Positive Absicht

Positive Absicht

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...

Überblick

 

 

 

 

Positive Absicht

 

Als positive Absicht wird der Vorteil oder der Gewinn bezeichnet, der hinter einer Verhaltensweise oder einer Situation steckt. Die positive Absicht kann bewusst oder auch unbewusst sein.

Menschen machen mitunter Dinge, die sie und andere schädigen, obwohl eine positive Absicht dahinter steckt. So gut wie jedem Verhalten kann eine positive Absicht unterstellt werden. Selbst Drogen, wie Nikotinmissbrauch, werden konsumiert, weil damit eine Absicht verfolgt wird. Nur halten die eingeschlagenen Wege nicht immer, was sie versprechen. Wer sich von einem einschränkenden Denk- und Verhaltensmuster lösen will, sollte die positive Absicht im Auge behalten.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt

Wie Sie eine Präsentation erstellen, die sogar Einzelhändler überzeugt




Wenn Sie schon einmal mit Einkäufern im Einzelhandel zusammengearbeitet haben, wissen Sie, dass diese eine Herausforderung sein können. Auch, wenn Sie nicht mit Einkäufern im Einzelhandel arbeiten, lesen Sie weiter, denn Sie können diese Tipps auch auf die herausforderndsten Präsentationen in Ihrer Branche anwenden.


 

 

5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern

 

Es folgen 5 Präsentationstipps für verkaufsfördernde Präsentationen mit Einzelhändlern.

 

 




1. Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung

 

Erwarten Sie sich von Präsentation vor einem Einzelhändler etwas, dann investieren Sie entsprechend in die Gelegenheit. Nehmen Sie sich Zeit, um die Struktur und den Plan für alle Ihre Geschäftspräsentationen auszuarbeiten. Arbeiten Sie nicht einfach die PowerPoint-Präsentation ab.

Lernen Sie die Menschen kennen, vor denen Sie präsentieren, was sie mögen oder nicht mögen. Verstehen Sie die Endverbraucher, die Kunden Ihrer Kunden. Überlegen Sie, wonach wer sucht. Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, welche Produkte der Einzelhändler derzeit vorrätig hat, und zeigen Sie auf, weshalb Ihr Produkt anders und vorteilhaft ist. Und obwohl es anders ist, solltest du überlegen, wo es in das aktuelle Sortiment des Einzelhändlers passt.

 

 

 

2. Konzentrieren Sie sich auf Lösungen



Verstehen Sie, was Ihr Publikum braucht und machen Sie es Einkäufern leicht. Einkäufer, die für ein Einzelhandelsunternehmen arbeiten, haben eine enorme Aufgabe und sehen oft eine Vielzahl von Geschäftsangeboten. Geben Sie ihnen alle Informationen, die sie brauchen, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern und den Druck von ihnen zu nehmen. Machen Sie ihnen das Leben leichter, erledigen Sie ihre Hausaufgaben für sie und bieten Sie ihnen Lösungen für ihre Probleme an. Suchen Sie nach Win-Win-Lösungen.

 

 

 


3. Seien Sie selbstbewusst, wenn Sie über Ihr Produkt und Ihre Wettbewerber sprechen


Es ist Ihr Produkt, also ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie es besser kennen als die meisten. Seien Sie selbstbewusst in Ihrem Wissen, aber vermeiden Sie interne Abkürzungen. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Ihre Mitbewerber und Ihre Kategorie oder Branche kennen. Einkäufer wollen, dass Sie in Ihrer Unternehmenspräsentation zeigen, dass Sie die Herausforderungen und Vorteile aus deren Sicht verstehen. Wenn Sie nervös und ängstlich sind, riecht man das schon von weitem. Ihre Glaubwürdigkeit ist grundlegend.

 

 



4. Seien Sie flexibel, passen Sie sich der jeweiligen Situation an


Manchmal müssen Sie Ihre Präsentation vielleicht auf unkonventionelle Weise halten. Verlassen Sie sich also nicht auf PowerPoint oder Technik, seien Sie immer bereit, Ihre Geschäftspräsentationen überall zu halten.

 

 



5. Seien Sie sich über die nächsten Schritte im Klaren

 

Menschen im Verkauf wird beigebracht, unbedingt zum Abschluss zu kommen. Ob Sie es nun so formulieren oder nicht, es ist immer gut zu wissen, wo Sie und der Käufer gerade stehen. Sie sollten sich ein Bild von seinen Gedanken und sogar von seinen Einwänden machen. Der beste Ort, um auf Einwände einzugehen, ist fast immer im Raum. Oft handelt es sich um einen Prozess mit mehreren Präsentationen, daher solltest du sich über die nächsten Schritte, den Zeitplan und die Zuständigkeit für jeden Schritt im Klaren sein.

 

 

 

Confirmation Bias: Bestätigungsfehler erkennen & bessere Entscheidungen treffen

Confirmation Bias: Bestätigungsfehler erkennen & bessere Entscheidungen treffen

Wie der Bestätigungsfehler Entscheidungen verzerrt
Bessere Entscheidungen trotz Bestätigungsfehler bzw. Confirmation Bias

Confirmation Bias: Wie der Bestätigungsfehler Entscheidungen verzerrt

 

Du hast eine Vermutung.

Dann suchst du nach Informationen.

Und erstaunlich vieles scheint:

deine Vermutung zu bestätigen.

Das kann bedeuten:

Du hattest recht.

Es kann ebenso bedeuten:

Du hast vor allem dort gesucht, wo du Bestätigung erwarten konntest.

Oder du hast mehrdeutige Informationen so interpretiert, dass sie zu deiner bisherigen Sicht passen.

Genau darum geht es beim:

Confirmation Bias beziehungsweise Bestätigungsfehler.

 

 

 

Was ist der Confirmation Bias?

 

Confirmation Bias bezeichnet die Tendenz, vorhandene Überzeugungen bevorzugt zu bestätigen.

Das kann an mehreren Stellen geschehen.

Bei der Informationssuche

Wir suchen eher nach Informationen, die unsere Position unterstützen.

Bei der Interpretation

Mehrdeutige Informationen werden eher so verstanden, dass sie zum bestehenden Bild passen.

Bei der Gewichtung

Bestätigende Hinweise erscheinen überzeugender als widersprechende Hinweise.

Bei der Erinnerung

Informationen, die zur eigenen Position passen, können leichter verfügbar oder erinnerbar sein.

Der Bestätigungsfehler ist deshalb weniger ein einzelner Denkfehler.

Er ist eher:

eine Familie miteinander verwandter Verzerrungen.

 

 

 

Ein einfaches Beispiel

 

Angenommen, du überlegst ein bestimmtes Auto zu kaufen.

Du hast dich innerlich bereits verliebt.

Jetzt suchst du:

„Modell X Erfahrungen“

und klickst bevorzugt auf Beiträge, die deine Begeisterung bestätigen.

Kritische Berichte erscheinen:

übertrieben.

Positive Berichte dagegen:

realistisch.

Vielleicht ist das Auto tatsächlich die richtige Wahl.

Nur hat deine Informationssuche dann kaum noch getestet:

ob es gute Gründe dagegen gibt.

 

 

 

Warum der Bestätigungsfehler so schwer zu bemerken ist

 

Weil er sich häufig nicht wie ein Denkfehler anfühlt.

Er fühlt sich an wie:

gründliches Nachdenken.

Wir sammeln Informationen.

Wir vergleichen.

Wir argumentieren.

Nur ist die Richtung bereits vorgegeben.

Dann dient Denken weniger dazu:

eine Position zu prüfen.

Und stärker dazu:

sie zu verteidigen.

 

 

 

Der Bestätigungsfehler beginnt oft bei der Frage

 

Fragen steuern, welche Antworten wir finden.

Vergleiche:

„Warum ist diese Entscheidung richtig?“

mit:

„Was spricht für und was gegen diese Entscheidung?“

Oder:

„Warum funktioniert dieses Konzept?“

mit:

„Unter welchen Bedingungen funktioniert es – und wann nicht?“

Bereits die Formulierung kann bestimmen:

welche Informationen Aufmerksamkeit bekommen.

 

 

 

Bestätigende Informationen fühlen sich häufig besser an

 

Informationen, die unsere Sicht bestätigen, erzeugen wenig Reibung.

Widersprechende Informationen können dagegen:

  • Unsicherheit erzeugen
  • Selbstbild irritieren
  • eine frühere Entscheidung infrage stellen
  • zusätzliche Arbeit verursachen

Das macht Bestätigung psychologisch attraktiv.

Besonders dann, wenn wir bereits:

viel in eine Position investiert haben.

 

 

 

Je stärker die Identifikation, desto schwieriger kann Korrektur werden

 

Manche Positionen sind mehr als bloße Meinungen.

Sie gehören zu:

  • Berufsrolle
  • politischer Identität
  • Fachverständnis
  • Selbstbild
  • Gruppenzugehörigkeit

Dann fühlt sich ein Gegenargument nicht nur an wie:

„Vielleicht stimmt meine Annahme nicht.“

Sondern möglicherweise wie:

„Vielleicht stimmt etwas mit meiner Position oder mit mir selbst nicht.“

Damit steigt die Versuchung, widersprechende Informationen abzuwehren.

 

 

 

Eine vorläufige Entscheidung kann die Suche bereits verzerren

 

Das ist besonders relevant.

Sobald wir uns vorläufig entschieden haben, suchen wir häufig nicht mehr neutral weiter.

Dann beginnt die Phase:

„Jetzt prüfe ich nur noch kurz, ob meine Entscheidung stimmt.“

Genau hier kann Confirmation Bias stärker werden.

Je länger wir bestätigende Informationen sammeln, desto überzeugender wirkt die Entscheidung.

Und desto schwerer wird es:

erneut wirklich offen zu prüfen.

 

 

 

Der Bestätigungsfehler ist nicht dasselbe wie Überzeugung

 

Eine Position zu haben ist kein Denkfehler.

Du darfst:

  • eine Meinung vertreten
  • eine Hypothese bevorzugen
  • eine Empfehlung aussprechen

Das Problem entsteht eher dann, wenn:

die Prüfung endet, sobald genügend Bestätigung gefunden wurde.

Eine starke Position erkennt deshalb:

welche Information sie verändern könnte.

 

 

 

Auch Experten sind nicht immun

 

Fachwissen kann helfen, Informationen besser zu beurteilen.

Es schützt jedoch nicht automatisch vor kognitiven Verzerrungen.

Im Gegenteil:

Mehr Wissen kann auch bedeuten:

mehr Möglichkeiten, die eigene Position intelligent zu verteidigen.

Deshalb sind gute Entscheidungsprozesse so wichtig.

Sie sollen nicht voraussetzen:

„Wir sind objektiv genug.“

Sondern Strukturen schaffen, die Prüfung erleichtern.

 

 

 

Confirmation Bias in Führung und Unternehmen

 

Für Führungskräfte kann der Bestätigungsfehler besonders teuer werden.

Zum Beispiel:

Bei strategischen Entscheidungen

Ein bevorzugtes Projekt bekommt vor allem die Daten, die seinen Nutzen stützen.

 

Bei Personalentscheidungen

Nach einem ersten positiven Eindruck werden spätere Informationen passend eingeordnet.

 

Bei Krisen

Hinweise, dass eine bisherige Strategie nicht mehr trägt, werden zu lange relativiert.

 

Bei Prognosen

Optimistische Annahmen erhalten mehr Aufmerksamkeit als Gegenindikatoren.

Gerade bei weitreichenden Entscheidungen lohnt sich deshalb:

systematischer Widerspruch.

 

 

 

Confirmation Bias in Teams

 

Der Effekt wird problematischer, wenn ein ganzes Team dieselbe Annahme teilt.

Dann bestätigen sich die Beteiligten gegenseitig.

Ein Argument klingt plausibler, weil:

alle anderen ähnlich denken.

Gegeninformationen können gleichzeitig weniger Raum erhalten.

Besonders riskant wird es, wenn:

  • Hierarchie stark ist
  • Widerspruch sozial teuer ist
  • die Führung bereits klar Position bezogen hat

Dann geht es nicht mehr nur um individuellen Confirmation Bias.

Es geht auch um:

die Qualität der Entscheidungsarchitektur.

 

 

 

Confirmation Bias und erste Eindrücke

 

Auch bei Menschenkenntnis spielt der Effekt eine Rolle.

Wenn wir eine Person früh als:

kompetent

einschätzen, fallen uns später möglicherweise besonders jene Situationen auf, die:

diese Einschätzung bestätigen.

Fehler werden als Ausnahme betrachtet.

Bei einer negativ eingeschätzten Person kann dasselbe Verhalten:

kritischer interpretiert

werden.

Der Bestätigungsfehler kann sich hier mit anderen Wahrnehmungsverzerrungen verbinden.

 

 

 

Confirmation Bias bei Beziehungen und Konflikten

 

Auch in Konflikten suchen Menschen häufig nach Belegen für eine bereits bestehende Interpretation.

Zum Beispiel:

„Er nimmt mich nie ernst.“

Danach fällt jedes Verhalten besonders auf, das zu diesem Bild passt.

Andere Situationen erhalten möglicherweise weniger Gewicht.

Das bedeutet nicht:

Die Einschätzung ist falsch.

Es bedeutet:

Sie sollte geprüft werden.

 

 

 

Confirmation Bias in sozialen Medien

 

Online lässt sich Bestätigung besonders leicht finden.

Zu fast jeder Position existieren:

  • Beiträge
  • Videos
  • Kommentare
  • Communities

die sie unterstützen.

Dadurch kann sich eine riskante Illusion ergeben:

„Ich habe intensiv recherchiert.“

Obwohl die Recherche überwiegend:

innerhalb eines einzigen Deutungsrahmens

stattgefunden hat.

 

 

 

Suchmaschinen lösen das Problem nicht automatisch

 

Auch eine Suchmaschine beantwortet:

die Frage, die du eingibst.

Vergleiche:

„Warum ist Methode X gefährlich?“

mit:

„Wie ist die Evidenz zu Nutzen und Risiken von Methode X?“

Beide Suchanfragen können zu:

sehr unterschiedlichen Informationswelten

führen.

 

 

 

Was Confirmation Bias nicht bedeutet

 

Nicht jede bevorzugte Information ist verzerrt

Vielleicht sprechen tatsächlich mehr gute Argumente für deine Position.

 

Nicht jede Gegenmeinung verdient dasselbe Gewicht

Ein schlecht belegtes Gegenargument wird nicht dadurch wertvoll, dass es deiner Ansicht widerspricht.

 

Ausgewogenheit bedeutet nicht 50:50

Wenn die Evidenz deutlich in eine Richtung zeigt, wäre künstliche Gleichverteilung ebenfalls irreführend.

Das Ziel lautet deshalb nicht:

pro und contra immer gleich zu behandeln.

Das Ziel lautet:

Information nach Qualität und Relevanz zu gewichten – nicht danach, ob sie angenehm zur eigenen Position passt.

 

 

 

Warum bloßes Wissen über Confirmation Bias nicht reicht

 

Es ist hilfreich, den Effekt zu kennen.

Nur entsteht daraus noch keine Immunität.

Wir können wissen:

„Menschen neigen zur Bestätigung ihrer Überzeugungen.“

Und trotzdem denken:

„Bei mir ist das diesmal anders.“

Deshalb sind konkrete Verfahren stärker als:

der Vorsatz, einfach objektiver zu sein.

 

 

 

Was hilft gegen Confirmation Bias?

 

1. Formuliere die Gegenhypothese

Wenn deine Annahme lautet:

„Option A ist die beste Lösung.“

frage zusätzlich:

„Was müsste stimmen, damit Option A gerade nicht die beste Lösung ist?“

 

 

2. Suche aktiv nach widersprechender Evidenz

Nicht:

„Welche Argumente sprechen für meine Sicht?“

Sondern zusätzlich:

„Welche Information würde meine Sicht schwächen?“

 

 

3. Betrachte die stärkste Gegenposition

Keine Karikatur.

Keinen Strohmann.

Sondern:

das beste Argument gegen deine Position.

 

 

4. Trenne Informationssuche und Entscheidung

Lege dich möglichst nicht zu früh fest.

Frühe Festlegung kann beeinflussen, welche Informationen anschließend attraktiv erscheinen.

 

 

5. Definiere Entscheidungskriterien vorher

Lege fest:

  • Welche Kriterien zählen?
  • Wie werden sie gewichtet?
  • Welche Informationen brauchst du?

Dann ist es schwieriger, die Kriterien später passend zur bevorzugten Option zu verändern.

 

 

 

„Consider the opposite“: die Gegenposition ernsthaft prüfen

 

Eine gut untersuchte Strategie besteht darin:

bewusst das Gegenteil der eigenen Einschätzung in Betracht zu ziehen.

Das bedeutet nicht:

sich selbst zwanghaft zu widersprechen.

Es bedeutet:

eine plausible alternative Erklärung ernsthaft auszuarbeiten.

Zum Beispiel:

„Angenommen, meine Einschätzung wäre falsch. Wie könnte ich mir dann die vorhandenen Informationen erklären?“

Diese Frage zwingt dazu, aus dem bisherigen Deutungsrahmen herauszutreten.

 

 

 

Frag: Was würde meine Meinung ändern?

 

Das ist eine meiner wichtigsten Fragen bei Entscheidungen.

Welche Information würde mich dazu bringen, meine Position zu ändern?

Wenn die Antwort lautet:

„Keine.“

dann liegt möglicherweise keine offene Prüfung mehr vor.

Dann verteidigst du:

eine festgelegte Überzeugung.

 

 

 

Lege Abbruchkriterien vorher fest

 

Gerade bei Projekten und Investitionen kann das hilfreich sein.

Zum Beispiel:

„Wenn Kennzahl X bis Zeitpunkt Y nicht erreicht wird, überprüfen wir die Strategie grundsätzlich.“

Solche Kriterien werden idealerweise:

vorher

vereinbart.

Sonst besteht später die Versuchung, jede schlechte Entwicklung:

neu zu erklären.

 

 

 

Nutze einen Pre-Mortem

 

Stell dir vor:

Die Entscheidung wurde getroffen und ist gründlich gescheitert.

Dann frag:

„Was ist vermutlich passiert?“

Dadurch werden Risiken sichtbarer, die während optimistischer Planung leicht übersehen werden.

Das ersetzt keine klassische Risikoanalyse.

Es kann sie:

ergänzen.

 

 

 

Lass jemanden die Gegenposition vertreten

 

Bei wichtigen Entscheidungen kann eine Person ausdrücklich die Aufgabe bekommen:

die stärkste plausible Gegenposition aufzubauen.

Nicht als Theater.

Nicht als permanente Negativrolle.

Sondern als:

gezielte Qualitätsprüfung.

Wichtig ist, dass Widerspruch tatsächlich willkommen ist.

 

 

 

Die ranghöchste Person sollte ihre Meinung nicht immer zuerst sagen

 

In hierarchischen Gruppen kann eine frühe Positionierung der Führungskraft:

die weitere Diskussion prägen.

Eine Möglichkeit lautet deshalb:

Zuerst Einschätzungen sammeln.

Dann die Position der Führungskraft einbringen.

So steigt die Chance, dass:

abweichende Informationen überhaupt sichtbar werden.

 

 

 

Schriftliche Einzelurteile können helfen

 

Vor einer Gruppendiskussion kann es sinnvoll sein, Beteiligte zunächst unabhängig voneinander festhalten zu lassen:

  • Wie bewerte ich die Situation?
  • Welche Option bevorzuge ich?
  • Welche Risiken sehe ich?

Dadurch wird weniger wahrscheinlich, dass:

alle nur auf die erste dominante Einschätzung reagieren.

 

 

 

Trenne Daten, Interpretation und Entscheidung

 

Eine einfache Struktur:

 

Daten

Was wissen wir?

 

Interpretation

Was schließen wir daraus?

 

Entscheidung

Was tun wir deshalb?

Diese Trennung hilft, sichtbar zu machen:

wo Annahmen in die Argumentation gelangen.

 

 

 

Notiere Unsicherheiten ausdrücklich

 

Gute Entscheidungen brauchen keine Scheingenauigkeit.

Du kannst festhalten:

  • Was wissen wir sicher?
  • Was vermuten wir?
  • Was fehlt?
  • Welche Annahme ist besonders kritisch?

Dadurch wird eine Hypothese weniger leicht:

unbemerkt zur Tatsache.

 

 

 

Führe ein Entscheidungsprotokoll

 

Bei wichtigen Entscheidungen kann es hilfreich sein, festzuhalten:

  • Welche Informationen lagen vor?
  • Welche Annahmen wurden getroffen?
  • Welche Alternativen wurden geprüft?
  • Warum wurde entschieden?
  • Was hätte die Entscheidung verändert?

Später lässt sich dadurch besser prüfen:

Wie gut war der Entscheidungsprozess?

Und nicht nur:

Wie ist es ausgegangen?

 

 

 

Ein gutes Ergebnis beweist keine gute Entscheidung

 

Eine schlecht begründete Entscheidung kann:

Glück haben.

Eine sorgfältige Entscheidung kann:

durch unvorhersehbare Ereignisse schlecht ausgehen.

Deshalb sollten Entscheidungen auch danach bewertet werden:

wie sie zustande kamen.

Nicht ausschließlich nach:

dem Ergebnis.

 

 

 

Der Bestätigungsfehler und Eskalation von Commitment

 

Wenn bereits:

  • Geld
  • Zeit
  • Reputation
  • politisches Kapital

investiert wurden, wird Kurskorrektur schwieriger.

Dann kann Confirmation Bias dazu beitragen, Hinweise auf Probleme:

kleinzureden.

Jede zusätzliche Investition erhöht wiederum das Gefühl:

Jetzt müssen wir erst recht weitermachen.

Deshalb ist es hilfreich, regelmäßig zu fragen:

„Würden wir diese Entscheidung heute mit dem heutigen Wissen noch einmal treffen?“

 

 

 

Confirmation Bias ist nicht nur ein individuelles Problem

 

Organisationen können ihn verstärken.

Oder reduzieren.

Zum Beispiel durch:

  • offene Debattenkultur
  • klare Entscheidungskriterien
  • unabhängige Reviews
  • mehrere Perspektiven
  • transparente Annahmen

Damit wird gute Entscheidungsqualität weniger abhängig davon:

wie selbstkritisch eine einzelne Person gerade ist.

 

 

 

Zwölf Fragen gegen den Bestätigungsfehler

 

  1. Welche Annahme prüfe ich gerade?
  2. Habe ich mich innerlich bereits entschieden?
  3. Welche Informationen suche ich bevorzugt?
  4. Welche Informationen habe ich bisher gemieden?
  5. Was ist das stärkste Argument gegen meine Position?
  6. Welche alternative Erklärung passt ebenfalls zu den Daten?
  7. Welche Information würde meine Meinung ändern?
  8. Welche meiner Quellen teilen bereits meine Grundannahmen?
  9. Verwechsle ich Wiederholung mit Beleg?
  10. Welche Annahme ist für meine Entscheidung besonders kritisch?
  11. Was würde jemand mit einer anderen Ausgangsposition sehen?
  12. Würde ich dieselben Daten genauso bewerten, wenn sie die andere Option unterstützen würden?

 

 

 

Ein schneller Entscheidungscheck

 

Bei einer wichtigen Entscheidung reichen manchmal fünf Fragen:

  1. Was glaube ich momentan?
  2. Warum glaube ich es?
  3. Was spricht ernsthaft dagegen?
  4. Was weiß ich noch nicht?
  5. Was würde meine Entscheidung verändern?

Das garantiert keine perfekte Entscheidung.

Es verbessert jedoch die Chance:

dass du wirklich prüfst statt nur bestätigst.

 

 

 

Bessere Entscheidungen brauchen Widerspruch

 

Widerspruch ist nicht automatisch:

Störung.

Bei wichtigen Entscheidungen kann er eine:

Qualitätssicherung

sein.

Entscheidend ist, dass Gegenpositionen:

  • begründet
  • prüfbar
  • relevant

sind.

Dann kann aus Widerspruch:

bessere Klarheit entstehen.

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

 

Bei Entscheidungen mit hoher Tragweite kann eine unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Nicht, damit jemand:

die Entscheidung für dich trifft.

Sondern um unter anderem zu prüfen:

  • Welche Annahmen sind belastbar?
  • Welche Optionen fehlen?
  • Wo könnte Confirmation Bias wirken?
  • Welche Gegenposition wurde bisher zu wenig betrachtet?
  • Welche Konsequenzen haben die verschiedenen Wege?

→ Wichtige Entscheidungen treffen

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Entscheidungsqualität, Denkfallen und wiederkehrende berufliche Entscheidungssituationen geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn eine konkrete Entscheidung hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Fazit: Gute Entscheidungen suchen nicht nur Bestätigung

 

Confirmation Bias gehört zu den Denkverzerrungen, die besonders schwer zu erkennen sind.

Denn er versteckt sich oft:

im normalen Denken.

Wir recherchieren.

Wir argumentieren.

Wir prüfen.

Und möglicherweise bewegen wir uns dabei trotzdem vor allem:

innerhalb unserer bisherigen Sicht.

Die Alternative ist nicht:

ohne Überzeugungen zu leben.

Die Alternative lautet:

Überzeugungen so zu halten, dass neue gute Informationen sie verändern dürfen.

Eine hilfreiche Frage bleibt deshalb:

„Was müsste ich erfahren, damit ich meine Meinung ändere?“

Eine gute Entscheidung sucht nicht nur Gründe, warum sie richtig ist. Sie prüft ernsthaft, wodurch sie falsch sein könnte.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

 

 

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026

Wie Sie mit Hilfe von Mind Mapping überzeugen und verhandeln

Wie Sie mit Hilfe von Mind Mapping überzeugen und verhandeln

Von sich und dem Angebot mittels Kreativitätstechniken - wie einem Mind Map - überzeugen

 

Überzeugen und verhandeln mit Hilfe von Mind Mapping

Mit Mind Mapping überzeugen und verhandeln

 

Bei Verhandlungen lohnt eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dafür, ist das Mind Mapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mind Maps profitieren.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Überzeugen und verhandeln erfordert Überblick und Empathie

 

Wer andere Menschen anstecken, begeistern und schließlich überzeugen will, tut gut daran, sowohl die Zielgruppe als auch das Thema bestens zu kennen. Sie haben ein Angebot, dem Sie zum Erfolg verhelfen wollen? Dann profitieren Sie sowohl vom Überblick als auch relevanten Einblicken in das Denken der Zielgruppe. Wenn es uns gelingt, die verschiedenen Perspektiven einzunehmen, können wir auf einer viel breiteren und fundierteren Basis Entscheidungen treffen und gezielter kommunizieren. Gerade in Verhandlungssituationen bringt das eine Menge Vorteile mit sich. Da lohnt sich auch eine fundierte Vorbereitung und eines der wirkungsvollsten Werkzeuge dabei, ist das Mindmapping. Hier erfahren Sie, wie Sie bei Ihren Verhandlungen von Mindmaps profitieren.

Mindmapping

 

Ein hervorragendes Werkzeug für die Vorbereitung von Verhandlungen ist das Mindmapping – die Erstellung von Gedankenlandkarten.

Bevor es an die Überzeugungsarbeit geht, wird ein Mindmap erzeugt. Weshalb? Weil mancher vermeintliche Durchblick pure Augenwischerei ist. Je mehr wir persönlich beteiligt sind, desto wahrscheinlicher sind blinde Flecken. Ein Mindmap deckt sie auf. In ihm wird die gesamte Situation skizziert. Ausgehend vom zentralen Thema werden von dort aus Unterthemen, mit Assoziationen strahlenförmig auf Ästen und Zweigen dargestellt. Dabei geht es sowohl um Hauptgedanken und Nebengedanken, dem Detailgrad sind keine Grenzen gesetzt. Sie tauchen so tief in, wie Sie es für richtig halten. Mit relativ wenig Aufwand erreichen Sie schnell sehr viel Überblick und Einsicht.

Verhandlungen

So erhalten Sie den Überblick, erkennen die Zusammenhänge, Interessen, Verantwortlichkeiten, sowie bei näherem Hinsehen sonst unbeachtet bleibende Details. Gerade Verhandlungen unter Druck sorgen schnell für einen Tunnelblick, bei dem sonst wichtige Aspekte übersehen werden. Ein Mindmap hilft auch dabei.

Daraus folgen weitere Gedanken, die zunehmend konkreter werden, wie beispielsweise Arbeitsschritte, Zusammenhänge, Vorteile und Nachteile von Optionen, Zuständigkeiten. Zu den Hauptästen gehören die wesentlichen Ziele für die Angelegenheit. Dann folgen als Zweige die jeweiligen Argumente, Gegenargumente und Entkräftungen, Angebote etc. Dabei werden also auch die Perspektiven direkter und indirekt beteiligter Personen erkundet. Innerhalb kürzester Zeit sind Sie gut vorbereitet für den nächsten Schritt.

Beispiel

Verhandlungsvorbereitung mit Mind Mapping

Mind Map mit Gedanken zu Verhandlungen

Verhandlungsvorbereitung mit Mind Mapping

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

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Ghost Negotiator: Die besten Verhandler bleiben im Hintergrund

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Gut verhandelt haben Sie erst dann, wenn Ihr Gegenüber in Zukunft wieder mit Ihnen verhandeln möchte.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Diskussionsklima: Die Voraussetzung für beflügelnde Diskussionen schaffen

Diskussionsklima: Zuerst die Voraussetzungen für beflügelnde Diskussionen schaffen

Das Diskussionsklima ist wesentlich, um bei Diskussionen eine Klärung herbeizuführen

Das Diskussionsklima ist wesentlich, um bei Diskussionen eine Klärung herbeizuführen

Achten Sie auf das Diskussionsklima

 

Vorausgesetzt, es geht bei einer Diskussion um eine Klärung, eine Lösungsfindung: Wichtigstes Gebot für solche Gelegenheiten ist die Sachlichkeit. Sie wiederum hängt wesentlich vom Diskussionsklima ab.

Überblick

 

 

 

 

Diskussionsklima

 

Vorausgesetzt, es geht bei einer Diskussion um eine Klärung, eine Lösungsfindung: Wichtigstes Gebot für solche Gelegenheiten ist die Sachlichkeit. Sie wiederum hängt wesentlich vom Diskussionsklima ab. Zu unterlassen ist deshalb, was das Diskussionsklima verschlechtert, Spannungen verstärkt oder neutrale Themen polarisiert. Gerade zu Beginn einer Diskussion sollten alle Beteiligten ein Interesse daran haben, sachlich zu bleiben und schon vorhandene Spannungen zu entschärfen. Das Publikum ist in den meisten Fällen an einer sachlichen Diskussion interessiert. Polemik mag kurz unterhaltsam sein, doch der Sache dienen sie nicht. Bei intelligentem Publikum vergiften Ironie und Sarkasmus nicht nur das Diskussionsklima, sondern schadet es auch dem Verursacher, da es auf ihn zurückfällt.

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Diskussion?

Eine Diskussion ist ein Austausch von Meinungen, Ideen oder Informationen zu einem bestimmten Thema zwischen zwei oder mehr Personen. Die Diskussion kann formell oder informell stattfinden und kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, zum Beispiel in einem Gespräch, in einer Gruppensitzung oder online in einem Forum. Im Allgemeinen geht es in einer Diskussion darum, unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema zu betrachten und mögliche Lösungen oder Kompromisse zu finden.

Gibt es Regeln für Diskussionen?

Es gibt keine festen Regeln für Diskussionen, da sie je nach Kontext und Zweck unterschiedlich sein können. In einigen Fällen gibt es jedoch allgemeine Richtlinien, die in Diskussionen beachtet werden sollten, um eine produktive und respektvolle Umgebung zu schaffen:

 

  1. Sie sollten offen für die Meinungen anderer sein: Hören Sie anderen Personen aufmerksam zu und versuchen Sie, ihre Perspektive zu verstehen, auch wenn Sie nicht einer Meinung sind.

  2. Verwenden Sie eine respektvolle Sprache: Vermeiden Sie es, andere Personen zu beleidigen oder herabzuwürdigen. Benutzen Sie eine sachliche und professionelle Sprache, auch wenn Sie wütend oder frustriert sind.

  3. Bleiben Sie auf dem Thema: Vermeiden Sie es, vom Thema abzuweichen oder irrelevante Punkte einzubringen.

  4. Fördern Sie eine einladende Atmosphäre: Achten Sie darauf, dass alle Teilnehmer sich gehört fühlen und versuchen Sie, möglichst viele Perspektiven einzubeziehen.

  5. Seien Sie bereit, Kompromisse einzugehen: Diskussionen sind eine Möglichkeit, unterschiedliche Meinungen auszutauschen und mögliche Lösungen zu finden. Seien Sie offen für Kompromisse und arbeiten Sie daran, eine Einigung zu erzielen.

 

Was sind die häufigsten Fehler bei Diskussionen?

Hier sind einige häufige Fehler, die bei Diskussionen gemacht werden können:

 

  1. Das Thema wird nicht verstanden
    Wenn Sie nicht genau wissen, worüber in der Diskussion gesprochen wird, können Sie Schwierigkeiten haben, sinnvolle Beiträge zu leisten. Stellen Sie sicher, dass Sie das Thema gründlich verstehen, bevor Sie an einer Diskussion teilnehmen.

  2. Andere Personen unterbrechen
    Unterbrechen Sie andere Personen nicht, während sie sprechen. Lassen Sie sie ausreden, bevor Sie Ihre Meinung äußern.

  3. Nicht zuhören
    Hören Sie aufmerksam zu, was andere Personen sagen, auch wenn Sie nicht einer Meinung sind. Wenn Sie nicht zuhören, verpassen Sie möglicherweise wichtige Informationen oder Perspektiven, die Ihnen helfen können, Ihre Meinung zu bilden.

  4. Keine sachlichen Argumente anbieten
    Stellen Sie sicher, dass Sie sachliche Argumente und Beispiele bereit haben, um Ihre Meinung zu unterstützen. Vermeiden Sie es, nur Ihre Meinung zu äußern, ohne sie zu begründen.

  5. Keine Kompromisse anbieten
    Seien Sie bereit, Kompromisse einzugehen, um eine Einigung zu erzielen. Vermeiden Sie es, hartnäckig an Ihrer Meinung festzuhalten, wenn andere Personen gute Argumente vorbringen.

Welche Rolle spielt die Atmosphäre bei Diskussionen?

Die Atmosphäre in einer Diskussion kann entscheidend dafür sein, ob die Diskussion produktiv und respektvoll verläuft oder ob es zu Konflikten oder Missverständnissen kommt. Eine einladende und respektvolle Atmosphäre kann dazu beitragen, dass alle Teilnehmer sich gehört und verstanden fühlen und dass unterschiedliche Perspektiven in Betracht gezogen werden. Dazu können beispielsweise beitragen:

  • dass alle Teilnehmer aufmerksam zuhören und niemand unterbrochen wird
  • dass die Teilnehmer eine sachliche und respektvolle Sprache verwenden
  • dass alle Meinungen respektiert werden, auch wenn man nicht einer Meinung ist
  • dass die Teilnehmer bereit sind, Kompromisse einzugehen, um eine Einigung zu erzielen

 

Eine unangenehme oder feindselige Atmosphäre kann dazu führen, dass die Teilnehmer sich nicht wohlfühlen und die Diskussion weniger produktiv ist. Es kann auch dazu führen, dass wichtige Perspektiven übersehen werden und dass es schwieriger ist, zu einer Einigung zu kommen.

P.S.

 

Wie beflügeln Sie Diskussionen?

Artikel

7 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

Viele Menschen überlassen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall. Zu oft wird erst während einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden. Bereite dich lieber gleich entsprechend vor.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2017
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:
Ü:

Lügen: Wann es keine gute Idee ist und wie Lügen erkannt werden

Lügen: Wann es keine gute Idee ist und wie Lügen erkannt werden

Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er. Martin Luther
Glossar Rhetorik und Kommunikation - Lügen

Lügen?

 

Was ist das nur mit den vielen Lügen? Lügen zu erkennen, ist hilfreich. Allerdings säen manche Menschen auch Zweifel, obwohl sie die Wahrheit sagen.

Video

Die Sprache der Lüge — Warum wir lügen und was wir lernen können

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Überblick

 

 

 

 

Lügen, ob das so eine gute Idee ist?

 

Politiker, Unternehmer, Radler und sonstige Sportler … es wird immer wieder versucht, sich der Wahrheit zu entziehen. „I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky. I never told anybody to lie, not a …“ Früher oder später stolpern sie über ihre Lügen. Mehr als 599.000 Suchergebnisse bei „Lüge Interview“. Doch das scheint nicht jeden zu entmutigen. Nur weshalb? Wer es trotzdem tut, hofft entweder Glück zu haben, hält sich für besonders clever oder hofft einfach nur, dass es später und nicht früher offenbar wird. Wobei es oft genug auch ohne bösartige Absicht geschieht, dass Menschen die Unwahrheit sagen, mehr oder weniger kreative Umdeutungen vornehmen oder doch nicht so ganz unwesentliche Einzelheiten für sich be- und anderen vorenthalten. Ob beabsichtigt oder nicht; es handelt sich eher selten um eine gute Idee. Lügen haben kurze Beine.

Lügen – Nicht jede Unwahrheit richtet Schaden an

 

Meine Eltern sagten mir, ich soll nicht lügen. Ich sage nur: Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee!

Notlügen sind in Ordnung. Kleine Lügen tun nicht weh, sagen die einen. Lügen zerstören das Vertrauen und machen ein Zusammenleben unmöglich, meinen die anderen. Zugegeben: Nicht jede Lüge ist gleichermaßen böswillig und verheerend in der Wirkung; manche sind es allerdings! Ich nehme meinen Eltern die Geschichte mit dem Weihnachtsmann mittlerweile nicht mehr übel. Doch so manche Unwahrheiten notorischer Lügner haben durchaus ihre Spuren hinterlassen. In besonders schmerzhaften Momenten wird da schon mal an der gesamten Menschheit gezweifelt, der emotionale Schaden übersteigt dann meist noch den bezifferbaren. Das gibt blaue Flecken, die nicht so schnell verheilen. Der vollständige Rückzug und übersteigertes Misstrauen richten dann als Folgeschäden noch einiges an. Doch wie können wir offen für das Leben und dessen Angebote bleiben und gleichzeitig gut auf uns acht geben?

Anstatt hinterher schlauer zu sein, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft es zumindest, die deutlichsten Anzeichen für Lügen zu erkennen. Wobei das einfacher gesagt, als getan ist. Sobald uns jemand nahesteht, werden entsprechende Hinweise sehr häufig ignoriert. Es kann nicht sein, was nicht sein soll!

Zu Lügen ist in der Regel keine gute Idee, denn die haben ja bekanntlich kurze Beine. Wobei besondere Vorsicht bei Unwahrheiten in Interviews angeraten ist.

Lügen zu erkennen ist hingegen eine sehr hilfreiche Fähigkeit, die vor allerlei Unannehmlichkeiten schützen kann. Dabei kann ich Sie ebenso unterstützen, wie dabei nicht durch Gewohnheiten Vertrauen zu verspielen. Viel zu oft säen ehrlich Menschen durch unglückliche Formulierungen und Körpersprache Zweifel, wo keine erforderlich sind.

Lügen ist anstrengend, Lügen aufrechtzuerhalten ist noch anstrengender

 

Eine Lüge erscheint mitunter einfacher als die unbequeme Wahrheit. Doch meist wird dadurch alles nur noch schlimmer. Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine. Die Körpersprache offenbart es ja doch früher oder später! Der erforderliche Aufwand, um Lügen aufrechtzuerhalten, ist oft höher als gleich die Verantwortung zu tragen, ihr gerecht zu werden.

Wie Sie Lügner und ihre Lügen erkennen

 

Wahrheit oder Lüge?

 

Woran erkennen Sie, dass jemand nicht die Wahrheit sagt? Lügner werden von Gefühlen geplagt; in der Regel von Angst und Schuld. Deshalb neigen Menschen, die nicht die Wahrheit sagen, dazu, plötzlich ihr Verhalten zu ändern und damit verraten sie sich. Entsprechende Bedeutung hat es, die Körpersprache lesen zu können. Beispielsweise, wenn Ihr Gegenüber plötzlich aufhört, sich zu kratzen, seine Atmung sich verändert, dass er leiser, schneller, höher oder tiefer spricht, dass es seine Gestik und Mimik verändert – das alles sind typische Verhaltensweisen von Lügnern. Lügner wissen um diese Verhaltensveränderung und versuchen deshalb, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Gerade, wenn sie sich bemühen nur ja nicht entlarvt zu werden, gibt es besonders viele Hinweise. Dann wirkt die Körpersprache beispielsweise plötzlich steif. Solche Lügner wirken übertrieben vorsichtig und dann ist nicht das Verhalten an sich auffällig, sondern die Verhaltensänderungen sind von Interesse.

 

 

 

Worte lassen sich einstudieren, Körpersprache …

 

Geübte Lügner beherrschen ihre verbalen Aussagen. Bei der unbewusst gesteuerten Körpersprache ist das anders. Oft widersprechen die nonverbalen den mündlichen Aussagen, die Gestik stimmt dann nicht mit der Mimik überein.

Auf die Präsentation einer konstruierten Geschichte können sich Lügner gründlich vorbereiten. Sie können Lügner zwar mit sehr gezielten Fragen überführen – aber das dauert ohne entsprechende Ausbildung recht lange. Besser ist es, auf widersprüchliche Körpersignale zu achten. Beginnen Sie mit einem harmlosen Gespräch, um sich zu kalibrieren, also eine Vorstellung davon zu bekommen, wie jemand im entspannten Zustand ist. Halten Sie Augen und Ohren offen. Welche Zusammenhänge zwischen Körpersprache, Gedanken, Emotionen bestätigen sich. Die fundierte Vorbereitung ist wesentlich für die Körpersprachanalyse, erst dann lassen sich Auffälligkeiten erkennen und einschätzen. Wer das beherrscht, liest in manchen Zeitgenossen, wie in einem offenen Buch.

 

 

 

Wer will schon dreist angelogen werden?

 

Lügen gehören zwar zum Alltag, doch wer will schon angelogen werden? Im Artikel Wie Sie Lügner und ihre Lügen erkennen erfahren Sie wie Sie sich schützen. Selbst überlegen Sie es sich lieber zweimal, ob eine Lüge tatsächlich die Angelegenheit vereinfacht. Stehen Sie lieber zu Ihren Fehlern. Oft ist eine Entschuldigung der bessere Anfang, um die Dinge zu verbessern.

 

 

 

So geht es

 

Bleiben Sie offen und passen Sie auf sich auf. Lesen Sie den ausführlichen Artikel mit konkreten Tipps, wie Sie Lügner und ihre Lügen anhand von verbalen und nonverbalen (Körpersprache) Elementen erkennen.

Gesamten Artikel lesen

Wann sind Lügen angebracht?

 

Gibt es Gründe, bei denen Sie die Wahl einer Lüge als Option betrachten? Oder ist jede Lüge gleichermaßen verwerflich? Wie entscheiden Sie im Zweifelsfall?

Lügen vor Zeugen?

 

Lügen an sich ist schon keine schöne Sache. Doch vor Zeugen und noch dazu während eines Interviews multiplizieren sich die Folgen. Wenn dann die Wahrheit ans Licht kommt, ist die Empörung umso größer. Und wer das vor laufender Kamera macht, kann es sich später noch oft ansehen. Ein Vergnügen ist diese Medienpräsenz allerdings selten. Und auch ein Shitstorm ist weniger spaßig, wenn er einen selbst betrifft.

 

 

 

Alternativen

 

Überlegen Sie sich lieber frühzeitig, was Sie wie offenlegen, was Sie kommentieren. Und wenn es unbedingt sein muss; „Kein Kommentar!“. Ansonsten gilt: Lieber vorsorgen, als aufwendig nachsorgen.

Mehr dazu im Artikel Lügen in Interviews.

Der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist

P.S.

 

Was fällt Ihnen zum Thema Lügen ein?

Artikel

Euphemismus, Euphemismen, Schönfärberei, nix Tacheles! Sprache, die manipulieren will.

Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.

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Der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2017
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #43312
K:CNB
Ü:X

Ghost Negotiator: Die besten Verhandler bleiben im Hintergrund

Ghost Negotiator: Die besten Verhandler bleiben im Hintergrund

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Ghost Negotiator

Überblick

 

 

 

 

Ghost Negotiator

 

Wenn es bei Verhandlungen um etwas Bedeutsames geht, ist jede Hilfe willkommen. Eine professionelle Unterstützung bei Verhandlungen ist der Ghost Negotiator, wobei viele, die dies tun, den Begriff selbst nicht nutzen. Manche nennen sich Verhandlungsberater, viele einfach allgemein Kommunikationsberater. Im Hintergrund bereitet und begleitet der Ghost Negotiator Verhandlungsprozesse und nur der Auftraggeber ist sich dessen bewusst.

Der Ghost Negotiator sammelt und analysiert Informationen, die sich noch als nützlich erweisen können. Insbesondere, wenn es um das Profil der Beteiligten geht, ist ein psychologischer Hintergrund hilfreich. Was sind die offenen und verdeckten Motive der Beteiligten?

Persönlichkeitsprofile helfen bei der Wahl der Verhandlungsstrategie und Verhandlungstaktik. Die Vorbereitung geht bis hin zu Sprachwahl und Körpersprache. Durch die Einschätzung und Berücksichtigung der Eigenarten von Auftraggeber und Gegenseite können positive Effekte erzielt und unnötige Fehler vermieden werden.

 

 

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Ergänzende Artikel

 

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Ghost Negotiator: Die besten Verhandler bleiben im Hintergrund

Wenn es bei Verhandlungen um etwas Bedeutsames geht, ist jede Hilfe willkommen. Eine professionelle Unterstützung bei Verhandlungen ist der Ghost Negotiator, wobei viele, die dies tun, den Begriff selbst nicht nutzen. Manche nennen sich Verhandlungsberater, viele einfach allgemein Kommunikationsberater. Im Hintergrund bereiten und begleiten Ghost Negotiator Verhandlungsprozesse und nur der Auftraggeber ist sich dessen bewusst.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43315
K:
Ü:

Entscheidungsstrategien: Fragen über Fragen, nur wo sind die besten Antworten?

Entscheidungsstrategien: Fragen über Fragen, nur wo sind die besten Antworten?

Unzählige Entscheidungen wollen getroffen werden, nur wie?
Entscheidungsstrategien

Entscheidungsstrategien: Ein Wegweiser zu besseren Entscheidungen

 

Entscheidungsstrategien helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Welche Entscheidungsstrategien fördern unter welchen Umständen gute Entscheidungen?

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du mit den richtigen Strategien Entscheidungen klarer, sicherer und effizienter treffen kannst. Du lernst, unterschiedliche Ansätze zu nutzen und die beste Strategie für jede Situation zu finden.

Unzählige Entscheidungen wollen getroffen werden, nur wie?

Überblick

 

 

 

 

Entscheidungsstrategien

 

Täglich treffen wir unzählige Entscheidungen, mal bewusster und mal unbewusster. Erfahrungen und Intuition spielen dabei ebenso eine gewichtige Rolle, wie Werte und Überzeugungen. Was geschieht bei Nichtvulkaniern mit all den Elementen, die für Entscheidungen zur Verfügung stehen? Mit welchen Strategien und nach welchen Regeln geht es ans Werk?

 

 

 

Entscheidungsstrategien sind unbewusste Strategien

 

Entscheidungsstrategien sind intern ablaufende Prozesse, die zu Handlungen führen. Menschen haben unterschiedliche Entscheidungsstrategien. Ich, Sie, all die anderen; jeder hat sein eigenes Regelwerk. Wir benötigen die Entscheidungsstrategien, um vor allem in komplexen Situationen eine Wahl zu treffen. Je nach Entscheidungssituation laufen dabei unterschiedliche und unterschiedlich aufwendige Entscheidungsprozesse der Informationsverarbeitung und Informationsbewertung ab. Es genügt bei einfachen Entscheidungen wenige Merkmale und Ausprägungen der Optionen heranzuziehen. Bei komplexeren müssen die Prioritäten der einzelnen Kriterien berücksichtigt werden.

Wirksame Entscheidungsstrategien in Anlehnung an das NLP orientieren sich am T.O.T.E.-Modell. Sie beziehen die wichtigsten Repräsentationsebenen – visuell, auditiv und kinästhetisch –  ein und setzen mehr als eine Entscheidungsmöglichkeit (Wahlfreiheit) voraus.

 

 

 

Praxisrelevanz

 

Die weitgehend unbewussten Schritte der individuellen Entscheidungsstrategien können ergründet werden, um die Entscheidungsfähigkeit und Veränderungen zu fördern. Das hilft uns selbst bessere Entscheidungen zu treffen. Außerdem können wir andere so besser bei Entscheidungen unterstützen. Kennen wir deren Entscheidungsstrategien, können wir Angebote in der für Empfänger wirkungsvollsten Form präsentieren.

 

 

 

Synonyme

 

Entscheidungsstrategien, Entscheidungsmodelle, Entscheidungsregeln.

 

 

 

Welche Entscheidungsstrategien gibt es?

 

Es gibt verschiedene Entscheidungsstrategien, die man anwenden kann, um Entscheidungen zu treffen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Die intuitive Entscheidungsstrategie

    Diese Strategie basiert auf dem Bauchgefühl und der Intuition und ist besonders dann sinnvoll, wenn es darum geht, schnell zu handeln oder wenn man sich in einer vertrauten Situation befindet.

  2. Die rationale Entscheidungsstrategie

    Diese Strategie basiert auf logischen Überlegungen und Fakten und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um komplexe oder wichtige Entscheidungen geht.

  3. Die emotionale Entscheidungsstrategie

    Diese Strategie basiert auf den Gefühlen und Wünschen einer Person und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um persönliche oder emotionale Entscheidungen geht.

  4. Die gemischte Entscheidungsstrategie

    Diese Strategie kombiniert Elemente der anderen Strategien und ist besonders dann sinnvoll, wenn es um komplexe Entscheidungen geht, die sowohl logische als auch emotionale Aspekte beinhalten.

 

Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Entscheidungsstrategie, sondern die richtige Strategie hängt von der Situation und den persönlichen Vorlieben einer Person ab. Es ist wichtig, dass man sich bewusst macht, welche Strategie angewendet wird und sich darüber im Klaren zu sein welche Vor- und Nachteile sie hat.

 

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

 

 

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Sie ist mächtig: Die Kraft der Zuversicht. Hier sind 8 Tipps, um Zuversicht zu fördern. Die Hoffnung stirbt sprichwörtlich zuletzt. Und tatsächlich: Kaum etwas spornt Menschen so sehr an wie die Kraft der Zuversicht – die Aussicht, dass ihr Vorhaben gelingen kann, ihre Probleme beziehungsweise Herausforderungen überwunden werden. Mit dieser Aussicht gelingt es Menschen selbst Schicksalsschläge leichter und schneller zu überwinden und den Lebensmut nicht zu verlieren.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
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