Vogonische Poesie

Vogonische Poesie

Lieblose Vorlesen von Statements oder die Verwendung von Telepromptern erinnert an vogonische Poesie
Vogonische Poesie

Vogonische Poesie

 

Liebloses Vorlesen von Statements oder die Verwendung von Telepromptern ohne vorherige Übungen sind schmerzhaft für Zuhörer und für das Unternehmen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Vogonische Poesie

 

Die Experten streiten sich darüber welche Poesie die schlechteste ist. Einige behaupten, die Vogonische Poesie wäre die drittschlechteste im Universum. Vogonen quälen ihre Gefangenen durch das Vortragen selbstgeschriebener Gedichte.

Auf all den Reisen habe ich mir dazu eine eigene Meinung gebildet: Die Vogonische Poesie ist die eindeutig schlechteste Poesie im Universum und sehr ähnlich manchen unmotivierten Statements unprofessioneller Redner und besonders häufig bei Unternehmenssprechern zu beobachten. Insbesondere das lieblose Vorlesen von Statements oder die Verwendung von Telepromptern ohne vorherige Übungen sind schmerzhaft für die Zuhörer und letztlich auch für das Unternehmen.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Pinkwashing: Manchmal berechtigte Kritik, manchmal Manipulationsversuch durch Manipulationsvorwurf

Pinkwashing: Manchmal berechtigte Kritik, manchmal Manipulationsversuch durch Manipulationsvorwurf

Ernstgemeintes Engagement oder Heuchelei? Pink gespült - wenn Unternehmen ihre wahre Ausrichtung beim Thema LGBT verbergen
Pinkwashing

Pinkwashing

 

Was ist Pinkwashing und wer beabsichtigt damit was?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Engagement oder Heuchelei?

 

Weltoffenheit und Vielfalt leben hoch, „Diversity“ wird zum Buzzword. So wollen nun auch jene vom positiven Image beispielsweise des CSD in Berlin profitieren.

Einige Unternehmen schreiben sich ihre Toleranz und LGBT-Freundlichkeit — auch LGBTI (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender), LGBTQ,  LGBTIQ, LSBTTIQ (lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen), es werden immer mehr Buchstaben (Wie wäre es mit D für Diversity?) — auf den Fahnen und auch anderswo.

Auf Veranstaltungen, wie dem Umzug des Berliner CSD, platzieren auch Unternehmen und Organisationen ihr Logo. Eine kurze Recherche im Internet bestätigt, dass zahlreiche, auch internationale, Unternehmen und Organisationen, auch politische, sich an das Thema heften. Das ist an sich wohl noch nicht so recht verwerflich, wenn es ehrlich gemeint ist.

Doch irgendetwas stimmt da manchmal nicht, es fühl sich nicht authentisch an. Allein mir fehlt mitunter der Glaube an die Aufrichtigkeit. Vielleicht bin ich da auch nur zu pessimistisch. Nicht alle Erklärungen wirken gleichermaßen glaubhaft, manche eher nach kalkuliertem Trittbrettfahren. Wie ehrlich es tatsächlich gemeint ist wissen allerdings nur die Organisatoren selbst.

 

 

 

Pinkwashing?

 

Pinkwashing umfasst Marketingstrategien und politische Strategien, um sich mit der LGBT-Bewegung zu identifizieren und so Produkte zu vermarkten, Länder, Regionen, Personen, Parteien oder andere Organisationen gut modern, fortschrittlich und tolerant aussehen zu lassen.

Immer wieder ist nun von Pinkwashing und Homonationalismus zu lesen. Kritik zielt oft auf die Vereinnahmung von Themen der LGBT-Bewegung durch den gesellschaftlichen Mainstream, nationalistische Politik und andere Interessen.

Die Meinungen dazu, wo Pinkwashing beginnt und welche Formen akzeptabel sind, werden oft kontrovers geführt. Sowohl der berechnende Einsatz von Pinkwashing als auch manche halbseidener Pinkwashing-Vorwurf sind Versuche der Manipulation. Propaganda hat viele Formen, es lohnt sich genauer hinzusehen, um zu erkennen, welche Interessen am Werk sind.

 

 

 

Begriffsursprung

 

US-amerikanische Kosmetik- und Pharmafirmen warben auf ihren Produkten mit rosa Schleifen – dem Symbol für das Engagement gegen Brustkrebs. Das Heikle daran war, dass deren Produkte verdächtigt wurden, krebserregend zu sein. Die rosa Schleife wurde daraufhin in diesem Zusammenhang nicht als ehrliches Engagements, sondern als Heuchelei empfunden, als Marketingmaßnahme. Das wurde daraufhin als Pinkwashing bezeichnet, sozusagen in Ablehnung an Whitewashing beziehungsweise Schönfärberei.

P.S.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. Juli 2015
Überarbeitung: 25. Juni 2019
AN: #8150
Ü:
K:

Corporate Social Responsibility (CSR): Was steckt dahinter?

Corporate Social Responsibility (CSR): Was steckt dahinter?

Was Corporate Social Responsibility sein kann und wie es in der Praxis oft ist.
Corporate Social Responsibility (CSR)

Corporate Social Responsibility

 

Was steckt hinter Corporate Social Responsibility (CSR) beziehungsweise unternehmerische Gesellschaftsverantwortung oder unternehmerischer Sozialverantwortung?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was steckt hinter Corporate Social Responsibility (CSR)?

 

Mit den Begriffen Corporate Social Responsibility (CSR) beziehungsweise Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung oder Unternehmerische Sozialverantwortung wird der freiwillige Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung bezeichnet, der über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht.

Das Verständnis, was darunter genau zu verstehen ist, hat noch sehr unterschiedliche Ausprägungen. Die Diskussion, welche Verantwortung Unternehmen an gesellschaftlichen Herausforderungen haben und wie sie sich, dem stellen wollen, bewegt und wird uns noch einige Zeit begleiten.

Während manche Unternehmen die Diskussion beobachten, nehmen andere aktiv daran teil. Manche profitieren davon und andere gehen unglücklicher ans Werk. Ihnen wird dann unterstellt; es ginge nur um die Verbesserung des eigenen Images als kosmetische Aktion und die Einflussnahme auf Gesetze im Sinne einer Abschwächung.

Wie so oft ist für die Glaubwürdigkeit auch die entsprechende Unternehmenskultur und passende Kommunikation erforderlich. Nur auf dem Papier oder als Mehr-schein-als-sein-Aktion bringt das nichts und birgt zusätzliche Risiken. Solche Negativbeispiele für „Tue Gutes und sprich darüber!“ werden als Greenwashing, Greenwash oder Pinkwashing bezeichnet. Von außen hui, von innen pfui!

 

 

 

Netzwerk für Heldenbegleiter

 

Ob Einzelperson oder globales Unternehmen, wer will, der kann die Welt ein Stock besser machen. Viele gute Ideen warten auf Umsetzung.

Besonders begehrt ist persönliche Unterstützung mit Erfahrungen durch Menschen, die das nicht wegen der öffentlichen Wirkung auf Ihren Ruf tun.

 

 

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Artikel

 

Demografischer Wandel: Was er für Unternehmen und Führung bedeutet

Alternde Belegschaften, Fachkräftebedarf und Wissenstransfer: Was der demografische Wandel für Unternehmen, Führungskräfte und die Arbeitswelt bedeutet.

Vogonische Poesie

Vogonische Poesie

Lieblose Vorlesen von Statements oder die Verwendung von Telepromptern ohne vorherige Übungen sind schmerzhaft für Zuhörer und für das Unternehmen. Das erinnert schon sehr an Vogonische Poesie.

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Deser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 26. Januar 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #8910
K: CNB
Ü:

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Agenturpitch: Unterstützung durch Pitch-Coach in Berlin und online

Profis bereiten sich mit professioneller Unterstützung durch Pitch-Coaching vor

Agenturpitch

Agenturpitch

 

Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Professionelle Vorbereitung durch einen Pitch-Coach lohnt sich, denn Pitch-Coaching erhöht Ihre Chancen den Pitch zu gewinnen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was ist ein Agenturpitch?

 

Vereinfacht formuliert ist ein Agenturpitch eine Präsentation, mit der sich eine Agentur um einen Auftrag bewirbt. Genauer: Ein Agenturpitch ist die von Auftraggebern am häufigsten gewählte Methoden, um sich für eine Agentur zu entscheiden. Die Agenturen beteiligen sich daran, um einen bestimmten Etat des Kunden zu bedienen. Durch diese Form des Wettbewerbs soll die Wahl des besten Dienstleisters für die Betreuung eines Unternehmens erreicht werden.

Agenturpitches erfolgen besonders häufig für die Auswahl einer Werbeagentur, Mediaagentur, PR-Agentur, Internetagentur, Eventagentur oder Designagentur.

Je nach Erwartung investieren die Agenturen mehr oder weniger bewusst in die Qualität ihres Pitches. Zumindest in besonders wichtigen Fällen werden entsprechende Experten für die Vorbereitung hinzugezogen.

 

 

 

Briefing und Rebriefing

 

Das Briefing, als Grundlage der Aufgabenstellung, bildet die Grundlage für den Pitch. Es ist die wesentliche Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den Agenturen. Nach dem Erhalt des Briefings wird den Agenturen bei Bedarf eine Gelegenheit zum Rebriefing gegeben. Das Rebriefing dient dazu, um sicherzustellen, dass die Aufgabenstellung im Sinne des Unternehmens verstanden wurde.

 

 

 

Honorierung und Teilnahme

 

Agenturen gehen bei einem durchdachten Pitch in eine beachtliche Vorleistung und sollten das auch honoriert bekommen. Viele Agenturen nehmen an Pitches ohne Vergütung nicht mehr teil. Spätestens bei sehr umfangreicheren Pitches sollte für den Pitch ein Honorar vereinbart werden. Das Pitch-Honorar soll meist die technischen Kosten und Reisekosten sowie zumindest teilweise den Arbeitsaufwand für die Pitchvorbereitung abdecken. Etablierte Agenturen lehnen die Teilnahme an unbezahlten Pitches häufiger ab als jene, die noch in der Startphase sind.

Wenn ein Pitch nicht honoriert wird, dann weil auf die Belohnung verwiesen wird. Als Belohnung erhält die überzeugendste Agentur im Rahmen des Etats für den Zeitraum von meist mindestens ein oder zwei Jahre die daraufhin vergebenen Aufträge. Ob sich die Teilnahme unter solchen Voraussetzungen lohnt, ist eine genauere Betrachtung wert.

 

 

 

Probelauf

 

Meist wird bis zur letzten Minute an den Präsentationsfolien gefeilt und dann ist für ernsthafte Proben keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Präsentationen nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden und Präsentationen für mehr Sicherheit und Wirkung.

Unterstützung

 

Bei der Vorbereitung Ihres Agentur Pitch kann ich Sie auf spezielle Weise unterstützen. Nutzen Sie die zusätzliche Perspektive.

Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Zugegeben, eine solche professionelle Unterstützung hat ihren Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Im Gegensatz zu einer Ausgabe rentiert sich eine Investition.

Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Präsentationen vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Überzeugungskraft deutlich hinter den Möglichkeiten bleibt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

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Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

Auf was achten Sie bei einem Pitch und welchen Aufwand betreiben Sie? Sollte ein aufwendiger Pitch honoriert werden und lässt sich das realisieren?

Artikel zum Thema Angebotspräsentation

Präsentationen & Gespräche: Warum persönliche Wirkung zählt

KI perfektioniert Bilder, Texte und Präsentationen. Umso wertvoller werden glaubwürdige Präsentationen und Gespräche, die Kompetenz erlebbar machen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7825
K:
Ü:
Englische Version:

Präsentationen im Marketing: Wenn aus Informationen eine relevante Botschaft wird

Präsentationen im Marketing: Wenn aus Informationen eine relevante Botschaft wird

Botschaften sichtbar und relevant machen
Präsentationen als unterschätztes Mittel des Marketings

Präsentationen im Marketing: Wenn aus Informationen eine relevante Botschaft wird

 

Viele Unternehmen investieren viel in Marketing.

Websites.

Kampagnen.

Social Media.

Messen.

Videos.

Und dann kommt ein wichtiger Auftritt.

Eine Produktpräsentation.

Ein Pitch.

Eine Konferenz.

Eine Kundenveranstaltung.

Und plötzlich wird sichtbar, ob die Botschaft des Unternehmens auch dann trägt, wenn ein Mensch sie persönlich vertritt.

Eine Präsentation ist dann starkes Marketing, wenn sie nicht nur informiert, sondern verständlich macht, warum etwas für das Publikum relevant ist.

 

 

 

Was haben Präsentationen mit Marketing zu tun?

 

Marketing schafft Aufmerksamkeit, Interesse und Orientierung.

Präsentationen können genau das ebenfalls leisten.

Sie können:

  • ein Unternehmen positionieren
  • ein Produkt verständlich machen
  • Vertrauen schaffen
  • Kompetenz sichtbar machen
  • eine Entscheidung unterstützen

Der Unterschied:

Bei einer Präsentation begegnet das Publikum nicht nur einer Botschaft.

Es begegnet einer Person, die für diese Botschaft steht.

 

 

 

Deshalb ist eine Präsentation mehr als ein Werbemittel

 

Sie ist eine Vertrauenssituation.

Das Publikum erlebt:

Wie klar denkt jemand?

Wie gut versteht diese Person mein Problem?

Wie belastbar sind die Aussagen?

Wie wird auf Rückfragen reagiert?

Das kann keine Hochglanzbroschüre vollständig ersetzen.

 

 

 

Die wichtigste Frage lautet: Was ist für das Publikum relevant?

 

Unternehmen präsentieren häufig aus der eigenen Perspektive.

Dann geht es um:

Geschichte.

Technik.

Features.

Prozesse.

interne Meilensteine.

Das kann alles wichtig sein.

Nur fragt das Publikum zuerst:

Was bedeutet das für mich?

 

 

 

Von Eigenschaften zu Bedeutung

 

Eine technische Eigenschaft ist noch kein Nutzen.

Zum Beispiel:

„Unsere Software verarbeitet 40 Prozent mehr Daten.“

Das ist eine Eigenschaft.

Die nächste Frage lautet:

Was verändert sich dadurch für den Kunden?

Vielleicht:

schnellere Auswertung.

geringere Wartezeiten.

mehr Kapazität.

niedrigere Kosten.

Erst dann wird die Information relevant.

 

 

 

Marketing beginnt beim Problem des Publikums

 

Eine starke Präsentation startet deshalb selten mit:

„Wir sind seit 35 Jahren am Markt.“

Interessanter ist:

Welches Problem erlebt unser Publikum?

Welche Veränderung wünscht es sich?

Welche Rolle können wir dabei spielen?

 

 

 

Das bedeutet nicht, dass jede Präsentation verkauft

 

Marketing ist breiter als unmittelbarer Verkauf.

Eine Präsentation kann beispielsweise:

  • Markenverständnis stärken
  • Expertise zeigen
  • eine Perspektive prägen
  • Vertrauen vorbereiten
  • eine Beziehung vertiefen

Manche Auftritte wirken lange vor einer Kaufentscheidung.

 

 

 

Positionierung wird auf der Bühne sichtbar

 

Ein Unternehmen kann auf seiner Website behaupten:

„Wir denken anders.“

Wenn die Präsentation aussieht und klingt wie jede andere, verliert diese Aussage an Kraft.

Positionierung sollte deshalb nicht nur behauptet werden.

Sie sollte erlebbar sein.

 

 

 

Wofür soll dieses Unternehmen stehen?

 

Zum Beispiel:

Präzision.

Mut.

Verlässlichkeit.

Einfachheit.

Innovation.

Diese Eigenschaften sollten sich in:

  • Botschaft
  • Sprache
  • Belegen
  • Visualisierung
  • Auftreten

wiederfinden.

 

 

 

Marketingversprechen brauchen Belege

 

Präsentationen werden schwach, wenn sie nur Behauptungen stapeln.

Zum Beispiel:

„Wir sind innovativ.“

„Wir sind führend.“

„Wir bieten höchste Qualität.“

Das sagen viele.

Die interessantere Frage:

Woran kann das Publikum es erkennen?

 

 

 

Belege können unterschiedlich aussehen

 

Zum Beispiel:

  • konkrete Ergebnisse
  • Kundenerfahrungen
  • Daten
  • Demonstrationen
  • Vergleiche
  • Fallbeispiele

Marketing wird glaubwürdiger, wenn eine Aussage überprüfbar wird.

 

 

 

Storytelling ist kein Selbstzweck

 

Geschichten können helfen, komplexe Inhalte verständlich und erinnerbar zu machen.

Doch eine Geschichte sollte etwas leisten.

Zum Beispiel:

ein Problem verständlich machen.

eine Veränderung zeigen.

einen Nutzen konkretisieren.

Wenn die Geschichte nur unterhalten soll, kann sie von der Botschaft wegführen.

 

 

 

Die beste Geschichte ist häufig die des Kunden

 

Weniger:

„Wir haben eine großartige Lösung entwickelt.“

Stärker:

„Unsere Kunden hatten dieses Problem. Dadurch entstand diese Lösung. Das verändert heute Folgendes.“

Der Kunde wird Teil der Erzählung.

 

 

 

Der Redner ist nicht der Mittelpunkt

 

Das gilt auch bei einer großen Bühne.

Ein charismatischer Auftritt kann Aufmerksamkeit erzeugen.

Doch das Ziel bleibt selten:

„Das Publikum soll mich beeindruckend finden.“

Interessanter ist:

Was soll das Publikum verstehen, glauben und tun?

 

 

 

Gute Präsentationen machen Publikum nicht zu Fans

 

Sie können etwas Wertvolleres schaffen:

Verständnis.

Vertrauen.

Interesse.

Handlungsbereitschaft.

Das ist für nachhaltiges Marketing meist relevanter als Begeisterung um ihrer selbst willen.

 

 

 

Emotion und Substanz gehören zusammen

 

Eine Präsentation darf:

überraschen.

berühren.

motivieren.

Sie braucht trotzdem Substanz.

Emotion verstärkt eine Botschaft.

Sie ersetzt keine.

 

 

 

Der Unterschied zwischen Aufmerksamkeit und Wirkung

 

Eine spektakuläre Präsentation kann Aufmerksamkeit erzeugen.

Doch was bleibt danach?

Vielleicht:

ein Bild.

ein Witz.

eine technische Spielerei.

Wenn die Kernbotschaft fehlt, war die Präsentation aufmerksamkeitsstark und marketingstrategisch trotzdem schwach.

 

 

 

Frage deshalb: Was soll morgen noch erinnert werden?

 

Eine gute Prüfung:

Wenn das Publikum morgen nur einen Gedanken erinnert – welcher soll es sein?

Darauf kann die Präsentation ausgerichtet werden.

 

 

 

Präsentation und Markenversprechen

 

Ein Auftritt ist ein Moment, in dem das Markenversprechen getestet wird.

Ein Unternehmen sagt vielleicht:

„Wir machen Komplexes einfach.“

Dann sollte die Präsentation verständlich sein.

Es sagt:

„Wir hören unseren Kunden zu.“

Dann sollte die Präsentation erkennbar auf deren Fragen eingehen.

Es sagt:

„Wir sind verlässlich.“

Dann sollten Aussagen belastbar sein.

 

 

 

Die Präsentation wird damit Teil der Customer Experience

 

Besonders bei:

  • Pitches
  • Messen
  • Kundenveranstaltungen
  • Produktvorstellungen

erlebt das Publikum das Unternehmen unmittelbar.

Der Auftritt ist dann ein Kontaktpunkt der Marke.

 

 

 

Produktpräsentation und Marketingpräsentation unterscheiden

 

Eine Produktpräsentation konzentriert sich stärker auf:

  • Problem
  • Lösung
  • Produkt
  • Nutzen
  • Belege
  • Handlung

Eine Marketingpräsentation kann breiter sein.

Sie kann beispielsweise eine:

  • Marke
  • Positionierung
  • Perspektive
  • Unternehmensidee

sichtbar machen.

 

 

 

Ein Pitch ist noch einmal etwas anderes

 

Ein Pitch hat meist eine konkrete Entscheidung im Fokus.

Zum Beispiel:

Auftrag.

Budget.

Investition.

Partnerschaft.

Deshalb braucht ein Pitch häufig eine stärkere Entscheidungslogik als eine allgemeine Marketingpräsentation.

 

 

 

Keynotes können Marketing unterstützen

 

Auch Keynotes können Markenwirkung entfalten.

Besonders wenn eine Führungskraft eine:

klare Perspektive.

relevante These.

glaubwürdige Haltung.

vermittelt.

Dann wird aus dem Auftritt Thought Leadership.

 

 

 

Doch eine Keynote ist keine Werbeveranstaltung

 

Das Publikum merkt schnell, wenn ein vermeintlicher Vortrag lediglich eine längere Produktwerbung ist.

Eine gute Keynote gibt zuerst etwas:

einen Gedanken.

eine Perspektive.

eine Erkenntnis.

Dann kann die Marke davon profitieren.

 

 

 

Thought Leadership entsteht durch Substanz

 

Wenn ein Unternehmen für ein Thema stehen möchte, braucht es mehr als Sichtbarkeit.

Es braucht eine eigene Perspektive.

Zum Beispiel:

Was sehen wir anders?

Was verstehen wir besonders gut?

Welche Entwicklung können wir erklären?

Das kann eine Präsentation sichtbar machen.

 

 

 

Präsentationen wirken vor Ort und danach

 

Heute endet ein Auftritt häufig nicht mit dem Applaus.

Aus einer Präsentation können entstehen:

  • Videoaufzeichnungen
  • Clips
  • Zitate
  • Social-Media-Beiträge
  • Artikel
  • interne Kommunikation

Damit verlängert sich die Lebensdauer.

 

 

 

Deshalb lohnt es sich, weiterzudenken

 

Vor einem wichtigen Auftritt kannst du fragen:

Welche Aussage eignet sich als klarer Clip?

Welche Grafik könnte später allein funktionieren?

Welcher Gedanke verdient weitere Verbreitung?

Das verändert die Vorbereitung.

 

 

 

Eine Präsentation als Content-Quelle

 

Ein guter Vortrag kann Ausgangspunkt sein für:

  • einen Fachartikel
  • mehrere kurze Videos
  • einen Newsletter
  • Social-Media-Posts
  • eine interne Zusammenfassung

So entsteht aus einem Auftritt ein größerer Kommunikationsbaustein.

 

 

 

Das bedeutet nicht, die Präsentation für Social Media zu optimieren

 

Der reale Auftritt bleibt zuerst für das tatsächliche Publikum.

Die Weiterverwendung kommt danach.

Sonst entsteht schnell ein Vortrag, der aus lauter zitierbaren Sätzen besteht und kaum noch als Ganzes funktioniert.

 

 

 

Marketingpräsentationen brauchen eine klare Zielgruppe

 

„Unsere Kunden“ ist häufig zu breit.

Frage genauer:

Wer sitzt im Raum?

Was wissen diese Menschen bereits?

Was interessiert sie?

Was bezweifeln sie?

Welche Entscheidung könnten sie treffen?

 

 

 

Eine Präsentation für alle überzeugt selten jeden

 

Ein CFO achtet möglicherweise auf:

Kosten.

Risiko.

Wirtschaftlichkeit.

Ein Nutzer auf:

Bedienung.

Zeit.

Alltag.

Ein technischer Entscheider auf:

Integration.

Sicherheit.

Skalierbarkeit.

Gute Präsentationen berücksichtigen diese Unterschiede.

 

 

 

Eine Botschaft kann unterschiedliche Zugänge haben

 

Das bedeutet nicht, verschiedenen Menschen unterschiedliche Wahrheiten zu erzählen.

Es bedeutet:

dieselbe Kernbotschaft aus der Perspektive des jeweiligen Publikums verständlich zu machen.

 

 

 

Was soll das Publikum nach der Präsentation tun?

 

Marketing braucht Richtung.

Vielleicht soll das Publikum:

  • mehr erfahren
  • einen Termin vereinbaren
  • ein Produkt testen
  • eine Idee weitertragen
  • eine Entscheidung treffen

Wenn der nächste Schritt unklar ist, verpufft ein Teil der Wirkung.

 

 

 

Call to Action ohne Verkaufsdruck

 

Ein klarer nächster Schritt muss nicht aggressiv klingen.

Zum Beispiel:

„Wenn Sie prüfen möchten, ob die Lösung zu Ihrer Infrastruktur passt, starten wir mit einer technischen Analyse.“

Das ist konkreter als:

„Sprechen Sie uns gern jederzeit an.“

 

 

 

Verkaufssprache kann Vertrauen schwächen

 

Superlative wie:

bahnbrechend.

revolutionär.

einzigartig.

weltweit führend.

sollten sehr gut begründet sein.

Sonst erzeugen sie schneller Skepsis als Begeisterung.

 

 

 

Je größer das Versprechen, desto stärker sollte der Beleg sein

 

Das ist eine gute Marketingregel.

Wenn du sagst:

„Unsere Lösung halbiert den Aufwand.“

dann sollte klar sein:

für wen.

unter welchen Bedingungen.

gemessen wie.

im Vergleich womit.

 

 

 

Zahlen brauchen Kontext

 

Ein Prozentwert allein überzeugt wenig.

Zum Beispiel:

„50 Prozent schneller.“

50 Prozent schneller als was?

Unter welchen Bedingungen?

Für welchen Prozess?

Kontext macht Zahlen glaubwürdig.

 

 

 

Demonstration schlägt Behauptung

 

Wenn etwas gezeigt werden kann, ist das häufig stärker als eine Beschreibung.

Zum Beispiel:

Produkt.

Software.

Prozess.

Ergebnis.

Das Publikum kann selbst erleben, worum es geht.

 

 

 

Eine Demo braucht trotzdem Dramaturgie

 

Einfach durch Funktionen zu klicken ist kaum eine Präsentation.

Zeig:

Problem.

Handlung.

Ergebnis.

Dann wird die Demo verständlich.

 

 

 

Was, wenn die Demo scheitert?

 

Technik kann ausfallen.

Deshalb sollte bei wichtigen Produktpräsentationen ein Plan B existieren.

Zum Beispiel:

  • Video
  • Screenshots
  • zweites System
  • alternative Erklärung

Ein technischer Ausfall sollte nicht die gesamte Botschaft zerstören.

 

 

 

Design unterstützt die Botschaft

 

Marketingpräsentationen werden häufig besonders stark gestaltet.

Das kann sinnvoll sein.

Doch Design sollte:

Orientierung schaffen.

Information strukturieren.

Markenwirkung unterstützen.

Und nicht die Botschaft überdecken.

 

 

 

Schöne Folien sind noch keine gute Präsentation

 

Ein visuell perfektes Deck kann:

unklar.

zu dicht.

irrelevant.

sein.

Die eigentliche Frage lautet:

Hilft diese Folie dem Publikum, den Gedanken schneller zu verstehen?

 

 

 

Eine Folie braucht einen Zweck

 

Zum Beispiel:

Beweis.

Vergleich.

Orientierung.

Visualisierung.

Emotion.

Wenn du nicht weißt, warum eine Folie existiert, kann sie wahrscheinlich weg.

 

 

 

Marketing und Glaubwürdigkeit

 

Ein starker Auftritt muss nicht alles positiv darstellen.

Manchmal steigt Vertrauen gerade dann, wenn Grenzen offen benannt werden.

Zum Beispiel:

„Für Unternehmen unter 50 Mitarbeitenden lohnt sich diese Lösung derzeit wahrscheinlich nicht.“

Damit zeigst du:

Du möchtest nicht um jeden Preis verkaufen.

 

 

 

Wer nicht für jeden geeignet ist, wird für die Richtigen glaubwürdiger

 

Positionierung bedeutet auch:

zu sagen, für wen etwas nicht passt.

Das kann Marketing erheblich stärken.

 

 

 

Einwände gehören zur Präsentation

 

Wenn das Publikum denkt:

„Das klingt schön, doch …“

und du diesen Einwand ignorierst, bleibt er bestehen.

Deshalb sollten relevante Einwände bewusst berücksichtigt werden.

 

 

 

Frage vorab: Was glaubt das Publikum noch nicht?

 

Vielleicht:

zu teuer.

zu kompliziert.

zu neu.

zu riskant.

Dann gehört genau dieser Punkt in die Präsentation.

 

 

 

Q&A ist Teil des Marketings

 

Gerade dort zeigt sich Glaubwürdigkeit.

Auf vorbereiteten Folien kann vieles glänzen.

In kritischen Fragen zeigt sich:

Kenntnis.

Offenheit.

Souveränität.

Deshalb sollte Q&A vorbereitet werden.

 

 

 

Schwierige Fragen sind keine Störung

 

Sie zeigen, was das Publikum wirklich beschäftigt.

Manche Einwände sind wertvoller als zehn freundliche Reaktionen.

Sie zeigen:

Wo fehlt Vertrauen?

Wo fehlt Information?

Wo ist das Angebot unklar?

 

 

 

Marketingpräsentationen und Unternehmensführung

 

Bei größeren Unternehmen repräsentieren Vorstände und Geschäftsführer mit öffentlichen Auftritten auch die Organisation.

Ihre Aussagen beeinflussen:

  • Kunden
  • Mitarbeitende
  • Partner
  • Investoren
  • Medien

Deshalb ist ein öffentlicher Auftritt zugleich Führungs- und Marketingkommunikation.

 

 

 

Authentizität bedeutet nicht Improvisation

 

Ein häufiger Irrtum:

„Wenn ich authentisch sein will, darf ich mich kaum vorbereiten.“

Das Gegenteil kann stimmen.

Gute Vorbereitung ermöglicht häufig mehr Freiheit.

Du weißt:

was du sagen möchtest.

welche Fakten tragen.

wo deine Grenzen liegen.

Dann kannst du natürlicher reagieren.

 

 

 

Die eigene Stimme behalten

 

Marketingabteilungen können Texte hervorragend formulieren.

Doch eine Führungskraft sollte Sätze auch sprechen können.

Wenn Formulierungen:

zu werblich.

zu glatt.

zu fremd.

klingen, sinkt Glaubwürdigkeit.

Deshalb:

Botschaft professionell vorbereiten – Sprache sprechbar halten.

 

 

 

Proben ist Marketingarbeit

 

Ein Probelauf zeigt:

Was klingt gut auf Papier und trägt gesprochen trotzdem nicht?

Wo wird die Präsentation zu lang?

Welche Botschaft bleibt unklar?

Welche Folie braucht Erklärung?

Welche Frage bringt dich aus dem Konzept?

 

 

 

Feedback vor dem echten Auftritt ist wertvoller als danach

 

Nach dem Termin kannst du lernen.

Vorher kannst du noch verändern.

Gerade bei wichtigen Präsentationen lohnt sich deshalb ein realistischer Probelauf.

 

 

 

Nicht jede Marketingpräsentation braucht großes Theater

 

Manchmal ist ein ruhiger, präziser Auftritt viel stärker.

Besonders bei:

  • B2B
  • komplexen Dienstleistungen
  • technischen Produkten
  • hohem Entscheidungsrisiko

Das Publikum möchte häufig weniger Show.

Es möchte verstehen, ob die Sache trägt.

 

 

 

Relevanz schlägt Spektakel

 

Eine Präsentation muss nicht „umhauen“.

Sie muss etwas bewirken.

Das kann bedeuten:

eine Entscheidung wird klarer.

ein Problem wird verstanden.

Vertrauen steigt.

ein nächster Schritt wird möglich.

 

 

 

Was soll deine Präsentation bewirken?

 

Diese Frage sollte vor:

Storytelling.

Folien.

Design.

Animation.

stehen.

Ohne Ziel wird auch eine schöne Präsentation zufällig.

 

 

 

Sieben Fragen für eine starke Marketingpräsentation

 

1. Wer sitzt vor mir?

So konkret wie möglich.

 

2. Welches Problem oder Bedürfnis ist relevant?

Aus Sicht des Publikums.

 

3. Was ist meine Kernbotschaft?

Ein Satz.

 

4. Was belegt diese Botschaft?

Daten, Beispiele, Demonstration.

 

5. Welche Einwände erwarten mich?

Vorher beantworten.

 

6. Was soll erinnert werden?

Nicht alles kann hängen bleiben.

 

7. Was soll danach geschehen?

Nächster Schritt.

 

 

 

Häufige Fragen

 

Warum sind Präsentationen ein Marketinginstrument?

Weil sie ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Perspektive unmittelbar erlebbar machen können. Publikum erlebt dabei nicht nur Informationen, sondern auch Kompetenz, Glaubwürdigkeit und persönliche Wirkung.

 

Was macht eine gute Marketingpräsentation aus?

Eine klare Zielgruppe, eine relevante Kernbotschaft, nachvollziehbare Belege, verständliche Dramaturgie und ein konkreter nächster Schritt.

 

Was ist der Unterschied zwischen Marketingpräsentation und Produktpräsentation?

Eine Produktpräsentation konzentriert sich stärker auf Problem, Lösung, Nutzen und Produkt. Marketingpräsentationen können zusätzlich Positionierung, Marke, Expertise oder eine strategische Perspektive sichtbar machen.

 

Was unterscheidet eine Marketingpräsentation von einem Pitch?

Ein Pitch ist meist auf eine konkrete Entscheidung ausgerichtet, beispielsweise Auftrag, Investition oder Partnerschaft. Eine Marketingpräsentation kann auch längerfristig Aufmerksamkeit, Vertrauen oder Positionierung stärken.

 

Braucht eine Marketingpräsentation Storytelling?

Nicht zwingend. Geschichten können Verständnis und Erinnerung unterstützen, sollten jedoch der Botschaft dienen und nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen.

 

Wie wichtig sind Folien?

Folien können unterstützen, sind jedoch nur ein Teil des Auftritts. Entscheidend bleibt, ob Botschaft, Argumentation und Nutzen verständlich werden.

 

Wie wichtig ist die Person auf der Bühne?

Sehr wichtig. Publikum beurteilt nicht nur die Inhalte, sondern erlebt auch Glaubwürdigkeit, Klarheit, Sicherheit und den Umgang mit Fragen.

 

Sollte eine Marketingpräsentation emotional sein?

Emotion kann Wirkung verstärken. Sie sollte jedoch zu Thema, Publikum und Botschaft passen und keine fehlende Substanz ersetzen.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Marketingpräsentationen brauchen keine künstliche Begeisterung.

Sie brauchen:

Relevanz.

Klarheit.

Belege.

Vertrauen.

Und eine Botschaft, die zum Publikum passt.

Eine Präsentation wird zum starken Marketinginstrument, wenn sie aus Unternehmensbotschaften etwas macht, das Menschen verstehen, einordnen und für sich als relevant erkennen können.

 

 

 

Wenn eine Marketingpräsentation wirklich zählen soll

 

Vielleicht steht eine wichtige:

  • Kundenpräsentation
  • Produktvorstellung
  • Konferenz
  • Keynote
  • Pitch

bevor.

Dann können wir unmittelbar an diesem konkreten Auftritt arbeiten.

Zum Beispiel an:

  • Kernbotschaft
  • Kundennutzen
  • Positionierung
  • Argumentation
  • Dramaturgie
  • Folien
  • Q&A
  • persönlicher Wirkung

Kein allgemeines Präsentationstraining.

Wir arbeiten an dem Termin, der tatsächlich ansteht.

Das Ziel:

Eine Präsentation, die weniger über das Unternehmen redet und stärker verständlich macht, warum das Angebot oder die Idee für dieses Publikum relevant ist.

Online oder persönlich in Berlin.

P.S.

 

Welches Potenzial haben Präsentationen aus deiner Sicht?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2008
Überarbeitung: 3. Juni 2019

Pressekonferenz: Vorbereitung, Tipps und Unterstützung

Vorbereitung für Pressekonferenzen

Unterstützung für Ihren erfolgreichen Auftritt auf einer Pressekonferenz
 
Vorbereitung für Pressekonferenzen

Pressekonferenzen

 

Zu einer Pressekonferenz, Journalisten nennen sie oft nur kurz „PK“, werden Vertreter der Presse und Massenmedien eingeladen. Politiker, Künstler, Nichtregierungsorganisationen, Institutionen, Verbände, Initiativen, Unternehmen oder auch Privatleute des Zeitgeschehens. So bereiten Sie sich auf Ihren Auftritt bei Pressekonferenzen vor.

Überblick

 

 

 

 

Pressekonferenz

 

Zu einer Pressekonferenz, Journalisten nennen sie oft nur kurz „PK“, werden Vertreter der Presse und Massenmedien eingeladen. Politiker, Künstler, Nichtregierungsorganisationen, Institutionen, Verbände, Initiativen, Unternehmen oder auch Privatleute des Zeitgeschehens .

Den anwesenden Berichterstattern präsentieren sie Informationen zu aktuellen und oft brisanten Themen, nehmen dazu Stellung, dementieren Gerüchte oder kündigen etwas an. Nach den meist vorbereiteten Statements können die Vertreter der Presse häufig Fragen stellen.

Pressekonferenzen sind Medienveranstaltungen. Sie sollen entweder eine positive Berichterstattung über die Ankündigung einer neuen Politik, eines neuen Produkts oder einer neuen Dienstleistung Ihrer Organisation in der Presse bewirken oder die negative Berichterstattung über ein Problem oder eine Katastrophe begrenzen.

Pressekonferenzen sind mit keiner anderen Präsentationsmöglichkeit vergleichbar, und die Auswirkungen können schwerwiegend sein, wenn Sie es vermasseln. Daher lohnt es sich, herauszufinden, wie sie gemeistert werden.

 

 

 

Gründe für Pressekonferenzen

 

Es gibt viele Möglichkeiten, die Medien zu erreichen. Eine Pressekonferenz sollte nur unter drei Umständen abgehalten werden:

 

 

 

1. Sie haben eine bedeutende Neuigkeit zu verkünden

 

Pressekonferenzen erfordern einen hohen Organisationsaufwand und sind nicht einfach zu handhaben. Sie sollten daher nur dann eine Pressekonferenz abhalten, wenn Sie wirklich große Neuigkeiten zu verkünden haben und diese so schnell wie möglich an ein großes Publikum weitergeben wollen.

 

 

 

2. Wenn die Nachricht aktuelle Relevanz hat

 

Für Journalist sind Pressekonferenz interessant, wenn Nachricht für Ihr Publikum von Interesse ist. Es muss sich um relevante, neue Nachrichten handeln. Die einzige Ausnahme ist, wenn Sie auf eine Katastrophe reagieren, und Sie eine offizielle Antwort geben, oder Sie den Medien etwas Neues mitteilen.

 

 

 

3. Wenn Journalisten etwas wissen wollen

 

Wenn niemand fragt, dann will es wahrscheinlich auch niemand wissen, und die Presse wird nicht zu Ihrer Pressekonferenz erscheinen. Der richtige Zeitpunkt für eine Pressekonferenz ist dann, wenn Sie sich vor Anfragen kaum noch retten können, weil so viele Journalisten nach Informationen suchen.

 

 

 

Moderator

 

Überlegen Sie, ob Sie einen Moderator einsetzen wollen, der die Veranstaltung leitet, beispielsweise die Redner vorstellt und die Fragen an die entsprechende Person weiterleitet. Sie könnten zum Beispiel jemanden mit Erfahrungen im PR-Bereich oder einen befreundeten Journalisten als Moderator einsetzen.

 

 

 

Einladen der Presse

 

Finden Sie geeignete Wege, um die relevante Presse über Ihre Pressekonferenz zu informieren und zur Teilnahme zu motivieren.

 

 

 

Präsentation 

 

Die wichtigste Regel: Fassen Sie sich kurz. Sagen Sie, was Sie zu sagen haben, und hören Sie dann auf. Wenn Sie mehr als einen Redner haben, sollte jeder von ihnen drei bis fünf Punkte in maximal drei bis fünf Minuten vortragen. Die gesamte Pressekonferenz sollte nicht länger als 45 Minuten dauern, einschließlich der Fragen.

Verwenden Sie nicht PowerPoint & Co. oder andere visuelle Hilfsmittel. Konzentrieren Sie sich auf die Geschichte, die Sie erzählen wollen. Journalisten sind viel beschäftigte Menschen: Wenn Sie ihnen eine Geschichte liefern können, die sie verwenden können, macht das ihr Leben viel einfacher. Dann ist es wahrscheinlicher, dass sie nicht nach einem anderen Blickwinkel suchen, sondern den, den Sie ihnen liefern, verwenden werden. Wenn Sie ihnen keine Geschichte vorgeben, werden sie ihre eigene finden, und das wird Ihnen vielleicht nicht gefallen.

 

 

 

Beantwortung von Fragen

 

Der Frageteil ist wahrscheinlich die meist schwierigste Phase einer Pressekonferenz, denn Sie wissen nicht, was auf Sie zukommt. Bereiten Sie sich deshalb so gut wie möglich vor. Überlegen Sie sich, welche Fragen gestellt werden könnten, und formulieren Sie gute Antwort . Und das gilt ganz besonders für heikle und schwierige Fragen. Üben Sie mit jemanden, der die Rolle der Journalisten übernimmt und nachhakt. Sprechen mehrere Personen auf der Pressekonferenz, einigen Sie sich vorher, wer welche Art von Fragen beantwortet.

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Moderator auf Fragen achtet, die nicht in den Rahmen der Pressekonferenz fallen, vor allem, wenn sie feindselig sind. Er muss bereit sein, einzugreifen.

Hüten Sie sich vor Journalisten, die Sie dazu verleiten wollen, dass Sie bestimmte Formulierungen verwenden, indem sie Ihnen etwas unterjubeln.

 

 

 

Nach der Pressekonferenz

 

Stellen Sie sicher, dass die Presse alles bekommen hat, was sie brauchen.

Den Pressevertretern, die es nicht zu Ihrer Pressekonferenz geschafft haben, können Sie auf anderen Wegen die Informationen und gegebenenfalls eine Aufzeichnung zur Verfügung stellen. Sie können auch anbieten, später individuelle Interviews mit den Teilnehmern zu vereinbaren, falls dies erforderlich ist.

Es empfiehlt sich auch, die Berichterstattung über soziale Medien und Ihre eigene Website zu teilen, um ein Maximum an Öffentlichkeit zu erzielen. Werten Sie die Wirkung aus, um daraus zu lernen.

 

 

 

Auf Pressekonferenzen Rede und Antwort stehen

 

Für viele Verantwortliche, wie für Vorstände, ist die jährliche Pressekonferenz der einzige Kontakt mit Journalisten. Journalisten nutzen diese Gelegenheit deshalb gerne auch dafür, unbequeme Fragen zu stellen. Das ist ihre Aufgabe und es geschieht häufig ganz direkt. Solch eine Ansprache sind viele erfolgsverwöhnte Persönlichkeiten nicht gewohnt. Im gewohnten Umfeld dominiert oft ein respektvoller Umgang mit der Unternehmensführung, in Pressekonferenzen kann sich das schnell ändern und erfordert ein gutes Zustandsmanagement.

Es gibt mehr Schlagzeilen, wenn es Journalisten gelingt, den Protagonisten kalt zu erwischen und aus der Reserve zu locken. Der tatsächliche Ablauf einer Pressekonferenz lässt sich daher nur schwer vorhersehen und will deshalb umso besser vorbereitet sein. Und das gilt ganz besonders im Hinblick auf mögliche heikle Fragen.

All das können Sie mit mir üben. Solch ein konkretes Medientraining macht Sie fit für Fragen und Eventualitäten. Sie erfahren, wie Ihre Antworten wirken und können mit Unterstützung darüber nachdenken, ob es nicht eine ansprechendere Reaktion gibt. Weshalb solltest du sich erst im Anschluss an die Pressekonferenz darüber Gedanken machen, was Sie hätten besser machen können? Machen Sie sich zur überzeugenden Stimme Ihres Unternehmens.

 

 

 

Pressekonferenzen verändern sich

 

Die Zeiten ändern sich, insbesondere die Medien. Pressekonferenzen finden mittlerweile auch virtuell statt, entweder als rein virtuelle Pressekonferenz oder kombiniert mit einer Präsenzveranstaltung. Die wird virtuell an Teilnehmer übertragen, die nicht vor Ort bei der Veranstaltung sind. Wenn es vorgesehen ist, können die Teilnehmer trotzdem Fragen stellen. Hier ist viel in Bewegung.

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei einer Pressekonferenz?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4335
K:CNB
Ü:X
Englische Version:

Minimum Viable Product

Minimum Viable Product

Glossar
Minimum Viable Product

Überblick

 

 

 

 

Minimum Viable Product

 

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Sokrates

 

Mit einem fertigen Produkt an den Markt zu gehen birgt Risiken, weil es mit Investitionen und Reputation verbunden ist. Bei allem berechtigten Optimismus basierend auf fundierten Vorbereitungen, beruhen viele Entscheidungen auf Annahmen und Mutmaßungen über den Markt.

Es ist toll, wenn ein Plan funktioniert, doch in der Praxis kommt es dann doch mitunter anders. Wird der Markt wie erwartet reagieren? Funktioniert das Produkt wie vorgesehen oder sehen die Nutzer das anders? Ist ein Produkt erst in der Massenfertigung erfordern selbst kleinere Änderungen oft großen Aufwand. Die Alternative bietet der testweise Einsatz eines Minimum Viable Product.

Ein Minimum Viable Product (MVP = minimal überlebensfähiges Produkt) ist ein funktionsfähiger Prototyp. Er hat genügend Eigenschaften, um ein Angebot, ob Produkt oder einen Dienstleistung, mit echten Nutzern zu testen und brauchbare Ergebnisse für die Weiterentwicklung einzuholen.

Im Betastadium minimiert ein Minimum Viable Product das mit hohen Kosten verbundene Risiko, ein voll ausgearbeitetes Angebot auf den Markt zu bringen, das so keine guten Chancen hat. Es lohnt sich auf die Wünsche der Nutzer zu achten.

Ein Minimum Viable Product ist oft nicht für jeden potenziellen Kunden geeignet, denn es kann meist nur für eine ganz bestimmte Zielgruppe wirklich gut funktionieren. Konzentrieren Sie sich deswegen auf die Wunschkunden, die den größten Bedarf an der Lösung haben und dafür bereit sind anfangs auch Einschränkungen beim Funktionsumfang oder dem Nutzerkomfort hinzunehmen.

P.S.

 

Ist es besser auf das fertige Endprodukt zu warten?

 

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2013
Überarbeitung: 17. September 2019
Englische Version:
AN: #562
K: CNB
Ü:

Fünf positive Dinge, wiegen eine einzige negative Sache auf

Das menschliche Gehirn hat eine Neigung zur Negativität, die dafür sorgt, dass wir uns an schlechte Nachrichten eher erinnern als an gute.

Um uns ausgeglichen zu fühlen, brauchen wir in unserem Leben mindestens ein Verhältnis von fünf zu eins zwischen Gut und Schlecht. Es braucht also fünf positive Dinge, um eine einzige negative Sache aufzuwiegen.

 

 

Love Brand: Eigenschaften, Vorteile, Tipps für die Schaffung und Pflege

Tipps für Love Brands beziehungsweise Love Marks

Love Brands bzw. Love Marks: Eigenschaften, Vorteile, so wird sie geschaffen!

 

Love Brands

Love Brands

 

Eigenschaften, Vorteile, so wird sie geschaffen: Love Brands bzw. Love Marks. Das erfordern Marken, die regelrecht geliebt werden.

Überblick

 

 

 

 

Love Brand

 

Sogenannte „Love Brands“ oder „Love Marks“ sind Marken, die eine derart starke Anziehungskraft auf Konsumenten ausüben, dass sie nicht nur im Wettbewerb mit anderen Marken bevorzugt, sondern regelrecht geliebt werden. Es ist eine egoistische Liebe, weil entsprechende Erwartungen an die Marke gestellt werden. Eine Liebesbeziehung mit der Anbieter Markenbotschafter gewinnen, die gerne von ihrer großen Liebe schwärmen.

Wenn die Anhängerschaft meint, ihre grundlegenden Bedürfnisse werden nicht mehr befriedigt, endet die Liebe. Doch im Liebestaumel ist das Leben ein Paradies, ein Musterbeispiel für Customer Experience. Eine typische Love Brand ist Apple. Da campen selbst bei Wind und Wetter die Anhänger tagelang von den Stores, um gesegnet und überglücklich eines der ersten Exemplare neuer Produkte in Empfang zu nehmen. Halleluja!

Love Brands bieten aus Sicht der Anhängerschaft einen Mehrwert. Sie heben sich durch einen individuellen Markencharakter hervor und sorgen für ein ansprechendes Kundenerlebnis (Customer Experience).

 

 

 

Auf dem Weg zur Love Brand

 

What builds Loyalty that goes Beyond Reason?
What makes a truly great love stand out?

Kevin Roberts im Buch Lovemarks

 

In Anlehnung an das 2004 von Kevin Roberts (CEO Saatchi & Saatchi) veröffentlichte Buch „Der Lovemarks-Effekt“, sind es in erster Linie drei Faktoren, die Marken zu Love Brands machen. Wenn Sie eine Love Brand erschaffen wollen, achten Sie deshalb am besten auch auf die folgenden drei Aspekte:

 

 

 

1. Mystik (Mystery)

 

Hilfreiche Fragen:

  • Erzählt die Marke eine Geschichte?
  • Welche Mythen gibt es?
  • Inspiriert das Storytelling die Konsumenten?
  • Verleitet die Geschichte Konsumenten zum Träumen?

 

 

2. Sensuality (Sinnlichkeit)

 

Hilfreiche Fragen:

  • Ist die Marke mit den Sinnen erfassbar?
  • Hat sie ein charakteristisches Erscheinungsbild, einen eigenen Klang, eine bestimmte Haptik?
  • Wie sinnlich ist das Gesamterlebnis beginnend beim Erstkontakt, Kauf und Inbetriebnahme.

 

 

 

3. Intimität (Intimacy)

 

Hilfreiche Fragen:

  • Können Konsumenten eine emotionale Beziehung mittels Empathie, Leidenschaft und Hingabe zur Marke aufzubauen?

 

 

 

Vorteile für Markeninhaber von Love Brands

 

a. Treue

 

Konsumenten bleiben ihrer Love Brand häufig über Jahre oder sogar das ganze Leben lang treu.

 

 

b. Vertrauen

 

Es besteht ein besonders tiefes Vertrauensverhältnis zwischen Konsument und Marke.

 

 

c. Wohlwollen

 

Konsumenten von Love Brands verzeihen ihr großzügiger Fehler.

 

 

d. Preise

 

Höhere und selbst beachtliche Preiserhöhungen werden weitgehend unaufgeregt akzeptiert, weil den Anhängern die hohe persönliche Identifikation mit den wesentlichen Werten ihrer Marken wichtiger ist, als die Ausgabe.

 

A lot of companies have chosen to downsize, and maybe that was the right thing for them. We chose a different path. Our belief was that if we kept putting great products in front of customers, they would continue to open their wallets.

Steve Jobs

 

 

 

8 Tipps für die Schaffung von Love Brands

 

Auf den meisten Märkten herrscht Gedrängel. Viele Anbieter haben deswegen den Wert von Love Brands erkannt und versuchen nun sich diesen Status zu erkaufen. Doch mit Phrasen und leeren Absichtserklärungen hat das wenig Aussicht auf Erfolg. Was führt zur Schaffung einer Love Brand?

Homer Simpson behauptet, „Um beliebt zu sein, muss man nett sein; jeden Tag. Um gehasst zu werden, muss man gar nichts tun.“ Ein guter Ansatz doch werden dabei ein paar Kleinigkeiten ausgeblendet.

 

 

1. Übertreffen von Erwartungen

 

Überraschung! Liefern Sie hinsichtlich Funktion, Design und Qualität mehr als erwartet.

 

We’re gambling on our vision, and we would rather do that than make „me too“ products. Let some other companies do that. For us, it’s always the next dream.

Steve Jobs

 

 

 

2. Vertrauensaufbau und Pflege

 

Mit geeigneten Maßnahmen gilt es Vertrauen zu fördern. Die Markenbekanntheit liefert dazu einen wesentlichen Anteil. Zweifel an den ehrlichen Absichten dürfen nicht aufkommen oder zumindest sofort aus der Welt geschafft werden. Transparenz darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein.

 

Sometimes when you innovate, you make mistakes. It is best to admit them quickly and get on with improving your other innovations.

Steve Jobs

 

 

 

3. Beziehungspflege

 

Der Kontakt von Anbieter und Kunden geht über den üblichen Austausch von Ware gegen Bezahlung hinaus. Mit geeigneten Interaktionen wird die Bindung, die Verbundenheit, gepflegt.

 

 

 

4. Persönliche Ansprache

 

Kunden einer Love Brand erwarten eine auf sie zugeschnittene Ansprache und Kommunikation.

 

 

 

5. Zugehörigkeit

 

Die Verwendung von Love Brands gleicht einem Statement. Der Kunde ist Anhänger, Teil eines Wertesystems, in das er sich einkauft.

 

I want to put a ding in the universe.

Steve Jobs

 

 

 

6. Wiedererkennung

 

Bei aller Innovation und Anpassungsfähigkeit ist eine gewisse Kontinuität beim Branding erforderlich. Love Brands wirken authentisch.

 

 

 

7. Markenbotschafter

 

Überzeugte Anhänger tragen von sich aus Botschaften in die Welt. Deren Statements  besitzen eine deutlich höhere Glaubwürdigkeit als klassische Werbung.

 

 

 

8. Wertschätzung

 

Inhaber von Love Brands vermitteln den Anhängern Wertschätzung.

P.S.

 

Was lässt sich von Love Brands lernen?

Herausragende Marken 
liefern mehr als sie kosten.

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Oktober 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43321
K:CNB
Ü:

Marketing-Mix

Marketing-Mix

Glossar
Marketing-Mix

Marketing-Mix

 

Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird der Marketing-Mix meist recht früh im Standardprogramm behandelt. Alles klingt so klar, dass schnell vergessen wird, mit wie vielen Entscheidungen ein gut ausgewogener Mix, also die Kombination der Einflussmöglichkeiten auf des Marketings, verbunden sind.

 

 

 

Die 4 P’s des Marketing-Mix

 

Beim Marketing-Mix geht es um die Abstimmung der verschiedenen Marketinginstrumente.

 

 

 

1. Product: Produktpolitik bzw. Leistungspolitik

 

Dies bezieht sich auf das, was das Unternehmen anbietet, sei es ein physisches Gut oder eine Dienstleistung. Wichtige Aspekte des Produkts sind Qualität, Design, Merkmale, Verpackung und die Marke selbst.

Frage: Welches Angebot wird den Kunden angeboten?

 

 

2. Place: Distributionspolitik

 

Auch als Vertrieb bekannt, umfasst dies die Orte, an denen das Produkt oder die Dienstleistung verkauft wird, und wie es den Kunden erreicht. Dazu gehören Vertriebskanäle, Standorte und Logistik.

Frage: Wo und auf welche Weise lässt sich das Angebot am besten verkaufen?

 

 

 

3. Promotion: Kommunikationspolitik

 

Dies beinhaltet alle Aktivitäten, die darauf abzielen, das Produkt bekannt zu machen und die Kunden zum Kauf zu bewegen. Dazu gehören Werbung, Verkaufsförderung, Public Relations, Direktmarketing und Online-Marketing.

Frage: Wie kann auf das Angebot wirksam aufmerksam gemacht werden?

 

a. Klassische Instrumente der Kommunikation
  • Klassische Werbung
  • Verkaufsförderung
  • Publik Relations (PR)
  • Persönliche Kommunikation

 

 

b. Zusätzliche heutige Instrumente
  • Direktmarketing
  • Online-Marketing
  • Social Media Marketing

 

 

 

4. Price: Preis & Konditionenpolitik

 

Dies ist der Betrag, den Kunden zahlen müssen, um das Produkt oder die Dienstleistung zu erwerben. Die Preisgestaltung kann Strategien umfassen, die auf Wettbewerbsfähigkeit, Kosten, Marktwert und Gewinnmargen basieren.

Frage: Welcher Preis kann verlangen werden? Welche Preisgestaltung führt zum besten Ergebnis?

 

 

 

Weiterentwicklung

 

 

Im Laufe der Zeit wurde dieser klassische Ansatz durch zusätzliche Elemente erweitert, insbesondere in Dienstleistungsbranchen, was zu den 7 P’s führte, indem die folgenden Punkte hinzugefügt wurden:

 

 

 

5. People (Personal)

 

Dies bezieht sich auf alle Menschen, die direkt oder indirekt an der Erstellung des Produkts beteiligt sind, dem Verkauf oder der Unterstützung des Produkts nach dem Verkauf. Die Fähigkeiten, die Ausbildung und die Motivation der Mitarbeiter können sich erheblich auf die Kundenzufriedenheit auswirken.

 

 

 

6. Prozess (Process)

 

Die Systeme und Prozesse des Unternehmens, die bei der Dienstleistungserstellung verwendet werden. Dies kann die Kundenserviceverfahren, die Effizienz der Dienstleistungserbringung und die Handhabung von Kundenbeschwerden umfassen.

 

 

 

7. Physische Umgebung (Physical Evidence)

 

Das physische Umfeld, in dem der Service bereitgestellt wird, sowie alle berührenden Elemente, die beim Service helfen oder den Eindruck des Kunden von der Dienstleistung beeinflussen.

 

 

 

Flexibilität

 

Der Marketing-Mix ist ein dynamisches Tool, das angepasst werden kann, um auf die sich verändernden Marktbedingungen und technologischen Entwicklungen zu reagieren und eine effektive Marktstrategie zu gestalten.

 

 

 

Marketing Mix und Präsentationen

 

 

Präsentationen spielen eine wichtige Rolle im Marketing-Mix, insbesondere im Bereich der Kommunikation und der Promotion, aber auch in anderen Bereichen wie Produkt, Platzierung und Preisgestaltung. Hier sind einige Aspekte, wie Präsentationen den Marketing-Mix beeinflussen können:

 

 

 

1. Produktdemonstrationen

 

Präsentationen können genutzt werden, um ein Produkt oder eine Dienstleistung vorzustellen und dessen Funktionalität, Vorteile und Unterschiede zu Wettbewerbsprodukten hervorzuheben. Gute Präsentationen können dazu beitragen, das Verständnis und Interesse der Zielgruppe für das Produkt zu erhöhen.

 

 

 

2. Förderung von Preisstrategien

 

Präsentationen können dazu verwendet werden, Preisstrategien zu kommunizieren, etwa durch das Hervorheben von Preisvorteilen, Rabatten oder speziellen Angeboten. Dies kann vornehmlich bei B2B-Verkaufsgesprächen oder bei der Einführung neuer Preismodelle wichtig sein.

 

 

 

3. Verteilungs- und Platzierungsstrategien

 

Präsentationen können auch dazu dienen, Vertriebspartner zu informieren und zu überzeugen, ein Produkt zu führen oder eine bestimmte Platzierung in Geschäften zu unterstützen. Dies ist oft entscheidend, um die Verfügbarkeit und Sichtbarkeit des Produkts im Markt zu sichern.

 

 

 

4. Promotion und Werbung

 

Präsentationen sind ein direktes Kommunikationsinstrument, um Werbebotschaften zu vermitteln. Sie werden häufig in Situationen eingesetzt, in denen es wichtig ist, eine Botschaft klar und eindrucksvoll zu kommunizieren, wie z. B. bei Produkteinführungen, auf Messen, in Webinaren oder bei Investorenpräsentationen.

 

 

 

5. Interaktion mit dem Publikum

 

Präsentationen bieten die Möglichkeit, direkt mit der Zielgruppe zu interagieren, Feedback zu sammeln und auf Fragen zu reagieren. Dies kann besonders wertvoll sein, um Einblicke in die Kundenbedürfnisse zu gewinnen und Beziehungen zu stärken.

 

 

 

6. Aufbau von Markenidentität

 

Durch konsistente Präsentationen, die die Markenwerte widerspiegeln,

P.S.

 

Welche Rolle spielt für dich das Thema Marketing-Mix?

 

 

Der nächste Schritt

 

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