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Bagatellisierung: Der Versuch mit Benzin ein Feuer zu löschen

Bagatellisierung

Ignoranz ist die zweifelhafte Kunst mit offenen Augen nicht die Bedürfnisse anderer Menschen sehen zu wollen.
Glossar Rhetorik und Kommunikation: Bagatellisierung

Bagatellisieren geht oft nach hinten los

 

Es kommt häufig vor, dass unangenehme Themen kleingeredet werden sollen. Weshalb das keine empfehlenswerte Idee ist, verrät dieser Beitrag.

Bagatellisierung geht schnell nach hinten los, besonders bei heiklen Themen. Es signalisiert fehlende Einsichtsfähigkeit, mangelhaftes Verantwortungsbewusstsein und Verzicht auf Respekt. So etwas liefert Sprengstoff, der schnell zum Hochkochen der Emotionen, der sich nun nicht ernst genommen Betroffenen, führt.

 

 

 

Überblick

 

 

 

Reue ist Verstand, der zu spät kommt.

Ernst Freiherr von Feuchtersleben

 

 

 

Bagatellisierung

 

Unangenehme Themen kleinzureden wird vor allem bei Fehlern zu häufig versucht. 

Als „Kleinreden“ beziehungsweise Bagatellisieren oder Bagatellisierung wird das Herunterspielen von Problemen auf ein Minimum verstanden. Der Versuch der Bagatellisierung kann zu nachhaltigen Folgen für die Glaubwürdigkeit führen und bekommt sehr häufig das Prädikat „Blöde Idee!“. Es signalisiert fehlende Einsichtsfähigkeit, mangelhaftes Verantwortungsbewusstsein und Verzicht auf Respekt. Das liefert Sprengstoff, der schnell zum Hochkochen der Emotionen, der sich nun nicht ernst genommen Betroffenen, führt. Wer an einer Eskalation interessiert ist, setzt auf Bagatellisierung bei heiklen Themen. Ansonsten gilt; Vorsicht!

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

P.S.

 

Wie reagieren Sie darauf, wenn Ihre Bedenken nicht ernst genommen werden?

Ignoranz ist ein anderer Name für Respektlosigkeit.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. August 2014
Überarbeitung: 6. November 2022
Englische Version:
AN: #54116
K: CNB
Ü:

Glossar zum Krisenmanagement, weitgehend ernst gemeint

Glossar zum Krisenmanagement, weitgehend ernst gemeint

Damit Sie und Ihre Botschft überzeugen - in Gesprächen, Präsentationen, vor der Kamera. (Keinerlei Rechtsberatung!)
Grundlegendes zum Krisenmanagement

Krisenmanagement

 

Im Rahmen des Medientrainings geht es oft auch um die Schnittstellen zum Krisenmanagement. Deshalb habe ich hier ein Glossar zusammengestellt, damit alle Beteiligten die gleiche Sprache sprechen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Glossar Krisenmanagement A bis Z

 

 

A

 

Alarmplan

 

Ein Alarmplan regelt die wesentlichsten Schritte für die Alarmierung; die Alarmierungskette. Der Alarmplan wird als Vorbereitung auf Krisensituationen erstellt.

 

 

Alarmierungskette

 

Die Alarmierungskette beschreibt die Reihenfolge der Alarmierung bestimmter wichtiger Personen, die erforderlich sind, um ein Ereignis zu bearbeiten. Die Alarmierungskette ist im Alarmplan geregelt.

 

 

Ausschnittdienste

 

Für Unternehmen und Organisationen ist es viel zu aufwendig, alle Medien selbst regelmäßig zu beobachten. Darauf haben sich Ausschnittdienste spezialisiert. Ausschnittsdienste durchforsten die Medien nach relevanten Beiträgen oder Erwähnungen.

Immer wenn ein Beitrag mit dem entsprechenden Stichwort erschienen ist, wird dieser ausgeschnitten und dem Auftraggeber zugesandt. Die Kosten dafür setzen sich meist aus einer monatlichen Pauschale und einem Betrag je Ausschnitt zusammen.

 

 

 

B

 

Babelfisch

 

Der Babelfisch übersetzt Unternehmenssprache, die nur für Eingeweihte verständlich ist, in eine für die Zielgruppe verständliche Sprache. In der Praxis kommen stattdessen Kommunikationsberater zum Einsatz.

 

 

Bagatellisierung

 

Das Herunterspielen von Problemen auf ein Minimum. Der Versuch der Bagatellisierung kann zu nachhaltigen Folgen für die Glaubwürdigkeit führen.

 

 

 

C

 

Clipping

 

Unter einem Clipping wird in diesem Zusammenhang das bei der Medienbeobachtung übliche Sammeln von Zeitungsausschnitten bezeichnet, die sowohl in analoger oder digitaler Form der Dokumentation von Medienberichten dienen.

 

 

 

D

 

Druck

 

Es gehört zur Professionalität, mit dem mit Krisen oft verbundenen Druck umzugehen. Durchdachte Krisenpläne und die Schulung der Beteiligten wie beispielsweise Medientraining, reduzieren den Druck dann im Krisenfall.

 

 

E

 

Evidenz

 

Deutliche Beschreibung eines Geschehnisses oder Umstandes, der dem Publikum den Eindruck vermittelt Zeuge zu sein.

 

 

 

F

 

Fangfragen

 

Mit Fangfragen wird versucht einen versteckten Vorwurf zu machen oder einen Angriff einzuleiten. Durch das verdeckte Erfragen von verfänglichen Hinweisen sollen Rückschlüsse ermöglicht werden. Dies kann sowohl der Wahrheitsfindung als auch der Schädigung eines Interviewpartners dienen. In der Vorbereitung von Presseauftritten und Auftritten vor Publikum werden deshalb auch mögliche heikle Fragen berücksichtigt.

