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Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Souverän mit einem Lächeln...

Wütend zu sein ist wie sich wegen der Fehler anderer an sich selbst zu rächen. (Alexander Pope)
Sanftmut als Stärke
Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Persönliche Gelassenheit

 

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

Video

Happy: Gute statt schlechter Laune

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Aufforderung zur Ignoranz?

 

Ignoranz ist in der Regel keine schöne Charaktereigenschaft. Doch, was, wenn uns wirklich fiese Zeitgenossen ein Ei ins Nest legen wollen? Dann müssen wir da aus meiner Sicht nicht mitspielen. Weshalb sollten wir uns in ein Spiel drängen wollen, auf das wir keine Lust haben? Weshalb sollten wir uns ärgern, nur weil andere Menschen das so wollen?

Dann dürfen wir ruhig zum Spielverderber werden und die Spielregeln ändern. Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt, stand auf einem Aufkleber. Wie weise!

 

 

 

Weitere Ideen

 

In einer spontanen Aktion habe ich hier ein paar Ideen zum Thema Ärger beziehungsweise den anstrebenswerten Gegenstücken gesammelt:

 

  1. Den Zustand registrieren statt ignorieren
    Ignorieren von Ärger ist keine gute Idee. Wer Ärger bei sich erkennt, ist weniger anfällig für gewaltsame Wutausbrüche.
  2. Eigene blaue Flecken
    Die Welt ist ein Spiegel. Wenn mich etwas bei anderen Menschen ärgert, kann das etwas mit mir zu tun haben.
  3. Tief durchatmen
    Mit tiefen Atemzüge können wir uns selbst beruhigen und den Ärger abschütteln. Langsame Atemzüge beruhigen auch den Puls.
  4. Nachdenken
    Stop, Breath, Action. Oder gibt es nicht doch eine einfache Lösung für das Problem? Hilfsmittel, wie ein Mind Map, helfen auch bei komplexen Themen den Überblick und die Verhältnismäßigkeit sicherzustellen. Spontanen Impulsen zu folgen ist nicht nur bei wütenden E-Mails keine gute Idee.
  5. Ressourcen
    Anker für gute Zustände helfen.
  6. Relevanz
    Die persönliche Relevanz einschätzen.- Oft lohnt sich kein weiterer Gedanke, wenn fremde Menschen sich anderes verhalten, als wir es uns vorstellen. Ist die Situation wirklich den Ärger wert?
  7. Klärung
    Vorsicht vor dem Hellsehen. Könnte nicht vielleicht auch ein Missverständnis vorliegen? Fragen hilft bei der Klärung.
  8. Ursachen
    Verhalten anderer Menschen nicht so persönlich nehmen. Oft hat deren Verhalten mit etwas ganz anderem zu tun, als auf den ersten Blick vermutet wird.
  9. Selbstreflexion
    Selbstreflexion ist auch hier sehr hilfreich. Wer sich selbst gut kennt, reagiert souveräner.
  10. Fremdschämen?
    Fremdschämen? Ich bin nicht für alle Fehler anderer Menschen zuständig,
  11. Bewegung
    Bewegung baut Stress ab.
  12. Ablenkung
  13. Entspannungstechniken
  14. Konstruktives Selbstgespräch
    Konstruktive innere Dialoge erfordern Übung.
  15. Coaching
  16. Frühzeitiger Nein-sagen
  17. Meditieren
    Ohmmmm.
  18. Gedanken auf das Papier bringen.
    Aber Achtung: Nicht so sehr auf den Ärger, sondern auf Überblick und Lösungen schauen.
  19. Darüber schlafen
    Das gibt uns die Gelegenheit gute Entscheidungen zu treffen, anstatt im Eifer des Gefechts dem Elefanten im Porzellanladen Konkurrenz zu machen.
  20. Kurs in konstruktiver Schlagfertigkeit
  21. Von 1 bis 10 zählen, oder wenn nötig bis 100.
  22. Vergeben
    Vergebung dient in erste Linie uns selbst, weil wir unnötigen Ballst und Einschränkungen beiseitelegen.

 

 

 

Anmerkung

 

Zu wissen, wann sich Einsatz lohnt und wann momentan nicht, verträgt sich gut damit, auch weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Ressourcen wollen gut durchdacht eingesetzt werden, wer ist schon omnipotent?

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

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Aktuell ausschließlich in Ausnahmefällen für spezielle Fragen: Mobil 01577 / 704 53 56, Telefon 030 / 864 213 68. Telefonisch bin ich in Notfällen von montags bis donnerstags am ehesten in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen. Meist bin ich im Einsatz, hinterlasse dann bitte eine Nachricht mit deiner Telefonnummer in Deutschland. Denke unbedingt daran, sehr konkret den Anlass des Anrufs zu nennen. Ich rufe dann so schnell wie möglich zurück.

Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

 

 

 

Nachricht

 

Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell..

 

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2018
Überarbeitung: 18. Februar 2021
Englische Version:
AN: #654
K: CNB
Ü:

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

Auf der Suche nach dem Glück
Solange du nach dem Glück jagst, bist du nicht reif zum Glücklichsein. Hermann Hesse

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

 

Sind die grundsätzlichen Bedürfnisse im Leben befriedigt, gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Oft wird leider an den falschen Stellen gesucht, was zu Frust führt. Die vermeintlichen Kleinigkeiten im Leben sind es, die einen beachtlichen Beitrag leisten können, dass wir uns noch glücklich fühlen. Weshalb?

Video

Kleinigkeiten können glücklich machen

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Glücklicher fühlen

 

In Anlehnung an Abraham Maslow und seine Pyramide der Bedürfnisse gilt es zuerst die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Und dann…

Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, dann gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Da Umfeld und Werbung nur das Beste von uns wollen, kommt des dabei zu einigen Umwegen. Häufig wird an den falschen Stellen gesucht und das führt zu Frust.

Vor allem der menschliche Umgang ist für spürbares Glück wesentlich. Doc hin diesem Beitrag widme ich mich den vermeintlichen Kleinigkeiten.

 

 

 

Kleinigkeiten?

 

Weshalb lohnt es sich, schönen Kleinigkeiten Aufmerksamkeit zu widmen? Weil die dazugehörige persönliche Haltung die Wahrnehmung, das Denken und Handeln positiv beeinflusst. Wir erkennen so besser, was es verdient hat, den Fokus zu bekommen, was uns und anderen Menschen guttut.

Ein Beispiel dafür sind für mich meine Einstecktücher; ich könnte auch ohne sie leben, doch ein Blick und sie entlocken mir ein Lächeln. Sie erinnern mich an die Menschen, denen ich sie verdanke. Und, wie ist das bei Ihnen, welche Kleinigkeiten zaubern Ihnen ein Lächeln ins Gesicht?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was bewegt uns, lockt uns aus dem Bett und was andere Menschen, wie Partner, Freunde, Gesprächspartner, die diversen Zielgruppe das Publikum bei Reden und Präsentationen?

Die jeweiligen Antworten helfen beim Meistern von vielen Herausforderungen, wie beispielsweise der Publikumsorientierung bei Reden und Präsentationen. In Anlehnung an Maslow gilt es sich auf die Menschen einzustellen, mit denen wir es zu tun haben, ihre wesentlichen Motive zu erkennen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

P.S.

 

Wie hältst du es mit den Kleinigkeiten im Leben?

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

 

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist Glück?

Eine simple Definition für Glück ist ein Zustand des Wohlbefindens und der Zufriedenheit. Es kann auch als das Erleben von Freude, Erfüllung oder positiven Emotionen verstanden werden, sowohl in Bezug auf momentane Erlebnisse als auch das allgemeine Gefühl über das Leben. Glück ist subjektiv und kann von Person zu Person unterschiedlich empfunden und definiert werden.

Was ist Glücksempfinden?

Glücksempfinden bezieht sich auf die Erfahrung oder Wahrnehmung von Glück in einem Moment oder über einen Zeitraum hinweg. Es umfasst das Gefühl von Freude, Zufriedenheit oder Positivität, das aus verschiedenen Gründen entstehen kann, wie etwa persönliche Erfolge, zwischenmenschliche Beziehungen, die Erfüllung von Wünschen oder das Erleben von Schönheit und Harmonie.

Glücksempfinden ist sehr subjektiv und wird durch individuelle Werte, Erwartungen und die persönliche Lebenssituation beeinflusst. Es ist ein zentraler Aspekt der menschlichen Erfahrung und spielt eine wichtige Rolle für das psychische Wohlbefinden.

Welche Hormone werden als Glückshormone bezeichnet?

Glückshormone

 

Als Glückshormone werden üblicherweise folgende Hormone und Neurotransmitter bezeichnet, da sie wesentlich zu unserem Gefühl von Glück, Wohlbefinden und Zufriedenheit beitragen:

 

 

 

1. Serotonin

 

Bekannt als das Wohlfühlhormon, spielt Serotonin eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Angst und Glück. Es beeinflusst auch den Schlaf, die Verdauung und den Appetit.

 

 

 

2. Dopamin

 

Oft als das „Belohnungshormon“ bezeichnet, ist Dopamin für das Gefühl von Befriedigung und Freude verantwortlich, das wir bei angenehmen Aktivitäten empfinden, z.B. beim Essen oder bei körperlicher Betätigung. Es ist entscheidend für das Motivations- und Belohnungssystem des Gehirns.

 

 

 

3. Oxytocin

 

Bekannt als das „Liebeshormon“, wird Oxytocin vor allem bei körperlicher Nähe, Berührungen, Umarmungen und während der Mutterschaft ausgeschüttet. Es fördert Bindung und Vertrauen zwischen Menschen.

 

 

 

4. Endorphine

 

Diese Gruppe von Peptiden wird vom Körper als Reaktion auf Schmerz und Stress produziert und hilft, Schmerzen zu lindern und das Gefühl von Euphorie zu fördern. Endorphine werden oft während des Laufens (der sogenannte „Runner’s High“) oder nach intensiver körperlicher Betätigung freigesetzt.

 

 

 

Zusammenfassung

 

Diese Chemikalien spielen eine komplexe Rolle in unserem Körper und beeinflussen unser emotionales Erleben auf vielfältige Weise. Ihre Freisetzung kann durch verschiedene Aktivitäten und Lebensstile positiv beeinflusst werden, wie durch Sport, eine ausgewogene Ernährung, soziale Interaktion und andere Formen der Selbstfürsorge.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2016
Überarbeitung: 19. Dezember 2020
Englische Version:
AN: #453
K: CNB
Ü:

Respekt: Darf es etwas mehr sein oder kann das weg?

Respekt: Darf es etwas mehr sein oder kann das weg?

Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen. (Joseph Joubert)

Respekt

 

Unter Respekt wird eine wertschätzende, achtsame Haltung gegenüber anderen Menschen, Institutionen oder Moralansichten verstanden. Hat das noch Platz in der heutigen Zeit?

 

 

 

Überblick

 

 

Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen.

Benjamin Franklin

 

 

 

Was ist Respekt?

 

Die trockene Definition: Respekt ist die Achtung von Individuen und Ideen. Die Bedeutung von Respekt ist je nach Betrachtung mehr vergleichbar mit Wertschätzung oder ehrerbietender Aufmerksamkeit gegenüber einer anderen Person oder einer Gruppe. Der Begriff Respekt wird meist auf zwischenmenschliche Beziehungen angewendet, kann sich aber auch auf spezielle Herausforderungen oder Tiere beziehen.

Respekt basiert auf verschiedenen Motivatoren und kann sich auf unterschiedliche Personentypen ausrichten, wie beispielsweise untergeordnete, gleichgeordnete, übergeordnete oder imaginäre oder spezifische Personen. Die Steigerung von Respekt ist Ehrfurcht.

In der Alltagssprache hat der Begriff Respekt sehr unterschiedliche Bedeutung. Er reicht von Höflichkeit und Umgangsformen, über die Forderung zum Gehorsam in Hierarchien bis hin zur Angst.

Ich verstehe darunter Achtung und Anerkennung des Gegenübers. Respekt ist die Haltung, dass wir eine andere Person sowie ihre berufliche und soziale Stellung für wichtig halten und das im Verhalten zum Ausdruck bringen.

 

 

 

Viele wollen Respekt haben, wenige zeigen ihn

 

Jeder hat auf eine eigene Weise den Wunsch und das Recht, anerkannt zu werden. Respekt ist wichtig für unser Wohlbefinden und hat einen hören Stellenwert im Berufsleben als Geld und Status. Der respektvolle Umgang gehört zu den drei wichtigsten Kriterien einer guten Arbeit – neben der Jobsicherheit und einer interessanten Tätigkeit. Und im Privatleben sieht es ähnlich aus.

Es scheint allerdings so, als wenn er häufiger gefordert wird als er selbst an den Tag gelegt wird; Respekt. Und wenn er doch gezeigt wird, dann oft sehr selektiv. Die Suchmaschinen sind voller Empfehlung, was dazu beitragen kann mehr Respekt zu bekommen, wie Respekt gezeigt wird, ist seltener ein Thema. Wie so oft gibt es einen Spalt zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Viele fordern Respekt für sich ein, wenige sind bereit sich respektvoll zu verhalten. „Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen“, meinte Joseph Joubert vor rund 200 Jahre. So neu ist das Thema also nicht.

 

 

 

 

Mangel an Respekt

 

Durch einen Mangel an Respekt werden Beziehungen zerstört. Es macht unglücklich und im schlimmsten Fall sogar krank, denn es nagt an der Seele. Das Selbstbewusstsein leidet.

Bei der Kommunikation spielt Respekt eine große Rolle. Empfinden die Empfänger das Fehlen von Respekt sich oder einem Dritten gegenüber, kann das zu Widerstand führen. Das ist auch ein häufiger Auslöser eines Shitstorms und kann schnell mit größeren Schäden verbunden sein.

 

 

 

Respektlosigkeit – ein neues Phänomen?

 

Die Formen verändern sich, das Phänomen und dessen Wahrnehmung kaum. Es ist schon eine Weile her, als Sokrates sich dazu äußerte: „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“

 

 

 

13 Tipps, wie Sie Respekt an den Tag legen

 

 

1. Zuhören

 

Die Fähigkeit, dem anderen aufmerksam zuzuhören, gehört dazu.

 

 

 

2. Mut, Anerkennung auszudrücken

 

Keine Kritik ist genug Lob! Von wegen: Drücken Sie Ihre Anerkennung respektvoll aus.

 

 

 

3. Perspektiven erkunden

 

Andere Perspektiven einzunehmen bedeutet nicht zwangsläufig sie zu übernehme oder gutzuheißen. Es bedeutet, sich mit den Gedanken und der Persönlichkeit eines anderen Menschen zu beschäftigen; jemanden wirklich wahrzunehmen.

 

 

 

4. Status

 

Wer aus Überzeugung Respekt zeigt, macht das aus einer Position der Stärke, es erhöht den Status. Wird er nur geschauspielert oder erzwungen, reduziert es den Status.

 

 

 

5. Respekt hat nicht mit Duckmäusertum zu tun

 

Da echter Respekt auf einer gewählten inneren Haltung basiert, lässt er sich nicht erzwingen, sondern im besten Fall kann Unterwerfung erzwungen werden.

 

 

 

6. Bedeutung und vorhandene Strukturen erkennen

 

Gerade frisch gebackene Führungskräfte übersehen gerne die Bedeutung vorhandener Strukturen. Oft mit guter Absicht sollen die Dinge verbessert werden. Achtsamkeit hilft dabei zu erkennen, welche Symbolik wie zu beachten ist. So lassen sich Veränderungen ohne Überraschungen gestalten.

 

 

 

7. Mit Respekt Einfluss nehmen

 

Respekt erfordert nicht, über dringend zu schützende Werte hinwegzusehen. Es ist sehr wohl möglich, sich auch für kontroverse Veränderungen und Sichtweisen einzusetzen. Wobei auch das möglichst respektvoll geschehen kann. Das wiederum reduziert nicht den Einfluss, sondern kann ihn deutlich erhöhen.

 

 

 

8. Respekt für Menschen, die Respekt zeigen

 

Menschen, die Respekt zeigen, statt nur darüber zu reden, erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit respektiert zu werden.

 

 

 

9. Werte und Selbstreflexion

 

Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muss man eigenen haben.

Arthur Schopenhauer

 

Wer sich selbst intensiver mit Werten beschäftigt, neigt dazu auch bei anderen achtsamer zu sein. Da Respekt ein Symptom gereifter Persönlichkeit ist, hat Selbstreflexion einen wichtigen Beitrag.

 

 

10. Konsequenzen bedenken

 

Jegliche Interpretationsmöglichkeit des eigenen Handels im Vorfeld zu erkennen und stets den richtigen Ton zu treffen, dürfte kaum möglich sein. Und doch lassen sich viele Fettnäpfchen mit akzeptablem Aufwand umschiffen. Ja, letztlich entscheidet der Empfänger über die Bedeutung einer Botschaft. Doch wer für entsprechenden Rapport sorgt reduziert die Reibung und wer sich in die Perspektive des Gegenübers begibt, sich mit dessen Sichtweise vertraut macht, erkennt einiges.

 

 

 

11. Gewaltfreie Kommunikation

 

Kommunikation ist voller Potenziale im guten wie im negativen Sinne. Die sogenannte Gewaltfreie Kommunikation in Anlehnung an Marschall Rosenberg liefert dazu einen hilfreichen Beitrag.

 

 

 

12. Geduld mit anderen Menschen

 

Respektvoller Umgang miteinander benötigt Ihre Geduld. Geduld zu haben, wenn ein Gesprächspartner etwas nicht sofort versteht oder anderer Meinung ist.

 

 

 

13. Geduld mit sich selbst

 

Erlauben Sie sich Geduld mit sich zu haben, wenn Sie sich beispielsweise in Verhandlungen nicht durchsetzen oder etwas länger brauchen, um gute Arbeit zu leisten. Machen Sie sich zum Vorbild, denn Ihre Ungeduld gegenüber sich selbst überträgt sich dann auch auf Ihre Umgebung. Seien Sie geduldig mit sich, Respekt beginnt bei uns selbst.

Synonyme

 

Achtung, Anerkennung, Anwert, Ästimation, Distinktion, Ehrerbietung, Ehrfurcht, Heidenrespekt, Hochachtung, Höflichkeit, Pietät, Reverenz, Schätzung, Scheu, Vorsicht, Wertschätzung.

Ursprung des Wortes

 

Der Begriff Respekt stammt aus dem Lateinischen von „respectus“ = „zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“ und auch „respecto“ = „zurücksehen, berücksichtigen“.

Der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist

P.S.

 

Wie stehst du zum Thema Respekt?

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet Respekt?

Respekt ist ein Gefühl der Zuneigung, des Vertrauens, der Anerkennung und der Wertschätzung, das Menschen füreinander empfinden. Es ist eine Einstellung, die beim Umgang mit anderen angebracht werden sollte, indem man ihre Meinung und ihre Würde respektiert. Respekt bedeutet auch, dass man einer Person ihre Rechte und Freiheiten zugesteht und sie nicht diskriminiert oder herabwürdigt. Respekt kann auch als eine Art Verpflichtung verstanden werden, die man einhalten sollte, um ein harmonisches Verhältnis zu seinen Mitmenschen zu haben.

Was hat Respekt mit Angst zu tun?

EAs gibt verschiedene Formen des Respekts. Respekt und Angst gehen Hand in Hand. Wir sind darauf programmiert, uns vor Gefahr und Unheil zu schützen, was oft dazu führt, dass wir Dinge respektieren, die wir fürchten. Wer beispielsweise vor einer Autoritätsperson Respekt hat, hat in gewisser Weise auch Angst vor ihr, denn man will nicht in Schwierigkeiten geraten. Auf der anderen Seite kann man Respekt auch durch Höflichkeit und Achtung zollen, die nicht unbedingt auf Angst basieren. Wenn Menschen einander respektieren, können sie gegenseitiges Vertrauen schaffen, ohne Angst voneinander zu haben.

Wie gelingt Respekt auf Augenhöhe?

Respekt auf Augenhöhe kann auf eine Reihe verschiedener Weisen erreicht werden. Zuerst müssen die Beteiligten ein Gefühl von Gleichwertigkeit haben. Bedenken Sie bei jeder Diskussion, dass Ihr Gegenüber genauso viel wert ist wie Sie selbst. Zweitens müssen alle Beteiligten ein Gefühl von gegenseitigem Respekt haben, d.h. dass Sie bereit sind, die Meinung des anderen zu akzeptieren und zu respektieren. Drittens müssen alle Beteiligten bereit sein, einander zuzuhören. Respekt kann nicht erreicht werden, wenn Beteiligte nicht bereit sind, den Standpunkt anderer zu verstehen und akzeptieren. Viertens müssen die Beteiligten bereit sein, Kompromisse einzugehen und einander zu unterstützen. Wer in der Lage sind, diese Prinzipien zu befolgen, wird es leichter habe, Respekt auf Augenhöhe zu erreichen.

Welche Synonyme gibt es für Respekt?

Respekt kann durch unterschiedliche Begriffe ausgedrückt werden, wie beispielsweise Achtung, Ehrerbietung, Hochachtung und Verehrung. Es gibt jedoch auch weniger formelle Synonyme wie Zuneigung, Bewunderung und Wertschätzung.

Wozu ist Selbstrespekt gut?

Selbstrespekt ist eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Beziehung zu sich selbst und für das eigene Wohlergehen. Es ist ein Zeichen von Selbstakzeptanz und der Fähigkeit, sich selbst anzuerkennen und zu schätzen. Wenn wir uns selbst respektieren, können wir uns selbst wertschätzen. Dies bedeutet, dass wir uns als Personen akzeptieren und uns gegenüber anderen respektvoll verhalten. Wenn wir mehr Selbstrespekt haben, können wir uns selbst für unsere Erfolge und Leistungen loben und uns über unsere Fortschritte und Erfolge freuen. Wir können uns auch selbst vergeben, wenn wir Fehler machen und uns selbst Mut machen, wenn wir unser Bestes geben. Selbstrespekt hilft uns, uns selbst zu lieben, was die Grundlage für ein gesundes und glückliches Leben ist.

Weshalb ist Respekt für das Miteinander so wichtig?

Respekt ist ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Miteinanders. Es fördert das Verständnis für die Werte und Rechte anderer, die es uns ermöglicht, ein harmonisches Miteinander zu führen. Durch Respekt werden wir uns unserer Verantwortung als Mitglieder einer Gemeinschaft bewusst, und wir können uns gegenseitig unterstützen und einander respektvoll behandeln. Respekt bedeutet auch, dass wir die Ideen und Meinungen anderer anerkennen, ungeachtet unserer persönlichen Ansichten. Wenn wir Respekt voneinander erhalten, entwickeln wir ein Gefühl der Wertschätzung und des Vertrauens, das es uns ermöglicht, Ideen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Respekt ist für ein friedliches Miteinander daher unerlässlich.

Was ist respektloses Verhalten?

Respektloses Verhalten ist eine Form von Verhalten, die gegen die gesellschaftlichen Konventionen und Normen verstößt. Es wird oft als mangelnder Respekt gegenüber anderen definiert, da es dazu neigt, auf einer Einzelperson zu beruhen und nicht auf gesellschaftlich akzeptierten Regeln. Es kann sich auf viele verschiedene Arten äußern, wie zum Beispiel Beleidigungen, Beleidigungen, Spott, Demütigung, Lästern, ungerechtfertigte Kritik oder sogar körperliche Gewalt. Respektloses Verhalten kann auch in der Art und Weise gezeigt werden, wie jemand anderen behandelt, indem er sie unterbricht, beleidigt oder einschüchtert. Respektloser Verhaltensweisen können sowohl in persönlichen Situationen als auch in beruflichen Situationen vorkommen, und sie können zu schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen führen.

Wie erwerbe ich Respekt?

Respekt ist ein wichtiger Teil dessen, was uns Menschen als Gemeinschaft zusammenhält. Er kann als eine Art Gegenseitigkeit zwischen zwei Personen aufgefasst werden. Es gibt keine spezielle Methode, um Respekt zu erwerben, aber es gibt einige einfache Schritte, die du unternehmen kannst, um Respekt zu erlangen.

Am besten ist es, damit zu beginnen, sich selbst zu respektieren. Werden Sie sich bewusst, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Erfahrungen Sie als Persönlichkeit ausmachen. Diese Dinge zu kennen, hilft dabei, Selbstvertrauen zu entwickeln. Dieses Selbstvertrauen ist der erste Schritt, um Respekt zu erwerben.

Respektieren Sie andere Menschen. Indem Sie anderen Menschen mit Achtung begegnen und sie wertschätzen, wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass einem selbst Respekt entgegengebracht wird. Sein Sie aufmerksam, hören Sie den Menschen zu und gebe Sie ehrliches Feedback. Behandeln Sie andere mit Respekt und Sie werden Respekt zurückbekommen.

Verbessern Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten. Menschen, die sich gut ausdrücken können, werden in der Regel höher geschätzt. Durch die Verbesserung Ihrer Kommunikationsfähigkeiten erhöhen Sie Ihre Chancen, Respekt zu erhalten. Befasse dich mit verschiedenen Fähigkeiten, wie z.B. Konfliktlösung, Debattieren, Verhandlungen und Kompromissbildung.

Wann verlieren wir den Respekt anderer Menschen?

Wir verlieren den Respekt anderer Menschen, wenn wir sie nicht ernst nehmen, nicht auf ihre Bedürfnisse eingehen und sie einfach ignorieren. Wir verlieren auch den Respekt anderer, wenn wir uns respektlos verhalten, indem wir uns über sie lustig machen, sie beleidigen oder sie respektlos behandeln. Wenn wir uns nicht an geltende Regeln und Normen halten, werden die Menschen uns weniger respektieren. Es ist auch wichtig, dass wir uns mit anderen Menschen verbunden fühlen, ihren Respekt zu schätzen wissen und uns bemühen, ihn zu erhalten und zu verdienen.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Körpersprache und Respekt?

Körpersprache spielt eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Respekt. Begegnen wir jemanden mit Respekt, zeigen wir das durch eine offene und angemessene Körperhaltung. Wir sollten uns nicht über den anderen beugen oder sich schlecht benehmen. Auch kleine Gesten, wie ein Lächeln, ein Kopfnicken oder ein gehobener Daumen, können ausdrücken, dass man den anderen schätzt. Ein freundlicher Blick oder ein sanftes Lächeln kann ebenfalls als Zeichen des Respekts gedeutet werden. Ein leichtes Augenzwinkern kann ein Zeichen der Wertschätzung sein und einen längeren Blickkontakt kann darauf hindeuten, dass man den anderen wichtig findet. Auch die Berührungen können Zeichen des Respekts sein, zum Beispiel ein Händeschütteln oder ein freundschaftlicher Klaps auf die Schulter. All diese Dinge können zeigen, dass man den anderen respektiert und schätzt.

Wie ist der Zusammenhang von Status und Respekt?

Der Zusammenhang zwischen Status und Respekt ist eng miteinander verbunden. Wenn ein Individuum einen hohen Status in der Gesellschaft hat, fühlt es sich in der Regel wertgeschätzt und respektiert. Dies bedeutet nicht nur, dass die Menschen, die einem hohen Status haben, mehr Aufmerksamkeit von anderen erhalten, sondern auch, dass sie mehr Respekt erfahren als ihre weniger privilegierten Mitmenschen. Daher ist es wichtig, dass Menschen, die einen hohen Status haben, diesen auch als Verpflichtung wahrnehmen, anderen Menschen gerecht und respektvoll zu begegnen. Dies hilft dabei, die soziale Gleichheit zu fördern und diejenigen zu respektieren, die weniger privilegiert sind.

Artikel

Respekt: Darf es etwas mehr sein oder kann das weg?

Respekt: Hat das noch Platz in der heutigen Zeit? Die Bedeutung von Respekt, wie wir ihn erhalten, wie wir ihn zeigen.

Geistige Werte müssen uns ansprechen wie Könige. Sie dürfen nicht aufgedrängt werden. Arthur Schopenhauer

Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

 

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 2. Mai 2017
Überarbeitung 11. Dezember 2018
#4

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

Gelassenheit ist mehr als die Heiterkeit der Seele. Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst, aber nicht unnötig schwer.

Gelassenheit fördern

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit, denn das macht das Leben leichter und angenehmer. So geht es: Hier sind Tipps für mehr innere Ruhe, Fokus und Zufriedenheit.

 

 

 

Überblick

 

Definition Gelassenheit

 

Gelassenheit ist die Fähigkeit, selbst in besonders heiklen Situationen ruhig und besonnen zu bleiben, sie konstruktiv zu betrachten. Das kann auch bedeuten, Dinge oder Situationen so „sein“ zu „lassen“, also zu akzeptieren, wie sie scheinbar oder tatsächlich sind.

Als Gelassenheit wird auch die Charaktereigenschaft der allgemeinen inneren Ruhe beschrieben. Sie ist meist mit der entsprechenden Ausstrahlung verbunden.

Mit anderen Worten: Gelassenheit ist eine Art Superkraft!

Gelassenheit fällt nicht jedem Menschen leicht

 

Unsichere Menschen tun sich schwer, Gelassenheit zuzulassen. Wer sich ständig in Gefahr sieht, ist selten gelassen. Und gerade ehrgeizige und engagierte Menschen haben oft wenig Talent (oder ist es nur fehlende Übung?) zur Gelassenheit. Sie sind streng mit sich und ihrer Umwelt, müssen unbedingt ihr gesteckten Ziel erreichen. Das erzeugt eine Menge Stress, Druck und schließlich Krampf. All das ist nicht sehr förderlich für einen überzeugenden Auftritt, der auch selbst Freude macht. Im Gegenteil, gerade das befeuert das Lampenfieber und erschwert es, die eigenen Fähigkeiten voll auszuschöpfen.

 

 

 

Wenn Perfektionismus zu Krampf führt

 

Wir werden früh darauf getrimmt, maximale Leistung an den Tag zu legen und besser zu sein als andere. Einfach gut zu sein, genügt in unserer Leistungsgesellschaft anscheinend nicht.

Perfektionismus klingt erstrebenswerter, als es ist. Es wird viel zu viel Aufmerksamkeit für unwichtige Details verschwendet, sodass für Wesentliches nicht mehr genug zur Verfügung steht. Die Gelassenheit spendet das Licht im Dunkel der Panik.

 

 

 

Mit Gelassenheit geht es leichter

 

Gelassenheit bringt einige Vorteile mit sich. Dazu gehören:

  • Gelassenheit hilft bei Angriffen, Kritik und Ablehnung konstruktiv umzugehen.
  • Aus Rückschlägen lässt sich leichter lernen.
  • Kommunikation wird erleichtert, wenn die innere Sicherheit erhalten bleibt.
  • Fehler durch Ablenkung unterbleiben.
  • Wir denken und handeln effektiver.
  • Stress wird reduziert.

 

 

 

a. Effektivität

 

Gelassenheit spendet Licht im Dunkel bewegter Momente.

 

Bei Gelassenheit sieht der Mensch deutlicher, welche Möglichkeiten verfügbar sind. Wir treffen bessere Entscheidungen und souveräner handeln. Dabei verbrauchen wir viel weniger Energie als bei einer unüberlegten emotionalen Reaktion.

Dank Gelassenheit wird auch weniger Porzellan zerschlagen, wie das sonst oft im Eifer des Gefechts geschieht. Entsprechend zufriedener sind wir mit uns, wir genießen unsere Selbstbestimmtheit.

Der Mensch mit einer positiven Grundspannung sind leistungsfähiger und kreativer. Druck schadet!

 

 

 

b. Gesundheit

 

Gelassenheit ist gut für das Immunsystem. Gelassene Menschen bekommen auch seltener Depressionen.

 

 

 

c. Lebensqualität

 

Gelassenheit bedeutet, bei sich und im Moment zu sein.

Ein gelassener Mensch nimmt seine momentane Situation an, macht das Beste daraus, verliert sich nicht in Erwartungen und schaut nicht ständig, was er alles haben könnte.

 

 

 

d. Attraktivität

 

Gelassene Menschen sind souveräner und wirken auf andere in der Regel attraktiv.

Umfrageergebnis

 

Ich fühle mich gestresst …

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1000)

17 Tipps für eine gesunde Gelassenheit

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit. Gelassenheit ist eine Superkraft. So gelingt es Ihnen, gelassen ans Werk zu gehen.

Gewohnheiten, wie Verhaltens- und Denkmuster, stehen mitunter der Gelassenheit im Weg, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Es lohnt sich deswegen, die persönlichen Verhaltensmuster und Denkfallen aufzudecken, um dann neue Wege zu beschreiten. Es dauert meist etwas, bis alte Gewohnheiten abgelegt worden sind und neue zur Routine werden.

Für den Anfang ist es ein hilfreicher Schritt, in kritischen Situationen erst einmal innezuhalten und in Ruhe durchzuatmen. Dafür ist wohl immer ausreichend Raum, auch bei heftigen Diskussionen und anderen Herausforderungen. Viele Schrecken entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als harmlos und der Aufregung nicht wert.

 

 

 

1. Sich selbst die Erlaubnis geben

 

Wie so oft beginnt die tatsächliche Veränderung mit einer Entscheidung. Die wichtigste Entscheidung beim Thema Gelassenheit; sich selbst diese Gelassenheit zu erlauben.

Veränderung ist in jedem Moment möglich, wenn wir das tatsächlich wollen. Im Grunde basiert auch Gelassenheit in erster Linie darauf, dass wir sie uns selbst erlauben. Es ist also weniger Handlung als viel mehr Entscheidung erforderlich. Entscheiden Sie sich für Gelassenheit, machen Sie eine Gewohnheit daraus.

 

 

 

2. Selbstvertrauen

 

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Wer sein positives Selbstwertgefühl und gesundes Selbstvertrauen pflegt, hat es leichter, Gelassenheit zu entwickeln.

 

 

 

3. Gut statt perfekt

 

Übertriebener Perfektionismus erzeugt Druck und der reduziert die Gelassenheit. Gelassenheit und Zielorientierung passen sehr gut zueinander, Perfektionismus schadet schnell. Eine gute Portion Wohlwollen macht es deutlich leichter.

 

 

 

4. Positive Einstellung

 

Optimismus ist die extremste Form der Verwegenheit.

Anatole France

 

Pessimisten finden zu jeder Lösung ein passendes Problem. Wer pessimistisch auf die Welt schaut, übersieht schnell die Potenziale, wird ängstlicher und angespannter.

 

 

 

5. Lösungsorientierung

 

Gehe ich zu weit, wenn ich finde, mitunter ist es besser, Probleme zu haben als eine schlechte Lösung? Zugegeben, wenn der Druck zu deutlich spürbar ist, wirkt selbst ein schwacher Kompromiss immer attraktiver. Nur, wie weit darf der Anspruch sinken?

Anstatt sich vom Problem überwältigen zu lassen, hilft der Blick auf die Optionen. Wer hingegen nur wie ein Kaninchen auf die Schlange schaut, wird unbeweglicher.

 

 

 

6. Konstruktive Überzeugungen

 

Die im Laufe des Lebens entwickelten Glaubenssätze und Überzeugungen haben immense Auswirkungen auf Wahrnehmung, Denken und Verhalten. Zuversicht lässt Flügel wachsen.

 

 

 

7. Ängste lösen statt ignorieren

 

Ängste drücken auf die Seele, der Druck steigt und mischt sich in vielerlei Weise ein. Innerlich aufgewühlt, stellt sich kaum von allein Ruhe und Gelassenheit ein. Umso mehr wir unangenehmen Themen aus dem Weg gehen, desto mächtiger werden sie. Und jenen Ängste, die es erfordern, können wir auch mit entsprechender Unterstützung begegnen.

 

 

 

8. Humor

 

Humor beeinflusst die Wahrnehmung und Interpretation. Sie sorgt für einen gelasseneren Umgang mit Herausforderungen. Wo sonst bald die Panik um sich greift, da baut herzhaftes Lachen den Druck frühzeitig ab und die Energie wird für Lösungen genutzt.

 

 

 

9. Überblick

 

Gelassenheit entsteht in der Konzentration auf das Wesentliche. Wer den Überblick behält, reagiert auch auf Umwege entspannter. Und für die Sicherstellung des Überblicks gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon ist das Mindmapping.

 

 

 

10. Fehler oder Feedback?

 

Fehler bei sich und anderen Menschen als Rückmeldungen zu betrachten, aus denen gelernt werden kann, ist konstruktiv und fördert Gelassenheit.

 

 

 

11. Grenzen setzen

 

Wer sich selbst, die Werte und Prioritäten kennt, kann sie auch eigenen Interessen gelassener vertreten. Dann ist es leichter entspannt und umso deutlicher „Nein!“ zu sagen und auch die Grenzen anderer Menschen zu respektieren.

 

 

 

12. Pausen

 

Achten Sie auf sich und machen Sie Pausen. Ein gesunder Körper signalisiert, wann er Ruhe braucht. Ignorieren wir die Signale, dann kommt so Einiges durcheinander. Körperlicher und mentaler Stress ist tödlich für Gelassenheit.

In Pausen können wir zu uns kommen, die Batterien aufladen und wieder zu Sinnen kommen. Wir können uns selbst und das Hier-und-jetzt besser wahrnehmen.

 

 

 

13. Bewegung

 

Von außen nach innen. Bewegung baut Stress ab. Ein Körper der ausreichende Bewegung genießt, kommt auch leichter ins Gleichgewicht, die wiederum für Gelassenheit so förderlich ist. Besonders bewährt hat sich hier Yoga.

 

 

 

14. Mentale Übungen

 

Ist der Körper entspannt, entspannen auch die Gedanken. Entspannungstechniken, Mediation, Mentaltraining und Hypnobalancing™ trainieren den Geist und die körperlichen Reaktionen auf Stress. So lässt sich Gelassenheit sogar in einem chaotischen Umfeld pflegen.

 

 

 

15. Durchatmen

 

Bei Stress entgleist die Atmung immer mehr, meist wird er flach und zu schnell. Das ist jedoch keine Einbahnstraße. Es geht auch andersherum, denn Atemtechniken beeinflussen den körperlichen und mentalen Zustand ziemlich direkt. Wer seinen Atem steuern kann, steuert den Geisteszustand. Selbst Ängste lassen sich wegatmen. Ohmmmmm.

 

 

 

16. Üben, üben, üben

 

Es gibt täglich Gelegenheit, um Gelassenheit zu üben, das Umfeld liefert sie. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen,….

 

 

 

17. Hilfe

 

Coaching und Mentaltraining helfen dabei Gelassenheit zu entwickeln und zu stärken. So ist sie auch dann verfügbar, wenn sie am meisten gebraucht wird.

Frage mich ruhig persönlich

 

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Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

 

 

 

Nachricht

 

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Synonyme

Gemütsruhe, Ausgeglichenheit, Bedacht, Bedachtsamkeit, Fassung, Gefasstheit, Gleichmut, Haltung, Selbstbeherrschung, Besonnenheit, Zurückhaltung, Verwandt mit Geduld, Achtsamkeit, Charakterstärke, Gemütlichkeit.

Ursprung des Wortes

Der Begriff Gelassenheit ist das Nomen zum Adjektiv „gelassen“ (sein), das vom Partizip II des Verbs „lassen“ stammt. Es stammt vom mittelhochdeutschen Wort „lâʒen“, das die ursprünglichen Bedeutungen „schlaf oder matt“ hat. Früher wurde das Wort Gelassenheit mit „Gottergebenheit“ verknüpft.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit der Gelassenheit?

Zitate

Wo zwei zusammenstoßen, siegt der Besonnene.

Laotse

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Karl Paul Reinhold Niebuhr

Besonnenheit ist die seidene Schnur, die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft.

Thomas Fuller

Ein heiterer Tag ist wie ein grauer, wenn wir ihn ungerührt ansehen.

Johann Wolfgang von Goethe

Besonnenheit ist die unzertrennliche Begleiterin der Weisheit: aber mit dem Genius verbindet sie nicht einmal eine Grußbekanntschaft.

Charles Caleb Colton

Ein Ameisenhügel lässt sich von keinem Hund verbellen.

Sprichwort

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.

Sprichwort

Was in der Welt dir nicht gefällt musst du dir gelassen gefallen lassen.

Paul von Heyse

Artikel zur Persönlichkeit

Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

 

Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.

 

 

Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst,
 aber nicht unnötig schwer.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Juni 2020
Englische Version:
AN: #913
K: CNB
Ü:

Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.

Die Kleinigkeiten im Leben zählen

Tagesmotto*

Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.  Jean-Jacques Rousseau

Kleinigkeiten mit Bedeutung

 

Manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die wirklich wichtig sind. Sie kosten oft wenig Geld und Zeit, doch sie können oft einen großen Unterschied im eigenen und im Leben anderer Menschen machen. Und die kleinen Dinge im Leben sind oft keine Dinge, sondern Gesten und Menschen.

Die Kleinigkeiten im Leben zählen

 

Ein Lächeln. Eine Geste. Eine Herzlichkeit.
Es sind diese kleinen Dinge.
Sie strahlen nach.

 

Manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die wirklich wichtig sind.

„Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.“, meinte Schriftstellerin Carmen Sylva. Und ihr Kollege Arthur Conan Doyle war ähnlicher Ansicht; „Es ist schon lange einer meiner Grundsätze, dass die kleinsten Dinge bei weitem die wichtigsten sind.“

Ja, der Zauber steckt im Detail und heute ist ein guter Tag dem besondere Achtung entgegenzubringen.

Kleinigkeiten können so viel ausrichten. Eine Kleinigkeit kann etwas in Bewegung bringen, etwas zerstören, eine Krise nach sich ziehen oder etwas ganz Besonderes ermöglichen. Manchmal kann eine Kleinigkeit die Welt verändern, im Guten, wie im Schlechten. Schon ein Augenblick der Unaufmerksamkeit kann über so vieles entscheiden. Ein kurzes Lächeln im passenden Moment kann alles bedeuten.

Manches wird vor allem deshalb als Kleinigkeit empfunden, weil es uns so vertraut ist und bisher stets verfügbar war. Eine Art Betriebsblindheit sorgt dafür, dass wir vieles für gegeben hinnehmen, den Wert übersehen. Wenn sich daran etwas ändert, entpuppen sich vermeintliche Kleinigkeiten oft als recht bedeutsam.

Sie kosten wenig Geld und Zeit, doch sie können einen großen Unterschied im eigenen und im Leben anderer Menschen machen. Und die kleinen Dinge im Leben sind keine Dinge, sondern Gesten und Menschen. Wie gut, dass kleine Aufmerksamkeiten, für die Menschen, die uns wichtig sind, keine speziellen Anlässe benötigen.

Wann zeigen Menschen ihren Charakter?

 

Was mache ich jetzt mit dem Aspekt Charakter im Sprichwort? Schnell noch ein paar Gedanken dazu.

Momente, in denen sich der wahre Charakter eines Menschen zeigt:

 

  • am Buffet.
  • wenn jemand meint, einen Menschen nicht mehr zu brauchen.
  • im Supermarkt, wenn eine neue Kasse öffnet.
  • beim Reißverschlussverkehr, wenn aus zwei Spuren eine wird.
  • beim Ein-/Aussteigen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • am Hotelpool (Handtuchblockade).
  • wenn jemand Macht und Einfluss erhält.
  • wenn keiner hinsieht.
  • wenn der eigene Vorteil nicht offensichtlich ist.
  • bei Gegenwind.
  • auf der Bühne.
  • beim Wracktauchen.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

Video

Wann zeigen Menschen ihren wahren Charakter?

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.

 

Momente, Sekunden und Kleinigkeiten bestimmen unsere Welt und haben zumindest hin und wieder etwas Beachtung verdient. Auf welche vermeintlichen Kleinigkeiten wollen Sie heute achten? Welche Geste macht Sie und andere Menschen glücklicher?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreiben und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

 

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Anmerkungen:

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. März 2018
Überarbeitung: 11. November 2020
Englische Version:
AN: #65610
K: CNB
Ü:

Ein Mensch mit starkem Charakter und moralischen Grundsätzen wird nie versuchen, seine eigene Haut auf Kosten seiner Grundsätze zu retten. Eher würde er sein Leben opfern, als seine Überzeugungen. Konfuzius

Wie steht es mit moralischen Grundsätzen?

Tagesmotto*
Ein Mensch mit starkem Charakter und moralischen Grundsätzen wird nie versuchen, seine eigene Haut auf Kosten seiner Grundsätze zu retten. Eher würde er sein Leben opfern, als seine Überzeugungen. Konfuzius

Grundsätze

 

Welche Rolle spielen bei unseren Entscheidungen moralischen Grundsätzen, die wir für schützenswert halten?

Überblick

 

 

 

 

Moral

 

Schon der Begriff Moral ist für manche Menschen ein Reizwort. Es ist ja auch nicht so leicht zu definieren, was genau moralisch angesagt ist. Auch diente der Hinweis auf überkommene Moralvorstellungen recht oft dazu, Menschen zu manipulieren und von einem erfüllenden Leben abzuhalten. Wer definiert, was moralisch ist und was nicht?

Jede Zeit und jede Kultur definiert Moral anders. Und doch haben persönliche Moralvorstellungen nicht nur einschränkende Auswirkungen. Moral liefert auch Orientierung, macht das Zusammenleben von Menschen leichter, wenn die Definition geteilt wird.

 

 

 

Für moralische Grundsätze einstehen?

 

Es sagt sich so leicht, alles für eine Überzeugung tun zu wollen. In der Praxis zeigt sich allerdings zu häufig, dass manch ein Mensch schon bei leichtem Gegenwind einknickt und wesentliche Werte verrät. Wenn das geschieht, dann übernehmen die Rücksichtslosen dieser Welt die Führung und die Welt wird dadurch nicht zu einem schöneren Ort. Wir stehen alle in der Verantwortung. Wie steht es mit dem Mut dann für Überzeugungen einzustehen? 

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Wie widmen Sie sich moralischen Grundsätzen, die Sie für schützenswert halten?

Artikel zur Persönlichkeit

Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze Sie dabei, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

mehr lesen

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 22. Juli 2020
AN: #656

Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Wirkungsanalyse: Welchen Eindruck machen Sie tatsächlich auf die Menschen mit denen Sie zusammentreffen?

Selbstwahrnehmung vs Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Selbstwahrnehmung und Wirkungsanalyse

 

Überzeugen Sie und Ihre Botschaften? Wie wirkst dutatsächlich auf die Menschen in Gesprächen, Reden und Präsentationen, in Interviews? Professionelles Feedback hilft. Welche Einblicke bietet Ihnen eine Wirkungsanalyse?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wissen Sie, wie Sie auf andere Menschen wirken?

 

Wie wirkst duauf andere Menschen, wenn Sie mit ihnen zusammentreffen? Wie bewusst kommunizieren Sie beispielsweise in Besprechungen?

Gedenkminute für Paul Watzlawick: Wir kommunizieren ständig. Ja, auch Sie! Und das selbst dann, wenn Sie das gar nicht beabsichtigen. Ob wir es wollen oder nicht; vieles von dem, was wir tun oder nicht tun, wird von anderen wahrgenommen und interpretiert. Nicht immer werden Ihre Botschaften so verstanden, wie Sie es bezwecken.

 

 

 

Tipps für die Selbsteinschätzung

 

Wenn Sie sich selbst während einer Besprechung beobachten, was ist da wahrzunehmen, weshalb tun Sie was Sie tun und was folgt daraus?

Bei der ersten Einschätzung können die folgenden Fragen helfen:

  • Wie betreten Sie den Raum?
  • Welche Reaktionen bewirkt Ihr Erscheinen?
  • Wie präsent sind Sie?
  • Was vermitteln Sie nonverbal und verbal über sich, die Anwesenden und Ihre Beziehung zueinander sowie den Kontext?
  • Begrüßen Sie die Anwesenden und in welcher Form?
  • Welchen Sitzplatz wählen Sie?
  • Wie aktiv bringen Sie sich ins Geschehen ein?
  • Was tun Sie, wenn Sie sich nicht so wohlfühlen, wie Sie es sich wünschen?
  • Wie sagen Sie, was Sie sagen?
  • Was sagt Ihre Körpersprache dazu?
    • Blickkontakt: Auf welche Weise und wie lange sehen Sie andere Menschen an?
    • Mimik: Was vermittelt Ihr Gesichtsausdruck?
      Wie wirkt Ihre Mimik? Freundlich oder müde, besorgt, zuversichtlich, verärgert oder erfreut?
    • Gestik: Wie halten und bewegen Sie Ihre Arme und Hände? Unterstützen die Gesten Ihre Botschaften?
    • Körperhaltung: Wie aufrecht gehen, stehen, sitzen Sie und wie platzieren Sie Ihre Füße?
  • Was für eine Sprache wählen Sie?
  • Welche Sprachmuster setzen Sie ein?

Blinde Flecken

 

Mit etwas Übung ist es leichter, die eigene Wirkung und die Zusammenhänge zu erkennen. Doch selbst dann bleiben einige blinde Flecken. Eine zusätzliche Perspektive – beispielsweise das Feedback eines professionellen Coaches, mit Erfahrungen in diesem Bereich – ist da sehr erhellend.

Das Johari-Fenster verdeutlicht die Zusammenhänge

 

Das Johari-Fenster ist ein sehr vereinfachtes Kommunikationsmodell, mit dem die Unterschiede von Selbst- und Fremdwahrnehmung grafisch verdeutlicht wird. 1955 wurde es von den US-amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt. Das Johari-Fenster wird vor allem dazu verwendet, um die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung abzugleichen. Es hilft dabei unbewusste Verhaltensweisen in Bewusstsein zu holen, Potenziale zu aktivieren und das Verständnis zu erhöhen. In Gruppen wird das Verhalten transparenter und die Beziehungen verbessert.

Vier Felder

 

Das Johari-Fenster wird in vier Felder unterteilt.

 

1. Der öffentliche Bereich

2. Der persönliche Geheimnisbereich

3. Der blinde Fleck
Der Teil des Selbst, der von der Person bei sich selbst nicht wahrgenommen wird, wird als blinder Fleck bezeichnet.

4. Der unbekannte Bereich

 

Blinde Flecken

Erhellende erste Einsichten

 

Die meisten Handys machen heutzutage hervorragende Videoaufnahmen. Drücken Sie es einer Person Ihres Vertrauens in die Hand und lassen Sie sich aufnehmen. Wenn Sie eine typische Situation aufzeichnen und zum Treffen mit mir mitbringen, können wir gemeinsam erkunden, was von dem, was Sie tun, Ihnen und der Botschaft hilft und was nicht. Anschließend verrate ich Ihnen, welche weiteren Möglichkeiten noch besser Ihren Zielen dienen.

Professionelle Wirkungsanalyse

 

Für Experten, viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker:innen gehört die Wirkungsanalyse zur Vorbereitung eines Auftritts, wie bei Reden, Präsentationen, Statements, Interviews, Gesprächen. So lässt sich schon vor dem Auftritt die Wirkung erkunden. Wie wirkst duund Ihr Beitrag?

 

 

 

Ehrliche und konstruktive Rückmeldungen

 

Je einflussreicher die Position, die Sie einnehmen, desto mehr stehen Sie unter Beobachtung. Dann wird jeder Moment zu einem Auftritt, dem Bedeutung zugemessen wird.

Ob in den Medien, auf Veranstaltungen und selbst in vermeintlich kleiner Runde; jedes geäußerte und unterbliebene Wort kann auf die Goldwaage gelegt werden. Jedes Detail prägt das Image, jenes Bild, das sich die Öffentlichkeit von Ihnen macht.

  • Wie wirkst duauf andere?
  • Wie werden Sie verstanden?
  • Welches Image vermitteln Sie?
  • In welchen Aspekten können Sie sich und Ihr Auftreten verbessern?

Mit dem Image-Check erhalten Sie ein objektiveres Bild davon, wie Sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Besonders interessant ist das für Führungskräfte und Repräsentanten von Unternehmen, Verbänden und Parteien.

 

 

 

Wirkungsanalyse

 

Schon wenige unbedachte Worte vor Publikum, Mikrofon und Kamera können Konsequenzen haben. Aus diesem Grund lohnt es sich bei wichtigen Auftritten sorgfältig ans Werk zu gehen. Für viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker:innen gehört die Wirkungsanalyse dazu.

Selbst viele erfahrene Redner sind nicht so routiniert, wenn es um Medienauftritte geht. Der sichere Umgang vor der Kamera und in Studiosituationen, provozierende Journalist:innenfragen und vehemente Angriffe eines Gegenspielers in einer Debatte oder Podiumsdiskussion gehören nicht für jeden zum Alltag.

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Nachher sind wir oft klüger, doch dann ist es etwas zu spät. Besser: Bei einer Wirkungsanalyse erhält ein Redner professionelles Feedback vor dem Auftritt. Holen Sie sich Feedback, bevor die Kritiker zuschlagen. Wieso solltest du ein unnötiges Risiko eingehen und Chancen für einen erfolgreichen Auftritt ungenutzt lassen? Lassen Sie sich für entscheidende Auftritte durch die Wirkungsanalyse eines Probelaufs Feedback geben. Das ermöglicht Ihnen, die Wirkung schon vorher zu erfahren und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen.

 

 

 

Elemente der Wirkungsanalyse

 

  • Stimme
  • Körpersprache
  • Bühnenpräsenz, Begeisterung und Glaubwürdigkeit
  • Wortwahl und Stilistik
  • Emotionale Ansprache
  • Argumente und Strategie
  • Roter Faden und Struktur
  • Kernbotschaften
  • Professionelle Schlagfertigkeit
  • Risikoanalyse
  • Absehbare Auswirkungen
  • Mediengerechtes und formatbezogenes Agieren vor Mikrofon und Kamera
  • Umgang mit provozierenden Fragen und Angriffen

 

 

 

Eigene Wirkungsanalyse

 

Wie wirkst duund was können Sie verbessern, um sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren? Auf der Basis Ihrer Wirkungsanalyse bekommen Sie Empfehlungen, mit denen Sie Ihren Auftritt optimieren können. Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie gezielte Unterstützung für Ihre Sicherheit, Ausstrahlung und Ihr Selbstmarketing für Reden und Medienauftritte. Von der Wirkungsanalyse, Optimierung bis hin zur Generalprobe oder sogar der Begleitung zum Auftritt. Sie entscheiden!

Die Wirkungsanalyse kann einzeln ab einer Dauer von 60 Minuten gebucht werden oder steht zu Beginn einer umfangreicheren Unterstützung bei der Vorbereitung Ihres Auftritts. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Wie weit die Analyse geht, entscheiden Sie. Viele Faktoren haben Einfluss darauf, wie Sie wirken.

 

 

1. Direkte Analyse

 

Für ein erstes intensives Feedback zu Ihrer Wirkung genügt schon ein kurzes Treffen. Dabei erfahren Sie von mir sofort einiges über Ihre verbale und körpersprachliche Wirkung, sowie Potenziale.

 

 

 

2. Auswertung von Auftritten

 

Darüber hinaus können diverse Quellen hinzugezogen werden; Aufzeichnungen von Interviews, TV-Auftritten, Reden, Soziale Medien etc.

 

 

 

3. Qualitative Interviews

 

In qualitativen Interviews mit relevanten Zielgruppen werden interessante Aspekte analysiert.

Anschließend erhalten Sie Ihre persönliche und ehrliche Wirkungsanalyse. Also: Die ganze Wahrheit beziehungsweise Wahrnehmung Ihrer Person!

 

 

 

4. Feedback

 

Mit diesem Feedback und entsprechenden Empfehlungen haben Sie, was Sie dafür benötigen, wenn Sie sich entscheiden, Rollenerwartungen an Sie und Ihr Auftreten so aufeinander abzustimmen, dass Sie Ihre Zielgruppe erreichen und überzeugen.

 

 

 

Kosten

 

Für eine erste lohnenswerte grundlegende Wirkungsanalyse ist schon eine Einheit von 60 Minuten sehr erhellend. Die Honorare finden Sie hier. Hinweise zum professionellem Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen finden Sie hier.

Frage mich ruhig persönlich

 

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22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze Sie dabei, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend. Und dann steht da dieser Scheiß-Spiegel.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 21. Juli 2019
AN: #454160
K: CNA
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/effect-analysis-speech-body-language/

Welchen Wert hat Selbsterkenntnis? Willst du über Wasser gehen?

Welchen Wert hat Selbsterkenntnis? Willst du über Wasser gehen?

Was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion?

Selbsterkenntnis

 

Ommm. Führt Selbsterkenntnis auf direkten Weg zur Erleuchtung oder was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Alles nur warme Luft?

 

 

 

Überblick

 

Video

https://youtu.be/8Hyab15-2ik

 

Andere erkennen ist Weisheit, sich selbst erkennen ist Erleuchtung.

Lao Tzu

 

 

 

Gehen Sie schon über Wasser?

 

Ommm. Ob Selbsterkenntnis gleich zur Erleuchtung führt, steht auf einem anderen Blatt.

Was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Wie wichtig ist das Nachdenken über sich selbst, gesunde Selbstkritik, kritisches Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Werte, Überzeugungen und Handlungen?

Bei meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wesentlich es ist sich selbst möglichst gut zu kennen, mit sich selbst im Reinen zu sein. Niemand verbringt mehr Zeit mit uns, als wir selbst. Also müssten wir uns selbst auch besser kennen als jeder andere. Sozusagen in- und auswendig. Doch das sich selbst kennen ist leichter gesagt als in der Praxis getan. So viele Altlasten nehmen Einfluss auf uns und unsere Wahrnehmung der Welt.

Manchmal erblicken wir in anderen Menschen etwas, das in Wirklichkeit unser eigenes Thema ist; etwas das wir an uns selbst nicht mögen oder vermissen. Es hat mehr mit uns selbst zu tun, als mit anderen.

Mit der Bereitschaft vor der eigenen Tür zu kehren ist das ohnehin so eine Angelegenheit. Es ist ja viel leichter darauf zu pochen, die anderen Menschen seien das Problem. Für fundierte Lösungen ist es erforderlich tatsächlich dort anzusetzen, wo die Ursachen liegen.

Unbewusst tragen wir Ungeklärtes mit in Gespräche hinein, über die wir dann stolpern, wenn wir gerade am wenigsten damit rechnen.

 

 

 

Was für eine Brille tragen Sie?

 

Es ist ja allzu menschlich, wenn sich eigene Themen einmischen. Wir nehmen die Welt nun mal jeder durch eine eigene Brille wahr. Und diese Brille verfälscht. Ob wir es wollen oder nicht!

Laufen im Hintergrund komplexe Prozesse ist ein großer Teil unserer Ressourcen dort gebunden, ist beschäftigt. Wie sollen wir dann so gut sein wie wir es wären, wenn wir ganz bei der Sache sind? Schade, wenn dadurch die Präsenz leidet und wir auf ein klares, authentisches, überzeugendes Auftreten verzichtet?

 

 

 

Die Welt ist ein Spiegel!

 

Das Bild der Brille passt gut. Oft schauen wir durch diese Brille auf die Welt, wie auf einen Spiegel. Unsere Erwartungen mischen sich ein. Ohne es zu bemerken, ergänzen wir unsere Sinneswahrnehmungen. Wir verzerren die aufgenommenen Informationen aus der Umwelt so, dass sie unseren Überzeugungen, unserem Selbstbild entsprechen. Was nicht passt, wird passend gemacht!

 

 

 

Selbstschutz – Gut gemeint, doch …

 

Das soll das eigene Selbstbewusstsein schützen. Auf Dauer verfestigen sich dadurch Denk- und Verhaltensmuster. Es kann das Leben leichter machen, Routinen zu entwickeln. So gut die Absicht sein mag; sind diese Muster nicht oder nicht mehr förderlich, kann es zu massiven Konfrontationen mit dem Umfeld führen. Selbst wird das kaum bemerkt, die Fähigkeit zur Selbstreflexion ist oft nicht sehr ausgeprägt. Routinen werden aus Selbstschutz verteidigt. Dabei täuschen wir uns oft sehr erfolgreich selbst. Selbst- und Fremdbild weichen dadurch oft weit voneinander ab.

Doch genau dieser Abgleich ist erforderlich, um sich konstruktiv zu entwickeln und zu kommunizieren. Selbstreflexion fördert Offenheit, Demut, Empathie und Abgrenzung und somit Persönlichkeitsentwicklung.

 

 

 

Frühjahrsputz: Grundreinigung und Pflege

 

Jeder von uns hat blinde Flecken; Bereiche, die uns selbst an uns fremd sind und die sich doch umso vehementer in unser Leben einmischen, unser Denken und Handeln beeinflussen.

Wer anderen Menschen professionelle Unterstützung liefert, nimmt deshalb selbst üblicherweise Supervision in Anspruch. Das hilft dabei, die Sicht auf sich und die Welt sauberer zu halten, die Brille zu putzen. Auch für andere Berufsgruppen, nicht nur für Coaches und Therapeuten, sollte es ein Selbstverständnis sein, dafür zu sorgen, gut aufgeräumt ans Werk zu gehen.

Erlauben Sie sich von Zeit zu Zeit einen konstruktiven Perspektivwechsel mit professioneller Unterstützung. Sie und Ihr Umfeld werden davon profitieren.

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Wie halten Sie es mit der Selbsterkenntnis?

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Artikel zur Persönlichkeit

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22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze Sie dabei, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2012
Überarbeitung: 10. April 2024
AN: #7670
Ü:
K:

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Wenn Sie sich nicht vertrauen, weshalb sollten es dann andere Menschen tun?

Selbstvertrauen

Gesundes Selbstvertrauen

 

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Fördern Sie den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Definition Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen bedeutet: Sich-selbst-vertrauen. Bewusstsein, Sicherheit, Überzeugung im Hinblick auf die eigene Person. Vertrauen in die eigenen Kräfte, Fähigkeiten.

 

Unterschieden werden kann zwischen:

  • förderliches (gesundes) oder nachteiliges (ungesundes) Selbstvertrauen
  • hohes oder niedriges Selbstvertrauen
  • berechtigtes und unberechtigtes Selbstvertrauen

 

 

 

Wieso ich von GESUNDEM Selbstvertrauen schreibe?

 

Es gibt ja leider durchaus zahlreiche Fälle, in denen Menschen ein Selbstvertrauen an den Tag legen, das unangemessen ist. Solche Blender können schon recht nachteilig für das Umfeld sein und eine Korrektur beziehungsweise eine berechtigte Basis für das Selbstvertrauen ist wünschenswert.

Narzissten wirken beispielsweise auf viele Beobachter im ersten Moment als wären sie voller Selbstvertrauen, obwohl das tatsächlich nicht der Fall ist. Gerade deren Unsicherheit fördert ihr Verhalten. Andere Menschen legen sich eine Maske zu, tun so einiges an der Oberfläche oder mithilfe ungesunder Substanzen oder anderer Tricks.

 

 

 

Wozu soll Selbstvertrauen gut sein?

 

Alles, was man im Leben braucht, sind Ignoranz und Selbstvertrauen, meinte Mark Twain. Wie auch immer er das gemeint haben sollte; wirksames Selbstvertrauen sitzt tief und erfordert meiner Meinung nach keine Ignoranz. Im Gegenteil!

Wer Selbstvertrauen hat, schaut genauer hin, anstatt sich und anderen Menschen etwas vorzumachen. Wer Selbstvertrauen hat, geht die Dinge an und schaut auf die Lösungen.

 

 

 

Wie zeigt sich gesundes Selbstvertrauen?

 

Gesundes Selbstvertrauen zeigt sich in besseren Entscheidungen. Von außen zeigt es sich in einer entsprechenden Körpersprache mit Gestik, Mimik und Körperhaltung. Ausgeprägtes Selbstvertrauen wird mit einer aufrechten und offenen Körperhaltung sowie sicherem Blickkontakt verbunden.

Geringes Selbstvertrauen kann Wahrnehmung, Denken und Handeln einschränken. Personen mit geringem Selbstvertrauen wirken meist ängstlicher, unsicherer und gehemmter in Beziehungen. Das schränkt deren Leben ein. Menschen mit Selbstvertrauen kommunizieren klarer, weil sie wissen, wer sie sind, was sie wollen und dass sie es dürfen.

 

 

 

Sind Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein identisch?

 

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein werden oft wie Synonyme verwendet. Genaugenommen haben die Begriffe unterschiedliche Bedeutungen. Im Grunde ist Selbstvertrauen ein Aspekt von Selbstbewusstsein. Selbstbewusste Menschen kennen ihre Möglichkeiten und wissen, was sie sich zutrauen können.

Hindernisse und Ursachen bei mangelndem Selbstvertrauen

 

Wesentliche Hindernisse der Selbstentfaltung und somit Ursachen für mangelndes Selbstvertrauen sind Ängste, die Angst vor Ablehnung und die Angst vor Versagen. Vieles hat seine Ursachen in der Kindheit. Als Folge wird das Leben fremdbestimmter gelebt und Selbstvertrauen nur sehr schwer erworben. Da helfen auch die Maskierungen nichts, die sich manche Menschen im Laufe der Zeit erworben haben.

22+ Tipps: Wege zu gesundem Selbstvertrauen

 

Die Seele aller gelingenden Tätigkeit ist doch das tiefe Selbstvertrauen.

Wilhelm von Humboldt

 

 

 

1. Raus aus der Opferhaltung, hinein ins Gestalten

 

Ein wesentlicher Schlüssel zu gesundem Selbstvertrauen ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wer sich in der Opferhaltung gefangen fühlt, macht sich selbst kleiner.

 

 

 

2. Lernbereitschaft statt Perfektionismus

 

Lernbereitschaft ist deutlich förderlicher, als krampfhafter Perfektionismus. Wer meint, ständig anderen Menschen oder sich selbst etwas unbedingt beweisen zu müssen, macht sich das Leben schwer.

Wer neugierig und lernbereit ans Werk geht, darf auch mal Umwege machen.

 

 

 

3. Sport

 

Fehlende Bewegung macht körperlich und geistig träger und träger. Bewegung und Sport, die Vergnügen bereiten, wirken sich positiv auf das Selbstvertrauen aus. Und damit sind jetzt keine mit Anabolika beschleunigten Muskelaufbauaktionen gemeint. Ein gutes Körpergefühl ist schon spürbare Belohnung. Mehr Bewegung führt zu mehr Energie und Lebenslust, die Säfte kommen ins Fließen.

 

 

 

4. Bildung

 

Mitreden zu können, wenn es an der Zeit ist, stärkt das Selbstvertrauen.

 

 

 

5. Erfüllung

 

Ein erfülltes Leben macht nicht nur Freude, es formt auch den Charakter, die Persönlichkeit. Wer bewusst lebt und gestaltet, vertraut sich selbst mehr und mehr.

 

 

 

6. Haltung

 

Kopf hoch, Brust raus, gerade Rücken, Blick nach vorne. Aufrecht und doch beweglich, registriert das Gehirn; wir sind standhaft und kraftvoll. Die Körpersprache ist nicht nur Ausdruck des Innenlebens, sie wirkt auch andersherum. Das Seelenleben drückt sich in der Körpersprache aus. Die Seele hat Einfluss auf die Haltung, doch das gilt auch andersherum. Gehen und stehen Sie aufrecht, blicken ihrem Gegenüber in die Augen und bewegen Sie sich ruhig und gelassen.

 

Zur Orientierung:

  • Stehen oder sitzen Sie aufrecht.
  • Stehen Sie etwa schulterbreit und nehmen Sie einen festen Stand ein.
  • Nehmen Sie eine offene Körperhaltung ein.
  • Lassen Sie die Hände locker neben dem Körper hängen, wenn Sie nicht gestikulieren. Im Sitzen können Sie die Arme locker auf den Armlehnen ablegen.
  • Gehen Sie zügig und mit festen Schritten.

 

 

 

7. Überzeugungen

 

„Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.“ meinte Seneca. Auch Selbstvertrauen verträgt Pflege. Vor allem unbewusste Überzeugungen und Glaubenssätze nagen gerne in der Tiefe am Selbstvertrauen und nähren Zweifel. Selbst hartnäckige und schon lang anhaftende negative Glaubenssätze lassen sich schnell und gezielt auflösen.

Wir Menschen sind voller Überzeugungen und Glaubenssätze, die unsere Wahrnehmung, Denken und Verhalten beeinflussen. Einschränkende Überzeugungen lassen sich verändern, konstruktive fördern. Weshalb sollten wir das dem Zufall überlassen und Missverständnisse belassen?

 

 

 

8. Den Stärken widmen

 

Es lohnt sich, die eigenen Talente und Stärken erkunden, anstatt auf vermeintliche Schwächen zu starren. Das fördert das Selbstbewusstsein, also das Wissen um die persönlichen Eigenarten und das stärkt das Selbstvertrauen.

Machen Sie sich vertraut: Erfahren Sie mehr über sich und Ihre Wirkung. Wenn Sie sich Ihrer Stärken bewusst sind, können Sie sich selbst vertrauen und Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten und Talente aufbauen. Selbstvertrauen hängt ganz eng mit unserem Selbstwert zusammen. Selbstwert ist der Wert, den wir uns selber zuschreiben.

 

 

 

9. Mentales Training, Coaching, Therapie

 

Räumen Sie Ihr Oberstübchen auf. Legen Sie, gegebenenfalls mit Unterstützung in Form von Coaching oder Therapie, Altlasten ab. Arbeiten Sie an Überzeugungen und Glaubenssätzen.

Mentaltraining kann in vielerlei Hinsicht bei der Förderung eines gesunden Selbstvertrauens unterstützen.

 

 

 

10. Vergleiche lassen

 

Sich an Beispielen zu orientieren kann inspirierend sein, doch Vergleiche machen leicht unzufrieden. Es werden dann eigene Stärken übersehen. Anstatt sich ständig mit anderen Menschen zu vergleichen, empfiehlt es sich, die eigene Einzigartigkeit zu genießen. Eine gute Übung, um das zu pflegen, ist es, die Einzigartigkeit und Vielfalt bei den Mitmenschen genauer zu betrachten und zu würdigen.

 

 

 

11. Selbstakzeptanz

 

Ja, auch Selbstakzeptanz ist keine Selbstverständlichkeit. Die wenigsten Menschen erreichen einen vollständigen Abgleich von Fremd- und Selbstbild, doch an einigen Stellen ist das recht hilfreich. Je nach Thema können hier Therapeuten oder Coaches unterstützen.

 

 

 

12. Achtsamkeit

 

Achtsamkeit ist mehr als eine Modeerscheinung. Im Hier-und-Jetzt zu sein, hält uns auch im Kontakt mit unseren Möglichkeiten. Wer präsent ist, entfaltet mehr Wirkung, bekommt die entsprechenden ermunternden Rückmeldungen und fühlt sich berechtigterweise sicherer.

Achtsamkeit hilft dabei das Grübeln zu beenden, nehmen Sie lieber die Realität bewusst wahr. Gönnen Sie sich immer wieder einmal ein paar Minuten Ruhe und spüren Sie in sich hinein, wie es Ihnen wirklich geht. Ob Sie es Meditation oder Achtsamkeit ist sekundär.

 

 

 

13. Versagensängste und Co.

 

Mit Unterstützung lassen sich auch tief sitzende Ängste lösen. Ängste halten uns von so vielen wichtigen und schönen Schritten ab.

 

 

 

14. Rückmeldungen

 

Ehrliches und gar brauchbares Feedback zu bekommen, ist eine Seltenheit. Doch es hilft sehr konstruktives Feedback zu erhalten.

 

 

 

15. Visualisierungen

 

Nicht jeder Mensch verfügt über ein positives Selbstbild oder förderliche Zukunftserwartungen. Das kann dann schon mal im Weg stehen oder zumindest bremsen. Wie genau ist es, wenn es so ist, wie Sie es sich wünschen? Visualisierungen können sehr einflussreich sein. Gerade bei anspruchsvollen Zielen und einem einschränkenden Selbstbild lohnt sich das sehr.

 

 

 

16. Selbstliebe

 

Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend. Und dann steht da dieser Scheiß-Spiegel.

 

Sich selbst anzunehmen und sich zu lieben, fällt vielen Menschen nicht leicht. Doch das ist so wesentlich, um das Leben wahrlich erfüllend zu erleben. Schon in der Körpersprache schlägt es sich und die Seele nieder, wenn jemand sich diese Liebe selbst vorenthält.

Lernen Sie sich selbst besser kennen und sich vertrauen. Das ist ein häufiges und lohnenswertes Thema im Coaching, das deutliche positive Unterschiede in vielen Bereichen mit sich bringt.

 

 

 

17. Visionen

 

Wer etwas zu einer lebenswerten Welt beiträgt, tut sich selbst damit einen Gefallen. Menschen wachsen mit ihren Aufgaben. Visionen liefern die Orientierung, den Rahmen.

 

 

 

18. Lächeln

 

Umso tiefer ein Lächeln seinen Ursprung hat, desto mehr richtet es die Seele auf. Das führt dazu, dass wir uns augenblicklich besser fühlen. Das gesamte Gesicht, die Mimik und dann die restliche Körperhaltung verändern sich.

 

 

 

19. Atmung

 

Eine gleichmäßige Atmung wirkt Wunder und lässt sich mit einfachen Atemtechniken fördern.

 

 

 

20. Dankbarkeit

 

Wer übersieht, womit das Leben das eigene Sein schon beschenkt hat, der verzichtet darauf, wichtige Ressourcen zu erkennen und Stolz zu empfinden. Dankbarkeit fühlt sich gut an und setzt konstruktive Kräfte frei.

 

 

 

21. Nein und Ja

 

Es ist hilfreich, zu wissen, was einem selbst guttut. Dann braucht es auch die Fähigkeit, gegebenenfalls Nein zu sagen. Manches Thema verdient es lauter zu werden, zu kämpfen.

 

 

 

22. Schluss mit Bewertungen

 

Mit jeder Bewertung legen wir die Richtung unseres Denkens vor. Selbst harmlos wirkende Verurteilungen setzen uns selbst weitere Grenzen.

Synonyme

Innere Kraft, Moral, Mut, Selbstgewissheit, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Selbstgefühl, Selbstwertgefühl,Stolz.

Ursprung des Wortes

Das Wort Selbstvertrauen setzt sich aus den Worten „selbst“ und „Vertrauen“ zusammen.

Pflegen Sie Ihr Selbstvertrauen

 

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Video

So zerstören Narzissten dein Selbstvertrauen

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Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. Johann Wolfgang von Goethe

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22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2018
Überarbeitung: 9. November 2020
Englische Version:
AN: #26219
K: CNB
Ü:

Sanftmut ist etwas für Weicheier? Von wegen: Sanftmut ist eine Stärke.

Sanftmut ist etwas für Weicheier? Von wegen: Sanftmut, die unterschätzte Stärke.

Auf der Tafel der Sitten ist die Sanftmut das Salz. (Persisches Sprichwort)

 

Sanftmut

Sanftmut, die unterschätzte Stärke

 

Sanftmut ist kein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften einen der vordersten Plätze belegt. Schade!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Sanftmut

 

Wir müssen das Leben durch Sanftmut bezwingen.

Jules Renard

 

 

 

Sanftmut ist etwas für Weicheier? Von wegen!

 

Sanftmut ist kein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften einen der vordersten Plätze belegen würde. Viel zu viele Menschen missverstehen die Sanftmut. Sie meinen, dass Sanftmut das Resultat von Schwäche, Ängstlichkeit oder Passivität ist. Doch sie ist tatsächlich eine Stärke. Es wird heutzutage nicht mehr mit Stärke in Verbindung gebracht. Das war nicht immer so, der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel, sah das noch anders: „Nicht derjenige ist tapfer, der sich Ausbrüchen des Zornes überlässt, sondern derjenige, der Milde und Sanftmut besitzt.“ Satt dessen wird Sanftmut oft als Schwäche und fehlende Energie wahrgenommen. Doch nur ein starker Mensch ist in der Lage, sanftmütig zu sein. Nur, wer sich seiner Stärke bewusst ist, fühlt sich sicher genug, um souverän zu handeln. Unsichere Menschen meinen, ihren Status ständig verteidigen zu müssen. Einen Blick auf das Verhalten von Zeitgenossen wie Donald Trump oder der cholerische Chef, macht das deutlich. Solche Menschen machen eigenartige Dinge, legen eine unnatürliche Körpersprache an den Tag, um sich künstlich Respekt zu verschaffen.

Wahre Stärke kommt von innen. Sanftmütige Menschen sind souveräner, auch rhetorisch. Das Ego braucht dann keine künstliche Bestätigung. Wer mit sich im Reinen ist, strahlt natürliche Souveränität aus. Solche Menschen müssen nicht auf jeden verbalen Anschlag mit einem Gegenschlag reagieren. Sie sind wie Eichen, wenn sich der Eber an ihnen reibt. Sie vermögen es, Grenzen zu setzen, ohne sich jenen anzubiedern, die nach Machtdemonstrationen schreien. Es gelingt ihnen, sich treu zu bleiben. Ihre Nähe ist angenehm und es geht oft eine besondere Ausstrahlung von ihnen aus.

 

 

 

Ein Plädoyer für die Entwicklung von Sanftmut

 

Wie wohltuend ist doch Stärke, wenn sie sich mit Sanftmut paart. Sanftmut ist erstrebenswert, sie ist eine sehr angenehme, menschliche Wesensart. Sanftmut ist eine Charaktereigenschaft, die Menschen zugeschrieben wird, deren Art und Weise geprägt ist durch ein angenehmes und geduldiges Verhalten. Solches Verhalten ist nicht sporadischer, sondern kontinuierlicher Natur. Diese Charaktereigenschaft ist für die meisten Menschen schwer zu entwickeln. Menschen neigen wohl evolutionär eher zu gegenläufigen Eigenschaften. Nur kein Stillstand bei immer größer werdendem Leistungsdruck. Ungeduldiges Handeln und damit zusammenhängende schnelle Gereiztheit und Aggressivität werden entwickelt, um sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Wem es gelingt Sanftmut, Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung zu entwickeln, der entfaltet sich. All die dadurch verfügbar werdende Energie kann sinnvoller genutzt werden. Aus meiner Erfahrung können nur starke Menschen Sanftmut an den Tag legen.

Synonyme

Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Güte, Einfühlungsvermögen, Empfindung, Freundlichkeit, Entgegenkommen, Gnade, Gutmütigkeit, Herzensgüte, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Milde, Nächstenliebe, Selbstlosigkeit, Warmherzigkeit, Zuvorkommenheit

Ursprung des Wortes

Der Begriff Sanftmut besteht aus den Worten „sanft“ und „Mut“ vom mittelhochdeutschen „sanft“ = „angenehm, mild“ und dem mittelhochdeutschen „muot“ = „Gemüt, Temperament“.

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Geistige Werte müssen uns ansprechen wie Könige. Sie dürfen nicht aufgedrängt werden. Arthur Schopenhauer

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Glossar

 

Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 8. Juli 2020
AN: #86745
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