9 Tipps, damit deine guten Vorsätze eine Chance haben

9 Tipps, damit deine guten Vorsätze eine Chance haben

Wie du deinen guten Vorsätzen zum Erfolg verhelfen. Tipps für dein Selbstmanagement: Es gibt GUTES, wenn wir es tun!
8 Tipps für deine guten Vorsätze

Gute Vorsätze

 

Mit diesen Tipps verhilfst du deinen guten Vorsätzen zum Erfolg. Also ran an die smarte Planung und die Umsetzung! Es gibt nichts GUTES, außer WIR tun es!

Überblick

 

 

 

 

Gute Vorsätze, Ihre guten Vorsätze!

 

Spätestens, wenn ein Jahr zu Ende geht und ein neues Jahr Form annehmen will, ist es wieder ein Thema: Gute Vorsätze! Also ran an die smarte Planung! Es gibt nichts GUTES, außer WIR tun es!

 

 

 

Der Vorsatz ist gefasst, diesmal wird alles anders

 

Same procedure than every year? Soll es wieder die übliche Liste mit guten Vorsätzen werden? Wie viele Punkte der letzten Liste sind tatsächlich erledigt? Was sagen die Sterne? Was ist diesmal das Ziel; erneutes Stolpern oder aus den Fehlern der Vergangenheit lernen?

 

Wir wollen glauben an ein langes Jahr,
das uns gegeben ist,
neu, unberührt,
voll nie gewesener Dinge,
voll nie getaner Arbeit,
voll Aufgabe, Anspruch, Zumutung.
Wir wollen sehen,
dass wir’s nehmen lernen,
ohne allzuviel fallen zu lassen,
von dem, was es zu vergeben hat,
an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes
von ihm verlangen.

Rainer Maria Rilke

 

 

 

9 Tipps, mit denen Ihre guten Vorsätze eine größere Chance bekommen

 

 

Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird. War er ein Schwarzmaler, der Herr Wilhelm Raabe, wenn er meinte; „Der schwierigste Weg, den der Mensch zurückzulegen hat, ist der zwischen Vorsatz und Ausführung.“? Oder kannte er nur nicht die passenden Tipps? Damit können Sie sich jetzt zumindest nicht mehr herausreden.

 

 

 

1. Die 72 Stunden-Regel

 

Morgen gibt es Freibier. Morgen, ja morgen, da wird alles anders, das sagt sich so leicht. Nur, liegt zwischen Reden und Tun das weite Meer und oft versinkt schon so manches Schiff im heimischen Hafen.

Wenn du wirklich an das Ziel gelangen willst, dann mache das innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt. Selbst wenn es nur ein ganz kleiner Schritt ist, schnellen die Erfolgsaussichten in die Höhe. Wieso? Deshalb!

 

 

 

2. Eigener Vorsatz: Wollen statt Müssen!

 

Selbst, wenn der Anstoß von außen gekommen sein mag; wenn der Vorsatz eine Chance haben soll, mache ihn dir zu eigen.

 

 

 

3. Aus Wünschen SMARTe Ziele machen

 

Vorsätze sind noch keine Ziele, sondern in der Rohform meist noch Wünsche. Deshalb ist es Zeit, aus den Wünschen richtige Ziele zu machen. Immer wieder eine gute Idee: Ziele wohlgeformt mit der SMART-Formel zu formulieren. Vorsätze, die den Kriterien dieser Formel nicht genügen, werden vermutlich auch in den kommenden Jahren auf der Liste stehen.

In Kurzform:

  • Konkrete Zielsetzung
  • Realistische Planung
  • Hindernisse vorhersehen und Lösungen finden
  • Ressourcen sicherstellen

 

 

 

4. Die Kirche im Dorf lassen

 

Die Dinge in Bewegung zu bringen ist eine oft schon recht schwierige Sache, den Schwung beizubehalten eine andere. Viele Menschen setzen ihre Vorsätze nicht um, weil sie sich zu viel auf einmal aufbürden. So verlockend ein vollkommen neues Zielszenario in der Planungsphase erscheinen mag, es sollte auch machbar sein, ohne sich zu verheben. Eins nach dem anderen funktioniert größtenteils besser, als das komplette Leben im Hauruck-Verfahren umzukrempeln.

Erst einmal die Prioritäten klären. Das hilft dabei strategisch in der passenden Reihenfolge ans Werk zu gehen. Sich mit den Grundlagen der Projektplanung zu beschäftigen mag nicht immer erforderlich sein, kann jedoch gerade bei komplexeren Vorhaben sehr hilfreich sein.

 

 

 

5. Unterstützung

 

Lass dich begleiten, nimm dir Unterstützung. Ob Mitstreiter, Mentor oder Coach; mach es dir leichter! Unterstützung hilft beim Loslegen und vor allem auch beim Dranbleiben.

 

 

 

6. Mut

 

Ziele sind Wünsche, für die wir bereit sind, etwas zu tun. Herodot wusste; „Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.“

 

 

 

7. Erfolge feiern

 

Eiserne Vorsätze rosten besonders schnell, deshalb lieber locker bleiben. Feiere die Meilensteine und das Erreichen deiner Ziele. Auch der Weg zählt! Das fördert dann auch die Ausdauer.

 

 

 

8. Ausdauer

 

So manches Vorhaben ist nicht von einem Moment zum anderen umsetzbar. Die Fähigkeit durchzuhalten zählt dann besonders. Gerade große Vorhaben brauchen oft einige Zeit und viele Kraftanstrengungen. Wenn die Reise länger ist, dann zeigt sich, wie intensiv die Motivation wirklich ist. Manchmal kommt die anfängliche Schubkraft dann mehr und mehr zur Ruhe oder sogar zum Stehen. Ist die Herausforderung zu groß und das Ziel noch nicht in Sicht, dann zerrt das an den Nerven.

 

 

9. Meilensteine

 

Eine der hilfreichen Möglichkeiten besteht darin, die Strecke mit entsprechenden Meilensteinen in überschaubare Reiseabschnitte aufzuteilen. Sorge dafür, dass du spürst, wie du vorankommst.

Wie schon empfohlen; feiere erreichte Meilensteine. So gewinnst du Energie für den nächsten Abschnitt. Es ist wichtig und möglich, das Ziel und dessen persönliche Bedeutung präsent zu halten. Wer vor Augen hat, welchen Beitrag der nächste Schritt zum Gesamtziel liefert, schöpft daraus schwungvoll Kraft.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Du hast einen guten Vorsatz, wie verhilfst du ihm zum Erfolg?

Artikel

Ehrlichkeit: Wie viel Wahrheit ist wirklich hilfreich?

Wie ehrlich solltest du sein? Erfahre, wo Ehrlichkeit, Diplomatie und Rücksicht zusammengehören und wann radikale Ehrlichkeit mehr schadet als hilft.

Vorsatz

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #3230
K:
Ü:

Lampenfieber? Ja, und? Akzeptanz statt innerem Kampf

Lampenfieber? Ja, und? Akzeptanz statt innerem Kampf

Mentale Missverständnisse klären
Lampenfieber, ja und?

Lampenfieber? Ja, und?

 

Das Herz schlägt schneller.

Die Stimme fühlt sich anders an.

Der Körper ist angespannt.

Und sofort beginnt der nächste Gedanke:

„Das darf jetzt nicht passieren.“

Genau hier kann ein kleiner Perspektivwechsel viel verändern:

„Ja. Ich bin aufgeregt. Und?“

Nicht als Gleichgültigkeit.

Nicht als Schönreden.

Sondern als Unterbrechung des inneren Kampfes.

Denn du musst weniger vollkommen ruhig sein, um gut sprechen zu können.

 

 

 

Das Problem ist manchmal weniger das Lampenfieber als der Kampf dagegen

 

Ein wichtiger Auftritt steht bevor.

Dein Körper reagiert.

Dann kommt häufig eine zweite Reaktion:

„Oh nein.“

„Jetzt geht es wieder los.“

„Ich muss das sofort wegkriegen.“

Damit bekommt die Aktivierung zusätzliche Bedeutung.

Du beobachtest dich stärker.

Der Puls wird wichtiger.

Die Stimme wird kontrolliert.

Jede körperliche Veränderung wird zum möglichen Warnsignal.

Aus Lampenfieber kann so Angst vor dem Lampenfieber werden.

 

 

 

„Ja, und?“ bedeutet weniger Resignation

 

Die Haltung lautet weniger:

„Ist mir egal.“

Und auch weniger:

„Dann muss ich damit eben leben.“

Gemeint ist:

„Ja, mein Körper ist gerade aktiviert. Und ich kann trotzdem meinen nächsten Schritt tun.“

Zum Beispiel:

„Ja, mein Herz schlägt schneller. Und ich beginne trotzdem mit meinem ersten Satz.“

„Ja, meine Stimme fühlt sich ungewohnt an. Und ich spreche etwas langsamer.“

„Ja, ich bin nervös. Und meine Botschaft bleibt wichtig.“

 

 

 

Akzeptieren heißt weniger gutheißen

 

Du musst Lampenfieber weniger mögen.

Du musst es weniger begrüßen.

Du musst dir auch weniger erzählen, es sei etwas Großartiges.

Akzeptanz bedeutet hier zunächst:

„Das ist gerade da.“

Damit entfällt ein Teil des inneren Ringens.

Und deine Aufmerksamkeit kann wieder dorthin gehen, wo sie gebraucht wird.

 

 

 

Vom Symptom zurück zur Aufgabe

 

Unter Lampenfieber kreist Aufmerksamkeit schnell um Fragen wie:

Wie wirke ich?

Zittert meine Stimme?

Sehen die anderen meine Nervosität?

Was passiert mit meinen Händen?

Ein hilfreicher Wechsel lautet:

Was ist jetzt meine Aufgabe?

Vielleicht:

  • einen Gedanken erklären
  • eine Empfehlung aussprechen
  • eine Entscheidung vorbereiten
  • eine Geschichte erzählen
  • eine Frage beantworten

Die Aufgabe gibt der Aufmerksamkeit wieder eine Richtung.

 

 

 

„Und?“ führt zur nächsten Handlung

 

Das kleine Wort „und“ ist entscheidend.

Es führt weg vom Zustand.

Hin zur Handlung.

Zum Beispiel:

„Ich bin nervös.“

Und was tue ich jetzt?

„Ich habe Angst vor einer kritischen Frage.“

Und wie möchte ich darauf reagieren?

„Ich spüre meinen Puls.“

Und was ist mein nächster Satz?

Damit verschiebt sich der Fokus von Kontrolle zu Handlungsfähigkeit.

 

 

 

Du brauchst weniger Symptomfreiheit

 

Viele Menschen setzen unbewusst eine Bedingung:

„Wenn ich ruhig bin, kann ich gut sprechen.“

Das ist problematisch.

Denn solange die Aktivierung noch vorhanden ist, entsteht das Gefühl:

„Ich bin noch nicht bereit.“

Hilfreicher ist:

„Ich kann auch mit Aktivierung sprechen.“

Damit verliert die Frage:

„Bin ich schon ruhig genug?“

an Bedeutung.

 

 

 

Lampenfieber darf mit auf die Bühne

 

Vielleicht klingt das zunächst ungewöhnlich.

Doch du musst dein Lampenfieber weniger vor der Tür abgeben.

Du kannst es mitnehmen.

Es darf vorhanden sein.

Und gleichzeitig kannst du:

  • zuhören
  • denken
  • sprechen
  • Pausen machen
  • Fragen beantworten

Deine Nervosität ist weniger der Regisseur deines Auftritts.

 

 

 

Was ist mit dem berühmten Kopfkino?

 

Vor wichtigen Auftritten stellen sich Menschen häufig vor, was schiefgehen könnte.

Ein Blackout.

Eine kritische Frage.

Ein skeptisches Publikum.

Ein Versprecher.

Solche Vorstellungen können die Anspannung verstärken.

Doch auch hier hilft weniger der Kampf gegen jeden unerwünschten Gedanken.

Du kannst bemerken:

„Da ist gerade wieder mein Katastrophenfilm.“

Und anschließend fragen:

„Was ist jetzt tatsächlich meine Aufgabe?“

 

 

 

Gedanken sind weniger Vorhersagen

 

Nur weil dir vor einem Auftritt ein Gedanke erscheint, wird er weniger wahr.

„Ich werde einen Blackout haben.“

ist zunächst ein Gedanke.

Keine Prognose.

„Alle werden meine Nervosität sehen.“

ist eine Befürchtung.

Keine Beobachtung.

Du darfst Gedanken ernst nehmen, ohne ihnen automatisch zu glauben.

