Wie kommen Sie mit Ironie klar? Ironie in Reden und Präsentationen

Wie kommen Sie mit Ironie klar?

Gelungener Einsatz ironischer Elemente in Reden und Präsentationen

 

Ist Ironie Bereicherung oder Teufelswerk?

Ironie in Gesprächen, Reden und Präsentationen

 

Ironie in der Rhetorik ist ein mehr schneidiges Schwert. Was zu beachten ist und wo Sie lieber vorsichtig sein sollten.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ironie

 

Wer Ihr Haus zur Ruine macht, möchte sicherlich, dass Sie den Himmel sehen.

Robert Louis Stevenson

 

 

 

Wie stehen Sie zur Ironie?

 

Kommen Sie mit Ironie klar? Darunter wird ein rhetorisches Stilmittel bezeichnet, das in sämtlichen literarischen Gattungen, in Reden sowie in der Umgangssprache verwendet wird. Die Ironie deutet an, dass der Sprechende etwas ausdrückt, von dem er genau das Gegenteil des Ausgedrückten meint. Wesentlich ist dabei, dass die Empfänger erkennen, dass die Äußerung ironisch war und das Gegenteil meint. Die Figur der Ironie ähnelt Sarkasmus, Spott und Zynismus.

Der Begriff lässt sich aus dem Griechischen (εἰρωνεία ~ eironeía) ableiten und mit Verstellung und auch Vortäuschung übersetzen. Demzufolge deutet schon die Übersetzung an, worum es grundsätzlich geht; das Vortäuschen einer Aussage, obwohl das genaue Gegenteil dieser Aussage gemeint ist.

Zum Verständnis ist es dementsprechend erforderlich, die Aussage des Sprechenden wieder in das tatsächlich gemeinte Gegenteil zu verkehren. Das gelingt allerdings nicht immer reibungslos. Der Spott lässt sich oft nur durch zusätzliches Wissen und Informationsquellen, wie den körpersprachlichen Signalen (veränderte Betonung, Mimik, Gestik) als solche erkennen. Deshalb ist die Häme mitunter schwer zu erkennen. Funktionierende Ironie wird entweder sofort oder nie verstanden, wenn es erst einen Dolmetscher braucht, ist es fast immer zu spät.

 

Ironie kann Tochter der Weisheit – oder der Dummheit sein. Mancher Hohlkopf wendet Ironie an, weil er bemerkt hat, dass unbeholfene Menschen sich durch sie leicht verblüffen lassen.

Otto von Leixner

 

Gedenkminute für Paul Watzlawick und eine Grundregel der Kommunikation: Der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft. Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: Einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.

 

 

Ironie ist Schild und Schwert

 

Ironie ist eine mehrschneidige Angelegenheit und will mit Fingerspitzengefühl eingesetzt werden. Wer stets alles ins Lächerliche zieht, verliert den Kontakt zum Umfeld, belastet Beziehungen und die Bosheit trennt, wo feiner Humor verbinden könnte. Wenn ein Ironiker stets schon grinst, bevor andere den Mund aufgemacht haben, wird selbst geistreiche Spöttelei zur Grobheit der Gebildeten. Dann wirkt sie wie Sarkasmus mit Abblendlicht und schadet auch dem eigenen Ansehen.

 

Aber durchaus bedient er sich der direkten Ironie zu viel, dass er nämlich das Tadelnswürdige lobt und das Lobenswürdige tadelt, welches rednerische Mittel nur höchst selten angewendet werden sollte: Denn auf die Dauer fällt es einsichtigen Menschen verdrießlich, die schwachen macht es irre und behagt freilich der großen Mittelklasse, welche, ohne besonderen Geistesaufwand, sich klüger dünken kann als andere.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Ironie kann ebenso gut aus hohlem Kopf wie aus vollem Herzen stammen. Bissiger Witz ist viel öfter Schild als Lanze. Mitunter ist es allerdings vor allem eine Frage der Sichtweise; bei manchen schwer zu ertragenden Zuständen lässt es sich mit der Leichtigkeit der Ironie besser aushalten. Dann wirkt sie wie ein Schild, das dabei hilft, dass nicht die Hutschnur platzt.

 

 

 

Unterscheidung der Stilmittel Ironie, Sarkasmus und Zynismus

 

Das Stilmittel der Ironie weist sowohl zum Sarkasmus als auch zum Zynismus gewisse Ähnlichkeiten auf, was häufiger zu Verwechslungen führt.

 

1. Ironie

 

Als sprachliches Ausdrucksmittel kann die ironische Aussage je nach Situation positive, negative oder eben neutrale Botschaften transportieren.

 

 

2. Sarkasmus

 

Sarkastisch gemeinte Äußerungen klingen oft ironisch, basieren jedoch auf einem spöttischen oder sogar höhnischen Hintergrund. Wer sarkastische Äußerungen einsetzt, steht dem Empfänger negativ gegenüber.

 

 

3. Zynismus

 

Zynismus beschreibt eine Geisteshaltung, die sich nicht um Normen und gesellschaftliche Konventionen schert, und sich mitunter auch ironisch in einer häufig persönlich verletzenden Weise über sie lächerlich macht.

 

 

 

Gelungener Einsatz der Ironie in Reden und Präsentationen

 

Der gezielte Einsatz ironischer Elemente in der Rhetorik wird im Gruppen- und Einzeltraining Rhetorik & Präsentation IV vertieft.

Video

 

https://youtu.be/HXGeEiaxcEE

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

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Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

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Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Weitere Informationen findest du hier:

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→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Ironie?

Ironie ist eine Sprachfigur, bei der das Gesagte das Gegenteil dessen bedeutet, was eigentlich gemeint ist. Ironie kann auf verschiedene Arten verwendet werden, zum Beispiel, um zu betonen, zu kommentieren oder zu kritisieren.

Eine Form der Ironie ist die sarkastische Ironie, bei der das Gesagte in einer Art und Weise geäußert wird, die das Gegenteil dessen bedeutet, was eigentlich gemeint ist, und die Absicht hat, das Gegenüber zu veräppeln oder zu demütigen.

Eine andere Form der Ironie ist die dramatische Ironie, bei der das Publikum etwas weiß, was den Figuren im Stück oder im Film nicht bekannt ist, und dadurch einen Kontrast zwischen dem, was die Figuren denken oder fühlen, und dem, was tatsächlich der Fall ist, herstellt.

Ironie kann auf verschiedene Arten verwendet werden, um Humor, Spannung oder Kritik auszudrücken, und kann eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von Reden und Präsentationen, literarischen Werken, Filmen, TV-Sendungen und anderen Formen der Kommunikation spielen.

Was ist das Risiko bei Ironie?

Ironie kann das Risiko bergen, missverstanden zu werden, da die Absicht der Ironie nicht immer offensichtlich ist. Wenn die Ironie nicht richtig verstanden wird, kann sie zu Missverständnissen, Verwirrung oder sogar Konflikten führen.

Eine Form der Ironie, die das Risiko bergen kann, missverstanden zu werden, ist die sarkastische Ironie. Wenn die sarkastische Ironie nicht richtig verstanden wird, kann sie als ernst gemeinte Aussage aufgefasst werden und zu Missverständnissen oder sogar zu Konflikten führen.

Es ist wichtig, dass man bei der Verwendung von Ironie berücksichtigt, dass sie nicht immer leicht zu verstehen ist und dass es das Risiko gibt, dass sie missverstanden wird. Um das Risiko von Missverständnissen zu verringern, ist es hilfreich, die Ironie deutlich zu kennzeichnen, zum Beispiel durch den Einsatz von Mimik, Gestik oder anderen nonverbalen Hinweisen, oder durch die Verwendung von Ausdrücken wie „natürlich“ oder „genau“ in ironischen Aussagen. Es ist auch wichtig, dass man die Zuschauer oder Zuhörer berücksichtigt und ihre Fähigkeit, Ironie zu verstehen, realistisch einschätzt. In manchen Fällen kann es ratsam sein, Ironie ganz zu vermeiden, wenn man befürchtet, dass sie missverstanden werden könnte oder wenn man in einer Situation ist, in der Ironie unangemessen oder unangebracht wäre.

Was ist Sarkasmus?

Sarkasmus ist eine Form der Ironie, bei der das Gesagte in einer Art und Weise geäußert wird, die das Gegenteil dessen bedeutet, was eigentlich gemeint ist, und die Absicht hat, das Gegenüber zu veräppeln oder zu demütigen.

Sarkasmus wird häufig verwendet, um Humor zu erzeugen, aber er kann auch dazu benutzt werden, Kritik oder Unzufriedenheit auszudrücken oder um sich über bestimmte Situationen oder Personen lustig zu machen.

Sarkasmus kann schwierig zu verstehen sein, da die Ironie nicht immer offensichtlich ist und es das Risiko gibt, dass er missverstanden wird. Wenn Sarkasmus nicht richtig verstanden wird, kann er zu Missverständnissen, Verwirrung oder sogar Konflikten führen. Es ist daher wichtig, dass man bei der Verwendung von Sarkasmus vorsichtig ist und sicherstellt, dass er richtig verstanden wird.

Eine Möglichkeit, Sarkasmus zu kennzeichnen, ist die Verwendung von nonverbalen Hinweisen wie Augenrollen oder einem ironischen Tonfall, aber es ist wichtig zu beachten, dass solche Hinweise nicht immer deutlich genug sind und dass es das Risiko gibt, dass sie missverstanden werden.

Kann Ironie unterhaltsam sein?

Ja, Ironie kann unterhaltsam sein und eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von literarischen Werken, Filmen, TV-Sendungen und anderen Formen der Kommunikation spielen. Ironie kann verwendet werden, um Humor, Spannung oder Kritik auszudrücken, und kann dazu beitragen, dass eine Geschichte oder eine Präsentation interessant und ansprechend wird.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Ironie?

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Ironie

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2006
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43326
K: CNB
Ü:

Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken für Reden und Präsentationen

Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken

Entstauben und den sprachlichen Schatz bewundern
Rhetorische Stilmittel bis zum Abwinken

Rhetorische Stilmittel

 

Ein guter Kaffee, ein gutes Thema für die Rede und …

 

 

 

Überblick

 

 

 

Rhetorische Stilmittel

 

Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken (Samuel Johnson). Und bekanntlich sollen Kleider ja Leute machen. Gut das es nicht nur eine Kleiderordnung gibt. Es existieren glücklicherweise genügend Möglichkeiten, damit jeder Mensch seinen eigenen Stil entwickeln kann.

Rhetorische Stilmittel gibt es derartig viele, dass es mitunter anfangs nicht so leicht erscheint die relevanten Angebote zu erkennen. Schon die auffindbaren Beispiele aus manchen angestaubten Werken vermitteln recht oft einen falschen Eindruck. Da sie oft nicht mehr unseren sprachlichen Gewohnheiten entsprechen wirken sie derartig antiquiert, dass die Verwendung der zugehörigen Stilmittel auch gleich unzeitgemäß erscheint. Doch der Schein trügt; entstaubt verbirgt sich da so mancher Schatz für ambitionierte Redner.

Der nachfolgende Überblick nennt eine Auswahl rhetorischer Stilmittel. In einzelnen Artikeln widme ich mich von Zeit zu Zeit einem Stilmittel. 

 

Eine Sprache mit Geschick handhaben bedeutet, eine Art Beschwörungszauber zu besitzen.

Charles Baudelaire

 

 

 

A

 

  • Accumulatio
    Sonne, Mond und Sterne. Accummulatio oder auch Akkumulation ist die Anhäufung thematisch zusammengehörender Wörter unter einem genannten oder nicht genannten Oberbegriff.
  • Adynaton
    Das mache ich erst, wenn die Hölle gefriert. Eine Adynaton ist ein Vergleich mit etwas unmöglichem. Als Stilmittel wirkt eine Adynaton verstärkend und ist mit der Hyperbel verwandt.
  • Akrostichon
    Wort- oder Versanfänge ergeben hintereinander gelesen eine neue Bedeutung.
  • Allegorie
    Bevor Sie im Trüben fischen; eine Allegorie ist eine Verbildlichung, eine ausgeführte Metapher, ein Gleichnis. Häufig wird hierbei eine abstrakte Idee durch etwas Gegenständliches ausgedrückt. Schließlich ist jeder seines Glückes Schmied!
  • Alliteration
    Mit Kind und Kegel: Zwei oder mehrere unmittelbar aufeinander folgende Wörter besitzen den gleichen Anfangslaut.
  • Allusion
    Anspielung, bei der die Bedeutung nicht gleich auf der Hand liegt, sondern mehr oder weniger der Assoziation des Empfängers überlassen bleibt. Sie wissen schon …
  • Alogismus
    Nachts ist es kälter als draußen. Ein Alogismus drückt einen unlogischen Sachverhalt aus oder stellt eine Überlegung dar, die sich selbst oder der Logik widerspricht.
  • Anadiplose
    Die Beschreibung der Anadiplose ist kurz und knackig. Knackig ist die Beschreibung! Wiederholung eines satzschließenden Wortes am Beginn des nächsten Satzes.
  • Anakoluth, Anakoluthon
    Ein Anakoluth ist ein Satzbruch; eine plötzliche Änderung in der grammatischen Konstruktion, dem Aufbau eines Satzes, so dass die Beziehung von Anfang und Ende einer Aussage gestört erscheint. Also ich weiß nicht… (Aposeopese).
  • Anaphora, Anapher
    I have a dream … I have a dream … I have a dream … Die Anapher ist ein Sonderfall der Repetitio mit Wiederholung am Satzanfang. Yes we can … Yes we can … Yes we can …!
  • Anastrophe
    Kleines Hänschen … Hänschen klein. Vertauschung zweier zusammengehörender Wörter.
  • Anekdote
    Eine kurze Geschichte, die etwas zum Thema der Rede beiträgt. Hatte ich schon meine ganz persönliche Beziehung zum Spiel mit Sprache erwähnt? Also; es war einmal …
  • Appell
    Jetzt aber! Handlungsaufforderung und im Grunde der Grund für eine Rede. Bitte lesen Sie weiter!
  • Anthropomorphismus
    Da lacht die Sonne: Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf unbelebte Gegenstände oder Tiere.
  • Antizipation
    Die Antizipation ist eine Vorausschau bzw. ein Zeitsprung in die Zukunft oder durch die in einem Text geweckten Lesererwartungen. Wikipedia (externer Link) hat ein paar Beispiele.
  • Antiklimax
    Abfallende Steigerung, Gegenteil zur Klimax.
  • Antilabe
    Der Text einer vom Rhythmus her zusammengehörenden Botschaft wird auf mehrere Sprecher verteilt.
  • Antiphrasis
    Mit einer Antiphrasis (auch Antiphrase genannt) soll das Gegenteil des eigentlich Gesagten ausgedrückt werden; sie kann sich auf ein einzelnes Wort, einen Satz oder eine Passage beziehen. Es handelt sich um eine der häufigsten Formen der Ironie.
  • Antithese
    Irren ist menschlich, Vergeben göttlich. Die Antithese ist eine Polarität, ein gedanklicher Gegensatz.
  • Antitheton
    Gegenüberstellung zweier entgegengesetzter Gedanken, ohne das damit ein Widerspruch verbunden ist. Das kann Böses bringen, nichts Gutes bewirken!
  • Antonomasie
    Die Antonomasie ist ein Sonderfall der Synekdoche, ein Eigenname als Gattungsbegriff.
  • Apokoinu
    Das ist was Komisches ist das. Ein oder mehrere Wörter eines Satzes beziehen sich gleichmäßig auf zwei andere Teile.
  • Aposiopese
    Wenn ich dich in die Finger kriege… Abbruch mitten im Satz.
  • Apostrophe
    Oh Gott! Als Apostrophe wird die Abwendung des Redners vom Publikum und dem aktuellen Gegenstand unter direkter Anrede einer dritten meist abwesenden Person bezeichnet. Statt einer realen Person kann es sich auch um ein göttliches Wesen (eine Invitation), einen personifizierten Gegenstand oder einen personifizierten Begriff handeln. Hallelujah.
  • Aprosdoketon
    Die Aprosdoketon ist ein unvorhergesehenes, überraschend angewandtes, auffälliges Wort beziehungsweise ein Ausdruck, anstelle einer zu erwartenden geläufigen Wendung.
  • Archaismus
    Veralteter sprachlicher Ausdruck.
  • Assonanz
    Vokalischer Halbreim
  • Asyndeton
    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Unverbundene Reihung gleichwertiger Elemente, bei der Bindungswörter und Konjunktionen weggelassen werden.
  • Ausruf
    Hamlet grüßt: O Schurke! Lächelnder, verdammter Schurke! Steigerung der Dramaturgie durch einen plötzlichen Aufschrei oder Zwischenruf.

 

 

B

 

  • Bathos
    Gegenüberstellung eines höheren Wertes mit einem niedrigeren. Die Explosion vernichtete die halbe Stadt und störte meinen Schönheitsschlaf.
  • Brachylogie
    Auslassung von Satzgliedern.
  • Brevitas
    Auffällig knappe Ausdrucksweise, die oft durch Ellipsen unterstützt wird.
  • Buchstabendreher
    Beim Buchstabendreher bzw. Wortsilbentausch erfolgt meist die Vertauschung der anlautenden Konsonanten, seltener der Vokale zweier zusammengehöriger Wörter, so dass sich ein neuer, meist eigenwilliger Sinn oder Klang ergibt. Ein Sonderfall ist der Schüttelreim.

 

 

C

 

  • Charientismus
    Geplänkel, scherzhaftes Wortgefecht.
  • Chiasmus
    Ein Chiasmus ist eine symmetrische Überkreuzstellung von syntaktisch (Satzaufbau betreffend) oder semantisch (Bedeutung betreffend) entsprechenden Satzteilen.
  • Chiffre
    LOL. Chiffre sind Zeichen, die rätselhaft und wenn überhaupt nur vom Autor und Eingeweihten im Gesamtzusammenhang zu verstehen sind.
  • Chrie
    Was du nicht willst das man dir tut, das füg auch keinem andren zu. Eine Chrie ist eine Spruchweisheit, ein Merkspruch, eine Lebensweisheit, eine ethische Maxime.
  • Contaminatio
    Eine Contaminatio ist eine Zusammenziehung zweier Wörter mit ähnlicher Bedeutung.
  • Concessio
    Ein gegnerisches Argument wird grundsätzlich akzeptiert, allerdings durch stärkere eigene Argumente gleich wieder unwirksam gemacht.
  • Constructio ad Pensum
    Eine Satzkonstruktion, die formal gegen grammatische Regeln verstößt, aber sinngemäß korrekt ist.
  • Contradictio in adiecto
    Ein Contradictio in adiecto ist ein Spezialfall des Oxymoron, die widersprüchliche Kombination von Adjektiv und Substantiv.
  • Conversio
    Wiederholung eines Wortes am Satzende.
  • Correctio
    Verbesserung, Korrektur im Sprechdenken, die meist einer Steigerung dient.

 

 

D

 

  • Diathora
    Leichter leichter werden oder wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen. Wiederholung desselben Wortes in verschiedenen Bedeutungen wird als Diaphora bezeichnet.
  • Diärese
    Untergliederung, Detaillierung.
  • Dikolon
    Ein Dikolon ist ein zweigliedriger Ausdruck, bei dem die Teile semantisch gleich aufgebaut sind und zueinander parallel und/oder kreuzweise (chiastisch) stehen.
  • Diminutiv
    Verniedlichungsform: Was für ein putziges Wörtchen, dieses Diminutiv ist. Deshalb wird es als Verkleinerungsform eines Substantivs verwendet, um die geringe Maße des genannten Objekts zu beschreiben oder um ein besonderes Näheverhältnis oder Zärtlichkeit gegenüber dem Genannten auszudrücken. Das Diminutiv wird gebildet, indem bestimmte Endungen an das jeweilige Wörtchen angehängt werden.
  • Distinctio
    Bei der Distinctio (Unterscheidung) wird die Bedeutung eines Begriffes durch Wiederholung gesteigert beziehungsweise mit Ironie belegt.
  • Dreier-Figur
    Siehe Trikolon.
  • Dysphemismus
    Einen Moment, da kommt die Saftschubse …. Ein Dysphemismus ist eine abwertende, wertverschlechternde Umschreibung oder Wortschöpfung wie ein Schimpfwort. Es handelt sich um das Gegenteil von Euphemismus.

 

 

E

 

  • Elision
    Weglassen eines Lautes oder mehrerer, meist unbetonter Laute.
  • Ellipse
    Telegrammstil: Weglassen von Satzteilen. Grammatisch nicht korrekt, dafür knackig!
  • Emphase
    Eine Emphase ist eine nachdrückliche Hervorhebung eines Wortes zur emotionalen Verstärkung. Ich bin ein Berliner!
  • Enallage
    Siehe Hypallage.
  • Enjambement
    Fortführung eines Satzes über das Zeilenende hinaus.
  • Enumeration
    Aufzählung
  • Epanastrophe
    Synonym für Anadiplose und Anastrophe.
  • Epanalepse
    Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe am Satzanfang oder im Satz.
  • Epanodos
    Sonderfall des Chiasmus, Wiederholung von Worten in umgekehrter Reihenfolge.
  • Epiphora, Epipher
    Sonderfall der Repetition mit Wiederholung am Satzende.
  • Epiphrase
    Syntaktisch scheinbar beendeter Satz erhält Nachtrag zur Abrundung.
  • Epitheton
    Stehendes Beiwort, das eigentlich nicht erforderlich ist und schmücken soll. So wird aus Iwan flott Iwan der Schreckliche und aus August ein August der Starke. Im besten Fall akzentuiert ein Epitheton.
  • Epizeuxis
    Nein! nein! nein! Das kann nicht sein. (Friedrich Schiller, Die Räuber). Doch! Eine Epizeuxis ist die unmittelbare Wiederholung eines Wortes. Sehr gut, sehr gut, sehr gut!
  • Eponomasie
    CTRL-C, CTRL-V? Nicht das Sie mir hier bei meinem Text noch den Gutenberg machen. Eine Eponomasie ist die Ersetzung eines Begriffes durch kennzeichnende Eigennamen einer existierenden oder konstruierten Gestalt.
  • Etymologische Figur (figura etymologica)
    Hier wird ein Verb verbunden mit einem stammverwandten Substantiv. Allgemein wird auch die Verwendung zweier oder mehr stammverwandter Wörter in einem Kolon als etymologische Figur bezeichnet.
  • Euphemismus
    Ein Euphemismus ist eine beschönigende Umschreibung. Søren Abe Kierkegaard: Die Menschen haben, wie es scheint, die Sprache nicht empfangen, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben.
  • Evidenz
    Als Evidenz wird eine detaillierende-konkretisierende Häufung bezeichnet, bei der ein Hauptgedanke in mehrere koordinierte Teilgedanken getrennt wird, die als Aufzählung erscheinen, die den Hauptgedanken aufgreifen und im Detail ausführen. Die Menge macht das Gift.
  • Exclamatio
    Super! Ausruf.
  • Exemplum
    Beispiel, das einen konkreten Sachverhalt verdeutlichen soll. Es kann aus der aktuellen Zeit stammen, der Vergangenheit oder einer fiktiven Quelle.

 

 

F

 

  • Floskel
    Was sein muss, muss sein! Eine Floskel ist eine Phrasendrescherei, eine oberflächliche, banale Bemerkung.

 

 

G

 

  • Gemination
    Olé, Olé, Olé! Geminationen (Verdoppelungen) sind ein Sonderfall der Repetition, durch die unmittelbare Verdoppelung eines Wortes oder einer Wortgruppe.
  • Gleichnis
    Ein Gleichnis ist eine konkrete bildhafte Veranschaulichung eines Sachverhaltes mittels eines durch sprachliche Fortführung ausgebauten Vergleiches. Unterschieden werden Gleichnisse im engeren Sinne, Parabeln, Beispielerzählung oder Allegorie.

 

 

H

 

  • Hendiadyoin, Hendiadys
    Mit Glanz und Gloria. Bei einem Hendiadyoin wird ein komplexer Begriff durch zwei einzelne Wörter gebildet. Diese Wörter werden dabei durch die Konjunktion miteinander verbunden.
  • Homöarkton, Homoioarkton
    Ein Homöarkton (Anfangsgleichheit) ist das Gegenstück zum Homoioteleuton.
  • Homöoteleuton, Homoioteleuton
    Endungsgleichheit, (End-)Reim nahe aufeinanderfolgender Wörter.
  • Homöoprophoron, Homoioprόphoron
    Aufeinanderfolgende Wörter, die ähnlich oder gleich klingende Laute besitzen.
  • Homöoptoton, Homoioptoton
    Homöoptoton sind Wörter mit gleicher Kasusendung beziehungsweise mit demselben Konjugationsausgang.
  • Hypallage
    Eine Hypallage (auch Enallage genannt) ist die Vertauschung von Wortbeziehungen oder zumindest scheinbare Verwechslung von Satzteilen, insbesondere die Beziehungsverschiebung eines Adjektives. Zuordnung eines Attributes zu einem falschen Substantiv; statt auf das semantisch ihm verbundene Substantiv wird es grammatisch auf ein anderes Substantiv des Kontextes bezogen.
  • Hyperbaton
    Hyperbaton (auch Sperrung, Sperrstellung genannt) ist ein Einschub durch Umstellung. Zwei Wörter, die syntaktisch und inhaltlich zusammengehören, stehen weit voneinander entfernt.
  • Hyperbel
    Todmüde oder rasend vor Zorn? Eine Hyperbel ist eine immens stark übertriebene Übertreibung.
  • Hypotaxe
    Unterordnung von Nebensätzen unter einen höherrangigen Teilsatz in verschachtelter Form. Was mich bis jetzt davon abgehalten hat diesem Gedanken weiter zu folgen… keine Ahnung, wohl die übereifrigen Zeitgenossen, die, wie sie es in jedem Unternehmen gibt, auch hier herumgeistern und Kollegen, vor allem solchen wie Herrn Müller, der hauptsächlich mit Kaffeetasse unterwegs ist, hintenrum hässliche Botschaften auf den Kopf hauen.
  • Hysteron-Proteron
    „Ihr Mann ist tot und lässt Sie grüßen“ (Johann Wolfgang von Goethe in Faust I). Beim Hysteron-Proteron, auch als Nachholtechnik bezeichnet, wird das logisch oder zeitlich Nachfolgende statt dessen an den Anfang gestellt.

 

 

I

 

  • Imperativ
    Schnallen Sie sich bitte an, es geht los! Aufforderung.
  • Inkonzinnität
    Unebenmäßigkeit im Satzbau durch eine bewusste Vermeidung von Parallelem in Satzbau (Syntax), Wortwahl, Darbietung.
  • Interjektion
    Ausruf, Gefühlsausdruck
  • Inversion
    Eine Naturbegabung sind Sie! Umkehrung der üblichen Wortstellung im Satz zur Hervorhebung des nach vorne gestellten Teils.
  • Invokation
    Eine Invokation ist eine feierliche Anrufung, oft einer höheren Macht.
  • Ironie
    Eine Ironie ist eine Divergenz, nicht notwendigerweise Gegensatz, von wörtlicher und wirklicher Bedeutung oder mit anderen Worten: Verdeckter Spot!

 

 

J

 

  • –

 

 

K

 

  • Kakophonie
    Eine Kakophonie ist ein als unangenehm oder unästhetisch empfundener Laut, Klang oder eine Wortfolge, eine Lautfolge, die schlecht auszusprechen ist.
  • Katechese
    Eine Katechese kann eine Metapher bzw. Metonymie als Ersatz für ein fehlendes Wort sein oder auch ein Bildbruch, Bildmissbrauch, eine falsche Verbindung zweier Bilder.
  • Klimax
    Nicht 5, nicht 10, nicht 20 sondern 4 Dutzend rhetorische Stillmittel sind hier gelistet. Die stufenweise Steigerung von Wörtern wird als Klimax bezeichnet. Das Gegenteil ist der Antiklimax.
  • Kolon
    Zum vollständigen Satzbau gehörende Wortfolge von mindestens drei Wörtern.
  • Konzetto
    Konzetto sind geistreich-witzige Gedanken- oder Wortspiele.
  • Kontinuität
    Kontinuität beschreibt klanglich-rhythmische Ebenmäßigkeit, Eleganz im Satzbau.
  • Kyklos
    Die Kyklos ist ein Sonderfall der Repetition mit Wiederholung des Satzanfanges am Ende.

 

 

L

 

  • Lautmalerei
    Eine Lautmalerei ist die Nachahmung eines Naturlautes oder eines sonstigen außersprachlichen akustischen Phänomens durch die klanglich als ähnlich empfundene Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks.
  • Litotes
    Hervorhebung eines Begriffes durch Untertreibung, Abschwächung oder doppelte Verneinung.
  • Littera secuta
    Bei einer Littera secuta besitzen zwei oder mehrere unmittelbar aufeinander folgende Wörter Anfangslaute, die in alphabetischer Reihenfolge vorkommen.

 

 

M

 

  • Malapropismus
    Das Ersetzen eines Wortes durch ein ähnlich klingendes Wort gleicher Wortart zu humoristischen Zwecken wird als Malapropismus bezeichnet.
  • Metapher
    Eine Metapher ist ein Ersatz durch bildlichen Ausdruck, wobei zwischen beiden eine oder auch mehrere besondere Eigenschaften verbindend wirken.
  • Meiosis, Miosis
    Die Meiose ist eine euphemistische Sprachfigur, die absichtlich etwas unterschätzt oder impliziert, dass etwas weniger an Bedeutung oder Ausmaß hat, als es wirklich der Fall ist.
  • Metonymie
    Eine Metonymie ist ein Ersatz durch bildlichen Ausdruck, wobei eine reale Beziehung zwischen dem Gesagten und Gemeintem besteht. Ich werde in Kürze Goethe lesen. Anstelle des Buchtitels wurde der Autor genannt. Den Dichter selbst kann man nicht lesen, sondern meint, dass ein Werk von ihm gelesen wird. Wollen wir ein Glas trinken gehen oder damit gewinnst du keine Lorbeeren.
  • Montage
    Ineinander verschieben verschiedener Sprach- bzw. Inhaltsebenen.

 

 

N

 

  • Neologismus
    Ein Neologismus ist eine sprachliche Neubildung, eine Wortneuschöpfung. Teuro statt Euro? Oder frei nach Novalis: Jeder Mensch hat seine eigene Sprache. Sprache ist Ausdruck des Geistes.

 

 

O

 

  • Onomatopoesie, Onomatopöie, Onomatopoiie
    Wuff: Lautmalerei, bei der der Klang des Wortes die Bedeutung unterstreicht. Autsch!
  • Oxymoron
    Es ist ein offenes Geheimnis: Ein Oxymoron ist ein innerer Widerspruch.

 

 

P

 

  • Palindrom
    Wörter oder Sätze, welche von vorn und hinten gelesen gleich bleiben oder jeweils einen anderen Sinn ergeben. Ein kurzes Beispiel ist Anna, ein langes ist Reliefpfeiler.
  • Paradoxon, Paradox
    Paradoxon sind scheinbare Widersprüchlichkeiten oder Formulierungen einer Idee, die der üblichen Meinung widersprechen. Schon Sokrates wusste, dass er nichts weiß!
  • Paralipse
    Die Paralipse (auch Praeteritio bzw. Praeterition genannt) ist eine vorgebliche Auslassung. Der Redner täuscht vor, etwas auszulassen, auf das er in Wirklichkeit besteht.
  • Parallelismus
    Reden bringt Ehre, aber Reden bringt auch Schande (Bibel). Der parallele Aufbau von (Teil-)Sätzen wird als Parallelismus bezeichnet.
  • Paraphrase
    Eine Paraphrase ist eine erklärende Umschreibung. Das heißt, ich könnte auch nochmals so beschreiben …
  • Parataxe
    Eine Parataxe ist das Nebeneinanderstellen gleichwertiger Hauptsätze bzw. beigeordneter Nebensätze. Das Gegenteil ist die Hypotaxe.
  • Parenthese
    Ganz deutlich – und das hier hat in diesem Fall mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun, doch ich schreibe es trotzdem zwischen die Gedankenstriche – werde ich nun andeuten was es mit der Parenthese auf sich hat. Unüblicher Einschub von Wörtern oder Satzteilen in einen Satz.
  • Paronomasie
    Eile mit Weile: Die Paronomasie (auch als Annominatio bezeichnet) ist ein Sonderfall eines Wortspiels als Verbindung zweier von der Bedeutung her unterschiedlicher, aber ähnlich klingender Begriffe.
  • Pars pro toto
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber bei Pars pro toto steht ein Teil für das Ganze. Pars pro toto (der Teil für das Ganze) ist ein Sonderfall der Synekdoche.
  • Pejoration
    Eine Pejoration ist eine Bedeutungsverschlechterung, die ein Wort oder einen Begriff bewusst negativer erscheinen lässt. Sie ist das Gegenteil des Euphemismus. Im Zuge der politischen Korrektheit gilt die Pejoration üblicherweise in weiten Bereichen als Teufelszeug.
  • Periphrase
    Umschreibung eines Begriffes durch Einzelmerkmale.
  • Personifikation, Personifizierung, Prosopopöie, Personendichtung
    Zuweisung menschlicher Eigenschaften an Gegenstände, Tiere oder oder metaphysischer Begriffe.
  • Pleonasmus
    Ein Pleonasmus ist die Häufung sinngleicher, der Wortart nach verschiedener Wörter, wobei beide Worte schon die Bedeutung des Gesamtbegriffes beinhalten.
  • Pluralis Auctores
    Wie wir festgestellt haben … Als Pluralis Auctoris (auch Autorenplural genannt) wird die Verwendung des Plurals in wissenschaftlichen Werken bezeichnet.
  • Pluralis Majestatis
    Wir werden das mal so beschreiben: Verwendung des Plurals in Hinblick auf die eigene Person als Ausdruck von Macht, ursprünglich bei Adel und Würdenträgern.
  • Pluralis Modestiae
    Wir haben gemeinsam schon eine Menge erreicht. Verwendung des Plurals anstelle des Singular zum Ausdruck von Bescheidenheit.
  • Pluralis Sanitatie
    Wie geht es uns denn? Verwendung des Plurals zur oft fürsorglichen Verharmlosung von Bevormundung oder Anweisung, insbesondere im ärztlichen oder pflegerischen Kontext.
  • Pointe
    Oh! Unerwartete Zuspitzung, Bedeutungs- oder Kontext-Reframing (Umdeutung).
  • Polyptoton
    Wiederholung eines Wortes in verschiedenen Beugungsformen.
  • Polysyndeton
    Polysyndeton bezeichnet die mehrfach verbundene Reihung mit Bindewörtern wie „und“ und „oder“.
  • Prokatalepsis
    Bevor Sie jetzt einwenden, der Begriff Prokatalepsis sei noch nicht definiert worden: Eine Prokatalepsis ist die Vorwegnahme beispielsweise eines erwarteten Einwandes.

 

 

Q

 

  • –

 

 

R

 

  • Redundanz
    Informationsvervielfachung, Wiederholung von Informationen, erneute Präsentation von schon bekannten Daten, überflüssige Doppelaussage, mehrfache Nennung gleicher… Reicht es?
  • Repetition
    Bald hier, bald dort! Wiederholung eines Wortes oder Satzteils. Sonderfälle der Repetitio sind die Anadiplose, die Anapher sowie die Epipher.
  • Rhetorische Frage
    Brauchen Sie dafür wirklich eine Erklärung? Eine rhetorische Frage ist eine Scheinfrage, auf die keine Antwort erwartet wird.

 

 

S

 

  • Sarkasmus
    Sarkasmus ist ein beißender, bitterer oft verletzender Spott und Hohn. Er wird oft unter Verwendung von Ironie eingesetzt, beispielsweise als Reaktion auf einen Angriff. Na toll!
  • Scheindefinition
    Eine Scheindefinition gibt vor etwas allgemeingültig zu erklären. Sie ist aber nur die Meinung des Sprechers oder eine Tautologie.
  • Sentenz
    Ohne Fleiß kein Preis. Knapper, treffend formulierter Sinnspruch, der einen Satz zusammenfasst und zu allgemeiner Bedeutung erhebt.
  • Sermocinatio
    Einführung einer lebenden, verstorbenen oder erdichteten Person mittels einer Rede in der 1. Person. Die Sprache wird dieser Person angepasst.
  • Sinkende Periode
    Der Hauptgedanke steht gegen Ende des Satzgefüges.
  • Solözismus
    Grober sprachlicher Fehler, besonders im Satzbaufbau.
  • Stabreim
    Aufeinanderfolgende oder nah beieinander stehende Wörter haben den gleichen Anfangslaut, wobei alle Vokale untereinander starben, also mit einer anderen Silbe alliterieren, so dass ein Stabreim entsteht.
  • Stichomythie
    Schnelle Wechselrede, Schlagabtausch mit wenigen Worten, Rednerwechsel von Vers zu Vers.
  • Sustentio
    Überraschung! Wer hätte denn damit gerechnet? Auslösen von Überraschung beim Zuhörer durch Nichtbefriedigen der Erwartungshaltung, wie der Text weitergehen müsste, oder widersprüchlich scheinende Begründung für eine vorher abgegebene Erklärung.
  • Syllepse
    Bei einer Syllepse gehört ein nur einmal gesetztes Satzteil mehreren Satzgliedern (Kola) oder Wörtern in verschiedenen grammatischen Formen oder verschiedenem Sinn an und muss in den ausgelassenen Fällen sinngemäß in modifizierter Form ergänzt werden. Es handelt sich um eine Verbindung von Brachylogie und Zeugma. Ein Beispiel: Nimm dir Zeit und nicht das Leben.
  • Symbol
    Ein Symbol ist ein Bild, das auf eine abstrakte Vorstellung verweist. Ein Symbol kann viele Formen haben. Schon bei den Gesten haben wir eine Vielzahl von willkommenen Symbolen wie das Okay-Zeichen und auch der Mittelfinger für …
  • Symploke
    Mitgefangen, mitgehangen. Eine Symploke ist eine Verbindung von Anapher und Epipher.
  • Synästhesie
    Eine Synästhesie ist eine Verbindung verschiedener Sinne beziehungsweise Sinneseindrücke. So wie in schreiendem Rot oder süßem Gesang.
  • Sendeton
    Gehäuftes Auftreten einer Konjunktion in Zusammenhang mit einem Gedanken.
  • Synekdoche
    Ersetzung durch numerisch verwandte Begriffe.
  • Synonymie
    Sinnverwandtschaft, lexikalische Ähnlichkeit oder Gleichheit zweier Wörter. Hoch lebe die sprachliche Flexibilität. Voltaire: Kennst du viele Sprachen, hast du viele Schlüssel für ein Schloß.

 

 

T

 

  • Tautologie
    Nie und nimmer, voll und ganz, immer und ewig. Eine Tautologie ist eine Häufung, Wiederholung des Gesagten mit sinnverwandtem Wort, wobei bereits beide Wörter die Bedeutung des Gesamtausdruckes beinhalten; beide Wörter gehören hierbei derselben Wortart an. Tod und Teufel aber auch!
  • Tetrakolon
    Ein Tetrakolon ist ein viergliedriger Ausdruck, bei dem alle vier Teile semantisch, also der Bedeutung entsprechend, gleich aufgebaut sind und zueinander parallel und/oder kreuzweise (chiastisch) stehen.
  • Totemismus
    Totemismus ist das Gegenteil des Anthropomorphismus. Ein Mensch oder eine menschliche Eigenschaft erhält tierische Eigenschaften.
  • Totum pro parte
    Latein ist die späte Rache der Römer an den Germanen, aber das ist ein anderes Thema. Totum pro parte ist ein Sonderfall der Synekdoche. Etwas wird durch den Oberbegriff seines Bedeutungsfeldes ausgedrückt. Wir haben gewählt und Englisch ist uns heute wichtiger.
  • Trikolon
    Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hole ich der Königin ihr Kind. Ein Trikolon (auch Dreierfigur genannt) ist ein dreigliedriger Ausdruck, bei dem alle drei Teile semantisch gleich aufgebaut sind und zueinander parallel oder kreuzweise (chiastisch) stehen. … Veni, vidi, vici oder so ähnlich.
  • Tricolon in membris crescentibus
    Dreigliedriger Ausdruck in Verbindung mit einer inhaltlichen oder syntaktischen Steigerung (Klimax). Oh heilige Sprache: Ich achte, liebe, vergöttere dich.

 

 

U

 

  • Übersteigerung
    SUPER-GAU: Eine Übersteigerung ist ein Adjektiv, das aus semantischen Gründen eigentlich keinen Komparativ oder Superlativ haben kann, jedoch trotzdem gesteigert wird, um die Botschaft besonders hervorzuheben. Dies geschieht oft in Verbindung mit einem Vergleich.
  • Untertreibung
    Es wird nicht das gesagt, was eigentlich gemeint ist, indem man es scheinbar herunterspielt, seinen Wert mindert, untertreibt. Der Sensenmann erscheint auf der Party und die Monty Pythons kommentieren;  „Nun, das hat ein wenig Trübsinn in den Abend gebracht, oder?“.

 

 

V

 

  • Variatio
    Als Variatio wird die Gleichklangs-/Wiederholungsvermeidung durch möglichst abwechslungsreiche Gestaltung einer Rede mit unerwartetem Wechsel im Satzbau, beim Rhythmus oder bei der Wortwahl bezeichnet.
  • Verdinglichung
    Zuordnung nichtmenschlicher Eigenschaften auf Menschen.
  • Vergleich
    Schlau wie ein Fuchs und Augen wie ein Adler. Vergleiche sind Veranschaulichungen, gekennzeichnet durch ein Vergleichswort.
  • Vulgerismus
    So ein Scheißdreck; die Textkorrektur macht aus Vulgärismus andauernd Vulkanismus. Vulgerismus ist eine derbe oft ordinäre Ausdrucksweise, wie in der sogenannten Vulgär- oder Fäkalsprache.

 

 

W

 

  • Wortspiel
    Kopflos angelt er nach seinem Hut und wundert sich. Ein Wortspiel ist eine Verwendung des gleichen, eines vom gleichen Wortstamm abgeleiteten oder eines ähnlich klingenden Wortes im gleichen Satz, um auf scheinbar oder tatsächlich vorhandene verschiedene Bedeutungen oder verschiedene Sinnzusammenhänge hinzuweisen. Oder auch eine leichte Veränderung des Wortes, durch die es eine Zusatzbedeutung bekommt.

 

 

X

 

  • –

 

 

Y

 

  • –

 

 

Z

 

  • Zäsur
    Rhythmische Sprechpause.
  • Zeugma
    Ein Zeugma ist die Verbindung von zwei Satzgliedern, wobei ein logisch notwendiges Stück weggelassen wird.
  • Zynismus
    Nein, da liefere ich jetzt kein Beispiel. Als rhetorisches Stilmittel ist Zynismus eine boshaft verletzende, oft ironische Äußerung als Demonstration der Überlegenheit, unter Missachtung, Umdeutung oder Ad-absurdum-Führung allgemein verbreiteter und anerkannter Werte.

 

Antworten auf häufige Fragen

Was sind rhetorische Stilmittel?

Rhetorische Stilmittel, auch sprachliche Stilmittel oder rhetorische Mittel genannt, werden dafür eingesetzt, um einer Botschaft, eine bestimmte Wirkung zu geben. Sprachliche Mittel fördern Bilder, die Inhalt und Aussage einer Botschaft veranschaulichen und einprägsamer machen sollen.

Welche Stilmittel kommen am häufigsten vor?

Die vermutlich am häufigsten eingesetzten Stilmittel sind die Alliteration, mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Worten, die den gleichen Anfang haben und die rhetorische Frage.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel

Rhetorische Fragen: Wirkung, Beispiele und kluger Einsatz

Rhetorische Fragen können Denken öffnen, Aufmerksamkeit lenken und beeinflussen. Erfahre, wie du sie in Gesprächen, Reden und Entscheidungen bewusst einsetzt.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2016
Überarbeitung: 1. Juli 2020

Tipps für die Hochzeitsrede

Tipps für die Hochzeitsrede

Hilfe und Tipps für Hochzeitsreden

Liebe

Vorbereitung einer Hochzeitsrede

 

Eine Hochzeitsrede ist eine Rede, die anlässlich einer Hochzeit gehalten wird und in der Regel von einem oder mehreren Rednern gehalten wird, die der Braut oder dem Bräutigam nahestehen, wie zum Beispiel Freunde oder Familienmitglieder. So trocken, wie diese einleitenden Worte, sollte die Hochzeitsrede nicht sein.

Hochzeitsrede 

 

Eine Hochzeitsrede ist eine Rede, die anlässlich einer Hochzeit gehalten wird und in der Regel von einem oder mehreren Rednern gehalten wird, die der Braut oder dem Bräutigam nahestehen, wie beispielsweise Freunde oder Familienmitglieder. Eine Hochzeitsrede kann in verschiedenen Formen gehalten werden, doch in der Regel folgt sie einer ähnlichen Struktur.

 

 

 

Tipps für die Vorbereitung einer Hochzeitsrede

 

 

1. Kurz und prägnant

 

Genug der Ehre: In der Kürze liegt die Würze! Wer sich zu lange zwischen Publikum und Buffet drängelt, macht sich nicht beliebt.

 

 

 

2. Roter Faden

 

Wer klar und präzise formulieren möchte, sollte vorher strukturiert denken. Ein roter Faden, eine geeignete Redestruktur macht es sowohl Redner als auch Publikum einfacher. Selbst bei einer Stegreifrede nutzen geübte Redner eine der vielen Redestrukturen.

Einige der wichtigsten Elemente, die in einer Hochzeitsrede enthalten sein können:

1. Einleitung

Die Einleitung der Hochzeitsrede dient dazu, das Publikum zu begrüßen und den Kontext der Rede zu etablieren.

 

2. Persönliche Erfahrungen

In vielen Hochzeitsreden werden persönliche Erfahrungen oder Geschichten erzählt, die die Beziehung der Redner zu der Braut oder dem Bräutigam betreffen.

 

3. Gratulation

In der Hochzeitsrede wird meist auch die Gratulation an die Braut und den Bräutigam ausgesprochen und ihnen alles Glück der Welt gewünscht.

 

4. Empfehlungen

Es ist verbreitet, dass in einer Hochzeitsrede Empfehlungen an das Brautpaar gegeben werden, wie sie ihre Ehe glücklich gestalten können. Nur, bitte mit Humor.

 

5. Abschluss

Der Abschluss der Hochzeitsrede ist meist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und ein letzter Wunsch an das Brautpaar.

 

 

3. Details

 

Wenn Sie schon – wie so oft bei der Oscar-Verleihung – vom Hölzchen aufs Stöckchen jedem Menschen danken wollen, den Sie jemals getroffen haben, dann vergessen Sie wenigstens keinen, der es Ihnen für immer übelnehmen würde. Sie haben damit angefangen? Dann richtig!

 

 

 

4. Flexibel bleiben

 

Gehen Sie gegebenenfalls kurz auf Vorredner und die Situation ein, knüpfen Sie an. Zeigen Sie sich von Ihrer charmanten Seite.

 

 

 

5. Authentizität

 

Wenn Sie sich nicht verstellen, haben Sie es einfacher. Krampfhafte Kontrolle ist nur unnötig anstrengend. Wer authentisch ist, ist kongruent, sagt, was er meint und ist frei von Widersprüchen.

Authentizität bedeutet, dass wir sagen, was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht.

 

 

 

6. Offene und überzeugende Körpersprache

 

Seien Sie standhaft, im wahrsten Sinn des Wortes. Vermeiden Sie beispielsweise unnötiges Hin und Her, hibbelige Bewegungen oder überkreuzte Arme vor dem Körper. Nutzen Sie die Körpersprache, um sich mit Ihrem Publikum zu verbinden und es zu berühren.

 

 

 

7. Zeit nehmen

 

Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie für Ihre Hochzeitsrede brauchen. Gerade, während Sie nichts sagen, können Sie besonders intensiv auf das Publikum wirken. Nehmen Sie Blickkontakt mit freundlichen Gesichtern auf. Tauschen Sie das eine und andere Lächeln aus.

Schiller: Wen die Dankbarkeit geniert, der ist übel dran. Also genießen Sie die Aufmerksamkeit – Sie gilt Ihnen! Scheinbar haben Sie etwas richtig gemacht. Deshalb flüchten Sie nach Ihrer Hochzeitsrede auch nicht übereilt zurück auf Ihren Platz. Nehmen Sie den Applaus entgegen, reichen Sie ihn weiter zum Brautpaar, genießen Sie den besonderen Moment.

 

 

 

8. Lampenfieber

 

So eine besondere Gelegenheit kann da ganz schön erwärmen; und nicht nur das Herz. Das Klischee bestätigt sich recht häufig: Gerade bei den Vätern der Braut, liegen die Nerven oft blank. Der Wunsch einen ganz besonderen Moment zu schaffen erzeugt Druck. Ich hatte schon redegewandte Professoren, die wochenlang kein Auge schließen und durchnächtigt moralischen Zustand wünschten.

Sie wollen auch in einer solchen Situation in einem guten Zustand sein? Hilfe bei Lampenfieber!

 

 

 

9. Nehmen Sie es mit Humor

 

Je nach Anlass und Persönlichkeit darf eine Prise Humor hinzugefügt werden. Bleiben Sie auch hier authentisch und seien Sie vorsichtig mit Zweideutigkeiten. Üben Sie sich frühzeitig in angemessener Schlagfertigkeit und somit sprachlicher Flexibilität.

 

 

 

10. Redepult

 

Wenn Sie können, befreien Sie sich von einem behindernden Redepult. Wer sich dahinter versteckt, verzichtet auf positive Wirkung und vermittelt statt Nähe dadurch Distanz und Schutzbedürfnis.

 

 

 

11. Redemanuskript

 

Wer ein umfangreiches Manuskript herausholt, kann das Publikum erschrecken. Schließlich will jetzt niemand einen umfangreichen Vortrag.

 

 

 

12. Vorbereitung der Hochzeitsrede?

 

Es handelt sich um einen wichtigen Moment im Leben des Brautpaars, also bereiten Sie sich gut vor.

 

 

 

13. Was ist die Botschaft?

 

Welche Kernbotschaft hat es verdient und passt? Welche Botschaft sollen Brautpaar und Gäste mitnehmen?

 

 

14. Proben, proben, proben

 

Übung macht den Meister und vor allem lockerer, wenn es richtig gemacht wird. Es geht nicht darum, krampfhaft den Redetext auswendig zu lernen, sondern durch Proben die Möglichkeiten zu erkunden und die Sicherheit spürbar zu machen.

 

 

 

15. Es geht um das Brautpaar

 

Egotrips sind hier fehl am Platz. Es geht um das Brautpaar und das konsequent.

Unterstützung bei der Hochzeitsrede

 

Sie wollen eine gute Hochzeitsrede halten, die bei Ihrem Publikum ankommt und sich dabei unterstützen lassen, sie vorzubereiten? Dann helfe ich Ihnen gerne bei der Vorbereitung Ihrer Rede. Den Zeitumfang bestimmen Sie. Zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihre Rede auf das Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso solltest du erst nach Ihrer tatsächlichen Rede solche Rückmeldungen erhalten, wenn es für Korrekturen zu spät ist?

Was der Preis dieser professionellen Unterstützung für Ihre Rede ist? Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall, …

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei einer Hochzeitsrede?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Mai 2002
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #676798
K: CNB
Ü:

Storytelling: Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

Storytelling: Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

Wirksame Kommunikation, die unter die Haut geht ...
Storytelling mit der Drei-Akte-Struktur

Wozu Storytelling?

 

Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob und wann es sich lohnt Geschichten dafür einzusetzen, um Ihre Zuhörer zu erreichen, sind hier einige gute Gründe.

Überblick

 

 

 

 

Weshalb Sie eine Geschichte erzählen sollten?

 

An so vielen Stellen wird seit Jahren herausgestellt, wie wirksam der Einsatz von Geschichten ist, um Zuhörer zu erreichen. Ist der Einsatz von Geschichten wirklich so empfehlenswert?

 

 

 

Was bringt das Erzählen einer Geschichte?

 

Anstatt diese Frage aus der eigenen Sicht zu beantworten, lohnt es, sie aus der Sicht der Zuhörer zu betrachten. Auf diese Weise können wir uns besser in die Wünsche und Bedürfnisse unserer Zuhörer hineinversetzen und ihnen das geben, wonach wir uns selbst auch als Zuhörer sehnen.

 

 

 

Geschichten fesseln Zuhörer

 

Haben Sie schon einmal einer Präsentation zugehört und Redner kündigten plötzlich an, dass sie Ihnen jetzt eine Geschichte erzählen werden? Die meisten Teilnehmenden spitzen daraufhin die Ohren, lösen den Blick vom Smartphone auf und schenken Rednern Aufmerksamkeit. Weshalb? Weil Menschen Geschichten lieben. Geschichten erreichen unser Gehirn auf eine Art und Weise, wie es allein mit Zahlen, Daten, Fakten. Studien selten gelingt.

Hören wir Geschichten, dann schaltet das Gehirn in einen anderen Modus. Dopamin wird freigesetzt, einer Geschichte zu folgen, erzeugt ein tiefes Gefühl der Freude. Schon die Ankündigung von Geschichten bewirkt eine Veränderung. Wie bei Pawlows berühmtem Hund läuft unserem Gehirn das Wasser im Mund zusammen, wenn wir eine Geschichte hören wollen. Wir sind konditioniert darauf, Geschichten zu wollen und als positiv zu empfinden. Wie in Film-Serien wollen wir wissen, wie sie ausgehen. Gute Geschichten gehen uns nahe, sie fesseln uns, bewegen uns.

 

 

 

Zahlen, Daten, Fakten

 

Fakten, Daten, Fakten zu verwenden ist hilfreich, wenn die Bedeutung bei den Zuhörern ankommt. Sie sprechen die logische Seite des Verstandes der Zuhörer an. Mit Geschichten wird die emotionale Seite angesprochen und so lassen sich die Zahlen zum Leben erwecken. Geschichten machen Fakten menschlich und zugänglich

 

 

 

Geschichten schaffen Verbindungen

 

In vielen Redebeiträgen gibt es vor allem eine Menge Information und Anweisungen. Vieles davon perlt ab und lässt sich im Anschluss wieder auf, wenn es für unsere Gehirne keine ausreichende Relevanz hat. Mittels Geschichten können wir uns öffnen und mit den Zuhörern verbinden. Selbst Botschaften, die sonst trivial klingen, gehen unter die Haut und wirken noch eine Weile nach.

 

 

 

Geschichtenerzähler

 

Noch immer denken viele Menschen beim Thema Storytelling an das Erzählen von Märchen und meinen, das wäre doch nichts für den professionellen Kontext. Eine Klientel nennen anfangs sogar die Befürchtung, dann nicht mehr ernst genommen zu werden. Bei guten Geschichten ist das Gegenteil der Fall. Vieles, das von Bedeutung ist, lässt sich gerade auf diesem Weg glaubhaft transportieren. Anstatt auf Hochglanzgeschichten zu setzen und sich als strahlenden Helden zu kostümieren, erlauben Sie lieber mutig Einblick hinter die Kulissen. Sein Sie ehrlich und menschlich, berichten Sie auch über Hindernisse, blaue Flecken, Rückschlägen, lassen Sie andere an Ihren Zweifeln ebenso teilhaben, wie an Erfolgen.

 

 

 

Mittels Geschichten Zielszenarien attraktiv zum Leben erwecken

 

Anstatt ausschließlich über Zahlen, Daten und Fakten zu reden, erzählen Sie eine Geschichte darüber, wie ein Protagonist sich auf die Reise macht, was auf diesem Weg erlebt wird und wie es am Ziel ist. Sprechen Sie alle Sinne an, damit Zuhörer verstehen, sehen, fühlen, was es bedeutet Ihren Gedanken zu folgen. Am intensivsten wirkt es, wenn es Ihnen gelingt, dass Zuhörende sich mit Protagonisten identifizieren.

 

 

 

Ja, und?

 

Fesseln Sie Ihre Zuhörer mit relevanten, gut erzählten und effektiv strukturierten Geschichten. Helfen Sie ihnen, Ihre Botschaft aufzunehmen, zu verstehen und die persönliche Bedeutung zu spüren.

Professionelles Storytelling

 

Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining erlernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

P.S.

 

Nutzen Sie Storytelling?

Artikel zum Thema Storytelling

Storytelling hilft, einen Pitch zu gewinnen

Storytelling macht Pitches verständlicher, relevanter und einprägsamer. Erfahre, wie gute Geschichten Fakten mit Bedeutung verbinden und Entscheidungen erleichtern.

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Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Reizworte

Reizworte

Gezielte Kommunikation
Manche Worte sind nicht ganz richtig

Reizworte

 

Reizworte haben eine negative emotionale Wirkung. Was hat es damit auf sich und wieso lohnt es sich hier achtsam ans Werk zu gehen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Reizworte

 

Die deutsche Sprache liefert eine Menge nutzbarer Worte und interessante Sprachbilder. Allerdings verändert Sprache ihre Bedeutung, wenn sie intensiv genug in einem bestimmten Zusammengang verbogen wird. Reizworte können negative Emotionen hervorrufen oder zu Irritationen führen. Entsprechende Vorsicht ist angebracht. Reizworte lösen Widerstand hervor.

 

 

Beispiele gefällig?

 

  • „Spazieren gehen“ ist mittlerweile so negativ besetzt, dass ich nur noch extrem langsam joggen gehe. Seit es diese „Spaziergänge“ gibt, hat die Wendung „dumm gelaufen“ eine völlig neue Bedeutung.
  • Querdenken
    Früher eine Haltung, neue Perspektiven zu erkunden, heute die Weigerung hinzusehen.
  • … Sie müssen …
    Und, weil sich wenige Menschen etwas vorschreiben lassen wollen, manifestiert sich Widerstand.
  • Ja, aber …
    Einsicht ist bei Sätzen mit „aber“ nicht erkennbar.

 

 

 

Weshalb ist das interessant?

 

Bei der Kommunikation, wie in Gesprächen, bei Reden, Präsentationen, schriftlichen Beiträgen, können Reizworte der beabsichtigen Wirkung der Botschaft schaden. Entsprechend wertvoll ist das Wissen um Reizworte im jeweiligen Kontext.

 

 

 

Sammeln Sie mit

 

Fügen Sie in den Kommentaren Ihre Reizworte ein.

 

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Reizworten? Kennen Sie weitere solche Beispiele?

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Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Sprache ist, was man daraus macht! Karsten Noack

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009

Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü:

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

Sich und Ihre Botschaft auch bei Stegreifreden überzeugend präsentieren
Redeformate als Gerüst

Stegreifantworten auf Fragen

 

Reden und Präsentationen lassen sich nicht immer bis ins Detail vorbereiten. In diesem Beitrag geht es um 3 Tipps für die kompetente Beantwortung von unerwarteten Fragen aus dem Stegreif.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

3 Tipps für die Beantwortung von Fragen aus dem Stegreif

 

Ihre Präsentation ist soweit gut gelaufen, und jetzt ist es Zeit für die Fragen und Antworten. Was tun, wenn jemand eine Frage stellt, auf die Sie nicht vorbereitet sind?

Mit einem stabilen Gerüst ist es leichter Gedanken und Worte zu ordnen. Strukturieren Sie auch Ihre Antworten auf Fragen, auf die Sie nicht vorbereitet waren. Setzen Sie auf Klarheit, Prägnanz und Wirkung.

 

 

 

Kompetente Antworten aus dem Stegreif

 

Wenn Sie auf eine spontane Frage antworten, strukturieren Sie Ihre Antwort so, dass sie klar, kurz und prägnant ist. Wenn Sie die folgenden 3 Strukturen für spontane Antworten erlernen und anwenden, werden Ihre Antworten immer durchdacht und souverän klingen.

 

 

 

1. P.G.B.S. (PREP)

 

Die englische Bezeichnung für dieses Vorgehen lautet P.R.E.P. und steht für Position, Reason, Example, Position. Übersetzt wird daraus Position, Grund, Beispiel, Standpunkt (PGBS). Mit der Struktur PGBS (P.R.E.P.) gelingt es leichter Gedanken in Worte zu fassen.

 

 

 

Schritt für Schritt:

 

a. Position

 

Geben Sie zunächst Ihre Position zum Thema an.

 

 

b. Grund

 

Begründen Sie, weshalb Sie diese Position vertreten.

 

 

 

c. Beispiel

 

Geben Sie ein Beispiel oder verwenden Sie eine Geschichte, um Ihren Standpunkt zu untermauern.

 

 

 

d. Standpunkt

 

Abschließend fassen Sie Ihren Standpunkt zusammen.

 

 

 

2. P.B.P.: Punkt, Beispiel, Punkt

 

Eine weitere einfache Struktur liefert P.B.P.: Punkt, Beispiel, Punkt, Diese Methode ist noch einfacher als P.G.B.S. (P.R.E.P.) und kann zur Beantwortung einer größeren Anzahl von Fragen verwendet werden. Wenn Sie nur wenig Zeit haben, ist dies eine geeignete Methode.

 

 

 

P.B.P. Schritt für Schritt:

 

 

a. Punkt

 

Beginnen Sie mit einer kurzen Stellungnahme oder der Nennung einer Schlüsselidee oder eines Ziels.

 

 

 

b. Beispiel

 

Dann geben Sie ein Beispiel oder erzählen eine Geschichte, um Ihren Standpunkt zu stützen.

 

 

 

c. Punkt

 

Abschließend wiederholen Sie den Hauptgedanken beziehungsweise Ihre Hauptaussage.

 

 

 

3. Aufteilen und antworten

 

Aufteilen und antworten. Bei dieser Struktur überlegen Sie sich schnell, wie Sie Ihre Antwort aufteilen. Dann gelingt die Strukturierung leichter. Es gibt einige klassische zwei- und dreiteilige Unterteilungen, die Sie sich einprägen können.

 

 

 

Beispiele

 

Hier sind einige Beispiele:

  • Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
  • Problem, Lösung
  • Kosten, Nutzen
  • wir, sie
  • ideal, real
  • niedrig, mittel, hoch
  • Pro, contra

 

 

 

Ja, und?

 

Mit geeigneten Strukturen wird es deutlich leichter kompetent und sicher auf Fragen zu antworten.

Weitere Strukturen dieser Art finden Sie in einigen Beiträgen und im Training mit mir bekommen Sie entsprechende Tipps und Gelegenheit die Strukturen zu üben, die zu Ihren Themen passen. Mit diesen Redeformaten lassen sich auch Reden und Präsentationen in Form bringen, ob als Stegreifredebeitrag oder ausführlich vorbereitet.

P.S.

 

Wie reagieren Sie auf spontane Fragen? Berichten Sie über Ihre Erfahrungen, ich freue mich auf Rückmeldungen.

P.S.

 

Wie geben Sie Ihren Redebeiträgen Struktur?

Artikel

Spontaneität: Flexibel reagieren und souverän im Moment handeln

Spontaneität ist mehr als Impulsivität. Erfahre, wie Präsenz, Vorbereitung und innere Klarheit helfen, flexibel und souverän zu reagieren.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2013
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #431
K:CNC
Ü:

Was Redner von Comedians lernen können

Was Redner von Comedians lernen können

Damit Sie sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren
Comedians

Redner und Comedians

 

In diesem Beitrag geht es darum, was Redner und Rednerinnen von Comedians lernen können.

Was Redner von Comedians lernen können

 

Comedians werden vom Publikum knallhart beurteilt, sie müssen wissen, was sie tun, sonst ist der Auftritt schnell am Ende. Das Publikum ist nicht immer feinfühlig.

Professionelle Comedians verbringen Jahre damit, ihr Handwerk zu erlernen, damit sie ihr Publikum immer wieder begeistern und zum Lachen bringen können. Und üblicherweise gelingt ihnen das alles ohne die Hilfe von PowerPoint und Co., Notizen oder einem Rednerpult.

Jahrelang habe ich mir immer wieder einige Frauen und Männer angesehen, die auf bewundernswerte Weise ihr Publikum als Comedians verzauberten. In den Fortgeschrittentrainings für Rhetorik und Präsentationen vermittle ich die Erkenntnisse. In diesem Beitrag geht es um Grundlegendes, das Redner und Rednerinnen von Comedians lernen können.

 

 

 

1. Pausen für den Effekt

 

Comedians sind Meister des Innehaltens, denn Pausen zeigen dem Publikum, wann es lachen soll. Bei Präsentationen bewirken Pausen, dass das Publikum aufmerksamer ist, und Emotionen gefördert werden.

In einigen Beiträgen beschreibe ich die Wirkung von Pausen, doch in der Praxis verzichten immer noch viele Rednerinnen und Redner darauf, die Wirkung zu erkunden. Comedians wissen, weshalb sie die Macht von Pausen nutzen.

Comedians steigern mit Pausen die Erwartung des Publikums. Die Spannung trägt zum Unterhaltungswert des Erlebnisses bei.

Genauso wichtig sind die Pausen, nachdem ein wichtiger Punkt gemacht wurde. Geben Sie Ihrem Publikum einen kurzen Moment Zeit, um über Ihre Worte nachzudenken und sie zu verdauen. Wenn Sie sich beeilen, lachen die Zuhörer vielleicht nicht oder verstehen nicht, worum es geht. Zu wissen, wann und wie lange eine Pause sein sollte, erfordert Übung!

Pausen werden auch dazu verwendet, um von einem Thema zu einem anderen zu wechseln. Rednerinnen und Redner sollten zwischen Geschichten oder Ideen immer eine Pause einlegen; das hilft, die Zuhörerinnen und Zuhörer auf den Themenwechsel vorzubereiten. Überstürzen Sie die Übergänge, dann kommt das Publikum nicht mit.

Falls Sie zu Fülllauten neigen, können Pausen Ihnen helfen sie zu verringern. Eine Pause ist auf jeden Fall besser, als Füllwörter wie „sowieso“ oder „äh“. Der übermäßige Gebrauch von Füllseln vermittelt Nervosität, während strategisch gesetzte Pausen Selbstvertrauen vermitteln.

Um zu wissen, wann und wie lange pausiert werden sollte, brauchen Sie Übung. Experimentieren Sie mit Pausen, vor allem, wenn Sie Ihre Rede mit Humor würzen wollen. Setzen Sie Pausen weise ein, und Sie werden das Interesse Ihres Publikums wecken und die Aufmerksamkeit halten.

 

 

 

2. Proben, proben, …

 

Machen Sie mutig Erfahrungen. Erkunden Sie die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung. Eine konsistente Präsentation und eine konsistente, vorhersehbare Reaktion erfordern Übung, sehr viel Übung. Comedians wissen, dass es genauso hilfreich ist, auf die Bühne zu gehen und keine Reaktion zu bekommen, wie auf die Bühne zu gehen und eine Reaktion zu bekommen. Deswegen sind Proben so wichtig. Beginnen Sie im Kleinen und steigern Sie dann die Personen im Testpublikum. Nutzen Sie brauchbares Feedback, um sich und Ihren Beitrag zu entwickeln.

 

 

 

3. Timing

 

Auch das Gespür für das Timing erfordert einige Aufmerksamkeit. Hier sind professionelle Comedians wahre Meister, von denen sich Vieles lernen lässt. Was an einer Stelle verpufft, entfaltet an einer anderen die volle Wucht.

 

 

 

4. Das Publikum kennen

 

Comedians wissen, dass die Einbindung des Publikums wesentlich für den Erfolg ihres Auftritts ist. Und sie wissen, dass das Publikum in der Lage sein muss, sich mit ihnen und ihrem Humor zu identifizieren. Gute Comedians passen deswegen ihr Material an das jeweilige Publikum an, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Auch Redner sollten wissen, an wen sie sich wenden. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Präsentationen zu verstehen und jedes Mal anzupassen, damit Sie Ihr Publikum effektiv ansprechen. Profis haben Elemente im Gepäck, die sie je nach Bedarf zusammenfügen.

 

 

 

5. Erlauben Sie Mimik und andere Körpersprache

 

Verwenden Sie Gesichtsausdrücke und andere Elemente der Körpersprache, um Ihre Ausdruckskraft zu steigern. Mimik und Körpersprache gehören zu den wirkungsvollsten Instrumenten der Kontaktaufnahme mit dem Publikum.

Comedians wissen, dass selbst so ein Detail, wie das Anheben einer Augenbraue das Publikum zum Lachen bringen kann. Ein kleines Schmunzeln kann Wunder wirken. Finden Sie heraus, wie Ihre Mimik und Ihre Körperbewegungen Ihren Vortrag bereichern können. Gehen Sie spielerisch ans Werk und erkunden Sie die Möglichkeiten und deren Wirkung. Wenn Sie witzig sein wollen, können Sie einen Ausdruck, eine Geste oder eine Bewegung machen, die im Gegensatz zu Ihren Worten steht. Die Überraschung des Unerwarteten ist genau das, was es lustig macht.

 

 

 

Ja, und?

 

Sie können eine Menge von Comedians lernen. Was Sie jedoch besser lassen sollten, ist, mit einem Witz zu beginnen. Wenn Sie kein geborener Comedian sind (und wer ist das schon?), ist es für Sie, wie für die meisten Redner, besser, mit einer persönlichen Geschichte zu beginnen.

Eine hervorragende Möglichkeit, ein besserer Redner, eine bessere Rednerin zu werden, besteht darin, Comedians zu beobachten und sich von ihnen abzuschauen, wie sie ihr Publikum fesseln und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Humor in Reden und Präsentationen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2013
Überarbeitung: 17. Septemberi 2020
AN: #43345
K:CNB
Ü:

Hyperbel: Übertreibung als rhetorisches Stilmittel

Hyperbel: Übertreibung als rhetorisches Stilmittel

Würze für Reden und Präsentationen. Rhetorische Stilmittel Reloaded.
Hyperbel

Die Hyperbel in Reden und Präsentationen

 

Rhetorische Stilmittel, die Ihre Reden und Präsentationen würzen. In diesem Beitrag geht es um die Hyperbel: Was ist das und wozu soll eine Hyperbel gut sein?

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/WEQDx8AcICM

Rhetorische Stilmittel

 

Auch die kleinste Wirkung hat ihre Ursache.

 

 

Sitzen Sie gut? Halten Sie sich gut fest, denn dieser Beitrag wird Sie aus dem Sitz heben und zu neuen Ufern tragen. Sie finden das übertrieben?      Möglicherweise, doch genauso ist das mit der Hyperbel.

 

 

 

Hyper was? Hyperbel!

 

Hyperbel kommt aus dem Griechischen und bedeutet Übertreibung und genau das ist sie auch. Oft sind hyperbolische Behauptungen an Schlüsselworten wie „am meisten“, „am besten“ oder „am schlimmsten“ zu erkennen. Doch nicht alle Übertreibungen sind immer so eindeutig markiert. Die Hyperbel möchte glauben machen, dass die hyperbolische Aussage wahr ist, und das macht sie bei überlegtem Einsatz zu einem effektiven und strategischen rhetorischen Stilmittel.

 

 

 

Wozu sind sie gut?

 

Wozu sollte jemand eine Hyperbel verwenden? Obwohl Sie Verallgemeinerungen in Ihrer Rede so weit wie möglich vermeiden wollen, gibt es Vorteile bei der Verwendung von Übertreibungen. Die können wie jede andere beschreibende Form der Sprache verwendet werden, um ein lebendigeres Bild für Ihr Publikum zu malen. Übertreibungen dienen auch als Mittel der Überzeugung, um Ihre Argumente dem Publikum näher zubringen.

 

 

 

Einsatz

 

So lassen sich Übertreibungen einsetzen: Wie bei jeder stilistischen Wahl solltest du strategisch vorgehen. Sie wollen nicht, dass Ihre Rede nur aus Übertreibungen besteht, da Ihre Zuhörer schnell meinen werden, dass Ihre Argumente keine Grundlage haben. Sie  können sie dazu verwenden, um einen Bezug zu Ihrem Publikum herzustellen oder einfach, um Ihren Standpunkt mit einem lebendigeren, einnehmenden Stil zu vermitteln.

Übertreibungen in Schrift und gesprochener Sprache sind in der Lage, einer Aussage einen dramatischen oder ernsthaften Effekt zu verleihen, je nachdem, wie sie eingesetzt werden.

Um sicherzustellen, dass Ihre Übertreibung die gewünschte Wirkung entfaltet, solltest du ein paar Dinge beachten:

  •  Was wird durch Ihre Übertreibung beschrieben?
  •  Ist die Hyperbel ausreichend plausibel und klingt sie natürlich?

 

Da Sie nun wissen, woran Sie denken sollten, wenn Sie Übertreibungen in Ihre Botschaften einfügen, widmen Sie sich nun Beispielen, die zeigen, wie die Wirkung ist.

 

 

 

Beispiele

 

  • Ich bin so hungrig, dass ich ein Pferd essen könnte!.
  • Schneckentempo
  • Ich habe heute eine Million Dinge zu erledigen.
  • Wenn ich nicht dieses Geburtstagsgeschenk bekomme, sterbe ich!
  • Das Auto fuhr schneller als die Lichtgeschwindigkeit.
  • Ich habe einen Bärenhunger.
  • Der Wagen läuft wie ein geölter Blitz.
  • Er hat Geld wie Heu.
  • Sie hätten mich mit einer Feder umwerfen können.

 

 

 

Fazit

 

„Man kann nur wahr sein, indem man übertreibt. Das Problem besteht darin, auf harmonische Weise zu übertreiben“, erinnert Schriftsteller Gustave Flaubert. Übertreibungen werden in Literatur, Rhetorik und Alltagssprache verwendet.

Bei Sachthemen, wie beispielsweise Berichten oder Forschungsergebnisse, solltest du Übertreibungen nicht verwenden. Dennoch ist es perfekt für kreatives Schreiben, und Redebeiträgen, besonders wenn Sie einem Charakter Farbe oder einer Geschichte Humor verleihen wollen.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

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  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Hyperbel?

Eine Hyperbel ist eine figürliche Redewendung, die dazu dient, eine Aussage zu verstärken oder zu übertreiben. Sie wird häufig in der literarischen Sprache, in der Werbung oder im informellen Sprachgebrauch verwendet. Hyperbeln sind keine wörtlichen Aussagen und sollen nicht wörtlich genommen werden.

Wozu kann eine Hyperbel eingesetzt werden?

Hyperbeln werden häufig verwendet, um Emotionen oder Gefühle auszudrücken, um einen Punkt zu betonen oder um Humor zu erzeugen. Sie sind ein wichtiges Element der Sprache und können dazu beitragen, dass Aussagen interessanter und lebendiger werden.

Was sind Beispiel für Hyperbeln?

Beispiele für Hyperbeln:

  • „Ich habe tausend Mal gesagt, dass du das nicht machen sollst!“
  • „Ich habe das Gefühl, dass ich seit Jahren nicht mehr geschlafen habe.“
  • „Sie ist so schön, dass ich glaube, sie gehört in ein Museum.“
  • „Ich habe so viel Hausarbeit, dass ich glaube, ich werde nie damit fertig werden.“
  • „Er ist so langsam, dass ich glaube, er hat kaum Blut in den Adern.“
  • „Sie hat mich so oft angelogen, dass ich nicht mehr weiß, was ich glauben soll.“
  • „Ich bin so hungrig, ich könnte ein ganzes Pferd essen.“
  • „Er hat die Kugel so hart geworfen, dass ich dachte, mein Arm würde abfallen.“
  • „Sie hat mich so lange mit ihren Geschichten gelangweilt, dass ich dachte, mein Gehirn würde explodieren.“

Gehören Hyperbeln in Redebeiträge?

Hyperbeln können in Reden verwendet werden, um Emotionen oder Gefühle auszudrücken oder um einen Punkt zu betonen. Sie sollten jedoch mit Vorsicht verwendet werden, da sie leicht missverstanden werden können und nicht wörtlich genommen werden sollten.

Es ist wichtig, dass die Hyperbeln in einer Rede in den richtigen Kontext gesetzt werden und dass der Sprecher darauf achtet, dass sie nicht als wörtliche Aussagen verstanden werden. Hyperbeln können auch dazu beitragen, dass eine Rede lebendiger und interessanter wird, solange sie sorgfältig ausgewählt und eingesetzt werden.

Insgesamt kommt es darauf an, wie gut die Hyperbeln in einer Rede verwendet werden und wie gut sie in den Kontext passen. Es ist wichtig, dass sie nicht übermäßig verwendet werden und dass sie nicht als wörtliche Aussagen verstanden werden.

P.S.

 

Mit welchen rhetorischen Stilmitteln würzen Sie Ihre Reden und Präsentationen?

Artikel

Rhetorische Fragen: Wirkung, Beispiele und kluger Einsatz

Rhetorische Fragen können Denken öffnen, Aufmerksamkeit lenken und beeinflussen. Erfahre, wie du sie in Gesprächen, Reden und Entscheidungen bewusst einsetzt.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 7. Juni 2019
AN: #37223
Ü:
K:

10 Tipps: So gelingen unterhaltsame Reden und Präsentationen

10 Tipps: So gelingen unterhaltsame Reden und Präsentationen

Überzeugende Redebeiträge
Redevorbereitung - Motivationsrede für Mitarbeiter

Unterhaltsame Reden

 

Irgendwie darf jede Rede unterhaltsam sein, es kommt auf Anlass und Publikum an. Bei einigen Reden steht der Unterhaltungswert jedoch im Mittelpunkt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Ihnen unterhaltsame Redebeiträge gelingen und was dabei zu beachten ist.

Überblick

 

 

 

 

Unterhaltsame Redebeiträge

 

In einer Rede zu unterhalten bedeutet, das Publikum zu fesseln und zu unterhalten.

Unterhaltsame Reden sind in unserer heutigen Gesellschaft recht häufig anzutreffen, beispielsweise auf Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, After-Dinner-Veranstaltungen. Doch auch in Wirtschaft und Politik hilft Unterhaltungswert dabei, Botschaften zu transportieren. Zahlen, Daten, Fakten haben ihre Bedeutung, sie sind allerdings oft schwer verdaulich und das Überangebot an Informationen macht es auch nicht gerade leichter.

 

 

 

Eigenarten

 

Unterhaltsame Reden sind in der Regel recht kurz und dienen im Wesentlichen dem Zweck, das Publikum zu unterhalten. Man könnte meinen, dass es eine einfache Aufgabe ist, eine unterhaltsame Rede zu halten, aber in Wirklichkeit ist es das nicht. Um ein guter Unterhaltungsredner zu sein, muss man es schaffen, geistreich und humorvoll zu sein. Bevor Sie sich also auf ein Podium stellen und eine dieser unterhaltsamen Reden halten, vergessen Sie nicht, einige Ihrer Witze und Geschichten aufzufrischen.

Eine unterhaltsame Rede zu halten, bedeutet nicht, dass Sie um jeden Preis lustig sein und Ihr Publikum zum Lachen bringen müssen. Es geht vielmehr darum, die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten und die Botschaft auf eine scheinbar beiläufige Weise zu vermitteln. Auch wenn es nicht der Hauptzweck Ihrer Rede ist, ist Humor ein wichtiger Bestandteil unterhaltsamer Reden, denn das hilft Ihnen, Ihre Botschaft zu vermitteln und zu verankern.

 

 

 

 

10 Tipps für unterhaltsame Redebeiträge

 

 

Hier sind die 10 wichtigsten Tipps, wie Sie Ihren Redebeitrag unterhaltsam gestalten können:

 

 

 

1. Vorbereitung

 

Überlegen Sie sich gut, was zu Ihrem Publikum passt. Sie dürfen es ruhig positiv überraschen. Allerdings gibt es auch Fallgruben, die Sie kennen sollten. Die Definition guten Geschmacks ist recht individuell. Was an einer Stelle begeistert, verschließt an anderer Stelle die Türen. Wobei sicherheitshalber erwähnt; unterhaltsam und respektvoll passen gut zusammen. Bei einer Gelegenheit ist Leichtigkeit wichtiger und bei einer anderen Substanz. Profis gelingt es, das unter einen Hut zu bringen.

 

 

 

 

2. Die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnen und halten

 

Beginnen Sie mit einem Knall! Der Anfang Ihres Redebeitrags ist sehr wichtig, weil er die Voraussetzungen für die gesamte Rede liefert. Ob Anekdote, Witz, Rätsel oder Vorführung; fesseln Sie Ihr Publikum vom ersten Moment an. Damit das gelingt, muss schon der Anfang  sitzen. Wählen Sie einen Anfang, der Ihr Publikum in die gewünschte Richtung einlädt. Humor, ein tiefsinniges Zitat, eine faszinierende Tatsache und Geschichten bieten sich dafür an.

Wenn Sie sich selbst vorstellen, wählen Sie auch hierfür eine interessante Form.

 

 

 

 

3. Den Rahmen setzen

 

Wie Sie Ihre Rede beginnen, ist auch deshalb wichtig, weil es das Publikum in einen bestimmten Zustand bringt. Die Art und Weise, wie Sie beginnen, wird entweder dazu führen, dass sich Ihre Zuhörer entspannen und sich gespannt auf das freuen, was Sie zu sagen haben, oder eine abwehrende Haltung einnimmt  und jedes Ihrer Worte kritisieren wird. Ein geeigneter Witz, eine humorvolle Bemerkung oder eine ungewöhnliche Begrüßung sind gute Möglichkeiten. Um eine maximale Wirkung zu erzielen, solltest du Ihr Publikum verstehen und wissen, was Sie sagen können, um es in die gewünschte Stimmung zu versetzen.

 

 

 

4. Logik und Struktur

 

Wie bei anderen Reden lohnt  sich auch hier gründliche Vorbereitung. Die humorvollen Elemente und Geschichten, die Sie zur Auflockerung verwenden wollen, solltest du sorgfältig auswählen und einstudieren. Erstellen Sie eine Gliederung, einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss. Alle Punkte, die Sie vermitteln wollen, sollten klar und deutlich formuliert sein. Üben Sie die gesamte Rede, am besten vor Menschen, die Ihnen konstruktives Feedback geben. Arbeiten Sie an Ihrer Gestik und Stimme. Manchmal liegt der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Element, wie einer Geschichte oder Witz darin, wie es erzählt wird. Recherchieren Sie auch über Ihr Publikum, finden Sie heraus, womit es sich leicht identifizieren kann.

 

 

 

5. Beziehen Sie das Publikum ein

 

Wenn es darum geht, unterhaltsame Reden zu halten, geht es vor allem um Selbstvertrauen. Ihr Publikum sollte Sie als jemanden sehen, der es wert ist, Ihnen zuzuhören.

Interagieren Sie mit Ihrem Publikum, stellen Sie Fragen, geben Sie nachvollziehbare Beispiele und erzählen Sie lustige und emotionale Geschichten. Eine weitere gute Möglichkeit, Ihr Publikum einzubeziehen, besteht darin, es die eine oder andere Aufgabe erfüllen zu lassen, beispielsweise die Hände zu heben, aufzustehen oder einige Worte zu rufen. Achten Sie immer auf die allgemeine Stimmung im Raum. Wenn die Energie nachlässt, lassen Sie eine Bombe platzen, um die Stimmung wieder anzuheizen.

 

 

 

6. Geeignete Ansprache

 

Um Ihr Publikum zu unterhalten, ist es erforderlich verstanden zu werden. Sprechen Sie mit dem Publikum in einer Sprache, dass es versteht. Sie wollen, dass Ihre Zuhörer Ihre Rede genießen. Vermeiden Sie heikle Themen. Alles in allem solltest du es einfach halten.

 

 

 

7. Dauer

 

 

Passen Sie Ihre Rede so an, dass sie in die vorgesehene und angemessene Zeitspanne passt. Wenn Ihnen keine Zeitvorgabe gemacht wurde, entscheiden Sie weise; Qualität vor Quantität! Behalten Sie im Auge, was Ihre Rede bewirken soll. Bleiben Sie am Thema und kommen Sie auf den Punkt, fassen Sie sich kurz, Ihr Publikum wird es zu schätzen wissen.

 

 

 

8. Eine Geschichte erzählen

 

Hoch lebe das Storytelling. Menschen lieben gute Geschichten. Das Publikum wird sich am ehesten mit denen identifizieren, deren Leidenschaft und Begeisterung spürbar ist. Ein Erfolg versprechender Weg, um zu gewährleisten, dass Ihre Begeisterung und Leidenschaft in Ihrer Rede durchscheinen, ist es, erlebte Geschichten zu erzählen. Wählen Sie Geschichten, die das Publikum nachvollziehen kann, am besten sogar in der Lage ist, sich mit den Protagonisten zu identifizieren.

 

 

 

9. Die Botschaft

 

Auch, wenn es in erster Linie darum geht zu unterhalten, darf es eine Botschaft geben. Weshalb sollte die Gelegenheit auch verschenkt werden? Unterhaltsame Redebeiträge sind sehr gut dafür geeignet Botschaften, selbst sehr ernsten, zur Geltung zu verhelfen.

Es hilft zur wissen, was Sie tun. Was genau wollen Sie Ihrem Publikum mitteilen? Das sollte Ihnen von Anfang an klar sein. Verwenden Sie Beispiele, die für Ihre Zuhörer verständlich und relevant sind. Ihre Schritte dienen dazu, Ihre zentrale Botschaft zu untermauern. Ihr Publikum wird die Botschaft mit nach Hause nehmen.

 

 

 

10. Ein krönender Abschluss, der im Gedächtnis bleibt

 

Heben Sie sich das Beste für den Schluss auf. Gestalten Sie die Schlussmomente so einprägsam wie möglich. Wenn Sie gute Arbeit leisten, werden Ihre Schlussbemerkungen höchstwahrscheinlich noch lange nach Ihrem Redebeitrag in den Köpfen der Zuhörer nachklingen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, um die letzten Worte und Handlungen im Gedächtnis der Menschen im beabsichtigten Sinne wirken zu lassen. Die Botschaft ist mit einem unterhaltsamen angenehmen Moment verknüpft und das ist ein guter Nährboden. Gefällt Ihnen das?

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit dem Unterhaltungswert bei Reden und Präsentationen? Worauf kommt es an?

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43336
K:
Ü:

9 Tipps: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Redebeitrag in Debatten

9 Tipps: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Redebeitrag in Debatten

Der eigenen Position in einer Debatte die verdiente Chance geben
Eine Eröffnungsrede ist meist eine Ansprache, die am Beginn einer Veranstaltung oder eines Festaktes zur Einstimmung der Teilnehmer dient.

Debattieren

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie Ihr Redebeitrag in Debatten die besten Chancen hat zur Geltung zu kommen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Debatten

 

Während einer formellen Debatte kommt es zu einem regen verbalen Austausch zwischen zwei oder mehreren beteiligten Parteien. Es existieren einige Formen von Debatten, wie beispielsweise die klassische Debatte, die Stegreifdebatte, die parlamentarische Debatte, die Scheindebatte, und das öffentliche Forum.

 

 

 

Besonderheiten bei Debatten

 

Einen Redebeitrag vorzubereiten und vorzutragen ist etwas anders als eine andere Rede zu schreiben. Es erfodert noch gründlichere Recherche und Beschäftigung mit unterschiedichsten Sichtweisen.

Für Debatten gelten bestimmte Regeln. Üblicherweie erhalten bei Debatten alle Seiten gleich viel Zeit, um sich vorzubereiten und darzulegen, weshalb sie ihre Meinung oder Ansicht zu einem bestimmten Thema für richtig halten. Debatten sind nicht ganz so wie überzeugende Reden, denn es geht nicht darum die andere Seite zu überzeugen, sich auf die eigene Seite zu schlagen, sondern es geht darum zu begründen, warum man eine bestimmte Meinung vertritt.

 

 

 

Debattenreden

 

Grundsätzlich wird eine Debattenrede vorbereitet und vorgetragen, um für oder gegen einen Standpunkt im Kontext zweier gegensätzlicher Standpunkte einzutreten. In manchen Situationen prüft der Debattenredner die Vor- und Nachteile der beiden gegensätzlichen Standpunkte und ergreift für einen bestimmten Standpunkt Partei. In anderen Kontexten ergreift der Debattenredner nur für einen der beiden Standpunkte Partei und legt überzeugend dar, warum er oder sie diesen Standpunkt vertritt, und möchte, dass sich das Publikum auf die Seite des vorgestellten Standpunkts schlägt.

 

 

 

 

9 Tipps: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Redebeitrag in Debatten

 

Viele Faktoren spielen bei Debatten eine Rolle. Hier sind die wichtigsten Tipps.

 

 

 

1. Recherche

 

Die Qualität des Inhalts ist von entscheidender Bedeutung, denn ein unzureichend recherchiertes Thema kann auch durch noch so viel Kühnheit nicht beim Publikum ankommen. Ist die eigene Glaubwürdigkeit erst beschädigt, wird auch guten Argumenten nicht mehr geglaubt. Doppelcheck; Prüfen Sie alle Fakten, die Sie für das Diskussionsthema verwenden werden. Kaum ein Publikum verzeiht leicht verzerrte oder unbestätigte Fakten.

Es ist auch sehr wichtig, dass Sie das Publikum, dem Sie Ihr Thema präsentieren, gut kennen, da Ihre Vortragsweise weitgehend vom Publikum abhängt.

 

 

 

2. Logik und Struktur

 

Eine inhaltlich überzeugende Debattenrede ist eine gute Basis. Darüber hinaus gehört der inhalt in eine logische und nachvollzeihbare Struktur.

Zu einer guten Einleitung gehört es, den Aufhänger der Rede zu präsentieren. Es ist ratsam, dass Sie Ihre besten Argumente vorbringen, um die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen zu gewinnen.

Wenn Sie Ihre Fakten präsentieren, solltest du dies auf einfache Weise tun und gleichzeitig sicherstellen, dass die Zuhörer sie verstehen.  Gehen Sie auf die gegnerischen Ansichten ein und vertreten Sie einen überzeugenden Standpunkt.

 

 

 

3. Perspektiven

 

Erkunden Sie selbst bei der Vorbereitung alle Perspektiven, deren Pro und Contra. Kämpfen Sie für Gegenpositionen, um sie in- und auswendig zu kennen. Das wird Ihnen viele wichtige Einsichten für Ihre Entscheidungen liefern.

Legen Sie Ihre eigenen Worte selbst auf die Goldwaage, finden Sie heraus, wie sie bei anderen Interessen zu deuten sind. Feilen Sie an der Wirkung, damit sie dem beabishtigen Ziel dient.

 

 

 

 

4. Überzeugung

 

Gut vorbereitet kenn Sie Ihr Thema und haben sich entschieden Ihrem Anliegen die verdiente Chance zu geben. Das sind gute Voraussetzungen überzeugend aufzutreten. Klären Sie mögliche eigene Zweifel vorher gründlich, sonst besteht die Gefahr, dass Sie zumindest unbewusst Zweifel ausstrahlen. Mitunter lassen auch ungünstige Gewohnheiten Redende nicht so wirken ,als wenn sie selbst überzeugt von dem sind was sie sagen.

 

 

 

5. Prägnanz

 

Selbstsichere Debattenredner bringen ihre Arguemnte und Ansichten klar zum Ausdruck. Je prägnater das geschieht, desto besser. Machen Sie dem Publikum so leicht wie möglich Ihre Botschaft zu verstehen und anzunehmen.

 

 

 

6. Freie Rede

 

Sprechen Sie so weit wie möglich frei, das wirkt überzeugender. Umfangreiche Notizen, von denen dann auch noch vorgelesen wird, lassen Redende schlecht vorbereitet wirken. Wichtige Zahlen und Namen dürfen Sie ruhig bewusst vorlesen. Das kann sogar die Wirkung steigern. Wenn Sie gut vorbereitet sind Weden Sie frei sprechen können und sich sicher dabei fühlen. Ihre Hände sind frei und ihre Gestik unterstützend.

 

 

 

 

7. Grundlagen

 

Im Eifer des Gefechts werden häufiger die Grundlagen guter Kommunikation und Rhetorik ausser Acht gelassen. Auch bei Debatten gilt es verstanden zu werden, Weichmacher und Reizworte draussen zu lassen, die Stimme und Körpersprache effektiv einzusetzen und auf das Zustandsmanagement zu achten. In zahlreichen Beiträgen finden Sie Empfehlungen zu diesen Themen.

 

 

 

 

8. Die abschließenden Worte

 

Die abschließenden Worte haben besondere Bedeutung, den sie bleiben am längsten im Gedächtnis. Daher ist es wichtig, dass Sie zum Abschluss Ihrer Rede eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte geben und dann mit der wichtigsten Botschaft enden.

 

 

 

 

9. Bleiben Sie sich treu

 

Es mag verlocken dem eigenen Standpunkt mit ein paar schmutzigen Tricks auf die Sprünge zu hefen, doch der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wenn Sie Ihre Werte kennen und Ihnen treu bleiben, wird es möglicherweise etwas länger dauern, doch ein kurzfristiger Sieg mit fiesen Methoden geht hoffentlich nach hinten los. Deswegen ist es auch so wichtig die fiesesten Tricks zu kennen, die häufig in Debatten eingesetzt werden. Dann sind Sie in der Lage ihnen elegant zu begegegnen.

Unterstützung

 

Sie wollen Ihrem Standpunkt in einer Debatte zur verdienten Geltung verhelfen? Dann helfe ich Ihnen bei der Vorbereitung an Debatten. Den Umfang der Unterstützung können Sie wählen.

Dringende Empfehlung: Gönnen Sie sich zumindest einen Probelauf mit professionellem Feedback zu Ihnen und Ihrer Botschaft. Anschließend wissen Sie, wie Sie und Ihre Argumente auf Gegenspieler und Publikum wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso solltest du erst nach Ihrem echten Auftritt über solch eine Rückmeldung verfügen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

Was der Preis dieser professionellen Unterstützung für Ihre Vorbereitung ist? Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Profitieren Sie vom Vorsprung. Das geht auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Was oft unter den Teppich gekehrt werden soll und sich doch immer wieder in den Vordergrund drängt, ist Lampenfieber. Sehr viele Menschen leiden bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber. Das ist schade, denn das ist mit entsprechender Hilfe nicht notwendig. Nur, für den Fall …

 

 

Der nächste Schritt

 

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  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Worauf achten Sie bei der Vorbereitung und Teilnahme an Debatten?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. April 2017
Überarbeitung: 14. Januar 2019
AN: #4332131