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Umgang mit Schwachstellen in der eigenen Argumentation

Umgang mit Schwachstellen in der eigenen Argumentation

Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren
Argumentation

Schwachstellen in der eigenen Argumentation

 

Was tun, wenn wir in der eigenen Argumentation eine Schwachstelle erkennen und sie sich nicht so einfach beheben lässt? Hier die Antwort auf eine häufige Frage.

Video

Umgang mit Schwachstellen in der eigenen Argumentation

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Was tun mit Schwachstellen in der Argumentation?

 

Eine häufige Frage: „Was tun, wenn wir in der eigenen Argumentation eine Schwachstelle finden?“.

Jedes Argument ist angreifbar. Und jedes Argument hat seine eigenen Schwachstellen, an denen es besonders einfach widerlegt werden kann. Es ist keine Freude, wenn das Gegenspieler bei der eigenen Argumentation entdecken. Erfahrene Redner suchen deswegen selbst sehr aufmerksam nach Schwächen der eigenen Argumentation und stärken diese Schwachstellen.

Finden Sie heraus, wo die eigene Argumentation am einfachsten angreifbar ist. Um die schwächste Stelle eines Arguments zu identifizieren, bietet sich die Erkundung unterschiedlicher Perspektiven an. Bewegen Sie sich selbst in die Rolle der Gegenspieler. Erkunden Sie deren Sichtweise. Bitten Sie kritische Geister um Feedback. Wenn sie diese Stellen ausfindig gemacht haben, stehen drei grundsätzliche Wege zur Auswahl.

 

 

 

1. Lassen Sie die Nachteile und schwachen Argumente weg

 

Was keiner weiß, macht keinen heiß? Vielleicht merkt es ja niemand. Das halte ich für keine gute Idee. Wer sich dafür entscheidet, die Schwachstelle zu verschweigen, geht ein Risiko ein. Es kann gut gehen, einen Bogen um unangenehme Aspekte zu machen. Wird eine Schwachstelle jedoch von anderen aufgedeckt, kann das einen dunklen Schatten auf die Persönlichkeit, deren Kompetenz, Integrität und Glaubwürdigkeit werfen. Es erfordert dann mitunter sehr hohen Aufwand, den entstandenen Schaden wieder zu richten. Besonders heikel wird es, wenn Emotionen ins Spiel kommen und das Vertrauen beschädigt wurde.

 

 

 

2. Den Argumenten den Rücken stärken

 

Untermauern Sie die schwachen Argumente mit zusätzlichen Begründungen, Beispiele, Analogien, Zahlen, Daten, Fakten. Setzen Sie Kreativitätstechniken ein und lassen Sie sich gegebenenfalls unterstützen, wenn Ihnen Ihr Anliegen am Herzen liegt.

Auf dieser Homepage finden Sie einige Artikel mit Hinweisen, wie Sie Ihre Argumentation systematisch aufbauen.  Gestalten und entscheiden Sie weise.

 

 

 

3. Schwachstellen selbst ansprechen

 

Die meist praktikabelste Vorgehensweise ist es, selbst die Nachteile zu nennen und ins Verhältnis zu den Vorteilen zu stellen.

Ob diese Empfehlung eine gute Idee ist, hängt vom Publikum ab. Ehrlichkeit sollte belohnt werden, wird es aber nicht immer. Bei feindseligem Publikum ist besondere Vorsicht angebracht. Zu große Offenheit wird hier häufiger gegen einen Redner eingesetzt. Dann ist besonders darauf zu achten, so zu formulieren, dass es nicht so leicht ist, Ihnen die Worte im Mund umzudrehen.

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

P.S.​

 

Was tun Sie, wenn wir in der eigenen Argumentation eine Schwachstelle erkennen und sie sich nicht beheben lässt?

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Artikel

Umgang mit Schwachstellen in der eigenen Argumentation

Was tun, wenn wir in der eigenen Argumentation eine Schwachstelle erkennen und sie sich nicht so einfach beheben lässt? Hier die Antwort auf eine häufige Frage.

Wir brauchen mehr Debatten in Deutschland. Deutschlands Diskussionskultur ist zu müde.

Wir brauchen mehr Debatten in Deutschland. Deutschlands Diskussionskultur ist zu müde.

Diese Fülle an Informationen lässt sich nur noch bedingt verdauen. Wann auch, wenn es ohne Unterlass und Qualitätssicherung geschieht? Allzu oft werden dabei deshalb Informationen unreflektiert aufgenommen und weitergegeben. Masse statt Klasse, das Grundrauschen ist so derartig laut, das wesentliche Informationen kaum noch als solche erkannt werden.

Und wie sieht es in den Denbatten aus? Interessante Reden sind anders. Schade, Alltag sind langweilige oder bestenfalls hysterische Auftritte.

mehr lesen
Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Schade, viele Redner sind so vom eigenen Standpunkt derartig eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Besser: Erkunden Sie von sich aus die Argumente von Gegenspielern, lernen Sie dazu und optimieren Sie Ihre Argumente.

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Die Philosophie ist das Mikroskop des Gedankens. Victor Hugo

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. April 2020
Überarbeitung: 8. Februar 2022
AN: #654
K: CNC
Ü:

9 Tipps: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Redebeitrag in Debatten

9 Tipps: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Redebeitrag in Debatten

Der eigenen Position in einer Debatte die verdiente Chance geben
Eine Eröffnungsrede ist meist eine Ansprache, die am Beginn einer Veranstaltung oder eines Festaktes zur Einstimmung der Teilnehmer dient.

Debattieren

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie Ihr Redebeitrag in Debatten die besten Chancen hat zur Geltung zu kommen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Debatten

 

Während einer formellen Debatte kommt es zu einem regen verbalen Austausch zwischen zwei oder mehreren beteiligten Parteien. Es existieren einige Formen von Debatten, wie beispielsweise die klassische Debatte, die Stegreifdebatte, die parlamentarische Debatte, die Scheindebatte, und das öffentliche Forum.

 

 

 

Besonderheiten bei Debatten

 

Einen Redebeitrag vorzubereiten und vorzutragen ist etwas anders als eine andere Rede zu schreiben. Es erfodert noch gründlichere Recherche und Beschäftigung mit unterschiedichsten Sichtweisen.

Für Debatten gelten bestimmte Regeln. Üblicherweie erhalten bei Debatten alle Seiten gleich viel Zeit, um sich vorzubereiten und darzulegen, weshalb sie ihre Meinung oder Ansicht zu einem bestimmten Thema für richtig halten. Debatten sind nicht ganz so wie überzeugende Reden, denn es geht nicht darum die andere Seite zu überzeugen, sich auf die eigene Seite zu schlagen, sondern es geht darum zu begründen, warum man eine bestimmte Meinung vertritt.

 

 

 

Debattenreden

 

Grundsätzlich wird eine Debattenrede vorbereitet und vorgetragen, um für oder gegen einen Standpunkt im Kontext zweier gegensätzlicher Standpunkte einzutreten. In manchen Situationen prüft der Debattenredner die Vor- und Nachteile der beiden gegensätzlichen Standpunkte und ergreift für einen bestimmten Standpunkt Partei. In anderen Kontexten ergreift der Debattenredner nur für einen der beiden Standpunkte Partei und legt überzeugend dar, warum er oder sie diesen Standpunkt vertritt, und möchte, dass sich das Publikum auf die Seite des vorgestellten Standpunkts schlägt.

 

 

 

 

9 Tipps: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Redebeitrag in Debatten

 

Viele Faktoren spielen bei Debatten eine Rolle. Hier sind die wichtigsten Tipps.

 

 

 

1. Recherche

 

Die Qualität des Inhalts ist von entscheidender Bedeutung, denn ein unzureichend recherchiertes Thema kann auch durch noch so viel Kühnheit nicht beim Publikum ankommen. Ist die eigene Glaubwürdigkeit erst beschädigt, wird auch guten Argumenten nicht mehr geglaubt. Doppelcheck; Prüfen Sie alle Fakten, die Sie für das Diskussionsthema verwenden werden. Kaum ein Publikum verzeiht leicht verzerrte oder unbestätigte Fakten.

Es ist auch sehr wichtig, dass Sie das Publikum, dem Sie Ihr Thema präsentieren, gut kennen, da Ihre Vortragsweise weitgehend vom Publikum abhängt.

 

 

 

2. Logik und Struktur

 

Eine inhaltlich überzeugende Debattenrede ist eine gute Basis. Darüber hinaus gehört der inhalt in eine logische und nachvollzeihbare Struktur.

Zu einer guten Einleitung gehört es, den Aufhänger der Rede zu präsentieren. Es ist ratsam, dass Sie Ihre besten Argumente vorbringen, um die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen zu gewinnen.

Wenn Sie Ihre Fakten präsentieren, sollten Sie dies auf einfache Weise tun und gleichzeitig sicherstellen, dass die Zuhörer sie verstehen.  Gehen Sie auf die gegnerischen Ansichten ein und vertreten Sie einen überzeugenden Standpunkt.

 

 

 

3. Perspektiven

 

Erkunden Sie selbst bei der Vorbereitung alle Perspektiven, deren Pro und Contra. Kämpfen Sie für Gegenpositionen, um sie in- und auswendig zu kennen. Das wird Ihnen viele wichtige Einsichten für Ihre Entscheidungen liefern.

Legen Sie Ihre eigenen Worte selbst auf die Goldwaage, finden Sie heraus, wie sie bei anderen Interessen zu deuten sind. Feilen Sie an der Wirkung, damit sie dem beabishtigen Ziel dient.

 

 

 

 

4. Überzeugung

 

Gut vorbereitet kenn Sie Ihr Thema und haben sich entschieden Ihrem Anliegen die verdiente Chance zu geben. Das sind gute Voraussetzungen überzeugend aufzutreten. Klären Sie mögliche eigene Zweifel vorher gründlich, sonst besteht die Gefahr, dass Sie zumindest unbewusst Zweifel ausstrahlen. Mitunter lassen auch ungünstige Gewohnheiten Redende nicht so wirken ,als wenn sie selbst überzeugt von dem sind was sie sagen.

 

 

 

5. Prägnanz

 

Selbstsichere Debattenredner bringen ihre Arguemnte und Ansichten klar zum Ausdruck. Je prägnater das geschieht, desto besser. Machen Sie dem Publikum so leicht wie möglich Ihre Botschaft zu verstehen und anzunehmen.

 

 

 

6. Freie Rede

 

Sprechen Sie so weit wie möglich frei, das wirkt überzeugender. Umfangreiche Notizen, von denen dann auch noch vorgelesen wird, lassen Redende schlecht vorbereitet wirken. Wichtige Zahlen und Namen dürfen Sie ruhig bewusst vorlesen. Das kann sogar die Wirkung steigern. Wenn Sie gut vorbereitet sind Weden Sie frei sprechen können und sich sicher dabei fühlen. Ihre Hände sind frei und ihre Gestik unterstützend.

 

 

 

 

7. Grundlagen

 

Im Eifer des Gefechts werden häufiger die Grundlagen guter Kommunikation und Rhetorik ausser Acht gelassen. Auch bei Debatten gilt es verstanden zu werden, Weichmacher und Reizworte draussen zu lassen, die Stimme und Körpersprache effektiv einzusetzen und auf das Zustandsmanagement zu achten. In zahlreichen Beiträgen finden Sie Empfehlungen zu diesen Themen.

 

 

 

 

8. Die abschließenden Worte

 

Die abschließenden Worte haben besondere Bedeutung, den sie bleiben am längsten im Gedächtnis. Daher ist es wichtig, dass Sie zum Abschluss Ihrer Rede eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte geben und dann mit der wichtigsten Botschaft enden.

 

 

 

 

9. Bleiben Sie sich treu

 

Es mag verlocken dem eigenen Standpunkt mit ein paar schmutzigen Tricks auf die Sprünge zu hefen, doch der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wenn Sie Ihre Werte kennen und Ihnen treu bleiben, wird es möglicherweise etwas länger dauern, doch ein kurzfristiger Sieg mit fiesen Methoden geht hoffentlich nach hinten los. Deswegen ist es auch so wichtig die fiesesten Tricks zu kennen, die häufig in Debatten eingesetzt werden. Dann sind Sie in der Lage ihnen elegant zu begegegnen.

Unterstützung

 

Sie wollen Ihrem Standpunkt in einer Debatte zur verdienten Geltung verhelfen? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung an Debatten. Den Umfang der Unterstützung können Sie wählen.

Dringende Empfehlung: Gönnen Sie sich zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback zu Ihnen und Ihrer Botschaft. Anschließend wissen Sie, wie Sie und Ihre Argumente auf Gegenspieler und Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso sollten Sie erst nach Ihrem echten Auftritt über solch eine Rückmeldung verfügen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

Was der Preis dieser professionellen Unterstützung für Ihre Vorbereitung ist? Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Was oft unter den Teppich gekehrt werden soll und sich doch immer wieder in den Vordergrund drängt, ist Lampenfieber. Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber. Das ist schade, denn das ist mit entsprechender Hilfe nicht notwendig. Nur, für den Fall …

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Worauf achten Sie bei der Vorbereitung und Teilnahme an Debatten?

Artikel zu Reden und Präsentationen

Eine herausragende Rede oder Präsentation als rhetorisches Meisterstück

Jeder Redner sollte zumindest einmal im Leben eine hervorragende Rede oder Präsentation halten. Die Erfahrung wird Sie verändern. Arbeiten Sie an Ihrem persönlichen rhetorischen Meisterstück.

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Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. April 2017
Überarbeitung: 14. Januar 2019
AN: #4332131

Trugschluss: Wenn Argumente richtiger klingen als sie sind! 17 Beispiele

Trugschluss: Wenn Argumente richtiger klingen als sie sind! 17 Beispiele

Keine gute Basis für Entscheidungen
Trugschluss: Wenn Argumente richtiger klingen als sie sind!

Trugschluss bei Argumenten

 

Ein Trugschluss ist eine Schlussfolgerung, die logisch erscheint, obwohl das nicht der Fall sein muss. Wie lässt sich ein Trugschluss vermeiden?

Überblick

 

 

 

 

Trugschluss

 

Ein Trugschluss (= lateinisch fallacia, auch als Fehlschluss oder Paralogismus bezeichnet) ist eine Schlussfolgerung, die logisch erscheint und anscheinend wahr ist, obwohl das nicht der Fall sein muss. Die auf dieser Basis getroffenen Entscheidungen stehen auf wackligem Grund, selbst dann, wenn die grundlegende Aussage nicht wirklich falsch ist.

 

 

 

Ursachen

 

Mögliche Ursachen sind:

  • verborgene logische Fehler
  • Verallgemeinerungen
  • Mehrdeutigkeiten

 

 

 

Beispiele

 

1. Steine werfen (ad lapidem)

 

Bei diesem logischen Fehlschluss wird ein gegnerisches Argument dreist als falsch hingestellt, ohne eine Begründung zu liefern. Der Fehlschluss besteht in der Annahme, dass schon das bloße, nicht weiter begründete Verneinen eines gegnerischen Arguments für seine Demontage ausreicht.

 

 

2. Diffamieren (ad hominem)

 

Argumente ad hominem (lateinisch = zum Menschen hin) zielen nicht auf die Aussage selber, sondern auf den Menschen, der sie vertritt. Die ad hominem-Argumentation ist logisch nicht zulässig, da der Wahrheitsgehalt einer Aussage nicht davon abhängt, wer sie sagt.

 

 

3. Falschaussagen wiederholen (ad nauseam)

 

Wörtlich übersetzt bedeutet „ad nauseam“ „bis zur Übelkeit“ bzw. sinngemäß „bis zum Erbrechen“, indem ein Argument so lange wiederholt wird, bis einem davon sprichwörtlich übel wird. Diese Argumentationsmethode baut auf der irrigen Überzeugung, dass ein falsches Argument irgendwann geglaubt wird, wiederholt man es nur oft genug. Doch nur, weil etwas immer wieder zu hören ist, wird es nicht zur Wahrheit.

 

 

4. Das Neuere ist richtig (ad novitam)

 

Ein Argument ad novitam ist ein Fehlschluss, der auf der Annahme basiert, dass etwas Neueres prinzipiell richtiger sein muss als etwas Altes. Und auch wenn es nicht grundsätzlich falsch ist, dass althergebrachte Einstellungen überkommen sein können, weil sich die Voraussetzungen, auf denen sie beruhen, mittlerweile vielleicht geändert haben, gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass es auch so sein muss. Sind die Voraussetzungen unverändert geblieben, ist eine Aussage auch weiterhin gültig.

 

 

5. Appellieren an die Abscheu

 

Durch das Appellieren an die Abscheu soll, mittels Hervorrufen von Ekel der Gegenposition, der eigene Standpunkt als erstrebenswerter erscheinen. Für die Richtigkeit einer Aussage ist es jedoch vollkommen irrelevant, ob man sie oder ihre Konsequenzen als angenehm oder unangenehm empfunden hat. Auch, wenn in Gesellschaften gewisse Normen gelten, ist das allzu oft eine Frage der persönlichen Sichtweise und schon gar nicht der Logik.

 

 

6. Auslavieren

 

Beim Auslavieren handelt es sich eher um eine rhetorische Methode als um ein Fehlschluss im engeren Sinn. Auslavieren bezweckt, die Konsequenzen eines schon entkräfteten eigenen Arguments zu ignorieren. Die Entkräftung wird einfach ausgeblendet und die Argumentation ungehemmt fortgeführt. Der logische Fehlschluss liegt darin begründet, dass von einer bestimmten Grundlage abgeleitete Aussagen hinfällig werden, wenn sich diese Grundlage sich als falsch erweist. Ohne Fundament lässt sich kein argumentatives Gebäude errichten. Durch aufmerksames Zuhören und Beharren auf der Klärung der ursprünglichen Frage kann dieser rhetorischen Methode recht leicht begegnet werden.

 

 

7. Falscher Schluss vom Teil auf das Ganze

 

Dieser Fehlschluss beruht darauf, einer Eigenschaft eines Elements eines Systema fälschlicherweise zu unterstellen, sie treffe auf das gesamte System zu. So handelt es sich bei diesem Fehlschluss um eine unzulässige Verallgemeinerung. Der Unterschied zum Fehlschluss vom bedingt Gesagtem zum schlechthin Gesagten besteht darin, dass dieser eine unzulässige Verallgemeinerung nicht von Eigenschaften, sondern von Ursachen und Wirkungen darstellt.

 

 

8. Falsches Dilemma

 

Dieser Fehlschluss geht davon aus, dass bei einem bestimmten Sachverhalt nur zwei einander ausschließende Standpunkte existieren und dass Zwischenstufen oder weitere Standpunkte nicht möglich sind.

 

 

9. Naturalistischer Fehlschluss

 

Moralische Werte können von anderen moralischen Grundsätzen aus bewertet werden, doch daran, wie Dinge von ihrer Natur sind, wie die Dinge sein sollten, ist nicht zu rütteln. Wer das trotzdem versucht, macht einen Fehlschluss, weil damit der Natur ein moralischer Grundsatz unterstellt wird.

 

 

11. Ursachen erfinden (non causa pro causa)

 

Diese Art von Fehlschluss ist ein Sammelbegriff für weitere Fehlschlüsse wie beispielsweise post hoc, ergo propter hoc oder cum hoc, ergo propter hoc. Sie alle beruhen auf dem Prinzip, Zusammenhänge zu behaupten, wo keine sind. Im Gegensatz zu non sequitur handelt es sich dabei allerdings um einen kausalen und nicht um einen logischen Fehler, es werden also nicht aus den Voraussetzungen falsche Schlüsse gezogen, sondern die Voraussetzungen an sich sind bereits falsch.

 

 

12. Aus der Luft greifen (non sequitur)

 

Die Übersetzung der Taktik „non sequitur“ bedeutet; es folgt nicht. Ein Argument non sequitur ist eines, bei dem die Schlussfolgerung nicht aus den Voraussetzungen folgt, unabhängig davon, ob die Voraussetzungen zutreffen oder nicht.

 

 

13. Strohmannargument

 

Bei einem Strohmannargument werden dem Diskussionsgegner Argumente unterstellt und dann eine Widerlegung dieser verzerrten Argumente, als Widerlegung der eigentlichen Argumente glaubhaft zu machen. Bei einem Strohmannargument wird nicht auf den tatsächlichen Sachverhalt reagiert, sondern stattdessen ein selbst aufgestelltes Gegenargument als Strohmann attackiert.

 

 

14. Sie tun es doch auch, oder? (tu quoque)

 

Dieser Fehlschluss besteht darin, einen Fehler in der eigenen Argumentation dadurch zu rechtfertigen, dass die Gegenseite ihn auch gemacht hat. Unzulässig als Argumentation ist das deswegen, weil ein Fehler ein Fehler bleibt, ganz egal wer ihn macht.

 

 

15. Verweis auf Autoritäten

 

Eigentlich handelt es sich um ein Argument ad hominem, das davon ausgeht, dass Menschen, die in einem Gebiet als Autoritäten gelten, eher Richtiges sagen als andere. Logische Beweiskraft hat es nicht, zumal sich auch kluge Leute irren können. Ist ein Argument logisch nicht schlüssig, dann ist es hinfällig, ganz egal, von wem es ausgesprochen worden ist.

 

 

16. Vom bedingt Gesagten zum schlechthin Gesagten

 

Dieser Fehlschluss wird lateinisch als „a dicto secundum quid ad dictum simpliciter“ bezeichnet. Er basiert auf der Annahme, dass eine bestimmte Aussage, die unter bestimmtem (möglicherweise sogar: unter den meisten) Bedingungen wahr ist, immer wahr sein muss. Die Anwendung dieses Fehlschlusses beruht in der Regel auf einem mangelnden Verständnis der Zusammenhänge, so ist jemand, der jemandem anderen mit einem Messer in den Brustkorb sticht, ein Verbrecher, nicht allerdings ein Chirurg, der eine Operation vornimmt.

Hier wird von einer Aussage, die unter den meisten Bedingungen wahr ist, fälschlicherweise angenommen, dass sie immer wahr sein muss, nicht nur, wenn der Stich in den Brustkorb mit verbrecherischer Absicht erfolgt. Dieser Fehlschluss ist vereinfacht formuliert eine unzulässige Verallgemeinerung beim Schließen von Ursachen aus deren Wirkungen. Der Unterschied zum Fehlschluss vom Teil aufs Ganze besteht darin, dass dieser eine unzulässige Verallgemeinerung von Eigenschaften ist, und nicht von Ursachen und Wirkungen.

 

 

17. Zirkelschlüsse

 

Es handelt sich um einen Zirkelschluss, wenn sich eine Argumentation im Kreis dreht, wenn aus einem Umstand ein zweiter ergibt, dann ein weiterer, und aus diesem wieder der erste. Unfug, der auf Unfug baut, mag in sich auf den ersten Blick schlüssig wirken, auf den zweiten Blick fehlt das Fundament. Deshalb hat ein Zirkelschluss keine Beweiskraft, da er seinen Wahrheitsanspruch letzten Endes daraus ableitet, selber wahr zu sein.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

8 + 12 =

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P.S.

 

Wie achten Sie auf Trugschlüsse?

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin
Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch. Augustinus Aurelius

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. September 2016
Überarbeitung: 13. Juli 2020
AN: #433119
K:CNC
Ü: X
Englische Version:

7 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

7 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

Überzeugungskraft durch fundierte Vorbereitung von Gesprächen, Verhandlungen, Debatten,…
Gute Argumente sind keine Frage des Zufalls

Gute Argumente

 

Ob schriftlich oder  mündlich, ob in Gesprächen oder Präsentationen: Viele Menschen überlassen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall. Zu oft wird erst während einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden. Bereiten Sie sich lieber gleich entsprechend vor.

So gelangen Sie zu überzeugenden Argumente

 

Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermaßen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.

Francis Bacon

 

 

 

Argumente: Wie steht es mit Ihrer verbalen Munition?

 

Wenn das Zitat stimmt, weshalb überlassen so viele Menschen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall? Weshalb ist mancher Pfeil so stumpf, weshalb sind so viele Argumentationen lieblos vorbereitet?

Viel zu oft wird erst in der Hitze einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden.

Schade! Keine Patronen mehr im Magazin oder Ladehemmung? Dann wurde am falschen Ende gespart. Einmal gespart, zweimal bezahlt. Eine ordentliche Vorbereitung ist hilfreicher als sich anschließend zu ärgern. Ich zeige Ihnen, wie Sie noch überzeugender argumentieren. Wie so oft hängt die Entscheidung vom Verhältnis Aufwand zu erwartetem Ergebnis ab. Mit manchen Klienten arbeite ich kurz an ihrer Argumentation und mit manchen über viele Stunden. Sie können selbst am besten einschätzen, was sich lohnt. Das Ergebnis dem Zufall zu überlassen ist wenig empfehlenswert und Korrekturen sind dann oft teuer.

 

 

 

Also, Ärmel hoch …

 

Gute Argumente kommen selten aus dem Nichts, sondern sie sind das Ergebnis sorgfältiger Vorbereitung. Es gilt möglichst viele relevante Perspektiven zu erkunden und so vorwegzunehmen, was kommen könnte.

Ob für Gespräche, Verhandlungen, Präsentation oder Medienauftritt; Vorbereitung lohnt sich, wenn es um etwas Relevantes geht! Schon bei der Vorbereitung wird weitgehend über den Erfolg entschieden. Wie Sie die wichtigsten Argumente finden, erfahren Sie in diesem Artikel. Sie können ihn natürlich auch überspringen und mich gleich anrufen. Dann krempeln wir gemeinsam die Ärmel hoch und bereiten Sie vor.

 

 

 

7 Techniken für überzeugende Argumente

 

Die folgenden Techniken helfen Ihnen dabei sich einen Überblick zu verschaffen, mögliche Motive und Argumente aus verschiedensten Interessenrichtungen aufzudecken und zu beantworten. So kommen Sie selbst den besten Gegenargumenten anderer Parteien zuvor.

 

 

 

1. Clustering: Häufchenbildung

 

Der englische Begriff „Clustering“ bedeutet Büschel, Gruppe oder Anhäufung. So lässt sich erst einmal Ordnung schaffen, indem verwandte Informationen mit ähnlichen Merkmalen gesammelt und zu Gruppen zusammengefasst werden.

Clustering ist sehr hilfreich dabei die eigenen Gedanken und Ideen zu strukturieren. Zuerst wird ein Kernbegriff auf ein Blatt Papier geschrieben und mit einem Kreis umrahmt. Alles, was Ihnen zu diesem Kernbegriff einfällt, notieren Sie ebenfalls und verbinden es mittels Strichen mit dem Kernbegriff oder anderen Gedanken. Suchen Sie nicht lange nach Begriffen oder Wörtern, sondern schreiben Sie einfach ungehemmt alles auf, das Ihnen spontan einfällt. Wenn Ihnen zu den Clustern nichts mehr einfällt, kann die Darstellung nochmals überarbeitet werden.

Überlegen Sie sich gut, welche Begriffe wesentlich sind und welche nicht. Bei Bedarf können Sie weitere Cluster erarbeiten, in denen Sie die zentralen Themen und Begriffe näher ausarbeiten. Ziel ist es auf diese Weise den Überblick zu gewinnen und zu erkennen, an welchen Stellen, welche Argumente genutzt werden können.

Weitere Tipps für die Verwendung des Clustering finden Sie hier.

 

 

 

2. Mind Mapping: Gehirnlandkarten erstellen

 

Mind Mapping regt die Kreativität an, indem es beide Gehirnhälften beteiligt. Mind Mapping wurde 1970 von Mentaltrainer Tony Buzan entwickelt. Das war zu der Zeit, als Gabriele Rico das verwandte Clustering beschrieb, das ohne hierarchische Strukturierung der Inhalte arbeitet.

Beim Mind Mapping packen Sie Ihr Thema oder einen Aspekt davon als Hauptbegriff in das Zentrum eines möglichst großen Blattes Papier. Von dort aus führen verschiedene Zweige zu weiterführenden, spezifischen Aspekten. Unterthemen dieses Hauptbegriffes werden um den Hauptbegriff herum an Hauptästen angeordnet. Von dort wiederum gehen einzelne Begriffe an Nebenäste ab und so weiter.

Wenn Sie die Möglichkeiten des Mind Mapping erkunden wollen, finden Sie dazu hier einen Beitrag.

 

 

 

3. Sechs Perspektiven: Hutwechsel und Sichtweise

 

Edward de Bono´s Methode „Six Thinking Hats“, „Die 6-Hut-Methode“ oder auch die „Sechs Perspektiven“ ist eine Denk- und Diskussionsmethode in Form eines Rollenspiels. Sie nehmen unterschiedliche Perspektiven ein. Das hilft Ihnen dabei, gewohnte Denkmuster zu überwinden und weitere Einblicke in mögliche Sichten zu gewinnen. Sechs verschiedene Hüte beziehungsweise Perspektiven stehen für sechs verschiedene Denkrichtungen zu einem Thema. Rollen, die jeweils analytisches Denken, persönliches Empfinden, Zweifel, positives Denken, Kreativität oder Ordnung fördern. Durch das (gedachte oder auch tatsächliche) Aufsetzen eines Hutes wird das Thema aus der jeweiligen Perspektive heraus erkundet. So lassen sich Argumente, Gegenargumente, Entkräftungen, Ideen und Strategien finden.

Diese Methode fördert die Flexibilität des Denkens und hat sich auch bei der Vorbereitung von Gesprächen, Verhandlungen und Debatten bewährt.

 

Eine ausführliche Beschreibung zu den Sechs Perspektiven finden Sie hier.

 

 

 

4. Visualisierung: Die innere Leinwand nutzen

 

Durch die eigenständige oder geführte Visualisierung des angestrebten Gespräches, der Verhandlung oder Debatte werden die Möglichkeiten erkundet und Reaktionen und Gegenargumente durchgespielt. So lassen sich oft interessante Argumente finden.

Mehr zur Visualisierungen finden Sie hier.

 

 

 

5. Walt-Disney-Technik: Die Räume erkunden

 

Indem Sie in verschiedene Rollen schlüpfen, nutzen Sie auch hier intensiv verschiedene Perspektiven, mit denen Sie Argumente finden und verbessern können. Das geschieht in drei verschiedenen Rollen, die es nacheinander einzunehmen gilt:

  • die Rolle des Träumers (Visionär, Ideenlieferant),
  • die Rolle des Realisten (Verwirklicher, Macher)
  • und die des Kritikers (Qualitäts-Manager, Controller).

In der Träumerrolle sind alle auch noch so unrealistisch erscheinenden Ideen erlaubt. In der Realistenrolle geht es darum die Argumente und Strategien auszuarbeiten, also zu realisieren, um sich dann in der Kritikerrolle kritisch damit auseinandersetzen. Dieser Kreislauf wird immer wieder und wieder durchlaufen. Der Prozess gilt dann als abgeschlossen, wenn für alle relevanten Aspekte Argumente gefunden wurden und Gegenargumente entkräftet werden können.

Mehr zur Walt-Disney-Strategie erfahren Sie hier.

 

 

 

 

6. Wunderfrage

 

Manche Fragen führen tiefer und tiefer hinein in das Problem. Besonders die Fragen, die mit Warum beginnen, machen die Sache oft nicht besser. Und es gibt Fragen, die auf wundersame Weise den Blick zu den Lösungen wandern lassen. Die Technik der Wunderfrage fördert das.

 

Wunderfragen:

  • Wenn das Problem verschwunden wäre, woran würden Sie das merken?
  • Was wäre anders?
  • Wem fällt es noch auf?

Mittels der Wunderfrage lassen sich mögliche Zielszenarien beziehungsweise Bestandteile der Lösung finden. Erkunden Sie im ausführlichen Artikel die Wunderfrage.

 

 

7. bis …

 

Wenn es wirklich darauf ankommt, lassen Sie sich von mir helfen. Sie bekommen dann mehr als nur Techniken.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

12 + 11 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Wie finden Sie die besten Argumente, wenn Sie andere Menschen überzeugen wollen?

Man überzeugt im allgemeinen besser durch Gründe, die man selbst gefunden hat, als durch die, die anderen eingefallen sind. Blaise Pascal

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. August 2014
Überarbeitung: 6. Januar 2020
AN: #562179
K: CNB
Ü: A
K:

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Gesprächs- und Präsentationskompetenz
Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Gegenargumente kennen und entkräften

 

Schade, viele Redner sind so vom eigenen Standpunkt derartig eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Besser: Erkunden Sie von sich aus die Argumente von Gegenspielern, lernen Sie dazu und optimieren Sie Ihre Argumente.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Argumentation: Einsichtbereitschaft statt blinder Flecken

 

Ein Geheimnis des Erfolgs ist den Standpunkt des anderen zu verstehen.

Henry Ford

 

Meinungsunterschiede sind Chancen, sich aufeinander einzulassen und voneinander zu lernen. Viele Redner sind allerdings so vom eigenen Standpunkt eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Doch genau das ist nicht nur eine Frage des Respekts anders denkenden Menschen gegenüber, sondern auch dem eigenen Thema und Standpunkt gegenüber. Außerdem wird vieles erst dadurch interessant, weil wir uns tiefer dafür interessieren. Wenn der eigene Standpunkt so gut ist, dann braucht es keine Tabuzonen, um ihn zu schützen. Solange man lebt, gibt es immer etwas zu lernen. Man sollte auch aus Fehlern lernen, die man nicht zugibt. Und denkende Menschen sind ja durchaus auch in der Lage, ihre Meinung zu korrigieren. Wer aufhört zu lernen, hört auf zu leben.

So oder so: Gerade die offene Auseinandersetzung mit Alternativen beweist Kompetenz und gibt dem eigenen Standpunkt das notwendige Fundament. Wer reden will, sollte erst einmal lernen, zuzuhören. Ein professionelles Training mit einem Kommunikationstrainer beziehungsweise Coach als Advocatus Diavoli für die konkrete Vorbereitung bieten sich an. Der Blick über den Tellerrand erweitert den Horizont und stärkt die Überzeugungskraft. Beides hat ja durchaus seinen Wert, oder?

P.S.

 

Wie sorgen Sie darauf, dass Sie nicht durch blinde Flecken wesentliche Argumente übersehen?

Artikel

Umgang mit Schwachstellen in der eigenen Argumentation

Was tun, wenn wir in der eigenen Argumentation eine Schwachstelle erkennen und sie sich nicht so einfach beheben lässt? Hier die Antwort auf eine häufige Frage.

Wir brauchen mehr Debatten in Deutschland. Deutschlands Diskussionskultur ist zu müde.

Wir brauchen mehr Debatten in Deutschland. Deutschlands Diskussionskultur ist zu müde.

Diese Fülle an Informationen lässt sich nur noch bedingt verdauen. Wann auch, wenn es ohne Unterlass und Qualitätssicherung geschieht? Allzu oft werden dabei deshalb Informationen unreflektiert aufgenommen und weitergegeben. Masse statt Klasse, das Grundrauschen ist so derartig laut, das wesentliche Informationen kaum noch als solche erkannt werden.

Und wie sieht es in den Denbatten aus? Interessante Reden sind anders. Schade, Alltag sind langweilige oder bestenfalls hysterische Auftritte.

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Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Schade, viele Redner sind so vom eigenen Standpunkt derartig eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Besser: Erkunden Sie von sich aus die Argumente von Gegenspielern, lernen Sie dazu und optimieren Sie Ihre Argumente.

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Ein Geheimnis des Erfolgs ist den Standpunkt des anderen zu verstehen. Henry Ford

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4335

Diskussionen gewinnen: 9 hilfreiche Fragen und Taktiken für Ihre Argumentation in Diskussionen (Taktischer Argumentationsplan)

Diskussionen gewinnen: 9 Fragen und Taktiken für Ihre Argumentation in Diskussionen

Taktischer Argumentationsplan
Taktischer Argumentationsplan

Argumente systematisch vorbereiten

 

So erstellen Sie Schritt für Schritt einen taktischen Argumentationsplan. Bauen Sie Ihre Argumentation systematisch auf und gewinnen Sie verdient Debatten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Taktischer Argumentationsplan

 

Bei Diskussionen gilt es, sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Mit wem haben Sie es zu tun und was ist zu erwarten? Nach der ersten Lagebeurteilung dann schnellstens das taktische Vorgehen zu planen. Wie können Sie das Publikum für sich und Ihren Standpunkt gewinnen?

 

 

 

9 hilfreiche Fragen und Taktiken für Ihre Argumentation

 

 

1. Anpassungstaktik oder Differenzierungstaktik?

 

Wollen Sie sich vom Gegenspieler abheben oder sich anpassen? Wie auch immer Sie sich entscheiden: Achten Sie dabei darauf, dass Sie authentisch bleiben und den gewählten Stil meistern und durchhalten können.

 

 

 

2. Defensive oder offensive Argumentation?

 

Wollen Sie eine defensive oder offensive Argumentation führen? Der offensivere Redner macht meist mehr Pluspunkte beim Publikum. Es signalisiert Engagement und Glaubwürdigkeit. Wird es übertrieben kann es allerdings auch unangemessen aggressiv wirken. Typischerweise machen sich dann grundlegende Sympathien bemerkbar; David gegen Goliath kommt stets besser an als Riese gegen Zwerg. In der Offensivposition ist eine besonders große Portion Souveränität gefragt, auch bei der Körpersprache.

 

 

 

3. Eigenlegitimations- oder Autoritätstaktik?

 

Bei der Eigenlegitimationstaktik kennen Sie sich im Thema selbst aus. Bei der Autoritätstaktik werden andere Autoritäten und Quellen herangezogen. Zitate sind hier auch sehr beliebt.

 

 

 

4. Realismus- oder Gefühlsappeltaktik?

 

Bei der Realismustaktik wird die Versachlichung angestrebt und bei der Gefühlsappeltaktik um die Verlagerung auf die Gefühlsebene durch Emotionalisierung. Dafür werden beim Publikum vorhandene Werte und Überzeugungen übernommen und instrumentalisiert.

 

 

 

5. Taktik der Fahne im Wind?

 

Es wird der jeweils gerade dominierenden Meinung gefolgt, befürwortet und diese dann wann immer möglich instrumentalisiert.

 

 

 

6. Mitläufer-Technik oder Isolierungstaktik?

 

Tatsächliche oder fingierte Ansichten werden bei der Mitläufer-Technik schrittweise zu Leitansichten von Gruppen erklärt, um diejenigen, die sich diesen Absichten nicht anschließen, zu Außenseitern zu erklären. So soll dazu aufgefordert werden, auf den Wagen aufzusteigen, bevor er abgefahren ist. Bei der Isolierungstechnik wird eine Gruppe oder Person, mit bestimmten Meinungen als Außenseiter bezeichnet.

 

 

 

7. Vergleichs- oder Kehrseitentaktik?

 

Vergleiche helfen dabei Diskussionsbeiträge anschaulicher, unterhaltsamer und nachhaltiger zu vermitteln. Allerdings haben viele Vergleiche mindestens eine Kehrseite und können nach hinten losgehen.

 

 

 

8. Ad-personam-Technik

 

Eine unfaire Taktik ist die Ad-personam-Technik, bei der nicht die Aussage des Gegenspielers, sondern deren Person angegriffen wird. Sachliche Argumente werden ersetzt durch persönliche Attacken, Abwertungen und Unterstellungen. Wer diese Taktik einsetzt beschmutzt sich dabei leicht selbst.

 

 

 

9. Treibsand-Taktik

 

Der Gegenspieler wird in ein Gebiet gelockt, auf dem Sie sich bestens auskennen und er nicht. Es kommt dann oft, wie es kommen musste.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

7 + 5 =

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie bereiten Sie sich auf Diskussionen vor?

Beim Zerstören gelten alle falschen Argumente, beim Aufbauen keineswegs. Was nicht wahr ist, baut nicht. Johann Wolfgang von Goethe

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 30. April 2017
Überarbeitung: 22. August 2022
AN: #43387
K:CNB
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