Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Die Möglichkeitsform im Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Konjunktive

Übersicht

 

 

 

 

Konjunktive

 

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und bisweilen sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

 

Beispiele:

  • „Ich würde sagen…“
  • „Ich würde meinen…“
  • „Dürfte ich Sie um Ihre Aufmerksamkeit bitten?“
  • „Könnten Sie sich vorstellen…“

 

 

 

Gründe für den unnötigen Einsatz von Konjunktiven

 

Zu den Gründen für ihren Einsatz gehören Unsicherheiten und der Wunsch sich nicht eindeutig positionieren zu müssen, um sich vermeintlich nicht angreifbar zu machen. Auch kann es am Bestreben liegen möglichst vorsichtig ans Werk zu gehen, um niemanden zu verärgern. Johann Wolfgang von Goethe lässt Baccalaureus in Faust: Der Tragödie zweiter Teil. (Stuttgart, 1832) sagen; „Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.“

 

 

 

Folgen des unnötigen Einsatzes von Konjunktiven

 

Wer zu unbedacht Konjunktive einsetzt, reduziert die eigene Überzeugungskraft. Die Botschaft wird durch solche Weichmacher verwischt und ihr Kraft entzogen. Falls Sie wirklich meinen, was Sie sagen wollen, dann bitte klar und deutlich!

 

 

 

Besser

 

Besser als beispielsweise „Ich würde empfehlen …“ ist „Ich empfehle …“

 

 

 

 

Und selbst? Wirkungsanalyse.

 

Wir haben alle unsere blinden Flecken. Oft sind wir uns nicht bewusst wie wir auf andere Menschen wirken und welche Auswirkungen unserer Handlungen haben. Von Zeit zu Zeit lohnt sich daher eine professionelle Wirkungsanalyse. Lassen Sie sich konstruktives Feedback geben, das Sie voranbringt.

Video

Vorsicht, Konjunktiv! Wie du deine Wirkung nicht versehentlich weichzeichnest

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Unterstützung für überzeugende Reden und Präsentationen

 

Wer etwas zu sagen hat, verdient es, gehört zu werden.

Gute Inhalte entfalten ihre Wirkung dann vollständig, wenn Botschaft, Struktur, Sprache und Präsenz zusammenpassen. Eine überzeugende Rede oder Präsentation braucht Klarheit, innere Ausrichtung und ein gutes Gespür für das Publikum.

Du willst mit deiner Botschaft überzeugen – und zugleich als Persönlichkeit glaubwürdig wirken?

Ich unterstütze dich bei der Vorbereitung deiner Reden, Präsentationen, Vorträge und Auftritte vor Publikum, Kamera oder Gremien. Besonders geeignet ist diese Unterstützung für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, deren Botschaft in einem wichtigen Moment klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.

Dabei verbinde ich Erfahrung aus Kommunikation, Psychologie, Marketing, Rhetorik und Auftrittswirkung.

Es geht um mehr als Technik: Es geht um die stimmige Verbindung von Inhalt, Haltung, Sprache und Präsenz.

Gemeinsam klären wir:

Was ist deine zentrale Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Struktur trägt deinen Inhalt?
Welche Beispiele und Geschichten machen deine Botschaft lebendig?
Wie wirkst du mit Stimme, Körpersprache und Präsenz?
Wie gehst du mit kritischen Fragen, Einwänden oder Auftrittsdruck um?

 

 

 

Wie die Vorbereitung abläuft

 

Zuerst klären wir Anlass, Ziel, Publikum und Botschaft.

Dann entwickeln wir Struktur, Dramaturgie, Formulierungen und geeignete Beispiele. Bei Bedarf arbeiten wir an Storytelling, Folien, Medien und visueller Unterstützung.

Anschließend geht es um Wirkung, Präsenz und Sicherheit im Auftritt: Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen, Umgang mit Fragen und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment klar zu bleiben.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. Dann erlebst du vor dem eigentlichen Auftritt, wie deine Botschaft wirkt, wo sie bereits überzeugt und wo sich Verständlichkeit, Präsenz oder Dramaturgie weiter schärfen lassen.

So gehst du vorbereitet in den Moment, in dem es zählt.

Meine Definition von Glück:

Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.

 

 

 

Welcher Aufwand lohnt sich?

 

Der passende Aufwand richtet sich nach Bedeutung, Ziel und Wirkung deines Auftritts.

Geht es um eine interne Präsentation?
Ein wichtiges Kundengespräch?
Eine Keynote?
Eine Verhandlung?
Einen Medienauftritt?
Eine Rede, die lange in Erinnerung bleiben soll?

Je wichtiger der Anlass, desto mehr lohnt sich sorgfältige Vorbereitung.

Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus, wenn sie deutlich mehr Klarheit, Sicherheit und Wirkung ermöglicht, als der Aufwand zunächst erwarten lässt.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  • Kommunikationspsychologie
  • Sprache und Struktur
  • Storytelling
  • rhetorische Mittel
  • Stimme und Sprechweise
  • Körpersprache und Präsenz
  • Umgang mit Lampenfieber
  • Folien, Medien und visuelle Unterstützung
  • Vorbereitung auf Fragen und Einwände
  • Probelauf mit professionellem Feedback

 

 

 

In Berlin und online

 

Du kannst mit mir in Berlin arbeiten oder online.

Für viele Anliegen sind Videotermine sehr gut geeignet: zur Strukturierung deiner Botschaft, zur Arbeit an Formulierungen, zum Feinschliff deiner Präsentation und zur Vorbereitung auf konkrete Situationen.

Für bestimmte Themen kann ein Termin vor Ort in Berlin besonders sinnvoll sein, zum Beispiel bei Körpersprache, Raumwirkung, Präsenz, Stimme und realitätsnahen Probeläufen.

 

 

 

Lampenfieber und Auftrittsdruck

 

Lampenfieber zeigt häufig, dass etwas bedeutsam ist.

Vor Publikum, vor der Kamera oder in wichtigen Gesprächssituationen kann diese innere Anspannung deutlich spürbar werden. Die Gedanken werden schneller, die Stimme verändert sich, der Körper meldet sich.

Entscheidend ist, wie du mit dieser Energie umgehst.

Mit guter Vorbereitung, innerer Sammlung und klarer Struktur kannst du präsenter bleiben. Du findest leichter zurück zu deiner Botschaft, hältst Kontakt zum Publikum und bewahrst deine Haltung auch in anspruchsvollen Momenten.

So wird aus Auftrittsdruck mehr Selbstführung.

 

 

 

Einladung

 

Wenn du eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen wichtigen Auftritt vorbereitest, unterstütze ich dich gern.

In Berlin und online.

Gemeinsam arbeiten wir daran, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam einen Unterschied machst.

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

 

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Setzen Sie Konjunktive ein und wie reagieren Sie auf Konjunktive bei anderen Rednern?

Hätte, hätte, Fahrradkette

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Glossar

 

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Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 14. Januar 2019
AN: #371

Grenzen der Kommunikation: Souverän bleiben, wenn Worte verdreht werden

Grenzen der Kommunikation

Souverän bleiben, wenn Worte verdreht werden
Barrieren

Grenzen der Kommunikation: Souverän bleiben, wenn Worte verdreht werden

 

Manche Gespräche scheitern an Missverständnissen.
Andere scheitern an Absicht.

Wer diesen Unterschied erkennt, kommuniziert souveräner.

Gute Kommunikation kann viel bewirken. Sie kann Vertrauen schaffen, Orientierung geben, Menschen verbinden und schwierige Situationen in Bewegung bringen.

Gleichzeitig hat Kommunikation Grenzen.

Selbst eine klare Botschaft kann verdreht werden.
Selbst sorgfältige Vorbereitung kann auf unfaire Deutung treffen.
Selbst ein guter Gedanke kann verkürzt, zugespitzt oder gegen dich verwendet werden.

Diese Seite hilft dir, schwierige Kommunikationssituationen früher zu erkennen, deine Botschaft zu schützen und auch unter Druck souverän zu bleiben.

Denn wer verstehen will, braucht Bereitschaft.
Wer verdrehen will, findet Material.

 

Für wen diese Seite gedacht ist

 

Diese Seite ist besonders relevant für Menschen, die wichtige Gespräche führen, Verhandlungen vorbereiten, Führungsverantwortung tragen oder vor Publikum, Kamera beziehungsweise Gremien auftreten.

Sie richtet sich an Menschen, die mit schwierigen Gesprächspartnern umgehen, ihre Botschaft klarer vertreten, in Konflikten ruhig bleiben und ihre Wirkung in anspruchsvollen Situationen verbessern wollen.

Gerade wenn viel auf dem Spiel steht, braucht Kommunikation mehr als gute Worte.

Dann braucht es Klarheit.
Struktur.
Haltung.
Strategie.
Und ein gutes Gespür für den Rahmen.

 

 

 

Wenn Verständigung ausbleibt

 

Es gibt Gespräche, in denen echtes Verstehen möglich ist.

Menschen hören zu.
Sie fragen nach.
Sie prüfen ihre Eindrücke.
Sie lassen sich auf einen Gedanken ein.
Sie suchen gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung.

Solche Gespräche verdienen Einsatz.

Und dann gibt es Situationen, in denen Worte zu Spielfiguren werden.

Aus einer sachlichen Aussage wird ein Angriff.
Aus einer Grenze wird angebliche Härte.
Aus Klarheit wird Arroganz.
Aus einem differenzierten Gedanken wird ein bequemes Zerrbild.

Dann wird Kommunikation zum Machtspiel.

In solchen Momenten hilft es, den Rahmen zu erkennen.

Geht es um Verständigung?
Geht es um Klärung?
Geht es um die Sache?
Oder geht es darum, dich zu verunsichern, deine Botschaft zu schwächen oder vor anderen ungünstig erscheinen zu lassen?

Diese Unterscheidung verändert alles.

 

 

 

Wenn Kommunikation zum Machtspiel wird

 

Manche Kommunikationssituationen sind anspruchsvoll.
Andere sind gezielt manipulativ.

Dieser Unterschied ist wesentlich.

Anspruchsvolle Kommunikation braucht Geduld, Klarheit und gutes Zuhören.
Manipulative Kommunikation nutzt Verwirrung, Unterstellungen, Ablenkung und Druck.

Bei anspruchsvollen Gesprächen lohnt sich mehr Klärung.
Bei unfairen Mustern lohnt sich vor allem mehr Struktur.

Denn dort geht es oft stärker um Wirkung als um Wahrheit.
Stärker um Kontrolle als um Lösung.
Stärker um Eindruck als um Verständigung.

Wer diesen Unterschied erkennt, spart Kraft und trifft bessere Entscheidungen über den passenden Rahmen.

 

 

 

Professionelle Kommunikation beginnt vor dem ersten Wort

 

In meiner Arbeit geht es häufig darum, Botschaften so zu klären, dass sie auch unter Druck tragfähig bleiben.

In wichtigen Gesprächen.
In Verhandlungen.
In Konflikten.
In Präsentationen.
In Führungsrollen.
In öffentlichen Situationen.
Bei Auftritten vor Publikum, Kamera oder Gremien.

Professionelle Kommunikation beginnt vor dem ersten Wort.

Was soll wirklich ankommen?
Wer hört zu?
Welche Interessen wirken im Hintergrund?
Welche Missverständnisse sind wahrscheinlich?
Welche Einwände verdienen Vorbereitung?
Welche Dynamiken könnten die Botschaft verzerren?

Gute Vorbereitung bedeutet, die eigene Botschaft zu klären, wahrscheinliche Einwände vorauszudenken, kritische Dynamiken zu erkennen und passende Formulierungen griffbereit zu haben.

 

 

 

Gute Botschaften brauchen gute Übersetzung

 

Wer eine wichtige Botschaft hat, sollte sie so formulieren, dass sie eine faire Chance bekommt.

Dazu gehören ein klarer Kerngedanke, passende Sprache, gute Struktur, Verständnis für die Zielgruppe, Bewusstsein für mögliche Einwände, Sorgfalt bei Beispielen und ein passender Ton.

Eine gute Botschaft verdient eine gute Form.

Gerade in beruflichen Situationen, in Verhandlungen, Präsentationen, Führungsgesprächen oder öffentlichen Auftritten entscheidet oft die Übersetzung:

Welche Worte erreichen dieses Publikum?
Welche Beispiele schaffen Verbindung?
Welche Begriffe brauchen Erklärung?
Welche Widerstände könnten entstehen?
Welche Missverständnisse lassen sich im Vorfeld reduzieren?

Hier lohnt sich Vorbereitung.

Denn viele Botschaften scheitern weniger am Inhalt als an der Form, in der sie präsentiert werden.

 

 

 

Wahrnehmung ist selten neutral

 

Menschen hören durch Filter.

Durch Erfahrungen.
Durch Vorannahmen.
Durch Sympathie oder Abneigung.
Durch Interessen.
Durch Zugehörigkeiten.
Durch innere Geschichten über sich und andere.

Deshalb hören zwei Menschen denselben Gedanken und verstehen Unterschiedliches.

Ein Mensch hört eine Einladung.
Ein anderer hört Kritik.
Ein Mensch hört Klarheit.
Ein anderer hört Angriff.
Ein Mensch hört Verantwortung.
Ein anderer hört Kontrolle.

Das macht Kommunikation anspruchsvoll.

Wer kommuniziert, sollte diese Filter ernst nehmen. Denn Wirkung entsteht immer im Zusammenspiel von Botschaft, Sender, Empfänger und Situation.

 

 

 

Unterschiedliche Ziele der Kommunikation

 

Kommunikation hat verschiedene Aufgaben.

Manchmal geht es um Verständigung. Dann stehen Zuhören, Fragen und gemeinsames Denken im Vordergrund.

Manchmal geht es um Klärung. Dann braucht es Struktur, Präzision und den Mut, Wesentliches auszusprechen.

Manchmal geht es um Wirkung. Dann zählt, was beim Publikum ankommt und welche Haltung sichtbar wird.

Manchmal geht es um Abgrenzung. Dann ist Klarheit wichtiger als Zustimmung.

Manchmal geht es um den passenden Rahmen. Dann kann ein Gespräch verlagert, vertagt, schriftlich festgehalten oder beendet werden.

Diese Unterscheidung schützt vor einer häufigen Falle:

Menschen versuchen Verständigung herzustellen, während das Gegenüber längst auf Wirkung, Dominanz oder Verunsicherung spielt.

Wer das erkennt, kommuniziert souveräner.

 

 

 

Woran du erkennst, dass ein Gespräch kippt

 

Ein Gespräch kippt oft schrittweise.

Zunächst wirkt alles sachlich.
Dann verschiebt sich die Dynamik.

Typische Hinweise sind:

Das Thema wird ständig gewechselt.
Deine Aussagen werden verkürzt wiedergegeben.
Nebensätze werden größer gemacht als der eigentliche Punkt.
Du sollst dich immer weiter rechtfertigen.
Fragen wirken wie Vorwürfe.
Es werden Motive unterstellt.
Deine Klarstellungen werden erneut verdreht.
Der Ton wirkt freundlich, die Wirkung zugleich abwertend.
Es geht zunehmend um Eindruck statt um Inhalt.
Das Publikum wird wichtiger als die Sache.

Dann lohnt sich ein innerer Schritt zurück.

Was geschieht hier gerade?
Dient dieses Gespräch der Klärung?
Oder entsteht gerade eine Bühne für ein anderes Spiel?

Diese Fragen helfen, den Rahmen wieder zu sehen.

 

 

 

Typische Muster unfairer Kommunikation

 

Unfaire Kommunikation zeigt sich oft in wiederkehrenden Mustern.

Ein Gedanke wird absichtlich verkürzt.
Ein Nebensatz wird zum Hauptthema gemacht.
Eine Formulierung wird aus dem Zusammenhang gerissen.
Der Gesprächsgegenstand wird ständig verschoben.
Es werden Motive unterstellt.
Fragen funktionieren wie Vorwürfe.
Details verdecken die Hauptbotschaft.
Empörung ersetzt Klärung.
Wirkung ersetzt Verständigung.

Dann entsteht ein Gespräch, das äußerlich wie Austausch aussieht und innerlich einem Wettkampf ähnelt.

In solchen Situationen bringt endloses Erklären selten Klarheit. Mehr Worte schaffen dann zusätzliche Angriffsfläche.

 

 

 

Erste Hilfe, wenn ein Gespräch kippt

 

Wenn ein Gespräch kippt, hilft eine einfache innere Struktur.

Innehalten.
Kernbotschaft erinnern.
Tatsache und Deutung trennen.
Auf den Punkt zurückführen.
Den Rahmen benennen.
Bei Bedarf das Gespräch verlagern.

Das klingt schlicht.
In angespannten Situationen ist genau diese Schlichtheit wertvoll.

 

 

 

Was dann sinnvoll ist

 

1. Kernbotschaft halten

 

Was ist dein zentraler Gedanke?

Formuliere ihn kurz.
Wiederhole ihn ruhig.
Bleibe beim Wesentlichen.

 

 

2. Tatsache und Deutung trennen

 

Viele Konflikte entstehen durch vermischte Ebenen.

Eine Aussage ist eine Aussage.
Eine Interpretation ist eine Interpretation.
Eine Unterstellung ist eine Unterstellung.

Hilfreiche Formulierungen sind:

„Das ist eine Deutung. Mein Punkt ist folgender.“

„Lassen Sie uns zwischen Aussage und Interpretation unterscheiden.“

„Ich komme gern zur Sachfrage zurück.“

 

 

3. Den Rahmen benennen

 

Manchmal braucht es einen Gedanken über das Gespräch selbst.

Zum Beispiel:

„Ich habe den Eindruck, wir entfernen uns vom eigentlichen Thema.“

„Für eine sinnvolle Klärung brauchen wir einen gemeinsamen Bezugspunkt.“

„Ich beantworte gern die Frage, wenn sie sich auf den konkreten Sachverhalt bezieht.“

 

 

4. Auf den Punkt zurückführen

 

Unfaire Kommunikation lebt oft von Ablenkung.

Darum ist Rückführung so wirkungsvoll.

„Der entscheidende Punkt ist …“

„Meine zentrale Aussage lautet …“

„Darauf möchte ich den Fokus legen …“

 

 

5. Das Publikum mitdenken

 

In manchen Situationen ist dein direktes Gegenüber kaum erreichbar.

Dann kommunizierst du vor allem für die Menschen, die zuhören.

Das gilt in Meetings.
In Verhandlungen.
In öffentlichen Diskussionen.
In Gremien.
In Konflikten mit mehreren Beteiligten.

Dann zählt, ob du ruhig, klar und glaubwürdig bleibst.

 

 

6. Den Rahmen wechseln

 

Manche Gespräche brauchen einen anderen Rahmen.

Einen kleineren Kreis.
Eine schriftliche Zusammenfassung.
Eine Moderation.
Eine klare Agenda.
Eine spätere Fortsetzung.
Eine bewusste Beendigung.

Das ist kommunikative Klugheit.

 

 

 

Wenn das Publikum wichtiger wird als das Gegenüber

 

In manchen Situationen ist dein Gegenüber kaum erreichbar.

Dann besteht die Aufgabe darin, die eigene Botschaft für die Zuhörenden klar zu halten.

Das gilt besonders für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, die öffentlich sichtbar sind.

Dann geht es weniger darum, das Gegenüber zu überzeugen.

Es geht darum, Haltung zu zeigen.
Es geht darum, ruhig zu bleiben.
Es geht darum, den roten Faden zu halten.
Es geht darum, deine Botschaft vor Verzerrung zu schützen.

Ein klarer Gedanke kann dann mehr bewirken als lange Erklärungen.

Zum Beispiel:

„Ich komme gern zum eigentlichen Punkt zurück.“

„Meine Aussage war eine andere. Ich formuliere sie noch einmal präzise.“

„Das ist eine Interpretation. Mein Anliegen ist folgendes.“

„Ich beantworte gern die Sachfrage.“

„Lassen Sie uns zwischen Vermutung und belegbarer Aussage unterscheiden.“

Solche Formulierungen schützen den Rahmen.

 

 

 

Die Kunst, sich weniger verstricken zu lassen

 

Unfaire Kommunikation lebt oft davon, dass Menschen sich verstricken.

Sie rechtfertigen sich.
Sie erklären immer weiter.
Sie reagieren auf jede Spitze.
Sie verlieren den eigenen roten Faden.
Sie versuchen, jede Verdrehung vollständig zu korrigieren.

Das ist menschlich verständlich.

Souveräner wird es, wenn du innerlich sortierst:

Was ist der Kern meiner Botschaft?
Welche Reaktion verdient eine Antwort?
Welche Provokation darf vorbeiziehen?
Welche Grenze braucht Klarheit?
Welche Wirkung soll beim Publikum entstehen?

So entsteht kommunikative Selbstführung.

Du reagierst weniger aus Druck.
Du antwortest aus Haltung.

 

 

 

Gute Kommunikation braucht Haltung und Strategie

 

Wer fair kommuniziert, sucht Verständigung.

Wer unfair kommuniziert, sucht Wirkung.

Genau deshalb braucht es in schwierigen Situationen mehr als gute Worte.

Es braucht Haltung.
Strategie.
Innere Ruhe.
Klare Sprache.
Und die Fähigkeit, den Rahmen bewusst zu wählen.

Gute Kommunikation beginnt mit Klarheit.

Professionelle Kommunikation erkennt außerdem, wann Klarheit allein den Rahmen verändern sollte.

 

 

 

Vorbereitung schützt deine Botschaft

 

Wer sich und seine Botschaft überzeugend präsentieren will, sollte systematisch vorgehen.

Dazu gehört:

  • den eigenen Kern klar formulieren,
  • die Zielgruppe verstehen,
  • mögliche Einwände prüfen,
  • unfaire Deutungen vorhersehen,
  • prägnante Antworten vorbereiten,
  • persönliche Druckpunkte erkennen,
  • den Gesprächsrahmen bewusst wählen,
  • die eigene Wirkung reflektieren.

Gerade bei wichtigen Gesprächen, Präsentationen, Verhandlungen und öffentlichen Auftritten lohnt sich diese Vorbereitung.

Denn Klarheit entsteht selten zufällig.

Sie entsteht durch gutes Denken, passende Sprache und innere Ausrichtung.

 

 

 

Grenzen erkennen ist Stärke

 

Manche Menschen glauben, gute Kommunikation müsse jedes Gespräch retten.

Das klingt sympathisch.

In der Praxis führt es oft zu Erschöpfung.

Kommunikation braucht auf beiden Seiten ein Mindestmaß an Bereitschaft:

  • Bereitschaft zum Zuhören.
  • Bereitschaft zur Fairness.
  • Bereitschaft zur Genauigkeit.
  • Bereitschaft zur gemeinsamen Sache.

Wenn diese Bereitschaft fehlt, verändert sich die Aufgabe.

Dann geht es um Orientierung.
Um Schutz der eigenen Botschaft.
Um klare Grenzen.
Um einen passenden Rahmen.
Um die Entscheidung, welche Gespräche sich lohnen und welche Form der Kommunikation angemessen ist.

Das ist professionelle Klugheit.

 

 

 

Wobei ich dich unterstützen kann

 

Ich unterstütze Menschen dabei, anspruchsvolle Kommunikationssituationen strategisch vorzubereiten: klar im Denken, präzise in der Sprache, souverän in der Wirkung.

Dabei kann es zum Beispiel um folgende Themen gehen:

Wichtige Gespräche vorbereiten.
Verhandlungen strukturieren.
Kernbotschaften präzise formulieren.
Auf Einwände souverän reagieren.
Unfaire Kommunikation erkennen.
Die eigene Wirkung verbessern.
In Konflikten den roten Faden behalten.
Präsentationen und öffentliche Auftritte vorbereiten.
Mit schwierigen Gesprächspartnern professionell umgehen.
Unter Druck ruhig und klar bleiben.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was willst du bewirken, und welche Kommunikation unterstützt dieses Ziel?

 

 

 

Unterstützung in Berlin und online

 

Wenn es auf jedes Wort ankommt, lohnt sich gute Vorbereitung.

Das gilt für berufliche Gespräche.
Für Verhandlungen.
Für Präsentationen.
Für Konflikte.
Für Medienauftritte.
Für Führungsaufgaben.
Für Situationen, in denen deine Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.

Ich begleite dich dabei, deine Gedanken zu sortieren, deine Botschaft zu schärfen und dich auf anspruchsvolle Kommunikationssituationen vorzubereiten.

In Berlin und online.

 

 

 

Fazit

 

Kommunikation hat große Kraft.

Sie kann verbinden.
Sie kann klären.
Sie kann bewegen.
Sie kann Orientierung schaffen.

Und Kommunikation hat Grenzen.

Vor allem dort, wo Fairness, Zuhören und echtes Interesse fehlen.

Dann geht es darum, die Situation richtig einzuschätzen, die eigene Botschaft zu schützen und souverän zu bleiben.

Wer sich gut vorbereitet, erhöht die Chance, verstanden zu werden.

Wer die Grenzen der Kommunikation erkennt, bleibt auch dann handlungsfähig, wenn andere unfair spielen.

Der entscheidende Punkt ist:

Du darfst deine Botschaft klären.
Du darfst deinen Rahmen wählen.
Du darfst mit Haltung kommunizieren.

 

 

 

 

Einladung

 

Wenn ein wichtiges Gespräch, eine Verhandlung oder eine öffentliche Situation bevorsteht, unterstütze ich dich dabei, deine Botschaft zu klären, mögliche Dynamiken vorauszudenken und souverän aufzutreten.

Gemeinsam klären wir, worum es wirklich geht, welche Botschaft ankommen soll und wie du glaubwürdig, ruhig und wirksam auftrittst.

In Berlin und online.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen dir zum Thema? Wie weit geht deine Vorbereitung und Bereitschaft dich für deine Botschaft einzusetzen?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Missverständnis?

Ein Missverständnis liegt vor, wenn ein Kommunikationsvorgang misslingt, weil das, was die Sprechenden auszudrücken beabsichtigen, von dem abweicht, was die Hörenden glauben, dass ausgedrückt worden ist.

Was sind die Auswirkungen von Missverständnissen?

Missverständnisse können große Auswirkungen auf unsere persönlichen und beruflichen Beziehungen haben. In unserem persönlichen Leben können Missverständnisse zu Verbitterung, angespannten Beziehungen zu unseren Angehörigen oder sogar zu extremen Situationen wie Scheidungen und Trennungen führen. Auf der Basis von Missverständnissen werden Entscheidungen aufgrund falscher Annahmen getroffen.

Warum missverstehen sich Menschen?

Menschen missverstehen sich, weil wir uns nicht immer klar ausdrücken. Wir merken es vielleicht nicht, aber manchmal können unsere Worte unterschiedlich interpretiert werden. Das kann zu Missverständnissen und Konflikten führen. Ein weiterer Grund, warum wir missverstanden werden, ist, dass Gesprächspartner nicht hellsehen können, nicht wissen, was wir fühlen.

Was sind die häufigen Fehler in Gesprächen?

Es gibt viele häufige Fehler, die in Gesprächen auftreten können. Hier sind einige der häufigsten:

 

1. Nicht zuhören

 

Ein häufiger Fehler in Gesprächen ist, dass Menschen nicht wirklich zuhören, sondern stattdessen darauf warten, dass sie sprechen können. Dies kann dazu führen, dass wichtige Informationen verpasst werden oder dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht gehört oder verstanden zu werden.
Unterbrechen: Das Unterbrechen des Gesprächspartners ist ein weiterer häufiger Fehler, der dazu führen kann, dass wichtige Informationen verloren gehen und der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht respektiert zu werden.

 

 

 

2. Hellsehen und Annahmen treffen

 

Oft treffen Menschen Annahmen über den Gesprächspartner oder die Situation, bevor sie vollständig verstanden haben, was der Gesprächspartner sagt. Dies kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.

 

 

 

3. Nonverbale Signale übersehen

 

Nicht auf nonverbale Signale achten: Nonverbale Signale wie Körpersprache, Augenkontakt und Tonfall können oft wichtige Informationen über die Gefühle und Bedürfnisse des Gesprächspartners vermitteln. Wenn diese Signale ignoriert werden, kann dies dazu führen, dass der Gesprächspartner das Gefühl hat, nicht verstanden oder respektiert zu werden.

 

 

 

4. Falsch kommunizieren

 

Es ist wichtig, sich klar und präzise auszudrücken, um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn eine Person nicht in der Lage ist, ihre Gedanken oder Bedürfnisse klar auszudrücken, kann dies zu Frustration und Missverständnissen führen.

 

 

 

5. Destruktive Kommunikation, wie Kritik oder Angriffe

 

Kritik oder Angriffe können dazu führen, dass Gesprächspartner sich defensiv fühlen und das Gespräch abbrechen, direkt oder zumindest mental. Es ist wichtig, Feedback auf eine konstruktive und respektvolle Weise zu geben, um eine offene und positive Diskussion zu fördern.

Frage mich ruhig persönlich

 

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Wer will, versteht uns falsch. - Karsten Noack

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. März 2020
Überarbeitung: 31. März 2020
AN: #345
K: CNC
Ü:

Welcher Konfliktstil ist wann empfehlenswert?

Welcher Konfliktstil ist wann empfehlenswert?

Konfliktstile für gute Konfliktstrategien. (Keinerlei Rechtsberatung, falls jemand auf solch absurde Idee kommt.)
Konfliktstile

Unterschiedliche Konfliktstile

 

Manche Menschen orientieren sich bei Konflikten darauf, ihre eigene Position durchzusetzen. Bei ihnen dominiert die Zielorientierung. Anderen ist die Harmonie am wichtigsten, die Beziehungsorientierung dominiert. Welcher Konfliktstil ist am besten?

Überblick

 

 

 

 

Konflikte

 

Klebt der Bauer an der Mauer, war der Stier ein bisschen sauer.

 

Menschen neigen individuell zu bestimmten Stilen bei Konflikten. Dieser Stil kann je nach Kontext unterschiedlich ausfallen, ist bei manchen Menschen allerdings recht konsistent. Da jedoch auch Konflikte recht unterschiedlich sein können, ist ein angepasstes Verhalten sinnvoll.

 

 

 

Ziel- oder Beziehungsorientierung?

 

Manche Menschen orientieren sich bei Konflikten darauf, ihre eigene Position durchzusetzen. Bei ihnen dominiert die Zielorientierung. Anderen ist die Harmonie am wichtigsten, die Beziehungsorientierung dominiert.

 

 

 

Konfliktstile

 

Bei einer Matrix mit den beiden Orientierungsrichtungen lassen sich vier Konfliktstile unterscheiden. Die Unterteilung ist vereinfacht, in der Praxis gibt es fließende Übergänge.

 

 

1. Durchsetzen: Einfordern und vorgeben

 

Die Durchsetzung eigener Interessen hat Vorrang vor denen anderer Konfliktparteien.

 

 

 

2. Aufgeben: Geschehen lassen

 

Auseinandersetzungen werden bewusst vermieden. Eigene Ziele werden nicht vertreten. Auch wird nicht der Kontakt, die Beziehung, zur Konfliktpartei gesucht.

 

 

 

3. Beschwichtigen: Mitmachen

 

Harmoniebestreben stellt die Beziehung zur Konfliktpartei in den Vordergrund. Der Wunsch Konflikte zu vermeiden führt zur Bereitschaft zu Zugeständnissen oder sogar den Verzicht auf eigene Interessen.

 

 

 

4. Problemlösung: Gemeinsame Suche einer Lösung

 

Kooperativ wird nach einer Lösung gesucht. Sowohl Ziel als auch Beziehung werden bei der Lösungsfindung berücksichtigt. Annehmbare Kompromisse sind willkommen. Es wird auch vom lösungsorientierten Konfliktstil gesprochen.

 

 

Förderliche Strategien

 

  1. Realistische Ziele
  2. Respektvoller Umgang mit Konfliktpartnern
  3. Verzicht auf Machtkämpfe
  4. Gemeinsame Interessen erkunden
  5. Alternativen
  6. Gegenpositionen einnehmen, Perspektiven erkunden
  7. Struktur ins Gespräch bringen
  8. Konsequenzen im Auge behalten
  9. Vorbereitung gegebenenfalls mit Unterstützung
  10. Beharrlichkeit bei den Zielen bei Flexibilität hinsichtlich des Wegs
  11. Gemeinsame Kriterien für eine Einigung finden

 

 

 

Fazit

 

Der lösungsorientierte Konfliktstil ist in vielen Fällen am empfehlenswertesten, jedoch nicht in allen. Flexibilität, auch bei der Wahl des Konfliktstils, wirkt mindernd auf Konflikte, manchmal lassen sich Konflikte auf diese Weise sogar vermeiden.

P.S.

 

Auf welchen kommunikativen Konfliktstil setzen Sie?

Antworten auf häufige Fragen

Welche Konfliktstile sind am häufigsten?

Die folgenden Konfliktstile sind am häufigsten:

  • Kooperativ
    Kooperativ wird nach Lösungen gesucht.
  • Konkurrierend
    Eigene Bedürfnisse werden über die anderer Menschen gestellt.
  • Vermeidend
    Konflikte werden vermeiden, indem sie ignoriert werden.
  • Kompromissbereit
    Eine Lösung soll gefunden werden, bei der alle Beteiligten Zugeständnisse machen.
  • Konfrontierend
    Direkt und offen wird über Konflikte gesprochen.

Was ist ein Konflikt?

Ein Konflikt ist eine Situation, in der zwei oder mehr Parteien unterschiedliche Bedürfnisse, Ziele, Überzeugungen oder Interessen haben und sich deswegen nicht einig sind. Konflikte können zu Spannungen, Streitigkeiten und Missverständnissen führen, es kann jedoch auch eine Chance sein, um Probleme zu lösen und Beziehungen zu verbessern.

Welche Chancen sind mit Konflikten verbunden?

Konflikte bieten unter anderem folgende Chancen:

  • Verbesserung der Kommunikation
  • Klärung von Unstimmigkeiten
  • Stärkung von Beziehungen durch gemeinsame Problemlösung
  • Gelegenheit für persönliches und berufliches Wachstum
  • Erhöhung von Verständnis und Akzeptanz gegenüber verschiedenen Perspektiven.

Was kann Konflikte auslösen?

Konflikte können durch folgende Faktoren ausgelöst werden:

  • Unterschiedliche Meinungen, Werte und Überzeugungen
  • Konkurrierende Interessen und Ziele
  • Mangel an Informationen und Kommunikation
  • Missverständnisse und Fehlinterpretationen
  • Ressourcenknappheit
  • Machtungleichgewicht
  • Veränderungen und Übergänge
  • Vorurteile und Diskriminierung

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Konfliktstile

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #2326
K:
Ü:

Manipulation durch Abklenkungsmanöver Red Herring – Roter Hering. Der rhetorische Trick stinkt!

Manipulation durch Abklenkungsmanöver Red Herring - Roter Hering. Der rhetorische Trick stinkt!

Wie Sie das Ablenkungsmanöver erkennen und managen
Red Herring - Roter Hering

Ablenkungsmanöver

 

Um sich unangenehmer Themen zu entledigen, gibt es mehr oder weniger wirksame Methoden. Ein bei Manipulatoren sehr beliebtes Ablenkungsmanöver bedient sich eines Roten Herings. Ein Roter Hering — engl. Red Herring — steht für etwas, dass auf eine falsche Fährte lockt, es handelt sich also um ein Ablenkungsmanöver. Gut, dafür eine Nase haben, um sich in Gesprächen und Diskussionen nicht ablenken zu lassen.

 

 

 

Überblick

 

Video

Manipulation durch den Red Herring - Roter Hering. Der Trick stinkt!

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Red Herring bzw. Roter Hering

 

Ein Roter Hering (engl. Red Herring) steht für etwas, das auf eine falsche Fährte locken soll. Die Bezeichnung hat einen Hintergrund:

Heringe werden gepökelt und geräuchert, um sie haltbarer zu machen. Dadurch nehmen sie eine rötliche Färbung an. Mit der Zeit entwickeln diese Kadaver einen starken Geruch. Der kann nicht nur Spürhunde bei der Verfolgung ablenken und die Spur verwischen.

Insbesondere im Kriminalroman ist der Rote Hering eine beliebte Technik, um die Leser vom eigentlichen Täter abzulenken und so eine Weile die Spannung zu steigern. Neben dem Cliffhanger ist der Red Hering die wichtigste Technik zum Aufbau eines Spannungsbogens in Thrillern.

Im 17. Jahrhundert sollen flüchtige Kriminelle tatsächlich geräucherte Heringe ausgelegt haben, um durch den Geruch die Spürhunde abzulenken und auf diese Weise die eigene Fährte zu verwischen.

 

 

 

Der rote Hering in der Rhetorik

 

Entsprechend dem historischen Einsatzbeispiel wird auch eine rhetorische Technik als Red Herring beziehungsweise Roter Hering oder Nebelkerze genannt. In der Rhetorik handelt es sich beim Red Herring um eine Sonderform des Arguments ignoratio elenchi. Bei einer ignoratio elenchi kann das unsachliche Argument auch auf einem logischen Fehlschluss des Argumentierenden basieren. Mit dem Einsatz eines Red Herring wird das unsachliche Argument hingegen absichtlich verwendet, damit das Publikum dadurch auf die falsche Fährte geführt wird.

 

 

 

Was tun, wenn Sie einen roten Hering riechen?

 

Sie ahnen ein Ablenkungsmanöver? Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Der vorbereitete und aufmerksame Zuhörer fällt nicht auf den faulen Zauber hinein, sondern nennt den Manipulationsversuch beim Namen oder wählt eine andere geeignete rhetorische Maßnahme. Gerade in heftigen Debatten ist der Einsatz fieser Methoden sehr häufig. Auf jeden Fall wissen Sie, dass es sich lohnt sehr aufmerksam zu bleiben.

 

 

 

MacGuffin und Red Hering in Hollywood

 

Der Begriff Red Herring wird mitunter mit dem Begriff MacGuffin verwechselt.

Mit dem von Alfred Hitchcock geprägten Begriff MacGuffin werden Gegenstände oder Personen bezeichnet, die sich zwar als unwesentlich für die Handlung selbst erweisen, sie jedoch trotzdem vortreiben. Das ist auch der wesentliche Unterschied, denn ein Red Herring führt den Zuschauer von der Handlung weg, also genau in die andere Richtung.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein "Roter Hering"?

Ein „Roter Hering“ ist ein Ausdruck, der verwendet wird, um eine Ablenkung oder Irreführung zu beschreiben. Es bezieht sich auf eine Taktik, bei der jemand absichtlich falsche oder irrelevante Informationen gibt, um das Gespräch von einem relevanten Thema abzulenken oder zu verwirren.

Der Begriff hat seinen Ursprung im Fischfang, wo ein geräucherter Hering oft verwendet wurde, um die Aufmerksamkeit von Jagdhunden von einer Spur abzulenken, die sie verfolgten. Der geräucherte Hering warf einen starken Geruch, der die Hunde dazu brachte, ihre Verfolgung aufzugeben und stattdessen dem Geruch der Heringe zu folgen.

In der Kommunikation wird ein „Roter Hering“ oft verwendet, um eine Diskussion zu verzerren oder die Aufmerksamkeit von einem wichtigen Thema abzulenken. Zum Beispiel kann eine Person in einer politischen Debatte absichtlich falsche Informationen über einen Kandidaten verbreiten, um die Diskussion von wichtigeren Fragen abzulenken. Oder eine Person kann eine Diskussion über eine bestimmte politische Maßnahme durch einen persönlichen Angriff ablenken.

Was ist ein Mac-Guffin?

Ein „MacGuffin“ ist ein Begriff aus dem Bereich Film und Literatur und bezeichnet ein Objekt oder eine Handlung, die die Charaktere motiviert und die Handlung vorantreibt, aber an sich keine tiefere Bedeutung hat.

Der Begriff wurde von dem Regisseur und Produzenten Alfred Hitchcock geprägt und bezieht sich auf ein Element in einem Film, das für die Handlung wichtig ist, aber für sich genommen keine große Bedeutung hat. Ein MacGuffin kann ein Objekt wie ein Schatz, ein geheimes Dokument oder eine Waffe sein, oder es kann eine abstraktere Idee sein, wie zum Beispiel das Streben nach Macht oder Rache.

Der Zweck des MacGuffins besteht darin, die Handlung voranzutreiben und die Charaktere zu motivieren, ohne dass es darauf ankommt, was genau das Objekt oder die Idee ist. Der Fokus liegt stattdessen auf den Charakteren und ihren Handlungen, während der MacGuffin nur ein Mittel zum Zweck ist, um die Handlung in Gang zu bringen.

Beispiele für MacGuffins in der Filmgeschichte sind zum Beispiel der „Rosebud“ aus dem Film „Citizen Kane“, die „Arc of the Covenant“ aus „Indiana Jones und der Jäger des verlorenen Schatzes“ oder der „One Ring“ aus der „Herr der Ringe“-Trilogie.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

P.S.

 

Erkennen Sie Rote Heringe?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel

Rhetorische Fragen in Gesprächen, Reden und Präsentationen

In diesem Artikel geht es darum ein beliebtes rhetorisches Stilmittel zu entstauben und seinen Einsatz zu überdenken. So werden Reden und Präsentationen bereichert.

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 25. Juli 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #67642
K: CNB
Ü:

8 häufige Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

Professionell verhandeln
Verhandlungsfehler

8 häufige Verhandlungsfehler

 

In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Verhandeln ist ein Handwerk

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das auf im Laufe der Zeit erworbenen Fähigkeiten basiert. Dabei gibt einige Fehler, die Sie vermeiden können, egal wie erfahren Sie sind.

 

 

 

8 häufige Verhandlungsfehler

 

Hier sind einige häufige Fehler, die sowohl von Neulingen als auch von erfahrenen Verhandlungsführern gemacht werden.

 

 

 

1. Verhandlungspartner als Gegner behandeln

 

Anstatt ein gemeinsames Interesse in den Fokus zu setzen, werden Verhandlungspartner oft als Gegner betrachtet. Entsprechend gibt es Gewinner und Verlierer, mit entsprechenden Fronten. So eine Sicht hat einschränkende Folgen auf Wahrnehmung, Denken und Handeln.

 

Mehr:

 

 

 

2. Sie hören nicht gut zu

 

Das Ziel im Auge zu behalten ist gut, Tunnelblick weniger. Verhandlungsführer sind oft so sehr darauf konzentriert, ihren Standpunkt darzulegen und das Geschäft abzuschließen, dass sie vergessen, zuzuhören. Dadurch entfremdet Sie sich von der Person, die Sie überzeugen wollen. Die fühlt sich überrollt und alles andere als wertgeschätzt.

Seien Sie vorbereitet und stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Publikum gut kennen. Stellen Sie Fragen, um herauszufinden, woher sie kommen und was für sie wichtig ist. Ganz gleich, wie gut Ihre Präsentation ist, wenn Ihre Zuhörer das Gefühl haben, dass sie nicht gehört werden, werden Sie wahrscheinlich auf taube Ohren stoßen.

 

Anregungen:

 

 

 

3. Sie reden zu viel

 

Ob Sie sich nun gerne selbst reden hören oder meinen Ihre Botschaft würde es erfordern detailliert erläutert zu werden; übertreiben Sie es nicht.

Waren Sie schon einmal in einer Situation, in der jemand erfolgreich kommuniziert hat und dann so lange geredet hat, dass Sie vergessen haben, worum es ursprünglich ging? Über das Ziel hinausgeschossen, schade! Machen Sie diesen Fehler nicht. Legen Sie stattdessen Ihren Standpunkt klar und deutlich dar. Geben Sie der anderen Partei Gelegenheiten, Fragen zu stellen. Beantworten Sie diese Fragen so prägnant wie möglich, fassen Sie sich kurz. Pflegen Sie den Dialog.

 

 

 

4. Sie legen nicht fest, was sie wollen

 

Bevor Sie in eine Verhandlung einsteigen, solltest du genau festlegen, was Sie von der anderen Partei wollen. Worum geht es im Kern, was ist wesentlich, was wäre nett?

Legen Sie fest, welches Ergebnis Sie sich im Idealfall erhoffen und welche Mindestbedingungen für Sie akzeptabel sind. Verwenden Sie diese Eckpunkte als Orientierung, um sicherzustellen, dass Sie nicht durch Emotionen oder Manipulationen aus dem Konzept gebracht werden.

Streben Sie an, dass Sie bekommen, was Sie wollen, doch erwarten Sie es nicht. Bleiben Sie beweglich. Bereiten Sie schon im Vorfeld alternative Lösungen vor. Bleiben Sie offen für alternative Wege, die möglicherweise sogar noch besser sind.

 

 

 

5. Es fehlt an Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen auszustrahlen bedeutet, dass Sie Zeit in die Vorbereitung investieren und in der Lage sind, zu zeigen, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Das bedeutet nicht, dass Sie laut oder aufdringlich sein müssen. Pflegen Sie Ihr Wissen, bereiten Sie sich vor, und verhalten Sie sich dann entsprechend. Anstatt nur so auszusehen, als hätten Sie Selbstvertrauen, sorgen Sie dafür, dass es berechtigterweise vorhanden ist und Ihnen das Rückgrat stärkt.

 

 

 

6. Die Bedeutung der Körpersprache wird unterschätzt

 

Der nonverbale Teil der Kommunikation findet weitgehend unbewusst statt. Das gilt für Sie ebenso wie für Gesprächspartner. Wir geben eine Menge über uns und unser Innenleben über diesen Weg preis. Das gibt uns einerseits Hinweise über die möglicherweise unausgesprochene Haltung anderer Menschen, andererseits besteht die Gefahr, dass wir selbst inkongruente Hinweise ausstrahlen, die unseren Absichten entgegenstehen. Besonders ärgerlich ist, wenn Gewohnheiten unnötig Zweifel säen oder zu Missverständnissen führen.

 

Weitere Informationen:

 

 

 

7. Sie bauen keine Beziehungen auf

 

Ein guter Verhandlungsführer baut Beziehungen auf. Die Bedeutung von Rapport wird oft unterschätzt. Wenn Sie sich zum ersten Mal mit jemandem treffen, versuchen Sie nicht sofort an den Verhandlungstisch zu schreiten. Wärmen Sie sich zuerst auf, bevor Sie beginnen zu verhandeln. Treffen Sie sich beispielsweise am Vorabend zum Abendessen, um eine Beziehung aufzubauen und Ihren Gesprächspartner kennenzulernen.

Nehmen Sie sich Zeit, um die persönlichen Beziehungen zu pflegen. Zeigen Sie Ihren Gesprächspartnern, dass es Ihnen nicht nur darum geht, was Sie von ihnen bekommen können, sondern dass sie Ihnen auch persönlich am Herzen liegen. Stellen Sie Fragen zu Dingen, die Sie interessieren, und hören Sie wirklich zu. Greifen Sie diese Themen bei passender Gelegenheit wieder auf, um eine tiefere Verbindung aufzubauen.

Seien Sie vorbereitet, seien Sie glaubwürdig, und lassen Sie die andere Seite wissen, dass Ihnen wichtig ist, was für sie wichtig ist. Win-win ist häufig möglich. Wer Angst davor hat zu verlieren, gibt dem jedoch keine Chance, es erscheint zu gefährlich. Mit entsprechenden Erfahrungen wird das leichter.

 

 

 

8. Sie sagen zu schnell zu

 

Sagen Sie zu schnell zu, verzichten Sie vermutlich auf bessere Angebote. Und selbst, wenn das Angebot an sich fair und gut ist, schadet eine zu schnelle Zusage oft. Wird das erste Angebot zu schnell angenommen, vermutet dessen Anbieter einen Fehler gemacht zu haben; ein viel zu gutes Angebot gemacht zu haben. Vielleicht stellt er sich die Frage, ob Sie viel verzweifelter sind als es vorher den Anschein hatte. Wo ist hier der Haken? Welche Nachteile wurden übersehen? Im besten Fall bleibt ein fader Nachgeschmack. Der bleibende Eindruck, jeder Beteiligte hätte hier ein gutes Geschäft gemacht, kommt so nicht auf.

Beachten Sie die Spielregeln bei Verhandlungen und akzeptieren Sie nicht zu schnell das erste Angebot.

 

 

 

Fazit

 

Verhandeln ist ein Handwerk, das Übung erfordert. Behalten Sie diese Fehler im Hinterkopf, bevor Sie mit der Verhandlung beginnen, dann gelingt es leichter.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei Verhandlungen? Welche Fehler sind Ihnen bekannt?

Antworten auf häufige Fragen

Was sind die häufigsten Verhandlungsfehler?

Die häufigsten Verhandlungsfehler sind:

  • Schlechte Vorbereitung
  • Unethisches Verhalten
  • Zu schnelles Annehmen eines Geschäfts
  • Kulturelle Unterschiede außer Acht lassen
  • Akzeptieren eines schlechten Angebots oder Verzicht auf eine Win-win-Situation
  • Emotionale Ablenkung

Was ist eine Verhandlung?

Der Begriff „Verhandlung“ bezieht sich auf eine strategische Diskussion, in der ein Problem auf eine für beide Parteien akzeptable Weise gelöst wird. In einer Verhandlung versucht jede Partei, die andere davon zu überzeugen, ihrem Standpunkt zuzustimmen. Verhandlungen beinhalten üblicherweise ein gewisses Geben und Nehmen, was bedeutet, dass oft eine Partei als Sieger aus der Verhandlung hervorgehen wird. Es sind allerdings auch Win-Win-Ergebnisse möglich.

Weshalb ist Verhandeln so wichtig?

Verhandlungen sind aus vielen Gründen so wichtig, ganz gleich, ob sie im Interesse des Einzelnen, eines Unternehmens oder der Regierung geführt werden. Verhandlungen ermöglichen es Ihnen, sich selbst weiterzuentwickeln und in Ihrer Karriere und/oder in Ihrem Leben voranzukommen. Die Fähigkeit zu verhandeln hilft auch bei der Lösung von Konflikten und bei der Schaffung von Werten für sich selbst und eine bessere Welt .

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #873
K:
Ü:

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

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Verhandlungen

Das erste Angebot bei Verhandlungen

 

Bei Verhandlungen lohnt eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dafür, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Das erste Angebot

 

Wer andere Menschen anstecken, begeistern und schließlich überzeugen will, tut gut daran, sowohl die Zielgruppe als auch das Thema bestens zu kennen. Sie haben ein Angebot, dem Sie zum Erfolg verhelfen wollen? Dann profitieren Sie sowohl vom Überblick als auch relevanten Einblicken in das Denken der Zielgruppe. Wenn es uns gelingt, die verschiedenen Perspektiven einzunehmen, können wir auf einer viel breiteren und fundierteren Basis Entscheidungen treffen und gezielter kommunizieren. Gerade in Verhandlungssituationen bringt das eine Menge Vorteile mit sich. Da lohnt sich auch eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dabei, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

 

 

 

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen

 

Akzeptieren Sie niemals das erste Angebot bei Verhandlungen, niemals?

Bei fairen Angeboten sind zusätzliche Verhandlungen mitunter nicht förderlich. Im Gegenteil; insbesondere bei Dienstleistungen könnte das sogar einige Nachteile zur Folge haben. Doch manchmal geht es um Positionen, manchmal wäre es Spielverderberei sich dem Spiel einer Verhandlung zu entziehen. Bei manchen Geschäften gelten die gleichen Regeln wie auf dem Flohmarkt, selbst bei riesigen Projekten. Schließlich sind da Menschen am Werk. Dann ist es oft besser, wenn Sie nicht das erste Angebot akzeptieren. Selbst, wenn es Ihre kühnsten Träume übertrifft.

 

 

 

 

Also Abwarten und Tee trinken?

 

Abwarten zu können ist eine wesentliche Fähigkeit des Verhandelns. Voraussetzung für erfolgreiches Verhandeln ist, dass die Beteiligten bereit sind, Kompromisse einzugehen und Zugeständnisse zu machen.

Wer Verhandlungen nicht gewohnt ist, ist oft bestrebt sie so schnell wie möglich abzuschließen. Doch gerade hier ist Vorsicht angebracht. Denn bis auf wenige Situationen hat es sich sehr bewährt, nicht sofort das erste Angebot zu akzeptieren. Und selbst die andere Verhandlungspartei wird nur in den seltensten Fällen davon ausgehen, dass Ihr erstes Angebot angenommen wird. Schon aus diesem Grunde wird das erste Angebot sehr zurückhaltend ausfallen. Schließlich braucht es ja noch genügend Spielraum für die anstehenden Verhandlungsrunden. Wird dennoch das erste Angebot angenommen, vermutet dessen Anbieter einen Fehler gemacht zu haben; ein viel zu gutes Angebot gemacht zu haben. Vielleicht stellt er sich die Frage, ob Sie viel verzweifelter sind als es vorher den Anschein hatte. Wo ist hier der Haken? Welche Nachteile wurden übersehen? Im besten Fall bleibt ein fader Nachgeschmack. Der bleibende Eindruck, jeder Beteiligte hätte hier ein gutes Geschäft gemacht, kommt so nicht auf.

Beachten Sie die Spielregeln bei Verhandlungen und akzeptieren Sie nicht zu schnell das erste Angebot.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

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Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei Verhandlungen?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

Welcher Konfliktstil ist wann empfehlenswert?

Welcher Konfliktstil ist wann empfehlenswert?

Manche Menschen orientieren sich bei Konflikten darauf ihre eigene Position durchzusetzen. Bei ihnen dominiert die Zielorientierung. Anderen ist die Harmonie am wichtigsten, die Beziehungsorientierung dominiert. Welcher Konflikstil ist am besten?

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Emotionale Erpressung erfordert eine bestehende Beziehung zwischen den Teilnehmern. Zwischen Fremden kommt sie deswegen selten zum Einsatz. Es werden soziale Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit und Respekt an den Haaren herbeigezogen und dann dazu verwendet Gesprächsteilnehmer bei Befolgung mit Zuschreibungen zu belohnen. Wenn Sie darauf keine Lust haben, dann erfahren Sie in diesem Beitrag, was Sie tun können.

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Gut verhandelt haben Sie erst dann, wenn Ihr Gegenüber in Zukunft wieder mit Ihnen verhandeln möchte.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Erfolgreiche Verhandlungsführung: Coaching für Verhandlungen in Berlin & online

Erfolgreiche Verhandlungsführung: Coaching für Verhandlungen in Berlin & online

Professionell verhandeln
Verhandlungen: Erfolgreich verhandeln

Erfolgreiche Verhandlungsführung

 

Hier finden Sie Tipps für Verhandlungen. Und bei Bedarf Coaching für wichtige Verhandlungen.

Überblick

 

 

 

 

 

Tipps, Coaching und Training für Verhandlungen.
Keinerlei Rechtsberatung!

 

Definition: Verhandeln, Verhandlungen

 

Was ist eine Verhandlung? Eine Verhandlung ist eine strategische Diskussion, bei der ein Problem auf eine für die beteiligten Parteien akzeptable Weise gelöst wird. In einer Verhandlung ist jeder Partei bestrebt, die andere davon zu überzeugen, ihrem Standpunkt zuzustimmen. Bei einer konstruktiven Verhandlung sind alle Beteiligten daran interessiert, einen Streit zu vermeiden, um zu einer Einigung zu kommen.

Die an den Verhandlungen beteiligten Parteien können unterschiedlich sein. Sie kann sich um Gespräche zwischen Käufern und Verkäufern, zwischen einem Arbeitgeber und einem potenziellen Arbeitnehmer oder zwischen den Regierungen zweier oder mehrerer Länder handeln.

 

 

 

a. Klassische Definition

 

Klassisch werden Verhandlungen als Kampf betrachtet, bei dem es um Geben und Nehmen geht. Eine solche Sicht, bedeutet, dass eine Partei als Sieger aus der Verhandlung hervorgehen wird und andere als Verlierer.

 

 

 

b. Win-win

 

Unter verschiedenen Namen widmen sich Philosophien, bei denen Verhandlungen bestrebt sind, sich vom klassischen Modell der Verhandlung mit Gewinnern und Verlierern zu lösen.

Mehr hierzu im Beitrag: 13 Tipps für Win-win, Win-win-Strategie, Win-win-Lösung, Doppelsieg-Strategie

 

 

 

Weshalb sind Verhandlungskompetenzen wichtig?

 

Die Beherrschung bewährter Verhandlungstechniken zahlt sich im Laufe des Lebens aus. Verhandlungsgeschick gehört zu den wertvollsten Fähigkeiten gehören, die ein Mensch erwerben kann.

Andauernd kommt es zu Situationen, in denen verhandelt wird; Kauf und Verkauf von Waren, Gehaltsverhandlungen (von der Festlegung eines Anfangsgehalts bis hin zum Streben nach einem höheren Gehalt), Bewertung des Marktwerts einer Ware oder Dienstleistung und Problemlösung im zwischenmenschlichen Bereich, einschließlich Konfliktlösung. Nicht immer wird offiziell von einer Verhandlung gesprochen, doch im Grunde geschieht es sehr häufig, dass es darum geht eine faire Einigung zu finden.

 

 

 

Sprechen wir darüber! – Das Angebot

 

Damit Ihre Verhandlung zum Erfolg wird, …

  • mache ich Sie mit effektiven Kommunikationsstrategien jenseits der „kalten Buchgelehrsamkeit“ vertraut,
  • gebe Ihnen praxistaugliche rhetorische Werkzeuge statt Zirkeldefinitionen an die Hand,
  • helfe Ihnen, Ihre psychologischen Fähigkeiten auszubauen,
  • gebe Ihnen Tipps im Umgang mit schwierigen Verhandlungspartnern, die den Versteinerungen entgegenwirken,
  • verrate Ihnen, wie Sie einen entspannten Verhandlungsrahmen erzeugen
  • und vor allem, wie Sie die Ruhe bewahren, souverän auftreten, authentisch bleiben und am Ende überzeugen – ganz ohne mit bunten Krawatten und geputzten Adjektiven ihr Rad schwingen zu müssen.

Dann sind die Weichen für wünschenswerte Einigungen gestellt!

 

 

 

Wie?

 

Wenn Sie meine Unterstützung wünschen, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme, vorzugsweise mittels Kontaktformular. Wenn Sie den Umfang der gewünschten Unterstützung noch nicht einschätzen können, empfehle ich Ihnen die Buchung einer Sitzung von 60 oder 90 Minuten. Drängt es zeitlich, sende ich Ihnen die nächsten verfügbaren Terminangebote, sobald das Honorar bei mir angekommen ist. Bei Echtzeitüberweisungen geht das oft sehr schnell. Oder wir vereinbaren zuerst einen Termin mit entsprechendem Vorlauf, sodass Sie Zeit haben für die Bestätigung durch Überweisung.

 

 

 

Dein Coach

 

Seit vielen Jahren unterstütze ich Menschen dabei sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren. Mal für die Bühne und mal für ein Gespräch, wie eine Verhandlung. Im Rahmen der Vorbereitung von Verhandlungen gebe ich weiter, worauf es meiner Erfahrung nach ankommt: Sie lernen, ganz präsent zu sein und so auf Ihr Können, Ihr Wissen, Ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Ihr Wissen voll zuzugreifen. Ich setze alles daran, damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen. Profitieren Sie von meinen Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Rhetorik.

Mehr über mich in meinem Profil.

 

 

 

 

Schlüsselfaktoren bei Verhandlungen

 

Bei einer Verhandlung gibt es einige Schlüsselelemente oder Faktoren, die für den Erfolg entscheidend sind:

 

 

 

1. Die beteiligten Parteien

 

  • Wer sind die an der Verhandlung beteiligten Parteien und welche Interessen haben sie?
  • Welchen Hintergrund haben alle Beteiligten, und wie wirkt sich das auf ihre Position in der Diskussion aus?

 

 

 

2. Beziehungen

 

  • Wie ist die Beziehung zwischen den Parteien und ihren Vermittlern in der Verhandlung?
  • Wie sind die Parteien miteinander verbunden und welche Rolle spielt dies für die Bedingungen des Verhandlungsprozesses?

 

 

 

3. Kommunikation

 

  • Wie können die Bedürfnisse der beteiligten Parteien am besten kommuniziert werden, um ihre Vereinbarungen durch Verhandlungen zu sichern?
  • Wie lassen sich die gewünschten Ergebnisse und Bedürfnisse am effektivsten vermitteln?
  • Wie können die Parteien sicher sein, dass sie gehört werden?

 

 

 

4. Alternativen

 

  • Gibt es Alternativen zu dem, was beide Parteien ursprünglich wollten?
  • Wenn eine direkte Einigung nicht möglich ist, müssen die Parteien dann nach Ersatzlösungen suchen?

 

 

5. Realistische Optionen

 

  • Welche Optionen sind denkbar, um ein Ergebnis zu erzielen?
  • Haben die Parteien zum Ausdruck gebracht, wo sie in ihren Forderungen flexibel sein könnten?

 

 

 

6. Legitime Forderungen

 

  • Sind die Forderungen und Versprechungen jeder Partei legitim?
  • Welche Beweise bieten die Parteien an, um ihre Forderungen zu untermauern und zu zeigen, dass ihre Forderungen berechtigt sind?
  • Wie werden sie garantieren, dass sie die Verhandlungsergebnisse umsetzen werden?

 

 

 

7. Bedeutung

 

  • Wie viel Engagement ist erforderlich, um das Verhandlungsergebnis zu erreichen?
  • Was steht für jede Partei auf dem Spiel, und wird bei den Verhandlungen der Aufwand berücksichtigt, der erforderlich ist, um die ausgehandelten Ergebnisse zu erreichen?

 

 

 

Tipps zum Verhandeln

 

Nicht jeder verfügt über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um erfolgreich zu verhandeln. Es gibt ein paar Dinge, die Sie tun können, um Ihren Standpunkt besser zu vertreten. Hier sind erste Tipps:

 

 

 

1. Begründen Sie Ihren Standpunkt

 

Gehen Sie nicht einfach in eine Verhandlung, ohne sich ausreichend vorzubereiten. Es gilt, Ihren Standpunkt zu begründen und dabei die Position der Verhandlungspartner einzubeziehen. Bringen Sie Informationen mit, die zeigen, dass Sie sich gut informiert haben und sich für das Anliegen einsetzen.

 

 

 

2. Perspektivwechsel

 

Es ist nichts falsch daran, auf seinem Standpunkt zu beharren. Aber auch wenn Sie Ihre Grenzen nicht überschreiten sollten, denken Sie daran, dass auch die andere Partei ihre eigenen Grenzen hat. Es ist hilft, die Dinge aus der Perspektive der anderen Person zu sehen und zu verstehen, warum sie Ihr Angebot vielleicht nicht annimmt. Mittels Kreativtechniken können Sie die Perspektive bei der Vorbereitung der Verhandlung erkunden.

 

 

 

3. Emotionen aus dem Spiel nehmen

 

Es ist leicht, sich von persönlichen Gefühlen leiten zu lassen, vor allem, wenn Ihnen das Ergebnis sehr am Herzen liegt. Am besten halten Sie Ihre Emotionen im Zaum, bevor Sie beginnen.

 

 

 

4. Wissen, wann es Zeit ist aufzuhören

 

Bevor Sie mit der Verhandlung beginnen, solltest du wissen, wann Sie aufhören wollen. Es ist sinnlos, der anderen Partei Ihren Standpunkt klarzumachen, wenn die Gespräche nicht vorankommen. Und noch schlimmer; durch überzogene Forderungen über das Ziel hinausschießen!

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Kluges Verhandeln – So erreichst du mehr mit Win-Win-Strategien

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Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

 

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

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P.S.

 

Worauf achten Sie bei Verhandlungen? Was hilft, was schadet?

Antworten auf häufige Fragen

Was macht Verhandlungen schwierig?

Die größte Herausforderung bei Verhandlungen besteht darin, dass Teilnehmer nicht bereit sind die andere Partei zu verstehen. Es gibt Menschen, die nur an ihre eigenen Interessen denken und dazu neigen, die Interessen und Bedürfnisse anderen Menschen zu ignorieren oder sich an eigenen Maßstäben zu orientieren.

Welcher Verhandlungsstil ist am erfolgreichsten?

Vieles spricht dafür, dass Verhandlungsführer mit einem weitgehend kooperativen Stil erfolgreicher sind als harte Verhandlungspartner, wenn es darum geht, neue Lösungen zu finden, die die Ergebnisse für alle Beteiligten verbessern. Verhandlungsführer, die zur Kooperation neigen, sind auch tendenziell zufriedener mit dem Prozess und ihren Ergebnissen.

Was bedeutet Win-Win bei Verhandlungen?

Eine Win-Win-Verhandlung beinhaltet eine sorgfältige Erkundung sowohl der eigenen Position als auch der von Verhandlungspartnern, um ein für beide Seiten vorteilhaftes Ergebnis zu finden. Ziel ist beiden Parteien so viel wie möglich von dem zu gebe, was diese wollen. Sind beide Seiten mit dem Ergebnis zufrieden, ist das eine Win-Win-Situation!

Was kostet Coaching für die Verhandlungsvorbereitung?

Die Angaben zum Honorar finden Sie hier.

Gut verhandelt haben Sie erst dann, wenn Ihr Gegenüber in Zukunft wieder mit Ihnen verhandeln möchte.

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Pseudoplausibilität, und was sie anrichtet

Pseudoplausibilität, und was sie anrichtet

Unterschätzen Sie nicht die Wirkung gut verpackter schlechter Argumente
Glossar Rhetorik und Kommunikation - Pseudoplausibilität

Pseudoplausibilität

 

Was bedeutet Pseudoplausibilität und was ist davon zu halten? Unterschätzen Sie nicht die Wirkung gut verpackter schlechter Argumente.

Video

https://youtu.be/cqUmXtKqjcs

Pseudoplausibilität

 

Pseudoplausibilität ist leider sehr häufig und richtet immensen Schaden an, wenn sei nicht aufgeklärt wird. Informationen und Botschaften werden dabei so präsentiert, dass sie sachlich schlüssig erscheinen, ohne dass eine nachvollziehbare Begründung dafür geliefert wird. Durch Nebelkerzen, rote Heringe und andere Maßnahmen soll dafür gesorgt werden, dass sie nicht als solche entlarvt werden.

Zu oft gelingt es auf diese Weise, dass ehrliche Redner unterliegen, weil sie die Gefahr von Schummeleien unterschätzen.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit der Plausibilität?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

Welcher Konfliktstil ist wann empfehlenswert?

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14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

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Emotionale Erpressung erfordert eine bestehende Beziehung zwischen den Teilnehmern. Zwischen Fremden kommt sie deswegen selten zum Einsatz. Es werden soziale Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit und Respekt an den Haaren herbeigezogen und dann dazu verwendet Gesprächsteilnehmer bei Befolgung mit Zuschreibungen zu belohnen. Wenn Sie darauf keine Lust haben, dann erfahren Sie in diesem Beitrag, was Sie tun können.

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Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 12. April 2021
Englische Version:
AN: #428
K: CNB
Ü:

14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

So befreien Sie sich von emotionaler Erpressung (Keine Rechtsberatung!)
Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

Emotionale Erpressung

 

Emotionale Erpressung gibt es in vielen Varianten, im privaten und professionell Umfeld. Menschen sollen  so unter Druck gesetzt werden. Wenn Sie darauf keine Lust haben, dann erfahren Sie in diesem Artikel, was Sie tun können.

Video

Schluss mit emotionaler Erpressung durch toxische Menschen, wie Narzissten. 19 Tipps

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Emotionale Erpressung in Gesprächen und Diskussionen

 

 

Emotionale Erpressung hat viele Formen, reicht von der Erzeugung von Schuldgefühlen, Vorwürfen, Druck, Wutausbrüchen, Androhung von Selbstverletzung bis zum Suizid, Liebesentzug oder sogar vollkommenen Entzug der Aufmerksamkeit sowie weiteren Manipulationsversuchen. Sie erfordert eine bestehende Beziehung zwischen den Teilnehmern. Zwischen Fremden kommt sie deswegen selten zum Einsatz.

Es werden soziale Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit und Respekt an den Haaren herbeigezogen und dann dazu verwendet, Gesprächsteilnehmer bei Befolgung mit Zuschreibungen zu belohnen. Beispiel: „Indem Sie am Wochenende ohne Bezahlung arbeiten, zeigen Sie Ihren Teamgeist!“

Wird der Anforderung nicht Genüge getan, dann wird unterstellt, dass es keine Verbindung zu den verknüpften Werten gibt und damit Schuld auf sich geladen wird. Diese Verbindungen können als solche schon empfunden oder mehr oder weniger logisch konstruiert werden. Der angedrohte Nachteil ist in diesem Fall das schlechte Gewissen, das sich unangenehm zu Wort melden soll. Die Drohkulisse kann allerdings noch handfestere Formen annehmen, bis hin zur Gewaltandrohung. Belohnung oder Bestrafung?

 

 

 

Loyalität

 

Mittels emotionaler Erpressung lässt sich aus einem beliebigen Thema eine Loyalitätsfrage formulieren. Durch Konstruktion eines falschen Dilemmas soll erzwungen werden, sich statt für einen Standpunkt nun für oder gegen die Person des Erpressers entschieden werden.

 

 

 

Zuckerbrot und Peitsche

 

Drohungen als Androhung von unerfreulichen Folgen bis hin zu physischer Gewalt und in suggestive Inaussichtstellung von Vorteilen lassen sich auch bei fremden Personen einsetzen.

 

 

 

Schuldgefühle

 

Die Schuld ist immer zweifellos!

Franz Kafka, In der Strafkolonie

 

Nicht nur bei Franz Kafka und seinem Protagonisten Joseph K. spielt Schuld eine große Rolle, sondern auch im Alltag, beruflich und privat. Sehr häufig wird deswegen auf die Macht von Schuldgefühle gesetzt. Der Erpresser fordert einen Ausgleich oder eine Wiedergutmachung für eine tatsächliche oder konstruierte Ungerechtigkeit, die er erlitten hat.

Emotionale Manipulation funktioniert am intensivsten bei den Menschen, die sowieso mit Schuldgefühlen belastet sind. Anfälliger ist, wer unter einem geringen Selbstwertgefühl leidet.

 

 

 

Beispiele für emotionale Erpressung

 

  • An Bedingungen geknüpfte Beziehungen
  • „Wenn Ihnen das Team wirklich am Herzen liegen würde, dann…“
  • „Deine Aufgabe ist es, mich glücklich zu machen!“
  • Lügen
  • Beleidigt-Sein, Gekränkt-Sein
  • Behauptung, es nur gut gemeint zu haben.
  • Ständiges Appellieren an überzogene Moralvorstellungen
  • Durch die Opferrolle Schuldgefühle erzeugen
  • Wutausbrüche
  • Vergleiche mit anderen Menschen
  • Trennungsdrohung
  • Schweigen, um Schuldgefühle zu erzeugen
  • Erinnern an Gefälligkeiten
  • Egoismusvorwurf
  • Missachtung
  • Mit schlimmen Folgen bis hin zu Selbstschädigung mit Selbstmord drohen
  • Doppelbindungen (Double Bind), denen sich keinesfalls entsprechen lässt.

 

 

 

14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

 

 

1.  Emotionale Erpressungen als solche erkennen

 

Am Anfang steht das Erkennen emotionaler Erpressungen. Mitunter verändert die Erkenntnis schon vieles, auf jeden Fall ist sie die Voraussetzung, um tatsächlich eine Veränderung anzugehen.

 

Hinweise:

  • Sie bemerken bei sich Schuldgefühle
  • Unangemessene Selbstzweifel
  • Ihr Vermeidungsverhalten schränkt Sie ein
  • Ihr Bauchgefühl meldet Ihnen, dass etwas nicht stimmt

 

 

 

2. Aussprechen

 

Äußern Sie Ihren Eindruck in einer möglichst annehmbaren Form, also nicht als Vorwurf. Verwenden Sie deshalb Ich-Botschaften. Beschreiben Sie, wie Sie sich fühlen. Vielleicht handelt es sich ja um ein Missverständnis, dass geklärt werden kann und die zukünftige Kommunikation kann verbessert werden. Fragen Sie, ob Ihre Empfindung nachvollziehbar ist.

 

 

 

3. Schuldgefühle

 

Meist findet emotionale Erpressung subtil statt, indem durch passiv-aggressiven Tonfall Mitleid oder Schuldgefühle geweckt werden beziehungsweise persönliche Unzufriedenheit signalisiert wird.

Eine sachliche Fortsetzung der Debatte und sogar ein Überzeugen des Gesprächspartners sind möglich, wenn dessen Gefühle als weiteren Umstand betrachtet werden, der berücksichtigt werden möchte.

 

 

Reframing, Umdeutung

 

Situationen lassen sich beispielsweise so interpretieren, dass der Konflikt für den Gesprächspartner als weniger bedrohlich gesehen wird oder indem das soziale Problem vom Thema abgespalten und zuerst behandelt wird.

 

 

 

4. Selbstbewusstsein

 

Wer sich selbst vertraut und ein gesundes Selbstbewusstsein pflegt, lässt sich nicht so leicht manipulieren. Es erfordert eine ausreichende Portion Selbstwertgefühl, um eigene Bedürfnisse zu schützen.

 

 

 

5. Moralischer Pragmatismus

 

Da ein moralisches Dilemma aufgebaut wurde, kann das eigene Gerechtigkeitsempfinden dem des Gesprächspartners entgegengesetzt werden. Wird die Beziehungsebene gelöst oder vom Thema entkoppelt, können Sie mit Ihrer Argumentation fortfahren.

 

 

 

6. Selbstreflexion

 

Ist das Thema selbst persönlicher Natur und lässt es sich daher von Gefühlen nicht trennen, kommt man nicht umhin, seine eigene Erpressbarkeit zu evaluieren. Sind die sozialen Folgen nicht tragbar, kann zur Schadensbegrenzung ein Kompromiss vorgeschlagen werden. Ist man bereit, soziale Kosten aufzubringen, kann man Gegendruck aufbauen, eigene Konsequenzen ankündigen oder sich in der Freiheit der Entscheidung zu behaupten.

 

 

 

7. Souveräner Auftritt

 

Ein souveräner Auftritt, einschließlich entsprechender Körpersprache mit Rückgrat, reduziert die Wahrscheinlichkeit von Manipulationsversuchen mit emotionaler Erpressung. Wer gebeugt unterwegs ist, signalisiert zumindest unbewusst Unterwürfigkeit und bietet sich als Opfer an. Bewahren Sie Haltung und pflegen Sie Ihren Standpunkt.

 

 

 

8. Eigene Entscheidungen treffen

 

Statt sich von emotionaler Erpressung zu fremdgesteuerten Entscheidungen schieben zu lassen, lohnt sich ein wirksames System für die Entscheidungsfindung.

 

 

 

9. Gewohnheiten

 

Es erfordert meist nur einer Verhaltensänderung, um sich konstruktiver bei emotionaler Erpressung zu verhalten. Es erfordert allerdings die Veränderung beziehungsweise Auflösung von Gewohnheitsmuster, die größtenteils schon lange eingeübt wurden und nun weitgehend automatisch ablaufen.

 

 

 

10. Zu viel ist zu viel

 

Auch Worte können Gewalt ausüben. Emotionale Erpressung ist im noch legalen Rahmen schon recht unangenehm und kann extreme Formen annehmen. Werden allerdings die legalen Grenzen überschritten, hilft kein Wegschauen. Suchen Sie sich rechtliche Hilfe beziehungsweise wenden Sie sich an den offiziellen Freund und Helfer, die Polizei. Erpressungsdelikte sind im § 253 StGB beschreiben und dann kein Kavaliersdelikt mehr.

 

Strafgesetzbuch § 253 Erpressung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung einer Erpressung verbunden hat.

 

 

 

11. Vorbereitung

 

Wenn es darum geht, Manipulationen in Gesprächen und Diskussionen etwas entgegenzusetzen, ist eine entsprechende Vorbereitung empfehlenswert. Zur Simulation gehören auch mögliche Risiken und entsprechende Strategien, um ihnen zuvorzukommen oder sie zumindest gegebenenfalls zu entkräften.

 

 

 

12. Vorsicht Narzissten

 

Die meisten Narzissten sind wahre Meister der Manipulation und ganz besonders der emotionalen Erpressung. Sie sind sich nicht sicher, ob es sich um einen Narzissten handelt? Im Artikel Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten? finden Sie Hinweise. Bestärkt sich der Verdacht, dann beachten Sie in die besonderen Charaktereigenschaften von Narzissten. Auch hier habe ich etwas für Sie vorbereitet: Zu viel ist zu viel! Umgang mit Narzissten. 30 Tipps für die Kommunikation mit Narzissten.  Geben Sie hier besonders gut auf sich acht.

 

 

 

13. Und Tschüss

 

Wenn sich nichts an der Situation ändern lässt, dann kann es besser sein, sich voneinander zu verabschieden. Das kann beim Arbeitsplatz, in Liebesbeziehungen, Freundschaften oder Anbieter-Kunden-Beziehungen etc. unterschiedlich leicht oder schwer erscheinen. Doch auch hier gilt: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Gibt es keinen realistischen Grund für Hoffnung, können Trennung mit ausreichendem Abstand die einzige brauchbare Lösung sein, um gut auf sich selbst achtzugeben.

 

 

 

14. Professionelle Hilfe

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich von Folgen emotionaler Erpressung zu lösen und die persönlichen Ursachen abzustellen. Überzeugungen, Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster lassen sich verändern. Mit professioneller Unterstützung im Rahmen von Coaching oder Psychotherapie geht das sehr gut und es lohnt sich. Rechtsberatung spielt dort keine Rolle.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist emotionale Erpressung?

Emotionale Erpressung ist der Versuch einer Person, durch Forderungen und Drohungen eine andere Person auf der emotionalen Ebene zu manipulieren, um zu bekommen, was sie will. Es handelt sich um eine Form des emotionalen Missbrauchs, die den Zielpersonen Schaden zufügt.

Ist Schuldzuweisung emotionale Erpressung?

Schuldzuweisungen werden häufig für die emotionale Erpressung eingesetzt. Oft handelt es sich dabei jedoch um einen unbewussten Prozess, bei dem sich Ausübende als berechtigt fühlen. Schuldzuweisungen gehören zum Standardrepertoire vieler narzisstischer Zeitgenossen.

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P.S.

 

Wie gehen Sie mit emotionaler Erpressung um?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zum Thema Manipulation 

Wieso lügen Narzissten so dreist?

Wieso lügen narzisstische Persönlichkeiten so häufig und so dreist?

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Manipulationstechnik: Die Worte im Mund umdrehen / Gedankenlesen

Eine wesentliche Voraussetzung, um sich vor Manipulationen zu schützen, ist Manipulationsversuche zu erkennen. Deswegen stelle ich einige Manipulationstechniken vor. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. In diesem Beitrag geht es um das angebliche Gedankenlesen und Umdrehen von Äußerungen, von Worten im Mund.

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Emotionale Erpressung

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2011
Überarbeitung: 24. Juli 2020
AN: #4331267
K: CNB
Ü:

Manipulation: 20 Hinweise, um manipulative Personen zu erkennen

Manipulation: 20 Hinweise, um manipulative Personen zu erkennen

Nicht jeder Versuch der Manipulation ist sofort ersichtlich, doch es gibt Hinweise

Manipulator

Manipulatoren

 

Nicht jeder Versuch uns zu unserem Nachteil zu manipulieren ist sofort offensichtlich. So mancher professionelle Manipulator kommt im Schafspelz daher. Manipulative Persönlichkeiten gibt es leider einige. Sie zu erkennen ist ein wichtiger Schritt, um sich zu schützen

 

 

 

Überblick

 

Manipulator

 

Sie sind vor allem eines, unfair und im eigenen Interesse unterwegs. Der Fokus ist darauf gerichtet, sich einen Vorteil zu verschaffen, den Preis sollen andere Menschen zahlen. Manipulative Persönlichkeiten gibt es leider, einige zu viel in der freien Wildbahn. Doch sie wissen sich zu tarnen. Nicht jeder Versuch, uns zu unserem Nachteil zu manipulieren, ist sofort offensichtlich. So mancher professionelle Manipulator kommt im Schafspelz daher.

 

 

 

17 Hinweise, an denen Sie Manipulatoren erkennen können

 

Am leichtesten sind sie daran zu erkennen, welche Empfindungen wir in ihrer Nähe haben. Wer sich selbst gut kennt, bemerkt das unangenehme Bauchgefühl. Es signalisiert; genauer hinsehen!

Typische Anzeichen, dass es sich um einen Manipulator handelt:

 

 

 

1. Lügner

 

Im Himmel ist Jahrmarkt und sie waren Ehrengast. Es handelt sich bei erfahrenen Manipulatoren um gute Lügner. Mit GUT ist an dieser Stelle gemeint, dass sie sich dabei nur schwer erwischen lassen. Die typischen Hinweise für Lügen verstecken sie oft überdurchschnittlich gut oder sie sorgen dafür, dass wir sie ignorieren.

 

 

 

2. Übertriebene Offenheit

 

Manipulatoren zeigen sich oft übertrieben offen. Dadurch wollen sie ehrlicher wirken und andere Menschen dazu bewegen, mehr über sich preiszugeben. Das können sie dann schamlos ausnutzen.

 

 

 

3. Appellieren an das Gewissen

 

Manipulatoren beziehen sich oft auf Werte, die ihren Opfern am Herzen liegen. Die werden dann dazu eingesetzt, um Mitleid und Betroffenheit für Interessen des Manipulators zu entwickeln. Wer will schon gegen seine Werte verstoßen?

 

 

 

4. Förderung von Schuldgefühlen

 

Manipulatoren sind ja selbst nicht schuld an etwas, außer wenn es als Trick vorteilhaft ist. Bei anderen Menschen kommen ihnen Schuldgefühle aber gerade recht, denn die machen zurückhaltender. Wer Schuldgefühle hat, achtet gebeugt nicht mehr so gut auf eigene Bedürfnisse, fühlt sich verpflichtet. Schon die Physiologie, die bei Schuldgefühlen eingenommen wird, sorgt dafür, das innere Gleichgewicht zu stören. Und Manipulatoren wissen, wie sie uns dorthin bekommen.

Während die meisten Menschen noch nachblättern müssen, um herauszufinden, was ein Double Bind beziehungsweise eine Doppelbindung ist, setzen Manipulatoren sie schon meisterlich ein. Wenn es nicht so niederträchtig wäre, könnten wir sie glatt für ihre Fähigkeiten bewundern. Doch es führt zur dunklen Seite der Macht.

 

 

 

5. „Empathisch“

 

Sie machen Komplimente, die eigentlich eine Nummer zu wuchtig ausfallen, aber wen stört das schon? Schmeicheleien des Egos werden gern angenommen, daran ändert auch kein Beigeschmack etwas. Wenn es darauf ankommt, sind sie die angenehmsten Gesprächspartner. Versierte Manipulatoren ankern gleich am Anfang gute Zustände, damit wir ihre Nähe und ihr Wohlwollen wünschen, ja sogar vermissen. Das Netz zieht sich unmerklich zusammen.

Manipulatoren kennen die persönlichen Knöpfe ihrer auserkorenen Opfer und drücken sie ohne Hemmungen. Anfangs mag es als Aufmerksamkeit empfunden werden, doch dann rächt es sich zu früh aus dem Nähkästchen geplaudert zu haben.

Je weniger Selbstreflexion ihre potenziellen Opfer praktizieren, desto einfacher haben Manipulatoren es. Wer die eigenen wunden Punkte kennt, lässt sie heilen und achtet auf sich.

 

 

 

6. Verdrehen

 

Sie verdrehen die Tatsachen mitunter so gewaltig, dass wir sogar dort Zweifel entwickeln, wo wir uns gerade noch ganz sicher waren. Reframing befindet sich in ihrem Werkzeugkoffer und sie wissen die Realität mächtig zu verbiegen.

 

 

 

7. Spielen selbst Opfer

 

Manipulatoren treten anderen Menschen auf die Füße und die sollen sich dann dafür entschuldigen.

Fiese Beeinflusser machen sich gern selbst zu Opfern, weil die etwas Schutz genießen, hinter dem sie sich verstecken können. Außerdem erhöht das den Druck durch Beobachter. Wer wird denn gemein zu Opfern sein?

 

 

 

8. Erschweren das Nachdenken

 

Manipulatoren setzen viel daran, klare Gedanken zu verhindern. Das könnte ja sonst dazu führen, dass ihnen jemand auf die Schliche kommt. Also arbeiten Sie mit Nebelkerzen, Roten Heringen und Empörung.

 

 

 

9. Ich-Bezogenheit

 

Manipulatoren haben nur die eigenen Interessen im Auge und wenn andere Menschen eine Rolle spielen, dann nur, damit ihre eigenen Interessen dadurch gestärkt werden.

 

 

 

10. Ausnutzung von Gutmütigkeit

 

Manipulatoren nutzen selbst dort Gutmütigkeit aus, wo andere Menschen Hemmungen hätten. Selbst rhetorische Zugeständnisse werden von ihnen gern fest in den Griff und beim Wort genommen, um dann in Stein gemeißelt eingefordert zu werden.

 

 

 

11. Distanzlosigkeit

 

Manipulateure sind oft distanzlos und bringen einen damit aus dem Konzept.

 

 

 

12. Authentizität

 

Manipulatoren wissen, was wir hören wollen, beziehungsweise was uns dazu bringt, zu tun, was sie wollen. Es braucht meist etwas Zeit, um zu erkennen, dass Manipulatoren bereit sind, Aussagen und tatsächliches Verhalten getrennt zu betrachten. Wo anderen Menschen Zusagen heilig sind, da kennen sie nur eigene Interessen.

 

 

 

13. Namedropping

 

Manipulatoren neigen dazu sich aufzuwerten, indem sie mit Titeln, Namen von berühmten Personen und allerlei Statussymbolen Eindruck erwecken wollen.

 

 

 

14. Unechte Hilfsbereitschaft

 

Sie spielen Hilfsbereitschaft vor, doch sie erwarten ein Vielfaches an Zinsen, wenn sie schließlich überhaupt helfen. Alles ist Mittel zum Zweck und wenn sie erst den Fuß in der Tür haben, dann geht es los.

 

 

 

15. Sprachliche Gewandtheit

 

Sprachliche Gewandtheit ist durchaus eine geschätzte Fähigkeit. Doch sie kann missbraucht werden und kommt Manipulatoren gerade recht. Widdewiddewitt und Drei macht Neune!! Ich mach‘ mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt …. Hey, Pippi Langstrumpf trallari trallerah tralla …

Klare Kommunikation wird vermieden und die Antworten auf Fragen sind oft nur ausweichend.

 

 

 

16. Bauchgefühl

 

Wir mögen dem Bauchgefühl selten trauen, doch es meldet oft schon recht früh, wenn etwas nicht stimmt. Dann fehlen oft die Worte dafür und deswegen vertrauen wir dem Gefühl nicht, doch es lohnt sich in solchen Fällen genauer hinzusehen und hinzuhören. Das Bauchgefühl basiert auf Erfahrungen und berücksichtigt subtile Hinweise, die dem Bewussten nicht auffallen.

 

 

 

17. Zusätzliche Perspektive

 

Beziehen Sie Personen Ihres Vertrauens ein und bilden Sie sich dann eine eigene Meinung.

 

 

 

So schützen Sie sich vor Manipulation

 

Um sich vor Manipulatoren zu schützen ist es wichtig sich selbst, die eigenen Werte und Prioritäten zu kennen. Wer in der Lage ist, Hinweise auf Eigenschaften eines Manipulators zu erkennen, kann lernen, mit solchen Menschen und ihren Manipulationsversuchen umzugehen.

Wie? So erkennen Sie die 11 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Antworten auf häufige Fragen

Was sind Manipulanten?

Manipulanten sind Personen, die manipulieren. Das tun diese durch direkte oder unterschwellige Beeinflussung, um so bestimmte Verhaltensweisen auslösen oder zu steuern.

Was ist Manipulation?

Als manipulatives Verhalten wird die verdeckte Einflussnahme verstanden. Bei der Manipulation von Menschen, wollen manipulierende Zeitgenossen möglichst unbemerkt so Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln von Zielpersonen nehmen.

Ist Manipulation schlecht?

Manipulation gilt dann als negativ, wenn die Bedürfnisse, Ziele und der Nutzen von Zielpersonen nicht respektiert werden.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

Frage mich ruhig persönlich

 

Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

 

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie gut sind Sie darin Manipulateure zu erkennen und woran?

Vorsicht, Kommentare!

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Eine wesentliche Voraussetzung, um sich vor Manipulationen zu schützen, ist Manipulationsversuche zu erkennen. Deswegen stelle ich einige Manipulationstechniken vor. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. In diesem Beitrag geht es um das angebliche Gedankenlesen und Umdrehen von Äußerungen, von Worten im Mund.

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YouTube-Kanal Schutz vor Narzissten & Co. @karsten-noack

 

Auf meinem YouTube-Kanal „Schutz vor Narzissten & Co.“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.

Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.

Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.

Externer Link zu YT-Kanal @karsten-noack (es geltem die Datenschutzbedingungen von Google/YouTube)
Wer sich selbst gut kennt, ist nicht mehr so leicht manipulierbar.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. September 2018
Überarbeitung: 19. März 2020
AN: #7561014
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