Reizworte

Reizworte

Gezielte Kommunikation
Manche Worte sind nicht ganz richtig

Reizworte

 

Reizworte haben eine negative emotionale Wirkung. Was hat es damit auf sich und wieso lohnt es sich hier achtsam ans Werk zu gehen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Reizworte

 

Die deutsche Sprache liefert eine Menge nutzbarer Worte und interessante Sprachbilder. Allerdings verändert Sprache ihre Bedeutung, wenn sie intensiv genug in einem bestimmten Zusammengang verbogen wird. Reizworte können negative Emotionen hervorrufen oder zu Irritationen führen. Entsprechende Vorsicht ist angebracht. Reizworte lösen Widerstand hervor.

 

 

Beispiele gefällig?

 

  • „Spazieren gehen“ ist mittlerweile so negativ besetzt, dass ich nur noch extrem langsam joggen gehe. Seit es diese „Spaziergänge“ gibt, hat die Wendung „dumm gelaufen“ eine völlig neue Bedeutung.
  • Querdenken
    Früher eine Haltung, neue Perspektiven zu erkunden, heute die Weigerung hinzusehen.
  • … Sie müssen …
    Und, weil sich wenige Menschen etwas vorschreiben lassen wollen, manifestiert sich Widerstand.
  • Ja, aber …
    Einsicht ist bei Sätzen mit „aber“ nicht erkennbar.

 

 

 

Weshalb ist das interessant?

 

Bei der Kommunikation, wie in Gesprächen, bei Reden, Präsentationen, schriftlichen Beiträgen, können Reizworte der beabsichtigen Wirkung der Botschaft schaden. Entsprechend wertvoll ist das Wissen um Reizworte im jeweiligen Kontext.

 

 

 

Sammeln Sie mit

 

Fügen Sie in den Kommentaren Ihre Reizworte ein.

 

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Reizworten? Kennen Sie weitere solche Beispiele?

Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

Denglish – Lost in Translation – Denglish for Better Knowers

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Woran liegt es, dass wir in Deutschland ständig neue englische Wörter erfinden, die es so im Englischen nicht gibt oder dort etwas völlig anderes bedeuten? Aber wir sehen das alles nicht so eng hierzulande. Wir lieben Denglish oder Denglisch, Engleutsch, Germish oder Genglish! Nur kommt das überall gut an?

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Babelfisch

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Babelfisch oder Kommunikationsberater? Schön, wenn die Zielgruppe die Botschaft versteht.

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Politische Korrektheit, die Welt ist voller Fettnäpfchen

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Sprache ist, was man daraus macht! Karsten Noack

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009

Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü:

Schreiben verändert

Schreiben verändert

Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben
Die Grenzen der Sprache ...

Schreiben verändert

 

So lassen sich Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben fördern.

Überblick

 

 

 

 

 

Schreiben verändert: Veränderungs- und Bewältigungsprozesse

 

Es gibt viele Gründe Gedanken aufs Papier oder auf die Tastatur zu bringen. Eine nicht von jedem Menschen ausreichend gewürdigte Möglichkeit; mit Schreiben Veränderungs- und Bewältigungsprozess unterstützen. Wenn es uns gelingt die Gedanken aufs Papier zu bringen, können wir sie dort ordnen, Zusammenhänge erkennen, klären und dabei zu Einblicken und Erkenntnissen gelangen. Etwas niederzuschreiben kann dabei helfen den Überblick zu bekommen, auch, weil wir mit unterschiedlichen Abständen spielen können.

 

 

 

Wie?

 

Es gibt viele Möglichkeiten sich mit kreativem Schreiben zu beschäftigen. Wer an und mit sich arbeiten möchte, findet im Buch „Selbstwirksam schreiben – Wege aus der Rat und Ratlosigkeit“ von Carmen C. Unterholzer zahlreiche Anregungen dafür. Das Büchlein liefert greifbare Ideen für Veränderungsinteressierte und Therapeuten.

 

 

 

Digital oder analog?

 

Auf welche Weise Sie Ihre Gedanken vom Kopf aus in lesbare Worte übertragen ist eine persönliche Entscheidung. Ich empfehle dafür einen klassischen Stift, vorzugsweise mit Feder und Tinte, für diesen speziellen Zweck zu reservieren. Irgendwie beeinflussen selbst Federform und Tintenfarbe den Prozess. Spielerisch ans Werk zu gehen lohnt sich.

 

 

 

Es lohnt sich

 

So oder so; wenn wir Dinge aussprechen, verändert sich etwas und wenn wir es aufschreiben ebenfalls. Wir gewinnen jedes Mal eine zusätzliche Sicht. Schreiben dient der Psychohygiene. Werden ein paar hilfreiche Prinzipien berücksichtigt, wirkt Schreiben entlastend und heilend.

P.S.

 

Was halten Sie von Veränderungs- und Bewältigungsprozesse durch Schreiben?.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2016
Überarbeitung: 28. Mai 2019
AN: #87866
Englische Version:
K:
Ü:A

Nur ein Wort genügt, um ein Argument, das man beherrscht, verständlich zu machen. –Joseph Joubert

Schachtelsätze, Bandwurmsätze,...

Tagesmotto*
Singletasking
Nur ein Wort genügt, um ein Argument, das man beherrscht, verständlich zu machen.  Joseph Joubert

Wortansammlungsungetüme

 

Die Aneinanderreihung von Worten muss nicht zwangsläufig die Zuhörer erfreuen.

Video

Videobeitrag ist im Schnitt!

Schachtelsätze

 

Ein Schachtelsatz wird leicht zum Bandwurmsatz und die Bezeichnungen sind selten bewundernd gemeint. Es handelt sich um ein Satzgefüge, dass einfach nicht enden will und Zuhörer in den Wahnsinn treiben kann. In Reden und Präsentationen scheinen es Zeitgenossen immer wieder darauf anzulegen…

Schon während des Studiums quälen Professoren ihre Studierende mit ihrer ganz eigenen Sprache ohne Punkt und Komma. Das übernehmen dann einige Zuhörer und geben es später weiter. Schön ist das nicht!

In Schachtelsätzen werden Inhalte auseinandergerissen, die zusammengehören. Bei Texten besteht zumindest die Möglichkeit nochmals nachzulesen. Bei Redebeiträgen gehen ohne diesen sofortigen Rückgriff schnell wesentliche Details und Zusammenhänge verloren. Die Lösung ist einfach. Lange Sätze in kürzere Hauptsätze auflösen. Mit etwas Gespür und Übung gelingt das dann den meisten Menschen deutlich besser.

 

 

Verbreitung

 

In wissenschaftlichen Texte und Behördenschreiben werden Schachtelsätze kaum noch mit Erstaunen quittiert. Bei der Auswertung zahlreicher Reden, die auf Aufsichtsrats – der Hauptversammlungen gehalten wurden, tauchen allerdings ebenfalls erstaunlich viele Ansammlungen von Wortungetümen auf. Das Phänomen ist also nicht nur auf klassische Bereiche beschränkt, bei den geringe Konsequenzen daraus zu erwarten sind. Bei DAX-Unternehmen kostet solch eine Darbietungsform mehr als nur Aufmerksamkeit.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Thema Schachtel- und Bandwurmsätze? 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2012
Überarbeitung: 25. Februar 2020
AN: #871
K: CNC
Ü:

Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten. –Adam Smith

Schöne Sprache ist einfach

Tagesmotto*
Einfachheit
Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten. –Adam Smith

Überblick

 

 

 

 

Einfach verständliche Sprache

 

Adam Smith behauptet; „Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.“ Ja, in der Kürze liegt die Würze, denn das Gehirn liebt kurze, prägnante Sätze und leicht zu verstehende Sprache. Doch Sprache und Sprechweise sind geprägt von Gewohnheiten. Es gilt den Angewohnheiten auf den Grund zu gehen, um sie dann zu verändern.

 

 

 

Störfaktoren

 

Was steht verständlicher Sprache im Weg? Hier sind ein paar Störfaktoren:

  • Füllwörter
  • Floskeln
  • Unbekannte Worte (Fach- und Fremdwörter)
  • Lange Wortmonster statt kurzer Worte
  • Abstrakte Begriffe statt greifbare
  • Lange Sätze
    Kurze Sätze und prägnante Formulierungen sind emotional überzeugender. Sie vermitteln Klarheit, Eindeutigkeit und Verbindlichkeit.
  • Komplizierte Satzkonstruktionen
  • Mehrere Aussagen in einem Satz
  • Euphemismen
  • Negationen
  • Doppelte Verneinungen
  • Verben statt Substantive
  • Vage Verweise
  • Fehlerhafte Grammatik

 

 

 

Fazit

 

Es lohnt sich, eine klar verständliche Sprache zu pflegen. So machen wir es uns und anderen Menschen leichter, auf den Punkt zu kommen.

 

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.

 

Wie sorgen Sie für eine einfach verständliche Sprache?

 

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Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.
 Adam Smith

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. März 2007
Überarbeitung: 14. Februar 2021
AN: #472

Schlagfertigkeit ist etwas, worauf du erst 24 Stunden später kommst. –Mark Twain

Gute Schlagfertigkeit verbessert die Situation

Tagesmotto*
Schlagfertigkeit
Schlagfertigkeit ist etwas, worauf du erst 24 Stunden später kommst.  Mark Twain

Schlagfertigkeit

 

Was unter Schlagfertigkeit verstanden wird, weicht von Person zu Person ab. Es lohnt sich die Frage für sich selbst zu beantworten; will ich Lacher um jeden Preis oder die Situation verbessern? Mit der Antwort sind Konsequenzen verbunden.

Konstruktive Schlagfertigkeit verbessert die Situation

 

Gute Schlagfertigkeit verbessert die Situation, anstatt sie für einen kurzen Moment und ein paar Lacher zu verschlimmern. Mal abgesehen von unappetitlichen Talkshows macht der unangemessene Einsatz häufig empfohlener Schlagfertigkeitstechniken weder beliebter, noch liefern sie einen konstruktiven Beitrag.

Schlagfertigkeit und Spontanität gehören zu den beliebtesten Fähigkeiten in der Rhetorik. Statt auf kurze Erfolge setzt konstruktive Schlagfertigkeit darauf, die Situation zu verbessern, anstatt stolz auf zerschlagenes Porzellan und ein paar Lacher zu sein. Richtig gutes Schlagfertigkeitstraining sorgt schon im Vorfeld dazu, dass Angriffe unwahrscheinlicher sind und lehrt vermeintlichen und tatsächlichen Angriffe gekonnt zu begegnen. Und schon sind wir beim Thema des Tages.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Wie stehst du zum Thema Schlagfertigkeit und wie widmen Sie sich ihm?

 

Der nächste Schritt

 

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Artikel zu Schlagfertigkeit

Spontaneität: Flexibel reagieren und souverän im Moment handeln

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PowerPoint Karaoke ist weit mehr als nur Unterhaltung, es ist ein hervorragendes Training für ambitionierte Redner. Es reduziert übrigens auch Lampenfieber, wenn es wiederholt wird.

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In meinen Trainings wird mitunter schon am Anfang gewünscht, dass ich auch ein paar Tricks aus dem Hut zaubere, die dabei helfen sollen möglichst jede Debatte zu gewinnen – koste was wolle, der Zweck heiligt die Mittel. Und das oft noch bevor die Grundlagen des Debattierens vermittelt und somit schon gar nicht verinnerlicht wurden.

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Wenn Angreifer mehr oder weniger gut vorbereitet auf eine Strategie setzen, ist es von Vorteil die beabsichtigten Spielzüge zu vereiteln. Verderben Sie Ihren Widersachern das unfaire Spiel. Reagieren Sie anders als Ihr Angreifer es von Ihnen erwartet, entziehen Sie ihm die Kontrolle. Der einzige Spielmacher, der zählt, sind Sie.

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Das Zitat von Konfuzius beschreibt eine der grundlegenden Voraussetzungen für die persönliche Entwicklung und das Lernen. Damit sich bei Coaching und Training das Potenzial entfaltet, findet es auf mehreren Ebenen statt.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 24. Februar 2020
Überarbeitung: 24. Februar 2020
AN: #822
K: CNC
Ü:

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. –Joseph Rudyard Kipling

Worte können magisch sein

Tagesmotto*: Die Chancen nutzen
Sprache
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. – Joseph Rudyard Kipling

Worte können magisch wirken

 

Worte können Macht haben, können aufbauen oder verletzen. Entsprechende Verantwortung ist angebracht.

Sprache

 

Sprache kann ein scharfes und mehrschneidiges Schwert sein. Veränderungen beginnen im Kopf – im Guten, wie im Schlechten. Worte sind Keimzellen.

Das ist es, woran mich das Tagesmotto erinnert und das heute dazu anregen wird, über die Bedeutung und Chancen nachzudenken.

 

 

 

Leere Aussagen als Ballaststoffe

 

Bei vielen Aussagen ist die Botschaft im besten Fall in hochpotenten homöopathischen Dosen enthalten und im besten Fall zu erahnen. Fluff nennen sich solche Wortansammlungen, mit denen es möglich ist, den Mund zu öffnen, ohne etwas zu sagen. Ein häufiger Grund: Wer sich nicht positioniert, braucht auch keine Verantwortung zu übernehmen.

 

 

 

Missbrauch

 

An zu vielen Stellen wird Sprache missbraucht und zur Verschleierung verwendet. Ein Blick in die Medien offenbart dem aufmerksamen Beobachter die Fülle von Euphemismen, die kaum noch hinterfragt werden.

 

 

 

Unachtsamkeit

 

Auch ohne böse Absicht wird mit Worten Schaden angerichtet. Die Empfänger entscheiden über die Bedeutung von Botschaften, doch manche unbedarft gewählte Worte haben besonders hohes Potenzial missverstanden zu werden oder gar zu verletzen.

 

 

 

Die Magie der Sprache erkunden

 

Viele Kinder träumen davon, später einmal Zauberer zu werden. Das Umfeld zieht ihnen dann den Zahn, so etwas gibt es nur in Märchen. Von wegen; wir können mit Sprache zaubern. Und Sie brauchen dafür noch nicht einmal einen Zauberstab, wie in Hogwarts.

Wo lassen sich die Möglichkeiten noch achtsamer und wirkungsvoller dafür einsetzen, die Welt zu einem lebenswerteren Ort zu machen? Falls Sie das anspricht, wünsche ich viel Spaß mit dem Tagesmotto.

 

*Anmerkungen

 

Das Tagesmotto wähle ich meist, weil mich etwas daran anspricht. Es lacht mich an oder reizt mich. Es fühlt sich so an, als könnte es etwas bewegen und dem will ich auf den Grund gehen. So widme ich jedem Tag ein Motto und lasse mich überraschen, was es mit mir macht.

