Narzissten Feedback geben

Narzissten Feedback geben

Der Umgang mit schwierigen Persönlichkeiten

Narzissten Feedback geben

 

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

Video

Narzissten Feedback geben

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Narzissten Feedback geben

 

Wenn Sie Narzissten gegenüber Kritik äußern, wird das wie ein massiver körperlicher Angriff empfunden. Auf Narzissten wirkt das wie die Vernichtung ihrer eigenen Person. Je nach Beziehung und Kontext fällt die überzogene Reaktion aus —früher oder später. Mitunter kann die Antwort sogar deutlich später erfolgen, wenn Sie nicht mehr damit rechnen. Sie kann offen oder verborgen erfolgen. Eines ist jedoch recht sicher: Narzissten vergessen selbst vermeintliche Angriffe nicht. Sie wollen sich revanchieren, koste was wolle.

 

 

 

Lohnt sich der Aufwand?

 

Selbst aus Ihrer Sicht harmloses konstruktives Feedback geht Narzissten oft zu weit. Sie empfinden so etwas als Beleidigung und nehmen es persönlich. Also, seien Sie vorsichtig und üben sich im äußersten Fingerspitzengefühl, wie es ein Bombenentschärfer machen würde.
Bevor Sie Fehler ansprechen, überlegen Sie sich, ob Sie das trotz der Risiken wirklich wollen. Einsicht ist üblicherweise nicht zu erwarten. Rechnen Sie je nach Situation mit geheuchelter Einsicht, Ausreden, Schuldzuschreibungen oder emotionalen Reaktionen wie Wutausbrüchen.

 

 

 

Emotionale Reaktionen

 

Bleiben Sie bei Wutausbrüchen von Narzissten gelassen. Es ist Teil des favorisierten Verhaltensrepertoires narzisstischer Persönlichkeiten. Solche Menschen wissen, wie sie andere manipulieren. Lernen Sie, deren Manipulationstechniken erkennen.

 

 

 

Vorsicht

 

Wagen Sie es trotzdem einen Narzissten zu kritisieren, dann verpacken Sie es gut. Füttern Sie Narzissten mit sehr viel annehmbarem Lob. Die darauf folgende Kritik liefern Sie in kleinen Häppchen, wohl dosiert. Sie finden, das ist anstrengend? Ich auch!

Eines können Sie jedenfalls vergessen; narzisstische Persönlichkeiten zu verändern. Sie werden sie nicht zu Einsichten bringen oder eine Beziehung auf Augenhöhe herstellen. Das sind sinnlose Versuche.

 

 

 

Typische Äußerungen von Narzissten

 

  • Das ist nicht passiert.
  • Und wenn doch, war es nicht relevant..
  • Und wenn doch, dann ist das nicht schlimm.
  • Und wenn doch, dann ist das nicht meine Schuld.
  • Und wenn doch, habe ich es nicht so gemeint.
  • Und wenn doch, hast du es verdient!

Antworten auf häufige Fragen

Wie verhalten sich gekränkte Narzissten?

Fühlen sich Menschen mit ausgeprägten narzisstischen Tendenzen gekränkt, reagieren sie häufig mit Rache. Selbst ansonsten nahestehende Menschen werden dann wie Feinde behandelt, denen Schmerz zuzufügen werden soll. Narzissten betrachten ihre Reaktion das nicht als Angriff, sondern als notwendige Verteidigung.

Was macht Narzissten besonders wütend?

Das instabile Selbstwertgefühl, das Narzissten sehr schnell das Gefühl vermittelt, dass sie Gefahr laufen, mit ihrem ungeschminkten Ich enttarnt zu werden, führt häufig zu Wut, ebenso wie ein Rückschlag oder eine Enttäuschung, die Scham auslöst und das konstruierte Selbstbild erschüttert.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Haben Sie Erfahrungen mit narzisstischen Persönlichkeiten?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Artikel zu Narzissten und Narzissmus

Verantwortungsverschiebung im Unternehmen | Karsten Noack

Wenn Verantwortung nach einem Misserfolg plötzlich anders verteilt wird: Entscheidungsqualität, Rückschaufehler und Verantwortungsverschiebung erkennen.

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

mehr lesen

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining sowie im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. August 2013
Überarbeitung: 8. August 2020
AN: #672
K: CNC
Ü:

Es ist viel einfacher, Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen. –Benjamin Disraeli

Wie steht es mit Wertschätzung und Anerkennung?

Tagesmotto*
Anerkennung
Es ist viel einfacher, Kritik zu üben, als etwas anzuerkennen. Benjamin Disraeli

Wertschätzung

 

Kritik verletzt, Feedback liefert Orientierung. Was hat etwas heute etwas mehr Wertschätzung und Anerkennung von Ihnen verdient?

Anerkennung und Wertschätzung statt Kritik

 

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen, meinte Arthur Schopenhauer. So ist das mitunter auch bei Kritik. Wie wäre es mit etwas mehr Wertschätzung und gezeigter Anerkennung?

Beim Thema Wertschätzung sind wir alle gefordert aufmerksamer zu sein, weniger als selbstverständlich zu betrachten, Personen und Beiträge zu unterschätzen. Möglicherweise werden wir sie schmerzlich vermissen, wenn sie nicht mehr vorhanden sind. Ob Unachtsamkeit oder Absicht; selbst vermeintliche Kleinigkeiten und missverständliche Kommunikation können weitreichende Folgen haben. 

P.S.

 

Was hat etwas heute etwas mehr Wertschätzung von Ihnen verdient?

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. August 2014
Überarbeitung: 4. September 2020
Englische Version:
AN: #29
K: CNB
Ü:

Du willst Kritik vermeiden? Ob das so eine gute Idee ist?

Du willst Kritik vermeiden? Ob das so eine gute Idee ist?

Rückmeldungen nutzen, statt vermeiden
Du willst Kritik vermeiden?

Der Wert von Kritik

 

Ist es wirklich eine gute Idee, um jeden Preis Kritik zu vermeiden? Welchen Wert kann Kritik haben?

Überblick

Um Kritik zu vermeiden sage nichts, tue nichts, sei niemand.

Aristoteles

Video

8 Tipps zum Umgang mit Kritik

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Gegen Kritik hilft auch keine Flucht

 

Kritik zu vermeiden, wirkt im ersten Moment wie ein cleverer Selbstschutz. Einfach nicht auffallen, still bleiben, unter dem Radar fliegen – das scheint sicher. Doch selbst wer sich klein macht, ist nicht davor gefeit, auf Ablehnung zu stoßen.

Und ganz ehrlich: Wäre das überhaupt ein wünschenswertes Leben? Ein Weg ohne Reibung? Ohne Position? Ohne Wirkung?

Kritik gehört dazu – gerade dann, wenn du wirklich für etwas stehst.

 

„You have enemies? Good. That means you’ve stood up for something, sometime in your life.“

– Winston Churchill

 

 

Kritik zeigt, dass du etwas bewegst

 

Wer in der Führung ist, trifft Entscheidungen. Und wer entscheidet, ruft Reaktionen hervor – auch kritische. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Relevanz. Denn niemand wird kritisiert, der nichts tut.

Kritik kann unbequem sein. Doch sie ist oft ein Hinweis auf Bedeutung. Ein Leben ohne Widerspruch ist meist ein Leben ohne Kante. Oder schlimmer: eines ohne Richtung.

 

 

Drei Arten von Kritik – und wie du damit umgehst

 

1. Konstruktive Kritik

 

Sie ist Gold wert. Vielleicht nicht angenehm, aber hilfreich. Sie eröffnet neue Perspektiven, deckt Schwächen auf, gibt Impulse. Höre genau hin, frage nach, nutze sie als Werkzeug zur Verbesserung.

 

2. Persönlich gefärbte Kritik

 

Oft stecken andere Motive dahinter – Unsicherheit, Konkurrenz, verletzter Stolz. Hier hilft Distanz. Nimm nicht alles persönlich. Frag dich: Was davon ist wirklich relevant?

 

3. Destruktive Kritik

 

Sie zielt nicht auf Entwicklung, sondern auf Verunsicherung. Manchen Menschen geht es schlicht ums Runtermachen. Lass dich davon nicht bremsen. Stärke zeigt sich, wenn du gelassen bleibst.

 

 

Kritik ist auch ein Spiegel

 

Entscheidend ist nicht, ob du kritisiert wirst, sondern wie du damit umgehst. Jeder Mensch hat blinde Flecken. Wer das erkennt, gewinnt Klarheit – über sich selbst und die Wirkung auf andere.

Gleichzeitig hilft dir Kritik, deine eigene Haltung zu schärfen. Was willst du vertreten? Wofür stehst du ein? Wo ziehst du Grenzen?

 

 

Selbstkritik: Die stärkste Form der Stärke

 

Der souveränste Umgang mit Kritik beginnt bei dir selbst. Wer sich selbst ehrlich hinterfragt, muss keine Angst vor Feedback haben. Selbstkritik ist kein Zeichen von Zweifel, sondern von innerer Stärke.

Sie macht dich unabhängig – auch von äußeren Urteilen.

 

 

Und was tun mit destruktiven Stimmen?

 

Ignorieren? Nein. Werten. Prüfen. Und dann entscheiden, ob du dich darauf einlässt.

Ein einfacher Satz hilft:

„Danke für die Rückmeldung. Ich denke darüber nach.“

Er zeigt Souveränität – ohne dich angreifbar zu machen.

 

 

Was du aus Kritik machst, liegt bei dir

 

Kritik ist weder Lob noch Urteil. Sie ist eine Perspektive. Vielleicht hilfreich. Vielleicht irrelevant. Entscheidend ist, ob du daraus lernst – oder dich lähmen lässt.

Wer in Verantwortung steht, braucht Klarheit, nicht Beifall. Führung bedeutet Haltung. Und Haltung zeigt sich nicht im Konsens, sondern im Gegenwind.

 

 

Drei Impulse zum Mitnehmen:

 

  • Beobachte deine Reaktion auf Kritik. Was triggert dich – und warum?

  • Unterscheide zwischen Inhalt und Absicht. Was ist sachlich, was persönlich?

  • Trainiere dein Team im Umgang mit Feedback. Gute Feedback-Kultur schafft Wachstum.

 

 

 

Fazit

 

Kritik ist ein Signal. Kein Grund zur Flucht. Kein Anlass zur Defensive. Sondern eine Gelegenheit zur Klärung, Entwicklung und Positionierung. Du musst nicht allen gefallen – aber du darfst dir selbst treu bleiben.

P.S.

 

Vermeidest du es Dinge zu tun, die auf Kritik stoßen?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Um Kritik zu vermeiden sage nichts, tue nichts, sei niemand. Aristoteles

Artikel zu Kritik, Feedback und…

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik wäre Kritik, die auf Verbesserung eines Sachverhalts abzielt und wird deshalb als Feedback bezeichnet.

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. April 2015
Überarbeitung: 8. Januar 2021
AN: #243
K:
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/you-want-to-avoid-criticism/

14 Tipps für konstruktives Feedback, Rückmeldungen die ankommen.

14 Tipps für konstruktives Feedback. So geben Sie Rückmeldungen die ankommen.

Feedback geben leicht gemacht: Tipps für die Praxis.
Tipps für konstruktives Feedback

Konstruktives Feedback

 

Was macht gutes, konstruktives Feedback aus? Worauf ist bei Rückmeldungen zu beachten? Feedback geben leicht gemacht: Tipps für die Praxis.

Überblick

 

 

 

 

Zeigen Sie einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken.
Zeigen Sie einem dummen Menschen einen Fehler und er wird Sie beleidigen.

Laotse

 

 

 

Chancen und Risiken von Feedback

 

a. Chancen von Feedback

 

Feedback kann …

  • die Motivation steigern.
  • positive Veränderungen fördern.
  • inspirieren.

 

 

b. Risiken von Feedback

 

Feedback kann…

  • demotivierend wirken.
  • Frustration erzeugen.
  • kränken und dadurch zu destruktivem Verhalten wie Widerstand oder innerer Kündigung führen.
  • das angesprochene Verhalten darüber hinaus verschlechtern.

 

 

 

14 Tipps für konstruktives Feedback

 

1. Selbstreflexion

 

Erst einmal vor der eigenen Tür kehren. Ist das Feedback erforderlich oder vielleicht eine Projektion, ein Thema, das mehr mit einem selbst als mit anderen Menschen zu tun hat? Außerdem fördert es die Glaubwürdigkeit, wenn wir selbst unseren Ansprüchen nachkommen, im Sinne von Walk-you-talk!

 

 

 

2. Beziehungspflege und Rapport

 

Sorgen Sie zuerst dafür, dass Ihr Feedback auf fruchtbaren Boden treffen kann. Beginnen Sie mit den positiven Aspekten. Erst dann folgt die Kritik. Und nicht in umgekehrter Reihenfolge. Allerdings gilt Vorsicht vor oberflächlicher Sandwich-Technik.

 

 

 

3. Zeitnah

 

Feedback sollte möglichst zeitnah erfolgen. Feedback ist am wirksamsten, je kürzer die Zeitspanne ist zwischen dem betreffenden Verhalten und der Information über die Wirkung des Verhaltens. Aber: Vorsicht vor zu heftigen Emotionen!

 

 

 

4. Betriebstemperatur

 

Ist der Grad der momentanen Erregung oder Betroffenheit bei einem der Beteiligten zu groß, ist es besser, sich zuerst zu beruhigen. In solchen Situationen wird die Bereitschaft, Feedback anzunehmen, gering sein.

 

 

 

5. Vorwürfe vermeiden

 

Feedback wird in Form eines Vorwurfs seltener auf fruchtbaren Boden treffen. Vorwürfe erzeugen Widerstand.

 

 

 

6. Richtungsweisend

 

Guten Feedback darf auch Änderungshinweise anbieten. Also bitte nicht nur den Hinweis liefern, was nicht gefallen hat, sondern auch gleich Verbesserungs-/Änderungswünsche nennen.

 

 

 

7. Konkret

 

Nachvollziehbare Beispiele statt Verallgemeinerungen. Beziehen Sie sich auf Beobachtungen und belegbare Fakten anstatt auf Vermutungen, Fantasien oder Interpretationen.

 

 

 

8. Sachlich

 

Ihr Feedback sollte auch von dritten Personen nachvollzogen werden können.

 

 

 

9. Ich-Botschaften

 

Lassen Sie moralische Beurteilungen draußen. So mindern Sie den Drang beim Gegenüber, sich zu verteidigen und das Feedback abzulehnen. Beschreiben Sie Ihre persönlichen Wahrnehmungen und Reaktionen. Überlassen Sie dem anderen, diese Informationen zu verwerten oder auch nicht. Setzen Sie auf Ich-Botschaften.

 

 

 

10. Respekt

 

Geben Sie Feedback so, dass die Empfänger ihr Gesicht wahren können.

 

 

 

11. Annehmbare Häppchen

 

Geben Sie Feedback möglichst in kleinen Happen. Die sind leichter verdaulich und die durch das Feedback gewünschte Verhaltensänderung ist leichter umsetzbar,

 

 

 

12. Dialog

 

Stellen Sie Fragen, um die Perspektive der Gegenüber zu verstehen. Erkunden Sie die Bedürfnisse der Gesprächspartner. Wenn Sie vollkommen die Auswirkungen auf die Empfänger ignorieren, dann geht Ihr Vertrauensverhältnis verloren.

 

 

 

13. Vereinbarungen

 

Wenn Sie Ziele vereinbaren, dann orientieren Sie sich am besten am SMART-Format. Es kann nur um veränderbare Verhaltensweisen gehen und nicht um Aspekte, auf die die Betreffenden nur unzureichend oder gar keinen Einfluss haben.

 

 

 

14. Übung macht den Meister

 

Bereiten Sie auf konkrete sehr Feedbackgespräche gut vor und üben Sie sich im Geben von konstruktivem Feedback. Solche Gelegenheiten sind voller Chancen und Risiken, sie haben Aufmerksamkeit verdient.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.

 

Worauf achten Sie bei Feedback?

Antworten auf häufige Fragen

Wozu ist Feedback gut?

Feedback ist ein wichtiger Bestandteil von Lern- und Entwicklungsprozessen und kann dazu beitragen, dass Menschen sich verbessern, sich weiter entwickeln. Dabei ist grundlegend, dass Feedback konstruktiv und wertschätzend gegeben wird, damit es hilfreich ist anstatt verletzend zu wirken.

Was ist Feedback?

Feedback ist eine Form der Kommunikation, bei der eine Person Informationen über ihre Leistung, ihr Verhalten oder ihre Ergebnisse an eine andere Person gibt. Es dient dazu, die Leistung zu verbessern und das Verhalten zu optimieren.

Feedback kann aus unterschiedlichen Quellen von verschiedenen Personen gegeben werden, beispielswsise von Vorgesetzten, Kollegen, Kunden oder Schülern. Es kann in verschiedenen Formen gegeben werden, zum Beispiel mündlich, schriftlich oder durch nonverbale Signale.

Es gibt zwei Arten von Feedback: positives Feedback und negatives Feedback. Positivem Feedback wird gegeben, um etwas zu loben oder zu würdigen, während negativem Feedback dient, um Verhaltensweisen oder Leistungen zu korrigieren oder zu verbessern.

Feedback ist ein wichtiger Bestandteil von Lern- und Entwicklungsprozessen und kann dazu beitragen, dass man sich verbessert und weiter entwickelt. Es ist wichtig, dass Feedback konstruktiv und wertschätzend gegeben wird, damit es hilfreich ist und nicht verletzend wirkt.

Welche Arten von Feedback gibt es?

Es gibt zwei Arten von Feedback: positives Feedback und negatives Feedback. Positivem Feedback wird gegeben, um etwas zu loben oder zu würdigen, während negativem Feedback dient, um Verhaltensweisen oder Leistungen zu korrigieren oder zu verbessern.

Was ist schlechtes Feedback?

Schlechtes Feedback ist Feedback, das nicht hilfreich ist und das verletzend oder demotivierend wirkt. Es kann dazu führen, dass man sich unverstanden und respektlos behandelt fühlt und dass man sich in seinem Selbstbewusstsein und in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt fühlt.

Schlechtes Feedback kann auf verschiedene Arten gegeben werden. Zum Beispiel:

  1. Es kann auf eine herabsetzende oder beleidigende Art gegeben werden.

  2. Es kann zu allgemein oder unklares gegeben werden und keine konkrete Anleitung zur Verbesserung enthalten.

  3. Es kann zu häufig gegeben werden und dadurch überwältigend wirken.

  4. Es kann auf eine einseitige Art gegeben werden und die Perspektive anderer ignorieren.

  5. Es kann auf eine unangemessene Art gegeben werden, zum Beispiel in einer öffentlichen Situation oder ohne Vorwarnung.

 

Es ist wichtig, dass Feedback konstruktiv und wertschätzend gegeben wird, um sicherzustellen, dass es hilfreich ist und nicht verletzend wirkt. Gute Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil von Feedback und kann dazu beitragen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen.

Was ist das Ziel von Feedback?

Das Ziel von Feedback ist es, die Leistung und das Verhalten von Menschen zu verbessern und zu optimieren. Es dient dazu, Informationen zu vermitteln, die helfen, Fehler zu korrigieren und Erfolge auszubauen. Positives Feedback wird gegeben, um etwas zu loben oder zu würdigen, während negatives Feedback dazu dienen sollt, um Verhaltensweisen oder Leistungen zu korrigieren oder zu verbessern. Wobei ich konstruktives Feedback so oder so als wünschenswertes betrachte. Es ist ein wichtiger Bestandteil von Lern- und Entwicklungsprozessen und kann dazu beitragen, sich zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Was macht Feedback konstruktiv?

Feedback ist dann konstruktiv, wenn es hilfreich ist und dazu beiträgt, die Leistung und das Verhalten von Menschen zu verbessern und zu optimieren. Konstruktives Feedback sollte folgende Merkmale aufweisen:

  1. Es sollte spezifisch und klar sein: Konstruktives Feedback gibt konkrete Beispiele und nennt spezifische Verhaltensweisen oder Leistungen, die verbessert werden können.
  2. Es sollte lösungsorientiert sein: Konstruktives Feedback gibt Anleitungen und Ideen, wie man die Leistung oder das Verhalten verbessern kann, anstatt einfach nur Probleme zu benennen.
  3. Es sollte auf die Zukunft ausgerichtet sein: Konstruktives Feedback gibt Hinweise darauf, wie man die Leistung oder das Verhalten in Zukunft verbessern kann, anstatt sich auf die Vergangenheit zu konzentrieren.
  4. Es sollte wertschätzend sein: Konstruktives Feedback würdigt die Anstrengungen und die Fähigkeiten der Person und vermeidet es, sie herabzusetzen oder zu beleidigen.
  5. Es sollte fair und gerecht sein: Konstruktives Feedback berücksichtigt alle relevanten Faktoren und gibt ein realistisches Bild der Leistung oder des Verhaltens.

 

Es ist wesentlich, dass Feedback konstruktiv und wertschätzend gegeben wird, damit es hilfreich ist und nicht verletzend wirkt. Gute Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil von Feedback und trägt dazu bei, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen. Konstruktives Feedback verbessert, schlechtes verschlechtert die Situation.

Zeigen Sie einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken. Zeigen Sie einem dummen Menschen einen Fehler und er wird Sie beleidigen.  Laotzi

Artikel zu Kritik, Feedback und...

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik wäre Kritik, die auf Verbesserung eines Sachverhalts abzielt und wird deshalb als Feedback bezeichnet.

mehr lesen

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik

Gibt es die überhaupt?
 
Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik

 

Konstruktive Kritik wäre Kritik, die auf Verbesserung eines Sachverhalts abzielt und wird deshalb als Feedback bezeichnet.

Dieser Definition zufolge gibt es keine konstruktive Kritik. Faire Kritik nennt sich Feedback.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.

 

Wie stehst du zum Thema Kritik?

Nur wenige Menschen sind stark genug,
um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören. Luc de Clapiers

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Artikel zu Kritik, Feedback und…

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik wäre Kritik, die auf Verbesserung eines Sachverhalts abzielt und wird deshalb als Feedback bezeichnet.

mehr lesen

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. August 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #241
K: CNB
Ü:

Mit Kritik souverän umgehen: Kritik richtig einordnen

Mit Kritik souverän umgehen

Kritik richtig einordnen
Tipps zum Umgang mit Kritik

Mit Kritik souverän umgehen: Was davon gehört zu dir – und was darf beim anderen bleiben?

 

„Das war wirklich schlecht.“

Ein Satz.

Und plötzlich passiert erstaunlich viel.

Vielleicht verteidigst du dich innerlich.

Vielleicht suchst du sofort nach Argumenten.

Vielleicht zweifelst du an dir.

Oder du ärgerst dich noch Stunden später darüber.

Kritik besitzt eine besondere Fähigkeit:

Sie kann innerhalb weniger Sekunden aus einer Rückmeldung über etwas, das wir getan haben, eine Frage darüber machen, wer wir sind.

Genau deshalb braucht ein souveräner Umgang mit Kritik zwei Fähigkeiten:

offen genug sein, um etwas Wertvolles zu erkennen,
und klar genug bleiben, um fremde Urteile keineswegs ungeprüft zu übernehmen.

 

 

 

Kritik ist Information – keine Wahrheit

 

Das ist für mich der wichtigste Ausgangspunkt.

Wenn jemand dich kritisiert, hast du zunächst eine Information bekommen.

Diese Person nimmt etwas auf eine bestimmte Weise wahr.

Mehr wissen wir zunächst kaum.

Vielleicht hat sie einen wichtigen Punkt erkannt.

Vielleicht fehlt ihr Kontext.

Vielleicht besitzt sie andere Erwartungen.

Vielleicht reagiert sie emotional.

Vielleicht verfolgt sie eigene Interessen.

Vielleicht liegt sie schlicht falsch.

Deshalb lautet die erste Aufgabe weniger:

„Stimmt die Kritik?“

Sondern:

„Was genau wurde mir hier eigentlich mitgeteilt?“

Das schafft Abstand.

 

 

 

Kritik trifft häufig mehr als die Sache

 

„Die Präsentation war zu ausführlich.“

Das ist eine Rückmeldung zu einer Präsentation.

Innerlich kann daraus jedoch schnell werden:

„Ich kann keine guten Präsentationen halten.“

Oder sogar:

„Ich bin unfähig.“

Damit ist aus einer konkreten Rückmeldung ein Urteil über die eigene Person geworden.

Das passiert besonders leicht, wenn ein Thema für uns wichtig ist.

Je stärker wir uns mit einer Leistung identifizieren, desto persönlicher kann Kritik wirken.

Deshalb hilft eine wichtige Trennung:

Was wurde kritisiert – und was mache ich innerlich daraus?

 

 

 

Kritikfähigkeit bedeutet keineswegs, alles zu schlucken

 

Manchmal wird Kritikfähigkeit missverstanden.

Als müsse ein reifer Mensch jede Rückmeldung freundlich annehmen.

Das halte ich für wenig hilfreich.

Kritikfähigkeit bedeutet für mich:

Ich kann eine Rückmeldung prüfen, ohne mich sofort verteidigen zu müssen und ohne sie automatisch für wahr zu halten.

Das ist etwas anderes.

Du darfst am Ende sagen:

„Da ist etwas dran.“

Ebenso:

„Ein Teil davon stimmt.“

Oder:

„Ich sehe das anders.“

Souveränität zeigt sich in der Prüfung.

 

 

 

Der erste Moment entscheidet viel

 

Kritik löst häufig schnell eine Reaktion aus.

Rechtfertigung.

Gegenangriff.

Rückzug.

Erklärung.

Oder den Wunsch, sofort etwas richtigzustellen.

Gerade dann lohnt sich eine kleine Verzögerung.

Ein Atemzug.

Eine Frage.

Ein Moment zum Sortieren.

Du musst keineswegs innerhalb von drei Sekunden entscheiden, was du von einer Kritik hältst.

Ein hilfreicher Satz lautet:

„Lass mich kurz verstehen, was du genau meinst.“

Damit wechselst du von Reaktion zu Klärung.

 

 

 

1. Was genau wird kritisiert?

 

Viele kritische Aussagen sind erstaunlich unpräzise.

„Du hörst nie zu.“

„Das funktioniert so überhaupt nicht.“

„Deine Kommunikation ist schwierig.“

„Du bist immer so …“

Damit lässt sich wenig anfangen.

Frage nach:

„Woran machst du das konkret fest?“

„Welche Situation meinst du?“

„Was genau hätte ich aus deiner Sicht anders machen sollen?“

Je konkreter eine Kritik wird, desto besser kannst du sie prüfen.

Und manchmal löst sich ein großer Vorwurf dabei bereits in eine sehr kleine konkrete Situation auf.

 

 

Vorsicht bei „immer“, „nie“ und „typisch du“

 

Pauschale Formulierungen liefern häufig wenig brauchbare Information.

„Du machst immer …“

„Du bist nie …“

„Typisch für dich.“

Solche Aussagen verschieben die Ebene.

Jetzt geht es weniger um ein Verhalten.

Es entsteht ein Urteil über die Person.

Dann kannst du das Gespräch zurückführen:

„Welche konkrete Situation meinst du?“

Das schützt vor unnötiger Eskalation und verbessert die Qualität des Gesprächs.

 

 

 

2. Wer kritisiert mich?

 

Die Quelle einer Rückmeldung ist relevant.

Das bedeutet keineswegs, dass ausschließlich Experten etwas Wertvolles sagen können.

Doch es macht einen Unterschied:

Kennt die Person die Situation?

Versteht sie das Thema?

Hat sie relevante Erfahrung?

Kennt sie meine Ziele?

Ist sie selbst betroffen?

Hat sie Zugang zu Informationen, die mir fehlen?

Ein zufälliger Kommentar und die sorgfältige Rückmeldung eines Menschen, dessen Urteil du schätzt, verdienen möglicherweise unterschiedliche Aufmerksamkeit.

 

 

 

3. Aus welcher Perspektive kommt die Kritik?

 

Jede Rückmeldung besitzt eine Perspektive.

Ein Geschäftsführer betrachtet eine Entscheidung möglicherweise anders als ein Mitarbeiter.

Ein Kunde anders als ein Entwickler.

Ein Partner anders als ein Freund.

Keine dieser Perspektiven muss automatisch falsch sein.

Sie sehen unterschiedliche Ausschnitte.

Deshalb kann eine hilfreiche Frage lauten:

„Was siehst du von deiner Position aus, das ich gerade möglicherweise übersehe?“

Jetzt wird Kritik interessant.

Sie erweitert deinen Blick.

 

 

 

4. Was ist Beobachtung – und was Interpretation?

 

„Du hast mich während des Gesprächs dreimal unterbrochen.“

Das ist relativ konkret.

„Du respektierst mich überhaupt nicht.“

Das ist bereits eine Interpretation.

Beides kann zusammenhängen.

Für ein konstruktives Gespräch hilft trotzdem die Unterscheidung.

Was ist tatsächlich geschehen?

Welche Bedeutung gibt die andere Person diesem Verhalten?

Welche Bedeutung gibst du ihm?

Genau da entstehen häufig Missverständnisse.

 

 

 

5. Gibt es einen wahren Kern?

 

Das ist manchmal die unangenehmste Frage.

Gerade Kritik, die uns ärgert, kann etwas berühren, das wir selbst bereits ahnen.

Vielleicht warst du tatsächlich schlecht vorbereitet.

Vielleicht hast du jemanden übergangen.

Vielleicht war deine Entscheidung vorschnell.

Vielleicht hast du dich unklar ausgedrückt.

Dann lohnt es sich, den eigenen Widerstand für einen Moment zur Seite zu stellen und zu fragen:

„Angenommen, zehn Prozent dieser Kritik wären berechtigt – welche zehn Prozent könnten das sein?“

Du musst keineswegs alles übernehmen, um etwas daraus zu lernen.

 

 

 

6. Was gehört zur anderen Person?

 

Dieser Punkt wird bei Kritik erstaunlich häufig vergessen.

Eine Rückmeldung erzählt auch etwas über den Menschen, der sie gibt.

Über:

seine Erwartungen,

Werte,

Erfahrungen,

Empfindlichkeiten,

Interessen

und möglicherweise seine aktuelle Stimmung.

Wenn jemand sagt:

„Du bist viel zu direkt“,

kann das bedeuten:

Du kommunizierst tatsächlich unnötig schroff.

Es kann ebenfalls bedeuten:

Diese Person bevorzugt eine wesentlich indirektere Kommunikation.

Beides sind unterschiedliche Informationen.

Deshalb frage:

Was sagt diese Kritik über mich – und was sagt sie über die andere Person?

 

 

 

7. Welche Absicht steckt dahinter?

 

Kritik kann unterschiedliche Funktionen haben.

Jemand möchte helfen.

Eine Grenze setzen.

Eine Veränderung erreichen.

Dampf ablassen.

Sich überlegen fühlen.

Verantwortung verschieben.

Dich verunsichern.

Oder tatsächlich eine bessere Lösung finden.

Die Absicht lässt sich keineswegs immer sicher erkennen.

Deshalb lohnt sich weniger Gedankenlesen und mehr Beobachtung:

Was geschieht, wenn ich konkret nachfrage?

Wird das Gespräch sachlicher?

Entsteht Interesse an einer Lösung?

Oder verschieben sich die Vorwürfe immer weiter?

Das Verhalten im weiteren Gespräch liefert häufig wertvolle Hinweise.

 

 

 

Konstruktive und destruktive Kritik unterscheiden

 

Konstruktive Kritik besitzt typischerweise einige Merkmale.

Sie ist möglichst:

konkret,

nachvollziehbar,

auf Verhalten oder Ergebnisse bezogen,

respektvoll,

und auf Verbesserung ausgerichtet.

Destruktive Kritik arbeitet häufiger mit:

Abwertung,

Pauschalisierung,

Beschämung,

Unterstellungen,

persönlichen Angriffen

oder ständig wechselnden Vorwürfen.

Dann verändert sich deine Aufgabe.

Du musst weniger herausfinden, wie du die Kritik „besser annehmen“ kannst.

Vielleicht brauchst du eine Grenze.

 

 

 

Wenn Kritik zur Abwertung wird

 

„Das sehe ich anders“ ist Kritik.

„Du bist wirklich unfähig“ ist eine Abwertung.

Diesen Unterschied solltest du ernst nehmen.

Du kannst beispielsweise sagen:

„Über meine Entscheidung können wir gerne sprechen. Persönliche Abwertungen gehören für mich nicht zu diesem Gespräch.“

Damit verweigerst du keineswegs das Thema.

Du definierst den Rahmen.

Das ist eine wichtige Form von Souveränität.

 

 

 

Du musst dich nicht sofort rechtfertigen

 

Rechtfertigung ist eine verständliche Reaktion.

Sie hat jedoch einen Nachteil.

Während du dich verteidigst, prüfst du kaum noch.

Deshalb kann es hilfreich sein, zunächst Fragen zu stellen.

„Was genau meinst du?“

„Was hättest du dir gewünscht?“

„Welchen Teil hältst du für problematisch?“

„Was wäre aus deiner Sicht eine bessere Lösung gewesen?“

Danach besitzt du mehr Informationen.

Dann kannst du entscheiden, wie du reagieren möchtest.

 

 

 

Eine Kritik kann teilweise stimmen

 

Wir denken schnell binär.

Entweder:

Die Kritik stimmt.

Oder:

Sie ist falsch.

In Wirklichkeit sind Rückmeldungen häufig gemischt.

Vielleicht stimmt die Beobachtung.

Die Interpretation weniger.

Vielleicht stimmt der Kern.

Die Form ist unangemessen.

Vielleicht ist das Problem real.

Die vorgeschlagene Lösung passt trotzdem kaum.

Diese Differenzierung ist enorm hilfreich.

Du kannst sagen:

„Den ersten Punkt sehe ich ähnlich. Bei deiner Schlussfolgerung komme ich zu einer anderen Einschätzung.“

Das ist wesentlich souveräner als vollständige Zustimmung oder vollständige Abwehr.

 

 

 

Gute Kritik verdient Anerkennung

 

Wenn dir jemand etwas zeigt, das du selbst übersehen hast, ist das wertvoll.

Dann darfst du das auch sagen.

„Danke. Das hatte ich so noch nicht gesehen.“

Oder:

„Da ist etwas dran. Ich schaue mir das genauer an.“

Das macht dich keineswegs kleiner.

Im Gegenteil.

Wer einen Fehler korrigieren kann, zeigt mehr Souveränität als jemand, der permanent Recht behalten muss.

 

 

 

Kritik als kostenloses Frühwarnsystem

 

Gerade in verantwortungsvollen Positionen kann Kritik ausgesprochen wertvoll sein.

Je höher jemand in einer Hierarchie steigt, desto größer wird manchmal das Risiko, ausschließlich angenehme Informationen zu bekommen.

Menschen widersprechen vorsichtiger.

Probleme werden gefiltert.

Schlechte Nachrichten erreichen die Führungskraft später.

Dann kann ehrliche Kritik ein Frühwarnsystem sein.

Deshalb ist eine interessante Führungsfrage:

Können Menschen mir Dinge sagen, die ich ungern höre?

Wer ausschließlich Zustimmung erhält, sollte keineswegs automatisch davon ausgehen, dass alles hervorragend läuft.

 

 

 

Führung braucht Widerspruchsfähigkeit

 

Souveräne Führung zeigt sich auch darin, Widerspruch auszuhalten.

Das bedeutet:

zuhören,

nachfragen,

prüfen,

entscheiden.

Und anschließend gegebenenfalls trotzdem bei der eigenen Position bleiben.

Denn Offenheit für Kritik bedeutet keineswegs Führung durch Mehrheitsentscheid.

Du kannst eine Rückmeldung vollständig verstehen und anschließend sagen:

„Ich sehe deinen Punkt. Nach Abwägung bleibe ich trotzdem bei dieser Entscheidung.“

Auch das ist Kritikfähigkeit.

 

 

 

Wenn Kritik einen empfindlichen Punkt trifft

 

Manche Rückmeldungen beschäftigen uns unverhältnismäßig lange.

Dann lohnt sich Selbstreflexion.

Warum trifft mich gerade dieser Satz so stark?

Berührt er einen eigenen Zweifel?

Eine frühere Erfahrung?

Ein Selbstbild?

Eine Angst?

Manchmal lernen wir aus unserer Reaktion sogar mehr als aus der Kritik selbst.

Dann wird aus einem unangenehmen Moment eine Gelegenheit zur Selbsterkenntnis.

 

 

 

Kritik nach wichtigen Auftritten

 

Nach einer Rede, Präsentation oder einem wichtigen Gespräch sind Menschen häufig besonders empfänglich für Bewertungen.

Dann kommen Sätze wie:

„War gut.“

„Ein bisschen lang.“

„Du warst nervös.“

„Die Folien fand ich schwierig.“

Das Problem:

Solches Feedback ist häufig viel zu unspezifisch.

Frage gezielter:

„An welcher Stelle hast du besonders gut folgen können?“

„Wo habe ich dich verloren?“

„Welche Botschaft ist hängen geblieben?“

„Was hätte die Wirkung noch verbessert?“

Die Qualität deiner Fragen beeinflusst die Qualität des Feedbacks.

 

 

 

Social Media verändert Kritik

 

Heute erreicht uns Kritik häufig von Menschen, die uns überhaupt nicht kennen.

Ein Kommentar.

Ein Daumen.

Ein Satz unter einem Video.

Manchmal fundiert.

Manchmal spontan.

Manchmal freundlich.

Manchmal ausgesprochen aggressiv.

Hier ist Auswahl besonders wichtig.

Nicht jede Person, die Zugang zu deinem Kommentarfeld besitzt, braucht automatisch Zugang zu deinem Selbstbild.

Prüfe den Inhalt.

Nimm Wertvolles mit.

Und gib dem Rest die Bedeutung, die er verdient.

 

 

 

Der Kritik-Kompass

 

Wenn dich eine Kritik beschäftigt, helfen sieben Fragen:

 

1. Was wurde konkret gesagt?

Trenne Aussage und eigene Interpretation.

 

2. Worauf bezieht sich die Kritik?

Verhalten, Ergebnis, Entscheidung oder deine Person?

 

3. Welche Kompetenz und Perspektive hat die Quelle?

Wie relevant ist diese Rückmeldung?

 

4. Welcher Teil könnte berechtigt sein?

Suche den brauchbaren Kern.

 

5. Was gehört zur anderen Person?

Erwartungen, Interessen, Werte, Emotionen?

 

6. Was möchte ich daraus machen?

Lernen, klären, verändern, widersprechen oder eine Grenze setzen?

 

7. Was lasse ich beim anderen?

Du musst keineswegs jedes Urteil mitnehmen.

Damit wird Kritik von einem Angriff auf dein Selbstbild zu etwas, das du prüfen kannst.

 

 

 

Drei mögliche Antworten auf Kritik

 

Nach der Prüfung gibt es im Grunde drei besonders hilfreiche Möglichkeiten.

 

1. Annehmen

„Da hast du einen Punkt. Das ändere ich.“

 

2. Teilweise annehmen

„Den ersten Teil sehe ich ähnlich. Beim zweiten komme ich zu einer anderen Einschätzung.“

 

3. Zurückweisen

„Ich verstehe deine Sicht. Ich teile diese Bewertung nicht.“

Alle drei können souverän sein.

Entscheidend ist, dass du auswählst, statt reflexhaft zu reagieren.

 

 

 

Fazit: Kritik prüfen statt schlucken oder bekämpfen

 

Kritikfähigkeit bedeutet für mich weder:

alles annehmen

noch:

alles abwehren.

Sie bedeutet:

prüfen.

Was ist konkret?

Was ist berechtigt?

Was kann ich lernen?

Was gehört zur Perspektive des anderen?

Wo braucht es Veränderung?

Wo eine Klarstellung?

Und wo eine Grenze?

Dann kann Kritik etwas sehr Wertvolles werden:

eine zusätzliche Informationsquelle.

Manchmal zeigt sie dir einen blinden Fleck.

Manchmal bestätigt sie deine Entscheidung.

Manchmal zeigt sie vor allem etwas über dein Gegenüber.

Und manchmal darfst du sie einfach dort lassen, wo sie entstanden ist.

Souveränität bedeutet weniger, von Kritik unberührt zu bleiben.

Sie bedeutet, selbst zu entscheiden, was du daraus machst.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Konstruktive Kritik nennt sich Feedback. - Karsten Noack

Artikel zu Kritik, Feedback und...

Narzissten Feedback geben

Menschen machen Fehler und können daraus lernen. Bei narzisstischen Persönlichkeiten ist das allerdings eher unwahrscheinlich. Selbst auf harmloses und vorsichtiges Feedback antworten Narzissten wie auf knallharte unangemessene Kritik. Sie reagieren gekränkt und beleidigt, weil das an ihrem Selbstbild kratzen könnte, es köchelt dann innerlich. Die Wut kann allerdings auch leicht zu deutlichen Aggressionen führen.

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik

Konstruktive Kritik wäre Kritik, die auf Verbesserung eines Sachverhalts abzielt und wird deshalb als Feedback bezeichnet.

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. September 2016
Überarbeitung: 27. Januar 2026