Narzissten: Gaslighting „Sie sind zu empfindlich…“

Narzissten: Gaslighting „Sie sind zu empfindlich…“

So schützen Sie sich vor toxischen Menschen

Missverständnis

Narzissten: Gaslighting „Sie sind zu empfindlich…“

 

Sie wollen auf sich acht geben und erklären, dass ein Verhalten Sie verletzt hat, doch die Reaktion ist mitunter anders als erwartet. Weshalb Narzissten behaupten, Sie seien zu sensibel und wie Sie mit dieser Form des Gaslightings umgehen können.

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Narzissten: Gaslighting „Sie sind zu empfindlich…“ | #narzissmus

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„Sie sind zu empfindlich…“

 

Sagt Ihr Partner, Elternteil, Geschwister, ein anderes Familienmitglied, Kollege, Vorgesetzter oder eine andere Person, dass Sie zu sensibel sind, wenn Sie darauf hinweisen, dass sie Sie verletzt haben oder dass jemand anderes Sie verletzt hat?

 

 

 

Häufige Formen

 

Hier sind einige andere Formulierungen, die von manipulativen Persönlichkeiten häufiger verwendet werden, um Ihren Standpunkt nicht anzuerkennen:

  • Sein Sie nicht so empfindlich, Sie müssen härter werden.
  • Können Sie keinen Witz vertragen?
  • Warum nehmen Sie alles so persönlich?
  • Du solltest lernen, lockerer zu werden.

 

 

 

Wirkung

 

Unabhängig vom Wortlaut haben solche Botschaften eine bedenkliche Wirkung. Vor allem, wenn sie von relevanten Menschen stammen, nehmen sich Empfänger sie zu Herzen. „Was ist dran an der Behauptung?“. So werden Zweifel an der eigenen Wahrnehmung, am Denken und Handeln gefördert. Häufige Begleiterscheinungen sind Verwirrung, Scham und sogar Schuldgefühle. Das macht es sicherer auf Sicht gut achtzugeben und somit leichter manipulierbar. Das Netz zieht sich zu.

 

 

 

Gaslighting

 

Wenn Sie diese Form der Manipulation verachtenswert finden, stimme ich Ihnen zu. Anderen Menschen zu sagen, sie würden überreagieren, während sie zum Opfer einer unfairen Behandlung werden, ist die häufigste Form des Gaslighting, das narzisstische Missbraucher und ihre Ermöglicher betreiben. Oftmals wird eine Person, die absichtlich zum andauerndem Sündenbock gemacht wird, als zu sensibel abgestempelt, um sie so zu diskreditieren und ihre Gefühle abzutun.
Wenn Missbrauchende ihren Missbrauch auf diese Weise umdeuten, wollen sie sich so der Verantwortung entziehen. So untergraben sie den Realitätssinn der zum Sündenbock gemachten Person, so dass diese an sich selbst zweifelt und zögert, den Missbrauch zu benennen. Andere im Umfeld akzeptieren und beteiligen sich vielleicht sogar an der Opferbeschuldigung, um zu vermeiden, selbst zur Zielscheibe zu werden und so die Gunst des Missbrauchenden zu gewinnen.

 

 

 

Sie sind zu empfindlich: Wie es funktioniert

 

Wie bei anderen Formen des Gaslighting wird die „Sie sind zu empfindlich“-Variante möglichst gut getarnt, um die wahren Absichten zu verbergen und Narzissten von Verantwortung freizustellen. Hier sind häufige Wege, wie dies geschieht:

 

 

 

1. Der Deckmantel des Humors

 

„War doch nur ein Scherz!“ Unter dem Deckmantel des Humors soll es gelingen, ungestraft mit Missbrauch davonzukommen. Beleidigungen und Spott werden als Witze getarnt. Solange Narzissten nur scherzen, sind sie nur Unterhalter, mit dem andere mitlachen, während der Sündenbock zum humorlosen Außenseiter wird, der keinen Spaß verträgt. Gerade in narzisstischen Beziehungen sind grausame Hänseleien eine sehr häufige Form der ständigen Demütigung.

 

 

 

2. Der Deckmantel der Vernunft

 

Den Standpunkt einer angeblich vernünftigen Sichtweise einzunehmen, erlaubt es Narzissten, zum Sündenbock gemachte Personen als irrational, übermäßig emotional, vielleicht sogar hysterisch darzustellen. Weil institutionalisierte kulturelle Vorurteile das leichter machen, ist das eine Haltung, die bevorzugt von Männern gegenüber Frauen eingenommen wird.

In Wahrheit sind die narzisstischen Persönlichkeiten per Definition überempfindlich, emotional instabil und schauen durch eigenartige Filter auf sich und die Welt. Ihnen zu sagen, dass Sie zu sensibel sind, wenn Sie darauf reagieren, dass Sie herabgesetzt, kritisiert oder angegriffen werden, ist eine klassische Form der narzisstischen Projektion.

 

 

 

3. Angebliche Realität

 

Narzissten und ihre Ermöglicher lieben es, anderen Menschen zu sagen, dass sie härter werden müssen. Indem sie die Rolle weltkluger Realisten einnehmen, hilft ihnen das sich, im Vergleich zum dünnhäutigen Sündenbock, als überlegen und besorgt darzustellen. Auf diese Weise lenken Narzissten von ihrer eigenen Überempfindlichkeit und ihrem missbräuchlichen Verhalten ab. Um das Ganze noch zu verschlimmern, behaupten die Täter dem Sündenbock so helfen zu wollen.

 

 

 

4. Angebliches Mitfühlen

 

Eine passiv-aggressive Strategie, die unter verdeckten Narzissten weit verbreitet ist, beruht darauf, mit der angeblichen Sensibilität oder den verletzten Gefühlen von Sündenböcken mitfühlend zu wirken, um fürsorglich zu erscheinen, während die negative Aufmerksamkeit auf den Sündenbock gelenkt wird. Das geschieht oft sehr subtil und umso wirkungsvoller. Oft zielen Narzissten insgeheim mit einem entwertenden Blick, Kommentar oder Ton auf Sündenböcke und drücken dann vor anderen besorgte Verwunderung aus, wenn sich diese Person darüber aufregt. Werden sie vom Sündenbock oder von anderen Menschen darauf angesprochen, reagieren verdeckte Narzissten typischerweise mit möglichst plausiblen Begründungen, um sich der Verantwortung zu entziehen.

Kinder, die in diesem Kreislauf mit einem verdeckt narzisstischen Elternteil aufgewachsen sind, können Jahrzehnte damit verbringen, die missbräuchliche Manipulation, in die sie verstrickt sind, vollständig zu erkennen.

 

 

 

Wie damit umgehen?

 

Der beste Weg, um zu vermeiden, dass Sie als unter einem der genannten Vorwände des Gaslightings missbraucht werden, ist, den Kontakt zu der Person oder den Personen, die Sie missbrauchen, zu begrenzen oder zu beenden. Nicht immer wird das als Option betrachtet. Wenn Sie derzeit nicht in der Lage sind, eine missbräuchliche Situation zu verlassen, gibt es Strategien, die Ihre Situation verbessern können.

 

 

 

1. Hören Sie auf, sich zu rechtfertigen

 

Fiese Narzissten sind gewöhnt, andere Menschen auszunutzen. Ihre Versuche, sich zu erklären, stoßen auf taube Ohren. Narzissten interessieren sich nicht für Ihre Gründe, Gefühle oder Erklärungen. Es spielt einfach keine Rolle.

 

 

 

2. Lassen Sie sich nicht provozieren

 

Reagieren Sie nicht auf Provokationen. Zugegeben, es ist nicht so einfach, sich zurückzuhalten, besonders wenn Sie über einen längeren Zeitraum angegriffen wurden. Ihre Emotionen für sich zu behalten, wenn Sie kritisiert oder beleidigt werden, ist empfehlenswerter, um Narzissten und ihren Ermöglicher keine zusätzlichen Ansatzpunkte zu liefern. Wenn Sie nicht reagieren funktioniert deren Spiel nicht.

 

 

 

3. Machen Sie sich nicht angreifbar

 

Narzissten betrachten Verletzlichkeit als Schwäche und als Gelegenheit, Sie auszunutzen oder anzugreifen. Je eher Sie aufhören, Ihre innersten Gedanken und Gefühle mitzuteilen, desto besser sind Sie geschützt. Halten Sie sich fern und achten Sie auf Ihre Privatsphäre.

 

 

4. Arbeiten Sie an sich

 

Wenn Sie zur Zielscheibe eines langfristigen Missbrauchs geworden sind, hat das Gründe und auch Folgen. Sie leiden wahrscheinlich unter einem niedrigen Selbstwertgefühl, unklaren Grenzen und anderen Symptomen eines komplexen Traumas. Informieren Sie sich über Narzissmus, mögliche Folgen narzisstischen Missbrauchs und Auswege. Nehmen Sie sich Unterstützung.

Hilfe im Umgang mit narzisstischen Dynamiken (keine Rechtsberatung!)

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte Dynamiken können in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

Dann können wir gemeinsam betrachten:

  • Was geschieht zwischen euch?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo liegen deine Grenzen?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschafter oder andere professionelle Beziehungen?

Dann spielen neben der persönlichen Dynamik häufig weitere Faktoren eine Rolle:

  • Interessen.
  • Macht.
  • Verantwortung.
  • Kommunikation.
  • Karriere.
  • Reputation.
  • Wirtschaftliche Konsequenzen.

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen haben

 

Manche Erfahrungen wirken weit über einzelne Konflikte hinaus.

Vielleicht reagiert dein Körper noch lange nach einer belastenden Beziehung.

Bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus.

Du fühlst dich dauerhaft angespannt.

Oder frühere Erfahrungen beeinflussen dein heutiges Erleben und deine Beziehungen.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können Verhaltensweisen betrachten.

Muster erkennen.

Dynamiken verstehen.

Auswirkungen einordnen.

Und deine Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Gerade bei Trennungen, Konflikten am Arbeitsplatz, Auseinandersetzungen mit Geschäftspartnern oder anderen eskalierten Situationen können auch rechtliche Fragen eine Rolle spielen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen persönlichen Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Hattest du es schon mit toxischen Menschen wie Narzissten zu tun und wie hasst du auf dich acht gegeben? Wie lässt sich mit dieser Form des Gaslighting umgehen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2019
Überarbeitung: 5. Juli 2021
AN: #649
English version:
Ü:
K:

Doppelbindung (Double Bind): Böse Falle! +8 Tipps

Doppelbindung (Double Bind): Böse Falle!

Was hilft gegen Double Binds? 8 Tipps
Doublebinds

Doppelbindungen

 

Böse Falle: Eine Doppelbindung belastet schnell Beziehungen. Double Binds sind fiese Beziehungskiller. Wiederholen sie sich, gibt es dringenden Klärungsbedarf!

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Double Bind in der Kommunikation?

Als Double Bind (Doppelbindung) wird eine Situation bezeichnet, in der jemand zwei gegensätzliche Botschaften kommuniziert bekommt und dadurch in eine Zwickmühle gerät. Die widersprüchlichen Anteile der Botschaften lassen sich nicht in Einklang bringen.

Wozu führen Double Binds?

Mittels Double Binds werden beeinflussbare Menschen in eine Zwickmühle gebracht. Werden sie in wesentlichen Beziehungen, wie Eltern-Kind-Beziehungen, eingesetzt, kann das nachhaltige negative Folgen auf die Psyche haben.

Was ist ein Beispiel für eine Doppelbindung in der Kommunikation?

In der Kommunikation bezieht sich die Doppelbindung auf eine Art von Verhaltensweisen oder Nachrichten, die zwei widersprüchliche Bedeutungen haben und es schwierig machen, die Absichten oder Gefühle der Person, die sie übermittelt, zu verstehen. Ein Beispiel für eine Doppelbindung in der Kommunikation wäre, wenn jemand sagt: „Ich liebe dich, aber ich möchte auch meine Freiheit behalten.“

Diese Aussage enthält zwei widersprüchliche Bedeutungen – „Ich liebe dich“, was auf Zuneigung und Verbundenheit hinweist, und „Ich möchte meine Freiheit behalten“, was auf Distanzierung und Unabhängigkeit hindeutet. Die Doppelbindung kann für die Empfänger der Nachricht verwirrend und schwierig zu verstehen sein und kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.

Welche Risiken bergen Doppelbindungen?

Doppelbindungen in der Kommunikation können zu Verwirrung, Missverständnissen und Konflikten führen, da sie zwei widersprüchliche Bedeutungen enthalten, die es schwierig machen, die Absichten oder Gefühle der Person, die sie übermittelt, zu verstehen. Sie können auch dazu führen, dass die Empfänger der Nachricht sich unsicher fühlen und Schwierigkeiten haben, angemessen auf die Nachricht zu reagieren.

In einigen Fällen können Doppelbindungen auch in Beziehungen oder in familiären oder professionellen Kontexten zu Spannungen und Konflikten führen. Zum Beispiel könnte ein Vorgesetzter, der sagt: „Ich möchte, dass du deine Arbeit gut machst, aber ich möchte auch, dass du dich um deine eigenen Angelegenheiten kümmerst“, eine Doppelbindung schaffen, die für den Mitarbeiter schwierig zu verstehen und zu navigieren ist.

Um die Risiken von Doppelbindungen in der Kommunikation zu minimieren, ist es wichtig, klar und eindeutig zu kommunizieren und sich bemühen, widersprüchliche Nachrichten zu vermeiden. Es kann auch hilfreich sein, sich bewusst zu machen, wann Doppelbindungen auftreten und sie offen anzusprechen, um Missverständnisse zu vermeiden.

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Doppelbindung (Double Bind)

 

„Wie du’s machst, machst du’s verkehrt.“ Die Doppelbindung (engl. double bind) ist ein von Gregory Bateson (Anthropologe, Biologe, Sozialwissenschaftler, Kybernetiker und Philosoph) eingeführter Begriff, der eine Mitteilung mit bestimmten Merkmalen bezeichnet.

 

 

 

Merkmale von Double Binds

 

  • Eine Botschaft, die auf einer Kommunikationsebene gesendet wird.
  • Eine zweite Botschaft auf einer anderen Kommunikationsebene, die der ersten Botschaft widerspricht.
  • Es besteht keine Möglichkeit für den in der Doppelbindung Gefangenen, die bestehende Situation zu verlassen.
  • Doppelbindungen sind eine häufige Ursache für seelische Verwirrung und Orientierungslosigkeit.
  • Doppelbindungen hinterlassen den Eindruck; egal was ich tue, es ist falsch!

 

 

 

Beispiele für Double Binds

 

  • „Strengen Sie sich bitte an, sich zu entspannen!“
    Widerspruch; Anstrengung und Entspannung sind nicht vereinbar.
  • „Bitte seien Sie jetzt spontan!“
    Widerspruch; auf Anweisung kann keiner mehr spontan sein, da dann ja auf eine Weisung reagiert werden würde, was wiederum nicht mehr spontan wäre.

 

 

 

Doppelbindungen richten Schaden an

 

Böse Falle: Eine Doppelbindung belastet schnell Beziehungen. Wiederholt es sich, ist dringender Klärungsbedarf! Sonst nagt es im Inneren, Double Binds sind fiese Beziehungskiller. Im Einflussbereich von Menschen, die ständig Doppelbindungen senden, beginnen Empfänger sich selbst infrage zu stellen. Das gilt vor allem bei sehr nahestehenden Menschen, die von persönlicher Bedeutung sind, also insbesondere für Kinder, die auf ihre Eltern angewiesen sind. Als Folge der widersprechenden Botschaften haben die Empfänger irgendwann das Gefühl, dass mit ihrer Wahrnehmung etwas nicht stimmt. Bei Kindern führt das möglicherweise dazu, dass sie als Erwachsene schlechte Entscheidungen treffen, vor allem was andere Menschen betrifft.

 

 

 

Gregory Bateson und die Doppelbindungstheorie

 

Gregory Bateson hat sich mit dem Zusammenhang von Schizophrenie und Double Binds (Doppelbindungstheorie) beschäftigt. Die Kommunikationsfalle schnappt vor allem in der Kindheit nachwirkend zu. „Vati ist ja nur so hart zu dir, weil er dich so lieb hat!“ Der Sender richtet an den Empfänger zeitgleich zwei widersprüchliche Inhalte. Das wird als paradox empfunden. Welche Rückschlüsse soll ein Kind daraus ziehen, welche Handlungen ableiten? Solch ein Dilemma lässt sich nicht richtig verarbeiten.

 

 

 

„Wie du’s machst, machst du’s verkehrt.“

 

Den widersprüchlichen Botschaften bei einer Doppelbindung lässt sich nicht entsprechen und so etwas traumatisiert. Egal was getan wird, es ist falsch. Darauf wird damit reagiert, sich umso mehr um Anerkennung zu bemühen. Üblicherweise ohne Erfolg und in einem Teufelskreis. Auch wenn nicht jedes Kind unter solchen Umständen schizophren wird, Spuren bleiben. Ein erfüllendes Leben und Zufriedenheit sind so nur schwer zu erreichen, solange die Spuren nachwirken. Gerade traumatische Ereignisse, die durch enge Bezugspersonen verursacht werden, wirken langfristig verwirrend. Schließlich ist deren Aufgabe ja gerade die Sicherheit des Kindes. Therapeuten können davon ein trauriges Lied singen, denn das erhöht die Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter unter den Auswirkungen zu leiden.

 

 

 

Double Binds als Manipulationstechnik

 

Doppelbindungen werden auch als Manipulationstechnik ein gesetzt. Nicht nur Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeit beherrschen diese perfide Methode der Manipulation. Insbesondere diejenigen Manipulatoren, denen die Folgen ihrer Manipulation nicht von Bedeutung sind, nutzen sie häufiger. So lassen sich unangemessene Zugeständnisse erreichen und beispielsweise in der Politik Gegner zum Schweigen bringen.

 

 

 

Was hilft gegen Double Binds? 8 Tipps.

 

 

1. Selbstreflexion

 

In der Nähe von Menschen, die ständig Doppelbindungen nutzen, fangen wir an uns selbst infrage zu stellen. Besonders gerne wird mit Schuldgefühlen gearbeitet und das macht manipulierbarer. Gründliche Selbstreflexion hilft dabei, gut auf sich zu achten und weniger Ansatzpunkte für unangemessene Einflussnahme zu bieten. Dann perlen auch Manipulationsversuche mit Double Binds leichter ab.

 

 

 

2. Gefahr erkannt, Gefahr …

 

Achten Sie auf Doppelbindungen. Dazu ist es erforderlich, sie überhaupt als solche zu erkennen.

 

 

 

3. Aufdecken

 

Wenn Sie Doppelbindungen bemerken, dann decken Sie die Widersprüche auf. Gehen Sie auf die Metaebene und klären Sie die gemeinsamen Regeln für die weitere Kommunikation.

 

 

 

4. Gesunde Distanz

 

Wählen Sie eine ausreichende emotionale Distanz, trennen Sie Botschaft von Beziehung. Menschen, die Double Binds einsetzen, werden das so schwer wie möglich machen.

 

 

 

5. Humor

 

Reagieren Sie, wo angemessen, mit Humor. Das baut Druck ab und beim Lachen lassen sich sogar die Zähne zeigen. Mit klaren Ansagen und Humor entwaffnen die meisten Angreifer.

 

 

 

6. Selektive Wahrnehmung

 

Reagieren Sie nur auf den angemessenen Anteil der Botschaft. Umso klarer Sie sich sind, was für Sie relevant ist, desto einfacher haben Sie es auch hier den Fokus zu behalten. Sie können, müssen jedoch nicht, auf jede Botschaft reagieren.

 

 

 

7. Spiegeln

 

Paraphrasieren Sie zur Klärung die Botschaft. Geben Sie sinngemäß wieder, was für eine Botschaft bei Ihnen angekommen ist.

 

 

 

8. Eigene Werte, Prioritäten, Bedürfnisse

 

Doppelbindungen sorgen für Verwirrung und machen anfälliger dafür, gegen eigene Interessen zu handeln. Wer die eigenen Werte, Prioritäten und Ziele kennt und für sich selbst sorgt, ist sich auch dieser Verantwortung bewusst und achtet auf sich.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

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Welche Erfahrungen haben Sie mit Doppelbindungen gemacht? Wie schützen Sie sich vor solcher Manipulation?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. Dezember 2016
Überarbeitung: 28. Juni 2019
AN: #876224
K: CNB
Ü:

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Emotionale Erpressung

 

Emotionale Erpressung gibt es in vielen Varianten, im privaten und professionell Umfeld. Menschen sollen  so unter Druck gesetzt werden. Wenn Sie darauf keine Lust haben, dann erfahren Sie in diesem Artikel, was Sie tun können.

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Emotionale Erpressung in Gesprächen und Diskussionen

 

 

Emotionale Erpressung hat viele Formen, reicht von der Erzeugung von Schuldgefühlen, Vorwürfen, Druck, Wutausbrüchen, Androhung von Selbstverletzung bis zum Suizid, Liebesentzug oder sogar vollkommenen Entzug der Aufmerksamkeit sowie weiteren Manipulationsversuchen. Sie erfordert eine bestehende Beziehung zwischen den Teilnehmern. Zwischen Fremden kommt sie deswegen selten zum Einsatz.

Es werden soziale Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit und Respekt an den Haaren herbeigezogen und dann dazu verwendet, Gesprächsteilnehmer bei Befolgung mit Zuschreibungen zu belohnen. Beispiel: „Indem Sie am Wochenende ohne Bezahlung arbeiten, zeigen Sie Ihren Teamgeist!“

Wird der Anforderung nicht Genüge getan, dann wird unterstellt, dass es keine Verbindung zu den verknüpften Werten gibt und damit Schuld auf sich geladen wird. Diese Verbindungen können als solche schon empfunden oder mehr oder weniger logisch konstruiert werden. Der angedrohte Nachteil ist in diesem Fall das schlechte Gewissen, das sich unangenehm zu Wort melden soll. Die Drohkulisse kann allerdings noch handfestere Formen annehmen, bis hin zur Gewaltandrohung. Belohnung oder Bestrafung?

 

 

 

Loyalität

 

Mittels emotionaler Erpressung lässt sich aus einem beliebigen Thema eine Loyalitätsfrage formulieren. Durch Konstruktion eines falschen Dilemmas soll erzwungen werden, sich statt für einen Standpunkt nun für oder gegen die Person des Erpressers entschieden werden.

 

 

 

Zuckerbrot und Peitsche

 

Drohungen als Androhung von unerfreulichen Folgen bis hin zu physischer Gewalt und in suggestive Inaussichtstellung von Vorteilen lassen sich auch bei fremden Personen einsetzen.

 

 

 

Schuldgefühle

 

Die Schuld ist immer zweifellos!

Franz Kafka, In der Strafkolonie

 

Nicht nur bei Franz Kafka und seinem Protagonisten Joseph K. spielt Schuld eine große Rolle, sondern auch im Alltag, beruflich und privat. Sehr häufig wird deswegen auf die Macht von Schuldgefühle gesetzt. Der Erpresser fordert einen Ausgleich oder eine Wiedergutmachung für eine tatsächliche oder konstruierte Ungerechtigkeit, die er erlitten hat.

Emotionale Manipulation funktioniert am intensivsten bei den Menschen, die sowieso mit Schuldgefühlen belastet sind. Anfälliger ist, wer unter einem geringen Selbstwertgefühl leidet.

 

 

 

Beispiele für emotionale Erpressung

 

  • An Bedingungen geknüpfte Beziehungen
  • „Wenn Ihnen das Team wirklich am Herzen liegen würde, dann…“
  • „Deine Aufgabe ist es, mich glücklich zu machen!“
  • Lügen
  • Beleidigt-Sein, Gekränkt-Sein
  • Behauptung, es nur gut gemeint zu haben.
  • Ständiges Appellieren an überzogene Moralvorstellungen
  • Durch die Opferrolle Schuldgefühle erzeugen
  • Wutausbrüche
  • Vergleiche mit anderen Menschen
  • Trennungsdrohung
  • Schweigen, um Schuldgefühle zu erzeugen
  • Erinnern an Gefälligkeiten
  • Egoismusvorwurf
  • Missachtung
  • Mit schlimmen Folgen bis hin zu Selbstschädigung mit Selbstmord drohen
  • Doppelbindungen (Double Bind), denen sich keinesfalls entsprechen lässt.

 

 

 

14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

 

 

1.  Emotionale Erpressungen als solche erkennen

 

Am Anfang steht das Erkennen emotionaler Erpressungen. Mitunter verändert die Erkenntnis schon vieles, auf jeden Fall ist sie die Voraussetzung, um tatsächlich eine Veränderung anzugehen.

 

Hinweise:

  • Sie bemerken bei sich Schuldgefühle
  • Unangemessene Selbstzweifel
  • Ihr Vermeidungsverhalten schränkt Sie ein
  • Ihr Bauchgefühl meldet Ihnen, dass etwas nicht stimmt

 

 

 

2. Aussprechen

 

Äußern Sie Ihren Eindruck in einer möglichst annehmbaren Form, also nicht als Vorwurf. Verwenden Sie deshalb Ich-Botschaften. Beschreiben Sie, wie Sie sich fühlen. Vielleicht handelt es sich ja um ein Missverständnis, dass geklärt werden kann und die zukünftige Kommunikation kann verbessert werden. Fragen Sie, ob Ihre Empfindung nachvollziehbar ist.

 

 

 

3. Schuldgefühle

 

Meist findet emotionale Erpressung subtil statt, indem durch passiv-aggressiven Tonfall Mitleid oder Schuldgefühle geweckt werden beziehungsweise persönliche Unzufriedenheit signalisiert wird.

Eine sachliche Fortsetzung der Debatte und sogar ein Überzeugen des Gesprächspartners sind möglich, wenn dessen Gefühle als weiteren Umstand betrachtet werden, der berücksichtigt werden möchte.

 

 

Reframing, Umdeutung

 

Situationen lassen sich beispielsweise so interpretieren, dass der Konflikt für den Gesprächspartner als weniger bedrohlich gesehen wird oder indem das soziale Problem vom Thema abgespalten und zuerst behandelt wird.

 

 

 

4. Selbstbewusstsein

 

Wer sich selbst vertraut und ein gesundes Selbstbewusstsein pflegt, lässt sich nicht so leicht manipulieren. Es erfordert eine ausreichende Portion Selbstwertgefühl, um eigene Bedürfnisse zu schützen.

 

 

 

5. Moralischer Pragmatismus

 

Da ein moralisches Dilemma aufgebaut wurde, kann das eigene Gerechtigkeitsempfinden dem des Gesprächspartners entgegengesetzt werden. Wird die Beziehungsebene gelöst oder vom Thema entkoppelt, können Sie mit Ihrer Argumentation fortfahren.

 

 

 

6. Selbstreflexion

 

Ist das Thema selbst persönlicher Natur und lässt es sich daher von Gefühlen nicht trennen, kommt man nicht umhin, seine eigene Erpressbarkeit zu evaluieren. Sind die sozialen Folgen nicht tragbar, kann zur Schadensbegrenzung ein Kompromiss vorgeschlagen werden. Ist man bereit, soziale Kosten aufzubringen, kann man Gegendruck aufbauen, eigene Konsequenzen ankündigen oder sich in der Freiheit der Entscheidung zu behaupten.

 

 

 

7. Souveräner Auftritt

 

Ein souveräner Auftritt, einschließlich entsprechender Körpersprache mit Rückgrat, reduziert die Wahrscheinlichkeit von Manipulationsversuchen mit emotionaler Erpressung. Wer gebeugt unterwegs ist, signalisiert zumindest unbewusst Unterwürfigkeit und bietet sich als Opfer an. Bewahren Sie Haltung und pflegen Sie Ihren Standpunkt.

 

 

 

8. Eigene Entscheidungen treffen

 

Statt sich von emotionaler Erpressung zu fremdgesteuerten Entscheidungen schieben zu lassen, lohnt sich ein wirksames System für die Entscheidungsfindung.

 

 

 

9. Gewohnheiten

 

Es erfordert meist nur einer Verhaltensänderung, um sich konstruktiver bei emotionaler Erpressung zu verhalten. Es erfordert allerdings die Veränderung beziehungsweise Auflösung von Gewohnheitsmuster, die größtenteils schon lange eingeübt wurden und nun weitgehend automatisch ablaufen.

 

 

 

10. Zu viel ist zu viel

 

Auch Worte können Gewalt ausüben. Emotionale Erpressung ist im noch legalen Rahmen schon recht unangenehm und kann extreme Formen annehmen. Werden allerdings die legalen Grenzen überschritten, hilft kein Wegschauen. Suchen Sie sich rechtliche Hilfe beziehungsweise wenden Sie sich an den offiziellen Freund und Helfer, die Polizei. Erpressungsdelikte sind im § 253 StGB beschreiben und dann kein Kavaliersdelikt mehr.

 

Strafgesetzbuch § 253 Erpressung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung einer Erpressung verbunden hat.

 

 

 

11. Vorbereitung

 

Wenn es darum geht, Manipulationen in Gesprächen und Diskussionen etwas entgegenzusetzen, ist eine entsprechende Vorbereitung empfehlenswert. Zur Simulation gehören auch mögliche Risiken und entsprechende Strategien, um ihnen zuvorzukommen oder sie zumindest gegebenenfalls zu entkräften.

 

 

 

12. Vorsicht Narzissten

 

Die meisten Narzissten sind wahre Meister der Manipulation und ganz besonders der emotionalen Erpressung. Sie sind sich nicht sicher, ob es sich um einen Narzissten handelt? Im Artikel Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten? finden Sie Hinweise. Bestärkt sich der Verdacht, dann beachten Sie in die besonderen Charaktereigenschaften von Narzissten. Auch hier habe ich etwas für Sie vorbereitet: Zu viel ist zu viel! Umgang mit Narzissten. 30 Tipps für die Kommunikation mit Narzissten.  Geben Sie hier besonders gut auf sich acht.

 

 

 

13. Und Tschüss

 

Wenn sich nichts an der Situation ändern lässt, dann kann es besser sein, sich voneinander zu verabschieden. Das kann beim Arbeitsplatz, in Liebesbeziehungen, Freundschaften oder Anbieter-Kunden-Beziehungen etc. unterschiedlich leicht oder schwer erscheinen. Doch auch hier gilt: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Gibt es keinen realistischen Grund für Hoffnung, können Trennung mit ausreichendem Abstand die einzige brauchbare Lösung sein, um gut auf sich selbst achtzugeben.

 

 

 

14. Professionelle Hilfe

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich von Folgen emotionaler Erpressung zu lösen und die persönlichen Ursachen abzustellen. Überzeugungen, Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster lassen sich verändern. Mit professioneller Unterstützung im Rahmen von Coaching oder Psychotherapie geht das sehr gut und es lohnt sich. Rechtsberatung spielt dort keine Rolle.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist emotionale Erpressung?

Emotionale Erpressung ist der Versuch einer Person, durch Forderungen und Drohungen eine andere Person auf der emotionalen Ebene zu manipulieren, um zu bekommen, was sie will. Es handelt sich um eine Form des emotionalen Missbrauchs, die den Zielpersonen Schaden zufügt.

Ist Schuldzuweisung emotionale Erpressung?

Schuldzuweisungen werden häufig für die emotionale Erpressung eingesetzt. Oft handelt es sich dabei jedoch um einen unbewussten Prozess, bei dem sich Ausübende als berechtigt fühlen. Schuldzuweisungen gehören zum Standardrepertoire vieler narzisstischer Zeitgenossen.

 

 

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Artikel zum Thema Manipulation 

Red Herring: Ablenkungsmanöver erkennen und beim Thema bleiben

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14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

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Emotionale Erpressung erfordert eine bestehende Beziehung zwischen den Teilnehmern. Zwischen Fremden kommt sie deswegen selten zum Einsatz. Es werden soziale Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit und Respekt an den Haaren herbeigezogen und dann dazu verwendet Gesprächsteilnehmer bei Befolgung mit Zuschreibungen zu belohnen. Wenn Sie darauf keine Lust haben, dann erfahren Sie in diesem Beitrag, was Sie tun können.

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Emotionale Erpressung

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2011
Überarbeitung: 24. Juli 2020
AN: #4331267
K: CNB
Ü:

Manipulation: 20 Hinweise, um manipulative Personen zu erkennen

Manipulation: 20 Hinweise, um manipulative Personen zu erkennen

Nicht jeder Versuch der Manipulation ist sofort ersichtlich, doch es gibt Hinweise
Manipulator

Manipulatoren

 

Nicht jeder Versuch uns zu unserem Nachteil zu manipulieren ist sofort offensichtlich. So mancher professionelle Manipulator kommt im Schafspelz daher. Manipulative Persönlichkeiten gibt es leider einige. Sie zu erkennen ist ein wichtiger Schritt, um sich zu schützen

 

 

 

Überblick

 

20 Hinweise auf manipulative Verhaltensmuster

 

Manipulation zeigt sich selten an einem einzelnen Satz oder einer einzelnen Handlung.

Entscheidend sind wiederkehrende Muster.

Wie häufig geschieht etwas?

Wie viel Druck entsteht?

Wie frei fühlst du dich in deinen Entscheidungen?

Und was verändert sich bei dir im Kontakt mit dieser Person?

Die folgenden Hinweise können dir helfen, genauer hinzusehen.

 

 

 

1. Tatsachen werden selektiv oder verzerrt dargestellt

 

Informationen werden so ausgewählt, dass eine bestimmte Schlussfolgerung besonders naheliegt.

Wichtige Details fehlen.

Andere werden überbetont.

Manchmal entsteht dadurch ein Bild, das formal aus richtigen Einzelinformationen besteht und trotzdem in die Irre führt.

Hilfreich ist die Frage:

Welche relevanten Informationen fehlen möglicherweise?

 

 

 

2. Auffällig schnelle persönliche Nähe

 

Manche Menschen schaffen sehr schnell Vertrautheit.

Sie vermitteln:

„Wir verstehen uns.“

„Du bist anders als die anderen.“

„Dir kann ich vertrauen.“

Nähe kann selbstverständlich echt sein.

