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Welche Freude! Was tun, wenn Sie überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Hier erfahren Sie, wie Sie die Gelegenheit erfolgreich meistern.
Na toll; unverhofft kommt oft. Und nun dürfen Sie nach vorne vor Ihr Publikum schreiten und unvorbereitet eine Rede halten. Sozusagen, sich eine Rede aus dem Handgelenk schütteln. Im Englischen „off the cuff“, eine Formulierung, die auf Kellner zurückgehen soll, die sich Notizen auf die Manschetten ihrer Hemden geschrieben haben. Und tatsächlich können Redner dabei beobachtet werden, wie sie ständig dorthin schauen. So, als würden dort Hinweise zu finden sein, was zu sagen ist. Üblicherweise ist dort aber nicht viel zu finden. Hoch lebe das Sprungverhalten: So wird dann an der Manschette gezuppelt oder der Manschettenknopf neu justiert, anstatt sich der Situation mit voller Aufmerksamkeit zu stellen.
Wie reagieren Sie, wenn wir überraschend mit einer Redegelegenheit beschenkt werden? Begrüßen Sie die Gelegenheit oder verwünschen Sie den Auffordernden?
Was tun? Zuerst ist es hilfreich sich daran zu erinnern, dass dies im Grunde keine außergewöhnliche Situation ist. Sie fühlt sich nur so an. Die meisten Gespräche werden ja auch ohne gründliche sprachliche Vorbereitung geführt. Doch kaum bekommt der Rahmen einen öffentlicheren Charakter, verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Anspruch an uns selbst. Und der daraus resultierende Druck macht nicht unbedingt geistreicher. Druck schneidet uns eher von unseren Ressourcen ab, erschwert, was sonst ganz leicht geht.
Vorausgesetzt, wir sind in Gesprächen in der Lage interessant und strukturiert zu reden, basiert der spontane Redeerfolg vor Gruppen im Wesentlichen auf dem eigenen Zustandsmanagement. Es hat sich bewährt, sich wie in einer kleinen Runde zu fühlen und ähnlich zu verhalten. Dann ist es eigentlich ganz einfach! Eigentlich? Ja, denn viele neigen dazu, sich selbst Druck zu machen. Nicht jeder hat Übung darin, vor Publikum spontan Gedanken zu sortieren und dabei auch noch überzeugend zu reden. Deswegen sind entsprechende Orientierungshilfen von Vorteil und viel Übung, sehr viel Übung. Das entsprechendes Training nicht nur wirkungsvoll, sondern auch mit Spaß verbunden sein kann, beweisen Trainings mit Elementen der ImproRhetorik™.
Im Gruppentraining an zwei Tagen oder im Einzeltraining mit 10 bis 15 individuell vereinbarten Stunden lernen Sie, wie Sie auch in spontanen Redesituationen eine gute Figur machen und überzeugen.
Erfolgreich eine Rede aus dem Ärmel schütteln, Anregungen und Unterstützung:
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4338
K:CNB
Ü:B
Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Bereiten Sie Ihre Präsentation sorgfältig vor und sorgen Sie für Gelegenheiten. Sie wollen Tipps?
Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist.
Louis Pasteur
„I have a dream…“ Wer etwas anbietet, braucht auch die Möglichkeit, andere Menschen davon zu überzeugen, dass dieses Angebot überhaupt eine Chance verdient hat, beachtet zu werden. Bei aller persönlichen Begeisterung; viele gute Ideen bleiben im Schubfach und geraten dort in Vergessenheit, weil niemand von ihnen erfährt. Irgendwann ist die Staubschicht so dick, dass sie selbst beim Aufräumen nicht mehr zu finden ist. Andere wagen den Schritt und stellen ihr Angebot vor, manchen gelingt es und anderen nicht. Oft braucht es Durchhaltevermögen, bis der Funke überspringt. Nicht jeder wird mit Rückenwind gesegnet, gerade neuen Ideen bläst oft heftiger Gegenwind ins Gesicht. Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (Mark Twain)
So oder so; wer sich aus der Deckung begibt, macht sich und das Angebot zwar angreifbar. Aber es ist allenthalben besser, als es ungenutzt der Welt vorzuenthalten. Ideen zu sammeln und zu horten, hat noch zu keiner Veränderung geführt. Da helfen auch die besten Ausreden nichts, weshalb es sinnlos ist sich dafür einzusetzen oder dass sich keine Gelegenheit dafür ergibt. Es ist nicht immer ein Heimspiel. Schließlich ist jedes System bestrebt, sich im Gleichgewicht zu halten. Wer daran etwas ändern will, lernt die Massenträgheit kennen. Eine Idee, die nicht gefährlich ist, verdient es nicht, überhaupt Idee genannt zu werden. (Oscar Wilde)
Ja, es hat auch etwas mit Glück zu tun; eine Chance, für die Vorstellung der Idee zu bekommen. Wer wartet schon gerne? Es nagt an den Nerven, die anfängliche Begeisterung verebbt. Vielleicht war die Idee doch nicht so gut. Das entmutigt dann früher oder später! Ergibt sich nicht schnell genug eine Gelegenheit, macht sich oft das frustrierende Gefühl breit, keinen Einfluss auf die erfolgreiche Umsetzung zu haben. Viele gute Ideen scheitern, weil irgendjemand, der hätte gefragt werden sollen, nicht gefragt wurde. (Cyril Northcote Parkinson)
Nur wen und wie? Vor lauter Resignation geht es nicht voran. Kommt dann doch überraschend von allein eine Gelegenheit, ist die Präsentation des Angebotes gerade in diesem Moment nicht so gut, wie sie sein könnte. Wer hat denn damit gerechnet? Mist! Chance vergeudet. Schade, dass sie nicht vorbereitet wurde.
Viel besser ist es sich frühzeitig optimal auf die Präsentation vorzubereiten, selbst dann, wenn noch keine konkrete Gelegenheit geplant ist. Unverhofft kommt oft; lassen Sie sich die Chance nicht entgehen! Nehmen Sie Einfluss, worauf Sie Einfluss haben und reduzieren Sie den Anteil des Zufalls. Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks. (Gotthold Ephraim Lessing)
Meine favorisierte Definition für Glück ist; Vorbereitung tritt auf Gelegenheit! In der Idee leben heißt, das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie. (Albert Einstein) Sorgen Sie dafür, dass deren Wert leichter zu erkennen ist. Gegebenenfalls mit Unterstützung, falls die Idee es verdient hat. Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! (Victor Hugo)
Also Ärmel hochkrempeln und …
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Manipulationstechniken erkennen und souveräner reagieren: 15 häufige Methoden, ihre psychologische Wirkung und konkrete Möglichkeiten, deine Entscheidungsfreiheit zu schützen.
So wertvoll Hoffnung ist, so schwer ist es, sie zu pflegen. Dafür gibt es daher in einigen Beiträgen Anregungen. Doch was weitgehend übersehen wird; Hoffnung hat auch Schattenseiten.
Welchen Einfluss haben Ängste auf das Sehen? Hier sind ein paar interessante Zusammenhänge von Ängsten und Augen.
Ist es wirklich eine gute Idee um jede Preis Kritik zu vermeiden? Welchen Wert kann Kritik haben?
Druck durch Perfektion macht niemanden besser. In herausfordernden Situationen ist es besser, gelassen zu bleiben und somit effektiver und überzeugender aufzutreten.
In einem guten Zustand gelingen die Dinge einfacher und besser. In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie sich selbst beruhigen können.
In diesem Beitrag geht es um 8 häufige Fehler in Verhandlungen. Gefahr erkannt — Gefahr gebannt.
Die Frage aller Fragen, nach dem Sinn des Lebens…
Manipulationstechniken gibt es in vielen Formen. Häufig sind Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen. Mit ihnen sollen Erfahrungen entwertet und Zweifel gesät werden. Es gilt, solche Versuche möglichst früh zu erkennen und ihnen zu begegnen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:
Wie steht es um die Rhetorik in Deutschland? Wie gute Redner oder Rednereinnen sind Geschäftsführende und Vorstände hierzulande?
Für mich gehört es zum Alltag, Reden zu analysieren und bei entsprechendem Auftrag zu optimieren. Dabei geht es um inhaltliche und formale Aspekte, sowie die Wirkung der Persönlichkeit, einschließlich der Körpersprache.
Die Universität Hohenheim analysiert ebenfalls Reden der Spitzenmanager deutscher DAX-Unternehmen und bewertet sie anhand formaler Kriterien. Professor Dr. Frank Brettschneider und sein Team untersuchen mittels EDV, wie verständlich die Vorstandsvorsitzenden der DAX-30-Unternehmen auf den Hauptversammlungen ihrer Unternehmen reden. In einer Pressemitteilung vom 11. Juli 2016 sieht er insgesamt die Verständlichkeit der ausgewerteten Reden als deutlich verbessert. Aus seiner Sicht sind die Reden deutscher Vorstände stetig besser zu verstehen. So steht es jedenfalls im Fazit einer Studie der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.
Im Durchschnitt erreichen die Bewertungen in diesem Jahr 14,3 Punkte auf einer Skala von 0 bis 20. 2015 waren es noch durchschnittlich 13,1 Punkte. Damit hat sich zum vierten Mal in Folge die formale Verständlichkeit verbessert. Dem entwickelten Verständlichkeitsindex entsprechend erzielte der Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges (Telekom) mit 19,5 Punkten den höchsten bisher analysierten Wert. Drei Redner teilen sich den zweiten Platz mit je 18,4 Punkten; Frank Appel (Deutsche Post), Harald Krüger (BMW) und Ulf Schneider (Fresenius SE).
Allerdings vergaben laut Auswertung auch einige Spitzenmanager die Chance, mit ihren Reden eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen. Auf den hinteren Plätzen befinden sich, mit weniger als 11 Punkten, Johannes Thyssen, der Vorstandsvorsitzende von E.ON (10,2 Punkte), SAP-Vorstandssprecher Bill McDermott (10,3 Punkte) sowie der CEO von ProSiebenSat.1, Thomas Ebeling (10,8 Punkte). Das Schlusslicht bildet der Vorstandsvorsitzende von Beiersdorf, Stefan F. Heidenreich (9,2 Punkte).
Die Studie (externer Link) nennt Bandwurmsätze, abstrakte Begriffe, zusammengesetzte Wörter und nicht erklärte Fachbegriffe als häufige Ursachen für die Unverständlichkeit von Reden. Überlange Sätze und zusammengesetzte Wortungetüme wurden dieses Mal seltener gezählt.
Insgesamt deckt sich die Studie mit eigenen Praxisbeobachtungen. In einigen Bereichen steigt das rhetorische Niveau, während es aus meiner Sicht allerdings in vielen Bereichen keine nennenswerten Entwicklungen gibt. Von Steve Jobs und Co. sind selbst die meisten Top-Manager in Deutschland noch ein gutes Stück entfernt. Um das zu erkennen, braucht es keinen Supercomputer. Zu offensichtlich sind die brachliegenden Potenziale. Reden und Präsentationen werden als Marketinginstrumente noch immer unterschätzt.
Viele Chancen, zu überzeugen, bleiben unausgeschöpft. Statt mit lebendiger Sprache präsentiert, werden Reden allzu oft mit unnötigen Phrasen und komplizierten Strukturen aufgebläht. Weshalb meinen so viele Redner, ihre Rede mit all diesen exotischen Begriffen würzen und sich kompliziert ausdrücken zu müssen?
Gegen etwas Würze ist ja nichts einzuwenden. Aber weder unbekannte Fachbegriffe, Buzzwords noch besonders trockene Formulierungen fördern die Aufnahmebereitschaft des Publikums. So etwas macht die Rede nicht schmackhafter, sondern nur schwerer verdaulich.
Außerdem: Wer es an der Bereitschaft mangeln lässt, in der Sprache der Zielgruppe zu sprechen, vermittelt damit auch Desinteresse und fehlenden Respekt ihr gegenüber. Der Beziehung und dem Vertrauen dient das nicht. Die fehlende Glaubwürdigkeit wirkt dann wie Sand im Getriebe.
Oh! Widerspreche ich mir selbst mit der Verwendung des Wortes Buzzwords? Zumindest erinnert es mich daran, wie sich Begriffe einschleichen und überlege, ob ich Buzzword mit Schlagwort ersetze. Und bevor ich diesem Gedanken jetzt weiter folge, verweise ich stattdessen auf den Artikel Floskeln: Ihre Meinung ist uns wichtig und anderer Unfug.
Wollen wir heute mal extra elaboriert die Botschaft kundtun? Wo ist das Handbuch mit dem Titel Wie sage ich es kompliziert? Der Verständlichkeit dient das jedenfalls nicht. Obendrein spürt das Publikum, ob es sich um den Wortschatz des Redners handelt. Nimmt es dem Redner die gewählte Sprache nicht ab, nimmt auch noch dessen Authentizität und damit Glaubwürdigkeit ab.
Die besten Redner sind in der Lage, selbst komplizierteste Zusammenhänge mit einfachen Worten verständlich zu machen. Bei vielen verklausulierten Formulierungen zweifelt das Publikum hingegen schnell daran, dass der Redner selbst verstanden hat, wovon er redet. Ist der Zweifel erst gesät, färbt die damit verbundene Unsicherheit auf das gesamte Publikum ab. Keine gute Voraussetzung!
Bleiben Sie lieber natürlich, auch wenn Sie eine Rede vor Publikum halten.
Der Autor der genannten Studie Professor Dr. Brettschneider erinnert daran, die Grundregeln für verständliche Reden einzuhalten: kurze Sätze, gebräuchliche Begriffe, Fachbegriffe in verständliche Sprache übersetzen und zusammengesetzte Wörter vermeiden. Denn nur wer verstanden wird, kann auch überzeugen. Recht hat er! Schließlich sollte eine gute Rede ja nicht nur kurz dem eigenen Ego schmeicheln, sondern etwas in die gewünschte Richtung bewegen.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
In diesem Beitrag geht es um die Grundlagen brillanter Präsentationen.
Ein Selbsthilfekurs: Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum.
Tipps gegen langweilige Präsentationen.
Manchmal ist es wünschenswert zuerst Zweifel zu säen, damit eine neue Idee überhaupt eine Chance hat. Erfahren Sie weshalb und wie.
Von den Teilnehmende an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Ist das eine gute Idee?
Für viele Redner und Rednerinnen gibt es kaum etwas Fürchterlicheres als leere, nichtssagende Gesichter im Publikum. Das kann nichts Gutes bedeuten! Sofort starten innere Dialoge, die selten förderlich, sondern meist markerschütternd und beängstigend, sind.
Beim Pitch eines Produkts oder einer Dienstleistung, ist es sehr hilfreich die Idee greifbar zu machen. Eine sehr effektive Möglichkeit sind Prototypen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich ein Pitch beginnen lässt, um Ihre Chance zu steigert ihn zu gewinnen.
Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob und wann es sich lohnt Geschichten dafür einzusetzen, um Ihre Zuhörer zu erreichen, sind hier einige gute Gründe.
Ob Produktpräsentation oder Angebotspräsentation für Beratung und andere Dienstleistungen, den Pitch für ein lohnenswertes Projekte,…
In diesem Beitrag geht es darum, was Redner und Rednerinnen von Comediens lernen können.
Rhetorische Stilmittel, die Ihre Reden und Präsentationen würzen. In diesem Beitrag geht es um die Hyperbel: Was ist das und wozu soll eine Hyperbel gut sein?
Irgendwie darf jede Rede unterhaltsam sein, es kommt auf Anlass und Publikum an. Bei einigen Reden steht der Unterhaltungswert jedoch im Mittelpunkt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Ihnen unterhaltsame Redebeiträge gelingen und was dabei zu beachten ist.
In diesem Beitrag geht es darum, wie Ihr Redebeitrag in Debatten die besten Chancen hat zur Geltung zu kommen.
Fragen Sie sich manchmal wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen? Hier kommt die Antwort.
Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ damit schüchterne Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand bleiben.
Professionelle Präsentationen und Reden sind in vielen Bereichen von großer Bedeutung, weil sie eine Möglichkeit bieten, Ideen und Informationen effektiv an ein Publikum zu vermitteln und zu überzeugen. Eine professionelle Präsentation oder Rede kann dazu beitragen, dass sich das Publikum an die Inhalte erinnert und sie länger im Gedächtnis behält, und sie kann dazu beitragen, dass man als Redner oder Präsentator glaubwürdig und kompetent wahrgenommen wird.
Eine professionelle Präsentation oder Rede kann auch dazu beitragen, dass man sich von der Konkurrenz abhebt und dass man sich als Experte oder Führungspersönlichkeit positioniert. Sie kann dazu beitragen, dass man neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt oder dass man sich für eine Förderung oder eine Beförderung empfiehlt.
Es ist wichtig, dass sich bewusst zu machen, welche Ziele mit einer Präsentation oder Rede verfolgt werden und sich entsprechend vorzubereiten –inhaltlich und hinsichtlich der Darbietung. Es ist wesentlich, sich auf das Publikum einzustellen und die Inhalte auf deren Bedürfnisse und Interessen auszurichten. Eine professionelle Präsentation oder Rede kann dazu beitragen, dass Ziele erreicht werden und sich Redner und Rednerinnen positionieren.
Reden und Präsentationen verdienen Vorbereitung, da sie eine Möglichkeit bieten, Ideen und Informationen effektiv an ein Publikum zu vermitteln und zu überzeugen. Eine gründliche Vorbereitung kann dazu beitragen, dass man sich sicher und gut vorbereitet fühlt und dass man die Inhalte klar und strukturiert präsentieren kann.
Eine gründliche Vorbereitung kann auch dazu beitragen, dass man sich auf das Publikum einstellt und die Inhalte auf deren Bedürfnisse und Interessen ausrichtet. Sie kann dazu beitragen, dass man die Aufmerksamkeit des Publikums hält und dass man sich als Redner oder Präsentator glaubwürdig und kompetent präsentiert.
Eine gründliche Vorbereitung kann auch dazu beitragen, dass man sich von der Konkurrenz abhebt und dass man sich als Experte oder Führungspersönlichkeit positioniert. Sie kann dazu beitragen, dass man neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt oder dass man sich für eine Förderung oder eine Beförderung empfiehlt.
Hier sind einige häufige Fehler, die bei Reden und Präsentationen gemacht werden können:
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Es hilft sich bewusst zu machen, welche Fehler vermieden werden sollten und sich entsprechend vorzubereiten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2016
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #371
Woher kommt der Begriff Lampenfieber? Die Ursprünge des Begriffs Lampenfieber und was davon heute noch übrig ist
Ursprünglich war mit dem Begriff Lampenfieber die Erhitzung der Schauspieler durch die Wärmestrahlung der Gaslampen und später der elektrischen Scheinwerfer gemeint. Manche glauben, der Begriff Lampenfieber stammt von dem französischen Wort „fièvre de rampe“ ab. Das wäre übersetzt dann allerdings eher Rampenfieber statt Lampenfieber. So oder so ist es seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein gängiger Begriff im Theaterjargon für Bühnenangst. Heute verstehen wir unter Lampenfieber eine besondere Form von Leistungs- und Prüfungsangst.
Doch wer schon einmal auf einer traditionell beleuchteten Bühne gestanden hat, versteht die ursprüngliche Bedeutung von Lampenfieber am eigenen Leib. Es ist schon erstaunlich, welche Intensität manche Beleuchtung entwickeln kann. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis überall LED-Lampen mehr Licht als Wärme produzieren. Bis dahin fühlt es sich oft weiter wie unter einer Höhensonne an.
Da ist dann nicht mehr so leicht zu unterscheiden, welche Wärmeempfindung von den Lampen und welche von der Aufregung kommt. Hinzukommt, dass durch blendende Lichtquellen das Publikum nur noch schemenhaft zu erkennen oder zu erahnen ist. Für das eigene Zustandsmanagement sind solche Momente eine besondere Herausforderung und das auch für die Bekleidungswahl!
Mit etwas Gewohnheit und einer förderlichen Wahrnehmung können solche Situationen durchaus einen angenehmen Rahmen liefern. Machen Sie sich vertraut! Üben Sie unter möglichst realistischen Bedingungen. Und wenn dazu grelles Scheinwerferlicht gehört, sollte es auch bei den Proben angeschaltet sein. Ja, ich habe für Trainingszwecke entsprechende Technik im Einsatz. Ich meine schließlich, was ich schreibe.
Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.
Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.
Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.
Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.
Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.
Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.
Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.
Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.
Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.
In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.
Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.
Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.
Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.
Termine sind in Berlin und online per Video möglich.
Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.
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Wird Ihnen vor Publikum warm?
Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.
Welchen Einfluss haben Ängste auf das Sehen? Hier sind ein paar interessante Zusammenhänge von Ängsten und Augen.
Für viele Redner und Rednerinnen gibt es kaum etwas Fürchterlicheres als leere, nichtssagende Gesichter im Publikum. Das kann nichts Gutes bedeuten! Sofort starten innere Dialoge, die selten förderlich, sondern meist markerschütternd und beängstigend, sind.
In diesem Beitrag geht es um Tipps zur Selbsthilfe bei Lampenfieber und Redeangst. Was ist wie möglich?
Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ damit schüchterne Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand bleiben.
Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen. Mehr als nur ein Mittel gegen Lampenfieber.
Typische Einsatzfälle für die Atembremse sind Lampenfieber oder andere stressige Momente, bei denen über diese Atemtechnik eine Beruhigung angestrebt wird. So wird sie angewendet.
Mit Atemtechniken können Sie Lampenfieber abbauen. Allerdings sind nicht alle der Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt, längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Hier erfahren Sie, was zu beachten ist, was funktioniert.
Coaching für die Überwindung von starkem Lampenfieber und sogar Redeangst.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. März 2016
Überarbeitung: 28. Juli 2019
AN: #34325
Was ist ein Redner ohne Publikum und was hat das mit der Körperchemie zu tun? Welche Rolle spielt Oxytocin bei Reden und Präsentationen?
Von wegen Individuen; Menschen sind Herdentiere. Herden haben die Angewohnheit, ihre Anführer zu imitieren und nachzuahmen. Es spielt also eine große Rolle, was sie beobachten. Bei der Wahl der Kaffeesorte folgen viele Georg Clooney, selbst wenn das bedeutet eine Menge Geld für viel Aluminium und etwas Kaffee zu bezahlen. Bei einer Präsentation übernimmt der Redner die Aufgaben eines Anführers. Weitgehend unbewusst neigt das Publikum deshalb dazu sich am Redner zu orientieren.
Es liegt in der menschlichen Natur; das menschliche Gehirn ist bestrebt Sicherheit in der Gruppe zu suchen. Deshalb schüttet es entsprechende Stoffe aus. Sie sorgen dafür, dass wir uns in der Gruppe sicherer fühlen.
Wenn wir uns auf einer emotionalen Ebene sicher im Kontakt mit anderen Menschen fühlen, dann fühlen wir uns verbunden. Dann vertrauen wir dem was gesagt wird eher. Und unsere Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir uns besser in andere Menschen hineinversetzen können. Wir können fühlen, was andere Menschen fühlen. Der Stoff Oxytocin ist daran maßgeblich beteiligt. Oxytocin sorgt dafür, dass Menschen sich einander vertrauen, fördert Zusammenhalt und Loyalität, indem er Angst vermindert.
Da wir auf unbewusster Ebene mitbekommen, wie sich die anderen in unserem Umfeld fühlen und uns dies beeinflusst, haben diese Zusammenhänge großen Einfluss auf unser Leben und auch auf unsere Wirkung als Redner. Wir erkennen wie der andere sich fühlt und passen unser Fühlen, Denken, Verhalten und unsere Physiologie an.
Gruppen – wie das Publikum bei einer Rede – neigen zu übereinstimmenden Emotionen. Auch wenn eine Gruppe aus einzelnen Individuen besteht entwickelt sie eine ganz eigene Dynamik.
Aus diesen Gründen übernimmt das Publikum Teile der Stimmung und des Verhaltens des Redners. Fühlt sich der Redner wohl und sicher, hat dies eine andere Wirkung auf das Publikum, als wenn er unbewusst signalisiert, dass er eigentlich lieber flüchten möchte. Letzteres triggert archaische Bereiche des Gehirns, die dadurch ebenfalls auf den Modus Kampf bzw. Flucht schalten. Dies mag einen Stamm in früher Urzeit vor wilden Tieren geschützt haben, heute ist es wenig hilfreich für den Erfolg einer Rede.
Ausstoß von Adrenalin und Co.: Wenn es erst begonnen hat entzieht es sich weitgehend der persönlichen Kontrolle. Meist führt dies zu einem Kreislauf, in dem sich Redner und Publikum gegenseitig in einen schlechteren Zustand bringen. Der Redner hält dann das Publikum für besonders schwierig, fühlt sich selbst dadurch noch unsicherer, vermittelt das nonverbal, das Publikum reagiert … Ein Kreislauf, der sich weiter und weiter verstärkt, wenn er nicht frühzeitig unterbrochen wird.
Es färbt ab, so oder so: Glücklicherweise gilt das auch in die andere Richtung. Wenn Sie sich sicher fühlen steigen die Chancen, dass auch Ihr Publikum sich sicher fühlt. Also sorgen Sie dafür, dass Sie in den Zuständen sind, in die Sie Ihr Publikum einladen. Möge das Oxytocin mit Ihnen sein!
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
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In diesem Beitrag geht es um die Grundlagen brillanter Präsentationen.
Ein Selbsthilfekurs: Schritt für Schritt von Lampenfieber, Redeangst & Co. zu souveränen Auftritten vor Publikum.
Tipps gegen langweilige Präsentationen.
Manchmal ist es wünschenswert zuerst Zweifel zu säen, damit eine neue Idee überhaupt eine Chance hat. Erfahren Sie weshalb und wie.
Von den Teilnehmende an Präsentationen werden oft Kopien der Präsentationsfolien gewünscht. Ist das eine gute Idee?
Für viele Redner und Rednerinnen gibt es kaum etwas Fürchterlicheres als leere, nichtssagende Gesichter im Publikum. Das kann nichts Gutes bedeuten! Sofort starten innere Dialoge, die selten förderlich, sondern meist markerschütternd und beängstigend, sind.
Beim Pitch eines Produkts oder einer Dienstleistung, ist es sehr hilfreich die Idee greifbar zu machen. Eine sehr effektive Möglichkeit sind Prototypen.
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Ob Produktpräsentation oder Angebotspräsentation für Beratung und andere Dienstleistungen, den Pitch für ein lohnenswertes Projekte,…
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Rhetorische Stilmittel, die Ihre Reden und Präsentationen würzen. In diesem Beitrag geht es um die Hyperbel: Was ist das und wozu soll eine Hyperbel gut sein?
Irgendwie darf jede Rede unterhaltsam sein, es kommt auf Anlass und Publikum an. Bei einigen Reden steht der Unterhaltungswert jedoch im Mittelpunkt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Ihnen unterhaltsame Redebeiträge gelingen und was dabei zu beachten ist.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. August 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:
Eine Laudatio ist eine Lobrede. Mit ihr werden Verdienste gewürdigt – am häufigsten die einer Persönlichkeit, mitunter auch einer Gruppe von Menschen oder einer Institution. Der Anlass kann eine Preisverleihung oder die Feier zum Jubiläum einer Persönlichkeit sein. Oft ist sie mit Glückwunsch und Dank verbunden.
Was ist bei einer Laudatio zu beachten?
Eine Laudatio ist eine Lobrede. Mit einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt – am häufigsten die einer Persönlichkeit, mitunter aber auch einer Gruppe von Menschen oder einer Institution. Der Anlass kann eine Preisverleihung oder die Feier zum Jubiläum einer Persönlichkeit sein. Oft ist sie mit Glückwunsch und Dank verbunden. Auf eine Laudatio wird meist mit einer Dankrede geantwortet.
Hilfreiche Fragen:
Gespräche im Umfeld sollten schnell zu einem umfangreichen Pool von Aussagen führen, aus denen Sie dann schöpfen können. Wenn Sie die wichtigsten Punkte für die Rede absehen können, fragen Sie im Umfeld nach Situationen, die das verdeutlichen.
Der Redner nimmt sich als Person hier weitgehend zurück, um dem Geehrten nicht die Show zu stehlen. Sich als Redner bei einer Laudatio in den Vordergrund zu drängeln, gilt als grober Verstoß gegen die guten Sitten. Es kommt allerdings trotzdem immer wieder vor.
Eine Lobrede hat die positiven Aspekte des Geehrten im Zentrum. Da braucht es keine Fremdwörter, lustigen Wortspiele oder negativen zweideutige Anspielungen.
Ja, es geht darum, jemanden zu loben, zu danken. Da darf schon recht deutlich aufgetragen werden. Nur zu sehr übertrieben werden sollte auch nicht, da es sich sonst ins Gegenteil verwandelt; es wirkt dann unglaubwürdig, ja sogar lächerlich. Dann kommt der Eindruck auf, Sie würden sich über den Geehrten lustig machen. Sollten doch problematische Themen angesprochen werden, so gilt es als guter Stil, diese so darzustellen, dass der Laureat dabei sein Gesicht nicht verliert.
Wenn es weitere Redner gibt oder beispielsweise im Rahmen einer Preisverleihung eine Jury oder einen Moderator als Ansprechpartner, dann stimmen Sie sich ab.
Für die Lobrede können Sie einen roten Faden wählen, an den Sie immer wieder anknüpfen können.
Typische Elemente einer Laudatio:
Titel, Vorname und Familienname des Laureaten, ggf. auch Geburtsdatum und Geburtsort, soweit relevant.
Erinnern Sie an den Anlass der Lobrede. Oft beginnt es mit einer kleinen Einleitung zum Grund der Ehrung.
Der Lebensweg wird kurz umrissen, mit kleinen Zwischenstationen und langsam zum Kern einer Laudatio führt. Wichtige Momente und Verdienste des Laureaten. Hier können auch Anekdoten und Geschichten erzählt werden.
Handelt es sich um eine Preisverleihung oder sonstige Tradition, wird auch an diese erinnert. Gegebenenfalls wird die grundlegende Philosophie beschrieben.
Zum Schluss werden die Verdienste des Laureaten oft noch einmal zusammengefasst.
Handelt es sich um eine Ehrung für eine noch laufende Aufgabe, dann kann eine Ermunterung anknüpfen sich dieser weiterhin so erfolgreich zu widmen.
Ich werde häufiger gefragt, ob es möglich ist eine humorvolle Laudatio zu schreiben. Tatsächlich haben viele der mit mir entwickelten Reden auch unterhaltsame Elemente. Wo es passt, erfreut es alle Beteiligten und kann sehr clever gestaltet werden.
Meist wird bis zur letzten Minute am Inhalt der Laudatio gefeilt. So ist für ernsthafte Proben dann keine Zeit mehr. Schade, denn das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Reden nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Lesen Sie dazu den Artikel So probst du Reden für mehr Sicherheit und Wirkung.
Sie wollen eine Laudatio halten, die allen Freuden bereitet? Dabei kann ich Ihnen helfen. Von den Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation werden Sie profitieren. Die Investition in professionelle Unterstützung lohnt sich, wenn Sie etwas zu bieten haben. Wenn Sie Wettbewerb haben, sorgen wir für Ihren Vorsprung. Und falls Sie nicht in Berlin sind, dann geht es auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.
Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter sehr intensivem Lampenfieber und durchleiden den Auftritt. In diesem Zustand ist es nicht so einfach zu überzeugen. Gut zu wissen, dass ich Ihnen auch hier helfen kann. Nur, für den Fall … Damit Sie und Ihre Rede überzeugen!
In einer Laudatio werden Verdienste gewürdigt, meist einer Person, mitunter auch einer Gruppe oder einer Institution. In die Lobrede gehören in erster Linie die Verdienste, dann Dank und Wünsche.
Eine Laudatio ist eine Lobreden in der die Verdienste einer Person, einer Gruppe oder einer Institution, gewürdigt werden. Im Mittelpunkt stehen die Verdienste, dann Dank und Wünsche. Anlass kann ein Jubiläum oder eine Preisverleihung sein.
Bei einer Laudatio geht es um die Person, die Gruppe oder die Institution, die gewürdigt werden soll. Laudatoren neigen allerdings dazu, das zu vergessen und bringen sich selbst zu sehr ein. Das ist der häufigste Fehler, der bei Lobreden zu beobachten ist.
Eine Laudatio sollte so lang sein, wie der Inhalt und die Botschaft erfordern und nicht länger. Selten gelingt es bei solchen Gelegenheiten, die Aufmerksamkeit mehr als 10 Minuten aufrechtzuerhalten. Wie so oft gilt, was nicht hilft, schadet.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. November 2015
Überarbeitung: 26. September 2019
AN: #4341349
K: CNB
Ü:
Ein Mikrofon soll deine Stimme verstärken.
Mehr eigentlich nicht.
Und genau das ist im besten Fall seine große Stärke:
Das Publikum hört dich klar und selbstverständlich, während die Technik kaum Aufmerksamkeit bekommt.
Problematisch wird es, wenn das Mikrofon selbst zum Thema wird.
Wenn du ständig daran herumfasst.
Den Abstand veränderst.
Zu laut sprichst.
In die falsche Richtung redest.
Oder während des Auftritts erstmals herausfindest, wie das verwendete System funktioniert.
Deshalb lohnt es sich, den Umgang mit Mikrofonen vor wichtigen Auftritten einmal bewusst zu üben.
Manche Redner fühlen sich mit Mikrofon sofort wohl.
Andere möchten es am liebsten vermeiden.
Beides ist verständlich.
Entscheidend ist weniger, ob du Mikrofone magst.
Entscheidend ist:
Hilft die Verstärkung deinem Publikum, dich gut zu verstehen?
Wenn ja, solltest du das Mikrofon selbstverständlich nutzen können.
Gute Technik unterstützt deine Kommunikation.
Sie ersetzt sie weniger.
Ob eine Stimme verstärkt werden sollte, hängt von mehreren Faktoren ab:
Größe des Raums
Akustik
Anzahl der Zuhörenden
Hintergrundgeräusche
Dauer des Auftritts
Position des Publikums
Art der Veranstaltung
Aufzeichnung oder Streaming
deiner Stimme
Es gibt deshalb weniger eine sinnvolle starre Regel wie:
„Ab 50 Personen braucht man ein Mikrofon.“
Auch ein kleinerer Raum kann schwierige Akustik haben.
Und selbst dort, wo das Publikum dich unmittelbar hören könnte, kann ein Mikrofon für Aufzeichnung, Streaming oder Videokonferenz erforderlich sein.
Ein Mikrofon soll weniger dafür sorgen, dass du möglichst laut klingst.
Es soll dafür sorgen, dass Menschen dich mühelos verstehen können.
Wenn du ohne Verstärkung dauerhaft laut sprechen musst, verändert das häufig:
Stimme.
Tempo.
Atmung.
Spannung.
Und irgendwann auch deine Wirkung.
Mit einem gut eingestellten Mikrofon kannst du wesentlich näher an deiner natürlichen Sprechweise bleiben.
Vor einem wichtigen Auftritt:
Mikrofon ausprobieren.
Nicht erst auf der Bühne.
Sprich in der Lautstärke, in der du später tatsächlich sprechen möchtest.
Gehe bei einem Funkmikrofon auch an die Stellen, an denen du dich während des Auftritts bewegen möchtest.
Prüfe:
Klang.
Lautstärke.
Bewegungsfreiheit.
Rückkopplungen.
Nebengeräusche.
Und die Verständlichkeit im hinteren Bereich des Raums.
Ein kurzer Soundcheck kann sehr viele Probleme verhindern.
Wenn ein Tontechniker oder eine Veranstaltungstechnikerin vorhanden ist:
Nutze diese Kompetenz.
Kläre vorab:
Welches Mikrofon bekomme ich?
Wo soll es sitzen?
Wie bewege ich mich damit?
Wer schaltet es ein und aus?
Wie werden Fragen aus dem Publikum verstärkt?
Kann ich einen Monitor hören?
Profis in der Veranstaltungstechnik kennen den Raum und das System häufig wesentlich besser als du.
Gute Zusammenarbeit spart Aufmerksamkeit für das Wesentliche:
deinen Auftritt.
Ein Headset kann für Präsentationen ausgesprochen praktisch sein.
Das Mikrofon bleibt in relativ konstantem Abstand zum Mund.
Beide Hände bleiben frei.
Du kannst dich bewegen.
Und bei guter Positionierung bleibt die Lautstärke stabil.
Deshalb werden Headsets bei professionellen Präsentationen häufig eingesetzt. Shure nennt sie besonders für bewegte Präsentationen und größere Beschallungssysteme als typische Wahl.
Wichtig:
Das Mikrofon sollte weniger direkt vor Mund oder Nase sitzen. Sonst können Atem- und Explosivlaute unnötig stark hörbar werden.
Ein Lavaliermikrofon wird an der Kleidung befestigt.
Das hat einen großen Vorteil:
Deine Hände bleiben frei.
Gleichzeitig ist der Abstand zum Mund größer als beim Headset.
Deshalb können Kopfbewegungen, Kleidungsgeräusche und die genaue Platzierung stärker auf den Klang wirken.
Achte darauf, dass Kleidung, Schmuck, Haare oder Hände weniger am Mikrofon reiben.
Vorsicht: Kleidungsbewegungen bei Lavaliermikrofonen störende Geräusche verursachen können.
Ein Handmikrofon ist keineswegs grundsätzlich eine schlechte Wahl.
Es hat sogar Vorteile.
Du kannst den Abstand bewusst verändern.
Du kannst damit Dynamik gestalten.
Und bei guter Handhabung ist eine sehr kontrollierte Tonaufnahme möglich. (Shure)
Der Preis dafür:
Eine Hand ist gebunden.
Und du musst lernen, das Mikrofon konstant zu führen.
Wenn es ständig nach unten wandert oder beim Gestikulieren seitlich wegzeigt, verändert sich die Lautstärke deutlich.
Der häufigste Fehler beim Handmikrofon:
Das Publikum hört dadurch eine Stimme, die plötzlich lauter und leiser wird.
Besser:
Mikrofon stabil halten und in Richtung Mund sprechen.
Wie groß der ideale Abstand ist, hängt vom konkreten Mikrofon und der Beschallung ab.
Deshalb ist der Soundcheck wichtiger als eine starre Zentimeterregel.
Ein festes Mikrofon am Rednerpult ist weniger flexibel.
Trotzdem kann es hervorragend funktionieren.
Wichtig ist:
Stelle Höhe und Ausrichtung auf dich ein.
Sprich in Richtung des Mikrofons.
Verlasse den Aufnahmebereich weniger mitten im Satz.
Shure empfiehlt bei Podiumsmikrofonen besonders, Höhe und Winkel anzupassen und vor dem Mikrofon zu bleiben. (Shure)
Das Rednerpult selbst ist dabei weder Freund noch Feind.
Die entscheidende Frage lautet:
Hilft es deinem Auftritt – oder versteckst du dich dahinter?
Je weiter ein Mikrofon von der Stimme entfernt ist, desto stärker werden häufig Raumhall und Umgebungsgeräusche hörbar.
Deshalb ist eine sinnvolle Nähe zur Stimme technisch wichtig.
Shure beschreibt diesen Zusammenhang über die sogenannte kritische Distanz: Jenseits davon wird Sprache zunehmend hallig und schwerer verständlich.
Für dich als Redner bedeutet das vor allem:
Verlasse dich auf die vorgesehene Positionierung und verändere sie weniger ständig.
Manche Menschen bekommen ein Mikrofon und sprechen plötzlich besonders laut.
Das ist meistens unnötig.
Die Verstärkung übernimmt die Technik.
Sprich mit einer tragfähigen, natürlichen Stimme.
Das klingt häufig besser und schont deine Stimme.
Finger.
Ringe.
Armbänder.
Kleidung.
Sie alle können Geräusche erzeugen.
Besonders bei Lavalier- und Handmikrofonen kann das deutlich hörbar werden.
Deshalb:
Mikrofon möglichst als Technik behandeln, weniger als Beschäftigung für nervöse Hände.
„Ist das Ding an?“
Klopf.
Klopf.
Klopf.
Das ist ein Klassiker.
Und für Lautsprecher, Publikum und Technikteam wenig erfreulich.
Die Funktionsprüfung gehört in den Soundcheck.
Wenn du auf die Bühne kommst, darfst du davon ausgehen:
Die Technik ist vorbereitet.
Ein eingeschaltetes Mikrofon kennt weniger den Unterschied zwischen:
öffentlicher Aussage
und
vermeintlich privater Bemerkung.
Deshalb gilt bei Veranstaltungen:
Behandle ein Mikrofon so lange als aktiv, bis du sicher weißt, dass es ausgeschaltet ist.
Die Geschichte der Medien ist reich an unfreiwillig übertragenen Bemerkungen.
Du brauchst weniger eine eigene hinzuzufügen.
Ein häufiger Fehler bei größeren Veranstaltungen:
Der Redner ist hervorragend verstärkt.
Dann stellt jemand aus der dritten Reihe eine Frage.
Die Hälfte des Publikums versteht sie kaum.
Wenn möglich, sollte es deshalb ein separates Publikumsmikrofon geben.
Falls das weniger möglich ist:
Wiederhole die Frage kurz und möglichst präzise über dein eigenes Mikrofon.
So wissen alle, worauf du antwortest.
Ein Mikrofon zieht überraschend viel Aufmerksamkeit auf sich.
Gerade bei ungeübten Rednern entsteht manchmal der Eindruck, sie sprächen zum Mikrofon.
Dein Gesprächspartner bleibt jedoch das Publikum.
Blickkontakt.
Gestik.
Körpersprache.
Präsenz.
Sie dürfen erhalten bleiben.
Das Mikrofon ist die technische Verbindung. Der Kontakt entsteht zwischen Menschen.
Wer regelmäßig präsentiert, sollte zumindest einmal Erfahrung sammeln mit:
Headset.
Lavalier.
Handmikrofon.
Pultmikrofon.
Dann fühlt sich ein anderes System weniger wie eine Überraschung an.
Professionelle Präsentationskompetenz bedeutet auch:
Mit der vorhandenen Technik souverän umgehen können.
Darauf gibt es weniger eine allgemeingültige Antwort.
Besonders praktisch bei:
Gut bei:
Gut, wenn:
Gut für:
Die beste Wahl ist diejenige, die für Raum, Technik, Auftritt und Person zuverlässig funktioniert.
Mikrofone unterscheiden sich darin, aus welchen Richtungen sie Schall besonders stark aufnehmen.
Ein Mikrofon mit Kugelcharakteristik nimmt Schall relativ gleichmäßig aus verschiedenen Richtungen auf.
Ein Nierenmikrofon bevorzugt stärker den Bereich vor dem Mikrofon.
Das beeinflusst:
Als Redner musst du daraus weniger ein Toningenieurstudium machen.
Hilfreich ist lediglich:
Wisse, welcher Mikrofontyp eingesetzt wird und wie du dich damit bewegen kannst.
Ein Mikrofon macht eine Stimme lauter.
Es macht sie weniger automatisch besser.
Eine gute Sprechweise bleibt wichtig:
Gerade mit Verstärkung werden sprachliche Gewohnheiten oft deutlicher hörbar.
Besonders beim Handmikrofon verändert sich deine Gestik.
Eine Hand steht weniger vollständig zur Verfügung.
Das muss weniger problematisch sein.
Entscheidend ist, dass deine Körpersprache weiterhin natürlich bleibt.
Vermeide vor allem, das Mikrofon beim Gestikulieren mitzuschwenken.
Das erzeugt gleichzeitig akustische und visuelle Unruhe.
Das Mikrofon fällt aus.
Die Batterie ist leer.
Es entsteht Rückkopplung.
Ein Kabel macht Probleme.
Was jetzt?
Erster Schritt:
Ruhe behalten.
Technikprobleme sind weniger automatisch dein Versagen als Redner.
Gib dem Technikteam Gelegenheit, das Problem zu lösen.
Und konzentriere dich weiterhin auf dein Publikum.
Souveränität zeigt sich auch darin, wie du mit einem unerwarteten Moment umgehst.
Wer sehr regelmäßig auftritt, kann über eigenes Equipment nachdenken.
Das hat einen Vorteil:
Du kennst es.
Gleichzeitig muss es zur Technik des Veranstaltungsortes passen.
Gerade bei Funktechnik gibt es technische und regulatorische Rahmenbedingungen, die das Veranstaltungsteam kennen sollte.
Deshalb:
Eigene Technik immer vorher mit dem Veranstalter beziehungsweise der Veranstaltungstechnik abstimmen.
Wenn eine Präsentation besondere Bedeutung hat, sollte der Umgang mit dem Mikrofon weniger erst unmittelbar vor dem Auftritt beginnen.
Im Probelauf kannst du gleichzeitig prüfen:
Das macht aus Technik einen selbstverständlichen Teil des Auftritts.
Wenn ein wichtiger Vortrag, eine Rede oder eine Präsentation bevorsteht, können wir den tatsächlichen Auftritt realitätsnah vorbereiten.
Dabei betrachten wir bei Bedarf auch:
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Für Auftritte mit besonders hoher beruflicher oder wirtschaftlicher Tragweite:
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Wenn Stimme und Sprechweise im Mittelpunkt stehen:
Ein Mikrofon soll weniger zeigen, dass Technik im Einsatz ist.
Es soll dafür sorgen, dass Menschen dich gut verstehen.
Wenn du mit dem Mikrofon vertraut bist, kannst du deine Aufmerksamkeit wieder dorthin richten, wo sie hingehört:
zu deiner Botschaft und deinem Publikum.
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Es gibt viele verschiedene Arten von Mikrofonen, die für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Einige der häufigsten Arten von Mikrofonen sind:
Dynamische Mikrofone
Dynamische Mikrofone werden häufig für die Verwendung bei Live-Veranstaltungen wie Konzerte oder Reden verwendet. Sie sind robust und können hohe Schalldruckpegel aushalten.
Kondensatormikrofone
Kondensatormikrofone haben in der Regel eine bessere Klangqualität als Dynamikmikrofone und werden häufig für Aufnahmen in Studios verwendet. Sie sind jedoch empfindlicher und erfordern in der Regel eine externe Stromversorgung.
Richtmikrofone
Richtmikrofone sind dafür konzipiert, Schall von einer bestimmten Richtung aufzunehmen und andere Geräusche zu ignorieren. Sie werden häufig für Interviews oder Aufnahmen in lauten Umgebungen verwendet.
Lavaliermikrofone
Lavaliermikrofone sind kleine, tragbare Mikrofone, die häufig an der Kleidung befestigt werden und für Aufnahmen in Bewegung verwendet werden. Sie werden oft bei Fernsehinterviews oder für den Einsatz in Dokumentationen verwendet.
Stereomikrofone
Stereomikrofone werden verwendet, um Schall von mehreren Richtungen aufzunehmen und eine dreidimensionale Klangwiedergabe zu ermöglichen. Sie werden häufig für Aufnahmen in Naturumgebungen oder für die Aufnahme von Musik verwendet.
USB-Mikrofone
USB-Mikrofone sind Mikrofone, die direkt über eine USB-Schnittstelle mit einem Computer verbunden werden können. Sie sind bequem zu verwenden und eignen sich gut für Aufnahmen in Heimstudios oder für Podcasts.
Headset-Mikrofon: Headset-Mikrofone sind Mikrofone, die Teil eines Headsets sind und die über Ohr- oder Kopfbügel getragen werden. Sie werden häufig für Telefonate oder für den Einsatz in Callcentern verwendet.
Das hängt von Raum, Beschallung, Bewegungsbedarf und Format ab. Headsets bieten viel Bewegungsfreiheit, Lavaliermikrofone sind unauffällig und Handmikrofone ermöglichen besonders direkte Kontrolle.
Der passende Abstand hängt vom Mikrofon, der Richtcharakteristik und der Beschallung ab. Entscheidend ist ein möglichst konstanter Abstand, der beim Soundcheck festgelegt wird.
Es gibt mehrere Gründe, warum sich Redner und Rednerinnen mit dem Mikrofon vertraut machen sollten:
Verständlichkeit
Wenn Redner und Rednerinnen das Mikrofon richtig verwenden, können sie sicherstellen, dass ihre Stimme gut verständlich ist und dass ihre Botschaft deutlich rüberkommt.
Klangqualität
Die Verwendung eines geeigneten Mikrofons und die richtige Handhabung können dazu beitragen, dass die Klangqualität der Rede verbessert wird und dass sie professioneller wirkt.
Sicherheit
Das richtige Mikrofon und die richtige Verwendung können dazu beitragen, dass die Rede sicher abläuft und dass es nicht zu technischen Problemen oder Unfällen kommt.
Vertrauen
Wenn Redner und Rednerinnen das Mikrofon sicher und professionell handhaben, können sie das Vertrauen der Zuhörer gewinnen und ihre Glaubwürdigkeit stärken.
Insgesamt ist es wichtig, dass Redner und Rednerinnen sich mit dem Mikrofon vertraut machen, um sicherzustellen, dass ihre Rede erfolgreich und professionell ist und dass ihre Botschaft deutlich rüberkommt.
Du darfst näher an deiner natürlichen Sprechlautstärke bleiben. Die Lautstärke für den Raum übernimmt die Beschallungsanlage.
Ein Headset hält den Abstand zum Mund besonders konstant. Ein Lavalier ist häufig optisch zurückhaltender. Welches besser passt, hängt vom Auftritt und der vorhandenen Technik ab.
Bei regelmäßigen Auftritten kann das sinnvoll sein. Die Kompatibilität mit der vorhandenen Beschallungsanlage und Funktechnik sollte vorab geklärt werden.
Bleib ruhig, gib der Veranstaltungstechnik Gelegenheit zur Lösung und halte den Kontakt zum Publikum. Ein guter technischer Ablauf enthält idealerweise ohnehin eine Ersatzlösung.
Es kommt wie so oft darauf an … Als Orientierung für Redende ist am besten, wenn Sie etwa 20-30 cm von Ihrem Mikrofon entfernt sind, wenn Sie sprechen. Diese Entfernung ist optimal, um eine gute Klangqualität zu erzielen, ohne dass das Mikrofon zu viel Hintergrundgeräusche aufnimmt oder Ihre Stimme zu leise wird. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jedes Mikrofon unterschiedlich ist und Sie möglicherweise die optimale Entfernung anpassen müssen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2009
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Ü:X
Die negativen Beispiele der Floskeln großer Unternehmen nerven. Davon können Sie für Ihr eigenes Selbstmarketing lernen. Welche Floskeln schaden?
Der Wunsch zu gestalten ist tief in der menschlichen Natur verankert. Doch der Gestaltungsspielraum hat seine Grenzen. Viele wichtige Dinge entscheiden die anderen, die da oben, die Lobbyisten, die in Brüssel, der Papst und überhaupt. Viele Menschen sehen sich heute nur noch als ein kleines Rad im Getriebe, die Globalisierung verstärkt diesen Eindruck noch. Das drückt auch auf die Seele, schadet nicht erst, wenn der Druck zu sehr ansteigt und sich entlädt. Selbst Menschen mit deutlich mehr Einfluss als die meisten Menschen trauen sich zu oft nicht Tacheles zu reden. Es könnte ja jemand anderer Meinung sein. Deswegen die weit verbreitete Devise: Nur nicht auffallen, möglichst geräuschlos durch das Leben. Auf die Bühne geht es nur, wenn der Applaus als sicher gilt. Schade, denn diese Form der (rhetorischen) Risikovermeidung hat ihren Preis. Wer möglichst wenig Angriffsfläche bieten will, entscheiden sich meist auch für die gepflegte Langeweile und setzt sich den Umständen aus.
Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.
Karsten Noack
Klartext geht auch mit Respekt und ist kein Synonym für Unverschämtheit. Und manchmal braucht es etwas mehr Mut zum Anecken. Schluss mit Floskeln und dem extra starken Verbal-Weichspüler, der auch gleich noch den Rest an Farbe entfernt. Es geht bei Klartext um Meinung mit Format, um Verantwortung. Und das ist oft leichter gedacht als gesagt. Es braucht den Mut, sich eine eigene Meinung zu leisten und für sie einzustehen. Es erfordert den Schritt nach vorne, heraus aus der schützenden Masse. Eine Selbstverständlichkeit? Nicht, wenn es mit Risiken verbunden ist! Nicht jede Tür öffnet sich bereitwillig. Nicht jedem gefällt es, wenn Veränderung droht, nicht einmal, wenn sie positiv ist. Wobei es oft auch bei schlimmsten Zuständen jene gibt, die davon profitieren und es gerne auch weiterhin wollen.
Setzen Sie sich für Ihre Überzeugung ein. Haben Sie den Mut nicht nur für Ihr Angebot zu kämpfen, sondern dabei auch die Werte zu schützen, für die Sie eintreten. Auch wenn es oft anders wirkt: Der Zweck heiligt nicht alle Mittel! Wem Respekt wichtig ist, der zeigt das auch an der angemessenen Vorgehensweise. Dabei geht es im Wesentlichen um den Respekt anderen Menschen gegenüber. Themen können oberhalb der Gürtellinie ausgesprochen werden. Selbst Toleranz ist etwas anderes als Ignoranz! Wer nicht den Mut hat jenen mit einer anderen Meinung zuzuhören, wird zum Fundamentalist.
Wer gehört wird, braucht nicht zu schreien, braucht keinen Dampf abzulassen, dort wo es verpufft, sondern wird da aktiv, wo die Stimme gehört wird. Deshalb gilt es nicht nur wirksame Techniken zu erlernen, um besser gehört und verstanden zu werden. Es braucht auch ein stabiles Fundament von Überzeugungen. Ein Ziel, das den Aufwand lohnt. Ohne diese Basis ist es eher wie eine Seereise auf einer schmelzenden Eisscholle. Helfen Sie mit – sich und weitere Menschen – zu ermuntern, sich einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Haben Sie den Mut für Visionen.
Zum Mut gehört das Vertrauen, dass Sie es schaffen können. Und auch die Zuversicht, dass Sie gegebenenfalls mit Hindernissen zurechtkommen können. Beweisen Sie Mut, indem Sie lernen, Ihre Meinung zu sagen. Treten Sie für eine Sache ein, von der Sie überzeugt sind. Selbst, wenn Sie mit Ihrer Meinung anfangs allein dastehen. Gegen den Strom zu schwimmen, erfordert Kraft. Seine Ansichten aus Angst zu verbergen, schadet der Seele und dem Ansehen.
Seien Sie nicht zu misstrauisch, wenn Ihnen zugehört wird und Sie Zustimmung bekommen.
In Gesprächen unter vier Augen, in Gesprächsrunden, vor kleinem und großem Publikum, am Tisch oder auf der Bühne, direkt oder in den Medien; wer sich für eine Überzeugung starkmacht, braucht Rückgrat. Und die Fähigkeit, sich und das Angebot überzeugend zu präsentieren. Wenn es die Sache wert ist, geben Sie sich und ihr eine Chance. Bereiten Sie sich vor.
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Auf meinem YouTube-Kanal @karstennoack findest du Beiträge zu Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und guter Lebensführung.
Dort übersetze ich Gedanken aus Psychologie, Philosophie und Beratungspraxis in alltagstaugliche Impulse.
Für mehr Klarheit.
Mehr innere Stärke.
Mehr Würde im Umgang mit dir selbst und anderen.
Die Videos ergänzen meine Arbeit als Coach, Therapeut und Berater.
Sie bilden eine öffentlich zugängliche Mediathek für Menschen, die sich selbst, ihre Beziehungen und das Leben bewusster gestalten möchten.
Wenn du weitere Beiträge zu diesen Themen ansehen möchtest, gelangst du hier zu meinem YouTube-Kanal.
Zum Kanal @karstennoack (Der externe Link öffnet meinen YouTube-Kanal in einem neuen Fenster.)
Als Reaktion auf eine Interviewfrage mit „Kein Kommentar!“ zu antworten, will wohlüberlegt sein. Es birgt einige Risiken. So gelingt es am besten.
Einige Redner lassen bei der Betonung offen, ob es sich um eine Frage, ein Statement oder eine Aufforderung handelt. Bogensätze helfen.
Tipps für die Stimmpflege, nicht nur für professionelle Redner. Pflege die Stimme, es lohnt sich. Der Eindruck, den sich dein Publikum von dir macht, hat eine Menge damit zu tun, wie du klingst. Nutze die Macht deiner Stimme. So kannst du deine stimmlichen Fähigkeiten ausbauen.
Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.
Fragetechniken helfen. Doch nicht jede Frage führt zur Lösung.Problem- oder Lösungsorientierung? WARUM führt weiter ins Problem statt zu einer Lösung.
15 Tipps für schwierige Gespräche in der Partnerschaft: besser zuhören, Konflikte klären, Grenzen ansprechen und konstruktiv im Gespräch bleiben.
So lässt sich die interne Kommunikation in Unternehmen mit einfachen Mitteln verbessern.
Was tun, wenn wir in der eigenen Argumentation eine Schwachstelle erkennen und sie sich nicht so einfach beheben lässt? Hier die Antwort auf eine häufige Frage.
Vom Klassiker in Kommunikationstrainings: „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten“, haben schon viele Menschen gelesen oder gehört. Er weist darauf hin, dass die handelsübliche Ausführung des menschlichen Gehirns nicht sehr viel anfangen kann, mit Negationen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 7. Juli 2019
AN: #7670
K:
Ü: B
Teleprompters haben so ihre Eigenarten, ihre Vor- und Nachteile. Erst bei fundierter Vorbereitung ist der Einsatz eines Teleprompters empfehlenswert. In diesem Artikel erwarten Sie Tricks und Tipps zur Verwendung eines Teleprompters.
Vor wenigen Tagen gab der Vorstand eines großen Fahrzeugherstellers ein Statement vor laufender Kamera. Viele Menschen waren neugierig darauf, welche Antwort er auf eine Krise geben wird. Dann war es soweit, Kamera und Teleprompter waren bereit. Nur der Vorstand war es nicht. Es war sicher gut gemein, doch schlecht gemacht!
Jetzt hat ein anderer seinen begehrten Posten. Wobei auf einem anderen Blatt steht, ob eine glaubhaftere Stellungnahme in diesem heiklen Fall geholfen hätte. Geschadet hätte sie sicher nicht!
Wie glaubhaft sind Stellungnahmen, bei denen deutlich ersichtlich ist, dass der Text unbeteiligt abgelesen wird, wie in diesem Fall? Und weshalb machen Menschen das überhaupt?
Die Verwendung eines Teleprompters soll ungeübten Sprechern bzw. in heiklen Fällen auch anderen Sicherheit vermitteln. Doch leider fehlen ohne Übung wesentliche Voraussetzungen für die professionelle Verwendung eines Teleprompters. Und dann wirkt der Auftritt nicht authentisch. Besonders die bei ungünstiger Verwendung leicht hin und her zuckenden Augen sowie die unnatürliche Betonung hinterlassen kaum den gewünschten Eindruck.
Wenn schon, dann bitte professionell! Bei richtiger Verwendung kann so ein Teleprompter durchaus ein gutes Hilfsmittel sein. Dann, und nur dann!
Nur ein Mythos: Der Einsatz von Telepromptern reduziert die Vorbereitungszeit. Für ungeübte Nutzer stimmt genau das Gegenteil; es erfordert mehr Vorbereitung, um zu überzeugen. Was bei versierten Moderatoren, Nachrichtensprechern und Politikern so einfach aussieht, basiert auf jahrelanger Übung. Wer entscheiden will, ob es wirklich eine gute Idee ist einen Teleprompter zu verwenden, sollte sich erst einmal mit dessen Eigenarten, Vor- und Nachteilen beschäftigen.
Je nach Verwendung läuft bei einem Teleprompter der ganze Text durch oder er liefert Stichworte. Manche Redner lassen sich auch ihre Präsentationsfolien anzeigen. Wer gut in der freien Rede ist, hat so einen roten Faden. Diese Option ist für diejenigen, die im Thema zuhause und geübt sind, meist die überzeugendste. Im Vergleich dazu braucht es bei der Verwendung von Fließtext eine Menge Übung, damit es nicht monoton und unbeteiligt klingt.
Steif ist leicht: Der Aufwand einen Text so auszuarbeiten, dass er wie gesprochene Sprache klingt, ist höher und nicht jeder beherrscht das gleichermaßen. Herauszufinden, ob der Fluss stimmt, in welcher Geschwindigkeit der Text durchlaufen werden soll, ob die Schriftgröße passt und ob genügend Raum zwischen den Absätzen eingebaut sind braucht Zeit. Und wer die nicht zur Verfügung hat oder zu nutzen weiß, schadet sich leicht.
In der Praxis relativ unwahrscheinlich und in Komödien aus Hollywood lustiger; der Text wird ohne Wissen des Ablesenden geändert und der ist so beschäftigt, dass er es selbst zu spät merkt. Reine Fiktion? Tatsächlich würden das viele wirklich nicht bemerken und so klingt es dann auch wenig authentisch.
Leider machen viele Nutzer von Telepromptern den Fehler, alles an die Technik abzugeben. Doch gerade weil hier die Gefahr so groß ist den Kontakt zum Inhalt zu verlieren, ist eine besonders tiefe Beziehung zum Thema erforderlich. Das Publikum merkt sehr schnell an der Stimme, wenn ein Text herzlos abgelesen wird. Das klingt dann so ähnlich, wie vor vielen Jahre die Computerstimme oder sogar noch schlimmer. Siri hat dagegen dann schon fast Profisprecherqualitäten.
Wenn das Thema es hergibt, darf ruhig etwas mit der Kamera geflirtet werden! Wenn Sie die Kamera nicht als ein lebloses Stück Technik betrachten, sondern bei deren Ansprache einen möglichst konkreten Menschen vor Augen haben, werden Sie lebendiger, echter, glaubhafter. Zwar sind die kleinsten Augenbewegungen beim Ablesen noch sichtbar, fallen aber bei einer lebhaften Mimik weniger auf. Etwas Halluzinationskompetenz hilft, der Kamera so in Ihre Linse zu schauen, wie einem Menschen, der vor Ihnen stehen würde.
Augenkontakt: Es gilt, was auch in einem persönlichen Gespräch gilt; wer den Augenkontakt vermeidet, wirkt unehrlich, wer starrt verschreckt wie Klaus Kinski.
Erzählen Sie der Kamera, was Sie vermitteln wollen. Für gute Redner gilt; erst denken, fühlen und dann aussprechen! Es braucht die Verzahnung von Denken und Sprechen. Unmittelbarkeit nennen das manche. Und wo bleibt die bei der Verwendung eines Teleprompters?
Sie geht verloren, wenn auswendig gelernte Texte stocksteif reproduziert oder abgelesen werden. Das klingt deshalb meistens unbeteiligt und unecht. Ein ausformulierter Promptertext ist eher ein optimiertes Transkript als ein Fachbuchgesetzestextfolterinstrument. Leiernde Stimmen, Sätze wie von Bürokraten formuliert: Wer will so etwas hören? Also bitte keine umständlichen Formulierungen, sondern gut betonte gesprochene Sprache, mit eher kurzen Sätzen.
Kurze proaktive Sätze sind einfacher zu handhaben. Lange Sätze lassen sich nur mit Übung verinnerlichen. Sie klingen deswegen oft zerstückelt, weil der Sprecher auf dem schmalen Laufband des Teleprompters nur einen kurzen Teil des Satzes aufnimmt. Wie soll auch jemand Sätze richtig betonen, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Erst die richtige Betonung macht einen gesprochenen Satz verständlich.
Ein gutes Sprechtempo ermöglicht es Zuhörern zu folgen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Der Teleprompter verführt jedoch dazu, mehr und schneller zu reden, als menschliche Ohren und die Auswertungsmechanismen des Gehirns vertragen. Kurze Sätze, Übung, Betonungszeichen und die geeignete Formatierung für den Prompterbildschirm helfen, dies zu verbessern.
Kleinere Bildschirme oder mehr Abstand sorgen dafür, dass sich die Augen beim Ablesen nicht so weit von links nach rechts bewegen müssen. Soweit das Auge es mitmacht sollte das beim Aufbau berücksichtigt werden.
Im Ernst; was schiefgehen kann, geht irgendwann schief. Murphy meldet sich im ungünstigsten Moment. So manche Panne schon hat Sprecher aus dem Konzept gebracht. Einige meistern sie und andere geben sich der Panik hin und flüchten. Zu einer guten Vorbereitung gehört auch der souveräne Umgang mit unvorhersehbaren und vorhersehbaren Störungen. Nicht nur Michael Bay kann davon ein Lied singen. Ihn brachte der Ausfall eines Teleprompters derart aus dem Konzept, dass er von der Bühne flüchtete.
Im Internet finden Sie Anleitungen für den Bau eines Teleprompters. Vor Jahren habe ich selbst ein ansehnliches Exemplar nach meinen Plänen und Wünschen aus Holz bauen lassen. Es hat sehr gut funktioniert. Allerdings ist die Wahl des Spion-Spiegels wesentlich. Übliche Spion-Spiegel haben keine ausreichende Lichtdurchlässigkeit. Hochwertiges, leicht verspiegeltes Glas ist empfehlenswerter.
Wie so oft gilt, es zu üben bis sich Vertrautheit einstellt. So ein Teleprompter hat es durchaus in sich.
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Ein Teleprompter (auch Autocue genannt) ist ein Gerät, das bei Reden und Präsentationen verwendet wird, um dem Sprecher oder der Sprecherin den Text anzuzeigen, ohne dass dieser oder diese ein Skript oder Manuskript in der Hand halten muss. Der Text wird in der Regel auf einem Bildschirm angezeigt, der sich vor den Augen des Sprechers befindet und der sich entsprechend der Geschwindigkeit der Rede bewegt.
Der Teleprompter ermöglicht es dem Sprecher oder der Sprecherin, den Text auf eine natürliche Weise vorzutragen, ohne dass er oder sie dabei auf das Skript oder Manuskript schauen muss. Dadurch wirkt die Rede oder Präsentation weniger einstudiert und authentischer.
Der Teleprompter wird häufig bei politischen Reden, Nachrichtensendungen oder TV-Shows eingesetzt, um die Rede sicherer und flüssiger zu gestalten. Er kann aber auch in anderen Kontexten, zum Beispiel bei Firmenpräsentationen oder bei Hochzeiten, verwendet werden.
Teleprompter werden verwendet, um dem Sprecher oder der Sprecherin den Text einer Rede oder Präsentation anzuzeigen, ohne dass dieser oder diese ein Skript oder Manuskript in der Hand halten muss. Der Text wird in der Regel auf einem Bildschirm angezeigt, der sich vor den Augen des Sprechers befindet und der sich entsprechend der Geschwindigkeit der Rede bewegt.
Um einen Teleprompter zu verwenden, wird der Text der Rede oder Präsentation in der Regel vorher in das System eingepflegt und der Sprecher oder die Sprecherin liest den Text von dem Bildschirm ab, während er oder sie spricht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter bedienen kann, zum Beispiel durch das Drücken von Tasten oder durch das Bewegen des Kopfes.
Es ist wichtig, dass der Sprecher oder die Sprecherin den Blickkontakt mit dem Publikum aufrechterhält und nicht zu sehr auf den Teleprompter schaut. Der Teleprompter sollte als Unterstützung und nicht als Ersatz für das eigene Gedächtnis oder die eigene Vorbereitung verwendet werden.
Es gibt auch spezielle Teleprompter-Apps, die auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets verwendet werden können. Diese Apps können zum Beispiel bei Videopräsentationen oder Online-Meetings eingesetzt werden, um dem Sprecher oder der Sprecherin den Text anzuzeigen, ohne dass ein separates Gerät benötigt wird.
Es ist wichtig, dass der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter im Vorfeld gut einübt und sich an die richtige Bedienung des Systems gewöhnt, um eine möglichst flüssige und natürliche Rede oder Präsentation zu gewährleisten.
In der Regel wird der Teleprompter von einer Person bedient, die dem Sprecher oder der Sprecherin bei der Rede oder Präsentation assistiert. Diese Person kann zum Beispiel ein Redenschreiber, ein Redecoach oder ein Techniker sein.
Die Person, die den Teleprompter bedient, ist in der Regel für das Einpflegen des Textes in das System und das Einstellen der Geschwindigkeit und anderer Einstellungen verantwortlich. Sie kann auch dafür sorgen, dass der Teleprompter reibungslos funktioniert und bei eventuellen Problemen schnell reagieren.
In manchen Fällen kann der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter auch selbst bedienen, indem er oder sie bestimmte Tasten drückt oder das Kopf bewegt, um den Text anzuzeigen. Es ist wichtig, dass der Sprecher oder die Sprecherin den Teleprompter im Vorfeld gut einübt und sich an die richtige Bedienung des Systems gewöhnt, um eine möglichst flüssige und natürliche Rede oder Präsentation zu gewährleisten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. September 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #85923
K: CNB
Ü:
Fast jede erfolgreiche Führungspersönlichkeit hatte einen Mentor. Was ist zu beachten, was macht einen guten Mentor aus und welchen tatsächlichen Nutzen hat er oder sie?
Was ich brauche, ist jemand, der mir dabei hilft zu tun, was ich tun kann.
Ralph Waldo Emerson
Ein Mentor ist ein vertrauenswürdiger Berater, ein kluger, loyaler, und unterstützender Begleiter, ein Berater, Trainer oder ein Coach. Im Idealfall ist ein Mentor auch Vorbild und Vertrauter. Er hat selbst relevante Erfahrungen in der Praxis gesammelt.
Es handelt sich dabei meist um eine Art Patenschaft zwischen einer jungen, aussichtsreichen Führungskraft (dem Mentee) und einem erfahrenen Manager (dem Mentor). Damit diese Arbeitsbeziehung funktioniert, muss zwischen den Beteiligten jedoch vollstes Vertrauen herrschen. Außerdem muss der Mentee bereit sein Anregungen aufzunehmen sein und mit Feedback konstruktiv umzugehen. Mentoren verteilen nicht nur Streicheleinheiten, wenn sie ihre Schützlinge voranbringen wollen. Und, haben Sie auch einen Mentor?
Sie profitieren von einem Mentor, weil er Ihnen die Erfahrung zahlreicher Jahren innerhalb einer kurzen Zeitspanne vermitteln kann. Erfahren Sie, wie es bei ihm selbst funktioniert hat. Sie ersparen sich so Umwege, Zeit und Mühe, weil Sie aus seinen Fehlern lernen können und nicht unnötig Fehler begehen müssen.
Typische Funktionen eines Mentors:
Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Fast jede erfolgreiche Persönlichkeit hatte einen Mentor, der eine bedeutende Rolle gespielt hat.
Der Erfolg hat meist mehrere Väter oder besser gesagt Mentoren. Und das kann natürlich auch eine Frau sein. Mentorenprogramme sind seit einiger Zeit populär und unterscheiden sich vom klassischen Coaching.
Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie wichtig ein Mentor sein kann. Der Begriff „Mentor“ kommt aus Homers Odyssee. Odysseus bat seinen Freund Mentor auf seinen Sohn Telemach zu achten, während er weit weg im Trojanischen Krieg war. Mentorenschaft (Mentorship) gab es bei Sokrates, der Plato förderte, der wiederum Aristoteles förderte, der wiederum Alexander den Großen als Mentor förderte. Viele einflussreiche Persönlichkeiten wurden so selbst zu Mentoren.
Wenn ich keine Mentoren gehabt hätte, würde ich heute nicht hier sein. Von erfahrenen Männern und Frauen gefördert zu werden, hat einen enormen Unterschied in meinem Leben gemacht. Der Vorteil; aus Erfahrungen zu lernen und ich muss glücklicherweise nicht alle möglichen Fehler selbst machen. Andere Menschen haben schon früher vor ähnlichen Herausforderungen gestanden, haben Fehler gemacht, aus ihnen gelernt.
Suchen Sie nach Vorbildern, von denen Sie etwas lernen können. Nach Personen, die ein Interesse an Ihnen haben. Wenn wir den Mut und die Zeit aufbringen diese Menschen zu bitten uns an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen sind sie oft glücklich, das zu tun.
Weder die Idee des Mentoren, noch die Mentoren selbst haben zwangsläufig einen Bart. Sie müssen auch nicht steinalt sein, wobei eine gewisse Erfahrung durchaus ihren Wert hat.
Hilfreiche Eigenschaften und Fähigkeiten von Mentoren sind:
Rolle und Fähigkeiten eines Mentee:
Das kommt auf die Zielsetzung und die Entscheidung des Mentee an. In der Regel dauert eine Mentoring-Beziehung ein Jahr, wobei sie informell auch danach weiterbestehen kann. Üblicherweise treffen sich Mentee und Mentor alle vier Wochen.
Wenn die genannten Eigenschaften und die passende Chemie zwischen Mentor und Mentee vorhanden sind kann es losgehen. Umso früher, desto besser!
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Transparenz ist mir wichtig.
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