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Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

Rhetorische Fragen als rhetorisches Stilmittel

Rhetorische Fragen

 

In diesem Beitrag geht es darum, ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und sein Potenzial zu überdenken. Worauf kommt es beim Einsatz rhetorischer Fragen an?

Rhetorische Fragen

 

Rhetorische Fragen sind Fragen, die der Fragensteller entweder selbst beantwortet oder die nicht beantwortet werden müssen. Es handelt sich um ein sehr wirksames Werkzeug für Reden und Präsentationen. Sie werden sehr häufig bewusst oder unbewusst in alltäglichen Gesprächen verwendet. In Politik und Werbung ist ihnen besonders häufig zu begegnen.

Äußerlich unterscheidet sich eine rhetorische Frage nicht von einer gewöhnlichen Frage. Der wesentliche Unterschied ist, dass mit ihr vom Gegenüber keine laut geäußerte Antwort erreicht werden soll.

 

 

 

Formen und Wirkung

 

 

1. Getarnte Aussage

 

Zur Beeinflussung werden rhetorische Fragen eingesetzt, indem die Frage lediglich als solche getarnt und in Wirklichkeit selbst eine Aussage ist.

Dann handelt es sich um eine Scheinfrage, denn sie beinhaltet die Antwort schon selbst. Sie wird so dafür verwendet, um eine Aussage besonders nachdrücklich zu äußern. Die Antwort auf die Frage wird vom Fragenden bestimmt, wodurch sie als selbstverständlich gilt. Auf diese Weise sollen Suggestivformulierungen annehmbarer werden.

 

 

 

2. Denkanregung

 

Das Publikum soll dazu gebracht werden, sich selbst eine Antwort zu wählen. So wird auch ein möglicher Widerstand reduziert. Wobei hier häufig durch den Aufbau und die Betonung der Fragestellung gelenkt.

 

 

 

3. Dramatik

 

Mit rhetorischen Fragen kann das Publikum aufgerüttelt werden, die Rede wird dramatischer. So soll die Aufmerksamkeit des Publikums gewonnen werden. Diese Form des Einsatzes ist legitim und kann sehr wirkungsvoll sein.

 

 

 

Beispiele

 

Willst du krank werden?

Eltern zum Kind

 

Sie glauben doch nicht, dass ich mir das gefallen lasse?

 

Wie lange willst du, Catilina, unsere Geduld noch missbrauchen?

Marcus Tullius Cicero, Reden gegen Catilina

 

Wären Sie nicht auch gerne glücklich?

 

Gibt es hier jemanden, der das Geheimnis der Gesundheit wissen will?

 

 

 

 

Verwandtschaft zu anderen rhetorischen Stilmitteln

 

Die Hypophora ist eng mit der rhetorischen Frage verwandt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Redner die selbst gestellte Frage im Anschluss auch selbst beantwortet. So wird die Aussage, die durch die Frage mitschwingt, nochmals betont, ohne das Publikum ernsthaft einzubeziehen.

 

 

 

8 Tipps für den Einsatz rhetorischer Fragen

 

 

1. Wirksame Pause

 

Machen Sie nach der Äußerung einer rhetorischen Frage eine Pause, in der sie wirken kann. Erzeugen Sie so den gewünschten Spannungsbogen. Timing erfordert Erfahrung und wo es sich lohnt, kann das während der Proben für Reden und Präsentationen optimiert werden.

 

 

 

2. Blickkontakt

 

Schauen Sie Ihr Publikum so an, dass es nicht zu einer lauten Antwort veranlasst wird. Sie wollen bei einer rhetorischen Frage einen inneren Dialog anstoßen und laut geäußerte Antworten sind oft nicht günstig für die Dramaturgie.

 

 

 

3. Betonung

 

Markieren Sie Ihre rhetorische Frage durch eine geeignete Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke und Betonung.

 

 

 

4. Wohldosierter Einsatz

 

Integrieren Sie rhetorische Fragen und andere rhetorische Stilmittel gekonnt in Ihren Redebeiträgen. Wenn Sie mit zu vielen Stilmittel die Rede unnötig in die Länge ziehen, leidet die Wirkung. Übertreiben Sie den Einsatz von rhetorischen Fragen lieber nicht. Das kommt nicht gut an, denn es kann belehrend wirken.

 

 

 

5. Kontext

 

Achten Sie beim Einsatz auf den jeweiligen Kontext. Die Wirkung der rhetorischen Frage wird vom Kontext beeinflusst, in dem sie gestellt wurde. Was in einer Situation sehr gut funktioniert, kann in einer anderen zum Schadensfall werden.

 

 

 

6. Vorsicht vor Floskeln

 

Werden rhetorische Fragen als Floskeln empfunden, wirkt das klischeehaft und einfallslos.

 

 

 

7. Nur bitte nicht zu provokativ

 

Eine gewisse Portion Provokation ist hilfreich, um die Aufmerksamkeit zu fördern. Wenn sich das Publikum allerdings bedrängt oder gar beleidigt fühlt, geht das nach hinten los.

 

 

 

8. Seien Sie kreativ

 

Bleiben Sie am Ball und experimentieren Sie mit diesem stilistischen Mittel, um dynamische und originelle Redebeiträge zu gestalten.

 

 

 

Fazit

 

Kaum ein anderes rhetorisches Stilmittel ist so bekannt wie die rhetorische Frage. Deswegen ist sie aber keineswegs ausgelutscht. Im Gegenteil: Sie ist deshalb so bekannt, weil sie so vielseitig ist wie kaum ein anderes Mittel der Rhetorik. Sie können der erste Schritt zur Lösung sein – vorausgesetzt, es sind die richtigen Fragen. Die Aufmerksamkeit lässt sich jedenfalls mit ihnen gewinnen.

Wie wirken Sie in Reden und Präsentationen, was sind Ihre Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend sind Sie und Ihre Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie nutzen Sie die 118+ wesentlichsten Präsentationsfähigkeiten? Wie gelingt es, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Redebeiträge. Nach tausenden ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich Ihnen sehr genau sagen, was auf welches Publikum welche Wirkung hat. Lassen Sie mich einen Ihrer Redebeiträge und Ihre Darbietung analysieren. Dann gebe ich Ihnen professionelles Feedback, dass Sie voranbringt. Sie bekommen relevante Rückmeldungen und spezifische Empfehlungen, sowie für konkrete Redebeiträge die Impulse, die Sie brauchen, um zu überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen, einschließlich Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann finden Sie hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

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Wie stehen Sie zu rhetorischen Fragen? Welche rhetorischen Stilmittel setzen Sie in Reden und Präsentationen ein?

Artikel zu Missverständnissen

Artikel zu rhetorischen Stilmitteln

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

In diesem Artikel geht es darum ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und seinen Einsatz zu überdenken. So werden Reden und Präsentationen bereichert.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2013
Überarbeitung: 3. August 2020
Englische Version:
AN: #562
K: CNB
Ü:

Unangenehme Fragen in Interviews: Bridging bzw. Brückentechnik

Unangenehme Fragen in Interviews: Bridging bzw. Brückentechnik

Gezieltes Medientraining: Vorbereiten ist besser als sich nachher ärgern
Interviewkompetenz: Reagieren Sie souverän auf kritische Bemerkungen

Bridging bzw. Brückentechnik

 

Was tun bei unangenehmen Fragen in Interviews? Eine Technik in solchen Fällen ist das Bridging, die Brückentechnik

Interviewfragen

 

Es gibt keine dummen Fragen, wohl aber dumme Antworten.

Video

Unangenehme Fragen in Interviews hinter sich lassen: Bridging / Überbrückungstechnik

Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Unangenehme Fragen in Interviews

 

Nicht jede Frage in Interviews macht Freude. Bei unangenehmen Fragen in Interviews hilft die Technik des Bridging, die Brückentechnik, zum Überbrücken.

 

 

 

Vorbereitung

 

Grundsätzlich gilt: Ihre Botschaft sollte so einfach wie möglich formuliert sein, präzise und kraftvoll! Jede Botschaft sollte mit überzeugenden Beweisen untermauert werden. Die Botschaft muss so stabil sein, dass sie auch Einwänden von Kritikern standhält.

Deswegen ist es so wichtig, sich bei der Vorbereitung alle möglichen Fragen und Einwände anzuschauen und Reaktionen darauf vorzubereiten. Am besten so, dass sie selbst schon möglichen Einwänden zuvorkommen. Doch selbst bei guter Vorbereitung kann es anders kommen, als geplant.

 

 

 

Bridging

 

Haben Sie im Interview einer kritischen Frage faktisch nichts entgegenzusetzen, dann können Sie beispielsweise die Technik des Bridging anwenden.

So funktioniert sie: Gehen Sie kurz auf die Äußerungen von Journalisten ein, wenn sie faktisch richtig sind. Sie geben ihnen ganz kurz recht, packen eine Portion Empathie dazu. Und leiten schnellstens über zu einem Thema, das zu Ihrer Botschaft passt.

Achten Sie darauf, bei der Überleitung das Wort „und“ anstatt „aber“ zu verwenden. Ein „aber“ wirkt schnell selbstgerecht. Profis lernen im Medientraining mit mir entsprechende Handgriffe, die sich so einsetzen lassen, dass es passt.

 

 

Aber…

 

Und, weil oft gefragt wird, ob Journalisten den Trick nicht kennen: Ja, erfahrene Journalisten werden je nach Kontext bestrebt sein, dem auf den Grund zu gehen. Doch, weil das Publikum meist wenig Interesse an Wiederholungen hat, funktioniert das Bridging in den meisten Fällen, ohne aufzulaufen. Je cleverer und eleganter die Anknüpfung, desto besser.

 

Unterstützung für Ihren Medienauftritt

 

Sie wollen die Gelegenheit beim Schopf packen, sich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich Sie bei der Vorbereitung Ihres Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheiden Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antworten auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geh es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier finden Sie die Honorare. Sie wissen selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Wie souverän reagieren Sie auf kritische Fragen und setzen Sie dabei die Brückentechniik bzw. Bridging ein?

Artikel zu Missverständnissen

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Blickkontakt: Blinzeln vor der Kamera

Damit Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren sind einige Faktoren zu berücksichtigen. Bei Auftritten vor der Kamera kommen weitere wichtige Aspekte hinzu, die Sie kennen sollten.

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Bei einem Interview handelt es sich ganz allgemein um eine Form der Befragung. Beabsichtigt wird damit, interessante, neue und spannende Dinge über und vom Interviewpartner in Erfahrung zu bringen und offenzulegen.

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Vorsicht vor der Columbo-Technik; immer schön wachsam im Interview bleiben! Nicht jede Interviewfrage ist so harmlos, wie sie klingt.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4335

Gibt es wirklich keine dummen Fragen?

Dumme Fragen, gibt es die?

Es wird oft behauptet, es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Gibt es wirklich keine dummen Fragen?

Dumme Fragen?

 

Gibt es wirklich keine dummen Fragen? Doch! Allerdings klingen manche Fragen auch nur dumm und sind sehr clever. Wie wäre es mit schlauen Antworten?

 

 

 

Übersicht

 

 

 

Wer nicht fragt, bleibt dumm.

Sesamstraße

Video

Videobeitrag im Schnitt!

Es gibt so Fragen, …

 

  • Warum laufen Nasen, während Füße riechen?
  • Warum hat eine 24-Stunden Tankstelle eigentlich Tür-Schlösser?
  • Bekommt man eigentlich Geld zurück, wenn ein Taxi rückwärts fährt?
  • Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Weshalb ist das Wort „Abkürzung“ so lang?
  • Warum ist „Einsilbig“ dreisilbig?
  • Wieso enthält das Eigelb mehr Eiweiß als das Eiweiß selbst?
  • Weshalb ist nie besetzt, wenn ich beim Telefonieren eine falsche Nummer wähle?
  • Weshalb sollte ich für den Besuch eines Hellsehers einen Termin machen müssen?
  • Wenn Olivenöl aus Oliven gemacht wird, wie sieht es dann mit Baby-Öl aus?
  • Wo wachsen Purzelbäume?
  • Weshalb brauchen Kirchen einen Blitzableiter?
  • Chef, was machen Sie eigentlich beruflich?
  • Wieso sind 5-Cent-Münzen größer als 10-Cent-Münzen?
  • Kann ich gefahrlos ein Foto der Sonne betrachten oder ruiniere ich mir dabei die Augen?
  • Kommen einem Englischlehrer lateinische Wörter spanisch vor?
  • Weshalb nerven Mücken immer nur nachts anstatt tagsüber?
  • Dürfen Vegetarier Fruchtfleisch essen?
  • Schwitzen Kühe unter schwarzen Flecken mehr als unter weißen?
  • Gibt es ein anderes Wort für Synonym?
  • Was ist das Gegenteil von Gegenteil?
  • Macht Schokolade dick?
  • Wenn zwei Personen eine Auseinandersetzung haben, dürfen sie dann nebeneinander sitzen?
  • Wenn alkoholisiertes Autofahren verboten ist, weshalb haben Bars und Kneipen dann Parkplätze?
  • Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
  • Weshalb heißt „Hallo“ auf Italienisch „Ciao“?
  • Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, unbemannt?
  • Wenn ich viele Daten von meinem Notebook lösche, wird es dann leichter?
  • Was ist die Mehrzahl von Plural?
  • Sind drei Vierkornbrötchen besser als vier Dreikornbrötchen?
  • Was bedeutet das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
  • Dürfen Veganer Schmetterlinge im Bauch haben?
  • Dürfen Vegetarier einen Frosch im Hals haben?
  • Was war zuerst, das Huhn oder das Ei?

 

 

 

Dumme Fragen?

 

Am Austausch und Entwicklung interessierte Menschen betonen gerne, dass es keine dummen Fragen gibt. Schließlich sollen zu Fragen ermuntert werden und nicht durch Ansprüche die Latte höher gehängt werden. Das würde, so die Befürchtung, die Wahrscheinlichkeit von Fragen senken. Das ist eine durchaus verständliche Sicht. Allerdings gibt es durchaus Fragen, die als, nun ja, nicht sehr clever empfunden werden.

 

 

 

Hinweis auf eine dumme Frage

 

 

1. Bedenklicher Beigeschmack

 

Manchmal ist die Realität ziemlich skurril. Es gibt Fragen, die von bedenklichem Geist zeugen. Manche Fragen können anderen Menschen durchaus mit Einstellungen konfrontieren, die bei minimalem Mitdenken normalerweise unterbleiben würden. Solche Fragen weisen beispielsweise auf zweifelhafte Überzeugungen hin, sind rassistisch oder auf andere Weise diskriminierend.

 

 

 

2. Faulheit und Desinteresse

 

Auf Fragen, die als Aufforderungen zu verstehen sind, für den Fragesteller zu denken und seine Arbeit zu leisten, also von unverschämter Bequemlichkeit zeugen, verzichte ich auch gerne. Wenn anderen Menschen Arbeit abverlangt wird, die genauso gut selbst erledigt werden kann, ist das nicht sehr respektvoll.

 

 

 

 

 

Vorsicht vor zu schneller Beurteilung

 

Bei allem Wohlwollen, doch manche Fragen fördern das Gefühl des Fremdschämens hervor. Manchmal sind wir dabei allerdings womöglich zu voreilig. Ein zweiter Gedanke hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen.

So manche dumm klingende Frage ist nur überraschend und jenseits der üblichen Denkpfade angesiedelt. Sie zu schnell als dumm abzustempeln und mit einer Killerphrase vom Tisch zu wischen, wäre ein Jammer. Dann würden wir auf neue Perspektiven und Einsichten verzichtet.

Gerade bei Kreativprozessen fördern wilde Fragen oft besonders interessante Antworten zutage. Also immer schön vorsichtig bei der Beurteilung. Meist lässt sich selbst in noch so eigenartig klingenden Fragen noch ein interessanter Kern finden und auf den antworte ich dann. Damit bin ich in der Regel sehr gut gefahren. Devise: Selbst auf schräge Fragen gibt es oft gute Antworten! Schon Paul Watzlawick meinte; der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Gibt es wirklich keine dummen Fragen? Wie gehen Sie mit dumm klingenden Fragen um?

Artikel zu Missverständnissen

Selbst auf dumme Fragen 
gibt es gute Antworten!

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Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

In diesem Artikel geht es darum ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und seinen Einsatz zu überdenken. So werden Reden und Präsentationen bereichert.

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Bei W-Fragen handelt es sich um sogenannte offene Fragen. Wer nicht fragt, bleibt dumm? Wie wahr! Doch nicht jede Frage führt zum Ziel. Wie Sie W-Fragen gezielt einsetzen.

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Paradoxe Fragen

Paradoxe Fragen

Paradoxe Fragen und paradoxe Interventionen unterstützen bei der Einordnung von Problemen und Anliegen. Darüber hinaus können durch paradoxe Fragen oft sehr kreative Lösungen gefunden werden.

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10+ Tipps für gute Fragen: 42! Nicht jede Antwort macht glücklich

Zweiundvierzig ist die Antwort auf die ultimativen Fragen des Lebens. Und üblicherweise ist die Antwort nicht zufriedenstellend. So ist das oft, denn nicht jede Antwort auf eine Frage erfüllt die Erwartungen. Was erhöht die Chancen gute Fragen zu erhalten?

Wie konkret sollten zufriedenstellende Antworten sein und welche Fragen fördern gute Antworten?

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Skalierungsfragen

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So setzen Sie Skalierungsfragen ein, um Verhalten und Erleben präziser zu beschreiben. Im Coaching sind sie ein Instrument, um Empfindungen und Gefühle wie Erfolg oder Misserfolg, Freude oder Frustration zu bewerten.

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #345

Fragearten: Nicht jede Frage ist genauso hilfreich

Fragearten: Nicht jede Frage ist genauso hilfreich

Geeignete Fragen sorgen in Gesprächen für einen ausgeglichenen Dialog und eine bessere Verständigung
Fragen

Fragearten

 

Geeignete Fragen sorgen in Gesprächen, bei jeder Kommunikation für einen ausgeglichenen Dialog und eine bessere Verständigung. Allerdings ist nicht jede Frage gleichermaßen hilfreich.

Übersicht

 

 

 

 

Fragen

 

Geeignete Fragen sorgen in Gesprächen für einen ausgeglichenen Dialog und eine bessere Verständigung. Allerdings ist nicht jede Frage gleichermaßen hilfreich.

In einem guten Gespräch hören alle Seiten einander zu, jeder darf reden. Fragen erleichtern die erforderliche Ausgewogenheit. Gute Fragen können öffnend wirken. Ungeeignete Fragen können aber auch zur Belastung für die Kommunikation werden. Wenn Menschen emotional unter Druck stehen, verschärfen Fragen mit warum, wieso, weshalb die Situation. Die Situation erinnert dann schnell an ein Verhör und das verhärtet die Fronten. Ein konstruktives Gespräch kommt dann nur noch sehr schwierig zu Stande.

Unklarheiten, Meinungsverschiedenheiten und Streit lassen sich mit Hilfe der richtigen Fragestellung entschärfen. Das bessere Verständnis füreinander wächst und das wirkt sich positiv auf Beziehungen aus, führt zu Lösungen.

 

 

 

Wer fragt, erfährt mehr

 

„Klug fragen können, ist die halbe Weisheit.“ meinte Sir Francis Bacon. Es ist besser zweimal zu fragen, als sich einmal zu irren, sagt ein Sprichwort. Fragen stellen kann jeder, oder? Im Grunde schon. Doch trotzdem gelingt es vielen Menschen nicht, durch geschicktes Nachhaken wichtige Informationen zu erhalten. Wobei die besten Fragen und Antworten nur von Wert sind, wenn sowohl die Fähigkeit als auch die Bereitschaft zuzuhören vorhanden sind.

 

 

 

Fragen können mehr, als Informationen anzufordern

 

In guten Fragen steckt weit mehr, als das Potenzial selbst Informationen zu erhalten. Fragen können fördern, motivieren und inspirieren. Fragen können auf besonders glaubwürdige Weise Wertschätzung vermitteln. Beispielsweise in Unternehmen verzichten viele Manager darauf Mitarbeiter mit guten Fragen zum Nachdenken zu bringen. Es mag ja aus Sicht mancher Menschen keine dummen Fragen geben. Es gibt allerdings definitiv Fragen, die besonders clever sind. Besonders systemische Fragen gehören in das Repertoire aller Menschen, die andere unterstützen wollen.

 

 

 

Schöpfen Sie aus dem Vollen, es existieren zahlreiche Frageformen

 

Nutzen Sie das breite Spektrum unterschiedlichster Fragen, um mehr zu erfahren und um gezielt zu fördern, zu motivieren, zu überzeugen und zu inspirieren. Dazu ´finden. Sie anschließend einen Überblick zahlreicher Frageformen mit entsprechenden Beispielen.

 

 

a. Offene und geschlossene Fragen

 

Eine Unterteilungsmöglichkeit ist die nach offenen und geschlossenen Fragen.

 

1. Offene Fragen

 

  • Öffnende Fragen
  • Definitionsfragen
  • Begründungsfragen
  • Mittelfragen
  • Wertfragen

 

 

2. Geschlossene Fragen

 

  • Ja-Nein-Fragen
  • Suggestivfragen
  • Provokative Fragen
  • Alternativfragen

 

 

 

b. Unterteilung nach Funktion

 

Es existieren verschiedene Frageformen mit unterschiedlichen Funktionen:

 

1. Alternativfragen

 

Beispiel:
„Wollen Sie ein Treffen am Montag oder Dienstag?“

 

 

2. Aufforderungsfragen

 

Beispiel:
„Erklären Sie ganz genau, was Sie damit meinen!“

 

 

 

3. Dissoziierende Fragen

 

Beispiel:
„Wie würde Ihr Kollege ans Werk gehen?“

 

 

 

4. Gewissensfrage

 

Beispiel:
„Müssen Sie so direkte Fragen stellen?“

 

 

 

5. Hypothetische Fragen

 

Beispiel:
„Was wäre, wenn…?“

 

 

 

6. Kontakt-/Einstiegsfragen:

 

Beispiel:
„Wie geht es Ihnen?“

 

 

 

7. Kontroll-/Wiederholungsfragen

 

Beispiel:
„Ist es das, was Sie wollen?“

 

 

 

8. Paradoxe Fragen

 

Beispiel:
„Wie könnten Sie das Projekt vollkommen vergeigen?“

 

 

 

9. Problemorientierte Fragen

 

Beispiel:
„Seit wann besteht das Problem?“

 

 

 

10. Rhetorische Fragen

 

Beispiel:
„Wir wollen doch alle eine Lösung, nicht wahr?“

 

 

 

11. Ressourcenorientierte Fragen

 

Beispiel:
„Was benötigen Sie für eine Lösung?“

 

 

 

12. Skalierungsfragen

 

Beispiel:
„Auf einer Skala von 1 bis 10, wie wahrscheinlich ist der Erfolg?“

 

 

 

13. Suggestivfragen

 

Beispiel:
„Sie finden doch auch, dass wir gute Arbeit geleistet haben?“

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

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Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

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Welche Bedeutung haben Fragen für Sie?

Artikel zu Missverständnissen

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Coaching Berlin
Frag nur vernünftig, und du hörst Vernünftiges. Euripides

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Februar 2016
Überarbeitung: 28. Juni 2019
Englische Version:
AN: #8769
K: CNB
Ü:

W-Fragen gezielt einsetzen

W-Fragen: Wer nicht fragt bleibt dumm? Doch nicht jede Frage führt zum Ziel!

Gut gefragt ...
W-Fragen

W-Fragen

 

Bei W-Fragen handelt es sich um sogenannte offene Fragen. Wer nicht fragt, bleibt dumm? Wie wahr! Doch nicht jede Frage führt zum Ziel. Wie Sie W-Fragen gezielt einsetzen.

Wieso, weshalb, warum; wer…

 

 

Überblick

 

 

 

 

W-Fragen

 

Die klassischen W-Fragen sind:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wie?
  • Warum?

 

Bei W-Fragen handelt es sich um sogenannte offene Fragen. Also sind W-Fragen solche, auf die nicht mit „ja“ oder „nein“ geantwortet werden kann. Der Vorteil: Eine solche Frage bietet für den Antwortenden eine breit gefächerte Möglichkeit in verschiedene Richtungen zu antworten und der Zuhörer erhält mehr Informationen.

 

 

 

Unterscheidung

 

W-Fragen lassen sich in unterschiedliche Gruppen einteilen.

 

 

1. Gruppe

 

  • Wer?
  • Wo?
  • Was?
  • Wann?
  • Wie?

 

 

2. Gruppe

 

  • Wieso?
  • Weshalb?
  • Warum?

 

Bei diesen Fragewörtern ist Vorsicht angebracht. „Wieso?“, „Weshalb?“, „Warum?“, befördern Ihre Gesprächspartner in eine Rechtsfertigungsposition. Dann geht es nicht mehr um Lösungen, sondern Begründungen weshalb etwas so ist, wie es ist. Ein kreativer offener Austausch, der zu einer Lösung führt, ist dann deutlich erschwert. Außerdem belastet es die Beziehung. Wer mag es schon aufgefordert zu werden sich zu rechtfertigen?

Also; vermeiden Sie am besten die Fragewörter „Wieso?“, „Weshalb?“, „Warum?“, und ersetzen Sie diese mit Formulierungen, die auf das „Wie“ gerichtet sind.

 

 

 

Umfangreichere Liste mit W-Fragen

 

  • Wann?
  • Warum?
  • Was?
  • Welche?
  • Wem?
  • Wen?
  • Wer?
  • Weshalb?
  • Wessen?
  • Weswegen?
  • Wie?
  • Wo?
  • Wohin?
  • Wobei?
  • Wo?
  • Wieso?
  • Worauf?
  • Worum?
  • Wobei?
  • Womit?
  • Wogegen?
  • Wofür?
  • Woran?
  • Wovor?
  • Wodurch?
  • Woher?
  • Woraus?

 

 

 

 

W-Fragen und Journalismus

 

Für Journalisten gehören W-Fragen zum Tagesgeschäft. Mit ihrer Hilfe können Fakten gesammelt und hinterfragt werden. Sie helfen ruckzuck einen guten Bericht zu erzeugen. Davon können wir auch für andere Bereiche lernen.

 

Regelmäßig im Journalismus verwendete W-Fragen:

  • Was ist geschehen?
  • Wo ist es geschehen?
  • Wann ist etwas passiert?
  • Wer ist beteiligt?
  • Wie ist das Ereignis abgelaufen?
  • Warum ist es passiert?

 

 

 

Ergänzende Artikel

 

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Wie setzen Sie Fragen ein?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Artikel zu Missverständnissen

Klug fragen können, ist die halbe Weisheit. Sir Francis Bacon

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2014
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #76758
K:CNB
Ü:X

Paradoxe Fragen

Paradoxe Fragen

Gibt es ein anderes Wort für Synonym?
Paradoxe Fragen

Paradoxe Fragen und paradoxe Interventionen

 

Paradoxe Fragen und paradoxe Interventionen unterstützen bei der Einordnung von Problemen und Anliegen. Darüber hinaus können durch paradoxe Fragen oft sehr kreative Lösungen gefunden werden.

Überblick

 

 

 

 

Paradoxe Fragen

 

Paradoxe Fragen und paradoxe Interventionen unterstützen bei der Einordnung von Problemen und Anliegen. Darüber hinaus können durch paradoxe Fragen oft sehr kreative Lösungen gefunden werden.

Für die Wirkung von paradoxen Fragen ist es erforderlich, dass sich alle Befragten auf die Fragen einlassen. Und das, obwohl sie im ersten Moment vielleicht nicht ganz ernst gemeint klingt. Sie provozieren eine Gegenreaktion und somit eine Perspektiverweiterung.

 

 

 

Beispiele

 

  • „Was müssten Sie tun, damit das Projekt komplett scheitert?“
  • „Wie könnten Sie erreichen, dass Sie einen Burn-out erleiden?”
  • „Wie müsste ich als Vorgesetzter tun, damit Sie Ihre Motivation verlieren?”
  • „Wie müssten Sie tun, um Ihr Problem noch zu verschlimmern?”

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Haben Sie selbst schon paradoxe Fragen kennengelernt?

Die größten Wahrheiten erscheinen zuerst oft paradox, 
später trivial.q

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Artikel zu Missverständnissen

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Juni 2019
AN: #827100
Ü:
K:

Suggestivfragen: Gut oder schlecht? So parieren Sie der Fragetechnik

Suggestivfragen, als Fragen verkleidete Behauptungen oder Feststellungen

Suggestivfragen: Gut oder schlecht? So parieren Sie der Fragetechnik
Suggestivfragen: Gut oder schlecht?

Suggestivfragen

 

Sind Suggestivfragen nun gut oder schlecht? Und wie können Sie Suggestivfragen begegnen, wenn Sie damit konfrontiert werden?

Überblick

 

 

 

 

Suggestivfragen

 

Eine Suggestivfrage unterstellt etwas und jubelt es Gesprächspartnern als Frage unter. Das untergejubelte Statement ist ein Versuch der Manipulation. Wird es als solche erkannt, erzeugt es Widerstand und belastet dies Beziehung. Wobei Suggestivfragen nicht zwangsläufig negativ sein müssen, doch das sind eher die Ausnahmen.

 

 

 

Hinweise auf Suggestivfragen

 

Gerade bei geschlossenen Fragen, auf die nur mit Ja oder Nein geantwortet werden soll, ist eine suggestive Wirkung leicht erkennbar. Es wird deutlich, welche Antwort Fragende erwarten.

 

Die Verwendung von Modalwörtern (offensichtlich, eindeutig, bestimmt, leider, selbstverständlich, natürlich, …) ist ein Hinweis auf Manipulationsversuche. Bei Modalwörtern ist die Art und Weise der Einschätzung und Beurteilung getilgt. So soll die beeinflussende Wirkung von Fragen gesteigert werden.

 

Suggestivfragen enthalten häufig Wörter und Formulierungen, wie

  • sicher
  • Sicher haben Sie auch den Eindruck…
  • auch
  • Gewiss geht es Ihnen auch so, dass…
  • Wie wir alle wissen…

 

Suggestive Formulierungen können allerdings auch weniger offensichtlich sein.

Beispiele:

  • Wie allen Anwesenden bekannt ist …
  • Die meisten Menschen …
  • Normalerweise …

 

Die Körpersprache und insbesondere der Stimmeinsatz verleihen selbst inhaltlich neutral wirkenden Fragen eine suggestive Wirkung.

Beispiel:

  • hochgezogene Augenbraue
  • Zwinkern
  • stechender Blick
  • hochgezogene Stimme

 

 

 

Lohnt sich der Einsatz von Suggestivfragen?

 

Nicht jeder Suggestivfrage ist schlecht, doch es birgt Risiken diesen Fragetyp zu verwenden. Suggestivfragen sollten Sie – wenn überhaupt – nur dann stellen, wenn es beispielsweise sehr wahrscheinlich ist, dass die unterstellte Gemeinsamkeit wirklich so vorhanden ist und auch in dem Kontext bejaht wird. Wenn das nicht der Fall ist, riskieren Sie eine ablehnende Reaktion, der Rapport geht verloren. Wer freut sich schon darüber, in die Ecke gedrängt zu werden? Mittels solcher manipulativen Techniken erzielte Zusagen haben tendenziell weniger Bestand und so ruhen die Vereinbarungen auf einem wackligen Fundament.

 

 

 

Suggestivfragen parieren

 

Wenn Sie mit einer Suggestivfrage konfrontiert werden, dann passen Sie auf, dass Ihnen nichts untergejubelt wird.

Was Sie tun können:

 

1. Suggestivfragen überhören

 

Sie können die Frage überhören.

 

 

 

2. Ansprechen der Suggestivfrage

 

Sprechen Sie den Einsatz der Technik an und klären Sie die Grundlagen zukünftiger Kommunikation.

 

 

 

3. Sein Sie mutig

 

Stehen Sie umso klarer und deutlicher zu sich und Ihrem Standpunkt. Lassen Sie sich keine Worte in den Mund legen.

 

 

 

4. Humor

 

Setzen Sie auf Humor.

 

 

 

5. Ziehen Sie die Augenbrauen hoch

 

Hochgezogene Augenbrauen wirken auffordernd erwartungsvoll. Es steigert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gesprächspartner selbst korrigieren.

 

 

 

6. Schlagfertigkeit

 

Nutzen Sie eine geeignete Schlagfertigkeitstechnik.

 

 

 

7. Bereiten Sie sich gut vor

 

Wenn Sie von einem Gespräch entsprechende Konsequenzen erwarten, dann bereiten Sie sich gut vor. Definieren Sie Ihre Erwartungen und den Rahmen. Spielen Sie Reaktionen auf mögliche Themen und Methoden durch. Dazu gehört auch der Umgang mit suggestiven Fragen.

 

 

 

Der Unterschied zwischen suggestiven Fragen und rhetorischen Fragen

 

Manchmal werden Suggestivfragen mit rhetorischen Fragen verwechselt. Beide können zwar ähnliche Ziele verfolgen, doch es sind keine Synonyme. Bei einer Suggestivfrage wird die Antwort auf eine Frage mehr oder weniger deutlich vorgegeben. Auf eine rhetorische Frage wird hingegen keine Antwort erwartet. Eine rhetorische Frage keine echte Frage, sondern Aussage, die als Frage verkleidet wird.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Was halten Sie von Suggestivfragen?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. August 2017
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #371
K: CNB
Ü:

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10+ Tipps für gute Fragen: "42"! Nicht jede Antwort hält, was die Frage verspricht.

Von Fragen und Antworten. Dem guten Frager ist schon halb geantwortet. Friedrich Nietzsche
Zweiundvierzig: Nicht jede Antwort hält, was die Frage verspricht

Fragen und Antworten

 

Zweiundvierzig ist die Antwort auf die ultimativen Fragen des Lebens. Und üblicherweise ist die Antwort nicht zufriedenstellend. So ist das oft, denn nicht jede Antwort auf eine Frage erfüllt die Erwartungen.

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Zweiundvierzig* – Die Qualität von Fragen und Antworten

 

Zweiundvierzig* ist die Antwort auf die ultimativen Fragen. Und üblicherweise ist diese Antwort nicht zufriedenstellend. Antworten dürfen meist gerne etwas konkreter sein. Insofern sind Sie selbst gefordert Ihre Antworten nützlicher zu gestalten. Außerdem müssen Sie auch nicht auf jede Frage sofort eine Antwort haben. Das verführt viel zu viele Menschen dazu halbherzige Antworten zu geben, die mehr schaden als helfen. Nicht jede Antwort hält, was die Frage verspricht.

 

 

 

*Ursprung

 

Die Antwort Zweiundvierzig stammt aus dem oft vertonten und verfilmten Buch Per Anhalter durch die Galaxis des englischen Autors Douglas Adams. Ein Supercomputer liefert dort nach einigen Millionen Jahren Rechenzeit die Antwort auf die ultimative Frage aller Fragen. Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest lautet: Zweiundvierzig.

 

 

 

Blöde Fragen?

 

Ene, mene Muh, wer nicht fragt, bleibt dumm. Fragen sind grundsätzlich förderlich und sollten willkommen sein. Sollten, doch es gibt leider auch Herausforderungen an die Geduld, Großzügigkeit und das Wohlwollen. Zugegeben, es gibt Fragen, die scheinen so blöd zu sein, dass es schmerzt.

 

Beispiele für solche Fragen:

  • Chef, was machen Sie eigentlich beruflich?
  • Wie viel mehr wiegt eine Festplatte im Vergleich zu einer leeren?
  • Vererben sich Tätowierungen?
  • Macht Schokolade schwanger?
  • Darf ich als Christ ins Solarium?
  • Ich habe heute vor dem Frühstück geflucht. Komme ich jetzt in die Hölle?
  • Meine Freundin will die Beziehung beenden, ich auch. Was sollen wir tun?
  • Tut Dummheit weh?

 

 

 

Im Ernst

 

Lassen wir solche Fragen weg, die der Pisa-Statistik zu einer heftigen Tendenz nach unten verhelfen, bleiben viele gutgemeinte und doch nicht optimale Fragen übrig.

Bei vielen Fragen ist die Wahrscheinlichkeit einer ehrlichen Antwort schon so klein, dass ihre Berechtigung gering ist. Auf die Frage im Restaurant; „Ist der Fisch frisch?“ wird selten geantwortet mit: „Er liegt hier schon zwei Wochen, weil niemand ihn bestellt hat. Schön, das wir ihn endlich an Sie loswerden!“.

Häufig ist schon die Frage der Ursprung enttäuschender Antworten, weil sie zu vage gestellt wird. Auch die Fähigkeit gute Fragen zu stellen will geübt werden. Und schon kommen wir zu ein paar Empfehlungen für gute Fragen.

 

 

 

10+ Tipps für gute Fragen

 

Aktuell enthält die Liste mit den Empfehlungen für gute Fragen noch keine 42, sondern erst 10 Tipps. Welche Tipps fallen Ihnen noch ein und wie motiviere ich Sie diese in den Kommentaren mit anderen Lesern zu teilen?

 

 

1. Vor dem Stellen einer Frage selbst nachdenken?

 

Es scheint die bequemste Form des Vorgehens zu sein Nachdenken an andere Menschen zu delegieren. Zumindest scheint es so, als wenn manch ein Zeitgenosse noch nie etwas vom Selbstdenken, Büchern, Telefonen, Wikipedia (externer Link) und dem Internet an sich gehört hat.

 

 

 

2. Ehrliche Fragen

 

Suggestivfragen beabsichtigen als Fragetechnik die aktive Gesprächsführung. Gesprächspartner sollen mehr oder weniger elegant in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Dahinter stecken – je nachdem – mehr oder weniger gut gemeinte Absichten. Auf eine suggestive Frage gibt es seltener eine hilfreiche Antwort.

 

 

 

3. Gute Fragen belasten nicht die Beziehung

 

Schon die Form einer Frage hat das Potenzial die Beziehung zu anderen Personen zu verbessern oder zu verschlechtern. Leider wird unnötig Porzellan zerschlagen. Wer manipulative Absichten übertreibt, belastet durch die Haltung oft die Wirkung von Fragen. Spüren Gesprächspartner den Versuch einer unangemessenen Manipulation belastet das die Beziehung zum Manipulator.

 

 

 

4. Zuhören

 

Zur Basis guter Fragen gehört guten Zuhören. Im Artikel 19 Tipps für besseres Zuhören. Zuhören als Kunstfertigkeit finden Sie mehr dazu.

 

 

 

5. Eine Frage nach der anderen

 

Ob am Stück oder zu schnell nacheinander: Wer ganze Salven von Fragen abschießt, bekommt selten auf alle Fragen gute Antworten. So etwas erschlägt die Empfänger und bringt sie in schlechte Zustände. Eine Reihe von Fragen in einem Satz zusammenzufassen macht das auch nicht besser. Besser ist es eine klare Frage nach der anderen stellen.

 

 

 

6. Vorsicht vor WARUM-Fragen

 

Manche Fragen führen zu sehr in das Problem hinein und verbauen bei übertriebener Verwendung den Weg zu einer Lösung. WARUM-Fragen gehören zu solchen Fragen, die leicht in die Sackgasse führen. Außerdem wirken solche Fragen leicht wie eine Verhörsituation. Das führt dazu, dass die Gesprächspartner sich darauf konzentrierten sich zu rechtfertigen.

 

 

 

7. Lösungsorientierte Fragen

 

Mit lösungsorientierten Fragen lässt sich der Fokus auf mögliche Lösungen und die vorhandenen Ressourcen lenken. Besonders bewährt haben sich hier sogenannte Systemische Fragen. Gerade in festgefahrenen Situationen können sie Wunder bewirken. Beispiele dafür sind Zirkuläre Fragen, Ausnahmefragen und die Wunderfrage.

 

 

 

8. Fragetechniken

 

Es existieren zahlreiche Fragetechniken, die sich bewährt haben.

 

 

 

9. Offene und geschlossene Fragen

 

Offene Fragen liefern meist bessere Antworten als geschlossene Fragen. Geschlossene Fragen können Zeit sparen. Für offene Fragen stehen eine ganze Reihe von W-Fragen zur Auswahl.

 

Beispiele für W-Fragen:

  • Wann?
  • Warum?
  • Was?
  • Welche?
  • Wem?
  • Wen?
  • Wer?
  • Weshalb?
  • Wessen?
  • Weswegen?
  • Wie?
  • Wieso?
  • Worum?
  • Wovor?
  • Woher?
  • Worauf?
  • Woraus?
  • Wo?
  • Wobei?
  • Wodurch?
  • Wohin?
  • Womit?
  • Woran?

 

Für klassische Journalisten gehören W-Fragen zum Tagesgeschäft. Für journalistische und ähnliche Zwecke hat sich der folgende Fokus bewährt:

  1. Was
    Was ist geschehen?
  2. Wo
    Wo ist es geschehen?
  3. Wann
    Wann ist etwas passiert?
  4. Wer
    Wer ist beteiligt?
  5. Wie
    Wie ist das Geschehen abgelaufen?
  6. Weshalb
    Weshalb ist es geschehen?

 

 

 

10. Wollen Sie die Antwort überhaupt?

 

Tatsächlich werden immer wieder Fragen gestellt auf die am Ende im Grunde keine Antwort gewünscht ist. Damit meine ich jetzt keine rhetorischen Fragen.

Eine Antwort ist erst mal eine Antwort. Sie kann mir gefallen oder auch nicht. Was ich damit mache, ist eine andere Sache. Doch, fehlt schon von vornherein die Bereitschaft sich mit der Antwort angemessen zu beschäftigen, dann schadet die Frage.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Wenn 42 die Antwort auf den Sinn des Lebens ist, was folgern Sie daraus? Und falls andere Fragen Sie gerade bewegen: Wie konkret sollten zufriedenstellende Antworten sein und welche Fragen fördern gute Antworten?

Artikel zu Missverständnissen

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #45424
K:
Ü:

Interviews meistern: Reagieren Sie souverän auf kritische Fragen

Interviews meistern: Reagieren Sie souverän auf kritische Fragen

Gezieltes Medientraining: Vorbereiten ist besser als sich nachher ärgern
Interviewkompetenz: Reagieren Sie souverän auf kritische Bemerkungen

Interviewfragen können es in sich haben

 

Was tun, wenn der Interviewer unangenehme Fragen stellt, auf die Sie unvorbereitet sind? Das kann haarig werden. Vorsicht Falle: Tipps für Ihre Interviews.

Interviewfragen: Es fängt oft ganz harmlos an

 

In Interviews geht es oft ganz harmlos ans Werk und dann folgt manchmal das unangenehme Erwachen. Einige Interviewer ersparen sich selbst diese Erwärmungsphase und legen sofort brachial los. Es ist die Aufgabe des Interviewers, Ihnen auf den Zahn zu fühlen. Viele seriöse Journalisten betrachten sich selbst als sachliche Anwälte des von ihnen vertretenen Informationsbedürfnisses ihrer Zielgruppe. Dazu gehört es gerade bei ernsten Themen neutral zu bleiben, also einen Interviewpartner weder zu negativ noch zu positiv darzustellen. Erfahrene Journalisten sind darauf spezialisiert, tief zu bohren, die wirklichen Schwachstellen zu treffen sowie Sprechblasen und Scheinargumente schonungslos zu entlarven. Klug fragen können, ist die halbe Weisheit. Das engagierte Journalisten auf den Busch klopfen, hat durchaus seinen Wert.

 

 

 

Vorbereiten ist besser als sich nachher ärgern

 

Selbst gut vorbereitet, kann es zu Überraschungen kommen. Doch auf jede Frage und jeden Einwand gibt es eine überzeugende Reaktion. Es ist lediglich eine Frage der Vorbereitung und Übung. Gewinnen Sie durch gezieltes Medientraining die Sicherheit, auch auf kritische Bemerkungen souverän zu reagieren.

 

 

 

Journalisten sind auch Menschen

 

Zugegeben; es gibt auch Fragen, die zu dreist oder inkompetent sind, es gibt in jeder Branche nicht nur Profis. Der Anspruch, sich als investigativer Journalist zu betrachten, kann schon mal zu Übereifer führen. Ich selbst habe überwiegend faire und kompetente Journalisten getroffen.

 

 

 

Empfehlung für Ihre Interviews

 

So oder so: Aus der Rolle zu fallen, bringt selten etwas Gutes zutage. Ja, und Lügen ist hier auch keine gute Idee. Die haben bekanntlich ja kurze Beine. Dann notfalls lieber der Hinweis „Kein Kommentar!“, begleitet von einem souveränen Gesichtsausdruck. „Man nehme sich immer die Zeit, eine Frage zu stellen, nicht immer, eine Frage zu beantworten“, meinte Oscar Wilde. Wobei oft gerade das, was nicht gesagt wird, besondere Beachtung auf sich zieht. Also bereiten Sie Ihre Interviews gut vor. Dazu gehört auch die Klärung, ob Sie das Interview so geben sollten oder nicht. Eine fundierte Vorbereitung steigert die Chancen, sich und Ihre Position überzeugend zu präsentieren.

Unterstützung für Ihren Medienauftritt

 

Sie wollen die Gelegenheit beim Schopf packen, sich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich Sie bei der Vorbereitung Ihres Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheiden Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antworten auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geh es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier finden Sie die Honorare. Sie wissen selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

4 + 5 =

Anmerkungen:

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Wie souverän reagieren Sie auf kritische Fragen?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4335

Skalierungsfragen

Skalierungsfragen

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Is there some door?

Skalierungsfragen

 

So setzen Sie Skalierungsfragen ein, um Verhalten und Erleben präziser zu beschreiben, um Empfindungen und Gefühle wie Erfolg oder Misserfolg, Freude oder Frustration zu bewerten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Skalierungsfragen

 

Skalierungsfragen sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument. Sie werden häufiger in der Systemischen Therapie, in der Beratung, Coaching, Supervision und dem Training eingesetzt. Sie konkretisieren Verhalten und Erleben, beschreiben es präziser. Im Coaching sind sie ein Instrument, um Empfindungen und Gefühle wie Erfolg oder Misserfolg, Freude oder Frustration zu bewerten.

Skalierende Fragen und Zahlen-Skalen verfolgen zwei Ziele. Mit ihnen lässt sich die Komplexität einer vorhandenen Situation für den Moment reduzieren. Probleme lassen sich mit ihnen in das richtige Verhältnis setzen. Wenn eine Herausforderung anfangs noch überwältigend wirkt, einschüchtert oder kaum bewältigbar scheint, dann kann sie durch geeignete Fragen greifbarer werden.

Skalierungsfragen ermöglichen Differenzierungen und helfen dabei, sich von einschränkendem Schwarzweißdenken zu lösen. Skalierungen machen die Dinge fassbarer und planbarer. Sie helfen dabei, Fortschritte zu verdeutlichen.

 

 

 

Beispiele

 

  • Standortbestimmung:
    • „Wo auf dieser Skala zwischen 0 und 10 befinden Sie sich jetzt?“
    • „Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation auf einer Schwierigkeitsskala von 1 bis 10? 1 steht für sehr gut und 10 steht für unbeherrschbar.“
  • Kompetenzorientierung:
    • „Wie ist es Ihnen gelungen, auf X zu kommen?“
  • Ressourcenorientiert:
    • „Wer außer Ihnen hat dazu beigetragen, dass Sie auf X sind und nicht auf Y?“
  • Entwicklung/kleine Schritte sichtbar machen:
    • „Wie beurteile Sie die Situation im Vergleich zu früher?“
    • „Woran würden Sie merken, dass Sie auf 5 sind?“
  • Ziele sichtbar machen:
    • „Wo müsstest du sein auf der Skala, damit du sagen kannst: So ist es in Ordnung für mich, so wäre es für mich nicht mehr ein Problem?“
  • Ausnahmen erkennbar machen:
    • „Wann warst du schon einmal höher als auf 4?“
  • Würdigung des Erreichten:
    • „Interessant, dass Sie auf 3 sind. Wie kommt es, dass Sie nicht tiefer sind? Woran erkennen Sie, dass Sie auf 3 sind?“

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Skalierungsfragen gemacht?

Artikel zu Missverständnissen

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Fragen macht klug!

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2004
Überarbeitung: 8. März 2019
AN: #371

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