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Weihnachtsgrüße

Weihnachtsgrüße und ein erfüllendes Jahr 2021

Besinnliche Tage und...

So, heute waren die letzten Sitzungen vor dem Weihnachtsfest. Wir sehen uns dann wieder in 2021.

Joachim Ringelnatz behauptete; „Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.“ Wie so oft kommt es auf den Fokus an, was wir aus Gelegenheiten machen. Also nutzen wir diesen Moment für das, was uns guttut.

Wohltuende Feiertage, frohe Weihnachten und Gelassenheit durch Besinnung auf das Wesentliche.

Karsten Noack

P.S.​

 

Wie nutzen Sie diese Zeit?

Artikel zu Missverständnissen

Autor: Karsten Noack

Erstveröffentlichung: 23. Dezember 2020
Überarbeitung: 19. August 2021
Englische Version:
AN: #329
K: CNB
Ü:

Hat Kreativität wirklich einen so großen Einfluss auf wirtschaftlichen Erfolg?

Hat Kreativität wirklich einen so großen Einfluss auf wirtschaftlichen Erfolg?

Anspruch und Wirklichkeit beim Thema Kreativität
Professionelle Kreativität - Karsten Noack Training & Coaching Berlin

Kreativität und wirtschaftlicher Erfolg

 

Ständig wird betont, wie wichtig Kreativität ist. Doch welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich zum wirtschaftlichen Erfolg? Bringt Kreativität auch Risiken mit sich? Unter welchen Voraussetzungen entfaltet sich Kreativität?

Welchen Wert hat Kreativität?

 

Ständig wird betont, wie wichtig Kreativität gerade im professionellen Bereich ist. Doch stimmt das überhaupt? Welchen Beitrag liefert Kreativität tatsächlich zum wirtschaftlichen Erfolg? Bringt Kreativität auch Risiken mit sich? Unter welchen Voraussetzungen entfaltet sich Kreativität?

„Kreativität bedeutet träumen, umdrehen, vergrößern, verkleinern, erfinden, verwerfen, ergänzen, reduzieren, experimentieren, wachsen, Risiken einzugehen, Regeln brechen und neue aufzustellen, Fehler machen, …
… und eine Menge Spaß dabei zu haben.“

Wettbewerb und Kreativität

 

Vieles spricht dafür, dass Erfolg bei all dem Wettbewerb ohne Kreativität kaum noch möglich ist. Doch eine Garantie für wirtschaftliche Stabilität und Wachstum liefert sie nicht. Viele sehr kreative Menschen und die dazugehörigen Unternehmen sind zwar mit Ideenreichtum gesegnet, sie setzen ihre Chancen jedoch nur unzulänglich um. Erst die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Realisierung entfesseln auch die Potenziale. Absichtserklärungen ohne entsprechende Voraussetzungen und Handlungen bringen wenig. Was nicht umgesetzt wird, bleibt nur eine nette Idee. Auch die Unternehmenskultur spielt hier eine zentrale Rolle, denn Mitarbeiter brauchen ein bestimmtes Umfeld, um Kreativität zu entfalten. Ohne Nährboden kann die Kreativität keine Wurzeln schlagen, bleibt ein zartes Pflänzchen oder geht sogar ein.

 

 

 

Bedarf an Kreativität

 

Immer schneller und schneller dreht sich das Rad. Wir leben in einer Welt, in der Wandel zu den wenigen Konstanten gehört. Entsprechend groß ist der Bedarf an Strategien und konkreten Maßnahmen, um Veränderungen zu begegnen, ihnen möglichst auch zuvorzukommen und sie im Idealfall sogar zu gestalten. Wer im Wettbewerb nicht überrundet werden will, kann sich selbst auf noch so überzeugenden Erfolgen nicht allzu lange ausruhen. Viele große, unflexibel gewordene Unternehmen haben das bereits anhand von Umsatzeinbrüchen zu spüren bekommen. Dennoch behaupten viele Unternehmen von sich, besonders kreativ zu sein. Die Mehrzahl erwähnt in ihren Firmenprofilen übertrieben oft die Worte „Kreativität“ und „Innovation“, auch wenn dies von Mitarbeitern, Kunden und dem Umfeld gelegentlich ganz anders empfunden wird. Anspruch, Eigenwahrnehmung und Wirklichkeit klaffen meist weit auseinander.

Ohnehin garantiert Kreativität allein noch keinen wirtschaftlichen Erfolg: Sie ist vielmehr ein Potenzial, das genutzt werden muss. Manche Menschen sind im beruflichen Umfeld zwar in der Lage, auch dauerhaft kreativ tätig zu sein und neue Ideen zu entwickeln, aber das ist oft nicht genug. Zum wirtschaftlichen Erfolg gehört es Ideen in ein marktfähiges Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung zu verwandeln, also planvoll umzusetzen und andere Menschen dann auch noch von dem Wert der Idee und ihrer Realisierung zu überzeugen.

Gerade hier fehlen oftmals die Einsicht in die Notwendigkeit und das erforderliche Handwerkszeug. Denn um sich im Getöse des Wettbewerbes Gehör zu verschaffen, wird auch ein effizientes Marketing benötigt. Es sind also wiederum kreative Lösungen gefragt. Ob Freiberufler, Angestellter oder Unternehmen: Wer bemerkt werden will, muss bemerkenswert sein und auch dafür sind gute Ideen unerlässlich.

 

 

 

Risiken in einer schnelllebigen Welt

 

Nicht immer führen Kreativität und Produktinnovation zum Erfolg. Und andererseits, wer sich umschaut, findet zahlreiche Beispiele dafür, dass auch Unternehmungen ohne eigene kreative Produkte oder Dienstleistungen Rekordergebnisse vorweisen können: Viele Firmen haben ihre Position durch das Kopieren von Ideen erreicht und konzentrierten sich auf deren Vermarktung. Einige von ihnen zeigten sich zumindest hier recht kreativ und sind mitunter erfolgreicher, als die Originale. Ein besonders markantes Beispiel dafür liefern die Anbieter von Massenartikeln auf dem Bekleidungsmarkt.
In rasantem Tempo kopieren sie die neuesten Trends, die auf den Laufstegen in Paris oder Mailand zu sehen sind, und vermarkten sie – in diesem Fall eine wirtschaftlich lohnende Strategie.

Bei den Künstlern, die wirtschaftlich erfolgreich sind, dominieren jene, die bei einem Stil oder Thema bleiben, sobald sich der Erfolg eingestellt hat. Sie bestätigen die Erwartungen des Publikums und kopieren sich selbst. Die Regeln des Marktes geben ihnen recht: Erst die Kontinuität schafft den Wiedererkennungswert, die Marke. Ein kreatives Image ist dann wichtiger als die tatsächliche Schöpferkraft und Originalität.

Erwartungen wollen erfüllt werden. Ganz grundsätzlich beruhen erfolgreiche Marken auf dem Einlösen eines Versprechens: Es geht darum, das zu bekommen, was erwartet wird. Überraschungen sind nur bedingt erwünscht. 
Das führt zu einem potenziellen Konflikt mit Neuerungen: Kreative Menschen sind ihrer Zeit oftmals voraus. Sie experimentieren, ergründen, beschreiten unbekannte Wege. Zu der Zeit, zu der sie sich mit einem Thema beschäftigen, existiert meist noch keine ausreichend große Zielgruppe, die den wirtschaftlichen Erfolg garantieren könnte. Ist der Markt dann reif für ihre Idee, sind sie schon wieder bei einem neuen Thema. Eventuell verbuchen sie Achtungserfolge, doch von dem finanziellen Gewinn, der sich mit einer Idee langfristig erzielen lässt, profitieren sie selten.

Es kommt auch vor, dass Unternehmen zu einseitig auf ihre Kreativität setzen und dadurch in eine Krise gestürzt werden. Viele der Ideen gehen an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe vorbei: Sie schaden der wirtschaftlichen Bilanz mehr, als sie dem kreativen Ruf der Firma nutzen.
Ein Beispiel für Produkte, an denen viele Kunden sich die Zähne ausgebissen haben, waren die ersten Videorekorder. Manche Modelle waren mit so vielen Funktionen ausgestattet, dass es nur wenige Nutzer gab, die Freude an den Geräten hatten. Das allgemeine Interesse gilt jedoch nicht überfrachteten technischen Geräten, sondern komplexeren Entwicklungen und Problemlösungen, die den Verbraucher oder auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht aus den Augen verlieren: Wirklich erfolgreiche Ideen orientieren sich an den Menschen, für die sie gemacht werden. Das ist einer der Gründe, weshalb eine reine Ideen- und Entwicklungsschmiede die Tendenz hat, eine Spielwiese zu bleiben. So holten die beiden Google-Erfinder Larry Page und Sergej Brin den Managementexperten Eric Schmidt in ihr Unternehmen, um die Qualität ihrer Angebote auch bei kurzen Produktionszyklen zu gewährleisten. Bei marketingorientierten Unternehmen stehen Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt, nicht die kreative Selbstverwirklichung der Entwickler.

Innovationen und Wettbewerb

 

Die Globalisierung lässt sich nicht ignorieren. Weltweiter Wettbewerb und die hohen Lohn- und Nebenkosten sorgen auch in Deutschland dafür, dass sowohl innovative Produkte und Produktionsprozesse als auch ein deutlicher Wissensvorsprung erforderlich sind, um bestehen zu können.

Ein wesentliches Ziel ist es daher, auch angesichts des vergleichsweise hohen Lebensstandards die Produkte und Dienstleistungen hinsichtlich der Kosten und des Angebotes so attraktiv wie möglich zu gestalten. 
Erfolgreiche Innovationen sind dabei auf eine definierte Zielgruppe ausgerichtet. Sie basieren also zuerst auf der Bedürfnisermittlung der Kunden. Dabei kann es vorkommen, dass es der Zielgruppe noch gar nicht bewusst ist, dass sie ein Produkt oder eine Dienstleistung benötigt. Schon die Kompetenz, sich in deren Perspektive hineinzuversetzen und Zielszenarien zu entwickeln, bedarf imaginärer Fähigkeiten und Kreativität.

Wirtschaftlich erfolgreiche Menschen sind der Zielgruppe nahe und kennen die betrachteten Bereiche möglichst sogar besser als diese selbst. Sie erkunden, was die Zielgruppe braucht, was sie bewegt: Das zeigt auch das Beispiel des Berliner Wirtschaftsprofessors Günter Faltin. 1985, als hochwertige ökologische Produkte noch keineswegs eine Selbstverständlichkeit für die breite Bevölkerung waren, rief er die „Teekampagne“ ins Leben. Das Unternehmen bietet hochwertigen biologisch angebauten Tee an und ist damit recht erfolgreich. Für Faltin ist das Unternehmertum ein kreativer Akt, für den vor allem ein gut durchdachtes Konzept erforderlich ist. „Kopf schlägt Kapital“, heißt Faltins bekanntestes Buch.

Besonders die Fähigkeit, sich von bekannten Denkmustern zu befreien, fördert Einsichten, eröffnet Möglichkeiten: Das Vorwegnehmen einer Entwicklung bei gleichzeitiger Verbundenheit mit dem Erleben der Zielgruppe lässt Lösungen zu, die sowohl anders als auch bedarfsgerecht sind. Die Zielgruppe findet sich in Angeboten wieder, über deren Notwendigkeit sie sich vorher noch gar nicht im Klaren war. Der Automobilhersteller Henry Ford (1863 bis 1947) soll gesagt haben: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde.“

Fortschritt findet nicht im luftleeren Raum statt. Gesellschaftliche und technologische Veränderungen beeinflussen sich gegenseitig. Manches entwickelt sich noch immer evolutionär; es basiert auf vorhandenen Trends, die weitgehend fortgeschrieben werden. Doch viele Veränderungen bestehen nicht aus Weiterentwicklungen im eigentlichen Sinne, sondern sind so neuartig wie die mit ihnen verbundenen Anforderungen und Chancen. In der Informationstechnologie und der Medienindustrie gibt für diesen gewaltigen abrupten Wandel zahlreiche Beispiele. Da viele Menschen heute über große technologische Möglichkeiten verfügen, ist auch der Wettbewerb bei deren kommerziellen Nutzbarmachung entsprechend groß.

Vieles scheint möglich, doch welche der vielen Möglichkeiten sollen realisiert werden? Neben dem Innovationsdruck spielt auch die Zeit eine Rolle. So versuchen Wettbewerber wie die Soft- und Hardwareproduzenten Apple und Microsoft, in immer kürzeren Abständen innovative Produkte auf den Markt zu bringen.

Wer eine kreative Grundhaltung mitbringt, kann leichter erkennen, welcher Fokus in welchem Moment angebracht ist. Bei eingeschränkten Ressourcen ist die Konzentration auf ein bestimmtes Vorhaben oder einen bestimmten Aspekt wesentlich für effektives Arbeiten. Das gilt für Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ebenso wie für die Karriere eines Einzelnen.
Um zu erahnen, was möglich ist, um an einem Trend teilzuhaben und ihn gegebenenfalls zu beeinflussen, braucht es Fantasie und Konzentration auf das Wesentliche.

 

 

 

Ideen eine Chance geben

 

Viele gute Einfälle bekommen allerdings erst gar keine Chance. Oft wird der Idee, noch häufiger den eigenen Möglichkeiten misstraut: Es wird nicht in die Fähigkeiten investiert, die nötig wären, um neuen Ansätzen oder Produkten zur erforderlichen Aufmerksamkeit zu verhelfen. Nicht nur diejenigen, die ihre interessanten Ideen nicht umsetzen, verzichten dabei auf Chancen; auch anderen Menschen wird die Möglichkeit genommen, davon zu profitieren. Neben Kreativität benötigt man für den Erfolg also ein Bewusstsein dafür, wozu eine Idee wirklich notwendig ist, und die Fähigkeit, sich Gehör zu verschaffen.

Kreative Ideen oder neues Wissen ergeben noch keine Innovation. Innovationen ergeben sich erst dann aus Ideen, wenn sie zu neuen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren werden. Es sind erst dann Innovationen, wenn die tatsächlich zu einer erfolgreichen Anwendung führen und den Markt durchdringen.

 

 

 

Ohne kreative Unternehmenskultur geht’s nicht

 

Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter und deren Ideen: Sie sind nah an Produkten und Kunden. Deswegen sind ihre Empfehlungen zur Verbesserung von Arbeitsprozessen und für die Entwicklung neuer Produkte ﹣ zwei wichtige Faktoren, wenn es darum geht, die Marktposition im internationalen Wettbewerb zu stärken ﹣ oft besonders wertvoll. Wer genauer hinsieht, erkennt allerdings, dass die Masse der Arbeitgeber dieses Potenzial nicht angemessen fördert. Sporadisch werden Ideenwettbewerbe oder die Prämierung besonderer Leistungen durchgeführt. Doch wer die Kreativität der Mitarbeiter als festen Bestandteil in die Unternehmenskultur integrieren will, muss sie konsequent und kontinuierlich fördern.

Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren, bringen sich von sich aus ein, also aufgrund ihrer eigenen (intrinsischen) Motivation. Sie suchen Gestaltungsfreiheit, selbstbestimmtes Arbeiten und Eigenverantwortung. Dort, wo solche Freiräume geschaffen werden, sind durchweg positive Resultate nachweisbar. Sie zeigen sich in steigender Produktivität, stärkerem Kostenbewusstsein, im Betriebsklima, im Rückgang der Fehlzeiten, sinkender Mitarbeiterfluktuation. Die Unternehmensleitungen müssen jedoch ein Stück ihrer Furcht ablegen, etwas Kontrolle abzugeben und ihren Mitarbeitern mehr vertrauen. Doch für viele Vorgesetzte ist das ein Problem, denn Sie wollen von der Kreativität der Mitarbeiter profitieren, fürchten aber zusätzliche Ansprüche, etwa an Entscheidungen oder gar am Erfolg beteiligt zu werden. Hier gibt es keinen Mittelweg: Wer das eine möchte, muss auch das andere bieten. In Unternehmen, die das beherzigen, liefert Kreativität einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg.

Im Rahmen des Qualitätsmanagements haben sich im letzten Jahrzehnt Instrumente durchgesetzt, bei denen die Meinungen von Mitarbeitern stärker zur Verbesserung von Prozessen im Unternehmen herangezogen werden. Darunter fallen insbesondere interne und externe Analysen, und auch beispielsweise das betriebliche Vorschlagswesen, Thinktanks und Qualitätszirkel. Solche Methoden finden allerdings seltener Anwendung im Innovationsmanagement.

Die in der Praxis recht häufig halbherzigen Maßnahmen sind zum Scheitern verurteilt. Die einmalige Entsendung von Mitarbeitern in Kreativitätstrainings und dergleichen gibt einen ersten Anstoß. Doch leider wirkt das sehr oft wie eine Alibiveranstaltung, denn das bleibt wirkungslos, wenn diese anschließend im Betrieb kein Umfeld vorfinden, das es ihnen möglich macht, das Erlernte umzusetzen. Wo die Rahmenbedingungen fehlen, trifft Kreativität nicht auf den notwendigen Nährboden und verkümmert. Es existieren auch positive Beispiele wie die Beteiligung der Mitarbeiter an den Gesamtprozessen im Unternehmen. Das wirkt sich oft sehr positiv auf die Entwicklung zusätzlicher Ideen aus.

Häufig stehen die Wünsche nach Stabilität und Kreativität in Unternehmen im vermeintlichen Widerspruch zueinander. Erfahrungen sind durchaus ein großer Wettbewerbsvorteil. Sie ermöglichen Effektivität durch Routinen; bewährte Prozesse führen auf direktem Weg zum beabsichtigten Ziel. Ohne Innovation findet jedoch keine Veränderung statt, es herrscht Stillstand im eigenen Haus. Damit Potenziale sich dauerhaft entfalten können, muss die Kreativität in die Unternehmenskultur eingebettet und Teil der authentischen Identität einer Organisation werden. Damit es hier von einer Absichtserklärung zu einer gelebten Kultur kommt, ist einige gemeinsame Anstrengung erforderlich. Der Weg lohnt sich!

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Artikel zu Missverständnissen

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Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #2349
K:
Ü: X

Spieltheorie, ja und?

Spieltheorie, ja und?

Entscheidungen

Spieltheorie

 

Was besagt die Spieltheorie und wozu ist sie zu gebrauchen?

Überblick

 

 

 

 

Spieltheorie

 

Es gibt sogar Fernsehserien, deren Helden kriminalistische Probleme mit Taschenrechner und Spieltheorie lösen. Nobelpreise wurden dafür vergeben und viel Wald für das Thema zu Büchern gemacht.

 

 

 

Spiel?

 

Aber was ist diese Spieltheorie wirklich und worin besteht das Spiel? Wie bei einem Spiel wird bei einem Thema die Entscheidungsfindung bei Interaktionen analysiert.

Die Zutaten: Es erfordert mindestens zwei Akteure (Spieler) für eine Interaktion. Dann gibt es Spielregeln und etwas zu gewinnen beziehungsweise zu verlieren.

Alle Akteure verfolgen Ziele, deren Erreichung auch von den Entscheidungen anderen Personen abhängt. Dieser Abhängigkeiten sind sich alle bewusst, sodass ein soziales Konflikt- oder Koordinationsproblem vorliegt. Jetzt Augen und Ohren ganz weit offen halten. Die Beobachtung der Akteure hilft dabei, die Dynamik bei strategischen Entscheidungen besser zu verstehen. Die jeweiligen Erkenntnisse können dann bei zukünftigen Entscheidungen herangezogen werden.

 

 

 

Beispiele

 

Einige sehr anschauliche Beispiele zur Spieltheorie habe hier (externer Link) gefunden:
http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/07/05/spieltheorie/

 

 

 

Kurzform

 

Die Spieltheorie ist eine wissenschaftliche Theorie, die das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen betrachtet, bei denen der Erfolg des Einzelnen nicht nur vom eigenen Verhalten, sondern auch von den Aktionen anderer Menschen beeinflusst wird.

P.S.

 

Haben Sie sich schon mit der Spieltheorie beschäftigt?

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Artikel

Lass das, ich hasse das: Die 11 häufigsten Manipulationstechniken erkennen

Die wesentlichste Voraussetzung — um sich vor Manipulationen zu schützen — ist sich selbst gut zu kennen, um ein etwaiges Bauchgefühl ohne Umwege deuten zu können. Manipulierbar sind wir vor allem dort, wo wir unsicher sind. Punkt! Na gut, ich schmücke es noch etwas aus, doch das ist der Kern: Wer in sich ruht, ist schwer zu manipulieren! Viele Manipulationstechniken basieren darauf Zweifel zu säen, ein schlechtes Gewissen zu machen oder das Ego auf andere Weise zu überrumpeln.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #371
K:
Ü:

Polarisierungstendenz bei Verhandlungen

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Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...

Polarisierungstendenz bei Verhandlungen

 

Was ist eine Polarisierungstendenz?

Überblick

 

 

 

 

Polarisierungstendenz

 

Wenn in Verhandlungen nur noch auf feste Positionen fokussiert wird, geht der Blick für andere Perspektiven und Alternativen verloren. In solchen Fällen macht sich die Polarisierungstendenz negativ bemerkbar.

P.S.

 

Wie bleiben Sie aufmerksam für Perspektiven und Optionen?

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen

 

Kommunikation kann ganz einfach sein. Ist sie allerdings oft nicht. Selbst der einfachste Mensch ist immer noch ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken dann erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass diese mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich doch beim besten Willen nicht gesagt. – Oder doch?

Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.

Sie können sich von mir bei der Vorbereitung Ihrer Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finden Sie heraus, wie Sie und Ihre Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache Sie mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Bauen Sie Ihre psychologischen Fähigkeiten aus, lernen Sie die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.

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Artikel

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

14 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung

Emotionale Erpressung erfordert eine bestehende Beziehung zwischen den Teilnehmern. Zwischen Fremden kommt sie deswegen selten zum Einsatz. Es werden soziale Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit und Respekt an den Haaren herbeigezogen und dann dazu verwendet Gesprächsteilnehmer bei Befolgung mit Zuschreibungen zu belohnen. Wenn Sie darauf keine Lust haben, dann erfahren Sie in diesem Artikel, was Sie tun können.

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Glossar

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #371
K:
Ü:

Monotonie in Reden und Präsentationen

Monotonie

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Monotonie

Monotonie

 

Monotonie in Reden und Präsentationen können das Publikum in schläfrige Zustände bringen, wenn es nicht schnell genug zum Smartphone greift oder auch körperlich flüchtet.

Mit einer geeigneten Dramaturgie und abwechslungsreichen Stimmeinsatz lässt sich das Publikum wachrütteln.

P.S.

 

Wie reagieren Sie auf Monotonie bei Reden und Präsentationen?

Artikel zu Rhetorik, Reden und Präsentationen

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Erfahren Sie, wie die 10-20-30-Regel Ihnen dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #23457
K: CNB
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Gehirn: Energiehungrig und eigenwillig

Gehirn: Energiehungrig und eigenwillig

Der Kopf muß mehr sein als ein Trichter zum Magen.
Gehirn

Nimmersatt Gehirn

 

Obwohl es mit seinen zwei Kilogramm nur ungefähr zwei bis drei Prozent des Körpergewichts ausmacht, verschlingt das Gehirn etwa 15 Prozent des Gesamtenergiebedarfs des Körpers. Der Energiebedarf will bedient werden.

Überblick

 

 

 

 

 

Energiehungriges Gehirn

 

Der Mensch bewohnt im Grunde genommen nur seinen Kopf und sein Herz.
Alle Räume, die dort nicht sind – und mögen sie auch vor seinen Augen, an seiner Stelle zu seien Füßen sein, – gibt es es für ihn nicht.

Joseph Joubert

 

Ungefähr 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) besitzt das menschliche Gehirn. Und obwohl es mit seinen zwei Kilogramm nur ungefähr zwei bis drei Prozent des Körpergewichts ausmacht, verschlingt das Gehirn etwa 15 Prozent des Gesamtenergiebedarfs des Körpers. Weil das Gehirn, im Unterschied zu Muskeln, keine Vorräte anlegen kann, muss die Energie möglichst kontinuierlich angeliefert werden.

Dies geschieht in Form von Glukose, die sich als Blutzuckerspiegel bemerkbar macht. Sinkt der Blutzuckerspiegel unter eine kritische Grenze, leidet das Denkvermögen. Und entsprechend hält sich der Aberglaube, Zucker sei Nervennahrung und damit gut für die Denkleistung. Eine zu hohe Konzentration an Glukose mindert aber ebenfalls die mentale Leistungsfähigkeit. Die üppig enthaltene Glukose im Traubenzucker sorgt dafür, dass der Blutzucker rasant ansteigt. Als Reaktion sorgt die Bauchspeicheldrüse für eine sehr hohe Insulinausschüttung. Das Insulin fördert die Einspeicherung von Glukose in Leber, Fett- und Muskelgewebe. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel dann schnell unter den ursprünglichen Level. Also handelt es sich nicht um eine hilfreiche Angelegenheit. Viel besser für die Denkfähigkeit ist ein angemessener gleichmäßiger Blutzuckerspiegel. Als Quelle dafür dienen komplexe Kohlenhydrate, da sie nach und nach zu Glukose umgewandelt werden. Sie sind beispielsweise enthalten in Gemüse, Vollkornprodukten und nicht zu süßem Obst.

 

Aufbau

 

Die klassische Aufteilung unterscheidet die vier Regionen Hirnstamm, Kleinhirn, Zwischenhirn und Großhirn.

Wasserkopf!

 

Wasserkopf soll ja eigentlich eher ein Schimpfwort sein. Doch genau das ist das ca. 1,5 Kilogramm schwere Etwas, das Behältnis namens Kopf auf dem Hals doch auch. Schließlich besteht das menschliche Gehirn zu ca. 9/10 aus Wasser. Und zwar bei einem gesunden Menschen. Wobei der Körper insgesamt zu ca. 7/10 aus Wasser besteht.

Damit das Gehirn gut funktioniert ist eine Vielzahl von chemischen Stoffen an den Denkprozessen beteiligt. Für gute Leistungen benötigt der Körper entsprechende Stoffe, insbesondere damit elektrische Impulse durch das Nervensystem rasen können.

Diese Stoffe werden aus der Nahrung gewonnen bzw. aus dieser umgewandelt. Neben einigen Proteinen ist vor allem eine ausreichende Wasseraufnahme sehr wichtig. Dehydration (richtiger Dehydratasion oder Dehydratisierung) im Sinne von unzureichendem Wasserhaushalt des Körpers erschwert den kleinen grauen Zellen recht schnell die Arbeit.

Zahlreiche Berichte belegen, dass eine gute Ernährung und ausreichende Wasseraufnahme kreative Prozesse und die menschliche Denkleistung fördern. Na dann …

Gehirn und Musik: This Is Your Brain On Music

 

Wenn wir Musik hören werden Endorphine ausgeschüttet. Diese körpereigenen Glückshormone, werden auch beim Essen und beim Sport, durch Sex und durch Drogen produziert. Zuerst werden die Strukturen der Musik im Hirnstamm verarbeitet. Unterschiedliche Musik verursacht auch unterschiedliche Reaktionen im Gehirn. Das ganze geht fix. Zu diesem Zeitpunkt ist die Musik noch nicht im Bewusstsein angekommen. Das ist erst dann der Fall, wenn die Reize das Hörzentrum, den sogenannten Hörkortex, erreichen. Erst dort werden Instrumente oder Stimmen unterschieden.

Daniel J. Levitin beschreibt in diesem Buch wie das Gehirn Musik verarbeitet.

This Is Your Brain on Music:
Understanding a Human Obsession
von Daniel J. Levitin

Die Besonderheit liegt darin, dass er dafür Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen zusammenträgt. Es wird auf Wissen aus der Psychologie, den Neurowissenschaften und der Biologie eingegangen. Das Buch ist nicht in deutscher Sprache erhältlich und es braucht etwas mehr als grundlegende Sprachkenntnisse um Freude an diesem Titel zu haben.

 

Gehirn und Musik: This Is Your Brain On Music

Filtersystem

 

Filter im Gehirn sind dafür zuständig, dass die objektive Realität für jeden einzelnen Menschen zu einer jeweils subjektiven Realität umgestellt wird. Das führt zu unterschiedlichen Interpretationen der objektiven Realität. Wahrnehmungsreize durchlaufen drei interne Filter. Dann werden sie als jeweils subjektiv verstandene, durch die jeweils unterschiedlichen internen Landschaften uminterpretierte Information abgespeichert wird: 

 

  1. Filter der Repräsentationssysteme
  2. Filter der Erfahrungen, Erinnerungen, Wertvorstellungen, Entscheidungen etc. 
  3. Filter der Regulatoren.

 

Das menschliche Gehirn nimmt äußere Reize über die fünf Repräsentationskanäle auf. Die fünf Sinne: Augen, das Ohren, das Fühlen, Geschmacks- und Geruchssinn.

Das Gehirn wandelt die Reize  in Bilder, Geräusche, Gefühle, Gerüche und Geschmacksrichtungen um.

P.S.

 

Was fasziniert Sie am menschlichen Gehirn?

Gehirn

Begriffe rund um das Gehirn

 

An dieser Stelle finden Sie Begriffe rund um das Gehirn, die noch nicht im Glossar eingetragen sind.

 

 

Agnosie

 

Das Unwissen beziehungsweise die Unfähigkeit, Dinge wahrzunehmen oder zu benennen, wird als Agnosie bezeichnet.

 

 

 

Alpha-Gehirnwellen

 

Alpha-Gehirnwellen (auch Alphawellen genannt) sind Gehirnwellen, die bei Entspannung, wie beispielsweise beim Tagträumen oder Visualisieren zu beobachten ist.

 

 

 

Amygdala

 

Die Amygdala wird auch Mandelkern genannt. Sie befindet sich Kerngebiet des Gehirns und im medialen Teil des Temporallappens. Als Teil des limbischen Systems spielt es eine wichtige Rolle bei der Bewertung und Wiedererkennung von Situationen und so auch wesentlich an der Entstehung von Angst beteiligt ist.

 

 

 

Arbeitsgedächtnis

 

Der Teil des menschlichen Erinnerungsvermögens, der als Teil des Kurzzeitgedächtnisses für die vorübergehende Speicherung von Inhalten und die Erstellung mentaler Repräsentationen der Umwelt zuständig ist, wird als Arbeitsgedächtnis bezeichnet. Es verfügt nur über eine geringe Kapazität.

 

 

 

Basalganglien

 

Basalganglien befinden sich unterhalb der Großhirnrinde. Sie sind für wichtige funktionelle Aspekte motorischer, kognitiver und emotionaler Regelungen von großer Bedeutung sind.

 

 

 

Beta-Gehirnwellen

 

Die Beta-Gehirnwellen werden auch Betawellen genannt. Es sind Gehirnwellen, die dann auftreten, wenn ein Mensch wach, bewusst und aufmerksam ist.

 

 

 

Bikamerale Psyche

 

Es handelt sich um eine Theorie nach Julian Jaynes, die davon ausgeht, dass die Hemisphären-Entwicklung des Großhirns eine jüngere Entwicklung des menschlichen Gehirns darstellt.

 

 

 

Botenstoffe

 

Botenstoffe sind chemische Stoffe, die der Übertragung von Signalen bzw. Informationen dienen.

 

 

 

Divergentes Denken

 

Divergentes Denken beschreibt verzweigtes Denken, das sich in viele Richtungen bewegt. Es werden möglichst unterschiedlichste Aspekte mit einbezogen und setzt auf Ideenflüssigkeit, Ideenschnelligkeit, Flexibilität und Originalität.

 

 

 

Dopamin

 

Artikel hierzu.

 

 

 

Echoisches Gedächtnis

 

Artikel hierzu.

 

 

 

Endorphine

 

Endorphine sind körpereigene Opiate von Wirbeltieren, die in der Hypophyse und im Hypothalamus produziert werden. Sie werden umgangssprachlich auch als Glückshormone genannt.

 

 

 

Epochal

 

Epochal bedeutet bahnbrechend, revolutionär.

 

 

 

EQ

 

EQ ist nach Daniel Goleman die Abkürzung für emotionale Intelligenz. Es wird manchmal missverständlich interpretiert, da es sich hierbei nicht um einen Quotienten handelt.

 

 

 

Equilibrium

 

Equilibrium bedewutet Gleichgewicht, Ausgewogenheit, Balance.

 

 

 

Gehirnareale

 

Gehirnareale (auch Gehirnbereiche, Hirnregionen) sind bestimmte Bereiche des Gehirns, die anatomisch erkannt werden können und denen spezielle Funktionen zugeordnet werden.

 

 

 

Gehirnwellen

 

Gehirnwellen sind mittels EEG (Elektro-Enzephalogramm) nachgewiesene, verschiedene elektrische Aktivitäten des Gehirns, denen unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen zugeschrieben werden. Unterschieden werden Alpha-, Beta-, Delta-, Theta-Wellen.

 

 

 

Gehirnjogging

 

Als Gehirnjogging wird umgangssprachlich Gehirntraining bezeichnet, das der geistigen Leistungsfähigkeit dient. Es hat das Ziel, die Leistungen zu erhalten oder zu steigern.

 

 

 

Gedächtnis

 

Das Gedächtnis ist die Fähigkeit des Nervensystems, aufgenommene Informationen zu ordnen, zu speichern und wieder abzurufen.

 

 

 

Hippocampus

 

Der Hippocampus ist der Schläfenlappen, ein Gehirnteil des limbischen Systems. Es ist, verantwortlich für die Verknüpfung von Sinneseindrücken mit vorhandenen Informationen und hat so eine wichtige Funktion bei der Zwischenspeicherung in der Gedächtniskette.

 

 

 

Hormone

 

Hormone wird als Sammelbezeichnung für verschiedene biochemische Botenstoffe verwendet, die von spezialisierten Zellen produziert und abgegeben werden, um spezifische Wirkungen oder Regulationsfunktionen im Organismus zu erreichen.

 

 

 

Intellekt

 

Als Intellekt wird das Denk-, Erkenntnisvermögen bezeichnet. Es ist die Fähigkeit, unter Einsatz des Denkens zu Erkenntnisse und Einsichten zu erlangen.

 

 

 

Intelligenzquotient

 

Der Intelligenzquotient wird auch als IQ bezeichnet. Der IQ gilt als Kenngröße zur Bewertung des allgemeinen intellektuellen Leistungsvermögens (Intelligenz) eines Menschen. Er wird mit einem standardisierten Intelligenztest ermittelt.

 

 

 

Konvergentes Denken

 

Zur Lösung von Aufgaben, die ausschließlich eine einzige richtige Lösung erlauben, trägt das konvergente Denken bei. Solche eindeutig lösbaren Aufgaben sind beispielsweise Rechenaufgaben: 1 + 1 = 2. Allerdings können auch solche Herausforderungen sehr anspruchsvoll sein, so dass zu ihrer Lösung kreative Fähigkeiten erforderlich sind.

 

 

 

Kortex

 

Der Begriff Kortex bedeutet Rinde und Hülle. Er wird oft gebraucht für Großhirnrinde.

 

 

 

Kortikal

 

Kortikal meint; die Gehirnrinde betreffend.

 

 

 

Kotransmitter

 

Kotransmitter sind Neurotransmitter, die an den Synapsen der Nervenzellen ausgeschüttet werden.

 

 

 

Kurzzeitgedächtnis

 

Das Kurzzeitgedächtnis, auch als Arbeitsgedächtnis bezeichnet, übernimmt die mittelzeitige Zweitspeicherung eingehender Informationen. Eine kleine Menge an Informationen wird ständig zu Abruf und Weiterverarbeitung in einem aktiv verfügbaren Stadium bereit gehalten.

 

 

 

Stammhirn

 

Das Stammhirn wird auch als Hirnstamm oder Reptilien-Gehirn bezeichnet. Es ist der älteste Bereich des menschlichen Gehirns. Es kann als Verlängerung des Rückenmarks angesehen werden. Es ist zuständig für lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung, den Herzschlag.

 

 

 

Sympathikus

 

Der Sympathikus wird auch sympathisches Nervensystem genannt. Er ist Teil des vegetativen Nervensystems und für die Erhöhung der nach außen gerichteten Handlungsbereitschaft (Aktivierung) zuständig.

 

 

 

Theta-Gehirnwellen

 

Theta-Gehirnwellen, auch Thetawellen genannt, sind Gehirnwellen, die in einem sehr tiefen Entspannungszustand oder auch leichten Schlaf zu beobachten sind.

 

 

 

Ultrakurzzeitgedächtnis

 

Es wird auch als sensorisches Gedächtnis bezeichnete, weil es für die kurzzeitige Erstspeicherung eingehender Sinneseindrücke zuständig ist. Es wirkt auch als Reizfilter.

 

 

 

Visuomotorik

 

Als Visuomotorik wird die Koordination der visuellen Wahrnehmung und des Bewegungsapparates bezeichnet.

 

 

 

Wahrnehmungs-Blockaden

 

Interne oder externe Einschränkung der Wahrnehmung werden als Wahrnehmungs-Blockaden bezeichnet.

Artikel

Thalamus: Was Redner über die grauen Zellen wissen sollten!

Thalamus? Wir werden den ganzen Tag lang mit Informationsangeboten bombardiert, die Reize können schon mal zu Überflutung führen. Der Thalamus will helfen.

Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

Fragen Sie ruhig! Wenn Sie trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig werden, senden Sie mir doch eine Nachricht.

 

Coaching Berlin

 

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #371
K:
Ü:

Wie stehen Sie zu ewiger Jugend und der Frage, ob Freunde nur die guten Dinge teilen sollten?

Wie stehen Sie zu ewiger Jugend und der Frage, ob Freunde nur die guten Dinge teilen sollten?

Gedanken zu Alter und Freundschaft
Ewige Jugend und die Frage, ob Freunde nur die guten Dinge teilen sollten?

Ewige Jugend

 

Erst gestern stolperte ich über einen Film aus dem Jahr 2015: Ewige Jugend – im Original nennt er sich Youth, also Jugend.

In diesem Film gehen Michael Caine als Fred und Harvey Keitel als Mick am Ende ihres Lebens auf die Suche nach dessen Sinn. So lässt der Film sich zumindest interpretieren. Paolo Sorrentinos Film ist eine Liebeserklärung an die schönen Künste. Das Leben scheint gerade durch die Dinge lebenswert zu sein, die wir nicht unbedingt brauchen.

Der berühmte Komponist und Dirigent Fred Ballinger sowie Filmregisseur Mick Boyle sind als uralte Freunde zu erleben. Hinsichtlich ihres Alterswerks haben die beiden komplett andere Vorstellungen. Während Fred sich dem Nichtstun hingibt, will Mick mit seinem neusten Filmprojekt und mit Hilfe seiner langjährigen Muse Brenda Morell (gespielt von Jane Fonda) ein Vermächtnis hinterlassen.

„Dirigieren Sie noch, Maestro? “ – „Nein, ich bin im Ruhestand!“ antwortet er. Fred will nicht einmal für den Ritterschlag und die britische Königin dirigieren.

Fred will seine Ruhe, Mick sucht Inspiration. Sie finden weder das Eine noch das Andere, oder doch?

Mick lässt sich für seinen Film von fünf jungen Drehbuchschreibern unterstützen. „Siehst du den Berg da drüben, alles erscheint so nah, das ist die Zukunft.“, Mick dreht das Fernglas herum. „Und jetzt erscheint alles so weit weg, das ist die Vergangenheit.“ So erklärt er den jungen Leuten nebenbei die Welt. Zumindest bis ihm klar wird, dass er sie selbst nicht versteht.

Der Film mit seinen wunderschönen Bergpanoramen spielt in einem Wellnesshotel der Schweiz, die Gäste liefern den absurden Hintergrund. Er ist eine Freude für Augen und Ohren. Großartige Musik, eindrucksvolle Landschaftsbilder, Fragmente von Lebensgeschichten und Einblicke in die menschliche Seele.

Filmtrailer

 

Der Trailer bei YouTube (externer Link):

Ewige Jugend - Trailer (deutsch/german)

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Sollten Freunde nur die guten Dinge miteinander teilen?

 

In meinem Gedächtnis sind einige der Momente des Films noch präsent. Er hat auch mindestens eine Frage aufgeworfen: „In einer guten Freundschaft erzählst du dir nur die guten Dinge“, erklärt Mick. Gilt nicht sonst eher die These „Geteiltes Leid ist halbes Leid “?

Ich finde, es ist durchaus eine gute Sache, auch belastende Themen auszusprechen. Das nimmt der Last so einiges an Gewicht. Wenn nicht mit einem guten Freunde, dann doch zumindest mit jemanden, der damit umzugehen weiß. Manchmal hilft es die Hosen herunterlassen und das hat mit Vertrauen zu tun. Was nutzen die vielen Freunde bei Facebook, wenn es niemanden gibt, der tatsächlich zuhört? Zugegebenermaßen hat es eine Menge mit der Erfahrung in der Jugend zu tun, ob und welche Einsichten gewährt werden. Alles eitel Sonnenschein oder gibt es auch mal Schmerz?

Gemeinsame Erfahrungen schaffen Verbindungen, es geht um relevante Themen, Teilen findet auf vielen Ebenen statt. Gerade das zeichnet tiefere Freundschaften aus. Sie werden dadurch im Laufe der Zeit immer kostbarer.

P.S.

 

Erstens: Mögen Sie solche Filme?
Zweitens: Finden Sie die These stimmt, geteiltes Leid ist halbes Leid?
Drittens: Erzählen sich gute Freunde wirklich nur die guten Dinge?

Umfrageergebnis

 

Erzählen sich Freunde nur die guten Sachen?

%

Nein

%

Ja

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n=1076)
Alles erscheint so nah.
Das ist die Zukunft.

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Januar 2018
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Agitationsrede

Agitationsrede

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Agitator ist ein Politiker, der die Obstbäume seines Nachbars schüttelt, um die Würmer umzuquartieren. Ambrose Bierce

Agitationsrede

 

Oscar Wilde meinte; Agitatoren sind Störenfriede, die eine zufriedene Bevölkerung zur Unzufriedenheit aufstacheln. Deshalb sind Agitatoren notwendig.

Die Agitationsrede, auch Kampfrede genannt, ist aggressiv, destruktiv und zielt darauf ab anzugreifen, zu beschädigen oder zerstören. Um ihre größtmögliche Wirkung zu entfalten, wird sie systemisch aufgebaut und gipfelt in einer dramatischen Handlungsaufforderung. Agitatoren wenden sich an ein möglichst großes Publikum, mit möglichst wenigen Punkten, um nicht zu verwirren, sondern anzustacheln.

Während der Begriff Propaganda meist von einem größeren Apparat für etwas verwendet wird, richtet sich die Agitation gegen etwas, beispielsweise tatsächliche oder vermeintliche Missstände. Beide heute negativ belegten Begriffe wurden früher durchaus auch positiv verwendet.

P.S.​

 

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Artikel

Die Menge an Informationen in Reden und Präsentationen: Wie viele Informationen verträgt der Redeinhalt?

Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.

Grenzen der Kommunikation: Wer will, versteht uns falsch

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Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.

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27+ Ideen für den Einstieg und ersten Eindruck in Reden und Präsentationen

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Während der ersten Sekunden einer Rede oder Präsentation entscheidet das Publikum, ob Sie Aufmerksamkeit verdienen oder nicht. Es werden die Weichen dafür gelegt, wie sich der Rest Ihrer Präsentation entwickeln wird. Werden Sie die restliche Zeit Zuhörer oder nur noch Anwesende zu haben? So gelingt Ihnen der Einstieg, der erste Eindruck.

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Agitator ist ein Politiker, der die Obstbäume seines Nachbars schüttelt, um die Würmer umzuquartieren. Ambrose Bierce

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. März 2015
Überarbeitung: 19. August 2021
AN: #23457
K: CNB
Ü:

Vertrauensfrage (Bundestag)

Vertrauensfrage (Bundestag)

Glossar zu Rhetorik, Präsentation, Kommunikation,...
Vertrauensfrage (Bundestag)

Vertrauensfrage (Bundestag)

 

Der Bundestag darf sich nicht einfach selbst auflösen – das ist im Grundgesetz nicht vorgesehen. So sollen instabile politische Verhältnisse ähnlich wie in der Weimarer Republik verhindert werden. Doch es gibt Wege: Auf Antrag kann der Bundeskanzler überprüfen lassen, ob er noch die Zustimmung der Mehrheit der Bundestagsabgeordneten hat. Erreicht er dabei nicht die erforderliche Zustimmung, dann kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskanzlers innerhalb von 21 Tagen den Bundestag auflösen, falls nicht ein neuer Bundeskanzler gewählt wird.

 

Artikel 68 Grundgesetz

(1) Findet ein Antrag des Bundeskanzlers, ihm das Vertrauen auszusprechen, nicht die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages, so kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskanzlers binnen einundzwanzig Tagen den Bundestag auflösen. Das Recht zur Auflösung erlischt, sobald der Bundestag mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen anderen Bundeskanzler wählt.

(2) Zwischen dem Antrage und der Abstimmung müssen achtundvierzig Stunden liegen.

 

 

 

Kritik

 

Es hat gute Gründe, weshalb eine Auflösung verhindert werden soll. Der Artikel 68 darf nicht dazu missbraucht werden, dass ein Bundeskanzler und die mit ihm zusammenarbeitende Mehrheit den Bundestag aus reinen wahltaktischen Gründen heraus auflösen lassen. Es muss eine reale Regierungskrise vorliegen, wenn etwa die politischen Kräfteverhältnisse im Bundestag seine Handlungsfähigkeit lähmen.

P.S.​

 

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Artikel rund um den Bundestag

Sperrklausel Fünf-Prozent-Hürde (Bundestag): Top oder Flop?

An der Fünf-Prozent-Hürde scheitern viele neue Parteien. Die Fünf-Prozent-Hürde ist eine Sperrklausel für Wahlen zum Bundestag (sowie zu Europa- und Landtagswahlen und verschiedene Kommunalwahlen). Ist das noch zeitgemäß?

Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren (Bundestag)

Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren (Bundestag)

Seit 1980 wird das Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren im Bundestag angewandt, um die Sitzverteilung in den Ausschüssen zu berechnen, die nach der Geschäftsordnung des Bundestages im Verhältnis der Stärke der einzelnen Fraktionen zu besetzen sind.

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Regierungserklärung (Bundestag)

Regierungserklärung (Bundestag)

In einer Regierungserklärung erläutert der Bundeskanzler oder ein Minister dem Parlament politische Leitlinien, Handlungen und Pläne der Regierung.

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Wortentziehung (Bundestag)

Wortentziehung (Bundestag)

Ist ein Redner während einer Rede dreimal zur Sache oder dreimal zur Ordnung gerufen und beim zweiten Male auf die Folgen eines dritten Rufes zur Sache oder zur Ordnung hingewiesen worden, so muss ihm der Präsident das Wort entziehen und darf es ihm in derselben Aussprache zum selben Verhandlungsgegenstand nicht wieder erteilen.

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Ruf zur Sache (Bundestag)

Ruf zur Sache (Bundestag)

Durch den Ruf zur Sache soll die Arbeitsfähigkeit des Parlaments gesichert werden, da sonst wertvolle Redezeit missbraucht werden könnte.

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Namentliche Abstimmung (Bundestag)

Namentliche Abstimmung (Bundestag)

Eine namentliche Abstimmung findet im Bundestag statt, wenn dies von einer Fraktion oder von mindestens fünf Prozent der Abgeordneten verlangt wird. Sie ist bei bedeutsamen oder umstrittenen Entscheidungen üblich, und wenn es besonders heiss hergeht. Mitunter geht es darum Abweichlern zu erschweren sich von der jeweilig vorgegebenen Linie zu entfernen. In anderen Fällen soll die persönliche Verantwortung dadurch hervorgehoben werden, also Farbe zu bekennen.

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Lobbyliste (Bundestag)

Lobbyliste (Bundestag)

Laut Beschluss des Deutschen Bundestages vom 21. September 1972 führt der Präsident des Deutschen Bundestages eine öffentliche Liste, in der Verbände, die Interessen gegenüber dem Bundestag oder der Bundesregierung vertreten, eingetragen werden können.

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Ordnungsruf (Bundestag)

Ordnungsruf (Bundestag)

Im ersten Bundestag soll es noch 159 Ordnungsrufe und 17 Sitzungsausschlüsse gegeben haben. Dagegen ist es heute ziemlich ruhig geworden. Oder erregt nur nicht mehr so viel Anstoss?

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Glossar

 

Im Glossar finden Sie Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen ﹣ in Gesprächen und Präsentationen.

 

 

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Coaching Berlin

Dieser Artikel ist ein kurzer Auszug der umfangreicheren Kursunterlagen, die meine Teilnehmer im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Mai 2016
Überarbeitung: 10. November 2020
Englische Version:
AN: #328
K: CNB
Ü:

Herzliche Weihnachtsgrüße 2016

Herzliche Weihnachtsgrüße

2016
Herzliche Weihnachtsgrüße

…und ich werde an Weihnachten nach Hause kommen. Wir alle tun das oder sollten es tun. Wir alle kommen heim oder sollten heimkommen. Für eine kurze Rast, je länger desto besser, um Ruhe aufzunehmen und zu geben.

Charles Dickens

 

In diesem Sinne; besinnliche Feiertage!

 

Artikel zu Missverständnissen

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