Mitunter klärt sich der Grund für die Wahl erst später. Deswegen sind die Gedanken zum Tagesmotto überwiegend auch keine Artikel, sondern Assoziationen. Es sind in Worte verwandelte Gedanken. Sie sind spontan und außerdem veröffentliche ich sie häufig, während ich unterwegs bin. Sie neigen deswegen dazu, in Fragmenten zu erscheinen. Fühl dich eingeladen, Ihre Assoziationen hinzuzufügen, um deine persönlichen Perspektiven zu bereichern – das Bild abzurunden.

 

Die folgenden Fragen helfen dabei, vom Tagesmotto ganz persönlich zu profitieren:

 

  • Was löst das Zitat bei dir aus?
  • Unter welchen Umständen stimmst du der Aussage zu und wann nicht?
  • Was hat die Aussage in deinem Leben für eine Bedeutung?
  • Wie kann das Tagesmotto dein Leben bereichern?
  • In welchem Zusammenhang könnte die Aussage nützlich sein?
  • Wo willst du dich wie daran erinnern?

 

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen Ihnen zum Tagesmotto? Wie können Sie die Macht der Worte noch gezielter und achtsamer einsetzen? Sie könnten damit beginnen auf Fluff (Aussagen ohne Inhalt) zu achten, die vielfältige Bedeutung und Wirkung von Worten erkunden,… 

 

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  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
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Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

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→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
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Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

Denglish – Lost in Translation – Denglish for Better Knowers

Denglish – Lost in Translation – Denglish for Better Knowers

Woran liegt es, dass wir in Deutschland ständig neue englische Wörter erfinden, die es so im Englischen nicht gibt oder dort etwas völlig anderes bedeuten? Aber wir sehen das alles nicht so eng hierzulande. Wir lieben Denglish oder Denglisch, Engleutsch, Germish oder Genglish! Nur kommt das überall gut an?

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Babelfisch

Babelfisch

Babelfisch oder Kommunikationsberater? Schön, wenn die Zielgruppe die Botschaft versteht.

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Politische Korrektheit, die Welt ist voller Fettnäpfchen

Die Welt ist voller Fettnäpfchen: Die Chance politischer Inkorrektheit verdächtigt zu werden ist groß. Was tun? Jegliche Kommunikation einstellen? Wie weit ist gut und wo sollten wir es lieber gut sein lassen mit übertriebener politischer Korrektheit?

mehr lesen

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2012
Überarbeitung: 30. Januar 2020
AN: #121
K: CNC
Ü:

Sprache macht mächtig oder schmächtig

Sprache macht mächtig oder schmächtig

Zusammenhang von Sprache und Persönlichkeit: Andere Sprache, anderer Mensch! Nehmen Sie Einfluss; pflegen Sie eine konstruktive Sprache!
Sprache, Stimme und Erscheinungsbild stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Persönlichkeit.

Sprache und Persönlichkeit

 

Sprache, Stimme und Erscheinungsbild stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Persönlichkeit. Worte haben mehr Macht, als wir im uns im Alltag bewusst sein mögen. Erfahre, worauf es sich zu achten lohnt und weshalb du deine Sprache pflegen solltest. Erlebe, wie eine andere Sprache aus Ihnen einen anderen Mensch macht​, wenn das dein Ziel ist.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Der Zusammenhang von Sprache und Persönlichkeit

 

Sprache, Stimme und Erscheinungsbild stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Persönlichkeit. Jeans, Businesskleidung oder Smoking? Wenn wir uns verkleiden, verwandeln wir uns. Das gilt für die Bekleidung ebenso wie für die verwendete Sprache. Beides hat Auswirkungen. Wir verhalten uns plötzlich anders.

 

 

 

Andere Sprache, anderer Mensch?

 

Language (English), lingvo (Esperanto), la langue (Französisch), linguaggio (Italienisch), Lingua (Latein), język (Polnisch), язык (Russisch), språk (Schwedisch), idioma (Spanisch), ulimi (Zulu), Sprache (deutsch),…

Manche Menschen meinen, wir würden mit jeder neuen Sprache auch eine neue Seele erwerben. Studien behaupten sogar, dass Menschen je nach der gerade von ihnen genutzten Sprache verblüffend unterschiedliche Ergebnisse in Persönlichkeitstests hervorbringen.

 

 

Weshalb wirkt sich die Sprache auf das Denken aus?

 

Die verwendete Sprache hat gleich mehrere Veränderungen zur Folge.

Wir verbinden mit der jeweiligen Sprachen andere Vorstellungen und Erwartungen. Die Identität beruht nicht nur darauf, wie wir uns selbst einschätzen, sondern auch darauf, wie wir denken, dass andere Menschen uns wahrnehmen. Je nachdem welche sozialen und gesellschaftlichen Erfahrungen wir in der jeweiligen Sprache gemacht haben, nehmen wir uns selbst anders wahr. Wahrnehmung, Denken und Handeln verändern sich dadurch. Soweit so interessant, doch gibt es weitere interessante Beziehungen zwischen Sprache und Persönlichkeit.

Jede Sprache hat ihre linguistischen Eigenarten. Der Aufbau einer Sprache wirkt sich auf die Gestaltung des Denkens aus.

Selbst, wenn es auf den ersten Blick nicht so dramatisch wirkt; es gibt nicht in jeder Sprache eine direkte Übersetzung für Worte. Dort wo es ein Wort als Übersetzung gibt, hat es oft noch weitere und oft abweichende Bedeutungen.

 

 

 

Und in der Muttersprache?

 

Es wird im Alltag weitgehend übersehen, dass wir innerhalb unserer Muttersprache immensen Gestaltungsspielraum haben. Die persönliche Ausgestaltung der Sprache hat großen Einfluss auf unser Denken, Handeln und wie wir auf andere Menschen wirken.

Ein Beispiel ist die sprachliche und mentale Fokussierung auf Probleme oder Lösungen. Wer dazu neigt, sprachlich zur einen oder anderen Richtung zu tendieren, neigt auch mental dazu. Die Konsequenzen sind immens.

Diese Zusammenhänge machen die Wissenschaft neugierig und auch andere Interessen wollen tiefere Einblicke in unser Denken. Solche Zugänge sind für vielerlei Absichten nutzbar – im Guten, wie im Schlechten.

In den 1980ern erforschte der Psychologieprofessor James W. Pennebaker, von der University of Texas, die Zusammenhänge am Beispiel von Sprachgebrauch trauernder Menschen. Er hat dort bestätigt, was in der Psychotherapie von entsprechenden Therapeuten genauestens berücksichtigt wird. Der Einfluss der Sprache auf den Therapieerfolg ist riesig, weshalb ich dem, (ja, ich führe ein Doppelleben!) auch in der Therapie von Angststörungen hohe Aufmerksamkeit widme.

Der Gebrauch von Sprache und Wörtern ermöglicht also Rückschlüsse auf die Persönlichkeit von Menschen, nur wie lässt sich was erkennen? Auf der Suche nach Antworten wurden und werden Computerprogramme zur Auswertung der eingesetzten Sprache entwickelt und eingesetzt. Dabei werden auch unscheinbar wirkende Worte (beispielsweise Pronomen, Artikel, Konjunktionen) und die Satzkonstruktion ausgewertet. Pennebaker behauptet, dass gerade diese unscheinbaren Worte Rückschlüsse erlauben. Wieso? Weil sie unbewusster eingesetzt werden. Hier sind mit zunehmender Rechnerkapazität und Künstlicher Intelligenz radikale Entwicklungen wahrscheinlich. Doch viele Einblicke sind schon heute ohne Hilfsmittel möglich.

Mit etwas Übung lassen sich auch in Echtzeit und ohne Supercomputer durch aufmerksames Zuhören und das Wissen um entsprechende Hinweise Persönlichkeitstendenzen erkennen. Entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten kannst du in einem Einzeltraining mit mir erwerben.

 

 

 

Einflussnahme: Gestalten!

 

Die von uns verwendete Sprache ist nicht in Stein gemeißelt, wir haben Einfluss darauf. Und diesen Einfluss auszuüben lohnt sich, vor allem deswegen, weil unser Denken so maßgeblich von ihr beeinflusst wird.

Die verwendete verbale Sprache verändert unsere Persönlichkeit und somit auch die Körpersprache. Interessanterweise ist auch das keine Einbahnstraße. Verändert sich im Rahmen der Zusammenarbeit im Coaching die Körpersprache, dann verändert sich auch oft signifikant die Sprache. Persönlichkeitsentwicklung findet auf vielen Ebenen statt.

Nimm Einfluss; pflege eine konstruktive Sprache!

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

P.S.

 

Welchen Zusammenhang siehst du zwischen Sprache und Persönlichkeit? Pflegst du deine Sprache?

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Artikel

Vorsichtig mit Konjunktiven (Möglichkeitsform)

Selbst bei erfahrenen Rednern schleichen sich eigenartige Gewohnheiten ein. Manche davon fühlen sich vertraut an, weil sie so weit verbreitet sind. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie entweder nicht hilfreich und oft sogar schädlich sind. Dazu gehören Formulierungen mit unnötigen Konjunktiven.

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Woran liegt es, dass wir in Deutschland ständig neue englische Wörter erfinden, die es so im Englischen nicht gibt oder dort etwas völlig anderes bedeuten? Aber wir sehen das alles nicht so eng hierzulande. Wir lieben Denglish oder Denglisch, Engleutsch, Germish oder Genglish! Nur kommt das überall gut an?

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Achten Sie auf den Zusammenhang von Sprache und Persönlichkeit

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 11. Mai 2021
AN: #4910
K:
Ü:

Am Anfang einer Diskussion steht die Bedeutungsklärung

Am Anfang einer Diskussion steht die Bedeutungsklärung

Bessere Kommunikation
Strohmann-Argument

Bedeutungsklärung

 

Es ist ein Wunder, dass Missverständnisse bei der Kommunikation nicht die Regel sind, wobei ihr Anteil schon recht beachtlich ist. An dieser Stelle geht es um eine Empfehlung für konstruktivere Kommunikation, insbesondere bei Diskussionen. Viel zu oft werden unbeabsichtigt und auch mit Berechnung Begriffe verwendet, denen von den Beteiligten eine andere Bedeutung zugesprochen wird.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Gemeinsame Basis

 

Ob unbeabsichtigt oder mit Absicht; werden in der Kommunikation Begriffe verwendet, muss deren Bedeutung für alle Beteiligten geklärt sein. Sonst wird nicht nur aneinander vorbeigeredet, sondern auch mühsam erarbeitete Einigungen auf wackligem Grund errichtet. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig die Begriffe zu definieren und erst dann in die eigentliche Diskussion zu gehen. Leider meinen viele Menschen, diesen Schritt auslassen zu können. Mitunter wird er auch absichtlich vermieden, um eigenen Zielen zu dienen. So soll manipuliert werden, anstatt eine gemeinsame tragfähige Lösung zu finden.

 

 

 

Definitionen

 

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn,
ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rainer Maria Rilke

 

In dem Gedicht von Rainer Maria Rilke aus dem Jahre 1897 wird aus meiner Sicht die Angst vor Gebrauch der Wörter mit unterschiedlichen Definitionen beschworen. Mit Absicht und aus Versehen wird Sprache verbogen, bleibt die Festlegung, was tatsächlich gemeint ist im Nebel verborgen.

Oft, insbesondere bei Debatten, gehört deshalb die Definition, die Begriffsklärung an den Anfang. Und, wenn jemand anderes mehrdeutige Begriffe verwendet, gilt es auf deren Definition zu drängen. Und, wenn das nicht durch die Kommunikationsteilnehmer geschieht, ist das Publikum an der Reihe, die Definitionen einzufordern.

 

 

 

Cut the Fluff

 

Besonders wichtig ist die Bedeutungsklärung bei Fluff; Worte, Sätze wie Staubflocken, Flaum, Fusseln. Formulierungen ohne tatsächliche Bedeutung, die als Ablenkung eingesetzt werden. Populismus bedient sich sehr gerne solcher Begriffe, in den sich möglichst viele Menschen wiederfinden, obwohl nicht wirklich klar ist, worum es geht. Das Phänomen ist in allen Parteien zu beobachten, denn es funktioniert. In der Hypnose wird dann vom Milton-Modell gesprochen. Es wird so gedankliche Nähe vermittelt, die bei klarer Kommunikation so vermutlich nicht gegeben wäre.

 

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Ergänzende Artikel

 

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P.S.

S?

Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden. Konfuzius

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2008
Überarbeitung: 1. März 2019
AN: #371

Unworte des Jahres 2020: „gesunder Menschenverstand“ und „Schwarmintelligenz“

Unworte des Jahres 2020: „gesunder Menschenverstand“ und „Schwarmintelligenz“

Sprache und Gesellschaft
Unwort des Jahres

Überblick

 

 

 

 

Unwort des Jahres

 

Mein persönliches Unwort der vergangenen Jahre ist …

Unwort

Ich habe keine Freude am Begriff „Unwort“. Doch 2020 teilen sich „gesunder Menschenverstand“ und „Schwarmintelligenz“ den ersten Platz. Die Wahl war diesmal leicht!

Video

Wie frei ist deine Meinung vom Gruppendruck? Schwarmintelligenz?

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

P.S.

 

Was halten Sie vom Thema Unwort? Und welches Wort hat aktuell den ersten Platz verdient?

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2016
Überarbeitung: 24. November 2020
Englische Version:
AN: #388
K: CNB
Ü:

Floskeln: inhaltsleeres Sprachfüllsel … Hier eine Liste zum Ausmisten

Floskeln: inhaltsleeres Sprachfüllsel ... Hier eine Liste zum Ausmisten

Ihre Meinung ist uns wichtig und anderer Unfug. Abgedroschene Floskeln sind schlecht für die Glaubwürdigkeit
Authentisches Selbstmarketing ohne Floskeln

Floskeln

 

Die negativen Beispiele der Floskeln großer Unternehmen nerven. Davon können Sie für Ihr eigenes Selbstmarketing lernen. Womöglich haben sich ja ein paar Floskeln in die eigene Sprache eingeschlichen.

Welche Floskeln schaden?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Alltägliche Floskeln

 

Bei telefonischen Servicenummern ist heutzutage erst nach einer Ewigkeit ein (vermutlich) echter Mensch zu sprechen. Vorher gibt es Werbung und allerlei Floskeln zu ertragen. Ist dagegen noch jemand nicht allergisch?

Was steckt dahinter, wenn heutzutage die meisten Menschen solche Bandansagen, wie „Ihre Meinung ist uns wichtig!“, … im besten Fall als unbedeutende Floskeln empfinden? Oft werden sie eher als Beleidigung empfunden. Zu offensichtlich ist, dass die Glaubwürdigkeit fehlt. Daran ändert auch die besänftigende Musik im Hintergrund nichts.

Was ist da bei wem schiefgegangen? Glauben wir als Konsumenten grundsätzlich nicht mehr an die Aussagen von Unternehmen oder als Wähler nichts mehr der Politik?

Und noch viel interessanter: Sind unsere eigenen Aussagen glaubhafter? Wie steht es beispielsweise mit Floskeln und Buzzwords im eigenen Sprachrepertoire?

Nichts für ungut

 

Augen auf beim Floskel-Kauf: Ist Ihnen bewusst, wie viele Floskeln Sie im Alltag verwenden? Floskeln sagen zwar nicht viel aus, doch trotzdem sind sie Teil der alltäglichen Sprache wie eine Sättigungsbeilage ohne Nährwert.

Wer nicht bereit ist eine klare Meinung zu äußern, schwafelt stattdessen mit Floskeln herum. Außerdem dienen Floskeln oft als Lückenfüller, um Gesprächspausen zu vermeiden. Sie sind uns nach einer Weile selbst so vertraut, dass wir sie kaum noch als Floskeln bemerken, wenn wir sie verwenden.

 

 

 

Was macht ein Wort oder eine Redewendung zu einer Floskel?

 

Floskeln sind wie entkernte Walnüsse

 

Als Floskel wird inhaltsleeres Sprachfüllsel bezeichnet. Meist wird der Begriff abwertend gebraucht. Trotzdem gehören Floskeln zur alltäglichen Kommunikation und den Konventionen der Höflichkeit. Dazu zählen die Begrüßungsfloskeln und Ermunterungsfloskeln. Sie dienen häufig als Lückenfühler, um Pausen zu vermeiden.

Im Grunde ist es nicht das Wort als solches, das es zu einer Floskel macht, sondern die dahinterstehende Haltung. Oder trifft es „fehlende Haltung“ besser? Schon beim reflexhaften „Gesundheit!”, als Antwort auf ein Niesen ist selten ein tatsächlicher Genesungswunsch spürbar. Auch das Begrüßungsritual im Vorbeigehen „Tag!” oder „Guten Tag!” ist bei den meisten Gelegenheiten eine Floskel. Beim „Mahlzeit!“ auf dem Gang nehmen viele noch nicht einmal wahr, wen sie da gerade gegrüßt haben. Es handelt sich also um eine inhaltsleere Sprachfloskel.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Gibt es Floskeln oder Phrasen, die Ihnen besonders auf die Nerven gehen?

 

 

 

Steine, billige Steine?

 

Selbst, wenn Sie meinen über den Floskeln zu stehen; ich bin lieber etwas vorsichtig mit dem Steinewerfen im Glashaus.

 

 

 

Selbstreflexion: Blick in den Spiegel

 

Kommen Ihnen manche der folgenden Floskeln bekannt vor?

  • Aber Hallo!
  • Aber, hey…
  • Aller Anfang ist schwer.
  • Alles klar!
  • Alles nur eine Frage der Entscheidung.
  • Alter Schwede!
  • Alternativlos
  • Auf jeden Fall.
  • Besser spät, als nie.
  • Bestimmt haben Sie sich auch schon gefragt, …
  • Da gibt es bestimmt eine App dafür.
  • Da haben sich zwei gefunden.
  • Da kann man nichts machen.
  • Da müssen Sie durch.
  • Da musst du durch
  • Da steckt man nicht drin.
  • Damit kannst du mich jagen.
  • Damit können Sie mich jagen.
  • Das geht ja mal gar nicht!
  • Das geht schon mal gar nicht!
  • Das machen wir nach der Pandemie ..
  • Das ist Ansichtssache.
  • Das ist das Gleiche in Grün.
  • Das ist mal was anderes.
  • Das kannst du drehen und wenden, wie du willst.
  • Das Leben ist kein Wunschkonzert / Ponyhof
  • Das Leben ist weder ein Wunschkonzert noch ein Ponyhof.
  • Das liegt bestimmt am Wetter.
  • Das stimmt eigentlich.
  • Das wird ein schmerzhafter Einschnitt.
  • Das wird schon wieder.
  • Dass ich das noch erleben darf.
  • Davon geht die Welt nicht unter.
  • Die Nacht ist noch jung.
  • Die Zeit rennt mal wieder.
  • Dynamisch
  • Eigentlich kann ja nichts schiefgehen …
  • Ende gut, alles gut.
  • Er sagt viel, wenn der Tag lang ist.
  • Erfolgsbilanz
  • Ergebnisorientierung
  • Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen!
  • Früher war alles besser.
  • Ganz ehrlich…
  • Ganz großes Kino!
  • Geht nicht, gibt’s nicht.
  • Gleich klatscht das hier, aber kein Beifall!
  • Gut, dass wir darüber gesprochen haben.
  • Gute Frage, nächste Frage.
  • Gute Frage!
  • Ich für meinen Teil…
  • Ich glaube, es hackt.
  • Ich google das mal.
  • Ich hab es ja schon immer gesagt.
  • Ich hab‘ mir sagen lassen…
  • Ich habe da mal eine Frage.
  • Ich habe es ja schon immer gesagt.
  • Ich habe mehr Zeit als Leben.
  • Ich kann so nicht arbeiten.
  • Ich lache mich krank.
  • Ich melde mich.
  • Ich muss mal für kleine Königstiger.
  • Ich will ja nichts sagen, aber…
  • Im Grunde genommen…
  • Interessant.
  • Ja nee, ist klar.
  • Jedem das seine.
  • Jetzt ist es raus!
  • Kann jedem mal passieren.
  • Kann man nichts machen.
  • Kein Stress!
  • Komm‘ du erstmal in mein Alter.
  • Kommt gar nicht in die Tüte.
  • Kommt gar nicht in Frage.
  • Lass gut sein.
  • Mahlzeit.
  • Mal sehen.
  • Mal unter uns …
  • Man sieht sich.
  • Man wird nicht jünger.
  • Mehrwert
  • Meinetwegen, warum nicht?!
  • Morgen ist auch noch ein Tag.
  • Morgens ist echt nicht meine Tageszeit.
  • Motiviert
  • Muss ja.
  • Na, wer sagt’s denn.
  • Neue Innovation
  • Nicht in diesem Ton.
  • Nicht wirklich.
  • Nichts für ungut.
  • Nichts hält ewig!
  • Papperlapapp
  • Passt schon.
  • Positiver Erfolg
  • Proaktiv
  • Prost Mahlzeit!
  • Quantensprung
  • Rechts ist da, wo der Daumen links ist.
  • Sag niemals nie.
  • So einfach ist das.
  • So haben wir nicht gewettet.
  • So ist das Leben.
  • So jung kommen wir nicht mehr zusammen.
  • So sieht’s aus.
  • So, Freunde der Sonne!
  • Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…
  • Stell dich nicht so an.
  • Stimmt’s oder hab ich recht?
  • Teamplayer
  • Tut ja nicht weh.
  • Um mal ganz ehrlich zu sein …
  • Umfangreiche Erfahrungen
  • Und sonst so?
  • Und? Wie ist das Wetter so bei euch?
  • Von mir aus.
  • Warum nicht?!
  • Was muss, das muss.
  • Weniger ist manchmal mehr.
  • Wenn Sie mich fragen …
  • Wenn sie mich fragen,…
  • Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
  • Wie gesagt….
  • Wie schon erwähnt ….
  • Willkommen im Club!
  • Wir sehen uns.
  • Wir telefonieren!
  • … Punkt!

Nachschlag?

 

Weitere Beispiele mit abgedroschenen Begriffen aus Politik, Wirtschaft und Kultur finden Sie auf www.floskelwolke.de (externer Link!). Die Journalisten Udo Stiehl und Sebastian Pertsch tragen dort Floskeln, Phrasen und Formulierungen aus den Medien zusammen.

 

 

 

Und nun?

 

Leider schlagen geschliffene Worthülsen zu oft holperige und umso ehrlichere Gedanken. Doch das muss nicht sein!

Schulen Sie Ihre Augen und Ohren. Erkennen Sie glänzende und doch leere Phrasen bei anderen. Machen Sie es besser. Gönnen Sie Ihren Texten den Rotstift. Und noch viel wichtiger: Wie wäre es mit etwas mehr Präsenz? Wenn Sie meinen, was Sie sagen oder schreiben, dann verändert sich etwas zum Positiven. Dann gibt es zwar immer noch Worte, die durch den täglichen Missbrauch als Floskeln gelten und die Sie deshalb vermeiden sollten, doch es wird dann zunehmend deutlicher, dass Sie meinen, was Sie äußern. Und das ist in der heutigen Welt nicht alltäglich!

Vorbereitung wichtiger Gespräche und Verhandlungen
(Keinerlei Rechtsberatung!)

 

Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.

Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.

Wir können gemeinsam beispielsweise:

  • Ziele und Prioritäten klären
  • Interessen und mögliche Motive der Beteiligten betrachten
  • Argumentationen entwickeln und prüfen
  • Gesprächsstrategien vorbereiten
  • kritische Fragen und Einwände antizipieren
  • schwierige Gesprächsverläufe simulieren
  • Formulierungen ausprobieren
  • Grenzen und Alternativen klären
  • persönliche Wirkung und Präsenz betrachten
  • den Umgang mit Druck und überraschenden Wendungen vorbereiten

Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.

Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.

Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

PRIVAT 1:1

Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.

→ PRIVAT 1:1

 

BUSINESS 1:1

Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.

→ BUSINESS 1:1

 

EXECUTIVE SPARRING

Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.

→ EXECUTIVE SPARRING

Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.

 

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Wie stehen Sie zu Floskeln?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Januar 2014
Überarbeitung: 17. März 2020
AN: #636252
K:
Ü: