu erkunden.

Immer wieder ist zu erleben, dass Rednerinnen und Redner zu schnell sprechen, weil sie aufgeregt sind. Es wirkt als, wenn sie möglichst schnell dieses unangenehme Ereignis hinter sich bringen wollen. Von Souveränität keine Spur. Viele sprechen dadurch undeutlich und versprechen sich häufiger. Andere langweilen und quälen ihr Publikum, weil jegliche Dynamik fehlt. So oder so unterstützt das nicht den gewünschten Eindruck und die Botschaft.

 

 

 

Was ist dann die richtige Sprechgeschwindigkeit?

 

Es existieren einige Aspekte, die Orientierung bei der Wahl der geeigneten Redegeschwindigkeit liefern. Die Angabe von empfohlenen Worten je Minute gehört eher nicht zu den greifbaren Empfehlungen.

Es gibt mehrere Probleme, die mit zu schnellem Sprechen verbunden sind. Jedes dieser Probleme kann deine Präsentation zum Scheitern bringen – und sogar deine Glaubwürdigkeit beeinträchtigen.

 

 

 

1. Lampenfieber

 

Schnelles Reden kann als Nervosität oder mangelndes Selbstvertrauen wahrgenommen werden, weil es damit im Zusammenhang steht.  Eine höhere Sprechgeschwindigkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit sich zu versprechen und erzeugt zusätzlichen Stress. Wer unter Lampenfieber leidet, macht es sich dadurch schwerer.

Menschen, die dazu neigen, schnell zu reden, können so wahrgenommen werden, als wüssten sie nicht, wovon sie reden. Es sieht so aus, als würden sie ihre Botschaft überstürzen, weil sie sich unwohl fühlen. Zu schnelles Reden ist das Gegenteil von gelassenem und souveränem Auftreten.

Wenn du zu schnell sprichst, kannst du nicht gut atmen und dir kann mitten im Satz die Puste ausgehen. Das kann ein Signal für die Zuhörenden und dein System sein, dass du ängstlich bist. Das verstärkt vorhandene Ängste und es kommt zu weiteren körperlichen Stressreaktionen.

 

 

 

2. Souveränität und Wirkung

 

Mit einer kraftvollen und ruhigen Stimme vermittelst du Sicherheit und dass du dem Thema gewachsen bist. Eine zu hohe Sprechgeschwindigkeit wirkt ängstlich und fremdgesteuert.

Zu schnelles Sprechen hinterlässt hingegen einen negativen Eindruck. Einer der größten Nachteile von zu schnellem Sprechen ist, dass es einen schlechten Eindruck hinterlassen kann.

Unsere Kultur ist voller negativer Assoziationen, wenn es um schnelles Reden geht. Wenn du schnell sprichst, kann das, was du sagst, „pushy“ wirken, als ob du versuchst, etwas zu verkaufen, anstatt dein Wissen zu teilen, um jemandem bei seiner Entscheidung zu helfen. Niemand hat gerne das Gefühl, dass ihm etwas untergejubelt wird.

Das kann auch dazu führen, dass du ungeduldig oder aggressiv wirkst oder es dir sogar an Empathie für die Zuhörenden mangelt. Du könntest den Eindruck erwecken, dass du nur versuchst, ein Geschäft so schnell wie möglich abzuschließen, ohne Rücksicht auf dein Gegenüber.

 

 

 

3. Aufmerksamkeit des Publikums

 

 

Ein weiterer nachteiliger Aspekt von schnellem Reden ist, dass es dazu führen kann, dass die Zuhörer dich ausblenden. Es ist, als würdest du der ununterbrochenen Rede eines Telefonverkäufers zuhören, und es ist einfach zu anstrengend, mit der Flut von Worten Schritt zu halten.

Das Publikum wird überfordert, wenn sie sich nicht anstrengen kann oder will, das Gesagte vollständig zu verstehen. Wenn das passiert, nicken die Zuhörenden vielleicht höflich, doch sie sind nicht beteiligt. Sie haben sich geistig verabschiedet.

 

Du könntest die Aufmerksamkeit deiner Zuhörenden verlieren.

 

 

 

4. Verständlichkeit

 

Selbst, wenn du eine gut durchdachte und schön formulierte Botschaft für deine Präsentation hast, kann es sein, dass wenn du zu schnell sprichst, dass dein Publikum sie nicht versteht. Bei der Übermittlung von Information en in Textform, können Empfänger einfach nochmals nachlesen. Bei einer Präsentation kommen sie dann nicht mehr hinterher und geben auf.

Es kann die Klarheit deiner Botschaft verloren gehen. Schnelles Sprechen kann dazu führen, dass du dich nicht klar ausdrücken, artikulieren und einen einnehmenden Tonfall anschlagen kannst, sodass sich deine Botschaft nicht in den Köpfen der Zuhörenden festsetzt. Es kann sein, dass sie deine Worte hören, aber die gesamte Botschaft nicht verstehen.

 

 

5. Stimmlage

 

Das geeignete Sprechtempo hängt auch von Ihrer Stimme ab. Je höher Ihre Stimmlage, desto langsamer sollten Sie sprechen. Haben Sie eine sehr tiefe Stimme, sollten Sie etwas schneller sprechen. Eine tiefe Stimme, kombiniert mit einer geringen Sprechgeschwindigkeit, wirkt monoton.

 

 

 

6. Publikumsverständnis

 

Zuhörer können Informationen am besten verarbeiten, wenn sie genügend Zeit dazu bekommen. Das spricht dafür eher etwas langsamer zu sprechen und genügend Pausen zu machen. Ein langsames Sprechtempo wird von Zuhörern eher mit fachlicher Kompetenz und Souveränität verbunden, als schnelles Sprechen.

 

 

 

5. Dramaturgie

 

Während Ihres Redebeitrags können Sie das Tempo häufiger variieren. Je abwechslungsreicher Sie Ihre Sprechweise gestalten, desto aufmerksamer hört Ihr Publikum zu. Wählen Sie die Geschwindigkeit je nach Thema und dem Zustand, den Sie fördern wollen. Setzen Sie auf Dynamik, so reißen Sie Ihr Publikum mit.

 

 

 

Und nun?

 

Viele Redner reden zu schnell und vergessen, Pausen zu machen. Nutzen Sie die für sich, das Thema und das jeweilige Publikum geeignete Kombination von Redegeschwindigkeit und Pausen. Experimentieren Sie bei den Proben für Reden und Präsentationen, um die Möglichkeiten und deren Wirkung zu erkunden.

 

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. März 2014
Überarbeitung: 20. Juni 2024
AN: #929
K: CNC
Ü:

Mitarbeitergewinnung durch YouTube & Co.

Mitarbeitergewinnung durch YouTube & Co.

Medienkompetenz: Mit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — auch vor der Kamera
Medienkompetenz

Mitarbeitergewinnung durch YouTube & Co.

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie Unternehmen, mit YouTube & Co. begehrte neue Mitarbeiter gewinnen.

Video

Video ist im Schnitt!

Mitarbeitergewinnung durch YouTube & Co.

 

Die Frage: Wie könnten Unternehmen durch Videos auf Plattformen wie YouTube interessante Mitarbeiter gewinnen?

Voilà: Unternehmen können durch Videos auf Plattformen wie YouTube effektiv interessante Mitarbeiter gewinnen, indem sie mehrere Strategien umsetzen. Hier sind einige Tipps und Ansätze:

 

 

 

Strategien zur Gewinnung neuer Mitarbeiter durch YouTube-Videos

 

 

1. Unternehmenskultur und Arbeitsumgebung zeigen

 

Erstelle Videos, die die Unternehmenskultur, Büroumgebung und das Arbeitsklima zeigen. Dies kann potenziellen Mitarbeitern einen Einblick geben, wie es ist, bei Deinem Unternehmen zu arbeiten.

 

 

 

2. Mitarbeiterinterviews und Testimonials

 

Lass aktuelle Mitarbeiter über ihre Erfahrungen und ihren Arbeitsalltag sprechen. Authentische Testimonials sind besonders wirkungsvoll, da sie ein glaubwürdiges Bild des Unternehmens vermitteln.

 

 

 

3. Karrieremöglichkeiten und Erfolgsgeschichten

 

 

Zeige Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten auf. Teile Erfolgsgeschichten von Mitarbeitern, die sich innerhalb des Unternehmens weiterentwickelt haben.

 

 

4. Bewerbungs- und Rekrutierungsprozess erklären

 

Erkläre in einem Video den Bewerbungsprozess, was Bewerber erwartet und welche Schritte sie durchlaufen werden. Dies kann potenzielle Kandidaten beruhigen und sie besser vorbereiten.

 

 

5. Projekte und Technologien vorstellen

 

Präsentiere innovative Projekte und Technologien, an denen Dein Unternehmen arbeitet. Dies kann besonders technikaffine Talente anziehen.

 

 

6. Unternehmenswerte und Vision

 

Erstelle Videos, die die Mission, Vision und Werte des Unternehmens kommunizieren. Dies hilft Kandidaten zu verstehen, ob sie sich mit der Unternehmensphilosophie identifizieren können.

 

 

 

7. Behind-the-Scenes-Videos

 

Liefere interessante Einblicke. Zeige exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Dies kann die Authentizität erhöhen und ein realistisches Bild des Unternehmensalltags vermitteln.

 

 

 

8. Webinare und Workshops

 

Veranstalte und veröffentliche Webinare oder Workshops, die für Deine Branche relevant sind. Dies zeigt die Expertise Deines Unternehmens und kann gleichzeitig als Rekrutierungsinstrument dienen.

 

 

 

 

Vorteile von YouTube-Videos für die Mitarbeitergewinnung

 

Unternehmen profitieren auf vielfältige Weise von Beiträgen auf YouTube & Co. Hier sind einige davon:

 

 

 

1. Breite Reichweite

 

YouTube hat eine enorme Reichweite und kann potenzielle Mitarbeiter weltweit ansprechen.

 

 

 

2. Visuelles Storytelling

 

Videos sind ein mächtiges Medium, um Geschichten zu erzählen und Emotionen zu wecken. Sie können die Unternehmenswerte und -kultur effektiver vermitteln als Texte oder Bilder allein.

 

 

 

3. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

 

Gut optimierte YouTube-Videos können in den Suchergebnissen von Google und YouTube hoch ranken und so mehr organische Sichtbarkeit erzielen.

 

 

 

4. Engagement und Interaktivität

 

YouTube ermöglicht Interaktionen durch Kommentare, Likes und Shares. Dies kann die Bindung zu potenziellen Kandidaten stärken und Feedback einholen.

 

 

 

5. Dauerhafte Verfügbarkeit

 

Einmal hochgeladen, sind die Videos dauerhaft verfügbar und können immer wieder genutzt werden, um neue Zielgruppen zu erreichen. Entsprechende Qualitätssicherung vorausgesetzt, ist das wunderbar.

 

 

 

6. Authentizität und Vertrauen

 

Videos bieten eine authentische und transparente Möglichkeit, das Unternehmen vorzustellen, was das Vertrauen der potenziellen Mitarbeiter stärkt.

 

 

 

Fazit

 

Durch gezielte und authentische YouTube-Videos können Unternehmen potenzielle Mitarbeiter ansprechen, ihre Arbeitgebermarke stärken und letztlich talentierte und motivierte Mitarbeiter gewinnen.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen oder Erwartungen sind mit Beiträgen auf YouTube & Co. verbunden? Welche Fragen gibt es dazu?

Unterstützung für YouTube & Co.

 

Du willst die Gelegenheit beim Schopf packen, dich den Fragen stellen, eigene stellen und überzeugende Antworten entwickeln? Dann unterstütze ich dich bei der Vorbereitung deiner Planung und Aktivitäten auf YouTube & Co. Über den Umfang der Unterstützung entscheidest du.

In zahlreichen Beiträgen findest du Anregungen, welche Optionen existieren und wobei ich unterstützen kann. Details findest du hier.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier findest du die Honorare. Du weißt selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitiere vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor der Kamera unter intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel zu Videobeiträgen im Web bei YouTube™ und Co.

 

Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

Welche Körpersprache lässt uns unsympathisch wirken? 12 Signale, typische Missverständnisse und Tipps für mehr Präsenz, Sympathie und souveräne Wirkung.

YouTube-Kanal @karstennoack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.

Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.

Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.

Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.

Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)

YOUTUBE.COM/@KARSTENNOACK

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. März 2014
Überarbeitung: 20. Juni 2024
AN: #929
K: CNC
Ü:

Chancen, wenn Unternehmen an Universitäten präsentieren

Chancen, wenn Unternehmen an Universitäten präsentieren

Chancen nutzen
Präsentieren

Chancen, wenn Unternehmen an Universitäten präsentieren

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie Unternehmen davon profitieren, wenn sie an akademischen und anderen Einrichtungen präsentieren. Es erhöht nicht nur die Aussicht an begehrte neue Mitarbeiter zu kommen.

Video

Video ist im Schnitt!

Chancen, wenn Unternehmen an Universitäten präsentieren

 

Wie können Unternehmen durch Präsentationen an Universitäten neue, zukünftige Mitarbeitende gewinnen und überhaupt davon profitieren, dass sie diesen Aufwand betreiben?

Unternehmen können durch Präsentationen an Universitäten auf vielfältige Weise davon profitieren und zukünftige Mitarbeitende gewinnen. Hier sind einige Strategien und Vorteile:

 

 

 

Strategien zur Gewinnung neuer Mitarbeiter durch Präsentationen an Universitäten

 

 

 

1. Unternehmenskultur und Werte vermitteln

 

Nutze die Präsentation, um die Kultur, Werte und Mission Deines Unternehmens zu vermitteln. Dies hilft Studierenden, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren.

 

 

 

2. Karrieremöglichkeiten aufzeigen

 

 

Stelle verschiedene Karrieremöglichkeiten und Entwicklungspfade in Deinem Unternehmen vor. Zeige konkrete Beispiele von Mitarbeitenden, die ihre Karriere bei Euch gestartet haben und nun in verantwortungsvollen Positionen arbeiten.

 

 

 

3. Praktika und Trainee-Programme anbieten

 

Informiere über Praktikumsplätze, Werkstudentenstellen und Trainee-Programme. Diese bieten Studierenden die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen zu sammeln und das Unternehmen kennenzulernen.

 

 

 

4. Erfolgsgeschichten teilen

 

Lade Alumni ein, die jetzt in deinem Unternehmen arbeiten, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Authentische Erfolgsgeschichten sind sehr wirkungsvoll.

 

 

 

5. Technologien und Projekte vorstellen

 

Stelle innovative Projekte und Technologien vor, an denen Dein Unternehmen arbeitet. Dies kann besonders für Studierende in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern interessant sein.

 

 

 

6. Networking-Möglichkeiten bieten

 

Organisiere nach der Präsentation Networking-Events oder FAQ-Sessions. Dies gibt Studierenden die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen und Fragen zu stellen.

 

 

 

7. Workshops und Seminare anbieten

 

Biete Workshops oder Seminare an, die auf die Fähigkeiten und Interessen der Studierenden abgestimmt sind. Dies kann Deine Expertise zeigen und gleichzeitig nützliche Kenntnisse vermitteln.

 

 

 

Vorteile für das Unternehmen

 

 

Unternehmen profitieren auf vielfältige Weise von dieser Form der Präsenz.

 

 

1. Früher Zugang zu Talenten

 

Du erhältst frühzeitig Zugang zu talentierten Studierenden, die auf der Suche nach Praktika oder Einstiegspositionen sind.

 

 

 

2. Markenbekanntheit erhöhen

 

Regelmäßige Präsenz an Universitäten steigert die Bekanntheit und das Ansehen Deines Unternehmens unter Studierenden und Lehrkräften.

 

 

 

3. Positives Arbeitgeberimage

 

Engagement an Universitäten kann das Image Deines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber fördern, der sich um die Ausbildung und Entwicklung junger Talente kümmert.

 

 

 

4. Netzwerkaufbau

 

Du baust Beziehungen zu Hochschulen und Studierenden auf, was langfristig vorteilhaft sein kann, beispielsweise für Forschungskooperationen oder die Entwicklung spezieller Studienprogramme.

 

 

 

5. Diversität und frische Perspektiven

 

Studierende bringen neue Ideen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und frische Perspektiven in Dein Unternehmen.

 

 

 

6. Mitarbeiterbindung

 

Mitarbeitende, die über Praktika oder Trainee-Programme ins Unternehmen kommen, sind oft loyaler und besser integriert, da sie das Unternehmen schon früh kennengelernt haben.

 

 

 

Fazit

 

Durch gut geplante und durchgeführte Präsentationen an Universitäten kannst du neue Talente gewinnen, und auch das langfristige Wachstum und die Innovationskraft deines Unternehmens stärken.

 

Aus meiner Sicht der größte Vorteil von Präsentationen: Wir leben in einer Zeit, in der viel versprochen wird und nicht alles gehalten wird. Hochglanzvideos und Druckerzeugnisse sind meist weit entfernt von der Realität. Präsentationen durch echte Menschen, die authentisch ans Werk gehen, sind da eine andere Kategorie. Die Potenziale sind kaum im Bewusstsein derer, die davon profitieren könnten.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen gibt es? Wie können Unternehmen davon profitieren, wenn sie an akademischen und anderen Einrichtungen präsentieren? Welche Fragen gibt es dazu?

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
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Datenschutz

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. März 2084
Überarbeitung: 20. Juni 2024
AN: #929
K: CNC
Ü:

Wie Unternehmen mit Imagefilmen begehrte neue Mitarbeitende gewinnen

Wie Unternehmen mit Imagefilmen begehrte neue Mitarbeitende gewinnen

Medienkompetenz: Mit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — auch vor der Kamera
Medienkompetenz

Begehrte neue Mitarbeiter mit Imagefilmen gewinnen

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie Unternehmen, mit Imagefilmen, begehrte neue Mitarbeiter gewinnen.

Video

Video ist im Schnitt!

Imagefilme und Mitarbeitergewinnung

 

Der Hauptgrund, weshalb ich insbesondere Imagefilme in der Regel für Geldverschwendung halte, ist der Standard, der hier gilt. Viele Imagefilme schaden aus meiner Sicht mehr, als dass sie Nutzen bringt. Es ist die Umsetzung, der ich mit Misstrauen begegne. Ich sehe seit vielen Jahren immer wieder Videos dieser Kategorie, die zur Schadensvermeidung am besten schnellstens wieder vergessen werden sollten.

Das könnte falsch verstanden werden. Unternehmensvideos, einschließlich Imagefilme, können allerdings sehr effektiv sein, um begehrte neue Mitarbeiter zu gewinnen.

 

 

 

Wie Unternehmen mit Imagefilmen begehrte neue Mitarbeiter gewinnen

 

Imagefilme können von Unternehmen dafür genutzt werden, begehrte neue Mitarbeiter zu gewinnen. Die Betonung liegt auf KÖNNEN.

 

Hier sind einige spezifische Tipps, um dies zu erreichen:

 

 

 

1. Unternehmenskultur zeigen

 

Zeige im Video, wie es ist, bei deinem Unternehmen zu arbeiten. Zeige die Arbeitsplätze, das Team und Veranstaltungen, um einen Eindruck von der Unternehmenskultur zu vermitteln.

 

 

 

 

2. Mitarbeiter zu Wort kommen lassen

 

Lass aktuelle Mitarbeiter über ihre Erfahrungen und Gründe sprechen, warum sie gerne für dein Unternehmen arbeiten. Authentische Testimonials können sehr überzeugend sein.

 

 

 

3. Karrieremöglichkeiten aufzeigen

 

Hebe die Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierepfade hervor, die Dein Unternehmen bietet. Zeige Beispiele von Mitarbeitern, die innerhalb des Unternehmens aufgestiegen sind.

 

 

 

4. Arbeitsumgebung und -bedingungen

 

Zeige, wie die Arbeitsumgebung aussieht und welche Vorteile Dein Unternehmen bietet, wie flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten oder besondere Sozialleistungen.

 

 

 

5. Mission und Werte

 

Betone die Mission und Werte deines Unternehmens. Viele Bewerber suchen nach Arbeitgebern, deren Werte mit ihren eigenen übereinstimmen.

 

 

 

6. Innovative Projekte und Technologien

 

Zeige spannende Projekte und die Technologien, mit denen in deinem Unternehmen gearbeitet wird. Das kann besonders für technikaffine Talente attraktiv sein.

 

 

 

7. Authentizität und Transparenz

 

Sei ehrlich und transparent. Übertreibe nicht und zeige die Realität. Das baut Vertrauen auf und verhindert Enttäuschungen später. Dein Unternehmenserfolg ging glatt von Anfang bis Sieg? Das klingt nach einer ziemlich aalglatten, unglaubwürdigen und vor allem unsympathischen Geschichte.

 

 

 

8. Call-to-Action

 

Was ist deine Handlungsaufforderung? Füge eine klare CTO, n Call-to-Action hinzu, wie Interessenten sich bewerben können oder wo sie mehr Informationen finden.

 

 

 

Fazit

 

Ein gut gestalteter Imagefilm kann potenziellen neuen Mitarbeitende einen überzeugenden Einblick in dein Unternehmen geben und sie motivieren, Teil des Teams zu werden.

P.S.​

 

Welche Erfahrungen oder Erwartungen sind mit Imagevideos verbunden? Welche Fragen gibt es dazu?

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel zu Auftritten vor der Kamera

Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

Welche Körpersprache lässt uns unsympathisch wirken? 12 Signale, typische Missverständnisse und Tipps für mehr Präsenz, Sympathie und souveräne Wirkung.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. März 2014
Überarbeitung: 20. Juni 2024
AN: #929
K: CNC
Ü:

O-Ton für ein Unternehmensvideo

O-Ton für ein Unternehmensvideo

Medienkompetenz: Mit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen — auch vor der Kamera
Medienkompetenz

O-Ton für ein Unternehmensvideo

 

In diesem Beitrag geht es darum, was ist bei einem O-Ton für ein Unternehmensvideo zu beachten ist.

Video

Video ist im Schnitt!

O-Ton für ein Unternehmensvideo

 

O-Töne werden in Unternehmensvideos in verschiedenen Situationen eingesetzt, um Authentizität, Glaubwürdigkeit und eine direkte Verbindung mit Zuschauenden herzustellen.

Hier einige spezifische Anwendungsfälle:

 

 

 

1. Interviews mit Führungskräften

 

Wenn CEOs, Manager oder andere Führungskräfte über Unternehmensvisionen, Strategien oder Erfolge sprechen. Der O-Ton vermittelt hier Autorität und persönliche Einblicke.

 

 

 

2. Aussagen von Mitarbeitenden

 

Mitarbeitende berichten über ihre Erfahrungen und Perspektiven und vermitteln so ein authentisches Bild der Unternehmenskultur und des Arbeitsumfeldes.

 

 

 

3. Aussagen von Kunden oder Partnern

 

Kunden oder Geschäftspartner berichten über ihre Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und den Nutzen, den sie daraus ziehen. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit und stärkt das Vertrauen in die Marke.

 

 

 

4. Projekt- oder Produktvorstellungen

 

Entwickler oder Projektleiter erläutern technische Details, Fortschritte oder die Funktionsweise von Produkten. Der O-Ton sorgt hier für Fachkompetenz und Transparenz.

 

 

 

5. Event- oder Messeberichte

 

Aufnahmen von Reden, Präsentationen oder Diskussionen auf Veranstaltungen, bei denen Unternehmensvertreter zu Wort kommen. Der O-Ton vermittelt Atmosphäre und Relevanz der Veranstaltung.

 

 

 

6. Image- oder Recruiting-Videos

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte sprechen über die Werte, Ziele und Kultur des Unternehmens, um potenzielle Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren.

 

 

 

Wozu?

 

In all diesen Situationen trägt der O-Ton dazu bei, die Aussagen persönlicher und authentischer zu machen, wodurch das Publikum eine stärkere Verbundenheit mit dem Unternehmen aufbauen kann.

 

 

 

Was ist bei einem O-Ton für ein Unternehmensvideo zu beachten?

 

Bei der Aufnahme von O-Tönen für ein Unternehmensvideo gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um ein professionelles und ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Hier sind die wichtigsten Punkte:

 

 

 

1. Vorbereitung

 

 

a. Themenwahl und Zielsetzung

 

Lege genau fest, welches Thema der O-Ton abdecken soll und welche Botschaft vermittelt werden soll.

 

 

 

b. Auswahl des Sprechenden

 

Wer ist am besten für den O-Ton geeignet? Wähle eine Person, die kompetent und sympathisch wirkt und die Zielgruppe anspricht.

 

 

 

2. Technische Aspekte

 

In der Regel wirst du dich damit nicht beschäftigen müssen. Es ist allerdings schon gut, ein gewisses Verständnis für die technische Seite zu haben.

 

 

 

a. Tonqualität

 

Verwende hochwertige Mikrofone und Aufnahmegeräte, um eine klare und störungsfreie Tonaufnahme zu gewährleisten. Im Zweifelsfall schlucken Zuschauende eher ein paar verwackelte, unscharfe Bilder, doch unangenehmer Ton wird selten freiwillig ertragen.

 

 

 

b. Umgebungsgeräusche

 

Achte auf eine ruhige Aufnahmeumgebung ohne störende Hintergrundgeräusche.

 

 

 

3. Inhaltliche Gestaltung

 

 

a. Authentizität

 

Der O-Ton soll authentisch und glaubwürdig wirken. Vermeide einstudierte oder zu formelle Aussagen.

 

 

 

b. Klarheit und Prägnanz

 

Der Inhalt sollte klar und prägnant sein, ohne unnötige Ausschweifungen. Komplexe Sachverhalte sollten verständlich erklärt werden.

 

 

 

4. Sprachliche Aspekte und sonstige Darbietung

 

 

a. Natürlichkeit

 

Die Sprache sollte natürlich und flüssig klingen, ohne zu viele Fachausdrücke oder komplizierte Sätze. Verbale und nonverbale Aspekte sind kongruent zu gestalten. Doch genau das ist eher seltener der Fall. Mit entsprechender Begleitung gelingt das leichter, doch darauf wird meist verzichtet.

 

 

 

b. Betonung und Sprechtempo

 

Achten Sie auf eine gute Betonung und ein angenehmes Sprechtempo, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu erhalten.

 

 

 

c. Füllwörter

 

Füllwörter und andere Füllsel sollten weitgehend vermieden werden. Redeticks reduzieren die Glaubwürdigkeit.

 

 

 

 

5. Visuelle Aspekte

 

a. Körpersprache und Mimik

 

Der Redner sollte eine positive und offene Körpersprache sowie eine angemessene Mimik verwenden, um die Botschaft zu unterstützen.

 

 

b. Kleidung und Erscheinungsbild

 

Das Erscheinungsbild sollte professionell und der Unternehmenskultur angemessen sein.

 

 

 

6. Post-Production

 

 

a. Nachbearbeitung

 

Der O-Ton sollte gegebenenfalls nachbearbeitet werden, um die Tonqualität zu optimieren und störende Geräusche zu entfernen.

 

 

 

b. Synchronisation

 

Stelle sicher, dass der O-Ton gut mit den visuellen Elementen des Videos synchronisiert ist.

 

 

 

7. Rechtliche Aspekte

 

 

a. Einverständniserklärungen

 

Hole die notwendigen Einverständniserklärungen ein, insbesondere wenn der O-Ton von Mitarbeitenden oder Kunden stammt.

 

 

 

b. Urheberrechte

 

Achte darauf, dass alle verwendeten Inhalte urheberrechtskonform sind. Lass dich hier rechtlich beraten, sicher ist sicher.

 

 

 

Fazit

 

Ein gelungener O-Ton für ein Unternehmensvideo erfordert sorgfältige Planung und Umsetzung. Von der Auswahl des Sprechers über die technische Ausstattung bis hin zur inhaltlichen und visuellen Gestaltung gibt es viele Faktoren, die du berücksichtigen solltest, um eine professionelle und wirkungsvolle Präsentation zu gewährleisten.

Um die technische Qualität kümmern sich in der Regel andere. Aber auch ein noch so guter Anbieter von Videoproduktionen sorgt selten dafür, dass die Botschaft die Wirkung entfaltet, die sie entfalten könnte. Die beste Bild- und Tonqualität nützt wenig ohne Strategie und Umsetzung. Deshalb lohnt es sich, hier entsprechende Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Tusch: da sind wir bei mir; du weißt, wo du mich findest

P.S.​

 

Was ist bei einem O-Ton für ein Unternehmensvideo zu beachten? Welche Erfahrungen oder Fragen gibt es dazu?

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel zu Auftritten vor der Kamera

Unsympathische Körpersprache: 12 Signale, die Distanz schaffen

Welche Körpersprache lässt uns unsympathisch wirken? 12 Signale, typische Missverständnisse und Tipps für mehr Präsenz, Sympathie und souveräne Wirkung.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. März 2014
Überarbeitung: 20. Juni 2024
AN: #929
K: CNC
Ü:

Wie wirkst du vor der Kamera?

Wie wirkst du vor der Kamera?

Wirkung vor der Kamera: Damit du und deine Botschaft auch vor der Kamera überzeugen
Damit Sie und Ihre Botschaft auch vor der Kamera überzeugen

Wie wirkst du vor der Kamera?

 

Selbst die persönliche Wirkung vor der Kamera einzuschätzen, ist nicht wirklich einfach. Zahlreiche öffentliche Beispiele erinnern daran, dass es mit dem Abgleich von Selbst- und Selbsteinschätzung auch vor der Kamera so eine Sache ist. Was gibt es zu beachten?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Eher früher als später geht es vor die Kamera

 

Videokonferenzen und Videobeiträge haben im Zeitalter der Digitalisierung immer häufiger Anteil an der Kommunikation. Wo früher große Veranstaltungen live an oft noch vielen Orten dafür genutzt wurden, um Zielgruppen von Botschaften zu überzeugen, geschieht das zunehmend mittels Video.

Soziale Medien, wie YouTube™, haben sich zu sehr erfolgreichen Kommunikationsplattformen entwickelt. Was früher die Ausnahme war, wird zur Normalität. Doch selbst der scheinbar spielerische Umgang mit weit verbreiteter Technik erfordert Kenntnisse, Fähigkeiten und Vorbereitung. Viele Beiträge zeugen davon, dass nicht jeder spontan vor die Kamera treten sollte. Sehr viele schaden sich mit ihren Auftritten und scheinen sich dessen nicht bewusst zu sein.

Zahlreiche Beispiele sind dafür zu finden, dass beste Absichten nicht immer genügen vor der Kamera, die eigene Persönlichkeit und die Inhalte überzeugen zu präsentieren. Was früher in kleiner Runde als Rede oder Präsentation mit der Wiederholung reifen konnte, wird heute in alle Welt getragen.

 

 

 

Unter uns …

 

Selbst habe ich unzählige Male vor der Kamera gestanden und dabei eine recht gute Figur gemacht. Sonst wäre ich nicht wiederholt gebucht und honoriert worden. Ich bin davon ausgegangen, es zu beherrschen. Doch als ich allein vor der Kamera all die Rollen (von Tonassistent, Kameramann, Moderator und Protagonist) selbst übernehmen wollte, war ich in einer Anfängerposition. Und das trotz all der Erfahrungen vor und hinter richtigen Kameras. Bewusst lasse ich auch diese Beweise im Internet, und hoffe die Entwicklung ist erkennbar. Wobei die Bühne ja üblicherweise meinen Klienten gehört.

 

 

 

Wirkung vor der Kamera

 

Wer die persönliche Wirkung vor der Kamera entfalten will, beginnt am besten damit die aktuelle Wirkung genauer zu betrachten. Vieles, das für überzeugende Gespräche und Präsentationen gilt, hat auch hier Bestand. Doch es kommen weitere Eigenarten hinzu.

Erschwerend macht sich die heutige Vielfalt von Kameras und Medientechnik bemerkbar. Früher galt, umso größer, umso wichtiger. Das kann heute ganz anders sein. So etwas erzeugt zusätzliche Unsicherheit. Schon so gibt es genug zu beachten, weitere Aspekte machen Präsenz und Überzeugungskraft nicht gerade leichter.

 

 

 

Ist-Aufnahme: So wirkst du vor der Kamera

 

Wie sehr überzeugen du und deine Botschaften vor der Kamera? 112 Faktoren spielen eine wesentliche Rolle? Seit 1998 analysiere ich Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen sowie sehr vielen Videobeiträgen kann ich sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lass dir von mir das Feedback geben, welches dich voranbringt. Du bekommst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen, sowie für konkrete Auftritte vor der Kamera die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen.

 

Der nächste Schritt

 

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Datenschutz

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P.S.

 

Wie wirkst du vor der Kamera und woher bekommst du Feedback? Worauf achtest du?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Juni 2016
Überarbeitung: 11. April 2020
AN: #422
Ü:
K:

10 Tipps für den Expertenstatus

10 Wege zum Expertenstatus

Authentisches Selbstmarketing für Spezialisten

Tipps für den Expertenstatus

Expertenstatus

 

Wofür ich schon alles als Experte bezeichnet wurde, ist belustigend. Zumindest, soweit ich mit da Humor erlaube, denn das ist nicht in meinem Interesse. Wer für alles Experte ist, ist für nichts Experte. Außerdem ist die Zuschreibung etwas, dass auf Können und Leistung beruhen sollte. Erfahrungen braucht Zeit, wenn das auch kein ausreichendes Kroterium ist. Es gibt Menschen, die es schaffen eine Ewigkeit in einem Bereich unterwegs zu sein, ohne Erfahrungen anzusammeln, die einen Expertenstatus mit sich bringen.

Schön, wenn der Expertenstatus auch gerechtfertigt ist.

Ein Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb? Weil Kunden sich lieber von jemandem helfen lassen, der weiß, wovon er spricht. Wer als Expertin oder Experte bestehen will, bleibt am Ball und baut den Abstand aus. Und das sowohl bei den Erfahrungen als auch beim Marketing. Hier erfährst du, wie du dir deinen verdienten Expertenstatus erarbeiten kannst. 

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/wmoYBgNpulA

 

Bist du eine Expertin, ein Experte?

 

Drei Dinge machen einen guten Meister:
Wissen, Können und Wollen!

Sprichwort

 

 

 

Wozu Expertenstatus?

 

Der Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb?

Von wegen ein Experte ist nur jemand, der ein Problem für jede Lösung hat. Tatsächlich sind Experten Problemversteher und Problemlöser in einer Person. Dem Profi gelingt, was der Laie sich wünscht. Egal in welcher Branche – als Experte wahrgenommen zu werden, bringt mehr Bekanntheit, mehr Kunden und Möglichkeiten, sich professionell weiterzuentwickeln. Dass wiederum stärkt den Expertenstatus, woraus …. 
Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Endlich einmal ein begrüßenswerter Kreislauf!

 

Vorteile des Expertenstatus:

  • Es macht mehr Spaß in etwas Meisterschaft zu erlangen und zu erhalten
  • Höhere Honorare, bessere Verhandlungsposition
  • Schneller mit weniger Aufwand durch relevante Erfahrungen
  • Höheres Ansehen, mehr Vertrauen, weniger relevanter Wettbewerb
  • Kooperationen: Netzwerke mit anderen anerkannten Experten
  • Mehr hochkarätige Empfehlungen
  • Interessantere und herausforderndere Aufträge

 

 

 

Wer ist ein Experte?

 

Es ist leichter zehntausend Dinge zu studieren, als in einem Fach Meister zu sein.

Chinesisches Sprichwort

 

Es gibt recht unterschiedlich hohe Messlatten bei der Bewertung, ob jemand Experte ist oder nicht – von „nenn-dich-doch-einfach-so“ bis sehr anspruchsvoll.

 

Hinweise für Personen mit Expertenstatus:

  • Sie wissen deutlich mehr über Ihren Bereich, als ein belesener Amateur.
  • Sie haben von Kunden für Ihre Produkte und Dienstleistungen zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.
  • Sie waren in Ihrem Fachgebiet schon häufiger in den Medien.
  • Sie haben zu Ihrem Themenbereich schon Vorträge vor relevantem Publikum gehalten.
  • Sie haben einen relevanten Abschluss oder eine Zusatzqualifikation und umfangreiche Praxiserfahrung.
  • Sie haben ein Fachbuch veröffentlicht.
  • Sie sind in Ihrer Spezialisierung tatsächlich besser als die Masse Ihrer Wettbewerber.

 

 

 

Tacheles

 

Im Vergleich zu den vielen Zeitgenossen, die sich als Experten bezeichnen, gibt es wenig tatsächliche Experten. Gerade in letzter Zeit ist die Ermutigung, sich doch großzügig als Experte zu bezeichnen, allerorten zu hören. Experte – genau wie Coach, Berater, Trainer – ist ja kein geschützter Begriff. Also macht es ja auch nichts, ihn zu beanspruchen. So drucken das selbst viele Berufseinsteiger gerne auf Visitenkarte und Internetdarstellung. Nicht nur Papier ist geduldig! Weder ein Wochenendkurs noch eine zweijährige Weiterbildung mit ein paar verteilten Wochenenden machen einen Experten.

Was einen Experten ausmacht, sind die außergewöhnlichen Kenntnisse und Fertigkeiten. Ja, da sind einige Anbieter anderer Meinung. Aus deren Sicht verständlich, schließlich wollen die ja auch auf Teufel komm raus an Menschen mit Sehnsüchten verkaufen. So werden in Besorgnis erregendem Umfang schicke Zertifikate mit wohlklingenden Bezeichnungen verkauft. Ob das schließlich auch einen Nutzen hat, muss oft nicht interessieren. Nachdem genug Erde verbrannt ist, ziehen sie weiter. Aus den Augen aus dem Sinn. Die vielen Fast-Food-Experten werkeln dann noch so lange, bis wieder eine Branche am Boden liegt. Deren Kunden machen dann zukünftig einen Bogen um nur andeutungsweise ähnlich klingende Angebote.

 

 

 

Trauerspiel oder echter Einsatz

 

 

Mancher zum Meister sich erklärt, dem niemals Handwerk ward gelehrt.

Sebastian Brant

 

Wer auf diese Weise ans Werk geht, tut weder sich noch den Mitmenschen einen Gefallen. Nicht einmal dann, wenn für die Liebhaberei ohne ernsthafte Gewinnerzielungsabsicht kein Geld verlangt wird. Qualität ist nicht Kür, sondern Pflicht! Wer nicht bereit ist den Expertenstatus verdient zu erhalten und zu behalten, der so tut als ob, der neppt. Punkt-um!

Dabei ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es braucht also Zeit, Gelegenheit, Mittel und die Bereitschaft sich dem Ziel stetig zu widmen. Der Weg zum echten Experten dauert und erfordert Aufwand. Das klingt nicht nachdem, was viele auf der Suche nach Betätigung hören wollen. Doch genau so ist es!

Es gibt allerdings auch das andere Phänomen; Menschen mit hervorragenden Kenntnissen und Fähigkeiten, die sich nicht verkaufen können oder wollen. Und bei denen lohnt es sich dafür zu sorgen, dass die relevanten Zielgruppen davon erfahren.

 

 

 

Positionierung und Persönlichkeit

 

Um vom Expertenstatus zu profitieren, um mehr Bekanntheit und mehr Kunden zu gewinnen ist es wichtig sich zu positionieren.

Ideal ist es sich vom Wettbewerb abzuheben und den Vorteil für Auftraggeber zu verdeutlichen. Heute ist das allerdings so eine Sache mit der Einzigartigkeit. Im Zeitalter des Copy&Paste werden nicht nur Informationen und Formulierungen, sondern auch schon mal eine ganze Homepage kopiert. Dabei werden oft noch nicht einmal die wesentlichsten Anpassungen gemacht. So ist das mit der Einzigartigkeit nicht so einfach.

Am individuellsten und schwierigsten zu kopieren, ist die individuelle Persönlichkeit. Auch hier können andere behaupten, es wäre bei Ihnen genauso. Aber der persönliche Kontakt klärt das dann zumindest.

Mittels authentischem Selbstmarketing gilt es der Zielgruppe zu verdeutlichen, mit wem Sie es zu tun hat. Die viel beschworenen Marketingerfolgsgaranten wie der USP (Unique Selling Proposal – Einzigartiges Verkaufsargument) liefern hier oft nicht die Wirkung, die in der Fachliteratur so gerne gefeiert wird. Es lässt sich nicht alles 1 : 1 von Konsumgütern auf das Selbstmarketing von Menschen übertragen. Hier ist nicht immer alles so einfach greifbar und auf einen Punkt zu reduzieren. Es lohnt sich zwar trotzdem es anzustreben, es geht hier aber meist nicht um einen knackigen Slogan, als vielmehr die stetige Feinabstimmung. Zeigen, statt behaupten.

 

 

 

Was keiner weiß, macht keinen heiß

 

Expertenstatus braucht Kommunikation: Die Zielgruppe sollte erfahren, welche Kompetenz sie vor sich hat. Ohne Kommunikation hilft der gesamte Expertenstatus nichts. Nur wie?

Viele schwärmen; etwas Besseres als soziale Medien gibt es nicht. Aber was bedeutet das genau? Und genügt das wirklich? Etwas twittern und alles wird gut? Tatsächlich ist es schon etwas aufwendiger. Schließlich wollen in vielen Bereichen heute mehr Leute gehört werden, als Zuhörer vorhanden sind. Alle auf der Bühne und keiner mehr im Publikum?

Patentrezepte klingen gut, halten aber selten, was sie versprechen. Vieles, das gestern noch deutliche Wirkung gezeigt hat, ist heute so selbstverständlich, dass die realistische Entscheidung für die Teilnahme nicht mehr von Vorteilen motiviert wird, sondern von den Nachteilen, nicht mit dabei zu sein. So ist das oft mit einem Hype. Wenn er gefeiert wird, ist sein Höhepunkt auch schon überschritten. Wer uniform der Masse folgt, geht in ihr unter.

So oder so: Punktueller Aktionismus bringt wenig. Es braucht eine strategische und systematische Vorgehensweise. Die Kommunikation muss kontinuierlich erfolgen, denn Menschen vergessen nun einmal schnell. Also ran ans Werk:

10 Tipps für den Expertenstatus

 

Hier folgt ein Überblick der beliebtesten Methoden für eine kontinuierliche Kommunikation des Expertenstatus. Tatsächlich gibt es sehr viele Wege, um das besondere Angebot sichtbar zu machen. Der einseitige Blick auf das Internet versperrt mitunter den Blick auf die anderen klassischen Marketingwerkzeuge.

 

 

 

1. Publizieren

 

Der Klassiker: Es war einmal … Ja, es gab Zeiten, in denen ein Fachbuch das wichtigste Werkzeug für den Expertenstatus war. Heute ist das eigene Buch in den meisten Bereichen nur noch ein Baustein von vielen. Gerade bei E-Book & Co. gibt es zahlreiche Titel, bei denen nicht nur der Wald sich freut, dass sie nicht gedruckt wurden.

 

 

 

2. Homepage und Blog

 

Die eigene Homepage: Manchmal statisch wie eine Imagebroschüre, manchmal wie ein Schweizer Taschenmesser im Einsatz. Manche stauben vor sich hin und auf manchen tobt das Leben beispielsweise in Form eines gepflegten Blogs.

So ein Experten-Blog hat einige Vorteile. Die Suchmaschinen freuen sich. Wenn die Informationen stimmen, freut sich auch so mancher Leser. Der Experte wird motiviert, sich über aktuelle Themen Gedanken zu machen und zeigt sich so.

Bei aller Begeisterung, die Goldgräberzeiten der Blogkultur sind erst einmal vorbei. Heute scheint es mehr Blogs als Leser zu geben und die vielen Copy-Cats sind auch keine wahre Freude. KI hat dem Thema weitgehend den Rset gegeben. Insofern gehört ein Blog wie Veröffentlichungen dazu, ist jedoch keine Wunderwaffe mehr.

 

 

 

3. Newsletter

 

Manche Experten schwärmen von ihrem Newsletter, während andere einen Bogen um dieses Medium machen. Ich übrigens auch! Insofern überlasse ich es anderen darüber zu berichten. Tipps hierzu gibt es ja ausreichend im Internet.

 

 

 

4. Social-Media

 

Social-Media beinhaltet so einige Kanäle. Die meisten werden vor allem für private Zwecke genutzt. Aber die enorme Reichweite lockt. In Windeseile lassen sich viele Menschen erreichen. Allerdings wird dort vielfach so laut geklappert, dass es schwer ist gehört zu werden, ohne auch gleich wieder disqualifiziert zu werden.

Auch hier gibt es Experten, die dabei helfen können, soziale Medien in die Marketingstrategie zu integrieren. Allerdings zeigt dieses Beispiel anschaulich, dass es gar nicht so einfach ist, tatsächliche Experten zu erkennen. Ich suche selbst schon seit einer Weile nach entsprechenden Experten, die ich weiterempfehlen kann.

Wer eine solche Suche auch aus der Meta-Perspektive betrachtet, lernt gleich auch noch eine Menge darüber, wie es potenziellen Interessenten beim eigenen Angebot geht. Wer sich selbst zum Angebotssuchenden macht – also die Perspektive umdreht – merkt recht schnell, welche Hindernisse das Erkennen wahrer Experten erschweren.

 

 

 

5. Videos bei YouTube & Co

 

Die Ansprüche an Videos sind heute deutlich höher, als vor wenigen Jahren. Obwohl auch da schon viele Videos eher geschadet als genutzt haben, ist der Aufwand heute deutlich höher – mit steigender Tendenz!

Der große Vorteil eines gut gemachten Videos: Texte lassen sich in Auftrag geben oder kopieren, doch der eigene Auftritt gibt mehr über die Person preis. Ein großer Vorteil für all jene, die auch persönlich zu überzeugen wissen.

Zahlreiche Dienstleister wollen auch hier auf die Sprünge helfen und bieten ihre Unterstützung an. Viele der Beispiele überzeugen allerdings lediglich technisch. Die Unerfahrenheit mit dem Medium und eine fehlende Strategie sorgen dafür, dass viele Videos dann nur deshalb im Netz bleiben, weil sie so viel Geld gekostet haben. Wer dieses Medium erfolgreich nutzen möchte, sollte seinen Auftritt sorgfältig vorbereiten wie jeden anderen Auftritt in den Medien oder vor Publikum auch. Und ja, dabei kann ich dir helfen.

Hand aufs Herz; Ich habe das Thema YouTube-Videos ziemlich unterschätzt und im Anfängermodus derartig viel falsch gemacht, dass ich dabei ziemlich Feder gelassen habe. Der Lernprozess war lang und teuer. Es hat etwas Geld, viel Zeit und noch mehr Ansehen gekostet. Hinterher sind wir hoffentlich schlauer. 

 

6. Webinare

 

Auch wieder so etwas, mit dem ich mich bisher nicht so richtig anfreunden konnte, von dem aber einige meiner Klienten schwärmen: Webinare.

Sie sollen dazu dienen, sich als Experte zu präsentieren und mitunter gibt es sogar Geld dafür. Allerdings erinnern mich die meisten Webinare eher an schlecht gemachte Lehrvideos auf YouTube und Werbeveranstaltungen. Zu viele Anbieter haben sich dazu verlocken lassen, den Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren. Und so haben Webinare je nach Branche eher kein hohes Ansehen. Es bleibt abzuwarten, was sich hier zukünftig tut.

 

 

 

7. Gastbeiträge in Blogs

 

Mit Gastbeiträgen auf populären Blogs oder Webseiten können Sie Ihre Expertise auch anderen Gruppen zur Verfügung stellen. 

Achten Sie darauf, dass Sie deren Lesern einen relevanten Nutzen bieten. So können Sie auch zusätzlich auf sich aufmerksam machen.

 

 

 

8. Reden halten

 

Auch auf der Rednerbühne ist der Andrang mittlerweile größer. Die Gelegenheit vor Publikum zu sprechen hat über die Anwesenden hinaus Wirkung, wenn es richtig gemacht wird.

Auf Tagungen, Konferenzen … Gelegenheiten zu sprechen gibt es reichlich. Die Qualität steigt zwar, ist aber immer noch im Durchschnitt so, dass gute Redner positiv auffallen.

Warten Sie nicht, bis Sie gefragt werden. Finden Sie interessante Gelegenheiten, sich als Redner anzubieten. Hartnäckigkeit und Beziehungspflege helfen; gut vorbereitet lassen sich auch durch spontane Einladungen die Weichen stellen. Wenn beispielsweise ein Referent abspringt und Sie einspringen, ist die Chance groß, dass der Veranstalter Sie auch zukünftig berücksichtigt.

Aus meiner Sicht gehört das Halten von Reden zu den wesentlichsten Elementen für das Marketing von Experten.

Lesen Sie hierzu auch: Als Redner zum Expertenstatus

 

 

 

9. Interviews geben

 

Wer als Experte einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, wird früher oder später um ein Interview gebeten. Experten-Blog und Empfehlungen fördern die Wahrscheinlichkeit, gefragt zu werden. Wer nicht warten will: Es geht auch aktiver, indem Sie an aktuelle Themen anknüpfen oder eigene Ideen anbieten.

Üblicherweise führen Interviews zu weiteren Interviews, wenn die grundlegenden Regeln beherzigt werden. Anregungen und Hilfe finden Sie hier.

 

 

 

10. Empfehlungen

 

Das wichtigste Marketinginstrument für Experten sind Empfehlungen. Wenn jemand wirklich gute Erfahrungen mit einem Experten gemacht hat, dann hat dessen Empfehlung besonderes Gewicht in seinem Umfeld.

Allerdings ist nicht in jedem Bereich gleichermaßen die Bereitschaft vorhanden, Empfehlungen auszusprechen. Bei manchen Themen spielt Scham eine Rolle, bei anderen der Wunsch, den Experten als Geheimwaffe für sich zu behalten.

 

11. Podcasts

 

Ob eigener Podcast oder zu Gast in solchen; die Reichweite ist meist übersichtlich. Andrerseits ist es ein sehr intimes Medium. Zu diesem Thema gibt es von mir einige Beiträge. 

 

 

Heute einfacher denn je?

 

Ja, heute geht sehr viel mehr in Eigenregie. So sind wir viel unabhängiger von der Gunst der etablierten Medien. Allerdings hatten deren Auswahlkriterien auch einen Vorteil; die Spreu vom Weizen zu trennen. Viele haben bei höherem Aufwand den Einsatz gescheut.

Heute wird viel mit heißer Nadel gestrickt. Jetzt kann jeder lautstark um Aufmerksamkeit buhlen und das geschieht dann auch oft und lärmend, sodass es für seriöse Anbieter schwieriger geworden ist gehört zu werden, ohne aus der Rolle zu fallen. So relativiert sich die Aussage, dass heute alles so viel einfacher ist.

 

 

 

Fachidiot?

 

Übrigens sind erfolgreich Experten keine Fachidioten. Auch wenn es einige Sprüche dazu gibt; „Spezialisten sind Leute, die nur eine Saite auf der Fiedel haben.“, „Ein Experte ist jemand, der immer mehr über immer weniger weiß, bis er am Ende von nichts alles weiß.“, „Experten sind Leute, die 99 Stellungen kennen, aber kein Mädchen haben.“ Der Vorwurf; je spezialisierter ein Mensch ist, desto weniger weiß er von der wirklichen Welt.

Die Wahrheit; man beherrscht sein Fach nicht, wenn man nur sein Fach beherrscht! Erfahrene Fachkundige sind reiselustig, wagen sich auch über den Tellerrand, interessieren sich für die größeren Zusammenhänge. So entdeckst du auch neue Möglichkeiten, die andere übersehen. Wer sich lange genug in einem Feld aufhält, streift zunehmend häufiger die Philosophie.

 

 

 

Gesagt, getan, erledigt?

 

Als Experte oder Expertin anerkannt zu werden ist eine Sache, den Expertenstatus längere Zeit zu erhalten eine andere. Aus den Augen aus dem Sinn? Wenn es etwas zu holen gibt, sind Nachahmer nicht weit. Und das gerade in Bereichen, in denen die Zugangshürden sehr niedrig erscheinen.

Da staunt der Laie und die Fachfrau wundert sich: So manche Einsteiger wittern da Morgenluft und stecken ihre Ressourcen anstatt in die Qualität der Leistung, lieber in die Aufmachung der Internetseite und Hochglanzvisitenkarte.

Wer als Experte oder Expertin bestehen will, bleibt am Ball und baut den Abstand aus. Und das sowohl bei den Erfahrungen, als auch beim Marketing. Also; dranbleiben!

 

 

 

Unterstützung

 

Unterstützung bei der Entwicklung und Realisierung geeigneter Strategien und konkreter Unterstützung beispielsweise bei Präsentationen finden Sie bei mir. Für zahlreiche mögliche Marketingwerkzeuge suchst du dir am besten die jeweils geeignetste Autorität. Einige Experten kann ich auf Nachfrage nennen. Ich empfehle übrigens nur dann andere Experten, wenn ich deren Leistungen auch beurteilen kann.

 

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Umfrageergebnisse

 

Der Einfluss von Rhetorik und Präsentationsfähigkeiten auf Karriere und Geschäftserfolg ist ...

%

... groß.

%

... mittel.

%

... gering.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2016 bis 2017, n= 1146)

P.S.

 

Was macht aus deiner Sicht Experten aus und wie lässt sich der berechtigte Expertenstatus fördern?

Artikel

 

Visionen und Zukunftspläne: Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird

Eine gute Vision braucht mehr als große Ziele. Erfahre, wie Zukunftsbilder Orientierung geben, Entscheidungen erleichtern und konkrete Schritte ermöglichen.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Experte?

Ein Experte ist eine Person, die aufgrund ihrer Ausbildung, ihres Fachwissens, ihrer Fertigkeiten und ihrer langjährigen Erfahrung in einem bestimmten Bereich über umfassende und autoritative Kenntnisse verfügt. Experten werden oft herangezogen, um in spezifischen Fragen Beratung zu bieten, Entscheidungen zu treffen, Probleme zu lösen oder als sachverständige Zeugen in Gerichtsverfahren aufzutreten. Die Anerkennung als Experte kann durch akademische Grade, berufliche Zertifizierungen, Veröffentlichungen oder die allgemeine Anerkennung ihrer Fachkompetenz durch Gleichgestellte in ihrem Bereich erfolgen.

Weshalb ist es erstrebenswert, als Experte oder Expertin zu gelten?

Es gibt mehrere Gründe, warum es erstrebenswert ist, als Experte oder Expertin zu gelten:

 

 

 

1. Anerkennung und Respekt

Expertenstatus bringt ein hohes Maß an beruflichem Ansehen und Respekt von Kollegen, Kunden und der breiten Öffentlichkeit mit sich.

 

 

2. Einflussmöglichkeiten

Experten haben oft die Möglichkeit, Meinungen zu prägen, Entscheidungen zu beeinflussen und in wichtigen Angelegenheiten beratend tätig zu sein.

 

 

3. Karrierechancen

Als anerkannter Experte oder Expertin können sich berufliche Türen öffnen, sei es in Form von höheren Positionen, speziellen Projekten oder beratenden Rollen.

 

4. Höheres Einkomme beziehungsweise Honorare

Expertise kann auch zu höheren Verdienstmöglichkeiten führen, da Fachwissen in vielen Bereichen hoch bewertet wird und oft knapp ist.

 

 

5. Persönliche Zufriedenheit

 

Umfangreiches Wissen und Können in einem Bereich zu erlangen, kann persönlich sehr bereichernd sein. Es ermöglicht kontinuierliches Lernen und die Befriedigung, komplexe Probleme lösen zu können.

 

 

6. Beitrag zur Gesellschaft

Experten spielen oft eine Schlüsselrolle bei der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, indem sie ihr spezialisiertes Wissen einbringen, um Innovationen voranzutreiben und zur allgemeinen Wohlfahrt beizutragen.

 

 

Fazit

Der Status als Experte oder Expertin kann sowohl berufliche als auch persönliche Vorteile bieten und die Tür zu vielen Möglichkeiten öffnen.

Sie beherrschen Ihr Fach nicht, wenn Sie nur Ihr Fach beherrschen. Karsten Noack

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. November 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #67620
K: CNB
Ü: A