Gute Angst, schlechte Angst: Klarer handeln trotz innerer Bremsen

Gute Angst, schlechte Angst

Wie du innere Bremsen erkennst und wieder klarer handelst
Angst

Gute Angst, schlechte Angst

 

Angst gehört zum Menschsein.

Sie kann schützen.
Sie kann warnen.
Sie kann aufmerksam machen.
Sie kann zeigen, dass etwas bedeutsam ist.

Und sie kann bremsen.

Dann hält sie dich davon ab, ein wichtiges Gespräch zu führen.
Eine Entscheidung zu treffen.
Sichtbar zu werden.
Eine Grenze zu setzen.
Deinen Standpunkt zu vertreten.
Oder einen beruflichen beziehungsweise persönlichen Schritt zu gehen, der längst ansteht.

Diese Seite richtet sich an Menschen, die spüren:

Da ist mehr möglich.
Mehr Klarheit.
Mehr Präsenz.
Mehr Handlungsspielraum.
Mehr Mut zur eigenen Richtung.

Gleichzeitig meldet sich innerlich etwas, das bremst.

Die entscheidende Frage lautet:

Dient mir diese Angst gerade?
Oder verkleinert sie meinen Handlungsspielraum?

 

 

 

Wenn Angst zur inneren Handbremse wird

 

Viele Menschen kennen solche Situationen.

Im Kopf ist vieles klar.
Das Gespräch wäre sinnvoll.
Die Entscheidung liegt nahe.
Die eigene Position verdient Ausdruck.
Der nächste Schritt wartet bereits.

Und doch bleibt etwas innerlich stehen.

Statt zu handeln, wird weiter abgewogen.
Statt zu sprechen, wird geschwiegen.
Statt sichtbar zu werden, bleibt man im Hintergrund.
Statt eine Grenze zu setzen, wird weiter ausgehalten.

So kann ein Leben enger werden, als es sein müsste.

Angst meint es oft schützend.
Gleichzeitig hält sie manchmal genau dort fest, wo Entwicklung möglich wäre.

 

 

 

Gute Angst macht wach

 

Gute Angst macht aufmerksam.

Sie hilft, Risiken einzuschätzen.
Sie fördert Vorbereitung.
Sie ruft zur Sorgfalt auf.
Sie zeigt, dass etwas Bedeutung hat.

Vor einer Präsentation kann sie helfen, sich gründlich vorzubereiten.
Vor einem wichtigen Gespräch kann sie zeigen, wie viel auf dem Spiel steht.
Vor einer Entscheidung kann sie einladen, Werte, Ziele und Folgen genauer zu prüfen.

Diese Form von Angst ist ein Signalgeber.

Sie sagt:

Schau genau hin.
Sammle deine Gedanken.
Bereite dich vor.
Achte auf das, was dir wichtig ist.

Gute Angst macht wach.
Sie führt in Richtung Klarheit.

 

 

 

Bremsende Angst macht eng

 

Bremsende Angst verengt den Blick.

Sie richtet die Aufmerksamkeit vor allem auf Bewertung, Verlust, Ablehnung, Scheitern oder Kontrollverlust. Sie lässt Möglichkeiten kleiner erscheinen. Sie macht aus einem Gespräch eine Bedrohung, aus einer Entscheidung ein Risiko und aus Sichtbarkeit eine Gefahr.

Dann entstehen innere Fragen wie:

Was denken die anderen?
Was geschieht, wenn ich mich blamiere?
Was verliere ich, wenn ich klar auftrete?
Was passiert, wenn ich eine Grenze setze?
Was, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?

Solche Fragen verdienen Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig brauchen sie Führung.

Denn Angst zeigt oft einen Ausschnitt.
Klarheit entsteht, wenn du wieder das ganze Bild betrachtest.

 

 

 

Angst in Gesprächen, Entscheidungen und Auftritten

 

Besonders häufig zeigt sich Angst dort, wo etwas persönlich bedeutsam ist.

In wichtigen Gesprächen.
Bei Konflikten.
Vor Publikum.
In beruflichen Entscheidungssituationen.
Bei Verhandlungen.
In Führungsrollen.
Beim Wunsch, eine eigene Position sichtbar zu vertreten.

Gerade dann kann Angst zu Anpassung führen.

Du sagst Ja, obwohl innerlich ein klares Nein spürbar ist.
Du bleibst freundlich, obwohl eine Grenze wichtig wäre.
Du erklärst dich ausführlich, obwohl ein klarer Gedanke reichen würde.
Du wartest auf den perfekten Moment, obwohl der nächste gute Schritt bereits möglich ist.

Das kostet Kraft.

Und es kostet Wirkung.

Denn Menschen überzeugen selten durch Kontrolle. Sie überzeugen durch Klarheit, Präsenz und innere Ausrichtung.

 

 

 

Warum Angst heute so oft alte Muster aktiviert

 

Unser inneres Alarmsystem ist alt.

Es hat sich in Zeiten entwickelt, in denen Zugehörigkeit, Schutz und schnelle Reaktion überlebenswichtig waren. Wer Gefahr früh erkannte, hatte bessere Chancen. Wer zur Gruppe gehörte, war sicherer.

Dieses System wirkt bis heute.

Heute stehen wir in Besprechungsräumen.
Vor Kameras.
In Verhandlungen.
In Präsentationen.
In Gesprächen mit Vorgesetzten, Partnern, Kunden oder Familienmitgliedern.

Der Körper kann dennoch reagieren, als stünde Gefahr unmittelbar bevor.

Herzklopfen.
Anspannung.
Unruhe.
Schnelle Atmung.
Gedankenkreisen.
Tunnelblick.

Eine Bühne ist ein Ort für Präsenz.
Ein Gespräch ist ein Raum für Klärung.
Eine Entscheidung ist ein Schritt in Richtung Gestaltung.

Und doch kann es sich innerlich bedrohlich anfühlen.

Genau hier beginnt Selbstführung.

 

 

 

Selbstführung: Angst ernst nehmen und klar bleiben

 

Selbstführung bedeutet, Angst wahrzunehmen und zugleich handlungsfähig zu bleiben.

Angst bekommt einen Platz.
Sie wird gehört.
Sie wird eingeordnet.
Und dann übernimmt der erwachsene, klare Teil die Führung.

Die zentrale Frage lautet:

Was ist jetzt hilfreich?

Vielleicht brauchst du Vorbereitung.
Vielleicht brauchst du Abstand.
Vielleicht brauchst du ein klärendes Gespräch.
Vielleicht brauchst du eine Entscheidung.
Vielleicht brauchst du eine klare Formulierung.
Vielleicht brauchst du Übung.
Vielleicht brauchst du professionelle Begleitung.

Selbstführung heißt:

Ich nehme mein inneres Signal ernst.
Und ich richte mich zugleich an meinen Werten, Zielen und Möglichkeiten aus.

 

 

 

Woran du gute und bremsende Angst unterscheiden kannst

 

Gute Angst führt zu Vorbereitung.
Bremsende Angst führt zu endlosem Kreisen.

Gute Angst macht aufmerksam.
Bremsende Angst macht eng.

Gute Angst fragt:
Was brauche ich für den nächsten Schritt?

Bremsende Angst fragt:
Was könnte alles schiefgehen?

Gute Angst stärkt Bewusstheit.
Bremsende Angst reduziert Handlungsspielraum.

Gute Angst dient dem Leben.
Bremsende Angst hält in alten Mustern fest.

Diese Unterscheidung ist oft der erste Schritt zu mehr innerer Freiheit.

 

 

 

Wobei ich dich unterstützen kann

 

In meiner Arbeit unterstütze ich Menschen dabei, in anspruchsvollen Situationen klarer, sicherer und wirksamer zu handeln.

Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:

Wichtige Gespräche vorbereiten.
Entscheidungen klarer treffen.
Eigene Grenzen souverän vertreten.
Innere Blockaden verstehen.
Auftritte, Präsentationen und Medienauftritte vorbereiten.
Mit Lampenfieber und Bewertungsdruck umgehen.
Konflikte bewusster gestalten.
Berufliche Veränderung sortieren.
Unter Druck bei sich bleiben.
Die eigene Botschaft überzeugend vertreten.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was brauchst du, um in dieser Situation handlungsfähiger zu werden?

Manchmal geht es um Sprache.
Manchmal um Haltung.
Manchmal um innere Klarheit.
Manchmal um konkrete Vorbereitung.
Manchmal um den Mut, einen nächsten Schritt bewusst zu gehen.

 

 

 

Ein praktischer Impuls

 

Wenn Angst dich bremst, nimm dir einen Moment und schreibe diese Fragen auf:

  • Was genau befürchte ich?
  • Worum geht es mir wirklich?
  • Welche Möglichkeit sehe ich gerade zu wenig?
  • Welche meiner Werte sind berührt?
  • Welcher nächste Schritt wäre klein genug und zugleich sinnvoll?
  • Welche Unterstützung würde mir helfen?

Auf Papier werden Gedanken sortierbarer.

Was im Kopf groß und diffus wirkt, bekommt Kontur.
Und sobald etwas Kontur bekommt, wächst Handlungsspielraum.