Aufmerksamkeit verdient sie, wenn daraus sehr früh Erwartungen, Verpflichtungen oder Einfluss entstehen.

 

 

 

3. Deine Werte werden gezielt angesprochen

 

„Du bist doch ein fairer Mensch.“

„Gerade von dir hätte ich mehr Loyalität erwartet.“

„Wenn dir unsere Beziehung wirklich wichtig wäre …“

Hier wird weniger über die Sache gesprochen.

Stattdessen wird dein Selbstbild angesprochen.

Du sollst etwas tun, damit du dich weiterhin als guter, loyaler oder verantwortungsvoller Mensch erleben kannst.

 

 

 

4. Schuldgefühle werden erzeugt

 

Schuld kann ein starkes Steuerungsinstrument sein.

Vielleicht wird vermittelt:

Du bist verantwortlich für die Stimmung.

Für die Enttäuschung des anderen.

Für seine Schwierigkeiten.

Oder dafür, dass eine Situation eskaliert.

Dann lohnt sich die Frage:

Wofür bin ich tatsächlich verantwortlich – und wofür trägt der andere Mensch Verantwortung?

 

 

 

5. Schmeichelei schafft Bindung

 

Komplimente sind angenehm.

Sie können ebenso Einfluss erzeugen.

Besonders dann, wenn Anerkennung sehr gezielt eingesetzt wird:

Du bist der Einzige, der das kann.

Auf dich kann man sich verlassen.

Du bist viel verständnisvoller als alle anderen.

Wenn daraus anschließend eine Forderung folgt, lohnt sich ein genauer Blick.

 

 

 

6. Aussagen und Ereignisse werden umgedeutet

 

Vielleicht erinnerst du dich an eine klare Aussage.

Später wird behauptet:

„Das habe ich so nie gesagt.“

„Das hast du falsch verstanden.“

„Du verdrehst meine Worte.“

Natürlich können Menschen sich unterschiedlich erinnern.

Problematisch wird es, wenn solche Umdeutungen regelmäßig auftreten und deine Wahrnehmung zunehmend unsicherer wird.

 

 

 

7. Verantwortung wird verschoben

 

Du sprichst ein problematisches Verhalten an.

Kurze Zeit später verteidigst du dich selbst.

Plötzlich geht es darum, was du falsch gemacht hast.

Was du angeblich provoziert hast.

Wie empfindlich du bist.

Oder weshalb dein Verhalten das eigentliche Problem darstellt.

So kann die ursprüngliche Verantwortung aus dem Blick geraten.

 

 

 

8. Ablenkung ersetzt Klärung

 

Eine konkrete Frage führt zu einem neuen Thema.

Ein Einwand wird mit einem Gegenangriff beantwortet.

Eine Kritik endet in einer Diskussion über deine Vergangenheit.

Je mehr Themen gleichzeitig auf dem Tisch liegen, desto schwieriger wird Klarheit.

Hilfreich kann sein:

Ein Thema nach dem anderen.

 

 

 

9. Die Interessen des anderen dominieren auffällig

 

In jeder Beziehung gibt es unterschiedliche Interessen.

Aufmerksamkeit verdient ein Muster, bei dem die Bedürfnisse einer Person regelmäßig Vorrang erhalten.

Zeit.

Entscheidungen.

Geld.

Aufmerksamkeit.

Planung.

Konflikte.

Dann lohnt sich die Frage:

Wie viel Gegenseitigkeit existiert tatsächlich?

 

 

 

10. Hilfsbereitschaft wird ausgenutzt

 

Hilfsbereitschaft ist eine Stärke.

Problematisch wird es, wenn jemand sie zunehmend als selbstverständlich behandelt.

Aus einer Bitte wird eine Erwartung.

Aus einer Ausnahme wird eine Gewohnheit.

Aus einem Gefallen entsteht eine dauerhafte Verpflichtung.

Achte darauf, ob dein Geben freiwillig bleibt.

 

 

 

11. Grenzen werden getestet

 

Ein kleines Nein.

Eine Verzögerung.

Eine persönliche Frage.

Eine Bitte, die etwas zu weit geht.

Manchmal werden Grenzen schrittweise getestet.

Was passiert, wenn du widersprichst?

Wird dein Nein respektiert?

Oder beginnt Überreden, Druck, Schuldzuweisung oder Abwertung?

Die Reaktion auf eine Grenze sagt häufig mehr als die Grenze selbst.

 

 

 

12. Worte und Verhalten passen wiederholt wenig zusammen

 

Jemand spricht von Respekt und überschreitet ständig Grenzen.

Von Vertrauen und kontrolliert dich.

Von Ehrlichkeit und hält wichtige Informationen zurück.

Von Unterstützung und sabotiert deine Entscheidungen.

Einzelne Widersprüche gehören zum Menschsein.

Wiederkehrende Diskrepanzen zwischen Worten und Verhalten verdienen Aufmerksamkeit.

 

 

 

13. Status oder Autorität werden eingesetzt

 

Titel.
Alter.
Erfahrung.
Geld.
Position.
Expertise.
Beziehungen.

Solche Faktoren können sachlich relevant sein.

Manipulativ wird es, wenn sie eingesetzt werden, um deine eigene Prüfung zu ersetzen.

„Ich weiß das besser.“

„Vertrau mir einfach.“

„Du verstehst das noch nicht.“

Auch Autorität verdient Überprüfung.

 

 

 

14. Hilfe erzeugt Verpflichtung

 

Jemand unterstützt dich.

Später wird diese Unterstützung zur Rechnung.

„Nach allem, was ich für dich getan habe …“

„Das bist du mir schuldig.“

„Jetzt könntest du wenigstens …“

Großzügigkeit verliert ihre Freiheit, wenn sie im Nachhinein zur Verpflichtung wird.

 

 

 

15. Sprache erzeugt Verwirrung statt Klarheit

 

Manche Gespräche werden auffällig kompliziert.

Begriffe ändern ihre Bedeutung.

Aussagen bleiben vage.

Fragen werden mit langen Erklärungen beantwortet, ohne tatsächlich beantwortet zu werden.

Dann kann Verwirrung selbst Teil des Problems werden.

Hilfreich ist:

Was wurde konkret gesagt?

Was wurde konkret vereinbart?

 

 

 

16. Zeitdruck erschwert deine Entscheidung

 

„Ich brauche jetzt eine Antwort.“

„Die Chance gibt es nur heute.“

„Wenn du mich wirklich unterstützt, entscheidest du dich sofort.“

Zeitdruck kann sachlich begründet sein.

Er kann ebenso verhindern, dass du Informationen prüfst, mit anderen sprichst oder deine eigenen Bedürfnisse wahrnimmst.

Bei wichtigen Entscheidungen gilt:

Zeit zum Nachdenken kann ein Schutzfaktor sein.

 

 

 

17. Informationen werden bewusst dosiert

 

Du bekommst gerade genug Informationen, um eine Entscheidung zu treffen.

Später tauchen weitere Details auf.

Oder du erfährst, dass andere Beteiligte mehr wussten als du.

Information ist Macht.

Wer kontrolliert, was du wann erfährst, kann damit auch deine Entscheidungen beeinflussen.

 

 

 

18. Andere Perspektiven werden abgewertet oder ausgeschlossen

 

„Deine Freunde verstehen unsere Situation nicht.“

„Deine Familie mischt sich überall ein.“

„Dein Berater hat keine Ahnung.“

Natürlich können Außenstehende falschliegen.

Aufmerksamkeit verdient ein Muster, bei dem unabhängige Perspektiven grundsätzlich diskreditiert werden.

Isolation macht Einfluss leichter.

 

 

 

19. Du veränderst dich zunehmend

 

Vielleicht bemerkst du:

Du erklärst dich häufiger.

Du wirst vorsichtiger.

Du vermeidest bestimmte Themen.

Du brauchst länger für Entscheidungen.

Du fragst andere Menschen ständig, ob deine Wahrnehmung stimmt.

Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst.

Du beschäftigst dich ungewöhnlich viel damit, wie die andere Person reagieren könnte.

Manchmal zeigt sich Manipulation besonders deutlich an den Veränderungen, die sie bei dir erzeugt.

 

 

 

20. Eine unabhängige Perspektive verändert plötzlich das Bild

 

Manchmal erscheint eine Situation lange kompliziert.

Dann erzählst du sie einer unbeteiligten Person.

Und plötzlich wird etwas sichtbar:

Eine Forderung war keineswegs selbstverständlich.

Eine Schuld gehörte weniger zu dir.

Eine Vereinbarung war erstaunlich einseitig.

Oder eine Situation, die du für normal gehalten hast, erscheint aus etwas Abstand ganz anders.

Das bedeutet weniger, dass Außenstehende automatisch recht haben.

Es zeigt:

Perspektivwechsel kann helfen, Einflussmechanismen sichtbar zu machen.

 

 

 

Ein Hinweis allein beweist wenig

 

Fast jeder Mensch beeinflusst andere gelegentlich.

Wir argumentieren.

Bitten.

Überreden.

Werben.

Manchmal handeln wir unfair.

Deshalb geht es weniger darum, nach einem einzelnen Punkt sofort jemanden als „Manipulator“ einzuordnen.

Wichtiger sind:

Wiederholung.

Intensität.

Absicht und Kontext.

Umgang mit deinem Nein.

Und die Auswirkungen auf deine Entscheidungsfreiheit.

Eine sehr hilfreiche Frage lautet:

Kann ich in dieser Beziehung frei zustimmen – und ebenso frei ablehnen?

 

 

 

Dein Bauchgefühl: Hinweis statt Beweis

 

Vielleicht sagt dein Gefühl:

Hier stimmt etwas nicht.

Das ist noch kein Beweis für Manipulation.

Es kann jedoch ein Anlass sein, genauer hinzusehen.

Vielleicht hast du kleine Widersprüche registriert.

Eine ungewöhnliche Veränderung im Ton.

Eine Diskrepanz zwischen Worten und Verhalten.

Oder ein Muster, das du bisher kaum benennen konntest.

Statt dein Gefühl sofort zur Wahrheit zu erklären oder es abzuwerten, frage:

Was genau hat mich irritiert?

Diese Frage führt häufig weiter.

 

 

 

So schützt du deine Entscheidungsfreiheit

 

Bei möglicher Manipulation helfen einige einfache Grundsätze:

  • Verlangsame wichtige Entscheidungen.

  • Bitte um konkrete Aussagen.

  • Prüfe relevante Informationen aus weiteren Quellen.

  • Trenne Fakten von Interpretationen.

  • Achte auf wiederkehrenden Schuld- und Zeitdruck.

  • Gib dir Zeit, bevor du Zusagen machst.

  • Halte wichtige Vereinbarungen gegebenenfalls schriftlich fest.

  • Beziehe bei weitreichenden Entscheidungen unabhängige Perspektiven ein.

  • Nimm wiederholt getestete Grenzen ernst.

  • Achte darauf, wie sich der Kontakt auf dich auswirkt.

Und frage dich:

Würde ich diese Entscheidung auch ohne diesen Druck treffen?

Diese Frage kann erstaunlich viel klären.

Antworten auf häufige Fragen

Was sind Manipulanten?

Manipulanten sind Personen, die manipulieren. Das tun diese durch direkte oder unterschwellige Beeinflussung, um so bestimmte Verhaltensweisen auslösen oder zu steuern.

Was ist Manipulation?

Als manipulatives Verhalten wird die verdeckte Einflussnahme verstanden. Bei der Manipulation von Menschen, wollen manipulierende Zeitgenossen möglichst unbemerkt so Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln von Zielpersonen nehmen.

Ist Manipulation schlecht?

Manipulation gilt dann als negativ, wenn die Bedürfnisse, Ziele und der Nutzen von Zielpersonen nicht respektiert werden.

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

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Artikel zum Thema Manipulation 

Red Herring: Ablenkungsmanöver erkennen und beim Thema bleiben

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YouTube-Kanal Schutz vor Narzissten & Co. @karsten-noack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karsten-noack „Narzissmus & Selbstschutz“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.

Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.

Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.

Externer Link zu YT-Kanal @karsten-noack (es geltem die Datenschutzbedingungen von Google/YouTube)
Wer sich selbst gut kennt, ist nicht mehr so leicht manipulierbar.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. September 2018
Überarbeitung: 19. März 2020
AN: #7561014
Ü:
K:

Übertreibungstechnik

Übertreibungstechnik

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...

Übertreibungstechnik

 

Was ist die Übertreibungstechnik und was wird mit ihr beabsichtigt?

Überblick

 

 

 

 

Übertreibungstechnik

 

Bei der Übertreibungstechnik wird die Aussage eines Gegenspielers so derart übertrieben, dass sie absurd oder gefährlich klingt. Dabei werden jegliche Einschränkungen der Aussage ignoriert.

 

 

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Narzissten: Gaslighting „Sie sind zu empfindlich…“

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Sie wollen auf sich acht geben und erklären, das ein Verhalten Sie verletzt hat, doch die Reaktion ist mitunter anders als erwartet. Weshalb Narzissten behaupten, Sie seien zu sensibel und wie Sie mit dieser Form des Gaslightings umgehen können.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

16 Entgegnungen, um Narzissten zu entwaffnen.

16 Entgegnungen, um narzisstische Zeitgenossen zu entwaffnen.

Narzissten erkennen und sich schützen
Narzissten entwaffnen

Narzissten entwaffnen

 

Mit den 16 Entgegnungen in diesem Beitrag lassen sich narzisstische Zeitgenossen entwaffnen.

 

Achtung

 

Dieser Beitrag gilt nicht der Diagnostik pathologischer Narzissten, sondern dem Ziel, fiesen Zeitgenossen aus dem Weg zu gehen, sich nicht ausnutzen zu lassen und auf sich achtzugeben. Zur Vereinfachung nenne ich Menschen mit deutlich narzisstischen Tendenzen — ob Frauen oder Männer — an dieser Stelle Narzissten.

 

 

 

16 Entgegnungen zur Entwaffnung von Narzissten

 

Der Umgang mit Narzissten kann schwierig sein, ganz gleich, ob es sich um jemanden handelt, mit dem Sie in einer partnerschaftlichen Beziehung sind, um Ihre Eltern, Ihren Chef oder Ihren Schwiegervater. Die Streitereien und Auseinandersetzungen mit Narzissten sind extrem anstrengend und emotional. Das kann die psychische und auch physische Gesundheit beeinträchtigen. Mit entsprechenden Entgegnungen kann ein wichtiger Schritt sein, um einen Narzissten von seinem narzisstischen Angebot abzuschneiden und zu verhindern, dass Sie ein ständiges Opfer seines Missbrauchs werden.

Es folgen 16  Entgegnungen, um Narzissten zu entwaffnen:

 

 

 

1. „Für deine Wut bist du verantwortlich“

 

Damit wird das Spielfeld neu abgesteckt, sodass der Narzisst Sie nicht zu einer Quelle seiner narzisstischen Versorgung machen kann, um seine Gefühle zu beruhigen. Außerdem ist diese Aussage sehr erdend und zieht eine klare Grenze, wofür Sie verantwortlich sind und wofür Sie nicht verantwortlich sind.

 

 

 

2. „Nur du kannst kontrollieren, was du für mich empfindest“

 

Damit wird der Grundsatz aufgestellt, dass sie für die Gefühle ihrer Mitmenschen verantwortlich sind und dass ihre Reaktion nichts an Ihrem Verhalten ändern wird. Diese Aussage unterstreicht auch, dass Sie nur die Kontrolle über sich selbst haben und andere die Kontrolle über sich selbst, und Sie werden sich nicht für die Gefühle anderer verantwortlich fühlen.

 

 

 

3. „Ich höre, was du sagst“

 

Dies gibt dem Narzissten das Gefühl, gehört zu werden, was vielleicht alles ist, was Sie sagen wollen, wenn Sie deeskalieren und den Streitpunkt nicht weiter diskutieren wollen. Diese Aussage ist möglicherweise eine der schnellsten Möglichkeiten, einen Narzissten zu deeskalieren, denn das Gefühl, gehört zu werden, ist ein allgemeiner Wunsch, den jeder hat. Auch wenn Sie mit dem, was der Narzisst sagt, nicht einverstanden sind, kann es in diesem Moment ausreichen, wenn Sie einfach nur sagen, dass Sie hören, was gesagt wird.

 

 

 

4. „Es tut mir leid, dass du dich so fühlst“

 

Sie können Mitleid mit jemandem haben, ohne dass Ihnen Ihre Grenzen leidtun, was wichtig ist, wenn Sie sich mit einem Narzissten streiten. Damit macht man den Narzissten für seine Gefühle verantwortlich und hilft ihm gleichzeitig, gehört zu werden, damit er das Problem nicht weiter eskalieren lässt.

 

 

 

5. „Alles ist in Ordnung“

 

Diese Entgegnung hilft, dem Narzissten klarzumachen, dass die Situation vorübergehen wird und es ihm gut geht oder gehen wird. Da Narzissten kein Selbstbewusstsein haben, ist es wahrscheinlich, dass sie starke Konflikte oder intensive Gefühle nicht verarbeiten können. Die Aussage, dass alles gut wird, gibt ihnen die Bestätigung und/oder Bestätigung, von der sie nicht wissen, dass sie sie brauchen.

 

 

 

6. „Ich kann akzeptieren, wie du dich fühlst“

 

Anstatt sich auf ein Kräftemessen mit Narzissten einzulassen, wenn Sie nicht mit ihm übereinstimmen, hilft diese Entgegnung. Sie werden narzisstische Zeitgenossen ohnehin nicht überzeugen oder deren Meinung ändern. Wenn Sie einfach sagen, dass du deren Meinung oder Gefühle nachvollziehen können, ohne darüber diskutieren zu wollen, wird das uninteressant.

 

 

 

7. „Mir gefällt nicht, wie du mit mir sprichst, also werde ich mich nicht einmischen“

 

Mt dieser Entgegnung setzen Sie eine Grenze. Narzissten profitieren davon, Sie zu provozieren, und wenn sie wissen, dass Sie sich nicht auf einen Streit einlassen, wird deren narzisstischer Nachschub unterbrochen. Damit das funktioniert, ist es wichtig, dass Sie nicht nachgeben, Narzissten darauf bestehen das auszudiskutieren.

 

 

 

 

8. „Wir haben beide ein Recht auf unsere eigene Meinung“

 

Diese Entgegnung macht deutlich, dass Narzissten ihre Meinung haben dürfen, und stellt sicher, dass Sie wissen, dass es sich bei ihren Worten um Meinungen und nicht um Fakten handelt. Außerdem ist es wichtig, diese Aussage zu machen, damit sie wissen, dass auch sie gehört werden und um das Spielfeld des Gesprächs neu zu bestimmen.

Narzissten wollen sich überlegen fühlen und die Kontrolle über das Gespräch haben, aber wenn Sie diese Entgegnung nutzen, machen Sie deutlich, dass Sie das nicht zulassen, dabei jedoch respektieren, dass diese ihre eigene Meinung haben.

 

 

 

9. „Ich beende den Streit“

 

Diese Entgegnung ist eine sehr klare Botschaft, dass Sie sich nicht weiter auf einen sinnlosen Streit einlassen werden. Damit dies funktioniert, ist es wichtig, dass Sie Ihren Standpunkt vertreten und sich zurückziehen.

 

 

 

10. „Ich verstehe“

 

Damit machen Sie deutlich, dass Sie tatsächlich verstehen, was Narzissten sagen. Sie sagen damit nicht, dass Sie zustimmen, sondern dass Sie verstehen. Narzissten haben ein tiefes Bedürfnis, sich verstanden, gehört und gesehen zu fühlen. Wenn Sie also sagen, dass Sie verstehen, wird sich ein Narzisst weniger aufgeregt fühlen.

 

 

 

11. „Wir können uns darauf einigen, nicht einer Meinung zu sein“

 

Auch bei dieser Entgegnung ist es wichtig, dass Sie sich standhaft bleiben und nicht der Versuchung nachgeben, sich auf einen Streit einzulassen. Sie haben vielleicht das Gefühl, dass Sie Narzissten etwas beweisen oder diese überzeugen wollen, doch das wird nicht funktionieren. Wenn Sie einfach zustimmen, dass Sie anderer Meinung sind, gibt das Narzissten die Gewissheit, dass deren Meinung und ihr Standpunkt gehört wurden.

 

 

 

12. „Ich bin in der Lage zu tun, was ich will, frei von dem, was du denkst“

 

Mit dieser Entgegnung machen Sie deutlich, dass Ihre Sichtweise in Ordnung ist und sich nicht ändert, und Sie verdeutlichen, dass deren Meinung in dieser Situation Ihr Verhalten nicht beeinflussen wird.

 

 

 

13. „Ich verstehe, was Sie meinen

 

Diese Entgegnung hilft auch Narzissten, sich verstanden zu fühlen. Er gibt ihnen das Gefühl, dass deren Gedankengang nachvollziehbar ist, auch wenn Sie mit deren Interpretation nicht einverstanden sind.

 

 

 

14. „Ich möchte ausdrücken, wie ich mich fühle“

 

Die Verwendung von „Ich“-Aussagen ist grundsätzlich am besten, da sie die Schuld von anderen abwendet und Sie selbst zum Verantwortlichen für Ihre Gefühle macht. Wenn Sie Ihre Gefühle mitteilen, wird die Interaktion persönlicher, und auch wenn es für Narzissten vielleicht egal ist, kann es sein, dass diese sich beruhigen, wenn sie merken, dass Sie sich als Opfer sehen. Wahrscheinlich werden Narzissten dann versuchen, sich selbst als Opfer darzustellen. In diesem Fall wird sich die Wut wahrscheinlich verflüchtigen und die Deeskalation wird erleichtert.

Mehr: Ich-Botschaften: So geht es, Tipps für konstruktive Kommunikation

 

 

 

15. „Wollen wir uns bemühen, respektvoll miteinander zu reden?“

 

Wird diese Entgegnung als Frage verwendet, ist das eher rhetorisch. So kann das Gespräch angemessener geführt werden, sodass es nicht so emotionsgeladen ist.

 

 

 

16. „Ihre Perspektive ist interessant“

 

Diese Entgegnung erweckt den Anschein, dass der Standpunkt von Narzissten weder schlecht noch gut ist, sondern interessant. Sie ermöglicht es Narzissten, in ihren Gefühlen zu verharren und zu versuchen, sie zu verstehen, und lässt sie innehalten. Das Innehalten kann ein guter Moment sein, um eine andere Entgegnung zu verwenden, um die Situation weiter zu beruhigen.

 

 

Hilfe im Umgang mit narzisstischen Dynamiken (keine Rechtsberatung!)

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte Dynamiken können in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

Dann können wir gemeinsam betrachten:

  • Was geschieht zwischen euch?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo liegen deine Grenzen?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschafter oder andere professionelle Beziehungen?

Dann spielen neben der persönlichen Dynamik häufig weitere Faktoren eine Rolle:

  • Interessen.
  • Macht.
  • Verantwortung.
  • Kommunikation.
  • Karriere.
  • Reputation.
  • Wirtschaftliche Konsequenzen.

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen haben

 

Manche Erfahrungen wirken weit über einzelne Konflikte hinaus.

Vielleicht reagiert dein Körper noch lange nach einer belastenden Beziehung.

Bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus.

Du fühlst dich dauerhaft angespannt.

Oder frühere Erfahrungen beeinflussen dein heutiges Erleben und deine Beziehungen.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können Verhaltensweisen betrachten.

Muster erkennen.

Dynamiken verstehen.

Auswirkungen einordnen.

Und deine Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Gerade bei Trennungen, Konflikten am Arbeitsplatz, Auseinandersetzungen mit Geschäftspartnern oder anderen eskalierten Situationen können auch rechtliche Fragen eine Rolle spielen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen persönlichen Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Hattest du es schon mit toxischen Menschen wie Narzissten zu tun und wie hasst du auf dich acht gegeben? Welche Erfahrungen haben Sie mit  dem Kassandra-Syndrom gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2015
Überarbeitung: 21. August 2021
AN: #749
English version:
Ü:
K:

Unfaire Rhetorik: Durch bösartiges Brunnenvergiften Diskussionen gewinnen

Unfaire Rhetorik: Durch bösartiges Brunnenvergiften Diskussionen gewinnen

Wie Sie Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren, selbst bei unfairen Meinungsgegnern
Brunnenvergiften in der Rhetorik

Brunnenvergiften in der Rhetorik

 

Brunnenvergiftung beabsichtigt Diskussionen unbedingt und notfalls mit fiesen Mitteln zu gewinnen. Wie es geht und wie Sie sich davor schützen, selbst wenn Meinungsgegner unfaire Rhetorik nutzen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Brunnenvergiften als bösartige Methode der Rhetorik

 

Das Brunnenvergiften in der Rhetorik ist ein Spezialfall des Argumentum ad hominem. Als rhetorisches Mittel ist das versuchte oder sogar gelungene Brunnenvergifter, durch eine logisch klingende, aber falsche Schlussfolgerungen, ein bösartiges Mittel, um Diskussionen zu gewinnen.

Der als Brunnenvergifter handelnde Redner liefert eine feindselige und verzerrte Information über andere Beteiligte mit abweichenden Interessen. So sollen Wettbewerber von vornherein diskreditiert, verunglimpft und lächerlich gemacht werden. Brunnenvergiften erfolgt oft sehr subtil, ist dabei aber stark in der Wirkung. Die andere Partei wird veranlasst sich gegen versteckte Vorwürfe und Prämissen zu wehren, die ohne direkte Feindseligkeit eingebracht werden können. So kann das Brunnenvergiften gerade in förmlichen Umfeldern, in denen ein guter Ton erwartet wird, seine verheerende Wirkung entfalten.

Die Methode des Brunnenvergiftens ist dann am erfolgversprechendsten, wenn ein Standpunkt oder auch nur der vermeintliche Aspekt von den meisten anderen Anwesenden missbilligt wird oder sogar ein kulturelles Tabu verletzt wird. Leider funktioniert das auch dann oft, wenn es für den anderen Standpunkt gute Gründe gibt und die Gegenargumente einer genauen sachlichen Prüfung nicht standhalten würden. Doch wenn die Wellen hochschlagen, finden dann oft selbst schlüssige Argumente nicht mehr ausreichende Beachtung.

 

 

 

Nachteile des Brunnenvergiftens in der Rhetorik

 

  • Solches Vorgehen widerspricht grundlegenden Werten.
  • Wird Brunnenvergiften wiederholt methodisch eingesetzt, stumpft das Publikum ab und die vorgetäuschte Empörung des Brunnenvergifters wirkt zunehmend unglaubwürdig.
  • Gerade bei sehr drastischen Vergleichen kann sich das Publikum abgestoßen fühlen und die Verhältnismäßigkeit hinterfragen. Die Glaubwürdigkeit des Brunnenvergifters sinkt und im Gedächtnis der Beobachter bleibt der Eindruck, dass diesem jeglicher Anstand fehlt und meint, der Zweck heiligt jedes Mittel.
  • Brunnenvergifter können leicht lächerlich gemacht werden. Sie wirken dann wie weltfremde Eiferer oder die persönliche oder ideologische Motivation wird aufgedeckt.

 

 

 

Wie Sie darauf reagieren können

 

Auf frei erfundene oder aufgeschnappte Unterstellungen, die verdeckt eingebracht werden, angemessen zu reagieren ist nicht immer so einfach. Was tun?

Auf die Vorwegnahme eines Gesprächsergebnisses kann auf gleiche Weise reagiert werden. Ist eine Gegendarstellung beziehungsweise das Einbringen von Alternativen möglich, lässt sich der Ausgang der Diskussion wieder beeinflussen.

Setzen Sie sich mit den aufgeworfenen Argumenten auseinander, lassen Sie sich nichts unterjubeln. Das führt häufig dazu sich gründlicher mit fremden Äußerungen zu beschäftigen. Wehren Sie möglichst elegant Versuche ab, die Sie in Verbindung mit Personen und Äußerungen bringen, die Sie nicht tatsächlich befürworten. Sie müssen zugeschriebene Äußerungen nicht verteidigen. Sie können sich auch von ihnen distanzieren. Entscheiden Sie weise, sonst bringen Sie sich selbst in ein Dilemma, indem Sie entweder Zugeständnisse durch Ablehnung von Sichtweisen machen, die den eigenen Standpunkt stützen oder aber vom Gegenüber bereits kritisierte, von diesem oft negativ porträtierte Äußerungen annehmen. Achten Sie auf eine differenzierte Betrachtung abgelehnter Argumente.

Video

https://youtu.be/vamN4YakeG4

P.S.

 

Was halten Sie vom Brunnenvergiften?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. November 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43324
K:CNC
Ü:

Zuviel ist zu viel! Umgang mit Narzissten. 42 Tipps für die Kommunikation mit Narzissten

Umgang mit Narzissten: Selbstschutz, Grenzen und Handlungsspielraum

Wenn du merkst: So geht es für mich nicht weiter
Für Narzissten ist keine Bühne groß genug!

Umgang mit Narzissten

 

Tipps für den Umgang mit Narzissten. Wie du mit ihnen umgehen kannst, ohne zu verzweifeln.

Umgang mit Narzissten: Selbstschutz, Grenzen und Handlungsspielraum

 

Wenn du merkst: So geht es für mich nicht weiter

 

Der Umgang mit Menschen mit stark ausgeprägten narzisstischen Verhaltensmustern kann viel Kraft kosten.

Vielleicht hast du bereits einiges versucht.

Du hast Verständnis gezeigt.

Dich erklärt.

Nach Lösungen gesucht.

Nachgegeben.

Grenzen gesetzt.

Und trotzdem wiederholen sich dieselben Konflikte.

Vielleicht fragst du dich inzwischen:

Wie gehe ich mit diesem Menschen um, ohne mich dabei selbst zu verlieren?

Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Weniger darum, einen anderen Menschen zu verändern.

Mehr darum, die Dynamik klarer zu erkennen, deinen Handlungsspielraum zu erweitern und gut für dich zu sorgen.

 

 

 

Wichtiger Hinweis

 

Dieser Beitrag dient der Orientierung und ersetzt keine fachliche Diagnostik.

Einzelne egoistische, schwierige oder verletzende Verhaltensweisen machen einen Menschen noch lange nicht zum Narzissten.

Entscheidend sind wiederkehrende Muster, ihre Ausprägung, der Kontext und ihre Auswirkungen.

Zur besseren Lesbarkeit verwende ich teilweise den Begriff „Narzissten“. Gemeint sind Menschen mit deutlich ausgeprägten narzisstischen Tendenzen.

Für deinen Umgang mit einem Menschen ist ohnehin häufig eine andere Frage wichtiger:

Was geschieht tatsächlich – und was bewirkt es bei dir?

 

 

 

Verstehen hilft – Grenzen helfen ebenfalls

 

Wenn wir das Verhalten eines Menschen verstehen, können wir häufig besser damit umgehen.

Warum reagiert jemand so empfindlich auf Kritik?

Warum braucht diese Person so viel Anerkennung?

Warum wird Verantwortung immer wieder verschoben?

Warum eskalieren scheinbar kleine Situationen?

Dieses Verständnis kann hilfreich sein.

Gleichzeitig besitzt Verstehen eine Grenze.

Eine Erklärung für verletzendes Verhalten macht dieses Verhalten noch lange weniger verletzend.

Du darfst einen Menschen verstehen und gleichzeitig entscheiden:

So möchte ich behandelt werden.

Das akzeptiere ich.

Das akzeptiere ich weniger.

Hier endet mein Verantwortungsbereich.

 

 

 

1. Beobachte Muster statt einzelner Situationen

 

Fast jeder Mensch verhält sich gelegentlich unfair.

Wir sind gereizt.

Selbstbezogen.

Empfindlich.

Oder reagieren unangemessen.

Interessanter wird das wiederkehrende Muster.

Was geschieht bei Kritik?

Was geschieht, wenn du Nein sagst?

Was geschieht, wenn du Erfolg hast?

Was geschieht, wenn die andere Person einen Fehler macht?

Was geschieht, wenn deine Bedürfnisse mit ihren Interessen kollidieren?

Muster liefern mehr Orientierung als einzelne Situationen.

 

 

 

2. Verabschiede dich von der Suche nach dem perfekten Argument

 

Vielleicht denkst du:

Wenn ich es endlich richtig erkläre, wird die andere Person verstehen.

Also erklärst du ausführlicher.

Findest bessere Beispiele.

Wählst deine Worte noch sorgfältiger.

Manchmal hilft das.

Bei festgefahrenen problematischen Beziehungsmustern kann jedoch genau daraus eine Endlosschleife entstehen.

Dann lohnt sich die Frage:

Führt dieses Gespräch tatsächlich irgendwohin?

Du brauchst weniger das perfekte Argument als Klarheit darüber, welche Gespräche sinnvoll sind.

 

 

 

3. Prüfe deine Erwartungen

 

Ein erheblicher Teil unserer Enttäuschung entsteht aus Erwartungen.

Vielleicht hoffst du:

Diesmal versteht die Person meinen Standpunkt.

Diesmal übernimmt sie Verantwortung.

Diesmal hält sie die Vereinbarung ein.

Diesmal wird meine Grenze respektiert.

Hoffnung kann wertvoll sein.

Für wichtige Entscheidungen braucht es zusätzlich einen realistischen Blick auf bisherige Erfahrungen.

Beurteile Möglichkeiten weniger nach Versprechen und stärker nach wiederkehrendem Verhalten.

 

 

 

4. Kenne deine Grenzen

 

Grenzen beginnen mit Klarheit.

Was ist für dich akzeptabel?

Was verletzt deine Werte?

Welche Verhaltensweisen möchtest du weniger länger hinnehmen?

Was brauchst du, damit eine Beziehung oder Zusammenarbeit für dich tragfähig bleibt?

Je genauer du das weißt, desto leichter wird der nächste Schritt.

 

 

 

5. Formuliere Grenzen konkret

 

„Behandle mich besser“ ist schwer greifbar.

„Wenn du mich beleidigst, beende ich das Gespräch“ ist konkreter.

Eine Grenze beschreibt weniger, wie ein anderer Mensch sich verhalten soll.

Sie beschreibt vor allem:

Was tust du, wenn etwas geschieht?

Dadurch wird aus einer Hoffnung eine Handlungsmöglichkeit.

 

 

 

6. Beobachte die Reaktion auf deine Grenzen

 

Grenzen liefern Informationen.

Ein Mensch kann enttäuscht sein und deine Grenze trotzdem respektieren.

Er kann nachfragen.

Verhandeln.

Eine andere Perspektive anbieten.

Interessant wird es, wenn auf Grenzen regelmäßig Druck folgt.

Schuldzuweisungen.

Abwertung.

Drohungen.

Schweigen.

Überreden.

Oder erneute Grenzüberschreitungen.

Die Reaktion auf deine Grenze sagt häufig viel über die Beziehung aus.

 

 

 

7. Rechtfertige dich weniger

 

Ein Nein braucht weniger einen langen Vortrag.

Je mehr du erklärst, desto mehr Material entsteht möglicherweise für die nächste Diskussion.

Manchmal reichen kurze Aussagen:

„Das möchte ich nicht.“

„Das passt für mich nicht.“

„So habe ich entschieden.“

„Darüber diskutiere ich nicht weiter.“

Klarheit kann ausgesprochen freundlich sein.

Und kurz.

 

 

 

8. Übernimm Verantwortung – für deinen Anteil

 

Selbstschutz bedeutet weniger, sämtliche Verantwortung beim anderen Menschen abzuladen.

Frage dich:

Was ist mein Anteil?

Wo habe ich Grenzen zu spät gesetzt?

Wo habe ich etwas versprochen?

Wo habe ich unfair reagiert?

Was möchte ich künftig anders machen?

Und dann ebenso wichtig:

Was gehört zur Verantwortung des anderen Menschen?

Gesunde Selbstreflexion bedeutet, beides auseinanderhalten zu können.

 

 

 

9. Lass dir Verantwortung weniger zuschieben

 

In problematischen Dynamiken kann Verantwortung erstaunlich beweglich werden.

Du sprichst eine Verletzung an.

Wenig später entschuldigst du dich.

Du setzt eine Grenze.

Plötzlich bist du egoistisch.

Du reagierst auf einen Angriff.

Am Ende wird ausschließlich deine Reaktion diskutiert.

Dann hilft die Frage:

Worum ging es ursprünglich?

Kehre gegebenenfalls dorthin zurück.

 

 

 

10. Schütze persönliche Informationen

 

Nähe lebt von Offenheit.

In sicheren Beziehungen ist Verletzlichkeit wertvoll.

In konflikthaften Beziehungen können persönliche Informationen jedoch später gegen dich verwendet werden.

Überlege deshalb bewusst:

Was möchtest du teilen?

Mit wem?

Zu welchem Zeitpunkt?

Und welche Informationen gehören zunächst in einen geschützten Rahmen?

 

 

 

11. Dokumentiere wichtige Vereinbarungen

 

Besonders im beruflichen Kontext kann es sinnvoll sein, wichtige Absprachen schriftlich festzuhalten.

Wer macht was?

Bis wann?

Was wurde entschieden?

Welche Änderungen wurden vereinbart?

Das schafft Klarheit und reduziert spätere Diskussionen über unterschiedliche Erinnerungen.

Bei privaten Beziehungen kann bereits eine eigene sachliche Dokumentation helfen, wiederkehrende Muster klarer zu erkennen.

 

 

 

12. Achte auf Schuldgefühle

 

Schuldgefühle bedeuten weniger automatisch, dass du etwas falsch gemacht hast.

Vielleicht hast du jemanden enttäuscht.

Eine Erwartung weniger erfüllt.

Eine Grenze gesetzt.

Oder dich für deine eigenen Interessen entschieden.

Frage dich:

Habe ich tatsächlich Verantwortung verletzt – oder halte ich gerade eine unangenehme Reaktion auf meine Grenze aus?

Das ist ein erheblicher Unterschied.

 

 

 

13. Verwechsle Mitgefühl weniger mit Selbstaufgabe

 

Du kannst verstehen, dass ein Mensch verletzt wurde.

Dass er eine schwierige Vergangenheit hat.

Dass bestimmte Verhaltensweisen Schutzstrategien sein können.

Und gleichzeitig auf dich achten.

Mitgefühl und Grenzen widersprechen sich weniger, als viele Menschen glauben.

Du kannst Verständnis haben und trotzdem Konsequenzen ziehen.

 

 

 

14. Achte auf deine zunehmende Anpassung

 

Manche Veränderungen geschehen schleichend.

Du überlegst immer länger, bevor du etwas sagst.

Vermeidest bestimmte Themen.

Beobachtest ständig die Stimmung.

Gibst Dinge auf, die dir wichtig sind.

Triffst Entscheidungen danach, wie die andere Person reagieren könnte.

Dann lohnt sich eine wichtige Frage:

Wie viel Raum nehme ich in meinem eigenen Leben noch ein?

 

 

 

15. Pflege unabhängige Beziehungen

 

Problematische Beziehungen können den Blick zunehmend verengen.

Freunde.

Familie.

Kollegen.

Vertrauenspersonen.

Ein unabhängiger Sparringspartner.

Solche Kontakte ermöglichen andere Perspektiven.

Sie erinnern dich möglicherweise auch daran, wie du außerhalb dieser Dynamik denkst, fühlst und handelst.

 

 

 

16. Triff wichtige Entscheidungen mit Abstand

 

Nach einem eskalierten Gespräch ist dein Nervensystem möglicherweise stark aktiviert.

Dann entsteht schnell der Wunsch:

Jetzt muss eine Entscheidung her.

Manchmal ist sie tatsächlich erforderlich.

Häufig hilft etwas Abstand.

Schlafen.

Nachdenken.

Informationen prüfen.

Eine unabhängige Perspektive einholen.

Nicht jede dringlich präsentierte Entscheidung ist tatsächlich dringend.

 

 

 

17. Prüfe, was noch verhandelbar ist

 

Nicht jede schwierige Beziehung muss beendet werden.

Vielleicht lassen sich Strukturen verändern.

Kontakte reduzieren.

Verantwortlichkeiten klarer trennen.

Kommunikationswege verändern.

Vereinbarungen treffen.

Oder Erwartungen realistischer gestalten.

Frage:

Welche Veränderung müsste konkret eintreten, damit diese Beziehung für mich tragfähig wird?

Dann beobachte, ob diese Veränderung tatsächlich möglich ist.

 

 

 

18. Erkenne deine Einflussgrenzen

 

Du kannst kommunizieren.

Grenzen setzen.

Entscheidungen treffen.

Konsequenzen ziehen.

Unterstützung suchen.

Was du weniger kontrollieren kannst:

Ob ein anderer Mensch Einsicht entwickelt.

Verantwortung übernimmt.

Sich entschuldigt.

Sein Verhalten verändert.

Oder deine Perspektive anerkennt.

Klarheit über die eigenen Einflussgrenzen spart enorme Energie.

 

 

 

19. Wähle deine Auseinandersetzungen

 

Du musst weniger jede falsche Aussage korrigieren.

Jede Provokation beantworten.

Jede Unterstellung widerlegen.

Jeden Konflikt austragen.

Manchmal ist eine Reaktion wichtig.

Manchmal ist die klügere Entscheidung:

Darauf steige ich weniger ein.

Deine Aufmerksamkeit ist eine Ressource.

Setze sie bewusst ein.

 

 

 

20. Bereite wichtige Gespräche vor

 

Manche Gespräche haben erhebliche Konsequenzen.

Eine Grenze.

Eine Trennung.

Ein Gespräch mit einem Vorgesetzten.

Eine Auseinandersetzung mit einem Geschäftspartner.

Dann lohnt sich Vorbereitung.

Was möchtest du erreichen?

Welche Reaktionen sind wahrscheinlich?

Wo liegen deine Grenzen?

Welche Alternativen hast du?

→ Kommunikation mit Narzissten: 42 Tipps für schwierige Gespräche

Dieser Link ist hier besonders wichtig: Er trennt beide deiner starken Artikel sauber voneinander.

 

 

 

21. Prüfe Taten stärker als Versprechen

 

Nach Konflikten können überzeugende Versprechen entstehen.

„Jetzt habe ich verstanden.“

„Das passiert nie wieder.“

„Ab jetzt wird alles anders.“

Entscheidend ist weniger die Intensität eines Versprechens.

Interessanter ist:

Was verändert sich anschließend tatsächlich und dauerhaft?

 

 

 

22. Achte auf wiederkehrende Zyklen

 

Konflikt.

Distanz.

Entschuldigung.

Intensive Nähe.

Hoffnung.

Dann beginnt alles erneut.

Wenn du solche Abläufe erkennst, betrachte weniger ausschließlich die aktuelle Phase.

Betrachte den gesamten Zyklus.

Dadurch verändert sich häufig die Bewertung der Situation.

 

 

 

23. Erlaube dir, deine Meinung zu ändern

 

Vielleicht hast du einmal Ja gesagt.

Eine Beziehung begonnen.

Einen Vertrag unterschrieben.

Eine Zusammenarbeit gewollt.

Oder eine zweite Chance gegeben.

Neue Erfahrungen können neue Entscheidungen rechtfertigen.

Eine frühere Entscheidung verpflichtet dich weniger dazu, sie für immer fortzuführen.

 

 

 

24. Prüfe den Preis des Bleibens

 

Bei schwierigen Beziehungen fragen Menschen häufig:

Was verliere ich, wenn ich gehe?

Eine ebenso wichtige Frage lautet:

Was kostet mich das Bleiben?

Zeit?

Energie?

Selbstvertrauen?

Gesundheit?

Berufliche Möglichkeiten?

Andere Beziehungen?

Lebensfreude?

Beide Seiten gehören in eine ehrliche Entscheidung.

 

 

 

25. Prüfe ebenso den Preis des Gehens

 

Eine Trennung kann ebenfalls Konsequenzen haben.

Emotionale.

Soziale.

Wirtschaftliche.

Berufliche.

Praktische.

Deshalb braucht es weniger vorschnelle Ratschläge und mehr Klarheit.

Gute Entscheidungen betrachten beide Seiten.

 

 

 

26. Entwickle Optionen

 

Manche Situationen erscheinen zunächst binär:

Bleiben oder gehen.

Kontakt oder Kontaktabbruch.

Nachgeben oder eskalieren.

Häufig existieren Zwischenstufen.

Kontakt reduzieren.

Auf bestimmte Themen begrenzen.

Kommunikation schriftlich führen.

Verantwortung neu ordnen.

Unterstützung einbeziehen.

Eine Übergangsphase gestalten.

Mehr Optionen bedeuten häufig mehr Handlungsspielraum.

 

 

 

27. Plane schwierige Veränderungen

 

Wenn du dich für Abstand, Trennung oder eine erhebliche Veränderung entscheidest, kann Vorbereitung wichtig sein.

Welche praktischen Fragen sind zu klären?

Welche Unterstützung brauchst du?

Welche Gespräche stehen an?

Welche Informationen solltest du sichern?

Welche professionellen Ansprechpartner werden gebraucht?

Je komplexer die Situation, desto wertvoller wird ein planvolles Vorgehen.

 

 

 

28. Hol dir passende Fachleute dazu

 

Manche Situationen berühren mehrere Bereiche.

Psychologie.

Kommunikation.

Finanzen.

Arbeitsrecht.

Familienrecht.

Unternehmensrecht.

Steuern.

Sicherheit.

Dann kann ein gutes Netzwerk unterschiedlicher Fachleute wertvoll sein.

Meine Unterstützung ersetzt ausdrücklich keine Rechts- oder Steuerberatung.

Bei entsprechenden Fragen gehören Rechtsanwälte und Steuerberater dazu.

 

 

 

29. Unterscheide zwischen Verstehen und Entschuldigen

 

Vielleicht verstehst du irgendwann sehr gut, weshalb ein Mensch bestimmte Verhaltensmuster entwickelt hat.

Das kann entlasten.

Gleichzeitig bleibt die Wirkung seines Verhaltens bestehen.

Ursachen erklären Verhalten. Sie bestimmen weniger, was du hinnehmen musst.

 

 

 

30. Achte auf Gegenseitigkeit

 

Gesunde Beziehungen sind selten mathematisch ausgeglichen.

Manchmal braucht einer mehr Unterstützung.

Dann der andere.

Über längere Zeit sollte jedoch Gegenseitigkeit erkennbar bleiben.

Wer hört zu?

Wer nimmt Rücksicht?

Wer entschuldigt sich?

Wer verändert Verhalten?

Wer trägt Verantwortung?

Beziehung braucht mehr als die Anpassungsleistung eines einzelnen Menschen.

 

 

 

31. Nimm deine Erschöpfung ernst

 

Vielleicht kannst du jeden einzelnen Konflikt erklären.

Und trotzdem bist du erschöpft.

Auch das ist Information.

Wie viel Energie kostet dich diese Beziehung?

Wie lange brauchst du nach Begegnungen, um dich wieder zu sammeln?

Wie viel gedanklichen Raum nimmt die Person ein?

Dein Erleben verdient Aufmerksamkeit.

 

 

 

32. Erinnere dich an deine Werte

 

Problematische Dynamiken ziehen Aufmerksamkeit stark zum Verhalten des anderen Menschen.

Was macht er?

Warum macht sie das?

Was kommt als Nächstes?

Dabei kann etwas Wesentliches aus dem Blick geraten:

Wie möchtest du selbst leben und handeln?

Welche Werte sollen deine Entscheidungen bestimmen?

Würde?

Respekt?

Fairness?

Freiheit?

Verantwortung?

Orientiere dich wieder stärker daran.

 

 

 

33. Suche weniger nach Zustimmung für deine Grenze

 

Eine Grenze wird weniger dadurch gültig, dass die andere Person sie versteht oder gutheißt.

Natürlich ist Verständigung wünschenswert.

Doch manchmal lautet die entscheidende Aufgabe:

Eine Grenze vertreten, obwohl jemand sie weniger mag.

 

 

 

34. Vertraue wieder mehr deiner eigenen Entscheidungsfähigkeit

 

Nach längeren problematischen Beziehungen kann Entscheidungsfähigkeit leiden.

Du prüfst alles mehrfach.

Fragst andere.

Zweifelst.

Suchst Sicherheit.

Dann helfen zunächst kleine Entscheidungen.

Was möchte ich?

Was passt zu mir?

Was entscheide ich heute?

Selbstvertrauen wächst auch dadurch, dass du dich wieder als handelnden Menschen erlebst.

 

 

 

35. Gestalte Abstand bewusst

 

Abstand muss weniger immer vollständiger Kontaktabbruch bedeuten.

Er kann zeitlich sein.

Emotional.

Räumlich.

Thematisch.

Digital.

Oder organisatorisch.

Die passende Form hängt von deiner Situation ab.

Entscheidend ist:

Welcher Abstand gibt dir ausreichend Raum, wieder klarer zu denken und zu handeln?

 

 

 

36. Erwarte bei Veränderungen Reaktionen

 

Wenn du ein lange bestehendes Beziehungsmuster veränderst, verändert sich das gesamte System.

Vielleicht sagst du häufiger Nein.

Rechtfertigst dich weniger.

Bist weniger verfügbar.

Triffst eigene Entscheidungen.

Dann kann Widerstand entstehen.

Das bedeutet weniger automatisch, dass deine Veränderung falsch ist.

Es zeigt zunächst:

Etwas ist tatsächlich anders geworden.

 

 

 

37. Miss Veränderung an Verhalten

 

Einsicht klingt gut.

Entschuldigungen können berühren.

Versprechen machen Hoffnung.

Für langfristige Entscheidungen ist Verhalten aussagekräftiger.

Was geschieht über Wochen und Monate?

Werden Grenzen respektiert?

Wird Verantwortung übernommen?

Ändert sich der Umgang?

Dauerhafte Veränderung zeigt sich im Alltag.

 

 

 

38. Gib dir Zeit für Loslösung

 

Auch eine problematische Beziehung kann emotional bedeutsam sein.

Deshalb kann Loslösung widersprüchliche Gefühle auslösen.

Erleichterung und Trauer.

Klarheit und Zweifel.

Wut und Sehnsucht.

Das ist kein Beweis dafür, dass deine Entscheidung falsch war.

Menschen können etwas vermissen und gleichzeitig wissen, weshalb Veränderung notwendig war.

 

 

 

39. Richte den Blick wieder auf dein eigenes Leben

 

Irgendwann darf die andere Person weniger Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit sein.

Was möchtest du?

Was interessiert dich?

Welche Menschen tun dir gut?

Was möchtest du aufbauen?

Was hast du lange zurückgestellt?

Selbstschutz ist mehr als Abwehr. Er schafft wieder Raum für das eigene Leben.

 

 

40. Suche Unterstützung, wenn du feststeckst

 

Manche Situationen lassen sich alleine gut sortieren.

Andere sind so emotional, komplex oder folgenreich, dass ein unabhängiger Blick wertvoll wird.

Unterstützung kann helfen, Muster zu erkennen, Optionen zu entwickeln und Entscheidungen vorzubereiten.

Das ist besonders sinnvoll, wenn du dich seit langer Zeit im Kreis bewegst.

 

 

 

41. Bei deutlichen Folgen braucht es möglicherweise mehr als Coaching

 

Belastende Beziehungen können tiefe Spuren hinterlassen.

Starke Ängste.

Anhaltende innere Alarmbereitschaft.

Traumafolgen.

Intensive körperliche Reaktionen.

Oder erhebliche Einschränkungen im Alltag.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen angemessener sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

42. Komm zurück zu dir

 

Bei der Beschäftigung mit Narzissmus dreht sich irgendwann erstaunlich viel um den anderen Menschen.

Seine Motive.

Seine Kindheit.

Seine Muster.

Seine nächste Reaktion.

Seine mögliche Diagnose.

Vielleicht ist irgendwann eine andere Frage wichtiger:

Was brauche ich?

Was möchte ich?

Was tut mir gut?

Welche Beziehungen möchte ich führen?

Welche Grenzen entsprechen mir?

Wie möchte ich mein Leben gestalten?

Du musst einen anderen Menschen weniger vollständig verstehen, um wieder gut für dich sorgen zu können.

Der entscheidende Schritt führt irgendwann weg von der Analyse des anderen – und zurück zu dir.

 

 

 

Welche Unterstützung passt?

 

Private Beziehungen

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

Berufliche Situationen

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Gesellschafter?

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

Deutliche psychische Folgen

Haben belastende Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen, kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

Video

43 Tipps: Tu das mit Narzissten! Schütz dich! | #narzissmus

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Dürfen wir Eigenliebe haben? Gewiß! Es kommt nur darauf an, wer es ist, den wir lieben.

Johann Jakob Mohr

Umgang mit Narzissten

 

Sie können durchaus Charme ausstrahlen und auf den ersten Blick ganz nett wirken; Narzissten. Viele wirken redegewandt, humorvoll, selbstsicher und ziehen so die Aufmerksamkeit auf sich. Doch so gut der erste Eindruck sein mag; Narzissten entlarven sich selbst als Egomanen. Mit ihrer Selbstverliebtheit und Egozentrik strapazieren sie dann die Nerven  ihrer Mitmenschen mit ihren Star-Allüren. Meist lohnt der Inhalt, die aufwendige Verpackung zwar nicht, doch darüber wird vehement hinweggetäuscht. 
Der schöne Schein trügt und die Fassade bricht ein, alles nur Show. Solange sich noch ein paar Bewunderer finden lassen, geht sie weiter. Sie haben durchaus ihren kurzfristigen Unterhaltungswert. Leider lassen sich zu viele Menschen täuschen, weshalb es immer wieder Narzissten gelingt in Positionen zu gelangen, an denen sie einigen Schaden anrichten können.

 

 

 

Narzissten haben einen übersteigerten Wunsch nach Anerkennung

Der übersteigerte Wunsch nach Anerkennung und Bewunderung wird von einem gestörten Selbstwertgefühl verursacht. Für so ein Ego ist jede Bühne zu klein, als dass sie mit anderen geteilt werden könnte. Wobei andere Menschen ohnehin nur eine Anwesenheitsberechtigung haben; als Bewunderer! Narzissten verzichten auf Empathie und auch gerne auf jede Form von Feedback Ihnen gegenüber, das von Ihnen nicht als angemessene Anerkennung verstanden wird. Eine Freude ist der Umgang mit Narzissten selten.

Es ist von großem Vorteil solche Zeitgenossen frühzeitig zu erkennen und einen großen Bogen um sie zu machen. Nun kann es jedoch sein, dass eine Situation von Ihnen fordert mit einem Narzissten zu kommunizieren. Deshalb hier nun einige Empfehlungen, die mitunter ein paar graue Haare ersparen.

Narzissten - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Hilfe im Umgang mit narzisstischen Dynamiken (keine Rechtsberatung!)

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte Dynamiken können in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

Dann können wir gemeinsam betrachten:

  • Was geschieht zwischen euch?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo liegen deine Grenzen?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschafter oder andere professionelle Beziehungen?

Dann spielen neben der persönlichen Dynamik häufig weitere Faktoren eine Rolle:

  • Interessen.
  • Macht.
  • Verantwortung.
  • Kommunikation.
  • Karriere.
  • Reputation.
  • Wirtschaftliche Konsequenzen.

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen haben

 

Manche Erfahrungen wirken weit über einzelne Konflikte hinaus.

Vielleicht reagiert dein Körper noch lange nach einer belastenden Beziehung.

Bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus.

Du fühlst dich dauerhaft angespannt.

Oder frühere Erfahrungen beeinflussen dein heutiges Erleben und deine Beziehungen.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können Verhaltensweisen betrachten.

Muster erkennen.

Dynamiken verstehen.

Auswirkungen einordnen.

Und deine Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Gerade bei Trennungen, Konflikten am Arbeitsplatz, Auseinandersetzungen mit Geschäftspartnern oder anderen eskalierten Situationen können auch rechtliche Fragen eine Rolle spielen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen persönlichen Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Erfahrungen hast du mit Narzissten gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

YouTube-Kanal Schutz vor Narzissten & Co. @karsten-noack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karsten-noack „Narzissmus & Selbstschutz“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.

Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.

Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.

Externer Link zu YT-Kanal @karsten-noack (es geltem die Datenschutzbedingungen von Google/YouTube)

Umfrageergebnis

 

Personen mit narzistischen Tendenzen

 

%

... können zur Belastung werden.

%

... kenne ich nicht.

%

... stören mich nicht.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de  (2017, n= 1117)

Woran Sie Narzissten erkennen: „Ich habe gelitten, auch Christus hat gelitten.Aber jetzt geht es mir wieder gut.“

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2012
Überarbeitung: 18. Februar 2019
AN: #38712588
K: CNA
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