Erfolg: Wissen, welche Fähigkeiten zukünftig gefragt sind, um im Wettbewerb zu bestehen

Erfolg: Wissen, welche Fähigkeiten zukünftig gefragt sind, um im Wettbewerb zu bestehen

Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Es geht gegebenenfalls auch ohne Glaskugel.

Wissen was zukünftig gebraucht wird

 

Erfolg basiert darauf Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können. Aber wer sagt einem, was gefragt sein wird?

 

 

Woher soll ich denn vorher wissen, was in der Zukunft gebraucht wird?

Wenn Erfolg darauf basiert Kompetenz zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort anbieten zu können, ist das dann ein Faktor, der vollkommen dem Zufall ausgeliefert ist, also außerhalb der eigenen Einflusssphäre liegt?

Im Nachhinein sind wir oft schlauer. Genauer; im Nachhinein erkennen wir leichter, was wir vorher übersehen haben. Und vieles ist durchaus absehbar. So einige Tendenzen zeichnen sich schon früh ab. So manches Mal sorgen allerdings das Wald-vor-lauter-Bäumen-nicht-sehen-Phänomen und vor allem das so menschliche Wunschdenken dafür, dass wir es nicht sehen können oder wollen. Und das hat für diejenigen, die so oder so unbeirrt ihren Weg gehen, um in ihrem Bereich die Besten zu sein etwas weniger Folgen als für den Rest.

Ob Karriere oder Selbstständigkeit; ab und zu innezuhalten, um deutliche und noch nebulöse Entwicklungen zu betrachten, kann einen immensen Unterschied machen. Es erspart so manchen frustrierten Seufzer mit „Ich hätte es ahnen können und habe es ignoriert!“. Schade, nicht jeder hat solches Glück wie Forrest Gump!

Die Zukunft voraussehen?

Sie haben leider keine Glaskugel zur Hand?

Was resultiert daraus, wenn zukünftig Routinearbeiten automatisiert erledigt werden? Welche Berufe bleiben, welche verändern sich und welche verschwinden? Welche Fähigkeiten werden wichtig und welchen Beitrag und Anteil hat dann menschliche Arbeit? Fragen über Fragen.

Für solche Formen der Zeitreise wird kein DeLorean mit Flux-Generator benötigt. Es muss als Quelle auch nicht der Popcorn-Report sein. Wobei Faith Popcorn und Co. durchaus einige Anregungen liefern. Selber denken, Trends fortschreiben, sich vorzustellen wie Dinge, die jetzt in den Anfängen stehen sich weiterentwickeln. Das kann – tut aber nicht – jeder!

Die Zukunft voraussehen?

Und dann?

 

Wenn ich zu einem prognostizierten Zeitpunkt in der Zukunft die Kompetenzen (Fachkompetenz und Soft Skills) anbieten möchte von denen ich erwarte, dass sie nachgefragt (und die zu mir und meinen Interessen passen!) werden, dann ran ans Werk. Selbst, wenn nicht die so gerne genannten 10.000 Stunden Erfahrung – Grüße an Malcolm Gladwell – in einem Bereich erforderlich sein sollten, schaden sie nichts. Im Gegenteil, wer richtig liegt hat große Chancen für diese Weitsicht und das Interesse belohnt zu werden!

Grundsätzliches: Soft Skills und persönliche Eigenschaften

 

Wenn es um die persönlichen Kompetenzen geht, lohnt es sich, die folgenden Fähigkeiten zu pflegen:

 

An diesen Fähigkeiten gehört zur relevanten Fähigkeit lebenslang zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

 

 

 

Englisch

 

In einer Welt, die über Grenzen hinweg im Austausch steht, ist eine gemeinsame Sprache erforderlich. Das sehen die meisten Menschen zumindest grundsätzlich ein. Entsprechend wichtig ist es, zumindest die kommunikativen Fähigkeiten in der englischen Sprache auf einem guten Niveau zu sichern.

In einigen Beziehungen wird jedoch erst mit der jeweiligen Landessprache die nächste Stufe der Beziehungsqualität erreicht. Es ist dann von großem Vorteil, die damit verbundenen Chancen zu ergreifen. Wer nicht beliebig viel Gehirnkapazität mitbringt, sollte auch hier sehr weise entscheiden, welche Sprachen sich lohnen.

 

 

 

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Welche Fähigkeiten sind erforderlich, um in der Zukunft zu bestehen? Wie schätzen Sie die Erfordernisse der Zukunft ein und treffen Entscheidungen?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 25. Juni 2019
AN: #7540
K:CNC
Ü:X

Persönliche Werte: Was wirklich zählt und Entscheidungen bestimmt

Werte: Was wirklich zählt und unsere Entscheidungen bestimmt

Welchen Wert haben Werte? Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge. (Arthur Schopenhauer)

Persönliche Werte und Entscheidungen

 

Welchen Wert haben Werte? „Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.“ Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer lädt uns ein, über die oft verborgene Bedeutung von Werten nachzudenken. Warum erkennen wir den Wert von Dingen oder Überzeugungen oft erst, wenn sie bedroht oder verloren sind? Dieser Gedanke bildet den Ausgangspunkt für die Frage: Wie können wir unsere Werte bewusst wahrnehmen und ihnen in unserem Alltag die gebührende Bedeutung geben?

Persönliche Werte sind von hoher Bedeutung. Es sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Wertvorstellungen liefern die Orientierung, bewusst und unbewusst. Sie bilden so die Basis für viele Entscheidungen und Handlungen.
Persönliche Werte: Die Basis für bewusste Entscheidungen

Sich selbst zu kennen lohnt. Wenn Ihre Werte für Sie klar sind, werden Sie bessere Entscheidungen leichter treffen.

Karsten Noack

Video

Werte: Was sie sind und warum sie wichtig für dein Leben sind

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Werte

 

An vielen Stellen wird von Werten gesprochen und es herrscht weitgehend Einigkeit, dass Werte wichtig sind. Es existieren auch zahlreiche Werte, für die sich die Mehrzahl der Menschen aussprechen. Haariger wird es, wenn es um die Bedeutung und die Priorisierung bei Werten geht. Dann werden, mit dem Hinweis, dass der Zweck die Mittel heilige, Werte verletzt, um anderen zu mehr Geltung zu verhelfen.

 

 

 

Definition

 

Was genau sind Wertvorstellungen beziehungsweise kurz Werte?

Die trockene Definition; Werte als Wertvorstellungen sind allgemein erstrebenswerte, moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale eines Menschen innerhalb einer Gruppe, die diese Werte teilt (Wertegemeinschaft).

Es gibt persönliche Werte (Freundlichkeit, Vertrauen etc.), geistige Werte (Intelligenz), religiöse Werte (Glaube), sittliche Werte (Benehmen) und materielle Werte (Geld, Macht, Besitz etc.). Aus Werten wie beispielsweise dem Wert der Achtung des Eigentums lassen sich soziale Normen als konkrete Vorschriften für das soziale Handeln ableiten, wie Gesetze, die Diebstahl verbieten. Werte sind ein zentraler Bestandteil vieler Verhaltensvorschriften, jedoch sind sie nicht selber Verhaltensvorschriften.

Werte sind das, was wir auf keinen Fall verlieren wollen, wofür es sich aus unserer Sicht zu kämpfen lohnt.

 

 

Beispiele

 

Beispiele für eher absolute Werte:

  • Gesundheit
  • Mut
  • Flexibilität

 

 

Beispiele für relative Werte:

  • Harmonie
  • Intuition
  • Intelligenz
  • Kreativität
  • Offenheit

 

 

 

„Wofür mache ich das?“

 

Persönliche Werte, in dem auf diesen Seiten verwendeten Sinn, sind grundlegende Überzeugungen und Einstellungen zum Leben. Sie liefern die Motivation für Entscheidungen und Handlungen. Es handelt sich bei den Werten um eine Ebene im Modell der Neurologischen Ebenen nach Robert Dilts.

 

 

 

Gültigkeit von Werten

 

Sind Werte eine subjektive Geschmacksache? Oder gelten sie objektiv? In der Praxis gibt es je nach Kontext Werte, über die mehr oder weniger Einigkeit herrscht. Sie werden innerhalb von Gruppen über die Sozialisation an nachfolgende Generationen weitergegeben. Im Laufe der Zeit unterliegen sie Veränderungen, weil auch die Welt sich verändert. Die Globalisierung hat beispielsweise einen großen Anteil daran, dass sich Werte verändern. Deswegen ist die Auseinandersetzung für sich selbst und in der jeweiligen Gemeinschaft so wichtig. Gemeinsame Werte bilden die Grundlage für ein konstruktives Zusammenleben.

Selbst als Errungenschaften gefeierte Werte, wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Geschlechtergleichheit, freie Lebensgestaltung etc. sind nur so lange gegeben, wie nicht andere Werte von der dominierenden Kultur als wichtiger angesehen werden. Viele Fortschritte werden in unserem Kulturkreis als selbstverständlich angesehen, obwohl viele andere Kulturen das anders sehen.

