Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität

Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität: Was andere Perspektiven mit unserem Denken machen

 

Vielfalt ist mehr als Verschiedenheit

 

Menschen sind verschieden.

Das ist zunächst weder gut noch schlecht.

Es ist eine Tatsache.

Wir unterscheiden uns beispielsweise in:

Herkunft,

Alter,

Geschlecht,

Erfahrungen,

Persönlichkeit,

Fähigkeiten,

Lebensentwürfen,

Werten,

Wissen

und Sichtweisen.

Interessant wird es für mich bei einer anderen Frage:

Was geschieht, wenn unterschiedliche Menschen gemeinsam denken, entscheiden und handeln?

Denn Diversität kann etwas ermöglichen, das für gute Entscheidungen ausgesprochen wertvoll ist:

Sie kann unsere eigene Perspektive infrage stellen.

 

 

 

Was bedeutet Diversität?

 

Diversität bedeutet zunächst Vielfalt beziehungsweise Verschiedenheit.

In gesellschaftlichen und beruflichen Zusammenhängen beschreibt der Begriff unterschiedliche Merkmale, Erfahrungen und Perspektiven von Menschen.

Häufig wird dabei beispielsweise über:

Alter,

Geschlecht,

Herkunft,

körperliche Voraussetzungen,

sexuelle Orientierung,

Religion

oder soziale Herkunft

gesprochen.

Diese Dimensionen sind relevant.

Für Zusammenarbeit und Entscheidungen interessiert mich zusätzlich etwas:

Welche unterschiedlichen Erfahrungen und Denkweisen kommen tatsächlich zusammen?

 

 

 

Sichtbare Vielfalt und unsichtbare Vielfalt

 

Manche Unterschiede erkennen wir schnell.

Andere kaum.

Zwei Menschen können äußerlich sehr ähnlich wirken und vollkommen unterschiedlich denken.

Und zwei Menschen mit offensichtlich verschiedenen Biografien können bei einer entscheidenden Frage nahezu identische Überzeugungen vertreten.

Deshalb lohnt es sich, neben sichtbarer Vielfalt auch auf kognitive Vielfalt zu achten.

Wie unterschiedlich betrachten Menschen ein Problem?

Welche Erfahrungen bringen sie mit?

Welche Annahmen stellen sie infrage?

Welche Risiken sehen sie?

Welche Möglichkeiten?

Das kann für Entscheidungen entscheidend sein.

 

 

 

Das Problem mit Menschen, die genauso denken wie wir

 

Wir fühlen uns häufig besonders wohl mit Menschen, die unsere Sicht teilen.

Das Gespräch fließt.

Wir müssen weniger erklären.

Unsere Einschätzungen werden bestätigt.

Das fühlt sich gut an.

Und genau darin liegt eine Gefahr.

Wenn alle dieselben Annahmen teilen, können auch alle denselben blinden Fleck haben.

Dann entsteht schnell:

„Wir sind uns einig, also werden wir wohl richtig liegen.“

Leider folgt das eine weniger zwangsläufig aus dem anderen.

 

 

 

Zustimmung ist weniger dasselbe wie Wahrheit

 

Eine Gruppe kann sich vollkommen einig sein und trotzdem irren.

Vielleicht haben alle:

ähnliche Erfahrungen,

dieselbe Ausbildung,

vergleichbare Interessen,

ähnliche Karrierewege

oder dieselben Informationen.

Dann entsteht Konsens leicht.

Die interessante Frage lautet:

Welche Perspektive fehlt im Raum?

 

 

 

Diversität kann Denkgewohnheiten irritieren

 

Ein Mensch mit einer anderen Erfahrung stellt vielleicht eine Frage, die für alle anderen bisher kaum existierte.

„Warum machen wir das eigentlich so?“

Die Antwort:

„Weil wir es immer so gemacht haben.“

Interessant.

Vielleicht gibt es einen guten Grund.

Vielleicht auch weniger.

Menschen, die weniger tief in unseren Selbstverständlichkeiten stecken, können etwas Wertvolles leisten:

Sie sehen, was wir längst weniger sehen.

 

 

 

Der Wert des Fremden

 

„Fremd“ klingt häufig zunächst nach Distanz.

Dabei kann gerade das Fremde unser Denken bereichern.

Eine ungewohnte Perspektive zwingt uns:

zu erklären,

zu begründen,

zu überprüfen,

neu zu formulieren.

Vielleicht bleibt unsere ursprüngliche Position anschließend bestehen.

Dann kennen wir ihre Gründe besser.

Vielleicht verändert sie sich.

Beides kann ein Gewinn sein.

 

 

 

Diversität garantiert weniger gute Entscheidungen

 

Hier lohnt sich Differenzierung.

Eine vielfältige Gruppe trifft weniger automatisch klügere Entscheidungen.

Unterschiedlichkeit kann ebenso erzeugen:

Missverständnisse,

Konflikte,

langsamere Abstimmung,

Misstrauen,

Reibung

und Schwierigkeiten bei der Verständigung.

Diversität ist deshalb weniger ein Zaubermittel.

Unterschiede müssen produktiv genutzt werden können.

 

 

 

Vielfalt braucht psychologische Sicherheit

 

Wenn Menschen zwar verschieden sind, jedoch ausschließlich eine bestimmte Meinung willkommen ist, bleibt wenig gewonnen.

Dann existiert Vielfalt vielleicht auf dem Gruppenfoto.

Im Gespräch herrscht trotzdem Konformität.

Entscheidend ist:

Dürfen Menschen widersprechen?

Dürfen sie Zweifel äußern?

Dürfen sie eine unpopuläre Beobachtung ansprechen?

Dürfen sie sagen:

„Ich sehe das anders.“

Ohne dafür sozial bestraft zu werden?

Erst dann kann Perspektivenvielfalt ihre Wirkung entfalten.

 

 

 

Zugehörigkeit und Unterschiedlichkeit

 

Menschen brauchen Zugehörigkeit.

Gleichzeitig brauchen gute Gruppen die Möglichkeit zur Unterschiedlichkeit.

Das erzeugt eine interessante Spannung:

Ich gehöre dazu, obwohl ich anders denke.

Oder sogar:

Ich gehöre dazu und gerade deshalb darf ich anders denken.

Eine starke Gemeinschaft braucht weniger vollständige Gleichheit.

Sie braucht einen tragfähigen Umgang mit Unterschieden.

 

 

 

Toleranz reicht manchmal weniger weit

 

Toleranz bedeutet sinngemäß:

Ich halte aus, dass du anders bist.

Das kann wichtig sein.

Noch interessanter finde ich:

Was kann ich durch deine Andersartigkeit erkennen, das mir allein verborgen geblieben wäre?

Damit verändert sich die Perspektive.

Der andere wird weniger zum Menschen, dessen Unterschiedlichkeit ich großzügig ertrage.

Er wird zu einer möglichen Quelle neuer Erkenntnis.

 

 

 

Unterschied bedeutet weniger automatisch Bereicherung

 

Auch hier lohnt sich Klarheit.

Eine andere Meinung ist weniger allein deshalb wertvoll, weil sie anders ist.

Sie kann:

schlecht begründet,

falsch informiert,

unfair

oder vollkommen unbrauchbar

sein.

Diversität bedeutet weniger, jede Position gleich gut zu finden.

Sie bedeutet:

Unterschiedliche Perspektiven bekommen die Chance, geprüft zu werden.

Danach darf weiterhin entschieden werden.

 

 

 

Offenheit braucht Urteilsfähigkeit

 

Das ist für mich ein wichtiger Punkt.

Offenheit bedeutet weniger:

„Alles ist irgendwie richtig.“

Offenheit bedeutet:

„Ich bin bereit, deine Perspektive ernsthaft zu prüfen.“

Anschließend darf ich sagen:

„Das überzeugt mich.“

Oder:

„Dieser Teil verändert meine Sicht.“

Oder:

„Ich verstehe deinen Gedanken und komme trotzdem zu einem anderen Ergebnis.“

Das ist geistige Beweglichkeit.

 

 

 

Diversität und Schwarz-Weiß-Denken

 

Menschen lieben einfache Kategorien.

Wir.

Die anderen.

Richtig.

Falsch.

Fortschrittlich.

Rückständig.

Klug.

Dumm.

Diversität konfrontiert uns mit einer unbequemeren Wirklichkeit:

Menschen passen erstaunlich schlecht in einfache Schubladen.

Das kann anstrengend sein.

Und befreiend.

 

 

 

Die Gefahr neuer Schubladen

 

Ausgerechnet beim Versuch, Vielfalt stärker wahrzunehmen, können neue Kategorien entstehen.

Dann wird ein Mensch hauptsächlich als Vertreter einer Gruppe betrachtet.

Doch Menschen sind mehr als Kategorien.

Eine Person gehört gleichzeitig zu vielen Gruppen.

Sie hat:

eine individuelle Biografie,

eigene Erfahrungen,

eine Persönlichkeit,

Überzeugungen,

Widersprüche

und eine ganz persönliche Geschichte.

Deshalb interessiert mich immer auch:

Wer ist dieser konkrete Mensch?

 

 

 

Identität ist vielschichtig

 

Wir sind weniger ausschließlich:

unser Beruf,

unsere Herkunft,

unser Alter,

unser Geschlecht,

unsere politische Haltung

oder irgendeine andere Kategorie.

Identität besteht aus vielen Ebenen.

Und sie entwickelt sich.

Das macht Menschen weniger übersichtlich.

Und wesentlich interessanter.

 

 

 

Diversität und Unternehmen

 

In Organisationen wird Diversität häufig mit Innovation verbunden.

Der Gedanke dahinter ist plausibel:

Unterschiedliche Erfahrungen können unterschiedliche Lösungswege hervorbringen.

Doch dafür braucht es mehr als unterschiedliche Menschen einzustellen.

Eine Organisation muss auch bereit sein, unterschiedliche Perspektiven tatsächlich zu hören.

Sonst lautet die unausgesprochene Botschaft:

„Sei anders – und denke bitte genauso wie wir.“

Das wäre eine bemerkenswerte Form von Vielfalt.

 

 

 

Führung und Widerspruch

 

Für Führungskräfte gibt es deshalb eine wichtige Frage:

Welche Wahrheit erfahre ich weniger, weil Menschen wissen, wie ich darauf reagieren würde?

Wenn eine Führungskraft auf Widerspruch:

gekränkt,

abwertend,

aggressiv

oder defensiv

reagiert, lernt das Umfeld schnell.

Dann verschwinden unterschiedliche Perspektiven.

Weniger weil niemand sie hat.

Sondern weil niemand sie mehr ausspricht.

 

 

 

Der Wert des Andersdenkenden

 

Vielleicht nervt dich jemand regelmäßig mit Einwänden.

Das kann tatsächlich anstrengend sein.

Vielleicht ist die Person schlecht vorbereitet.

Vielleicht liebt sie Widerstand um des Widerstands willen.

Und vielleicht sieht sie etwas, das alle anderen übersehen.

Deshalb lohnt sich vor dem inneren Augenrollen eine Frage:

Was wäre, wenn diese Person in einem wichtigen Punkt recht hätte?

Du kannst danach immer noch anderer Meinung sein.

 

 

 

Diversität bei wichtigen Entscheidungen

 

Gerade bei Entscheidungen mit großer Tragweite kann Perspektivenvielfalt ausgesprochen wertvoll sein.

Frage:

Wer betrachtet das Problem anders als ich?

Wer hat andere Erfahrungen?

Wer trägt andere Konsequenzen?

Wer könnte meine Annahmen infrage stellen?

Wer hat wenig Interesse daran, mir zu gefallen?

Die letzte Person kann besonders wertvoll sein.

 

 

 

Suche weniger ausschließlich Bestätigung

 

Wenn wir eine Entscheidung innerlich bereits getroffen haben, suchen wir leicht Menschen, die sie bestätigen.

Dann nennen wir das:

„Ich hole mir noch ein paar Meinungen ein.“

Interessanter wäre:

Wen könnte ich fragen, der gute Gründe hat, vollkommen anders darüber zu denken?

Das kann unangenehm werden.

Und genau deshalb hilfreich sein.

 

 

 

Perspektivenvielfalt als Schutz vor Selbstüberschätzung

 

Wir alle haben blinde Flecken.

Das Problem:

Ein blinder Fleck zeichnet sich gerade dadurch aus, dass wir ihn selbst kaum sehen.

Mehr Nachdenken allein löst dieses Problem daher weniger zuverlässig.

Manchmal brauchen wir einen Menschen, der an einer anderen Stelle steht.

Andere Standpunkte zeigen andere Ausschnitte der Wirklichkeit.

 

 

 

Unterschiedliche Perspektiven aushalten

 

Es braucht innere Stabilität, jemanden ernst zu nehmen, der unsere Überzeugung infrage stellt.

Besonders wenn uns das Thema wichtig ist.

Dann meldet sich schnell:

Abwehr.

Rechtfertigung.

Ärger.

Der Wunsch, den anderen einzuordnen.

Vielleicht hilft eine kleine Unterbrechung:

Was genau stört mich gerade – die Qualität des Arguments oder die Tatsache, dass jemand widerspricht?

Eine interessante Frage.

 

 

 

Du darfst deine Meinung behalten

 

Offenheit verpflichtet weniger zur Meinungsänderung.

Das finde ich wichtig.

Du kannst einem Menschen aufmerksam zuhören.

Seine Argumente verstehen.

Seine Erfahrung respektieren.

Und anschließend sagen:

„Ich komme trotzdem zu einem anderen Ergebnis.“

Das ist weniger Intoleranz.

Das kann Ausdruck sorgfältiger Urteilsbildung sein.

 

 

 

Du darfst deine Meinung verändern

 

Und ebenso gilt:

Du darfst nach einem guten Argument sagen:

„So hatte ich das bisher weniger betrachtet.“

Oder:

„Da lag ich falsch.“

Das ist für mich weniger Schwäche.

Es ist geistige Beweglichkeit.

Eine Überzeugung sollte weniger deshalb erhalten bleiben, weil sie gestern noch unsere war.

 

 

 

Vielfalt beginnt auch im eigenen Kopf

 

Vielleicht brauchen wir für manche Fragen weniger sofort eine größere Gruppe.

Wir können zunächst unsere eigene Perspektive vervielfältigen.

Frage:

Wie würde jemand mit vollkommen anderer Erfahrung darüber denken?

Was würde ein Kritiker sagen?

Was würde mein zukünftiges Ich sehen?

Welche Annahme halte ich gerade für selbstverständlich?

Was spricht gegen meine bevorzugte Lösung?

Damit entsteht eine Art innere Perspektivenvielfalt.

 

 

 

Der Perspektiven-Check

 

Bei einer wichtigen Entscheidung helfen sieben Fragen:

 

1. Welche Perspektive nehme ich gerade ein?

2. Welche Annahmen erscheinen mir selbstverständlich?

3. Wer könnte dieselbe Situation vollkommen anders sehen?

4. Welche Erfahrung fehlt mir?

5. Welche Gegenposition möchte ich am liebsten schnell abweisen?

6. Was könnte an ihr trotzdem interessant sein?

7. Was denke ich anschließend selbst?

Der letzte Punkt ist entscheidend.

Diversität soll weniger das eigene Urteil ersetzen.

Sie soll es verbessern.

 

 

 

Vielfalt und eigene Haltung

 

Es gibt einen Unterschied zwischen:

„Ich passe meine Meinung jeder Gruppe an.“

und:

„Ich lasse unterschiedliche Perspektiven auf mich wirken und bilde anschließend mein eigenes Urteil.“

Das zweite interessiert mich.

Eine eigene Haltung entsteht weniger dadurch, dass wir andere Stimmen ausblenden.

Sie kann gerade dadurch stärker werden, dass sie gute Gegenargumente übersteht.

 

 

 

Gemeinsam denken, selbst entscheiden

 

Vielleicht ist das eine der interessantesten Fähigkeiten überhaupt:

Mit Menschen denken, die anders sind.

Zuhören.

Nachfragen.

sich irritieren lassen.

eigene Gewissheiten prüfen.

und anschließend Verantwortung für die eigene Entscheidung übernehmen.

Das verbindet Offenheit mit Selbstständigkeit.

 

 

 

Diversität als Einladung

 

Für mich liegt der Wert von Diversität deshalb weniger in einem moralischen Slogan.

Er liegt in einer Einladung:

Die Welt könnte größer sein als meine gegenwärtige Perspektive.

Andere Menschen können mir Ausschnitte davon zeigen.

Manchmal werde ich danach meine Meinung verändern.

Manchmal wird sie klarer.

Manchmal entdecke ich eine dritte Möglichkeit.

Und manchmal verstehe ich zumindest besser, weshalb ein vernünftiger Mensch zu einem anderen Ergebnis kommen kann.

Auch das ist viel wert.

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Wir brauchen weniger Menschen um uns herum, die in allem genauso denken wie wir.

Wir brauchen Menschen, mit denen Unterschiedlichkeit möglich ist.

Menschen, die widersprechen dürfen.

Menschen, die ungewöhnliche Fragen stellen.

Menschen, deren Erfahrungen andere sind.

Und gleichzeitig brauchen wir die Fähigkeit, selbst zu prüfen und zu entscheiden.

Denn Diversität entfaltet ihren Wert weniger dadurch, dass Unterschiede vorhanden sind.

Sie entfaltet ihn dort, wo Unterschiede unser Denken erweitern dürfen.

Vielleicht ist deshalb eine der wertvollsten Fragen bei einer wichtigen Entscheidung:

Welche Perspektive fehlt mir gerade?

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 31. August 2026

Exzentrik: Bedeutung, Eigenständigkeit und der eigene Weg

Exzentrik

Bedeutung, Eigenständigkeit und der eigene Weg

Exzentrik: Der Mut, dem eigenen Maßstab zu folgen

 

Manche Menschen fallen auf.

Durch ihre Kleidung.

Durch ihre Gewohnheiten.

Durch ihre Ideen.

Durch ihre Art zu sprechen.

Durch Entscheidungen, die andere kaum nachvollziehen können.

Schnell fällt dann ein Wort:

exzentrisch.

Doch was bedeutet Exzentrik eigentlich?

Und wann ist Anderssein Ausdruck von Freiheit – und wann bloß Inszenierung?

 

 

 

Was bedeutet Exzentrik?

 

Als Exzentrik wird ein Verhalten oder Lebensstil bezeichnet, der deutlich von gesellschaftlichen Erwartungen oder üblichen Konventionen abweicht.

Ein exzentrischer Mensch folgt in bestimmten Bereichen stärker den eigenen Vorstellungen als den üblichen Regeln.

Das kann sich zeigen in:

  • Kleidung,

  • Lebensführung,

  • Sprache,

  • Interessen,

  • Arbeitsweise,

  • Überzeugungen,

  • sozialen Gewohnheiten,

  • kreativen Ideen.

Dabei bedeutet exzentrisch keineswegs automatisch schrill.

Manche exzentrischen Menschen wirken ausgesprochen ruhig.

Ungewöhnlich ist weniger ihre Lautstärke als ihr eigener Maßstab.

 

 

 

Woher kommt das Wort exzentrisch?

 

Der Begriff geht sinngemäß auf die Vorstellung zurück, sich außerhalb des Zentrums zu befinden.

Das passt gut zur übertragenen Bedeutung.

Wer exzentrisch ist, befindet sich in bestimmten Bereichen außerhalb dessen, was als gewöhnlich, erwartbar oder gesellschaftlich zentral gilt.

Das kann freiwillig geschehen.

Und genau dort wird es interessant.

 

 

 

Anderssein ist noch keine Exzentrik

 

Jeder Mensch unterscheidet sich von anderen.

Das allein macht ihn kaum exzentrisch.

Exzentrik wird dort sichtbar, wo jemand merklich von üblichen Erwartungen abweicht und diese Abweichung relativ selbstverständlich lebt.

Zum Beispiel:

Jemand richtet sein Leben nach einem ungewöhnlichen Tagesrhythmus aus.

Eine Führungskraft verzichtet bewusst auf Statussymbole.

Ein Künstler verfolgt über Jahrzehnte eine Idee, die andere zunächst kaum verstehen.

Ein Unternehmer organisiert seine Firma vollkommen anders als in seiner Branche üblich.

Die Abweichung kann äußerlich sichtbar sein.

Sie kann ebenso in Entscheidungen liegen.

 

 

 

Exzentrik oder Provokation?

 

Hier lohnt sich eine wichtige Unterscheidung.

Ein Mensch kann auffallen wollen.

Er kann Regeln brechen, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Er kann sich bewusst provokant inszenieren.

Das ist noch keineswegs dasselbe wie Exzentrik.

Interessanter finde ich Menschen, die etwas Ungewöhnliches tun, weil es für sie stimmig ist.

Sie fragen weniger:

„Wie kann ich anders wirken?“

Sondern:

„Was passt tatsächlich zu mir?“

Wenn daraus Abweichung entsteht, ist sie eher Folge als Ziel.

 

 

 

Eigenständigkeit braucht weniger Publikum

 

Ein guter Test lautet:

„Würde ich das auch tun, wenn niemand zuschaut?“

Wenn die Antwort Ja lautet, steckt wahrscheinlich mehr Eigenständigkeit dahinter.

Wenn die Wirkung auf andere der wichtigste Teil ist, geht es möglicherweise stärker um Inszenierung.

Diese Unterscheidung finde ich für persönliche Entwicklung besonders wertvoll.

 

 

 

Warum Exzentrik faszinieren kann

 

Menschen, die deutlich ihren eigenen Weg gehen, lösen häufig gemischte Reaktionen aus.

Neugier.

Bewunderung.

Irritation.

Ablehnung.

Manchmal Neid.

Vielleicht liegt ein Grund darin:

Sie machen sichtbar, dass Konventionen weniger zwingend sind, als sie manchmal wirken.

Plötzlich entsteht die Frage:

„Müsste ich das eigentlich wirklich so machen, wie ich es bisher mache?“

Und genau darin kann Exzentrik eine interessante Wirkung entfalten.

 

 

 

Konventionen sind nützlich

 

Dabei wäre es wenig klug, Konventionen grundsätzlich abzuwerten.

Sie erleichtern Zusammenleben.

Sie schaffen Orientierung.

Sie reduzieren Unsicherheit.

Sie ermöglichen gemeinsame Erwartungen.

Wer jede gesellschaftliche Regel grundsätzlich ablehnt, gewinnt dadurch kaum automatisch Freiheit.

Eigenständigkeit bedeutet deshalb weniger:

„Ich mache grundsätzlich das Gegenteil.“

Sondern:

„Ich prüfe, welche Regeln für mich sinnvoll sind.“

 

 

 

Anpassung kann ebenso frei gewählt sein

 

Auch das wird leicht übersehen.

Ein Mensch kann vollkommen bewusst entscheiden, sich einer Konvention anzupassen.

Vielleicht trägt er bei einer bestimmten Gelegenheit formelle Kleidung.

Vielleicht beachtet er gesellschaftliche Rituale.

Vielleicht hält er sich an etablierte Abläufe.

Entscheidend ist weniger die sichtbare Abweichung.

Entscheidend ist:

Habe ich gewählt – oder folge ich automatisch?

 

 

 

Exzentrik und Selbstbestimmung

 

Damit kommen wir zum für mich spannendsten Aspekt.

Exzentrik berührt die Frage:

Wie viel meines Lebens bestimme ich nach eigenen Maßstäben?

Wie möchte ich arbeiten?

Wie möchte ich wohnen?

Welche Beziehungen möchte ich pflegen?

Welche Form von Erfolg bedeutet mir tatsächlich etwas?

Welche Erwartungen anderer möchte ich erfüllen?

Welche lasse ich los?

Das sind weniger Fragen über Exzentrik.

Es sind Fragen über Selbstbestimmung.

 

 

 

Der Preis der Eigenständigkeit

 

Dem eigenen Weg zu folgen klingt attraktiv.

Es kann einen Preis haben.

Menschen verstehen dich möglicherweise weniger.

Einige Entscheidungen brauchen mehr Erklärung.

Manche reagieren irritiert.

Vielleicht verlierst du Zustimmung.

Vielleicht passt du weniger gut in bestimmte Gruppen.

Eigenständigkeit braucht deshalb eine gewisse Fähigkeit, soziale Spannung auszuhalten.

Die Frage lautet:

„Wie viel Zustimmung brauche ich, um meinen Weg weiterzugehen?“

 

 

 

Zugehörigkeit und Individualität

 

Menschen brauchen beides.

Zugehörigkeit.

Und Eigenständigkeit.

Wir wollen Teil von Gemeinschaften sein.

Und gleichzeitig als eigenständige Menschen existieren.

Viele innere Konflikte entstehen genau zwischen diesen beiden Bedürfnissen.

„Wenn ich wirklich zeige, was ich möchte – gehöre ich dann noch dazu?“

Das kann eine anspruchsvolle Frage sein.

Reife bedeutet möglicherweise weniger, eine Seite zu wählen.

Sondern beides bewusst auszubalancieren.

 

 

 

Exzentrik und Mut

 

Mut zeigt sich keineswegs automatisch darin, ungewöhnlich zu sein.

Ein Mensch kann extravagante Kleidung tragen und sich trotzdem stark nach Zustimmung richten.

Ein anderer wirkt vollkommen unspektakulär und trifft gleichzeitig eine Entscheidung, die sein gesamtes Umfeld irritiert.

Zum Beispiel:

eine prestigeträchtige Karriere verlassen,

eine erwartete Beförderung ablehnen,

bewusst weniger arbeiten,

eine ungewöhnliche Lebensform wählen,

ein Unternehmen anders führen.

Eigenständigkeit ist deshalb häufig viel unsichtbarer als Exzentrik.

 

 

 

Das Problem mit dem Wunsch, besonders zu sein

 

Wer unbedingt einzigartig sein möchte, richtet sich paradoxerweise ebenfalls stark nach anderen.

Denn er braucht den Vergleich.

„Bin ich ungewöhnlich genug?“

„Falle ich auf?“

„Bin ich anders als die Masse?“

Auch das ist Fremdorientierung.

Vielleicht lautet die stärkere Haltung:

„Ich muss weniger besonders sein. Ich möchte stimmig sein.“

Das verändert viel.

 

 

 

Exzentrik und Kreativität

 

Ungewöhnliche Menschen können neue Perspektiven ermöglichen.

Wer weniger selbstverständlich akzeptiert, dass „man das eben so macht“, entdeckt leichter Alternativen.

Das ist für kreative Prozesse wertvoll.

Eine hilfreiche Frage lautet:

„Welche Lösung würden wir wählen, wenn wir die übliche Vorgehensweise kurz vergessen?“

Das ist weniger Exzentrik.

Es ist geistige Beweglichkeit.

 

 

 

Organisationen brauchen kontrollierte Exzentrik

 

Auch Unternehmen profitieren von Menschen, die gelegentlich außerhalb der üblichen Denkwege stehen.

Menschen, die fragen:

„Warum machen wir das eigentlich so?“

„Welche Annahme steckt dahinter?“

„Wie würde jemand das lösen, der unsere Branche kaum kennt?“

„Was wäre die völlig andere Möglichkeit?“

Solche Fragen können unbequem sein.

Und ausgesprochen wertvoll.

 

 

 

Exzentrik und Führung

 

Führungskräfte stehen unter besonderen Erwartungen.

Wie verhält sich jemand in dieser Rolle?

Wie kleidet er sich?

Wie spricht er?

Welche Entscheidungen gelten als angemessen?

Ein Teil davon ist sinnvoll.

Ein anderer Teil besteht aus Tradition.

Deshalb lohnt sich:

„Welche Erwartungen unterstützen meine Aufgabe – und welche erfülle ich hauptsächlich, weil sie immer schon existierten?“

Diese Frage kann Führung persönlicher und glaubwürdiger machen.

 

 

 

Authentizität bedeutet weniger, jeden Impuls auszuleben

 

Wenn Menschen über Individualität sprechen, fällt schnell das Wort Authentizität.

Dann klingt es manchmal:

„Ich bin eben so.“

Das kann zur bequemen Rechtfertigung werden.

Authentisch zu sein bedeutet weniger, jeden spontanen Impuls auszuleben.

Interessanter ist:

Welche Werte möchte ich bewusst verkörpern?

Eigenständigkeit braucht Verantwortung.

 

 

 

Exzentrik ohne Rücksicht wird schnell Selbstbezogenheit

 

Wer seinen eigenen Weg geht, lebt weiterhin unter anderen Menschen.

Die eigene Freiheit endet weniger an gesellschaftlicher Erwartung als an der Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns.

Deshalb gehören für mich zwei Fragen zusammen:

„Was entspricht mir?“

und:

„Welche Auswirkungen hat mein Verhalten auf andere?“

Eigenständigkeit und Rücksicht können sehr gut gleichzeitig existieren.

 

 

 

Die exzentrische Frage

 

Eine Frage finde ich bei diesem Thema besonders hilfreich:

„Was würde ich anders machen, wenn ich weniger darüber nachdenken würde, was üblich ist?“

Das kann überraschende Antworten liefern.

Vielleicht kaum etwas.

Dann passt dein Leben möglicherweise bereits gut zu dir.

Vielleicht einiges.

Dann lohnt sich genaueres Hinschauen.

 

 

 

Was davon ist wirklich deins?

 

Viele Vorstellungen übernehmen wir, lange bevor wir sie bewusst prüfen.

Wie Karriere aussehen soll.

Wie eine Beziehung aussehen soll.

Wie Erfolg aussieht.

Wie viel Besitz sinnvoll ist.

Wie viel gearbeitet werden sollte.

Wann man etwas erreicht haben müsste.

Irgendwann kann eine einfache Frage hilfreich sein:

„Welche dieser Vorstellungen habe ich tatsächlich selbst gewählt?“

Das ist eine ausgesprochen philosophische Frage.

Und eine sehr praktische.

 

 

 

Exzentrik und ein gutes Leben

 

Ein gutes Leben muss keineswegs ungewöhnlich aussehen.

Es darf sogar ausgesprochen konventionell sein.

Entscheidend ist weniger, ob es andere beeindruckt.

Entscheidend ist:

Passt es zu dem Menschen, der du bist und sein möchtest?

Vielleicht liegt darin die interessantere Form von Exzentrik.

Weniger spektakulär.

Mehr eigenständig.

 

 

 

Die Mitte verlassen, um die eigene Mitte zu finden

 

Der Begriff Exzentrik beschreibt das Verlassen eines Zentrums.

Übertragen lässt sich daraus ein schöner Gedanke machen:

Manchmal müssen wir uns ein Stück von gesellschaftlichen Erwartungen entfernen, um herauszufinden, was für uns selbst wesentlich ist.

Das bedeutet keineswegs, dauerhaft außerhalb aller Konventionen zu leben.

Vielleicht kehren wir sogar zu vielen zurück.

Dann jedoch bewusster.

 

 

 

Ein kleiner Eigenständigkeits-Kompass

 

Wenn du prüfen möchtest, wie viel deiner Entscheidungen tatsächlich zu dir gehört, helfen fünf Fragen.

 

1. Was würde ich wählen, wenn Zustimmung keine Rolle spielte?

Welche Präferenz wird dann sichtbarer?

 

2. Welche Konvention finde ich wirklich sinnvoll?

Welche möchte ich bewusst beibehalten?

 

3. Welche Erwartung erfüllt vor allem andere?

Und welchen Preis zahle ich dafür?

 

4. Was würde ich auch tun, wenn niemand davon erfährt?

Das zeigt häufig viel über echte Motivation.

 

5. Welche Form von Anderssein wäre für mich stimmig?

Weniger als Provokation.

Mehr als Ausdruck einer eigenen Haltung.

 

 

 

Souveränität bedeutet, weniger Beifall zu brauchen

 

Das ist für mich der wichtigste Gedanke hinter diesem Thema.

Souveränität bedeutet weniger, Erwartungen grundsätzlich zu ignorieren.

Sie bedeutet, sie wahrzunehmen und anschließend selbst zu entscheiden.

Manchmal führt das zur Anpassung.

Manchmal zum Widerspruch.

Manchmal zu einem Weg, den andere zunächst ungewöhnlich finden.

Die Entscheidung entsteht trotzdem aus der eigenen Prüfung.

 

 

 

Eigenständig leben

 

Vielleicht brauchst du kaum mehr Exzentrik.

Vielleicht brauchst du eher etwas weniger automatische Anpassung.

Weniger:

„Was macht man?“

Mehr:

„Was ist hier für mich sinnvoll?“

Weniger:

„Wie sollte jemand in meiner Position leben?“

Mehr:

„Wie möchte ich diese Rolle gestalten?“

Weniger:

„Was erwarten andere von mir?“

Mehr:

„Welche Erwartungen möchte ich bewusst übernehmen?“

So wird aus Exzentrik ein Thema, das weit über auffällige Persönlichkeiten hinausgeht.

Es geht um Freiheit.

Haltung.

Selbstbestimmung.

Und darum, das eigene Leben bewusst zu gestalten.

 

 

 

Individuelles Sparring für eigene Wege

 

Gerade bei beruflichen und persönlichen Übergängen entsteht manchmal eine besondere Frage:

„Möchte ich das bisherige Modell wirklich weiterführen – oder passt inzwischen etwas anderes besser zu mir?“

Dann kann ein unabhängiger Gesprächspartner hilfreich sein.

Im individuellen Sparring können wir Erwartungen auseinandernehmen, eigene Maßstäbe klären, ungewöhnliche Möglichkeiten prüfen und schauen, welcher Weg tatsächlich zu deiner heutigen Situation passt.

Dabei geht es weniger darum, anders zu sein.

Es geht darum, genug innere Freiheit zu gewinnen, um auch einen ungewöhnlichen Weg wählen zu können, wenn er für dich der stimmigere ist.

Denn Eigenständigkeit braucht weniger Exzentrik.

Sie braucht den Mut, das eigene Leben selbst zu wählen.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 31. August 2026

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Wenn Sie sich nicht vertrauen, weshalb sollten es dann andere Menschen tun?
Selbstvertrauen

Gesundes Selbstvertrauen

 

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Fördern Sie den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Selbstvertrauen steigern – wie du lernst, dir selbst zu glauben

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Definition Selbstvertrauen

 

Selbstvertrauen bedeutet: Sich-selbst-vertrauen. Bewusstsein, Sicherheit, Überzeugung im Hinblick auf die eigene Person. Vertrauen in die eigenen Kräfte, Fähigkeiten.

 

Unterschieden werden kann zwischen:

  • förderliches (gesundes) oder nachteiliges (ungesundes) Selbstvertrauen
  • hohes oder niedriges Selbstvertrauen
  • berechtigtes und unberechtigtes Selbstvertrauen

 

 

 

Wieso ich von GESUNDEM Selbstvertrauen schreibe?

 

Es gibt ja leider durchaus zahlreiche Fälle, in denen Menschen ein Selbstvertrauen an den Tag legen, das unangemessen ist. Solche Blender können schon recht nachteilig für das Umfeld sein und eine Korrektur beziehungsweise eine berechtigte Basis für das Selbstvertrauen ist wünschenswert.

Narzissten wirken beispielsweise auf viele Beobachter im ersten Moment als wären sie voller Selbstvertrauen, obwohl das tatsächlich nicht der Fall ist. Gerade deren Unsicherheit fördert ihr Verhalten. Andere Menschen legen sich eine Maske zu, tun so einiges an der Oberfläche oder mithilfe ungesunder Substanzen oder anderer Tricks.

 

 

 

Wozu soll Selbstvertrauen gut sein?

 

Alles, was man im Leben braucht, sind Ignoranz und Selbstvertrauen, meinte Mark Twain. Wie auch immer er das gemeint haben sollte; wirksames Selbstvertrauen sitzt tief und erfordert meiner Meinung nach keine Ignoranz. Im Gegenteil!

Wer Selbstvertrauen hat, schaut genauer hin, anstatt sich und anderen Menschen etwas vorzumachen. Wer Selbstvertrauen hat, geht die Dinge an und schaut auf die Lösungen.

 

 

 

Wie zeigt sich gesundes Selbstvertrauen?

 

Gesundes Selbstvertrauen zeigt sich in besseren Entscheidungen. Von außen zeigt es sich in einer entsprechenden Körpersprache mit Gestik, Mimik und Körperhaltung. Ausgeprägtes Selbstvertrauen wird mit einer aufrechten und offenen Körperhaltung sowie sicherem Blickkontakt verbunden.

Geringes Selbstvertrauen kann Wahrnehmung, Denken und Handeln einschränken. Personen mit geringem Selbstvertrauen wirken meist ängstlicher, unsicherer und gehemmter in Beziehungen. Das schränkt deren Leben ein. Menschen mit Selbstvertrauen kommunizieren klarer, weil sie wissen, wer sie sind, was sie wollen und dass sie es dürfen.

 

 

 

Sind Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein identisch?

 

Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein werden oft wie Synonyme verwendet. Genaugenommen haben die Begriffe unterschiedliche Bedeutungen. Im Grunde ist Selbstvertrauen ein Aspekt von Selbstbewusstsein. Selbstbewusste Menschen kennen ihre Möglichkeiten und wissen, was sie sich zutrauen können.

Hindernisse und Ursachen bei mangelndem Selbstvertrauen

 

Wesentliche Hindernisse der Selbstentfaltung und somit Ursachen für mangelndes Selbstvertrauen sind Ängste, die Angst vor Ablehnung und die Angst vor Versagen. Vieles hat seine Ursachen in der Kindheit. Als Folge wird das Leben fremdbestimmter gelebt und Selbstvertrauen nur sehr schwer erworben. Da helfen auch die Maskierungen nichts, die sich manche Menschen im Laufe der Zeit erworben haben.

22+ Tipps: Wege zu gesundem Selbstvertrauen

 

Die Seele aller gelingenden Tätigkeit ist doch das tiefe Selbstvertrauen.

Wilhelm von Humboldt

 

 

 

1. Raus aus der Opferhaltung, hinein ins Gestalten

 

Ein wesentlicher Schlüssel zu gesundem Selbstvertrauen ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wer sich in der Opferhaltung gefangen fühlt, macht sich selbst kleiner.

 

 

 

2. Lernbereitschaft statt Perfektionismus

 

Lernbereitschaft ist deutlich förderlicher, als krampfhafter Perfektionismus. Wer meint, ständig anderen Menschen oder sich selbst etwas unbedingt beweisen zu müssen, macht sich das Leben schwer.

Wer neugierig und lernbereit ans Werk geht, darf auch mal Umwege machen.

 

 

 

3. Sport

 

Fehlende Bewegung macht körperlich und geistig träger und träger. Bewegung und Sport, die Vergnügen bereiten, wirken sich positiv auf das Selbstvertrauen aus. Und damit sind jetzt keine mit Anabolika beschleunigten Muskelaufbauaktionen gemeint. Ein gutes Körpergefühl ist schon spürbare Belohnung. Mehr Bewegung führt zu mehr Energie und Lebenslust, die Säfte kommen ins Fließen.

 

 

 

4. Bildung

 

Mitreden zu können, wenn es an der Zeit ist, stärkt das Selbstvertrauen.

 

 

 

5. Erfüllung

 

Ein erfülltes Leben macht nicht nur Freude, es formt auch den Charakter, die Persönlichkeit. Wer bewusst lebt und gestaltet, vertraut sich selbst mehr und mehr.

 

 

 

6. Haltung

 

Kopf hoch, Brust raus, gerade Rücken, Blick nach vorne. Aufrecht und doch beweglich, registriert das Gehirn; wir sind standhaft und kraftvoll. Die Körpersprache ist nicht nur Ausdruck des Innenlebens, sie wirkt auch andersherum. Das Seelenleben drückt sich in der Körpersprache aus. Die Seele hat Einfluss auf die Haltung, doch das gilt auch andersherum. Gehen und stehen Sie aufrecht, blicken ihrem Gegenüber in die Augen und bewegen Sie sich ruhig und gelassen.

 

Zur Orientierung:

  • Stehen oder sitzen Sie aufrecht.
  • Stehen Sie etwa schulterbreit und nehmen Sie einen festen Stand ein.
  • Nehmen Sie eine offene Körperhaltung ein.
  • Lassen Sie die Hände locker neben dem Körper hängen, wenn Sie nicht gestikulieren. Im Sitzen können Sie die Arme locker auf den Armlehnen ablegen.
  • Gehen Sie zügig und mit festen Schritten.

 

 

 

7. Überzeugungen

 

„Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.“ meinte Seneca. Auch Selbstvertrauen verträgt Pflege. Vor allem unbewusste Überzeugungen und Glaubenssätze nagen gerne in der Tiefe am Selbstvertrauen und nähren Zweifel. Selbst hartnäckige und schon lang anhaftende negative Glaubenssätze lassen sich schnell und gezielt auflösen.

Wir Menschen sind voller Überzeugungen und Glaubenssätze, die unsere Wahrnehmung, Denken und Verhalten beeinflussen. Einschränkende Überzeugungen lassen sich verändern, konstruktive fördern. Weshalb sollten wir das dem Zufall überlassen und Missverständnisse belassen?

 

 

 

8. Den Stärken widmen

 

Es lohnt sich, die eigenen Talente und Stärken erkunden, anstatt auf vermeintliche Schwächen zu starren. Das fördert das Selbstbewusstsein, also das Wissen um die persönlichen Eigenarten und das stärkt das Selbstvertrauen.

Machen Sie sich vertraut: Erfahren Sie mehr über sich und Ihre Wirkung. Wenn Sie sich Ihrer Stärken bewusst sind, können Sie sich selbst vertrauen und Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten und Talente aufbauen. Selbstvertrauen hängt ganz eng mit unserem Selbstwert zusammen. Selbstwert ist der Wert, den wir uns selber zuschreiben.

 

 

 

9. Mentales Training, Coaching, Therapie

 

Räumen Sie Ihr Oberstübchen auf. Legen Sie, gegebenenfalls mit Unterstützung in Form von Coaching oder Therapie, Altlasten ab. Arbeiten Sie an Überzeugungen und Glaubenssätzen.

Mentaltraining kann in vielerlei Hinsicht bei der Förderung eines gesunden Selbstvertrauens unterstützen.

 

 

 

10. Vergleiche lassen

 

Sich an Beispielen zu orientieren kann inspirierend sein, doch Vergleiche machen leicht unzufrieden. Es werden dann eigene Stärken übersehen. Anstatt sich ständig mit anderen Menschen zu vergleichen, empfiehlt es sich, die eigene Einzigartigkeit zu genießen. Eine gute Übung, um das zu pflegen, ist es, die Einzigartigkeit und Vielfalt bei den Mitmenschen genauer zu betrachten und zu würdigen.

 

 

 

11. Selbstakzeptanz

 

Ja, auch Selbstakzeptanz ist keine Selbstverständlichkeit. Die wenigsten Menschen erreichen einen vollständigen Abgleich von Fremd- und Selbstbild, doch an einigen Stellen ist das recht hilfreich. Je nach Thema können hier Therapeuten oder Coaches unterstützen.

 

 

 

12. Achtsamkeit

 

Achtsamkeit ist mehr als eine Modeerscheinung. Im Hier-und-Jetzt zu sein, hält uns auch im Kontakt mit unseren Möglichkeiten. Wer präsent ist, entfaltet mehr Wirkung, bekommt die entsprechenden ermunternden Rückmeldungen und fühlt sich berechtigterweise sicherer.

Achtsamkeit hilft dabei das Grübeln zu beenden, nehmen Sie lieber die Realität bewusst wahr. Gönnen Sie sich immer wieder einmal ein paar Minuten Ruhe und spüren Sie in sich hinein, wie es Ihnen wirklich geht. Ob Sie es Meditation oder Achtsamkeit ist sekundär.

 

 

 

13. Versagensängste und Co.

 

Mit Unterstützung lassen sich auch tief sitzende Ängste lösen. Ängste halten uns von so vielen wichtigen und schönen Schritten ab.

 

 

 

14. Rückmeldungen

 

Ehrliches und gar brauchbares Feedback zu bekommen, ist eine Seltenheit. Doch es hilft sehr konstruktives Feedback zu erhalten.

 

 

 

15. Visualisierungen

 

Nicht jeder Mensch verfügt über ein positives Selbstbild oder förderliche Zukunftserwartungen. Das kann dann schon mal im Weg stehen oder zumindest bremsen. Wie genau ist es, wenn es so ist, wie Sie es sich wünschen? Visualisierungen können sehr einflussreich sein. Gerade bei anspruchsvollen Zielen und einem einschränkenden Selbstbild lohnt sich das sehr.

 

 

 

16. Selbstliebe

 

Da fühlt man sich jung, dynamisch, gutaussehend. Und dann steht da dieser Scheiß-Spiegel.

 

Sich selbst anzunehmen und sich zu lieben, fällt vielen Menschen nicht leicht. Doch das ist so wesentlich, um das Leben wahrlich erfüllend zu erleben. Schon in der Körpersprache schlägt es sich und die Seele nieder, wenn jemand sich diese Liebe selbst vorenthält.

Lernen Sie sich selbst besser kennen und sich vertrauen. Das ist ein häufiges und lohnenswertes Thema im Coaching, das deutliche positive Unterschiede in vielen Bereichen mit sich bringt.

 

 

 

17. Visionen

 

Wer etwas zu einer lebenswerten Welt beiträgt, tut sich selbst damit einen Gefallen. Menschen wachsen mit ihren Aufgaben. Visionen liefern die Orientierung, den Rahmen.

 

 

 

18. Lächeln

 

Umso tiefer ein Lächeln seinen Ursprung hat, desto mehr richtet es die Seele auf. Das führt dazu, dass wir uns augenblicklich besser fühlen. Das gesamte Gesicht, die Mimik und dann die restliche Körperhaltung verändern sich.

 

 

 

19. Atmung

 

Eine gleichmäßige Atmung wirkt Wunder und lässt sich mit einfachen Atemtechniken fördern.

 

 

 

20. Dankbarkeit

 

Wer übersieht, womit das Leben das eigene Sein schon beschenkt hat, der verzichtet darauf, wichtige Ressourcen zu erkennen und Stolz zu empfinden. Dankbarkeit fühlt sich gut an und setzt konstruktive Kräfte frei.

 

 

 

21. Nein und Ja

 

Es ist hilfreich, zu wissen, was einem selbst guttut. Dann braucht es auch die Fähigkeit, gegebenenfalls Nein zu sagen. Manches Thema verdient es lauter zu werden, zu kämpfen.

 

 

 

22. Schluss mit Bewertungen

 

Mit jeder Bewertung legen wir die Richtung unseres Denkens vor. Selbst harmlos wirkende Verurteilungen setzen uns selbst weitere Grenzen.

Synonyme

Innere Kraft, Moral, Mut, Selbstgewissheit, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Selbstgefühl, Selbstwertgefühl,Stolz.

Ursprung des Wortes

Das Wort Selbstvertrauen setzt sich aus den Worten „selbst“ und „Vertrauen“ zusammen.

Pflegen Sie Ihr Selbstvertrauen

 

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze Sie dabei, den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Wie wollen Narzissten dein Selbstvertrauen zerstören? Verhindere das!

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Wie pflegen Sie Ihr Selbstvertrauen?

Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben. Johann Wolfgang von Goethe

Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität als Perspektivenvielfalt: Wie Unterschiede unser Denken erweitern, blinde Flecken sichtbar machen und zu fundierteren Entscheidungen beitragen können.

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2018
Überarbeitung: 9. November 2020
Englische Version:
AN: #26219
K: CNB
Ü:

Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Souverän mit einem Lächeln...

Wütend zu sein ist wie sich wegen der Fehler anderer an sich selbst zu rächen. (Alexander Pope)
Sanftmut als Stärke
Gute Laune ist kostenlos und verwirrt die Gegner!

Persönliche Gelassenheit

 

Wo und wann wollen Sie heute in einem guten mentalen Zustand bleiben, wo sonst eher die persönliche Gelassenheit verloren geht?

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Happy: Gute statt schlechter Laune

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Aufforderung zur Ignoranz?

 

Ignoranz ist in der Regel keine schöne Charaktereigenschaft. Doch, was, wenn uns wirklich fiese Zeitgenossen ein Ei ins Nest legen wollen? Dann müssen wir da aus meiner Sicht nicht mitspielen. Weshalb sollten wir uns in ein Spiel drängen wollen, auf das wir keine Lust haben? Weshalb sollten wir uns ärgern, nur weil andere Menschen das so wollen?

Dann dürfen wir ruhig zum Spielverderber werden und die Spielregeln ändern. Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt, stand auf einem Aufkleber. Wie weise!

 

 

 

Weitere Ideen

 

In einer spontanen Aktion habe ich hier ein paar Ideen zum Thema Ärger beziehungsweise den anstrebenswerten Gegenstücken gesammelt:

 

  1. Den Zustand registrieren statt ignorieren
    Ignorieren von Ärger ist keine gute Idee. Wer Ärger bei sich erkennt, ist weniger anfällig für gewaltsame Wutausbrüche.
  2. Eigene blaue Flecken
    Die Welt ist ein Spiegel. Wenn mich etwas bei anderen Menschen ärgert, kann das etwas mit mir zu tun haben.
  3. Tief durchatmen
    Mit tiefen Atemzüge können wir uns selbst beruhigen und den Ärger abschütteln. Langsame Atemzüge beruhigen auch den Puls.
  4. Nachdenken
    Stop, Breath, Action. Oder gibt es nicht doch eine einfache Lösung für das Problem? Hilfsmittel, wie ein Mind Map, helfen auch bei komplexen Themen den Überblick und die Verhältnismäßigkeit sicherzustellen. Spontanen Impulsen zu folgen ist nicht nur bei wütenden E-Mails keine gute Idee.
  5. Ressourcen
    Anker für gute Zustände helfen.
  6. Relevanz
    Die persönliche Relevanz einschätzen.- Oft lohnt sich kein weiterer Gedanke, wenn fremde Menschen sich anderes verhalten, als wir es uns vorstellen. Ist die Situation wirklich den Ärger wert?
  7. Klärung
    Vorsicht vor dem Hellsehen. Könnte nicht vielleicht auch ein Missverständnis vorliegen? Fragen hilft bei der Klärung.
  8. Ursachen
    Verhalten anderer Menschen nicht so persönlich nehmen. Oft hat deren Verhalten mit etwas ganz anderem zu tun, als auf den ersten Blick vermutet wird.
  9. Selbstreflexion
    Selbstreflexion ist auch hier sehr hilfreich. Wer sich selbst gut kennt, reagiert souveräner.
  10. Fremdschämen?
    Fremdschämen? Ich bin nicht für alle Fehler anderer Menschen zuständig,
  11. Bewegung
    Bewegung baut Stress ab.
  12. Ablenkung
  13. Entspannungstechniken
  14. Konstruktives Selbstgespräch
    Konstruktive innere Dialoge erfordern Übung.
  15. Coaching
  16. Frühzeitiger Nein-sagen
  17. Meditieren
    Ohmmmm.
  18. Gedanken auf das Papier bringen.
    Aber Achtung: Nicht so sehr auf den Ärger, sondern auf Überblick und Lösungen schauen.
  19. Darüber schlafen
    Das gibt uns die Gelegenheit gute Entscheidungen zu treffen, anstatt im Eifer des Gefechts dem Elefanten im Porzellanladen Konkurrenz zu machen.
  20. Kurs in konstruktiver Schlagfertigkeit
  21. Von 1 bis 10 zählen, oder wenn nötig bis 100.
  22. Vergeben
    Vergebung dient in erste Linie uns selbst, weil wir unnötigen Ballst und Einschränkungen beiseitelegen.

 

 

 

Anmerkung

 

Zu wissen, wann sich Einsatz lohnt und wann momentan nicht, verträgt sich gut damit, auch weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Ressourcen wollen gut durchdacht eingesetzt werden, wer ist schon omnipotent?

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2018
Überarbeitung: 18. Februar 2021
Englische Version:
AN: #654
K: CNB
Ü:

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

Auf der Suche nach dem Glück
Solange du nach dem Glück jagst, bist du nicht reif zum Glücklichsein. Hermann Hesse

Kleinigkeiten, die das Leben glücklicher machen

 

Sind die grundsätzlichen Bedürfnisse im Leben befriedigt, gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Oft wird leider an den falschen Stellen gesucht, was zu Frust führt. Die vermeintlichen Kleinigkeiten im Leben sind es, die einen beachtlichen Beitrag leisten können, dass wir uns noch glücklich fühlen. Weshalb?

Video

Kleinigkeiten, die glücklich machen

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Glücklicher fühlen

 

In Anlehnung an Abraham Maslow und seine Pyramide der Bedürfnisse gilt es zuerst die Grundbedürfnisse zu befriedigen. Und dann…

Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, dann gehen Menschen auf die Suche nach mehr Glück beziehungsweise dem Gefühl glücklich zu sein. Da Umfeld und Werbung nur das Beste von uns wollen, kommt des dabei zu einigen Umwegen. Häufig wird an den falschen Stellen gesucht und das führt zu Frust.

Vor allem der menschliche Umgang ist für spürbares Glück wesentlich. Doc hin diesem Beitrag widme ich mich den vermeintlichen Kleinigkeiten.

 

 

 

Kleinigkeiten?

 

Weshalb lohnt es sich, schönen Kleinigkeiten Aufmerksamkeit zu widmen? Weil die dazugehörige persönliche Haltung die Wahrnehmung, das Denken und Handeln positiv beeinflusst. Wir erkennen so besser, was es verdient hat, den Fokus zu bekommen, was uns und anderen Menschen guttut.

Ein Beispiel dafür sind für mich meine Einstecktücher; ich könnte auch ohne sie leben, doch ein Blick und sie entlocken mir ein Lächeln. Sie erinnern mich an die Menschen, denen ich sie verdanke. Und, wie ist das bei Ihnen, welche Kleinigkeiten zaubern Ihnen ein Lächeln ins Gesicht?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was bewegt uns, lockt uns aus dem Bett und was andere Menschen, wie Partner, Freunde, Gesprächspartner, die diversen Zielgruppe das Publikum bei Reden und Präsentationen?

Die jeweiligen Antworten helfen beim Meistern von vielen Herausforderungen, wie beispielsweise der Publikumsorientierung bei Reden und Präsentationen. In Anlehnung an Maslow gilt es sich auf die Menschen einzustellen, mit denen wir es zu tun haben, ihre wesentlichen Motive zu erkennen.

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

P.S.

 

Wie hältst du es mit den Kleinigkeiten im Leben?

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist Glück?

Eine simple Definition für Glück ist ein Zustand des Wohlbefindens und der Zufriedenheit. Es kann auch als das Erleben von Freude, Erfüllung oder positiven Emotionen verstanden werden, sowohl in Bezug auf momentane Erlebnisse als auch das allgemeine Gefühl über das Leben. Glück ist subjektiv und kann von Person zu Person unterschiedlich empfunden und definiert werden.

Was ist Glücksempfinden?

Glücksempfinden bezieht sich auf die Erfahrung oder Wahrnehmung von Glück in einem Moment oder über einen Zeitraum hinweg. Es umfasst das Gefühl von Freude, Zufriedenheit oder Positivität, das aus verschiedenen Gründen entstehen kann, wie etwa persönliche Erfolge, zwischenmenschliche Beziehungen, die Erfüllung von Wünschen oder das Erleben von Schönheit und Harmonie.

Glücksempfinden ist sehr subjektiv und wird durch individuelle Werte, Erwartungen und die persönliche Lebenssituation beeinflusst. Es ist ein zentraler Aspekt der menschlichen Erfahrung und spielt eine wichtige Rolle für das psychische Wohlbefinden.

Welche Hormone werden als Glückshormone bezeichnet?

Glückshormone

 

Als Glückshormone werden üblicherweise folgende Hormone und Neurotransmitter bezeichnet, da sie wesentlich zu unserem Gefühl von Glück, Wohlbefinden und Zufriedenheit beitragen:

 

 

 

1. Serotonin

 

Bekannt als das Wohlfühlhormon, spielt Serotonin eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Angst und Glück. Es beeinflusst auch den Schlaf, die Verdauung und den Appetit.

 

 

 

2. Dopamin

 

Oft als das „Belohnungshormon“ bezeichnet, ist Dopamin für das Gefühl von Befriedigung und Freude verantwortlich, das wir bei angenehmen Aktivitäten empfinden, z.B. beim Essen oder bei körperlicher Betätigung. Es ist entscheidend für das Motivations- und Belohnungssystem des Gehirns.

 

 

 

3. Oxytocin

 

Bekannt als das „Liebeshormon“, wird Oxytocin vor allem bei körperlicher Nähe, Berührungen, Umarmungen und während der Mutterschaft ausgeschüttet. Es fördert Bindung und Vertrauen zwischen Menschen.

 

 

 

4. Endorphine

 

Diese Gruppe von Peptiden wird vom Körper als Reaktion auf Schmerz und Stress produziert und hilft, Schmerzen zu lindern und das Gefühl von Euphorie zu fördern. Endorphine werden oft während des Laufens (der sogenannte „Runner’s High“) oder nach intensiver körperlicher Betätigung freigesetzt.

 

 

 

Zusammenfassung

 

Diese Chemikalien spielen eine komplexe Rolle in unserem Körper und beeinflussen unser emotionales Erleben auf vielfältige Weise. Ihre Freisetzung kann durch verschiedene Aktivitäten und Lebensstile positiv beeinflusst werden, wie durch Sport, eine ausgewogene Ernährung, soziale Interaktion und andere Formen der Selbstfürsorge.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2016
Überarbeitung: 19. Dezember 2020
Englische Version:
AN: #453
K: CNB
Ü:

Respekt: Darf es etwas mehr sein oder kann das weg?

Respekt: Darf es etwas mehr sein oder kann das weg?

Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen. (Joseph Joubert)

Respekt

 

Unter Respekt wird eine wertschätzende, achtsame Haltung gegenüber anderen Menschen, Institutionen oder Moralansichten verstanden. Hat das noch Platz in der heutigen Zeit?

 

 

 

Überblick

 

 

Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten noch vor dem Kaiser kriechen.

Benjamin Franklin

 

 

 

Was ist Respekt?

 

Die trockene Definition: Respekt ist die Achtung von Individuen und Ideen. Die Bedeutung von Respekt ist je nach Betrachtung mehr vergleichbar mit Wertschätzung oder ehrerbietender Aufmerksamkeit gegenüber einer anderen Person oder einer Gruppe. Der Begriff Respekt wird meist auf zwischenmenschliche Beziehungen angewendet, kann sich aber auch auf spezielle Herausforderungen oder Tiere beziehen.

Respekt basiert auf verschiedenen Motivatoren und kann sich auf unterschiedliche Personentypen ausrichten, wie beispielsweise untergeordnete, gleichgeordnete, übergeordnete oder imaginäre oder spezifische Personen. Die Steigerung von Respekt ist Ehrfurcht.

In der Alltagssprache hat der Begriff Respekt sehr unterschiedliche Bedeutung. Er reicht von Höflichkeit und Umgangsformen, über die Forderung zum Gehorsam in Hierarchien bis hin zur Angst.

Ich verstehe darunter Achtung und Anerkennung des Gegenübers. Respekt ist die Haltung, dass wir eine andere Person sowie ihre berufliche und soziale Stellung für wichtig halten und das im Verhalten zum Ausdruck bringen.

 

 

 

Viele wollen Respekt haben, wenige zeigen ihn

 

Jeder hat auf eine eigene Weise den Wunsch und das Recht, anerkannt zu werden. Respekt ist wichtig für unser Wohlbefinden und hat einen hören Stellenwert im Berufsleben als Geld und Status. Der respektvolle Umgang gehört zu den drei wichtigsten Kriterien einer guten Arbeit – neben der Jobsicherheit und einer interessanten Tätigkeit. Und im Privatleben sieht es ähnlich aus.

Es scheint allerdings so, als wenn er häufiger gefordert wird als er selbst an den Tag gelegt wird; Respekt. Und wenn er doch gezeigt wird, dann oft sehr selektiv. Die Suchmaschinen sind voller Empfehlung, was dazu beitragen kann mehr Respekt zu bekommen, wie Respekt gezeigt wird, ist seltener ein Thema. Wie so oft gibt es einen Spalt zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Viele fordern Respekt für sich ein, wenige sind bereit sich respektvoll zu verhalten. „Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie Respekt zu verdienen“, meinte Joseph Joubert vor rund 200 Jahre. So neu ist das Thema also nicht.

 

 

 

 

Mangel an Respekt

 

Durch einen Mangel an Respekt werden Beziehungen zerstört. Es macht unglücklich und im schlimmsten Fall sogar krank, denn es nagt an der Seele. Das Selbstbewusstsein leidet.

Bei der Kommunikation spielt Respekt eine große Rolle. Empfinden die Empfänger das Fehlen von Respekt sich oder einem Dritten gegenüber, kann das zu Widerstand führen. Das ist auch ein häufiger Auslöser eines Shitstorms und kann schnell mit größeren Schäden verbunden sein.

 

 

 

Respektlosigkeit – ein neues Phänomen?

 

Die Formen verändern sich, das Phänomen und dessen Wahrnehmung kaum. Es ist schon eine Weile her, als Sokrates sich dazu äußerte: „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“

 

 

 

13 Tipps, wie Sie Respekt an den Tag legen

 

 

1. Zuhören

 

Die Fähigkeit, dem anderen aufmerksam zuzuhören, gehört dazu.

 

 

 

2. Mut, Anerkennung auszudrücken

 

Keine Kritik ist genug Lob! Von wegen: Drücken Sie Ihre Anerkennung respektvoll aus.

 

 

 

3. Perspektiven erkunden

 

Andere Perspektiven einzunehmen bedeutet nicht zwangsläufig sie zu übernehme oder gutzuheißen. Es bedeutet, sich mit den Gedanken und der Persönlichkeit eines anderen Menschen zu beschäftigen; jemanden wirklich wahrzunehmen.

 

 

 

4. Status

 

Wer aus Überzeugung Respekt zeigt, macht das aus einer Position der Stärke, es erhöht den Status. Wird er nur geschauspielert oder erzwungen, reduziert es den Status.

 

 

 

5. Respekt hat nicht mit Duckmäusertum zu tun

 

Da echter Respekt auf einer gewählten inneren Haltung basiert, lässt er sich nicht erzwingen, sondern im besten Fall kann Unterwerfung erzwungen werden.

 

 

 

6. Bedeutung und vorhandene Strukturen erkennen

 

Gerade frisch gebackene Führungskräfte übersehen gerne die Bedeutung vorhandener Strukturen. Oft mit guter Absicht sollen die Dinge verbessert werden. Achtsamkeit hilft dabei zu erkennen, welche Symbolik wie zu beachten ist. So lassen sich Veränderungen ohne Überraschungen gestalten.

 

 

 

7. Mit Respekt Einfluss nehmen

 

Respekt erfordert nicht, über dringend zu schützende Werte hinwegzusehen. Es ist sehr wohl möglich, sich auch für kontroverse Veränderungen und Sichtweisen einzusetzen. Wobei auch das möglichst respektvoll geschehen kann. Das wiederum reduziert nicht den Einfluss, sondern kann ihn deutlich erhöhen.

 

 

 

8. Respekt für Menschen, die Respekt zeigen

 

Menschen, die Respekt zeigen, statt nur darüber zu reden, erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit respektiert zu werden.

 

 

 

9. Werte und Selbstreflexion

 

Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muss man eigenen haben.

Arthur Schopenhauer

 

Wer sich selbst intensiver mit Werten beschäftigt, neigt dazu auch bei anderen achtsamer zu sein. Da Respekt ein Symptom gereifter Persönlichkeit ist, hat Selbstreflexion einen wichtigen Beitrag.

 

 

10. Konsequenzen bedenken

 

Jegliche Interpretationsmöglichkeit des eigenen Handels im Vorfeld zu erkennen und stets den richtigen Ton zu treffen, dürfte kaum möglich sein. Und doch lassen sich viele Fettnäpfchen mit akzeptablem Aufwand umschiffen. Ja, letztlich entscheidet der Empfänger über die Bedeutung einer Botschaft. Doch wer für entsprechenden Rapport sorgt reduziert die Reibung und wer sich in die Perspektive des Gegenübers begibt, sich mit dessen Sichtweise vertraut macht, erkennt einiges.

 

 

 

11. Gewaltfreie Kommunikation

 

Kommunikation ist voller Potenziale im guten wie im negativen Sinne. Die sogenannte Gewaltfreie Kommunikation in Anlehnung an Marschall Rosenberg liefert dazu einen hilfreichen Beitrag.

 

 

 

12. Geduld mit anderen Menschen

 

Respektvoller Umgang miteinander benötigt Ihre Geduld. Geduld zu haben, wenn ein Gesprächspartner etwas nicht sofort versteht oder anderer Meinung ist.

 

 

 

13. Geduld mit sich selbst

 

Erlauben Sie sich Geduld mit sich zu haben, wenn Sie sich beispielsweise in Verhandlungen nicht durchsetzen oder etwas länger brauchen, um gute Arbeit zu leisten. Machen Sie sich zum Vorbild, denn Ihre Ungeduld gegenüber sich selbst überträgt sich dann auch auf Ihre Umgebung. Seien Sie geduldig mit sich, Respekt beginnt bei uns selbst.

Synonyme

 

Achtung, Anerkennung, Anwert, Ästimation, Distinktion, Ehrerbietung, Ehrfurcht, Heidenrespekt, Hochachtung, Höflichkeit, Pietät, Reverenz, Schätzung, Scheu, Vorsicht, Wertschätzung.

Ursprung des Wortes

 

Der Begriff Respekt stammt aus dem Lateinischen von „respectus“ = „zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“ und auch „respecto“ = „zurücksehen, berücksichtigen“.

Der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist

P.S.

 

Wie stehst du zum Thema Respekt?

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet Respekt?

Respekt ist ein Gefühl der Zuneigung, des Vertrauens, der Anerkennung und der Wertschätzung, das Menschen füreinander empfinden. Es ist eine Einstellung, die beim Umgang mit anderen angebracht werden sollte, indem man ihre Meinung und ihre Würde respektiert. Respekt bedeutet auch, dass man einer Person ihre Rechte und Freiheiten zugesteht und sie nicht diskriminiert oder herabwürdigt. Respekt kann auch als eine Art Verpflichtung verstanden werden, die man einhalten sollte, um ein harmonisches Verhältnis zu seinen Mitmenschen zu haben.

Was hat Respekt mit Angst zu tun?

EAs gibt verschiedene Formen des Respekts. Respekt und Angst gehen Hand in Hand. Wir sind darauf programmiert, uns vor Gefahr und Unheil zu schützen, was oft dazu führt, dass wir Dinge respektieren, die wir fürchten. Wer beispielsweise vor einer Autoritätsperson Respekt hat, hat in gewisser Weise auch Angst vor ihr, denn man will nicht in Schwierigkeiten geraten. Auf der anderen Seite kann man Respekt auch durch Höflichkeit und Achtung zollen, die nicht unbedingt auf Angst basieren. Wenn Menschen einander respektieren, können sie gegenseitiges Vertrauen schaffen, ohne Angst voneinander zu haben.

Wie gelingt Respekt auf Augenhöhe?

Respekt auf Augenhöhe kann auf eine Reihe verschiedener Weisen erreicht werden. Zuerst müssen die Beteiligten ein Gefühl von Gleichwertigkeit haben. Bedenken Sie bei jeder Diskussion, dass Ihr Gegenüber genauso viel wert ist wie Sie selbst. Zweitens müssen alle Beteiligten ein Gefühl von gegenseitigem Respekt haben, d.h. dass Sie bereit sind, die Meinung des anderen zu akzeptieren und zu respektieren. Drittens müssen alle Beteiligten bereit sein, einander zuzuhören. Respekt kann nicht erreicht werden, wenn Beteiligte nicht bereit sind, den Standpunkt anderer zu verstehen und akzeptieren. Viertens müssen die Beteiligten bereit sein, Kompromisse einzugehen und einander zu unterstützen. Wer in der Lage sind, diese Prinzipien zu befolgen, wird es leichter habe, Respekt auf Augenhöhe zu erreichen.

Welche Synonyme gibt es für Respekt?

Respekt kann durch unterschiedliche Begriffe ausgedrückt werden, wie beispielsweise Achtung, Ehrerbietung, Hochachtung und Verehrung. Es gibt jedoch auch weniger formelle Synonyme wie Zuneigung, Bewunderung und Wertschätzung.

Wozu ist Selbstrespekt gut?

Selbstrespekt ist eine Grundvoraussetzung für eine gesunde Beziehung zu sich selbst und für das eigene Wohlergehen. Es ist ein Zeichen von Selbstakzeptanz und der Fähigkeit, sich selbst anzuerkennen und zu schätzen. Wenn wir uns selbst respektieren, können wir uns selbst wertschätzen. Dies bedeutet, dass wir uns als Personen akzeptieren und uns gegenüber anderen respektvoll verhalten. Wenn wir mehr Selbstrespekt haben, können wir uns selbst für unsere Erfolge und Leistungen loben und uns über unsere Fortschritte und Erfolge freuen. Wir können uns auch selbst vergeben, wenn wir Fehler machen und uns selbst Mut machen, wenn wir unser Bestes geben. Selbstrespekt hilft uns, uns selbst zu lieben, was die Grundlage für ein gesundes und glückliches Leben ist.

Weshalb ist Respekt für das Miteinander so wichtig?

Respekt ist ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Miteinanders. Es fördert das Verständnis für die Werte und Rechte anderer, die es uns ermöglicht, ein harmonisches Miteinander zu führen. Durch Respekt werden wir uns unserer Verantwortung als Mitglieder einer Gemeinschaft bewusst, und wir können uns gegenseitig unterstützen und einander respektvoll behandeln. Respekt bedeutet auch, dass wir die Ideen und Meinungen anderer anerkennen, ungeachtet unserer persönlichen Ansichten. Wenn wir Respekt voneinander erhalten, entwickeln wir ein Gefühl der Wertschätzung und des Vertrauens, das es uns ermöglicht, Ideen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Respekt ist für ein friedliches Miteinander daher unerlässlich.

Was ist respektloses Verhalten?

Respektloses Verhalten ist eine Form von Verhalten, die gegen die gesellschaftlichen Konventionen und Normen verstößt. Es wird oft als mangelnder Respekt gegenüber anderen definiert, da es dazu neigt, auf einer Einzelperson zu beruhen und nicht auf gesellschaftlich akzeptierten Regeln. Es kann sich auf viele verschiedene Arten äußern, wie zum Beispiel Beleidigungen, Beleidigungen, Spott, Demütigung, Lästern, ungerechtfertigte Kritik oder sogar körperliche Gewalt. Respektloses Verhalten kann auch in der Art und Weise gezeigt werden, wie jemand anderen behandelt, indem er sie unterbricht, beleidigt oder einschüchtert. Respektloser Verhaltensweisen können sowohl in persönlichen Situationen als auch in beruflichen Situationen vorkommen, und sie können zu schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen führen.

Wie erwerbe ich Respekt?

Respekt ist ein wichtiger Teil dessen, was uns Menschen als Gemeinschaft zusammenhält. Er kann als eine Art Gegenseitigkeit zwischen zwei Personen aufgefasst werden. Es gibt keine spezielle Methode, um Respekt zu erwerben, aber es gibt einige einfache Schritte, die du unternehmen kannst, um Respekt zu erlangen.

Am besten ist es, damit zu beginnen, sich selbst zu respektieren. Werden Sie sich bewusst, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Erfahrungen Sie als Persönlichkeit ausmachen. Diese Dinge zu kennen, hilft dabei, Selbstvertrauen zu entwickeln. Dieses Selbstvertrauen ist der erste Schritt, um Respekt zu erwerben.

Respektieren Sie andere Menschen. Indem Sie anderen Menschen mit Achtung begegnen und sie wertschätzen, wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass einem selbst Respekt entgegengebracht wird. Sein Sie aufmerksam, hören Sie den Menschen zu und gebe Sie ehrliches Feedback. Behandeln Sie andere mit Respekt und Sie werden Respekt zurückbekommen.

Verbessern Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten. Menschen, die sich gut ausdrücken können, werden in der Regel höher geschätzt. Durch die Verbesserung Ihrer Kommunikationsfähigkeiten erhöhen Sie Ihre Chancen, Respekt zu erhalten. Befasse dich mit verschiedenen Fähigkeiten, wie z.B. Konfliktlösung, Debattieren, Verhandlungen und Kompromissbildung.

Wann verlieren wir den Respekt anderer Menschen?

Wir verlieren den Respekt anderer Menschen, wenn wir sie nicht ernst nehmen, nicht auf ihre Bedürfnisse eingehen und sie einfach ignorieren. Wir verlieren auch den Respekt anderer, wenn wir uns respektlos verhalten, indem wir uns über sie lustig machen, sie beleidigen oder sie respektlos behandeln. Wenn wir uns nicht an geltende Regeln und Normen halten, werden die Menschen uns weniger respektieren. Es ist auch wichtig, dass wir uns mit anderen Menschen verbunden fühlen, ihren Respekt zu schätzen wissen und uns bemühen, ihn zu erhalten und zu verdienen.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Körpersprache und Respekt?

Körpersprache spielt eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Respekt. Begegnen wir jemanden mit Respekt, zeigen wir das durch eine offene und angemessene Körperhaltung. Wir sollten uns nicht über den anderen beugen oder sich schlecht benehmen. Auch kleine Gesten, wie ein Lächeln, ein Kopfnicken oder ein gehobener Daumen, können ausdrücken, dass man den anderen schätzt. Ein freundlicher Blick oder ein sanftes Lächeln kann ebenfalls als Zeichen des Respekts gedeutet werden. Ein leichtes Augenzwinkern kann ein Zeichen der Wertschätzung sein und einen längeren Blickkontakt kann darauf hindeuten, dass man den anderen wichtig findet. Auch die Berührungen können Zeichen des Respekts sein, zum Beispiel ein Händeschütteln oder ein freundschaftlicher Klaps auf die Schulter. All diese Dinge können zeigen, dass man den anderen respektiert und schätzt.

Wie ist der Zusammenhang von Status und Respekt?

Der Zusammenhang zwischen Status und Respekt ist eng miteinander verbunden. Wenn ein Individuum einen hohen Status in der Gesellschaft hat, fühlt es sich in der Regel wertgeschätzt und respektiert. Dies bedeutet nicht nur, dass die Menschen, die einem hohen Status haben, mehr Aufmerksamkeit von anderen erhalten, sondern auch, dass sie mehr Respekt erfahren als ihre weniger privilegierten Mitmenschen. Daher ist es wichtig, dass Menschen, die einen hohen Status haben, diesen auch als Verpflichtung wahrnehmen, anderen Menschen gerecht und respektvoll zu begegnen. Dies hilft dabei, die soziale Gleichheit zu fördern und diejenigen zu respektieren, die weniger privilegiert sind.

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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 2. Mai 2017
Überarbeitung 11. Dezember 2018
#4

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

22 Tipps für Gelassenheit. So lässt sich Gelassenheit fördern.

Gelassenheit ist mehr als die Heiterkeit der Seele. Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst, aber nicht unnötig schwer.

Gelassenheit fördern

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit, denn das macht das Leben leichter und angenehmer. So geht es: Hier sind Tipps für mehr innere Ruhe, Fokus und Zufriedenheit.

 

 

 

Überblick

 

Video

24 Tipps für Gelassenheit So lässt sich Gelassenheit fördern

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Definition Gelassenheit

 

Gelassenheit ist die Fähigkeit, selbst in besonders heiklen Situationen ruhig und besonnen zu bleiben, sie konstruktiv zu betrachten. Das kann auch bedeuten, Dinge oder Situationen so „sein“ zu „lassen“, also zu akzeptieren, wie sie scheinbar oder tatsächlich sind.

Als Gelassenheit wird auch die Charaktereigenschaft der allgemeinen inneren Ruhe beschrieben. Sie ist meist mit der entsprechenden Ausstrahlung verbunden.

Mit anderen Worten: Gelassenheit ist eine Art Superkraft!

Gelassenheit fällt nicht jedem Menschen leicht

 

Unsichere Menschen tun sich schwer, Gelassenheit zuzulassen. Wer sich ständig in Gefahr sieht, ist selten gelassen. Und gerade ehrgeizige und engagierte Menschen haben oft wenig Talent (oder ist es nur fehlende Übung?) zur Gelassenheit. Sie sind streng mit sich und ihrer Umwelt, müssen unbedingt ihr gesteckten Ziel erreichen. Das erzeugt eine Menge Stress, Druck und schließlich Krampf. All das ist nicht sehr förderlich für einen überzeugenden Auftritt, der auch selbst Freude macht. Im Gegenteil, gerade das befeuert das Lampenfieber und erschwert es, die eigenen Fähigkeiten voll auszuschöpfen.

 

 

 

Wenn Perfektionismus zu Krampf führt

 

Wir werden früh darauf getrimmt, maximale Leistung an den Tag zu legen und besser zu sein als andere. Einfach gut zu sein, genügt in unserer Leistungsgesellschaft anscheinend nicht.

Perfektionismus klingt erstrebenswerter, als es ist. Es wird viel zu viel Aufmerksamkeit für unwichtige Details verschwendet, sodass für Wesentliches nicht mehr genug zur Verfügung steht. Die Gelassenheit spendet das Licht im Dunkel der Panik.

 

 

 

Mit Gelassenheit geht es leichter

 

Gelassenheit bringt einige Vorteile mit sich. Dazu gehören:

  • Gelassenheit hilft bei Angriffen, Kritik und Ablehnung konstruktiv umzugehen.
  • Aus Rückschlägen lässt sich leichter lernen.
  • Kommunikation wird erleichtert, wenn die innere Sicherheit erhalten bleibt.
  • Fehler durch Ablenkung unterbleiben.
  • Wir denken und handeln effektiver.
  • Stress wird reduziert.

 

 

 

a. Effektivität

 

Gelassenheit spendet Licht im Dunkel bewegter Momente.

 

Bei Gelassenheit sieht der Mensch deutlicher, welche Möglichkeiten verfügbar sind. Wir treffen bessere Entscheidungen und souveräner handeln. Dabei verbrauchen wir viel weniger Energie als bei einer unüberlegten emotionalen Reaktion.

Dank Gelassenheit wird auch weniger Porzellan zerschlagen, wie das sonst oft im Eifer des Gefechts geschieht. Entsprechend zufriedener sind wir mit uns, wir genießen unsere Selbstbestimmtheit.

Der Mensch mit einer positiven Grundspannung sind leistungsfähiger und kreativer. Druck schadet!

 

 

 

b. Gesundheit

 

Gelassenheit ist gut für das Immunsystem. Gelassene Menschen bekommen auch seltener Depressionen.

 

 

 

c. Lebensqualität

 

Gelassenheit bedeutet, bei sich und im Moment zu sein.

Ein gelassener Mensch nimmt seine momentane Situation an, macht das Beste daraus, verliert sich nicht in Erwartungen und schaut nicht ständig, was er alles haben könnte.

 

 

 

d. Attraktivität

 

Gelassene Menschen sind souveräner und wirken auf andere in der Regel attraktiv.

Umfrageergebnis

 

Ich fühle mich gestresst …

%

nie

%

selten

%

manchmal

%

häufig

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1000)

17 Tipps für eine gesunde Gelassenheit

 

Viele Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit. Gelassenheit ist eine Superkraft. So gelingt es Ihnen, gelassen ans Werk zu gehen.

Gewohnheiten, wie Verhaltens- und Denkmuster, stehen mitunter der Gelassenheit im Weg, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Es lohnt sich deswegen, die persönlichen Verhaltensmuster und Denkfallen aufzudecken, um dann neue Wege zu beschreiten. Es dauert meist etwas, bis alte Gewohnheiten abgelegt worden sind und neue zur Routine werden.

Für den Anfang ist es ein hilfreicher Schritt, in kritischen Situationen erst einmal innezuhalten und in Ruhe durchzuatmen. Dafür ist wohl immer ausreichend Raum, auch bei heftigen Diskussionen und anderen Herausforderungen. Viele Schrecken entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als harmlos und der Aufregung nicht wert.

 

 

 

1. Sich selbst die Erlaubnis geben

 

Wie so oft beginnt die tatsächliche Veränderung mit einer Entscheidung. Die wichtigste Entscheidung beim Thema Gelassenheit; sich selbst diese Gelassenheit zu erlauben.

Veränderung ist in jedem Moment möglich, wenn wir das tatsächlich wollen. Im Grunde basiert auch Gelassenheit in erster Linie darauf, dass wir sie uns selbst erlauben. Es ist also weniger Handlung als viel mehr Entscheidung erforderlich. Entscheiden Sie sich für Gelassenheit, machen Sie eine Gewohnheit daraus.

 

 

 

2. Selbstvertrauen

 

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Wer sein positives Selbstwertgefühl und gesundes Selbstvertrauen pflegt, hat es leichter, Gelassenheit zu entwickeln.

 

 

 

3. Gut statt perfekt

 

Übertriebener Perfektionismus erzeugt Druck und der reduziert die Gelassenheit. Gelassenheit und Zielorientierung passen sehr gut zueinander, Perfektionismus schadet schnell. Eine gute Portion Wohlwollen macht es deutlich leichter.

 

 

 

4. Positive Einstellung

 

Optimismus ist die extremste Form der Verwegenheit.

Anatole France

 

Pessimisten finden zu jeder Lösung ein passendes Problem. Wer pessimistisch auf die Welt schaut, übersieht schnell die Potenziale, wird ängstlicher und angespannter.

 

 

 

5. Lösungsorientierung

 

Gehe ich zu weit, wenn ich finde, mitunter ist es besser, Probleme zu haben als eine schlechte Lösung? Zugegeben, wenn der Druck zu deutlich spürbar ist, wirkt selbst ein schwacher Kompromiss immer attraktiver. Nur, wie weit darf der Anspruch sinken?

Anstatt sich vom Problem überwältigen zu lassen, hilft der Blick auf die Optionen. Wer hingegen nur wie ein Kaninchen auf die Schlange schaut, wird unbeweglicher.

 

 

 

6. Konstruktive Überzeugungen

 

Die im Laufe des Lebens entwickelten Glaubenssätze und Überzeugungen haben immense Auswirkungen auf Wahrnehmung, Denken und Verhalten. Zuversicht lässt Flügel wachsen.

 

 

 

7. Ängste lösen statt ignorieren

 

Ängste drücken auf die Seele, der Druck steigt und mischt sich in vielerlei Weise ein. Innerlich aufgewühlt, stellt sich kaum von allein Ruhe und Gelassenheit ein. Umso mehr wir unangenehmen Themen aus dem Weg gehen, desto mächtiger werden sie. Und jenen Ängste, die es erfordern, können wir auch mit entsprechender Unterstützung begegnen.

 

 

 

8. Humor

 

Humor beeinflusst die Wahrnehmung und Interpretation. Sie sorgt für einen gelasseneren Umgang mit Herausforderungen. Wo sonst bald die Panik um sich greift, da baut herzhaftes Lachen den Druck frühzeitig ab und die Energie wird für Lösungen genutzt.

 

 

 

9. Überblick

 

Gelassenheit entsteht in der Konzentration auf das Wesentliche. Wer den Überblick behält, reagiert auch auf Umwege entspannter. Und für die Sicherstellung des Überblicks gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon ist das Mindmapping.

 

 

 

10. Fehler oder Feedback?

 

Fehler bei sich und anderen Menschen als Rückmeldungen zu betrachten, aus denen gelernt werden kann, ist konstruktiv und fördert Gelassenheit.

 

 

 

11. Grenzen setzen

 

Wer sich selbst, die Werte und Prioritäten kennt, kann sie auch eigenen Interessen gelassener vertreten. Dann ist es leichter entspannt und umso deutlicher „Nein!“ zu sagen und auch die Grenzen anderer Menschen zu respektieren.

 

 

 

12. Pausen

 

Achten Sie auf sich und machen Sie Pausen. Ein gesunder Körper signalisiert, wann er Ruhe braucht. Ignorieren wir die Signale, dann kommt so Einiges durcheinander. Körperlicher und mentaler Stress ist tödlich für Gelassenheit.

In Pausen können wir zu uns kommen, die Batterien aufladen und wieder zu Sinnen kommen. Wir können uns selbst und das Hier-und-jetzt besser wahrnehmen.

 

 

 

13. Bewegung

 

Von außen nach innen. Bewegung baut Stress ab. Ein Körper der ausreichende Bewegung genießt, kommt auch leichter ins Gleichgewicht, die wiederum für Gelassenheit so förderlich ist. Besonders bewährt hat sich hier Yoga.

 

 

 

14. Mentale Übungen

 

Ist der Körper entspannt, entspannen auch die Gedanken. Entspannungstechniken, Mediation, Mentaltraining und Hypnobalancing™ trainieren den Geist und die körperlichen Reaktionen auf Stress. So lässt sich Gelassenheit sogar in einem chaotischen Umfeld pflegen.

 

 

 

15. Durchatmen

 

Bei Stress entgleist die Atmung immer mehr, meist wird er flach und zu schnell. Das ist jedoch keine Einbahnstraße. Es geht auch andersherum, denn Atemtechniken beeinflussen den körperlichen und mentalen Zustand ziemlich direkt. Wer seinen Atem steuern kann, steuert den Geisteszustand. Selbst Ängste lassen sich wegatmen. Ohmmmmm.

 

 

 

16. Üben, üben, üben

 

Es gibt täglich Gelegenheit, um Gelassenheit zu üben, das Umfeld liefert sie. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen,….

 

 

 

17. Hilfe

 

Coaching und Mentaltraining helfen dabei Gelassenheit zu entwickeln und zu stärken. So ist sie auch dann verfügbar, wenn sie am meisten gebraucht wird.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Synonyme

Gemütsruhe, Ausgeglichenheit, Bedacht, Bedachtsamkeit, Fassung, Gefasstheit, Gleichmut, Haltung, Selbstbeherrschung, Besonnenheit, Zurückhaltung, Verwandt mit Geduld, Achtsamkeit, Charakterstärke, Gemütlichkeit.

Ursprung des Wortes

Der Begriff Gelassenheit ist das Nomen zum Adjektiv „gelassen“ (sein), das vom Partizip II des Verbs „lassen“ stammt. Es stammt vom mittelhochdeutschen Wort „lâʒen“, das die ursprünglichen Bedeutungen „schlaf oder matt“ hat. Früher wurde das Wort Gelassenheit mit „Gottergebenheit“ verknüpft.

P.S.​

 

Wie halten Sie es mit der Gelassenheit?

Zitate

Wo zwei zusammenstoßen, siegt der Besonnene.

Laotse

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Karl Paul Reinhold Niebuhr

Besonnenheit ist die seidene Schnur, die durch die Perlenkette aller Tugenden läuft.

Thomas Fuller

Ein heiterer Tag ist wie ein grauer, wenn wir ihn ungerührt ansehen.

Johann Wolfgang von Goethe

Besonnenheit ist die unzertrennliche Begleiterin der Weisheit: aber mit dem Genius verbindet sie nicht einmal eine Grußbekanntschaft.

Charles Caleb Colton

Ein Ameisenhügel lässt sich von keinem Hund verbellen.

Sprichwort

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.

Sprichwort

Was in der Welt dir nicht gefällt musst du dir gelassen gefallen lassen.

Paul von Heyse

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Gelassenheit nimmt das Leben ausreichend ernst,
 aber nicht unnötig schwer.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Juni 2020
Englische Version:
AN: #913
K: CNB
Ü:

Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.

Die Kleinigkeiten im Leben zählen

Tagesmotto*

Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.  Jean-Jacques Rousseau

Kleinigkeiten mit Bedeutung

 

Manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die wirklich wichtig sind. Sie kosten oft wenig Geld und Zeit, doch sie können oft einen großen Unterschied im eigenen und im Leben anderer Menschen machen. Und die kleinen Dinge im Leben sind oft keine Dinge, sondern Gesten und Menschen.

Die Kleinigkeiten im Leben zählen

 

Ein Lächeln. Eine Geste. Eine Herzlichkeit.
Es sind diese kleinen Dinge.
Sie strahlen nach.

 

Manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die wirklich wichtig sind.

„Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.“, meinte Schriftstellerin Carmen Sylva. Und ihr Kollege Arthur Conan Doyle war ähnlicher Ansicht; „Es ist schon lange einer meiner Grundsätze, dass die kleinsten Dinge bei weitem die wichtigsten sind.“

Ja, der Zauber steckt im Detail und heute ist ein guter Tag dem besondere Achtung entgegenzubringen.

Kleinigkeiten können so viel ausrichten. Eine Kleinigkeit kann etwas in Bewegung bringen, etwas zerstören, eine Krise nach sich ziehen oder etwas ganz Besonderes ermöglichen. Manchmal kann eine Kleinigkeit die Welt verändern, im Guten, wie im Schlechten. Schon ein Augenblick der Unaufmerksamkeit kann über so vieles entscheiden. Ein kurzes Lächeln im passenden Moment kann alles bedeuten.

Manches wird vor allem deshalb als Kleinigkeit empfunden, weil es uns so vertraut ist und bisher stets verfügbar war. Eine Art Betriebsblindheit sorgt dafür, dass wir vieles für gegeben hinnehmen, den Wert übersehen. Wenn sich daran etwas ändert, entpuppen sich vermeintliche Kleinigkeiten oft als recht bedeutsam.

Sie kosten wenig Geld und Zeit, doch sie können einen großen Unterschied im eigenen und im Leben anderer Menschen machen. Und die kleinen Dinge im Leben sind keine Dinge, sondern Gesten und Menschen. Wie gut, dass kleine Aufmerksamkeiten, für die Menschen, die uns wichtig sind, keine speziellen Anlässe benötigen.

Wann zeigen Menschen ihren Charakter?

 

Was mache ich jetzt mit dem Aspekt Charakter im Sprichwort? Schnell noch ein paar Gedanken dazu.

Momente, in denen sich der wahre Charakter eines Menschen zeigt:

 

  • am Buffet.
  • wenn jemand meint, einen Menschen nicht mehr zu brauchen.
  • im Supermarkt, wenn eine neue Kasse öffnet.
  • beim Reißverschlussverkehr, wenn aus zwei Spuren eine wird.
  • beim Ein-/Aussteigen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • am Hotelpool (Handtuchblockade).
  • wenn jemand Macht und Einfluss erhält.
  • wenn keiner hinsieht.
  • wenn der eigene Vorteil nicht offensichtlich ist.
  • bei Gegenwind.
  • auf der Bühne.
  • beim Wracktauchen.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

Video

Wann zeigen Menschen ihren wahren Charakter?

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.

 

Momente, Sekunden und Kleinigkeiten bestimmen unsere Welt und haben zumindest hin und wieder etwas Beachtung verdient. Auf welche vermeintlichen Kleinigkeiten wollen Sie heute achten? Welche Geste macht Sie und andere Menschen glücklicher?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. März 2018
Überarbeitung: 11. November 2020
Englische Version:
AN: #65610
K: CNB
Ü:

Ein Mensch mit starkem Charakter und moralischen Grundsätzen wird nie versuchen, seine eigene Haut auf Kosten seiner Grundsätze zu retten. Eher würde er sein Leben opfern, als seine Überzeugungen. Konfuzius

Wie steht es mit moralischen Grundsätzen?

Tagesmotto*

Ein Mensch mit starkem Charakter und moralischen Grundsätzen wird nie versuchen, seine eigene Haut auf Kosten seiner Grundsätze zu retten. Eher würde er sein Leben opfern, als seine Überzeugungen. Konfuzius

Grundsätze

 

Welche Rolle spielen bei unseren Entscheidungen moralischen Grundsätzen, die wir für schützenswert halten?

Überblick

 

 

 

 

Moral

 

Schon der Begriff Moral ist für manche Menschen ein Reizwort. Es ist ja auch nicht so leicht zu definieren, was genau moralisch angesagt ist. Auch diente der Hinweis auf überkommene Moralvorstellungen recht oft dazu, Menschen zu manipulieren und von einem erfüllenden Leben abzuhalten. Wer definiert, was moralisch ist und was nicht?

Jede Zeit und jede Kultur definiert Moral anders. Und doch haben persönliche Moralvorstellungen nicht nur einschränkende Auswirkungen. Moral liefert auch Orientierung, macht das Zusammenleben von Menschen leichter, wenn die Definition geteilt wird.

 

 

 

Für moralische Grundsätze einstehen?

 

Es sagt sich so leicht, alles für eine Überzeugung tun zu wollen. In der Praxis zeigt sich allerdings zu häufig, dass manch ein Mensch schon bei leichtem Gegenwind einknickt und wesentliche Werte verrät. Wenn das geschieht, dann übernehmen die Rücksichtslosen dieser Welt die Führung und die Welt wird dadurch nicht zu einem schöneren Ort. Wir stehen alle in der Verantwortung. Wie steht es mit dem Mut dann für Überzeugungen einzustehen? 

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Wie widmen Sie sich moralischen Grundsätzen, die Sie für schützenswert halten?

Artikel zur Persönlichkeit

Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven wertvoll sind

Diversität als Perspektivenvielfalt: Wie Unterschiede unser Denken erweitern, blinde Flecken sichtbar machen und zu fundierteren Entscheidungen beitragen können.

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 22. Juli 2020
AN: #656

Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Wirkungsanalyse: Welchen Eindruck machen Sie tatsächlich auf die Menschen mit denen Sie zusammentreffen?

Selbstwahrnehmung vs Fremdwahrnehmung: Wie wirkst du wirklich?

Selbstwahrnehmung und Wirkungsanalyse

 

Überzeugen Sie und Ihre Botschaften? Wie wirkst dutatsächlich auf die Menschen in Gesprächen, Reden und Präsentationen, in Interviews? Professionelles Feedback hilft. Welche Einblicke bietet Ihnen eine Wirkungsanalyse?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wissen Sie, wie Sie auf andere Menschen wirken?

 

Wie wirkst duauf andere Menschen, wenn Sie mit ihnen zusammentreffen? Wie bewusst kommunizieren Sie beispielsweise in Besprechungen?

Gedenkminute für Paul Watzlawick: Wir kommunizieren ständig. Ja, auch Sie! Und das selbst dann, wenn Sie das gar nicht beabsichtigen. Ob wir es wollen oder nicht; vieles von dem, was wir tun oder nicht tun, wird von anderen wahrgenommen und interpretiert. Nicht immer werden Ihre Botschaften so verstanden, wie Sie es bezwecken.

 

 

 

Tipps für die Selbsteinschätzung

 

Wenn Sie sich selbst während einer Besprechung beobachten, was ist da wahrzunehmen, weshalb tun Sie was Sie tun und was folgt daraus?

Bei der ersten Einschätzung können die folgenden Fragen helfen:

  • Wie betreten Sie den Raum?
  • Welche Reaktionen bewirkt Ihr Erscheinen?
  • Wie präsent sind Sie?
  • Was vermitteln Sie nonverbal und verbal über sich, die Anwesenden und Ihre Beziehung zueinander sowie den Kontext?
  • Begrüßen Sie die Anwesenden und in welcher Form?
  • Welchen Sitzplatz wählen Sie?
  • Wie aktiv bringen Sie sich ins Geschehen ein?
  • Was tun Sie, wenn Sie sich nicht so wohlfühlen, wie Sie es sich wünschen?
  • Wie sagen Sie, was Sie sagen?
  • Was sagt Ihre Körpersprache dazu?
    • Blickkontakt: Auf welche Weise und wie lange sehen Sie andere Menschen an?
    • Mimik: Was vermittelt Ihr Gesichtsausdruck?
      Wie wirkt Ihre Mimik? Freundlich oder müde, besorgt, zuversichtlich, verärgert oder erfreut?
    • Gestik: Wie halten und bewegen Sie Ihre Arme und Hände? Unterstützen die Gesten Ihre Botschaften?
    • Körperhaltung: Wie aufrecht gehen, stehen, sitzen Sie und wie platzieren Sie Ihre Füße?
  • Was für eine Sprache wählen Sie?
  • Welche Sprachmuster setzen Sie ein?

Blinde Flecken

 

Mit etwas Übung ist es leichter, die eigene Wirkung und die Zusammenhänge zu erkennen. Doch selbst dann bleiben einige blinde Flecken. Eine zusätzliche Perspektive – beispielsweise das Feedback eines professionellen Coaches, mit Erfahrungen in diesem Bereich – ist da sehr erhellend.

Das Johari-Fenster verdeutlicht die Zusammenhänge

 

Das Johari-Fenster ist ein sehr vereinfachtes Kommunikationsmodell, mit dem die Unterschiede von Selbst- und Fremdwahrnehmung grafisch verdeutlicht wird. 1955 wurde es von den US-amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt. Das Johari-Fenster wird vor allem dazu verwendet, um die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung abzugleichen. Es hilft dabei unbewusste Verhaltensweisen in Bewusstsein zu holen, Potenziale zu aktivieren und das Verständnis zu erhöhen. In Gruppen wird das Verhalten transparenter und die Beziehungen verbessert.

Vier Felder

 

Das Johari-Fenster wird in vier Felder unterteilt.

 

1. Der öffentliche Bereich

2. Der persönliche Geheimnisbereich

3. Der blinde Fleck
Der Teil des Selbst, der von der Person bei sich selbst nicht wahrgenommen wird, wird als blinder Fleck bezeichnet.

4. Der unbekannte Bereich

 

Blinde Flecken

Erhellende erste Einsichten

 

Die meisten Handys machen heutzutage hervorragende Videoaufnahmen. Drücken Sie es einer Person Ihres Vertrauens in die Hand und lassen Sie sich aufnehmen. Wenn Sie eine typische Situation aufzeichnen und zum Treffen mit mir mitbringen, können wir gemeinsam erkunden, was von dem, was Sie tun, Ihnen und der Botschaft hilft und was nicht. Anschließend verrate ich Ihnen, welche weiteren Möglichkeiten noch besser Ihren Zielen dienen.

Professionelle Wirkungsanalyse

 

Für Experten, viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker gehört die Wirkungsanalyse zur Vorbereitung eines Auftritts, wie bei Reden, Präsentationen, Statements, Interviews, Gesprächen. So lässt sich schon vor dem Auftritt die Wirkung erkunden. Wie wirkst duund Ihr Beitrag?

 

 

 

Ehrliche und konstruktive Rückmeldungen

 

Je einflussreicher die Position, die Sie einnehmen, desto mehr stehen Sie unter Beobachtung. Dann wird jeder Moment zu einem Auftritt, dem Bedeutung zugemessen wird.

Ob in den Medien, auf Veranstaltungen und selbst in vermeintlich kleiner Runde; jedes geäußerte und unterbliebene Wort kann auf die Goldwaage gelegt werden. Jedes Detail prägt das Image, jenes Bild, das sich die Öffentlichkeit von Ihnen macht.

  • Wie wirkst duauf andere?
  • Wie werden Sie verstanden?
  • Welches Image vermitteln Sie?
  • In welchen Aspekten können Sie sich und Ihr Auftreten verbessern?

Mit dem Image-Check erhalten Sie ein objektiveres Bild davon, wie Sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Besonders interessant ist das für Führungskräfte und Repräsentanten von Unternehmen, Verbänden und Parteien.

 

 

 

Wirkungsanalyse

 

Schon wenige unbedachte Worte vor Publikum, Mikrofon und Kamera können Konsequenzen haben. Aus diesem Grund lohnt es sich bei wichtigen Auftritten sorgfältig ans Werk zu gehen. Für viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker gehört die Wirkungsanalyse dazu.

Selbst viele erfahrene Redner sind nicht so routiniert, wenn es um Medienauftritte geht. Der sichere Umgang vor der Kamera und in Studiosituationen, provozierende Journalistenfragen und vehemente Angriffe eines Gegenspielers in einer Debatte oder Podiumsdiskussion gehören nicht für jeden zum Alltag.

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Nachher sind wir oft klüger, doch dann ist es etwas zu spät. Besser: Bei einer Wirkungsanalyse erhält ein Redner professionelles Feedback vor dem Auftritt. Holen Sie sich Feedback, bevor die Kritiker zuschlagen. Wieso solltest du ein unnötiges Risiko eingehen und Chancen für einen erfolgreichen Auftritt ungenutzt lassen? Lassen Sie sich für entscheidende Auftritte durch die Wirkungsanalyse eines Probelaufs Feedback geben. Das ermöglicht Ihnen, die Wirkung schon vorher zu erfahren und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen.

 

 

 

Elemente der Wirkungsanalyse

 

  • Stimme
  • Körpersprache
  • Bühnenpräsenz, Begeisterung und Glaubwürdigkeit
  • Wortwahl und Stilistik
  • Emotionale Ansprache
  • Argumente und Strategie
  • Roter Faden und Struktur
  • Kernbotschaften
  • Professionelle Schlagfertigkeit
  • Risikoanalyse
  • Absehbare Auswirkungen
  • Mediengerechtes und formatbezogenes Agieren vor Mikrofon und Kamera
  • Umgang mit provozierenden Fragen und Angriffen

 

 

 

Eigene Wirkungsanalyse

 

Wie wirkst duund was können Sie verbessern, um sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren? Auf der Basis Ihrer Wirkungsanalyse bekommen Sie Empfehlungen, mit denen Sie Ihren Auftritt optimieren können. Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie gezielte Unterstützung für Ihre Sicherheit, Ausstrahlung und Ihr Selbstmarketing für Reden und Medienauftritte. Von der Wirkungsanalyse, Optimierung bis hin zur Generalprobe oder sogar der Begleitung zum Auftritt. Sie entscheiden!

Die Wirkungsanalyse kann einzeln ab einer Dauer von 60 Minuten gebucht werden oder steht zu Beginn einer umfangreicheren Unterstützung bei der Vorbereitung Ihres Auftritts. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

Wie weit die Analyse geht, entscheiden Sie. Viele Faktoren haben Einfluss darauf, wie Sie wirken.

 

 

1. Direkte Analyse

 

Für ein erstes intensives Feedback zu Ihrer Wirkung genügt schon ein kurzes Treffen. Dabei erfahren Sie von mir sofort einiges über Ihre verbale und körpersprachliche Wirkung, sowie Potenziale.

 

 

 

2. Auswertung von Auftritten

 

Darüber hinaus können diverse Quellen hinzugezogen werden; Aufzeichnungen von Interviews, TV-Auftritten, Reden, Soziale Medien etc.

 

 

 

3. Qualitative Interviews

 

In qualitativen Interviews mit relevanten Zielgruppen werden interessante Aspekte analysiert.

Anschließend erhalten Sie Ihre persönliche und ehrliche Wirkungsanalyse. Also: Die ganze Wahrheit beziehungsweise Wahrnehmung Ihrer Person!

 

 

 

4. Feedback

 

Mit diesem Feedback und entsprechenden Empfehlungen haben Sie, was Sie dafür benötigen, wenn Sie sich entscheiden, Rollenerwartungen an Sie und Ihr Auftreten so aufeinander abzustimmen, dass Sie Ihre Zielgruppe erreichen und überzeugen.

 

 

 

Kosten

 

Für eine erste lohnenswerte grundlegende Wirkungsanalyse ist schon eine Einheit von 60 Minuten sehr erhellend. Die Honorare finden Sie hier. Hinweise zum professionellem Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen finden Sie hier.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Woher wissen Sie, wie Sie tatsächlich wirken?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 21. Juli 2019
AN: #454160
K: CNA
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/effect-analysis-speech-body-language/