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8 häufige Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

Professionell verhandeln
Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

 

In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Verhandeln ist ein Handwerk

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das auf im Laufe der Zeit erworbenen Fähigkeiten basiert. Dabei gibt einige Fehler, die Sie vermeiden können, egal wie erfahren Sie sind.

 

 

 

8 häufige Verhandlungsfehler

 

Hier sind einige häufige Fehler, die sowohl von Neulingen als auch von erfahrenen Verhandlungsführern gemacht werden.

 

 

 

1. Verhandlungspartner als Gegner behandeln

 

Anstatt ein gemeinsames Interesse in den Fokus zu setzen, werden Verhandlungspartner oft als Gegner betrachtet. Entsprechend gibt es Gewinner und Verlierer, mit entsprechenden Fronten. So eine Sicht hat einschränkende Folgen auf Wahrnehmung, Denken und Handeln.

 

Mehr:

 

 

 

2. Sie hören nicht gut zu

 

Das Ziel im Auge zu behalten ist gut, Tunnelblick weniger. Verhandlungsführer sind oft so sehr darauf konzentriert, ihren Standpunkt darzulegen und das Geschäft abzuschließen, dass sie vergessen, zuzuhören. Dadurch entfremdet Sie sich von der Person, die Sie überzeugen wollen. Die fühlt sich überrollt und alles andere als wertgeschätzt.

Seien Sie vorbereitet und stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Publikum gut kennen. Stellen Sie Fragen, um herauszufinden, woher sie kommen und was für sie wichtig ist. Ganz gleich, wie gut Ihre Präsentation ist, wenn Ihre Zuhörer das Gefühl haben, dass sie nicht gehört werden, werden Sie wahrscheinlich auf taube Ohren stoßen.

 

Anregungen:

 

 

 

3. Sie reden zu viel

 

Ob Sie sich nun gerne selbst reden hören oder meinen Ihre Botschaft würde es erfordern detailliert erläutert zu werden; übertreiben Sie es nicht.

Waren Sie schon einmal in einer Situation, in der jemand erfolgreich kommuniziert hat und dann so lange geredet hat, dass Sie vergessen haben, worum es ursprünglich ging? Über das Ziel hinausgeschossen, schade! Machen Sie diesen Fehler nicht. Legen Sie stattdessen Ihren Standpunkt klar und deutlich dar. Geben Sie der anderen Partei Gelegenheiten, Fragen zu stellen. Beantworten Sie diese Fragen so prägnant wie möglich, fassen Sie sich kurz. Pflegen Sie den Dialog.

 

 

 

4. Sie legen nicht fest, was sie wollen

 

Bevor Sie in eine Verhandlung einsteigen, sollten Sie genau festlegen, was Sie von der anderen Partei wollen. Worum geht es im Kern, was ist wesentlich, was wäre nett?

Legen Sie fest, welches Ergebnis Sie sich im Idealfall erhoffen und welche Mindestbedingungen für Sie akzeptabel sind. Verwenden Sie diese Eckpunkte als Orientierung, um sicherzustellen, dass Sie nicht durch Emotionen oder Manipulationen aus dem Konzept gebracht werden.

Streben Sie an, dass Sie bekommen, was Sie wollen, doch erwarten Sie es nicht. Bleiben Sie beweglich. Bereiten Sie schon im Vorfeld alternative Lösungen vor. Bleiben Sie offen für alternative Wege, die möglicherweise sogar noch besser sind.

 

 

 

5. Es fehlt an Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen auszustrahlen bedeutet, dass Sie Zeit in die Vorbereitung investieren und in der Lage sind, zu zeigen, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Das bedeutet nicht, dass Sie laut oder aufdringlich sein müssen. Pflegen Sie Ihr Wissen, bereiten Sie sich vor, und verhalten Sie sich dann entsprechend. Anstatt nur so auszusehen, als hätten Sie Selbstvertrauen, sorgen Sie dafür, dass es berechtigterweise vorhanden ist und Ihnen das Rückgrat stärkt.

 

 

 

6. Die Bedeutung der Körpersprache wird unterschätzt

 

Der nonverbale Teil der Kommunikation findet weitgehend unbewusst statt. Das gilt für Sie ebenso wie für Gesprächspartner. Wir geben eine Menge über uns und unser Innenleben über diesen Weg preis. Das gibt uns einerseits Hinweise über die möglicherweise unausgesprochene Haltung anderer Menschen, andererseits besteht die Gefahr, dass wir selbst inkongruente Hinweise ausstrahlen, die unseren Absichten entgegenstehen. Besonders ärgerlich ist, wenn Gewohnheiten unnötig Zweifel säen oder zu Missverständnissen führen.

 

Weitere Informationen:

 

 

 

7. Sie bauen keine Beziehungen auf

 

Ein guter Verhandlungsführer baut Beziehungen auf. Die Bedeutung von Rapport wird oft unterschätzt. Wenn Sie sich zum ersten Mal mit jemandem treffen, versuchen Sie nicht sofort an den Verhandlungstisch zu schreiten. Wärmen Sie sich zuerst auf, bevor Sie beginnen zu verhandeln. Treffen Sie sich beispielsweise am Vorabend zum Abendessen, um eine Beziehung aufzubauen und Ihren Gesprächspartner kennenzulernen.

Nehmen Sie sich Zeit, um die persönlichen Beziehungen zu pflegen. Zeigen Sie Ihren Gesprächspartnern, dass es Ihnen nicht nur darum geht, was Sie von ihnen bekommen können, sondern dass sie Ihnen auch persönlich am Herzen liegen. Stellen Sie Fragen zu Dingen, die Sie interessieren, und hören Sie wirklich zu. Greifen Sie diese Themen bei passender Gelegenheit wieder auf, um eine tiefere Verbindung aufzubauen.

Seien Sie vorbereitet, seien Sie glaubwürdig, und lassen Sie die andere Seite wissen, dass Ihnen wichtig ist, was für sie wichtig ist. Win-win ist häufig möglich. Wer Angst davor hat zu verlieren, gibt dem jedoch keine Chance, es erscheint zu gefährlich. Mit entsprechenden Erfahrungen wird das leichter.

 

 

 

8. Sie sagen zu schnell zu

 

Sagen Sie zu schnell zu, verzichten Sie vermutlich auf bessere Angebote. Und selbst, wenn das Angebot an sich fair und gut ist, schadet eine zu schnelle Zusage oft. Wird das erste Angebot zu schnell angenommen, vermutet dessen Anbieter einen Fehler gemacht zu haben; ein viel zu gutes Angebot gemacht zu haben. Vielleicht stellt er sich die Frage, ob Sie viel verzweifelter sind als es vorher den Anschein hatte. Wo ist hier der Haken? Welche Nachteile wurden übersehen? Im besten Fall bleibt ein fader Nachgeschmack. Der bleibende Eindruck, jeder Beteiligte hätte hier ein gutes Geschäft gemacht, kommt so nicht auf.

Beachten Sie die Spielregeln bei Verhandlungen und akzeptieren Sie nicht zu schnell das erste Angebot.

 

 

 

Fazit

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das Übung erfordert. Behalten Sie diese Fehler im Hinterkopf, bevor Sie mit der Verhandlung beginnen, dann gelingt es leichter.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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P.S.

 

Worauf achten Sie bei Verhandlungen? Welche Fehler sind Ihnen bekannt?

Antworten auf häufige Fragen

Was sind die häufigsten Verhandlungsfehler?

Die häufigsten Verhandlungsfehler sind:

  • Schlechte Vorbereitung
  • Unethisches Verhalten
  • Zu schnelles Annehmen eines Geschäfts
  • Kulturelle Unterschiede außer Acht lassen
  • Akzeptieren eines schlechten Angebots oder Verzicht auf eine Win-win-Situation
  • Emotionale Ablenkung

Was ist eine Verhandlung?

Der Begriff „Verhandlung“ bezieht sich auf eine strategische Diskussion, in der ein Problem auf eine für beide Parteien akzeptable Weise gelöst wird. In einer Verhandlung versucht jede Partei, die andere davon zu überzeugen, ihrem Standpunkt zuzustimmen. Verhandlungen beinhalten üblicherweise ein gewisses Geben und Nehmen, was bedeutet, dass oft eine Partei als Sieger aus der Verhandlung hervorgehen wird. Es sind allerdings auch Win-Win-Ergebnisse möglich.

Weshalb ist Verhandeln so wichtig?

Verhandlungen sind aus vielen Gründen so wichtig, ganz gleich, ob sie im Interesse des Einzelnen, eines Unternehmens oder der Regierung geführt werden. Verhandlungen ermöglichen es Ihnen, sich selbst weiterzuentwickeln und in Ihrer Karriere und/oder in Ihrem Leben voranzukommen. Die Fähigkeit zu verhandeln hilft auch bei der Lösung von Konflikten und bei der Schaffung von Werten für sich selbst und eine bessere Welt .

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #873
K:
Ü:

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

Professionell verhandeln
Verhandlungen

Das erste Angebot bei Verhandlungen

 

Bei Verhandlungen lohnt eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dafür, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Das erste Angebot

 

Wer andere Menschen anstecken, begeistern und schließlich überzeugen will, tut gut daran, sowohl die Zielgruppe als auch das Thema bestens zu kennen. Sie haben ein Angebot, dem Sie zum Erfolg verhelfen wollen? Dann profitieren Sie sowohl vom Überblick als auch relevanten Einblicken in das Denken der Zielgruppe. Wenn es uns gelingt, die verschiedenen Perspektiven einzunehmen, können wir auf einer viel breiteren und fundierteren Basis Entscheidungen treffen und gezielter kommunizieren. Gerade in Verhandlungssituationen bringt das eine Menge Vorteile mit sich. Da lohnt sich auch eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dabei, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

 

 

 

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

 

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen, niemals?

Bei fairen Angeboten sind zusätzliche Verhandlungen mitunter nicht förderlich. Im Gegenteil; insbesondere bei Dienstleistungen könnte das sogar einige Nachteile zur Folge haben. Doch manchmal geht es um Positionen, manchmal wäre es Spielverderberei sich dem Spiel einer Verhandlung zu entziehen. Bei manchen Geschäften gelten die gleichen Regeln wie auf dem Flohmarkt, selbst bei riesigen Projekten. Schließlich sind da Menschen am Werk. Dann ist es oft besser, wenn Sie nicht das erste Angebot akzeptieren. Selbst, wenn es Ihre kühnsten Träume übertrifft.

 

 

 

 

Also Abwarten und Tee trinken?

 

Abwarten zu können ist eine wesentliche Fähigkeit des Verhandelns. Voraussetzung für erfolgreiches Verhandeln ist, dass die Beteiligten bereit sind, Kompromisse einzugehen und Zugeständnisse zu machen.

Wer Verhandlungen nicht gewohnt ist, ist oft bestrebt sie so schnell wie möglich abzuschließen. Doch gerade hier ist Vorsicht angebracht. Denn bis auf wenige Situationen hat es sich sehr bewährt, nicht sofort das erste Angebot zu akzeptieren. Und selbst die andere Verhandlungspartei wird nur in den seltensten Fällen davon ausgehen, dass Ihr erstes Angebot angenommen wird. Schon aus diesem Grunde wird das erste Angebot sehr zurückhaltend ausfallen. Schließlich braucht es ja noch genügend Spielraum für die anstehenden Verhandlungsrunden. Wird dennoch das erste Angebot angenommen, vermutet dessen Anbieter einen Fehler gemacht zu haben; ein viel zu gutes Angebot gemacht zu haben. Vielleicht stellt er sich die Frage, ob Sie viel verzweifelter sind als es vorher den Anschein hatte. Wo ist hier der Haken? Welche Nachteile wurden übersehen? Im besten Fall bleibt ein fader Nachgeschmack. Der bleibende Eindruck, jeder Beteiligte hätte hier ein gutes Geschäft gemacht, kommt so nicht auf.

Beachten Sie die Spielregeln bei Verhandlungen und akzeptieren Sie nicht zu schnell das erste Angebot.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Worauf achten Sie bei Verhandlungen?

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Emotionale Erpressung erfordert eine bestehende Beziehung zwischen den Teilnehmern. Zwischen Fremden kommt sie deswegen selten zum Einsatz. Es werden soziale Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit und Respekt an den Haaren herbeigezogen und dann dazu verwendet Gesprächsteilnehmer bei Befolgung mit Zuschreibungen zu belohnen. Wenn Sie darauf keine Lust haben, dann erfahren Sie in diesem Beitrag, was Sie tun können.

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Gut verhandelt haben Sie erst dann, wenn Ihr Gegenüber in Zukunft wieder mit Ihnen verhandeln möchte.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #371
K:
Ü:

Schreiben verändert

Schreiben verändert

Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben
Die Grenzen der Sprache ...

Schreiben verändert

 

So lassen sich Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben fördern.

Überblick

 

 

 

 

 

Schreiben verändert: Veränderungs- und Bewältigungsprozesse

 

Es gibt viele Gründe Gedanken aufs Papier oder auf die Tastatur zu bringen. Eine nicht von jedem Menschen ausreichend gewürdigte Möglichkeit; mit Schreiben Veränderungs- und Bewältigungsprozess unterstützen. Wenn es uns gelingt die Gedanken aufs Papier zu bringen, können wir sie dort ordnen, Zusammenhänge erkennen, klären und dabei zu Einblicken und Erkenntnissen gelangen. Etwas niederzuschreiben kann dabei helfen den Überblick zu bekommen, auch, weil wir mit unterschiedlichen Abständen spielen können.

 

 

 

Wie?

 

Es gibt viele Möglichkeiten sich mit kreativem Schreiben zu beschäftigen. Wer an und mit sich arbeiten möchte, findet im Buch „Selbstwirksam schreiben – Wege aus der Rat und Ratlosigkeit“ von Carmen C. Unterholzer zahlreiche Anregungen dafür. Das Büchlein liefert greifbare Ideen für Veränderungsinteressierte und Therapeuten.

 

 

 

Digital oder analog?

 

Auf welche Weise Sie Ihre Gedanken vom Kopf aus in lesbare Worte übertragen ist eine persönliche Entscheidung. Ich empfehle dafür einen klassischen Stift, vorzugsweise mit Feder und Tinte, für diesen speziellen Zweck zu reservieren. Irgendwie beeinflussen selbst Federform und Tintenfarbe den Prozess. Spielerisch ans Werk zu gehen lohnt sich.

 

 

 

Es lohnt sich

 

So oder so; wenn wir Dinge aussprechen, verändert sich etwas und wenn wir es aufschreiben ebenfalls. Wir gewinnen jedes Mal eine zusätzliche Sicht. Schreiben dient der Psychohygiene. Werden ein paar hilfreiche Prinzipien berücksichtigt, wirkt Schreiben entlastend und heilend.

P.S.

 

Was halten Sie von Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben?.

 

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Sind besitzanzeigende Fürworter politisch korrekt?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Mai 2019
AN: #87866
Englische Version:
K:
Ü:A

Wortwolken

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Überblick

 

 

 

 

 

Wortwolken

 

Wortwolken zu schreiben hilft dabei, Wünsche und Bedürfnisse zu erspüren,  Entscheidungen leichter zu treffen Ansatzpunkte zu finden.

 

 

 

So gelingen Wortwolken

 

Nehmen Sie ein leeres Blatt oder eine der freien Seiten im Notizbuch. Notieren Sie in die Mitte ein Wort zu einem Thema, das Sie beschäftigt. Dabei kann es beispielsweise um den nächsten Urlaub, eine Präsentation, ein wichtiges Gespräch oder eine Entscheidung gehen.

Wenn Sie zwischen zwei Optionen wählen wollen, können Sie auch beide Worte jeweils auf eine Seite des Blattes schreiben. Dann notieren Sie intuitiv Begriffe, die Ihnen in den Sinn kommen. Lassen Sie Ihren Assoziationen freien Lauf. Sie sind niemanden Rechenschaft verpflichtet. Immer raus damit. Bleiben Sie dran, bis Sie den Eindruck haben, es ist Zeit aufzuhören. Hören Sie nicht zu früh auf. Kritzeln Sie herum, nehmen Sie farbige Stifte zur Hand, es ist Ihre Wortwolke.

Was für einen Eindruck macht das Ergebnis auf Sie? Welche Hinweise finden Sie? Lassen Sie die Wortwolke auf sich wirken. Was passt zusammen, was braucht noch etwas? Sticht ein Wort heraus, was will es sagen, wie geht es weiter?

P.S.

 

Nutzen Sie Wortwolken?

 

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Reizworte

Reizworte haben eine negative emotionale Wirkung. Was hat es damit auf sich und wieso lohnt es sich hier achtsam ans Werk zu gehen?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Mai 2019
AN: #87866
Englische Version:
K:
Ü:A

Vorsicht vor dem Aktionismusreflex

Vorsicht vor dem Aktionismusreflex

Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

Aktionismus

Aktionismusreflex

 

Der Aktionismusreflex ist weitverbreitet. Er richtet häufiger Schaden an, als hilfreich zu sein. Selbst unterschätzen wir das Phänomen leider meist.

Video

Vorsicht vor Aktionismus

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Aktionismus

 

Betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln, meist ohne Konzept, wird als Aktionismus bezeichnet und ist nicht nur in Unternehmen und Politik weit verbreitet.

Definition Aktionismus

 

Manch einer hält Hektik und Aktionismus für Krankheiten unserer Zeit. Doch so neu ist diese menschliche Neigung nicht. Gerade in unübersichtlichen, unklaren und neuen Situationen neigen viele Menschen dazu, schnellstens handeln zu wollen. Gerade im leistungsorientierten Umfeld ist blinder Aktionismus zu Hause. Da gilt; wer nicht strampelt, den spült der Strom weg. Durch unüberlegte Handlungen meinen viele Menschen irgendwie doch noch Herr der Lage zu bleiben und alles unter Kontrolle zu bringen. Es ist ein Reflex, der sich in der menschlichen Entwicklungsgeschichte lange Zeit bewährt hat. Lange Zeit und angesichts von Säbelzahntigern und Mammutjagd galt: Besser etwas, als gar nichts zu tun. Dieses weitgehend unüberlegte Verhalten wird als Aktionismusreflex und auch als Action Bias bezeichnet. In der heutigen Zeit erweist sich dieses reflexartige Verhalten immer häufiger als nachteilig. Produktiv zu sein ist weit mehr, als nur beschäftigt zu sein.

Aktionismusreflex

 

Der Aktionismusreflex ist ein spezieller Reflex, in jeder Situation sofort und meist ohne vorhergehende Ideensammlung oder -auswahl, mit einer Aktion um der Aktion willen loslegen zu müssen. In besonders ausgeprägten Fällen wird er auch als „blinder Aktionismus“ bezeichnet. Gut gemeint, doch trotz bester Absichten richtet solcher Aktionismus leicht Schäden an oder vergeudet im besten Fall zumindest Ressourcen.

 

 

 

Aktionismus liegt in der menschlichen Natur

 

Es liegt in der Natur der Menschen, in unübersichtlichen, unklaren und neuen Situationen sofort handeln zu wollen. Die Hoffnung sitzt tief, dadurch wieder Herr der Lage zu sein und alles unter Kontrolle zu bringen. Es handelt sich um einen Reflex, der sich in der menschlichen Entwicklungsgeschichte lange Zeit bewährt hat. Besser ETWAS als GAR NICHTS zu tun, um Gefahren erst einmal abzuwenden.

Dieses Verhalten wird auch als „Action Bias“ bezeichnet, weil Menschen umtriebig sind und die Tendenz haben, zu agieren. Sie wollen lieber aktiv beteiligt sein, als sich passiv den Geschehnissen auszuliefern. Das Bedürfnis drängt selbst dann, wenn ein Eingreifen unnötig ist oder negative Auswirkungen mit sich bringt. Das Stammhirn (aus gutem Grund auch als Reptiliengehirn bezeichnet) sieht heutzutage in der Fantasie so manchen Säbelzahntiger, wo gar keiner ist. Da ist Vorsicht geboten, um nicht voreilig Mitmenschen mit Steinen zu werfen.

Das mag in früheren Zeiten der menschlichen Entwicklung hilfreich für das Überleben gewesen sein, doch die Zeiten haben sich geändert. So ein Säbelzahntiger vor dem Höhleneingang erlaubte kein Zögern. In Situationen, in denen es früher auf Schnelligkeit der Handlung ankam, sind heutzutage wesentlich häufiger Gelassenheit und weniger Aktionismus von Vorteil. Zuerst gilt es die notwendigen Informationen zu beschaffen, Hindernisse und Lösungen zu erkennen und erst dann angemessen zu reagieren. Nach überlegten Entscheidungen wird mitunter sogar oft deutlich, dass gar keine konkrete Reaktion erforderlich ist, sondern ein bloßes Abwarten ebenso erfolgreich und sogar zielführender sein kann.

 

Vorsicht vor blinden Flecken

 

Blinde Flecken begünstigen Aktionismus. Wer sich gut kennt und nachdenkt, neigt weniger zu Aktionismus.

JOHARI-Fenster

Aber wo bleibt da die Geschwindigkeit?

 

Wo Wettbewerb herrscht, da überholen laut Sprichwort; die Großen die Kleinen und die Schnellen die Langsamen. Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit liefern Wettbewerbsvorteile. Doch weil Vorteile meist kopierbar sind, ist der Vorsprung so nur knapp und bestenfalls mit großem Aufwand zu halten. Wer längere Zeit vorne mitspielen will, muss so ständig schneller werden und gleichzeitig an vielen Fronten handeln. Da werden die Ressourcen auf eine harte Probe gestellt. All das will koordiniert werden und nur Dank guter Entscheidungen hat das Bemühen auch Aussicht auf Erfolg. Und es wird nicht einfacher. Die Fehlertoleranz wird in vielen Bereichen stetig geringer. Schneller, immer schneller. Es gilt mittlerweile unter Vollgas mehr und mehr unter einen Hut zu bringen. Und das, ohne innezuhalten. Dafür wird keine Zeit vergeudet. Doch bei zu großer Geschwindigkeit lässt sich schnell etwas übersehen, das sich später als relevanter herausstellt, als vermutet. So werden Alternativen übersehen und eine Reife von Lösungen unterbleibt, der Überblick geht verloren. Willkommen im Hamsterrad!

 

 

 

Besser als Aktionismus: Sauberes Denken statt hektischer Aktivität

 

Vorsprung durch Hektik gibt es nicht. Besser, viel besser, als Aktionismus ist es, Alternativen durchzuspielen, Szenarien zu erkunden und anhand der Konsequenzen aus einer Vielzahl von Handlungsoptionen zu schöpfen. Dann entkommen wir dem ererbten Reflex zum Aktionismus entkommen und denken zuerst nach.

Coaching für Entscheidungen

 

Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.

Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.

Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, sich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Sie finden auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2017
Überarbeitung: 4. Januar  2020
Englische Version:
AN: #361
K: CNB
Ü:

Laterales Denken: Überraschende Ideen durch Querdenken

Laterales Denken: Überraschende Ideen durch Querdenken

Können Sie querdenken?
Schwarz-Weiss-Denken - Können Sie querdenken?

Laterales Denken

 

Überraschende Ideen durch laterales Denken. Doch dazu müssten wir es erlauben. So geht es!

Video

Kreativität: Laterales Denken für überraschende Ideen

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Dem üblichen Denken entkommen

 

Statt möglichst optimale Lösungen zu finden, denken viele von uns in gewohnten Mustern. In den meisten Bereichen dominiert die logische, rationale, analytische, kontrollierte und strukturierte Denkweise. Alles muss begreifbar sein. Viele Menschen denken überwiegend im Schwarz-Weiß-Modus und handeln streng nach Entweder-oder-Schema. Was nicht vertraut ist, erscheint diffus, macht sie ungeduldig, unsicher und ablehnend gegenüber Neuem.

Wir sind tendenziell versucht, aus nicht vertrauten Umgebungen vertraute Teilaspekte herauszulösen und uns daran zu orientieren. Das schränkt unser Denken ein. Damit wir über den Tellerrand denken können, gilt es diese Grenzen hinter sich zu lassen.

 

 

 

Laterales Denken

 

Der Begriff „Laterales Denken“ wurde durch Edward de Bono geprägt. Es beschreibt die Strategie, Aufgabenstellungen mittels unkonventioneller oder scheinbar unlogischer Ansätze anzugehen.

Tatsächlich führen viele dieser Techniken zu sehr hilfreichen Einsichten. Sie helfen dabei, sich vom beengten Weg zu lösen, der schon so oft gegangen wurde. Dafür provozieren sie schon mal, um so überraschende, neue Lösungen zu generieren.

Mittels lateralem Denken werden völlig neue Sichtweisen und ungeahnte Perspektiven in den verschiedensten Bereichen möglich. Laterales Denken kann erlernt werden!

 

 

 

Vier Prinzipien

 

Vier Prinzipien leiten dabei das laterale Denken:

  1. Erkennen beherrschender Denkmuster und Vorstellungen
  2. Suche nach neuen Perspektiven
  3. Überwindung einschränkender Mechanismen des rational-logische (vertikale) Denkens
  4. Bewusste Förderung des Einflusses von Zufällen

 

Beim logischen Denken muss jeder Denkschritt richtig sein, nicht dagegen beim lateralen Denken. Beim lateralen Denken gilt es, Urteile zu verzögern und aufzuschieben, Informationen neu aufeinander einwirken und so einen Freiraum für neue Ideen entstehen zu lassen. Dazu werden Informationen provokativ neu geordnet und stellt allgemein akzeptierte Begriffe infrage gestellt. Edward de Bono hält die Umstrukturierung von Denkmustern für erforderlich, um bereits vorhandene Informationen effektiver zu nutzen. So werden alternative Ansatzpunkte entdeckt.

 

 

 

Wie lässt sich laterales Denken lernen?

 

Was dem lateralen Denken auf die Sprünge hilft:

  • Verändern Sie die Perspektive.
  • Stellen Sie die Dinge auf den Kopf.
  • Zerlegen Sie größere Themen in kleine Häppchen und spielen Sie mit ihnen wie mit Bausteinen.
  • Übertragen Sie das Thema oder Teile davon auf einen anderen Kontext.
  • Verlagern Sie die Aufmerksamkeit.

 

Wie wäre es für den Anfang, mit einer der von Edward de Bono entwickelten Methode zu starten: Sechs Denkhüte für 6 Perspektiven. Sie finden hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und Tipps zur Kreativitätstechnik. Ein umfangreiches Training erhalten Sie im Einzeltraining mit mir.

P.S.

 

Haben Sie mit dem lateralen Denken Erfahrungen gemacht?

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist laterales Denken?

Laterales Denken ist die Fähigkeit, die eigene Vorstellungskraft zu nutzen, um ein Problem auf eine neue Art zu betrachten und eine neue Lösung zu finden.

Weshalb ist laterales Denken wichtig?

Querdenken ist der Schlüssel, um neue und bessere Wege zu finden, Dinge zu tun. Innovation ist eine Notwendigkeit für Wettbewerbsvorteile und Überleben. Laterales Denken ist ein Werkzeug für Kreativität, die zu Innovation führt.

Weshalb wird es laterales Denken genannt?

Der Begriff „laterales Denken“, der auch als Seitwärtsdenken und Querdenken bezeichnet wird, wurde ursprünglich 1967 von Edward de Bono geprägt, um einen alternativen Prozess zum herkömmlichen linearen Denken zu beschreiben.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 9. Juli 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371

Gibt es wirklich keine dummen Fragen?

Dumme Fragen, gibt es die?

Es wird oft behauptet, es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Gibt es wirklich keine dummen Fragen?

Dumme Fragen?

 

Gibt es wirklich keine dummen Fragen? Doch! Allerdings klingen manche Fragen auch nur dumm und sind sehr clever. Wie wäre es mit schlauen Antworten?

 

 

 

Übersicht

 

 

 

Wer nicht fragt, bleibt dumm.

Sesamstraße

Video

Videobeitrag im Schnitt!

Es gibt so Fragen, …

 

  • Warum laufen Nasen, während Füße riechen?
  • Warum hat eine 24-Stunden Tankstelle eigentlich Tür-Schlösser?
  • Bekommt man eigentlich Geld zurück, wenn ein Taxi rückwärts fährt?
  • Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Weshalb ist das Wort „Abkürzung“ so lang?
  • Warum ist „Einsilbig“ dreisilbig?
  • Wieso enthält das Eigelb mehr Eiweiß als das Eiweiß selbst?
  • Weshalb ist nie besetzt, wenn ich beim Telefonieren eine falsche Nummer wähle?
  • Weshalb sollte ich für den Besuch eines Hellsehers einen Termin machen müssen?
  • Wenn Olivenöl aus Oliven gemacht wird, wie sieht es dann mit Baby-Öl aus?
  • Wo wachsen Purzelbäume?
  • Weshalb brauchen Kirchen einen Blitzableiter?
  • Chef, was machen Sie eigentlich beruflich?
  • Wieso sind 5-Cent-Münzen größer als 10-Cent-Münzen?
  • Kann ich gefahrlos ein Foto der Sonne betrachten oder ruiniere ich mir dabei die Augen?
  • Kommen einem Englischlehrer lateinische Wörter spanisch vor?
  • Weshalb nerven Mücken immer nur nachts anstatt tagsüber?
  • Dürfen Vegetarier Fruchtfleisch essen?
  • Schwitzen Kühe unter schwarzen Flecken mehr als unter weißen?
  • Gibt es ein anderes Wort für Synonym?
  • Was ist das Gegenteil von Gegenteil?
  • Macht Schokolade dick?
  • Wenn zwei Personen eine Auseinandersetzung haben, dürfen sie dann nebeneinander sitzen?
  • Wenn alkoholisiertes Autofahren verboten ist, weshalb haben Bars und Kneipen dann Parkplätze?
  • Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
  • Weshalb heißt „Hallo“ auf Italienisch „Ciao“?
  • Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, unbemannt?
  • Wenn ich viele Daten von meinem Notebook lösche, wird es dann leichter?
  • Was ist die Mehrzahl von Plural?
  • Sind drei Vierkornbrötchen besser als vier Dreikornbrötchen?
  • Was bedeutet das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
  • Dürfen Veganer Schmetterlinge im Bauch haben?
  • Dürfen Vegetarier einen Frosch im Hals haben?
  • Was war zuerst, das Huhn oder das Ei?

 

 

 

Dumme Fragen?

 

Am Austausch und Entwicklung interessierte Menschen betonen gerne, dass es keine dummen Fragen gibt. Schließlich sollen zu Fragen ermuntert werden und nicht durch Ansprüche die Latte höher gehängt werden. Das würde, so die Befürchtung, die Wahrscheinlichkeit von Fragen senken. Das ist eine durchaus verständliche Sicht. Allerdings gibt es durchaus Fragen, die als, nun ja, nicht sehr clever empfunden werden.

 

 

 

Hinweis auf eine dumme Frage

 

 

1. Bedenklicher Beigeschmack

 

Manchmal ist die Realität ziemlich skurril. Es gibt Fragen, die von bedenklichem Geist zeugen. Manche Fragen können anderen Menschen durchaus mit Einstellungen konfrontieren, die bei minimalem Mitdenken normalerweise unterbleiben würden. Solche Fragen weisen beispielsweise auf zweifelhafte Überzeugungen hin, sind rassistisch oder auf andere Weise diskriminierend.

 

 

 

2. Faulheit und Desinteresse

 

Auf Fragen, die als Aufforderungen zu verstehen sind, für den Fragesteller zu denken und seine Arbeit zu leisten, also von unverschämter Bequemlichkeit zeugen, verzichte ich auch gerne. Wenn anderen Menschen Arbeit abverlangt wird, die genauso gut selbst erledigt werden kann, ist das nicht sehr respektvoll.

 

 

 

 

 

Vorsicht vor zu schneller Beurteilung

 

Bei allem Wohlwollen, doch manche Fragen fördern das Gefühl des Fremdschämens hervor. Manchmal sind wir dabei allerdings womöglich zu voreilig. Ein zweiter Gedanke hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen.

So manche dumm klingende Frage ist nur überraschend und jenseits der üblichen Denkpfade angesiedelt. Sie zu schnell als dumm abzustempeln und mit einer Killerphrase vom Tisch zu wischen, wäre ein Jammer. Dann würden wir auf neue Perspektiven und Einsichten verzichtet.

Gerade bei Kreativprozessen fördern wilde Fragen oft besonders interessante Antworten zutage. Also immer schön vorsichtig bei der Beurteilung. Meist lässt sich selbst in noch so eigenartig klingenden Fragen noch ein interessanter Kern finden und auf den antworte ich dann. Damit bin ich in der Regel sehr gut gefahren. Devise: Selbst auf schräge Fragen gibt es oft gute Antworten! Schon Paul Watzlawick meinte; der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Gibt es wirklich keine dummen Fragen? Wie gehen Sie mit dumm klingenden Fragen um?

Selbst auf dumme Fragen 
gibt es gute Antworten!

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #345

Binaurale Beats – Top oder Flop? Bringt das was?

Binaurale Beats – Top oder Flop? Bringt das was?

Schallwellen fürs Gehirn?
Gehirn

Binaurale Beats

 

Das Gehirn in Schwingung versetzen. Unfug oder Wundermittel? Was ist dran an binauralen Beats? Bringt das was?

Mit Schwingungen das Gemüt beeinflussen?

 

Mit Schallwellen den Gemütszustand beeinflussen? Klar, mit Musik gelingt das. Binaurale Beats sollen noch ein gutes Stück weitergehen und das Gehirn durch Schwingungen gezielt beeinflussen. Ran an Selbstversuch und Erfahrungsaustausch.

 

 

 

Binaurale Beats!

 

Die Bezeichnung Binaurale Beats setzt sich aus den beiden Worten „Bi“ und „Neural“ zusammen. „Bi“ steht für Dopplung und „Neural“ bezieht sich auf die Nerven und das Nervensystem. Binaurale Beats sind akustische Täuschungen, die durch zwei unterschiedliche, aber gleichzeitig abgespielte Frequenzen im menschlichen Gehirn erzeugt werden.

 

 

 

Frequenzen

 

Als Erfinder der binauralen Beats gilt Heinrich Wilhelm Dove. Er erkannte 1839, dass zwei unterschiedliche Frequenzen, die zeitgleich auf das rechte und das linke Ohr treffen, zu Überlagerungen oder auch pulsierenden Amplituden führen können. Diese Frequenzen entstehen ausschließlich im Gehirn. Deswegen funktionieren Binaurale Beats nur mit guten Kopfhörern.

 

 

 

Gehirnwellen

 

Das menschliche Gehirn produziert Gehirnwellen als elektromagnetische Impulse. Die Frequenzen bestimmen, ob wir entweder wach, konzentriert oder entspannt sind. Die Hirnwellen lassen sich nach ihrer Frequenz in fünf verschiedene Gruppen einteilen:

  • 38 bis 42 Hz
    Gamma-Wellen stehen in Verbindung mit erhöhter Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmung, Stress und Leistungsorientierung. Gamma-Gehirnwellen haben die mit Abstand höchste Frequenz und werden mit schnellem Denken und dem effizienten Verarbeiten von großen Datenmengen verbunden.
  • 14 bis 38 Hz
    Beta-Wellen sind mit dem Alltagszustand verbunden. Sie sind typisch für logisches Denken und kognitiven Aktivitäten, leichtem Stress und Unruhe.
  • 8 bis 12 Hz
    Alpha-Gehirnwellen haben eine niedrigere Frequenz als Beta- oder Gamma-Wellen. Sie stehen in Verbindung mit Entspannung, wie beispielsweise beim Hören von Musik hören oder intensiven Lesen eines Buches. Kreativität und Lernfähigkeit werden gesteigert.
  • 3 bis 8 Hz
    Wer sich im Theta-Zustand befindet, verliert eher das Zeitgefühl und kann auf tiefere Ebenen des unterbewussten Verstands zugreifen. Theta-Wellen wirkend tiefen entspannend, so wie kurz vor dem Einschlafen oder der Meditation.
  • 0 bis 3 Hz
    In der Tiefschlafphase senden wir Delta-Wellen au. Wir schütten im Delta-Zustand regenerative Hormone wie Melatonin, Dehydroepiandrosteron und das Wachstumshormon Somatropin aus.

 

Die Wirkung wird auch durch die Menge und Intensität beeinflusst.

 

 

 

Wirkung

 

Sobald das Gehirn binauralen Frequenzen ausgesetzt ist, beginnt es sich ihnen anzupassen und in der Folge Gehirnwellen mit der gleichen Frequenz zu erzeugen. Dieser Effekt wird auch „Frequency Following Response“ und „Frequenz-Folge-Reaktion“ (FFR) genannt.

 

 

 

Anwendungsbereiche

 

Die Frequenz der binauralen Beats hängt vom gewünschten Zielzustand des Anwenders ab. Eine Anwendung ist beispielsweise eine Frequenz von 200 Hz auf dem linken Ohr und eine Frequenz von 210 Hz auf dem rechten Ohr anzubieten und dann einen Binauralen Beat von 10 Hz zu erzeugen, der in den Alpha Zustand versetzen kann.

Binaurale Beats finden in mehreren Bereichen Anwendung. Einigen haben einen nachweislichen Effekt, andere sind eher fragwürdig.

Beispielsweise bei Personen, die unter epileptischen Krampfanfällen leiden, wird von der Verwendung abgeraten. Im Zweifelsfall lieber einen Mediziner fragen.

 

 

 

Eigene Erfahrungen

 

Vor einigen Jahren experimentiert ich umfangreich mit binauralen Beats. Damals interessierte mich vor allem die Wirkung auf und in Trance. Meine persönliche Erfahrung; die Trancetiefe lässt sich dadurch positiv beeinflussen. Einigen Personen gelang es so deutlich schneller tiefe Trancetiefen zu erreichen.

Die Qualität der Tonquelle und die Verwendung von Kopfhörern scheinen wesentlich für die Wirkung zu sein.

Auch im Mentaltraining machte ich beim Einsatz von binauralen Beats interessante Beobachtungen. Ich hatte den Eindruck, mich besser  konzentrieren und lernen zu können. Da Selbsthypnose ebenfalls diese Effekte hat, habe ich diese Technik dann aus den Augen verloren.

 

 

 

Erfahrungsaustausch

 

Nun habe ich diesen Artikel erneuert, um Erfahrungen auszutauschen. Da meine persönlichen Erfahrungen schon so lange Zeit her sind, hat sich sicher auch die Erzeugung verändert. Die Kommentarfunktion und ich, wir freuen uns auf den Austausch.

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P.S.​

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit binauralen Beats gemacht?

Glossar

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2015
Überarbeitung: 22. Januar 2021
Englische Version:
AN: #913
K: CNB
Ü:

Wir benutzen nur 10 % unseres Gehirns?

Wir benutzen nur 10 % unseres Gehirns?

Ein Blick auf Mythen, die sich zu unrecht halten
Wir benutzen nur 10 % unseres Gehirns?

Mythen über das Gehirn

 

Ein Mythos behauptet, normal sterbliche Menschen nutzen nur 10 % ihres Gehirns. Stimmt das? Was geht wirklich?

 

 

 

Überblick

 

Video

Wir benutzen nur 10 % unseres Gehirns?

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Wir benutzen nur 10 % unseres Gehirns?

 

Es gibt eine Menge Unfug, der nicht nur dank Internet kursiert und dann mit der Anzahl der Wiederholungen irgendwann geglaubt wird.

Ein Mythos behauptet, normal sterbliche Menschen nutzen nur 10 % ihres Gehirns. Wem es gelingt, weitere Prozentpunkte freizusetzen, der sei zu wahrlich Großem imstande. Hört, hört! Die restlichen 90 % werden von den meisten Menschen nur so herumgetragen. Vorwiegend wird dann als nächstes Nobelpreisträger Albert Einstein oder ein anderer revolutionärer Denker bemüht und dessen Geheimnis in Aussicht gestellt. Auf so einen Wettbewerbsvorteil haben viele gewartet. Mit solchen Sehnsüchten wird deswegen schon mal versucht, Kasse zu machen. Viele Versprechungen, wenig Lieferung!

 

 

 

Gedanken zum Mythos

 

Im menschlichen Gehirn vermuten manche ein vor sich hin schlummerndes Potenzial, das darauf wartet, ausgeschöpft zu werden. Es scheint so zu sein, wie in manchem Büroklischee; wenige machen die Arbeit, der Rest des Teams faulenzt vor sich hin. Bei bildgebenden Verfahren wie MRT und PET flackern jeweils nur kleine Bereiche des Gehirns auf und signalisieren, dass sie aktiv sind. Rechtfertigt das die Behauptung, wir Menschen verwenden nur einen kleinen Teil unseres Gehirns oder gar der Vorwurf wir würden 90 % verschwenden?

Nein! Aus folgenden Gründen handelt es sich um einen Mythos:

 

 

1. Betriebsbereitschaft

 

Bei einem Anteil von nur 2 % an der Körpermasse benötigt das Gehirn immerhin 20 % des gesamten Energiebedarfs. Die Hälfte dieser Energie wird dafür eingesetzt, damit das Gehirn bei Bedarf betriebsbereit ist und die anderen für den eigentlichen Betrieb.

 

 

 

2. Neuroplastizität

 

Bei geschädigten Gehirnen, beispielsweise nach einem Unfall mit Verletzungen am Gehirn, erwerben Betroffene erstaunlicherweise verlorene Fähigkeiten zurück. Das wird häufig als Argument verwendet, wir würden zu wenig Bereiche unseres Gehirns verwenden, wenn da so viel brachliegt.

Tatsächlich ist die sogenannte Neuroplastizität dafür zuständig. Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns, sich den Erfordernissen anzupassen. Das Gehirn ist keine starre Masse, sondern innerhalb seiner Möglichkeiten beachtlich anpassungsfähig. Aufgaben mit Prioritäten erhalten mehr Ressourcen.

 

 

 

3. Die Evolution mag keine Energieverschwendung

 

Wären Gehirnbereiche tatsächlich längere Zeit ohne Funktion – ohne Wettbewerbsvorteil – lässt die Evolution sie verschwinden. Energieverschwendung mag die Evolution nicht. Das menschliche Gehirn hat sich ja im Laufe der Menschwerdung verändert und das hält an. Wobei das schon üblicherweise etwas Zeit braucht. Auf ein Update zu warten, lohnt nicht. Besser ist es, aus dem Vorhandenen möglichst Gutes zu machen.

 

 

 

4. Lastspitzen

 

Das Gehirn geht mit der Energie möglichst sparsam um, indem es jeweils nur die relevanten Bereiche aktiviert. Werden verschiedene Bereiche benötigt, dann werden nacheinander verschiedene Gehirnareale aktiviert. Die gleichzeitige Aktivierung von beteiligten Bereichen könnte mehr Energie erfordern, als bei hohem Bedarf verfügbar ist.

 

 

 

5. Von wegen Ruhezeiten

 

Das Gehirn ist selten wirklich untätig. Das sogenannte Ruhenetzwerk wird dann aktiv, wenn aktuell sonst nichts Konkretes ansteht. Wird dann wieder eine Aufgabe begonnen, dann reduziert dieses Netzwerk seine Aktivität wieder.

Auch während des Schlafs ist unser Gehirn nicht ausgeschaltet. Dann verarbeitet und ordnet es die gemachten Eindrücke im synchronisierten Zustand des Tiefschlafs.

 

 

 

Fazit

 

Viele Menschen sind geistig träge. Darauf bezog sich wohl auch der Kommentar des US-amerikanischen Psychologen William James, der schon so häufig für den Mythos hinhalten musste; „Die meisten Menschen erreichen nicht ihr volles geistiges Potenzial.“

Ja, viele Menschen sind körperlich und geistig träge. Gesunder Geist, gesunder Körper und andersherum. Beides beeinflusst sich gegenseitig und beides, Körper und Geist, erfordern Grundvoraussetzung, um zu funktionieren. Ohne Pflege sind kaum Spitzenleistungen zu erwarten. Was nicht gebraucht wird, verkümmert und verschwindet dann mit der Zeit vollständig. Insofern ist da eine Menge Potenzial, das genutzt werden will. Nur bei Versprechungen zu Geheimrezepten für die Aktivierung der 90 % wäre ich zurückhaltend.

P.S.

 

Haben Sie schon Angebote gesehen, die Ihnen versprochen haben das Gehirn endlich vollständig zu nutzen? Wie pflegen Sie Ihr Gehirn?

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Wenn wir nicht mehr wissen, wozu wir aufstehen, wird das Leben mühsam. Sinn setzt Energie frei, gibt Kraft, Orientierung und Erfüllung. Das Handeln hat Richtung und es ist klar, wozu es morgens gilt das Bett zu verlassen. Haben Sie eine Vision, eine Aufgabe? Wofür setzen Sie sich ein?

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Lass das, ich hasse das: Die 15 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

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Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu überrumpeln.

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Gehirn: ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken. Ambrose Bierce

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack 10. Oktober 2009
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Spaziergang statt Krampf am Schreibtisch

Spaziergang statt Krampf am Schreibtisch

Perspektivwechsel, den Kopf freimachen,...

Spaziergang

Spaziergang mit Wirkung

 

Geht es am Schreibtisch nicht so recht voran, dann kann ein Spaziergang mit Zielsetzung Wunder wirken.

Raus aus dem Büro

 

In zwanzig bis dreißig Minuten zu Gelassenheit, Ruhe und Klarheit. Wenn Sie das innere Chaos lösen wollen, lassen Sie es für einen Moment hinter sich und gehen Sie spazieren. Machen Sie es fast so wie auch sonst, fast…

Der Unterschied. Bevor Sie losgehen, definieren Sie Ihre Absicht. Wählen Sie bewusst die Intention Ihres Spaziergangs. Was soll anders sein, wenn Sie zurückkehren? Was wollen Sie dann im Gepäck haben?

 

 

 

Wozu, weshalb, Vorteile

 

Typische Beobachtungen bei der Rückkehr:

  • Es gibt eine Idee, wie mit einer Herausforderung umzugehen ist.
  • Sie fühlen sich entspannter.
  • Der Überblick ist wieder da.
  • Sie wissen, was zu tun ist.
  • Der Mut und die Bereitschaft zu handeln ist gewachsen.
  • Die Antwort auf eine Frage kommt.
  • Die ursprüngliche Fragestellung verändert sich.
  • Sie fühlen Ihre Energie.
  • Ihr inneres Gleichgewicht ist deutlicher, Sie sind wieder ganz bei sich.
  • Insgesamt fühlen Sie sich gut.

 

Der Fokus hat Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln. Öffnen Sie sich für Inspiration und Antworten und sie werden sich Ihnen zeigen. Durch einen kurzen Spaziergang entziehen Sie sich für einen entscheidenden Moment einschränkenden Einflüssen, wechseln Sie die Perspektive und treten Sie in Verbindung mit sich selbst. Schritt für Schritt kommen Sie sich und Ihrem Ziel näher. Bewegung an der frischen Luft ist obendrein wohltuend für den Körper.

 

 

 

Lust?

 

Das klingt gut? Na, dann machen Sie Ihren Spaziergang. Machen Sie den Computer oder das Smartphone aus und gehen Sie einfach los. Genießen Sie jeden Schritt! Was wollen Sie bei der Rückkehr mitbringen?

Video

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P.S.​

 

Was halten Sie von dieser Idee? Was tun Sie, wenn es am Schreibtisch nicht so recht vorangeht.

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2016
Überarbeitung: 15. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #321
K: CNB
Ü:

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