 

 

 

Ein hilfreicher Dreischritt

 

Wenn Lampenfieber steigt:

  1. Wahrnehmen: Was passiert gerade?
  2. Zulassen: Es darf für diesen Moment da sein.
  3. Handeln: Was ist jetzt mein nächster sinnvoller Schritt?

Zum Beispiel:

„Mein Herz schlägt schnell.“

„Das ist gerade so.“

„Jetzt spreche ich meinen ersten Gedanken.“

 

 

 

Der erste Satz

 

Gerade vor einem Auftritt kann der erste Satz enorm wichtig werden.

Deshalb:

Mach ihn einfach.

Klar.

Und so vertraut, dass du ihn weniger unter hoher Belastung zusammensetzen musst.

Das Ziel ist weniger ein spektakulärer Einstieg.

Der erste Satz soll dich in deine Botschaft hineinführen.

 

 

 

Was tun, wenn die Stimme anders klingt?

 

Auch hier:

Ja, und?

Vielleicht klingt sie zunächst etwas höher.

Oder enger.

Das bedeutet weniger, dass der ganze Auftritt scheitert.

Reduziere etwas das Tempo.

Lass Satzenden stehen.

Mach Pausen.

Häufig stabilisiert sich die Stimme, wenn du weniger gegen sie kämpfst.

 

 

 

Was tun bei einem Blackout?

 

Auch ein kurzer Blackout muss weniger zum Katastrophenmoment werden.

Du kannst:

  • eine Pause machen
  • zum letzten Gedanken zurückkehren
  • deine Kernstruktur nutzen
  • kurz zusammenfassen

Zum Beispiel:

„Der entscheidende Punkt ist …“

Oder:

„Lassen Sie mich das kurz zusammenfassen.“

Dann weiter.

 

 

 

Was tun bei einer kritischen Frage?

 

Vielleicht merkst du, wie die Aktivierung sofort steigt.

Auch dann:

Ja. Und jetzt höre ich erst einmal zu.

Du musst weniger sofort antworten.

Du darfst:

  • nachfragen
  • kurz nachdenken
  • die Frage zusammenfassen
  • eine klare Antwort geben

Eine Pause ist weniger ein Kontrollverlust.

 

 

 

Akzeptanz ist weniger die einzige Strategie

 

Die Haltung „Ja, und?“ ersetzt weniger gute Vorbereitung.

Wenn deine Präsentation unklar ist, hilft Akzeptanz allein weniger.

Wenn du kritische Fragen nicht vorbereitet hast, solltest du sie vorbereiten.

Wenn du wenig Übung hast, kann Übung helfen.

Wenn dein Sprechtempo ungünstig ist, kannst du daran arbeiten.

Akzeptanz bedeutet weniger, alles unverändert zu lassen.

Sie reduziert den unnötigen Kampf gegen das, was gerade bereits vorhanden ist.

 

 

 

Bewegung und Atmung können zusätzlich helfen

 

Wenn dein Körper stark aktiviert ist, können einfache körperliche Maßnahmen unterstützen.

Zum Beispiel:

  • einige Minuten Bewegung
  • ein stabiler, beweglicher Stand
  • ruhiges Atmen
  • eine leicht verlängerte Ausatmung

→ Bewegung bei Lampenfieber

→ Atembremse bei Lampenfieber

 

 

 

Was, wenn „Ja, und?“ weniger reicht?

 

Bei gewöhnlichem Lampenfieber kann diese Haltung sehr hilfreich sein.

Bei ausgeprägter Redeangst reicht ein Perspektivwechsel häufig weniger weit.

Wenn du:

  • Auftritte systematisch vermeidest
  • schon lange vorher starke Angst erlebst
  • berufliche oder persönliche Chancen aufgrund der Angst ausschlägst
  • in vielen Bewertungssituationen stark eingeschränkt bist

sollte genauer geklärt werden, womit wir es zu tun haben.

→ Ursachen von Redeangst und Lampenfieber

 

 

 

Lampenfieber und Redeangst sind weniger dasselbe

 

Diese Unterscheidung ist wichtig.

Gewöhnliches Lampenfieber ist eine Aktivierung vor einer bedeutsamen Situation.

Redeangst kann deutlich stärker und einschränkender sein.

Deshalb würde ich auch weniger sagen:

„Redeangst ist nur Kopfkino.“

Das greift zu kurz.

Bei ausgeprägter Angst können Lernprozesse, Vermeidung, Selbstbeobachtung, Bewertungserwartungen und weitere Faktoren zusammenspielen.

 

 

 

Coaching oder Therapie?

 

Bei beruflichem Lampenfieber können Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining und realistische Simulation hilfreich sein.

Wenn eine behandlungsbedürftige Angstproblematik im Vordergrund steht, gehört sie in einen therapeutischen Rahmen.

Meine Coaching- und Therapieangebote halte ich fachlich und organisatorisch getrennt.

→ Psychotherapie und Hypnotherapie bei Ängsten

 

 

 

„Ja, und?“ bei wichtigen beruflichen Auftritten

 

Gerade bei High-Stakes-Situationen entsteht schnell der Wunsch nach vollständiger Kontrolle.

Vorstand.

Aufsichtsrat.

Investoren.

Medien.

eine große Keynote.

Doch gerade dort ist Flexibilität entscheidend.

Du kannst weniger garantieren, dass:

  • jede Frage erwartbar ist
  • jede Reaktion freundlich ausfällt
  • alles nach Plan läuft
  • du vollkommen ruhig bleibst

Du kannst jedoch trainieren:

„Wenn etwas anders kommt als geplant, bleibe ich handlungsfähig.“

 

 

 

Welcher Rahmen gilt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch dann, wenn Lampenfieber oder der Umgang mit innerem Druck das konkrete Thema sind.

Für andere Fach- und Führungskräfte gilt:

Allgemeine Entwicklung von Auftrittssicherheit → BUSINESS 1:1.

Konkrete High-Stakes-Situation mit hoher beruflicher, wirtschaftlicher, strategischer oder öffentlicher Tragweite → EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Unterstützung bei Lampenfieber und wichtigen Auftritten

 

Seit 1998 unterstütze ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaften auch unter Druck überzeugend zu präsentieren.

Dabei zeigt sich immer wieder:

Ein guter Auftritt braucht weniger vollständige Kontrolle.

Er braucht Orientierung.

Flexibilität.

eine klare Botschaft.

und die Fähigkeit, auch nach einer Irritation weiterzumachen.

 

 

 

Eine kleine Übung

 

Wenn du das nächste Mal Lampenfieber bemerkst, ergänze deinen Gedanken.

Zum Beispiel:

„Ich bin nervös …“

und dann:

„… und ich kann trotzdem meinen ersten Satz sprechen.“

„Mein Herz schlägt schnell …“

„… und mein nächster Gedanke bleibt derselbe.“

„Ich weiß nicht, welche Fragen kommen …“

„… und ich kann zuhören, nachdenken und antworten.“

Dieses kleine „und“ öffnet Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Lampenfieber deine Wirkung bei wichtigen Auftritten stärker beeinträchtigt, als du möchtest, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • welche Situation bevorsteht
  • wie sich das Lampenfieber zeigt
  • was du dabei besonders befürchtest
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist

Dann lässt sich einschätzen, welche Vorbereitung und welcher Rahmen sinnvoll sind.

→ Unterstützung bei Lampenfieber anfragen

 

 

 

Fazit: Ja. Und weiter.

 

Lampenfieber darf vorhanden sein.

Du musst es weniger lieben.

Du musst es weniger bekämpfen.

Und du musst weniger darauf warten, vollkommen ruhig zu sein.

Vielleicht lautet die hilfreichere Haltung:

„Ja, ich bin gerade aufgeregt.“

„Und jetzt kümmere ich mich um das, wofür ich hier bin.“

Deine Botschaft.

Dein Gegenüber.

Deinen nächsten Gedanken.

Ja. Und weiter.

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Wie bändigen Sie Lampenfieber?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

Lampenfieber: 14 Fragen & was wirklich hilft

Was hilft bei Lampenfieber? Antworten auf 14 häufige Fragen, praktische Strategien und Unterstützung für Präsentationen, Reden und wichtige berufliche Auftritte.

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Hilfe bei Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist

Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 23. März 2013
Überarbeitung: 1. April 2026

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Gesprächs- und Präsentationskompetenz
Argumentation: Einsichtsbereitschaft statt blinder Flecken

Gegenargumente kennen und entkräften

 

Schade, viele Redner sind so vom eigenen Standpunkt derartig eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Besser: Erkunden Sie von sich aus die Argumente von Gegenspielern, lernen Sie dazu und optimieren Sie Ihre Argumente.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Argumentation: Einsichtbereitschaft statt blinder Flecken

 

Ein Geheimnis des Erfolgs ist den Standpunkt des anderen zu verstehen.

Henry Ford

 

Meinungsunterschiede sind Chancen, sich aufeinander einzulassen und voneinander zu lernen. Viele Redner sind allerdings so vom eigenen Standpunkt eingenommen, dass der Erkundung anderer Sichtweisen keine Aufmerksamkeit gewidmet wird. Doch genau das ist nicht nur eine Frage des Respekts anders denkenden Menschen gegenüber, sondern auch dem eigenen Thema und Standpunkt gegenüber. Außerdem wird vieles erst dadurch interessant, weil wir uns tiefer dafür interessieren. Wenn der eigene Standpunkt so gut ist, dann braucht es keine Tabuzonen, um ihn zu schützen. Solange man lebt, gibt es immer etwas zu lernen. Man sollte auch aus Fehlern lernen, die man nicht zugibt. Und denkende Menschen sind ja durchaus auch in der Lage, ihre Meinung zu korrigieren. Wer aufhört zu lernen, hört auf zu leben.

So oder so: Gerade die offene Auseinandersetzung mit Alternativen beweist Kompetenz und gibt dem eigenen Standpunkt das notwendige Fundament. Wer reden will, sollte erst einmal lernen, zuzuhören. Ein professionelles Training mit einem Kommunikationstrainer beziehungsweise Coach als Advocatus Diavoli für die konkrete Vorbereitung bieten sich an. Der Blick über den Tellerrand erweitert den Horizont und stärkt die Überzeugungskraft. Beides hat ja durchaus seinen Wert, oder?

P.S.

 

Wie sorgen Sie darauf, dass Sie nicht durch blinde Flecken wesentliche Argumente übersehen?

Artikel

7 Techniken, damit gute Argumente keine Frage des Zufalls sind

Viele Menschen überlassen die Qualität ihrer Argumente weitgehend dem Zufall. Zu oft wird erst während einer Diskussion erkannt, welche Lücken übersehen wurden. Bereite dich lieber gleich entsprechend vor.

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Ein Geheimnis des Erfolgs ist den Standpunkt des anderen zu verstehen. Henry Ford

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4335

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand
Was darf die Vorbereitung einer Präsentation kosten, welcher Aufwand ist gerechtfertigt?

Investition in Reden und Präsentationen

 

Wenn Sie etwas von einer Redegelegenheit erwarten, dann lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung. Oft kann mit einer überzeugenden Präsentation sehr viel erreicht werden und entsprechende Investitionen lohnen sich. Nur, wie groß darf die Investition sein?

Nett oder bemerkenswert? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation?

 

Wir sind in Deutschland nicht gerade anspruchsvoll, wenn es um die Qualität von Redebeiträgen geht. Wir scheinen eine gewisse Bereitschaft zur Leidensfähigkeit zu haben. Wie bevorzugen Sie es?

Erträglich, nett, ganz in Ordnung oder beeindruckend? Wie wollen Sie Ihre Rede bzw. Präsentation? Wie so oft ist das eine Frage von Bedeutung, Aufwand, Chancen und Risiken. Investitionen erfordern durchdachte Entscheidungen. Weshalb mehr leisten als notwendig?

 

 

 

Wie wäre es mit einer bemerkenswerten Rede?

 

Bei einer guten Präsentation wird ein Thema inhaltlich so interessant aufbereitet und vorgetragen, dass es von vielen Seiten betrachtet werden kann. So wird eine Präsentation das Publikum nicht nur unterhaltsam informieren, sondern auch inspirieren und einen Mehrwert liefern.

Einen großen Anteil der Faszination besonderer Präsentationen basiert darauf, dass engagierte Redner überdurchschnittlich großen Aufwand bei der Vorbereitung Ihres Beitrags leisten.

Manche Redner konzentrieren sich auf der Bühne darauf, selbst besonders gut dazustehen und bedienen so ihr Ego. Wirklich gute Redner machen auf andere Weise einen oft viel besseren Eindruck. Ihr wesentliches Ziel ist es, den Nutzen und die Erfahrung für die Teilnehmer im Publikum so hoch wie möglich zu gestalten. Dafür sind sie bereit Ihren Beitrag zu leisten und die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Der Aufwand für die Vorbereitung von Präsentationen

 

Zahlreiche Quellen beschreiben mittlerweile, mit welchem Aufwand Präsentationen beispielsweise bei den Keynotes von Apple vorbereitet werden. Die immensen Investitionen in Zeit und finanzielle Mittel haben sich dort ausgezahlt.

Nicht jedem von uns stehen solche Mittel zur Verfügung, wobei ich es mir gerade bei der grafischen Aufbereitung meiner Präsentationen mitunter wünsche. Wobei Investitionen ja im Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis bewertet werden.

Welcher Aufwand sich bei eigenen Präsentationen lohnt, ist individuell zu beantworten. Doch, wenn Sie etwas von einer Präsentation erwarten, mit einer überzeugenden Präsentation kann sehr viel erreicht werden, lohnt sich eine entsprechende Vorbereitung.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

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Welcher Aufwand ist gerechtfertigt für die Vorbereitung von Reden und Präsentationen?

Eine gute Investition hat mehr relevante Vorteile als Nachteile, 
es kommt mehr dabei heraus als hineingesteckt wird.
 So einfach ist das und so oft wird es übersehen. Die Höhe an sich sagt wenig.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2007
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #32314
K: CNB
Ü:

NOACK Training & Coaching Berlin seit 1998

21 Jahre NOACK Training & Coaching Berlin

1998 bis 2018, Zeit zu feiern.
20 Jahre Coaching in Berlin - NOACK Training & Coaching Berlin seit 1998

Zeit zu feiern: NOACK Training & Coaching Berlin seit 2018

 

2018 jährte sich auch mein Start als Vollzeitselbstständiger. 20 Jahre! Und, weshalb sollte Sie das interessieren? Weil ich mich freue, wenn Sie sich freuen und mitfeiern. Die Feier im Frühjahr 2018 hat mir jedenfalls viel Spaß gemacht.

 

 

 

Überblick

 

 

 

Rückblick

 

In den letzten 20 Jahren gab es einige Veränderungen beim Coaching. Damals musste der Begriff noch erklärt werden. Heute wird er inflationär verwendet. Manchmal muss ich schmunzeln. Vieles, das eigentlich Beratung oder Training ist, wird heute – freizügig, weil es besser klingen soll – als Coaching bezeichnet. Das geht so weit, dass ich heute sogar ab und zu gefragt werde, ob ich überhaupt noch klassisches Coaching anbiete. Ja, das mache ich!

 

 

 

 

Ab auf die Insel: Mehr Freiheit, wann, wo, wie

 

Die Welt verändert sich. Vom Telefoncoaching im letzten Jahrtausend bis zum heutigen Videocoaching mit HD-Auflösung brauchte es ein paar Jahre.

Kleine Zeitreise gefällig? Vor 20 Jahren waren Sitzungen ohne Anreise per Telefoncoaching möglich. Ohne Sichtkontakt galt der Stimme und ihren feinen Untertönen große Aufmerksamkeit. Das hatte durchaus seine positiven Eigenschaften, doch blieben so viele Vorteile guten Coachings den direkten Treffen vorbehalten. Es fehlte einfach der Augenkontakt und all die anderen visuellen Sinneseindrücke.

Ja, es gab schon Webcams, doch die Videoqualität war vor allem wegen der verfügbaren Bandbreite viel zu pixelig, um Details zu erkennen. Da haben wir heute ganz andere Möglichkeiten. Das Coaching ist heute mit Videounterstützung nahezu identisch mit einem Termin vor Ort. Wir sitzen uns gegenüber und wir stehen auch auf und schreiten gemeinsam durch den Prozess. Dank Video können selbst kleine Gefühlsregungen, Anspannungen und andere emotionale Momente direkt in den Austausch einfließen. Es kommt einem Treffen bei mir im Büro schon recht nah. Den guten Kaffee müssen Sie sich allerdings selbst organisieren und wenn Sie am Strand sind, kann ich Ihnen leider nicht die Sonnencreme herüberreichen. Da finden Sie sicher auch eine gute Lösung für. Tatsächlich war ich mit meinen Klienten so schon virtuell an zahlreichen exotischen Orten.

 

 

 

Aktionen in 2019

 

Während des Jahres 2018 gab es schon einige Angebote und Aktivitäten, mit denen ich gemeinsam mit Klienten das Jubiläum gefeiert habe. Exklusiv hier bei den Blogartikeln erschienen über das Jahr verteilt einige Überraschungen. Es werden 2019 noch ein paar Leckerbissen folgen.

 

 

1. Lunch-Coaching 90 für 60

 

Ich will mich in den Mittagspausen bewegen und das mit einem leckeren Sandwich bewaffnet. Wer diese Form des bewegten Coachings kennen und schätzen lernen will, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Aus Anlass des Jubiläums gibt es alle Treffen Lunch-Coaching mit einer Länge von 90 Minuten zum Honorar für 60 Minuten.

Treffpunkt ist in Absprache mittags stets auf dem Olaf-Palme-Platz vor dem Aquarium.

Weitere Informationen zum Lunch-Coaching finden Sie hier.

 

 

 

2. Offene Gruppentrainings

 

Beachten Sie bitte den jeweiligen Bonus bei den offenen Gruppentrainings.

 

 

 

3. Bonus Coaching und Einzeltraining

 

Auch bei der Buchung einiger Pakete für Coaching und Einzeltraining erhalten Sie einen Bonus für Sitzungen per Telefon und mit Videounterstützung via Internet. Sprechen Sie mich darauf an.

Ergänzende Artikel

 

31 Tipps für clevere Gehaltsverhandlungen. So steigern Sie Ihr Einkommen.

31 Tipps für clevere Gehaltsverhandlungen. So steigern Sie Ihr Einkommen.

Erfolgreiche Gehaltsgespräche: Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft
Überdurchschnittliche Reden halten

Gehaltsverhandlungen

 

So verschenken Sie in Gehaltsgesprächen keine Chancen. Erfahren Sie, wie Sie Fehler bei Gehaltsverhandlungen vermeiden und die Chancen erhöhen.

Es kommt der Moment der Gehaltsverhandlung

 

Wer die eigene Leistung und deren Bedeutung für das Unternehmen kennt, kommt irgendwann an den Punkt, an dem ein Gehaltsgespräch ansteht.

Es scheint so, als wenn das schlagartig einiges verändert. Die meisten Menschen verhalten sich in Gehaltsgesprächen jenseits der eigenen Möglichkeiten und vergessen, was sie gelernt haben. Gerade Führungskräfte kennen Gehaltsgespräche ja selbst aus der anderen Perspektive. Doch ist es ein ziemlicher Unterschied, ob sie das Unternehmen oder eigene Interessen vertreten. Wenn es um die eigene Person geht, ist vieles ganz anders bzw. wird selbst anders wahrgenommen.

Auch wer sonst erfolgreich ist macht hier oft Anfängerfehler. Das ist weder gut für Ihr Konto, noch für das Bild, das Sie von sich liefern. Verhalten Sie sich so professionell, wie bei Ihrer Arbeit. Ihre Vorbereitung entscheidet über Ihren Verhandlungserfolg.

Kommunikationskompetenz und Selbstmarketing

Kurs in Hellsehen?

 

Zugegeben, nicht alles lässt sich vorhersehen und vorbereiten. Doch wo es uns gelingt, sind wir im Vorteil. Und hinsichtlich der Karriere ist so einiges absehbar. So ist es beispielsweise im Bewerbungsgespräch und auch während einer Anstellung lohnenswert, die besten Argumente für Ihre Gehaltsverhandlung zu kennen und frühzeitig die Weichen zu stellen.

 

 

 

An das Gute im Menschen glauben und trotzdem …

 

Sie werden nicht das Gehalt bekommen, das Sie verdienen, wenn Sie sich allzu blauäugig darauf verlassen, Ihr Vorgesetzter sieht Ihre Leistungen und honoriert diese entsprechend. Warum sollte er Ihnen etwas geben, dass Sie nicht verlangen?

Und auch wenn Sie persönlich der festen Überzeugung sind, dass Sie mehr Geld brauchen, sieht Ihr Chef das oft anders.

Überzeugen Sie nicht, dann ist das Bewerbungsgespräch oder das Jahresgespräch vorbei und zurückbleibt bei Ihnen das latente Gefühl, dass da für Sie mehr drin gewesen wäre. Sie haben den Eindruck, dass Ihre Leistung einfach nicht entsprechend gewürdigt wird und das frustriert.

Um die eigene Position auf dem Weg zur Gehaltserhöhung zu verbessern, brauchen Sie stichhaltige Argumente. Und stichhaltige Argumente im Gehaltspoker sind Argumente, die aus Sicht Ihres Chefs tatsächlich zählen.

Glück ist, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft

 

Mit den folgenden Tipps lassen sich grundlegende Fehler vermeiden.

Erfolgreiche Gehaltsgespräche werden frühzeitig vorbereitet. Der Erfolg wird wesentlich von den eigenen Fähigkeiten, deren Bedeutung und Nutzen für das Unternehmen und der Fähigkeit, diese Leistungen zu kommunizieren, beeinflusst. Also geht es schon im Vorfeld darum, den Entscheidern und Meinungsbildnern gute Gründe für eine Gehaltserhöhung zu liefern.

Sie kennen die Situation. Stellen Sie sich die Frage, in welchem Bereich Sie für das Unternehmen „unentbehrlich“ sind. Und Hand aufs Herz: Für wen ist das wie und woran erkennbar und tatsächlich von Nutzen?

Halten Sie Augen und Ohren offen. In der Vorbereitungsphase ist es hilfreich, Informationen zu sammeln. Betrachten Sie die Beziehungen, in denen Ihre Gehaltsvorstellungen, die unternehmensüblichen und die am Markt üblichen Gehälter und Ihr Nutzen für das Unternehmen stehen. Wie sind die zukünftigen Erwartungen und Ihre Bedeutung für das Unternehmen?

Bereiten Sie sich auch auf etwaige Gegenargumente im Gehaltsgespräch vor und üben Sie deren Entkräftung.

Nehmen Sie das Gehaltsgespräch vorweg, indem Sie es in Gedanken, noch besser mit einer geeigneten Person, durchspielen. (Und ja, ich mache so etwas!). Dabei gehen Sie sowohl in Ihre eigene Rolle als auch in die Ihres Gesprächspartners. Was nehmen Sie in den beiden Rollen wahr und was würden Sie tun?

Für das Gehaltsgespräch wählen Sie möglichst einen günstigen Zeitpunkt. Das kann beispielsweise ein Moment sein, in dem Ihr Erfolg besonders deutlich ist, Ihr Vorgesetzter besonders gute Laune hat und es dem Unternehmen gerade besonders gut geht.

 

 

 

31 Tipps für deine nächste Gehaltsverhandlung

 

Einige Empfehlungen zum Gehaltsgespräch bzw. der Gehaltsverhandlung:

 

 

1. Den eigenen Wert kennen

 

Seien Sie sich Ihrer Bedeutung für das Unternehmen bewusst, Sie sind kein Bittsteller. Treten Sie selbstbewusst auf. Nein, das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern damit für sich einzustehen. Gerade Frauen neigen noch immer dazu, zurückhaltender ihr Gehalt zu verhandeln.

 

 

 

2. Sachlichkeit

 

Bieten Sie eine sachliche Präsentation Ihrer Leistungen. Beginnen Sie Ihren Gesprächsbeitrag mit messbaren Ergebnissen.

 

 

 

3. Gegenargumente entkräften

 

 

Erkunden Sie die möglichen Motive und Gegenargumente. Widmen Sie sich auch den unangenehmsten Gegenargumenten, sodass Sie eine Entkräftung im Hinterkopf haben. Mit etwas Vorbereitung lassen sich aus den bedrohlichsten Begründungen sogar Argumente für die eigene Sache machen.

 

 

 

4. Fakten

 

Setzen Sie auf nachweisbare Fakten. Was nicht belegbar ist, bleibt draußen.

 

 

 

5. Win-win

 

Zeigen Sie den Wert der Lösung für beide Seiten auf.

 

 

 

6. Realistisch bleiben

 

Bleiben Sie realistisch. Recherchieren Sie die branchenüblichen Gehälter mittels verschiedener glaubwürdiger Quellen, die auch einer Prüfung standhalten.

 

 

 

7. Vergleiche

 

Vergleichen Sie sich niemals mit anderen Kollegen.

 

 

 

8. Private Bedürfnisse

 

 

Sie sollten keine privaten Notwendigkeiten in die Argumentation einbringen. Dass Ihre Kinder ohne Gehaltserhöhung hungern müssen, ist traurig, doch kein ideales Argument für Gehaltsverhandlungen.

 

 

 

9. Zustandsmanagement

 

Besonders, wenn es für Sie um etwas geht, kann es schon mal an den Emotionen kratzen. Bleiben Sie auch dann sachlich, wenn Sie das Gespräch frustriert und reagieren Sie auch bei einem für Sie nicht zufriedenstellenden Ergebnis wie einem „Nein“ nicht emotional.

 

 

 

10. Drohungen

 

Lassen Sie sich niemals zu Drohungen verleiten. Selbst, wenn Ihre Vorstellungen ansonsten annehmbar wären, kann Ihr Vorgesetzter sich auf keine Erpressung einlassen. Das würde zu viele Nachteile für ihn mit sich bringen.

 

 

 

11. Nachfragen

 

Lassen Sie sich Einwände begründen.

Merken Sie sich die Begründungen, um die Grundlage für ein kommendes Gehaltsgespräch zu verbessern.

 

 

 

12. Erwartungen

 

Ihr Wert für das Unternehmen liegt mehr in den zukünftigen Erwartungen, als in dem, was war. So bewundernswert Ihre Erfolge bisher waren, was haben das Unternehmen und Ihr Gesprächspartner jetzt und zukünftig davon?

 

 

 

13. Zurückhaltung

 

Vermeiden Sie zuerst eine Zahl in den Raum zu werfen, dass verschlechtert meist die Verhandlungsposition. Allerdings gibt es Ausnahmen, wenn Sie sehr gut vorbereitet – und nur dann – ein Eröffnungsangebot machen, können Sie den Rahmen vorgeben.

 

 

 

14. Nicht das erste Angebot annehmen

 

Wird das erste Angebot zu schnell angenommen, vermittelt es das Gefühl Sie wären auch mit weniger zufrieden gewesen. Das lässt den Verhandler nicht gut aussehen.

 

 

 

15. Eigene Vorstellung

 

Nennen Sie Ihre eigenen Vorstellungen. Selbst, wenn Sie das erste Angebot des Arbeitgebers annehmen wollen, wollen Sie aktiv und professionell am Gehaltsgespräch teilnehmen. Nur dürfen Sie dabei nicht unverschämt und gierig wirken.

 

 

 

16. Jenseits des Gehalts

 

Wenn Sie sich nicht auf finanzieller Ebene, dann schauen Sie sich weiter Optionen an. Das sind materielle Vorteile, wie beispielsweise Firmenwagen und zusätzliche Freiheiten, wie Homeoffice.

Bei realistischen Vereinbarungen sind auch Prämien eine Option.

 

 

 

17. Respekt

 

Eine Gehaltsverhandlung ist kein Streitgespräch, falls Sie anschließend weiterhin gut miteinander auskommen wollen, solltest du den Rapport (Beziehung) im Auge behalten.

 

 

 

18. Timing

 

Es gilt, den besten Moment für das Gespräch zu wählen. Wie geht es dem Unternehmen, was steht an, wie ist die Stimmung, die eigene Postion? Selbst Uhrzeit und Ort haben Einfluss auf das Ergebnis. Nutzen Sie den Gestaltungsspielraum.

 

 

 

19. Die Zahl

 

Es mag wie im Supermarkt wirken, doch es wirkt auch in Gehaltsverhandlungen. Eine spezifisch wirkende Zahl ohne viele Nullen wirkt präziser, wird weniger angezweifelt. Solche Zahlen scheinen auf Überlegungen zu beruhen und reduzieren psychologisch den Verhandlungsspielraum nach unten.

 

 

 

20. Flexibilität

 

Bleiben Sie beweglich. Hören Sie sich die Argumente an und betrachten Sie die daraus ableitbaren Szenarien. Viele Wege führen nach Rom. Es hilft, wenn Sie Ihre Werte, Position und Orientierungspunkte kennen, dann können Sie beim Weg dorthin flexibler bleiben.

 

 

 

21. Gefallen erbitten

 

Wenn Sie einen kleinen Gefallen erbitten, steigt die Wahrscheinlichkeit größerer Zugeständnisse.

 

 

 

22. Gehaltsanpassungen vs. Gehaltsverhandlung

 

Begriffe wie Gehaltsverhandlung, Gehaltsgespräch, Gehaltserhöhung erzeugen bei Vorgesetzten einen anderen Fokus als Gehaltsanpassung.

 

 

 

23. Körpersprache

 

In einem eigenen Artikel finden Sie Empfehlungen, wie Sie Ihre Körpersprache bei Gehaltsgesprächen einsetzen können.

 

 

 

24. Ja

 

Verkäufer kennen die Wirkung von Ja-Straße. Jedes geäußerte Ja erhöht die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Ja. Also beginnen Sie das Gespräch mit Fragen, auf denen Sie ein Ja erwarten.

 

 

 

25. Zuhören

 

Hören Sie gut zu und stellen Sie aktiv Fragen. Sammeln Sie Informationen für weitere Argumente und gegebenenfalls zukünftige Gespräche. Ergründen Sie die Sprachmuster und Motive Ihres Gesprächspartners.

 

 

 

26. Pausen

 

Lassen Sie Gesprächspausen zu. Viele Menschen ertragen sie nicht und füllen sie unüberlegt. Wo es angebracht ist, unterstreichen Sie Ihre Entschlossenheit mit souveränem Schweigen.

 

 

 

27. Rapport

 

Gemeinsamkeiten verbinden, also setzen Sie respektvoll darauf. Nur Vorsicht vor dem häufig von NLP-Trainern oder Selbsthilfebüchern empfohlenen Spiegeln von Aussagen und Körpersprache. Das erfordert Übung und die richtige Einstellung. Sonst wird das als Manipulation empfunden und belastet die Beziehung.

 

 

 

28. Konjunktive und andere Weichmacher

 

Verbannen Sie Sprache aus Ihrem Wortschatz, der Ihren Aussagen die Kraft gibt. Viele Menschen verwenden Weichmacher, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ich habe für Sie eine Liste mit Beispielen von Weichmachern zusammengestellt. Die haben gerade in Gehaltsgesprächen nichts zu suchen.

 

 

 

29. Vertagen

 

Mitunter ist es bei festgefahrenen Gehaltsverhandlungen besser, eine Vertagung zu vereinbaren. Bis zum nächsten Gespräch können Sie es mit professioneller Unterstützung auswerten und sich vorbereiten.

 

 

 

30. Nach dem Gespräch ist vor dem Gespräch

 

Egal wie das Gehaltsgespräch ausgeht, es wird wohl nicht Ihr letztes gewesen sein. Also werten Sie es anschließend ausführlich aus und leiten Sie ab, was daraus zu lernen und vorzubereiten ist. Die Weichen für erfolgreiche Gehaltsverhandlungen werden schon lange vorher gestellt. Wenn Sie gut zugehört haben, kennen Sie jetzt die wesentlichen Faktoren. Pflegen Sie Ihr authentisches Selbstmarketing.

 

 

 

31. Diskretion

 

Selbst wenn Sie noch so stolz über Ihren Verhandlungserfolg sind; prahlen Sie nicht damit. Das macht Sie nicht nur bei Kollegen unbeliebt, sondern auch beim Unternehmen.

Den beachtlichen Gehaltsnachweis versehentlich auf dem Kopierer liegenzulassen, mag kurzfristig Bewunderung zutage bringen. Doch dann folgen Begehrlichkeiten und Ärger.

 

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

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P.S.

 

Wie bereiten Sie sich auf Gehaltsverhandlungen vor und welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Artikel

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack Januar 2004
#9

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: souverän & natürlich wirken

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: souverän und glaubwürdig auftreten

Auf allen Ebenen beim Vorstellungsgespräch überzeugen
Wie Sie mit Körpersprache im Vorstellungsgespräch punkten

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: souverän und glaubwürdig auftreten

 

Was mache ich mit meinen Händen?

Wie viel Blickkontakt ist richtig?

Darf ich die Beine überschlagen?

Was bedeutet es, wenn ich nervös wirke?

Solche Fragen begegnen mir häufig vor Bewerbungsgesprächen.

Die gute Nachricht:

Du musst keine perfekte Körpersprache spielen.

Du brauchst auch keine Liste mit Gesten, die angeblich immer:

  • souverän
  • unsicher
  • dominant
  • sympathisch

wirken.

Menschen funktionieren komplexer.

Stärker ist eine andere Frage:

Wie kann dein Auftreten deine Botschaft unterstützen, ohne künstlich zu wirken?

 

 

 

Körpersprache spielt im Bewerbungsgespräch eine Rolle

 

In einem Vorstellungsgespräch wird nicht nur bewertet, was du sagst.

Auch dein Auftreten prägt den Eindruck.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Körperhaltung
  • Blickverhalten
  • Mimik
  • Gestik
  • Stimme
  • Sprechtempo
  • Pausen

Das bedeutet jedoch nicht:

Ein einzelnes Signal verrät zuverlässig deine Persönlichkeit.

Der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel vieler Informationen.

 

 

 

Der erste Eindruck entsteht schnell

 

Menschen bilden früh Eindrücke voneinander.

Das geschieht auch in Bewerbungsgesprächen.

Dabei können unter anderem beeinflussen:

  • Erscheinung
  • Begrüßung
  • Stimme
  • Mimik
  • erste Antworten

Diese frühen Eindrücke können die weitere Wahrnehmung prägen.

Sie sind jedoch nicht unfehlbar.

Ein schneller Eindruck ist ein Eindruck. Noch kein belastbares Urteil über Kompetenz oder spätere Leistung.

 

 

 

Körpersprache ist kein Lügendetektor

 

Das ist eine wichtige Grundlage.

Eine einzelne Geste wie:

  • verschränkte Arme
  • weniger Blickkontakt
  • Selbstberührung
  • unruhige Hände

hat keine universelle Bedeutung.

Sie kann abhängig sein von:

  • Situation
  • Nervosität
  • Temperatur
  • Gewohnheit
  • Kultur
  • individueller Persönlichkeit

Deshalb sollte Körpersprache:

beobachtet

werden.

Nicht:

mechanisch gedeutet.

 

 

 

Auch Personalverantwortliche können Körpersprache überinterpretieren

 

Interviewer sind Menschen.

Sie bilden Eindrücke.

Und diese Eindrücke können hilfreich oder irreführend sein.

Besonders unstrukturierte Interviews sind anfälliger dafür, dass:

  • Sympathie
  • Selbstpräsentation
  • Auftreten
  • erste Eindrücke

stärker in die Bewertung einfließen.

Deshalb ist ein professionelles Interview idealerweise stärker auf:

jobbezogene Inhalte und strukturierte Kriterien

ausgerichtet.

 

 

 

Was bedeutet das für dich als Bewerber?

 

Du kannst nicht kontrollieren:

wie jede andere Person dich interpretiert.

Du kannst jedoch beeinflussen:

  • wie klar du antwortest
  • wie präsent du bleibst
  • wie gut du zuhörst
  • wie stimmig Inhalt und Auftreten zusammenpassen

Genau darauf lohnt es sich zu konzentrieren.

 

 

 

Das Ziel ist nicht perfekte Körpersprache

 

Wenn du während des gesamten Gesprächs denkst:

„Jetzt gerade sitzen.“

„Jetzt lächeln.“

„Jetzt Hände zeigen.“

dann steigt deine Selbstbeobachtung.

Und häufig sinkt:

deine Präsenz im Gespräch.

Deshalb trainiere lieber:

Haltung und Aufmerksamkeit.

Nicht:

eine Choreografie.

 

 

 

Eine gute Grundhaltung

 

Hilfreich ist eine Haltung, die dir erlaubt:

  • frei zu atmen
  • aufmerksam zuzuhören
  • natürlich zu gestikulieren
  • stabil zu sprechen

Das bedeutet häufig:

aufrecht, beweglich und entspannt genug.

Keine starre Haltung.

Und kein demonstratives „Power-Posing“.

 

 

 

Aufrecht bedeutet nicht steif

 

Eine übermäßig kontrollierte Haltung kann:

  • angespannt
  • unnatürlich
  • distanziert

wirken.

Das Ziel lautet:

stabil und beweglich.

Du solltest dich dem Gesprächspartner zuwenden können.

Und gleichzeitig natürlich bleiben.

 

 

 

Blickkontakt: Verbindung statt Dauerstarren

 

Blickkontakt kann Aufmerksamkeit und Interesse signalisieren.

Das bedeutet nicht:

Du musst permanent in die Augen schauen.

Natürliche Gespräche enthalten:

  • Blickkontakt
  • Blickwechsel
  • kurze Abwendungen

Das ist normal.

Der hilfreiche Maßstab lautet:

Bleib ansprechbar und präsent.

 

 

 

Wenig Blickkontakt bedeutet nicht automatisch Unsicherheit

 

Auch hier gilt:

Ein einzelnes Verhalten erlaubt keine sichere Interpretation.

Menschen unterscheiden sich deutlich darin:

  • wie viel Blickkontakt sie bevorzugen
  • wie angenehm sie ihn erleben
  • wie sie ihn kulturell interpretieren

Deshalb sollten Bewerbungstipps weniger auf:

„So viel Blickkontakt musst du halten.“

setzen.

Stärker ist:

ein natürlicher Kontakt zum Gegenüber.

 

 

 

Wenn mehrere Personen im Gespräch sitzen

 

Dann richte deine Aufmerksamkeit nicht ausschließlich auf die Person, die die Frage gestellt hat.

Beginne bei ihr.

Öffne deinen Blick anschließend auch für die anderen Beteiligten.

So entsteht:

Gespräch mit der ganzen Runde.

 

 

 

Mimik: Interesse zeigen, ohne ein Lächeln festzuhalten

 

Ein freundlicher Gesichtsausdruck kann Verbindung erleichtern.

Das bedeutet nicht:

ständig lächeln.

Wenn über:

  • schwierige Entscheidungen
  • Konflikte
  • Fehler

gesprochen wird, wäre permanentes Lächeln möglicherweise unpassend.

Mimik sollte zum Inhalt passen.

 

 

 

Ein echtes Lächeln lässt sich schlecht erzwingen

 

Wenn du dir ständig sagst:

„Ich muss sympathisch wirken.“

kann ein Lächeln schnell angespannt erscheinen.

Hilfreicher ist:

echtes Interesse am Gespräch.

Das beeinflusst Mimik häufig natürlicher als bewusste Gesichtskontrolle.

 

 

 

Gestik: unterstütze den Gedanken

 

Gestik kann helfen:

  • Strukturen sichtbar zu machen
  • Größen zu verdeutlichen
  • Gegensätze zu markieren
  • Kernaussagen zu betonen

Die Frage lautet nicht:

„Welche Geste wirkt besonders souverän?“

Sondern:

„Unterstützt meine Gestik das, was ich sage?“

 

 

 

Offene Handflächen sind kein Geheimcode

 

Der verbreitete Tipp lautet:

„Zeige offene Handflächen, dann wirkst du vertrauenswürdig.“

So einfach ist Körpersprache nicht.

Offene Gesten können freundlich und zugänglich wirken.

Sie sind jedoch kein zuverlässiger:

Vertrauensindikator.

Und sie müssen nicht bewusst inszeniert werden.

 

 

 

Verschränkte Arme sind nicht automatisch Ablehnung

 

Das ist eines der bekanntesten Körpersprache-Klischees.

Menschen verschränken ihre Arme aus vielen Gründen.

Zum Beispiel:

  • Bequemlichkeit
  • Kälte
  • Gewohnheit
  • Konzentration

Deshalb:

eine Haltung nie isoliert deuten.

Wenn du selbst merkst, dass du dadurch sehr geschlossen wirkst, kannst du deine Haltung verändern.

Nur bitte nicht aus Angst vor einer angeblich eindeutigen Bedeutung.

 

 

 

Was mache ich mit meinen Händen?

 

Eine häufige Frage.

Die einfachste Antwort:

Lass sie grundsätzlich das tun, was sie in einem guten Gespräch auch tun.

Du musst sie:

  • nicht verstecken
  • nicht künstlich fixieren
  • nicht permanent bewegen

Eine ruhige Ausgangsposition kann helfen.

Dann darf Gestik entstehen.

 

 

 

Selbstberührungen und Nervosität

 

Unter Anspannung verändern sich Bewegungen.

Manche Menschen:

  • berühren Gesicht oder Haare
  • spielen mit Gegenständen
  • bewegen Hände oder Füße stärker

Das ist zunächst:

menschlich.

Es beweist keine bestimmte Persönlichkeitseigenschaft.

Wenn ein Verhalten sehr stark wird und deine Präsenz beeinträchtigt, kann es sich lohnen, daran zu arbeiten.

 

 

 

Nervosität darf sichtbar sein

 

Ein Bewerbungsgespräch ist für viele Menschen bedeutsam.

Eine gewisse Anspannung ist normal.

Du musst nicht unbedingt so wirken, als wäre dir alles vollkommen gleichgültig.

Stärker ist:

trotz Nervosität handlungsfähig zu bleiben.

 

 

 

Die Stimme gehört zur Wirkung

 

Körpersprache im weiteren Sinn endet nicht bei Gestik und Haltung.

Auch Stimme beeinflusst, wie Aussagen ankommen.

Relevant sind beispielsweise:

  • Tempo
  • Lautstärke
  • Betonung
  • Pausen
  • Artikulation

Das Ziel ist weniger:

möglichst tief zu sprechen.

Das Ziel ist:

klar, verständlich und präsent zu sprechen.

 

 

 

Eine tiefe Stimme ist nicht automatisch souveräner

 

Der verbreitete Rat:

„Sprich tiefer, dann wirkst du kompetenter.“

ist zu einfach.

Künstliches Absenken kann:

  • angestrengt
  • unnatürlich

klingen.

Hilfreicher sind:

  • ruhige Atmung
  • angemessenes Tempo
  • klare Artikulation
  • natürliche Stimmlage

 

 

 

Pausen wirken häufig souveräner als hektisches Antworten

 

Eine schwierige Frage kommt.

Du musst nicht sofort antworten.

Eine kurze Pause kann helfen:

  • zu denken
  • die Antwort zu strukturieren
  • ruhiger zu beginnen

Das wirkt häufig stärker als:

eine schnelle Antwort ohne klare Richtung.

 

 

 

Sprechtempo unter Nervosität

 

Viele Menschen sprechen unter Druck schneller.

Dann können:

  • Satzenden verschwinden
  • Pausen fehlen
  • Kernbotschaften weniger klar werden

Hilfreich ist:

bewusst Gedanken abschließen.

Nicht:

möglichst langsam sprechen.

 

 

 

Die Begrüßung

 

Eine gute Begrüßung darf einfach sein.

Zum Beispiel:

  • aufmerksam
  • freundlich
  • klar

Ein Händedruck ist je nach Situation und Kultur möglich.

Er ist kein Test für:

Charakterstärke.

Ein künstlich besonders fester Händedruck bringt wenig.

 

 

 

Der Händedruck wird häufig überschätzt

 

Ältere Bewerbungstipps tun manchmal so, als entscheide sich hier bereits:

Selbstsicherheit oder Unsicherheit.

Das ist deutlich zu viel Bedeutung für wenige Sekunden.

Wenn ein Händedruck stattfindet:

angemessen und natürlich.

Mehr braucht es nicht.

 

 

 

Sitzen im Bewerbungsgespräch

 

Wähle eine Position, in der du:

  • gut atmen
  • aufmerksam zuhören
  • natürlich gestikulieren

kannst.

Du musst nicht wie eingefroren auf der Stuhlkante sitzen.

Eine leichte Orientierung zum Gespräch ist meist sinnvoll.

Das wichtigste Kriterium:

Du kannst präsent bleiben.

 

 

 

Bewegung ist erlaubt

 

Manche Bewerber versuchen, möglichst unbeweglich zu sitzen.

Das kann sehr kontrolliert wirken.

Menschen bewegen sich in normalen Gesprächen.

Deshalb darfst du:

  • die Sitzposition leicht verändern
  • gestikulieren
  • dich dem Gegenüber zuwenden

Das Ziel ist:

Ruhe ohne Erstarrung.

 

 

 

Kongruenz statt Körpersprache-Trick

 

Besonders überzeugend wirkt häufig, wenn:

Inhalt und Auftreten zusammenpassen.

Du sprichst beispielsweise begeistert über ein Projekt.

Dann darf diese Begeisterung:

  • in der Stimme
  • im Gesicht
  • in der Gestik

sichtbar werden.

Wenn du dagegen eine schwierige Erfahrung reflektierst, darf deine Wirkung ruhiger werden.

Glaubwürdigkeit entsteht weniger durch perfekte Gesten als durch stimmiges Verhalten.

 

 

 

Authentizität bedeutet nicht völlige Ungefiltertheit

 

Auch dieser Punkt ist wichtig.

Authentisch auftreten bedeutet nicht:

„Ich mache einfach alles so wie immer.“

Du kannst:

  • bewusst klarer sprechen
  • deine Haltung verbessern
  • Unruhe reduzieren
  • deinen Blick bewusster öffnen

und trotzdem du selbst bleiben.

Professionelles Auftreten ist:

entwickelte Natürlichkeit.

 

 

 

Körpersprache kann Kompetenz nicht ersetzen

 

Ein Bewerbungsgespräch dreht sich nicht hauptsächlich darum:

wie überzeugend du sitzt.

Entscheidend sind unter anderem:

  • Erfahrung
  • Kompetenz
  • Motivation
  • Passung zur Aufgabe
  • Qualität deiner Antworten

Körpersprache unterstützt diese Inhalte.

Sie sollte nicht versuchen, fehlende Substanz zu verdecken.

 

 

 

Inhalt und Auftreten gemeinsam vorbereiten

 

Die beste Körpersprachevorbereitung beginnt deshalb häufig nicht mit:

„Wie soll ich sitzen?“

Sondern:

„Was möchte ich vermitteln?“

Zum Beispiel:

  • Welche Erfahrungen sind relevant?
  • Welche Leistungen möchte ich konkret machen?
  • Welche Fragen werden wahrscheinlich gestellt?
  • Welche Beispiele belegen meine Aussagen?

Je klarer du inhaltlich bist, desto leichter kann dein Auftreten folgen.

 

 

 

Typische Fragen vorbereiten

 

Viele Bewerbungsgespräche enthalten Fragen zu:

  • Motivation
  • Erfahrung
  • Stärken
  • Schwierigkeiten
  • Konflikten
  • Entscheidungen

Die Vorbereitung sollte weniger darin bestehen:

perfekte Sätze auswendig zu lernen.

Stärker ist:

gute Beispiele und klare Gedanken vorzubereiten.

→ Häufige Fragen in Bewerbungsgesprächen

 

 

 

Auswendig gelernte Antworten können Körpersprache verschlechtern

 

Wenn du versuchst, einen perfekten Wortlaut abzurufen, wandert deine Aufmerksamkeit nach innen.

Dann können:

  • Blickkontakt
  • natürliche Mimik
  • Gestik

weniger spontan werden.

Deshalb lieber:

Gedanken sicher kennen.

Nicht:

Text perfekt reproduzieren.

 

 

 

Konkrete Beispiele wirken stärker als Selbstbeschreibungen

 

Statt:

„Ich bin sehr belastbar.“

ist häufig stärker:

eine Situation zu beschreiben, in der Belastbarkeit relevant war.

Dann kann dein Gegenüber:

Verhalten

beurteilen.

Nicht nur:

Selbstetiketten.

 

 

 

STAR kann bei Beispielen helfen

 

Eine einfache Struktur ist:

  • Situation – Was war los?
  • Task – Welche Aufgabe hattest du?
  • Action – Was hast du konkret getan?
  • Result – Was kam dabei heraus?

Die Struktur hilft:

prägnant und nachvollziehbar zu antworten.

Sie sollte nicht wie ein auswendig gelerntes Schema klingen.

 

 

 

Selbstpräsentation gehört zum Bewerbungsgespräch

 

Natürlich präsentierst du dich.

Das ist Teil der Situation.

Problematisch wird es, wenn Selbstpräsentation stärker wird als:

die tatsächliche Passung.

Ein gelungenes Gespräch sollte beiden Seiten helfen herauszufinden:

Passt diese Zusammenarbeit?

 

 

 

Bewerbungsgespräche sind keine Einbahnstraße

 

Auch du prüfst:

  • Wie wird hier kommuniziert?
  • Wie wird Führung beschrieben?
  • Welche Erwartungen bestehen?
  • Was bleibt unklar?

Diese Haltung kann deine Präsenz verändern.

Aus:

„Ich muss unbedingt überzeugen.“

wird:

„Wir prüfen gemeinsam eine mögliche Zusammenarbeit.“

 

 

 

 

Das kann Nervosität verändern

 

Wenn du dich ausschließlich als:

bewertete Person

erlebst, steigt leicht der Druck.

Wenn du dich gleichzeitig als:

Gesprächspartner mit eigener Entscheidung

erlebst, entsteht häufig mehr innerer Handlungsspielraum.

Das kann wiederum:

  • Stimme
  • Haltung
  • Blickkontakt

natürlicher werden lassen.

 

 

 

 

Körpersprache unter Druck

 

Ein schwieriger Moment kann kommen.

Zum Beispiel:

„Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“

Oder:

„Warum haben Sie die letzte Stelle verlassen?“

Dann geht es weniger darum:

deine Körpersprache zu kontrollieren.

Hilfreicher ist:

  1. kurz denken
  2. Frage verstehen
  3. Antwort strukturieren
  4. ruhig beginnen

Der Körper folgt häufig der inneren Klarheit.

 

 

 

 

Wenn du eine Frage nicht verstehst

 

Dann frag nach.

Zum Beispiel:

„Meinen Sie damit eher meine Führungserfahrung oder meine fachliche Erfahrung?“

Das ist kein Zeichen von Schwäche.

Es zeigt:

Du möchtest präzise antworten.

 

 

 

Wenn du etwas nicht weißt

 

Auch dann brauchst du keine Körpersprachetechnik.

Du kannst sagen:

„Dazu habe ich bislang noch keine praktische Erfahrung.“

Dann:

„Ich würde mich dem Thema folgendermaßen nähern …“

Eine klare Grenze wirkt häufig stärker als:

sichtbare Improvisation ohne Substanz.

 

 

 

 

Online-Bewerbungsgespräche

 

Bei Videointerviews verändern sich die Bedingungen.

Relevant sind beispielsweise:

  • Kameraposition
  • Tonqualität
  • Licht
  • Bildausschnitt
  • Blick zur Kamera

Die Kamera verändert, wie nonverbale Hinweise sichtbar werden.

Deshalb sollte ein Onlinegespräch vorher technisch getestet werden.

→ Tipps für Videobewerbungen und Videoauftritte

 

 

 

Blickkontakt vor der Kamera funktioniert anders

 

Wenn du dein Gegenüber auf dem Bildschirm ansiehst, schaust du häufig leicht unterhalb der Kamera.

Direkter Kamera-Blick erzeugt dagegen stärker den Eindruck:

Du schaust die andere Person an.

Du musst deshalb nicht dauerhaft in die Linse sehen.

Bei wichtigen Aussagen kann ein bewusster Kamerablick jedoch hilfreich sein.

 

 

 

Nonverbale Wirkung darf nicht zum Fairnessproblem werden

 

Auch Arbeitgeber sollten sich bewusst sein:

Menschen unterscheiden sich in ihrem nonverbalen Verhalten.

Das kann beispielsweise betreffen:

  • Blickkontakt
  • Mimik
  • Gestik
  • soziale Ausdrucksweise

Aus solchen Unterschieden sollte nicht vorschnell auf:

  • Kompetenz
  • Motivation
  • Vertrauenswürdigkeit

geschlossen werden.

Gerade strukturierte, jobbezogene Interviews können dabei helfen, Bewertungen stärker an relevante Kriterien zu binden.

 

 

 

Warum strukturierte Interviews auch für Bewerber hilfreich sind

 

Wenn alle Bewerber ähnliche:

  • Fragen
  • Kriterien
  • Bewertungsmaßstäbe

erhalten, bekommt die tatsächliche Antwortqualität mehr Gewicht.

Das reduziert zumindest einen Teil der Abhängigkeit von:

bloßem Eindruck.

Als Bewerber kannst du die Interviewstruktur zwar nicht bestimmen.

Du kannst jedoch deine Antworten:

konkret und jobbezogen

machen.

 

 

 

Die häufigsten Körpersprache-Fehler bei Bewerbungen

 

1. Körpersprache spielen

Das Auftreten wirkt choreografiert.

 

2. Permanent Selbstkontrolle betreiben

Die Aufmerksamkeit fehlt im Gespräch.

 

3. Blickkontakt erzwingen

Aus Verbindung wird Anstarren.

 

4. Gesten nach Rezept benutzen

Die Bewegung passt nicht zum Gedanken.

 

5. Jede Nervosität verstecken wollen

Dadurch steigt häufig die Anspannung.

 

6. Stimme künstlich absenken

Die Wirkung wird unnatürlich.

 

7. Inhalt vernachlässigen

Präsenz kann fehlende Substanz nicht ersetzen.

 

 

 

Was stattdessen hilft

 

  • gute inhaltliche Vorbereitung
  • klarer innerer Standpunkt
  • realistische Probe
  • konkretes Feedback
  • natürliche Haltung
  • aufmerksames Zuhören

Das verbessert Körpersprache häufig indirekt.

Denn:

Sicherheit entsteht eher aus Vorbereitung als aus einstudierten Gesten.

 

 

 

Mit Video üben

 

Eine kurze Aufnahme kann sehr aufschlussreich sein.

Beantworte beispielsweise:

„Warum interessieren Sie sich für diese Position?“

Dann schau die Aufnahme zunächst ohne Ton.

Beobachte:

  • Haltung
  • Blick
  • Mimik
  • Gestik

Danach nur den Ton.

Achte auf:

  • Tempo
  • Pausen
  • Betonung
  • Verständlichkeit

Dann beides zusammen.

 

 

 

Feedback sollte konkret sein

 

Feedback wie:

„Du wirkst unsicher.“

ist wenig hilfreich.

Besser:

„Bei schwierigen Fragen wirst du deutlich schneller.“

Oder:

„Während du über deine wichtigsten Erfolge sprichst, schaust du fast ausschließlich nach unten.“

Jetzt gibt es:

beobachtbares Verhalten.

Und damit:

eine Trainingsmöglichkeit.

 

 

 

Wirkung statt Interpretation trainieren

 

Im Training interessiert mich weniger:

„Was bedeutet diese Geste psychologisch?“

Stärker ist:

„Wie wirkt dein gesamtes Auftreten in diesem Moment?“

Und:

„Passt diese Wirkung zu deiner Botschaft?“

Das ist wesentlich belastbarer als Körpersprache-Orakel.

 

 

 

Eine Checkliste für dein Bewerbungsgespräch

 

  1. Kann ich meine wichtigsten Erfahrungen konkret beschreiben?
  2. Kenne ich meine Motivation für die Position?
  3. Habe ich gute Beispiele vorbereitet?
  4. Kann ich auch schwierige Fragen ruhig beantworten?
  5. Sitze ich stabil und beweglich?
  6. Bleibt mein Blick natürlich im Gespräch?
  7. Unterstützt meine Gestik meine Aussagen?
  8. Spreche ich verständlich und in angemessenem Tempo?
  9. Nutze ich Pausen?
  10. Höre ich wirklich zu?
  11. Stelle ich selbst gute Fragen?
  12. Wirkt mein Auftreten insgesamt stimmig?

 

 

 

Welche Fragen solltest du selbst stellen?

 

Gute eigene Fragen zeigen:

Du prüfst die Aufgabe ernsthaft.

Zum Beispiel:

  • Was wären in den ersten sechs Monaten die wichtigsten Ziele?
  • Woran würden Sie erkennen, dass jemand in dieser Rolle erfolgreich ist?
  • Welche Herausforderungen sind aktuell besonders relevant?
  • Wie werden Entscheidungen im Team getroffen?

Solche Fragen helfen gleichzeitig:

dir selbst bei der Entscheidung.

 

 

 

Die stärkste Körpersprache beginnt im Kopf

 

Wenn deine innere Haltung lautet:

„Bitte mögen Sie mich.“

entsteht eine andere Wirkung als bei:

„Ich möchte herausfinden, ob wir fachlich und menschlich gut zusammenpassen.“

Diese zweite Haltung ist häufig:

  • ruhiger
  • klarer
  • dialogischer

Und genau das wird oft auch körperlich sichtbar.

 

 

 

Vorbereitung auf ein wichtiges Bewerbungsgespräch

 

Gerade bei einer wichtigen beruflichen Veränderung kann ein realistischer Probelauf sehr hilfreich sein.

Dabei können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Selbstpräsentation
  • typischen Interviewfragen
  • kritischen Rückfragen
  • Körpersprache
  • Stimme
  • Präsenz
  • prägnanten Beispielen

→ Karriere-Coaching in Berlin und online

 

 

 

Welcher berufliche Rahmen passt?

 

Das Ziel bestimmt den Inhalt. Rolle, Verantwortung und Tragweite bestimmen den Rahmen.

Für Fach- und Führungskräfte unterhalb unternehmerischer Gesamtverantwortung kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um Selbstpräsentation, berufliche Wirkung und die Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch geht.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Bei anderen Fach- und Führungskräften erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING, wenn ein konkretes Auswahlgespräch hohe berufliche, wirtschaftliche oder strategische Tragweite besitzt.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

, 

Fazit: Körpersprache unterstützt – sie ersetzt keine Substanz

 

Im Bewerbungsgespräch wirkt mehr als der Inhalt.

Auch:

  • Haltung
  • Blick
  • Mimik
  • Gestik
  • Stimme

prägen den Eindruck.

Die Lösung ist jedoch nicht:

eine perfekte Körpersprache einzuüben.

Stärker ist:

Inhalt, innere Haltung und äußeres Auftreten miteinander in Einklang zu bringen.

Dann brauchst du weniger Regeln.

Du bist:

  • präsent
  • ansprechbar
  • klar

und kannst dich auf das konzentrieren, worum es wirklich geht:

ein gutes Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit.

Überzeugende Körpersprache entsteht weniger durch perfekte Gesten als durch Klarheit, Präsenz und ein Auftreten, das zu dir und deiner Botschaft passt.

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2017
Überarbeitung: 1. August 2026

Spontanreden, unverhofft kommt oft: Wie jede spontane Rede gelingt.

Spontanreden, unverhofft kommt oft: Wie jede spontane Rede gelingt.

Überzeugende Reden aus dem Ärmel schütteln

Unverhofft kommt oft: Spontanreden

Spontanreden

 

Welche Freude! Was tun, wenn Sie überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Hier erfahren Sie, wie Sie die Gelegenheit erfolgreich meistern.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Eine Rede aus dem Handgelenk schütteln

 

Na toll; unverhofft kommt oft. Und nun dürfen Sie nach vorne vor Ihr Publikum schreiten und unvorbereitet eine Rede halten. Sozusagen, sich eine Rede aus dem Handgelenk schütteln. Im Englischen „off the cuff“, eine Formulierung, die auf Kellner zurückgehen soll, die sich Notizen auf die Manschetten ihrer Hemden geschrieben haben. Und tatsächlich können Redner dabei beobachtet werden, wie sie ständig dorthin schauen. So, als würden dort Hinweise zu finden sein, was zu sagen ist. Üblicherweise ist dort aber nicht viel zu finden. Hoch lebe das Sprungverhalten: So wird dann an der Manschette gezuppelt oder der Manschettenknopf neu justiert, anstatt sich der Situation mit voller Aufmerksamkeit zu stellen.

 

 

 

Spontanrede: Was nun?

 

Wie reagieren Sie, wenn wir überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Begrüßen Sie die Gelegenheit oder verwünschen Sie den Auffordernden?

Was tun? Zuerst ist es hilfreich sich daran zu erinnern, dass dies im Grunde keine außergewöhnliche Situation ist. Sie fühlt sich nur so an. Die meisten Gespräche werden ja auch ohne gründliche sprachliche Vorbereitung geführt. Doch kaum bekommt der Rahmen einen öffentlicheren Charakter, verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Anspruch an uns selbst. Und der daraus resultierende Druck macht nicht unbedingt geistreicher. Druck schneidet uns eher von unseren Ressourcen ab, erschwert, was sonst ganz leicht geht.

 

 

 

EIGENTLICH ganz leicht!

 

Vorausgesetzt, wir sind in Gesprächen in der Lage interessant und strukturiert zu reden, basiert der spontane Redeerfolg vor Gruppen im Wesentlichen auf dem eigenen Zustandsmanagement. Es hat sich bewährt, sich wie in einer kleinen Runde zu fühlen und ähnlich zu verhalten. Dann ist es eigentlich ganz einfach! Eigentlich? Ja, denn viele neigen dazu, sich selbst Druck zu machen. Nicht jeder hat Übung darin, vor Publikum spontan Gedanken zu sortieren und dabei auch noch überzeugend zu reden. Deswegen sind entsprechende Orientierungshilfen von Vorteil und viel Übung, sehr viel Übung. Das entsprechendes Training nicht nur wirkungsvoll, sondern auch mit Spaß verbunden sein kann, beweisen Trainings mit Elementen der ImproRhetorik™.

 

 

 

Trainingsgelegenheiten

 

Im Gruppentraining an zwei Tagen oder im Einzeltraining mit 10 bis 15 individuell vereinbarten Stunden lernen Sie, wie Sie auch in spontanen Redesituationen eine gute Figur machen und überzeugen.

Erfolgreich eine Rede aus dem Ärmel schütteln, Anregungen und Unterstützung:

 

 

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Ergänzende Artikel

 

P.S.

 

Wie meistern Sie spontane Redegelegenheiten?

Artikel

Spontaneität: Flexibel reagieren und souverän im Moment handeln

Spontaneität ist mehr als Impulsivität. Erfahre, wie Präsenz, Vorbereitung und innere Klarheit helfen, flexibel und souverän zu reagieren.

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4338
K:CNB
Ü:B

Asche zu Asche, Staub zu Staub vs. Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Asche zu Asche, Staub zu Staub vs. Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Angebotspräsentation: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, bevor die Idee Staub ansetzt

Angebotspräsentation: Vorbereitung trifft auf Gelegenheit

Botschaften die verdiente Chance geben

 

Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Bereiten Sie Ihre Präsentation sorgfältig vor und sorgen Sie für Gelegenheiten. Sie wollen Tipps?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

 

Ideen die Chance geben, sich zu verwirklichen

 

Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.

Louis Pasteur

 

„I have a dream…“ Wer etwas anbietet, braucht auch die Möglichkeit, andere Menschen davon zu überzeugen, dass dieses Angebot überhaupt eine Chance verdient hat, beachtet zu werden. Bei aller persönlichen Begeisterung; viele gute Ideen bleiben im Schubfach und geraten dort in Vergessenheit, weil niemand von ihnen erfährt. Irgendwann ist die Staubschicht so dick, dass sie selbst beim Aufräumen nicht mehr zu finden ist. Andere wagen den Schritt und stellen ihr Angebot vor, manchen gelingt es und anderen nicht. Oft braucht es Durchhaltevermögen, bis der Funke überspringt. Nicht jeder wird mit Rückenwind gesegnet, gerade neuen Ideen bläst oft heftiger Gegenwind ins Gesicht. Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (Mark Twain)

So oder so; wer sich aus der Deckung begibt, macht sich und das Angebot zwar angreifbar. Aber es ist allenthalben besser, als es ungenutzt der Welt vorzuenthalten. Ideen zu sammeln und zu horten, hat noch zu keiner Veränderung geführt. Da helfen auch die besten Ausreden nichts, weshalb es sinnlos ist sich dafür einzusetzen oder dass sich keine Gelegenheit dafür ergibt. Es ist nicht immer ein Heimspiel. Schließlich ist jedes System bestrebt, sich im Gleichgewicht zu halten. Wer daran etwas ändern will, lernt die Massenträgheit kennen. Eine Idee, die nicht gefährlich ist, verdient es nicht, überhaupt Idee genannt zu werden. (Oscar Wilde)

 

 

 

Eins nach dem anderen

 

Ja, es hat auch etwas mit Glück zu tun; eine Chance, für die Vorstellung der Idee zu bekommen. Wer wartet schon gerne? Es nagt an den Nerven, die anfängliche Begeisterung verebbt. Vielleicht war die Idee doch nicht so gut. Das entmutigt dann früher oder später! Ergibt sich nicht schnell genug eine Gelegenheit, macht sich oft das frustrierende Gefühl breit, keinen Einfluss auf die erfolgreiche Umsetzung zu haben. Viele gute Ideen scheitern, weil irgendjemand, der hätte gefragt werden sollen, nicht gefragt wurde. (Cyril Northcote Parkinson)

Nur wen und wie? Vor lauter Resignation geht es nicht voran. Kommt dann doch überraschend von allein eine Gelegenheit, ist die Präsentation des Angebotes gerade in diesem Moment nicht so gut, wie sie sein könnte. Wer hat denn damit gerechnet? Mist! Chance vergeudet. Schade, dass sie nicht vorbereitet wurde.

 

 

 

Konkrete Vorbereitung, auch ohne Termin und Bühnenreservierung

 

Viel besser ist es sich frühzeitig optimal auf die Präsentation vorzubereiten, selbst dann, wenn noch keine konkrete Gelegenheit geplant ist. Unverhofft kommt oft; lassen Sie sich die Chance nicht entgehen! Nehmen Sie Einfluss, worauf Sie Einfluss haben und reduzieren Sie den Anteil des Zufalls. Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks. (Gotthold Ephraim Lessing)

Meine favorisierte Definition für Glück ist; Vorbereitung tritt auf Gelegenheit! In der Idee leben heißt, das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre. (Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

 

Unverhofft kommt oft

 

Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie. (Albert Einstein) Sorgen Sie dafür, dass deren Wert leichter zu erkennen ist. Gegebenenfalls mit Unterstützung, falls die Idee es verdient hat. Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! (Victor Hugo)

Also Ärmel hochkrempeln und …

P.S.

 

Welche Gelegenheit verdient Vorbereitung?

 

 

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Artikel

Ehrlichkeit: Wie viel Wahrheit ist wirklich hilfreich?

Wie ehrlich solltest du sein? Erfahre, wo Ehrlichkeit, Diplomatie und Rücksicht zusammengehören und wann radikale Ehrlichkeit mehr schadet als hilft.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Klare Sprache: Verständlich sprechen und glaubwürdig wirken

Klare Sprache

Verständlich sprechen und glaubwürdig wirken
Rhetorik & Sprache: Nur wer verstanden wird, kann auch überzeugen

Klar sprechen, glaubwürdig wirken: Warum verständliche Sprache Vertrauen schafft

 

Manchmal klingt ein Satz ausgesprochen beeindruckend.

Und nach dreißig Sekunden fragst du dich:

Was wollte der Mensch eigentlich sagen?

Viele Substantive.

Ein paar Anglizismen.

Strategische Transformationsprozesse.

Ganzheitliche Lösungsansätze.

Nachhaltige Synergiepotenziale.

Und irgendwo darin versteckt sich vermutlich eine Botschaft.

Komplizierte Sprache kann intelligent wirken.

Zumindest für einen Moment.

Auf Dauer überzeugt etwas anderes:

Klarheit.

Denn wer verstanden werden möchte, braucht mehr als richtige Worte.

Er muss seine Gedanken so weit geklärt haben, dass andere ihnen folgen können.

 

 

 

Nur wer verstanden wird, kann überzeugen

 

Du kannst die beste Idee im Raum haben.

Wenn Menschen sie kaum verstehen, besitzt sie wenig Wirkung.

Das klingt selbstverständlich.

In wichtigen Präsentationen, Meetings und Führungssituationen erleben wir trotzdem häufig das Gegenteil.

Menschen sprechen so, wie innerhalb ihres Fachgebiets geschrieben wird.

Sie verwenden Abkürzungen, Fachbegriffe und interne Formulierungen.

Sie packen mehrere Gedanken in einen Satz.

Und setzen voraus, dass ihr Publikum dieselben Zusammenhänge kennt.

Das Problem:

Dein Publikum hört deine Gedanken zum ersten Mal.

Du kennst sie vielleicht seit Monaten oder Jahren.

Diese Asymmetrie verdient Aufmerksamkeit.

 

 

 

Verständlichkeit beginnt vor der Sprache

 

Wenn ein Gedanke unklar ist, lässt er sich schwer klar formulieren.

Deshalb halte ich Verständlichkeit keineswegs in erster Linie für eine Stilfrage.

Sie ist eine Denkaufgabe.

Bevor du nach der perfekten Formulierung suchst, frage:

Was möchte ich eigentlich sagen?

Kannst du deine Aussage in einem klaren Satz formulieren?

Kannst du erklären, weshalb sie relevant ist?

Kannst du zwischen Hauptsache und Nebensache unterscheiden?

Wenn das gelingt, wird Sprache häufig automatisch einfacher.

Klar sprechen beginnt mit klarem Denken.

 

 

 

Komplizierte Sprache kann Unsicherheit verstecken

 

Es gibt Situationen, in denen Menschen komplizierter sprechen, als ihr Thema es verlangt.

Das kann verschiedene Gründe haben.

Fachsprache ist vertraut.

Bestimmte Begriffe gehören zur Unternehmenskultur.

Man möchte kompetent wirken.

Oder eine komplizierte Formulierung fühlt sich sicherer an als eine klare Position.

Vergleiche:

„Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Herausforderungen erscheint eine zeitnahe Neubewertung der bestehenden strategischen Ausrichtung zielführend.“

Mit:

„Unsere bisherige Strategie funktioniert unter den neuen Bedingungen kaum noch. Wir sollten sie ändern.“

Der zweite Satz ist klarer.

Und genau deshalb verlangt er mehr.

Wer klar spricht, wird greifbarer.

 

 

 

Klarheit macht Positionen sichtbar

 

Das ist eine oft übersehene Seite verständlicher Sprache.

Je konkreter du formulierst, desto deutlicher wird deine Position.

„Man müsste möglicherweise perspektivisch prüfen …“

lässt viele Hintertüren offen.

„Ich empfehle, dass wir …“

tut das weniger.

Deshalb ist sprachliche Unklarheit manchmal keineswegs mangelndes Können.

Sie kann Schutz sein.

Wer sich unklar ausdrückt, kann später leichter behaupten, etwas anders gemeint zu haben.

Klarheit braucht deshalb gelegentlich Mut.

 

 

 

Fachsprache ist kein Problem

 

Fachbegriffe haben eine wichtige Funktion.

Unter Fachleuten können sie Kommunikation enorm vereinfachen.

Ein präziser Fachbegriff kann einen komplexen Zusammenhang in einem einzigen Wort ausdrücken.

Problematisch wird Fachsprache erst, wenn das Publikum sie kaum versteht.

Deshalb lautet die Frage weniger:

„Darf ich Fachbegriffe verwenden?“

Sondern:

„Hilft dieser Begriff genau diesen Menschen beim Verstehen?“

Wenn ja: verwenden.

Wenn eine kurze Erklärung erforderlich ist: erklären.

Wenn ein verständlicheres Wort dieselbe Aufgabe erfüllt: dieses wählen.

Der Maßstab ist das Publikum.

 

 

 

Sprich die Sprache deines Publikums

 

Das bedeutet keineswegs, sich anzubiedern.

Es bedeutet:

Kommunikation vom Empfänger her zu denken.

Ein Vorstand braucht möglicherweise eine andere Darstellung als ein Projektteam.

Kunden brauchen andere Informationen als Entwickler.

Mitarbeitende stellen bei einer Veränderung andere Fragen als Investoren.

Ein Fachpublikum verträgt andere Begriffe als eine breite Öffentlichkeit.

Du bleibst dieselbe Person.

Doch du wählst den Zugang, über den deine Botschaft die Menschen erreicht.

Das ist weniger Anpassung der Persönlichkeit.

Es ist Respekt vor dem Publikum.

 

 

 

Buzzwords: Wenn Sprache wichtiger klingt als der Gedanke

 

Buzzwords sind verführerisch.

Transformation.

Agilität.

Disruption.

Purpose.

Empowerment.

Innovation.

Nachhaltigkeit.

Strategische Neuausrichtung.

All diese Begriffe können sinnvoll sein.

Problematisch werden sie, wenn niemand mehr genau weiß, was sie im konkreten Fall bedeuten.

Dann lohnt sich der Kauderwelsch-Test:

Was bedeutet das konkret?

„Wir wollen agiler werden.“

Was verändert sich dadurch am Montagmorgen?

„Wir brauchen mehr Kundenorientierung.“

Was soll jemand künftig anders tun?

„Wir treiben die Transformation voran.“

Was wird tatsächlich verändert?

Wenn sich ein großer Begriff kaum in konkrete Beobachtungen oder Handlungen übersetzen lässt, verdient er weitere Klärung.

 

 

 

Der Kauderwelsch-Test

 

Bei wichtigen Aussagen kannst du fünf Fragen stellen:

 

1. Was möchte ich konkret sagen?

Ein Gedanke.

 

2. Würde ich diesen Satz auch in einem normalen Gespräch verwenden?

Falls kaum, weshalb verwende ich ihn auf der Bühne?

 

3. Welche Wörter braucht mein Publikum erklärt?

Fachwissen beim Gegenüber ist eine Annahme. Prüfe sie.

 

4. Kann ich ein abstraktes Wort durch etwas Konkretes ersetzen?

Was bedeutet „Optimierung“ hier tatsächlich?

 

5. Was soll mein Gegenüber anschließend wissen oder tun?

Wenn das unklar bleibt, braucht die Botschaft weitere Arbeit.

 

 

 

Authentizität bedeutet mehr als „Sei einfach du selbst“

 

Bei verständlicher Sprache taucht schnell das Wort Authentizität auf.

„Sprich authentisch.“

Das klingt gut.

Es hilft allein wenig.

Für mich bedeutet authentische Kommunikation weniger, ungefiltert alles auszusprechen, was gerade im Kopf auftaucht.

Es bedeutet:

Sprache, Botschaft, Haltung und Person passen zusammen.

Wenn jemand plötzlich Formulierungen verwendet, die er im normalen Leben niemals benutzen würde, kann das Publikum diese Diskrepanz spüren.

Eine Rede darf sorgfältiger formuliert sein als ein Gespräch am Küchentisch.

Sie sollte trotzdem nach dem Menschen klingen, der sie hält.

 

 

 

Geliehene Sprache schafft Distanz

 

Das wird besonders deutlich bei fremdgeschriebenen Reden.

Ein Text kann brillant sein.

Wenn der Redner jedoch anders spricht, entsteht Distanz.

Die Wörter passen.

Der Mensch weniger.

Dasselbe kann bei KI-generierten Texten geschehen.

Ein Entwurf klingt makellos.

Und trotzdem würdest du selbst diesen Satz niemals sagen.

Dann lohnt sich Überarbeitung.

Frage:

Wie würde ich diesen Gedanken tatsächlich ausdrücken?

Das Ergebnis darf sprachlich besser sein als deine spontane Formulierung.

Es sollte trotzdem deine Sprache bleiben.

 

 

 

Glaubwürdigkeit entsteht durch Übereinstimmung

 

Menschen prüfen Kommunikation auf verschiedenen Ebenen.

Was sagt jemand?

Wie sagt er es?

Passt das zu seinem Verhalten?

Passt es zur Situation?

Passt es zu dem, was wir bisher von dieser Person kennen?

Je stärker diese Ebenen zusammenpassen, desto leichter entsteht Glaubwürdigkeit.

Deshalb reicht ein rhetorisch perfekter Satz allein kaum aus.

Ein Geschäftsführer kann von Offenheit sprechen.

Wenn gleichzeitig relevante Informationen verschleiert werden, hilft die schönste Formulierung wenig.

Eine Führungskraft kann Vertrauen fordern.

Wenn ihr Verhalten Misstrauen signalisiert, gewinnt das Verhalten.

Glaubwürdigkeit entsteht weniger durch Behauptung als durch Stimmigkeit.

 

 

 

Verständlichkeit ist Führungsleistung

 

Gerade bei Führungskräften besitzt klare Sprache besondere Bedeutung.

Führung hat häufig mit Komplexität zu tun.

Viele Informationen.

Widersprüchliche Interessen.

Unsicherheit.

Risiken.

Zeitdruck.

Die Aufgabe einer Führungskraft besteht kaum darin, diese Komplexität ungefiltert weiterzugeben.

Sie muss einordnen.

Priorisieren.

Entscheiden.

Orientierung schaffen.

Deshalb ist ein klarer Satz manchmal das Ergebnis sehr komplexer Denkarbeit.

Einfach zu sprechen bedeutet keineswegs einfach zu denken.

Oft ist das Gegenteil der Fall.

 

 

 

Ein klarer Satz kann mehr Mut verlangen als zehn komplizierte

 

Stell dir eine schwierige Unternehmenssituation vor.

Du könntest sagen:

„Aufgrund der derzeitigen Marktdynamik werden wir verschiedene Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit evaluieren.“

Oder:

„Unsere Kosten sind zu hoch. Wir müssen sie senken.“

Der zweite Satz löst sofort Fragen aus.

Wie?

Wo?

Wer ist betroffen?

Welche Konsequenzen hat das?

Genau deshalb ist er anspruchsvoller.

Klarheit erzeugt Verantwortung.

 

 

 

Verständlichkeit bedeutet keineswegs Vereinfachung um jeden Preis

 

Manche Themen sind komplex.

Sie dürfen komplex bleiben.

Wissenschaftliche Zusammenhänge.

Strategische Entscheidungen.

Finanzielle Risiken.

Psychologische Prozesse.

Die Aufgabe besteht weniger darin, Komplexität wegzureden.

Sie besteht darin:

Menschen einen verständlichen Weg durch die Komplexität zu geben.

Dazu können gehören:

eine klare Struktur,

gute Beispiele,

Vergleiche,

Visualisierungen,

Zwischenzusammenfassungen,

und die Konzentration auf das Wesentliche.

Klarheit respektiert Komplexität.

Sie organisiert sie.

 

 

 

Kurze Sätze helfen – meistens

 

Verständliche Sprache profitiert häufig von kürzeren Sätzen.

Ein Gedanke.

Dann der nächste.

Das erleichtert Zuhören.

Doch auch hier gilt:

Kurze Sätze sind kein Selbstzweck.

Eine Rede, die ausschließlich aus Fünf-Wort-Sätzen besteht, kann ausgesprochen künstlich klingen.

Entscheidend ist Rhythmus.

Variation.

Und die Frage:

Kann mein Publikum dem Gedanken beim ersten Hören folgen?

Denn beim Sprechen gibt es keinen Zurück-Button.

 

 

 

Konkrete Sprache erzeugt Bilder

 

Vergleiche:

„Wir möchten die interdisziplinäre Zusammenarbeit optimieren.“

Mit:

„Künftig sitzen Vertrieb und Entwicklung bereits beim ersten Kundengespräch gemeinsam am Tisch.“

Der zweite Satz erzeugt ein Bild.

Konkrete Sprache hilft Menschen zu verstehen, was abstrakte Ziele praktisch bedeuten.

Frage deshalb bei abstrakten Begriffen:

Woran würde ich erkennen, dass das tatsächlich geschieht?

Die Antwort liefert häufig die bessere Formulierung.

 

 

 

Verständlichkeit braucht Auswahl

 

Manchmal liegt das Problem weniger in komplizierten Sätzen.

Es sind schlicht zu viele Informationen.

Noch eine Zahl.

Noch ein Argument.

Noch eine Ausnahme.

Noch ein Hintergrund.

Irgendwann verliert das Publikum die Orientierung.

Deshalb gehört zur Verständlichkeit auch:

Weglassen.

Was braucht dieses Publikum wirklich, um meine Botschaft zu verstehen?

Was ist interessant, trägt jedoch wenig dazu bei?

Was kann in die Fragerunde?

Was gehört in den Anhang?

Klarheit entsteht auch durch Auswahl.

 

 

 

Der Verständlichkeits-Check für wichtige Botschaften

 

Vor einer wichtigen Rede, Präsentation oder einem Gespräch helfen sieben Fragen:

 

1. Was ist meine Kernbotschaft?

Kannst du sie in einem Satz formulieren?

 

2. Warum ist sie für mein Gegenüber relevant?

Relevanz erhöht Aufmerksamkeit.

 

3. Welche Vorkenntnisse setze ich voraus?

Sind diese tatsächlich vorhanden?

 

4. Welche Begriffe sind unnötig abstrakt?

Mach sie konkreter.

 

5. Welche Informationen können weg?

Schütze das Wesentliche.

 

6. Klingt die Sprache nach mir?

Lies wichtige Passagen laut.

 

7. Welche Handlung oder Erkenntnis soll folgen?

Verständlichkeit braucht ein Ziel.

 

 

 

Der beste Test: Erkläre es einem klugen Menschen außerhalb deines Fachgebiets

 

Das ist ein ausgesprochen hilfreiches Experiment.

Erkläre deinen Gedanken jemandem, der intelligent ist und dein Spezialgebiet kaum kennt.

Wo fragt die Person nach?

Welche Begriffe versteht sie anders?

Wo fehlt Kontext?

Welche Erklärung funktioniert sofort?

Das zeigt dir Stellen, die du selbst kaum noch bemerkst.

Denn Expertise besitzt einen Nebeneffekt:

Wir vergessen leicht, was wir irgendwann einmal lernen mussten.

 

 

 

Sprache ist eine Einladung

 

Ich mag diesen Gedanken.

Gute Sprache sagt:

Komm mit. Ich zeige dir, wie ich darüber denke.

Sie baut weniger Hindernisse auf, als erforderlich sind.

Sie versucht weder, durch Komplexität zu beeindrucken, noch das Publikum kleinzumachen.

Sie schafft Zugang.

Und genau darin liegt für mich eine Form von Respekt.

 

 

 

Fazit: Klarheit schafft Vertrauen

 

Gute Kommunikation braucht keineswegs möglichst einfache Gedanken.

Sie braucht verständliche Wege zu anspruchsvollen Gedanken.

Deshalb:

Kläre zuerst, was du sagen möchtest.

Sprich die Sprache deines Publikums.

Verwende Fachbegriffe dort, wo sie helfen.

Mache abstrakte Aussagen konkret.

Reduziere sprachlichen Ballast.

Lass deine Sprache zu dir passen.

Und sage deutlich, wofür du stehst.

Denn komplizierte Sprache kann für einen Moment beeindrucken.

Klare Sprache ermöglicht etwas Wertvolleres: Menschen können verstehen, wofür du stehst – und entscheiden, ob sie dir folgen wollen.

P.S.​

 

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Wie wichtig sind professionelle Präsentationen und Reden?

Professionelle Präsentationen und Reden sind in vielen Bereichen von großer Bedeutung, weil sie eine Möglichkeit bieten, Ideen und Informationen effektiv an ein Publikum zu vermitteln und zu überzeugen. Eine professionelle Präsentation oder Rede kann dazu beitragen, dass sich das Publikum an die Inhalte erinnert und sie länger im Gedächtnis behält, und sie kann dazu beitragen, dass man als Redner oder Präsentator glaubwürdig und kompetent wahrgenommen wird.

Eine professionelle Präsentation oder Rede kann auch dazu beitragen, dass man sich von der Konkurrenz abhebt und dass man sich als Experte oder Führungspersönlichkeit positioniert. Sie kann dazu beitragen, dass man neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt oder dass man sich für eine Förderung oder eine Beförderung empfiehlt.

Es ist wichtig, dass sich bewusst zu machen, welche Ziele mit einer Präsentation oder Rede verfolgt werden und sich entsprechend vorzubereiten –inhaltlich und hinsichtlich der Darbietung. Es ist wesentlich, sich auf das Publikum einzustellen und die Inhalte auf deren Bedürfnisse und Interessen auszurichten. Eine professionelle Präsentation oder Rede kann dazu beitragen, dass Ziele erreicht werden und sich Redner und Rednerinnen positionieren.

Weshalb verdienen Reden und Präsentationen Vorbereitung?

Reden und Präsentationen verdienen Vorbereitung, da sie eine Möglichkeit bieten, Ideen und Informationen effektiv an ein Publikum zu vermitteln und zu überzeugen. Eine gründliche Vorbereitung kann dazu beitragen, dass man sich sicher und gut vorbereitet fühlt und dass man die Inhalte klar und strukturiert präsentieren kann.

Eine gründliche Vorbereitung kann auch dazu beitragen, dass man sich auf das Publikum einstellt und die Inhalte auf deren Bedürfnisse und Interessen ausrichtet. Sie kann dazu beitragen, dass man die Aufmerksamkeit des Publikums hält und dass man sich als Redner oder Präsentator glaubwürdig und kompetent präsentiert.

Eine gründliche Vorbereitung kann auch dazu beitragen, dass man sich von der Konkurrenz abhebt und dass man sich als Experte oder Führungspersönlichkeit positioniert. Sie kann dazu beitragen, dass man neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt oder dass man sich für eine Förderung oder eine Beförderung empfiehlt.

Was sind die häufigsten Fehler bei Reden und Präsentationen?

Hier sind einige häufige Fehler, die bei Reden und Präsentationen gemacht werden können:

  1. Unklare Struktur
    Wenn die Struktur einer Rede oder Präsentation unklar ist, kann es schwierig sein, den Inhalt zu verstehen und sich daran zu erinnern.
  2. Mangelnde Vorbereitung
    Wenn man sich nicht gründlich auf eine Rede oder Präsentation vorbereitet, kann man leicht ins Stocken geraten oder wichtige Informationen vergessen.
  3. Monotones Sprechen
    Wenn man in monotoner Stimme spricht, kann das dazu führen, dass das Publikum schnell die Aufmerksamkeit verliert.
  4. Mangelnde Körpersprache
    Wenn man keine ausdrucksstarke Körpersprache verwendet, kann das dazu beitragen, dass man weniger glaubwürdig wirkt und dass das Publikum schnell die Aufmerksamkeit verliert.
  5. Mangelnde Publikumsbeteiligung
    Wenn man keine Interaktion mit dem Publikum hat, kann das dazu führen, dass die Rede oder Präsentation langweilig wird und dass das Publikum schnell die Aufmerksamkeit verliert.
  6. Mangelnde Visualisierung
    Wenn man keine Visualisierungen verwendet, kann es schwierig sein, die Inhalte zu verstehen und sich daran zu erinnern.

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Es hilft sich bewusst zu machen, welche Fehler vermieden werden sollten und sich entsprechend vorzubereiten.

Verständlichkeit

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2016
Überarbeitung: 1. Juli 2026