Woher kommt der Begriff Lampenfieber? Ursprung & Bedeutung

Woher kommt der Begriff Lampenfieber? Ursprung & Bedeutung

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Lampenfieber im ureigensten Sinne

Woher kommt der Begriff Lampenfieber?

 

Lampenfieber.

Ein merkwürdiges Wort.

Mit Lampen hat die Nervosität vor einer Präsentation heute schließlich wenig zu tun.

Und echtes Fieber bekommen die meisten Menschen ebenfalls weniger.

Woher kommt der Ausdruck also?

Die Spur führt ins Theater des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

Die Lampen standen an der Bühnenrampe

 

Der Begriff Lampenfieber stammt aus der Bühnensprache.

Mit den Lampen waren die Lichter der Bühnenbeleuchtung gemeint – insbesondere die Lampen am vorderen Bühnenrand, also im Bereich der Rampe.

Daher kommt auch der Ausdruck:

im Rampenlicht stehen.

Wer dort stand, wurde sichtbar.

Sehr sichtbar.

 

 

 

Und ziemlich warm konnte es ebenfalls werden

 

Historische Bühnenbeleuchtung hatte mit heutigen LED-Scheinwerfern wenig gemeinsam.

Öl- und später Gaslampen erzeugten neben Licht auch beträchtliche Wärme.

Wer auf der Bühne stand, bekam also tatsächlich etwas von der Beleuchtung zu spüren.

Das macht die Verbindung von Lampen, Hitze und „Fieber“ sehr anschaulich.

Historische Sprachquellen ordnen den Ausdruck in die Mitte des 19. Jahrhunderts ein.

„Fieber“ beschreibt dabei weniger eine medizinisch erhöhte Körpertemperatur als den Zustand von Erregung und Unruhe vor dem Auftritt.

 

 

 

War Lampenfieber ursprünglich nur die Hitze der Lampen?

 

So eindeutig würde ich es weniger formulieren.

Die Bühnenbeleuchtung und ihre Wärme gehören zur historischen Erklärung des Begriffs.

Doch bereits im 19. Jahrhundert bezeichnete Lampenfieber die nervöse Erregung vor dem öffentlichen Auftreten.

Deshalb wäre die Aussage:

„Lampenfieber bedeutete ursprünglich einfach, dass Schauspieler wegen der heißen Lampen schwitzten.“

etwas zu simpel.

Der Begriff verbindet vielmehr Bühnenlicht, Sichtbarkeit und den fieberähnlichen Zustand vor einem Auftritt.

 

 

 

Lampenfieber oder Rampenfieber?

 

Im Französischen gibt es den Ausdruck:

fièvre de la rampe

also sinngemäß:

Rampenfieber.

Im Italienischen findet sich febbre della ribalta.

Im Englischen heißt das Phänomen dagegen:

stage fright

also ungefähr:

Bühnenangst oder Bühnenschreck.

Diese Begriffe zeigen:

Die Verbindung zwischen Bühne, Sichtbarkeit und Nervosität findet sich in mehreren Sprachen.

Das deutsche Wort Lampenfieber ist dabei eine eigene deutsche Bildung aus „Lampe“ und „Fieber“.

 

 

 

Warum ausgerechnet „Fieber“?

 

Wer vor einem wichtigen Auftritt nervös ist, kennt möglicherweise:

  • Wärme
  • Schwitzen
  • innere Unruhe
  • Herzklopfen
  • Zittern

Der Begriff „Fieber“ ist deshalb ein starkes sprachliches Bild für den erregten Zustand vor einem Auftritt.

Medizinisches Fieber ist damit weniger gemeint.

 

 

 

Vom Theater in den Alltag

 

Lampenfieber gehört heute längst weniger nur zur Schauspielerei.

Wir verwenden den Begriff vor:

  • Reden
  • Präsentationen
  • Prüfungen
  • Vorstellungsgesprächen
  • Pitches
  • Medienauftritten
  • Keynotes

Die Bühne ist dabei manchmal nur noch metaphorisch vorhanden.

Das Gefühl, im Rampenlicht zu stehen, ist geblieben.

 

 

 

Was hat Sichtbarkeit damit zu tun?

 

Das finde ich an der Herkunft des Wortes besonders interessant.

Im Rampenlicht zu stehen bedeutet:

Andere richten ihre Aufmerksamkeit auf dich.

Genau diese Sichtbarkeit spielt auch beim heutigen Lampenfieber eine wichtige Rolle.

Du wirst gesehen.

Du wirst gehört.

Deine Leistung kann bewertet werden.

Das macht eine Situation bedeutsamer.

 

 

 

Das Publikum verschwindet im Licht

 

Wer einmal auf einer stark beleuchteten Bühne gestanden hat, kennt noch einen weiteren Effekt.

Du selbst bist hell beleuchtet.

Der Zuschauerraum liegt möglicherweise im Dunkeln.

Du siehst dein Publikum nur eingeschränkt.

Das kann sich zunächst merkwürdig anfühlen.

Du weißt:

Sie sehen mich.

Und gleichzeitig erkennst du ihre Reaktionen weniger gut.

Auch das kann Unsicherheit verstärken.

 

 

 

Beleuchtung kann körperliche Empfindungen verstärken

 

Starke Bühnenbeleuchtung kann tatsächlich warm sein.

Dann treffen mehrere Dinge zusammen:

  • Wärme durch Beleuchtung
  • körperliche Aktivierung
  • Schwitzen
  • Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper

Und plötzlich stellt sich die Frage:

„Schwitze ich wegen der Lampen oder wegen meines Lampenfiebers?“

Für den Auftritt ist diese Unterscheidung häufig weniger wichtig.

Hilfreicher ist:

Die körperliche Reaktion wahrnehmen und die Aufmerksamkeit wieder auf die Aufgabe richten.

 

 

 

Moderne Bühnen sind weniger heiß – Lampenfieber gibt es weiterhin

 

LED-Technik hat viele Bühnen deutlich effizienter gemacht.

Das Licht produziert heute häufig wesentlich weniger Wärme als ältere Beleuchtungssysteme.

Das Lampenfieber ist trotzdem geblieben.

Das zeigt:

Die Lampen erklären die Herkunft des Wortes.

Sie erklären weniger die heutige Nervosität.

 

 

 

Lampenfieber ist heute mehr als ein Theaterbegriff

 

Heute bezeichnet Lampenfieber nervöse Erregung und innere Anspannung vor einer Situation, in der wir uns bewähren möchten.

Besonders häufig geht es um öffentliches Auftreten.

Etwas Aktivierung ist dabei weniger ungewöhnlich.

Problematisch wird sie vor allem dann, wenn vorhandene Fähigkeiten unter Druck kaum noch zugänglich erscheinen oder wichtige Situationen zunehmend vermieden werden.

→ Lampenfieber: 14 häufige Fragen und was wirklich hilft

 

 

 

Lampenfieber oder Redeangst?

 

Auch wenn die Begriffe im Alltag häufig durcheinandergehen, lohnt sich die Unterscheidung.

Lampenfieber ist zunächst eine normale Aktivierung vor einer bedeutsamen Situation.

Ausgeprägte Rede- oder Auftrittsangst kann wesentlich stärker und einschränkender sein.

→ Unterschiede zwischen Lampenfieber und Redeangst

 

 

 

Und was ist nun mit Rampenangst?

 

Der Begriff ist verständlich.

Im Deutschen hat sich jedoch Lampenfieber durchgesetzt.

Vielleicht ist das sogar ganz passend.

Denn das Bild funktioniert bis heute:

Plötzlich geht das Licht an.

Die Aufmerksamkeit richtet sich auf dich.

Und jetzt bist du dran.

 

 

 

Fazit: Die Bühne ist geblieben – zumindest sprachlich

 

Lampenfieber stammt aus der Theaterwelt des 19. Jahrhunderts.

Die „Lampen“ sind die Lichter an beziehungsweise vor der Bühne.

Sie machten Künstler sichtbar.

Und historische Beleuchtung machte Bühnen teilweise tatsächlich ziemlich warm.

Das „Fieber“ beschreibt die damit verbundene nervöse Erregung.

Heute brauchen wir weder Gaslampen noch eine Theaterbühne.

Ein wichtiger Pitch reicht.

Eine Vorstandspräsentation.

Eine Rede.

Oder eine Kamera.

Wo Menschen ins Rampenlicht treten, ist das Lampenfieber sprachlich weiterhin zu Hause.

 

 

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Erstveröffentlichung: 29. März 2016
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Rhetorik und Oxytocin

 

Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun? Welche Rolle spielt Oxytocin bei Reden und Präsentationen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Mensch, das Herdentier

 

Von wegen Individuen; Menschen sind Herdentiere. Herden haben die Angewohnheit, ihre Anführer zu imitieren und nachzuahmen. Es spielt also eine große Rolle, was sie beobachten. Bei der Wahl der Kaffeesorte folgen viele Georg Clooney, selbst wenn das bedeutet eine Menge Geld für viel Aluminium und etwas Kaffee zu bezahlen. Bei einer Präsentation übernimmt der Redner die Aufgaben eines Anführers. Weitgehend unbewusst neigt das Publikum deshalb dazu sich am Redner zu orientieren.

Es liegt in der menschlichen Natur; das menschliche Gehirn ist bestrebt Sicherheit in der Gruppe zu suchen. Deshalb schüttet es entsprechende Stoffe aus. Sie sorgen dafür, dass wir uns in der Gruppe sicherer fühlen.

Wenn wir uns auf einer emotionalen Ebene sicher im Kontakt mit anderen Menschen fühlen, dann fühlen wir uns verbunden. Dann vertrauen wir dem was gesagt wird eher. Und unsere Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir uns besser in andere Menschen hineinversetzen können. Wir können fühlen, was andere Menschen fühlen. Der Stoff Oxytocin ist daran maßgeblich beteiligt. Oxytocin sorgt dafür, dass Menschen sich einander vertrauen, fördert Zusammenhalt und Loyalität, indem er Angst vermindert.

 

 

 

Spiegelneuronen und Co.

 

Da wir auf unbewusster Ebene mitbekommen, wie sich die anderen in unserem Umfeld fühlen und uns dies beeinflusst, haben diese Zusammenhänge großen Einfluss auf unser Leben und auch auf unsere Wirkung als Redner. Wir erkennen wie der andere sich fühlt und passen unser Fühlen, Denken, Verhalten und unsere Physiologie an.

Gruppen – wie das Publikum bei einer Rede – neigen zu übereinstimmenden Emotionen. Auch wenn eine Gruppe aus einzelnen Individuen besteht entwickelt sie eine ganz eigene Dynamik.

Aus diesen Gründen übernimmt das Publikum Teile der Stimmung und des Verhaltens des Redners. Fühlt sich der Redner wohl und sicher, hat dies eine andere Wirkung auf das Publikum, als wenn er unbewusst signalisiert, dass er eigentlich lieber flüchten möchte. Letzteres triggert archaische Bereiche des Gehirns, die dadurch ebenfalls auf den Modus Kampf bzw. Flucht schalten. Dies mag einen Stamm in früher Urzeit vor wilden Tieren geschützt haben, heute ist es wenig hilfreich für den Erfolg einer Rede.

 

 

 

Ein teuflischer Teufelskreis

 

Ausstoß von Adrenalin und Co.: Wenn es erst begonnen hat entzieht es sich weitgehend der persönlichen Kontrolle. Meist führt dies zu einem Kreislauf, in dem sich Redner und Publikum gegenseitig in einen schlechteren Zustand bringen. Der Redner hält dann das Publikum für besonders schwierig, fühlt sich selbst dadurch noch unsicherer, vermittelt das nonverbal, das Publikum reagiert … Ein Kreislauf, der sich weiter und weiter verstärkt, wenn er nicht frühzeitig unterbrochen wird.

 

 

 

Besser, viel besser

 

Es färbt ab, so oder so: Glücklicherweise gilt das auch in die andere Richtung. Wenn Sie sich sicher fühlen steigen die Chancen, dass auch Ihr Publikum sich sicher fühlt. Also sorgen Sie dafür, dass Sie in den Zuständen sind, in die Sie Ihr Publikum einladen. Möge das Oxytocin mit Ihnen sein!

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
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Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. August 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Laudatio halten: Aufbau, Beispiele und 12 Tipps

Laudatio halten: So gelingt eine persönliche und wirkungsvolle Lobrede

Tipps und Unterstützung für eine überzeugende Laudatio
Tipps für die Vorbereitung einer Laudatio / Lobrede

Laudatio halten: So gelingt eine persönliche und wirkungsvolle Lobrede

 

Eine gute Laudatio sagt mehr als: „Dieser Mensch hat Großartiges geleistet.“ Sie zeigt, weshalb diese Leistungen Bedeutung haben.

Vielleicht sollst du einen Menschen würdigen.

Für einen Preis.

Ein Jubiläum.

Eine Ehrung.

Eine berufliche Leistung.

Oder einen besonderen persönlichen Anlass.

Dann stehst du vor einer anspruchsvollen Aufgabe.

Du möchtest Wertschätzung ausdrücken, ohne in Floskeln zu geraten.

Du möchtest persönlich sprechen, ohne privat zu werden.

Du möchtest Leistungen würdigen, ohne einen Lebenslauf vorzulesen.

Und du möchtest erreichen, dass sich die geehrte Person wirklich gesehen fühlt.

Eine gute Laudatio zählt Leistungen auf. Eine hervorragende Laudatio macht ihre Bedeutung sichtbar.

 

 

 

Was ist eine Laudatio?

 

Eine Laudatio ist eine würdigende Rede zu Ehren eines Menschen, einer Gruppe oder gelegentlich auch einer Institution.

Sie wird beispielsweise gehalten bei:

  • Preisverleihungen
  • Ehrungen
  • Jubiläen
  • Verabschiedungen
  • beruflichen Auszeichnungen
  • kulturellen Veranstaltungen
  • akademischen Anlässen
  • besonderen persönlichen Ereignissen

Die Aufgabe besteht darin, Leistungen, Haltung und Bedeutung der geehrten Person für das Publikum lebendig werden zu lassen.

Das unterscheidet eine Laudatio deutlich von einem Lebenslauf.

Ein Lebenslauf berichtet, was geschehen ist.

Eine Laudatio zeigt, weshalb es Bedeutung hat.

 

 

 

Die wichtigste Frage vor jeder Laudatio

 

Bevor du formulierst, solltest du eine Frage beantworten:

Was soll das Publikum nach dieser Rede über diesen Menschen verstanden haben?

Vielleicht lautet deine Antwort:

Dieser Mensch hat etwas verändert.

Er hat andere Menschen geprägt.

Sie hat Mut gezeigt.

Sie hat Verantwortung übernommen.

Er hat eine Idee konsequent verfolgt.

Sie verbindet fachliche Exzellenz mit Menschlichkeit.

Dieser zentrale Gedanke wird zum roten Faden deiner Laudatio.

Ohne einen solchen roten Faden entsteht schnell eine Aneinanderreihung von Stationen, Eigenschaften und Komplimenten.

 

 

 

Die größte Gefahr: der vorgelesene Lebenslauf

 

Viele Laudationen beginnen ungefähr so:

„Geboren wurde sie im Jahr … Danach studierte sie … Anschließend arbeitete sie … Im Jahr … wechselte sie zu …“

Solche Informationen können wichtig sein.

Eine Rede gewinnt jedoch erst dann Leben, wenn Fakten mit Bedeutung verbunden werden.

Statt zehn berufliche Stationen aufzuzählen, wähle lieber zwei oder drei Momente, die etwas über diesen Menschen erzählen.

Zum Beispiel:

  • eine Entscheidung
  • eine Herausforderung
  • eine ungewöhnliche Haltung
  • eine prägende Begegnung
  • eine Situation, die seinen Charakter sichtbar macht

Menschen erinnern sich an Geschichten leichter als an Jahreszahlen.

 

 

 

Eine einfache Struktur für deine Laudatio

 

Eine überzeugende Laudatio kann sehr unterschiedlich aufgebaut sein.

Die folgende Struktur funktioniert für viele Anlässe besonders gut.

 

1. Beginne mit einem starken Moment

Starte möglichst nah am Menschen.

Zum Beispiel mit:

  • einer kurzen Szene
  • einem überraschenden Satz
  • einer charakteristischen Beobachtung
  • einer persönlichen Begegnung
  • einer Frage

Zum Beispiel:

„Wer mit Anna Müller arbeitet, erlebt früher oder später diesen einen Moment: Alle erklären, weshalb etwas schwierig ist. Anna fragt: Was brauchen wir, damit es trotzdem gelingt?“

Schon dieser Einstieg erzählt mehr über einen Menschen als mehrere Lebenslaufdaten.

 

 

2. Zeige, was diesen Menschen besonders macht

 

Welche Eigenschaft zieht sich durch sein Handeln?

Mut?

Neugier?

Ausdauer?

Integrität?

Kreativität?

Menschlichkeit?

Fachliche Konsequenz?

Wähle lieber wenige prägnante Eigenschaften als eine lange Liste positiver Adjektive.

 

 

3. Erzähle eine konkrete Geschichte

 

Eine gute Geschichte macht Eigenschaften sichtbar.

Statt zu sagen:

„Er ist unglaublich hilfsbereit.“

erzähle eine Situation, in der diese Hilfsbereitschaft sichtbar wurde.

Das Publikum darf die Schlussfolgerung selbst ziehen.

Dadurch wirkt deine Würdigung glaubwürdiger.

 

 

4. Ordne die Leistung ein

 

Was wurde erreicht?

Und weshalb ist diese Leistung bemerkenswert?

Welche Widerstände gab es?

Welche Wirkung entstand?

Welche Menschen profitierten davon?

Was wäre ohne diesen Beitrag anders?

Damit bekommt die Leistung Kontur.

 

 

5. Zeige den Menschen hinter der Leistung

 

Auszeichnungen gelten häufig einer Leistung.

Menschen interessieren sich zugleich für den Menschen dahinter.

Welche Haltung hat diese Leistung ermöglicht?

Wie geht die Person mit anderen um?

Was zeichnet sie jenseits der offiziellen Erfolge aus?

Hier entsteht häufig der emotional stärkste Teil einer Laudatio.

 

 

6. Führe zum Anlass zurück

 

Jetzt beantwortest du die entscheidende Frage:

Warum wird dieser Mensch heute geehrt?

Formuliere die Antwort klar.

Dieser Moment darf groß sein.

Eine Ehrung lebt von Würdigung.

 

 

7. Ende mit einem Satz, der bleibt

 

Der letzte Satz verdient besondere Aufmerksamkeit.

Vermeide ein Ende wie:

„Ja, das war es eigentlich. Vielen Dank.“

Führe stattdessen noch einmal zum Kern deiner Würdigung.

Zum Beispiel:

„Für all das, was du geschaffen hast – und für die Art, wie du es geschaffen hast – gebührt dir heute diese Auszeichnung.“

Dann:

Name nennen. Würdigung aussprechen. Pause.

 

 

 

12 Tipps für eine überzeugende Laudatio

 

1. Sprich über einen Menschen, nicht über einen Lebenslauf

 

Daten liefern Orientierung.

Geschichten schaffen Bedeutung.

Nutze Fakten deshalb bevorzugt dort, wo sie etwas erklären.

 

 

2. Finde eine zentrale Botschaft

 

Eine Laudatio gewinnt Kraft, wenn sich ein Gedanke durch die gesamte Rede zieht.

Frage dich:

Wenn mein Publikum nur einen Gedanken behält – welcher soll es sein?

 

 

3. Recherchiere gründlich

 

Sprich mit Menschen, die die geehrte Person gut kennen.

Frage nach konkreten Situationen.

Nicht nur:

„Wie ist sie?“

Sondern:

„Wann hast du diese Eigenschaft besonders erlebt?“

Solche Fragen liefern Geschichten.

 

 

4. Prüfe Fakten

 

Namen.

Funktionen.

Jahreszahlen.

Projekttitel.

Auszeichnungen.

Eine fehlerhafte Information fällt bei einer Ehrung besonders unangenehm auf.

 

 

5. Wähle Geschichten sorgfältig

 

Eine Geschichte sollte zur Würdigung beitragen.

Eine lustige Anekdote kann hervorragend funktionieren.

Sie sollte den Geehrten dabei respektvoll zeigen.

Die Frage lautet:

Würde sich diese Person mit dieser Geschichte wohlfühlen?

 

 

6. Vermeide Insider, die kaum jemand versteht

 

Eine Laudatio richtet sich an den gesamten Raum.

Wenn eine Geschichte Hintergrundwissen benötigt, gib dem Publikum kurz den notwendigen Kontext.

 

 

7. Vorsicht mit Superlativen

 

„Einzigartig.“

„Genial.“

„Unglaublich.“

„Der Beste überhaupt.“

Solche Wörter verlieren schnell ihre Wirkung.

Konkrete Beispiele überzeugen stärker.

 

 

8. Nutze Humor mit Respekt

 

Humor kann einer Laudatio Wärme geben.

Besonders gut funktioniert Humor, der liebevoll etwas Typisches sichtbar macht.

Vermeide Pointen auf Kosten der geehrten Person.

Bei einer Laudatio steht Würdigung im Mittelpunkt.

 

 

9. Sprich zu den Menschen im Raum

 

Eine Laudatio ist kein vorgelesener Artikel.

Schau zur geehrten Person.

Schau ins Publikum.

Lass wichtige Gedanken wirken.

Sprich so, als würdest du etwas erzählen, das dir wirklich wichtig ist.

 

 

10. Schreibe für das Sprechen

 

Gesprochene Sprache braucht andere Sätze als geschriebene Sprache.

Kurze Sätze helfen.

Klare Gedanken helfen.

Pausen helfen.

Lies deinen Entwurf laut.

Du hörst dabei sofort, wo ein Satz zu kompliziert geworden ist.

 

 

11. Kürze konsequent

 

Fast jede Rede gewinnt durch Kürzung.

Frage bei jedem Abschnitt:

Trägt dieser Gedanke wirklich zur Würdigung bei?

Wenn zwei Geschichten dasselbe zeigen, behalte die stärkere.

Eine konzentrierte Laudatio wirkt häufig großzügiger als eine sehr lange.

 

 

12. Probe die Rede laut

 

Eine Laudatio existiert erst vollständig, wenn sie gesprochen wird.

Probe sie deshalb laut.

Prüfe:

  • Wie klingt der Einstieg?
  • Wo entstehen gute Pausen?
  • Welche Wörter brauchen Betonung?
  • Wo wird der Text zu lang?
  • Wie wirkt der Schluss?

Gerade bei einer wichtigen Ehrung lohnt sich ein vollständiger Probelauf.

 

 

 

Wie persönlich darf eine Laudatio sein?

 

Persönlich ist gut.

Privat braucht Fingerspitzengefühl.

Eine persönliche Beobachtung kann eine Laudatio besonders wertvoll machen.

Zum Beispiel:

„Was mich an dir seit unserer ersten Zusammenarbeit beeindruckt, ist …“

Damit zeigst du eine echte Beziehung zur geehrten Person.

Private Informationen, sensible Erlebnisse oder überraschende Enthüllungen gehören nur dann in die Rede, wenn ihre Veröffentlichung eindeutig angemessen ist.

Die geehrte Person sollte sich durch die Laudatio gesehen und gewürdigt fühlen.

Bloßstellung gehört auf eine andere Bühne.

 

 

 

Wie lang sollte eine Laudatio sein?

 

Die passende Länge hängt vom Anlass und vom Veranstaltungsformat ab.

Viele Laudationen funktionieren sehr gut in etwa fünf bis zehn Minuten.

Bei großen Preisverleihungen können andere Vorgaben gelten.

Entscheidend ist weniger die absolute Länge als die dramaturgische Dichte.

Eine siebenminütige Rede kann lang wirken.

Eine zehnminütige Rede kann wie ein Augenblick vergehen.

Das hängt davon ab, ob jeder Teil etwas beiträgt.

 

 

 

Soll ich meine Laudatio auswendig lernen?

 

Vollständiges Auswendiglernen ist selten erforderlich.

Viel wichtiger ist, dass du deinen Aufbau und deine wichtigsten Gedanken sicher kennst.

Je vertrauter dir deine Rede ist, desto leichter kannst du Kontakt zum Publikum halten.

Für viele Redner funktioniert ein vollständig formulierter Text gut, wenn er intensiv laut geprobt wurde.

Andere arbeiten lieber mit Stichpunkten.

Wähle die Form, die dir Sicherheit gibt und gleichzeitig lebendiges Sprechen ermöglicht.

 

 

 

Laudatio mit Manuskript: Worauf achten?

 

Wenn du mit Manuskript sprichst, gestalte es für deine Augen und deine Stimme.

  • große Schrift
  • großer Zeilenabstand
  • kurze Absätze
  • deutliche Seitenzahlen
  • keine Trennung wichtiger Sätze über zwei Seiten
  • markierte Schlüsselbegriffe

Schau regelmäßig auf.

Besonders bei persönlichen Aussagen gehört dein Blick zur geehrten Person.

 

 

 

Eine Laudatio schreiben lassen?

 

Bei einer wichtigen Rede entsteht schnell der Wunsch, den gesamten Text schreiben zu lassen.

Das kann funktionieren.

Besonders überzeugend wird die Rede jedoch, wenn deine persönliche Perspektive darin hörbar bleibt.

Deshalb arbeite ich bei wichtigen Reden bevorzugt gemeinsam mit dem Redner oder der Rednerin.

Wir klären:

  • Was soll diese Laudatio bewirken?
  • Was zeichnet die geehrte Person wirklich aus?
  • Welche Geschichten gehören hinein?
  • Welche Dramaturgie trägt?
  • Welche Formulierungen passen zu dir?
  • Wie entsteht ein überzeugender Schluss?

So entsteht eine Rede, die professionell vorbereitet ist und trotzdem nach dir klingt.

 

 

Der entscheidende Gedanke

Bei einer Laudatio geht es um einen Menschen.

Um seine Leistungen.

Um seine Haltung.

Um die Spuren, die er hinterlassen hat.

Und um die Frage, weshalb all das heute gewürdigt wird.

Wenn diese Antwort klar ist, wird auch deine Rede klarer.

Eine starke Laudatio lässt einen Menschen für einige Minuten durch die Augen derjenigen sichtbar werden, die seinen Wert erkannt haben.

 

 

 

Wenn diese Laudatio wirklich zählen soll

 

Vielleicht steht eine wichtige Preisverleihung, Ehrung, Verabschiedung oder ein Jubiläum bevor.

Vielleicht hast du bereits einen Entwurf.

Vielleicht existieren bisher einzelne Geschichten und Gedanken.

Oder du möchtest von Anfang an eine klare Dramaturgie entwickeln.

Im persönlichen 1:1 können wir unmittelbar an deiner konkreten Laudatio arbeiten:

  • Kernbotschaft klären
  • Material und Geschichten auswählen
  • Dramaturgie entwickeln
  • Formulierungen schärfen
  • Einstieg und Schluss optimieren
  • Rede laut proben
  • Stimme und Körpersprache einbeziehen
  • den tatsächlichen Auftritt vorbereiten

So entsteht eine Laudatio, die würdigt, berührt und zu dir passt.

Online oder persönlich in Berlin.

Antworten auf häufige Fragen

Was gehört in eine Laudatio?

In einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt, meist einer Person, mitunter auch einer Gruppe oder einer Institution. In die Lobrede gehören in erster Linie die Verdienste, dann Dank und Wünsche.

Was ist eine Laudatio?

Eine Laudatio ist eine Lobreden in der die Verdienste einer Person, einer Gruppe oder einer Institution, gewürdigt werden. Im Mittelpunkt stehen die Verdienste, dann Dank und Wünsche. Anlass kann ein Jubiläum oder eine Preisverleihung sein.

Der häufigste Fehler bei einer Laudatio?

Bei einer Laudatio geht es um die Person, die Gruppe oder die Institution, die gewürdigt werden soll. Laudatoren neigen allerdings dazu, das zu vergessen und bringen sich selbst zu sehr ein. Das ist der häufigste Fehler, der bei Lobreden zu beobachten ist.

Wie lang sollte eine Laudatio sein?

Eine Laudatio sollte so lang sein, wie der Inhalt und die Botschaft erfordern und nicht länger. Selten gelingt es bei solchen Gelegenheiten, die Aufmerksamkeit mehr als 10 Minuten aufrechtzuerhalten. Wie so oft gilt, was nicht hilft, schadet.

Wie beendet man eine Laudatio?

Führe am Ende zum Kern der Ehrung zurück. Formuliere klar, weshalb dieser Mensch heute gewürdigt wird. Der letzte Satz darf emotional und prägnant sein.

Darf eine Laudatio lustig sein?

Ja. Humor kann Wärme und Nähe erzeugen. Besonders gut funktioniert respektvoller Humor, der etwas Liebenswertes oder Charakteristisches über die geehrte Person zeigt.

Was ist der Unterschied zwischen Laudatio und Lobrede?

Die Begriffe werden häufig ähnlich verwendet. Eine Laudatio bezeichnet meist eine feierliche Würdigung anlässlich einer Ehrung, Preisverleihung oder eines besonderen Ereignisses. „Lobrede“ ist der allgemeinere deutsche Begriff.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Auf was achtest du bei einer Laudatio?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. November 2015
Überarbeitung: 26. September 2019

Präsentieren mit Mikrofon: 15 Tipps für Redner

Präsentieren mit Mikrofon: 15 Tipps für Redner

Damit Persönlichkeit und Botschaft überzeugen, in Reden und Präsentationen
Präsentieren mit Mikrofon

Präsentieren mit Mikrofon

 

15 Tipps für Stimme, Technik und souveräne Auftritte

 

Ein Mikrofon soll deine Stimme verstärken.

Mehr eigentlich nicht.

Und genau das ist im besten Fall seine große Stärke:

Das Publikum hört dich klar und selbstverständlich, während die Technik kaum Aufmerksamkeit bekommt.

Problematisch wird es, wenn das Mikrofon selbst zum Thema wird.

Wenn du ständig daran herumfasst.

Den Abstand veränderst.

Zu laut sprichst.

In die falsche Richtung redest.

Oder während des Auftritts erstmals herausfindest, wie das verwendete System funktioniert.

Deshalb lohnt es sich, den Umgang mit Mikrofonen vor wichtigen Auftritten einmal bewusst zu üben.

 

 

 

Das Mikrofon ist ein Werkzeug

 

Manche Redner fühlen sich mit Mikrofon sofort wohl.

Andere möchten es am liebsten vermeiden.

Beides ist verständlich.

Entscheidend ist weniger, ob du Mikrofone magst.

Entscheidend ist:

Hilft die Verstärkung deinem Publikum, dich gut zu verstehen?

Wenn ja, solltest du das Mikrofon selbstverständlich nutzen können.

Gute Technik unterstützt deine Kommunikation.

Sie ersetzt sie weniger.

 

 

 

Wann ist ein Mikrofon sinnvoll?

 

Ob eine Stimme verstärkt werden sollte, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Größe des Raums

  • Akustik

  • Anzahl der Zuhörenden

  • Hintergrundgeräusche

  • Dauer des Auftritts

  • Position des Publikums

  • Art der Veranstaltung

  • Aufzeichnung oder Streaming

  • deiner Stimme

Es gibt deshalb weniger eine sinnvolle starre Regel wie:

„Ab 50 Personen braucht man ein Mikrofon.“

Auch ein kleinerer Raum kann schwierige Akustik haben.

Und selbst dort, wo das Publikum dich unmittelbar hören könnte, kann ein Mikrofon für Aufzeichnung, Streaming oder Videokonferenz erforderlich sein.

 

 

 

Verständlichkeit geht vor Lautstärke

 

Ein Mikrofon soll weniger dafür sorgen, dass du möglichst laut klingst.

Es soll dafür sorgen, dass Menschen dich mühelos verstehen können.

Wenn du ohne Verstärkung dauerhaft laut sprechen musst, verändert das häufig:

Stimme.

Tempo.

Atmung.

Spannung.

Und irgendwann auch deine Wirkung.

Mit einem gut eingestellten Mikrofon kannst du wesentlich näher an deiner natürlichen Sprechweise bleiben.

 

 

 

1. Mach einen Soundcheck

 

Vor einem wichtigen Auftritt:

Mikrofon ausprobieren.

Nicht erst auf der Bühne.

Sprich in der Lautstärke, in der du später tatsächlich sprechen möchtest.

Gehe bei einem Funkmikrofon auch an die Stellen, an denen du dich während des Auftritts bewegen möchtest.

Prüfe:

Klang.

Lautstärke.

Bewegungsfreiheit.

Rückkopplungen.

Nebengeräusche.

Und die Verständlichkeit im hinteren Bereich des Raums.

Ein kurzer Soundcheck kann sehr viele Probleme verhindern.

 

 

 

2. Sprich mit dem Tontechniker

 

Wenn ein Tontechniker oder eine Veranstaltungstechnikerin vorhanden ist:

Nutze diese Kompetenz.

Kläre vorab:

Welches Mikrofon bekomme ich?

Wo soll es sitzen?

Wie bewege ich mich damit?

Wer schaltet es ein und aus?

Wie werden Fragen aus dem Publikum verstärkt?

Kann ich einen Monitor hören?

Profis in der Veranstaltungstechnik kennen den Raum und das System häufig wesentlich besser als du.

Gute Zusammenarbeit spart Aufmerksamkeit für das Wesentliche:

deinen Auftritt.

 

 

 

3. Headset-Mikrofon

 

Ein Headset kann für Präsentationen ausgesprochen praktisch sein.

Das Mikrofon bleibt in relativ konstantem Abstand zum Mund.

Beide Hände bleiben frei.

Du kannst dich bewegen.

Und bei guter Positionierung bleibt die Lautstärke stabil.

Deshalb werden Headsets bei professionellen Präsentationen häufig eingesetzt. Shure nennt sie besonders für bewegte Präsentationen und größere Beschallungssysteme als typische Wahl.

Wichtig:
Das Mikrofon sollte weniger direkt vor Mund oder Nase sitzen. Sonst können Atem- und Explosivlaute unnötig stark hörbar werden.

 

 

 

4. Lavalier- oder Ansteckmikrofon

 

Ein Lavaliermikrofon wird an der Kleidung befestigt.

Das hat einen großen Vorteil:

Deine Hände bleiben frei.

Gleichzeitig ist der Abstand zum Mund größer als beim Headset.

Deshalb können Kopfbewegungen, Kleidungsgeräusche und die genaue Platzierung stärker auf den Klang wirken.

Achte darauf, dass Kleidung, Schmuck, Haare oder Hände weniger am Mikrofon reiben.

Vorsicht: Kleidungsbewegungen bei Lavaliermikrofonen störende Geräusche verursachen können.

 

 

 

5. Handmikrofon

 

Ein Handmikrofon ist keineswegs grundsätzlich eine schlechte Wahl.

Es hat sogar Vorteile.

Du kannst den Abstand bewusst verändern.

Du kannst damit Dynamik gestalten.

Und bei guter Handhabung ist eine sehr kontrollierte Tonaufnahme möglich. (Shure)

Der Preis dafür:

Eine Hand ist gebunden.

Und du musst lernen, das Mikrofon konstant zu führen.

Wenn es ständig nach unten wandert oder beim Gestikulieren seitlich wegzeigt, verändert sich die Lautstärke deutlich.

 

 

 

6. Halte das Handmikrofon konstant

 

Der häufigste Fehler beim Handmikrofon:

  • Es bewegt sich ständig.
  • Zum Mund.
  • Weg vom Mund.
  • Nach unten.
  • Zur Seite.

Das Publikum hört dadurch eine Stimme, die plötzlich lauter und leiser wird.

Besser:

Mikrofon stabil halten und in Richtung Mund sprechen.

Wie groß der ideale Abstand ist, hängt vom konkreten Mikrofon und der Beschallung ab.

Deshalb ist der Soundcheck wichtiger als eine starre Zentimeterregel.

 

 

 

7. Pult- und Schwanenhalsmikrofone

 

Ein festes Mikrofon am Rednerpult ist weniger flexibel.

Trotzdem kann es hervorragend funktionieren.

Wichtig ist:

Stelle Höhe und Ausrichtung auf dich ein.

Sprich in Richtung des Mikrofons.

Verlasse den Aufnahmebereich weniger mitten im Satz.

Shure empfiehlt bei Podiumsmikrofonen besonders, Höhe und Winkel anzupassen und vor dem Mikrofon zu bleiben. (Shure)

Das Rednerpult selbst ist dabei weder Freund noch Feind.

Die entscheidende Frage lautet:

Hilft es deinem Auftritt – oder versteckst du dich dahinter?

 

 

 

8. Mikrofone mögen Nähe

 

Je weiter ein Mikrofon von der Stimme entfernt ist, desto stärker werden häufig Raumhall und Umgebungsgeräusche hörbar.

Deshalb ist eine sinnvolle Nähe zur Stimme technisch wichtig.

Shure beschreibt diesen Zusammenhang über die sogenannte kritische Distanz: Jenseits davon wird Sprache zunehmend hallig und schwerer verständlich.

Für dich als Redner bedeutet das vor allem:

Verlasse dich auf die vorgesehene Positionierung und verändere sie weniger ständig.

 

 

 

9. Sprich weniger „gegen“ das Mikrofon an

 

Manche Menschen bekommen ein Mikrofon und sprechen plötzlich besonders laut.

Das ist meistens unnötig.

Die Verstärkung übernimmt die Technik.

Sprich mit einer tragfähigen, natürlichen Stimme.

Das klingt häufig besser und schont deine Stimme.

 

 

 

10. Berühre das Mikrofon weniger

 

Finger.

Ringe.

Armbänder.

Kleidung.

Sie alle können Geräusche erzeugen.

Besonders bei Lavalier- und Handmikrofonen kann das deutlich hörbar werden.

Deshalb:

Mikrofon möglichst als Technik behandeln, weniger als Beschäftigung für nervöse Hände.

 

 

 

11. Klopfe weniger auf das Mikrofon

 

„Ist das Ding an?“

Klopf.

Klopf.

Klopf.

Das ist ein Klassiker.

Und für Lautsprecher, Publikum und Technikteam wenig erfreulich.

Die Funktionsprüfung gehört in den Soundcheck.

Wenn du auf die Bühne kommst, darfst du davon ausgehen:

Die Technik ist vorbereitet.

 

 

 

12. Denke an das offene Mikrofon

 

Ein eingeschaltetes Mikrofon kennt weniger den Unterschied zwischen:

öffentlicher Aussage

und

vermeintlich privater Bemerkung.

Deshalb gilt bei Veranstaltungen:

Behandle ein Mikrofon so lange als aktiv, bis du sicher weißt, dass es ausgeschaltet ist.

Die Geschichte der Medien ist reich an unfreiwillig übertragenen Bemerkungen.

Du brauchst weniger eine eigene hinzuzufügen.

 

 

 

13. Fragen aus dem Publikum brauchen ebenfalls Ton

 

Ein häufiger Fehler bei größeren Veranstaltungen:

Der Redner ist hervorragend verstärkt.

Dann stellt jemand aus der dritten Reihe eine Frage.

Die Hälfte des Publikums versteht sie kaum.

Wenn möglich, sollte es deshalb ein separates Publikumsmikrofon geben.

Falls das weniger möglich ist:

Wiederhole die Frage kurz und möglichst präzise über dein eigenes Mikrofon.

So wissen alle, worauf du antwortest.

 

 

 

14. Schau zum Publikum

 

Ein Mikrofon zieht überraschend viel Aufmerksamkeit auf sich.

Gerade bei ungeübten Rednern entsteht manchmal der Eindruck, sie sprächen zum Mikrofon.

Dein Gesprächspartner bleibt jedoch das Publikum.

Blickkontakt.

Gestik.

Körpersprache.

Präsenz.

Sie dürfen erhalten bleiben.

Das Mikrofon ist die technische Verbindung. Der Kontakt entsteht zwischen Menschen.

 

 

 

15. Übe mit unterschiedlichen Mikrofonen

 

Wer regelmäßig präsentiert, sollte zumindest einmal Erfahrung sammeln mit:

Headset.

Lavalier.

Handmikrofon.

Pultmikrofon.

Dann fühlt sich ein anderes System weniger wie eine Überraschung an.

Professionelle Präsentationskompetenz bedeutet auch:

Mit der vorhandenen Technik souverän umgehen können.

 

 

 

Headset, Lavalier oder Handmikrofon – was ist besser?

 

Darauf gibt es weniger eine allgemeingültige Antwort.

 

Headset

Besonders praktisch bei:

  • viel Bewegung,
  • freier Gestik,
  • längeren Präsentationen,
  • großen Bühnen.

 

Lavalier

Gut bei:

  • ruhigeren Präsentationen,
  • Interviews,
  • Kameraaufzeichnungen,
  • Situationen mit wenig sichtbarer Technik.

 

Handmikrofon

Gut, wenn:

  • du die Handhabung gewohnt bist,
  • viel Kontrolle über die Stimme möchtest,
  • das Format ohnehin darauf ausgelegt ist,
  • oder andere Systeme weniger zur Verfügung stehen.

 

Pultmikrofon

Gut für:

  • formelle Reden,
  • feste Positionen,
  • Podien,
  • bestimmte Konferenzformate.

Die beste Wahl ist diejenige, die für Raum, Technik, Auftritt und Person zuverlässig funktioniert.

 

 

 

Richtcharakteristik: Niere oder Kugel?

 

Mikrofone unterscheiden sich darin, aus welchen Richtungen sie Schall besonders stark aufnehmen.

Ein Mikrofon mit Kugelcharakteristik nimmt Schall relativ gleichmäßig aus verschiedenen Richtungen auf.

Ein Nierenmikrofon bevorzugt stärker den Bereich vor dem Mikrofon.

Das beeinflusst:

  • Positionierung.
  • Bewegungsfreiheit.
  • Umgebungsgeräusche.
  • und mögliche Rückkopplungen.

Als Redner musst du daraus weniger ein Toningenieurstudium machen.

Hilfreich ist lediglich:

Wisse, welcher Mikrofontyp eingesetzt wird und wie du dich damit bewegen kannst.

 

 

 

Mikrofon und Stimme

 

Ein Mikrofon macht eine Stimme lauter.

Es macht sie weniger automatisch besser.

Eine gute Sprechweise bleibt wichtig:

  • Atmung.
  • Artikulation.
  • Tempo.
  • Pausen.
  • Betonung.
  • Stimmvariation.

Gerade mit Verstärkung werden sprachliche Gewohnheiten oft deutlicher hörbar.

→ Sprechcoaching 1:1

 

 

 

Mikrofon und Körpersprache

 

Besonders beim Handmikrofon verändert sich deine Gestik.

Eine Hand steht weniger vollständig zur Verfügung.

Das muss weniger problematisch sein.

Entscheidend ist, dass deine Körpersprache weiterhin natürlich bleibt.

Vermeide vor allem, das Mikrofon beim Gestikulieren mitzuschwenken.

Das erzeugt gleichzeitig akustische und visuelle Unruhe.

 

 

 

Wenn etwas schiefläuft

 

Das Mikrofon fällt aus.

Die Batterie ist leer.

Es entsteht Rückkopplung.

Ein Kabel macht Probleme.

Was jetzt?

Erster Schritt:

Ruhe behalten.

Technikprobleme sind weniger automatisch dein Versagen als Redner.

Gib dem Technikteam Gelegenheit, das Problem zu lösen.

Und konzentriere dich weiterhin auf dein Publikum.

Souveränität zeigt sich auch darin, wie du mit einem unerwarteten Moment umgehst.

 

 

 

Eigene Mikrofone mitbringen?

 

Wer sehr regelmäßig auftritt, kann über eigenes Equipment nachdenken.

Das hat einen Vorteil:

Du kennst es.

Gleichzeitig muss es zur Technik des Veranstaltungsortes passen.

Gerade bei Funktechnik gibt es technische und regulatorische Rahmenbedingungen, die das Veranstaltungsteam kennen sollte.

Deshalb:

Eigene Technik immer vorher mit dem Veranstalter beziehungsweise der Veranstaltungstechnik abstimmen.

 

 

 

Bei wichtigen Auftritten vorher proben

 

Wenn eine Präsentation besondere Bedeutung hat, sollte der Umgang mit dem Mikrofon weniger erst unmittelbar vor dem Auftritt beginnen.

Im Probelauf kannst du gleichzeitig prüfen:

  • Stimme.
  • Bewegung.
  • Gestik.
  • Folien.
  • Raum.
  • Mikrofon.
  • Fragerunde.
  • Und deine gesamte Wirkung.

Das macht aus Technik einen selbstverständlichen Teil des Auftritts.

 

 

 

Unterstützung bei einer wichtigen Präsentation

 

Wenn ein wichtiger Vortrag, eine Rede oder eine Präsentation bevorsteht, können wir den tatsächlichen Auftritt realitätsnah vorbereiten.

Dabei betrachten wir bei Bedarf auch:

  • Mikrofon.
  • Stimme.
  • Raumnutzung.
  • Körpersprache.
  • Folien.
  • kritische Fragen.
  • und den Probelauf.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Für Auftritte mit besonders hoher beruflicher oder wirtschaftlicher Tragweite:

→ Executive Präsentationsvorbereitung

Wenn Stimme und Sprechweise im Mittelpunkt stehen:

→ Sprechcoaching 1:1

 

 

 

Noch ein Gedanke

 

Ein Mikrofon soll weniger zeigen, dass Technik im Einsatz ist.

Es soll dafür sorgen, dass Menschen dich gut verstehen.

Wenn du mit dem Mikrofon vertraut bist, kannst du deine Aufmerksamkeit wieder dorthin richten, wo sie hingehört:

zu deiner Botschaft und deinem Publikum.

 

 

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Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Antworten auf häufige Fragen

Was für Mikrofone gibt es?

Es gibt viele verschiedene Arten von Mikrofonen, die für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Einige der häufigsten Arten von Mikrofonen sind:

  1. Dynamische Mikrofone
    Dynamische Mikrofone werden häufig für die Verwendung bei Live-Veranstaltungen wie Konzerte oder Reden verwendet. Sie sind robust und können hohe Schalldruckpegel aushalten.

  2. Kondensatormikrofone
    Kondensatormikrofone haben in der Regel eine bessere Klangqualität als Dynamikmikrofone und werden häufig für Aufnahmen in Studios verwendet. Sie sind jedoch empfindlicher und erfordern in der Regel eine externe Stromversorgung.

  3. Richtmikrofone
    Richtmikrofone sind dafür konzipiert, Schall von einer bestimmten Richtung aufzunehmen und andere Geräusche zu ignorieren. Sie werden häufig für Interviews oder Aufnahmen in lauten Umgebungen verwendet.

  4. Lavaliermikrofone
    Lavaliermikrofone sind kleine, tragbare Mikrofone, die häufig an der Kleidung befestigt werden und für Aufnahmen in Bewegung verwendet werden. Sie werden oft bei Fernsehinterviews oder für den Einsatz in Dokumentationen verwendet.

  5. Stereomikrofone
    Stereomikrofone werden verwendet, um Schall von mehreren Richtungen aufzunehmen und eine dreidimensionale Klangwiedergabe zu ermöglichen. Sie werden häufig für Aufnahmen in Naturumgebungen oder für die Aufnahme von Musik verwendet.

  6. USB-Mikrofone
    USB-Mikrofone sind Mikrofone, die direkt über eine USB-Schnittstelle mit einem Computer verbunden werden können. Sie sind bequem zu verwenden und eignen sich gut für Aufnahmen in Heimstudios oder für Podcasts.

 

 

Headset-Mikrofon: Headset-Mikrofone sind Mikrofone, die Teil eines Headsets sind und die über Ohr- oder Kopfbügel getragen werden. Sie werden häufig für Telefonate oder für den Einsatz in Callcentern verwendet.

Welches Mikrofon eignet sich am besten für Präsentationen?

Das hängt von Raum, Beschallung, Bewegungsbedarf und Format ab. Headsets bieten viel Bewegungsfreiheit, Lavaliermikrofone sind unauffällig und Handmikrofone ermöglichen besonders direkte Kontrolle.

Wie weit sollte ein Handmikrofon vom Mund entfernt sein?

Der passende Abstand hängt vom Mikrofon, der Richtcharakteristik und der Beschallung ab. Entscheidend ist ein möglichst konstanter Abstand, der beim Soundcheck festgelegt wird.

Weshalb sollten sich Redner und Rednerinnen mit dem Mikrofon vertraut machen?

Es gibt mehrere Gründe, warum sich Redner und Rednerinnen mit dem Mikrofon vertraut machen sollten:

  1. Verständlichkeit
    Wenn Redner und Rednerinnen das Mikrofon richtig verwenden, können sie sicherstellen, dass ihre Stimme gut verständlich ist und dass ihre Botschaft deutlich rüberkommt.

  2. Klangqualität
    Die Verwendung eines geeigneten Mikrofons und die richtige Handhabung können dazu beitragen, dass die Klangqualität der Rede verbessert wird und dass sie professioneller wirkt.

  3. Sicherheit
    Das richtige Mikrofon und die richtige Verwendung können dazu beitragen, dass die Rede sicher abläuft und dass es nicht zu technischen Problemen oder Unfällen kommt.

  4. Vertrauen
    Wenn Redner und Rednerinnen das Mikrofon sicher und professionell handhaben, können sie das Vertrauen der Zuhörer gewinnen und ihre Glaubwürdigkeit stärken.

  5. Gestik
    Damit die Gestik die Botschaft unterstützt ist der vertraute Umgang mit dem Mikrofon grundlegend.

 

Insgesamt ist es wichtig, dass Redner und Rednerinnen sich mit dem Mikrofon vertraut machen, um sicherzustellen, dass ihre Rede erfolgreich und professionell ist und dass ihre Botschaft deutlich rüberkommt.

 

Sollte ich mit Mikrofon leiser sprechen?

Du darfst näher an deiner natürlichen Sprechlautstärke bleiben. Die Lautstärke für den Raum übernimmt die Beschallungsanlage.

Was ist besser: Lavalier oder Headset?

Ein Headset hält den Abstand zum Mund besonders konstant. Ein Lavalier ist häufig optisch zurückhaltender. Welches besser passt, hängt vom Auftritt und der vorhandenen Technik ab.

Sollte ich ein eigenes Mikrofon mitbringen?

Bei regelmäßigen Auftritten kann das sinnvoll sein. Die Kompatibilität mit der vorhandenen Beschallungsanlage und Funktechnik sollte vorab geklärt werden.

Was tun, wenn das Mikrofon während der Rede ausfällt?

Bleib ruhig, gib der Veranstaltungstechnik Gelegenheit zur Lösung und halte den Kontakt zum Publikum. Ein guter technischer Ablauf enthält idealerweise ohnehin eine Ersatzlösung.

Welche Entfernung zum Mikrofon ist für Redende am besten?

Es kommt wie so oft darauf an … Als Orientierung für Redende ist am besten, wenn Sie etwa 20-30 cm von Ihrem Mikrofon entfernt sind, wenn Sie sprechen. Diese Entfernung ist optimal, um eine gute Klangqualität zu erzielen, ohne dass das Mikrofon zu viel Hintergrundgeräusche aufnimmt oder Ihre Stimme zu leise wird. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jedes Mikrofon unterschiedlich ist und Sie möglicherweise die optimale Entfernung anpassen müssen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

P.S.

 

Worauf achtest du im Umgang mit Mikrofonen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2009
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Ü:X

Klartext reden: Klare Ansagen, die Menschen erreichen

Klartext reden: Klare Ansagen, die Menschen erreichen.

Mut für Verantwortung: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren

Klare Ansagen statt Floskeln

 

Die negativen Beispiele der Floskeln großer Unternehmen nerven. Davon können Sie für Ihr eigenes Selbstmarketing lernen. Welche Floskeln schaden?

Der Wunsch zu gestalten ist tief in der menschlichen Natur verankert. Doch der Gestaltungsspielraum hat seine Grenzen. Viele wichtige Dinge entscheiden die anderen, die da oben, die Lobbyisten, die in Brüssel, der Papst und überhaupt. Viele Menschen sehen sich heute nur noch als ein kleines Rad im Getriebe, die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele, schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Selbst Menschen mit deutlich mehr Einfluss als die meisten Menschen trauen sich zu oft nicht Tacheles zu reden. Es könnte ja jemand anderer Meinung sein. Deswegen die weit verbreitete Devise: Nur nicht auffallen, möglichst geräuschlos durch das Leben. Auf die Bühne geht es nur, wenn der Applaus als sicher gilt. Schade, denn diese Form der (rhetorischen) Risikovermeidung hat ihren Preis. Wer möglichst wenig Angriffsfläche bieten will, entscheiden sich meist auch für die gepflegte Langeweile und setzt sich den Umständen aus.

Klartext geht auch mit Respekt und ist kein Synonym für Unverschämtheit!

Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.

Karsten Noack

 

Meinung mit Format

 

Klartext geht auch mit Respekt und ist kein Synonym für Unverschämtheit. Und manchmal braucht es etwas mehr Mut zum Anecken. Schluss mit Floskeln und dem extra starken Verbal-Weichspüler, der auch gleich noch den Rest an Farbe entfernt. Es geht bei Klartext um Meinung mit Format, um Verantwortung. Und das ist oft leichter gedacht als gesagt. Es braucht den Mut, sich eine eigene Meinung zu leisten und für sie einzustehen. Es erfordert den Schritt nach vorne, heraus aus der schützenden Masse. Eine Selbstverständlichkeit? Nicht, wenn es mit Risiken verbunden ist! Nicht jede Tür öffnet sich bereitwillig. Nicht jedem gefällt es, wenn Veränderung droht, nicht einmal, wenn sie positiv ist. Wobei es oft auch bei schlimmsten Zuständen jene gibt, die davon profitieren und es gerne auch weiterhin wollen.

 

 

 

Mut, Zuversicht, Kraft, Vertrauen …

 

Setzen Sie sich für Ihre Überzeugung ein. Haben Sie den Mut nicht nur für Ihr Angebot zu kämpfen, sondern dabei auch die Werte zu schützen, für die Sie eintreten. Auch wenn es oft anders wirkt: Der Zweck heiligt nicht alle Mittel! Wem Respekt wichtig ist, der zeigt das auch an der angemessenen Vorgehensweise. Dabei geht es im Wesentlichen um den Respekt anderen Menschen gegenüber. Themen können oberhalb der Gürtellinie ausgesprochen werden. Selbst Toleranz ist etwas anderes als Ignoranz! Wer nicht den Mut hat jenen mit einer anderen Meinung zuzuhören, wird zum Fundamentalist.

Wer gehört wird, braucht nicht zu schreien, braucht keinen Dampf abzulassen, dort wo es verpufft, sondern wird da aktiv, wo die Stimme gehört wird. Deshalb gilt es nicht nur wirksame Techniken zu erlernen, um besser gehört und verstanden zu werden. Es braucht auch ein stabiles Fundament von Überzeugungen. Ein Ziel, das den Aufwand lohnt. Ohne diese Basis ist es eher wie eine Seereise auf einer schmelzenden Eisscholle. Helfen Sie mit – sich und weitere Menschen – zu ermuntern, sich einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Haben Sie den Mut für Visionen.

Zum Mut gehört das Vertrauen, dass Sie es schaffen können. Und auch die Zuversicht, dass Sie gegebenenfalls mit Hindernissen zurechtkommen können. Beweisen Sie Mut, indem Sie lernen, Ihre Meinung zu sagen. Treten Sie für eine Sache ein, von der Sie überzeugt sind. Selbst, wenn Sie mit Ihrer Meinung anfangs allein dastehen. Gegen den Strom zu schwimmen, erfordert Kraft. Seine Ansichten aus Angst zu verbergen, schadet der Seele und dem Ansehen.

Seien Sie nicht zu misstrauisch, wenn Ihnen zugehört wird und Sie Zustimmung bekommen.

 

 

 

Vorbereitung

 

In Gesprächen unter vier Augen, in Gesprächsrunden, vor kleinem und großem Publikum, am Tisch oder auf der Bühne, direkt oder in den Medien; wer sich für eine Überzeugung starkmacht, braucht Rückgrat. Und die Fähigkeit, sich und das Angebot überzeugend zu präsentieren. Wenn es die Sache wert ist, geben Sie sich und ihr eine Chance. Bereiten Sie sich vor.

 

 

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Reden Sie Klartext?

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Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 7. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B

9 Tipps zur Verwendung von Telepromptern

9 Tipps zur Verwendung von Telepromptern

Medienkompetenz, die überzeugt

Stellungnahmen mit Teleprompter

Überzeugender Einsatz von Telepromptern

 

Teleprompters haben so ihre Eigenarten, ihre Vor- und Nachteile. Erst bei fundierter Vorbereitung ist der Einsatz eines Teleprompters empfehlenswert. In diesem Artikel erwarten Sie Tricks und Tipps zur Verwendung eines Teleprompters.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Stellungnahmen mit Teleprompter

 

Vor wenigen Tagen gab der Vorstand eines großen Fahrzeugherstellers ein Statement vor laufender Kamera. Viele Menschen waren neugierig darauf, welche Antwort er auf eine Krise geben wird. Dann war es soweit, Kamera und Teleprompter waren bereit. Nur der Vorstand war es nicht. Es war sicher gut gemein, doch schlecht gemacht!
Jetzt hat ein anderer seinen begehrten Posten. Wobei auf einem anderen Blatt steht, ob eine glaubhaftere Stellungnahme in diesem heiklen Fall geholfen hätte. Geschadet hätte sie sicher nicht!

Wie glaubhaft sind Stellungnahmen, bei denen deutlich ersichtlich ist, dass der Text unbeteiligt abgelesen wird, wie in diesem Fall? Und weshalb machen Menschen das überhaupt?

Die Verwendung eines Teleprompters soll ungeübten Sprechern bzw. in heiklen Fällen auch anderen Sicherheit vermitteln. Doch leider fehlen ohne Übung wesentliche Voraussetzungen für die professionelle Verwendung eines Teleprompters. Und dann wirkt der Auftritt nicht authentisch. Besonders die bei ungünstiger Verwendung leicht hin und her zuckenden Augen sowie die unnatürliche Betonung hinterlassen kaum den gewünschten Eindruck.

Wenn schon, dann bitte professionell! Bei richtiger Verwendung kann so ein Teleprompter durchaus ein gutes Hilfsmittel sein. Dann, und nur dann!

 

 

 

9 Tipps für die Verwendung eines Teleprompters

 

 

1. Klärung: Teleprompter ja oder nein?

 

Nur ein Mythos: Der Einsatz von Telepromptern reduziert die Vorbereitungszeit. Für ungeübte Nutzer stimmt genau das Gegenteil; es erfordert mehr Vorbereitung, um zu überzeugen. Was bei versierten Moderatoren, Nachrichtensprechern und Politikern so einfach aussieht, basiert auf jahrelanger Übung. 


Wer entscheiden will, ob es wirklich eine gute Idee ist einen Teleprompter zu verwenden, sollte sich erst einmal mit dessen Eigenarten, Vor- und Nachteilen beschäftigen.

Je nach Verwendung läuft bei einem Teleprompter der ganze Text durch oder er liefert Stichworte. Manche Redner lassen sich auch ihre Präsentationsfolien anzeigen. Wer gut in der freien Rede ist, hat so einen roten Faden. Diese Option ist für diejenigen, die im Thema zuhause und geübt sind, meist die überzeugendste. Im Vergleich dazu braucht es bei der Verwendung von Fließtext eine Menge Übung, damit es nicht monoton und unbeteiligt klingt.

Steif ist leicht: Der Aufwand einen Text so auszuarbeiten, dass er wie gesprochene Sprache klingt, ist höher und nicht jeder beherrscht das gleichermaßen. Herauszufinden, ob der Fluss stimmt, in welcher Geschwindigkeit der Text durchlaufen werden soll, ob die Schriftgröße passt und ob genügend Raum zwischen den Absätzen eingebaut sind braucht Zeit. Und wer die nicht zur Verfügung hat oder zu nutzen weiß, schadet sich leicht.

 

 

 

2. Wissen, wovon Sie reden

 

In der Praxis relativ unwahrscheinlich und in Komödien aus Hollywood lustiger; der Text wird ohne Wissen des Ablesenden geändert und der ist so beschäftigt, dass er es selbst zu spät merkt. Reine Fiktion? Tatsächlich würden das viele wirklich nicht bemerken und so klingt es dann auch wenig authentisch.

Leider machen viele Nutzer von Telepromptern den Fehler, alles an die Technik abzugeben. Doch gerade weil hier die Gefahr so groß ist den Kontakt zum Inhalt zu verlieren, ist eine besonders tiefe Beziehung zum Thema erforderlich. Das Publikum merkt sehr schnell an der Stimme, wenn ein Text herzlos abgelesen wird. Das klingt dann so ähnlich, wie vor vielen Jahre die Computerstimme oder sogar noch schlimmer. Siri hat dagegen dann schon fast Profisprecherqualitäten.

 

 

 

3. Die Kamera wie einen lebendigen Gesprächspartner behandeln

 

Wenn das Thema es hergibt, darf ruhig etwas mit der Kamera geflirtet werden! Wenn Sie die Kamera nicht als ein lebloses Stück Technik betrachten, sondern bei deren Ansprache einen möglichst konkreten Menschen vor Augen haben, werden Sie lebendiger, echter, glaubhafter. Zwar sind die kleinsten Augenbewegungen beim Ablesen noch sichtbar, fallen aber bei einer lebhaften Mimik weniger auf. Etwas Halluzinationskompetenz hilft, der Kamera so in Ihre Linse zu schauen, wie einem Menschen, der vor Ihnen stehen würde.

Augenkontakt: Es gilt, was auch in einem persönlichen Gespräch gilt; wer den Augenkontakt vermeidet, wirkt unehrlich, wer starrt verschreckt wie Klaus Kinski.

 

 

 

4. Texten für den Teleprompter

 

Erzählen Sie der Kamera, was Sie vermitteln wollen. Für gute Redner gilt; erst denken, fühlen und dann aussprechen! Es braucht die Verzahnung von Denken und Sprechen. Unmittelbarkeit nennen das manche. Und wo bleibt die bei der Verwendung eines Teleprompters?

Sie geht verloren, wenn auswendig gelernte Texte stocksteif reproduziert oder abgelesen werden. Das klingt deshalb meistens unbeteiligt und unecht. Ein ausformulierter Promptertext ist eher ein optimiertes Transkript als ein Fachbuchgesetzestextfolterinstrument. Leiernde Stimmen, Sätze wie von Bürokraten formuliert: Wer will so etwas hören? Also bitte keine umständlichen Formulierungen, sondern gut betonte gesprochene Sprache, mit eher kurzen Sätzen.

Kurze proaktive Sätze sind einfacher zu handhaben. Lange Sätze lassen sich nur mit Übung verinnerlichen. Sie klingen deswegen oft zerstückelt, weil der Sprecher auf dem schmalen Laufband des Teleprompters nur einen kurzen Teil des Satzes aufnimmt. Wie soll auch jemand Sätze richtig betonen, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Erst die richtige Betonung macht einen gesprochenen Satz verständlich.

 

 

 

5. Sprechtempo

 

Ein gutes Sprechtempo ermöglicht es Zuhörern zu folgen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Der Teleprompter verführt jedoch dazu, mehr und schneller zu reden, als menschliche Ohren und die Auswertungsmechanismen des Gehirns vertragen. Kurze Sätze, Übung, Betonungszeichen und die geeignete Formatierung für den Prompterbildschirm helfen, dies zu verbessern.

 

 

 

6. Technische Tipps

 

Kleinere Bildschirme oder mehr Abstand sorgen dafür, dass sich die Augen beim Ablesen nicht so weit von links nach rechts bewegen müssen. Soweit das Auge es mitmacht sollte das beim Aufbau berücksichtigt werden.

 

 

 

7. Nur unfehlbare Technik einsetzen

 

Im Ernst; was schiefgehen kann, geht irgendwann schief. Murphy meldet sich im ungünstigsten Moment. So manche Panne schon hat Sprecher aus dem Konzept gebracht. Einige meistern sie und andere geben sich der Panik hin und flüchten. Zu einer guten Vorbereitung gehört auch der souveräne Umgang mit unvorhersehbaren und vorhersehbaren Störungen. Nicht nur Michael Bay kann davon ein Lied singen. Ihn brachte der Ausfall eines Teleprompters derart aus dem Konzept, dass er von der Bühne flüchtete.

 

 

 

8.Teleprompter selber bauen

 

Im Internet finden Sie Anleitungen für den Bau eines Teleprompters. Vor Jahren habe ich selbst ein ansehnliches Exemplar nach meinen Plänen und Wünschen aus Holz bauen lassen. Es hat sehr gut funktioniert. Allerdings ist die Wahl des Spion-Spiegels wesentlich. Übliche Spion-Spiegel haben keine ausreichende Lichtdurchlässigkeit. Hochwertiges, leicht verspiegeltes Glas ist empfehlenswerter.

 

 

 

9. Üben, üben, üben

 

Wie so oft gilt, es zu üben bis sich Vertrautheit einstellt. So ein Teleprompter hat es durchaus in sich.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist ein Teleprompter?

Ein Teleprompter (auch Autocue genannt) ist ein Gerät, das bei Reden und Präsentationen verwendet wird, um dem Sprecher oder der Sprecherin den Text anzuzeigen, ohne dass dieser oder diese ein Skript oder Manuskript in der Hand halten muss. Der Text wird in der Regel auf einem Bildschirm angezeigt, der sich vor den Augen des Sprechers befindet und der sich entsprechend der Geschwindigkeit der Rede bewegt.

Der Teleprompter ermöglicht es dem Sprecher oder der Sprecherin, den Text auf eine natürliche Weise vorzutragen, ohne dass er oder sie dabei auf das Skript oder Manuskript schauen muss. Dadurch wirkt die Rede oder Präsentation weniger einstudiert und authentischer.

Der Teleprompter wird häufig bei politischen Reden, Nachrichtensendungen oder TV-Shows eingesetzt, um die Rede sicherer und flüssiger zu gestalten. Er kann aber auch in anderen Kontexten, zum Beispiel bei Firmenpräsentationen oder bei Hochzeiten, verwendet werden.

Wie werden Teleprompter verwendet?

Teleprompter werden verwendet, um dem Sprecher oder der Sprecherin den Text einer Rede oder Präsentation anzuzeigen, ohne dass dieser oder diese ein Skript oder Manuskript in der Hand halten muss. Der Text wird in der Regel auf einem Bildschirm angezeigt, der sich vor den Augen des Sprechers befindet und der sich entsprechend der Geschwindigkeit der Rede bewegt.

Um einen Teleprompter zu verwenden, wird der Text der Rede oder Präsentation in der Regel vorher in das System eingepflegt und der Sprecher oder die Sprecherin liest den Text von dem Bildschirm ab, während er oder sie spricht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter bedienen kann, zum Beispiel durch das Drücken von Tasten oder durch das Bewegen des Kopfes.

Es ist wichtig, dass der Sprecher oder die Sprecherin den Blickkontakt mit dem Publikum aufrechterhält und nicht zu sehr auf den Teleprompter schaut. Der Teleprompter sollte als Unterstützung und nicht als Ersatz für das eigene Gedächtnis oder die eigene Vorbereitung verwendet werden.

Es gibt auch spezielle Teleprompter-Apps, die auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets verwendet werden können. Diese Apps können zum Beispiel bei Videopräsentationen oder Online-Meetings eingesetzt werden, um dem Sprecher oder der Sprecherin den Text anzuzeigen, ohne dass ein separates Gerät benötigt wird.

Es ist wichtig, dass der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter im Vorfeld gut einübt und sich an die richtige Bedienung des Systems gewöhnt, um eine möglichst flüssige und natürliche Rede oder Präsentation zu gewährleisten.

Wer bedient den Teleprompter?

In der Regel wird der Teleprompter von einer Person bedient, die dem Sprecher oder der Sprecherin bei der Rede oder Präsentation assistiert. Diese Person kann zum Beispiel ein Redenschreiber, ein Redecoach oder ein Techniker sein.

Die Person, die den Teleprompter bedient, ist in der Regel für das Einpflegen des Textes in das System und das Einstellen der Geschwindigkeit und anderer Einstellungen verantwortlich. Sie kann auch dafür sorgen, dass der Teleprompter reibungslos funktioniert und bei eventuellen Problemen schnell reagieren.

In manchen Fällen kann der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter auch selbst bedienen, indem er oder sie bestimmte Tasten drückt oder das Kopf bewegt, um den Text anzuzeigen. Es ist wichtig, dass der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter im Vorfeld gut einübt und sich an die richtige Bedienung des Systems gewöhnt, um eine möglichst flüssige und natürliche Rede oder Präsentation zu gewährleisten.

P.S.

 

Wie routiniert sind Sie im Umgang mit Telepromptern und wann setzen sie solche Technik wie ein?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. September 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #85923
K: CNB
Ü:

Mentoring: Von Erfahrung profitieren und den eigenen Weg klarer gestalten

Mentoring: Mentor finden & von Erfahrung profitieren

Erfahrene Unterstützung für die Karriere

Manche Erfahrungen lassen sich in keinem Lehrbuch finden.

Sie entstehen durch Entscheidungen, Umwege, Erfolge, Fehler, Verantwortung und viele Jahre Praxis.

Genau darin liegt der besondere Wert eines guten Mentors.

Ein Mentor gibt Orientierung, stellt Fragen, teilt Erfahrungen und eröffnet Perspektiven, die du aus deiner eigenen Position heraus vielleicht noch kaum sehen kannst.

Dabei geht es darum, deinen eigenen Weg klarer zu erkennen und bewusster zu gestalten.

Gutes Mentoring liefert weniger fertige Antworten. Es verbessert die Qualität deiner Fragen und deiner Entscheidungen.

 

 

 

Was ist Mentoring?

 

Mentoring ist eine persönliche Entwicklungsbeziehung zwischen einem erfahrenen Menschen und einer Person, die von dessen Erfahrung, Perspektive und Rückmeldung profitieren möchte.

Der Mentor bringt eigene Erfahrungen ein.

Er teilt Beobachtungen.

Er gibt Feedback.

Er macht auf Chancen und Risiken aufmerksam.

Er kann Türen zu neuen Denkweisen öffnen.

Und er unterstützt dabei, Situationen aus größerer Distanz zu betrachten.

Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt dabei immer bei dir.

Genau das macht gutes Mentoring aus.

 

 

 

Woher kommt der Begriff Mentor?

 

Der Begriff geht auf Homers Odyssee zurück.

Mentor war ein Freund des Odysseus und wurde mit der Begleitung seines Sohnes Telemachos betraut.

Aus diesem Namen entwickelte sich später die Bezeichnung für einen erfahrenen Begleiter, Ratgeber und Förderer.

Heute findet Mentoring in sehr unterschiedlichen Bereichen statt.

In Unternehmen.

In Wissenschaft und Forschung.

In der beruflichen Entwicklung.

Bei Führungskräften.

Bei Unternehmerinnen und Unternehmern.

Und überall dort, wo Erfahrung dabei helfen kann, den eigenen Weg bewusster zu gestalten.

 

 

 

Was kann ein Mentor leisten?

 

Ein guter Mentor kann dir etwas geben, das besonders wertvoll ist:

eine erfahrene Perspektive von außen.

Du siehst deine Situation aus deinem bisherigen Erfahrungshorizont.

Ein Mentor hat möglicherweise ähnliche Situationen bereits mehrfach erlebt.

Er erkennt Muster.

Er kennt typische Stolpersteine.

Er sieht Zusammenhänge, die aus größerer Distanz leichter erkennbar werden.

So kannst du von Erfahrungen profitieren, für die du selbst sonst Jahre brauchen würdest.

 

 

 

Mentoring kann Umwege verkürzen

 

Eigene Erfahrungen besitzen großen Wert.

Gleichzeitig braucht niemand jeden möglichen Umweg selbst zu gehen.

Vielleicht hat jemand vor dir bereits eine ähnliche berufliche Veränderung gestaltet.

Eine Führungsrolle übernommen.

Ein Unternehmen aufgebaut.

Schwierige Entscheidungen getroffen.

Konflikte erlebt.

Sich neu positioniert.

Oder gelernt, mit größerer Verantwortung umzugehen.

Diese Erfahrungen lassen sich zwar selten eins zu eins übertragen.

Sie können dir jedoch helfen, deine eigene Situation schneller und differenzierter einzuschätzen.

 

 

 

Mentoring und Coaching: Wo liegt der Unterschied?

 

Mentoring und Coaching können sich ergänzen.

Ihre Schwerpunkte unterscheiden sich.

 

Beim Coaching

steht dein eigener Denk- und Entwicklungsprozess im Mittelpunkt.

Ein Coach stellt Fragen, strukturiert, gibt Feedback, eröffnet Perspektiven und unterstützt dich dabei, eigene Lösungen zu entwickeln.

 

Beim Mentoring

spielt die persönliche Erfahrung des Mentors eine größere Rolle.

Der Mentor kann erzählen:

„So habe ich eine ähnliche Situation erlebt.“

Oder:

„Auf diesen Aspekt würde ich besonders achten.“

Oder:

„Diese Konsequenz wird häufig unterschätzt.“

Dadurch kommt eine zusätzliche Erfahrungsdimension hinzu.

 

Mentoring, Beratung und Sparring

In der Praxis lassen sich Mentoring, Beratung und Sparring manchmal kaum vollständig voneinander trennen.

Je nach Situation kann eine andere Rolle hilfreich sein.

Manchmal brauchst du Fragen.

Manchmal eine Einschätzung.

Manchmal Feedback.

Manchmal eine Gegenposition.

Und manchmal möchtest du wissen, wie ein erfahrener Mensch deine Situation beurteilt.

Entscheidend ist deshalb weniger das Etikett.

Entscheidend ist, welche Form der Unterstützung dir in deiner konkreten Situation weiterhilft.

 

 

 

Ein guter Mentor denkt mit dir statt für dich

 

Mentoring wird problematisch, sobald aus Erfahrung allgemeingültige Rezepte werden.

Was für den Mentor funktioniert hat, muss zu deiner Persönlichkeit, deiner Situation und deinen Zielen passen.

Ein guter Mentor versteht diesen Unterschied.

Er sagt weniger:

„So musst du es machen.“

Er sagt eher:

„So sehe ich die Situation. Schau, was davon für dich hilfreich ist.“

Das ist ein großer Unterschied.

Mentoring soll deine Eigenständigkeit stärken.

 

 

 

Was einen guten Mentor auszeichnet

 

Erfahrung allein macht noch keinen guten Mentor.

Entscheidend ist, wie jemand mit seiner Erfahrung umgeht.

Hilfreiche Eigenschaften sind beispielsweise:

  • Interesse an deiner Entwicklung
  • relevante praktische Erfahrung
  • die Fähigkeit zuzuhören
  • ein gutes Gespür für Menschen und Situationen
  • Offenheit für andere Wege als den eigenen
  • die Bereitschaft zu ehrlichem Feedback
  • Diskretion und Verlässlichkeit
  • Selbstreflexion
  • Respekt vor deiner Entscheidungsfreiheit
  • die Fähigkeit, gute Fragen zu stellen

Besonders wertvoll ist ein Mentor, der gleichzeitig unterstützen und widersprechen kann.

Denn Entwicklung braucht Ermutigung.

Und manchmal braucht sie einen respektvollen Widerspruch.

 

 

 

Ein Mentor darf dir widersprechen

 

Ein Mentor ist wertvoll, wenn du von ihm mehr bekommst als Zustimmung.

Vielleicht verliebst du dich gerade in eine Idee.

Vielleicht unterschätzt du ein Risiko.

Vielleicht überschätzt du eine Chance.

Vielleicht weichst du einer wichtigen Entscheidung aus.

Dann kann ein erfahrener Blick von außen besonders hilfreich sein.

Ein guter Mentor stärkt dich und fordert gleichzeitig dein Denken heraus.

Genau dadurch entsteht Entwicklung.

 

 

 

Vertrauen ist die Grundlage

 

Mentoring braucht Offenheit.

Dafür braucht es Vertrauen.

Du solltest über Zweifel sprechen können.

Über Unsicherheit.

Über Fehler.

Über Ideen, die noch unfertig sind.

Über Entscheidungen, bei denen du selbst noch keine klare Position gefunden hast.

Wenn du ständig darüber nachdenken musst, welchen Eindruck du auf deinen Mentor machst, bleibt ein großer Teil des Potenzials ungenutzt.

Eine gute Mentoringbeziehung bietet einen Raum, in dem du offen denken kannst.

 

 

 

Auch die Chemie muss stimmen

 

Ein Mentor kann fachlich hervorragend sein und trotzdem kaum zu dir passen.

Deshalb spielt die persönliche Ebene eine wichtige Rolle.

Kannst du offen sprechen?

Fühlst du dich ernst genommen?

Respektierst du die Erfahrung und Haltung dieser Person?

Kann sie dir widersprechen, ohne dass daraus ein Machtspiel entsteht?

Entsteht ein Austausch auf Augenhöhe?

Diese Fragen sagen häufig mehr über die Qualität einer möglichen Mentoringbeziehung aus als Titel und Lebenslauf.

 

 

 

Was ein Mentee mitbringen sollte

 

Auch Mentoring lebt von beiden Seiten.

Ein guter Mentee bringt vor allem Bereitschaft mit.

Bereitschaft zu lernen.

Bereitschaft, Fragen zu stellen.

Bereitschaft, eigene Annahmen zu überprüfen.

Bereitschaft, Feedback ernsthaft zu prüfen.

Und Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen.

Hilfreich sind außerdem:

  • klare Entwicklungsziele
  • Offenheit
  • Eigeninitiative
  • Verlässlichkeit
  • Selbstreflexion
  • Umsetzungsbereitschaft

Mentoring wirkt besonders gut, wenn aus Gesprächen konkrete Gedanken, Entscheidungen und Handlungen entstehen.

 

 

 

Welche Themen eignen sich für Mentoring?

 

Mentoring kann bei sehr unterschiedlichen Themen wertvoll sein.

Zum Beispiel bei:

  • beruflicher Entwicklung
  • Übernahme einer Führungsrolle
  • Karriereentscheidungen
  • unternehmerischen Fragen
  • Positionierung
  • Selbstmarketing
  • Kommunikation in anspruchsvollen Situationen
  • Umgang mit Verantwortung
  • strategischen Entscheidungen
  • persönlicher Weiterentwicklung

Besonders wertvoll wird Mentoring häufig in Übergangsphasen.

Wenn etwas Neues beginnt und frühere Erfahrungen allein kaum ausreichen.

 

 

 

Mentoring für Führungskräfte

 

Mit zunehmender Verantwortung verändert sich häufig auch die Qualität der Fragen.

Es geht weniger darum, wie eine Aufgabe technisch erledigt wird.

Es geht um Entscheidungen.

Prioritäten.

Menschen.

Einfluss.

Kommunikation.

Konflikte.

Wirkung.

Und um die Frage, welche Führungspersönlichkeit du sein möchtest.

Gerade dann kann ein erfahrenes Gegenüber wertvoll sein.

Jemand, mit dem du Gedanken sortieren kannst, bevor du sie im Unternehmen vertreten musst.

 

 

 

Mentoring bei wichtigen Entscheidungen

 

Ein Mentor sollte dir wichtige Entscheidungen kaum abnehmen.

Er kann dir helfen, sie besser vorzubereiten.

Zum Beispiel durch Fragen wie:

  • Was möchtest du mit dieser Entscheidung erreichen?
  • Welche Konsequenzen übersiehst du möglicherweise?
  • Welche Annahmen liegen deiner Einschätzung zugrunde?
  • Was spricht gegen deine bevorzugte Lösung?
  • Welche Erfahrung aus ähnlichen Situationen könnte relevant sein?
  • Welche Entscheidung passt zu deinen langfristigen Zielen?

So entsteht Klarheit.

Die Entscheidung bleibt deine.

 

 

 

Ein Mentor kann Türen öffnen – sein Netzwerk ist trotzdem kein Selbstbedienungsladen

 

Mentoring wird häufig mit Netzwerken verbunden.

Und tatsächlich können Mentoren wertvolle Kontakte herstellen.

Entscheidend sind Vertrauen und Passung.

Ein verantwortungsvoller Mentor überlegt genau, welche Verbindung für beide Seiten sinnvoll ist.

Das eigene Netzwerk ist schließlich über Jahre gewachsen.

Eine Empfehlung besitzt Gewicht.

Deshalb sollte sie gezielt eingesetzt werden.

 

 

 

Wie lange dauert Mentoring?

 

Eine feste Dauer gibt es kaum.

Manche Mentoringbeziehungen begleiten eine konkrete Übergangsphase.

Andere bestehen über viele Jahre.

Manchmal reicht ein intensiver Austausch über einige Monate.

Manchmal treffen sich Mentor und Mentee in größeren Abständen über einen langen Zeitraum.

Entscheidend ist der Nutzen.

Die passende Frage lautet deshalb:

Welcher Rhythmus unterstützt deine Entwicklung und dein aktuelles Anliegen?

 

 

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Mentor?

 

Mentoring kann besonders wertvoll sein, wenn du merkst:

  • Eine neue Rolle beginnt.
  • Deine Verantwortung wächst.
  • Du stehst vor einer weitreichenden Entscheidung.
  • Du möchtest dich beruflich neu positionieren.
  • Du bewegst dich in einem Umfeld, das für dich neu ist.
  • Du möchtest typische Umwege früh erkennen.
  • Dir fehlt ein unabhängiges Gegenüber für vertrauliche Gedanken.

Du brauchst dafür keine Krise.

Mentoring wirkt oft besonders gut, wenn genügend Gestaltungsspielraum vorhanden ist.

 

 

 

Wo findest du einen guten Mentor?

 

Manche Mentoringbeziehungen entstehen innerhalb von Unternehmen.

Andere entstehen über berufliche Netzwerke, Verbände oder persönliche Kontakte.

Manchmal entwickelt sich eine Mentoringbeziehung ganz informell.

Überlege:

Von wem würde ich gerne lernen?

Und dann etwas genauer:

  • Welche Erfahrungen dieser Person sind für mich relevant?
  • Welche Haltung schätze ich an ihr?
  • Kann diese Person zuhören und andere Perspektiven gelten lassen?
  • Entsteht Vertrauen?
  • Kann ich mir einen offenen Austausch vorstellen?

Es geht weniger darum, die prominenteste Person zu finden.

Es geht darum, ein passendes Gegenüber zu finden.

 

 

 

Du kannst mehrere Mentoren haben

 

Ein einzelner Mensch muss kaum sämtliche Fragen deines Lebens beantworten.

Oft ist es sinnvoll, von unterschiedlichen Menschen zu lernen.

Vielleicht schätzt du eine Person für ihre unternehmerische Erfahrung.

Eine andere für ihre Führungskompetenz.

Eine dritte für ihre kommunikative Stärke.

Eine weitere für ihre persönliche Haltung.

So entsteht im Laufe der Zeit ein persönliches Netzwerk aus Menschen, deren Perspektiven dich bereichern.

 

 

 

Mentoren können auch außerhalb deines persönlichen Netzwerks existieren

 

Du kannst ebenfalls von Menschen lernen, denen du persönlich nie begegnet bist.

Bücher, Vorträge, Interviews, Biografien und Podcasts ermöglichen Einblicke in Erfahrungen und Denkweisen anderer Menschen.

Natürlich ersetzt das keinen persönlichen Austausch.

Es kann trotzdem sehr inspirierend sein.

Die entscheidende Frage lautet:

Von wessen Denken möchte ich mehr lernen?

 

 

 

Gutes Mentoring stärkt deine Eigenständigkeit

 

Der Wert eines Mentors zeigt sich langfristig daran, dass du immer besser selbst denken, entscheiden und handeln kannst.

Du entwickelst eigene Maßstäbe.

Du erkennst Muster früher.

Du stellst bessere Fragen.

Du triffst bewusstere Entscheidungen.

Und du entwickelst deinen eigenen Stil.

Ein guter Mentor macht sich mit der Zeit weniger wichtig und deine eigene Urteilskraft wichtiger.

 

 

 

Vielleicht wirst du selbst zum Mentor

 

Wer lange von anderen Menschen gelernt hat, kann irgendwann selbst etwas weitergeben.

Erfahrung gewinnt zusätzlichen Wert, wenn sie anderen zur Verfügung steht.

Vielleicht kannst du jemandem helfen, einen Umweg früher zu erkennen.

Eine Situation gelassener einzuschätzen.

Eine mutige Entscheidung zu treffen.

Oder an einer Stelle weiterzugehen, an der du früher selbst gezögert hast.

So entsteht aus Erfahrung Entwicklung über Generationen hinweg.

 

 

 

Fazit: Ein guter Mentor erweitert deine Perspektive

 

Mentoring kann dir Jahre eigener Erfahrungen kaum vollständig ersparen.

Es kann dir jedoch helfen, Erfahrungen anderer Menschen klug für deinen eigenen Weg zu nutzen.

Ein guter Mentor teilt Wissen und Erfahrungen.

Er stellt Fragen.

Er gibt Rückmeldung.

Er widerspricht, wenn ein anderer Blick hilfreich ist.

Und er respektiert, dass dein Weg am Ende dein eigener bleibt.

Der Wert eines Mentors liegt deshalb weniger darin, dir den Weg zu zeigen. Er hilft dir, deinen eigenen Weg klarer zu sehen.

 

 

 

Mentoring, Coaching und Sparring mit Karsten Noack

 

Manche Anliegen brauchen Coaching.

Andere profitieren von Beratung, Erfahrung und einer klaren Einschätzung.

Und bei anspruchsvollen beruflichen Situationen ist häufig eine Verbindung aus Coaching, Mentoring und Sparring besonders hilfreich.

Ich begleite seit vielen Jahren Menschen bei beruflichen Entscheidungen, Führung, Kommunikation, Positionierung, wichtigen Gesprächen und Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht.

Dabei bringst du deine Erfahrung, deinen Kontext und deine Ziele mit.

Ich bringe eine unabhängige Perspektive, langjährige Erfahrung, analytisches Denken, psychologisches Verständnis und kommunikative Präzision ein.

Gemeinsam klären wir, was für deine Situation hilfreich ist.

Mehr über Coaching, Beratung, Mentoring und Sparring erfahren

 

 

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Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen

Damit Sie sich und Ihr Angebot für diew Karriere überzeugend präsentieren
Typische Fragen in Bewerbungsgesprächen

Vorstellungsgesprächen

 

Es gibt einige typische Fragen in Bewerbungsgesprächen, die so gut wie immer auftauchen. Aber Vorsicht vor Wischi-Waschi-Musterantworten! Finden Sie eigene Antworten, nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, überzeugt zusammen!

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Karriere: Die häufigsten Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

Zur Karriere gehören zahlreiche Schritte, Herausforderungen, die zu weiteren Herausforderungen führen. Dazu gehört auch der Bewerbungsprozess. Eine Hürde nach der anderen will genommen werden.

In der Regel können Bewerber:innen, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, davon ausgehen schon etwas richtig gemacht zu haben, sonst wären sie bei entsprechendem Wettbewerb ja auch nicht eingeladen worden. Wer so weit gekommen ist verschenkt doch keine Gelegenheit, oder?

 

 

 

Heikle Bewerbungsfragen

 

Was für eine Überraschung! Wer hätte denn so etwas ahnen können? Zumindest für unvorbereitete Bewerber:innen scheinen manche Fragen im Bewerbungsgespräch wie aus dem Nichts aufzutauchen. Dabei sind die meisten von ihnen absehbar. Das wissen auch die Personalverantwortlichen und trotzdem dürfen die sich öfters darüber wundern, wie unvorbereitet oder eigenartig manche Antworten ausfallen. Wobei nichtssagende Antworten auch keine Punkte bringen. Schließlich bieten die Antworten und die Qualität der Vorbereitung Einblick in das Wesen der Bewerber:innen. Wer schon für das Bewerbungsgespräch nicht willens oder in der Lage ist sich kompetent vorzubereiten, sortiert sich selbst aus. Außer, es ist auch nicht für die Stelle relevant. Aber, … wo ist das der Fall?

 

 

 

Eine wunderbare Gelegenheit für motivierte Bewerber:innen

 

Ob ein Bewerber:innen sich auskennt, ist an seinen Antworten zu erahnen. Wobei auch Bewerber:innen gute Fragen stellen sollten. Denn ob ein Mensch klug ist, lässt sich noch besser an seinen Fragen erkennen.

 

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.

Lucius Annaeus Seneca

 

 

 

Vorbereitung auf wichtige Bewerbungsgespräche

 

Wie so oft ist der Erfolg von der entsprechenden Vorbereitung abhängig. Eine Reihe von Bewerbungsfragen dafür finden Sie auf dieser Seite. Sie können mit den Beispielen im Artikel passende Antworten finden oder sich mit meiner Unterstützung optimal vorbereiten.

 

 

 

 

Wie Sie antworten können

 

Manches überrascht, vieles in Vorstellungsgesprächen ist absehbar. Hier einige Tipps zum Umgang mit typischen Fragen in Bewerbungsgesprächen:

 

 

 

1. Standardantworten

 

Zahlreiche Ratgeber liefern Listen mit Fragen, die in Bewerbungsgesprächen häufig anzutreffen sind. Passend dazu sind auch mehr oder wenige durchdachte Musterantworten im Angebot. Sie zu kennen kann durchaus der Vorbereitung dienen, doch es birgt auch Gefahren, weil standardisierte Antworten leicht ins Abseits führen. Schließlich will der potenzielle Arbeitgeber etwas über die Bewerber:innen erfahren und nicht ständig Antworten aus der Retorte hören. Ein wesentliches Ziel eines Bewerbungsgesprächs ist das gegenseitige Kennenlernen. Wie soll das möglich sein, wenn Sie mit fremden Aussagen antworten?

 

 

 

2. Eigene Antworten

 

Nutzen Sie die Gelegenheit und präsentieren Sie sich mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Angebot. Beides gehört zusammen, beides muss  überzeugend! Wenn es sich nicht um ein Verhör, sondern um ein echtes Gespräch handelt, haben sich alle Beteiligten gut vorbereitet, hören interessiert zu, fragen und antworten, tauschen sich aus, bilden sich eine Meinung voneinander. Ein gutes Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße.

Eine Vorauswahl hat stattgefunden und nun will der Vertreter des Arbeitgebers herausfinden, ob der bisherige Eindruck, der meist aus den Bewerbungsunterlagen und mitunter auch Empfehlungen oder Recherchen gewonnen wurde, sich mit dem persönlichen Eindruck deckt.

Dazu interessiert ihn beispielsweise:

  • Wie motiviert ist der Bewerber:innen?
  • Welches Engagement ist bei der Bewerbung zu erkennen?
  • Hat er oder sie sich vorbereitet?
  • Welche menschlichen Eigenarten und Fähigkeiten sind zu erkennen?
  • Passt der Bewerber:innen zu uns?

 

 

 

3. Vorbereitet oder unvorbereitet

 

Man sollte mangelnde Vorbereitung nicht in Bausch und Bogen kritisieren oder sogar verdammen, sondern vielmehr auch den Wunsch nach Herausforderung herauszulesen verstehen. Sie sind ein Meister der Stegreifrede? Hervorragend! Allerdings erinnere ich vorsichtshalber nochmals daran, dass es auch dann hilfreich ist, sich vorher darüber im Klaren zu sein, wohin die Reise gehen soll. Hoch lebe die Kunst der professionellen ImproRhetorik™. Allerdings…

Eine attraktive Position ist eine fundierte Vorbereitung wert. Es gilt eigene Antworten zu finden, die sowohl authentisch zur eigenen Persönlichkeit passen, der Aufgabe und Position und damit dem Arbeitgeber entsprechen. Dabei hat sich gezeigt, dass es am förderlichsten ist, wenn die Prinzipien für erfolgreiche Bewerbungsgespräche, Techniken und Strategien frühzeitig verinnerlicht werden.

 

Tipps zur Vorbereitung auf typische Fragen im Bewerbungsgespräch

 

Widmen Sie bei der Vorbereitung der eigenen Positionierung besondere Aufmerksamkeit. Wohin wollen Sie? Für was stehen Sie? Welche Schnittmengen gibt es bei den gemeinsamen Interessen? 
So können Sie Fragen authentisch beantworten, ohne sie auswendig zu lernen. 
Wobei sich Probeläufe sehr bewährt haben.

 

 

 

1. Typische Fragen

Eröffnungsfragen

 

  • Können Sie bitte etwas über sich erzählen?
  • Weshalb sollten wir Sie einstellen?
  • Weshalb haben Sie sich bei uns beworben?
  • Weshalb wollen Sie gerade diese Stelle?
  • Beschreiben Sie kurz Ihren bisherigen beruflichen Werdegang.
  • Auf welche für diese Stelle relevanten Erfahrungen können Sie verweisen?
  • Wie beschreiben Sie Ihren idealen Vorgesetzten?
  • Was wollen Sie von mir wissen?

 

Fragen zur Motivation

 

  • Weshalb wollen Sie Ihren bisherigen Arbeitsplatz aufgeben?
  • Was für Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Welche Aufgaben verbinden Sie mit der Stelle?
  • Sind Sie bereit, Überstunden zu leisten?
  • Was würden Sie machen, wenn Sie diese Stelle nicht bekommen?
  • Haben Sie Fragen?

Fragen zum Arbeitsstil

 

  • Können Sie bitte Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Wie gehen Sie mit Druck um?
  • Beschreiben Sie einen Moment, in dem es nicht so lief, wie Sie es sich gewünscht haben und was Sie dann getan haben?
  • Wie gehen Sie mit Kritik um?
  • Was würden Sie als Schwerpunkt der ersten 100 Tage betrachten?
  • Wie treffen Sie Entscheidungen?
  • Wie gehen Sie mit schwierigen Menschen um?
  • Wie verschaffen Sie sich den Respekt Ihrer Kollegen?
  • Wie überzeugen Sie andere Menschen?
  • Sehen Sie sich eher als Führungskraft oder als Mitarbeiter?
  • Woran erkennen Sie, ob Sie gute Arbeit geleistet haben?
  • Welche Rolle übernehmen Sie in Gruppen?
  • Wie motivieren Sie sich?
  • Was stört Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
  • Welche Führungserfahrung haben Sie?
  • Was verstehen Sie unter Teamarbeit?

Fragen zur Persönlichkeit

 

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was sind Ihre Schwächen? Die dahinter vermutlich verborgene Frage: Sind Sie ehrlich und selbstkritisch?
  • Wo möchten Sie in 3, 5, 10 Jahren stehen?
  • Was würde Sie am meisten demotivieren?
  • Wie gehen Sie mit Konflikten um?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?
  • Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?
  • Wie reagieren Sie auf Stress?
  • Wie gehen Sie mit Niederlagen um?
  • Wie mache ich mich als Interviewer?
  • Welche Frage würden Sie an meiner Stelle haben?

 

Persönliche Werte

 

  • Welche 5 Begriffe beschreiben am besten Ihre Persönlichkeit?
  • Welche Person hat den größten Einfluss auf Sie ausgeübt?
  • Welche Vorbilder haben Sie?
  • Was bedauern Sie am meisten und warum?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Was war die größte Lektion in Ihrem Leben?
  • Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben?
  • Möchten Sie in nächster Zeit eine Familie gründen?
  • Was würden Sie im Vergleich zur letzten Tätigkeit bei uns anders machen?
  • Welche Interessen haben Sie?

2. Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen

 

Punkten im Vorstellungsgespräch? „Erzählen Sie doch bitte etwas über sich!“, sagt der Personaler. Und Sie legen los mit einer sorgfältig auf das Unternehmen abgestimmten Präsentation Ihrer beruflichen Entwicklung. Sie präsentieren sich und Ihr Angebot so überzeugend, dass die Wahl nur noch auf Sie fallen kann. Noch Fragen?

3. Unterstützung

 

Nutzen Sie die Unterstützung von Experten, um Ihre Karriere voranzubringen. Dabei haben sich ganz unterschiedliche Bereiche als nützlich erwiesen. Ich bin Ihre Unterstützung, wenn es darum geht, wie Sie sich und Ihre Angebot überzeugend präsentieren. Wollen Sie die Gelegenheit beim Schopf packen und sich optimal vorbereiten, einen Probelauf mit konstruktivem Feedback?

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Kennen Sie weitere Fragen, für die sich eine Vorbereitung lohnt?

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43315

5 Stimmübungen für jeden Tag. Wellness für Ihre Stimme.

Wellness für Ihre Stimme: 5 Stimmübungen für jeden Tag

Stimmig auftreten, die Stimme trainieren

Wellness für Ihre Stimme

Stimmübungen für jeden Tag

 

Stress verändert die Stimme und damit den Eindruck, den Sie vermitteln. Im Artikel erwarten Sie Tipps für die Stimmpflege bei Stress und 5 Stimmübungen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ungepflegte Stimmen klingen nicht überzeugend

 

Untrainierte Stimmen klingen nicht sehr stimmig. Und, obwohl das schon genug Glaubwürdigkeit kostet, es kommt noch schlimmer. Die Stimme verändert sich bei Stress. Mit hoher Wahrscheinlichkeit klingt sie dann höher. Bei sehr großem Stress werden im Kehlkopf die Stimmlippen unwillkürlich aneinander gepresst, was zu einer ebenso gepressten Stimme führt. Zusätzlich wird der Rachen zugeschnürt, was als der berüchtigte „Kloß im Hals“ bezeichnet wird.

Oft werden die Einzelheiten, die Auswirkungen auf die Stimme, selbst nicht bemerkt. Nutzen Sie Ihr Smartphone und machen Sie in verschiedenen Situationen Aufnahmen Ihrer Stimme. Hören Sie genau zu und Sie werden den Unterschied wahrnehmen.

Lernen Sie auf Ihre Stimme Acht zu geben. Im Artikel „Was in Ihrer Stimme mitschwingt!“ finden Sie gute Gründe dafür. Und das nicht nur, weil eine gestresste Stimme zusätzliche Unsicherheit signalisiert.

Machen Sie frühzeitig oder zumindest bei Bedarf eine der folgenden Stimmübungen, um Ihre Stimmwerkzeuge zu pflegen. Selbst das Erzeugen eines „Mhmmm!“ mit möglichst angenehmer Resonanz wirkt oft schon Wunder. So reduzieren Sie Ihren eigenen Stress und wirken positiver auf Ihre Gesprächspartner, sprechen mit einer angenehmen, vollen, klaren Stimme − sind stimmig und klingen nun auch so!

 

 

 

5 Stimmübungen für jeden Tag

 

 

1. Gähnen

 

Gähnen ist eine der besten und effektivsten Maßnahmen, um sich und die eigene Stimme schnell zu entspannen. Gähnen entspannt den Gaumen, Rachen und sogar den oberen Nacken. Das lockert und dadurch kommt einiges wieder besser in Bewegung. Gähnen regt auch die Speichelbildung an, steigert die Serotoninproduktion im Gehirn und wirkt dadurch stimmungsaufhellend und -ausgleichend. Die Spiegelneuronen melden sich und ich fange schon beim Gedanken daran an zu gähnen.

 

 

 

2. Zungenkreisen

 

Ihre Zunge ist wesentlich an der Lautbildung beteiligt. Mit dieser Übung aktivieren Sie Ihre Zunge besonders wirkungsvoll. Kreisen Sie mit Ihrer Zunge im Mundraum herum. Erkunden Sie mit Ihrer Zungenspitze Ihren Mund bis in die hintersten Winkel. Yoga für die Zunge!

 

 

 

3. Zungenflattern

 

Bewegen Sie Ihre Zunge möglichst schnell hinein und hinaus aus Ihrem Mund, so als würden Sie jemandem die Zunge herausstrecken. Auch, wenn Sie das natürlich sonst nie tun würden. Dann die Zunge so weit wie angenehm hinausstrecken und von links nach rechts zwischen den Mundwinkeln hin und her flattern lassen.

 

 

 

4. Eine Kerze auspusten

 

Nichts gegen den Brustton der Überzeugung nur gehört noch weit mehr Atemvolumen zu einer vollen Stimme. Aktivieren Sie mehr Bereiche. Atmen Sie in Ihren Bauch ein und pusten Sie dann in Ihrer Vorstellung eine Kerze mit „P, P, P“ kräftig aus. Dadurch wird Ihre Zwerchfellatmung aktiviert.

 

 

 

5. Kussmund

 

Formen Sie einen Kussmund und versenden Sie Luftküsse. Und wenn Sie dabei herzhaft lachen müssen, lockern Sie dabei gleich die gesamte Körpermuskulatur: Ziel erreicht, gut gemacht!

Antworten auf häufige Fragen

Weshalb braucht die Stimme Übung?

Die Stimme ist ein wichtiges Instrument, um sich zu verständigen und um Gedanken und Emotionen auszudrücken. Sie ist aber auch empfindlich und kann leicht erschöpft werden, wenn sie nicht richtig gepflegt oder eingesetzt wird.

Um eine gesunde und kräftige Stimme zu haben, ist es wichtig, die Stimme regelmäßig zu üben und zu trainieren. Durch das Üben der Stimme werden die Stimmbänder gestärkt und die Stimme wird belastbarer. Auch die Atmung und die Körperhaltung, die für eine gute Stimme wichtig sind, werden durch das Üben verbessert.

Das Üben der Stimme kann zum Beispiel durch Gesangsübungen, das Sprechen von Texten oder das Nachsprechen von Sprachaufnahmen erfolgen. Auch Atemübungen und Entspannungsübungen können dazu beitragen, die Stimme zu stärken und zu verbessern.

Wichtig ist auch, die Stimme richtig einzusetzen und sie nicht zu überbeanspruchen. Dazu zählt zum Beispiel, dass man die Stimme nicht zu laut oder zu lang einsetzt, sondern sie regelmäßig pausiert und entspannt. Auch das Trinken von genügend Flüssigkeit und das Vermeiden von Rauchen und Alkohol können dazu beitragen, die Stimme gesund und kräftig zu halten.

Das Üben der Stimme ist insbesondere für Menschen, die viel sprechen oder singen müssen, wichtig, um die Stimme gesund zu halten und um eine gute Stimme zu entwickeln. Auch für Menschen, die Angst haben, vor anderen zu sprechen, kann das Üben der Stimme dazu beitragen, dass sie sich sicherer und selbstbewusster fühlen.

Wie oft sollten Stimmübungen gemacht werden?

Es gibt keine festgelegte Regel, wie oft Stimmübungen gemacht werden sollten. Es hängt davon ab, wie viel die Stimme beansprucht wird und wie viel Zeit und Energie derjenige, der die Stimmübungen macht, dafür aufbringen möchte.

Grundsätzlich gilt: Je öfter Stimmübungen gemacht werden, desto schneller können Verbesserungen erzielt werden. Es ist jedoch wichtig, dass die Stimmübungen regelmäßig und kontinuierlich durchgeführt werden und nicht nur gelegentlich.

Es empfiehlt sich, Stimmübungen mindestens einmal pro Woche zu machen. Für Menschen, die viel sprechen oder singen müssen, kann es sinnvoll sein, die Stimmübungen häufiger zu machen, zum Beispiel täglich oder mehrmals pro Woche.

Wichtig ist, dass die Stimmübungen in einem angemessenen Umfang durchgeführt werden und dass sie nicht zu anstrengend oder belastend sind. Auch das Trinken von genügend Flüssigkeit und das Vermeiden von Rauchen und Alkohol können dazu beitragen, die Stimme gesund und kräftig zu halten.

Was ist eine einfache Stimmübung die Redner jeden Tag machen können?

Eine einfache Stimmübung, die Redner jeden Tag machen können, ist die Sirenenübung. Hier ist, wie es geht:

  1. Stehen Sie aufrecht, mit beiden Füßen auf dem Boden und entspannen Sie Ihren Körper.
  2. Atmen Sie tief ein und machen Sie einen „sss“ -Laut, während Sie Ihre Stimme langsam anheben.
  3. Halten Sie den „sss“ -Laut, während Sie Ihre Stimme langsam senken.
  4. Wiederholen Sie diesen Vorgang einige Male, wobei Sie jedes Mal versuchen, Ihre Stimme in einem größeren Bereich anzuheben und zu senken.

Diese Übung hilft dabei, die Stimmbänder zu dehnen und zu stärken und die Stimme insgesamt kraftvoller und kontrollierter zu machen. Probieren Sie es ein paar Minuten am Tag und Sie werden bald Fortschritte bemerken!

P.S.

 

Wie pflegen und trainieren Sie Ihre Stimme?

Artikel zur Stimme

Räuspern: Frosch im Hals … nicht gut für die Stimme

Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juni 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #34433
K: CNB
Ü:

Zuviel ist zu viel! Umgang mit Narzissten. 42 Tipps für die Kommunikation mit Narzissten

Umgang mit Narzissten: Selbstschutz, Grenzen und Handlungsspielraum

Wenn du merkst: So geht es für mich nicht weiter
Für Narzissten ist keine Bühne groß genug!

Umgang mit Narzissten

 

Tipps für den Umgang mit Narzissten. Wie du mit ihnen umgehen kannst, ohne zu verzweifeln.

Umgang mit Narzissten: Selbstschutz, Grenzen und Handlungsspielraum

 

Wenn du merkst: So geht es für mich nicht weiter

 

Der Umgang mit Menschen mit stark ausgeprägten narzisstischen Verhaltensmustern kann viel Kraft kosten.

Vielleicht hast du bereits einiges versucht.

Du hast Verständnis gezeigt.

Dich erklärt.

Nach Lösungen gesucht.

Nachgegeben.

Grenzen gesetzt.

Und trotzdem wiederholen sich dieselben Konflikte.

Vielleicht fragst du dich inzwischen:

Wie gehe ich mit diesem Menschen um, ohne mich dabei selbst zu verlieren?

Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Weniger darum, einen anderen Menschen zu verändern.

Mehr darum, die Dynamik klarer zu erkennen, deinen Handlungsspielraum zu erweitern und gut für dich zu sorgen.

 

 

 

Wichtiger Hinweis

 

Dieser Beitrag dient der Orientierung und ersetzt keine fachliche Diagnostik.

Einzelne egoistische, schwierige oder verletzende Verhaltensweisen machen einen Menschen noch lange nicht zum Narzissten.

Entscheidend sind wiederkehrende Muster, ihre Ausprägung, der Kontext und ihre Auswirkungen.

Zur besseren Lesbarkeit verwende ich teilweise den Begriff „Narzissten“. Gemeint sind Menschen mit deutlich ausgeprägten narzisstischen Tendenzen.

Für deinen Umgang mit einem Menschen ist ohnehin häufig eine andere Frage wichtiger:

Was geschieht tatsächlich – und was bewirkt es bei dir?

 

 

 

Verstehen hilft – Grenzen helfen ebenfalls

 

Wenn wir das Verhalten eines Menschen verstehen, können wir häufig besser damit umgehen.

Warum reagiert jemand so empfindlich auf Kritik?

Warum braucht diese Person so viel Anerkennung?

Warum wird Verantwortung immer wieder verschoben?

Warum eskalieren scheinbar kleine Situationen?

Dieses Verständnis kann hilfreich sein.

Gleichzeitig besitzt Verstehen eine Grenze.

Eine Erklärung für verletzendes Verhalten macht dieses Verhalten noch lange weniger verletzend.

Du darfst einen Menschen verstehen und gleichzeitig entscheiden:

So möchte ich behandelt werden.

Das akzeptiere ich.

Das akzeptiere ich weniger.

Hier endet mein Verantwortungsbereich.

 

 

 

1. Beobachte Muster statt einzelner Situationen

 

Fast jeder Mensch verhält sich gelegentlich unfair.

Wir sind gereizt.

Selbstbezogen.

Empfindlich.

Oder reagieren unangemessen.

Interessanter wird das wiederkehrende Muster.

Was geschieht bei Kritik?

Was geschieht, wenn du Nein sagst?

Was geschieht, wenn du Erfolg hast?

Was geschieht, wenn die andere Person einen Fehler macht?

Was geschieht, wenn deine Bedürfnisse mit ihren Interessen kollidieren?

Muster liefern mehr Orientierung als einzelne Situationen.

 

 

 

2. Verabschiede dich von der Suche nach dem perfekten Argument

 

Vielleicht denkst du:

Wenn ich es endlich richtig erkläre, wird die andere Person verstehen.

Also erklärst du ausführlicher.

Findest bessere Beispiele.

Wählst deine Worte noch sorgfältiger.

Manchmal hilft das.

Bei festgefahrenen problematischen Beziehungsmustern kann jedoch genau daraus eine Endlosschleife entstehen.

Dann lohnt sich die Frage:

Führt dieses Gespräch tatsächlich irgendwohin?

Du brauchst weniger das perfekte Argument als Klarheit darüber, welche Gespräche sinnvoll sind.

 

 

 

3. Prüfe deine Erwartungen

 

Ein erheblicher Teil unserer Enttäuschung entsteht aus Erwartungen.

Vielleicht hoffst du:

Diesmal versteht die Person meinen Standpunkt.

Diesmal übernimmt sie Verantwortung.

Diesmal hält sie die Vereinbarung ein.

Diesmal wird meine Grenze respektiert.

Hoffnung kann wertvoll sein.

Für wichtige Entscheidungen braucht es zusätzlich einen realistischen Blick auf bisherige Erfahrungen.

Beurteile Möglichkeiten weniger nach Versprechen und stärker nach wiederkehrendem Verhalten.

 

 

 

4. Kenne deine Grenzen

 

Grenzen beginnen mit Klarheit.

Was ist für dich akzeptabel?

Was verletzt deine Werte?

Welche Verhaltensweisen möchtest du weniger länger hinnehmen?

Was brauchst du, damit eine Beziehung oder Zusammenarbeit für dich tragfähig bleibt?

Je genauer du das weißt, desto leichter wird der nächste Schritt.

 

 

 

5. Formuliere Grenzen konkret

 

„Behandle mich besser“ ist schwer greifbar.

„Wenn du mich beleidigst, beende ich das Gespräch“ ist konkreter.

Eine Grenze beschreibt weniger, wie ein anderer Mensch sich verhalten soll.

Sie beschreibt vor allem:

Was tust du, wenn etwas geschieht?

Dadurch wird aus einer Hoffnung eine Handlungsmöglichkeit.

 

 

 

6. Beobachte die Reaktion auf deine Grenzen

 

Grenzen liefern Informationen.

Ein Mensch kann enttäuscht sein und deine Grenze trotzdem respektieren.

Er kann nachfragen.

Verhandeln.

Eine andere Perspektive anbieten.

Interessant wird es, wenn auf Grenzen regelmäßig Druck folgt.

Schuldzuweisungen.

Abwertung.

Drohungen.

Schweigen.

Überreden.

Oder erneute Grenzüberschreitungen.

Die Reaktion auf deine Grenze sagt häufig viel über die Beziehung aus.

 

 

 

7. Rechtfertige dich weniger

 

Ein Nein braucht weniger einen langen Vortrag.

Je mehr du erklärst, desto mehr Material entsteht möglicherweise für die nächste Diskussion.

Manchmal reichen kurze Aussagen:

„Das möchte ich nicht.“

„Das passt für mich nicht.“

„So habe ich entschieden.“

„Darüber diskutiere ich nicht weiter.“

Klarheit kann ausgesprochen freundlich sein.

Und kurz.

 

 

 

8. Übernimm Verantwortung – für deinen Anteil

 

Selbstschutz bedeutet weniger, sämtliche Verantwortung beim anderen Menschen abzuladen.

Frage dich:

Was ist mein Anteil?

Wo habe ich Grenzen zu spät gesetzt?

Wo habe ich etwas versprochen?

Wo habe ich unfair reagiert?

Was möchte ich künftig anders machen?

Und dann ebenso wichtig:

Was gehört zur Verantwortung des anderen Menschen?

Gesunde Selbstreflexion bedeutet, beides auseinanderhalten zu können.

 

 

 

9. Lass dir Verantwortung weniger zuschieben

 

In problematischen Dynamiken kann Verantwortung erstaunlich beweglich werden.

Du sprichst eine Verletzung an.

Wenig später entschuldigst du dich.

Du setzt eine Grenze.

Plötzlich bist du egoistisch.

Du reagierst auf einen Angriff.

Am Ende wird ausschließlich deine Reaktion diskutiert.

Dann hilft die Frage:

Worum ging es ursprünglich?

Kehre gegebenenfalls dorthin zurück.

 

 

 

10. Schütze persönliche Informationen

 

Nähe lebt von Offenheit.

In sicheren Beziehungen ist Verletzlichkeit wertvoll.

In konflikthaften Beziehungen können persönliche Informationen jedoch später gegen dich verwendet werden.

Überlege deshalb bewusst:

Was möchtest du teilen?

Mit wem?

Zu welchem Zeitpunkt?

Und welche Informationen gehören zunächst in einen geschützten Rahmen?

 

 

 

11. Dokumentiere wichtige Vereinbarungen

 

Besonders im beruflichen Kontext kann es sinnvoll sein, wichtige Absprachen schriftlich festzuhalten.

Wer macht was?

Bis wann?

Was wurde entschieden?

Welche Änderungen wurden vereinbart?

Das schafft Klarheit und reduziert spätere Diskussionen über unterschiedliche Erinnerungen.

Bei privaten Beziehungen kann bereits eine eigene sachliche Dokumentation helfen, wiederkehrende Muster klarer zu erkennen.

 

 

 

12. Achte auf Schuldgefühle

 

Schuldgefühle bedeuten weniger automatisch, dass du etwas falsch gemacht hast.

Vielleicht hast du jemanden enttäuscht.

Eine Erwartung weniger erfüllt.

Eine Grenze gesetzt.

Oder dich für deine eigenen Interessen entschieden.

Frage dich:

Habe ich tatsächlich Verantwortung verletzt – oder halte ich gerade eine unangenehme Reaktion auf meine Grenze aus?

Das ist ein erheblicher Unterschied.

 

 

 

13. Verwechsle Mitgefühl weniger mit Selbstaufgabe

 

Du kannst verstehen, dass ein Mensch verletzt wurde.

Dass er eine schwierige Vergangenheit hat.

Dass bestimmte Verhaltensweisen Schutzstrategien sein können.

Und gleichzeitig auf dich achten.

Mitgefühl und Grenzen widersprechen sich weniger, als viele Menschen glauben.

Du kannst Verständnis haben und trotzdem Konsequenzen ziehen.

 

 

 

14. Achte auf deine zunehmende Anpassung

 

Manche Veränderungen geschehen schleichend.

Du überlegst immer länger, bevor du etwas sagst.

Vermeidest bestimmte Themen.

Beobachtest ständig die Stimmung.

Gibst Dinge auf, die dir wichtig sind.

Triffst Entscheidungen danach, wie die andere Person reagieren könnte.

Dann lohnt sich eine wichtige Frage:

Wie viel Raum nehme ich in meinem eigenen Leben noch ein?

 

 

 

15. Pflege unabhängige Beziehungen

 

Problematische Beziehungen können den Blick zunehmend verengen.

Freunde.

Familie.

Kollegen.

Vertrauenspersonen.

Ein unabhängiger Sparringspartner.

Solche Kontakte ermöglichen andere Perspektiven.

Sie erinnern dich möglicherweise auch daran, wie du außerhalb dieser Dynamik denkst, fühlst und handelst.

 

 

 

16. Triff wichtige Entscheidungen mit Abstand

 

Nach einem eskalierten Gespräch ist dein Nervensystem möglicherweise stark aktiviert.

Dann entsteht schnell der Wunsch:

Jetzt muss eine Entscheidung her.

Manchmal ist sie tatsächlich erforderlich.

Häufig hilft etwas Abstand.

Schlafen.

Nachdenken.

Informationen prüfen.

Eine unabhängige Perspektive einholen.

Nicht jede dringlich präsentierte Entscheidung ist tatsächlich dringend.

 

 

 

17. Prüfe, was noch verhandelbar ist

 

Nicht jede schwierige Beziehung muss beendet werden.

Vielleicht lassen sich Strukturen verändern.

Kontakte reduzieren.

Verantwortlichkeiten klarer trennen.

Kommunikationswege verändern.

Vereinbarungen treffen.

Oder Erwartungen realistischer gestalten.

Frage:

Welche Veränderung müsste konkret eintreten, damit diese Beziehung für mich tragfähig wird?

Dann beobachte, ob diese Veränderung tatsächlich möglich ist.

 

 

 

18. Erkenne deine Einflussgrenzen

 

Du kannst kommunizieren.

Grenzen setzen.

Entscheidungen treffen.

Konsequenzen ziehen.

Unterstützung suchen.

Was du weniger kontrollieren kannst:

Ob ein anderer Mensch Einsicht entwickelt.

Verantwortung übernimmt.

Sich entschuldigt.

Sein Verhalten verändert.

Oder deine Perspektive anerkennt.

Klarheit über die eigenen Einflussgrenzen spart enorme Energie.

 

 

 

19. Wähle deine Auseinandersetzungen

 

Du musst weniger jede falsche Aussage korrigieren.

Jede Provokation beantworten.

Jede Unterstellung widerlegen.

Jeden Konflikt austragen.

Manchmal ist eine Reaktion wichtig.

Manchmal ist die klügere Entscheidung:

Darauf steige ich weniger ein.

Deine Aufmerksamkeit ist eine Ressource.

Setze sie bewusst ein.

 

 

 

20. Bereite wichtige Gespräche vor

 

Manche Gespräche haben erhebliche Konsequenzen.

Eine Grenze.

Eine Trennung.

Ein Gespräch mit einem Vorgesetzten.

Eine Auseinandersetzung mit einem Geschäftspartner.

Dann lohnt sich Vorbereitung.

Was möchtest du erreichen?

Welche Reaktionen sind wahrscheinlich?

Wo liegen deine Grenzen?

Welche Alternativen hast du?

→ Kommunikation mit Narzissten: 42 Tipps für schwierige Gespräche

Dieser Link ist hier besonders wichtig: Er trennt beide deiner starken Artikel sauber voneinander.

 

 

 

21. Prüfe Taten stärker als Versprechen

 

Nach Konflikten können überzeugende Versprechen entstehen.

„Jetzt habe ich verstanden.“

„Das passiert nie wieder.“

„Ab jetzt wird alles anders.“

Entscheidend ist weniger die Intensität eines Versprechens.

Interessanter ist:

Was verändert sich anschließend tatsächlich und dauerhaft?

 

 

 

22. Achte auf wiederkehrende Zyklen

 

Konflikt.

Distanz.

Entschuldigung.

Intensive Nähe.

Hoffnung.

Dann beginnt alles erneut.

Wenn du solche Abläufe erkennst, betrachte weniger ausschließlich die aktuelle Phase.

Betrachte den gesamten Zyklus.

Dadurch verändert sich häufig die Bewertung der Situation.

 

 

 

23. Erlaube dir, deine Meinung zu ändern

 

Vielleicht hast du einmal Ja gesagt.

Eine Beziehung begonnen.

Einen Vertrag unterschrieben.

Eine Zusammenarbeit gewollt.

Oder eine zweite Chance gegeben.

Neue Erfahrungen können neue Entscheidungen rechtfertigen.

Eine frühere Entscheidung verpflichtet dich weniger dazu, sie für immer fortzuführen.

 

 

 

24. Prüfe den Preis des Bleibens

 

Bei schwierigen Beziehungen fragen Menschen häufig:

Was verliere ich, wenn ich gehe?

Eine ebenso wichtige Frage lautet:

Was kostet mich das Bleiben?

Zeit?

Energie?

Selbstvertrauen?

Gesundheit?

Berufliche Möglichkeiten?

Andere Beziehungen?

Lebensfreude?

Beide Seiten gehören in eine ehrliche Entscheidung.

 

 

 

25. Prüfe ebenso den Preis des Gehens

 

Eine Trennung kann ebenfalls Konsequenzen haben.

Emotionale.

Soziale.

Wirtschaftliche.

Berufliche.

Praktische.

Deshalb braucht es weniger vorschnelle Ratschläge und mehr Klarheit.

Gute Entscheidungen betrachten beide Seiten.

 

 

 

26. Entwickle Optionen

 

Manche Situationen erscheinen zunächst binär:

Bleiben oder gehen.

Kontakt oder Kontaktabbruch.

Nachgeben oder eskalieren.

Häufig existieren Zwischenstufen.

Kontakt reduzieren.

Auf bestimmte Themen begrenzen.

Kommunikation schriftlich führen.

Verantwortung neu ordnen.

Unterstützung einbeziehen.

Eine Übergangsphase gestalten.

Mehr Optionen bedeuten häufig mehr Handlungsspielraum.

 

 

 

27. Plane schwierige Veränderungen

 

Wenn du dich für Abstand, Trennung oder eine erhebliche Veränderung entscheidest, kann Vorbereitung wichtig sein.

Welche praktischen Fragen sind zu klären?

Welche Unterstützung brauchst du?

Welche Gespräche stehen an?

Welche Informationen solltest du sichern?

Welche professionellen Ansprechpartner werden gebraucht?

Je komplexer die Situation, desto wertvoller wird ein planvolles Vorgehen.

 

 

 

28. Hol dir passende Fachleute dazu

 

Manche Situationen berühren mehrere Bereiche.

Psychologie.

Kommunikation.

Finanzen.

Arbeitsrecht.

Familienrecht.

Unternehmensrecht.

Steuern.

Sicherheit.

Dann kann ein gutes Netzwerk unterschiedlicher Fachleute wertvoll sein.

Meine Unterstützung ersetzt ausdrücklich keine Rechts- oder Steuerberatung.

Bei entsprechenden Fragen gehören Rechtsanwälte und Steuerberater dazu.

 

 

 

29. Unterscheide zwischen Verstehen und Entschuldigen

 

Vielleicht verstehst du irgendwann sehr gut, weshalb ein Mensch bestimmte Verhaltensmuster entwickelt hat.

Das kann entlasten.

Gleichzeitig bleibt die Wirkung seines Verhaltens bestehen.

Ursachen erklären Verhalten. Sie bestimmen weniger, was du hinnehmen musst.

 

 

 

30. Achte auf Gegenseitigkeit

 

Gesunde Beziehungen sind selten mathematisch ausgeglichen.

Manchmal braucht einer mehr Unterstützung.

Dann der andere.

Über längere Zeit sollte jedoch Gegenseitigkeit erkennbar bleiben.

Wer hört zu?

Wer nimmt Rücksicht?

Wer entschuldigt sich?

Wer verändert Verhalten?

Wer trägt Verantwortung?

Beziehung braucht mehr als die Anpassungsleistung eines einzelnen Menschen.

 

 

 

31. Nimm deine Erschöpfung ernst

 

Vielleicht kannst du jeden einzelnen Konflikt erklären.

Und trotzdem bist du erschöpft.

Auch das ist Information.

Wie viel Energie kostet dich diese Beziehung?

Wie lange brauchst du nach Begegnungen, um dich wieder zu sammeln?

Wie viel gedanklichen Raum nimmt die Person ein?

Dein Erleben verdient Aufmerksamkeit.

 

 

 

32. Erinnere dich an deine Werte

 

Problematische Dynamiken ziehen Aufmerksamkeit stark zum Verhalten des anderen Menschen.

Was macht er?

Warum macht sie das?

Was kommt als Nächstes?

Dabei kann etwas Wesentliches aus dem Blick geraten:

Wie möchtest du selbst leben und handeln?

Welche Werte sollen deine Entscheidungen bestimmen?

Würde?

Respekt?

Fairness?

Freiheit?

Verantwortung?

Orientiere dich wieder stärker daran.

 

 

 

33. Suche weniger nach Zustimmung für deine Grenze

 

Eine Grenze wird weniger dadurch gültig, dass die andere Person sie versteht oder gutheißt.

Natürlich ist Verständigung wünschenswert.

Doch manchmal lautet die entscheidende Aufgabe:

Eine Grenze vertreten, obwohl jemand sie weniger mag.

 

 

 

34. Vertraue wieder mehr deiner eigenen Entscheidungsfähigkeit

 

Nach längeren problematischen Beziehungen kann Entscheidungsfähigkeit leiden.

Du prüfst alles mehrfach.

Fragst andere.

Zweifelst.

Suchst Sicherheit.

Dann helfen zunächst kleine Entscheidungen.

Was möchte ich?

Was passt zu mir?

Was entscheide ich heute?

Selbstvertrauen wächst auch dadurch, dass du dich wieder als handelnden Menschen erlebst.

 

 

 

35. Gestalte Abstand bewusst

 

Abstand muss weniger immer vollständiger Kontaktabbruch bedeuten.

Er kann zeitlich sein.

Emotional.

Räumlich.

Thematisch.

Digital.

Oder organisatorisch.

Die passende Form hängt von deiner Situation ab.

Entscheidend ist:

Welcher Abstand gibt dir ausreichend Raum, wieder klarer zu denken und zu handeln?

 

 

 

36. Erwarte bei Veränderungen Reaktionen

 

Wenn du ein lange bestehendes Beziehungsmuster veränderst, verändert sich das gesamte System.

Vielleicht sagst du häufiger Nein.

Rechtfertigst dich weniger.

Bist weniger verfügbar.

Triffst eigene Entscheidungen.

Dann kann Widerstand entstehen.

Das bedeutet weniger automatisch, dass deine Veränderung falsch ist.

Es zeigt zunächst:

Etwas ist tatsächlich anders geworden.

 

 

 

37. Miss Veränderung an Verhalten

 

Einsicht klingt gut.

Entschuldigungen können berühren.

Versprechen machen Hoffnung.

Für langfristige Entscheidungen ist Verhalten aussagekräftiger.

Was geschieht über Wochen und Monate?

Werden Grenzen respektiert?

Wird Verantwortung übernommen?

Ändert sich der Umgang?

Dauerhafte Veränderung zeigt sich im Alltag.

 

 

 

38. Gib dir Zeit für Loslösung

 

Auch eine problematische Beziehung kann emotional bedeutsam sein.

Deshalb kann Loslösung widersprüchliche Gefühle auslösen.

Erleichterung und Trauer.

Klarheit und Zweifel.

Wut und Sehnsucht.

Das ist kein Beweis dafür, dass deine Entscheidung falsch war.

Menschen können etwas vermissen und gleichzeitig wissen, weshalb Veränderung notwendig war.

 

 

 

39. Richte den Blick wieder auf dein eigenes Leben

 

Irgendwann darf die andere Person weniger Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit sein.

Was möchtest du?

Was interessiert dich?

Welche Menschen tun dir gut?

Was möchtest du aufbauen?

Was hast du lange zurückgestellt?

Selbstschutz ist mehr als Abwehr. Er schafft wieder Raum für das eigene Leben.

 

 

40. Suche Unterstützung, wenn du feststeckst

 

Manche Situationen lassen sich alleine gut sortieren.

Andere sind so emotional, komplex oder folgenreich, dass ein unabhängiger Blick wertvoll wird.

Unterstützung kann helfen, Muster zu erkennen, Optionen zu entwickeln und Entscheidungen vorzubereiten.

Das ist besonders sinnvoll, wenn du dich seit langer Zeit im Kreis bewegst.

 

 

 

41. Bei deutlichen Folgen braucht es möglicherweise mehr als Coaching

 

Belastende Beziehungen können tiefe Spuren hinterlassen.

Starke Ängste.

Anhaltende innere Alarmbereitschaft.

Traumafolgen.

Intensive körperliche Reaktionen.

Oder erhebliche Einschränkungen im Alltag.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen angemessener sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

42. Komm zurück zu dir

 

Bei der Beschäftigung mit Narzissmus dreht sich irgendwann erstaunlich viel um den anderen Menschen.

Seine Motive.

Seine Kindheit.

Seine Muster.

Seine nächste Reaktion.

Seine mögliche Diagnose.

Vielleicht ist irgendwann eine andere Frage wichtiger:

Was brauche ich?

Was möchte ich?

Was tut mir gut?

Welche Beziehungen möchte ich führen?

Welche Grenzen entsprechen mir?

Wie möchte ich mein Leben gestalten?

Du musst einen anderen Menschen weniger vollständig verstehen, um wieder gut für dich sorgen zu können.

Der entscheidende Schritt führt irgendwann weg von der Analyse des anderen – und zurück zu dir.

 

 

 

Welche Unterstützung passt?

 

Private Beziehungen

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

Berufliche Situationen

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Gesellschafter?

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

Deutliche psychische Folgen

Haben belastende Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen, kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

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43 Tipps: Tu das mit Narzissten! Schütz dich! | #narzissmus

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Dürfen wir Eigenliebe haben? Gewiß! Es kommt nur darauf an, wer es ist, den wir lieben.

Johann Jakob Mohr

Umgang mit Narzissten

 

Sie können durchaus Charme ausstrahlen und auf den ersten Blick ganz nett wirken; Narzissten. Viele wirken redegewandt, humorvoll, selbstsicher und ziehen so die Aufmerksamkeit auf sich. Doch so gut der erste Eindruck sein mag; Narzissten entlarven sich selbst als Egomanen. Mit ihrer Selbstverliebtheit und Egozentrik strapazieren sie dann die Nerven  ihrer Mitmenschen mit ihren Star-Allüren. Meist lohnt der Inhalt, die aufwendige Verpackung zwar nicht, doch darüber wird vehement hinweggetäuscht. 
Der schöne Schein trügt und die Fassade bricht ein, alles nur Show. Solange sich noch ein paar Bewunderer finden lassen, geht sie weiter. Sie haben durchaus ihren kurzfristigen Unterhaltungswert. Leider lassen sich zu viele Menschen täuschen, weshalb es immer wieder Narzissten gelingt in Positionen zu gelangen, an denen sie einigen Schaden anrichten können.

 

 

 

Narzissten haben einen übersteigerten Wunsch nach Anerkennung

Der übersteigerte Wunsch nach Anerkennung und Bewunderung wird von einem gestörten Selbstwertgefühl verursacht. Für so ein Ego ist jede Bühne zu klein, als dass sie mit anderen geteilt werden könnte. Wobei andere Menschen ohnehin nur eine Anwesenheitsberechtigung haben; als Bewunderer! Narzissten verzichten auf Empathie und auch gerne auf jede Form von Feedback Ihnen gegenüber, das von Ihnen nicht als angemessene Anerkennung verstanden wird. Eine Freude ist der Umgang mit Narzissten selten.

Es ist von großem Vorteil solche Zeitgenossen frühzeitig zu erkennen und einen großen Bogen um sie zu machen. Nun kann es jedoch sein, dass eine Situation von Ihnen fordert mit einem Narzissten zu kommunizieren. Deshalb hier nun einige Empfehlungen, die mitunter ein paar graue Haare ersparen.

Narzissten - Karsten Noack Coaching & Training Berlin

Hilfe im Umgang mit narzisstischen Dynamiken (keine Rechtsberatung!)

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte Dynamiken können in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

Dann können wir gemeinsam betrachten:

  • Was geschieht zwischen euch?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo liegen deine Grenzen?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschafter oder andere professionelle Beziehungen?

Dann spielen neben der persönlichen Dynamik häufig weitere Faktoren eine Rolle:

  • Interessen.
  • Macht.
  • Verantwortung.
  • Kommunikation.
  • Karriere.
  • Reputation.
  • Wirtschaftliche Konsequenzen.

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen haben

 

Manche Erfahrungen wirken weit über einzelne Konflikte hinaus.

Vielleicht reagiert dein Körper noch lange nach einer belastenden Beziehung.

Bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus.

Du fühlst dich dauerhaft angespannt.

Oder frühere Erfahrungen beeinflussen dein heutiges Erleben und deine Beziehungen.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können Verhaltensweisen betrachten.

Muster erkennen.

Dynamiken verstehen.

Auswirkungen einordnen.

Und deine Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Gerade bei Trennungen, Konflikten am Arbeitsplatz, Auseinandersetzungen mit Geschäftspartnern oder anderen eskalierten Situationen können auch rechtliche Fragen eine Rolle spielen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen persönlichen Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welche Erfahrungen hast du mit Narzissten gemacht?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

YouTube-Kanal Schutz vor Narzissten & Co. @karsten-noack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karsten-noack „Narzissmus & Selbstschutz“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.

Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.

Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.

Externer Link zu YT-Kanal @karsten-noack (es geltem die Datenschutzbedingungen von Google/YouTube)

Umfrageergebnis

 

Personen mit narzistischen Tendenzen

 

%

... können zur Belastung werden.

%

... kenne ich nicht.

%

... stören mich nicht.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de  (2017, n= 1117)

Woran Sie Narzissten erkennen: „Ich habe gelitten, auch Christus hat gelitten.Aber jetzt geht es mir wieder gut.“

Artikel zu Narzissten und Narzissmus

Warum du dich für deine Bedürfnisse schämst | Narzissmus

Warum schämst du dich nach einer narzisstischen Beziehung für deine Bedürfnisse? Erfahre, wie Scham entsteht und wie du wieder mehr Selbstachtung entwickelst.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2012
Überarbeitung: 18. Februar 2019
AN: #38712588
K: CNA
Ü: