Angela Merkel besucht Donald Trump im Weißen Haus

Es braucht zwei Tänzer für einen gelungenen Tango. So war es schon ein eigenartiges erstes Zusammentreffen von Angela Merkel und Donald Trump am 17. März 2017 im Weißen Haus. Skurril, verkrampft oder zumindest ungeschickt sind passende Adjektive. Zeitweise scheinen beide nicht zu wissen was sie miteinander anfangen sollen. Merkel betonte im Vorfeld zwar, sie wolle nach vorne schauen, doch während sie sich ihm häufig zuwendet, wendet er sich ebenso oft von ihr ab, so als wolle er eigentlich woanders sein. Überhaupt wirkt er in vielen Momenten angestrengt. Dabei verstecken beide recht wenig und verzichten auch auf die bei solchen Gelegenheiten oft demonstrativ zur Schau gestellter Nähe, so dass es bei beiden kaum eine körpersprachliche Maskerade aufzudecken gibt.

Donald Trumps erste Kongress-Rede

Am 28. Februar 2017 hielt US-Präsident Donald Trump seine erste Rede vor dem Kongress. Seitdem beschäftigen die Medien sich damit, weshalb es diesmal nicht zu unangemessenen Verhalten während des Auftritts kam. Nun ist zu lesen, dass die Rede vor den Abgeordneten viele verblüfft haben soll. Er sei so viel angemessener und ruhiger aufgetreten sein. Manche Journalisten beschrieben ihn anschließend gar als „sanft“, „mild“, „präsidial“ und als „plötzlich ganz Staatsmann“. Hat er sich wirklich geändert oder nur entschieden weniger anzuecken, um sich nicht zusätzliche eigene Probleme einzuhandeln? Was sagt seine Körpersprache?

Keine Macken, keine Kanten, keine Narben? Stehen Sie zu Ihren Erfahrungen: Gorillas und Gesichter die Geschichten erzählen

Heute ging es nach der Arbeit noch nach Kreuzberg ins Ratibor zu den Gorillas. Dieses Ensemble gehört für mich schon lange zu den besten Improschauspielern – und ich habe viele gesehen. Ich habe Glück mit der Besetzung; auf der Bühne Billa Christe und Barbara Klehr. Das sind Persönlichkeiten, denen nicht nur ihre Bühnenerfahrung anzusehen ist. Der dritte in der Runde ist Michael Wolf. Eine lebhafte Mimik haben alle drei, doch bei ihm spricht schon die Mimik, lange bevor er den Mund aufmacht. Ein Gesicht, das voller Geschichten steckt. Die Vorstellung ihn gegen einen aalglatten Seifenopernschauspieler zu wechseln, würde das Erlebnis ruinieren. Würden die Schauspieler hier eine Botox-Flatrate bekommen, wäre das Programm wohl bald uninteressant. Die Mimik würde einfach fehlen. Diese drei Improschauspieler können selbst Unfug so spielen, dass deren Persönlichkeit noch für Tiefgang sorgt. Viele starke Menschen hatten keine einfache Vergangenheit. Aalglatt ist möglicherweise niedlich, nur halt auch schnell langweilig.

Der schöne Schein: Körpersprache in der Politik am Beispiel Hillary Clinton

In diesem Artikel widme ich mich einigen Beobachtungen zur Körpersprache von Hillary Clinton. Überzeugende Körpersprache ist ein mächtiger Verbündeter für alle, die an der Unterstützung durch Gruppen interessiert sind. Die passende Körpersprache hilft Politikern gewählt zu werden. Das ist spätestens seit der ersten Fernsehdebatte 1960 zwischen Richard Nixon und John F. Kennedy Jr. bekannt. Damals erholte sich Nixon gerade von einer Verletzung und verzichtete auf etwas Kosmetik, obwohl er nicht fit aussah. Während des Interviews schwitzte er und sah unsicher aus. Kennedy wirkte hingegen jung, leistungsfähig und souverän. Die überwiegende Anzahl der Fernsehzuschauer war von Kennedy überzeugt, während die Zuhörer am Radio Nixon für überzeugender hielten.

Also kein Wunder das die Körpersprache gerade in solchen Bereichen möglichst nicht dem Zufall überlassen wird. So gibt es im US-Wahlkampf stets eine Menge über Körpersprache zu lernen.

Von George Clooney’s Körpersprache lernen

Die Berlinale naht, Stars und Sternchen rollen an. Da gibt es durchaus auch für mich etwas zu tun. In einem Beitrag für RBB zur Körpersprache von George Clooney geht es darum, wie er diese Ausstrahlung, diese Wirkung auf das Publikum zustande bringt.

Und weil es diesmal wohl kein persönliches Treffen mit Herrn Clooney geben wird — eigentlich schade, schließlich ist der Zoopalast gleich gegenüber meines Büros — nutze ich für meine Thesen Anschauungsmaterial aus dem Internet. Da gibt es ja einige Videos mit ihm; darunter Interviews und Besuche bei ihm zuhause. Im Artikel gibt es meine Interpretationen.