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Was sich nicht mit Geld kaufen lässt

Eine Sammlung der Dinge, die sich nicht mit Geld kaufen lassen:

  1. Liebe
  2. Stil
  3. Gesundheit, wobei das nur die halbe Wahrheit ist.
  4. Vertrauen
  5. Guten Charakter
  6. Geduld
  7. Integrität
  8. Ruhen im Sein
  9. Erfüllung
  10. Respekt
  11. Zufriedenheit
  12. Familie
  13. Kreativität
  14. Manieren
  15. Gefühle
  16. Zuneigung
  17. Verstand
  18. Träume
  19. Zuverlässigkeit
  20. Moral
  21. Innerer Frieden
  22. Hoffnung
  23. Seelenfrieden
  24. Dankbarkeit
  25. Authentizität
  26. Empathie
  27. Sinn für Humor
  28. Selbstvertrauen
  29. Menschliche Beziehungen
  30. Weisheit
  31. Loyalität
  32. Talent
  33. Mit sich und der Welt im Einklang sein
  34. Freundlichkeit

 

 

„Leben ist nicht genug“, sagte der Schmetterling,

„Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“


Hans Christian Andersen

 



Wobei ich gestehe, das eine Grundabsicherung hilfreich ist und entsprechende finanzielle Mittel den Weg ebnen können. Wem Grundlegendes im Leben fehlt, wie Essen, ein Dach über dem Kopf, wird sehr wohl durch entsprechende finanzielle Mittel glücklicher.  Die Liste dient wohl eher der Besinnung darauf, worauf es wirklich ankommt, wenn mehr Geld nicht mehr auf mehr Lebensqualität bedeutet.



Ergänzungen willkommen.

 

 

 

 

Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. –Peter Ustinov

Sinn des Lebens

Tagesmotto*
Sinn des Lebens
Sinn des Lebens: etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. –Peter Ustinov

Sinn des Lebens

 

Die Frage aller Fragen, nach dem Sinn des Lebens…

Gedanken zum Sinn des Lebens

 

Was ist wirklich wichtig für uns? Wenn wir das erkennen und berücksichtigen, treffen wir bessere Entscheidungen und auf mehr schöne Momente. Was für Gedanken melden sich beim heutigen Tagesmotto? Erinnert es an einen beachtenswerten Aspekt?

Ich lege noch einen Gedanken drauf:

Wer bereut schon auf dem Sterbebett nicht mehr Zeit im Büro verbracht zu haben?

Stephen R. Covey

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf dem Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto meist auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu in Fragmenten zu erscheinen. Fühlen Sie sich eingeladen Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um Ihre persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei Ihnen aus?
  • Unter welchen Umständen stimmen Sie der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in Ihrem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto Ihr Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo wollen Sie sich wie daran erinnern?

P.S.

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Was ist der Sinn des Lebens? 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2017
Überarbeitung: 25. Dezember 2021
Englische Version:
AN: #890
K: CNB
Ü:

Mehr Zufriedenheit durch Selbstakzeptanz oder fehlt dann die Motivation?

Mehr Zufriedenheit durch Selbstakzeptanz oder fehlt dann die Motivation?

Sich selbst annehmen als Schlüssel für Zufriedenheit, Glück und persönliche Entwicklung

Selbstakzeptanz

Bremst Selbstakzeptanz die Motivation?

 

Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Und wir fördern so persönliche Entwicklung.

Mehr Zufriedenheit durch Selbstakzeptanz

 

An der University of Hertfordshire führten Psychologen 2014 eine Umfrage durch. 5.000 Menschen wurden gebeten, sich selbst zu den 10 Gewohnheiten zu bewerten, die in einer Studie als Schlüssel zum Glück identifiziert wurden.

 

 

 

10 Schlüssel zum glücklicheren Leben

 

Als die 10 Schlüssel zum glücklicheren Leben werden in der Studie (externer Link) benannt:

Giving: Etwas für andere Menschen tun
Relating: Sich mit anderen verbinden
Exercising: Den Körper bewegen und gut für ihn sorgen
Awareness: Bewusst leben
Trying out: Neues probieren und lernen
Direction: Ansprechende Ziele setzen
Resilience: Mit innerer Stärke auf die Beine kommen
Emotions: Herausfinden, was guttut
Acceptance: Sich selbst annehmen
Meaning: Teil von etwas Größerem sein

Zusammen ergeben die zehn Schlüssel des Glücks also das Akronym GREAT DREAM.

 

 

 

Was fehlt? Selbstakzeptanz!

 

Interessant: Die Eigenbewertung durch die Teilnehmer fiel weitgehend positiv aus. Die einzige Gewohnheit, an der viele Menschen scheiterten, war die Selbstakzeptanz. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer bewertete sich auf einer 10-Punkte-Skala mit 5 oder weniger.

 

 

 

 

Mögliche Ursachen

 

In unserer Kultur wirkt enormer Druck auf uns, erfolgreich zu sein und uns ständig mit anderen zu vergleichen. Das verursacht Unzufriedenheit und Angst. Es ist sogar beabsichtigt, weil es uns zu besseren Leistungen anspornen soll.

 

 

 

Was es zu lernen gibt

 

Viele Menschen halten Unzufriedenheit für den wichtigsten Motivator. Meine Beobachtung: Wir sind glücklicher, wenn wir lernen, uns so zu akzeptieren, wie wir wirklich sind. Die Befürchtung durch Selbstakzeptanz die Motivation zu verlieren ist nicht nur unbegründet, sondern es stimmt sogar das Gegenteil. Das macht es dann auch leichter, uns auf natürlich Weise entfalten. Die Verunsicherung und der Krampf der sich aus Vergleichen und fehlender Selbstakzeptanz ergibt, steht der persönlichen Entfaltung im Weg. Es wird durch Druck genau das Gegenteil erreicht. Positiv formuliert: Selbstakzeptanz zu praktizieren entfernt Sand aus dem Getriebe und persönliche Entwicklung gelingt leichter. Der Selbstakzeptanz Aufmerksamkeit zu widmen, lohnt sich.

 

 

 

Selbstakzeptanz praktizieren

 

Es gilt, mit sich selbst so wohlwollend umzugehen, wie wir das mit anderen Menschen tun. Dazu gehört es auch eigene Fehler, als Gelegenheit zum Lernen zu betrachten. Wer zu übersteigerter Kritik sich selbst gegenüber neigt, sollte üben auch die eigenen Stärken zu erkennen und zu würdigen.

Um mit sich selbst im Frieden zu sein, hilft sich Zeit dafür zu nehmen, sich noch besser kennen und mögen zu lernen.

Wer sich ständig mit anderen Menschen vergleicht, übersieht leicht die eigenen Möglichkeiten und Besonderheiten. Jeder von und ist einzigartig. Doch, was uns selbstverständlich erscheint übersehen wir leicht, unterschätzen den Wert und die Chancen.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema? Wie stehen Sie zu sich beziehungsweise dem Thema Selbstakzeptanz?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und Sie als Leserin oder Leser sind zuständig fürs Lesen. Wenn Sie nun auch schreiben und ich lesen muss, bringen Sie hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühlen Sie sich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

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Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung. Erich Fromm

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 2014
Überarbeitung: 6. November 2022
AN: #459
K: CNC
Ü:

Achtsamkeit (Mindfulness) in Büchern und Kursen, doch im Alltag weniger

Achtsamkeit (Mindfulness) in Büchern und Kursen, doch im Alltag weniger

Leichter gesagt als getan. Ommm
Achtsamkeit (Mindfulness) macht sich gut in Büchern und Kursen

Achtsamkeit

 

Bei all den Büchern und Kursen zu Achtsamkeit und US-amerikanisiert Mindfulness, müssten wir doch allerdings heute schon viel weiter sein, oder? Aber …

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Weshalb sollte Achtsamkeit ein relevantes Thema sein?

 

Von wegen, früher war alles gelassener. Wilhelm Busch berichtet da von ganz anderen Verhältnisse. Er wusste, wer an allen Orten gleichzeitig sein möchte, wird früher oder später erkennen, dass er nirgends war. Das war so und wird wohl auch künftig so sein. Bei all den Büchern und Kursen zu Achtsamkeit – US-amerikanisiert Mindfulness – müssten wir doch allerdings heute schon viel weiter sein, oder?

 

 

 

Hier bin ich ja sowieso…

 

Zugereist in diese Gegend,
Noch viel mehr als sehr vermögend,
In der Hand das Perspektiv,
Kam ein Mister namens Pief.

»Warum soll ich nicht beim Gehen« –
Sprach er – »in die Ferne sehen?
Schön ist es auch anderswo,
Und hier bin ich sowieso.«
Hierbei aber stolpert er
In den Teich und sieht nichts mehr.

Wilhelm Busch

 

 

 

Wir sind ja heute viel weiter als …

 

Unsere Welt ist jedenfalls oft hektisch. Wir haben eine Menge Termine und sind mit sehr vielen Menschen vernetzt. So viele Optionen, so viele Dinge sind zu entscheiden, zu planen. Am besten stets der Zeit um einige Schritte voraus sein. Am besten an möglichst vielen Orten gleichzeitig — hochleben das Smartphone und der gebeugte Blick darauf. Viel zu viele Themen wollen jetzt und sofort Aufmerksamkeit. Dabei kommt häufig zu kurz, dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen und unsere aktuellen Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen ohne Bewertung betrachten. Das macht zusammen mit Empathie anderen Menschen und der Umwelt gegenüber Achtsamkeit aus. In der inneren Stille gibt es einige Entdeckungen zu machen. Dort lässt sich finden, was anderswo zwar angeboten, aber dann doch nicht geliefert wird. Noch so ausufernder Konsum garantiert keine Erfüllung.

 

 

 

Achtsamkeit hat viele Vorteile

 

Achtsamkeit existiert vor allem in Büchern und Kursen, in freier Wildbahn ist sie eher selten anzutreffen. Das ist schade, denn Achtsamkeit hat einige Vorteile.

  • Steigert die Konzentrationsfähigkeit
  • Verbessert Beziehungen, durch die Fähigkeit, zuzuhören.
  • Emotionale Intelligenz
  • Mehr Gelassenheit, innere Ruhe und Ausgeglichenheit
  • Gut für das Immunsystem
  • Höhere Zufriedenheit durch positive und dankbare Haltung
  • Besserer Umgang mit Stress.

 

Soweit die vielversprechende Theorie zur Achtsamkeit. Nur, wo gibt es sie zu aktivieren, zu lernen?

 

 

 

Gelassenheit beginnt im Kopf

 

Wo hat Gelassenheit ihren Ursprung?

Die Grundidee bei der Achtsamkeit: Gelassenheit beginnt im Kopf. Techniken und Übungen sollen dabei helfen, den Stress des Alltags zu reduzieren und das innere Gleichgewicht zu fördern, indem die Welt bewusster wahrgenommen wird. Raus aus dem Autopiloten, hinein ins Leben. Multitasking, Grübelmarathon und Hektik helfen nicht. Achtsamkeit zielt deshalb darauf, im Hier-und-Jetzt zu leben. Schön gesagt, schwer gemacht, oder?

Die Pflege der Achtsamkeit bewährt sich durchaus auch in der Praxis, wenn sie tatsächlich gelebt wird. Nur wird das trotz besseren Wissens eher sporadisch berücksichtigt. Wenige Menschen können in den Spiegel schauen und ehrlich behaupten, die überwiegende Zeit Ihres Lebens achtsam zu sein.

 

 

 

Tipps für mehr Achtsamkeit

 

1. Yoga

 

Obwohl viele Kurse rund um Yoga angeboten werden, machen nur sehr wenige Menschen wirklich Yoga. Das setzt ganz wesentlich auf Achtsamkeit.

 

 

 

2. MBSR?

 

MBSR steht für Mindfulness Based Stress Reduction, was mit Stressbewältigung durch Achtsamkeit übersetzt wird. MBSR wurde 1979 von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn als einfache und dabei wirksame Selbsthilfemethode zur Stressbewältigung an der Uniklinik von Massachusetts entwickelt.

In den Kursen geht es um Achtsamkeit, mit dem Ziel, die Empfindungen, Gedanken und Gefühle besser wahrzunehmen und dadurch in schwierigen Situationen handlungsfähiger zu werden.

 

 

 

3. Meditation

 

Es gibt so viele Wege zu meditieren, dass sicher auch eine passende Variante für jeden von uns dabei ist.

 

 

 

4. Mentaltraining

 

Es existieren zahlreiche Übungen im Mentaltraining, in denen Achtsamkeit gefördert wird.

 

 

 

5. Zen des Moments

 

Wer intensiv und vollständig leben möchte, hält sich lieber dort auf, wo das Leben tatsächlich stattfindet: Das wahre Leben findet im Hier-und-Jetzt statt. Johann Wolfgang von Goethe; „Denn das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit, dass sie im Augenblick das Nichts zu allem macht.“

Die wichtigste Trainingsgelegenheit ist im Hier-und-Jetzt. Mit allen Sinnen den Morgenkaffee genießen, in das saftige Obst beißen, ganz aufmerksam Musik hören oder einem anderen zuhören.

 

 

 

6. Pausen

 

Von einer Tätigkeit in die andere? Besser ist es Achtsamkeit auch dadurch zu fördern, dass Tätigkeiten sauber voneinander ausgeübt werden. Pausen fördern das.

 

 

 

Viele Wege führen nach …

 

Wer nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht, könnte ihn bereits verloren haben. Dann ist es höchste Zeit, sich zu besinnen. So leicht wie in den Büchern ist es zwar nicht, erstrebenswert ist es trotzdem sich achtsam durch das Leben zu bewegen. Wer weiß schon genau, ob es ein zweites Leben gibt.

Kurse und Bücher können Beträge zur Achtsamkeit leisten. Doch erst der konsequente Transfer in den Alltag bewirkt, was Achtsamkeit vermag. Achtsamkeit, die nur zu bestimmten Zeiten, an bestimmten Orte und im ausgewählten Kontext praktiziert werden soll, bleibt nur oberflächlich. Achtsamkeit braucht kein Zertifikat, sondern die Bereitschaft, ihr lebenslange Aufmerksamkeit zu widmen.

Was immer Sie tun, tun Sie es achtsam und bleiben Sie neugierig! Dann warten einige Wunder auf Sie!

P.S.

 

Asche aufs Haupt! Wie sieht es bei Ihnen aus? Ganz einfache Fragen können helfen: Was genau tun Sie gerade und mit welcher Aufmerksamkeit? Welches sinnliche Erleben ist damit verbunden und wie fühlen Sie sich dabei? Das Ziel: Beobachten ohne zu bewerten und daraus lernen. Am besten nicht erst morgen, sondern JETZT!

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Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben. Marie von Ebner-Eschenbach

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 4. Juli 2019
AN: #7870
K:
Ü:

Glücklich auf Bestellung. Glücksgefühle vom Supermarkt, glücklich essen!

Glücklich auf Bestellung. Glücksgefühle aus dem Supermarkt: Essen Sie sich glücklich!

Glücksgefühle ohne Rezept? Nur so ein Gedanke... und wirksame Techniken
Essen Sie sich glücklich

Essen Sie sich glücklich!

 

Schokolade soll gegen Frust und Pasta gegen Stress helfen. Kann das wahr sein? Erspart das dann das Ringen nach Ruhm und Ehre?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Glücksgefühle aus dem Supermarkt

 

Schokolade soll gegen Frust und Pasta gegen Stress helfen. Kann das wahr sein, schließlich macht Schokolade dick und die zunehmende Wulst frustriert? Auch das Vermeiden, die Krawatte mit Tomatensoße zu bespritzen, ist insbesondere bei ungekürzten Spagetti durchaus mit Stress verbunden. Also, was ist dran an der Forderung. „Iss dich glücklich!“?

 

 

 

Ohne Rezept: Glücksbotenstoffe Tryptophan und …

 

Eins nach dem anderen. In Schokolade steckt der Glücksbotenstoff Tryptophan, der im Gehirn ein kleines Wunder bewirkt. Damit dieser Glücksbotenstoff wirken kann, muss er jedoch zuerst in das Hirn gelangen, um das angestrebte Hochgefühl auszulösen. Um durch diesen Stoff in der Schokolade glücklich zu werden, müssten wir allerdings riesige Mengen davon essen.

Die gute Nachricht: Das Glücksgefühl entwickelt sich schon vor dem Verzehr, zumindest dann, wenn es mit einer positiven Erwartung verbunden ist. Schon die Erwartung auf Leckerbissen startet die Produktion des Glückshormons Dopamin im Gehirn. Wobei das auch mit vielen anderen schönen Erinnerungen der Fall ist. Auch deren Auswirkungen auf Körper und Geist sind abgespeichert. Umso intensiver das Erlebnis war, desto leichter ist es wieder abrufbar. Einfach so? Einfach so! Zugegeben; manchmal ist etwas Unterstützung erforderlich. Doch dann geht es ganz leicht. Und viele angenehme Erinnerungen sind doch viel zu schade, um nur im Fotoalbum einzustauben.

 

 

 

Glücklich auf Bestellung: Schritt für Schritt machen Sie die Probe aufs …

 

Das Auslösen von Gefühlen durch Erinnerungen lässt sich ganz gezielt nutzen. Sie wenden dabei die Technik des Ankerns sozusagen rückwärts an. Vielleicht haben Sie ja Lust, das einmal auszuprobieren und sich auf die Suche nach Ihren ganz persönlichen Glücksanker zu machen. Hier folgt die Anleitung:

 

 

 

1. Referenzmoment wählen

 

Sie wählen einen Moment aus Ihrer Vergangenheit, der für Sie mit angenehmen Gefühlen verbunden ist.

 

 

 

2. Entspannung

 

Eine gute Portion Entspannung macht die nächsten Schritte leichter und intensiver. Mittels Unterstützung und Förderung von Trance wie beim Hypnobalancing™ geht es dann sogar noch tiefer.

 

 

 

3. Mit allen Sinnen erinnern

 

Je entspannter Sie sind, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich die ausgewählte Situation in Erinnerung zu rufen. Was haben Sie erlebt als Sie glücklich und zufrieden waren? Gehen Sie diesen Moment in Ihren Gedanken mit allen Sinnen durch. Was haben Sie da gesehen, gehört, gespürt, geschmeckt, gerochen? Sie dürfen ruhig Ihre Fantasie spielen lassen. Was positiv wirkt, ist willkommen. Je intensiver Sie diese Erinnerung mit allen Sinnen wahrnehmen, desto besser.

 

 

 

4. Ankern

 

Kurz bevor Sie denken, es ginge nicht intensiver, wird geankert.

Im richtigen Moment ankern!

 

Ankern ist ein anderer Name für Reizreaktionskopplung, für Konditionierung. Es ist wie ein Schalter, der es ermöglicht, die mit der Erinnerung verknüpften angenehmen Zustände häufiger und bewusster zu genießen. Schöne Grüße von Pawlow und seinen Hunden (externer Link zu Wikipedia).

Das Ankern kann beispielsweise durch das Berühren von Daumen und Zeigefinger erfolgen, das Ballen einer Faust, den Blick auf einen Gegenstand oder etwas anderes, dass Sie unauffällig tun können. Was auch immer sie als Anker verwenden; damit das gut funktioniert ist es wichtig stets den gleichen Anker für das gleiche Gefühl einzusetzen.

 

Musik bietet sich als Anker an:

Zu jeder Reise gibt es einen Song, der uns immer wieder dorthin zurückführen kann, selbst wenn schon reichlich Zeit verstrichen ist.

 

 

 

 

5. Wiederholung

 

Anker werden durch Wiederholung des Ankerns wirksamer. Also bleiben Sie dran und wiederholen Sie es, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

 

 

 

6. Anker abfeuern

 

Wann immer Sie das Gefühl aktivieren wollen, lösen Sie den Anker auf die gleiche Weise aus, mit der Sie ihn geankert haben. Also beispielsweise, indem Sie erneut Daumen und Zeigefinger der auch vorher verwendeten Hand zusammenbringen. Wenn er gut installiert wurde, können Sie das nun genießen. So einfach ist das und macht nicht dick!

 

 

 

Erfahrungsaustausch

 

Und wie sind Ihre Erfahrungen mit Schokolade, Pasta und Glücksgefühlen? Oder ankern Sie lieber die guten Erinnerungen?

P.S.

 

Wie erzeugen Sie Glücksgefühle?

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So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

Hat das Thema einen Bart? Die Erwähnung des Zusammenhanges zwischen Lächeln und Gefühlen empfinde ich manchmal etwas zwiespältig; er ist ja erstens weitgehend bekannt. Und zweitens wirkt es – als reine Technik – irgendwie etwas oberflächlich. Das ändert nur nichts daran, dass es stimmt! Und gerade das Offensichtliche wird gerne links liegen gelassen. Es ist einfach zu naheliegend, als dass es wertgeschätzt wird.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2016
Überarbeitung: 27. Juni 2019
Englische Version:
AN: #8120
K: CNB
Ü:X

Persönliche Werte: Was wirklich zählt und Entscheidungen bestimmt

Werte: Was wirklich zählt und unsere Entscheidungen bestimmt

Welchen Wert haben Werte? Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge. (Arthur Schopenhauer)

Persönliche Werte und Entscheidungen

 

Persönliche Werte sind von hoher Bedeutung. Es sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Wertvorstellungen liefern die Orientierung, bewusst und unbewusst. Sie bilden so die Basis für viele Entscheidungen und Handlungen.

Sich selbst zu kennen lohnt. Wenn Ihre Werte für Sie klar sind, werden Sie bessere Entscheidungen leichter treffen.

Karsten Noack

Video

Werte, Prioritäten und Entscheidungsfindung

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Werte

 

An vielen Stellen wird von Werten gesprochen und es herrscht weitgehend Einigkeit, dass Werte wichtig sind. Es existieren auch zahlreiche Werte, für die sich die Mehrzahl der Menschen aussprechen. Haariger wird es, wenn es um die Bedeutung und die Priorisierung bei Werten geht. Dann werden, mit dem Hinweis, dass der Zweck die Mittel heilige, Werte verletzt, um anderen zu mehr Geltung zu verhelfen.

 

 

 

Definition

 

Was genau sind Wertvorstellungen beziehungsweise kurz Werte?

Die trockene Definition; Werte als Wertvorstellungen sind allgemein erstrebenswerte, moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale eines Menschen innerhalb einer Gruppe, die diese Werte teilt (Wertegemeinschaft).

Es gibt persönliche Werte (Freundlichkeit, Vertrauen etc.), geistige Werte (Intelligenz), religiöse Werte (Glaube), sittliche Werte (Benehmen) und materielle Werte (Geld, Macht, Besitz etc.). Aus Werten wie beispielsweise dem Wert der Achtung des Eigentums lassen sich soziale Normen als konkrete Vorschriften für das soziale Handeln ableiten, wie Gesetze, die Diebstahl verbieten. Werte sind ein zentraler Bestandteil vieler Verhaltensvorschriften, jedoch sind sie nicht selber Verhaltensvorschriften.

Werte sind das, was wir auf keinen Fall verlieren wollen, wofür es sich aus unserer Sicht zu kämpfen lohnt.

 

 

Beispiele

 

Beispiele für eher absolute Werte:

  • Gesundheit
  • Mut
  • Flexibilität

 

 

Beispiele für relative Werte:

  • Harmonie
  • Intuition
  • Intelligenz
  • Kreativität
  • Offenheit

 

 

 

„Wofür mache ich das?“

 

Persönliche Werte, in dem auf diesen Seiten verwendeten Sinn, sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Sie liefern die Motivation für Entscheidungen und Handlungen. Es handelt sich bei den Werten um eine Ebene im Modell der Neurologischen Ebenen nach Robert Dilts.

 

 

 

Gültigkeit von Werten

 

Sind Werte eine subjektive Geschmacksache? Oder gelten sie objektiv? In der Praxis gibt es je nach Kontext Werte, über die mehr oder weniger Einigkeit herrscht. Sie werden innerhalb von Gruppen über die Sozialisation an nachfolgende Generationen weitergegeben. Im Laufe der Zeit unterliegen sie Veränderungen, weil auch die Welt sich verändert. Die Globalisierung hat beispielsweise einen großen Anteil daran, dass sich Werte verändern. Deswegen ist die Auseinandersetzung für sich selbst und in der jeweiligen Gemeinschaft so wichtig. Gemeinsame Werte bilden die Grundlage für ein konstruktives Zusammenleben.

Selbst als Errungenschaften gefeierte Werte, wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Geschlechtergleichheit, freie Lebensgestaltung etc. sind nur so lange gegeben, wie nicht andere Werte von der dominierenden Kultur als wichtiger angesehen werden. Viele Fortschritte werden in unserem Kulturkreis als selbstverständlich angesehen, obwohl viele andere Kulturen das anders sehen.

Liste mit Werten

  1. Abenteuer
  2. Abgeklärtheit
  3. Abwechslung
  4. Achtsamkeit
  5. Aggressivität
  6. Ahnung
  7. Akribie
  8. Aktivität
  9. Akzeptanz
  10. Albernheit
  11. Altruismus
  12. Anerkennung
  13. Angemessenheit
  14. Angepasstheit
  15. Anpassungsfähigkeit
  16. Anstand
  17. Antrieb
  18. Anwendbarkeit
  19. Anziehungskraft
  20. Aufgeschlossenheit
  21. Aufmerksamkeit
  22. Aufopferung
  23. Aufregung
  24. Aufrichtigkeit
  25. Ausbildung
  26. Ausdauer
  27. Ausdrucksfähigkeit
  28. Ausgeglichenheit
  29. Ausgelassenheit
  30. Authentizität
  31. Bedachtsamkeit
  32. Beflissenheit
  33. Befreiung
  34. Begierde
  35. Beharrlichkeit
  36. Beherrschung
  37. Beliebtheit
  38. Bereitschaft
  39. Bereitwilligkeit
  40. Berühmtheit
  41. Beschaulichkeit
  42. Bescheidenheit
  43. Beschränkung
  44. Besonnenheit
  45. Bestätigung
  46. Bewusstheit
  47. Bindung
  48. Bissigkeit
  49. Brauchbarkeit
  50. Brillanz
  51. Charme
  52. Coolness
  53. Dankbarkeit
  54. Demut
  55. Der Beste sein
  56. Dienst
  57. Direktheit
  58. Diskretion
  59. Disziplin
  60. Dominanz
  61. Dreistigkeit
  62. Durchsetzungsvermögen
  63. Dynamismus
  64. Echtheit
  65. Edelmut
  66. Effektivität
  67. Effizienz
  68. Ehre
  69. Ehrfurcht
  70. Ehrgeiz
  71. Ehrlichkeit
  72. Eifer
  73. Eigenständigkeit
  74. Einen Unterschied machen
  75. Einfachheit
  76. Einfallsreichtum
  77. Einfluss
  78. Einfühlungsvermögen
  79. Einheit
  80. Einsamkeit
  81. Einsicht
  82. Einsichtigkeit
  83. Einzigartigkeit
  84. Ekstase
  85. Eleganz
  86. Energie
  87. Entdeckung
  88. Enthusiasmus
  89. Entschlossenheit
  90. Entspannung
  91. Erfahrung
  92. Erfindungsgabe
  93. Erfolg
  94. Erhabenheit
  95. Erholung
  96. Erkenntnis
  97. Ermunterung
  98. Ernsthaftigkeit
  99. Errungenschaft
  100. Erwartung
  101. Expertise
  102. Extravaganz
  103. Extraversion
  104. Exzellenz
  105. Fairness
  106. Familie
  107. Faszination
  108. Finanzielle Unabhängigkeit
  109. Findigkeit
  110. Fitness
  111. Fleiß
  112. Flexibilität
  113. Flow
  114. Fokus
  115. Frechheit
  116. Freiheit
  117. Freizügigkeit
  118. Freude
  119. Freundlichkeit
  120. Frevelhaftigkeit
  121. Frieden
  122. Frohmut
  123. Frohsinn
  124. Frömmigkeit
  125. Führung
  126. Furchtlosigkeit
  127. Gastfreundschaft
  128. Geben
  129. Gehorsam
  130. Gelassenheit
  131. Genauigkeit
  132. Genügsamkeit
  133. Genuss
  134. Gerechtigkeit
  135. Gerissenheit
  136. Geschicklichkeit
  137. Geschwindigkeit
  138. Gemütlichkeit
  139. Geselligkeit
  140. Gewandtheit
  141. Gewinnen
  142. Gewissheit
  143. Glanz
  144. Glaube
  145. Glaubwürdigkeit
  146. Glück
  147. Glückseligkeit
  148. Gnade
  149. Großzügigkeit
  150. Gründlichkeit
  151. Güte
  152. Gutmütigkeit
  153. Harmonie
  154. Hartnäckigkeit
  155. Heiligkeit
  156. Heimlichkeit
  157. Heiterkeit
  158. Heldenmut
  159. Heldentum
  160. Herausforderung
  161. Herkunft
  162. Herz
  163. Herzlichkeit
  164. Hilfsbereitschaft
  165. Hingabe
  166. Hochgefühl
  167. Hoffnung
  168. Höflichkeit
  169. Humor
  170. Hygiene
  171. Inspiration
  172. Integrität
  173. Intelligenz
  174. Intensität
  175. Intimität
  176. Introversion
  177. Intuition
  178. Investierung
  179. Jugendlichkeit
  180. Kameradschaft
  181. Klarheit
  182. Klugheit
  183. Komfort
  184. Kongruenz
  185. Können
  186. Kontinuität
  187. Kontrolle
  188. Konzentration
  189. Kooperation
  190. Korrektheit
  191. Kreativität
  192. Kühnheit
  193. Langlebigkeit
  194. Lebendigkeit
  195. Lebenskraft
  196. Lebhaftigkeit
  197. Leidenschaft
  198. Leistung
  199. Leitung
  200. Lernen
  201. Liebe
  202. Logik
  203. Loyalität
  204. Macht
  205. Mäßigung
  206. Milde
  207. Mitarbeiterführung
  208. Mitbenutzung
  209. Mitgefühl
  210. Mitwirkung
  211. Mode
  212. Motivation
  213. Mumm
  214. Mündigkeit
  215. Mut
  216. Nächstenliebe
  217. Nähe
  218. Natürlichkeit
  219. Nerv
  220. Neugier
  221. Nützlichkeit
  222. Offenheit
  223. Optimismus
  224. Ordnung
  225. Ordnungsliebe
  226. Organisation
  227. Originalität
  228. Perfektion
  229. Pflicht
  230. Phantasie
  231. Philanthropie
  232. Pietät
  233. Potenz
  234. Pragmatismus
  235. Präsenz
  236. Präzision
  237. Privatsphäre
  238. Proaktiv sein
  239. Professionalität
  240. Pünktlichkeit
  241. Raffinesse
  242. Rätselhaftigkeit
  243. Realismus
  244. Reflektion
  245. Reichhaltigkeit
  246. Reichtum
  247. Reife
  248. Reinheit
  249. Reinlichkeit
  250. Religiösität
  251. Respekt
  252. Revolution
  253. Ruhe
  254. Ruhm
  255. Sauberkeit
  256. Scharfsinn
  257. Schlauheit
  258. Schönheit
  259. Seele
  260. Selbstbeherrschung
  261. Selbstlosigkeit
  262. Selbstvertrauen
  263. Seltsamkeit
  264. Sensitivität
  265. Sexualität
  266. sicheres Auftreten
  267. Sicherheit
  268. Sieg
  269. Signifikanz
  270. Sinnlichkeit
  271. Sittsamkeit
  272. Solidarität
  273. Sorgfalt
  274. Spannung
  275. Sparsamkeit
  276. Spaß
  277. Spiritualität
  278. Spontanität
  279. Sprachkompetenz
  280. Stabilität
  281. Stärke
  282. Stille
  283. Strebsamkeit
  284. Strenge
  285. Struktur
  286. Sympathie
  287. Synergie
  288. Tapferkeit
  289. Teamwork
  290. Tiefe
  291. Traditionalismus
  292. Transzendenz
  293. Träumen
  294. Treue
  295. Tugend
  296. Überfluss
  297. Überlegenheit
  298. Überraschung
  299. Überzeugung
  300. Umgänglichkeit
  301. Unabhängigkeit
  302. Uneigennützigkeit
  303. Unerschrockenheit
  304. Unerschütterlichkeit
  305. Unterhaltung
  306. Unterstützung
  307. Unversehrtheit
  308. Unvoreingenommenheit
  309. Urteilsfähigkeit
  310. Verantwortung
  311. Verbindung
  312. Verbissenheit
  313. Verehrung
  314. Vergnügen
  315. Vermögen
  316. Vernunft
  317. Versicherung
  318. Verspieltheit
  319. Verständnis
  320. Vertrauen
  321. Vertrauenswürdigkeit
  322. Verwegenheit
  323. Vielfalt
  324. Vision
  325. Vitalität
  326. Vollendung
  327. Vorfreude
  328. Vorsatz
  329. Wachsamkeit
  330. Wachstum
  331. Wahrheit
  332. Wahrnehmungsvermögen
  333. Wärme
  334. Weisheit
  335. Widerstandsfähigkeit
  336. Wildheit
  337. Wirtschaft
  338. Wissen
  339. Wissensdurst
  340. Witzigkeit
  341. Wohlgefallen
  342. Wohlstand
  343. Wortgewandtheit
  344. Wunder
  345. Würde
  346. Zeitlosigkeit
  347. Zufriedenheit
  348. Zugänglichkeit
  349. Zugehörigkeit
  350. Zuneigung
  351. Zuverlässigkeit
  352. Zuversicht
  353. Zweckmäßigkeit

Wozu soll das gut sein?

 

Diese Liste mit Werten dient als Orientierungshilfe. Sie ist lang, enthält einige Synonyme und ist dennoch nicht vollständig. Sie kennen weitere Werte? Dann können Sie dazu das Kommentarfeld nutzen und ich werde sie aufnehmen.

Diese Liste mit Werten hilft Ihnen beispielsweise dabei, einen klareren Blick dafür zu bekommen, was Ihnen persönlich wichtig ist. Sie könnten diese Seite ausdrucken, die Werte markieren, die sich am besten für Sie anfühlen und diese nach Wichtigkeit sortieren. Während Sie die Liste durchgehen, kann es gut sein, dass einige Werte wenig oder gar keine Bedeutung für Sie und manche vielleicht sogar negativ betrachtet werden. Schauen Sie genauer hin und fischen Sie die Werte heraus, die Sie magisch anziehen. Dann kennen Sie Ihre Prioritäten.

Coaching für Entscheidungen

 

Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.

Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.

Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, sich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Sie finden auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

Nachricht

 

Um es Ihnen und mir leicht zu machen, bitte ich Sie dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden. 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Anmerkungen:

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P.S.

 

Welche Beachtung schenken Sie Werten? Welche Werte bleiben, wenn der Zeitgeist sich verändert?

Artikel

Was sich nicht mit Geld kaufen lässt

Eine Sammlung der Dinge, die sich nicht mit Geld kaufen lassen.

Rücksichtnahme

Rücksichtnahme

Rücksichtnahme klingt gut, oder? Nur was genau bedeutet Rücksichtnahme?

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Geistige Werte müssen uns ansprechen wie Könige. Sie dürfen nicht aufgedrängt werden. Arthur Schopenhauer

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2012
Überarbeitung: 23. Juni 2019
Englische Version: https://www.karstennoack.com/using-values-as-the-driving-force-for-decision-making/
AN: #654240
K:
Ü:

Wie ist der Zusammenhang von Kreativität und Zufriedenheit?

Wie ist der Zusammenhang von Kreativität und Zufriedenheit?

Welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich?
Kreativität und Zufriedenheit

Zusammenhang von Kreativität und Zufriedenheit

 

Nein, Kreativität ist nicht nur etwas für Leute, die nichts zu tun haben. Jeder profitiert von einer guten Portion Kreativität. Wer das Leben kreativ und zielgerichtet gestaltet, ist tendenziell zufriedener und erfolgreicher.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Kreativität als Luxusgut

 

Nein, Kreativität ist nicht nur etwas für Leute, die nichts zu tun haben. Jeder profitiert von einer guten Portion Kreativität. Wer das Leben kreativ und zielgerichtet gestaltet, ist tendenziell zufriedener und erfolgreicher. Kreativität kann jeden Aspekt der persönlichen Existenz betreffen und auch beruflich zu mehr Erfüllung führen. Sie ist somit zu einem allgemein angestrebten Gut geworden, das nicht mehr nur Künstlern zugesprochen wird. Viele Menschen wollen ihr kreatives Potenzial entwickeln, allerdings geben viele zu rasch auf und erwarten für den geringsten Einsatz sofort Anerkennung. Erfolgreich sind hingegen diejenigen, die Hindernisse als zusätzlichen Ansporn sehen und überwinden.

Kreativität, vom lateinischen Wort „creare“ abgeleitet, wird im Allgemeinen als schöpferische Kraft oder Einfallsreichtum verstanden. Zwar beschäftigt sich die Wissenschaft, insbesondere die Psychologie und die Neurologie, verstärkt seit den 1950er-Jahren mit dem Phänomen, doch es lässt sich nur äußerst schwer eingrenzen und ﹣ anders als dies bei Intelligenz mehr oder weniger gut versucht wird ﹣ kaum messen. Zwischen Intelligenz und kreativem Denken gibt es jedoch einen Zusammenhang: Ohne Neugier, Flexibilität und Originalität beim Lösen von Problemen und Aufgaben ist Kreativität nicht denkbar.

Forschungsergebnisse bestätigen; Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Es ist allerdings möglich, die Voraussetzungen für kreative Einfälle zu verbessern, indem wir die Vorstellungskraft trainieren und Ideen Freiraum geben.

 

 

 

Macht Kreativität glücklicher?

 

Kreativität und Zufriedenheit

Viele berühmte Künstler sollen in krisenhaften und problembeladenen Situation besonders kreativ gewesen sein. Solche Geschichten verkaufen sich gut, doch wer genau hinschaut, erkennt, dass diese Fälle eher als Ausnahmen zu betrachten sind. Tatsächlich scheint die schöpferische Kraft besser zur Geltung zu kommen, wenn wir zufrieden und gut gelaunt sind. Gleichzeitig kann die Kreativität das Lebensgefühl selbst positiv beeinflussen. Wenn wir uns Glück als eine Gleichung mit den Variablen Vorbereitung und Gelegenheit vorstellen, kann Kreativität das Glücksempfinden, die Zufriedenheit steigern, weil sie sich auf beide Variablen günstig auswirkt.

Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass kreatives Denken potenziell zu mehr Wahlfreiheit und Flexibilität führt. Wer sein Leben und Umfeld selbst gestaltet, ist äußeren Umständen weniger ausgeliefert und nimmt Einfluss auf die Voraussetzungen für ein gelingendes Leben.

Offen geäußerter Optimismus wird mitunter unfairer Weise als Naivität ausgelegt. Schließlich ist es das Gegenteil; die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, etwas zu tun. Der Enthusiasmus und die Energie, mit denen kreative Persönlichkeiten die Herausforderung des Lebens angehen, entwickeln glücklicherweise gerne eine positive Dynamik. Diese Menschen erwarten vom Leben Möglichkeiten und Chancen, die sie dann auch nutzen.

Damit sich eine solche Wirkung entfaltet muss Kreativität mit ausreichender Fokussierung einhergehen. Offenheit ist dabei eine wichtige Voraussetzung: Die Diskrepanz zwischen einer Situation, die jemand antrifft, und dem, was für möglich gehalten wird, verrät oft viel über das eigene kreative Potenzial. Manche Menschen nehmen nur ein Problem wahr, das sie bewältigen müssen. Kreativität bedeutet in diesem Sinne ein Umdeuten einer Situation in eine persönliche Herausforderung, der wir mit Bereitschaft, Freude und Phantasie begegne und dann verschiedene Lösungsmöglichkeiten durchspielen.

Neue Aufgaben und Anforderungen können zwar glücklich machen, wenn sie Orientierung bieten. Sie können allerdings auch zum Gegenteil führen. Wer sein Ziel nicht erreicht, weil er auf Widerstand stößt, kann darauf enttäuscht und frustriert reagieren. Es ist eine ausreichend große Frustrationstoleranz nötig, um auch Rückschläge als wichtige Zwischenschritte zu betrachten und Mut, um  aus ihnen zu lernen und weiterzumachen. Wem es gelingt, Misserfolge als Rückmeldungen und Hinweise als Gelegenheiten für das eigene Vorankommen zu nutzen, der ist in der persönlichen Entwicklung einen großen Schritt vorangekommen.

Auf der anderen Seite resultiert allein schon aus dem Beschreiten neuer Wege Zufriedenheit. Es gibt dem Leben das Empfinden von Sinn und Bedeutung: Wird ein Etappenziel erreicht, werden nicht nur kurzfristig Glückshormone ausgeschüttet. Die gesamte Persönlichkeit wächst mit diesen Erfolgserlebnissen.

 

 

 

Kreativität als Mittel zum Zweck

 

Um zu verstehen, wie sich Kreativität auf das Leben auswirkt, hilft es sich zu verdeutlichen, unter welchen Voraussetzungen Menschen handeln, wie sie handeln. Denn wie kreativ und zufrieden Menschen sind, hängt auch davon ab, ob ihre Bedürfnisse erfüllt sind.

Die 1943 vom US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow entwickelte und später erweiterte sogenannte Bedürfnispyramide kann dabei als Orientierungshilfe dienen.

Maslow Bedürfnisspyramide

Die erste Stufe der Pyramide bilden die physiologischen Grundbedürfnisse (Atmung, Schlaf, Nahrung, Wärme, Gesundheit, Unterkunft, Sexualität, Kleidung, Bewegung), das menschliche Denken und Handeln dient hier vor allem dem Überleben. Die Sicherheitsbedürfnisse (Recht und Ordnung, Schutz vor Gefahren, festes Einkommen, Absicherung, Wohnraum), die auf eine Vermeidung von Gefahren abzielen, sind auf dem nächsthöheren Niveau angesiedelt. Es folgen soziale Bedürfnisse (Liebe, Zuneigung, Familie, Freundeskreis, Partnerschaft, Intimität, Kommunikation, Arbeitsklima). Kreatives Denken dient auf dieser Ebene dem Aufbau von sozialen Beziehungen. Die vierte Stufe verdeutlicht unser Bedürfnis nach Wertschätzung und Anerkennung (Status, Respekt, Auszeichnungen, Titel, Wohlstand, Einfluss, private und berufliche Erfolge, mentale und körperliche Stärke). Die oberste Ebene der Pyramide stellt das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung dar (Individualität, Talententfaltung, Perfektion, Kunst, Philosophie, Erleuchtung, Selbstverbesserung, Religion). Hier dient die Kreativität vor allem dem Streben nach Unabhängigkeit und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Aber auch auf den anderen Stufen kann Kreativität zum Tragen kommen.

Die fünf Stufen der Pyramide bauen aufeinander auf: Nur dann, wenn die Bedürfnisse der vorhergehenden Ebene weitgehend befriedigt sind, findet die nächste Ebene Beachtung und kann als Motivationsfaktor das Handeln des Menschen bestimmen.

Bei den ersten drei Ebenen handelt es sich im Wesentlichen um Defizite, deren Beseitigung zum Teil zwingend notwendig ist.

Wird eines dieser Bedürfnisse mit Hilfe neuer Ideen und Ansätze besser befriedigt, leistet die Kreativität einen entscheidenden Beitrag zur Zufriedenheit.

Bei der vierten und fünften Ebene wird von Wachstumsbedürfnissen gesprochen. Sie sind durch den Wunsch nach Entwicklung und Wachstum motiviert: Sich vorzustellen, dass die Dinge auch anders sein könnten, als sie in der Realität erlebt werden, und die Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten, kommen auf diesen Ebenen zum Tragen. Die höheren Bedürfnisse sind weniger dringlich als die Defizitbedürfnisse. Ihre Erfüllung bedeutet über die Zufriedenheit hinaus Glück.

Vor allem die Selbstverwirklichung ist ohne Kreativität kaum denkbar. Auf der fünften Ebene hat Selbstbestimmtheit in Denken und Handeln einen besonders hohen Stellenwert: Herausforderungen werden bewusst, freiwillig und dadurch spielerisch angegangen. Das intensive Eintauchen in eine Aufgabe sorgt dann mitunter dafür, dass Zeit und Raum keine Rolle mehr spielen und nur die Beschäftigung mit einer Tätigkeit selbst zählt. Dieser Zustand wird in der Psychologie als „Flow“ bezeichnet.

Kreativität als Mittel zum Zweck, um Missstände zu beseitigen und das eigene Leben sicherer und angenehmer zu gestalten, macht das Phänomen aber nur teilweise verständlich. Denn auch dort, wo kein Mangel zu beklagen ist, herrscht die Sehnsucht nach Gestaltung. So begegnen westliche Gesellschaften, in denen die meisten Bedürfnisse so schnell befriedigt werden, dass wir uns ihrer oft gar nicht bewusst sind, jedem Anflug von Langeweile mit immer neuen, teils extremen Herausforderungen: Gummiseile werden um die Beine gebunden, um ﹣ hoffentlich unbeschadet ﹣ durch einen todesverachtenden Sprung in den Abgrund die Adrenalinproduktion zu stimulieren, während für andere Menschen mechanische Haustiere erfunden werden, die sie zur Aktivierung von Dopamin umsorgen können. Kreativität befriedigt so Bedürfnisse. Manchmal sogar solche, von denen wir vorher noch gar nicht wussten, dass wir sie haben. Wo ist meine iWatch?

 

 

 

Muss es erst weh tun? Zufriedenheit als Bremse, Unzufriedenheit als Antrieb?

Kreativität und Zufriedenheit

Mitunter sind Menschen, die in ihrem Leben weniger Glück erfahren, aber auch kreativer als Menschen, die sehr zufrieden sind. „Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg“, schrieb der irische Schriftsteller Oscar Wilde (1854 bis 1900).

Frustration mag eine Triebfeder für Veränderungen sein, doch solange nichts hinzukommt, wird sie als Motivation kaum genügen. So intensiv der Wunsch, einer unangenehmen Situation zu entkommen, auch sein mag, erst die Aussicht auf eine erstrebenswerte Alternative setzt im Menschen Energie für einen Neuanfang frei. Kreative Prozesse brauchen den spielerischen Rahmen, die Sicht nach vorne.

Leider liefert oft erst massive Unzufriedenheit den notwendigen Impuls, um sich tatsächlich auf den Weg zu machen und Veränderungen einzuleiten. Insofern liefert sie mitunter den Ansporn, sie bringt die Dinge ins Rollen. Ist aber die persönliche Trägheit erst einmal überwunden, kostet diese Verdrossenheit nur noch Energie. Der Blick klebt oft zu lange am Problem. Der erforderliche Vorgang ist vergleichbar mit einem Flug zum Mond, bei dem anfangs die Kraft der Raketen als kräftiger Impuls benötigt wird, um die Anziehungskraft der Erde zu überwinden. Dann aber werden die Anziehungskräfte des Mondes und beim Rückflug die der Erde für das Vorankommen genutzt. Also in Bewegung kommen, Schwung holen!

 

 

 

Anreiz: Äußere Belohnungen und Selbstmotivation

 

Kreativität und Zufriedenheit

Menschen bringen schon von Geburt an viele Voraussetzungen mit, um von sich aus aktiv und kreativ zu sein. Zahlreiche Handlungen sind selbst motiviert, also intrinsisch: Wir erledigen sie, ohne dazu aufgefordert oder dafür von anderen direkt belohnt zu werden. Die Sache oder Tätigkeit an sich ist uns wichtig genug und mit einem hohen Grad an Identifikation verbunden.

Bei extrinsischer Motivation führt jemand eine Handlung aus, um ein bestimmtes, von außen vorgegebenes Ziel oder einen gewissen Zustand zu erreichen. Er verrichtet beispielsweise eine verhasste Arbeit wegen des finanziellen Ausgleichs, den er dafür erhält.

Von einem Unterminierungseffekt wird dann gesprochen, wenn ein eigentlich intrinsisch motiviertes Verhalten extrinsisch belohnt wird. Dadurch kann sich die eigene Motivation verringern, und es tritt der gegenteilige Effekt von dem ein, was eigentlich bezweckt wurde. Künftig wird dann nur noch dort großen Aufwand betrieben, wo eine direkte Belohnung zu erwarten ist. Der äußere Einfluss sorgt dafür, dass die Identifikation nachlässt ﹣ ebenso wie das Mitdenken.

Es zeigt sich an vielen Beispielen, dass Identifikation und intrinsische Motivation meist die besseren Ergebnisse hervorbringen, sei es im Privaten oder aber im beruflichen Umfeld. Zudem ist die intrinsische Motivation mit größerer persönlicher Zufriedenheit und Wirkung verbunden, während die extrinsische Motivation eine geringere Wirkung hat, die noch dazu rasch wieder verpufft. Trotzdem wird oftmals versucht, durch äußere Anreize der fehlenden Motivation auf die Sprünge zu helfen. Gut gemeint und in einigen Bereichen mag dieses Vorgehen auch seine Berechtigung haben, doch bei der Förderung von Kreativität birgt es zahlreiche Risiken.

Besonders deutlich wird das im Berufsleben: Geldprämien zeigen in der Praxis nicht den erwarteten anhaltenden Einfluss auf Kreativität und Zufriedenheit. Sind beispielsweise Verbesserungsvorschläge für bestimmte Prozesse gewünscht, die unter bestimmten Voraussetzungen sogar honoriert werden, bleiben viele kreative Ideen in der Schublade, stauben ungenutzt vor sich hin. Ausgepackt wird sie erst, wenn die Chance gesehen wird, dafür belohnt zu werden. Aus der Identifikation, dem eigenen Antrieb, wird so eine extrinsische Dienstleistung. Das hat nicht nur Nachteile für das Unternehmen, sondern auch für jeden einzelnen Mitarbeiter, dessen Motivation und damit Zufriedenheit sinken.

Die Freude am Neuen, Veränderungen und Neuerungen lösen bei den meisten Menschen zwiespältige Gefühle aus. Schließlich sind es die Gewohnheiten, die wir entwickeln, die es uns erlauben mit den alltäglichen Gegebenheiten zurechtzukommen. Wir richten uns ein und machen das Beste auch aus einer schwierigen Situation, die uns mehr und mehr vertraut wird. Wer etwas verändern will, muss erst eine gewisse Trägheit überwinden, die mitunter beachtliche Ausmaße annehmen kann. Jede noch so gepriesene Veränderung erfordert den Aufwand erneuter Anpassung. Und alles Neue birgt unbekannte Risiken, vor denen wir naturgemäß auf der Hut sind. Diese Scheu sitzt tief im Unbewussten und hat meist nur bedingt mit der Realität zu tun.

So reagieren beispielsweise viele Mitarbeiter instinktiv ablehnend, wenn ein neues  Computerprogramm installiert wird oder − Himmel bewahre − gar ein neues Betriebssystem die Arbeit noch effektiver machen soll.

Solche Gedanken kennen auch kreative Menschen. Nur überwiegen bei ihnen die Neugier und das Interesse, das Unbekannte zu erkunden. Kreative sind weniger voreingenommen und gehen Situationen spielerischer an. Manche blühen erst in Veränderungssituationen so richtig auf, da sie ihren eigenen Fähigkeiten, den Wandel zu meistern, stärker vertrauen als andere. Herausforderungen werden als Chance für persönliche Entwicklung begrüßt

 

 

 

Jeans, Kreativität und Wahlfreiheit

 

Für unser Wohlbefinden benötigen wir den Eindruck, selbst entscheiden zu können, Einfluss zu haben. Um uns als selbstständige Wesen wahrzunehmen, benötigen wir die Freiheit aus verschiedenen Optionen zu wählen. Dabei geht es nicht unbedingt um eine Vielzahl von Varianten, sondern darum, durch das Vorhandensein einer Wahlmöglichkeit der Wahl selbst Bedeutung zu verleihen. Der Akt des Entscheidens, so risikoreich und schwer er manchmal erscheinen mag, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Eine als solche empfundene Wahlfreiheit sorgt für Zufriedenheit und Lebensqualität. Sie fördert die Flexibilität im Denken. Manchmal gilt es zuerst Hindernisse aus dem Weg zu räumen, bevor wir von dieser Freiheit Gebrauch machen können. Fremde Interessen sowie auch eigene einschränkende Glaubenssätze und Überzeugungen machen es mitunter nicht leicht, die verfügbaren Optionen ﹣ wie den Wald vor lauter Bäumen ﹣ zu erkennen.

Kreativität und Zufriedenheit

Allerdings kann die Wahlfreiheit uns auch überwältigen. Wo Licht ist, ist auch Schatten bzw. Überfluss, der zu Seekrankheit führen kann. Ein Beispiel für eine ausufernde Vielfalt gibt schon ein Besuch in einem Bekleidungsgeschäft, in dem eine Jeans gekauft werden soll: Bootcut, Bootleg, Loose Fit, Slim Fit, Comfort Fit, gerade Jeans, Röhrenjeans, Schlaghosen mit hoher oder niedriger Taille von verschiedenen Herstellern, in verschiedenen Farben und und und ﹣ die überwältigende Auswahl macht nicht jedem Freude, sondern oft Kopfschmerzen.

Gibt es unübersichtlich viele Möglichkeiten, sind geeignete Strategien gefragt, um das Dickicht der Informationen zu durchdringen und eine persönliche Wahl zu treffen. Auch dabei hilft ein zielgerichtetes, kreatives Denken, das uns Freude an der Vielfalt schenkt, anstatt uns die Qual der Wahl spüren zu lassen.

Soll jemandem hingegen der Spaß an der Auswahl verdorben werden, genügt oft schon eine kleine Dosis Druck und Zwang: „Sie müssen jetzt sofort und für immer wählen!“. Dann wird schnell ungenießbar, was gerade noch Vergnügen bereitet hat.

 

 

 

Jeder profitiert von Kreativität

 

Jeder von uns profitiert von einer guten Portion Kreativität. Wer das Leben kreativ und zielgerichtet gestaltet, ist tendenziell zufriedener und erfolgreicher. Kreativität kann jeden Aspekt der persönlichen Existenz betreffen und auch beruflich zu mehr Erfüllung führen. Entwickeln Sie Ihr kreatives Potenzial, nehmen Sie die Herausforderung an!

P.S.

 

Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen Kreativität und Zufriedenheit?

Kreativität ist die Mutter der Idee.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43325
K:CNC
Ü:

Gibt es ein Rezept für Glück? Was macht glücklich und was nicht?

Gibt es ein Rezept für Glück? Was macht glücklich und was nicht?

Glück ist ein Zustand
Gibt es ein Rezept für Glück?

Was macht glücklich und was nicht?

 

Welchen Einfluss haben wir auf Glück und Glücksempfinden? Was können wir tun, um die ersehnten Glückssäfte fließen zu lassen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Glück

 

Da können einem schon die Ohren klingeln: „Happy, happy, happy“ trällert es regelmäßig aus den Lautsprechern und das Internet ist mit unzähligen Happy-Videos gefüllt. Ob Popmusik, Boulevardfernsehen, Psychologie oder Philosophie; das Thema Glück taucht immer wieder auf.

Ein Glas Nutella und das Kind strahlt mit der Sonne um die Wette. Leben kann einfach sein. Wahrer Reichtum besteht nicht im Besitz, sondern im Genießen, meinte Ralph Waldo Emerson. Er muss es wissen. Also mache ich mir einen besonders leckeren Café Latte und überlege, was mir zum Thema Glück einfällt.

 

 

 

Gibt es ein Rezept für Glück?

 

Immer wieder werde ich gebeten, zum Thema Glück etwas zu sagen oder zu schreiben.

Wer hätte es geahnt:

Alle Menschen wollen glücklich sein.

Aristoteles

 

Ja und, was gibt es zum Thema Glück noch zu sagen, dass nicht schon gesagt wurde? Und warum ist das Thema in letzter Zeit so derartig gefragt?

Noch bis Ende der Neunzigerjahre war das Thema Erfolg und finanzieller Wohlstand ganz vorne auf der Hitliste der gewünschten Themen ﹣und jetzt Glück? Vielleicht hat es auch etwas mit dem Wunsch zu tun, sich weniger auf die Probleme, sondern vielmehr auf mögliche Lösungen zu konzentrieren. Das ist es ja auch, was Glücksforscher wie Martin Seligmann (Positive Psychologie) fordern.

Seit Hightech tiefere Blicke in den laufenden Betrieb des Gehirnes und das Erbgut erlauben, sind psychologische Experten ja kaum noch als Gesprächspartner zum Thema begehrt. Bildgebende Verfahren wie MRT, CT etc. suggerieren Fortschritte auf dem Gebiet der Glücksforschung.
Glücksempfinden? Da sei einiges genetisch veranlagt, ist dann auch in der Fachliteratur zu lesen.

Die gute Nachricht; ein großer Teil des Glücksempfindens ist trainierbar! Nur ein geringer Anteil basiert auf äußeren Umständen. Das ist doch eine gute Nachricht, oder?

Es stimmt; die Fokussierung auf das Glück ist sehr lohnenswert und eine sehr individuelle Angelegenheit. Es hat zwar etwas von Eulen, die nach Athen getragen werden, bleibt aber weiterhin aktuell.

 

 

 

Was ist das überhaupt, dieses Glücksempfinden?

 

So groß die Sehnsucht ist, so zögerlich die Realisierung. Jeder hat seine eigene Vorstellung davon, wie Glück aussieht und sich anfühlt. Auch wenn es einige Elemente gibt, die sehr oft genannt werden, ist deren Ausprägung sehr unterschiedlich. Besonders häufig genannt werden Gesundheit, Karriere, Partnerschaft, Familie und Kinder, Urlaub, …

Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

Demokrit

 

Für ein wirkliches Glücksempfinden ist Erfüllung in allen persönlich relevanten Bereichen von Bedeutung. Glück lässt sich zwar nicht erzwingen, doch wir können ihm eine Bahn, einen Weg bereiten.

Damit Vorbereitung auf Gelegenheit treffen kann, gibt es einige wichtige Fragen zu beantworten. Ziele geben dem Leben einen erstrebenswerten Inhalt. Sie machen es erst möglich, Lebenswege zu planen und das eigene Leben zu organisieren. Ein sinnerfülltes Leben sorgt für mehr Tiefe, Bewusstsein und Zufriedenheit, während ein Leben ohne Lebensziele viel häufiger als sinnlos und unerfüllt empfunden wird. Wobei unerreichbare Ziele bei verkrampfter Haltung auch das Gegenteil fördern.

Glücksgefühle unterliegen Schwankungen. Selbst die intensivsten Gipfel des Glücks dauern nicht ewig an. So macht auch ein Lottogewinn nicht zwangsweise auf Dauer glücklich. Kurzzeitig schnellt das Glücksgefühl in ungeahnte Höhen, um dann wieder zum gewohnten Maß zurückzufinden.

Das Phänomen nennt sich Adaption. Wir gewöhnen uns an Reize und nehmen sie nicht mehr weiter in der gleichen Intensität wahr. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Menschen besitzen die hervorragende Fähigkeit, sich durch Anpassung (Adaption) flexibel an wechselnde Umweltbedingungen anzupassen. Das gilt auch für Gemütszustände. Wir lernen, mit negativen Ereignissen zu leben. Die Zeit heilt so manche Wunde.

Schön und gut; wo Licht ist, da ist auch Schatten. Leider gilt das auch für positive Erfahrungen. Auch an schöne Erlebnisse gewöhnen wir uns früher oder später. So zeigen Studien beispielsweise; wohlhabende Menschen sind nicht glücklicher als der Durchschnitt. Sechster im Lotto? Auch die Freude der Lotto-Gewinner ist nicht dauerhaft.

 

 

 

Gewohnheit vs. Glücksempfinden

 

Dauerndes Glück ist Langeweile.

Oswald Spengler

 

Bedauerlicherweise bemerken wir oft die persönliche Bedeutung, die etwas für uns hat, erst, wenn wir es verlieren. Mit dem Glück ist es wie mit der Brille; man hat sie auf der Nase und weiß es nicht. Es braucht die Pflege der Achtsamkeit, um die Wertigkeit, die persönliche Bedeutung zu würdigen. Denn gerade die vielen kleinen alltäglichen Rituale addieren sich zu Glücksgefühlen.

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

Wilhelm Busch

Alles nur Chemie?

 

Weniger romantisch; neurologisch basiert Glück auf komplexen Vorgängen, die unser Gehirn mithilfe von hauptsächlich vier Botenstoffen steuert.

Am Aufbau von Glücksgefühlen sind maßgeblich die Botenstoffe Dopamin, es spielt die Hauptrolle, in Verbindung mit Noradrenalin, Serotonin und Endorphine beteiligt und verändern uns mental am stärksten.

Alles nur Chemie? Sind wir alle nur Junkies, angetrieben von der Nachschubversorgung mit Glückshormonen?
Jein! Es ist ja nur die halbe Wahrheit. Denn diese Erkenntnis beantwortet ja noch nicht, was die Chemie im Körper beeinflusst. Was können wir tun, um die ersehnten Glückssäfte fließen zu lassen?

 

 

 

Auf der Suche nach der Glücksquelle

 

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

Nicolas Chamfort

 

Leute, die sich für Pechvögel halten, fördern mit ihrem Tunnelblick selbsterfüllende Prophezeiungen. Selektive Wahrnehmung funktioniert in alle Richtungen. Glückspilze neigen dazu, vorzugsweise das Positive zu sehen.

Für das empfundene Glück ist die persönliche Sichtweise also von sehr großer Bedeutung. Eine optimistische und konstruktive Grundhaltung ist nicht nur gesünder, sondern wirkt sich auch sehr positiv auf die Lebensgestaltung aus.

Die Glücklichen sind neugierig.

Friedrich Nietzsche

 

Da eine neugierige Grundhaltung eine Wirkung auf die persönliche Wahrnehmung hat, werden im Glückszustand die Möglichkeiten besser erkannt. Sie können so leichter genutzt werden, als wenn jemand sich pausenlos auf die Schwierigkeiten fokussiert.

Auch die sich daraus ergebende positive Ausstrahlung bleibt nicht ohne Wirkung auf die Umwelt; zufriedene Menschen haben leichter privaten und beruflichen Erfolg. Mit einer positiven Ausstrahlung wirken wir auf den ersten Blick sympathischer auf unsere Mitmenschen. Die Körpersprache vermittelt es automatisch. 
Dabei macht es einen großen Unterschied, ob jemand so tut oder es dem tatsächlichen inneren Glückszustand entspricht. Wir sehen den Unterschied!

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.

Ludwig A. Feuerbach

 

Es lohnt sich also gut auf sich selbst Acht zu geben! Und das verträgt sich sehr gut damit, sich für andere Menschen einzusetzen:

Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.

Marcus Tullius Cicero

 

Viele Wege können ans Ziel führen. Wer sich für etwas auf eine Weise einsetzt, das so zur eigenen Erfüllung beiträgt, bereichert das eigene Leben und das anderer Menschen. Maßgeblich für das eigene Glücksempfinden ist, wie gut wir in der Lage sind, uns an sich verändernde Lebensbedingungen anzupassen und Herausforderungen zu meistern.

Unsere Einstellung zum Glück beeinflusst maßgeblich, wie viele glückliche Momente wir erleben.

 

 

 

Praktische Einflussfaktoren für Glücksempfinden

 

Alles zu viel Theorie? Hier folgen ein paar Faktoren, die ganz praktisch förderliche Auswirkungen auf das Glücksempfinden haben:

Alles, das den Eindruck stärkt, das Leben positiv selbst gestalten zu können

  • Harmonische und stabile Partnerschaften
  • Gesunde Bewegung
    Bewegung, die Spaß macht, setzt die euphorisierenden Hormone Serotonin und Endorphine frei.
  • Harmonische und stabile Freundschaften
    Erfüllende soziale Beziehungen haben besonders großen positiven Einfluss auf das menschliche Glücksempfinden.
  • Zuversichtlicher Blick in die Zukunft
  • Eine erfüllende berufliche Tätigkeit
  • Neugier
  • Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl
  • Förderliche Überzeugungen
  • Genießen können
    Die Wertschätzung von Erreichtem und eine gute Prise Abwechslung lassen die Sinne im Überfluss schwelgen.
  • Schöne Momente
    Das Hier-und-jetzt als den Moment, in dem das Leben tatsächlich stattfindet, genießen.
  • Lachen
    Lachen wirkt schnell und ist dabei sogar noch ansteckend. Und anders als Schokolade macht es auch nicht dick.
  • Vorfreude
    Vorfreude baut Stresshormone ab, stärkt das Immunsystem, und Domamin wird produziert.

 

 

 

Macht Geld glücklich?

 

Ob Geld glücklicher macht? Jein! Tatsächlich lässt isch die allgemeine Lebenszufriedenheit mit Geld steigern. Allerdings nimmt die Glücks-steigernde Wirkung von Geld mit jedem zusätzlichen Euro immer weiter ab. Auch Gehaltserhöhungen sind sehr relativ. Je geringer das Gehalt, desto mehr Freude macht eine Erhöhung tendenziell.

 

 

 

Gegner des Glücksempfindens

 

Hier die häufigsten Hindernisse für Glücksempfinden:

 

a. Opferhaltung

 

Der Eindruck, äußeren Umständen ausgeliefert zu sein. In einer solchen Opferhaltung wird nicht mehr aktiv gestaltet, sondern gelitten.

 

 

b. Neid

 

Wer sich ständig mit anderen vergleicht, gräbt sich immer tiefer in den Neid und die Unzufriedenheit ein. Kierkegaard meinte dazu; „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Glück ist kein Wettbewerb. Wird bei der Jagd nach dem Glück vor allem der vergleichende Blick auf das Leben anderer als Orientierung gesehen, dann geht das oft schief. Wer sich seine Situation mit der anderer Menschen vergleicht, wird eher unglücklich.

 

 

c. Zwang

 

Disziplin mag seine Bedeutung haben. Aber unter Zwang kommt wohl nur bei Sadomasochisten Freude auf. Es braucht mitunter ganz besonders die Fähigkeit der Selbstmotivation.

 

 

d. Fehlende Dankbarkeit

 

Wer Erreichtes nicht würdigt, wird sich auch an Zukünftigem wenig erfreuen können. Allerdings gilt es in manchem Umfeld sogar als unangemessen, nicht dem Anspruch zu entsprechen, glücklich zu sein. So als wäre ein Mensch, der nicht glücklich ist, undankbar.

 

 

 

e. Fehlende Werte

 

Wer seine tatsächlichen Werte nicht kennt, verzettelt sich schnell und sucht das Glück an den falschen Orten. Die vielen Versprechungen locken schnell auf die falsche Fährte und da sie nicht halten, was sie versprechen, folgt der Frust. Gerade Geld, Wohlstand und Ruhm liefern kaum den Beitrag, den sie so schillernd in Aussicht stellen.

 

 

 

Und nun?

 

Was machen Sie mit diesen Gedanken?

Coaching für Entscheidungen

 

Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.

Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.

Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, sich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Sie finden auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.

P.S.

 

Was fällt Ihnen zum Thema Glück ein?

Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich freuen zu können. Georg Bernhard Shaw

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Sie wünschen sich professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns dazu ins direkte Gespräch kommen. Bei Interesse, für organisatorische Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich persönlich am besten über das nachfolgende Formular oder per E-Mail (mail@karstennoack.de). Telefonisch bin ich am ehesten montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen: Telefon 030 / 864 213 68, Mobil 01577 / 704 53 56. Meist bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück. Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.

Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen finden Sie deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das für Sie passt, freue ich mich auf die Zusammenarbeit.

 

 

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Was sich nicht mit Geld kaufen lässt

Eine Sammlung der Dinge, die sich nicht mit Geld kaufen lassen.

So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

Hat das Thema einen Bart? Die Erwähnung des Zusammenhanges zwischen Lächeln und Gefühlen empfinde ich manchmal etwas zwiespältig; er ist ja erstens weitgehend bekannt. Und zweitens wirkt es – als reine Technik – irgendwie etwas oberflächlich. Das ändert nur nichts daran, dass es stimmt! Und gerade das Offensichtliche wird gerne links liegen gelassen. Es ist einfach zu naheliegend, als dass es wertgeschätzt wird.

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. November 2015
Überarbeitung: 11. März 2019
AN: #43312
K: CNA
Ü:

So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

So erzeugt Ihr Lächeln gute Gefühle und wirkt Wunder

Ausstrahlung und Wirkung: Lächeln macht glücklich!
Lächeln erzeugt gute Gefühle und wirkt Wunder

Lächeln erzeugt gute Gefühle und wirkt Wunder

 

Ein echtes Lächeln regt nicht nur das eigene Wohlbefinden an und bringt die Körperchemie in Bewegung, es wirkt auch auf die Umgebung.

 

 

 

Überblick

Kein Medikament ersetzt ein Lächeln.

Sprichwort

Video

Lächeln erzeugt gute Gefühle und wirkt Wunder

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Lächeln? Alles kalter Kaffee?

 

Hat das Thema einen Bart? Die Erwähnung des Zusammenhanges zwischen Lächeln und Gefühlen empfinde ich manchmal etwas zwiespältig; er ist ja erstens weitgehend bekannt. Und zweitens wirkt es – als reine Technik – irgendwie etwas oberflächlich. Das ändert nur nichts daran, dass es stimmt! Und gerade das Offensichtliche wird gerne links liegen gelassen. Es ist einfach zu naheliegend, als dass es wertgeschätzt wird.

 

 

 

6 positive Nebenwirkungen

 

 

1. Ein echtes Lächeln wirkt Wunder

 

Ein echtes Lächeln regt nicht nur das eigene Wohlbefinden an und bringt die Körperchemie in Bewegung, es wirkt auch auf die Umgebung. Ein echtes Lächeln strahlt aus, es öffnet Herzen und Türen, hebt die Stimmung. Lächeln ist eine Wunderwaffe in der Kommunikation. Echtes Lächeln natürlich. Ein echtes Lächeln signalisiert Wohlwollen, Kooperationsbereitschaft, Vertrauen und vieles mehr.

Wieso ich so oft auf die Echtheit anspiele? Weil es mit der passenden inneren Haltung wirksamer ist als mit einer Maske.

 

 

 

2. Ansteckungsgefahr

 

Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel schauen, wenn ein Lächelnder hineinschaut.

Chinesisches Sprichwort

 

 

 

3. Echtes Lächeln?

 

Ein echtes Lächeln kommt langsam, zeigt sich an Augenfältchen, erhellt das Gesicht und löst sich langsam wieder auf. Wenn die Augen lächeln, öffnet sich das Herz. Lächeln wir auf diese Weise jemanden an, nehmen wir positiven Einfluss. Wir machen ein unausgesprochenes Angebot. Häufig wird ein echtes Lächeln erwidert und hinterlässt Wirkung. Es ist ansteckend; die meisten Menschen lächeln automatisch zurück, wenn sie angelächelt werden. Lächeln löst dabei oft ein Gefühl der Dankbarkeit aus.

 

 

 

4. Beziehungsförderung: Lachen als Schmiermittel für die Kommunikation

 

Es gibt ein gutes Mittel, einen Freund zu gewinnen: das Lächeln. Ein offenes und freies Lächeln. Lächeln zu können, welche Macht! Es gibt mir die Macht zu beruhigen, zu lindern, auf andere einzuwirken.

Guy de Larigaudie

 

 

 

5. Vom Lächeln zum Lachen

 

Wenn das Gehirn einen entsprechenden Reiz empfängt, löst es das eigene Lachen aus. Es ist ein intensives Ganzkörpererlebnis, an dem über hundert Muskeln beteiligt sind – von der Gesichtsmuskulatur bis zur Atemmuskulatur. Bei vollem Lachen wird der ganze Körper erfasst: Der Kopf wird bewegt, der Körper biegt und krümmt sich vor Lachen. Dabei wird deutlich tiefer geatmet als sonst üblich und das wirkt sich im ganzen Körper aus. Die Körperzellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt und die Bronchien durchflutet, Stoffwechselprozesse beschleunigt, Muskeln entspannt sowie Herz und Kreislauf angeregt.

 

 

 

6. Tiefenwirkung

 

Lachen fördert bei der Gelegenheit auch gleich noch Heilungsprozesse im Körper. Das Gehirn bremst beim Lachen beispielsweise die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Durch das Lachen werden Anspannung und Stress wie über ein Sicherheitsventil abgelassen. Und beim Lachen wird verstärkt Serotonin ausgeschüttet, das auch gerne vereinfacht, als Glückshormon bezeichnet wird. Rein in den Selbstversuch. Auch der Praxistest zeigt; wer viel lacht, fühlt sich besser. Und das ganz ohne Rezept und unerwünschte Nebenwirkungen!

P.S.

 

Welche Wirkung hat ein Lächeln?

Falten im Gesicht 
sollten nur darauf hinweisen 
wo das Lächeln war.  Mark Twain

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 8. Januar 2016
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