Redestrukturen für deinen Redeaufbau: Gut für die Redner, gut für das Publikum

Redestrukturen für deinen Redeaufbau: Gut für Redner, gut für das Publikum

Roter Faden: Ein klarer Redeaufbau erfreut alle Beteiligten
Struktur für die Redevorbereitung

Redestrukturen für den Aufbau von Reden und Präsentationen

 

Mach es dir und deinem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Deine Vorteile sind der für dich leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Du und deine Botschaft überzeugen und wirken.

Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten jedoch sehr.

Video

https://youtu.be/_1BmpOa0Idg

Redeaufbau, Redestruktur, Redeformat, …

 

Entscheidend für eine gute Rede ist ein durchdachter Aufbau. Bewährte Redestrukturen helfen bei Ihrem Redeaufbau: Gut für Sie, gut für das Publikum

 

 

 

Roter Faden und Vorteile: Ein klarer Redeaufbau erfreut

 

Damit sich das Publikum zurechtfindet, braucht eine Rede einen roten Faden und eine klare Struktur. In der Schule lieferte die Einteilung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss die Struktur für Referate. Gegen diese Struktur ist nichts zu sagen, es existieren jedoch weitere. Viele Wege führen nach Rom. Und jeder Weg hat seinen ganz eigenen Reiz, je nach Zielsetzung und Situation. Bei einer Rede ist das nicht anders. Während sich über die Auswahl einer passenden Struktur für eine Rede stundenlang diskutieren ließe, ist deren Notwendigkeit eindeutig.

 

 

a. Damit das Publikum sich zurechtfindet

 

Ein roter Faden beruhigt und macht flexibler!

 

Der Redeaufbau sorgt dafür, dass  sich das Publikum zurechtfindet. Viel zu viele Reden und Präsentation versanden auf dem Weg zur Handlungsaufforderung, weil Redner vom Weg abkommen. So geht meist früher als später die Aufmerksamkeit der Zuhörer verloren und der Aufwand entfaltet keine positive Wirkung, verpufft!

 

 

 

b. Orientierung für Redner

 

Für die systematische Entwicklung und Ausgestaltung einer Rede liefert die Redestruktur den roten Faden und eine klare Struktur. So lässt sich mit geringerem Aufwand mehr Wirkung erzielen.

 

 

 

c. Mit der Botschaft systematisch überzeugen

 

Redestrukturen liefern logisch nachvollziehbare und überzeugende Schritte, damit das Publikum der Argumentation folgt. Ein durchdachter Aufbau sorgt für Ordnung in den Gedanken und dem Gesagten, wichtige Informationen werden von unwichtigeren abgegrenzt. Mit einem guten Plan bauen Sie den Inhalt der Rede auf dem auf, was die Zuhörer von Ihnen und Ihrer Botschaft wissen, fühlen und glauben sollen, um der Handlungsaufforderung zu folgen. Gekonnt werden die wesentlichen Perspektiven eingenommen und mögliche Einwände entkräftet.

 

 

 

d. Die Botschaft verankern

 

Schön, wenn das Publikum die Rede inhaltlich versteht. Eine wirksame Rede geht weiter, berührt die Zuschauer, rüttelt sie wach und sorgt dafür, dass der Redebeitrag im Gedächtnis bleibt. Das lässt sich durch Redeformate fördern, die dem menschlichen Denken entgegenkommen.

 

 

 

Hier kommt Ordnung für deine Rede: Auswahl an Redestrukturen

 

Wenn Napoleon I. meinte „Ordnung marschiert mit gewichtigen und gemessenen Schritten, Unordnung ist immer in Eile.“, dann klingt das eventuell etwas eingeengt. Doch tatsächlich liefert gerade die Ordnung, die Struktur in einer Rede engagierten Rednern eine gute Portion Gelassenheit und Flexibilität. Der Rahmen einer geeigneten Redestruktur erlaubt es sich in ihm freier zu bewegen, als es ohne der Fall wäre. Wo sonst sowohl Redner als auch Publikum verwirrt die Orientierung verlieren, bleibt der sichere Pfad durch die Redestruktur im Blickfeld. Gerade so kann flexibler auf Angebote des Umfeldes eingegangen werden, ohne zu weit vom Weg abzukommen.

 

Diese Strukturen liefern die Ordnung für deine Rede:

  • Antike Redegliederung
    Ideal, wenn die Glaubwürdigkeit des Redners besonders wichtig ist.
  • Dialektischer Fünfsatz
    In wenigen Sätzen den Standpunkt klarmachen und auf Angriffe reagieren.
  • Pro-und-Kontra-Redeformat
    Geeignet für kontrovers diskutierten Themen.
  • Drei-Punkte-Formel
    Ein schneller Weg, der Rede eine Struktur zu geben.
  • Fünf-Punkte-Gliederung
    Die klassische Redestruktur nimmt das Publikum Schritt für Schritt mit. Sie wird häufig für Überzeugungsvorträge verwendet, sie ist allerdings auch für Sachvorträge und Gelegenheitsreden einsetzbar.
  • AIDA-Redeformel
    Diese Redestruktur lernt von der Werbung.
  • Redeformel Gestern, Heute, Morgen
    Kurz und gut.
  • Problemlösungsformat
    Das Redeformat, wenn verschiedene Lösungen zur Auswahl stehen.
  • 5-Finger-Redestruktur.
    Jeder Finger steht für einen Schritt und ist besonders leicht zu erlernen und einzusetzen.
  • KaNo-Format
    Die fortgeschrittene Redeformel, die selbst bei heiklen Themen zum angestrebten Ziel führt. Mit diesem Redeaufbau lassen sich möglicherweise beim Publikum vorhandene Zweifel und Widerstände auflösen.

 

Jede Struktur hat ihre Eigenarten, Vor- und Nachteile. Wählen Sie die geeignetste Redeformel und passen Sie diese an Ihre Bedürfnisse, Ziele und Ihr Publikum an. Denken Sie daran, Redestrukturen sollen Ihnen helfen, sie dürfen sie verändern, weil sie sonst einengend wirken können. Weitere wirksame Redestrukturen lernen Sie beispielsweise in den Kursen Rhetorik & Präsentation I bis IV kennen.

 

 

 

Typischer Fehler bei der Redevorbereitung

 

Sehr oft wird sofort mit PowerPoint™ und Co. gestartet. Schnell rein mit den sofort greifbaren Elementen. So ist schon in kurzer Zeit eine Menge Material zusammengetragen. Doch, selbst wenn diese Elemente für sich eine gute Sache sind; die besten Strategien werden Sie so kaum wählen. Also machen Sie zuerst einen Schlachtplan, den Sie in eine Struktur bringen. Erst relativ spät solltest du mit der Umsetzung in PowerPoint beginnen. Werkzeuge sollen die Arbeit erleichtern und nicht einengen. Also; ein Schritt nach dem anderen.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

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Antworten auf häufige Fragen

Welche Redeformate gibt es?

Es gibt verschiedene Redeformate, die für verschiedene Zwecke und Zuhörerschaften geeignet sind. Hier sind einige der häufigsten Redeformate:

1. Informative Rede: Eine informative Rede ist darauf ausgelegt, dem Publikum neue Informationen zu vermitteln oder ihm Fakten und Hintergrundwissen zu einem bestimmten Thema zu vermitteln.
2. Persuasive Rede: Eine persuasive Rede ist darauf ausgelegt, das Publikum zu überzeugen, eine bestimmte Meinung oder Handlung zu unterstützen.
3. Begrüßungsrede: Eine Begrüßungsrede ist eine kurze Rede, die am Anfang einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu begrüßen und das Thema oder den Zweck der Veranstaltung vorzustellen.
4. Abschlussrede: Eine Abschlussrede ist eine Rede, die am Ende einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu verabschieden und die wichtigsten Punkte der Veranstaltung zusammenzufassen.
5. Trauerrede: Eine Trauerrede ist eine Rede, die anlässlich eines Todes oder eines anderen traurigen Ereignisses gehalten wird, um Trost zu spenden und Erinnerungen an den Verstorbenen zu teilen.
6. Ehrungsrede: Eine Ehrungsrede ist eine Rede, die gehalten wird, um jemanden zu ehren oder zu würdigen, zum Beispiel während einer Zeremonie zur Verleihung einer Auszeichnung.
Es gibt noch viele andere Redeformate, die für verschiedene Anlässe und Zwecke geeignet sind.

P.S.

 

Wie strukturieren Sie Ihre Redebeiträge? Kennen Sie weitere Redestrukturen, wie entscheiden Sie welche zum Einsatz kommt und worauf achten Sie?

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

Antike Redegliederung: Reden überzeugend strukturieren

Antike Redegliederung: Reden überzeugend strukturieren

Die Griechen und Römer haben die Redekunst gepflegt. Sie hatten ein hohes Ansehen. Dass die Glaubwürdigkeit des Redners, also sein Ethos, ein Pfund ist, mit dem er wuchern kann, das ist spätestens seit Aristoteles bekannt. Und auch sonst können wir einiges von ihnen lernen. Beispielsweise beim Aufbau von Reden.

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #747112
K: CNB
Ü:

Starke Präsentationen mit der AIDA-Redeformel. Struktur für Reden und Präsentationen.

Starke Präsentationen mit der AIDA-Redeformel

Mit Persönlichkeit und Botschaft überzeugend präsentieren
Bessere Reden mit der AIDA-Redeformel - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

AIDA als Struktur für Reden und Präsentationen

 

Einst wurde die AIDA-Formel hauptsächlich im Zusammenhang mit Werbung genannt. Der Aufbau bietet sich jedoch auch sehr gut für die Strukturierung eines wirksamen Redebeitrags an.

Video

https://youtu.be/ZGPZCHikAjk

AIDA-Redeformel

 

Früher wurde die AIDA-Formel meist in Zusammenhang mit Werbung genannt. Sie bietet sich aber auch sehr gut für die Strukturierung einer Rede an.

 

 

 

Aufbau der AIDA-Redeformel

 

Die vier Phasen der AIDA-Formel bauen aufeinander auf. Es geht darum, das Publikum mitzunehmen und schließlich zur gewünschten Handlung aufzufordern.

AIDA

1. Attention (Aufmerksamkeit)

 

Zuerst gilt es, die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf das Thema zu lenken. Schließlich konkurrieren Sie mit zahlreichen Alternativen. Und selbst, wenn das Publikum nicht physisch dorthin flüchtet, kann es jederzeit zum Internet wechseln. Das dortige Angebot ist vielfältig und das Smartphone schnell gezückt. Außerdem beschäftigen uns zahlreiche Themen und wer im Gedanken versunken für seine Herausforderungen Lösungen sucht, ist auch nicht wirklich aufmerksam.

 

Beispiele:

  • Machen Sie etwas Überraschendes.
  • Erzeugen Sie Spannung.
  • Sprechen Sie dem Publikum aus der Seele.
  • Demonstrieren Sie etwas.
  • Erzählen Sie eine Anekdote.
  • Humorvoller Einstieg.
  • Bringen Sie einen Gegenstand mit.
  • Machen Sie eine Umfrage mit Handzeichen.
  • Individuelle Ansprache.

 

 

Hilfreiche Fragen:

  • Wie lässt sich das Publikum überraschen?
  • Welche Anknüpfungspunkte zum Thema gibt es?

 

 

 

2. Interest (Interesse)

 

So weit, so gut. Im zweiten Schritt folgt das Umwandeln der Aufmerksamkeit in Interesse. Indem Sie das vorhandene Interesse beim Publikum erlangen und steigern, bleibt es am Ball. Erst, wenn das anfangs noch oberflächliche Interesse intensiv genug ist, geht es weiter zum nächsten Schritt.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Woran hat das Publikum Interesse?
  • Was macht Ihre Botschaft interessant und womöglich einzigartig?
  • Welche Schnittmengen gibt es?

 

 

 

 

3. Desire (Wunsch)

 

Die bisherigen Hürden wurden genommen. Nun ist es an der Zeit für genauere Informationen, Argumentation, Motivation und Nutzen. Konzentrieren Sie sich auf die wirksamsten Argumente! Schritt für Schritt geht es voran und das Publikum wird mitgenommen.

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Motive bewegen die Zielgruppe?
  • Welchen Nutzen bieten Sie?
  • Welche Argumente gibt es?

 

 

 

4. Action (Aktion)

 

Butter bei die Fische. Wenn das Publikum bis hierher dabeigeblieben ist, kommt jetzt die Handlungsaufforderung: Was sollen die Zuhörer als Nächstes tun?

 

Hilfreiche Fragen:

  • Welche Handlungsaufforderung bietet sich an?
  • Welcher Appell hat Aussicht auf Erfolg?

Weiterentwicklungen

 

Es existieren einige Varianten der AIDA-Formel. Die KaNo-Formel ist eine Weiterentwicklung der AIDA-Redeformel. Sie bildet die Essenz der besten Redeformate und ermöglicht es, mittels Checklisten sehr schnell überzeugende Reden zu entwerfen. Wie sie genau aussieht, erfahren Sie in meinen Coachings und Trainings.

P.S.

 

Hast du mit dieser oder einer anderen Redeformel Erfahrung gesammelt?

 

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Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

Antike Redegliederung: Reden überzeugend strukturieren

Antike Redegliederung: Reden überzeugend strukturieren

Die Griechen und Römer haben die Redekunst gepflegt. Sie hatten ein hohes Ansehen. Dass die Glaubwürdigkeit des Redners, also sein Ethos, ein Pfund ist, mit dem er wuchern kann, das ist spätestens seit Aristoteles bekannt. Und auch sonst können wir einiges von ihnen lernen. Beispielsweise beim Aufbau von Reden.

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Redestruktur

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2002
Überarbeitung: 29. Juli 2019
AN: #87847
K: CNB
Ü:

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand
Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Investition in Reden und Präsentationen

 

Wenn Sie etwas von einer Redegelegenheit erwarten, dann lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einer überzeugenden Präsentation sehr viel erreicht werden und entsprechende Investitionen lohnen sich. Nur, wie groß darf die Investition sein?

Nett oder bemerkenswert? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation?

 

Wir sind in Deutschland nicht gerade anspruchsvoll, wenn es um die Qualität von Redebeiträgen geht. Wir scheinen eine gewisse Bereitschaft zur Leidensfähigkeit zu haben. Wie bevorzugen Sie es?

Erträglich, nett, ganz in Ordnung oder beeindruckend? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation? Wie so oft ist das eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer bemerkenswerten Rede?

 

Bei einer guten Präsentation wird ein Thema inhaltlich so interessant aufbereitet und vorgetragen, dass es von vielen Seiten betrachtet werden kann. So wird eine Präsentation das Publikum nicht nur unterhaltsam informieren, sondern auch inspirieren und einen Mehrwert liefern.

Einen großen Anteil der Faszination besonderer Präsentationen basiert darauf, dass engagierte Redner überdurchschnittlich großen Aufwand bei der Vorbereitung Ihres Beitrags leisten.

Manche Redner konzentrieren sich auf der Bühne darauf, selbst besonders gut dazustehen und bedienen so ihr Ego. Wirklich gute Redner machen auf andere Weise einen oft viel besseren Eindruck. Ihr wesentliches Ziel ist es, den Nutzen und die Erfahrung für die Teilnehmer im Publikum so hoch wie möglich zu gestalten. Dafür sind sie bereit Ihren Beitrag zu leisten und die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Präsentationen

 

Zahlreiche Quellen beschreiben mittlerweile, mit welchem Aufwand Präsentationen beispielsweise bei den Keynotes von Apple vorbereitet werden. Die immensen Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel haben sich dort ausgezahlt.

Nicht jedem von uns stehen solche Mittel zur Verfügung, wobei ich es mir gerade bei der grafischen Aufbereitung meiner Präsentationen mitunter wünsche. Wobei Investitionen ja im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei eigenen Präsentationen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einer Präsentation erwarten, mit einer überzeugenden Präsentation kann sehr viel erreicht werden, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

 

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Probelauf und professionelles Feedback

 

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Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

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Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

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P.S.

 

Welcher Aufwand ist gerechtfertigt für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

Eine gute Investition hat mehr relevante Vorteile als Nachteile, 
es kommt mehr dabei heraus als hineingesteckt wird.
 So einfach ist das und so oft wird es übersehen. Die Höhe an sich sagt wenig.

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #32314
K: CNB
Ü:

W-Fragen für Reden & Präsentationen: schnell zur klaren Struktur

W-Fragen für Reden und Präsentationen

Mit 7 einfachen Fragen schneller zu einer klaren Struktur

W-Fragen als Redestruktur

W-Fragen für Reden und Präsentationen

 

Mit einfachen Fragen schneller zu einer klaren Struktur

 

Du sitzt vor einem leeren Blatt.

Oder vor einer ebenso leeren Präsentation.

Du weißt viel über dein Thema.

Doch wo anfangen?

In solchen Situationen brauchst du manchmal noch keine ausgefeilte Redestruktur.

Du brauchst zunächst die richtigen Fragen.

W-Fragen helfen dir, Informationen zu sammeln, Gedanken zu sortieren und schnell zu erkennen, was für deine Botschaft wesentlich ist.

Das Prinzip stammt unter anderem aus dem Journalismus.

Und es funktioniert hervorragend für Reden, Präsentationen, Statements und spontane Wortbeiträge.

 

 

 

Die klassischen W-Fragen

 

Journalisten nutzen W-Fragen, um die wesentlichen Informationen eines Ereignisses zu erfassen.

Typische Fragen sind:

Wer?

Was?

Wann?

Wo?

Wie?

Warum?

Woher?

Für Reden und Präsentationen ergänze ich gerne noch eine weitere Frage:

Wozu?

Denn während „Warum?“ nach Gründen fragt, richtet „Wozu?“ den Blick stärker auf Ziel, Nutzen und Konsequenz.

 

 

 

1. Wer?

 

Um wen geht es?

Wer ist beteiligt?

Wer ist betroffen?

Wer entscheidet?

Wer handelt?

Wer trägt Verantwortung?

Und besonders wichtig:

Für wen ist deine Botschaft relevant?

Die Wer-Frage führt schnell zur Zielgruppe.

 

 

 

2. Was?

 

Was ist geschehen?

Was ist das Thema?

Was ist das Problem?

Was soll verändert werden?

Was ist die zentrale Erkenntnis?

Was möchtest du vorschlagen?

Diese Frage klingt banal.

Sie ist es weniger.

Versuche einmal, dein eigentliches Anliegen in einem einzigen klaren Satz zu formulieren.

Wenn das schwerfällt, lohnt sich genau dort weitere Arbeit.

 

 

 

3. Wann?

 

Wann ist etwas geschehen?

Wann soll etwas geschehen?

Seit wann besteht die Situation?

Bis wann braucht es eine Entscheidung?

Warum ist das Thema gerade jetzt relevant?

Besonders bei beruflichen Präsentationen kann der Zeitpunkt entscheidend sein.

Denn eine gute Idee beantwortet weniger automatisch die Frage:

Warum jetzt?

 

 

 

4. Wo?

 

Wo geschieht etwas?

Wo tritt ein Problem auf?

Wo soll eine Lösung eingesetzt werden?

In welchem Umfeld bewegen wir uns?

Bei vielen Themen ist „Wo?“ weniger geografisch gemeint.

Es kann auch heißen:

In welchem Kontext findet das statt?

 

 

 

5. Wie?

 

Wie ist die Situation entstanden?

Wie funktioniert etwas?

Wie soll ein Ziel erreicht werden?

Wie sieht die Umsetzung aus?

Wie unterscheiden sich verschiedene Möglichkeiten?

Spätestens bei der Wie-Frage wird aus einer Idee häufig ein konkreter Plan.

 

 

 

6. Warum?

 

Warum ist etwas geschehen?

Warum besteht das Problem?

Warum ist eine Veränderung erforderlich?

Warum empfiehlst du genau diese Lösung?

Warum sollte dein Publikum deiner Argumentation folgen?

Die Warum-Frage führt zu Ursachen und Begründungen.

Und damit häufig zum Kern deiner Argumentation.

 

 

 

7. Woher?

 

Woher stammt diese Information?

Woher wissen wir das?

Welche Daten gibt es?

Welche Erfahrungen?

Welche Quellen?

Welche Belege?

Gerade bei fachlichen und geschäftlichen Präsentationen ist diese Frage wichtig.

Denn eine überzeugende Behauptung gewinnt durch eine belastbare Grundlage.

 

 

 

8. Wozu?

 

Wozu soll das führen?

Was wird dadurch möglich?

Welchen Nutzen hat die Veränderung?

Welche Konsequenz ergibt sich daraus?

Was soll dein Publikum anschließend tun?

Diese Frage mag ich besonders.

Denn sie führt von der Information zur Bedeutung.

Wozu ist das für mein Publikum wichtig?

 

 

 

W-Fragen sind ein Denkwerkzeug

 

Hier liegt ein wichtiger Unterschied.

W-Fragen helfen hervorragend beim:

Sammeln.

Recherchieren.

Sortieren.

Klären.

Sie sind deshalb zunächst ein Denkwerkzeug.

Aus den Antworten entsteht anschließend die eigentliche Dramaturgie.

Denn eine Rede, die mechanisch lautet:

Wer?

Was?

Wann?

Wo?

Wie?

Warum?

… kann vollständig sein und trotzdem wenig spannend wirken.

Vollständigkeit und Wirkung sind zwei verschiedene Dinge.

 

 

 

Erst sammeln, dann auswählen

 

Nutze die W-Fragen zunächst großzügig.

Schreibe Antworten auf.

Sammle Fakten.

Argumente.

Beispiele.

Geschichten.

Einwände.

Konsequenzen.

Danach kommt ein entscheidender Schritt:

Auswahl.

Was braucht dein Publikum?

Was unterstützt deine Kernbotschaft?

Was ist interessant und trotzdem entbehrlich?

Was gehört in den Anhang?

Was kann vollständig weg?

Eine gute Präsentation enthält weniger alles, was du weißt.

Sie enthält das, was diese Botschaft für dieses Publikum braucht.

 

 

 

Das Wichtigste zuerst

 

Auch diesen Gedanken können wir vom Journalismus übernehmen.

Bei einer Nachricht steht die wichtigste Information häufig sehr früh.

Für viele berufliche Präsentationen ist das ausgesprochen hilfreich.

Statt lange auf die entscheidende Aussage hinzuarbeiten, kannst du beispielsweise beginnen mit:

„Ich empfehle, Projekt B zu wählen. Dafür sprechen vor allem drei Gründe.“

Jetzt weiß dein Publikum, worauf du hinauswillst.

Die Begründung folgt.

Das eignet sich besonders für:

Entscheidungsvorlagen.

Managementpräsentationen.

Statusberichte.

Statements.

Krisenkommunikation.

und Situationen mit wenig Zeit.

 

 

 

Beispiel 1: Eine Fachpräsentation vorbereiten

 

Angenommen, du möchtest eine neue technische Lösung vorstellen.

Dann könnten deine W-Fragen lauten:

Was?
Welches Problem lösen wir?

Wer?
Wer ist davon betroffen?

Warum?
Warum reicht die bisherige Lösung weniger aus?

Wie?
Wie funktioniert die neue Lösung?

Woher?
Welche Daten oder Erfahrungen stützen unsere Einschätzung?

Wann?
Wann wäre eine Umsetzung sinnvoll?

Wozu?
Welchen konkreten Nutzen bringt sie?

Aus diesen Antworten kannst du anschließend eine überzeugende Struktur entwickeln.

 

 

 

Beispiel 2: Eine Entscheidungsvorlage

 

Du möchtest eine Entscheidung herbeiführen.

Dann interessieren besonders:

Was soll entschieden werden?

Warum ist die Entscheidung erforderlich?

Warum jetzt?

Welche Möglichkeiten gibt es?

Wie unterscheiden sie sich?

Welche Konsequenzen haben sie?

Was empfiehlst du?

Wozu führt deine Empfehlung?

Jetzt dienen die W-Fragen weniger als starre Gliederung.

Sie sorgen dafür, dass die entscheidenden Informationen vorhanden sind.

 

 

 

Beispiel 3: Ein spontanes Statement

 

Du wirst überraschend um eine kurze Einschätzung gebeten.

Dann brauchst du weniger sieben Fragen.

Drei können reichen:

Was ist geschehen?

Was bedeutet das?

Was folgt daraus?

Das ergibt bereits eine sehr brauchbare Mini-Struktur:

Situation → Bedeutung → Konsequenz

Beispiel:

Wir haben heute die Freigabe für das Projekt erhalten.

Damit können wir erstmals alle drei Standorte auf einer gemeinsamen Plattform zusammenführen.

Als Nächstes beginnen wir mit der Pilotphase in Berlin.

Kurz.

Klar.

Strukturiert.

 

 

 

Beispiel 4: Ein Projekt vorstellen

 

Bei einer Projektpräsentation könnten die Fragen lauten:

Was wollen wir erreichen?

Warum ist das wichtig?

Wer ist beteiligt?

Wie gehen wir vor?

Wann geschieht was?

Welche Ressourcen brauchen wir?

Welche Risiken gibt es?

Wozu lohnt sich der Aufwand?

Auch hier liefern die Fragen zunächst das Material.

Die endgültige Präsentation bekommt anschließend eine Dramaturgie.

 

 

 

Beispiel 5: Eine Veränderung erklären

 

Veränderungen erzeugen häufig Fragen.

Manchmal auch Widerstand.

Dann lohnt sich die Perspektive des Publikums:

Was verändert sich konkret?

Warum geschieht das?

Warum gerade jetzt?

Wer ist davon betroffen?

Wie läuft die Veränderung ab?

Wann passiert was?

Was bedeutet das für mich?

Wozu soll die Veränderung langfristig führen?

Gerade die unausgesprochene Frage

„Was bedeutet das für mich?“

verdient Aufmerksamkeit.

 

 

 

W-Fragen aus Sicht des Publikums

 

Das ist eine besonders hilfreiche Variante.

Beantworte weniger ausschließlich deine eigenen Fragen.

Versetze dich in dein Publikum.

Was würden diese Menschen fragen?

Vielleicht:

Warum erzählen Sie mir das?

Was habe ich davon?

Was kostet es?

Wie sicher ist das?

Wer trägt das Risiko?

Was passiert, wenn es scheitert?

Warum diese Lösung?

Welche Alternativen gibt es?

Was soll ich jetzt entscheiden?

Die Fragen des Publikums führen häufig direkt zu den stärksten Teilen deiner Präsentation.

 

 

 

W-Fragen für kritische Rückfragen

 

Du kannst die Methode auch für die Vorbereitung auf eine Fragerunde nutzen.

Frage dich vorher:

Wer könnte widersprechen?

Was könnte kritisiert werden?

Warum könnte jemand meine Empfehlung ablehnen?

Welche Informationen könnten angezweifelt werden?

Woher stammen meine Zahlen?

Wie begründe ich meine Annahmen?

Welche Alternative könnte vorgeschlagen werden?

Was antworte ich darauf?

So werden W-Fragen zu einem kleinen Stresstest für deine Argumentation.

 

 

 

Die W-Fragen-Mindmap

 

Eine einfache praktische Übung:

Schreibe dein Thema in die Mitte eines Blattes.

Rundherum:

Wer?
Was?
Wann?
Wo?
Wie?
Warum?
Woher?
Wozu?

Dann sammle zu jeder Frage Stichworte.

Noch weniger sortieren.

Noch weniger formulieren.

Erst sammeln.

Anschließend markierst du:

Was ist wesentlich?

Was ist überraschend?

Was braucht mein Publikum?

Was unterstützt meine Kernbotschaft?

Jetzt beginnt die Strukturierung.

 

 

 

Von den W-Fragen zur Kernbotschaft

 

Wenn du deine Antworten gesammelt hast, stelle dir eine weitere Frage:

Was ist die wichtigste Erkenntnis daraus?

Versuche sie in einem Satz zu formulieren.

Zum Beispiel:

Wir sollten den Standort wechseln, weil wir dadurch unsere Kapazität verdoppeln und gleichzeitig die laufenden Kosten senken können.

Jetzt hast du eine Kernbotschaft.

Die W-Fragen liefern anschließend das Material, um sie zu begründen.

 

 

 

Von der Kernbotschaft zur Struktur

 

Nun kannst du entscheiden, welches Redeformat am besten passt.

Vielleicht:

Kernaussage → drei Gründe → Schlussfolgerung

Oder:

Problem → Ursache → Lösung → Nutzen

Oder:

Gestern → Heute → Morgen

Oder bei einem spontanen Beitrag:

P.R.E.P. – Point → Reason → Example → Point

Die W-Fragen stehen damit weniger in Konkurrenz zu anderen Redeformaten.

Sie bereiten deren Einsatz vor.

 

 

 

Wann eignen sich W-Fragen besonders?

 

W-Fragen sind besonders hilfreich:

  • am Anfang der Vorbereitung

  • bei komplexen Themen

  • bei Informationsreden

  • bei Statusberichten

  • bei Projektpräsentationen

  • für Entscheidungsvorlagen

  • bei Interviews

  • für Statements

  • zur Vorbereitung kritischer Fragen

  • wenn du gedanklich feststeckst

  • bei spontanen Redegelegenheiten

Sie helfen überall dort, wo zunächst Klarheit über Inhalt und Kontext entstehen soll.

 

 

 

Wann reicht die Methode eher nicht aus?

 

Wenn du:

emotional bewegen,

eine Geschichte erzählen,

eine kontroverse Position vertreten,

eine komplexe Entscheidung argumentativ vorbereiten,

oder eine große Keynote dramaturgisch entwickeln möchtest,

brauchst du anschließend meist eine weiterführende Struktur.

Das ist kein Mangel der W-Fragen.

Ein Schraubenzieher ist schließlich ebenfalls weniger schlecht, weil er kein Hammer ist.

Das Werkzeug soll zur Aufgabe passen.

 

 

 

Der häufigste Fehler

 

Der häufigste Fehler besteht darin, aus einer Checkliste unmittelbar die fertige Rede zu machen.

Dann wird aus:

Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?

eine Abfolge von Antworten.

Sachlich korrekt.

Vollständig.

Und möglicherweise ziemlich trocken.

Nutze die Fragen deshalb zunächst hinter den Kulissen.

Das Publikum braucht weniger deine Checkliste.

Es braucht eine nachvollziehbare Gedankenführung.

 

 

 

Mein kompakter W-Fragen-Check

 

Wenn du wenig Zeit hast, reichen häufig fünf Fragen:

Was ist meine zentrale Aussage?

Für wen ist sie relevant?

Warum ist sie wichtig?

Wie begründe ich sie?

Wozu soll sie führen?

Wenn diese fünf Antworten klar sind, hast du bereits eine erstaunlich gute Grundlage.

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Reden und Präsentationen

 

Wenn viel auf dem Spiel steht, können wir direkt an deiner tatsächlichen Präsentation arbeiten.

Kernbotschaft.

Publikum.

Argumentation.

Struktur.

Folien.

Sprache.

Auftritt.

kritische Fragen.

und Probelauf.

Dabei geht es weniger darum, eine Standardmethode über deinen Vortrag zu legen.

Wir suchen die Struktur, die zu deiner Botschaft, deinem Publikum und deiner Situation passt.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Ein leeres Blatt verlangt weniger sofort nach einer perfekten Rede.

Manchmal braucht es zunächst eine gute Frage.

Und dann die nächste.

Wer?

Was?

Warum?

Wie?

Wozu?

Aus guten Fragen entstehen klarere Gedanken.

Aus klareren Gedanken entstehen bessere Strukturen.

Und aus einer guten Struktur wird es für dein Publikum wesentlich leichter, dir zu folgen.

Antworten auf häufige Fragen

Was sind W-Fragen?

W-Fragen sind Fragen, die mit einem Wort beginnen, das eine Fragewort-Funktion hat, wie zum Beispiel „wer“, „was“, „wann“, „wo“, „wie“ oder „warum“. Diese Fragewort-Funktionen helfen, bestimmte Arten von Informationen zu erfassen und die Art der Frage zu spezifizieren.

 

Beispiele für W-Fragen:

  • Wer bist du? (Erfasst die Identität einer Person)
  • Was machst du? (Erfasst die Tätigkeit einer Person)
  • Wann bist du geboren? (Erfasst den Zeitpunkt eines Ereignisses)
  • Wo wohnst du? (Erfasst den Ort eines Ereignisses oder einer Person)
  • Wie geht es dir? (Erfasst die emotionalen oder körperlichen Befindlichkeiten einer Person)
  • Warum tust du das? (Erfasst die Gründe oder Motivationen für eine Handlung oder Entscheidung)

W-Fragen können in verschiedenen Kontexten verwendet werden, zum Beispiel in Gesprächen, Interviews oder bei der Recherche, um Informationen zu sammeln oder um die Perspektive oder Meinung einer Person zu verstehen. Es ist wichtig, dass man bei der Verwendung von W-Fragen darauf achtet, dass sie nicht zu persönlich oder unangemessen sind und dass man die Antworten respektiert.

 
 

 

 

Wofür lassen sich W-Fragen einsetzen?

W-Fragen können in verschiedenen Kontexten verwendet werden, zum Beispiel in Gesprächen, Interviews oder bei der Recherche, um Informationen zu sammeln oder um die Perspektive oder Meinung einer Person zu verstehen. Es ist wichtig, dass man bei der Verwendung von W-Fragen darauf achtet, dass sie nicht zu persönlich oder unangemessen sind und dass man die Antworten respektiert. In Präsentationen oder Artikeln können W-Fragen dazu dienen jemanden zum Nachdenken zu bringen.

 
 

 

 

Was sind Beispiele für W-Fragen?

Beispiele für W-Fragen:

  • Wer bist du?
    Erfasst die Identität einer Person.
  • Was machst du?
    Erfasst die Tätigkeit einer Person.
  • Wann bist du geboren?
    Erfasst den Zeitpunkt eines Ereignisses.
  • Wo wohnst du?
    Erfasst den Ort eines Ereignisses oder einer Person.
  • Wie geht es dir?
    Erfasst die emotionalen oder körperlichen Befindlichkeiten einer Person.
  • Warum tust du das?
    Erfasst die Gründe oder Motivationen für eine Handlung oder Entscheidung.
 
 

 

 

Wie helfen W-Fragen bei einer Präsentation?

Sie helfen, Informationen zu sammeln, Lücken zu erkennen und Gedanken zu ordnen. Aus den Antworten lässt sich anschließend eine passende Präsentationsstruktur entwickeln.

Sind W-Fragen bereits eine fertige Redestruktur?

Sie können als einfache Struktur dienen. Häufig sind sie noch wertvoller als Werkzeug zur Vorbereitung. Anschließend kannst du die Informationen dramaturgisch ordnen.

Welche W-Frage ist besonders wichtig?

Das hängt vom Anlass ab. Für überzeugende Präsentationen sind „Warum?“ und „Wozu?“ häufig besonders wertvoll, weil sie Bedeutung, Begründung und Nutzen sichtbar machen.

Eignen sich W-Fragen für spontane Reden?

Ja. Für kurze spontane Beiträge kannst du die Methode stark reduzieren, beispielsweise auf: Was ist geschehen? Was bedeutet es? Was folgt daraus?

Kann ich W-Fragen für die Vorbereitung auf kritische Fragen nutzen?

Ja. Gerade dafür sind sie sehr hilfreich. Du kannst mögliche Fragen des Publikums vorwegnehmen und prüfen, ob deine Argumentation belastbar ist.

P.S.

 

Setzt du W-Fragen bewusst ein?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
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Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

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Frag nur vernünftig, und du hörst Vernünftiges. Euripides

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2005
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43318
K:CNB
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