 

 

 

G

 

Gretchenfrage

 

Eine Gretchenfrage ist eine sehr direkte Gewissensfrage.

 

 

 

H

 

Humor

 

So wichtig es ist selbst auch in Krisen den Humor zu behalten, so gefährlich sind Missverständnisse durch Humor. Das Publikum deutet ihn leicht als negativ.

 

 

 

I

 

Inkongruenz

 

Keine Übereinstimmung beispielsweise von verbalen und nonverbalen Botschaften mit der Folge fehlender Glaubwürdigkeit.

 

 

 

Irrelevant

 

Unerheblich.

 

 

 

Irreparabel

 

Nicht wiederherstellbar.

 

 

 

Issues

 

Issues sind Themen, Ereignisse, Prozesse und Entwicklungen, die für Unternehmen und Organisationen eine sichtbare und nachhaltige Wirkung entfalten können. Sie haben grundsätzlich das Potential, sich zu Krisen zu entwickeln. Sie bieten oftmals aber auch große Chancen, durch Veränderungsprozesse die Leistung des Unternehmens zu steigern.

 

 

 

Issue Management

 

Issue klingt doch besser als Krise und Konflikt, oder? Als Issue Management wird die systematische Auseinandersetzung einer Organisation mit Anliegen ihres Umfelds bezeichnet. Es sollen in der Öffentlichkeit aufkommende, organisationsrelevante Themen frühzeitig erkannt werden, um entsprechende Entscheidungen zu treffen und zu reagieren.

Das kann durch Beteiligung am öffentlichen Meinungsbildungsprozess geschehen oder durch Anpassung der Organisationspolitik. Zum Issue Management gehören auch die Maßnahmen einer Organisation, selbst Themen in die öffentliche Diskussion zu tragen.

 

 

J

 

Jour fix

 

Regelmäßige Treffen einer Gruppe, auch ohne konkreten Anlass.

 

 

 

K

 

Kausalität

 

Der Zusammenhang von Ursache und Wirkung.

 

 

 

Körpersprache

 

Körpersprache umfasst die Gesamtheit nonverbaler Botschaften. Bei der Krisenkommunikation ist darauf zu achten, dass verbale und nonverbale Botschaften kongruent bewertet werden. Ist das nicht der Fall, leidet die Glaubwürdigkeit bis hin zur Unterstellung von Unwahrheiten. Hier kommt Medientraining beziehungsweise konkrete Vorbereitung zum Einsatz, um möglichen Missinterpretationen vorzubeugen.

 

 

 

Kongruenz

 

Übereinstimmung von innerer Haltung und äußerem Verhalten. Bei fehlender Kongruenz leidet die Glaubwürdigkeit.

 

 

 

Kreativität

 

Gerade in Situationen die mit Druck verbunden sind, gilt es die Handlungsfähigkeit zu erhalten. Ohne Kreativität reduzieren sich die Optionen zunehmend auf wenige Reaktionen.

 

 

 

Krise

 

Krisen sind die Folge von Konflikten oder nicht beeinflussbaren Vorgängen und implizieren die dringende Notwendigkeit von Handlungsentscheidungen. Es handelt sich um Situationen, die für den weiteren Verlauf der Gesamtentwicklung eines Unternehmens, einer Organisation oder Vorhabens grundlegende Bedeutung haben. Die Entscheidungen beim Krisenmanagement haben wesentlichen Einfluss auf den weiteren Fortgang. Durch professionelle Krisenkommunikation soll dieser Prozess beeinflusst werden.

 

 

 

Krisenhandbuch

 

Das Handbuch des Ereignis- und Kommunikationsmanagements beschreibt inhaltlich die Gesamtsystematik, definiert Rollen- und Aufgabenbeschreibungen der Mitglieder des Krisenstabes, Pläne, Arbeitsanweisungen und Arbeitsmittel. Es konzentriert sich damit auf die Bereiche des strategischen Ereignismanagements und auf relevante Inhalte und Managementabläufe im Bereich der Ereigniskommunikation.

 

 

 

Krisenkommunikation

 

Neben den direkten Folgen einer Krise wird leider zu häufig weiteres Porzellan durch eine unglückliche Krisenkommunikation zerschlagen. Einige Empfehlungen für die professionelle Kommunikation in einer Krise finden Sie hier.

 

 

 

Krisenmanagement

 

Zum professionellen Krisenmanagement gehören alle systematischen Maßnahmen zur Vermeidung von Krisen, Vorbereitung auf Krisen, Erkennung und Bewältigung sowie Nachbereitung von Krisen.

 

 

 

Krisenstab

 

Der Krisenstab umfasst im Ereignisfall die vorgesehenen Beteiligten. Dieser besteht idealerweise aus einem festen Team, das im Einzelfall ergänzt wird. Im Fall einer Krise ist es das wichtigste Entscheidungsgremium. Entsprechende Bedeutung hat die Zusammensetzung und Förderung der effektiven Zusammenarbeit. Hier gilt es im Vorfeld die Grundlagen zu schaffen.

 

 

 

Krisenradar

 

Als Krisenradar werden die Instrumente des Krisenmanagements bezeichnet, die der Früherkennung einer Krise dienen; Issue Management, Ausschnittdienste, Wettbewerbsbeobachtung, Monitoring (online und offline), Meinungsumfragen und -analysen.

 

 

 

L

 

Lapsus linguage

 

Lateinisch für Versprecher. Und denen wird gerne eine tiefere Bedeutung unterstellt.

 

 

 

Lapsus memoriae

 

Lateinisch für Gedächtnisfehler.

 

 

 

Latenzkritik

 

Versteckte Kritik.

 

 

 

Lügen

 

Keine gute Idee, denn die haben ja bekanntlich kurze Beine. Wobei besondere Vorsicht bei Unwahrheiten in Interviews angeraten ist.

 

 

 

M

 

Marvin

 

Ein deprimierter Roboter und kein guter Unternehmenssprecher, auch nicht im Krisenfall. Er sollte sowohl Einsicht als auch Zuversicht vermitteln und sich als Persönlichkeit für die Vermittlerrolle eignen.

 

 

 

Medientraining

 

Medientraining umfasst die für den überzeugenden Medienauftritt und den Umgang mit Medien erforderliche persönliche Vorbereitung im Sinne von Beratung und Training. Im Krisenfall ist es zu spät für ein Medientraining. Hier können Berater konkrete professionelle Unterstützung leisten.

 

 

 

Medienanalyse

 

Die kontinuierliche Beobachtung und Analyse der Berichterstattung von Agenturen, TV, Hörfunk, Print- und elektronischen Medien wie dem Internet. Sie liefern wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Unternehmenskommunikation.

 

 

 

Monitoring

 

Die Vielzahl der Kanäle des Social Media macht es aufwendig, auch diese im Auge zu behalten. Gerade hier herrscht eine spezielle Dynamik, die ihre Chancen und Risiken mit sich bringt. Nur wer hier zeitnahe über Veränderungen informiert ist, kann an der Gestaltung mitwirken. So mancher Shitstorm ist durch Desinteresse und fehlende Medienkompetenz entfacht worden.

 

 

 

Murphys Gesetz

 

Was schief gehen kann, wird schiefgehen. Gutes Krisenmanagement nimmt die wahrscheinlichsten Risiken ins Auge und bereitet sich auf deren Eintreffen vor, wo es sich nicht verhindern lässt.

 

 

 

N

 

Nachrede

 

Schädigende üble Nachrede.

 

 

 

Nachricht

 

Nachrichten können auf vier Ebenen dekodiert werden:

  • Appell
  • Beziehung
  • Inhalt
  • Selbstoffenbarung

 

Deshalb sollte bei der Vorbereitung an die möglichen Deutungen gedacht und die Botschaft so gestaltet werden, dass eine unbeabsichtigte Interpretation unwahrscheinlich ist.

 

 

 

O

 

Opener

 

Ein Opener ist ein Element für die Gesprächseröffnung, das Anknüpfungspunkte liefert.

 

 

 

P

 

Plakativ

 

Anschaulich.

 

 

 

Polemik

 

Polemik ist unsachliche Kritik.

 

 

 

Political Correctness

 

Political Correctness beschreibt, worüber wie berichtet werden darf. Ein sehr heikler Bereich, der gerade im Zusammenhang mit einer Krisensituation besonderes Fingerspitzengefühl erfordert. Auch hier gilt, der Empfänger entscheidet über die Bedeutung der Botschaft. Und ja, es gibt häufig auch unfreundliche Elemente, die sich über eine Gelegenheit der Missdeutung freuen.

 

 

 

Prämisse

 

Prämissen sind Gründe, die einen Standpunkt stützen.

 

 

 

Presseinformation

 

Eine Presseinformation informiert Journalisten über Aussagen, Ereignisse und Ankündigungen. Herausgeber sind neben Unternehmen und Verbänden auch Institutionen, Organisationen, Vereine, Behörden oder Personen des öffentlichen Lebens.

 

 

 

Pseudoplausibilität

 

Informationen und Botschaften werden so präsentiert, dass sie sachlich schlüssig erscheinen, ohne das eine nachvollziehbare Begründung dafür geliefert wird.

 

 

 

Public Relations

 

Strategien und Handlungen zur Förderung des Verstehens und Vertrauens der relevanten Öffentlichkeit, mit dem Ziel deren Zustimmung zu erhalten.

 

 

 

Prophezeiung

 

Vorhersage, Weissagung ohne vollständige Datenbasis.

 

 

 

Q

 

Q&A

 

Q & A ist die gebräuchliche Abkürzung für die englische Bezeichnung Questions & Answers, also auf Deutsch Fragen und Antworten. Eine vorwegnehmende Liste der Antworten auf relevante Fragen von Verbrauchern, Journalisten und anderen Zielgruppen hilft bei der Aufklärung. So ist es leichter sich auf spezielle Aspekte zu konzentrieren. Für die Auswahl der Fragen ist die Perspektive der Zielgruppe maßgeblich. Gelingt es ihr aus der Seele zu sprechen, wird damit unterstrichen, das sowohl Bereitschaft als auch Fähigkeit zu solchen Einsichten vorhanden sind. Je größer ein Unternehmen ist, desto häufiger werden einseitige Sicht und Desinteresse unterstellt.

 

 

 

R

 

Radotage

 

Leeres Geschwätz.

 

 

 

Rapport

 

Die Qualität der Beziehung in Bezug auf ein gemeinsames Thema wird als Rapport bezeichnet. Bei fehlender Wellenlänge erreichen Botschaften kaum ihr Ziel.

 

 

 

Redundanz

 

Redundanz beschreibt die Wiederholung von Informationen mit der Absicht, diesen Nachdruck zu geben. Die Überladung einer Aussage mit Wiederholung kann allerdings auch als Weitschweifigkeit und Ablenkungsversuch empfunden werden.

 

 

 

Relativierung

 

Verharmlosung beziehungsweise Verallgemeinerung, um Kritik zu vermeiden oder abzuschwächen.

 

 

Relikt

 

Überbleibsel früherer Zeiten.

 

 

 

Resonanz

 

Der Anklang, den Botschaften beim Publikum finden.

 

 

Respekt

 

Empfinden die Empfänger das Fehlen von Respekt sich oder einem Dritten gegenüber, kann das zu Widerstand führen. Das ist ein häufiger Auslöser eines Shitstorms und kann schnell mit größeren Schäden verbunden sein.

 

 

 

Restprüf-Effekt

 

Unerwartete Dinge bleiben am häufigsten im Gedächtnis haften.

 

 

 

Rhetorik

 

Die Lehre von der wirkungsvollen Gestaltung von Reden vor Publikum. Hier gelten im Zusammenhang mit der Krisenkommunikation besonders hohe Ansprüche, um eigenen Zielen und auch Erwartungen der Zielgruppen zu entsprechen. Es besteht die Gefahr das beim Publikum der Eindruck entsteht, es handele sich um reine Rhetorik, die von der Realität entkoppelt ist. Dann liegt ein Schaden bei der Glaubwürdigkeit vor.

 

 

 

S

 

Schwarzer-Peter-Spiel

 

Bei einem Problem wird nach einem Schuldigen gesucht, dem es in die Schuhe geschoben werden kann. Es ist oft ein Ablenkungsmanöver, zumal die Lösung des Problems außen vor bleibt. Wer nicht aufpaßt hat am Ende den Schwarzen Peter in der Hand und verloren.

 

 

 

Schwarz-Weiß-Malerei

 

Negativer Fokus bei der Argumentation.

 

 

Shit happens

 

Ausspruch von US-Amerikanern, wenn eine unerwünschte Situation eintritt, die sie locker hinnehmen.

 

 

 

Stabsrahmenübung

 

Eine Stabsrahmenübung ist die Simulation der Reaktionen auf ein mögliches Ereignis, bei dem der Fokus auf die Zusammenarbeit und die Abläufe der Arbeit im Krisenstab gelegt wird. Daher werden üblicherweise keine realen Situationen nachgestellt, sondern die Lage wird nur virtuell durchgespielt.

 

 

 

Stakeholder

 

Ein Stakeholder ist eine Person oder eine Gruppe von Personen, die Ansprüche und Erwartungen gegenüber einem Unternehmen haben. Wichtige Stakeholder-Gruppen können beispielsweise Aktionäre, Politiker, Umweltschutzorganisationen, Arbeitnehmerverbände, Anwohner eines Werkes oder die eigenen Mitarbeiter sein.

 

 

Standby

 

Als Standby wird eine Presseinformation bezeichnet, die nicht aktiv verteilt wird, sondern nur auf Nachfrage herausgegeben wird. Die abgestimmte Sprachregelung ermöglicht dann aber eine schnelle Sprechfähigkeit. Allerdings ist eine Standby vor der Aktivierung stets zu aktualisieren beziehungsweise zu überprüfen.

 

 

 

Stellungnahme / Statement

 

Eine Stellungnahme beziehungsweise ein Statement (auch Emergency-Statement oder Notfall-Statement) ist eine kurze, in sich geschlossene Information. Das Statement ist in kurzen Sätzen vorzubereiten, bevor mit dem Medienvertreter gesprochen wird. Rückfragen von Medienvertretern werden nicht beantwortet. Der Ausstieg aus einem Statement beinhaltet oft den Hinweis auf weitere Informationen, die zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

 

 

 

Suspekt

 

Es mangelt an Glaubwürdigkeit, es bestehen Zweifel an der Aufrichtigkeit.

 

 

 

T

 

Tabuthemen

 

Themen, die nicht angesprochen werden sollen, sind tabu und werden deswegen als Tabuthemen bezeichnet. Übliucherweise sind das genau jene Themen, auf die in heiklen Interviews die Sprache kommt.

 

 

 

Tohuwabohu

 

Urzustand der Welt, Wirrwarr, Durcheinander, Chaos und eine Beschreibung unprofessionellen Krisenmanagements.

 

 

 

U

 

Unwahrscheinlichkeitsdrive

 

Nachdem zahlreiche unwahrscheinliche Realitäten erkundet werden, erfolgt die Rückkehr in die Realität. Im Sinne des Szenariomanagements sehr nützlich in Zeiten von Krisen.

 

 

 

V

 

Vogonische Poesie

 

Vogonische Poesie ist die vermutlich schlechteste Poesie im Universum und sehr ähnlich manchen unmotivierten Statements unprofessioneller Unternehmenssprecher. Insbesondere das lieblose Vorlesen von Statements oder die Verwendung von Telepromtern ohne vorherige Übungen sind schmerzhaft für die Zuhörer und letztlich auch für das Unternehmen.

 

 

 

W

 

Widerspruch

 

Durch fundierte Planung sind unnötige Widersprüche zu vermeiden. Doch auf die dafür erforderliche Vorbereitung wird häufig verzichtet.

 

 

 

X

 

 

 

 

Y

 

 

 

 

Z

 

Zaphod Beeblebrox

 

Zaphod Beeblebrox ist der Präsident der Galaxie, Scherzkeks und schlechter Charakter. Ungeeigneter Persönlichkeitstyp als Unternehmenssprecher. Der Sprecher sollte sehr weise gewählt werden. Auch ein späterer Wechsel wird gedeutet und das selten positiv.

 

 

 

Zweiundvierzig

 

Die Antwort auf die ultimativen Fragen ist 42. Und üblicherweise ist dererlei Antwort nicht zufriedenstellend. Es darf gerne etwas konkreter sein.

 

 

 

Zwei Minuten

 

Laut Internet können durchschnittlich geübte Menschen im luftleeren Raum zwei Minuten überleben. Alle anderen sorgen besser vor, insbesondere, wenn es vor die Presse und vor das Publikum geht.

 

 

 

Ergänzungswünsche

 

Welche weiteren Begriffe gehören aus Ihrer Sicht in diese Liste zum Krisenmanagement?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Was fällt Ihnen denn ein? Hier wäre Platz dafür und willkommen sind Kommentare hier auf den Seiten ohnehin.

Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte. Gustav Heinemann

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2015
Überarbeitung: 6. Juli 2019
Englische Version:
AN: #8776
K: CNB
Ü:

Konflikte an der Wurzel lösen, insbesondere bei der Zusammenarbeit in Teams

Konflikte an der Wurzel lösen, insbesondere bei der Zusammenarbeit in Teams

Lösungen statt Kosmetik. Sicherheitshalber: Coaching, keinerlei Rechtsberatung!
Konflikte an der Wurzel lösen

Übersicht

 

 

 

 

Menschliche Konflikte

 

Konflikte tauchen nicht ohne Grund auf und sie verschwinden nicht, bevor wir uns den Ursachen widmen.
Augen zu und durch, ist keine gute Idee.

Ursachen von Konflikten

 

 

Ein erheblicher Teil von Konflikten resultiert daraus, dass den Beteiligten zu wenig über die anderen bekannt ist, daher zu wenig Verständnis aufbringen kann für die Gründe, aus denen sich die jeweils anderen in einer ganz bestimmten Weise verhalten. Daraus kann unter Umständen sogar die Überzeugung entwickelt werden, andere Bereiche handelten aus Absicht in einer für sie schädlichen Weise. Besonders deutlich wird das in Unternehmen und Organisationen, bei denen die Bereiche sich voneinander abgrenzen sowie in Projekten mit Beteiligten aus solchen Bereichen.

All das führt häufig zu einer Form des Konkurrenzdenkens, bei dem die Abwehr vermeintlicher Intrigen die Wahrnehmung, das Denken und Handeln dominiert.

 

 

 

Zusammenarbeit

 

Henry Ford meinte; Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.

Leicht ist es oft nicht. Früher oder später gibt es eine unterschiedliche Sichtweise auf die Dinge. Bei der Zusammenarbeit unterschiedlicher Interessen, beispielsweise in einem Projekt, sind Konflikte sehr häufig. Selbst bei besten Absichten sind zumindest Reibereien, unbewusste und auch offene Konflikte sehr wahrscheinlich. Jeder Bereich bringt seine eigene Kultur mit, hat eigene Erfordernisse, die gesetzten Ziele so erfolgreich wie möglich zu erreichen. So ärgerlich die aus der Unterschiedlichkeit resultierenden Konflikte erscheinen, so interessant sind die dadurch möglichen Vorteile, wenn es gelingt die Zusammenarbeit konstruktiv zu gestalten. Erst wenn alle im Team an einem Strang ziehen sind erfolgreiche Projekte schlank, effizient und schnell umsetzbar. In komplexeren Projekten sollte zeitgemäßes Projektmanagement genau dafür sorgen.

 

Geeignete Strukturen bei Komplexität

 

Wenn der Überblick verloren geht, lässt sich nicht nur schlechter entscheiden, es resultieren aus dem Wunsch der persönlichen Absicherung unnötige Konflikte.

Besser: Mit möglichst schlanken und flexiblen Prozessen, wenigen Regeln und geringem bürokratischem Aufwand lässt sich schneller und effizienter zu sichtbaren und funktionierenden Ergebnissen kommen. Das Ergebnis befindet sich im Fokus, die Prozesse berücksichtigen auch die – bisher zu oft ignorierten – menschliche Aspekte. Der Zusammenarbeit wird deshalb die erforderliche Aufmerksamkeit gewidmet, was zu besserer Kommunikation sowie mehr Transparenz und Vertrauen führt.

Die Ausrichtung auf eigenverantwortliche Strukturen innerhalb der Teams ermöglicht es den Rahmen des konkreten Vorhabens für die Lösung der Aufgabe zu gestalten, damit hinderliche Bedingungen identifiziert und vermieden werden.

Komplexität wird bewältigt, indem die Intelligenz der Organisation erschlossen wird, meinte Betriebswirt und Begründer der Managementkybernetik Anthony Safford Beer. Er formulierte dazu schon 1959 ein Modell (Viable System Modell) in dem er darauf hinwies, das Hierarchie und Selbstorganisation ins Gleichgewicht zu bringen sind. Es bedarf der Balance zwischen Autonomie und Hierarchie.

Dafür sind unter anderem die folgenden Fragen zu klären:

  • Welche Freiheiten sind zu gewähren, damit im Sinne des Einzelnen dessen maximales Potenzial im Sinne des Projektes entfalten wird?
  • Wie kann eine Fehlerkultur gelebt werden?
  • Wie geht ein Projektteam damit um, das seine abweichenden Strukturen nicht dem der Ursprungsabteilungen, dem Mutterkonzerns oder dem Joint Venture entsprechen?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie gehen Sie mit zwischenmenschlichen Konflikten um?

Konflikte tauchen nicht ohne Grund auf und sie verschwinden nicht, bevor wir uns den Ursachen widmen.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2015
Überarbeitung: 15. Januar 2019
AN: #371

Krisenkommunikation: Mehr als 14 Tipps für die Kommunikation im Krisenfall

Krisenkommunikation: Mehr als 14 Tipps für die Kommunikation im Krisenfall

Coaching & Training. Keinerlei Rechtsberatung!
Tipps für die Krisenkommunikation

Kommunikation in Krisen

 

Selbst kleine Krisen können unerwartet aus dem Ruder geraten, wenn nicht professionell auf ein solches Ereignis reagiert wird. Es kommt es auf jedes Wort an, selbst zwischen den Zeilen wird gelesen. Tipps für die Krisenkommunikation.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Krisenkommunikation

 

Nicht schön und doch können sie immer wieder auftauchen: Krisensituationen. Wer etwas unternimmt, kann dabei Fehler machen.

Nicht jede Krise muss dabei augenscheinlich so groß erscheinen, um das Ansehen eines Unternehmens oder einer Organisation zu bedrohen. Aber selbst kleine Krisen können unerwartet aus dem Ruder geraten, wenn nicht professionell auf ein solches Ereignis reagiert wird.

Für die gelungene Krisenkommunikation ist in erster Linie die sorgfältige Vorbereitung zuständig. Wenn geschehen ist, was nicht geschehen sollte, ist es üblicherweise etwas spät für ein Medientraining. So oder so, hier folgen ein paar grundlegende Empfehlungen für den Krisenfall.

 

 

 

Mehr als 14 Tipps für die Kommunikation im Krisenfall

 

 

1. Strategie

 

Es ist passiert: Jetzt schnell die durchdachte Sammlung mit Plänen für Krisen aus der Schublade holen. Wer gut vorbereitet ist, wählt eine geeignete vorbereitete Strategie, die gegebenenfalls angepasst wird. Und, wenn keine Strategie in der Schublade wartet? Dann braucht es trotzdem eine Strategie. Blinder Aktionismus richtet mehr Schaden an, als er bringt.

 

 

 

2. Erreichbarkeit

 

Verstecken hilft nicht: Gerade bei spektakulären Ereignissen wollen die Medien rasche Antworten. Hoppla, der Andrang ist ungewohnt: Je nach Nachrichtenlage sind es überwältigend viele Medienanfragen, die da hereinstürmen. Damit effektiv umzugehen gelingt nur denen, die sich blitzschnell organisieren können, weil die Hausaufgaben gemacht wurden.

 

 

 

3. Ansprechpartner

 

Unter großem Druck kann es schnell geschehen, dass unterschiedliche Sprecher unterschiedliche Aussagen machen. Deshalb empfiehlt es sich möglichst nur einen Sprecher zu benennen. Wenn das nicht praktikabel ist sollten den verschiedenen Sprechern möglichst klare Rollen und Zuständigkeiten zugeordnet und eine enge Abstimmung sichergestellt werden.

Mehr Sprecher kommen zum Einsatz, wenn eine Krise sich länger hinzieht oder so viele Anfragen erfolgen, dass ein Sprecher allein das nicht mehr schaffen kann. Dennoch ist es förderlich, einen Hauptsprecher einzusetzen. Auch, um ein vertrautes Gesicht anzubieten.

 

 

 

4. Steigerungsmöglichkeiten

 

Um Spielraum nach oben zu behalten, sollten die Vertreter der Unternehmensspitze in der Regel nicht in der ersten Phase der Krise selbst sprechen. Wenn doch, dann zu grundsätzlichen Themen. Solange die Fakten nicht gesichert sind, können voreilige Äußerungen leicht der Glaubwürdigkeit schaden.

Außerdem haben Auftritte der obersten Repräsentanten in einer Krisensituation Signalwirkung. Mit ihrem Erscheinen wird eine Herausforderung zur Chefsache.

 

 

 

5. Zusagen halten

 

Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind nicht nur Worte, sie haben eine Bedeutung, die Sie durch Ihr Verhalten unterstreichen sollten. Gesagt, getan! Wenn Sie beispielsweise kurzfristig Informationen in Aussicht stellen, halten Sie Ihr Wort. Die Informationen müssen dann auch folgen. Wenn Sie ein Interview versprechen, geben Sie es auch. Im Zweifelsfall denken Sie lieber zweimal nach bevor Sie Versprechungen machen.

Vertrauen braucht Zeit, gerade im Hinblick um Partner bei den Medien. Investieren Sie frühzeitig in das gegenseitige Vertrauen.

6. Geeignete Botschaften wählen

 

Zahlen, Fakten und Zahlen sind gut, aber üblicherweise nicht ausreichend. Gerade in Krisensituation brauchen Sie eine geeignete Botschaft. Diese Botschaft soll verständlich, programmatisch, zukunftsgerichtet und lösungsorientiert sein. Entsprechend durchdacht sollten Botschaften gewählt werden, was sich meist besser im Team als im Eifer des Gefechtes macht.

 

 

 

7. Es kommt nicht nur darauf an, was, sondern auch wie Sie es sagen

 

Ihr Auftreten ist gerade in solchen Situationen sehr wichtig. Das Publikum liest auch zwischen den Zeilen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die zu einer negativen Interpretation und zum Verlust Ihrer Glaubwürdigkeit führen. Es gilt die Sicherheit zu vermitteln, mindestens das Notwendige zu tun und die erwartete Einsicht für Fehler an den Tag zu legen. Den passenden Tonfall zu finden, ist nicht immer so einfach. Jeder noch so kleine Hinweis auf Arroganz kann eine unangenehme Dynamik in Gang bringen. Wie auch sonst gilt: Der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft.

Gerade gestandene Persönlichkeiten sind es gewohnt, zu überzeugen, sich durchzusetzen. Sie unterschätzen deswegen sehr häufig Krisensituationen. Doch hier gelten eigene Spielregeln.

 

 

Tipps, um Ihren Auftritt souverän zu meistern

 

Überzeugen werden Sie nur, wenn Ihr Publikum sowohl Ihnen als Persönlichkeit und den Aussagen vertraut. Das Eine geht nicht ohne das Andere.

Achten Sie immer wieder auf den Überblick. Ich empfehle Ihnen hierzu das Mindmapping. Verinnerlichen Sie vor Ihrem Auftritt Ihre beabsichtigten Aussagen. Gut vorbereitet – auch in bewegten Zeiten findet sich dafür der erforderliche Raum – haben Sie dann mehr Fokus auf Ihr Auftreten, auf die Fragen der Journalisten und die Strategie.

 

Sprache

 

  • Der Reihe nach
    Machen Sie kurze Pausen beim Sprechen, anstatt möglichst schnell wieder zu flüchten.
  • Lebendig und glaubhaft
    Einige prominente Beispiele zeigen Unternehmenssprecher, die unbeteiligt Texte vom Teleprompter wiedergeben. So, als wenn jegliche menschlichen Anteile entfernt wurden. Dagegen ist Siri hochemotional. So funktioniert das nicht. Manche dieser Sprecher treten dann kurze Zeit später erneut vor die Kamera, um ihren Rücktritt bekannt zu geben. Sie haben das Publikum nicht erreicht, es dadurch zusätzlich verärgert. Mitunter führt auch erst das zur tatsächlichen Krise. Also; zeigen Sie das Sie meinen, was Sie sagen. Statt monoton zu reden, setzen Sie gezielt Ihre Stimme ein, um wichtige Punkte zu betonen.
  • Atmung
    Nehmen Sie sich genügend Zeit, atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Sie wollen begründete Zuversicht vermitteln und das funktioniert nicht, wenn Sie gehetzt und unsicher wirken.
  • Unterbrechen Sie niemanden, lassen Sie sich aber auch von niemandem unterbrechen.
  • Konzentration
    Bleiben Sie beim Wesentlichen.
  • Sie sind beteiligt, also übernehmen Sie die Verantwortung.
    Zeigen Sie Emotionen und Empathie, doch lachen Sie nicht. Vermeiden Sie, was leicht missverstanden werden kann.
  • Entschuldigungen
    Einige Empfehlungen für Entschuldigungen finden Sie im Artikel Stehen Sie zu Ihren Fehlern

 

 

Körpersprache

 

  • Präsenz
    Unterstützen Sie mit Ihrer Körpersprache die Botschaft. Betreten Sie den Raum mit Überzeugung und achten Sie darauf, nicht arrogant oder aggressiv zu wirken. Wobei das durch die natürliche Stressreaktion des Stammhirns nicht so einfach ist. Adrenalin und Co. wirken sich aus. Doch weder Impulse zur Flucht oder zum Kampf liefern einen Beitrag. Im Gegenteil!
  • Stand
    Sie haben einen Standpunkt? Gut, dann stehen Sie aufrecht. Stehen Sie zu dem, was Sie sagen. Das ist doch selbstverständlich, meinen Sie? Dann analysieren Sie doch mal eine Reihe von Sprechern. Selbst die hochkarätigen Sprecher machen da im Eifer des Gefechts Fehler.
  • Angemessener souveräner Blickkontakt
    Ein wandernder, ausweichender Blick wird als Hinweis auf Unsicherheit und Unehrlichkeit gedeutet.
  • Bewegungen Machen Sie keine nervösen Bewegungen mit Händen und Füßen. Unterlassen Sie, was als Lüge gedeutet werden kann. Hinweise dazu finden Sie hier.
  • Gestik und Mimik
    Ihre Mimik und Gestik sollte der Situation angemessen sein und die Aussagen unterstreichen. Wenn Sie kein erfahrener Schauspieler sind, wird alles das Sie nicht wirklich auch meinen, körpersprachlich nicht kongruent wirken. Zuschauer bemerken zumindest unbewusst; da stimmt etwas nicht.

 

Krisenkommunikation erfordert Fingerspitzengefühl.

Bereiten Sie sich daher gut vor. Lassen Sie sich nicht von der angespannten Situation aus der Ruhe bringen, sondern handeln Sie stets überlegt.

8. Keine unbedachten Schnellschüsse

 

Schnell ist nicht identisch mit überhastet und unüberlegt. Besser: Kurz innehalten und nachdenken. Dann: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Gerade bei unangenehmen Ereignissen ist das Bestreben groß, spontan zu reagieren und die Dinge geradezubiegen. So verständlich das Bestreben ist schnell zu handeln, darunter leidet leicht die Präzision. Mit bestem Gewissen geantwortet, doch wenn sich später herausstellt, dass eine Aussage zwar im besten Wissen, jedoch ohne ausreichende Prüfung erfolgte, kann das sehr schaden. Selbst, wenn es sich um ein Detail handelt, beginnt genau dort die Glaubwürdigkeit zu bröckeln. Unwahrheiten in Interviews bergen sehr große Risiken. Deshalb gilt es sauber auf Detailtreue zu achten.

 

 

 

9. Am Ball bleiben

 

Bei einer Krise stehen nicht nur Sie, sondern auch die Medien unter einem hohen Druck. Deren Publikum orientiert sich dort, wo die Neuigkeiten am schnellsten geliefert werden. Und das Publikum bevorzugt Quellen, von denen immer wieder etwas Neues zu erfahren ist. Insofern sollten auch Sie daran interessiert sein kontinuierlich neue Informationen anzubieten. Falls Sie als interessanter Gesprächspartner nicht zur Verfügung stehen und somit Informationsquellen versiegen, bedienen sich die Medien anderswo. Und damit reduziert sich Ihre Einflussnahme.

 

 

 

10. Abstimmung mit Partnern

 

Bei Krisen sind Sie häufig nicht ganz allein. Reden Sie miteinander. Vereinbaren Sie, wer worüber Auskunft gibt und geben Sie diejenigen Themen ab, die von einem anderen Beteiligten zu vertreten sind.

Aber Achtung: Nicht mit jedem Beteiligten wollen Sie in Zusammenhang gebracht werden. Jeder Beteiligte hat außerdem eigene Interessen, die nicht mit Ihren im Einklang stehen müssen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellantransporter.

 

 

 

11. Auf heikle Fragen vorbereiten

 

Regelmäßig tauchen bei Krisen heikle Fragen auf. Wieso sollten Sie warten, bis es zu spät ist?

Überlegen Sie im Vorfeld, aus welcher Richtung auf Sie geschossen werden könnte, welche Vorwürfe gemacht werden könnten. Und bereiten Sie gute Antworten darauf vor. Und weil wir nun mal als Menschen blinde Flecken haben, holen Sie sich professionelle Unterstützung ins Boot. Das ist übrigens eine meiner Kompetenzen. Bei der Vorbereitung ins Schwimmen zu kommen ist als Trainingssituation in Ordnung, vor der Öffentlichkeit nicht. Wieso sollten Sie auch?

 

 

 

12. Augen und Ohren offen halten

 

„Eine Lüge geht um die halbe Welt, bevor die Wahrheit auch nur die Hosen anziehen kann“, wusste schon Winston Churchill. Besonders dank der Beliebtheit von Social Media verbreiten sich Gerüchte und Halbwahrheiten rasant. Kein Wunder, sie sind oft medienwirksamer als die Realität. Während ein Unternehmen früher in aller Ruhe ein Statement vorbereiten konnte, ist heute eine zeitnahe Kommunikation erforderlich.

Doch dazu ist es erforderlich nah am Geschehen zu sein und das findet heutzutage auf vielen Ebenen zeitgleich statt. Nutzen Sie ein wirksames Monitoring, um die Reaktionen im Auge zu behalten. Beobachten Sie die relevanten Kanäle und unterschätzen Sie auch die scheinbaren Nischenmedien nicht. Je besser Sie informiert sind, desto abgestimmter können Sie handeln.

Eine Krise kann schnell zum Haifischbecken werden. Bei Krisen tauchen oft Gerüchte auf. Manche aus dubiosen Quellen, mit unterschiedlichsten Interessen. Wettbewerber nutzen die Gunst der Stunde und Medien suchen O-Töne. Vermeintliche Experten sehen ihre Chance, sich in den Vordergrund zu rücken und stellen mehr oder weniger wilde Thesen auf. All das kann dem Ansehen Ihrer Organisation nachhaltig schaden. Deshalb bleiben Sie wachsam.

 

 

 

13. Handeln oder …?

 

Es hilft zu wissen, wann es besser ist die Dinge auszusitzen beziehungsweise im Hintergrund zu gestalten. Nicht immer ist es die beste Entscheidung, sofort und auf alles zu reagieren.

Krisenkommunikation muss nicht immer offensiv sein. Auch wenn Krisenkommunikationsberater Ihnen raten, immer alles auf den Tisch zu legen: Es gibt durchaus Ereignisse, die schneller und mit einem geringeren Schaden für den Ruf über die Bühne gehen, wenn Sie schweigen.

Ein Troll ist so ein Beispiel, auf den es mitunter besser ist, nicht zu reagieren. Wenn Sie auf einen Troll reagieren und ihm Bedeutung und Relevanz zumessen, dann kann es passieren, dass aus einem winzigen Funken ein Strohfeuer wird. Erst einmal durchatmen, ist es das überhaupt wert? Allerdings: Ist dessen Kritik berechtigt, dann sollten Sie auch reagieren und den Beitrag kommentieren. Denn Kritik einfach totzuschweigen, ist in Zeiten von Social Media selten eine hilfreiche Entscheidung.

Um einzuschätzen, welche Strategie, die richtige ist, braucht es allerdings viel Fingerspitzengefühl und eine gute Kenntnis der Medienbranche. Je höher die Chance, dass Ihre Krise öffentlich wird, umso besser ist es in der Regel, die Kommunikation anzuführen, bevor es jemand anderes macht. Übernimmt jemand anderes, verlieren Sie wesentlich an Einfluss auf die Deutung der Ereignisse. Sprechen Sie also besser selbst über die Angelegenheit, bevor das andere an Ihrer Stelle tun, die eigene Interessen haben.

 

 

 

14. Expertenstab

 

Bei der Planung von Strategien im Krisenfall werden die jeweiligen Experten beziehungsweise Teilnehmer am Krisenstab bestimmt. Der wird pragmatisch zusammengesetzt; Juristen, Fachexperten, Marketing, Analysten, Kommunikationsberater, Sprecher etc. Die jeweilige Zusammensetzung hat große Bedeutung. Jede relevante Perspektive kann ihren Beitrag leisten. Je besser diese im Fall der Fälle zusammenarbeiten, desto besser. Auch dafür ist im Vorfeld zu sorgen. Jetzt zeigt sich, wie gut die Vorbereitung war. Gemeinsam lässt sich die Kuh am elegantesten vom Eis holen.

 

 

 

Fazit

 

Ich habe ja nichts gegen ein Stoßgebet. Doch wenn die Krise da ist, hilft kein Wunschdenken, sondern entschlossenes Handeln und die geeignete Kommunikation. So unangenehm das Ereignis sein mag, nehmen Sie Einfluss auf das, was Sie beeinflussen können. Während zu oft weiteres Porzellan zerschlagen wird, können Sie es besser machen.

Sie entscheiden, welches Bild Sie in der Öffentlichkeit vermitteln. Das wird nicht nur maßgeblich über den Ausgang der Krise entscheiden. Es bietet auch die Chance, gestärkt aus ihr hervorzugehen.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei der Krisenkommunikation?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #4336
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Issue-Management: Issue klingt doch besser als Krise und Konflikt, oder?

Issue-Management

Issue klingt doch besser als Krise und Konflikt, oder?
Issue-Management

Issue-Management

 

Was bitte, ist Issue-Management?

 

 

 

Überblick

Issue Management

 

Issue klingt doch besser als Krise und Konflikt, oder? Als Issue Management wird die systematische Auseinandersetzung einer Organisation mit Anliegen ihres Umfelds bezeichnet. Es sollen in der Öffentlichkeit aufkommende, für die Organisation relevante Themen frühzeitig erkannt werden, um entsprechende Entscheidungen zu treffen und zu reagieren.

Das kann durch Beteiligung am öffentlichen Meinungsbildungsprozess geschehen oder durch Anpassung der Organisationspolitik. Zum Issue Management gehören auch die Maßnahmen einer Organisation, selbst Themen in die öffentliche Diskussion zu tragen.

Beim Issue-Management geht es um Vorausschau, Planung, Public Relations, Government-Relations und anderen Themen unternehmerischer Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

Typische Instrumente zur Beobachtung

 

Ein weit verbreitetes Instrument zur Beobachtung ist Google Alerts. Außerdem existieren zahlreiche Anbieter, die Werkzeuge und Dienstleistungen zur Beobachtung offerieren.

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

P.S.

 

Welche praktische Bedeutung hat Issue Management in der Unternehmenspraxis?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #371
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