Liste mit Werten

  1. Abenteuer
  2. Abgeklärtheit
  3. Abwechslung
  4. Achtsamkeit
  5. Aggressivität
  6. Ahnung
  7. Akribie
  8. Aktivität
  9. Akzeptanz
  10. Albernheit
  11. Altruismus
  12. Anerkennung
  13. Angemessenheit
  14. Angepasstheit
  15. Anpassungsfähigkeit
  16. Anstand
  17. Antrieb
  18. Anwendbarkeit
  19. Anziehungskraft
  20. Aufgeschlossenheit
  21. Aufmerksamkeit
  22. Aufopferung
  23. Aufregung
  24. Aufrichtigkeit
  25. Ausbildung
  26. Ausdauer
  27. Ausdrucksfähigkeit
  28. Ausgeglichenheit
  29. Ausgelassenheit
  30. Authentizität
  31. Bedachtsamkeit
  32. Beflissenheit
  33. Befreiung
  34. Begierde
  35. Beharrlichkeit
  36. Beherrschung
  37. Beliebtheit
  38. Bereitschaft
  39. Bereitwilligkeit
  40. Berühmtheit
  41. Beschaulichkeit
  42. Bescheidenheit
  43. Beschränkung
  44. Besonnenheit
  45. Bestätigung
  46. Bewusstheit
  47. Bindung
  48. Bissigkeit
  49. Brauchbarkeit
  50. Brillanz
  51. Charme
  52. Coolness
  53. Dankbarkeit
  54. Demut
  55. Der Beste sein
  56. Dienst
  57. Direktheit
  58. Diskretion
  59. Disziplin
  60. Dominanz
  61. Dreistigkeit
  62. Durchsetzungsvermögen
  63. Dynamismus
  64. Echtheit
  65. Edelmut
  66. Effektivität
  67. Effizienz
  68. Ehre
  69. Ehrfurcht
  70. Ehrgeiz
  71. Ehrlichkeit
  72. Eifer
  73. Eigenständigkeit
  74. Einen Unterschied machen
  75. Einfachheit
  76. Einfallsreichtum
  77. Einfluss
  78. Einfühlungsvermögen
  79. Einheit
  80. Einsamkeit
  81. Einsicht
  82. Einsichtigkeit
  83. Einzigartigkeit
  84. Ekstase
  85. Eleganz
  86. Energie
  87. Entdeckung
  88. Enthusiasmus
  89. Entschlossenheit
  90. Entspannung
  91. Erfahrung
  92. Erfindungsgabe
  93. Erfolg
  94. Erhabenheit
  95. Erholung
  96. Erkenntnis
  97. Ermunterung
  98. Ernsthaftigkeit
  99. Errungenschaft
  100. Erwartung
  101. Expertise
  102. Extravaganz
  103. Extraversion
  104. Exzellenz
  105. Fairness
  106. Familie
  107. Faszination
  108. Finanzielle Unabhängigkeit
  109. Findigkeit
  110. Fitness
  111. Fleiß
  112. Flexibilität
  113. Flow
  114. Fokus
  115. Frechheit
  116. Freiheit
  117. Freizügigkeit
  118. Freude
  119. Freundlichkeit
  120. Frevelhaftigkeit
  121. Frieden
  122. Frohmut
  123. Frohsinn
  124. Frömmigkeit
  125. Führung
  126. Furchtlosigkeit
  127. Gastfreundschaft
  128. Geben
  129. Gehorsam
  130. Gelassenheit
  131. Genauigkeit
  132. Genügsamkeit
  133. Genuss
  134. Gerechtigkeit
  135. Gerissenheit
  136. Geschicklichkeit
  137. Geschwindigkeit
  138. Gemütlichkeit
  139. Geselligkeit
  140. Gewandtheit
  141. Gewinnen
  142. Gewissheit
  143. Glanz
  144. Glaube
  145. Glaubwürdigkeit
  146. Glück
  147. Glückseligkeit
  148. Gnade
  149. Großzügigkeit
  150. Gründlichkeit
  151. Güte
  152. Gutmütigkeit
  153. Harmonie
  154. Hartnäckigkeit
  155. Heiligkeit
  156. Heimlichkeit
  157. Heiterkeit
  158. Heldenmut
  159. Heldentum
  160. Herausforderung
  161. Herkunft
  162. Herz
  163. Herzlichkeit
  164. Hilfsbereitschaft
  165. Hingabe
  166. Hochgefühl
  167. Hoffnung
  168. Höflichkeit
  169. Humor
  170. Hygiene
  171. Inspiration
  172. Integrität
  173. Intelligenz
  174. Intensität
  175. Intimität
  176. Introversion
  177. Intuition
  178. Investierung
  179. Jugendlichkeit
  180. Kameradschaft
  181. Klarheit
  182. Klugheit
  183. Komfort
  184. Kongruenz
  185. Können
  186. Kontinuität
  187. Kontrolle
  188. Konzentration
  189. Kooperation
  190. Korrektheit
  191. Kreativität
  192. Kühnheit
  193. Langlebigkeit
  194. Lebendigkeit
  195. Lebenskraft
  196. Lebhaftigkeit
  197. Leidenschaft
  198. Leistung
  199. Leitung
  200. Lernen
  201. Liebe
  202. Logik
  203. Loyalität
  204. Macht
  205. Mäßigung
  206. Milde
  207. Mitarbeiterführung
  208. Mitbenutzung
  209. Mitgefühl
  210. Mitwirkung
  211. Mode
  212. Motivation
  213. Mumm
  214. Mündigkeit
  215. Mut
  216. Nächstenliebe
  217. Nähe
  218. Natürlichkeit
  219. Nerv
  220. Neugier
  221. Nützlichkeit
  222. Offenheit
  223. Optimismus
  224. Ordnung
  225. Ordnungsliebe
  226. Organisation
  227. Originalität
  228. Perfektion
  229. Pflicht
  230. Phantasie
  231. Philanthropie
  232. Pietät
  233. Potenz
  234. Pragmatismus
  235. Präsenz
  236. Präzision
  237. Privatsphäre
  238. Proaktiv sein
  239. Professionalität
  240. Pünktlichkeit
  241. Raffinesse
  242. Rätselhaftigkeit
  243. Realismus
  244. Reflektion
  245. Reichhaltigkeit
  246. Reichtum
  247. Reife
  248. Reinheit
  249. Reinlichkeit
  250. Religiösität
  251. Respekt
  252. Revolution
  253. Ruhe
  254. Ruhm
  255. Sauberkeit
  256. Scharfsinn
  257. Schlauheit
  258. Schönheit
  259. Seele
  260. Selbstbeherrschung
  261. Selbstlosigkeit
  262. Selbstvertrauen
  263. Seltsamkeit
  264. Sensitivität
  265. Sexualität
  266. sicheres Auftreten
  267. Sicherheit
  268. Sieg
  269. Signifikanz
  270. Sinnlichkeit
  271. Sittsamkeit
  272. Solidarität
  273. Sorgfalt
  274. Spannung
  275. Sparsamkeit
  276. Spaß
  277. Spiritualität
  278. Spontanität
  279. Sprachkompetenz
  280. Stabilität
  281. Stärke
  282. Stille
  283. Strebsamkeit
  284. Strenge
  285. Struktur
  286. Sympathie
  287. Synergie
  288. Tapferkeit
  289. Teamwork
  290. Tiefe
  291. Traditionalismus
  292. Transzendenz
  293. Träumen
  294. Treue
  295. Tugend
  296. Überfluss
  297. Überlegenheit
  298. Überraschung
  299. Überzeugung
  300. Umgänglichkeit
  301. Unabhängigkeit
  302. Uneigennützigkeit
  303. Unerschrockenheit
  304. Unerschütterlichkeit
  305. Unterhaltung
  306. Unterstützung
  307. Unversehrtheit
  308. Unvoreingenommenheit
  309. Urteilsfähigkeit
  310. Verantwortung
  311. Verbindung
  312. Verbissenheit
  313. Verehrung
  314. Vergnügen
  315. Vermögen
  316. Vernunft
  317. Versicherung
  318. Verspieltheit
  319. Verständnis
  320. Vertrauen
  321. Vertrauenswürdigkeit
  322. Verwegenheit
  323. Vielfalt
  324. Vision
  325. Vitalität
  326. Vollendung
  327. Vorfreude
  328. Vorsatz
  329. Wachsamkeit
  330. Wachstum
  331. Wahrheit
  332. Wahrnehmungsvermögen
  333. Wärme
  334. Weisheit
  335. Widerstandsfähigkeit
  336. Wildheit
  337. Wirtschaft
  338. Wissen
  339. Wissensdurst
  340. Witzigkeit
  341. Wohlgefallen
  342. Wohlstand
  343. Wortgewandtheit
  344. Wunder
  345. Würde
  346. Zeitlosigkeit
  347. Zufriedenheit
  348. Zugänglichkeit
  349. Zugehörigkeit
  350. Zuneigung
  351. Zuverlässigkeit
  352. Zuversicht
  353. Zweckmäßigkeit

Wozu soll das gut sein?

 

Diese Liste mit Werten dient als Orientierungshilfe. Sie ist lang, enthält einige Synonyme und ist dennoch nicht vollständig. Sie kennen weitere Werte? Dann können Sie dazu das Kommentarfeld nutzen und ich werde sie aufnehmen.

Diese Liste mit Werten hilft Ihnen beispielsweise dabei, einen klareren Blick dafür zu bekommen, was Ihnen persönlich wichtig ist. Sie könnten diese Seite ausdrucken, die Werte markieren, die sich am besten für Sie anfühlen und diese nach Wichtigkeit sortieren. Während Sie die Liste durchgehen, kann es gut sein, dass einige Werte wenig oder gar keine Bedeutung für Sie und manche vielleicht sogar negativ betrachtet werden. Schauen Sie genauer hin und fischen Sie die Werte heraus, die Sie magisch anziehen. Dann kennen Sie Ihre Prioritäten.

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

 

 

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Welche Beachtung schenkst du Werten? Welche Werte bleiben, wenn der Zeitgeist sich verändert?

Artikel

Integrität: Werte leben, wenn es darauf ankommt

Integrität zeigt sich dort, wo Werte etwas kosten. Erfahre, was Integrität bedeutet und wie du Entscheidungen triffst, die zu deiner Haltung passen.

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Geistige Werte müssen uns ansprechen wie Könige. Sie dürfen nicht aufgedrängt werden. Arthur Schopenhauer

Begriff oder Thema suchen

 

Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2012
Überarbeitung: 23. Juni 2019
Englische Version: https://www.karstennoack.com/using-values-as-the-driving-force-for-decision-making/
AN: #654240
K:
Ü:

AA-BC-Regel: Warum gute Führung starke Mitarbeitende sucht

AA-BC-Regel: Warum gute Führung starke Mitarbeitende sucht

Gleich und Gleich gesellt sich gern!

Die AA-BC-Regel: Gute Führung sucht starke Menschen

 

Wie gute Führungskräfte mit kompetenten Menschen umgehen, sagt viel über ihre eigene Führungsqualität aus.

Ein Muster begegnet mir dabei seit vielen Jahren:

Sichere und leistungsorientierte Führungskräfte holen gern starke Menschen ins Team.

Unsichere Führungskräfte tun sich damit mitunter schwerer.

Ich nenne diese Beobachtung die:

AA-BC-Regel.

 

 

 

Was bedeutet die AA-BC-Regel?

 

Vereinfacht formuliert:

A-Führungskräfte suchen A-Mitarbeitende.

B-Führungskräfte umgeben sich leichter mit C-Mitarbeitenden.

Das ist weniger ein Naturgesetz.

Und schon gar kein psychologisches Diagnoseinstrument.

Es ist eine Denkfigur.

Sie beschreibt ein mögliches Führungsmuster:

Wer sich seiner Rolle und Kompetenz relativ sicher ist, kann starke Menschen leichter neben sich aushalten.

Wer den eigenen Status stärker bedroht erlebt, kann unbewusst eher Menschen bevorzugen, die weniger widersprechen oder weniger Konkurrenz auslösen.

 

 

 

Warum starke Führungskräfte starke Menschen suchen

 

Gute Führung bedeutet weniger, überall selbst die klügste Person im Raum zu sein.

Sie bedeutet:

  • gute Entscheidungen ermöglichen
  • Kompetenz nutzen
  • Verantwortung verteilen
  • Widerspruch aushalten
  • Talente entwickeln

Eine starke Führungskraft kann deshalb denken:

„Wenn jemand etwas besser kann als ich, ist das ein Gewinn für das Unternehmen.“

Diese Haltung verändert Auswahlentscheidungen.

 

 

 

Kompetenz neben sich aushalten

 

Ein guter Mitarbeiter kann:

  • fachlich stärker sein
  • schneller denken
  • neue Perspektiven einbringen
  • bestehende Annahmen infrage stellen
  • in bestimmten Bereichen mehr wissen als die Führungskraft

Genau das sollte im Idealfall gewünscht sein.

Führung verliert weniger an Wert, wenn andere kompetent sind.

Sie gewinnt an Wirkung, wenn sie Kompetenz sinnvoll verbindet.

 

 

 

Was bei unsicheren Führungskräften passieren kann

 

Unsicherheit kann Auswahlentscheidungen beeinflussen.

Zum Beispiel wenn eine Führungskraft denkt:

„Diese Person könnte mich infrage stellen.“

„Sie ist zu eigenständig.“

„Sie wird schwierig zu führen sein.“

„Sie könnte meine Position gefährden.“

Dann kann ein weniger kompetenter, weniger widersprechender oder stärker angepasster Bewerber plötzlich angenehmer wirken.

Das muss weniger bewusst geschehen.

 

 

 

Kompetenz ist weniger dasselbe wie Bequemlichkeit

 

Starke Mitarbeitende sind nicht immer bequem.

Sie können:

  • nachfragen
  • widersprechen
  • Verbesserungen fordern
  • eigene Ideen vertreten
  • hohe Ansprüche stellen

Das kann anstrengend sein.

Und gleichzeitig sehr wertvoll.

Wer nur Menschen sucht, die leicht zu führen sind, kann sich unbeabsichtigt einen Teil der Qualität aus dem Team herausfiltern.

 

 

 

Das eigentliche Risiko: die Auswahlspirale

 

Ein einzelner schwächerer Personalentscheid verändert weniger sofort eine ganze Organisation.

Wiederholt sich das Muster, kann daraus eine Spirale entstehen.

Zum Beispiel:

Eine unsichere Führungskraft bevorzugt Mitarbeitende, die weniger widersprechen.

Diese Mitarbeitenden wählen später ebenfalls Personen aus, die gut in dieses Muster passen.

Mit der Zeit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass starke Gegenpositionen entstehen.

Qualität wird dann weniger aktiv bekämpft.

Sie wird schrittweise herausselektiert.

 

 

 

Warum die besten Mitarbeitenden zuerst gehen können

 

Leistungsstarke Menschen brauchen weniger ständig maximale Freiheit.

Sie brauchen jedoch häufig:

  • Gestaltungsspielraum
  • ernst gemeinte Verantwortung
  • fachlichen Austausch
  • Entwicklung
  • einen sinnvollen Umgang mit Leistung

Wenn sie dauerhaft erleben:

„Eigenständigkeit ist unerwünscht.“

oder:

„Widerspruch schadet meiner Position.“

dann orientieren sie sich möglicherweise neu.

Zurück bleiben eher diejenigen, die mit dem bestehenden System besser zurechtkommen.

 

 

 

So entsteht kulturelle Selbstselektion

 

Organisationen wählen Menschen aus.

Menschen wählen jedoch auch Organisationen aus.

Wer sich in einer Kultur weniger wohlfühlt, geht möglicherweise.

Wer gut hineinpasst, bleibt.

Über Jahre kann sich dadurch eine Organisation immer stärker selbst ähneln.

Kultur reproduziert sich.

 

 

 

Die AA-BC-Regel ist weniger ein Persönlichkeitsmodell

 

Ich verwende A, B und C weniger als feste Kategorien von Menschen.

Es geht weniger um:

„Diese Person ist ein A-Mensch.“

oder:

„Diese Person ist nur C.“

Das wäre zu simpel und unnötig abwertend.

Interessanter ist die Frage:

Welche Qualität von Menschen suche ich für eine bestimmte Aufgabe – und wie reagiere ich, wenn jemand mir fachlich oder persönlich ebenbürtig ist?

 

 

 

Eine gute Führungskraft muss weniger überall überlegen sein

 

Ein verbreitetes Führungsbild lautet:

„Ich muss mehr wissen als mein Team.“

In komplexen Organisationen ist das kaum realistisch.

Die Führungskraft muss weniger jede Fachfrage selbst beantworten.

Sie muss unter anderem:

  • Orientierung geben
  • Entscheidungen ermöglichen
  • Prioritäten setzen
  • Konflikte klären
  • Verantwortung organisieren

Führung bedeutet weniger fachliche Allwissenheit.

 

 

 

Starke Menschen brauchen starke Rahmenbedingungen

 

Es reicht weniger, gute Mitarbeitende einzustellen.

Sie müssen ihre Kompetenz auch nutzen können.

Das braucht beispielsweise:

  • klare Entscheidungsrechte
  • Zugang zu relevanten Informationen
  • Verantwortung
  • echte Mitsprache
  • Fehlertoleranz
  • offenen Widerspruch

Sonst werden aus starken Mitarbeitenden irgendwann angepasste Mitarbeitende.

Oder ehemalige Mitarbeitende.

 

 

 

Was sagt dein Umgang mit Widerspruch?

 

Eine interessante Führungsfrage lautet:

Wie reagierst du, wenn ein sehr kompetenter Mitarbeiter dir widerspricht?

Hörst du genauer hin?

Wirst du neugierig?

Oder entsteht sofort:

„Der akzeptiert meine Autorität nicht.“

Diese Reaktion sagt häufig mehr über Führung aus als viele Leitbilder.

 

 

 

Widerspruch ist weniger Illoyalität

 

Menschen können einer Führungskraft loyal verbunden sein und gleichzeitig deutlich widersprechen.

Vielleicht gerade deshalb.

Wer Verantwortung ernst nimmt, wird weniger jede Entscheidung kommentarlos unterstützen.

Eine Organisation braucht Menschen, die rechtzeitig sagen, wenn etwas weniger plausibel erscheint.

 

 

 

Wenn wichtige Informationen nach oben verschwinden

 

Ein verwandtes Problem entsteht, wenn Mitarbeitende lernen:

„Schlechte Nachrichten sind hier weniger willkommen.“

Dann beginnt Filterung.

Probleme werden später berichtet.

Risiken kleiner formuliert.

Widerspruch zurückgehalten.

Die Führung bekommt dadurch ein angenehmeres Bild.

Und zugleich ein schlechteres.

→ Wenn wichtige Informationen die Führung nicht mehr erreichen

 

 

 

Die bequemsten Mitarbeitenden sind weniger automatisch die besten

 

Eine Person, die jede Entscheidung bestätigt, kann angenehm sein.

Doch Zustimmung liefert weniger automatisch Qualität.

Bei wichtigen Entscheidungen brauchst du Menschen, die:

  • Risiken sehen
  • Alternativen einbringen
  • Annahmen prüfen
  • auch unangenehme Fragen stellen

Komfort und Qualität sind unterschiedliche Kriterien.

 

 

 

Ähnlichkeit zieht tatsächlich an – manchmal zu stark

 

Menschen bevorzugen häufig Menschen, die ihnen ähnlich erscheinen.

Ähnliche Werte.

ähnliche Kommunikation.

ähnliche Erfahrungen.

ähnliche Denkweisen.

Das kann Zusammenarbeit erleichtern.

Es birgt gleichzeitig ein Risiko:

Ein Team kann zunehmend ähnlich denken und dadurch blinde Flecken verstärken.

 

 

 

„Gleich und gleich gesellt sich gern“ reicht deshalb weniger

 

Ähnlichkeit schafft häufig Sympathie.

Organisationen brauchen jedoch weniger nur Sympathie.

Sie brauchen auch:

  • unterschiedliche Perspektiven
  • ergänzende Kompetenzen
  • produktive Reibung
  • konstruktiven Widerspruch

Eine starke Führungskraft sucht deshalb weniger Kopien ihrer selbst.

Sie sucht Menschen, die das System besser machen.

 

 

 

Und was ist nun mit dem „Gesetz der Anziehung“?

 

Der ursprüngliche Titel dieser Seite spielte mit dem sogenannten Gesetz der Anziehung.

Für die beschriebenen Prozesse brauche ich allerdings weniger kosmische Kräfte.

Es gibt nachvollziehbarere Mechanismen.

Zum Beispiel:

  • Auswahlentscheidungen
  • Sympathie
  • Statusbedürfnisse
  • Führungskultur
  • Belohnung und Sanktion
  • Selbstselektion

Teams entstehen weniger durch Gedankenenergie als durch viele konkrete Entscheidungen.

 

 

 

Was du förderst, bekommst du häufiger

 

Das ist für mich die interessantere Form von „Anziehung“.

Wenn du:

  • Widerspruch belohnst
  • Eigenständigkeit zulässt
  • Kompetenz sichtbar machst
  • Verantwortung gibst

dann werden Menschen mit diesen Eigenschaften eher bleiben und sich stärker zeigen.

Wenn du dagegen:

  • Anpassung belohnst
  • Kritik sanktionierst
  • Fehler persönlich wertest
  • Verantwortung ohne Entscheidungsspielraum vergibst

dann entsteht ein anderes Umfeld.

Führung zieht weniger magisch an.

Führung selektiert und prägt.

 

 

 

Die AA-BC-Regel im Recruiting

 

Gerade bei Auswahlgesprächen lohnt sich Selbstbeobachtung.

Frag dich:

Warum gefällt mir diese Person?

Weil sie:

  • kompetent ist
  • neue Fähigkeiten einbringt
  • eigenständig denkt

Oder weil sie:

  • mir sehr ähnlich ist
  • mich bestätigt
  • wenig Reibung erwarten lässt

Beides kann sich angenehm anfühlen.

Es führt weniger automatisch zur gleichen Personalentscheidung.

 

 

 

Eine wichtige Interviewfrage

 

Bei einer starken Kandidatin oder einem starken Kandidaten kannst du dich fragen:

„Freue ich mich auf die Kompetenz dieser Person – oder fühle ich mich von ihr bedroht?“

Falls die zweite Antwort auftaucht, lohnt sich genaueres Hinsehen.

Die Irritation könnte etwas über die Person sagen.

Oder über dich.

 

 

 

Die AA-BC-Regel bei Beförderungen

 

Auch Beförderungsentscheidungen können von ähnlichen Mechanismen betroffen sein.

Wer bekommt mehr Verantwortung?

Die Person, die:

selbstständig denkt?

Widerspruch formuliert?

Verantwortung übernimmt?

Oder die Person, die besonders konfliktarm mit der nächsthöheren Ebene funktioniert?

Diese Entscheidungen prägen langfristig die Führungskultur.

 

 

 

Führung reproduziert Führung

 

Menschen lernen Führung weniger nur in Seminaren.

Sie lernen sie durch das System, in dem sie arbeiten.

Sie beobachten:

  • Wer wird befördert?
  • Wer bekommt Zugang?
  • Wer darf widersprechen?
  • Wer wird belohnt?
  • Wer verliert Einfluss?

So entstehen informelle Regeln.

Und diese Regeln bestimmen, welche Menschen langfristig erfolgreich sind.

 

 

 

Die AA-BC-Regel gilt weniger nur für Unternehmen

 

Auch außerhalb beruflicher Organisationen beeinflusst unser Umfeld uns.

Menschen suchen Nähe zu Menschen, mit denen bestimmte Werte, Interessen oder Verhaltensweisen geteilt werden.

Und unser Umfeld beeinflusst wiederum:

  • was wir für normal halten
  • welche Ansprüche wir entwickeln
  • welche Ideen wir kennenlernen
  • welches Verhalten wir verstärken

Das ist weniger ein mystisches Gesetz.

Es ist ein sozialer Prozess.

 

 

 

„Zeige mir deine Freunde …“

 

Das bekannte Sprichwort:

„Zeige mir deine Freunde, und ich sage dir, wer du bist.“

ist natürlich überspitzt.

Trotzdem steckt ein interessanter Gedanke darin.

Wir wählen unser Umfeld – und unser Umfeld wirkt auf uns zurück.

 

 

 

Fünf Fragen für Führungskräfte

 

  1. Wie viele Menschen in meinem direkten Umfeld widersprechen mir regelmäßig?
  2. Welche Personen im Team können etwas deutlich besser als ich?
  3. Wie reagiere ich, wenn jemand meine Entscheidung fachlich infrage stellt?
  4. Werden bei uns eher eigenständige oder eher angepasste Menschen befördert?
  5. Welche Art von Verhalten wird in meinem Verantwortungsbereich tatsächlich belohnt?

Diese Fragen sagen häufig mehr über Führungskultur aus als ein Leitbild.

 

 

 

Ein weiterer Test

 

Frag dich:

„Würde ich jemanden einstellen, der in drei Jahren meinen Job besser machen könnte als ich?“

Die spontane Reaktion darauf ist interessant.

Gute Führung denkt weniger:

„Dann werde ich überflüssig.“

Sie kann denken:

„Dann habe ich vieles richtig gemacht.“

 

 

 

AA-BC und Executive Presence

 

Executive Presence zeigt sich weniger darin, die stärkste Person im Raum sein zu müssen.

Sie zeigt sich auch darin:

  • Kompetenz anderer sichtbar zu machen
  • Widerspruch auszuhalten
  • gute Fragen zu stellen
  • Verantwortung abzugeben
  • Unsicherheit weniger mit Kontrolle zu beantworten

Autorität wächst weniger dadurch, dass andere kleiner werden.

→ Executive Presence

 

 

 

Wenn das eigene Team zu bequem geworden ist

 

Vielleicht stellst du irgendwann fest:

„Mir widerspricht kaum noch jemand.“

Das kann bedeuten:

Du triffst außergewöhnlich überzeugende Entscheidungen.

Oder:

Dein Umfeld hat gelernt, dass Widerspruch weniger lohnt.

Beides sollte geprüft werden.

 

 

 

Die entscheidende Führungsfrage

 

Für mich lautet sie weniger:

„Ziehe ich A-Menschen an?“

Interessanter ist:

„Schaffe ich ein Umfeld, in dem starke Menschen kommen, bleiben und widersprechen können?“

 

 

 

Welcher Rahmen passt?

 

Bei Fragen zu Führung, Teamzusammensetzung, persönlicher Wirkung und Führungsverhalten bestimmt die Rolle den passenden Rahmen.

Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter und Personen mit vergleichbarer unternehmerischer Gesamtverantwortung arbeiten mit mir grundsätzlich im EXECUTIVE SPARRING.

Das gilt auch bei langfristigen Themen wie:

  • Führungsstil
  • Teamqualität
  • Entscheidungskultur
  • Widerspruch
  • Executive Presence
  • persönliche Führungsmuster

Für andere Fach- und Führungskräfte kann BUSINESS 1:1 passend sein, wenn es um allgemeine Führungsentwicklung geht.

Bei konkreten Situationen von hoher beruflicher, wirtschaftlicher oder strategischer Tragweite erfolgt die Zusammenarbeit ebenfalls im EXECUTIVE SPARRING.

→ Executive Sparring

→ Business 1:1

 

 

 

Seit 1998 Arbeit mit Führung und Kommunikation

 

Seit 1998 begleite ich Menschen bei Führungsfragen, wichtigen Entscheidungen und anspruchsvollen Kommunikationssituationen.

Eine Erfahrung begegnet mir dabei immer wieder:

Gute Führung zeigt sich weniger darin, überall selbst überlegen zu sein.

Sie zeigt sich darin, gute Menschen auszuwählen und ihre Stärke nutzen zu können.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du deine Führungsrolle, dein Team oder deine Entscheidungskultur mit einem unabhängigen Gegenüber betrachten möchtest, beschreibe mir bei deiner Anfrage kurz:

  • deine Rolle
  • worum es aktuell geht
  • welches Muster du beobachtest
  • was du verändern möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist

Dann können wir direkt dort einsteigen, wo zusätzliche Perspektive besonders wertvoll ist.

→ Zusammenarbeit anfragen

 

 

 

Fazit: Gute Führung macht andere größer

 

Die AA-BC-Regel ist kein Naturgesetz.

Sie ist eine Erinnerung.

Unsichere Führung kann versucht sein, Stärke im Umfeld kleiner zu halten.

Gute Führung nutzt sie.

Sie sucht Menschen, die kompetent sind.

die selbstständig denken.

die widersprechen können.

und die möglicherweise Dinge besser können als die Führungskraft selbst.

Deshalb lautet meine heutige Version der AA-BC-Regel:

Starke Führung sucht weniger Bewunderer.

Sie sucht starke Mitdenker.

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 20. Mai 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026

40 Hinweise, um Narzissten zu erkennen

Narzissmus erkennen: 40 mögliche Hinweise auf stark narzisstische Verhaltensmuster

Weniger Etiketten. Mehr Aufmerksamkeit für wiederkehrende Muster.
Nimmt der Narzissmus in unserer Kultur zu und woran erkennen Sie Narzissten?

Narzissmus erkennen: 40 mögliche Hinweise auf stark narzisstische Verhaltensmuster

 

 

Weniger Etiketten. Mehr Aufmerksamkeit für wiederkehrende Muster.

 

 

Manche Menschen wirken ausgesprochen selbstbewusst.

Andere zurückhaltend.

Manche suchen sichtbar Aufmerksamkeit.

Andere reagieren empfindlich, wenn sie zu wenig davon bekommen.

Narzisstische Verhaltensmuster können sehr unterschiedlich erscheinen.

Deshalb ist ein einzelnes Merkmal wenig aussagekräftig.

Interessanter ist das Gesamtbild:

Wie geht jemand mit Kritik um?

Wie viel Raum bekommen andere Menschen?

Wie wird mit Verantwortung umgegangen?

Wie wichtig sind Bewunderung, Status und Überlegenheit?

Was geschieht, wenn eigene Interessen und die Bedürfnisse anderer kollidieren?

Und:

Welche Wirkung hat die Beziehung auf dich?

In diesem Beitrag findest du 40 mögliche Hinweise, die dir helfen können, genauer hinzusehen.

 

 

 

Wichtiger Hinweis

 

Dieser Beitrag dient der Orientierung und ersetzt keine fachliche Diagnostik.

Narzisstische Eigenschaften kommen in unterschiedlicher Ausprägung bei vielen Menschen vor.

Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist etwas anderes. Sie beschreibt ein überdauerndes Muster, das mehrere Lebensbereiche betrifft und mit erheblichen Problemen verbunden sein kann. Eine entsprechende Diagnose braucht eine fachliche psychologische Beurteilung. (Mayo Clinic)

Zur besseren Lesbarkeit verwende ich teilweise den Begriff „Narzissten“. Gemeint sind dabei Menschen mit deutlich ausgeprägten narzisstischen Tendenzen.

Für deinen Umgang mit einem Menschen ist häufig ohnehin wichtiger:

Was geschieht tatsächlich – und wie wirkt es auf dich?

 

 

 

Nimmt Narzissmus in unserer Kultur zu?

 

Diese Frage wird häufig gestellt.

Mehr Aufmerksamkeit für Narzissmus bedeutet noch keineswegs automatisch, dass narzisstische Persönlichkeitsstörungen tatsächlich häufiger geworden sind.

Möglicherweise erkennen wir bestimmte Verhaltensweisen heute schneller.

Möglicherweise verändern soziale Medien, Selbstvermarktung und gesellschaftliche Anreizsysteme die Sichtbarkeit bestimmter Eigenschaften.

Und möglicherweise spielen mehrere Entwicklungen gleichzeitig eine Rolle.

Ich habe dieser Frage deshalb einen eigenen Beitrag gewidmet:

→ Nimmt Narzissmus tatsächlich zu?

Auf dieser Seite konzentrieren wir uns auf eine andere Frage:

Woran lassen sich stark narzisstisch geprägte Verhaltensmuster erkennen?

 

 

 

40 mögliche Hinweise auf stark narzisstische Verhaltensmuster

 

1. Starkes Gefühl eigener Besonderheit

 

Die eigene Person wird als außergewöhnlich wichtig, talentiert oder besonders wahrgenommen.

Daraus können Erwartungen an Anerkennung und Behandlung entstehen, die das Umfeld kaum nachvollziehen kann.

 

 

 

2. Übertriebene Darstellung eigener Leistungen

 

Erfolge, Fähigkeiten oder Kontakte werden größer dargestellt, als sie tatsächlich sind.

Dabei geht es häufig um den Eindruck:

„Ich bin außergewöhnlicher, als andere erkennen.“

 

 

 

3. Fantasien über außergewöhnlichen Erfolg

 

Große Vorstellungen über Macht, Erfolg, Status, Schönheit, Einfluss oder ideale Beziehungen können viel Raum einnehmen.

Solche Fantasien sind für sich genommen wenig problematisch.

Interessant werden sie zusammen mit Anspruchsdenken und starker Kränkbarkeit.

 

 

 

4. Starkes Bedürfnis nach Bewunderung

 

Anerkennung stabilisiert das Selbstbild.

Bleibt sie aus, können Enttäuschung, Gereiztheit oder Rückzug folgen.

 

 

 

5. Anspruchsdenken

 

Besondere Behandlung wird als selbstverständlich erwartet.

Regeln gelten eher für andere.

Eigene Bedürfnisse erhalten Vorrang.

 

 

6. Erwartung besonderer Privilegien

 

Ein bevorzugter Platz.

Eine Ausnahme.

Mehr Aufmerksamkeit.

Mehr Ressourcen.

Was andere als Sonderbehandlung erleben, kann für die betreffende Person selbstverständlich erscheinen.

 

 

 

7. Starkes Vergleichen mit anderen

 

Wer ist erfolgreicher?

Attraktiver?

Einflussreicher?

Beliebter?

Solche Vergleiche können großen Einfluss auf Stimmung und Selbstwert bekommen.

 

 

 

8. Neid

 

Der Erfolg anderer kann schwer auszuhalten sein.

Er wird relativiert, abgewertet oder als unverdient dargestellt.

 

 

 

9. Annahme, von anderen beneidet zu werden

 

Gleichzeitig kann die Überzeugung bestehen:

„Andere kritisieren mich vor allem, weil sie neidisch sind.“

So lässt sich Kritik leichter zurückweisen.

 

 

10. Überhebliches Auftreten

 

Arroganz oder herablassendes Verhalten können sichtbar werden.

Manchmal sehr offen.

Manchmal subtiler durch Tonfall, Humor oder beiläufige Abwertung.

 

 

11. Menschen werden hierarchisch bewertet

 

Andere werden schnell als wichtig oder unwichtig eingestuft.

Status und Nutzen können darüber entscheiden, wie viel Aufmerksamkeit jemand bekommt.

 

 

12. Starkes Bedürfnis nach Status

 

Titel.
Position.
Prestige.
Luxus.
Kontakte.

Solche Symbole können besonders wichtig werden, weil sie das gewünschte Selbstbild unterstützen.

 

 

 

13. Übermäßige Beschäftigung mit Außenwirkung

 

Wie sehe ich aus?

Wie werde ich wahrgenommen?

Welchen Eindruck mache ich?

Die Außenwirkung kann stärker gewichtet werden als die tatsächliche Beziehung oder Situation.

 

 

 

14. Sehr guter erster Eindruck

 

Manche Menschen mit stark narzisstischen Tendenzen wirken zunächst außergewöhnlich charmant, interessant oder souverän.

Ein guter erster Eindruck ist selbstverständlich kein Warnsignal.

Interessant wird die Diskrepanz zwischen Anfang und späterem Verhalten.

 

 

15. Geringe Toleranz für Kritik

 

Schon kleine Rückmeldungen können als Kränkung erlebt werden.

Mögliche Reaktionen:

Rechtfertigung.

Wut.

Abwertung.

Rückzug.

Gegenangriff.

 

 

 

16. Starke Kränkbarkeit

 

Ein übersehenes Kompliment.

Eine abweichende Meinung.

Ein Nein.

Eine fehlende Einladung.

Solche Situationen können überraschend große Bedeutung bekommen.

 

 

17. Andere werden abgewertet, um das eigene Selbstbild zu stabilisieren

 

Menschen wirken kompetenter, wenn andere schlechter erscheinen.

Deshalb können Erfolge anderer relativiert und Fehler stark hervorgehoben werden.

 

 

 

18. Verantwortung wird ungern übernommen

 

Fehler haben häufig äußere Ursachen.

Andere Menschen.

Umstände.

Missverständnisse.

Pech.

Die eigene Beteiligung bekommt weniger Raum.

 

 

 

19. Entschuldigungen fallen schwer

 

Eine echte Entschuldigung braucht Anerkennung des eigenen Anteils.

Genau das kann schwierig sein.

Dann entstehen Formulierungen wie:

„Es tut mir leid, dass du das so aufgefasst hast.“

 

 

 

20. Schuldumkehr

 

Du sprichst ein Verhalten an.

Kurz darauf musst du dich selbst verteidigen.

Der ursprüngliche Konflikt gerät aus dem Blick.

 

 

21. Ausnutzen anderer

 

Menschen können vor allem danach bewertet werden, welchen Nutzen sie bieten.

  • Kontakte.
  • Informationen.
  • Status.
  • Arbeit.
  • Unterstützung.
  • Zugang zu anderen Menschen.

 

 

 

22. Begrenzte Empathie in entscheidenden Momenten

 

Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung können Schwierigkeiten haben, Bedürfnisse und Gefühle anderer zu erkennen oder angemessen zu berücksichtigen. Das bedeutet weniger, dass Empathie grundsätzlich vollständig fehlt. (Mayo Clinic)

Besonders aufschlussreich ist:

Was geschieht, wenn deine Bedürfnisse mit den Interessen der anderen Person kollidieren?

 

 

23. Gespräche drehen sich häufig um die eigene Person

 

Eigene Erfahrungen, Leistungen und Probleme bekommen viel Raum.

Andere Themen werden schnell wieder auf die eigene Person bezogen.

 

 

 

24. Zuhören dient manchmal eher dem eigenen Zweck

 

Es wird zugehört, um zu antworten, Informationen zu sammeln oder die eigene Position vorzubereiten.

Weniger, um die Perspektive des anderen wirklich zu verstehen.

 

 

25. Grenzen werden schlecht akzeptiert

 

Ein Nein kann als Kränkung oder Angriff erlebt werden.

Dann folgen Überreden, Schuldzuweisung, Abwertung oder erneute Versuche.

 

 

26. Kontrollbedürfnis

 

Wer entscheidet?

Wer weiß was?

Wer spricht mit wem?

Wer darf welche Informationen bekommen?

Kontrolle kann Sicherheit und Überlegenheit vermitteln.

 

 

27. Manipulative Einflussnahme

 

Schuldgefühle.

Zeitdruck.

Schmeichelei.

Selektive Information.

Drohungen.

Realitätsverdrehung.

Manipulative Methoden können eingesetzt werden, um Zustimmung zu erhalten.

→ Manipulationstechniken erkennen

 

 

28. Einseitige Loyalität

 

Von anderen wird Loyalität erwartet.

Die eigene Loyalität kann stärker von Nutzen und Situation abhängen.

 

 

 

29. Regeln werden flexibel ausgelegt

 

Normen und Vereinbarungen gelten besonders dann, wenn sie den eigenen Interessen dienen.

Für das eigene Verhalten werden leichter Ausnahmen gefunden.

 

 

30. Beziehungen können stark nutzenorientiert werden

 

Menschen gewinnen oder verlieren an Bedeutung, abhängig davon, was sie bieten.

Das kann zu überraschend schnellen Wechseln zwischen Nähe und Distanz führen.

 

 

 

31. Idealisierung und Abwertung

 

Ein Mensch kann zunächst außergewöhnlich positiv bewertet werden.

Später kippt das Bild.

Aus Bewunderung wird Geringschätzung.

Besonders dann, wenn Erwartungen enttäuscht werden.

 

 

 

32. Alte Kränkungen werden lange erinnert

 

Situationen, in denen sich jemand gedemütigt, übergangen oder kritisiert fühlte, können noch lange Bedeutung behalten.

 

 

 

33. Konflikte werden persönlich

 

Eine Meinungsverschiedenheit bleibt weniger auf der Sachebene.

Sie wird schnell zu einer Frage von Loyalität, Respekt oder persönlicher Wertschätzung.

 

 

34. Eigene Vergangenheit wird stark zugunsten des Selbstbilds erzählt

 

Erfolge werden betont.

Fehler relativiert.

Konflikte so erzählt, dass die eigene Rolle besonders positiv erscheint.

Das macht natürlich jeder Mensch gelegentlich.

Aufmerksamkeit verdient das starre, wiederkehrende Muster.

 

 

 

35. Menschen werden gegeneinander ausgespielt

 

Informationen werden unterschiedlich verteilt.

Vergleiche hergestellt.

Allianzen aufgebaut.

So kann Kontrolle über Beziehungen entstehen.

 

 

 

36. Starkes Bedürfnis, das letzte Wort zu behalten

 

Eine andere Sichtweise einfach stehen zu lassen, kann schwerfallen.

Das Gespräch endet erst, wenn die eigene Position ausreichend bestätigt erscheint.

 

 

 

37. Schwieriger Umgang mit Fehlern und Misserfolg

 

Kritik und Scheitern können das Selbstbild stark bedrohen.

Dann folgen möglicherweise Rückzug, Abwertung anderer oder starke emotionale Reaktionen.

 

 

 

38. Wechsel zwischen Überlegenheit und Unsicherheit

 

Hinter selbstbewusstem Auftreten kann ein fragiler Selbstwert liegen.

Auch klinische Beschreibungen weisen darauf hin, dass Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung trotz sichtbarer Selbstsicherheit stark auf Kritik reagieren und Scham oder Unsicherheit erleben können. 

 

 

39. Wiederkehrende Beziehungsprobleme

 

Beziehungen können von Konflikten über Anerkennung, Kontrolle, Nähe, Verantwortung und Gegenseitigkeit geprägt sein.

Gerade die Wiederholung über unterschiedliche Beziehungen hinweg ist aufschlussreich.

 

 

40. Du veränderst dich im Kontakt mit der Person

 

Dieser Punkt ist für deinen Alltag möglicherweise der wichtigste.

Du wirst vorsichtiger.

Rechtfertigst dich häufiger.

Zweifelst stärker an deiner Wahrnehmung.

Beobachtest ständig die Stimmung.

Vermeidest bestimmte Themen.

Oder beschäftigst dich ungewöhnlich viel damit, wie die Person reagieren könnte.

Dann lohnt sich eine andere Frage als:

„Ist dieser Mensch wirklich ein Narzisst?“

Frage:

„Was geschieht in dieser Beziehung mit mir?“

 

 

 

40 Hinweise sind kein Diagnosetest

 

Vielleicht erkennst du viele Punkte wieder.

Das erlaubt trotzdem keine Ferndiagnose.

Viele Eigenschaften können auch bei anderen Persönlichkeitsmustern, in belastenden Lebensphasen oder schlicht situativ auftreten. Auch fachlich kann die Abgrenzung zu anderen Persönlichkeitsstörungen komplex sein. (Mayo Clinic)

Entscheidend sind unter anderem:

Dauer.

Ausprägung.

Flexibilität.

Kontext.

Auswirkungen auf Beziehungen und andere Lebensbereiche.

Für deine eigene Situation brauchst du häufig trotzdem keine Diagnose des anderen Menschen.

Du kannst problematisches Verhalten ernst nehmen, ohne es diagnostisch einordnen zu können.

 

 

 

Bin ich selbst ein Narzisst?

 

Vielleicht hast du beim Lesen auch dich selbst wiedererkannt.

Das ist zunächst kein Grund zur Panik.

Menschen besitzen narzisstische Eigenschaften in unterschiedlicher Ausprägung.

Interessantere Fragen sind:

Kannst du Kritik reflektieren?

Kannst du Fehler anerkennen?

Kannst du dich ehrlich entschuldigen?

Kannst du Bedürfnisse anderer berücksichtigen?

Kannst du deine Meinung verändern?

Kannst du andere Menschen als eigenständig erleben, auch wenn ihre Wünsche deinen widersprechen?

Und vor allem:

Bist du bereit, dein eigenes Verhalten ernsthaft zu hinterfragen?

Wenn dich das Thema beschäftigt:

→ Bin ich ein Narzisst? Hinweise zur Selbstreflexion

 

 

 

Wenn du viele Muster bei einem anderen Menschen wiedererkennst

 

Dann braucht der nächste Schritt weniger eine endgültige Diagnose.

Vielleicht hilft zunächst:

Muster beobachten.

Grenzen klären.

Manipulation erkennen.

Erwartungen realistischer gestalten.

Ein schwieriges Gespräch vorbereiten.

Oder eine grundlegendere Entscheidung treffen.

→ Umgang mit Narzissten: Selbstschutz, Grenzen und Handlungsspielraum

→ Kommunikation mit Narzissten: schwierige Gespräche

 

 

 

Welche Unterstützung passt?

 

Private Beziehungen

→ Hilfe bei narzisstischen Dynamiken im privaten Umfeld

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

Deutliche psychische Folgen

→ therapeutische Unterstützung im passenden Rahmen

 

Rechtliche Fragen

Die gehören zu entsprechend qualifizierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Meine Angebote beinhalten keine Rechtsberatung.

Umfrageergebnis

 

Personen mit narzistischen Tendenzen

 

%

... können zur Belastung werden.

%

... kenne ich nicht.

%

... stören mich nicht.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de  (2017, n= 1117)

Hilfe im Umgang mit narzisstischen Dynamiken (keine Rechtsberatung!)

 

 

Welche Unterstützung passt zu deiner Situation?

 

Narzisstisch geprägte Dynamiken können in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten.

Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen privaten, beruflichen und therapeutischen Anliegen.

 

Private Beziehungen

 

Geht es um Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder eine andere persönliche Beziehung?

Dann können wir gemeinsam betrachten:

  • Was geschieht zwischen euch?
  • Welche Muster wiederholen sich?
  • Wo liegen deine Grenzen?
  • Welche Möglichkeiten hast du?
  • Und welcher nächste Schritt passt zu dir?

→ Unterstützung bei narzisstisch geprägten Beziehungen im privaten Umfeld

 

 

Berufliche und unternehmerische Situationen

 

Geht es um Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschafter oder andere professionelle Beziehungen?

Dann spielen neben der persönlichen Dynamik häufig weitere Faktoren eine Rolle:

  • Interessen.
  • Macht.
  • Verantwortung.
  • Kommunikation.
  • Karriere.
  • Reputation.
  • Wirtschaftliche Konsequenzen.

Hier geht es um einen professionellen Umgang mit der Situation und deinen Handlungsspielraum.

→ Professioneller Umgang mit narzisstisch geprägten Personen

 

 

Wenn die Erfahrungen deutliche Folgen hinterlassen haben

 

Manche Erfahrungen wirken weit über einzelne Konflikte hinaus.

Vielleicht reagiert dein Körper noch lange nach einer belastenden Beziehung.

Bestimmte Situationen lösen starke Reaktionen aus.

Du fühlst dich dauerhaft angespannt.

Oder frühere Erfahrungen beeinflussen dein heutiges Erleben und deine Beziehungen.

Dann kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoll sein.

→ Therapeutische Unterstützung bei belastenden Erfahrungen und Traumafolgen

 

 

 

Keine Ferndiagnosen

 

Ein wichtiger Grundsatz meiner Arbeit:

Ich diagnostiziere keine abwesenden Personen.

Wir können Verhaltensweisen betrachten.

Muster erkennen.

Dynamiken verstehen.

Auswirkungen einordnen.

Und deine Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Das reicht häufig vollkommen aus, um wesentlich klarer zu sehen.

 

 

 

Hinweis zu rechtlichen Fragen

 

Gerade bei Trennungen, Konflikten am Arbeitsplatz, Auseinandersetzungen mit Geschäftspartnern oder anderen eskalierten Situationen können auch rechtliche Fragen eine Rolle spielen.

Meine Unterstützung bietet und ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei rechtlichen Fragen und Entscheidungen wende dich bitte an entsprechend qualifizierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Im Coaching beziehungsweise in der Beratung konzentrieren wir uns auf psychologische Dynamiken, Kommunikation, Entscheidungsfindung, Vorbereitung und deinen persönlichen Handlungsspielraum.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist dieses Anspruchsdenken von Narzissten?

Das Anspruchsdenken von Narzissten bezieht sich auf die Tendenz von Narzissten, sich selbst als überlegen oder besonders betrachten zu wollen und von anderen hohe Anerkennung oder Bewunderung zu erwarten. Narzissten neigen dazu, sich selbst als besonders talentiert oder erfolgreich darzustellen und von anderen zu erwarten, dass sie sich ihnen gegenüber unterordnen oder sich ihnen anpassen. Sie haben auch oft eine sehr hohe Meinung von sich selbst und erwarten, dass andere diese Meinung teilen.

Das Anspruchsdenken von Narzissten kann sich in verschiedenen Aspekten des Verhaltens zeigen, wie zum Beispiel in der Art und Weise, wie sie andere behandeln, in ihren Erwartungen an sich selbst und andere und in ihrer Einstellung zu Regeln und Normen. Es kann sich auch in ihrer Tendenz zeigen, die Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen oder sich in den Vordergrund zu drängen.
Es ist wichtig zu beachten, dass das Anspruchsdenken von Narzissten Teil ihrer Persönlichkeitstendenzen ist und dass es sich nicht einfach ändern lässt.

 

P.S.

 

Woran erkennen Sie Narzissten?

Man kann einen narzisstischen Menschen daran erkennen, dass er äußerst empfindlich auf jede Kritik reagiert. Erich Fromm,

YouTube-Kanal Schutz vor Narzissten & Co. @karsten-noack

 

Auf meinem YouTube-Kanal @karsten-noack „Narzissmus & Selbstschutz“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.

Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.

Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.

Externer Link zu YT-Kanal @karsten-noack (es geltem die Datenschutzbedingungen von Google/YouTube)

Deine Fragen und Themenwünsche

 

Hast du eine Frage zu Narzissmus, toxischen Beziehungsmustern, toxischen Zeitgenossen, narzisstischem Missbrauch oder den Folgen für Selbstwert, Vertrauen, Grenzen und innere Sicherheit?

Dann schreib mir gern, welche Themen dich besonders beschäftigen. Vielleicht geht es um Kontaktabbruch, Schuldgefühle, Grübeln, Angst, Erschöpfung, Co-Abhängigkeit, Trauma-Folgen oder den Weg zurück zu mehr Klarheit und Selbstvertrauen.

Deine Fragen, Wünsche und Anregungen helfen mir, weitere Beiträge, Videos und Übungen zu entwickeln, die Betroffenen Orientierung, Stärkung und konkrete Unterstützung geben.

Achte dabei gern auf deine Privatsphäre und formuliere persönliche Erfahrungen so allgemein, wie es sich für dich stimmig anfühlt. Oft hilft ein Thema, das dich bewegt, auch vielen anderen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.

So wächst hier Schritt für Schritt eine hilfreiche Sammlung für Menschen, die toxische Dynamiken besser verstehen, sich innerlich stabilisieren und wieder mehr bei sich ankommen möchten.

Artikel zu Narzissten und Narzissmus

Warum du dich für deine Bedürfnisse schämst | Narzissmus

Warum schämst du dich nach einer narzisstischen Beziehung für deine Bedürfnisse? Erfahre, wie Scham entsteht und wie du wieder mehr Selbstachtung entwickelst.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2012
Überarbeitung: 25. September 2020
AN: #3841553
Ü:
K:

Daumenregeln sind ungenau und doch oft brauchbar

Daumenregeln sind ungenau und doch oft brauchbar

Was hat es mit Daumenregeln auf sich?
Daumenregel

Daumenregeln

 

Was ist eine Daumenregel? Und wie genau oder ungenau sind Daumenregeln im Ergebnis?

Überblick

 

 

 

 

Daumenregel

 

Das Gehirn kann dank Daumenregeln blitzschnell Entscheidungen treffen die trotz ungenauer Datenbasis überraschend treffsicher sind.

Ein Beispiel: Mit etwas Übung können Menschen gleich mit mehrere Bälle gleichzeitig jonglieren. Das erfordert recht genaue Einschätzungen der Flugbahn, um erfolgreich zu sein. Ein Computer hat da schon einiges zu rechnen, um überzeugend eine Roboterhand zu führen. Dank erworbener Erfahrungen gelingt das bei Menschen auch mit Daumenregeln, erstaunlich gut, die unbewusst zum Einsatz kommen.

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.

Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.

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P.S.

 

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Oft ist die schlimmste Entscheidung, keine zu treffen!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 28. Februar 2019
AN: #7670
Ü:
K:

Veränderungsmotiv: Auf solidem Fundament bauen

Veränderungsmotiv: Auf solidem Fundament bauen

Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen. Anton Bruckner
Veränderungsmotiv: Auf solidem Fundament bauen

Motivation und Veränderung

 

Es existiert eine Reihe von Faktoren, die positive Veränderungen fördern oder erschweren. Anfänglicher Schwung ist gut, doch nicht ausreichend. Sind Sie nicht wirklich vom Vorhaben überzeugt, bauen Sie auf wackligem Grund und die Gefahr des Scheiterns ist unnötig groß. Haben Sie ein starkes Motiv?

Überblick

 

 

 

 

Veränderungsmotiv

 

Ein Veränderungsmotiv ist der wesentliche Grund, weshalb jemand eine Veränderung will. Falls Sie sich einer Veränderung widmen wollen:

Beantworten Sie sich die Frage, warum Ihnen diese Veränderung wichtig ist? Schreiben Sie die Begründung auf, weshalb Sie genau diese Gewohnheit verändern wollen. Fragen Sie sich das so lange, bis Sie Ihr tatsächliches Motiv gefunden haben. Sind Sie nicht wirklich von Ihrem Vorhaben überzeugt, bauen Sie auf wackligem Grund und die Gefahr des Scheiterns ist unnötig groß.

Fragen zur Klärung des Veränderungsmotivs

 

  • Weshalb wollen Sie diese Gewohnheit verändern?
  • Weshalb ist es Ihnen wichtig?
  • Welche persönlichen Werte sind davon betroffen?
  • Weshalb gerade jetzt und nicht in einem Jahr?
  • Was versprechen Sie sich von der Veränderung?
  • Was würde passieren, wenn Sie alles beim Alten belassen?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

 

Was für Bedürfnisse sind am Veränderungswunsch beteiligt?

Abraham Maslow Bedürfnisspyramide

P.S.

 

Wie bewusst beschäftigen Sie sich bei Veränderungen mit Ihren Motiven?

 

 

Der nächste Schritt

 

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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Artikel zu Visionen

Chancen ergreifen: Trauen statt später bereuen

Chancen ergreifen oder lieber warten? Diese Fragen helfen dir, Risiken realistisch einzuschätzen, Entscheidungsangst zu überwinden und bewusster zu handeln.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2009
Überarbeitung: 11. Juni 2019
Englische Version:
AN: #371
K:
Ü:AA

Mit Mind Maps den Überblick sichern und Ideen gewinnen

Mit Mind Maps den Überblick sichern und Ideen gewinnen

Mind Maps helfen den Wald vor lauter Bäumen zu erkennen
Mind Maps für den Überblick

Mindmapping und Überblick

 

Eine zündende Idee wird gebraucht, doch selbst der Überblick ist schon im Dickicht der Bäume verloren gegangen. Da hilft dann auch kein verzweifelter Aktionismus, um der Dunkelheit zu entfliehen. Ein Plan wäre hilfreich! Die Lösung bietet Mindmapping.

Mindmapping ist ein sehr mächtiges und wirksames Werkzeug, nicht nur als Kreativitätstechnik für die Ideenfindung, sondern auch zur Förderung der Selbstorganisation und des Zeitmanagements. Wer sich einmal daran gewöhnt und mit ihm angefreundet hat, den begleiten Mindmaps auf vielen Reisen.

Überblick

 

 

 

 

Wenn der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu erkennen ist

 

Eine zündende Idee wird gebraucht, doch selbst der Überblick ist im Dickicht verloren gegangen? Da hilft dann auch kein verzweifelter Aktionismus, um der Dunkelheit zu entfliehen.

Wer in seinem Berufsleben die Übersicht verliert, arbeitet nicht nur ineffizient, sondern lebt auch gefährlich. Es drohen nicht nur verpasste Termine und nicht eingehaltene Fristen, sondern auch ernste Stressauswirkungen. Betroffene von Burnout und anderen Krankheiten berichten häufig, dass sie in der Zeit vor der Zuspitzung schon seit längerer Zeit das Gefühl hatten, ihre Arbeit nicht mehr überblicken zu können, nicht mehr wussten, was als Erstes zu tun ist. Besonders bei Zeitdruck, Konkurrenzdenken oder hoher Erwartungshaltung wird es unangenehm. Das macht Angst und fördert Stress. Wer sich also für mehr Übersicht bei den Aufgaben einsetzt, der steigert nicht nur die Produktivität, sondern tut sich selbst darüber hinaus Gutes.

 

 

 

Überblick und mehr …

 

Viele Fliegen auf einen Streich erledigen? Eine praktische Lösung für den Einsatz am Schreibtisch – und auch anderswo – ist das Mindmapping. Diese Technik ist eine bewährte Möglichkeit, um den alltäglichen Stress zu reduzieren.

Wenn also das nächste Mal eine Flut von Aufgaben über Sie hereinbricht oder Sie die bestehenden sortieren möchten, nehmen Sie sich ein leeres Blatt Papier und bunte Stifte zur Hand.

Schreiben Sie in die Mitte eines möglichst großen Blattes Papier Ihr Thema oder die Aufgabe. Dann schreiben Sie jedes Aufgabenfeld, das Ihnen einfällt, auf eine Linie (die ersten vom Zentrum abgehenden Linien nennen sich hier Hauptäste). Verwenden Sie nur Schlagworte, keine ganzen Sätze. Go with the flow: Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen einfällt, damit auch Kleinigkeiten nicht vergessen werden.

So erhalten Sie mit dem Mindmap schnell eine Übersicht und dann auch einen Fahrplan für das Vorgehen. Weil alles schriftlich gesichert wird, schwirren die Gedanken an die Aufgaben nicht mehr ablenkend wie ein Vogelschwarm durch Ihren Kopf, sondern sind als Gehirnlandkarte sortiert und gegliedert – greifbar. Ein Nebeneffekt mit großer Wirkung: Die Aufgaben sind strukturierter und erscheinen nicht mehr so unüberwindlich wie anfangs. Durch das systematische Notieren gewinnen Sie den Überblick und können nun die relevanten Aufgaben Schritt für Schritt angehen. Alles im Griff; das fühlt sich gut an!

Da Sie mit dem Mindmapping auch verschüttete Informationen aus den hintersten Bereichen der eigenen Hirnwindungen aufdecken, wird das Bild schnell sehr rund. Aufgaben bleiben nicht mehr unnötig lange liegen. Sie werden erledigt, bevor sie stressig werden. Und weil es soviel Freude macht: Wenn eine Aufgabe erledigt ist, wird sie einfach abgehakt.

 

 

 

Bereit für die Lösung? Mindmapping!

 

Dann investieren Sie wenigstens eine Viertelstunde ins Mindmapping.

Selbst eine Viertelstunde Mindmapping liefert zwischen all den Assoziationen auf dem Papier, häufig schon mindestens eine gute Idee, wie es weitergehen kann. Dabei ist es vor allem erforderlich sich zu erlauben, das Mindmapping mit allen aufgetauchten Assoziationen zu erweitern. Der innere Kritiker darf währenddessen eine Pause machen. Im ungünstigsten Fall haben Sie danach wieder den Überblick, im besten Fall eine Lösung. Üblicherweise ergeben sich selbst bei schwierigeren Vorhaben zumindest gute Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen daraus.

Mindmapping ist ein sehr mächtiges und wirksames Werkzeug, nicht nur als Kreativitätstechnik für die Ideenfindung, sondern auch zur Förderung der Selbstorganisation und des Zeitmanagements. Wer sich einmal daran gewöhnt und mit ihm angefreundet hat, den begleiten Mindmaps auf vielen Reisen.

Weitere Informationen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Mindmapping finden Sie hier.

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

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P.S.

 

Wie sorgen Sie für den erforderlichen Überblick?

Wer zu weit geht,
 hat die Orientierung verloren.

Erstveröffentlichung des Artikels von Karsten Noack am 7. Januar 2016
#0

Wo versteckt sich die Inspiration? Warum Ortswechsel neue Gedanken ermöglichen können

Wo versteckt sich die Inspiration? Warum Ortswechsel neue Gedanken ermöglichen können

Inspiration finden
Wo versteckt sich die Inspiration?

Wo versteckt sich die Inspiration? Warum Ortswechsel neue Gedanken ermöglichen können

Manchmal sitzt du vor einem Problem und denkst immer wieder dieselben Gedanken.

Du liest noch einmal.

Du formulierst um.

Du schaust auf den Bildschirm.

Und trotzdem kommt nichts Neues hinzu.

Vielleicht fehlt dir in diesem Moment weniger Disziplin.

Vielleicht fehlt ein anderer Blick.

Inspiration lässt sich kaum befehlen. Du kannst jedoch Bedingungen schaffen, unter denen neue Gedanken leichter entstehen.

 

 

 

 

Wo entstehen gute Ideen?

 

Bei mir häufig dort, wo ich gerade nicht ausdrücklich nach ihnen suche.

Beim Gehen.

In einem Café.

Im Tiergarten.

Auf Reisen.

In einer Ausstellung.

Oder mitten in einem Gespräch.

Vielleicht kennst du das.

Du sitzt lange am Schreibtisch und kommst kaum weiter.

Dann stehst du auf.

Du gehst ein paar Minuten.

Und plötzlich erscheint ein Gedanke, der vorher nicht verfügbar war.

 

 

 

 

Inspiration ist weniger Magie als Perspektivwechsel

 

Das Wort Inspiration klingt schnell geheimnisvoll.

Als müsste eine Idee plötzlich irgendwoher „eingehaucht“ werden.

In der Praxis entstehen neue Gedanken häufig viel unspektakulärer.

Du bekommst:

  • einen anderen Reiz
  • eine neue Perspektive
  • einen Gesprächsfetzen
  • eine unerwartete Beobachtung
  • Abstand zum bisherigen Denkweg

Und dadurch beginnt dein Denken, andere Verbindungen herzustellen.

 

 

 

Das Problem mit dem immer gleichen Ort

 

Ein vertrauter Arbeitsplatz ist hervorragend für:

Routine.

Organisation.

Abarbeiten.

Fokus.

Genau deshalb kann er für neue Gedanken gelegentlich weniger hilfreich sein.

Der Ort aktiviert vertraute Abläufe.

Und manchmal auch vertraute Gedanken.

 

 

 

Orte enthalten Erwartungen

 

Im Besprechungsraum sprechen wir anders als auf einer Parkbank.

Im Büro denken wir anders als beim Gehen.

In einem Café beobachten wir andere Dinge als vor dem eigenen Bildschirm.

Ein Ortswechsel verändert deshalb nicht automatisch deine Kreativität.

Er verändert jedoch den Kontext, in dem du denkst.

 

 

 

Neue Reize können neue Verbindungen ermöglichen

 

Vielleicht siehst du:

eine ungewöhnliche Architektur.

ein Gespräch am Nebentisch.

eine Ausstellung.

eine Bewegung.

eine Farbe.

eine Situation.

Und plötzlich entsteht eine Verbindung zu deinem Thema.

Die Idee war weniger im Café versteckt.

Dein Denken hatte dort nur anderes Material zur Verfügung.

 

 

 

 

Bewegung verändert den Denkzustand

 

Deshalb arbeite ich bei bestimmten Themen gern im Gehen.

Wenn du gehst, verändert sich etwas.

Du sitzt weniger fest.

Du schaust weniger auf denselben Punkt.

Das Gespräch bekommt Rhythmus.

Gedanken können sich entwickeln, während sich auch der Körper bewegt.

 

 

 

Gehen ist keine Kreativitätsgarantie

 

Natürlich entsteht bei einem Spaziergang nicht automatisch die große Idee.

Doch Bewegung kann helfen, aus einer festgefahrenen Situation herauszukommen.

Gerade dann, wenn du bereits lange auf dasselbe Problem starrst.

 

 

 

Wenn du feststeckst, ändere eine Variable

 

Zum Beispiel:

den Ort.

die Körperhaltung.

das Tempo.

das Medium.

die Frage.

Das klingt simpel.

Und genau deshalb wird es häufig übersehen.

 

 

 

Inspiration braucht gelegentlich Abstand

 

Manchmal entsteht keine Idee, weil du zu nah am Problem bist.

Du kennst:

jede Einschränkung.

jedes Gegenargument.

jede bisherige Lösung.

Das kann Expertise sein.

Und gleichzeitig den Blick verengen.

 

 

 

Die Pause ist Teil des Denkens

 

Wir behandeln Pausen gern wie Unterbrechungen produktiver Arbeit.

Doch manchmal arbeitet ein Gedanke gerade dann weiter, wenn du dich einer anderen Sache zuwendest.

Deshalb kommen Ideen häufig:

unter der Dusche.

beim Spaziergang.

beim Kochen.

kurz vor dem Einschlafen.

In solchen Momenten kontrollierst du weniger aktiv.

 

 

 

Inspiration entsteht selten unter maximalem Druck

 

Der Satz:

„Ich brauche jetzt sofort eine geniale Idee.“

ist erstaunlich wenig inspirierend.

Druck verengt Aufmerksamkeit.

Das kann bei klar umrissenen Aufgaben hilfreich sein.

Bei offenen kreativen Fragen brauchst du häufig mehr Spielraum.

 

 

 

Erst öffnen, später bewerten

 

Ein häufiger Fehler:

Eine Idee taucht auf.

Und sofort beginnt die Bewertung.

„Das funktioniert nicht.“

„Das hatten wir schon.“

„Das ist zu ungewöhnlich.“

Dann endet der Gedanke, bevor er sich entwickeln konnte.

 

 

 

Ideen und Bewertung brauchen unterschiedliche Momente

 

Beim ersten Schritt geht es um:

Was könnte möglich sein?

Später geht es um:

Was davon trägt?

Beides ist wichtig.

Nur nicht immer gleichzeitig.

 

 

 

Träumer, Realist und Kritiker

 

Ein bekanntes Kreativitätsmodell arbeitet mit drei unterschiedlichen Perspektiven:

  • Träumer
  • Realist
  • Kritiker

Die Idee dahinter gefällt mir:

Zuerst entstehen Möglichkeiten.

Dann wird geprüft, wie sie umgesetzt werden könnten.

Danach werden Schwächen und Risiken betrachtet.

 

 

 

Der Kritiker braucht seinen Zeitpunkt

 

Kritisches Denken ist wertvoll.

Zu früh eingesetzt kann es Ideen abwürgen.

Zu spät eingesetzt kann es teuer werden.

Deshalb lohnt sich eine bewusste Reihenfolge.

 

 

 

Du kannst unterschiedliche Orte dafür nutzen

 

Vielleicht entwickelst du Ideen beim Gehen.

Prüfst sie später am Schreibtisch.

Und nimmst die kritischste Analyse am nächsten Morgen vor.

Das ist keine Pflicht.

Es ist eine Möglichkeit, unterschiedliche Denkmodi besser voneinander zu trennen.

 

 

 

Welche Orte inspirieren?

 

Das ist sehr individuell.

Einige meiner Favoriten:

  • Cafés
  • Buchhandlungen und Bibliotheken
  • Museen und Ausstellungen
  • Parks
  • Zoologische Gärten
  • Aquarien
  • Seeufer
  • Aussichtspunkte
  • Flughäfen und Bahnhöfe
  • Hotellounges
  • Orte mit viel Bewegung

Andere Menschen brauchen dagegen:

Stille.

Abgeschiedenheit.

ein leeres Zimmer.

eine vertraute Umgebung.

Es gibt keinen universell inspirierenden Ort.

 

 

 

Der beste Ort ist der, der zu deiner Denkaufgabe passt

 

Wenn du ein komplexes Konzept konzentriert ausarbeiten möchtest, brauchst du vielleicht Ruhe.

Wenn du neue Ideen suchst, kann etwas mehr Reiz hilfreich sein.

Wenn du eine schwierige Entscheidung sortieren möchtest, kann Bewegung helfen.

Wenn du eine Rede emotional entwickeln möchtest, kann ein Ort mit Atmosphäre nützlich sein.

 

 

 

Inspiration aus Beobachtung

 

Du musst dabei keineswegs ständig nach „Ideen“ suchen.

Beobachte.

Wie bewegen sich Menschen?

Was fällt dir auf?

Welche Probleme lösen andere?

Was überrascht dich?

Was irritiert dich?

Neugier ist ein hervorragender Rohstoff.

 

 

 

Inspiration aus fremden Disziplinen

 

Viele gute Ideen entstehen, wenn Gedanken aus einem Bereich in einen anderen übertragen werden.

Zum Beispiel:

Was kann eine Führungskraft vom Theater lernen?

Was kann eine Präsentation von Film erzählen lernen?

Was kann eine Entscheidung von Architektur lernen?

Die Verbindung muss zunächst kaum perfekt sein.

Interessant ist, welche neue Frage daraus entsteht.

 

 

 

Inspiration braucht Input

 

Wer nur ausgeben möchte, ohne etwas aufzunehmen, leert irgendwann den Vorrat.

Deshalb gehören für mich dazu:

  • lesen
  • zuhören
  • beobachten
  • reisen
  • Gespräche
  • Kunst
  • Natur

Nicht alles muss unmittelbar nützlich sein.

 

 

 

Nützlichkeit kann Kreativität einengen

 

Wenn du bei jedem Eindruck sofort fragst:

„Was bringt mir das?“

übersiehst du möglicherweise Verbindungen, deren Wert erst später sichtbar wird.

Manche Ideen brauchen Zeit.

 

 

 

Notiere Ideen, bevor sie verschwinden

 

Inspiration besitzt eine unangenehme Eigenschaft:

Sie hält sich weniger zuverlässig an Bürozeiten.

Deshalb:

Notizbuch.

Smartphone.

Sprachnotiz.

Was immer für dich funktioniert.

Eine gute Idee, die du später sicher noch wissen wirst, ist erstaunlich oft weg.

 

 

 

Nicht jede Idee verdient Umsetzung

 

Das gehört ebenfalls dazu.

Inspiration liefert Möglichkeiten.

Entscheidung wählt aus.

Diese beiden Aufgaben sollten nicht verwechselt werden.

 

 

 

Kreativität produziert Optionen

 

Dann beginnt die nächste Frage:

Welche Option passt zum Ziel?

Gerade bei Entscheidungen ist das wichtig.

Eine kreative Lösung ist nicht automatisch eine gute Lösung.

 

 

 

Das Problem bestimmt die Qualität der Idee

 

Du kannst eine brillante Lösung entwickeln.

Wenn du das falsche Problem bearbeitest, bleibt sie nutzlos.

Deshalb frage vor der Ideenfindung:

Welche Frage möchte ich eigentlich beantworten?

 

 

 

Vielleicht brauchst du keine neue Idee

 

Vielleicht brauchst du eine bessere Frage.

Das ist häufig der spannendere Perspektivwechsel.

 

 

 

Inspiration für Präsentationen

 

Gerade bei Präsentationen beginnt kreative Arbeit häufig zu spät.

Dann wird sofort PowerPoint geöffnet.

Folien werden verschoben.

Design wird verändert.

Doch die eigentliche Idee fehlt.

 

 

 

Erst Botschaft, dann Folien

 

Bevor du gestaltest:

Was soll beim Publikum hängen bleiben?

Was soll sich verändern?

Welche Perspektive möchte ich eröffnen?

Erst danach braucht es Folien.

 

 

 

Raus aus PowerPoint

 

Wenn du bei einer Präsentation feststeckst, kann es hilfreich sein:

den Bildschirm zu schließen.

zu gehen.

laut zu erzählen.

mit Papier zu arbeiten.

eine Skizze zu machen.

Das verändert das Denken.

 

 

 

Inspiration für Entscheidungen

 

Auch Entscheidungen scheitern gelegentlich weniger an Bewertung als an fehlenden Optionen.

Dann stehen scheinbar nur zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

A oder B.

Vielleicht fehlt C.

Oder eine Kombination.

Oder eine völlig andere Fragestellung.

 

 

 

Optionsnebel

 

Unter Druck wird Denken häufig enger.

Dann sehen wir eher:

bekannte Wege.

Risiken.

notwendige Entscheidungen.

Ein Perspektivwechsel kann helfen, den Raum wieder zu öffnen.

 

 

 

Eine hilfreiche Frage

 

Was würde ich sehen, wenn ich diese Situation zum ersten Mal betrachten würde?

Das gelingt natürlich nie vollständig.

Doch die Frage kann vertraute Annahmen sichtbar machen.

 

 

 

Eine weitere Frage

 

Was würde jemand aus einem völlig anderen Beruf hier erkennen?

Auch das kann Denkgewohnheiten unterbrechen.

 

 

 

Inspiration durch Gespräche

 

Manchmal brauchst du weniger einen Rat.

Du brauchst ein Gegenüber, das:

zuhört.

nachfragt.

eine andere Perspektive anbietet.

Während du erklärst, wird dein eigener Gedanke klarer.

 

 

 

Gute Fragen inspirieren stärker als schnelle Lösungen

 

Ein Sparringspartner muss weniger sofort wissen, was du tun solltest.

Interessanter kann eine Frage sein, auf die du bisher noch keine Antwort hast.

Zum Beispiel:

Welche Annahme begrenzt gerade deine Möglichkeiten?

 

 

 

Coaching-Walks und Denken in Bewegung

 

Für bestimmte Themen nutze ich deshalb gern Gespräche im Gehen.

In Berlin beispielsweise im Tiergarten oder rund um den Zoologischen Garten.

Nicht als touristisches Rahmenprogramm.

Sondern weil Bewegung und wechselnde Eindrücke bei manchen Fragestellungen einen anderen Gesprächsraum schaffen können.

 

 

 

Der Weg gehört dann zur Arbeit

 

Ein Gedanke entsteht.

Wir gehen weiter.

Etwas verändert die Perspektive.

Eine neue Frage entsteht.

Das kann besonders bei:

  • Entscheidungen
  • Neuorientierung
  • Konzeptentwicklung
  • Präsentationen

hilfreich sein.

 

 

 

Inspiration lässt sich vorbereiten

 

Das klingt paradox.

Doch du kannst:

Material sammeln.

Fragen formulieren.

unterschiedliche Orte nutzen.

Bewegung einplanen.

Ideen notieren.

Dann lässt du Raum.

 

 

 

Kreativität braucht Struktur und Freiheit

 

Nur Freiheit kann zerfasern.

Nur Struktur kann erstarren.

Gute kreative Arbeit braucht häufig beides.

Einen klaren Rahmen.

Und darin Beweglichkeit.

 

 

 

Was tun, wenn gar nichts kommt?

 

Dann hör für einen Moment auf, Inspiration zu verlangen.

Bearbeite einen kleineren Teil.

Sammle Material.

Wechsle die Tätigkeit.

Schlaf darüber.

Oder rede mit jemandem.

Ein blockierter Gedanke wird selten besser, wenn du ihn mit Gewalt festhältst.

 

 

 

Und manchmal braucht es schlicht Arbeit

 

Auch das gehört zur Wahrheit.

Inspiration wird gelegentlich romantisiert.

Nicht jeder gute Text beginnt mit einem Geistesblitz.

Nicht jede gute Präsentation entsteht aus einem genialen Moment.

Viele Ideen werden erst gut, weil sie:

überarbeitet.

geprüft.

verdichtet.

verworfen.

neu zusammengesetzt.

werden.

 

 

 

Inspiration ist der Anfang, selten das Endprodukt

 

Ein Einfall kann in Sekunden entstehen.

Eine tragfähige Idee braucht häufig länger.

Darum gehören zusammen:

Inspiration.

Handwerk.

Urteilskraft.

 

 

 

Sieben Möglichkeiten, wenn deine Gedanken feststecken

 

1. Wechsel den Ort

Nicht weit.

Nur anders.

 

2. Geh ein Stück

Bewegung verändert den Zustand.

 

3. Formuliere das Problem neu

Vielleicht bearbeitest du gerade die falsche Frage.

 

4. Trenne Ideen und Kritik

Erst Möglichkeiten.

Dann Bewertung.

 

5. Suche einen fremden Reiz

Kunst, Bücher, Natur, Menschen.

 

6. Sprich den Gedanken laut aus

Beim Erklären werden Lücken sichtbar.

 

7. Lass den Gedanken gelegentlich in Ruhe

Abstand kann produktiv sein.

 

 

 

Häufige Fragen

 

Kann ein Ortswechsel wirklich kreativer machen?

Ein Ortswechsel garantiert keine kreativen Ideen. Er kann jedoch neue Reize, Bewegung und Abstand zu vertrauten Denkgewohnheiten schaffen und damit einen Perspektivwechsel erleichtern.

 

Wo findet man am besten Inspiration?

Das ist individuell. Manche Menschen denken besser in Cafés oder beim Gehen, andere brauchen Ruhe. Entscheidend ist, welche Umgebung zur jeweiligen Denkaufgabe passt.

 

Hilft Bewegung beim Denken?

Viele Menschen erleben, dass Gehen offene Denkprozesse unterstützt. Besonders bei festgefahrenen Gedanken kann ein Spaziergang einen anderen mentalen Zustand ermöglichen.

 

Was kann ich bei einer kreativen Blockade tun?

Wechsle beispielsweise Ort, Medium oder Fragestellung. Sammle zunächst Material, trenne Ideenfindung von Bewertung und gib dem Thema gelegentlich Abstand.

 

Wie finde ich neue Ideen für eine Präsentation?

Beginne nicht bei den Folien. Kläre zuerst Botschaft, Publikum und gewünschte Wirkung. Ein Ortswechsel oder das laute Erzählen der Präsentationsidee kann anschließend neue Perspektiven eröffnen.

 

Kann Inspiration erzwungen werden?

Kaum zuverlässig. Du kannst jedoch Bedingungen schaffen, die Ideen begünstigen: interessante Reize, Ruhe, Bewegung, Austausch und genügend geistigen Spielraum.

 

Brauche ich Kreativität für Entscheidungen?

Bei manchen Entscheidungen ja. Besonders wenn die bekannten Optionen unbefriedigend sind, kann kreative Arbeit helfen, zusätzliche Möglichkeiten zu entdecken.

 

Sind kreative Ideen automatisch gute Ideen?

Nein. Kreativität erweitert Möglichkeiten. Danach braucht es Bewertung, Realitätsprüfung und Entscheidung.

 

 

 

Der entscheidende Gedanke

 

Inspiration versteckt sich wahrscheinlich an keinem bestimmten Ort.

Sie wartet kaum im Café.

Nicht im Park.

Nicht am Meer.

Und auch nicht auf der nächsten Seite eines Buches.

Doch manche Orte helfen uns, anders wahrzunehmen.

Anders zu fragen.

Anders zu verbinden.

Und dadurch können neue Gedanken entstehen.

Wenn deine Gedanken immer wieder denselben Weg nehmen, musst du manchmal weniger härter denken als den Weg verändern.

 

 

 

Wenn du bei einer wichtigen Frage feststeckst

 

Manchmal fehlt weniger eine fertige Lösung als ein größerer Möglichkeitsraum.

Das kann eine:

  • wichtige Entscheidung
  • Präsentation
  • berufliche Neuorientierung
  • strategische Frage

betreffen.

Im persönlichen 1:1 können wir die Situation aus verschiedenen Perspektiven betrachten und neue Optionen entwickeln.

Je nach Thema online, in meinen Räumen in Berlin City West oder auch als Coaching-Walk.

Dabei geht es nicht darum, Kreativität zu erzwingen.

Es geht darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen du wieder mehr sehen kannst als die bisher bekannten Möglichkeiten.

Du stehst vor einer wichtigen Entscheidung?

 

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Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.

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→ Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen

P.S.​

 

Wie steht es mit Fragen oder Kommentaren dazu?

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2014
Überarbeitung: 8. Juli 2026

Lüge oder Wahrheit?

Lüge oder Wahrheit?

Bessere Entscheidungen treffen
Lüge oder Wahrheit?

Lüge oder Wahrheit?

 

Es gibt viele Gründe dafür, weshalb Menschen lügen, wenige davon sind ehrenwerter Natur. Wer lügt, will dabei üblicherweise nicht erwischt werden. Lügner wollen ihre Gegenüber davon überzeugen, dass sie die Wahrheit sagen. Außerdem sind Lügner häufig bestrebt, Sympathien zu gewinnen. Hier finden Sie einige Gedanken zu diesem Themenbereich und einige Tipps, wie Sie Lügner und ihre Lügen erkennen.

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Wie lassen sich Lügner erkennen?

Gesten mit denen sich Lügner verraten

Auffälliges Verhalten bei Lügen

P.S.

 

Was fällt Ihnen zum Thema ein? Welche Fragen oder Kommentare haben Sie?

Artikel

Euphemismus, Euphemismen, Schönfärberei, nix Tacheles! Sprache, die manipulieren will.

Euphemismen dienen der Schönfärberei, durch sprachliche Kosmetik soll Hässliches weniger hässlich erscheinen. Euphemismen sind nicht nur in der Politik im Einsatz. Lernen Sie Schönfärberei schneller zu erkennen.

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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

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→ Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009

Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü:

Spiel und Kreativität, sind ein gutes Gespann. Hoch lebe die Experimentierfreudigkeit!

Spiel und Kreativität, sind ein gutes Gespann. Hoch lebe die Experimentierfreudigkeit!

Kreativität ist ein menschlicher Reflex, der reaktiviert weden kann.
Spiel

Spiel, Experimentierfreudigkeit und Ideenfindung

 

Eine gute Portion Verspieltheit ist gut für kreative Prozesse. Nur bleiben viele in der Kindheit noch vorhandenen Fähigkeiten durch die Konditionierung der Erziehung auf der Strecke. Was hilft dabei die spielerische Experimentierfreude zu pflegen?

 Überblick

 

 

 

 

Spiel und Kreativität

 

Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind.

Arthur Schopenhauer

 

Eine gute Portion Verspieltheit ist gut für kreative Prozesse. Nur bleiben viele in der Kindheit noch vorhandenen Fähigkeiten durch die Konditionierung der Erziehung auf der Strecke.

 

Jedes Kind ist ein Künstler.
Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn du erwachsen bist.

Pablo Picasso

 

Kinder beachten beim Denken kaum Beschränkungen und Begrenzungen. Sie sind in alle Richtungen unterwegs und erkunden sie spielerisch. In dieser Zeit scheint alles möglich zu sein. Erkunden statt bewerten!

 

 

 

 

Aus und vorbei

 

Irgendwann ist die Kindheit auch offiziell beendet. Gerade noch voller Spielfreude und dann das!

Ein paar Jahre später sind die Tiefen ausgelotet, die Grenzen weitgehend abgesteckt. Die Überzeugung dominiert; das Leben ist kein Ponyhof. Wozu Wegen folgen, die zu nichts führen? Viele interessante Gedanken bleiben unberücksichtigt. Ernsthaftigkeit wird zelebriert.

 

 

 

Hoch lebe die Experimentierfreude

 

Für erfolgreiche kreative Prozesse werden die Fähigkeiten unterschiedlicher Perspektiven in möglichst reiner Form benötigt. Freies kindliches Denken wird gebraucht, um das Zielszenario (Sollzustand) zu erkunden, Ideen zu generieren und weiterzuentwickeln. Und auch die realistischen, kritischen und bewertenden Elemente haben ihre Bedeutung. Träumer, Realist und Kritiker sind eingeladen ihren Beitrag zu leisten. Jeder zu seiner Zeit! Das ist allerdings nicht jedem von uns in die Wiege gelegt, meist fühlen wir uns in einer der Rollen wohler. Um die Fähigkeit des Wechsels zu fördern ist beispielsweise die Kreativitätstechnik Walt-Disney-Methode geeignet. Mit ihrer Hilfe wird das gezielt genutzt und geht mit Übung und Wiederholungen bald in Fleisch und Blut über.

 

 

 

Gute Kombination: Spieltrieb und Disziplin

 

Erfolgreiche kreative Menschen sind meist sowohl verspielt als auch diszipliniert. Das Spielerische ist eine wichtige Eigenschaft bei kreativen Menschen. Wo sich die meisten Menschen fragen „Warum?“, fragen sich kreative Geister eher: „Weshalb nicht?” und schließlich „Wie realisiere ich das?“. Gleichzeitig können sich jene die sowohl kreativ als auch erfolgreich sind, sich konzentriert einer Aufgabe widmen und bis spät in die Nacht daran arbeiten, bis eine Lösung gefunden ist. Diesen Spieltrieb gilt es zu erhalten und gegebenenfalls wieder zu aktivieren und zu pflegen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

 

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.

 

Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen Verspieltheit und Kreativität? Sind die beiden Element im professionellen Einsatz kompatibel oder widersprechen sie sich? Was hilft dabei die spielerische Experimentierfreude zu pflegen?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2007
Überarbeitung: 31. Mai 2019
Englische Version:
AN: #371
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