 

 

 

Mut ist ruhige Selbstführung

 

Mut bedeutet, Angst zu spüren und in Verbindung mit den eigenen Werten zu handeln.

Mut muss laut wirken.
Mut darf leise sein.

Ein ehrlicher Gedanke.
Eine klare Formulierung.
Eine vorbereitete Entscheidung.
Ein Gespräch mit Haltung.
Ein Auftritt mit mehr Präsenz.
Ein Schritt in Richtung der eigenen Entwicklung.

So entsteht Freiheit.

Dort, wo Angst vorher die Richtung bestimmt hat, wächst wieder innere Führung.

 

 

 

Unterstützung in Berlin und online

 

Wenn Angst dich in wichtigen Situationen bremst, begleite ich dich gern dabei, wieder mehr Klarheit, Ruhe und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

In Berlin und online.

Je nach Anliegen entsteht ein passender Rahmen: Coaching, Beratung oder bei stärker belastenden Ängsten therapeutische Unterstützung.

Auf dieser Seite steht vor allem der Umgang mit Angst als innerer Bremse im Mittelpunkt:

im Alltag,
im Beruf,
in Gesprächen,
bei Entscheidungen,
in Auftrittssituationen,
in persönlicher Entwicklung.

Du gewinnst Orientierung.
Du sortierst, was wirklich wichtig ist.
Du entwickelst passende nächste Schritte.
Du stärkst deine Fähigkeit, auch unter Druck bei dir zu bleiben.

 

 

 

Fazit

 

Angst ist ein Signal.

Manchmal schützt sie.
Manchmal bremst sie.
Manchmal zeigt sie, wo Entwicklung wartet.

Der entscheidende Schritt besteht darin, wieder Führung zu übernehmen.

Du kannst lernen, Angst genauer einzuordnen.
Du kannst lernen, Gespräche klarer zu führen.
Du kannst lernen, Entscheidungen bewusster zu treffen.
Du kannst lernen, sichtbarer zu werden.
Du kannst lernen, unter Druck mehr bei dir zu bleiben.

Und manchmal beginnt genau dort ein neuer Abschnitt:

Dort, wo Angst ihre alte Macht verliert
und du wieder spürst, was dir wirklich wichtig ist.

 

 

 

Einladung

 

Wenn du merkst, dass Angst dich in wichtigen Situationen bremst, begleite ich dich gern dabei, wieder klarer, ruhiger und handlungsfähiger zu werden.

In Berlin und online.

Gemeinsam schauen wir, was dich bremst, was dich stärkt und welcher nächste Schritt zu dir passt.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
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Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Ängste halten dich davon ab etwas zu tun, dass dir eigentlich wichtig ist?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Angst

Artikel zum Thema Angst

8 Tipps für Zuversicht: Es kommt der Tag, der alles lösen wird. (Friedrich von Schiller)

Sie ist mächtig: Die Kraft der Zuversicht. Hier sind 8 Tipps, um Zuversicht zu fördern. Die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt. Und tatsächlich: Kaum etwas spornt Menschen so sehr an wie die Kraft der Zuversicht – die Aussicht, dass ihr Vorhaben gelingen kann, ihre Probleme beziehungsweise Herausforderungen überwunden werden. Mit dieser Aussicht gelingt es Menschen selbst Schicksalsschläge leichter und schneller zu überwinden und den Lebensmut nicht zu verlieren.

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Dieser Artikel ist der Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 24. Mai 2019
AN: #45622

Welchen Wert hat Selbsterkenntnis? Willst du über Wasser gehen?

Welchen Wert hat Selbsterkenntnis? Willst du über Wasser gehen?

Was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion?

Selbsterkenntnis

 

Ommm. Führt Selbsterkenntnis auf direkten Weg zur Erleuchtung oder was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Alles nur warme Luft?

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/8Hyab15-2ik

 

Andere erkennen ist Weisheit, sich selbst erkennen ist Erleuchtung.

Lao Tzu

 

 

 

Gehen Sie schon über Wasser?

 

Ommm. Ob Selbsterkenntnis gleich zur Erleuchtung führt, steht auf einem anderen Blatt.

Was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Wie wichtig ist das Nachdenken über sich selbst, gesunde Selbstkritik, kritisches Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Werte, Überzeugungen und Handlungen?

Bei meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wesentlich es ist sich selbst möglichst gut zu kennen, mit sich selbst im Reinen zu sein. Niemand verbringt mehr Zeit mit uns, als wir selbst. Also müssten wir uns selbst auch besser kennen als jeder andere. Sozusagen in- und auswendig. Doch das sich selbst kennen ist leichter gesagt als in der Praxis getan. So viele Altlasten nehmen Einfluss auf uns und unsere Wahrnehmung der Welt.

Manchmal erblicken wir in anderen Menschen etwas, das in Wirklichkeit unser eigenes Thema ist; etwas das wir an uns selbst nicht mögen oder vermissen. Es hat mehr mit uns selbst zu tun, als mit anderen.

Mit der Bereitschaft vor der eigenen Tür zu kehren ist das ohnehin so eine Angelegenheit. Es ist ja viel leichter darauf zu pochen, die anderen Menschen seien das Problem. Für fundierte Lösungen ist es erforderlich tatsächlich dort anzusetzen, wo die Ursachen liegen.

Unbewusst tragen wir Ungeklärtes mit in Gespräche hinein, über die wir dann stolpern, wenn wir gerade am wenigsten damit rechnen.

 

 

 

Was für eine Brille tragen Sie?

 

Es ist ja allzu menschlich, wenn sich eigene Themen einmischen. Wir nehmen die Welt nun mal jeder durch eine eigene Brille wahr. Und diese Brille verfälscht. Ob wir es wollen oder nicht!

Laufen im Hintergrund komplexe Prozesse ist ein großer Teil unserer Ressourcen dort gebunden, ist beschäftigt. Wie sollen wir dann so gut sein wie wir es wären, wenn wir ganz bei der Sache sind? Schade, wenn dadurch die Präsenz leidet und wir auf ein klares, authentisches, überzeugendes Auftreten verzichtet?

 

 

 

Die Welt ist ein Spiegel!

 

Das Bild der Brille passt gut. Oft schauen wir durch diese Brille auf die Welt, wie auf einen Spiegel. Unsere Erwartungen mischen sich ein. Ohne es zu bemerken, ergänzen wir unsere Sinneswahrnehmungen. Wir verzerren die aufgenommenen Informationen aus der Umwelt so, dass sie unseren Überzeugungen, unserem Selbstbild entsprechen. Was nicht passt, wird passend gemacht!

 

 

 

Selbstschutz – Gut gemeint, doch …

 

Das soll das eigene Selbstbewusstsein schützen. Auf Dauer verfestigen sich dadurch Denk- und Verhaltensmuster. Es kann das Leben leichter machen, Routinen zu entwickeln. So gut die Absicht sein mag; sind diese Muster nicht oder nicht mehr förderlich, kann es zu massiven Konfrontationen mit dem Umfeld führen. Selbst wird das kaum bemerkt, die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist oft nicht sehr ausgeprägt. Routinen werden aus Selbstschutz verteidigt. Dabei täuschen wir uns oft sehr erfolgreich selbst. Selbst- und Fremdbild weichen dadurch oft weit voneinander ab.

Doch genau dieser Abgleich ist erforderlich, um sich konstruktiv zu entwickeln und zu kommunizieren. Selbstreflexion fördert Offenheit, Demut, Empathie und Abgrenzung und somit Persönlichkeitsentwicklung.

 

 

 

Frühjahrsputz: Grundreinigung und Pflege

 

Jeder von uns hat blinde Flecken; Bereiche, die uns selbst an uns fremd sind und die sich doch umso vehementer in unser Leben einmischen, unser Denken und Handeln beeinflussen.

Wer anderen Menschen professionelle Unterstützung liefert, nimmt deshalb selbst üblicherweise Supervision in Anspruch. Das hilft dabei, die Sicht auf sich und die Welt sauberer zu halten, die Brille zu putzen. Auch für andere Berufsgruppen, nicht nur für Coaches und Therapeuten, sollte es ein Selbstverständnis sein, dafür zu sorgen, gut aufgeräumt ans Werk zu gehen.

Erlauben Sie sich von Zeit zu Zeit einen konstruktiven Perspektivwechsel mit professioneller Unterstützung. Sie und Ihr Umfeld werden davon profitieren.

 

 

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Wie halten Sie es mit der Selbsterkenntnis?

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Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

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Rücksichtnahme klingt gut, oder? Nur was genau bedeutet Rücksichtnahme?

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Zyniker

Zyniker

Ein Zyniker ist eine Person, die mit der Absicht zu verletzen andere Haltungen und deren Vertreter durch Zynismus bloßstellt.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2012
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #7670
Ü:
K:

Coaching-Spaziergang in Berlin

Coaching-Spaziergang

Spaziergänge sind anregend, inspirierend, gesund, erbauend, aktivierend, erholsam und vieles mehr.
Coaching-Spaziergang

Coaching-Spaziergang

 

Schon die üblichen Spaziergänge können sehr erbauend, aktivierend und erholsam sein. So ein Coaching-Spaziergang mit mir fügt weitere Vorteile hinzu.

Coaching-Spaziergang

 

Spaziergänge sind anregend, inspirierend, gesund, erbauend, aktivierend, erholsam und vieles mehr. Die Erfahrung der Bewegung verbindet sich mit Eindrücken aus der jeweiligen Umgebung. Mal langsamer, mal schneller gehen, anhalten, durchatmen und dann stehen die Füße in einem weiten Raum, der Geist nimmt wechselnde Perspektiven ein. Kreative Kräfte, Lebensfreude und schlummernde Ressourcen werden geweckt.

 

 

 

Themen während eines Coaching-Spaziergangs

 

Alle Themen und Ziele, an denen Sie mit mir im klassischen Coaching arbeiten, lassen sich auch während eines Coaching-Spaziergangs bearbeiten. Die Form des Coaching eignet sich auch in Zeiten, die besondere Herausforderungen beinhalten. Häufig wird es genutzt, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen, wichtige Gespräche vorzubereiten und Grenzen zu überschreiten. Perspektiverweiterung, Erweiterung des persönlichen Potenzials, das Erschließen neuer Ressourcen, das Entdecken verborgener Fähigkeiten und Talente, die Entwicklung von Handlungsalternativen fallen beim Gehen in der Natur besonders leicht.

 

 

 

Coaching mit Knopf im Ohr

 

Die Idee Coaching bei einem Spaziergang zu genießen spricht Sie an, die Überbrückung der Entfernung zu einem gemeinsamen Treffpunkt weniger? Dann gibt es dazu eine Variante. Voilà:

Wir nehmen beide die Beine in die Hand und das Headset bedient die Ohren. So ausgestattet und über das Handy verbunden machen wir uns beide auf einen Spaziergang. Ich bin ganz Ohr und bei Ihnen.

 

 

 

 

Nutzer

 

Für wen ist so ein Coaching-Spaziergang geeignet?

  • Wir kennen uns
    Wir haben bereits zusammen gearbeitet, in einem Coaching oder Training. Jetzt suchen Sie akut Unterstützung für eine konkrete Herausforderung.
  • Sie haben eine konkrete Aufgabenstellung
  • Wir haben beide den Eindruck das ist eine gute Idee

 

 

 

Wo?

 

Wir machen es wie die Berliner Bezirke Mitte, Schöneberg und Charlottenburg. Wenn nicht anders vereinbart, treffen wir uns auf dem Olof-Palme-Platz. Von hier aus können wir die Pfade des weitreichenden Tiergartens nutzen.

 

 

 

Preise

 

Es gelten die veröffentlichten Honorare. Gebucht werden meist 60 oder 90 Minuten

 

 

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P.S.​

 

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kommentare zum Coaching-Spaziergang?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Juli 2017
Überarbeitung: 16. Oktober 2020
Englische Version:
AN: #311
K: CNB
Ü:

Mehr Zufriedenheit durch Selbstakzeptanz oder fehlt dann die Motivation?

Mehr Zufriedenheit durch Selbstakzeptanz oder fehlt dann die Motivation?

Sich selbst annehmen als Schlüssel für Zufriedenheit, Glück und persönliche Entwicklung

Selbstakzeptanz

Bremst Selbstakzeptanz die Motivation?

 

Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Und wir fördern so persönliche Entwicklung.

Mehr Zufriedenheit durch Selbstakzeptanz

 

An der University of Hertfordshire führten Psychologen 2014 eine Umfrage durch. 5.000 Menschen wurden gebeten, sich selbst zu den 10 Gewohnheiten zu bewerten, die in einer Studie als Schlüssel zum Glück identifiziert wurden.

 

 

 

10 Schlüssel zum glücklicheren Leben

 

Als die 10 Schlüssel zum glücklicheren Leben werden in der Studie (externer Link) benannt:

Giving: Etwas für andere Menschen tun
Relating: Sich mit anderen verbinden
Exercising: Den Körper bewegen und gut für ihn sorgen
Awareness: Bewusst leben
Trying out: Neues probieren und lernen
Direction: Ansprechende Ziele setzen
Resilience: Mit innerer Stärke auf die Beine kommen
Emotions: Herausfinden, was guttut
Acceptance: Sich selbst annehmen
Meaning: Teil von etwas Größerem sein

Zusammen ergeben die zehn Schlüssel des Glücks also das Akronym GREAT DREAM.

 

 

 

Was fehlt? Selbstakzeptanz!

 

Interessant: Die Eigenbewertung durch die Teilnehmer fiel weitgehend positiv aus. Die einzige Gewohnheit, an der viele Menschen scheiterten, war die Selbstakzeptanz. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer bewertete sich auf einer 10-Punkte-Skala mit 5 oder weniger.

 

 

 

 

Mögliche Ursachen

 

In unserer Kultur wirkt enormer Druck auf uns, erfolgreich zu sein und uns ständig mit anderen zu vergleichen. Das verursacht Unzufriedenheit und Angst. Es ist sogar beabsichtigt, weil es uns zu besseren Leistungen anspornen soll.

 

 

 

Was es zu lernen gibt

 

Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Die Befürchtung durch Selbstakzeptanz die Motivation zu verlieren ist nicht nur unbegründet, sondern es stimmt sogar das Gegenteil. Das macht es dann auch leichter, uns auf natürlich Weise entfalten. Die Verunsicherung und der Krampf der sich aus Vergleichen und fehlender Selbstakzeptanz ergibt, steht der persönlichen Entfaltung im Weg. Es wird durch Druck genau das Gegenteil erreicht. Positiv formuliert: Selbstakzeptanz zu praktizieren entfernt Sand aus dem Getriebe und persönliche Entwicklung gelingt leichter. Der Selbstakzeptanz Aufmerksamkeit zu widmen, lohnt sich.

 

 

 

Selbstakzeptanz praktizieren

 

Es gilt, mit sich selbst so wohlwollend umzugehen, wie wir das mit anderen Menschen tun. Dazu gehört es auch eigene Fehler, als Gelegenheit zum Lernen zu betrachten. Wer zu übersteigerter Kritik sich selbst gegenüber neigt, sollte üben auch die eigenen Stärken zu erkennen und zu würdigen.

Um mit sich selbst im Frieden zu sein, hilft sich Zeit dafür zu nehmen, sich noch besser kennen und mögen zu lernen.

Wer sich ständig mit anderen Menschen vergleicht, übersieht leicht die eigenen Möglichkeiten und Besonderheiten. Jeder von und ist einzigartig. Doch, was uns selbstverständlich erscheint übersehen wir leicht, unterschätzen den Wert und die Chancen.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Wie stehen Sie zu sich beziehungsweise dem Thema Selbstakzeptanz?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

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Der nächste Schritt

 

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung. Erich Fromm

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #459
K: CNC
Ü:

Gewohnheiten: Segen und mal Fluch? Heikle Gewohnheiten erkennen und ändern … nur wie?

Gewohnheiten: Segen und mal Fluch? Heikle Gewohnheiten erkennen und ändern ... nur wie?

Ohne Autopilot aufmerksam auf die Reise gehen, Chancen erkennen und nutzen
Ohne Autopilot auf Reisen gehen

Nachteilige Gewohnheiten

 

Sind Gewohnheiten gut oder schlecht? Wie lässt sich das erkennen? Erst dann lassen sich Gewohnheiten verändern – schlechte abbauen und gute aufbauen. Etwas Vorsicht vor Gewohnheiten lässt uns besser die vorteilhafteren Möglichkeiten erkennen. Wie so oft lohnen sich Selbstreflexion und genaues Hinsehen. So achten Sie auf heikle Gewohnheiten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Heikle Gewohnheiten?

 

Fast jeder Arzt hat seine Lieblingsdiagnose.
Es gehört für ihn Überwindung dazu, sie nicht zu stellen.

Marcel Proust

 

Die Macht der Gewohnheit steht außer Frage – und das betrifft sämtliche Lebensbereiche. Wir lernen vieles bewusst und unbewusst durch Wiederholung. Je mehr wir es tun, desto einfacher und automatisierter wird es. Wir sparen dadurch Zeit und Energie, dass wir viele Dinge routiniert und unbewusst zu tun. Im Grunde funktioniert in einem solchen Augenblick unser Verhalten auf Autopilot.

Menschen entscheiden sich nicht immer wieder ganz neu, sondern neigen dazu, Entscheidungen zu wiederholen, selbst wenn sich Rahmenbedingungen ändern.

Wir denken nicht mehr darüber nach. Gewohnheiten sind dann hilfreich und entsprechend häufig anzutreffen, wenn Herausforderungen bzw. Aufgaben bekannt und sehr ähnlich sind. Es hat einige Vorteile für uns, doch dieser Autopilot bringt auch Gefahren mit sich, denn wir hinterfragen ihn nicht mehr. Gerade in den wichtigsten Momenten im Lebens kann der Autopilot genau den falschen Weg wählen.

Um der Realität angemessen zu begegnen, muss ich sie zuerst einmal unverschleiert wahrnehmen. Oft ist jedoch genau das nicht möglich. Nur sind wir oft zu blind, es selbst zu erkennen. Gewohnheiten können Segen oder Fluch sein.

 

 

 

Genauer hinsehen: Wald oder Bäume oder…

 

Es lohnt sich selbst heilige Kühe ab und zu infrage zu stellen. Mit etwas Vorsicht vor Gewohnheiten können wir leichter die besseren Möglichkeiten erkennen. Allzu leicht führen gemachte Erfahrungen sonst zu Verallgemeinerungen und voreiligen Schlussfolgerungen. Gerade in Bereichen, in denen wir uns wie Zuhause fühlen, vertraut und als Experten betrachten, sind blinde Flecken keine Seltenheit. Um kreativ zu sein, gilt es sich davon zu lösen, den Expertenstatus ab und an zur Seite zu legen und sich frei wie ein Neuling im Thema zu bewegen. Sozusagen, so wie mit den Augen eines Kindes ans Werk gehen.

In einigen Bereichen gehören deswegen Supervision und Coaching zum Standards, um die Selbstreflexion zu fördern und einschränkenden Mustern zu entkommen. Die meisten Menschen müssen sich allerdings selbst darum kümmern.

 

 

 

Den Autopiloten ausschalten

 

Wie lassen sich Gewohnheiten verändern?

Mittels Coaching und Mentaltraining lassen sich Gewohnheiten erkennen und ändern. Der Autopilot ist zwar in vielen Situationen sehr bequem, doch manchmal sind Korrekturen erforderlich. Anstatt in entscheidenden Momenten dem Autopiloten das Steuer zu überlassen, ist Aufmerksamkeit gefordert. Nur wer sich selbst und die eigenen Verhaltensmuster kennt, kann tatsächlich bewusst entscheiden, welches Verhalten zielführend ist. Wenn wir die Mechanismen erkennen und unsere Prioritäten, treffen wir die bessere Wahl.

Nur wenige Reaktionen steuern wir bewusst. Unser Unterbewusstsein erledigt den Rest. Persönliche Glaubenssätze und Denkmuster steuern uns im Autopilot. Mitunter wirken sie leider wie Selbstsabotage.

Selbst übersehen wir das oft. Unterstützung hilft hier, die blinden Flecken auszugleichen. Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, diese alten Muster aufzudecken und über Bord zu werfen. Der Weg für neue, konstruktivere Überzeugungen und Verhaltensweisen ist frei.

Sind die Ziele definiert, wartet der Artikel 17 Tipps für die Veränderung von Gewohnheiten und wie Sie neue bilden.

 

 

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Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

Leben Sie Ihr Leben oder werden Sie vom Leben gelebt? Sanfter formuliert, wie bewusst gestalten Sie Ihre Routinen?

Gewohnheit heißt die große Lenkerin des Lebens.
 Daher sollen wir uns auf alle Weise erstreben, gute Gewohnheiten einzuimpfen. Francis Bacon

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Februar 2017
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #434
K: CNB
Ü:

17 Tipps für die Veränderung von Gewohnheiten und wie Sie neue bilden

17 Tipps für Verhaltensänderungen

Wenn der Autopilot in die falsche Richtung führt. So können Sie überholte Gewohnheiten ändern.

 

Tipps für die Veränderung von Gewohnheiten

Veränderung von Gewohnheiten

 

Gewohnheiten bestimmen unser Leben, ob wir wollen oder nicht. Manche Gewohnheiten erleichtern den Alltag, andere sind lästig oder schaden. So lassen sie sich verändern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

Veränderung von Gewohnheiten

 

Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen,
Stufe für Stufe.

Mark Twain

 

 

 

Die lieben und die schädlichen Gewohnheiten

 

Gewohnheiten bestimmen unser Leben, ob wir wollen oder nicht. Manche erleichtern den Alltag, andere sind lästig oder schaden sogar.

Als der Britische Essayist Samuel Johnson meinte; „Die Fesseln der Gewohnheit spürt man lange Zeit nicht. Und wenn man sie erst spürt, kann man sie meist nicht mehr abstreifen“, hatte er wohl eher Gewohnheiten vor Augen, die es loszulassen galt.

Wer sich von unangenehmen Gewohnheiten verabschieden will, merkt oft sehr schnell, dass es dann doch nicht so einfach ist sie wieder abzustreifen. Zu tief graben sie sich ein, sind zunehmend fester und tiefer verwurzelt und der Vergleich mit einer Klette ist deutlich zu harmlos.

 

 

 

„Wir sind die Roboter.“

 

So falsch ist der Titel von Kraftwerk nicht: Gewohnheiten bestimmen unser Leben, ob sie hilfreich sind oder schaden. Weitgehend unbewusst führen sie uns durch den Alltag. So sorgen Sie dafür, dass wir im Autopiloten den Kollateralschaden beim morgendlichen Kaffeezubereiten geringer halten. Auch wenn wir gerne glauben wollen, dass unsere Entscheidungen und Handlungen von unserem bewussten Willen bestimmt werden; die Wahrheit sieht anders aus. Neue Informationen, die eigentlich zum erneuten Abwägen führen sollten, erreichen relativ wenig Wirkung.

In ihrer Gleichförmigkeit verleihen uns Gewohnheiten Stabilität, das Gefühl von Sicherheit. Sie sind weitgehend automatisiert, so das wir uns wichtigerem widmen können, als unsere Energie mit Nebensächlichkeiten zu vergeuden.

Gut, wenn unsere Gewohnheiten mit unseren Zielen übereinstimmen. Dann sind sie für uns nützlich und manchmal sogar überlebenswichtig. Doch wenn sie das nicht tun dann stören sie oft nur, lenken uns ab, lassen uns Umwege machen, beanspruchen woanders besser investierte Energie und schädigen manchmal sogar unsere Gesundheit.

Gut gemeint und doch nicht immer im Sinne des Erfinders: Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen positiven und negativen Gewohnheiten. Sobald sich ein Verhaltensmuster tief genug eingeschliffen hat, ist es sehr schwer es zu ändern, selbst wenn wir uns das fest vornehmen. Was tun?

Wer weiß wie die Mechanismen funktionieren und wo sie ansetzen, der kann sie verändern. Nicht nur die eigenen, sondern auch die anderer Menschen.

Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die wir, ohne viel darüber nachzudenken oder abzuwägen, regelmäßig in einem bestimmten Kontext wiederholen. Meist basieren sie auf Entscheidungen, die wir irgendwann einmal mehr oder weniger bewusst getroffen haben. Die damit verknüpften komplexen Prozesse im Gehirn werden so häufig wiederholt, bis eine Art Handlungsgedächtnis die Gewohnheit mit besonders wenig Aufwand stattfinden lässt. MRT-Dings-Tomograf an, Blick auf den Bildschirm: Während wir Gewohnheiten ausüben sind deutlich weniger Aktivitäten im Gehirn zu beobachten. Dann brauchen wir nicht mehr weiter über diese grundlegenden Verhaltensweisen nachzudenken. Das ist beispielsweise gut beim Zähneputzen und schlecht beim Zigarettenkonsum.

Es sind Gewohnheiten, die uns durch das Leben führen. Ohne sie wäre unser Gehirn überfordert von den Reizüberflutungen und Einzelheiten des Alltags.
So weit, so gut. Leider macht dieser Mechanismus des Energiesparens es auch für uns so schwer, unser Verhalten zu verändern, da sich die Kontrolle dafür in einem Bereich des Gehirns befindet, den wir nicht bewusst kontrollieren. Was tun?

Auswege: 17 Tipps für Verhaltensänderungen

 

Wie schaffen wir es, aus destruktiven Mustern auszusteigen? Die gute Nachricht: Wir sind unseren Gewohnheiten nicht hilflos ausgeliefert. Es erfordert nur das Wissen, wie wir die unbewussten Prozesse, die dabei ablaufen, beeinflussen können.

 

 

1. Bestandsaufnahme und Analyse

 

Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme und Analyse der Gewohnheit, die Sie verändern wollen. Wann, wo, in welchem Zusammenhang? Welche Verknüpfungen gibt es?

 

 

 

2. Wille, Motivation, Disziplin

 

Leider genügt Willenskraft meist nicht, um eingefahrene Muster aufzulösen. Wille und Motivation sind zwar die Voraussetzungen, um überhaupt erst zu dem Entschluss zu kommen etwas zu verändern. Aber sie sind eben noch lange keine Erfolgsgaranten. Es braucht schon einen individuellen Handlungsplan, um alte Gewohnheiten loszuwerden.

Rationale Argumente spielen dabei eine kleinere Rolle, als zu erwarten wäre. Die meisten Menschen scheitern selbst dann, wenn es um ziemlich elementare Motive wie das eigene Überleben geht. Selbst bei konkreten Gefahren gelingt es nur wenigen beispielsweise ihre Ernährung dauerhaft umzustellen oder nicht mehr zu rauchen. Selbst dann, wenn sehr viel auf dem Spiel steht, geben sich zu viele Menschen ihren Gewohnheiten geschlagen. Das Wissen alleine führt oft nicht automatisch zu Veränderungen.

Schaffen Sie ein stabiles Fundament, stärken Sie Ihre Motivation. Weshalb ist Ihnen diese Veränderung wichtig? Gehen Sie dem eigentlichen Motiv auf den Grund.
Sind Sie nicht so richtig von Ihrem Vorhaben überzeugt, ist die Gefahr des Scheiterns groß. Ohne starke innere Motivation, wenn Sie selbst nicht wirklich überzeugt sind, wird die Veränderung nicht gelingen.

Hilfreiche Fragen:

  • Warum ist es Ihnen wichtig, diese Gewohnheit zu verändern?
  • Warum gerade jetzt? Weshalb nicht in einem halben Jahr?
  • Was versprechen Sie sich davon?
  • Was passiert, wenn Sie alles so belassen, wie es ist?

Das persönliche Motiv ist der Antriebsmotor während des Veränderungsprozesses, nicht das, was Sie tatsächlich anders machen wollen.

 

 

 

3. Zielsetzung

 

Wischi-Waschi-Entscheidung und halbherziges Ziel? Dann wird wohl kaum etwas anders werden.

Der Leidensdruck wirkt anfangs besonders stark. Zu oft gibt es deshalb nur die diffuse Entscheidung, dass etwas so nicht mehr geht. Viel stärker ist die Motivation, wenn das Ziel lockt! Und das nicht nur bis zum 1. Januar.

Da ist es mal wieder, das Smart-Format für wohlgeformte Ziele. Geben Sie dem Ziel eine Chance, machen Sie es stark! Und behalten Sie es auf dem Weg im Auge.

Wie? 
Hier geht es zum Smart-Format: Lieber SMARTe Ziele als unerfüllte Wünsche

 

 

 

4. Strategien und Alternativen

 

Sammeln Sie verschiedene Alternativen für die Gewohnheit, die Sie gerne loswerden wollen.

  • Was machen Sie jetzt? Was würden Sie dann anders machen?
  • Welche Alternativen bringen Sie dem gewünschten Ziel näher?
  • Was können Sie konkret tun, um ein neues Verhalten zu etablieren?
  • Wie können Sie sicherstellen, dass Sie statt der alten Gewohnheit bewusst die neue
  • Verhaltensweise umsetzen?

 

Erkunden Sie in der Vorstellung das angestrebte Verhalten.

 

 

 

5. Unbewusste Ursachen im Unbewussten verändern

 

Veränderungen müssen auf der Ebene angegangen werden, auf der sie Zuhause sind, sonst perlt jede Bemühung an der Oberfläche ab. Deshalb wird bei mir im Coaching in solchen Fällen gezielt mit dem Unbewussten gearbeitet und verschiedene Verfahren wie Hypnobalancing™ ergänzen das bewusste Verstehen.

Mit wirksamen Techniken lassen sich auch die sogenannten somatischen Marker beeinflussen, die in Windeseile an Entscheidungen beteiligt sind.

 

 

 

6. Gedankennetzwerk

 

Unser Verhalten lässt sich nicht von inneren Überzeugungen und Glaubenssätzen, Emotionen und Gedankenroutinen trennen. Entsprechend sind auch die Verknüpfungen zu berücksichtigen und ggf. zu bearbeiten.

Hier bieten Coaching und Therapie verschiedene Möglichkeiten.

 

 

 

7. Unerwünschtes Verhalten durch erwünschtes ersetzen

 

Statt ein Verhaltensmuster zu löschen ist es meist leichter, ein gewünschtes zu stärken. Schließlich haben Verhaltensweisen, auch die mit negativen Auswirkungen, eine positive Absicht. Und für die braucht es eine Alternative, die dem Ziel dient und möglichst deutlich weniger Nachteile mit sich bringt.

 

 

 

8. Wiederholung und Ausdauer

 

Damit neue Verhaltensweisen zu Gewohnheiten werden, braucht es Intensität und Wiederholung. Hier ist je nach Persönlichkeit auf Tendenzen zu achten, um den Prozess der Veränderung zu gestalten und zu fördern.

Übrigens zählt hier auch mentales Training, das sich nicht nur im Sport schon lange bewährt hat. Als Mentales Training, Mentaltraining und Mentalcoaching wird eine Vielfalt von psychologischen Methoden bezeichnet, mit denen die soziale und emotionale Kompetenz, die kognitiven Fähigkeiten, die Belastbarkeit, das Selbstbewusstsein, die mentale Stärke und das Wohlbefinden gefördert und auch neue Verhaltensweisen trainiert werden.

Konditionierung: Wirklich fest verankert sind neue Gewohnheiten in der Regel erst nach Monaten der Wiederholung. Wiederholung über einen längeren Zeitraum ist der Schlüssel zum erfolgreichen Erwerb neuer Gewohnheiten.

 

 

 

9. Störfaktoren verringern

 

Stress ist sehr ungünstig für einen grundlegenden Wandel. Stress reduziert die Selbstbestimmung. Die beiden Stresshormone Cortisol und Noradrenalin mindern die Leistungsfähigkeit des Frontalhirns. Unter Druck können wir schlechter zielgerichtet denken und handeln. Die Hirnregionen, die für unsere Gewohnheiten zuständig sind, arbeiten unter dem Einfluss dieser Stresshormone allerdings unbeirrt weiter. So haben es selbst noch so ungünstige Gewohnheiten einfacher als die eigentlich ersehnten neuen Verhaltensweisen.

 

 

 

10. Etappensiege feiern

 

Zuckerbrot statt Peitsche: Genießen Sie jeden Etappensieg. Belohnen Sie sich mit etwas Außergewöhnlichem. Freuen Sie sich über Ihren Erfolg.

 

 

 

11. Geeignetes Umfeld

 

In manch einem Umfeld wird es besonders schwer sein ein altes Muster abzulegen und ein neues zu festigen. Manchmal genügt schon ein zeitweiser Wechsel und manchmal ist es empfehlenswert, das Umfeld vollkommen zu meiden.
Gerade wenn es um soziale Kontakte geht, ist das mitunter schon eine Herausforderung. Für die Entscheidung lohnt sich eine ehrliche Betrachtung des Für-und-Wider. Sich etwas vorzumachen bringt nichts!

 

 

 

12. Verpflichtungen

 

Manchen Menschen hilft eine Selbstverpflichtung und anderen die Verpflichtung anderen gegenüber. Wobei hier sehr achtsam ans Werk gegangen werden sollte. Mitunter ist der daraus resultierende Druck zu groß und es kehrt sich ins Gegenteil um.

 

 

 

13. Auslöser meiden bzw. gezielt einsetzen

 

Wieso solltest du sich unnötig in Versuchung bringen? Orte, Personen, Tätigkeiten und andere Auslöser können im Zusammenhang mit abzulegenden Gewohnheiten stehen. Sie zu meiden bzw. gezielt zuverlässige Auslöser als Erinnerung für das gewünschte Verhalten zu fördern macht es leichter.

 

 

 

14. Wohlwollen und entspannt bleiben

 

Mit Krampf wird es nicht leichter, im Gegenteil. Mit Wohlwollen geht es meist besser als mit Brachialgewalt. Dran bleiben statt sich zu ärgern, wenn es mal nicht so läuft. Rückfälle sind Rückmeldungen!

 

 

 

15. Verknüpfung

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Daher lassen sich gewünschte Verhaltensweisen unterstützen, indem sie an bereits vorhandene möglichst feste Routinen anknüpfen.

 

 

 

16. Schnellstens starten

 

Prost Neujahr? Zu viele unberührte Wege sind mit guten Vorsätzen gepflastert. All die Absichtserklärungen sammeln sich an, belasten und entmutigen. Sie dienen als Ausreden, dass es ja doch nicht möglich ist. Was Du heute kannst besorgen, …. Statt auf den Jahreswechsel zu warten ist der beste Moment, um mit einer neuen Gewohnheit anzufangen, jetzt bzw. der Moment, der je nach erforderlicher Vorbereitung möglich ist.

 

 

 

17. Unterstützung

 

Gemeinsam mit anderen Menschen kann es leichter ans Werk gehen. Freunde, Partner und Gleichgesinnte können als Gefährten dienen. Aber Achtung, das ist ein zweischneidiges Schwert, denn hier besteht auch die Gefahr, sich gegenseitig zu behindern. Sicherer ist professionelle Unterstützung, die nicht nur mit dabei ist, sondern auch praktische Techniken und Methoden mitbringt und ganz für Sie da ist.

 

 

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P.S.

 

Wie gehen Sie Verhaltensänderungen an?

Antworten auf häufige Fragen

Was sind Verhaltensmuster?

Verhaltensmuster sind angeborene oder erlernte Aktivitätsmuster und Verhaltensweisen, die in einem bestimmten Kontext in einer bestimmten, häufig vorhersagbaren Weise und in gleicher Reihenfolge auftreten. Sie vermitteln dem Handelnden möglicherweise das Gefühl von Sicherheit und Beständigkeit. Häufig sind sie resistent gegen jede Art von Veränderung.

Was sind Gewohnheiten?

Gewohnheiten sind Rituale und Verhaltensweisen, die wir automatisch ausführen und die es uns ermöglichen, wichtige Tätigkeiten wie Zähneputzen, Duschen, sich für die Arbeit anziehen und jeden Tag dieselben Wege zu gehen, ohne darüber nachzudenken, als Routinen auszuführen. Unbewusste Gewohnheiten setzen Ressourcen für unser Gehirn frei, um andere, komplexere Aufgaben zu erledigen, wie das Lösen von Problemen oder die Entscheidungsfindung.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 27. März 2020
AN: #43320
K:
Ü:
Englische Version:

Die Chemie des Lampenfiebers: Eine klassische Kampf-oder-Flucht-Reaktion

Die Chemie des Lampenfiebers: Eine klassische Kampf-oder-Flucht-Reaktion

Hilfe in Berlin, damit Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

Formel Adrenalin ... Lampenfieber - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

 

 

Lampenfieber und Stressreaktion

 

Wer intensives Lampenfieber, Rede- bzw. Auftrittsangst hat, der weiß wie groß das Interesse an Hilfe ist. Doch den meisten Ratschlägen fehlt es an Substanz. Was hilft wirklich?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Lampenfieber, wenn das Reptiliengehirn übernimmt

 

Kampf-oder-Flucht-Reaktion, ja, und? Wer unter massivem Lampenfieber leidet, dem nutzen auch die umfangreichsten Erklärungen nichts, was da im Hintergrund in Psyche und Körper vor sich geht. Sie sind nur so interessant, wie der praktische Nutzen. Auch die mit besten Absichten angebotenen Hinweise, welchen wichtigen Beitrag Ängste für die menschliche Überlebensgeschichte geliefert haben und das Lampenfieber doch eigentlich etwas ganz „Tolles“ ist, lassen sich leichter gemeinsam mit einer Lösung verdauen.

 

 

 

Hilfe!

 

Wer intensives Lampenfieber oder sogar Rede- bzw. Auftrittsangst erlebt hat, der weiß wie groß das Interesse an Hilfe ist. Doch den meisten gut gemeinten Ratschlägen fehlt es an Substanz: „Denk nicht dran, klopf mal hier und klopf mal da, einfach nur atmen, …“. Wenn, dann helfen diese ganz neuen und bisher geheimen Tipps und Tricks meist nur sehr bedingt oder bringen nur kurzfristig etwas Linderung. Und das liegt in der Natur der Sache; all diese Tipps wirken in der Regel nur eingebettet in eine sorgfältig durchdachte und angepasste Vorgehensweise. Sonst perlen sie am, wie das Wasser vom Rücken einer Ente. Gut gemeint, aber … Ein 1-2-3-Geheimnis, das allen und sofort hilft, ist mir noch nicht untergekommen. Das entsprechende Patentrezepte angeboten werden, ist mir allerdings auch nicht entgangen − allein mir fehlt der Glaube!

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Außerdem werden zu oft Coaching und Therapie miteinander verwechselt. Bei etwas Aufregung vor einem Auftritt mag das in Ordnung sein, bei tief verwurzelten Ängsten wohl nicht! Der Gesetzgeber hat hier nicht ohne Grund entsprechende Zulassungen, wie die Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie, vorgesehen.

Die gute Nachricht ist; es gibt tatsächlich bewährte Wege sich von Lampenfieber und sogar Rede- und Auftrittsangst zu lösen. Es bedarf allerdings der Bereitschaft die Ursachen aufzulösen und die Voraussetzungen zu verbessern. Ja, es ist mit Arbeit verbunden, die sich lohnt! Falls Sie daran Interesse haben …

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

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Lampenfieber ...

 

 

%

... quält mich.

%

... hat mich früher gequält und ist heute weg oder viel besser.

%

... ist kein relevantes Thema für mich.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 482)

P.S.

 

Wie haben Sie Lampenfieber erlebt und wie gehen Sie mit dieser Erfahrung um?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2012
Überarbeitung: 20. Juli 2019
AN: #5640
Ü:
K:

Maslowsche Pyramide: Entwickeln sich Menschen Stufe für Stufe?

Maslowsche Pyramide: Entwickeln sich Menschen Stufe für Stufe?

Die einzelnen Ebenen der Bedürfnisse und was sie beinhalten. Wann beginnt die Selbstverwirklichung?

 Bedürfnisse, Persönlichkeitsentwicklung und Maslowsche Pyramide

 

Das bekannteste Model zu menschlichen Bedürfnissen stammt von Abraham Maslow. Hier zur Erinnerung die einzelnen Ebenen der Bedürfnispyramide.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Motive und Bedürfnisse

 

Ich halte mich für jemanden, der Luxus genießen kann, ohne ihn zu benötigen. Wobei schon die Definition von Luxus wohl eine recht persönliche Angelegenheit sein dürfte. Für manche Verlockungen bin ich empfänglicher als für andere. Jeder hat halt seine eigenen Prioritäten bei den Werten.

In jedem von uns schlummern andere Sehnsüchte, beeinflussen andere Motive Wahrnehmung, Denken und Handeln. Das menschliche folgt ganz eigenen Regeln.

Besonders deutlich wurde mir das Thema Bedürfnisse bei einigen der Keynotes von Apple. Da wurde mir oft erst während der Präsentation von Steve Jobs bewusst, das ich unbewusst schlummernde Bedürfnisse befriedigen will. Kurz vorher wusste ich noch gar nicht, dass ich ein neues MacBook Pro oder iPhone brauche. Anschließend galt es dann Ordnung in die geweckten Bedürfnisse, ihre Priorität und Reihenfolge zu bringen.

 

 

 

Und selbst?

 

Was spricht Sie mehr an?

 

Man versehe mich mit Luxus.
Auf alles Notwendige kann ich verzichten.

Oscar Wilde

 

oder

 

Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die gar nichts brauchen.

Sokrates

 

Beide Aussagen geben wenig preis, über das WAS. Von WAS benötigen wir zumindest ein grundlegendes Maß? Welche Bedürfnisse sind von der Sorte HÄTTE-ICH-GERNE und welche von der Sorte DARAUF-WILL-ICH-KEINESFALLS-VERZICHTEN? Wie steht es mit den allgemeinen und den individuellen Bedürfnissen und Motiven von Menschen? Darüber haben sich schon einige Köpfe Gedanken gemacht und versucht Modelle aufzustellen, die das in eine Ordnung bringen, die sich greifen lässt.

 

 

 

 

Bedürfnishierarchie und Bedürfnishierarchien

 

Mittels Bedürfnishierarchie und Bedürfnishierarchien soll das die Hierarchie menschlicher Bedürfnisse erklärt werden. Dazu wurden schon einige Bedürfnisstrukturen beschreiben. Das bekannteste Model stammt von Abraham Maslow. Er unterscheidet zwischen fundamentalen physiologischen Bedürfnissen (Hunger, Schlaf), Sicherheits-Bedürfnissen, sozialen Bedürfnissen (Geselligkeit, Freundschaft), Ich-Bedürfnissen (Anerkennung, Prestige) sowie dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Je nach Auslegung dieses Konzepts wirken sich höherrangige Motive dann aus, wenn vorgelagerte Bedürfnisse weitgehend befriedigt sind. Die oft beschriebenen Stufen vermittelt allerdings durch die Vereinfachung den Eindruck es gäbe einen genauen Übergang und somit schlagartiges Auftauchen von Bedürfnissen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was bewegt uns, lockt uns aus dem Bett und was andere Menschen, wie Partner, Freunde, Gesprächspartner, die diversen Zielgruppe das Publikum bei Reden und Präsentationen?

Die jeweiligen Antworten helfen beim Meistern von vielen Herausforderungen, wie beispielsweise der Publikumsorientierung bei Reden und Präsentationen. In Anlehnung an Maslow gilt es sich auf die Menschen einzustellen, mit denen wir es zu tun haben, ihre wesentlichen Motive zu erkennen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

Die 6 Ebenen

 

Die Maslowsche Bedürfnisspyramide hat  6 Ebenen.

Zur Vereinfachung wird oft von einem Stufensystem gesprochen, bei dem ein Bedürfnis auftaucht, wenn das Bedürfnis der Stufe davor befriedigt ist. Das ist eine sehr vereinfachte Beschreibung, da es in Wirklichkeit keine so klare Trennung gibt. Menschen können parallel auch mehrere Bedürfnisse spüren. Ihr Stellenwert verändert sich. 

 

 

 

1. Fundamentale physiologische Bedürfnisse

 

Sozusagen das Fundament der Bedürfnispyramide bilden die physiologischen Bedürfnisse, wie beispielsweise die Nahrungsaufnahme, Schlaf und Sicherheits-Bedürfnisse. Werden die physiologischen Bedürfnisse nicht befriedigt, fühlenden Menschen sich schlecht. Es handelt sich also um Defizitbedürfnisse.

 

 

 

2. Sicherheitsbedürfnisse

 

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich der Sicherheit.Das Sicherheitsbedürfnis verändert sich im Laufe des Lebens. Auch die Reaktionen beziehungsweise der Umgang mit Unsicherheit und Sicherheit sind sehr unterschiedlich. Manche Menschen vermeiden auf übertriebene Art und Weise Unsicherheiten und unbekanntes in Ihrem Leben, was sie beim persönlichen Wachstum einschränkt. Bei den Sicherheitsbedürfnissen handelt es sich um Defizitbedürfnisse.

 

 

 

3. Soziale Bedürfnisse

 

Soziale Kontakte gehören für Menschen zu den Grundbedürfnissen. Fehlen sie, dann sind Menschen unzufrieden, es handelt sich um Defizitbedürfnisse. Deswegen streben Menschen an, eine soziale Rolle in der Gesellschaft einzunehmen und hat das Thema Liebe sowohl gebend als auch empfangen einen so wichtigen Stellenwert.

 

 

 

4. Ich-Bedürfnissen, Wertschätzung

 

Wertschätzung ist leider keine Selbstverständlichkeit. Ich-Bedürfnisse (Individualbedürfnisse) sind grundlegend für das Bedürfnis nach Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit. Ansehen, Anerkennung und Prestige bedienen diese Bedürfnisse. Ich-Bedürfnisse sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auch die Ich-Bedürfnisse gelten noch als Defizitbedürfnisse, weil ihre Befriedigung zur Zufriedenheit erforderlich ist und zum Glücksempfinden beiträgt.

 

 

 

5. Selbstverwirklichung

 

Das Wachstumsbedürfnis der Selbstverwirklichung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Es drückt sich im Wunsch aus das eigene Potenzial zu erkunden und auszubauen. Selbstverwirklichung ist nicht erforderlich für ein zufriedenes Leben, doch macht sie glücklicher.

 

 

 

6. Transzendenz, Vision

 

Das Wachstumsbedürfnis über sich hinauszuwachsen und Teil etwas wünschenswert Größeren zu sein ist bei manchen Menschen ein mächtiges Bedürfnis. Es scheint, als wenn es vor allem bei jenen vergleichsweise wenigen Menschen eine Rolle spielt, die in Berührung mit den Glücksgefühlen gekommen sind, die dabei auftauchen.

Inspirierende Aussagen

 

Philosophische Aussagen zum Thema Bedürfnisse gibt es eine Menge. Die Richtungen sind vielfältig und oft widersprechend. Wie so oft lohnt sich auch die Auseinandersetzung mit jenen, an denen wir uns reiben können.

 

Das Bedürfnis gilt als die Ursache der Entstehung: In Wahrheit ist es oft nur eine Wirkung des Entstandenen.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

 

Dass das menschliche Dasein eine Art Verirrung sein müsse, geht zur Genüge aus der einfachen Bemerkung hervor, dass der Mensch ein Konkrement von Bedürfnissen ist, deren schwer zu erlangende Befriedigung ihm doch nichts gewährt als einen schmerzlosen Zustand, in welchem er nur noch der Langeweile preisgegeben ist.

Arthur Schopenhauer

 

Der Leib hat so wie der Geist seine Bedürfnisse.

Jean-Jacques Rousseau

 

Denn wenn das Herz ein Bedürfnis hat, so ist es kalt gegen alles, was es nicht befriedigt.

Heinrich von Kleist

 

Je mehr du eines deiner Bedürfnisse befriedigst, umso stärker wird es, und je weniger du es befriedigst, umso weniger macht es sich geltend.

Leo Tolstoi

 

Verminderung der Bedürfnisse sollte wohl das sein, was man der Jugend durchaus einzuschärfen und wozu man sie zu stärken suchen müsste. Je weniger Bedürfnisse, desto glücklicher, ist eine alte, aber sehr bekannte Wahrheit.

Georg Christoph Lichtenberg

 

Alles, was dem Bedürfnis ähnlich ist, hat die Eigentümlichkeit, dass man es viel weniger genießt, wenn man es hat, als es schmerzt, wenn man es entbehrt.

Wilhelm von Humboldt

 

Nur durch Bedürfnisse bin ich eingeschränkt oder einschränkbar.

Novalis

 

Auf dieser Erde ist alles mit Bedürfnis umringt, und wir sehnen uns mit aller Kreatur, davon frei zu werden.

Johann Gottfried von Herder

 

Jedes Bedürfnis, dessen wirkliche Befriedigung versagt ist, nötigt zum Glauben.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen.

Plutarch

 

Der Mensch ist voller Bedürfnisse: Er liebt nur die, welche sie alle befriedigen können.

Blaise Pascal

 

Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.

Voltaire

Video

Wie gelingt Selbstverwirklichung? – So erreichst du ein erfülltes Leben

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  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

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Motive

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Bedürfnispyramide

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. November 2018
Überarbeitung: 28. Juli 2019
Englische Version:
AN: #55428
K: CNB
Ü:

Coaching in Berlin oder online? Wann sich Präsenz lohnt

Coaching in Berlin oder online? Wann sich Präsenz lohnt

Welchen Vorteile bringt eine Anreise nach Berlin mit sich? Es gibt mindestens sieben gute Gründe
Für Coaching oder Training eine Reise nach Berlin machen? - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Coaching in Berlin oder online?

 

Wann sich eine Reise nach Berlin lohnt

 

Für viele Anliegen ist eine Reise nach Berlin weniger erforderlich.

Online-Sitzungen funktionieren oft ausgesprochen gut.

Sie sparen Wege, lassen sich flexibel in den Alltag integrieren und ermöglichen eine konzentrierte Zusammenarbeit unabhängig vom Aufenthaltsort.

Und manchmal bietet Präsenz in Berlin zusätzliche Möglichkeiten.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger:

Was ist grundsätzlich besser – online oder persönlich?

Sondern:

Welcher Rahmen passt zu meinem Anliegen?

 

 

 

Online ist für viele Anliegen eine sehr gute Wahl

 

Online-Sitzungen eignen sich besonders gut für:

  • Coaching und Beratung

  • wichtige Entscheidungen

  • schwierige Gespräche

  • Verhandlungen

  • Executive-Sparring

  • berufliche Entwicklung

  • Präsentationsvorbereitung

  • strategische Fragen

  • persönliche Klärung

  • Arbeit an konkreten Situationen

Wir können sprechen, Unterlagen gemeinsam ansehen, Präsentationen durchgehen, Gesprächssituationen simulieren und konkrete nächste Schritte entwickeln.

Für viele Anliegen ist Online deshalb ein vollwertiger Arbeitsrahmen.

 

 

 

Wann Präsenz in Berlin zusätzliche Vorteile bieten kann

 

Präsenz kann besonders sinnvoll sein, wenn der körperliche und räumliche Aspekt stärker im Mittelpunkt steht.

Zum Beispiel bei:

  • intensiver Präsentationsvorbereitung

  • Bühnenpräsenz

  • Körpersprache

  • Stimme und Auftreten

  • Kameratraining

  • realitätsnahen Auftrittssimulationen

  • längeren Arbeitsblöcken

  • Situationen, in denen gemeinsames Arbeiten im Raum zusätzlichen Wert schafft

Auch dann gilt:

Präsenz ist weniger automatisch besser.

Sie ist dann sinnvoll, wenn sie für das konkrete Ziel einen Unterschied macht.

 

 

 

Präsentationen und Auftritte

 

Gerade bei wichtigen Präsentationen kann Präsenz in Berlin zusätzliche Möglichkeiten bieten.

Wir können beispielsweise:

den gesamten Auftritt durchspielen,

Raumwirkung betrachten,

Körpersprache analysieren,

Bewegung erproben,

Stimme und Präsenz überprüfen,

und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Gleichzeitig lassen sich viele Aspekte der Präsentationsvorbereitung auch online hervorragend bearbeiten.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

 

 

 

Executive-Sparring

 

Auch bei anspruchsvollen Executive-Themen funktioniert Online sehr gut.

Eine strategische Entscheidung.

Eine Verhandlung.

Ein Konflikt.

Eine wichtige Präsentation.

Ein Pitch.

Gerade wenn wenig Zeit zur Verfügung steht, kann Online-Sparring besonders effizient sein.

Präsenz in Berlin kann ergänzend sinnvoll sein, wenn eine intensive Arbeitsphase oder ein besonders realitätsnaher Probelauf geplant ist.

→ EXECUTIVE SPARRING

 

 

 

 

Kameratraining

 

Für Kameratraining hängt der passende Rahmen vom Ziel ab.

Online lässt sich Kamerapräsenz bereits sehr realistisch analysieren.

Blick.

Stimme.

Sprechweise.

Teleprompter.

Bildwirkung.

Bei aufwendigeren Aufnahmesituationen oder intensiver Videoarbeit kann Präsenz zusätzliche Möglichkeiten bieten.

→ Kameratraining 1:1

 

 

 

Rhetorik und persönliche Wirkung

 

Auch Rhetorik, Argumentation und persönliche Wirkung lassen sich online sehr gut entwickeln.

Wenn Raum, Bewegung und körperliche Präsenz besonders wichtig sind, kann ein Präsenztermin sinnvoll sein.

→ Individuelles Rhetoriktraining 1:1

→ Präsenz, Ausstrahlung und persönliche Wirkung

 

 

 

Lohnt sich die Reise für eine einzelne Sitzung?

 

Das hängt davon ab, was du mit dieser Sitzung erreichen möchtest.

Für viele Gesprächs-, Entscheidungs- und Beratungsthemen würde ich eine Reise allein für einen Termin weniger voraussetzen.

Online ist dafür oft die effizientere Wahl.

Wenn es dagegen um einen wichtigen Auftritt, intensive Präsenzarbeit oder einen längeren Arbeitsblock geht, kann eine Reise nach Berlin deutlich mehr Sinn ergeben.

 

 

 

Präsenz sinnvoll bündeln

 

Wenn du für die Zusammenarbeit nach Berlin reist, kann es sinnvoll sein, die gemeinsame Zeit etwas großzügiger zu planen.

Statt einer sehr kurzen Sitzung kann ein längerer Arbeitsblock mehr Nutzen erzeugen.

Zum Beispiel:

  • 90 Minuten.
  • mehrere Stunden.
  • oder eine Kombination aus Analyse, Übung, Probelauf und Auswertung.

So steht der Reiseaufwand in einem besseren Verhältnis zum Nutzen.

 

 

 

Online und Präsenz kombinieren

 

Die Entscheidung muss weniger entweder–oder sein.

Eine sehr praktische Kombination kann zum Beispiel so aussehen:

Online: Klärung, Strategie und Vorbereitung

Berlin: intensiver Probelauf oder Präsenzarbeit

Online: Nachbereitung und Feinschliff

So nutzt du beide Formate dort, wo sie besonders sinnvoll sind.

 

 

 

Was ich meist empfehle

 

Wenn dein Anliegen hauptsächlich aus:

Denken.

Sortieren.

Entscheiden.

Gesprächsvorbereitung.

Verhandlungsstrategie.

oder inhaltlicher Präsentationsarbeit besteht,

ist Online häufig die beste erste Wahl.

Wenn es stark um:

Raumwirkung.

Bühnenpräsenz.

Körpersprache.

Auftritt.

oder einen besonders intensiven realitätsnahen Probelauf geht,

kann Präsenz in Berlin zusätzlichen Wert bieten.

 

 

 

Präsenztermine in Berlin

 

Präsenztermine finden nach Vereinbarung in Berlin statt.

Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Anliegen, der gewünschten Intensität und der Verfügbarkeit ab.

→ Präsenztermin anfragen

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Für viele Anliegen empfehle ich eine Online-Sitzung mit Video.

Sie ermöglicht unmittelbaren persönlichen Kontakt und gleichzeitig maximale Flexibilität.

→ Online-Coaching und Online-Beratung

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Die beste Form der Zusammenarbeit ist weniger die, die am aufwendigsten wirkt.

Sie ist die, die deinem Ziel am meisten dient.

Manchmal ist das ein konzentriertes Gespräch online.

Manchmal ein intensiver Arbeitsblock in Berlin.

Und manchmal die Kombination aus beidem.

Der Rahmen soll die Arbeit unterstützen – weniger umgekehrt.

Für Coaching oder Training eine Reise nach Berlin machen? - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
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  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Gibt es Fragen oder Kommentare, die auch andere Leser interessieren könnten? Na, dann…

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #3426
K: CNB
Ü:

Coaching und Training als berufliche oder geschäftliche Fortbildungskosten?

Coaching steuerlich absetzen?

Coaching, Training und Beratung als Weiterbildung
Karsten Noack Kommunikation

Coaching steuerlich absetzen?

 

Berufliches Coaching, Training und Beratung als Weiterbildung

 

Wer Coaching, Training oder Beratung beruflich nutzt, stellt sich häufig die Frage:

Kann ich die Kosten steuerlich geltend machen?

Das kann grundsätzlich in Betracht kommen. Entscheidend sind unter anderem der konkrete berufliche Zusammenhang, die Art der Leistung und deine persönliche beziehungsweise betriebliche steuerliche Situation.

Eine pauschale Aussage zur steuerlichen Absetzbarkeit wäre deshalb wenig seriös. Zumal ich kein Steuerberater bin!

 

 

 

Wann kann ein beruflicher Zusammenhang bestehen?

 

Ein beruflicher Zusammenhang kann beispielsweise gegeben sein, wenn Coaching, Beratung oder Training der beruflichen Tätigkeit oder Weiterentwicklung dienen.

Das kann Themen betreffen wie:

  • Führung und Kommunikation

  • Präsentationen und öffentliche Auftritte

  • Verhandlungen

  • wichtige berufliche Gespräche

  • berufliche Entscheidungen

  • Konflikte im beruflichen Umfeld

  • persönliche Wirkung im Beruf

  • Vorbereitung auf neue Aufgaben oder Positionen

  • Entwicklung beruflich relevanter Kompetenzen

Entscheidend ist der konkrete Anlass.

 

 

 

Arbeitnehmer, Selbstständige und Unternehmen

 

Je nach beruflicher Situation kommen unterschiedliche steuerliche Einordnungen infrage.

Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kann bei entsprechendem beruflichem Zusammenhang eine Berücksichtigung als beruflich veranlasster Aufwand infrage kommen.

Bei Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen kann eine beruflich beziehungsweise betrieblich veranlasste Leistung gegebenenfalls als betrieblicher Aufwand berücksichtigt werden.

Welche Voraussetzungen dafür in deinem konkreten Fall erfüllt sein müssen, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.

 

 

 

Berufliches oder privates Anliegen?

 

Für die steuerliche Einordnung kann entscheidend sein, ob eine Leistung beruflich oder privat veranlasst ist.

Das lässt sich weniger allein an der Bezeichnung „Coaching“ erkennen.

Entscheidend ist, worum es konkret geht und welchem Zweck die Zusammenarbeit dient.

Eine Vorbereitung auf eine wichtige Vorstandspräsentation hat beispielsweise einen deutlich erkennbaren beruflichen Bezug.

Bei einem überwiegend persönlichen Anliegen kann die steuerliche Beurteilung entsprechend anders ausfallen.

 

 

 

Meine unterschiedlichen Rahmen

 

Auch bei meiner Arbeit unterscheide ich verschiedene Rahmen.

 

PRIVAT 1:1

Für persönliche Anliegen, Klärung und Entwicklung.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Entwicklung, Coaching, Beratung und individuelles Training.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Situationen mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, persönlicher oder öffentlicher Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

 

Corporate- und Inhouse-Formate

Für Unternehmen, Führungskräfte und Teams.

→ Firmentraining und Inhouse-Formate

 

 

 

 

Rechnung

 

Für meine Leistungen erhältst du eine ordnungsgemäße Rechnung.

Wenn dein Unternehmen oder eine andere Organisation Rechnungsempfänger sein soll, teile mir die vollständigen Rechnungsdaten bitte rechtzeitig mit.

Bei beruflichen Leistungen kann eine aussagekräftige Bezeichnung der tatsächlich erbrachten Leistung hilfreich sein.

 

 

 

Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten?

 

Auch das kann sich lohnen zu prüfen.

Wenn die Zusammenarbeit einen deutlichen beruflichen Nutzen hat, kann ein Arbeitgeber bereit sein, die Kosten ganz oder teilweise zu übernehmen.

Das gilt beispielsweise für:

Führungskräfteentwicklung.

Präsentationsvorbereitung.

Kommunikation.

Verhandlungskompetenz.

Vorbereitung auf eine neue Position.

oder andere beruflich relevante Entwicklungsziele.

Sprich das gegebenenfalls vor der Beauftragung mit deinem Arbeitgeber ab.

 

 

 

Im Zweifel vorher klären

 

Wenn die steuerliche Behandlung für deine Entscheidung eine Rolle spielt, kläre sie am besten vor der Beauftragung mit deiner Steuerberatung.

So weißt du bereits vorher, welche Voraussetzungen für deinen konkreten Fall gelten und welche Unterlagen benötigt werden.

Ich leiste selbst keine Steuerberatung und kann deshalb keine Aussage zur steuerlichen Behandlung im individuellen Fall treffen.

 

 

 

Honorare und Konditionen

 

Die aktuellen Honorare und Rahmenbedingungen für PRIVAT, BUSINESS, EXECUTIVE und weitere Formen der Zusammenarbeit findest du hier:

→ Honorare und Konditionen

 

 

Wichtiger Hinweis

 

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Steuer- oder Rechtsberatungdar.

Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen Umständen ab. Verbindliche Auskünfte zu deinem konkreten Fall erhältst du bei einer Steuerberaterin, einem Steuerberater oder einer anderen hierzu befugten Stelle.

Antworten auf häufige Fragen

Kann ich Coaching steuerlich absetzen?

Bei einem hinreichenden beruflichen beziehungsweise betrieblichen Zusammenhang kann eine steuerliche Berücksichtigung grundsätzlich in Betracht kommen. Die konkrete Beurteilung hängt vom Einzelfall ab.

Kann berufliches Coaching als Weiterbildung gelten?

Coaching oder Training kann der Entwicklung beruflich relevanter Kenntnisse und Fähigkeiten dienen. Für die steuerliche Behandlung ist der konkrete berufliche Zusammenhang entscheidend.

Können Selbstständige Coaching als Betriebsausgabe geltend machen?

Bei einer betrieblichen Veranlassung kann eine entsprechende steuerliche Berücksichtigung grundsätzlich infrage kommen. Die konkrete Einordnung sollte mit der Steuerberatung geklärt werden.

Kann mein Arbeitgeber die Kosten übernehmen?

Ja. Bei beruflich relevanten Themen kann der Arbeitgeber Coaching, Beratung oder Training vollständig oder teilweise finanzieren. Die Vereinbarung erfolgt direkt mit dem jeweiligen Arbeitgeber.

Bekomme ich eine Rechnung?

Ja. Für meine Leistungen erhältst du eine Rechnung mit den entsprechenden Rechnungsangaben.

 

 

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

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Hastg du dazu Fragen, die ich als Nichtsteuerberater beantworten darf?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #3234
K:
Ü: