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Manche Staatsbesuche sind spannender als andere. Zu lernen gibt es meist etwas. Beispielsweise, wenn Bundespräsident Joachim Gauck China besucht. Als Gast in einem Land, das nicht gerade bekannt ist für die Pflege der demokratischen Kultur. Das erfreut nicht unbedingt so, wie mögliche Geschäfte mit diesem riesigen Land. Entsprechend zwiespältig sind die Zusammentreffen. Oft ähneln sie einem Eiertanz.
Gauck ist bei solchen Gelegenheiten weniger zurückhaltend als viele andere. Er hat sich den Ruf erworben im Umgang mit autoritären Herrschern klare Worte zu finden, angemessen und ohne Wischiwaschi. So etwas ist nicht immer leicht und voller Risiken. Deshalb ziehen es wohl auch viele Menschen vor, sich zurückzuhalten, oft weit mehr, als es angebracht ist. Und das nicht nur in der Politik, sondern auch im privaten und beruflichen Alltag.
In diesem Artikel geht es darum, weshalb Sie ebenfalls klare Worte finden und nutzen sollten. Nur so können Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren. Ich zeige Ihnen gerne wie, auch, wenn Sie nicht der nächste Bundespräsident werden.
Wir kennen in unserer Sprache viele Weichmacher, die unsere Aussagen zu Wischiwaschi-Botschaften werden lassen. Verzichten Sie auf Formulierungen, die Unsicherheit signalisieren. Schluss mit Formulierungen, die wie unnötige Rechtfertigungen klingen. Wieso solltest du auch freiwillig Ihren eigenen Botschaften die Bedeutung entziehen?
Schluss mit all den Hintertürchen und Wischiwaschi-Aussagen. Weichmacher sind Erfolgsverhinderer. Sie führen zu Missverständnissen, verunsichern Gesprächspartner und signalisieren ein schwaches Selbstbewusstsein. Besser ist eine klare Sprache. Sie hat eine klare Wirkung, auf den Sprechenden und den Zuhörer. Die Sprache, die wir verwenden, hat Konsequenzen. Entwickeln Sie also lieber einen konstruktiven Wortschatz, der wirkt, der aufbaut, Ihnen und anderen Orientierung und Kraft gibt.
Es ist schlimm genug, wenn andere versuchen, einem das Wasser abzugraben. Doch manche Menschen übernehmen das gleich selbst für sich. Das ist auch eine Form der Selbstsabotage, sozusagen selbst ins Knie geschossen und es ist schmerzhaft! Beziehen Sie respektvoll Stellung, ich zeige Ihnen, wie das geht.
Gibt es doch manchmal Gründe dafür Weichmacher zu verwenden und beobachten Sie so etwas bei anderen Menschen? Wie stehen Sie dazu?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Juli 2016
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4334
K:
Ü:
Die meisten Menschen mögen Komplimente. Aber die wenigsten wissen damit umzugehen. Wie können wir Komplimente entspannter genießen.
Von einem guten Kompliment kann ich zwei Monate leben.
Mark Twain
Die meisten Menschen mögen Komplimente. Aber die wenigsten wissen damit umzugehen. Sind wir zu argwöhnisch? Wer einem schmeichelt, hat einen entweder betrogen oder hofft, es noch tun zu können. Ist das Kompliment überhaupt glaubhaft? Viele erwarten Beweis für die Echtheit eines Kompliments, bevor sie es vorsichtig anzunehmen gedenken. Befürchten wir stets eine Falle oder woran liegt es, dass uns weder das Annehmen noch das Geben von Komplimenten leicht fällt? Ein Interview, das Stefanie Jacob mit mir zum Thema Komplimente führte, wird heute (23. Juni 2016) auf SWR1 in der Sendung Der Abend zwischen 20 und 22 Uhr gesendet. Anschließend ist es als Podcast (externer Link) verfügbar.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:
Überzeugende Selbstvorstellungen auf Seminaren, Veranstaltungen, Reisen oder auch im privaten Umfeld machen Eindruck. So geht es.
Und was machen Sie beruflich? Wie oft haben Sie diese Frage schon auf Reisen, Seminaren, Veranstaltungen oder auch im privaten Umfeld gehört? Wir treffen regelmäßig mit Menschen zusammen, weshalb dieser Frage kaum auszuweichen ist. Wieso solltest du auch? Zugegeben, wenn das zur Statusfrage verkommt, macht es keinen Spaß, doch das ist ja Ihnen überlassen.
Manche bekommen bei dieser Frage Panik; wo soll ich nur anfangen? Viele andere liefern eine belanglose Antwort, die bestenfalls langweilt. Interesse wird so jedenfalls nicht geweckt!
Besser: Auf diese Frage solltest du stets eine knackige Selbstvorstellung in Anlehnung an einen Elevator Pitch parat haben, eine prägnante Kurzpräsentation von maximal 30 Sekunden Länge. Es ist eine einmalige Gelegenheit, Appetit darauf zu machen, mehr über Sie und Ihr Angebot zu erfahren. Und hier gilt: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.
Diese Kurzpräsentation muss zu Ihnen als Person passen und Ihrer Persönlichkeit entsprechen, sonst sieht es nach einem einstudierten Werbeslogan aus. Das kommt selten gut an. Ziel ist es deshalb, den Gesprächspartner neugierig zu machen und Spannung aufzubauen. Also; Ihr Gesprächspartner darf dabei Appetit bekommen und sollte anschließend nicht pappsatt sein. Hören Sie ruhig mal bei anderen Selbstvorstellungen zu und Sie verstehen, was ich meine.
Umso besser Sie erkennen, was Ihren Gesprächspartner interessiert, desto besser können Sie Ihre Antwort darauf abstimmen.
SICHERHEITSHALBER: Nein, Sie sollten weder einen auswendig gelernten Vortrag, noch eine Vorlesung daraus machen. Ziel ist es auf angemessene Weise Appetit zu machen!
Wer lebt, holt sich blaue Flecken.
Helden rappeln sich wieder auf!
Karsten Noack
Bewegende Romane, Theateraufführungen und Filme machen es vor. Heldengeschichten berichten von Herausforderungen, Hindernissen, Rückschlägen und menschlichem Wachstum. Joseph Campbell (externer Link) liefert eine Menge Einblicke, welcher Natur Geschichten sind, die Menschen gerne hören.
Persönliche Entwicklungen basieren auch darauf, nach einem gescheiterten Anlauf die Kraft und den Mut aufzubringen, erneut ans Werk zu gehen. All das macht die Helden zu menschlichen Helden − zu Vorbildern. Sie sind von unserer Art und sie zeigen, dass es möglich ist auch das zu erreichen, was wir bisher für unmöglich hielten. Das macht sie sympathisch, wir können uns mit ihnen identifizieren, wir leiden und fiebern mit ihnen.
Doch mancher PR-Berater überzeugt seine Auftraggeber davon, all die blauen Flecken und menschlichen Anteile für sich zu behalten; sich perfekt zu inszenieren. Fehler? Nichts da, die sind etwas für die Normalsterblichen!
Zugegeben, unser Schönheitsideal ist durch die Medien und entsprechende Bildbearbeitungsprogramme an einen gewissen Perfektionismus gewöhnt. Wiederholung sorgt dafür, dass wir das Künstliche zunehmend für den Normalzustand halten. Auf erwachsen gestylte Teenager wurden zur Referenz für das anzustrebende Aussehen, nicht nur von Frauen. Entsprechende Produkte verkünden Lösungen für die Überbrückung von Anspruch und Realität. Und auch wenn die Ergebnisse oft als Fassade netter anzuschauen sind; wenn es übertrieben wird geht Charakter verloren.
Wird dann noch der persönliche Auftritt und jede Äußerung an einem allzu künstlichen Image ausgerichtet, bei dem purer Perfektionismus den Maßstab vorgibt, bleibt das nicht ohne Folgen. Im besten Fall ist es langweilig.
Übertriebener Perfektionismus wirkt unecht, verkrampft und unmenschlich. Das gilt im Alltag ebenso wie auch bei Präsentationen. Wer lebt, macht Fehler. Sofern die Bezeichnung Fehler in diesem Zusammenhang überhaupt passend ist.
Wenn Sie sich und Ihr Thema richtig gut präsentieren wollen, tun Sie sich den Gefallen und lassen Sie den Anspruch perfekt sein zu müssen beiseite.
Mit einer angemessenen Vorbereitung kommt auch bei einer Präsentation der Zeitpunkt, die Dinge laufen zu lassen. Wer etwas sagt, verspricht sich, Redner weichen von der Planung ab, verdrehen etwas. Das geschieht meist weitgehend unbemerkt. Und wer halbwegs im Rapport mit dem Publikum ist, einen Draht zu ihm hat, dem verzeiht es bei gesprochener Sprache so einiges, das bei der Niederschrift zu weit mehr Irritationen führen würde.
Das Publikum registriert sehr viel. Es liest auch zwischen den Zeilen und es definiert nicht erst seit Watzlawick selbst die Bedeutung dessen, was es sieht und hört. Es spürt auch, wie wir fühlen. Wenn wir zu perfekt sein wollen, spürt es den Krampf. Wenn wir schon jeden kleinen Fehler selbst als Tragödie empfinden, wird auch das Publikum schwerer darüber hinwegsehen, als wenn wir gelassen damit umgehen.
Werfen Sie den Anspruch von Bord, perfekt sein zu müssen! So wirken Sie überzeugender im Alltag und bei Präsentationen. Machen Sie es sich und anderen Menschen leichter und zeigen Sie, wer und wie Sie tatsächlich sind.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
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Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n=643)
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 6. Januar 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4338
K:CNB
Ü:
Brunnenvergiftung beabsichtigt Diskussionen unbedingt und notfalls mit fiesen Mitteln zu gewinnen. Wie es geht und wie Sie sich davor schützen, selbst wenn Meinungsgegner unfaire Rhetorik nutzen.
Das Brunnenvergiften in der Rhetorik ist ein Spezialfall des Argumentum ad hominem. Als rhetorisches Mittel ist das versuchte oder sogar gelungene Brunnenvergifter, durch eine logisch klingende, aber falsche Schlussfolgerungen, ein bösartiges Mittel, um Diskussionen zu gewinnen.
Der als Brunnenvergifter handelnde Redner liefert eine feindselige und verzerrte Information über andere Beteiligte mit abweichenden Interessen. So sollen Wettbewerber von vornherein diskreditiert, verunglimpft und lächerlich gemacht werden. Brunnenvergiften erfolgt oft sehr subtil, ist dabei aber stark in der Wirkung. Die andere Partei wird veranlasst sich gegen versteckte Vorwürfe und Prämissen zu wehren, die ohne direkte Feindseligkeit eingebracht werden können. So kann das Brunnenvergiften gerade in förmlichen Umfeldern, in denen ein guter Ton erwartet wird, seine verheerende Wirkung entfalten.
Die Methode des Brunnenvergiftens ist dann am erfolgversprechendsten, wenn ein Standpunkt oder auch nur der vermeintliche Aspekt von den meisten anderen Anwesenden missbilligt wird oder sogar ein kulturelles Tabu verletzt wird. Leider funktioniert das auch dann oft, wenn es für den anderen Standpunkt gute Gründe gibt und die Gegenargumente einer genauen sachlichen Prüfung nicht standhalten würden. Doch wenn die Wellen hochschlagen, finden dann oft selbst schlüssige Argumente nicht mehr ausreichende Beachtung.
Auf frei erfundene oder aufgeschnappte Unterstellungen, die verdeckt eingebracht werden, angemessen zu reagieren ist nicht immer so einfach. Was tun?
Auf die Vorwegnahme eines Gesprächsergebnisses kann auf gleiche Weise reagiert werden. Ist eine Gegendarstellung beziehungsweise das Einbringen von Alternativen möglich, lässt sich der Ausgang der Diskussion wieder beeinflussen.
Setzen Sie sich mit den aufgeworfenen Argumenten auseinander, lassen Sie sich nichts unterjubeln. Das führt häufig dazu sich gründlicher mit fremden Äußerungen zu beschäftigen. Wehren Sie möglichst elegant Versuche ab, die Sie in Verbindung mit Personen und Äußerungen bringen, die Sie nicht tatsächlich befürworten. Sie müssen zugeschriebene Äußerungen nicht verteidigen. Sie können sich auch von ihnen distanzieren. Entscheiden Sie weise, sonst bringen Sie sich selbst in ein Dilemma, indem Sie entweder Zugeständnisse durch Ablehnung von Sichtweisen machen, die den eigenen Standpunkt stützen oder aber vom Gegenüber bereits kritisierte, von diesem oft negativ porträtierte Äußerungen annehmen. Achten Sie auf eine differenzierte Betrachtung abgelehnter Argumente.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 14. November 2018
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43324
K:CNC
Ü:
Wer den Antrieb fördern will, setzt meist auf Zuckerrohr oder Peitsche. Die meisten Menschen bringen schon von Hause aus gute Voraussetzungen mit, um von sich aus aktiv und kreativ zu sein. Viele Handlungen, die wir ausüben, sind selbst motiviert, also intrinsisch. Wie sieht es mit der Förderung von Kreativität aus? Wie lassen sich Menschen motivieren und was geht nach hinten los?
Die meisten Menschen bringen schon von Hause aus gute Voraussetzungen mit, um von sich aus aktiv und kreativ zu sein. Viele Handlungen, die wir ausüben, sind selbst motiviert, also intrinsisch. Wir tun so manches, auch ohne dazu aufgefordert oder dafür von anderen belohnt zu werden. Die Handlung an sich belohnt und ist mit einem hohen Grad an Identifikation verbunden.
Das Gegenteil von intrinsischer Motivation ist extrinsische Motivation. Bei extrinsischer Motivation führt eine Person eine Handlung ohne besondere Begeisterung aus, um ein bestimmtes Ziel oder einen bestimmten Endzustand zu erreichen. Beispielsweise, wenn jemand eine Arbeit verabscheut, sie jedoch wegen des finanziellen Ausgleichs oder der Vermeidung von Nachteilen trotzdem macht.
Von einem Unterminierungseffekt wird dann gesprochen, wenn ein eigentlich intrinsisch motiviertes Verhalten extrinsisch belohnt wird. Als Folge kann sich dann die intrinsische Motivation verringern. Wer das fördert, gräbt sich Stück für Stück selbst das Wasser ab.
Mit guter Absicht erhalten Mitarbeiter für die Abgabe von Ideen beim jährlichen Verbesserungswettbewerb eine Belohnung. Die unbeabsichtigte Folge: Von nun an werden alle Ideen bis zu diesem jährlich wiederkehrenden Zeitpunkt geheim gehalten und gehofft, dass niemand anderes auf die gleiche Idee kommt. Mitunter werden sogar akute Probleme bis dahin ignoriert.
Schade, denn Identifikation und intrinsische Motivation bringen in vielen Bereichen die besseren Ergebnisse. Doch leider reicht mitunter die intrinsische Motivation nicht aus, um die gewünschten Ziele zu erreichen. Das kann beispielsweise mit der Unternehmenskultur zu tun haben und ist dann oft ein Hinweis darauf, dass die Identifikation mit dem Unternehmen etwas gestört ist. Statt dort anzusetzen, wird häufig versucht, durch extrinsische Anreize auf die Sprünge zu helfen. Das mag in einigen Bereichen durchaus seine Berechtigung haben, doch bei der Förderung von Kreativität birgt dieses Vorgehen einige Risiken.
Es geschieht in allen Bereichen des Lebens, doch besonders deutlich wird es beim üblichen betrieblichen Verbesserungswesen. Die intrinsische Motivation liefert die besten Ergebnisse. Sie ist auch mit der größeren Zufriedenheit verbunden, während die Förderung extrinsischer Motivation geringere Wirkung hat, die noch dazu schnell abnimmt. Gut gemeint, schlecht gemacht. Geldprämien zeigen in der Praxis nicht den erwarteten und schon gar keinen anhaltenden Einfluss auf Kreativität und Zufriedenheit. Spricht sich in Betrieben herum, dass Verbesserungsvorschläge eingereicht werden und unter bestimmten Voraussetzungen honoriert werden, bleiben viele kreative Ideen in der Schublade, bis die Gelegenheit kommt, dafür aus eigener Sicht ausreichend belohnt zu werden. Aus intrinsisch motivierter Identifikation wird so extrinsische Dienstleitung.
Schade! Kreativität und kontinuierliche Verbesserungen sind zu wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg, als dass es, wie so oft, an unberücksichtigten menschlichen Eigenarten scheitern darf.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #3716
K:
Ü:
Andere Menschen etwas vorzumachen ist mitunter schon schlimm, sich selbst zu belügen bringt wenig GUTES!
Nichts ist leichter als Selbstbetrug, denn was ein Mensch wahr haben möchte, hält er auch für wahr.
Demosthenes
Schnell ist das Foto aus der ersten Bewerbung nach dem Studium auch noch dutzende Jahre später gefunden. Schwups und schon ist es das Profilfoto bei Facebook & Co. Ja, wir Menschen sind schon komische Wesen. Da wird geschummelt und geflunkert. Und das nicht nur gegenüber anderen Menschen, sondern auch sich selbst gegenüber. Sich selbst zu kitzeln soll ja nicht möglich sein, sich selbst etwas vorzumachen schon. Schluss mit der kognitiven Dissonanz! — Klingt das besser als Selbstbetrug? So oder so; davon gibt es einige Formen:
Das Umfeld hat es vielleicht schon lange erkannt, doch bei einem selbst perlt die Erkenntnis noch unberührt ab. Was nicht sein soll, wird so lange wie möglich ausgeblendet. Dadurch werden viele Chancen vertan, um die Dinge konstruktiv zu gestalten.
Arthur Schopenhauer meinte, jede Wahrheit durchläuft drei Stufen: Erst erscheint sie lächerlich, dann wird sie bekämpft, schließlich ist sie selbstverständlich. Es ist die Macht der Gewohnheit: Wir Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die wir schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die uns völlig neu erscheint.
Etwas Theater gehört zum Geschäft, nicht nur im Showbusiness. Zumindest in einigen Bereichen darf das auch in Maßen seinen Beitrag leisten. Manchen Menschen gelingt es jedoch sich im Sinne einer Selbstsuggestion, solange etwas einzureden, dass sie es selbst glauben. Sie erliegen dann ihrer eigenen Propaganda. Das klingt besser, als es ist, denn wenn das nun die wesentliche Grundlage für anstehende Entscheidungen ist, führt das schnell in die falsche Richtung.
Oscar Wilde: Es ist so leicht andere und so schwer sich selbst zu belehren. Wie wahr! Selbst Menschen, die sich mit Körpersprache und Hinweisen für Unwahrheiten auskennen, neigen dazu, diese dort zu ignorieren, wo ihnen unangenehme Wahrheiten nicht willkommen sind. Gerade bei Menschen, die uns vertraut sind, neigen wir zur rosaroten Brille. Kopf in den Sand: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Doch das ist nicht die beste Idee. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren (Bertolt Brecht).
Eine Zeitlang grundlegende Bedürfnisse hinten anzustellen mag einem größeren Ziel dienen. Dauert der Mangel zu lange an, bleibt es nicht ohne Folgen. Da hilft dann auch kein Schönreden.
Wohl denen, die ihre Prioritäten, ihre Werte kennen, die sich selbst treu bleiben. Wobei; sich selbst treu bleiben, was bedeutet das eigentlich? Ob uns hier Aussprüche angesehener Persönlichkeiten weiterhelfen? Mal schauen. Hermann Hesse: Man hat nur Angst, wenn man mit sich selbst nicht einig ist. Doch das braucht Aufmerksamkeit, das tut niemand anders für uns. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant). Also Ärmel hoch und …
Andauernd gilt es Entscheidungen zu treffen – große und kleine. Manche sind einfach, manche sind schwierig. Viele dieser Entscheidungen treffen wir ohne groß darüber nachdenken zu müssen oder vollkommen unbewusst, also automatisch. Doch hin und wieder kommt der Punkt, an dem wir einer Entscheidung begegnen, bei der wir innehalten, nicht mehr weiter wissen, nicht mehr klar sehen. Oft sind dies Entscheidungen von hoher Tragweite, die außerdem auch noch die Eigenschaft besitzen wichtige Lebensaspekte infrage zu stellen, die bis dahin als gegeben oder nicht veränderbar angesehen wurden. So etwas kann durchaus Druck erzeugen und sogar zur Erstarrung führen, so dass kreative und konstruktive Wege unberücksichtigt bleiben.
Wer klar sieht, kann besser entscheiden und zielgerichtet handeln. Damit das gelingt, gilt es dafür zu sorgen die Optionen zu erkennen und gegebenenfalls zu erweitern, Prioritäten zu klären. Entscheidungscoaching hilft dabei den Wald vor lauter Bäumen zu überblicken und den geeigneten Fokus zu finden. Die besten Entscheidungs- und Kreativtechniken und Methoden zur Entscheidungsfindung lassen sich in einem guten mentalen Zustand am wirkungsvollsten einsetzen.
Um dir die Entscheidung leichter zu machen, dich von mir unterstützen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Du findest auf diesen Seiten unter anderem die Informationen zu mir (Karsten Noack) und den Honoraren.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
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Selbstbetrug ist das bewusste oder unbewusste Übersehen oder Verdrängen von Fakten, die unangenehm oder schmerzlich sind, um eine positive Selbsteinschätzung zu bewahren. Es handelt sich um eine Art Verzerrung der Realität, um sich selbst besser zu fühlen oder um unangenehme Wahrheiten zu vermeiden.
Selbstbetrug kann in verschiedenen Bereichen auftreten, zum Beispiel in Bezug auf die eigene Leistung, die eigene Beziehung oder die eigene Persönlichkeit. Es kann dazu führen, dass man sich selbst überschätzt oder sich in einer rosigen Welt voller Illusionen befindet, die nicht der Realität entsprechen.
Selbstbetrug kann zwar kurzfristig dazu beitragen, das eigene Selbstwertgefühl zu stärken, kann aber langfristig negative Folgen haben, beispielsweise indem es zu Enttäuschungen oder Frustration führt oder dazu beiträgt, dass man sich von der Realität entfernt. Es ist daher wichtig, eine realistische Selbsteinschätzung zu entwickeln und sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist.
Selbstreflexion ist die Fähigkeit, sich selbst und sein eigenes Verhalten zu beobachten und darüber nachzudenken. Sie kann dazu beitragen, dass Menschen ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen besser verstehen und sich selbst besser kennenlernen. Eine gesunde Selbstreflexion kann auch dazu beitragen, dass Menschen ihr Verhalten anpassen und verbessern, wenn es nötig ist, und sich selbst und anderen gegenüber Verantwortung übernehmen. Sie kann zu persönlicher Entwicklung und Wachstum beitragen und ist ein häufiges Thema vieler Psychotherapien und im Coaching.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man Selbstreflexion betreiben kann. Einige Menschen schreiben über ihre Gedanken und Gefühle in einem Tagebuch oder Journal, während andere sich Zeit nehmen, um in Ruhe über ihre Erfahrungen nachzudenken und sie zu reflektieren. Manche Menschen nutzen auch spezielle Techniken wie Meditation oder Atemübungen, um sich besser auf sich selbst und ihre eigenen Gedanken und Gefühle einzulassen.
Eine andere Möglichkeit ist, sich mit anderen Menschen darüber auszutauschen, was man erlebt hat und wie man sich fühlt. Dies kann in Form von Gesprächen mit Freunden oder Familienmitgliedern geschehen, aber auch in Form von Gruppentherapien oder Coaching-Sessions.
Es ist auch hilfreich, sich klare Fragen zu stellen, um die eigene Selbstreflexion zu unterstützen. Zum Beispiel: Was habe ich heute gemacht? Wie habe ich mich dabei gefühlt? Was war gut an meinem Verhalten und was könnte ich verbessern? Welche Gedanken und Gefühle haben mich besonders beschäftigt? Durch solche Fragen kann man sich selbst besser verstehen und die eigenen Gedanken und Gefühle besser in den Blick nehmen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. März 2015
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43255
K: CNB
Ü:
Wenn Sie etwas von einem Gespräch erwarten lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einem guten Gespräch sehr viel erreicht werden und Investitionen lohnen sich. Nur welcher tatsächliche Aufwand ist gerechtfertigt?
Nicht jedes Gespräch erfordert umfangreiche Vorbereitungen, wobei etwas Vorbereitung wohl jedem Gespräch guttut. Welcher Aufwand empfehlenswert ist hat, ist eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?
Gespräche können unterschiedliche Ziele verfolgen; informieren, inspirieren, klären,… Bei einem erfolgreichen Gespräch gelingt es sich gegenseitig die Sichtweise, Positionen und Optionen zu vermitteln und eine gemeinsame Lösung zu finden. Aus einem guten Gespräch gehen die Beteiligten zufriedener hinaus, als sie hineingegangen sind.
Gute Kommunikatoren sind bereit, Ihren Beitrag für ein erfolgreiches Gespräch zu leisten und die Voraussetzungen dafür zu schaffen.
Manchmal reicht eine kurze Notiz als Vorbereitung und manchmal erfordert es recht großen Aufwand, um den Risiken und Chancen gerecht zu werden. Mitunter zahlen sich sogar beachtliche Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel aus.
Nicht jedem Menschen steht professionelle Unterstützung beziehungsweise die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung. Doch oft wird es bei Unachtsamkeit umso aufwendiger, die Nachteile wieder auszubügeln. Investitionen wollen im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.
Welcher Aufwand sich bei der Vorbereitung von Gesprächen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einem Gespräch erwarten, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.
Kommunikation kann so einfach sein. Oft ist sie es allerdings nicht. Selbst der einfachste Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Manchmal sagen wir Dinge und merken erst an der Reaktion unserer Gesprächspartner, dass sie mit jemand ganz anderem gesprochen zu haben scheinen. Das habe ich beim besten Willen nicht gesagt. - Oder doch?
Mehr oder weniger bewusst geht es in Gesprächen darum, andere Menschen von etwas zu überzeugen – sei es von einem besonderen Angebot, der eigenen Person, einer Ansicht oder einer Notwendigkeit. Gelingt das nicht schnell genug und vor allem nicht auf den Punkt genau und in anschaulicher Weise, verlieren Gesprächspartner rasch das Interesse und wir die erhoffte Aufmerksamkeit. – Gespräch gescheitert.
Du kannst dich von mir bei der Vorbereitung deiner Gespräche und Verhandlungen (sicherheitshalber: keinerlei Rechtsberatung!) unterstützen lassen. Finde heraus, wie du und deine Botschaft wirken (Argumente, Körpersprache, Sprache, Stimme und vieles mehr). Ich mache dich mit effektiven Werkzeugen und Kommunikationsstrategien vertraut. Baue deine psychologischen Fähigkeiten aus, lerne die Ruhe zu bewahren, souverän aufzutreten, authentisch zu bleiben und schließlich zu überzeugen.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
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Gesprächscoaching ist Coaching, bei dem es um die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten geht. Es richtet sich an Menschen, die in ihrem Beruf oder im Privatleben gezieltere und wirksamere Gespräche führen möchten, um ihre Ziele zu erreichen oder Konflikte zu lösen.
Im Gesprächscoaching geht es darum, die eigenen Kommunikationsmuster und Verhaltensweisen zu reflektieren und gezielt zu verbessern. Dazu werden verschiedene Techniken und Methoden eingesetzt, wie zum Beispiel die Gewaltfreie Kommunikation, die Kommunikationspyramide oder die Transaktionsanalyse.
Ein Gesprächscoach trägt dazu bei, die eigenen Kommunikationsfähigkeiten zu erweitern und die Fähigkeit zu entwickeln, auf die Bedürfnisse und Perspektiven anderer einzugehen. Er kann auch dabei helfen, die eigenen Ziele und Bedürfnisse klar auszudrücken und effektiv zu vertreten.
Gesprächscoaching eignet sich für Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Leben besser mit anderen kommunizieren möchten und die ihre Kommunikationsfähigkeiten gezielt verbessern wollen. Es kann in Einzel- oder Gruppensessions stattfinden und wird oft von Coaches oder Therapeuten angeboten.
Gute Kommunikation ist von großer Bedeutung für unser tägliches Leben und unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Sie hilft uns, unsere Bedürfnisse und Ziele zu äußern, die Perspektive anderer zu verstehen und Konflikte zu lösen. Sie kann auch dazu beitragen, dass wir uns in unserem Umfeld wohl und verstanden fühlen und dass wir uns besser mit anderen vernetzen.
Gute Kommunikation ist auch ein wichtiger Faktor in beruflichen Kontexten und kann dazu beitragen, dass wir effektiver zusammenarbeiten und unsere Ziele erreichen. Sie ist auch wichtig für die Führung von Teams und die Entwicklung von Unternehmen.
Grundsätzlich ist gute Kommunikation eine wesentliche Voraussetzung für gesunde Beziehungen und ein harmonisches Miteinander. Sie kann dazu beitragen, dass wir uns besser verstehen und uns in unserem Umfeld wohl fühlen.
Gesprächscoaching eignet sich für Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Leben besser mit anderen kommunizieren möchten und die ihre Kommunikationsfähigkeiten gezielt verbessern wollen.
Es gibt einige Gespräche, die besonders wichtig sind und die manchmal besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.
Beispiele:
Dies sind einige Beispiele für Gespräche, die besonders wichtig sind und die besonderer Aufmerksamkeit verdienen. Gute Kommunikation ist in allen Gesprächen wichtig, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen und dass Konflikte auf eine gewaltfreie Art und Weise gelöst werden.
Eine Verhandlung ist ein Gespräch, bei dem es darum geht, eine Einigung oder eine Lösung für ein Problem oder eine Streitfrage zu finden. Verhandlungen finden häufig in beruflichen Kontexten statt, aber auch im privaten Bereich gibt es viele Gelegenheiten, in denen man verhandeln muss, zum Beispiel beim Kauf von Immobilien oder beim Abschluss von Verträgen.
Bei Verhandlungen gibt es in der Regel zwei oder mehrere Beteiligte, die ihre Interessen und Bedürfnisse aufeinander abstimmen wollen. Es geht darum, eine Lösung zu finden, die für alle tragbar ist und die alle Bedürfnisse berücksichtigt.
Verhandlungen können unterschiedlich ablaufen und es gibt verschiedene Techniken und Strategien, die dabei angewandt werden können, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Es ist wichtig, dass eigene Ziele und Bedürfnisse klar formuliert werden und dass die Perspektive anderer verstanden und berücksichtigt werden. Gute Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil von Verhandlungen und kann dazu beitragen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen und dass eine gute Lösung gefunden wird.
Win-win bezieht sich auf eine Art von Lösung, bei der alle Beteiligten einen Nutzen haben. Es geht darum, dass alle Seiten zufrieden sind und ihre Ziele erreichen.
Win-win-Lösungen werden häufig in Verhandlungen angestrebt, bei denen es darum geht, Interessen und Bedürfnisse aufeinander abzustimmen. Sie können auch in anderen Kontexten angewendet werden, zum Beispiel in Teams oder in persönlichen Beziehungen.
Win-win-Lösungen basieren auf der Annahme, dass es möglich ist, Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten tragbar sind und die alle Bedürfnisse berücksichtigen. Sie setzen auf Kooperation und Kompromissbereitschaft und vermeiden es, eine Seite als Verlierer darzustellen.
Um eine Win-win-Lösung zu finden, ist es wichtig, dass alle Beteiligten ihre Ziele und Bedürfnisse klar formulieren und dass man miteinander kommuniziert und zuhört, um die Perspektive anderer zu verstehen. Es kann auch hilfreich sein, kreativ zu denken und alternative Lösungen zu entwickeln, die von allen Beteiligten mitgetragen werden können.
Schlechte Gespräche können zahlreiche negative Folgen haben. Sie können zu Missverständnissen, Konflikten und Verletzungen führen und dazu beitragen, dass sich alle Beteiligten unverstanden und respektlos behandelt fühlen.
Schlechte Gespräche können auch dazu führen, dass man sich in seinem Umfeld unwohl fühlt und dass man sich von anderen zurückzieht. Sie können auch dazu beitragen, dass Beziehungen belastet werden und sich Vertrauen und Verbindung verlieren.
In beruflichen Kontexten können schlechte Gespräche zu ineffektiver Zusammenarbeit und zu unerreichten Zielen führen. Sie können auch dazu beitragen, dass man sich in seinem Job unwohl fühlt und dass man sich von seinen Kollegen und Vorgesetzten entfernt.
Es ist deswegen wichtig, auf gute Kommunikation zu achten und sicherzustellen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen, um negative Folgen zu vermeiden.
Missverständnisse sind in der Kommunikation zwischen Menschen sehr häufig, selbst, wenn wir sie oft nicht sofort bemerken. Sie können aufgrund von unterschiedlichen Perspektiven, fehlenden Informationen oder unterschiedlichen Deutungen von Worten und Gesten entstehen.
Missverständnisse können zu Verwirrung, Verletzungen und Konflikten führen und dazu beitragen, dass sich alle Beteiligten unverstanden und respektlos behandelt fühlen. Sie können auch dazu beitragen, dass Beziehungen belastet werden und sich Vertrauen und Verbindung verlieren.
Es ist deswegen so wichtig, auf gute Kommunikation zu achten und sicherzustellen, dass alle Beteiligten sich verstanden und respektiert fühlen. Das bedeutet, dass man aufmerksam zuhört und versucht, die Perspektive anderer zu verstehen. Es ist auch wichtig, klar und deutlich zu kommunizieren und gegebenenfalls nachzufragen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2014
Überarbeitung: 20. April 2019
Englische Version: https://www.karstennoack.com/preparation-conversation-negotiation-effort
AN: #371
K:CNB
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Aus den Augen, aus dem Sinn! Nichts da! Ideenspeicher können viele Formen haben. Empfehlungen für Ideenspeicher, denn Kreativität braucht ein geeignetes Biotop.
Aus den Augen, aus dem Sinn! Nichts da! Ideen sind zu wertvoll, um lieblos behandelt zu werden. Der Schatz will in Sicherheit gebracht werden. Ideenspeicher können viele Formen haben. Bei Gruppen am beliebtesten sind wohl Flipcharts, Whiteboards und Pinnwände, um Ideen aufzunehmen, die nicht sofort zum Abschluss gebracht werden können.
Mein Favorit und der weitgehend unterschätzte Klassiker ist das Notizbuch, in dem Ideen sofort gesichert und später weiter verfolgt werden können. Notizbücher – in der klassischen Form, als Papierausführung oder virtuell im Internet – sind sehr hilfreich. Und das sowohl für Einzelpersonen, als auch für Gruppen, wie beispielsweise beim kollektiven Notizbuch. Gerade die Papierversionen liefern einen riesigen kreativen Spielraum, bei dem die Sinne teilhaben können. Da finden nicht nur Mind Maps ein Biotop, in dem sie sich entwickeln können. Es ist eine wunderbare Grundlage für Ideenreichtum und gerade in gebundenen Ausführungen verhalten sich Ideen wie früher das Geld auf der Bank; es gibt darauf Zins und Zinseszins.
So oder so; ohne geeigneten Ideenspeicher verschwinden sehr viele Ideen, noch bevor sie eine Chance hatten. Sie erscheinen für einen Moment, werden zur Seite gelegt und … Aus den Augen aus dem Sinn. Ideen, die nicht gewürdigt werden, ziehen weiter. Schade!
Wer nicht will, der hat schon … Gute Ideen bleiben nicht ewig allein. Nachdem der Wettbewerb sie etwas später aufgenommen und nutzbar gemacht hat, erinnern sich dann mitunter Beteiligte erneut daran. Da war doch was? Ach ja! Die Idee hatte ich auch schon mal. Doch dafür gibt es keine Belohnung, nicht einmal einen Trostpreis. Im Gegenteil: Die wenigsten Bereiche verzeihen Ignoranz einfach so. Nicht nur den Letzten beißen oft die Hunde.
Da Ideen ja einen ganz eigenen Kopf haben, tauchen sie besonders gerne in Momenten auf, in denen gerade nicht die dafür vorgesehene, nach ISO zertifizierte Datenbank geöffnet ist. Wer wie ein Bio-Bauer nachhaltig das kreative Feld bestellen will, bückt sich, wenn die Saat aufgehen soll. Irgendetwas findet sich sicher in Reichweite. Ob Serviette, selbstklebende Notizzettel, Text- oder Audionotiz auf dem Smartphone, Ordner oder das von mir favorisierte Notizbuch für die Innentasche; hinein mit der Idee. Gerettet!
Audiodateien, fliegende Notizblätter und andere anarchistische Elemente entziehen sich naturgegeben gerne der Struktur. Doch Struktur brauchen die meisten von uns, um sich an der Menge von Ideen zu erfreuen, anstatt von ihr erschlagen zu werden.
Entsprechend empfehlenswert ist ein persönliches System, das sowohl der Kreativität als auch dem Überblick dient.
In der Sicherheit des Ideenspeichers reift so manche Idee, bis der Moment der Ernte gekommen ist. Also lohnen sich entsprechende Routinen, in denen Sie Ihren Ideenspeicher öffnen und herausfinden, was Sie anlacht.
Nicht jedem erscheint die Vorstellung vertraut, im Ideenspeicher etwas verspielter ans Werk zu gehen. Doch um beide Gehirnhemisphären (als Metapher) zu beteiligen, ist das sehr empfehlenswert. Ich verwende beispielsweise sehr gerne klassische Füllfederhalter und ein Bund feine Buntstifte, um meine Notizen nachträglich zu vertiefen. Für viele Menschen machen Bilder die Angelegenheit deutlich intensiver und führen zu weiteren Ideen. Erlaubt ist was Ihnen gefällt! Und das wirkt dann meist auch am besten.
In loser Form ein paar Empfehlungen zur Verwendung gebundener Notizbücher:
Der tatsächliche Wert einer Idee bemisst sich an ihrer Umsetzung. Viele Menschen haben gute Ideen, doch zum Einsatz kommen davon wenige. Bei Geschäftideen findet die unternehmerische Wertschöpfung beispielsweise erst mit deren Umsetzung an. Erst, wenn Sie dafür sorgen, dass eine Idee mit Leben gefüllt wird, beginnt sie ihren Wert zu entfalten. Dann werden Erfahrungen gemacht, es gibt Rückmeldungen und die Idee zeigt, wie nützlich und somit wertvoll sie in der Praxis wirklich ist. Lassen Sie Ihre Ideen nicht einstauben.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43321
K:
Ü:
Selbst kleine Krisen können unerwartet aus dem Ruder geraten, wenn nicht professionell auf ein solches Ereignis reagiert wird. Es kommt es auf jedes Wort an, selbst zwischen den Zeilen wird gelesen. Tipps für die Krisenkommunikation.
Nicht schön und doch können sie immer wieder auftauchen: Krisensituationen. Wer etwas unternimmt, kann dabei Fehler machen.
Nicht jede Krise muss dabei augenscheinlich so groß erscheinen, um das Ansehen eines Unternehmens oder einer Organisation zu bedrohen. Aber selbst kleine Krisen können unerwartet aus dem Ruder geraten, wenn nicht professionell auf ein solches Ereignis reagiert wird.
Für die gelungene Krisenkommunikation ist in erster Linie die sorgfältige Vorbereitung zuständig. Wenn geschehen ist, was nicht geschehen sollte, ist es üblicherweise etwas spät für ein Medientraining. So oder so, hier folgen ein paar grundlegende Empfehlungen für den Krisenfall.
Es ist passiert: Jetzt schnell die durchdachte Sammlung mit Plänen für Krisen aus der Schublade holen. Wer gut vorbereitet ist, wählt eine geeignete vorbereitete Strategie, die gegebenenfalls angepasst wird. Und, wenn keine Strategie in der Schublade wartet? Dann braucht es trotzdem eine Strategie. Blinder Aktionismus richtet mehr Schaden an, als er bringt.
Verstecken hilft nicht: Gerade bei spektakulären Ereignissen wollen die Medien rasche Antworten. Hoppla, der Andrang ist ungewohnt: Je nach Nachrichtenlage sind es überwältigend viele Medienanfragen, die da hereinstürmen. Damit effektiv umzugehen gelingt nur denen, die sich blitzschnell organisieren können, weil die Hausaufgaben gemacht wurden.
Unter großem Druck kann es schnell geschehen, dass unterschiedliche Sprecher unterschiedliche Aussagen machen. Deshalb empfiehlt es sich möglichst nur einen Sprecher zu benennen. Wenn das nicht praktikabel ist sollten den verschiedenen Sprechern möglichst klare Rollen und Zuständigkeiten zugeordnet und eine enge Abstimmung sichergestellt werden.
Mehr Sprecher kommen zum Einsatz, wenn eine Krise sich länger hinzieht oder so viele Anfragen erfolgen, dass ein Sprecher allein das nicht mehr schaffen kann. Dennoch ist es förderlich, einen Hauptsprecher einzusetzen. Auch, um ein vertrautes Gesicht anzubieten.
Um Spielraum nach oben zu behalten, sollten die Vertreter der Unternehmensspitze in der Regel nicht in der ersten Phase der Krise selbst sprechen. Wenn doch, dann zu grundsätzlichen Themen. Solange die Fakten nicht gesichert sind, können voreilige Äußerungen leicht der Glaubwürdigkeit schaden.
Außerdem haben Auftritte der obersten Repräsentanten in einer Krisensituation Signalwirkung. Mit ihrem Erscheinen wird eine Herausforderung zur Chefsache.
Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind nicht nur Worte, sie haben eine Bedeutung, die Sie durch Ihr Verhalten unterstreichen sollten. Gesagt, getan! Wenn Sie beispielsweise kurzfristig Informationen in Aussicht stellen, halten Sie Ihr Wort. Die Informationen müssen dann auch folgen. Wenn Sie ein Interview versprechen, geben Sie es auch. Im Zweifelsfall denken Sie lieber zweimal nach bevor Sie Versprechungen machen.
Vertrauen braucht Zeit, gerade im Hinblick um Partner bei den Medien. Investieren Sie frühzeitig in das gegenseitige Vertrauen.
Zahlen, Fakten und Zahlen sind gut, aber üblicherweise nicht ausreichend. Gerade in Krisensituation brauchen Sie eine geeignete Botschaft. Diese Botschaft soll verständlich, programmatisch, zukunftsgerichtet und lösungsorientiert sein. Entsprechend durchdacht sollten Botschaften gewählt werden, was sich meist besser im Team als im Eifer des Gefechtes macht.
Ihr Auftreten ist gerade in solchen Situationen sehr wichtig. Das Publikum liest auch zwischen den Zeilen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die zu einer negativen Interpretation und zum Verlust Ihrer Glaubwürdigkeit führen. Es gilt die Sicherheit zu vermitteln, mindestens das Notwendige zu tun und die erwartete Einsicht für Fehler an den Tag zu legen. Den passenden Tonfall zu finden, ist nicht immer so einfach. Jeder noch so kleine Hinweis auf Arroganz kann eine unangenehme Dynamik in Gang bringen. Wie auch sonst gilt: Der Empfänger entscheidet über die Bedeutung einer Botschaft.
Gerade gestandene Persönlichkeiten sind es gewohnt, zu überzeugen, sich durchzusetzen. Sie unterschätzen deswegen sehr häufig Krisensituationen. Doch hier gelten eigene Spielregeln.
Überzeugen werden Sie nur, wenn Ihr Publikum sowohl Ihnen als Persönlichkeit und den Aussagen vertraut. Das Eine geht nicht ohne das Andere.
Achten Sie immer wieder auf den Überblick. Ich empfehle Ihnen hierzu das Mindmapping. Verinnerlichen Sie vor Ihrem Auftritt Ihre beabsichtigten Aussagen. Gut vorbereitet – auch in bewegten Zeiten findet sich dafür der erforderliche Raum – haben Sie dann mehr Fokus auf Ihr Auftreten, auf die Fragen der Journalisten und die Strategie.
Krisenkommunikation erfordert Fingerspitzengefühl.
Bereiten Sie sich daher gut vor. Lassen Sie sich nicht von der angespannten Situation aus der Ruhe bringen, sondern handeln Sie stets überlegt.
Schnell ist nicht identisch mit überhastet und unüberlegt. Besser: Kurz innehalten und nachdenken. Dann: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Gerade bei unangenehmen Ereignissen ist das Bestreben groß, spontan zu reagieren und die Dinge geradezubiegen. So verständlich das Bestreben ist schnell zu handeln, darunter leidet leicht die Präzision. Mit bestem Gewissen geantwortet, doch wenn sich später herausstellt, dass eine Aussage zwar im besten Wissen, jedoch ohne ausreichende Prüfung erfolgte, kann das sehr schaden. Selbst, wenn es sich um ein Detail handelt, beginnt genau dort die Glaubwürdigkeit zu bröckeln. Unwahrheiten in Interviews bergen sehr große Risiken. Deshalb gilt es sauber auf Detailtreue zu achten.
Bei einer Krise stehen nicht nur Sie, sondern auch die Medien unter einem hohen Druck. Deren Publikum orientiert sich dort, wo die Neuigkeiten am schnellsten geliefert werden. Und das Publikum bevorzugt Quellen, von denen immer wieder etwas Neues zu erfahren ist. Insofern sollten auch Sie daran interessiert sein kontinuierlich neue Informationen anzubieten. Falls Sie als interessanter Gesprächspartner nicht zur Verfügung stehen und somit Informationsquellen versiegen, bedienen sich die Medien anderswo. Und damit reduziert sich Ihre Einflussnahme.
Bei Krisen sind Sie häufig nicht ganz allein. Reden Sie miteinander. Vereinbaren Sie, wer worüber Auskunft gibt und geben Sie diejenigen Themen ab, die von einem anderen Beteiligten zu vertreten sind.
Aber Achtung: Nicht mit jedem Beteiligten wollen Sie in Zusammenhang gebracht werden. Jeder Beteiligte hat außerdem eigene Interessen, die nicht mit Ihren im Einklang stehen müssen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellantransporter.
Regelmäßig tauchen bei Krisen heikle Fragen auf. Wieso solltest du warten, bis es zu spät ist?
Überlegen Sie im Vorfeld, aus welcher Richtung auf Sie geschossen werden könnte, welche Vorwürfe gemacht werden könnten. Und bereiten Sie gute Antworten darauf vor. Und weil wir nun mal als Menschen blinde Flecken haben, holen Sie sich professionelle Unterstützung ins Boot. Das ist übrigens eine meiner Kompetenzen. Bei der Vorbereitung ins Schwimmen zu kommen ist als Trainingssituation in Ordnung, vor der Öffentlichkeit nicht. Wieso solltest du auch?
„Eine Lüge geht um die halbe Welt, bevor die Wahrheit auch nur die Hosen anziehen kann“, wusste schon Winston Churchill. Besonders dank der Beliebtheit von Social Media verbreiten sich Gerüchte und Halbwahrheiten rasant. Kein Wunder, sie sind oft medienwirksamer als die Realität. Während ein Unternehmen früher in aller Ruhe ein Statement vorbereiten konnte, ist heute eine zeitnahe Kommunikation erforderlich.
Doch dazu ist es erforderlich nah am Geschehen zu sein und das findet heutzutage auf vielen Ebenen zeitgleich statt. Nutzen Sie ein wirksames Monitoring, um die Reaktionen im Auge zu behalten. Beobachten Sie die relevanten Kanäle und unterschätzen Sie auch die scheinbaren Nischenmedien nicht. Je besser Sie informiert sind, desto abgestimmter können Sie handeln.
Eine Krise kann schnell zum Haifischbecken werden. Bei Krisen tauchen oft Gerüchte auf. Manche aus dubiosen Quellen, mit unterschiedlichsten Interessen. Wettbewerber nutzen die Gunst der Stunde und Medien suchen O-Töne. Vermeintliche Experten sehen ihre Chance, sich in den Vordergrund zu rücken und stellen mehr oder weniger wilde Thesen auf. All das kann dem Ansehen Ihrer Organisation nachhaltig schaden. Deshalb bleiben Sie wachsam.
Es hilft zu wissen, wann es besser ist die Dinge auszusitzen beziehungsweise im Hintergrund zu gestalten. Nicht immer ist es die beste Entscheidung, sofort und auf alles zu reagieren.
Krisenkommunikation muss nicht immer offensiv sein. Auch wenn Krisenkommunikationsberater Ihnen raten, immer alles auf den Tisch zu legen: Es gibt durchaus Ereignisse, die schneller und mit einem geringeren Schaden für den Ruf über die Bühne gehen, wenn Sie schweigen.
Ein Troll ist so ein Beispiel, auf den es mitunter besser ist, nicht zu reagieren. Wenn Sie auf einen Troll reagieren und ihm Bedeutung und Relevanz zumessen, dann kann es passieren, dass aus einem winzigen Funken ein Strohfeuer wird. Erst einmal durchatmen, ist es das überhaupt wert? Allerdings: Ist dessen Kritik berechtigt, dann solltest du auch reagieren und den Beitrag kommentieren. Denn Kritik einfach totzuschweigen, ist in Zeiten von Social Media selten eine hilfreiche Entscheidung.
Um einzuschätzen, welche Strategie, die richtige ist, braucht es allerdings viel Fingerspitzengefühl und eine gute Kenntnis der Medienbranche. Je höher die Chance, dass Ihre Krise öffentlich wird, umso besser ist es in der Regel, die Kommunikation anzuführen, bevor es jemand anderes macht. Übernimmt jemand anderes, verlieren Sie wesentlich an Einfluss auf die Deutung der Ereignisse. Sprechen Sie also besser selbst über die Angelegenheit, bevor das andere an Ihrer Stelle tun, die eigene Interessen haben.
Bei der Planung von Strategien im Krisenfall werden die jeweiligen Experten beziehungsweise Teilnehmer am Krisenstab bestimmt. Der wird pragmatisch zusammengesetzt; Juristen, Fachexperten, Marketing, Analysten, Kommunikationsberater, Sprecher etc. Die jeweilige Zusammensetzung hat große Bedeutung. Jede relevante Perspektive kann ihren Beitrag leisten. Je besser diese im Fall der Fälle zusammenarbeiten, desto besser. Auch dafür ist im Vorfeld zu sorgen. Jetzt zeigt sich, wie gut die Vorbereitung war. Gemeinsam lässt sich die Kuh am elegantesten vom Eis holen.
Ich habe ja nichts gegen ein Stoßgebet. Doch wenn die Krise da ist, hilft kein Wunschdenken, sondern entschlossenes Handeln und die geeignete Kommunikation. So unangenehm das Ereignis sein mag, nehmen Sie Einfluss auf das, was Sie beeinflussen können. Während zu oft weiteres Porzellan zerschlagen wird, können Sie es besser machen.
Sie entscheiden, welches Bild Sie in der Öffentlichkeit vermitteln. Das wird nicht nur maßgeblich über den Ausgang der Krise entscheiden. Es bietet auch die Chance, gestärkt aus ihr hervorzugehen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #4336
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Saul: „Glaubst Du, wir marschieren da einfach so raus, mit 150 Millionen Dollar in der Hand?” Danny: „Ja.”
Danny Ocean (George Clooney in Ocean’s Eleven)
Die Berlinale naht, Stars und Sternchen rollen an. Da gibt es durchaus auch für mich etwas zu tun. In einem Beitrag für RBB zur Körpersprache von George Clooney geht es darum, wie er diese Ausstrahlung, diese Wirkung auf das Publikum zustande bringt.
Und weil es diesmal wohl kein persönliches Treffen mit Herrn Clooney geben wird — eigentlich schade, schließlich ist der Zoopalast gleich gegenüber meines Büros — nutze ich für meine Thesen Anschauungsmaterial aus dem Internet. Da gibt es ja einige Videos mit ihm; darunter Interviews und Besuche bei ihm zu Hause.
In diesen Aufzeichnungen gibt er sich sehr konsistent. Die meisten für ihn typischen körpersprachlichen Elemente signalisieren einen hohen Status, wobei es ihm gelingt dabei sehr sympathisch, ja sogar charmant zu wirken.
Hochstatussignale, die häufig bei George Clooney zu beobachten sind:
Überhaupt wirkt er so, als würde ihn kaum etwas aus der Ruhe bringen. Selten bei ihm zu sehen sind Hinweise, die auf Unsicherheit und Tiefstatus hinweisen.
Solche Hinweise wären:
Er berührt sich regelmäßig selbst. Und üblicherweise gelten solche Berührungen, insbesondere am Kopf oder im Gesicht, als Hinweise für Unsicherheit. Doch das wirkt in seinem Fall nicht so. Er setzt seine Finger häufig dafür ein, um sich und Dinge, die sich um ihn herum befinden, auf eine ganz eigene vorsichtige, eher achtsame Art zu berühren, als würde er sie erkunden. Es passt zu seiner jungenhaften Art, die sich erstaunlich gut zu den grauen Haaren macht. Er vermittelt gleichzeitig eigentlich gegensätzliche Eigenschaften; beispielsweise diese Verschmitztheit – als wenn er es faustdick hinter den Ohren hat – und gleichzeitig Vertrauenswürdigkeit. Eine interessante Mischung. Und das gelingt nicht vielen!
Clooney wirkt als wenn er sich wohlfühlt und das so, das es abfärbt. Er sieht so aus, als wenn er mit sich im Reinen ist. Wobei sich bei der Deutung immer die Zuschreibungen einmischen, die jeder automatisch macht, der schon von ihm gehört oder ihn in seiner Filmrolle beispielsweise als Danny Ocean gesehen hat. Ob das alles so ist? Wer weiß, er wirkt jedenfalls authentisch. Dass er dabei gerne eine Portion Selbstironie zeigt, schadet nicht.
Alles Weitere gibt es beim RBB in der Sendung zibb. Infos im Pressespiegel. Janna Falkenstein wird prüfen, ob sie mit meinen Hinweisen, als George Clooney verkleidet, auf den roten Teppich kommt.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2016
Überarbeitung: 02. Januar 2026
AN: #43348
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