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14 Tipps: politische Debatten gewinnen

14 Tipps: politische Debatten gewinnen

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Politische Debatten: Versatzstücke statt Sahnestücke der Rhetorik

Politische Debatten

 

Was hilft politische Debatten zu gewinnen?

 

 

 

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13 Tipps: politische Debatten gewinnen

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Politische Debatten: 14 Tipps, um politische Debatten gewinnen

 

In freien Gesellschaften werden die politischen Themen zivilisiert diskutiert. Schon das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas das geschätzt, geschützt und gepflegt werden möchte. Sie wollen teilnehmen? Dann sind hier einige Empfehlungen, die Ihnen helfen werden.

 

 

 

1. Entscheiden Sie weise

 

Entscheiden Sie weise an welchen Debatten Sie wie teilnehmen oder auch nicht. Es wird nicht immer sauber gespielt und nicht jede Redegelegenheit entpuppt sich als faire Chance. Wenn Sie teilnehmen, dann richtig und der Bedeutung entsprechend.

 

 

 

2. Grundlagen

 

Für politische Debatten gelten die grundsätzlichen Empfehlungen der öffentlichen Rede. Die Grundlagen der Rhetorik leisten auch hier gute Dienste.

 

 

 

3. Vorbereitung

 

Bereiten Sie sich vor. Finden Sie heraus, welche Fragen Ihnen gestellt werden könnten. Widmen Sie sich vor allem den unbequem Themen. Recherchieren Sie zu Ihren Gegenspielern. Was ist deren Hintergrund? Was sind deren politische Interessen?

Spielen sie fair oder nicht so fair? Was gibt es zu berücksichtigen? Erkunden Sie auch die, über das Hauptthema hinausgehenden Herausforderungen. Sammeln Sie Informationen, Beispiele, Statistiken, die sich auf das Thema beziehen und entwickeln Sie aussagekräftige Anekdoten und Einzeiler, um Ihre Botschaften zu verdeutlichen.

 

 

 

4. Kernbotschaften

 

Entscheiden Sie sich für Ihre Kernbotschaften. Bereiten Sie sich darauf vor, die wichtigen Themen zu diskutieren, mit denen Ihr Publikum konfrontiert ist, und überlegen Sie, welche Punkte Sie selbst während der Debatte betonen wollen. Diese Punkte sollten mit Ihrer grundsätzlichen Botschaft und Strategie im Einklang stehen. Im Verlauf der Debatte verknüpfen Sie jede Ihrer Antworten mit einem dieser Punkte. Wenn Sie das tun, wird das Publikum Ihre Botschaft verstehen, unabhängig davon, was Ihre Gegenspieler sagen oder welche Fragen Moderatoren stellen.

 

 

 

5. Üben Sie

 

Ziehen Sie in Erwägung, vor der Veranstaltung ein oder zwei Scheindebatten abzuhalten, damit Sie sich mit der Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif vertraut machen können. Das ist übrigens eine meiner Spezialisierungen, wenn Sie einen Sparringspartner wünschen, der Ihnen sagt, wie Ihre Aussagen wirken und wie Sie Ihr Ziel erreichen.

 

 

 

6. Achten Sie auf sich und Ihre Sprache

 

Achten Sie darauf, keine hetzerischen Aussagen zu verwenden, sonst wirken Sie nicht gefasst, reif und souverän. Wenn Sie spüren, dass Ihre Emotionen aufsteigen, halten Sie inne. Wenn Sie merken, dass Ihre Emotionen hochkochen, halten Sie inne, atmen Sie durch, nehmen Sie einen Schluck Wasser und beginnen Sie Ihre Widerlegung in einer ruhigen und gut begründeten Weise.

 

 

 

7. Seien Sie aufgeschlossen

 

Oberflächlichkeit und leere Versprechungen dominieren in vielen Bereichen. Herausforderungen werden so nicht gelöst. Gehen Sie mit einer offenen Meinung über Ihre Gegner in Debatten. Bewegen Sie sich in unterschiedliche Perspektiven, auch in die unbequemen. Bei der Vorbereitung gehört das zu den wichtigsten Schritten. Sie erkennen, ob Ihre Argumentation stark genug ist oder noch etwas benötigt. Möglicherweise hatten Sie bisher auch etwas übersehen. Gut, wenn Sie das frühzeitig erkennen.

 

 

 

8. Finden Sie eine gemeinsame Basis

 

Sie wollen als Führungspersönlichkeit auftreten, die wirklich an Antworten und Problemlösungen interessiert ist. Hören Sie zu, finden Sie heraus worum es tatsächlich geht. Seien Sie aufgeschlossen und finden Sie eine gemeinsame Basis mit Ihrem Gegenüber. Sie werden so viel besser wahrgenommen als jemand, dessen Ziel es zu sein scheint, einfach nur konfrontativ und herabsetzend zu sein.

 

 

 

9. Bleiben Sie freundlich und bestimmt

 

Besserwisser und arrogante Personen sind selten beliebt. Wem glauben wir intuitiv gern und stimmen eher zu? Menschen, die uns sympathisch sind. Stimmt trotz aller inhaltlicher Differenzen die persönliche Wellenlänge, dürfen Sie das zeigen. Nicken Sie anerkennend zu Aussagen, die Sie teilen. Wenn Sie anderer Meinung sind, dann wiegen Sie den Kopf hin und her, statt ihn verzweifelt zu schütteln. Auch so können Sie darauf hinweisen, dass Sie etwas anders sehen. Lassen Sie anklingen, dass es Ihnen nicht um den Konflikt an sich geht, sondern, dass Sie den Konflikt in Kauf nehmen, weil Ihr Standpunkt es Ihnen wert ist.

 

 

 

10. Heimspielatmosphäre

 

Lernen Sie Veranstaltungsorte vorher kennen. Sie wollen sicherstellen, dass Sie sich auf der Bühne wohlfühlen, also kommen Sie früh an, machen Sie einen Soundcheck, gehen Sie herum und orientieren Sie sich. Werden Sie die ganze Zeit auf einem Podium stehen müssen oder werden Sie mit einem drahtlosen Mikrofon ausgestattet und können sich auf der Bühne bewegen? Je wohler Sie sich mit Ihrer Umgebung fühlen, desto überzeugender werden Sie auftreten.

 

 

 

11. Körpersprache

 

Ihre Körpersprache kann die Botschaft stärken oder schwächen. Deswegen finden Sie zum Thema Körpersprache eine ganze Reihe von Beiträgen. Darunter auch ein Beitrag zu Körpersprache, die Ihnen schadet. Der Einfluss der nonverbalen Elemente der Kommunikation wird viel zu oft unterschätzt. Einer der Artikel hierzu ist So beruhigt gute Körpersprache, so schadet Ihnen Körpersprache

 

 

 

12. Stimme

 

Eine gut gepflegte Stimme macht es Ihnen leichter auch stimmig zu klingen. Bei Stress wird die Stimme tendenziell höher. Und das klingt weniger souverän und glaubwürdig. Trainieren, pflegen und wärmen Sie Ihre Stimme vor dem Einsatz auf.

 

 

 

13. Politische Korrektheit und Missverständnisse

 

Achten Sie darauf, selbst eine respektvolle Sprache zu verwenden und bieten Sie selbst für berechnende politische Korrektheit wenig Ansatzpunkte. Leicht lässt sich eine Ihrer Aussagen verbiegen und gegen Sie und Ihren somit schlechten Charakter einsetzen.
Mit einem guten Sparringspartner bei der Vorbereitung werden solche Fettnäpfchen und noch so kleine Ansatzpunkte für Wortimmundverdrehungen erkannt und ausgetauscht.

Zynismus, Sarkasmus und Ironie lassen Sie lieber ganz, das geht zu oft schief.

 

 

 

14. Die eigene Wirkung kennen

 

Weshalb sollten Sie erst nach einem Redebeitrag erfahren wie Sie wirken? Mittels Wirkungsanalyse gelingt das vorher. Wenn Ihr Anliegen es verdient hat, dann geben sie ihm die verdiente Chance.

 

 

 

Ja, und?

 

An einer politischen Debatte teilzunehmen, kann eine nervenaufreibende Erfahrung sein. Wenn Sie diese Empfehlungen berücksichtigen, werden Sie vorbereitet und in der Lage sein verständlich zu reden, Fragen zu beantworten und dabei Ihre Kernbotschaft hervorzuheben. Sie werden sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren.

P.S.

 

Was hilft politische Debatten zu gewinnen?

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #571
K:
Ü:

Wir brauchen mehr Debatten in Deutschland. Deutschlands Diskussionskultur ist zu müde.

Wir brauchen mehr Debatten in Deutschland. Deutschlands Diskussionskultur ist müde.

Dialog statt Monolog. Interessante Reden statt langweilige oder bestenfalls hysterische Auftritte.
Bitte mehr Debatten

Debatten in Deutschland

 

Pseudoempörung und halbherzige Argumente dominieren die Debatten in Deutschland. Wir brauchen mehr Menschen, die mutig, fähig und willens sind gedanklich neue Wege zu gehen und dabei auch die respektvolle Auseinandersetzung aufnehmen. Das dient der Meinungsbildung, der Demokratie, der besten Lösung.

Überblick

 

 

 

 

Von wegen Debattenkultur in Deutschland

 

Die Leute streiten im Allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.

Gilbert Keith Chesterton

 

 

Bitte mehr Debatten!

 

Der Umfang an Informationen, denen wir ständig ausgeliefert sind, hat Folgen. Diese Fülle lässt sich nur noch bedingt verdauen. Wann auch, wenn es ohne Unterlass und Qualitätssicherung geschieht? Kunterbunter Informationsüberfluss nervt. Allzu oft werden dabei deshalb Informationen unreflektiert aufgenommen und weitergegeben. Masse statt Klasse. Das Grundrauschen ist so derartig laut, das wesentliche Informationen kaum noch als solche erkannt werden.

 

 

 

Inhalt statt Pseudoempörung

 

Wir leben in einer Zeit, in der die Medienauftritte eher die Steigerung der Bekanntheit als den ernsthaften Austausch zum Ziel haben. Da drohen die tiefgründigeren Beiträge aus der Mode zu kommen. Doch genau die benötigen wir so dringend. Wir brauchen weit mehr Menschen, die in der Lage sind, intelligente Argumente zu entwickeln und sie klar und strukturiert zu präsentieren.

Ohne eine ausreichende Anzahl von Menschen die infrage stellen, die gestalten, die teilnehmen, kann eine Gesellschaft sich nicht gesund weiterentwickeln. Wir brauchen Menschen, die mutig, fähig und willens sind gedanklich neue Wege zu gehen und dabei auch die inhaltliche Auseinandersetzung nicht scheuen. Das gilt es zu fördern. Raus aus der Blase, rein in den Austausch mit unterschiedlichsten Positionen. Ob in privaten Gesprächen oder öffentlichen Debatten; sich an Standpunkten reiben, lernen, klären ist bereichernd, wenn es respektvoll geschieht. Dann ist auch möglich testweise entgegengesetzte Positionen einzunehmen, um sie zu erkunden. Dann kann aus einer Auseinandersetzung durchaus auch etwas gemeinsames Neues entstehen, etwas das vorher nicht erkannt wurde, weil jeder nur seine Ecke betrachtet hat. Schwarz-weiß ist meist Scheiß. Wir brauchen eine lebhafte Diskussionskultur!

Und wie sieht es mit der Debattenkultur in der Politik aus?

 

Der Bundestag kündigt eine Debatte an und keiner schaut hin. Ist das nur meine Wahrnehmung?

Die parlamentarische Demokratie hat in den vergangenen Jahren einen Vertrauensverlust in unserem Land erlebt. Das hat vermutlich auch eine Menge mit der Debattenkultur zu tun. Die weitgehende Ununterscheidbarkeit der Volksvertreter und ihrer meist farblosen Beiträge hat wohl dafür gesorgt, dass die Einschaltquoten weit unter denen der Teleshoppingkanäle sanken.

Viele Wähler vermuten Geklüngel statt Debatte – Filz statt Ringen, um die beste Lösung. Traurig! Wo Maßnahmen als „alternativlos“ erklärt werden, da braucht es keine Debatten, oder doch?

Umfrageergebnis

 

Ich wünsche mir lebendigere politische Debatten mit echten Argumenten.

 

%

Stimmt!

%

Etwas!

%

Stimmt nicht!

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1905)

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

Was für eine Debattenstruktur hat Deutschland und was für eine braucht es?

Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. Friedrich Wilhelm Nietzsche
Schwarz-weiß ist meist Scheiß!

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #371
K:
Ü:

7 mögliche Reaktionen bei unfairen Gegnern in Debatten. Unfaires Verhalten in Debatten abwehren

Unfaires Verhalten in Debatten abwehren

7 mögliche Reaktionen bei unfairen Gegnern in Debatten
7 mögliche Reaktionen bei unfairen Gegnern in Debatten

Was tun, bei unfairen Gegenspielern in Diskussionen?

 

Das Prinzip des Debattierens kann die Art verändern, wie wir miteinander reden und uns darin bestärken, aufzuhören zu reden und anfangen zuzuhören. Die Bereitschaft zu debattieren reduziert die menschliche Tendenz unreflektiert unbequeme Ideen abzulehnen. Fangen wir doch besser an teilzunehmen und zu überzeugen. Das trägt dazu bei, dass wir offener werden, von mehr Perspektiven profitieren. Das klingt doch gut, oder? Es gibt allerdings nicht nur faire Diskussionspartner. Deswegen geht es in diesem Artikel um mögliche Reaktionen bei verbalen Attacken.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

7 mögliche Reaktionen bei unfairen Gegnern in Debatten

 

Was tun, bei unfairen Gegenspielern? Und, nein, nur weil jemand einen anderen Standpunkt vertritt, ist er noch nicht unfair. Schließlich leben Debatten ja genau davon. Sie behaupten etwas, der Vertreter der Gegenposition erwidert, und Sie gehen dann auf dessen Antwort ein. Ohne Widerlegung ist es keine Debatte, sondern Dogmatismus. Beispiele für unfaires Verhalten in Debatten finden Sie im Artikel 15 Wege, um mit schmutzigen Tricks Debatten zu gewinnen.

Bei verbalen Attacken gibt es ein abgestuftes Angebot an Reaktionsmöglichkeiten. Nutzen Sie die folgenden Optionen schrittweise:

 

 

 

1. Ignorieren

 

Unfaire Angriffe? Da stehen Sie doch drüber! Ignorieren Sie den Angriff und konzentrieren Sie sich auf die Sache. Doch Vorsicht: Diese Maßnahme hilft nur bei leichteren bis mittelschweren Verbalattacken sowie bei Dauerrednern und chronischen Unterbrechern.

 

 

 

2. Abwinken

 

Machen Sie deutlich, dass Sie sich nicht auf einer solchen Ebene bewegen werden. Entscheiden Sie, was eine deutliche Botschaft Ihrerseits erfordert.

Genügt Option Nummer 1, also das stillschweigende Ignorieren, nicht, dann fassen Sie es in Worte. Verdeutlichen Sie, dass Sie sehr wohl verstehen, was gespielt wird nun jedoch etwas anderes im Fokus haben. Deshalb aber gehen Sie nicht direkt auf den Angriff ein und sprechen auch den Angreifer nicht frontal an.

 

Beispiele:

„Ich nehme die energisch vorgetragene Position von Herrn A. zur Kenntnis. Wir sollten uns jetzt aber wieder auf die Sache konzentrieren …“

„Auf die Spitzen von Herrn B., die ich sehr genau gehört habe, gehe ich später ein. Zur Sache ist zu sagen …“

 

Wenn Sie allerdings unsachlich, persönlich und verletzend angegriffen werden, sind solche Maßnahmen oft nicht ausreichend. In diesen Fällen kann es schon präventiv erforderlich sein, dass Sie in Ihrer Abwehr einen Schritt weitergehen.

 

 

 

3. Schlagfertigkeit und Ironie

 

Locker aus dem Handgelenk kontern, wie ein Jedi! Das war doch kein Angriff. Ja, ja, spielen können wir später, jetzt sind wir erstmal Erwachsene. Besonders elegant wirkt es, wenn Sie den Ball mit leichter Hand ironisch zurückspielen können. Gekonnt ist es, wenn Sie mit Humor reagieren und den unfairen Angriff mit einem Lächeln zur Seite schieben können. Da stehen Sie doch drüber!

Achtung: Achten Sie darauf, selbst bei fiesen Zeitgenossen angemessen zu reagieren. Lassen Sie sich nicht von Ihren eigenen Werten abbringen. Wenn es Ihnen gelingt gemeinsam über etwas, anstatt auf Kosten einer Person über diese zu lachen, ist das in der Regel ehrenvoller.

 

 

 

4. Sachebene, Sachebene, Sachebene

 

Wenn Ihnen im Augenblick nichts einfällt, hat es sich bewährt, den Gegenspieler nach Möglichkeit in die Sachdebatte zu bewegen. Vermeiden Sie, beleidigt zu reagieren.

 

Beispiel:

„Ich kann nicht erkennen, dass Sie meine Argumente widerlegt haben, und sehe Ihren Sachargumenten interessiert entgegen.“

 

 

 

5. Zwischenruf „zum Verfahren“

 

Eine direkte persönliche Konfrontation können Sie auch dadurch vermeiden, dass Sie sich ganz auf das Verfahren konzentrieren.

 

Beispiel:

„Diese Vorgehensweise leuchtet mir nicht ein. Wir diskutieren jetzt über Befindlichkeiten, Einstellungen und Vorlieben. Damit entfernen wir uns immer mehr von unserem eigentlichen Problem, nämlich …“

Dieser Weg eignet sich dann hervorragend, wenn Sie eine überhitzte Debatte beruhigen und auf die Ebene der Sachlichkeit zurückführen wollen.

 

 

 

6. Direkt kontern

 

Sie sollten sich herabwürdigende Attacken weder gefallen lassen, noch sich rechtfertigen. Es scheint ein Reflex und gängiger Fehler zu sein, bei Kompetenzabschneidern auf die eigene Befähigung hinzuweisen. Damit haben Sie schon verloren. Spielen Sie auch hier den Ball zurück: „Ich weiß sehr gut, wovon ich rede. Bei Ihnen bin ich mir da nicht so sicher. Ihre Argumente haben erkennbar folgende Schwachpunkte …“

Stellen Sie besonders aggressive Redner ruhig auch einmal bloß, wie beispielsweise: „Haben Sie sich heute über etwas sehr geärgert oder argumentieren Sie immer so unsachlich?“

Bei ganz üblen Fouls dürfen Sie auch direkt intervenieren und Ihren unfairen Gegner offensiv angehen: „Unterstellen Sie mir nicht mangelnde Seriosität. Ihre Diffamierung akzeptiere ich nicht. Sie tragen damit in keiner Weise zur Lösung des Problems bei. Kommen Sie jetzt bitte zur Sache …“

Wenn die Wogen zu hochschlagen, verordnen Sie dem anderen eine Auszeit: „Ich mache jetzt fünf Minuten Pause. Wenn Sie sich dann wieder beruhigt haben, können wir gerne auf angemessene Weise weiterreden.“

 

 

 

7. Wenn es reicht, Debatte beenden

 

Wenn keine Abwehrmaßnahme greift und selbst die direkte Intervention nichts hilft, beenden Sie die Debatte.

Verweisen Sie auf Ihre Gesprächsbereitschaft. Wer nicht vom Konflikt beherrscht werden will, sondern diesen selbst steuern möchte, muss unfaire Attacken nicht nur abwehren, sondern vor allem auch den Konflikt beenden können: Machen Sie nach einem eigenen Konter immer Ihre Gesprächsbereitschaft deutlich.

Senden Sie als Signal ein Friedensangebot: „Nachdem das klargestellt ist, schlage ich vor, dass wir uns jetzt wieder ganz auf die Sache konzentrieren.“ Fügen Sie noch einmal Ihre Kernbotschaft hinzu. Es schadet auch in keiner Weise, wenn Sie großzügig Verständnis für starke emotionale Reaktionen zeigen: „Ich kann gut nachvollziehen, dass das Thema Sie nicht kaltlässt.“

Fügen Sie hinzu, dass Ihnen das allein allerdings nicht weiterhilft, und schon sind Sie wieder auf der Sachebene. Mit der eindeutigen Rückkehr zu Fairness und Sachlichkeit werden Sie das weitere Verfahren bestimmen und die Sache in der Hand behalten.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Debatten und wie reagieren Sie auf unfaires Verhalten?

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 12. April 2019
AN: #4339
K: CNA
Ü:

Einwandvorwegnahme: Mögliche Einwände selbst aufdecken und entkräften

Einwandvorwegnahme: Mögliche Einwände selbst aufdecken und entkräften

Entkräften Sie mögliche Einwände schon bevor sie beim Publikum auftauchen
Einwandvorwegnahme

Einwandvorwegnahme

 

Sie wollen überzeugen? Dann sprechen Sie selbst clever kritische Punkte Ihrer Argumentation an. Einwandvorwegnahme stützt die eigene Position.

 

 

 

Übersicht

 

 

 

 

Einwände

 

Gute Angebote versprechen viele, doch nur wenigen Rednern gelingt es auch noch dann zu überzeugen, wenn ihnen Einwände begegnen. Nicht jeder hat gelernt, was er tun kann, wenn er mit Bedenken konfrontiert wird. Schade, denn ob Sie mit Ihrem Angebot überzeugen, basiert wesentlich darauf, dass Sie auch gegen vorgebrachte Einwände bestehen.

Eine wirkungsvolle Einwandbehandlung erfordert eine überzeugende Argumentation auf der inhaltlichen Ebene. Allerdings vergessen unerfahrene Redner dabei auch die Beziehungsebene im Auge zu behalten.

 

 

 

Spielverderber im Publikum bei Reden und Präsentationen

 

Das Leben ist voller Überraschungen, schöne und nicht so willkommene. Bei Reden und Präsentationen ist das nicht anders.

Schade, der Aufwand war für die Katz‘. Wie aus dem Nichts kam der Einwand und die bis dahin schlüssig klingende Argumentation entpuppte sich als Kartenhaus.

 

Stets findet Überraschung statt. Da, wo man’s nicht erwartet hat.

Wilhelm Busch

 

 

 

Einwandvorwegnahme

 

Wer sich frühzeitig genug mit den möglichen Sichtweisen einer Aussage beschäftigt, kann mögliche Einwände erkennen, schon bevor sie sich bemerkbar machen.

So lassen sich Einwände, die sich früher oder später regen könnten, vorwegnehmen. Wenn sie ohnehin auftauchen werden, wäre es schade, sie sich selbst zu überlassen. Das könnte die Bedenken anwachsen und sich hochschaukeln lassen. Ihr unkontrolliertes Wesen macht es dann nicht gerade einfacher, steuernd einzuwirken. Greift eine Meinung im Publikum erst – womöglich noch emotional aufgeheizt – um sich, beginnt sich eine Wand aufzubauen, die sich, in der heftigen Diskussion, unter Umständen nur schwer wieder abbauen lässt.

 

 

 

Vorbeugen ist besser als Nachsorgen

 

Mit der Hilfe entsprechender Techniken lassen sich die meisten Bedenken schon im Vorfeld erkennen. Mit meinen Klienten sammle ich mögliche Einwände, wir betrachten die Motive und Zusammenhänge, finden Strategien und konkrete Möglichkeiten. So sind Sie gut vorbereitet und erreichen deutlich mehr.

Je nach Situation haben Sie so weitere Trümpfe in der Hand. Die können Sie bei Bedarf ausspielen oder schon sehr früh dafür nutzen, dass Bedenken aufgelöst werden, bevor sie sich ausbreiten. Beugen Sie vor, indem Sie selbst auf die kritischen Punkte zu sprechen kommen. Das lässt sich mit etwas Geschick dann sogar zur Stützung der eigenen Position verwenden. Beispielsweise, weil die eigene Glaubwürdigkeit durch selbstkritische Sicht gesteigert wird.

 

 

 

Aber …

 

Gerade, wer von der eigenen Position sehr überzeugt ist, neigt dazu andere Sichtweisen zu übersehen. Doch genau das macht eine gute Argumentation aus. Deswegen hat sich professionelle Unterstützung mit Techniken der Perspektiverweiterung hier sehr bewährt. Ja, Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer nicht redet, wird nicht gehört und wer es wagt auch nicht immer. Auf dem Weg zum überzeugenden Rednerin oder Redner gibt es noch ein paar Stufen, die es zu meistern gilt. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung.

Sie wollen überzeugen, mit Ihrer Botschaft und als Persönlichkeit? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reden und Präsentationen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Den Umfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback empfehle ich Ihnen und Ihrer Botschaft. Dann wissen Sie, wie Sie und Ihr aufbereitetes Thema wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät. Profitieren Sie vom Vorsprung. Meine Definition von Glück: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Bei einer guten Investition kommt mehr heraus, als hineingesteckt wird. Sie können selbst am besten einschätzen, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Hier finden Sie die Honorare für meine Unterstützung zu Kommunikationspsychologie, Sprache, Struktur, Stimme, Körpersprache, Storytelling, rhetorische Mittel, Medien, wie PowerPoint und Co. etc.

 

 

 

Keine Zeit, um zu mir in Berlin zu kommen?

 

Sie sind gerade nicht in Berlin? Dann nutzen Sie Sitzungen mit mir via Telefon oder mit Videounterstützung. Wobei es durchaus gute Gründe für eine Reise nach Berlin gibt.

 

 

 

Lampenfieber

 

Schmetterlinge im Bauch? Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Viele vermeiden Redegelegenheit,  wo es nur geht. Schade, weil mit meiner Hilfe ein Auftritt in einem guten Zustand möglich ist. Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Und, weshalb sollten Sie auf eine Chance verzichten sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Nur, für den Fall…

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL mit „https://www.karstennoack.de/...” beginnen, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL).

P.S.

 

Wie bereiten Sie sich auf mögliche Einwände vor?

Wer gute Argumente braucht, sollte dem Gegenüber aufmerksam zuhören

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin
Reden Sie mit Menschen, die Sie die Welt anders betrachten lassen.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Juni 2016
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #56466
K:CNB
Ü:

Diskussionen gewinnen: 9 hilfreiche Fragen und Taktiken für Ihre Argumentation in Diskussionen (Taktischer Argumentationsplan)

Diskussionen gewinnen: 9 Fragen und Taktiken für Ihre Argumentation in Diskussionen

Taktischer Argumentationsplan
Taktischer Argumentationsplan

Argumente systematisch vorbereiten

 

So erstellen Sie Schritt für Schritt einen taktischen Argumentationsplan. Bauen Sie Ihre Argumentation systematisch auf und gewinnen Sie verdient Debatten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Taktischer Argumentationsplan

 

Bei Diskussionen gilt es, sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Mit wem haben Sie es zu tun und was ist zu erwarten? Nach der ersten Lagebeurteilung dann schnellstens das taktische Vorgehen zu planen. Wie können Sie das Publikum für sich und Ihren Standpunkt gewinnen?

 

 

 

9 hilfreiche Fragen und Taktiken für Ihre Argumentation

 

 

1. Anpassungstaktik oder Differenzierungstaktik?

 

Wollen Sie sich vom Gegenspieler abheben oder sich anpassen? Wie auch immer Sie sich entscheiden: Achten Sie dabei darauf, dass Sie authentisch bleiben und den gewählten Stil meistern und durchhalten können.

 

 

 

2. Defensive oder offensive Argumentation?

 

Wollen Sie eine defensive oder offensive Argumentation führen? Der offensivere Redner macht meist mehr Pluspunkte beim Publikum. Es signalisiert Engagement und Glaubwürdigkeit. Wird es übertrieben kann es allerdings auch unangemessen aggressiv wirken. Typischerweise machen sich dann grundlegende Sympathien bemerkbar; David gegen Goliath kommt stets besser an als Riese gegen Zwerg. In der Offensivposition ist eine besonders große Portion Souveränität gefragt, auch bei der Körpersprache.

 

 

 

3. Eigenlegitimations- oder Autoritätstaktik?

 

Bei der Eigenlegitimationstaktik kennen Sie sich im Thema selbst aus. Bei der Autoritätstaktik werden andere Autoritäten und Quellen herangezogen. Zitate sind hier auch sehr beliebt.

 

 

 

4. Realismus- oder Gefühlsappeltaktik?

 

Bei der Realismustaktik wird die Versachlichung angestrebt und bei der Gefühlsappeltaktik um die Verlagerung auf die Gefühlsebene durch Emotionalisierung. Dafür werden beim Publikum vorhandene Werte und Überzeugungen übernommen und instrumentalisiert.

 

 

 

5. Taktik der Fahne im Wind?

 

Es wird der jeweils gerade dominierenden Meinung gefolgt, befürwortet und diese dann wann immer möglich instrumentalisiert.

 

 

 

6. Mitläufer-Technik oder Isolierungstaktik?

 

Tatsächliche oder fingierte Ansichten werden bei der Mitläufer-Technik schrittweise zu Leitansichten von Gruppen erklärt, um diejenigen, die sich diesen Absichten nicht anschließen, zu Außenseitern zu erklären. So soll dazu aufgefordert werden, auf den Wagen aufzusteigen, bevor er abgefahren ist. Bei der Isolierungstechnik wird eine Gruppe oder Person, mit bestimmten Meinungen als Außenseiter bezeichnet.

 

 

 

7. Vergleichs- oder Kehrseitentaktik?

 

Vergleiche helfen dabei Diskussionsbeiträge anschaulicher, unterhaltsamer und nachhaltiger zu vermitteln. Allerdings haben viele Vergleiche mindestens eine Kehrseite und können nach hinten losgehen.

 

 

 

8. Ad-personam-Technik

 

Eine unfaire Taktik ist die Ad-personam-Technik, bei der nicht die Aussage des Gegenspielers, sondern deren Person angegriffen wird. Sachliche Argumente werden ersetzt durch persönliche Attacken, Abwertungen und Unterstellungen. Wer diese Taktik einsetzt beschmutzt sich dabei leicht selbst.

 

 

 

9. Treibsand-Taktik

 

Der Gegenspieler wird in ein Gebiet gelockt, auf dem Sie sich bestens auskennen und er nicht. Es kommt dann oft, wie es kommen musste.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Wie bereiten Sie sich auf Diskussionen vor?

Beim Zerstören gelten alle falschen Argumente, beim Aufbauen keineswegs. Was nicht wahr ist, baut nicht. Johann Wolfgang von Goethe

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 30. April 2017
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #43387
K:CNB
Ü:

Eristische Dialektik Kunstgriff 3: Behauptungen verallgemeinern, für absolut nehmen.

Eristische Dialektik Kunstgriff 3: Behauptungen verallgemeinern, für absolut nehmen.

In Diskussionen bestehen
Eristische Dialektik: Verallgemeinerungen

Verallgemeinerung

 

Kunstgriff 3 der Eristische Dialektik basiert darauf gegnerische Behauptungen zu verallgemeinern. So wird er eingesetzt und so schützen Sie sich.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Eristische Dialektik in den Worten von Arthur Schopenhauer

 

Kunstgriff 3: Verallgemeinerung

 

Die Behauptung welche beziehungsweise, κατα τι, relative aufgestellt ist, nehmen, als sei sie allgemein, simpliciter, ἁπλως, absolute aufgestellt, oder wenigstens sie in einer ganz andern Beziehung auffassen, und dann sie in diesem Sinn widerlegen. Des Aristoteles Beispiel ist: der Mohr ist schwarz, hinsichtlich der Zähne aber weiß; also ist er schwarz und nicht schwarz zugleich. – Das ist ein ersonnenes Beispiel, das Niemand im Ernst täuschen wird: nehmen wir dagegen eines aus der wirklichen Erfahrung.

Exempel 1. In einem Gespräch über Philosophie gab ich zu, daß mein System die Quietisten in Schutz nehme und lobe. – Bald darauf kam die Rede auf Hegel, und ich behauptete er habe großenteils Unsinn geschrieben oder wenigstens wären viele Stellen seiner Schriften solche, wo der Autor die Worte setzt, und der Leser den Sinn setzen soll. – Der Gegner unternahm nicht dies ad rem zu widerlegen, sondern begnügte sich, das argumentum ad hominem aufzustellen «ich hätte so eben die Quietisten gelobt, und diese hätten ebenfalls viel Unsinn geschrieben». Ich gab dies zu, berichtigte ihn aber darin, daß ich die Quietisten nicht lobe als Philosophen und Schriftsteller, also nicht wegen ihrer theoretischen Leistungen, sondern nur als Menschen, wegen ihres Tuns, bloß in praktischer Hinsicht: bei Hegel aber sei die Rede von theoretischen Leistungen. – So war der Angriff pariert.

Die ersten drei Kunstgriffe sind verwandt: sie haben dies gemein, daß der Gegner eigentlich von etwas anderm redet als aufgestellt worden; man beginge also eine ignoratio elenchi [Übersetzung: Unkenntnis des Gegenbeweises], wenn man sich dadurch abfertigen ließe. – Denn in allen aufgestellten Beispielen ist was der Gegner sagt, wahr: es steht aber nicht in wirklichem Widerspruch mit der These, sondern nur in scheinbarem; also negiert der von ihm Angegriffene die Konsequenz seines Schlusses: nämlich den Schluß von der Wahrheit seines Satzes auf die Falschheit des unsrigen. Es ist also direkte Widerlegung seiner Widerlegung per negationem consequentiae. Wahre Prämissen nicht zugeben, weil man die Konsequenz vorhersieht. Dagegen also folgende zwei Mittel, Regel 4 und 5.

 

 

 

Tacheles

 

 

So funktioniert dieser Kunstgriff

 

Die spezifisch und relativ gemeinte Aussage des Gegenspielers wird verallgemeinert. Die wird so behandelt, als wäre sie absolut aufgestellt worden oder sie wird zumindest in eine andere Richtung interpretiert, als sie beabsichtigt wurde. Diese Interpretation wird dann widerlegt.

 

So wird es gemacht:

1. Finden einer geeigneten Aussage eines Gegenspielers, die relativ gemeint wurde und durch absolute Betrachtung missdeutet werden kann

2. Die verallgemeinerte Aussage wird nun widerlegt.

 

 

 

Gegenmaßnahmen: Was tun?

 

Setzt ein Gegenspieler diesen Kunstgriff ein, gilt es souverän die Unangemessenheit der Verallgemeinerung offenzulegen und gegebenenfalls das Ansehen des Gegenspielers aufgrund dieses billigen Tricks zu beschädigen. Eine Möglichkeit besteht nun im Einsatz von Empörung, die Gegenspielern das weitere Vorgehen sehr erschwert.

 

 

 

Und selbst?

 

Seien Sie vorsichtig mit dem Einsatz des Kunstgriffs der Verallgemeinerung. Wenn Sie meinen es wäre eine Option, dann wenden Sie ihn nur sehr behutsam an und bedenken Sie, dass er Ihrem Ansehen schaden kann. Es handelt sich ja um keine tatsächliche Entkräftung von Argumenten, sondern nur eine scheinbare. Aufmerksame Zuhörer werden bemerken, dass Sie die Worte missbrauchen.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu diesem Kunstgriff der Verallgemeinerung und wie verhalten Sie sich, wenn er Ihnen begegnet?

Verallgemeinerungen sind Lügen. Gerhart Hauptmann

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin
Alle Verallgemeinerungen sind falsch, diese eingeschlossen.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. November 2018
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #43310
K:CNB
Ü:

Eristische Dialektik Kunstgriff 2: Homonymie

Eristische Dialektik Kunstgriff 2: Homonymie

In Diskussionen das Oberwasser behalten
Strohmann-Argument

Homonymie

 

Die Homonymie, ist wohl der häufigste Kunstgriff der rhetorischen Rechthaberei um jeden Preis. Es gilt solche Tricks zu entlarven und die Bedeutung klarzustellen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Eristische Dialektik in den Worten von Arthur Schopenhauer

 

Kunstgriff 2: Homonymie

 

Die Homonymie benutzen, um die aufgestellte Behauptung auch auf das auszudehnen, was außer dem gleichen Wort wenig oder nichts mit der in Rede stehenden Sache gemein hat, dies dann lukulent widerlegen, und so sich das Ansehn geben, als habe man die Behauptung widerlegt.

Anmerkung. Synonyma sind zwei Worte für denselben Begriff: – Homonyma zwei Begriffe, die durch dasselbe Wort bezeichnet werden. Siehe Aristoteles, Topik, I, 13. Tief, Schneidend, Hoch, bald von Körpern bald von Tönen gebraucht sind Homonyma. Ehrlich und Redlich Synonyma.

Man kann diesen Kunstgriff als identisch mit dem Sophisma ex homonymia betrachten: jedoch das offenbare Sophisma der Homonymie wird nicht im Ernst täuschen.

Omne lumen potest extingui Intellectus est lumen Intellectus potest extingui. (Übersetzung: Alles Licht kann ausgelöscht werden Der Verstand ist ein Licht Der Verstand kann ausgelöscht werden.)

Hier merkt man gleich, daß vier termini sind : lumen eigentlich und lumen bildlich verstanden.

Aber bei feinen Fällen täuscht es allerdings, namentlich wo die Begriffe, die durch denselben Ausdruck bezeichnet werden, verwandt sind und in einander übergehn.

Exempel 1. 11 A. Sie sind noch nicht eingeweiht in die Mysterien der Kantischen Philosophie. B. Ach, wo Mysterien sind, davon will ich nichts wissen.

Exempel 2. Ich tadelte das Prinzip der Ehre, nach welchem man durch eine erhaltene Beleidigung ehrlos wird, es sei denn, daß man sie durch eine größere Beleidigung erwidere, oder durch Blut, das des Gegners oder sein eigenes, abwasche, als unverständig; als Grund führte ich an, die wahre Ehre könne nicht verletzt werden durch das, was man litte, sondern ganz allein durch das, was man täte; denn widerfahren könne jedem jedes. – Der Gegner machte den direkten Angriff auf den Grund: er zeigte mir lukulent, daß wenn einem Kaufmann Betrug oder Unrechtlichkeit, oder Nachlässigkeit in seinem Gewerbe fälschlich nachgesagt würde, dies ein Angriff auf seine Ehre sei, die hier verletzt würde, lediglich durch das, was er leide, und die er nur herstellen könne, indem er solchen Angreifer zur Strafe und Widerruf brächte.

Hier schob er also, durch die Homonymie, die Bürgerliche Ehre, welche sonst Guter Name heißt und deren Verletzung durch Verleumdung geschieht, dem Begriff der ritterlichen Ehre unter, die sonst auch point d’honneur heißt und deren Verletzung durch Beleidigungen geschieht. Und weil ein Angriff auf erstere nicht unbeachtet zu lassen ist, sondern durch öffentliche Widerlegung abgewehrt werden muß; so müßte mit demselben Recht ein Angriff auf letztere auch nicht unbeachtet bleiben, sondern abgewehrt durch stärkere Beleidigung und Duell. – Also ein Vermengen zwei wesentlich verschiedener Dinge durch die Homonymie des Wortes Ehre: und dadurch eine mutatio controversiae (Übersetzung: Veränderung der Streitfrage), zu Wege gebracht durch die Homonymie.

 

 

 

Homonym

 

Als Homonyme werden Worte bezeichnet, die für mehrere Bedeutungen stehen. Ein Wort, das sich in der Aussprache von einem anderen, gleich geschriebenen unterscheidet, wie beispielsweise Tenor = Haltung, sowie Tenor = hohe Männerstimme, wird als Homograf beziehungsweise Homograph bezeichnet. Bei klanglicher Übereinstimmung und unterschiedlicher Bedeutung wird auch von Homophonen (beispielsweise Lehre und Leere) gesprochen. In der Philosophie wird statt Homonym auch der Begriff Äquivokation verwendet.

 

 

 

Beispiele für Homonyme:

 

  • Flügel
    Instrument und Teil des Flugapparats eines Vogels.
  • Bank
    Sitzgelegenheit und Geldinstitut
  • Brücke
    Bauwerk, Zahnersatz und Teppich
  • Die Dummen
    Menschen mit weniger Intelligenz und Menschen, die das Nachsinnen haben. Auch der Klügste kann der Dumme sein, wenn ihm jemand Böses will.
  • Schloss
    Wohnsitz und Absperreinrichtung
  • Kiefer
    Nadelbaum und Schädelknochen
  • Läufer
    Eiliger Sportler, Teppich, Schachfigur und…
  • Pass
    Bergpass und Reisepass
  • Weizen
    Getreide und Getränk

 

 

 

Üben

 

Wenn Sie mit Homonymen üben wollen, spielen Sie doch Teekesselchen.

Teekesselchen ist ein Spiel, bei dem die Teilnehmer, anhand der Definition der Bedeutungen, ein Wort erraten sollen, das mehrere Bedeutungen hat, also ein Homonym.

 

Mein Teekesselchen …
… wird als Stimme gezählt.
… bringt etwas in Einklang.
Antwort: Abstimmung

 

Mein Teekesselchen …
… gehört zum Rücken.
… ist die höchste Spielkartenfarbe.
… ein geometrisches Zeichen.
Antwort: Kreuz

 

Mein Teekesselchen …
… ist Teil einer Frisur.
… galoppiert über die Wiese.
Antwort: Pony

 

 

 

Tacheles

 

 

So funktioniert dieser Kunstgriff

 

Mehr oder weniger offensichtlich vertreten Worte verschiedene Bedeutungen. Wie passend, denn dann kann einem Redner ja das Wort im Mund umgedreht werden, ohne das Wort zu wechseln.

 

So wird es gemacht:

1. Finden einer nutzbaren Doppelbedeutung im Zusammenhang mit einer Äußerung eines Gegenspielers.
2. Das Wort wird dann in der anderen als der gemeinten Bedeutung verwendet und so getan, als wäre dessen Aussage nun widerlegt.

 

 

 

Gegenmaßnahmen: Was tun?

 

Bei der Vorbereitung wichtiger Redegelegenheiten gehört es für mich dazu frühzeitig solche Begriffe zu erkennen, auf sie hinzuweisen und gemeinsam mit Klienten möglichst sichere Formulierungen zu wählen. Doch selbst dann lässt es sich nicht vollständig verhindern, dass ein Gegenspieler eine Gelegenheit findet und nutzt. Je geübter der Gegenspieler in diesem Kunstgriff ist, desto feinsinniger wird er ihn anwenden. Die Karte auszuspielen juckt gerade viele Schwarzspieler zu sehr, um sie nicht auszuspielen.

Die Homonymie, ist wohl der häufigste Kunstgriff der rhetorischen Rechthaberei um jeden Preis. Es gilt solche Tricks zu entlarven und die Bedeutung klarzustellen.

 

 

 

Und selbst?

 

Wenden Sie den Kunstgriff behutsam an und bedenken Sie, dass er ihrem Ansehen schaden kann. Es ist ja keine tatsächliche Entkräftung von Argumenten, sondern nur eine scheinbare.

P.S.

 

Wie stehen Sie zu diesem Kunstgriff und wie verhalten Sie sich, wenn er Ihnen begegnet?

Integrität

Glossar

 

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Coaching Berlin

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2018
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #4336
K:CNB
Ü:

Ausweichtechnik

Ausweichtechnik

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Ausweichtechnik

Ausweichtechnik

 

Was ist eine rhetorische Ausweichtechnik, wie funktioniert sie und was ist davon zu halten? 

Ausweichtechnik

 

Bei der Ausweichtechnik wird auf unwillkommene Argumente eines Gegenspielers nicht eingegangen, sondern auf ein anderes Problem ausgewichen.

P.S.

 

Was halten Sie von solchen Techniken?

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Verwirrungstechnik

Verwirrungstechnik

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...

Verwirrungstechniken in der Rhetorik

 

Was steckt hinter Verwirrungstechniken in der Rhetorik?

Überblick

 

 

 

 

Verwirrungstechnik

 

Scheinen die wesentlichsten Argumente einer Position in einer Diskussion zu stark zu sein, werden diese ignoriert und stattdessen schwächere Details aufgegriffen und genutzt.

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #371
K:
Ü:

Dissenskultur

Dissenskultur

Konsens durch Anerkennung von Dissens

Dissenskultur

 

In der Dissenskultur einer Gesellschaft, eines Unternehmens oder einer anderen Gruppe, werden auch Abweichler respektiert und geschützt.

Eine Dissenskultur fordert viel von jenen, die mit ihr zu tun haben. Mitunter überfordert sie auch. Es gilt Widerspruch auszuhalten, ja sogar zu schätzen. Stimmt eine Mehrheit zu, gilt es sich auch mit der Stimme der Minderheit auseinanderzusetzen und die Spaltung zu überbrücken, wo das möglich ist.

Der Schutz der Minderheit kommt in erster Linie aus den Reihen der Mehrheit, jenen, die bereit sind, sich dafür einzusetzen. Voraussetzung sind Rahmenvereinbarungen, die sowohl genügend Freiraum für Querdenker bieten, als auch die grundlegenden Werte schützen. Das ist allerdings mitunter nicht so leicht zu realisieren, wenn die Bereitschaft zu große ist (fremde) Werte für die Durchsetzung eigener Ziele zu verletzen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.

P.S.

 

Wie stehen Sie zur Dissenskultur?

Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist.

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 10. Juli 2018
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371

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