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Wie gehen wir mit Ungerechtigkeiten um?
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.
Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:
Es ist leichter in den Nachrichten Missstände in fernen Ländern anzuprangern, als vor der eigenen Tür zu fegen. Schauen Sie bei Ungerechtigkeiten nicht weg!
Wie wäre es gerade heute genauer hinzusehen, wie wir etwas beizutragen haben für mehr Fairness in dieser Welt?
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. April 2021
Überarbeitung: 23. April 2021
Englische Version: https://www.karstennoack.com/injustice-open-your-eyes/
AN: #553
K: CNB
Ü:
Lesen bildet, inspiriert, … Doch ist diese Form der Informationsaufnahme überhaupt noch zeitgemäß?
Lesen Sie gute Texte. Lesen Sie etwas, das von jemand Großartigem geschrieben wurde. Reiben Sie sich daran, bejahen Sie, halten Sie dagegen, saugen Sie ein, was Sie gebrauchen können. Von wegen Lesen ist nicht mehr zeitgemäß.
Wir können lesend deutlich mehr Informationen aufnehmen als zuhörend oder wenn wir beispielsweise Videos schauen. Wobei jedes Medium seine Stärken und Schwächen hat.
Durch Lesen wird das Gehirn gefordert und das Gedächtnis trainiert, sodass es auch im Alter noch leistungsfähig ist. Das Leben kann ganz schön herausfordernd sein und vielen fällt es schwer, nach einem stressigen Arbeitstag zur Ruhe zu kommen.
Menschen zu fragen, welches Buch sie besonders geprägt hat, verspricht interessante Einblicke.
Durch regelmäßiges Lesen erweitert sich der Wortschatz automatisch. Je häufiger man mit unterschiedlichen Wörtern konfrontiert wird, desto leichter prägen sie sich auch ein. Übrigens: Liest man Texte laut vor, gehen Wörter noch leichter vom passiven in den aktiven Wortschatz über.
Lesen hat Einfluss auf den persönlichen Schreibstil. Der Stil der Autoren färbt auf die Schreibfähigkeiten der Leser ab. Wir schauen uns Erzähltechniken ab und es inspiriert unser Reden und Schreiben.
Wo wir uns sonst meist hektisch mal hier mal da durch das Internet klicken, ist besinnliches Lesen von ganz andere Qualität. Die Lektüre eines Romans wirkt entschleunigend und fokussierend. Das trainiert die Konzentration.
Leser lernen durch die Lektüre, sich in ihr Gegenüber hineinzuversetzen und vergrößern damit ihr Verständnis für das Leben anderer.
Lesen hilft dabei den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Je nach Thema und Form geht es in andere Bereiche. So bieten sich Reisen in die Welt der Fantasie an, in der sich leichter Abstand zum eigenen Leben finden und entspannen lässt.
In andere Welten und Personen einzutauchen schult die Vorstellungskraft. Wir entwickeln unsere eigenen sinnlichen Bilder beziehungsweise Vorstellungen. Das menschliche Gehirn ist eine produktive VR-Einheit (virtuelle Realität).
Zusätzliche Perspektiven einnehmen, neues Wissen erkunden und selbst vertraute Themen durch eine andere Brille sehen. Das kann sehr inspirierend wirken. Lesen bildet! Theoretisches Wissen kann in Büchern lebendig werden.
Belesene Menschen sind attraktiver, weil interessanter und bereichernder. So schnell geht ihnen nicht der Gesprächsstoff aus.
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2016
Überarbeitung: 2. Januar 2021
Englische Version:
AN: #453
K: CNB
Ü:
Reden und Präsentationen lassen sich nicht immer bis ins Detail vorbereiten. In diesem Beitrag geht es um 3 Tipps für die kompetente Beantwortung von unerwarteten Fragen aus dem Stegreif.
Ihre Präsentation ist soweit gut gelaufen, und jetzt ist es Zeit für die Fragen und Antworten. Was tun, wenn jemand eine Frage stellt, auf die Sie nicht vorbereitet sind?
Mit einem stabilen Gerüst ist es leichter Gedanken und Worte zu ordnen. Strukturieren Sie auch Ihre Antworten auf Fragen, auf die Sie nicht vorbereitet waren. Setzen Sie auf Klarheit, Prägnanz und Wirkung.
Wenn Sie auf eine spontane Frage antworten, strukturieren Sie Ihre Antwort so, dass sie klar, kurz und prägnant ist. Wenn Sie die folgenden 3 Strukturen für spontane Antworten erlernen und anwenden, werden Ihre Antworten immer durchdacht und souverän klingen.
Die englische Bezeichnung für dieses Vorgehen lautet P.R.E.P. und steht für Position, Reason, Example, Position. Übersetzt wird daraus Position, Grund, Beispiel, Standpunkt (PGBS). Mit der Struktur PGBS (P.R.E.P.) gelingt es leichter Gedanken in Worte zu fassen.
Geben Sie zunächst Ihre Position zum Thema an.
Begründen Sie, weshalb Sie diese Position vertreten.
Geben Sie ein Beispiel oder verwenden Sie eine Geschichte, um Ihren Standpunkt zu untermauern.
Abschließend fassen Sie Ihren Standpunkt zusammen.
Eine weitere einfache Struktur liefert P.B.P.: Punkt, Beispiel, Punkt, Diese Methode ist noch einfacher als P.G.B.S. (P.R.E.P.) und kann zur Beantwortung einer größeren Anzahl von Fragen verwendet werden. Wenn Sie nur wenig Zeit haben, ist dies eine geeignete Methode.
Beginnen Sie mit einer kurzen Stellungnahme oder der Nennung einer Schlüsselidee oder eines Ziels.
Dann geben Sie ein Beispiel oder erzählen eine Geschichte, um Ihren Standpunkt zu stützen.
Abschließend wiederholen Sie den Hauptgedanken beziehungsweise Ihre Hauptaussage.
Aufteilen und antworten. Bei dieser Struktur überlegen Sie sich schnell, wie Sie Ihre Antwort aufteilen. Dann gelingt die Strukturierung leichter. Es gibt einige klassische zwei- und dreiteilige Unterteilungen, die Sie sich einprägen können.
Hier sind einige Beispiele:
Mit geeigneten Strukturen wird es deutlich leichter kompetent und sicher auf Fragen zu antworten.
Weitere Strukturen dieser Art finden Sie in einigen Beiträgen und im Training mit mir bekommen Sie entsprechende Tipps und Gelegenheit die Strukturen zu üben, die zu Ihren Themen passen. Mit diesen Redeformaten lassen sich auch Reden und Präsentationen in Form bringen, ob als Stegreifredebeitrag oder ausführlich vorbereitet.
Wie geben Sie Ihren Redebeiträgen Struktur?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2013
Überarbeitung: 5. Januar 2022
AN: #431
K:CNC
Ü:
Die Frage aller Fragen, nach dem Sinn des Lebens…
Was ist wirklich wichtig für uns? Wenn wir das erkennen und berücksichtigen, treffen wir bessere Entscheidungen und auf mehr schöne Momente. Was für Gedanken melden sich beim heutigen Tagesmotto? Erinnert es an einen beachtenswerten Aspekt?
Ich lege noch einen Gedanken drauf:
Wer bereut schon auf dem Sterbebett nicht mehr Zeit im Büro verbracht zu haben?
Stephen R. Covey
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.
Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:
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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2017
Überarbeitung: 25. Dezember 2021
Englische Version:
AN: #890
K: CNB
Ü:
Die Gedanken des Tages widmen sich einem Zitat aus einem Songtext von Grace Jones.
„This is my voice, my weapon of choice.“ Mit diesen Worten beginnt Grace Jones mit ihrer unnachahmlichen Stimme einen Song. Was für Gedanken melden sich beim heutigen Tagesmotto? Erinnert es an einen beachtenswerten Aspekt? Sind Worte Waffen und wenn das so ist; was macht sie gefährlich, wo schaden sie, wo helfen sie?
Worte sind nicht nur Schall und Rauch, behaupten manche Menschen und haben vermutlich entsprechende Erfahrungen gemacht.
Beleidigungen und Provokationen lassen kaum jemanden ungerührt. Doch gerade die unterschwelligen sprachlichen Seitenhiebe sind besonders verheerend. Worte können ähnlich verletzend sein wie körperliche Gewalt. Die dabei erlittenen Verletzungen heilen oft nur sehr langsam, wenn überhaupt. Gewalt durch Sprache ist keine Seltenheit.
Wer die Deutungshoheit hat, nimmt immensen Einfluss auf Wahrnehmung, Denken und Handeln. Deswegen gibt es oft recht widerstrebende Bemühungen Worte und deren Bedeutung für sich zu vereinnahmen. Euphemismen sind nur ein Beispiel dafür.
Ideologien, Propaganda, zwischenmenschliche Boshaftigkeit,… Worte können eine Menge Unheil anrichten. Der Zweck soll die Mittel heiligen.
Aggressive Rhetorik wird auch als geistige Brandstiftung bezeichnet. Und wer aufstachelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn verwirrte Geister dem Ruf folgen und brandschatzen. Wer Hass sät, braucht sich nicht darüber zu wundern, wenn das Ergebnis missfällt. Ob beabsichtigt oder unwissend, schön ist anders.
Wie andere Werkzeuge ist auch Sprache ein zweischneidiges (mindestens!) Schwert. So kann sie für gute und bedenkliche Zwecke eingesetzt werden. Mit Worten kann friedlich Einfluss genommen werden. Worte können Türen öffnen, Berge versetzen, zu Tränen rühren, …
Beim Thema Waffengesetze ist in den USA regelmäßig von der Waffenlobby zu hören; „Waffen verletzen keine Menschen, Menschen verletzen Menschen.“ Die Argumentation ist dort schon recht wackelig. Wobei Sprache ja durchaus auch sehr viele schöne Seiten hat und der Vergleich mit Waffen schnell auseinanderdriftet. Was bleibt ist die Gefahr des Missbrauchs.
Einfluss erfordert Verantwortung. Darum geht es im Beitrag Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.
Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
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→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 23. Mai 2017
Überarbeitung: 25. Dezember 2021
Englische Version:
AN: #890
K: CNB
Ü:
Rhetorische Stilmittel, die Ihre Reden und Präsentationen würzen. In diesem Beitrag geht es um die Hyperbel: Was ist das und wozu soll eine Hyperbel gut sein?
Auch die kleinste Wirkung hat ihre Ursache.
Sitzen Sie gut? Halten Sie sich gut fest, denn dieser Beitrag wird Sie aus dem Sitz heben und zu neuen Ufern tragen. Sie finden das übertrieben? Möglicherweise, doch genauso ist das mit der Hyperbel.
Hyperbel kommt aus dem Griechischen und bedeutet Übertreibung und genau das ist sie auch. Oft sind hyperbolische Behauptungen an Schlüsselworten wie „am meisten“, „am besten“ oder „am schlimmsten“ zu erkennen. Doch nicht alle Übertreibungen sind immer so eindeutig markiert. Die Hyperbel möchte glauben machen, dass die hyperbolische Aussage wahr ist, und das macht sie bei überlegtem Einsatz zu einem effektiven und strategischen rhetorischen Stilmittel.
Wozu sollte jemand eine Hyperbel verwenden? Obwohl Sie Verallgemeinerungen in Ihrer Rede so weit wie möglich vermeiden wollen, gibt es Vorteile bei der Verwendung von Übertreibungen. Die können wie jede andere beschreibende Form der Sprache verwendet werden, um ein lebendigeres Bild für Ihr Publikum zu malen. Übertreibungen dienen auch als Mittel der Überzeugung, um Ihre Argumente dem Publikum näher zubringen.
So lassen sich Übertreibungen einsetzen: Wie bei jeder stilistischen Wahl solltest du strategisch vorgehen. Sie wollen nicht, dass Ihre Rede nur aus Übertreibungen besteht, da Ihre Zuhörer schnell meinen werden, dass Ihre Argumente keine Grundlage haben. Sie können sie dazu verwenden, um einen Bezug zu Ihrem Publikum herzustellen oder einfach, um Ihren Standpunkt mit einem lebendigeren, einnehmenden Stil zu vermitteln.
Übertreibungen in Schrift und gesprochener Sprache sind in der Lage, einer Aussage einen dramatischen oder ernsthaften Effekt zu verleihen, je nachdem, wie sie eingesetzt werden.
Um sicherzustellen, dass Ihre Übertreibung die gewünschte Wirkung entfaltet, solltest du ein paar Dinge beachten:
Da Sie nun wissen, woran Sie denken sollten, wenn Sie Übertreibungen in Ihre Botschaften einfügen, widmen Sie sich nun Beispielen, die zeigen, wie die Wirkung ist.
„Man kann nur wahr sein, indem man übertreibt. Das Problem besteht darin, auf harmonische Weise zu übertreiben“, erinnert Schriftsteller Gustave Flaubert. Übertreibungen werden in Literatur, Rhetorik und Alltagssprache verwendet.
Bei Sachthemen, wie beispielsweise Berichten oder Forschungsergebnisse, solltest du Übertreibungen nicht verwenden. Dennoch ist es perfekt für kreatives Schreiben, und Redebeiträgen, besonders wenn Sie einem Charakter Farbe oder einer Geschichte Humor verleihen wollen.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Eine Hyperbel ist eine figürliche Redewendung, die dazu dient, eine Aussage zu verstärken oder zu übertreiben. Sie wird häufig in der literarischen Sprache, in der Werbung oder im informellen Sprachgebrauch verwendet. Hyperbeln sind keine wörtlichen Aussagen und sollen nicht wörtlich genommen werden.
Hyperbeln werden häufig verwendet, um Emotionen oder Gefühle auszudrücken, um einen Punkt zu betonen oder um Humor zu erzeugen. Sie sind ein wichtiges Element der Sprache und können dazu beitragen, dass Aussagen interessanter und lebendiger werden.
Beispiele für Hyperbeln:
Hyperbeln können in Reden verwendet werden, um Emotionen oder Gefühle auszudrücken oder um einen Punkt zu betonen. Sie sollten jedoch mit Vorsicht verwendet werden, da sie leicht missverstanden werden können und nicht wörtlich genommen werden sollten.
Es ist wichtig, dass die Hyperbeln in einer Rede in den richtigen Kontext gesetzt werden und dass der Sprecher darauf achtet, dass sie nicht als wörtliche Aussagen verstanden werden. Hyperbeln können auch dazu beitragen, dass eine Rede lebendiger und interessanter wird, solange sie sorgfältig ausgewählt und eingesetzt werden.
Insgesamt kommt es darauf an, wie gut die Hyperbeln in einer Rede verwendet werden und wie gut sie in den Kontext passen. Es ist wichtig, dass sie nicht übermäßig verwendet werden und dass sie nicht als wörtliche Aussagen verstanden werden.
Wirkt Pessimismus oder Optimismus besser in einer Präsentation? Auf was setzen Sie im Zweifelsfall?
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 7. Juni 2019
AN: #37223
Ü:
K:
Schön, dass wir darüber geredet haben. 10 Teilnehmer an einer Besprechung und 11 Meinungen, was besprochen und vereinbart wurde. Über etwas geredet zu haben, garantiert nicht, dass alle Beteiligten nun den gleichen Wissensstand haben und an einem Strang ziehen.
Was für Gedanken melden sich beim heutigen Tagesmotto? Erinnert es an einen beachtenswerten Aspekt? Ist wirklich immer alles (Verzeihung für diese Metamodellverletzung!) so klar, wie wir tun oder gibt es noch etwas zu sagen? Mitunter tun wir so, als wenn etwas verstanden wurde, obwohl es da durchaus noch Lücken gibt. Der Teufel steckt oft im Detail, und ein oberflächlicher Konsens kippt, wenn es ans Eingemachte geht.
Gibt es Themen, bei denen es angebracht wäre, sie alsbald erneut auf den Tisch zu bringen?
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.
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Ausreden richten Schaden an. Richtige Entschuldigungen können hingegen Beziehungen fördern, gegenseitigen Respekt und Vertrauen stärken.
Bessere Kommunikation mit Ich-Botschaften. Sie-Du-Botschaften klagen an, provozieren Widerstand und Konflikte. So bilden Sie Ich-Botschaften.
Empathie ist die Fähigkeit sich in das Denken und die Einstellungen eines anderen Menschen hineinzuversetzen und so dessen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Lob, Kritik, Lob: Die Sandwich-Technik klingt freundlich, kann Feedback jedoch verwässern. So gibst du Rückmeldungen klar, respektvoll und hilfreich.
Beim Strohmann-Argument wird deine Position verzerrt und anschließend angegriffen. So erkennst du den Trick und führst das Gespräch zurück zur Sache.
Worauf lohnt es sich bei Reden und Präsentation hinsichtlich der Mimik zu achten? Mimik unterstützt oder schadet.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2017
Überarbeitung: 23. Januar 2020
Englische Version:
AN: #753
K: CNB
Ü:
Adam Smith behauptet; „Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.“ Ja, in der Kürze liegt die Würze, denn das Gehirn liebt kurze, prägnante Sätze und leicht zu verstehende Sprache. Doch Sprache und Sprechweise sind geprägt von Gewohnheiten. Es gilt den Angewohnheiten auf den Grund zu gehen, um sie dann zu verändern.
Was steht verständlicher Sprache im Weg? Hier sind ein paar Störfaktoren:
Es lohnt sich, eine klar verständliche Sprache zu pflegen. So machen wir es uns und anderen Menschen leichter, auf den Punkt zu kommen.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. März 2007
Überarbeitung: 14. Februar 2021
AN: #472
Was unter Schlagfertigkeit verstanden wird, weicht von Person zu Person ab. Es lohnt sich die Frage für sich selbst zu beantworten; will ich Lacher um jeden Preis oder die Situation verbessern? Mit der Antwort sind Konsequenzen verbunden.
Gute Schlagfertigkeit verbessert die Situation, anstatt sie für einen kurzen Moment und ein paar Lacher zu verschlimmern. Mal abgesehen von unappetitlichen Talkshows macht der unangemessene Einsatz häufig empfohlener Schlagfertigkeitstechniken weder beliebter, noch liefern sie einen konstruktiven Beitrag.
Schlagfertigkeit und Spontanität gehören zu den beliebtesten Fähigkeiten in der Rhetorik. Statt auf kurze Erfolge setzt konstruktive Schlagfertigkeit darauf, die Situation zu verbessern, anstatt stolz auf zerschlagenes Porzellan und ein paar Lacher zu sein. Richtig gutes Schlagfertigkeitstraining sorgt schon im Vorfeld dazu, dass Angriffe unwahrscheinlicher sind und lehrt vermeintlichen und tatsächlichen Angriffe gekonnt zu begegnen. Und schon sind wir beim Thema des Tages.
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2020
Überarbeitung: 24. Februar 2020
AN: #822
K: CNC
Ü:
Es sind so viele fertige Meinungen im Angebot. Selbst zu denken ist deswegen etwas aus der Mode gekommen. Selbst denken lohnt, dafür einstehen auch.
Soweit das Zitat von Coco Chanel (1883 bis 1971), die eigentlich Gabrielle Bonheur Chanel hieß. Die französische Modeschöpferin und Begründerin des Chanel-Modeimperiums hat durchaus Spuren hinterlassen.
Nun teile ich nicht unbedingt jeden Ausspruch der Coco Chanel. Manche ihrer Äußerungen (Weil Geld etwas Sündiges ist, muss es verschleudert werden. Heiraten Sie niemals einen Mann, der eine Börse fürs Kleingeld besitzt!) passen ohne genauere Betrachtung nur noch bedingt zum heutigen Frauenbild. Äußerungen sind halt im Kontext zu betrachten. Wenn es allerdings um das Tagesmotto geht, da picke ich mir weitgehend hemmungslos die Rosinen heraus. Außerdem entscheiden ja die Empfänger über die Bedeutung einer Botschaft.
Ich war zwar nicht dabei, als Coco Chanel diesen Ausspruch getätigt haben soll, doch die Aussage spricht mir aus der Seele.
Persönlich ziehe ich es vor nicht jeden Gedanken sofort vor jedem Menschen laut zu denken, doch mitdenken und noch besser, selber denken ist sicherlich sehr empfehlenswert. Leider ist das etwas aus der Mode gekommen. Glücklicherweise macht ja nicht jeder jeden Trend unreflektiert mit. Wir können das Denken wichtiger Gedanken nicht delegieren, auch, wenn ich ansonsten nicht alles selber machen möchte.
Ein Wort kann nur gefährlich sein, wenn man es ungeprüft glaubt.
Immanuel Kant nennt 1784 in seinem Aufsatz „Zur Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ zwei Gründe, weshalb Menschen selbstgewählt unmündig bleiben: Faulheit und Feigheit.
Es ist durchaus bequem, andere Menschen für sich denken zu lassen. Außerdem sorgen schlau wirkende Vordenker mitunter dafür, dass viel zu viele Angst davor haben, mündig zu werden. Vermutlich ist es die Angst davor, sich mit seinen Gedanken der Öffentlichkeit zu offenbaren sich ihr auszusetzen. So etwas macht verletzbar.
Bettina von Arnim meinte: „Selbstdenken ist der höchste Mut. Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln.“ Wenn wir beim Denken zu der Schlussfolgerung gekommen sind, dass etwas Aufmerksamkeit verdient, dann ist auch wichtig dafür laut und deutlich den Mund aufzumachen.
Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.
Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.
Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:
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Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her? Und brauchen wir überhaupt welche?
Wann sollten Missstände angesprochen werden? Über Mut, Speak-up, Whistleblowing, Hinweisgeberschutz, Verantwortung und den Umgang mit kritischen Hinweisen.
Braucht die Welt Heldinnen und Helden? Über Mut, Verantwortung, Zivilcourage, Werte und die Frage, wie wir im eigenen Einflussbereich einen Unterschied machen können.
Was macht echte Helden aus? Über Mut, Haltung, Menschlichkeit und Verantwortung – und weshalb Heldentum oft in alltäglichen Entscheidungen beginnt.
Menschen, die Farbbeutel, Steine und Torten werfen, haben wohl den Eindruck das sie ohne Gewalt nicht wahrgenommen werden. Es geht auch mit Respekt, indem die Stimme eingesetzt wird. So geht es!
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. September 2018
Überarbeitung: 25. Oktober 2019
Englische Version:
AN: #654
K: CNB
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