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Reden mit den Händen in den Hosentaschen bei Gesprächen, Reden und Präsentationen?

Reden mit den Händen in den Hosentaschen bei Gesprächen, Reden und Präsentationen?

Nun ja ...
Hände in der Hosentasche

Einfach die Hände in die Hosen?

 

Wohin nur mit den Händen? Einfach in die Hosentaschen und weg sind sie. Viele Redeanfänger halten das anfangs noch für durchaus „cool“, ich und meistens auch das Publikum weniger. Weshalb? Deshalb!

 

 

 

Überblick

 

Video

Hände in den Hosentaschen bei Gesprächen, Reden und Präsentationen?

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Redner mit den Händen in den Hosentaschen

 

Seit ich denken kann gibt es fast bei jedem Training zu Rhetorik und Präsentation anfangs die Fragen nach den Händen und wohin, die in Gespräche sowie bei Reden und Präsentationen gehören. Sehr beliebt ist die Frage, ob sich die Hände gut in den Hosentaschen machen. Das halten dann viele Workshopteilnehmer anfangs noch für durchaus „cool“, ich und meistens auch das Publikum weniger. Weshalb?

 

 

 

1. Irritation

 

Das unerklärlicherweise oft einsetzende Herumkramen in den Tiefen der Hosentaschen beflügelt die Fantasie der Zuschauer und lenkt so von der ursprünglich beabsichtigten Botschaft ab. Ihr Publikum kann ja nicht wissen, dass Sie wegen ihres Lampenfiebers nur die Glückshasenpfote um Beistand bitten.

 

 

 

2. Misstrauen

 

Offene Handflächen fördern Vertrauen, versteckte Hände Misstrauen.

 

 

 

3. Wo bleibt da die Gestik?

 

Wo bleibt da die überzeugende Körpersprache? Wie soll eine angemessene Gestik die Botschaft unterstützen, wenn die Hände aus dem offiziellen Spiel genommen werden? Das erfordert beide Hände.

 

 

 

4. Falsches Signal

 

Es sendet das falsche Signal, die Hände in den Taschen zu lassen, ist auch ein Zeichen dafür, dass Sie Angst haben, unsicher sind oder kein Interesse an der Präsentation haben.

 

 

 

5. Respektlosigkeit

 

Das demonstriert einen Mangel an Respekt. Es wird als respektlos angesehen. Einige Ihrer Zuhörer könnten es als unhöflich empfinden. Es könnte sie verärgern.

 

 

 

 

Wohin dann mit den Händen?

 

Eine stimmige Gestik unterstreicht die Glaubwürdigkeit, veranschaulicht und bestärkt die Argumente. Genau deshalb gehören die Hände ins Blickfeld des Publikums. Ich empfehle den meisten meiner Teilnehmer an Rhetoriktrainings individuelle Ausgangspositionen für die Hände. Die lassen sich dann in alltäglichen Situationen verinnerlichen und das fördert eine natürliche Gestik. Pauschalrezepte richten oft mehr Schaden an, als dass sie helfen. Ein Beispiel für so ein Missgeschick ist die Merkelraute. Sie ist nun zwar als Running Gag zum Markenzeichen geworden, doch das macht sie noch nicht zu einer Empfehlung – im Gegenteil.

 

 

 

Mehr?

 

Sie wünschen sich weitere Anregungen für den Aufenthaltsort der Hände? Die gibt es im Beitrag „Wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen?„.  Tipps für die Entwicklung einer ausdrucksstarken Gestik verrate ich in zahlreichen Beiträgen. Viel Spaß dabei!

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Wie stehen Sie zu Händen in der Hosentasche?

Artikel zu Missverständnissen

Artikel zum Thema Körpersprache

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 15. April 2021
AN: #4546
K:
Ü:

30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen

30+ Tipps für Körpersprache die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützt

Während manche Menschen mit Händen Füßen reden, brauchen andere etwas Inspiration dafür
Gestik in Reden und Präsentationen

Überzeugende Reden und Präsentationen mit Gesten

 

Mit geeigneten Gesten machen Sie es bei Ihren Reden und Präsentationen dem Publikum leichter, das Gesagte zu verstehen. Mit diesen Gesten werden auch die Augen und Spiegelneuronen angesprochen. Lernen Sie Ihre Körpersprache noch gezielter einzusetzen, denn dann überzeugen sowohl Sie als Persönlichkeit als auch Ihre Botschaft.

Definition Gesten

 

In diesem Artikel geht es um Gesten bei denen Hände und Arme bewegt werden, um eine Botschaft auszudrücken oder zu betonen. Gesten sind ein wichtiger Teil der gesamten Körpersprache.

 

Funktion von Gesten

 

Hier ein paar Beispiele, welche Gesten welche Funktion haben.

 

 

 

1. Beschreibende Gesten

 

Gesten helfen dabei, zu beschreiben, wovon Sie sprechen.

a. direkt, beispielsweise, wenn Sie über eine Box sprechen, können Sie mit den Händen das Quadrat einer Box zeichnen.

b. metaphorisch, wenn Sie beispielsweise von einer Gruppe sprechen und mit der Hand einen Kreis zeichnen, und damit diese Gruppe meinen.

 

 

 

2. Hinweisende Gesten

 

Gesten können Ihnen helfen, auf Menschen und Dinge in Ihrer Umgebung hinzuweisen und so den Blick und die Aufmerksamkeit steuern.

 

 

 

3. Ordnende Gesten

 

Gesten helfen Ihnen dabei Struktur in Ihre Redebeiträge zu bringen, beispielsweise indem Sie die Schritte mit Zahlen verdeutlichen, die Sie mit den Händen darstellen.

 

 

 

4. Verdeutlichende Gesten

 

Mit Gesten können Sie beim Sprechen Akzente setzen und die beabsichtigte Bedeutung verstärken. Sie können beispielsweise sehr vorsichtiges genaues Vorgehen mit sanften taktilen Berührungen von Daumen und Zeigefinger verdeutlichen oder Kraft durch energievolle Gesten.

 

 

 

5. Emotionale Gesten

 

Gesten geben Hinweise auf Ihren emotionalen Zustand.

 

 

30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen

 

Gesten gehören zur Kommunikation und können auch Reden und Präsentationen bereichern. Die meisten Redner sind sich der Wirksamkeit ihrer eigenen Gesten allerdings nicht bewusst oder wissen zumindest nicht, wie sie ans Werk gehen sollen.

Gesten entwickeln die meisten Menschen von sich aus. Doch nicht alle Redner setzen sie genauso wirksam ein. Auch sind nicht alle Gesten gleichermaßen geeignet. Mit entsprechendem Fingerspitzengefühl lassen sie sich so trainieren, dass sie sowohl zur Persönlichkeit des Redners, als auch zu Thema und Publikum passen. Das verhindert auch alles, das an eine Merkel-Raute erinnert.

 

 

 

1. Ist-Aufnahme

 

Beginnen Sie mit einer Ist-Aufnahme. Lassen Sie sich, am besten mit professioneller Unterstützung, Feedback zu Ihrer Körpersprache einschließlich der Gesten geben. Dabei decken Sie auch missverständliche Gesten auf, die Ihnen und Ihrer Botschaft schaden.

 

 

 

2. Zeigen Sie Ihre Hände

 

Achten Sie darauf, dass Ihre Hände zu sehen sind. Wenn Sie die Hände hinter dem Rücken oder in den Hosentaschen verstecken verzichten Sie auf eine unterstützende Gestik. Versteckte Hände könnten etwas Unangenehmen halten und reduzieren deswegen das Vertrauen.

Tatsächlich gibt es immer wieder Klienten, die mir davon berichten, in Rhetoriktrainings den Tipp bekommen zu haben die Hände in die Hosentaschen zu stecken, weil das locker aussieht. Weitere Gedanken dazu finden Sie im Artikel Reden mit den Händen in den Hosentaschen?

 

 

 

3. Offene sichtbare Handflächen

 

Sichtbare nach vorne und oben gerichtete Handflächen wirken einladend und freundlicher, als Handflächen, die von oben nach unten zeigen.

 

 

 

4. Illustrierende Gesten

 

Manche Botschaft lässt sich besser mit Unterstützung von Gesten als durch Worte allein vermitteln. Während einige Menschen mit Händen und Füßen reden, sodass einem schon mal schwindlig werden kann, sind in unserer Kultur viele etwas zu zurückhaltend mit Gesten. Spätestens wenn ein Gegenstand beschrieben wird, verwenden auch sonst körpersprachlich zurückhaltende Persönlichkeiten meist illustrierende Gesten. Gut so, denn sie machen es den Empfängern leichter, das Gesagte zu verstehen, denn mit der Körperunterstützung werden auch die Augen angesprochen.

 

Beispiele:

  • Zur Beschreibung eines eckigen Gebäudes werden mit der flachen Hand die vertikalen und horizontalen Konturen in die Luft gezeichnet.
  • Bei einem runden Gegenstand, etwa einem Ball, können die Hände so gehalten werden, als würden sie einen Ball umfassen.
  • Der Bericht einer rasanten Achterbahnfahrt findet in der Luft statt, indem Arme und Hände rhythmisch auf und ab bewegt werden. Dabei werden die in den Kurven greifenden Fliehkräft angedeutet.
  • Ein großer Gegenstand wird vermittelt, indem die Arme weit auseinander gebreitet werden.
  • Das Gewicht eines schweren Gegenstandes wird durch wiegende Bewegungen verdeutlicht.
  • Eng zusammengeführte Finger unterstreichen etwas Winziges.

 

 

 

5. Sprechen Sie die Sinne an

 

Gesten sind ein nützliches Mittel für die Übermittlung sinnlicher, größtenteils visueller und kinästhetischer Informationen. Der visuelle Sinn ist in unserer Kultur sehr dominant. Viele Menschen nehmen Informationen deshalb besser auf, wenn sie sehen können, was gerade beschrieben wird.

 

 

 

6. Fahrige Bewegungen

 

Wer vor Publikum an der Kleidung herumsortiert, Fusseln entfernt, wirkt auf das Publikum so, als ob er von der eigenen Ideen nicht wirklich begeistert ist und als ob er keine ehrliche Antwort geben will. Kaum ein anderes Zeichen weist so deutlich auf Unwohlsein hin, als wenn jemand verzweifelt am Hemdkragen herumspielt, als wenn es sonst zum Erstickungstod kommt. Das wird als Hinweis für Fluchtwünsche gedeutet.

 

 

 

7. Die Gestik wird der Gruppengröße angepasst

 

Wo im kleinsten Rahmen Gesten aus den Handgelenken angemessen ist, wären die bei großen Gruppen hilfreichen ausladenden Arme übertrieben. Mehr zum Einfluss der Gruppengröße auf Reden und Präsentationen finden Sie im Artikel 11 Tipps für unterschiedliche Gruppengrößen bei Reden und Präsentationen.

 

 

 

8. Nicht das Gesicht berühren

 

Das Berühren des Gesichtes mit der Hand und vor allem das Berühren der Nase wird von vielen Beobachtern als Hinweis auf Unwahrheit betrachtet. Es ist zwar nicht zwingend richtig, dass jeder lügt, der sich im Gesicht berührt, aber von vielen Leuten wird das so ausgelegt. Gleiches gilt für das Verdecken des Mundes. So als würde jemand verhindern wollen, dass den Mund unkontrolliert Worte verlassen.

 

 

 

9. Unterlassen Sie Nachahmen und Aufgusshandhaltungen

 

Was bei Frau Merkel zum Running-Gag wurde, ist im Grunde kein guter Stil für Redner. Also machen Sie weder die Merkelraute noch eine andere Standard-Handhaltung nach. Ein guter Präsentationstrainer wird Sie zu einer ganz eigenen und passenden Körpersprache führen, die zu Ihnen, zum Thema, zum Publikum und dem Ziel passt.

 

 

 

10. Immer schön im Rahmen bleiben

 

Bei den Artikeln zur Kreativität plädiere ich immer wieder dafür, aus dem Rahmen zu fallen. Bei der Gestik empfehle ich da tendenziell eher vorsichtig ans Werk zu gehen. Als angemessene Rahmen für die Gestik bei Reden und Präsentationen gilt der Raum von der Oberseite der Brust bis zur Unterseite der Taille. Wenn Sie außerhalb dieses Bereichs aktiv sind, lenkt das schnell ab und Sie wirken als hätten Sie Kontrolle verloren.

Wenn Sie sprechen, ist es für Ihr Publikum natürlich, Ihr Gesicht zu betrachten. Finden Ihre Handgesten auf Taillenhöhe oder darunter statt, wird Ihr Publikum abgelenkt. Wenn es Ihnen hilft, stellen Sie sich vor, dass Sie bis zur Taille im Wasser stehen. Um sichtbar zu sein, sollten alle Ihre Gesten über dem Wasserspiegel stattfinden.

 

 

 

11. Zeigen Sie nicht mit dem Finger auf Menschen

 

Mit dem Finger auf Menschen zu zeigen ist wie eine Stichwaffe in deren Richtung zu halten. Das kommt nicht gut an. Weisen Sie stattdessen lieber mit offenen, nach oben gerichteten Handflächen zum Publikum.

 

 

 

12. Gute Gesten unterstützen die Worte, die Botschaft und den Eindruck den Sie machen

 

Unterstützende Gesten sind wundervoll, unnütze Gesten verwässern und schaden sogar.

 

 

 

13. Gegenstände vor den Körper halten

 

Wenn Sie einen Gegenstand zu lange vor dem Körper halten, dann wirken Sie möglicherweise unsicherer. Etwas direkt vor dem Körper zu halten, wie ein Schutzschild, kann so verstanden werden, dass Sie eingeschüchtert oder zurückhaltend sind. Möglicherweise wollen Sie sich von anderen distanzieren, Abstand halten, fühlen sich in deren Gegenwart nicht wohl. So kann das zumindest gedeutet werden.

 

 

 

14. Weg vom Redepult

 

So ein Redepult hat einige Nachteile. Einer davon ist die eingeschränkte Gestik. Außerdem halten sich viele unsichere Redner verkrampft daran fest. Das lässt weder die Redner, noch deren Botschaft überzeugender wirken. Mehr dazu in den Artikeln 9 Gründe gegen die Verwendung eines Rednerpults und Lernen Sie zu überzeugen, anstatt sich hinter Rednerpulten zu verstecken.

15. Arme vor dem Körper verschränken

 

Die geschlossene Körperhaltung lässt Sie auch nicht gerade so wirken, als wenn Sie den Kontakt zum Publikum genießen. Die verschränkten Arme vor dem Körper sind Klassiker und werden oft übertrieben negativ interpretiert. Manchmal fühlt es sich einfach gut an, die Arme zu verschränken. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand sich tatsächlich abgrenzen und schützen will, sich vor guten Argumenten in Sicherheit bringt, sich unwohl fühlt oder desinteressiert ist. Doch genauso wird es gerne interpretiert! Es kommt seltener gut an.

 

 

 

16. Sich an der Seite des Halses oder Kopfes kratzen

 

Sich andere Seite des Halses oder Kopfes zu kratzen, gilt als Zeichen von Zweifel und Unsicherheit. Bei entsprechendem Halbwissen wird es gar als Hinweis auf eine Lüge betrachtet. Also Finger weg aus diesem Bereich.

 

 

 

17. Händen vor den Genitalien

 

Auch wenn manche Machos der Ansicht sind, es wirke männlich, stark und dominant, wenn sie die Hände vor den Genitalien gekreuzt halten; das Gegenteil ist der Fall. Es ist eine Schutzhaltung. In dieser Haltung werden die Schultern nach vorne gezogen, was den Körper schmaler wirken lässt. Wer meint, sich schützen zu müssen, fühlt sich bedroht. Das wirkt unsicher und senkt den Status. Dann doch lieber die Arme neben dem Körper lassen, die Schultern aufrecht halten und die Brust raus.

 

 

 

18. Der gleichzeitige Einsatz beider Hände

 

Zu häufige und synchrone Parallelgesten lasen Sie steif und langweilig wirken. Machen Sie mit beiden Händen vorzugsweise unterschiedliche Gesten.

 

 

 

19. Richtung von Bewegungen

 

Wir schreiben und lesen hierzulande von links nach rechts. Die wünschenswerte Richtung der Visualisierung geht steil von links nachts oben. Zeitverläufe und viele anderen Entwicklungen werden in unserer Kultur von links nach rechts dargestellt. Das haben wir auch bei der Deutung von Gestik so verinnerlicht. Reden wir über die Vergangenheit, deuten wir nach links (manchmal nach hinten), und wenn wir über die Zukunft sprechen, dann zeigen wir nach rechts (manchmal nach vorne).

Soweit so gut, doch wenn Sie vor einem Publikum stehen, müssen Sie umdenken und alles von rechts nach links beschreiben, damit die Bewegung der Entwicklung für Ihr Publikum erkennbar wird. So erhält Ihr Publikum ein stimmiges Bild von Ihren verbalen Beschreibungen und Ihrer unterstützenden Körpersprache.

 

 

 

20. Hand aufs Herz

 

Heben Sie emotionale Themen beispielsweise dadurch hervor, indem Sie eine Hand auf Ihr Herz legen.

 

 

 

21. Kulturelle Unterschiede

 

Andere Länder, andere Sitten! Was in einem Land als freundliche Geste gilt, kann in einem anderen Land als die Aufforderung für sofortige Liebesspiele oder einen Zweikampf auf Leben und Tod gelten. Also informieren Sie sich lieber über die Eigenarten Ihres Publikums. Sicher ist sicher!

 

 

 

22. Rettungsanker

 

Unsichere Redner nehmen einen Stift oder andern Rettungsanker in die Hand, weil es ihnen damit leichter fallen soll, mit den Händen. Hat der Gegenstand allerdings keine Funktion, dann lenkt er ab. Wobei auch eine wandernde Fernbedienung die Nerven strapazieren kann.

 

 

 

23. Stichwortkarten

 

Stichwortkarten hemmen die Gestik und erfordern Übung, sonst wandern beispielsweise die Moderationskarten ständig hin und her. Die Beobachter werden dadurch abgelenkt.

 

 

 

24. Vorsicht vor dem erhobenen Zeigefinder

 

So ein erhobener Zeigefinger wirkt schulmeisterlich und ist schlecht für die Beziehung zum Publikum.

 

 

 

25. Zu wenig Gestik wirkt langweilig

 

Wenn Sie bei einer Redegelegenheit die Hände die ganze Zeit unbewegt herunterhängen lassen oder in einer anderen Haltung verharren, dann wirkt das langweilig und desinteressiert.

 

 

 

26. Zu viel Gestik wirkt unprofessionell

 

Zu viele oder zu ausschweifende Gesten wirken schnell übertrieben und werden dann unprofessionell und unglaubwürdig interpretiert.

 

 

 

27. Routine

 

Mit der Zeit entwickeln gute Redner ihre ganz eigene Gestik. Das funktioniert am besten durch positive Verstärkung durch Menschen, die sich mit Körpersprache und deren Wirkung auskennen.

 

 

 

28. Bewegung baut Stress und somit Lampenfieber ab

 

Eine angenehme Nebenwirkung vom Einsatz guter Gestik ist, dass die Bewegung Stress abbaut und Lampenfieber reduziert. Allerdings gilt das nicht für jede Bewegung und außerdem sollte sie dabei auch der Botschaft dienen.

 

 

 

29. Von innen nach außen

 

Gute Gestik kommt von innen, vom mentalen Zustand, anstatt von schlechter Schauspielerei. Letzteres nenn sich in der Schauspielerei übrigens Overacting. Machen Sie das besser und die Gefühle größer, dann wird Ihre Gestik das ausdrücken. Tatsächlich setzte ich auch Mentaltraining ein.

 

 

 

30. Übung macht die Meister

 

Bauen Sie Ihre Möglichkeiten aus, lernen Sie mit meiner Unterstützung Ihre Körpersprache dafür einzusetzen, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen.

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

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Artikel zu Missverständnissen

P.S.

 

Worauf achten Sie bei der Gestik während Reden und Präsentationen?

Gesten sind sichtbare Gedanken. - Karsten Noack

Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 3. März 2020
AN: #23441
Ü:
Englische Version:

Stinkefinger und Stinkefinger-Geste: Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und hilft er?

Stinkefinger-Geste: Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und hilft er?

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation, Körpersprache, ...
Stinkefinger

Stinkender Mittelfinger?

 

Was bedeutet der ausgestreckte Mittelfinger und wie hilfreich ist der Stinkefinger?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Stinkefinger und Stinkefinger-Geste

 

Als Stinkefinger wird umgangssprachlich eine üblicherweise als  obszön aufgefasste Geste bezeichnet. Mit Geruch hat er nur im übertragenen Sinne zu tun. Beim Stinkefinger handelt es sich um eine Geste, die man mit dem Mittelfinger der Hand macht. Um den Stinkefinger deutlich zu zeigen, wird die Faust zusammengeballt und der Mittelfinger – mit dem Handrücken ausgerichtet – einer Person oder einer Gruppe entgegengestreckt.

 

 

 

Ursprung

 

Schon die Griechen haben sich in der Antike gegenseitig den Stinkefinger als Symbol für den aufgerichteten Phallus gezeigt. Diese sexuelle Bedeutung hat sie in vielen Kulturen auch heute noch. Sie ist jedoch in erster Linie ganz allgemein ein Ausdruck der Verachtung.

 

 

 

Einsatz

 

Besonders häufig ist sie bei uns im Straßenverkehr zu beobachten. Doch auch, wer sich über einen anderen Autofahrer ärgert, sollte lieber nicht den Stinkefinger zeigen. Bei uns in Deutschland wird sie meistens als Beleidigung verstanden und kann bestraft werden. Der ausgestreckte Mittelfinger kann auch so viel bedeuten, wie; „Lass mich in Ruhe!“.

P.S.

 

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Artikel zum Thema Körpersprache

Körpersprache, die Sie unsympathisch macht

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Was ist bei der Körpersprache während Krisen zu beachten? Was Sie sagen, ist nur ein Teil dessen, was Ihr Publikum von Ihrer Kommunikation mitnimmt. Was schadet, was hilft?

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Für ein Lächeln braucht man 17 Muskeln.
 Für einen ausgestreckten Mittelfinger nur 3.
 Nur, was ist die beabsichtigte Wirkung?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #456417
K:
Ü:AA

Körpersprache: Treffen Emmanuel Macron und Wladimir Putin in Versailles

Körpersprache beim Treffen von Emmanuel Macron und Wladimir Putin in Versailles

Körpersprachenanalyse vom 29. Mai 2017
Körpersprache beim Treffen von Emmanuel Macron und Wladimir Putin in Versailles. Das Bild ist allerdings aus Berlin.

Körpersprache von Emmanuel Macron und Wladimir Putin

 

Ein erstes Zusammentreffen zwischen Emmanuel Macron und Wladimir Putin gab es am 29. Mai 2017 in Versailles. Anlass des Besuchs aus Moskau war eine Ausstellung über die erste Frankreich-Reise von Peter dem Großen vor genau 300 Jahren.

Die Limousine des russischen Staatschefs kam über eine halbe Stunde später als geplant am goldenen Eingangstor an. Mit Absicht, oder nicht?

Der Begrüßung folgte ein langes Gespräch zwischen Emmanuel Macron und Wladimir Putin. Rund eine Stunde später als geplant folgte dann eine Pressekonferenz. Zuerst sprach Macron. An vielen Stellen wirkte Putin, als wenn ihn die Äußerungen von Macron nicht betreffen würden. Als es beispielsweise um die Rechte von Homosexuellen ging und um Peter den Großen, schaltete Putin ab. Er zeigte weder Zustimmung noch Ablehnung. Und auch sonst wirkte er weitgehend abwesend. Seine gesamte Körpersprache signalisierte Langeweile.

Ob hinter diesem Verhalten die Absicht steckt zu zeigen, dass er von Macron nicht beeindruckt ist oder er andere Gründe dafür hat, kann nur er beantworten.

Während der Pressekonferenz auf die Einflussnahme der Medienanbieter Sputnik und Russia Today angesprochen, entgegnete Wladimir Putin, dass Emmanuel Macron diesbezüglich keinen Gesprächsbedarf geäußert hätte. Macron betonte, das sei für ihn schon geklärt, seit Putin ihn zu seiner Wahl gratulierte.

Gemeinsame Interessen dürften der Grund dafür sein, dass beide politischen Vertreter signalisierten, trotz unterschiedlicher Auffassungen und fehlender körpersprachlicher Sympathiebekundungen, insbesondere bei der Bekämpfung des Terrorismus, zusammenarbeiten zu wollen.

 

 

 

Zusammentreffen auf Augenhöhe?

 

Der Handschlag der beiden wurde, nach dem Handschlag mit Donald Trump beim NATO-Treffen in Brüssel und den Bekenntnissen Macrons zu dessen Bedeutung, genauestens beobachtet. Er war angemessen und es war bei beiden sogar ein Lächeln zu sehen.

Die Körpersprache von Emmanuel Macron signalisiert in manchen Aufzeichnungen des Zusammentreffens seinen Führungsanspruch in den Gesprächen. So dominierte er mit seinen Berührungen Wladimir Putin mitunter etwas. Der reagierte darauf nicht.

 

 

 

Sie wollen sich eine eigene Meinung bilden?

 

Pas de problème. Voila, hier sind Videos bei YouTube™:

Anmerkungen

 

In den Beiträgen der Serien Körpersprache und Rhetorik-Check geht es darum die rhetorische Wirkung ausgewählter Personen zu analysieren. Jegliche politische Bewertung bleibt dabei außen vor und ist auch in den Kommentaren nicht erwünscht. Stattdessen geht es darum anhand der Beispiele zu erkennen was unter welchen Umständen funktioniert und was nicht, was lässt sich für eigene Zwecke lernen. Mit anderen Worten; es geht nicht um das Nörgeln, sondern das Aufdecken von Potenzialen.

P.S.​

 

Haben Sie dazu Fragen oder Kommentare?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Handshake-Gates, nicht nur bei Donald Trump

Handshake-Gates, nicht nur bei Donald Trump

Eine kleine Sammlung: Donald Trump & seine spezielle Handschütteltechnik
Handshake-Gates

Handshake-Gates

 

Das die bisherigen Handshake-Gates an die Tragweite der Watergate-Affäre heranreichen behauptet wohl kaum jemand. Doch gerade die eigenwilligen Begrüßungen des US-Präsidenten Donald Trump sind mittlerweile unter diesem Stichwort zu finden.

 

 

 

Eine kleine Sammlung: Donald Trump & seine Handschütteltechnik

 

Trump ist körpersprachlich nicht besonders talentiert. Das ist schon an seinen recht groben Bewegungsabläufen erkennbar. Eigentlich wird der Handschlag von Menschen seit vielen Generationen als Demonstration freundschaftlicher Absichten eingesetzt. Wer die Hand gibt, hat keine Waffe in der Hand, führt nichts im Schilde. Doch bei Trump wird der Handschlag selbst zur Waffe; eine archaisch-brachiale Machtdemonstration, wie man sie in dieser Ausprägung selbst von us-amerikanischen Präsidenten so noch nicht erlebt hat.

 

Beispiele:

  • Trump reicht dem japanischen Premierminister Shinzo Abe die Hand zunächst mit einer offenen Handfläche. Das ist erst einmal ein freundliches, einladendes Signal. Es sagt so viel wie; „Ich überlasse Ihnen die Oberhand“. Reingefallen! Dann schnellt er mit seiner Hand auf Shinzo Abe zu und macht die freundliche Geste gleich wieder zunichte. Trump zieht Abe zu sich. Trump ließ volle 19 Sekunden lang nicht los und tätschelte die rechte Hand seines sichtlich irritierten Gastes noch dazu mehrmals mit seiner linken. Zwischendurch zog er Abes Hand mehrfach ruckartig zu sich. Es müssen quälende Sekunden für den zurückhaltenden Japaner gewesen sein. Sobald Trump den Griff lockert, dreht sich Abe weg und vergrößert sofort den Abstand. Nur schnell weg aus dieser unangenehmen Situation. Wenn es schon nicht die körperliche Flucht ist, dann wenigstens mit den Augen zur Seite schauen und Blickkontakt mit jemand anderem finden. Ein typisches Verhalten, wenn wir uns unsicher fühlen.
  • Donald Trump verweigerte Angela Merkel einen Handschlag vor Pressevertretern
    Donald Trumps Handschläge sind schon so oft eigenartig, doch die Verweigerung eines Handschlags vor der Presse, heizte die Diskussion an. Machte er das bewusst? Manche Interpretationen dürften etwas über das Ziel hinausschießen.
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  • Beim Zusammentreffen mit dem Staatspräsidenten von China Xi Jinping brachte Trump ihn beim Händeschütteln aus dem Gleichgewicht.
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  • Duell mit Emmanuel Macron
    Der französische Präsident Emmanuel Macron revanchierte sich bei Trump vor dem Nato-Gipfel in Brüssel, indem er ebenfalls fest dessen Hände schüttelte. Macron hielt dabei die Hand von Trump einige Sekunden länger fest. Dabei schienen beide die Zähne zusammenzubeißen, da ihre Kiefermuskeln deutlich zu sehen waren.
  • Mehr dazu …

 

 

 

Kein neues Phänomen

 

Kontroverse Meinungen zu Begrüßungen in der Öffentlichkeit sind kein neues Phänomen. Hier wird immer wieder über die Bedeutung und Absichten spekuliert.

So manches Missverständnis resultiert aus kulturellen Unterschieden. Wobei es auch eine Frage des Respekts ist, sich frühzeitig über solche Besonderheiten zu informieren.

Als Microsoft-Gründer Bill Gates der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye die Hand schüttelte, behielt er die andere Hand in der Hosentasche. Daraufhin fragte die Presse, ob es sich um eine respektlose Geste oder um eine unbedachte Form der Lockerheit handelt. In Südkorea hat er damit jedenfalls einer Menge Menschen vor den Kopf gestoßen. Auch hier gilt die alte Regel der Kommunikation: Die Empfänger entscheiden über die Bedeutung einer Botschaft. Umso mehr lohnt sich eine gute Vorbereitung auf der Basis bewusster Entscheidungen.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2017
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:

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