Gelassenheit ist besser als der Krampf, es jedem Menschen recht machen zu wollen

Gelassenheit ist besser als der Krampf, es jedem recht machen zu wollen

Wissen, was wirklich wichtig ist

 

Wissen, was wichtig ist

Es allen Menschen recht machen wollen

 

Gesunde Gelassenheit und Mut authentisch für Überzeugungen einzustehen. Bekommen Sie Respekt und die Anerkennung von relevanten Menschen. Weshalb sollten wir auch um jeden Preis jenen Menschen gefallen, deren Ansichten wir nicht teilen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Der Krampf, es jedem recht machen zu wollen

 

Besteht die einzige Möglichkeit, nichts falsch und sich keine Feinde zu machen, darin, niemals das Bett zu verlassen, das Internet und das Telefon abzumelden? Nur nicht anecken?

Wir sind so eitel, dass uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns nichts liegt, etwas gelegen ist.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Ja, es steckt aus gutem Grund in uns Menschen; wir wollen gemocht werden, ein Teil einer Gruppe sein.

Grundlegende menschliche Bedürfnisse

 

Außerhalb einer Gruppe zu sein ist unangenehm, es bedeutete insbesondere in den Anfängen der Menschheitsgeschichte Lebensgefahr. Möglichst weit in der Mitte einer Herde zu sein sorgte für Wärme und minimierte die Gefahr, von Raubtieren gefressen zu werden.

Obwohl sich die Bedingungen weitgehend geändert haben sind diese Bedürfnisse noch immer in unseren archaischen Programmen aktiv und beeinflussen auch heute noch unser Denken und Handeln.

Auch heute sind Sympathien und Zugehörigkeit, insbesondere von der angestrebten Zielgruppe, von Vorteil. Das zu fördern ist hilfreich. Allerdings sind manche Menschen derart bemüht sympathisch zu erscheinen, dass es zum Krampf wird. Dann werden eigene Interessen weit nach hinten gestellt, dass jede Authentizität im Nebel verschwindet.

Wissen, was wichtig ist

Gut gemeint und …

 

Anstatt die Fähigkeit sich zu verbiegen zu bewundern, nimmt das Umfeld solche Menschen als schwach wahr. Die Graue-Maus-Rolle wirkt so wenig attraktiv, wie eine Verkleidung wirkt. Solange das Umfeld davon Vorteile hat und es ausgenutzt werden kann, werden solche Menschen geduldet.

Die Ausprägung oder besser formuliert; die fehlende Ausprägung von Persönlichkeit führt nicht zum erwünschten Ergebnis. Es lauert die Harmoniefalle.

Die Folgen für die eigene Seele

Ständige Ja-Sager werden von einschränkenden Überzeugungen gesteuert. Die Folgen dieser Strategie sind permanente Unzufriedenheit und die bestehende Angst, von anderen Menschen abgelehnt zu werden. Wer es so allen recht machen will überfordert sich sehr schnell, fühlt sich ausgelaugt und ausgebrannt.

Wer braucht schon Integrität, wenn der Weg des geringsten Widerstandes lockt? Allerdings klingt das ökonomischer, als es tatsächlich ist. Es kostet auf Dauer eine Menge Kraft sich zu verbiegen und so ein Spagat kann zu schmerzhaften Verzerrungen führen. Es kommt mehr und mehr zur Selbstaufgabe und der Verlust der Selbstachtung führt zu Frust!

Eine eng verwandte Strategie, um anderen Menschen keine Angriffsfläche zu bieten, besteht darin, in allem perfekt sein zu wollen. Doch dieser unangemessen hohe Anspruch lässt sich nicht lange auf gesunde Weise bedienen. Schon die Angst, die Maske könnte fallen, drückt auf die Seele und hinterlässt Narben.

Die Gelassenheit sich authentisch zu zeigen und der Mut für eigene Überzeugungen einzustehen braucht Gelegenheiten gelebt zu werden, sonst verkümmert sie. Manchmal steigt der Druck im Inneren und bricht sich an ungeeigneten Stellen Bahn. Oder es nagt an einem und schadet der seelischen und auch der körperlichen Gesundheit.

Wissen, was wichtig ist

Die Folgen für Beziehungen

 

Wer Everybody’s Darling sein möchte ist bald Everybody’s Depp.

 

Es allen Menschen Recht machen zu wollen ist der sicherste Weg keinen Erfolg zu haben und intensiven Beziehungen aus dem Weg zu gehen.

Geringer Status ist mit geringem Einfluss verbunden. Das führt allerdings eher dazu anderen Menschen ausgeliefert zu sein, als mehr Gestaltungsspielraum zu gewinnen. Und das hat Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit bestimmter Beziehungen.

Wahrscheinlicher sind dominierende Beziehungen, die auf einseitigen Vorteilen und nicht auf echter Sympathie beruhen. Wie auch, wenn die tatsächliche Persönlichkeit verborgen wird.

Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.

Otto von Bismarck

 

Es fehlen selbst bei geringer Ausprägung sehr schnell Akzente, es wird langweilig. Nichts, woran wir uns reiben könnten. Inspiration ist da nicht zu erwarten. Da sind dann mitunter Selbstgespräche kritischer und interessanter. Wer erwartet schon ehrliche Antworten von jemandem, der keine eigene Meinung hat?

Der Schlüssel zum Scheitern
ist der Versuch, es allen recht zu machen.

Bill Cosby (sollte ich jetzt wegen des Skandals jemand anderen zitieren)

 

Mit zunehmender Mutlosigkeit und dem Verlust jeglicher Selbstachtung verringert sich auch der Respekt des Umfeldes.

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg: Es jedem recht machen zu wollen.

Platon

 

Wer es allen recht machen will erlangt die Duldung der meist falschen Menschen und wird für viele andere unsichtbar. Es fehlt das Profil, es fehlt Echtheit, die als Grundlage tieferer Beziehungen zu wichtig ist.

 

 

 

Und?

 

Aus diesen Gedanken resultieren für mich die folgenden Thesen:

  • Wir können es nicht jedem Menschen recht machen.
  • Es wäre auch nicht erstrebenswert.
  • Der Preis für den Weg mit dem geringsten Widerstand ist am Ende zu hoch.
  • Perfektionismus ist keine Alternative.

 

Es lohnt sich die eigenen grundlegenden Werte zu kennen, einschränkende Überzeugungen aufzulösen und förderliche zu pflegen. Einmal genügt nicht, denn es ist eine regelmäßige Aufgabe, mit Respekt anderen Menschen und sich selbst gegenüber deutlich für Überzeugungen einzustehen. Profil zu zeigen ist sehr gut vereinbar mit Respekt und ehrlich gemeinter Rücksicht.

Ich wünsche Ihnen eine gesunde Gelassenheit und den Mut, authentisch für Ihre Überzeugungen einzustehen. Dann bekommen Sie auch den Respekt und die Anerkennung von relevanten Menschen.

Wissen, was einem wirklich wichtig ist!

 

Träumen Sie schon lange davon, es immer allen recht machen zu können? Wäre es nicht toll, von allen gemocht zu werden? Menschen, die versuchen, selbstlos zu sein und ihr Leben vor allem nach den Erwartungen anderer zu richten, finden viele nett. Doch ob das wirklich so eine gute Idee ist?

Sie wissen vermutlich längst; es ist ohnehin unmöglich, es allen Menschen recht zu machen. Und falls Sie das könnten, würden Sie sich selbst dabei vermutlich verlieren.

Was viel besser ist: Es hilft zu wissen, was einem selbst wirklich wichtig ist, um sich daran zu orientieren. Eine der wichtigsten und zugleich auch schwierigsten Anforderungen an ein funktionierendes Management der verfügbaren Ressourcen wie der Zeit ist das Setzen von Prioritäten.

 

 

 

Klärung der Prioritäten

 

Prioritäten richtig setzen – des Lebens größte Kunst. Viele Menschen haben Probleme dabei Prioritäten zu setzen oder genauer formuliert: Sie haben Probleme dabei, die Prioritäten richtig zu setzen. Ein paar Anregungen dazu:

  • Machen Sie sich Ihre eigenen Ziele im Leben bewusst. Was wäre nett und was wirklich wichtig?
  • Welchen Werten fühlen Sie sich verpflichtet?
    Dazu ist erforderlich, dass Sie Ihre Werte kennen.
  • Nehmen Sie auch Ihr Bauchgefühl wahr und berücksichtigen es bei Ihren Entscheidungen.
  • Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich selbst.
  • Wer oder was setzt Energie bei Ihnen frei, wer oder was raubt Ihnen Kraft?
  • Gönnen Sie sich und anderen Menschen Wertschätzung.
  • Erinnern Sie sich an den Unterschied zwischen WICHTIG und DRINGEND.
    Nach dem Eisenhower-Prinzip werden vier Prioritätenklassen (A, B, C, D) unterschieden:
    • A-Aufgaben
      Wichtig und dringend.
      A-Aufgaben werden sofort und selbst erledigt.
    • B-Aufgaben
      Wichtig und nicht dringend.
      B-Aufgaben werden ebenfalls selbst erledigt, jedoch nicht sofort.
    • C-Aufgaben
      Dringend, aber nicht wichtig.
      C-Aufgaben werden delegiert an Mitarbeiter oder Drittparteien.
    • D-Aufgaben
      Weder wichtig noch dringend.
      D-Aufgaben werden nicht beachtet.

Eisenhower-Matrix

Eisenhower-Prinzip

 

 

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Wie halten Sie es mit der Gelassenheit?

Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.  Marie von Ebner-Eschenbach

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Januar 2015
Überarbeitung: 25. Oktober 2019
AN: #23218
K: CNB
Ü:

Persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung

Persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung: Und was machen Sie so?

Appetit machen: Sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, selbst auf die Schnelle

 

Elevator Pitch

Die Selbstvorstellung als Elevator Pitch

 

Wie ist es bei Ihnen, wenn Sie auf die Frage antworten, womit Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen? Was antworten Sie auf diese absehbare Frage und sind Sie selbst damit zufrieden? Hinterlassen Sie den gewünschten Eindruck? Wie wäre es mit einem persönlichen Elevator Pitch?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

Ein persönlicher Elevator Pitch als Selbstvorstellung

 

Alles, nur bitte nicht langweilig!

 

 

 

Gelegenheiten für eine Selbstvorstellung

 

Situationen in denen Sie die Chance haben sich und Ihr Angebot vorzustellen: Selbstvorstellung, Bankgespräche, Bewerbungsgespräche, Empfänge, Gehaltsgespräche, Geschäftsessen, Gespräche mit Kooperations- oder Geschäftspartnern, Honorarklärung, Kundengespräche, Konferenzen, Sitzungen, Tagungen, Messen, Neukundengewinnung, Networking, Präsentationen, Pressekontakte, Produkt- und Unternehmenspräsentation, Verhandlungen, Vorträge, Wettbewerbe und …

 

 

 

Und was machen Sie so?

 

Wenn Menschen sich bei den verschiedensten Gelegenheiten treffen, tauchen bestimmte Fragen immer wieder dabei auf, insbesondere die Frage; „Und was machen Sie?”. Eine Gelegenheit öffnet sich, doch nur wenigen Menschen gelingt es die damit oft verbundenen Chancen auszuschöpfen.

Wie ist es bei Ihnen, wenn Sie auf die Frage antworten, womit Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen? − Versteckte Kamera läuft! … Und sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden? Haben Sie einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen?

 

 

 

Alle Potenziale ausgeschöpft?

 

Wenn Sie da noch Spielraum sehen, lassen Sie sich vom Elevator Pitch inspirieren, mit dessen Hilfe Start-ups während der Dauer einer Fahrstuhlfahrt potenzielle Kapitalgeber neugierig machen wollen. Es könnte ja sein, dass Sie etwas zu bieten haben.

 

 

 

Ich bin doch keine wandelnde Werbetafel!

 

Nein, Sie sollen nicht jedem Menschen, den Sie treffen, einen Vortrag halten und der Elevator-Pitch ist auch kein Werbetext, sondern eine besonders effektive Methode der Kurzpräsentation.

 

 

 

Authentisch ist besser

 

Damit die Vorstellung als Elevator Pitch die gewünschte Wirkung entfalten kann, braucht es Vorbereitung, gerade, wenn er authentisch und auf Gesprächspartner abgestimmt sein soll. Finden Sie dazu Ihre relevanten Besonderheiten – insbesondere deren Schnittmenge mit den Interessen des Gegenüber – heraus und lernen Sie, wie Sie Ihre Qualitäten in wenigen Sekunden interessant auf den Punkt bringen. Und das so, dass Gesprächspartner neugierig werden. Um das zu erreichen, bauen Sie Spannung ein, bleiben Sie Sie selbst und machen Sie Lust darauf, mehr von Ihnen zu erfahren. Wenn es Anknüpfungspunkte gibt, stehen die Sterne gut für Sie.

 

 

 

Aufbau der eigenen Selbstvorstellung

 

Um in einer wichtigen Situation spontan sich und das Angebot zu präsentieren, bedarf es einiger Vorbereitung. Die wenigsten Menschen können eine Selbstpräsentation so einfach aus dem Ärmel schütteln.

Der persönliche Elevator-Pitch wird in drei Schritten erstellt, damit Sie sich in kurzer Zeit – 30 Sekunden bis eine Minute – präsentieren können.

 

 

 

1. Inhalt festlegen

 

Betrachten Sie alles, was Sie anzubieten haben. Ein Mind Map hilft Ihnen dabei. Wählen Sie dann aus, was Ihnen für Ihr Alleinstellungsmerkmal wichtig erscheint. Formulieren Sie dann auf maximal einer halben A4-Seite, was das Besondere an Ihrem Angebot ist.

 

 

 

2. In Form bringen

 

Kürzen und komprimieren Sie den Text. Je prägnanter er ist, desto besser. Lassen Sie sich Rückmeldungen geben, indem Sie ihn anderen Menschen vorlesen. Benötigen Sie mehr als eine Minute, um den Text vorzutragen, kürzen und verdichten Sie ihn weiter.

Seien Sie kreativ: Wie können Sie Ihr Angebot anschaulich vermitteln? Welche Bilder kommen Ihnen in den Sinn? Ist womöglich eines dabei, mit dem Sie Ihre Selbstvorstellung beginnen können?

 

 

 

3. Flexibilität

 

Je nachdem, an wen – ob Kunden, Geschäftspartner, Arbeitgeber, Geldgeber – Sie sich wenden, gilt es unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen und sich auch ansonsten auf die Eigenarten einzustellen.

Bereiten Sie für unterschiedliche Zielgruppen Anpassungen vor, um sie bei Bedarf zur Verfügung zu haben. Unverhofft kommt oft!

 

 

 

Was für ein Aufwand ist das wert?

 

Ja, die Vorbereitung erfordert etwas Aufwand. Ob und wann der sich für Sie lohnt, dass können Sie selbst am besten beurteilen.

Video


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Worauf achten Sie bei Ihrer Selbstvorstellung?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2002
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #1380
K:
Ü:A

Compliment Day: Sie dürfen auch heute Komplimente machen

Compliment Day: Sie dürfen auch heute Komplimente machen

Am 24. Januar 2017 ist Compliment Day, der Tag der Komplimente
 
Compliment Day: Sie dürfen auch heute Komplimente machen

Tag der Komplimente

 

Am 24. Januar 2017 ist Compliment Day, der jährlich wiederkehrende Tag der Komplimente. Was für eine gute Gelegenheit erneut daran zu erinnern, wie gut Komplimente tun. „Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.“ meinte Rainer Maria Rilke. Komplimente zum Verhalten oder Verhalten und zur neuen Hose oder Haarschnitt sind unterschiedlicher Natur. Erstere sagen etwas über den Respekt, den wir dem Menschen entgegenbringen, Letztere zeigen, dass wir aufmerksam für die Person sind. Viele Empfänger schätzen beide Formen. Solche Aufmerksamkeiten erhellen die Gesichter der Empfänger.

 

 

 

Maßgeschneidert, statt von der Stange.

 

Menschen wollen einzigartig sein. Deswegen sind individuelle Komplimente besonders beliebt, zumal sie zeigen, dass wir Interesse haben. Bei solchen Gelegenheiten können wir sagen, was wir am Empfänger besonders schätzen.

Aber Achtung. Ein gutes Kompliment sollte ernst gemeint sein. Menschen haben ein feines Gespür dafür, ob wir meinen, was wir sagen oder nicht. Lieblose Komplimente richten leicht Schaden an. Eine ungeschickte Schmeichelei kann uns tiefer demütigen als ein wohlbegründeter Tadel, meinte Marie von Ebner-Eschenbach

Viele sind etwas gehemmt im Umgang mit Komplimenten. Nicht mit Komplimenten umgehen zu können, bedeutet allerdings nicht, dass sie nicht genossen werden. Seien Sie großzügig! Und, wenn Sie dazu noch ein paar Anregungen wünschen, finden Sie die im Artikel Komplimente sind wie Parfüm – sie dürfen duften, aber nie aufdringlich werden.

Umfrageergebnisse

 

Komplimente gebe ich …

%

ab und zu

%

oft!

%

selten bis nir!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (n=1150)

Gute Komplimente sind schwer zu geben

%

Ja!

%

Nein!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2301)

Komplimente gehören nur ins Privatleben

%

Stimmt nicht!

%

Stimmt!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2200)

Ich vermute Hintergedanken, wenn ich Komplimente bekomme

%

ja!

%

Manchmal!

%

Nein!

Nicht repräsentative Umfrage auf www.karstennoack.de (2017 und 2018, n=2420)

P.S.

 

Wie halten Sie es mit Komplimenten?

Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot. Rainer Maria Rilke

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Menschen mögen Komplimente, doch die wenigsten wissen damit umzugehen

Menschen mögen Komplimente, doch die wenigsten wissen damit umzugehen

Durch die Blume sprechen! Interview mit mir (Karsten Noack) zum Thema Komplimente
Ein Interview, das Stefanie Jacob mit mir zum Thema Komplimente

Komplimente

 

Die meisten Menschen mögen Komplimente. Aber die wenigsten wissen damit umzugehen. Wie können wir Komplimente entspannter genießen.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

 

 

Menschen mögen Komplimente, doch die wenigsten wissen damit umzugehen

 

Von einem guten Kompliment kann ich zwei Monate leben.

Mark Twain

 

Die meisten Menschen mögen Komplimente. Aber die wenigsten wissen damit umzugehen. Sind wir zu argwöhnisch? Wer einem schmeichelt, hat einen entweder betrogen oder hofft, es noch tun zu können. Ist das Kompliment überhaupt glaubhaft? Viele erwarten Beweis für die Echtheit eines Kompliments, bevor sie es vorsichtig anzunehmen gedenken. Befürchten wir stets eine Falle oder woran liegt es, dass uns weder das Annehmen noch das Geben von Komplimenten leicht fällt? Ein Interview, das Stefanie Jacob mit mir zum Thema Komplimente führte, wird heute (23. Juni 2016) auf SWR1 in der Sendung Der Abend zwischen 20 und 22 Uhr gesendet. Anschließend ist es als Podcast (externer Link) verfügbar.

 

 

 

Mehr?

 

Tipps zu Komplimenten gibt es hier.

Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #371
K:CNB
Ü:

Tag des Zuhörens – Das sollte doch an jedem Tag sein, oder?

Tag des Zuhörens. Das sollte doch jeder Tag sein, oder?

Leichter gesagt als zugehört. Zuhören können ist der halbe Erfolg.

Tag des Zuhörens

Brauchen wir einen Tag des Zuhörens

 

Genau heute ist der Tag des Zuhörens. Ja, schon klar, morgen auch! Trotzdem feiern wir heute das Zuhören als wesentliches Werkzeug guter Beziehungen. Weshalb? Deshalb!

Überblick

 

 

 

 

Kein Zufall: Heute ist der Tag des Zuhörens

 

Genau heute ist der Tag des Zuhörens. Ja, schon klar, morgen auch! Trotzdem feiern wir heute das Zuhören als wesentliches Werkzeug guter Beziehungen.

 

 

 

Wieso, weshalb, warum?

 

Zuhören wird oft unterschätzt. Doch es ist die Grundlage für jedes konstruktive Gespräch – nur wer zuhört kann verstehen und selbst verstanden werden. Je schwieriger das Gespräch, umso wichtiger, aber auch anspruchsvoller wird es, genau zuzuhören. Und gutes Zuhören ist mehr als nur die Ohren zu öffnen: es ist hören, würdigen, zusammenfassen und Fragen stellen.

Wie oft haben Sie den Eindruck, dass Ihnen wirklich zugehört wird? Wie oft hören Sie, denken Sie oder fragen Sie Ihr Gegenüber, ob er überhaupt zuhört? Schade auch!

 

 

 

Zuhören kann die Welt ein Stück lebenswerter machen

 

Wenn jemand nicht das Gefühl hat, gehört zu werden, dann erwächst daraus Frustration und es werden sehr wahrscheinlich Missverständnisse auftreten. Es verlangt jedoch ein gewisses Maß an Offenheit, um tatsächlich zu hören, was gesagt wird. Wirklich zuzuhören ist eine sehr gute Gelegenheit, Respekt an den Tag zu legen.

 

 

 

Zuhören: Leichter gesagt als zugehört

 

Es gibt Hindernisse dafür, einem Gesprächspartner wirklich zuzuhören. Häufig sind die Menschen nicht offen dafür, weil sie bereits mit einem Gedanken oder einer Handlung beschäftigt sind.

Nix Multitasking: Wenn Sie ein Gedanke oder etwas, was Sie für problematisch halten, beschäftigt, dann können Sie nicht zuhören, weil der bewusste Verstand immer nur eine Sache auf einmal erfassen kann.

Wir können immer nur eine Sache auf einmal tun, wenn wir sie gut machen wollen. Wenn du dich vergewisserst, dass du die Aufmerksamkeit deines Partners hast, so ist dies die beste Art und Weise, um anzufangen, wenn du etwas Wichtiges zu sagen hast.

 

 

 

Ein guter Zuhörer ist Gold wert, mindestens!

 

Zuerst Zuhören, statt übereilt nach einer Lösung suchen? Das ist wohl leichter getan als gesagt. Zumal nicht jede Botschaft sofort als solche zu erkennen ist. Und selbst, wenn wir meinen die Botschaft zu kennen; immer ruhig mit den wilden Pferden. Angeblich sind wir Männer besonders vom Mac Gyver-Virus betroffen; wir wissen sofort, was zu tun ist!

Wenn Sie sich sofort tiefe Gedanken über etwas machen, dann werden Sie nicht hören, was zu Ihnen gesagt wird. So stolz Sie dann auf die schnelle Lösung sind; der Gesprächspartner hatte sich doch so sehr einen echten Zuhörer gewünscht.

Wirklich zuzuhören ist eines der größten Geschenke, das wir jemanden machen können.

 

 

 

Lernen

 

Wer ständig selbst redet, erfährt wenig Neues. Was Sie zu einem Thema zu sagen haben, wissen Sie doch schon. Ihr Gesprächspartner könnte Sie doch noch überraschen. Steigen Sie in dessen Perspektive, profitieren Sie von zusätzlichen Sichtweisen und Erfahrungen.

 

 

 

Mehr?

 

Weitere gute Gründe und Tipps für aufmerksames Zuhören warten im Artikel Zuhören als Kunst.

P.S.

 

Gute Zuhörer in Gesprächen sind die Regel oder eher die Ausnahme, was meinen Sie?

Umfrage

Gute Zuhörer schätze ich sehr.

%

Stimmt!

%

Stimmt nicht!

Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 931)

Wie gut könen die meisten Menschen zuhören?

%

Schlecht

%

Ausreichend

%

Gut.

Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (n= 993)

Artikel zum Thema Kommunikation

Salamitaktik erkennen: Wenn kleine Zugeständnisse zu weit führen

Salamitaktik verändert Vereinbarungen Schritt für Schritt. Erfahre, wie du schleichende Entwicklungen erkennst, Grenzen schützt und bewusst entscheidest.

1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

1. Regel der Rhetorik: Beginnen wir bei den Grundlagen der Rhetorik

Ich hatte einen ansonsten geschätzten Kollegen, der pflegte die Angewohnheit sich regelmäßig alle 15 Minuten zu äußern. Und das weitgehend unabhängig vom Thema und der Relevanz des persönlichen Beitrags dazu. Er hatte irgendwo in einem Karriereführer gelesen das wäre gut, um voran zu kommen. Das widerspricht leider den Grundlagen der Rhetorik.

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2009

Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü: