Veränderung beginnt bei dir: Selbstführung statt Selbstoptimierung

Gewünschte Veränderungen beginnen bei uns selbst

Impulse für Führungskräfte, die wirklich etwas bewegen wollen
Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern. —Leo N. Tolstoi

Veränderung beginnt bei dir

 

Was du beeinflussen kannst, wenn du dir Veränderung wünschst

 

Es gibt Situationen, in denen wir uns dringend Veränderung wünschen.

Der Kollege sollte sich anders verhalten.

Die Führungskraft endlich zuhören.

Der Partner etwas verstehen.

Das Team Verantwortung übernehmen.

Die Organisation beweglicher werden.

Die anderen müssten doch nur …

Und manchmal stimmt das sogar.

Andere Menschen könnten sehr viel beitragen.

Trotzdem bleibt eine entscheidende Frage:

Was davon kannst du tatsächlich beeinflussen?

Hier beginnt Selbstführung.

Weniger mit Selbstbeschuldigung.

Mehr mit der Bereitschaft, den eigenen Handlungsspielraum zu erkennen.

 

 

 

Veränderung beginnt weniger mit Schuld

 

„Fang bei dir selbst an“ kann schnell so klingen, als seist du für alles verantwortlich.

Das bist du weniger.

Andere Menschen tragen Verantwortung für ihr Verhalten.

Organisationen für ihre Strukturen.

Führungskräfte für ihre Entscheidungen.

Und manche Situationen lassen sich durch dein Verhalten allein kaum lösen.

Selbstverantwortung bedeutet etwas anderes:

Ich unterscheide zwischen dem, was außerhalb meiner Kontrolle liegt, und dem, worauf ich Einfluss habe.

Genau dort investiere ich meine Energie.

 

 

 

Der eigene Anteil ist der interessanteste

 

Warum?

Weil du ihn verändern kannst.

Du kannst weniger bestimmen, ob dein Gegenüber:

einsichtig wird,

freundlich reagiert,

Verantwortung übernimmt,

oder deine Entscheidung begrüßt.

Du kannst beeinflussen:

wie klar du sprichst,

welche Grenze du setzt,

welche Entscheidung du triffst,

wie lange du dich auf eine Diskussion einlässt,

welche Erwartungen du überprüfst,

und welche Konsequenz du ziehst.

Der eigene Anteil ist weniger automatisch der größte. Er ist derjenige, mit dem du unmittelbar arbeiten kannst.

 

 

 

Selbstführung beginnt mit Beobachtung

 

Viele Reaktionen laufen automatisch.

Jemand kritisiert dich.

Du rechtfertigst dich.

Jemand wird laut.

Du wirst ebenfalls lauter.

Jemand zieht sich zurück.

Du versuchst, die Verbindung sofort wiederherzustellen.

Jemand erwartet etwas.

Du sagst zu, obwohl du eigentlich Nein meinst.

Der erste Schritt besteht weniger darin, sofort alles anders zu machen.

Zunächst:

Bemerken.

Was geschieht in mir?

Was tue ich automatisch?

Welche Wirkung hat das?

Und:

Welche andere Möglichkeit hätte ich?

 

 

 

Zwischen Reiz und Reaktion entsteht Freiheit

 

Eine der wertvollsten Fähigkeiten besteht darin, einen kleinen Raum zwischen Ereignis und Reaktion zu schaffen.

Manchmal sind es wenige Sekunden.

Ein Atemzug.

Eine Rückfrage.

Eine Pause.

Ein Satz wie:

„Darüber möchte ich kurz nachdenken.“

Diese kleine Unterbrechung kann verhindern, dass ein altes Muster automatisch die Führung übernimmt.

 

 

 

Du brauchst weniger eine neue Persönlichkeit

 

Veränderung wird schnell zu groß gedacht.

„Ich müsste selbstbewusster werden.“

„Ich müsste vollkommen gelassen sein.“

„Ich müsste endlich lernen, mich durchzusetzen.“

Das klingt nach einem Persönlichkeitsumbau.

Oft ist der nächste sinnvolle Schritt viel kleiner.

Zum Beispiel:

eine Antwort weniger rechtfertigen.

eine Frage mehr stellen.

fünf Sekunden länger zuhören.

eine Grenze einmal früher aussprechen.

eine Entscheidung weniger sofort treffen.

Kleine Veränderungen können die Dynamik eines ganzen Gesprächs verändern.

 

 

 

Was du vorlebst, wirkt

 

Besonders deutlich wird das in Führung.

Eine Führungskraft kann Offenheit verlangen und gleichzeitig auf Kritik defensiv reagieren.

Eigenverantwortung fordern und jede Entscheidung kontrollieren.

Ruhe erwarten und selbst permanent Druck erzeugen.

Menschen orientieren sich weniger ausschließlich an dem, was gesagt wird.

Sie beobachten:

Was geschieht tatsächlich?

Deshalb ist das eigene Verhalten ein wichtiges Führungsinstrument.

 

 

 

Führung beginnt mit Selbstführung

 

Wer andere Menschen führen möchte, braucht Zugang zur eigenen Handlungsfähigkeit.

Gerade unter Druck.

Wie reagierst du bei Unsicherheit?

Bei Widerstand?

Bei Kritik?

Bei Konflikten?

Bei Fehlern?

Bei Entscheidungen mit hoher Tragweite?

Selbstführung bedeutet weniger, immer ruhig oder vollkommen souverän zu sein.

Es bedeutet:

den eigenen Zustand wahrnehmen und trotzdem möglichst bewusst handeln können.

 

 

 

Veränderung braucht mehr als Einsicht

 

Vielleicht weißt du längst:

Ich sollte klarer Grenzen setzen.

Ich sollte früher sprechen.

Ich sollte weniger erklären.

Ich sollte Entscheidungen konsequenter treffen.

Und trotzdem geschieht im entscheidenden Moment wieder das alte Verhalten.

Das ist wenig überraschend.

Erkenntnis allein verändert Gewohnheiten selten vollständig.

Veränderung braucht:

Beobachtung.

Übung.

neue Erfahrungen.

Wiederholung.

und häufig einen konkreten Anlass, an dem du das neue Verhalten tatsächlich ausprobierst.

 

 

 

Beginne klein genug

 

Eine Veränderung scheitert häufig weniger am fehlenden Willen als an ihrer Größe.

Statt:

„Ab jetzt lasse ich mir nichts mehr gefallen.“

konkreter:

„Beim nächsten Gespräch werde ich diesen einen Punkt klar ansprechen.“

Statt:

„Ich werde ein völlig anderer Chef.“

konkreter:

„In der nächsten Besprechung frage ich zuerst nach den Einschätzungen meines Teams.“

Verhalten lässt sich leichter verändern als ein abstraktes Selbstbild.

 

 

 

Drei Fragen für mehr Selbstführung

 

Wenn du eine Situation verändern möchtest, helfen drei Fragen:

 

1. Was geschieht gerade?

So konkret wie möglich.

 

2. Was davon liegt in meinem Einflussbereich?

Weniger Wunschdenken. Mehr tatsächlicher Handlungsspielraum.

 

3. Was wäre mein nächster sinnvoller Schritt?

Weniger der perfekte Endzustand.

Der nächste Schritt.

 

 

 

Der Einfluss-Kompass

 

Ich finde vier Bereiche besonders hilfreich:

 

Direkt beeinflussbar

Deine Worte.

Deine Entscheidungen.

Deine Grenzen.

Deine Vorbereitung.

Deine Reaktion.

 

Indirekt beeinflussbar

Gesprächsklima.

Zusammenarbeit.

Vertrauen.

Motivation anderer.

 

Verhandelbar

Zuständigkeiten.

Prioritäten.

Ressourcen.

Vereinbarungen.

 

Außerhalb deiner Kontrolle

Entscheidungen anderer.

deren Persönlichkeit.

deren Zustimmung.

Vergangenheit.

Je klarer du diese Bereiche trennst, desto gezielter kannst du deine Energie einsetzen.

 

 

 

Selbstveränderung bedeutet weniger Anpassung

 

Es gibt einen wichtigen Unterschied.

Sich selbst zu verändern bedeutet weniger:

noch verständnisvoller werden.

noch mehr aushalten.

noch flexibler sein.

noch besser funktionieren.

Manchmal besteht die sinnvollste Veränderung gerade darin:

klarer Nein zu sagen.

weniger Verantwortung für andere zu übernehmen.

einen Konflikt anzusprechen.

eine Situation zu verlassen.

oder eine Entscheidung zu treffen, die anderen weniger gefällt.

Selbstentwicklung kann auch bedeuten, weniger angepasst zu werden.

 

 

 

Manche Situationen brauchen weniger Selbstoptimierung

 

Das ist mir besonders wichtig.

Wenn du in einer dauerhaft unfairen, manipulativen oder entwürdigenden Situation steckst, lautet die Lösung weniger:

„Wie kann ich mich noch besser darauf einstellen?“

Dann kann die entscheidende Veränderung heißen:

Grenzen setzen.

Unterstützung holen.

Rahmenbedingungen verändern.

Distanz schaffen.

oder gehen.

Selbstverantwortung bedeutet weniger, die Verantwortung anderer Menschen zu übernehmen.

 

 

 

Veränderung und Geduld

 

Neue Verhaltensweisen fühlen sich anfangs häufig ungewohnt an.

Ein klares Nein kann sich hart anfühlen.

Eine Pause unsicher.

Weniger Rechtfertigung unhöflich.

Ein neues Führungsverhalten künstlich.

Das bedeutet weniger automatisch, dass es falsch ist.

Ungewohnt und falsch sind zwei unterschiedliche Dinge.

Gib neuen Möglichkeiten genügend Gelegenheit, vertrauter zu werden.

 

 

 

Woran erkennst du Fortschritt?

 

Weniger daran, dass jede Situation plötzlich leicht wird.

Vielleicht bemerkst du:

Du erkennst ein Muster früher.

Du reagierst weniger automatisch.

Du brauchst kürzer, um dich wieder zu sammeln.

Du sprichst eine Grenze früher aus.

Du grübelst nach einem Gespräch weniger lange.

Du kannst einen Fehler eingestehen, ohne dich selbst abzuwerten.

Du triffst Entscheidungen klarer.

Das sind echte Veränderungen.

 

 

 

Veränderung beginnt bei dir – und endet weniger dort

 

Der eigene Anteil ist ein guter Ausgangspunkt.

Danach kann es um mehr gehen.

Ein Gespräch.

Eine neue Vereinbarung.

Andere Strukturen.

Eine Entscheidung.

Eine Trennung.

Ein neues Team.

Ein neuer beruflicher Weg.

Selbstführung bedeutet weniger Rückzug ins Private.

Sie schafft die Grundlage dafür, im Außen bewusster zu handeln.

 

 

 

Unterstützung bei wichtigen Veränderungen

 

Manche Veränderungen lassen sich allein gut gestalten.

Andere werden leichter, wenn eine unabhängige Perspektive hinzukommt.

Gerade wenn viel auf dem Spiel steht, können wir gemeinsam klären:

Was geschieht tatsächlich?

Was möchtest du verändern?

Was liegt in deinem Einflussbereich?

Welche Muster wiederholen sich?

Welche Optionen hast du?

Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen und Veränderungen

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Wir wünschen uns verständlicherweise, dass andere Menschen sich verändern.

Manchmal tun sie es.

Manchmal weniger.

Deine Handlungsfähigkeit sollte weniger davon abhängen.

Eine stärkere Frage lautet:

Was kann ich heute tun, damit ich meinem eigenen Anspruch ein Stück näher komme?

Vielleicht verändert sich dadurch auch dein Umfeld.

Vielleicht verändert sich vor allem deine Position darin.

Beides kann viel bewirken.

P.S.

 

Wo kann jeder von uns heute bei sich selbst beginnen?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2007
Überarbeitung: 2. August 2020
AN: #565

Weltverbesserer vor: Machen wir die Welt ein Stück besser!

Weltverbesserer vor: Machen wir die Welt ein Stück besser!

Bist du ein Weltverbesserer? Dann helfe ich dir, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren.
Sind Sie ein Weltverbesserer? Dann helfe ich Ihnen sich und Ihr Angebot überzeugend zu präsentieren.

Willst du die Welt verbessern?

 

Du hast den Eindruck, es ist an der Zeit sich einzubringen und diese Welt mitzugestalten? Dann erfährst du hier, wie und unter welchen Umständen ich dir dabei helfe, dich und deine Botschaft überzeugend zu präsentieren. Machen wir die Welt gemeinsam lebenswerter. Wir brauchen mehr Menschen, die Verantwortung übernehmen, Heldinnen und Helden sowie Reisebegleiter für diese Persönlichkeiten.

Video

Video ist im Schnitt!

Weltverbesserer gesucht!

 

Als ich diese Aktion ins Leben rief, schrieb ich: „Nicht alles ist eitel Sonnenschein in unserer Welt. Doch weder Resignation, Nörgeln noch Aggression machen es besser. Weder Stein-, Farbbeutel- noch Tortenwurf liefern einen konstruktiven Beitrag. All das ist letztlich Ausdruck des Gefühls, keinen Einfluss nehmen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass eine Welt, in der auch die leisen Töne eine Chance haben gehört zu werden, für alle von Vorteil und lebenswerter ist.“

Nun ist durch die Coronakrise noch mehr in Bewegung – oder trifft es eher Erstarrung? – als vorher. Der Wunsch, möglichst bald wieder zur Normalität zurückzukehren, wird spürbarer und an vielen Stellen geäußert. Aber, wollen wir das wirklich? Oder mit anderen Worten; wie wäre es, Normalität neu zu definieren? Jetzt ist ein guter Moment, um die schon lange vorhandenen Probleme endlich anzugehen. Vieles wird aktuell nur überdeckt.

 

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.

Die Ärzte, Deine Schuld

 

Persönlich ziehe ich das Wort Verantwortung dem Wort Schuld vor. Schuld ist oft rückwärtsgewandt und es geht darum, jemanden zu finden, der den schwarzen Peter zieht. Der Lösung bringt es eher keinen Nutzen. Was wir brauchen, sind mehr Menschen, die Verantwortung übernehmen.

 

 

 

Du willst deinen Beitrag leisten?

 

Du willst dich engagieren? Doch du weißt nicht genau wo oder wie?

Die Möglichkeiten, sich zu engagieren, sind vielfältig. Allein das Internet ist voll von Initiativen, die tatkräftige Unterstützung brauchen. Vielleicht gibt es auch ein eigenes Thema, für das du dich einsetzen willst.

Die meisten von uns stolpern jeden Tag über Dinge, die verbessert werden könnten. Oder findest du etwas ungerecht?
Mach die Welt ein bisschen lebenswerter!

 

 

 

Walk your Talk

 

Ich selbst unterstütze Projekte von Gruppen und Einzelpersonen, indem ich ihnen helfe, auf respektvolle Art und Weise Gehör zu finden. Und wenn es die Sache aus meiner Sicht verdient hat, mache ich das bei fehlenden finanziellen Mitteln auch ehrenamtlich. Bei Interesse bitte das Projekt beschreiben und zusammen mit den Erwartungen an mich per E-Mail (mail@karstennoack.de) senden.

 

 

 

Welche Projekte ich auf diese Weise unterstütze

 

Die Voraussetzungen sind einfach; ich unterstütze ausgewählte Projekte, die respektvoll ans Werk gehen und die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Es liefert einen positiven Beitrag, von dem mehr Menschen (oder Tiere, der Planet Erde oder ….) profitieren.
  • Es werden dadurch nicht absehbar unangebrachte Nachteile hervorgerufen oder Grundwerte verletzt.

 

 

 

Wie ich unterstütze

 

Ich unterstütze mit dem, was ich am besten kann. Und darüber gibt es auf der Homepage www.karstennoack.de ja genügend Hinweise. Meist geht es darum, durch überzeugende Präsentationen in Gesprächen, vor Gruppen oder in den Medien für eine Idee einzutreten, etwas zum Besseren zu bewegen. Darauf bereite ich vor. Wer also eine Idee hat und nur noch auf eine Gelegenheit gewartet hat, es der Welt mitzuteilen, darf sich auf den Weg machen.

 

 

 

Wie weit die Unterstützung geht

 

Der zeitliche Rahmen richtet sich nach dem Projekt und meinen Ressourcen.

 

 

 

Wir brauchen mehr … Du bist ein Experte, eine Expertin und willst Helden:innen unterstützen?

 

Mache mit! Dazu braucht es kein Kostüm wie Superman oder Wonder Woman, sondern die Bereitschaft, sich einzubringen.

Bringe dich dort ein, wo du am besten bist. Melde dich bei mir, ich stelle den Kontakt her. Wir können etwas bewirken. Und es fühlt sich übrigens sehr gut an.

Umfrageergebnis

 

Ich würde gerne einen Beitrag zu einer lebenswerten Welt leisten.

%

Stimmt, ich weiß nur nicht wie.

%

Stimmt, mache ich auch!

%

Nein

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)

Ergänzende Artikel

 

 

Reisebegleitung für Helden

Visionen und Zukunftspläne: Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird

Eine gute Vision braucht mehr als große Ziele. Erfahre, wie Zukunftsbilder Orientierung geben, Entscheidungen erleichtern und konkrete Schritte ermöglichen.

P.S.

 

 

Wie findest du die Idee?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 01. Mai 2016
Überarbeitung: 01. März 2024
Englische Version:
AN: #656
K: CNB
Ü:

Mut haben, den Mund aufzumachen, wo andere schweigen

Mut haben, den Mund aufzumachen, wo andere schweigen

Haben wir den Mut, den Mund aufzumachen? Wenn wir eine Botschaft haben, dann ...
Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit.
Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit.

Video

Mutig für Überzeugungen einstehen – Wie du deine Meinung selbstbewusst vertrittst

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Wer sind die mutigen Menschen, die den Mund aufmachen?

 

„Ein einziger Mensch mit Mut ist die Mehrheit“, behauptete der siebte Präsident der USA Andrew Jackson —zugegeben durchaus ein nicht ganz so unumstrittenerer Zitatlieferant. Die Geschichtsbücher berichten nicht nur Positives über den Indianerhasser Jackson. Für das Tagesmotto bietet das Zitat sich dennoch an; kann ein einziger Mensch mit Mut Einfluss nehmen?

 

 

 

Man müsste da mal was machen

 

Etwas ist nicht so, wie es aus Ihrer Sicht  sein sollte? Es wäre schön, wenn sich jemand dem Thema annimmt und ein Problem löst, eine Besserung herbeiführt? Weshalb macht den niemand etwas? Asche zu Asche, Staub zu Staub. Schließlich unternimmt niemand etwas.

 

 

 

Was, wenn Sie es sind?

 

Was, wenn Sie es sind? Wie steht es mit Ihrem Mut, den Mund aufzumachen, wenn die Mehrheit zögert? Haben Sie eine Botschaft und sind bereit, sie respektvoll zu vertreten? Wenn es Ihnen wirklich ein Anliegen ist, dann überlassen Sie es nicht irgendjemanden und dem  Zufall. Möglicherweise denken die anderen Menschen genauso und es geschieht nichts, weil jeder darauf zählt, es werde schon jemand angehen Tun Sie es selbst!

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen dir zu diesem Tagesmotto?

 

Der nächste Schritt

 

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Kontaktformular

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 19. Mai 2015
Überarbeitung: 29. März 2020
Englische Version:
AN: #9925
K: CNB
Ü:

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Mut zur Verantwortung
Stimme

Reden ist Macht

 

Wer überzeugend redet hat mehr Einfluss. Wie wird diese Macht verantwortungsvoll ausgeübt, um einen Beitrag zu leisten, mitzugestalten und wie steht es mit der erforderlichen Verantwortungsbereitschaft?

Überblick

Reden bedeutet Macht: Reden heißt überzeugen, zu verändern, anzutreiben.

Ralph Waldo Emerson

Reden bedeutet Macht!

 

Nicht jede Rede will die Welt verändern und nicht jede die das möchte, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!

 

 

 

Zu viel Verantwortung?

 

Viel zu viele ehrliche und respektvolle Menschen überlassen weniger uneigennützigen Zeitgenossen die Bühne und damit die Macht. Ja, Reden bedeutet Macht! Sie verantwortungsvoll einzusetzen ermöglicht einen persönlichen Beitrag zu leisten und mitzugestalten.

Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Reden erfordert Verantwortungsbewusstsein

 

Der Grat ist schmal zwischen der mutigen Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und dem Streben nach Macht an. Letzteres disqualifiziert!

Karsten Noack

 

Ja, Einfluss steht in einer engen Beziehung zur Verantwortung. Es geht im Leben darum, sich der Verantwortung als würdig zu erweisen und diese Macht überlegt einzusetzen — sich mit ihr einzusetzen, wenn jemand, oder etwas Unterstützung benötigt. Es ist an der Zeit Verantwortung zu übernehmen, Mut zu haben und sich ein ordentliches Stück Idealismus zu leisten, auch wenn das aktuell nicht dem dominierenden Zeitgeist entspricht.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Warnung vor dem Munde!

Artikel zum Thema Verantwortung

Veränderung beginnt bei dir: Selbstführung statt Selbstoptimierung

Veränderung beginnt im eigenen Einflussbereich: Muster erkennen, Handlungsspielräume nutzen und mit Selbstführung konkrete Veränderungen gestalten.

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Warnung vor dem Munde! Reden ist Macht, Einfluss braucht Verantwortungsbereitschaft

Nicht jeder Redebeitrag will die Welt verändern und nicht jede Rede, die das anstrebt, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut sicher zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!

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Runter vom Sofa! Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Runter vom Sofa! Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Februar 2015
Überarbeitung: 18.Februar 2020
AN: #878

Die Herausforderungen der Menschheit: in globalen Zusammenhängen denken und handeln

Die Herausforderungen der Menschheit: in globalen Zusammenhängen denken und handeln

Die Ursachen-Wirkungs-Beziehungen berücksichtigen und eine lebenswerte Welt fördern
Zusammenhänge

Zusammenhänge erkennen und berücksichtigen

 

Nur, wenn wir Menschen die Ursachen-Wirkungs-Beziehungen berücksichtigen können wir eine lebenswerte Welt fördern.

Video

Immanuel Kant und der kategorische Imperativ – Eine Einführung in Moral und Vernunft

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Was wir als Individuen tun sollten, ist, die Macht der Demokratie zu nutzen, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen und dafür zu sorgen, dass die Menschen mit der Macht dazu es nicht weiterhin ignorieren können.

Greta Thunberg, Klimaaktivistin

 

 

 

In Zusammenhängen denken

 

So ein trauriger Eisbär für schwindender Eisscholle geht für ein paar Minuten nah. Doch der ist noch zu fern, um der Verdrängung entgegenzuwirken. Es ist ein großer Schritt, sich aus der Bequemlichkeit zu lösen und sich für eine lebenswerte Welt einzusetzen. Dann ließe sich noch etwas erreichen.

Soweit so wünschenswert. Allerdings leben wir nicht im luftleeren Raum, eine Entscheidung hat Konsequenz. Nicht immer sind die Zusammenhänge sofort ersichtlich. Noch so gute Absichten garantieren kein glückliches Ergebnis. So ist das in komplexen Systemen.

Und damit das Gesamtergebnis stimmt, ist es wichtig, sich und das eigene Anliegen im Zusammenhang mit der restlichen Welt zu betrachten. Spontan fällt mir jetzt auch noch der Kategorische Imperativ ein, doch ich folge gedanklich an dieser Stelle lieber einem anderen Pfad.

Am besten beschreibt ein Kinderspiel, worum es mir geht. In meiner Kindheit war es noch verbreitet, das Fadenspiel. So ähnlich empfinde ich auch bei den globalen Herausforderungen; ein loser Faden und alles löst sich wie ein Strickpullover auf und vorbei. Begegnen wir beispielsweise nicht der Überbevölkerung, dann haben viele andere Themen keine Chance auf Dauer gelöst zu werden.

 

 

 

Die globalen Herausforderungen

 

Der Klimawandel dominiert aktuell die Diskussion, doch lassen sich die Herausforderungen nicht vernünftig priorisieren. Die 15 wichtigsten Herausforderungen an die Menschheit in Anlehnung an das Millenium Project (externer Link) sind:

1. Nachhaltige Entwicklung der Welt und Klimawandel

2. Versorgung mit sauberem Wasser

3. Bevölkerungswachstum und Ressourcen

4. Autoritäre Regime und Demokratie

5. Langfristige Ziele in der Politik einführen

6. Informationsgesellschaft für alle Menschen

7. Ethisches Wirtschaften, um die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern

8. Bedrohung durch Krankheitserreger

9. Behörden und Institutionen handlungsfähiger machen

10. Ethnische Konflikte, Terrorismus, Massenvernichtungswaffen

11. Gleichberechtigung

12. Organisierte Kriminalität

13. Steigender Energiebedarf der Menschheit

14. Wissenschaftliche und technologische Innovationen für Lebensqualität

15. Ethische Standards als Basis globaler Entscheidungen

 

 

 

 

Ja, und?

 

Empfundene Machtlosigkeit schadet der Seele. Hilflosigkeit macht niedergeschlagen und so versuchen manche dem durch verzweifelte Bemühungen etwas dagegen zu unternehmen. Das lässt punktuelle Aktionen entstehen, die global betrachtet doch nur wie Aktionismus wirken.

Der Wunsch sich einzusetzen ist groß, die Unbeholfenheit auch. Betrachten wir das Beispiel des Tierschutzes: Da werden mit großem Aufwand Tiere aus erbärmlichen Verhältnissen nach Deutschland geholt — per Flugzeug oder, um die misshandelten Tiere nicht noch mehr zu traumatisierten, per PKW — und dabei der persönliche, ökologische Fingerabdruck der Beteiligten deutlich überschritten. Punktuell wird geholfen, die Absicht ist gut, die Gesamtbilanz schlecht. Ich ziehe meinen Hut vor all denen, die sich so sehr für Einzelschicksale einsetzen! Doch wie können wir besser und effektiver im Gesamtzusammenhang handeln? Was muss, um bei dem Beispiel Tierschutz zu bleiben, geschehen, um Populationen so zu kontrollieren, dass das Tierelend ein Ende hätte. Warum verebben Stimmen großer Tierschützer, wie die Paul Watsons, der einst als der „entschlossenste und effektivste Schützer der Meerestiere“ bezeichnet wurde überhaupt wieder? Was können wir unternehmen, um nationale Interessen dem Wohlergehen und dem Erhalt unseres Planeten unterzuordnen, nicht umgekehrt? Oder noch besser, wie können wir den Widerspruch auflösen und der Lebensqualität insgesamt dienen.

Der Tierschutz ist nur eines von vielen Beispielen… Es geht darum, ob und wie wir die Fäden zusammenlaufen lassen. Klimaschutz, Menschenrechte, Ressourcenverteilung….. Das wäre machbar, doch es ist noch zu selten. Ja, wir haben alle unseren Fokus und unsere blinden Flecken.

Leichter wird es bei einer Gesamtbetrachtung nicht, es spielen noch mehr unterschiedliche Interessen eine Rolle. Das erschwert notwendige Entscheidungen zusätzlich. Doch, wenn es uns gelingt gemeinsam ans Werk zu gehen, ist sehr viel möglich.

 

Der nächste Schritt

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was besagt der Kategorische Imperativ? Welche Bedeutung hat er heute und welche Rolle sollte er spielen?

Der Kategorische Imperativ beschreibt ein grundlegendes Prinzip der Ethik nach Kant. Alle Handlungen werden daraufhin überprüft, ob sie einer Maxime folgen, die verallgemeinert werden kann und ob die davon betroffenen und daran beteiligten Menschen auch in ihrem Selbstsein berücksichtigt werden.

Eas ist ein ethischer Imperativ?

Ein ethischer Imperativ ist ein Handlungsverständnis, das fragt, was entsprechend des geltenden Werteverständnisses alles gemacht werden kann.

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Ursachen-Wirkungs-Beziehungen und wie können wir den Gesamtzusammenhang besser berücksichtigen?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2013
Überarbeitung: 10. März 2020
Englische Version:
AN: #222
K: CNB
Ü:

Runter vom Sofa! Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Runter vom Sofa! Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Nur so ein paar Gedanken ...
Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Verantwortung

 

Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-vor-der-eigenen-Tür-kehren?

Verantwortung: Mancher sucht sie, mancher meidet sie

 

Die meisten Menschen schimpfen über das schlechte Wetter, aber kaum einer tut was dagegen.

Mark Twain

 

 

Verantwortung?

 

Antoine de Saint-Exupéry; „Mensch sein heißt verantwortlich sein.“ Oder Dante; „Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem Ihr die hundertprozentige Verantwortung für Euer Tun übernehmt“.

Ja und wofür Verantwortung übernehmen? Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Es ist ja schon schwer genug, für sich selbst Verantwortung zu tragen, aber Molière geht noch einen Schritt weiter und behauptet: Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?
 

Fragen über Fragen

 

Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen. Manchmal wirkt es ein bisschen wie Ablenkung, wenn Aktionismus entfaltet wird und die Eigenverantwortung außer Acht gelassen wird. Für Missstände anderswo Empörung an den Tag zu legen scheint ungefährlicher, als sich den eigenen Dämonen zu stellen oder harmloser formuliert; vor der eigenen Tür zu kehren. Dabei ist es doch nicht nur räumlich naheliegender bei sich selbst anzufangen und sich zuerst dort zu engagieren, wo der größte Einfluss vorhanden ist. Zu viele Empörte fahren mit dem SUV zur Ökodemo in entfernte Regionen der Republik.

 

 

 

Verantwortungsbereitschaft

 

Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit (Otto von Bismarck). Stimmt das wirklich? Oder ist unsere Bereitschaft Verantwortung an den Tag zu legen nur zu willkürlich und beendet, wenn es persönliche Konsequenzen hat? Wie steht es bei Ihnen mit der Bereitschaft, bei sich zu beginnen und einen Beitrag zu leisten? Wie wäre es mit heute, jetzt, sofort? Sie müssen ja nicht gleich die ganze Welt retten.

 

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Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wie wäre es selbst mehr Verantwortung zu übernehmen und zu gestalten?

 

Video

https://youtu.be/hcL0JpS7XcI

Artikel zu Visionen

Visionen und Zukunftspläne: Wie aus Zukunftsbildern Richtung wird

Eine gute Vision braucht mehr als große Ziele. Erfahre, wie Zukunftsbilder Orientierung geben, Entscheidungen erleichtern und konkrete Schritte ermöglichen.

Zeit zum Umdenken! Milchmädchenrechnung: Gut gemeint und schlecht gemacht!

Zeit zum Umdenken! Milchmädchenrechnung: Gut gemeint und schlecht gemacht!

So eine Milchmädchenrechnung muss nichts mit Lebensmitteln zu tun haben. Sie ist auch in Unternehmen, in der Politik und im Privatleben zu finden. Schön sind die Folgen selten. Wenn wir die Welt verändern wollen, ist es Zeit in Zusammenhängen zu denken und zu handeln. Das mag manch einem Menschen zu unbequem sein, doch was sind die Alternativen?

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Könnte ich den anderen Planeten noch mal sehen? #verantwortung

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43312
K:
Ü:X

Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird. Immanuel Kant

Gesundes Rückgrat reduziert Angriffe und ...

Rückgrat: Mut, Prinzipientreue, Stehvermögen, Tapferkeit

Rückgrat

Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.

Immanuel Kant

Überblick

 

 

 

 

Freiwillige Opferrolle oder aufrechte Standhaftigkeit?

 

Mir fällt kein akzeptabler Grund ein, der es erlaubt, lebende Wesen zu treten. Allerdings erinnert das Zitat auch daran, dass sich manche Menschen mehr oder weniger leicht als Opfer anzubieten.

Wer zu früh zurückweicht, wenn es unangenehm wird, der macht anderen Menschen mit bedenklichen Absichten zu leicht ihr Ziel zu erreichen.

 

 

 

Rückgrat?

 

Eine gute Portion verbaler Flexibilität und Mut helfen. Professionelle Schlagfertigkeit im Gepäck zu haben, stärkt den Rücken.

Neben verbaler Positionierung ist die Körpersprache ein wesentlicher Einflussfaktor für einen standfesten, aufrechten Auftritt. Der signalisiert, dass Angriffe ihren Preis haben und besser unterbleiben sollten. Darauf weist schon der Begriff „Rückgrat“ hin. Das Rückgrat hält am oberen Ende den Kopf und stützt den Rumpf am unteren Ende. Das Rückgrat sorgt für Aufrichtung und Halt. Durch die bewegliche Wirbelsäule bleiben wir flexible in viele Richtungen. Doch manche Menschen gehen nicht aufrecht durch die Welt, sondern wirken gebrochen.

Physiologisch ist es nicht möglich, ohne Rückgrat unterwegs zu sein. Wird jemanden fehlendes Rückgrat vorgeworfen, ist damit fehlender Mut gemeint, für sich und persönliche Werte einzustehen.

Rückgrat spiegelt sich körpersprachlich wider durch eine aufrechte Haltung beim Stehen und Sitzen, einen sicheren aufrechten Gang. Die Schultern sind dabei zurückgezogen.

 

 

 

Gestalten

 

Die Tugend lohnt sich die Pflege des persönlichen Rückgrats. Es erfordert Rückgrat, auch die Dinge um- und durchzusetzen, denen Gegenwind entgegenweht beziehungsweise die mit höherem Aufwand verbunden sind.

 

 

 

Synonyme für Rückgrat

 

Synonyme beziehungsweise verwandte Begriffe zu Rückgrat sind:

  • Beherztheit
  • Charakter
  • Courage
  • Furchtlosigkeit
  • Heldenhaftigkeit
  • Mut
  • Prinzipientreue
  • Standhaftigkeit
  • Stehvermögen
  • Tapferkeit
  • Zivilcourage

 

P.S.

 

Wie signalisieren Sie, dass es keine gute Idee ist Sie anzugreifen, dass Sie mit Rückgrat für sich und Ihre Werte einstehen?

Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.  Immanuel Kant

Artikel

Welche Rolle spielt Integrität in der heutigen Zeit?

Ehrlichkeit, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Integrität erwarten wir automatisch von unserem Gegenüber. Wie weit ist es damit her und was liefern wir selbst?

Rücksichtnahme

Rücksichtnahme

Rücksichtnahme klingt gut, oder? Nur was genau bedeutet Rücksichtnahme?

mehr lesen

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. März 2007
Überarbeitung: 8. Februar 2019
AN: #43315

Ökologischer Fußabdruck

Ökologischer Fußabdruck

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Ökologischer Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck

 

Der ökologische Fußabdruck erinnert uns an unsere persönliche Verantwortung. Was hat es damit auf sich?

Überblick

 

 

 

 

Ökologischer Fußabdruck

 

Der ökologische Fußabdruck wird als Maßeinheit für die Menge verbrauchter Ressourcen eines Erdenbürgers verwendet.

Er darf laut einer Studie nicht mehr als 1,8 ha pro Person betragen, um verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen. Tatsächlich wird geschätzt, dass in Europa zwischen 5 und 8 ha pro Person erforderlich sind. Für Deutschland ist die Zahl 4,6 ha zu finden.

Der ökologische Fußabdruck erinnert uns an unsere persönliche Verantwortung.

P.S.

 

Was kommt Ihnen bei diesem Begriff in den Sinn? Wie achten Sie auf Ihren ökologischen Fußabdruck

 

Der nächste Schritt

 

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→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

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Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2013
Überarbeitung: 28. Februar 2019
AN: #371

Sind die Helden von gestern auch die Helden von morgen?

Schichtwechsel bei der Heldenbesetzung? Wo sind die Helden von morgen?

Sind die Helden von gestern auch die Helden von morgen?
Warum brauchen wir Helden? Welche Ideale und Werte verkörpern sie für uns? Und wie haben sich im Laufe der Zeit verändert?

Woher kommen die Helden von morgen?

 

Welche Voraussetzungen brauchen Helden? Wie können wir zu Helden werden? Ist das nur wenigen Auserwählten vorbehalten oder eine Frage der Entscheidung?

Welche Helden haben wir und woher bekommen wir Nachschub?

 

Johann Wolfgang von Goethe meinte; der Helden Söhne werden Taugenichtse. Wo aber kommen die Helden von heute und morgen dann her?

 

 

 

Sind die Helden von gestern auch die von morgen?

 

Warum brauchen wir Helden? Welche Ideale und Werte verkörpern sie für uns? Und wie haben sich im Laufe der Zeit verändert?

Das Interesse an Helden scheint so alt wie die Menschheit zu sein. Die meisten Menschen haben schon davon geträumt, selbst einmal Helden zu sein. Helden und ihre Geschichten begleiten uns schon lange. Sie finden sich in antiken Mythen, in den Medien und in der Literatur, im Kino, im Comicheft und im Sportstation.

Zu den bekanntesten Helden gehörten lange Zeit Herkules und Odysseus, Robin Hood und Jean d’Arc. Heute sind es Superman, Batman, Lara Croft und Co. Andere vergöttern ihre persönlichen Fußballhelden. Nach dem 11. September in New York waren es in den USA die Feuerwehrleute, die als Helden bezeichnet wurden.

Wie steht es mit Gandhi, Martin Luther King jr. und Patch Adams?

Benötigt jede Gesellschaft ihre eigenen Helden? Was macht Helden überhaupt aus?

 

 

 

Nachgeforscht

 

An der Uni Freiburg wird im Sonderforschungsbereich „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ das Phänomen von Helden in Antike und Gegenwart untersucht.

Externer Link zum Artikel „Der Wandel der Heldenfigur“ auf den Seiten des Deutschlandfunks:
http://www.deutschlandfunk.de/forschung-der-wandel-der-heldenfigur.1148.de.html?dram:article_id=361434

P.S.

 

Wie ist Ihre Meinung zum Thema Helden?

Artikel zum Thema Heldinnen und Helden

Grenzsituationen meistern: Klar bleiben und handlungsfähig entscheiden

Grenzsituationen erschüttern Gewissheiten. Erfahre, wie du unter Unsicherheit klarer denkst, Prioritäten findest und tragfähige Entscheidungen triffst.

Zeit zum Umdenken! Milchmädchenrechnung: Gut gemeint und schlecht gemacht!

Zeit zum Umdenken! Milchmädchenrechnung: Gut gemeint und schlecht gemacht!

So eine Milchmädchenrechnung muss nichts mit Lebensmitteln zu tun haben. Sie ist auch in Unternehmen, in der Politik und im Privatleben zu finden. Schön sind die Folgen selten. Wenn wir die Welt verändern wollen, ist es Zeit in Zusammenhängen zu denken und zu handeln. Das mag manch einem Menschen zu unbequem sein, doch was sind die Alternativen?

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Veränderungen beginnen bei uns selbst

Veränderungen beginnen bei uns selbst

Mit den Worten von Johann Wolfgang von Goethe; „Denn es muss sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, dass ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, verschoben, verrückt und, wo nicht getilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.“ Das Verlässlichste ist der Wandel. Doch, selbst wer sich für den Wandel einsetzen will, hat es als Mensch nicht immer leicht. Wer sich für etwas einsetzt, braucht Glaubwürdigkeit, wenn andere folgen sollen. Da gilt es vorauszugehen, auch wenn es unbequem ist. Walk your Talk!

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Politik und Rhetorik

Politik und Rhetorik

Je nach Sichtweise führt das Gespann von Rhetorik und Politik zu Ablehnung oder Begeisterung. Wie so oft lassen sich wirksame Werkzeuge für das Gute und das Schlechte einsetzen. Was tun?

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Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 15. März 2018
#0

Nestbeschmutzer: Vom Mut auf Missstände hinzuweisen

Nestbeschmutzer: Vom Mut auf Missstände hinzuweisen

Verantwortung erfordert Mut und auch Besonnenheit
Vom Mut auf notwendige Veränderungen hinzuweisen

Missstände mutig ansprechen

 

Einige Zeitgenossen haben schon erfahren, was geschieht, wenn die eigene Meinung gerade nicht dem Mainstream entspricht. Ist das eine so gute Idee, den Mund bei Ungerechtigkeiten aufzumachen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Es erfordert Mut, notwendige Veränderungen anzusprechen

 

Kurt Tucholsky meinte; „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“ Nicht nur die schon wieder fast vergessenen Diskussionen um Whistleblower wie Edward Snowden zeigen, dass dies auch anderenorts ähnlich ist. So mancher Zeitgenosse hat schon erfahren, was geschieht, wenn die eigene Meinung gerade nicht dem Mainstream entspricht.

 

 

 

Eine Frage der Perspektive: Whistleblower oder Denunziant?

 

Whistleblower und andere, die Missstände an die Öffentlichkeit bringen, werden von manchen Menschen geachtet, von anderen als Denunzianten verachtet. In der deutschen Sprache gibt es das Wort „verpfeifen“. Es bedeutet; jemanden zu denunzieren. Es entspricht wohl dem englischen Ausdruck „to blow a whistle on someone“. Dabei kann es nicht nur um Enthüllungen von Überwachungs- und Spionagepraktiken der Geheimdienste gehen. Auch in vielen anderen Bereichen wird viel zu vieles unter den Teppich gekehrt. Es gibt sicher so einiges, das diskutiert und gegebenenfalls verändert werden sollte. Aber viel zu viele Missstände bleiben im Schatten, bleiben zu lange unbeobachtet. Oft ist das Problem nur Eingeweihten in seinem Umfang bekannt. Doch die halten aus vielerlei Gründen hinter dem Berg mit ihrem Wissen.

„Alles, was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit“ meinte Kofi Annan. Tatsächlich: So einige Risiken sind schon deutlicher früher bekannt, lange bevor sie aufgedeckt werden. Die erst später bekannt werdenden Auswirkungen hätten vermieden oder zumindest reduziert werden können, unverantwortliche Personen hätten gestoppt oder zumindest für ihr böses Spiel belangt werden können. Es hätte nur jemand früh genug den Mund aufmachen müssen.

Vorsicht mit dem Steinewerfen, so oder so. Im Nachhinein ist das leicht gefordert. Doch wann es angebracht ist, lässt sich nicht immer so einfach entscheiden. Unbedachte Offenlegung kann weiteren Schaden anrichten, kann Menschen in Gefahr bringen. Die Entscheidung verantwortungsvoll mit Wissen umzugehen, ist eine Bürde, die getragen werden will. Leichtfertigkeit ist fehl am Platz.

Selbst dort, wo es nicht um geschützte Informationen geht, ist nicht immer jemand bereit auf notwendige Veränderungen hinzuweisen. Gerade, wenn dabei keine offenen Türen zu erwarten sind, weil ein Anliegen nicht dem Mainstream entspricht, ist dazu mitunter auch eine gute Portion Mut erforderlich.

 

 

 

Unbequeme Wahrheiten

 

Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.

George Orwell

 

Es gibt genügend Ungerechtigkeiten und Verbesserungspotentiale für eine lebenswertere Welt. Wobei die Vorstellung, was wünschenswert ist wohl mitunter recht verschiedene Formen haben dürfte. Manche Beschreibung persönliche Paradiese erinnert mich eher an die Hölle. Menschen haben halt recht unterschiedliche Vorstellungen vom Himmelreich.

In meiner Vorstellung spielt vor allem der freie und respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Szenarien eine große Rolle. So viele Menschen tragen schon interessante Ideen mit sich herum, ohne dass sie zur relevanten Diskussion gestellt werden. Stattdessen verstauben viel zu viele Beiträge im Schubfach. Die Vielfalt der Ideen ist ein Schatz, der geteilt und genutzt werden kann, damit daraus etwas Großes entsteht.

 

 

 

Wachsam bleiben

 

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

André Gide

 

 

 

Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht

 

Der Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beschäftigt sich mit der freien Meinungsäußerung.

 

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 19

 

Im Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geht es somit um das Recht jedes Menschen auf freie Meinungsäußerung, einschließlich des Rechts, seine Meinung zu verbreiten und die Meinungen anderer zu hören. Jegliche staatliche Zensur ist zu verbieten. Darüber hinaus schützt er als Bestandteil der Meinungsbildungsfreiheit die Informationsfreiheit, das Recht zur Informationsaufnahme. Dazu gehört der freie Zugang zu Informationen weltweit. Die Abschottung eines Staates etwa im Bereich der Informationssuche über das Internet ist damit nicht vereinbar. Artikel 19 gebietet dagegen den freien Zugang zu allen dem Staat vorliegenden Informationen.

Die Freiheit der Meinungsäußerung ist allerdings nur im Rahmen der anderen Menschenrechte geschützt. Sie findet daher ihre Grenze, wenn sie die Ehre anderer Menschen verletzt, oder zur Verletzung ihrer körperlichen Integrität oder ihrer Freiheit aufruft. Rassismus und Gewaltverherrlichung sind damit von der Meinungsfreiheit nicht mehr gedeckt.

 

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Wie weit geht die Verantwortung jedes einzelnen Menschen, auf Missstände hinzuweisen oder sie für sich zu behalten?

Um Feinde zu bekommen, ist es nicht nötig, den Krieg zu erklären. Es reicht, wenn man einfach sagt, was man denkt! Martin Luther King

Artikel zum Thema Verantwortung

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Veränderung beginnt im eigenen Einflussbereich: Muster erkennen, Handlungsspielräume nutzen und mit Selbstführung konkrete Veränderungen gestalten.

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Nicht jeder Redebeitrag will die Welt verändern und nicht jede Rede, die das anstrebt, liefert dazu einen erkennbaren Beitrag. Doch manchmal wäre es schon schön die Dinge mitzugestalten, oder? Es ist gut sicher zu wissen, wie der Einfluss ausgeübt werden soll, wann es Zeit ist aufzustehen und der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Reden bedeutet Macht!

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Verantwortung: Manch einer sucht sie, viele meiden sie. Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf? Wobei mir auch gleich der nächste Gedanke in die Aufmerksamkeit springt: Wie ist das eigentlich mit dem Zuerst-Vor-der-eigenen-Tür-kehren? Oder ist es einfach leichter, die Dinge mit etwas Entfernung zu erkennen? Stichwort: Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2018
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #67615
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