Mut haben, den Mund aufzumachen, wo andere schweigen

Mut haben, den Mund aufzumachen, wo andere schweigen

Haben wir den Mut, den Mund aufzumachen? Wenn wir eine Botschaft haben, dann ...
Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit.
Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit.

Video

Mutig für Überzeugungen einstehen – Wie du deine Meinung selbstbewusst vertrittst

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Wer sind die mutigen Menschen, die den Mund aufmachen?

 

„Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit“, behauptete der siebte Präsident der USA Andrew Jackson —zugegeben durchaus ein nicht ganz so unumstrittenerer Zitatlieferant. Die Geschichtsbücher berichten nicht nur Positives über den Indianerhasser Jackson. Für das Tagesmotto bietet das Zitat sich dennoch an; kann ein einziger Mensch mit Mut Einfluss nehmen?

 

 

 

Man müsste da mal was machen

 

Etwas ist nicht so, wie es aus Ihrer Sicht  sein sollte? Es wäre schön, wenn sich jemand dem Thema annimmt und ein Problem löst, eine Besserung herbeiführt? Weshalb macht den niemand etwas? Asche zu Asche, Staub zu Staub. Schließlich unternimmt niemand etwas.

 

 

 

Was, wenn Sie es sind?

 

Was, wenn Sie es sind? Wie steht es mit Ihrem Mut, den Mund aufzumachen, wenn die Mehrheit zögert? Haben Sie eine Botschaft und sind bereit, sie respektvoll zu vertreten? Wenn es Ihnen wirklich ein Anliegen ist, dann überlassen Sie es nicht irgendjemanden und dem  Zufall. Möglicherweise denken die anderen Menschen genauso und es geschieht nichts, weil jeder darauf zählt, es werde schon jemand angehen Tun Sie es selbst!

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen dir zu diesem Tagesmotto?

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2015
Überarbeitung: 29. März 2020
Englische Version:
AN: #9925
K: CNB
Ü:

Phantasie und Vernunft, Gefühl und Überzeugungskraft für die Zukunft

Phantasie und Vernunft, Gefühl und Überzeugungskraft für die Zukunft

Tagesmotto
Zukunftsausblick

Phantasie schmückt die Vernunft, und das Gefühl gibt ihr die Überzeugungskraft.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

P.S.

 

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Artikel zu Visionen

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So eine Milchmädchenrechnung muss nichts mit Lebensmitteln zu tun haben. Sie ist auch in Unternehmen, in der Politik und im Privatleben zu finden. Schön sind die Folgen selten. Wenn wir die Welt verändern wollen, ist es Zeit in Zusammenhängen zu denken und zu handeln. Das mag manch einem Menschen zu unbequem sein, doch was sind die Alternativen?

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Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe; „Denn es muss sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, dass ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, verschoben, verrückt und, wo nicht getilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.“ Das Verlässlichste ist der Wandel. Doch, selbst wer sich für den Wandel einsetzen will, hat es als Mensch nicht immer leicht. Wer sich für etwas einsetzt, braucht Glaubwürdigkeit, wenn andere folgen sollen. Da gilt es vorauszugehen, auch wenn es unbequem ist. Walk your Talk!

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Wer Macht für etwas einsetzen will, braucht auf die eine oder andere Weise die Autorisierung derjenigen, deren Interessen vertreten werden sollen. Was ist dazu erforderlich und wer ist überhaupt in der Lage verantwortungsvoll mit Macht umzugehen? Euripides forderte: Du hast die Macht, so üb auch Tugend! Ein Sprichwort sagt: Gib jemandem Macht und du erkennst seinen Charakter. Sind wir so schlimm?

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Phantasie schmückt die Vernunft, und das Gefühl gibt ihr die Überzeugungskraft.

​Einige Menschen haben so viele Ahnungen und Meinungen gesammelt, dass für das Lernen kein Raum mehr bleibt.

Die Bereitschaft zu lernen, statt starr an Ahnungen und Meinungen festzuhalten

Tagesmotto*
Lernbereitschaft
 Einige Menschen haben so viele Ahnungen und Meinungen gesammelt, dass für das Lernen kein Raum mehr bleibt.

Lernbereitschaft

 

Wer alles schon weiß, will und wird nichts mehr lernen. Was genau ist ein gesunder Zweifel und wie können wir ihn fördern?

Die Bereitschaft zu lernen

 

​Einige Menschen haben so viele Ahnungen und Meinungen gesammelt, dass für das Lernen kein Raum mehr bleibt. Und bevor jetzt jemand den Eindruck hat, ich würde vom Glashaus aus mit Steinen um mich werfen; niemand ist davon wirklich frei. Es ist allerdings auch nicht immer so einfach zu wissen, was bezweifelt werden sollte.

Ich halte es für wichtig, mit gesundem Zweifel von Zeit zu Zeit selbst Heilige Kühe infrage zu stellen. Wobei das mit dem gesunden Zweifel nicht eindeutig definieren ist, was ist gesund und was schadet?

Zu viele Zweifel und vor allem Selbstzweifel führen leicht in eine Sackgasse. Das bindet zu viel Energie und es lähmt. Andersherum; gerade Persönlichkeiten, die in sich ruhen, sind eher in der Lage konstruktiv Dinge in Zweifel zu ziehen. „Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden“, meinte Sokrates. Ja, dann gibt es keine persönliche Entwicklung mehr.

Und so bleibt mir als Frage; was genau ist gesunder Zweifel und wie kann ich ihn fördern?

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.​

 

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Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

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Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität als Perspektivenvielfalt: Wie Unterschiede unser Denken erweitern, blinde Flecken sichtbar machen und zu fundierteren Entscheidungen beitragen können.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. Mai 2020
Überarbeitung: 12. Mai 2020
AN: #124
K: CNC
Ü:

Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab, und eine Richtung, die wir früh genommen, kann wohl einige Zeit abgelenkt, aber nie ganz unterbrochen werden. –Johann Wolfgang von Goethe

Schlechte Gewohnheiten konsequent ablegen

Tagesmotto*
Schlechte Gewohnheiten
Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab, und eine Richtung, die wir früh genommen, kann wohl einige Zeit abgelenkt, aber nie ganz unterbrochen werden.  Johann Wolfgang von Goethe

Wissen, was zu lassen ist

 

Gute Vorsätze und Ziele können sehr bereichernd sein. Sie liefern die Orientierung, wo es Handlungsbedarf gibt und wie wir ans Werk gehen wollen. Doch geht es mitunter nicht nur darum, was wir tun, das massiven Einfluss auf den persönlichen Erfolg hat. Erfahren Sie, weshalb schlechte Gewohnheiten besondere Aufmerksamkeit erfordern, weshalb eine Not-to-do-Liste hilfreich ist.

Video

Videobeitrag im Schnitt!

Schlechte Gewohnheiten loswerden

 

To-do-Listen, im Sinne von Aufgabenlisten, führen viele Menschen. Sich Zielen zu widmen, ist hilfreich. So gehen wir systematischer ans Werk, wissen, was zu tun ist. Doch geht es nicht nur darum, was wir tun, das massiven Einfluss auf den persönlichen Erfolg hat, sondern auch, was wir besser nicht mehr tun.

Ja, der Erfolg bei den Vorhaben, die uns am Herzen liegen und auch persönliche Entwicklung profitieren davon, was wir wie tun. Doch ebenso wichtig ist, was wir unterlassen. In besonderer Weise gilt es deswegen zuerst schlechte Gewohnheiten abzulegen.

Um das zu tun, sind schlechte, weil destruktive, Gewohnheiten, als solche zu aufzudecken. Machen Sie eine Bestandsaufnahme. In einer Nichtmehrtunliste lassen sich Gewohnheiten sammeln, um sie im Auge zu behalten und konstruktive Alternativen zu finden. Es geht also nicht darum, ärgerlich ewig auf die Liste zu schauen, sondern solange und so oft, wie es erforderlich ist, konsequent daran zu arbeiten zu gestalten.

Oft lässt sich schon durch das Ablegen einer schlechten Gewohnheit mehr erreichen als durch eine ganze Reihe neuer guter Gewohnheiten. Wobei es tatsächlich die beste Methode ist, alte Gewohnheiten durch neue zu ersetzen. Nur gilt es mitunter zuerst konsequenter schlechte Gewohnheiten in den Ruhestand zu schicken. Sie sabotieren sonst im Hintergrund. Auf der Homepage finden Sie einige Tipps, mit denen Sie alte Gewohnheiten ablegen, neue ins Leben rufen und verankern können.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

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P.S.​

 

Sich Zielen zu widmen ist hilfreich. Doch häufig ist viel wesentlicher, was wir nicht tun. Entscheidungen und konsequentes Unterlassen haben massiven Einfluss auf den persönlichen Erfolg.

Welche Gewohnheiten stehen Ihnen im Weg, bremsen Sie oder schaden Ihnen sogar? Was werden Sie tun? Wie befreien Sie sich von überkommenen Gewohnheiten, die Sie loswerden wollen?

Vorsicht, Kommentare!

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. März 2020
Überarbeitung: 16. Januar 2021
AN: #721
K: CNC
Ü:

Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben. –


Otto Bismarck

Leisten Sie sich eine eigene Meinung

Tagesmotto*
Eigene Meinung
Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben. Otto Bismarck

Überblick

 

 

 

 

Gedanken zum Tagesmotto*

 

Otto von Bismarck mit einer Aussage zur eigenen Meinung zu zitieren, ist schon für sich etwas eigenwillig. Doch jenseits der historischen Gegebenheiten handelt es sich bei der Aufforderung, sich eine eigene Meinung zu bilden, um ein willkommenes Tagesmotto. In einer Zeit, in der eine eigene Meinung nicht überall willkommen ist oder etwas, das als solches bezeichnet wird, es nicht verdient hat. Filterblase, Echokammereffekt und derlei Phänomene machen das Thema sehr aktuell.

 

*Anmerkungen

 

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P.S.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2007
Überarbeitung: 14. November 2020
AN: #381
K:
Ü:

Wer loslässt hat die Hände frei.

Ballast ablegen

Tagesmotto*
Loslassen

*Ja, da hat jemand ein „n“ zu früh losgelassen!

Wer loslässt hat die Hände frei. Karsten Noack

Ballast ablegen

 

Es sammelt sich eine Menge Ballast im Leben an. Der macht es schwerer, voranzukommen und das Hier-und-Jetzt zu genießen. Zeit Altlasten abzulegen!

Gedanken zum Tagesmotto*

 

Anstatt sich von den Auswirkungen früherer Erlebnisse einschränken zu lassen, lohnt es sich, die Lernerfahrungen zu behalten, während Einschränkungen und blaue Flecken abgelegt werden.

So mancher Ballast sammelt sich im Laufe der Zeit an. Was möglicherweise einmal hilfreich war, belastet später nur noch und macht es schwerer frei und beschwingt voranzukommen. Nicht immer sind wir uns der Altlasten bewusst und wenn doch, halten wir oft viel zu lange daran fest.

An manchem halten wir fest, weil wir es nicht aufgeben wollen, obwohl es so nicht funktioniert. Das kann schmerzhaft sein und eine Lücke hinterlassen. Dass es Platz für neue Energie und Erleichterung mit sich bringt, tröstet anfangs nicht ausreichend.

Manchmal sorgen die Umstände dafür, dass wir handeln. Trennung, Krankheit, Unfall oder einfach das Älterwerden können zu einer Veränderung auffordern. Doch auch ohne dramatische Umstände kann es angenehm sein, sich von Altlasten zu befreien.

Video

https://youtu.be/Tyd8Gw_bz34

 

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Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
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  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
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Wie lösen Sie sich von Ballast?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. März 2015
Überarbeitung: 13. November 2020
AN: #234
Ü:
K:

Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.

Dem normalen Wahnsinn entkommen: Innehalten!

Tagesmotto*: Zeit zum Innehalten nehmen
Himmel über Berlin
Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt. Albert Schweitzer

Innehalten und besinnen

 

Wie wäre es wenigstens für einen Moment innezuhalten und sich dem Sinn zu widmen?

Keine Zeit, dem alltäglichem Wahnsinn zu entkommen?

 

„Ohne Fleiß kein Preis!“ lernen die meisten schon in der Kindheit. Die Leistungsorientierten nehmen das mitunter zu ernst und verfallen in Aktionismus. Doch selbst für gemäßigte Fleißarbeiter genügt oft die sich selbst zugestandene Zeit nicht, um häufig genug wieder zu sich zu kommen.

Wir Menschen brauchen es jedoch, das Innehalten. Die Gelegenheit, um durchzuatmen und anschließend auch darüber nachzudenken, ob der eingeschlagene Weg und die Art und Weise, wie er beschritten wird, noch die erste Wahl ist. Zum Innehalten gehören unter anderem diese Phasen:

  1. Zur Ruhe und somit zu sich kommen
  2. Wahrnehmen
  3. Beschreiben
  4. Entscheiden
  5. Handeln

 

Arbeit, Familie, Werbung, Smartphone, Arbeit, Internet etc. wollen unsere Aufmerksamkeit. Mangelnde Lebensfreude ruiniert alles und seine Ressourcen für etwas einzusetzen, das nicht mehr aktuell ist, führt zur Enttäuschung. Letztere findet leider meist viel zu spät statt, weil wir uns keine Zeit gaben, die Täuschung aufzudecken.

Es erfordert Aufmerksamkeit, auch an sich zu denken. Diese Momente dürfen wir uns schenken! Wir sollten bewusst entscheiden und dann weniger zögern und mehr wagen, öfter innehalten und zu uns kommen, anstatt nur hastig und ohne Rundumblick Gas zu geben,  heute leben, anstatt zu verschieben, den Träumen eine Chance geben und sie leben.

Video

https://youtu.be/HiDhlsL_x9I

 

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Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

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  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Wie wäre es wenigstens für einen Moment innezuhalten, um zu sich zu kommen? Was geschieht dann?​

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

Der nächste Schritt

 

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Artikel

Schlechte Nachrichten überbringen | Führungskräfte

Schlechte Nachrichten als Führungskraft überbringen: 7 Strategien, klare Formulierungen und praktische Beispiele für schwierige Gespräche.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. September 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #338
K: CNB
Ü:

Sinn für Kleinigkeiten: Warum Details zählen – und wann nicht

Sinn für Kleinigkeiten: Warum Details zählen – und wann sie vom Wesentlichen ablenken

Sinn für Kleinigkeiten: Warum Details zählen – und wann nicht

Sinn für Kleinigkeiten: Warum Details zählen – und wann sie vom Wesentlichen ablenken

 

Manchmal verändert eine Kleinigkeit erstaunlich viel.

Ein Satz.

Ein Blick.

Eine Nachfrage im richtigen Moment.

Ein Detail, das alle anderen übersehen haben.

Große Wirkung beginnt erstaunlich oft klein.

Doch daraus folgt weniger:

Jede Kleinigkeit verdient gleich viel Aufmerksamkeit.

Die entscheidende Fähigkeit besteht darin, zu erkennen:

Welches Detail ist tatsächlich relevant?

 

 

 

Warum Kleinigkeiten wichtig sein können

 

Viele bedeutende Dinge bestehen aus kleinen Handlungen.

Zum Beispiel:

  • jemandem aufmerksam zuhören
  • eine Zusage einhalten
  • eine kleine Unstimmigkeit bemerken
  • eine Frage stellen, bevor du urteilst
  • einen Fehler früh korrigieren

Jede einzelne Handlung wirkt vielleicht unspektakulär.

Über Zeit können genau solche Dinge Beziehungen, Vertrauen und Ergebnisse prägen.

 

 

 

Das Kleine ist weniger automatisch unwichtig

 

Wir verwechseln Größe leicht mit Bedeutung.

Doch:

Ein kleines Ereignis kann große Folgen haben.

Und ein großes Ereignis kann überraschend wenig verändern.

Entscheidend ist der Zusammenhang.

 

 

 

Ein kleines Detail kann ein Signal sein

 

Zum Beispiel:

Ein Termin wird einmal verschoben.

Das sagt wenig.

Termine werden ständig verschoben.

Dann verändert sich die Bedeutung.

Das einzelne Detail wird Teil eines Musters.

 

 

 

Aufmerksamkeit für Details bedeutet weniger Erbsenzählerei

 

Das ist eine wichtige Unterscheidung.

Detailbewusstsein bedeutet:

„Ich erkenne relevante Unterschiede.“

Erbsenzählerei bedeutet eher:

„Ich behandle kleine Unterschiede unabhängig von ihrer Bedeutung als wichtig.“

Das eine erhöht Qualität.

Das andere kann Energie verbrauchen.

 

 

 

Die Kunst besteht in der Gewichtung

 

Eine hilfreiche Frage lautet:

„Was verändert dieses Detail?“

Zum Beispiel:

Verändert es:

  • die Entscheidung?
  • das Risiko?
  • die Beziehung?
  • die Glaubwürdigkeit?
  • das Ergebnis?

Wenn weniger, darf es vielleicht klein bleiben.

 

 

 

Kleinigkeiten und Beziehungen

 

Beziehungen werden weniger nur durch große Liebeserklärungen oder spektakuläre Gesten geprägt.

Häufig zählen:

  • Zuverlässigkeit
  • Aufmerksamkeit
  • kleine Zeichen von Interesse
  • Respekt im Alltag

Gerade weil diese Dinge unspektakulär sind, zeigen sie sich häufig immer wieder.

 

 

 

Vertrauen entsteht in Wiederholungen

 

Ein einzelnes freundliches Verhalten beweist wenig.

Doch wenn jemand:

  • immer wieder zuhört
  • Zusagen einhält
  • Grenzen respektiert
  • Verantwortung übernimmt

entsteht ein Muster.

Vertrauen wächst weniger aus einer großen Geste als aus vielen kleinen Erfahrungen.

 

 

 

Und Vertrauen kann ähnlich beschädigt werden

 

Vielleicht weniger durch einen großen Verrat.

Sondern durch:

  • ständige kleine Ausreden
  • wiederholtes Zuspätkommen
  • kleine Abwertungen
  • unzählige gebrochene Mini-Zusagen

Jede einzelne Situation scheint vielleicht harmlos.

Das Muster ist weniger harmlos.

 

 

 

Kleine Gesten

 

Eine kleine Geste kann viel bedeuten.

Zum Beispiel:

„Ich habe daran gedacht.“

„Ich habe gesehen, dass dich das beschäftigt.“

„Ich erinnere mich daran, was dir wichtig ist.“

Solche Signale kosten häufig wenig.

Ihre Bedeutung kann groß sein.

 

 

 

Aufmerksamkeit ist weniger dasselbe wie Aufwand

 

Ein teures Geschenk kann unpersönlich sein.

Eine kleine, passende Geste kann sehr persönlich sein.

Der Unterschied liegt weniger im Preis.

Er liegt in der Aufmerksamkeit.

 

 

 

Charakter zeigt sich im Alltag

 

Auf der bisherigen Seite steht ein Gedanke, den ich weiterhin interessant finde:

Charakter zeigt sich häufig in kleinen Situationen.

Nicht nur dort, wo ein Mensch weiß:

„Jetzt werde ich beurteilt.“

Sondern auch dort, wo wenig Aufmerksamkeit auf ihm liegt.

 

 

 

Zum Beispiel:

 

  • Wie gehst du mit Menschen um, von denen du nichts brauchst?
  • Wie verhältst du dich bei kleinen Nachteilen?
  • Wie reagierst du, wenn niemand hinsieht?
  • Wie behandelst du Menschen mit weniger Status?

Solche Situationen können mehr über Gewohnheiten zeigen als große Selbstdarstellungen.

 

 

 

Ein einzelner Moment definiert weniger den Charakter

 

Auch hier zählt das Muster.

Jeder Mensch:

  • ist einmal ungeduldig
  • übersieht etwas
  • reagiert ungeschickt

Aus einem Vorfall entsteht weniger ein zuverlässiges Charakterurteil.

Interessanter ist:

Was wiederholt sich?

 

 

 

Sinn für Details und Menschenkenntnis

 

Wer aufmerksam beobachtet, erkennt häufig mehr.

Doch Detailwahrnehmung hat eine Falle:

Ein Detail kann überinterpretiert werden.

Zum Beispiel:

„Er hat mich heute weniger angesehen. Also stimmt etwas nicht.“

Vielleicht.

Vielleicht war er müde.

Vielleicht war er mit etwas anderem beschäftigt.

 

 

 

Beobachtung und Interpretation unterscheiden

 

Das hilft.

Beobachtung:

„Heute gab es wenig Blickkontakt.“

Interpretation:

„Die Person lehnt mich ab.“

Zwischen beidem liegt ein großer Unterschied.

→ Menschenkenntnis trainieren: genauer beobachten, weniger vorschnell urteilen

 

 

 

Kleinigkeiten und Entscheidungen

 

Auch bei Entscheidungen kann ein kleines Detail entscheidend sein.

Zum Beispiel:

  • eine Vertragsklausel
  • eine Annahme in einer Kalkulation
  • eine Formulierung in einer Vereinbarung
  • eine fehlende Information

Deshalb braucht gute Entscheidungsfindung ausreichend Detailgenauigkeit.

Und gleichzeitig Überblick.

 

 

 

Die entscheidende Fähigkeit: hinein- und herauszoomen

 

Du brauchst beides:

den Blick auf das Detail

und:

den Blick auf das Ganze.

Wer nur das große Bild sieht, übersieht Risiken.

Wer nur Details sieht, verliert Richtung.

 

 

 

Eine gute Frage für Entscheidungen

 

„Welches Detail könnte meine Entscheidung tatsächlich verändern?“

Damit lässt sich Aufmerksamkeit besser steuern.

 

 

 

Details und Qualität

 

In vielen Bereichen entscheidet Sorgfalt über Qualität.

Zum Beispiel bei:

  • Verträgen
  • Präsentationen
  • Analysen
  • technischen Arbeiten
  • Kommunikation

Ein Zahlendreher kann erheblich sein.

Eine unpräzise Formulierung kann eine andere Bedeutung erzeugen.

Ein fehlender Schritt kann ein ganzes Ergebnis verändern.

 

 

 

Sorgfalt ist eine Stärke

 

Wer Details erkennt, kann:

  • Fehler vermeiden
  • Qualität erhöhen
  • Risiken früher sehen
  • präziser kommunizieren

Diese Fähigkeit ist wertvoll.

 

 

 

Wann kippt Sorgfalt in Perfektionismus?

 

Ein hoher Qualitätsanspruch ist weniger automatisch Perfektionismus.

Problematischer wird es, wenn:

  • Fehler kaum tolerierbar erscheinen
  • Selbstwert stark vom Ergebnis abhängt
  • immer neue Verbesserungen nötig erscheinen
  • Abschluss schwerfällt
  • der Aufwand deutlich größer wird als der Nutzen

 

 

 

Perfektionismus ist weniger Liebe zum Detail

 

Das wird häufig verwechselt.

Ein Mensch kann sehr detailorientiert arbeiten und trotzdem pragmatisch entscheiden:

„Das ist gut genug.“

Problematischer Perfektionismus macht genau diesen Satz schwierig.

 

 

 

„Gut genug“ ist keine Nachlässigkeit

 

Es bedeutet:

Die Qualität erfüllt den Zweck.

In manchen Situationen reicht das.

In anderen braucht es höchste Präzision.

Die Kunst besteht darin, den Unterschied zu erkennen.

 

 

 

Wo höchste Genauigkeit sinnvoll ist

 

Zum Beispiel bei:

  • Sicherheit
  • Gesundheit
  • rechtlichen Verpflichtungen
  • großen finanziellen Risiken

Dort kann ein kleines Detail erhebliche Folgen haben.

 

 

 

Wo Perfektion wenig zusätzlichen Nutzen bringt

 

Zum Beispiel bei einer internen Notiz, die nur:

  • verständlich
  • korrekt
  • rechtzeitig

sein muss.

Dort können weitere zwei Stunden Feinschliff wenig verbessern.

 

 

 

Eine hilfreiche Frage

 

„Was kostet mich die nächste Verbesserung – und was bringt sie?“

Damit wird aus Perfektionismus wieder eine Entscheidung.

 

 

 

Aufmerksamkeit ist begrenzt

 

Das ist ein zentraler Punkt.

Du kannst weniger jedem Detail dieselbe Aufmerksamkeit geben.

Jede Minute, die du hier investierst, fehlt an anderer Stelle.

Deshalb ist Aufmerksamkeit auch eine Frage von Prioritäten.

 

 

 

Details können vom Wesentlichen ablenken

 

Vielleicht kennst du das:

Eine Präsentation wird immer weiter gestaltet.

Schriften werden verschoben.

Grafiken optimiert.

Und die Kernbotschaft bleibt unklar.

Dann dient das Detail weniger dem Ergebnis.

 

 

 

Die wichtigste Frage lautet:

 

„Dient dieses Detail dem Ziel?“

Wenn ja:

kümmere dich darum.

Wenn weniger:

lass es möglicherweise los.

 

 

 

Kleinigkeiten als Ausweichbewegung

 

Manchmal beschäftigen wir uns mit Details, weil die größere Frage unangenehm ist.

Zum Beispiel:

Du optimierst seit Stunden deine Präsentation.

Die eigentliche Frage lautet jedoch:

„Was möchte ich mit dieser Präsentation erreichen?“

Oder:

Du analysierst jede Formulierung in einem Gespräch.

Die größere Frage lautet:

„Will ich diese Beziehung überhaupt noch?“

 

 

 

Beschäftigung mit Details kann Klarheit vermeiden

 

Das ist weniger immer so.

Doch es lohnt sich zu prüfen.

Arbeite ich gerade am Detail – oder vermeide ich eine größere Entscheidung?

 

 

 

Kleine Unterschiede können große Wirkung haben

 

Dieser Gedanke passt sehr gut zu meiner Arbeit.

Menschen brauchen häufig weniger eine vollständige Neuerfindung.

Manchmal reicht:

  • eine präzisere Frage
  • eine andere Perspektive
  • eine klarere Formulierung
  • eine kleine Veränderung im Verhalten

und die Situation entwickelt sich anders.

 

 

 

Bei Kommunikation zählt oft ein einziges Detail

 

Zum Beispiel der Unterschied zwischen:

„Warum hast du das gemacht?“

und:

„Was hat dich zu dieser Entscheidung gebracht?“

Beide Fragen suchen Informationen.

Die Wirkung kann sehr unterschiedlich sein.

 

 

 

Kleine sprachliche Unterschiede

 

Auch in Führung und Verhandlungen wirken Details.

Zum Beispiel:

„Das müssen Sie tun.“

gegenüber:

„Das ist meine Erwartung.“

Oder:

„Das geht nicht.“

gegenüber:

„Unter diesen Bedingungen halte ich es nicht für tragfähig.“

Präzision verändert Wirkung.

 

 

 

Kleinigkeiten in Führung

 

Führung wird weniger nur durch große Strategieentscheidungen erlebt.

Menschen beobachten auch:

  • Wie reagiert die Führungskraft auf schlechte Nachrichten?
  • Hört sie zu?
  • Erinnert sie sich an Zusagen?
  • Würdigt sie Beiträge?
  • Wie behandelt sie Menschen unter Druck?

Solche kleinen Situationen prägen Führungskultur.

 

 

 

Große Werte zeigen sich in kleinen Handlungen

 

Ein Unternehmen kann:

Respekt

als Wert formulieren.

Relevant wird:

Wie laufen Meetings tatsächlich ab?

Wer darf ausreden?

Wie wird mit Fehlern umgegangen?

Wie wird Kritik behandelt?

Werte werden im Alltag sichtbar.

 

 

 

Executive Presence steckt ebenfalls in Details

 

Präsenz entsteht weniger ausschließlich durch große Gesten.

Oft zählen:

  • Tempo
  • Pausen
  • Blickkontakt
  • Klarheit
  • die Reaktion auf eine kritische Frage

Kleine Veränderungen können eine große Wirkung erzeugen.

 

 

 

Doch Details dürfen weniger zur Inszenierung werden

 

Wer jede Bewegung kontrolliert, wirkt schnell weniger präsent.

Präsenz entsteht eher, wenn:

  • Inhalt
  • Rolle
  • Haltung
  • Ausdruck

zusammenpassen.

 

 

 

Fotografie und der Sinn für Details

 

Fotografie hat mich über viele Jahre etwas Wichtiges gelehrt:

Der Ausschnitt verändert, was wir sehen.

Ein Schritt nach links.

Eine andere Perspektive.

Ein kleines Detail im Hintergrund.

Und das gesamte Bild wirkt anders.

 

 

 

Das gilt auch außerhalb der Fotografie

 

Wir sehen immer nur einen Ausschnitt.

Deshalb lohnt sich gelegentlich:

näher herangehen.

Und ebenso:

einen Schritt zurücktreten.

Detail und Überblick ergänzen sich.

 

 

 

Wann solltest du genauer hinschauen?

 

Zum Beispiel wenn:

  • etwas nicht zusammenpasst
  • ein Muster beginnt, sich zu wiederholen
  • eine Entscheidung große Folgen hat
  • eine kleine Abweichung ungewöhnlich wirkt

 

 

 

Wann solltest du weniger genau hinschauen?

 

Zum Beispiel wenn:

  • du dich in irrelevanten Feinheiten verlierst
  • das Ergebnis längst ausreichend gut ist
  • weitere Analyse keine neue Information liefert
  • du eine Entscheidung dadurch immer weiter verschiebst

 

 

 

Eine einfache Orientierung

 

Frag bei einem Detail:

  1. Ist es relevant?
  2. Welche Folgen hat es?
  3. Ist es Teil eines Musters?
  4. Kann ich etwas daraus ableiten?
  5. Verdient es wirklich weitere Aufmerksamkeit?

 

 

 

Wenn dein Blick zu stark auf Fehler gerichtet ist

 

Dann kann es sinnvoll sein zu prüfen:

Was nehme ich weniger wahr, weil meine Aufmerksamkeit vor allem nach Unstimmigkeiten sucht?

Forschung zu Perfektionismus zeigt, dass problematischer Perfektionismus unter anderem mit einer starken Orientierung an Fehlern und anspruchsvollen Standards verbunden sein kann.

Das ist etwas anderes als gesunde Sorgfalt.

 

 

 

Exzellenz oder Perfektion?

 

Exzellenz fragt:

„Was braucht ein sehr gutes Ergebnis?“

Perfektionismus kann fragen:

„Wie verhindere ich jeden möglichen Fehler?“

Das sind unterschiedliche Ziele.

 

 

 

Ein guter Qualitätsanspruch braucht einen Endpunkt

 

Sonst gibt es immer noch:

  • eine bessere Formulierung
  • eine weitere Prüfung
  • eine zusätzliche Verbesserung

Irgendwann braucht gute Arbeit eine Entscheidung:

„Das erfüllt seinen Zweck. Jetzt geht es weiter.“

 

 

 

Wenn das beruflich dein Thema ist

 

Vielleicht geht es darum:

  • Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden
  • unter Druck Prioritäten zu setzen
  • Details zu erkennen, ohne sich darin zu verlieren
  • Kommunikation präziser zu gestalten
  • eine wichtige Entscheidung aus mehreren Perspektiven zu prüfen

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Prioritäten, Kommunikation, Selbstführung oder berufliche Entwicklung geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn eine konkrete Situation hohe berufliche, wirtschaftliche, strategische oder öffentliche Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business Coaching in Berlin und online

 

 

 

Zehn Fragen für deinen Sinn für Kleinigkeiten

 

  1. Welche kleinen Dinge haben in meinem Leben tatsächlich große Wirkung?
  2. Welche Details übersehe ich häufig?
  3. Wo beschäftige ich mich mit Kleinigkeiten, die wenig verändern?
  4. Welche kleinen Verhaltensweisen prägen meine Beziehungen?
  5. Welche kleinen Signale wiederholen sich zu einem Muster?
  6. Wo brauche ich mehr Sorgfalt?
  7. Wo darf „gut genug“ genügen?
  8. Welche Kleinigkeit könnte heute einen großen Unterschied machen?
  9. Wo verliere ich durch Details den Blick auf das Ganze?
  10. Was ist gerade wirklich wesentlich?

 

 

 

Fazit: Details zählen, wenn sie Bedeutung haben

 

Kleinigkeiten können viel bewirken.

Ein Wort.

Eine Geste.

Eine Entscheidung.

Ein übersehenes Detail.

Doch Weisheit besteht weniger darin, jedem Detail maximale Aufmerksamkeit zu schenken.

Sie besteht darin, unterscheiden zu können:

Was ist klein und trotzdem wichtig?

Und:

Was ist klein und darf auch klein bleiben?

Genau dort treffen Sorgfalt und Priorität aufeinander.

Der Sinn für Kleinigkeiten wird besonders wertvoll, wenn er mit einem Sinn für das Wesentliche verbunden ist.

Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.  Jean-Jacques Rousseau

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität als Perspektivenvielfalt: Wie Unterschiede unser Denken erweitern, blinde Flecken sichtbar machen und zu fundierteren Entscheidungen beitragen können.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. März 2018
Überarbeitung: 11. November 2026

Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen. –Blaise Pascal

Wer trifft die besseren Entscheidungen, Kopf oder der Bauch?

Tagesmotto*
Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen. –Blaise Pascal

Kopf- oder Bauchentscheidungen?

 

Entscheiden Sie stets mit dem Kopf oder berücksichtigen Sie auch das Bauchgefühl? Wie wäre es heute mal damit, ganz besonders aufmerksam für das Bauchgefühl zu sein?

Überblick

 

 

 

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual?

 

Wenn wir nicht tatsächlich von einer herausragenden Option überzeugt sind, stimmt der Spruch „Wer die Wahl hat, hat die Qual.“ gefühlt schon irgendwie. Im Grunde ist Wahlfreiheit ja schon erstrebenswert, es hat nur mitunter so viele Konsequenzen. Es kann Angst machen, wenn vieles von Entscheidungen abhängt.

Als autonome Wesen dürfen wir selbst entscheiden. Wir sind dann auch für unsere Entscheidungen Verantwortung und können niemanden die Schuld in die Schuhe schieben, wenn wir uns geirrt haben. Nicht jede Entscheidung entpuppt sich schließlich später als Glücksgriff. Auch das gehört zu einem selbstbestimmten Leben dazu. Unsere Entscheidungen prägen uns.

 

 

 

Wer trifft die besseren Entscheidungen, Kopf oder der Bauch?

 

Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen. Nur wie? Wer entscheidet besser, Kopf oder Bauch? Es sprechen einige gute Gründe dafür, sich auch dem Bauchgefühl als Hinweisgeber vorhandener Erfahrungen zu widmen. Schließlich sammelt sich da im Laufe der Zeit ja eine ganze Menge an Erfahrungen an.

 

 

 

Kopfentscheidungen

 

Logik bleibt Logik, also sollten Entscheidungen mit dem bewussten Verstand getroffen werden. Davon sind zumindest viele Menschen überzeugt, wenn sie gefragt werden, worauf ihre Entscheidungen beruhen.

Kopflos sollten wichtige Entscheidungen nicht getroffen werden. Wenn wir jedoch ignorieren, was uns unser Herz dazu zu sagen hat, dann riskieren wir eine reine Kopfentscheidung zu treffen. Die wird uns oft auf Dauer nicht glücklich machen und nach den Erkenntnissen der Neurowissenschaft vermutlich auch nicht die beste Wahl sein. Es sprechen einige Anzeichen dafür, dass das Bauchgefühl einiges zu bieten hat. Untersuchungen zeigen, dass spontane und intuitive Entscheidungen oft bessere Ergebnisse zeitigen als solche nach gründlicher intellektueller Abwägung aller erkennbaren Gesichtspunkte.

 

 

 

Bauchentscheidungen: Das fühlt sich gut an

 

Manches lässt sich kaum mit Worten beschreiben und entzieht sich der Logik. Spätestens dann ist der Bauch gefordert. Bauchentscheidungen sind in der Regel spontan und beruhen auf emotionalen Impulsen.

Welche Qualität haben diese Bauchentscheidungen oder genauer Gefühlsentscheidungen? Das wird vor allem davon geprägt, mit welchen Werten und Prioritäten wir uns durch die Welt bewegen. Unbewusst liefern diese dann durch die gebildeten Filter den Focus auf Optionen. Wir beachten eher, was das Unbewusste für relevant hält. Und, weil wir unbewusst weit mehr Informationen als bewusst verarbeiten können, erleichtert das unser Leben.

Daraus ist allerdings nicht abzuleiten, dass wir unter dem Eindruck von Gefühlen auch zwangsläufig die beste Entscheidung treffen, im Gegenteil: Wenn wir vor etwas Angst haben, entscheiden wir vermutlich anders, als wenn es diese Angst nicht gäbe. Manchmal mischen sich halt auch blaue Flecken ein und es gilt zuerst Ordnung zu schaffen. Erst dann ist den Gefühlsentscheidungen zu trauen.

 

 

 

Gefühlen auf den Grund gehen

 

Blaue Flecken und Missverständnisse in der persönlichen Lebensgeschichte können zu interessanten Einsichten führen. Die Therapiemethode Focusing basiert beispielsweise darauf, dass dem mit einem Thema verknüpftem Gefühl ein passender Name gegeben wird und so eine Klärung gefördert wird.

Bei Hypnobalancing werden Gefühle ebenfalls als Ausgangspunkt für die Auflösung einschränkender Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster genutzt.

Um Immanuel Kant zu zitieren; „Sie begriffen, dass die Vernunft nur das einsieht, was sie selbst nach ihrem Entwurfe hervorbringt.“ Gefühle zu ignorieren, ist jedenfalls nicht sehr clever.

 

 

 

Fazit

 

Pflegen Sie Ihre Gefühlswelt und berücksichtigen Sie bei Entscheidungen sowohl Kopf als auch Bauch. Die Leute mit den Bildgebenden Verfahren behaupten ja ohnehin, dass alle menschlichen Entscheidungen Gefühlsentscheidungen wären. Der viel gepriesene menschliche Verstand fungiert lediglich als ein Berater, der Empfehlungen gibt.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Entscheiden Sie stets mit dem Kopf oder berücksichtigen Sie auch das Bauchgefühl? Wie wäre es heute mal damit ganz besonders aufmerksam für das Bauchgefühl zu sein?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel

Schlechte Nachrichten überbringen | Führungskräfte

Schlechte Nachrichten als Führungskraft überbringen: 7 Strategien, klare Formulierungen und praktische Beispiele für schwierige Gespräche.

Sie begriffen, dass die Vernunft nur das einsieht, was sie selbst nach ihrem Entwurfe hervorbringt. Immanuel Kant

 

 

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Wir sind nur eine Entscheidung entfernt von einem vollkommen anderen Leben.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. September 2018
Überarbeitung: 19. September 2020
AN: #4338

Die Menge wird sich immer denen zuwenden,
 die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, 
und wird die anderen verachten. –


Gustave Le Bon 

Schwarmintelligenz? Gruppen haben eine eigene Dynamik.

Tagesmotto*
Massen
Die Menge wird sich immer denen zuwenden,
die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, 
und wird die anderen verachten.


 Gustave Le Bon

Schwarmintelligenz?

 

Heute widme ich meine Gedanken dem Thema Schwarmintelligenz. So richtig will sich die Begeisterung für eine angebliche Intelligenz zumindest in größeren Gruppen nicht melden.

Video

https://youtu.be/y3MbqyJuvVU

Gruppen verändern Individuen

 

Schon Gustave Le Bon beschäftigte sich mit den Eigenarten von Gruppen. Und die dunkelsten Momente der Menschheitsgeschichte liefern Hinweise darauf, dass es mit der Schwarmintelligenz oft nicht viel her ist. In größeren Menschenansammlungen scheint die möglicherweise gerade noch vorhandene Intelligenz der sie bildenden Individuen beiseite gelegt zu werden.

So, damit habe ich ein Thema, mit dem ich mich heute beschäftigen werde.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Was halten Sie von der Schwarmintelligenz und was gibt es aus diesen Überlegungen zu lernen?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 10. März 2020
Überarbeitung: 10. März 2020
AN: #612
K: CNC
Ü: