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Blickkontakt: Blinzeln vor der Kamera

Blickkontakt: Blinzeln vor der Kamera

Überzeugen vor Publikum und Kamera
Blickkontakt

Blickkontakt

 

Damit Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren, sind einige Faktoren zu berücksichtigen. Bei Auftritten vor der Kamera kommen weitere wichtige Aspekte hinzu, die Sie kennen sollten.

Video

https://youtu.be/G7vENjLVeqc

Blinzeln vor der Kamera

 

Den verbalen Aussagen wird bei Auftritten meist größere Aufmerksamkeit bei der Vorbereitung gewidmet, als der Körpersprache.

Weil Augenkontakt große Bedeutung bei der Kommunikation hat, widmete ich dem Thema schon einige Beiträge. An dieser Stelle geht es um einen weiteren Aspekt, der unterschätzt wird: Das Blinzeln vor Publikum beziehungsweise Kamera.

 

 

 

Blinzeln

 

Das schnelle, überwiegend unwillkürliche und unbemerkt ablaufende Schließen und Öffnen der Augenlider wird als Lidschlag, Lidschlussreflex oder Blinzeln bezeichnet. Pro Minute schließt und öffnet ein Mensch seine Augenlider etwa 10 bis 20 Mal. Dadurch wird die Hornhaut des Auges ständig mit Tränenflüssigkeit benetzt und das Auge so vor dem Austrocknen geschützt. Zu den weiteren Funktionen gehören der Schutz und das Entfernen von Fremdkörpern, wie Staubpartikeln.

Obwohl die visuelle Wahrnehmung beim Blinzeln für Sekundenbruchteile unterbrochen wird, nehmen wir den eigenen Lidschlag bei uns selbst nur selten bewusst wahr.

 

 

 

Ja, und?

 

Bei Nervosität erhöht sich deutlich die Lidschlag-Frequenz. So wird es auch gedeutet. Wer ständig mit den Augen blinzelt, wirkt insbesondere vor der Kamera mindestens nervös. Der Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit kann das schaden, etwas oder sogar sehr deutlich.

Gerade bei Nahaufnahmen sollen die Augen als Fenster zur Seele Einblicke ermöglichen. Wenn dann bei jedem Lidschlag der Kontakt unterbrochen wird, dann wirkt das sehr störend.

Ist das Publikum auf der Suche nach Hinweisen, kann das veränderte Blinzeln zu Spekulationen führen, die nicht nur auf den Aktienkurs Einfluss haben. Ob wir uns dabei etwas gedachte haben oder nicht … es hat Einfluss.

 

 

 

Ursachen und Abhilfe

 

Es gibt verschiedene Ursachen für das häufige Blinzeln. Sehr häufig sind Nervosität, überanstrengte Augen, vornehmlich durch die Lichtverhältnisse und trockene Luft.

Achten Sie darauf, dass die Augen immer ausreichend befeuchtet sind. Gerade in Innenräumen kann es mitunter recht trocken sein und das Blinzeln wird so verstärkt. Mitunter sind Augentropfen hilfreich.

 

 

 

Angewohnheit

 

Möglicherweise handelt es sich auch um eine Angewohnheit. Wenn sie wissen, dass sie zu starkem Blinzeln neigen, dann üben Sie vor dem Spiegel die Augen länger offenzuhalten. Achten Sie dabei darauf, nicht zu starren. Bleiben Sie möglichst entspannt, ohne zu verkrampfen. Locker bleiben! Schließlich wollen Sie durch ausdrucksstarke Augen etwas vermitteln, Ihre Botschaft unterstützen. Im Mentaltraining lässt sich die entsprechende innere Haltung fördern. Das macht es deutlich leichter.

 

 

 

Wirkung

 

Wenn es nicht ganz bewusst einer bestimmten Dramaturgie dient, dann sollten möglichst beide Augen stets zu sehen sein. Ob das der Fall ist, lässt sich ja selbst leicht überprüfen. Schließen Sie einfach jeweils ein Auge und prüfen Sie, ob Sie die Kamera noch sehen können.

Nutzen Sie den Augenkontakt, um in Beziehung zu treten, selbst dann, wenn es über den Umweg der Kameralinse erfolgt.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit dem Augenkontakt und dem Blinzeln?

Artikel

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2016
Überarbeitung: 14. November 2020
Englische Version:
AN: #231
K: CNB
Ü:

23 Tipps für Kreuzfeuerinterviews vor Publikum oder Fernsehkamera

23 Tipps für Kreuzfeuerinterviews vor Publikum oder Fernsehkamera

Auftritt vor Publikum oder Medien: Empfehlungen und konkrete Unterstützung in Berlin, online und per Telefon
Kreuzfeuerinterview

Kreuzfeuerinterview

 

Wer die Gelegenheit nutzen, sich in einem Kreuzfeuerinterview den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben will, der sollte sich gut vorbereiten. Dann helfe die Tipps in diesem Artikel.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Kreuzfeuerinterview

 

Bei einem Kreuzfeuerinterview wird das Interview von mehreren, meist 2, Interviewern geführt. Doch das ist nicht der einzige Unterschied, den Sie kennen sollten, bevor Sie sich in solche Situationen begeben.

Meist geht es darum den Interviewten auf diese Weise zu spontaneren Aussagen zu bewegen. Mitunter wird dadurch auf Provokation gesetzt, um selbst abgebrühte Redner aus der Reserve zu locken. Schwächen sollen aufgedeckt und erkundet werden. Steht der Interviewte wirklich zu dem, was er vertritt, oder wird er wankelmütig? Da werden mitunter die Grenzen des, ansonsten als guten Geschmack geltenden, Anstands überschritten. Gerade bei erfahrenen Politikern gelingt das oft nicht und das Fernsehpublikum wechselt vom Interview zum Krimi auf einen anderen Kanal.

Im Interesse der Meinungsbildung sind die Interviewer aufgefordert den Dingen auf den Grund zu gehen. Es ist die Aufgabe der Journalisten und gut vorbereitete Redner freuen sich auf die Gelegenheit sich zu zeigen. Heikel wird es beispielsweise, wenn Moderatoren, beziehungsweise Interviewer, mehrere Gäste unterschiedlich behandeln.

Nicht jeder Interviewte kann mit einer solchen Situation routiniert und souverän umgehen. Manch ein Redner erwartet eine positive Grundstimmung und ist dann irritiert, wenn es nicht dem erwarteten freundlich-oberflächlichen Gespräch ähnelt. Oft ist die Atmosphäre tendenziell eher feindlich-aggressiv, damit das Publikum den Eindruck von ehrlichem Journalismus bekommt. Da macht sich dann schnell bemerkbar, wie gut das Zustandsmanagement ist. Wer inhaltlich, technisch und mental gut vorbereitet ist, hat es leichter. Dann kann gerade bei harten Fragen souverän brilliert werden. Das zeigt sich dann sowohl in den sprachlichen als auch in nonverbalen Reaktionen.

 

 

 

23 Tipps für Kreuzfeuerinterviews

 

1. Risikomanagement

 

Wägen Sie frühzeitig Chancen und Risiken ab. Welchen Aufwand verdient, beziehungsweise erfordert, eine Teilnahme die förderlich ist?

 

 

 

2. Rollenverständnis

 

In welcher Rolle, im Sinne von Repräsentanz und Mission, treten Sie dort auf?

 

 

 

3. Die Strategie der Interviewer erkennen

 

Erkennen Sie die Interviewtaktik der Interviewer. Oft wird sie vorher vereinbart und Rollen (Moderator, Good Cop – Bad Cop, Beschwichtiger- Angreifer etc.) verteilt.

 

 

 

4. Zielgruppe

 

Behalten Sie Ihre Zielgruppe im Auge. Ungeübte Redner verlieren sich leicht in der Auseinandersetzung mit Journalisten oder Gegenspielern und vergessen Ihre Zielgruppe.

 

 

 

5. Respekt

 

Leben Sie Ihre Werte und zeigen Sie, dass Sie meinen, was Sie verkünden. Je unverschämter andere Teilnehmer sind, desto besser, wenn Sie Respekt und sympathische Professionalität an den Tag legen. Zeigen Sie, wer Sie sind, wo andere Zeitgenossen sich im Eifer des Gefechts als Fieslinge offenbaren.

 

 

 

6. Manipulationen erkennen

 

Lassen Sie sich nichts unterjubeln und reagieren Sie auch auf Manipulationen gelassen souverän. Einige Hinweise finden Sie im Artikel Lass das, ich hasse das: Die 11 häufigsten Manipulationstechniken erkennen.

 

 

 

7. Gemeinsamkeiten betonen

 

Oft ist es am besten sich an der Rolle eines Moderators zu orientieren. Es sind zwar klare Postionen gefragt, doch Verallgemeinerungen und übertriebenes Schwarz-Weiß-Denken führt leicht in die Ecke.

 

 

 

8. Erscheinung

 

Achten Sie auf die Wirkung Ihrer Erscheinung und die möglichen Interpretationen. Alles das wahrzunehmen ist, kann und wird interpretiert werden, für oder gegen Sie. Oft wird es je nach Fürsprecher oder Gegner sogar vollkommen widersprüchliche Interpretationen geben. Machen Sie es leicht Ihre Botschaft zu erkennen. Lesen Sie hierzu doch den Artikel Kleidungswahl: Bekleidung und Wirkung in Gesprächen und Präsentationen. Kleider machen Leute?

 

 

 

9. Authentizität

 

Bleiben Sie im Rahmen Ihres Rollenverständnisses authentisch.

 

 

 

10. Klare Botschaften

 

Bringen Sie Ihre gut vorbereiteten Botschaften auf den Punkt.

 

 

 

11. Antworten

 

Antworten Sie so prägnant wie möglich. Das wirkt souveräner, überzeugender, wird besser verstanden und erinnert.

 

 

 

12. Stimme

 

Die Stimme wird meist als gegeben betrachtet und Ihr keine weitere Aufmerksamkeit gewidmet. Dadurch wird häufig auf ihre unterstützende Wirkung verzichtet und andererseits sogar der Überzeugungskraft von Botschaft und Botschafter geschadet. Die Stimmen der meisten Menschen neigen bei Stress dazu höher zu werden. Das wirkt dann weniger glaubwürdig und kompetent.

 

 

 

13. Augenkontakt

 

Achten Sie auf einen sicheren Augenkontakt mit den jeweils passenden Personen beziehungsweise der Kamera. Kameratraining lohnt sich.

 

 

 

14. Körpersprache

 

Gute Körpersprache unterstützt die beabsichtigte Gesamtwirkung. Gestik, Mimik, Körperhaltung, Ausrichtung, … es erfordert fundiertes Training, um hier die Potenziale zu nutzen. Doch Vorsicht vor oberflächlichen Tipps, denn wenn es antrainiert und unecht wirkt, schadet es.

 

 

 

15. Zweifel vermeiden

 

Der Finger an der Nase, Arme vor dem Körper, eine ungünstige Fußausrichtung, sprachliche Weichmacher,… Unterlassen Sie, was unnötig Zweifel sät. Viele Menschen sind sich der Wirkung von verbalen und nonverbalen Elementen nicht bewusst. Das Feedback eines professionellen Auftrittsberaters ist hier stets sehr erhellend und lohnenswert. Empfehlungen zum Thema Körpersprache und Vertrauen finden Sie im Artikel 12 Tipps, wie Sie durch Körpersprache Vertrauen fördern.

 

 

 

16. Rückfragen

 

Insbesondere bei unfairen und unklaren Fragen nutzen Sie Rückfragen.

 

 

 

17. Angemessene Emotionen

 

Zeigen Sie angemessene Emotionen, wenn es einen Grund dafür gibt. Dabei bleiben Sie stets respektvoll und weniger aggressiv als der aggressivste Gegenspieler. Übrigens; bei allem Wert von Begeisterung kann auch die übertrieben wirken. Ich denke da gerade an einen Hollywoodschauspieler, der aus nicht nachvollziehbarer Freude bei Talkshow-Ikone Oprah Gail Winfrey wild über die Polstermöbel hüpfte. Das Nordeuropäische Publikum ist da meist schneller irritiert, als die US-Amerikaner.

 

 

 

18. Zustandsmanagement

 

Achten Sie auf Ihr Zustandsmanagement, sodass Sie beweglich und souverän bleiben. Übernimmt das Stammhirn, wird es gefährlich. Der aus gutem Grund auch Reptiliengehirn genannte Bereich richtet durch Flucht- und Kampfbestrebungen schnell Schaden, an der dann bereut wird.

 

 

 

19. Einsichtigkeit

 

Geben Sie bekannte Fehler zu, wenn Ihnen Ihre Rechtsberatung nichts anderes empfiehlt.

 

 

 

20. Zitate und Auswirkungen aus soziale Medien

 

Profis bereiten Ihre Antworten auch im Hinblick auf die sozialen Netze und anderen Medien vor. Kurze prägnante Botschaften werden eher getwittert und können viral auf die Reise gehen.

 

 

 

21. Schlussfrage

 

Die überzeugende Beantwortung der Schlussfrage bleibt besonders präsent im Gedächtnis des Publikums. Deswegen hat sie entsprechende Bedeutung und Aufmerksamkeit verdient.

Bereiten Sie sich darauf vor Ihre Botschaft hier nochmals unterzubringen. Fügen Sie Ihre Botschaft gekonnt an die Antwort auf die Schlussfrage an und setzen damit einen Punkt.

 

 

 

22. Vorbereitung

 

Bereiten Sie sich gut vor. Stellen Sie sich auf die absehbar wünschenswertesten und auch die am unangenehmsten klingenden Fragen vor und machen Sie das Beste daraus.

 

 

 

23. Professionelle Unterstützung

 

Sie wollen die Gelegenheit nutzen, sich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihres Medienauftritts. Lassen Sie sich frühzeitig professionell auf Gelegenheiten, wie Kreuzfeuerinterviews, vorbereiten.

Den Umfang der Unterstützung wählen Sie. Meine Empfehlung: Gönnen Sie sich zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antworten auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geh es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.

Eine solche professionelle Unterstützung hat ihren angemessenen Preis. Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung. Selbst eine einzelne Sitzung von einer Stunde ist in der Lage Ihren Auftritt deutlich zu verbessern.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall …

Unterstützung für Ihren Medienauftritt

 

Sie wollen die Gelegenheit beim Schopf packen, sich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich Sie bei der Vorbereitung Ihres Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheiden Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antworten auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geh es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier finden Sie die Honorare. Sie wissen selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Haben Sie weiter Fragen, Gedanken oder Empfehlungen zum Thema Kreuzfeuerinterview?

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Januar 2012
Überarbeitung: 30. Juli 2019
AN: #434
Ü:
K:

Fragenbombardement: Wie Sie solchen Methoden begegnen können

Fragenbombardement: Wie Sie solchen Methoden begegnen können

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Fragenbombardement

Fragenbombardement

 

Lässt ein Fragesteller den Befragten nur sehr wenig Zeit für die Antwort und reicht nach oder noch während der Beantwortung sofort eine weitere Frage nach, dann wird das als Fragenbombardement bezeichnet.

Das birgt die Gefahr, dass der Fragesteller die Führung übernimmt und den Befragten in eine für ihn wünschenswerte Richtung schiebt. Der Befragte verliert an Einfluss, der Status sinkt und er kann beim Publikum verlieren.

P.S.

 

Was tun Sie bei einem Bombardement mit Fragen?

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 22. August 2022
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Was Sie vorher wissen sollten: Überfallfragen und 19+ weitere Fallen in Interviews

Vorsicht, 19+ Fallen in Interviews

Überzeugend in den Medien auftreten: Mediencoaching in Berlin und online
Überzeugend in den Medien auftreten: Mediencoaching in Berlin und online

Fallen in Medieninterviews

 

So erkennen und umschiffen Sie Fallen in Interviews.

Übersicht

 

 

 

 

Vorsicht, 19+ Fallen in Interviews

 

 

1. Überfallfragen

 

Es gibt Journalisten, die meinen, mit einer überfallartig gestellten Frage zu besseren Antworten zu kommen. Woran Sie das erkennen?

Schneidet ein Journalist überraschend ein neues Thema an oder befragt Sie zu etwas, mit denen Sie nicht gerechnet haben, dann ist es mitunter am besten keine Antwort zu geben und weiterhin freundlich sibyllinisch zu lächeln. Bei einer guten Vorbereitung auf Ihren Medienauftritt sollten Sie auf die wahrscheinlichsten und auch viel unwahrscheinliche Fragen vorbereitet worden sein.

Manchmal kommt die Frage in Form der Columbo-Technik, ganz harmlos erscheinend daher.

 

 

 

2. Hypothetische Fragen

 

Sie klingen harmlos, sind es aber oft nicht: hypothetische Fragen. Die sollten Sie grundsätzlich nicht beantworten. Ihre hypothetische Antwort führt viel zu schnell zu unangenehmen Mutmaßungen. Es lassen sich einfach zu verlockende Schlagzeilen daraus machen. Und die wollen Sie nicht über sich lesen.

 

 

 

3. Absolute Stellungnahmen

 

Da werden Sie gefragt, ob Sie vollkommen ausschließen können, dass XYZ. So gerne Sie für etwas eintreten wollen, Sie können nicht hellsehen, können und wollen die Frage, ob man etwas garantieren oder ausschließen kann, nicht beantworten. Nochmal: Also beantworten Sie die Frage nicht! Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

 

 

 

4. Formulierungen übernehmen

 

Lassen Sie sich keine Formulierungen unterjubeln. Gerade, wer in Interviews Stress erlebt, neigt dazu, die Formulierungen des Interviewers zu übernehmen. Doch das ist keine gute Idee.

 

 

 

5. Bedenkliche Begriff

 

Widersprechen Sie Begriffen, mit denen Sie nicht einverstanden sind. Sonst könnten diese später gegen Ihre Interessen eingesetzt werden.

 

 

 

6. Unverständliche Fragen

 

Nachfragen als Mittel, um Zeit zu gewinnen, halte ich für albern. Aber wenn man nicht weiß, worauf der Fragende hinaus will, sollte man das vor der Antwort klären. Viele harmlose Einstiegsfragen führen zu kontroversen Themen.

 

 

 

7. Dreigeteilte Fragen

 

Mehrteilige Fragen sollten grundsätzlich nacheinander beantwortet werden. Auf drei Fragen gleichzeitig zu antworten, ist zu schwierig. Erst eine Antwort. Dann lässt man sich die zweite Frage nochmal geben. Dann geht es weiter.

 

 

 

8. Überraschungen

 

Während eines Interviews lassen Sie sich weder etwas in den Mund, noch in die Hand legen. Auch keine zuvor besprochene Unterlagen, die Sie nicht sehr genau kennen. Sie können versprechen, sich damit in Ruhe zu beschäftigen. Spontane Kommentare kommen hingegen nicht infrage.

 

 

 

9. Private Hinweise

 

Unter Freunden mag es das geben, eine private Meinung, die unter vier Augen bleibt. In einem Interview gibt es keine private Meinung. Man spricht mit einem Journalisten und der verdient auch mit Privatmeinungen sein Geld. Privatmeinungen gehören in rein private Gespräche und nicht ins Interview.

 

 

 

10. Mutmaßungen bei Glaskugelfragen

 

Natürlich kann man über seine Hoffnungen und Wünsche sprechen, aber sichere Voraussagen über die Zukunft zu machen ist sehr problematisch, nicht nur, wenn die Firma börsennotiert ist.

 

 

 

11. Fehlende Abwägung von Chancen und Risiken

 

Es ist seltener eine gute Entscheidung, Interviews abzulehnen, trotzdem gehört zur verantwortungsvollen Entscheidungsfindung die Abwägung von Chancen und Risiken sowie das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen. Schließlich sollte nicht das Ego entscheiden, sondern die Vernunft.

 

 

 

12. Destruktive Körpersprache

 

Vielen Menschen ist nicht bewusst, welches Eigenleben ihre Körpersprache entwickelt. Profis gleichen Selbst- und Fremdbild ab, wissen, wie sie wirken und arbeiten daran. Leicht können unbeabsichtigte Gesten eine noch so gut vorbereitete Aussage schwächen oder sogar in ihr Gegenteil verkehren.

 

 

 

13. Kleine oder große Unwahrheiten

 

Lügen haben kurze Beine, besonders in der Öffentlichkeit. Wer das in der Öffentlichkeit tut, hat eine Menge Zeugen. Hoffentlich tun Sie es auch sonst nicht und in Interviews sollten Sie sich auch keine Notlügen erlauben.

 

 

 

14. Fieser Schnitt

 

Der Schnitt hat großen Einfluss auf die Wirkung. Ein Beispiel dafür ist der Kuleschow-Effekt bei Interviews. Ihr Medienberater wird Sie dabei unterstützen, miese Tricks zu erschweren. Ganz verhindern lassen sie sich kaum.

 

 

 

15. Doch noch zu Antworten provozieren lassen

 

Wenn Sie entschieden haben, auf eine Frage nicht zu antworten, bleiben Sie dabei. Kein Kommentar bedeutet „Kein Kommentar!“

 

 

 

16. Zu großes Lampenfieber

 

In schlechtem Zustand machen Sie keinen guten Eindruck, weshalb auch immer Sie gestresst sind. Das wird dann leicht als Unehrlichkeit gedeutet. Also sorgen Sie für einen konstruktiven Zustand, wenn das Lampenfieber ein erträgliches Maß überschreitet. Dass Eigenmedikamentierung bei Lampenfieber mit Alkohol und Co. eine blöde Idee wäre, muss ich nicht erwähnen, oder doch? Und doch geschieht es immer wieder. Die Auftritte werden dadurch nicht besser!

 

 

 

17. Diese Frage war so nicht abgesprochen

 

Zumindest vor der Kamera sollten Sie den Hinweis „Diese Frage war so nicht abgesprochen!“ hinunterschlucken. Selbst, wenn das stimmen sollte, wird der Journalist das so nicht akzeptieren. Es würde ihn ja schlecht aussehen lassen und Ihr Hinweise wird gerne gesendet, um das zu unterstreichen.

 

 

 

18. Das Umfeld

 

Scherzbolde, unbedachte Zeitgenossen oder purer Zufall mischten sich gerne in Interviews ein. Murphys-Gesetz grüßt schön! Also achten Sie, wenn möglich, auf ein geeignetes Umfeld. Auch der Platz vor manchen Gegenständen oder Pflanze kann aus Kamerasicht sehr possierlich wirken und muss nicht in Ihrem Interesse liegen. So manch ein Experte sah mit Pflanzen im Hintergrund so aus, als wenn er riesige Ohren oder Hörner hätte.

 

 

 

19. Emotionale Reaktionen

 

Sie dürfen durchaus Emotionen in Interviews zeigen. So ein Deadpan wirkt nicht sehr menschlich. Nur, wenn Sie verzückt über die Studiomöbel hüpfen wie Tom Cruise bei Oprah Winfrey oder ausrasten, wird das in der Regel nicht gut für Sie ausgehen. Es sei denn, die Leute würden das von Ihnen erwarten, Herr Kinski.

Unterstützung für Ihren Medienauftritt

 

Sie wollen die Gelegenheit beim Schopf packen, sich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich Sie bei der Vorbereitung Ihres Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheiden Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antworten auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geh es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier finden Sie die Honorare. Sie wissen selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

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P.S.

 

Erkennen Sie Tricks, die sich hinter scheinbar harmlosen Fragen verbergen, und beherrschen Sie wirksame Strategien, um unangenehme Fragen abzuwehren? Wie bereiten Sie sich auf welche Fallen in Interviews vor?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4337
Ü:
K:

Wissenswertes zur Teilnahme an Interviews

Wissenswertes zur Teilnahme an Interviews

Medienkompetenz
Interviews

Interviews

 

Bei einem Interview handelt es sich ganz allgemein um eine Form der Befragung. Beabsichtigt wird damit, interessante, neue und spannende Dinge über und vom Interviewpartner in Erfahrung zu bringen und offenzulegen.

Überblick

 

 

 

 

Interviews

 

Bei einem Interview handelt es sich ganz allgemein um eine Form der Befragung. Beabsichtigt wird damit, interessante, neue und spannende Dinge über und vom Interviewpartner in Erfahrung zu bringen und für eine Zielgruppe offenzulegen.

 

 

 

Das Ziel von Interviews

 

Interviews bieten sich dafür an, Menschen und Ansichten vorzustellen, um deren Argumente oder Sichtweise erkennbar und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Journalist hat die Aufgabe, den Gesprächsverlauf zu kontrollieren. Durch die Interaktion zwischen Journalisten und Interviewgast können Zusammenhänge verzerrt oder beeinflusst werden.

 

 

 

Interview-Typen

 

Interviews können in drei Typen eingeteilt werden.

 

 

 

1. Das Sachinterview

 

Bei einem Sachinterview geht es in erster Linie um Fakten, nicht um die Person. Es ergründet die Haltung einer Person zu bestimmten Sachfragen und ergänzt die Nachricht. Der Interviewpartner ist Experten oder Beteiligter des Journalisten.

 

 

 

2. Das Meinungsinterview

 

Im Vordergrund eines Meinungsinterviews steht die Meinung oder der Standpunkt des Gesprächspartners.

 

 

 

3. Das personenbezogene Interview

 

Es geht bei einem Interview zur Person darum, diese Persönlichkeit bzw. deren Charakter in den Fokus zu rücken.

 

 

 

Wiedergabeformen

 

Bei der Wiedergabe von Interviews wird zwischen Berichten und Wortlaut-Inter­view unterschieden.

 

 

a. Wortlaut-Interview

 

Bei einem Wortlaut-Interview wechselt sich Rede und Gegenrede in Form von Frage und Antwort ab.

 

 

 

b. Bericht

 

Bei einem Bericht verbindet der Autor Aussagen aus dem Interview mit zusätzlichen Informationen, Geschichten und Kommentaren. Es wird bei einem Bericht auch von einem gebauten Interview gesprochen.

Konzentration: Vorsicht vor harmlos klingenden Interviewfragen

 

Nichts scheint so harmlos wie die kleine indiskrete Bemerkung.

Oscar Wilde

 

 

Kamera läuft! Augen auf und Ohren spitzen, sicher ist sicher. Volle Konzentration, bis das Interview scheinbar zum Ende kommt. Erleichterung breitet sich aus. Der Reporter fragt so harmlos wie Inspektor Columbo; „Ach ja, fast hätte ich es vergessen, wie stehen Sie zu….?“ Diese und andere nebensächliche Frage erscheinen meist harmlos und können gerade dadurch so verheerend sein, selbst, wenn jemand keinen Dreck am Stecken hat. So kann auch ein Medieninterview, das bis dahin sehr gut verlief, bei Unachtsamkeit an dieser Stelle umso mehr entgleisen. Schwächeln gilt nicht. Gerade harmlos klingende Fragen haben es mitunter faustdick hinter den Ohren.

Ungedacht sind Gedanken weitgehend harmlos. Einmal ausgesprochen, sind sie es nicht mehr. Das Ansehen ist wesentlich durch die Wahrnehmung in den Medien beeinflusst. Damit das in die gewünschte Richtung geht, ist eine strategische Planung und konsequente Umsetzung erforderlich.

Dazu gehört eine systematische Vorbereitung auf ein Interview. Es beginnt schon bei der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Teilnahme empfehlenswert ist. Generell sind die Medien eine große Chance, sich und die Botschaft überzeugend zu präsentieren. Es ist aber auch auf Risiken zu achten.

 

 

 

Mehr

 

Mehr erfahren Sie im Artikel Columbo-Technik in Interviews.

Wann ist ein Interview beendet?

 

Das war es mit dem offiziellen Teil. Es lief doch ganz gut, oder? So manch einer absolvierte schon ein recht passables Interview oder einen anderen Auftritt, um sich im Anschluss selbst ins Knie zu schießen. Oft geschieht das, wenn das Interview oder die Frage- und Antwortrunde nach einem Auftritt beendet zu sein scheint. Dann fällt der Druck ab und es fühlt sich gut an, die Maske abzulegen. Das Adrenalin wirkt noch nach. Endlich wieder locker! Beine hoch! Mit entsprechend laxen Äußerungen soll dem dann noch zusätzlich Ausdruck verliehen werden. Doch diese unbedachten Aussagen können ihren Weg in die Öffentlichkeit finden. Beispielsweise, wenn das Mikrofon noch nicht ausgeschaltet war oder ein Journalist oder eine andere Person es später bezeugt. Dann spricht nicht nur die Aussage selbst gegen einen. Besonders der Kontrast zur ursprünglichen Erscheinung und den Behauptungen kann die eigene Glaubwürdigkeit maßgeblich beschädigen.

 

 

 

Gesagt ist gesagt

 

Wenn es Ihnen doch passiert? Sie wurden entlarvt: Von nun an wird Ihnen Unehrlichkeit und Verstellung unterstellt. Dann ist oft immenser Aufwand erforderlich, um den Schaden zu reduzieren und den schlechten Eindruck wieder loszuwerden. Und das selbst dann, wenn es sich nur um einen Scherz gehandelt hat. Es findet sich oft jemand ein, der eigene Interessen mit dem Aufgreifen der Verfehlung verfolgt. Die Entwicklungen können dann eine unerfreuliche Richtung nehmen.

Gut zu wissen, wann Sie sich wieder zurücklehnen dürfen und wann nicht. Hier können Sie den gesamten Artikel dazu lesen. Der Titel lautet: Wissen, wann ein Interview zu Ende ist.

Unterstützung für Ihren Medienauftritt

 

Sie wollen die Gelegenheit beim Schopf packen, sich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich Sie bei der Vorbereitung Ihres Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheiden Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antworten auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geh es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier finden Sie die Honorare. Sie wissen selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

P.S.

 

Worauf achten Sie bei Interviews?

Artikel

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

Körpersprache, die Sie unsympathisch macht

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 23. November 2012
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371

15 Tipps zum Umgang mit Fragen von Journalisten

15 Tipps zum Umgang mit Fragen von Journalisten

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren
11 Tipps zum Umgang mit Fragen von Journalisten

Professioneller Umgang mit Journalistenfragen

 

Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Was ist im Umgang mit Fragen von Journalisten zu beachten?

 

Hier die wichtigsten Empfehlungen, die ich Ihnen beim Umgang mit Fragen von Journalisten ans Herz lege.

 

 

 

15 Tipps für Antworten auf Interviewfragen

 

 

1. Antworten immer schön kurz halten

 

In kurzen Sätzen sprechen und auf den Punkt kommen. Die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums ist durch die Massen an Informationen und die veränderten Gewohnheiten nicht besser geworden. Das Publikum schaltet immer schneller ab. Außerdem lassen sich prägnante, kurze Sätze besser zitieren.

 

 

 

2. Strategie

 

Setzen Sie auf eine überlegte Strategie, statt spontanen Eingaben zu folgen. So mancher vermeintliche Geistesblitz entpuppt sich später als Eigentor.

 

 

 

3. Bleiben Sie ehrlich

 

Vor Zeugen zu lügen, ist gar keine gute Idee. Sonst natürlich auch nicht. Lügen haben nun mal kurze Beine.

 

 

 

4. Klären Sie Unklarheiten sofort

 

Wenn eine Frage missverständlich ist, fragen Sie nach, bevor Sie auf Ihre wacklige Interpretation antworten.

 

 

 

5. Sie entscheiden, was Sie sagen

 

Lassen Sie sich nicht dazu drängen, jede Frage zu beantworten. Und klären Sie vorher für sich, worauf Sie wie antworten und wo Sie es lassen werden.

 

 

 

6. Konsequent bleiben

 

Wenn Sie sich entschließen, mit „Kein Kommentar!“ zu antworten, bleiben Sie dabei.

 

 

 

7. Vorsicht vor trojanischen Pferden

 

Lassen Sie sich keine Suggestivfragen oder Formulierungen unterjubeln. Seien Sie vorsichtig bei Worten oder Formulierungen, die nicht Ihren Interessen entsprechen. Während der Vorbereitung mit professioneller Unterstützung üben Sie auch das gezielt. Sicher ist sicher!

 

 

 

8. Klare Rolle

 

Sie sind der Experte? Gut! Klären Sie stets vorher Ihre Rolle. Insbesondere bei Bildunterschriften vereinbaren Sie die Berufsbezeichnung schriftlich.

 

 

 

9. Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Bereiten Sie sich auch auf die unangenehmsten Fragen und Szenarien vor. Vorsorge ist besser als Nachsorge.

 

 

 

10. Können Sie ausschließen, dass…

 

Die Frage, ob Sie etwas garantieren oder ausschließen können, sollten Sie nicht beantworten. Solch eine Frage wird sehr häufig als Falle gestellt.

 

 

 

11. Respekt ist mehr als eine Floskel

 

Legen Sie Respekt an den Tag. Je schräger das Interview, desto souveräner und freundlicher bleiben Sie. Wer wird sich schon freiwillig auf Schlammkämpfe einlassen? Zeigen Sie, wer Sie tatsächlich sind und dass Sie Ihre Werte leben.

 

 

 

12. Hypothetische Fragen

 

Hypothetische Fragen sollten Sie besser nicht beantworten. Wenn Sie eine Antwort geben, dann führt sie nur dazu, dass auf deren Basis Mutmaßungen anstellt werden. Daraus können Journalisten für Sie unangenehme Schlagzeilen formulieren.

 

 

 

13. Frage für Frage

 

Beantworten Sie eine Frage nach der anderen. Lassen Sie sich Fragen einzeln stellen. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie etwas Wesentliches übersehen?

 

 

 

14. Achten Sie auf Ihr Zustandsmanagement

 

Nehmen Sie nichts persönlich. Ein beleidigter Interviewteilnehmer kommt schlecht an. Weshalb? Deshalb: Das Publikum achtet eher auf die Antworten als auf die Fragen. Egal, wie berechtigt der Ärger sein mag, bleiben Sie gelassen. Dann wirken Sie am sympathischsten und glaubwürdigsten. Aber Achtung: Passen Sie auf, dass Sie nicht arrogant wirken. Egal, ob der Journalist Sie mag oder nicht, konzentrieren Sie sich auf das Publikum und was Sie erreichen wollen.

 

 

 

15. Überfallfragen

 

Besondere Aufmerksamkeit haben Überfallfragen verdient. Mehr dazu im Artikel Was Sie vorher wissen sollten: Überfallfragen und 19+ weitere Fallen in Interviews.

 

 

 

Soweit so gut

 

Soweit die Empfehlungen in Kurzform. Sie können natürlich auch die ausführlicheren Artikel lesen oder mich gleich für sich in Anspruch nehmen.

Unterstützung für Ihren Medienauftritt

 

Sie wollen die Gelegenheit beim Schopf packen, sich den Fragen stellen und überzeugende Antworten geben? Dann unterstütze ich Sie bei der Vorbereitung Ihres Medienauftritts. Über den Umfang der Unterstützung entscheiden Sie. Meine Empfehlung: Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback sollten Sie sich und Ihrem Publikum gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Antworten auf Ihre Zielgruppe wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst nach Ihrem echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Gerade bei Kreuzfeuerinterviews geh es oft heiß her und erst im Anschluss ist dann Zeit das Ergebnis zu betrachten.

Was kostet eine solche professionelle Unterstützung? Hier finden Sie die Honorare. Sie wissen selbst am besten, welcher Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen steht. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Es wird meist verschwiegen, doch leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten in den Medien unter sehr intensivem Lampenfieber. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

P.S.

 

Worauf achten Sie im Umgang mit Journalisten?

Artikel

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

Körpersprache, die Sie unsympathisch macht

Körpersprache, die Sie unsympathisch macht

In einigen Beiträgen verrate ich, wie Sie mit Ihrer Körpersprache erreichen, dass die Menschen Sie sympathisch finden. In diesem Beitrag geht es darum, was Sie körpersprachlich unsympathisch wirken lässt.

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Körpersprache während Krisen

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10 Tipps für den Expertenstatus

10 Tipps für den Expertenstatus

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2017
Überarbeitung: 4. Juli 2019
AN: #65711

Ein Interview ablehnen? Chancen und Risiken

Ein Interview ablehnen? Chancen und Risiken abwägen

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren, auch in den Medien
Ein Interview ablehnen?

Interviewabsage

 

Manchmal ist es besser eine Interviewanfrage abzulehnen. Doch das birgt Risiken. Was ist zu beachten?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ein Interview ablehnen?

 

Ja, manchmal ist es die beste Option, eine Interviewanfrage abzulehnen. Allerdings ist das selten eine wahrlich gute Entscheidung. Doch ist sie mitunter besser, als größere Nachteile in Kauf zu nehmen. Die Ablehnung selbst kann unangenehme Folgen mit sich bringen. Zu den Risiken gehören später folgende Äußerungen der Journalisten, wie:

  • XYZ weigerte sich, mit uns über ….zu reden!
  • XYZ lehnte es ab, zu den Gerüchten … Stellung zu beziehen.

 

Wünschenswert ist das nicht! Gerade, was Sie nicht sagen, beflügelt die Fantasie. Das führt leicht zu unerwünschten Interpretationen. So manches daraus resultierende Gerücht führt dann ein Eigenleben. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber kompetente Personen Ihres Vertrauens. Wobei es sowohl um Ihr (Selbst-)Marketing als auch um rechtliche Aspekte bei der Entscheidung gehen kann. Wohl dem, der kurzfristig sowohl einen Marketingexperten als auch einen guten Rechtsanwalt ansprechen kann.

Unterstützung für Ihren Medienauftritt

 

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Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

10 + 11 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie wägen Sie Chancen und Risiken eines Interviews ab? Haben Sie Interviews abgelehnt?

Artikel

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

Körpersprache, die Sie unsympathisch macht

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10 Tipps für den Expertenstatus

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Ein Expertenstatus hilft. Experten sind in ihrer Branche gefragter. Weshalb? Weil Kunden sich lieber von jemandem helfen lassen, der weiß wovon er spricht. Wer als Expertin oder Experte bestehen will bleibt am Ball und baut den Abstand aus. Und das sowohl bei den Erfahrungen als auch beim Marketing. Hier erfahren Sie wie Sie sich Ihren verdienten Expertenstatus erarbeiten.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2017
Überarbeitung: 22. August 2022
AN: #43321
K:
Ü:

Columbo-Technik in Interviews

Columbo-Technik in Interviews

Medienkompetenz

 

Columbo-Technik - Karsten Noack

Harmlos klingende Fragen in Interviews

 

Vorsicht vor der Columbo-Technik; immer schön wachsam im Interview bleiben! Nicht jede Frage in Interviews ist so harmlos, wie sie klingt.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Inspektor Columbo

 

Für diejenigen, die von 1973 bis 2003 nicht die Gelegenheit genutzt haben Peter Falk als Inspektor beziehungsweise Lieutenant Columbo zu sehen: Columbo ist ein unordentlich, zerstreut und manchmal begriffsstutzig wirkender Polizeibeamter. Er präsentierte sich – frei von Prahlsucht – mit geringem Status und täuscht so die Umgebung, denn tatsächlich ist er hochintelligent. Ein Gegenspieler drückte es so aus: „Der bringt es fertig und sucht im alten Testament nach Fehlern!“ Tatsächlich löste er seine Fälle durch seine sehr genaue Beobachtungsgabe, registrierte selbst kleinste Details und Widersprüchlichkeiten.

 

 

 

Übrigens, ich hätte da noch eine Frage

 

Das eigentliche Interview ist erledigt, die Spannung und Vorsicht legen sich. Und genau jetzt wird unauffällig clever angesetzt. Der Verabschiedung folgt im letzten Moment an der Ausgangstür der harmlos klingende Satz; „Übrigens, ich hätte da noch eine Frage“.
Für diesen Satz wurde Kommissar Columbo mit der gleichnamigen TV-Serie bekannt. In seinem Fall am Schluss eines Interviews mit einem Verdächtigen. Darauf konnte schon gewartet werden; auf diese scheinbar nebensächliche Frage, in der es um wesentliche Aspekte ging. Der Gesprächspartner, meist ein Täter, der sich für besonders gerissen hielt, erwies sich in diesem Moment verwundbar, weil er meinte es nun geschafft zu haben. Gedanklich wurde schon der Raum verlassen und die zurechtgebastelten Erklärungen wurden weggepackt. Jedoch sagt er, was tatsächlich in seinem Kopf ist. Schlecht für den Bösewicht: Fall gelöst!

 

 

 

Im Deckmantel der Naivität

 

„Ach ja, fast hätte ich es vergessen, wo waren Sie an …?“. Diese und andere nebensächliche Frage erscheinen überwiegend harmlos und können gerade dadurch zu verheerend sein, selbst, wenn jemand keinen Dreck am Stecken hat. So kann selbst ein Medieninterview, das bis dahin sehr gut verlief, bei Unachtsamkeit an dieser Stelle noch entgleisen. Also; stets achtsam bleiben! Es gilt der andere TV-Klassiker-Spruch: „Sie haben das Recht zu schweigen. Alles, was Sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden. Sie haben das Recht, zu jeder Vernehmung einen Verteidiger hinzuzuziehen. Wenn Sie sich keinen Verteidiger leisten können, wird Ihnen einer gestellt. Haben Sie das verstanden?“

 

 

 

Jenseits der Medien: Lernen vom Inspektor

 

Die Columbo Technik ist eine Destabilisierungstechnik. Sie erinnert daran, wie wichtig es ist mit überraschenden Situationen konstruktiv umgehen zu können. Wobei Sie nicht nur acht darauf geben sollten ihr auf den Leim zugehen, sondern Sie auch gegebenenfalls selbst einsetzen zu können. Sie kann auch für Nichtkriminologen recht hilfreich sein. Halten Sie es wie Columbo. Stellen Sie sich ruhig einmal unwissender als Sie sind und bringen Sie Ihren Gesprächspartner zum Reden, indem Sie vorgeben, nicht zu verstehen: „Können Sie mir das genauer erklären?“, oder „Was ich noch nicht richtig verstehe, ist…“. Solche Fragen dienen Ihnen dazu, sich noch nicht festzulegen. Sie bekommen so Informationen Ihres Gesprächspartners, Informationen, die noch sehr nützlich sein können und vermeiden Hinweise auf Ihre eigenen Ziele und Strategien. Sie bekommen so jedoch weitere Hinweise, die noch nützlich sein können. Dazu ist es allerdings erforderlich, sich etwas in den Tiefstatus (Understatement) zu bewegen, also das eigene Licht unter den Scheffel zu stellen, um unterschätzt zu werden.

P.S.

 

Kannten Sie die Columbo-Technik? Erkennen Sie Tricks, die sich hinter scheinbar harmlosen Fragen verbergen, und beherrschen Sie wirksame Strategien, um unangenehme Fragen abzuwehren?

Artikel zu Interviews

Blickkontakt: Blinzeln vor der Kamera

Damit Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren sind einige Faktoren zu berücksichtigen. Bei Auftritten vor der Kamera kommen weitere wichtige Aspekte hinzu, die Sie kennen sollten.

Wissenswertes zur Teilnahme an Interviews

Wissenswertes zur Teilnahme an Interviews

Bei einem Interview handelt es sich ganz allgemein um eine Form der Befragung. Beabsichtigt wird damit, interessante, neue und spannende Dinge über und vom Interviewpartner in Erfahrung zu bringen und offenzulegen.

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Ein Interview ablehnen? Chancen und Risiken

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Ja, manchmal ist es die beste Option eine Interviewanfrage abzulehnen. Meist ist das keine wahrlich gute Entscheidung, doch ist sie mitunter besser als größere Nachteile in Kauf neu nehmen. Doch auch das birgt Risiken!

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Columbo-Technik in Interviews

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Vorsicht vor der Columbo-Technik; immer schön wachsam im Interview bleiben! Nicht jede Interviewfrage ist so harmlos, wie sie klingt.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2007
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #23222
K:
Ü:

Ein Interview zusagen oder nicht? Vorsorge ist besser als Nachsorge

Ein Interview zusagen oder nicht? Vorsorge ist besser als Nachsorge

Medienkompetenz
Medienkompetenz

Interviewzusagen gut durchdenken

 

Warten Sie einen Moment, bevor Sie Medieninterviews zusagen. Diese Fragen helfen Ihnen bei der Entscheidung.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Ein Interview zusagen? Ja oder nein?

 

Sie bekommen den Anruf eines Journalisten, der Sie interviewen will. Und weil Sie die Gelegenheit reizt, wollen Sie sofort zusagen. Warten Sie lieber einen Moment: Vorsorge ist ja bekanntlich empfehlenswerter als Nachsorge!

Wenn Sie für ein größeres Unternehmen arbeiten fragen Sie die Marketingabteilung, bevor Sie entscheiden. Die Experten dort können Sie bei der Entscheidung und der Vorbereitung unterstützen. Und wenn Sie auf sich selbst gestellt sind: Denken Sie sorgfältig nach, bevor Sie zusagen!

In meinen Medientrainings konzentrieren wir uns in erster Linie darauf, die Teilnehmer darauf vorzubereiten während des Interviews sich und ihr Anliegen zu präsentieren. Ich empfehle ihnen allerdings auch, was sie tun sollten, bevor das Interview beginnt – und auch was zu tun ist, bevor sie überhaupt einem Interview zusagen.

Meine Empfehlung: Bevor Sie sich für ein Interview bereiterklären, interviewen Sie den Interviewer. Erfahren Sie so viel wie möglich über die Story, an der gearbeitet wird. So werden Sie auch in der Lage sein sich später optimal vorzubereiten. Viele Journalisten sind bereit zumindest die grundlegenden Informationen zum Beitrag zu teilen, manche berichten sogar sehr bereitwillig über ihr Vorhaben. Und wenn ich es mir aussuchen kann, dann bevorzuge ich Interviews mit Journalisten, die ich schon kenne und denen ich Vertrauen entgegenbringe. Die Vorbereitung ist aber ebenso unerlässlich. Schließlich haben Journalisten ein Jobprofil, das sich an deren Publikum ausrichtet und nicht am Interviewten.

 

 

 

Sollten Sie das Interview geben?

 

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie sich dem Interview stellen, sind hier ein paar Fragen, die bei der Entscheidung helfen:

  • Worum geht es im Interview?
  • Wer wird noch interviewt? Die meisten Journalisten lassen sich ungern in die Karten schauen, aber fragen kostet hier ja nichts. So lässt sich die Tendenz des Beitrags einschätzen, ob freundlich oder eher kritisch.
  • Handelt es sich um ein aktuelles Thema, das gerade die Gemüter bewegt? Wie kontrovers ist das Thema? Was sind die Risiken und Chancen?
  • Welche Botschaft wollen Sie bei der Gelegenheit unterbringen?
  • Wer ist der Journalist? Was für einen Stil und welche Persönlichkeit hat er?
  • Für was für ein Format arbeitet der Journalist und was für ein Publikum erreicht er? Bei Interviews, die abgedruckt werden sollen, fragen Sie, ob der Journalist nur einen kurzen Kommentar benötigt oder eine sehr große Nähe zu Ihrer Person oder Ihrem Anteil geplant ist. Bei Radio- und Fernsehen: live oder Aufzeichnung, komplett oder ausgewählte Kommentare, also umfangreicher Schnitt?
  • Wo und wie wird das Interview erfolgen? Ist ein persönliches Treffen erforderlich, geht es am Telefon, live oder als Aufzeichnung, und wie lange wird es dauern, welcher Zeitaufwand ist, insgesamt zu erwarten (der Beitrag in der Sendung mag nur wenige Minuten dauern, die Anfahrt, Vorbereitung und der Transport in ein Studio kann Stunden in Anspruch nehmen).
  • Will der Journalist das Thema aus einer bestimmten Perspektive beleuchten? Hier lohnt es sich zwischen den Zeilen zu lesen, denn nicht jeder Journalist wird sich hier vorab offenbaren wollen.
  • Sind Sie gut vorbereitet bzw. reicht die Zeit noch aus, um sich gut vorzubereiten? Gute Journalisten werden sich gut auf das Interview vorbereiten. Jeder ist selbst für seine Vorbereitung verantwortlich. Und weil die spätere Auswahl der Fragen und – wenn es sich nicht um eine Livesendung handelt – der Ausschnitte in den Händen anderer Personen und Interessen liegt, ist es erforderlich sich ebenfalls sehr gut vorzubereiten. Und das erfordert Zeit. Wenn möglich erbitten Sie im Vorfeld eine Liste der Fragen. Wobei es genügend Beispiele gibt, in denen Interviewte später erst überrascht in die Kamera und später aus dem Fernsehbildschirm schauen und „Die Frage war nicht abgesprochen!“ äußern. Und nein, das ist kaum vollkommen zu verhindern, und bestimmt nicht wünschenswert! Umso besser Sie vorbereitet sind, desto sicherer!
  • Gibt es mögliche rechtliche Konsequenzen? Konsultieren Sie zuerst Ihre Rechtsberatung.
  • Lohnt sich der Aufwand?
  • Was würde geschehen, wenn Sie das Interview ablehnen?

Lieber zweimal nachdenken und erst dann ein Medieninterview zusagen!

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

10 + 11 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie entscheiden Sie, ob Sie ein Interview zusagen oder nicht?

Artikel zu Interviews

Blickkontakt: Blinzeln vor der Kamera

Damit Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren sind einige Faktoren zu berücksichtigen. Bei Auftritten vor der Kamera kommen weitere wichtige Aspekte hinzu, die Sie kennen sollten.

Wissenswertes zur Teilnahme an Interviews

Wissenswertes zur Teilnahme an Interviews

Bei einem Interview handelt es sich ganz allgemein um eine Form der Befragung. Beabsichtigt wird damit, interessante, neue und spannende Dinge über und vom Interviewpartner in Erfahrung zu bringen und offenzulegen.

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Ein Interview ablehnen? Chancen und Risiken

Ein Interview ablehnen? Chancen und Risiken

Ja, manchmal ist es die beste Option eine Interviewanfrage abzulehnen. Meist ist das keine wahrlich gute Entscheidung, doch ist sie mitunter besser als größere Nachteile in Kauf neu nehmen. Doch auch das birgt Risiken!

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Columbo-Technik in Interviews

Columbo-Technik in Interviews

Vorsicht vor der Columbo-Technik; immer schön wachsam im Interview bleiben! Nicht jede Interviewfrage ist so harmlos, wie sie klingt.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 22. August 2022
AN: #371
K:
Ü:

Geben Sie in Interviews Acht vor dem Kuleschow-Effekt

Geben Sie in Interviews Acht vor dem Kuleschow-Effekt

Medienkompetenz: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Achtung: Der Kuleschow-Effekt bei Interviews

 

Sie geben ein Interview zu einem kontroversen Thema? Dann sollten Sie den Kuleschow-Effekt kennen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Kuleschow-Effekt

 

Eins vorweg: Die meisten Interviewer sind sehr fair. Es hängt allerdings von der Situation und der journalistischen Zielsetzung ab, in welche Richtung es geht. Ob jemand als Experte oder bei kontroversen Themen Interessen für eine Firma oder ähnliches vertritt, macht einen großen Unterschied. Journalisten haben in erster Linie die Aufgabe ihr Publikum zu informieren bzw. zu unterhalten. Was uns als Zuschauer gefällt, kann, wenn wir selber betroffen sind, weniger Freude machen. Wer interviewt wird, muss deshalb die eigenen Interessen schon selbst im Auge behalten.

Ein eher unfairer Trick ist das beim Schnitt erfolgende Einfügen von unangekündigten provokativen oder emotionalen Bildern bzw. O-Tönen in ein Interview, wodurch sich die Bedeutung der Aussage deutlich verändert. Dadurch lässt sich der Interviewte, dem diese Einfügungen zum Zeitpunkt des Interviews nicht bekannt sind, in einem anderen Licht darstellen. Leicht wirkt dieser dann dumm, kundenfeindlich, ignorant oder überheblich. Die Bedeutungen der Bildsequenz durch eine Montage zu erzeugen wird nach Lew Wladimirowitsch Kuleschow auch als Kuleschow-Effekt bezeichnet. Er stellte die These auf, es sei nicht so wichtig wie die Einstellungen aufgenommen, sondern wie sie geschnitten werden. Der sich bei Filmkunstwerken daraus ergebende künstlerische Freiraum mag bewundernswert sein; bei Interviews stellt das keine so verlockende Aussicht dar.

Empfehlung: Bleiben Sie wachsam, wenn Ihnen im Interview ungewöhnliche und scheinbar nicht zum Thema passende Fragen gestellt werden oder der Interviewer so lange nachhakt, bis sie eine bestimmte Formulierung verwenden. Es ist möglich, dass Ihre Antwort als Übergang zu einem unangenehmen Zwischenschnitt vorgesehen ist.

Während der grenzüberschreitende Einsatz des Kuleschow-Effekt (auch Kuleshov-Effekt) von seriösen Journalisten abgelehnt wird, ist eine abgemilderte Form häufiger zu finden. Seien Sie deshalb vorsichtig mit pauschalen Aussagen in Interviews. Gesagt ist gesagt!

 

 

Bilder wirken im Kontext

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Worauf achten Sie bei Interviews?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2008
Überarbeitung: 22. August 2022
AN: #4336
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